Jahrg. 2 19 20 = Heft. 3= 14. Februar Die Frau und ihr Haus Zeitschrift für kleidung Gesundheit Körperpflege und Wohnungsfragen Beilage Hausfrauenferien I 3 t Welche Hausfrau aus kleinen Verhältnissen fennt Ferien? Sie denkt nicht einmal an die Möglich. keit, daß sie jemals Ferien haben könnte. Liegt es doch tatsächlich in dem Aufbau des Familienlebens, daß die Hausfrau einfach das Wesen ist, das alle im Hause und außerhalb desselben liegenden Bedürfnisse zu kennen und au befriedigen hat. Für alle mub sie sorgen! Zunächst für den Mann. Es ist so selbstverständ. lich, daß er nach Geschäfts-, Büro-, Fabrik- oder Werkstattschluß seine Ordnung" hat. Das ist auch richtig; denn er ist der Verdiener, der an. geftrengt herbeischafft.( Es gibt natürlich auch andere; aber wir reden von den Guten.) Er braucht es zu feiner Ausspannung, zum Sammeln frischer Sträfte, daß die Frau ihm nach ermüdendem Tagewerf seinen rubigen, wohligen Feierabend bereitet. Wenn sie eine geschickte Organisatorin in ihrem Kleinen Reich ist, macht ihr das auch keine besondere Mühe. Schwerer aber ist es schon, wenn Srinber besorgt, betreut und erzogen werden müssen. Da nimmt die Gleichheit Frau hat's gut, sie braucht nicht mitarbeiten, sie macht nur ihr bißchen Hausarbeit." Es sei aber auch der Gerechtigkeit halber hinzugesetzt, daß viele Frauen ihre häuslichen Arbeiten selbst gering bewerten. Das ist nachdrücklichst zu befämpfen Die falsche Meinung von Siehe den Artikel auf Seite 18. rbeit fein Ende. Das Tagewerk 26. Dirndl- Kleid als Hausarbeitskleid. it fo bielgestaltig und der Faden reigt nie ab". Zwischen Einkaufen. Buzen, Kochen und Waschen läuft die Kindererziehung. Am späten Abend, oftmals bis spät in die Nacht hinein wird geflickt und gestopft. Wie oft werden es bittere Gedanken sein, die mit dem auf- und niedergehenden Faden wandern! Das einfache Klcib besteht aus anliegendem Leib: chen mit halblangem Armel und dem festangenähten eingefrauftem Nod. Das Leibchen ist abzufüttern, der Nock ist grabbahnig etwa 1,80 m weit zu schneiden. Erforderlich 4 m Stoff 80 cm breit. Normalschnittmuster in den Oberweiten 82, 86 bis 116 cm erhältlich. Preis 1.20 M. Schnittmuster F. II. 26. Die Hausfrauenarbeit in ihrer ganzen verantwortungsbollen Schwere wird von sehr vielen Menschen noch iummier nicht als ein vollwertiger Beruf angesehen. Wie eft hörte ich von manchem Mann den Ausspruch:„ Meine der leichten Hausarbeit" der Frau und Mutter muß der richtigen Einschätzung weichen. Es muß begonnen werden mit der sozialen Fürsorge für die Hausfrau und Mutter. Hier werden neue Wege beschritten werden müssen. Was nüßt die schönste Reichswochenhilfe, wenn die überarbeitete, abgezappelte Mutter müde und verhärmt nach ihrem Wochenbett die gewohnte Arbeit und das Mehr an Arbeit, das der Säugling verursacht, auf schwache, unausgeruhte Schultern übernimmt. Auch bei den Hausfrauen muß man daran denken, Kräfte zu schonen und frühem Verfall vorzubeugen. In allen Berufen ist gesetzlich der Achtstundentag eingeführt. Für fast alle Berufe ist die notwendige Ferienzeit errungen. Wo bleibt da die Hausfrau? Wir wissen, daß es für sie feinen Achtstundentag geben kann, weil ja ein Hauswesen fein Fabrifbetrieb ist. Aber für die Frau mit vielen Kindern muß die Möglichkeit geschaffen werden, auszuspannen, bevor sie frank und siech ist. In einem folgenden Aufsatz werden wir Borschläge besprechen, die hoffentlich die notwendige Beachtung finden. Bisweilen glauben wir, uns nach ei nem fernen Orte zurückzusehnen, während wir eigentlich uns nur nach der Zeit zurüchsehnen, die wir dort verlebt haben, da wir jünger und frischer waren. So täuscht uns alsdann die Beit unter der Maste des Raumes. Neisen wir hin, so weiben wir der Täuschung inne. Arthur Schopenhauer( 1788-1860). Das Dirndllleid ( Hierzu Abbildung 26.) Das„ Dirndlkleid" ist durch häufigen Mißbrauch stark in Verruf gekommen. Leider mit Seht. Ein Blick in ein Kurhotel am Tegernsee, und man ist entseẞt, zu welch lächerlicher Rolle das Dirndlgewand herabgesunken ist. Frauen von fechzig Jahren mit erstaunlichem Umfang wagen es, sich in das in seiner Urform so entzückende Kleid zu stecken, es mit Samtbändern, grasgrünen und rosa Seidenschürzen zu tragen. Die Landschaft scheint überschwemmt von diesem häßlichen, bunten Flitterkram und seinen diden Trägerinnen. Eine abscheuliche Tatsache. Aber einmal sah ich in einem abgelegenen Dorf in der Tür stehend ein schlankes Mädchen im wirklichen Dirndlkleid. Ich hatte meine helle Freude daran. Dieses Mädchen gehörte in das Kleid und das Kleid gehörte zu ihm. Ich war ganz traurig über die Frechheit des weiblichen Fremdenpublikums, sich die Idee des Dirndlkleides an den dicken Busen zu reißen und sie zu ver unstalten. Die Gestalt des bayerischen Landmädchens aber in seiner Tracht kann ich nicht vergessen. Mein Wunsch ist dieses BauernFleid. Ich finde zu meiner Freude im Schrank einen blauweiß farierten Kissenüberzug und mache ihn zu meinem Dirndlkleid; es ist wirklich so geworden, wie es das Mädchen trug. Ein anliegendes Oberteil mit angefrauftem Rock und ein spizer Ausschnitt, sonst gar nichts. Nun trage ich das Kleid täglich bei der Haus und Gartenarbeit und bewege mich darin so frei und ungebunden wie in keinem andern. Jetzt brauche ich keine Blusen mehr tragen, die 18 den schädigenden Einfluß des Korsetts für unsere weibliche Jugend besprochen. Es wurde darin ausgeführt, daß die Korsettracht das Wachstum des Brustfastens in besonderer Weise hemmt. Eine ähnliche Wirkung fann aber auch durch zu enge Kleidung der Knaben hervor. 27. Hauskleid. Am besten aus waschbarem Stoff zu arbeiten. Der Krasen ist aus abstechender Stoffart zu wählen oder aus weißem Stoff an der für sich anzuziehenden Futtertaille anzunähen. Am Handgelenk kleine Stoffalbel, deren Ansatz durch eine an der rechten Seitennaht des Leibchens am unteren Rand schmale Blende gedeckt wird. Im Innern des Kleides wird eine etwa 18 cm Jange Spange angenäht, auf welche das untertretende linke Borderteil aufgeknöpft wird. as rechte Borderteil wird mit paspeliertem Knopfloch auf einen großen Pierknopf aufgeknöpft. Erforderlich 4,50 m Stoff 80 cm breit. Normalschnuumuster in den 4 Oberweiten 90-116 cm erhältlich. Preis 1.20 M. Schnittmuster E. K. 48. mir beim Arbeiten aus dem Rock rutschen, und feine Röde, die mich zwicken und beim Bücken und Herumlaufen lästig sind. Ich fühle mich frei von einer Kleiderlast und bin doch wirklich angezogen. Bei groben Arbeiten mache ich es wie die Bäuerinnen und binde mir ein buntes Tuch um den Kopf, um mein Haar vor Staub zu schützen. Laßt uns Mädchen und Hausfrauen doch alle diese Kleider im Haus und im Garten tragen. Aber laßt sie uns so tragen, wie sie wirklich gedacht sind. Wir ziehen fie an zur Arbeit, zur freien, frischen Arbeit, und nicht als Maskerade im Dienst der Eitelfeit und Koketterie, wie es die anmaßenden Besucher der oberbayerischen Kurhotels tun. B. S. München. Ein fleines Kapitel zur Ausbildung des Körpers In einem Aufsatz Die Wirkung des Korsetts auf den heranwachsenden Körper"( Heft 10, 1919) haben wir gerufen werden. Wenn unsere Jungen zum ersten Mal zur hl. Kommunion gehen, oder wenn sie -meist einige Jahre später fonfirmiert werden, dann kleidet man sie zum ersten Mal als fleine Herren an. Zum steifen Hut und steifen Stehkragen gehört der schneidermäßig sigende Anzug mit Weste und Jakett, der über der Brust knapp anliegt, so knapp, daß der Brustkasten sich bei tiefer Einatmung nicht voll ausdehnen kann. Macht man den Schneider oder den Verkäufer hierauf aufmerksam, so wird man felten Verständnis finden; von feinem Standpunkt aus erscheint ihm der knappe und schneidige Sit viel richtiger. Aber noch mehr als dies: beint heranwachsenden Knaben nimmt die Weite des Brustkastens oft in ganz kurzer Zeit bedeutend zu. Nach ein paar Monaten, manch mal sogar schon nach Wochen, muß der„ gut sitzende" Anzug womöglich schon über dem Brustfasten zusammengerissen werden. Da er aber auch weiterhin dann noch gut sigt", so bleibt es dabei und eine volle Ausdehnung des Oberförpers fommt überhaupt nicht mehr zustande. Wie bei so manchen stetig wiederkehrenden kleinen Dingen des täglichen Lebens pflegt man sich auch in diesem Falle über die Tragweite gar nicht klar zu werden. Zu enge Kleidung be deutet aber, daß ein Junge mit Anlage zu stattlichem Wuchs und hohem Brustkasten nicht zur vollen förperlichen Entwicklung kommen kann, daß er gegen seine Natur ein dürftiges Kerlchen bleibt. Das ist natürlich ein schlimmer Schönheitsfehler, denn ein dürf tiger Körper hat auch eine schlaffe und unschöne Haltung zu Folge. Aber schlimmer noch ist der Schade an der Gesundheit. Wie wir f. 3. schon ausführten, wird ein Körper mit mangelhafter Atmung infolge zu geringer Zufuhr von Sauerstoff ungenügend ernährt. Er bietet daher auch viel mehr Angriffspunkte für allerhand Erkrankungen, besonders der Atmungsorgane. Lungenfatarrhe und Zuberkulose werden in einem solch schlecht bentilierten Körper den besten Boden finden. Um all diesem vorzubeugen, sollten von unsern Knaben während der ganzen Wachstumszeit womöglich lose Kittel getragen werden, die viel länger passend bleiben, als eng anliegende Jaketts. Aber außer der Sorge für richtige Kleidung muß die Mutter bei allen ihren Kindern auch auf die Körperhaltung achten, muß immer wieder prüfen, ob der Brustfasten sich gut entwickelt und ob eine kräftige, durch greifende Atmung vorhanden ist. Ist letteres nicht der Fall, arbeitet beim tiefen Atemholen nur der obere oder der untere Teil des Brustkastens, oder womöglich beide nur ganz schwach, dann muß die Atmung geübt werden. Bei großer Schwäche der Atmung beginnt man am besten mit Atemübungen im Liegen, wobei man durch Handauflegen auf die Brust und unterhalb des Brustkastens prüft, ob alle Teile in Bewe gung fommen. Andernfalls kann man die Übungen im Stehen, natürlich immer nur in guter reiner Luftausführen. Am besten verbindet man die tiefe Einatmung mit Armbewegungen, 3. B. langsam Armheben seitmärts senfen einatmen, Arme ausatmen Oder: langsam Armheben vorwärts aufwärts- einatmen. Arme seitwärts senken mit Hände drehen- ausatmen. Dabei beachte man, ob die Atembewegung von unten ausgehend den ganzen Brustkasten gehörig dehnt. ( Beim Einatmen soll der Mund leicht geschlossen sein. Die Schultern dürfen nicht für sich gehoben werden. Immer tief ausatmen!) Wir werden in diesen Blättern bald auf weitere Atemübungen eingehen. Bekanntlich hat man zeitweise in den Schulen während der Pausen ein ZehnminutenTurnen mit Atemübungen eingerichtet, um die Atmung der Kinder anzuregen und fie dadurch zu erfrischen. Ein Beweis, welches Gewicht man von medizinischer Seite einer gut entwidelten Atmung unferer Jugend beilegt. Man fann sich aber auch vorstellen, daß alle solche Übungen gar feinen Wert haben, wenn zu enge Kleidung die richtige Ausführung hindert. 28. leid für junge Mädchen. ( Bur Konfirmation geeignet.) Das einfache Kleid ist in Kittel form gearbeitet mit einer Stickereis verzierung um den Ausschnitt und am Armelansatz. Die Stickerei ist im Flach- und Stielstich auszu führen. Das Schulertuch ist aus Seide oder Waschtüll, es wird dem Futterleibchen eingenäht. Die zwei schmalen Gürtel werden an den Seiten durch fleine Spangen festgehalten, in der vorderen Witte werden sie unter fleinen Schleifen geschlossen. Schnitt und Stickerei mufter auf dem Schnittmusterbogen Nr. 1 Fig. 18-24 und Fig. 43 und 45. Erforderlich 3,25 m Stoff 100 cm breit. 1,50 m Futter 80 cm breit, 50x50 Seide oder Tüll zum Tuch. Schnittmuster für die Oberweiten 82, 86, 90 und 98 cm erhältlich. Preis 1.20 M. Stickereimuster 2.50 M. Schnittmuster F. H. 28. Vei einem Menschen, der zu viel Stola besitzt, spricht man wohl davon, daß er sich brüstet". Das hängt damit zusammen, dak eine stolze Haltung meist auf ein starkes „ Sich Selbstbewußtsein schließen läßt. brüsten" hat freilich feinen guten Klang. Aber wir meinen, das richtige Selbstbe wußtsein sollten wir alle haben. Vorläufig fehlt es den Deutschen leider noch oft, und leider hat das unserem deutschen Ansehen manches Mal geschadet. Wir wollen aber für die Zukunft fein dürftiges, förperlich armseliges Geschlecht, sondern wir wollen ein stolzes Geschlecht heranziehen. Deshalb wollen wir die vielen fleinen Ursachen befeitigen, die hierbei zu so schlechten Wirfungen führen fönnen. In Bufunft darf ++ 19 29a nicht mehr das Schneiderideal vom flotten und schiden Sig die Kleidung unserer Jugend bestimmen, sondern die kluge Einsicht der Mutter. Und die wird sich vor allem andern das Wohl und die Gesundheit des Kin 29. Blusenkleid für junge Mädchen. Die Blufe ist aus hellem Waschstoff mit einer einfachen Kreuzstich stickerei in der vorderen Mitte ge schmückt. Die Ärmel sind mit Zierstich der Bluse engeießt. Am Ausschnitt und Ärmelrand schmale Bündchen mit Streuzstich übersucht. Schlißverschluß in der vorderen Mitte mittels Druckknöpfen und untergenähter Leiste. Der glockig geschnittene Rock ft am oberen Rand auf ein Miederband genäht. Die Überbluse wird am unteren Rand in die Gürtelteile gefaßt und an jeder Seite mit Knopf und Knopfloch geschlossen. Die Ränder der Überbluse sind abgepaspelt. Erforderlich 2 m Stoff zur Bluse 80 cm breit, 2 m zum Rock und Überbluse 100 cm breit für Obers weite 96 cm. Normalschnittmuster in den Oberweiten 82, 86, 90 und 98cm erhältlich. Bluſe 40 Pf. Über Kleid 80 Pf. Schnittmuster E. K. 74. ++ des als Richtschnur dienen I₁..jen. Kinder find Rätsel von Gott und schwerer, als alle, zu lösen, Aber der Liebe gelingts, wenn sie sich selber bezwingt. Hebbel. Zum Frauenstimmrechtsfieg in Schweden ( Aus einer Rede von Selma Lagerlöf.) Und nun in diesem Augenblicke, wo der Sieg gewonnen ist und man sich des Errungenen freuen kann, da möchte ich fragen, was das beste von allem ist, was wir jetzt gewonnen haben? Denn die Beute ist sicherlich groß und bedeutungsvoll. Sie heißt Mitbürgerschaft im gelieb ten Baterlande, sie heißt verbesserte Erziehung, sie beißt beile sames, steigendes Verantwort lichkeitsgefühl, sie heißt Läuterung des Frauencharakters von Kleinlichkeit und Kinderei. Fie heißt verbesserte ökonomische Möglichkeiten. Das sind ihre Namen und noch viele andere fönnte ich nennen. Aber ich für meinen Teil, gleich so mancher anderen, die mit im Stampfe war, betrachte die sozialen Vorteile nicht als den vornehmsten Gewinn. Das beste, möchte ich fagen, ist der Sieg selbst, dies, daß wir eine große und gute. unmöglich scheinende Sache ihrer Erfüllung zuführen durften. Menschen untereinander w Da mein Haushalt sich vergrößert hat, suche ich ein junges Mädchen zu meiner Unterstützung. Ich habe nichts zu verbergen von dem, was in unserm Haufe vorgeht und unser Familienleben fann offen und vor jedermanns Augen bestehen. Aber trotzdem: es ist doch eigentlich feine Kleinigkeit, so ein wildfremdes Menschenfind im engen häuslichen Kreise aufzunehnten, alle Arbeit täglich und stündlich mit ihm zu teilen, sein Hab und Gut ihm wie das eigene anzubertrauen, Freud und Leid, wie der Wechsel im Leben es gerade bringt, mit ihm zu teilen. Glücklicherweise schickt eine einfache Frau, die ich seit länger fenne, mir ihre Tochter flir die Stelle in meinem Hause zu. Das Mädchen sucht mich Sonntags auf. Es ist einfach aber modisch gekleidet. Eine gute Weile lang unterhalte ich mich mit ihm, denn ich will doch sehen, ob wir beide das rechte zutrauen zu einander fassen können. Was das Mäd chen sagt, hat Hand und Fuß; es spricht verständig und nicht ohne Wärme. Aber so recht fomme ich doch mit ihm nicht weiter. Bis ich es bitte, seinen Hut und Schleier einmal abzulegen. Und da sehe ich auf einmal, was ich vorher nicht entdecken konnte: daß das Mädchen eine offene, flare Stirn und einen guten Ausdruck in den Augen hat. Die Brücke von ihr zu mir ist da, und ich bitte sie, in unsere Hausgemeinschaft einzutreten. Ich pflege mich häufig einige Wochen auf dem Lande aufzuhalten, und da habe ich ältere Frauen fennen gelernt, die, wie von altersher, niemals einen Hut tragen, sondern stets mit einem Tuch ausgehen. In dieser Tracht pflegen sie auch in die benachbarte Großstadt zu gehen. Wenn ich aber die Töchter dieser Frauen sehe, dann stehe ich vor einem fleinen Rätsel. Sie sind nicht nur städtisch, sondern im höchsten Maße modisch gekleidet: Stöckelschuhe, durchbrochene Strümpfe, das Kleid kniehoch und ein funstvoll frisierter BuppenKopf. Wie können so frage ich mich Mutter und Tochter, die doch wie Wesen aus zwei verschie denen Welten aussehen, im Zusammenleben miteinander fertig werden? Wie können sie sich überhaupt verstehen? Leider habe ich nicht erfahren fönnen, wie das Familienleben in diesen Häusern aussieht. Nur das habe ich leider öfter gehört, daß die übertrieben städtisch gefleideten Mädchen leichtsinnig geworden und sich ihr Schicksal von Grund aus verdorben hatten. Kein Wunder. Denn die übertriebene modische Tracht wirkt auf die Männer anlockend und ein solches Mädchen ist auf alle Fälle doppelten Gefahren ausgesetzt. Eins aber ist mir ganz klar geworden, daß die Modekleidung wie eine Maske ist, wie eine Maske der Gefallsucht, die unsere Mädchen und Frauen sich anlegen. Und durch diese Maske müssen wir erst durchdringen, bevor wir dem Menschen, der sie trägt, näher fommen können. Hinter dieser Maske, die biele Mädchen nur aus blinder Nach ahmungssucht und weil jedes Kleidergeschäft sie ihnen mundgerecht macht, anlegen, steckt sehr oft ein guter und lieber Mensch. Unser Leben würde 30 20 den auch Krankenhauspflege. Bei Niederkunft Wochenhilfe d Stillgeld. Im Falle des Todes Sterbegeld. Wer wegen Erwerbslosigkeit aus der Krankenversicherung ausscheidet, hat das Recht, aber auch die Pflicht, sich weiter zu versichern. Der Anspruch auf die Leistungen der Kaffe erlischt nicht sofort, wenn man in den letzten 12 Monaten mindestens 26 Wochen oder unmittelbar vorher mindestens 6 Wochen ver 31 30. Blusenkleid für Mädchen von 8-14 Jahren. Das Kleid ist mit einer Stickerei aus bunter Wolfe verziert. Um die Nänder des Mieders ist ein dicker Wollfaden gelegt, der in gleichmäßigen Abständen von einem Faden Seide festgehalten wird. Die Bluse kann beliebig aus Woll- oder Waschstoff gearbeitet werden. Am Ausschnittrand ist die Blende mit Schiffchenspizze abzuschließen. Erforderlich 1,50 m Stoff 80 cm breit zur Bluse, 1,35 m Stoff 100 cm breit für Rock und Mieder für 8-10 Jahr. Normalschnittmuster für 8-10, 10-12 und 12-14 Jahre erhältlich. Preis 60 Pf. Schnittmuster F. H. 30. 31. Kleid für kleine Mädchen. Geblümter Wollmusselin ist an. besten für das Kleidchen geeignet. Zur Berzierung dient ein weißer Kragen aus Bikee oder Leinen mit Schiff chenipige oder Häfelfante. An den Rändern der Falbeln und am Ansatz des Nockes find Kettenstichreiben eingestickt aus schwarzem Perlgarn. Schluß des Kleides in der Rückenmitte. Erforder lich 2 m Stoff 80 cm breit für 4-6 Jahr. Normalschnittmuster für 2-4, 4-6 und 6-8 Jahre erhältlich. Preis 40 Pf. Schnittmuster F. H. 31. Schnittmuster zu beiden Kleidern und Stickerei muster zu Abb. 30 auf Schnittmusterbogen Nr. 1 Fig. 25-35 und Fig. 44. schöner und leichter sein, wenn wir uns nicht fünstlich aufmachen, sondern uns natürlich als uns selber geben würden, wenn wir zu unserm Nebenmenschen auch mit unserer eignen Seele sprechen würden. Zwischen heut und morgen liegt eine lange Frist; Lerne schnell besorgen, da Du noch munter bist. Aufbewahren und ausschneiden! Goethe. Was die Frau von den Versicherungen wissen muß. 1. Krantenversicherung gewährt bei Erkrankungen ärztliche Behandlung, Aizenei und Krankengeld, unter Umstän sichert war. Man hat in diesem Falle in den ersten 3 Wochen oder 21 Lagen Anspruch auf Stassenleistung. Innerhalb dieser 3 Wochen hat man sich als freiwilliger Zahler bei seiner Krankenkasse zu melden. Es ist ratsam, sich jedoch zur Weiterversicherung gleich beim Ausscheiden aus der Arbeit zu melden und in derselben Lohnklasse die Weiterversicherungen zu be antragen. Bei Umzug in einen anderen Ort erfolgt die Weiterversicherung bis zur Wiedererlangung von Arbeit im neuen Wohnort in der Kaffe, der man als Mit glied bis dahin angehörte. 2. Invalidenversicherung, ac währt bei Invalidität oder bei Alter über 65 Jahren eine Rente. Es werden aber auch bei Krankheiten, z. B. Lungenfrantheiten, Heilverfahren gewährt. Eine Weiterversicherung empfiehlt sich besonders für alle, die schon 100 Wochen marken als Pflichtversicherung geflebt haben. Sobald msgesamt 200 Wochenbeiträge geleistet sind, ist die Wartezeit auf Rente erfüllt. Zur Aufrechterhaltung der Wartezeit genügt, wenn im Laufe bon 2 Jahren 20 Beiträge einer beliebigen Lohnklasse entrichtet werden, also schon wenn man 20 x 18 Bfg.= 3,60 M. in 2 Jahren für Versicherungsmarken aufwendet, erhält man sich den Anspruch auf Rente. Je mehr Beiträge man geleister hat, desto höher ist die Rente. Man sollte deshalb bei den freiwilligen Zahlungen, wenn man es fann, möglichst hohe Marken fleben. Alle 2 Jabre ist man verpflichtet, die Invalidenkarte umzutauschen. 3. Angestelltenbersicherung, gewährt bei Berufsunfähigkeit oder bei Alter über 65 Jahren ein Ruhegeld. Die Versicherung kann auch bei Krankheiten ein Heilverfahren gewähren. Die Weiterversicherung ist zulässig für alle Versicherten, die mindestens 6 Monate auf Grund der Versicherungspflicht Beiträge geleistet haben. In den ersten 10 Kalenderjahren nach dem Eintritt in die Angestelltenversicherung müssen jährlich 8, in den weiteren Kalenderjahren jährlich 4 Beitragsmonate gezahlt worden sein. Die Weiterversicherung fann in der Gehaltsklasse erfolgen, die dem Durchschnitt der letzten 6 Pflichtbeiträge entspricht. Sie ist aber auch in einer niederen Gehaltsflaffe möglich. Die Versicherungskarten der Angestelltenversicherung müssen binnen 6 Jahren nach dem Lage der Ausstellung durch neue ersetzt werden. 202. Warum und wie wir uns abhärten Ein großes Heer von Krankheiten ist frankheiten" bezeichnen. Recht oft können wir die Erfahrung machen, daß es nicht die fallen Wintermonate sind, die uns allein mit diesem fibel beglücken; wir wissen uns in dieser Zeit des Jahres die Kälte meist genügend vom Leibe zu halten. Vielmehr verleiten uns die Übergangszeiten des Frühjahres und Herbstes zu allerlei Unvorsichtigkeiten, und gar die Hitze des Sommers berjührt uns, was den Schuh unseres Körpers anbelangt, vielfach zu Leichtsinn, der sich meist bitter rächt. es, die wir gemeinhin als„ ErfältungsAm meisten wird derjenige unter den Unbilden einer wechselvollen Witterung leiden, der sich am wenigsten der Pflege desjenigen Organs feines Körpers, das gewissermaßen den Übergang zwischen der Innenwärme seines Störpers und der Außentemperatur regelt der Haut widmet. Vielfach war man früher der Ansicht, eine als Abhärtung sich darstellende Pflege unserer Haut fönne nur mittels des falten Wassers bewerkstelligt werden, eine Meinung, die manchen Schaden verursachte. Wir sind nicht Wasser, sondern Luftgeschöpfe, und in erster Reihe kommt daher die Luft für die flege unseres Körpers in Frage, daneben stehen Licht und Sonne und zuletzt auch das Wasser. Um zu verstehen, warum eine Pflege unserer Haut und da mit eine Regelung ihrer Arbeit als vernünftige Abhärtung gelten fann, müssen toir uns über die Aufgabe und Tätigkeit Der Haut flar werden. Die Haut besitzt Millionen feiner Offnungen, Boren, die der Atmung dienen. Wenn man nun früher dieser Atmung, d. h. der Sauerstoffaufnahme, eine große Rolle zuschieben wollte, so war das über das Ziel hinausgeschossen. Im Vergleich zu der Tätigkeit unserer Lungen ist diese Aufgabe recht gering und schließlich entbehrlich. Vielmehr fommt eine Ausscheidung verbrauchter Stoffe( der„ Schlacken") aus unserem Körper in Form von Gasen und flüssig mit dem Schweiß in Frage. Aber auch noch eine andere wichtige Aufgabe hat der Schweiz: Er soll durch die Verdunstungskälte einer übermäßigen und darum schädlichen Erhitzung des Körpers bei fräftiger Bewegung oder hoher Außentemperatur vorbeugen. Umgekehrt: Wird die Haut von einent Kältereiz getroffen, so sieht sie sich zufammen, die Boren schließen sich. Die Haut wird arm an Blut, wenig Blut fann an der Oberfläche des Körpers abgekühlt werden, und die Körpertentperatur ist vor einem Sinken bewahrt. Ein Mensch, dessen Haut den an fie gestellten Anforderungen nicht genügt, wird frank. Daraus folgt, daß wir die Haut durch geeignete Pflege dahin bringen müssen, daß fie ihre Tätigkeit voll erfüllen fann, und diese Pflege nennen wir eben Abhärtung. Die Tatsache, daß Geficht und Hände auch bei den trasfesten Witterungsum schlägen verhältnismäßig wenig leiden, sollte uns zu denken geben. Sie find fast immer unbedeckt, also muß es wohl in erster Linie unsere unzwedmäßige Kleidung sein, die unsere Haut für eine geordnete Tätigkeit ungeeignet macht. Unsere Kleidung foll zwar die Körperwärme ausammenhalten, muß aber doch luftdurchlässig sein. Am wenigsten läßt Lederkleidung die Luft an die Haut herantreten. Deshalb lassen auch unsere Füße oft am wenigsten Hautpflege er fennen. Gelbes Leder ist loderer als schwarzes, man sollte es für Schuhwerk borg ehen. Leder- und Belzwesten dienen der Gesundheit wenig, man sollte sie nur als Ausnahmekleidung gelten lassen. Ähnliches ist von Gummis und von durch Gummierung wasserdicht gemachter Klei dung zu sagen. 21 nur furze Zeit genommen, fann man es später länger au dehnen und es mit Behagen auch bei schlechtem Wetter, ja selbst im Winter mit Nuzen anwenden. Nicht nur die Luft, auch das Licht ist ein günstig wirkendes Mittel dieser Bäder, wohl tuend ist mäßiges Sonnenlicht. Nur vor den grellen Sonnenstrahlen ist der Körper durch leichte Bedeckung zu schüßen. Jedes Luft- Lichtbad soll mit einer fühlen Abwaschung schließen. Damit find wir zum Wasser als Abhärtungsmittel gekommen. Eine vorzügliche Anwendung ist die falte Abreibung des ganzen Körpers, am vorteilhaftesten morgens sofort nach dem Verlassen des wärmenden Bettes vorgenommen.( Aufangs fann man laues Wasser nehmen, mit der Zeit gehe man in der Tempera tur zurüd.) Auch die kühle Brause wirft abhärtend; die der Wasseranwendung folgende völlige Trockenreibung schütt vor Erkältung und wirkt ungemein wohltuend. Wasseranwendungen nehme man nie im falten Zimmer und nur am warmen Körper vor, atvei Vorschriften, gegen die ungemein oft zum Schaden einer an sich vorzüglichen Sache gesündigt wird. 3. 8. Fischgerichte Aal in Gefce. Nal aber auch aller Wet anderer fleinere Fische lassen sich wohl schmeckend in Gelee bereiten. Der Aal ivird getötet, die Haut vorne am Kopfe ein wenig gelöst und der Kopf mit der linken Hand festgehalten, während die rechte Hand mit einem raschen Griff die Haut herunter zieht. Man puht den Mal noch gut ab, reibt ihn mit Salz ein und läßt ihn furze Zeit im Wasser liegen, che man ihn in 2-3 fingerlange Stüde schneidet. Man kocht den Kal in Wasser, in dem etwas Lorbeerblätter, ein Pfefferforn und ein wenig Zwiebelscheibe mitkocht, doch darf die Brühe, die kräftig bleiben soll, nicht mehr fein, als daß sie den Aal bedeckt. Ist der Aal gar( das Fischfleisch muß sich leicht von den Gräten lösen), gibt man ihn in flache Schüsseln, nimmt zu der Brühe Gffia ( auf je 1 Liter 2 glöffel Effig), 10 Biath weiße Gelatine und ein wenig Buderals Würze und läßt alles zum Kochen fommen. Die Majje muß 2-3 Minuten ganz leise fochen und kann dann, durch ein Sieb, über die Aalstücke gegossen werden. Will man ein ganz flares Gelee erreichen, siebt man die Masse mehrere Male durch ein Tuch, doch ist das Gelee gleich wohlschmiedend und steif, wenn er auch leicht getrübt ist. Man tann zu dem Aal auch Zitronenscheiben, Mohrrüben- und Sellerieſtüde in die Schüssel geben und langsam die Brühe darüber. gießen. Erfaltet eine Schicht, kann man eine neue darauf geben, in die man Aalstüde und Gemüse usw. legt. Nazürlich muß aber die Geleebrühe inzwischen auf dem Herde oder in der Rochfiste heiß stehen bleiben. Fette Fische, wie Aal, Makrele, Bachsforelle und große Heringe, eignen sich ant besten zu dem Gericht, das mit heißen, neuen Kartoffeln und frischem Salat ein Leckerbissen für viele ift. 32. Hauskleid mit Bluse. Die Unterziehbluse ist aus geftreiftem Flanell mit angeschnittenen Ärmeln. Der Halsausschnittrand ist mit einer Zäckchenhäkelei abgeschloffen. Schnürver schluß in ber vorderen Mitte. Die breiten Stulpen sind in doppelter Stofflage gearbeitet. Das Über leid ist in Rittelform aus einem alten Jackenkleid gearbeitet, vorn wie im Rücken mit schmaler durch gehender Bahn. Stickerei in bunter Wolle am oberen Rand der Borderbahn, gepaspelte Knopflöcher und längliche Knöpfe zum Verschluß. Der Gürtel wird seitlich durch Spangen festgehalten. Erforderlich 2 m Stoff 80 cm breit zur Bluje, 2,75 m Stoff 100 cm breit zum Überkleid. Normalschnittmuster in den Oberweiten 90-116 cm erhältlich. Bluse 50 pi. über Heid 80 Pf. Stickereimuster 1.25 M. Schnittmuster F. H. 32. Auch die Vorzüglichkeit unserer übrigen Kleidung ist vielfach anzuzweifeln, wenn es hier nicht ganz so schlimm ist wie dort. Die leinene Wäsche, dem Körper oft glatt anliegend, die gestärkte feine Wäsche, die Futterstoffe der meist viel au dicht gewebten Oberkleidung, oft ge stärkt, saliniert und appretiert, das enganliegende Korsett mit seinem festen Drell bewirken, daß jeder Mensch sich eine eigene Temperatur, eine Dunst schicht zwischen Keleid und Körper schafft, denn ein Austausch mit der Außenluft ist fast unmöglich. In dieser Dunstschicht erschlafft die Haut ungemein leicht und wird verweichlicht. In ihr ist auch ein Trodnen der durchschwitzten Unterkleidung nur schwer möglich, wodurch dem Körper übermäßig lange viel Wärme entob Wolle oder Baumwolle richtet sich zogen wird. Boröse Leibwäsche nach dem persönlichen Empfinden bielleicht auch eine Rep jade" unter dem Beinenhemd, auch poröse Oberkleidung mit ebensolchen Futterstoffen sind geeignet, die beschriebenen Mängel zu vermeiden und abhärtend auf unseren Körper zu wirken. Dem gleichen Bestreben dient das Luftbad. Man beginne mit Vorsicht in den Sommermonaten im Zimmer bei geöffneten Fenstern, besser noch im Freien an windstillen Orten. Anfangs Fischfarce 6 Personen. Von 1½ kg frischem Fisch entfernt man Haut und Gräten, und gibt ihn mit etwas Fett vermengt, ( am besten frischen Rinderfett) mehrere Male durch die Maschine, Das letzte Mal fügt man 100 g Kartoffel und Weizenmeht. das man vorher mischte, hinzu. In die Masse gibt man nach und nach etwas Milch, Wasser, Salz, Buder und einige Tropfen ausgepreßten Zwiebelsaft oder ein wenig geriebene Zwiebel. Hat man 1-2 Giweiß stehen, schlägt man sie zu Schaum und zieht diesen durch die Fischfarce. Man kann die Farce, wenn fie zu weich ist und es vertragen kann, durch Zusatz von etwas Salz steifer machen. Gefocht wird die Farce, die ja mit einem Budding oder Auflauf verwandt ist, in einer offenen Schüssel oder einem irdenen Topfe, niemals aber in emaillierten Blechformen, da diese die Farbe beeinträchtigen. Die Stochzeit, in 33 und 34. Wirtschaftsschürzen. Mit Abb. 33 und 34 geben wr die Vorlagen und Schnittübersichten für zwei sehr prattische Wirtschaftsschürzen. Für Abb. 33 ist einfarbiger Stoff an= gewendet, rote Kathunblenden sind als Besatz angenom men. Die Vorderbahn der Schürze wird zunächst mit der Tasche und den Blend n besett, dann näht man das Lasteil mit der Naht nach außen an und deckt diese Naht durch eine breite Blende, die etwa 75 cm lang zuzuschneiden ist, damit sie gleich als Gürtel über die Hinterbahn geführt werden kann. Die Ränder des Leibchens sind überall nach außen umzulegen und mit schmalen Blenden zu besetzen. Norma schnittmuster erhältlich in den Oberweisen 86-116 cm. Preis 60 Pf. Maßschnitt 1.75 M. Erforderlich: 2,50 m Stoff 80 cm breit, 25 cm roter Kattun. Schnittmuster F. H. 33. Abb. 34 ist aus blaurotweiß tariertem Bettzeug gearbeitet und mit roten Kattunb.enden 22 R 261-9 1356 -20--29 30-80 11 20234 435 -20-43 199 149 144 33 a. Snittübersicht für 90 cm Oberweite 34. Wirtschaftsfd ürze, Border: und Rückansicht 33. Wirtschaftsschürze, Border: u. Rückauficht v 348 besetzt. Verschluß an der linken Seite der Borderbahn, siehe Abb. 34 a. Die Schürze kann auch aus anderem Material gearbeitet, als Blusen rock getragen werden. Das Laßteil wird am oberen Nand eingeträufelt und in die 30 cm breite Stoffblende gesaßt, der untere reichlichem, fochendem Wasser, ist 15 Minuten. Man gibt zu Fischfarce eine Tunke von Pilzen oder Tomaten. Allerlei Ratschläge Wt. Morgens draußen den Mund zu! Man atme namentlich morgens mit geschlossenem Munde, denn die Luft draußen ist nicht nur falt, sondern auch unrein: Die Straßenreinigung wir belt Staub und Schmuß auf, aus den Fenstern wird trop aller Verbote Staub von Teppichen und Tüchern herausgeschüttelt.Dieser schmutzigen Luft sind morgens besonders die zur Arbeit eilenden Menschen ausgefeßt, welche auch nachher in ihren Arbeitsräumen von der frischen Luft abgeschlossen sind. Nur bei geschlossenem Munde wird die Luft in der Nase filtriert und gelangt gereinigt in die Lungen. Auch die Kinder muß man gewöhnen, mit geschlossenem Wunde zu atmen. Sie sollen sich morgens zeitig auf den Schulweg machen, um sich nicht beim Laufen Katarrhe und Halsentzündungen zuzuziehen durch die falt eingeatmete Luft. Dr. Thraenhart, Freiburg i. Br. Selbstgefertigter Schmnyabtreter. 3 runde Weidenstäbe von 3-4 cm Durchmesser und 35 cm Länge werden mit 4-6 gleich starken Stäben, von 55 cm Länge, von denen man an der einen Seite die Rundung etwas abschneidet, benagelt. Der schnell gefertigte Abtreter ersetzt die jetzt recht teueren eisernen Abtreter und schont die Schuhfohlen beim Abtreten von Schnee und Schmutz. L. M. Der sittliche Mensch begehrt die Freiheit, weil er das Gute aus eigenem Antrieb zu tun wünscht. Rudolph b. Obering. Geb. 22. Qlug. 1818.( Aus, Geist des römischen Rechts"). Für den Sprechfaal eingesandt Die Mode, ich will nicht sagen, deutsche Mode, denn ich bente, dieselbe ist, so wie sie eben ist, international, ist nach 1 Contrins lintrins f 1 1 n 22 12 اه رادیو Hintere Mille. Rand wird eingefräufelt und an die Vorderbahn a gesetzt. Das Rückented it glatt an die Hinterbahn zu nähen, die Anfabnähte werden durch bie Gurtelblende gedeckt, der Schliveinschnitt ist an der linken Seite der 25. Borderbahn unter der Blende auszi fahren. Normalschnittmuster in den Oberweisen 82 86, 90 und 98 cm erhältlich. Preis 60 Pf. Maßschnitt 2 M. Erforderlich: 1,70m Stoff 80 cm breit; 50 cm 80 cm breit für die Blenden. Schnittmuster F. H.34. 34b.@ chulttübersicht für 94 cm bezwefte an sh 75 75 meinem Ermessen so geartet, daß sie nicht mehr der Kleidung einer anständigen und fein empfindenden Frau entspricht, selbst verständlich nehme ich auch die in der Mode tonangebende Frau Kürzlich sah ich ein modernes Lustspiel. Die Trägerin der Titeirolle betont mehrere Male, daß sie eine anständige Frau sei. Da fie eine Dame von Welt darzustellen hatte, trug fie natürlich leider nach der neuesten Mode. Früher sah man folche Toiletten nur im Varieté. Ich bin nicht dafür, daß man in Sad und Asche geht, in unjerer armen Zeit nicht. Im Gegenteil: schöne Gewänder in schönen Farben erfreuen die Umgebung und die Frau selbst. Wie schön kann sich ein Gewand um einen forsettlosen Störper schmiegen, ein Gewand, das den Hals frei läßt und auch die Füße. Wie leicht und frei kann sich die Frau bewegen in dem modernen Kleid. Und nun wird die an und für sich Schöne Form entstellt durch kurze Kleider, die nicht viel über das Knie reichen, durch Halsausschnitte, die die Grenzen des Anständigen überschreiten und sich dadurch bedenklich einer Stokottentracht nähern. Dankbar gedenkt man da aller Be strebungen, die Besserung schaffen wollen. Die Zeitschrift Frauenkleidung und Kultur, die sich bemüht, die Kleidung der Frau schön und würdig zu gestalten, fämpft über ein Jahr zehnt dafür. Wenn nur recht viele Frauen die unschönen und unpassen ben Auswüd se der Mode ablehnen würden, um dies allenfalls der Halbwelt zu überlassen. gwar soll es Männer geben, die eine sogenannte chide Toilette einem fünstlerisch schönen Kleid vorziehen. Aber ich glaube, es sind meist Caféhausjünglinge, die diesen Geschmack zeigen. Wir alle, die wir keine Striegsgewinnler sind, müssen zusammenhalten und wenns irgend geht, sparen. Ist es nötig, daß die Mode alle 6 Monate wechselt? Wie viel schöner in Material und Verzierung fönnte man ein Kleid machen, das auf längeres Tragen berechnet wäre. Diese Gedanken gingen mir durch den Kopf, als ich junast im Theater faß und die hübsche, junge Schauspielerin in dem chiken Kleid" jah. E. W., Karlsruhe. 23 Spielede Nicht viele Hausfrauen tönnen ein eigenes Kinderzimmer haben. Leider ist es so, daß vielfach die Küche der Raum ist, in dem sich das ganze Familienleben über Tag abspielt, besonders aber im Winter. Und der diesjährige mit seiner großen Kohlennot awingt noch mehr zu einer Einschränkung, die das häusliche Wohlbehagen sehr start beeinträchtigt. Wir wagen es trotzdem mit der Abb. 35 ein Beispiel zu zeigen, das dartun soll, mit wie einfachen Mits teln wir unseren Kleinen eine Spielede herrichten können, die ihr eigenes flei nes Gebiet ist. Und nicht nur spielen sollen sie in ihrem Reich, sie können auch gut ihre Mahlzeiten dort einnehmen. Wenn das Kind selbst den Löffel regieren kann, dann soll man es vom Schoß und Eßtisch weglassen; es lernt sehr bald, am eignen Tischchen manierlich essen. Ein weiterer Vorteil ist, daß die vielgeplagte Hausfrau und Mutter biel ruhiger am Tisch mit den anderen Erwachsenen zur Mahlzeit niedersitzen tann. Der geschickte Hausvater wird mit einigen Brettchen, vielleicht von Kisten herrührend, der fleinen Gesellschaft ihre Ecke schreinern können. Ein ölanstrich, am schönsten in weißer Farbe, erleichtert das Sauberhalten. Denn abwaschbar muß alles sein, was die Kleinen benüßen. Berichtigung Der von einer unserer ständigen Mitarbeiterinnen verfaßte Auffaz: Etwas bom richtigen Bauen" in Nr. 1 dieser Zeitschrift hat fälschlich eine Unterschrift erhalten. Die Unterschrift gehört unter die dem genannten Aufsatz beigefügte Anmerfung. Die Schriftleitung. 36 35. Spielede. 37 Gh G.K- R aber alles, was begegnet, Froh, mit reinem Jugend finn Sei belehrt, es sei gesegnet! And das bleibe dir Ge winn. Boetbe. Nur durch der Jugend frisches Auge mag Das längst Bekannte, neu belebt, uns rühren, Wenn das Erstaunen, das wir längst verschmäht, Bon Kindesmunde hold uns wiederllingt. Goethe. Urheberinnen der Modelle. Abb. 26 Berta Seifert, München; Abb. 28, 30 und 31 Elisabeth Merkel, Freis burg i. Br.; Abb. 29 Clara Lederle, Freiburg i. Br.; Abbildung 32 Thea Wirminghaus, Köln a Rh.; Abb. 33 E. Roth, Danzig- Langfuhr; Abb. 34 Jetli von Recklings hausen, Kölu a. Rh.; Abb. 35, 36 und 37 Gertrud Kopp Römhild, Köln- Bickendorf. 36 1.37. Spieltittel f. fleine Kinder. Spielkutel sollen möglichst aus farbechtem Waschstoff gearbeitet werden, auch bei dem zu vers wendenden Stickgarn oder Besatzstoff achie man ja darauf, daß die Farben waschecht sind. Die Kinder lieben meist ihre Spielkittel sehr, weil sie sich in ihnen fret bewegen können und gar nicht in acht nehmen" brauchen. Die Kinder fehen auch neuer in den Kitteln aus als in den gewöhnlichen Schürzen. Abb. 36 ist im einfachen Nussenfuttelschnut gearbeitet. Die Ränder sind überall umstochen. Auf den Ärmeln find kleine Figuren im Kreuzstich eingestickt. Schlipverschluß mittels Bindlöchern. Erfordert.: für 1-3 Jahre 1,20 m Stoff 70 cm breit. Stickereimuster 1.50 M. Schnittmuster F. H. 36. Preis 40 Pi.Abb. 37 ist mit angeschnittenen Höschen und eingeseẞten Ärmein gearbeitet. Zum Besaß ist gestreifter Stoff genommen. Jm Rücken ist der Anzug im Taillenschluß getrennt. Das Hosenteil wird in ein Bündchen aus gestreiftem Stoff gefaßt und dent Rückenteil aufgefnöpft. Erfordert.: 1,80 m Stoff 80 cm breit; 50 cm gefireifter Stoff 80 cm breit. Schnittmuster für 1-3 u. 3-5 Jahr erhältlich. Preis 50 Pf. Schnittmuster F. H. 37. Schnittmusterbogen. Um vielfachen Wünschen zu entsprechen, haben wir den Bezug von Schnittmusterbogen vorgesehen. Bogen 1 enthält eine Anzahl Schnittmuster von Heft 3, 4 und 5. Für die kommenden Hefte werden die Bogen rechtzeitig angekündigt. Preis des Schnittmusterbogens 50 Pig. und 5 ẞfg. Porto bei Einsendung des untenstehenden Gutscheins. zuzüglich 50% Teuerungszuschlag. Unsere Der Verlag gibt Normalschnitte oder Schnitte Gutschein für Schnittmusterversand maſchnitte werden nach mittelgroßen ungeschnürten Normalfiguren gezeichnet. nach Maß gezeichnet an den am Schluß jeder Beschreibung angeführten Breifen ab und Schnittmusterbogen Bei Einsendung dieses Gutscheins wird nur 20% Teuerungszuschlag erhoben. Maße der Normalschnitte für Erwachsene Maße der Normalschnitte für Jungmädchenkleider Obers Gürtels Bordere Rüdens Hods Große in cm Ober weite Gürtels weite Bordere Rückens Hod Alter Hüftenweite weite weite Länge länge länge Hüftenweite Länge länge Länge I 90 II 98 III 106 IV 116 88388 70 901 75 103 80 114 86 125 dem Gilrtels 15 cm unter ichius gemessen 36 36 100 12-14 Jahre 82 64 84 38 37 102 39 38 102 14-16 16-18 86 66 88 " 90 70 90 14 cm unterbem Gürtels gmpl gemessen 34 35 35 36 36 36 5585 65 " 38 39 102 Den Betrag für die gewünschten Schnitte und 20 Pf. für Porto wolle man mit der Bestellung einsenden, andernfalls erfolgt Busendung mit Nachnahme. Ausführliche Anleitung zum Magnehmen ist vom Verlag Adresse: 6. Braunfche Sofbud druderet u. Verlag Hartsrube i. B., Karlfriedrichstr. 14. zu beziehen. Wir bitten bei Bestellungen von Nor malschnittmustern die genaue Größe anzugeben. 24 Deutsche Frauenkleidung Handbuch mit 160 Abbildungen und einem Schnittmusterbogen Herausgegeben vom Berband für deutsche Frauenkleidung und Frauentultur Preis M 2.50 Dieses Handbuch will Aufklärung geben über tie Schädigungen falscher Kleidung in gesundheitlicher, schönheitlicher und sittlicher Besichung, sowie über Wert und Art förper licher Pflege und Erziehung. Es will ferner Helfer und Ratgeber allen denen sein, die Das Kleid In wenigen Tagen erscheint: der arbeitenden Fran Das alte System Mit 62 Abbildungen Herausgegeben von der Schriftleitung der Zeitschrift Neue Frauenkleidungu. Frauenfultur Preis M 1.Diese Veröffentlichung bringt praktische Bor schläge für die Kleidung in den wichtigsten Frauenberufen und wird somit für den Frauenhilfsdienst notwendige Grundlagen schaffen helfen. fich mit der Herſtellung einer gefundheits. Aus Krankheitstagen gemäßen, praktischen und schönen Kleidung befassen. An Hand der Abbildungen, Schnitt übersichten und Bezugsquellen wird es jeder Frau, auch der fern von größeren Städten webnenden, möglich sein, sich nach ihren Bedürfnissen die gesamte Unter- und Oberfleldung selbst zusammenzustellen und anzufertigen. Für unsere Kinder 131 Borbilder für deutsche Kleidung, Wäsche, Handarbeit Herausgegeben veu der Schriftleitung der Zeitschrift Reue Frauenfieidung u. Frauenfuftur Dritte Auflage Preis M 2.40 Das Wertchen bringt Abbildungen von Kleis Tern, Wäsche, Schürzen, Mäntelchen und Subchen für unsere Kleinsten und für Kinder bis zu zwölf Jahren, dazu gut verständTiche Beschreibung und Anleitung, sowie Stideret und Häkelmuster und Schnitt**** übersichten. für Krankheitstage Worte des Trostes Bon J.K.H. Großherzogin Luise von Baden Breis M 1.20 Er ist unser Friede ( Eph. 2, 14) Gedichtsammlung Von J.K.H. Großherzogin Luise von Baden Breis M 1.60 Grundlagen der Krankenernährung nach den bei den Krankenkostkursen in Karlsruhe u. Baden- Baden gehaltenen Vorträgen Bearbeitet von Geh. Hofrat Profeffer Dr. May Dresler Breis fart. 80 Big Se54 Auf alle Breise fommt noch ein Teuerungszuschlag Verlag der G. Braunschen Hosbuchdruckerei in Karlsruhe i. V. GADO Die neue Nadelarbeit in der Volksschule Auf Grund mehrjähriger Erfahrung bearbeitet von Anna Mundorff Lelterin des Handarbeitsunterrichtes an den Volksschulen der Stadt Köln Mit zahlreichen Abbildungen von Frau Kopp- Römbildt Sieben Hefte( 2. bis 8. Schuljahr) Geft III Bis jet richien: Seft I( 2. Schufj.) Breis M. 1.80 Heft II( 3. Schulj.) Preis M. 1.60( k. Edhulj.) Preis M. 2.- heft IV( 5. Schulj.) Preis 3.20. Die weiteren Hefte folgen raich. Das Wert eriveist sich als ein guter Führer im Berufe für jüngere Lehrerinnen. Aber auch ers fahrene Lehrerinnen werben aus diefer erfahrungsreichen Sammlung von Binfen und Ratschlägen nech manches lernen. Unb auch in der Hand der Mutter und Hausfrau werden die Hefte Nugen bringen, zur Anleitung der Töchter und um auch selbst Anregungen daraus zu schöpfen. Zuschneide- System Berg- Bühl Seit Jahren gelehrt und bewährt in Damenschneiderei- Kursen für Anfängerinnen, Gewerbetreibende u. Fachlehrerinnen, in Gewerbeschulen, Frauenarbeits: u. Nähschulen, sowie auch beim Selbstunterricht. A. Zuschneide- Schule für die Damenschneiderei Preis M. 2.40 Für einfachere Schulverhältnisse. für Anfängerinnen und zum Selbstunterricht, Entbält nur die einfacheren Schnitte( Grundschnitte), Fundament bes Systems. Glementarlehrgang des Schnittzeichnens. B. 3nschneide- gehrbuch für Damenbekleidung. 2. verbesserte und vermehrte Auflage. Für Fortgeschrittenere, für Fachschulen, fotoie zum Selbftunterricht. Band 1: Grundformen Preis M. 4.80. Bane 11. Ausführungsformen, Jadenfleld und Diantel Preis M. 4.60 Band III: infilerische Kleidung in Borbereitung. Preis M. 4.80 C. Pas Sigen- interkleid Die Frau und ihr leid. Gin Beitrag zur Sjthetik in der Mode Mabuch mit 50 Maßlisten. **** Auf alle Preise kommt noch ein Teuerungszuschlag Preis W. 2.Preis M.- 90 Berlag der G. Braunschen Hofbnchdruckerei in Karlsruhe i. B. Ein politisches Volksbuch von Curt Amend. Preis 7.50 Mt. Dies Buch will der Wahrheit dienen und unser Bolf zu politischent Denken erziehen." Zu beziehen durch jede Buchhandlung und vom Verlag. Kommissionsverlag der G. Braunschen Hofbuchdruckerei, Karlsruhe. Nur die von der Firma WECK Oflingen stammenden Sterilisiergeräte sind WECK ORIGINAL apparate glaser ringe Soeben erschienen: Kalendergeschichten Erzählungen aus dem badischen Volksleben bont Heinrich Würtenberger mit Zeichnungen von C. Liebich. Preis ca. 8. Mart. Im Kalender" Der Landwirt" hat Würtenberger, der alte Kalenderer auf der Ebersteinburg, diese Geschichten zuerst veröffentlicht und ihnen Freunde erworben bis zu den einsamsten Höfen des Schwarzwalds. Nun wird sich erweisen, daß sie im Buch gesammelt, auch vor anspruchsvolleren Lesern bestehen können. Zu beziehen durch jede Buchhandlung und vom Verlag der G. Brannschen Hosbuchdruckerei, Karlsruhe i. V. Herausgeberinnen: Elisabeth Röhl, Else Wirminghans, beide in Kölu Verantwortlich für den redaktionellen Teil: E. Möht, für den Bilderteil: Düven: Anzeigen find an die G. Brauniche Hofbuchdruckerei und Berlag in Karlsruhe i. B. zu feuden und werden nach fefifchenden Kartfriedrichstr. 14 Blat und Fridheimmastoridriften ebne Berbindlichkeit. Erfüllungsort Karlsrube i. 8. Verlag: G. Braunsche Helbuchernderci und Bering, Karlsruhe i. B. Srud: Borwärts- Buchdruckerei und Berlagernhalt Pauf Einger& Go. in Berlin, Lindenstraße Sarlsruhe Tarife berechnet.