Frauenstim Nr.lb�ch�Iahrga�'ßCXiüQC ZUM BOttüStfe| b. August 1925 . W Jeiert den Tag öer Republik! Zum sechsten Male jährt sich der Tag. an dem Fritz Ebert sein« Unterschrift unter das Berfassungswert von Weimar fetzte Zum ersten Male begehen wir den Gedenktag ohne den Mann, der mehr als fünf Jahre seine ganze Persönlichkeit der Wahrung und dem Schutze der Verfassung weihte. Auf den Trümmern des Alten. Morschgewordenen hals sie den neuen Staat errichten. Daß wir stark genug waren, in den Iahren der Ver- elenimng und Verarmung als Folge des verlorenen Krieges, trotz iminer erneuter Anstürm« von außen, gegenüber den Selbstzerfleischungskämpfen im Innen: die Verfassung zu schützen und zu erhalten— das ist trotz allem ein Zeichen der inneren Reife und des lebensbejahenden Zukunftswillens der deutschen Republik. Daß diese Verfassung nicht nur weiter besteht, sondern daß darüber hinaus ihre großen Ziele Wirklichkeit werden— das muß das Werk der Erziehung des ganzen Voltes, vor allem der Erziehung unserer Jugend und Kinder fein! Voraussetzung dieses Erziehungswerkes, an dem die republikanischen Männer und besonders die Frauen teilnehmen müssen, ist, daß der Inhalt der Verfassung Gemein- gut des einfachen Mannes und der einfachsten Frau werden muß. Heute bekämpft ein großer Teil des deutschen Volkes die Verfassung. Ja. kennen diese tapferen Kämpen sie denn überhaupt? Oder kennen sie auch nur die alte Verfassung des kaiserlichen Deutschland, deren Wiederinkraftsetzung sie so begeistert verlangen? Es ist kein Geringerer als der Ham- burger Professor der Rechte, Dr. Liepmann, der in seiner tlemen Schrift„Die Bedeutung der Reichsverfassung für die geistige Kultur Deutschlands" sagt:„Es war ja nicht etwa so, daß die alte Verfassung ein Gemeingut des deutschen Volkes oder auch nur seiner Gebildeten geworden war. daß sie getragen wurde von dem Verständnis oder gar der Liebe jedes Deut- schen. Im Gegenteil: es gab nicht viele Dinge in Deutschland, von denen der Deutsche so wenig wußte, wie von diesem Geisteswert kluger Berechnung, aber auch nur— Berechnung." Aber wie konnte das anders fein? Die alte Verfassung war nicht das Wert des Voltes. Die Könige schloffen den Bund, dem sie den Namen„Deutsches Reich" gaben und erließen die Verfassung. Sie, die Fürsten, hatten die Macht; das Volk war Objekt, über dessen Schicksal bestimmt wurde. Das Volt nahm diese Verfassung hin, selbstverständlich oder nicht selbst- verständlich— zufrieden oder nicht zufrieden; aber sie konnte ihm keine Begeisterung einflößen. Wie anders jetzt: An Stelle der Fürsten hat sich das Volk selbst die Verfassung von Wei- mar gegeben, durch seine von ihm auf dein Wege sreiesten Wahlrechts gewählten Vertreter. In dieser Tatsache liegt zugleich die Möglichkeit der Begeisterung für das Verfassungs- lvert. Aber nicht nur hierin, sondern noch mehr in den großen Zielen der Verfassung: „Das deutsche Volk, einig in seinen Stämmen und von dem Willen beseelt, sein Reich in Freiheit und Gerechtigkekt zu erneuen und zu festigen, dem inneren und dem äußeren Frieden zu diene» und den gesellschaftlichen Fortschritt zu fördern, hat sich diese Ver- fassung gegeben." Ist es möglich, diese Eingangsworte der Verfassung zu lesen, ohne daß das Herz höher schlägt, ohne daß der Blick gerichtet wird in eine schönere Zukunft,— und ohne daß die große Verantwortung für jedes einzelne Mitglied des deutschen Volkes auf die Seele fällt? Denn die g r o ß e, in diesen Worten, in diesem Programm liegende Verpflichtung für jeden einzelnen von uns— das ist das Bedeutungsvollste an der Umgestaltung des Alten zum Reuen. Nicht mehr sind wir Objekt, über das bestimmt wird; wir sind Subjekt, wir selbst sind Bestimmende. Der Staat, das sind wir!— das haben die Männer vom 9. November uns zugerufen: das haben die Verfassunggeber uns gesagt. Nur wenn wir das fühlen, diese große Ver- antwortung gegenüber dem Staat, dann kann das Ziel des 11. August sich erfüllen. Wie unser Genosse Dr. C o h n es im Verfassungsausschuß in Weimar aussprach:„Gemeingut des letzten Mannes und des letzten Kindes unseres Voltes muß die Auffassung sein, daß jeder„der Staat" ist, daß jeder ein Teil des Volksganzen, daß der Staat die Sache jedes einzelnen ist, daß jeder für alle und alle für einen einzustehen haben," so und nur so kann der republikanische, kann der soziale Staat aufgebaut werden. Wie wir vom Staate fordern, daß er als Ganzes sich um das Wohl jedes einzelnen Mitgliedes, des heranwachsenden Menschen sowohl wie des Greises, des Arbeitsunfähigen sowohl wie des Arbeitslosen sorgt, daß er die Vorbedingungen schafft für die bestmögliche Ausbildung der Fähigkeiten jedes Einzel- individuums—, so auch ist es die persönliche Pflicht jedes Staatsbürgers, mitzuwirken an der Erziehung der Menschen, die fälstg sind, den Geist des republikanischen Staatsgedankens voll zu erfüllen. Und dieser Erziehungsarbeit liegt noch ein gewaltiges Maß vor uns, in erster Linie vor uns Frauen: Ein militärisch, wirtschaftlich, körperlich und seelisch zusammen- gebrochenes Volk hat seine letzte Kraft zusammengerafft, um seine Staatsform zu ändern. Um den wirtschaftlichen Wieder» aufbau auf Grund des gesellschaftlichen, das heißt des sozio- l e n Fortschritts zu vollziehen, dazu bedarf es einer kräftigen, gesunden, einer mit sozialem Mollen erfüllten Jugend. Das alles kann nicht werden, wenn wir passiv sind. Es kann auch nicht werden, wenn wir nur gelegentlich den Ber- fassungstag feiern. Das kann nur werden, wenn wir Kämpfer find mit unserem ganzen Sein für unsere Ziele; wenn wir wahre Erzieher unserer Jugend sind zu unseren Ideen. Alle die, die den Rückschritt wollen, die das Böse wollen, die die Wiederkehr des Krieges wollen— sie sind nicht passiv, sie sind aktiv. Wieviel mehr müssen wir es sein, die wir das Reue bauen, neuen Ideen zum Durchbruch verhelfen wollen. Pioniere, Soldaten im besten Sinne gilt es zu erziehen für den Fortschritt, für die soziale und kulturelle Ausgestaltung unseres eigenen Staates, für den Frieden! In dieser unserer Lebensaufgabe wollen wir uns gewiß nicht beirren lassen durch die Enttäuschungen des letzten Jahres. Gewiß, von den Bestimmungen der Verfassung sind einzelne schon wieder rückgängig gemacht— ich brauche nur zu erinnern an die Frau im Wirtschaftsleben, an die weibliche Beamtin—; gegen andere rennt die Reaktion mit aller Macht Sturm. Die Forderungen der Verfassung sind zum Mßten Teil unerfüll t. Die Männer der Regie- rung fühlen zum kleinsten Teil, wenn ukrhaupt, republita- nisch. Auf dem Stuhle Friedrich Eberls sitzt der Mann des alten Regimes. Für Mutlose Grund genug, mutlos zu werden. Aber sicher nicht für den Republikaner, noch weniger für den Sozialisten. Wir wissen, daß das Neue wollen kämpfen heißt! Und deshalb wollen wir gerade unseren Kindern die schwarzrotgoldenen Fähnlein der Republik in die Hand geben, wollen ihnen erzählen von den schönen er- habenen Zielen unserer Republik, wollen in ihre jungen Herzen den Stolz und den Trotz des Kämpfers fiir das Gute legen und wollen ihnen auch sprechen von den wahren Helden der Republik. Und wollen uns selbst geloben treu zu halten zu dem schwarzrotgoldenen Volksstaat und als Sozialisten nicht zu ruhen, bis aus ihm der soziale Staat der Zukunft geworden ist. L o u i s e S ch r o e d e r. Ein Ausnahmegesetz gegen öie Zrauen. Don Toni P f ü l f. In der dritten Lesung der Personalabbauocrordnung am 24. Juli wurde der Art. 14 der alten Verordnung wieder ausge- nommen. Es war für den Einstchtigen keine Ueberraschung. Am IS. Juli hatte der Reichstag die verfassungsmäbigen Recht« der ver- heirateten Beamtinnen wieder bcrgcstellt mit einer Stimme Mehr- beit. Das Resultat war zustande gekommen, weil neben den Sozial- demokraten, den Demokraten und den Kommunisten nicht nur die Frauen der übrigen bürgerlichen Partelen, sondern auch einige mutige Ritter aus den Regierungsparteien gegen das Unrecht an- tämpsten, das die Personalabbauverordnung diesen Frauen angetan hatte und das die Regierung nun verewigen wollte. Kämpften sie wirklich? Oder war es nur eine höfliche Der- beugung vor den Frauen ihrer Fraktionen? Ich will es nicht unter- suchen. Aber eins ist sicher: hinter dem Lächeln derer, die auf der anderen Seite standen, verbarg sich recht sichtbar die Drohung: «Kommt ihr mir nur nach Hause!" Das Resultat war jedenfalls, daß die Frauen der Regierungs- erteien in der dritten Lesung der Personalabbauverordnung mit en Fraktionen gegen die Aufhebung des berüchtigten Artikels 14 stimmten, der verfassungswidrige Zustand also vorderhand weiter besteht. Unter dem Druck der Linken entschlossen sich die Regierungs- K rieten schließlich zu einem armlichen Bersöhnungsopfer für die wer geschädigten beamteten Frauen. Ein einziger dieser Anträge aber zeigt schon, daß man sich »öllig klar darüber ist, daß das Ausscheiden dieser Frauen aus dem Staatsdienst nicht etwa eine wirklich« Entlastung des Arbeitsmarktes bedeutet. Die Kündigungsfrist soll drei Monate— anstatt wie bisher ein Monat— betragen. Die Bestimmung ist aus dem Handelsgesetzbuch übernonimen und hat dort offensichtlich den Sinn, daß der qualifizierte Arbeitnehmer genügend Zeit haben muß, sich um einen geeigneten neuen Arbeitsplatz um- zusehen. Und so wird es auch in diesem Fall In der Praxis werden. Man wird den Versuch machen, die materielle Basis, auf der die Ehe ge- schlössen wurde, nicht zu erschüttern, und zwar durchaus nicht— um mich des bei dieser Gelegenheit so beliebten Ausdrucke» zu de- dienen— aus.Gewinnstreben", sondern aus bitteren äußeren und inneren Notwendigkeiten heraus. Es wird sich dabei höchstens um »ine Lerfchiebung von der qualifizierten in die unqualisizierte Ar- b«it handeln. Man müßte schon»in Gesetz gegen die Arbeit verheirateter grauen überhaupt machen, wenn' man diese Wirkung für den Ar- beitsmarkt verhüten wollte. Aber das liegt wohl außerhalb der Interessen der Unternehmerschaft und des Großgrundbesitzes und ihrer Borliebe für billige Arbeitskrost. Die Regierung sollte deshalb venneiden. mit Argumenten zu arbeiten, dl« jedem Wisienden demagogisch anmuten müssen. Sie erklärte in der 101. Sitzung vom 24. Juli: .Für die Stellungnahme der Regierung waren zwei Gesichts- punkte von ausschlaggebender Bedeutung: Einmal dl« Unterbringung der Versorgung s- anwärter und Schwerbeschädigten, dl« durch dl« Streichung des Art. 14 in gewissem Umfange erschwert wird. Sodann die Frage der Doppelverdiener. Es will der Reichsregierung in der gegenwärtigen schweren Zeit nicht ver- tretbar erscheinen, verheiratete weiblich« Beamte, deren Ehemänner sich in gesicherter Stellung befinden, ohne weiteres im Dienst zu behalten." Welch ein schäbiges soziales Mäntelchen! Wir geben ein Re- zept, das schon rein ziffernmäßig diesem Gedanken der Reichsregie- nmg ganz andere Wirksamkeit verschafft. Man entferne aus den Aemtern des Reichs, der Länder und der Gemeinden alle, die neben dem besoldeten Amt noch Einnahmen cm« vermögen oder laufenden Renten haben, sosern dieses Einkom- men die Summe von 3600 M. überschreitet und damit die Wirtschaft- llche Versorgung gesichert erscheint. Gewiß, das ist absichtlich auf die Spitze getrieben. Aber nur so wird das Unsinnige der Regierungsargumentation klar. Sie sind ebenso hinfällig wie etwa die Angaben, die der Staats- Kretär im Reichspostmlnisterium, Herr S a u t t e r. bei der zweiten sung kurz vor der Abstimmung über die hohen Krankenzifjern noch nwchen zu müsien glaubte. Einev genaue Statistik über die physisch« Leistungsfähigkeit der verheiratAen Beamtinnen existiert überhaupt nicht. In Bayern wurde versucht, eine solche aufzumachen, als sich sür dl« Immer wiederkehrenden Klagen über die hoyen Krankenztssern der Der- iielrateien im Reichsrat das Bedürfnis ergab, ziffernmäßige Unter- agen für diese Behauptung beizubringen. Man nahm also dort das Resultat einer kommenden statistischen Erhebung frisch und frei vorweg und richtete die Statistik danach ein. Eine beliebte Me- thode, die aber den Ruhm der Wissenschastlichkeit nicht sür sich in Anspruch nehmen kann. Will man, daß die Resultate ernst genommen rverden, so kann man auch nicht willkürlich einzelne wichtige Faktoren außer Berech- nung stellen. Da ist einmal der rasend anwachsende Fernverkehr, dem die Berufshygiene in keiner Weise gefolgt ist. Wenn unter 1000 männlichen Postbetriebsbearnten 423 Krank- heitsfälle zu verzeichnen sind, das sind 42,3 Proz., unter 1000 im Fernjprechbetrteb tötigen männlichen Beamten aber 625,4— 62,54 Prozent, so sind das Zahlen, an denen man nicht mir nichts dir nichts vorbeigehen kann. Und die weiblichen Beamten sind fast durchweg im Fernjprech- betrieb verwendet. Es handelt sich also um Berusserkrankungen, denen man nur mit dem wissenschaftlichen Mittel der Berusshygiene, nicht mit plumpen bureaukratisthen Methoden abHelsen kann. Und dann ein zweites. In der Krankheitszisfer der Beam- tinncn stecken Schwangerschaft und Niederkunft. Es find seinerzeit von der Reichsregierung an die einzelnen Ministerien Richtlinien zum Schutze der Bcamtinnen-Mütter hinausgegeben worden. Eine Selbstverständlichkeit für alle diejenigen, denen Lc- völkcrungspolitik mehr Ist als eine Fundgrube reaktionärer Schlag- Worte. Nun nutzt man die der hochschwangeren und gebärenden Frau gewährte Schonzelt gegen sie und ihre berufliche Eignung aus. Es ist einfach ein Gebot der wissenschaftlichen Wahrhastigkeit und auch der Loyalität, daß man die Krankenstatistik nicht mit diesen Abwcsen- heitszifsern belaften darf. Mag es trotzdem in einzelnen Fällen zutreffen, daß verheiratete Beamtinnen etwas zu nachgiebig waren gegenüber unbedeutenden Gesundheitsstörungen, so darf dos doch nicht dazu führen, die Berujs- situation für die Frauen überhaupt so grundlegend und im ossenen Widerspruch zur Reichsversasiung zu verschlechtern. In dem großen wirtschaftlichen Kampf, den die arbeitenden Massen zurzeit durchkämpfen müssen, ist dieser Fall sicher sehr un- bedeutend, da er nur eine kleine Gruppe umfaßt. Aber er ist unendlich lehrreich. Denn er zeigt den Frauen ganz klar das eine: man kann nicht für eine kleine Gruppe von Mensche» den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt erkämpfen und ihn für die große Masse der Brüder und Schwestern nicht wollen. Man kann nicht einer reaktionären Mehrheit in den Sattel helfen und dann Frauenrechte gewinnen und sichern. Die Befreiung aller bringt auch deine Freiheit! Im Fortschreiten oller liegt auch dein Fortschritt! Hedärfähigteit unö Berufsarbeit. Die Untersuchungen, die der Deutsche Textilarbeiter« verband in der zweiten Hülste des Jahre 1924 und in diesem Jahre über die Einwirkung der Berussarbeit der Frauen auf Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett angestellt hat, haben nun- mehr auch in der Berliner Medizinischen Gefellschast einen Wider- hall gefunden. Dr. Max Hirsch, Herausgeber des.Archivs für Frauenkunde", sprach vor den Berliner Aerzten über da» lehrreiche Ergebnis der Feststellungen des Textilarbeiterverbonde«. Daraus ergibt sich, daß die Zahl der Fehlaeburten bei Textilarbeiterinnen, die an Spinnmaschinen tätig sind, sechszehn mal, bei den an Web- stüblen Tätigen sechsmal so groß ist als bei Ardelterinnen, die nicht mehr in einem Betriebe tätig sind. Die Zahl der Totgeburten ist in den Bezirken mit Textilindustrie doppelt so hoch als der Durch- schnitt im Lande. Nur 30 Proz. der Arbeiterinnen der Textilindustrie haben einen ganz normalen Verlauf der Geburt. Zurückzuführen ist diese traurige Tatsache vom medizinischen Standpunkt aus auf den engen Beckenbau der Textilarbeiterin. Das hängt wiederum damit zusammen, das gerade in der Textii- Industrie die Zahl der jugendlichen Arbeiterinnen außerordentlich groß ist. Während in der Gesamtindustrie nur 34 Proz. der Ar- beiterinnen im Entwicklungealter zwischen 14 und 20 Jahre» stehen, stieg ihr Anteil In der Textilindustrie aus 66,9 Proz. Zwei Drittel der Arbeiterinnen stehen also in dem Alter der geschlechtlichen Eni- wicklung des weibliche» Körpers. Physische Berussarbeit In jungen Jahren und enger Beckenbau hängen aber, wie andere Erhebungen einwandfrei ergeben haben, eng zusammen. Bei den weiblichen Bergarbeiterinnen in Rußland beträgt der Prozentsatz nicht normaler Geburten aus Grund zu engen Beckenbau» 90 Proz., soweit di« Arbelterinnen schon seit dem 11. bis 12. Lebensjahr« in die Berufs- arbeit eingespannt sind: 71 Proz. bei denjenigen, di« zwischen dem 13. und 14. Lebensiahr«, 31 Proz. bei denjenigen, di« zwischen dem 15. und 16. Lebensjahr im Bergbau zu arbeiten begonnen haben. Die Feststellungen bei der deutschen Textilarbeiterin sind um so schwerwiegender, weil bei der Textilarbeit lediglich die Arbeits- verrichtnug an der Maschine eine Rolle spielt. Der Schaden wird allein durch die physische Leistung verursacht Aber diese Schädi- gungen sind auch um so bedenklicher, weil mehr als eine halbe Million deutscher Frauen und Mädchen in der Textilindustrie tätig sind. Der Prozentsatz der verheirateten Frauen beträgt dabei 40, in manchen Bezirken steigt er sogar bis zu 67. Don den ver- heirateten Frauen steht ein Drittel im Alter von 26 bis 35 Jahren, also in der Zeit der größten Gebärfähigkeit. Rund die Hälfte ist 26 bis 40 Jahre alt. drei Viertel stehen zwischen 18 und 45. Kein Wunder, daß, von unehelichen Schwangerschasten ganz abgesehen, nicht weniger als 70000 TexlilarbeitcrstBm im Jahre, neben ihrer Berusstätigkeit, eine Echwangerschast wrer denkbar ungünstigsten Verhältnissen durchzumachen haben. Ehescheiöungsftatlstit. 3in Verhältnis zur Vorkriegszeit haben sich In den Jahren nach dein Ztriege die Ehescheidungen in Deutschland mehr als verdoppelt. Aus hunderttausend Einwohner kamen Ehescheidungen 1913 1820 1921 1922 1923 26.6 SS.I 62.9 LS.« ss.o Insgesamt wurden Im Jahre 1923 rund 34 000 Ehen geschieden. Am häusigsten erfolgten Ehescheidungen in den Großstädten, vor allem in Berlin. Hier war im Jahre 1913 die Scheidungszijser aus je hunderttausend Einwohner 4.1 mal so hoch wie im Reichs- durchschnitt, aber im Jahre 1923 nur noch 3,2 mal so hoch. Das ist auf das besonders starke Ansteigen der Ccheidungszissern in Sachsen, Westfalen, in der Rhcinprooinz, in Mecklenburg-Schwerin und in Schaumburg-Lippe zurückzuführen. Die oft unüberlegt geschlossenen Kriegsehen haben in größerer Zahl zur Scheidung geführt. Das zeigte sich besonders 1920 und 1921, war aber auch 1923 noch unverkennbar. In diesem Jahre wurden von allen fünf bis zehn Jahre bestehenden Ehen etwa sechs vom Tausend geschieden. Die entsprechende Zahl für 1913 ist un- gesähr 2,3 vom Tausend der damals bestehenden Ehen. Unter den Scheidungsgründen sind„Ehebruch",.Der. leßung der ehelichen Pflichten" und„Ehrloses Verhalten" vor wie nach dem Kriege bei weitem die häusigsten. 1913 war bei rund 10 Proz. aller Ehescheidungen„Bösliches Verlassen" der Grund, 1923 nur»och bei 4,6 Proz. aller Scheidungen. Der„Luxus" ge- trennter Wohnungen bei einem Ehezerwürsnis können sich in un- serer Zeit der Wohnungsnot eben nur sehr wenige leisten. Ja, es kommt sogar vor, daß trotz ersolgter Edescheidung die beiden früheren Esseleute noch geraume Zeit ihre Wohnung gemeinsam benutzen müssen, weil es ihnen nicht gelingt, eine andere Wohnung zu de- kommen. Im Ausland weilen die Scheidungszisfern nach einer Sta- tistik in„Wirtschaft und Statistik" sehr große Unterschiede auf. Im Jahre 1922 kamen Ehescheidungen aus je hunderttausend Einwohner: Deutsches Reich.... 69.6 Finnland...... 14,8 Schweden...... 24,4 Norwegen...... 23,2 Dänemark...... 89,4 England und Wales.. 6.8 Schottland......'7,8 Niederlande..... 27,8 Belgien....... 49,8 Frankreich fmitElf�Lothr.) 70,4 Schweiz...... 64,4 Rumänien...... 61,8 Ber. Staaten von Amerika 136,4 Japan....... 92,0 In den Vereinigten Staaten und in Japan war also die Schei- dungshäusigkeit am größten, am niedrigsten in England und Wales und Schottland- Japan ist da» einzige Land, in dem nach dem Kriege weniger Scheidungen erfolgten als vor dem Kriege. Die Scheidungszisfern, die im Jahre 1922 schwankten zwischen 6,8 und 136,4 pro hunderttausend Einwohner, sind kein Gradmesser für da» Eheglück In den verschiedenen Ländern. Sie hängen mehr von den nationalen Besonderheiten des Familienreckts, der religiösen und sittlichen Anschauungen ab. Es lassen sich deshalb aus den Unter- schieden in den Scheidungszisfern eher Schlüsse aus die Gesetzgebung al» aus das Eheleben in den betreffenden Ländern ziehen. Für Rußland fehlen vergleichbare Zahlen. Sie wären besonders interessant, weil die russischen Gesetze einer Ehescheidung Verhältnis- mäßig am wenigsten hinderlich sind. Anders steht es In Deutschland. Hier führt seit vielen Jahren die Sozialdemokratie«inen Kainpj um Erleichterungen bei der Ehe- scheidung. Die Zahl der Mltkümpser ist— besonders unter den Frauen lauch den bürgerlichen) immer größer geworden. Eine Mehrheit konnten unser« Aiuräge indesien im Reichstag noch nie erringen. Roch im März dieses Jahres wurde unser« Forderuno im Reichstag zurückgewiesen mit der Erklärung des Reichsjustizministers grenken, daß er einer Erleichterung der Ehescheidung niemals zu- stimmen werde. Diese Crlichterung wird aber trotzdem kommen und Herr Frenke» wird gehen, wie schon so mancher Reaktionär vor ihm. A. G. Kampf gegen öie Hefihlechtskrantheiten. Der Kampf gegen die Geschlechtskrankheiten beschäftigt nicht nur die deutsche Oessentlichkeit und die deutsche Geseggebung. Er ist fast siir jedes Land zu einer Frage von größter Bedeutung gc- worden. Ueber Erfolge in diesem Kampf berichtet das schwedische Gesundheitsamt. Schweden hat seit 1918 ein Gesetz zur Be- kämpfung der Geschlechtskrankheiten, das längere Freiheitsstrafen für sahrlässige Verbreitung von Geschlechtskrankheiten androht. Bor »inigen Jahren wurden in Stockholm wöchentlich SO bis 60 neue Ansteckungssälle gemeldet. Jetzt hat sich diese Zahl auf 1 bis 2 ver- mindert. Oft vergehen Wochen, ehe ein neuer Ansteckungsfall ge- meldet wird. Gegen 1919 ergab sich im Jahr« 1924 eine Vermin- derung der Syphilis um 85 Proz. Die sofortige Inanspruchnahme de» Arztes und moderne gute Behandlung haben die Zahl der Hei- lungcn von Syphilis außerordentlich gesteigert. Die günstige Wirkung des Gesetzes zur Bekämpfung der Ge- schlechtskrankheitcn wurde noch gesteigert durch das schwedisch« Alkoholcinschränkungsgesetz, das die Nüchternheit des schwedischen Volkes sehr förderte. Viele Ansteckungen mit Geschlechts- krankheiten, die früher nur möglich waren, weil der Alkoholgemij alle Hemmungen ausschaltet«, wurden durch die Einschränkung de, Alkoholoerbrauches verhindert. In den Vereinigten Staaten von Amerika wird nach dem Jahresbericht des öffentlichen Gesundheitsamtes der Kampf gegen die Geschlechtskronkheitc» vorwiegend mit den Mitteln der Propaganda geführt. Taulende von verschiedenen Plakaten suchen aus die Bevölkerung einzuwirken. Eine Wanderausstellung..Erhalte dich gesund!" wurde bisher von 740 000 Jugendlichen besucht. 427 Kliniken wurden zur Aufnahnie von Geschlechtskranken eingerichtet. in denen im Jahre 1924 rund 185 000 Kranke behandelt wurden. Sozialfürsorger und Fürsorgerinnen suchen die Familien der Er- krankten aus und bemühen sich, einer Ansteckung der Familienmtt- glieder entgegenzuwirken. Gleichgültige Kranke veranlassen sie zum Arzt zu gehen. 60 000 Aerzte stehen im Mittelpunkt dieses Kampfes. Den schädlichen Einflüssen desKurpsuschertums wird entgegengewirkt. Viele Apotheken lehne» die Führung von Geheim- mittel» gegen Geschlechtskrankheiten ab. 20 000 Z e I t u n g e n haben sich verpflichtet, alle Anzeigen von Kurpfuschern zurückzuweisen.(In Deutschland verzichtet fast nur unsere Portcipresie auf Inseraten- einnahmen aus dieser trüben Quelle.) Das nmerikaiiilchc Alkoholverbot ist ebenfalls eine starke Wafse im Kamps gegen die Geschlecht»- krankheiten.$. Kleine Raffkes. Von LIsbeth Riedgcr. Untergrundbahn 2. Klasse, Eeestraße. Wenn fchon die Gegend weniger feudal ist, so Ist doch wenigstens in der Untergrundbahn wieder für die nötigen Klassenunterschied« gesorgt. Zwei Kinder steigen ein, Mädchen von vielleicht 9 und 1l Jahren. Eeidcnhut, Seidenmantel, Lackschuhe, dazu Resi-Schirin und modernes Geld- täschchen, alles zeigt, daß die beide» in der Wahl ihrer Eltern vor- sichtig gewesen sind. Do die Bahn noch hält, ist ihre UnterhaUung deutlich vcrnehm- bar.„Ich muß einmal sehen, was ich von meinem Taschengeld noch übrig habe. 15 M. habe ich vorgestern gekriegt. Ach. bloß»och 7,50 M I"„Na, was hast du dir denn fchon alles gekaust?"„Vor- gestern hi Pralinös, 1,50 M.. weißt du. Riquet est' ich so gern! Gestern auch(4 zu 1,50 M. Dann war ich gestern mit inciner Freundin in der Konditorei... Uebrigcns gestern abend..." Aus der Unterhaltung war nur noch zu hören:„Cafö Baterland" und „mein Vati fuhr mit uns im Auto nach Hause!" Daraus die neun- jährige„Dame":„Wir wollen in den Eprcemald fahren, die Auto- iahrt tostet bloß 30 M. Mutti sagt, dos ist sehr billig." Dabei nahm ie aus ihrem Täschchen einen Spiegel und besah sich eifrig, strich >ie Haare zurück... Alles, wie die Alten sungen! Und ich sah wieder die halbverhungerte Frau vor mir. die eine Stunde vorher mir geklagt hatte:„Wenn Ich bloß die beiden Kinder satt kriegte. Mein Mann verdient als Panlinenmacher 18 M. die Woche, und ich kann so wenig mitarbeiten, ich bin lungenkrank. Gerade, daß ich durch die Hausreinigung die Miete habe." Hier 15 M. Taschengeld für die Elsjährige. dort 18 M. Wochen- lohn für 4 Mensche»! Aus der einen Seil« übersälligte, blasierte Kinder— soweit der Name hier noch paßt, denn man hat sie durch die verkehrte Erziehung um das Schönste,»M ihre Kindheit, betrogen,— auf der anderen Seite zwei Kinder, die auch keine mehr sind. Sie haben zuviel von der Not des Lebens gesehen, als daß sie auch nur noch einen Tag lang vermögen, sorglos zu lachen und unbefangen sich zu sreuen. Und doch bemerkte ich ein Zeichen von Uebereinstimmung in beiden Fällen. Als ich nämlich die beiden kleinen„Domen" beob- achtete, sagte die eine ziemlich deutlich zur anderen:„Du, dl« Olle hört zul" Anders äußern sich die„gewöhnlichen" Kinder»ümlich auch nicht, und ich wünschte den beiden, daß ihre Eltern recht schnell ihren Reichtum verliere» möchlc», wie sie ihn wahrscheinlich sckinell „erworben haben. Nielleicht würden dann noch ganz vernünltig« Menschen aus den beiden, während sie so auf dem Weg« sind, Drohnen der menschllschen Gesellschaft zu werden. Deutsch-dänischer ktaderauslausch. Drr dänische Gcnosie 3. P. Nielsen, der sich große Verdienste um dl» Unterbringung deutscher Kinder in Dänemark während der Kriegs- und Inslaiwns- zeit erworben hat, plant noch für diesen Sommer ein neues Werk großzügiger Jugendfürsorge. Deutschen und dänischen Kindern von 12 bis 14 Jahren soll die Möglichkeit gegeben wcrden, Ihre Sommer- ferien ln Dänemark bzw. Deutschland zu verleben. Ansang August kommen 60 Kinder aus Frankfurt o. M. für acht Tage nach Kopen- Hagen und andererseits sollen im Oktober Kopcnhagener Kinder nach Berlin reisen, um sich die deutsche Reichshauptstadt anzusehen und Eindrücke über die Grenz« der eigenen Heimat hinaus zu sammeln. Die Gewerkschaften und die sozialdemokratisch« Jugendbewegung werden sich der Durchsührunz diese» Iugendhitsswerkes widmen. Allmählich. Meine Tochter Ilse ist zehn Jahre alt und die Aeltestc von vier Kindern, van denen das jüngste noch kein Jahr alt ist. Sie muß jede freie Minute Kindermädchen spielen. Sagt sie neulich zu mir:..Du Mutti, ich bete jeden Abend zum lieben Gott, daß wir kein Kind nichr kriege». Allmählich möchte ich doch auch mal was von meinem Leben haben!"(Jugend.) Jelbft t(t dCc gFcau AUS DER MODENSCHAU DER„FRAUENWELT" U-229 J.W? jyx jjm | 9049. Sommerklefd(OrSßt 44). Vor dem Za- idineiden sind die Teile 1 und 9 aneinander zu fügen und alsdann vordere fcezw. hintere Mitte im Brud» anzulegen: Beim Zusammennähen wird die überffüssi�e Weite unter dem Arm eingehalten. Redl t»seit lieh bleibt vom Zeichen abwärts ein Schlitz offen, an dem die doppelte glatte Randblende hodioefuhrt wird, Die plissierte Weste einfarbigen Materials schiebt sieh In die vorderen Linsdinitte, deren Ränder wie Ausschnitt und Ärmel schmal eingerollt werden. Dadurch entstehende Patten sind mittels Bandsdileife zusammenzuhaben. In der Mitte der Weste ist die Blende, aufzubringen. Der Rode wird je nach Breite de« zu verwendenden Stoffe« aus ein oder zwei Bahnen hergestellt. linksseitUdi bleibt die Naht vom Zeichen aufwärts als Schlitz offen. Der obere Rand wird gereiht einem Gurtband aufgebracht oder mit Zugvorrichtung versehen Em Bindegtirtel hält die Kasak faltig zusammoo. Erforderlich: 3.65 m gemusterter Stoff 80 cm breit 1.33 m einfarbiger Stoff 60 cm breit. ) 9155. Stra Benklef d fOröße 44). ErforderUdi: etwa 273® Stoff 70—80 cm breit | 9154. Schlichtes Kleid(OröBe 44). Alle Teile sind auf doppeltem Stoff, mit der Mitte am Stoffbrudi anzulegen Man schließ! Seiten- und Sdiulternähte des Kleides und führt nach Linienangabe den Bordürenbesatz aus. Vom als Fortsetzung des Bordürenbesates Knopf- schmuck. Der Kraoen aus doppeltem Stoff tritt gemäß Zeichen an den Ha!srand und sich in der Druchlinie nach auBen um. Unter dem Kragen wird die schmale, mit Bordüre abgeschlossene Stoffkrawatte befestigt Ein 5— d cm breiter Bordürengiirtel hält die Weite des Kleides zusammen. Erforderlich: tji m Stoff 80 cm breit. 7 ro Bordüre 6 cm breit U 200. ßabyhäubcheo. Erforderlich: etwa 25 cm Stoff 32 cm b.cit l 2?9. Bab vlätzchea f 23 cm breit Erforderlich: etwa 30 cm U 251. Windel hSschen. Man schneidet dl« Windelhose nach Ted 114 aus doppeltem Stoff, mit der Mitte am Stoff bruch angelegt, zu. vor säubert die vorderen Ränder, den rechten mit Untertritt, den linken mit etwa 2,5 cm breitem untergestepptem Stoffstreifen, ebenso dt« schrägen, mit Untertritt bezeichneten Ränder und Ungeniert die gerundeten Beinränder und die Ränder der vorder ea Klappe. Den oberen Rand reiht man ein und f«Bt Hin in das In doppelter Läng« und Breite geschnittene Bund» dhen. das abgesteppt wird und hinten, zum Regulieren der Wehe, Bandgegenzug eingerichtet erhält Vorn Knopf schluß In ersichtlicher Weise Das Windelhöschen Ist dem Leibchen aufzuknöpfen, das Babv außerdem trägt Erforderlich: etwa öO cm Stoff 100 cm breit U 204. 47 Vorderteil, 48 Rüchenteil U 210. Unterzieh jäckchen. Erforderlich: etwa 63 cm Stoff 80 cm breit U 6. Offene Hemdhose(Größe 44). Vor dem Auffegen auf Stoff schneidet man Teil 38 des Papier» schnitte« den vorderen Zipfel der mit Naht bezeichneten Linie entlang bis.. ab. Hierauf legt man Ted 38(2) und den so neugewonnenen Ergänzungsteil auf doppeltem Stoff, mit der Mitte am Stoffbruch an. Nach dem Zuschneiden macht man in der vorderen Mitte vom unteren Rand bis.. aufwärts einen Einschnitt und fügt jedem Einschnittsrand einen der beiden Ergänzungsteile mit schmälster Kappnaht an. Will man die Handholilnaht- Verzierung anbringen, so geschieht das am besten fetzt. Nachdem dann der Rückenteil angefügt ist, werden unten die kurzen Beinkleidnähte geschlossen und der hintere und vordere Rand im Zusammenhang schmal gesäumt oder mit gegengesetztem Stoffstreifen versäubert. bchlleB- Uch wird der hintere obere Rand entsprechend cingereint und. laut Viereckzeichen Übereinander tretend, mit dem unteren Rande des Rückenteiles verbunden. Die Träger bestehen aus doppeltem Stoff, in der Mitte mit Hohlsaum und werden nach Vorschrift der Dreieckzeichen angesetzt Erforderlich: etwa t m Stoff 80—90 an breit U 9, Offenes Beinkleid(Oiöße 44t Man schneidet den Bemkleidteil aus doppelt liegendem Stoff zu und führt zunächst die Hohlnahtverzlerung aus. An jedem Beinkleidteil schließt man die untere geschweifte Beinkleidnaht und versa uoert den hinteren und vorderen Rand. Beide Beinlinge schiebt man vom oben, vordere Mitte auf vordere Mitte treffend, übereinander und versäubert den oberen Bcinkieidrand mit gegenoesetztero Stoffstreifen. Hinten wird, hintere Mitte auf hhitere Mitte treffend, der Knopfsdiluß eingerichtet E. forderlich: etwa 1,30 ro Stoff 80- 90 cm breit U 3. Taghemd(Größe 42). 173 m Stoff 80 cm breit Erforderlich: etwa SCHNITTMUSTER ZU AUEN HIER WIEDERGEGEBENEN MODELLEN DURCH DIE PARTEIBUCHHANDLUNG AM ORTE ODER DEN VERLAG DER.FRAUENWELT" J. H.W. DIETZ NACHF, BERLIN SW68. LINDENSTRASSE 3