«Sche«vtlwich: Mutter und Kind Was wir erwarien von der Zukunft Fernen- Daß Brot und Arbeit uns gerüstet stehn, Daß unfre Kinder in den Schulen lernen- Daß unfre Greise nicht mehr betteln gehn. Was wir erwarten. Sin Tag der Erlösung und großer Erwariung zugleich war der Tag der Revolution von 1S18. Zum Greisen nahe schien alles, was wir seit Menschenalter erwarteten. Tatfroh standen die Massen zusammen. Bald aber verloren sie sich wieder, lösten sich auf in Einzelwesen und überließen sich der Führung von Leuten, die stc in den Abgrund gestürzt hatten. Gegen sich selbst wendeten sie sich, als sie sich von der Sozialdemokratie ab- wendeten. An der Spiße des Landwirtschastsministeriums steht ei« Großlandwirl, Graf Kaniß. Er trägt Sorge dafür, daß das Brot teurer wird. So will es seine Gcsctzcsvorlogc, die einen Zoll auf Getreide vorsieht, der das Mehl und damit das Brot teurer macht. Wie muß den armen Frauen zumute sein, die am 4. Mai ihre Stimme gegen die Sozialdemokratie abgaben, wenn sie solche Folgen sehen! An der Spiße des Außcnministeriunis, dem alle Angelegenheiten zwischen Deutsehland und anderen Völkern übertragen sind, steht Herr Dr. Stresemann. Dieser Mann hat vor einigen Tagen den Ausspruch getan:..Wir brauchen Männer, die Brücken schlagen zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart." Antcr den Namen derjenigen, die im Reichstage das Recht des Volkes vertreten sollen, steht der Name Luden- dorff. Dieser Name ist eine gefährliche Brücke zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Hart ist die Gegenwart, die Vergangenheit eine Zeit voll Blut und Tränen. Wehe denen, die Brücken schlagen in die Vergangenheit der Ludcndorsf und Genossen. Sie hätten nichts zu erwarten. Sie helfen nicht heraus, nur noch tiefer hinein ins Elend. Nicht Waffen, Werkzeuge sind die Mittel des Aufbaos und des Aufstieges. Rur im Frieden gedeiht die Arbeit und mit ihr und durch sie der Mensch an Leib und Seele. Hart sind die Pflichten, die uns der Friedensvertrag Der Weg zum Friede Die arbeitenden Massen aller Länder sind erfüllt von der Sehnsucht nach Frieden. Doch wer zeigt ihnen den Weg, ihn zu erringen? Jene Mächte nicht, die Frieden nur anerkennen wollen auf Grund des Rechtes des Stärkeren: doch auch jene nicht. die von dem schlechten, egoistischen, an den guten, selbstlosen Menschen appellieren, den Frieden zu wollen, ihn zu schassen. So lange bleibt der ewige Frieden ein schöner Traum, als nicht seine Ursachen beseitigt sind: Die kapitalistische Produktionsweise und seine unentbehrlichste Stühe, der Mili-- tarismus. Untrennbar verknüpft mit dem Wesen des Kapitalismus ist das Streben nach wirtschaftlicher Beherrschung des Welt- Marktes, nach Mehrung des Profits, und in der Behauptung ihrer Vormachtstellung geraten die Kapitalisten des einen Landes dauernd in die Interessengebiete der Kapitalisten anderer Länder. Sind diese Gegensätze zu einer gewissen Stärke gediehen, dann ist der Krieg letztes Mittel, den unbequemen Konkurrenten niederzuringen, ihn loszuwerden. Wahnsinniges Wettrüsten zu Wasser, zu Land, in der Lust sind die notwendige Folge kapitalistischer Weltwirtschast und heute besteht in Europa ein stärkeres Kriegsherr als je vorher und die technischen wie chemischen Kricgshilfsmiltcl haben eine nie geahnte Vollkommenheit erreicht. Bündnisse und Verträge können wohl vorübergehend Frieden schassen, aber sie können ihn nicht erhalten, weil die, die ihn sdjließen, sie zerreißen, wenn sie sich in ihrer Vormachtstellung bedroht fühlen. Doch der Kapitalismus schafft nicht nur die Gegensätze zwischen seinen eigenen Anhängern in allen Ländern, schuf auch den Gegensatz innerhalb der Gesellschaft in jedem einzelnen Volk. Dieser Gegensatz ist aus der Wirtschaft- ../ M. Todenhagen. auferlegt. Eine erste Milderung bringen die Abmachungen, die jetzt kürzlich in London zwischen Deutschland und den Siegern getroffen worden sind. Mißt ihr Frauen, aus weichem Wege diese Erlcichterun.- gen zustande kamen?» In England kam durch Neuwahlen eine sozialistische Re- gicrung zustande. In Frankreich gewannen die Sozialdemokraten durch Neuwahl einen erheblichen Einfluß. Englische und französische Sozialdemokraten haben uns die ersten Er- lelchlcrungcn verschafft. Sic haben sid) damit durchgesetzt gegen den Widerstand der Gegner einer Verständigung, die auch in England und insbesondere in Frankreich noch vor- Händen sind. Sie haben Deutschland den Weg frei gemacht zum Eintritt in den Völkerbund. Da darf es kein Brückenbauen geben zwischen Gegen- wart und Vergangenheit. Die Vergangenheit mit ihrem Militarismus, mit ihrer Revanche, muß überwunden werden. Die Sozialdemokratie will nicht nur eine Verständigung über Abrüstungssragen, sondern auch über Wirischasts- und Kultursragen unter den Völkern. Sie will ein ganz neues Wirtschaftsleben aufbauen, das Kriege unmöglich macht und abschafft die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen. Für eine solche Zukunft gilt es zu schassen. Frauen, ihr sollt Brücken bauen zwischen der Gegenwart nnd einer befferen Zukunft! Anterstützt die Sozialdemokratie in ihrem Kampfe und in ihrer Arbeit! Der Einzelne, allein schwach, wird stark in der Gemein- schast. Die Sozialdemokratie ist eine Kampfpartci und eine Lebensgemeinschaft zugleich. Der Einzelne verliert gar leicht den Blick für die großen Fragen, mit denen sein Schicksal verknüpft ist. Die sozialdemokratische Gemeinschaft gibt ihm die Möglichkeit» durch Aufklärung in Wort und Schrift sie zu erkennen und lehrt ihn zu schassen:..Was wir erwarten von der Zukunft Fernen......* !/ Mathilde Wurm. l i ch e n Ausbeutung derer, die nichts besitzen als ihre Ar- beitshände und ihr Hirn und sie verkaufen müsten an jene, die im Besitz der Fabriken, der Maschinen, und des Grund und Bodens sind, die Presse nnd Börse beherrschen. Der Kamps der Klasse der ökonomisch Ausgebeuteten gegen die Klasse ihrer Ausbeuter ist die notwendige Folge dieses Gegensatzes. Anders als der Krieg der Staaten gegeneinander ver- läuft der Krieg der Klassen scheinbar unblutig. Denn die Tau- senden, die auf dem Schlachtfeld der Arbeit fallen, die Millionen Frauen, die ihre doppelte Ausbeutung als Sklaven des Kapitalismus und des Kleinhaushalts mit frühem Siechtum und vorzeitigem Tod bezahlen, die Scharen von Kindern, die lebensunfähig oder lcbcnsunlüchtig geboren, ein verarmtes Volk mit ihrer Geburt und Erhaltung belasten, sie sind im Masscnbcwußtscin noch immer nicht zu einer lebendigen Anklage des Massenmörders Kapital geworden. Sie sterben in der Stille den proletarischen Tod derer, die nichts haben: sie rütteln nicht auf zum Widerstand gegen die Ursache» und Urheber ihres Unterganges. Aus dem Krieg der Klassen wie der Völker gibt es nur einen Weg zum Frieden: der Sozialismus. Der den Völker- frieden will, er wird den Klasscnsrieden schassen, dod) auch dieser kann nur crreid)t werden durch Bekenntnis zum Sozialismus: kämpft für ihn. In diesem Kamps müssen die Mädchen und Frauen sid) freiwillig einreihen in dos Heer der Klasscnkämpscr, genau so wie der Kavitalismus sie längst hineingczwungen hat in das Heer der Arbeit. Wem.Nie wieder Krieg" zu höchstem Ziel ocworden, der wolle den Kampf gegen Kapitalismus und Militarismus, gegen Ausdeutung und Unterdrückung, der werde zum unvcrsöhnUd)«n Gegner des Kapitalismus, weil nur in seiner Nlederringung die Bürgschaft künftigen Staaten- und Klassensriedens ruht. Wohlfahrtsarbeit für und durch das Proletariat/ Marie Juchacz. Der Hauptausschuß für Arbeiterwohlfahrk und die ihm angcfchlossenen Anleror�anisationen sind die Wohifahrts- vrganlfakton des Proletariats. Zn mehr als I2VY Ortsausschüssen arbeiten insgesamt 24 Vvl) Frauen und Männer Darüber hinaus sind ungezählt in Kleinen Orten Vertrauensleute tätig. Aus dem Zweck der Arbeitcrwohlsahrt ergibt sich von selbst ihre Vielseitigkeit und Fülle, die sich in Zahlen kaum ausdrücken läsit. Äur einige Angaben sollen einen lieber- blick geben. Jugendpflege, das ist Pflege an der im allgemeinen als gesund angesehenen Jugend, Veranstaltung von Wanderungen und Spielen wählend der Ferien, aber auch an schulfreien Nachmittagen an allen größeren und den meisten mittelgroßen und kleinen Orten während der Sommerwird nie annähernd ri6)lig zu- vergehen, werden I WECKRUF| ; So müde lchlelibt der graue tag und lchleichen alle tage,.♦ [ DU Freude ichlillt, das Celd Ift«ach und«ach itt tlot und Plage. i DU Sorge geht mit uns zur Ruh und«eckt uns morgens«Uder,> ! SU winkt uns noch Im träume zu und ringt uns endlich nieder. g •• > Hohnlachend zwingt IU uns zur fron, die wir zum Uchte Itreden. 9 i CUnd lit unter Rrbeit tohn und unter ganzes teden. > vir Itreden nach der Sonn« tlcht, wann wird das He» uns werden, | Das untere SklavenketUn bricht und uns erlStt auf Crdenf« : das klagt Ihr dumpf und bang und tchwer und klirrt mit euren Retten f g | euch kommt kein He» vom Himmel her, Ihr müBt euch Ulbtt erretten. 4 • nicht Sklaven mehr, nein Illenlchen lein und frei zum Himmel Ichauen,£ ! für alle lacht der Sounentcheln, für alle blühn die Ruen. x ; Rur wollen mUBt Ihr. Itolz und ttark und euch die HZnde reichen. | cintetzen müßt Ihr Blut und Mark und nicht vom Pfade welchen. 9 ; erwacht aus Cures Clends Rot und brecht vereint die Retten. ; Hier hilft kein Himmel und kein Gott, Ihr mOBt euch lelblt erretten. a | Clara v»h«-Schach C Monate. Die Geldsumme sammcnzuzählcn sein, die Insgesamt in jedem Jahr aus Arbciterkreisen für diese Jugend ausgebracht wird. Die Tassen oder Liter Kakao, Milchkassce oder Milch, die Zahl der Brötchen, die verabreichten Mittagsmahlzeiten zusammenzuzählen, wäre müßiges Beginnen. Tausende von Frauen sind vom ersten Frühsommer an auf den Beinen, um Mittel aufzubringen, die Behörden bereitwillig zu machen, damit sie Fahrgelegenheiten, Spielplätze usw. zur Verfügung stellen. Die scharfen Augen der Frauen, die fast alle selbst Mütter sind, sehen so manches arme Kind, an dem mehr getan werden müßte. Und sie sind unermüdlich in ihrer Talkraft. Der letzte Winter mit seiner Arbeitslosigkeit war hart, auch für die Kinder. In Franksurt a. M., Düsseldorf, Berlin, um nur einige Städte zu nennen, liefen die Genossinnen von Haus zu Haus. Sie wußten ja. wer noch in der Lage war, ein hungerndes Kind mit durchzufüttern. Sie wußten auch ungefähr, wie Kinder und Pflegeeltern zusammenpassen, und wo es mal nicht klappte, konnten sie später eingreifen. Die Zahlen der Mittagsmahlzeiten und Brotschnitten, der Hemden, Hosen, Kleider und Schuhe ist nicht festzustellen, womit durch diese Arbeit und durch die Solidarität der helfenden Arbeiter Hunger und Kälte von Kindern abgewehrt wurden. Mit den zahlreichen Berichten aus der Winternot und aus besonderen Notständen ließe sich ein dickes Buch füllen. Die Arbeitcrwohlsahrt in Hamburg, Freistaat Sachsen, Mannheim, Stuttgart u. a. ist im Besitz von eigenen Kinderheimen. Köln richtet jetzt ein Ledigenheim ein. Ucberall, wo die Arbeiterwohlsahrt organisiert ist, gewinnt sie durch ihre Sachkunde und intensive Arbeit die Achtung und das Vertrauen der Bevölkerung. Sie dringt in die behördliche Wohlsahrtspslcgc ein und erwirbt sich dort einen starken Einfluß. In vielen Ortsausschüssen für Arbeitcrwohlsahrt hat man als Spezialabteilungen sogenannte Fachausschüsse für Kinderschutz und Jugendfürsorge. Tausenden von Kindern ist schon vor der Geburt und vom ersten Lebenslage an dauernde Hilfe geleistet worden. Die Mütter kommen in die Beratungsstellen und Sprechstunden der Arbeitcrwohlsahrt und holen sich Nat von den sachkundigen Helferinnen. Gegen Vernachlässigung und Verwahrlosung wird stets eingeschritten. Elend und Not wird mit allen zu erreichenden Mitteln behördlicher und privater Art gelindert? Seife und Wäsche, Milch und andere Lebensmittel wcrdeii insgesamt in Massen zur Verteilung übergeben. Mesentlichs ist aber, daß die Hilse eine dauernde ist. Die heranwachsenden Kinder werden betreut. Vor allem gilt der Kinderschutz den von prositgicrigen Menschen in früher Jugend ausgebeuteten Kindern. Die Zahl der Kinder, Knaben und Mäd- chen, der jugendlichen Arbeiter, Arbeilerinnen, Lehrlinge und» Dienstmädchen, denen durch Unterstützung, durch Befreiung von der ungesetzlichen Arbeit im Kindrsalter, durch eine Besserung der Arbeitsverhältnisie geholfen wurde, ist sehr? «roß. In der Fürsorgeerziehung wird die Arbeit ebenso inlensiv betrieben wie im Kinderschutz. Solange wir eine Gesell- schastsform haben, die eine Schicht der Mensäzen zu Parias macht, werden hungernde Kinder sich am Eigentum anderer auchs erblich belastete Kindel schwache Charaklerc, un-� dehülete, im Entwick- lungsaller besonders ge- sährdete Kinder strauchelnl und sich in den Maschen des Gesetzes verstricken, werden Kinder der Armut eben durch die Bcgleit- crscheinung der Armut von Verwahrlosung stark dedroht sein. Die scgens- reiche Tätigkeit der Fach- ausschüsse für Fürsorge« erziehung läßt sich in Zah- len keineswegs wiedergeben. Zur dauernden Ein- Wirkung auf die Erzie- hang in den Anstalten ge- hört, daß sich Hundert«! von verständigen HclserN dauernd Achtung und Ne- spekt verschassen. Die aus den Anstalten vorläufig Entlassenen sind zu de- treuen, das ist cbcnsalls eine Arbeit, die sich nicht mit gedankenlosem Kri- tikles'cn erledigen läßt. Das gleiche ist au6, von der Mitarbeit bei allen Behörden. Jugend- und Wohlfahrtsämtern zu sagen. Auch dafür sprechen Bcri6)te führender Genossen aus dem Reich. Ein Bezirk schreibt: Großen Erfolg haben wir dadurch, daß die Genossinnen mit ihrer Tätigkeit in der Arbeitcrwohlsahrt zugleich das Amt als Stadtverordnete oder Gemeinde- Vertreter verbinden. Wir haben uns in städtischen Aus- schössen durchgesetzt und stehen in der Wohlsahrtspslcgc an erster Stelle. Durch diese Arbeit erhalten die Genossinnen praktische Schulung. Weitblick, Vcronlwortungsgcsühl. In einem anderen Berichte heißt es:.In den Fürsorge-, Ar- inen- und Wohlfahrtsdommissioncn haben wir 24 Ge- nossinnen, früher ist es uns nicht möglich gewesen, die Frauen zur Mitarbeit in der Gemeinde zu bekommen.' In der Stadt Gleiwitz führt die Arbeiterwohlsahrt auf Beschluß der Ge- meindevertretung die Altersküchc, in der täglich 12g alte, alleinstehende Männer und Frauen gespeist werden. In an- deren Städten ist die Arbeitcrwohlsahrt mit der Führung anderer Wohlsahrlscinrichtungen betraut worden. Ein ganzes Heer von Frauen arbeitet heute in der öffentlichen, d. h. amtlichen Wohlsahrtspslcgc, die in Arbeiterstädten gor nicht mehr ohne die Hilfe der Arbeitcrwohlsahrt denkbar ist. Und zum Schluß aus einem Bericht das Folgende:.Es war wohl ein glücklicher Gedanke, der die Arbeiterwohlsahrt erstehen ließ und man kann heule keinen Bericht mehr über die Frauenbewegung schreiben, ohne auch dieses Zweiges der Arbeiterbewegung zu gedenken. Arbeiterwohlsahrt und Frauenbewegung sind ganz eng miteinander verwachsen.'< tauen, kommt zu unseren Frauen-Kund gebungen! ZNontag. den 13. Oktober, abends 7 Uhr: Berlin, Reichskasino(früher Bubisäle), Neue Königstr. 26. Berlin, Reichenberger Hof, Reichenberger Str. 147. Berlin, bei Rabe, Fichtestr. 29. Charlottenburg, Pestalozzistr. 40, Schulaula. Dienstag, den 14. Oktober, abends 7 Uhr: Berlin, Schulaula, Plantagenstr. 15/17. Baumschulenweg, Bauinschulenstr. 89 bei Borgmann. Köpenick, Schulaula Körnerschule. Reinickendorf-Schönholz, Knstanienwäldchen(Ramlow). Mittwoch, den 15. Oktober, abends 7 Uhr: Neukölln, Rathenau-Gymnasium, Boddinstraße. Niederschöneweide, Schulaula Berliner Straße 31. Berlin, Pappelallee 15, Ledigenheim. Berlin, Schulaula Litauer Str. 18. Wilmersdorf, Schulaula der Oberrealschul« am Seepark. Charlottenburg, Wiebestraße, Eingang Neues Ufer, Ecke Kaiserin-Augusta�Allee. Donnerstag, den lö. Oktober, abends 7 Uhr: Schöneberg, Hohenzollernschule. Bclziger Straße. Lichtenberg, Knabenmittelschule, Marktstraße. Biesdorf, bei Porath, Marzahnstr. 31. Berlin, Bremer Straße, Arminiushallen. Berlin, Greifswalder Str. 25, Lyzeum. Berlin, Fidicinstraße, Bockbrauerei. Dienstag, den 21. Oktober, abends 7 Uhr: Treptow, Wildenbruchstraße. Mittwoch, den 22. Oktober, abends 7 Uhr:/ Spandau, Germaniasäle, am Hauptbahnhof, Stresowplatz. Referentinnen: Klara Bohm-Schuch, Anna Geyer, Gertrud Hanna, Marie Kunert, Liesbeth Riedger, Adele Schreiber, Ella Seeger, Minna Todenhagen, Hedwig Wachenheim, Dr. Hildegard Wegscheider, Mathilde Wurm. Abendfeier der Frauenwerbewoche am Freitag, 17. Oktober, abends 7'/- Ahr, im Saalbau Friedrichshain, am Friedrichshain Künstlerische Leitung: Rosebery dÄrguto/ Mitwirkende: Reformierte Gesangsgemeinschaft Rosebery d'Arguto Solisten: Käte Lindenberg. Wanda Saile, L. Jagau, Ch. Staamonn. Opernsänger Alfons Melker/ Ansprache Klara Bohm-Schuch, M. d. R. I. II. 1. Sonne und Regen(für 6 gemischte Stimmen im sinfonischen 9. Stil) H. Schmidt-Rosebery d'Arguto. 10. 2. Wcnn's immer so war'(sinfonischer Gesang nach einer alt» 11. deutschen Weise) Rosebery d'Arguto. 3. Der König von Ivetot(französisches Volkslied, Kinder- 12. chor) bearbeitet von Klages. 13. 4. Komm süße Freiheit(Duett aus Judas Maccabäus) Händel. 14. lGesungen von L. Jagau und A. Meller) 15. 5. Gesang der Wolgatreidler(sinfonischer Gesang für S ge- mischte Stimmen in russischer Sprache) Rosebery dÄrguto. S. Ansprache„Der sittliche Gedanke im Sozialismus", Klara 16. Bohm-Schuch. 17. 7. Nimmer sich beugen, aus„Lila"(Magus) I. Reichardt, 18. 1722—1314. 8. Ich ivollt ein Sträußlein binden(sinfonischer Gesang nach Worten v. G. Brentano mit Kindersolo) Rosebery dÄrguto. Am Flügel: Dora Mille. Frohe Tage des holden Lenzes(Kammersolo) Stefsani. Wiegenlied(gesungen von Ch. Staamann) Schubert. Schäfer und Schäferin(gesungen von Ch. Staamann und K. Lindenberg) Graun. Die kluge Schäferin(gesungen von Wanda Saile) Martini. Lied der Nachtigall(Kinderchor) Ed. Grell. Süßes Begräbnis(gesungen von K. Lindenberg) Löwe. Sommer ist ins Land gekommen(altengl. Kanon aus dem 13. Jahrhundert— Kloster Reading. Der älteste Kanon der Musikgeschichte) arrangiert von Rosebery dÄrguto. Englisches Madrigal, Morley-Reger. O Susanna(Solo, ges. von A. Meller) Rosebery dÄrguto. Der freie Mann(sinfonisches Responforium, 12stimmig, Männer, Frauen und Kinder, mit einer Solostimme nach Beethovens einstimmigem Chor. Solo: A. Meller) Beet- hoven-Rosebery'd'Arguto. Eintrittspreis 6,39 Mk. Allel seil Möelii seil Ves in eine Well Des MDens, MDei WMeMnlinnen! Hiermit erkläre ich meinen Beitritt zur Sozialdemo- kratischen Partei, Bezirk Berlin. Vor- und Zuname:................................................................ Geburtsdatum:................................ Ort:............................................ Diesen Abschnitt sende man an Alex Pasels, Bezirk«- verband SPD., EW. 68, Ltndcnstrahe 3. Glcicbzeitig sende man Eintrittsgeld und Beilrag fiir eine» Monat(Eintrittsgeld beträgt für Männer 20 Pf., sur Frauen 10 Pf. Wochenbeitrag für Männer 20 Pf., für Frauen 10 Pf. Gesamtbeitrag bei der Aufnahme für Männer l Mk., für Frauen 50 Pf.) Hiermit bestelle ich die.Frauenwelt"(eine Halbmonatsschrift) Ausgabe A(ohne Schnittmusterbogen) 30 Pf., Ausgabe B(mit Schnittmusterbogen) 40 Pf. Wohnung:..................................................................................... ................................................................................. Straße, Nr.............. vorn,............. Hof. Ouergeb., Stfl... Trp. link«, rechts, bei......................................................................................................... Vorstehender Bestellschein ist«uszusilllen und an die Buch- Handlung I. H. W. Dieh Nachf., Berlin SW 68, einzusenden. Verantwortlich: M. Todenhagen. Berlin«— Tcuck: Porwäris Vuchdnuferei, beid» tu Berlin, Lindenstr. 8. X