Frauenstimme Nr.14�41.?ahrg� Beilage zum Vorwärks I 10. Juli ,424 ........................................................................................................... M-!!!,«! Hebärzwang oder? So nie!« Stillen de» Leben» fallen ab.— später so viel« halb» reite Frllchte. Ist nun ber Herbst davon leer? Der Mensch kann, wie der Baum, nicht all« Blllten zu lsrllchten vollenden, die er treibt, Jean Paul, Seit einigen Jahren fuhrt die Sozialdemokratie«inen, wie es scheint, aussichtsiofen Kampf um die Beseitigung oder Abänderung der 8nd nicht mehr bedienen können. Alle Versuche, durch Elektrisieren eine Besserung des Zustandes herbeizuführen, haben bisher zu keinen» Ergebnis geführt. Wenn es sich auch hier um einen ziemlich seltenen Fall handett, so ist das Schlafen des Kindes in einem Bett mit der Mutter doch immer gefährtichi denn schon oft sind Säugl nge dadurch erstickt, daß fich die Mutter im Schlaf auf das unglückliche Kind gewälzt hatte. In England werden Mütler, die ihr Kind aus Fahrtäsfigkert schädigen oder gar töten streng bestraft. In Frankreich gibt es ein solches Spezialgesetz nicht, ebenso warig wie in Deutschlaad. Um so wichtiger erscheint es, die Austnertsainkeit der Mütter aus tue schweren Schädigungen zu lenken, die sie dem Kinde zufügen können, indem si« in einem Bett mit ihm schlaf-n. Die Mama. Sie hatten äußerst vornehme Ramen, diefe Kinder, die von der Mama(mit Betonung der letzten Silbe) aus die Wiese am Waldrand geführt wurden: Jngeborg, Edith, Kurt und Hannelore. Hinter ihnen drein zog das Kindermädchen mit dem derben, proletarischen Namen Anna. Es war einer der ersten sonnigen Frükstingstage: köstlich blauer Himmel und Sonne, soviel Sonne, wie wir sie in Monaten nicht mehr gehabt haben. Auf der Bank am Waldrand, vor dem die große Wiese mit den allerersten, winzigen Grashälmchen liegt, ließ die Mama sich nieder. In Kommando-Positur. „So, Kinder, nun spielt mal schön!" Di« Kinder, also ermuntert, schauten sich unsicher an. Dann begannen sie, etwas phlegmatisch, mit ihren großen, protzigen Bällen zu spielen. Anna, mit dicken Backen und noch dickeren Waden, stand seitlich in Hilfestellung. Allmählich aber, unmerNich fast, kam Leben in das Spiel. Die Luft, herb noch und doch so begierig eingesogen, die Sonne, diese Zauberin und Wundertäterin mit Strahlen, die schon wärmten und bräunten, zogen diese blassen, im Freien beinahe unbeholfene» Troß- stadtkinder unmerklich in ihren Bann. Sie fingen an zu tollen, lieb- äugelten mit den» wundervollen Wiesenabhang, machten Fußbälle «us den„kunstvoll" kolorierten Salonguinmibällcn. Und eines der keinen Mädchen, Edith, knöpfte sogar den Mantel auf. Mit einem Sprung pnd einem Schrei»var die Mama auf dem Plan: „Willst du wohl den Mantel zumachen! Sosort zugemacht! Das will ich doch mal sehen— I Und die Mütze aufgesetzt! Morgen bist dl» wieder total erkältet.— Warum passen Sie nicht auf, Anna? Wozu sind Sie denn eigentlich da?" Resigniert knöpfte Edith, unter Annas Assistenz, die ja„daz»» da war", den schweren, unbeholfenen Mantel mit dem dicken Pelzkragen wieder zu und mochte noch einige matte Kersuche, in ihrer unförmigen Vorpackung zu spielen. Sie gab es bald auf und setzte sich still auf die Bairk— wo sie sich dann tatsächlich erkältet haben dürfte. WährendSessen unterhielt fich die Mama mit zwei Damen ihrer Nachbarschaft, bie sie begleitet hatten. Daß Edith ein Musterkind war, wüßter» sie nach den ersten drei Sätzen. Und daß sie, die Mama, den Kurt und die Hannelore und die Jngeborg, Ediths Freunde, nur aus letzten erzieherischen Tendenzen mitgen omn».«» hatte, nur aus purem Wohlwollen, nur aus letzter erzieherischer Weisheit sich die Mühe mit den„fremden Gören" auf den Hals tat, hörte ich staunenden Ohres im vierten Satz: „Lieber nehnie ich die Kinder msi heraus oder zu uns in die Wohnung— die Diele ist ja groß geniig—, als daß Edith zu anderen Leuten geht. Und lieber gebe ich ihnen sogar Frühstück, als daß Edith möglicherweise bei fremden Leuten ernxis ißt. Wer weiß,»vas das Kind da bekäme! Ich käme ja ans der Unruhe nie heraus..." Wie groß das Opfer war, das sie dem Wohlergehen ihrer änqst- lich behüteten Tochter Edith brachte, wurde mir irr immer eindrinq- sicher»verdendem Wortschwall klar: alle diese Nachbarskinder, die keinen Freunde und Freundinnen,»varen samt und sonders schlecht erzogen, hatten saint und sonders verAächlige Anlagen, und immer waren s i e diejenigen, die Edith zu dummen Streichen, wie' B. bestimmt auch zu dem Mantelausknöpsen, verleiteten. Unterbrochen wurden diese pädagogischen Studien von ein paar recht energischen Ermahnungen an Anna, das rot- und dickbäckigc Dienstmädchen: „Spielen Sie doch mal Kreis mit den Kindern!"—„Singt mal die neuen Lieder!"—„Anna, fingen Sie doch lauter!" Schließlich packre Mama das Proviantkörbchsn aus. Edith bekam einige wahrscheinlich nach den neuesten Rezepten der Hygiene her- gestellte feine Weistbrotschnitten, sauber in weißes Pergamentpapier eingewickelt. Anna bekam eine grau schimmernde Stulle in„duften- dein" Zeitungspapier. Und»vährend Edith, Jngeborg, Kurt nud Hannelor« stumpfsinnig und freudlos Kreis spielten, von Annas roten Händen immer wieder pflichtschuldigst weitergezogen, kräftigte Mama, zufriedenen Blicke» ob der Drestlir, sich an Pralinen. Angele Braun-Stratmann. Venn ein Kinö Sich fragt, fe! wahr zu ihm! Wo du herkommst, willst du wissen, mein Kind? Komm, setze dich auf meinen Schoß»md sieh mir in die Airgen, ich will dir ganz leise etrnas Herrliches erzählen. Sieh, der Vater und die Mittler hatten nichts auf der West fo lieb wie eins das andere. Ais sie sich nun einst in den Armen hielten und einander das Beste und Schönste schenkeu wollten, sprang ein Lebensfün klein aus deu» Schoß« des Vaters in der Mutter Schoß. Dort aber traf es ein ander Fünkei.r und die beiden lebendigen Fünllein hatten sich so lieb wie Bater und Mutter selber. Sie ließen sich nicht wieder los und wurden ein einziges Leben. Und das keine Wesen entroickclte sich, bildete«in Köpfchen und bekam Aernichen und Beinchen, ja ein richtiges Kindlein wurde daraus. Dieses wuchs»md da es ihn» zu eng ward in der Mutter Schoß, drängte«s ans Licht. Die Mutter glaubte sterben zu müssen, als das Kindlem von ihr wegwollte, so große Schmerzen litt sie. Aber sie starb nicht, und da sie ihr Kind geboren hatic, war ihre Freude so groß wie nie zuvor im Lebe:», und in des Vaters Augen kamen Tränen der Frertd«. Das Kind! in aber bist du.(Aus dem Buche„Der Lebensq»»ell", herausgegeben vom Dilrerbund.)_ Es geht ein heimsicher Strmn zrvischen Mutter und Kind, darauf schwimmen stündlich Schifflein auf und ab, beladen mit kösttichen Gütern, wie Lächeln, Zunicken, übers Haar streichen, Hofe»»- flicken, Blumenbringen, Füttern, Frage und Antwort. Ludwig Finkh. Ein Kind, das gut und tüchtig spielt, wirb auch im Kreise seiner Anlagen und Fähigkeiten gut und tüchtig lernen und ein tüchtiger Mensch werden. Friedrich Fröbrl Im Tier spielt nur der Körper, im Kinde die Seele. Diesem begegnet nur Leben— keines begreift überhaupt einen Tod oder «tivas Totes—; und daher umringt sich dos froh« Wesen belebend nur nnt Leben und sagt z. B.:„Die Lichter haben sich zlyzedeckt und sind zu Beit gegangen"—„der Frühling hat sich angezogen"— „das Wasser kriecht am Glase herab"—„da wohnt sein Haus"— „der Wind tanzt"— oder von einer räderlosen Uhr:„Sie ist nicht lebendig." Jean Paul. W«s Frauen erfinden. Die Frauen, die fich in früheren Jahr- Hunderten verhältnismäßig selten als Erfinder hervorgetan haben. werden auch auf diesem Gebiet immer rühriger und schöpferischer. Nach einem Berichte des Londoner Patentantts sind in der aller- letzten Zeit 400 Erfmdimgen von ZH-auen patentiert worden, und »veiin auch noch immer den Taufenden von Erfindern nur Hunderte von Erfinderinnen gegenüberstehen, so wächst doch die Zahl der Frauen beständig, die neu« Apparate oder originelle Einfälle denn Patentamt anmeiden.„Wir finden, daß die Frauen eine besonders fruchtbar« Einbildungskraft auf allen Gebieten des häuslicl>en Lebens entfalten," erklärt der Leiter des Patentamts.„Fronen find in ihren Erfindungen, die sich auf die Häuslichkeit beziehen, fthr viel praktischer als die Männ«r und finden für sie auch rascher Absatz." Unter den neuesten Patenten von Frauen befinden sich>:. a. folgende: Verbesserte Kartosselschälmaschinen, Abwaschtische, die die Arbeit sehr erleichtern, Vcrbessermigen an Oesen, Behälter zun, Tragen von Speisen, Sportanzüge für Kinder, Korsette ohne Fisch- bei», zusammenklappbare Tische»»nd Stühle, Schuhelnlagen, Apparat« zuin Trocknen und zum Färben der Haare, Kinderspiel- jeiig usw.— Nachklang von üer Wahl. Liebe Genossin! Die Wohlarbeit brachte Ihnen gewiß viei, viel Arbeit und Sorge? Ich habe oft an Sie und die tätigen Genossinnen gedacht. Wo» müssen Sie in dieser Zeit der Lüge alles erlebt haben? Wohl nie ist ein Wahl- kämpf so heiß und lügnerisch von rechts geführt worden»vi«-ker letzte. Ich wäre so gen» dabei gewesen und hätte geholfen, die armen Menschen auszutlären. Warum ich es nicht konnte? Ich hatte ein«» Transport sehr unterernährter Kinder hier, die sehr gepflegt»verde,, mußten. Glauben Sie nun ober ja nicht, daß ich tiotzdem stille gewesen! Bei uns und im Nachbarort halte ich zwei Veäsairimlungen, die gut besucht»vare». In. Binz konnte der Saal die Besucher mcht fassen. Ich bin durch meine Arbeit hier bekam»!, aber als Nednerin vorher nie aufgetreten. Si« können fich denken, daß man Mund und Ohren aussperrte, als Ich mit unseren Gegncrn scharf ins Gericht ging. Und der Erfolg? Ein Genosse ist im Ge- meindcrat und für den Reichstag holten mir 114 Stimmen heraus. Zur letzt«,» Wahl waren ganze 7 Stimmen für unsereListe abgegeben. Ein« Ortsgruppe haben»vir am 1. April gegrüeidet, die täglich zu- niniHNt Bislang hatten wir 36 Mitglieder, davon 12 Frauen. Jeden Donnerstag komme ich mit meinen Frauen zusammen. An diestr Zusammenkunft haben beide Teile Freud«! Sehen Si«, liebe Geievssin, es geht auch hier vorwärt»! Herzlichen Gruß Ihr« M. L. Was die Tottraft betrssft, fand ich disst meist»:, den untere:» Klassen. Biel« arm« Fr eure» ernähren ihre Kinder im Schweiße ihr« Angesichts»i>»d halten die Fmniiie(x rammen, die das Laster der Väter längst zerstreu» und zerstört hätte. Borneh-„e Franc!» sind zu. indolent, um selbständig wei ktälig zu sein, die Zivilisattou hat sie mehr verweichlich: als verfeinert. Mar») Wclstoncraft. «f�r�ccr Y��rr�Y�O«x»*rx30ooexxxxooooooooccooooocoocr�Y��cr" praktische Winke yKKxyTyrff>:ii>roTTOocccxx>��X-�g���Ck>JL� vas Lüsten See Zimmer. Jever starke Geruch, Ziriarrenrauch, Fettdunst, Eßdunst setzt sich im Raum fest, wenn er nicht sofort durch einen kräftigen Durchzug vertrieben wird. Der Geruch vom Kochen und Braten hängt lange an den Kleidern, und doch gibt es genug Hausfrauen, die sich scheuen, das Fenster des Familienzimmers nach Tisch länger als ein paar Augenblicke spaltenweise zu öffnen. In solchen Räumen bleibt dann wohl die Wärme, aber es bleibt auch eine muffige Atmosphäre, der rechte„Arme-Leute-Geru ch". zurück. Sitzt das einmal in den Polstermöbeln oder Decken fest, so ist es kaum mehr zu ver- treiben. Die Bewohner dieser Räume, die stundenlang darin sitzen, beinerten die schlechte Luft nicht Aber dem Neueintreienden schlägt sie sofort entgegen, so daß er am liebsten gleich wieder die Flucht ergreisen möchte. Ich erinnere mich noch immer gern der guten Ge- wähnheit meiner Mutter, nach jedem Essen„Durchzug" zu machen. Sie pflegte zu sagen:„Wenn wir auch arm sind, so braucht nian das doch nicht gleich zu riechen." Es ist jedenfalls ein großer Fehler, nach dem Essen nicht gleich zu lüften, und zwar durch Türe und Fenster zugleich. Kleider, die beim Kochen getragen werden, sollten stets waschbar sein und des Nachmittags gewechselt werden. Abends ver- lasse man sich nie auf das Lüften am anderen Tage, zumal wenn geraucht wurde, der Zigarrendunst ist dann kaum noch aus dem 'Zimmer herauszubringen. Zigarrenstummel besonders verursachen, wenn sie lange liegen bleiben, einen ganz widrigen Geruch. Man sorge darum sofort für die Wegbeförderunq solcher Reste. Sehr ausdauernd ist auch Fischgeruch sowie der Geruch von Sauerkraut. Grünkohl und Käse. Auch kalier Kasfecduft darf nicht zum Festsetzen kommen. Ebenso wenig soll man Kleidungsstücke noch warm in die Schränke hängen. Hat man keinen lustigen Raum, um sie über Nacht aufzubewahren, so hänge man sie wenigstens in den Korridor. Die Kleiderschränke sollten täglich eine Zeitlang gelüftet werden. Je beschränkter eine Wohnung ist, um so größer müßte die Sorge der Hausfrau fein, den Ihrigen die Wohltat einer gelüfteten Wohnung in jeder Jahreszeit zu verschaffen. Nacktisch für festliche Gelegenheiten. Zitronen-Creme. 4 Eier, 200 Gramm Zucker. 6 Eßlöffel Zitronensaft, ein Viertel ab- geriebene Zitrone, 4 Blatt Gelatine, 2 Eßlöffel Wasser. Die Eigelb we.dcn init Zucker eine halbe Stunde schaumig gerührt bzw. ge- ichiagen, nach und nach Zitronensaft hinzu und Zitronenschale. Zuletzt die aufgelöste Gelatine, dann den Schnee der Eier sorgfältig darunter gezogen. A vfel- Creme. Ein Teller geschälte Aepfel wird mit einem Gl's Wein, Zucker nach Geschmack, etwas Zitronenschale und etwas §ür Sie ganz Kleinen. Koche, brate, backe, Mehl aus dem Sacke, Eier aus dem Neste, Dem kleinsten Kind das beste, Klöße, Brot und Räucherspeck, Das Hündchen trägt die Schtvarte weg. C. Ferdinand. Die Kcastleistung öer Iliege. Bon der im Berhältnis zu ihrer Größe ungeheuren Körperkraft mancher Infekten erhält man den besten Beweis, wenn man ver- -sucht, ein oder das andere Tier einmal zur Leistung einer gewissen --körperlichen Arbeit zu zwingen. Es handelte sich daher keineswegs 'ijnur um müßige Spielerei, als«in Forscher Schmeißfliegen dressierte, 'itin an ihren Arbeitsleistungen ihre Muskelkräfte zu messen. Das Dreisteren darf in diesem Falle natürlich nicht wörtlich genommen werden: denn selbst der geschickteste Dresseur wird es niemals so chweit bnngen können, daß eine Flieg« lieber«ine Slrbeit verrichtet «ts chre Flügel zu gebrauchen und daoonzustiegen. Begonnen wurde .hdie Dressur mit der Gewöhnung der eigens zu diesem Zweck in seinem„Käsig" gezogenen Fliegen an die Gefangenschaft sowie an Aein« regelmäßige Fütterung, wobei die Tier« so„zutraulich" wur- chden daß sie sich sogar berühren ließen, ohne davonzufliegen. Die sfolc.,erart gezähmten Fliege» waren dann zu de» Versuchen schon gar; gut zu gebrauchen, und man brachte es schließlich soweit, daß üie Tier« nicht mit Zündhölzer, winzig«, aus Kork qesertigte Han- teln sowie Brotkügelchen halten lernten, sonöern auch mit den sBeiücn ein seines Uhrrad zu treiben vermochten, ja sogar eine ziem- llich schwere Korkpuppe auf dem„Schoß" balaucieoen tonnten. Würde Per Mensch nur die Kraftleistung der Fliege, dl« das Zündholz trägt, iint Verhältnis zu seiner Größe nachahmen wollen, so müßte er einen Balken tragen, der 8,50 Meter lang wäre- und dessen Seiten- ■fläch- etwa 1600 Ouadratzenlimeler umfasse, t würde. Nicht viel mehr Körperkraft erfordert aber die Umdrehung des Rades und das Tragen der seidenen Bekleidung mit der Last der Korkpuppe. Fes- lfclnd ist es übrigens auch, zu beobachten, wie die Flieg« es anstellt, Wasser gekocht und, durch ein Sieb getiieben. 6 Blatt rote Geiaiine und das zu Schnee geschlagene Weiße von 3 Eiern dazu getan. In gleicher Weise kann man Johann isbeereu und Sauerkirschen verwenden. Kaffee-Creme. Eine halbe Taste Kaffee-Extrakt, 3 Blatt aufgelöst« weiße Gelatine, Zucker im Kasse« auflösen, tüchtig rühren. bis sich Ringe bilden, dann ein Viertel Liter Schlagsahne hinein. Butter-Creme. 100 Gramm Puderzucker, ein Liter Milch wird aufs Feuer gefetzt, wenn sie kocht, dann ein Pfund Butter hinzu und den Puderzucker sowie ein halbes Pfund feinen Zuck«r, dann schlagen, bis die Masse dick ist, aber vorher vom Feuer nehmen. Einfaches Miener Gebäck. 500 Gramm Mehl, 35 Gramm Mar- garine, 65 Gra um Zucker. 14 Liter lauwarme Milch und 50 Gramm Hefe werden zusaiiunen geknetet und geschlagen, bis«in lockerer Teig entstanden ist. Nun rollt man den Teig aus, verteilt knapp 100 Grauun in Stückchn gehackie Margarine darüber, so, daß die eine Hälfte des Teiges aber leer bleibt, ktappt diese leere Hülste dar- über, rollt aus und schlägt nochmals zusammen, um diesmal befon- ders gleichmäßig und glatt auszurollen. Vermittcls verschiedener Formen sticht man setzt kleine Kuchen aus, läßt sie aufgehen und bäckt sie bei guter Hitze hellge b. Sind die Kuchen fertig, bepinselt man ste mit Zuckergtasur— Man kann das Gebück vor dem Backen auch mit Ei bestreichen und mit gehackten Mandeln und Zucker be- streichen. Wonach soll man am Ende trachten? Die Welt zu kennen und ste nicht zu verachten. Goethe. Der Rechtssinn ist ohne Zweifel stärker in den MLimern als in den Frauen... Aber an zäheni und lebhaftem Rechtsgtcfühi stehen die Frauen den Männern nicht nach. B l u n t s ch i i. Hallen die Frauen fest zur Politik, so halte ich die Poliiik für oesichort, nicht bloß für den Augenblick, sondern auch für die Kinder, welche von den Frauen erzogen werden. Bismarck. Der Mann macht das Werk. Aber die Frau macht den Mann. K r e m n i!;. Und will das Licht sich dem Trübsten entwinden, so wird es glühend Rot entzünden. Goethe. Gesetz ist mächtig, mächtiger ist die Rot. Goethe. würde des Menschen. Zu essen gebt ihm, zu wohnen, habt ihr die Blöße bedeckt, gibt sich die Würde von selbst. Schiller. die Gegenstände fest bzw im Gleichgewicht zu halten. Sic bedient sich dabei nämlich nicht der Endglieder ihrer Bern«, sondern sie läßt die Gegenständ« nur aus feinen Härchen, die die Bein« belxcken, ruhen und balancieren. Dadurch, daß dies« Härchen einen klebrigen Stoff absondern, wird das Festhalten denn auch sehr erleichtert und erspart der Fliege manch« unnötige Kraftvergctidung. Was öer Junge will. Ich w-U eine Lokomotive und ein« Eisenbahn. aber keine zum Spielen. Ein« wirkliche will ich Harn. Und einen elektrischen Wagen, mit dem saus ich durch die Sladt, und ein großes Dampserschiff, das Kohlen gefressen hat. Und ein kleines Auto dum und blank und spitz, das rattert wi« ein Motorrad und fliegt wi« ein Blitz. Und ein großes Luftschiff, ein langes Silberschwein, und ein kleines Flugzeug: das soll mein Bogel sein. Ich kauf mir Hammer und Zange und geh in die Fabrik. Und dann machen wir uns die Sachen, jeden Tag ein Stück, in dem großen Feuerofen, ich und meine Genossen- Und dann saufen wir in die Welt hinaus und find nicht mehr vevdrossen. Nätfeiecke. Versteckrätsel. Jetzt ist es Sommer, und die schönste Zeil im Sommer hat begonnen. Ihr sollt euch von der Arbeit in der Schicke erholen. Was ist wohl die schönste Zeit? Rotel einmal das Wort dofürl Aus den folgenden fünf Worten müßt ihr je zwei aufeinander- folgend« Buchstaben heraussuchen. Stellt ihr sie dann zusammen, so erhaltet D das Wort für die schönste Zeit. Da» sind die Worte, aus denen»jr es raien sollt: Else, Ring, Ente, Zelt, Jthaka. Run ratet und freut euch, daß die schöne Zeit da ist! Lösung der Rätsel aus vorlger Nummer: Wundersam: Neptun.— Buchstaben Wechsel: Borte, Torte, Worte.— Sx ltsa m: Dromedar, Rom,— Das Gleich«: Jura.