tauen | Nr. 26�-41. Jahrgang j BCllflQC JUtll ZJOttüÖtfö| 24. Dezember 1924 l Weihnachten öer Arbeiterfrauen. An allen Straßenecken und auf den zugigsten Plätzen tonnten wir in den letzten Wochen die armen bleichen Kinder- gestalten sehen, die dort, mit irgendetwas handelnd, das weihnachlliche Mitgefühl der Passanten zu wecken suchten. viele Stunden mußten die unterernährten und schlecht beklei» beten Kinder in der Kälte stehen, und am Abend wurden die wenigen Groschen, die sie verdienten, hin- und hergewendet. Das war für viel« Hunderte und Tausende der Auftakt zu Weihnachten, zum Fest der Liebe, das namentlich den Kindern Licht und Freude und Frohsinn bringen soll. Was hat die Wirklichkeit des Kapitalismus aus diesem „Fest der Liebe" gemacht? Auch das Kind wird schon hinein- gezogen in die Oual des ständigen Rechnenmüssens, die das Leben der Arbeiterfrauen bedrückt. Gerade kurz vor Weih- nachten bringt so häufig irgendein unerwartetes Ereignis den Arbeiterhaushalt tn Unordnung. Eintretender Frost machte den Vater arbeitslos. Oder die Mutter, die als Heimarbeiterin durch ihren Nebenverdienst mühsam das Gleichgewicht zwischen Einnahmen und Ausgaben herzustellen suchte, bekam wenige Wochen vor Weihnachten, bei Ablieferung ihrer letzten Kommission gesagt, daß sie erst im Januar wiederkommen solle wegen neuer Arbeit. Der Unternehmer hat genügend für den Weihnachtsverkauf arbeiten lasten. Er will, oder muß vielleicht auch erst den Ausfall des Weihnachtsgeschäftes abwarten, ehe er wieder neue Stofie einkauft. Er selber er- wartet stir die Weihnachtszeit ganz besonders hohe Ein- nahmen. Die Heimarbeiterinnen, die er kurz vor Weihnachten fortschickte, haben zwar alle die paar Wochen Ruhezeit sehr nötig. Im Haushalt müssen sie sich aber noch mehr ein- schränken wie vorher. In ihren Kindern hatten sie schon die Hoffnung geweckt, daß der Weihnachtsmann ein notwendiges Kleidungsstück, vielleicht auch einige Spielsachen bringen wird. In die erwartungsfrohen Kindergesichter blicken sie nun wochenlang mit dem Gedanken an die Enttäuschung, die sie den Kleinen am Weihnachteabend bereiten müssen. Manch zorniger Gedanke versucht da an dem alten Bollwerk der sozialen Ungerechtigkeit zu rütteln: Warum habe ich nichts und andere viel mehr als sie brauchen I Zorn und Unmut schaffen die soziale Ungerechtigkeit nicht aus der Welt. Sie find aber die Voraussetzung des Kampfes für die Gerechtigkeit. Wer nie vom Rechten Zorn über die Un- gerechtigkeit unserer Wirtschaftsordnung gepackt wurde, der wird auch nie ein rechterKämpfer sein für die Herbei- sührung besserer Zustände. Nicht alle Arbeiterfrauen haben vor Weihnachten eine Verringerung ihres Einkommens erlebt. Kurz vor Weih- nachten steigt sogar die Zahl der erwerbstätigen Frauen immer etwas an im Gegensatz zur Zahl der Männer. Manche Frauen finden als Verkäuferin, Packerin oder Händlerin eine Aushilfsstellung und bringen einen kleinen Extraverdienst nach Hause. Hier wird vielleicht der eine oder andere Weih- nachtswunfch befriedigt werden können. Aber wie teuer muß die Mutter die Freude bezahlen, ihren Lieben etwas schenken zu können. Müde und abgehetzt kam sie abends nach Haufe. Immer anstrengender wurde ihre Arbeit, je näher die Fest- tage kamen. Vor ihrem Bedürfnis nach Ruhe und Schlaf verschwindet nun alle Weihnachtsfreude. In aller Hast wer- den die notwendigsten Einkäufe gemacht. Zeit und Kraft fehlen ihr. um dem Heim durch besondere Reinlichkeit einen weihnachtlichen Anstrich zu geben. Die aufgeregte Weih- nachtsfreude der Kinder kann sie nicht teilen. Nur R u h et Das ist ihr Weihnachtswunsch. Aber auch von ihr fliegt manch zorniger Gedanke zu der Ungerechtigkeit, die es anderen Müttern ermöglicht, sich liebevoll in die Wünsch« der Ihrigen hineinzudenken, an der Vorfreude der Kinder teilzunehmen, von Geschäft zu Geschäft zu wandern und ohne Rücksicht auf Zeit und Kosten alles aufs schönste zu besorgen und herzu- richten. Warum hat nicht auch die Arbeiterfrau Zeit genug zur rechten Weihnachtsfreude? Warum ist sie auch am .Festtag der Liebe" dazu verurteilt, nur die Schattenseiten der heutigen Gesellschaftsordnung zu sehen und voll Bitterkeit die Ungerechtigkeit zu empfinden, die ihr und«hren Kindem zuteil wird? Wenn die Weihnachtsglocken durch die Straßen klingen» dann wird sie das mahnen an die Zeiten, in denen sie gläubi- gen Herzens die Verheißung hinnahm:„Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen", die in diesen Tagen durch alle Kirchen hallt. Die Arbeiterfrau wird daran denken, wie oft sie an der gleichen Stelle gemahnt wurde,„geduldig zu sein in Trübsal" und„Wer Knecht ist. soll Knecht bleiben!" Boller Zukunftshoffnungen faß sie damals in der Kirche. Heute kennt sie das gewichtige Wort der Gegenwart Si« weiß, daß sich eine bestere Zukunft nicht bauen läßt, wenn man die Augen verschließt vor den Ungerechtigkeiten der Gegenwart. Nur wer offenen Auges um sich blickt, wird die Wurzeln der Ungerechtigkeiten erkennen und wird sie bekämpfen können. Nlcht,, geduldig sein tn Trllbfal" schafft uns bessere Zustände. Sind alle Arbeiter und Ar- beiterinnen ungeduldig, schließen sie sich zusammen gegen die Trübsal, die nicht von irgendeinem Gott über sie verhängt wird, sondern die Menschenwerk ist, die auf der Ausbeutung des wirlschaftlich Schwachen durch den Mächtigen beruht. dann wird es auch gelingen, mit dieser Uebermacht zu brechen. Aber um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Arbeiterfrauen in noch viel stärkerem Maße wie jetzt sich zusammenschließen, um gemeinsam mit den Männern für die politische und wirt- schaftliche Befreiung der Arbeiterklasse zu kämpfen. Viel Arbeit ist noch zu verrichten, um die Gleichgültigen auszu- rütteln, die Müden aufzurichten, die Verbitterten und Ver- zweifelten mit neuer Hoffnung, mit neuem Kampfeswillen zu erfüllen. Immer größer muß der Kreis der Männer und Frauen werden, die diesen gerechten Kampf mit uns führen wollen, auf daß wir dereinst Weihnachten erleben, wo wir nicht den Engeln überlassen, zu singen:„Ehre sei Gott in der Höhe", sondern wo wir selbst mit vollem Recht singen können: �Zrieöe auf Erden und den Menstben ein VohlgefaUen!" Sozialistische Weihnacht. Von Viktor Ergelhardt. Der tiefst«®«halt des Festes fegt in der Gemeinschaft des Er- ledens� Ohne Genl«inschaft kann e» keine Feste geben. Der einzelne kann sich über etwas freuen,— Fkfte feiern kann er nicht. Ein individualistisches Zeitalter mußte den Festen abgeneigt sein. Fest« zwingen alle Menschen in den gleichen, seelischen Rhythmus. Die Feste verschwanden überall, wo das Gemeinschaftsbewußt- sein erlosch. Ein uralter Brauch nach dem anderen versank. Nur noch wenig« Reste stnd uns geblieben. Ein lichterglänzender Weihnachtsbaum,— ein schokoladener Osterhase. Das ist alles. Be- ziehungslose Tage sind der Rest. Wo find die, denen solche Beziehungslofigkeit völlig gewägt? Ein paar einsame Geister mögen wohl leben, die keine Fest« und keine Gemeinschaft brauchen. Sie stnd»ie reinsten Produkte der Zeit. Die meisten aber haben schon in einer Epoche des Jndwidualismus nach Festen»md nach Gemeinschaft gebürstet. Ein puritanisch gewordener Protestantismus hatte damit an- gesangen, die Feste ihres Schimmers zu entNeiden. Die Aufklärung hat den letzten Schmnckfetzen von den Feiertagen geeisten. Do stand das Volk vor dem Nichts. Wo nichts ist, kommen schalste Surrogate zum Recht. Wilhelms Paraden wurden Festersatz. Militärmufit wurde Auodruck des Gemeinschastsbewußtfeins. Soweit mußten wir sinken, «m die Leere, vor der wir standen, zu sehen. Roch heute hängt uns die Festlosigkeit wie Bleigewicht an. Sie schädigt das Volk und fein« Gemeinschaft. Sie wird sogar der Republik gefährlich. Preußen-Deutschlond hotte Uniformen, Pauken und eine Tradition von ganzen fünfzig Iahren. Monarchistische Partelen zehren davon. DI« Republik hat keine Paraden, und der Sozialismus scheint traditionslos zu fein. Er scheint es zu sein. Cr ist e» nicht, gn Wahrheit ist sein Wollen in der tiefsten Tradition verwurzelt, die«s gibt, In der Tradition der Menschengemeinschaft. Auf diese sich besinnen, heißt olles besahen, was den Menschen die Gemeinschaft fühlen läßt. Brüder— laßt uns Feste feiern, dann werden wir siegen über die Herzen der Menschen. Wie leicht könnte der Sieg sein, da die Gegner nur gemachte Surrogat« haben. Allerdings— wir dürfen nicht in den gleichen Fehler verfallen. Wir dürfen nicht« machen wollen. Feste müsten aus dem Herzen der Gemeinschaft kommen, nur dann sind sie stark. Letzte Reste gibt es zu retten und zu bejahen. Kein Sozialist darf über Weihnachten löcheln. Er mag es deuten, wie er will. Aus der Bibel, aus dem Herzen, aus der Natur. Es gilt uns gleich. Alle Deutung ist nur ein Ausdruck für den zugrunde liegenden Kern. Der Kern aber heißt Gemeinschaft. Im fremden Land haben wir«» am tiefsten gefühlt. Wie griff un» da die Weihnacht an» Herz.— Sie verband uns mit einer fernen Bolks- oder Glaubens- gemeinfchoft. Man unterschätze nicht die äußere Form. Eich stets aus den Grund der Dinge zu besinnen, ist dem Menschen versagt. In der äußeren Form erlebt das Gefühl, was In reinster Größe auf die Dauer unerträglich wäre. Im Brauch des Festes, den alle Glieder der Gemeinschaft teilen, wird die Gemeinschaft für jeden lebendig, ohne von Ihm weltumspannende Erkenntnis zu fordern. Ein individualistisches Zeitalter hat die Feste vernichtet. Ein sozialistifches muß sie wieder beleben. Denn Fest— ist Gemein- fchoft. In diesem Glauben mögen Sozialisten die Weihnacht be- gehen._ S!e heilige Nacht. . Von Friedrich Wendel. E« schrillt«, ausjammernd, ein Tiergefchrei durch die brütende Stille der Nacht. Die Scl.ase der Horde, die regungslos in dunkler Weng« beifammengeschart standen, rückte» noch dichter zusammen, doch die Widder hoben aufmerksam di? Köpfe. .Es ist Demaratos/ sprachen die Hirten untereinander,.es ist Demaratos. der einen Wolf zerreißtl Hat wer«inen Gre• gesehen, der einen Wölf mit den Fäusten zu erwürgen oermast?" Sie brachen die Rede ab. denn Demaralos tauchte auf aus dem Dunkel. Dicht an das La-vrieuer trat er knickte in die Knie rnid ergriff mit blutbedeckt«n Händen ein Rdsigstimgiein, aus dos er des Wolfes Herz Ipießte, um es in die Flammen zu halten.„Könnt Ich fo Roms Herz verbrennen zu Asche!" schrie«r laut auf. Jäh brach er ab, stierie auf den verichrumpfenden Fleischklumpen uud warf ihn angeekelt in die Glut des Feuers. „Siebzig Jahre ist es her. Demaratos, vergiß es vergiß es," sagte begütigend Zacharias, an Jahren so reich wie der Mazedonier. „Ich will nicht vevgessen. Zacharias, und ich kann nicht»er- gesien. Ich kann nickt vergessen, besond-ns die Wort«, die seuer sprach: wer gibt uns Arnien die bessere Waffe?" „Was ist das für ein Wort? Ich höre es zum erstenmal vo» deinen Lippen." Doch Demaratos schwieg mürrisch. Sie kannten des Alten felt- jame Art und sragten deslialb nicht weiter. Schritte kanien näher. An der Leigerstätte erschienen Eleasar und Kaleb und Iosia und Markus, die die zweite Hälfte der Rocht zu wachen hotten. Die Abgelösten machten sich fertig, ihr« Behau- stmg im nahen Dorf« auszusuchen. Da sie geizen wollten, reichte Cleafar ihnen einen Krug Schofmi'ch und sprach:„Wenn chr in Bcthlelxtn seid, so geht in den Stall der zweiten Hütte hinter dem Brunnen, es ist ein Kind geboren worden von einer fremden Magd. Das liegt auf Stroh und die Mutter ist ärmer denn wir. Sorget für Kind und Mutter un> Gottes Lohn." Wortlos nahm Demaratos das Gefäß und schritt in die Nacht. Di« anderen folgten, ohne zu sprechen. Ueber ihnen aber leuchteten die Sterne. Und sie kamen an die bezelcknet« Hütie und aingen zum Stall. Dirrch ein« Fensterliike fiel des Mondes bleiches Licht, und sie sahen in der Kripp« das Kindlein liegen, daneben auf einem Bund Stroh die jung« Mutter. In der Ecke stand ein Mann, der sich zitternd in die Hände blies. Sie waren all« ganz sttll, das Kind* die Estern und die Hirten. Der Nachtwind seufzte um die Wände des grauen. ärmlichen Raumes.„Wir bringen euch Mi'ch." sagte Demaratos. Der Mann in der Ecke hob das ausgemeroe'te Haupt, bewegte die Lippen, schlurfte näher und nahm Demaratos den Krnq ab. Dann beugte er sich über die Wöchnerin:»Man hat uns Milch gebracht Maria." sagte er. Di« Wöchnerin trank. Die Hirten kauerten nieder. Und wieder war es ganz stA. Draußen hatte der Wind zugenommen und ging wie der Atem der Kit. „So werden die Annen geboren," sagte Demaratos bitter. Und Zacharias, um in einem Gespräch Wärme der 5>erzen aufkommen zu lassen, sogt«:„Erzähle uns, Demaratos, was ist's um das Wort, da du vorhin sprachst. Es klang so seltsam da» Wort: Wer gibt un» Annen die bessere Waffe?" Nach einer Weil« begann Demaratos:„Es war«ine Nacht wi« diese, um die Zeit der Wintersonnenwende, do fiel Spartako», oon dem ich euch oft berichtet. Jeb war noch ein Knabe, da man aus- stand wider Rom. aber das Schwert war nicht zu schwer meiner Hand. Und mir konnten nickt bezwingen des Crasius Legionen, und es kam die Nacht, in der der Armen Hoffen versank. Wi?» ging die Schlacht. Erosiiis triumphierte, und wir tz.hzn die freien Necker niemalen. Ich sab Sparte kos fallen und sah Greuel, wie fi« ni« begangen warben sind. Und da ich über die Hügel floh, das jung« Leben zu ret'en, sah ich dies: Einer der U�ren stand zwischen Haufen Erschlagener und hatte sein Schwert gefaßt und zerschlu«,«• bn einem Stein und heulte urck schrie: Es war ein« schleckte Waste, die Spartakos ims oabl Berstucht sei das Esten, das i>ie Armen betrog und den Reichen zu Rom den Sieg pabl Schlagt in Stück« ihr Armen die latsche Waffe, das schlecht« Elsen. Ihr Götter da droben, wer gibt uns die bessere Waffe?" Sie saßen regimaslos. die Blicke ins Leere gebohrt. Damarat»� Haupt aber lag ans seinen Knien. Da wendete das Kind in der Kripp« fein Köpfchen ihm zu uub sah ihn an aus seltsamen Augen. »O. Ihr armen und hun-�rnden Brüder," fuhr Demarato» fort, ..wer gibt uns die bester« Waste?" Da fing er den Blick des Kindes auf. Er rutschte aus seinen schrundig«, Knien an die Krippe heran und sprach zu dem Kini». als mein« er. es verstehe jeden Hauch: „Du wirst aufwachsen, Zhtöbleln, das Leben«ine» Annen zu führen. Du wirft hunaern und frieren und wirst nicht haben, wohin du dein Haupt legen könntest, und weh wird deni Herz werden von der großen Härte der Reicken. U»d du wirst ihm fluchen, dem bösen Reichtum, von dem alles Leid kommt, um dessen steinern« Mauern die Klogen der hungernden Kinder irren, vor dessen Türen die Bettelnden harren. Ihm wirft du strichen und wiestt versuchen, wie Tausende um Tausende vor dir. die verslnckiten Mnuern m zerbrechen— mh. daß dir geaeben würde die best«'« Waste! Nimm nicht das Schwert, Knäblein, es betrügt dicht 0, daß einer käme, der Vf'i'g und Sichel und Hammer und Rrchnnaß in die Hand gäbe uns Armen, dab wir bauen hönnten den Acker und baren das Haus, um dessen Tisch wir rvs setzen konmen in einiger Gemeinde, Gleiche unter Gleichen, daß nicht der Trän« mehr aeweint würden..." So sprach des Svartako, Krieger zu dem Kindlein und legt« da» alte Havpi aus der Krippe Bnch uud stöhitt« tief auf. Und es war still, und der A'cm der Armen um sie ging schwer. Des Kindes Hand aber ging wie kcäend über das wirrlträhnsg« Haar des Demaratos. Weihnacht l Ein einziger Tag'm Jahr gehört der Liebe. Ein einziger steht auch den To.en frei; Schon morgen heben an die anderen Triebe. Mit neuer Kraft bi« alte Schweinerei, Statt Liebe, Hiebe! Ach, daß es bei d-r Liebe bliebel Peter R o> c g g er. Reichtum und flrmut. Was Sinder darüber denken. Nor einiger Zelt ist in iem schweizerischen Verlag Fischbacher «In interessantes Buch erschienen„Ce que pensent les enfants: Richesse et Pauvrete'(Was die Kinöer denken: Reichtum und Armut) von Alice Descoeudres, das die Ergebnisse einer Um- Irage unter Echultindern oersci/edener Altersstufen und verschiedener ozialer cherkunft zulammensaßl. An der Umsrocfe beteiligten sich houotsächiich Kinder aus der romanischen Schweiz, aber auch Pariser, Brüsseler und Berliner Lehrer haben die drei Fragen, die gestellt uxxetu ihren Schülern vc-rgelegt ganzen gingen 1400 schcift- ilche Antworten ein, die sehr gute Ausschlüge über die Gedanken- arbeit der Kinder geben. Le bor liegt utts das Buch selbst nicht vor, nür beziehen uns auf dn« Bdrach.ung von Michael Corday m der französischs» Zeitschrift„L- Progre, Civiqua". Di« drei Fragen lauteten:«Soll man arbeiten, selbst wenn man reich ist?"„Warum ist es verdrießlich,«in zu sein?".Warum ist es verdrießlich, reich zu sein?" Zur ersten Frag« waren vielleicht noch Unterfragen gestellt, jedenfalls haben die meisten Kinder eine ausführliche Bsgrüni.'ung ihrer Antwort gegeben. Sharalteriftifch ist. daß neun Zehnlei aller Kinder die Frag«: Call man arbeiten, auch wenn man reich ist. bejahen. Aber man soll nicht glauben, daß die anderen die Frage nur aus greude«n bequemen Leben uernemen. Ein Teil von ihnen meint, lß reiche Leuti» nicht arbeiten sollen, damit sie nicht armen«ine Lerdienstmögtichkeit fortnehmen. Andere machen einen Unterschied zwischen erworbenen, und ererbtem Reichtum. Derjenige, der seinen Reichtum selbst verdient hat. Hab« das„Recht auf Ruhe". Ein armer Lunge will, daß die Reichen einig« Stunden am Tage arbei- ten, er sagt:„Wenn ich reich wäre, würde ich jeden Morgen von ? bis 12 Uhr arbeiten. An den schönen Nachmittagen würd« ich im Automobil spazieren fahren. Wenn es regnet, würde ich zu Hause bleiben in meiner Bibliothek, um interessante Bücher zu lesen." Ein anderes Kind spricht die große Weisheit aus:„Wmn man reich ist. läßt man sein Geld arbeiten." Mannigfaltig sind die Grüitde, die für die Notwendigkeit der Arbeit angegeben werden. Diele der antwortenden Kinder halten die Arbeit auch bei reichen Leuten für noi wendig, um sich vor der Möglichkeit eines Ruins zu schützen. Sie glauben, daß der Reich- turn immer geringer werde, wenn man nicht ständig hinzuverdiene. Andere fürchten, daß das Leben immer teurer werde, daß durch wirtschofilich« Depressionen, durch Bankkrachs, durch Krankheiten usw. das Vermögen vermindert Verden könne und wollen, daß man begegen Vorsorge iresfe— 22 Proz. der K.ndcr empfinden da» Richtstun als eine Schande. Das stnd hauptsächlich Kinder 0u» minderbemittelten Schichten, die arbeiten müssen. Hier heißt »»:„Die Faulheit macht die Seele des Menschen lasterhaft und böse."„Die Menschheit würde schnell genug bankrott fein, wem, p« nicht arbeitete."„Ein Erwachsener, der nicht arbeitet, würde nie- „als von seinen Freund«, gern gesehen." Eine gleiche Anzahl Kinder will, daß die Neichen wester arbeiten, damit fie mehr in der Lag« seien, Gutes zu tun; andere wieder erklären die Faulheil für eine Schande, die Unnützen feien„Puppen, Parafi.en, die nicht ver- dienen, zu leben". Sie denken«, den menschlichen Fortschritt, an den Anstoß den de? Reichtum der Industrie geben könnte und der- ghi.'.en mehr. 12 Proz. vor allem aus wohlhabenden Schichten flammende Kinder sogen daß„dle Arbeit Freude schafft", und die Mädchen beton«', besonders Jxn tröstenden Einfluß der Arbeit". Auch die Langeweile bei Untätigkeit spielt eine große Rolle.„Mar, langweilt sich immer in Sesseln, während man glücklich ist, wenn man arbeitet."„Die Untätigkeit langweilt mehr als die Arbeil." Ein paar Kinder oeb«, als Grund für die Notimmdiqkeit der Arbeit sollendes cm:„Wenn man sein Vermögen verloren hat und sich wieder an die Arbeit begeben soll, erscheint einem jede Arbeit um angenehm und schwer, denn man hat keinen Geschmack mehr daran." Deshalb soll man die Gewohnheit der Arbelt nicht aufgeben. Warum die Armut verdrießlich ist? Die Gründe >'«, kurz zusammengestellt: vor allem, weil nicht genügend Nahrung eschafft werden kann. Dag geben 40 Proz. der Kinder an, 34 Proz. fürchten den Mangel an Kleidung, 18 Proz. die durch Armut hervorgerufenen Krankheiten. Dann folgen der Reihe nach Ueber- «rbei'unq, ungmüzcnde Wohnunacn, Mangel an Vergnügungen, die Verachtung als Folge van Armut, Frost und Kälte, maeigel- hofter Unterricht, Schulden Furcht vor Arbeilskostgkeit. schließlich Alkoholismus Di« Frage, warum ist der Reichtum verdrießlich, war offenbar schmi-rget zn beantworten. 24 Proz. der Kinder gaben als Grund di« Möglichkeit an. bestohlen zn werden. 20 Proz. die aus der Untätigkcit entstehenden Lasten. 17 Proz. den Neid andmer 14 Proz. S-nge vor dem Rum, andere wieder sürchien die überhandnehmend« Bettelei, ferner daß man nur des Reichtums wegen aufgesucht, nicht aber um seiner seibsk willen geliebt werde, «ad einig« habe" Scheu vor dc«, hohen Steuern. Ein paar Ki"der waren nicht mit der Fragestellung einver- standen. Sie erklären rund heraus, daß esgarnichtverdrieß. llch sei reich zu lein. Auf der anderen Seit« stellen aber auch Kirrer die gleiche Bebaupt'mg für die Armut aus und begründen dies« An-mbe damit, daß Armut vor Versuchungen bewcchr«� daß sie auch die kleinsten Freuden lchätzen lehre, daß sie die Gaben des cherzanz entwickle, daß arm.« Menschen um. ihrer selbst willen ge- liabt werden Vielleicht ivuvben sich die meisten Kinder denen an- schlkßan, die sag. an. daß ein bescheidener Wohlstanv das Richtige sei— aber danach war nicht eigentlich gefragt worden. Wir können hier nicht alle Antworten zitieren, aber die wenigen, di« wir wiedergeben, erlauben schon interessant« Schlüsse aus das Seelenleben der Kinder. Mcm ficht deutlich wie leicht es sich manche Kinder der Wohlhabenden machen, wenn sie sich über die Borleile der Armut äußern. Es ist eben nicht dasselbe, ob Kinder die Armut von weitem kennen oder ob st« di« Armut am eigenen Korper ge- spürt haben. Natürlich stnd nicht alle Antworten unbeeinflußt von Lehrern oder Eltern, aber viele geben doch unverfälscht di« kindlichen Ideen wieder, und man ist oersitht zu fragen, ob nicht die Kinder, wen:» sie ganz unbeeinflußt blieben,«in« für die gesunde Entwicklung der Menschheit bessere Verteilung vcn Arbeits- und Ruhestunden fest' setzen würden als die, die unser großkapitalistisches Zeita!t«r un» auszwingt. Der Reichstag üer§rauen. Fast bei jeder Wahl wurden bisher in einigen Bezirken ge» trennt« Wahlurnen für Männer und Frauen aufgestellt. In grö- ßerem Umfange ist dos zum erstenmal bei der Wahl«n 7. De» zember geschehen. Aus einer ganzen Anzahl Ort«, größeren und kleineren, ländlichen und industriellen, liegen die Wahlresullate ge» trewlt nach Männern und Frauen vor. Ungefähr«inr halbe Mit» lion Stimmen kann man so prüfen. Es läßt sich dabei in jedem einzelnen Ort feststellen, daß di« Frauen das Zentrum und die Dcutfchna ti on als Partei bevorzugten, daß st« stch am ad- lchnendsten gegen di« Kommunisten verhielten, daß aber auch tnser« Partei ihren Wahlerfolg ungleich mehr Männerstimmen wi« den Stimmen der Frauen zu oerdanken hat. Nimmt man die Verteilung d«r halben Million Stimmen ol» allgemein güllig für da« ganze Reich an, was natürlich nicht ganz den Tatsachen«nllpricht, und pellt man danach sest,«I« viel Abgeordnete von Männern und wieviel von Frauen gewähtt wur- den, so erhält man folgendes Bild: Es wurden gewählt mit den Stimmen von: Männern: Frauen: Zusammen: Sozialdemokrakische Partei.. 72 SS 131 Deutlchnationail« Partei... 40 54 103 Zentrum........» 28 41 69 Deutsche Vcikspar.'ei..,, 25 26 51 Kommunist,'che Partei... 28 17 45 Demokratisch« Partei..,, 17 15 32 Nationalsozial stisch« Partei ,.8 6 14 Wirtschostspartei..... 9 8 17 Sonstig« Parteien..... 10_ 15_ 31 252 241 493 Dies« Wahrechnung enthält für die unserer Partei angehöreiden Frauen allerlei Lehren. Sie zeigt zugietch, daß die Mehrheit der Frauen so wenig wie die der Männer bei der Wahl am 7. Dezem» der di« klare Entscheidung herdeigesührt Hot. die politisch notwendig gewesen wäre._ A. G. Das ZrauenftuÜlum in Cngianö. DI« Londoner llnioersttät Hot an Dr. Mary Lucas Keen« den Titel eines Professors der Anatomie verliehen. Frau Dr. Kern, ist bereits feit fünf Jahren die Seilerin der Abteilung für Anatomie an der medizinischen Fadultät für Frauen. Daß«s hier ein« eigen« medizinische Fakultät für Frauen gibt, ist hauptsächlich auf moralisch« Bedenken zurückzuführen, die nach englischer Vorstellung das ge- meinsame StiUÜum der Medizin für beide Geschlechter unerwünscht erscheinen lassen. Diese für unsere Borstellunaswelt groleske Tat- jache, die eine merkwürdige Vermengung von Prüderie und Wissen» schüft kcnn zeichnet, ist eit kürzlich in einer mit großer dzcftigkeit ge. führten öfssnllichen Debatte zum Ausdruck gekonunen, in der gegen die gemeinsame Krankenhausproxiz männlicher und weiblicher Mödiz!:, studierender(chwenuiegvnde füll ich« Bedenken erhoben wurden. Dabei ist es der englischen Oeffentlichkeit gar nicht zum Br- wußtsein gekommen, v'ie lächerlich ein« solch« Diskussion der übrigen Kulturwelt erschstnen muß. wo das gemeinsame Mtdizinskudium der beiden Geschlechter«in« Selbstverständlichkeit ist, weil man von der Voraussetzunq ausgeht daß der Beruf des Arztes von der Frau, die ihn ergre.ft, eine solche Freiheil von Prüderie und Empfindlichkeit erfordert, daß eine Trennunq der Geschlechter beim Stu-dium nicht nur unnötig so, Iben, auch völlig unangebracht wäre, ja, so'ar e'n« Beleidigung der weiblichen Studierenden der Medizin dar. ellt Es ist«n« für England sehr bezeichnende Tatsache, daß es bei dieser Distuffion der Ocffen.lichkdt keineswegs klar ge- worden ist daß diese Frage in sämtlichen europäischen Ländern längst im Sinne eines gemeinsamen Unterrichts gelöst worden ist, und daß selbst das klerikale Oesterreichs wo es am dunkelsten war, niemals auf die Idee einer Trennung der Medizinstudier«, den nach Geschlechtern gekommen ist. Der von der Londoner medizinischen Fakultät ernannte weib- liche Profestor der Anatomie ill nach den englischen Blättern der erste weiblchc Prosess�r dieses Faches. Dagegen hat dies« Fakullät schon lest Jahren In Frau Dr. Winisred E u l l i s einen weiblichen Professor der Phyflologie. E. W— r. Natur und Gefetz. von«unnatürlichen" Vätern und widernatürlichen Gesetzen. Vor einiger Zeit ist von einem Berliner„Schwurzericht", das in Wirklichkeit nichts anderes als ein Schöftonqericht ist, der tzOjährize Schlofjer Maly zu 12 Jahren Zuchthaus und 1v Jahren Ehrverlust vcrurleilt worden. Nach Zvjähriger, harmonischer Ehe mit seiner„Goliedden". die ihm in Wahrheit sein« geliebt« Frau war— er hatte seine erste Frau aus Lieb? zur zweiten verlassen— entstand in ihrem Zusammenleben eine Krise. Sie verweigerte sich dem Mann«: die Gründe dafür blieben ungeklärt-, er wurde eifer» süchtig, obgleich kein Anlaß dazu ooriaz. Im Zustoirde höchster Errrgung versetzte«r ihr Stiche, die tödlich waren. 5)interher be- reute er bitter seine Tat. Ob geschworene Richter ihn zu einer gleich hohen Straf« verurteilt Härten, ist«ine Frage sür sich— das Bezeichnende in diesem Falle liegt aber wo anders. Die Frau hat dem Schlosser vier Kinder geboren. Drei Mäd- chen und»in Junge erschienen als Zeugen im Gerichtssaale und sollten über ihren leiblichen Vater aussagen. Für oder gegen ihn? Das Gesetz gewährt den nächsten Verwandten das Verweigerung»' recht: dem Ehegatten in bezug auf den andern. Eltern in bezug auf ihr« Kinder und umgekehrt. Di« Kind.r des Schlossers Mali, mutz. t«n aber aussagen: ihnen stand kein Bcrweigerungsrechl zu. denn ihr Vater war ja nur ihr„naHrlicher" Vater, nur der.Geliebte" ihrer Mutter. Weder Standesamt noch Kirche waren um ihre Ein« «illigung beim Eintritt in die ehelich« Gemeinschaft gebeten worden. Zun, Glück für di« Kinder konnten sie über ihren Vater nur Gutes sogen: er war em nüchtemer. fleißiger, liebender Bater und Gatt«— er tonnte nur mitunter ausgeregt und nervös sein. Wie wäre es aber gewesen, wenn dl« Kinder über ihren Vater Böses hätten aussagen müsien? Sie wären dann zeitlebens dazu verdammt gewesen, daz Bewutz-sein mit sich ha-umzulrazen, den Vat»r an» Messer geliefert zu haben. S« steht man hier vor einer monströsen Ungeheuerlichkeit im« fem Zeitalters. Kindern wird öffentlich durch chüter von Gesetz und Moral, vom Gericht im Namen des Gesetzes gesogt:.Euer Bater i st nicht euer Bater, denn eure Mutter war ja nur sein«„Ge- liebte". Ihr dürft deshalb euer Zeugnis nicht verweigern, selbst wenn es eurem Bat« den Kopf kosten sollt«. Ja, wenn er euer »es-tzlich anerkannter Vater wäre, dann dürstet ihr. selbst wenn «r sich euch gegenüber noch so unväterllch gezeigt hätte, eure Aussag« »erweigern! Ist die» nicht ein i>ohn auf natürliche Kindesge fühle dem Vater gegenüber? So grinst einem in du s.m Falle die ganze Wiixraa üe'j hkeit der bürgerlichen Gesetze en.gogen, die auch auf das Strasrechi und den Strafprozeß ihre Scha.ten Wersen: Immer nur.Geliebte", tretz jahrzehntelanger Ehe: immer nur.unnatüriicher" Vater, se'bst wmn er seinen Kinder» wirtlich Doter ist. Immer nur„unehe» liches" Kind, obgleich nicht weniger Kind seiner Eltern als ander« lonst. Das fordert das widernatürliche Gesetz. Und im Bewußtsein de? Menschen jpukl noch immer das Vor» urteil vom Makel der Unehelichkett herum. Die„un- eheliche" Mutter geächtet, das.uneheliche" Kind oerachtet, der Bater des unehelichen Kindes der Rechte an seinem Kinde bar und nur mit geringen Pflichten ihm gegenüber belastet. Dafür aber ver» langt der Z 218: Bringe Kinder zur Welt trotz alledem. Eine wider. natürliche Gesellschaftsordnung gebiert widernatürliche Gesetze— und erliebt den Anspruch, die sitllichste und christlichste aller Welt« Ordnungen zu sein. Justus. Ein Gemüismensch. Di« Frau des Knickrighofbauern liegt im Sterben. Der Bauer sitzt alloin an ihrem Bett.„Anton." spricht sie leise mit schioacher Stimme..Hol mir doch ein Glas von usifeiem alten guten Kartluserwein aus dem Keller. Vielleicht, daß mir dann leichter wird." Der Bauer geht raus und kommt nach einer Weil« mit einem Glas Wein zurück Die kranke Bäuerin trmkl es in gierigen Zügen aus.— Dann war eine lange Stille zwischen den beiden. Als di« Bäuerin wieder ansännt sich zu regen und leise spricht:.Anton, du könntest mir noch ein Glas Koriluserwein geben." sogt der Bauer unwirsch:.Ach, was. Jetzt heißt es nicht mehr Karl» luserwein, jetzt heißt es gestorben.— Sana Calcar. Ein» nach dem anderen. In Burg bei Magdeburg ging ein Kommunist Wahigeider sammeln für feine Partei. Bei dieser Ge» logenheit kam er auch zu einem Familienvater, der ihm folgende» entgegnete:.Ist ganz-schön und gut und ich habe ja auch nichts da» gegen, denn der Wah kämpf kostet Geld. Aber weißt du,«« geht auf Weihnachten und für da» Geld will ich meinen Jungen Triller« pfeifen und Trompeten kaufen. Dt« Abgeordneten können warten." (.Lochen links".) Grali». Der Prinzipal überrascht sein« Tochter mit dem Buch« balder, der ihr sehr den Hof macht..Wa» muß ich sehen. Herr Bvcam,!" fährt er den jungen Marm an.„Dasiir bezahl« ich S» doch nicht."—.Kein" stottert der Buchhalter,.da» tu« ich um« s o n st."(Kikeriki f vom hannerle ein Sprüchlein. Da» Hannerle, da» Hannerl«. Gar vieles es schon kann. Es ist ein kluges Mannerle, Zieht sich alleine an. Zieht an's Hemdle. kchlitz, schlitz, Da guckt's zum Höste raus Und biinkert da, ei potz Blitzl Wer lacht das Monnerl aus? Die Sufe ist's, die Lief' und Gret' Lachen sich sch'iir»ntzwei. Der Lehrer sagt> ling. Inlett, Niederösterreich, Sinai. Tribun, Elellriziiät. Dolch. Jiabella Nach- mittag--- Da» kleinste Ding acht nicht gering I