jahrg.2 1920 Geft 9 15. Mai Die Frau und ihr Haus Zeitschrift für kleidung Gesundheit Körperpflege und Wohnungsfragen i l a z u r Gleich he i t Dom Wandern in deutschen Landen We wandern will, Der schweig fein stil, Geh steten Schritt, Sem nicht viel mit, Tret an am frühen Morgen Und lane beim die Sorgen. H Schon untere Vorfahren kannten die Lust des Wanderns; der Dichter, dessen Verse wir vorangesetzt haben, war der Landgräfin von Hessen Geheimer Nat Moscherosch, der im Jahre 1669 in Wormis starb. Sein Hauptwerf ist: Wunderliche und wahrhaftige Geschichte Philanders voy Sittewald und unter diesem Namen ist er als Dichter befannt. Er wird sich mit dieser Wanderregel an die Kreise gewandt haben, die das Reisen nicht gerade als Beruf betrachtet haben; jedenfalls fann noch heute jeder aus ihr Nugen ziehen, der einen oder mehrere Tage die freie Natur genießen will. Aber schon viel früher als zur Zeit Moicheroschs waren ganze Berufskreise auf das Wandern angewiesen. Als früheste Wanderer, etwa im 12. Jahrhundert, fennen wir die fahrenden Sänger, die 122. Nock und Bluse zum Wanderanzug.( Siehe Abb. 129.) Die Bluse ist aus leichtem Waschstoff, in der Nüchenmitte mit verdedter Knopf lochleifte und Knöpfen zu schließen. Die Ausschnittfalbel wird in ein kleines und Prüftnöpfen befeſtigt. Die Bluſe iſt am Ausschnitt 2 mal, der Ärmel am unteren Rand 3 mal eingefrauft und mit Schrägblenden befext. Am oberen Band ist der imel nitazu geſchloſſen. Der obere Rectrand ist auf ein Mieim Sommer durch die Lande zogen, im Winter an einem Hofe oder auf einer Ritterburg Unterkunft fanden, wofür sie ihre schönsten Lieder zum Dann folg. Bündchen gefaßt und an dem rechten Halsausschnittrand angenäht, am linten Ärmel Zierstich an die Bluse angenäht. Der Rock wird am bahn ist mit Druckknöpfen darauf zu befestigen. Hierzu das Schnittmuster überall gern gesehen waren. Wir finden Sie beim Sommerreigen im Dorfe und als ständige Begleiter der Heere in den vielen Kämpfen der einzelnen deutschen Stämme untereinander während des 13., 14. und 15. Jahrhunderts. Gleichfalls wanderten die sog. Baganten oder auch Bacchanten genannt, fahrende Schüler, die von einer Schule zur andern zogen, auch damals schon Wanderungen über die Alpen machten зи den italienischen hohen Schulen, sowie die Goliarden, wandernde Priester, die zwar ordiniert waren, aber feine feste Stelle hatten. Später, zur Blütezeit der Zünfte, waren es die Gesellen der verschiedenen Handwerke, die berufsmäßig wanderten. Galt es doch nach Beendigung der Lehrzeit, sich in fremden Werkstätten auf der„ Walze" in 3-5 jähriger Wanderschaft die Kenntnisse anzueignen, die zur selbständigen Niederlassung als ehrsamer Meister berechtigten. Neben diesen Leuten, die das Wandern von Verufswegen betreiben mußten, hat es natürlich immer Menschen gegeben, die nur aus Freude an der Bewegung, aus Beränderungslust, aus Naturfreude und Wissensburst große Wanderungen unternahmen. Einer der bekanntesten unter ihnen der Dichter werkz bezeichnenderweise: » Der Spaziergang nach Syraten die fahrenden Leute mit der linke Träger auf dem Miederband festgenält werden kann. Die Vorder- Seume sein, der seine Haupt Gaukler, Spielleute, Sänger, buf dem Schnittmusterbøgen Nr. 3. Normalſchnittmuster für die OberTänzer und andere, die zwar weiten 90-116 cm erhältlich. et ub. Fräserbettich 3 m Stoff 100 cm duet als unehrlich galten, aber doch schnitt Rock und Träger 2 M., Bluse 2 M. Erforderlich 2 sum Red, 2,25 in 80 cm breit zur Vluse. Schnittmuster F. H. 122. brett fus" und„ Mein Sommer 6 冊 66 Rommt ihr Gespielen. ( Coburg 1630. Bearbeitet von H. Retmann.) 1. Rommt ihr Ge= spie- len wir wollen uns fühlen bei die= sem fri schen Thau= e. Wer det ihr fingen, wird es er= flin 2. Hört ihr Gesellen, die Hündlein bellen, was wollen wir beginnen? Lasset uns friegen, lasset uns siegen, die Sommerzeit gewinnen. = gen fern in die fer Au• e. 3. Auf, ihr Brüder, singt hoch und nieder, den Sommer zu gewinnen. Ist es nicht Schande, weit in dem Lande, wenn wir uns bejinnen? Sommerlied„ Herzlich tut mich erfreuen". ( 1545. Bearbeitet d. W. Tappert.) 1. Herzlich tut mich erfreuen die fröh lich Sommerzeit, " mein G'blüt tut mir er neu en des Mai en Herrlichkeit. Die Lerch' tut sich ib er- schwing- en mit • rem hellen . Schall; lieblich die Vög lein fingen, 2. Des Morgens in dem Thaue, die Maidlein grafen geh'n, gar liebli fie ausschauen, wo frische Blümlein steh'n, daraus sie Kränzlein machen, und schenken's ihrem Schatz, den freundlich sie anlachen und geben ihm ein'n Schmatz. im Jahre 1805" benannt. Er unternahm im Jahr 1801 eine Fußreise nach Sizilien und Paris, im Jahr 1805 eine solche durch Rußland und Schweden. Im allgemeinen waren aber die Menschen, deren Beruf nicht zum Wandern awang, feßhafte Leute. Die kleinen Städte, deren Bewohner fast alle Landwirtschaft betrieben, hatten die Menschen noch nicht so sehr der Natur entfremdet, wie die jesigen Großstädte. Erst mit der Erfindung der Eisenbahnen, mit der Entwicklung der modernen Industrie, dem steten Anwachsen der großen Städie hat sich das Bild vollständig verschoben. Es ist sicher ein großer Vorzug der modernen Verkehrsmittel, daß sie das. Reisen so außerordentlich erleichterten; schon durch den mit der Reise verbundenen Luftwechsel wird die Gesundheit gekräftigt, man erweitert seinen Gesichtsfreis und vermehrt seine Kenntnisse. Für den Naturforscher, den Kaufmann ist das Reisen ein Teil des Berufes, und dem Volkserzieher, dem Politiker erwächst aus dem Reifen Gewinn. Allerdings wurde es daneben auch eine Modesache, große Reifen zu machen. Mußte in diesem Jahr jeder, der etwas auf sich hielt, die modernen in oder ausländischen Seebäder besuchen, so bevölferten dieselben Leute im nächsten Jahr zum mindesten die Schweiz oder Tirol. Eine Reise zum Nordkap oder gar eine Weltreise gehörten zum guten Zon. Der Krieg hat auch hier vieles unmöglich gemacht, was uns früher selbstverständlich erschien. Weite Reisen find für die meisten Menschen unerschwinglich geworden. Das Ausland hält zunächst den Deutschen die Tore noch verschlossen. Glücklicherweise sind wir aber nicht darauf angewiesen, das Ausland aufzusuchen. Denn gibt es wohl ein Land, das reichere Abwechslung bietet, als unser deutsches Vaterland! Wo wandert man wohl schöner, als in unserer deutschen Heimat? Hat sie nicht hohe und mittlere Gebirge, sanfte Hügelfetten und weites Flachland, breite Ströme und flare Bächlein, große Seen und das unendliche Meer, dunkle Wälder und blühende Saaten, Moor und Heide und starrenden Fels? Schon vor= aus die Nachtigall. 3. Darum lob' ich den Summer, dazu den Maien gut, der wend't uns allen Rummer, und bringt viel Freud' u Mut. Der Zeit will ich- genießen, dieweil ich fennig hab', und ten es tut verdrießen, der fall' die Stiegen ab. vor dem Kriege hat eine starke Bewegung gegen die Modereisen eingefett; die Entfrembung der Großstäd.er von der Natur hat eine große Sehnsucht nach der einfachen Fußwanderung geweft, die ihren stärksten Ausdruck fand im Bunde der Wandervögel. Es ist ein erfreuliches Zeichen der Zeit, daß es unserer deutschen Jugend vorbehalten war, die Luft an der Fußwanderung wieder im Großen zu erwecken und in die Wirklichfeit umzusetzen. Hiervon wird die nächste Zeitschrift erzählen. Wohin wandern wir nun am besten? Vielen unter uns wird es wahrscheinlich faum möglich sein, wenig. stens nicht in den allernächsten Jahren, über die nähere Umgebung ihres Wohnortes hinauszukommen; aber auch dort wird sich des Guten und Schönen überreichlich für den finden, der richtig zu wandern versteht. Kommt es doch nicht darauf an, möglichst viele Kilometer abzulaufen, sondern den möglichst großen Nugen für die förperliche und geistige Gesundheit und möglichst reichen inneren Gewinn davonzutragen. Wer bei jedem Wetter und immer wieder seine engste Heimat aufsucht, der wird sie ganz fennen lernen; denn anders spricht sie zu feiner Seele, wenn sie im flaren Sonnenschein vor ihm liegt, oder wenn Nebel sie verhüllt, wenn er sie durch einen Regenschleier sieht, oder in Frost und Schnee, wenn der Sturmwind über die Felder braust oder wenn die Hize darüber zittert, am strahlenden Morgen oder in der Abenddämmerung. Er wird den Standort von besonderen Pflanzen fennen und wird wissen, wo ein Bogel brütet; er wird im Moose ruhen und wird die Käfer beobachten und die Ameisen bei ihrer Arbeit, er wird den Mann am Pfluge begrüßen und mit dem Schnitter über seine Ernte reden, er wird den Kindern ihre Spiele ablaufchen und sich von den Alten ihre Lebensjahidjale erzählen lassen und die Sagen und Gebräuche ihres Dorfes. Er wird seine Heimat sich ganz zu eigen machen und wird mit ihr verwachsen und wird aus ihr Freude in guten Tagen und Troft im Leide schöpfen. Ber es aber mit seinen Mitteln und seiner = 67. Beit ermöglichen kann, der suche das fennen zu lergen, was seine engste Heimat nicht bietet. Der Städter suche die freie Natur, wo er Ruhe findet, etwa an Nordoder Ostsee, dort lasse er den steten Wechsel in der unendlichen Gleichförmigkeit des Wassers, die reine, fräftigende Luft in ruhigem Genießen auf sich wirken; dort wird er zur inneren Sammlung kommen und Willensfraft und Arbeitsfreudigkeit wird der hohe Gewinn dieses Aufenthaltes sein. Wer einsam auf dem Lande lebt, der erbaue sich in der Großstadt an ihren herrlichen Domen und den Kunstschäßen ihrer Museen und nehme die Erinnerung an Theater und Konzerte mit in sein stilles Heim. Wer in der Ebene wohnt, der wandere im Gebirge und folge den Bächlein, wenn sie ins Tal hinunter eilen, er steige auf den Felsen und schaue ins weite Land hinaus. Wer dem Laufe eins großen Stromes folgt, der wird die verschiedensten Industrien kennen lernen, Mühlen, Eisenhammer und Tal. sperren. Die Vergangenheit wird zu denen reden, die durch alte Städte und verfallene Burgen wandern. Und wer mit unserer deutschen Malerei vertraut ist, der 124 125 123. Seinenfield mit Stideret. Das Kleid ist aus dunkelblau und weiß fariertem Stoff mit einer weißen Stickerei im Kreuz- und Holbeinstich. Der Rod ist grade geschnitten und am oberen Rand eingefraust, er fann beliebig am Leibchen oder Träger befestigt werden, ( fiche Abb. 61-63 und 66, in eft 5/1920), ober er wird auf ein Miederband genäht. Die Bluse ist mit angeschnittenen Armein gearbeitet, sie erhält im Innern in Gürtelhöhe eine Blende aufgesetzt, durch die ein Zugband zu führen ist. Das Band wird nach dem überziehen der Bluse in der vorderen Mitte gebunden. Die Bluse erhält nur einen furgen Schlitzeinschnitt am oberen Stand der Rüdenmitte, damit sie bequem über den Kopf gestreift werden kann. Die Schlißränder werden mit Untertritt und Deckleiste versehen und mit Druck fnöpfen geschlossen. Der Stragen wird in ein Bündchen gefaßt und dem Kleide extra eingeheftet. Normalschnittmuster für die Oberweiten 82, 86, 90 und 98 cm erhältlich. Preis 1.40 M., Bluse allein 80 f. Maßschnitt 4 M., Bluse allein 2 M. Stidercimuster 2.50 W. Erforderlich 4 m Stoff 80 cm breit. Sanittmuster F. H. 123. W 124 b 124 a 124 und 125. Schul, Turn- und Wanderkleid. Das Kleid besteht aus Rock und Mieder, Sporthose und Bluse. Die Bluse ist aus Flanell, der übrige Anzug aus grauem, leichtem Wollstoff. Das blufenartige Mieder ist gefüttert und am Verschluß, sowie am Hals- und Ärmelausschnitt mit einem Vorstoß von schwarzer Seide verziert. Es wird in der vorderen Mitte mittels Druckknöpfen geschlossen. Bei dem Vierbahnenrod ist die rechte Verderbahn 14 cm weiter als die linke. Verschluß vorn links. Mieder und Rock find aneinander geknöpft, ebenso Hose und Mieder. Am Rock befestigte Laschen halten den schwarzen Gürtel, der den Ansah verdeckt. Die Hose wird am unteren Rand eingefraust in etwa 40 cm weite, 3 cm breite Bündchen gefaßt und mit Knöpfen geschlossen, siehe Abb. 124a. Der Verschluß der Hose kann beliebig an den Seiten mit Untertritt und Dedleiste gearbeitet werden, oder mit verdeckter Snopflochleiste in der hinteren Mitte. Die Bluse ist in einfacher Hemdblusenform gearbeitet, fie fann auch am Ausschnitt offen mit zurückgeschlagenem Kragen getragen werden. Normalschnittmuster für die Oberweiten 82, 86, 90 und 98 cm erhältlich. Breis des Kleides 2 M. Nod, Bluse oder Hose einzeln je 80 Pf. Maßschnittt zum ganzen Kleid 5 M, Rock, Bluse oder Hose einzeln je 2 M. Erforderlich zur Bluse 2 m 80 cm breit, zur Hose, Rock und Mieder 3 m 100 cm breit für 14--16 Jahr. Schnittmuster F. H. 124. 68 128. Blusenkleid mit feinen Einfägen aus slöppelspike. Das Kleid läßt sich aus jedem leichten, weich fallendem Stoff nacharbeiten. Die Klöppelspiheneden können durch gestickte Teile ersetzt werden. Vorder- und Rückenteile der Bluse find mittels Ziernähten aneinander zu bringen. Die Ziernaht fann man in abstechender, doch gut paffender farbe arbeiten. Ausschnitt- und Krmelränder werden verstürzt sauber gemacht und mit Ausbogstichen ganz dicht umnäht, dabei sind die Klöppeleden mit einzunähen. Berschluß der Bluse in der Rüdenmitte mittels Drudknöpfen. In Gürtelhöhe ist die Bluse zweimal eingefrauft und auf ein Wieberband genäht. Der zweiteilige Rod ist am oberen Rand eingekauft in ein Bündchen gefaßt und einem Leibchen aufgeknöpft. Normalschnittmuster in den Oberweiten 86, 90, 98 und 106 cm erbältlich. Kleid 1.40 M., Mod und Bluse allein je 80 Pf. Maßschnitt Rod und Leibchen 2 M., Blufe 2 M. Erforderlich 4.25 m Stoff 80 cm breit. Schnittmuster F. H. 126. wird wissen, daß es oft gerade die einfachsten Linien sind, die am meisten zu unserm Serzen sprechen, daß wir den schlichtesten Gegenden die höchsten Schönheiten abzugewinnen vermögen. Wo wir aber auch wandern mögen, niemals sollten wir durch lärmende Frende läftig werden; so schön unfere deutschen Volkslieder in der freien Natur erflingen, so überflüssig ist es, bei jedem Bergwald das an sich so schöne, aber seit langem banale Lied anzustimmen:„ Wer hat dich, du schöner Wald, aufgebaut so hoch da droben", und noch schlimmer stören Taules Lachen, Kreischen oder Schreien. Wahrlich, unser deutsches Vaterland bietet uns Schönheiten in Fülle, laßit fie uns fennen lernen und aus ihnen neue Kraft schöpfen an tatkräftiger Arbeit für den Aufbau dessen, was die langen, schweren Kriegsjahre an deutscher Volkskraft zerstörten. Was uns die deutsche Heimat ist, das hat. von Schönaich- Carolath in dem einfachen Gedicht„ Daheim" ausgesprochen, dessen schöne Worte ich zum Schlusse hier anfügen möchte und dessen tiefe Empfindung jeder Deutsche im innersten Herzen mitfühlen sollte: „ Ein Weg durch Korn und roten Klee, Darüber der Lerche Singen. Das stille Dorf, der helle See, Süßes Wehen, frohes Klingen. Es wogt das Korn im Sonnenbrand, Darüber die Glocken schallen Sei mir gegrüßt, mein deutsches Land, Du schönstes Land vor Allen!" Stofffunde Kunstwolle, Wolle, Baumwolle II Ebenso wichtig wie beim Einkauf von Wäschestoffen ist es heutzutage, beim Einkauf von Kleiderstoffen liber die Eigenschaften, die der Stoff haben soll, und die die vorgelegten Stoffe wirklich haben, unterrichtet zu sein. Es ist durchaus nicht gleich, ob man einen Stoff für reine. Wolle fauft und entsprechend bezahlt, der ganz oder zum Teil aus Kunstwolle besteht, und doch werden einem nicht selten funsiwollene Stoffe schlechthin als wollene angeboten. Dabei lügt die Bezeichnung nicht einmal. Der Name Kunstwolfe" gibt eben die Eigenschaft des Stoffes nicht treffend wieder. Die Kunstwolle ist fein künstlicher Ersatz für Wolle, sondern es handelt sich hier um die Kunst, aus Unbrauchbarem wieder Brauchbares zu machen. Die Kunstwolle fann aus demselben Rohmaterial aus den Wollhaaren der Schafe bestehen, woraus auch die Garne und Stoffe gewonnen wurden, die wir gewöhnlich als reine Wolle zu bezeichnen pflegen; aber sie ist gemacht aus Wollresten und Wollumpen, die in besonderen Maschinen, bezeichnenderweise Wolf genannt, auseinandergerissen und in furze Wollfasern zerlegt werden. Daß diese aber keine haltbaren Wollfäden ergeben, das wissen die Frauen, die in der Kriegszeit gezwungen waren, Kunstwell garn zum Striden zu verwenden oder aus Kunstvollgarn hergestellte Strümpfe anzaschaffen. Den funsimollenen Stoffen ist auch feine längere Haltbarkeit beschieden, es sei denn, daß sie mit guten, langen Bollfasern oder mit langen Baunnvollfasern vor dem Berspinnen vermischt worden sind, oder daß ein Kunstwollfaden mit einem Woll- oder Baumwollfaden zusammengezwirnt wurde. Gewisse Waren erhalten dadurch eine für ihren Zwed genügende Haltbarkeit und fönnen nicht beanstandet werden, wenn der Preis für solche Ware entsprechend niedriger bemessen ist als der für Garne und Stoffe, die aus ursprünglichen reinen Wollfasern, Ziegen oder Kamelhaaren gewonnen wurden. Ob ein Faden nur aus folthen oder aus langen Wollfasern und furzen Kunjiwollfasern besteht, kann man oft schon an der gleichmäßigen Dide erkennen, jedenfalls aber durch Aufdrehen leicht feststellen. Eine schlechtere Art von Kunstvolle besteht darin, daß man nicht ausschließlich wollene Garnreste cder Lumpen zur Gewinnung der Fasern ausnußt, sondern auch baumwollene oder sogar funstvollene Qumpen im Wolfe auf lösen läßt. Solche Stoffe geben natürlich nicht die Wärme, die man immer noch bei den zuerst angeführten funstwollenen Sachen verspürt. Darin reicht die Baumwolle eben nicht an die Wolle heran, und wenn sie noch so dick gewebt ist und durch Anfrauhen der Oberfläche noch so täuschend der Wolle nachgebildet wurde. Auch da heißt es also die Augen aufmachen, wo es sich um ein Unterscheiden von wollenen und baumwollenen Stoffen, beispielsweise von Wollflanell und Baumwollflanell, Sollmusselin und Baumwollmuffelin handelt. Viele Käuferinnen fühlen den Unterschied schon im Griff. Wolle fühlt fich rauher an als Baumwolle und knittert nicht wie diese, wenn man sie zusammendrückt. Das kommt von der Kräuselung und Elastizität der Wollhärchen. Die Sträufelung ist am einzelnen Haar deutlich zu erkennen, wenn man einen Gewebefaden aufgedreht hat. Doch gibt es auch glatte oder geglättete Tierhaare, die zu Wolle versponnen werden, und es bedarf daher noch anderer Prüfungsmittel, um Wolle ganz sicher von Baumwolle zu unterscheiden. Ein dem Laien leicht zugängliches Mittel ist die Verbrennungsprobe. Man zündet einen Faden des Gewebes an einem Ende an. Wo man ihn anfaßt, hat man ihn etwas feucht gemacht, um sich nicht die Finger zu verbrennen. Besteht der Faden aus Baumwolle, so brennt er leicht und rasch weiter, hinterläßt einen ganz winzigen, weißgrauen Aschefaden, der leicht zerstäubt, und fast feinen Geruch. Ani Wollfaden dagegen arbeitet sich die Flamme mühsam weiter, bildet Klümpchen schwärzlicher Afche, geht leicht aus, und es macht sich ein Geruch nach versengtem Haar unangenehm bemerkbar. Rechnet man damit, einen Stoff gut waschen zu können, so ist es zu empfehlen, barauf zu achten, wie der Stoff gefärbt ist, ob er nämlich seine Färbung im einzelnen Faden vor dem Weben bekommen hat oder aber nach Fertigstellung im ganzen Stück gefärbt wurde. Ersiere Stoffe find gewöhnlich haltbarer in der Farbe, weil dazu nur solche Farben verwendet werden, die das häufigere Waschen, das fchon bei der Zurichtung der Stoffe notwendig ist, gut vertragen können. Bei mehrfarbigen Stoffen sieht man den Unterfchied auf den ersten Blid; bei einfarbigen erfennt man ihn daran, daß an der Webefante einige Rettfäden weiß oder andersfarbig eingewebt worden sind. Kunstwollente Stoffe findet man meist grau oder dunkel verschwommen gefärbt. Es ist ja erklärlich, daß die verschieden gefärbten Materialien, woraus sie hergestellt sind, die neue Farbe nicht gleichmäßig annehmen. A. M. Pflanzenpflege durch Kinder - 69 127 128 CK- R 129 127. Regenmantel für Mädchen. Der Mantel wird in der vorderen Mitte einreihig mit Knöpfen und gepaspelten Knopflöchern geschlossen. Die Weite des Rückenteils wird durch den Gürtel aufammengehalten. Die Kapuze ist mit dem Kragen zugleich angesetzt. Das Schnittmuster für 8-10 Jahre ist auf dem Schnittmusterbogen Nr. 3. Normalschnittmuster für 6-8, 8-10, 10-12 und 12-14 Jahr erhältlich. Preis 60 Pf. Erforderlich für 8-10 Jahr 1,80 m Stoff 120 cm breit. Schnittmuster F. H. 127. 128. Regenfragen für kleine Kinder. Die Borderteile und die breiten Schulterteile werden oben mit Stappnaht verbunden, dann bleibt ein Schlitz frei zum Durchstecken der Hände, der untere Teil der Naht wird auf der Junenseite genäht. Den Vorderteilen find innen Taschen aufgesetzt. Der fleine Umlegetragen ist aus doppeltem Stoff zu arbeiten. Die Kapuze wird dem Kragen aufgeknöpft. Sierzu das Schnittmuster für 6-8 Jahre auf dem Schnittmusterbogen Nr. 3. Normalschnittmuster erhältlich für 6-8, 8-10 und 10-12 Jahr. Preis 60 Pf. Erforderlich 1,60 m Stoff 120 cm breit für 6-8 Jahr. Schnittmuster F. H. 128. 129. Wanderanzng.( Hierzu Abb. 122.) No, Träger und Jade find im Original aus einem braunen Herren- Havelod gearbeitet. Borderteile und Rücken der Jade wurden aus der Belerine gewonnen, die Ärmel wurden wieder zu den Ärmeln verwendet; der Mantel ergab den Rock, und die Innenbefäge der vorderen Ränder des Mantels find zu den Trägern genommen. Der Mantel war mit doppelten Knopflochreihen eingerichtet, deshalb müssen für die Träger die Einschnitte der Knopflöcher sorgfällig gugestopft wer den. Über diese gestopften Einschnitte werden dann die Sutaschschlingen genäht. Neuer Stoff zur Jade 2,50 m 120 cm breit. ierzu das Schnittmuster in Ober: weite 90 cm auf dem Schnittmusterbogen Nr. 3. Normalschnittmuster in den 4 Oberweilen 90-110 cm er hältlich. Preis der Jacke 80 Pf. Maßschnitt 2 M. Schnittmufter zur Jade F. H. 129. Sleine Topfgewächse an Schulkinder zum Bived weiterer Pflege zu verteilen, ist eine Einrichtung, die von Jahr zu Jahr an Umfang gewinnt. Diese Einrichtung foll Liebe zur fdjönen Pflanzenivelt und Achtung vor den Schöpfungen der Natur weden und erhalten. Diese Blumenpflege soll den naturkundlichen Unterricht unterstützen. Sie soll weiter äfthefische und fittliche Gefühle im Kinde wecken und fördern. Das Kind muß Freude empfinden an den nach und nach erscheinenden Blättern und Blumen; es wird Bergleiche anstellen zwischen feiner Pflanze und den Pflanzen anderer Kinder. Die Blumenpflege erzieht das Kind zu regelmäßiger Betätigung, zur Ordnung und Sauberkeit und zu trauer Bihterfüllung. Nur bei regelmäßiger Aufpaffung und aufmerksamer, liebevoller Pflege wird 129 a fich die kleine Pflanze zu einer stattlichen Schönheit ausbilden, und es bedarf das ganze Jahr ständiger Wartung, soll der für gute Pflege in Aussieht gekellte Preis bem Rinde nicht entgehen. Der Blumenpflege durch Schulfinder ist endlich eine gewisse foziale Bedeutung augnsprechen, insofern, als dort, wo ein Kind eine Pflanze aus der Schule heimbringt, die ganze Familie mehr oder minder regen Anteil an der Arbeit des Kindes nimmt. Die jüngern Geschwister werden der Blumenpflege ebenso verwundert zuschauen, wie die Eltern erfreut sein werden, wenn das Kind von seinen Erfolgen berichtet. 5. Der Abend Schweigt der Menschen laute Luft: Rauscht die Erde wie in Träumen Wunderbar mit allen Bäumen, Was dem Herzen taum bewußt, Alte Beiten, linde Trauer. And es schweifen leise Schauer Wetterleuchtend durch die Brust. Kleine Ratschläge ( Gichendorff.) - 70 Manche Mutter fann ihren Lieblingen jetzt wieder eine Freude mit dem so lang entbehrten Genuß einer Tasse Kakao bereiten. Sie wird aber oft mit Schrecken die braunen Flecke sehen, die das ledere Getränk durch die Unachtsamkeit oder Ungeschicklichkeit der Kleinen auf den Schürzen und Kleidchen hinterlassen hat. Das Übel ist nun lange nicht so schlimm, als es aussieht. Die Kakaoflecken lassen sich mit flarem, falten Wasser sehr leicht entfernen. Man hüte sich aber, warmes Wasser oder Seife zu gebrauchen. Frau Paeth. 130. Selbstgefertigter Rucsac aus Segeltuch. Der Rucksack wurde aus einem alten derhen Reisesad von braunrotem, wasserdichten Stoff verfertigt. Die rundgeschnittene, als Verschluß dienende Lasche wird mit Lize eingefagt, ebenso der Klappenrand der aufgesetzten Taschen. Das Band, das den Cad oben zusammenzieht, wird durch eingeschlagene Metallösen geführt. Kleine Lederstücke, die den Verschluß der Lasche tragen und zur Befestigung der Rüdenträger dienen, sind dem Stoff aufgenietet. Die Stelle, an der die beiden Träger dem Rückenteil aufgesetzt sind, wird durch ein Stückchen Leder verdeckt; zur besonderen Verstärkung kann man von der Innenseite ein gleich großes Stück Leder dagegensetzen. Dieses Aufnähen des Leders tann die Hausfrau allerdings nicht selbst ausführen, sondern muß dazu die Hilfe des Sattlers oder Schuhmachers in Anspruch nehmen. Die Träger sind in doppelter Stofflage gearbeitet; sie sind 4%, cm breit und 42 cm lang; ihnen ist am freien Ende ein kräftiger Lederstreifen angenietet, der oben die Breite des Trägers hat, aber sich bald zu 2 cm Breite verjüngt. Die ganze Länge des Trägers mit diesem Lederanjatz beträgt 60 cm. In den schmalen Teil des Lederstreifens werden in regelmäßigem Abstand Kleine Löcher gestangt. Den unteren Ecken des Rudsades wird von beiden Seiten eine Lederlasche aufgenietet, die rechts einen Hafen, links eine Schnalle trägt. Dem Hafen entsprechend wird dem rechten Träger eine fräftige Sse, in einem doppelten kurzen Lederriemen hängend, angeschnallt. Dieser unverwüstlich starke Rudsad ist zum Tragen von Lasten geeignet; er ist 48 cm hoch und 58 cm breit. Soll er nur den Bedürfnissen des Wandernden dienen, so wähle man etwas fleinere Maße. Die aufgesetzten Taschen sind etiva 15x18 cm hoch zu nehmen. 131 132 133 134 131-134. echtips, Sragen und Wifelgamafde. Mit diesen Abbildungen geben wir die Vorlagen zu einer fleinen Ausstattung, die eine fleißige Mutter für ihren 14 jährigen Jungen selbst gearbeitet hat und zivar alles aus alten Resten. Der Schlips, Selbstbinder, ist am einfachsten und schnellsten zu arbeiten, er besteht aus einem etwa 7-10 cm breiten und 100 bis 120 cm langen Streifen. Wenn der Streifen( Seide oder Wollmusselin eignet sich am besten dafür) nicht in ganzer Länge vorhanden ist, so fann er auch 1-2 mal zusammengesetzt wer den. Nur muß a Stoffmuster gut passend und der Faden= lauf des Stoffes g passend anemiander gesetzt werden. Wird die Naht mit flem maschinenstich gesteppt und beim Bügeln etwas angefeuchtet, so bleibt sie ganz unsichtbar. Sehr dünne Stoffe können mit einer etiva 3 cm breiten Flanell- oder Moltoneinlage gearbeitet werden, das oben lints ausgebreitet gezei nete Ende zeigt, wie die Ränder des Streifens umgeschlagen und auf der Einlage festgenäht werden. Wird der Selbstbinder öfter aufgebügelt, so behält er lange get ein gutes. Aussehen. Die beiden Stragen sind aus luftdurchlässigem Wäschesto ,, Reste früherer Sporthemden. Auch diese Kragen könnten zur Not in der hinteren Witte eine Naht befommen. Die Kragen müssen sehr sorgfältig geschnitten und mit kleinem Maschinenstich mit sehr spizer Maschinennadel gesteppt werden. Auch die Knopflöcher müssen vor dem Einschneiden rundum mit fleinem Stich umsteppt werden, damit sie nicht ausfransen. Die Wickelgamasche wurde aus den Resien einer alten Lodenpelerine geschnitten. Die Streifen dafür müssen etwa 125 cm lang und 7 cm breit sein. Auch hier heißt es, den Fadenlauf der Streifen beim Zuschneiden gut passend zu nehmen, die Näbte am Anfang und Ende gut zu befestigen und recht flach zu bügeln. Um den an manchen Stellen schon dünn gewordenen Stoff haltbarer zu machen, wurden die Lodenstreifen mit Futterstreifen unterlegt und am Rand abgesteppt. An das etwas abgespitzte Ende wird ein etwa 10 cm langer, gefochter Lederstreifen genäht; eiwa 25 cm vom Ende entfernt, ist die Schnalle anzunähen. Schnitt muster für die Stragen in 36, 38 und 40 cm Halsweite erhält lich. Preis 40 Bf. Schnittmuster F. H. 132 und F. H. 134. „ Alles Leben besteht in Bewegung. Indem die Bewegung die Körperfräfte übt, vermehrt und stärft fie zugleich ihren Bestand. Nichts kann die Nerven mehr stärken, als förperliche Bewegung; nichts als diefe fann den Krankheiten vorbeugen, welche von einem erschlafften Zustand der Organe des Körpers herrühren.( Sufeland, 1762-1836.) Bücherschau Die Politisierung der Frau von Dr. A. H. Nose. Leipzig, Verlag von F. Wilh. Grunow. 1919. o Das Werkchen behandelt in 60 fleinen Seiten die Politifierung der Frau, das deutsche Parteileben, das Verhältniswahl verfahren die Zeitfragen Kirche und Staat, Bergesellschaftung, Schulreform, Demofratie. Beruft ein demokratischer Staat die Frauen aur Mitarbeit", so sagt der Verfasser am Schluß, so erwächst ihnen daraus eine doppelte Bilicht, der sie sich nicht entziehen dürfen, wenn sie sich dereinst nicht wieder schiachvoll ausgeschaltet und auf die Stufe der Men schen zweiter Masse degradiert sehen wollen: die Pflicht sich 71 130 137 138 135. Wanderanzug für Anaten. Der Anzug wird am besten aus solchen Etoffen gearbeitet, die ziemlich wasserdicht sind. Die Hosen erhalten am Gürtel Laschen aufgesetzt, durch die der Gürtel zu führen ist Die Joppe ist mit großen Taschen gearbeitet. Die borderen Ränder werden auf der Innensei e etwa 15 cm breit mit Oberstoff besetzt, die Ermel am in eren Rand ettva 10 cm breit, der Kragen ist in doppe.ier Stofflage zu arbeiten. Der Gürtel erhält Leineneinlage, er wird durch eine Stoffspangen auf der Jacke festgehalten. Norma schnittmuster für 8-10, 10-12 und 12-14 Jabie erhältlich. Preis 80 Pf. Erforderlich für 10-12 Jahr 2,25 m Stoff 120 cm breit. Schnittmuster F H. 135. selbst nachträglich zu bilden und ihre Töchter von vornherein zu Staatsbürgerinnen zu erziehen." Wem die Zeit für gründ liche politische Studien mangelt, dem sei das Büchlein empfohlen, das in gedrängter Kürze über die wichtigsten Grundlagen un feres heutigen politischen Lebens unterrichtet. Brieffaften Frage. Habe 5 Stüd weiße, leinene Herrenhemden fast wie ncu, möchte für meine 13 jährige Tochter Hemden mit Achselschluß daraus madjen, lohnt es sich und wieviel befomme ich daraus? Ferner habe ich von meinem Mann drei leinene Militärunterhosen, wieviel Hosen bekomme ich daraus für die Tochter? Dann habe ich grauen Leinenstoff, soll zu Anzügen für 3 Mädel und 1 Jungen reichen, wie richte ich ailes am praftischsten ein? Wenn ich genaue Angaben und Muster habe, fann ich alles allein arbeiten, es fommt mich dann nicht so teuer. Für baldige niivort wäre ich dankbar, warte schon immer mit Geonfucht auf das nächste Seft. Schnittmusterbogen. F. M., Ravensberg. 136, 137 und 138. Sporthemd, Zaghemd und Machthemd für Knaben. Die Hemden find nach einer Grundform gearbeitet, nur die Länge und die Kragenform ist je nach ihrer Art eingerichtet. Der Kragen des Sporthendes kann auch geschloffen getragen werden. Achselstücke, Kragen und Ärmelbündchen sind in. doppelter Stofflage zu arbeiten. Die Schlize an den Seitennähten find mit leinen Keilen abgeschlossen. Mit buntem Wäschebörtchen besetzt man Kragen und Ärmelbündchen des Nachthemdes. Normalschnittmuster für 6-8, 8-10, 10-12 und 12-14 Jahr erhältlich. Preis 80 Pf. Schnittmuster für alle drei Hemden F. H. 138. Antwort. Aus 5 Herrenhemden gibt es 5 Mädchenhemden, von den übrigbleibenden Ärmeln kann man Leibchen und Untertaillen arbeiten. Aus den 3 Unterhosen gibt es 3 Mädchenhosen. Für die praktische Verwendung des grauen Stoffes müssen wir erst die genaue Länge und Breite des Stoffes wissen, und wie alt die 3 Mädel und der Junge sind. Wir müssen auch wiffen, ob es große, fräftige stinder sind. Am besten können wir die Muster und Berechnungen machen, wenn wir die Länge der gewünschten Anzüge und die Ober- und Hüftenweite der Kinder erhalten, wir senden Ihnen deshalb eine Maßanleitung zu. Bweifle und zage nicht, fein Aufschwung wird umsonst getan, feine Kraftäußerung der Menschen, die sich nach oben richtet, ist vergendet. Schönalch- Carolats. Urheberinnen. Abb. 122 und 129 G. Rönig, Köln; Abb. 123 H. Alischer, Köln; Abb. 124 und 125 3. von Redlinghausen, Köln; Abb. 126 L. Kohlrausch, Hannover; Abb. 127 G. Stopp Römbildt, Köln; Abb. 128 und 130 M. 3aretzky, Köln; Abb. 131 und 134. M. Schneider, Wuft b. Brandenburg a. H. Im vielfachen Wünschen zu entsprechen, haben wir den Bezug von Schnittmusters bogen vorgesehen. Bogen 1 enthält eine Anzahl Schnittmuster von Heft 3, 4, 5 und 6. Bogen 2 enthält eine Anzahl Schnittmuster von Seft 8, 10, 11 unb 12 und Bogen 3 enthält eine Anzahl Schnittmuster von Seft 9, 11, 13 und 14. Preis des Sittmusterbogens 50 sg. und 5 Big. Porto bei Einsendung des nutenstehenden Gutscheins. zuzfiglich Der Berlag gibt Normalſchnitte oder Schnitte Gutschein für Schnittmusterversand qilich 50% Teuerungszuschlag. Unsere nach Maß gezeichnet zu den am Schluß jeder Beschreibung angeführten Breisen ab und Schnittmusterbogen Maße der Normalschnitte für Erwachsene Normalschnitte werden nach mittelgroßen ungeschnürten Normalfiguren gezeichnet. Maße der Normalschnitte für Jungmädchentleider Grete in cm Obers Weite Gürtels weite I 00 70 90 II 98 75 103 III 105 80 114 IV 116 86 125 Bordere Rückens Stock: Alter tenweite Länge lange fänge Obers Girtel weite Hüftenweite tocite Werbere tidens Rode Länge länge fänge 15 cm unter be Giurte! 36 36 100 uailautos 38 37 102 39 38 102 12-14 Jahre 14-16 16-18 82 86 " 90 330 64 84 66 70 11 20 88 14 cm unterben: Gürtels sn ரஹ் gemessen 34 35 55 35 36 65 36 36 85 38 39 102 Adresse: Den Betrag für die gewünschten Schnitte und 20 Pf. für Porto wolle man mit der Bestellung einsenden, andernfalls erfolgt Busendung mit Nachnahme. Ausführliche Anleitung zum Magnehmen ist vom Verlag e. Branulae holbuchbruckerei u. Bering Karlsruhe i. B., Karlfriebrichftr. 14. zu beziehen. Wir bitten bei Bestellungen von Nor malschnittmustern die genaue Größe anzugeben. - 72 Verlangen Sie den Renner- Katalog vom Modehaus Renner Dresden* Unser Modeführer für Damen- und Herrenbekleidung ist kostenlos zu beziehen- Sorgfältige Fernbedienung für Auswärtige- oftenan* schläge u. Auswahlsendungen unverbindlich- Bersand der Waren von M50.- an poftfrei- Umtausch bereitwilligst- oder Geld zurück! Werkstätten f. neue deutsche Berlin Frauenkleidung Hedwig Ueko Lisbet Maaß -Wilmersdorf, Kaiserallee 24, Gartenh., Uhland 5939 Anfertigung auch von Kostümen und Mänteln, Umstandskleidern. Lieferung nach auswärts ohne Anprobe. Frankfurt a. M. Hamburg Hamburg Hannover Frau Lili Beran 127 Rhönstr. part., Gartenh., Römer7152 Individuelle Kinder- und Frauenkleidung. Clara Zahn geb. Pishi, gepr. 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