ander etreffen Rumanes unter ber ent pie bort en, daß chts als ft nicht nicht bi giebt;& roie bit nz über Schrift Fichtliche Sheit ab ehlt uni Litifcha Heran erfaffer ildert i Sozial und be Tratie i Roper iebt fe und fein agitation afür ab gemeine mit ben Blumen find in seit für erft dauert effen), iterinne Doch nu enannte beimeffe ren bur mehr al eine mi nin be 3. Lang bgebri ren Ro bft. Gi cunde g ebracht 3 Dafe felb gen I nur gefch thal 10, Mr. 205. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monats lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer Pfg. Sonntags- Nummer mit dem ,, Sonntags: Blatt" 10 Pig. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 8 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469, Vorwärts 8. Jahrg. Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Erpedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochen: tagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprech- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. nittung. Berlin, Donnerstag, den 3. September 1891. Ueberschuß der Kongreßlisten 50,-. Berlin, Rollerlohn 30,-. Berlin, von zwei Löwe'schen Arbeitern, die sich einig sind, 6,-. Berlin G. N. 4,-. Rest der Maisondssammlung der Expedition des„ Vorwärts" 473,75. Jn der Quittung für Juli war angegeben: Thehoe 30,-, es muß heißen: Jägerdorf bei J. 30,-. Berlin, 2. September 1891. Für den Parteivorstand: A. Bebel, Großgörschenstraße 22 a W. „ Gemäßigt" und radikal". In einem Leitartikel über den Brüsseler Kongreß die„ Frankfurter Zeitung"( S. Nr. vom 25. Aug.): Jin Monat August gingen folgende Parteibeiträge ein: Schwabing 30,-. Berlin R. GI. U. 5,05. Berlin T. G. Fr. 4,30. Liegnitz 50,-. Berlin Teßner gen. Köpernick 10,-. Berlin R. R. 30, V. Berliner Wahlkreis 250,-. Friedenau- Steglig: aus der aufgelösten Maurerversammlung 98,25. Berlin, St. Tr. 6,60. Leipzig- Altstadt 50,-. Tambach V. 5, Rathenow 50,-. VI. Berliner Wahlkreis, Nachzahlung zum Festüberschuß 10,-. Recklinghausen, von Bergleuten 5,-. Schweidnitz 10,-. Braun-| fchweig 400,- und 100,-. Bilbel 100,-. Von einem Chemniher Unbrauchbaren 10,-. Barmbeck, von überzeugten Maurern 303widau 50, Aus dem ehemaligen nördlichen Belagerungszustands- Gebiet, Buttkamer, was meinst Du? 23963,12. IV. Berliner Wahlkreis- Ost 400,-.' Berlin, Puzer, Pallasstraße 4,50. Staßfurt, rothe Hosen 3,-. Stuttgart, aus Schwaben ICO, Berlin, Echneiderwerkstätte, Roßmarinstr. 20,-. Lauenburg a. d. Glbe 23,50. Potsdam 50,- Loschwitz 4,-. Freiberg i. Sachsen, amerikanische Auktion 7, Berlin, von zwei sagt Drechslern 6,-. Schmargendorf 2,50. Stettin, Bau, Bismarck Straße 10, 4,50. Offenburg i. B. 100,-, Berlin, mehrere Genossen aus dem II. Wahlkreis, 20.-. München 100,- VI. Berliner Wahlkreis, Rosenthaler Vorstadt 66,80. VI. Berliner Wahlfreis, Schönhauser Vorstadt, 59,30. Weylar 15,71. Erlös aus einem Hammerstiel 5,-. Osnabrück 35,-. ConradsBerlin, v. G. u. Sch., 23,10. Pforzheim, Genossen Thal 10,-. Berlin, Cl. J. W., 6,-. Rottbus, StammtischGenossent, 14,-. Osnabrück, Ertrag einer Sardine 5,-. Hamburg, Maurer von Hagemann's Bau, 20,-. Leipzig, Westbezirt, Stettin, von 4 Putzern, 7,50. Döbeln 25,- Berlin, von d. rothen Maurern, Mannsteinstr. 2/3, 11,50. VI. Berliner Wahlkreis 250, Velten 34,55. Berlin, R. G., 5,45. Berlin, Ueberschuß vom 7. März P. H. 20,-. Sanau 100,-.| Bon Genossen in Teutschenthal 3,50. Elberfeld 500,-. Döbeln Buckau 150,-. Berlin, K. U. 5,05. Finsterwalde 10,-. Senftenberg und Umgegend 10,-. Werdau, von den Bedrängten" 100,-. Unter= Bredow, von Maurern gesammelt 2,10. Glatz i. Schl. 17,55. Berlin( Osten), die vier Alten 53,90. Berlin, D. K., Memelerstr., 7,30. Gera 50,-.| Brandenburg 50,-. Altona, durch C. H. 500, tothen Buchbinder in der Grünstr., 5,-. III. Berliner Wahlfreis 200,- Wermelskirchen, durch J. G. H. 35,-. Dessau 20,-. Bant, von Arbeitern 50,-. Volkmarsdorf 60,-. II. Ber liner Wahlkreis 209,85. Berlin, Prill u. Göde 1,45. Berlin, Grauert 8,02. Berlin S, Admiralstr. 36, 6,-. Berlin, Unions brauerei 60 Pf. Berlin, Ueberschuß der Maifeier auf dem Bock 648,12. VI. Berliner Wahlkreis, Moabit 118,30. VI. Berliner Wahlkreis, Oranienburger Vorstadt, Wedding und Gesund-| er Bauf Denen en, unter bsboden, S endlich n unferer äge auf 200,-. Tach von tothe Innung" 5, fagli Cate ent eben fein eiterinne in wür sollftänd en, ihre Bu deden Fante tei ang rem Fad en abj e, F. 18. Bung gegen Em. " " EM. m. EM. che. famml haj e näml Bu ftor ere hin nmen. ardein ilien mont) nd ein Sturm n verl allarbe ments a brunnen 155,90. burg, G. Fr. 50,-. Neufchönefeld von den Berlin, die V. Berliner Wahlkreis 225,-. Ham Leipzig Neuschönefeld 70,44. Leipzigüberzeugte Markthelfer 40,-. Hamburg, 52,64. NorBau Arbeitern dernen( Möve) 31,30. Eisenach 10,-. Magdeburg, Sommer-| vergnügen der Steinmetzen 4,50. Salt bei Köln 50,-. Berlin: don den drei Kontrolleuren 18, bach Berlin G. M. 2,-. Pforz heim, Erlös von Schriften 15,-... 168,-. Prof. Sch. in A. T. Berlin 50,-. Durch H. S. Andreus, Berlin 15,-. OffenManchester 20,-. M. 2. 50,-. 1. Berliner Wahlkreis 170,-. in der Mark, amerikanische Auktion 4,75. Schwedt a. d. D., amerikanische Auftion 5,90. Mannheim 25,-. Iserlohn, S., a. M. 25,-. A. B. 150,-. P. S. 50,-. Mittenwalde Feuillefont. Nachdruck verboten.] mit Der Er kehrt zurück! Originalroman von Jean Meroz. Mann, der vor ihm stand, dessen Hand auf seiner 99 " Expedition: Beuth- Straße 3. durchsetzten, auch fernerhin in diesen Bahnen zu bleiben ge denken. Wenn die Sozialisten daneben die Bezeichnung. ,, revolutionär" beibehalten wollen und einige sie sogar immer noch mit einer gewissen Emphase proflamiren, so wird man schon wissen, was man von dieser Aeußerlichkeit zu halten hat. Es ist rhetorisches Beiwerk für gewisse Zwecke, weiter nichts. In der Militärfrage standen merkwürdiger Weise die Deutschen mit den Franzosen zusammen, die beiden großen Nationen, in denen die allgemeine Wehrpflicht zu Recht besteht. Bei ihnen ist eben die Idee der Nation in Waffen in Fleisch und Blut übergegangen, und sie haben wohl gefühlt, was es heißt, im entscheidenden Moment die Existenz der Nation aufs Spiel zu setzen. Die Engländer, welche ihr Militär bezahlen, interessirten sich für die Sache nicht, und die Holländer, welche sich vor der allgemeinen Wehrpflicht scheuen, suchten den Stier bei den Hörnern zu packen. Der Kongreß beschloß, den Militarismus durch den Sozialismus abzuschaffen. Dieser Beschluß verdeckt nicht die Thatsache, daß der Kongreß sich weigerte, die Existenz der Nation in Frage zu stellen. Auch sonst spielte die Nationalitätenfrage eine größere Rolle, als bloß die Abstimmung nach Nationen fundgiebt. Wiederholt mußte auf nas tionale Besonderheiten Rücksicht genommen werden, und wiederholt wurden ursprünglich scharfe Resolutionen abgeschwächt, nur um diese oder jene Nation nicht vor den Kopf zu stoßen. Die Deutschen sind es abermals, die in dieser Beziehung den gemäßigteren und vernünftigeren Standpunkt vertraten. Ihnen standen vielfach die Engländer zur Seite, so daß ein Theil der Franzosen die Uebermacht der germanischen Elemente schon übel vermerkte. Ein Zeichen mehr dafür, daß der internationale Sozialismus lange nicht so einig ist, wie er sich ausgiebt. Für die gemäßigte Gesammthaltung des Kongresses zeugte schließlich der kleine, aber bedeutsame Zug, daß die Mitglieder mitten in der letzten Sigung plöglich wie versteinert dasaßen, weil sie von einem Photographen aufgenommen wurden*) Dieser gemüthliche Bourgeois- Zug durfte entschieden nicht fehlen. Die Gegensätze, die den Kongreß spalteten, sind von zweierlei Natur. Der eine kommt davon, daß es ge= mäßigte und radikale Sozialisten giebt, der andere tommt von nationalen Verschiedenheiten. Zunächst hatte sich der Kongreß mit den Anarchisten auseinanderzusetzen. Er hat dies in sehr unzweideutiger Weise gethan, indem er die Delegirten von Anarchisten einfach an die Luft sette. Dafür werden jetzt die Sozialisten in den anarchistischen Verfammlungen als Reaktionäre" und der Kongreß als Versammlung von Dunkelmännern" hingestellt. On est toujours le réactionnaire de quelqu'un"( man ist immer für irgend Jemand reaktionär), hat einmal ein geistreicher Franzose gesagt, und das war kein Sozialist. Jetzt, da die Sozialisten links von sich eine Partei haben, von der sie Reaktionäre geschimpft werden, enthalten sie sich vielleicht, alle rechts von ihnen stehenden Parteien als eine einzige reaf tionäre Masse hinzustellen. Die Abweisung der Anarchisten hat aber nicht blos cine oberflächliche, sondern eine ganz tiefe Wie man sieht, ist die Frankfurter Zeitung" der Bedeutung. Der Kongreß hat dadurch anerkannt, daß er in Ansicht, die deutsche Sozialdemokratie, überhaupt so ziemAllem eine gewisse Ordnung und Gesezmäßigkeit anerkennt und lich die ganze auf dem Brüsseler Kongreß vertreten eingehalten haben will. Da der Sozialismus vom Anarchis- gewesene Sozialdemokratie sei gemäßigt", im Gegenmus, der Partei der Unordnung, sich losgesagt hat, so folgt daraus, daß er in gewissem Sinne zu den Ordnungsparteien satz zu den radikalen"" Anarchisten" und dem gehört und zu ihnen gerechnet fein will. Diese Tendenz zieht radikalen" Nieuwenhuis. sich auch durch andere Beschlüsse des Kongresses; am deutlichsten zeigte sie sich bei den Verhandlungen über den Militarismus. Der Holländer Nieuwenhuis zog die logische Konsequenz aus dem revolutionären Sozialismus, indem er verlangte, der Kongreß solle die Jnsubordination der Sozialisten im Falle Der Anarchismus"- so weit er nicht Polizeimache eines Krieges erklären. Noch konsequenter wäre freilich ge- ist hat mit„ Radikalismus", d. h. mit der Anschauung, wesen, die Abschaffung des Militärdienstes zu verlangen, welche die politischen und sozialen Uebel mit der denn wenn man nicht in den Krieg zieht, braucht man auch Wurzel( radix) ausrotten will, gar nichts gemein. Er den Kriegsdienst nicht zu lernen. Namentlich die Deutschen Die Frankfurter Zeitung" verwechselt hier bloß gemäßigt" mit logisch, und„ radikal" mit phantastisch. " waren es, die sich dem holländischen Antrag widersetzten und will keine Konzentrirung und Organisirung der geselles erreichten, daß der Kongreß den Kriegsstreit ablehnte und schaftlichen Kräfte zum Zwecke der Gesellschaftsfich mit einer platonischen Resolution falvirte. Man mag es Revolutionirung und er will keine Organisirung der sonderbar finden, daß eine Partei, die sich mit dem Namen einer revolutionären schmückt, es ablehnt, sich da revolutionär gesellschaftlichen Kräfte zum Zwecke der sozialistischen zu zeigen, wo es am angebrachtesten und vielleicht auch am Produktion und Gesellschaftseinrichtung. wirlsamsten wäre; allein immerhin ist der Beschluß ein Beweis dafür, daß der Kongreß durchaus in den Bahnen der*) Beiläufig ein kleiner Theaterkoup, der von den meisten Mäßigung bleiben wollte, und daß diejenigen, die den Beschluß Kongreßmitgliedern sehr übel vermerkt ward. R. d. V. Zwei Männer standen dort und warteten, Michel Ferrand und Robert Guidal, der Ordonnanzoffizier. -Da kommen Sie ja endlich, mein General! sagte Robert und ging ihm einen Schritt entgegen. Aber wie gebannt blieb er stehen. Er hatte Collard, welcher niedergeschlagen folgte, gesehen. Schulter geruht, war der Mann, auf dessen Auffindung er so vor dem, ich habe ihn mitgebracht. viel List und Mühe verwandt hatte. Vor ihm stand der Mann,| habt mir heute Morgen gesagt, daß dieser Mann zur politischen Polizei gehöre? antwortete Michel. Jawohl, mein General, Und daß er speziell die Aufgabe habe, die revolutionären Gruppen zu beobachten? Ja! Auch Michel hatte ihn bemerkt und sprang rasch hervor. Aber der General gab ein beruhigendes Zeichen. - Guten Abend, Kinder! sagte er, fürchtet Euch nicht welchem er das Leben zu rauben versucht hatte, den seine Rache fügte er lächelnd hinzu: Als ihn die jungen Leute verwundert austarrten, Gerade als ich zurückkehrte, schließlich die ganze Meute der Revolution losgelassen spionirte. Da er wahrscheinlich zu mir wollte, ging ich zu unversöhnlicher Erbitterung verfolgte und gegen welchen habe ich ihn ertappt, wie er in der Umgegend herumhatte; es war der General. Das Alles wurde in ruhigem, etwas spöttischem Tone, - Du bist doch der, nahm der General mit seiner Collard, welchem erst jetzt ein vollkommenes Licht über imponirenden Ruhe wieder das Wort, der als Sergeant Da stand er vor ihm in einem eleganten schwarzen ihm um ihm die Mühe zu sparen! leberrock, zugeknöpft bis zum Halse. Und merkwürdiger mit räthselhaftem Lächeln gesagt. Weise drückte sein Gesicht weder Haß noch Zorn aus. Kalt turz zu dem Erschreckten: ftand von Stimmt das? fragte der General Collard. Dieser hatte seine Kaltblütigkeit schon wieder gewonnen. Er hatte die unbestimmte Vorstellung, daß man seine Dienste brauche und daß er infolge dessen nichts zu fürchten habe. Außerdem, was konnte ihm ein höherer Offizier thun, der sich verbergen mußte, der Verschwörungen anzettelte und antwortete er mit großer Sicherheit, entschlossen nichts zu den er mit einem Wort zu verderben im Stande war? Er fühlte sich als den Herrn der Situation. Deshalb verheimlichen und vollkommen klar zu sehen: - Ganz richtig, ich bin Geheimpolizist! blütig warf er ein Fünfmarkstück auf den Tisch neben die feine Lage aufzugehen schien, hätte einen doppelten Jahres im siebzehnten Regiment, dessen Oberst ich war, die Komunvollendete Mahlzeit Collard's schiedenem Tone, welcher einen Widerspruch nicht erlaubte, gehalt darum gegeben, wenn er dafür zwanzig Lieus paguiekasse bestahl und dafür zu zehn Jahren BaugefangenCollard, außer Stande etwas zu begreifen, oder Widerdie Straße und traten in den Laden des Uhrmachers. zu leisten, gehorchte maschinenmäßig. Sie gingen über die ersten Stufen einer kleinen Wendeltreppe erkennen, die Suppenschüssel. der Rue St. Placide entfernt gewesen wäre. Er warf einen angstvollen Blick auf den Ausfchaft verurtheilt wurde? Collard erbleichte. Diesmal war er erkannt und diese gang. Aber Michel begriff wohl, daß der General guten Leute hatten ihn besser in der Hand, als er sie. Grund für seine Handlungsweise haben müsse; er fing Collard's Blick auf und stellte sich vor die Thür. Der Rückzug war abgeschnitten. Jetzt versuchte es der Spion mit Frechheit. Was sagte er mit unverschämtem steil wie eine Leiter in's Hochparterre führte. Dort standen wollen Sie von mir? in einem niedrigen, durch eine Lampe mit grünem Schirm Tone, warum haben Sie mich hierher geschleppt? nur mäßig erhellten Zimmer, drei Kouverts auf einem blendendweißen Tischtuch und in der Mitte eine dampfende mit einem Blicke an, der ihm den Mund schloß. and Der General antwortete nicht, er sah den Spion nur Dann wandte er sich an Guidal und Michel: -Willst Du antworten! sagte der General streng. In der That, ich werde es wohl sein, und mit dumpfer Stimme, aus der ein unversöhnlicher Groll sprach, fügte er hinzu: Sie sind sehr streng gewesen, mein General! Der General zuckte die Achsein und fragte: Wie kommt es, daß Du vor Ablauf Deiner Strafzeit frei bist, wie so bist Du mit solch einem Vorleben als Ihr Beamter angestellt worden? publi. Der bona fide( ehrliche) Anarchismus steht auf dem Die andere Nation, welche den Bismarck, Baare, Die Russen suchen den Bündnißrummel und sonstigen Boden des Individualismus, des bürgerlichen Puttkamer zugejubelt hat und sie gern wieder am Staats europäischen Kuddelmuddel nach Kräften auszunuzen. Sie laissez faire und er wird dadurch nicht radikal", ruder und am großen Milliardentopf haben möchte, sie wühlen mit fieberhaftem Eifer auf der ganzen Balkan daß er die Zipfelmütze des Philisters in Ochsenblut taucht, feiert hente das Sedansfest das Fest der Menschen- Halbinsel in Armenien und auf Kreta wird wieder ein und bei jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit: es schlächterei, das Fest des Moloch Mammon: Vizli- Aufstand vorbereitet, und die Pforte wird planmäßig lebe die Revolution! rust. gegen England gehetzt. Ein wichtiges Präzedenz ist es, daß Und ist es etwa" radikal", wenn Einer durch fie erkennen! ändern wir für heute dahin ab: Das Wort der Bibel: An ihren Werken sollt ihr die Russen es soeben durchgesetzt haben, ein Kriegsschiff Majoritätsbeschluß den Krieg abschaffen und einen Welt- An ihren Festen sollt ihr sie erkennen! streit dekretiren will, wie das Nieuwenhuis thun wollte?„ Schaut auf dieses Bild und auf jene 3" Die Robespierre'sche Abschaffung Gottes durch dort das Volk der Lassalleseier und hier das Majoritätsbeschluß wäre dann eine Meisterleistung des Volk des Sedans festes. Radikalismus gewesen. Nein Hier die Vergangenheit und Gegenwart mit ihrem Moder, ihrer Ausbeutung, ihren Wordwaffen, ihrem Kettengeklirr. wenn auch nicht voll armirt- durch die Dardanellen schicken zu können. Das widerspricht den Verträgen und würde, wenn Weiteres in gleicher Richtung versucht werden sollte, unzweifelhaft zu einem Konflikt mit England führen. Diese Manipulationen, über deren Natur und Zwed man sich keinen Täuschungen hingeben kann, haben das Gute, daß man in Frankreich über die Ziele der russischen Herren und feine Knechte nur Freie und Gleiche- die Dort die Zukunft die Ketten zerbrechen, keine Bolitik aufgeklärt wird. Die Anhänger des russisch- französischen Bündnisses" Menschheit eine Familie von Brüdern und Schwestern!-- sind sehr entnüchtert worden und stark zuſammen geschmolzen. Die Kornpreise, die vorgestern an den Börsen ziem Getreidemarkt ist augenblicklich großen Schwankungen unter " Die S tommt allin ultramo enthält ein die sich die Methode E Eintheilung der Wahlb der Beweg laut der deren Mif des Schult Staat und ( Milderung Schutz des famen Arbe Sonntagsri das ist nicht„ radikal", das sind Kindereien. Die Kraft muß zu dem Geforderten doch im Verhältniß stehen. Wer den Boden der That sachen verläßt und sich in die Luft ſtellt, kann natürlich nach Willkür fordern, für ihn giebt es keine Schranken allein kein Hahn kräht nach seinen Forderungen. Und jede seiner Forderungen kann nach Willkür verdoppelt, lich stark gefallen waren, sind gestern wieder gestiegen. Der verzehnfacht, kurz ins Unendliche gesteigert werden, gleich werend die Herren Brotvertheuerer sehen Himmel lich erfahren, hat ein Korrespondent oder ein Korrespondenz Zum internationalen Kongres. Wie wir nachträg dem„ Ich wollt' ich hätte"- der Kinder. Wenn Herr Nieuwenhuis nach der„ Frankfurter so daß die ohnehin schwierige Arbeit: den Ernte- Ertrag vom Kongreßbureau aus über Zeitungs- Berichterstatter at und Hölle in Bewegung, um die Ernteberichte zu fälschen, bureau die Nachricht in Umlauf gesetzt, Bemerkungen, welche Beitung"" radikaler" war als die deutschen Sozial- genan festzustellen, noch wesentlich erschwert wird. An der macht worden seien, hätten zur Folge gehabt, daß sämmt demokraten, so wird sie uns auch sicherlich zugeben, daß Thatsache eines sehr bedeutenden Minder- liche Berichterstatter den Sizungssaal zu verlassen im Begriff ein beliebiger Jemand, der sich auf den Gendarmenmarkt w a ch se s ist aber nicht mehr zu rütteln und hinter der gewesen seien. Die Nachricht ist falsch. Wohl wurde am stellte, und die soziale Republik ausriefe, noch viel, viel Theuerung und dem Nothstand steht zweifellos die Hunger slegten Kongreßtag vom Bureau herab eine Bemerkung über ,, radikaler" wäre, als ihr„ radikaler" Nieuwenhuis. noth. Wer das ableugnet, der ist entweder unfähig die Beitungs- Berichterstattung gemacht die Bemerkung er Die Berliner Polizei aber würde dieses Frankfurter Wahrheit zu sehen, oder er will sie nicht sehen. Beitungs" Jdeal von Radikalismus" unzweifelhaft mit affenartiger Geschwindigkeit auf die Wache befördern und von da vermuthlich ins Irrenhaus. " 1 Die„ Frankfurter Zeitung" weiß übrigens selber sehr gut, daß dieser Radikalismus" etwas höchst Ungefährliches ist. Und darum hat sie auch, wie aus ihren Kongreßberichten erhellt, den„ radikalen" Nieuwenhuis warm ans Herz geschlossen, während die gemäßigten" Deutschen, die den armen Messias des„ Radikalismus" auslachten, als leisetretende Opportunisten von ihr unter der Hand verhöhnt werden. Wir kennen die Melodie. Politische Uebersicht. Berlin, den 2. September. Nur die Abschaffung der Kornzölle kann uns vor sich der Hungersnoth retten. Also fort mit den Kornzöllen! und De nu Dirette La Vorrechte meindegetel des Klaffen uufchuldig fegung der Unterrichts fozialist Festsetzung Referendum Beseitigung tarijs, Bese Die B Meiningen Aus tage scheit bisher unfer bleiben noch Musildirekto Neuwahlen die national hält. In Ra laubniß Rein Wir können folgte jedoch nicht im Namen des Bureaus und richtete gegen einen bestimmten Bericht erstatter, der allerdings durch sein ebenso wahrheits widriges als boshaftes Geschreibsel es auf Herbeiführung eines Standals abgesehen zu haben schien. Herr Baare sitzt noch nicht in Untersuchungshaft. anderer Berichterstatter war getroffen und Dagegen hat sein Entlarver Fus angel gestern das Ge- kein anderer fühlte sich getroffen. fängniß bezogen. Hoffentlich hat er dafür gesorgt, daß das weiter versichern, daß die Mehrheit des Bureaus es lieber Material" in guten Händen ist. gesehen hätte, wenn jene Bemerkung unterblieben wäre. Die Opposition der sozialdemokratischen Die Sozialdemokratie ist für die unbeschränkteste Freiheit Presse gegen das sogenannte Trunkjuchtsgesen soll der Meinungsäußerung, und sie steht zu hoch, um von den wie nationalliberale Zeitungen andeuten – darin seinen Schmutzgeschossen derartiger Preßkosacken erreicht werden zu Grund haben, daß uns die Trunksucht in den Kram passe. können. Die Nationalliberalen richten sich wieder einmal an die H lung ftatt, hierfür foll weiten nich Bolizeibehör Berurtheilu Robure Jölle eine Personen bef Genoffen 2 falls an Gestern hat König ahlen vierzig lebhaftes I Jnnung Schritten un R Die Freifinnige Zeitung" polemifirt gegen den An Herr von Puttkamer meinte seiner Zeit, die falsche Adresse. Fürst Bismarck war es, der seiner trag, welchen die sozialdemokratischen Stadtverordneten ein Anarchisten seien ihm lieber als die Sozialdemokraten. Zeit einmal das famose Wort aussprach, ein Volk, das gebracht haben und meint, daß der Antrag als Einleitung Und Herr Eugen Richter nimmt heute in seiner das Wein und das Bier trinte. Und Fürst Bismarck zur Agitation für die bevorstehenden Stadtverordneten Schnaps trinke, sei leichter zu regieren als ein Wolf, ,, Freisinnigen Zeitung" sogar die Partei der hat als Hausmeier Jahrzehnte lang nach dieser Maxime Wir gönnen Herrn Richter das echt freisinnige Ver Autonomie" gegen uns Sozialdemokraten." Frank- gehandelter hat die Schnapspolitik erfunden, ist selbst furter Zeitung", Buttkamer, Eugen Richter und der einer der ersten Schnapsbrenner der Welt geworden und gnügen, an einem aus der Noth des Tages unanfechtbar begründeten Antrag herumzunörgeln; die Bundesgenoffen Spigel- Anarchist Peutert in trauter Seelenumarmung! hat im Punkte der Fufelvergiftung des Volkes das Menschen- schaft, welche er bei diesem edlen Handwerk bisher gefunden, Der Vorhang fann fallen. mögliche geleistet. Wenn es uns nachginge, so würde die bie Norddeutsche Allgemeine Zeitung" und das„ Kleine Völlerei aufs Gründlichste aus der Welt geschafft. Wir Journal", wird ihm hinreichender Lohn, und unseren wollen aber nicht, daß ein ausgehungerter, abgerackerter Lesern, wenn es noch nöthig gewesen sein sollte, Beweis Lohnstlave, der die Folgen ungenügender Ernährung sein, daß die Bourgeoisie aller Schattirungen für eine durch Alkoholgenuß momentan zu beseitigen sucht, hierfür durchgreifende Bekämpfung des Nothstandes nichts a gestraft werden soll, während wohlgenährte Reiche, die kein Redensarten hat. solches Reizmittel brauchen, das Zehnfache an Alkohol zu Denn schaale Rebensarten sind es, wenn die Nord Heute zweiter September- Sedanstag"! sich nehmen können, ohne mit dem Gefeße in Konflikt zu Der Erinnerung an eine Schlacht gewidmet, die uns keinen kommen. Der Cognac, mit dem Fürst Bismarck vor jetzt, nachdem die Grute nahezu beendigt ist, empfiehlt, fer Frieden brachte, die uns keine Freiheit brachte, die uns der 1887 er Angst und Karnevals Wahl seine beaußerhalb unserer Stadt als landwirthschaftliche Arbeiter leine materielle Verbesserung brachte sondern von Allem, rüchtigte Radaurede durchgeistigte", sondern von Allem, rüchtigte Radaurede„ durchgeistigte", hätte ausgereicht, zu verdingen, und ebenso inhaltlose Redensarten macht Herr was für einen gebildeten und charaktervollen Menschen um se chszehn arme Teufel von Proletariern betrunken Richter, wenn er, unter Fälschung der Tendenz des sozial Werth hat, das genaue Gegentheil: Kriegszustand in zu machen, wir sagen: sechszehn- denn genau so viel demokratischen Antrages, den Arbeitern den Rath giebt, Permanenz, den bewaffneten Frieden, die Schraube ohne große Trinkgläser voll des bekannten Getränks wurden da- den Nothstand durch Gründung von Konsumvereinen Ende des Militarismus Korruption, die organisirte mals von Herrn von Bötticher und anderen dienstbeslissenen beseitigen. Ausplünderung des Volkes, Kulturkampf, Sozialistengesez, Bundesrathsmitgliedern dem durstigen" Chef" dargereicht, Die Reminiscenz aus dem Jahre 1848 steht Herrn Geheimbundsprozesse, Denunziantenthum, Spizel- und Lock wie die Zeitungen damals pflichtschuldigst und unter Spigelwirthschaft- kurz die Aera Bismarck, Baare, thänigst vermeldeten. Liberalismus, der die von dem heutigen Führer der frei Puttkamer! Genug. Zum Schluß noch einen Vorschlag, der gewiß sinnigen Partei bekämpften Erdarbeiten anordnete. Und das sollen wir feiern? Wir Sozialdemokraten? radikal" ist. Mögen die Gegner der Trunksucht doch ein Nicht Wohlthaten für die Arbeiter, wie Herr Richter Das arbeitende Volk Deutschlands? Defret vorbereiten, welche das Brennen von Schnaps behauptet, verlangt der sozialdemokratische Antrag, sondern Disraeli spricht in seinem Roman Sybil" von den aus Kartoffeln in ganz Deutschland ver- Arbeit, um die Nothleidenden vor den Wohlthaten ber zwei Nationen", in welche der moderne Klassenstaat zerfällt bietet, und die ganze Schnapspolitik mit Bourgeoisie zu schüßen. gut, wir haben auch in Deutschland zwei Na- sammt dem ganzen Schnapsjunkerthum tionen": die eine, welche dem Krieg, der Korruption, über Bord wirft die sozialdemokratischen Abdem Diebstahl, der Sénechtschaft eine Ende machen will. geordneten werden sicher dafür stimmen. Das verSie feierte ihr Fest am Sonnabend und Sonntag zum sprechen wir. Gedächtniß der Verkämpfer einer neuen, besseren Welt- Und wie viel Hunderttausende von Acker Landes geOrdnung. winnen wir dann für Kornfrüchte! Man rückt aus dem Militärgefängniß aus, und einmal frei kann man leicht seine Haut wechseln! Du trägst ja aber noch Deinen Namen. Deinen Vorgesetzten und mir gegenüber heißt Du Das ist wahr, ich habe ja nicht behauptet, daß ich meinen Namen gewechselt habe. Heraus mit der Sprache! Collard! " Ich hatte einen Bruder, der nach Amerika gegangen ist. Seit zehn Jahren hat er kein Lebenszeichen von fich gegeben; und da gebrauchte ich seine Papiere. Das ist alles. Der General dachte einen Augenblick nach, dann hob er den Kopf und sagte: Vereine? zu ihre Kandide fich die Bac deren nicht man fich no tommen für für das Bür Gewerbegeri gemischte Lift In vier gewe bei den Arb beiter tomm freien verein gegnerischer Berichtigung. In der Politischen Uebersicht, S. 1 zweitlegte Beile muß es statt einigen Tausend vornehmen Familien heißen: einigen Tausend bevorrochteten Familien. ifte aufzuft abend ist S leber Sonntag in Augenzeugen Ginen S bildeten, ha Bwölftaufen elben theil. Die Hauptstr Menge dicht gliedern des Abgeordneter einzelnen Ge Gewertes of die Bäcker man ficht, Kennst Du die Versammlungsorte der geheimen hatte lebhaft den Kopf erhoben; sein Gesicht erschien ruhig und entschlossen, nur seine Lippen bewegte ein kaum bemerk bares nervöses Bittern. Es wird dem General nichts passiven, meine Herren, -unterbrach ihn trocken ber ich gebe Ihnen darauf mein Ehrenw -Garnicht nöthig Und nun wollen wir gehen, Ich habe einige ausgekundschaftet. Weißt Du, wo sich der Bund versammelt, dessen Vorsitzender ein gewisser Deshommes, genannt MarcheSeul, ist? Bei dem Namen Deshommes durchzuckte es Collard. General, der feinen die Sollte der General selbst blindlings in die Schlinge gehen? Er senkte seinen Blick, in dem ein Freudenstrahl aufblizte und antwortete: Marche- Seul und seine Genossen sind in diesem Augenblick an einem nur mir bekannten Ort versammelt. Der General erhob sich. Könntest Du mich hinführen? fragte er. Schultern geworfen hatte. wir haben feine Zeit zu verlieren. Collard hatte sich der Thüre genähert, während der General mit herzlichem Händebruck seinem Ordonnanz Offizier und seinem Freunde Adieu sagte. Eine Minute später befanden sich die beiden Männer auf der Straße. Es war jetzt tiefe, mondscheinlose Nacht. Ein dichter General sagte Collard tiefigen Bol Starte C fiften- Kleberi au tireuliche& Der Bigarren wegte fich Landgut. als 200 He Blatz gefund waren zwei tes Feftzuge Berlin für d wir haben einen heter Grill hübschen Marsch zu machen und wir müssen schnell gehen, wir vor Schluß der Versammlung ankommen -Was würde geschehen, wenn man das, was ich Ja, unter der Bedingung, daß kein Mensch erfährt, Nebel hüllte die Straßenlaternen ein. eben von Dir gehört habe, der Präfektur sofort mit wer diesen Schlupfwinkel verrathen hat. theilte? Ich verspreche es! Schön, folgen Sie mir! -Was geschehen würde? Ja! Sehr einfach, zunächst würde man mich abseßen, dann nach Algier schicken, ich käme wieder vor ein Kriegsgericht und würde wegen Ausbrechens aus dem Gefängnisse fünf Jahre mehr zudiktirt bekommen. 300 Michel und Robert, welche bis dahin schweigend zu gehört hatten, näherten sich lebhaft. Dieser Einfall des Generals, sich Collard anzuvertrauen, erschien ihnen so unvorsichtig, daß sie entschlossen waren, Handbewegung gebot ihnen der General Ruhe. wenn wollen. Schritte. Da die erstatter aber Don beiden S Banz enorme berger'iche. 40-50 000 Urbeijerfache Don „ Es ist folch mä Bewegung e Ohne zu antworten beschleunigte der Angeredete feine Nachdem sie die einsame Brücke passirt hatten, drangen sich seiner Ausführung offen zu widersetzen. Aber mit einer sie in das Labyrinth der eugen. Gaffen ein, welche die Quartiere des Louvre und das Palais Royal durchkreuzen. Die Zugänge Und in dem scharfen, fast harten Tone eines Befehls- der Rue de Beaujolais vermieden sie, weil es dort, wie Um mich zu rächen. Sie haben mich verurtheilen habers, der Gehorsam zu finden gewöhnt ist, fügte er hinzu: Collard auseinandersetzte, Spione gäbe, und nach einer Diese Nacht hast Du mich ermorden wollen. Warum? fehr ab. Ihr anderen bleibt hier und wartet meine Rück- halben Stunde angestrengten Laufens Mein General, gelangten fie Mein General, sagte Collard mit erheuchelter Die Du hattest gestohlen! an den Kreuzungspunkt der Rue Croix des Petits Champ rief Robert, während Michel und der Rue Coquillière. Dort machten sie Halt. Sehr viele Andere haben es gerade so gemacht. Ihre Familie kam für den Schaden auf, und man hat ihnen blos eine bittende Geberde machte erlauben Sie uns wenigstens, die Tressen abgeschnitten. Ihnen in einiger Entfernung zu folgen. Lassen. zu Nein, nein, ich bitte Euch, nicht vom Platze zu weichen. Ehrerbietung Sie sind fast am Ziel, aber ich fann Gie Er betrachtete den Spion mit einem Blicke, der nicht Leute bei Marche- Seul kennen mich nur zu gut, und wenn ihre ausgestellten Wachen mich bemerkten, so wäre Alles Ja, Du warst aber nicht nur ein Spißbube, sondern auch ein schlapper Soldat und schlechter Kamerad. Ich werde allein mit Collard gehen. Deswegen ist man unerbittlich gewesen. Schon gut, das weiß ich Alles selber! schrie Collard zornig, spielen wir offenes Spiel, das wird besser sein; was wollen Sie von mir? Also ich kann Dich unglücklich machen, wenn Du mir aber gehorchst, will ich Dich schonen. Nun, sprechen Sie! zu beschreiben war, und fuhr fort: Ich bin bei ihm sicher aufgehoben, nicht wahr, verloren. Er erklärte dem General das Geheimniß der Bude der Der Agent, der noch ganz bestürzt war infolge des Blumenhändlerin, welches er selbst infolge seiner Entdeckung Collard? Auftrittes, der sich soeben abgespielt hatte, welcher aber in der Nacht eifrigst studirt hatte. sah, daß sein Racheplan über Erwarten gelingen würde, madani( Fortsetzung folgt.) geben. Auch un berfchieden is Befte leitet. bodhzuhalten, einsleben ver abzulenten. Mal ein dero Die Gen Schämt muß wundert habe mehr ist c Sozialist Fefte möglic 10 bes bie bas Solt igent Gie tan ein äßig daß f ellen und ucht mit wed das chen Tes nen räg Denz welche = ge mmt griff am Horrespondensen und Parteinachrichten.. wird den Massen ein meindegesetzes, Abänderung der Städteordnung, Entschädigung und Sommerfrischen von den Anstrengungen in der die sogenannte Gesellschaft sich in den Bädern gewisse Rolle spielt; doch liegt die Sache dennoch etwas tiefer", " jorgen follen, daß auch die indifferenten tassen herangezogen, Federation of Labor anerkannt werde und für diverse Gewerks werden, um fräftig in die Bewegung mit einzutreten. schaften dadurch Nachtheile entstanden seien, auch eine Anzahl Im alten Rom war es üblich, daß man den Plebejern Organisationen sich infolge dessen zurückgezogen hätten. Von der Feste gab. Das niedere Volk verlangte diese Feste panem Majorität wird letteres bestritten und der allgemeinen Depression Die Agitation für die badischen Landtags. Wahlen et circenses( Brot und Spiele). Auch heute noch verspürt zugeschrieben, und bezüglich des ersteren Punktes die Ansicht mt allmålig in Fluß. Dieser Lage ist das Programm, der man in gewiſſen Kreiſen Lust, Voltsfeste zu veranstalten, um die geltend gemacht, daß ein Nachgeben in diesem Puntte der ultramontanen Partei veröffentlicht worden; dasselbe umsonst, sondern läßt sie die Arbeiter hübsch aus der eigenen sozialistische Sache eingetreten, nicht würdig sei; es müſſe int Maffen einzuschläfern. Freilich giebt man ihnen die Spiele nicht Central- Labor- Federation, die bisher in allen Fällen für die enthält eine Unmasse von Versprechungen und Forderungen, um die maſſen nicht mehr verabreicht; man vertheitert es dem Glement in der Arbeiterklasse überall zur Geltung geMe sich diese doppelzüngige Partei späterhin nach theer beaten Tasche bezahlen.( Heiterkeit und lebhafter Beifall.) Auch Brot Gegentheil, dahin gestrebt werden, daß das fortschrittliche Methode herumdrücken kann. Es fordert gerechte Wahlkreis Arbeiter vielmehr durch eine verkehrte Politik in ganz uu- lange, Eintheilung, direkte Wahl, Beseitigung der Amtsverkündiger und verantwortlicher Weise.( Lebhafter Beifall). In letzter Beit hat Spielball da dieselbe sonst auf unabsehbare Zeit der Wahlbeeinflussung durch Beamte, für die Kirche die Freiheit man sogar ein Truntsuchtsgesetz ausgearbeitet, welches bestimmt Führer bleibe. der im Dienste des Kapitals stehenden ber Bewegung, welche ihrem Berufe und dem Geist und Wort it, bie Genüſſe der Maſſen, die ohnehin einen sehr geringen derselben, ist mit dieser Argumentation nicht zufriedengestellt, Die Minorität, resp. vorläufig ein Theil Laut der Staatsverfaffung entspricht; Freiheit für Orden und Standpunkt einnehmen, noch mehr zu schmälern. Natürlich ist sondern meint, daß die sozialistisch gesonnenen Arbeiter in ihren beren Missionsthätigkeit, Freiheit der Kirche auf dem Gebiete dafür gesorgt worden, daß die einschränkenden Bestimmungen respektiven gewerkschaftlichen Organisationen die AufklärungsSt Schulweſens, Antheil des Volkes an der Verwaltung in nur das Bolt und nicht die herrschenden Klassen treffen.( Zeb- arbeit betreiben sollen, die sozialistische Arbeiterpartei als solche Staat und Gemeinde, gerechte Vertheilung der öffentlichen Lasten, haster Beifall.) ( Milderung der Härten des Branntweinsteuergesetzes), gesetzlichen aber in einem gewertschaftlichen Zentralförper nichts zu thun Chut des Naturweins, Neukatajirirung des Rebgeländes, wirt wird zum Beweise für das Nichtvorhandensein des Nothstandes Konditoren und Zuschneider, da der bezügliche Antrag der ersteren Der Nothstand wird dabei gelengnet, und auch dieses Fest habe. G3 haben nun zwei lokale Organisationen, die der amen Arbeiterschuß durch Förderung der Gewerbegerichte und erhalten mijjen. Wie könnte denn ein Nothstand da sein, wenn in der Central- Labor- Federation abgelehnt wurde, eine Konferenz Sonntagsruhe u. f. w. u. f. w.. Die Deutsch freisinnigen Die Arbeiter noch solche geſte feiern fönnen? Reine Beweis- einberufen, auf welcher eine dritte Bentral- Organisation geTi Demokraten versprechen auch, was das Zeug hält: führung ist aber schlechter und böswilliger als diese. Wir stehen gründet werden foll! Zwar ist anzunehmen, daß der Wunsch, Direkte Landtagswahlen, Einfammersystem, Aufhebung aller Vorrechte des grundherrlichen Adels, Revision des Geam Ende der sogenannten„ Saison", der Jahreszeit, zur Federation of Labor" zu gehören, bei der Geschichte eine unschuldig Berurtheilter, Revision des Beamtengesetzes, Herabunde fehung der Eisenbahntarife, unentgeltlichkeit des VolksschulAnstrengungen des Nichts als angenommen wird. In den letzten Jahren haben nämlich thuns erholt, während der Arbeiter, der das ganze die, Anarchisten" ihre Taktik ganz wesentlich geändert, inInterrichts, Aufrechterhaltung der gemischten Schulen. Der Jahr schwer und angeſtrengt gearbeitet hat, nicht in der Lage ist, dem sie den Schwerpunkt" in die gewerkschaftlichen Organilozialistische Wahlaufruf fordert neben Bekanntem: eine Erholungsstätte aufzusuchen, obwohl er es gerade am meisten fationen verlegten; wollten sie doch auch seiner Beit, als die Reffehung des Wahltags auf einen Sonntag, Ginführung des nöthig hätte.( Stürmischer Beifall.) Der Arbeiter erhält keine sozialistische Arbeiterpartei zur Vertretung in der Central- LaborReferendums, confeſſionslose Schulen, unentgeltliche Rechtspflege, die Ferienkolonien des Generals Bogel von Faldenstein einge- derselben vertreten sein, was aber abgelehnt wurde. Wenn Ferien, müßte denn gerade zu mehrwöchentlicher Uebung in Federation zugelassen wurde, ebenfalls als Organisation in Beseitigung der indirekten Steuern und des Oftrois, Abschaffung Klaffenſyſtems auf den Eisenbahnen, Einführung des Zonen- 80gen oder arbeitslos und auf die Straße gesetzt werden.( Er- man nun in Betracht zieht, daß diejenigen Gewerkschaften, welche tavis, Beseitigung des Apotheken- und Schornsteinfeger- Monopols. beitern das Feiern solcher Feste verlibeln, Fefte, bei denen sich labor- Federation vereinigten, durchgehends auf fortschrittlichem Beifallssturm.) Und doch giebt es Leute, die den Ar- sich von der Central- Labor- Union trennten und in der CentralMeiningen sind auf den 22. September auger Sachsen auch schon Wochen vorher gespart hat und Wochen nachher noch Sozialisten bildeten, so drängt sich Ginem von selbst auf, daß bei Die Laudtags Wahlen für das Herzogthum der Arbeiter mit Frau und Kindern amüsirt, für die er aber Boden standen, und daß das anspornende Glement in ihnen die sparen muß, Feste, die schließlich jedoch der ganzen Arbeiter den gegenwärtigen Wirren andere Dinge spielen als vorgeschoben Aus Sachsen. Aus der Reihe unserer Vertreter im Land- familie weniger foften, als dem die Nase rümpfenden Neichen werden. Zudem dominiren die anarchistischen- resp. anarchistisch tage scheiden aus: Kaden, Bebel, Geyer und Stotte- eiein einziges Frühstück. Und der Arbeiter soll sich amüsiren; angehauchten"- Elemente gerade in jenen gewerkschaftlichen bisher unsere Partei durch acht Abgeordnete vertreten war, verderen Delegaten die neue Separation angeregt bleiben noch vier, die Genossen Liebknecht, Coldit, Otto und der halb werden wir uns nicht abhalten lassen, Feste zu feiern und haben. Neuwahlen statt, wovon unsere Partei bis jetzt 24, die freisinnige 9, Hätten wir im Ganzen eine lebendige sozialistische Bewegung, ( Lebhafter Belfail.) so würden derartige Vorkommnisse wohl nicht zu verzeichnen sein. die nationalliberale 8, die konservative 14 mit Kandidaten befest hin von großem Nutzen. Unsere Feste sind aber noch nach einer anderen Richtung Allein es sieht im Allgemeinen recht trübe aus. Die MitgliederDie Gewerkschaften haben zu- zahl der in Brooklyn domizilirenden sozialistischen Gruppe ist lung statt, welche Umstände halber zwei Stunden mit Er In Roßwein fand am 2. Aug. eine öffentliche Versamm- sie sollen aber auch Bildung und Aufklärung in die Massen 1100 Abonnenten, so daß ein regelmäßiges startes Defizit, zu In Roßwein fand am 2. Aug. eine öffentliche Versamm nächst den Zweck, die materielle Lage des Arbeiters zu verbessern, noch keine 2000, und deren Organ, der Sozialist" hat. tragen, damit der sozialistische Staat einmal auf den Schultern decken ist und immer wieder die Frage auftaucht, das Blatt aweiten nicht angemeldeten Versammlung wegen Abhaltung einer ist deshalb nöthig, daß fie alle Arbeiter unspannt. Gin ſolches an der Partei am flärtſten war, zählte diefelbe ca. 4000 whit der Arbeiter ruhen kann. Quoß behr ist diese Aufgabe, es eingehen zu lassen. Im Jahre 1886, als die Betheiligung Polizeibehörde Fest ist die beste Propaganda. Der vorjährige Festredner war glieder und das Organ 2700 Abonnenten. Das englische Blatt bezahlen! Natürlich ist gegen diese merkwürdige noch in der Lage darauf hinweisen zu müssen, daß die Inter-" The People" will ebenso wenig vorwärts, wie seine Vorgänger, Berurtheilung Berufung eingelegt worden,& nationalität gepflegt werden müsse. Jetzt hat der Brüsseler man hatte geglaubt, endlich einmal bei den englisch sprechenden Roburg. Auch hier fand am 27. Juli in Sachen Korn- Rongreß den Weg dazu geebnet. Freilich walten große Arbeitern Eingang zu finden, allein es scheint auch dazu die fölle eine Wolksversammlung flatt; biefelbe that der Schwierigkeiten dabei ob, es ist ja schon schwer, aus den lokalen Beit noch nicht gekommen. So muß also auch dieses neue UnterBersonen besucht und nahm nach einem Referate des Stadtverordneten, Arbeiter Das Roalitionsrecht vertümmern. Doch beffenungeachtet halten werden; doch geschieht dies nicht in genügender Weiſe, ſo Verbänden in größere herauszutreten, da die Landesgesetze dem nehmen von den sozialistischen deutschen Arbeitern aufrecht erGenossen Wehder aus Sonneberg, die Protestresolution gleich schreitet die gewerkschaftliche Bewegung zielbewußt und sicher daß mit Unterbilanz gearbeitet wird. Úm das bisher aufgelaufene über er htete ht eits rung ein und nen eber wäre. iheit ben 31 Ant ein tung wetens Ver tbar ffen den, balt. falls an. bierzig * * denn so entschied die vor. Hat auch das letzte Jahr Schlappen bei Streits gebracht, Defizit zu decken, ist ein großes Sängerfest in Anregung gebracht Königsberg i. Pr., 1. September. Hier finden jetzt die so haben uns diese nur gelehrt, wie wir in Zukunft handeln worden, an dem sich sämmtliche Arbeiter- Gesangvereine von ahlen zu dem neu errichteten Gewerbegericht statt. müſſent. Die gewerkschaftliche Tattik muß geändert, am Prinzip New- York und Umgebung betheiligen werden. Gestern hatten die Arbeitgeber ihre 40 Beisiger zu ernennen; bänden des Unternehmerthums müssen wir große Gegen- Chicago mar, später aber nach Cincinnati verlegt wurde, steht darf jedoch nicht gerüttelt werden. Den übermächtigen Ver- Mit der anderen sozialistischen Gruppe, deren Sitz erst in lebhaftes Interesse hierfür bekundeten jedoch nur die Bäder Verbände entgegensetzen. Jnnungsmeister, welche 62 Mann stark zur Wahlurne Die Gewerkschaften haben fich es nicht minder trübe aus. Die deutsche und englische Seftion anzuschließen, die nicht in leyterem Orte haben sich infolge von Differenzen mit der bie Kandidaten durchbrachten. Somit haben wir in Königsberg tigen Gesellschaft von Grund aus herbeiführen will, und das zu bestehen als selbständige sozialistische Lokalorganisationen weiter. blos bessere Löhne, sondern eine Umgestaltung der heu- Grekutivbehörde von der Gesammtorganisation losgesagt und gesagt, angesichts der hohen Brotpreise, infolge erreichen sucht, was der nicht sozialistische Dichter Heinrich Heine Gleiche Fälle sind übrigens auch schon in früherer Zeit vornicht mehr so viel Brot gebacken wird, sei es gut, wenn schon vor beinahe fünfzig Jahren gesungen hat: gekommen. Sie sind eben ein Zeichen, daß hier die ganze sozialistische Bewegung sehr lendenlahm ist. Dabei ist aber nicht zu übersehen, daß die sozialistischen Ideen trotzdem immer weiteren Eingang finden. Irgend welche Umstände werden vielleicht gänzlich unerwartet eine Wendung bringen! fich die Ackermeister als Beisige r., Vielleicht haben deren leine eren veis eine als Forb Perlin fich weiter Berr zial iebt, . สิน Derrn cliche frei chter dern ber 5. 1 men iften. Wir wollen auf Erden glücklich sein Und wollen nicht mehr darben, Verschlemmen soll nicht der faule Baut Was fleißige Hände erwarben." man sich noch einen Nebenerwerb sichere, denn die Beisitzer be-| tommen für die Sigung drei Mart. Charakteristisch ist die Sache für das Bürgerthum, welches sich um das Zustandekommen des Gewerbegerichts wenig gekümmert hat und nicht einmal eine gemischte Liste zusammenbrachte. Während die Arbeiter vom Magistrat Tuenve find vielleicht hier, die noch nicht klar wissen, was fie woller. Ich möchte rathen, das Fest nicht nur dem Berbeiter tommt voraussichtlich nur eine Liste in Betracht, die der über unsere Zwecke und Ziele zu diskutiren. Dann erst ist das bei den Arbeitgebern unterlassen. Bezüglich der Mahler de gnügen zu widmen, sondern auch mit den weniger Aufgeklärten freien vereinigten Gewerkschaften; bis jetzt ist wenigstens von Fest voll berechtigt und Niemanden braucht es zu gegnerischer Seite noch kein Versuch gemacht worden, eine andre menn ein Bourgeois darüber die Achseln zuckt. abend ist Schluß der Wahl. te aufzustellen. Heut wählen die Metallarbeiter und Sonn Lifte fümmern, Dermischtes. Das arbeitende Volt Bremens hat in seinem Aufmarsch wohl auch dem verstocktesten Gegner flargemacht, daß es eine große Sache ist, für die wir kämpfen. Gedenken wir dabei des Mannes, deſſen Todestag wir morgen feiern- Laffalles, der den GrundLassen Sie mich schließen mit dem Dichterwort: it Es giebt feinen anderen Kampf, denn Arbeit, Keinen anderen Schild, denn das Recht, a'ksias 3 achter der Nacht! Der frühere Nachtwächter Heinrich Magdeburg, 31. August. Ein zuverlässiger Schröder zu Sudenburg wurde Tage von der hiesigen Landgerichtsstraffammer wegen Verbrechens im Amte aus§ 146 Sonntag in Bremen gefeiert wurde, wird uns von einem stein zu unserer heutigen großen Bewegung mit gelegt hat. R.-St.-G.-B. und Kuppelei zu 1/2 Jahren Gefängniß und Augenzeugen geschrieben: Ueber das großartige Gewerkschaftsfest, welches am bildeten, hat die gute Stadt Bremen gewiß noch nicht gesehen. Ginen Festzug, wie ihn die Gewerkschaften am Sonntagm Zwölftausend Arbeiter und 32 Mufitkapellen nahmen an demIn Keine andere Wasse, denn Intelligenz, Kein anderes Banner, denn Zwilisation." diesem Zeichen wollen wir in 5 Jahren Ehrverlust verurtheilt. Gumbinnen, 2. September. Bei einem Hausbrande in Lözzen tamen drei Kinder in den Flammen um. In Bauchröden bei Gerstungen wurde einem Gastwirthe die Hauptstraßen der Stadt, in denen eine vieltausendköpfige werden wir siegen. Hoffen wir, daß das heutige Fest ein Bau- zur Abhaltung einer öffentlichen Tanzbelustigung versagt. Menge dichtes Spalier bildete. Der Zug wurde von den Mit stein wird zum Neubau der sozialistischen Gesellschaft.( Endloser gliedern des sozialdemokratischen Vereins, unter ihnen Reichstags Fabel und Beifall.) Abgeordneter Julius Bruhns, eröffnet; es folgten dann die Paris, 2. September. Gestern fanden im Gebiete der französischen Eisenbahnen 33ugentgleisungen auf der Linie einzelnen Gewerkschaften, alle hübsch ausgestattete Embleme ihres und hielt eine begeisterte und Begeisterung erweckende Ansprache, der ersteren wurden 2 Personen, 1 Heizer und 1 Bremser, ge Sierauf bestieg Manfred Wittich aus Leipzig die Tribüne St. Juste Cambray, in Aubreville und in Marseille statt. Bei Gewerkes oder Handwerks mit sich führend. Die Gärtner mit in der er besonders auf die Nothwendigkeit hinwies, die Frauen tödtet. tiefigen Bouquets, die Tabatarbeiter mit einer Riesenzigarre, und die Jugend in die sozialistische Bewegung hineinzuziehen. 1. ruhig mert even, ber die ehen, Ser anz nute e. chter einen ебен, men feine ngen tiere änge wie einer fie mps elter Sie Die ber die Bäcker mit einer Bretzel von folossalem Umfange u. f. w. Auch seinen Worten folgte jubelnder Beifall. Ebenso endete im Komitat Neutra ist fast gänzlich niedergebrannt; fiften- Kleberinnen, der Frauenverein und die Tabatarbeiterinnen; der Frauen. man sieht, auch die Arbeiterinnen- Organisationen machen in Bremen erfreuliche Fortschritte. Sehr zahlreich waren die Korporationen weiten Platz und gaben sich bis zur späten Abendstunde dem heute infolge s chlagender Wetter eine Explosion statt. toegte fich nach dem 26 Morgen großen Festplatz bei Poppe's Bigarrenmacher und der Tischler vertreten. Der Festzug be- fröhlichsten Bergnügen hin. Landgut. Hier war eine wahre Budenstadt aufgeschlagen, mehr Starte Gruppen bildeten im Zuge der Fachverein der Bigarren Frau Ihrer ihre Festrede unter jubelndem Applaus, namentlich 110 Familien sind, obdachlos. waren bes zwei Festzuges 3 " * als 200 Heftaurations, Schau- und Würfelbuden hatten hier arbeiter- Zeitung Blatz gefunden. Eine große Wiese war freigelassen worden, bier 30. September e ingehen, wird von der Redaktion dieses Rache erschossen worden sein, weil er in der Aufregung heter Rednertribünen errichtet, von welchen nach Eintreffen auf dem Festplate Frau Emma Ihrer aus * Bristol. In einer Kohlengrube bei Bedminster fand Eine erhebliche Anzahl Bergleute sind ums Leben gekommen. New- York, 2. September. Nach einem Gerücht, welches Pirmasens. Die Nachricht der Bourgeoispresse, die Berg allerdings noch der Bestätigung bedarf, soll Balmaceda Schlägel und Eisen", werde mit auf seiner Flucht durch einen aus Blattes als Produkt eines Lügners erklärt. wegen der durch ein Schneegestöber verlangsamten Reise denBerlin für die anwesenden Frauen und Mädchen und Abgeordfelben geschlagen hätte. Zwei Regimenter der Regierungs Aus Schlesien. Am Sonnabend wurde in Langen- truppen, welche von Coquimbo nach Talcahuano verlegt waren, Grillenberger für die Männer die Festreden hielten. biel an die Nummer 66 des„ Proletarier aus dem Gulengebirge" revoltirten, als sie die Nachricht von der Niederlage Balmaceda's Da die Neden gleichzeitig gehalten wurden, unser Bericht wegen des Heine'schen Weberliedes", das in derselben abgedruckt erfuhren, nud tödteten ihre sämmtlichen Offiziere. Alle Bande erstatter aber sich nicht zertheilen konnte, so fonnte er nur eine war, beschlagnahmt. Der verantwortliche Redakteur ist schon der militärischen Ordnung lösten sich; unterstützt von etwa von beiden Reden zu Papier bringen und wählte die Grillen zur Vernehmung nach Reichenbach geladen worden. 4000 Kohlenarbeitern setzten sich die Soldaten in den Besitz der berger'sche. Grillenberger führte unter dem tosenden Beifall der In Breslau ist die Nummer 198 der„ Volkswacht" eben- Stadt und begingen dort die gröbsten Ausschreitungen. Häuser auf dem Festplate waren wohl falls beschlagnahmt worden, und zwar wegen des Artikels Brot- und Verkaufsläden wurden geplündert und in Brand gesteckt. etwa folgendes aus: zoll". Die Kriminalpolizei erschien in der Druckerei der Volks- Meldungen aus Santiago besagen, daß Balmaceda am die wacht" um Erhebungen darüber anzustellen, welche Personen an 18. August 42 Studenten erschießen ließ. Dieselben waren beder technischen Herstellung des in Nummer 198 der Volkswacht" schuldigt, zu haben, um eine Banz enormen Menschenmenge 40-50 000 Personen anwesend geben. Es ist ein eigenartiges Gefühl, das den Kämpfer für " " Arbeisersache, der hier zu sprechen berufen ist, beseelt. Gin Festzug inkriminirten Artikels Brotzoll" thätig gewesen seien. Es werden Eisenbahnbrücke in die Luft zu sprengen und dadurch die Don folch mächtiger Ausdehnung muß doch den Gegnern unserer demnach vielleicht nicht nur der Verfasser des Artikels, sowie der Bewegungen der Regierungstruppen zu verhindern. Bewegung einen Begriff von der Größe und Tiefe unserer Jden Redakteur des politischen Theils, sondern auch Seher, Korrektor, von diesen Studenten waren weniger als 18 Jahre alt; Metteur und Drucker voraussichtlich sich wegen Verlegung des Auch unsere Gegner veranstalten häufig Feste und doch wie§ 95 des R.-Str.-G. zu verantworten haben. berfchieden ist die Zendenz, welche sie bei Veranstaltung solcher Neuer Kours. Befte leitet. Wir feiern unsere Feste, um das Solidaritätsgefühl bodhzuhalten, die Gegner verfolgen den Zweck, das Bolf im Verwacht" in diesem Monat in Berlin in Aussicht. Zwei vermeint wenige Hinrichtungen stattgefunden. Ein ,, Anarchistenprozeß steht nach der Schwäb. Tag einsleben versumpfen zu lassen und von seinen wahren Interessen liche Anarchisten sind aus Stuttgart, wo sie seit Monaten in balmacedistischen Familien sind geflohen, die zurückgebliebenen be abzulenten. Das ist der große Unterschied. venn Alles ber fung Fefte Untersuchungshaft saßen, nach Berlin überführt worden. An Die Gewerkschaften Bremens haben jetzt schon das zweite geklagt sind im Ganzen 2 resp. 3 Personen von Stuttgart, 2 von Mal ein derartig schönes und wahres Volksfest arrangirt. Ve Konstanz, 2 von Frankfurt, 1 von Berlin. schämt muß ich sagen, in feiner anderen Stadt sind solche möglich. Auch hier werden sich unsere Gegner baß geNew- York, 14. August. Ich berichtete schon vor einigen einer davon wurde gepeitscht, bis er das Komplott eingestand. Die von den Kongressisten in Santiago angestellten gerichtlichen Untersuchungen gegen die wegen Uebertretungen angeschuldigten Balmacedisten sind bisher wenig zahlreich; auch haben nur Die hervorragenderen finden sich in größter Nothlage. Die Wahlen finden innerhalb dieſes Monats statt. In Santiago und Valparaiso ist die Ruhe hergestellt; die Geschäfte nehmen ihre Thätigkeit wieder auf. Da sich die Unmöglichkeit herausgestellt hat, alle in den letzten Kämpfen Gefallenen zu begraben, ist beschlossen worden, die Leichname zu wundert haben, daß so etwas überhaupt zu Stande tam. Üm Wochen, daß sich in der hiesigen Gentral- Labor- Federation givei verbrennen. Die Krankenhäuser sind überfüllt. Die anwesenden. so mehr ist anguerkennen, daß die Bremer noch unter dem Drucke Gruppen gebildet hätten, von denen die kleinere gegen die Vera ausländischen Wundärzte haben Ambulanzkorps organisirt; auf bes Sozialistengesezes solche Feste feiern fonnten, solche Feste, tretung der soz. Arbeiterpartei in der Federation opponirt, weil diese Weise hofft man, die Ueberzahl der Verwundeten in Pflege Theater. Donnerstag, 3. September. Opernhaus. Martha. Schauspielhaus. Der neue Herr. F Bildhauer! Sonntag, den 6. September, Abends 8 Uhr: Leffing- Theater. Falsche Seitige. Deffentliche Versammlung der Bildhauer und deren Angehörige Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Die Fledermaus. Wallner- Theater. Ihre Familie. Cavalleria Berolina. Berliner Theater, besitzer. Thomas- Theater. Hinnel. in den Armin- Hallen, Sommandantenstr. 20. Tagesordnung wird in der Sonntags- Nummer des Vorwärts" bekannt Der Hütten gemacht. Zu dieser Versammlung sind auch Gäste eingeladen. Im siebenten Ostend- Theater. Die Räuber. Residenz- Theater. Frou- Frou. Bellealliance- Theater. Deutschland zur See. Adolph Ernst Theater. große Prophet. JungDer Gebrüder Richter's Variété. Spezialitäten- Vorstellung. Theater der Reichshallen. Spezialitäten Vorstellung. 117/20 Große öffentliche Die Kommission. Hausdiener- Versammlung am Freitag, den 4. September, Abends 82 Uhr, in Feuerstein's Salon, Alte Jakob- Straße Nr. 75. Tagesordnung: Ueber die Hindernisse, welche der Hausdienerbewegung entgegen stehen, und wie solche zu beseitigen sind. Referent: Stadtverordneter Heindorf. Diskussion und Verschiedenes. Sämmtliche Vorstände der bestehenden Hausdiener Vereinigungen sind hiermit eingeladen. [ 1304b] Der Vertrauensmann. Winter- Garten. Spezialitäten- Box Verein der Kurbelstepper, Stepperinnen und verwandten Berufsgenossen. stellung. Konkordia- Palast- Theater. Spezialitäten- Vorstellung... Kaufmann's Variété. SpezialitätenVorstellung. Eiskeller. Theater und SpezialitätenVorstellung. Gratweil'sche Bierhallen. Kommandantenstr. 77-79. Heute sowie täglich: Auftreten der Hamburger Gaudebrüder Konzert und Roupletsänger. Anfang Wochentags 71/2 Uhr, Sonntags 6 Uhr. Entree: Wochentags 10 P., Sonntags 25 Pf. Empfehle meinen berühmten Mittagstisch à la Duval. 3 Regelbahnen 6 Billards, 2 Säle. 1169L Etablissement Buggenhagen am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion A. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. Spezial- Ausschant von Pazenhofer Export- Bier, Seidel 15 Pf. 641 F. Müller. PassagePanopticum und SpezialitätenTheater. Entree 50 Pfg. Geöffnet von 10-10 Uhr. Castan's Panopticum. Jetzt: Friedrichstr. 165, Ecke Behrenstrasse. Neu: Hamilton- Theater Originell! Ueberraschend! Geöffn. v. 9 Uhr früh bis 10 Uhr Abends. Entree 50 Pf. Kinder 25 Pf. Sonnabend, den 5. September, im Lofale ,, Königsbank", Große Frankfurterstraße 117: verbunden mit bestehend aus 1. Stiftungsfest Bannerweihe Konzert, Gesangsvorträgen und grossem Ball, unter gütiger Mitwirkung des Gesangvereins ,, Kornblume." ( Mitglied des Arbeiter- Sängerbundes.) Um 10% Uhr: Entfaltung und Weihe des Vereinsbanners. Dann: Feftrede, gehalten von Herrn Henning. Während der Kaffeepause: Auftreten verschiedener Spezialitäten. Es ladet alle Freunde und Gönner des Vereins freundlichst ein Das Vergnügungskomitee. Herren Billets( inkl. Tanz) 50 Pf. Damen- Billets 30 Pf. Billets sind im Restaurant Bolzmann, Andreasstraße 26; im Restaurant straße 55, zu haben. Wollschläger, Blumenstr. 78, und beim Restaurateur Herrn Sturm, BlumenVerlag des ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt Berlin SW., Beuthstraße 2. 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J. an Unterzeichneten schriftlich erfolgen, Kinderwagell. andernfalls betrachtet sich die Liquidationskommiffion nach Ablauf dieser Frist für aufgelöst. 1305b Berlin, den 3. September 1891. J. A.: Louis Schädlich, Lithograph, N. Schönhauser- Allee 29. Steppdecken!! größte Auswahl!! am billigsten in Emil Lefèvres Fabrik, Sofen, Knabenanzüge, Arbeitsfachen Wilh. Pahr, Elifabethkirchstr. 16. 1 Nähmaschine( Ringsch.) zu vert Wrangelstr. 65 p. I. 1802b Schlafft. für 2 H. bei Obst, Culm straße 6, Hf. geradezu. Arbeitsmarkt. 1818b Für Cigarrengeschäft, Fil. im N Gefl Berlin, Oranienstr. 158.[ 1145L Verkäufer gesucht. Dasselbe ist ver 1 Rosten Schlafdeden mit kleinen reinw. Flecken Stück 4, 6, 8 und 10 Mart. Werth das Doppelte!! Illustr. Preisliste gratis u. franko. fäuflich bei kleiner Anzahlung. Offert. unt. V. K. an d. Exp. d. Bl. erb Marmor- u. Granitschleifer verlangt Kl. Hamburgerstr. 20. 58/69 Drechsler auf Celluloidgriffe ver langt A. 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" in unsere großstädtischen Lebensverhältnisse gewähren, unbeachtet Während letzteres sich im inneren Lokale zutrug, nahm das bleiben würden, etwas sorgfältiger zu registriren. Fest, welches sich bis spät in die Nacht hinein ausdehnte, seinen Auch das Gedächtniß eines sozialdemokratischen Mitten im Geheimrathsviertel, vor dem Hause Magdeburger- programmmäßigen Verlauf und werden die Theilnehmer ein Todten ungehindert zu ehren, ist in dem nach der gestraße 21, stürzte am Donnerstag ein anständig gekleideter Mann freundliches Andenken an die Lassalleseier in Pankow mit nach hauptung der Regierungsleute, freien, humanistischenplößlich bewußtlos zuſammen. Von Hausbewohnern wurde etwas Sause genommen haben. Deutschland nicht überall möglich- troydem der Todte der fehr des Bewußtseins die alte Geschichte erzählte. Nach langer den 6. September, Nachmittags 2 Uhr, in der herbeigeholt und dem Manne eingeflößt, der nach Wieder- Von hier ist noch zu melden, daß am nächsten Sonntag, Nationalist" Lassalle gewefen. Die Bielefelder Sozialdemokraten wollten ihren Lassalle- Ausflug in das schön bewaldete Krankheit aus dem Krankenhause entlassen, war er schwach und außerordentlichen Versammlung des Lese- und Bügelland machen, das mit dem allgemeinen Namen der Ochsen hätte ihn nach seiner Erzählung mehrmals wegen feines arbeitsunfähig mehrere Tage herumgewantt. Selbst die Polizei Diskutirvereins Proletarier" in Grosjeans berg bezeichnet wird; wie in früheren Jahren, so wollten sie auch mitleid erregenden Zustandes laufen lassen, als er beim Betteln Genoffe Dr. üt genau über den internationalen Elysium", Nieder- Schönhausen, Lindenstr. 25, in diesem Jahre auf dem dort frei gelegenen Plage des Kolon Meier zu Ollerdiſſen eine gesellige Zusammenkunft veranstalten, ertappt wurde. Arbeiterkongreß zu Brüssel Bericht erstatten wird und namentlich die mitgenommenen Fouragewagen daselbst Ausstellung trotzdem sie für die äußerlichen Erscheinungen des großstädtischen Ueber derlei„ Unfälle" bringt der Polizeibericht fein Wort, sind zu dieser Versammlung Gäste willkommen. nehmen lassen. Jedoch mußte von diesem Plane Abstand genommen Lebens doch in der That wichtiger find, als mancher kleine Unfall werden, weil der genannte Besitzer des Plates das Betreten Die Freie Volksbühne veranstaltet am nächsten Sonntag, und die Benuzung desselben zu dem angegebenen Zwecke uns unter- auf der Pferdebahn und dergleichen, welche sämmtlich mit größter den 6. September, Nachmittags 2/2 Uhr, zur Feier ihres aste. Der Feſtausschuß miethete nun ein in der Nähe gelegenes Genauigkeit registrirt werden. einjährigen Bestehens eine einmalige außerordentliche Stoppelfeld und ertheilte den Wirthen, denen der Ausschuß die Aufführung des Gerhart Hauptmann'schen Dramas Lieferung von Speisen und Getränken übertragen hatte, Anweisung, Nelke" auf Grund des Vereinsgesetzes polizeilich geschlossen glieder aller drei Abtheilungen. In Schöneberg ist der Arbeiter Gesangverein, Ro the Vor Sonnenaufgang" und zwar für sämmtliche Mitauf demselben ihre Ausstellung zu nehmen. Die Theilnehmer des worden. Und das kam folgendermaßen: Der genannte Verein Herr Regisseur Cord Hachmann vor seinem Abschiede nach Zu dieser Vorstellung, welche Ausfluges follten hier leibliche Erquickung finden und sich feierte am vorlegten Sonntag, den 23. August, sein diesjähriges Amerika noch zu inszentren unternommen hat, werden die Billets daneben in den schönen Wandelgängen des den größten Theil Sommerfest. Der Garten war hübsch mit Fähnchen und bunten ausnahmsweise nicht vor der Vorstellung aus der Urne gezogen, des Ochsenberges bedeckenden Stadtwaldes mit den Ihrigen er- Lampions dekorirt und vom Himmel lachte die liebe Gonne fondern vorher, im Laufe der Woche an verschiedenen Stellen gehen. So war alles vorbereitet, und da auch der Wettergott hernieder; das Fest wurde vom schönsten Wetter begünstigt. verkauft. Insbesondere sind die theueren Pläge im Preise von dem Fest günstig war, so konnten die ungezählten Tausende, Petrus, der Wolfenschieber, kümmerte sich offenbar wenig um den 2 M. bis 1 M. in der Buchhandlung von Lazarus in der welche am Sonntag von 3/2 Uhr Nachmittags ab mit ihren Herrn Pfarrer und den ebenso hochwürdigen Herrn Küster, die Friedrichstraße 66 bis Sonnabend Abend zu haben. Frauen und Kindern, einer kleinen Völkerwanderung gleich, nach da Beide in ihren frommen Herzen einen Regen von Kiesel- Ein jedes Mitglied ist berechtigt, für seine Angehörigen bis von Ditfurth der anstrengenden Beschäftigung obgelegen, durch war das Lokal bis auf den letzten Platz gefüllt. zut. Schon um fünf Uhr schobenes Sommerfest am Sonntag, den 13. September, im dem ein Doch das Fest hatte noch sein Was Menschenhände konnten, worden und Alles der Dornberger Chauffee zu sich ergoffen, einer fröhlichen Ersteinen auf die bösen sozialdemokratischen Sangesbrüder herab- drei Billets zu entnehmen. holung entgegensehen. Aber schon vom frühen Morgen ab hatte gewünscht hatten. Das Wetter blieb, wie gesagt, troß dieser eine wohl an 40 Mann starte aus dem ganzen Re- ausgesprochenen Hoffnung schön und von zwei Uhr Nach- Der Arbeiter- Bildungsverein für Mariendorf und gierungsbezirk Minden zusammen gerufene mittags ab pilgerfen Hunderte von Genossen mit ihren umgegend beabsichtigt sein durch Umstände mancherlei Art verPolizeimannschaft unter der Oberleitung des Landraths Familien der Schloßbrauerei Berhaue und andere militärische Vorberei Gesangs- und Musikaufführungen wurden sehr beifällig ent- zu begehen. das Lokal bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Lokal des Herrn Karl Haat, Schwarzer Adler",( Mariendorf), Da nun seit Inaussichtnahme des Festes schon tungen alle Zugänge zu dem Stadtwald ab- gegengenommen. Auch für die Lust der Jugend war gesorgt ca. 2 Monate verflossen sind, so hat der Vorſtand zur Gentige busperren. Als unsere Bielefelder Genossen auf der Dorn- Burch eine große Fackelpolonaise unter Voranmarsch der Kapelle. Zeit gehabt, für ein in jeder Hinsicht reichhaltiges Programan borger Chauffee anrückten und von dieser in das Holz einbiegen Jedes Kind erhielt dazu eine Stocklaterne und mit wahrem Hoch- Sorge tragen zu können: Es werden Voltsveluftigungen für wollten, sahen sie sich durch einen mit Doppelposten besetzten gefühl zogen die Kleinen durch den Garten. Alles verlief in Damen, Herren und Kinder in reichhaltigstem Maße stattfinden. Berhau aufgehalten und an dem Betreten des Waldes gehindert, bester Ruhe und Ordnung und die ſtart aufgebotene Gendarmerie Im Garten findet Konzert und im reichdekorirten Saale Tanz öffentlicher Weg führt und der von hatte nichts weiter zu thun, als dem Feſte müßig zuzuschauen. ſtatt. Auch mit Spezialitäten allerersten Ranges ist der uffentlichen Promenadenanlagen durchzogen ist. Aber hier- Bis 11 Uhr Abends, wie es die hochwohllöbliche Polizei wünschte, Borstand in Verbindung getreten und werden dieselben bit noch nicht genug, ließ der Landrath mit Gewalt blieben die Genossen bei Gesang, und Tanz vereint; dann ver- das Fest verschönern und zur Unterhaltung beitragen helfen. die Pächter des erwähnten Stoppelfeldes von ließen die 6000 Menschen in aller Ruhe den Garten und zogen wird auch noch gethan werden, um das„ Sommerfest" zu einem diefem ihrem Eigenthum hinabtreiben und den häuslichen Penaten zu. durch seine Gendarmen das Abpacken Fouragewagen verhindern. der Nachspiel. Am Montag Morgen wurden sämmtliche Kinder von wahren Volts fefte zu gestalten. Möge Gott Pluvius uns ein hatte ein großes Transparentbild Ferdinand Lassalle's herſtellen und die mehrerer Schulfinder antwortete freubig na Major Denk gezeigt hat, als ihm die abermalige Anmeldung des Der Fest- Ausschuß ihren Lehrern befragt, ob Sommerfeste beigewohnt hätten so freundliches Gesicht zeigen, wie es unser Herr Amtsvorsteher lassen, um auf dem Erholungsplaße eine der Bedeutung des Diese Thatsache unß„ Oben sehr verschnupft haben. Schon am Feſtes übermittelt wurde. Er hatte auch alle Veranlassung dazu, Lages entsprechende Gruppe aufzubauen, die durch unsere Fahnen Freitas varauf, am 28. Auguſt ,, wurde der Gesangverein Rothe lich sehr zu freuen(?), da wir seinem uns immer wohlgeschmückt und von wo aus am Abend der Rückweg mit dem Welke auf Grund des§ 8 des Vereinsgesetzes bis auf Weiteres meinenden Rathe nachgekommen sind:„ Daß in jedem Lokale von parentbild von dem Handwerker, dem dessen Anfertigung über- gelistelt haben, denn man höre, die Polizeibehörde von Schöne- nur nicht bei Schensch, welches uns damals nur( jetzt, wie tragen war, auf den hierfür angewiesenen Platz gebracht werden berg nimmt an, daß der Verein ein politischer und mit anderen die Leser bereits wissen, nicht mehr) zur Verfügung stand. Transparent nannte und in dem er vielleicht einen hoch kann nur darin gesehen worden sein, daß der Verein Rothe Winter arbeitslos gewordenen Mitglieder bestimmt. gefährlichen Inhalt vermuthete, mit Beschlag belegen und in ſein Nelke von anderen Gesangvereinen unterſtüßt wurde, die mit Nähere die Inferate und bei bekannten Genossen ausgelegten polizeiliches Hauptquartier abführen. Vergeblich proteſtirte hier- ihren Stimmen die Gesangsvorträge beim Feſte verstärken und Plakate. Um recht zahlreiche Betheiligung ersucht der Vorſtand. gegen der betreffende Handwerker, indem er den Landrath verschönern geholfen hatten. Warum der Verein für politisch darauf aufmerksara machte, er folle doch wenigstens mit dem erklärt wird, ist völlig unerfindlich, es müßte denn die Ortspolizei Friedenau eine Lassallefeier für Steglitz und Friedenau statt. Friedenau. Sonntag, den 30. August, fand im Kurhaus in Konfisziren so lange warten, bis das Transparent dem Fest: das Hoch, welches der Vorsigende auf die anwesenden Gäste und Der Garten und der Saal waren reich mit rothen Fahnen, mit Ausschuß abgeliefert sei, denn sonst würde letterer ihm, dem den guten Fortgang des Festes ausbrachte, als politischen Bor. Lassalle- Büsten und Bildern geschmückt. Der Garten war so geHandwerker, natürlich nichts für sein Wert betrag angesehen haben. Eine Beschwerde ist natürlich sofort er drückt voll Menschen, daß man kaum durchkommen konnte. Geahlen. Das mochte sich auch wohl der Landrath späterhin hoben worden. Das Verbot hat folgenden Wortlaut: selbst gesagt haben; denn er ließ dem Handwerker nach Verlauf Der Männergesang- Verein Rothe Nelle", der sich im Juni fang und Mufit folgten einander abwechselnd und nach 6 Uhr yon etwa einer Stunde bestellen, er könne sich sein Trans- d3. s. hierselbst gebildet hat uno. 3. 14 Mitglieder zählt, hat hielt Genosse Roland die mit Beifall aufgenommene Festrede, parent jetzt wieder holen. Doch verzichtete dieser hierauf mit dem am Sonntag, den 23. August 1891, in der Schloßbrauerei hier Kämpfer für die Arbeiterfache schilderte und zum Schluß die worin er Lassalle namentlich als Organisator und feurigen Bemerken, jetzt nehme ihm der Festausschuß wahrscheinlich das selbst ein großes Sommerfest veranstaltet. Im sozialdemokratischen Versammlung zu einem dreifachen Hoch auf Ferd. Lassalle, dem Transparent nicht mehr ab, da er verpflichtet gewesen wäre, das Vorwärts, Berliner Boltsblatt", u. A. in der Nummer vom felbe bis 3 Uhr abzuliefern. Außer diesem Transparent ließ der 23. d. M. macht das Komitee bekannt, daß die Mitwirkung von Aufforderung die Festgenossen in stürmischer Weise nachkamen. Organisator der deutschen Arbeiterbewegung, aufforderte; welcher Landrath von Ditfurth noch zwei rothe Fahnen ton 20 Gefangvereinen: Hoffnung"," Phönix"," Harmonie"," Ver- Später wurde getanzt, und das Fest verlief in bester Ordnung Lisziren, welche Parteigenossen aus Schildesche und aus wärts Gemüthlichten" Butuúft"" Rövegberg".„ Osmaa, Gadderbaum zu dem Ausflug mitgenommen hatten. Aber auch" Grüne" Giche"," Zorbeertrang"," Sangesluit"," Baldkapelle", ohne jeden Mißklang. an diefen Siegestrophäen scheint der Landrath auf die Dauer" Trener Bund", sämmtlich vom Arbeiter- Sängerbund, stattfindet feine Freude gefunden zu haben, wenn es nämlich, wie uns und werden alle Freunde und Genossen eingeladen. Erntefeste werden jetzt überall gefeiert, wohl nirgends aber erzählt wurde, auf Wahrheit beruht, daß an den Besitzer der haben dieselben solch einen volksthümlichen Anstrich, als in der Aus dem Ganzen ergiebt sich, und zwar um so mehr, als über 3000 Lauben zählenden Budenstadt zwischen der Landsdieser Fahnen späterhin die Aufforderung gestellt wie notorisch in dem vollständig mit sozialdemokratischen Fahnen berger und Petersburger Straße. Bekanntlich nennt man diese ift, er möchte sich sein Gigenthum nur wieder holen. Derselbe ausgestatteten Lokal seitens eines sozialdemokratischen Führers originelle Ansiedelung Neu- Kamerun". Jedem, der Vergnügen soll dies jedoch abgelehnt haben, weil die, welche ihm sein eine Ansprache sozialdemokratischen Inhalts gehalten ist, daß der an Natur und Bolfsleben empfindet, ist ein Besuch der originellen Gigenthum fortgenommen hätten, nach seiner Auffassung ver- Berein eine Einwirkung auf öffentliche Angelegenheiten bezweckt Ansiedelung zu empfehlen. Nicht nur Regelbahnen und Restaupflichtet wären, es ihm auch wieder zurückzugeben. Selbst auf(§ 1 der Verordnung vom 11. März 1851, somit unter den§ 8rants sind vielfach dort anzutreffen, die Polen haben sogar leine Fähnchen, welche einzelne Kinder trugen, wurde ge- der genannten Verordnung fällt und sich gegen die Bestimmungen zwei Tanzplätze errichtet, auf denen bei heimathlichen Klängen fahndet. des§ 8b daselbst vergangen hat.) polnische Nationaltänze aufgeführt werden. Selbstredend kommt Wir entnehmen diese Schilderung wörtlich der„ Bielefelder Bolkswacht", weil wir sie für wahr halten, und stellen nun an Aus vorstehenden Gründen wird hiermit, vorbehaltlich des in Neu- Kamerun" der echte Berliner Humor zum Vorschein; gegen die Betheiligten einzuleitenden Strafverfahrens, die preußische Regierung die Frage, ob das Verfahren des Land- Grund des zitirten§ 8 der Verordnung vom 11. März 1851 der Feststimmung herrscht während des Abends vor, wenn zahlreiche auf höchst selten aber artet der Witz in Grobheiten aus. Die höchste Wenn nicht, dann muß jener Beamte eine scharfe Rettifikation schlossen." aths v. Ditjurth wirklich in ihren Intentionen gelegen hat. Männergesang- Verein" Rothe Nelke" hierselbst vorläufig ge- bunte Lampions der Budenstadt einen chinesischen Anstrich geben. Der Amtsvorsteher: Sch. erfahren; wenn nicht, dann fragen wir die preußische Regierung Rothe Nelke", 3. H. des Vorsitzenden Herrn Ludw. Weisgerber, von Fahnen, welche die Farben aller Nationen zeigen, sich auch, An den Gesangverein als interessant ist noch zu bemerken, daß unter den Tausenden weiter, ipas es sie angeht, wenn die Sozialdemokratie das Ge- hier, Bahnstr. 10. dächtniß jener Braven, die für dieselbe gelebt und gelitten haben, genau gezählt, 14 blutrothe Banner befinden. Erwähnenswerth wirklich im Staatsinteresse", Pankow. Die diesjährige Lassallefeier wurde am ist es, daß in der ersten Zeit sich der Entfaltung der rothen die Sozial Sonntag, den 30. August im Wirthshaus zu Pankow, Kaiser Fahnen erhebliche Schwierigkeiten in den Weg stellten. GegenTodten in so unschöner Weise zu stören? Nein, und und Festrede, humoristischen Vorträgen, Verloosungen, Fackelmotratie auch bezüglich ber Chrung ihrer Friedrichstraße 50/31 mit Botal" und Juſtrumentaltonzert, Broles wärtig aber herrscht über diesen Punkt Frieden in Kamerun. tausendmal nein. Diese fleinliche Methode, uns zu bekämpfen, polonaise, Ball u. f. w. abgehalten und wirkten zur Verherr unsere gut gesinnte Presse sich an Berlogenheit und Berdrehung Sobald es sich um einen ,, Dienstboten" handelt, glaubt allenfalls bei einem kleinen und deshalb kleinlichen Staate lichung des Festes mit die drei Arbeiter- Gesangvereine von in ihrer Darstellungsweise, natürlich zu Ungunsten des Dienstboten, der Größe und Bedeutung Preußens ist sie einfach wie Sachsen u. s. w. begreiflich, aber bei einem Staate von Bankow und Niederschönhausen, ein Gesangshumorist und andere. das möglichste leisten zu können. Vor einigen Tagen brachte die ver Selbstverständlich war Saal und Garten der Bedeutung des neuen Tages entsprechend dekorirt und zwar mit einer auf einem schuld spielte dieser Tage ein Dienstmädchen," welches von ihrer Rixdorfer Zeitung" folgende Mittheilung: Die gekränkte Unebensowenig irgend welcher menschlichen Sympathie begegnet, als Transparenten, rothen Bannern und Lampions. an den grünen Tischen der preußischen Staatsverwaltung mächtigen Obeliskenunterbau thronenden großen Lassallebüſte, Herrschaft wegen Untreue entlassen worden war, und dessen Dienstdas seinerzeit hinsichtlich der großdeutschen Frage mit dem Herr den genannten Grund der Entlassung im Dienstbuch ver " teaktionären, verfaulten Desterreich" der Fall war. Das Fest verlief in ungestörter Eintracht, denn von Polizei merkt hatte. Von einer Strafanzeige hatte die Dienstherrschaft aus Mitleid für das Mädchen Abstand genommen. Das entAngesichts der Todten läßt man sonst überall die Waffen war während der ganzen Dauer desselben nichts zu bemerken. Daß aber der Ernst inmitten der Festesstimmung nicht lassene Mädchen begab sich nun voller Entrüstung über die ge achen 16. vert. 1802b Sulm 1818b im N t ver Gefl I. erb clangt 58/69 iny ver Be 88 griffe Be 38 griffe in, Be 38 actets ist einen tuben, die Sozialdemokratie übt diesen löblichen Brauch an den 1314b schen 203L äft. boide und bende 204L äft. öbide athet) al edient Gefl eburg age man auch uns gegenüber so gentlemanlite. Bahren und Gräbern der verstorbenen Gegner stets und zwar- soweit fehlte, dafür sorgte ein im Programm nicht vorgesehener Borfall: fchehene, wahrheitsgemäße Eintragung ins Dienstbuch zur Polizei Beise begangen hat. mender Genossen in der Berlinerstraße einen Mann, der dort Dienstherrschaft gezwungen werde, ihm ein anderes Zeugniß zu vor aller Welt zu erweisen, daß wie die deutsche Sprache so- der, wie sofort festgestellt wurde, nicht betrunken war Gegner, geben. Die Polizeibehörde kam dem Wunsche des Mädchens stellte nach und stellte nun durch Vernehmung des ehemaligen Dienstherrn wohl das Wort„ Gentleman", so auch unseren Gegnern der sich heraus, daß er vor Hunger umgefallen war; zwei paar desselben, eines hiesigen Restaurateurs, fest, daß das Mädchen in der Begriff desselben überhaupt fehlt? Stullen und sonstige ihm gereichte Nahrung verschlang er mit der That ihre Herrschaft nicht unerheblich und zwar fortgesetzt Bum Schluß sei noch registrirt, daß die Arbeiterschaft wahrer Hast, im umsehen. Als der arme, verhungerte Mensch bestohlen habe, was schließlich von dem Mädchen auch zugestanden Deutschlands Lassalle's Gedächtnißfeier überall in erhebendster sich soweit erholt hatte, um wenigstens nothdürftig sprechen wurde. Nachdem nun aber die Polizei von der strafbaren Handzit fönnen, erfuhr man von ihm, daß er neun lung des Mädchens Kenntuiß erhalten hatte, erfolgte die VerMonate lang in der Charitee gelegen, er haftung desselben und Erhebung der Anklage wegen Diebstahls, am 11. August entlassen worden; er habe sich dann eine was sich das Mädchen infolge seiner dumm- dreisten Frechheit Schlafstelle gemiethet, aber es sei ihm nicht gelungen, Arbeit zu selbst zuzuschreiben hat. finden und habe er am vergangenen Freitag die letzte Nahrung Das betreffende junge Mädchen theilte der Redaktion des in Gestalt einer Tasse Kaffee zu sich genommen. Der Un- Nixdorfer Blattes mit, daß diese ganze Darstellung erlogen sei. glückliche wurde nun nach dem nicht weit entfernten Festlokale ge- Das Mädchen befindet sich auf freiem Fuße und hat selbst die mehr getragen als er gehen konnte bracht und dort er gerichtliche Entscheidung der Angelegenheit beantragt; sie ver Nachdem ihm der Ertrag einer für ihn bei allen Fest- langte nun, daß die Rixdorfer Zeitung" hiervon wenigstens 68 Lokales. egistirt noch immer kein Nothstand! so hieß es vor längerer Zeit einmal und es wäre nicht unmöglich, daß wir das quickt. 100 neue Antrag der Arbeiterfraktion in der Stadtverordneten- er thränenden Auges und immer noch am ganzen Leibe zitternd, einigermaßen beseitigt würde. Vergebens! Nach der„ Rixdorfer Gerichts- Beitung. Einem Beamten gegen seinen Willen Schutz von seiner as galt die tönigliche Staatsanwaltschaft für sehr lobens vorgefeßten Behörde gegen eine Beleidigung zukommen zu lassen, das hält te Seng vietor oas junge cadchen eine Diebin und verhaftet.[ offerirte durch zahllose Annonzen ein medizinisches" Werk, Welche Bezeichnung verdient denn unter solchen Umständen die Geheime Winte", und soll damit da gewisse Leute nicht alle „ Rixdorfer Zeitung"? werden ein gutes Geschäft gemacht haben. Er ist aber weder Zum Naubmord in Spandan. Wie verlautet, hält man Der Verhaftung ging eine Haussuchung voraus, die einen halben praktischer Arzt, noch zur Führung des Doktortitels berechtigt. behördlicherseits die ausgesetzte Belohnung von 600 M. für die Tag dauerte und soviel Material in die Hände des UntersuchungsErgreifung des Raubmörders Wetzel für zu niedrig. Man geht richters lieferte, daß es eines Wagens bedurfte, um dasselbe nach werth! Eine herrlichere Illustration der Beleidigungs- Para Wezel, welcher ja über namhafte Summen verfügt, die Möglich- wegs nach dieser einen Richtung hin bewegt haben, so daß von aber mit der Absicht um, feit zu nehmen, im Wege der Bestechung Privatpersonen gegen der eingeleiteten Untersuchung recht interessante Aufschlüsse zu erüber die auf seine Ergreifung fallende Prämie unwirksam zu warten sein dürften. machen. Aus Spandau wird uns weiter geschrieben: Um den Mißman sich folgende Gegenstände vergegenwärtigen: Es war also ofen eri worden Mitteln, Arbeiten beitern 2 Die befchäftig wie der Jedenfa Strapaze war es c übertriefe Ein gefellen, Die heu nossen Hinsicht Siefelbe derfelbe Genoffen Da tigen Be liche Auf ihre Kin zu laffen, füllung u Die führung Von Staaten 12 896, C gegeben. Dreiviert war, ist 9340 für nahme de Zahl feh kennen, die durch nicht weniger als fünf Verhandlungen vor ben voller Klarheit erscheinen zu lassen, muß man die Vorgeschichte Gerichtshöfen zu Spandau resp. Berlin feſtgeſtellt wird. Gir Tischler Namens Hahn hatte sich bei seinem Vorgesetzten in der In Friedrichshagen wurde vorgestern am Müggelsee in föniglichen Artillerie Werkstatt zu Spandau wegen einer Uebers erfolg, den die Spandauer Kriminalpolizei bei der Nachforschung einem Busch ein graufarrirter Anzug, brauner Filahut, Stock mit vortheilung bei der Lohnabrechnung beschwert. Man kann nicht nach dem Mörder gehabt, einigermaßen verstehen zu können, muß Metallknopf, Kragen u. 1. w. gefunden. Der Anzug stammt an- verlangen, daß auf einen Hieb der Baum fällt, also auf eine scheinend von einem Herrn, welcher am Sonntag im Müggelsee Beschwerde Remedur erfolgt; es waren aber mehrere Beschwerden Entdeckt wurde die Mordthat bekanntlich drei Stunden, nach- gebadet hat und ertrunken ist. Der Besiger des Geeschlößchens, gegen den Herrn Vorgesetzten eingelaufen, und so sah die Werk dem sie vollführt; der Mörder hatte Spandau inzwischen unge- Herr E. Schulze, ist gern bereit, weitere Auskunft zu ertheilen. stättenverwaltung sich veranlaßt, den Vorgesezten des Hahn auf hindert mit der Bahn verlassen. Ueber die Person des Thäters zufordern, daß er, der Vorgesetzte, Namens Diet, den Hahn war man sich am folgenden Tage Morgens 9 Uhr( Montag) im Eine göttliche Komödie". Der Handelsmann Straff verklagen solle. Diet wurde jedoch mit seiner Klage abgewiesen, Klaren. Wehel war um diese Zeit in Angermünde. Wenn fuhr vor einigen Tagen aus Berlin nach unserer Nachbarstadt da Hahn vor dem Schöffengericht zu Spandau den Beweis man ihm jetzt auf die richtige Spur gekommen wäre, dann Küstrin, um dort dem Verkauf von Bildern obzuliegen. Auf dem der Wahrheit antrat. hätte er spätestens bei seiner Ankunft in Stettin ergriffen werden Bahnhofe des genannten Ortes angekommen, verfiel er aus mußte er Berufung einlegen. Er that es natürlich und es kam müssen. Er war aber schlau genug gewesen, die Sicherheitsorgane geringfügiger Ursache in heftigen Wortivechsel mit einem Gisen ein Vergleich zu Stande, der dahin ging, daß Dieß die Klage auf eine falsche Spur zu lenken. Aus verschiedenen Anzeichen und bahu- Schaffner, gelegentlich dessen St. sich hinreißen ließ, dem zurückzog, und die Kosten zu tragen übernahm. von dem Mörder herrührenden Aeußerungen zu einzelnen Ber Beamten schwere Beleidigungen zuzurufen. Das Ende vom Liede nur deswegen Berufung eingelegt, damit eine Zurücknahme der sonen schloß man, daß er sich nach der Wittstocker Gegend ge- war, daß der diensthabende Stationsbeamte die Festnahme des Klage erfolgen konnte, alfo teine formgerechte Vers wendet hätte. Dorthin begaben sich noch am Montag Beamte Beleidigers bewirkte und ihn noch in derselben Nacht durch einen urtheilung vorlag! Damit war zwar Diet's Ehre ge und erfuhren, daß Wetzel sich im Mecklenburgischen aushalten Bahnwächter mit einer schriftlichen Darlegung des Thatbestandes rettet, aber es fonnte doch die Entlassung des Dieß nicht vers fönute. Die Polizeibeamten reisten sofort borthin und er nach der in der Stadt belegenen Polizeiwache bringen ließ. Dies mieden werden. In dem Termin der zur Zurücknahme der Privat mittelten, daß Weyel einige Tage vorher in Jördenstorf den war das Vorspiel zu der folgenden Komödie: Auf dem Wege klage führte, soll aber der erweislich von Dietz übervortheilte Einbruch begangen. Mit den Recherchen in Mecklenburg, die fast zum Sicherheitsarrest ging St. zu Thätlichkeiten gegen seinen Arbeiter Hahn sich geäußert haben:„ Er hätte die Beschwerde völlig vergeblich waren, vergingen nahezu 3 Tage. Dann erst Begleiter über, indem er ihm mit zwei Bildern derart auf den wegen der Uebervortheilung bei der Ablöhung gar nicht erhoben, wurde bekannt, daß der Mörder sich nach Stettin gewandt hätte. Kopf schlug, daß die Leinwand platzte und die beiden wenn nicht der Obermeister Vogel ihn dazu ge Als die Verfolger nun nach dieser Stadt famen, befand sich Rahmen dem Wächter, welcher seinen Gefangenen nicht loslassen zwungen hätte. Durch diese Aeußerung fühlte sich der Wezel schon wieder auf der Reise. Derselbe hat, wie feststeht, sich wollte, um den Hals bingen. So geziert, traf er vor dem Obermeister Bogel zwar durchaus nicht beleidigt, aber die von Stettin nach Basewalk, von da nach Angermünde, Schwedt Wachtlokal ein, wo das Auge des Gesetzes schlief, zog die Nacht- Direktion der Artillerie- Werkstätte erklärte die Ehre Vogels für in mit der Bahn begeben. In diesem Drt bestieg erer führte glocke und wiederholte das Klingeln, da die Pforte sich nicht so hohem Maße gekränkt, daß der Strafantrag gestellt wurde. einen grauen Handkoffer bei sich einen Dampfer und fuhr gleich öffnete. Jetzt wurde ein Fenster aufgerissen und eine Nummehr war also Hahn wieder einmal Angeklagter und zwar stromabwärts in der Richtung nach Stettin. Er verließ das barsche Stimme ertönte:„ Was wollen Sie denn?" Als der sollte er diesmal den Obermeister Vogel beleidigt haben, der sich Schiff in Greifenhagen, und traf am Donnerstag wieder in Transporteur den Zweck seines Grscheinens fundgab, wurde ihm selbst, wie gesagt, absolut nicht beleidigt fühlte. Das Schöffens Stettin ein; auf dem Bahnhof hat ein Gepäckträger von ihm die abweisende Antwort:" Is nich zu nachtschlafender Zeit!" gericht zu Spandau sprach ihn auch zum zweiten Male fret, aber den Koffer in Empfang genommen und auf sein Geheiß in den und das Fenster wurde klirrend geschlossen. Diesen günstigen bie Staatsanwaltschaft legte Berufung ein und so fam die Sache Wartesaal 2. Klasse getragen. Seitdem ist von dem Mörder jede Umstand ließ sich der Bilderhändler nicht entgehen, um das nunmehr vor der Ferienstrafkammer des Landgerichts II zur Ver Spur verschwunden. Weite zu suchen, hinterdrein der Begleiter unter den fortgesetzten handlung. Trotzdem der Staatsanwalt erklärte, daß es nur Weiter wird geschrieben: Auf Grund von Mittheilungen, Rufen:" Haltet ihn, haltet ihn!" Der Flüchtling erreichte den lobenswerth fei, wenn eine vorgesetzte Behörde den Beamten, welche den Behörden von zuverlässigen Personen zugegangen Bahnhof, löste sich eine Fahrkarte und dampfte nach Berlin der sich zwar selbst nicht beleidigt fühle, trotzdem schütze, founte sind, wird eine neue Spur verfolgt, von der man hofft, daß sie zurück. Stunde auf Stunde verrann, der Bahnwächter wurde der Gerichtshof denn doch nicht zur Verurtheilung kommen. G zur Ergreifung des Raubmörders Wetzel führen werde. Wohin von seinem Vorgesetzten vergeblich zurückerwartet. Endlich bei sei die Pflicht des Vogel gewesen, den Hahn aufzufordern, sein diese Spur führt, muß aus naheliegenden Gründen verschwiegen Morgengrauen fand er sich wieder ein, um seinem erzärnten Geld voll und richtig zu verlangen, und der Ausspruch, daß werden, genug es haben sich Leute gefunden, die von dem Mann, Auftraggeber die tröstende Meldung zu erstatten, daß er bei der Hahn dem Vogel die Thatsache der Erfüllung seiner Pflicht eine in welchem sie Wetzel erkannt zu haben glauben, eine sehr genaute Verfolgung feines ihm durch die Schuld eines Polizisten entfach vor dem Richter vorgehalten habe, fönne für Bogel feine Schilderung entworfen und dabei drei besondere Kennzeichen laufenen Gefangenen fortwährend um Hilfe gerufen habe und Beleidigung sein. Demnach wurde Hahn kostenlos freigesprochen. hervorgehoben haben, die in dem von den Spandauer Behörden dabei von einem Nachtwächter ergriffen und wegen Erregung erlassenen Steckbrief nicht hervorgehoben worden sind, obgleich sie ruheftörenden Lärms eingesperrt worden sei. Die Untersuchung als wesentliche Erkennungsmerkmale dienen konnten. Diese über den Vorfall ist im Gange. Kennzeichen sind: Anstoßen mit der Zunge beim Sprechen, ein stechender Blick und Steifheit des rechten Armes. In einem Der Bananschläger Robert Krause begeht seine goldene Der Veteran der Arbeit ist Punkte paßt die Schilderung der Personen, welche die Behörden Hochzeit am 5. September 1891. auf die neue Spur geleitet haben, nicht auf Weizel. Wetzel bat 76 Jahre alt, seine Frau 71 Jahre. Das alte Ehepaar wohnt einen dunklen Schnurrbart, der Mann, in dem man jetzt den Große Frankfurterstr. 131, Quergeb. 3 Tr. Mörder vermuthet, trägt einen blonden Schnurrbart. Diesem Stimmer schen Bu für die r 1886 den Ausschla Die mung ist Sie wert denen me daß sie " Im Berline fegung d und D im tleine Sotal vo Gen einigen wendet 1 Berfamu wolle, 10 will, fo nu Auer fra tonfret E 20 Jahr follen fo ift; num Ab warten. zuspreche Durch Außerachtlassung der nöthigen Vorsicht sollten die Bauunternehmer Birk und Simon einen Unglücksfall verursacht haben, welcher gestern zur Kenntniß der zweiten Ferienstrafkammer des Landgerichts I gelangte. Die Genannten hatten auf einem Grundstück in der Usedomstraße einen Neubau aufzuführen. Bei der Ausschachtung unterließen sie es, die sich bildende ziemlich hohe Lehmivand abzusteisen, an einem Aprils tage stürzte dieselbe ein und ein Arbeiter, der sich nicht mehr Berliner Asyl- Verein für Obdachlose. Im verflossenen wie seine Kollegen durch einen schnellen Seitensprung zu retten Umstande wird indeß nicht viel Gewicht beigemessen, weit es Monat August 1891 nächtigten im Männer- Asyl 9278 Personen, vermochte, wurde verschüttet. Er erlitt so schwere us nicht schwer ist, einen schwarzen Bart blond zu färben und es davon badeten 3756 Personen, im Frauen- Asyl 1471 Personen, legungen, daß er längere Zeit im Krankenhause hat de nahe liegt, daß der Mörder zu solchen Künsten gegriffen hat, davon badeten 124 Personen. bringen müssen. Nachdem der Sachverständige sein Gutachten um seine Identität zu verbergen. Auf eine Beschreibung der Kleider, welche der Mörder in Stettin getragen hat, wo er Polizeibericht. Am 1. d. M. Vormittags wurde der dahin abgegeben, daß die Angeklagten sich zweifellos einer Unters erwiesenermaßen zum letzten Male gesehen worden ist, wird Schlachter Riedel, als er auf dem Potsdamer Güterbahnhof, eine lassungsfünde schuldig gemacht, beantragte der Staatsanwalt weiter kein Werth gelegt, weil er ohne Zweifel feitdem Zeit Mulde mit Steinen auf der Schulter tragend, das Geleije über gegen Birk zwei und gegen Simon, der die eigentliche Bauleitu und Gelegenheit gefunden hat, sich andere Kleider zu beschaffen. schritt, von einer Rangir- Lokomotive erjaßt und zu Boden ge- welche ein unabsehbares Unglück hätte herbeiführen können, ge- welde für In Anbetracht des Umstandes, daß der Mörder immer noch worsen, so daß er unter den Zug gerieth. Bei dem Versuche, eine so grobe, daß er nur eine Freiheitsstrafe am Blaze halte nicht verhaftet ist, erinnert ein Berichterstatter an folgende ähn- fich wieder aufzurichten, erlitt Riedel bedeutende Verlegungen am Der Gerichtshof nahm mit Rücksicht auf die bisherige Un liche Vorfälle: Er erinnert an den Doppelmörder, Hausdiener Kopfe und mußte, nachdem ihm ein Nothverband angelegt worden Keller, welcher in der Nacht zum 10. Juni 1886 die Schant- war, nach dem Glisabeth- Krankenhause gebracht werden. Vorſch, die Geldstrafe müſſe aber eine empfindliche sein. Birk scholtenheit doch von der Erkennung einer Gefängnißstrafe wirth Schiffling'schen Eheleute in der Möckernstraße ermordet dem Hause Andreasstr. 40 fiel zu derfelben Zeit ein Arbeiter wurde zu 300 M., Simon zu 500 M. Geldstrafe verurtheilt. hatte. Demfelben gelang es, sich länger als zwei Monate nach zur Erde und zog sich eine so bedeutende Verletzung zu, daß er der That unsichtbar zu machen, denn erst am 13. August 1886 nach dem Krankenhause am Friedrichshain gebracht werden hatte ein Zufall feine Ergreifung in Althofdürr bei Breslau mußte. Ein zweijähriger Knabe wurde Nachmittags auf herbeigeführt. Ein ehemaliger Schulkamerad hatte ihn erkannt, dem. Michaelfirchplay, an der Ecke der Josephstraße, von als er eben damit beschäftigt war, in die Rinde eines Baumes einem Bierwagen überfahren und so erheblich verlegt, seinen Namen zu schneiden. Er erinnert ferner an Kowalski, daß der Tod auf der Stelle eintrat. welcher am 3. November 1885 die Frau Geh. Sekretär Päpte Ecke der Siemens- und Waldstraße wurde zu derselben Zeit getödtet hatte und auch erst nach längeren Recherchen ermittelt ein vierjähriger Knabe von einem mit Mauersteinen beladenen worden ist. Als Dickhoff im Jahre 1883 festgenommen Wagen überfahren und anscheinend schwer verletzt. Er wurde wurde, war über die Strafthaten, deren er beschuldigt nach dem Krankenhause in Moabit gebracht. Vor dem Grundwurde, Längst Gras gewachsen und bekanntlich Sobbe, welcher An der Soziale Uebersicht. Aufruf au alle Arbeiterinnen und Frauenvereine Deutschlands! lefen. Au gebrauch Anarchi Spigelci Ihrer L unsere Für die Weltausstellung in Chicago( Amerika) sollen zur ist stück Vor dem Stralauer Thor 13 wurde Nachmittags der invalide Förderung des geistigen Fortschrittes neben den industriellen Produkten auch die geistigen Erzeugnisse aller Länder einen he träger Roſſäth, niedergeschlagen, auch erst zwölf Life Drehorgelspieler Maczorret frank auf dem Bürgerſteig liegen vorragenden Platz finden. Ganz besonderer Werth wird das Tage aufgefunden und nach dem Krankenhause am Friedrichshain gedaber nach der That zur Haft gebracht worden, nachdem die bright. Deiner Angabe nach an enhause and stremer über- auf die Kenntniß des gegenwärtigen Standes der Frauenbewegen Am 1. d. M. Nachmittags hatte der fünf- in Deutschland gelegt. Die amerikanische Regierung hat dem am Knabe Bochow an der Ecke der Hochmeister- und Ausstellungskomitee für die Frauenabtheilung die Summe vo 28. Mai 1885 die Wittwe Weber in der Gneisenaustraße hin- Granjectistraße einen in der Fahrt befindlichen Bierwagen be 40 000 Pfund Sterling gleich 800 000 Mart zur Verfügung ber worden und Günzel, der Mörder des Kaufmann Wax Vos em Frittbrett den bigger beſelben in die Schwerin den nationalen Fortschritt in Bezug auf die ausgestellten Waren gemordet hatte, ist erst am 20. Juli desselben Jahres ergriffen fliegen und fiel beim Ginbiegen beffelben in die Hochmeißßerſtraße ſtellt, um eine möglichst ausführliche Nachricht, nicht nur are Kreiß hat auch noch 4 Tage nach der am 10. April 1887 ver- ihm ein Raber D 113 agens zwischen die River Stelle zu erhalten, sondern es wird auch Beweismaterial über ei übten That Zeit gehabt, in der Freiheit umherzuirren. So be- eintrat. Im Laufe des Zoggs faben zwei fleine Feuer statt. - Tages weib Polizei so lange vergeblich nach dem unglücklichen„ Sander" ge- fahren worden. sucht hatte. Der Mörder Schu nicht, welcher Theater. nöthig, aber erj zur Phro tönnten derungen fehr für Liebknec den Par Ausfpru Gründu lichen Geschlechtes verlangt. Dieses Verhalten der amerikanischen Regierung ist in Anbetracht der Stellung der deutschen Regie rung zur Frauenbewegung so anerkennenswerth, daß es Pflicht aller Frauen- und Arbeiterinnenvereine ist, über den Stand ihrer Bewegung Bericht zu geben. Wir ersuchen daher die Vorstände aller Arbeiterinnenvereine, wie überhaupt aller Vereine, an wel chen Frauen betheiligt sind, uns Namen, Sig und Zweck der Vereine, sowie die Anzahl der weiblichen Mit glieder Alle Zuſchriften sind zu richten an Frau Martha richt erstatten zu können. Sofortige Robrlad, Berlin O., Holzmarktstr. 45a. Erledigung ist Bedingung! dauerlich es also ist, daß der Thäter des Spandauer Mordes noch nicht ergriffen ist, so ist doch noch keine Veranlassung, an seiner schließlichen Ergreifung zu verzweifeln. Die Kriminalgeschichte Berlins aus den legten 10 Jahren verzeichnet verschiedene Fälle ähnlicher Art, in denen die polizeiliche Findigkeit längere Zeit versagte. Die Anzahl der Fälle, in denen bei Kapitalverbrechen die Thäter überhaupt nicht vor das Straf- Im Adolf Erust Thenter wurde vorgestern wieder eine gericht gekommen, ist glücklicherweise sehr flein. Unseres Wissens jener geistig öden, im höchsten Grade langweiligen Bossen aufstehen aus der letzten Zeit nur noch folgende Konten offen: Der geführt, mit denen der sogenannte Schauspieler Ernst das Beram 24. Dezember 1888 an dem Invaliden Röse in der Krausnick- liner Publikum nun schon seit Jahren belästigt. Es hieße Unsinn auf dem Neubau Eberswaldersstraße am 8. Dezember 1889, die Stück verlieren. Der„ Mittelstand", der ruhige Bürger, den Herr Blutthat, welcher die Wende im Juli 1890 im Thiergarten Ernst seiner Kunstleistungen für würdig hält, mag sich an dem zum Opfer gefallen ist und die Mordthat an dem Nachtwächter mit theilweise fnotigen Zoten durchsetzten Unfug ergößen, er mag Braun vom 27. September 1888, wegen welcher sich die ver- sich an dem Bettelpatriotismus, ohne welchen diese Art von meintlichen Thäter am 28. September d. I., also genau 3 Jahre Leitern der Kunstinstitute nicht existiren kann, erwärmen für nach der That, vor dem Schwurgericht verantworten sollen. Leute, die in der Kunst etwas Anderes erblicken, als eine gewöhnliche, niedrige Geldspekulation, brauchte Herr Ernst und seine Die Vervielfältigung von Bildern von Verbrechern Art, das deutsche Schauspiel zu degradiren, gewiß nicht bestehen. im Bentr.- Polizeibl." erfolgte bis jetzt durch aufgedruckte Photo: Soviel ist sicher, daß der Leiter des Adolf Ernst- Theaters seinem graphien. Dieses Verfahren war mit großen Unkosten verknüpft. Namen alle Ehre macht: lachen kann Niemand über ihn. Die Veröffentlichung eines Verbrecherbildes im Zentr.- Polizeibl." ſtraße begangene Mord, die Ermordung des Bauwächters weißner nach der Dresdenerstraße tragen, wollte man ein Wort über das so schnell wie möglich mitzutheilen, um einen eingehenden Be Die Redaktion der Arbeiterin". überstehen, werden um Abdruck gebeten. von Dit Doll ber und es Klugbla Führer andere u. f. m. gefagt, pruches Die Fra einwach Seine h Muth, Fränkis Alle Blätter, welche diesem Unternehmen sympathisch gegen Mailand, 1. September. Heute haben auch die Arbeiter der großen Telegraphentabel Fabrit Vinelli bie Die talentvollen Künstler des Theaters sind einfach zu be- Arbeit niedergelegt. Es kam hierbei zu größeren An Tostete nicht weniger als 100 Mart. Jezt hat der Photograph bauern, daß fie ihre Fähigkeiten um einen so talentlosen fammlungen, die nur mit Hilfe der Polizei, welche angeblich mit denn die Stücke, die in dem Steinwürfen empfangen wurde, zerstreut werden konnten. Neun Verhaftungen wurden vorgenommen. Der deutsche Formertag in Braunschweig begründet die des Polizeipräsidiums ein neues Verfahren ersonnen, welches Possenreißer gruppiren müssen die Vervielfältigung guter Bilder zu einem bedeutend gegenannten Theater aufgeführt werden, sind von den Literaturringeren Preise ermöglicht, so daß in Zukunft die Vervielfabrikanten einfach auf Herrn Ernst zugeschnitten. Er hascht fältigung von Verbrecherbildern im Zentral- Polizeibl." in einer nach dem Beifall seiner Klaque, und wenn er sich daran genügen Auflage von 2400 Exemplaren nicht mehr als 25 Mart tosten läßt, wollen wir ihn in diesem Pläfir auch nicht weiter stören. Schaffung einer selbständigen Organisation wie folgt: Es darf wohl als ein Zeichen der Zeit betrachtet werden, daß laffe. Bolte bl Raifer E tit. S Redensa Müller zu Hauf Schaftstr den 101 8 stündig des Flu diefem: sondern fattoren, und D elend." Leiftung hungern hinter de Ich verl Vis zu läumber fich in der Metropole der Intelligenz ein Stück, wie der große durch den Indifferentismus auswärtiger Kollegen zu Ungunften die Straffammer des Landgerichts II. Es war dies der s. 3. Uns, die wir dazu verurtheilt waren, drei Akte über uns er aufgaben der deutschen Former, Aufklärung unter den In Ein Mann mit zwei Frauen beschäftigte vor einiger Zeit Prophet" einen Winter hindurch auf den Brettern halten kann. der Arbeiter ausgefallen sind, erscheint es als eine der Haupt wegen Bigamie angeklagt gewesene Schornsteinfeger Josef Zemann. gehen lassen zu müssen, fehlt das Verständniß hierfür. Vor dem differenten zu schaffen, um dieselben in die Organisation zu be Derselbe, ein Desterreicher, erhob damals den Einwand, daß er vierten Aft ging uns und dem größten Theil des urtheilsfähigen kommen, was nur durch eine rege Agitation möglich ist; wegen des bezeichneten Bergehens bereits in Desterreich vor- Publikums die Geduld aus. Wir konnten nur noch die Kränze bestraft worden sei und nach bestehendem Rechte mußte er und sonstigen Blumenspenden, die" man" dem Dichter, Denter eine Organisation ihrer eigenen Branche, als in einen aus wird. schließlich aus der Untersuchungshaft entlassen werden. Vor und Schauspieler Ernst zugedacht hatte, bewundern. einigen Tagen hat 3. den Ausweisungsbefehl erhalten und muß hatten wir aber auch wieder für einige Jahre genug. bas preußische Staatsgebiet verlassen. Wegen Schwindeleien ist am Freitag der angebliche Dr. med. J. in Friedenau von der königlichen Staatsanwaltschaft am Landgericht II in Untersuchungshaft genommen worden. J. Damit mehreren Branchen zusammengesetzten Verband zu bekommen find, beschließt der heute in Braunschweig tagende Former einen Allgemeinen Deutschen Former Verband zu gründen." Eine löbliche Rücksichtnahme hat die Gemeinde- Berwal tung der kleinen Stadt Ronsdorf bei Elberfeld den Arbeits Rongreß: wenn w beffer ge Recht, u fition w andern Dynamit Spaltung Soziald burg ist Oppositi Die Ran fondern te e 1, 421 er e 2. t e t 1, te 3 B te 1. en all 211 า ช ch Els hr ent 2's ent It g Et, 53333 e b= rt 0 e 0 9 C 1 " Die Chinesen, welche auf dem Gute Kanin bei Straffund beschäftigt wurden wir berichteten fürzlich Darüber sind, wie der Stettiner Boltsbote" berichtet, schon wieder fort. Jedenfalls haben diefelben", sagt unser Bruderorgan, die Strapazen der Ernte- Arbeit nicht aushalten können. Diesmal über es also nichts, aber unsere Unternehmer werden in ihrem übertriefenden Patriotismus gewiß den Verfuch erneuern." Eine öffentliche Versammlung der Dresdener Bäckergefellen, welche am 25. August tagte, faßte folgende Resolution: " Die heutige Versammlung ist der Ueberzeugung, daß die Genossenschafts- Bäckereien für die Arbeiter in feiner Hinsicht von Nutzen und Vortheil sind; gleichzeitig verurtheilt dieselbe das Vorgehen des Redakteurs unserer Fachpresse, wenn derfelbe den Bäckereiarbeitern Illusionen machen will über das Genossenschaftswesen." Das Leipziger Gewerkschaftskartell faßte den vernünf tigen Beschluß, die Gewerkschaften aufzufordern, fernerhin öffent: liche Aufrufe, in denen Eltern, Vormünder 2c., gewarnt werden, ihre Kinder als Lehrlinge in dieses oder jenes Gewerbe, eintreten zu lassen, nicht mehr zu erlassen, da in jedem Gewerbe Ueberfüllung vorhanden sei. für die verkürzte Arbeitszeit ab. Letztere haben bereits schon seit 1886 den Achtſtundentag, stimmten aber mit, um vielleicht den Ausschlag geben zu können. Die Schuld an diesem unerfreulichen Ausgang der Abstim mung ist den Buchdruckern englischer Nationalität zuzuschreiben. Sie werden wohl zu jener Sorte von Arbeitern gehören, von denen man mit einem etwas derben Ausdruck gewöhnlich sagt, daß sie den Hals nicht voll friegen tönnen". von ofen erwiesen, welche um Abhilfe ihres Glends vorstellig ge- warnen, den bisherigen Weg weiter zu verfolgen! Durch Ver- Itunitätspolitik abgelassen und die Masse prinzipiell bearbeitet worden waren. Man bewilligte sofort 6000 m. aus städtischen gewaltigung der Opposition werden Sie uns nicht dahin bringen, werden. Die eine Richtung will nur Stimmen fangen, die andere Mitteln, um Beschäftigung zu schaffen, setzte für die bezüglichen unsere Meinung fallen zu lassen; Sie werden sich nur einen zielbewußte Sozialdemokraten machen. Arbeiten den achtstündigen Arbeitstag fest und sicherte den Ar- Sofstaat von effen Heuchlern und Schwindlern im eigenen Lager beitern 2,50 M. Tagelohn zu. Zum Schluß fragt Werner, ob Auer auch ihn zu den groß ziehen; die ganze Korruption, mit der das Herrscherthum unehrlichen Elementen zähle, und Auer erklärt in persönlicher verbunden ist, wird kommen. Und dann haben Sie die Partei Bemerkung, daß er die gute Absicht und die ehrliche Gesinnung so weit, wie sie unsere Gegner wünschen, bei dem Groß der Opposition nicht bezweifle, daß aber unsaubere Maaß und Koopmann, während Schwabe sich auf den Stand- stören wollen, zu diesen zähle er Genossen Werner nicht. Gegen die Ausführungen wandten sich zunächst die Genossen Elemente darunter seien, welche die Entwicklung der Partei punkt der Opposition stellte. Mittlerweile war ein Antrag eingelaufen, die Redezeit auf 15 Minuten zu beschränken. Motivirt Der vorgerückten Zeit wegen und weil noch eine größere wurde derfelbe pamit, daß verhindert werden sollte, wie früher Anzahl Redner eingezeichnet ist, wird um 1/21 Uhr die Versammes mehrfach vorgekommen sei, daß Mitglieder der Parteileitung lung noch einmal vertagt. oder der Fraktion zur Widerlegung der vorgebrachten Angriffe Zur Gedächtnißfeier für Ferdinand Lassalle fand am von der Redefreiheit einen zu ausgedehnten Gebrauch machen. 31. August, zur 27. Wiederkehr des Sterbetages des großen Der Antrag wird mit Majorität angenommen. Todten, im Saale der Aktien- Brauerei Friedrichshain eine öffent Das Wort erhält nun Pet, welcher mit dem vorjährigen liche Vo 13 versammlung statt, zu der sich etwa 2000 GeAufruf zu den Stichwahlen nicht einverstanden ist, die Haltung noffen und Genossinnen eingefunden hatten. In derselben sollte der Fraktion gegenüber der Maifeier tadelt und sich darüber Genosse Reichstags- Abgeordneter Max Schippel einen Voraufhält, daß der„ Vorwärts" früher den Gen. Nieuwenhuis ge- trag halten über assalle's Leben und Wirken. Da lobt hat und ihn jetzt anarchistischer Neigungen zugänglich be- Schippel sich aber gegenwärtig auf einer Agitations- und Er hält die Anwesenheit von so vielen sozialdemokratischen Ab- ihn Genosse Dr. Lütgenau ein. In großen Zügen entwarf zeichnet. Pet will Parlamentarismus aber nicht zu viel. Studienreise befindet, die er nicht unterbrechen konnte, so trat für geordneten im Reichstag für überflüssig. nügen, der Ballast soll nach Hause geschickt werden." Petz ist wickelung Lassalles und ging sodann zur Besprechung der Ein paar Mann ge- der Redner zunächst ein Bild von dem Leben und der Entder Ansicht, daß wenn seine Rathschläge die er als die Schriften und politischen Wirksamkeit Lassalles über, dessen BeMeinung der unzufriedenen Genossen bezeichnet nicht Bedeutung als Vorfämpfer des Proletariats in gemeinverständlicher achtung finden, die Opposilion in Berlin und im Reiche Weise veranschaulichend, seine Schwächen nicht verschweigend, Die Buchdrucker Organisation der Vereinigten mächtig anfchwellen werde. Thierbach spricht gegen seine Größe in das rechte Licht stellend. Redner führte u. A. Stanten( International Typographical Union) hat die Ein- die Anschauungen der Opposition, Opposition, während Biest er aus: Lassen Sie mich mit einer Eigenschaft an Lassalle beführung des Ne unstundentages abgelehnt. meinte, daß die gegen Die Parteileitung sprechenden ginnen, die den Gegnern sehr verhaßt ist: Lassalle war Jude, d. h. Von den 29 813 Mitgliedern der International Union haben Beweise so wuchtig seien, daß Mängeln nicht er gehörte einer verfolgten Klasse an. Die Verfolgung empörte ihn im 12 896, also bedeutend weniger als die Hälfte, ihre Stimmen ab- mehr gesprochen werden könne. Redner erklärt sich in der Militär- Innersten, weďte aber auch seinen Ehrgeiz. Ehrgeiz und unermeßgegeben. Da nach der Entscheidung des Präsidenten Prescot und Kriegsfrage für den Standpunkt Nieuwenhuis. liches Selbstvertrauen bekundet schon des Fünfzehnjährigen TageDreiviertel- Mehrheit zur Annahme des Beschlusses nothwendig Auer erklärt zunächst, daß er einen Augenblick geschwankt buch. Auf die Handelsschule ist 2. nicht, wie man sonst annahm, war, ist derselbe gefallen. Von den Stimmgebern stimmten habe, ob er, da die Beschränkung der Redezeit speziell mit Rück- wider seinen Willen gekommen. Die Schwierigkeit der Aufgabe, 9340 für und 3356 gegen die vorgeschlagene Maßregel. Zur Ansicht auf seine Anwesenheit beschlossen worden sei, nicht besser das Streben nach seltenem Ruhm bewegt ihn zum Studium nahme des Vorschlages waren 9672 Stimmen nöthig. An dieser thäte, auf das Wort zu verzichten. Er spreche nur, da er Heraklits, zur Führung der Sache der Gräfin Hatzfeldt. Das Zahl fehlten somit 332 Stimmen. In New- York wurden 2462 durch demonstratives Schweigen die Versammlung nicht Berhältniß zu dieser ist Anfangs sicher nicht erotisch. 2's philoStimmen für und 410 gegen die Vorlage abgegeben. Die deut beleidigen wolle und da direkte Fragen an ihn ge sophische Auffassung, sein Begriff vom Staat blieb althegelisch. welche er sofort beantworten wolle. Er fei International war er zuletzt ebenso wie Mary. Zum italienischen gefragt worden, ob er wisse, daß bei Gelegenheit des Kriege 1859 nahm 2. eine etwas befangene, wennschon vom Todes von Kaiser Friedrich ein Parteiorgan mit Trauerrand er demokratischen und sozialistischen Standpunkt begründbare schienen sei? Er müßte erklären, daß ihm davon nichts bekannt Stellung ein; die Thatsachen haben ihm nicht recht gegeben. Der sei.( Buruf Fränkische Tagespost"! Grillenberger!) Ich glaube Referent kennzeichnete sodann 2.3 politische Agitation und nicht, daß Grillenberger das gethan, wenn es aber wäre, so habe wissenschaftlich- sozialpolitische Thätigkeit, das eherne Lohngesetz" ich nur zu erklären, daß auch Grillenberger das Recht hat, einmal und andere Punkte berichtigend. Bei 2.'3 Tode zeigt sich das eine Dummheit zu machen. Die können doch nicht alle von der Verhängniß seines Selbstvertrauens; er wähnt, daß das Schickfal Opposition allein gemacht werden.( Beifall und Widerspruch.) ihn nicht seiner Aufgabe entreißen tönne. Unglaublich Was den Leitartikel im Berliner Boltsblatt" beim Tode findlich urtheilt über Lassalle und seine Bedeutung für Kaiser Friedrich anlangt, so bemerke ich, daß ich diesen Artikel die Sozialdemokratie die Fortschrittspartei, nämlich als ob geschrieben habe.( Stürmisches Aha! Große Unruhe.) Es ist es ohne ihren Begründer 2. keine und ohne ihren Begünstiger mir sehr gleichgiltig, ob Sie Aha schreien. Ich weiß, Bismarc jezt feine Sozialdemokratie mehr geben werde. Dies daß dieser Artikel nicht gegen die Parteiprinzipien ver- Berkennen der Entwickelung und ihrer Kräfte beweist, daß in dem stoßen hat.( Stürmischer Widerspruch). Der Artikel hat greifenhaften Rörper jener Partei ein Gehirn regiert, das leider Im Sozialdemokratischen Wahlverein für den sechsten die Runde gemacht durch unsere ganze Parteipreise. allzu jugendlich, das vollständig unentwickelt geblieben ist. Berliner Reichstags- Wahlkreis fand am 1. b. M. die Fort In der damaligen Situation und der Lage unserer Partei mußten Lassalle hat nicht wie Mary den ganzen, untheilbaren Sozialismus fegung der Diskussion über den Vortrag von Gerische ritit wir zu dem Vorgang Stellung nehmen. In dem Artikel geschah auf eine wissenschaftliche Grundlage gestellt, wie umfassende und Disziplin" statt. Die Versammlung wurde diesmal dies in einer Weise, welche die Parteiehre vollständig intakt Kenntnisse er in einer ganzen Reihe von Wissenschaften auch im tleinen Saal des Eiskeller abgehalten, und war das hielt, unseren Todfeinden aber sehr unbequem war. Deshalb bin besaß. Was wissenschaftlich nicht halbar, kann und soll uns auch Lokal vollständig gefüllt. ich noch heute stolz darauf, diesen Artikel geschrieben zu haben. im praktischen Kampf nicht helfen; was den Schritt hemmt, muß Genosse Ernst erklärt zunächst, daß er der Verfasser des vor( He tiger Lärm.) Ob Sie mein Verhalten tadeln, ist mir sehr als Ballast abgeworfen werden, denn„ rastlos vorwärts!" ist unsere einigen Wochen in Berlin verbreiteten Flugblattes nicht sei und gleichgiltig, Sie, die Sie, wie es heute Abend wieder geschieht, Losung. Kein Personenkult! Aber 2.3 Schriften vermögen wendet sich dann gegen die Ausführungen Auer's in der vorigen die Partei zum Gaudium der Gegner so sehr schädigen, noch heut in Hunderttausenden das Klassenbewußtsein zu wecken. Bersammlung. Wenn man nicht damals verbindlich anerkennen haben zu einem Tadel gar kein Recht.( Stürmischer Beifall und der todte Lassalle wird Euch zum Siege führen, wenn Ihr wolle, was Giner wirklich gesagt hat, sondern was er gesagt haben und heftiger Lärm, Rufe: Pfui) Ich habe den Muth, den Teufel des inneren Haders zu seines Gleichen, dem alten Auer fragt fortwährend, was wir eigentlich wollen, wir sollen es den Artikel geschrieben habe und wiederhole: Ihr Tadel ist Macht in Händen, wenn Ihr nur einig seid."( Stürmischer will, so müsse er dies als einen Jesuitismus ſondergleichen bezeichnen. hier trotz Ihres Zadelns öffentlich zu erklären, daß ich Teufel jagt und sein Wort auch Richtschnur ist:" Ihr habt die tonfret bezeichnen. Das sei aber die Taktik der Gegner, die seit mir sehr gleichgiltig. Heftiger Lärm.) Ich verwerfe ebenfalls Beifall.) Gine Diskussion schien sich erst nicht entspinnen zu 20 Jahren unsere Abgeordneten im Parlament bestürmen, sie die Majorisirung, ich bin aber der Meinung, daß Sie nicht eher wollen. Der erste Redner trat ab, weil es ihm nicht gelang, sich follen konkret ihre Biele angeben, ohne daß eine Antwort erfolgt Recht haben, ehe der Parteitag sich nicht für Ihre Ansichten ent- verständlich zu machen. Genosse Gericke war der Ansicht, daß t; nun fönnte man ja auf unsere Antwort auch 20 Jahre schieden hat. Ich sage nicht: man solle, wenn die Majorität.'s revolutionäre Gesinnung schärfer hervorgehoben werden müsse, warten. Wir scheuen uns aber nicht, unsere Forderungen ausgesprochen, sich platt auf den Bauch legen, aber wir sind doch denn die Revolution sei das Ziel der Agitation. Redner geht usprechen, und wer sie nicht fennt, der mag sie im Flugblatt nach als Demofraten genöthigt, uns dem Beschlusse der Majorität zu über Lassalle hinaus bis zu Domela Nieuwenhuis. Üm efen. Auer sagt, wir machen uns den Gegner erst zurecht, wie wir ihn fügen.( Beifall und Lärm.) Wenn erst das anarchistische Prinzip, gefehrt war Genosse Börner der Meinung, daß gebrauchen. Das ist aber gerade Ihre Kampfesweise, z. B. gegen den daß Jeder machen kann, was er will, bei uns zur Geltung die Art, wie der Referent an Lassalle Kritik geübt habe, Anarchismus, dessen Vertreter Sie durch die Bank der Polizei- tommt, dann kommt es schließlich so weit, daß Einer dem unpassend sei. Beispielsweise sei das eherne Lohngefeh Spigelci bezichtigen, damit Sie nachber jeden Genossen, der nicht Undern die Nase abbeißt.( Heftiger Lärm.) Bebel hat bei dem damaligen Zustande der Produktion zutreffend gewesen. Ihrer Meinung ist, als Spigel verdächtigen fönnen. Um alle seine hier erwähnte Aeußerung sofort selbst in der betreffen- Daß der Referent Lassalle nicht gerecht geworden sei, liege daran, unsere Beschwerdepunkte feftumgrenzt zu formuliren, wäre es den Versammlung eingeschränkt. Wenn man trotzdem immer daß der Referent Marrist sei. Er hätte den Vortrag nicht so nöthig, daß sich die Opposition organisirte; dann würden wir wieder die falsche Version aufrecht hält, dann handelt man gewünscht, wie er gehalten worden.( Lebhafter Beifall eines aber erstens aus der Partei hinausgeworfen werden und zweitens einfach illoyal.( Beifall und heftiger Lärm.) Was die Oppo- Theiles der Versammlung.) Referent definirte jetzt Lassalle's Be= tönnten wir, die Opposition, zur Uebereinstimmung in unseren For- ſition eigentlich will, ist auch heute Abend nicht gesagt worden. griff der Revolution, die ein Ziel bedeutet und den Weg underungen nur durch Kompromisse gelangen, Kompromisse aber führen Jeder will etwas Anderes, Niemand machte aber bestimmte Vor- bestimmt läßt: die Revolution fommt in aller Friedlichkeit oder zur Phrase. Auf die Frage, wer sich denn von den Abgeordneten so schläge.( Beifall und Widerspruch.) Auch wer zum Ballast unter mit wild wehendem Lockenhaar. Die Gegner haben die Wahl. jehr für den Parlamentarismus begeistert habe, nenne ich z. B. den Abgeordneten gehört, hat uns Genosse Beh nicht gesagt. Der Referent gestand übrigens frank zu, sich bewußt gewesen zu den Parlamentarismus wäre Alles zu erreichen. Liebknecht, der vor 1/2 Jahren im Kolberger Salon sagte, durch Daß die Anhänger der Opposition, wenn sie sich endlich einmal sein, daß er durch die stärkere Hervorhebung von Mary Ginige In dem entschließen möchten und ihre Ausstellungen an der Partei und unangenehm berühren werde, aber Niemand könne aus seinem zur ihre Vorschläge, wie gebessert werden soll, zu Papier brächten Standpunkt heraustreten. Das weitere, den Vortrag ergänzende Gründung einer eigenen Partei geben, zeigt sich eine solche Fülle und uns zur Diskussion unterbreiteten, aus der Partei aus- Schlußwort wurde mit lebhaftem Beifall aufgenommen. Die Verdon Diktatur und Unduldsamkeit, daß eine Gegendemonstration geschlossen werden sollen, ist unwahr. Heftiger Lärm.) Das ſammlung verlangte in einer Resolution Untersuchung gegen die voll berechtigt war; in dem Augenblick mußte etwas geschehen, wird nicht geschehen.( Widerspruch. Ich gebe Ihnen mein Friedensstörer in Spenge und trennte sich mit dem Gelöbniß, im und es erschien das Flugblatt. Auer hat die Behauptungen des Wort, wenn eine Ausschließung aus diesem Grunde erfolgen Geiste unserer großen Todten weiter zu kämpfen. Flugblattes, daß der revolutionäre Geist der Bewegung durch die sollte, dann verlange ich mit ausgeschlossen zu werden.( StürFührer ertödtet werde, daß die Beschlüsse mit Rücksicht auf mischer Beifall und große Unruhe.) en ers bei ng em 011 Je ber rent Den ibs jen ie cht rer ide Del e, t Be Ба ige ens et bie An eun bie Versammlungen. " Eine öffentliche Versammlung der Schneider and andere Parteien und Gesellschaftsklassen zu Stande fämen Schriftsetzer Ernst richtete an Auer die Aufforderung, die Schneiderinnen tagte am Montag Abend. Der Vorsitzende . f. w., bestritten. Nun hat aber Grillenberger im Reichstag unehrlichen Elemente in der Opposition zu nennen, Auer er- Kollege Pfeifer wies zunächst in trefflichen Worten auf die Begesagt, die Partei hätte nie auf dem Boden des Mary'schen Aus- widerte jedoch, daß er dies bei einer anderen Gelegenheit thun deutung des Tages hin und die Versammlung ehrte das Andenken pruches von„ der Diktatur des Proletariats" gestanden, ohne daß werde. Zugleich erklärt derselbe, einem Antrage gegenüber, ihm Lassalle's durch Erheben von den Plätzen. Hierauf erstattete Die Fraktion Ginspruch erhoben hat. Liebknecht spricht vom Hin- unbeschränkte Redezeit zu gewähren, daß er auf dieses Privilegium Frau Rohrlad den Bericht vom zweiten österreichischen SchneiderHeine hatte im Magdeburger Geheimbundprozeß den traurigen griffe der Opposition zu antworten. einwachsen des gegenwärtigen in den sozialistischen Staat. Abg. verzichte. Es werde sich später Gelegenheit finden, auf die An- tag in Wien, dessen wesentlichsten Inhalt wir bereits im„ Borwärts" veröffentlicht haben. Bemerkenswerth ist nur noch der Muth, zu erklären, er stehe auf dem Boden der kaiserlichen Er-| Genosse Börner: Man sollte nicht mit den Waffen der Ausspruch der ungarischen Behörden, der ungarischen Behörden, welche den ArGegner operiren und uns vorwerfen, es giebt unter Euch faule beitern, als diese den Versuch machten, sich zu organis " Fränkische Tagespost" mit einem Trauerrand erscheinen. Das Glemente. Dafür können wir nicht, wenn es wirklich wahr ist. firen, erklärten:„ Ach was, wenn Ihr Euch organisirt, " Boltsblatt" brachte ebenfalls einen byzantinischen Artikel über Damit trifft man nicht die Sache. Uns den Anarchisten zuzu- geht es Guch nur noch schlechter!" In der Diskussion Kaiser Friedrich, und ich bitte Auer, zu sagen, wer der Berfasser schieben, wird nicht gelingen, deswegen wollen wir sie aber doch ehr- verglichen die Redner die Berliner Zustände mit den von der 8 und der elend." Vis zu " " worden. Alle dann, Wird das demokratische Denken nicht erstickt durch lich bekämpfen, ehrlicher als es im Vorwärts" geschieht. In der Rednerin geschilderten österreichischen. Es gab eine seltsame Rebensarten, wie sie Bebel gebrauchte, von den ersten Höschen", Londoner„ Autonomie" erscheinen jetzt heftige Angriffe auf unsere Harmonie: Das Glend ist international! Es tamen nunmehr Müller gegenüber und durch Drohungen wie„ wenn ich nur ersi Fraktionsmitglieder. Ich muß das durchaus mißbilligen, und kann geradezu schauerliche Zustände im Schneidergewerbe zur Sprache. u Hause bin!" Wille gegenüber? Rücksicht auf andere Gesell- denjenigen, der diese Berichte aus Berlin schreibt, nicht mehr als So schildert Kollege Kulick, wie den Arbeiterinnen zugemuthet schaftstreife hat Auer selbst mit seinem Antrag, vorlänfig erst zur Opposition gehörig betrachten. Diese Opposition wird aber wurde, mit dem Empfang des Lohnes so lange zu warten, bis gen 10 ſtündigen, dann den 9 stündigen und erst von 1898 ab den dem Anarchismus zugetrieben und dadurch demselben in Deutsch- die betreffende Arbeit seitens Abnehmer und Abnehmerinnen in fündigen Arbeitstag zu verlangen, geübt. Quer nennt die Kritik land der Boden bereitet. Hätte man den„ Sozialdemokraten" in Bezug auf Sih und Ausführung für vollkommen tadellos bes. Flugblattes verläumberisch und gemein, und doch heißt es in London bestehen lassen und uns nicht zugemuthet, mit der Lektüre befunden Aenderungen müssen diesem: Nicht Unehrlichkeit werfen wir den Führern vor, des Vorwärts" zufrieden zu sein, dann würde die Autonomie" selbst wenn die Schuld den Arbeiter oder die Arsondern allzu große Rücksichtnahme auf alle möglichen Macht- jezt nicht in Berlin verbreitet werden. beiterinnen nicht treffe, vorgenommen werden, ohne daß fattoren, hervorgegangen aus der veränderten Lebensstellung| Steinbach: Vielfach wird opponirt aus reiner Lust an dafür irgend ein Entgelt gezahlt werde. Durch die ins geringen Fühlung mit dem Proletarier- der Opposition. Ich wette 10 gegen 1: Hätte Liebknecht in zwischen suspendirte Entlohnung gerathen die Arbeiterinnen dann Ja wohl, während Sie sich in oratorischen Brüssel den Standpunkt von Nieuwenhuis vertreten und in die größte Noth. Mitleidige Kollegen unterstützen inzwischen Leiftungen ergehen, hören wir den Verzweiflungsschrei des ver- Nieuwenhuis den Liebknecht's, man würde auch in diesem Falle die bedauernswerthen Opfer der Profitwuth. Diese Profitwuth er hungernden Bolts! Liebknecht, Auer und Fischer haben erklärt, Liebfnecht angegriffen haben. hinter der Berliner Opposition stecken 4-5 unehrliche Elemente. streckt sich aber noch auf weitere Gebiete. So werden, um Miethe zu Genosse Litfin: Wenn Auer und Bebel die Opposition sparen, Stellerlokale gemiethet, durch welche Kanalisations-, Gashöflicher behandeln und nicht so tranthast gereizt angreifen wür- und Wasserleitungs- Röhren geleitet sind, und welche die gräßläumderisch. Wir machen Opposition zum Besten der Partei; Partei wäre nicht so groß, wie er heute ist. Redner greift ungeheure Hize vomi Bügeln rechnen muß, ohne daß irgend welche zum Gegenbeweis halte ich diese Behauptung für ver- den, dann wäre es nicht so weit gekommen und der Riß in der lichsten Ausdünstungen verursachen, wozu man dann noch die besser gewahrt haben. Heute nimmt sich jeder Schafskopf das gegnerische Presse lanzire. wenn wir feine machten, würden wir unsere persönlichen Interessen Dr. Lütgenau an, der die Partei schädigende Nachrichten in die Ventilation vorhanden sei. In einem Falle habe die SanitätsRecht, uns anzurempeln. Grillenberger sagte, die Berliner Oppo Beitung", dem Kleinen Journal" 2c. in Verbindung und finge längerer Zeit seitens des Fabrik Inspektors v. Stülpnagel drei sition werde von jungen Schriftstellern hervorgerufen, die bei auf sich selbst in der Posener Zeitung" jeden Tag ein Loblied. Kollegen aufgefordert worden, solche Mißstände dem genannten andern Zeitungen feine Stelle fänden, die vielleicht früher zu Das wären Schäden, die man zu beseitigen suchen müßte. Dynamit- Attentaten aufgefordert hätten und heute journalistische Spaltungen hervorrufen. burg ist von Dammann ein Flugblatt herausgegeben, das die punkt aus, daß, nachdem die Partei in der Breite zugenommen jener Griff in das Wespennest" ein schöner Traum. Ein Redner " Sozialdemokrat" die Opponenten„ räudige Schafe". In Ham- Partei entdeckt haben. Die Opposition geht von dem Stand- Regel beim Bügeln sind, in jene Höhlen führen wollten, so blieb Die Kampfesweise mit Verleumdungen wird also nicht von uns, gesetz handelte es sich darum, mit allen Mitteln gegen das bestreiten konnte, den Arbeitern beizumessen. Er meinte, wem das fondern von denen praktizirt, die sie uns vorwerfen. Wir Ausnahmegeses au tämpfen, heute aber muß von der Oppor- nicht gefalle, der solle in solchen Werkstellen nicht arbeiten, zur ten pt ns be in en ers n." pal t Opposition mit " " Beamten zur Kenntniß zu bringen; da aber Herr v. Stülpnagel Genosse Wilhelm Werner: Es wird nirgends aus die Begleitung der Kollegen ablehnte, welche den Herrn zur Liebknecht nannte im dänischen Oppositionslust genörgelt, sondern weil wir Schäden in der rechten Zeit, nämlich in den Stunden, wo die Arbeiter in der ganz gemeinen Schimpfnamen belegt. hat, sie in der Tiefe zurückgeblieben ist. Unter dem Sozialistens versuchte die Schuld an solchen Zuständen, welche er freilich nicht Gesangverein Edel das Wort zu seinem Referat über das System der Vertrauens- deutschland, die sich gleichzeitig zu den menschenunwürdigsten Be- Blumenstr. 46, bei Weid. Admiralstr. 38, bei Bülow." Seeger'scher Gesangverein, " gnügungsverein hilaritas", bei Zempel, Breslauerstr. 27. im Leffing- Theater, Pantstr. 9-10. " Nr. Erscheint t Abonneme Bierteljähr lich 1,10 Me frei in's Hc 6 Pfg. Sc bem ,, Son: Post- Abonn Quartal. Geselliger Ber Deutschlan 2 Mart, fü Privat Berliner neisenaustraße 88. Offenbacher Sangertrans", uebungsstunde 3 Mart pro in der Poi worauf ihm Kollege Timm recht drastisch erwiderte, wem es 13. Punkt, Verschiedenes, gingen die Kollegen Engelbrecht, Peter, Steife", Bankow, Schönholzerfir. 10. Gefangverein 8u funft nicht paßt zu leben, der könne ja einen Sprung in die Spree Schulz, Dörfer, Sassenbach und Poersch auf die Agitationsfrage gefangverein", jeben Donnerstag 9-11 Uhr, Fischerstraße bel Nieder- Schönhausen, Lindenstr. 25. ,, Ostpreußischer Männers machen, und alles Leiden sei vorüber. Der vorerwähnte Redner und die gegenwärtige Militärarbeit ein. Sämmtliche Redner bei Stockfisch. Landsleute sind willkommen. verließ darauf die Versammlung. Nunmehr ergriff Kollege Pfeifer führten an, daß durch den enormen Zuzug der Kollegen aus Ost- weiß", Melchiorstraße 15, bet Stehmann. Gesangverein Borar Gesangverein Freundestreue", Gemischter männer. Der Redner knüpfte an die soeben erfolgte Schilderung dingungen hergeben, alle Bestrebungen der Berliner Sattler zu Nichte Ghor, Jüdenstr. 55. – Gesangverein„ Freiheitsgruß", Kaftanien- lee 35, der Mißstände, die nicht nur die Gesundheit untergraben, sondern gemacht würden und eine Besserung der Lage der Berliner Sattler im Butunftsstaat. schon thatsächlich einem Kollegen das Leben gekostet hätten, an, nie eher möglich sein werde, als bis jene Provinzen organisirt ponnerstag: Humorist. Verein„ Pautenschwengel", Stallschreiberstr. 58. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend, und meinte, daß die Gefahr der Maßregelung derjenigen Kollegen, seien. Kollege Börsch führte dann an, daß auch in Berlin gerade Brivat- theatergefellſchaft,& tbelt o",% Uhr, bet Gailard, Prinzenſtr. 87; welche solche Mißstände ans Tageslicht fördern, durch das noch genug zu thun sei, da erst eine verschwindende Minorität Musikdilettantenverein ,, animo", bei Schmidt, Wrangelfir. 141. System der freiwilligen Vertrauensmänner beseitigt würde. Ein der Kollegen organisirt wäre und in vielen Werkstuben ein Berein„ Grüne Eiche"( vor dem Halle'schen Thor), Solmsstr. 1. jeder Kollege, namentlich der in der Hausindustrie beschäftigten, riesiger Indifferentismus herrsche, während im Osten Deutsch- Theater- und Pantominengesellschaft te beter Geiſt", bet Schneide müsse dem Bureau, Markgrafenſtr. 88, die betreffenden Mit- lands, von wo er erst seit einigen Monaten hierher gekommen sei, Adalbertstr. 8. Vergnügungsverein Ginigtett", bei Linfe, Forsterstr. 45. theilungen machen, welches dann das Weitere veranlassen würde. unter den Kollegen im Allgemeinen ein viel freierer Geist walte, tiub Rüdwarts", Abends 8% uyr, im Restaurant Boderte, Ballifabe Gesang-, Turn- und gesellige Vereine. Donnerstag. Stats Einen Erfolg habe man mit diesem System und mit den Ver- als in Berlin; es mangelt dort nur an geschulten Kräften, um ftraße 47. Stattlub, Revolution". Jeden Donnerstag und Sonnabenb öffentlichungen schon erzielt, da der Zuschneider Sür ma vom dieselben zu organisiren. Ferner zahlten hier Meister für das von sür Abends ab Sigung im Reſtaurant Langefſtraße 70 bet Bogasd, Kaiserbazar infolge dieses Druckes von unten" entlassen worden Aufnähen der beiden Seitenkoppeln an den hinteren Patronen- Säfte, burch Mitglieder eingeführt, haben Zutritt. Lübec'scher Turnverein, Männer- Abtheilung, Abends 8-10 sei, trotzdem derselbe noch 3 Jahre Kontrakt hatte. taschen 3 Pf., während er in Königsberg in Pr. schon als Lehr- Elisabethstr. 57-58, Königstädt. Gyumnaftum. Turnverein„ O ste n", ehr Es gelangen dann die folgenden zwei Resolutionen zur ein- ling 5 Pf. dafür erhalten habe. Kollege Dörfer machte dann lings- Abtheilung, Abends 8-10 Uhr, Blumenftr. 63. stimmigen Annahıne: noch bekannt, daß in nächster Zeit eine außerordentliche Ver- Turngenossenschaft, 1. Lehrlings- Abtheilung, Abends 8-10% uh 1. Nach Anhörung des Berichtes der Frau Rohrlack erklärt sammlung der hiesigen Filiale, zu welcher jeder Kollege Zutritt Männer- Gesangverein Crescendo", Abends 9 Uhr, bet Körting sich die heutige Versammlung mit den Bestrebungen der öster hat, stattfinden werde und bat, für deren zahlreichen Besuch eine reichischen, ungarischen und czechischen Kollegen und Kolleginnen recht rege Agitation zu entfalten. von 9-11 im Dresdener Garten, Dresdenerstr. 45. Gäste wiütommen. Verein 3id 8ad", Sigung mit Damen 9 Uhr in Krösches Geſellſchaft solidarisch, und verpflichtet sich durch Agitation und Organisation haus, Fichtestr. 29. Geselliger Verein Regina", Sigung mit Damien, in derselben Weise für Aufklärung der im Schneidergewerbe be- Eine gut besuchte öffentliche Versammlung der Bött Abends 9 Uhr, im Reichsgarten, Drantenftr. 108. Gäste willkommen. schäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen Sorge zu tragen, um so cher Berlins und Umgegend tagte am Dienstag Abend. Ge- Gesangverein ,, Blaue Schleife", Bantow, Schönholzerstraße Nr. 11 b Gesangverein Mandoline", Neue Friedrichstr. 44, b gemeinschaftlich den internationalen Kapitalismus durch die noffe Rohrlack sprach unter lebhaftem Beifall über die moderne Pfropfenverein„ edding", Abends 8% Uhr bei K. Helterhoff, internationale Solidarität der Arbeiterklasse zu bekämpfen." Strafrechtspflege. Er wies an der Hand von Thatsachen, die Antonftr. 5.- Bergnügungsverein„ Caprice", Ab. 9 ühr, Sigung mit Dame Bergnügungsverein Beil 2. Um die Verbesserung der Lage der im Schneidergewerbe vornehmlich ihm, als Gerichtsberichterstatter zahlreich zu Gebote im Marienbad", Badstr. 35-36, Saal 1 r. beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen, welche infolge der ört- ftanden, auf die Pflicht des Staates hin, die Staatsbürger so zu en", 9% uhr, Sigung mit Damien bei Lülow, Admiralstraße 38. Gäfte wi tommen. Privattheater- Gesellschaft offnung", Abends 8% Uhr, in lichen Verhältnisse und der größtentheils hausindustriellen erziehen und petuniär so zu stellen, daß Bestrafungen unnöthig lubhaus, Ohmgaffe 2. Gäste will tommen.- Berein ehemaliger Schüle Thätigkeit äußerst schwierig ist, mehr zu fördern, wird die Ein- werden, welche Pflicht seinem von ihm ausgeübten Recht, zu der 98. Gemeindeschule, richtung des Geschäfts- und Werkstellen- Delegirten- Systems als strafen, entspreche, aber von ihm keineswegs auch nur im schule. Sigung, Abends 9% Uhr, bet Saeger, Grüner Weg 29. Verein ehemaliger Schüler der 28. Gemeinde Gäste will zweckentsprechend anerkannt. Von einer Wahl wird seitens der allerentferntesten erfüllt werde. Unter diesen Umständen aber ver- kommen. Verein ehemaliger Schüler der 22. Gemeindeschule Verein ehemaliger Versammlung wegen der zu befürchtenden Maßregelungen Ab- liere einfach der Staat das Recht, zu strafen. Redner kam sodann bei Schröder, Stegligerstr. 18. Gäste willkommen. ſtand genommen. Die Ernennung der Delegirten erfolgt durch auf die Ursache der Verbrechen und Vergehen zu sprechen und Schüler der 85. Gemeindeschule. Heute Sigung im Reſtaurant Zur Kornblume", Andreasstraße 3, Beginn 9 Uhr. Chemalige Schüler der den Vertrauensmann auf vorherige Anmeldung bei demselben. bezeichnete als solche schlechte Erziehung, Umgang mit verdorbenen 85. Gemeindeschule und Aufgabe der Werkstatt- und Geschäfts- Delegirten ist es, alle im Personen und pekuniäre Nothlage. Für keine dieser Ursachen aber Jungferntrans", Weibenweg 12. Interesse der Organisation und Agitation am Orte liegenden sei heutzutage vornehmlich der unbemittelte„ Verbrecher" verant- bund". Jeden Donnerstag, Abends 9 Uhr, Andreasftr. 3 bet Noll: Sigung Maßnahmen mit zu unterstüßen und zur Durchführung zu wortlich zu machen. Die Nothlage zwinge einfach die heute in bringen. Deutschland vorhandenen 500 000 Vagabonden" zum Betteln Ferner alle Mißstände in den einzelnen Geschäften zur und Stehlen, und der Staat habe zum Strafen kein Recht, so Kenntniß des Vertrauensmannes zu bringen, welcher unter eigener lange die heutige Gesellschaft die Schäden nicht zu bessern sich Verantwortung die hierzu nöthigen Schritte zur Abstellung der bestrebe. Redner ging in eingehender und hochfesselnder Weise selben zu veranlassen hat." auf das Strafverfahren, das Verhalten der Richter, sowie am Ende auf die Statistik und einzelne Gefeßparagraphen ein. Folgende Resolution ward im Anschluß an den Vortrag einAls Ersatz für Fräulein Wabnik, welche durch unregelmäßigen Besuch der Sizungen ihres Amtes als Mitglied der Agitationstommission verlustig gegangen ist, wird Fräulein Redlich ge- stimmig angenommen: wählt. " Kuhnert. Röllig. Rüdersdorferstr. 45. " Gäste sind willkommen. Tambourverein Bergnügungsverein Bruders mit Damen. Nachdem Fidelitas. Rauchklub„ Dezimal- Waage", Abends 9 Uhr bei Infinger, Krauts straße 48. Rauchtlub Kernfpige", Abends 8% Uhr bei A. Böhl, Rüder haus, Staligerstr. 41. Rauchflub ,, Collegia", Abends 9 Uhr, in Spengler's Wirths Rauchklub Vorwärts", Abends 9 Uhr, bei Tempel, Breslauerstr. 27.- Rauchtiub Arcona", Abends 9 Uhr Reichenberger Rauchtlub ,, Rothe Nette". Jeden Freitag Abend 9 Uhr bel traße 71. 2. Steuner, Weinstraße 22. Gäſte, durch Mitglieder eingeführt, haben Zutrit dorferstr. 8. Vermischtes. für 185 Redak Jüng Lange in Arbeite Denn Lar welche de urtheilen einzutreten blos als Agitator Lange un deutung überall tu „ Die 2c. Bersammlung findet sich mit den Ausführungen des Unter Verschiedenem wird zur pekuniären Unterstützung der Referenten in allen Punkten einverstanden. Sie verpflichtet sich, Agitationskommission aufgefordert, und wegen des Importes die Kinder in natürlicher und menschlicher Moral schon früh- Im Kreise Oppeln hat dieser Tage eine Nachprüfung bet polnischer Arbeitskräfte ein in Verbindungtreten mit der Re- zeitig zu erziehen, sie schon von Anfang des Verständnisses an Fleisch beschauer stattgefunden und das Ergebniß gehabt, paktion der„ Gazeta Robotnika" empfohlen, und sodann die mit den menschheitsbefreienden Lehren der Sozialdemokratie be- daß der weitaus größte Theil sich als unfähig und ein große Versammlung mit einem Hoch auf die Schneiderbewegung ge- tannt zu machen und ihnen die Zugehörigkeit zum klassenbewußt Theil der von ihnen angewandten Mikroskope sich als unbraud in Man fämpfenden Proletariat einzuprägen." Den Bericht der Delegirten zur Streif- Kontrollkommission bar erwies. Mit der Untersuchung durch derartige Beschauer gab hierauf in Kürze Delegirter Schmidt. Derselbe legte fein geräumt werden. Die Wahl zum Vertrauensmann fiel nach längerer Dis Amt nieder und wird an seiner Stelle Herr Meyner gewählt. fussion auf Herrn Felix Schmidt. schlossen. Mit dreifachem Hoch auf die moderne Arbeiterbewegung war Germania Verbandes. in wenigen Monaten um 400 000 Dollars zu vermehren, Grabe, aber seinem Nachlaß wohnt trotzdem die Kraft inn diese Summe aus dem arbeitenden Volke zu saugen. Der uag deffe Journalif Universitä jam, wie Menfch a Arbeiterfr ba Arbeiter fict 6.5. Materialis eindringlic Lang Material at, und Begenstan bat, thei Brief mit Eine öffentliche Versammlung der auf Holzplätzen und in Holzbearbeitungs- Fabriken beschäftigten Arbeiter, welche am 31. Auguſt unter dem Vorsitz des Herrn Stein stattfand, In Alexandrien( Egypten) find viele aus Rußland hörte zunächst einen Vortrag des Genossen Th. Meyner über triebene Juden eingetroffen. das Thema: Licht und Schattenseiten der Zentralisation." Als eine der hauptsächlichsten Lichtseiten der Zentralisationen schloß die Versammlung. In San Franzisko starb vor zirka 10 Monaten b deutsche Millionär Nicholas Luning, bezeichnete der Referent die durch sie geschaffene Möglichkeit des einheitlichen Handelns beim Kampfe gegen das zentralistisch amerikanischen Blättern ein Geizhals. Die Verwalter von Von einem nicht oft vorkommenden Mikgeschicke Nachlaß erstatteten fürzlich Bericht. Laut demselben war verbundene Unternehmerthum, als Schattenseite die ver die Versammlung Berliner Bäckermeister und einsgesetzliche Beschränkung ihrer Thätigkeit. Beides gegen Gesellen betroffen, welche für den 1. September von und hat sich seit dieser Zeit auf 7 245 183,75 Dollars vermehr Werth des Nachlasses beim Tode Luning's 6 847 618,65 Dollar übergestellt, lasse aber erkennen, daß die Lichtseiten die dem Bäckermeister Müller mit der Tagesordnung: 1. Die Somit ist der todte Geizhals den Bewohnern von San Franzisto Schattenseiten so überwiegen, daß man um letterer willen Getreidezölle und die Reichsregierung, sowie ebenso gefährlich wie der lebendige. Sein Körper ruht zwar welche oft übertrieben würden, sich nicht für lokale Organisationen das Verhalten des entscheiden dürfe, sondern die zentrale vorzuziehen habe. Der 2. Verschiedenes, nach dem Saale der Aktienbrauerei Friedrichs Vortrag fand lebhaften Beifall. Nach einer längeren Diskussion hain einberufen und zu welcher durch Säulenanschläge und Zeitungsgelangte der dritte Punkt der Tagesordnung Stellungnahme inserate eingeladen worden war. Als die Interessenten sich von 3 Uhr zu dem am 21. September in Hamburg stattfindenden Kongresse- Nachmittags ab einfanden, fanden sie verschlossene Thüren. Die zur Verhandlung. In der Diskussion hierüber wurde darauf Versammlung konnte nicht stattfinden, weil vergessen worden aufmerksam gemacht, daß der zu wählende Delegirte unentwegt war, dieselbe polizeilich anzumelden! Ueber dieses Mißgeschick für die Beibehaltung der jetzigen Zentralisation auf dem Kongreß fuchte man sich im Garten der Brauerei beim schäumenden einzutreten habe. Gegenüber der Meinung eines Kollegen, Gerstensaft nach Möglichkeit hinwegzusetzen, und soll die Ver Briefkaffen der Redaktion. wonach der Delegirte für den Anschluß an den deutschen Tischler- sammlung nunmehr acht Tage später stattfinden und zwar mit Bet Anfragen bitten wir die Abonnements Quittung belzufügen. verband plädiren sollte, wurde vom Roll. Riehl geltend ge- polizeilicher Anmeldung. Tagesordnung und Lokal bleiben unmacht, daß man mit den Tischlern schon einmal dahingehende verändert. Verhandlungen gepflogen habe, aber nichts aus dem Anschluß G. W., Glockenstr. Nachdem das Reichsgericht erkannt geworden sei. Die Tischler wären gelernte Arbeiter und er Die Mitglieder des Vereins der Bau- und gewerb hat, daß wegen der vor dem 1. Oktober v. J. begangenen wärmten sich in ihrer Mehrheit vorläufig nicht für den Anschluß lichen Hilfsarbeiter von Rixdorf und Umgegend ſtöße gegen das Sozialistengesez auch jetzt noch ungelernter Arbeiter, wie es die Versammelten seien. Aus der tagten am Sonntag im Saale der Vereins- Brauerei. Die Ver- urtheilung zulässig ist, fönnen wir zur Berufung nicht rathe nun vorgenommenen Wahl ging der Koll. Robert Wolf als sammlung war gut besucht. Herr May Schall referirte über das E. L., Markusstr. Selbstverständlich hat ein Gendarm Delegirter hervor. Er ist verpflichtet, für Beibehaltung der Thema: Wie organisiren wir uns am besten?" Herr Gaßmann nicht das Recht, einen Arrestanten in dieser Weise zu mißhandeln jezigen Zentralisation zu wirken. Unter„ Verschiedenem" wurde von gab im Anschluß daran eingehende Aufklärungen über Organi- Wir können aber, da Sie keine Zeugen haben, Ihnen nur Hrn. Wendt ein betrübendes Vorkommniß zur Sprache gebracht; fationsangelegenheiten. Beide Herren traten für lokale Organi- fein stillzuschweigen, da Sie von einer Strafanzeige nur Nach Einer der Kollegen, welcher in einer Fabrit schon zehn Jahre fation ein. Herr Krüger empfahl eine Vereinigung sämmtlicher theile haben würden. Die Gründe für diesen Rath sind thätig ist, bekommt seiner verkrüppelten Hände wegen monatlich Arbeiter Berlins und Umgegend, was jedoch wenig Antlang fand bereit, Ihnen mündlich mitzutheilen. eine kleine Unfallrente. Der Arzt machte ihn bei Gelegenheit und Herr Steinmar plädirte lebhaft für eine Zentralorganisation geber Antwort wird nicht ertheilt. A. Fischer. So ist es nicht aufnahmefähig. Unfall, ohne über Schmer: zu tragen, bei ihm für dächtnißtage Lassalle's abzuhalten. Die nächste Mitglieder- handelt hat. Briefid eine Ber rathen, wit g Berden allerneueft Die hellit Dember idweizerif Bialisten, Ginne g Schreiben Die geger Es heißt " Die Europa 37 und Auto Angefehen E. S. Sie können gegen die L. L.'sche Fabrik oder deren wohl noch die Hälfte abgezogen werden würde, da sein Arbeit- Herren Rahm und Hagendorf über lokale und Zentralorgani- besteht ein solcher Anspruch nur dann, wenn der Arbeitgeber einer Konsultation darauf aufmerksam, daß von der kleinen Rente sämmtlicher Arbeiter Deutschlands. Nachdem sprachen noch die Meister keine Ansprüche erheben. Nach der jetzigen Gesetzgebung dieser ist Sektionsvorstand in der Berufsgenossenschaft sation. Unter Verschiedenem wurde beschlossen, ein gemüthliches oder Meister vorher wegen vorsätzlicher Körperverlegung ftraf dieselbe Entlöhnung wie früher gearbeitet. Nun stellte sich her- Versammlung findet im alten Vereinslokal bei Weiß, Prinz traurige Zustände schließen. Aber der alte Mann, der dod A. R. 100. Ihre Mittheilungen lassen freilich auf red gekündigt werden, wenn er besseres Lohn 2c. beanspruchte. hoffentlich um Invalidenrente bereits eingekommen ist, würd A. Sch., Hermannstraße. Der Meister kann den Wert Mit Entrüstung wurden die Ausführungen Wendt's hingenommen| Billets a 50 Pf. find zu haben beim Kassirer Gustav Kühl, Lügowstraße 101, eines vom Arbeiter zerbrochenen Gegenstandes ersetzt verlangen und gaben Veranlassung, zu energischem Eintreten für die Ver- sowie bei allen Mitgliedern. Nächste Sizung am Donnerstag, den 3. Sep- muß aber auf Erfordern beweisen, daß der Gegenstand den vo aus daß der betreffende Kollege, um nicht seiner Handjernstr. 7 am Sonntag, den 20. September statt. Arbeit verlustig zu gehen, mit größter Ueberwindung törperlicher Beschwerden alle ihm übertragenen, auch die schwersten den 12. Geptember, im oberen Eaale der Bittoria- Braueret, Lügorofir. 112, Verein ehemaliger Schüler der 22. Gemeindeschule. Sonnabend, Arbeiten, ohne etwas darüber verlauten zu lassen, verrichtet hat. 7. Stiftungsfest, wozu Freunde und Gönner freundlichst eingeladen werden. ihm angegebenen Werth hat. Ein Lohnabzug ist wegen diefe Barbier- und Friseurgehilfen( Zweigverein Berlin). Bersammlung Ersatzanspruches zwar nicht zulässig, der Arbeiter hat aber fein tember, Abends pünktlich 9 Uhr, in Schröder's Restaurant, Stegligerstr. 18. einigung aufzufordern, denn nur diese fönne auch hier Abhilfe Tagesordnung: Stiftungsfeft, Herrenabend. schaffen. ftraße 8s. Mit einem Hoch auf die Bewegung wurde die Versammlung am geschlossen. R. T. 20. Sit Sie können auch schon vor zurückgelegtem Verein der Modelleure und Gipobildhauer. Am Donnerstag, den hinterher doch so und so viel zahlen muß. 3. September, Abends 8½ Uhr, Versammlung bei Norbert, Beuthstraße 22. Tagesordnung: 1. Borlesung. 2. Geschäftliches. 3. Verschiedenes. Fachverein Tischler. Zahlstellen 21. Freie Vereinigung der Maurer und Um27. August. Unterm ersten Punkt der Tagesordnung erstatteten mann, 3. Belleallianceplay 6 bei Hilscher, 4. Schwedterstr. 44 bei Thierbach, Ihrer Austrittserklärung ein Termin anberaumt wird. die Revisoren Bericht über Kassenbestand und Bücher des Vereins 5. Schleiermacher- und Gneisenaustraßen- Ecke bei Scheuer, 6. Steinmeyftr. 57 bei Lindow, 7. Dresdenerjiraße 116, 8. Lübeckerstraße 41 bei Matthias, zo aspersin ber Zidler. Die zobitllen befinden sich in den folgenden Ichriftlich beim hieſigen Amtsgericht I, daß zur Entgegennaj gegend. Gine ordentliche Mitgliederversammlung lagte, am chaft fo befindliche Bergehen Fri Q. A. EI und erklärten, Alles in Ordnung gefunden zu haben. Die Ver- o. Langestraße 70 bei Heindorf, 10. Nigdorf, Bergstr. 7, bei Duschet, Schlafwirthes gilt als berechtigt, zu kündigen und Kündigungen N Unternehmer 1. Jeder Dampfer, auch ein Privat Machdruck n Sowi um in t jagte er tommit, a bermag A Der Krieg Des 1. Oftober Die zur bit Relag dar Mitglieder vertheilt wurden. Nachdem die Versammlung noch geden Donnerstag von 8 Uhr Abends ab bet Wenzel, Englische Straße 28, und Sie dann keinen Beweis haben. Ueberdies liegt ja in de also Deine Aber Du Wenn Du Guten Ab Er m Richtung Er b welches t Wegen direkter Staats obe Der Arbeitgeber ba auch nicht murmelte, sammlung beschloß dann, das diesjährige Stiftungsfest am 11. Fennfir. 40 bei ftrüger, 12. Görlitzer- und Sorauerstraßen- Ecke, 18. Weißen entgegenzunehmen. 28. November im Elysium", Landsberger- Allee, zu feiern. Das fee: Bölker- und Charlottenfiraßen- Ecke bei stlebs, 14. Tresckow- u. DiedenE. Schmidt, Arrangement zu einem für kommenden Winter geplanten bofeneftraßen: cte bei Gent, 15. Bantstraße Str. 32 be to. Der Vergnügungsdampfer muß polizeilich untersucht werden; Maskenball wurde dem Vorstande überlassen. Ferner 7 Uhr Abends, mit Ausnahme der Mittagsstunden von 12-3 Uhr, geöffnet. Führer des Dampfers bedarf polizeilicher Erlaubniß. afzeptirte die Versammlung den A. Sch. Vorstandsbeschluß, zur Die Arbeitsvermittlung geschieht unentgeltlich. Der alte Kontratt gilt noch bis zum Lassalle Feier sich den Lese- und Diskutirklubs. Donnerstag. Wach Auf", Nach= betreffenden Wahlvereinen an- mittags 3 Uhr, in der Großen Frankfurterstr. 99, Frankfurter Bier trotz des inzwischen verabredeten höheren Miethspreises. Ein Antrag Hupke, zuschließen. für das erfrankte hallen". Wahrheit", Markusstraße 31. Mitglied Otto eine Matinee abzuhalten, wurde abgelehnt. Gde nesebeck- und Hermannstraße, Restaurant" Beyler. Gäste will beſtimmungen erfolgen; sonst gilt der Miethsvertrag um tommen. Neue Beit", 8% Uhr, Boyenstr. 40. Gäste haben Zutritt. Eine Frage des Bibliothekars Schulz, was mit den übrig= gebliebenen Protokollen vom 7. deutschen Maurertongreß anzu- eingeführt, haben Zutritt. " Süd- Ost", 8% Uhr bei Toltsdorf, Görligerstr. 58. Gäste, durch Mitglieder kontraktlich vereinbarte Zeit als verlängert. Lese- und Diskutirklub Fester Wille", H. C. 9. Wir können Ihnen schon deshalb nicht fangen sei, fand dadurch Erledigung, daß dieselben gratis an die Abends 8 Uhr, bet Schulz, Gartenstr. 70. Gäfte durch Witglieder eingeführt rathen, weil die Schuhmannsfrau ihr Zeugniß verweiger haben Zutritt. Lese- und Distutirtlub, aiwuchs", Charlottenburg. einen Vortrag des Genossen Menzel über Sozialismus und Rapi- Damen und Herren tönnen als Gäste eingeführt werden. talismus gehört hatte, wurde beschlossen, bei Aufstellung der Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Donnerstag. Uebungs: Unrecht gethan zu haben. Tagesordnung zu den Versammlungen den alten Modus wieder ſtunde Abends 9 Uhr. Aufnahme neuer Mitglieder. Männerchor„ St. N. M. S. u. Komp. Annenstraße 9, bei Prog. urban", Gesangverein Unverzagt", einzuführen, wonach, wenn ein Vortrag angesetzt ist, man zunächst Köpenickerstraße 127a, bet Rüfter.- Gefangverein, or nblume", Blumen städtischer Steuern ist Lohnarrest zulässig. diesen hört und dann die Vereinsangelegenheiten regelt. straße 54, bei Wuttke. Gefangverein der Berliner Schmiede", Bres- den arrestirten Lohnbetrag dem Arbeiter nicht zahlen. lauerstr. 27, bet Tempel. Gesangverein Frühlings Lust", FlottwellDer Allgemeine deutsche Sattler- Verein( Filiale Berlin) straße 5, bet Bartel. Arbeiter- Befangverein",' res e Retnidenboti, von 120 Wilionen Mart liegt im Juliusthunt in Spandau gatte am 29. d. Mts. seine regelmäßige Mitglieder- Versammlung. Residenzftr. 101, bei Carus. Gefangverein Morgenroth 1", Rummels Bum 1. Punkt der Tagesordnung hielt Kollege Sassenbach, da burg, Goetheftr. 9, bei Hente. Gefangverein, Dorfglödlein", WilmersGefangverein ,, Echo 2", Alte der bestellte Referent im letzten Augenblick abgeschrieben hatte, dorf, Brandenburgischestr. 106, bet Gräß. Schönhauserstr. 42, bei Reimann. Gesangverein ,, Einigteit"( Hutmacher), ine Borlesung aus der„ Neuen Zeit" über: Ein Paria des Pappel- Alee 3-4. Gesangverein 8utunft 1", Steglit, Restaurant teunzehnten Jahrhunderts." An der Diskussion betheiligten sich Hildebrand. Gefangverein harmonie", Tempelhof, Dorfstr. 10, bei sie Kollegen Saffenbach, Hartmann, Dörfer, Publiza, Engel Gerth.- Gefangverein„ kreuzberger Harmonie", Lindenftr. 106. Gesangverein Beilchenblau", Rottbufer Damm 74.- Sängerchor ber recht und Schubert, alle im Sinne der Vorlesung. Zum Zöpfer Berlins, Brunnenstr. 38, bei Gnadt. Gefangverein Blaue eingelaufen. Verantwortlicher Redakteur: R. Cronheim in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW.. Beuthstraße 2. " bei Reßner. Annenftr. 16, Briefkaffen der Expedition. $. S. 2. 1,70 M. erhalten. Offerten bisher leider ni erichroden find wir v Geul wir Nach und feftge er die Ar räufchlos