Jahrg. 2 19 20 heft. 15 25. September Die Frau und ihr Haus Zeitschrift für kleidung Gesundheit Körperpflege und Wohnungsfragen Beilage z ur Gleich he i t Wo Eitelkeit und Puzsucht anfängt, da hört der innere Wert auf. Bom Sommer zum Herbst Der Herbst zieht ein. Von dem unbeschreiblich schönen Sommer, der uns in diesem Jahre beschieden war, nehmen wir Abschied. " Abschied müssen wir auch nehmen von unseren lieben hellen Sommerfähnchen, von den luftigen Blusen und. und Röcken, von der leichten Kleidung, die für uns Frauen viel vorteilhafter und bequemer erdacht ist, als für die Herren der Schöpfung. Umstellen müssen wir uns, sorgend und vorbereitend, für die Anforderungen der fühlen und falten Zeit, die jetzt kommt, für uns, für die Familie. Wenig Schmerzen wird uns die Mode, die neue Linie und alles Drum und Dran machen. Denn wir gehören ja( zum Glück) nicht zu den Tonangebenden", denen die Mode der Inbegriff der Schönheit des Daseins ist. Wir gehören nicht zu jenen, die wirklichen, ernsthaften Summer darüber empfinden, wenn eine Anhängerin„ des schicken, allermodernsten" der anderen um eine Nasenlänge im voraus ist. Und wir sind dessen froh! Selbstverständlich sind auch wir in gewissem Sinne abhängig von der Mode. Wenn wir einen neuen Hut brauchen( und wir gestehen gern die Freude ein, die wir bei einer solchen Anschaffung haben), dann wollen wir keinen alten Ladenhüter, den man vor so und 225 a 225 t. 225 a. Brant kleid aus weißemChina trepp, Schleier aus weißem Krepp Chiffon. Rod und Bluse ist zus sammengesetzt und auf ein Gurtband genäht. Nückenschluß mittels Stofffnöpfen und gepaspelten Knopflöchern, gleicher Schluß an 225 so vielen Jahren trug. Beinahe selbstverständlich ist, daß man im täglichen Leben wechselnden Formen und Farben unterworfen ist. Ob es nun im Zug der Zeit überhaupt liegt, oder ob die Bestrebungen bestimmter Frauenkreise Einfluß ausübten: man fann von einer Vielseitigkeit der Formen, aber auch von einer Vereinfachung sprechen. Das sagen wir, obgleich wir in bestimmten Kreisen wachsendes Luxusbedürfnis, wahnsinnige Verschwendung beobachten. Abgesehen also hiervon, und auch von den übertreibungen des Halsausschnittes und dem Begriff, fußfrei" abgesehen, ist seit einigen Jahren die Form des Kleides( Kittel, Hänger, überbluse) einfacher geworden und viel seitiger. Früher war es oft etwas ganz bestimmtes, das die Mode ausdrückte, denken wir an den Schinkenärmel( o Ungetüm!) und den klipekleinen Hut, der hoch oben auf der Frisur angepieft war. Die Ärmelform herrscht heute nicht tyrannisch, verschiedenen Wünschen ist Spielraum gegeben. Und man trägt nicht entweder das Wagenrad oder den J- Punkt, man bewegt sich in vielen Abstufungen in der Mitte. Heute fällt die Frau, die ihrem Anzug die eigene Note gibt, nicht auf, wie es rroch vor einigen Jahren der Fall war. Wir können beinahe von einer Toleranz in der Mode sprechen. Wollen wir deshalb Frieden mit der Mode schließen? Nein, und nochmals nein. Ihre Herrschaft ist und bleibt tyrannisch und läßt die Frauen nicht zu Persönlichkeiten mit eigenem Ausdruck und eigener Note werden. den angeschnittenen Ärmeln. Für die Passe ist ein gerader Streifen über feine Schnureinlage eingefraust, dem sich der über Schnur eingefcauste Ausschnittrand der Bluse möglichst unsichtbar anschließt. Die Schärpenenden sind mit handgeknüpfter Franse abgeschlossen. Normalschnittmuster für 90 un 98 cm Oberweite erhältlich. Preis 2 M. Maßschnitt 6 M. Erforderlich 4 m Stoff 100 cm breit. Schnittmuster FH 225. 114 226 227 228 229 230 231 226 227 228 229 230 226-229. Jung mädchenkleider 226 ist aus blau und grün gestreifter Rohfeide. Es ist in einfachster Art geschnitten und wird nur born an den kleinen Spangen mit Druckknöp. fen geschlossen. Blenden, Spangen und Gürtel sind aus einfarbiger blauer Seide. Erforderl. 3,25 m gestreifter Stoff 80 cm breit, 1 m einfarbiger Stoff 80 cm breit. Schnittmuster F. H.226.- 227 zeigt ein Kleid aus Wollbatist, das mit einem buntgewebten Gürtelteil verziert ist. Der eingefraufte Rock sowie die Blusenteile mit den angeschnittenen Ärmeln sind einem Futterleibchen aufgesetzt. Dem Vorderteil der überbluse sind die Schärpenenden angeschnitten. Am Ausschnittrand einfache Stiel- und Punktstichstickerei zu den Farben des Gürtels passend; der Gürtel kann auch in Kreuz- oder Flachstichstickerei gearbeitet werden. Erforderlich 4 m Stoff 100 cm breit, 1,50 m Futter 80 cm breit. Stickerei muster 3 M. Schnittmuster F. H.227.- 228. Tanzkleid aus weizer Seide. Anliegendes Leibchen, dem mit Stielstichen in gelber Seide ein feines Karomuster eingestickt wird. Blumen sträuße in feinen bunten Bastellfarben mit dünner Seide recht flach einftiden, so daß sie wie Sandmalerei wirken. Ausschnittund Ärmelrand mit Stielstichstreifen von gelber Seide. Gradbabniger eingefrauster Rock. Erforderlich 4 m Seide 80 cm breit. Stickereimuster 2 M. Schnittmuster F. H. 228.- 229. Stock und Mieder aus grüner Fliegerseide Die Ränder des Mieders find mit Treffen eingefaßt. Verschluß des Mieders mittels Schlingen und Treffeknöpfen. Der Rod, glodenförmig geschnitten, ist eingetraust an das Mieder genäht. Die einfache Bluse aus Wiener- Werkstätten- Seide hat angeschnittene Ärmel, fie wird am Ausschnitt- und Armelrand mit grünem Baspelvorstoß gearbeitet. Erforderlich 2 m Seide 120 cm breit; 1,50 m Blusenstoff 80 cm breit. Schnittmuster F. H. 229. Schnittmuster der Jungmädchenkleider für 86, 90-98 cm Oberweite erhältlich. Preis 1.20 M. Maßschnitte 4 M. Nehmen wir noch einmal den Satz auf: Umstellen müssen wir uns, sorgend und vorbereitend, für die Anforderungen der kühlen und kalten Zeit.... Für die Menschen mit schmaler Börse ist es schwer, das Notwendigste neu zu kaufen, sind doch die Preise immer noch so hoch, daß es für den einzelnen meist nur zu einem Gegenstand reicht. Und oft ist auch dazu die Börse nicht ausreichend. Wenn auch die Qualität der Stoffe besser wurde, als es in den legten Kriegsjahren der Fall war, so find die aus der Vorkriegszeit stammenden Sachen immer noch besser als neugekaufte. Freilich wird man in wenigen Familien alte Vorräte haben. Wenn es möglich ist, Vorhandenes aufzufrischen, soll man es tun; teurer fann es in Zukunft wohl nicht mehr werden, hoffentlich aber billiger! Wenn die Neuanschaffung jedoch nicht zu umgehen ist, dann soll man möglichst Gutes kaufen, und besonders auf Gediegenheit in Farbe und Qualität sehen. Das gilt zugleich für Wäsche und Kleiderftoffe. Wir brachten in Heft 8 und 9 vom April 1920 231 232 232 230-232. Kleider für stärkere Damen. Für 230 ist brauner Boile mit grauem und hellbrauem Blumenmuster berarbeitet. Leicht anlies gendes Unterkleid aus braunem Batist od. Taft. Die futterlosen Ärmel find dem Futterkleide eingenäht. Den Blusenborderteilen find die Gürtelteile angeschnitten. Der Rock ist dreiteilig ge= schnitten, am oberen Rand eingetraust und auf das FutterKleid genäht. Am Ausschnitt der Bluse schmaler grauer Chiffonstreifen mit brauner Knöichenstiderei. Dem Vorderteil ist der Schoß angesezt, dem Rückenteil angeschnitten. Erforderlich 4 m Futterstoff 80 cm breit, 4,50 m Voile 100 cm breit. Schnittmuster F. H. 230.231. Das Kleid ist aus grüner Seide mit dunkel bronzefarbenem Samtbandgürtel. Dem anschließenden Futterleibchen sind der zweiteilige Rock und die Seitenteile mit den angeschnittenen Ärmeln aufgesetzt. Verschluß des Kleides in der Rückenmite. Am Ausschnitt brauner Samtpaspel, an den Stulpen braune Steppstichverzierung. Erforderlich) 4 m Stoff 100 cm breit, 1 m Samtband 7 cm breit. 1 m Futter 80 cm breit. Schnittmuster F. H. 231- 232. Dunfellila Tuch und grau, lila, schwarz und grün gemusterte Wiener- WerkstättenSeide ist zu dem Kleide angewendet. Anschließendes Futterleibchen mit aufgefeßtem zweiteiligen Rock und aufgesetzten Blusenteilen, lila Stofftnöpfe und Seidenschlingen zum Verschluß des Ärmels, dunfeliila Samt zur Ausschnittblende und zum Vorstoß am Ärmelrand. Hohlsaumberzierung am Vorderteil der überbluse, die Gürtelenden sind am Rückenteil durch runde Samtspangen gezogen. Erforderlich 1,25 m Wiener- Werkstätten- Seide 80 cm breit, 3 m Tuch 120 cm breit, 1 m gutter 80 cm breit. Schnittmuster F. H. 232. Schnittmuster für Abbildungen 230-232 in den Oberiveiten 90-116 cm erhältlich. Preis 2 M. Maßschnitt 6 M. " Stoffkunde"-Artikel. Unsere Leserinnen tun gut, das darin Gejagte beim Kaufen anzuwenden. Lohnend ist stets die Selbstanfertigung. Natürlich gehört Zeit dazu; aber auch flinke und geschickte Hände, Farbenund Formensinn sind nötig, um Brauchbares zu schaffen. In vielen Fällen mangelt es den Frauen an Selbstbertrauen. Die deutsche Frau, das sagten immer die Fachleute von der Mode, sei im Durchschnitt nicht sehr gewandt in Handarbeiten. Ich behaupte, die deutsche Frau hat im lezten Jahrzehnt sehr große Fortschritte in Nadelgewandtheit gemacht. So lange datiert wohl die allgemeinere Selbftanfertigung in Deutschland, an der zahlreiche Frauen beteiligt sind.* Wenn die Bestrebungen für einen besseren, sinngemäßeren Handarbeitsunterricht in allen Schulen die Förderung erfahren, die wir ihnen * Wir verweisen auf die Arbeit: Was bringt die Reform des Handarbeitsunterrichtes unseren deutschen Frauen? von Anna Mundorff, Leiterin des fölnischen Handarbeitswesens, in Heft 9 unserer Zeitschrift vom Oktober 1919. 115 233. Mantel aus doppel feitigem Stoff. Für Kragen, Stulpen und Knöpfe ist die Innenseite des Stoffes genommen. Man kann jedoch den Mantel auch aus einfarbigem und fariertem Stoff arbeiten. Der Kragen kann auch geschlossen ge tragen werden. Tascheneinschnitte und Knopflöcher sind gepaspelt. ( Anleitung siehe Frau und Haus, Heft 13.) Normalschnittmuster in den 4 Größen 90-116 cm erhältlich. Preis 2 M. Maßschnitt 6 M. Erforderlich 3,50 m Stoff 130 cm breit, oder 3 m Stoff 120 cm breit, 1 m farierter Stoff. Schnittmuster F H 233. 234. Jadenfleid aus grauem Tuch. Einfacher Zweibahnenrod mit einer langen, leichtanliegenden Bluse aus grau rötlichem Wollstoff, Rock und Bluse ist mit Baspelvorstoß vom Stoff in Hüfthöhe zusammengesetzt, siche Rüdansicht Abb. 234a. Die Jade ist mit breiten Quetschfalten gearbeitet, der Gürtel wird unter den Falten durch Einschnitte gezogen und in der vorderen Mitte geschlossen. Erforderlich 4 m Stoff 120 cm breit, 1,50 m 2lusenstoff 100 cm breit. Normalschnittmuster 2 M. Maßschnitt 6 M. Schnittmuster F H 234. 233a 233 wünschen, dann werden die neuen Frauengenerationen es viel leichter haben als wir, und der Durchschnitt der deutschen Frau wird sehr geschickt mit der Nadel sein. Heut geht die Frau auch schon an Aufgaben, zu denen Mut und Unternehmungslust gehören. Wir denken dabei daran, daß es hier und da mit der Selbstanfertigung von Belzsachen versucht wurde. Pelze sind ja stets teuer gewesen. Unerschwinglich aber sind sie jetzt. Wir werden in der folgenden Nummer einige wertvolle Winke für die Pelznäherei bringen, desgleichen Abbildungen, die unseren Leserinnen wertvolle Fingerzeige geben. Mancher, der es gewohnt war, in den kalten Wochen wärmendes Pelzwerk zu tragen, wird, wenn seine Sachen verbraucht sind, auf Neuanschaffung verzichten- oder sich mit Ersatz begnügen. Für Kinder aber wird man aus Kaninchenfellen stets etwas Hübsches herstellen oder herstellen lassen. Wir sahen während des Krieges in Stredwerkstätten ganz reizende Sachen. Alles in allem: Die Zeit ist da, daß unsere Wintersachen aus der Mottenfiste geholt werden, daß wir flopfen, bürsten und nachschauen; daß wir umändern und schneidern, daß wir überlegen und wenn wir Geld haben- Praktisches und Schönes kaufen. Herbstbild Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah! Die Luft ist still, als atmete man faum, Und dennoch fallen raschelnd fern und nah, Die schönsten Früchte ab von jedem Baum. O, stört sie nicht, die Feier der Natur! Dies ist die Lese die sie selber hält; Denn heute löst sich von den Zweigen nur Was vor dem milden Strahl der Sonne fällt. Hebbel. 234 H.Karylle 234 a 234 b Die Aussteuer Strahlend zeigte mir vor einigen Tagen eine junge Braut ihre Wäscheaussteuer. Strahlend und stolz denn sie hatte beinahe von jedem Stück ein halbes Dubend! Wie bescheiden find sie geworden, unsere deutschen Bräute! Kleinlaut und still stand eine eben jung verheiratete Frau daneben, nahm die aus festem Stoff und Stickereien gearbeiteten Wäschestücke in die Hände und bekannte, daß sie nur fertig gekaufte dünne Wäsche mit in die' Ehe genommen hatte. Wie lange wird sie wohl auf ihre Spißenfantasien stolz sein können? Sicher nicht lange, das wissen wir alle. Ich glaube, der jungen Frau wurde es aber erst in diesem Augenblick flar, als sie die dauer hafte, heimgearbeitete Wäsche sah. Es soll und muß in allen Kreisen wieder der schöne, alte Brauch einziehen, daß die Braut sich ihre Wäscheaussteuer selbst, oder auch mit Hilfe einer tüchtigen Weißnäherin anfertigt. Ehe sie mit der Arbeit beginnt, muß sie klar bedenken, in welche Verhältnisse sie hinein heiratet!- Wird sie für den Haus. halt Hilfe bekommen, muß sie beruflich weiterarbeiten, oder hat sie gesellschaftliche Verpflichtungen? Das fünftige Heim, Kleider, Wäsche alles muß daraufhin eingestellt werden. Dauerhafte, feste Wäsche wird sich die Braut arbeiten, die in einen bescheidenen, fleinen Haushalt einzieht die wieder ihrer Berufsarbeit nachgehen muß sie wird ihre Wäsche aus feineren Stoffen nähen, wird mehr Sorgfalt auf Verzierung, auf Aufput legen, wenn sie teilnehmen muß am Gesellschaftsleben. Auf Seite 119 zeigen wir unseren Leserinnen schlichte, einfach zu arbeitende Wäsche, die mit ein wenig Liebe und Sorgfalt gearbeitet, sehr schön wirkt. Auch in früheren Heften finden unsere Leserinnen Vorlagen für Wäschegegenstände und Bettwäsche( Seft 6, 1920). Sie kann aus feftem, feinerem und feinstem Steff gearbeitet, tann mit eiitfachen Stichen, Handhohlsäumen, oder auch mit Valencienne und dünnen Klöppelspitzen geschmückt werden. Hose, Tag- und Nachthemd, Leibchenunterred. atveierlei Untertaillen, eine Schlupfhose, eine Frisier und W tja e sind hier zusammengestellt. Was wir für wäsche sagten, gilt ebenso für Kleider. Das Brautkleid soll immer schlicht in der Form sein, ob es aus 116 237 a 235 8-3-8 235. Fefitleid aus hellblauem Wollbatist. Zur Verzierung sind kleine Sterne in Schiffchenarbeit aufgesetzt. Die Oberstoffbluse ist auf ein Batistleibchen gebracht. Den Ansatz des Roces deckt der gefaltete Gürtel. Erforderlich 2 m Stoff 100 cm breit für 10-12 Jahre, 80 cm Batist zum Futterleibchen. Normalschnittmuster für 6-8, 8-10, 10-12 Jahre. Preis 1.20 M. Schnittmuster K. 60. 236. Festtteid aus weißem Voile für junge Mädchen. Die Bluse mit angeschnittenen Armeln und der Rod sind einem anliegenden Futterleibchen aufzunähen. Die Weite der Ärmel wird auf dem Oberarm durch runde Stofffpangen zusammens nehalten. Rückenschluß. Das Überkleid besteht aus glatter Border und Hinterbahn, die an den Rändern mit einer handeinfachem Waschstoff, aus Wollstoff oder Seide ist. Auch darin müssen die künftigen Verhältnisse berücksichtigt werden, da die junge Frau ihr Brautkleid noch lange als Festkleid weitertragen wird. Auf Seite 113 finden wir ein formschönes Brautkleid, das in jeder Stoffart berarbeitet, kleidsam ist. Der Mantel aus Woustoff, ebenso das Jacenkleid auf Seite 115, Gesellschaftsfleider auf Seite 117, werden der jungen Frau, welche sich Neuanschaffungen leisten fann, wertvolle Anregung geben. Aus Wutters farbigen Bettbezügen rotfariert und blaufariert schneidert sie sich farbfrische Hauskleider( siehe Abb. 26, Seft 3, 1920) in Dirndelform und große Arbeitsschürzen( siehe Seit 3, 7, 14, Jahrgang 1920). Die junge Frau soll immer darauf bedacht sein, nach bollendeter Hausarbeit sich sauber und frisch zu fleiden, dann ist sie auch im Hause geschmüdt. Heiratet das Mädchen in einfache Verhältnisse, fann sie sich nur wenig Neuanschaffungen leisten, dann überprüfe sie ihre alten Bestände sorgfältig. Mit ein wenig Geschid kann sie aus Altem Neues arbeiten, fann aus zweierlei Stoffen und Kleidern schöne neue Kleider herstellen. In unseren Heften finden unsere Leserinnen manche passende und reizvolle Vorbilder. G. D. Ich fam vom Pflug der Erde Zum Flug ins weite All Und vom Gebrüll der Herde Bum Sang der Nachtigall. Die Welt hat manche Straße, Und jede gilt mir gleich; Ob ich ins Erdreich fasse, Ob ins Gedankenreich. Es wiegt in gleicher Schwere Auf Erden jedes Glied. Jhr gebt mir Eure Ühre, Ich gebe euch mein Lied. Gerh. Hauptmann. 236 236a genähten ZierbogenNäherei abgeschlossen find, nur unter dem Arm etwa 50 cm lang find die Bahnen zu sammengenäht. Auf den unteren Teilen des überkleides find noch an den Rändern entlang Buntte eingestickt. Auf den Schultern wird das überkleid durch Stoffspangen in GürtelN 237 The 1 614 höhe durch eine Seidenschärpe zusammengehalten. Brobespange und Brobe zur Zierbogen- Näherei 2.50 M. Normalschnittmuster für 86, 90 u. 98 cm Oberweite erhältlich. Preis 2 M. Maßschnitt 6 M. Erforderlich 5,50 m Voile 100 cm breit, 1m Futter 80 cm breit. Schnittmuster F.H.236. 237. Festkleid aus getupftem weißem Mull mit Handflickerei. In geschicter Weise ist das Bunktmuster des Stoffes als Grundform zur Stickerei benüßt. Mittels Ausbogstichen sind stets 5 Punkte zu einer Blume verbunden, die Render von Kragen und Rock sind bogenförmig ausgeschnitten und benäht. Rückenschluß. Farbiges Seidenband zum Gürtel und Ärmelschmuck Schnittmuster für 2-4, 4-6 und 6-8 Jahre er hältlich. Preis 1.20 M. Erforderlich 1,80 m Stoff 60 cm breit für 6-8 Jahre. Schnittmuster F. H. 237. Die förperliche Ausbildung breitet sich in Deutschland aus! wo Unsere Leserinnen werden sich des Auffazes„ Das Diensts jahr für Leibesübungen" erinnern( Nr. 12, 1919 d. Ztschr.), worin von Prof. Bier's Forderung eines Pflichtjahrs für Leil es übungen die Rede war. Mehr und mehr nun regt es sich überall im Streben nach fisher, froher Körperübung. So hat ein Erlaß des Kultusministers Hänisch für die Schulen neben den Turnstunden einen freien Wandertag angeordnet. Alle vier Wochen sollen die Schüler u iter Führung des Lehrers wandern. Freude an der Natur und an unserer Heimat sollen fie da gewinnen, sollen zum genus, bollen Sehen und Hören angeleitet werden und lernen im Gelände sich zurechtfinden. Frisch- fröhlich- turnerisch sollen diese Wanderungen sein und sollen Kameradschaftlichkeit wecken und die Schüler an gute Gesundheitsregeln gewöhnen. Auch in der Studentenschaft der Hochschulen regt es sich. Auch hier stellt man die Forderung auf, daß das geistige Studium unbedingt in förperlicher Ausbildung sein Gegen gewicht finden müsse, damit die jungen Leute in dieser Beit des Lernens fürs Leben genügend erstarken können. Und die studentische Jugend ist sich ganz klar darüber, daß es fein besseres Abwehrmittel gibt gegen die drei schlimmen Volks. feinde Tuberkulose, Geschlechtsfrankheiten und Alkoholismus, als Leibesübungen und Sport. Ja, man strebt an, wie es in Amerika üblich ist, daß jeder Studierende beim Eintritt auf die Universität ärztlich untersucht und ihm diejenigen Körper. übungen zur Pflicht gemacht werden, die ihm persönlich zur besonderen Kräftigung dienen.( Dasselbe müßte übrigens auch auf den Schulen eingeführt werden. Schulärzte. bie in förperlicher Übung besonders bewandert sind, müßten die Turnstunden über wachen unter eingehender Berücksichtigung des einzelnen Schülers). 117 Kapple 238 238. Heftkleid aus rötlich- grauer Seide m. reicher Stopfftichstickerei in gleicher Farbe. Armel und Einsatzblenden am Ausschnitt von grauem Chiffonkrepp mit feiner Goldperleinfassung. Ärmel und Ausschnittblenden sind dem ans liegenden Futterleibchen( aus gleichem Seidenstoff zu arbeiten) aufgesetzt. Rüdenschluß. Die Blusenteile find leicht gefaltet und unter dem Gürtel mit den Rockteilen verbunden. An den Seiten werden die Gürtelteile mittels Seidenknöpfen und Schlingen zusammengehalten. Der Rod ist mit ganz leichten Tütenfalten gearbeitet. Stickereimuster 4 M. Normalschnitt. muster in den vier Größen 90-116 cm Oberweite erhältlich. Preis 2 M. Maßschnitt 6 M. Schnittmuster F H 238. 239. Festkleid aus blauer Seide und blauem Chiffon. Zur Verzierung feine Stopfftichstickerei in blauer, filbergrauer und ganz wenig orangefarbener Seide. Armel und Kragenteile sind aus Chiffon, lettere mit feiner Häkellante in festen Maschen abgeschlossen. Rückenschluß. Der Gürtel ist durch handgenähte Spangen gezogen. Mufter zur Stopfftichstickerei 3 M. Normalschnittmuster in den 4 Größen 90-116 cm Oberweite erhältlich. Preis 2 M. Maßschnitt 6 M. Erforderlich 3 m Seide 100 cm breit, 1,75 m Chiffon 120 cm breit. Schnittmuster F H 239. Das wichtigste aber ist, daß vor kurzem auf der Berliner Universität durch den Reichsausschuß für Leibesübungen eine Hochschule für Leibesübungen ins Leben gerufen wurde. Sier soll das Wissen über die Körperausbildung vertieft, follen neue Impulse gewonnen werden und von hier soll, Förderung und Belehrung auf alle Boltstreise ausstrahlen. Es ist ein gutes Vorzeichen, daß der am Anfang genannte Prof. Dr. Bier Leiter dieser Hochschule geworden ist. Wir möchten jedoch noch mals wiederholen, was wir in dem oben erwähnten Auffah for erten: Möchte der weibliche Teil unseres Boltes vollkommen gleichberechtigt in diese Bemühungen mit einbezogen werden. In weiten Voltskreisen ist die Erkenntnis durchgedrungen, daß die Frauen eine bessere Körperkultur brauchen, als die durch Fischbein- und Stahlstangen und durch Stöckelschuhe be stimmte, die so recht ein Zeugnis weiblicher Schwäche und Minderwertigkeit ist. Aber viel mehr noch als bisher muß es den Frauen flar sein, daß dies alles keine Sache der perfönlichen Eitelkeit, sondern ein bewußtes Streben nach förperlicher Vervollkommnung unseres Volfes sein muß; ein Streben, das nach tiefstem äußerem Niedergang der Ausgangspunkt zum allgemeinen Volksaufstieg sein wird. Den Geschmad tann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Vortrefflichsten. Von Hausfrauenferien Goethe. war in Nummer 3, 4 und 5 dieser Zeitschrift die Rede und es wurde da die Forderung aufgestellt, daß den geplagten Haus frauen, die feinen Achtstundentag lennen, die sich in ihrer viel. feitigen Arbeit faft ohne Pause im Lauf des Tages, ohne Ferien im Lauf des Jahres erschöpfen, Erleichterung geschaffen werden müßte." Haushaltshülfe" für diese geplagten Frauen wurde da zum Schluß verlangt. Die zweifellos vorhandenen großen Schwierigkeiten, von denen auch die Rede war, liegen nicht allein in der zu schaffenden Organisation, sondern auch 4.Kappila 239 bielfach darin, daß die Hausfrauen meinen, es würde ohne fie überhaupt nicht gehen. Der Gedanke der Haushaltshilfe" scheint sich jedoch Bahn zu brechen. Freilich vorläufig wohl erst in der Art, daß man den Familien, die auf dauernde Hilfe von Hausangestellten angewiesen find, durch eine die geeigneten Kräfte zusammen. faffende Organisation solche Kräfte zu verschaffen sucht. Die Zentrale der Hausfrauenvereine von Groß- Berlin z. B. will ihren Haushilfsdienst" organisieren und ein„ Heimchenbund" junger Mädchen in Schwerin erklärt sich zu stundenweiser Aus. hilfe in den Familien bereit. Das Monatsgehalt, das sie be ziehen, zahlt die Bundesleitung aus, während die Hausfrauen eine entsprechende Bergütung an den Bund zahlen. Ob ein solcher Haushilfsdienst"( vielleicht im Anschluß an die Haushaltspflegevereine) auch bereits für diejenigen Hausfrauen angebahnt wird, die nicht im Stande sind, ihrer Haus. haltshilfe ein angemessenes Gehalt zu zahlen, ist uns bisher nicht bekannt geworden. Zweifellos werden in dieser Angelegenheit später die Gemeinden Schritte tun müssen, wie unsere früheren Auffäße auch bereits forderten. Wir bitten unsere Leserinnen uns Mitteilung zu machen über alles, was ihnen über die Forb schritte in Haushilfsdienst und Haushaltspflege bekannt wird. Hauswirtschaft Apfelschalen- Tee. Nun werden die Äpfel von den Bäumen ge erntet und in Keller oder Bodenkammer sorgsam aufbewahrt. Es riecht in der Nähe dieser Kammer, wie es in Mutters Apfeltammer roch, und ein Gedanke von Behagen und Freude spinnt sich mit in diesen Geruch ein und weckt alte Erinnerungen. Unserer Mutter Apfelkammer war aber auch ein Jugendparabies! Wie war sie so groß und hell und mas für eine Fülle schöner Apfel wohnten da alle Jahre im Winter! Im Oktober wurden eine Menge getrodnet, denn gelaufies Dörrobst gab es in unserem Elternhause nicht. Da saßen wir Abends um unsere Mutter herum und schälten wir waren noch lange nicht groß tapfer mit: Apfel zum Trodnen. Die 118 6chwälmer Gtidereien Hierzu Abb.240, 241 und 242. In den ent legenen Dörfern des Hessenlan des, besonders der Schwalm sind in den Truhen und Schrän fen der altein. gesessenen Baus ern wahre Reich tümer an Rul turwerten ber= borgen. Über den ersten Ursprung und die I c xxxx *** 20 LMSHAHR, IN allmähliche Vervollkommnung der ältesten Stickereien ist wenig bekannt, das Stu dium derselben böte für Kunstgewerbler und Kunsthistoriker eine lohnende Aufgabe. Das Bedürfnis der Dorfbewohner, in ihrer Kleidung frohe und traurige Ereignisse zum Ausdruck zu bringen, schufen eine Mannigfaltigkeit und einen Reichtum der Formen und Farben in der Tracht, von der die Städter faum eine Ahnung haben. Da gibt es die feierliche Abendmahlstracht, die dunkle, schwere Trauerkleidung, die bunten, lustigen Kirmesanzüge und die festliche Hochzeitstracht, von der wir mit Abb. 241 ein Beispiel bringen. Leider fann sie nur ein ganz schwaches Bild der reichen Kleidung geben, da weder die schwere Seide des fast ganz aus zusammens gesteckten Bändern bestehenden Frautanzuges, noch die herrliche Seidenstickerei an Tüchern und Bändern, oder die bunte Farbenpracht der bielen künstlichen Blumen zur Geltung femmen können. Vor allem aber sieht man nichts von den künstlerischen Durchbruchsarbeiten, die in wunderbarer Feinheit die leinenen Ärmel zieren. Ein wenig von der Schönheit dieser Arbeiten zeigen die Abb. 240 und 242, die einem alter Handtuch entnommen sind. Es sind nur einige von den am häufigsten in diesen Stickereien vorkommenden Motiven, Kreise, Tulpen, blumenforbartige Formen, Herzen und Vögel. Man umirandet diese Formen mit ganz dichtem Kettenstich, zieht einen Faden aus zu einem durchbrochenen Grunde und durchstopft diesen mit den mannigfaltigsten Stopfftichen in allerkunst vollsten Mustern. Den Raum zwischen den Figuren füllt man dicht aus mit Blättern, Blüten und Ranten in Flach- und Knötchenstich zu einer ganz geschlossenen Stickercifläche. Es gibt noch wundervoll erhaltene uralte Stücke mit einer Unzahl von Motiven aus deren Anordnung man das Alter der Stickerei bestimmen fann, häufig wird aber auch die Jahreszahl ein. gestickt. Diese Leinenarbeiten schmüdten früher in reicher Fülle die Decken und Kissenbezüge auf den Brautwagen, die den reichen und besonders schönen Hausrat in das Hochzeitshaus brachten. Mit dem allmählichen Aufhören dieser Brautwagen hat leider auch der Antrieb zu diesen ganz funstvollen Arbeiten aufgehört. Doch tragen die Schwälmer Bauerfrauen und Mädchen sie stets an den Ärmeln der Leinenmieder. Wie die Festkleidung nur zu den bestimmten Gelegenheiten angelegt wird, 240. Flach und Kreuzstichsticeret. 241. Brautpaar in Hochzeitstracht. 12 242. Durchbrucharbeit. gibt es auch in der Arbeitsklei dung bestimmte Abstufungen. Im Haus und Stall trägt die Frau ihre ältesten Sachen, zum Heuen geht es nicht ohne eine weiße Schürze und geht es zur Kornernte, sehen die weißbes spannten Erntes wagen mit den Mädchen 10 Int weißen Leinenmieder, Schürze und Sonnens haube wie ein Festzug aus. Aber auch die Tracht der Männer gibt Gelegenheit zu herrlichen farbigen Sticke reien. An den vornehmen langen Kirchenröcken ist die Verzierung mit wunderbarem Feingefühl an der richtigen Stelle angebracht in Stickerei aus hellblauer Seide; meist auf den dreizipfligen Rocktaschen sowie mit kleinem Herz- oder Blumenmotiv am Abschluß des hinteren Rockschlites. An den Männerkitteln sind Achselstücke und Halskragen reich gestickt, bei den unders heirateten Burschen in roter den älteren Männern in grüner Farbe. Ganz alte Männer oder solche in tiefer Trauer tragen anstatt Stickerei den Stoff in ganz feine Fältchen gelegt. In der Anpassung der bäuerlichen Kleis dungsstücke an die Gelegenheit, zu der sie getragen werden, in der finnigen Bedeus tung jeder Form und Farbe beruht der Reichtum und die Originalität der Bauern tracht, die in diesem Sinne die städtische Kleidung günstig beeinflussen könnte. Leider wird die Gediegenheit und Bracht der Klei dung auch in der Schwalm durch städti schen Einfluß langsam untergraben. Man berarbeitet schlechtere Stoffe, die die müh same Arbeit nicht lohnen, vielfach fehlt auch die Zeit. Was früher für Kleidung und Hausrat angelegt wurde, wandert jetzt zum Zinsentragen auf die Sparkasse. So sehr nun auch der Wohlstand des Bauern zu schäßen ist, es ist sehr zu bedauern, daß das bäuerliche Leben dadurch an Poesie und an Lebensfreudigkeit verliert. Da sollte man nun nach Kräften das mögliche zu retten suchen und zwar nicht durch Aufkaufen und Museumsausstellungen der schönen Arbeiten. Man lasse vielmehr nach guten alten Mustern neue Stücke arbeiten und führe auf diese Weise die junge Generation zur Freude an dieser Kunst zurück. Möchten sich doch viele berufene Leute finden, diese Kulturwerte für die deutsche Kleidung nubbar zu machen. Es würden dadurch Werte erhalten und geschaffen, die auch die städtische Mode befruchten und zu ihrer Verlangsamung beitragen fönnen. Es spricht ein sparsamer und vornehmer Sinn daraus nicht furzlebigen Blunder zu tragen, sondern an wertvol lem Stoff und wert boller Arbeit längeren Genuß zu haben. Bogen 1 enthält eine Anzahl Schnittmuster von Heft 3, 4, 5 und 6. Bogen 2 enthält Quetgen Schnittmuster von Heft 9, 11, 13 mnd 14 und Bogen 3a enthält Schnittmuster von Schnittmusterbogen. eine Anzahl Schnittmuster von Heft 8, 10, 11 and 12. Bogen 3 enthält eine Anzahl Heft 14, 15 und 16. Preis des Schnittmusterbogens 50 Pfg. und 10 Pig. Porto bei Einsendung des nutenstehenden Gutscheins. 243 119 251 244 247 248 250 245 246 249 243-251. Wäsche für Brautaussteuer( siehe den Aufsatz ,, Die Aussteuer", Seite 115). 243. Rämmfragen aus Nessel, am Ausschnitt mit schmaler leibchen. Einfache Lochstickerei und Hohlfaumeinfäße sind zur Falbel und Bandschleife, an den Rändern mit bunter Borte Berzierung genommen. Hals- und Ärmelausschnittränder sind abgeschlossen. Vorder- und Rückenteilränder werden unter dem mit Stofffaum abgeschlossen. Erforderlich 1 m Etoff 80 cm Arm durch Bandschleifen zusammengehalten. Erforderlich 80 cm breit, 7 m Einsatz. Schnittmuster N. F. F. 40. 249.@glupf Stoff 80 cm breit. Schnittmuster F II 243. 244. Hofe. hose. Die Hose kann beliebig in Trikot- oder Seidenstoff sowie Mit Seitenschluß gearbeitet, Stickereieinsatz an den unteren in Batist oder Wollstoff nachgearbeitet werden. Panddurchzug Rändern. Erforderlich 1,50 m Stoff 80 cm breit, 2 m Einsatz. am oberen und an den unteren Mändern. Hierzu das Schnitt Schnittmuster F H 244. 245. Semd. Hierzu das Schnitt- muster auf dem Schnittmusterbogen 3a, Fig. 28. Die muster auf Schnittmusterbogen 3, Fig. 36. Hals- und Arm- Seitenschlißränder sind mit Untertritt und Deckleifte zu versehen. ausschnittränder sind mit Einsaß und schmalem Stofffaum abge- Erforderlich 2 m Stoff 80 cm breit. Schnittmuster N. F. F. 42. schlossen. Erforderlich 2 m Stoff, 2,20 m Einfah. Schnittmuster 250. Unterziehleibchen aus breiter Stickerei. Die Stickerei F.H. 245. 246. Nachthemd. Schlitzverschluß mittels länglicher ist stets an den Baden mit ein paar überwendlichen Stichen Bindlöcher u. Seidenbandschleife. Etwa 4 cm breit vom Ausschnitt- zusammengenäht, die Zwischenräume sind mit einem 8 cm breiten Tüllstreifen unterlegt. Hierzu das Schnittmuster rand entfernt ist eine breitere Stickerei eingesetzt. Ärmel und Ärmelfalbel sind mit Sohlfaumbörtchen angefeßt. Erforderlich 3 m Stoff auf dem Schnittmusterbogen 3a, Fig. 27. Schoßrand, 80 cm breit, 1 m breiterer Einfah, 1 m schmälerer Einfah, 1,50 m Hals- und Ärmelausschnittränder sind mit Valenciennesipize Hohlsaumbörtchen. Schnittmuster F.H. 246.247. Prinzeß- abgeschlossen. Erforderlich 2,10 m Stidereiftreifen 25 cm breit. 3,50 m Spite. Schnittmuster N. F. F. 41. 251. Bettjade unterred. Einfachster Schnitt, dessen Weite in Gürtelhöhe durch einen Einsatz zusammengehalten wird. Am Halsausschnitt Einsatz oder Nachthemd. Kragen, Deckleifte und Stulpen sind mit und Stofffaum, am Armausschnitt schmale Stickereitante. Einfache Stickereifante und Hohlsaum geschmückt. Die Länge kann be. Stoffalbel mit Stickereieinsatz am unteren Rand. Rückenschluß. liebig für Bettjacke oder Nachthemd eingerichtet werden. Er Erforderlich 2,50 Stoff 80 cm breit, 3,50 m Einfah, 1 m schmale forderlich zur Bettjacke 2,50 m, zum Nachthemd 3,50 m Stickereitante. Schnittmuster F. H. 247. 248. Unterzich 80 cm breit, 3,50 m Stidereitante. Schnittmuster F. H. 251. Normalschnittmuster in den 4 Größen 96-116 cm Oberweite für jede Abbildung einzeln erhältlich. Preis je 80 f. Die Stoffangaben sind für Größe II berechnet. " Schalen aber wurden alle aufgehoben und ebenfalls getrocknet. Wenn sie schön hart und knusprig waren, durften wir sie mit zerfleinern. Dann verschwanden sie in einem weißen Beutel auf den unsere Mutter mit luftigen Farben Apfeltee" gestickt hatte. Und aus dem Beutel füllte unsere Mutter eine fleme Blechbüchse, die in der Küche ihren Platz hatte. Ich glaube, daß die Dose mit dem echten chinesischen Tee sie voller Ver achtung betrachtet hat. Mutter hat das nicht gestört.%, ApfelSchalentee,%, chinesischer Tee, das war damals die Mischung ihres Abendgetränkes. Wir Kinder aber bekamen am Sonntag abends anstatt der Suppe ein Getränk von Apfelschalen, wir nannten es" Tee". Zuweilen war etwas Holundersaft das zwischen. Süß freilich war das Getränk, und wundervoll hat L. M. es immer geschmeckt. Urheberinnen der Modelle: Abb. 225, 233, 234, 238 und 239 Modewerkstätten Emmy Schoch, Karlsruhe. 226, 228 und 229 Jda Schroer, Köln. 50 Der Berlag gibt Normalſchnitte oder Schnitte Gutschein für Schnittmusterversando o Brozen Senerungszuschlag. Unſere nach Maß gezeichnet zu den am Schluß jeder Beschreibung angeführten Preisen ab Maße der Normalschnitte für Erwachsene Normalschnitte werden nach mittelgroßen ungeschnürten Normalfiguren gezeichnet. und Schnittmusterbogen Maße der Normalschnitte für Jungmädchenkleider Größe in cm Obers weite Gürtels Hüftenweite weite Borbere Länge Rüden Rods Dbers Gilrtels Borbere Rüdens Rode Alter Hilftenwelte länge länge weite weite Länge länge länge I 90 II 98 III 106 IV 116 86 25880 70 901 75 103 80 114 125 15 cm unter bem Gürtel 36 36 100 Sup gemessen 38 37 102 12-14 Jahre 82 14-16 " 39 38 102 16-18 8889 86 90 " 3629 64 66 70 90 888 841 88 14 m unter dem Gilrtels fchluß gemeffen 34 35 55 35 36 36 36 25 65 85 38 39 102 Den Betrag für die gewünschten Schnitte und 40 Pf. Porto wolle man mit der Bestellung einsenden, andernfalls Zusendung mit Nachnahme die sich außer Porto noch um 50 Pf. erhöht. Ausführl. Anleitung zum Magnehmen ist vom Verlag Adresse: 6. Braunfche Hofbuchdruderel u. Berlag Karlsruhe i. B., Karlfriedrichstr. 14. zu beziehen. Wir bitten bei Bestellungen von Nov malschnittmustern die genaue Größe anzugeben. Herausgeberinnen: Elifabeth Röhl, Else Birminghaus, beibe in Köln- Berantwortlich für den redaktionellen Zeit: E. Röhl, Köln- Klettenberg, StenzelbergG. Braunsche Hofbuchdruderei nud Berlag in Karlsruhe i. B. straße 17/1, für den Wilberteil; 2. Düben- Karlsruhe i. B., Kartfriedrichstr. 14. 120 Schokolade Deutschmeister Hervorragende Qualität Alleinige Fabrikanten: Petzold& Aulhorn A.-G., Dresden Vorrätig in den meisten Spezial-, Delikatessen-, Kolonialwaren- Geschäften und Konditoreien. Beinleiden offene Füße, Flechten, Venenentzündungen, Hautjucken, alte Wunden, Haemorrhoiden, Hautleiden, wunde u. rissige Haut, Pickel, Nervenschmerzen etc. heilt selbst i. d. hartnäckigst.Fällen Dumex- Salbe Ein unschätzbares Hausmittel, welches auch bei d heftigsten Schmerzen u Jucken, sofortige Lindegung u. Heilung bringt. Sch. 2.50, 6,- u. 14,- in d. 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