I I Nr. 2 4- 42»�al)cgtöngl BdlöflC ZUM T}OVWüVt�| 22. Januar ,925�1 Irauen und Groher Wahlsieg der Sozialdemokratie— und ttotzdem heute Bürgerblock? Wie unverständlich erscheint das zu- nächst. Dreiviertel Jahre haben die Deutschnationaleu um den Bürgerblock gerungen. Mit der Parole des Bürgerblocks haben sie ihren Wahlsieg vom 4. Mai erstritten. Mit der Parole des Bürgerblocks haben sie auch am 7. Dezember noch Stimmen gewonnen. Mit der Parole des Bürgerblocks haben sie aber nicht nur Wählerstimmen, sondem auch eine bürger- liche Partei nach der änderen gewonnen. Kaum drei Monate sind vergangen, seit die Demokraten und das Zentrum es lieber zur Reichstagsauflösung kommen ließen als zum Bürgerblock gegen die deutsche Arbeiterschaft. Die Wähler haben gesprochen. Sozialdemokraten, Demo- traten und Zentrum gingen gestärkt aus dem Wahltampf hervor. Ihre Stimmen genügten aber zur Bildung einer dauernden, arbeitsfähigen Regierung nicht. Hätten die K o m- m u n i st e n sich zur Unterstützung einer solchen Regierung bereit gefunden, dann könnten wir heute in Deutschland eine Lintsregierung haben. Daran war aber nicht zu denken. Zur Bildung einer� Minderheitsregierung fehlte dem Zentrum die Tatkraft und die Klarheit der politischen Rich- tung. Sein rechter Flügel setzte die Unterstützung des Bürger- blocks durch. Heute sitzt der Zentrumsminister Brauns n-ben den reaktionärsten Deutschnationalen in einer Regle- rung, die sich unverhohlen gegen die Arbeiterschaft wendet. Zum erstenmal seit dem November 1918 wagt eine deutsche Regierung von vornherein offen ihre Kampffront gegen die Sozialdemokratie und damit gegen die Arbeiterklasse zu richten. Es ist die unverhüllte Klassenregierung der Besitzenden, gegen die mir von jetzt ab zu kämpfen haben werden. Die Sozialdemokratie ist solche Klassenkämpfe gewähnt. Sie ist groß und stark geworden als die Partei des Klassenkampfes, und sie wird jetzt die Klinge mit , ihren Gegnern ebenso sicher und kainpsgewohnt in offener Feldschlacht kreuzen, wie sie es während der letzten Jahre im zähen Kleintampf des Ringens um Verbesserungen für die Arbeiterklasse getan hat. Die Kompfsonnen kann sich unsere Partei nicht immer wählen. Sie werden ihr oft von den Verhältnissen aufgezwungen. Der Kampfwillen aber liegt frei in den Händen unserer Partei. Er liegt in den Händen aller Genossen und Genossinnen. Es wird an ihm nicht fehlen! Wichtige Gesetze wird der neue Reichstag zu entwerfen und durchzuführen haben. Alle stehen sie im Znsammenhang mit dem Zentralproblem unserer ganzen inneren Politik� mit der Frage der Verteilung der Reparation?- l a st e n. Wenn sich vor der Lösung dieses Problems eine Klasscnregierung gegen die Arbeiterschaft bildet, so bedeutet das nichts anderes, als daß unsere Gegner ihre ganze 5craft zusammenschließen wollen, um der Arbeiterschaft den größten Teil dieser Laste» aufzubürden. Dagegen gilt es, sich zur Wehr zu setzen! Dieser Kampf berührt auch die Interessen der Frauen aufs tiefste. Noch wissen wir nicht im einzelnen, was wir von der neuen Regierung und von der neue» Reichs- tagskoalition zu erwarten haben. Die Programmerklärung der Regierung war gerade in den Punkten, denen die Frauen ganz besonderes Interesse entgegenbringen, sehr summarisch. Surgerblock. Nur wer diese Erklärung zusammenhält mit den politischen Zielen der Deutschnationalen, die in der Regierung den aus- schlaggebenden Einfluß haben, der wird zwischen den Zeilen zu lesen verstehen. Steigerung der landwirtschaftlichen Er- eugung heißt saus dem deutschnationaien übersetzt): eben? mittelzölle, die den Arbeitern Brot, Fleisch und Kartoffeln verteuern und den Agrariern die Beutel füllen. Das augenblickliche Arbeitszeitgejetz wird als ein Notrecht betrachtet, das heißt(aus dem deutschnationalen übersetzt): Wir denken nicht daran, das Washingtoner Ab- kommen zur internationalen Durchführung des Achtstunden- tage? zu unterzeichnen, trotzdem unser Arbeitsminister Brauns die Unterzeichnung versprochen hat. Damals war er zwar auch schon Arbeitsminister, aber nicht in einem Bürgerblock. Die Arbeiter und Arbeiterinnen mögen ruhig neun und zehn Stunden schaffen. Den Frauen bleibt ja dann am Abend und während der Nacht noch genug Zeit, um Haushalt und Wäsche in Ordnung zu bringen und die Kinder zu pflegen und zu erziehen. Die Wohnung? zwangswirt- s ch a f t soll abgebaut werden, damit die Herren Hausbesitzer wieder mehr Miete verlangen und mit ihren Mietern exer- zieren können, wie sie das vor dem Krieg mit soviel Talent vesorgt haben. Am deutlichsten wird die Regierung in den Sätzen, in denen sie eine Aenderung der Verfassung androht. Das Wirtschaftsministerium hat die Regierung des Bürgerblocks einem Herrn N e u h a u s anvertraut, der als Beamter vor einigen Iahren ausgeschieden ist, weil er sich weigerte, den Eid auf die Weimarer Verfassung zu leisten. Er wird jetzt als Minister diesen Eid leisten. Gleichzeitig gibt aber die Regierung eine Erklärung ab, in der sie Aendeningen der Bersassung ankündigt. Was die Frauen von diesen Aenderungen zu erwarten haben, ist sehr naheliegend. Waren buch die Deutschnationalen, die jetzt in der Regierung den Haupteinfluß haben, bis zum November 1918 das stärkste Bollwerk gegen die Gleichberechtigung der Frauen.' In einem neuen Wahlgesetz, das dem Reichstag vorgelegt werden soll, wird der Entrechtung der Frauen durch Berkleinerung der Wahlkreise der Weg geebnet. Am 19. Januar 1919 wurde die deutsche Verfassung- gebende Nationalversammlung gewählt. Bei dieser Wahl haben die Frauen zum erstenmal von ihrem Wahlrecht Ge- brauch gemacht. Fast könnte es wie ein Symbol erscheinen, daß es wieder ein 19. Januar war. an dein zun, erstenmal nach vielen Jahren eine ausgesprochene Klassenregierung des Bürgertums die Möglichkeit hatte, mit einer solchen Erklärung vor den Reichstag zu treten. Möge der 19. Januar 1925 für uns bald zu einem Tag der Erinnerung werden an einen Versuch des Bürgertmys. gegen die Arbeiterschaft zu regieren: aber an einen Ver- such, der schnell zerschellte an dem neu erstarkten Willen des deutschen Proletariats, nicht wieder zum Objekt der Regie- rung herabzusinken, sondern selbst an seinem Geschick und äin� Geschick seiner Nation mitzugestalten. Stark und tüchtig genug ist dazu die deutsche Arbeiterschast. Das hat sie seit Jahren bewiesen. Aber es scheint, als hätte es der Lehre des Bürgerblocks bedurft, um ihr— am Beispiel unserer Gegner— wieder einmal vor Augen zu führen, wie die politische Macht einer Klasse wächst, wenn sie einig ist. Anna Geyer. Volksparteiltche Zerteümmerungspolitik. Ii» Anschlich an das schmachvolle Davonlaufen der Deutsch- nationalen und der Volkspartciler aus der Landtagssitzung vom 9. Januar sendet uns die Landtagsabgeordnete Genossin E. Kirsch- man»-Röhl, unter Hinweis auf den Wunsch der Lolksparteiler, auch die Regierung in Preutzen zu zerschlagen und den Burgerblo.t «ufzmichlen. folgend« beachtenswerten Ausführungen: „Wenn es wahr wäre, daß„alte Weiber niemals logisch denken könnten," dann wäre die Boltspartei die Partei der alten Weiber. Denn„weil die große Koalition in Preußen so gut ge» arbeitet hat, daruni muß die große Koalition in Preußen zer- ß»lagen weiden." Fabelhast logisch! Wir Fronen müßten darüber e reinste Freude empfinden, daß die unlogischste Frau von der Deutschen Voltspartei übertrofsen wird. Aber wir haben den bren- «ende» Wunsch, daß es gelingen möge, die Politik des Ministe- riums Braun fortzusetzen. E« hat nicht alles leisten können, was uns als Erfüllung sozialdemokratischer Wünsche vorschwebt. Seine Arbeit ist Kompromißarbeit wie alles, was seit der Revo- lution aus dem Verhandlungswege erreicht wurde. Sie ist, wie alles, in manchmal viel zu langsamer, aber zäher und unerbittlicher Aus- dauer geleistet worden. Wenn wir aber nur die wenigen, die Frauen besonders interessierenden Gebiete herausgreifen: Volk», aesundheit, Erziehungsfragen, wenn wir bedenken, daß alles von der ruhigen Entwicklung und vor allem der Ordnung abhängt, für deren Zustandekonimen Seoering das Verdienst b«. ansprucheii kann, dann muh un» als Gewißheit inne werden, daß mit einer Rechtsentwiikluiig bestimmt«ine Verschlechterung »erbunden ist." Margaret Sonöfielö. Von Guftavus(London). Wie ein elektrischer Schlag ging es durch die Gesellschaft im ,1917 Elub", unter der ich in der Nacht noch den englischen Wahlen saß. als kurz vor 12 Uhr aus dem Lautsprecher die drahtlos gegebene Mitteilung kam, daß Margaret Bondfield in ihrem Wahlkreis Rorthompton von dem konservativen Gegenkandidaten ( geschlagen worden sei. Er bekam 961 Stimmen mehr als sie, und o verlor die Arbeiterschaft den Parlamentssitz, den sie 1923 mit einer Stimmenmehrheit von 4936 erkämpft hatte.„Margaret Bond- iletd war die erste Frau, die in einein englischen Ministerium saß," ügt« der Ansager hinzu. Susane Lawrence und Dorothn I« w s o n, welche mit ihr im letzten Parlament als weibliche Vertreter der Labour Party saßen, wurden von dem gleichen Schicksal ereilt. Dafür gewann Ellen W i l k i n s o n den Wahlkreis East Middlesbrvugh für die Arbeiterpartei, deren einzige weibliche Abgeordnete sie bis zur näch- sten Wahl sein wird. Margaret Bondfield war nicht nur dl« erste Frau in einer eng- lischen Regierung: sie ist auch, wie Dr. Orchard sagte,„eine der ersten Frauen im ganzen Lande". Mit unbegrenzter persönlicher Hingab« und überaus großem rednerischen, schriftstellerischen und organisatorischen Geschick hat sie während der letzten 39 Jahre der Arbeiterbewegung gedient. In der Gewerkschaft, den Genossen- schaften, der Unabhängigen Arbeiterpartei und schließlich in der ersten Labour-Regierung als Untersiaatssekretäriri Im Arbeitsminl- Sterium hat sie wahrhaft„ihren Mann" gestanden. Zweisello» wird >ie heute Einundsünszigjährige, wenn die ans Ruder gekommenen Konservativen vor dem auf die Dauer nicht hemmbaren Strom der Arbeiterbewegung wieder weichen werden, zurückkehren in da» Regierungsamt, das sie für dl« nächsten fünf Jahre mit einem weniger auffälligen Posten in der Arbeiterbewegung vertauschen mußte. Eine ihrer begeisterten Freundinnen, die- Schriftstellerin M. A. Hamilton, hat soeben ein überschwängliches Buch über den bis- !»erigen Lebenslauf und die Wirksamkeit Margaret Bondsields a«. chrieben und darin mit hellen Farben ein eindringliches Bild dieser ebensvollen Führerin gegeben. � Margaret Bondfield wurde im März 1873 in dem kleinen Ort« Chard geboren. Sie stammt von armen, aber körperlich und geistig robusten Eltern. Nach mangelhafter Scbulbildung ging sie mit 1V Jahren„ins Leben hinaus": diente 2% Jahre als Verkäuferin in Brighton, wo sie unter ärgsten Ausbeutungsverhältnissen lebte, und ließ sich doch nicht klein kriegen. Dann aber lockte es sie, nach Lon- don zu gehen. Nach langen Bemühungen gelang es ihr, eine Stellung als Verkäuferin au bekommen. Die schlecht organisierten Laden- angestellten wurden damals elender bezahlt als Dockarbeiter und hatten eine 76stündige Arbeitswoche. Als Margaret Bondfield ihrem Verband, der„Shop Assistants Union", beigetreten war, wurde sie eifrige Gewerkschofterin, las alle nur möglichen Bücher über Volks- lSirtschaft und Gewerkschaftswesen. In den Versammlungen über- ralchtc sie ihr« Kollegen durch ihre Jntelligenz und ihr außergewöhn- liches Interesse an der Sache. Unter einem Pseudonym arbeitete sie bald regelmäßig an der Verbandszellung mit und schrieb auch Ge- schichten für Unterhaltungsblätter. Sie wurde mehrfach als Delegierte zu Johresverfanunlungen geschickt, wo sie durch wohlbedachte Reden aussiel. Als Vierund- zwanzigjährige wurde sie in den Hauptvorstand gewählt! In wichtigen Kommissionen wirkte sie mit Sachkenntnis und Bedachtsamkeit. und 1898 bekam sie Anstellung als zweite Sckre- tarin des Verbandes, einen Posten, den sie 19 Jahre lang ausfüllte. Sie hatte als Rcdnerin im ganzen Lande zu tun und wurde überall hochgeschätzt. Durch Bekanntschast mit Keir Hardie und Rainsay Macdonald kam sie dazu, sich auch der polftischen Arbeiterbewegung, und zwar der Unabhängigen Arbeiterpartei(JLP.), aiizuschließen, in der sie ebensalls eine rühmliche Rolle spielle. Während de« Krieges hielt sie zu den Pazifisten, die sich um Macdonald scharten. Im Jahre 1919 war sie als Gewerkschaftsdelegierte auf der Berner Soziakisienkonfe- renz, und nachdem sie im Herbst als Vertreterin bei einer Arbeiter» Frauentonserenz des Völkerbundes in Washington gewesen war, nsie im Frühjahr 1920 mit einer Etudienkommisston nach Ruß» . Nach der Rückkehr wirkte sie»rsolgreich dafür, daß die Feind» seligkeiten mit dem Sowjet-Staate eingesteltt wurden. Im Dezember 1923 wurde sie dann nach einem heftigen Wahl» kämpf ins Parlanient gewählt; im folgenden Monat nahm sie da« von Macdonald gebildete Kabinett als Unterstaalssekretärin in die Regierung auf. Ihre allseitig anerkannt« Tätigkeit auch aus diesem Gebiete öffentlicher Tätigkeit fand nun leider eine Unterbrechung, ehe diese Arbeiterregierung wirklich sozialistische Maßnahmen er» gvftfen konnte. Doch nach der nun eingetretenen Reaktionsperiode, die das Klafsenbewuhtsein der britischen Arbeiterpartei stärken und die Zahl ihrer Anhänger erhöhen wird, wird— davon sind heut« alle englischen Genossen überzeugt— eine stabilere Arbeilcrregle- rung zur wirklichen Macht kommen, und dieser werden hoffenilich, außer der Pionierin Margaret Bondfield, noch mehrere Frauen angehören.____ Religion und Sozialismus. Von Otto Juliusburger. In feinen gedankenreichen Aufsätzen:„Die Religion der Soziale demokratie" sagt Josef D i e tz g e n. dieser groß« proletarische Denke«" „Gott, das ist das Gute, Schön«, Heilig«, soll Mensch werden, «ms dem Himmel auf die Erde kommen, aber nicht wie«inst,«mf religiöse, wunderbare Art, sondern aus natürlichem, irdischem Wege. Wir verlangen den 5)eiland, wir verlangen, daß unser Evangelium, das Wort Gottes, Fleisch werde. Doch nicht in einem Individuum, nicht in einer bestimmten Person soll es sich verkörpern, sondern wir alle wollen, das Volk will— Sohn Gottes fein. Die Religion war bisher Sache des Proletariats. Jetzt, umqc-kehrt. fängt die Sache des Prvierariats an. religiös zu werden, d. h. eine Sache, welch« die Gläubigen mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzen« Gemütr ergreift. Im allen Glauben dient der Mensch dem Coaiigeiium, im neuen Glauben ist das Evangelium dazu da. der Menschheit zu dienen.»». Ja. die sozial« Demokratie ist insofern die wahr« Religion, die allein» seligmachende Kirch«, als sie dc,i gemeinschasllichen Zweck nicht mehr auf phantastischem Wege, nicht mit Bitten, Wünschen und Seufzen, sondern auf realem, tatkräftigem Wege, wirklich und wahr, durch gesellschaftliche Organisation der Hand- und Kopforbeft«rstvebt. Di« Befreiung von Rot, Elend und Sorge, von Hunger, Kummer und Unwissenheit, die Befreiung von der Plage. Lastlier de? �höheren Gesellschaft" zu sein,— diese Freiheit, und zwar für die Masse, für das Volk, das ist der heilige Zweck, den zu erfüllen die so unendlich reich gewordene menschliche Arbeitskraft den Beruf hat."' Aus diesen Worten Dietzgens geht wohl zur Genüg« hervor, daß er den wirtschaftlichen Befreimigskainps der Armen und Be- drückten geradezu als eine wahrhaft religiös« Tat erkannt und ge» kennzeichnet hat, was auch nach meiner Ueberzeugung durchaus im Wesentlichen und Innersten de« wellgeschichtlichen Vorganges zu» trifft. Die Wortführer eines leeren Buchstabcnglaudens stellen eben die Religion neben das Leben, der wahrhaft, zu innerst religiös« Mensch ist ehrlich bemüht, unser Lebcn selbst zur Religion, zu einer reltgiösen Tat zu gestalten. Darum ist Religion und Sozialismus nicht zweierlei, sie gehören In der Tat untrennbar zueinander, si« sind wie Körper und Geist, nur von einem verschiedenen Standpunkte au» gesehen zwei Erscheinungsleihen, im Grunde aber gehören sie zu einer Wesenheit. Mit Recht sagt in diesem Sinne D i« tz g« n t .Di« bessere Einsicht der Sozialdemokratie besteh« gerade darin, da», was man sonst noch für stabil und ewig hält, Reltgion. Sitte imd Eigentum, nicht mehr als heilige Ausnahm«, sondern als pro» mno. entwicklungsfähige nnd entwicklungsbedürftige Teil« de» Ganzen zu erkennen. Hier hat Dietzgen auf den eigentlichen Kernpunkt hingewiesen. Nur der allein ist irreligiös, wer die Welt als»inen toten Mechan!,» mus ansehen zu können glaubt; wem aber die Welt als«in lebendiger Organismus erscheint, der von pußen gesehen freilich nur ein höchst zusammengesetztes, verwickeltes System von Bewegungen zeigt, dem aber ein Innenleben zugesprvchen werden muß. ein solcher denkender und schauender Mensch ist ein innerlich religiöser Mensch. Er sieht in allen Lebewesen sein«igen Bildnis wieder, er erkennt sich in jeder Kreatur, er fühlt sich brüderlich allen Lebewesen ver» wandt. Au» dieser. Stimmung, aus diesem Gedanken muß er traurig sein, wenn er auch nur«in Individuum leiden und darben, hungern und stieren sieht, er muß in Reih und Glied derer trete», welche durch Zusammenschluß und gesellschaftlich vrganistrte Arbeit ollen «in menschenwürdiges Dasein, einen Schutz gegen Rot und Unbill erwirken wollen. So wird die Religion nicht mehr von unserem Leben getrennt sein, unser Leben wird selbst Religion sein. Wer Religion wahrhast erlebt und sie üben will, muß Sozialist werden,— wer ein Sozialist der Tat sein will, ist rcligiS». Zabritmäöchen. Äomirven f« abends aus der Fabrik noch aufrecht und frisch, denn viele find Kinder i»it reinen Stirnen unt> offnem Gesicht, lachen und plappern oi« roten Münder, als wären'» die Räder in der Fabrik. Andre find still. Auf müden Zügen ist die Lust und da» Lachen gestorben. »nd nur die Augen, die niemals lügen, die erzählen von häuslicher Rot, oder daß ihr, Seelen im Kat frühen Laster» verwelkt und verdorben. Doch die meisten in sunger Pracht tragen durch die Dunkelheiten jene» Licht sieghafter Zeiten vom Schaffen, da» stolz unb adlig macht. Um die Glieder sehnig und fchlan? schmiegt sich eng«in feile« Linnen: und manche haben so etwas im Sarg von l ortender straft und Biegsamkeit, von Schön«, die nach Erlösimg schreit, von der Sehnsucht vertriebener stöniginnen. P«t«r Gran. Der Steckbrief für Hausangestellte. Wozu der Rundfunk diene« muh. Etn« langjährige Führerin der Hauvangestellten- bewegung schreibt un«: stürz vor Weihnachten wurde ich benn Radiohören überrascht durch«wen Boitrag, den Kriminalkommissar Gennat im Rohmen der Funkstunde über da» Thema hielt:„5m Komps« gegen da» Ver- brechertmn— unehrliche Dienstboten— Diebstähle nn Haushall". Durch diele Zusammenstellung wird ein« ganz« Berufsgruppe beleidigt. Wenn man der Sache auf den Grund geht— und das wurde auch vom Bortragenden zugegeben— handelt e» sich nicht um hausangestellt», sondern um Gewohnheit»» d i» b i n n e n, Elemente au» Lerlnecherkreisen, dt« die Hausange» pelltennot dazu benutzen, um fich mit gestohlenen oder gesäl schien Papieren Eingang in die Haushaitungen zu verschaffen. Bei allen Berussgruppen, wie sie auch heißen mögen, ist die Ber- MlMungsmelhcd« der Arbeitsuchenden ein« ander« als bei den Haus- angestellten. Bei den Hausangestellten hat sich durch die„Rot"— weil diesem Beruf immer mehr Kräfte ade sagen— bei der BermiN- lung ein System eingebürgert, das man, gelinde gesagt, als fahrlässig bezeichnen muh. Wer mit angesehen, wie die Hausfrauen sich um fede einzeln« pellensuchend« Hausangestellte im wahren Sinne de, Wortes ge> rissen haben, wie sie bei den gewerbsmäßigen Etellenvermittieru und auch bei den Arbeitsnachweisen der Stadt Berlin die Hausan» gestellten direkt auf der Straß» angehalten und vom Fleck weg gemietet haben, dem ist es nichts neues, wenn solche Auswüchse, wie sie leider heute an der Tagesordnung find, be- stehen. Führ« man doch, wie schon vor Jahren dem Arbeitsamt der Stadt Berlin vorgeschlagen, ein. daß jede Hausangestellte fich erst ihr« zukünftige Arbeit» st ell« ansieht! Erst nachdem die» geschehen, darf der Vertrag abgeschlossen werden. Damit erwächst ober auch der Hausfrau die Pflicht, bevor der Vertrag zu- stände kommt, Umschau zu hallen, woher die neu« Arbeitskraft kommt. Diese Methode wurde neun Jahr« mit bestem Erfolg ge- übt, solange der„Zentralverband der Hausangestellten" ein» «igen, Stellenvermittlung für seine Mitglieder hatte. Methoden. wie sie vor 40 und mehr Jahren in Berlin üblich waren, sind setzt völlig unangebracht und zwar für beide Teile. Nickst die„starte mit dem Lichtbild", deraieue Steckbrief für die Hausangestellten ist hier da» Allheilmittel, sondern die Beseitigung der alten Vermittlungsmethode, die, wenn der Will« vorhanden ist, sehr schnell zu ändern ist. Die„Karte mit dem Licht- bild" soll der Ersatz für das Dienstbuch werden. Da, Dienstbuch gehört« der Hausangestellten, es sollte nach Antritt der neuen Stelle der Hausangestellten wieder zurückgegeben werden. Wann aber geschah das? Wieviel« Konflikte hat der„Zentral« verband der Hausangestellten" gerade nach dieser Richtung zu er» ledigen gehabt! Weshalb will gerade die Polizei hier neu» Schwierigkeiten schaffen, warum will sie gerade den ehr» lichen Berus der diebischen Elemente wegen, die sich in Ihn ein- schleichen, wieder zur alten Etloverei verurteilen? Die er- ganisierten Hausangestellten sind der Meinung, daß jede weiblich« Person im Besitz von behördlich beglaubigten Papieren sein kann, und zwar der ortspolizeilichen Anmeldung, der In- validen- und Steuerkarte, der Krankenkaffenamneldung und Arbeits- bescheinigting. Diej« dürften mehralsgenug Aufschluß geben über die L«ihab:rin der Papiere. W«r nicht will, daß die Hau«- auzestellten den anderen Berufen gegenüber wieder in eine Au»» nähme st«Ilung gedrängt werden, der bemühe sich, zu begreifen, daß es auch ohne„Karte mit Lichtbild", den neuen Steck» brief für die Hausangestellten, geht! Mtohol und Prostitution. Wenn der berühmte italienische Psychologe L ambro so von geborenen Prostituierten spricht, so hat er dabei wohl erst in zweiter Linie an die sozialen Ursachen gedacht, die vielfach zu sittlichen Entgleisungen süheen. Aber gerade soziale Ursachen haben de» Hauptanteil an allen moralischen Entartungen. Solang« die Familie und die Gesellschast einen Menschen vor Abwegen schützen, kann auch ein Mädchen viel sellener in Gefahr geraten, der Prosti- tution zu verfallen als dort, wo die Familie aus mancherlei Gründen keinen festen Zusammenhalt bietet. In sehr vielen Fällen geht auch der sittlichen Entgleisung eine erbliche Belastung voran. Aus diesen Umstand haben schon ein« Reihe von Aerztcn hingewiesen, und einer von ihnen. Reißer, hat bei Prostituierten in 102 von 190 Fällen erbliche Belastung festgestellt. Davon entfielen allein KZ Fälle aus den A l k o h o l i s m u s der Eltern, unter dem Reiher neben regelmäßigem Alkoholgenuß häusige Trunkenheit, alkoholische Er- krankung und Delirium tremens als Gradmesser für die Beurteilung der erblichen Belastung gellen ließ. Sehr wertvolle Feststellungen hat auch Dr. Helene S t e tz n e r gemacht, die als langjährrge Aerztin in einem Fürsorgeerziehungsheim reiche Gelegenheit zn Studien über die psychopathlsche Veranlagung jugendlicher Prostituierter fand. Sie hat jestgestslU, daß von den Mädchen, die sie genau untersucht hat, nur 30 Proz. geistig intakt. 70 Proz. dagegen anormal gewesen sind, und kommt zu dem Schlüsse, daß die erbliche Belastung bei den Prostituierten ungeahnt hoch ist. Geistige Erkrankungen, Syphilis, besonders aber der Alloholismus der Eltern kommen ol» Ursache einer solchen erblichen Belastung in Betracht. Nach den Ersahrurigen dieser Aerztin stammen 80 Proz. der Schwachsinnigen und 62 Proz. der Psychopathinnen von Trinkern ab. Selbstverständlich müssen diese unglücklichen Menschen, die ihr Dasein oft verwünschen und auch gar nicht gewollt haben, ganz an- der- behandelt werden als normale, die sich einmal vergehen. Eine wirtsame Hilse könuen sie säst nur in einem Ausenthall van längerer Dauer in gut geleiteten Pslegeheimen finden. In denen sie sich wohl fühlen müssen, so daß sie den Ausentholt gar nicht als Zwang und als Beschränkung ihrer persönlichen Freiheit empsinden. Leider ist aber an solchen Anstalten und auch an Mitteln zu ihrer Errichtting und Erhaltung ein beängstigender Mangel. Gerade hier rächt sich jede kurzsichtige Sozialpolitik besonders suhlbai an der Bolksgesund. heit, denn mit kleinen Pslästerchen und Mittelchen kann kein« wirk- same Abhilfe geschossen werden. Am nächsten liegt die Schasjung eine» Derwahrungsgcsetzes und eine Reform des Entn, ündigungsverfahrens, damit wenigstens«ine gesetzliche Handhabe gegeben ist, um diese Unglück. lichen vor sich selbst zu bewahren. Zugleich muß die S ch a s s u n g von Heimen ermöglicht werden, damit eine schnelle Unterbrin- gung jugendlicher Gejährdeier erfolgen kann. Heute miisjen dieje Mädchen meist monatelang in ihrer ost entsetzlichen Hingebung bleiben, weil— wie es immer heißt— kein Platz in der Anstalt ist. Und diese Anstalten lassen auch noch vielsach den neuen Erziehungs- Seist oermissen, der den Gestrauchelten zugleich eine Heimat unter der Führung einer warm empfindenden Frau bietet. Es fehlt noch an geeigneten Erzieherinnen für diesen sozialen Aufgabeukreis. der schwer und nicht immer dankbar, ober von größtem Werte sür Dolts- gesundheit und Bolkswohlsahrt ist. Schwester Lydia Ru cht and Zeitsthristen für Zrauen. Die Ueberwindung der Jnslationstrise. die aus die Press« ver- Heerend gewirkt hatte, hat«rsreulicherweis« auch zu einer Zunahme der sozialistischen Zeitschrislen gesllhrt, die speziell für die Frauen bestimmt sind. Die vom Vertag I. H. W. Dietz(Berlin SW. 68, Lindenstr. 3) herausgegebene„Frauenwelt", die jetzt jchon im zweiten Jahrgang erscheint, erfreut sich«kner zunehmenden Ber- breltung ul» gewinnt von Monat zu Monat»inen immer größeren Kreis von Leserinnen. Daikkven möchten wir auf eine neue lozia- listische Frauenzeitschrift hinweisen, die in Wien herausgegeben wird. Sie führt den Titel„Die Mutter. Haldmonatsschrist für olle Fragen der Schwangerschaft. Eäuglingshygiene und Kinder- erziehung."(Wien Iii. Hyegasse 3. Preis pro Nummer 2S Pf.) Die Auelieferung für Deutschland besorgt Karl Fr. Fleischer. Leip- zig, Salomonstr. l6. Alle bisher erschienenen Nummern enihal- ten gediegene Artikel von namhaften Mitarbeitern. Jede Frau, Mutter und Erzieherin kann aus dieser Zeitschrift viel Lehrreiche» schöpfen. Zum Schluß sei auf h«uer haben, Wcnn er existieren soll: Denn die Lage dieses. Knaben Ist doch wirklich jammervoll. Cr saß stets an voller Krippe, War des Herren Lieblingsfohn, Herrlich ging es seiner Sippe In der Zeit der Inslation.— Ietzo kann er sich nicht mästen. Schon genügt ein etnz'ger Schre« Und man holt z» seinem Besten Schnell den Einstihrzoll herbei.— Bold erstrahlt sein Auge heiter. Alle Sorge ist entsernt. Und wir andern hungern weiter, Was gelernt,«st gelernt! Emil P e i n. Die gekränkten Schafe. Eine Jabel von Jellr Jeckenbach. Die Cchase kamen einst zusammen, um Klage zu s«ihren gegen i't Atenschen. Besonders heftige Stimine«: erhoben sich bei den - ingen Schafen dagegen, daß die Menschen tinmer wieder aufs neue den ehdahen Barnen der Schafe schänden, indem sie ihn in b«' lchiiTipfender Absicht gebrauchen, wenn sie jemand als dumm be- .iichnen wollen. Darin sahen alle Schafe eine schwere Kränkung. Sie wählten deshalb eine Abordnung, die von den Menschen ver- langen sollte, daß sie in Zukunft den Schafsnamen nicht mehr als Schiinpfwort gebrauchen. Wenn aber die Menschen in ihren Bo- ieldigungen sortsahren würden, dann wollten sich die Schafe von de« Schändern ihres Nomens nicht inehr die Wolle abscheren Valien. Nach einiger Zeil vei sammelten sich die Schafe wieder. Sie .oottten hören, wie sich die Menschen zn ihrer Forderung stellen. Der Führer der Abordnung— ein alter Hammel— hielt eine große Aede. warin er die«vichtigsten Punkte vortrug: die Menschen hallen s versichert, daß sie den Name» der Schafe überhaupt nicht i.i e- schimpfender oder kränkender Absicht gebrauchen. In« Gegenteil, � sie würden nur solche Menschen mit dein Schafsnainen ehrenvoll auszeichnen, die die größte Tugend der Schafe, die Sanftmlit, in � besonders hohem Grade besitzen. Er, der Hainmel, habe den Ein- i druck, daß sich die letzte Versammlung von den Jungen ohne Grund ! habe aufwiegeln lassen. Nach seiner Meinung liege kein Anlaß vor, sich gekränkt zu fühlen: er empfehle deshalb den Schafen, daß sie wie bisher, sich auch in Zukunft von den Menschen scheren lassen i sollte». Da blökten die Schafe ein zustimmendes„Bäh",»nd e» blieb ! alles, wie es war. Scherz unü Ernst Dl« Ordnung im INilitärstaate. Mit klingenden« Spiel mar- schiene ein königlich preußisches Jnfanterie-Regiinent als lebendige Verkehrsstörung durch dt« Hauptstraße der Stadt. Da kam von einer Nebenstre' her die mißlich« Feuerwehr. Sie mußt« halten... Aber.hr Chef ging an den Kommandeur heran und sagte, inllitärisch saturierend-„Drei Züge der städtischen Feuerwehr, Herr Majori— Dürfen wir rasch durch? Es ist Großfeuer gemeldet." Der Major blickt feinen Kollegen von den Spritzenschlauch- Artillerie wie ein verrücktes wildes Tier an.„Sie haben wall jut jesrühstückt, mein Lieber?" fragte er dann wohlmeinend und rief im Weiterreiten„Erst koinmen wir!! Denn wir sind die Staats- feuenvehr!" Die reiche» Christen und da» Thristkindlein. In der Weihnachts- zeit fragt KoMlrierzieurats Jüngster, als die Fainilte gerade beim Mittagsmahl fitzt, ob es ivahr fei, daß Jesus in einem Stall« geboren wurde. Ein tadelnder Blick der Frau Komnierzienrat:„Karlheinz, sprich jetzt nicht von solchen Dingen, wir sind doch beim Essen!" Großstadtkind. Ich mach« Besuch im Nachbarhaus. Im Treppengang begegnet mir Klein-Lilli. Sie«st 9 Jahre alt und sehr wcnzig. Ich klopfe ihr zärtlich auf d e Wangen.„Du bist aber tüchtig qe- wachsen, und so schön« rot« Bachen hast du." Kerne Antwort. Sie kennt mich anscheinend nicht. Als ich«in Stockiverk tiefer bin. steckt sie derL Kopf durch das Geländer uird ruft mir nach:„Oller P o ufg i« r sie ngel I"— / Oer kluge Vogel. Es sitzt ein Bogel aus dem Lelm. Er flattert sehr und kann nicht heim Ein schwarzer Kater schleicht herzu. Die Krallen scharf, die Augen gluh. Zln« Bamn!»naus und immer höher Kommt er dem armen Bogel näher. Der Bogel denkt: Weil das so«st, Und weil-»«ich doch der Kater frißt, So will ich keine Zeit verlieren, Will noch ein wenig quinquilieren Und lustig preisen wie zuvor. Der Bogel, scheint mir, hat Humor. W i t h« l«u B u i ch. die kleine Hanne. Die klein« Hanne hat einen Großvater, der genM so gut ist, al« Großvater zu sein pflegen. Anw Hanne selbst ist durchaus nicht schlimvrer als tlrine Mädchen gewöhnlich sind. Aber sie liebt es nicht, Großvater guten Morgen zu tagen. .'-ielleicht langweilt es sie, daß das so feierlich geschehe» soll. Biel. ieicht sind«ndcre Gründe vorhanden. 5)anne selber schweigt aus. Sie macht bloß Unsinn, und eines Tages streikt sie ganz >-noerhohlen „Hannchen, sag' Großvater schön guten Morgen!" „Der arinc Großvater ist so traurig,«venu Haicnchen ihm nicht ,u:Ie,> Morgen sagen will." Hanne kneift den Mund zufamHen. Ihre Lippen sind kalt »r-ie Eis. Mutter ist am Ende ihrer Kiafl. Bater wird gerufen und ivendet die Mittel an. die ihm zu Gebote stehen, aber ohne den geringsten Erfolg. Da fangt Großvater an ärgerlich zu werde». Alle sind darin einer Meinung, daß es so nicht«veitergehe» könne. Die Situation ist unhalibar und es muß eine Lösung gesunden «verden, damit fwiine nicht dauernd die Oberhand behält. Großvater tritt tn seine Stube und koinmt«nil einem ver» lockenden Kuchen zurück. „Wenn Hanne jetzt ein liebes Mädel sein und dem alten Großvater hübsch guten Morgen sagen will, soll sie den schönen Kuchen da haben." Alle halten den Atem an in starker Spannung. 5)aniie des- gleichen. Sie starrt auf den Kuchen. In ihren Augen suntelt's, und ihr Mündchen zittert. Es ist ein wunderschöner Kuchen... Und sie klärt die Angelegenheit«vie ein ausgesernter Diplomat. streckt die Hand hin und sagt volltoinmen riihig»no fremidlich: .Guten Morgen, Kuchen." ISlu» elver klciit«!'. v-ijfnbcn Stt»»nka«mNinli:„Ecreigichkei" tx» b-kennten. »aNuwIller.liboftlIchell Mitrckxndichler« Karl Ä w a i!>. Perlaa Steclam.f Nätfel-Ecke. Verschiebe-Rätsel. B K A ü E R HVRlJNGBRETT A U G S B ü II G \V I K D M U K II I. K t 8 R A E 1, T O M A T E ABZEICHE. V EIDECHSE V R O B E Z B l T STE Ii Ij INGEN H ALBE% Nebenstehende Wörter sind seiclicb derart zu beri'chiebei«. daß je rwei benacbbarte senkreibie Buchstabenreihen eine«« bekannten Sozialisien und eines seiner Werke nennen. Mund Grund Rohr Wand Arm Nr Stadt Bann Zusammenseh Aufgabe. Tier Bär Amt Feder Wurm Hol, Athen A'N An Stelle der Stricke«st jedeSinalein einsilbiges Wort zu«'etzen, das mit dem eriie» und drillen je ein»»saminen« aesetzleS Dingwort ergibt. Die AnsanySbuckstaben der Einsatzwörter nennen eine StaalS'orin. Zluslösung der Rätsel aus voriger Rümmer: Rechenaufgabe: Drei Gänse: sie gehen hintereinander.— Rätsel: Born, Zorn. Dorn. Korn, Horn.— Scherzfragen: Walten. Sonne, Echc� Ruh« und Hasen.