ch cud bif 81° age Brella Metal neide L n bes etrieb ag, be Str. Die De .gi Shul in be em nb be 83 98 b Stellung Elsu biellu relbe τα μεταξύ Gube inb el en Row Feld Lotale Grupp 16. 30. Scupp gite, Binge Grup 11. lbred Frichmi Sei Ste aftr. Tung Grupp 203. 20. Stenbor abenb Graves befin in b Einzelpreis 20 Pfg. 3. Jahrgang Die Freiheit erfcheint morgens und nachmittags, Sonntags und Montags was einmal. Der Bezugspreis beträgt bet freier Zustellung ins Haus für Groß- Berlin 10,- m. im voraus zahlbar, von der Spedition selbst abgeholt 8,50 m. Für Posts bezug nehmen fämtliche Boftanstalten Bestellungen entgegen. Unter Streifband bezogen für Deutschland und Österreich 16,50 m., für das übrige Ausland 21,50 m. zuzüglich Baluta- Aufschlag, ser Brief für Deutschland und Ofterreich 30,- m. Redaktion. Expedition und Verlag: Berlin C, Breite Straße 80. Mittwoch, 8. Dezember 1920 Nummer 521 Abend- Ausgabe Die achtgefpaltene Ronparelllegeile sber beren Raum koftet 5,-. einschließlich Seuerungszuschlag. Kleine Anzeigen: Das fettgedruckte Wort 2,- M., jebes weitere Wort 1,50 M., einschließlich Teuerungszuschlag. Laufende Anzeigen laut Tarif. Familien Anzeigen und Stellen- Gesuche 3,20 m. netto pro Beile. Stellen Gefuche Wort Anzeigen das fettgebruckte Wort 1,50 M., jebes weitere Wort 1.- M. Fernsprecher: Bentrum 2030, 2645, 4516, 4603, 4635, 4649, 4921 greiheit Berliner Organ der Unabhängigen Sozialdemokratie Deutschlands England und Sowjetrußland Bon unserem Londoner Rorrespondenten. II. Die englischen Unternehmerkreise unterstützen ihre Proteste gegen das Handelsabkommen, durch den Versuch, seine praktische Bedeutung herabzusehen. Einerseits weisen sie dars Stellauf hin, daß Rußland nichts exportieren fönne; deshalb bleibe das russische Gold als einziges Tauschgut für Warenlieferungen. Nun drohen die bedeutendsten Banten, daß sie Fich weigern werden, dieses Gold in Empfang zu nehmen, beil Rußlands, Gläubiger die Möglichkeit haben, rechtliche Ansprüche darauf zu erheben und die Sendungen gegebenengerichtlich mit Beschlag zu belegen. Jedenfalls werden es die nichtenglischen Gläubiger tun fönnen, und es ist tein Geheimnis, daß die französische und rumänische Regierung er- Frie Ecol egirt b 1. Bezi in Herung Make th hlaber falls die Absicht haben, ihre Ansprüche auf das russische Gold geltend zu machen. Für die mit Rußland Handel treibenden englischen Unternehmer ist aber das Gold wertlos, wenn sie ten, es nicht absetzen oder ausführen fönnen. Das wichtigste Abfazland für Gold ist Amerika, und die amerikanische Regietung hat bereits jede russische Goldeinfuhr verboten. 7% Etters Tung is twidiu ngs.Ba zen- Mil Tuntil haftlige Rittwo rung Finbet Orte nex Beendigung der Berner Konferenz Internationale sozialistische Konferenz am 22. Februar Bern, 7. Dezember. Die sozialistische Bortonferenz hat ihre Arbeiten beendet. Sie bejchloß, auf den 22. Februar eine inters nationale sozialistische Konferenz nach Wien eins zuberufen mit der Tagesordnung: Der Jmperialismus und die soziale Revolution. Methoden und Organisation des Klassenlampjes. Der internationale Kampf gegen die Gegenrevolution. Zur Vorbereitung der Wiener Konferenz wurde eine Rom. mission eingeseht, die sich Ende des Jahres in Wien versam meln dürfte. Die Kommission, die der Konferenz bestimmte An träge unterbreiten soll, besteht aus je einem Delegierten aus England, Frankreich, Deutschland und der Schweiz. Die Brüsseler SachverständigenKonferenz Aufschub bis zum 16. Dezember HR. Haag, 8. Dezember. Aus Brüssel wird gemeldet, daß die Sachverständigenkonferenz auf Erfuchen Deutschlands erst am 16. und nicht am 13. Dezember stattfinden wird. Borsitzender der Konferenz wird, wie schon gemeldet, Delacroig sein. Die englischen Des legierten find: Brantbury und der englische Botschafter in Berlin, Lord d'Abernon, die französischen Delegier. ten: Chenssen, der Frankreich in der Wiederherstellungstommillion vertritt, und Seydou, Direttor für Handelsangelegen heiten im Auswärtigen Amt. Diese Schwierigkeiten sind nicht zu unterschätzen. Aber sie machen feinen besonderen Eindrud, weder auf die Deffents lichkeit, noch auf die Regierung. Gewiß ist vorläufig die Golddeckung unentbehrlich, um den Handel mit Rußland in Bang zu bringen. Aber es ist nicht das einzige und auch nicht s wichtigste Zahlungsmittel Rußlands. Der russische Goldatz ist schließlich nicht allzu groß, und wenn die Einfuhr nur mit Gold bezahlt werden sollte, dann würde sie taum stausreichen, um die dringendsten Bedürfnisse des ausges ungerten Landes zu befriedigen. Das Handelsproblem bleibt ein Kreditproblem. Das Gold fann nur die Rolle eines Garantiedepots spielen. Man weiß in England, welche immensen Reichtümer der russische Boden birgt, und daß nach einigen Jahren, namentlich nach Wiederherstellung feines Verkehrssystems, Rußland imstande sein wird, die ein geführten Waren gegen eigene Erzeugnisse auszutauschen. Es ist auch nicht unbekannt, daß Sowjetrußland bereit ist, zum Austausch für die benötigten Produkte und Rohstoffe bedeutende Konzessionen, vor allem Bergwerksrechte, zu erteilen. Das jüngste Abkommen mit dem Amerikaner Banderlip ist nicht ohne Eindruck auf die englischen Unternehmerkreise geblieben und hat so manchen profitgierigen Mund wässerig gemacht. 3war warnen die vorhin erwähn ten Freunde gegen diese Angebote der Sowjetregierung, indem Sie erklären, daß keine zukünftige russische Regierung der artige Konzessionen anerkennen werde. Aber nach der Niederlage Wrangels haben sogar ihre intimsten Freunde wenig Bertrauen in ihre politischen Prophezeiungen, geschweige denn Angst vor ihren Drohungen. La e Ert bes Pen 8 1 3 Do Raijer tris ends 18. ant, Bl 55 vod, TH 12, B tommes Thr, nbe rit, tag, er Gas Marbell bet mid tait. en fo b febe gsbrid 250 6 genblic hn. 13 SPE Born Fretheil Die deutsche Regierung hat den Aufschub damit begründet, daß the erster Abgesandter Bergmann, der aus dienstlichen Gründen noch bis zum 13. Dezember in Paris zurückgehalten wird, noch vor der Konferenz nach Berlin fommen muß, um dort seine Weisungen in Empfang zu nehmen. Die Abstimmung in Griechenland Paris, 7. Dezember. Bis zum Spätnachmittag lagen in Paris noch keine Einzelheiten über die Volts abstimmung in Griechenland wert ist, daß fie demzuliebe ihre Freunde Mustapha| Kemal und Enver Pascha fallen lassen wird. Der Widerstand der öffentlichen Meinung in England gegen die großen Ausgaben für die Erhaltung von Truppen in diesen fernen Regionen, insbesondere die sich mehrenden Proteste aus Indien, das den größten Teil dieser Kontingente liefert, zwingen aber England, darauf zu finnen, seine Vorherrschaft in Asien weniger mit militärischen Mitteln sicherzustellen. Noch ernster als die Revolte der Steuerzahler daheim ist aber der dauernde Widerstand der englischen Arbeiterschaft gegen die Bekämpfung Sowjetrußlands. vor. Die griechische Gesandtschaft in Paris teilte der Presse mit, es hätten 300 000 Wahlberechtigte mehr gestimmt als bei den letzten Kammerwahlen. In Thrazien habe sich die Bevölkerung mit wenigen Ausnahmen für König Konstantin Offiziere und Soldaten an der Abstimmung teilgenommen und ausgesprochen. Von der Garnison von Smyrna hätten 12 000 nur 900 hätten sich gegen König Konstantin ausgesprochen. Rücktritt des Bremer Senats TU. Bremen, 8. Dezember. Wegen des Mißtrauensvotums der sozialdemokratischen Mehr. heit der Bürgerschaft in der Frage der Auflösung der Stadtwehr ist der aus Angehörigen der bürgerlichen Parteien bestehende Teil des. Genats zurüd getreten. In einer Erklärung sagt er, daß der Beschluß der Bürgerschaft das 3iel verfolge, den Senat zum willenlosen Werkzeug der Mehrheit der Bürgerschaft zu machen, was der Verfassung widerspreche. Der Senat, der den Schutz der Berfassung unter seinem Eide gelobt hat, tönne eine solche Politik mit seiner Verantwortung nicht decken. Der Senat wird die Geschäfte weiterführen, bis der Voltsentscheid die endgültige Entscheidung getroffen haben wird. Hilfe für die Beamten Ein Antrag der Unabhängigen Sozialdemokraten Die Reichstagsfraktion der Unabhängigen Sozialdemokratie hat einen Antrag eingebracht, die Regierung zu ersuchen, sofort mit ben beteiligten Großorganisationen in Verhandlungen einzutreten, um die Teuerungszulage für die Arbeiter und Angestellten der Reichsbetriebe, rüdwirkend ab 1. Oftober 1920 neu zu regeln. Ein zweiter Antrag ersucht die Reichsregierung, die Teuerungszuschläge rüdwirkend vom 1. Oftober 1920 für alle Reichsbeamten einschließlich der Diätare auf 10 000 m. jährlich festzusetzen. In diesem Antrage wird ferner gefordert, daß die Kinderzuschläge und die dazu gewährten Teuerungszulagen einheitlich neu zu regeln find. Die Rechtssozialisten haben gleichzeitig einen Antrag eingebracht, der eine Erhöhung des Teuerungszuschlages bei den niedrigen Grundgehältern bis 8100 M. auf 60 vom Hundert festgesetzt wissen will. Berhandlung gelangen. Diese Anträge werben am Donnerstag im Reichstag zur und Vorsicht über den Haßgefang der Churchills die Ober hand gewonnen, und so fonnte man am 12. November von Sir Robert Horne in einer Rede in Orford folgende vernünftige Worte hören: ,, Solange Sie die großen Reserven Rußlands nicht wieder auf den Weltmarkt bringen, werden Sie die Unruhe unter den arbeitenden Massen dauernd erhalten, infolge des Mangels an Lebensmitteln, die immer mehr fosten, wenn es zur Zahlung der Wochenrechnung fommt." Darum ist anzunehmen, daß es schließlich zu einem Sandelsabkommen mit Rußland fommen wird. Gewiß werden fich die Gegner innerhalb der Regierung bemühen, den Vertrag in einem den Kreisen der Hochfinanz günstigen Sinne abzuändern. Aber die Regierung wird faum die Verants wortung für den Abbruch der Verhandlungen übernehmen wollen. Die einzige Aenderung dürfte darin bestehen, daß in dem besprochenen Punkte 8 das Wort„ Kompensation" regierung für die Erteilung von Ronzessio. nen an auswärtige Unternehmer sind gleichfalls danach an= getan, den Eifer gewisser Kreise zu erhöhen, um anderen Bekanntlich wurde schon im Sommer, als die Gefahr der zuvorzukommen. Den unentwegten Bolschewistenfressern, mit Hilfeleistung an Polen im Kriege gegen Rußland afut war, lungen zu sein, die Verhandlungen wiederum um Wochen Kampforgan der Arbeiterpartei und der Trade Unions zur ein Attionsausschuß gebildet, ein gemeinsames Churchill an der Spitze, scheint es aber immerhin ge zu verschleppen; sie haben es durchgesetzt, daß versucht wird, Berhinderung des Krieges. Der Ausschuß hat in den letzten auch die Zustimmung der Alliierten für die Politik der eng= Monaten wenig Initiative gezeigt, aber er fann jeden Augenblic seine Aftion erneuern und ist sicher, die tätige gewordenes Ausfluchtsmittel der imperialistischen Scharf- Unterstützung der britischen Arbeitermassen zu finden. AnUnterstützung der britischen Arbeitermassen zu finden. Anmacher Englands, in schweren Augenbliden die französischen fang November griff der Aktionsausschuß in den Kampf um Freunde zu Hilfe zu rufen. Aber es scheint, daß sie diesmal den Handelsvertrag durch den Erlaß eines fräftigen Manis wenig Glüd haben werden. Auf Italien ist natürlich festes ein. Es heißt u. a. darin: Der britische Imperialismus beherrscht die Lage, und reaktiogegenwärtig fein so großes Gewicht auf Handelsbeziehungen näre Einflüsse innerhalb des Kabinetts verhindern die Wiedermit Rußland lege, fand eine scharfe Abfuhr seitens der hiefies aufnahme von Handelsbeziehungen mit Rußland. Wir wünschen gen italienischen Legation. Andererseits kam die übertaschende Meldung aus Paris und Brüssel, daß man auch dort geneigt ist, den Handel mit Rußland sozusagen als Privatsache zu dulden, wenn man auch nach wie vor jebe politische Anerkennung der Sowjetregierung ablehnt. Jedenfalls wird sich England kaum von seinen Alliierten beFür die Haltung der britischen Regierung sind Momente legenheit vermehren und die Preise niederbringen... der äußeren und inneren Politit ausschlaggebend. Vor allem braucht England Ruhe und Sicherheit in Vorder- und Mittelafien. Der Handelsvertrag wird als ein brauch englischen Proletariat so greifbare Vorteile von dem Handel Indien zu mildern. So wirken verschiedenartige Einflüsse einflussen laffen. So hofft die Regierung Lloyd Georges, durch das Handelsabkommen mit Rußland, ihre äußere und innere Lage zu stärken: die Ruhe an den Grenzen der britischen Besizungen in Asien zu gewinnen, im Wett bewerbe um russische Konzessionen und den russischen Absagmarkt sich den Vorrang zu sichern und durch den Friedensschluß mit Rußland bie politische Opposition im Lande teilweise zu entwaffnen. Bringt das Handelsab tommen teine greifbaren Resultate, gelingt es nicht, durch vermehrte Ausfuhr der Arbeitslosigkeit zu steuern, dann ist Sowjetrußland an der Enttäuschung schuld, und die Bolsche= wistenfresser werden um ein Argument reicher. 3Zugleich werden Pläne geschmiedet, um eine eventuelle Fortfehung der revolutionären Propaganda im Orient unwirksam zu machen. Es ist nicht ausgeschlossen, daß die Konferenzen von Lloyd George mit Lengues und Sforza in London zu einer Revision des Friedensvertrages mit ber Türkei führen werden. Man wird möglicherweise die Griechen für die Rüdberufung Konstantins„ bestrafen" burch Konstantins, bestrafen" Damit hofft man, Kemal Pascha zu verföhnen und aus dem die Rüdgabe von Smyrna und Thrazien an die Türkei. Bundesgenossen Mostaus ein Werkzeug der Weſtmächte berung des Aufteilungsvertages von Sevres mag auch dazu gegen Sowjetrußland in Mittelafien zu schaffen. Eine Milbeitragen, den Groll ber 80 Millionen Mohammedaner in und Interessen für einen Sandelsausgleich mit Rußland, während man zugleich in Aften politische Sicherungen gegen fein Vordringen Jucht, ja möglicherweise eine neue Kampf nicht nur Handel mit Rußland, wir wünschen Frieden... Friede mit Rußland ist von vitaler Bedeutung für unsere Ar beitslosenfrage. Reißt die Schranken nieber, die den freien Warenaustausch zwischen Rußland und Großbritannien hindern, und eine sofortige Nachfrage nach britischen Fabrikaten wird ent stehen, und ein gleichzeitiger Zuftrom von nötigen Rohmaterialien in Austausch dafür. Friede mit Rußland würde die Arbeitsges für die Arbeiter, Friede dem Bolke, Freihandel mit Rußland." Es mag bahingestellt bleiben, ob es zweckmäßig ist, dem Arbeit bares Mittel betrachtet, um die revolutionäre Propaganda mit Rußland als unmittelbar bevorstehend hinzustellen. Aber gegen das Britische Reich in Anatolien, Persien und Indien der Aufruf zeigt, daß die englische Arbeiterschaft bereit ist zu unterbinden. Man ist sich nur nicht darüber im flaren, und sehr gut, weiß, welche gefährlichen Kampfmittel die gecb bet Friebe mit England der Moskauer Regierung so viel genwärtige Krise ihr liefert. Darum haben Besonnenheit front gegen Sowjetrußland vorbereitet. Die Regierungsbildung in Sachsen Zur Regierungsbildung in Sachsen, wo bekanntlich mit Unterstützung der Kommunisten eine Regierung aus Rechtssozialisten und Unabhängigen zustande gekommen ist, schreibt die ziger Boltszeitung": eip„ Die Widerstände, die einer großzügigen sozialistischen Politik in der Deutschen Republik entgegenstehen, lassen sich natürlich nicht von der Regierung eines fleinen Bundesstaates aus brechen, sondern sind nur durch die gesammelte Attion des ge= samten deutschen Proletariats niederzuwerfen. Das müssen auch die Kommunist en einsehen, wenn sie halbwegs vernünftige Politit treiben wollen. Tun sie es nicht, so werden sie vor der fächsischen Arbeiterschaft die Verantwortung dafür zu tragen haben, daß sie die Arbeit einer sozialistischen Regierung um Sirngespinste willen wegen Forderungen unmöglich gemacht haben, die zu erfüllen diese Regierung gar nicht die gesetzlichen Sittel besaß. Und der Gedante, mit einer solchen Verantwortung in Neuwahlen vor die Wähler treten zu müssen, dürfte doch etwas zügelnb auf die kommunistische Partei einwirken. Sat sie fich doch schon in ihrem Antwortschreiben zu der Theorie bekannt, daß ein sozialistischer Ministerpräsident und wohlgemerkt ein rechtssozialistischer! das fleinere Uebel gegen einen bürgerlichen Premierminister darstellt. Die ganz Orthodogen im tommunistischen Lager werden vielleicht schon daran Anstoß neh nen. Auf der Berliner Kommunistischen Parteitagung hat es bereits aus der württembergischen Ecke ein wenig gegrollt. Und wenn fie der Dottrin Sinomjew in allen Punkten folgen wollten, so müßten unsere Kommunisten allerdings etwa sagen, daß ein rechtssozialistischer Ministerpräsident gefährlicher ist, als die Orgesch und der Völkerbund. Indes solche Agitationsphrasen zerflattern, wie das Antwort Schreiben zeigt, gar schnell, wenn ihre Träger gezwungen sind, fontrete politische Fragen zu beantworten. Und so wenig wir uns deshalb Jllusionen machen über die Standfestigkeit der neuen Regierung, so sind wir doch auch von allzu weitgehendem Bessi mismus entfernt. Die Logit der Tatsachen wird bei den Entschlüssen der Kommunisten immer ein nicht unerhebliches Wort mitsprechen. Und wenn sie sie nicht beachten, um so schlimmer für fie. Die Unabhängige Sozialdemokratie tann bei Neuwahlen in Sachsen sicher sein, wieder vorwärts zu schreiten, nachdem bie Verwirrung, die die Spaltung von Halle brachte, mehr und mehr überwunden ist und die Kommunisten genötigt sind, unter ihrer eigenen wahren Firma aufzutreten Die Unabhängige Sozialdemokratie geht ohne über. spannte Soffnungen und mit dem Bewußtsein der großen Verantwortlichkeit in diese Regierung. Sie ist entschlossen, ihre Pflicht zu tun und diese Position an jenem Tage zu verlassen, an dem ihr das unmöglich ge macht würde. Mögen die Rechtssozialisten es nicht an ent schiedenem Willen zur sozialistischen Politit, mögen es die Kom munisten nicht an vernünftiger Erwägung der realen Tatsachen fehlen lassen!" Hermann Müller warnt! eine Warnung vor solchem Uebertritt für notwendig. Gleichzeitig bekennt sich Müller aufs neue zu der formalen Demotra= tie und übersicht dabei ganz, daß seine Parteigenossen gerade an diesem Begriffe stolpern, weil sie täglich mit aller Deutlichkeit erkennen, daß eben dieser Wahn der Konterrevolution den Weg am erfolgreichsten geebnet hat. Die Meinung des in diesen Tagen aus der rechtssozialistischen Bartei geschiedenen Dr. Diet, wonach die Demotratie nur ein aufgelegter Schwindel ist, faßt immer weiter Fuß und wird durch die täglichen Erscheinungen neu gestärkt. Daraus ergibt sich auch mit aller eutlich teit, daß die bürgerliche Demokratie unmöglich eine Blattform für eine Bereinigung proletarischer Parteien bilden fann. Auf dem außerordentlichen Bezirksparteitag der S. P. D. für Groß- Berlin hielt Hermann Müller am vergangenen Sonntag eine Rede, in der er u. a. auch über das Berhältnis feiner Partei zu den anderen deutschen sozialistischen Parteien sprach. Der Borwärts" gibt diesen Teil der Rede in seinem Bericht mit folgenden Sägen wieder: " Sinsichtlich unserer Haltung gegenüber den anderen sozialisti schen Parteien warnt ber Rebner davor, den Unab hängigen nachzulaufen. Die Entwiflung geht dahin, daß die Rechtsunabhängigen zu einer Vereinigung mit uns toms men werden, aber wir müssen jede Konzession an das Rätesystem ablehnen. Wir bürfen uns feinen Finger breit vom Boden der Demokratie abdrängen lassen." Die Entwidlung geht nicht dahin, hen Standpunkt der RechtsSozialisten zu' rechtfertigen, vielmehr rechtfertigt die Entwicklung immer mehr die Richtigkeit unseres Programms und damit die Notwendigkeit der Partei, die durch diese Entwicklung lebensfähiger und stärker wird und absolut feinen Grund hat, nach einer Verschmelzung zu schielen. Hieraus sieht man tlar, daß die Spaltung unserer Partei in Salle, die damals von den Rechtssozialisten mit soviel Sohnlachen und Schadenfreude begleitet worden ist, der Scheidemann Partei nun selbst zum Verhängnis wird, denn seit wir die toms munistischen Schreier los geworden sind, wird die Abwanderung all jener Rechtssozialisten, die sich schon längst mit Entsetzen von der offiziellen Politik ihrer Partei innerlich abgewandt hatten, zu unserer Partei immer stärker. Hermann Müller hält darum Kunstbericht Die Nationalheilige | tische Teil dieser Angelegenheit. Bayern weigert fich h heute, den Anordnungen der Regierung Folge zu leisten, bi Rechtsparteien finden das ganz in der Ordnung, und die Regie rung hat nicht den Mut, sich Geltung zu verschaffen. Die Bildun einer sozialistischen Regierung in Salen hat die Rechtspre veranlaßt, nach der Reichserefutive zu rufen, obwohl es fich bo bei um einen rein demokratischen Vorgang handelte. Die offen Auflehnung Bayerns aber wird ruhig hingenommen. Wenn ba so weiter geht, wird Bayern bald die Erekutive gegen das Reid ergreifen. Den monarchistischen Vertretern in der Reichsregierun würde das sicher gar nicht unangenehm sein. Mus Holland fommen in den letzten Tagen Nachrichten, daß bie Frau Wilhelm Hohenzollerns schwer erkrankt sei und daß anSheinend mit ihrem Ableben gerechnet werden müßte. Bisher ist die Frau noch nicht gestorben, aber ihre nächsten Angehörigen wiffen schon, daß viele Beileidsfundgebungen zu erwarten sind und sie haben daher in weiser Voraussicht auch schon die Dant. Jagung dafür angefertigt. Es ist ein handschriftliches Fatfimilie, das also lautet: Ich möchte in der Hauptsache auf einige Bücher und Mappen Hinweisen, deren Wert über den Tag hinausreicht und deren Anchaffung den Arbeiterbibliotheken, aber auch dem Einzelnen, bestens empfohlen sei. Seine Majestät der Kaiser und König lassen für die beim Sinscheiden Ihrer Majestät der Kaiserin und Königin ausge sprochene warme Anteilnahme herzlich danken. Im Allerhöchsten Auftrage: v. Gontard." Es ist wenig geschmackvoll, den Tod einer Person zu beklagen. ber noch gar nicht eingetreten ist, und noch geschmackloser ist es, im voraus eine Danksagung für Todesklagen anzufertigen, die noch gar nicht erflungen sind. Doch das ist eine Angelegenheit höfischer Zeremonien, für die wir Bürger niemals das erforderliche Berständnis aufbringen werden. Wenn jedoch der deutsche Reistag das etwaige Ableben der Frau Wilhelm Hohenzollerns zum Anlaß für eine Sympathietundgebung machen will, wie es tatsächlich geplant ist, so sei ihm gesagt, daß die arbeitende Klasse teinen Anteil an dem nimmt, was die bürgerlichen Vertreter als die Meinung des gesamten deutschen Boltes" in die Welt posaunen möchten. Der Tod der früheren Kaiserin geht, wenn er eintreten sollte, nur ihre Angehörigen etwas an. Für die Arbeiter ändert er nichts an der Tatsache, daß die Hohenzollern namenloses Unglüd über das Land gebracht haben und daß sie auch heute noch das Land durch ihren Hunger nach vielen Millionen schwer schädigen. Wir brauchen am allerwenigsten eine neue Nationalheilige, da wir schon an den Gözen in der sogenannten Siegesallee übergenug haben. Im Berlage Karl Schnabel, Berlin, erschienen zwei Bücher mit Steinradierungen von Richard Janthur, das eine betitelt: Vierzehn Gedichte von Rabindranath Tagore", das andere: Gita Gowinda oder die Liebe des Krishna und der Radha"( in der Uebersehung aus dem Sanskrit von Friedrich Rüdert). Die Entwürfe zu den Blättern find übrigens zurzeit im Graphischen Kabinett, Kurfürstendamm 232( Eintritt unentgeltlich bis 6 Uhr abends) mit einigen schönen Gemälden und Lithographien Janthurs ausgestellt. Janthur ist wesentlich und fünstlerisch in jedem Strich, und eingehende Beschäftigung mit feinen Büchern und mit seiner Ausstellung wird jeden reich be, lohnen. Seine Bücher sind ohne Aufmachung und ohne Kunstgewerbe, von einer garten und feinen Anmut. Eine unheroische emige Liebe erfüllt seine Zeichnung. Der Verlag, Schnabel würde fich ein Berdienst erwerben, wenn er weiterhin folche Bücher zu erschwinglichen Preisen herausbrächte, die ohne Snobismus unb Bibliophilie tünstlerische Kostbarkeiten sind. Im Kairos Verlag zu Köln erschien die Mappe„ Die Zeichen sechs große vortreffliche Lichtbrude nach Zeichnungen Otto Freundlichs. Die Blätter würden einen schönen Schmud von Bersammlungsräumen bilden. Ihre großen schwin genden Rhythmen, ihre mächtigen Lichtesbahnen Siegen über alles Kleinliche und Nichtige. Sie erziehen zur Liebe des Lichtes, des Geistes. Es ist ein reinigender Wille in Freundlichs Blättern und die unerschütterlichste Treue zur Kunst. Freundlich hat den Zeich nungen ein Wort Meister Edharts vorangestellt das hier wirklich tehen darf:„ Das ist die letzte Materie, so ein Ding allein in ihm tebet und jubilieret in seiner Exaltation." Bayern droht! Der Jrrfinn der kapitalistischen Wirtschaftsordnung Sm meite mehr über ausg lichte geord etmi für d Er i Je stärker die Not der großen Massen der arbeitenden Bevölle die S rung anschwillt, desto deutlicher empfindet sie auf allen Gebiete des wirtschaftlichen Lebens, in der Produktion ebenso wie in de Lebensmittelversorgung. Entlohnung, Besteuerung usw., den u geheuerlichen Widersinn der tapitalistischen Wirtschaftsordnung Einen interessanten Beleg für die Widersprüche, unter den namentlich das deutsche Proletariat zu leiden hat, liefert in Vorwärts" ein landwirtschaftlicher Fachmann, der über bi Schweinezucht in Deutschland folgendes schreibt: mung ein, t gab hemm „ Wir werden jezt einen Jahresumsag von ungefähr 14 Mi Dis lionen Schweinen haben. Davon lebt ein Teil der Bevölte die selbstschlachtenden Produzenten rung Teil -Binfe Meth beden 3mar vatta Fee 3wan Des ber t will Riefe thren und De Serre dila gut, ein andere die wohlhabenden Leute teuer und gut, der Re schägungsweise die größere Hälfte der Bevölkerung be tommt nur hin und wieder einen Sappen; im übrigen steht zu, bezahlt aber gehörig mit und erhält der Schweine anderen wegen auch Brot und Kartoffeln nicht in genügende ögers Ginse Menge. Die 14 Millionen Schweine ergeben etwa 30 Millione Zentner Schweinefleisch lebend. Sie zu erzeugen to st et min destens 90 Millionen 3entnez Getzeibe 300 Millionen Zentner Kartoffeln. Das bedeutet, daß wir oh Schweine die Durchschnittsrationen der Bevölte zung aus Getreide und Kartoffeln verdoppeln fönnte Um wieviel mal teurer ist das eingeführte Getreide als ba heimische 75- M.- Schweinemastfutter aus Getreide? Für wievi Milliarden führen wir Brotgetreibe zur fümmerlichen Erna burch rung der Menschenmassen ein? Wie hoch beeinflußt der darf für die Schweine den Preis der den Menschen notwendig Kartoffeln? Die Armen zahlen für das Schweinefleisch d Selbstschlachtenden und der Reichen enorme Gummen; bir mit b und indiret. Es nutzt der minderbemittelten Bevölkerung wenig, daß der Staat die Sauptfosten für das Einfuhrgetre übernimmt; fie leidet doch am meisten unter der Schulbene des Landes; sie steht am meisten unter dem Druck der um bie Lebenshaltung und ihre Bestreitung." be fer han bie bie 23 auf d Bielle So Reben Gorg minift Na nahm babin Es ergibt sich also, daß die große Masse der arbeitenber völterung nicht nur gezwungen ist, auf den Genuß hochwertig Nahrungsmittel( wie Schweinefleisch usw.) zu verzichten, fonden daß sie auch noch selbst die Milliarden aufbringen muß, um be Wohlhabenden den Genuß dieser Nahrungsmittel zu ermögli Nach dem Kapp- Butsch ist zur„ besonderen Verwendung" die Denn nur infolge der Verfütterung von Getreide und Kartoffe Brigade Döberig gebildet worden, die eine zuverlässige Regierungstruppe werden sollte. Die Monarchisten in der Armee verstanden es, sich auch in dieser Brigade den erforderlichen Einfluß zu sichern. Die Brigade wurde später aufgelöst, es hatten fich in ihren Reihen doch einige Republikaner eingeschlichen, und das war Herrn Seedt nicht angenehm. Inzwischen ist die Brigade Döberitz unter den Namen Wachregiment Berlin" neu er standen. Es sollen in ihm Truppen aller deutschen Stämme vereinigt werden, und da einstweilen auch Bayern noch nicht zum Auslande zählt, wurde es vom Reichswehrministerium auf gefordert, auch einige bayerische Kompagnien an das Wachregiment abzugeben. Die bayerische Regierung antwortete barauf mit einer Drohnote. Sie weigert sich, Trappen für Berlin ab. zugeben und begründet das damit, daß nach und nach alle bayeri schen Regimenter dem zerseßenden Geist der Berliner Agitation ausgesetzt und die zurüdkehrenden Kompagnien ihre Kameraden mit ihm ansteden würden. In zwei Bänden gibt der Verlag Paul Cassirer, Berlin, die Briefe& ranz Marcs" heraus, dessen Wert voraussichts lich in einigen Wochen zur öffentlichen Ausstellung tommen wird. Die Leftüre der Briefe fönnte die beste Vorbereitung für den Besuch der Ausstellung sein und auch aus diesem Grunde sei ihre Anschaffung den Biblioheten angelegentlichst empfohlen. Dem 1. Band ist eine sehr gute farbige Wiedergabe des ersten Entwurfs zu den Tierschidfalen" vorangestellt, fenes Hauptwertes Franz Marcs, das wenige Wochen nach seinem Tode verbrannte. Eine Briefstelle vom 17. März 1915 lautet: Köhler schrieb mir heute auf einer Sturm- Postkarte meiner Tierschidsale. Bei ihrem Anblick war ich ganz betroffen und erregt. Es ist wie eine Bor ahnung des Krieges, schauerlich und ergreifend. Jy lann mir faum vorstellen, daß ich das gemalt habe. In der vershwommenen Photographie wittt es jedenfalls unfaßbar wahr, daß mir ganz unheimlich wurde. Es ist eine fünstlerische Logit, solche Bilder vor dem Kriege zu malen, nicht als dumme Reminizenz nach ben Kriege. Da muß man tonftruttive, zufünftige Bilder malen, feine Erinnerungen, wie es meist Mode ist." Bon ben zukünftigen tonftruttiven Bildern, mit denen sich Franz Marc Ob bayrische Truppen im Berliner Wachregiment vertreten find oder nicht, ist an sich gleichgültig. Wichtig ist aber der poliim Felde beschäftigte, geben die Zeichnungen des zweiten Bandes eine Ahnung. Dieser Band ist die getreue Wiedergabe des legten von Franz Marc geführten Stizzenbuches. bei der Schweinezucht muß das Reich Milliarden für die Einfu bes fehlenden Getreides ausgeben, und diese Milliarden, die let Endes den Wohlhabenden zugute fommen, werden zum größte Teil von den arbeitenden Massen aufgebracht. Ginri tembe teboch And e Alein Un für di werde Bersammlungstrach in Frankfurt. Eine von der Deut nationalen Bollspartei im großen Börsenjaale in Frankfurt a einberufenen Bersammlung, in der Herr v. Graefe sprechen fo wurde von Arbeitern gesprengt. Die Deutschnationalen mußt Inter ben Gaal verlassen, in dem dann kommunistische Redner Wort ergriffen. 3wei Personen, die fich am Sturm auf den Beoba standstisch beteiligt hatten, wurden verhaftet. Ständige bolichewiftische Handelsdelegation in Finnland. Nachrichten aus Stockholm ist für Selsingfors eine ständige Nad Bol Ichewistische Handelsdelegation ernannt worden, an deren Sp Gugowski steht. Auf Verlangen der Bolschemisten bezi diese Delegation das Palais des ehemaligen russischen Genera gouverneurs. Für Finnland ist eine Sondergesandtlaa der Sowjet- Regierung bestimmt worden, die hauptsächlich Bapie einfäufe vornehmen soll. паф Das„ Recht" der Könige.„ Ein Tyrann, ein König beleidigt ersten Grundbegriffe des bürgerlichen Vertrags; ehe man benje gehen tätig nehm Stüh entge Da Lojen bami jemal fich is jenig ben 2 Tagen tann, es gibt eine Gesellschaft, es gibt ein gemeinschaftlige Ber Band der Gesellschaften, es gibt Gefeße, denen sich die Gefellicha verpflichtet, muß derjenige gerichtet sein( bezieht sich auf die S richtung Ludwigs XVI.), der sich mehr Rechte als die andern Unter dem Titel: Das Buch vom Menschen und der geistigen Technit zu feiner fünstlerischen Darstellung" gibt der Maler Klaus Richter im Berlage Eric Rei in Berlin ein anatomisches System mit philosophischer Begründung und 29 Bildertafeln" heraus. Es handelt sich nicht um einen auf billige Regeln abgezogenen Nachtlatsch der Natur. Richter will nicht Stümpern ein paar Krüden geben, damit sie richtiger" zeichnen tönnen. Sein in der Hauptfache ftreug und fachlich ges Schriebenes Buch dürfte auf solche, die schnell eine nügliche Moral haben wollen, eher abschredend wirten, denn es gibt in seiner gewissenhaften Schilderung jeben Knochens und jeden Mustels ein so überwältigendes Bild vom Reichtum der Natur, daß der nicht wirklich schöpferische Mensch wohl die Sand sinten lassen möchte. Das Buch, macht es nicht leichter, den Menschen zu zeichnen, sondern Ichwerer, denn es schärft das Gewissen! Richter will den, der bei ihm in die Schule geht, durch das Studium der Anatomie formempfindlich machen. Je tiefer der Künstler Gottes Weltgeseze begriffen hat, um so reiner wird bas Kunstwerk die Welt variieren und erweitern. Mit je maßt und seine Mitmenschen auf irgend einem Wege in Unter tanen umschaffen will."( Ungebrudte Stelle aus einem Bri Georg Forsters( † 1794). Original im Goethe- Schiller- Archiv Weimar.) be Im Deutschen Theater wurde Schillers Don Carlos einigen Reubelegungen gegeben. Werner Kraus spielt König der spanischen Inquisition mit einer fuggeftiven Eindring nimmt. Das Grauenhafte an der Grenze des Kranten wa hier aus der Tyrannei der Persönlichkeit. Den Infanten zum ersten Male Serr Janssen mit der ermattenden, e gal Schmerz um den ermordeten Freund sich aufraffenden Schwa merei der Jugend. Eine Begabung. Die Hoffnung erwedt, aber nicht in spielenden Gebärden verlieren darf. Das hon ihre Gesetze bejaht, sie restlos und rastlos in fich reißt, besto Bringen fonnte von Maria Fein nicht in Leben verwandel leichter und freier wird sich die plumpe Materie seinem schöpfe werben, aber aus dem großen Monolog schlug mehr als Theate Lojen Ime arbei Icha tint mol Tatti Arbe Ichaft eingi wit Tafti et In bes Bobe baß einzu Jur Ich m arbe alle wurd Schiller unmögliche Intriguen- Liebesspiel der Eboli mit be flamme. Wie schon früher, war auch diesmal Alexander Moff tein bloßer Bosa der Beredsamkeit, sondern er erfüllte mit glühen der Leidenschaft den sonderbaren, auch in Ränten wohlerfahrene den Mitarbeitern finden wir Tristan Tzara, Francis Picabia, Menschheitsfreund und Maltheferritter, der fein Fürstenblen Raoul Hausmann, Walter Mehring, Baader, Arp. Der Almanach sein will und doch das Königreich als„ Beruf" vererben möch rischen Willen beugen." Dem gleichen Verlage Erich Reik verdanten wir den Dabas Almanach mit Bildern, den Hülsen bed herausgibt. Unter Material zum Vorlesen, und weil er zu den ganz wenigen ein Meisterstück im tleinen dagegen der jefuitische Dominger be Büchern gehört, die Sentimentalität in jeder Form verbannen, Herrn Kühne. Der Beifall sprengte am Schluß den eiferne ist er schon eine Wohltat. Dada macht eine Art AntikulturPropaganda, aus Ehrlichkeit, aus Etel, aus tiefstem Degout vor ber: Erhabenheitsgetue des intellektuell approbierten Bourgeois" Es bedarf nicht vieler Worte für dieses außerordentlich wirksame Buch; ich nenne lieber einige andere Dada- Schriften, wenigstens mit Titel und Verfasser: Gerner: Letzte Loderung". Borhang. Proletarisches Theater. Donnerstag, den 9. Dezember, abenb 18 Uhr, Pharusjäle, Müllerstr. 142, Aufführung der revoluti nären Satire Prinz Sagen" von Sinclair Gonn weri ergel polit Dä II bem Ber fet 1 abend, den 11. Dezember, abends 8 Uhr. Lichtenberg, Schulaul frei. Neuaufnahmen an der Kasse. Am Sonntag, den 12 D Richard Hülsenbed:„ En avant dada"" und 5 ans Arp Partane,„ Prinz Sagen". Karten 8,50 M. und 1 M., Mitalieb Steegemann in Sannover. In einer Ausstellung bisher Künstler", veranstaltet vom Orden Bnei Brih, in der Kleiststraße 10, fielen mir der Blaftiter Josef Brandenburg unb ber Maler eiga Blumberg auf. Es ist außerordentlich interessant, zu sehen, wie eine einheitliche Grundempfindung die jüdischen Künstler verbindet. Sie verlieren sich selten ganz an das Aeußere. Eine weiche und doch leidenschaftliche Frömmigkeit erfüllt sie als ein zember, nachmittags 3 Uhr, Philharmonie, Bernburger Straf gliederfarten haben teine Gültigkeit. Vorverkauf 2,50 M., beitslose 1 M. Da zum Kartenverkauf am Sonntag nue cin benugen. Borverkaufsstellen: Kroll, Utrechters Ede Sennin dorfer Straße: Metallarbeiterverband, Linienftr. 84; Rätegettung Luifenftr. 28: Sporthaus Fichte, Copenider Str. 108; Lichtenber Gürtelstr. 25; Charlottenburg. Galvanistr. 1, bei Schmartin Janftes Leuchten aus dem Often. Dem Komplizierten gehen fast Buchhandlung der Freiheit", Breite Str. 8-9; Neutöln, Regi alle still aus dem Wege. Eine schöne, schlichte Einfachheit geht zu Herzen so in ben Zeichnungen der Rahel Szalit. Marcus und einigen Landschaften von Hella Aronsohn. Adolf Behne. Schönleinstz. 24. am Wiener Burgtheater als Regisseur tätig fein Mag Reinhardt wird während eines Teiles des nächsten Ja bes za Berk Laf eine eine tät 502 i ba F Tcho Regio Bildun tspre ich bo offen nn da 5 Reid gierung ent en un rdnung benen Tert in er bi Heute Zahlabend in Groß- Berlin! Um die Besitzsteuern Aus dem Steuerausschuß Sm Steuerausschuß des Reichstags wurde am Dienstag weiter über die Notopfer Vorlage verhandelt, oder vielmehr nicht verhandelt. Denn obwohl bereits drei Sizungen vorüber sind, ist man über allgemeine Erörterungen noch nicht hinausgekommen. Obwohl die Regierung immer wieder die Dring lichkeit der Sache betont und auf eine Entscheidung drängt, damit Bevölle die Regierung weiß, woran sie ist.- Gestern unternahm der Abebieter geordnete Dr. Rieker( D. Bp.) einen Borstoß in einem langin de eimigen Vortrage im Sinne der Ablehnung dieser Vorlage. Er sprach allerdings vorsichtigerweise nur für seine Person, nicht für die Frattion. Er wird aber sicher die dort vorhandene Stimmung fennen. Herr Rießer tritt für eine 3 wangsanleihe ein, die natürlich einen ganz anderen Charakter hat als eine Abgabe vom Besiz. Eine Zwangsanleihe würde zwar die webende Schuld verringern und den Notenumlauf etwas bemmen, das wäre jedoch nur ein Notbehelf für den Augenblick. 4 Mi Die 3wangsanleihe erhöht die feste Schuld und den Bevölte infendienst. Das hieße also ein Fortwursteln nach der alten andere Methode, laufende Ausgaben durch Bermehrung der Schulden zu beden. Statt einer Belastung der Besitzenden bedeutet die 3wangsanleihe, daß der Reichsbetrieb noch abhängiger vom Pribatkapital wird. Ganz abgesehen davon, daß die Form der wangsanleihe zur Beschaffung flüssiger Mittel infolge Schaffung ne beber technischen Voraussetzungen zur Erhebung eine weitere Ber igende ögerung bedeutet. Herr Helffer ich zieht augenblicklich die lione infegung des Notopfers noch der 3wangsanleihe vor. Aber er min will die Vorlage durch eine Flut von Anträgen so verwässern, daß fie für den Zwed. den sie dienen soll, so gut wie unbrauchbar wird. Riefer und Selfferich treffen sich also im Grunde genommen in thren Bestrebungen, die Erhebung von Besitzsteuern zu verzögern er Ref Бе teht fi e an ir ohn öfte önnter als ba wienie Ernä Der B und zu verhindern. werden. verwidelt und zu Geldbewilligungsmaschinen herabgedrückt", Es fann doch unmöglich angehen, daß, während 3. B. der Metallarbeiter- Berband mit dem Gesamtverband der Metallindus Kriellen Deutschlands über die Schaffung einer für das ganze Deutsche Reich geltenden Musterarbeitsordnung oder über die Schaffung von Richtlinien über die Einstellung und Entlassung der Arbeiter in Unterhandlung steht, in den Einzelbetrieben nach Anweisung und Ausfünften der Betriebsrätezentrale der Kampf entbrennt, bez rnbedingt zur Riebesfage der Kollegenschaft des Betriebes in der gegenwärtigen Konjunktur führen muß." Weiter heißt es: Däumig läßt hier das nötige Verständnis vermissen. Denn wenn er glaubt, daß die Berlluer Gewerkschaften bereit sind, die Betriebsräte zu Agenten der Arbeitsgemeinschaften zu machen, jo izzi ez fish. Alle Berliner Gewertidaften, mit Ausnahme der Buchbrucer, find in ihren örtlichen Verwaltungsstellen Gegner der Arbeitsgemeinschaften und legen ihr möglichstes daran, um ben Brozeß der Umstellung des Bundes der Gewerkschaften zu Klaffenlampforganisationen zu beschleunigen." Außerdem spielt Rusch hier auch mit dem Gedanken einer Gewertschaftspartei. Dieser Artifel murde mit einem Schreiben an die U. S. 3. D.Zentralvorstände der Gewerkschaften geschickt, in dem es u. a. heißt: daß der Kampf gegen die Auswüchse des von Däumig und Richard Müller propagierten Rätesystems in allen Gewertschaftspressen ein Segen muß. Und was er jetzt gegen seine bisherigen Freunde und Kampfgenossen treibt, davor hat er sich damals gefürchtet. In dem Begleitschreiben heißt es weiter: Da der Kampf hier ganz sicher, wie üblich, in persön= licher Form geführt wird, wird man versuchen, mich herunterzuzeigen." Weiter:" Auf jeden Fall muß der Versuch gemacht werden, die Selbständigkeit der Räteorgani Der Reisfinanzminister Wirth sagte das den Serren auch ziemlich unverblümt. Er wendete sich gegen die dilatorische Behandlung der Vorlage durch die Vorredner. Daburch werde deren Zwed pereitelt. Es müsse jedoch schnell gefation zu beseitigen", damit diese Schweinerei aufhört". handelt werden. Noch immer sei feine Klärung vorhanden, wie endige die rattionen ich zur Sache stellen.( Damit sind besonders isch bet bie Bürgerlichen gemeint.) Diese müsse herbeigeführt werden, das bire mit die Regierung wiffe, woran fie fei. Gie stehe nach wie vor getreid ng fet auf dem Boden der Vorlage, eine Verwässerung, die das finans Tbenta Sorg Der vertig Jonden um be Sglide artoffel Einfu elegte größte Dent rt a. foll 비 ter Bielle Ergebnis beinträchtige, müsse sie ablehnen. Go endete auch diese Gizung mit einer allgemeinen hinziehenden Reberei. Vertreter des Auswärtigen Amtes und des Finanzministeriums gaben noch Auskunft über einige spezielle Fragen. Nach einer Tabelle, die dem Ausschuß zuging, find die Eins nahmen aus Befiksteuern im Ottober wesentlich höher als bis dahin gewesen, nachdem in den Finanzämtern nun die technischen Einrichtungen beffer funktionieren. Bom 1. April bis 30. Gep tember waren 3161 Millionen eingegangen, bis Ende Oktober doch- rund 6% Milliarden. Eingestellt für das Rechnungsjahr ind etwa 23 Milliarden Mart. Es fehlt also immerhin noch die Kleinigkeit von 16 Milliarden Mart. Ein gelungenes Porträt Zum Thema: Rusch einst und jetzt Uns wird geschrieben: Es ist zwar beklagenswert, daß in diesen für die Arbeiterschaft harten Zeiten der Kampf um die sozialistische muk Internationale und die tommunistische Weltpartei ausgetragen werden muß. Wer jedoch die Methoden der russischen Kommunisten Na Be bol Spi en B beobachtet, für den ist es auch klar, daß die Gewerkschaftsbewegung benselben Leidensweg wie die einzelnen revolutionären Bartelen gehen muß, wenn den Moskauern freier Spielraum für ihre Be tätigung bleibt. Das jetzt straff zentralorganisierte Unter nehmertum fieht dem drohenden 3ersegungsprozeß ber legten Stüge der Arbeiterbewegung, der Gewerkschaften, mit Bergnügen entgegen. bezie Denera Baple bigt b n na Day in diesem Kampfe in der Arbeiterbewegung die Arbeitslojen als Geschosse benutzt werden sollen, um einen anderen Teil damit zu zerschmettern, ist wohl das Niedrigste, was an Demagogie jemals geleistet wurde. Der Kommunist Brandler äußerte jenigen, die die Arbeitslosen zu politischen Zweden benutzen, Berbrecher seien. Trog alledem sehen wir aber bei der St. ellich. D. und den Neutommunisten die stetige Wiederholung, mit aftliche ie Si a Unter ern Brie ben Arbeitslosen zu egperimentieren. Den Arbeitss lojen muß gesagt werden, daß sie sich nicht auch noch zu politi.. Then Schachfiguren herabwürdigen lassen sollen. Denn was chio arbeiter- Berbandes, ben Arbeitslosen sagt, bie Gewert. felt b inbring edt, Ichaften wollen nur für erhöhte Unterstügungen tintreten, aber wir, bie revolutionären Neutommunisten, wollen Euch in die Betriebe bringen". In dieser Tattit liegt das von Brandler gekennzeichnete Berbrechen. Die Arbeitslosen sollten sich gesagt sein lassen, daß, wenn alle Gewerk haften von Leuten vom Schlage Ruschs geleitet würden, fein einziger Arbeitsloser mehr in Arbeit täme auf Grund ber Taltit fennt, weiß, daß er viel zu gerissen ist, um selbst an seine Bersprechungen zu glauben. calt a wad en g erft Schwa Hon be it be wandell heater Roill Blüben ahrenes notene möchte egor 190 b Ich wentte tfernes 正 abenbs volutio Gonn ulayla tglieber 12 D Stra ur ein Hen H ennig Bettung en bet arting Regis Faffol Man sieht, diese Leuchte der neukommunistischen Bewegung fann mal so und mal so! Immer aber so, wie es im Augenblick im Hinblick auf die Stimmung der Massen günstig erscheint, und gerade deshalb fämpft er jetzt mit Löwenmut gegen den Oppor tunismus, um seine eigene Verwandlungsfähigkeit vor seinen Anhängern und denen, die es werden sollen, zu verschleiern. Soll das nicht alle, die sich durch die Phrasen dieser Verwandlungstünstler momentan um das eigene flare Denten haben brin gen lassen, zum Nachdenken bewegen? Gegen den Schleichhandel In seiner Dienstagsigung beschäftigte sich der Rechtsaus= Ichuß des Reichstages mit dem Gesezentwurf über Vers fchärfung der Strafen gegen Schleich handel usw. und den bazu gestellten Anträgen. Ein Antrag Waldstein( Dem.) wonach mehr Zuwendungen von rationierten Lebensmitteln an Gasthausgäste den Gastwirten nicht so schwer angerechnet werden sollen, wird abgelehnt. Der§ 1 wird angenommen; er bestimmt, daß Schleichhandel usw. in besonders schweren Fällen mit Zuchthaus von 1-15 Jahren und mit einer Geldstrafe von mindestens 20 000 M. bestraft wird. Nach längerer Aussprache wurde auch der§ 2 angenommen, der bestimmt, daß als besonders schwerer Fall anzusehen ist, wenn der Täter aus Sa bsucht mit erheblichen Mengen von Gegenständen des täglichen Bedarfes Schleighhandel treibt, bzw. wenn der Täter burch Preistreiberei aus Sabsucht die wirtschaftliche Notlage der Bevölkerung in besonders verwerflicher Weise steigert. Hierauf wurde die Weiterberatung vertagt Schöne Reden statt Wohnungen Im Wohnungsausschuß des Reichstages wird un unterbrochen geredet, irgendwelche Taten haben dort aber noch nicht das Licht der Welt erblickt. Gestern befaßte sich der AusSchuß mit einem Antrag des Rechtssozialisten Silberschmidt, ber das Reich aufforderte, zwei Milliarden Mart für Wohnungszwecke zur Verfügung zu stellen. Selbst wenn dieser Antrag vom Reichstag angenommen werden sollte, so würde ihn bie Regierung voraussichtlich doch nicht ausführen, da sie wohl für die Reichswehr und ähnliche Ueberflüssigkeiten Mittel in Hülle und Fülle hat, wenn es sich aber um den Bau von Wohnungen handelt, so verweist sie auf die leeren Kassen des Reiches. Zudem ist auch mit der Bewilligung von barem Gelde allein nicht viel geholfen, denn bisher schon find vielfach die Zuweisungen von Staatlichen Mitteln für den Wohnungsbau nicht den Bevölkerungstreifen zugute gefommen, die guter Wohnungen bedürfen, sondern anderen Leuten, die nach ihrer Vermögenslage imitande waren, fich felbft Wohnungen zu bauen. Aber auch dieser platonische Antrag geht den bürgerlichen Barteivertretern schon zu weit. Nur im Zusammenhang mit der Mietsteuer fönne die Wohnungsfrage gelöst werden, so be haupten sie. Ein deutschnationaler Abgeordneter wünschte die Ausgabe von Darlehnstassenscheinen für Wohnungsbauzwede, da man dadurch eher zum Ziel fomme, als wenn man auf die Sozialisierung des Grund und Bodens warten wolle. Schl- lich wurde ein Unterausfuß gewählt, der die Frage ber Geldbeschaffung weiter prüfen fo Inzwischen wächst nicht nur der Mangel an Wohnungen, sondern das chronische Wohnungselend, der Zustand der vom Proletariat bewohnten Räumlichkeiten wird unerträglich! Die Deutschen Werke Ruschs im allgenteinen einzugehen. Nach dem Zustandekommen In diesem Zusammenhange ist es notwendig, auf die Politit bes Betriebsrätegefeges im Januar d. 3. waren fich die auf dem Boben der U. G. P. D. stehenden Gewerkschaftler darüber einig, baß fie bei der Wahl für zevolutionäre sozialistische Betriebsräte einzutreten haben. Als darauf die Richtlinien des A. D. G. B. zur Wahl erschienen, war es gerade Rusch, der sofort ein: Bei der hervorragenden Stellung des Metallarbeiter- Verbandes innerhalb Berlins mußten selbstverständlich Kahn, der den Vertrag mit den Deutschen Werken abgeschlossen alle anderen Gewerkschaftler Rusch folgen. In diesem Stadium wurde Rusch Anfang März erster Vorsitzender der Berliner Ge werijchaftstommission. Bei den während des Kapp- Putsches fich ergebenden Berhandlungen mit der Rumpfregierung und den politischen Parteien war es Rusch, der genau wie sein Genosse Däumig für die Arbeiterzegierung unter Eins Ihluß der Christen und Hirsche eintrat. Er gab bei bem Zustandekommen der acht Punkte die Erklärung ab, daß die Berliner Gemertschaftskommiffion ein Ortsausschuß des A.D.G.B. let und daß fich daraus unsere Saltung zum Abbruch einer Die deutschnationale Bresse behauptet, daß Herr Richard hat, Profurist der großen Eisenmetallhandlung Schweizer und Oppler in Berlin set. Zu Anfang des Jahres sei Kahn noch einfacher Bantproturist gewesen. Im September habe ihm be reits bei der Distontogesellschaft ein Konto von 50 Millionen Mart zur Verfügung gestanden. Prolurist der Firma Schweizer und Oppler sei Herr Leon Stlatz, ein Bruder der bekannten Brüder Stlarz. Im Hauptausschuh des Reichstages wurde gestern bie Debatte über die Deutschen Werte fortgesetzt. Der Demokrat Wieland meinte, daß der Vertrag der Direttion des Herrn Rahn ebenso ungewöhnlich wie die Berhältnisse zur Zeit seines Abschlulles let. Aber bie Direttion babe ich ebenfads im guten Glauben befunden. Ein Regierungsvertreter fagte, bas es fich gebrauchsfähige Maschinen gehandelt habe. Der Deutschnationale Durch den Kapp- Butsch war die Betriebsrätezentrale Münz nicht um 10 000 Lonnen, sondern in Wirtlichkeit um 15 000 Tonnen Rraße zu neuem Leben erwacht und mischte fich in die inneren Berhältnisse ber Gewerkschaften hinein. Das peranlaßte Rusch, Su13- Bromberg entrüstete sich heftig über den Bertrag. Der einem Artifel in der Freiheit" vom 18. Mai 1820 spricht er von eh mit ganzer Kraft diesem Treiben entgegenzustellen. In Sentrumsabgeordnete Erling verlangte, daß diejenigen, die den onturrenzorganisation der BetriebsSünzstraße". Durch deren Umtriebe würden die Gewert Bertrag abgeschlossen haben, zur Verantwortung gezogen werden sollen. Reichsichasminister v. Raumer führte aus, es habe sich nicht ein Schatten des Beweises ergeben, daß bei dem Vertrage Unregelmäßigkeiten vorgefommen felen. Eine Sabotierung der Reichsbetriebe liege ihm fern. Abg. Legien( Rechtssoz.) fagte, haften in unübersehbare Schwierigkeiten und unnüge Kämpfe der Direttion fet es gelungen, die Reichsbetriebe rentabler zu machen und die Arbeitsfreudigkeit zu heben. Für das durch fie fichergestellte gute Verhältnis zwischen Angestellten und Leitung ist es bezeichnend, daß aus verschiedenen Be trieben Protesttelegramme gegen die Entlassung der Direttoren von den Arbeitern eingetroffen seien. Die dauernde bureaukrati sche Einmischung des Reichsschazministeriums in die Angelegen heiten der Deutschen Werte habe eine große Erregung erzeugt. Die bürgerlichen Parteien brachten schließlich eine Resolu tion ein, in der beantragt wird, daß der Reichstag seine Miz billigung über den Abschluß des Vertrages aussprechen, auf Jeine Aufhebung hinwirken und durch Anwendung zulässiger Mittel in Zukunft den Abschluß ähnlicher Verträge verhindern solle. Die nächste Sigung ist Donnerstag. Aus der Partei Neue Kämpfer Trok schier unüberwindlich scheinender Schwierigkeiten find unferer Tagespresse awei neue Mitstreiter erstanden:„ Der Go ialist" in Stuttgart und Freies Wort" in Görliz. Der„ Sozialist" erschien schon seit dem Parteitage als Wochenblatt, wird aber seit 1. Dezember als Tageszeitung herausgegeben. Unser Görlizer Bruderblatt Freies Wort" erscheint schon im zweiten Jahrgang als Wochenblatt, ist aber mit dem 1. Dezember ebenfalls Tageszeitung geworden. Ferner ist mit dem 1. Dezember auch unser in 3ittau erscheinendes Wochenblatt ,, Wahrheit zu dreimaligem Erscheinen in der Woche übergegangen. Auch auf dem Ge biete der Preffe sehen wir also ein erfreuliches Fortschreiten. Groß- Berlin Mordprozeß Wendelstädt Vor dem Schwurgericht des Landgerichts III begann gestern die Verhandlung gegen den 24jährigen Kaufmann Hans Wendel städt, der beschuldigt ist, in der Nacht zum 14. Mai 1919 zu haben. Zur Verhandlung sind etwa 40 3eugen und meh feinen Bater, den Kaufmann Hans Wendelstädt ermordet rere Sachverständige geladen. Der Vater des Angeklagten ist am Morgen des 14. Mai in seiner Wohnung ermordet aufgefunden worden. Die innere Brusttasche seiner Joppe war herausgerissen, aus ihr war eine Brieftasche entwendet. Ferner fehlte die goldene Uhr, eine Geldbörse mit Geldstücken und das Schlüsselbund, das der Ermordete bei sich zu tragen pflegte. Es hatte nach den Feststellungen den Anschein, als ob der Ermordete mit dem Täter vor der Tat an einem Tisch gesessen hätte. Es war auffällig, daß in einem Zimmer, das auf der entgegengesezten Seite der Wohnung lag, die Klappe eines sonst stets verschlossenen altmodischen Setretärs heruntergelassen und ein Geheimfach geöffnet war, in dem sich ein Briefumschlag mit der Aufschrift:„ Im Falle meines Todes ist dieser Brief Frl. Alice Lindemann zu übergeben" befand. Dieser Brief soll Angaben über ein Ausfandsdepot enthalten haben und verschwunden sein. Auch ein Geldbetrag über 2000 R., ebenso eine Stahluhr mit leuch tendem Zifferblatt, die auf dem Nachttisch zu stehen pflegte, waren verschwunden. 198 Der Vorsitzende hielt dem Angeklagten eine ganze Reihe von Momenten vor, die den gegen ihn erhobenen Berdacht begründen Jollen. So foll er für die Zeit der Tat schon vorher gesucht haben, fich einen Alibibeweis zu sichern. Als er nach dem Morde geholt wurde, soll es aufgefallen sein, daß er eine Kragwunde an der Nase hatte. Nach seiner Ankunft in der Wohnung des Baters fiel fein sehr erregtes Aussehen auf, ferner die Tatsache, daß er fich meigerte, die Leiche des Vaters anzusehen. Als der Vorsitzende dem Angeklagten gestern die Photographie des Ermordeten überreichte, betrachtete er diese erst nach sichtlich Schwerem inneren Kampfe. Bon den vernommenen Zeugen waren die Aussagen der Witwe Weiß, bei der der Angeklagte wohnte, belastend. Sie behauptete, entgegen den Versicherungen des Angeklagten, daß in dessen Be sih auch noch ein Joppenanzug gewesen sei, der nach dem Morde verschwunden sei, ebenso ein Dolch, der gleichfalls nach dem Morde verschwunden sei. Gegen 8 Uhr abends wurde die Verhandlung auf heufe vertagt. Berwaltungsbezirk 17( Lichtenberg, Friedrichsfelde, Karlshorst usw.). Die Bezirksversammlung am Sonnabend, den 4. Dezember, hatte sich mit dem in der Eröffnungssigung dem Wahlausschuß er teilten Auftrag, eine provisorische Geschäftsordnung auszuarbeiten, zu beschäftigen. Berichterstatter Schachtel( Bg. V.) schlägt vor, die von dem Wahlausschuß einstimmig angenommene Geschäftsordnung, welche auf Grund der Geschäftsordnung der alten Lichten berger Stadtverordneten- Versammlung mit durch das Gesetz Groß Berlin gebotenen Menderungen ausgearbeitet wurde, en bloc anzunehmen. Dem wurde zugestimmt. Als Bersammlungstag ist der Mittwoch bestimmt. Zur Frage betr. Bildung des Bezirksamts hatte der Wahlausschuß den Antrag Schubart( S. P.) angenom men, entsprechend der Vorlage des Berliner Magistrats zu vers fahren und zwar die befoldeten Bezirksamtsmitglieder auf fieben und die Zahl der unbesoldeten Bezirksamtsmitglieder auf vier festzusetzen. Diese Angelegenheit führte zu einer lebhaften Debatte. Evers( Neufommunist) nahm den bereits von ihm im Wahlaus Schuß gestellten Antrag wieder auf, nur befoldete Bezirksamtsmit alieder einzustellen und die Zahl auf elf festzusehen. Genosse Thurm( U. G. P.) unterstützte diesen Antrag und schließt sich ben Ausführungen an, während John( S. B.) aus Ersparnisrücksichten es bet sieben befoldeten Bezirksamtsmitgliedern bewenden lassen will. Bei der Abstimmung wird der Antrag Evers mit 24 gegen 23 Stimmen abgelehnt und der Wahlausschußantrag angenommen. Eine Berfünung des Groß- Berliner Magistrats, daß in den Be airten die Mittel für unentgeltliche Lieferung von Lernmitteln zu streichen sind, gab zu lebhaften Auseinandersehungen Veran Tassung. Evers( Neutomm.) stellte den Antrag, obige Verfügung des Berliner Magistrats sofort ridgängig zu machen. Dieser Antrag wurde gegen die Stimmen der Bürgerlichen angenommen. 20. Verwaltungsbezirt. Donnerstag, den 9. Dezember, abends 6½ Uhr, Fraftionssikung im Sigungssaale des Reinidendorfer Rathauses. Hauptstr. 38. Alle Obleute der kommunalen Kom missionen find hiermit dazu eingeladen. Sozialistische Elternbeiräte und Kandidaten an höheren und mittleren Schulen werden gebeten, ihre Adressen abzugeben, und zwar baldigst zum 3wed Eintritt in Borbesprechungen, bei Kaufmann, 3ölferstraße 26. Des Massenmordes bringend verdächtig ist ber 50 Jahre alte Kutscher Adolf Schulz aus Spandau, der von der Berliner Kris minalpolizei verhaftet wurde und heute der Staatsanwaltschaft S vorgeführt worden ist. Die Vorführung erfolgte wegen erwiesener fortgesetter Sittlichkeitsverbrechen. Die Mordtaten, die ihm zur Laft gelegt werden, werden zurzeit noch nachgeprüft. Eisenbahnunfall auf dem Bahnhof Gesundbrunnen. Gestern fuhr in ben späten bendstunden eine Rangierabteilung eines auf dem Güterbahnhof Gesundbrunnen rangierenden Güterzuges so hart auf den vor dem Stellwertsgebäude am Ringbahnsteig Gesunds brunnen stehenden Prellbod auf, daß dieser völlig zerstört wurde und der erste Wagen der Rangierabteilung die Wand zum Stellwert durchbrach und mitten im Stellwert stehen blieb. Infolge dieses Unfalles war der Ringbahnverkehr auf dem Bahnhof Ge undbrunnen eine Zeitlang behindert, da das Stellwert den Betrieb einstellen mußte. Der Verkehr wurde jedoch in vollem Umfange aufrechterhalten. Personen nicht zu Schaden gekommen. Ab 5. Dezember gelangt an allen Sonn- und Festtagen, nachm. 3 Uhr, die Internationale" von Emil. Hall upp im ZentralTheater Alte Jakobstraße, zur Aufführung. Betriebe und Korporationen wollen sich wegen Borzugskarten an den Genossen Mar Sent, Berlin NW. 5, Quizowstraße 125, wenden. Voraussichtliches Wetter für Berlin und Umgebung am Donners tag. Größtenteils trübe und neblig, mit geringen Niederschlägen und ziemlich frischen östlichen bis südlichen Winden. Temperatur nahe bei Null. Gewerkschaftliches Eine Verleumdung In der Nummer des Vorwärts" vom 28. November d. 3. be findet sich ein Artitel, betitelt„ Ein Freispruch. Schleichhandel in gemeinnügigem Interesse", in derselben Nummer der„ Boltszeitung" ein Artikel Pflichttonflitt" als Bericht einer Gerichtsverhandlung in der unter anderem zum Ausdrud kommt, daß die Belegschaften der Gasbetriebsgesellschaft unter Streifandrohung die Unterstützung des Schleichhandels gefordert hätten. Eine Vertrauensmännerversammlung aus allen Betrieben der Gesellschaft nahm zu dieser Angelegenheit Stellung und es wurde folgende Resoltution angenommen: Resolution. ,, Laut Zeitungsberichten hat der Buchhalter Thämlig vor Gericht erklärt: Die Arbeiterschaft der Gasbetriebsgesellschaft hätte mit dem Streit gedroht, falls er teine Schleichhandelswaren be= schaffen wollte. Die Arbeiterschaft der Gasbetriebsgesellschaft weist diese Unterstellung als eine grobe Unwahrheit ganz entschieden zurück und verbittet sich in Zukunft derartige Verleumdungen." Berufsmusiker und Militärmusit Der Deutsche Musikerverband hatte für Montag eine Protestversammlung einberufen mit der Tagesordnung:„ Das außerdienstliche, gewerbliche Musizieren der Herres- und Beamtenmusifer." Das Verbandsvorstandsmitglied Priegel legte in längeren Ausführungen dar, daß trog Revolution und Re publit die Militärkapellen rauh in das Erwerbsleben der Zivilberufsmusiker eingreifen. Wiederholt haben Verhandlungen stattgefunden zwischen dem Verbandsvorstand und dem Reichswehrministerium, um eine Re gelung dahin zu treffen, daß den Militärmustlern das außerdienstliche, gewerbsmäßige Musizieren nur dann gestattet sein soll, Ein vorzügliches Weihnachtsgeschenk Der große Erfolg ,, Weltmeister" die elegante Messins plättierte Luxus- Tischlampe( Tropfsystem und regulierbar) in allerneuster Konstruktion und geschmackvollster Ausführung 8 Stunden Brenndauer in Lichtstärke einer Gasflamme bei sparsamsten Karbid verbrauch. Fabrikpreis mit Glooke Mk. 52.00 den unsere Gratiszugabe auf diese vorzügliche Lampe gehabt hat, veranlaßt uns, die Zugabewoche bis zum 15. Dezemb. abends 6 Uhr zu verlängern. Wir geben bis zum 15. Dezember beim Einkauf nebenstehender Luxus- Tischlampe: 12 Viktoria- Aluminium- EBlöffel im Werte von 36.- M. oder 18 Viktoria- Aluminium- Kaffeelöffel im Werte von 36.-M. vollständig gratis als Weihnachtsgeschenk an unsere Kundschaft! 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Werden wir von allen Seiten verlassen, so müssen die Kollegen zur Selbsthilfe greifen, nachdem alle anderen Mittel erschöpft sind.( Große Zustimmung.) Von den geladenen politischen Parteien war nur die U. S. P. vertreten. Genosse Künstler erklärte im Auftrage der Fraktion, die Forderungen der Berufsmusiter bei Beratung des Etats des Reichswehrministeriums vertreten zu wollen. Er wies darauf hin, daß die Rechtssozialisten Schöpflin und Stücklen fich für die Militärmusit im Haushaltsausschuß des Reichstages ausgesprochen haben. Eine Richtachtung der Mufifer ist es, wenn Vertreter der Rechtssozialisten trotz Einladung nicht erschienen sind. Eine Resolution, welche alle die Forderungen der Musiker enthält, wurde einstimmig angenommen. Drohender Streit im Arzneigroßhandel! Dem unterm 25. November 1920 vom Schlichtungsausschuß Groß- erlin gefällten Schiedsspruch hatten sich die Arbeitnehmer- obgleich ihre Wünsche bei weitem nicht berücksichtigt worden waren unterworfen. Die Arbeitgeber dagegen haben den Schiedsspruch obgleich er den Arbeitern nur ganze 5 Prozent mehr brachte, als sie schon zugestanden hatten abgelehnt. Herr Dr. Engel vom Arbeitgeberverband hatte ia schon bei den Verhandlungen vor dem Schlichtungsausschuß mit dem Kreuzen der Klingen gespielt". Der Kampf scheint dadurch unvermeidlich. Vorläufig liegt die Entscheidung beim Demobilmachungsfommissar. Die Kolleginnen und Kollegen ersuchen wir, bereit zu sein! Generalversammlung der Holzarbeiter. In der am 7. 12. im Gewerkschaftshaus stattgefundenen Generalversammlung widmete Genosse Fre i gang nach Eröffnung den im 3. Vierteljahr verstorbenen Kollegen einen wirtungsvollen Nachruf.- Genosse Böse erstattete darauf den Bericht aus dem 3. Vierteljahr. Er schildert zunächst das Arbeitslosenkapitel. Während Anfang Juli 7152 Arbeitslose gezählt wurden, stieg diese Bahl bis Anfang Oktober auf über 10 000 Kollegen. An Arbeitslosenunterstühungen wurden gezahlt im Juli 71 400 M., im Oktober 114 400 m. pro Woche. Inzwischen ist infolge Belebung des Gewerbes die Arbeitslosenziffer auf 6600 gefuntfen. Die Machtgelüfte der Unternehmer äußerten fich dahin, durch billige Löhne sich ein besseres Dasein zu schaffen. Den an die Staatsregierung gerichteten Anträgen auf Beschaffung von Arbeit fonnte nicht entsprochen werden, da das Reich selbst einem Trümmerhaufen gleicht. In Friedenszeiten wurden jährlich 200 000 Wohnungen gebaut, heute würde der Bau der gleichen Anzahl 18 Milliarden M. tosten; da die Gesamteinnahmen des Reiches aus Steuerquellen nur 12 Milliarden betragen, leuchtet die Unmöglichkeit der Bauausführung ohne weiteres ein. Um die Wohaller Art u. RoßFelle haare kauft zu Tagespreifen Einkaufszentrale Tel. Lügom 6802.| Stegliger Str. 43 Lugow 3167. 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Die Verhandlungen mit dem zuständigen Magistrat sind ebenfalls resultatlos verlaufen. Bei der Be sprechung der jetzigen Lohnbewegung gibt Genosse Böse befann daß die Unternehmer nach wie vor am Lohnabba festhalten. Anlaßlich einer fürzlich stattgefundenen Be sprechung haben sich die Unternehmer zu dem Zugeständnis be quemt daß fie gewillt sind, die jetzigen Tariflöhne weiter zahlen, falls die Organisation ihre Anträge auf Erhöhung zurü zicht. Mit Rücksicht auf den Ernst der Lage und die zu erwarten den Lohntämpfe, hält der Referent den festen 3usammen schluß innerhalb der Organisation für unbeding notwendig, um den Arbeitgebern eine ebenso geschloffen Front gegenüber zu stellen, wie sie die Arbeitgeber fi selbst geschaffen. Miete gibt darauf den Kassenbericht, der im Mitteilungsbla Nr. 48 gedrudt niedergelegt ist. Die durch die Generalversammlung am 27. August abberufene früheren Bevollmächtigten Siegle und Zirkel haben, trotzdem feit 28. August teine Arbeit mehr geleistet und ihr Gehalt für Sep tember erhalten haben, auch für Oktober Gehaltsforderungen e hoben. Die Generalversammlung beschließt die Sperrung des Ge halts für Oktober gegen 4 Stimmen. Die vorgenommene Wahl eines Verbandsangestellten fiel auf den Kollegen Precht. Ein Schädling der Arbeiterbewegung. Die am 5. 12. stattg fundene Mitgliederversammlung vom Verband der Steinfege Pflasterer und Berufsgenossen, enthob den bisherigen Gauleite Sibura feines Postens und setzte eine Untersuchungstommiffio gegen diesen ein. Sibura wird beschuldigt, von den Arbeitgeber Schmiergelder genommen zu haben und sich der Unter schlagung von Verbandsgeldern schuldig gemacht haben. Auch soll er Unterstützung von der Erwerbslo enfü forge bezogen haben, während er schon Verbandsangestellt Sibura gehört unserer Partei seit der Spaltung nicht an war. Aus den Organisationen Tegel. Der heutige Zahlabend für alle Mitglieder ist bet Leonhardt, Berlin Straße 84. 18. Diftritt. Bildungskommission. Eintrittstarten für Prolet. Feierstunden Weihnachtsmatinee sofort durch Kommissionsmitglieder oder Bezirksführer holen bei F. Gliesche, Banfftr. 60. Charlottenburg. Donnerstag abend 7 Uhr Sigung der kommunalen Komm fion, Rathaus, Zimmer 1. Pantow. Freitag abend 7 Uhr gemeinschaftliche Sitzung der Bildungs Frauentommiffion bei Horschte, Floraftr. 24. Berlin. Verantwortlich für die Rebattion: Emil Rabolb, antwortlich für den Inseratenteil: Ludwig Komeriner, Karlsbor Verlagsgenofienibaft Freiheit" e. 6 m 6. S.. Berlin. Truforot( m h ५ Perlin 9 Resite tran Zahn- Praxis Endter Nflg. Alvenslebenstraße 21, Hochbahnhof Lülowftraße Mur 2 feste Preise Zähne 5 M. und 7,50 M. Schöne natürliche Farben und Formen mit echtem Kautschuk und schriftlicher Garantie. Goldkronen:: Brücken:: Stiftzähne Gaument pfer Zahnersatz. Munduntersuchung gratis. Keine Luguspretfe. 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