ZraueMmme i Nr.,+ 42.yaht�n Beilage zum Vorwärks j s.?auuar,»2s j WWDWWWWWWW Reichstag Der Reichstag ist nach Ablauf der verjasfungsmäbigen Frist zusammengetreten, die Geschgebungsniaschine könnte sich in Bewegung setzen, wenn— nicht noch allerlei Hemmun- gen vorlägen, wie sie an anderer Stelle des Blattes dauernd besprochen wurden. Der Reichstag ist nicht so glücklich zu« sammengesetzt. daß sich die Bildung einer Regierung der Linkskoalttion mit Zwangsläufigkeit ergibt, die auch vom besonderen Frauenstandpunkt aus die günstigste wäre, wenn man eben keine sozialistische Regierung haben kann. Wenn auch die Wahl des Rrichstagsprüsidiums, die Regierungsbitdung und die schwierige autzenpolitilche Lage im Vordergrund des Interesses standen, hat dieser Umstand doch die sozialdemokratische Fraktion nicht gehindert, in die Arbeil einzutreten. Di« Fraktion hat ihre Fachaus- fchüsse ernannt, diese haben sich konstituiert und eine große Anzahl von Anträgen vorbereitet. Für die große Masse der Frauen sind die Materien sehr wichtig, die z. B. in dem Aus- schuf; vorbereitet werden, der sich mit Rechtsfragen be- schäftigt. Hier muß man sich schtiisfig werden über die Form der Anträge, die sich mit dem Strasrecht. also auch mit den §8 218, 219 befassen. Bekanntlich halte die Fraktion im letzten und vorletzten Reichstag verlangt, daß dos Strafgesetz dahin abgeändert würde, daß die Unterbrechung der Sch wangerschast durch die Schwangere selbst oder durch einen approbierten Arzt bis zum dritten Monat der Schwanger- schast straffrei bleiben soll. Das Strafgesetz schreibt bekannt- lich auch in diesen Fällen Znchthausstrajen vor. Die Justiz hat in den letzten Jahren im Durchschnitt auf bedeutend niedrigere Sirasen erkannt, ein Beweis dafür, daß die Richter sich dem Eindruck der sozialen Massenerscheinung und Im einzelnen Slraffall de» sozialen Beweggründen nicht ver- sthließen konnten. Andererseits hat sich eine verstärkte Ten- denz gezeigt, die einzelnen Fälle auszuspüren und zur Straf- Verfolgung zu bringen. Im letzten Wahlkompj ha» die Frage der Abtreibung, an- geregt durch die große Zahl der Verurteilungen, ein« nicht gerade klein» Rolle gespielt. Für die soziatdemokrvtische Fraktion handelt c» sich nun darum, die für richtig erkannte Forderung wieder zun, Antrag zu erheben, aber man muß diesmal auch den Weg finden, der die Verhandlung des Antrags in der Reichstagssitzung erzwingt. Nicht darum darf es sich handeln, durch die Demonsiratton eines Antrage»»ach außen zu wirken, sondern darum, daß es dem einsichiigen Gesetzgeber gelingt, mit einem znm Himmel schreienden Un- recht auszuräumen. Deshalb müssen olle gestellten Anträge auch praktisch durchführbor sein. Im Rechtsausschuß wird auch die Frage der Mutter- schast der unverheirateten Beamtinnen be- handelt. Es braucht lsier nur kurz daraus verwiese» zu werden, daß unser Kampf gegen die Entlassung dieser Mütter die ver- schiedensten Stadien durchlaufen hat. ohne zu einein Erfolg zu führen. Die Widerstände habe» sich bisher als zu stark er- wiesen, zuletzt war es der Reichsrat, der einen Beschluß des Reichstages auf Aenderung des Disziplinargesetzes beanstandet hat. Im engsten Zusammenhang damit steht auch die Frage der rechtlichen Stellung außerehelicher Kin- der. die noch geklärt werden muß. Ebenso gehört zu den Ausgaben dieses Ausschusses neben den vielen anderen Rechts- slageir. die hier nicht erwähnt werden können, auch die Re- ?orm des bürgerlichen Rechtes, dos die Frauen 'n empfindlicher Weise benachteiligt und da» mit den Empsin- mö Krauen. düngen und Aufsassungen breiter Massen nicht mehr in Ein- klang steht. Im ersten Ansturm nach der Revolution ist es gelungen, so manches für die Frauen Günstige als Grund- s a tz in die Verfassung hineinzubringen, was noch immer seiner Erfüllung durch die Svezialgesetzgebung Karrt. Angesichts der heftigen Widerstände, die sich ins- besondere jetzt gegen eine Modernisierung des bürgerlichen Rechts geltend machen, gehört sehr viel ernstes Wollen und Zähigkeit dazu, um auch nur einiges auf diesen, Gebiet«.zu erreichen. Der Sozialpolitische Fachausschuß hat eben- falls seine Arbeiten aufgenommen. Die Relchsivachciihilse wird durchgeprüft, ebenso wird in der Erwerbslosensragc und auf dem Gebiet des Fürsorge- und Wohlfahrtswesens vorbereitende Arbeit geleistet. Das Arbeitsgebiet des Sozialpolitischen Aus- schusses ist eins der größten und für die Frauen deshalb von ungeheurer Wichtigkeit, weil sie direkt oder indirekt von jeder Maßnahme betroffen werden, also auch dann, wenn sie nicht mir als Arbeiterin, sondern nur als Hausfrau und Mutter indirekt unter den Gesetzen stehen. Wird das Washingtoner Abkommen von diesem Reichstag ratifiziert, ergibt das für die deutsche sozialpolitische Gesetzgebung Konsequenze», die hoffentlich nicht aus die lange Bank geschoben werden. Eine wichtige Aufgab« ergibt sich noch für den Sozial» politischen Ausschuß: das Reichsarbeitsministerium hat bis zur Stunde den Beschluß aus Gleichstellung der meid- (ich«« mit den männlichen Erwerbslosen nicht durchgeführt. Neben dem pekuniären Vorteil für die erwerbs- losen Frauen hat diese Frage für die Frauen eine prinzipielle Bedeutung. Es handelt sich hier um eine Frage der Gleich- berechtigung angesichts der nicht abzuleugnenden Tatsache, daß ein Enverbsloser niemals mehr, meistens weniger als das Eristenzminimum erhält. Es wäre endlich an der Zelt, das Klnderschutz- g« setz von 1903 einer gründlichen Umarbeitung zu unter- ziehen. Der Krei» der unter das Verbot der Erwerbsorbcit fallenden Kinder müßte ein absoluter sein, die Kinder- arbeit dürste nur aus erzieherischen Gründen, nicht zu Er» werdszwecken gestattet sein, und auch dann mußte» die Grenze,» noch den Grundsätzen einer vernunftgemäßen Erziehung ab- gesteckt werden. Der Krieg und die spätere Notzeit habe» demoralisierend gewirkt. Wir beobachten ein ungeheures An- wachsen des Kinderbettels, eine Erscheinung, die im höchsten Grade beunruhigend ist. da jeder sozial kundige Mensch weiß. daß hinter dein Kinderbettel ost schon eine bestimmt« familiäre Verwahrlosung steckt und daß andererseits die Bettelet auf die Kinder selbst äußerst demoralisierend wirkt. Der Bevölkerungspolitische Fachausschuß wird die Wiedereinbringung eines Schankftättengesetze» ver- langen sowie die weitere Behandlung des Gesetzentwurfe» zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten. Neben den ollge» mein sozialen Problemen der Gefährdung der weiblichen und männlichen Jugend, d'-e in diesen Entwürfen zum Ausdruck kommen, handelt es sich auch hierbei um Fragen des soztalea Frauenrechtes, die dringend der Entscheidung harren. S» steht unseren Genossinnen und Genossen im Reichs- tage auch auf den Gebieten, die speziell für die Frauen in Betracht kommen, eine ungeheure Fülle von Arbeit bevov. Wünschen wir ihnen, daß es ihnen g�ingt. die gestellten Ausgaben schnell und erfolgreich zu bewältigen. Kknöerlofigkeit. Lo» Therese Schlesinger- Wien. In den letzten Jahren ist es in Oesterreich Sitte gewcudc», den 144 des Strafgesetzes, der die Abtreibung der Leibes» »»cht sowohl an der Schwangeren als an, Erzeuger des werden» Ken Kindes, falls man ihm Mirwisserschaft oder Vorfchublcistung nachweisen kann, serner an dem Arzt oder der Hebamme, die den Ein- grifs vorgenommen haben, bestraft, in drakonischer Weise anzuwcn» den. Selbst jene Aerzte, die an dem Akt der Schwangerschastsuntcr- drechung nicht direkt teilgenommen, sondern nur den Antrag zur Unterbrechung der Schwangerschaft gestellt haben, sei es wegen der gesundheitlichen Gefahr, welche der Mutter durch eine Entbindung drohen würde, oder wegen krankhafter Veranlagung, die bei dem zu erwartenden Kinde voifuszusehcn sei. werden strafrechtlich ver- folgt. Die in letzter Zeil gegen einige sehr angesehene Wiener Aerzt« erhobene Anklage hat in der Oeffemlichkeit peinliches Auf- sehen erregt. Vor dem Kriege ist der§ 144 des Strafgesetzes sehr selten zur Anwendung gekommen, so daß die jetzt üblichen Strafprozesse, die mit großer Härte durchgeführt werden, den Unbefangenen aus die Vermutung dringen müßte, daß der größte Teil der Bevölkerung unseres Landes darauf ausgehe, seine eigene Erneuerung gewaltsam zu verhindern, also..Rassenselbstmord" zu verüben. Bestünde diese Absicht wirklich, so gäbe es nichts Lächerlicheres, als gegen einen solchen im Verlauf der Weltgeschichte noch nie dagewesenen Ausbruch der Verzweiflung, gegen eine derartige psychische Mosscncrkrankung die Etaalsanwälte mobilisieren zu wollen. Zum Glück hat aber die Bevölkerung Oesterreichs, trog allem Elend, trotz der glorreichen Sanierung und aller sonstigen Unsöhig- teit der Regierenden ihren Fortpflanzungstrieb gesund erhalten, und wenn sie gegenlvärtig weniger Kinder in die Welt setzt als vor dem Kriege, so ist das zum Teil der sich immer niehr verbleitenden C r- k e n n t n i s zuzuschreiben, daß es verbrecherisch ist, erst ins Unge- messene Kinder zu erzeugen, um sie dann durch Wasscngewalt, Hunger und Krankheit zu Millionen hinmorden zu lassen. Zum anderen Teil aber ist es die furchtbare wirtschaftliche Bedrängnis, unter der heute die körperlich und geistig arbeitenden Majsen leiden, die es ihnen unmöglich macht, sich im selben Grade wie ehemals sortzupslanzen. Die reichen Leute haben ja seit Jahrhunderten nur sehr wenige Kinder in die Welt gesetzt, und daran hat sich auch bis jetzt nichts geändert. Aber die Spießbürger, ob sie nun auf der Rcgierungsbank, in der Parlamentsmehrheit oder auf der Richterbank sitzen, gebärde» sich so. als wenn sie glaubten, daß eine Fruchtabtreibung zu den be- sonderen Genüssen des Lebens gehöre, auf die die Frauen der arbe!» tcnden Klassen nun einmal nicht verzichten wollen, so daß man die drakonischesten Mittel onwcnden müsse, um sie von solcher Genuß- sucht zu heilen. Wer nur ein bißchen zu beobachten versteht, der weih, daß der Trieb nach Elternschaft heutzutage nicht geringer ist als je vorher: geringer ist nur die Möglichkeit geworden, Kinder auszuziehen. Sich darüber zu entrüsten, daß Eheleute, die schon einige Kinder haben. nicht den Leichtsinn ausbringen, noch mehr davon in die Welt zu setzen, ist einfach idiotisch. Daß sehr viele Paare glauben, sich mit einem Kinde begnügen zu können, ist in der Regel sehr ungünstig für dieses einzige Kind, das ohne Geschwister aufwachsen muß: daß es aber heute junge und gesunde Paare in sehr großer Zahl gibt. die nach mehrjähriger Ehe nicht ein einziges Kind haben, das ist sehr traurig, ist in vielen Fällen geradezu herzzerreißend und ge- reicht der kapitalistischen Gesellschaft zur Schmach. Kann denn irgendein vernünftiger Mensch wirtlich glauben, daß alle diese jungen Leute keine Kinder haben wollen? Die meisten von ihnen sehnen sich genau so sehr nach dem Glück der Elternschaft, wie das die Menschen zu allen Zeiten getan haben. Man beobachte nur einmal die Aufmerksamkeit, die auf der Straße, in öffentlichen Gärten und in der Straßenbahn Neinen Kindern zugewendet wird. Alles lächelt sie an. versucht«ine Annäherung an das Kleine, und Worte der Bewunderung werden nicht nur der Mutter zugerufen, sondern auch zwischen den Passanten getauscht. Hundertsach spricht aus Blick und Gebärde jener Männer und Frauen der Wunsch: wenn ich doch so etwas haben könnte! Wer dürfte aber einer solchen Sehnsucht nachgeben, wenn der Man» kaum soviel verdient, daß es für«inen langt, so daß die Frau auch dem Erwerb nachgehen muß, und man dabei unablässig vor der Gefahr steht, daß wenigstens eines von den beiden seinen Posten verlieren könnte? Sehr viel« von diesen junge» Leute» wollen e» sich ja selbst gar nicht zugestehen, daß sie für immer zur Kinderlosigkeit oerurteilt seien. Sie glauhsn, die Ersüllung ihres Sehnens nur um einige Jahre hinausschieben zu müssen, bis bessere Tag« kommen, und Mittlerweile werden sie müde, sorgengebeugt, oft krank, so daß sie ts sich immer wentger zutrauen dürfen, auch nur ein einziges Kind Zlj einem gefunden Kulturmenschen heranzuziehen. Sie leiden unter diesem Verzicht oft viel schwerer als unter jedem andere», der ihnen auferlegt ist. Der Liebreiz des Kindes wirkt mächtig aus jeden normal ver- anlagten Menschen und erregt dadurch das Verlangen nach eigenen Kindern. Wer Kinder hat, wurzelt ganz anders im Leben als der Kinderlose. Er trägt die schwersten Schicksalsschläge mit erhöhter Geduld, weil er die Ersüllung aller nicht verwirklichten Hoffnungen bei seine» Kindern erwartet. Zu tief aber ist dem Mensche» der Wunsch elngepslanzt, in seiner Nachkam, nenschast körperlich und geistig weiterzuleben, wenn längst sein Leib zu Staub geworden ist. Man frage doch die vielen Tausende von Vätern und Müttern, die der Krieg kinderlos gemacht hat. ob sie sich nicht zu doppeltem und dreifachem Sterben verurteilt sühlen, seit sie wissen, daß die Er- innerung an sie und ihre Eigenart nicht in Kindern und Enkeln fort» leben wird. Man frage'die Elter» verheirateter Kinder, wie schmerz- lich es ihnen ist, nicht die Anwartschast aus Enkel zu hoben, und wie sie dabei in der Regel bemüht sein müsse», diesen Schmerz vor den jungen Leuten zu verberge», um nicht die wundeste Stelle in deren Herzen zu berühren. Diesem Unheil könnte nur durch Erhöhung der Löhne und Gehälter auf der einen, durch die Vermehrung und Förderung der Wohlsahrts» und Gemeinschajts- e i n r i ch t» n g e» auf der anderen Seite gesteuert werde», als da sind: wirklich gcwisienhast geleitete Säuglingsheime, moderne Kmdergärtcn und Iugendhorte, insbesondere aber städtische und ge- noisenschastlichc Zentralhauswirtschasten, die der Mutter alle Mühen des Haushalts und der Kinderpslege abnehmen und ihr nur die schöne Aufgabe lassen, ihre Kinder geistig und sittlich zu beein- slussen und ihnen durch Zärtlichkeit das Leben zu verschönen. Solchen Pflichten sühlen sich die herrschenden Klassen tmnier weniger gewachsen, je mehr ihr grenzenloses Profitstreben sie zn ge- wagten Spekulationen treibt, die nicht immer glücklich enden. Nach dem Prinzip„Haltet den Dieb* sucht man die Verantwortung da- für, daß so viele Menschen mit dem Fluch der Kinderlosigkeit be- laden sind, von den Unternehmern, Spekulanten und Regierenden. also den wirklich Schuldigen, auf arme, kranke, abgerackert« oder auch junge um das Glück der Mutterschaft betrogene Frauen abzu- wälzen und spielt den unerbittlichen Richter, wo man allen Grund hätte, sich vor dem Zorn der arbeitenden Volksmassen zu ver- kriechen, denen man das einfachste Recht, das Recht auf Eltern- s ch a f t vorenthält. Frauenarbeit und Zrauengefunöheit. Bei den, Mangel an statistischem Material über die Frauen- erwcrbsarbcit und ihre Folgen ist die gründliche Durcharbeitung der Statistiken der rheinischen Krankenkassen im Jahre 1!)22 durch den Londesgewerbearzt Dr. T e l e k y in Düsseldorf und die Verössent- lichung im„Reichsarbeitsblatt" ei» dankenswertes Unternehmen. Den Schluß der jetzt abgeschlossenen Aussatzreihc bildet eine Unter. suchung der Erkrankungshäufigkeit der weiblichen Krantenkaffenniitglieder. Fast in allen einzelne» Kran- kcnkasscn ist die Erkrankungshäufigkeit der Frau höher, oft be- trächllich höher als die der Männer. Das Uebergcwicht weiblicher Krankmeldungen konzentriert sich vollkommen auf Frauen im Alter von 20 bis 40 Jahren. In den anderen Altersgruppen überwiegen die Erkrankungen der Männer. Die Erkrankungshäufigkeit der Frauen zwischen 20 und 40 Iah- rc» hängt mit der starken Beanfpruchung ihrer Körperkräste durch die Geschlechtssunktion zusammen. Die U e b e r l a st u n g der Frauen durch Mutterschaft und Haushaltsführung neben gleich- zeitiger Crwerbsarbeit übersteigt das Maß ihrer körperlichen Widerstandssähigkeit. In einzelnen Krankenkassen ist die Ertran- kungszissrr der Frauen dieser Altersstufe drei, bis viermal f o h o ch wie die der Männer gleichen Alters. Es find hanptfächlich Erschöpfungszustände, Blutarmut und Bleichsucht sowie Tuberkulose und Erkrankungen der Geschlechtsorgane, die zur Krankmeldung der erwerbstätigen Frauen führen. Unter den Textilarbeiterinnen ist die Zahl der Fehlgeburten außerordentlich groß. Denk daran! Mußt nun weinen, Mutter wein»— War dein K»ab', als er noch kleine. Spielte mit den Bleisoldaten, Hatte» olle schars geladen, Starben alle: plnmps und stumm. Ist der flnab' dann groß geworden, Ist dann selbst Soldat geworden, Stand dann draußen in dem Feld. Mußt nun weinen, Mutter, weine— Wenn du's liesest:„Starb als Held". Denk an seine Bleisoldaten... Hatten alle scharf geladen••• t Starben all«: xlumps und stumm... Fürsorge für Mutter und Kinö. Der Wechsel der Zeilen»mcht sich auch in den Anschauungen rber die Ernährung der Kinder bemerkbar, und in erster Linie sind es die jüngsten, die hilslojesten, die gezwungen werden. standzuhalten, was die Wisjenschasl über sie verhängt, die Säug- linge. Die natürlichste Nahrung für ein junges Menschenkind ist die Muttermilch. Das auerkannten z. B. schon die Klostnherrcn des Mittelalters, die für die ausgesetzten Findelkinder eigene Ammen verschreiben ließen, damit die Kinder zu ihrem Recht kamen, eine Tatsache, an der z. B- heute noch auch Säulingsheime häusig oer- ständnislos vorübergehen, indem sie den ihnen anvertrauten Kin- dein alle möglichen teuren Nährpräparate einverleiben und glauben, auf das einsachst«, natürlichste und darum billigste, die Muttermilch, verzichten zu können, mit dem Ersolg, daß dicke, ausgeschwemmte, knochcnwciche Geschöpfchen her- angezogen werden, die ost mit zwei Jahren noch nicht aus ihren Füßchen stehen können. Als der Shoxlet-Apparat ersunden wurde, war es ähnlich. Durch das Pasteurisieren der keimhaltigen Kuhmilch wußte man alle Schädlichkeiten abgetötet und glaubte so aus die kostbare Muttermilch verzichtet« zu können. Kaum ein Arzt, der noch den Müttern dos Selbststillen anriet, und was die Mütter der„besseren" Kreise sür sich in Anspruch nahmen, wurde von den Frauen der breiten Masse urteilslos angenomnien. Man verlachte die Mütter, die ihren Kindern noch das Natürlichste boten, den Urquell der Mutterbrust. Aber dann kam es wieder anders. Man sah und erkannte die schweren Schäden der totalen Keimtötung der Kuhmilch; denn mit dem langen Kochen der Kuhmilch hatte nun auch zugleich die lebens- wichtigen Stosse. die in ihr enthalten sind und ihren Genuß erst wirksam mache», mitgckocht und— ebenfalls getötet. Man sah greifbar den Unterschied der Shoxlet- und der Brustkinder, die eisteren waren dicke, unnatürlich aufgeschwemmte kleine Wesen mit schwachen Knochen und all den Uebel» unrichtig genährter Kinder. Und nun setzte eine Propaganda sür das S e l b st st i l l c n der Mütter ein. die beinahe etwas Fanatisches an sich hatte und einem Kreuzzug gleich kam: Wehe der Mutter, die ihre Still- Pflicht nicht erfüllte! Es ist das unbestreitbare Verdienst einiger »amhaster Kinderärzte, wie Schloßstein, Langsteln u. a., die sich oufs tatkräftigste sür das Recht des Kindes auf seine natürliche Nahrung«insetzten. In diese Zelt fiel auch die Propaganda sür S t i l l k r i p p c n. d. h. Einrichtungen innerhalb der Betriebe, die weibliche Arbeite- rii,nA in größerer Zahl beschäftigten. Das war vor allem in den großen Spinnerelen und Webereien der Fall, während bei den Tabaksabriken. die zahlreiche Frauen beschäftigten, hallgcmacht werden mußte. Die Umgebung dieser Fabriken war eine die Ge- sundhcit der jungen Kinder aufs höchste gefährdende, sand sich doch sogar in der Naturmiich der labakurbeitcrinnen das Gift des Niko- tins. Wo sich die Unternehmer der Einrichtung von Stillkrippen widersetzten, suchte man wenig st ens Stillprämien zu erwirken; die Mütter stillten die Kinder, die ihnen, wo die Entfernung es erlaubte, gebracht wurden, während der Frühstücks- und Vesperpausen. Die Kinder gediehen unverkennbar, was sich durch regelmäßige Gewichtsprüfung und Kontrolle nachweisen ließ. Heute stehen wir wiederum vor einem Wendepunkt d-r An- schauung und Handhabung der Fürsorge sür stillende erwerbs- tätig« Mütter, denen zu helfen rastloses Bemühen einer sozialen Gesetzgebung sein muß. Heute wissen wir, daß die durch die Stra- xazen und Entbehrungen der Kriegsjahre hindurch gegangene Frau, ist sie erwerbstätig und Mutter, den Mutter p i l i cht e u hiusichilich des Stillens während der Arbeit« pausen einfach nicht mehr gewachsen ist, so gern und willig jede echte Mutter dieser Pslicht wohl nachkommen möchte. Zum Stillen gehört Ruhe, törper- liche und seelische. Innerhalb eines Betriebes ist die erforderliche Loslösung von Nebendingen nicht möglich. Hinzu kommt, daß in den meisten Betrieben, bedingt durch den Rhythmus der Maschinen. die Zusammenarbeit, die gleichzeitige Tätigkeit aller Beschästigten «rsorderlich ist. Ein hungriges Kind kehrt sich nicht on den Ruf der Fabriksirene, es trinkt an seinem Freudenquell so lange es Lust hat, und würde eine Stönmg sehr übel nehmen. So wäre wieder die Mutter die Leidtragende— sie sände möglicherweise schwerer Arbeit, wenn sie von Stillpausen innerhalb des Betriebes Gebrauch machen wollte. Da sich die Mutter vor dein Anlegen des Kindes eist gründlich säubern, womöglich das unsaubere Arbeitsklcid wechseln mußte, so wäre die Angst und die Host kei» jördernder Faktor weder sür die Mutter, der doch immer nur»ine bestimmte Spanne Zeit— meist eine halbe Sttinde— bemessen ist, noch sür das Kind, was sich in allen Fällen die Zeit zur Atzung nach seinem Belieben nehmen wird. Das Erstrebenswerte muß sein, Mutter und Kind mög- llch st lange beieinander zulassen. Slbcr da bleibt noch viel zu wünschen übrig. Die Mütter m ü s s e» vorzeitig wieder zur Albeit. Ja, die Fälle sind nicht selten, wo die Mütter aus wirk« Ichastlichen Gründen den Ablauf der gesetzlichen Schonzeit nicht glauben abwarten zu dürfen. Hier sind in d«r Gesetzgebung Lücken, die ausgesüllt werden müssen. Denn die körperlichen Schäden, durch zu frühe Arbeilsausnohme verursacht, überwiegen den Lohnaussalt einiger Wochen bei weitem. Es genügt aber nicht, daß die Frauen das wissen. Sie müssen auch die Möglichkeit bekonnnen, während der Schonzeit nach der Niederkunft sorgenfrei leben zu können. Schwester Lydia R u c h l a* d.. Kleine Nachrichten. Eine Rcichsgesundheitswoche nach englischem und omerikanischem Muster plant der Hauplverband deutscher Orts- krankenkaisen sür Ende März. In Geiiicinschast mit großen Organisationen sollen während einer Woche an allen Orten Deutschland» Verträge, Filmvorführungen, Ausstellungen und turnerische Dar» bietiingen veranstaltet werden, die alle der Ausklärung aus hygieni- schenr Gebiet und der Erhebung dringender Forderungen an die össemiiche Gesundheitspflege dienen sollen. Ein Frauen-Friedenskongreß in Amerika wird von» 18. bis 24. Januar in Washington stattfinden. Viele Hundert Delegierte aus allen Teilen des großen Landes werden an ihm teilnehmen. Zwei deutsche Frauen erhielten Preise bei einem internationalen Preisausschreiben Amerikas über das Thema:„Wie kann Frieden and Gedeihen für Deutschland und Europa durch internationale Zusammenarbeit gesichert werden?" Unter den 4300 aus Deulschiaud eingesandten Arbeiten wurden süns durch Preise ausgezeichnet. Dt« A n p a s s u ir g s j ä h i g k c i t der Kirche spiegelt sich In einem Beschluß des englischen Kirchenparlaments wider, die Trauformel als unzeitgemäß zu ändern. Früher mußte die Braut bestätigen, daß sie ihrem Mann„gehorchen" wolle. Statt dessen sollen in Zukunft beide Teile in einer gleichlautenden Formel ver- sichern, daß sie einander dienen wolle». S c r u a l b e r a t u u g s st c l l e n in H a ni b u r g hat da» dortige Arbeitsamt in Gemei, ischast mit Aerzten, Rechtsanwälten, Soziaibcamtiinren und der Ortskrankenkasie eingerichtet. Weibliche A e r z t e praktizieren in den Vereinigten Staaten von Amerika frXXi, in Deutschland ungefähr 2000. Genossin Amalie Pötzer, die viele Jahre on führeil- der Stelle in der österreichischen Arbeiterinnenbewegung stand und auch dem Wiener Gemeinderat angehörte, ist im Alter vön ö? Jahren gestorben. SelbstmorÜstatistit. Die„Statistische Korrespondenz des Preußischen Statrstischen Landesamtes"«risst u. a. auch Feststellungen über die Ursachen vorgekommener Selbstmorde im Freistaat Preußen. Da sind»ach den legten offiziellen Vervsjentlichungcn in Preußen im Jahre 1922 486 Selbstmorde f.?68 männlich, 118 weiblich) aus wirlschastiicher Not Ermittelt worden; davon entfallen 363 oder etwa 75 Proz. aus die Städte und 121 oder 23 Proz. aus dag Land. Bei 49 weiter«» Selbstmorden sei wirtschaftliche Not vielleicht vorhanden, ober nicht einivandsrei wie in den ersteren Fällen, nachgewiesen worden. Die bisherigen Eingänge für 1923 über derartige Selbstmorde sollen eine starke Zunahm« befvribten lassen. Den Müttern. Bon Ernst Toller. Mütter. Eure hossitung. Eure froh« Bürde Liegt in ausgewühlter Erde. Roche» zwischen Drahtoerhauen. Irret blind durch gelbes Korn. Die aus Feldern jubelnd stürmten, Torkeln eingekerkert, wahnsinnschwärend, Blind« Tiere durch die Welt. Müller! Eure Söhne talen da» einander. Grabt Euch tiefer>n den Schmerz, Laßt ihn zerren, öhen, wühle». Recket gramverkranrpste Arme, Seid Vulkane, gtutend Meer: Schmerz gebäre Tal! Euer Leid, Millionen Müller, Dien ols Saut dnrchpslügter Erde, Lasse keimen Menschlichkeit. «Au« tum leeten«fälintiif« Gedichlbuch(ftnft TolKiz Utzlefl«»(l.e gieptutnuer. Beisdom, Preis bwlrfsiirt l.N MI Oer Gottesleugner. SKist Marie von Ebner-Eschenbach. Tin Gviieeieugner starb. Dlüben im Jenseits traf er seiner «itsefteiisoollrn Ueberraschunj, den, dessen Spur ihm mif Erden un- findbar»emesen, dcn Schöpfer, den Erhalter, den Urquell alles Lebens Da tunri er sich auf fein AiiHesicht nieder und rief:„O fterr, du bist, und ich blinder Wurm habe dein Dasein verneint. Nun richte und verdamm« nuch!" Aber unendlich mild und flnüdifl neiqt« sich ihm der ijerr.»Sei getrost." sprach er.„Du Host deinen Nächsten geliebt und ihn gellen lassen: du hast deine eigen« Uet�rzengung nicht für die allein richtige geholt«,,«.>ch die nicht gehuht. verachtet, verleumde� die sie nicht leisten. Db ein arme Meuschlein wie du an mich glaubt oder nicht, trübt dos meines Namens Glanz, ersüllc ich darum u>«niger da? All?— Di« aber, di« das Gegen!«il von dem tun und unterlassen, roas da gelon und„nterlasstg hast, und sich dabei berühmen, in»reinem Dienst und zu meiner Ehre zu handeln, die srevetn. die oerlmidtgen sich an»leiiier Majestät, pc werde ich zur Necheuschajt ziehe». Dich, du harmloser Tor, nehme ich auf in mest, Himmelreich." Was der Mann nicht begreift. Er begreift es eicht, daß hin und wieder di« Wohnung gründlich reingemacht werden muß und dadurch Unruhe ins Haus kommt. Dost er es timbzuhm Hot, wenn etwas an seiner Garderobe nicht in Ordnung ist, anstait sich nwrgens beim Anziehen zu wundern. d<4 das noch nicht gemacht ist. Daß Untertassen, Teller und Blumentöpfe keine Aschenbecher sind. Daß Sinder auch einmal Lärm machen mästen. Daß die!srau dem Gatten nicht gleichzeitig Gesellschaft leisten und in der Küche Essen kochen kann. Daß die ftaussrou auch dos Recht hat, müde zu sein und ein Ruhe- und Erholungsstündchen zu geniehen. Daß Schubladen da sind, um zugemacht zu werden. Irrtum. -zrih. der n:ut wieder schrecklich träge, Berniutet. heule gibl es Schläge, Und knöpf! zur Abwehr der Alkxf« Ein Buch fich unler lein« Jacke, Weil«r sich in dem Glauben wiegt, DaH er loa« aus den Buckel kriegt. Die Schtög« traten richtig ew. Der Lehrer meint es gut. Allein Die Gabe wird tür heut gespendet Mehr unten, ma die Jacke ende«, Wo Frih mir äuhers» teicht bekleidet Und darum ganz besonder» leidet. Ach. dost der Mensch so häust« irr« lind nie rech« weist, wo» kommen wirbt __«ilhetm V„ s ch. Der 5uchs>nö dos Pferd. E» hu«'««in Bauer«In treue» Pferd, da» war alt geworden und könnt» leine Dienst« mehr tun. Da wollte ihm sein Herr nichts mehr zu sresten geben und sprach:„Brauchen tonn ich dich freilich nicht mehr: iudr» mein ich e» gut mit dir. Zeigst du dich noch so stört, dast du mir eine» Löwen hierher bringst, so will ich dich be- halten. Jelit»der much dich fort ou» meinem Stall", und jagt« e» dr, mit in» weite Feld. Da» Pferd mar traurig und ging nach dem Wald zu. dort ein wenig Schuh vor dem Wetter zu suchen. Da begegnete ihm der Fuchs und spracht.Wu» hängst du so den Kops und gehst so einsam herum?"„Ach." antwortete da» Pscrd,.Gel» und Treue wohnen nicht beisammen in einem Hau»: ineiu Herr hat vergessen, was ich ihn, für Dienste in so vielen I-ihren geleistet babe. Und weil ich nicht niehr recht ackern kann, will er wir kein Futter mehr geben und hat mich fortgejagt."„Ohne allen Trost?" fragte der Fuchs. „Der Trost un'.r schlecht-, er Hot gesagt, wenn ich so stark wäre, dost ich ihn, eine» Löwen brächt«, wollt er mich behalten. Ader er weist wohl, fcufj ich da» nicht vermag." Der Fuchs sprach:„Da will lch dlr Helsen. Leg dich nur hin, strecke dich aus und rege dich nicht, als am, st du tot!" Da» Pferd tat, Iva» der Fuchs oerlangte. Der Fuch» aber ging zuin Löwen, der seine höhle nicht weit davon hatte, und sprach: .Da drallsten lieg! ein tote» Pierd. Komm doch mit hinaus, da kuunst du e-u« solle Mahlzeit holieu." Der Lvw« gina mit. un> wie sie bei dem Pferde standen, sprach der Fuchs:„hier hast d's Daß das Esse» nicht fertig sein kann, wenn er ein« halbe Snii■■■ der c eivähntcci ea Es!., zeit er,«beim. Daß eine Fron mindestens eine Stunde vorher wissen sollte, daß der Mann einen Gast zum Essen mit nach Hause bringt. Scherz und Ernst ?tichl benachrichtigt. Herr Redakteur Pennelatz versieht diesen Dienst seit siebenundzwanzig Jahren. Redlich, brav, treu und bieder. Desgleichen frisch und fromm, wogegen von Froh- und Freiheit Abstand genommen wird. Herr Redakteur Pennelatz versaßt und, redigiert mit erfahrener Feder den Fomüienteit der Zeitung. Bi« eines Tages der Leiter des Lokalen erkrankt und Pennetatz den Aorbericht über das Schützenfest ve:sas'>.n soll. Das wollen wir bald haben, denll Pennelatz. „Mit klingendem Spiel werten die Formationen unserer treuen Schützen vors kaiserliche Schloß narschieren, um dort unserem aller« gnädigsten Herrn.. So schreibt Pennelatz. Der Cbefredakteur Plieg schlägt die Hände überm Kopf zu- sammen und schreit, daß das Meer weit hinaus erglänzt: „Aber Herr Penneiatz! Was fällt Ihnen denn ein? Wir haben doch Republik I!t" Woraus Redakteur Pennelatz sich einigermaßen verletz! abwendet und murmelt: „Mirsagtauch teinerwasl..."(„Lustige Blätter"� Flüssigkeiten. In einem Zuge München— Berlin schläft ein. Mann allein in einem Abteil. Wilhelm Busch steigt ein. legt Über den Schlafenden, der zieinlich heftigen Altoholgeruch un, sich ver- breitet, einen Korb ins Gepäcknetz. Der Zug setzt sich in Bewegung. Aus dem Korb fällt ein Tropfen aus die Wange de» Schtasenden,. de, sofort erwach». Er wischt den Tropfen mit eine», Finger ab und riecht daran. Dann sragt er den ihm gegenüber dösenden Busch: .Schnaps?" „Rein, Dackel!" antwortet Busch. doch nicht nach deiner Gemächlichkeit. Weißt du was? Ich will's mit den» Schweif an dich binden, so kannst du's in deine höhle ziehen und in aller Ruhe verzehren." Dem Löwen gestcl der Rat. und er stellte sich hin, und damit der Fuchs das Pferd festtnüpscn kennte, hielt er ganz strll. Der Fuchs aber band mit des Pscrde» Schweis dem Löwen die Beine zusammen und drehte und schnürte olle» so wohl und stark, daß es mit keiner Kraft zu zerrelsjen war. Als er nun sein Wert vollendet hotte, klopfte er dem Pserd auf die Schulter und sprach:.Zieh. Schimmel, zieh!" Da sprang da» Pferd mit einmal auf und zog den Löwen mit sich fort. Der Löwe sing o» zu brüllen, dost dl« Bogel in dem gonzen Wolde ,>ar Schrecken ausslogew Aber da» Pserd liest ihn brüllen, zog m>d schleppt« Ihn über das Feld vor seines Herrn Tür. Wie der Herr das sah, besann er sich eines Beiseren und sprach zu de», Pserd: »Du sollst bei mir bleiben und es gut haben", und gab ihm satt zu fressen, bt» es starb. (Aus Gebrüder G r t m m: Kinder- and Hausmärchen.) NStpet-Ecke. Rechenaufgabe. .Wie geht es deiner lochler?" fragt« Herr Müller seine« F-eund. .Sie treibt die Gänse auf dt« Weide." antwortete dieser. .hat st««in« groß« Herde?" fra&i Müller weiter. .Ein» geh' vor zweien,«ine zwischen zweien und eine hinter. zweien." antworlele der Freund. .M« t>W« Gänse waren es?" Sr. Rätsel. Mit B lab' ich mit kühlem Rast, mit 3 entort' ich oft zum fioß. mit D trögt mich gar mancher Strauch mit K reif ich im Somm.rhauch, mit h bin ich de» Haupte, Zier. c» trägt mich manch vierbeimg Tler. Scherzfragen. Sie laufen bis an d�r Welt End« und hoben doch tecn« Fuße. Was gelst übers Wasser und wird nicht naß? Wer spneht all« Sprachen, ohne«in« einzig« gelernt zu habcn? Wa» gehört zu Karl und Ludwig, damit zwei SiSdtenomeg daraus«er dm?_ Auflösung der Rätsel aus der vorigen Jlmnrocc: I. Lippe, Wipp«. Nipp«— II. hol», Halm, hali, halb, ha't. laoo/HlBoa/I lo oa| Ur/ Xv/ Xv/ � � W □ □oi /aoa m i»»»! Jür unsere Kinder m