Für unsere Kinder Nr. 16 ooooooo Beilage zur Gleichheit ooooooo 1915 Inhaltsverzeichnis: Gruß der Sonne. Von G. Keller.( Gedicht.) Der Mai ist gekommen. Von Die Tiere und der Mensch. Wie wohl die Welt entstanden sein kann. Von Felix Linke. Ein arabisches Märchen. Herr Frühling. Von Robert Prutz.( Gedicht.) = bl= Aus den braunen Schollen Springt die Saat empor, Grüne Knospen rollen Tausendfach hervor. Und es ruft die Sonne: Fort den blassen Schein! Wieder will ich Wonne, Glut und Leben sein! Wieder wohlig zittern Auf dem blauen Meer, Oder zu Gewittern Führen das Wolkenheer! Gruß der Sonne. In den Frühlingsregen Sieben Farben streun Und auf Weg und Stegen Meinen goldnen Schein! Ruhn am Felsenhange, Wo der Adler minnt, Auf der Menschenwange, Wo die Träne rinnt! Dringen in der Herzen Kalte Finsternis, Blenden alle Schmerzen Aus dem tiefsten Riß! Bringt ich bin die Sonne An das Kerkertor, Was ihr habt gesponnen Winterlang, hervor! Alle finstern Hütten Sollen Mann und Maus Auf die Aue schütten, An mein Licht heraus! mit all euren Schätzen Lagert euch herum, Wendet eure Fetzen Dor mir um und um! Daß durch jeden Schaden mit dem goldnen Faden Leuchten ich und dann Der Mai ist gekommen. E3 war der erste Sonntag im Mai. Onkel Wilhelm, der zwölfjährige Frig, die zehnjährige Anna und Klein- Trudchen, die erst vier Jahre zählte, verbrachten den sonnigen Nachmitttag im Walde. Die schlanken Weißbuchen trugen schon ganz kleine grüne Blättchen, und die dunklen Tannen hatten an allen Zweigen helle, faftige Spitzen angesetzt. Unter dem tnofpenden Buschwert schwankten zarte Anemonen; wo Sonne war, hatten sie die schneeweißen Augensterne groß aufgeschlagen, im Schatten aber trugen sie die Köpfchen gesenkt und zeigten die blaßroten Bäckchen. An feuchtwarmen Hängen blühten honiggelbe Schlüsselblumen und wurden von den Kindern mit Jauchzen begrüßt. Es war das erstemal in diesem Frühjahr, daß die Kinder so recht fröhlich den lieben, langen Nachmittag im sonnigen Walde herumstreifen konnten. Bisher war das Wetter rauh und regnerisch gewesen, auch hatte Onkel Wilhelm feine Zeit gefunden, mit ihnen zu 3hn verweben kann! Gottfried Keller. gehen. Mutter war die ganze Woche auswärts auf Arbeit und war froh, wenn sie am Sonntag etwas ausruhen konnte. Meist hatte sie aber am Sonntag zu flicken, zu waschen und zu pugen, um die kleine Hinterhauswohnung, sich selber und die drei Kinder in Ordnung zu halten. Vater war im Krieg. Wie lange mochte es schon her sein? Gleich in den ersten Tagen des August hatte er einrücken müssen. Vor Weihnachten hatten sie eine Zeitlang gar keine Briefe mehr bekommen, dann hatte Mutter erfahren, daß Vater verwundet sei und in einem Lazarett liege. Das war ein trauriges Weihnachten gewesen. Sie hatte in jener Zeit immer viel gemeint. Klein- Trudchen aber hatte geschmollt: Böses Tisttind. Im Februar war Bater, der notdürftig wiederhergestellt war, auf Urlaub einige Tage nach Hause gekommen. Das waren frohe Tage gewesen. Vater hatte auch einiges erzählt. Aber gar nicht 122 Für unsere Kinder oder wie barbarisch der Feind sei. Vater redete nicht gern vom Krieg, er sei so schrecklich, daß man gar nicht daran denken möge. Und wie von lauter Sieg und Heldentaten, und viele davon auf die schmalzig glänzenden, goldgelben Dotterblumen herabschüttelten. Vom Hange drüben leuchtete eine Wiese mit blühendem Löwenzahn wie ein hellgelber Teppich, und dahinter lugte zwischen schneeweißer Pflau men- und Kirschenblüte ein besonntes Dörflein still hervor. Der laue Lufthauch trug die Stimmen spielender Kinder, das langgezogene Gatdas fern sich sonnender Hennen und ab und zu ferne Rollen eines Wagenrads herüber. Städtische Ausflügler bewegten sich auf allen Wegen, ihre farbigen Kleider und hellen Hüte winkten fröhlich zwischen den Hecken und Baumwiesen. Eine Schar junger Arbeiter und Arbeiterinnen zogen in geschlossenem Zuge dem Walde zu und sangen in frischem Takt das Mailied der Arbeiterjugend: schrecklich, daß alle die schönen Felder verdorben, ganze Dörfer, ja Städte zusammengeschossen würden und daß die armen Einwohner, die doch nichts verschuldet hätten, in Elend und Hunger leben müßten. „ Aber es sind doch unsere Feinde," hatte Frizz erwidert; Vater hatte ihn dann so eigentümlich angesehen und gesagt: Friz, jene Leute haben den Krieg so wenig gewollt wie wir und sind genau so gute Menschen wie du und ich. Wenn du ein paar Jahre älter bist, wirst du das besser verstehen." Bald darauf hatte Vater wieder fort müssen und war ganz weit hinüber ins Belgische getommen. Er hatte schon wieder ein paar furchtbare Schlachten mitgemacht, und Mutter lebte jeden Tag in Angst und Sorge und seufzte oft:„ Wenn dieser gräßliche Krieg nur schon vorbei wäre." Frizz hatte auch gar keine Freude mehr an dem Soldatenspiel der Kameraden auf der Straße, er mußte immer daran denken, was Vater erzählt hatte. Neulich war ein Zeppelin über die Stadt geflogen. Da waren die Kinder alle zusammengelaufen und hatten Hurra gerufen. Er mit. Der Zeppelin war auch gar so stolz und sicher unter den Wolfen und den Fetzen blauen Himmels dahergeflogen. Einmal hatte er eine prächtige Wendung gemacht, so selbstverständlich wie ein Fisch im Wasser. Neben Frizz stand ein Arbeiter, der auch hinaufschaute. Wie schön das nun wäre," murmelte der, wenn dieser Zeppelin statt Maschinengewehre und Bomben frohe Reisende, Waren oder die Post von Land zu Land tragen würde. Daran hatte Friz vorher gar nicht gedacht. Jeßt mochte er nicht mehr Hurra rufen. Auf, Freunde, laßt das Lied erklingen, Das Frühlingslied der neuen Zeit. Die kleine Gesellschaft am Waldrand lauschte den singenden Stimmen. Ganz klar brachte der Wind die Worte herüber: Laß toben sie! Die Sonne lacht! Der Völkerfrühling muß erstehen! Und nun kam der Kehrreim, den auch Onkel Wilhelm und Fritz kräftig mitfangen: Hoch flattert das Panier! Die Freiheit bringen wir! Dem Völkerbund treu immerdar Ist Deutschlands Proletar. Frih hatte inzwischen von einem Stück Eschenzweig, von dem er die Rinde durch Klopfen sorgfältig gelöst hatte, sich eine kleine Flöte verfertigt, auf der er die Melodie des Liedes zu spielen versuchte. Auf einmal legte er das Instrumentchen beiseite und frug den Onkel nachdenklich:" Du, was ist denn eigentlich Völkerfrühling?" Onkel Wilhelm befann sich ein wenig, dann stellte er die Gegenfrage:" Sag mir zuerst, was ist der Frühling?"" Der Frühling?" sagte Friz ,,, nun, das ist die Zeit, in der die Bäume blühen, die Blumen kommen, wo es schön und warm ist wie heute." Die Kinder und Onkel Wilhelm hatten sich an einem sonnigen Waldrand gelagert und verzehrten ihr Vesperbrot. Vor ihnen breitete" Ja," ergänzte der Onkel,„ der Frühling ist sich ein sanfter Wiesenabhang, aus dessen saf- die Zeit, wo alles zu leben anfängt, wächst tigem Grün bescheidene Gänseblümchen, Hunds- und gedeiht, wo auch das kleinste Pflänzchen veilchen und blasses Schaumkraut herüber- im tiefen Wald genug Sonne und Wärme begrüßten. Im Tale floß ein Bächlein unter kommt, sich zu entfalten, schön und groß zu Erlen und Pappeln, die voller Kätzchen hingen werden. Der Mai ist der herrlichste Monat im Jahr, darum hieß man ihn früher Wonne mond, und auch wir, die keinen Garten besitzen und höchstens Sonntags aus der staubigen Stadt herauskönnen, auch wir freuen uns, wen» er da ist, fühlen uns gesunder und wohler. So, und nun denk ein bißchen nach, was wird man wohl unter dem Wort Völker frühling, Völkermai verstehen?" Anna hatte sich bisher schweigend mit ihrem Strauß beschäftigt. Jetzt sah sie auf.„Ich meine," sagte sie langsam, und ihre großen Blauaugen sahen dem Onkel voll ins Gesicht, „der Völkermai ist eine Zeit, wo niemand mehr Hunger leiden oder frieren braucht, wo sie alle wachsen und schön werden, wie die Blumen im Frühling." „Ja," rief Fritz eifrig dazwischen,„wenn dann Trudchen wieder krank wird, braucht Mutter nicht mehr auf's Armenamt zu laufen." „Wird dann Vater nimmer in Krieg müssen?" fragte Anna. „Was meinst du?" antwortete Onkel Wil helm,„wenn alle Menschen genug zum Leben haben, werden sie dann noch miteinander streiten, einander bestehlen oder gar berauben?" „Wohl nicht," entschied Fritz. „Siehst du. so geht es auch den Völkern," sagte Onkel Wilhelm.„Du hast ja selber vor hin mitgesungen: Dem Völkerbund treu immerdar. Einen großen Bund werden alle Völker dann bilden, und statt miteinander Krieg zu führen, werden sie alles, was sie brauchen, in fleißiger Arbeit herstellen, und was der eine nicht hat, das wird er beim Nachbar für etwas anderes eintauschen." „Und Vater kann dann immer bei uns blei ben," rief Anna, sprang auf und klatschte in die Hände. „Hoffentlich kommt dann bald der Völker frühling," sagte Anna.„Ich arbeite ja gern sür die Mutter, wenn sie müde ist, aber ich möchte nicht immer nur für fremde Leute schaffen."„Unser Lehrer hat gesagt," unterbrach sie hier Fritz,„eine so schöne Zeit könne es gar nie geben. Arm und reich seien von jeher gewesen und auch Kriege werden immer wie der sein." „Dein Lehrer weiß eben auch nicht alles," erwiderte Onkel Wilhelm lächelnd.„Freilich weiß er in seinem Fach viel, viel mehr als du und ich, aber alles hat er noch lange nicht studiert. Wäre er ein Arbeiter wie dein Vater oder ich, so wüßte er, daß eine solche Zeit sehr gut möglich ist, ja mehr noch, daß diese Zeit kommen muß. Von selber freilich kommt sie nicht, wie der Frühling in der Natur, den wir bloß abzuwarten brauchen. Wißt ihr noch, wie die letzte Strophe anfing, die die jungen Leute vorhin sangen?" „Freilich", riefen Fritz und Anna,„wissen wir's. Vetter Jakob hat uns ja das Lied letztes Jahr gelehrt, als wir mit ihm zu dem Jugend fest gingen. Der Vers heißt: Und waS uns heute hier vereint, Um was wir ringen, heiß und schwer, Ist, daß der Freiheit Sonne scheint Bald auch dem Prolctarierhcer." „Aber ihr habt ja keine Kanonen und Ge wehre," sagte Fritz. Der Onkel lächelte.„Es gibt auch eine andere Art zu kämpfen, die edel und helden mäßig ist. Dein Vater hat schon viele Jahre so gekämpft." ..Ich weiß, was du meinst," sagte Anna. „Wenn Vater und Mutter abends in die Ver sammlungen gingen, oder Sonntagmorgens Flugblätter austrugen, oder wenn Vater manch mal den ganzen Tag über auf den Dörfern draußen war und zn den Leuten redete, das war gekämpft." 124 Für unsere Rinder Herz sowieso schon voller Sorgen ist, einen großen Dienst damit getan. So tapfere und liebe Buben und Mädchen können wir brauchen in unserem Kampf." ,, Und als er letztes Jahr den großen Streit| unserer Trude, und sie hat der Mutter, deren mitmachte und deshalb die Arbeit verlor, das war auch gefämpft," ergänzte Fritz mit Stolz. „ Letztes Jahr", begann Anna geheimnisvoll ,,, kam einmal ein Schuhmann zu uns und wollte etwas haben. Nachher hat er den Vater mitgenommen. Da hat Mutter geweint, aber ich habe gehört, wie Vater sagte, er sei stolz darauf, ein Kämpfer müsse auf alles gefaßt jein." " Ja," sagte Onkel Wilhelm,„ auch in unserem Kampfe gibt's Wunden und Schmerzen. wenn auch nicht immer äußerliche. Und es wird noch harte Arbeit fosten, bis unser Bund so stark und mächtig ist, daß er den Völkerfrühling herbeiführen kann." " Sobald ich groß bin, will ich da mittämpfen," rief Frizz begeistert. * Habe ich auch schon gekämpft, Onkel?" fragte Anna. ,, Gi," sagte der Onkel lächelnd,„ weißt du das nicht selber? Weißt du vielleicht noch den Spruch, den ich dir einmal lehrte, als du so gerne Schlittschuhlaufen gehen wolltest, und Mutter doch schon so müd war und deine hilfe gut brauchen konnte?" Anna blickte beschämt zu Boden.„ Ja," sagte sie leise. Der Spruch lautet: Sich selbst bekämpfen ist der schwerste Krieg, Sich selbst besiegen ist der allerschönste Sieg. „ Sieh," sagte der Dntel, dadurch daß ihr euren Eltern, wo ihr könnt, helft, ihnen möglichst wenig Sorge und Ärger zu machen versucht, dadurch macht ihr ihnen das Herz leichter und mutiger für den großen Kampf, den sie zu führen haben. Ihr selber aber übt euch in den Waffen, die ihr nachher braucht. Sie heißen: Solidarität, Mut und Wissen." Was ist Solidarität?" frug Friz. " 1 „ Tube will auch mittämpfen", erklang unerwartet eine kleine Stimme neben den Sprechenden. Trude war das Sorgenkind der Familie, ein blasses Großstadtpflänzchen, das oft frank war und häufig hustete. Heute war fie tapfer mitmarschiert. Für ihren fleinen Körper war es gar feine so geringe Kunst, allen den heimlichen Hindernissen und Fall-„ Wenn du auf der Straße spielst und siehst stricken auszuweichen, die der laubbedeckte einen alten Arbeiter, oder eine schwache Waldboden in Gestalt von versteckten Wur- Frau, oder ein Kind wie du, das sich an einer zeln und tückisch aufragenden Baumstümpfen schweren Last abschleppt, und du springst den ungeübten Füßchen in den Weg legte. Stillvergnügt hatte Trude, während die andern sich unterhielten, ihr Vesperbrot gegessen und war schließlich, den Kopf auf Ontels Knien, felig eingeschlafen. Um so erstaunter waren jetzt alle, als sie plötzlich redete., hinzu, legst Hand an und hilfft, so ist das Solidarität," antwortete Ontel Wilhelm. Und wenn du siehst, daß ein kleines Mädchen oder ein Tier von irgendeinem großen Jungen geschlagen wird, und du läufst herbei und hilfft dem Schwachen, auch wenn der andere viel Und stärker ist als du, so ist das Mut. Wissen ist, wenn du nicht bloß deine Schul„ Tude ist nicht zu tlein," trotte das aufgaben fleißig lernst, sondern wenn du über Schwesterchen. Frizz begann zu lachen.„ Du bist ja viel zu flein, Trude." ,, Trude hat ganz recht," begütigte der Onkel. ,, Trude hat sogar schon mitgekämpft für den Völkerfrühling." alles, was dir begegnet, oder was Vater und Mutter dir sagen deine Gedanken machst. Was du nicht verstehst, darüber fragst du die Großen, und fragst immer wieder, wenn dir etwas nicht richtig scheint." „ Ich möchte oft etwas fragen," sagte Anna kleinlaut, aber ich getraue mir's nicht immer. Better Jakob lacht manchmal und sagt, ich sei ein dummes Gänschen." Frizz und Anna machten erstaunte Gesichter. Ontel Wilhelm streichelte Trude über die bionden Härchen, die in der schrägen Nachmittagssonne wie Seide schimmerten. Wißt ihr denn nimmer," wandte er sich an die beiden Geschwister, wie lieb und geduldig un- Schadet nichts," sagte Onkel Wilhelm ,,, auch sere Trude in ihrem Bettchen lag, als sie der Vetter Jakob ist nicht als Weiser vom Himmel böse Husten quälte? Sie hat nie so gestram gefallen. Mut, Anna, keine Angst vor dem pelt und geschrien wie Nachbars Karl, der Ausgelachtwerden. Nun aber, Kinder, wollen den Husten gar nicht so schlimm hatte und wir heimgehen, die Sonne steht schon tief im auch noch viel älter ist. Das war tapfer von| Westen und Mutter wird warten." Für unsere Kinder 125 Die kleine Gesellschaft machte sich auf den|„ System", die" Theorie" entstanden war. An Heimweg. Ich will ein tüchtiger Kämpfer dessen innerlicher Unsinnigkeit aber bissen sich werden," sagte Frig. Ich auch," rief Anna. Tausende fleißiger wissenschaftlicher Arbeiter die „ Aber merft euch, Kinder," sagte Onkel 3ähne aus, ohne zu merken, daß sie Unsinn Wilhelm, es ist nicht so leicht, ein guter machen mußten, weil der Grund große Brüche Kämpfer zu sein. Da muß man vieles tun, hatte, auf dem das Gebäude errichtet war, an was uns gar nicht gefällt, manchmal die dem sie ändern wollten. Bähne aufeinanderbeißen und auf dies und jenes verzichten. Wollen bedeutet sehr viel, bedeutet Hand anlegen, nicht nur ,, ich möchte gern. Wenn ihr älter werdet, wird euch das immer flarer werden. Aber Wollen macht auch froh. Wenn man etwas Gutes getan hat, ist man immer froh." Die Sterne blinkten am dämmernden Frühlingshimmel, als die Wanderer heim tamen. Die Mutter wartete schon. Mutter, wir wollen tüchtige Rämpfer werden für den Völkerfrühling," rief Fritz, fie stürmisch begrüßend. Onkel hat uns so viel davon erzählt," ergänzte Anna, ,, da gibt's jeden Tag genug zu essen, und wir tönnen in schönen, hellen Häusern wohnen, und Vater und du brauchen nimmer so viel arbeiten. Vater braucht auch nicht mehr in den und Trude auch Krieg. Frig und ich wollen mithelfen, daß es bald so weit ist. Wir wollen richtig!" Die Mutter lächelte glücklich. In der Stille des einsamen Sonntagnachmittags hatten ihr die Sorgen fast das Herz abdrücken wollen. Die frohen Worte der Kinder leuchteten wie ein Sonnenstrahl in ihren Kummer, ein Sonnenstrahl aus dem Lande des Völkerfrühlings, vom Völkermai. 000 -hlWie wohl die Welt entstanden sein kann. Wie wohl die Welt entstanden sein kann, ist die Frage Tausender und aber Tausender Grübler gewesen. Und soviel Fragen gestellt wurden, soviel Antworten hat man erfunden. Erfunden! Das ist das richtige Wort dafür! Denn wenn die Leute nachgedacht" haben, wie die Welt entstanden sein könnte, dann haben sie genau so gedacht", wie leider heute noch viele Leute ,, denten": sie haben sich etwas eingebildet, dies für bare Münze genommen und dann daran herumgedeutelt. Philosophen", auf deutsch Freunde der Weisheit, hat man die Leute geheißen, die mit einem fabelhaften Aufwand an Spizfindigkeit auf die Einbildungen ihres Gehirns inimer weitere Gedankenreihen und Schlüsse setzten, bis ein großes Gebäude, daß Das schlimmste war eben dieses„ Denken". Mit Denten allein wollten die Leute alles erkennen, und das ist der Grund dafür, daß die meiste Denkarbeit seit den ältesten Kulturzeiten bis heute, soweit sie sich Philosophie nennt, so herzlich wenig wirkliche Erkenntnis der Welt und ihrer Vorgänge an den Tag brachte. So schön und wichtig das Denken nämlich ist, wenn es ohne eine wirklich gute Grundlage geschieht, fann nichts Brauchbares dabei herauskommen. Die Grundlage des Dentens aber ist das Wissen, und das Wissen beruht allein auf der Erfahrung. Alles andere wissen ist falsch, weil es weder erwiesen noch eingesehen werden kann. Soweit die Schlüsse, die auf Wissen beruhen, nicht mehr mit der Erfahrung übereinstimmen, sind sie falsch, beruhen sie auf Dentfehlern. Und selbst, wenn keine Denkfehler in den Schlüssen nachweisbar sind, müssen wir den Erfahrungstatsachen glauben, nicht den Schlüssen. Der berühmte französische Philosoph Descartes sagte zwar, daß er in solchem Falle nur seinem Verstand glauben würde; aber dieser Standpunkt hat sich bei ihm und allen Nachbetern dieser Weisheit schwer gerächt, denn ein großer Teil seines Lebenswertes, sogar der größte, fonnte des halb feinen bleibenden Wert behalten. Wie selbstverständlich aber unser Standpunkt ist, geht schon aus der einen Tatsache hervor, daß sich doch das menschliche Gehirn, das die Denfarbeit vollbringt, erst durch die Einflüsse und Eindrücke der Umwelt entwickelt, sich ihr anpaßt. Und wo sich Unstimmigkeiten ergeben, deutet das auf Dentfehler oder auf Krankheit des denkenden Gehirns. Was das wohl mit der Entstehung der Welt zu tun hat? Weil diese umfängliche Frage das beste Beispiel für den Denkunsinn der zahlreichen philosophischen Schulen gewesen ist. Was ihr den Geist der Zeiten heißt, Das ist im Grund der Herren eigner Geist, In dem die Zeiten sich bespiegeln! Auch in der Beantwortung der Frage nach der Entstehung der Welt sehen wir den Zeitspiegel. Das Wissen jeder Zeitperiode lag den Anschauungen zugrunde, die man sich über die Entstehung der Welt gemacht hat. Und Tsiir unsere Kinder nicht allein das Wissfen lag diesen Anschau ungen zugrunde, sondern auch das vermeint liche Wissen und das ganze Drum und Dran. was die betreffende Zeit kennzeichnet. In einer Zeit, da es noch gar kein Wissen gab, da die Menschen noch so unwissend waren wie die kleinen Kinder, konnlen die Anschauungen von der Entstehung der Welt natürlich nur phan tastische Geschichten und Märchen sein, die heute naturwissenschaftlich wertlos sind und, wenn sie wirklich getreu überliefert wurden, nur geschichtlichen oder literarischen Wert be sitzen. Denn ob der betreffende Gott, der in den Sagen die Welt„gemacht" hat, aus dem Wasser gestiegen oder aus einem Ei geschlüpft ist, bleibt sich gleich kindlich, ganz abgesehen von der weiteren Kindlichkeit, die sich dabei begnügt, daß Wasser oder Ei vorhanden war, und nicht danach frug, woher denn nun dieses eigentlich stamme. Für die naturwissenschaft liche Erkenntnis hat es nur Zweck, sich darüber Rechenschaft zu geben, wie sich diejenigen Wissenschaftler die Sache vorgestellt haben, die bereits im Besitz einiger grundlegender Naturerkenntnisse waren. Leider war das erst sehr spät der Fall. Der erste, der wirklich werl volle Kenntnisse besaß, war Immanuel Kant Die Physik hatte im 18. Jahrhundert große Fort schritte gemacht. Man war durch Beobachtung und Experimente hinter die Geheimnisse der Bewegung und des Falles gekommen. Die Lehre von der Anziehungskraft aller Körper, das sogenannte Gesetz der Trägheit und man ches mehr warfen einiges Licht auf die Bor gänge im Weltraum. Mit diesen noch unvoll kommenen Hilfsmitteln baute nun Kant ein äußerst geistreiches System der Weltentwick lung auf und veröffentlichte es in dem ersten seiner größeren Werke, in der berühmten Natur geschichte und Theorie des Himmels. Kant ging von dem wüsten Urnebel aus, in dem nichts anderes vorhanden gewesen sein soll als ein wenig Bewegung und die heute noch wirkenden Naturgesetze. Seine Anschauungen haben bis vor wenigen Jahren noch die meisten Naturwissenschaftler befriedigt. Kurz nach ihm und ohne Kenntnis von Kants Theorie entwickelte der geniale französische Mathematiker Laplace ein ganz ähnliches System, das jedoch viel anspruchsloser ge halten und auch viel weniger durchgebildet war als das von Kant. Laplaces Anschauung war nur in groben Strichen skizziert und wollte auch nur so verstanden sein. Völlig falsch war ce. die beiden ähnlichen Anschauungsweisen zu einer gemeinsamen Kant-Laplaceschen zu sammenzuwerfen, die es gar nicht gibt und geben kann. Zwei Birnen und drei Apfel sind bekanntlich fünf Stück; man kann sogar sagen: es sind fünf Obstfrüchte, aber niemals: es sind fünf Apsel-Birnen oder dergleichen. Kants Lehr gebäude und Laplaces Lehrgebäude sind zwar zwei Lehrmeinungen, aber nicht eine Kant- Laplacesche Theorie.(Schluß folgt.> OOS Die Tiere und der Mensch. Ein arabisches Märchen. Es war vorzeiten ein Pfau, der wohnte mit seiner Gattin in einem großen Wald am Ufer des Meeres. Bei Tag flogen sie umher, um Nahrung zu suchen, bei Nacht aber ver bargen sie sich auf einem hohen Baum aus Furcht vor den wilden Tieren. So lebten sie lange fort, bis ihnen einmal der Gedanke kam, einen anderen Wohnort zu suchen, wo sie sicherer und ruhiger leben könnten. Da kamen sie auf eine fruchtbare Insel, die reich an Bäumen und Gewässern war, ließe» sich dort nieder, aßen und tranken. Auf einmal kam eine Ente zu ihnen, die gar ängstlich aussah und furchtbar zitterte. Der Pfau dachte: Dieser Ente ist sicher etwas Schlimmes begegnet; er stieg von seinem Baume herunter, grüßte sie und bat sie, ihm zu erzählen, was ihr begegnet sei. Die Ente erwiderte seinen Gruß und sagte:„Schütze mich vor den Menschen und sei selbst auf deiner Hut! Wie froh bin ich, in eurer Nähe zu sein. Laß nur auch dein Weib herunter steigen. damit es höre, was mir zugestoßen ist." Das Weibchen kam nun auch vom Baume herunter, hieß die Ente willkommen und sagte zu ihr:„Sei ohne Furcht, woher soll ein Mensch auf diese Insel mitten im tobenden Meere kommen? Sei nur ganz ruhig, es kann niemand zu uns gelangen; erzähle mir. was dir zugestoßen ist, und warum du die Men schen so fürchtest." Da begann die Ente:„Wisse, o Pfau! Ich bringe nun schon mein ganzes Leben in Sicher heit auf dieser Insel zu und wußte von nichts Bösem. Eines Nachts erschien mir im Traum ein Mensch, der sich mit mir unterhielt; darauf hörte ich eine Stimme, die mir zurief: ,O Ente, hüte dich vor dem Menschen! Laß dich nicht verführen durch seine süßen Worte, denn du hast nur Unglück von ihm zu erwarten, weil er gar zu listig ist. Nimm dich wohl in acht, Für unsere Kinder 127 denn wisse: Durch List fängt der Mensch die| Sigen, das er Sattel nennt, und einen Riemen, größten Meerungeheuer, mit seiner Flinte zieht den er unter meinen Schweif legt; auch steckt er die Vögel aus der Luft zu sich herunter, er mir in meinen Mund ein Stück Eisen, das und selbst den Elefanten stürzt er in eine Grube. er Zaum nennt. Er macht einen Stachelstock, Niemand ist vor der List des Menschen sicher, mit dem er mich antreibt, so daß ich laufen nicht Fisch, nicht Vogel, kein zahmes und fein und tragen muß über meine Kräfte. Stolpere wildes Tier.' ich, so schmäht er mich; schreie ich, so flucht er, und gehe ich etwas langsam, so schlägt er mir die Rippen auf. Wenn ich alt werde, macht er mir einen groben hölzernen Sattel und übergibt mich den Wasserträgern, die mich mit Wasserschläuchen und großen Krügen beladen. So lebe ich bei den Menschen in Mühseligkeit und Glend und Erniedrigung, bis ich sterbe. Da wirft er mich auf einen Schutthaufen den Hunden zur Speise. Gibt es wohl eine größere Qual als meine? ,, Nachdem ich dies gehört hatte, erwachte ich voller Angst und konnte, teure Schwester, mich den ganzen Tag nicht fassen. Ich hatte weder Lust zu essen noch zu trinken, so sehr setzte mich die Bosheit des Menschen in Schrecken. Ich lief also unruhig umher, bis ich an die Höhle eines jungen gelben Löwen kam. Dieser freute sich über die Maßen, als er mich ankommen sah, denn meine Farbe und schöne Gestalt gefielen ihm sehr gut; er hieß mich näher treten und fragte mich nach Namen und Geschlecht. Ich sagte: Ich heiße Ente und gehöre zum Geschlecht der Vögel. Ich fragte den Löwen, warum er hier sei? Er antwortete: , Mein Vater, der Löwe, warnt mich schon lange vor den Menschen. Nun sah ich heute nacht im Traum einen Menschen, mit dem ich mich sehr gut unterhielt. Zwar hörte ich eine Stimme, die mich vor ihm warnte, aber er gefiel mir so gut, daß ich hier warten will, bis ich einen Menschen sehe. Ich weiß nämlich, daß hier zuweilen Menschen vorüberkommen.' Als der Löwe zu reden aufgehört hatte, sagte ich zu ihm: Sei auf deiner Hut und suche dem Menschen auszuweichen, denn seine List ist allmächtig. Ich warnte den Löwen so lange, bis er sich endlich entschloß, mit mir wegzugehen. Als wir eine Weile miteinander umbergelaufen waren, sahen wir einen großen Staub, der uns immer näher kam, und endlich entdeckten wir einen umherirrenden Esel ,, der bald stampfte, bald in die Höhe sprang, bald schrie. Der Löwe rief ihn an: Wie heißt du, blödsinniges Tier, wie kommst du hierher und warum springst du so? Der Esel antwortete:, mein Prinz, ich heiße Esel und komme hierher aus Furcht vor dem Menschen. Denn der Mensch ist ein Unheil von den allergrößten, ein wahres Verderben der Tiere.' Fürchtest du, daß ein Mensch dich töte, oder zerreiße? fragte der Löwe. Bei Gott, o Prinz! rief der Esel,; ich fürchte, weder von ihm getötet noch zerrissen zu werden, aber er gebraucht List, um auf mir zu reiten und mich zu beladen. Da hat er etwas, das er Decke nennt, das legt er auf meinen Rücken, dann hat er so ein Leder, das er Gurt nennt, damit umgürtet er mich, dann hat er etwas zum Als ich", fuhr die Ente in ihrer Erzählung fort, diese Worte des Esels hörte, ergriff mich ein furchtbarer Schauder und eine noch größere Furcht vor den Menschen, und ich sagte zum Löwen: Bei Gott, der Esel hat Ursache, den Menschen zu fürchten. Der Löwe fragte dann den Esel, wo er hingehe? O mein Prinz,' erwiderte der Esel ,, ich fliehe von hier, so schnell ich kann, denn ich habe vor Sonnenaufgang in der Ferne einen Menschen erblickt.' ,, Während der Esel noch redete und eben von uns Abschied nehmen wollte, entdeckten wir eine dichte Staubwolke in der Ferne. Der Esel schrie laut auf und blickte nach der Wolke hin. Auf einmal kam aus ihr ein schönes schwarzes Pferd hervor, das scheu und ängstlich umherlief. Als es in die Nähe des Löwen tam, empfing er es mit Achtung und sagte: Wie ist dein Name, verehrtes Tier, und warum irrst du so umher? Das Pferd antwortete: Herr der Tiere! Man nennt mich Pferd, und ich bin auf der Flucht vor dem Menschen.' Der Löwe rief ganz erstaunt:, Bei Gott, was sagst du mir da? Das ist eine Schande für dich, du bist ja so start, so groß und dick, und doch fürchtest du dich vor dem Menschen? Ich war bisher begierig, einem Menschen zu begegnen. Ich hoffte, mich an seinem Fleische zu sättigen und meinen Durst an seinem Blute zu stillen, um dieser schwachen, zitternden Ente Ruhe zu verschaffen. Nun aber zerschneiden mir deine Worte das Herz, dein Schrecken macht mir bang, du nimmst mir die Lust, mich mit dem Menschen zu messen. Du bist doch viel größer und siehst stärker aus als ich. Ich hatte geglaubt, du könntest den Menschen mit einem Tritte deiner Füße töten. Das Pferd lachte und sagte: Hüte dich wohl vor dem 128 Für unsere Kinder Menschen, o Löwe, und lasse dich nicht durch| sein unbedeutendes Aussehen betören. Mir hilft weder Stärke, noch Größe, noch Breite. Der Mensch macht aus List und Bosheit etwas, das man Pfahl nennt, und etwas, das Strick heißt, aus Paimfasern mit Filz geflochten und stark gedreht. Den Pfahl befestigt er in dem Boden, und mit dem Stricke bindet er meine Füße an. Mit einem zweiten Stricke, der in der Höhe an einen Pfosten gebunden wird, zieht er meinen Kopf aufwärts. So muß ich denn wie gekreuzigt auf den Füßen stehen und tann weder liegen noch schlafen. Will der Mensch auf mir reiten, so legt er mir etwas auf, das man Sattel nennt, und woran spizige Eisen befestigt sind, die Steigbügel heißen. Der Sattel wird mir durch zwei Riemen um den Leib geschnürt, dann bekomme ich auch noch ein Eisen in den Mund, Gebiß genannt, daran befestigt man Riemen, die man Zügel nennt. Wenn der Mensch, der auf mir reitet, diese in die Hand nimmt, so zieht er mich hin, wo er will, und spornt mich dabei, daß mir die Flanken bluten. Frage nur nicht, mein Prinz, wieviel ich von klein auf vom Menschen erdulden muß. Wenn ich alt und mager werde, so verkauft er mich einem Müller, bei dem ich im Kreise umbergehend Weizen und Gerste mahlen muß Tag und Nacht. Bin ich auch dazu nicht mehr tauglich, so werde ich geschlachtet, meine Haut und mein Schwanz werden dem Siebmacher verkauft, mein Fett wird geschmolzen und mein Fleisch wird auf allen Straßen ausgeschrien. Wenn es aber nicht gut abgeht, so mischt es der Megger mit Esel- und Mauleselfleisch und kocht es mit Essig, um den schlechten Geruch zu vertreiben."" ( Schluß folgt.) 000 Herr Frühling. Herr Frühling zog ins Land hinein, Der fürstliche Geselle, Mit goldenen Locken kraus und fein, Mit Augen sternenhelle. Sein Rößlein war ein Schmetterling, Darauf er saß mit Lächeln, Und vor ihm her als Page ging Ein luftig Maienfächeln. Und als er kam in einen Wald, Da war es öd und traurig; Als wär' es ihnen gar zu falt, Staden die Bäume schaurig. Er aber sah den Wald sich an Und sprach: Hier will ich hausen!" Sah Tal hinab und Berg hinan Und sprach: Hier will ich schmausen!" Mailüftchen flog gen Himmel schnell, Da riß der Wolfenschleier. Die goldne Sonne lachte hell Zur füßen Frühlingsfeier. Mailüftchen flog hinab ins Tal, Die Quellen ließ es springen, Das gab im ersten Sonnenstrahl Ein Rauschen und ein Klingen. und in den welken Blättern drauf Wie regt es sich behende! Sie sprossen, feimen, blühen auf Als grüne Laubenwände. Dazwischen ward von grünem Moos, Drin duft'ge Beeren lagen, Gestickt mit Blumen klein und groß, Das Tischtuch aufgeschlagen. Und in den Bäumen bauten bald Die Vöglein ihre Nester; Das war, versteckt im Blütenwald; Ein lustiges Orchester. Doch wenn mit lautem Sang und Klang Die Vöglein sich ermattet, Da wird ein Lied, nur nicht zu lang, Den Fröschen auch verstattet. Als nun der Mai mit munterm Sinn Die Tafel sah bereitet, Da schickt er schnell zum Küster hin, Daß er die Tischglock läutet; Der Kuckuck rief, und nah und fern Nachhallt es in den Gründen, Allüberall den edlen Herrn, Den Frühling anzukünden. So sigt er nun beim frohen Schmaus, Der fürstliche Geselle, Mit goldnen Locken fein und kraus, Mit Augen sternenhelle. Und wie ein König mild gesinnt, Lädt er uns all zum Feste; Doch Dichter und die Jugend sind Die rechten Ehrengäste. Robert Brun Berantwortlich für die Nedaktion: Frau Klara Bettin( Bundel), Wilhelmshöhe, Wost Degerloch bei Stuttgart. Drud u. Verlag J.B.W.Diet Nachf. G..b.6. Stuttgart.