pefde Biemli n, den er auf en. be auf Ealifien Schulte hervor heftig ch der zurid) r, eine verden t+ Briefi atfagen It nigh 110 erung arnid 100 11 ften Hau Ihm erfa bereit nicht feine us be bal Sänger 01 Söttche er ge noth Sie da nöthig II ter ber Alter us uß fid indige Vater disch ent ie cht bit owenig Nr. 212. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monat lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 6 Pfg. Sonntags- Nummer mit ben ,, Sonntags: Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Nummer müffen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprech- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Der neueffe Pump. Freitag, den 11. September 1891. thätigen Volkes wissen, was sie von den Lockungen des Militarismus zu halten haben, und so wird es den Bedienten des Preßbureaus nicht gelingen, den Arbeitern Sand in die Augen zu streuen. Neue Expedition: Beuth- Straße 3. jährigen Februar nur noch von 84,40 pCt. 3u welchem Kurse könnte in der nächsten Zeit, welche voraussichtlich ohnehin eine Steigerung des Bankzinssages bringen wird, eine dreiprozentige Anleihe begeben werden? Ueber achtzig Prozent ein beschämender Satz neben dem Kurse französischer, englischer und selbst russischer Anleihen wäre schwerlich zu erreichen, und nach den Erfahrungen mit der jüngsten Anleihe, bei deren Einführung die Regierung unzweifelhaft große Geschicklichkeit an den Tag legte, wäre selbst zu diesem Kurse der Erfolg nicht gesichert. Aus diesen Gründen kann der Finanzleitung des Reiches und Preußens nur anheim gegeben werden, falls sie für unabweislich hält, den Geldmarkt in Anspruch zu nehmen, zu der in Deutschland beliebtesten und den wirthschaftlichen Verhältnissen der großen Masse des Volkes am besten entsprechenden vierprozentigen Schuldform zurückzukehren. Sie läuft dabei am wenigsten Gefahr, einen schweren Mißerfolg zu erfahren, und kann darauf rechnen, einen den Nennwerth überschreitenden Kurs zu erzielen, zumal wenn sie sich verpflichtet, je de 3insherabfehung bis zum Ende des Jahrhunderts zu unterlassen." Die Preßagenten der Regierung bemühen sich, ihr Futter zu verdienen, und so beunruhigen sie mit allen möglichen Lärmnachrichten, mit Lügen und Schreckschüssen Wozu der Lärm? Man braucht Geld für das herrden braven Ordnungsphilister. Die alten Mittelchen, liche Kriegsheer, für die nicht weniger herrliche Flotte. oll da welche der frühere Neichskanzler gebrauchte, sind auch Und schon sickert die liebliche Nachricht durch, daß heute noch am beliebtesten in der Hausapotheke unserer die Regierung einen neuen Pump anlegen, daß sie mit Staatslenker. Wenn Bismarck Melinit und Baracken- neuen Anleihen auf dem Markt erscheinen will. bauten benützte, so stehen seinem Nachfahren die Dar- Die Sache liegt ja auch erstaunlich einfach. Neue en un banellenfrage, der große englisch- russisch- französische Krach Ausgaben fordern neue Mittel zu ihrer Deckung. Neue mit weltkriegerischen Konsequenzen zur Verfügung, um für Mittel zu ihrer Deckung erhält man durch neue Anleihen. neue militärische Geldforderungen Stimmung zu machen Neue Anleihen bedeuten neue Staatsschulden. und die Geldbeutel der lieben Bürger zu öffnen. Staatsschulden bedeuten neue Zinsverpflichtungen und neue Dient der Waffenlärm dazu noch den agrarischen Tilgungsverpflichtungen. Neue Verpflichtungen bedeuten Interessen, indem er ein Weniges die Aufmerksamkeit von neue Erschütterungen des wankenden Staatskredits. Und dem heimischen Nothstande, den Getreidezöllen und ähn- das Ende vom Liede? Der Zusammenbruch. Die patriotische Gesinnung des Bürgerthums erwacht Nichlichen unliebsamen Erscheinungen ablenkt, so ist dies um Aber die Weitsichtigkeit unserer Schlaumeier erblickt erst bei einem Binsfuße von vier Prozent, und nicht das so besser. Es ist nicht das erste Mal, daß die Herrschen- ihr Heil in dem Struensee'schen Trostspruch: Eine Weile Gemeinwohl, sondern die Nente ist ihr A und O, ihr den den Schrei nach Brot durch den martialischen wird ja die Pastete noch aushalten, uns wird sie noch Kompaß und ihr Leitstern. Mag auch die Masse geKriegsruf zu übertönen und den Hunger durch die überdauern. Und nach uns? Die Sintfluth. zehntet werden, und ein Prozent Zinsen mehr bedeutet Berufung auf die" gloire", den nationalen Ruhm", zu Man bedenke! Als die Doppelanleihe vom 20. Fe- bei den Hundertmillionen- Pumps folossale Summen stillen sich bemühen. bruar 1891 aufgelegt wurde, versprach man hoch und der deutsche Kapitalist singt: Faßt man die Geschehnisse der letzten Zeit zusammen, heilig, daß dies für absehbare Zeit auch der letzte Pump 6 ergiebt sich, daß sie alle dem Einen Zwecke dienten: sein solle. Und noch sind die letztent Raten der 1891 er Beld, mehr Geld, alles Geld für den Militarismus! Die Anleihe nicht fällig die Zahlungsfristen sind im nächste Reichstagsfession wird die Rechnung über den Oktober und November dieses Jahres-, und schon ergroßen Theaterrummel, der sich jetzt auf der politischen örtert man ernsthaft den allerneuesten Pump. Wir haben Schaubühne abspielt, bezahlen. Der Kriegsminister er seiner Zeit den Pump von 1891 zur Genüge kritisirt scheint mit neuen Forderungen, welche den Reichsetat schwer und seine Wirkungen für die Arbeiterschaft, für die hohe belasten. Der Patriotismus unserer Jasager wird sich Finanz und für das Kleinbürgerthum, für den Staat und ein Gütchen thun, indem er schlankweg das Geforderte die Volkswirthschaft aufgezeigt. bewilligt, den jüngsten Hokuspokus, den kein Einsichtiger ernst nimmt, dadurch für eitel Wahrheit erklärt und die legitimirt, die Steuerzahler bis auf's Blut schröpft Sie is zum und von dem unheilbaren Spießer auch noch für seine Vaterlandsliebe applaudirt wird. Für eine Vaterlandsliebe, welche auf den Bankerott des Vaterlandes hinausläuft und das Schicksal eben dieses Spießers unSelbiges wundersame Geschöpf weigerlich besiegelt. teutscher Entwickelung oder Verkrüppelung kommt erst dann zur Erkenntniß seiner Lage, wenn er zu Grunde Händle er ver Pensjah hter in Thre irth 3 t mög en, die cht ben laffen. Daß der en bes taufen tellung an be gerichtet ist. . ober ältniffe geben t nicht mad Glafe heru 1. Gr empf ftr. in b Cauer 69/71 Sfad 16 nit pomm niet e uni tbftr felbein God ftr. 10 paare 303M Klein 72P Zum Glück faßt das organisirte Proletariat die Dinge mit erfreulicher Nüchternheit auf und läßt sich kein * für ein U machen, es erhebt grad heraus Einspruch gegen die beabsichtigte Verschleuderung öffentlicher Mittel, für welche Mittel in letzter in letzter Reihe immer und immer wieder Niemand aufzukommen hat, als die arbeitende Klasse. Die breiten Schichten des werkFeuilleton. Macbrud verboten.) Er kehrt zurückk! [ 13 Driginalroman von Jean Meroz. Charlotte war ganz bestürzt und höchst aufgeregt zurückgeblieben. Ergötzlich ist es, wie die Hauskate der Bourgeoisie, " Bossische Zeitung" die Angelegenheit anmaunzt. sagt: Deutschland, Deutschland über Alles, Aber nur bei vier Prozent!" Die Helden der Arbeit. Zahllos sind in allen Kulturländern die Denkmäler, Bild. Leute erhalten sollen, die sich um ihre Mitmenschen verdient ge= fäulen, Gedenksteine und Gedenktafeln, die das Gedächtniß an macht haben. Sehen wir uns diese Denkmäler genauer an, so beziehen sie sich mit verschwindend geringen Ausnahmen auf Angehörige der herrschenden Klassen oder auf Persönlichkeiten, die im Interesse der herrschenden Klassen gewirkt haben. Wenn wir schon jetzt an dieser Stelle von der nächsten Fürsten und Soldaten haben die meisten Denkmäler bekommen, Anleihe sprechen, so geschieht es, um den leitenden Kreisen die wie man das von Alters her gewohnt ist. Besonders die siegBedenken nahe zu legen, welche gegen die erneute Ausgabe reichen Feldherren pflegen von der Mitwelt verherrlicht zu werden, dreiprozentiger Anleihestücke sprechen. Wir haben die Wahl während die segensreiche Arbeit des Geistes weniger Anerkennung dieses Binsfußes sowohl bei der Anleihe vom 9. Oftober 1890 findet, so daß Lord Byron, der große Pessimist, mit Recht als bei derjenigen vom 20. Februar 1891 entschieden, aber sagen kann, in der Geschichte kämen auf einen Weisen Die Kapitalisten, die Alles vergeblich bekämpft. Konnten wir den großen äußerlichen Er- tausend Säbelhelden". folg der letzteren Zeichnung freudig begrüßen, so verloren doch kaufen, öffnen sich auch die Pforte zum Nachruhm mit ihrem unsere Bedenken nichts von ihrer Berechtigung. Die That goldenen Schlüssel. Großmüthig schenken sie ein Zehntausendstel dem„ Mehrwerth", Den fie ihren Mitmenschen sachen haben gezeigt, daß die vierprozentigen Staats- von werthe eine weit größere Anziehungs- und Widerstandskraft im Produktionsprozesse abgenommen, an die Gemeinde oder an ausüben als die dreiprozentigen. Am 19. Februar notirten an irgend eine gemeinnüßige Korporation, und die dankbare Mitder Berliner Börse vierprozentige Konsols 105,75, dreiprozentige welt verewigt sie für solche That durch Denkmäler, die uns er 86,30. Gestern war der Kurs der ersteren 105,80, derjenige der zählen, welch ein Wohlthäter der Menschheit der Kapitalist Hinz letzteren 83,30 und darunter. Trotz der achtundvierzigmaligen und der Kapitalist Kunz gewesen ist. Sogar eine Art DentUeberzeichnung der neuen Anleihe ist ihr Kurs seit geraumer i als Manie hat sich herausgebildet, die darin sich ausBeit zurückgegangen. Im vorigen Jahre erzielte die Regierung drückt, daß auch ganz unbedeutenden Menschen Denkmäler gesezt bei der dreiprozentigen Anleihe einen Preis von 87, im dies werden. Nächstens wird man all die Müller und Meyer, die leise, Sie sind an der Schulter verwundet; mein Vater hat Sie hierher bringen lassen, damit Ihre Mutter nicht zuviel Kummer hat; sie ist benachrichtigt worden, bald wird sie hier sein. Trotz der Ermahnung des jungen Mädchens wollte Michel aufstehen, aber er stieß einen Schmerzensschrei aus, und der Kopf fiel auf das Kissen zurück. Auf seiner Stirn perlten große Schweißtropfen. Charlotte hatte sich über ihn gebeugt und legte ihre Hand auf die brennende Stirn des Verwundeten. Bei dieser Be rührung zitterte er. Ein unbemerkbares Lächeln glitt über seine beiden verzerrten Lippen. Während große Thränen über ihre bleichen Wangen rannen, betrachtete sie mit starren Blicken das schwache, schmerzverzogene Gesicht des armen Burschen, den sie kannte und achtete, von dem der Vater oft wie von einem tapferen, mir zu trinken- trinken, Fräulein Charlotte. rechtschaffenen und aufrichtigen Menschen sprach. Das Fieber schüttelte jetzt Michel Ferrand. Geben Sie Das junge Mädchen war in die Küche gecilt und kam Es schien ihr, als ob er hier sterben sollte, und zu ihrer mit einer Taffe Lindenblüthenthee zurück. Traurigkeit gesellte sich eine schmerzliche Angst. Würde man ihn ihr vielleicht auch von einer Kugel bringen? Sie schob ihren Arm unter den Kopf Michels, und er Wo war ihr Vater, was war aus ihm in dem schreck- hob ihn mit größter Vorsicht. lichen Sturm, der Paris erschütterte, geworden? Der Krante trank langsam und als er aufhörte sprach burchbohrt schwer verwundet und vielleicht todt nach Hauser mit zitternder Stimme und einem unbeschreiblichen Aus druck der Erkenntlichkeit. fallen. Und von dieser Angst erfaßt, von dem Schmerz niedergedrückt, war sie tief niedergeschlagen auf einen Stuhl ge-| Bett 311. und seine Augen öffneten sich leise. - Danke Fräulein, wie gut Sie sind! - Bitte, Herr Michel, hat nichts zu sagen! Und nachdem sie die Tasse auf den Tisch gesetzt hatte, Doch plötzlich erhob sie sich und wandte sich lebhaft dem nahm sie einen Stuhl und setzte sich an das Kopfende des Bettes, während Michel Ferrand allen ihren Bewegungen Gin langer Seufzer war der Brust Ferrand's entstiegen mit den Augen folgte. Herr Merisier sagte, daß Ihre Wunde nicht gefähr lich ist, daß Sie in einigen Tagen wieder auf den Beinen sein werden. Ferrand antwortete nicht. Seine Augen nahmen einen Dann murmelte er mit gedämpfter Stimme: - Wo bin ich? Was ist geschehen? Rühren Sie sich nicht, Herr Michel, sprach Charlotte " ungewöhnlichen Ausdruck an, und er betrachtete das junge Mädchen. Dann sprach er: Ich entsinne mich jetzt, es war da unten, am Boulevard des Capucines".... die Salve der Truppen.... Was geht jetzt vor? Mit furzen Worten theilte sie ihm das nöthigste mit. Die Sturmglocke und den Generalmarsch hörte man die ganze Nacht hindurch. Paris war jetzt mit Barrikaden bedeckt, man kämpfte allenthalben. Michel Ferrand, wieder vollständig zu sich gekommen, vernahm jetzt das Gepraffel des Klein- Gewehrfeners in der Ferne, das bisweilen von dem dumpfen Rollen des Kanonendonners unterbrochen wurde. Aber er litt schrecklich, ein heftiges Fieber hielt ihn fest; er konnte nicht daran denken, fortzugehen, und seine Stirn verdüsterte sich bei dem Gedanken daran, daß seine Genossen die„ Charte royale" mit Flintenschüssen zerrissen, und daß er nicht mit denjenigen kämpfen konnte, mit denen Charlotte hatte die geheimen Gedanken des jungen Mannes errathen. Sie beruhigte ihn mit ihrer sanften Stimme, indem sie sprach: er sich gemeinsam verschworen und gekämpft hatte. Machen Sie sich nur keinen Kummer. Jene werden ohne Sie handeln. Einer mehr oder weniger, das wird das Volk nicht hindern, den König zu vertreiben und die Republik zu errichten. Sie haben Recht, Fräulein, aber es ist hart, während die anderen für die gute Sache kämpfen, sich au das Bett gefesselt zu wissen und sich in der Unmöglichkeit zu sehen, ihnen zu helfen. Doch bald schien das junge Mädchen nachzudenken. 0 ausgehauen oder sonstwie verewigt sind, kaum mehr überblicken Mehr forderungen nothwendig sind, wieder rasch tönnen. Die badische Stadt Offenburg, wo 1848 und 1849 die herangeschoben werden unter obligatem Theaterdonner. berühmten Boltsversammlungen stattfanden, hat sich in ihrer Die Politik ist eben zum großen Theil Komödie. Freilich Denkmalswuth sogar den berüchtigten Seeräuber Drake zur Ver- nicht blos Komödie, wie die Urheber und Verfasser der herrlichung auserkoren und hat ihm auf ihrem historischen Marktplaße ein Denkmal dafür gesetzt, daß er die Kartoffel politischen Komödien sehr häufig zu ihrem Schaden erfahren. nach Europa gebracht hat. Die Bismarckanbeterei hat es soweit Die Geschicke der Menschen lassen sich nicht nach Laune gebracht, daß den Urheber des Sozialistengesezes, der Getreide- und Willkür lenken. Das zeigt sich gerade jetzt mit recht zölle, der Diäten Prozesse und Ausfertiger von 6000 Straf augenfälliger Deutlichkeit. Nie ist die Ohnmacht der soanträgen schon bei Lebzeiten Denkmäler gefeßt worden sind, und in genannten Machthaber so greifbar zu Tage getreten. Wenn ihre verschiedenen Städten beweisen uns mit den bekannten„ martigen" Reden und Wünsche uns den Weltfrieden geben Zügen versehene Bildsäulen, daß der deutsche Knechtssinn der vor Allem in dem„ guten Bürgerthum" lebt, sich freudig für sichert so viel Friedensreden und Friedenswünsche hoher önnten, so wäre derselbe jetzt auf eherner Grundlage gedie gnädige Strafe" bedankt, wie es einst im alten öfterreichischen Prügelreglement vorgeschrieben war. Nur daß diese und höchster Personen wie in den letzten Tagen, hat die " guten Bürger" freiwillig thun, was der österreichische Soldat Welt wohl noch niemals erlebt. Kein Tag, der uns nicht einst auf Befehl that. Friedensbetheuerungen schockweise brächte- es ist ein Wenn einst der Geschichtsschreiber, um das neunzehnte Jahr wahrer Wolkenbruch von Friedensbetheuerungen und hundert zu schildern, nur die stehen gebliebenen Dentsteine als zwar nicht aus dem Mund einfacher Bürger oder Arbeiter, Quellen benutzen wollte- vorausgesetzt, daß die heute stehenden sondern von Generälen, Ministern, Königen, Kaisern dann noch ständen, so würde er zu dem Schlusse kommen, daß kurz von solchen Personen, die nach dem Urtheile des Alles, was dieses Jahrhundert an gemeinnüßigen Gedanken und Arbeiten, an Thaten und Ideen, an Gemeinsinn und Kultur- großen Haufens, und zum Theil wohl auch nach dem thätigkeit geleistet hat, auf Rechnung der„ oberen Zehntausend" eigenen, die Lenker der Menschengeschicke find. zu setzen sei! drohender Gefahr zu retten. -Und doch fühlen die Völker sich durchaus nicht beruhigt- und doch nehmen die Kriegsbefürchtungen ganz genau in demselben Verhältnisse zu, als jene Friedensbetheuerungen eifriger und zahlreicher werden. der namentlich in dem Punkte eine unliebfame Verwandtschaft zeigt, daß die Polizei gegen die gutgesinnten Landfriedens brecher mindestens nicht mit der im Interesse der öffentlichen Ordnung erforderlichen Energie eingeschritten zu sein scheint, behauptet doch das Krefelder sozialdemokratische Organ fogar, die Polizei habe sich während der tumultuösen Vorgänge über haupt nicht sehen lassen. Hoffentlich wird eine amtliche Unter fuchung alsbald ergeben, ob dies auf Wahrheit beruht, und eventuell das nöthige veranlaßt werden. Daß die Organe öffentlichen Sicherheit alle Bürger ohne Rücksicht auf ihr poli tisches Glaubensbekenntniß bei Ausübung ihrer bürgerlichen Rechte in gleicher Weise zu schützen haben, ist zwar so felbft verständlich, daß es gar nicht erst ausgesprochen werden sollte; wenn wir dies heute dennoch thun, so geschieht es nicht am wenigsten im Hinblick auf die skandalöse Stellungnahme eines Theiles der sogenannten tonservativen Presse, die unter Voran tritt des offiziellen Parteiorgans, der Konservativen Rorresp." ein Vorgehen, wie dasjenige der Bauern in Spenge, nicht nur entschuldigt, sondern die ländliche Bevölkerung geradezu zur Nahmung desselben auffordert. So erklärt erst in seiner neuesten Nummer wieder das konservative Partei- Organ, die Taktik des Nichtherantommentassens der Umsturzagitatoren für die richtigste, um die" Revolutionirung der Landarbeiter" zu verhindern und meint, anknüpfend an einen Artikel des Vorwärts", in welchem bedauert wurde, daß diejenigen, welche folche Rathschläge ertheilen, wenn es darauf ankommt, meist durch Abwesenheit glänzen und so ihrem Lohn entgehen, wenn die sozialdemokratischen Agitatoren nach dem Prügelrezept bes handelt würden, so würde die Ruhe bald wieder hergestellt fein. Letztere Annahme dürfte sich allerdings wahrscheinlich abs ein schwerer Irrthum des fonservativen Partei- Organs erweisen, denn Knüppel und Dreschflegel dürften wohl die aller ungeeignetsten Waffen sein, um die Sozialdemokratie vom Lande fernzuhalten und es tönnte, wenn die Iskraut und Ge noffen so fortmachen und die konservativen Organe weiter das Faustrecht predigen, leicht einmal die Zeit kommen, in der die bäuerlichen Knüppel auf andere als auf die sozialdemokratischen Schädel niederfaufen. Ganz abgesehen davon, daß es den soi- disant Ronservativen, die sich sonst als Elite der Ordnungsparteien" aufzuspielen pflegen, ganz besonders schön ansteht, den Landfriedensbruch zu predigen und den Knüppel in das Arsenal ihrer geistigen" Waffen aufzunehmen. Kann man es den Sozialdemokraten verdenken, wenn sie für einen solchen Kampf mit geistigen Waffen" nur blutigen Hohn übrig haben und in demselben den Beweis für den der Bourgeoisie" erblicken?" Dem gegenüber hat schon der demokratische Dichter Bürger in seinem„ Lied vom braven Mann" dem falschen Kultus historischer Größen die schlichte Gestalt eines armen Mannes gegenübergestellt, der ohne Ruhmredigkeit und auch ohne AnWie erklärt sich diese Erscheinung? Sind die Friedenserkennung sein eigenes Leben einsetzt, um Mitmenschen aus betheuerungen etwa nicht ernst gemeint? Das wird, bei Auch heute suchen wir den„ braven Mann" nicht unter den ruhiger Erwägung der Verhältnisse, wohl Niemand beglücklichen Soldaten und den freigebigen Rapitalisten, sondern haupten können. Wenn wir von dem russischen Zaren abunter den schlichten Männern der Arbeit, die oft tagtäglich sehen, der nicht viel zu verlieren hat, aber zum Glück auch für geringen Lohn ihr Leben und ihre Gesundheit aufs Spiel für sich allein nicht im Stande ist, viel Schaden anfegen und häufig auch einbüßen müssen, weil sie dem Interesse zurichten, so ist in Europa gegenwärtig keine Regierung, der Gesammtheit dienen und das Arbeitsquantum leisten, beffen die Gesellschaft zu ihrem täglichen Unterhalt bedarf. Wir wollen nicht davon reden, wie der Maurer und der Dachdecker ihr Leben wagen, wenn sie auf den schwankenden Dielen am Neubau hantiren, und wie diese Arbeiter von den bürgerlichen Parteien einst nicht einmal in das Haftpflichtgesetz aufgenommen wurden! Wir wollen nicht reden von den Bergleuten und anderen Arbeiterkategorien, die sich täglich den Gefahren ihres Berufes aussetzen, Wir sprechen nur von den Arbeitern, die unter Gefahr und Aufopferung ihres eigenen Lebens schon so oft die Rettung ihrer Mitmenschen aus schrecklichen Gefahren bewirkt haben. Wie oft schon haben murhige Lokomotivführer, Heizer oder audere Beamte und Arbeiter im Eisenbahnwesen sich geopfert, um ein Unglück zu verhüten. die nicht ein sehr lebhaftes Jutereffe an der Erhaltung des Friedens hätte. Was dabei an sittlichen Faktoren fehlt, bie in der Politik bekanntlich keine Rolle spielen, das wird durch die Furcht vor dem nächsten Kriege ergänzt, dessen Chancen nicht zu berechnen find. Mit alleiniger Ausnahme der englischen giebt es in Europa nicht eine einzige Regie rung und Dynastie die des Zaren mitgerechnet- die sicher sein kann, den nächsten Krieg zu überleben. Das sind Bedingungen, unter denen frivole Kriegslust nicht aufkommen kann, und der schwungvollste Ehrgeiz sich zur nüchternen Vernunft gebracht sieht. " # Banterott entgeg reich 1 gefün! auszu laffen von d g in die hatten, lebel hüllen. Enttä ſellſcha hat ni Welta Der Ex- Hausmeier bereitet seine Glänbigen schon darauf vor, daß er nicht in den Reichstag kommen werde. Also an dem Ernst der hohen, höchsten und aller- Der Arzt noch immer der Kirchhofs- Heilige Schwenninger höchsten Friedensbetheuerungen zweifeln wir nicht; und die habe ihm alle Aufregungen verboten. Nun, das wußten Friedensbetheuerer leiten nach der herrschenden Konvenienz- wir von vornherein, daß er nicht kommen würde. Wer so fabel die Geschicke der Länder und Völker. viel auf dem Kerbholz hat und Schlimmeres als die Attentate auf den Welfenfonds-, kann nicht als Abgeordneter in den Reichstag gehen. Der muß froh sein, wenn der Staatsanwalt ihn in Ruhe läßt. So wird nachträglich bekannt, daß bei dem schrecklichen Gifenbahnunglück zu Zollikofen bei Bern der Lokomotivführer und der Heizer bes Pariser Schnellzuges eine ganz außerordent fiche Aufopferung und einen Heldenmuth ohne Gleichen bewiesen haben. Als sie den Bieler Unglückzug vor sich auf dem Geleife sahen, hätten sie abspringen, sich retten und Den Zug sich selbst überlassen fönnen. Dann wäre das Unglück noch schrecklicher geworden. Aber sie hielten aus, wenn sie auch in den Tod hinein sahen, und ließen unablässig den Nothpfiff er tönen, um zu retten, was noch zu retten war. Sie beide sind Familienväter, aber sie haben willig ihr Leben für ihre Mit menschen aufs Spiel gesetzt. Echwer verwundet harren sie beide auf dem Schmerzenslager ihrer Genesung. Ihnen zollen wir alle Sympathie und Verehrung. Die Bourgeoisgesellschaft wird sie even mit einem Almofen abfinden, wenn sie arbeitsuntüchtig werden sollten. gewonnen, wenn man ihnen auch kein Denkmal setzen wird; Aber diese Braven haben mehr gethan, als eine Schlacht sie gehören zu den wahren Helden unserer Zeit. Und dennoch wird Niemand durch diese Friedensbetheuerungen beruhigt und glauben weder Völker noch Redie Kriegsvorbereitungen gierungen an den Frieden dauern nicht nur fort, sie werden sogar fortwährend gesteigert. die Ur dieser i Sozial ftatt eige A Wegen Beleidigung des jüngsten Sohnes des Jadie Riesenarmeen! Wären sie nicht da, so be- Raisers, hat die Straffammer zu Naumburg a. S. einen stünde keine Kriegsgefahr!" Bürger von Weißenfels zu drei Monaten Gefängniß Ganz recht. Aber wer ist Schuld daran, daß wir die verurtheilt. Der jüngste Sohn des Kaisers ist erst wenige großen Armeen haben? Doch einzig die Bourgeoisie, welche Monate alt- wie kann da von einer Majestätsin sämmtlichen Kulturländern des europäischen Festlandes beleidigung die Rede sein? Milliarden über Milliarden für den Militarismus bewilligt. Grevy, dessen Tod wir gestern meldeten Nicht, weil sie den Krieg wünscht, aber weil sie das Proletariat fürchtet. In der Furcht der politischer Tod fchon vor Jahren erfolgt ist der Furcht der bie Popularität, welche ihn seiner Zeit auf den Präsidentens Bourgeoisie vor dem Proletariat, in dem Klassengegensat Friedlosigkeit und permanenten Kriegsgefahr, welche das neuen Verfassungsentwurfs die Einführung der Präsi und dem Klassenkampf liegt hiernach die Grundursache der uhl der französischen Republik hob, dem Umstand, daß er im Jahre 1848 in der Februar- Republik bei Berathung des Merkmal unserer Zeit sind. Und wie die Brüsseler Resolution es besagt: so lange der Klaffenkampf und der entschaft bekämpfte, und den Ruin der Republik durch dieses undemokratische Institut voraussagte. Der„ Präsi Kapitalismus dauern, wird der Weltfriede eine Utopie beat" Bonaparte machte die Prophezeiung wahr.Politische Lebersicht. fein.Berlin, den 10. September. Selbst d. h. k ist, daj großen namen ein no wöhnli Schuß 3 wird, ift. 9 auch i fichten werf ftunde Bei d tag n die A Char Im daß genon gliede Be Arbeits geht es Annahr foll in über di D so fahr fumma I breit Gil und dessen verdankte 6 E törpe 8. Zola, der bekannte französische Naturalist", hat sich Der Kampf mit geistigen Waffen" bildet sich immer mehr zum Kuüppellampfe aus. Die Eislebener über den Krieg in einer Weise ausgelaffen, welche ihm Mit der Dardanellenfrage ist es auf einmal ganz haben Schule gemacht: Spenge mit dem streitbaren die Anerkennung der fanatischsten Berehrer des Massens ruhig geworden. Nicht daß das kannegießernde Preßkosaken- Prügelpfarrer Iskraut ist gefolgt, und nun Forst- Aachen. mords sichern wird. Er betractet den Krieg als eine thum sich von der Unrichtigkeit seiner Alarmnachrichten Indem wir auf unseren Bericht im heutigen Blatt ver- Naturnothwendigkeit, als ein Erziehungsmittel der Mensch überzeugt hätte davon war es von vornherein überzeugt, weisen, bringen wir eine Meinungsäußerung der„ Frank- heit u. 1. 1. Kurz, er steht ganz auf dem Standpunkt des wenigstens die etwas Eingeweihteren. Nein die Sache furter Beitung" zum Abdruck. Das genannte Blatt" schreibt alten Hallenser Reaktionsapostels Leo, der einen frischen hat einen anderen Grund. Die Reichsregierung braucht in seinem gestrigen Abendblatt: fröhlichen Krieg" forderte, damit das strophulöse Ges Geld, und zum Großpump gehört gutes Wetter- wir meinen es figürlich ein unbewölkter politischer Horizont. Und so müssen denn die Wolken vorläufig von der Bühne entfernt werden bis die Goldernte in Sicherheit ist. Dann werden die Wolken, welche für die militärischen Sein Gesicht, das soeben noch sorgenvoll drein schaute, hatte fich plötzlich aufgehellt. Wenn die Republik proklamirt sein wird, wird der General aus Afrika zurückkehren, nicht wahr? Michel hatte den Kopf Charlotten zugewendet und schien erstaunt. Gewiß, Fräulein, wird der General wiederkommen; wir werden seiner sehr bedürfen. Die anderen Generäle find alle reaktionär, er allein wird die Republik und Frankreich vertheidigen können, doch warum diese Frage? " Die Bekämpfung der Sozialdemokratie mit geistigen findel" aus der Welt geschafft würde. Herr Leo übersah Waffen", wie der Pastor Jekraut und seine Spenger Bauern hierbei, daß das strophulöse Gesindel" von den Militärdieselbe verstehen, scheint Schule machen zu sollen. An anderer ärzten nicht zum Soldatendienst zugelassen wird, daß nur Stelle dieses Blattes theilen wir einen Vorgang aus der Nähe die kräftigsten Männer für den Massenmord tauglich ers von Krefeld( Aachen) mit, der mit demjenigen in Spenge achtet werden und daß demzufolge der Krieg gerade die Cs ftieg Jemand eiligst die Treppen hinauf, bisweilen Ausrufe des Schmerzes und der Wuth ausstoßend. III. Nachdem der Neuangekommene die drei Stiegen mit langen Schritten erklettert hatte, klopfte er hastig an die Thür der Wohnung Marche- Seul's, ohne den im Schatten verborgenen Polizeispion zu bemerken. der Bestürzung, des Schmerzes aus. Die Thür öffnete sich, und Charlotte stieß einen Schrei Charlotte blieb stumm... sie dachte nach. „ Herr Mijoulet, was ist meinem Vater passirt, ist er Nach einigen Minuten erhob sie sich wieder lebhaft verwundet? sprechen Sie, ich bitte Sie darum! Charlotte erwartete ängstlich eine Antwort. Sie war und sprach während ihre Bruft sich hob mit bebender Stimme: ganz bleich geworden, als sie den jungen Mann bemerkte, Nicht wahr, Herr Michel, dann wird auch Herr der bestürzt, wortlos mit der Mütze in der Hand vor ihr stand, im Gesicht den Ausdruck des Schmerzes. Aber so antworten sie doch, Herr Mijo ulet, antworten Sie und treten Sie ein!... Mijoulet trat ein und fant auf einen Stuhl bei dem Bett, wo Michel Ferrand ruhte. Dann bemerkte er, sich umwendend, die herzzerreißende Gestalt mit den fieberhaften Augen. Robert Guidal mit ihm kommen Das Zittern von Charlotten's Stimme, die Röthe ihrer Wangen hatten einen außerordentlichen Eindruck auf den Verwundeten gemacht, dessen Stirn sich verdüstert und dessen Gesicht den Ausdruck tiefen Schmerzes angenommen hatte. Sie leiden sehr, Herr Michel Nein, nein, Fräulein Charlotte, antwortete Michel mühsam. Er kommt mit, Fräulein Charlotte, Sie lieben ihn wohl ein bischen, diesen Robert Guidal? Das junge Mädchen erröthete bei dieser unerwarteten Frage, doch sie versetzte mit sittsamer Freimüthigkeit: Allerdings, Herr Michel, ich liebe ihn, er ist so schön, so gut; er hat ein so offenes, so mildes, so biederes Aussehen In dem Augenblick, wo Charlotte den Namen Robert Guidal ausgesprochen, war Collard, der noch immer an der Thür lauschte, erblaßt, und er murmelte etwas zwischen den Zähnen: Er erhob fich heftig bestürzt und rief aus: Herr Michel, auch er... ach! und ein Schluchzen entrang sich seiner Brust. aber der Name Larirette's, der Ton der Stimme, die nieder gedrückte Miene ließen den Gedanken in ihr rege werden, daß irgend ein großes Unglück das kleine Blumenmädchen getroffen haben könnte, die ihre einzige Freundin war und alle Sonntage den Abend mit ihr zubrachte. Charlotte hatte sich ihm genähert; sie reichte ihm die Hand und sprach bittend Thränen in den Augen mit matter und gebrochener Stimme: Michel Ferrand zitterte und trotz der schrecklichen Leiden, welche ihm seine noch nicht verbundene Wunde verursachte, segte er sich lebhaft aufrecht und sprach mit heiserer Larirette! Nun was? Was ist ihr passirt? So sprechen Sie doch, Mijoulet! Sprechen Sie doch! Stimme: Ah! Fräulein! Ah! Herr Michei! Sie ist sehr krant, das Fräulein Larirette. Eine häßliche Kugel hat ihre Brust durchbohrt! Und mit schluchzender Stimme, zitternden Händen und in abgerissenen Sätzen erzählte er ihr, wie er auf der Suche nach Larirette sie auf dem Wagen bemerkt hatte, auf dem die Todten aufgeschichtet waren. Er erzählte, wie er sie vom Wagen heruntergeholt und in das Komptoir eines Ladens gebracht, dessen Thür er eingestoßen hatte, wie er mit dem ohnmächtigen Mädchen allein geblieben war, während die Menge ihren Marsch nach den Bureaus des National fortsette. Ach, das ist traurig, ich habe viel Summer gehabt, ich hätte sie nicht verlassen sollen. Wenn ich zuerst mit ihr gewesen wäre, wäre ihr nichts passivt, aber die Menge trennte uns, und ich habe sie überall gesucht, um sie todt oder lebendig wieder zu finden. Wo ist sie jetzt? sprach Charlotte, die unaufhörlich weinte. Herr Mijoulet, was ist meinem Vater begegnet? Sprechen Sie..... Ich werde start sein. Nein, Fräulein Charlotte, Ihrem Vater ist nichts die Ladeninhaber, denen ich morgen die Fensterscheiben zer Ach, Fräulein, ich wollte sie nach Hause bringen; trümmern werde, zwangen mich, fie aus ihrem Komptoir, auf dem das Blut rieselte, fortzunehmen, sie haben mir nicht einmal helfen wollen, sie zu pflegen. passirt. Ich habe ihn unterwegs an der Spike einer Truppe getroffen, die Gefangene mit sich führte. Er war nicht verwundet und hatte ein energischeres, jüngeres Immer liebt euch meine Kinder, ich wünsche viel Glück... Aussehen als jemals. Aber, und hier fing der junge Mann Blöglich sprang der Spion zurück und verbarg sich in heftig zu weinen an, Fräulein Larirette der dunkelsten Ecke des Ganges. Die Hausthür war hastig aufgerissen und hastig geschlossen worden. Seine Stimme versagte ihm hier und er mußte sich von Neuem setzen. Charlotte war über das Schicksal ihres Vaters beruhigt, Br 11 auch de sich in Korresp Der Verleur We Truutf Echmid und Um lung ein foll unt einzulat Drten Da einen a machen, Sozialt und ge grundfa Di Dr. Lu fie fich Thätig erflärte Sprache Schlüffe Befreiu Ei damit welcher ferenter Dollstän RE beenbet geric fomitee in vier Gruppe aufgeft Branch finnige gering berücti richtet nicht b Ich wußte nicht, was ich thun sollte und kam mir vor, wie ein Narr, der Kopf drohte mir zu bersten, als ein junger Mann von 24-25 Jahren mit einigen Personen eintrat. ( Fortsetzung folgt.) mit gr Bu fold für der aft eng hen int, Jar, ber ter und der oli hen bft Ite; am nes Fan p." icht ezu ner die für zu des che zeift enn be ellt als en, Ter om Be Das Die hen Den Der ön pel ann ien rig ott on de. ger Cent fo Die ( b in, e3 en iß ge 35 en fte er Des rch ift. ich E ite h₂ es en Ses ah 12= ur ie A u, ent nd 1, te, er ㄇ 拉 匹 50 50 it, ift en er te, ie ix te .r, 117 酒 3 ie 1. E 1354 رنا TEE * laffen. entgegengesetzte Wirkung hat wie sich dies in Frank- Istattgefunden; auf derselben waren 12 Orte durch 24 Delegirte seinen Betrieb nicht begreifen" tönne. Das Gericht verurtheilte reich nach den Napoleonischen Kriegen herausstellte: den vertreten. Phil. Müller Darmstadt referirte über den neuen denn auch die Leute. Was aber haben für diese ein paar gefündesten und körperlich tüchtigsten Theil der Bevölkerung Programmentwurf und wurde hierauf als Delegirter des hiesigen Hundert Mark Strafe zu bedeuten? Soviel wie nichts. auszurotten, und„ das strophulöse Gesindel" übrig zu Antrag, die bisher aus einzelnen Wahlvereinen bestehende Orga- wie Arbeiter im Gefängniß steckten müſſen, welche einmal aus Wahlkreises für den Parteitag in Erfurt gewählt. Ein weiterer Ins Gefängniß gehören sie und zwar so lange, laffen eine barbarische Umdrehung des Naturgesetzes nisation aufzulösen und in eine einzige Mitgliedschaft für den elementarem, heiligem Born über geschehenes Unrecht sich zu von der Zuchtwahl. Die Auslaffung Bola's hat alle Diejenigen überrascht, welche ganzen Wahlfreis umzuformen, fand heftigen Widerspruch und einer Unbesonnenheit gegen einen Unternehmer haben hinreißen wurde schließlich abgelehnt. in diesem Naturalisten" einen Sozialisten" deshalb erblickt hatten, weil einige seiner Romane, z. B.„ Germinal" die lebel der heutigen Gesellschaftsordnung rücksichtslos ente hüllen. Die Ueberraschten tragen selber die Schuld ihrer Enttäuschung. Realistische Schilderungen vorhandener Geſellſchaftsschäden find noch lange kein Sozialismus, und Bola bat nie eine Zeile geschrieben, welche von einer sozialistischen Weltanschauung zeugte und darauf schließen ließe, baß er die Ursachen der Schäden begriffen hätte und die Beseitigung dieser Ursachen anstrebte. Man hat ihn leichtsinnig für den Sozialismus anneftirt- wie so manchen Anderen und fiatt Bola anzuklagen, mögen die Enttäuschten lieber die eigene Leichtgläubigkeit anklagen. Trotzdem das Erheben eines Eintrittsgeldes Ver- Um 12 Prozent übersteigen in diesem Sommer in sammlungen durch obergerichtlichen Entschle für Ber: Krefeld die Unterstügungsansprüche, welche die Erwerbslosen bietbar erklärt worden ist, wurden in Buer( Westfalen) zwei Berg- an die Kommune stellen, die für solche Fälle in anderen Jahren leute vom Schöffengericht zu je 20 M. Geldstrafe verurtheilt, nöthig gewesenen Aufwendungen. Das Stadtverordneten- Kolleverlauft hatten und damit eine Polizeiverordnung vom 28. No- fchloß, 10 000 M. zur Beschäftigung von Arbeitslosen zu verweil sie zur Deckung der Tagesfoften einer Bersammlung Karten gium berieth über den Nothstand in geheimer Sigung und be= vember 1890 übertreten haben. perichts wird jie reisprechen müſſen – aber die Lauferei au tonſervativen, ultramontanen, liberalen und freiſinnigen Barteien, Die Straftammer des Land- wenden. Solchen Beweisen gegenüber erweist sich die Phrase der Gericht mit allen damit verbundenen Unannehmlichkeiten haben es sei in Deutschland kein Nothstand vorhanden, denn doch als die Bergleute doch, und dafür entschädigt sie niemand. weiter nichts als eine Lüge von seltener Größe. London, 10. September.( Voff. 3tg.") Die deutschen nossen Ries op, früher hier, jetzt in Berlin wohnhaft wegen gestern, die von dem Vorstande der Ausstellung zu einem FeſtDanzig. Das hiesige Schöffengericht verurtheilte den Ge- Kellner in der maritimen Ausstellung Londons weigerten sich Beleidigung des Polizeikommissarius Art zu einer Geldstrafe von Auch in England ist die Ernte mißrathen wie 150 M., ev. zu 4 Wochen Gefängniß. Riesop war seinerzeit mable eingeladenen Vertreter der englischen Presse zu bedienen, felbst von den konservativen, ehemals protektionistischen, eines Tages von der Within bes Lokals, wo der Verein tagte, fofort entlassen. Vorsitzender des sozialdemokratischen Bildungsvereins und erhielt weil die englische Presse sie angegriffen habe. Die Kellner wurden d. H. kornzölluerischen Organen zugegeben wird. Die Folge ein Schreiben, worin sie mittheilte, daß sie ihr Lokal nicht mehr In Palermo streifen die Droschenkutscher. ist, daß England, das selbst in guten Erntejahren einen zur Verfügung stelle. Auf eine mündliche Anfrage beim Wirthsgroßen Theil seiner Brotfrucht aus anderen Ländern, sohn erfolgte die Antwort, der genannte Polizeikommiffarius Mangels an Arbeitern hat der Sultan Etwas Tröstliches für unsere Agrarier. Infolge des namentlich Amerita, beziehen muß, bis zur nächsten Ernte habe der Wirthin gedroht, er werde, wenn sie den Sozialdemo: Sansibar es abgelehnt, fünftighin irgend einem seiner Unterein noch weit beträchtlicheres Quantum Weizen als ge- fraten nicht das Lokal verweigere, dafür sorgen, daß sie ihr Gewöhnlich einführen muß, so daß der amerikanische Ueber- schäft schließen müffe. Genosse Riesop besprach dieses ganz un- thanen zu gestatten, sich als Lastträger anwerben zu schuß zum großen Theile von England aufgesogen werden gesetzliche Verfahren in mehreren Volksversammlungen, so auch in laſſen. wird, also für den europäischen Kontinent nicht verfügbar man Auflage gegen ihn. In der Gerichtsverhandlung führte der Weise in Deutschland gegen die Sachſengängerei vorginge! Wie ist. Natürlich kann die Wirkung auf die Getreidepreise Richter an, as sich der Angeklagte gwar in Wahrung berechtigter müßte dann erst die„ Landwirthschaft blühen", die troß der auch in Deutschland nicht ausbleiben, und werden die Aus- Interessen befunden habe, jedoch bei der Kritik bie vom Gesetze Schutzölle noch immer" darbt". fichten entsprechend verschlimmert. der des sozialdemokr. Wahlvereins. Erst nach drei Monaten erhob gezogenen Grenzen überschritten habe. Trotzdem zwei von der Staatsanwaltschaft angeführte eidliche Aussagen sich widerUeber den Beschluß des englischen Gesprachen, gelangte das Gericht doch zur Verurtheilung. wertschafts- Kongresses in Sachen des Achtstundentags liegen folgende Depeschen vor: * * von Wie schön wäre es für die Agrarier, wenn man in gleicher Kommunales. Stadtverordneten Versammlung. Sizung vom Donnerstag, den 10. September, Nachmittags 5 Uhr. Burgstädt i. S. Genosse Reichelt, welcher wegen anNewcastle, 9. September.( Rongreß der Gewerfvereine.) geblicher Aufforderung zu zu einer verbotenen Bei der Fortsetzung der Debatte über den achtstündigen Arbeits- Sammlung vom hiesigen Schöffengericht zu 5 Tagen Haft tag wurde mit 242 gegen 156 Stimmen beschlossen, daß jeder verurtheilt worden war, hat mit seiner Berufung ans Chemnitzer die Arbeitszeit verkürzende Gesezentwurf nur einen fakultativen Landgericht keinen Erfolg gehabt. Es bleibt beim Alten. Charakter haben solle. Vor Eintritt in die Tagesordnung erklärt der Vorsitzende Newcastle, 9. September.( Kongreß der Gewerkvereine.) Magdeburg. Wegen angeblicher Gotteslästerung die Aeußerung des Stadtv. Singer in der vorigen Sitzung: Im weiteren Verlaufe der Verhandlungen wurde beschlossen,(§ 166 St.G.B.) verurtheilte das hiesige Landgericht in nicht wenn ich Ihnen den ganzen Sedanrummel an den Kopf werfen daß der achtstündige Arbeitstag von allen Gewerken an- öffentlicher Sigung den Genossen Loof aus Sudenburg zu wollte" damals nicht gehört zu haben; er hält diese Aeußerung genommen werden soll, falls nicht die Majorität der Mit- 6 Monaten Gefängniß. Loof hatte in einer Volks- für ungehörig und ruft den Stadtv. Singer nachträglich zur glieder in geheimer Abstimmung dagegen protestiren würde. verfammlung in Sudenburg die Bibel und die Religion scharf Ordnung. Beide Depeschen sind unverständlich. Ein Normal- tritisirt. Die Anfrage des Stadtv. Haß betr. die Umgestaltung des Arbeitstag fann nicht fakultativ sein; und ebenso wenig Schillerplates wird vom Stadtrath Friedel Namens des geht es an, daß die Mitglieder einer Gewerkschaft über die auf den 8. 5. M. einberufene" Versammlung, in welcher getheilt ist, die gärtnerischen Anlagen vor dem Schauspielhauſe Aus Hornau berichtet die Mainzer Volkszeitung", daß eine Magistrats dahin beantwortet, daß vom Polizeipräsidium mit6. d. Annahme des Normal- Arbeitstags beschließen. Vermuthlich F. Brühne aus Frankfurt a. M. sprechen sollte, vom Landrath müssen von der Regelung der Eingänge des Schauspielhauses soll in den einzelnen Gewerkschaften eine Urabstimmung in Homburg v. b. Höh verboten wurde, trotzdem der Bürger abhängig gemacht werden, die aber vorläufig noch nicht zu erüber die Frage des Achtstundentags vorgenommen werden. meister nichts gegen deren Abhaltung eingewendet hatte. Da warten sei. wären also in Wahrheit höhere" Beweggründe im Spiel Das Subjekt, welches unseren Genossen Aveling fummarisch gezüchtigt worden. Aveling schreibt uns: gewesen. so schmachvoll verleumdet hat, ist von dem Beleidigte Aft, der Ernennung von Wahl männern durch die Wähler, verordneten- Bersammlung und 5 von dem Magiftrat zu deputiren Der Urheber der über mich in der deutschen Presse verbreiteten elenden Verleumdungen ist Herr Ferdinand Gilles. Ich habe demselben soeben in seiner Wohnung, 6 Everleigh Street, Sollington Park, N., eine angemessene törperliche Züchtigung ertheilt. 8. September 1891. Bravo! Edward Aveling, 65, Chancery Lane, London. Die badischen Landtagswahlen finden in ihrem ersten nicht am 25. September, sondern wie wir in der badischen " Volksstimme" lesen Volksstimme" lesen am 24. September statt. Soziale Uebersicht. Luft nud Leid des Unternehmerthums. Unter der vielsagenden Rubrik" Polnische Arbeiter" stellt der„ ReichsAnzeiger" folgende zwei tontrastirende Nachrichten mit philoberathung des( Nothstands) Antrages( Singer-) Langerhans hat Mit der Einsehung einer gemischten Kommission zur Vorsich der Magistrat einverstanden erklärt. Er schlägt eine Rommission von 15 Mitgliedern vor, von denen 10 von der Stadtsind. Die Versammlung ist mit diesem Vorschlage einverstanden. Die Vorlage betr. die Erhöhung der Hundesteuer wird nach einigen furzen Bemerkungen des Stadtv. Nicolai an eine Kommission von 10 Mitgliedern zur Vorberathung verwiesen. Damit Einige fleinere Vorlagen werden debattelos erledigt. schließt die öffentliche Sigung um 6 Uhr. Es folgt eine geheime Sthung. Sprechsaal. Und der Name des namenlosen Verleumders ist nimi sophischem Schweigen untereinander: auch der Deffentlichkeit übergeben. Der pp. Gilles, der 1. Der bisher lebhaft empfundene Mangel an land Die Redaktion stellt die Benutzung des Sprechfaals, soweit der Raum dafür fich in London als Normal Rrrrevolutionär aufspielt, ist wirthschaftlichen Arbeitern ist im Regierungsbezirk abzugeben ist, dem Bublifum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen Korrespondent verschiedener deutscher Bourgeoisblätter, 3. B. Marienwerder durch Heranziehung von einigen Tausend Intereſſes zur Verfügung; fie verwahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem Der Voffischen Zeitung" und treibt sein unsauberes russisch- polnischen Arbeitsträften ganz wesentlich gemildert worVerleumder Handwerk seit Jahren. den; auch liegen Anzeichen aus einigen Gegenden vor, welche Wie aus den Berichten des Vorwärts" zu ersehen, hat sich auf einen Rückgang der Sachsengängerei( der Arbeiterwanderung hier eine Freie Vereinigung selbständiger Kol nach Westdeutschland) hindeuten." porteure" gegründet. Korrespondenzen und Parteinachrichten. 2. Jm Regierungsbezirk Oppeln hat sich an einzelnen Stellen die Beobachtung machen lassen, daß die Heran ziehung russisch polnischer Arbeiter in der legten Zeit sich nicht mehr recht bewährt, da dieselben theils als zu schwach, theils als zu träge zur Leistung der von ihnen geforderten Arbeiten, namentlich auf den ErzGrenze der Vorrath an guten Arbeitern zur Zeit sehr erschöpft." gruben, sich erwiesen haben. Offenbar ist auch jenseits der Ob man nicht bald von den Polen, die sich nicht mehr Inhalt desselben identifizirt zu werden. An die Parteigenossen Berlins! " Diese Bereinigung bezweckt, nur gute, dem Fortschritt der Beit entsprechende Literatur zu verbreiten. Um nun dieses uns gesteckte Ziel zu erreichen, ist es nothwendig, daß uns die Arbeiterschaft Berlins in unserem Bestreben nach Kräften unterstützt. Wir appelliren deshalb an die Arbeiterschaft Berlins, ihre Lektüre von Genossen resp. Mitgliedern der Vereinigung zu ententferntesten auf dem Boden der modernen Arbeiterbewegung nehmen und nicht von beliebigen Geschäftsleuten, welche nicht im stehen. Ueber den Entwurf des Gesetzes zur Verhütung der Ueber den Entwurf des Gesetzes zur Verhütung der Trunksucht referirte dieser Tage der Reichstags- Abgeordnete Schmidt in einer Versammlung des Wahlvereins für Burgstädt und Umgegend. Man beschloß dann, eine große Volksversamm- recht bewähren", auf die Chinesen kommen wird? Parteigenoffen, Ihr seid hier in der Lage, ohne einen Pfennig lung einzuberufen, in welcher dasselbe Thema besprochen werden Die Kommune Hannover zahlte zwei Arbeitern, welche zu opfern, Genossen über Wasser zu halten, welche größtentheils foll und zu welcher auch alle Kleinhändler und Restaurateure beim Straßensprengen beschäftigt sind, 9 Mart begun. 12 Mart im Klassenkampf von ihren Gegnern aus ihrer früheren Eristenz einzuladen sind. Gleiches Vorgehen ist den Parteigenossen aller wöchentlich. Das ist gewiß fein Einkommen, wobei ein Familien geworfen worden sind. Drien zu empfehlen. Um nun den Genossen die Mitglieder der Vereinigung fenntvater große Sprünge machen fann, aber auch diesen niedrigen Das sogenannte Trunksuchte- Verhütungsgesetz bietet jedenfalls Lohn will man den Arbeitern noch fürzen, bezw. hat man bas lich zu machen, tragen dieselben ein Abzeichen und führen außereinen ausgezeichneten Anlaß, den weitesten Bolkstreifen flar zu schon gethan. Der eine soll fünftig nur 8 Mart erhalten, dem ihre Mitgliedskarte bei sich, machen, daß sie gar nichts Gescheiteres thun können, als sich der der andere bekommt pro Tag bereits 40 Pf. weniger, weil er Hinzugefügt sei noch, daß unser Ansuchen nicht dahin geht, Sozialdemokratie anzuschließen, deren Prinzipien alle überflüssigen törperlich nicht mehr so leistungsfähig ist, als früher, und dabei und gemeinfchädlichen Gesetze, wie jener Entwurf eines bezweckt, steht der Mann schon fünf Jahre im Dienfte der Stadt. grundsäglich ausschließen. Einen weiteren Beitrag zur Gesetzesliebe des InterDie Halleschen Parteigenoffen faßten nach einem Referate nehmerthums theilt der hannoversche Bollswille" im Berichte Dr. Qur' über den Brüsseler Kongreß eine Resolution, in welcher über eine Gerichtssitzung zu Hannover mit, in welcher über die sie sich mit den Beschlüssen desselben im Allgemeinen und mit der Beschäftigung jugendlicher Arbeiterinnen durch die Thätigkeit ihres Delegirten Dr. Lux im Besonderen einverstanden Teppich fabrit von Grblich u. Michels zu Linden erflärten und es für Pflicht jedes einzelnen Parteigenossen aus- verhandelt wurde. sprachen, im nationalen Rahmen zur Verwirklichung der Beschlüsse und der Ideen des Brüsseler Kongresses beizutragen und damit dem arbeitenden Wolke zu wirthschaftlicher und politischer Befreiung zu verhelfen. * * bewährten Parteigenossen ihre Kundschaft zu entziehen, sondern nur denjenigen Geschäftsleuten, welche feine Parteigenossen sind, aber die Groschen vom Arbeiter nicht verschmähen, die sich überhaupt fein Gewissen daraus machen, Schundliteratur( an der befanntlich viel Geld verdient wird) in Masse unter dem arbeiten. den Volk zu verbreiten. Also Genossen, helft dazu beitragen, daß wir unsere Existenz durch den Vertrieb guter Literatur friſten tönnen. In nächster Zeit werden wir den Parteigenossen die Mitgliederliste bekannt geben. Im Auftrage. der Freien Vereinigung selbständiger Kolporteure Berlins Der Vorstand. * Diese Fabrit beschäftigt 40 Arbeiterinnen, von denen nahezu die Hälfte im jugendlichen Alter steht. Dieselben haben nicht allein häufig länger als bis Abends 81/2 Uhr gearbeitet, sondern auch häufig an Sonntagen. Die geladenen Zeugen, jugendliche Arbeiterinnen der Fabrik, wurden nicht vernommen, da die AnAn die Bau- Arbeiter Berlins! Eine Volksversammlung in Gräbschen bei Breslau, an geklagten den Thatbestand zugaben, und auch das Gericht welcher auch sehr viele Frauen theilnahmen, stimmte dem Re- auf die Beugenvernehmung verzichtete. Wir machen hierdurch auf die am Sonntag, den 13. Sepferenten Hennig, welcher im Sinne der Brüsseler Beschlüsse sprach, Der Staatsanwalt beantragte für jeden der Angeklagten tember, Vormittags 11 Uhr, bei Scheffer, Inselstraße 10, be Dollständig zu. 300 M. eventuell für jede 10 M. einen Tag Haft, und erkannte ginnende hochwichtige Versammlung der Freien Vereinigung der auch der Gerichtshof diesem Antrage gemäß. In seiner Ver- Bau- Arbeiter( aufmerksam, in welcher gegen diejenigen unserer Königsberg i. Pr., 8. September. Bei den am Sonnabend theidigung erklärte einer der Firmeninhaber, Herr Erblich, daß Mitglieder Stellung genommen werden soll, welche sich der Verbeenbeten 28ablen ber Beisiger zum Gewerbe- er zugebe, nicht gesetzlich gehandelt zu haben; jedoch müsse er zu bands filiale angeschloffen haben. Wir ersuchen unsere Mitglieder, Bericht wurden die vom sozialdemokratischen Wahl- seiner Entschuldigung betonen, daß er gezwungen fei, sämmtlich zur Stelle zu sein. lomitee aufgestellten Kandidaten gewählt. Die Arbeiter waren jugendliche Arbeiterinnen zu beschäftigen, da er erwachſen e in vier Gruppen getheilt. Ju Gruppe I, Metallarbeiter, und Arbeiterinnen zu schwer betommen tönne! Die Gruppe II, Holz- und Bau- Arbeiter, war eine Gegenliste nicht jugendlichen Arbeiterinnen habe er anzulernen, wodurch ihm sufgestellt. Bei Gruppe III, Genußmittel- Branche, Gruppe IV, Roften erwachsen! Außerdem müßte er, falls er jugendliche Branche für den täglichen sonstigen Bedarf, machten die Frei- Arbeiterinnen nicht beschäftigte, feine Produktion um die Hälfte finnigen Anstrengung, ihre Leute durchzubringen, aber ohne den verringern, da namentlich in der Weihnachtszeit größere AufDer Vorstand der Freien Vereinigung der Bau- Arbeiter Berlins. J. A.; W. Wernau. Antwort wird nicht ertheilt, Briefkaffen der Redaktion. großer Gewissenhaftigkeit alle Branchen betreffs der Beijißer Die Richter sollten sein Vergehen nicht so streng beurtheilen, Bet Anfragen bitten wir die Abonnements Quittung beizufügen. Brieflich berücksichtigt wurden, war dies, wie schon im" Borwärts" be- da sie vielleicht die Art des geschäftlichen Betriebes einer solchen richtet wurde, bei den Unternehmern hinsichtlich ihrer Beisitzer Fabrik nicht begreifen" fönnten. Wenn die Gewerbe- In der letzten Parteiquittung wurden unter VI. Berliner verlangte, dann Wahlkreis Oranienburger Vorstadt, Wedding und Gesundbrunnen müßten die Industriellen in derartigen Betrieben ebenfalls durch 155,90 M. verrechnet. Es sei bemerkt, daß hierunter sich 6,16 M. die Gewerbe- Ordnung geschützt werden. für eine Schinkeustulle auf einer Hochzeit" gesammelt befinden. Charlottenburg. Geben Sie uns die Titel beider Bu folchen. * Darmstadt, 9. September. Eine Parteitonferen Der Vorsitzende des Gerichts wies natürlich den Herrn für den Wahlkreis Darmstadt- Großgerau hat am 6. b. mts. hier Unternehmer mit seiner naiven Behauptung zurück, daß ein Laie Broschüren an Theater. Freitag, 11. September. Opernhaus. Tannhäuser und der Sängerfrieg. Schauspielhaus. Die Augen des Sozialdemokrat. Volks- Versammlung Bekanntmachung. Alle diejenigen Kollegen, welche noch GeneralfondsMarken vom Jahre 1890 zu bezahlen haben. Werden am Sonntag, den 13. September, Vorm. 10 Uhr, hiermit aufgefordert, dieselben bis spätestens Sonntag Herzens. Am Fenster. Herrn im Feen- Palast, Burg- und St. Wolfgangstr.- Ecke. zu bezahlen. Kaudels Gardinenpredigten. Lofing- Theater. Francillon. Tages- Ordnung: 397/1 Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. 1. Berichterstattung der Berliner Delegirten vom Wallner- Theater. Der Mann mit Brüffeler Internationalen Arbeiter- Kongreß. Boccaccio. hundert Köpfen. Musikalisch- 2. Diskussion. deklamatorischeAbendunterhaltung. Berliner Theater. Ein Tropfen Gift. 1. E. der Vertrauens! eute. Thomas- Theater. Im siebenten Fachv. d. Musik- Instrumenten- Arbeiter. Himmel. Ostend- Theater. Der Nautilus. Rehdenz- Theater. Frou Frou. Bellealliance- Theater. Deutschland zur See. Adolph Ernst Theater. große Prophet.. JungDer Alexanderplatz- Theater. Schwarze Brüder. Vereins- Versammlung am Sonnabend, 12. September, Ab. 8½ Uhr, in Deigmüller's Salon, Alte Jakobstraße 48a. Tages- Ordnung: 877/5 1. Berichterstattung vom internationalen Kongreß. Referent Kollege R. Schmidt. 2. Abrechnung von der Maifeier. 3. Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes. Der Vorstand. NB. Sämmtliche arbeitslose Rollegen werden ersucht, sich sofort im Fernpalat. Spezialitäten- Borstellung. Arbeitsnachweis, Naunynstr. 78, zu melden. Gebrüder Richter's Variété. Spe zialitäten- Vorstellung. Theater der Reichshallen. Spezialitäten- Vorstellung.. Oeffentliche Versammlung Winter- Garten. Spezialitäten- Bor- der Zimmerer Berlins f. d. Stadtth. Gesundbrunnen n. Wedding stellung. Konkordin- Palast- Theater. Spezialitäten- Vorstellung. am Sonntag, 13. September, Vormittags 10 Uhr, Knebel's Salon, Badstr. 58. Tages- Ordnung: 1. Besprechung über die Errichtung eines Verkehrslotals und eines Kaufmann's Variété. Spezialitäten- freiwilligen Arbeitsnachweises für den Staditheil Gesundbrunnen und Wedding. Vorstellung. 2. Verschiedenes. 1397b Pflicht eines jeden Zimmerers ist es in dieser Versammlung zu erscheinen. August Kalk, Vertrauensmann der Zimmerer Berlins für den Gesundbrunnen und den Wedding. Eiskeller. Theater und SpezialitätenVorstellung. Gratweil'sche Bierhallen. Mölter's Volksgarten in Wilmersdorf( früher F. Pitsch). Kommandantenstr. 77-79. Sonnabend, den 12. September 1891: Heute sowie täglich: 2. Stiftungsfest des Arbeitervereins für Wilmersdorf u. Umg. Auftreten der Hamburger Gaudebrüder Konzert- und Roupletsänger. Anfang Wochentags 71/2 Uhr, Sonntags 6 Uhr. Entree: Wochentags 10 Pi, Sonntags 25 Pf. Empfehle meinen berühmten Mittagstisch à la Duval. 3 Kegelbahnen 6 Billards, 2 Säle. 1169L Gtablissement Buggenhagen am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion A. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. unter Mitwirtung der Arbeiter- Gesangvereine Dortglöcklein und Hoffnung. ( Mitglieder des Arbeiter- Sängerbundes.) Anfang 8 Uhr. Um zahlreichen Besuch bittet Achtung! Der Vorstand. Große öffentliche Versammlung der Maurer 291/2 Albert Hempel, Lynarßtr. 2, Hof parterre, Wedding. Verlag des ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt Berlin SW., Beuthstrasse 2. Die im Verlage von J. H. W. Dietz in Stuttgart erschienenen Bände der Internationalen Bibliothek halten wir ständig auf Lager und empfehlen dieselben zur Anschaffung. Es sind erschienen: I. Serie. . 9 Band 1: Aveling, E., Die Darwin'sche Theorie. 2. Aufl. Geb. Band 2: Kautsky, K., Marr' ökonomische Lehren. 2, Band 3: Köhler, O., Weltfchöpfung und Welt3,50 untergang. 2. Aufl. Geb. ( Auch in 15 Heften à 20 Pf. zu beziehen.) Band 4: Die ländliche Arbeiterfrage. Nach dem Russischen des Kablukow. 2. Aufl. Geb. 2, Band 5: Kautsky, K., Thomas Moore und seine Altopic. Geb. . Band 6: Bebel, A., Charles Fourier. Geb. Band 7: Schippel, M., Das moderne Elend. Geb. Band 8: Stern, J., Die Philosophie Spinoza's. Geb. Band 9: Bebel, A., Die Frau und der Sozialismns. Geb. Band 10: Lissagaray, Die Geschichte der Kommune von 1871. Geb... II. Serie. 1. Nr. Di unter enthalte fammlu Herren einzuset geben d nicht g verschie bereits verordn hiesigen 2,-Mart. weise& ftützen. und die nommer N Alexand fonen zu unentge währent 2,50 " Raffee& 2,50 nebst et " 2, Der V 料 1,50 " 2,50 in den " 3, das U fönnen, alle die wohlthä Zweck Vorsitzer Herrn E werden. E2 fürchten, Schritte abgelehr Damit n freundli Band 1: Blos, W., Die französische Revolution. Geb. . 5,50 Mart. ( Auch in 20 Seften à 20 Pf. zu beziehen.) Bommeli, Die Geschichte der Erde. Geb. 5,90# ( Auch in 22 Heften à 20 Pf. zu beziehen.) Zimmermann's Deutscher Bauernkrieg. Geb. 370/5 Band 2: Band 3: Achtung! 6,70 ( Auch in 26 Seften à 20 Pf. zu beziehen.) Band 4: Langkavel, B., Der Mensch und seine Raffen.( Erscheint in ca. 22 Heften à 20 Pf.) Gegründet 1875. A. Pergandés am Sonntag, 13. September, Vorm. 10 Uhr, in Joël's Salon, Andreasstr. 21. Tages- Ordnung: 1. Das Verhältniß zwischen Maurer- Polieren und Gesellen wie es Gegründet 1875. ift und wie es ſein soll. 2. Zit ein Hand in Hand gehen mit den Polieren Färberei, Druckerei, chemische Wasch- Anstalt, möglich? 3. Gewerkschaftliches. Sämmtliche Maurer- Poliere sind eingeladen. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. jeden Kollegen zu erscheinen. Spezial- Ausschant von Pazenhofer Export- Bier, Seidel 15 Pf. 641 F. Müller. PassagePanopticum und SpezialitätenTheater. Entree 50 Pfg. Geöffnet von 10-10 Uhr. Castan's Panopticum. etzt: Friedrichstr. 165, Ecke Behrenstrasse. Neu: Hamilton- Theater Originell! Ueberraschend! Geöffn. v. 9 Uhr früh bis 10 Uhr Abends. Entree 50 f. Kinder 25 Pf. Moabiter Gesellschaftshaus Alt- Moabit 80-81. Freitag: 238/10 Es ist Pflicht eines Der Einberufer. W. Harnisch, Vertrauensmann. Rixdorf. Rixdorf. Große öffentliche Volks- Versammlung für den Reichstags- Wahlkreis Teltow- Beeskow- Storkow- Charlottenburg am Sonntag, den 13. September, Vorm. 11 Uhr, am Lokale des Herrn tesegh in Rixdorf, Bergstraße 129. Tagesordnung: 1. Die Taktik der Partei und der Programmentwurf. Referent Reichstags- Abgeordneter August Bebel. 2. Diskussion. 3. Wahl der Delegirten zum Parteitag in Erfurt. Die Genossen des Kreises werden in Anbetracht der Wichtigkeit der 1418b Tagesordnung ersucht, recht zahlreich zu erscheinen. Die Mitglieder des Der Vertrauensmann. Fachvereins der Musik- Instrumenten- Arbeiter, 377/6 welche noch im Besitz von Sommerfest- Billets sind, werden ersucht, dieselben umgehend abzurechnen, da wir gewillt sind, nächste Vereinsversammlung abzurechnen. Auch bitten wir sobald wie möglich die Stiftungsfest Billets zu begleichen. Die Kommission. des Fachvereins der Musik- Instrumenten- Arbeiter 280 Freibillets für Sonnabend, Die Direktion des Feen- Palast es hat für die Mitglieder den 12. September geschickt, und sind dieselben beim Kollegen Niendorf, Staligerstr. 18, III, zu haben. Die Kollegen werden ersucht recht ausgiebigen Gebrauch hiervon zu machen. Achtung, Weber und Weberinnen! 1218L Hauptgeschäft: Waldemarstrasse 52. Görlitzerstrasse 43. Reinickendorfer- Strasse 12. Potsdam: Nauenerstrasse 18. färbt für 2-2,50 Mark in allen Farben Damenkleider, Mäntel, Herren Ueberzieher, Röcke im ganzen oder getrennt, Möbelstoffe jeder Art à Kilo 2,-Mart. Bettdecken per Paar 2,50 Mark. Damenkleider, chemisch gerein 2,50-3,-Mart. Herren- Anzüge gereinigt und gebügelt 2,50 Mart. Abholung und Zustellung kostenfrei. Rohtabat A. Goldschmidt, Spandauerbrücke 6, am hiesigen Plaze bekanntlich Größte Auswahl. Garantirt hidher brennende Tabake. Streng reelle Bedienung, billigste Preise! Sämmtliche im Handel befindl. Rohtabate sind am Lager. A. Goldschmidt, Spandauerbr. 6, am Hacke'schen Markt.[ 746 Möbel, Spiegel und Polsterwaaren. Ganze Ausstattungen empfiehlt Moritz Gläser, 1093 L 167. Reichenbergerstr. 167. Bitte, lesen Sie! Die Beleidigung gegen die Familie Schüllert nehme ich hiermit zurück und erfläre die Familie für anständige Georg Wegner Leute. 1137L M. W. Walter Benghofftr. 3, a. d. Köpnickerstraße. Kaffee, Zucker, Thee billigst. Feinste Tafelbutter 90-1,20 Bester neuer Himbeersaft à Pfd. 60 Pf. Zur Einsegnung Schwarze Cachemires in nur guten Qualitäten[ 1078L allerbilligst bet D. Levin, N., Reinickendorferstraße 18. Kontrollbei Oscar Arnold darüber untadelt bewähre Wie Gedanke das erg mit Be Jugeht. Der Ieugnete daß ein nachweis treiben messer d wiesen, versteht. fuchende folge m befizen, tennen großen bei diese Lungerni lohn, n Ueberflu diese re er dann ernsthaft Dis der Sta bis 31. jahre b ungefäh Beitraum Andern parteilic Laufe d Die„ Kr bevölker behaupte höheren jedenfall 1151L 1891 sondern getreten Die Marken- Hüte zu den billigsten Preifen Jebem, der seinen Bedarf an Kleidung Dresdenerstraße 116. Spezialitäten Borstellung. Die Partie nach Rüdersdorfer Kalkberge findet am Sonntag, jeder Art vom billigsten Arbeits- bis 11 den 13. September statt. Sammelpunkt Schlesischer Bahnhof 6,45, Ab- zum feinsten Kammigarn- Anzug reell Großer Ringkampf zwischen dem fahrt 7,7. Nachzügler erhalten Auskunft im Restaurant Bur Berghaile", und billig kaufen will, empfehle mein Meisterschaftsringer von Berlin Rüdersdorfer Kaltberge. Gäfte herzlich willkommen. Das Komitee. Achtung!!! Emil Borchardt, und dem Ringkämpfer August Dieckmann Musikinstrumenten- Arbeiter. Sozialdemokratischer Lese- u. und silberne Herren- u. Damen- Uhren, Staare, bekanntes, fehr reichhaltiges Lager jung, alleinfressend, M. 1,25, Kreuz Röcke, Jackets, Hosen, Westen 2c. 1chnabel 80 Pf., Beisige 80 Pf., Dom Die Bahlstellen für den Agitations- Diskutir- Verein ,, Herwegh". Ketten, Ringe, fowie Reise- und Holzfonds sind im Südosten bei E. Mahnke, Reichenbergerstraße 120; im Osten bei koffer. Betten, Waschkessel u. s. w., 2. Stiftungsfest Anfang 5 Ahr. Entree 30 Pf. Refer- bei R. Ulbricht, Stafstanien- Allee 95-96 am Sonnabend, ben 12. Geptbr. 1891, A. Wergien, Schneidermitr., um die Meisterschaft von Berlin. Starke Männer zum Ringkampf können sich bei der Direktion melden. R. Frenzel ,. Langestraße 20; im Norden in Orschel's Sebastianstr. Grosser Ball. virter Platz 50 Pf. täglich, Sonnabends bei Rohr, Sonntag, Montag, Mittwoch Ball. Naunynftr. 78, Atends 8-91/ 2 und Die Direktion: Hellmuth Peters. Langestr. 23 bei Weesse Abends 8-91/ 2. Festrede, geb. vom Gen. Dr. Lütgenau. Da die Zahl der zu Unterstützenden Anfang 8/2 Uhr. Entree inkl. Tanz Tanzinstitut Wolf, täglich großer wird, ersuchen wir um 30 Pf. Billets sind im Vereinslokal Adalbertstrasse 8. Täglich Lehrkurse. schnelle und zahlreiche Betheiligung. Forsterftr. 45 bei D. Linke zu haben. Die Kollegen, welche mit den Agita- Bu zahreichem Besuch ladet ein Verschiedene Abtheilungen. PrivatUnterricht zu jeder Tageszeit. Em- tionsbons noch nicht abgerechnet 356/11 baben, müssen dies sofort thun bei 1244L pfiehlt sich den Vereinen als Arrangeur Bermeidung der Veröffentlichung der zu Festlichkeiten. Die Agitations- Kommission. Wir empfehlen uns den Genossen und Vereinen zur Lieferung von Saaldekorationen bei Festlichkeiten, Laffalle Namen. 377/7 Büſten( 63 Eintr.) 8 M., Stodlaternen, Allgem. deutscher Sattlerverein Bildern sozialdemokratischen Genres zu Berloosungen u. f. w. Spezialität ( Filiale Berlin).. Sozialdemokratische Sinnsprüche in Sonnabend, den 12. d. M., Ab. 81/2 Uhr, sauberster Ausführung( eigenes Fabribei Reyer, Alte Jakobstr. 83: fat), Anfertig. von Fahnen, Bannern. Versammlung. Fröhlich& Richter, 1243L Grüner Weg 65. Dr. Hoesch, homöopath. Arzt Artillerieftr. 27. 8-10, 5-7, Sonnt. 8-10. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Metzner über Die Krise und ihre Ursachen". 2. Disfussion. 3. Verschiedenes. 264/18 Der Vorstand. Der Vorstand. Friedrichshagen! Sonntag, den 18. September FamilienAusflug des Arbeiter- Bildungsvereins nach Ravenstein. Treffpunkt Mittags 1/2 Uhr an der Bahn. 1404 Möbel, Spiegel und Polsterwaaren. eigener Gr. Lager, bill. Preise. Fabrik. Emil Heyn, Brunnenstraße 28, Hof parterre. Theilzahlung nach Uebereinkunft. Damen- Mäntel und Kleider. reelle Männchen. Schnelle, Skalikerstr. 132. 1898 Rechts- Bureau des Königl Preußischen Gewissenhafter Rath, Hilfe in allen An gelegenh. Unbemittelten unentgeltlich. Skalikerstr. 127, gegr. 1874. Bitte sehr recht genau auf Namen und Sonntags bis 4 Uhr. Hausnummer zu achten. Erxleben's Papier- und Schulbuchhandlung Lederwaaren, Galanterie, Zigarren1417b Vereinszimmer noch einige Tage in der Woche frei Elisabethstr. 11. H. Rütb Stand Betten b. z. v. Fürstenstr. 3, v.4% 1419b Zwei j. Leute finden frol. Schlafft Ecke der Wallnertheater- Straße, em Barbiergeschäft. pfiehlt sich der geneigten Beachtung. und Zigarettenhandlung Markusstr. 11, fep. Eing., Michaelkirchstraße 13 im 1144L Mbl. Schlafft. f. 2 H., sep. Eingang Lausitzerstr. 15, 1 Tr. nach vorn. 3 erfr. 4 Tr. bei Dertell. Sophabezüge Arbeitsmarkt. Refte in Rips, Damast, Granit, Plüsch u. bunt. Stoff, spottbillig. Emil Lefèvre, Oranienstr. 158. Proben franko! Berlins 1415b und die daß jede Nachfuck würd wird. und die des Bi nicht Gefuche Lefer fa wenn n Bedürft Bei d waltung gilt, gar nid der abg Quellen öffentlic man ein des Not und Be t buch der Jahre gewiefem ftügunge burchsch Wenn " Streng man fi Borstell Nu Grundsc Strecken. geftändn Sprechen wachfen fondern handene auf die Sattler. Ein tücht. Sattler( Wagen arbeiter) wird bei hohem Lohn und Reise- Vergütig. nach außerhalb verl Näh. bei W. König, Georgenstr. 29. Ein ordentlicher Buchbinderlehrling Kinderwagen. Größtes age 23,.p. 19. Berantwortlicher Redakteur: N. Cronheim in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW ,, Beuthstraße 2. Hierzu zwei Beilage 1. Beilage zum Vorwärts" Berliner Volksblatt. ds cden tag Nr. 212. werden. Lokales. Freitag, den 11. September 1891. 8. Jahrg. Zunahme der Armenziffer die Ausgaben für die Armenpflege 900 Kilogramm Fahllederabfall zur Verfügung gestellt. Sohlen trotzdem in geringerem Maße zu-, also verhältnißmäßig ab- der verschiedensten Art werden im Jahre über 28 000 gebraucht, Die Errichtung von Wärmestuben war bekanntlich mit nehmen, weil eben mehr Arme als früher abge- zu deren Anschlagen 5 Zentner Holzstifte dienen. Mit dem wiesen werden, und selbst bei dem Auftreten unter den Vorschlägen zu dem Singer'schen Nothstandsantrage außergewöhnlichen' Nothstandes tann es eine Zeit hindurch bis Oranienburg belegen, der bekanntlich 29 Kilometer lang ist. eines Jahresbedarf an Leinenzeug könnte man den Weg von Berlin enthalten, der fürzlich von der Berliner Stadtverordnetan- Bergelingen, durch massenhafte Abweisung von Gesuchen die Aus- An Tuch sind im Jahre etwa 10 600 M. erforderlich. fammlung in der eingebrachten Form abgelehnt wurde, weil die gaben immer noch in mäßiger Höhe zu erhalten. Die Noth Herren der Meinung waren, daß man der für die Vorberathung ist ja ans Krummliegen gewöhnt; da wird sie's, so meinen die Aus dem benachbarten Nixdorf waren uns bereits seit einzusetzeuden Kommiſſion feine„ gebundene Marfchroute" mit- freifinnigen" Stadtväter, wohl auch verstehen, sich nach der längerer Zeit Mittheilungen über angebliche Uebergriffe dortiger geben dürfe. Daß dieses Bedenken bezüglich der Wärmestuben längst zu kurz gewordenen, fadenscheinigen Decke zu„ strecken", Beamten zugegangen. nicht gerechtfertigt war, ergiebt sich jetzt aus einer Mittheilung d. h. zu frümmen, welche sie in Gestalt der Armenpflege über sie dorfer Verwaltung zu finden ist, giebt nun ein Vorfall Zeugniß, verschiedener Blätter, welche daran erinnerte, daß der Magistrat auszubreiten für gut halten. Von dem Geiste der Gesetzlichkeit, der theilweise in der Rixbereits vor mehreren Monaten mit Zustimmung der Stadtverordneten- Bersammlung beschlossen hat, das Unternehmen des diesen Ausführungen nicht für eine Vermehrung der Armenpflege Kopfftr. 38a zu Rigdorf zugetragen hat und über den wir Wir brauchen wohl nicht erst zu versichern, daß wir mit der sich am vorigen Dienstag Abend in und vor dem Hause hiesigen Zentralvereins für Arbeitsnachweis, welcher die probe- einzutreten beabsichtigen. Die Klaſſe der Besiylofen weiß wohl, nach sorgfältiger Erkündigung folgendes mittheilen können. weise Einrichtung einer großen Wärmestube beabsichtigt, zu unter- daß es ein, wenn auch ungeschriebenes Recht auf eine menschen- In dem gedachten Hause wohnt der Arbeiter Wilhelm flüßen. Das Unternehmen ist bereits in der Ausführung begriffen würdige Gristenz giebt. Aber sie weiß auch, daß diese nur durch Hübner, ein Mann von schwächlicher Mittelfigur. An dem erund die Gröffnung ist für Ende November d. J. in Aussicht ge- Arbeit verdient, im doppelten Ginne des Wortes„ verdient" wähnten Tage so erzählt Hübner- habe er mit einem Bekannten Alexanderplatz( Stadtbahnbogen 102) und wird etwa ca. 500 Per geltend und verlangt nicht Almofen, sondern Beschäftigung gegen auf die Beiden zutretend, die gemeinsten, nicht wiederzugebenden men. Die Wärmestube liegt in der Mitte der Stadt am werden kann. Darum macht sie für sich das Recht auf Arbeit Abends gegen 10 Uhr an dem seinem Wohnhause gegenüber befindlichen sonen zugleich Unterkunft bieten können. Der Eintritt wird jedem einen angemessenen Lohn. Straßenzaune gestanden, als der Amtsdiener Gundlach plöglich unentgeltlich gestattet sein. Es ist ferner in Aussicht genommen, Schimpfreden ausstieß und die Männer aufforderte, sich nach während des ganzen Tages den Besuchern der Wärmestube außer Um dem Kellnerinnennuwesen einen Damm entgegen Hause zu begeben. Hübner leistete dieser Aufforderung Folge Kaffee zu 5 Pf. die Tasse, einen großen Napf nahrhafter Suppe zusetzen, so nehmen wir an,( also schreibt ein hiesiges Blatt) hat und zog den Arbeiter May Müller, mit dem er soeben gesprochen nebst einem Stück Brot für den Preis von 10 Pj. zu verabreichen. Das königliche Polizeipräsidium eine Ausweisung in Szene gesetzt. hatte, mit sich ins Haus, weil ihm die Haltung des Gundlach zu Der Vorstand wird es sich besonders angelegen sein lassen, So wurde die Kellnerin Auguste Braun aus Budapest, eine bedrohlich erschien. Nachdem beide, Müller und Hübner, ins darüber zu wachen, daß die verabreichten Nahrungsmittel von von den Versammlungsrednerinnen, nach dem zuständigen Polizei Haus getreten waren und letzterer' dasselbe verschlossen hatte, untadelhafter Beschaffenheit sind. Sollte sich die Einrichtung revier am Gartenplatz berufen. Dort wurde ihr mitgetheilt, daß machte der Besizer des Hauses, Herr Habrecht, wie er dies bewähren, so wird mit der weiteren Einrichtung von Wärmstuben sie als Ausländerin und Kellnerin binnen drei Wochen( oder allabendlich zu thun pflegt, noch einen Gang durch die verin den verschiedenen Stadtgegenden vorgegangen werden. Um Tagen?) Berlin zu verlassen habe. Jedenfalls will man die schiedenen Theile des Hauses, um zu sehen, ob die Gasflammen das Unternehmen in der geschilderten Weise durchführen zu Kellnerinnen dadurch einschüchtern und verhindern, daß,„ Licht in ausgelöscht sind und sich alles in Ordnung befindet. Hierbei kam es fönnen, find indeffen größere Mittel erforderlich, und es werden die Bude kommt". Soweit die Notiz. Die Beweggründe, welche ihm vor, als ob Jemand sich vor der Hausthür aufhielt; er öffnete diese alle diejenigen, welche sich für diese so sehr gemeinnüßige und das Polizeipräsidium veranlaßt haben, die gedachte Ausweisung und in dem Moment, wo er den Kopf zur Thür herausstreckte, wohlthätige Anlage interessiren, gebeten, dem Verein für diesen zu verfügen, sind uns nicht bekannt. Erklärlich muß es aller- faufte ein Säbelhieb, von der Hand des Amtsdieners Gundlach Zweck Zuwendungen zu Theil werden zu lassen, welche von dem dings erscheinen, daß die verfügte Ausweisung mit der geführt, auf Herrn Haberecht hernieder. Gundlach hatte sich anVorsitzenden, Magistratsassessor Dr. Freund, Karlsbad 33, und Kellnerinnenbewegung in Verbindung gebracht wird, doch ist eine scheinend hinter dem Mauerpfeiler versteckt und von hier aus Herrn Emil Minlos, Unter den Linden 12, gern entgegengenommen solche Annahme und besonders die in obiger Notiz zu Tage getretene den Hieb geführt, dabei aber zunächst mit der Klinge die Wand eine so ungeheuerliche, daß wir vorerst noch Anstand nehmen, getroffen, von der etwa in der Länge von einem Fuß der Puzz Es ist doch wirklich komisch, zu sehen, wie die Herren sich uns dieser Annahme anzuschließen. Wer die geradezu skandalösen abgeschlagen wurde. Haberecht, der zur Abwehr beide Hände fürchten, einem Antrage Singer zuzustimmen! Troydem bereits Verhältnisse in vielen Damen-, sogenannten„ Animirkneipen" über den Kopf hielt, wurde an der rechten Hand durch die Schritte in dieser Richtung gethan sind, wird der Antrag doch kennt und dieselben find ja hinlänglich allgemein bekannt, der Säbeltlinge verletzt, die außerdem noch die Müze durchschlug abgelehnt und ein Antrag Langerhans und Genossen angenommen, wird zugeben müssen, daß gerade die Polizer ein eminentes Interesse und ihm eine blutige Verlegung am Kopfe beibrachte. damit nur ja nicht der Berliner Spießbürger an der Arbeiter- daran haben muß, daß die Verhältnisse gebessert werden und daß Augenscheinlich hat sich Gundlach beim Schlagen in der freundlichkeit seiner fortschrittlichen Stadtverordneten irre wird. Die Polizei die Kellnerinnenbewegung, welche sich dieses Ziel Person geirrt. Ginige Minuten nach diesem Vorgange kam Wie wenig trozzalledem die Herren Fortschrittler sich in die gesteckt hat, naturgemäß fördern und unterstützen muß. Es ist übener an die Thür, um den Arbeiter Müller herauszu Gedanken und Empfindungen der Arbeiter hineinfinden tönnen, gewiß eine ungeheuerliche Annahme, daß die Berliner Polizei- lassen, den er vorhin mit hereingenommen hatte. Kaum hatte das ergiebt sich recht deutlich aus folgender Zuſchrift, die uns behörde angesichts der ausgeprägten moralischen und fittlichen Hübner die Thür geöffnet, als Gundlach mit gezogenem Säbel mit Bezug auf jene" Nothstands- Debatte im rothen Hause" Etrömung, welche die„ oberen" Gesellschaftsregionen durchweht über ihn herfiel und auch dann nicht von seinem Opfer abließ, augeht. und die auch auf die unteren" Volksschichten übertragen werden als dieser sich zurück ins Haus flüchtete. Der Stadtverordnete Meyer I so schreibt man uns soll, Veranlassung nehmen sollte, der Kellnerinnenbewegung Wie Gundlach hier wirthschaftete, davon zeugen noch die leugnete die in Berlin herrschende Arbeitslosigkeit und führte an, hemmend in den Weg zu treten und damit indirekt die entsitt Blutspuren, welche an den Wänden, in den Fluren und an Treppendaß ein Schachtmeister, der 150 Erdarbeiter im Zentral- Arbeits- lichenden Zustände in den Damenkneipen zu begünstigen. Zum Gängen bis zur Höhe der Decke haften; Fußboden, Thüren und nachweis nach Schöneberg verlangte, nur etwa 50 Mann auf- mindesten sonderbar muß es erscheinen, wenn in obiger Notiz Treppengeländer waren mit großen Blutflecken bedeckt, die davon treiben konnte. Herr Meyer I, der diesen Einzelfall zum Grads die Meinung zum Ausdruck kommt, daß die Ausweisung erfolgt herrührten, daß Gundlach, ein großer robuster Mensch, den schwächmesser der Lage des Arbeitsmarktes machte, hat damit nur be- sei, um dem Kellnerinnen- Unwesen einen Damm entgegenzu- lichen Hübner, nachdem er denselben vorher mit dem Säbel zuwiesen, daß er von den einschlägigen Verhältnissen gar nichts feßen", als welches Unwesen" hiernach nur die Kellnerinnen- gerichtet, von einer Ecke des Gebäudes in die andere warf.. versteht. Einerseits sind die Mehrzahl Der Arbeit Versammlungen gefolgert werden können. Das ist eine eigen Hübner's Rücken weist achtzehn Hiebverlegungen auf, die fuchenden gelernte Facharbeiter, die noch dazu in- thümliche Anschauung, da diese Versammlungen doch gerade das von dem Gundlach'schen Säbel herrühren. Auf den Oberarmen folge mangelhafter Ernährung nicht die physischen Kräfte eigentliche Kellnerinnen- Unvesen" bekämpfen sollen. Wenn befinden sich ebenfalls zahlreiche Verlegungen, die dadurch entbesitzen, um schwere Schachtarbeit zu verrichten, andererseits Fräulein Braun, indem sie Recht und Wahrheit achtete, den standen sind, daß Hübner seinen Kopf vor den Säbelhieben durch tennen sie jene Sorte von Arbeitgebern, welche Arbeiter unter Muth besaß, in diesen Versammlungen die scheußlichen Zu- Vorhalten der Arme zu schützen fuchte. großen Versprechungen nach Auswärts locken, zu genau, um noch stände, die in Damenkneipen herrschen, aufzudecken, so Am schlimmsten aber sind Hübner's beide Hände, namentlich bei diesen hereinzufallen. Die in der Nähe des Bureaus herum ist das gewiß ein Verdienst, das doch unmöglich mit die rechte, zugerichtet. Ein Glied des Ringfingers ist abgehauen, lungernden Agenten versprechen den Leuten einen hohen Tage- einer Ausweisung belohnt werden und wodurch sie sich lästig der Beigefinger der Länge nach aufgespalten und das obere Glied lohn, welcher sich aber an Ort und Stelle als Affordlohn mit gemacht" haben kann. Diese Annahme kann nur berechtigt er ziemlich durchgeschlagen. Hübner trägt natürlich beide Hände Ueberstunden herausstellt. Möge Herr Meyer I und seine Freunde scheinen, wenn die Polizei fürchtet, daß diese Interna in die im Verband und ist völlig arbeitsunfähig. diese reichliche Arbeitsgelegenheit am eigenen Leibe prüfen, wenn breite Deffentlichkeit fommen, daß Licht in die Bude kommt", In diesem Zustande, ohne Verband, wurde Hübner von er dann seine Behauptung noch aufrecht erhält, so wollen wir sie wenn die Polizei nicht wünscht, daß allgemein bekannt wird, Gundlach gezwungen, zum Amtshause zu gehen, wo er infolge ernsthaft nehmen. welche Zustände unter ihren Augen Platz greifen konnten. So des Blutverlustes in Ohnmacht fiel. Da die Sistirung wohl faum Die städtische Armenpflege hat nach dem Jahresabschluß lange dies nicht erwiesen, ist eine solche Annahme nichts als zu rechtfertigen gewesen sein wird, so wurde Hübner bald entder Stadt- Hauptkasse für das Geschäftsjahr vom 1. April 1890 eine Bermuthung. Und wenn es in obiger Notiz weiter heißt, lassen und zum Arzt geführt, wo er nach wiederholten Ohnmachtbis 31. März 1891 7 177 000 m. gegen 6 788 000 m. im Vor- die Ausweisung der Auguste Braun sei verfügt worden, Anfällen endlich einen Verband erhielt. Verschiedene Personen, welche den Gundlach an jenem Abend jahre beansprucht. Die Vermehrung der Ausgaben entspricht weil sie Ausländerin und Kellnerin sei, so ist das ebenso schwer ungefähr der Zunahme der Berliner Bevölkerung in dem gleichen verständlich, wie alles Uebrige. Wenngleich zugegeben werden beobachtet haben, hielten denselben für betrunken. Beitraum. Daraus hat man den Schluß gezogen, unter muß, daß der Umstand, daß Auguste Braun Au 3= In der That ist seine Handlungsweise nur als eine Akt des Andern that es in der Nothstands- Debatte auch der bürger- länderin ist, der hiesigen Polizei das Recht giebt, dieselbe Deliriums begreiflich. Wir verzichten deshalb auch darauf, parteiliche Stadtverordnete Bailleu- daß der Nothstand im unter Umständen auszuweisen, so hat doch der Umstand, daß weitere Erklärungen für dieses Auftreten eines Beamten zu suchen Laufe des letzten Jahres verhältnißmäßig nicht zugenommen hat. Auguste Braun Kellnerin ift, hiermit absolut nichts und wollen namentlich nicht auf andere ungerügt gebliebene Die„ Kreuz- Zeitung", welche die Ableugnung des Nothstandes zu thun. Zu bestreiten ist indessen nicht, daß die verfügte Aus- Uebergriffe zurückgehen. Hoffentlich wird die Bevölkerung Rixund die Konstatirung eines Wohlstandes" gerade der Arbeiter weisung peinliches Aufsehen erregt hat, und es wäre dringend zu dorfs baldigst von diesem Aufsichtseifer eines mehr als zweifelbevölkerung zu ihrer Spezialität ausbilden zu wollen scheint, wünschen, daß die leitenden Motive für dieselbe polizeilicherseits haften Beamten befreit. behauptete auf Grund des gleichzeitigen, verhältnißmäßig bekannt gegeben werden, sollen nicht so ungeheuerliche Annahmen, höheren Steuerertrages des des letzten Jahres sogar, sogar, daß wie sie in obiger Notiz zum Ausdruck kommen, begründet er jedenfalls in der Zeit vom 1. April 1890 bis 31. März scheinen. et alt, 218L rrens Kilo in milie und dige 187L raße. M. Pf. RE es 078L S. reifen 151L 6. reuz 1891 Dom nur 181L 2. nigl. chen 130. An tlich. 417b ge in üth 5.4% Cafft 419b ang, Bu wenn an den Tag legt, Bezüglich des neulich berichteten angeblichen ,, leber. falls" bei Plößensee, wo Strolche" mehrere Radfahrer an gefallen haben sollten, erhalten wir von betheiligter Seite eine nicht nur fein Nothstand geherrscht haben kann, Die Berliner Rohrpost steht nicht mehr auf der Höhe der Buschrift, die des Eindrucks der Wahrscheinlichkeit nicht entbehrt fondern vielmehr eine Besserung der Lebensverhältnisse ein Anforderungen, die man an schnellen Verkehr zu stellen berechtigt und die Sache doch in einem wesentlich anderen Lichte erscheinen getreten sein muß." Diese Beweisführungen" gehen von der Voraussetzung aus, ist. Aus diesem Grunde schreitet auch die Zunahme in der Be- läßt. In dem Schreiben heißt es: nukung nicht in entsprechender Weise vor. Es giebt viel zu Nicht Strolche haben die Radfahrer, sondern Radfahrer daß jeder eine Unterstüßung Nachsuchende, oder auch nur jeder wenig Aufnahmestellen für Rohrpostsendungen. Man kann nicht haben ehrliche Arbeiter angefallen. Die Sache verhält sich nämNachsuchende, der einer Unterstützung bedürftig und immer nach dem zunächst gelegenen Postamt schicken, das oft eine lich folgendermaßen: würdig" ist, wirklich von der Armendirektion berücksichtigt halbe Stunde von dem Mittelpunkte des betreffenden Bezirks Wir Beide arbeiten auf den Giswerken zu Plößensee und wird. Wäre das der Fall, dann gäbe die Zahl der Unterstützten entfernt liegt. Rohrpostsendungen in die Briefkasten zu werfen, tamen in der Mittagstunde von 1 bis 2 Uhr am 30. Auguſt auf und die Summe der Unterstützungsgelder allerdings ein zutreffen ist wenig empfehlenswerth, weil die Briefkasten nur stündlich dem Wege nach Moabit, zwischen der Eisenbahn und der des Bild von dem Umfange des Nothstandes. Das ist aber entleert werden. In Wien befindet sich neben jedem Briefkasten Spandauer Schifffahrts- Brücke entlang. Dort trafen wir zwei nicht der Fall; denn thatsächlich wird eine große Zahl von ein fleiner rother Kasten, der nur für Rohrpostsendungen be- Radfahrer, Gebrüder Seifert, die auf dem Bürgersteige im Gesuchen zurückgewiesen, und wahrscheinlich wird fast jeder unserer stimmt ist. Von Viertelstunde zu Viertelstunde wird derselbe ent- schnellsten Tempo mit ihren Rädern entlang fuhren. Leser schon ein oder mehrere Male die Erfahrung gemacht haben, leert; diese einfache Einrichtung könnte sehr wohl auch bei uns Sie baten uns, Platz zu machen, was auch von meiner Seite wenn nicht an sich selbst, so doch an anderen, daß auch wirklich eingeführt werden. geschah, während mein nachkommender Kollege sie aufforderte, Bedürftige und Würdige" nicht unterstützt werden sind. zu ihrem Fahren den Fahrdamm zu benutzen. Ohne Weiteres Bei der Dickfelligkeit, welche unsere städtische Ver Auf Veranlassung des Eisenbahn Ministers Thielen saßen die Radfahrer ab, zogen ihre Revolver und feuerten auf waltung jedesmal dann es wird jetzt ein Plan ausgearbeitet, der nichts Geringeres bezweckt, meinen Kollegen. Durch diese Schüsse aufmerksam gemacht, kehrte gilt, für das Volk Geld herzugeben, ist das auch als den Potsdamer Bahnhof in einen Zentral- Bahnhof für ich sofort um und sah wie mein Kollege, in die Brust getroffen, gar nicht zu verwundern. Wir wissen nicht, wie groß die Zahl Berlin umzuwandeln. Der Bahnhof Friedrichstraße solle fortab zu Boden sank; ich sprang zu Hilfe, griff nach dem Revolver der abgewiesenen Gesuche zu sein pflegt; in den uns zugänglichen den Lokalverkehr aufnehmen, sowie diejenigen Züge, welche die des Seifert und bekam hierbei einen Schuß in den rechten Zeigefinger. Quellen haben wir leider nichts darüber gefunden. Die Ver- Verbindung mit den großen Eisenbahnlinien herstellen, die jetzt Wir mein Kollege und ich begaben uns aus freiem Entöffentlichung auch dieser Zahlen ist aber durchaus nöthig, wenn vom Potsdamer Bahnhof abgefertigt werden und welche in schluß nach der Wache, um die Namen der Radfahrer zu erman ein richtiges Bild von dem Umfange des Armenwesens und Potsdam Anschluß an die Routen Berlin- Köln finden. Diese kundigen, was uns auch gelang. Auf dem Wege zur Wache des Nothstandes erhalten soll. Der Verein gegen Verarmung Meldung des" Conf." ist schon darum mit Mißtrauen auf trafen wir den Forstbeamten, welcher sich nach dem stattgehabten und Bettelei", welcher darin offener ist, hat im vergangenen zunehmen, weil der Potsdamer Bahnhof zur Beit erst einer Um- Vorfall erkundigte, indeß keinen Anlaß fand, von seiner Waffe Jahre von rund 12 000 Gesuchen 4000 berücksichtigt und 8000 ab- wandlung zur Neugestaltung des Ring- und Vorort- Verkehrs Gebrauch zu machen; auch war von der Requirirung von Militär gewiesen. Die Armendirektion hat nach dem statistischen Jahr- unterzogen wird. Daß durch die Loslösung dieses Verkehrs von keine Rede. buch der Stadt Berlin im Jahre 1888/89 36 612 Extra- Unter- dem Hauptbahnhof Raum für den Fernverkehr gewonnen wird, Wenn die Sache sich so verhält und eine gewisse Wahrstützungen bewilligt, abgesehen davon, daß im Monats so daß der Bahnhof Friedrichstraße entlastet werden könnte, ist scheinlichkeit spricht dafür so hätten also die Herren Radfahrer, durchschnitt 17 619 wurden. andererseits augenscheinlich. Damit wäre aber noch lange tein die sich im Unrecht befanden, indem sie auf dem Bürgersteige mit derselben kein Platz vorhanden wäre. " Strenge" verfährt, wie der genannte Verein, dann dann zentralbahnhof" geschaffen, für den diesseits des Kanals auch fuhren, die Sache sehr geschicht zu wenden verstanden, indige man sich von der Zahl der Abgewiesenen eine ungefähre| einfach aus den ihnen mit Recht entgegentretenden Arbeitern Borstellung machen. Die Berliner Feuerwehr hat bei ihrem gefahrdrohenden Strolche" machten. Das Kunststück ist nicht neu, sollte aber die Nun huldigt die städtische Verwaltung bekanntlich dem Dienst naturgemäß einen sehr hohen Montirungsetat. Kein Herrchen nicht davor schüßen, wegen des unbefugten Gebrauchs Grundsage: man( nämlich das Volt) muß sich nach der Decke größeres Feuer vergeht, ohne daß Monturen, namentlich aber von Schießwaffen zur Verantwortung gezogen zu werden. Strecken. Sie sucht daher, von den allernothwendigsten zu Schuhzeug vernichtet werden, und die Kapitäns d'armes der fünf folgende Weise ausgeführt: In den Beständen der Bank besprechend den mit der Zunahme der Bevölkerung naturgemäß Bränden um Harz, Del u. dergl., wie bei dem Polborn'schen Feuer, fanden sich eigene Pfandbriefe, deren Nummern nach Ausweis wachsenden Bedürfnissen zu erweitern und zu vervollkommnen, so ist der Schaden oft ein ganz beträchtlicher. Natürlich wird der Bücher gar nicht in Zirkulation gesetzt waren. Bei näherem Jonbern zu erwartet, daß sich die Bedürfnisse möglichst den vor- geflickt, so lange es noch geht. Für die Schuhmacherwerkstätten Nachforschen ergab sich, daß der Kassirer Bock Formulare zu den handenen Einrichtungen anpassen. Ueberträgt man diesen Grundsatz der Feuerwehr sind allein an Flickleder pro Jahr 1500 Kilo Pfandbriefen, die ihm zugänglich waren, mit den betreffenden 415b gen und wer!. 29. cling Wenn sie auf bei Prüfung Der flüchtige Kassirer Bock hat seine Betrügereien auf Wieder Zwei! Am Sonntag früh um 7% Uhr fant in Der Königstraße, gegenüber dem Rathhause, ein junger Mann Lautlos zusammen. Man trug ihn in das nächste Haus und mildthätige Leute holten aus dem nächsten Reſtaurant einige Erfrischungen, nach deren Genuß der junge Mann sich allmälig erholte. Ein Schuhmann, der sich bei dieser Gelegenheit sehr theilnahmsvoll und menschenfreundlich zeigte, geleitete den jungen Mann sodann nach dessen Wohnung. Ferner wird uns geschrieben: -ico un ftimmu Es ist enthält Partei 5 uneh der& daß Elemen Wenn entschie bezeich W blattes tommer Parteig Echimp zu stell Sie die das ab Verdäc haben. das und V in der DE unfout ihre B das ni des Fl was S hauptet 1. 2. 3. 4. tationen bei verschiedenen Baufhäusern hinterlegt hatte. Nun| Wurscht machen. Gener det Jeld un der andere die Kenntnisse, Schmidt erklärte nachher in Halle, er kenne die Berliner Oppofition würde die Bank frei von Verlusten geblieben sein, wenn diese wie sich det so jehören dhut. Un denn hadde ich zu Hause noch ganz genau und müsse das Urtheil der Neuner- Kommission geger Pfandbriefe mit gefälschten Unterschriften im Besit dritter Per- en Ochsenherz un drei Schweinezungen, die wollte ich mit in die Werner als so objektiv und gerecht wie möglich anerkennen! Gr fonen geblieben wären. Auf Veranlassung des Kassirers Bock Wurscht un in't Jeschäft stecken um einije Därme hadde ick ooch war doch mitgetroffen; er hatte alle diese" Dummheiten" mit wurden dieselben aber von denjenigen Stellen, an denen sie noch. Ich fange den folgenden Dag denn nu ooch bei ihm an Werner am eifrigsten vertreten. Zu solchen Leuten gehöre ich deponirt waren, an die Preußische Hypotheken- Versicherungs- un arbeite, det mir die Rippen knacken, währenddem er fleißig nicht; weil ich nicht will, daß das bischen Charakter, was bei Aktiengesellschaft verkauft, und da Kassirer der Bank war, der Fälscher selbst zuliekt. Nach fünf Dage und drei Nächte bin ick fertig. Naunseren Leuten noch vorhanden ist, zum Teufel geht, darum so übernahm er diese Stücke frage ich, wie is sie? Er probirt un probirt un macht en fämpfe ich. und brachte dadurch die Bank selbst in Verlust. Gerade weil ich wußte, wie stark der auf Jesicht, wie eener, der nich weeß, wat er ausspielen soll. Es sind selbstverständlich sofort von der Kriminalpolizei muß ich sagen, meent er, apartig is sie ja, is da nich zu ville des Stimmenzuwachses u. f. w. ausgeübte Druck in der Fraktion Det den Einzelnen im Interesse des Ansehens der Partei, Schritte zur Verfolgung des Flüchtigen eingeleitet worden. Ver- Karlmumm in? Mir is, als schmeckte fie en bisken dumpig." ist, lag mir nichts an dem Mandat. In der Zeit vor der Stich schiedene Anzeichen sprechen dafür, daß Bock sich von hier nach Ih wo, sage ick, det is man von Dir en Appetitfehler, der wahl unterbreitete mir der von Liebknecht in Halle erwähnte Hamburg und von dort nach Amerika gewendet hat. Er ist ein Polier fennt det besser." Na, meent er, denn is dat Herz wohl Felgentreff ein Flugblatt, des tonservativen verheiratheter Mann, und die Leiter der Bank dürften wohl nicht nich recht echt mehr jewesen?"" Dadrinne kannst Du ruhig sind, Parteivorstandes; wenn ich damit einverstanden sei, sei gewußt haben, daß ihr Buchhalter in hohen Beträgen an der sage ich, von die Zweifelsohnigkeit des Herzens un von die Zungen meine Wahl so gut wie gesichert.( Redner verliest das Flug Börse spekulirte und auch sonst auf einem großen Fuße lebte. bin ick überzojen und die Därme. Der Kurs der Aktien der Gesellschaft war vorgestrichen. Vors.: Nun kurz und bündig, blatt, welches Munckel gegenüber den Volksmann" Wildberger, er gab Ihnen von der famosen Wurst zunächst 23 Pfund mit, den Kandidaten der Volkspartei, den Angehörigen einer Partei, Bei einer Haussuchung in der Wohnung des Flüchtigen die Sie verkaufen sollten?- Angell.: Jawoll un denn hadde er die auf dem durch die kaiserliche Botschaft angedeuteten Wege fich wurden vorgefunden: Eine Hypothet auf die Kaiser Wilhelm- noch 10 Fund Gisbeene zu liejen, die sollte ict jleich mit ver- befinde, einpfiehlt.) Ich habe die Zustimmung abgelehnt und bin Brauerei über 15 000 M., ein Sichtwechsel auf dieselbe über fündigen. Vors.: Sie sollen nun die Waaren verkauft, den nicht gewählt worden. Wie sieht es denn mit der Geltend 18 000 M. und Schuldscheine über 240 m., ferner eine große Erlös in Ihre Tasche gesteckt und sich nicht wieder sehen gelassen machung der Forderungen unferes 1875er Programms aus? Hat Anzahl von Schlußnoten, welche darthaten, daß der Verschwundene haben. So verfährt man doch nicht mit einem Rompagnon. bei dem Bankhause von Hugo Löwy in geradezu unverantwort- nget I.: Wat ick mit die Wurscht for'n Bech gehabt habe, det" Entscheidung über Krieg und Frieden durch das Bolt die Fraktion irgend einen Schritt gethan, um die Forderung licher Weise spekulirt hatte. Aus weiter vorgefundenen Papieren is nich zu sagen. Probirt haben sie ihr Ale, aber denn haben geltend zu machen, hat sie die Verfassungsartikel, die das ging hervor, daß Bock ungefähr die Summe von 33 000 m. noch sie immer so mit'n Ropp jefchüttelt un jemeent, die hädde so'n hindern, zu streichen versucht? Das Programm verlangt Abs besigen müsse. Außerdem ist festgestellt worden, daß Bock durch apartigen Jeschmack. Id iloobe, ich bin bei eene janze schaffung der stehenden Heere. Auch da ist nicht geschehen, was seinen Bruder, einen früheren Konditor, jetzigen Kellner, an Bord Mandel Budiker jewesen eines von Hamburg nach New- York abgefahrenen Dampfers ge- Hause kam, hatte ich jerade drei Fund verkooft als ich des Abends nach geschehen mußte, wenn diese Forderung nicht bloße Phrase sein bracht worden ist und die Absicht geäußert hat, eine Kousine in bafor hadde hatte ich jerade drei Fund verfooft un foll.( Lachen und Unruhe.) Gleichviel, ob man es durchsetzen mir' ne Letzterer Stadt aufsuchen zu wollen. Es sind bereits Vorkehrungen laden, denn wenn man nischt verzehrt, denn foosen sie dadurch das Volk aufgerüttelt werden müssen. Rechnen Sie blos ordentliche Fichte ufje- tann oder nicht, aber gerade diese Punkte hätten gewählt und getroffen worden, daß er bei seiner Landung von der Polizei in poch nischt, det is bei'n Jeschäftsmann nich anders. mit dem, was Regierung und Parteien zu geben im Stande find, Empfang genommen wird. Vors.: Wie war es denn nun mit den Eisbeinen? so unterscheiden Sie sich in nichts von der Volkspartei und den Angell: Na, erlooben Sie mal, die lobten sich selber, als ick Deutschfreisinnigen, damit nach Hause kam, hat mir meine Frau mit die Gisbeene Ledebour und Franz Mehring, heute Mitarbeiter des Vorwärts deren tüchtigste publizistische Vertreter, herausjeschmissen, sie wollte in den Jestant nich schlafen. Mit find.( Widerspruch.) Eine solche Agitation fann keine Früchte sone Dinger kann man sich bei die Kundschaft nich beliebt machen. tragen, man braucht ja nur daran zu denken, wie wenig man i Den andern Dag habe ich sie als Hundefutter verlooft, bloß um der Konfliktszeit sich um die Wünsche der fortschrittlichen Bolts noch wat zu retten. Man will der Opposition nicht Bors.: Und wo blieb die übrige Wurst? vertretung gefümmert hat. fooft.Vorf.: Warum gingen Sie denn nun nicht wieder zu Angefl.: Die habe ich so nach un nach for en Billijet ver- Recht geben aber man lenkt schon ein( Ruf: Na, na). In der Neuen Zeit" erklärt Bebel selbst, man fei jezt mehr Ihrem Kompagnon zurück und rechneten mit ihm ab? prinzipiellere Anträge im Reichstage zu stellen verpflichtet. Durch Angeti.: Wat sollte det woll für'n Zweck haben? uns ist hier also doch etwas erreicht worden.( Sehr richtig! und Am Donnerstag ging ich mit einem Kollegen die Lands: Der hädde mir teenen Fennig jejeben. Jck rechnete berger Allee entlang; wenige Schritte vor uns brach ein so: Fünf Dage un drei Nächte hadde ich für't Jeschäft einen ehrlichen Menschen zum Lumpen zu stempeln. Ich erinnere nu stürmischer Widerspruch). Kein Verbrechen ist so groß als das, anständig gekleideter Mann zusammen. Wir hoben denselben auf jearbeitet, mein Herz, meine Zungen un und die Leute erquickten ihn mit Speise und Trank, worauf er hadde ick ooch rinjestochen, wenn meine Därme nur an den Buchbinder Rohmann. Daß das von Seiten Auers sich wieder allmälig erholte. ick det Allens so be- der Opposition gegenüber mit Absicht geschieht, solche Schlechtig Da wir doch noch immer keinen rechnete, denn mußte ich von den Schaden, den wir bei det feit traue ich ihm nicht zu. Ich erwarte aber von ihm unter Rothstand haben, so wollte ich Ihnen dies fonderbare Bor- Rompagniejeschäft jehabt hadden, eijentlich noch baaret Jeld raus- allen Umständen, daß er sagt, wer die unehrlichen, unsauberen tommniß doch mittheilen; vielleicht können es die Herren in friejen. Da habe ich mir nu jleich an die Wurfcht jepfändet. Elemente sind. Ich will es ganz genau wissen; soweit ich die unferer Stadtverwaltung auf andere Art erklären. Vors.: Daß eine derartige Handlung nicht erlaubt ist, mußten Opposition tenne, find es alles gediente Genossen, teine Kapitals Ein Einbruch hat in der Nacht zum 9. d. M. in den Der Staatsanwalt hielt nach geschlossener Beweisaufnahme, wenn dieser oder jener der Partei etwas schuldet, so könnten wir be: Sie doch wissen. Angefl.: Jd habe jedacht, ick durfte det. földlinge, teine Polizeispitzel. Will man darauf hinaus, daß Komtoir von Michael u. Bernhard A., welches auf dem Hofe des nicht eine Unterschlagung, so doch eine Untreue für vorliegend; deutend mehr auspacken.( Rufe: Heraus damit!) Nein!( Rufe: Grundstücks Steinmetzſtr. 42 belegen ist, stattgefunden. Die Diebe er beantragte in jedem Falle eine Geldstrafe von zehn Mart. Bfui! und große Erregung.) Sie wollen es, ich werde es thum gelangten dadurch in das Komtoir, daß sie die Thürfüllungen Der Gerichtshof fällte aber eine freisprechendes Urtheil, indem Ich kenne einen Reichstags- Abgeordneten, dem hat man im legten ausschnitten und durch die Oeffnung hindurchkrochen, nun ver- zu Gunsten des Angeklagten angenommen wurde, daß derselbe Winter 3000 oder 5000 m. gegeben, fuchten sie, mittelst Brecheisens den eisernen Geldschrank zu das Bewußtsein von der Rechtswidrigkeit seiner Handlungsweise den um seine Schulöffnen. Dies gelang nicht, doch fanden die nächtlichen Gäste den nicht gehabt. ชิน bezahlen. Wollte die eine Partei Summe für die Oppositionellen aussehen, Schlüssel zu der äußeren Thür des Geldschrankes am Schlüsselalle Schulden brett hängen, öffneten dieselbe und erbrachen dann die innere derselben, welche dieselben an die Partei haben, Thür. Die Beute wird aber den Erwartungen nicht entsprochen damit bezahlt. Jener Abgeordnete hat im Dienste der Partei haben. Zwar befand sich im Tresor ein Checkbuch, auf die seine Existenz nicht halten können und stand vor dem Bankerott. Deutsche Bank lautend, und außerdem drei Checks über etwa Die Partei zahlte mit der Kalkulation, daß eventuell die Be 3000 M. Diese wurden denn auch der genannten Bank am hauptung des betreffenden Reichstagssiges bedeutend mehr kosten nächsten Tage zur Zahlung präsentirt, und zwar durch einen tönnte. Ist solches geschehen, so soll man die anderen nicht Sozialdemokratischer Wahlverein im VI. Berliner öffentlich brandmarken.( Lärm.) Für die Parteipresse hat man Dienstmann. Die Bank lehnte indeß wegen Ünregelmäßigkeiten Reichstags- Wahlkreis. In der auf den 9. September Abends in der Parteileitung keinen Groschen übrig, man läßt die Leute in der Form die Zahlung ab. Weiter fanden die Diebe Wechsel 8 Uhr nach dem„ Kolberger Salon" einberufenen Versammlung zappeln und zu Grunde gehen, haben sie sich aber eine Position über 4200 M. vor, welche indessen nicht an den Mann zu wurde die Diskussion über den Vortrag von Gerisch:„ Kritik und errungen, dann expropriirt man sie. Gerade die Leute, die ich bringen sein dürften, ferner einen Depotschein, ein silbernes Disziplin", nochmals fortgesetzt und nach fünfstündiger Dauer ganz genau kenne in Süddeutschland, die mir jeden Tag ins Ge Petschaft mit der Gravirung M. A. und eine größere Anzahl Nachts um 1/22 Uhr zu Ende geführt. Saal und Gallerien des sicht versicherten, ich sei zu ehrlich für diese Leute", kommen jezt feltener alter Silbermünzen, unter denen sich auch ausländische Versammlungslokals waren überfüllt, nachdem schon vor Er- mit gemeinen Verdächtigungen. Wenn Auer mir nicht die vier befanden. Der Werth derselben beträgt nur etwa 30 M. Die öffnung der Berathungen die Tische größtentheils entfernt worden oder fünf unsauberen Elemente nennt, von welchen Liebknecht Einbrecher sind noch nicht gefaßt worden. waren und der Zugang furz nach 8 Uhr geschlossen wurde. sprach, so nehme ich an, er weiß keinen und hat dieses Mittel Der Naubmörder Wetzel soll sich auch im Riefengebirge Rednerliste, auf welcher aus der vorigen Versammlung noch ich muß dann diese kolossale Verdächtigung für eine ehrlose Ver. Zur Geschäftsordnung wurde beantragt und beschlossen, die nur gebraucht, um vor der Opposition graulich zu machen; und aufgehalten haben. Der„ Bote a. d. R." meldet, daß Wezel dort läumdung erklären!( Beifall und Zischen.) gewesen sei und fich vielleicht auch noch dort aufhalte. Eine 16 Redner vermerkt siehen, zu schließen. Frau aus Schmiedeberg fuhr am Donnerstag von Zillerthal nach Erklärung ab, in der er seine Angaben in der letzten Ver- von Fraktionsspitzeln die Rede gewesen. Ich fühle mich ver Vor Eintritt in die Tagesordnung gab Litfin eine kürzere Schloffer Martini: Es ist in der vorigen Versammlung Schmiedeberg in einem Waggon mit einem jungen Manne zufammlung aufrecht hielt. Wenn er noch Verpflichtungen anlaßt, dazu zu bemerken, daß allerdings im Einverständniß, sammen, der ihr verdächtig vorkam, und machte in Schmiedeberg dem dortigen Polizeikommissarius von ihrem Verdacht mit gegen die Partei zu erfüllen habe, so sei das die Folge längerer nicht im Auftrage Bebels dem Thun und Treiben einzelner Ge theilung. Am vorigen Sonntage zeigte dieser der Frau eine Arbeitslosigkeit, unter der er, aus Anlaß seiner agitatorischen noffen eine größere Aufmerksamkeit geschenkt wurde( Ruf: Also Photographie des Raubmörders, welche dieselbe sofort als die Thätigkeit, zu leiden habe. Spitzel!), weil, wenn unter dem Ausnahmegesetz anarchistische ihres Reisegefährten erkannte. Weitere Nachforschungen haben die Polizei zu stecken pflegte. Beitungen verbreitet wurden, hinter jedem Verbreiter in der Regel ergeben, daß Wetzel am Abend nach Krummhübel gefahren ist. ergeben, daß Wetzel am Abend nach Krummhübel gefahren ist. Unterwegs hat er geäußert, daß er über das Gebirge nach Görlis wolle. Gerichts- Beifung. Versammlungen. die Behauptung Litfins für unrichtig, wonach er im vorigen Ebenfalls vor der Tagesordnung erklärt Thierbach Jahre in der Schwarzkopff'schen Versammlung für die Feier des 1. Mai plädirt haben soll; es sei ihm damals das Sprechen durch die Beamten und Ingenieure der Fabrik überhaupt unmöglich gemacht worden. Ebenso habe er nie zur Opposition gehört, wenngloich er einzelne Vorgänge ebenfalls getadelt habe, was aber jedes Parteigenossen Recht sei. gezogen. 3455 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. folche 12. wäven vorstande habe geäußert, wenn Martini das, was er hier eben Schwabe bemerkt hierzu, Genoffe Fischer vom Parteimitgetheilt, wirklich gethan hätte, sei er ein ganz gewöhnlicher Sump gewesen. 13. 14. Partei Da macht; Verfasse daß sie N fondern faftorer Der zu schlag t Sit burch d werden die in Jahre Beifall Hen Wahlen denselbe habe, w des Fli Polizeibericht. Am 8. d. M. Nachmittags sprang an der unteren Freiarche ein Mädchen in selbstmörderischer Absicht in Rodrian: Wir machen nicht Opposition aus bösem Willen, den Landwehr- Kanal, wurde jedoch noch lebend aus dem Waffer sondern weil wir das Elend und die Noth der Zeit praktisch durch gezogen und mittels Droschte nach ihrer Wohnung gebracht. Wildberger bittet um Ablehnung des Antrags auf Be- machen müssen, während Fraktion und Parteivorstand die Noth Am 9. d. M. Nachmittags fiel ein 11jähriger Knabe von einem schränkung der Redezeit, desgleichen Genosse Auer, der der Arbeiter nur theoretisch noch fennen.( Stürmischer Wider am Schiffbauerdamm liegenden Kahn in die Spree, wurde jedoch, zur Ermöglichung des Abschlusses der Debatte vorschlägt, daß spruch.) Ich sage Ihnen frei und offen, in 10, 15 Jahren kommt ohne Schaden genommen zu haben, aus dem Wasser gezogen und die Redner, welche für die bisherige Taktik der Partei, für die es zum Schlagen.( Andauernde Unruhe). Mit der Taktik der feinen Eltern zugeführt. Am 9. d. M. fanden Oranienstr. 181, Parteileitung und für die Fraktion sprechen wollen, auf das Parteileitung find wir nicht einverstanden, weil es uns zu lang Taubenstr. 17, Wienerstr. 34 und auf einem an der Weiden- Wort verzichten möchten. Er fönne in 15 Minuten nicht fertig sam geht.( Fortgesetzte Unterbrechungen und Schlußrufe; Redner dammerbrücke liegenden Kahne fleine Feuer statt. werden, schon allein, was er verlesen müsse, erfordere mehr muß abbrechen.) Zeit. Vielleicht verständige sich die Opposition auch über einen Schneider Taeterow verzichtet auf das Wort. Generalredner. Genosse Gießhoit erklärt auf den Vorwurf, früher selbst Der Antrag auf Beschränkung der Nedezeit wird vom An- oppositionell gewefen zu sein, daß er auch heute noch mit dem Vor tragsteller unter der Voraussetzung, daß die auf der anderen gehen der Fraktion bei den Anträgen in der Arbeiterschutzgesez- Kom Seite stehenden Genossen auf das Wort verzichten, zurück- mission nicht einverstanden sei; er sei aber nicht so pessimistisch, um blos Schlechtigkeiten oder vor 15 Jahren begangene Fehler Der Krach der Firma Wolf n. Meier. Vor dem Zimm: Es handelt sich nicht mehr um die Partei- vorzubringen. und Schöffengerichte stand gestern der Schlächter Wolf, beschuldigt der leitung die Fraktion, es handelt sich um die Tapezier Freiwald: Ich stehe voll und ganz auf dem Unterschlagung. Vors.: Da Sie also die That bestreiten, so Partei im Allgemeinen. Wem die Partei Ehre hoch stehe, der Boden des Flugblattes.( Rufe: Oho!) Die Dhoschreier haben müssen Sie schon den Sachverhalt erzählen. Anget I.: müsse wünschen, daß das Treiben der Opposition endlich auf das Flugblatt ganz gewiß nicht zu Gesicht bekommen. Das Herr Jerichtshof, ict iloobe feen Stand leidet mehr unter die höre. Die bisher befolgte Taktik der Partei sei von den früheren Flugblatt ist noch jetzt, nach 4 bis 5 Wochen, nicht widerlegt schlechten Zeiten wie die Schlächter. Det det fünfpfündige Brot Parteitagen gut geheißen worden; wer sich nicht damit einver- worden. Der Brüsseler Kongres zeigt, daß die deutsche Sozialnu man noch knapp dreiundenhalb wiejen dhut, det is jewiß standen erklären fönne, möge aus der Partei austreten. demokratie nicht mehr auf dem Standpunkt wie vor zwei Jahren schlimm for die armen Leite, aber mit det Fleesch is et noch ville Feder meint, wenn persönliche Zwiftigkeiten vorhanden in Paris steht. Damals lehnte man noch ein Zusammengehen Döller, Hammelgrieben sind schon' ne Delikatesse. Mit den feien, so trage die Parteileitung daran die Schuld. Die Oppo- mit den Possibilisten ab, heute geht man mit ihnen gemeinsam amerikanischen Speck is det ooch fo'ne Sache, die Regierung-fition verlangt ein schärferes Vorgehen; nicht mit Bitten um vor und schmeißt die zwei oder drei Anarchisten einfach hinaus. Vors.: Aber Mann, holen Sie doch nicht so weit aus, das ge- einige Brofamen, wie in der Stadtverordneten Versammlung Ist das Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit? hört ja garnicht zur Sache. Angefl.: Denn will ick man( stürmische Unterbrechungen), sondern mit Forderungen an die Klavierarbeiter Paz wiederholt seine Rede aus der Eis jleich bei die frische Wurst un die ollen Eisbeene an- herrschenden Klassen soll hervorgetreten werden. Die Opposition feller- Bersammlung. Der Parlamentarismus richtet die Partei fangen. Also ich bin man so'n Hausschlächter un von als solche kann Ihnen nicht sagen, was sie will; ist zu Grunde. Er will, daß die Parteibrochüren den Genossen un wegen Schnellfahren bin ich noch nie nich bestraft worden, fie denn organisirt? Aber die einzelnen Redner sagen Ihnen ja entgeltlich zugestellt werden. indem ich mir keen Fuhrwerk halten kann. In'n April so rum was sie wollen; greifen Sie da doch das Beste heraus! Thierbach und Jacobey verzichten. Maler& int jing et mir man sehre mieß, ick hadde nich recht wat zu dhun. Wildberger: Ich habe nicht, wie mir von Auer unter- schließt sich den Ausführungen des Genossen Päß an; man Bejejent mir eenes scheenen Nachmittags mein oller Freind gelegt worden ist, aus Ehrgeiz oder um Reichstags- Abgeordneter fchwinge den rothen Lappen des Anarchismus, um die Opposition Meyer. Er handelt so mit allerleihand Sachen, tooft voch mal zu werden, kandidirt, habe vielmehr zweimal vorher die Kandi- mundtodt zu machen. Wurst uf die Auktionen un verscherbelt sie wieder. Na, wir be- batur abgelehnt. Daß ich über den Parlamentarismus schon bejrießen uns un er fragt mir, wie't mir Auer: Der letztere Vorwurf wird ungemein oft gehört, jeht. So durch früher so wie heute dachte, kann mir der Genosse aber wie steht es damit in Wirklichkeit? Das Flugblatt und die wachsen," sage ick, aber mehr mager wie fett." Wir Reißhaus- Erfurt bestätigen, mit dem ich früher sehr befreundet Redner in dieser Versammlung, machen sie den Eindruck, als ob bet reden denn nu ieber dieses un jenes un er meent zuletzt, wir war, aber wegen unserer verschiedenen Anschauungen über die uns die Opposition mundtodt gemacht wird? Beede könnten vielleicht een Jeschäft zusammen machen. Taktik auseinandergekommen bin. Wäre ich gewählt worden, doch eine eigenthümliche Art, wenn man, nachdem man ,, Allemal," sage ic, id wußte aber noch nich, wo er uf ich hätte ganz bestimmt in der Fraktion denselben Standpunkt der schroffsten Form angegriffen hat, nachher, raus wollte. Er fragte mir, ob ich det Wurstmachen verstände. wie heute hier vertreten. Zu dem Arbeiterschuh- darauf nach Gebühr gedient wird, den Beleidigten spielt und " Nanu?" sage ic, ict sollte teene Burst machen können? Det Gefeßentwurf, wie er zu Stande gekommen ist, über Unterdrückung schreit. Die Opposition ist mit der bisher könnte ich sehre, sagte ict, un in't Wurstmachen dhäte ich mir hätte ich meine Unterschrift nicht gegeben, sondern geübten Taktik nicht zufrieden und macht die Parteileitung dafür von Reenen wat vormachen laffen, ich mache alle Sorten, die et energisch dagegen protestirt. Ich weiß, daß sieben Achtel verantwortlich. Die legtere hat aber lediglich die Beſchlüſſe bet man jiebt un fennte alle Jewürze. Neilich habe ich welche bei'n von der Fraktion den Entwurf vorher nicht zu Gesicht früheren Parteitage ausgeführt. Alle Parteitage haben sich mit Richtefchmaus jemacht un der Polier hat mehrmals jefagt: bekamen, auch Verschiedenes nicht unterschrieben hätten, erbrückender Majorität, meift sogar einstimmig für die BetheiliHefter? Alle Achtung, aber Wolfen feine jeht doch noch drieber. wenn es vorher diskutiet worden wäre. Auf unserer Seite gung an den Wahlen und den Parlamentarismus ausgesprochen Die hat so'n janz apartigen Beijeschmack. Bors: Nun? Was stand früher auch der Abgeordnete Albert Schmidt es Die Form, in der die Opposition ihre abweichende Meinung in Angefl.: Also is jut, wir werden einig. giebt noch mehr Leute, die heute im Vorwärts" thätig sind, die dem Flugblatt ausspricht, ist eine solche, daß ich von meinem Er sollte det Fleesch und dieser selbe Albert im Eisteller abgegebenen Urtheil kein Jota zurücknehme.( Bu wurde nun weiter? mir der berger In 2 Febr in Mur hielt. " sond D burch t denkt, f zu ve werden tage Biele werd Di Später die Kaz fnecht, Kindsto Mann, Parlan Abgeor will, d würfe 1 Eb Wahlen Abgeor will. L 1890 a Zeich bewu daß s bevor In Dom 7. Es ist in Arbeite nachdem zugerufe wenn Stimme ihr V daßi Bolte So aus.( fervativ nicht al schriebe gewählt St entroue ition egen Er mit e ich s bei auf rtei, Etion tichhnte ven fet lug ger, rtei, fich bin end: Hat ung olt" das Ab " vag fein Ben und Slos ind, den eter, ts" chte in Its: idht der ehr trch und Das, here ers tig ter ren die ts: Daß beafe: un. ten sulche den ven tei ott. Be ten icht an ute on ich Be ekt ier echt tel and er ng ers iß, Se Ifo che gel eien Der en, ch th er ant per g er haben. 2. Die geübte Dittatur erstickt jedes demokratische Fühlen und Denken. 3. Die ganze Bewegung ist verflacht und zur puren Reformpartei fleinbürgerlicher Richtung herabgesunken. feierlicht abgeschworen. wenn auch mit einem Uebergangsstadium. Nun, in unserem Entwurf wird der Achtstundentag verlangt, " timmung.) Das Flugblatt soll nun nicht widerlegt worden sein!| Mär hinterbracht hat, hat ihn schandvoll angelogen! Jedem unserer dem geworden, was sie heute sind? Deshalb muß die Opposition Es ist nichts zu widerlegen, weil es keine thatsächlichen Angaben Abgeordneten ist die Vorlage gedruckt zugestellt worden, und anders werden, als sie heute ist. Schriftsezer Ernst: Ich betrachte den Artikel der„ TagesPartei und der Parteileitung. Ich habe übrigens nicht von 4 oder hätte er sich eines Vertrauensbruches an seinen Wählern und der poſt" als mit einem Trauerrand versehen, nicht blos als auf5 unehrlichen Elementen gesprochen, sondern gefagt, daß ich an Fraktion schuldig gemacht. In einer langen Reihe von Fraktions fallend herausgehoben. Einen Beweis für die Behauptungen der Ehrlichkeit des daß aber Gros der Opposition nicht zweifle, fißungen ist der Entwurf in allen feinen Theilen durchgesprochen des Flugblatts, den Sie mir nicht abstreiten werden, bietet der Fall zweifellos hinter derselben auch unfaubere worden, für die einzelnen Abtheilungen wurden Referenten er- Seine. Drei als Parteigenoffen bekannte Leute schreiben mir, daß Glemente steben, mit denen wir nichts zu thun haben wollen. nannt und an diesen Verhandlungen haben alle Abgeordnete fie, in dem Geheimbundsprozeß Mitangeklagte, jene Aeußerung 28enn nun früher Ernst und heute Herr Wildberger so Theil genommen. Mer deshalb sagt, der Entwurf sei auch nur des Abg. Heine, daß er auf dem Boden der Kaiserlichen Botschaft entschieden verlangen, daß ich diese unfauberen Elemente näher einem Abgeordneten unbekannt geblieben, ehe er ans Haus tam, stehe, wohl gehört haben. Also nicht blos in Flugblättern, sondern bezeichne, so will ich diesem Wunsche sofort nachkommen. oder es sei ein Abgeordneter verhindert gewesen, seine abweichende durch den Mund des Herrn Heine selbst ist das bestätigt.( UnterWer von sich behauptet, daß er auf dem Boden des Flug- Meinung vorzubringen, der spricht eine schurkische Lüge aus. brechungen.) Es gab eine Zeit, wo ich in revolutionärem Sinne blattes steht und für die in demselben enthaltenen Angaben auf- Ich fordere deshalb Herrn Wildberger anf, den zu nennen, der gesprochen habe und Sie mir zujubelten; ich sehe daran, daß Sie kommen will, für den ist es, wenn er Anspruch darauf macht, ihm diese Mittheilung gemacht hat.( 3wischenrufe.) Bon fich fein eigenes Urtheil erlauben.( Großer Lärm.) Auf meine Parteigenoffe zu fein, ein einfaches Gebot der Pflicht, den Antrag Albert Schmidt hat Wildberger in diesem in diesem Zusammen- allgemeine Bemerkung über Bespitelung durch Genossen hat Herr zu stellen, daß die gesammte Parteileitung inkl. der Fraktion mit hange nicht gesprochen. Ich wiederhole also: Wildberger's Martini sich getroffen gefühlt. Ich will jest sagen, wie die Sache lag; Schimpf und Schande aus der Partei ausgestoßen werde. Daß Behauptung ist eine erstunkene Lüge und damit fällt auch zu- aus Partei- Interesse habe ich bis jetzt darüber geschwiegen. Börner Sie diesen Antrag stellen, verlange ich von Ihnen. Wenn Sie sammen, was er in Bezug auf den Druck auf den Charakter der und ich hatten einen Streit, Schwabe wollte uns zusammenbringen; das aber thun, dann werden Sie auch den Beweis für die infamen einzelnen Abgeordneten gesagt hat.( Großer Beifall und Unruhe.) das Ganze ist nachher so gedreht worden, als ob wir Drei Berdächtigungen, welche das Flugblatt enthält, zu erbringen Wenn die Opposition so wegwerfend von unserem Arbeiter ein anarchistischer Klub wären, der im Geheimen hetze, trotzdem Können Sie diesen Beweis aber nicht bringen schutz- Gesetzentwurf spricht, so erinnere ich Sie nur daran, daß ich stets gegen den Anarchismus aufgetreten war. Martini, der dag werden Sie nicht dann sind Sie als Lügner Karl Marx mit der Einführung der Zehnstundenbill in England von Martens an Bebel gewiesen worden, bekam von Bebel eine und Verleumder gebrandmarkt und für Sie ist kein Play mehr die physische und moralische Wiedergeburt des englischen Fabrik Postkarte, er möchte zu ihm kommen; als Martini ihm dann in der Partei. proletariats Hand in Hand gehen läßt. An einer anderen Stelle sagte, es solle nichts daran sein, meinte Bebel: So, dann hat Die Verfasser und Vertreter des Schmutzblattes, das sind die aber zitint Mary folgenden Sat:„ Weitere Schritte zur Reform der Martens wieder einmal zu schwarz gesehen," bat aber, ihn unfauberen Glemente, es sei denn, sie erbringen den Beweis für der Gesellschaft find niemals mit Aussicht auf Erfolg durch auf dem Laufenden zu erhalten.( Sehr richtig!) In dem Augenihre Behauptungen.( Großer Beifall und Unruhe.) Sie wollen zuführen, wenn nicht zuvor der Arbeitstag beschränkt und seine blicke, wo Sie sehr richtig!" rufen, geben Sie die Korruption das nicht zugeben? Nun dann ist es nothwendig, die Quintessenz vorgeschriebene Schranke ftrift erzwungen wird." Der inter- in der Partei zu.( Gelächter.) Ich habe den Streit nicht hervordes Flugblattes Ihnen zu Gemüthe zu führen, damit Sie wissen, nationale Arbeiterfongreß in Genf 1866 aber beschloß auf Antrag gerufen. In der ersten Versammlung habe ich mich in ganz was Sie zu beweisen haben. Hören Sie, was ihr Flugblatt be- des Londoner Generalraths:„ Wir erklären die Beschränkung des ruhiger Weise ausgelassen. Ich habe das Flugblatt als ein hauptet: Arbeitstages für eine vorläufige Bedingung, ohne welche alle Produkt der Zeit bezeichnet, ich verlangte, die Fraktion solle 1. Der revolutionäre Geist wird seitens einzelner Führer anderen Bestrebungen nach Emanzipation scheitern müssen.... über den Parteien stehen und nicht gleich in jeden Streit sich systematisch ertödtet. Wir schlagen acht Arbeitsstunden als legale Schranke des Arbeits- hineinmischen, die Partei habe alle Schattirungen des Proletariats tages vor." zu vertreten. Da tam aber Gen. Auer und drückte mir nicht blos das Flugblatt, sondern auch die ganze vorjährige Oppofition auf. Liebknecht hat ausdrücklich von 4 oder 5 unsauberen Lenten gesprochen, die hinter dem Flugblatt ständen und deren Namen 4. Die Revolution wird von der Tribüne des Reichstags forderungen anbetrifft, so frage ich, ist nicht der Militarismus er nennen könnte. Warum nennt man die Namen nicht, warum fortgesezt von den besten Rednern der Partei angegriffen und die bist man nicht der Grregung geschrieben( Ruſe: beweist Unehrlichkeit? Ich sage, das Flug= 5. Es geschieht Alles, um einen Ausgleich zwischen Einführung der Wolfswehr verlangt worden? Die Forderung Aha!), jawohl, aber um der Partei zu nüßen.( Rufe: Au!) Proletarier und Bourgeois herbeizuführen. 6. Angesichts der Arbeiterschutz- und Versicherungsanträge uns als undurchführbar erkannt worden, sodaß wir sogar im Sch habe stets anerkannt, daß die Opposition auch Fehler gemacht hat, aber ebenso die Fraktion. 7. Majoritätsbeschlüsse in der Fraktion kommen faft immer lichste Abschwörung der Revolution angeht, so wird hier einfach heutigen nicht. Der Parlamentarismus ist nur ein nothwendiges 7. Majoritätsbeschlüsse in der Fraktion kommen fast immer neuen Programmentwurf davon abgekommen sind. Was die feier- knecht von 1869 tönnen wir einverstanden sein, mit dem mit Rücksicht auf andere Parteien und Gesell- lichste fchaftsflaffen zu Stande und ebnen so den Boden über die Unteroffizierprämien verdreht.( Redner verliest die betr. geführt werden; es brauchen nicht so viel Abgeordnete im Reichseine Aeußerung Grillenbergers im Reichstage bei der Debatte Uebel. Gewählt soll werden, aber die Wahl soll ganz prinzipiell Stelle aus dem Sigungsbericht des Reichstages.) Der Mary8. Die Lattik der Partei ist falsch und ver- Engel'sche Brief entſprang der Gegnerschaft dieser beiden Genossen Lage zu ſein. Ich stehe nach wie vor auf dem Boden dicht zie 9. Sozialismus und Demokratie hat nichts ge- waren in dem Wahne befangen, daß die letzteren, töniglich preußische gegen die Vereinigung der Eisenacher und der Lassalleaner; sie schrieben. mein mit den Reden unserer Abgeordneten. 10. Es sei Betrug, wenn man die Genossen glauben zu uns Gisenachern, welche sich für die Bereinigung intereffiren, vor der ehrlichsten Absicht entsprungen, die Partei vor Schaden zu Polizeisozialisten" wären. Zu dem weiteren Inhalt jenes Brieses wird Borsitzender Gies hoit erklärt die Handlung Martens' als machen versucht, daß mittelst des Parlamentarismus, innerhalb der heutigen Gesellschaft eine Sozialisirung der gehalten, wir ließen uns übertölpeln, wir seien auf dem besten bewahren, er wollte einfach verhindern, daß, wenn wirklich aninnerhalb der heutigen Gesellschaft eine Sozialifirung der Bege, das zu thun, was Bismards Hintermänner haben wollen zc. archistische Dummheiten von Einzelnen begangen werden sollten, verschiedensten Klassen möglich sei. 11. Es sei ein lusinu, dem Bolle glauben zu machen, den Die„ Diktatur des revolutionären Proletariats" spielt in dem die Partei dafür verantwortlich gemacht werden könne. Königen werde ihr Handwerk schließlich zu schwer. Briefe nur eine ganz nebensächliche Rolle. Mary und Engels Persönlich bemerkt Wilhelm Werner: Aus meinen 12. Das Reden vom Hineinwachsen der heutigen Gesellschaft waren übrigens später aufrichtige Freunde der Vereinigung. Zitaten vor der Wahl kann Auer nichts für seine Auffassung 12. Das Reden vom Hineinwachsen der heutigen Gesellschaft Grillenberger hat in seiner Rede nur gesagt, was wir stets sagen, herauslesen; ich vertrete auch heute alles damals Gefagte. in den sozialistischen Staat sei ein Blödsinn. Die folches sagen, sind selbst weit schlimmeres als nämlich, daß wir die Revolution nicht machen", daß das nicht Schmutzige Geschichten fönnte ich wie Grau ebenfalls ans Tagesunsere Sache ist( Zwischenrufe) politische Kindsköpfe. Heiter- Opposition hat niemals eine leitende Stellung in der Partei ermachen" wollen, machen Sie sie doch!( Große Heiter- licht ziehen; ich halte das aber im Partei- Interesse für falsch. Die feit.) Sie verwahren sich dagegen, Sie wollen also strebt.( Widerspruch.) Hier ist so viel von einem anarchistischen auch keine Revolution machen"; dann aber ersparen Klub die Rede. Die heutigen Schleppenträger, die gar nicht Sie sich Ihre Vorwürfe gegen jene Vertreter im Reichstage, welche 14. Die neue Taktik iſt ein Kompromiß mit der Masse daffelbe erklärt haben. was Sie selbst auch erklären. Mit dem wiffen, wie hoch sie sich heranschmarogen sollen, die schon glauben, ihr Magen wird gefüllt, wenn sie bloß einem Reichstagsmitglied Das also sind die Vorwürfe, welche uns das Flugblatt einfach Geschichtsfälschung getrieben. Weiter werden wir des die Herren Glocke und Baate es waren, welche Ende der 80er Das also sind die Vorwürse, welche uns das Flugblatt Vorwurf der seierlichsten Abschwörung der Revolution haben Sie die Hand drücken fönnen, erinnere ich doch daran, daß gerade macht; und nachdem wir des Betrugs und Verraths an der Byzantinismus bezichtigt. Die Fränkische Tagespost" des Abg. Jahre zur Gründung eines radikalen Klubs aufforderten gegen die Bartei und dem Proletariat beschuldigt werden, wollen sich die mit Verfasser mit der Wendung vor der Verantwortung falviren, einem Trauerrand erschienen sein. In einer Berichtigung, welche verweichlichte Taktik der Fraktion.( Unterbrechung.) Wir müssen den zur Schwenkung nach rechts. tehrt. 13. Das Flugblatt redet von jämmerlichen Gesetz entwürfen und läglichen Reichstagsreden und einer sichtbaren Schwenfung". auf Kosten des Prinzips. Was nun die Schritte zur Verwirklichung sonstiger Programmwenn Sie Revolution Mit dem Lieblistischen Programms. Das Flugblatt habe ich ge= Hiermit ist die Rednerliste erschöpft. wirklich Ein daß sie schreiben: nicht Ernst an den Vorwärts" geschickt, " Nicht Unehrlichkeit werfen wir aber den Führern vor, ob sie abgedruckt werden wird( Aha!) von der ich nicht weiß, fertig gebracht. Mit Freude sollte die Fraktion Jeden begrüßen, sondern allzu große Rücksichtnahmen auf alle möglichen Macht ob es noch nöthig sein wird Sie wissen ja gar nicht, der ihr offen und ehrlich gegenübertritt, nicht aber an ihnen ein erklärt derselbe, es wäre nicht faktoren, hervorgegangen aus der veränderten Lebensstellung und ganz unmöglich, daß der Trauerrand statt in der„ Tagespost" in Scharfrichteramt vollziehen. der zu geringen Fühlung mit dem Proletaricrelend, dem Puls- Der Arbeiterchronit" fich gefunden habe, das würde dann aber noch lich untersucht werden. Was Ernst vorgelesen hat, hat in einem Auer: Der Fall Heine soll von Seiten der Fraktion gründschlag des gequälten Voltes." Ist das nicht elende Heuchelei, welche nur übertroffen wird viel schlimmer sein, weil diese in Arbeiterkreisen noch viel mehr gelesen nationalliberalen Blatte gestanden, und das ist kein Beweis. Heine würde. Ich habe die Arbeiterchronit" hier, da ist kein Trauerrand. stellt in einer Zuschrift an mich die Behauptung als Lüge hin. burch die Feigheit, welche dahinter steckt? Und Verleumdungen und hier ist die„ Tagespost".( Redner zeigt das Blatt vor, auf Wir haben seine Zuschrift auch zurückgehalten, weil wir gründ werden gegen Männer geschleudert, wie Bebel und Liebknecht, die in Vertretung der Partei- und der Proletarierinteressen mehr welchem sich der betreffende Artikel durch zwei starke horizontale Jahre im Gefängniß zugebracht haben, als manche der Verbreiter fette Linien über und unter dem Text, welche aber feine Umlich untersuchen wollen. Daß mindestens ein Theil der Notiz des Flugblattes überhaupt erst zur Partei gehören.( Stürmischer rahmung, keinen Rand, also auch keinen Trauerrand darstellen, definitives Urtheil gebe ich nicht ab, wir werden event. in des Flugblattes überhaupt erst zur Partei gehören.( Stürmischer hervorgehoben findet.) Das ist Tein Trauerrand.( Widerspruch.) Erfurt darüber repen. Werner will sich um eine Führerrolle Beifall und Unterbrechungen.) Herr Wildberger hat heute hier behauptet, daß er vor den Die Herren Ernst und Werner find Fachmänner und werden mir Erfurt darüber repen. Werner will sich um eine Führerrolle man ihn gewählt hätte? Wahlen über den Parlamentarismus und die Möglichkeit, durch zugeben, daß es kein Trauerrand ist. Auch der Artikel selbst nicht beworben haben; aber wäre er denn nicht Mitglied der ( den Redner verliest) berechtigt nicht im Geringsten zu den Vor- Parteileitung geworden, wenn Die unnoble Art, wie er von Schmaroherthum und denselben etwas für die Arbeiter zu erzielen, genau so gedachtwürfen, die man gegen einen so um die Partei verdienten, so Speichellecteret spricht, überlasse ich ihm, wenn er aber habe, wie nach den Wahlen und wie heute. Er verlangt von mir den Beweis, daß dem nicht so sei. Hier ist er. Herr Wild- muthig für sie eingetretenen Mann wie Grillenberger er Glocke und Baate nennt, so ist doch Glocke in den„ Vorwärts" berger soll durch Wildberger selbst überführt werden. hineingekommen, weil gerade Sie, die Opposition, ihn barin haben In der Beilage zu Dir. 28 des Berliner Boltsblatts" vom schriebenen Artikel hat man sich bezogen. Ich halte noch heute berichten sollte!( 3wischenruf: Singer!) Nicht Singer, sondern Auch auf den von mir aus gleicher Veranlassung gewollten, weil er Ihnen aus den Internas des„ Berl. Volksblatt" 2 Februar 1890 befindet sich ein Bericht über eine Versammlung jedes Wort des Artikels aufrecht und wenn Sie gerecht sein wollen Sie haben ihn hineingewollt. Wenn Glocke heute das Opfer in Mundt's Salon, in welcher Wildberger seine Kandidatenrede fo werden Sie zugeben müssen, daß er nichts enthält, was nicht des rasenden Sees sein sollte, mir ist er nicht ans Herz gewachsen. hielt. In dieser Rede befindet sich aber folgende Stelle: jeder Sozialdemokrat heute noch unterschreiben tönnte. Die Ver „ Die Sozialdemokratie will nicht zerstören, lefung des Artikels, der zu einer Zeit erschien, als das Volks- So machen Sie es. Seit 1884 haben Sie rasounirt; nun einer sondern aufbauen, unfere Biele sind so berechtigte, fo blatt 10 000 Abonnenten hatte gegen heute 35 000, jo daß Ihrer Hauptführer am Plate ist, der alles sehen kann und ehrwir haben uns zu sagen, durch die Vernunft begründete, daß, wer auch nur menschlich nun getäuscht, machen Sie uns wiederum Vorwürfe. denkt, sie anerkennen muß. Sie sind nicht mit einem Male felbft fennen, wird mich rechtfertigen.( Unruhe.) Sie haben die as Baake betrifft, der hat heute Abend seine Haft in Plößensee bentt, sie anerkennen muß. Sie sind nicht mit einem male 25 000 Abonnenten wohl den Angriff, aber nicht den Artikel lich genug ist, u verwirklichen und werden auch noch nicht erreicht pflicht, ihn anzuhören.( Redner verliest, nachdem sich die Un- as Baake betrifft, der hat heute Abend seine Haft in Plößensee werden können, wenn wir 100 Wertreter im Reichsruhe gelegt hat, ben Artifel; der Berlesung folgt lebhafter Beis angetreten. Und über einen Genossen, der für seine Parteithätigtage haben. 2ohl aber würden wir unseren Bielen dadurch entschieden näher gerückt fall.) Das der Inhalt des angefeindeten Artikels. Denken Sie feit im Gefängniß ſigt, in seiner Abwesenheit zu verhandeln, das werden."( Hört! Hört! Beifall.) über denselben, wie Sie wollen, den Vorwurf des Byzantinismus werden Sie wohl selber nicht für angebracht halten.( 3uWas gehen die übrigen Herren uns tönnen Sie gegen denselben nicht aufrecht halten. Auch an den ſtimmung.) Wollen Sie mit Glocke und Baake verhandeln, Diese felbe Aeußerung hat Wildberger wörtlich 9 Tage damals noch in London erscheinenben„ Sozialdemokrat", bas fordern Sie ſie ſpäter vor. später in einer Bersammlung im Giskeller wiederholt, wo er für einzige unabhängige Organ, ist kein Protest darüber gelangt, an, was Thierbach, was ſelbſt Werner, der ja auf dem besten die Kandidatur des Genossen Liebknecht eintrat; desselben LiebWege ist, von der Opposition zu schwenken?( Seiterfeit.) alles stand damals unter dem gleichen Eindruck. Ja, Genosse Schwabe will noch konstatiren, daß Bebel in der fnecht, dem er jetzt im Flugblatt vorwirft, Schlimmeres als ein der Sozialdemokrat" felbst hat in einem Artikel über den Bersammlung im Feenpalast auf eine direkte Frage, ob er die Kindstopf" zu sein.( Bfui und große Aufregung.) Und derselbe Throuwechsel in Preußen ganz demselben Gedankengang Ausdruck Genossen bespigeln ließe, geantwortet habe, es sei ein junger Mann, der vor den Wahlen eine so hohe Meinung von dem Parlamentarismus hatte, daß er mit 100 sozialdemokratischen gegeben. Ich habe damit nachgewiesen, daß unsererseits nichts Mensch zu ihm gekommen, den er aber nicht weiter fenne. Bebel Danach habe gelogen. Der Beweis sei Abgeordneten unseren Bielen entschieden näher gekommen fein geschehen ist, was das Partei- Interesse hätte schädigen oder will, der stellt sich jetzt hin und will der Parteileitung Vor- beeinträchtigen können. Sie greifen die Leitung und Fraktion an, bracht durch das Geständniß Martinis, daß Bebel ihm weil sie die Beschlüsse der Kongresse ausführten, diese aber haben eine Karte geschrieben habe, daß er zu ihm kommen würfe machen, daß sie den Werth des Parlamentes überschätze. noch keinen einzigen Beschluß im Sinne der Opposition gefaßt. Ebenso wie Wildberger hat aber auch Werner vor den noch keinen einzigen Beschluß im Sinne der Opposition gefaßt. baß diefer ihn schriftlich gebeten hat, ihm die„ Autonomie" zu be Bahlen über den Parlamentarismus und über die Thätigkeit unserer Stehen Sie auf den Vorwürfen des Flugblattes, so gehen Sie solle. Auch von Auer sehe er sich jetzt genöthigt mitzutheilen, Abgeordneten ganz anders gedacht, als er jetzt Glauben machen Partei verdankt ihre bisherigen Erfolge der bisherigen Taftit. treffen entrichten.( Gelächter.) Damit wollte man also einfach mit denselben an die oberste Behörde, den Parteitag. Die daß dieser ihn schriftlich gebeten hat, ihm die„ Autonomie" zu beforgen, den Abonnementspreis werde er beim nächsten Zusammenwill. Wie die Nr. 25 des Berl. Voltsblatts" vom 30. Januar enn den Herren von der Opposition das Warten nicht zu lange einen Beweis für die anarchistischen Umtriebe herausbekommen. 1890 ausweist, hat Werner in Rigdorf es als besonderes dauert, so mag es ja sein, daß die Partei zu einer anderen( Großer Lärm und andauernde Unruhe, die dem Redner am Beichen für die Entwickelung des Klassen Taftit tommt und die Herren Wildberger und Genossen an unsere Weitersprechen hindert.) bewußtseins unter den Bergarbeitern gefeiert, Stelle treten. So lange wir aber da stehen, führen wir die daß sie beschlossen haben, in Rücksicht auf die Beschlüsse der Parteitage aus, und feine Opposition, mag sie auch bevorstehenden Wahlen nicht zu streiten." In einer Versammlung in Brig aber( Bericht in Nr. 32 mit noch so ordinären Mitteln tämpfen, wird uns hindern, unsere bon 7. Februar 1890 des Berliner Boltsblatt") hat Werner Pflicht zu erfüllen.( Stürmischer Beifall.) Sattler Börner: Ich hatte erwartet, Genosse Auer würde nachdem er die gegnerischen Parteien kritisirt, den Wählern zugerufen:„ Dies müsse anders werden und dürften die denkenden erklären, diese unsauberen Elemente müssen hinaus. Er hat das Arbeiter am 20. Februar nur einem Sozialdemokraten ihre nicht gethan. Ich stehe troß seiner Darlegungen auf dem Boden Stimme geben. Nur diese Partei sei die einzige, die durch des Flugblattes. Auer hat die Punkte herausgegriffen, die er hr Berhalten im Reichstage bewiesen habe, anfassen kann, die andern läßt er bei Seite. Was soll man z. B. daß sie wirtlich für die Rechte bez arbeitenden dazu sagen, wenn Liebknecht in Salle sagt, er selbst habe schöne Boltes eintrete." Predigten aus dem Munde von Geistlichen gehört. bft ch, Cer em en as gt al: en en m 13. 3 tei an on rt, Die Dei ift in er er it lis 11. in m So sehen die Antiparlamentarier vor und nach den Wahlen Restaurateur Ad. Scholz: Auch mir wird nachgesagt, ich sei aus.( Große Heiterkeit und Beifall.) Daß Wildberger das ton früher radikal gewesen und laufe jetzt der Fraktion nach. Die Herren fervative Flugblatt nicht unterschrieben hat, kann er sich doch von der Opposition scheinen nur eins von beiden für möglich zu halten. nicht als besonderes Verdienst anrechnen. Hätte er es unter Nach dem Erscheinen des Flugblatts war es aber für Jeden, der schrieben, dann wäre er von den Sozialdemokraten einfach nicht die Opposition anständig betreiben will, die höchste Zeit, sich von gewählt, sondern aus der Partei hinausgeworfen worden. den Leuten der Opposition zurückzuziehen. Haben denn die AbSieben Achtel der Fraktion sollen vom Arbeiterschutz- Gefeß- geordneten der Partei nicht auch das Elend und die Noth kennen entwurf teine Kenntniß gehabt haben. Wer Herrn Wildberger diese gelernt, find sie nicht Arbeiter gewesen und nicht gerade dadurch zu unterbreitet worden. Die Resolution Jacobey lautet: Der Versammlung sind inzwischen drei Resolutionen Die heutige Versammlung erklärt: 1. Die Beffirchtung, daß die sozialdemokratische Partei durch die bisher geübte Tattit einer Versumpfung entgegengeht, entbehrt jeder Begründung. 2. In Erwägung, daß innerhalb der sozialdemokratischen Partei von jeher die freie Meinungsäußerung gewaltet hat, ist die Versammlung der Ansicht, daß dieselbe auch ferner bestehen wird. Dagegen erkennt die Versamm lung eine organisirte Opposition, falls eine solche bestehen sollte, nicht an, nachdem die Zwecklosigkeit einer folchen in den letzten drei Versammlungen deutlich nachgewiesen ist. Die Resolution wird von Jacobey kurz befürwortet, von Ernst, der darin bereits den Ausschluß der Oppofition aus gesprochen findet, bekämpft und darauf mit ca. 1000 gegen eine Minderheit von etwa 100 Stimmen unter lebhaftem Beifall der Mehrheit angenommen. er= Eine zweite Resolution Hoffmann lautet: In Anbetracht, daß das unbeschränkte Recht, Opposition zu machen, beffer vielleicht gesagt, Kritit zu üben, nicht nur das für jeden einzelnen Genossen wichtigste Recht ist, sondern auch für die weitere Entwickelung der Gefammtpartei die unentbehrlichste Triebfeder bildet, daß also nichts für die Partei schädlicher fann, als ein Mißbrauch mit diesem werthvollsten, behrlichsten, aber auch schwerwiegendsten Rechte, wirken unentverurtheilt die Versammlung aufs Schärfste, daß von Parteigenossen Behauptungen persönlich verleumderischen Inhalts ohne genügend vorhandene Beweise in die Welt gesetzt werden, gleichviel, ob dieselben sich sofort als unwahr herausstellen( Fall" Tagespost-" Grillenberger) oder, noch schlimmer, wenn der Beschuldigte nicht in der Lage ist, ihre Unwahrheit sofort beweisen zu tönnen. Deswegen spricht die Versammlung die Erwartung aus, daß die Parteigenossen sich ihrer Verantwortlichkeit der Partei gegenüber wieder vollbewußt werden und sich aller Behauptungen enthalten, von deren Thatsächlichkeit sie sich nicht vorher überzeugt haben. Auch diese Resolution wird nach kurzer Befürwortung durch Genossen Peus mit sehr großer Mehrheit angenommen. Eine dritte Resolution Duchateau spricht in ihrem ersten Theile der Fraktion das vollste Vertrauen aus, erwartet aber im zweiten Theile von derselben, daß sie die Wünsche der Opposition prüfen und auf dem Erfurter Parteitage zum Gegenstande der Berathung machen werde. Der erste Theil der Resolution wird gegen 100 Stimmen gleichfalls angenommen, dagegen bleibt die Abstimmung über den zweiten Theil nach Probe und Gegenprobe zweifelhaft. Nachdem die Genossen Ernst und Wildberger noch mals gegen die fie betreffenden Ausführungen Auers protestirt haben, schließt die Versammlung um 1/2 Uhr Nachts mit einem begeisterten Hoch auf die Sozialdemokratie. Leben ihre Pflicht zu thun, damit die heutige Klassenherrschaft] mit all ihren Sonderbestrebungen beseitigt werde. Mit einem fräftigen Hoch auf das fernere Gedeihen des Bundes ging die imposante, sehr gut verlaufene Versammlung auseinander. Paris, 10. September. Der Romiter an der Comédie Française, Marais, ist plöglich geiftestrant ge worden und mußte in ein Frrenhaus gebracht werden. Calais, 8. September. Ein entsetzliches Drama wird der Berliner Natur- Seilverein 2. Freitag, den 11. September cr., in Köln. 3tg." aus Deal gemeldet. Unweit der Küste wurde dort Friedrichsberg im Restaurant Spizia, Frankfurter Allee 193, öffentlicher Bor- Dieser Tage eine Barke des Schiffes G. 2. Waters bemerkt, auf trag von Frau Klara Mücke über ,, Rheumatismus und Nervenleiden". Abends 9 Uhr, bet Bößow, Kaiser- und Alexanderstraßen- Ede: Bortrag des Freie literarische Vereinigung. Heute, Freitag, den 11. September, Herrn Georg Levy über Gottfried Kinkel. Freitag.' den 11. cr., Abends s uhr, Bersammlung in Schröber's Salon, ante Heptember er Sausbesizer- Bereine. des ersten Borstzenden, Redakteurs Horn, über den Kölner Berbandstag der Fachverein der Uhrmacher ste. Sonnabend, den 12. September, Abds. haben Zutritt. uhr, Versammlung in den Arminhallen, Kommandantenftr. 20. Bortrag des Herrn Rohrlack: Die Arbeiter im Kampfe mit dem Kapital.- Gäste Privat- Theatergesellschaft und Artistenkinb Belle- Alliance", sowie Bergnügungsverein ,, Gemüthlichkeit 2". Sonntag, den 13. September, und Ball. Anfang 4 Uhr. Billets im Vorverkauf 30 Pf., an der Kasse 40 Pf. in der Berliner Ressource, Kommandantenftr. 57, große Benefice Fest Soiree Billets find in allen mit Plakaten belegten Handlungen zu haben. Theater- und Vergnügungsverein Vulkania". Sonnabend, den Abends an der Kaffe und im Vereinslokal, Gartenfir. 162, bei Meißner. Butritt. -" 1 Männerchor", Schönhauser Allee 28 bei Kuhlmey. 1 das Fahrzeug der Küste zuruderten. Plöhlich schwang einer der welcher der Kapitän mit seinem Kinde saß, während 2 Matrosen letteren, ein hünenhafter Mensch, in einem Anfalle von Wahns finn, ein großes Messer und stach damit auf seine Genoffen ein, Wenige Augenblicke später schlug die Barke um und versant mit ihren Insassen. Von den Verunglückten wurde noch keiner gelandet. Wien, 10. September. Die Alpine- Montangesellschaft wird anläßlich der Eröffnung der Erzbergbahn am 1. Oktober einen neuen Hochofen mit täglicher Leistung von 1500 Metergentnern anblasen. Graz. Wie aus Weiz gemeldet wird, hat der im Reffel 19. September, 2. Stiftungsfest in Müller's Feſisälen, Johannisstr. 20. Billets von Passa il niedergegangene Wolfenbruch große Vers a 30 Pf. sind zu haben bei dem Borfizenden M. Lieste, Ackerftr. 13, Sof I, heerungen angerichtet. Der Schmied in der Weizklamm bei Grube, Mariendorferstr. 10. Gasie haben Zutritt. Lese- und Diskutirklubs. Freitag.„ Karl Marr", Abends 9 uhr, wurde von den Fluthen erfaßt und fand seinen Tod. Der Juri We sten", Abends Winter aus Graz und sein Bruder wurden in der Mitte der Uhr bei Böhland, Bülowstr. 52. Gäſte, durch Mitglieder eingeführt, haben Klamm vom Hochwasser überrascht. Ersterer verschwand spurlo Arbeiter- Sängerbund Serlins und Umgegend. Freitag. Uebungs- in den Fluthen, der Letztere konnte sich retten. Man glaubt, daß stunde Abends 9 Uhr. Aufnahme von Mitgliedern.„ atfer's her noch mehr Menschenleben dem Hochwasser zum Opfer fielen. verein„ Nord", Brunnenſtr. 38 bei Gnadt.- Gefangverein, Bor wärts 1", des Weizbach es in die Raab ein Bild der ärgsten Verwüstung, Arbeiter Gesang Das Thal bietet vom Ausgang der Klamm bis zur Mündung S.D. Adalbertstraße 21 bei Roll.- Gefangverein orbeer frang", Weinstraße 11 bei Feind. Rummer' fcher Gesangserein", Elisabethstr. 11 bei Auch die Telegraphenleitung ist gestört. Ein Theil der Weiz Buchbinder Männerchor" Berlins, Alte Jakobstr. 75 bei Feuerstein. Betriebe eingestellt werden. Rüth.arthaus'scher" Gesangverein, Frankfurterstr. 79 bei Krüger. Passailer Straße wurde weggerissen und in Weiz mußten alle Gefangverein, Maiglöckchen", Hochstraße 32a, bet Wilte. Gesang verein Gemüthlich feit"( Buyer), Seydelstraße Nr. 30.- Gesangverein Ropnickerstr. 127a bei Rüster. Jugendfreuden", Bergstraße 68 bei Keller.- Gesangverein ris", London, 10. September. Laut Nachrichten aus New- York Gefangverein Collegia", Reichenberger ist an der Maschine eines Personenzuges auf Long fraße 16 bei Pähold. Wilhelm Seeger'ſche Stebertafel" slang der Kessel explodirt, während Führer und Heizer Reichenbergerjir. 83 bei Trucks. Gesangverein Hoffnung", Friedrichsberg, Friedrich Karlstraße 84. Gefangverein" yra 2", Charlottenburg, sich auf ihren Posten befanden. Der Führer wurde mehrere Rosinenstraße 8 bei Grischow. Gefangverein Johan n't", Rüdersdorfer hundert Fuß weit geschleudert und fürchterlich verstümmelt. Heizer ftraße 45, Gesellschaftshaus Ostend. Gefangverein„ iberte", Wrangel- und Bremser wurden getödtet, die Maschine vollständig zerstört firaße 84, b. Ulbrich. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. und Theile derselben mehrere tausend Fuß weit geschleudert. Die Passagiere wurden von ihren Sitzen geworfen und gequetscht, Freitag: Verein„ Grüne Zanne" 9 Uhr bei Zeßner, Martusstr. 8. Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Berliner Zurngen offen der Zugführer arg verbrannt, so daß an seinem Aufkommen ges fchaft, 9. M.- Abth. Jeden Dienstag und Freitag 8-10 Uhr, Blumenftr. 63a Männer- Gesang- Verein" union" Abends 9 Uhr, in der Berliner Bock- Dörfern verspürt. Männerchor Waldesrauschen", Martgrafenftr. 87 bet Weigt. zweifelt wird. Die Explosion wurde in allen benachbarten Braueret. Musikdilettanten- Verein Glode" 9-11, Uebungsstunde. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Gesangverein Libertee". Bei Ulrich, verein, Wirbel", Sellerstr. 3, bei Neumann. Wrangelfir. 84. Stimmbefähigte Genossen werden gewünscht. Tambour glteber" vom 17. Lebensjahr an. Aufnahme geschulter MitUebungsstunden Dienstag und Freitag von 9 bis 10% Uhr. Die Freie Vereinigung der Graveure und Ziseleure hielt am 7. September ihre Versammlung ab. Zunächst werden die Meister, welche Mitglieder des Vereins sind, ersucht, unseren Arbeitsnachweis mehr als bisher zu benutzen. An Stelle eines austretenden Kollegen wird Kollege Wolf in das Vergnügungsfomitee gewählt; dann werden einem russischen Kollegen 6 Mark Unterstützung gewährt. Herr Henning hielt hierauf einen Vortrag über die alten Römer und die Gegenwart. Redner schildert in interessanter Weise Entstehung und Entwickelung des römischen Reiches, ebenso die innere Einrichtung desselben. Man könne fagen, daß die ganze Gegenwart ein Spiegel der alten Zeit sei. Die soziale Stellung des Volkes war damals ähnlich so wie heute; der heutige Kapitalismus findet im altrömischen Patrizierthum seine Vorgänger. In religiöser Hinsicht war man jedoch toleranter als jezt; man muß heute z. B. bezüglich des heiligen Rockes fragen, ob man noch im 19. oder nicht vielmehr im 14. Jahrhundert lebt. Der Vortrag wird mit größtem Beifall entgegengenommen. Kollege Siebert macht noch auf die Partie mit Damen nach Adlershof, welche am Sonntag, den 18. September, stattfindet, aufmerksam. Treffpunkt: Wiedemann und Menofsky. Ein Antrag Kröbel, durchreisende Kollegen mit 2 M. zu unterstützen, wird angenommen. Kollege Uhrbach ersucht dann die Kollegen, welche vom Sommerfest noch nicht abgerechnet haben, dies nachzuholen, widrigenfalls deren Namen bekannt gemacht werden. " " der willkommen. n " Verein ehem. New- York, 10. September. Am Dienstag zerstörte eine Feuersbrunst Clayston's Schelladlager, welches 7000 Risten Schellack enthielt. abends% 9 Uhr, Stromstraße 28, bei Gerzog, Uebungsstunde. Mufit- Dilettantenverein Staccato" Dirigent A. Lepke. Freitag, New- York, 10. September. Der„ New- York Herald" ent nahme neuer Mitglieder. Erscheinen sämmtlicher Mitglieder nothwendig. Auf hält einen Bericht über ein am 9. September in San Sal Tambourverein Boruſſia", ehem. Alſen. Uebungsstunde jeden Dienstag Salvador, Gommiguel und Izalco, zeigten schon seit einigen Die Vulkane von San vador stattgehabtes Erdbehen. und Freitag im Restaurant Feldhahn, Weidenweg Nr. 12. Bergnügungsstraße 29. verein Glück auf", Abends 8½ Uhr, Sigung bei möwes, Fichte Tagen eine erhöhte Thätigkeit, welche sich durch unterirdisches verein„ Beilchen", Sigung mit Damen von Uhr ab, Bergnügungs: Rollen bemerkbar machte. Am Morgen des 9. um 1 Uhr 55 Min. Bülow. die wir beim Reſtau anopilebe, Queranorinenfr. 110. Nach der wohner flüchteten sich in Nachtkleidern auf die Straße, und, ob, Gäste willkommen. Vergnügungsverein„ Euphrosyne". Sigung erzitterte die Erde in vertikal schwingender Bewegung. Die Be Sigung Tanz. Gäfie willfommen. Geselliger Verein Immergrün Abends 9 Uhr, im Restaurant Heinicke, Dranienſtr. 36. wohl der Stoß nur 20 Sekunden dauerte, flüchtete sich die be Schüler der 38. Gemeinde- Schule, Sizung, Abends& Uhr, im stürzte Menge ins Freie, Männer, Frauen und Kinder stießen Die Straßen und die Häuser Brand Reſtaurant Kornblume"( Inh. Dito Noll), Andreasstr, 3. Gäfte wahnsinnige Hilferufe aus. willkommen. Rauchtlub, Weich felblatt", Abends 9 Uhr, Staliyer- wantten und stürzten ein. In Zwischenräumen dauerte das straße 147a, bei Wichert. Gäste, durch Mitglieder eingeführt, willfommen. Rauchflub„ Ohne Zwang", Abends 8½ uhr, bei w. Spaeth, Weinstraße 28. donnerähnliche Rollen fort, der Himmel verfinsterte sich, die köpniderstr. 130. Rauchflub„ Rothe ua ft e". Jeden Freitag, Abends 9 ühr, bei Gimede, Atmosphäre war, so lange der Stoß dauerte, mit seinen Staub, Rauchklub Rothe Nelte". Jeden Freitag Abends theilchen versetzt. Der Boden hob und fenkte fich 49 1hr bei F. Steuer, Weinfir. 22. Gäste durch Mitglieder eingeführt haben ogender Bewegung; selbst starke Männer fonnten Zutritt. tattlub Tournee". Abends 8% Uhr, beim Genossen Karl rich, Wrangelfir. 84. Gäfte, durch Mitglieder eingeführt, willkommen. sich nicht aufrecht halten. Den ganzen Morgen erfolgten Pfeifentlub Angra Pequena, Abends 10 Uhr, Gerichtsstr. 74: Vereins- noch leichte Stöße. fizung. Gäste willkommen. Die Ortschaften auf dem Lande haben noch mehr gelitten, als als die Hauptstadt; Analguito un Comafagua sind zerstört, Cojulepeque, Santatecla, Sanpedro un Masahuet gleichen Ruinen. Zahlreiche Menschenleben sind Grunde gegangen, der Schaden an Eigenthum wird Millionen von Dollars geschätzt. Die meisten Orte, mit Aus nahme der an der Küste belegenen haben gelitten. Der Sto wurde bis Santaana und Sujimcepegue, 60 Meilen von San Salvador verspürt. 1 Vermischtes. Literarisches. richte diesn gange Situa 9 bes o gelung treiber nahe welche angen gefün Refer Drish ( Besch gemel geord unmö Turnu lich a in der räume Abent Inhal unberr Geno privat in Fo daffelt die Tu und fe Art ist den E einer Buschu Punkt Motiv Eintri auf di jedoch Polize machte In de auf d uns L wege des T würde Seite gegen die Ar bie gen lachten macht. laffen, wir di forgter brauch welche unfaut in das Auftre nun hi Euch f Aufbri würde ließen zu in betrete Anupp zu Duntel Zeit Der Unterstützungsbund der Hausdiener Berlins beschäftigte sich am 8. September mit der Frage der Sonntagsruhe in den kaufmännischen Geschäften. Vor der sehr zahlreich be= fuchten Versammlung entwickelte der Referent, Hausdiener Oswald Grauer, seine Ansicht über das Wesen und den Werth der Sonntagsruhe vom wirthschaftlichen, sittlichen und politischen Standpunkt aus und kam unter lebhaftem Beifall der Versammlung zu dem Schlusse, daß die heutige Gesellschaft mit brutaler Rücksichtslosigkeit ihre Macht gegen uns gebraucht, wissend, daß Bittan, 9. September. Beim Wiederaufbau des vom Feuer die Arbeiter die geforderte Erholungszeit zur' geistigen Fortbildung zerstörten Flügels der Mechanischen Weberei hat sich gestern benußen und dann nicht mehr als willenloses Ausbeutungsobjekt Nachmittag kurz nach 5 Uhr ein großes Unglück durch Zudienen würden. Der Redner beleuchtete noch das Verhalten der sammenstürzen der vom Brande stehengebliebenen deutschfreisinnigen Abgeordneten bei Berathung der Sonntags- füdlichen Giebel mauer ereignet. Lettere sollte als völlig ruhe im Reichstage und bedauerte die Thatsache, daß auch in brauchbar zum Neubau mit verwendet werden, der betreffende dem Arbeiterschutz- Gesetzentwurf der sozialdemokratischen Frattion Baumeister war noch eine Minute vor der Katastrophe in nächster eine Sonntagsarbeit bis zu 3 nnd 5 Stunden zugelassen werde. Nähe derselben mit der Aufsicht beschäftigt, nach seiner Versiche Aufgabe des Unterstützungsbundes der Hausdiener würde es nun rung waren alle Vorsichtsmaßregeln getroffen und die Mauer Von der Neuen Zeit"( Stuttgart, J. H. W. Dieh fein, die Frage der Verfürzung der täglichen Arbeitszeit und außerdem noch verstärkt worden. Ter Giebel, welcher bereits Aus dem Inhalt heben wir hervor: Mit wie geringem Berſtande! die Frage der Sonntagsruhe immer wieder aufzuwerfen Verbindung mit dem Neubau erhalten hatte und an dem non und, unterstützt durch die Gesammtheit der Arbeiter, dieselbe zu außen ein Gerüst aufgeführt werden sollte, stürzte plötzlich unter Briefe aus England.- In St. Pélagie. – Die sozialpolitischen -Der Entwurf des neuen Parteiprogramms.( Fortsetzung.) fordern. Zunächst meinte der Redner, daß, unter Wahrung des Donner und Krachen in sich zusammen, die großen Werkstücke Zustände Rußlands im Jahre 1890. Prinzips, wonach die Verkürzung der Arbeitszeit und die Sonn- lösten sich, rissen die eisernen Träger auseinander und das tagsruhe durch Reichsgesetz geregelt werden müssen, in Anbetracht Ganze begrub eine Anzahl Arbeiter unter seinen Trümmern. Dem Italienischen des B. N. der Bestimmungen des§ 105b der Gewerbe- Ordnung von der Als die mächtige Staubwolfe sich verzogen hatte, Gemeindeverwaltung Berlin der Erlaß eines Ortsstatuts gefor- man von allen Seiten den Verunglückten zur Hilfe und dert werden müsse, und empfahl die Annahme folgender Reso- fonnte drei nicht sehr schwer Verlegte auch bald auflution: Die am 8. September bei Feuerstein tagende zahlreich besuchte Versammlung des Unterstützungsbundes der Hausdiener Berlins erklärt: genau eilte finden, von denen zwei mit Nothverband versehen, zu Fuß nach Hause gehen konnten, während der dritte, der Lehrling Kießling, mit Wagen nach Dittelsdorf gebracht werden mußte. Unterdeß waren durch Beamte der Fabrik, welche die Rettungsarbeiten unterstüßten, telephonisch Aerzte an die Unglücksstätte G. Plechanow. Arnous. ( Fortsetzung.) Feuilleton: Ein bitteres Loos. Aus Depeschen. ( Wolff's Telegraphen- Burean.) " Das Verbot jeder Arbeit von Angestellten( gelernten und ( Depeschen des Bureau Herold.) nichtgelernten) in faufmännischen Engros- und Fabrikgeschäften, gerufen worden. Komtoiren und Ladengeschäften, am Sonntag ist nicht nur ohne Meyer aus Böhmisch- Berzdorf, war schwer am Kopfe verwundet Rom, 10. September. Für das heute in Cesena stattfindende jeben Nachtheil für die Betheiligten durchführbar, sondern und wurde besinnungslos aufgefunden. Nachdem er an Ort und werden große Borbereitungen getroffen. Auch die Beteraners wie die Verfürzung der täglichen Arbeitszeit Stelle ärztlich behandelt worden war, brachte man ihn ins städtische und die republikanischen Vereine haben ein Protestmanifest ver eine Nothwendigkeit und daher immer wieder mit allem Krankenhaus, in welchem er heute früh an den Folgen des Un öffentlicht. Infolge des gemeldeten Rücktritts des Stadtaus Nachdruck zu fordern. Menschlichkeitsgefühl, nach sechstägiger, pro Tag 10-18 Stunden, zu beflagen, wovon zwei Familienväter fine. Der Maurer: nach Gesena gereist. Man nimmt an, daß der Stadtrath auf Es entspricht nur dem reinen glücks verstorben ist. Außerdem sind noch drei sofort Getödtete schusses ist der Präfekt der Provinz Romagna, Legale, eigens meistens ohne jede geregelte Essens- oder Ruhepause währender lehrling Hermann Ludwig aus Hirschfelde und der Maurer Ernst gelöst werden wird. Arbeitszeit einen mindestens 36 Stunden hinter einander dauern- Julius Weinert aus Schlegel wurden bald als Leichen aufden Ruhetag zu fordern! gefunden, während der vermißte Handlanger Johann Köhler aus Der Vorstand wird hiermit aufgefordert, bei der Gemeinde- Bethau zunächst nicht zu finden war. Erst nach vielen Räumungs- und New- York, 10. September. Nach einer Meldung des News Verwaltung Berlin vorstellig zu werden und zu fordern, daß im arbeiten wurde auch dieser gegen 7 Uhr todt aus den Trümmern Senatoren, deren Mandat noch nicht erloschen ist, eine Versamm Berfolg des§ 105b der Gewerbe- Orduung ein Ortsstatut erlaffen herausgegraben. In der ganzen Stadt wurde nach Bekannt- lung abgehalten und beschlossen, daß, da allgemeine Wahlen das wird, dahingehend, daß am Sonntag jede Thätigkeit in fauf- werden die regste Theilnahme über das Unglück laut. Staats- befte Mittel zur Wiederherstellung der Ruhe wären, auf de männischen Geschäften, sowie jede Beschäftigung durch dieselben waltliche Untersuchung ist eingeleitet. 18. Oktober die Wahl von Senatoren und Deputirten anzusehen zu unterbleiben hat; den Geschäften der Lebensmittelbranche darf in latente i hit putertajung in der geheimer Abstimmung wählen. Die Junta macht offiziell bekann Breslau, 9. September. Bankier F. Friedländer, feien; diese sollen am 18. November den neuen Präsidenten den und muß dieselbe spätestens um 10 Uhr Morgen beendet daß ihre Gegner ungehindert Chili verlassen könnten. bindlichkeiten flüchtig geworden. Kriegsminister Balmaceda's, Velasquez, ist hier angekommen In der Diskussion sprachen die Kollegen Perlmann und Härtel. Freystadt( Schl.), 9. Sept. Der hiesige Sparkassen- hat sich der Junta unterworfen. Die Chefs der Junta behaupte Die Resolution wurde unter Beifall einstimmig angenommen. Kontrolleur Jähne hat durch Fälschung von Spar- nicht zur Anerkennung der von Balmaceda ausgegebenen Not Nachdem von den zahlreich anwesenden, Gästen fich 44 zur Auf- faffenbüchern Unterschlagungen in Höhe von 6000 m. begangen. berechtigt zu sein; die Frage soll dem obersten, Gerichtshof a nahme gemeldet hatten, gelangte zur Bekanntgabe, daß der Bund Jähne ist verhaftet. Entscheidung unterbreitet werden. am Montag, den 21. September, Abends 9 Uhr, Kommandanteneine Geschäftszeit von mehr als drei Stunden nicht gestattet wer fein." Neustadt a. d. H., 8. September. Der Raub mörder ' ftraße 57( im großen Saale) eine Versammlung abhält, in welcher 3 a b st, ein geborener Nürnberger, heimathsberechtigt in Germers: stattgehabten Sigung der republikanischen Konvention im Staate bewegung und die Beschlüsse des Brüsseler Kongresses( fein bei Hochfelden( Elsaß) den Führer eines Schiffes erschlagen und didatur Blaine's zur Präsidentschaft aus. 16 Stimmen fielen daß das 5. Stiftungsfest Sonnabend, den 12. September, bei dessen Frau lebensgefährlich verlegt hatte, wurde heute hier ver- Harrison, 3 Forster und 1 Stimme Mac Kinley zu. Lips, Friedrichshain, gefeiert wird. Únter Geschäftlichem wurde haftet. Er ist geständig. Erscheinen hat Genosse Bebel mit Bestimmtheit zugesagt), und # = die unter den Hausdienern herrschende beispiellose Arbeitslosigkeit Köln, 10. September. Der 21. Juristentag, welcher besprochen und zur regen Agitation für den Bund aufgefordert, unter heute hier eröffnet wurde, ist außergewöhnlich stark besucht. Das Hinweis auf den Beschluß der letzten öffentlichen Hausdiener- Ver- Bureau bilden v. Struckmann- Köln, Hüffer Bonn, Göz Köln, Sammlung, wonach die Einigungsfrage nicht anders gelöst werden kann, Brunner- Berlin, Heck- Greifswald. als dadurch, daß alle Hausdiener dem Bunde beitreten und sich in Paris, 10. September. Gestern Abend wurde der Direktor zuerst in einer Versammlung der Freien Volksbühne an. Briefkasten der Redaktion. F. Sch. Ihre Monita bringen Sie doch wohl richtiger ftraße 10, I, entgegen genommen. Der Arbeitsnachweis, welcher betragen 600 000 Frants. Mit dem Direktor wurden noch vier so fönnen Sie den Gerichtsvollzieher bei der Staatsanwaltschaft diesem zur Mitarbeiterschaft verpflichten. Die Anmeldungen der Banque d'Arbitrage et de Crédit verhaftet. Die Pajjiva Beschwerde beim Amtsgericht ab. Wird derselben stattgegeben, Bon Paris, 10. September. Bei den gestrigen Schießübungen einem Aufruf zu Ihren Gunsten versprechen wir uns teinen M. S., Köpenick. In der Mark Brandenburg besteht nicht fich ebendaselbst befindet, steht auch Nichtmitgliedern tostenlos zur denunziren und von ihm vollen Schadensersatz verlangen. Verfügung. Man bewilligte dann an vier Kollegen Krantenunterstügungen und erledigte dann den Fragekasten. Eine Frage, mit den Hafentanonen in Cherbourg wurden mehrere Erfolg. ob der Kornzoll oder die Juden das Getreide vertheuern, gab Artilleristen durch das einer Stüdkammer entströmte Veranlassung, dir Kollegen aufzufordern, auch im politischen Pulvergas verwundet. Gütergemeinschaft unter Eheleuten. Verantwortlicher Redakteur: R. Cronheim in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Es wa liche und F Scheinl wir m entfern liegt b gefähr und d den H mit R darauf rüdten unter Krieger mann Billart Rothe einem Jahre feiner Wohn fage fa übergan fofort Aachen als Sc laßt m Statt den Ac mehrer ließ ma Diefell ertlärte worauf AL Don M Kind v fich_au begnüg hinter welcher geffener ihm au daraus zum Kr folgten, wir die bie ge der dort auf rofen der Bahns ein. rfant einer wird einen 001 Reffel Ber amm Surift = der urlos daß elen. dung Tung. Beizs alle York Cong weizer hrere weizer ftört Die tſcht, ges arten eine Iches ent Sal Gan igen Min. fches Bes ob e be eßen Ciufer das Die Caub fich inten Igten aben und und Aus Stop San ieg enen. nde! Nr. 212. 2. Beilage zum„ ,, Vorwärts" Berliner Volftsblatt. Korrespondenzen und Parteinachrichten. " Freitag, den 11. September 1891. * The 8. Jahrg. Versammlungen. eine zeitiger aufbrachen, bevor der Ueberfall noch ordentlich organisirt Redner zu, welche die Kriegervereins- Frage so betrachteten, wie war. Wie wir vernommen haben, war der Ueberfall thatsächlich wir sagten, und damit ist unsere Meinung im wesentlichen be schon einige Tage geplant, in Forst soll jedes Kind davon gestätigt, daß man auf dem Magdeburger Parteitage in der in Rede wußt haben, daß die Sozialisten an dem betreffenden Sonntag stehenden Sache selber auf verschiedenerlei Meinung stieß. Nun, dann Wieder wird uns von einem Landfriedensbruch beiebe" erhalten sollten. In der Wirthschaft Walter im Forster hat man aber tein Recht, den Genossen Pilz, der übrigens- wie richtet, welchen Vertreter der sogenannten Ordnungsparteien, Brauhause Steig follen Bier- und Schnapstraktaments vor wir hören seit 1884 unserer Sache angehört, als Sozialdiesmal offenbar der Ultramontanen, gegen Sozialdemokraten be gekommen sein. Sollte die Polizeibehörde davon nichts gewußt demokrat zweiter Klasse zu behandeln, sofern sonst gegen ihn gangen haben. Man schreibt uns darüber aus Aachen in einem haben? Und aus welchen Personen setzte sich die Bande zu nichts vorliegt, und von letterem hat man nichts gehört. Jeder Situationsbericht: sammen? Aus Mitgliedern des katholischen Forster Kirchenchors, Genosse ist, die Erfüllung seiner Parteipflichten und die allge des Krieger- und Turnvereins. Und um Unterstützung zu haben, mein menschlichen Tugenden vorausgesezt, unserer Ansicht nach Nachdem es den beständigen Hehereien und Denunziationen hatte man mehrere der gefährlichsten Messerhelden und Rauf so viel werth, wie der andere. Von einer neuen Auflage des des offiziellen ultramontanen Organs Echo der Gegenwart" bolde der ganzen Gegend, langjährige Zuchthaussträffinge, traktirt, geistlichen Hochmuths", wie er z. B. in der christlichen Kirche gelungen war, uns in Aachen sämmtliche Säle abzu welche dann die ruhig ihres Weges kommenden Leute überfielen seiner Zeit vorhanden war, will die Sozialdemokratie Deutschtreiben, erhielten wir nach längerer Zeit ein Lokal in dem ganz und blutig schlugen. Statt daß die Polizei die Angegriffenen lands sicherlich nichts wissen. Die Keime zu einem solchen nahe bei Aachen gelegenen Dorse Forst. Das war den Schwarzen, geschüßt hätte, wurde ein Genosse, wie mehrere andere bezeugen fcheinen uns aber in dem Verfahren gegen Pilz ganz hübsch ins welche sich der Gunst der Behörden erfreuen, natürlich sehr un- werden, von dem Kriminalschuhmann Buschmann geschlagen, und Kraut zu schießen. angenehm. Sie fanden Hilje. Eine am 25. August für Forst an- als dieser Schläger erkannt wurde, verschwand er. Wir richten Damit ist die Angelegenheit für uns erledigt. gekündigte Versammlung, in welcher Männer und Frauen ein nun an die Behörden die Anfrage, wie es möglich ist, daß solchend Referat der Frau Ihrer aus Velten hören sollten, untersagte der Vorkommnisse im Deutschen Reich, taum einen Bogenschuß von Uusere schweizerischen Parteigenossen halten ihren Drisbürgermeister Bott auf Grund des§ 8 des Vereinsgesetzes. einer Großstadt entfernt, sich abspielen können. Wo befand sich der Parteitag nächsten Monat in Bern ab. ( Beschwerde ist sofort angemeldet worden.) Eine nun sofort an Ortsbürgermeister als Chef der örtlichen Polizei, welcher doch gemeldete Versammlung für Männer, in welcher Reichstags- Ab- sonst so vorsichtig ist, Versammlungen zu verbieten, weil er, wie geordneter G. Molkenbuhr sprechen sollte, wurde auf andere Art er selbst dem Einberufer mittheilte, nicht unterrichtet ist, ob unmöglich. In dem Lokale tagt nämlich auch der Forster Frauen an öffentlichen Versammlungen theilnehmen dürfen; Turnverein und dessen Mitglieder sollen mündlich bezw. brief welcher ferner ein zur Deckung der Unkosten der Versammlung lich aufgefordert worden sein, sich alle zahlreich und frühzeitig erhobenes Entree beschlagnahmite und das weitere Grheben des in dem Saale einzufinden und denselben den Sozialisten nicht zu felben verbot, trotzdem er auf die Kammergerichts- Entscheidung Eine öffentliche Müllerversammlung, zu welcher Dele räumen. Thatsächlich fanden wir das Lokal bei unserer Ankunft am aufmerksam gemacht wurde, worauf er erklärte, das wäre ihm girte aus mehreren Orten Deutschlands deputirt waren, tagte Abend besetzt, und da alle gütlichen Vorstellungen des Lokal ganz gleich, er verbiete es einfach. Wo war die Ortspolizei und am Sonntag Nachmittag. Das Referat für den ersten Punkt der Inhabers bei den Turnern vergebens waren, so gingen wir warum tam sie erst, als die Leute blutig geschlagen waren? Tagesordnung:" Die Knebelung der freien Meinung durch die unverrichteter Sache nach Aachen zurück, wo wir uns nun mit Im Interesse der öffentlichen Sicherheit und der Klarstellung des Redaktion des Fachblattes der Mühlenarbeiter Deutschlands" Genossen Molkenbuhr einige Stunden über den Brüsseler Kongreß Sachverhalts erwarten wir und ersuchen wir die Aachener und der Beschluß des Vorstandes des Verbandes Deutscher privatim unterhielten. Am 23. August fand in demselben fale Staatsanwaltschaft, die Untersuchung in dieser Sache ein- Müller und Berufsgenossen", hatte Grunau übernommen. Der in Forst das Stiftungsfest des Arbeiter- Bildungsvereins statt; zuleiten. Wir verlangen als steuerzahlende Bürger den Redner tadelt das Verhalten der Berliner Mühlenbesitzer, die es die Turner versuchten wiederholt, das Fest zu stören. Trotzdem gesetzmäßigen Schutz vor Leuten, welche sich die Dienste sich zur Gewohnheit machen, ihre Gesellen an Sonntagen, an daffelbe als das einer geschlossenen Gesellschaft angemeldet war der gefährlichsten Messerhelden der ganzen Gegend erkaufen. Nur denen Versammlungen stattfinden, so lange zu beschäftigen, daß und feine Kasse geführt wurde, wollte die Ortspolizei Zutritt in unserer größten Besonnenheit und dem reinen Zufall ist es zu sie zu den Versammlungen nicht mehr gehen können und berichtet den Saal haben. Als ihr dies nicht gelang, erschien sie auf Grund danken, daß größeres Unglück verhütet wurde; wir können aber dann über die Zwiftigkeiten, welche zwischen der Preßkommission und einer Karte, welche ihr seitens des Aachener Kriminalschuhmanns nicht dulden, daß womöglich noch Genossen nachträglich aus dem Redakteur der Fachzeitung herrschen. Dieselben entstanden durch Buschmann vor dem Eingange übergeben worden sein soll. dunklem Hinterhalt heraus von gedungenen Banditen überfallen die Weigerung des Redakteurs Käppler, die von der Preßkommission Punkt 11 Uhr gebot nun der Bürgermeister Feierabend mit der und Feitlebens unglücklich gemacht werden. ihm übergebenen Artikel ohne Weiteres in die Zeitung aufMotivirung, daß wir keine geschlossene Gesellschaft wären, da Merkwürdiger Weise schweigt das oben zitirte Hehblatt, das zunehmen. Käppler hatte in einer Briefkastennotiz des Fachs Eintrittskarten verlauft seien. Er bezog sich dabei wahrscheinlich„ Echo der Gegenwart", welches ganz genau über den Vorfall unter- blattes vom 19. August geschrieben: Wir werden in der auf die Karte, welche jener Kriminalbeamte sich auf welche richtet ist; es schweigt, während es sonst die geringste Kleinigkeit Beitungsangelegenheit nur noch die Entscheidung des Ausschusses Art ist noch unaufgeklärt verschafft hatte. Wir entsprachen an die große Glocke hängt, sofern Arbeiter unserer Anschauung und des Hauptvorstandes veröffentlichen. Zu einem Zeitungsjedoch der Aufforderung des Bürgermeisters nicht, worauf die in Frage fommen. frieg zwischen der Firma Schuster, Redaktion, Ausschuß und Polizei fich zurückzog. Für die am 25. August unmöglich ge- Es kann von Berlin aus nicht in der kurzen Zeit beurtheilt Hauptvorstand mit der Preßkommission haben wir keinen Raum". machte Versammlung fand nun eine solche am 30. August statt. werden, ob die Schilderung unseres Korrespondenten in allen Die Folge dieser Notiz war die heutige Versammlung. Im Laufe In derselben referirte Genosse Wesch aus Strefeld, welcher Aachen Einzelheiten richtig ist. Bei Vorkommnissen solcher Art im Augen- der Verhandlung wurde Räppler vorgeworfen, daß er sich sträube, auf dem Brüsseler Stongreß vertrat, über denselben. Es waren blick ein Wort für Wort juristisch zutreffendes Bild des Geschehenen das Fachblatt, welches bisher nur alle 14 Tage erscheint, uns Mittheilungen zugegangen, nach welchen wir auf dem Rück zu liefern, ist einfach auch nicht möglich. Andererseits haben wöchentlich herauszugeben. Die Mehrkosten für wege seitens der Mitglieder des katholischen Kirchenchores sowie wir es bei der Häufigkeit der Landfriedensbrüche, wöchentliche Ausgabe würden, wie die Anfragen bei des Turns und Kriegervereines schön heimgeleuchtet" werden welche man gegen Sozialdemokraten verübt, aber satt, verschiedenen Druckereien ergeben haben, nicht sehr erheblich sein. würden. Es wurde darauf in der Versammlung von unserer uns mit halben Mittheilungen zu begnügen. Wir Jedenfalls seien die jetzt im Fachblatt herrschenden Zustände sehr Seite den Forster Arbeitern warm ans Herz gelegt, fich nicht geben deshalb den Bericht unseres Korrespondenten, welcher die zu tadeln; denn es wäre vorgekommen, daß Berichte über Ber gegen ihre Mitarbeiter aufheben zu lassen, da es schließlich nur Verantwortung dafür übernehmen will, hinsichtlich alles fammlungen noch nicht im Fachblatt standen, nachdem inzwischen die Arbeiter selbst wären, welche die Beche zu zahlen hätten, während Thatsächlichen wieder, und bemerken, daß falls wirklich schon neue Versammlungen stattgefunden hatten. Mancher Müller die gewissenlosen Ausheher feige im Hinterhalte sich in die Faust irgend eine der in diesem Artikel genannten Personen nachweislich würde gern bei wichtigen Fragen seine Meinung im Fachblatt lachten. Auch wurde die Behörde auf den Plan aufmerksam ge- irrthümlicher Weise der Schuld mit bezichtigt wurde, veröffentlichen, aber er ließe es sein, denn es vergingen Monate, macht. Der Bürgermeister wollte darauf Beamte ins Lokal zu wir gern bereit sind, ihr alle Genugthuung zu geben. ehe sein Bericht erschiene, dann aber erregten längst wieder laffen, was aber abgelehnt wurde, indem man ihm bedeutete, daß Die betr. Person oder Behörde, welche unschuldig sein sollte, andere Fragen das Interesse der Leser. Es sei also kein Wunder, wir die Polizei nicht im Lokale, wo wir schon selber für Ordnung wird sich über das gegen sie etwa irrthümlich Gesagte schon wenn das Fachblatt immer mehr Abonnenten verliere und folg sorgten, sondern außerhalb desselben und auf der Straße aus dem Grunde trösten können, weil es uns nur darauf an- lich nothwendig, daß der Preßkommission das Recht eingeräumt brauchten. An die Versammlung schloß sich die Lassalleseier, kommen konnte, die wirklich Schuldigen zu ermitteln und deren werde, die Kontrolle über das Flachblatt ohne jede Einschränkung welche in der schönsten Weise verlief. Dabei wollten verschiedene exemplarische Bestrafung mit herbeiführen zu helfen. auszuüben, dabei müsse es sich ganz gleich bleiben, ob das Fachblatt unfaubere Elemente, die noch dazu betrunken waren, sich Eingang Eigenthum des Redakteurs Käppler oder der Müller Deutschlands in das Lokal verschaffen, ließen das aber infolge des energischen Westeregelu, 6. September. Heute pilgerte eine ganze An- sei, denn das Blatt und folglich auch Redakteur und PreßAuftretens unserer Genossen bald bleiben und riefen denselben zahl Genossen hinaus ins Freie, um sich einmal wieder über kommission ständen und fielen mit dem Verband. nun höhnisch zu: Wartet nur, auf dem Heimwege werden wir ihre traurige Lage gegenseitig auszusprechen. Es war Volks- Redakteur Käppler erklärt hierauf, daß ihm nichts ferner Euch schon heimleuchten." Nach 10 Uhr rüsteten wir uns zum versammlung im Freien einberufen, zu welcher Genosse Traute- läge, als Unfrieden in den Verband zu bringen. Er müsse sich Aufbruch, da dem Wirthe mitgetheilt worden war, das Festlokal wein aus Quedlinburg das Referat übernommen hatte. Gin vor allem den Beschlüssen des Hauptvorstandes und des Auswürde um 11 Uhr gestürmt" werden. Den projektirten Ball Lokal war im Orte nicht zu erhalten gewesen. Die Herren Wirthe schusses der Müller Deutschlands fügen. Beide Körperschaften ließen wir infolge dessen ausfallen und festen uns nach Aachen nehmen wohl die letzten paar Pfennige von den Arbeitern, aber hätten es ihm untersagt, Artikel aufzunehmen, welche geeignet zu in Bewegung. Kaum hatten jedoch einige Genossen die Straße zur Besprechung ihrer Lage einen Saal herzugeben, dazu sind sind, Streitigkeiten im Verband hervorzurufen. Die Berichte, die betreten, als diefelben von verschiedenen Personen sofort mit sie nicht geneigt. Es war indeß nicht das Einzige, womit man ihm von Seiten der Preßkommission zugingen, feien aber derart Knüppeln überfallen wurden. Mehrere Genossen eilten gegen uns vorging. Als die Polizei unter Führung des Wacht gewesen, daß sie für den Fall der Aufnahme einen Zeitungsfcieg zu Hilfe, darauf verschwanden die Angreifer in der meisters Behrens aus Egeln erschien, theilte uns derselbe mit, daß zwischen den einzelnen Vorständen der Verbandsfilialen entDunkelheit und es wurden nun unsere Parteigenossen eine Frauen und Lehrlinge von der Versammlung ausgeschloffen feien. feffelt hätten. Außerdem wäre die Preßkommission auf dem VerBeit lang von allen Seiten mit Pflastersteinen beworfen. Wir staunten und machten den Wachtmeister darauf aufmerksam, bandstage in Halle nur beauftragt worden, Erkundigungen Es war ganz dunkel, denn eigenthümlicher Weise waren sämmt- daß die öffentliche Versammlung fein politischer Verein sei, aber einzuziehen, ob das Fachblatt nicht in einer anderen liche Straßenlaternen ausgelöscht. Wir nahmen nun Frauen es half nichts. Die Frauen mußten für diesmal fort und zwar Druckerei billiger hergestellt werden könne. Ein Recht und Kinder in die Mitte. Die Angreifer hatten sich, wahr waren es eine ganze Menge, wohl über 100. Wir mußten uns über die Redigirung des Blattes zu wachen, sei der Preßscheinlich durch unsere große Zahl erschreckt, zurückgezogen, und der Macht fügen, teschlossen aber, eine Beschwerde dagegen ein- kommission nicht eingeräumt worden. Jm Uebrigen erklärt wir marschirten weiter. Etwa 200 Meter von unserem Lokale zureichen. Genosse Trautewein, erhielt nun von dem Vorsitzenden Käppler fich bereit, mit den Mitgliedern Hand in Hand zu entfernt, am Bahnübergange, wo sich Forst von Aachen trennt, Genossen Jeserick aus Egeln das Wort und führte arbeiten, da es ja seine Pflicht sei, und auch seiner Ueberzeugung liegt die Wirthschaft Welter, das Stammlofal des Kirchenchores uns an der Hand des sozialdemokratischen Programms flar entspreche, unter den Müllern Deutschlands Klassenbewußtsein zu und des Krieger- und Schützenvereins. Zur Hälfte Weges un- und verständlich vor Augen, was verständlich vor Augen, was die Sozialdemokratie verbreiten, und zur Ausbesserung ihrer Lebenslage sein Mögliches gefähr wurden Thüren und Fenster aufgerissen nnd heraus aus will und was dieselbe nicht will. Der reichste Beifall lohnte den beizutragen. Dieses Bestreben werde aber durch Artikel, welche den Häusern stürmte eine Bande von 30 bis 40 Mann, welche Redner. In der Diskussion sprachen die Genossen Pilz, Schilder Streitigkeiten verursachen, illusorisch gemacht, und daher müsse mit Knüppeln und Billard- Queues bewaffnet waren. Wir hörten und Stephan unter vollster Anerkennung der Versammlung. Mit er dieselben zurückweisen. darauf einen Mann und ein Kind gellende Hilferufe ausstoßen, brausenden Hochrufen auf die internationale Sozialdemokratie rückten nun gegen die Bande entschlossen vor und erkannten und unter Absingung der Marseillaise und des Liedes: Seid unter derselben den Wirth Welter, den Vorsitzenden des Forster gegrüßt, Genossen alle" ging man auseinander und schlug in Kriegervereins, Landwirth von Wersch, den Obermeister Zimmer- imposantem Zuge den Heimweg zum Dorfe ein. Die Frauen, mann vom Hüttenwert Rothe Erde" bei Aachen, mit dem welche sich theils an beiden Wegen, theils auf danebenliegenden Billardstock in der Hand, und den Mitbesitzer der Brauerei Ackerstücken placirt hatten, schloffen sich dem Zuge an, und fort " Rothe Erde", Ditimann. Die Hilferufe rührten von ging es mit Sing und Sang bis. vor's Dorf. Ein Jeder hatte armen Arbeiter her, welcher mit feinem fieben die Saat, die Genoffe Trautewein gefät, freudig in sich auf Jahre alten Knaben von Aachen kam und sich nach genommen. Nur immer weiter so auf dieser Bahn und der Sieg feiner einige Häuser weit vom Wolterschen Lokale belegenen ist unser, ganz gewiß! Wohnung begeben wollte. Derselbe passirte gerade den Bahnübergang, als die Bande herausgestürmt tam. Nach dessen AusElbing. In einer gut besuchten Versammlung sprach unter fage faßte ihn der Vorsitzende des Kriegervereins, von Wersch, Beifall Riesop aus Berlin über die Entstehung und Entwicke sofort an die Gurgel und fragte ihn: Sind Sie von lung der Sozialdemokratie. An der Diskussion betheiligten sich der nichts weniger Fichtner, Koch und Neuber im Sinne des Referenten. als Sozialdemokrat ist, erwiderte:„ Ja, ich komme von Aachen, Die Zahlstelle Berlin Oft des Zentralvereins laßt mich und mein Kind los; ich habe Euch ja nichts gethan." Der Vorsitzende des letzten in Magdeburg abgehaltenen der deutschen Gärtner hielt am 2. September eine sehr Provinzial Parteitags, Adolf Sch lige, sendet uns eine gut besuchte Versammlung ab, in welcher Th. Mehner über den den Aermsten mit dem Billardstock los, so daß der Arbeiter aus Erklärung, in welcher er unsere in Nr. 206 des Vorwärts" ver- Sedantag referirte. Der Redner, welcher dem fragwürdigen mehreren großen Kopfwunden blutete. Als wir hinzu tamen, öffentlichte Behauptung zurückweist, wonach auf" jenem Parteitag Sedanseste die hehre Bedeutung des Lassalle Gedächtnißtages ließ man ihn los, worauf denn auch plötzlich die Polizei erschien. von den verschiedensten Rednern die Agitation in den gegenüberſtellte, erntete für seinen Vortrag reichen Beifall. In Dieselbe sah und hörte nichts, während der geschlagene Mann Kriegervereinen besonders hervorgehoben und verlangt wurde. Der Diskussion, in welcher auch die Emser Depesche und die ertlärte, sie hätte alles gesehen und er auch ihre Hilfe angerufen, Schulze sagt, nur ein einziger Magdeburger und nur ein aus- Pariser Kommune erwähnt wurde, sprachen mehrere Kollegen im worauf fie ihm einfach den Rücken gefehrt habe. wärtiger Redner hätten dies gethan; ersterer in der Absicht, um Sinne des Referenten. In seinem Schlußwort gedachte Meßner Als wir ankamen, zog sich die ganze Bande, voran der Herr die Hauptwaffe der Ordnungsparteien gegen diese selbst zu fehren, noch des Bankapfels Elsaß- Lothringen, erörterte, weshalb DeutschDon Wersch, welche vorher einen Wehrlosen und selbst ein armes der auswärtige unter der Begründung, daß die Agitation in den land garnicht berechtigt war, den Franzosen dieses Land abzuKind von 7 Jahren mishandelt hatte, feige zurück und wagte Kriegervereinen gar nicht so ohne sei. Wo bleiben da, fragt nehmen, und ermahnte alle Kollegen, sich unserer Organisation sich auch später nicht an unseren geschlossenen Zug heran, sondern Schulze, die verschiedensten Redner? und fügt hinzu, alle anzuschließen. Unter Verschiedenem entstand eine sehr erregte begnügte fich heldenmüthig damit, einzelne Leute, welche vor oder auderen Redner hätten das Verlangen zurückgewiesen, und es sei Debatte darüber, daß in mehreren Fällen einigen Kollegen von welcher zufällig in unserem Lokale gewesen war und seinen ver vereins die Kandidatur für das höchste Vertrauensamt im Reiche worden war, welches Vorkommniß übrigens noch ein gerichtliches gessenen Regenschirm holte, auf dem Rückwege schwer mißhandelt, zu übernehmen, als die Agitation in den Kriegervereinen zu Nachspiel zur Folge haben wird. Man hob besonders hervor, ihm auch die Kleidung vom Leibe geriffen. Genossen mußten ihn empfehlen, um selbst diese gegen die Ordnungsparteien aus- daß vor allen Dingen auf gängliche Abschaffung von Kost und zum Krankenhause führen. Daß der Ueberfall geplant war, geht zuspielen. Wolle man denn den Magdeburger Parteitag für die Logis der Gehilfen im Hause der Prinzipale hingearbeitet werden daraus hervor, daß die Angriffe von verschiedenen Seiten er- unklaren Ansichten" einzelner Delegirten verantwortlich machen? müsse, denn so lange fener Brauch noch bestehe, würde die folgten, und wenn wir noch so leidlich davonkamen, so haben Freund Schulze übersieht, daß wir von einer Verantwortlich: Gesinde- Ordnung immer noch in Anwendung gebracht werden keit gar nicht sprachen. Im übrigen giebt er wenigstens zwei tönnen. Einige Kollegen behaupteten, daß wir mit der Gefindes 1.). fchen Von Aus 1. N. ende ftini mens vers aus gens auf einem News und das Den etzen innt Der pten otel jus efter aate Rans telen iger brer ben, haft Bon inen tight Nachdem eine Resolution, welche die Haltung der Preßtommission für richtig befindet, und die Handlungsweise des Redakteurs des Fachblattes in scharfer Weise tadelt, zurückgezogen worden, schritt man zum zweiten Punkt der Tagesordnung: Niederlegung der Aemter der Breßkommission. Troß der Gegenrede eines Breslauer und eines Berliner Kollegen beharrten die Wäitglieder der Breßkommission auf dem Vorhaben, ihr Amt niederzulegen. In der Diskussion über diesen Punkt trat die Absicht der Berliner Kollegen, aus dem Verband auszutreten, hervor. Der Verbandsvorsitzende, Kollege Rähl, welcher der Wichtigkeit der Tagesordnung wegen von Eisenach hierher gekommen war, legte aber den Berlinern in warmen Worten ans Herz, diesen Schritt zu unterlassen. Er versprach, sein Mögliches zu thun, um eine Einigung zu erzielen. Ordnung gar nichts zu thun hätten, sondern nur diejenigen den Hühnerstall verursacht wird, Ihre Wohnung gesundheits- 1 Johannisthal 21. Für die 6 Wochen nicht übersteigende Gärtner, welche bei sogenannten Herrschaften arbeiten. Diesem gefährlich macht. Den Ein- und Ausgang mögen Sie sich durch Dauer einer unverschuldeten Krankheit darf dem HandlungsKollegen wurde entgegnet, daß erstens der Passus, welcher besagt, Selbsthilfe verschaffen. Wegen des ruhestörenden Lärmens können lehrling ein Abzug von seinem Gehalt nicht gemacht werden. daß Gärtnergehilfen, die bei handeltreibenden Gärtnern arbeiten, Sie Strafantrag stellen. imter die Gewerbe Ordnung zu rechnen sind, nur auf dem Papier stehe und zweitens die wenigsten Gehilfen Vermögen eines Monats zu jeder Tagesstunde, auch nach 12 Uhr Mittags H. S. Für Schlafburschen kann die Kündigung am 15. stattfinden. hätten, um sich etabliren zu können, die größte Mehrzahl derer also, welche sich einen eigenen Herd gründen wollen, was als Gehilfen in den meisten Fällen nicht möglich, darauf an gewiesen sei, eine sogenannte Herrschaftsstelle anzunehmen, um dann als Familienvater unter der Gesinde- Ordnung leben zu müssen. Die angeblich patriarchalischen Zustände solcher Stel lungen wurden noch einer scharfen Kritik unterworfen, und man betonte dabei, daß es besonders unsere Aufgabe sei, für die Aufhebung der Gesinde Ordnung zu agitiren. Zum Schluß wurde noch bekannt gemacht, daß die Mitglieder unferer Zahlstelle am 6. September einen Ausflug nach dem botanischen Garten unternehmen würden, und am 15. September eine öffentliche Ver fammlung stattfindet, wozu sämmtliche Kollegen dringend eingeladen wurden. Infolge dieser Worte wurde die Stimmung der bisher scharf diskutirenden Versammlung eine versöhnlichere, eingedenk des alten Müllerspruches: 3wei harte Stein' mahlen selten rein!" und man ging mit der Hoffnung auseinander, daß der Gedanke, eine andere Versammlung einzuberufen, welche den Austritt der Berliner aus dem Verband beschließen tönnte, unterdrückt sei. In der öffentlichen Versammlung der Bildhauer am 6. September referirte Emil Noland unter Beifall über das Thema: Der Weltuntergang. An den Vortrag schloß sich eine lebhafte Diskussion. Der Verein zur Wahrung der Jutereffen der Schuh macher und verwandker Berufsgenossen Berlins hielt am 7. September eine Mitgliederversammlung ab, in welcher der Redakteur Huth einen mit Beifall aufgenommenen Vortrag über Che und Prostitution hielt. In der Diskussion sprach Kollege Menzel. Unterm dritten Punkt der Tagesordnung wurde ein Vergnügungskomitee gewählt, welches aus den Kollegen Adamczack, Büttner, Seidenberg, Otto Krause, Luchs, Pfluchmacher, Felchner und Eckerlein besteht. Alsdann gelangte zur Mittheilung, daß am 14. September eine öffentliche Schuhmacherversammlung im Königshof, Bülowstraße, stattfindet, ferner das diesjährige Stiftungsfest am 24. Oktober im Elysium abgehalten wird. Billets sind bei sämmtlichen Komitee sowie Borst andsmitgliedern zu haben. Briefkaffen der Redaktion. Agitationskommission der Schneider. Die Einsendung enthält fein Rennzeichen, daß sie amtlich ist. Sie wollen das sofort nach holen. Abonnent A. B. 1. Der in die Prozeßtosten Verurtheilte muß stets auch die Kosten des gegnerischen Anwaltes erstatten, gleichviel ob im Einzelfalle die Zuziehung eines Rechtsanwaltes nothwendig war oder nicht. 2. Diebstahl verjährt in 5 Jahren. In den Fällen jedoch, wo nur auf Antrag des Bestohlenen Bestrafung eintritt, z. B. bei Diebstahl durch Lehrlinge oder Dienstboten, muß der Strafantrag in 3 Monaten gestellt werden. J. R., Sandstr. Einen Grund, vom Kontrakte zurückzutreten, hätten Sie höchstens dann, wenn der Geruch, der durch 3. Ziehung der 2. Klasse 185. Königl. Preuß. Lotterie. Siehung voin 10. September 1891. Nur die Gewinne über 105 Mart find den betreffenden Nummern in Parenthese beigeiligt. ( Ohne Gewähr.) 719 899 924 1178 228 41 73 354 443 52 75 536 50 976 89 2004 83 213 348 65 69 78 485 544 600 1 23 45 951 3001 73 86 123 360 481 531 649 816 31 63 920 40 41 43 4014 38( 5001 177( 150) 340 413 567 69 610 17 74 724 889 906 5062[ 200 136 305 18[ 1501 74 781.997 6302 420 686 762 810 44 86 060 66 13000) 161 374 564 675 87 716 8009 20 1-1 87 202 19 346 73 599 677+62 847 954 79 9088 134 268 577 82 619 831 41 76 909 73 10037 208 11 350 555 669 916 50 83 11042 51 108 69 90 470 93 508 58 622 769 910 23 86 12010 42 92 204 884 905 49 60 13023 151 63 243 353 564 65 81 14014 495 883 934 151 6 296 648 82 747 800 16043 45 191 287 317 514 26 55 17087 303 474 673 78 755 18055 93 195 316 33 445 525 663 19094 147 313[ 150] 83 736 87 887 20037 88 190 551 97 641 761 813 1500; 18 904 14 70 1050( 150) 319 57 419 28 67[ 150] 599 682 710 822 56 22124 42 202 392[ 200] 419 616 47 745 817 23027 35 71 224 52 70 361 445 565 776 988 24096 323 42 610 57 762 821 42 25003 130 331 70 403 505 14 80 83 615 47 90 703 85 96 98 26009 246 326 84 442 83 595 667 717 79 934 44 27015 569 85 90 6-5 723 92 816 82 28016 20 602 738 96 29029 55 91 112 82 319 34 768 30058 97 116 282 320 584 624 38 69 752 948 81023 64 176 286 326 615 26 44 829 46 32001 45 55 70 15001 132 265 323 454 60 732 48 61 83 835 974 33113 60 272 79 452 540 808 64 34021 69 88 1200 92 156 344 50 490 92 525 734 978 35047 200 39 321 415 593 645 66 72 93 740 57 880 952 86 36108 9 48 460 501 616 1150; 753 71 98 869 9: 5 57 73 87102( 200) 3 70 231 34 91 325 473 86 504 69 606 14 755 71 947 38018 27 126 44 281 347 593 745 75 90 956 39041 251 94 321 38 468 617 94 924 40033 52 171 327 409 26 519 720 90 887 933[ 200] 41109 72 87 234 45 346 413 34 926 84 42023 204 407 36 89 573 605 10 37 797 817 901 27 43059 60 108 37 68 275 330 475 1501 774 897 44120 52 254 346 49 529 631 766 815 938 84 45229 69 708 17 19( 150) 97 803 46111 31 312 460 507 755 850 47042 248 65 514 73.8) 92 609( 150) 16 71 840 78 48047( 150) 91 233 34 82 315 72 417 48 69 12001 528 714 811 917 49099 103[ 300] 53 308 35 1150) 411 12001 77 515 27 606 20 95 700 894 997 50029 46 84 242 57 92 342 410 38 622 958 51025 99 194 288 461 765 808 52297 383 448 727 883 939 71 53059 138 213 22 99 429 75 624 61 875 54026 32 37 92 1150, 199 312 36 547 664 782-814 94 938 [ 300] 41 45 55063 78 520 93 630 49 713 56021 61 213 28 363 1150. 94 467 629 863 57003 47 68 78 131 205 75 438 64 65 577 647 705 874 79 914 58043[ 200] 267 305 54 435 502 3 665 889 59012 62 102 62 99 258( 200) 358 77 443 69 Landsbergerstr. 100. Wenn Sie beim mündlichen Miethen Sie diesen Betrag verlieren, wenn Sie vom mündlichen Vertrage den Betrag zweier Monatsmiethen draufgegeben haben, so würden zurücktreten. 76 78 784 93023 134 50[ 150] 288 324 11501 89[ 5001 92 755 868 910 49 94066 67 319 542 735 48 821 944 95043 95 99 176 286 467 669 979 93 96015 50 222 33 51 317 474 511 24 615 81 807 8 97209 59 414 24 693 965 72 98035 37 74 116 53 267 92 391 472 590 659 70 73 786 939 99021 67 532 67 628 840 901 100119 65 630 59 864 943 101003 7 11 19 34 202[ 150] 13 57 60 380 [ 150] 429 36 699 804 40 54 945 53 102002 10 23 42 484 542 704 900 70 103012 81 139 245 316 24 564[ 150] 795 915 25 72 104041 212 36 311 423 548 99 652 737 825 30 901 83 105104 37 51 322 465 528 879 985 106072 83 337 404 30 531 12001 47 79 675 107075 357 91 ( 200) 575 609 706 829 976 108245 67 310 77.462 620 54 56 85 922 24 41 78 109269 92 354 408 629 42 768 87 828 46 60031 63 69 202 499 61096 111 205 96 427[ 150] 41 692 750 95 62002 34 37[ 150] 313 443 500 15 36 48 69 691 838 908 50 77 63041 182 220 348 91 478 527 771 64014 130 535 684 90 814 65 65005 63 96 279 311 60 78 429 CO 85 846 92 913 66131 217 70 343 60 98 680 S7 705 33 881 67015 87 113 233 46 78 558 674 711 946 68102 67 89 98 294 631 80 986 69013( 150) 385 454 598 666 719 70 825 59 912 83 70063 130 35 229 418 54 524 666 77 91 761 82 968 71054 76 87 177 81 223 41 43 403 13 506 27 56 97 804 66 68[ 150] 904 49 58 72209 314 482 507 22 646 739 88 858 974 73152 77 97 229 41 328 52 415 573 75 82 656 5 717 23 1150) S2 84 882 74103 324 65 461 94 851 73 983 75135 51 220 361 443 93 575 700 944 70063 103 292 536 620 730 77268 15000 69 307 525 605 1200] 19 83 97 727 78007 81 248 81 363 413 68 98 507 725 65 653 79032 34 124 38 280 94 327 30 549 600 813 80 906 80166 264 306 21 52[ 150] 467[ 150] 68 83 517 88 643 848 64 81064 280 300 79 532 653 740 855 951 66 87 8: 2080 156 325 404 79 597 618 75 724 49 841 74( 150) 935 0 99 633 87 711 73 926 84010 20 72 117 203 474 84 519 22 618 741 912 17 85034 466 74 574 1300 607 78 831 38 66 993 6047 48 144 300 680 751 98 925 86 87056 203 342 90 427 509 633 37 763 S8099 186 279 95 349 537 86 835 962 79 89037 76 91 178 336 584 684 734 904 93 90050 128 87 234 463 95 698 701 852 912 91186 233 84 448 71 93 605* 2 983 91 92018 32 40 49 23 101 254 68 336 76 540 89 615 73 433 97 574 716 112242 364 505 24 48 56 940 113054 151 89 229 110191 348 90 449 53 57 61 721 72 801 11 981 111087 158 206 328 422 92 612 750 78 816 36 64 979 95 114135 52 85 555 637 976 115064 69 78 123 52 249 340 41 72 438 75 542 55 640 85 718 66 872 936 44 72 81 97 116148 365 71 89 470 87 609 711 821 928 117017 218 86 348 478 639 897 929 52 118000 25 39 101 208 321[ 200] 82 537 63 627 80 783 927 46 71 97 119069 90 101 65 76 96 399 421 26 54 71 574 88 698 731 50 955 120041 112 43 68 77 357 75 81 437 570[ 200] 99 710 80 92 909 51 70 65 624 753 824 78 901 47 123041 225[ 150] 419 81 553 618 34 59 749 911 121107 79 598 749 71 78 820 58 909 41 52 122026 1300] 129 93 295 305 124285 393 463 526 693 825 909 64 125112 36 91 414 37 604 12 20 127005 131 325 418 25 571 95 653 830 929 128005 35 40 53 202 368 857 990 126125 264 380 418 57 62 66 509 701( 500) 3 20 55 78 980 477 598 99 611 30 813 988 129127 88 318 95 586 739 806[ 150] 77 130037 38 64 167 286 386 97 449[ 200] 724 54 70 131289 423 643 8.8 79 951 132013 113 29 70 249 528 945 133218 49 330 53 55 445 663 85 134020 35 104 44 49 60 1150) 215 81 340 74 418 522 86 660 80 905 135066 96 1150 140 203 426 S5 600 763 68 807 54 948 136216 694 811 73 86 137193 213 48 337 474 544[ 100001 748 822 138343 89 530 622 56 88 96 858 71 948 139169[ 150] 81 272 382 402 47 60 599 743 80 140303 428 661 744 881 141056 231 365 499 678 709 944 142081 204 81 89 455 607 20 43 750 64 931 143003 75 125 225 52 339 68 659 85 843 53 68 144130 91 253 351 91 498 524 647 741 800 945 86 145058 72 149 418 641 71 866 974 86 146074 92 391 465 82 590 664 88 996 147139 85 282 96 366 446 596[ 150] 623 67 76 94 780 96 867 932 148011 118 96 98 329 53 94 803 149040 87 89 179 317 480 595 664 817 18 909 150194 222 411 549 75 662 81 737 891 151030 97 135 244 77 418 530 670 152179( 200) 327 498 511 85 90 778 89 811 903 34 153018 44 341 511 801 154016 202 80 96 331 627 55 781 806[ 150] 48 165 10 57 143 47 290 328 34 85 542 611 706 57 875 904 76 156071 79 96 109 341 474 79 514 27 40 94 609 43 90 91 713 85 96 876 157377 423 716 41 848 52 86 928 43 158006 49 112 249 338 582 85 744 849 53 89[ 150] 159029 109 327 46[ 150] 72 527 642[ 200] 725 69 967 95 160013 224 77[ 150] 90 93 325 61[ 200] 433 590 612 710 989 161121 436 71 693 718 43 89 94 97 957 63 89 162254 370 521 766 909 29 96 163063 63 131 1150] 37[ 150) 216 557 619 750 91 896 907 164273 391 434 42 77 89 562 81 710 31( 2001 858 75 105000 22 104 41 90 254 376 424 59 94 668 760 848[ 200] 67 96 166136 429 66 81 85 607 19 770 840 62 167006 44 46 73 118 44 250 77 460 530 666 838 987 168288 383 522 86 741 905[ 160] 18 22[ 150] 169081 158 299 620 70 89 739 78 804 46 905( 150) 40 170105 466 557 740 75 171168 80 276 324 46 418 714 22 41 172027 53 122 23 31 91 216 44 451 72 600 65 737 965 173005 74 284 325 60 82 660 715 980 98 174067 307 10 51 540 655 790 175043 115 45 63 257 351 91 96 553 627 88 98 751 816 923 33 86 176120 370 NO 460 566 95 802 930 177001 270 382 645 722 820[ 150] 67 900 35 178270 391 785 887 965 179025 49 94 198 248 58 95 417 90 531 98 692 746 851 58 74 987 180064 2 × 3 545 46 610 713 85 867 924 78 99 181010 33 114 17 432 580 660 938 182089 153 505 23 50 677 781 838 901 88 13061 95 193 94 332 83 415 71 83 97 589 781 86[ 150] 901 11 184030 48 144 52 11501 56 433 568 652 95 703 98 185102 67 457 547 1200) 819 970 1N6080 253 58 335 564 611 80 761 85 844 78 959 63 187021 87 206 486 538 48 52 729 943 52 188023 104 92 240 86 312 47 99 599 670 715 34 812 54 189004 129 50 52 307 458 655 95 724 973 Ersch Abor Viert lich 1 frei t 5 Pf dem PostQua Deut 2 Ma 3 Ma in de f Rei Partei geht, i des Pe wurde schwer fehlen die P gebrac die P wedle nachlä C Leitun gestoß Verlag des Vorwärts" Berliner Volksblatt Berlin SW., Beuthstraße 2. Preisveränderungen und Nachträge zu unserem Schriften- Verzeichniß. Anno Neunzig. Ein Siegelied. Auerbach, Alb., Der Kaufmann und die Sozialdemokratie. Aveling, Ed., Die Darivin'sche Theorie. 50 Liebknecht, Wilh., Die Emser Depesche, Bebel, Aug., Die Frau und der Sozialismus. Becker, B., Geschichte der revolutionären . Verlag des ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt Berlin SW., Beuthstraße 2. Im Verlage von Auer& Co. in Hamburg ist erschienen und von uns zu beziehen: Der Neue Welt- Kalender für das Schaltjahr 1892. Mit einem Farbendruckbilde, Auf dem Markte" und einem Wandkalender auf Karton. Reich illustrirt. Preis 50 Pf. Kalendarium. Juhalts- Uebersicht: Post- und Telegraphenwesen.- Deutscher Auszug aus dem Invaliditäts- und Altersver Rückblick auf die Zeit vom 1. Mai 1890 bis Die Volkszählung vom 1. Dezember 1890.Verzeichniß der Messen und Märkte.- Im Kreislauf des Jahres. ( Gedicht.) Pilatus. Erzählung von Franz Wichmann. Mit Illustrationen. Schiffbrüchige.( Gedicht.) Mit Illustration.- Die Erde als Morgen- und Abendstern des Mars. Mit Abbildung. Statistisches aus der Landwirthschaft. Von May Schippel. Großvaters Geburtstag.( Gedicht.) mit Illustration. Unschuldig verurtheilt. Dichtung von Wilh. Hony. Mit Illustrationen. Die Bergarbeiter einst und jeht. Von Karl Kautsti. Im Namen des Gesetzes!( Gedicht.) mit Illustration. Antje. Eine Helgoländer Geschichte. Von Klara Reichner. Mit Illustrationen. Moritz Rittinghausen. Mit Porträt. Cäsar de Paepe. Mit Porträt. Der Tuberkelbazillus und das Roch'sche Heilmittel. Mit Abbildungen. Heimkehr aus Kamerun.( Gedicht.) Mit Illustration. Fliegende Blätter. ( Humoristisches.) Die Sehmaschine. Humoreske von M. Kegel. Mit Justrationen. Auflösungen der Räthsel aus 1891.- Räthsel und Charaden. Mark Mark -, 10 Lepp, Ad., Wilde Blumen. Ein frischer Liederstrauß, dem Volke gewidmet.. 1, 2. Aufl. Geb. oder: Wie Kriege gemacht werden. <-, 20 2, -10. Aufl. 2 M. Geb. 2,50 . Pariser Kommune in den Jahren 1789-1794. Geb. 2, --, Briefe deutscher Bettelpatrioten an Louis Bonaparte. Geb. 2, 1,60 13,50 N., Die wahrhaftige Lebensgeschichte des Josua Davidsohn. Aus dem Englischen. Mit Vorwort von Wilh. Liebknecht. Lissagaray, Geschichte der Kommune von 1871. 2. Aufl. 2,50 M. Geb. Mehring, Frz., Rapital und Presse. Ein Nachspiel zum Fall Lindau. Morgan, L. H., Die Urgesellschaft. Untersuchungen über den Fortschritt der Menschheit aus der Wildheit durch die Barbarei zur Zivilisation. Deutsch von W. Eichhoff und R. Kautsky. Geb.. Wechselstempel. sicherungsgesetz. 15. Mai 1891. . . · -, 30 • 3, • 2, • 7,25 25 8, ( Auch in 10 Heften à 50 Pf. zu beziehen.) Müller, H., Die Entschädigungs- Ansprüche der Arbeiter bei Unfällen. Nieuwenhuis, D., Mein Abschied von der Kirche. Zwei Vorträge Otto Walster, Eine mittelalterliche Inters nationale. Historische Novelle. Geb. <-. 20 . -.25 • <-. 80 1, -, 35 2, 20 8, 2. Richter. 2 Bände. Geb. Kauffmann, G., Das Vereinsrecht. Ein Wort gegen Polizeimaßregeln. 5, 1, 1,20 Kranke Herzen. Zwei Novellen. Geb.-.80 Petzler, J. A., Die foziale Baukunst. Gründe und Mittel für den Umsturz und Wiederaufbau der gesellschaftlichen Verhält nisse. 2 Bde. Geb.. Rittinghausen, M., Die dirette Gesetzgebung durch das Volk. 4. Aufl. Sack, Ed., Unsere Schulen im Dienste für die Freiheit. Unsere Schulen im Dienste gegen die Freiheit. Prügelpädagogen. In einen Band gebunden. Stamm, Aug. Th., Krankheiten. Vernichtungslehre. Hygienische Lehre der Entstehung, Verhütung und der Wege zur Ausroitung vieler der furchtbarsten Krankheiten. 3. Aufl. 4.50 Vogtherr, E., Moderne Reßergerichte. Ein Schul- und Ideenkampf der Freireligiösen Gemeinde zu Berlin.. Vollmar, G. v., Ueber die nächsten Aufgaben der deutschen Sozialdemokratie. Zwei 4.2.2.Bibliothek politischer Reden. Heft 1-8. Bibliothek, Sozialdemokratische. In 3 eleg. Halbfranzbänden. Brunnemann, K., Stizzen und Studien zur französischen Revolutionsgeschichte. Geb.-, 75 Komplott, Gin, gegen die deutsche Arbeiterflasse. Attenstücke über eine Koalition deutscher Metall- Unternehmerverbände mit fgl. preußischen Behörden. Engels, Fr., Herrn Eugen Dühring's Umwälzung der Wissenschaft. 2. Aufl. 2 M. Geb. -, In Eachen Brentano contra Mary wegen angeblicher Citatsfälschung. Geschichtserzählung und Dokumente. Falk, Kurt( Br. Geifer). Die christliche Kirche und der Sozialismus. Eine sozialdemokratische Antwort auf die Encyklika Leo XIII. Henckel, K., Tru- Nachtigall.( Dichtungen.) 1,50 M. Geb. Hochflut. Sozialistische Beitgedichte. 6. Aufl. Jacoby, Joh., Gesammelte Reden und Echriften. 2 Bände. Geb. Jahrbuch für Sozialwissenschaft und Sozialpolitit. Herausgegeben von Dr. • Kennan, G., Sibirien. Schilderungen. Zwei Bände. 80 Pf. Geb. Reden. -, 20 Köhler, Osw., Der sozialdemokratische Staat. Grundzüge einer muthmaßlichen ersten Form fozialdemokratischer Gesellschafts- Verfassung. In 6 Heften à Kokosky, S., Raketen und Leuchtkugeln, geschleudert in der Nacht des Sozialistengesetzes.-, 20 Lassalle, Ferd., Herr Julian Schmidt der Literarhistoriker. 4. Aufl.. -, 60 Borbote, Der, Sozialpolitische Monatsschrift, Herausgegeben von Joh. Phil. Becker. Jahrgang 1866-1871( einige Nummern fehlen) in 2 Bde. geb... -.50 -.15 . 6.Wir empfehlen den vorliegenden 16. Jahrgang des Heuen Welt- Kalender jedem Parteigenossen zur Anschaffung und zur weitesten Verbreitung in indifferenten Kreisen. Derselbe ist ein vorzügliches Agitationsmittel und steht durch seinen gewählten Inhalt weit über der gesammten sonstigen Kalender- Literatur. Wiederverkäufern, sowie für Partiebezug, hoher Rabatt. genau heit b die ein zu pri Herren Bu for materi ist ihr G ober e die R In je zeugt, erheije B zu Fabrikpreisen bei Rofter ſtadt Staat Ström Nicht Fra Nachbr an de öffnete 311, milde ich we ich w ob th gebeil italt als ic Größtes Lager in Juwelen und C. Lübcke, Goldschmied, Goldwaaren Oranienste. am Moritplay. Zur Einsegnung 154, empfehle: 3 reih. Korallen- Ketten von 6 Wit. an, Korallen- Ohrringe von 2 M. an, dito Broches von 2 M. an, Armbänder von 3 M. an, Kreuze mit Kette von 4,50 M. an, Herren- Ketten von 3 M. an, Ringe von 3 M. an, Damen- Chatelains von 3 M. an bis zu den feinsten Genres, unter Schriftlicher Garantie. Ferner empfehle: Massiv goldene Trauringe von 6 M. an, in allen Weiten vorräthig; Albervergoldete 1,50 und 2,50 Mark. Laden! Betten W 1161 Theilzahlung. F. R. Retzlaff, Müllerstr. 7a für 500 Mart zu verm. Brückenstr. 5( Jannowißbrücke).[ 1209L Bettfedern Spezialgeschäft Verantwortlicher Redakteur: R. Cronheim in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. in ein imme mit e lidh m galler feine tleine Each