Salb ähte Neuk phon 90 Blatten Cinkau 28. a Retalde Imshavend uge inen % Sdymi Urbanfr Cinka Motorr alle Jaftal jszentral bit 6934 auft jebel 3. Cingon Bergale hrer ka 8. fen Werk enufer 1 aer Str. enes 1. Mabe 7. Signes Coriol Theat 22., 25. Et Schel ges 64 7. Dani ber Ri 7. Salon 17. Reige und Bi letto. 26, Tan Biberp than. or und rifles fchbelt. 19. G Romi Luij Boltsbi 12., nad s Theate Die G n- Theat heater Bärbel mitäbti nbweiten Sungi Fehlti Коти in. Ishori Frelb tschu Betäubu Mk. usprel 1 Einzelpreis 20 Pfg.. 3. Jahrgang Die Freiheit erfcheint morgens und nachmittags, Sonntags und Montags mur einmal. Der Bezugspreis beträgt bei freier Buſtellung ins Haus für Groß- Berlin 10,- M. im voraus zahlbar, von der Spedition felbft abgeholt 8,50 m. Für Bofts bezug nehmen fämtliche Boftanstalten Bestellungen entgegen. Unter Streifband bezogen für Deutschland und Österreich 16,50 M., für das übrige Ausland 21,50 M. züglich Baiuta- Aufschlag, per Brief für Deutschland und Österreich 30,- m. Mebaktian. Expedition und Berlag: Berlin 2, Breite Straße 8-9. Montag, 20. Dezember 1920 Nummer 541 • Abend- Ausgabe Die achtgespaltene Ronpareillegeile oder beren Raum koftet 5,-. einschließlich Teuerungszufchlag. Kleine Anzeigen: Das fettgedruckte Wort 2, M., fedes weitere Wort 1,50 M., einschließlich Teuerungszuschlag. Laufende Anzeigen laut Tark. Familien- Anzeigen und Stellen- Befuche 3,20 m. netto pro Beile. Stellen Besuche In Wort- Anzeigen das fettgedruckte Wort 1,50.. jedes writere Wort 1,-. Fernsprecher: Bentrum 2030, 2645, 4516, 4603, 4635, 4040, 4821 greiheit Berliner Organ ber Unabhängigen Sozialdemokratie Deutschlands Die Peitsche der Agrarier Teureres Brot und längere Arbeitszeit Nach einer Meldung des„ Berliner Tageblatts" hat der bayriThe Bauernführer Dr. Seim in mehreren Versammlungen des raße Bayrischen Allgäus ausgeführt, daß eine Verdoppelung des Brot preises eintreten werde, weil die Inlandsvorräte die Bedürfnisse nicht decken und wir sehr bald aus dem Auslande Getreide be= Biehen müßten Er stellte ferner die Forderung auf, daß länger als acht Standen gearbeitet werden müsse, daß man gegen das Streifen einschreiten und den Faulenzern die Peitsche geben solle, bann werde es besser werden. Der Sozialisierung der Landwirt haft tündet er den schärften Kampf an. Bayern müsse seine Einwohnerwehr behalten, General Rollet habe von bayrischen Berhältnissen feine Ahnung. Diese Offenherzigkeiten des Dr. Heim sagen der Arbeiterschaft deutlich, was ihr harrt, wenn sie die Reaktion widerstandslos gewähren läßt. Es ist Tatsache, daß die Agrarier mit ihren Getreibelieferungen bewußt zurüchalten, weil sie die völlige Aufbebung der Zwangswirtschaft, und damit die Erhöhung der Gereidepreise zu wahnwiziger Höhe, durchsehen wollen. Es ist Tatache, daß riesige Mengen von Getreide der öffentlichen Bewirtaftung entzogen, in den Schleichhandel oder über die Grenzen gebracht werden. Wenn die Agrarier ihre Pflicht gegenüber den Verbrauchern erfüllen würden, so wäre die Verdoppelung oder gar Verbreifachung des heutigen Brotpreises nicht nötig. Aber bie Sorge um das eigene Portemonnaie steht ihnen höher als das Gemeinwohl. Wenn schon die Peitsche Anwendung finden soll, so müßte sie nicht gegen die ,, faulenzenden Arbeiter" geschwungen werden, sondern gegen die Kreise der Bourgeoisie, die die Arbeiterklasse bis aufs Hemd auswuchern und ausplündern! Bewegte Szenen in Italien Sturm in und außer der Kammer Wie die Agentur„ Stefani" aus Bologna meldet, wurden bie Jozialistischen Abgeordneten Riccolai und Bentini, welche die wegen der in Castelmaggiore verübten Gewalttätigkeiten angeklagten Sozialisten verteidigt hatten, beim Berlassen des Gerichtsjaales vom Böbel umringt. Niccolai wurde verwundet, Bentini fonnte sich mit Hilfe der Polizei retten. Als in der Rammer die Nachricht von diesem Vorfall eintraf, erhoben die Sozialisten Protest. Es fam zu einer Schlä serei mit den anderen Abgeordneten. Giolitti erklärte, die Regierung bedauere die Vorfälle in Bologna und werde alles tun, um die Unruhen zum Stillstand zu bringen. Die Die Totengräber der Internationale sich nach Bologna begeben wird. Der Sieg liegt in unserer Hand! In den Berliner Lurushotels hat man am Sonntag wieder das eine Woche lang entbehrte lustige Klaps pern der Eßgeräte gehört, und sicherlich ist auf den Sieg der Hotelbesizer über die Justiz manches Geftglas geleert worden. Ohne Zweifel haben sich Wirte und Gäste in bester Stimmung befunden, denn wenn ein Teil der Bourgeoisie einen Vorteil errungen hat, so nimmt gleich die ganze Bourgeoisie freudigen Anteil daran. Es ist bezeichnend für den Stand unseres öffentlichen Lebens, daß die offene AufLehnung gegen die Just iz die Unterstügung des ge= Rammer ernannte eine Untersuchungsfommission, die Auch die Kriegsbeschädigten hatten sich am Sonnabend vor dem Parlamentsgebäude in Rom zu Tausenden versammelt und die Erhöhung ihrer unzureichenden Renten gefordert. Die erregte Menge durchbrach den Polizeifordon und brang bis zum Eingang des Parlaments vor, gegen das sie einen Steinhage! richtete. Inzwischen hatte Giolitti einen Gesamten Bürgertums und ihrer Presse gefunden hat, und daß segentwurf zugunsten der Kriegsbeschädigten und Kriegsrentner eingebracht. Als eine Kommission dies den Demonstranten mitteilte, beruhigten sie sich und gingen auseinander. Konstantin in Athen Athen, 20. Dezember. König Konstantin ist gestern vormittag hier einge troffen. Er begab sich unter unbeschreiblichem Jubel ber Bevölkerung zunächst zur Kathedrale und dann in den Königlichen Balajt. Keine Abberufung der Ententegesandten italienischen Regierung der Plan gescheitert ist, die Ge,, Echo de Paris" stellt fest, daß an dem Widerstand der sandten Frankreichs, Englands und Italiens in dem Augenblick aus Athen abzuberufen, in dem König Konstantin dort feinen Einzug hält. Das teure Syrien lebhafter Genugtuung begrüßt worden sind. Der Kampf im die Aktionen der Hoteliers in den bürgerlichen Kreisen mit Hotelgewerbe ist auch erst abgebrochen worden, nachdem den Hoteliers zugesichert worden war, daß sie von nun an mit sanfterer Hand angefaßt werden sollten. Man vergleiche damit die Stellung der öffentlichen Gewalten und der bürgerlichen Presse gegenüber der Arbei terschaft, wenn diese es sich beikommen läßt, zur Abwehr der schlimmsten Ausbeutung oder zur Erhaltung auch nur der geringsten Lebensnotwendigkeiten in Aktion zu treten. Staatsanwaltschaft, Gerichte, Ausnahmegesetzgebung, alles wird sofort gegen das Proletariat mobil gemacht. Für die Arbeiterklasse soll die bürgerliche Justiz, soll die bürgerliche Ordnung ein unantastbares Heiligtum bleiben; die Angehörigen der befizenden Klassen aber fümmern sich um diese Ordnung nur soweit, als sie ihren eigensüchtigen Interessen entspricht. Vielleicht hat man gestern an den wieder reichbesetten Tafeln der Berliner Schlemmerhotels auch der guten Richter von Kassel gedacht, die an den braven Korpstudenten von Marburg feine Schuld finden fonnten. 15 Arbeiter modern nun in ihren Gräbern, auf der Flucht erschossen nach allen Regeln der bürgerlichen Ordnungsretterei. Und die ihnen die mörderischen Kugeln nachsandten, gelten jetzt als Helden. Sie werden in einigen Jahren von der Kanzel oder vom Richterstuhl herab der Menge Moral, Recht und alle Tugenden des Klassenstaates lehren. Derselben Menge, die von Unterernährung und Wohnungsnot, von Arbeitslosig feit und Krankheit heimgesucht wird, deren Kinder förperlich und geistig zugrunde gehen, die ihre Blößen mit Lumpen bedecken muß, deren Hausstand verfällt, weil das Einkom men noch nicht einmal zur Dedung des notwendigen Nahrungsbedarfs ausreicht. Derselben Menge, der die Agrarier jetzt die Getreidelieferungen sperren, weil ihnen der Staat nicht die ungeheuerlichen Wuchergewinne zugestehen will. Der Finanz ausschuß für auswärtige Angelegen heiten hat am Sonnabend, wie Wolff aus Paris berichtet, mit Bezug auf die Politit Frantreichs in Syrien und Celicien eine Tagesordnung angenommen, in der zum Ausdruck kommt, daß die Sorge, Frankreich seine Handlungsfreiheit für die Verteidigung seiner Grenzen und für die Ausführung des Friedensvertrages von Versailles zu erhalten, es notwendig mache, in weitestem Maße und in einer möglichst kurzen Frist die Opfer, die die Politit in Syrien und Cilicien Frankreich auferlege, herabzu sezen.„ Matin" meint, diese Tagesordnung mißbillige zwar die Regierungspolitik im Orient nicht, aber sie beruhe doch auf einer scharfen Kritik, die die Ausschußmitglieder an ihr geübt haben. Der„ Matin" hat recht, wenn es ihm auch schwer fällt, das zu fonstatieren. Der Raub der Beute ist um vieles leichter als die Erfüllung der Verpflichtungen, die aus ihm erwachsen. Das dide Ende fommt immer hinterher. es begrüßt ausdrücklich die Spaltung der schweizerischen Partei und fordert die abgesplitterte Minderheit auf, sich mit dem völlig bedeutungslosen Häuflein der schweizerischen Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, daß das famose Exekutivkomitee der 3. Internationale, entgegen seinen Kommunisten zu einer Kommunistischen Bartei zu vereini fortgesetzten anderslautenden Versicherungen, nichts weiter gen. Damit wird erneut die Richtigkeit unserer Feststellung Spaltung erwiesen, daß die ganze Aktion der Moskauer Internationale und Zertrümmerung der sozialistischen Bar- lediglich darauf hinausläuft, den schwindsüchtigen kommuteien aller Länder, so wird dieser Beweis durch ein nistischen Parteien und Gruppen der einzelnen Länder durch Telegraphenagentur( Rosta") aus Riga übermittelt wird. Das Telegramm lautet: Das Egetutivlomitee der Kommunistischen Internationale lendet seinen brüderlichen Gruß den Genossen, welche den Kongres material zuzuführen. Und was gegenüber den politi schen Parteien im Gange ist, wird gegenüber den Ge= wertschaften in die Wege geleitet. Das Moskauer Ere futivfomitee fann tatsächlich für sich das Recht in Anspruch Internationale genannt zu werden. berließen, auf dem die schweizerischen Rautstyaner nehmen, der Totengräber der proletarischen und Scheidemänner das Uebergewicht erhielten. Ungeachtet der schlauen Kunststücke der Gruppe Grimm und trog Bers lagen Nobats habt Ihr auf dem Kongreß 213 Stimmen gegen 350 erlangt. Das ist unter den gegenwärtigen Verhältnissen ein nennenswerter Erfolg. Wir richten an Euch die Bitte, Euch möglichst rasch mit der schweizerischen Kommunistischen Partei lu vereinigen und dadurch gegen die Sozialverräter und 3entrumsleute eine Einheitsfront zu bilden. Nach und Rach werden sich alle selbstbewußten Arbeiter der Schweiz uus anschließen. Es lebe die Vereinigte Kommunistische Partei der Schweiz.“ rierter 7. Solabai Bappe riations Tuflage Freihe Derkaul Barl Vie ( 15. Sam ende Dad ten Unter Mit Bo n. Begel au be hanblum 2, red ertimma Riem als 97 Parteispaltung in Belgien Paris, 19. Dezember. Wie dem„ Temps" aus Brüssel mitgeteilt wird, hat sich eine Spaltung der belgischen sozialdemokratischen Partei vollzogen. Das Organ der Minderheit der belgischen Sozialdemokratie, L'Exploité", veröffentlicht heute vormittag eine gemeinsame Erklärung der Führer der Minderheit, in der gesagt wird, fie feien infolge des Beschlusses des am legten Das fommunistische Exekutivfomitee bringt es nicht nur fertig, unsere Schweizerischen Genossen, die sich schon vor Sonntag abgehaltenen Barteitages gezwungen, aus der bel längerer Zeit von den rechtsstehenden Grütlianern" getrennt gischen Arbeiterpartei auszutreten. Es sei nicht und fich jetzt in ihrem Programm auf den Boden der Dif- angängig, einem großen Teil der belgischen Sozialisten die Hand tatur des Proletariats und des Rätesystems gestellt haben, lungs- und Gedankenfreiheit zu nehmen, wie es der Beschluß des » Gheidemänner" und Sozialverräter" zu beschimpfen, 97 legten Barteitages vorfehe. Metallarbeiter Berlins! Die Bourgeoisie hat allen Grund zur Freude und Befriedigung. Die Gewinne ihrer Unternehmungen haben eine schwindelnde Höhe erreicht. Die Geldentwertung, die die arbeitende Klasse ins Hungerdasein schleudert, dient den be sigenden Kreisen zum Vorwand, um die Erträgnisse aller Unternehmungen auf ein vielfaches ihres Friedensstandes zu steigern. Die Attiengesellschaften fönnen den Gewinnfegen faum bergen. Ungeheuere Dividenden werden verteilt, daneben erhalten die Aktionäre noch besondere Gewinne in Form von Gratis- oder Pari- Aktien, von besonderer Vers gütung, von Sonderrüdlagen und Sonderabschreibungen. Wirtschaftlich und politisch geht es der Bourgeoisie zurzeit glänzend. Die Staatswirtschaft freilich steht inmitten des Bankerotts und die politische Verfassung des Landes fällt der Verfaulung anheim. Aber die Bourgeoisie läßt das falt, wenn nur ihr eigener Weizen blüht. Der Staat hält sich nur noch aufrecht, weil ihn die werktätige Bevölkerung er hält. In Form der indirekten Steuern und des Lohnabzuges nadten Existenz bedarf. Der Besis hat bisher nur wenig fließen dem Reich die Mittel zu, deren es zur Fristung iner zur Erhaltung des Staatslebens beigetragen und es besteht nur geringe Aussicht, daß es damit in der nächsten Zeit besser werden wird. Insbesondere das Reisnotopfer hat jegt eine Form bekommen, daß die Bourgeoisie mit ihm durchaus zufrieden sein kann. In Bayern ist die Orgesch Trumpf. Dort hat sich die Gegenrevolution bereits eine gesicherte Heimstätte bereitet. Bon Bayern aus wird die Wiederherstellung der alten polie tischen Verhältnisse mit aller Macht betrieben. Die Fäden Spinnen sich nicht nur über das ganze Reich, sie gehen nach Desterreich, nach Ungarn, überall hin, wo die Reaktion ihren Boden schon vorbereitet glaubt. Auch in Ostpreußen und in den anderen gefegneten Gefilden des Ostelbiertums fühlt sich die Gegenrevolution als Herrin der Lage. Großgrundbefiz, Militarismus und Bureaukratie arbeiten Hand in Hand, um ihre Ziele zu erreichen. Auch der Reichstag wird, wie der Vorstoß der bayrischen Orgesch- Leute in der legten Reichstagssigung bewies, in den Dienst der bayrischen Konterrevolution gestellt. Das Find Tatsachen, die jedem Arbeiter geläufig sind. Sie brauchten die Arbeiterklasse nicht zu schreden, wenn sie ent Nügt die letzten Stunden der Wahl aus! Stimmt für die Lifte Ziska- Urich! chlossen wäre, den Kampf mit den gegenrevolutionären Gepalten aufzunehmen und mit den ungeheuren Kräften durch uführen, die dem Proletariat zur Verfügung stehen. Aber er gewichtigste Aktivposten in der Rechnung der begenrevolution ist die Tatsache, daß ein Teil der Arbeiterchaft, betört durch revolutionär flingende Parolen, nicht den Kampf gegen den wirklichen Feind, die Bourgeoisie, sondern jegen die eigenen Klassengenossen führt. Während im kapitalistischen Bürgertum alle politischen und onfessionellen Grenzen fallen, damit die Einheitsfront jegenüber der Arbeiterklasse hergestellt werde, tobt in den Reihen des Proletariats seit Monaten ein heftiger Kampf im die Neuaufrichtung von Grenzwällen, nicht nach außen gegen den gemeinsamen Feind, sondern im eigenen Lager. Während die bürgerlichen Organisationen immer stärker verden, zerstören die Arbeiter in unermüdlichem Fleiße ihre tigenen politischen und gewerkschaftlichen Organisationen. Und doch steht eine Tatsache fest: daß der Kampf gegen die Bourgeoisie nur gewagt und gewonnen werden fann und Der Sozialismus, die Sehnsucht der ausgebeuteten und ver= elendeten Millionen, nur zu verwirklichen ist, wenn das revo lutionäre Proletariat als Klasse zusammensteht, den Blick auf das eine Ziel gerichtet. Nicht die Stärke der Bourgeoisie garantiert ihr die Fortdauer der Klassenjustiz bas Bestehen des Klassenstaats, die Erhaltung der kapitalistischen Wirtschaft, sondern nur die Schwäche der Ar= beiterklasse. Fünfundzwanzig Jahre sind es her, daß Wilhelm Liebknecht, auf dem Parteitag zu Breslau, ausrief:„ Für uns ist die Logit der Tatsachen, die über der Kraft jedes Menschen steht und habe er Millionen von Bajonetten. Der Kampf schredt uns nicht! Je wilder, je heftiger ber Kampf geführt wird, desto fürzer ist er, desto rascher verläuft er. Daß wir fiegen, das wissen wir. Der Sieg liegt in unserer hand, wenn wir nicht selbst uns preisgeben!" Dieses Wort gilt noch heute, und es gilt heute mehr als vor fünfundzwanzig Jahren! Optimismus in Brüssel Nach den Berichten über die Brüsseler Sachverständt's tentonferenz, sowohl der ententistischen als der deutschen, zu hließen, bemüht man sich, sa chlich und eingehend zu verhandeln. Man darf allerdings die mehr oder minder guten gegenseitigen Umgangsformen nicht überschätzen. Sie mildern selbstverständlich nicht die großen finanziellen Schwierigkeiten, für deren Bewälti zung in Brüssel ein gangbarer Weg gefunden werden soll. Der Berichterstatter der Agentur Havas- Reuter schreibt über Die Sigung vom Sonnabend: Die Deutschen haben jetzt ihre Ers lärungen über die wirtschaftliche und finanzielle Lage Deutschlands zu Ende geführt, die umso länger waren, als die Schwierigleiten, die vorliegen, sehr verwidelt sind. Darüber herrscht allgemein Einigkeit. Das Terrain ist heute gewissermaßen vollständig teingefegt worden. Der erste persönliche Kontatt hat zwischen den beauftragten Delegierten bereits stattgefunden, und es scheint, daß das Ergebnis dieser Besprechungen einen durchaus günstigen Einbrud macht. Weiter wird gemeldet, der Eindruck in Konferenztreisen sei offensichtlich gut. Der heutige Tag bedeute tatsächlich den ersten Schritt auf dem Wege zu Lösungen, die zweifellos nicht ohne Schwierig teiten werden erreicht werden können, deren tatsächliche Auffindung aber nicht mehr unmöglich sei. brachten 3iffer der Besagungsfosten beschlossen, bei ihren Regierungen darüber Erkundigungen einzuholen, damit sie mit den deutschen Angaben verglichen werden können. Die gemeinschaftliche Prüfung der Frage Von den aus der Mitte der alliierten Delegierten bestimmten Persönlichkeiten, die sich mit den deutschen Delegierten zum Zwecke der Prüfung einzelner Reparationsfragen in Berbindung fegen sollen, sind der Führer der französischen Delegation Seydour mit der Behandlung der Reparation in natura und der Führer der englischen Delegation Lord d'Abernon mit der Besprechung der Barleistungen betraut worden. Der Bericht besagt weiter, daß die Vorschläge und Anregungen des Staatssekretärs Bergmann zum Teil bereits grundsät= liche Billigung der Alliierten gefunden haben, während andere von vornherein verworfen worden sein sollen. Die Hauptzahl der Vorschläge steht noch zur Besprechung.. So haben zum Beispiel die Alliierten wegen der von deutscher Seite vorge= Wallensteins Tod Aufführung in der Boltsbühne Schluß der Völkerbundstagung Die Völkerbundsversammlung hat am Sonnabend ihre Sigungen abgeschlossen, nachdem sie noch den Rest der Anträge und Kommissionsberichte angenommen hat. Präsident Hymans dankte der Schweiz und der Stadt Genf für ihre Gastlichkeit sowie allen Beamten des Völkerbundes für ihre Dienste und rühmte vor allem den Grundsay der Gleichheit zwischen allen Staaten. Der Völkerbund werde sich durch die Skeptiker und Berächter nicht irre machen lassen. Präsident Motta gedachte der Zukunftsaufgaben des Völkerbundes. Er nannte dabei die Beruhigung der Geister, die Versöhnung der Herzen, die Annäherung der Völker und schloß mit einem Hinweis auf das kommende Weihnachtsfest, dessen Verheißung sich erfüllen möge: Friede auf Erden und allen Menschen ein Wohlgefallen. Die schönen Schlußreden täuschen nicht hinweg über das merkbare Fiasko, das Genf hinterläßt. Der Grundsay der Gleichheit aller Staaten bezieht sich doch nur auf den Entente staaten bund, in dem die Gleichheit aber auch nur so zu verstehen ist, daß die kleineren Staaten einfach die Trabanten Frankreichs und Englands find. Im andern Falle müssen sie abtreten, wi ees Argentinien getan hat. In feiner der großen Fragen: des internationalen Schiedsgerichts, der Abrüstung, der Mandate über die Schuhgebiete des Völkerbundes, ist es zu irgendwelcher Klarheit, Erörterung dieser wichtigen Probleme ergab die Unmöggeschweige denn zu positiven Beschlüssen gekommen. Jede lichkeit, im Rahmen der kapitalistischen und imperialistischen Weltpolitik zu befriedigenden Lösungen im Sinne der Wohlfahrt aller Völker und Menschen zu gelangen. Die Boltsbühne hatte am Sonnabend mit„ Wallensteins Tod" den erhofften Erfolg. Nach dem dritten und fünften Aft, den dichterisch stärksten, löfte sich die Spannung in großem Beifall aus. Schillers Drama hatte wieder durch seine eherne Form, seine theatralische Schlagkraft und sein unzerstörbares Pathos gesiegt. Der Erfolg hatte der Wahl des Stückes recht gegeben. Die Voltsbühne hat für den Winter ein klassisches Stück und eine Rolle für Kangler. In einer Beziehung hat die Völkerbundsversammlung allerdings gute Arbeit geleistet. Sie hat der Welt bewiesen, daß es nicht genügt, schöne Deklarationen zu verfertigen, sondern, daß es darauf ankommt, die Kräfte zu erkennen, und zu erfassen, die imstande sind, den Jdeen einer überstaatlichen Organisation zur Wahrung des Weltfriedens zum Durchbruch zu verhelfen. Diese Aufgabe kann nur das Weltproletariat erfüllen, das mit der Ueberwindung des Kapitalismus auch dessen Auswüchse, Militarismus und Krieg, beseitigen wird. Goethe sagte von„ Wallenstein",„ daß in seiner Art zum zweiten Mal nicht etwas ähnliches vorhanden ist". Trogdem fannte schon Goethe die Fehler des Stüdes und Schillers Fehler überhaupt. Abgesehen von vielen, zum Teil vernichtenden Aeußerungen über ihn, hat Goethe selbst dieses berühmte Lob gehörig eingeschränkt. Denn er meinte, daß die beiden gewaltigen Hilfen, mit denen Schiller gearbeitet hat, die Geschichte und die Philosophie, dem Werke im Wege seien. In welchem Maße, das tonnte freilich auch ein Goethe damals noch nicht übersehen. Uns ist der Fall Jo wichtig, daß wir ihn furz darstellen wollen. Die Sorge um den guten Magen einandersetzung zwischen Staat und Kirche kommen diet Beträge nicht in Betracht. Die Leistungen des Staates an die Kirche richten sich nach den rechtlichen Verpflichtungen, wie sie am 11. August 1919( Tag der Intrafttretung der Verfassung) be standen. Der Vorwärts" bringt eine Zuschrift aus der rechtssozialistischen Fraktion der preußischen Landesversammlung, die uns zum Vorwurf macht, wir hätten„ in demagogischer Weise" die Haltung ihrer Genossen angegriffen, weil sie im Hauptausschuß für die Erhöhung der Besoldung fatholischer Geistlicher gestimmt hatten. Wenn die Feststellung von Tatsachen„ Demagogie" sein soll, werden wir noch recht oft in die Lage tommen müssen, uns ,, demagogisch" zu betätigen. In diesem besonderen Falle muß aber die Buschrift selbst eingestehen, daß wir mit unserer Kritik vollkommen im Recht waren. Es wird dort folgendes bemerft: Schiller tam vom„ Don Carlos" zu„ Wallenstein", das heißt, vom Freiheitskrieg der Niederlande gegen Habsburg zu dem Dreißigjährigen Krieg, den Habsburg gegen und in ganz Deutschland um seiner Hausmacht willen führte. Aus dem niederländischen Aufstand stieg für Schiller Marquis Bosa als Freiheitsheld empor. Aus dem Dreißigjährigen Krieg sollte Wallenstein in gleicher Rolle hervorgehen. So wenig man es dem Stück und der Figur noch anmerft: Wallenstein war als zweiter Marquis Bosa geplant. Nicht mehr ein Marquis Bosa der Rede, sondern ein Marquis Bosa der Tat. Wohl sollte er der geschichtlichen und tragischen Wahrheit entsprechend untergehen, aber nicht als„ Verräter" wie jest, sondern als Held, der eine gewaltige revolutionäre Jdee durchführen wollte und an ihr scheiterte, weil die Zeit dafür noch nicht reif war. Di Diese ganze Darlegung fann nicht aus der Welt schaffen bish daß die Rechtssozialisten im Ausschuß für die Mehran, besoldungen an die katholischen Bischöfe ge mi verletzten, sondern das Interesse der ganzen Arbeiterklas Jahr stimmt haben, womit sie nicht nur ihr eigenes Programm Die schädigten. Die Kirche hat einen guten Magen, und die Rechtssozialisten haben dafür gesorgt, daß dieser Magen si Ma zum Schaden des Volkes noch mehr fülle. Nach der Säkularisation hat der Preußische Staat mit der Kurie im Jahre 1821 einen Vertrag geschlossen, wonach den Bischöfen 12 000 Thaler gezahlt werden sollen. Es ist aber in Aussicht gestellt, daß diese Barleistungen durch Gewährung von Grundbesig abgelöst werden fönnen. Dieser Grundbesitz ist aber nie gewährt worden. Die Barleistungen wurden an die Bischöfe bis 1906 gezahlt. Infolge der damaligen Entwertung des Geldes wurde im Jahre 1906 beschlossen, widerrufliche Beihilfen zu gewähren. Die Bischöfe behaupten mun, wenn der damals versprochene Grundbesig gewährt worden wäre, dann hätten sie heute die Erhöhung nicht notwendig. Schiller hat Wallensteins Jdee tief erkannt. In seiner Geschichte des Dreißigjährigen Krieges ist Wallenstein ein Mann von ganz anderem Wuchs als im Drama. Er stirbt dort nicht als Berräter", sondern als ein Opfer der Jesuiten und des Hauses Habsburg. Wohl ist die persönliche Idee Wallensteins hier noch nicht ganz ausgeführt, aber Schiller war als Revolutionär( und ais Dichter des ,, Carlos") auf dem besten Wege, fie dichterisch zu ergänzen und zu vollenden. Wallenstein hätte, danach nicht als ehrgeiziger„ Rebell" mit dem Feinde verhandelt, sondern um den unseligen Krieg zu be= endigen. Er strebte nicht einen beliebigen Frieden an, sondern tüd gung Da Deise Keine Phantasie, nur Verwechslung Bern Durch die ungeheure Geldentwertung während der letzten Jahre reichten nun die Bezüge nicht aus, da die Bischöfe aus diesen Bezügen ihre Getretäre, Reisetoften, die Unterhaltung der Seminare, Gebäude usw. selbst bezahlen müssen. Die neu erhöhten Bezüge sollen aber ebenfalls widerruflich geleistet werden. Die Neben= einnahmen werden eingerechnet. Bei der finanziellen Aus= Reih Saat Land bie Fut Sau bie Die„ Deutsche Tageszeitung" beschwert sich bitter darüber, daß wir in unserer Sonnabend- Abendausgabe ein Zitat über die Stellung zum Mechterstädter Freispruch ih unterschieben, obwohl sie nie etwas derartiges geschrieben habe. Sie fnüpft daran die Bemerkung, daß das Žitat woh nur der Phantasie der Freiheit" entsprungen sei Offenbar ist der Deutschen Tageszeitung" der vollendete 3ynismus der betreffenden Zeilen doch etwas unangenehm. Aber das Leiborgan der Agrarier hätte nur bei seiner Schwester von der Großindustrie, der„ Post", nachzusehen brauchen, um sich zu überzeugen, daß dort die angezogenen erd Stellen, die wir irrtümlich der„ Deutschen Tageszeitung" zu schrieben, niedergelegt sind. misja hierg terju Un müsse Pfer Die„ Deutsche Tageszeitung" hat zwar, wie sie schreib die Deutsche Zeitung" nachgelesen, da sie vermutete, da Repa diese die betreffenden Zeilen geschrieben haben könnte. Si die es doch sicher nicht verdient hat, in punkto Strupellosig hat damit der deutschnationalen" Post" bitter Unrecht geta keit hinter die„ Deutsche Zeitung" zurückgestellt zu werden. einen, der Deutschland in die Höhe führen sollte. So wie sein großer Zeitgenosse, der französische Staatsmann Richelieu eine weltliche Monarchie geschaffen hatte, die sich über den fonfessionell und wirtschaftlich zerfallenen kleinen Fürsten erhob( eine damals große und fortschrittliche Tat), so wollte Wallenstein aus dem Chaos des Dreißigjährigen Krieges ein national geeintes über den Konfessionen stehendes Deutschland hervorgehen lassen. Wallenstein wollte den Krieg nicht militärisch zur Entscheidung bringen, weil er die Unmöglichkeit, aber auch die eWrtlosigkeit einer solchen Lösung einsah. Weber war Habsburg imstande, die protestantischen selbständigen Fürsten zu überwinden und damit die Vorherrschaft in Deutschland, das heißt aber auch in Europa, zu gewinnen, noch lag es im allgemeinen Interesse, wenn die protestantischen Fürsten mit Frankreichs Hilfe gegen Oesterreich fiegten und das Kriegselend zu einem dauernden Zustand machten. Daher strebte Wallenstein eine nationale Monarchie an, in der es teinen Krieg mehr zwischen den Religionen geben fonnte. Der Religionstrieg war ja doch nur ein ideologischer Schwindel, hinter dem sich teils die habsburgischen, teils die reichsfürstlichen Interessen versteckten. Diese Lösung gefiel aber niemand. Alle waren gegen Wallenstein: die Reichsfürsten, weil seine Idee eine Die tägliche kommunistische Lüge wäre ganz Die Ich w Trot Fach An Fla Die„ Rote Fahne" überhäuft uns wegen der Wiedergabe be russis Rede Sinowjews auf der 5. Allrussischen Gewerkschaftskonferen Pra mit Schmähungen, die selbst über das Maß der in diesem Blat aufge üblichen Beschimpfungen hinausgehen. Es fällt uns nicht ei bie 2 auf dieses Niveau hinabzusteigen, zumal wir genügend Verständ den nis für die peinliche Lage des tommunistischen Organs habe mit dessen Verschleierungs- und Täuschungspoliti die s durch die offenherzige Rede Sinowjews zerstört worden ist. Wen Wert aber die„ Rote Fahne" versucht, unseren Bericht als„ mit plumpe gerad Fälschungen gespickt" darzustellen und insbesondere erklärt, dbfat der Satz Sinowiews wir aber brauchen Leute, die Marg ni gelesen haben, usw." eine bewußte Fälschung sei, fo fa fich f es uns schwer, diese Handlungsweise mit einem parlamentarische Kult Ausdruck zu bezeichnen. Wir erklären, daß die von uns wiede Auch gegebenen Stellen aus der Rede Sinowiews die genau Baue Uebersetzung des Wortlauts seiner Rede darstellen, die Nr. 247 der„ Etonomitschestaja Shisn" vom 4. November abg druckt ist. Die lügenhafte Anschuldigung der„ Roten Fahn und alle an unseren Artikel geknüpften Verdrehungen sind nicht weiter als demagogische Wahimache. Jeder ehrli Arbeiter muß sich mit Etel von diesen Leuten abwenden, die di nung übelsten Methoden des Reichslügenverbandes zur Bekämpfung dSnite Sozialdemokratie weit in den Schatten stellen. Ungarn rüstet ab Baue geruf werde De macht nicht zu en dels führe Aus Budapest tommt die Meldung, daß das neue Kabin Saat Teleti in Durchführung seines Programmpunktes„ Sparja Beste feit" zunächst an die Reduktion der Armee gehen wir bauft Der ehemalige erste Settions- Chef im Honvedministerium, Gen wirts tal Belicsfa, sei bestimmt, diese Aufgabe durchzuführen. arbei Leicht wird der ungarischen Regierung diese Entscheidung nihilfe geworden sein, aber da es nun einmal am Mammon fehlt, blei Baue nichts anderes übrig. Im übrigen ist vom Beschluß zur Au führung noch ein weiter Weg. Die Sippschaft, die heute Unga tomm regiert, weiß ganz genau, daß ihr Terror nur möglich ist dur den Militarismus, durch die Horthy- Banden, die in unverhäl nismäßig großer Zahl das Land aussaugen. Sie wird sich de fomm halb nicht übermäßig beeilen. konnte das als weise Bescheidung des Theaters in die vorhanden Kräfte nur begrüßt werden. Selbst Wallensteins Tod tann Theater nur zu einem Bruchteil besetzen. Da Grun Inde Ryf nehm gefin Gleid 03 " " „ Ei Ein guter Wallenstein tann die ganze Aufführung trage Kayßler ist nicht so plastisch, so träftig wie sonst, aber se Wallenstein ist sehr gut. In seinem Spiel rollt das Schicksal Mannes ab. Er hat Leben, Entwicklung. Er beginnt düst grübelnd, unfähig zur Tat, ganz im Banne seiner Umgebung erst 1 Aber als ein Mann, dem Großes zuzutrauen ist. Und er endi innerlich ganz frei, gelöst, ein gefallener Großer, der am En ist und dem wirklich nur noch der Tod bleibt. Den Sterne glauben spielt er mit einer mystisch wirkenden Eindringlichte Selbst Jllo und Terzky schweigen respektvoll, wie vor Heiligem. etw al bi De Berli Arbe Lang Nach 20 Wi und heite Sie an d 20 7 Die Fehdmer ist seine Schwägerin. Sie hat eine schmeichleri flare Beredsamteit. Ihre aristokratische Würde spielt den milienehrgeiz, der sie treibt, ganz von selbst. Daneben gab noch drei weitere menschlich eigene Leistungen: Leopold Jiolani ein fettglänzender Kumpan, der immer auf Butterseite fällt. Herzfeld als Gordon, in dem sich schlichte Tre für den Kaiser und die Liebe zu Wallenstein rührend verbinde Schulze durch charakteristischen Ton auf. Auch der jugendlid 6 An Liebhaber Walter Reymer soll passieren. Ein Talent, noch ta akademisch, aber mit Sprachkultur und Temperament. andere war Theater, schlechtes Theater, nur geeignet, den schmad der Massen für natürliche und wahr Kunst zu verderbe Das muß nicht sein und das darf nicht sein. Am allerwenigi unter der Regie von Kappler. Stärkung des Kaisertums nach französischem Vorbild gebracht In der winzigen Rolle eines pappenheimischen Gefreiten fiel San hätte; der Kaiser, weil Wallenstein feinen Siegfrieden über die Reichsfürsten wollte. Beide Parteien mißtrauten ihm aber auch, weil sie die Größe seines Ziels nicht verstanden. Die Degenstiche habsburgischer Meuchelmörder waren daher die einzige Lösung, zu der Deutschland damals reif war. Wir tönnen hier nicht weiter auf diese Dinge eingehen. Genug, Schiller schob den Konflitt auf einen rein theatralischen Boden und schrieb das Drama wider besseres Wissen, nachdem er fich vom Revolutionär zum gegenrevolutionären Klassiker entwidelt hatte, ben nicht mehr Wallensteins politische Idee interessierte, sondern die ästhetische, Wallensteins Schicksal so darzustellen, daß daraus eine Tragödie" nach griechischem Vorbild werden könnte: der Held stirbt, nicht so sehr durch das, was er tut, sondern durch die Uebermacht des Schicksals, in dem er sich verstrickt und erwürgt. So ist wohl ein Drama entstanden, das, besonders was die Form betrifft, wirklich zum zweiten Mal nicht vorhanden ist aber da wir als Sozialisten keine ganz unpolitische Literatur tennen, ist die revolutionäre Vorgeschichte des Werkes für uns nicht minder bedeutend als das Theaterstück selbst. Vor der Aufführung schien es ein Fehler, daß die Boltsbühne nur Wallensteins Tod spielt und das Lager" und die PiccoTomini" wegläßt. Besonders in den Piccolomini" ist noch manches von Wallensteins ursprünglicher Jdee und von den mönchischhabsburgischen Intriguen vorhanden. Nach der Aufführung Ge Breis Itali 131 0 Krot jezig Feliz Stössinger Im Domá The Der Journalist büh Erziel wollt. Gro Von Jwan Turgenjew Zwei Freunde sihen am Tisch und trinken Tee. Mit einemma erhebt sich auf der Straße ein großer Lärm. Man hört klägliche Stöhnen, zornige Verwünschungen und schadenfrohe Lachfalven ,, Da prügeln sie jemand", sagte einer der Freunde, indem er Fenster hinausblickte. ,, Wohl einen Verbrecher? Einen Mörder?" fragte der andere „ Höre mal, wer es auch sein mag, wir dürfen solch willkürlic Rechtsverfahren nicht zulassen. Komm, wir wollen ihm beistehen „ Ein Mörder ist's aber nicht, den sie da prügeln." ,, Kein Mörder? Also ein Dieb? Das bleibt sich gleich, fom wir wollen ihn dem Böbelhaufen entreißen." „ Es ist auch fein Dieb." Freur 25. 1 Sann The 26. 2 23 el rot. 25. u Rafe. tag: n biefe tes an wie fie 1g) be Der Verfall der russischen Landwirtschaft Die Mostauer„ Prawda" Nr. 249 greift in heftiger Weise die jaffen, bisherige Tätigkeit der sogenannten„ Agrarabteilungen" ehran, die völlig versagt hätten. Im tommenden Jahre sähe die e gessische Landwirtschaft einer unerhörten Krisis entgegen. ramm Die Saatfläche ist in fast allen Gouvernements im vorigen rtla Jahre um 10-20 Prozent und sogar noch darüber hinaus zu= nd die tüdgegangen. Die Hauptursache dieser Erscheinung ist der en fid Mangel an Saatgut. Das Volkskommissariat für Verpflegung hat im vorigen Jahre 18 Millionen Pud Saaten verteilt. Da die abgegebenen Saaten in einigen Gouvernements nur teilDeise zurückerstattet werden dürften, bedeutet dies eine wesentliche [ ung Berminderung des staatlichen Saatenfonds. In einer ganzen Reihe von Gouvernements werden infolgedessen die Bauern keine Saaten erhalten fönnen. Eine weitere Ursache des Verfalls der Landwirtschaft und der sinkenden Ertragfähigkeit des Bodens ist bie völlig unzulängliche Düngung. bitter be ein chiht Da infolge rieben t wohl Futtermangels der Verkauf und die Sterblichkeit des Sausviehs in diesem Winter sich noch steigern wird, werden en fei bie Düngervorräte sich noch mehr verringern. Das Volkskom lendete missariat für Landwirtschaft müsse die dringendsten Maßnahmen enehm. feiner biergegen ergreifen. Ferner müßte die Herbeischaffung von Futjusehen tersurrogaten nötigenfalls durch Zwangsverordnungen gehoben ogenen ig" werden. Um dem Rückgange der Pferdebestände vorzubeugen, müsse der Staat bei allen Bauern, die außerstande sind, ihre chreibt Pferde selbst zu ernähren, dieselben auftaufen. Endlich sei die te, da Reparatur des landwirtschaftlichen Juventars eine zwingende 2. G Notwendigkeit. Die von den Sowjets betriebenen Wirtschaften wären in dieser Beziehung, so hebt die„ Prawda" hervor, nur in getan ellofig ganz geringem Maße den Bauernwirtschaften zu Silfe gekommen. Die Agrarabteilungen", so schließt das Blatt, stellen die rden. Ich wächsten Apparate des gesamten Sowjetsystems dar. Trotzdem würden noch die letzten in diesen Ausschüssen tätigen ige Fachleute schonungslos mobilisiert. abe bet Andere, vielleicht noch wichtigere Ursachen des Verfalls der russischen Landwirtschaft werden in Nr. 248 der Moskauer onfere Prawda" von dem führenden Sowjetwirtschaftler Ossimsti Bla aufgededt. Offimski weist darauf hin, daß für den Bauern jetzt cht ein bie Beweggründe weggefallen seien, seine Produktion weit über erständ den Eigenbedarf auszudehnen. Der Staat hat den freien Sandel habe mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen unterbunden und verlangt oliti die Ablieferung der Ueberschüsse, ohne zurzeit dafür genügend Wen Werkzeuge und Bedarfsartikel geben zu können. Deswegen ist lumpe gerade der Anbau von Erzeugnissen zurückgegangen, die für den irt, Absatz auf dem Markte bestimmt wurden, wie z. B. Safer, Flachs, Sanf, Delpflanzen u. dgl. Andererseits läßt fo fäl sich feststellen, daß sich die Bauernwirtschaften nunmehr vielfach tarische Kulturen zuwenden, deren Ertrag vom Staate nicht erfaßt wird. wiede Auch hat die gleichmäßige Aufteilung des Bodens die größeren Bauernwirtschaften geschädigt und selbst bei den mittelbesitzlichen Bauern das Gefühl der Unsicherheit seines Bodenbesitzes fervorgerufen. Es müssen energische Maßregeln zur Abhilfe getroffen ry ni enau die r abg Fahne b nich werden. ehrli Der Wegfall privatwirtschaftlicher Beweagründe zur Ausdeh die di nung der Produktion kann, nach Ansicht Ossinskis, nur durch ein ung d Snstem der staatlichen Regulierung der Bauernwirtschaft wettgemacht werden. Andere Vorschläge, die dahin gehen, dem Bauer nicht seine ganzen Ueberschüsse, sondern nur bestimmte Mengen zu enteignen, würden lediglich zum Auficmmen des freien Handels und zum Zusammenbruch der staatlichen Getreidewirtschaft führen. Die staatliche Regulierung muß mit der Bildung eines Rabin Saatvorrats für das kommende Frühjahr und der obligatorischen parja Bestellung einer dem Stande des Jahres 1916 entsprechenden Ann wit baufläche beginnen. Es soll dabei die Praxis der besseren Bauern, Gen wirtschaften zugrunde gelegt und ein Wirtschaftsverfahren ausgearbeitet werden, das als obligatorisch zu erklären und unter Being nihilfe und 3wang von seiten der Staatsgewalt in den einzelnen t, blei Bauernwirtschaften durchzuführen wäre. nt. ir Au Unga it bur Derha Tich de anden ann Das von Osjinsti entworfene Programm ist vom Verpflegungs tommissariat gutgeheißen worden, das den Beschluß faßte, auf Indessen werden diese Pläne von einflußreichen Gruppen der fommunistischen Partei heftig bekämpft, welche die Ansicht Ryfows, des Vorsitzenden des Obersten Volkswirtschaftstates, „ Kein Dieb? Dann also ein Kassierer, ein Eisenbahnunternehmer, ein Armeelieferant, ein russischer Mäzen, ein Advokat, ein gesinnungstüchtiger Redakteur, ein öffentlicher Wohltäter? trage Gleichviel, tomm und laß uns ihm helfen!" er fei fjal b düft Weit gefehlt... fie prügeln einen Journalisten." gebun erit ruhig unsern Tee austrinten." rendi n En Sterne Blichte hlerif Den F gab auf bi binde Einen Journalisten? Na, weißt du was: dann wollen wir ( Aus den„ Gedichten in Prosa". Ausgabe des Insel- Verlags, Leipzig.) teilen, daß es unmöglich set, bie 80 Prozent der Bevölkerung betragende russische Bauernschaft einer staatlichen Regulierung zu unterwerfen. Beendigung des sächsischen Bergarbeiterstreiks TU. Dresden, 20. Dezember. Eine am geftirgen Sonntag in Lichtenstein, im sächsischen Steinkohlenrevier, stattgefundene Revierkonferenz der sächsischen Bergarbeiter, hat den am Sonnabend vom Reichsarbeitsministerium gefällten Schiedsspruch in Sachsen des sächsischen Bergarbeterstreiks angenommen und beschloß, die Arbeit am heuti gen Montag morgen wieder in vollem Umfange aufzu= nehmen. Der Schiedsspruch Am Sonnabend tagte im Reichsarbeitsministerium unter dem Vorsiz des Ministerialrats Dr. Bodenstein das Schieds= gericht, das von Arbeitnehmerseite zur Beilegung der LohnStreitigkeiten im sächsischen Bergbau einberufen war. Nach mehr als zehnstündiger Verhandlung wurde einstimmig folgender Schiedsspruch gefällt: A) Bon Beginn der Wiederaufnahme der Arbeit treten folgende Lohnerhöhungen in Kraft: 1. Für Arbeiter über 20 Jahre eine Erhöhung von 1,75 Mart pro Schicht. 2. Für die Arbeiter von 16-20 Jahren und für die weiblichen Arbeiter eine Erhöhung von je einer Mart pro Schicht. 3. Für die jugendlichen Arbeiter eine Erhöhung von 50 Pf. pro Schicht. 4. Für Verheiratete und alleinige Ernährer im Sinne der Deputationsberechtigung ein Hausstandsgeld von 2,50 Mart pro Arbeitstag. 5. Erhöhung des Kindergeldes von 2 Mart auf 2,50 Mark pro Arbeitstag. B) Für die Monate Oktober, November und Dezember bis zur Niederlegung der Arbeit wird zuerkannt: 1. Für die Arbeiter über 20 Jahre eine Erhöhung von 2,50 Mart pro Schicht. 2. Für die Arbeiter von 16-20 Jahren und für die weiblichen Arbeiter eine Erhöhung von je einer Mart pro Schicht. 3. Für die jugendlichen Arbeiter eine Erhöhung von je 50 Pf. pro Schicht. Die Parteien haben sich über die Annahme oder Ablehnung dieses Schiedsspruches bis zum 28. Dezember zu entscheiden. Bergarbeiter und Geldvorschüsse = Die Genoffen Pieper und Ernst Hagen haben im Reichstage folgende wichtige fleine Anfrage eingebracht: Regierung von der Entente für die abzuliefernde Kohlenmenge pro Tonne eine Prämie von 5 Goldmart zugesichert, welche restlos zur Aufbesserung der Lebensverhältnisse der Ruhrbergarbeiter benutzt werden sollte. Die durch die Regierung informierte Presse behauptete am 3. Dezember, die Prämie sei restlos für die festgelegten Zwede verwendet worden. Durch das Abkommen von Spaa wurde der deutschen Vor der Kammertommission für auswärtige Angelegenheiten des französischen Parlaments gab der französische Lengues die Ertlärung ab, daß Ministerpräsident Deutschland in keiner Weise die Prämie zur Sebung Deutschland in der Lebenshaltung der Ruhrbergarbeiter benutt daß im Gegenteil die deutsche Regierung die Goldmartprämie zu finanziellen Transattionen benutzte, an der sogar ausländische Kapitalisten start profitierten. eingegangenen Goldmarkprämie zu geben? Ist sie bereit, eine Ist die Regierung bereit, genaue Angaben über die Höhe der genaue Aufstellung dem Reichstag zu übermitteln, in welcher Weise die Goldmartprämie Verwendung fand? Ist sie ferner bereit, einer Kontrollinstanz aus selbst gewählten Bertretern der Ruhrbergarbeiter regelmäßig Ein sicht in die Verwendung der Goldmarkprämie zu gewähren? Aus der Wirtschaft Die Konzentration des Banttapitals In Deutschland hat das Bankkapital im Verlaufe der Entwidlung zu den modernen Formen des Kapitalismus allmählich eine herrschende Rolle in der Industrie gewonnen. Die gewaltigen Kapitalsansprüche, die jetzt von der Industrie gestellt werden, und die im Eiltempo vor sich gehende Bertrustung der Industrien nötigen auch das Banttapital, den Konzentrationsprozeß, der ohnehin schon sehr weit gediehen ist, noch zu beschleunigen. Entweder geschieht dies durch den Zusammenschluß fleinerer Banken; so fusionierte sich die Samburger Waren- Liqui dationskasse mit der Maflerbank in Hamburg, die zu diesem Zwed ihr Kapital um 1,8 auf 4 Mid. M. erhöhte. Oder es werden kleine Banten von Großbanten aufgesogen und als Filialen weiter betrieben. So wurden in furzer Zeit folgende Aufsaugungen vorgenommen: die Disconto Geselligaft übernahm das Bankgeschäft Carl Kur in Halberstadt, die Essener Credit Anstalt den Ahlener Bantverein, die Kommerz und Privatbant übernahm die Geschäfte des Bankhauses L. S. Sasse in Schwerin; die Bank für Handel und Industrie beteiligt sich maßgebend am Banthaus Stuber u. Co. in Stuttgart. Aehnliche Erscheinungen gehen im niederländischen Bantwesen vor. Es übernahm die holländische Nationalbantvereinigung die Südniederländische Han= delsbank, die über ein Netz von 12 Filialen verfügt, und erhöhte zu diesem Zwed ihr Kapital um 25 Millionen Gulden. Die Gesellschaft für Geldanlage in ausländischen Valuten erhöht ihr Rapital auf 30 Millionen Gulden zwecks Zusammenschluß mit einer andern Großbant. Der Lohnlampf der Schauspieler. Die Mindestforderungen. der etw Berliner Schauspieler haben gestern eine gemeinsame Sigung der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisationen beschäftigt. Nach langen Verhandlungen einigten sich beide Parteien spät in der Nacht. Die Grundlage wird noch bekanntgegeben werden. Wievie! Nobelpreise sind bisher verteilt worden? Es ist nun Nobelinstitut gegründet wurde, to a 20 Jahre her, seit das und in diesem Beitraum find Preise an 101 Berühmte Treeiten in Kunst und Wissenschaft zur Verteilung gelangt. Was bie Zahl der gewonnenen Preise betrifft, so stehen die Deutschen an der Spike. Bon den 101 Breisträgern waren 23 Deutsche, 20 Franzosen, 9 Engländer, 1 Schotte, 1 Indier, 8 Schweizer, Ameritaner, 6 Schweden, 4 Dänen und 4 Holländer. Weitere Breise entfielen auf Belgien, Norwegen, Rußland, Spanien, Stalien und Polen. Der Geldwert der Preise schwankte zwischen 131 000 und 180 000 kronen; im ganzen sind über 10 Millionen derbes Kronen bisher zur Verteilung gelangt. Das sind nach unserer ausländisches Kapital entweder maßgebend beteiligt oder sie sind, enigit legigen Valuta 148 Millionen Mart. el San endlic Och ftad Alle en Go ger emmal iglide ven. er su ander irlige tehen fom Tages- Notizen Immanuel Rants Ueberreste sollen jeyt boch ausgegraben und im Königsberger Domchor beigesetzt werden. wollt. Großes Saufpieth.: 25. Danton. 26. Julius Cajar. Deutsches D Theater. Nachmittagsvorstellungen dieser Woche. Volks bühne: 25. u. 26. Rabale und Liebe. Gauspiel.: 26. Flachsmann als Erzieher. 25. Fuhrmann Henschel. Deutsches Theater: 25. Was ihr Kammersp.: 25. Deutschen Kleinstädter. 26. Büchse der Pandora. Theater Schiller d. Königgräger Str. 26. Rausch. 25. Erdgeist. pernh.: 25. Alessandro Stradella. 26. Der Waffenschmied. heater: 25. H. 26. Der Meineidbauer. Itibine: 25. u. 26, Bunbury. Komödien h.: 25. u, 26. Gie.. Berliner Th.: 25. u. 26. Legter Walzer. Residenz Th.: 25. u. 26. Trianon Th.: 25. u. 26. Raschhoffs. Friedrich. freundin. Luftspielh.: 25. u. 26. Familie Neues Operettenh.: 25, u. 26. Obersteiger. Thalia: 3 entrai- h.: 22., 25. u. 26. Firlefanz. Komische Oper: Wilhelmstadt. Th.: 25. u. 26. Hans Hudebein, 25. u. 26. Raub ber Sabinerinnen. Sannemann. Theater: 25. u. 26. Närrische Liebe, Theater am Rollendorfpl.: 26. Drei alte Schachteln. 22. Aschenbrödel. 25. Jurbaron. Theater bes 28 tot. Wallner Th.: Kleines T H.: 25. 1. 26. Pfarrhaustamödie. Quisen Th: 25. Schneewittchen. 26. Zwerg 25. u. 26. Eine Ballnacht. Raje. Neues Bolts Th.: 25. u. 26. Rora. Spielplanänderung: Komische Oper: Dienstag, Mittwoch, Donners tag: Raub der Sabinerinnen" Die Münchener Staatsoper gastiert 2. Januar im Metropoltheater mit Don Pasquale" in erster Besetzung. Andererseits versucht das Kapital der valuta starten Länder, besonders Ameritas, mit Vorliebe, in das Bankwesen der valutaschwachen Länder einzubringen, um auf diesem Wege eine feste Position zur Beherrschung der Industrie dieser Länder zu erringen. In Deutschland vermochten die start tonzentrierten und gut fundierten Großbanken dieser Bewegung noch Widerstand zu leisten, nur im besegten Gebiet vermag sich ausländisches Banttapital festzusetzen. So wird gemeldet, daß die Koblenzer Bant ihr Kapital unter Anlehnung an einen amerikanischen Großbanttonzern von 7,8 auf 50 Millionen Mark erhöht. Aber die kleineren mitteleuropäischen Staaten, vor allem Desterreich, werden bereits vom ausländischen Kapital volltommen beherrscht. An den größten österreichischen Banten ist wie die Ränderbant, direkt schon in ausländischem Befiß. Eine der größten österreichischen Banten, der Wiener Bant verein, beschloß vor kurzem eine Erhöhung seines Aftientapitals von 180 auf 300 Millionen Kronen und verhandelt nun mit einer belgischen Großbank wegen Uebernahme eines Aktienpostens und wegen Beteiligung an seinen tschecho- slowakischen Fi lialen. Die österreichische Credit- Anstalt, an der bereits amerikanisches Kapital beteiligt ist, und das Wiener Bankhaus S. M. Rothschild, haben gemeinsam mit zwei niederländi schen Banken, an denen ebenfalls amerikanisches Kapital beteiligt ist, in Amsterdam die Amstel bant mit vorläufig 3 Millionen Gulden Kapital gegründet. Die rebellierenden Müller. In unserer Sonnabend- Abend- Ausgabe hat der Drudfehlerteufel aus den rebellierenden Müllern, rebellierende Mütter gemacht. Schweres Erdbeben in Südamerika. In der argentinischen Provinz Mendoza sind 150 Personen während eines Erdbebens ums Leben gekommen. Einstellung des Eisenbahnverkehrs in Ungarn. Angesichts der großen Kohlennot wird der Personenverkehr auf den ungarischen Bahnen vom 23. Dezember bis zum 3. Januar eingestellt, Groß- Berlin Ende des Hotelierstreits Die Hotels haben gestern ihre Küchenbetriebe wieder geöffnet. In Verhandlungen ist ihnen zugesagt worden, daß Verfehlungen gegen die Verordnungen der Zwangswirtschaft, soweit die Be Stimmungen aufgehoben sind, nicht weiter verfolgt werden sollen. Weiter sollen die Hoteliers eine Selbstschusorganisation ins Leben rufen, die im Interesse des Hotelgewerbes die Hotels überwachen soll, damit ferner keine Uebertretungen erfolgen. Da wird man den Bock zum Gärtner machen. Ferner will man dahin wirken, daß die Fünfuhrtees in einigen vornehmen Hotels aufgehoben werde. Daß dadurch die Schlemmerei beseitigt wird, daran glaubt kein Mensch. 6. Verwaltungsbezirk. Hall. Tor. Kommunale Kommission und alle Bezirks- und Stadtverordnete Mittwoch, abends 6 Uhr, pünktlich Schulaula Boechstr. 9-10 Beelig- Heilstätten. Der Vorstand des Verbandes der Lungen und Tuberkulose- Ertrantten war von den Patienten der Heilstätte Beelitz zu einer Versammlung eingeladen worden, um Zwecke und Ziele des Verbandes in der Bekämpfung der Tuberkulose dar zulegen. Das Referat über das Thema: Das Massensterben im Proletariat und die Bekämpfung der Tuberkulose", hielt Genosse Dr. Moses, Berlin, der darlegte, daß die Heilstätten- Patienten zu Pionieren in der Bekämpfung der Tuberkulose erzogen werden. müssen. Nicht vom grünen Tisch aus soll die Bekämpfung der Tuberkulose geschehen, sondern das müsse zum guten Teil auch Sache der Kranten selbst sein. Der Verband der Lungen- und Tuberkulose- Erkrankten verlangt ein Reichsgesundheitsministe rium, an dessen Spize nicht ein Jurist, sondern ein Arzt steht, er verlangt mehr Krankenhäuser für schwer Lungentrante, mehr Heilstätten, mehr Kindererholungsheime, Arbeitsgelegenheit für die aus der Heilstätte Entlassenen, und zwar ihrem Krankheitszustand entsprechend. Die Lungen- und Tuberkulose- Ertranften verlangen durchgreifende Regelung der Ernährungs- und Wohnungsfrage. Die Angehörigenunterstüßung muß bis zur Existenzermöglichung aufgebessert werden. Aber sie erklären auch, daß der Verband zugleich eine Kampforganisation im Geiste des Sozialismus sein soll. Noch sind viele Heilstätten mit uns nicht in Verbindung getreten. Das muß sofort geschehen. Anfragen sind zu richten an den Vorsitzenden des Verbandes, Paul Hennig, Berlin NW. 87, Wiclefstraße 36, 2 Tr. Sinter Mehlschiebern ist die Polizei her. Auf den Bahnhöfen richtet sie ihr Augenmert auf Personen, die im Verdacht stehen, Mehl von auswärts nach Berlin zu bringen. Dieser Tage wurden auf dem Anhalter Bahnhof zwei Personen verhaftet, die drei Zentner Mehl mitbrachten. 6 Der Verein der Auslandsdeutschen veranstaltete gestern vormittag im 3irtus Busch eine sehr gut besuchte Bersammlung, an der auch Reichstagsabgeordnete der verschiedenen Parteien teilnahmen. Es wurde eine Entschließung angenommen, in der die Auslandsdeutschen sofortige polle Entschädigung ihres Gesamtschadens in einer Form verlangen, die sie in den Stand setze, ihre Tätigkeit im Auslande sofort wieder aufzunehmen. Die Interessenvertretung der Auslandsdeutschen müßte eine weitestgehende Mitwirkung bei Vorbereitung und Ausführung der Ent Schädigungsgesetze haben und dem Auslandsdeutschtum müßten die zum Wiederaufbau des Außenhandels und zur Wiederanknüpfung der Beziehungen zum Ausland erforderlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden. Zum Schluß der Versammlung wollte noch ein Kommunist sprechen, der aber niedergeschrien wurde, worauf sich die Versammlung zu einem Demonstrationszug formierte, der durch die Linden und die Charlottenstraße 300, um sich dann in der Lindenstraße aufzulösen. Plakate mit der Aufschrift der einzelnen Länder führten die Teilnehmer im Zuge mit sich. Reinidendorf. Seine 12. Lebensmittelvertaufs stelle eröffnet das Reinickendorfer Wirtschaftsamt am Montag, den 20. d. M., in der Provinzstraße 88. Trog der ungeheuren Widerstände ist es auf diesem Gebiet vorwärts gegangen. Die pielfach geäußerten Prophezeiungen, die Aufhebung der Zwangswirtschaft würde den verhaßten kommunalen Gebil den den Garaus machen, hat sich ins Gegenteil verwandelt. Der Stets wachsende Zuspruch, den unsere Berkaufsstellen, sowie der eigene Schlächterladen in der Residenzstraße haben, zeigen, daß selbst in diesen schwierigen Zeiten die kommunale Versorgung die vorteilhafteste ist. Von der Grosgemeinde muß erwartet werden, daß das Geschaffene nicht gehemmt wird, fondern sich zu einer Selbstverständlichkeit, wie Gas, Wasser und Kanalisation fortentwidelt. Die Auflegung der 3uderliste gibt Gelegenheit, außer bei der Konsumgenossenschaft in erster Linie sich in die Gemeinde läden eintragen zu laffen. Desgleichen sei schon heute für die Kohlenversors gung allen Genossen und Genossinnen die Eintragung für die Gemeindetohlenpläge: Granatenstraße, Kopenhagener Straße und Augusta- Vittoria- Aleg empfohlen. Mariendorf. Bei der Bescherung der Kinder unserer arbeits losen Genossen soll ein Kinderchor mitwirken. Alle Genossen werden gebeten, ihre stimmbegabten Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren, zu der abends 7 Uhr im Gesangssaal des Gymnasiums, Kaiserstraße, stattfindenden Gesangsübung zu entsenden. Die Genossen des 12. Distrikts veranstalten am Mittwoch, den 22. Dezember, in der Aula der Gemeindeschule. Dunderstr. 64 ( Neue Schule) einen Kinderabend mit reichhaltigem Programm. Etwaiger Ueberschuß wird für die Kinder der arbeitslosen Genossen verwendet. Billetts zu 1 M. für Erwachsene und 50 Pig. für Kinder sind zu haben bei den Bezirksführern, bei Hoffmann, Lychener Str. 8, und an der Abendkasse. Anfang 6 Uhr. Die BeScherung der Kinder der arbeitslosen Genossen findet am Donners tag, 23. Dezember, 6% Uhr, bei Soffmann, Lychener Str. 8, statt. 1 Voraussichtliches Wetter für Berlin und Umgebung am Diens tag. Etwas gelinder, überwiegend trübe und neblig, mit geringen Niederschlägen und frischen südwestlichen Winden. Gewerkschaftliches Mehrmals Die Lohnbewegung im Butterkleinhandel. Die Angestellten des Butterkleinhandels nahmen gestern in einer äußerst start besuchten Versammlung, in den Residenzfestsälen, zu dem Angebot der Arbeitgeber Stellung. Der Referent Andrée, vom Zentralverband der Angestellten, schilderte nochmals turz die Verhältnisse in der Branche und teilte mit, daß die Arbeitgeber für Berkaufspersonal als legtes Angebot 445 mart bis zum Endgehalt nach 15 Berufsjahren von 565 Mart monatlich angeboten haben wurden die Ausführungen lebhaft bei der Nennung der Gehaltsfäße unterbrochen, da die Angestellten dies Angebot der Arbeitgeber als eine Berhöhnung ansahen. Die Diskussionsredner wiesen dar auf hin, daß man gewerblichen Arbeitnehmern ein solches Angebot überhaupt nicht wagen würde zu machen Erhält eine ges werbliche Arbeitnehmerin doch pro Woche soviel Lohn, wie eine Verkäuferin für den gesamten Monat in bar ausgezahlt erhalten soll. Auch die Kontorangestellten wandten sich gegen das Angebot der Arbeitgeber und forderten den Zentralverband der Angestellten auf, falls die Arbeitgeber nicht noch zur Einsicht tämen, zum äußersten Kampfmittel zu greifen. Die angebotenen Tarifsätze wurden hierauf einstimmig abgelehnt. Unternehmerwillfür. Die Streifleitung der Firma„ Aga" schreibt uns: Jm Betrieb obiger Firma bestehen seit Monaten Differenzen. Die Direktion und die Betriebsleitung planten auf der ganzen Linie einen Abbau der bestehenden Rechte und Löhne der Arbeiterschaft. Vorausgeschickt sei, daß die Firma genügend Aufträge in Händen hat. Die Firma ging am 1. 11. dazu über, 24 Stunden pro Woche arbeiten zu lassen. Die Direktion teilte Die Belegschaft( 1000 Mann) in zwei Schichten. Die Belegschaft stand auf den Standpunkt, gemeinsam zu arbeiten, und wies darauf hin, da heute die Parole Kohlenersparnis aktuell sei, daß das Gegenteil hier in Erscheinung trete. Nachdem die Belegschaft seinerzeit zwei Tage im Streit stand, mußte sie sich dem igen.. Jezt trat auf der ganzen Linie der Preisabbau zutage. 50 Prozent und mehr wurden abgezogen, so daß ein Berdienst von 75 bis 100 Mark pro Woche in Frage tommt. Die Preisprüfungstommission wurde vollständig ausgeschaltet. 3u gleicher Zeit verweigerte man dem Betriebsrat die Einsichtsnahme in die Bücher. Die Belegschaft, erbittert durch die Maßnahmen der Firma, trat nunmehr am 7. 12. mit einstimmiger Annahme in den Streit. Die Direktion versuchte nunmehr noch bekanntem Muster die Belegschaft zu trennen. Zirka 300 Kollegen sollten sich am Montag, den 13. 12. zur Arbeitsaufnahme melden, die andern ihre Papier in Empfang nehmen. Dies gelang selbstverständlich nicht. Die Direttion versuchte nun die Streifposten zu beeinflussen: Der Betriebsrat hat Euch belogen. Ihr dürft ja garnicht streifen, da Eure Organisation Mitglied des Eisenwirtschafts- Verbandes, also Arbeitsgemeinschaft ist, und daher alle Lohndifferenzen durch den Schlichtungsausschuß zu erledigen sind und dergleichen Mätzchen mehr. Die Streitposten gaben der Direktion die richtige Antwort. Bei der letzten Lohnzahlung sezte die Direktion die Krone auf. indem sie der Belegschaft den Vorschuß der Kapptage( 140 Mart) abzog. Die Kollegen konnten noch Geld von Hause mitbringen. Die Direktion hatte des öfteren dem Betriebsrat erklärt, auf dieses Geld zugunsten der Arbeiterschaft zu verzichten. Da die Firma versucht, Streifarbeit( Automobile) unterzubringen, bitten wir, in ähnlichen Betrieben ein wachsames Auge zu haben. Alle arbeiterfreundlichen Blätter werden um Abdruck gebeten. Die Streitleitung. Aus den Organisationen 1. Diritt. Dienstag, den 21. Dezember, abends 7 Uhr pünktlich, erweiterte Borstandigung bei Echeifert. 12. Sitritt. Am Mittwoch, den 22. Dezember, abends 6 Uhr, findet in der Schulaula Dun eritt. 64( neue Schule) ein Kinderabend mit Chorgejängen, Rezitationen, Lautenliedern und Rajperfet cater flatt. Eintritt für Erwachsene 1 M., Kinder 50 Pig. Starten bei Hoffmann, 2 chener Str. 8. und an der endkasse. 12. Diftrift. Die Billetts zu dem am Mittwoch, 6 Uhr, in der Aula ber neuen Schule, Dunderstraße 64, stattfindenden Kinderabend, müssen unbedingt bis Dienstag abend abgerechnet werden. ( Neukölln- Briz- Bukow- Rudom). 14. Berwaltungsbezirt Agitationsfommission Dienstag, abends 74 Uhr, bei Hirtler, Prinz- Handjery- Str. 34. Erscheinen aller Pflicht. 17. Ditritt. Dienstag, den 21. Dezember, abends 6½ Uhr, dringende Vorstandssigung bei Kroll, Utrechter Straße 21. Charlottenburg. Sigung der Zeitungskommission am Dienstag, 7 Uhr, Rathaus, Zimmer 304. U. S.. D.- Eastwirtsgehilfen. Der Referententurfus findet vor Weihnachten und zwifchen Weihnachten und Neujahr nicht mehr statt. Der neue Termin wird befannt gegeben. Gleichzeitig erfolgt dann auch die Veröffentlichung der Zahlvormittagslokale. Neukölln, Mittwoch, den 22., abends 5½ Uht, Weihnacht befcherung der Kinder der Arbeitslosen in der Kindi- Brauerei. Zutritt haben nur die vorgemerfien Kinder und deren Eltern. Mitgliedsbuch legitimiert. Mittwochabend 8 Uhr, ebendafelbft untiionärversammlung. Neuföln. Die Speditionen der Freiheit", Emferstraße 33 und Redarstraße 3, sind in der Weihnachtswoche bis 7 Uhr abends geöffnet. Daselbst sind Auss Stellungen guter Bücher vorhanden. Copenid. Morgen, Dienstag abend 7 Uhr, im Stadttheater Sonnenwendfeier der Freireligiösen Gemeinde. Der Besuch ist unseren Genossen bei der Reichhaltigteit des Programms nur zu empfehlen. Vereinskalender Deutscher Sutarbeiter Verbend. Am Dienstag, den 21. Dezember, abends 5% Uhr, Versammlung aller in den Damenhut- und ümpreßbetrieben beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen im Gewerkschaftshaus( Restaurant), EngelDer Vorstand. ufer 14-15. Dentscher Metallarbeiter- Verband, Deutscher Solzarbeiter- Berband, Berband ba Maler und Ladierer und Verband der Cattler. Dienstag, den 21 Dezember abends. 7 Uhr, Bollversammlung aller im Karosseriebau beschäftigten Kolleger in Bö ers Feftjälen, Weberstr. 17. Tagesordnung: Bericht der Verhandlungs tommission. Zahlreiches und pünktliches Erscheinen wird erwartet. Die Ortsverwaltungen. Deutscher Transportarbeiter- Verband. Textilbranche. Dienstag, den 21. De zember, abends 5 Uhr, bei Witte, Poststr. 29, Vertrauensmännerversammlung der Gruppe 4( Woll-, Wirt- Strumpfwaren und Trikotagen). Buchbinderverband. Mittwoch, den 22. Dezember, abends 7 Uhr, im Gewerb Ichaftshaus, Saal 2, große Jugendversammlung aller Jugendlichen, welche is Buchbindereien und verwandten Branchen beschäftigt sind. Die Jugendfommission. Esilistische Proletarierjagend. Agitationsbezirt Diten. Dienstag, 7 Uhr, wi tige Besprechung im Lichtenberger Jugendheim, Dossestraße 22. Ale Ortsgruppen müssen vertreten sein. Mieterverband Groß- Berlin. Treffpunkt der Gruppe Andreasplak zur Demo stration, Dienstag, 4% Uhr, Geschäftsstelle Langestraße 97-98. Lebensmittelkalender Berlin. In der Woche vom 20. bis 26. Dezember darf Brot nur auf die Brot farte abgegeben und entnommen werden, beren Abschnitte das Stichwort Wind tragen. In der Woche vom 20. bis 26. Dezember dürfen zur Voranmeldung für den Mehlbezug nur Abschnitte der Brottarte mit dem Stichwort Wind" abge nommen werden. Brot auf die Karte mit dem Stichwort Wind" darf erft vo Auf den Abschnitt 73 bet Montag, den 20. Dezember, ab verfauft werden. Groß- Berliner Lebensmittelfarte 100 Gramm Büchsenfleisch sowie 100 Gram Spet oder 150 Gramm frisches Rindfleisch. All- Clienide. Allgemeinbevölkerung: 400 Gr. Kochmehl, 500 Gr. Saferfloden, 500 Gr. Marmelade. Kährmittelfarten 500 Gr. Maisfloren. Kriegsbeschädigte: 500 Gr. Küchenmehl, 500 Gr. Haferfloden. Werdende Mütter: 500 Gr. Mais flo en, 1 Patet Rährhefe, 1 Dole Malzertraft. Wegen der Preise und Martes wird auf die aushängenden Wochenzettel verwiesen. Brotfartenstichwort für die 52. Woche:„ Wind". Be Emil Rabold, Berlin. Berantwortlich für die Redaktion: Karlsborst. antwortlich für den Inseratenteil: 2ub wig Komeriner Verlagsgencfieniaftreibeit" e 6 m 6. 5. Berlin. Drud der Freiheit its train Truerei m F G Morlin 9 Weihnachtsbücher u. Bilderausstellung der ,, Freiheit Breite Straße 8-9 Theater und Vergnügungen Volksbühne 7 Uhr: Lessing Theater Leffing- Theater Kabale u. Liebe Direkt.: Bietor Barnowsky Neues Volkstheater Köpenicker Str. 68. 7%: Der Tor und der Tod 7 Uhr: Amphitryo Dienstag bis Donnerstag 7: Flamme Sonnabend( 1. Feiertag) 3 Uhr: Peer Gynt Staatstheater., ur: Flamme Opernhaus 7 Uhr: Rigoletto Schauspielhau's 7 Uhr: Kreuzweg Direktion: Mar Reinhardt. Deutsches Theater 6 Uhr: Faust I. Teil Kammerspiele 7%, Uhr: Der Scheiterhaufen Großes Schauspielhaus Karlstraße 8 Uhr: Jebermann ( 33. Abteilung, II. Abend) Theater t. d. Königgräger Str. Uhr: Rausch Dienstag, zum 1. Male 48 Uhr: Salome Tragödie von Oscar Wilde ( Maria Drska, Ludwig Hartau, Conrad Beidt, RofeLiechtenstein, Ernst Dernburg, KonradFaerber) Mittwoch: Salome Donnerstag: Salome 1. Feiertag: Rausch Rachim.: Erdgeist 2. Feiertag: Salome Nachm, Mausch Montag: Salome Komödienhaus 18 U.: Die Sache mit Lola mit Max Pallenberg Rosefine Dora a. G., Ortrud Wagner, Picha, Haskel, Stieda) Berliner Theater 7 Uhr: Die spanische Nachtigall mt Frigi Naffary Sans Waßmann, Julius Brandt, Ralph Artur Roberts, Emmy Sturm, Serbert Kiper, Olga Engl Rose- Theater ( Dorsch, Hartmann, Göz, Bröck!) Sonntag( 2. Feiertag) 3 Uhr: Flamme 7 Uhr: Flamme ( Dorsch, Hartmann, Klein- Rogge Präckl ( Montag 7: Bum 50. Male: Flamme Dorsch, Hartmann, Göy, Bröck. Deutsch. 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