m Gon nordwe Niede Cz ge de- u fin fta daß d t fei. D auf Be auf u inde gung eilbe at. D e von de at zu de gerig Jat. rwaltun 12. un ende B in b nfionien eitsloje gliedsch e für S iejeni 60 Ma ten ei enfioni g der Don Dot hläge ay 門 er tut Einzelpreis 30 Pig. 3. Jahrgang Beretheit erscheint margens and achmittags, Sonntags and Moxters einmal. Der Bezugspreis beträgt bet freter Buftelung ins Sans für Groß- Berite 10,-. im saraus zahlbar, vor der Spedition felbft abgeholt 8,50 M. Für Bot bezug nehmen jämtliche Bestenkaltex Beftelungen entgegen. Unter Streifbarb bezogen für Deutf land und B 10,80., fie bas brige Wusland 21,50 ugelis Balute- Buffcolas, per tef für Seatfalen und Servei 30, Mehobia pedition and Gerlag: Bertin 2 Breite Straße&. Sonntag, 12. Dezember 1920 Nummer 528 Morgen- Ausgabe fatell Sheachtgefpaftene Moupereffezette ob beren Reum teft& Teuerungszuschlag. Kleine Anzeigex: Das fettgebrakte Wert 2-98., febes meite Wort 1,50 R., einschließlich Tenerungssnfchlag. Zaufende Angelgen tout en Familien Ungeigen und Stellen- Befuche 3,20. wetts sro Belle. Stekenen Wort Angelgen hae fettgebrakte Wort 1,68.. jebes welters Won 1,-2 Serafprecher: Zentrum 2838, 2845, 4518, 4000, 4835, 4460, 482E greiheit Berliner Organ ber Unabhängigen Sozialdemokratie Deutschlands Hohn und Spott statt Brot Französische Warnungen an Polen Die Herren des deutschen politischen Simmels, bie Me, sierungen im Reiche und von Preußen, haben, in offens chtlicher Webereinstimmung mit der Reichstagsmehr. eitsfall eit, die Schleusen ihres 3orns geöffnet und Pech und erden Schwefel regnen lassen auf das Sodom und Gomorrha eines ündigen Beamtenvoltes. Eines Beamtenvoltes, bas ber Sünde geziehen wird, auch satt werden, au Stiefel und Kleider befigen, auch leben zu wollen mit Weib und M. Rind. Und das des weiteren Frevels bezichtigt wird, den ffenen Rampf für dieses Lebensrecht vorbereitet gu haben, nachdem es in namenloser Gebulb monatelang der Gnade jenes ärmlichen Simmels untertänig gewärtig war. Die Regierungen haben das Streifzecht ber Beam. eute abe itgliedsb stommi 7% Uhr Boltsho nerei. ng in Ser, Stanb aben nhutbra Borftan arlshot 89 co e F en brutal vernichtet und die Interpellation un lerer Partei, die Gelegenheit bieten soll, fie deswegen zur Rechenschaft zu ziehen, wird von Tag zu Tag verschoben. In einem fozusagen demokratisch und mit parlamentarischen Mitteln regierten Lande hat sich eine Regierung wohl noch nie so unverantwortlich und herausfordernd gegenüber den Bediensteten des Staates gezeigt wie die Stresemann- Regie tung in der Frage der Beamtenbesoldung und während der gegenwärtigen Krise im Beamtenlager. Seit einer fleinen Ewigkeit geht das Gerede über die Reform der Beamtenbeoldung hin und wieder. Statt sie zu beschleunigen, wurde sie burch allerlei fleinliche bureaukratische Instanzenbedenten aufgehalten. Die gefügigen Beamtenverbände taten Bittgang auf Bittgang. Jeber dieser Wege zu den Borzim mern der Minister hatte eine neue Berlicherung des Bohlwollens, eine wiederholte Mahnung zur Geduld und Pflichterfüllung zur Folge, und nur lecht verbarg fich hinter den würdigen Reben das hämische Grinsen des Hohnes der in ihrer Position heren o brigen Bureautratie. Diefer Sippe, die auch heute noch nach wilhelminischen Marimen die eigentliche Herrschaft führt, war es ein Vernügen, der Blaffe ber mittleren und unteren Beamten, der Untergebenen, die Macht der Herren und die Ohn macht der Kleinen fühlbar zu machen. Die Masse war aufMitmel fäffig geworden. Sie hatte sich organisiert und während der Rapp- Episode logar politisch gestreift. Nun hatte man Ge legenheit, fie mitbe werben zu lassen, und diese Gelegenheit ist weiblich benugt worden. Anteja Straße belleitung nftallation fer, Me ska, Nean ag 1523 Spylenbr cau Las Der 3939) aus Sc uft Laujo aunynfts Denes pariert Sofabe Zee 12. Satentbur Dienstraß rat mu Silferd tg ent Der Rial Mk.( en burd reibci Strake Frau uf von m und un agen G 31 DON M iheit, Br berfation Freibe Out ftark, extra Buchhandl rage S arkt Rupiran alifaben ng Einige der Beamtenorganisationen halfen fogar selber, milde Tröftungen und väterliche Mahnungen statt reichliches ten Brotes auszuteilen. Ihre Leitungen find von einer Ge finnung erfüllt, die sie viel zu eng verbündet mit ben regie. tenden Parteien, als daß sie es wagen würben, sich gegen die Macht der oberen Beamten, der willigen Diener und häs mischen Ohrenbläser eines reaktionären Regimes, zu erheben. Die Organisationen der Beamten find zerstädelt und uneinig und von ganz verschiedenen Tendenzen geleitet, baß im Falle des Aufbegehrens einer Gruppe andere, willfährige Schichten bereitstehen würden, um die Auffässigen nie berzwingen zu helfen. Die obere Bureaukratie hatte es sich angelegen fein lassen, diese Gegensäge zu vertiefen. Sie tonnte ihr Spiel also mit Ruhe fortsegen und hatte noch die Aussicht, daß es ihr gelingen würde, im Falle von ernsthaften Schritten der Beamtenmassen einen Teil der unruhigen Elemente" abzustoßen. Nicht umsonst fehrt in dieser Arise bie Andeutung immer wieber, daß die Erhöhung der Ge hälter den ,, Abbau des bureaukratischen Apparates" und die wirtschaftlichere Gestaltung der Betriebe nötig mache ein Beginnende Einsicht? Baris, 11. Dezember. Sumanité teilt mit, daß Ministerpräsident Leagues gestern im Rammerausschuß für Auswärtige Angelegenheiten zugegeben hat, bak Polen imperialistischen Zielen nachjagte und das es von bieler Arautheit nicht geheilt sei. Er fügte hinzu: Wir empfahlen Bolen, auf leine hohfliegenden Bläne zu vers zigten und fordern die poluifhe Regierung auf, sich ruhig zu verhalten, wenn fe einem Zusammenbruch entgehen will, ber einem zweiten Angriff gegen Rußland folgen würde. Die Herrscher in Warsan haben. besseres zu tun, als ben Krieg wies der anzufangen. Sie müssen baran benken, sich zu organisieren, und vor allen Dingen versuchen, ihrem Finanz- und Wirtschaftselenb ein Ende zu bereiten. Die hochbedeutsame Erflärung des französischen Ministers präsidenten ist ein Beweis dafür, daß nun auch die franöfifchen imperialistischen Kreise, bisher die fanatischsten Be fürworter ber Intervention in Rußland, einzusehen bes ginnen, daß weder die Förderung Wrangels und anderer Abenteurer, noch die Unterstützung Bolens gegen SowjetRußland der franzöfifchen Politit Erfolge verspricht. Die Erflärung von Lengues genügt natürlich nicht, um das russische Bolt von der Friedensbereitschaft Frankreichs zu überzeugen. Den Worten des franzöfifchen Ministerpräsiden überzeugen. Den Worten des franzöfifchen Ministerpräsiden ten müssen entsprechende Taten folgen, die vor allem in ber Bergichtleistung auf jede Intervention und in der nerfennung der Sowjet- Regie zung bestehen müßten. Die sächsische Regierung Dresden, 11. Dezember. Die Besprechungen des Ministerpräsidenten Bud mit den un abhängigen Abgeordneten Bisiusti, Fleißner und Jäckel, haben gestern nachmittag in dem Ergebnis geführt, daß Lipinski bas Ministerium des Janern, feigner bas Kultusministes rium und Jädel bas Arbeitsministerium übernimmt, so bag nunmehr das Rabinett felgenbermagen zusammen gelegt ist: Ministerpräsident: Bud( Sez.), Wirtschaftsministes ber gefährlichsten antidemokratischen Rückstände aus der guten alten wilhelminischen Zeit. Die Propaganda gegen das Streifrecht ber Beamten it feineswegs, wie Unfundige vielleicht glauben mögen, neuesten Datums. Die jüngste herausfordernde Rundgebung der Regierung und die Sonderaktion des Herrn Giesberts fonnten nur erstehen auf einem gut vorberei teten Boden. Die Regierung war in der Lage, sich auf eine bereits am 20. Februar 1920 abgegebene Erklärung der preußischen Staatsregierung gleichen Sinnes zu berufen. Uber auch innerhalb der Reihen der Beamten wird diese Bropaganda bereits seit längerer Zeit betrieben. Die Schrift bes Herrn Allefotte, bie mit mehrfach erwähnen mußten, ist wohl eine der bebentenbften, aber bei weitem nicht die ein jige Erscheinung dieser Art. Andere Geister von gleicher Ge finnung arbeiten beständig im felben Sinne. Das hat zahl reiche Beamte unfisher gemacht, hat ihr Selbstbewust lein, ben Glauben an ihre Kraft zermürbt. Go tonnte man es wagen, ben jüngsten Generalangriff auf das Streifrecht der Beamten zu führen. Der Deutsche Beamtenbund hat dieser Brutalität feinen Widerstand entgegengefekt, obwohl gerabe die gegen wärtige Situation die abwehr leicht gemacht hätte. Es ist ein Sohn, dem Briefträger, der mit seiner Familie hungert, oder bem nieberen Eisenbahnbeamten und Taufenben von anderen Staatsbediensteten gleicher Kategorie vom Dient. eib und von flighten zu sprechen in dem Augenblid, ba rium: Shwarz( Soz.), Juftizministerium: Dr. Sarnisch( Soz), Ministerium des Innern: Lipinski( Unabh.), Kultusministe rium: Fleißner( Unabh.), Arbeitsministerium: Jätel ( Unabh.), Finanzministerium: Selbt( Soz.) Die eingeworfenen Fensterscheiben Auch Amerita protestiert gegen die deutschen Ministerreben DA. Paris, 11. Dezember. Die Mehrzahl der Pariser Zeitungen läßt sich von ihren Ber finer Rorrespondenten melden, daß sich der ameritanishe Geschäftsträger in einer besonderen Berbalnote bent englisch- franzöfifch- belgischen Protest gegen die Reben deutscher Minister im besetzten deutschen Gebiet angeschlossen habe. An Berliner zuständigen Stellen war bis zur Stunde über dieses Vorgehen Amerikas nichts Näheres zu erfahren. Beamtenstreik in Desterreich Die Bewegung beendet Ein Streit der Staatsbeamten in Wien, ber einige Zeit an hielt, ist abgebrochen worden. Verhandlungen zwischen der Re gierung und den auskändigen Staatsbeamten, die am Freitas stattfanden, haben zu einer Einigung geführt. Das Altions fomitee der ausständigen Beamtenschaft betont in seinem Auf ruf zur Aufnahme der Arbeit, daß die Beamten zwar tellwelle Zugeständnisse gemacht hätten, angesichts der bedrohlichen Finanzlage des Staates aber doch dem Grundfage gleidet Behandlung aller Staatsangestelltengruppen zum Durch bruche verholfen hätten. Gerüchte über Longuets Tod In den Abendstanden serbreitete Rh gestern auf den Berliner Mebaftionen das Gerücht, daß der Genese Jean Benguet in Baris gestorben sei. Raferschungen, feweit te in später bend unbe noch möglich waren, ergaben indes teine Bestätigung dieses Gerätes, je bak anzunehmen ist, bah cin Jrrtum vorliegt. Soffen wir, baß unsere Annahme sich bestätigt. Man fann behaupten, daß die Beamten fein Streifret befiken, aber man fann nicht bestreiten, daß sie sich dieses Recht unter Umständen einfach nehmen werden." Auf den gleichen Ton find die ganzen Ausführungen des Artifels gestimmt, so daß der Leser den Eindrud hat, als zähle jemand an den Westenknöpfen ab: fe haben es, Sie haben es nicht. Das Streifrecht nämlich. Wir finden, bak die Beamten in ihrer gegenwärtigen fozialen Lage das Streifrecht einfach nicht entbehren fönкen und barum fämpfen müssen, wenn man es ihnen widerrecht lich vorenthält. Der Deutsche Beamtenbund hat bas nicht getan. Seine Erklärung zur Lage ist der Verzicht auf das Streif. recht. Das Vertrauen breiter Schichten von mittleren und unteren Beamten an ihm muß dadurch auf schwerste erschüt tert werden. So brennend notwendig die Lohnzulagen find, wichtiger als sie war in diefer Stunde die Wahrung des Streifrechts. Der Beamtenbund aber hat badurch, daß er die Reaktion in diesem Augenblid gewähren läßt, ft felbft ber Möglichkeit beraubt, in 3ufunft einmal ernsthaft das Streit teht für seine Organisationen in Anspruch nehmen zu fön nen. Niemand with ihn bann ernst nehmen. Borsak, der löblich wäre, wenn man nicht wükte, was das hinter verborgen ist, wenn die Reinigung" der Eisenbahnmerfstätten im vorigen Winter nicht bewiesex hätte, bak immer gerade die Bertrauensleute gewiffer Dr. ganisationen für die Unwirtschaftlichkeit der Betriebe Berantwortlich gemacht und mit der Entlassung beftraft wer ben. Man denkt ja nicht daran, die Organisation der Be triebe und die Fähigkeiten ihrer Leiter zu prüfen, um hier bie Gründe für die Schuldenwirtschaft zu suchen. Ades das glaubt man fich leisten zu können. Spinnt doch die abere Bureaufratie ihre Fäden bis in die lesten Teil betriebe ber Berwaltung hinein. Ueberall fist ein fleiner Despot, die Augen gehorsamst nach oben, den Stiefelablas der Staat seine Pflichten gegenüber seinen Angestellten halten fönnen. So aber hat der Deutsche Beamtenbund brutal nach unten gerichtet. Wie einft im Mai. Ein hmählich verlegt unb te obendrein die Macht bes Wint der höheren oder höchsten Herren und ein Bericht liegt vor, mit bem man alles begründen und erreichen fann, was ein beamtenfeindliches, reaktionäres Herz begehrt. Rechte und fie leiden infolge ber 3ersplitterung der Organis lationen zubem an innerem Kräfteschwund. Sie dürfen das lhaft stärken" und die Interessen der Beamten vertreten Vertrauensverhältnis zwischen Berwaltung und Beamter. behufs Erhaltung ihrer Arbeitsfreudigkeit und Bermeibung von Reibungen". Im übrigen darf der Ausschuß fich fiber Unterbrüders fühlen läkt. In der Erklärung ber Regierung gegen das Streifrecht wird gesagt, ber Staat müsse mit ben Beamten ein Berhältnis eingehen, daß diese zur völligen Den Beamtenausfüllen fehlen exifcheibende Singabe an den Staat verpflichtet". Sat der Staat feinerseits etwas dazu beigetragen, baß ein solches Verhält wis entstehen fonnte? Das Verhältnis zwischen Beamten Shaft und Staat aber ist ein reines Arbeitsverhält xis, und der Beamte hat seine Tätigkeit auf Grund eines Arbeitsvertrages ans, genau wie jeder Arbeiter und Angestellte der privaten Industrie. Er muß mithin allgemeine, innerdienstliche Angelegenheiten gutachtlich auch das Recht haben, ander Gestaltung dies äußern" und ebenso gutamtlich Stellung nehmen zum Jes Arbeitsverhältnisses durch Anwendung Erlak von Anordnungen, die ben inneren Dienst und perfon, berlegten gemerffhaftlichen Mittel mitzu liche Angelegenheiten betreffen, sofern der Chef den Fall für geeignet" hält, um ein solches Gutachten des Ausschusses zu Bulassen. Darüber hinaus beherrscht Jahrantenlos das Feld ber ebenso langsam wie fidher funktionierende Berord nungsbetrieb und die Personalaften, zwei Grundsay: wirtex. Der Borwärts" führt einen geradezu lächerlichen Eiertanz auf, um fi um die Beantwortung der Frage des Bes amtenstreits herumzubrüden. Er erhebt folgendes sum Dez Beamtenbund hat anscheinend auf das Streifrecht ver statet in ber Hoffnung, die Lohnzulagen debuts in Ruhe unter Dach bringen zu können. Wir fürchten, er hat falsch falfuliert. Einez Beamtenschaft, die den Widen und die Araft zur Wahrung ihres Streifrechts gezeigt hätte, hätte man auch die Besoldungsverbesserungen nicht vorent wie ein Judaslehn erscheinen, für den bas Streifrecht preisgegeben wurde. Ober hat fi der Deutsche Beamten bunb bie Kraft zur Führung des Rampfes um das Streif recht nicht zugetraut? Dann fall er abtretex und bie Aufgabe der Organisation ber Beamten anderen Kreisen überlassen, benen es ernst ist mit der Kampf der Beamten Lebenshaltung. um ihr freies Bürgerrecht und um eine menfchenwürdige Aber mögen sich die Dinge im Deutschen Beamtenband fo ober so entwideln, bas abgemürgte Streitrect ber Beamten muß wieber hergestellt werden. Den energischeren Elementen in bez Beamtenschaft ist eine neue große Aufgabe erwachsen. Sie werden jest begriffen haben, daß e te nur lösen fönnen im engen Anjing an unsere artei, bez einzigen, bie für das Re ber Beamten fämpft und ihrer Lage Rechnung trägt. Mögen fie fich bellen schon bei den bevorstehenden Landtags. wahlen in Breußen erinnern. Seltsame Bedenken Der Borwärts" und die Sozialisierung Die„ Metallarbeiter- Zeitung" hatte in ihrer legten Nummer einen Artikel veröffentlicht, in dem sie die Sozialisierung ber Kohle und der Schwerindustrie fordert. Das Organ des Metallarbeiterverbandes hatte dargelegt, daß paritä tisch zusammengefekte Kommissionen im Sinne der Arbeitsgemeinschaft derartige Probleme nicht zur Entscheidung bringen können, benn die Umgestaltung der kapitalistischen Pro duktionsweise sei eine Machtfrage. Da das Proletariat feine Macht für die Sozialisierung einfegen müsse, let an den Bor. stand des A. D. 6. B., an die sozialistischen Parteien und an die gewerkschaftliche Betriebsräte 3entrale bie Forderung zu richten, Aftionen in die Wege zu leiten, um die Sozialisierung aus den Beratungszimmern herauszunehmen und fie in den Betrieben und, wenn nötig, auf der Straße zur Ent scheidung zu bringen. Diese selbstverständliche Forderung der Metallarbeiterzeitung, ber wir uns anschließen, hat ben„ Borwärts" veranlaßt, auch einmal die Frage der Sozialisierung der Kohlenwirtschaft zu erwägen. Bisher hat das Blatt stets nur mit vorsichtigen Fingern an der Frage herumgetastet, und einmal mußten wir es fogar dabei ertappen, daß es Sympathien für bie Stinnes Pläne zeigte. Nun ist der Vorwärts" über diesen Alarmruf" der Metallarbeiter- Zeitung, wie ez es nennt, töb lich erschroden. Gein Herza tritt die Wanderung abwärts an. So ein Alarmruf, schreibt das Blatt, tönne mehr verberben als gutmachen. Man fann wohl durch große Aftionen, durch den Generalstreif und durch die Wucht der Straße einen Kapps Butsch zum Zusammenbrechen bringen und eine Regierung stürzen, aber nicht eine völlig neue Wirtschafts. form einführen. Dazu feien andere Boraussetzun gen nötig. Somit meint der Vorwärts" allo nicht, daß die Frage der Sozialisierung eine Machtfrage ist, die nur entschieben wer ben tann im härtesten Kampfe zwischen Broletariat und Kapital. Man fann zwar durch die Macht ber Straße nicht die Wirts chaftsform umbilden, aber man tann damit die geleggebe rischen Vorausjegungen für neue Wirtschaftsformen er tämpfen. Und man muß durch diesen Kampf auf solche Art die machtpolitischen Voraussetzungen schaffen, damit jene anderen Borauslegungen zur technischen und organisatorischen Umformung der Wirtschaft im sozialistischen Sinne, die der Bor märts" erwähnt, erft wirksam werden können. Hat das die„ Vorwärts" redaktion nicht begriffen? Oder lehnt sie die Führung dieses Rampfes ab? Es war Zeit, daß darüber Klarheit gefchaffen wird. Die Bewegung um die Sozialisierung befindet sich in einem Sta bium, bas diese Klarheit bringend erheischt. Bevor der offene Kampf noch ausbricht, muß die Arbeiterschaft wissen, was sie von ber rechtssozialistischen Partei zu halten hat. Kein Kommunalisierungsgeset Auf die von dem rechtslozialistischer Abgeordneten Heimann geftellte Anfrage an die Reichsregierung, wann Sie das Kommu nalisierungsgesetz vorzulegen gebenfe, hat jetzt der Reichsminister des Innern, Koch, geantwortet, daß nach ber eberreichung bes entwurfs, da die bürgerlichen Streise einmütig grimmige Prüfung des Regierungsentwurfs herangetreten worden set. Ste fönne aber nur auf Grund eingehender Berhandlun gen, auch mit den anderen beteiligten Reichsrefforts und den Landesregierungen, erfolgen. Einen genauen Zeitpunkt gibt Roch nicht an. Seine Antwort also lautet mit anderen Worten: Die Regierung bentt nicht an die Vorlegung eines folchen Gesezfolgen Gesez Entwurfs, da die bürgerlichen Kreise einmütig grimmige Gegner der Kommunalisierung sind. Diese Antwort überrascht uns nicht, denn auch die Kommunalisierung wird erst das Er gebnis bes siegreichen Kampfes der Arbeiterklasse gegen die bilrgerliche Regierung fein., Märchenerzähler Röficke Bei der gestrigen Ernährungsdebatte im Reichswirtschaftsrat hat der Führer des Bundes der Landwirte, der Abgeordnete Röfide, seinen Zuhörern Märchen vorgetragen. Er, der in den nichtöffentlichen Verhandlungen des Haushaltungsauss schusses des Reichstags erklärte, daß die Landwirte natürlich teine Kartoffeln zu billigen Preisen ober umsonst abgeben tönnten, ohne den daraus ents tehenden Einnahmeausfall durch Erhöhung der Preise für bie übrigen Kartoffeln zu beden, hat hier in bez Deffentlich teit das Gegenteil bargelegt. Er behauptete, baj in feinem märkischen Heimattreise von den Landwirten etwa 7000 3entner artoffeln umsonst geliefert worden seien und fuhr fort: Ich selbst habe davon 300 3entner zur Verfügung gestellt. Bisher find mir aber nur 200 3entner abgenommen worden, ber Bebarf scheint also nicht so groß zu sein.( Sört, hört!) Oh, diefer eble Ritter Röside! Ratürlich wurde er ob feines Bechs sehr bebauert und es ertönten lebhafte Hört! Sört- Rufe. Wir möchten aber an den Herrn Röside die Anfrage richten, an wen er dann die Mitteilung hat gelangen lassen, daß er Rar toffeln umsonst abzugeben gedenle, benn wir sind begierig, zu erfahren, an welcher Stelle fein Bedarf für Gratisfartoffeln vor. handen ist. Wir glauben nicht, daß es eine solche Stelle gibt, und erklären uns jedenfalls sehr gerne bereit, Herrn Dr. Röfide die Namen von Tausenden non Ermerbstojen, von Kriegsbeschä bigten und Rentnern mitzuteilen, die Abnehmer nicht nur für 100, sondern für Tausende Zentner Kartoffeln find. Ob Serr Dr. Röside sich wohl an uns wenden wird? Daß aber eine solche Behauptung im Reichswirtschaftsrat überhaupt ausgesprochen werben fann, ohne daß ein solcher Redner mit bem Fluche ber Lächerlichkeit beladen, sofort abtreten muß. ift fennzeichnend für dieses Parlament, bas anscheinend überhaupt nicht ben Anspruch darauf erhebt, Ernst genom= men zu werden. Die Monarchisten in der Klemme Die Deutsche Zeitung", bas Sauptorgan der Kappisten und Sorthylente sucht die Wirkung unserer geftrigen Beröffentlichun gen abzuschwächen, indem sie erklärt, Form und Inhalt der Ber öffentlichungen ließen bereits ertennen, daß es fich offenbar um Fälschungen" handele. In derselben Nottz bemerti fie jedoch zum Schluß, es werde ich vermutlich sehz balb herausstellen, daß unsere Darstellungen ein aufgelegter Schwindel seien. Die Deutsche Zeitung" hat also offenbar selbst fein großes Bertrauen zu ihrem eigenen Dementi. Im übrigen fönnen wir versichern, daß die Erwartung des Kappisten- Organs fehlschlagen wird, da außer den von uns veröffentlichten Dokumenten umfang: reiches Material über die verschwörerische Tätigkeit des Obersten Bauer, General Bistupffis usw. vorhanden ist. Um ganz sicher zu gehen, gibt die Deutsche Zeitung" nach echter Judasart schon jeßt die beiden genannten Verschwörerhäuptlinge preis. Oberst Bauer, schreibt sie, sei nachgerade in ganz Deutschland als ein Phantast bekannt, dem es an den einfachsten Grundlagen für politisches Fühlen und Handeln fehle. Der russische General Biskupsti sei ebenfalls als phantastischer Plänemacher be fannt. Hinter beiden Männern stehe nicht einmal ein kleiner Kreis einflußreicher Personen, geschweige denn irgendeine Partei obez größere Organisation. Wir wagen zu behaupten, daß die Deutsche Zeitung" mit diesen Erklärungen bewußt die Deffents lichkeit ir rezuführen sucht. Ihr Abschüttelungsversuch ist nur ein Zeichen, wie unangenehm den monarchistischen Kreisen die Aufbedung der verschwörerischen Machenschaften des Obersten Bauer und seiner Komplizen ist. Da die Tatsachen nicht abzuStreiten sind, versuchen sie wenigstens, sich in legter Stunde ein Alibi zu verschaffen. Das bedrohte Wohlleben früher gegen den Lupus und das Wohlleben der Seitdem die Wucherbehörden mit etwas mehr Energie als Reichen in den Gaststätten vorgehen, toben die InterHotelier, der am Schleichhandel ein reicher Mann wird, jeder essenten und die bürgerliche Presse vor Entrüstung. Jebem Sotelgesellschaft mit Riefengewinnen, die in die Tresors der großen Banten fließen, öffnen sie willig ihre Spalten. Gelbits verständlich wird auch der Reichswirtschaftsrat, dessen Funttionen man dadurch richtig einschätzt, dazu benutzt, um einen Protest gegen das Verhalten der Behörden bei der Ueberwachung der Hotels einzulegen. Der Durchsuchung des Hotels Kaiserhof ist Freitag abend die Durchfuchung einer großen Konditorei Shilling am Kurfürstendamm gefolgt, Ferner sollen Verhaftungen von Vorstandsmitgliedern und Direks toren sowie Geschäftsführern führender Hotels, Esplanade, Kaiserhof, Bristol, Erelfior, bevorstehen. Diese Tatsache hat die Entrüstung aller besitzenden Kreise hervorgerufen. Für den heutigen Sonntag ist eine Ver fammlung des Vereins Berliner Hotelbesitzer einberufen und bürgerliche Blätter teilen bereits jegt mit, daß eine Umfrage zwischen den führenden Hotels ergeben hat, daß fie ab Montag zum Proteft gegen das staatsanwaltschaftliche Vorgehen ihre Betriebe bis auf weiteres schließen mollen. Durch diese Drohung dürfen sich die Behörden aber nicht einschüchtern lassen. Sie müßte im Gegenteil dazu führen, baß gegen alle diese Kreise die Bestimmungen noch viel schärfer durchgeführt werden. Denn in diesen Stätten tobt sich der Luxus der besitzenden Kreise aus, der Schleichhandel erfährt durch fie die gewaltigste Förderung, während die Versorgung der Massen immer ungenügender und teurer wird. Aus der Welt des Profits Aufregung bei den Getreidehändlern. Vor einigen Monaten wurde der Inhaber und der Prokurist ber Getreidegroßhandlung Wartner in Freiberg in Sachsen, bie den Getreibeeintauf für den Kommunalverband Freiberg beforgte, wegen Wuchers in Untersuchungshaft genommen. Es foll nun herausgestellt haben, daß fast fämtliche beutsche Firmen des Getreibegroghanbels an der Angelegenheit beteiligt find. In Chemnis, in Dresden, in Leipzig, in Berlin, in Bayern und in anderen Gegenden hat man Leute verhaftet und sie dann wieder gegen hohe Kaution auf freien& us gesezt. Die bürgerliche Brefle berichtet, daß die Aufregung im Getreidehandel außerordentlich groß fei. Er herrsche Totenstille am Markt, tein Mensch mag mehr Geschäfte machen. Der Verband sächsischer Getreide Es soll sich großhändler bereite eine große Broteftattion vor. bungen von Lebensmitteln, und insbesondere von Safez bei diesem Berfahren um den Berdacht außerordentlicher Schie ins Ausland handeln. Die Aufregung der Getreidehändler fann man ebenso verstehen, wie die Entrüftung der Hotelbefizer, als man gegen einige ber ihrigen schärfer vorging, als man es sonst gewohnt war. Die Grundlagen des fapitalistischen Staatswesens müssen ja ins Wanten geraten, wenn die Justizbehörden wirklich ernsthaft etwas gegen den Wucher und gegen Schiebungen des„ reellen" Handels unternehmen wollen. Und diese Leute haben nicht so unrecht. Mo beginnt der Wucher? Bei 5, bei 10, bei 20 oder bei 100 Bro zent Berdienst? Die fapitalistische Wirtschaft ist auf der Aus beutung und auf der Prellerei der Schwächeren durch die Kapitalftarten aufgebaut. Und deshalb darf der Staatsanwalt höchstens gegen einige aus Osteuropa eingewanderte Schieber etwas unter nehmen, die fchon durch ihre Sprache und durch ihre Nase zeigen, bek fie nicht zu dem zeellen", handelsgerichtlich eingetragenen, bak le nicht zu bem zeellen, handelsgerichtlich eingetragenen, chriftlich getauften ober jübijch beschnittenen Handel gehören. An die Wurzel ber tapitalistischen Wirtschaft darf er aber nicht rühren. Die Münze der Orgesch Wir berichteten vor kurzem, daß der Verband banerischer Industrieller zur Finanzierung der Orgesch von seinen MitAliebern eine einmalige Spende in Höhe des zehnfachen Jahresbeitrages eingefordert hat. Hier ist ein neuer Bettelbrief: Bayerischer Industriellen- Verband S. V. Parteispaltung in der Schweiz Bern, 11. Dezember Der Schweizer Sozialistische Parteitag lehnte mit 350 gegen Stimmen den Eintritt in die dritte Internatio nale ab, worauf die Parteifinte den Saal verlieh; te wird an den weiteren Arbeiten der Partei nicht mehr beteiligen. Revolutionäre Aktionen der Kommunisten 211 D 1920 des gung gang Ein tari D bie erfe errei un über Die Internationale", das von den Neufommunisten gestion. fene Organ zum Vorantreiben der Revolution", sieht, wie ganze tommunistische Bewegung zur Zeit, mangels aller andere Erfolgsmöglichkeiten seine heiligsten Aufgaben darin, ihre re lutionäre Attionsfraft" gegen die Unabhängige Partei zu ri ten. Ein Beispiel für viele. Der Streit im 3widauer Lugau- Delsnitzer Kohlenrevier gibt ihr Veranlassung zu folgende fähr Ausfällen gegen die soeben gebildete sozialistische Regierung Sachsen: Org wefe fatio der Gese orga burd be Jozia deter 907 108 Die eben gebildete„ tein sozialistische" Regierung Sachen Vorl wird bei diesem Streit gleich zu zeigen haben, wie sie in Butun gefel zu regieren gebentt. Bisher hat sie scheinbar( 1) die Vertre ber Bergarbeiter auf„ Berhandlungen mit Berlin" hingewi fen. Der Bergarbeiterstreit ist von unmittelbarer Wirkung bie gesamte sächsische Industrie, die durch das Aufhören Kohlenzufuhren stillgelegt zu werden droht. Die„ lozialistil fäftfische Regierung hat also die Pflicht,.ohne den Wünschen de Zechenbarone nachzugeben, im Interesse des gesamten fächsisch Broletariats ben Bergarbeitern rasch und mit allen Mitte zum Siege zu verhelfen. Ob die Regierung dies tun wird o ob sie sich zu dem Streit so verhalten wird wie ihre Vorgänge bie Roste imitierten und die früheren Bewegungen der Be arbeiter mit Reichswehr und Staatsanwälten niedergeschlag haben, wird abzuwarten sein. Aber es fann nicht zweifelhe Jein, welche Haltung in diesem Fall die fächsischen Kommuni der Regierung gegenüber einnehmen würden, obwohl fie fozialistisch" ist." wid fam mad und antu Mä mit Στον liche war. Inte zwei aber aft Hierin tritt nicht mehr scheinbar", sondern ganz offen die ficht zutage, die sozialistische Regierung unter allen Umständen diskreditieren. Kommt eine Berständigung zustande, bie Internationale" zetern, sobald die von ihr aufgestellten ob bann auszustellenden Forderungen nicht erfüllt sind. Die Inte nationale" hat fich offenbar als gelehrige Schülerin Baul Le seiner Theorie von der loyalen Unterstützung der Regieru eifrigft zu eigen gemacht. In diesem nur Zeichen glaubt sie ,, fiegenden fönnen. Daß die Unabhängige Partei und die ihr angehörende mot Regierungsmitglieder nicht mit Reichswehr und Staatsanwält gegen die um ihre Rechte fämpfenden Arbeiter vorgehen werbe weiß natürlich die Internationale", ohne daß sie abzuwart braucht, sintemalen die Unabhängige Partei bis zum heutig Tage bie fommunistische Theorie von dem Terror auch geg Arbeiter" verwirft und für alle Zukunft verwerfen wird. Eine Falschmeldung In der neufommunistischen Bresse, die über die Feststellung ber Genossen Mariow und Abramowitsch über Sowjetrußla äußerst betroffen ist, wird fortgesetzt der Bersuch gemacht, die wähnten Genossen persönlich zu diskreditieren. So wird Genossen R. Abramowitsch behauptet, er fei gar nicht als D gierter des Zentralfomitees bez sozialdemokratischen Arbeit partei aus Sußland gekommen, sondern lebe bereits über einem Jahr in einem Berliner Borort. Diese Nachricht frei erfunden; Genosse Abramowitsch hat Moskau erst Ha D fung ber nifte näre Follt Pro Spr part alle bebi woll hifti und mati D 1. November b. J. verlassen. Ebenso unrichtig ist die Behauptu Kla Don Rusch, daß Genosse Abramowitsch mit Jefimow identif Die neutommunistischen Schnüffler tönnen sich ihre Arbeit spat Die gegen unsere russischen Genossen gerichteten persönlichen dächtigungen werden die Wirfung ihrer jach Iichen Darl gungen nicht abzuschwächen vermögen. gew bei Ber und Bei plan eina Arb Met jebe eine bür Icher En Pfeffer in Untersuchungshaft Die Meldung von der Berhaftung des monarchistischen Organ sators Hauptmann von Pfeffer, die wir in der Abend ausgabe vom Sonnabend brachten, bestätigt sich. Wolffs Burea meldet: Sauptmann a. D. v. Pfeffer ist von dem außerordent wegen dringenden Verdachts eines Verbrechens gegen die Bo Jhrift bes 1 der Verordnung des Reichspräsidenten vom 30. M 1928 betreffend die zur Wiederherstellung der öffentlichen Ordnun unb Sicherheit nötigen Maßnahmen auf Grund des Artikels Abs. 2 der Reichsverfassung in Untersuchungshaft genom men worden. Auf den Prozeß find wir neugierig. Demokratischer Parteitag In Nürnberg wurde gestern der 2. Demokratische Parteitag Tagung teil. öffnet. Faft alle führenden Mitglieder der demokratischen Partei barunter bie Minister och und Gekler, nehmen an be Nach den Begrüßungsansprachen und einer Debatte über Dr ganisationsfragen ergriff der Parteivorfizenbe, Dr. Peterfe bas Wort zu einem Vortrag über die politische Lage wendete sich in recht matter Weise gegen den türzlich stattgefunde nen Parteitag der Deutschen Boltspartei und trat für die Not Unser Rundschreiben, mit dem wir um 3eihnung einer lammenbruch die einzige Möglichkeit barftelle, zur Rechtsordnung München II, ben Sonnenstr. Dezember 1920. An unsere verehrlichen Mitglieder! einmaligen Spende in Höhe eines zehrfachen Jahresbeitrages ge beten haben, ist erfreulicherweise von gutem Erfolge begleitet ge weien; ein großer Zeil anjerer Mitglieder hat unserm Rufe Folge geleistet. Leiber vermissen wir noch Ihren geschäßten Bescheid. Wir wären Ihnen für balbige Antwort dankbar, da wir wahr. fcheinlich fchon in allernächster Zeit erhebliche Aufwendungen zur Abwehr großer Gefahren für die Sicherheit und Ruhe des Landes zu leisten haben. Bir befinden uns in einer ernten Krisis. Ver. lassen sich vielleicht schmer rächen würde. Wir hoffen sicher bar auf rechnen zu fönnen, daß auch Sie uns nicht im Stiche lassen. Sochachtungsvoll wendigkeit der bemokratischen Republit ein, die nach bem zurüdzukehren. Es sei Hauptaufgabe ber deutschen demokratifden Bartei, nach wie vor national und sozial gerichtet zu sein. 21m alle ben Met nich tuj befo & bie den mit Lie gre thre nat Fer fäh tret the tre wer nod eur ton tep in ba rid Ko bas ber Soziale Maßnahmen auf wirtschaftlichem und fulturellem Gebiet burchführen zu tönnen, müsse an unserer liberalen Wirtschafts form festgehalten werden! Das Marrsche Wirtschaftssystem Bergesellschaftung aller Produktionsmittel müsse gerade aus bet zialen Gründen abgelehnt werden. Herr Petersen sang bann nod ein Loblieb auf das tapitalistische Wirtschaftsfystem, das in bes fäumen auch Sie nicht, jegt ein Opfer zu bringen, dessen Unter. Hinter uns liegenben Jahrzehnten bewiesen habe, daß. es auch die Lebenslage der Arbeiterschaft zu heben geeignet Jei. Die Demo fratie sei nun bedroht, nicht nur durch die Monarchisten von redis burch das Bersagen der sozialistischen Parteien und die Anhänger der Dittatur von links, sondern noch mehr Damit fnüpfte der Vorsitzende der Demokratischen Bartei direl an die Ausführungen Stresemanns auf dem Parteitag Deutschen Volkspartei an, die hauptsächlich auf dem Gebanten aufgebaut waren, daß die sozialistischen Bartelen versagt hätten müßten. und deshalb der erstattten bürgerlichen Front den Plas räumen Bayerischer Industriellen- Berband e. V. gez. Eppner, 2. Vorf. Unter Abwehr großer Gefahren verstehen die bayerischen Industriellen natürlich den Widerstand, den die ArBeiter dem fommenden Rechtsputsch entgegensetzen werden. Sie sammeln ihre Gelder, um den Putsch zu sichern, damit sie dann die Arbeiter wieder fest unter die Fuchtel nehmen fönnen. Lernt daraus! Die Organisationszersplitterer arbeiten den Rechtsputschiften wader in die Sände. Die Gefahr wächst. Nur eine geschlossene Einheitsfront tann sie abwenden. Gewaltregiment in Rumänien. Nach einer Dena- Meldung aus Bukarest hat das bortige Kriegsgericht nach mehrtägiger Ber handlung fteben Führer des legten Generalstreits zu 5 Jahren 3 mangsarbeit verurteilt. Unter ihnen befinden sich die beiden Abgeordneten Moscowitsch und Socor. Der Abgeordnete Dragu wurde freigesprochen. is zweiter Rebner Sprach Chefredakteur Nujhe über Aufgaben einer vernünftigen demokratischen Außenpolitit. Revanchepolitif der Nationalisten lehnte er ab und forderte Die franzöfifchen Imperialisten wünschten jest Monarchien bet ble Die bit in Ber Ber Budapest, Wien und München, um Deutschlands Einheit au eine politische Großtat, und wer sich nicht auf den Boden der! faffung stelle, fel tein Demottat.( Lebh. Zustimmung.) Nach diefen beiben politischen Referaten Sprach der bancil Sandelsminister Samm über das Verhältnis zwischen Reich un Ginzelficaten leb Sn ab hat 8u un un na ter bei un 217 10 De Get en 20 功 esch gefcha tio Die bi anderen tebo urid un gender ang i utun Bern Sammlung der revolutionären Kräfte der Welt Von Artur Crispien. Die Berner sozialistische Konferenz vom 5. bis 7. Dezember 1920 ist in der Geschichte der Arbeiterbewegung als Anfang des Gesundungsprozesses der internationalen Arbeiterbewe gung ein bedeutsames Ereignis. Sie ist der Ause gangspunkt der Ueberwindung der fruchtlosen Phrase, der Einleitung einer dauernden aktiven internationalen proletarischen Bolitit und der Beginn der Sammlung der revolu tionären Kräfte der Welt. Die ununterbrochenen Krisen und Katastrophen, bie gegenwärtig die Völker aller Länder heimsuchen, laffen erkennen, daß die Entwicklung der Produktivkräfte die Stufe erreicht hat, die sie innerhalb der fapitalistischen Gesellschaft überhaupt zu erreichen vermag, ohne deren Bestand zu ge fährden. Dekonomisch sind die Grundlagen für eine höhere Organisation der Gesellschaft, des sozialistischen Gemein wefens, gegeben. Die Zentralisation des Kapitals bis zur ache Vorherrschaft des Finanzkapitals, die fortschreitende Ber gesellschaftung der Produktion durch die Unternehmerorgani fationen, die ökonomische Vereinigung der Völler aller Länder in der Weltwirtschaft. Die Elemente der sozialistischen Gesellschaft sind politisch durch die fapitalistischen Staats organisationen gefesselt. Die Aufgabe der Arbeiter ist es, stisch durch die Eroberung der politischen Macht die Elemente det fozialistischen Gesellschaft frei zu setzen und zur vollen vollen deten Entwidlung zu bringen. rtrete gewi ng a n be Stif en be tiche Rittel b ob änge Ber hlage felha unifte rei fe Den 21 wid n oba Mit dem Ausbruch des Krieges danften die Rechts. lozialisten als Partei des revolutionären Klassen fampfes ab. Sie schlossen Burgfrieden mit der Bourgeoisie, machten deren imperialistische Bestrebungen zu den ihrigen und übernahmen infolge ihrer Durchhaltepolitik mit die Vers antwortung auch für die unerträgliche Dauer des Krieges. Während der Revolution toalierten sich die Rechtssozialisten mit ihren alten Burgfriedensparteien, sprengten damit die Front der Arbeiterklasse und ruhten nicht, bis die bürgers liche Demokratie die verkappte Diktatur der Kapitalisten wieder anstelle der Diftatur des Proletariats getreten war. Ihren nationalen Reformismus wollen sie auch ins Internationale übertragen, durch trampfhafte Versuche, die Inter zweite Internationale wieder aufzurichten. Das Proletariat Levi aber fann seine geschichtliche Mission nicht erfüllen durch teru Batte mit der Bourgeoisie, burch Arbeitsgemeinschaften mit ben Kapitalisten, durch Reformismus und bürgerliche Des mofratie. Der Kapitalismus ist der Todfeind der Arbeiters Hlasse! en rende wälte perbe marte utige Bege Die Taftif der Sommunisten führt zu denselben Wirfungen, wie die Taftif der Rechtssozialisten: zur Sabotage ber proletarischen Weltrevolution. Die russischen Kommu niften gründeten 1919 unter Ausschaltung der revolutio nären sozialistischen Parteien eine neue Internationale. Sie follte nach den eigenen Aussprüchen der Kommunisten eine Propagandagesellschaft für den Kommunismus und ein Sprengförper gegen die sogenannten sozialistischen Zentrums ung Parteien fein. Die Bestrebungen der russischen Kommunisten, klaalle Arbeiterorganisationen zu zertrümmern, die sich nicht Die D beit icht ft a ptu cy fe pares 1 Be arle rgani benb Surea rdent Berlin Bot .Ma ontung els enom bebingungslos dem kommunistischen Diktat unterordnen wollen, wurden durch den zweiten Kongreß der Kommu nistischen Internationale, 1920 in Mostau, verschärft und der Bruberkampf von Arbeitern gegen Arbeiter syftes matischer denn je von Land zu Land getragen. Die russischen Kommunisten haben für ihre Anhänger den Klassentampf des Proletariats gegen die Bourgeoisie um gewandelt in einen Krieg von Arbeiter gegen Ar. beiter. Arbeiter werben verwirrt, irregeführt, abgestoßen und demoralisiert. Durch eine persönliche Hege, die ohne Beispiel ist in der Geschichte der Arbeiterbewegung, durch planmäßigen Versammlungsterror wird jede sachliche Aus einandersehung und Klärung unmöglich gemacht, folange die Arbeiter nicht die Kraft finden, mit solchen wahnsinnigen Methoden Schluß zu machen. Dieselben Kommunisten, die leben aufrechten Klassenlämpfer maßlos beschimpfen, wenn er eine eigene Meinung vertritt, tönnen gegenüber Bertretern bürgerlicher Klassen sehr tolerant sein. Bündnis der rufft fchen Kommunisten mit Enver Pascha. Rade! verherrlicht Enver Pascha als einen hervorragenden Soldaten. Er ist allerdings ein hervorragender Golbat, dieser Enver Pafcha, benn er war einer der Hauptschlächter bei den armenischen Megeleien gewesen. Die kommunistische Internationale ftellt nichts anderes bar als eine internationale Organisation ber tufischen fommunistischen Partei und darf nur nach den besonderen russischen Methoden benutzt werden. Auf der Berner Ronferenz waren revolutionäre fozialistische Parteien vertreten, die über alle Erfahrungen eines jahrzehntelangen Klassenfampfes verfügen und die durch feine noch so großen weltpolitischen Ereignisse an den revolutionären marxistischen Grundsägen irre geworden sind. Bei der Erörterung der grundsäglichen Fragen stellte es sich heraus, daß die beteiligten Parteien in allen Grundfragen eine einheitliche Auffassung vertraten. Wie ver worren, einander durchkreuzend und widerspruchsvoll waren bagegen die Ansichten jener Parteien, Gruppen und Seften, aus denen der zweite Kongreß der Kommunistischen Internationale zusammengesetzt war. Ich habe der Tagung in Mostau sowohl als auch der in Bern beigewohnt und fonnte mich persönlich davon überzeugen. Neben den Kommunisten traten in Mostau Syndikalisten und Anarchist en aller Schattierungen auf. Wenn die Beschlüsse des fommunistischen Kongresses letzten Endes in jedem Fall nach dem vorgefaßten Willen der russischen Kommunisten zustande famen, bann lag es daran, daß die russischen Kommunisten nach Rabefs Geständnis den Kongreß in der Tasche hatten. Wie sollten auch zum Beispiel die Mulas von Chiva, Vertreter einer Priestertaste, in ihren Ansichten übereinstimmen mit proletarischen Klassenfämpfern! Die Berner Konferenz hatte Dorbereitenben Charakter. Ihre Aufgabe war es, die Situation festzustellen, in der sich gegenwärtig die Weltrevolution befindet. Sie hatte ferner den Arbeitern flarzumachen, welche unmittels baren Aufgaben zu erfüllen sind. Sie mußte weiter die Mittel und Wege aufzeigen, die zur Erfüllung dieser Aufgaben anzuwenden sind. Die Berner Konferenz hat die Er wartungen der Arbeiter erfüllt, wie aus dem veröffentlichten Aufruf an die sozialistischen Parteien aller Länder ersichtlich ist. Schon auf der vorbereitenden Berner Vorkonferenz hatten fich Bertreter der sozialistischen revolutionären Parteien aus dem Osten und dem Westen zusammengefunden. In der anPartei- und Gewerkschaftsfunktionäre der USPD Toni Sender und Robert Digmann Unsoziales Verhalten der Reichsversicherung Die Angestellten sollen doppelte Beiträge zahlen! freifen wird uns geschrieben: Aus den bei der Boltsfürsorge versicherten Angestellten Bei der Erhöhung der Gehaltsgrenze für ble Angestelltenver ficherung auf 15 000 m. ab 1. Mai dieses Jahres, hatten viel freigewerkschaftlich organisierte Angestellte von dem Rechte Ge indem sie einen Privatversicherungsvertrag mit der Volksfür brauch gemacht, ich von der eigenen Beitragsleistung zu befreien forge abschlossen. Diese Angestellten sind nun durch das meh als bureaukratische Verhalten der Reichsversicherungsanstalt in die größte Verlegenheit gefommen. In faum einem Falle wirt die Befreiung glatt erledigt. Die Reichsverfiechrungsanstalt sende vielmehr Briefe von großem Umfange in die Welt hinaus, ir benen fie alle möglichen Nachfragen stellt. Außerdem wird von den Angestellten verlangt, daß sie die Beiträge zur Ange telltenversicherung solange zahlen sollen, bis ihre Befreiung von der Angestelltenversiche rung ausgesprochen wird. Der Angestellte muß also zweimal Beiträge entrichten, was bei der wirtschaftlichen Lage der Angestellten natürlich sehr bitter empfunden wird. Der Endtermin zur Antragstellung bei ben Privatversicherungs gesellschaften war der 30. Juni d. J., während die Anträge wegen Befreiung von der eigenen Beitragsleistung bei der Angestellten versicherung bis zum 30. August eingereicht werden mußten. Es sind nun bereits 5 bis 6 Monate verstrichen, seit dem die Angestellten doppelte Beiträge entrich ten müssen. Die Handlungsmeije ber Reichsversicherung ist derart unsozial, baß fie nur auf das schärffte verurteilt werden tann. Wir wollen nicht behaupten, daß die Versicherten der Boltss fürsorge besonders schlecht behandelt werden, aber wir glauben nicht, daß die großen privattapitalistischen Gesellschaften, die sonst einen großen Einfluß auf die Gestaltung des Gesetzes gehabt haben, fich eine derartige Behandlung ihrer Versicherten gefallen lassen. Wohin soll es führen, wenn ein aus Angestelltenmitteln unter haltenes Institut wie die Reichsversicherungsanstalt, das doch so aiale Tätigkeit ausüben soll, durch unnötige Maßnahmen und Schreibereien ihre Verwaltungstosten steigert? Am Dienstag, den 14. cr., abends 6% Uhr, berichten die schon jetzt auf der Sut sein und bei der kommenden NeuGenossen im großen Saal ber über den „ Neuen Welt", Hasenheide, Londoner Rongreß der Amsterdamer gewerk schaftlichen Jnternationale Mitgliedsbücher sowie Funktionärausweise der Partei und Gewerkschaften legitimieren. Bezirksverband Berlin- Brandenburg 1. S. P. 3. gebahnten Berbindung der Arbeitermassen bes Ostens und des Westens liegt eine der größten Bedeutungen der Berner Konferenz. Denn so notwendig für die Arbeiter der mittei europäischen und westeuropäischen Länder die Lehren und Beispiele der ruffischen Revolution sind und so unentbehrlich die Unterstützung durch das russische Proletariat ist, so not wendig ist auch das Auftreten der Arbeiter in den mitte und westeuropäischen Ländern für die russische Revolution. Ging von dem kommunistischen Kongreß die Parole der 3ertrümmerung und Spaltung Bertrümmerung und Spaltung der Arbeiterorganisation aus, fo fommt von Bern der Ruf der Sammlung, der 3u. fammenfassung der revolutionären Kräfte der Welt. Nur Der Angestelltenschaft aber mag folgendes gesagt sein: Wenn schon bei einer einfachen Befreiung von der eigenen Beitragsleistung von der Angestelltenversicherung derartige Schwierigkeiten gemacht werden, wieviel mehr wird es erst geschehen, wenn einmal die Angestelltenversicherung in die Lage verjetzt wird, die Auszahlung bez Renten zu beginnen. Da heißt es für die Angestellten gestaltung der Bersicherung alles daran zu sehen, den Ausbau Dieses Instituts fo sozial wie möglich zu gestalten und die reaktionären Maßnahmen, die noch zur Verschlechterung der Reichsner ficherung geplant find, einmütig abzuwehren. Deutschnationale Verleumber Wegen Beleidigung der früheren Jozialdemokratischen Reichs minister hatte sich am Freitag vor der Straffammer des Landgerichts Frankfurt a. D. der Mittergutsbefizer von Stüngner. Carbe aus Sieversdorf bei Briefen 1. Mart zu verantworten. Der Angeklagte hatte in einer Versammlung in Neuhardenberg als Redner der deutschnationalen Bollopartei erklärt, daß fich die Sozialdemokratischen Minister ihre Gehälter in Gold aus zahlen ließen. In einer anderen in Kersdorf stattgefundenen beutschnationalen Versammlung hatte er als Hauptrebner be hauptet, daß von der Regierung gegen ihn wegen dieser Erflärung nicht Strafantzag gestellt worden sei, obwohl er bereits richterliche Vernehmungen gehabt hatte. Weiter hatte er be hauptet, die Regierung habe Stiefel nach Breslau de Ichoben, um sich dadurch zu bereichern. Scheidemann be wohne ein Schloß und habe die Löniglichen Möbel für sich bes schlagnahmt. Ebert führe ein üppiges Leben, er unterhalte Reitpferde und beffen Frau Terne reiten. Als Nebentläger trat der frühere Reichsminister Robert Schmidt auf. Das Gericht verurteilte den Angeflagten zu 1500 SR. Geldstrafe und Ver öffentlichung des Urteiltenors in den Frankfurter Zeitungen, im Kreisblatt fowie am schwarzen Brett des Gemeindevorstehers in Sieversdorf. wenn bie fozialiſtiſchen revolutionären Parteien alle Das Sperrgefeß gegen die Beamters Länder mit Einschluß der kommunistischen Partei ich zu einer Internationale zusammenfinden, wird das Proletariat aller Länder über eine attions. fähige, fiegverheißende Internationale verfügen. Das ist das nächste Ziel, das erreicht werden muß und für dessen Berwirklichung die Berner Konferenz die Borbedingungen geschaffen hat. Das Proletariat hat schon zu viel fostbare Zeit verloren mit den Auseinandersehungen über blutleere Dogmen und wirklichkeitsfremde Prinzipien. Es darf nicht länger fäumen, ben internationalen Klassenfampf gegen den internationalen Kapitalismus geschlossen mit aller Macht aufzunehmen. In furzer Zeit, am 22. Februar 1921, wird in Wien eine internationale sozialistische Konferenz zusammentreten, beren Aufgabe es ist, die praktischen Kämpfe der Arbeiter für den Für die Kommunisten existiert in der Weltrevolution nur bie russische Frage. Gewiß ist es von der größten Be deutung für das Proletariat aller Länder, Sowjetrußland Sozialismus unmittelbar zu eröffnen. mit zu schüßen und zu sichern, freilich nicht durch platonische Liebeserklärungen, sondern durch praktische Betätigung. Es grenzt aber an Selbstmord, wenn die russischen Kommunisten thre ganze Kraft baran segen, die legte und einzige inters nationale Arbeiterorganisation die international organis Fierten freien Gewerkschaften, die noch intatt und aktions fähig genug ist, für Sowjetrußland praktisch in Aktion zu Im Sauptausschuß wurde gestern die Beratung des Sperrgeleges beendet. Lebhafte Debatten gab es bei den§§ 6 und 7. § 6 war bereits in der vorhergehenden Sigung erledigt. Die Regierungsparteien wünschten jedoch darauf zurückzugreifen, weil in bem§ 6 festgelegt ist, daß die gewerkschaftlichen Berufsorgani fationen der Beamten Einspruchsrecht haben sollten gegen ben Entscheid des Finanzministers. Die Genoffin 3iez und Soch von den Rechtssozialisten erhoben Einspruch dagegen, daß man einen erledigten Baragraphen noch einmal zur Beratung stellen wolle. Die Regierungsparteien fündeten darauf eine zweite LeJung für Montag an. Beim 87 wiederholte sich der Kampfum bas Recht der gewertschaftlichen Berufsorgani fationen der Beamten, die nach diesem Baragraphen das Recht haben sollen, einen nichtfiändigen Beifizer vorzuschlagen. Insbe fondere zeigten die Regierungsparteien und die Regierung selbst einen Widerwillen gegen das Wort gewerkschaftlich, was Genoffin Zietz zu der Bemerkung veranlaßte, die gewertschaftlichen Organisationen wirkten auf bestimmte Barteien und Regierungs vertreter wie das rote Tuch auf ein bekanntes Tier. Das Zens trum und die Demokraten, die im Unterausschuß diese Forderung zugunsten der gewertschaftlichen Berufsorganisationen mitvertreten hatten, fielen täglich um. Es wurde das Mitbestimmungsrecht der Berufsorganisationen bei der Zusammen Jehung des Schiedsgerichts abgeändert durch die Bestimmung, daß bie Berufsorganisationen vorher zu hören seien. 3m übrigen wurde die Regierungsfassung von der Mehrheit angenommen. Die Beratungen über die Besoldungsordnung wurden ebenfalls fortgesetzt. Beim§ 7, Oberfettetäre betreffend, fam es zu langen erregten Auseinanderlegungen, endgültig wurden aber die Beschlüsse des Unterausschusses von der Mehrheit des Ausfchuffes gutgeheißen. Ein Regierungsvertreter Breukens war extra herüber gefommen, um zu veranlassen, daß der Beschluß bes Hauptausschusses, bie Amtsgehilfen betreffend, umgestoßen werde. Die misgehilfen sind auf Antrag ber. S. D. Don Gruppe 2 in Gruppe 3 gehoben worden. Der Sauptausschuß hatte dies in feiner ersten Lesung bestätigt und nun wünschte Preußen bas rüägängig zu machen, weil es sonst mit seiner Bes soldungsordnung dem Beschlusse folgen müßte. Diefes Be ginnenscheiterte an dem Widerspruch der U. S. P. D.Bertreter. Der Borsigende Bachnide wendete alle nur erdentlichen Mittel an, um die u. S.$. D. umzustimmen. Cs noin 3ieg, die schließlich erklärte, sie würde unter feinen un tam zu längeren Auseinandersehungen zwischen ihm und der GeStänden die Hand dazu bieten, der preußischen Reaktion die Bahr ebnen zu helfen. Wie die Unabhängigen Sozialdemokraten in Deutschland während des Krieges die Fahne des Sozialismus aufnahmen, die die Sozialpatrioten hatten fallen lassen, wie die Unab hängigen Sozialdemokraten in Deutschland die Arbeiter in wachsendem Maße um die Fahne des Sozialismus fammelten und sie mit Bertrauen zum Sozialismus und Freude zum. Kampf erfüllte, wie die Unabhängigen Sozialdemokraten in führten und die Revolution vorbereiteten, fo pflanzen die fozialistischen revolutionären Parteien der Berner Konferenz in dieser Stunde der Verwirrung und der Not die Fahne des Sozialismus auf, Jo rufen Sie die revolutionären Arbeiter aller Länder zur brüderlichen Vereinigung auf dem Boden des selbständigen proletarischen Klassentampfes, für bie Weltrevolution, auf. Sört bie Signale! treten, zu verlästern und zu zerschlagen. So wichtig die ruffts Deutschland während des Krieges ben Krieg gegen den Krieg sche Frage ist, so sehr das Schicksal der Weltrevolution un trennbar mit dem Schicksal Sowjetrußlands verbunden ist, fo wenig barf übersehen werden, daß es für die Arbeiter auch noch die Frage der proletarischen Revolution in den mittel, europäischen und westeuropäischen Ländern gibt. Bartei bes Dr fen Funde Not 3 onung ilchen 2m Sebiet Safts 1 bet s nod bex bie Demo Credits mehr ten Dirett bet anten men Die bit Tage in Ber hal Ber ilde Siet, Mittel und Wege der proletarischen Weltrevolution fönnen nur gemeinsam vereinbart werden von den revolutionären Arbeiterparteien aller Länder. Sie müssen international orientiert sein und zugleich ermöglichen, baß die besonderen Verhältnisse in den einzelnen Ländern bes rüdsichtigt werden fönnen. Diese Notwendigkeiten wollen bie Kommunisten nicht anerkennen, und barum sind sie unfähig, das flaffenbewußte Proletariat aller Länder international zu Dereinigen und zu führen. Die tommunistische Internationale lebt lebiglich vom Ruhm Sowjetrußlands und von der Krise im Beamtenbund? Der Deutsche Beamtenbund hat nicht nur auf das Streifrecht, sondern nun auch auf eine Abstimmung der Beamten über die Beschlüsse des Reichstages verzichtet. Die Reichs Sympathie ber Arbeiter für Sowjetrußland. Sie selbst hat gewertschaft Deutscher Eisenbahnbeamten teilt bagegen mit: In ber Sigung thres erweiterten Borstandes vom absolut nichts getan, um die Weltrevolution zu fördern, fe hat nicht eine einzige internationale Attion 9. und 10. Dezember in Berlin hat bekanntlich die Reichsgewert zustandegebracht. Im Gegenteil, ihr Wirken schwächt unter ihren Mitgliedern beschlossen. Man dachte dabei zunächst an und lähmt die Arbeiter national und international. und völlig verzweifeln, wenn nicht endlich eine internatio Das Proletariat würde sich aber von allen verlassen fühlen nale Organisation zustande fäme, die fest auf dem Boden des revolutionären Margismus steht, die den Kampf der Ar beiter aller Länder um ihre Befreiung planmäßig organisiert möglich it." und die Maffen zur Erringung des Endzieles zu praktischen Aftionen führt. Diese Erkenntnis führte die Bertreter der ein gemeinsames Borgehen mit dem Deutschen Beamtenbund. Da aber der Borstand des Deutschen Beamtenbundes inzwischen seiner feits die Notwendigkeit zur Bornahme einer Urabstimmung nicht anettannt hat, so muß hier ergänzend mitgeteilt werden, bak ber Bejchluh ber Reichsgewerkschaft auch für den Fall gilt, daß ein gemeinsames Borgehen mit dem Deutschen Beamtenbund nicht Mit diesem Borgehen setzt sich die Reichsgewertschaft in direkten Gegensatz zu dem Deutschen Beamtenbund. Es war vorauszus amtenbundes eine Krisis in ben Beamtenorganis lozialistischen revolutionären Parteien Deutschlands, Deutsch leben, daß das feltsame Benehmen der Leitung des Deutschen Be Deftrreichs, Frankreichs, Großbritanniens, Rußlands, ber Bern zusammen. Schweiz und der Tschecho- Slowakei zu der Konferenz in fationen herbeiführen mürbe. tung verschoben. Darauf wurde die nochmalige Beratung auf die zweite 2e. Richtigstellung. Der Leutnant, der in Salle als Kaffterer der Orgesch Diet Millionen Mart unterschlagen hat und bamit, großen Spuren folgend, nach Holland verduftet ist, heißt nicht Lehmann, sondern Klemm. Z ähne 4 u. 7 mk. mit Friedenskautschuk 5 Sahre schriftliche Garantie. Zahnziehen mit Betäubung bel Bestellung von Gebissen gratis. Kronen p. 30 mk. an. Spez.: Zähne ohne Gaumen. Kelne Luxuspreise Zahn- Praxis Hatvani, Danziger Straße 1. A.Wertheim Preiswerte Geschenk- Artikel in allen Abteilungen Damenstrümpte lang, schwarz 6% Damenstrümpfe lang, schwarz Fuß ohne Nakt Nr. 51 In eine Kriegsteil ungejühnt der 29 M Hauptschu Kaffee- u.Teegeschirr, Rote Rose er einzi Kaffeekannen 2250 2550 3700 nerhört! Teekannen 1975 2950 3700 gegen Ba 475 bis 975 Maschinen- Töpfe von 475 bie Sportbluse gestreifter Baumwell- Planell 4250 Damen- Mäntel kleine Größen 95% 1159 Bluse Seiden- Krepp, gestreiftes Verdertell 79 Kleiderrock guter Wollstoff. 7800 marine Damen- Mäntel warmer Winterstoff, farbige Berdüre.. Mädchen- Mantel weicher Winterstoff, Größe 60 cm 125** Entschädig Schier ent legten Ja Paasch 4800 Tassen. 750 nicht Das Berf glau Kuchenteller klein 395 gros 1950 3750 Frühstückteller.. 575 folglos.( buldet, trag wur Die ar 85% 95% Damenstrümpte tem. Gewebe, Doppel- Behle und Hochferse 1575 Damen- Schlupfbeinkleider 2758 Damen- Hemdhosen .. 31 Damen- Hemdchen gestrickt 1450 Damen- Hemdchen mit Armel 1950 Damenhemd im Steff ge stickt, mit Langetten... 3675 Damenhemd Renforcé, Stickerei 390 1875 Untertaillen mit Stickerei Deckbettbezüge 125 Bettlaken 78% Kiesenbezüge 35" Hausschürze starkfädiger grauer Stoff. 2250 Hausschürze m. Velant. Tasche 26 Teeschürze weiß, m. Stickerei Ein- und Ansatz. Teeschürze weiß, Wiener Perm mit Stickerei- Ein- und Ansatz 2100 2800 .98 .125 Kleiderrock reinseld. Taffet 2250 Morgenrock Flauschsto# Morgenrock Plauschstoff Unterrock Triket, heh.Steffansatz 59 Unterrock reinseidener Taffet 17500 Hüfthalter weiß, Baumwollsto# 24.50 Korsett grau, Drell, Langette 3900 Sportflanelle hellgrundig ge.Meter 1950 streift Voll- Voile bestickt, ca. 110 cm br. 1900 Kleiderstoff doppeltbreit Meter 2450 Köpersammet gerippt, dunkle Farben. 70 cm breit. Meter 5850 Surah reine selde, bedruckt, mittlere Parben, 70 em breit, Meter 6350 Kleiderstoff metiert, 105 em Meter 65% Zibeline- Foulé 130 cm breit, Met. 11000 breit • Herren- Hausjacken.... 225 Herren- Schlafröcke Herren- Westen Herren- Hosen Hosenträger Gummiband... 1275 Selbstbinder breite effene Form 1275 Kragenschoner( Kunstseide) 2858 Wäschestickereien gute Meter 240 290 Wäschetuch gute Qual. Meter 1650 Renforcé mittelstark, verzügliche Qualität Qualitäten Meter 1850 Köperbarchent gebleicht, Met. 26** Bettzeug bunt kariert. Meter 2199 Hemden- und Blusenstoffe, flanellartig ... Meter 2100 Stickerei- Volants reich gestickt, ca. 85 cm hoch, Meter 3800 Zuckerdosen... 975 1075 mije Kaffee- Service Porzellan, 9 teilig, bunt dek. 5000 • Tassen weiß, Porzellan. 195 225 Obertassen weiß, Porzellan 125 145 Speiseteller weiß, Porzellan.. 4.35 Frühstückteller weiß, Porzellan 295 Kompotteller weiß, Porzellan Kompotteller gepreßt, Glas • 155 185 Tassen glasiert Steingut.... 295 Milchtöpfe glasiert Steingut Zuckerdosen glasiert Steingut 395 Milchtöpfe wels, bunt, Steingut. 265 der Beria wesenden Daß die S in ber Fr Jugejagte ger der H verantwor Sage nod leutnant Frauen ve Recht um Bartei der Ang Junehm Redatte Mord Thürin in morde führte a Die Kaff ir verlor hieht, di 395 man die Ortswehr Organisat Es wurde gebrannt, ausrüden Don Rau 45 Leute Unentbehrffen Jazden Mounter a jajchter Hoost- Drelbohnenkaffee Marko Heart, halb und halb Vertelpfend p. 8.50. Emha 20', Bohnenkaffee Viertelpfund p. 3.-. Heest- Getreidekaffee Theater und Bergudgangen Volksbühne 3 Uhr: Rabale und lebe 71 Uhr: Paul Lange and Tera Parser Neues Bolkstheater Rörentcker en. 3. Leffing- Theater Direkt. Dieter Barnewsk erwerbe Tun: Amphitrys Montag 7 tamme Mexstag 71: Tamme Sittwe 7: Whiteye 7, Berifies u. Igrestes e Proletariles Theater Bhilharmonic, Bernburger Str. Freitag 71 pttrgo sxxaber 71: Imme Saxutag 71: Tamme Montag 7: mphitryo Denih. Kanil. Theater g Sonntag, 12. Deg., xam. 3 Uhr 3 Uhr: gmalion Die Feinbe son Magim Gorki Aabenbli 71% Uhr: Die Seibungstelle Max Adalbert, Trave Heaterberg) Staatstheater. Mittwochr. Contend 3 Uhr: Opernhaus 5 Uhr: Palestrina Schnipielhaus 2, Uhr: 11. Volksssstellung Der Kronpring 7 T Kinderssrftellung: Figling Rose Theater 7% Ur Der Erbförster König lame III.. am Helenberging Direktivn: May Reinhardt. 3 Uhr: Der Bielgeliebte 7 1: Like Deutsches Theater 78 Cains Theater 7. 11hr: Bor Arzt am Soho: dewey Der Zeit einer Bran Rammerfiele 10%, Uhr: Sangmattnee 2 7 Gerail Gebefow) Uhr: Der Weibstenfel Sanxing 3, U.: Csukin Emil Wathan- Theater Täglich ühr: Er ist an akem( chan Batesiabet Die Spieler Ser Seiratsantrag Großes Schauspielhaus Rariftrage 2, Uhr: Julius Cäfer. ( user boxxement) 7 Uhr: Julius Cafar. ( Außer Absunement) Theater L. Königgräger Str. Uhr: Erbgelft u: Rausch Montag: Erbgeist Dienstag: Rausch Mittwoch Frau Margit Donnerstag: Ranfch Freitag: Frau Margit Cannabend: Pausch Conntag: Manich Montag: Grogelst Komödienhaus 3 Uhr: Der Biberpela .: Die Cache mit Lola wit Max Pallenberg fene Dore a. G., Drirub Wagner, Bisha, Haskel, Stieba, Riper) 7/9 21: ( Alfred Lautner a. 6.) Rendenz Theater Zaglie 7%, Uhr: Lady Windermeres Fächer Sonntag 4 Uhr: Die Freundin Trianon Theater Täglich: 71% Ur: Kammermufit Sonntag 4 U.: Die Raschhofs Central- Theater Wire Jakabftraße 39 Saxxtag, ben 12. Dezember, wed. 8 Uhr Die Jnternationale Tragikombate in 4 Wkten son Call Saliny Berliner Theater 8 Sofies Caprice s #Uhr: Ber lehte Walzer Täglich 7 Uhr: Die spanische Nachtigall Frigi Maffary ( Erik 20irl, Bans Way Branbt, Julius Emmy Sturm, Olga Engl S3, Neues Operettenhaus Direktion Jean Aren 7 Uhr: Die Esthéskaroness Operette in bret Akten xa einem Motis Betis Dex Brig Grubaum. Caneterium Eteinad Der gehornte Siegfried mit erb. 6rizeder. Aluigkebt- Theater Alexesserstr. 21, f. Jan.-B. Tägi. Gale Gänger Courtes 2 Borfteffungen 3 hr ux T Rede. Borftellung a. allen Blagen ein Stixb frei Theater a. Ketrbusor Ter Tigi 7, a. Sonntag nachm. 3 Uhr Eilte- Sänger Suhrenstraße Aszag präz. 7 Car: Pase- Wars- S Residenz- Kasino Blumenftraße 10 Tägi. Gr. Ball fr die altere Jugend. Mur unbränzt. Bienstags: Oratis Berlosung Bennerstags: Brämtierung Anfang& Uhr APOLLO Friedrichstr. 218 Auftreten Rapitän Maufes mit feinen breffierten Seelöwen und Me übrigen Degembers Genfationen!!! RajanolSantcreme verzek pariert, nicht Spezial- Arzt Dr. Jaffe für Gefchlechten Han, Harus,& ranenleiben, verv. Swe, Cyphilisuren, Blutuntersuchungen, spec. chron.Harnleid. u. Ausflüsse, Licht- u. Finsen- Bekbis per Bells Dir. O. Löser, Münzstr. 9 make ditegamberplay, s- 1. 4-8. Coutage B.1. Samen feparat Spezial- Arzt Dr. Skotti e alle Geſchledyto Sands, Sarks, Franculeiben, herinädige Huskie, Ausschlag, uers. Schwäche, gegen Syphilis komb. Gaiverfan Kuren, Bintantersuchungen, tm teften Rurs -1,4-8. 618.9-1. M. Heest, Berlin C26, Prenzlauer Str. 46 Keibel- Straße 11 Alexander 1470 -Pfund pre 3.60 SPIELWAREN RENZ, Potsdamer Straße 123 Spezialarzt für den Weihnachtstisch fettend, wacht die Bent zart Dir.: Löser senior self. Nur Resenthaler Str. 69-70 mes( parar and welf. Eleg. Borzellan bafe 7,80 M., Zube 3 M. 3n haben in Drogerien und Barfimerien, wo nicht, som Bersteller: BAY HOL MERTE Berl- OberfBneweide Berafpr.: Oberschönew. 556 Broletarisches Theater hilharmonie, Bernburger Straße Genntas, ben 12. Dezember, nachmittags 3 Uhr Extra Vorstellung DIE FEINDE Rartex 3. th. sex agim Gorki Resolutionres Gauspiel in 3 ten Arbeitsleje 1.-. Mitgliedskarten haben keine altigkeit Reffenfnung 2 Uhr IVOLI Chausseestrasse 25 Täglich eb 7 Uhr: Recentbaler Platz. Spezialbehandlung 187 Heat- und Geschicktafelden bei Männern und Freder fchwelle, fichere, möglichst fengiofe Befeitigung shre Berufss Rang. Blutuntersuchung, Satvarsan- Kuren พ. Bei seralteten und hartnäckigen Harnleiben wie Brennen, Berengungen uf. Schmerzlose elektrische Durchleuchtung. Ein Tagesgespräch ist das Riesen- Dezember. programm im TIVOLI Zum 1. Male in Berlin Alb. Bergs dressierte Bärengruppe: Paula Orgersell in ihrem Verwendl.- Akt:„ Vom Film zurück" sowie Erich Carow mit neuen Schlagern!! Dr. med. Hollaender Berlin W& Leipziger Str. 183. Speziatarzt für Haut- und Gesshleebtoisten Karn- u. Blutuntersuchungen Sprechstunden: 111 serm., 7 nach., Sexxtags 11-1 Aufklärenbe Braschüre Mr. 14. 2. 2.56( Stachnahme 112 Erfinder, Vorwärts Ab 1. das große Weihnachts- Programm firebeabe! Die Suduftrie sucht Erfindungen. Berdienstenregungs Ververkauf: 11-14 a. 4-6 U. Dr. med. Koeben f.Daut Harm. Frauens letd.Schwäch..Beinkrank. Behanblg. fchwell, ficher R. fhmeral. ohne Berufs Bruns. Blutunters fuch. Fäden i. Barn usw. gegenüb. Königstr.56-57, Mathaus Spr. 10-1,5-8, Sonnt.10-1, Tetgahl. Gep. Demensim. Offene Fufse Krampfabergefchwire, and veraltete( chmerzh.unden. Ext zündung. unertrgl.Jucken heilt hne Rachtell it. vielen Erfolge ,, Orlinbarbalbe", M. 10,50 Dir. Andres, Berlin 4, Invalidenfitraße 147 berichten bie milde u. wohltuende Untersuchung und Auskunft kofteniss. 1. etage, Ecke Bergstraße. u. 6,50. Bur gleichs. Innerl. Kur Sprechstunden vorm. 10-12 n. 4-3, Gonntags 10-12. Spezialarzt 1. Sank, Sarus, Brauenleib., Syphilis, Calvarian Kuren Blutuntersuchung, Maxxesswäche. Damen feparat. Br. med Lemmers Ambulatorium, 10-1,-7, Sextags 18-12 unb aufklärende Broschüre, Deutschlands Aufbau fexdet kostenlos Patentkontor M. Wenzel, Saunsves, gerbixanbftraße 11. Brunnenstr. 185( wiefenthaler Blag and Invalidenstraße). Geschlechtskranke ( Hararshreutelben, Huskat, Syphilis, grenentetben.) Ruben famerslas uxb shue Berufeftarung Bife Stature Inftitut( petelängte Leitung) Bertin 03, Brüders play 8( Direkt am Sakeschen Zor). Sprech. 10-1, 4-8,6xxt. 11-1. Demensimmer feparat. Erfolge redweisbar felbst nach ba, wo alles andere versagte. Jeber Kranke verlange Dr. med. Ludwigs Aufklärungschrift fir 2,60 m. in verfchl. Umflage shae Kabruck. Angabe bes Leibens erferberlin. Beinleiden fene Faße, Flechten, Benenentzhubungen, Santjnsken, alte28nmDen, Baemorrhoiden, Danileiden, wunde u. riffige Saut, iefel, Nervenfhmerzen ete. heilt felbft t. b. hartnäckigt. Fällen i... Damex Salbe Cix unich Rybarrs Saus mittel, welches and bet b. Saltarin Blutreinigungss pulver M. 4... Otto Reichel, Berlin 46, Eisenbahnstraße 4. Korpulenz Fettleibigkeit befeltiger Br. Heffbauer's sef. gefch. Entfettungs- Tabletten Bollkommen undlich. und erfolgreichstes Mittel ohne Cinhalten einer Diät. Reine Bilddrüse. Leicht bekömmlich! Broschüre auf Wunsch! elefantenstheke Berlin SW3.191 Seipziger Straße 74 ( Osxhoffpl.) Baugerbank! Das fisherfte Mittel, bas Rauchen gang sb. teilweife eingutelen. wirkung ver Baffend. Auskunft unfort heftigften merge xban- inst. By. Eaglbrecht Juchen, fofortige Linderung und Beilung bringt. G. 2,50, 6, n. 14.b. pathekex, we nit, beftelle max birekt ax Laborator, Mires. Berlin RD. 18 Or. Frankfurter Strake 80, Harn- u.Elutuntersuch. SPEZIAL- ARZT H. Geschlechtal., Dr. med. Karl Reinhardt Potsdamer Str. 117 mder Litrawstraße Behandl. and fewerfter n. seraltetter Leiber b. langjähr. bewährte Heilwerfahren. Grecht. 12-2, 1-3 aberbs. Gonntag 11-1. Anfalärende Brejchfire mit Beschreibung fämt. Beilverfaleen in verlosenem& nvert gegen Cinfend. 2,50ertefrei. Damen- Flausch- Mäntel ** beendeter engros- Salfox_birekt ab Fabrik zur Hälfte der Protse Serie 1 M. 175.-, Gerie 2- M. 225, Gerie& . 275.Beginn des Berkaufs Montag 18 Uhr Berkenfsgeit 10-8 Belle- Alliance- Str. 84, 111. Huku. Nicht in 6-8 Wochen sonders is 8-8 Tagen werden Battieke Milidrood Zivilgarderoben gerbt. Traueracehen blanen 14 Stunden. Schnellfärberatu.komiseke Waschanstalt Menb. 5242 NORD- WEST. Haza 1075 ( Gate Gebrüder) Pabrik and Exprdfima: AH- Moabit Co. 2. Gesekst: Onti kewukyeir. 15.-& Concha 1: Behönbauser Allee 176 4 Gevekt: Wilersdort, Uhlandstr 74-5. Oeschäft: Charlet bg., Sagrezstr.14.- 6.Oesch.: Stegle, Mistelstr.40. Sünden R, 21, Ravnginerite. 9. B ettnässen Befreiung( sfort. Alter and Gefchlecht an geben. Ensk. umfonft. aw- net. Ag. Eng brecht Werben 72, Kesuzinerstr. Ein Waggon Schokolad baruuter Milchs, Mich Schmelzs, Fondants, Ba rindens u.Banikejchoka inLugus- u.Weihnachtsp kung in Block u. fin. 50 Gramm, Schokoladeftang 25 axb 50 Grams. Drel Waggons 15 murde behauptet hätten. Der Stude Brozeß Einem 3 angehört Die Stub gen wurd bracht. ein Unte treten fin Syrch den lini Gön Inzwis ehenden Orgesch i Pfefferniffe, Plasterstel Pfefferkuchen, Grignon dem Waffelftabhen, an behang, Bonbon, Delle Rokoskoden KNOPF Bweig- Niederlafu Bertin, Rofenthaler Haus Pelz CLBUCO Zahlungserleichterung Leipziger Str. 58 Möbel tin friegs gende Re Im S März bi hurch/ bar friensger geriat K Berjamm Regierun Mahny Freiwilli 3m G jeber Art, außer ppell günftig, solange Borral zum Zeil bis 50% Befud ermäßigt. lobnend, fein Kauf zwang. Lagerung foftenlos Neugebauer Charlottenburg Ecke Schillerstraße. Wilmersdorfer Str. 128 Rein Labex. Briefmarken, Manze kauft Grossmann, Johannisstr. Nordon 10621 Rauchen Sie Strasse 191 rable water, denn Optikermeister Max Trusch Dresdener ( Katibuter Ter) prüft die Senkra der Augen sorgfältig and vollständi kestenies. Grosse Auswahl Feldstechern, Lorgnetten, Operngläser von 47.50 M. an Double- Kneifer von 15.-M. a Nickel- Brillen von 6.50 M. an Sie sparen Geld Aus tötete C Kein Der S Dann Front. 3ynif vorbei: Ein Euch!" Tram Wer Die r Der verzieht Men Sein Wenn Ramera Damen-, Herren-, Bailben- u. Kinder- S Damen- und Herren- Stiefel van 125- Ma Berkenfoseit von 10 bis 7 21 Schuhfabrik ,, OCA Klosterstr. 44, I( Untergrundbahn). dem Ge oder Le Der Bolln Kälte Wie in ben Gehe Aus flottille Don Fe Elo Hebe den Ta Schal Romma Rote Auch lampen 00 08 Nr. 528 Ungefühnte Verbrechen Marloh, Mechterstädt, der Fall Paasche ( Rufe: In einer start besuchten Versammlung des Friedensbundes ber Kriegsteilnehmer in Neukölln sprach Karl Better über ungefühnte Mordtaten in der Republik. Er wies auf den Mord der 29 Matrosen durch Marloh hin und stellte fest, daß der Hauptschuldige noch immer nicht zur Verantwortung gezogen ist. Der einzige Ueberlebende der Tragöde it mit seiner Alage um Entschädigung fogar fostenpflichtig abgewiesen worden Unerhört!) Angeblich ist der Fall noch nicht genügend geflärt". gegen Pazifisten, Republikaner und Sozialisten im Verlauf der ten Jahre. Wenn man die Namen Liebknecht, Futzan 50 nicht glauben, daß in Deutschland eine neue Zeit angebrochen ist. gefche und viele andere Fälle überbentt, fann man wirtli Das Verfahren im Falle Baasche ist jetzt logar eingestellt.( Stür 75 mische Pfuirufe.) Gine Anfrage an den Justizminister blieb erolglos.( Lachen.) Eine Republit, bie solche Zustände bulbet, gibt sich selbst preis. Im Anschluß an den Vortrag wurde folgende Resolution angenommen: 75 50 75 125 45 Die am Jahrestage der Urteilsfällung im Marloh- Prozeß in der Versammlung des Friedensbundes der Kriegsteilnehmer an wesenden Angehörigen aller republikanischen Parteien stellen fest, daß die Hinterbliebenen der Opfer jener erschütternden Tragödie ber Franzöfifchen Straße bis zum heutigen Tage ohne die ihnen ugejagte und zustehende Entschädigung geblieben sind. Der Hun ger der Hinterbliebenen ist eine noch schwerere Anflage gegen die berantwortlichen Stellen, als die Tatsache, dah bis zum heutigen Sage noch nichts über die Fortjehung des Verfahrens gegen Obers leutnant v. Reffel verlautet ist. Hunderte von Männern und Grauen verlangen im Namen von Tausenden, daß dem verlegten echt umgehend Genüge geschehe. Die republitanischen 195 Parteien des Reichstags sind aufgefordert, sich der Angelegenheit Marloh und seiner Opfer an junehmen." 35 333 195 95 95 165 46 70 Redakteur Henning, Duberstadt besprach dann den Mord an den 15. Arbeitern aus Bad Thal in Thüringen, den er als einen der schauerlichsten Massenmorde in der Geschichte der Republit charakterisierte. Er führte aus: Als der Kapp- Putsch mißlungen war, Fielten bie Raffeler Befehlshaber der Reichswehr auch ihre Sache verloren, und machten, wie das immer in solchen Fällen ge hieht, die Entdeckung einer„ Roten Armee". Als solche entdeďte man die aus allen republikanischen Parteien zusammengefegte Ortswehr in Gotha, die verdächtigt wurde, lediglich, weil sie eine Organisation des sozialistisch regierten Freistaates Gotha war. fir Es wurde die Lüge verbreitet, der Gothaer Bahnhof lei niedergebrannt, obwohl nicht eine Scheibe entzwei war. Ein mit Mufit usrüdendes Studententorps rüstete auf Grund von Gerüchten Don Raubanfällen ein Automobil nach Thal aus und trieb dort Leute zusammen, von denen 15 zurückbehalten wurden. Diese 15 wurden bei Mechterstädt erschossen aufgefunden. Die Studenten behaupteten, daß diese Leute nacheinander Fluchtversuche gemacht hätten. Sämtliche Leute hatten Kopfschüsse, troß der Behauptung der Studenten, daß dichter Nebel geherrscht habe. Der Marburger Brozeß war der Gipfel eines unbegreiflichen Rechtsverfahrens. Einem Zeugen, der sagen wollte, daß er einer legalen Ortswehr angehört habe, schnitt der Vorfigende das Wort ab. Die Studenten wurden anstandslos vereidigt, die Belastungszeu gen wurden zunächst in den Verdacht der Unglaubwürdigkeit ges Debracht. Das Gericht, ein Leutnant, ein Offizierstellvertreter und ein Unteroffizier, die als deutschnationale Seißlporne hervorge aeten find, sprach sämtliche Angeklagten frei. Cine Mutter verlor rch den Krieg und den Mechterstädter Mord ihre sämtlichen inf Söhne. 123 top ang Purch Inzwischen gründeten die Marburger einen der Orgesch nahetehenden Jungdeutschen Orden". An der Spike ber ftergesch in Marburg stehen die Hauptangeklagten des Prozesses. Bon dem„ Orden" wurde gesagt, daß er innerhalb zehn Minuten tin triegsstartes Bataillon bilden fann. Der Redner brachte folgende Resolution ein: Deffer 58 el erf rrat fun auf ung er 123 en 7. e ter did 4 Im Hinblid auf die Tragödie von Mechterstädt, in ber. im März dieses Jahres 15 unschuldige Bürger von Thale auf die furchtbarste Weise ums Leben famen unb bie nach ihmählichem, friensgerichtem Freispruch in diesen Tagen vor dem Schwurs gerigt Kassel zu erneuter Berhandlung steht, ritet die heutige Berlammlung des Friedensbundes der Kriegsteilnehmer an die Regierungen des Reiches und der Länder die dringliche ahnung, unter feinen Umständen jemals wieder reatiionäre Greiwilligenbanden auf friedliche Landstriche loszulassen, und die Das Opfer Aus dem Manusfript eines Romans von Albert Dandistel( z. 3t. Festungsgefangener). Im Schnee vor der Kaserne standen die alten Leute zum Appell angetreten. Aus der blauen Front leuchteten von strenger Kälte ge= tötete Gesichter und die offene Brust. Kein Glied rührte sich. Nur die Mügenbänder flatterten. Der Kompagniefeldwebel gab den Tagesbefehl bekannt. Dann nahm er einige Schritte mehr Abstand von der der stillstehenden Ungeduld Front. 3ynisch flog sein Blick an vorbei: Euch!" Rührt Ein Mann für Borpostenboot„ Polarstern!" Trampeln, In- die- Hände- Hauchen und Schnüffeln begann. Wer meldet sich freiwillig?!" Die rauchenden Schornsteine der Kaserne! Der Feldwebel reibt sich die Fauft in der flachen Hand und verzieht frierend das Gesicht. Wenn sich feiner meldet, bestimme ich einen!" Seinrich tritt aus der Front. bem Geheimbefehl, ihn auf ein weltverlassenes Feuerschiff Kameraden verabschiedete, so freute er sich doch. Denn oder Leuchtturm zu verbannen, war er fühn zuvorgekommen. Der Kriegshafen starrte in Eis und Nacht. Bollmond stand hoch. Kälte gligerte. in den Masten der Kriegsschiffe. Wie Gefunkel der Sterne zwinkern elektrische Morselampen Geheimnisvolles Tuscheln, sonst überall Ruhe. Aus einigen Booten an der Pier der Nordsee- Vorposten. flottille bringt Kragen der Kohlenschaufeln, dann Zuschlagen Don Feuertüren. Schlote fangen an zu qualmen. Ueber das Eisended des Führerbootes latscht, die Hände in den Taschen vergraben, den Kopf bis an die Augen in den Schal gemidelt, Kommandobrüde. Rotes und grünes Licht flammt auf. gewidelt, ein Matrose und verschwindet auf der 1. Beilage zur„ Freiheit" den Frieden des Landes störenden Umtriebe der Orgesch und besonders die des Jungdeutschen Ordens Kassel nach Maßgabe der endlich auch gegen rechts anzuwendenden Geseze rüdsichtslos zu unterbinden." Die Resolution wurde einstimmig angenommen. Die Regierung, die im Dienste der Orgesch und der monarchistischen KonterrevoIution steht, wird sich freilich wenig darum fümmern. Rebatteur Henning, Duberstadt wird am Montag, ten 13. Dezember, abends 8 Uhr, in Lichtenberg, Schulaula, Rathausstraße 8, noch einmal über den Arbeitermord bei Mechterstädt sprechen. Sonntag, 12. Dezember 1920 nur im geringsten vertraut zu sein. Er brachte es sogar fertig, sein Einverständnis mit den Ausführungen des Abg. Brukt ( 3entrum) zu erklären, der sich über Sues Sozialisierungsrede ausgelassen hatte. Hue erklärte mit aller Bestimmtheit, daß die Bergarbeiterschaft mit allem Ernst und mit aller Entschiedenheit bie Sozialisierung verlange, im anderen Falle die Arbeiter im Bergbau von den großen Mühen und Arbeitsleistungen absehen müßten, die die Durchführung des Spaa- Abkommens der Allge meinheit auferlegen. So deutlich diese Darlegungen auch waren, so verlegte sich Hue doch in seinen weiteren Ausführungen auf gutes Zureden, das bei den Klassengegensäten zwischen Kapital und Arbeit nicht nüßen wird. Ernährungsdebatten im Reichswirts ten und Genossen ab, der verlangte, daß in den Gesezentwurf zur schaftsrat Die bürgerlichen Parteien haben sich neulich im Reichstag bitter darüber beschwert, daß so viel und so lange gerebet wird. Genau dieselben Debatten aber, die der Reichstag über die Crnährungsfrage bereits zum größten Teil hinter sich hat, haben gestern im Reichswirtschaftsrat begonnen. Nach einem Referat des Berichterstatters, Dr. August Müller, und einer Rede des Agrariers, Dr. Röside, der eine Erhöhung der Getreide. preise für das nächste Jahr für unerläßlich erklärte, ein Reichsmonopol für die Einfuhr von Getreide forderte und das Umlageverfahren für die inländische Produktion empfahl, hielt Hermes eine der üblichen Reden. Auch die weitere Debatte brachte teine neuen Gesichtspunkte. Stinnes, der im Reichstag stets st um m ist, setzte sich für die weitgehende Verbilligung der Düngemittel ein. Bäftlein vom Zentralverband deutscher Konfumvereine erklärte sich gegen ben Hermesschen Plan der Ausfuhr von Stidstoff und forderte, daß die Kommunalverbände, die ihrer Ablieferungspflicht nicht genügen, von der Regierung öffentlich an den Pranger gestellt werden. Am Montag erfolgt die Weiterberatung. Preußische Landesversammlung Gegen die Grundsteuer Die preußische Landesversammlung sollte gestern als ersten Punkt der Tagesordnung die erste Beratung des Grundsteuer Gesetzes vornehmen, um es einer Kommission zur Vorbereitung zu überweisen. Jn Borbesprechungen mit dem Finanzminister hatten sich Vertreter der einzelnen Parteien, mit Ausnahme des Vertreters der Unabhängigen, im Grunde für eine Grundsteuer ausgesprochen. Der Ertrag sollte 2 Milliarden sein und zur Deckung der erhöhten Ausgaben für Beamtenbesoldung verwendet werden. Jetzt, da es fest werden sollte, wollen die bürgerlichen Parteien der Geldbewilligung ausweichen. Sie haben Angst vor den Wahlen und deswegen beantragte der demokratische Abgeordnete Dr. Ruer, diesen Punft von der Tagesordnung abzusetzen. Er schützte den Parteitag seiner Partei vor, in Wirklichkeit war der Antrag von dem Bestreben diftiert, einer Verhandlung aus dem Wege zu gehen. Die Mehrheit beschloß auch den Antrag entsprechend und setzte den Punkt von der Tagesordnung ab. Diese Steuer wird bei der Wahl eine große Rolle spielen. Für Helgeland soll ein besonderes Wahlrecht für die Gemeindewahlen geschaffen werden. Um einer Hand von Interessenten ein dauerndes Uebergewicht zu geben, soll bei den Gemeindewahlen in Helgoland eine Ansässigkeitsdauer von 5 Jahren gelten. Man hat politische Gründe vorgeschoben, die aber tatsächlich unzutref fend find. Genosse Ludwig erklärte, daß unsere Genossen die sem Gesetz grundsäßlich die Zustimmung versagen. Für die Rechtssozialisten lehnte Abg. Brecour das Gesetz ab, das gegen die Stimmen der sozialistischen Fraktionen angenommen wurde. Dann wandte sich die Debatte wieder der Bergverwaltung zu. Abg. Kilian( Kommunist) ist jetzt auch zu der Einsicht gekommen, daß man mit Schlagworten heute in Deutschland nicht weiter fäme. Er sprach viel von Sozialisierung, verfehlte natürlich nicht, dem Rezepte der Roten Fahne" folgend, über„ Silferdingsche Sozialisierung" zu reden, ohne allerdings mit der Materie auch Wieber flappert's über das Eisended: der Kommandant. Auf der Brücke murmelt's. Dann schreit es langgezogen in die Nacht: Klar zum Manöver!" Aus den Lugs frabbeln Seeleute. Leben rührt sich. Die Dampfpfeife brummt. Leinen los!" Rasseln der Maschinentelegraphen. Die Schiffsschrauben fangen an zu arbeiten. Die Dampfer tommen von der Pier ab. Bald ist die Hafenausfahrt passiert. Zwischen riesigen Trümmern Treibeis dampft die Sonder gruppe der Nordsee- Vorpostenflottille seewärts. Wohin? In dem düstern Matrosenlogis auf dem Führerboot der " G"-Gruppe saß Heinrich mit noch zwei Kameraden rauchend um den Kaffeekessel, der in einem Haken zwischen ihnen pendelte. Polternd fam der Läufer der Wache" den Niedergang herunter ins Logis. Er schüttelte sich:„ Brrrr!" Während er die Salzwassertropfen aus dem frebsroten Gesicht wischte, brummte er:„ Helgoland!" Dann stülpte er hastig eine Tasse heißen Kaffee in Jeinen durchfrorenen Leib und spöttelte ärgerlich:„ Das gibt' ne Saubere Weihnachten!" Die Schiffsglode schlug acht Glas. Ablösen!" Die neue Wache verließ den warmen Raum. Heinrich wollte gerade einen Fuß an Ded sezen, als er Schnell wieder zurückwich. Der Fischdampfer hatte übergeholt. Eine Welle stürzte vor ihm, das Schiff überschwemmend, an Ded. Unten im Logis fiel Schlag auf Schlag. Bänke und der schmale Tisch wälzten sich vom Rüden auf die Seite, von der Seite auf den Rüden. Dazwischen rannten Teller und Tassen von einer Wand zur anderen. Und der Kaffeefessel schwang, wie aufgezogen. Zu allem lachten die Seeleute. Denn die Haut war ihnen troden geblieben. Endlich war das Wasser abgelaufen. Ein paar Säge mit gefrümmtem Rüden, und Heinrich war Auch die nebenliegenden Fahrzeuge sehen die Positions- auf der Brüde in seinem Element. lampen. „ Sal" Die bürgerlichen Barteien lehnten einen Antrag Ludwig, Bers Aufschließung von Steinkohlen der Staat das Recht zur Aufsuchung und Gewinnung der Steinkohle an fommunale Berbände" anstatt an andere Personen erteilt werden sollte, ab, so daß auch in Zukunft die Steinfohlenerzeugung in bestimm ten tleineren Feldern der Privatinitiative überantwortet ist, Das Gesetz wurde gegen die Stimmen der sozia listischen Frattionen angenommen. Es folgte dann die Beratung des Forst Etats. F Treubruch als Kampfmittel Zu den Wahlen im Metallarbeiter- Verband In dem Kampf, der sich gegenwärtig in der Berliner Ber waltungsstelle des Deutschen Metallarbeiters Verbandes um die engere Orisverwaltung abspielt, scheuen die Kommunisten tein Mittel, die Verwirrung und 3er. [ plitterung innerhalb der Organisation zu verstärken. Da bei ist ihnen jedes Bewußtsein für Treu und Glauben verloren gegangen. Dafür folgendes Beispiel: Die Internationale", das Organ des jett ,, kommunistischen" Herrn Rusch, schreibt in ihrer geffrigen Ausgabe: In der Ortsverwaltung des Deutschen Metallarbeiter- Verbandes ist es unseren Genossen gelungen, folgende als nächste Kampfziele bezeichnete Forderungen zur Annahme zu bringen: 1. Aufhebung der Affordarbeit und der Ueberstunden. 2. Bergrößerung produktionsfähiger Betriebe. 3. Verhinderung von Betriebsstillegungen. 4. Wiedereröffnung der durch Unternehmersabotage geschlosse nen Betriebe. 5. Erhöhung der Erwerbslosenunterstügung. 6. Erringung des Mitbestimmungsrechts bei Einstellungen und Entlassungen. Es ist beschämend, daß eine größere Anzahl Mitglieder ber mittleren Ortsverwaltung sich bei der Abstimmung über vorstehende, für den Augenblid durchaus notwendige Forderungen ber Stimme enthielt. Geradezu verräterisch mutet es jedoch an, daß sich noch zehn Helden fanden, die gegen die vorstehenden Forderungen stimmten. Da die jetzige Ortsverwaltung ar beitsunfähig ist, wurde eine Kommission von fünf Kollegen eingesetzt, die diese Forderungen propagieren und die Vorbereitung zu ihrer Durchführung treffen soll. Diese Darstellung soll den Anschein erweden, als wenn die Kom munisten im Kampf gegen die Unabhängigen in der Verwaltung und im Gegensatz zu ihnen die oben angeführten Forderungen zur Annahme gebracht haben. Tatsächlich wurden diese Anträge von unserm unabhängigen Genossen Brendel in einer Konferenz der Betriebsräte, Delegierten und Funktionäre der InduStriegruppe 3 und in einer Sigung der Funktionäre der NordenBezirke gestellt und angenommen. Die mittlere Ortsverwaltung setzte hierauf eine Kommision ein, die das Material ausarbeiten sollte. Den Arbeiten der Kommission wurde von der mittleren Verwaltung nach Kenntnisnahme ohne Debatte ein= mütig zugestimmt. Sie sollen dem Hauptvorstand zur weiteren Veranlassung unterbreitet werden. Die Verwaltung be Schloß jedoch weiter, das Material nicht vor Ablauf einer Woche zu veröffentlichen. Dieser Beschluß ist Freitag, den 10. Dezember, gefaßt worden. Wenn die Internationale" am 11. Dezember trotzdem diesen Beschluß veröffentlichen tann, so ist das ein bedauerliches Zeichen für die verlotterte Gewerkschaftsdisziplin der Kommunisten. Daß fie es aber fertig bekommen, einen einstimmig gefaßten Be chluß so wiederzugeben, wie fie es getan haben, fennzeichnet ihre traurige Kampfmethode. Wie es hier oben bläst! Wie sich der Busen des Meeres hebt und senkt! Wie gewaltig die Freiheit rauscht! Heinrich verspürt die eisige Brise nicht. Das Weite, das Unendliche tat ihm wohl. Die Gonne wird finster. Möwen freischen. Sturm heult auf. ,, Kurs Nordwest!" tönt es monoton von der Brüde ins Ruderhaus. Gegen Abend fängt das Meer an zu gären. Treibminen werden gesichtet. Sturm wird Orkan. Es ist Nacht. Achtzig Seemeilen nordwestlich Helgoland. Auf Borposten! 3äh arbeiten Schiff und Menschen. ,, Wenn es bloß wieder Tag wäre!" Die Bestimmungsordre an die" G"-Gruppe war in ber Nacht durch Funtspruch von Helgoland auf dem„ PolarStern" eingetroffen: 180 Seemeilen nordwestlich Helgoland Fahrstraßen VI bis X außerhalb Hauptminensperre ab patrouillieren. Mittelmeer- U- Boote erwarten. Puntt" R" Geleit geben. Dann Patrouillendienst außerhalb bis Abruf." Bis Wie gepeinigtes Ungeheuer stöhnt das aufgewühlte Meer. Gischtzischende Sturzwellen bäumen sich. Bald liegt der Dampfer erschreckend auf der Seite, bald steht er auf dem Kopf. Die Seeleute auf der Brüde sträuben und halten sich frampfhaft. Da ein Rud durchs ganze Schiff. Die Maschine stoppt. Das Vorpostenboot stedt in gurgelndem Schaum. Menschen starren entsetzt. Aus allen Nieten und Spanten ächzend, hebt sich der Dampfer zitternd aus dem zusammengestürzten Wellenberg. Ohrenbetäubend rauscht die See von Ded. Es fnackt und bricht. Das Rettungsboot ist zerschlagen, die Planten find weg gespült. Der Polarstern" fann nicht mehr gegen die See an. Er treibt. Pumpen fangen an zu arbeiten. Die Heizer atmen auf: So'n Sauwetter! Und Heinrich brüllt: Dieser Saufrieg!" Fortsegung folgt.) ads Groß- Berlin Fraktionsvorstände der Bezirksverordneten Groß- Berlins Am Montag abend 7 Uhr im Berliner Rathaus, Zimmer 63, Stod, Sigung der Fraktionsvorstände der Bezirksverordneten. Teilnahmsberechtigte bestimmt erscheinen. Wieder ein Raubmord Ein Jhwerer Raubüberfall murde Freitag abend von einer siertopfigen Bande in dem Dorfe Senzig bei Königswusterhausen verübt. Am Ausgang bes Dorfes hatte ber 40 Jahre alte Sägemerisbefizer Stoebert Jeinen Dampfbetrieb und auch seine Woh rung. Diese teilte er mit einer Wirtschafterin, einem DienstmädGen und einem jungen Schreiber, der ihm die schriftlichen Arbei. ten besorgte. Gestern sa en diese vier Personen gegen 7 Uhr beim Abendbrot, als plöglich die Tür aufgerissen wurde und vier unbekannte Männer von 25 bis 28 Jahren eindrangen. Die Bande gab ohne weiteres fechs Schülle aus mehreren Bistolen auf die an gemeinjamem Tische Sihenden ab und traf Stoebert so schwer, daß er tot zusammenbrach. Auch die Wirtschafterin erhielt einen hweren Brustschuh, ist aber noch am Leben. Das Dienstmädchen und der Schreiber, bie nicht getroffen wurden, ergriffen die Flucht. Die Berbreder fürchteten nun wohl, daß die Fliehenden Lärm flagen und sie selbst überrascht werden würden. Deshalb entflohen fie ohne wesentliche Beute. Nur eine Kasse, die im ersten Stoc stand, hatten sie in der Eile geöffnet, aber nichts darin gefunden. Nach den bisherigen Feststellungen ist nur eine Browningpistole geraubt worden. Die Landjägerei von Königswusterhausen nahm fofort die Berfolgung der Verbrechez auf. Ein neuee groter Bofibiebstahl beschäftigt die hiesige Kriminalpolizei. Auf der Fahrt von Weißenfee nach dem Boftamt SW 9 in ber Beuthstraße ist eine Solztifte entwendet worden, die 100 000 Mart bares Geld enthielt. Gleichzeitig verschwunden ist der Begleiter des Wagens, der 23 Jahre alte Bostbote Baul Lauterbach, bez ameifellos ben Diebstahl verübt hat. Die leere Kiste wurde halb darauf aufgefunden. Mit ihrem Jahalt ist der Dieb verSchmunden. Das Geld bestand aus 73 000 arf in Fünfzigmartheinen, 12 000 art in 3wanzigmarcheinen, 7000 Mart in Fünfmartsheinen, 800 Mart in Ein- und 3mcimartscheinen und 400 Mart in Fünfzigpfennigfcheinen. Der Postbote Lauterbach, ber aus Saarbrüden stammt, ist 178 Meter groß, hat ein bartloses Gesicht und dunkelblondes gescheiteltes Haar und trug einen hellgrauen Militärrod, ebensolche Holz, Schwarze Widelgamaschen und einen Lederumhang. Sein Rasenrüden ist infolge Bermundung Ichief, an der rechten Nasenseite hat er Kragwunden und an einem Sandgelenk Narben. Der Geschäftsführer von Kranzler verhaftet. Der Geschäftsfüh rer der Konditorei Kranzler, Unter den Linden, ist auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beim Landgericht II verhaftet worden. Die Berhaftung ist wegen Schleichhandelsverdachts erfolgt. 3 letter Beit wiederholt vorgekommene Nichtbeachtung ber Bestimmungen des Banntreisgeleges beweisen, daß dieses Gefes mehr als bisher in das allgemeine Boltsbewußtsein eindringen muh. Berlin mit seinem regen politischen Leben bietet fast täglich Gelegenheit zu irgendwelchen Straßenfundgebungen. Die daran Seteiligten lehen sich häufig schweren Strafen aus, die eine Ver legung des Bannfreisgesetzes nach sich ziehen. Die Banntreis gefege sollte fich daher jeder merten, zumal fie recht leicht zu bes halten find. Sie werden im Norden von der Spree( amischen Weidendammer und Lutherbride), im Süden vom Landwehrtanal ( zwischen Hallesches Tor und Lühowplay), im Often von bez Friedrichstraße und im Westen von der Soffäger- Allee und dem Spreeweg gebildet. Wer diese Grenze nach dem Stadtinnern zu überschreitet, gelangt in den Bannireis, been Freihalten Umzügen und Bersammlungen unter freiem Himmel und in allen Fällen Pflicht der Polizei ist. non Bersicherte der Bittoria. Der Kampf der Bittoria- Bersicherung gegen die entlassenen Einnehmer geht in nerschärfter Form weiter per fich. Trotzdem das Gewerbegericht den Schiedsspruch des Schlichtungsausschusses Groß- Berlin auf Wiedereinstellung aller Einnehmer ebenfalls bestätigt hat, denkt die Bittoria gar nicht baran, den Einnehmern ihr Recht zuzugestehen. Durch irreführende Auftlärung ist es der Bittoria gelungen, einige Einnehmer zur Unterschrift des Sebevertretervertrages zu bewegen, damit diese bie Infassotätigteit wieder aufnehmen. Die Versicherten werden gebeten, die Beiträge derartigen Elementen nicht auszuliefern, ondern die Beiträge der Vittoria direlt einzusenden. Die entlaffenen Cinnehmer stehen nach wie vor im Kampf um das Mitbestimmungsrecht und den noch bestehenden Tarifvertrag. Der Magistrat stimmte in feiner geftrigen Sigung dem Erlaß eines Ortsgesetzes über die Bildung des Stadtausschusses für die neue Stadtgemeinde zu. Danach wird der Stadtausschuß aus fünf Abteilungen bestehen. Die Mitglieder und der Borsigende follen vom Magiftrat aus der Zahl der Mitglieder der beteiligten Bezirtsämter gewählt werden. Nach der neuen Einteilung wer ben die sechs Altberliner Bezirke mit den Bezirken 19 und 20 von Reinidendorf und Pantow zusammengelegt, Charlottenburg mit Wilmersdorf und Spandau usw. Die Deputation für Güter und Forsten für die neue Stadtges meinde war zu ihrer ersten Sigung zusammengetreten. Es wurde die Einsetzung eines Ausschusjes beschlossen, welder Grundsätze für die Neuorganisation der Verwaltung des gesamten Befizes an Gütern und Forsten nach bestimmten Richtlinien aufstellen soll. Es wird nicht ohne Jnteresse sein, zu erfahren, daß die Stadtgemeinde Berlin seit dem ersten Oftober über S2 100 Docgen Forst verfügt. Es besteht die Absicht, alle Waldungen in der Nähe der neuen Stadtgemeinde vorwiegend der Erholung der Bes volterung dienen zu lassen. Große Bollsoper Berlin. In der Neuen Welt, Hasenheide 108-114, findet heute, Sonntag, 13. 12. ct., ein„ Seiterer Abend" mit dem Blüthnerorchester statt unter Leitung von Ignaz Waghalter( Deutsches Opernhaus). Hertha Stolzenberg( Deutsches Opernhaus) und Eduard Lichtenstein( Theater am Nollendorfplay) tragen Einzelgefänge und Duette aus Lustige Weiber von Windsor", Bostillon von Lonjumeau"," Barbier von Sevilla", 3ar und Zimmermann"," Berkaufte Braut"," Fledermaus", " Bigeunerbaron" usw. vor. Marionetten- Theater Neukölln. Das Jugendamt Neukölln, Abteilung Jugendpflege, veranstaltet bis einschließlich 15. Dezember in der Aula des Lyzeums Berliner Straße 10, nach mittags 3½ Uhr, Märchenaufführungen des Dresdener Künstler: Marionetten- Theaters. Zur Aufführung gelangen Die drei Wünsche", Märchen in drei Aften. Karten find im Rathaus, 3immer 226, und an der Kasse zu haben. am Soj. Prol. Jugend Groß- Berlin. Alle im Deutschen Metallarbeiter- Berband organisierten Genossen werden zu ber Dienstag, den 14 12., abends 7% Uhr, im Sigungsfaal bes Deutschen Metallarbeiter Berbandes, Linienstraße 83-85, stattfin benden Sigung eingeladen. Erscheinen unbedingt nötig, da wichtige Fragen auf der Tagesordnung stehen. Mitgliedsbücher. der Jugendorganisation und des Verbandes legitimiert. Ausschuß: Bärwald, Schleimann. Fußballspiele der M. 6. B. am heutigen Sonntag, 2 Uhr. R. B. C. Schöneberg in Reinidendorf- Dft, Baseler Straße; Hertha Brandenburg in Reinidendorf- Ost, Schillerpromenade; Reutölln Borussia in Neukölln, Städt. Sportplay, Grenzallce; Adlershof Wilmersdorf in Adlershof, Bismardstraße hinter Wölftein; Union Oberspree in Bantow, Pichelswerder Straße; Weißensee Nowawes in Weißensee, Rennbahngelände; Astania Tegel, Schlieperstraße; Fichte Frisch- Frei in Reinidendorf Oft, -Germania in Köpenid, Marieniirake; Etche Stralau in Turnplay Thuner Straße; Lichtenberg- Minerva in Lichtenberg, Frisch- Frei in Reinidendorf- Oft, Hanfitrage; Eichwalbe Glienice in Eichwalde am Wasserturm; Reu- Zittau Groß- Beesten in Neu- 3itiau, Bich am Spreebord; Jahn Treptow- Cablow in Treptow, Kiefholzstraße; SenzigGrünau in Senzig; Brig Fichte Süd- Ost in Reutölln, Grenzallee; B. f. B. Friedrichshagen Woltersdorf in Friedrichshagen, Ahornallee; Reutöln B. C.- Sparta in Baumsajulenweg, Fichie Sportplatz, Köpenider Straße; Teutonia 10-3.. f. 2. 2Lichtens B. berg in Reutölln, Tempelhofer Feld; Neuenhagen- Lichtenberg 2 in Neuenhagen, Dottistraße; Fredersdorf- Treptow- Sub in Fre bersdorf, Linbenallee; Mahlsdorf Kaulsdorf.. Alemania in Kaulsdorf, Köpenider Straße( Galometer); Ludenwalde II 2- Dabendorf 2 in Ludenwalde, Berkenbrüder Straße; Blantenburg- Staffelbe in Blankenburg, Burgwallstraße; Rathenow Oranienburg in Rathenow, Rennbahn; Vittoria Eberswalbe Belten in Eisenspotterei Wolfswintel; Darwi Giemensstadt in Marwig, Chauffee; Charlottenburg Waidmannsluft am Bahnhof Sungfernheide, Keplerstraße; Sennigsdorf Sawante in Hennigsdorf, Geldstraße; EisenSpalterei Fichte 12 in Eisenspalterei Wolfsmintel; Teutonia Rosenthal auf dem Egerzierplatz, Schönhauser- Allee, Felb 1b. Gewerkschaftliches Mitglieder des Metallarbeiterverbandes! Am heutigen Sonntag finden in Groß- Berfin Mitglieder jammlungen von fünfzehn Branchen statt. Tagesordnung: Stellungnahme zur Wahl ber enge Ortsverwaltung. Tagungsort und zeit sind in der Morgenausgabe der Freihe vom Freitag, den 10. Dezember 1920, befannigegeben. Genossen! Es geht um Eure Intereffen, um die Zukunft Gu Organisation! Beteiligt Euch an diesen Berjammlungen. Mitgliedsbuch kein Zutritt. Oh u. S. B. D.- Mitglieder des Bekleidungsarbeiter- Berband Für die auf dem Boden der U. S. B. D. stehenden Mitglieder Filiale Berlin des Deutschen Bekleidungsarbeiter Verbandes fin am Montag, den 13. d. Mts., abends 7 Uhr, in den Berliner B eins- Konzert- Sälen, Kommandantenstr. 58/59, eine Berjammlu mit folgender Tagesordnung statt: Rußlands Politik und Wi schaft. Referent ist Genosse Abramowitsch. Streit der Schildermaler beendet. In der zehnten Streifmo hat der Streit der Schildermaier seine Erledigung gefunden. Birfung vom 6. 12. 20 ab ist zwischen dem Herein Berlin Schilderjabrikanten und dem Verband der Porzellanarbeiter, teilung Schildermaler, ein Tarifvertrag abgeschlossen worden, bem die wichtigiten Puntte hier folgen: Der benlohn für Schildermaler beträgt 6,50 S7. Für gelernte Schildermalez bis zu einem Jahre nach endigung der Lehrzeit ist Stundenlohn von Stu 5 zu zahlen. Für die Zeit vom 2. 8. bis 80. 9. 20 wird für geleistete Arbeitsstunde 25 f. nachgezahlt. Dasselbe gilt für in der genannten Beit geleisteten Außen- und Giebelarbeiten. wöchentliche Arbeitszeit beträgt 48% Stunden, Connabends Tarif.) Ueberstunden sind zu vermeiden. In dringenden Fä Stunden.( Einteilung der täglichen Arbeitszeit wie ima beträgt der Zuschlag 25 Proz., für Nacht und Sonntagsarb Buschlag von 15 Broz. gezahlt. Arbeiten in einer anderen Ma tritt ein Zuschlag von 50 Broz. ein. Für Außenarbeiten wird ober Lackierwerkstatt gelten nicht als Außenarbeit. Für Giebe I arbeiten wird ein Zuschlag von 25 Broz. gezahlt. Unter Gieb arbeiten fallen auch Arbeiten an Fronten über dem zweiten St Urlaub und Vereinbarung über Schlichtung von Streitigkeiten Arbeitsverhältnis jorie Anerkennung des paritätischen Arbei nachweises der Schildermaler wie im alten Tarif. Bessere und Arbeitsverhältnisse in den einzelnen Betrieben bleiben stehen. Der Tarifvertrag gilt vom 6. Dezember 1920 bis 30. April 1921 und verlängert fich stets um einen Monat, wenn nicht vor Ablauf des Vertrages schriftlich gekündigt wird. Wiedereinstellung der streitenden Schildermaler erfolgt nach gabe der vorliegenden Arbeit und der freien Arbeitspl Maßregelungen dürfen non teiner Seite stattfinden. Ein Die einmal. 10,9 bezug bezogen Juzüglic Redak Bei Lab bo Interd einget überge besond Otp lofos Selb Time bur Die ansoziale Behandlung der Beamtenbesoldungsfrage ben Reichstag zeitigt bereits ihre Ergebnisse. Wie uns mitgete wird, hat gestern vormittag bei der Reichsversicherungsanstalt Angestellte eine Urabstimmung stattgefunden, um festzustellen, bie Beamtenschaft nach Erschöpfung aller Berhandlungsmögl teiten gewillt ist, in den Streit zu treten. Die vorliegend Zählungsergebnisse laffen das Endresultat bereits erkennen. Eintracht 15 in Mahlsborf; folge der von den maßgebenden Stellen, insbesondere dem Reid Metallarbeiter der im Westen Berlins gelegenen Betriebe. Am Mittwoch, 15. Dezember, nachmittags 4 Uhr, in der Schulaula, Ballastr. 15, für die U. G. B. D.- Mitglieder des Deutschen Metallarbeiter- Verbandes, Bersammlung mit dem Thema: Die bevors tehenden Urwahlen im Deutschen Metallarbeiter- Berbanb". Referent ist der Genosse Emil Barth. Mitgliedsbuch legitimiert. Reinidendorf. Die Arbeitsgemeinschaft sozialistischer und freigesinnter Lehrer Reinickendorfs ladet zu Montag, abends 7% Uhr, zu einer Bersammlung in die Aula des Realgymnasiums ein. Wir bitten alle Genossen und Genossinnen zu erscheinen. finanzministerium, geübten Berschleppungstaftif, dürfte fich überwältigende Mehrheit der Beamtenschaft für den Streit scheiden. Regie Die Deröff Filt chlich In# fremd vitale Derme bi Grund befalle Hehe Die d Shrit Wi wohne Betr. Sonderbeihilfe für langfristige Erwerbsfofe. jenigen Mitglieder, welche am 1. Dezember b. Js. noch arbeitsl maren, und in den vorangegangenen 6 Monaten minde 8 Wochen Erwerbslofenunterstütung bezogen haben, fommt der Woche vom 13. bis 18. b. Ms. eine Ertraunterstügung Auszahlung. Meldungen müssen bis zum 18. 12. 20 in unfeng Gift Auszahlungsstelle, im Marinehaus, Am Köllnischen Bart, der Sätze, welche bei der legten Sonderbeihilfe gezahlt wurde Brandenburger- Ufer, eingelaufen sein. Gewährt wird die Sä Deutscher Holzarbeiter- Berband, Verwaltung Berli Berjonal der Buchdruckerei Grepe, welches an der Aussperru beteiligt war, wird zum Montag, den 13. Dezember 1920, nad mittags 4% Uhr, Alexandrinenstraße 44 zur Versammlung laben. Atung! Aga! Montag, den 13. Dezember, vormittags leitung Uhr, Sireitversammlung, Gewerkschaftshaus, Engelufer. Strel am 13 und f lein hiftis Verbr mehre bazu 10 fie be geben brü Einw in de haben Biele die d leines BERLIN C Spandauer Str. 16 Gegr. 1815 30007 Reinwoll. Kleid BUS Irikotstoff farbiger Stickers, wie Ab mit NJSRAEL Seit 105 Jahren BERLIN C Königstrasse 11-14 im Zentrum Berlins- ein Zentrum des Warenhandels bildung... 245.. Bluse aus gestreiftem Flanell, halsfrei od geschlossen 3750 .95° Bluse rein seid.Chinakrepp Morgenrock a 24500 warmen Trikotsto Vorteilhafte Treise Qualitätswaren Damenwäsche Küchenwäsche Taghemd im Rumpt gestickt, m. Langette 3900 Taghemd dreimal Einsatz o. 4200 Nachthemd Stickerei- Ansatz... mit Stickerei Ansatz. 7800 viereckig. Beinkleid mit Stickerei- Ansatz 3900 Prinzeßrock.... 15000 Taschentücher Damentücher weiß Batist mit Hohlsaum. Medaillon and eingestickt Buch- 595 Küchenhandtuch graues reinrein975 leinenes Gerstenkorn, 48x100 cm Wischtuch weiß Reinleinen m. roten Kanten od. Karos, 55x55 cm 1040 Messertuch rau, mit eingestickt 490 Namen, 40 × 70 cm Staubtuch geweb weiches Lame 245 graues zelb, benäht, Poliertuch 34-35 cm. Abwaschtuch hellgraues, weiches Gewebe.... 345 190 Weißer Bettsatin gestreift, vorzügl Qualität 82 cm Mtr.26.- 130cm Mt. 43.Große Auswahl Wirkwaren Herren- Beinkleid Trikot mit warmem Futter..... 3450 Herren- Hemd wollgemischt 3900 Damen- Schlupfbeinkleider reine Wolle, marine Damen- Strümpfe 6900 Halbwolle, schwarz............ 2750 Strickwolle vorzügliche, reinwoliene Qualität, schwarz, 50 Gr 750 Reinw. Kleiderstoff Kammgarn. einfarbig vor zügliche Qualität... 69.Decken Tischdecken Leinen mit bunterStickerei. 12500 ca. 150 cm rund Leinen mit reicher bunter Stickerei. 14000 ca. 150>< 180 cm Diwandecken fellartig gemustert Plüsch. 39000 150 × 300 em Mohairplüsch, gewirbelt, in vielen 62500 Farb., 150>< 300cm Steppdecke einfarbig, doppelseit. Satin. 2850 ca. 150x200 cm Daunendecke in apar en Blumenmustern 150 × 200 cm a.vorzügl Qualität 87500 Herrentücher wi 540 Sport- Artikel Elekt. Apparate Feder- Kopfkissen cm... weiß Linon, 42>< 42 cm.... Mit eingestickt. Buch. 640 staben. Kindertücher weiß mit bedruckter Kante 195 Kinderkleid aus einfarbigem Kleide stoff, 72.Länge 60-85 em Rodel- Schlitten..Davos" Buchenholz mit eingelassenes Latten und Eisenbeschlag. 70 60 Plätteisen mit Zuleitung..... 11000 Inlett. mit rotem 8383 em... Inlett. mit rotem 130x200 cm 17000 42900 80 90 100 120 c Kocher Messing, vernickelt, cm mit Zuleitung... 14500 Daunen- Deckbett Kochplatte vernickelt, mit Zuleitung..... 12500 Elektr. Heizofen 12000 29000 25.- 37.- 41-47-58.- 70.Fliegender Holländer Sportfahrzeug, für Kinder, Salbattahrer. farbig lackiert Sportschal in melierten Farben 3450 mit Zuleitung..... Heizkissen Bettwärmer'm ab knöpfbarem Bezug u. Zuleitung 15400 Kissergarnitor Sitz- und Rückenkissen vorzüglicher bunter Kreton 42.Gegr. 1815 23 Gei heftig tung Ichen Bu för mener Stimm Jamt menza mejen Parte laufer 路 und d Tro zu ve Buwa Hausjoppe mit Schnur und Agraffe, wie Abbildung 172.Schlafrock mit Schnur und Agrafe.... 19000 Farb. Oberhemden mit Klapp manschetten... Zephir m passend Kragen u Klappm 7200 11600 Weiße Oberhemden anitPikee- Einsätz a. Klappmansch 12500 wahl Jehr& De öffne De wird Int der S trete Spred der werd Ma täre lamm