" C = h 〃 t B = 9 J Nr. 219. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Vierteljährlich 3,30 Mart, monat= lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit bem ,, Sonntags- Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für Lie fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Ugr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Gernsprech- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Die Kleinkraftmaschinen als angebliche Retter der produktion. Sonnabend, den 19. September 1891.| Expedition: Beuth- Straße 3. einen Theil des ihm entrissenen Gebietes zurückzuerobern sehr billig und äußerst bequem. Sie mögen auch und für die Zeugen dieses Entwickelungsganges gestaltet geräuschlos und geruchsfrei arbeiten. Der Bürstenmacher, Klein- sich das Schauspiel um so interessanter, wenn wir dabei welchen Herr Heinrich Albrecht anführt, der fünf Arbeiter gewahr werden, daß alle die einzelnen Momente, welche an ebenso viel Bohrbänkchen zum Bohren der hölzernen der Großindustrie einst zum Siege über das Kleingewerbe Bürstenrücken beschäftigt, mag von ihnen in der That Wir haben in dem Artikel, welchen wir„ Ein Sad verholfen haben, nunmehe in umgekehrter Tendenz ins auch einen ganz erheblichen Vortheil haben. Es mag voll zugeständnisse" betitelt, gezeigt, daß in Gewicht fallen, um in dem entbrannten Kampfe dem ins wahr sein, daß die fünf Arbeiter, als der Bürstenmacher einer der hervorragendsten deutschen Zeitschriften ein ge- Innerste getroffenen Handwerk die Konkurrenzfähigkeit mit den Betrieb der Bänkchen mittelst eines kleinen Motors lehrter Vertreter der nationalökonomischen Wissenschaft dem Großbetriebe wieder zu erringen." eingerichtet hatte, dessen Betrieb 3 Frks. für den Tag auseinandersetzt, wie sehr die Großproduktion dem Klein- Das herrliche Mittel, welches das Kleingewerbe, fostete, für 8 Mann Arbeit lieferten, daß also die Maschine gewerbe überlegen und wie durch die erstere das letztere nachdem es sich schon dem sicheren Untergange geweiht für drei Franks Auslage die Mehrarbeit von drei Geschon in den meisten Arbeitszweigen zurückgedrängt, wenn sah, doch noch vom Tode retten soll, ist die eigens für fellen, die mit fünf Franks jeder zu bezahlen gewesen nicht ganz verdrängt worden ist. Wir haben ferner das Kleingewerbe geschaffene und geeignete Kraftmaschine. wären, ermöglichte. gezeigt, daß besagter nationalökonomischer Schriftsteller Bekanntermaßen stehen wir hier vor einer Behauptung, Trotz alledem ist aber sicherlich nicht wahr, daß in der Deutschen Rundschau" die verhängnißvollen Folgen welche bereits seit ziemlich langer Zeit von den wissen alle diese kleinen Motoren, gleichviel welcher Art sie sind, des durch die Ausbreitung der Großindustrie herauf- schaftlichen Vertretern unserer Bourgeoisie eifrig kolportirt irgend etwas von Belang zur Rettung des Kleingewerbes geführten Zeitalters des Dampfes, die Erzeugung wird. Bisher hieß es, die rettende Kraftmaschine werde leisten könnten. des Arbeiterproletariats in unseren Großstädten und dereinst sicherlich erfunden werden; jetzt ist man dazu ge- Herr Heinrich Albrecht führt zunächst selber vergroßen Industriebezirken und die Zurückzwingung langt, den im Konkurrenzkampfe verzweifelnden Klein- schiedenes an, welches diese unsre Behauptung zu stützen der Arbeiter auf die allerniederste Lohustuse mit meister einzureden, diese langersehnte Kraftmaschine sei bereits geeignet ist. Hilfe der Heranziehung der Frauen und Kinder zur erfunden. Er giebt z. B. zu, daß wenn man durch genaue Fabrikarbeit, sehr wohl kennt; und daß er endlich die Es ist kein Wunder, daß sich ziemlich weite Kreise Rechnungen festzustellen sucht, zu welchem Preise jede der Sozialreform der Reichsregierung als völlig ungenügend unsrer Kleinhandwerker von diesem Gedanken gefangen beiden Kraftquellen Der Kleinmotor einerseits und die zur Besserung der Lage der Arbeiter und zur Hebung nehmen ließen, waren es doch sehr beachtenswerthe Stimmen, große Dampfmaschine andrerseits die Pferdekraft für unserer wirthschaftlichen Verhältnisse überhaupt ent- welche dieses Trostlied ertönen ließen, kein Geringerer als die Stunde der Arbeitsleistung liefern, und wenn man hüllt hat. Reuleaux verstieg sich vor einiger Zeit zu folgenden kühnen dabei auch die Anschaffungs-, Installations- und AmortiDer erwähnte Nationalökonom war schließlich zu der Worten: Geben wir dem Kleinmeister Elementarkraft zu fationskosten der Maschine neben den Betriebskosten in Erkenntniß gekommen, die herrschende Produktionsweise ebenso billigem Preise, wie dem Kapital die große mächtige Rücksicht zieht, daß dann allerdings die gewonnenen Zahlen verursache alle jene schweren Uebelstände unserer heutigen Dampfmaschine zu Gebote steht, und wir erhalten diese erheblich zu Ungunsten auch der am vortheilhaftesten Gesellschaftsordnung", und das sei gerade der Fehler der wichtige Gesellschaftsklasse, wir stärken sie, wo sie glück- arbeitenden Kleinmotoren ausfallen. Sozialreformbestrebungen unserer Regierungen, daß sie an licherweise noch besteht, wir bringen sie wieder auf, wo der herrschenden Produktionsweise nichts ändern. sie bereits im Verschwinden ist." " Wenn also auch die Kleinmotoren fehr viel billigere Arbeit liefern als Menschenhäude, so liefert denn doch die große Maschine unter allen Umständen noch viel billigere als die kleinen. Außerdem aber sind die kleinen Kraftmaschinen zwar billig, aber sie kosten dennoch gleichfalls Geld und zwar mehr Geld als die meisten unserer kleinen Handwerker aufzutreiben im Stande sind. So weit waren wir mit dem Manne in allem WesentWir werden gut thun, wenn wir uns daran erinnern, lichen einverstanden. Man sollte meinen, von dieser Stufe daß es sich für all diese Herren um die Rettung des der Erkenntniß aus gäbe es nur noch den Weg aufwärts Kleingewerbes in zweierlei Beziehung handelt und zwar zu den lichten Höhen der sozialistischen Gedanken über die in materieller und moralischer; einmal um die Rettung Gestaltung unseres Wirthschaftslebens. Aber weit gefehlt. vor dem Untergang im materiellen Glend, zum anderen Nicht die Sonne des Sozialismus leuchtet diesem Ge- vor dem angeblich so schrecklichen Versinken in die sozialehrten von heute, sondern die Irrlichter manchesterlicher listische Anschauungsweise und Bestrebungen. Auch das weiß Herr Heinrich Albrecht sehr genau. Anschauungsweise narren ihn. Gegenwärtig ist nun der Rettungsengel bereits in Ein großer Theil unserer kleinen Handwerker, so sagt er In urplöglichem Entzücken bricht er, unmittelbar doppelter Gestalt erschienen. Erstens stellt er sich dar in selbst, hat kaum den Kredit, um sich für einigermaßen nach den von uns gekennzeichneten Ausführungen, in die der Form der kleinen elektrischen Kraftmaschine, welche erhebliche Aufträge die erforderlichen Rohstoffe zu schaffen; Worte aus: von einer Zentralstelle aus mit elektrischer Kraft versorgt geschweige denn für die Anschaffung eines Motors eine „ Wir stoßen nun aber in dem Wechsel der Ge- wird; zweitens wird er repräsentirt von denjenigen kleinen immerhin beträchtliche Summe flüssig zu machen. Und staltungen, die unser wirthschaftliches Leben durchzumachen Maschinen, welche gleichfalls von einer Zentralstelle aus der Gelehrte der Deutschen Rundschau" gesteht noch eine hat, hier wieder einmal auf eine jener wunderbaren Er- durch Druckluft in Bewegung gesetzt werden. dritte Schwäche der Kleinindustrie zu, welche sie gegenscheinungen, die uns so oft in der Geschichte der Völker Wir wissen nun sehr wohl, daß die kleinen elektrischen über den Großbetrieben konkurrenzunfähig macht. Unsere begegnen. Aus ihrem eigenen Schooß heraus hat die ins Kraftmaschinen ebenso wie die Druckluft- Maschinen einen kleinen Handwerker können nicht rechnen. Ungemessene anwachsende Großindustrie das Mittel her- bedeutenden technischen Fortschritt in sich schließen und die vorgebracht, welches das Handwerk in den Stand setzt, verschiedensten Vorzüge besitzen. Sie sind verhältnißmäßig Feuilleton. Nachdrud verboten.] Er kehrt zurück!. ( 20 120 Stimme: Vorwärts, Ihr da, fort mit Euch, der erste, der zurück kommt, hat's mit mir zu thun, verstanden! Da sie noch zauderten, wandte er sich zu der Frau im Morgenrock und sagte sie von oben herab anblickend: " Bitte, Frau Gräfin, befehlen Sie Ihren Leuten uns allein zu lassen, ich habe mit Ihnen zu reden und habe wenig Beit." Driginalroman von Jean Meroz. Sie machte ein Zeichen und alle diese Lakaien und die Nun ging es rasch wieder eine Treppe hinauf; er war im Kammerfrau verschwanden, vollkommen niedergedonnert ersten Stockwerke angelangt, in einem übermäßig großen Vor- durch diesen Vorgang, der sich mit unbegreiflicher Schnelligzimmer, das herrlich mit Blumen dekorirt und mitalten Go- feit abgespielt hatte. belins, Gemälden, Nippssachen aller Art und wunderbar schönen Deshommes hatte die Pistole wieder in die Tasche seines Möbeln geschmückt war. Die Bedienten, welche ihn für Ueberziehers versenkt und war auf seine Frau zugeschritten, einen Berrückten oder Dieb hielten, waren ihm nachgelaufen. denn das war sie, aber schöner, begehrenswerther als je. Im Augenblicke, wo sie ihn in dem Vorzimmer einholten Freilich seine Liebe war durchaus erloschen. Er fühlte gar und packen wollten und eine Kammerfrau gellende Schreie nichts mehr für sie, er gedachte nur noch ihres Verrathes, ausstieß, hatte sich Deshommes an eine Wand gelehnt, sich und ein solcher Haß funkelte in seinen Augen, daß seine gegen seine Angreifer gewandt, eine Pistole aus der Tasche Frau vor Schreck zurückwich und in ihr Zimmer eilte. Er gezogen und gerufen: folgte ihr dahin. Der Erste, welcher sich rührt, wird niedergeschossen! Hoffentlich sind Sie allein, Frau Gräfin," sagte er Entsetzt blieb die ganze Dienerschaft stehen, wie ver- ironisch, denn wenn Ihr Liebhaber dagewesen wäre, hätte steinert durch diese Drohung und die entschlossene Miene ich erst ihn und dann Sie getödtet. Dazu bin ich berechdes Mannes, der sie alle in Schach hielt. tigt. Nicht wahr? Da öffnete sich eine Thür, und nur in einen Morgenrock gehüllt, erschien eine Frau mit erschrockenem Gesicht. Sie antwortete nicht. Ich suche Sie schon über ein Jahr und nur durch einen glücklichen Zufall habe ich Sie getroffen. Wir sehen bei Submissionen, sagt Albrecht, die Leute Arbeiten zu Preisen übernehmen, die geradezu unmöglich ihrer Lage lassen konnte er sie aber auch nicht. Wäre er fortgegangen, nachdem er ihr seine Verachtung ins Antlitz geschleudert hatte, was hätte sich dieses Weib aus Schimpfworten, die sie bald vergaß, gemacht. Einige Augenblicke später hätte sie darüber gelacht; sie wäre im Wohlleben zurückgeblieben, in diesem Palaste, wo sie von verschwenderischem Luxus umgeben war, wo sie ihre ausschweifendsten Launen be friedigen konnte. Blöglich hörte man einen schweren Schritt auf dem Parkett des Vorzimmers. Ohne zu klopfen, trat, da die Thür offen stand, jemand in das Schlafzimmer, mit den Worten: Was giebt es denn, liebe Marie?" Der Ankömmling war ein Mann von etwa vierzig Jahren, groß, schön gewachsen und kräftig. Er trug die Husarenuniform und hatte auf den Aermeln seines Dolmans die Litzen des Obersten. Sein Gesicht hatte einen schönen energischen Ausdruck, und war durch den Aufenthalt in frischer Luft gebräunt. Er bemerkte Deshommes, musterte ihn hochmüthig, trat vor und sagte: Fort, hinaus, aber schnell. Aber Deshommes blieb unbeweglich wie ein Steinbild und fah den Angekommenen ironisch au. Er wandte sich dann zu seiner Frau, grüßte und sagte: Zwei, meine Gnädige! Der Junge für das Haus und der Alte für die Promenade! Sie machen Ihre Sache sehr gut. * Dann trat er jäh auf den ein wenig verwunderten Obersten zu und rief: Sie werden hinausgehen, mein Herr und uns allein lassen. Was geht denn hier vor? Man antwortete ihr nicht, aber als sie den Kopf Sie schwieg noch immer, sie rührte sich nicht. Eine wandte, und den Menschen bemerkte, schrie sie laut auf und Beute des Entsetzens, lag sie in einem Fauteuil. Deshommes blieb wie versteinert stehen, bleich und zitternd vor schwieg einen Augenblick. Was sollte er anfangen. Welche Der Oberst regte sich nicht. Der Ton dieses schlecht Schrecken, unfähig einen Schritt oder eine Bewegung zu Rache sollte er für das Betragen dieser Elenden nehmen. gekleideten, herabgekommenen Mannes, der gegen ihn aufmachen. Rein Gedanke tam ihm, fein Ausweg fiel ihm ein. Tödten trat, und den Herrn spielte, verblüffte Jihn ungemein. Das Deshommes trat vor und sagte mit harter, metallischer wollte er sie nicht, wieder heimbringen erst recht nicht. In Staunen ließ ihn verstummen. sind, so daß die Fälle nicht selten vorkommen, daß ein wohlfituirter Handwerker durch eine einzige derartige Ersteigerung, über die er Anfangs jubelte, zum armen Manne wird. Carolina, California und Oregon, Texas, Michigan und Dakota und Nebraska. nien- Oregon und in Michigan aufzuweisen, während in allen Einen Rückgang hat die Kohlenproduktion nur in Califor übrigen in Betracht kommenden Staaten dieselbe zunahm. Die Zensusberichte über die Minenindustrie zeigen übrigens Tonnen. Alle die hier angeführten Fehler, welche der KleinIndustrie anhaften, sind für sich schon schwerwiegend auch, in welch' rapider Weise der Westen sich entwickelt. Während genug, um derselben, so weit sie heute noch besteht, weiteren Mexico noch gar keine Rohle gegraben wurde, zeigte das ge3. B. im Jahre 1880 im Indianer- Territorium und in NewRückgang und endlichen völligen Untergang zu sichern. nannte Territorium 1883 schon eine Produktion von 752 832 und Aber auch abgesehen davon, ist doch Alles im Klein- New- Mexico eine solche von 486 983 Tonnen. Mehr noch wird betriebe verhältnißmäßig unwirthschaftlich; zehn kleine Ar- die rasche Entwickelung des Südens durch die Bulletins des beitsstätten z. B. werden bestimmt fostspieliger herzustellen eine Rohlenproduktion von nur 328 972 Tonnen aufwies, Bensusbureaus demonstrirt; Alabama, das im Jahre 1880 und zu erhalten sein, als eine einzige ihnen an Flächen- eigte 1889 eine solche von 3 378 484 Tonnen. Westraum entsprechende große Werkstätte. Der Kleinmeister Virginien stieg von 1829 844 auf 6231 880 Tonnen im selbst ist ein viel zu kostspieliger Geschäftsleiter. felben Zeitraum, und Tennessee von 495 181 auf 1925 689 Ein Beamter zum Beispiel im Großbetriebe, der höchstens doppelt so viel Gehalt bekommt, als ein Kleinmeister für Kohlengräbern der Vereinigten Staaten dreißigtausend organisirt Es wird von verschiedenen Seiten behauptet, daß von den sich braucht, leistet so viel in Beaufsichtigung der Arbeiter, sind. Wir halten die Zahl für zu hoch, aber einmal angenommen, Butheilung der Arbeit, Beschaffung der Rohstoffe u. f. w. daß dieselbe richtig ist, so repräsentirt dieselbe nur zehn Prozent wie zehn kleine Meister. Dazu kommt, daß der kleine noch ein Feld für gewerkschaftliche Organisation, und es könnte der in den Kohlengruben beschäftigten Arbeiter. Da wäre also Handwerker sich um Heranziehung von Kunden zu bewahrlich nicht schaden, wenn die großen Arbeiter- Zentralverbände mühen hat, welches zeitraubende Geschäft beim Groß- des Landes sich einmal etwas mehr Mühe geben würden, die betriebe gänzlich wegfällt. Ferner, daß der kapitalstarke unorganisirten Massen der Bergleute in die Organisation einGroßbetrieb, wenn es ihm momentan an Absatz fehlt, viel erreichen und die 300 000 Minenarbeiter der Vereinigten zubringen. Ein starker nationaler Bergarbeiter- Verband könnte ruhig auf Lager arbeiten kann, während dem Kleinmeister Staaten würden, wenn organisirt, eine Macht repräsentiren, mit in Bezug auf die Lagerarbeit jedenfalls sehr enge welcher die Kohlenbarone und die ganze Kapitalistenklasse wohl Grenzen gezogen sind. Mit einem Wort, die Nach zu rechnen hätte. theile der Kleinproduktion gegenüber der Großproduktion sind unzählig, und auch die besten Klein- Kraftmaschinen, der weitgehendste Kredit für die Kleinmeister, alle Vortheile, welche man ihnen bieten und zu denen man sie er ziehen könnte, würden bei weitem nicht ausreichen, um ihnen eine aussichtsreiche Konkurrenz mit dem Großbetriebe zu ermöglichen. Politische Leberlicht. Berlin, den 18. September. Heizerekend auf deutschen Schiffen. Wiederholt ist Es ist und bleibt also dabei, trotz Reuleaux und von Seite unserer Genossen im Reichstag erst in jüngster Albrecht und trotz der vorzüglichsten Klein- Kraftmaschinen: Session wieder von Mo Ifenbuhr und SchwarzDer Kleinindustrie ist der Untergang auf die geradezu schändliche Behandlung und entsetzliche gewiß. Die Kohlenproduktion in den Vereinigten Staaten. Im Artikel: Philadelphia Tageblatt" finden wir nachstehenden Die Zensus Bulletins über die Kohlenproduktion der Wer einigten Staaten sind nun sämmtlich erschienen und dieselben zeigen, daß unter den 44 Staaten 29 sind, in denen Kohlen gegraben werden. erklären. A Lage der auf deutschen Schiffen geheuerten Heizer und Kohlenzieher hingewiesen worden; wiederholt sind im Reichstag und durch die Parteipresse skandalöse Einzelheiten mitgetheilt worden, wie zahlreiche dieser elendesten aller Schiffs= sklaven den Tod im Meere den Qualen der Ueberanstrengung und Mißhandlungen vorzogen, denen sie auf den Schiffen ausgesetzt waren. Immer aber haben die Herren Wörmann und Meyer- Bremen, vom Norddeutschen Lloyd u. s. w., mit dem den Großkapitalisten eigenen Brustton sittlicher Entrüstung diese Darstellungen als Uebertreibungen zurückgewiesen; waren aber die Thatsachen gar nicht mehr zu leugnen, so waren es eben Ausnahmefälle, an denen die Schiffsverwaltung natürlich keine Schuld trug. davon zu laufen, weil sie sich nicht den weiteren Leiden der Reise aussehen wollten, und so sah man sich schon hier genöthigt, neue Leute anzumustern. In Genua deser tirte abermals ein Mann und zwei andere mußte man zurücklaffen, weil sie frant geworden waren. Ob sie ben Keim der Krankheit nicht schon vor ihrer Anmusterung in sich hatten und ob derselbe bei einer genauen Untersuchung nicht hätte gefunden werden müssen, wollen wir hier nicht untersuchen. In Port Said wurden drei Araber angenommen. Nach dem das Schiff im rothen Meer angelangt war, stürzte sich am dritten Tage Morgens früh zwischen 6 und 7 Uhr der Kohlenzieher Friz, aus Württemberg stammend, über Bord. Man versuchte, den Mann zu retten, aber vergebens, er fand den gesuchten Tod in den Wellen. Was mag denn den Unglücklichen zu der That getrieben haben? wird man fragen. Man hatte von ihm Arbeiten verlangt, die zu leisten er nicht im Stande war und weil er es nicht tonnte, feste es eine gehörige Tracht Prügel mit 3/ 4zölliger Tukspackung. Dies soll mit die Veranlassung zu der verzweiflungsvollen That gewesen sein. Was überhaupt die Behandlung anbetrifft, so ist folgendes Beispiel sehr bezeichnend. Ein Heizer wurde nach dem Feueranmachen( die anstrengendste Arbeit, indem die glühenden Schlacken, welche eine fast unerträgliche Hize ausströmen, aus dem Feuer entfernt werden müssen) un wohl und ging, um frische Luft schöpfen zu können, nach oben. Sofort verlangte nun der zweite Maschinist, der Mann solle direkt wieder herunter kommen und als der Heizer darauf die Antwort ertheilte, daß er augenblicklich nicht könne, er jedoch sofort, wenn ihm etwas besser sei, die Arbeit wieder verrichten würde, faßte ihn der Maschinist beim Kragen und warf ihn in die Asch tuze. Auf den lauten Hilferuf des Heizers erschienen der erste und zweite Bäcker und nun erst ließ der Maschinist ihn loß. Es war dies des Nachts gegen 1 Uhr. Auch Der erste Maschinist kam noch hinzu und auf dessen Veranlassung wurde dem Manne die nothwendigste Erholung gestattet. Doch kehren wir zur Reise selbst zurück. In Colombo desertirten wiederum zwei Deutsche, aber den Arabern schien es ebenfalls nicht auf dem Schiffe zu be hagen und auch von ihnen rückten zwei Mann aus. Für die Deserteure wurden hier 5 Singalesen angenommen, wovon aber in Singapore bereits 3 Mann wieder verschwanden. Auch zwei Deutsche fuchten und fanden hier das Weite. Bis Hongkong wurde mit verminderter Mannschaft gefahren und hier sodann eine Woche Chinesen angemustert und damit weiter gefahren. Aber auch diese wollten, als man wieder in Hongkong anfam, nicht mehr an Bord bleiben, fie äußerten stets: ,, German Steamer no good, no good!"( Deutscher Dampfer nicht gut, nicht gut!") In Hongkong musterte man sodann noch 33 Chinesen an, von denen 5 gleich wieder ver schwanden, jedoch durch 5 andere ersetzt wurden. Mit diesen chinesischen Feuerleuten wurde Das Schiff nach Deutschland gebracht. Drei Mann davon gingen aber auf der Heimreise über Bord und das ist denn doch gewiß ein Zeichen, daß die Chinesen absolut nicht widerstandsfähiger sind, als die Deutschen oder wie die Europäer überhaupt. Was aber das Schlimme dabei ist, die Chinesen können sich den Deutschen gegenüber nicht verständigen, wenn es bei ihnen mal schief geht, so kräht kein Hahn danach, und das große Publikum erfährt nicht das ge ringste von den Leiden dieser Leute. Es schenkt vielmehr den Behauptungen gewisser Personen, daß die Asiaten und Afritaner mehr aushalten fönnen, wie die Europäer, vollen Glauben und rechnet es den Rhedereien vielleicht noch hoch an, daß sie Ausländer als Feuerleute nehmen, weil dann der Deutsche nicht sein Leben riskirt." nun Als vor einigen Monaten in Bremerhaven der große Während die Gesammt Produktion der Steinkohle sich im Streit der Schiffsheizer und Kohlenzieher tobte, wurden in Jahre 1880 auf 71 336 582 Tonnen belief, zeigte das Jahr 1889 den Streifversammlungen die schanderhaftesten Enthüllungen eine solche von 140 747 591 Tonnen. Die Produktion der Kohle gemacht, die natürlich von der gutgesinnten Presse in ihrem hat sich also nahezu verdoppelt, während sich die Bevölkerung nur um etwa 242 pet. vermehrt hat. Da ein nennenswerther Eifer, dem Lloyd gegen die Streikenden zu dienen, fein Export amerikanischer Kohle nicht stattfindet, so zeigen diese säuberlich todtgeschwiegen wurden. Jufolge des Streits Ziffern, welch' enormen Fortschritt die Großindustrie in den konnte damals der Norddeutsche Lloyd das für seine Schiffe letzten zehn Jahren gemacht hat. Nur durch die Vermehrung nöthige Heizerpersonal nicht auftreiben, so daß er industrieller Anlagen mit Dampfbetrieben ist nämlich die koloffale seine Zuflucht zu chinesischen Kräften nehmen mußte. Soweit unser Bruderorgan. Und daß hier kein AusSteigerung der Produktion und des Verbrauchs der Kohle zu Aber selbst diese Ideale kapitalistischer Ausbeutungssehnsucht nahmefall geschildert, sondern ein typisches Bild gezeichnet Die Zahl der Kohlenarbeiter in den Vereinigten Staaten waren den an sie gestellten Anforderungen nicht ge- ist, das beweist die Masse der Flüchtlinge, die beträgt nach Ausweis des Benfus 296 974, zeigt also, daß, wenn Todte können eben nicht mehr reden. wachsen, und was die Behandlung anbelangt-nun, Masse der Selbstmorde! man nur 4 Angehörige auf einen Kohlenarbeiter rechnet, etwa Aber auch noch ein anderer Gesichtspunkt wird von der 1 200 000 Personen an der Kohlenindustrie direkt interessirt sind. Ueber eines dieser damals in See gegangenen Schiffe Norddeutschen Volksstimme" beleuchtet; die GewiffenBon den Staaten ist in erster Linie Pennsylvanien als Kohlen- des Norddeutschen Lloyd, den Reichs. Post dampfer losigkeit der Ausbeuter, die sich in der Anwerbung der staat zu nennen. Nicht weniger als 81 719 059 Tonnen wurden in Sachsen", bringt nun unser Geestemünder Partei Organ, billigsten, also schlechtesten Arbeitskräfte zeigt, und die auf diesem Staat produzirt und zwar 45 544 970 Tonnen Anthracit- und bie Norddeutsche Volksstimme", nach Mit Leben und Gesundheit der Passagiere keine Rücksicht nimmt. 36 174 089 Tonnen bituminöfe Kohlen. Die Kohlenarbeiter- Armee theilungen von Mitreisenden Schilderungen von Vorkomm Natürlich, das Rheder- Eigenthum, Schiff und Fracht find Bennsylvaniens hat nicht weniger als 179 009 Mann, die in nissen auf der Reise von Bremen nach China, die wir hier- ja versichert! Man höre nur: 867 Gruben beschäftigt sind. Die Gesammtzahl der Kohlengruben mit doch einem größeren Kreise der Deffentlichkeit zugänglich in den Vereinigten Staaten beträgt 2539. machen wollen, da sie die früheren Klagen unserer Genossen Nach Pennsilvanien ist Illinois mit 12 104 272 Tonnen Pro- neuerdings bestätigen und Zustände enthüllen, die man einduktion und 23 934 Arbeitern zu nennen. Dann folgt Ohio mit 9 976 787 Tonnen Produktion und 19 343 Arbeitern und West- fach für unmöglich halten sollte: Virginia mit 6 231 880 Tonnen und 9778 Arbeitern. Die übrigen Staaten fommen in folgender Reihe: Jowa, Alabama, Maryland, Indiana, Missouri, Kentucky, Colorado, Kansas, Tennessee, Wyoming, Washington, Virginia, Indian Territory, New Mexico, Montana, Arkansas, Utah, Georgia und Nord " Der Reichs Postdampfer Sachfen" ging während des Streits der Heizer und Kohlenzieher von Bremerhaven aus in See. Nur mit großer Mühe hatte man das nöthige Feuerraum Personal anmustern können; in Antwerpen aber schon zogen es mehrere der hier Angeworbenen vor, V Er fah nach einander Deshommes und die junge Frauchen hier lassen; aber ich werde sogleich in Begleitung eines an, melche ganz vernichtet schien und vom Frost geschüttelt Bolizeikommissars und seiner Leute zurückkehren, ich werde wurde. Der Schuhflicker wiederholte seine Aufforderung: tommen, um es zurückzunehmen, im Namen des Gesetzes, Wollen Sie nun gehen, Herr, Sie können bald wieder- welches mich zum Vater des Kindes macht, ich werde den fehren, wenn es Ihnen paßt: denn ich werde gehen und Ehebruch konstatiren lassen. keinen Fuß mehr hierher setzen. Wissen Sie denn nicht, Dann wird morgen Baris erfahren, daß ein Husarendaß ich der Mann dieser Frau bin! Aber, in der That, oberst sich mit einer Lüderlichen Weibsperson, mit der Frau bleiben Sie lieber und hören Sie, was ich sage!" eines Schuhflickers gemein gemacht hat. Ohne eine Antwort abzuwarten, wollte er fortfahren, Verstehen Sie? Wählen Sie, denn so wahr ich Desals im Nebenzimmer ein Kind zu weinen begann. hommes heiße, Madame, Sie werden nach St. Lazare zu den Deshommes riß die Thür auf, stürzte hinein und beugte öffentlichen Frauenzimmern kommen, welche besser sind, sich über eine Wiege, wo in einer Wolfe von Muffelin und als Sie. feinen Spigen ein weinendes Kind von etwa sechs Monaten Während der Oberst den Kopf hatte sinken lassen und lag. Er schrie laut auf, ergriff das arme Wesen, welches sich wie ein Verzweifelter geberdete, war die angebliche plöglich schwieg, und rief: Endlich, jetzt kann ich mich Gräfin in eine Ohnmacht gesunken. rächen! Seine Frau hatte sich rasch emporgerichtet und war wie wahnsinnig auf ihn zugestürzt. Mein Kind! Meine Tochter! Auch der Oberst hatte sich drohend genähert; sein Geficht zuckte in schmerzlicher Bewegung. Er hatte die Betäubung abgeschüttelt, welche bei seinem Eintritt lähmend auf ihn gewirkt hatte. Jeht drohte er entschlossen, das Kind Deshommes' Armen zu entreißen. Aber dieser dachte nicht daran, seine Beute fahren zu laffen. Seine Augen leuchteten auf in teuflischer, unheilverkündender Freude. Er schrie: Ihr Kind, Madame! Ihr Kind, mein Herr! Nun, reden Sie doch Deshommes verließ das Zimmer und befand sich bald weit weg von dem Hotel. In seinen Armen trug er das Kleine Mädchen, von welchem er seine glühenden Blicke nicht abwenden konnte. Von Zeit zu Zeit erfaßte ihn sekundenlang der Gedanke den gebrechlichen Körper auf den Steinen des Trottoirs zu zerschmettern. Er kehrte nach Paris zurück.... Die Champs Elysées waren still und düster, fast verlassen in dieser frühen Morgenstunde. Er schritt langsam dahin wie gebrochen durch den heftigen Bornesausbruch. Was sollte er mit diesem Kinde beginnen, das ihm nicht gehörte, welches er aus Justinkt haßte, welchem die Verrätherin das Leben gegeben, die ihn betrogen, die sein Herz gebrochen hatte? Wie unsere Gewährsmänner aus eigener Kenntniß feft behaupten, verlangen gute chinesische Feuerleute eine noch bedeutend höhere Heuer, als wie der Nordd. Lloyd sie zahlt. Doch hüten die Herren Rheder sich wohl, diese zu nehmen, das wäre ja kein Geschäft; man begnügt sich vielmehr mit den schlechtesten, mit denjenigen, welche von den Agenten, man möchte sagen, förmlich verkauft werden. Was aber schließlich aus den Schiffen wirb wenn die Kessel u. f. w. von derartigen Leuten bedient werden, Aber er mußte es erziehen, er mußte eine Amme suchen. Noch ein paar Stunden, und das Kind würde aus Hunger weinen. Er rief einen Wagen an, welcher vorüber fuhr und nach Verlauf einer Viertelstunde machte er im Weichbilde der Stadt, in Gentilly, eine junge, solide und gesunde Frau ausfindig, der er das Mädchen anvertraute. Sie vers pflichtete sich, dasselbe zu pflegen, wie ihren kleinen Knaben, den sie an der Brust aufzog und welcher ungefähr im gleichen Alter war. Deshommes kehrte allein nach Paris zurück und Tags darauf schusterte er schon vom frühen Morgen an in seinem Laden, als wäre gar nichts vorgegangen. Er hatte das Kind zu sich genommen, als es zwei Jahre alt geworden war. Seitdem die alte Haushälterin, welche es den Tag über hütete, todt war, hatte er es ganz in seine Obhut ge nommen, pflegte es und gewöhnte sich nach und nach an dieses vortreffliche, zärtliche Geschöpf, welches ihn liebte und jedes Mal bei seiner Heimkehr mit einem liebenswürdigen Lächeln empfing. Der Wildfang war groß geworden. Er hatte aufgehört, in die Schule zu gehen und der Schuster hatte ihn in die Lehre zu einer Blumens händlerin gegeben, deren Atelier ganz in der Nähe war. In einigen Jahren war Charlotte bei ihrer Jn telligenz, Geschicklichkeit und Arbeitslust eine bewunderungs würdige Arbeiterin geworden. Seit Beendigung ihrer Lehr zeit arbeitete sie zu Hause auf ihrem Stübchen, indem sie Es gehört mir, hören Sie es gehört mir allein dieses Sie liebte dieses zarte, anbetungswürdige Mädchen, sich abwechselnd um die Wirthschaft und ihre Blumen kleine Mädchen. Meinen Namen darf sie allein mit Recht welches sich von seinem Schrecken erholt hatte und ihn an tümmerte; Deshommes hatte sich allmälig an dieses Mäd tragen, keinen anderen! Vorwärts, machen Sie Platz, lassen lächelte, indem es an seinem Daumen sog. chen gewöhnt, welches in ihm seinen Vater sah, diesen Sie mich passiven. Und da der Oberst ihm den Weg ver Sie hatte solch Schmerzensgeschrei erhoben, solche der es liebte, der es mit Zeichen seiner liebenden Sorge legte und seine Frau mit herzzerreißendem Klagen flehend Thränen vergossen, als sie es in den Armen Deshommes überschüttete, der sich an ihrer Seite eben so zärtlich, eben so die Hände zu ihm erhob, blieb er stehen und sprach mit gesehen, daß ihr Schmerz nicht erheuchelt sein konnte. Und heiter zeigte, wie er grob, schweigsam und traurig war, seiner rauhen, schrecklichen Stimme in einem Zone unbeug- gerade darum konnte er sich rächen, indem er es raubte, wenn er sie verlassen hatte. samer Entschloffenheit langsam und hart: daß er es bei sich behielt und sie es niemals wiedersehen ( Fortsetzung folgt.) Wenn Sie nur eine Bewegung machen, mein Herr, ließ, sondern dem Kinde Haß und Verachtung gegen seine wenn Sie nicht schweigen, Madame, so werde ich das Mäd- Mutter einflößte. Vater, 2 ft 11 de m die fa et fo gr fr fte 10 do gier weri Unt die jeit, und Ent in t beffe hier nat Geb blat änd erzen die 1111 D ju ange alt 47t f c ft for einen respe gro Brie Und Nap doch Wil Lieb ihm wur ferti Fran Wien the gro un die for Fr 1111 Do an füt we sch for ve Pr da sch Ver da dar M M 23 we es wi für red zeh ma rei den De Ka sich niger treffli Chen Abg. hober voit verfa echob ertra Ber juchu in Ar ift de zu T Spru jebe hat Rei wol Au ein bal Ve Bei Davon liefert wiederum der Sachsen" einen schlagenden Beweis. An Bord des Schiffes befanden sich Leute als Heizer oder Oberheizer, denen man auf ihren Beruf wohl ein Patent aus stellen tönnte. So war z. B. in einem Refsel gar kein Wasser, natürlich bekam derselbe einen ganz gehörigen Riß und zwar derartig, daß das ganze sogenannte Fleisch von den Nieten weggestemmt wurde, um den Riß einigermaßen wieder zu verfchließen. Wie verlautet, soll das Schiff, welches erst vor einigen Tagen angekommen ist, schon in kürzester Zeit wieder fort und ob es möglich ist, die Reparatur bis dahin gründlich und sorgfältig vorzunehmen, ist mindestens wohl fraglich. Welche Gefahren aber für Menschen und Schiff ent- es des Reichstages zur Strafverfolgung absolut nicht zu er- vergleichsweise nur geringen Widerstand gefunden langen ist. kann sich durch verbesserte Technik und größere Diese Auffassung des Artikels 31 der Reichsverfassung ent- Intensität der Ausbeutung leicht schadlos spricht zwar nicht derjenigen, welche der Reichstag selbst wäh rend seiner letzten Tagung in einer Resolution zum Ausdruck halten. gebracht hat. Es ist dies jedoch für die Auslegungsfrage nicht Und in denjenigen Ländern, die einen Normal- Arbeitsvon ausschlaggebendem Belange, da man es in der betreffenden tag haben: in England, in der Schweiz und in Resolution lediglich mit einer Meinungsäußerung des Reichs- Desterreich hat sich auch herausgestellt, daß die gesetztages und nicht etiva mit einer authentischen Interpretation liche Verkürzung der Arbeitszeit wohl den fleinen des Gesetzgebers zu thun hat es fehlt jede Mitwirkung des Fabrikanten und Klein gewerbtreibenden Schaden anderen gesetzgebenden Faktors." zugefügt hat, nicht aber den Großkapitalisten ſtehen können, wenn ein Refsel nicht fachmännisch behandelt die diesbezüglichen Verhandlungen und Beschlüsse des Reichs- gelehrt, daß der Normal- Arbeitstag, weit entfernt dem Wir sehen aus diesem Schriftstück, daß man in Chemnitz und Großfabrikanten. Kurz die Erfahrung hat wird und dadurch vielleicht auf See zum Explodiren kommt, tages genau kennt; vielleicht hat eine Ausführung des Kleinbetrieb zu nutzen, die Verdrängung desselben durch den Ob nun angesichts dieser Enthüllungen nicht endlich Ministers von Bötticher der sich übrigens sachlich mit Großbetrieb nur beschleunigt. die Behörden einschreiten werden? Oder sollen der Profit erklärte, aber meinte, es tönne sich vielleicht doch ein Staats- neben die Scheibe geschossen und wird bei ihren Klienten der Auffassung des Reichstages vollkommen einverstanden Die„ Germania" hat also mit ihrer Behauptung weitab gier der deutschen Rheder endlos Menschenleben geopfert anwalt finden, der trotz Reichstagsbeschluß die Immunität aus dem Kleingewerbestand wenig Gläubige finden. Dem werden? Die ganze Frage ist nicht eine Frage der physischen der Abgeordneten während der Vertagung nicht gelten ließe Kleingewerbe ist überhaupt nicht mehr aufzuhelfen- bie Untauglichkeit, sondern eine Frage des Profites. Zahlen die Rheder angemessene Löhne, schaffen sie kürzere Arbeits-die Erhebung der Anklage veranlaßt. Zeit der Wunder und der Todtenerweckungen ist vorbei. seit, forgen fie für bessere Behandlung, regelmäßige Ablöhnung, Volksvertretung glaubte, ihr Beschluß hätte noch Geltung 23 under mehr thun. Der Reichstag muß beschämt schweigen; während die Sogar der Heilige Rock von Trier tann teine und diese Schmach unseres Schifffahrtswesens hat sofort ein im Lande, kannte Herr von Bötticher seine Pappenheimer Ende! Geiviß kann die Organisation der Arbeiter, die auch das brauchen wir hier nicht erst zu erörtern." " Auf dem internationalen Katholikenkongres in in dieser Branche täglich bessere Fortschritte macht, vieles besser, es hat sich ein Staatsanwalt gefunden, der die reichsbessern, aber vorerst ist es die erste Pflicht der Regierung, täglichen Breßverbrecher auch während der Reichstagssession Me che l'n ging es bei Behandlung der sozialen Frage hierher ihr Augenmerk zu richten. Hier ist der„ Schutz der auf die Anklagebank bringt und den Art. 31 der Verfassung nicht ganz so glatt, als nach den ersten Berichten annationalen Arbeit" ein Gebot der nationalen" Ehre, ein in einer Weise auslegt, die wir nicht treffender als wie mit zunehmen war. So verursachte z. B. die Frage der Staatshilfe" den christlichen Herrn etliches KopfGebot der Humanität, soll diese Phrase nicht zum Feigen- ftaatsanwaltlich" zu bezeichnen vermögen. blatt für den Schutz der nationalen Ausbeutung werden!-Tagung diesen und ähnlichen Interpretationstünsten ein es für eiter Schwindel, die soziale Frage ohne Einmischung Aber wir denken, der Reichstag macht in seiner nächsten zerbrechen. Das klerikale Journal de Bruxelles" erklärte Die Kaiserrede ist auch ein Beleg dafür, wie ver- für alle Mal ein Ende, indem er veranlaßt, daß in die des Staats lösen zu wollen, allein auf dem Kongreß fand änderte Zeiten veränderte Sprache und veränderte Gefühle Verfassung eine Bestimmung aufgenommen wird, an welcher dieser Standpunkt nur wenig Vertheidiger, und diese wurden erzeugen. Nach der Version des Reichs- Anzeigers" lautet sich die Herren Staatsanwälte, die von der Immunität der bald niedergeschrien. Die Debatten selbst haben für uns die den ersten Napoleon betreffende Stelle: Abgeordneten während der Vertagung nichts wissen wollen, fein Interesse. Das Interesse liegt in der Thatsache, daß In diesem Orte hat der korsische Groberer die Zähne ausbeißen können. die Vertreter der Kirche sich als richtige Manchesterdeutsche Fürsten auf das Schwerste getränkt und leute entpuppt haben. Die fromme Litanei, die dabei unser niedergeworfenes Vaterland tief gedemüthigt. Anders als der Chemnitzer Staatsanwalt faßt abgeleiert wurde, sollte die fatale Thatsache blos verhüllen. Damals feimte in der Seele meines Herrn Urgroßvaters der der preußische Justizminister die Frage der Immunität der Der Kapitalismus beherrscht nun einmal die moderne Welt, Gedanke an den Widerstand aufs äußerste, der dann zur Abgeordneten während der Vertagung des Reichstages auf. und der ahnenstolze, ritterliche Junker und der Entsagung sühnenden Erhebung des Jahres 1818 heranreifte." Anläßlich der Beschwerde gegen eine Vorladung des Reichs predigende Pfaffe, fie verneigen sich beide gleich ehrfurchtsNach der" Post" lautet die Stelle des Trinkspruches tags- Abgeordneten Kunert in Breslau hat der Justiz voll vor dem Gebieter der modernen bürgerlichen Welt: angefähr folgendermaßen: minister durch ein Schreiben vom 9. September die Auf vor dem heiligen Mammon. Das Recht der Aus= fassung des Reichstages anerkannt und verfügt, beutung des Menschen durch den Menschen daß von der verantwortlichen Bernehmung in diesem Falle ist der Grundstein dieser Weltordnung, und wer durch Abstand zu nehmen sei. Reichstags Abgeordnete sind also Staatseinmischung oder andere Mittel in dieses Recht einvom 6. Mai 1890 bis jedenfalls in das Jahr 1892 hinein greift und es zu beschränken oder gar zu vernichten sucht, Gleichviel welche der beiden Versionen richtig: ob von jedem strafgerichtlichen Einschreiten befreit. vergeht sich gegen den heiligen Mammon, vor dem sie alle „ korsischer Eroberer" oder„ korsischer Parvenu" für Damit dürfte wohl auch dem Versuch des sächsischen anbetend niederknien, die materialistischen Schlotbarone und einen Kaiser der Franzosen klingt beides nicht besonders Staatsanwalts- Sachsen muß in solchen Dingen an der die ritterlichen Kraut- und Schnapsjunker und die frommen respektvoll. Der Urgroßvater Wilhelms II. und die Ur- Spite marschiren- ein Ende bereitet sein. Prediger der Freuden des Jenseits. großmutter Louise haben es wären da sehr interessante " An diesem Drt hat uns der torsische Parvenu aufs" tiefste erniedrigt, aufs fcheußlichste geschändet, aber von hier aus ging 1813 auch der Rache strahl aus, der ihn zu Boden geschmettert." = Briefe zu veröffentlichen diesen Korsen anders titulirt. ,, Versunken und vergeffen" das ist das Loos geUeber die Kaiferrede in Erfurt, die namentlich in Frankreich sehr viel Staub aufgewirbelt hat, schreibt die Wiener Neue Freie Presse": uns. eine von penn Nun die katholischen Arbeiter, welche sich bisher von ihren Geistlichen am Gängelband führen ließen, fangen Und Kaiser Wilhelm I hat ja den bei Sedan gestürzten worden des ehemaligen Vorsitzenden der VII. Deputation auch in Belgien an, hinter die Schliche der frommen Napoleon III. der im Vergleich zum ersten Napoleon des Berliner Stadtgerichtes, Emil Reiche, der am Herren zu kommen. Die Mitglieder des katholischen Napoleon III. der im Vergleich zum ersten Napoleon 8. d. M. als Landgerichtsdirektor in Templin verstorben Arbeitervereins hielten in Mecheln doch von sehr minderwerthiger Qualität war noch auf ist. Unsere älteren Genossen erinnern sich des Mannes 3000 Mann besuchte Versammlung ab, welche gegen die Wilhelmshöhe mit„ Lieber Bruder" begrüßt, was Liebknecht in einer seiner Reichstagsreden, als die Majorität sicherlich noch, der, ein würdiger Kollege des da Saltung des Kongresses protestirte und ein staatliches ihm seine Sympathie für das französische Volk zum Vor- maligen Staatsanwalts essendorf, in allen politischen Arbeiterschutz- Gesetz fordert e. Mit der„ Privat- Initiative" wurf machen wollte, Gelegenheit zu einer sehr spizen Ab- Tendenzprozeſſen jener Zeit den Erwartungen entsprach, habe man die Arbeiter lange genug am Narrenſeil geführt fertigung der Chauvinisten gab. welche die Regierung auf ihn gesezt hatte. Sein juristischer von den Fabrikanten sei nichts zu erwarten Name ging schon verloren im Arnimprozesse 1874, weder der Staat nicht einschreite, werde überhaupt nichts geschehen Tessendorf noch Reiche als Vorsitzender waren den wichtigen und dem Sozialismus bleibe das Feld überlassen. Angriffen der Vertheidiger Arnims, Munckel und Der Kongreß kümmerte sich natürlich nicht um diesen Holzendorff, gewachsen, sie wurden in jenem Prozesse zu Protest, und so wird denn, trotz der Kapuzinaden des biedern Nach der amtlichen, im Reichs- Anzeiger" gegebenen Mit einer geradezu bemitleidenswerthen Rolle herniedergedrückt. Elsässers Win terer, die einzige Partei, welche von dem theilung hätte Wilhelm II. gefagt, es sei ihm eine um so Die Höhe seiner historischen Mission aber erlangte Reiche internationalen Katholikentongreß praktische Vortheile hat, größere Freude, die streitbaren Söhne der Altmark, Thüringens erst in der Zeit der Attentatsheyze, im Sommer 1878. Bwar die sozialdemokratische fein. Unsere Gegner und Sachsens in Erfurt zu besichtigen, weil dieser Boden durch ließen schon die Verurtheilungen Most's fünftige Dinge mögen eben thun was sie wollen, sie arbeiten für die Ueberlieferungen der Geschichte für das Baterland be- ahnen, aber der Prozeß Deutler, der, obgleich'in dem letzten sonders wichtig sei. In diesem Drte habe der korsische Stadium der Schwindsucht liegend, im Untersuchungsgefängniß Eroberer die deutschen Fürsten aufs schwerste getränkt sterben mußte, Bultrabek, der zu 5 Jahren Gefängniß, ties gedemüthigt. 3½ und das niedergeworfene Waterland Die Teffiner radikalen Bourgeois- Revolutionäre, Damals fei in der Seele seines Urgroßvaters der Gedanke Schapira, der zu 3/2 Jahren Gefängniß verurtheilt die schon von den Zürcher Bourgeois- Geschworenen freis an den Widerstand auss Aeußerste aufgefeimt, der dann zur worden, übertrafen doch Alles, was politische Verfolgungs- gesprochen wurden, und zwar nicht etwa blos auf juristische sühnenden Erhebung von 1813 heranreifte. Nach anderen sucht bisher aufzuweisen hatte. Auflage hieß damals Ver Finessen hin, sondern auf Grund des von ihren Vertheidigern weniger verbürgten Mittheilungen hätten die Worte noch urtheilung. Wenn wir nicht sehr irren, hatte das rückhaltlos proklamirten Rechtes zur Revolution, haben auch schärfer geklungen. Der Kaiser hätte nicht bloß von dem Triumvirat der VII. Deputation, Reiche, v. Matomasti vor dem Bundesgericht in Lausanne den Sieg davongetragen. forsischen Eroberer, sondern von dem korsischen Par- und Ossowski, in jenem Jahre gegen die Redakteure der Der Kassationsantrag der Tessiner Zivilparteien im venu gesprochen und er hätte gesagt, dieser habe in Erfurt Berliner Freien Presse" zirka 11 Jahre Ge- Revolutionsprozesse wurde vorgestern durch den KassationsPreußen auf das scheußlichste geschändet, und von fängniß verhängt! hof des Bundesgerichts abgewiesen. Trotzdem möchten wir da sei der R a chestrahl ausgegangen, der ihn zu Boden schmetterte. Aber auch wenn man sich an die mildere Und heute? Reiche, schon seit Jahren ein todter den Schweizer Arbeitern nicht rathen, heute oder morgen Version des Reichs- Anzeigers" hält, muß vorausgesehen werden, Mann, ist fern von allem politischen und juristischen Leben auf Grund desselben Rechtes in einzelnen Kantonen durch daß der Trinkspruch in Frankreich, wo alle Welt an dem Ge- einsam und vergessen gestorben, von Makomasti und gleiche Butsche die Regierungen zu stürzen und die politische danken der russischen Allianz sich berauscht, die glänzenden Offowski- wer nennt sie noch, wer kennt sie noch; die Macht an sich zu reißen suchen, sie würden sehr zu ihrem Manöver bas Selbstgefühl steigern und auch die Sozialdemokratie aber, die alle Schläge und alle Ver- Schaden erfahren, daß das Recht der Revolution vorerst Miinster nicht oft genug wiederholen können, daß das folgungen ungebengten Hauptes ertragen, sie lebt und wird keine juristische, sondern eine Machtfrage ist. Die juristische Wert der Wiederaufrichtung vollendet sei, nicht gleichgiltig triumphiren über alle künftigen Reiche und Tessendorfe! Santtion tommt immer erst nach dem Erfolg! werde aufgenommen werden. Denn auch die Republik hört es nicht gern, wenn an die Gloire des Kaiserthums gerührt Eine antisemitische Larve, meint der Berliner wird. So sehr sie Ursache hat, die bonapartistische Legende zu Korrespondent der„ Saale- Zeitung", habe sich der„ Vorwärts" fürchten, den Kriegsruhm des Eroberers betrachtet sie als ihr wieder einmal aufgesteckt, weil auch wir in der Frage des rechtmäßiges Erbtheil, an den napoleonischen Erinnerungen Bleichröder'schen Wicineides" den ablehnenden Bescheid des zehrt die Armee, und wenn Kaiser Wilhelm an die Rache mahnt, die das gebemüthigte Preußen 1813 an Frant Staatsanwaltes besprachen. Sollte der Herr wirklich nicht den Gebanken erwecken, Frankreich sei in der Lage, in dieser Frage das religiöse oder das Rassenmoment völlig dieselbe Ehre auch sich und noch anderen deutschen Delegirten reich genommen, so wird das in mehr als Einem Franzosen begreifen können, daß für uns Sozialdemokraten Deutschland das Gleiche zu thun. Daß dem deutschen gleichgiltig ist? Schreibt er doch selber: Kaiser die Absicht ferne lag, in Frankreich zu verlegen, versteht sich von selbst." Die Achtung, deren sich der Reichstag bei der Chem nitzer Staatsanwaltschaft erfreut, wird durch Folgendes trefflich illuftrirt. Der Vertreter des öffentlichen Rechts in Chemnitzdem deutschen Manchester hat gegen den Abg. Schmidt- Burgstädt Anklage wegen„ Preßvergehens" erhoben und die Beschwerde, welche Schmidt gegen solches, von dem Reichstag wiederholt als dem Art. 31 der Reichsverfassung widersprechend und daher unzulässiges Verfahren erhoben hat, abgewiesen; seine Gerechtigkeit kann es nicht ertragen, daß Mitglieder des Reichstages auch während der Bertagung" vor der Berührung mit Staatsanwälten, Unterjuchungsrichtern und Gerichtshöfen beschütt sein sollen, und in Anwendung des Wortes Der Reichstag denkt, Der Staatsanwalt lenkt" ist dem Abg. Schmidt folgende Antwort auf seine Beschwerde du Theil geworden: Genosse Auerbach in Magdeburg veröffentlicht eine Erklärung, die er auch uns behufs Abdruck zusendet; er beansprucht darin die Ehre", für Zulassung der Anarchisten gestimmt zu haben, für sich allein, während- bekanntlich Genosse zu beil in der Feenpalast- Versammlung Da diese Prozeßfrage die öffentliche Meinung beunruhigt zuschrieb. Ob dieser Wettstreit überhaupt den Raum öffentund da vor dem Gesetz alle Staatsbürger, ob Millionär oder licher Erklärung werth ist, mögen die Leser entscheiden; wenn Bettler, gleich sein sollen, so wird die Anklagebehörde am aber Auerbach sich für die Richtigkeit seiner Behauptung Ende nicht umhin können, derselben auf angemessene Weise auf die Thatsache beruft, daß er mit seinem Bureau- und näher zu treten. Die Angriffe des" Vorwärts", der diesmal Arbeitskollegen Dr. Lug von der Tribüne aus die Abstim wieder einmal die antisemitische Larve aufsteckt, hätte sie sich mung habe genau übersehen können, so müssen wir unsere dadurch besser ersparen sollen, um so mehr, da derselbe Bewunderung ausdrücken, daß die beiden Genossen bei ihrer Tadel auch in den Spalten achtbarer liberaler, fon- vielseitigen anderweitigen Thätigkeit auch noch diesen servativer und katholischer Blätter laut geworden ist." Haben die achtbaren liberalen" Blätter auch die antisemitische Larve aufgesteckt? " fleinen Details ihre kostbare Aufmerksamkeit widmen konnten. Jm Uebrigen scheint hier ein Mißverständniß obzuwalten. Es fanden nämlich zwei Abstimmungen statt; die erste am Sonntag im Maison du Peuple, die zweite am Montag in der Salle St. Michel; am Sonntag war Zubeil, am Montag Auerbach derjenige, welcher. Die Germania" behauptet, das Zentrum habe, indem es sich für ein Arbeiterschutz- Gesetz und den Normal- Arbeitstag erklärt, den thatsächlichen Beweis geliefert, daß es die Interessen der KleingewerbeHoffentlich ist nunmehr dieses nicht tragisch zu nehmende treibenden zu wahren bestrebt sei. Durch diese Be- Nachspiel des Kongresses, über welches die gegnerische Presse hauptung fonstatirt die Germania" wieder einmal ihre bereits ihre Wige reißt, beendet. Ueber das AusweisungsUnwissenheit in sozialen Dingen und namentlich in Sachen begehren Auerbachs gegen den Berichterstatter der„ Köldes Arbeiterschutzes und seiner ökonomischen Wirkungen. nischen Beitung", das in der Auerbach'schen Erklärung noch „ Der Schutz des Artikels kann fonach nicht für eine Zeit in An- Der Arbeiterschutz im Allgemeinen und der Normal- einmal berührt wird, wollen wir, nach der einmüthigen und spruch genommen werden, während welcher der Reichstag an Arbeitstag im Besonderen verstoßen weit weniger gegen die entschiedenen Ablehnung seitens der deutschen Delegation und jeder verfassungsmäßigen Thätigkeit gehindert ist. Unmöglich Brivatinteressen des industriellen Großbettiebs als des Kongresses, auch heute schweigen. hat der Artikel für eine solche Zeit die gänzliche Exemption der der Kleingewerbetreibenden. Das Kleingewerbe ist, weil Reichstagsmitglieder gegenüber der Strafgefeßgebung festseßen jeder festen ökonomischen Basis ermangelud, auf die unwollen. Dies ergiebt sich aus den Konsequenzen, die eine derartige beschränkte Ausbeutung der Arbeit Arbeit angewiesen, Auslegung des Artikels haben würde. Denn es würde dann Großbetrieb, bei dem es ein Reichstags- Abgeordneter, dafern er nicht sogleich oder als wohingegen der bald auf frischer That ergriffen wird, selbst wegen des schwersten die Woffe machen muß, sehr wohl eine Berbrechens nicht verfolgt werden können, da während der Beschrin ag vertragen kann. folche Briefkaffen der Expedition. " Praca", Stanislaus. Das Abonnement ist bis 5. Oktober Der Normal- Arbeitstag ausgeglichen. Demnach wäre bis Ultimo Dezember der Betrag Beit einer Vertagung der hier fraglichen Art die Genehmigung hat beshalb in den Reihen des Großkapitals von 5,70 m. noch zu entrichten. Theater. Sonnabend, d. 19. September. Circus Renz. Sentral- Kranken- u. Sterbekaffe| 24/16 der Bimmerer Opernhaus. Der Trompeter von Sonnabend, den 19. September 1891,( Eingeschr. Hilfskaffe Nr. 2, Hamburg). Säffingen. Schauspielhaus. Nathan der Weise. Abends 7/4 Uhr: Leffing- Theater. Falsche Heilige.Gröffnungs- Gala- Vorstellung. Berliner Theater. Die vermählten. Jugendliebe. Residenz- Theater. Georgette. Wallner- Theater. Der Mann mit hundert Köpfen. Musikalischdeklamatorische Abendunterhaltung. Debut sämmtlicher neuengagirter Künstler und Künstlerinnen sowie Auf Helgoland oder: 317M Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Ebbe und Fluth Pariser Leben. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß die beiden Mitglieder: Polnische sozialdemokratische Volksversammlung 1. der Zimmerer Carl Amelang, wohnhaft Invalidenstraße Nr. 22., am eines Dienstag, den 15. d. Mts., verstorben ist. Die Beerdigung findet am Sonnvon der königl. Charitee aus nach dem tag, den 20. d. M., Nachm. 2½ Uhr, Charitee- Kirchhof statt. am Sonntag, den 20. Septbr., Vorm. 11 Uhr, in Deigmüller's Lokal, Alte Jakob- Strasse No. 48a. Tages- Ordnung: 1. Berichterstattung über den Brüsseler Kongreß. 2. Diskussion. 3. Wahl Delegirten zum Erfurter Parteitag. 4. Wahl eines Vertrauensmannes. Um zahlreichen Besuch ersucht Der Einberufer. Achtung! Thomas Cheater. In febenten gastening in bedingen mit 2. der Schmied Julius Böhnle Arbeiter- Sängerbund Himmel. Oftend- Theater. Der Nautilus. Bellealliance Theater. JungDeutschland zur See. Große hydrologische AusstattungsPantomime 2 Abtheilungen National Tänzen( 60 Damen), Aufzügen 2c., Dampfschiff- u. Segelbootfahrten, Wasserfällen, Riesen- Fontänen mit allerlei Lichteffekten 2c., Der arrangirt u. inscenirt vom Dir. E. Renz. Debüt der berühmten Kunsts Alexanderplatz- Theater. Schwarze schwimmerinnen 3 Geschwister Janson. Schluß- Tableau: NO Adolph Ernst Theater. große Prophet. Brüder. ( Jordan), wohnhaft Bionskirchstraße 8, am Donnerstag, den 17. d. Mts. verstorben ist. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 20. d. M., Nachi. 3 Uhr, vom Trauerhause Zionskirchstr. 8 nach dem Zions- Kirchhof in Neu- Weißensee statt. Um rege Betheiligung bittet Der Vorstand. Feenpalast. Spezialitäten- Borstellung. Grande Fontaine lumineuse, 350/3 zialitäten- Vorstellung. Berlins und Umgegend. Die dem Bunde angehörenden Vereine haben unter heutigem Datum Karten erhalten betreffs Delegirten- Versammlung. Dieselben sind an die Vereinslokale adrefftet, da Aenderungen vorgekommen sind, müssen die Karten sofort abgeholt werden. In der Delegirten- Versammlung: Ausgabe der 105/17 Die Kommission für das Stiftungsfest. Gebrüder Richter's Variété. Spe- Riesenfontäne, elektrisch durchleuchtet, Allgem. Kranken- und Sterbekale Billets u. f. w. Ponerregen, in einer Höhe von mehr der Metall- Arbeiter Theater der Reichshallen. Spezialitäten- Borstellung. Winter- Garten. Spezialitäten- Vorftellung. Konkordia- Valant- Theater. Spezialitäten- Vorstellung. Baufmann's Variété. SpezialitätenVorstellung. Eiskeller. Theater und Spezialitäten Vorstellung. heaterd. Reichshallen sowie mit Feuerwerk und Brillantdenn 80 Fuss ausstrahlend; in solcher Bollendung noch niemals dargestellt. Programm noch besonders hervorzuheben: Außerdem find aus dem reichhaltigen ( E. H. 29 und 89), Filiale II. Große Versammlung der am Sonntag, den 20. Septbr., Vormittags 91/2 Uhr, 6 Trakehner Rapphengste in einem in Krösche's Lokal, Fichtestraße 29. vorgeführt von Herrn Franz Renz. neuen Genre in Freiheit dressirt_und Tages- Ordnung: 1. Bortrag des Gen. Aug. Kuhntte ,, Solon", Trakehner Hengst, in gänzlich über den Nutzen der Kommission freier neuen Gangarten der hohen Schule eingeschriebener Hilfskaffen. 2. Disgeritten von Frl. Clotilde Hager. Bum fusion. 3. Kaffenbericht. Schluß wird Solon" die schwierigsten schiedenes. Um zahlreiches ErProduktionen auf den Hinterfüßen aus führen, Das Schulpferd" Cid" in der scheinen der Mitglieder ersucht hohen Schule geritten von Herrn Gaberel. Fahnen- Quadrille, Jocko and Coco. geritten von 16 Damen. AufNeues Programm. Das Hunde- Orchester, die lustigste Neuheit. Haydn[ 1271L mit neuen Nummern. Charlie u. Henry Avolo. " Luftkünstle 228/8 Große öffentliche Versammlung Gummi- Arbeiter und-Arbeiterinnen Berlins und Umgeg. am Sonntag, den 20. September, Vorm. 11 Uhr, im Lokale des Herrn Reichert, Müllerstrasse No. 7. Tages Ordnung: 1. Vortrag: Wie organisiren wir uns in Zukunft?" Referent Genoffe Rohrladı. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 4. Ver: 1539b Der Vorstand. Verein zur Miss Lylia. The Heeleys. Ireten der amerikanischen auf Wahrung der Interessen der Picardos u. f. 1. Anfang 7/2 Uhr. Felix Chiarini, Jockeyreiter ersten Ranges. in ihren ummüberGratweil'sche Mlle. Theresina troffenen Leistungen auf einem 20 Fuß Bierhallen. Kommandantenstr. 77-79. Heute sowie täglich: Auftreten der Hamburger Gaudebrüder Konzert- und Koupletsänger. Anfang Wochentags 71/2 Uhr, Sonntags 6 Uhr. Entree: Wochentags 10 Pf. Sonntags 25 Pf. 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Beantwortung der von der Gewerbe Deputation eingesandten im Fragebogen. 3. Verschiedenes. Zahlreiches Erscheinen der Mitglieder erwünscht. Gäste sehr willkommen. Der Vorstand. 191/10 Montag, den 21. September, Abends 82 Uhr, im Lokal des Herrn Schröder, Müllerstrasse No. 148: Große Versammlung Anschluß derselben gleichzeitig Vertrauensmänner- Sihung. Tages Ordnung: 1. Vorschlag eines Werkstatt- Kontrolleurs. 2. Die Betheiligung an der Statistit, 3. Diskussion. 4. Werkstatt- Angelegenheiten und Fragekasten. Kollegen! Immer und immer wieder weisen wir auf den Werth und die Macht einer starken Organisation hin und bitten wir dringend, für den Der Bevollmächtigte. mit neuem Brogramm und Verein d. Maschinisten n. Heizer Ausbau des Vertrauensmänner- Syſtems zu agitiren. ,, Auf Helgoland." Beyer's Restaurant SF Bimmerstraße 44 empfiehlt sich zur geneigten Beachtung Vorwärs, Gastwirthsgehilfe, sowie alle Arbeiterblätter liegen aus.[ 1451L Berlins. Sonntag, den 20. Septbr., Nachmittags 5 11hr, in Schultheih' Brauerei, Neue Jakobstr. 24/25: Versammlung. 322/16 Freie Vereinigung der Ban- und gewerblichen Hilfsarbeiter für Schöneberg und Umgegend. Am Sonntag, den 20. September ds. Js., Mittags 12 Uhr,# Jakob's Saal, Grunewaldstraße 110: Bortrag über Dr. Louis Büchner's Grosse Versammlung Empfehle nach wie vor mein ver- Kraft- und Stoff- Theorie. Referent: größertes Lokal, franz. Billard 2c. Emil Roland.( Gäste willkommen.) Der Vorstand. dem verehrten Publikum. Vorwärts, 1529b andere Zeitungen liegen aus.[ 1142L Panopticum Volks- Tribüne, Volks- Zeitung, sowie und SpezialitätenTheater. M. Berndt, Oranien- u. Alexandrinenstr.- Ecke. Freie Volksbühne. Geschäftsinhaber im Westen und Zentrum Berlins, die gewillt sind Allen Parteigen offen empfehle mein eine Zahlstelle der Fr. V.-B." zu Raffirer C. Wildberger, Dresdener: straße 28, mitzutheilen. Entree 50 Pfs. 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Verband der Vergolder, Goldleisten- Arbeiter und Berufsgen. be hör du Au An hör hör Me Ge fert 121/7 Ge Spr Stein die ihm der fa St new hal der in tam ich dein Ta MF Monats- Versammlung I am Montag, den 21. September, bei Scheffer, Inselstraße Nr. 10. Tages Ordnung: 1. Statutenberathung event. Anträge zur Generalversammlung. 2. Ber schiedenes. Alle Anträge sind schriftlich einzureichen. Wir erwarten einen Barken Besuch, um gemeinschaftlich das Statut zu berathen NB. Den Kollegen und speziell den Vertrauensmännern zur Nachricht, Sonntag Bormittags v. 9 Sonnabend Abend von 8 bis 11 Uhr, daß am Montag, den 21. d. M. in der Versammlung die Billets zur Matine 12 an Hanf und Wasser gewöhnt, zu ausgegeben werden. Zahlstelle des Verbandes deutschen sprechen anfangend, von 20. an, 326/14 Glasarbeiter u. v. G. 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Jahrg. der wirthschaftlichen und politischen Zustände und Kämpfe. Wer da sagt, Opposition muß sein, d. h. um jeden Preis, sonst könnte die Partei Schaden leiden, der beDer„ Nothstand" erfreut sich nun auch fortschrittlicher urtheilt die Masse unserer Anhänger nicht besser als unsere Anerkennung, wenigstens schreiben gut freisinnige Blätter Das wegen angeblicher Aufreizung zum Klaffenhaß Gegner. Wie heute die Massen bereits durch über den Genossen Meyer in Magdeburg verhängte Urtheil fußtersumpfung eintreten fann. Die Beurtheilung der Vororten herrscht, thut die Privatmildthätigkeit das ihrige. So folgendes: gebildet sind, ist es ganz undenkbar, daß eine " Zur Bekämpfung des Nothstandes, der bereits in unseren auf folgenden Angaben der Anklage: Gelegentlich der Feier des 18. März hatte Genoffe Bremer Charakter ab, aber das können wir wohl behaupten, einzelne Körner auf seinem Grundstück am vergangenen Dienstag armen Dinge feitens einzelner Personen hängt von deren Kenntniß und berichtet man uns aus Rigdorf, daß Herr Kiesgrubenbesitzer bei seinem Referat im Magdeburger Arbeiterverein gesagt, daß die Revolutionen 1848 und der Kommuneaufstand 1871 die opponenten wollen nur Personenwechsel in der Leitung, eine Leuten eine größere Partie Kartoffeln und Gemüse umsonst verletzten Blutmale der freiheitlichen Bewegung gewesen seien; derlenderung der Taktik würde gar nicht eintreten; es würden Per theilen ließ. Etwa 40 der bedürftigsten Familien konnten mit 18. März habe uns die konstitution gebracht und damit auch sonen beseitigt, die sich befähigt gezeigt haben, während man noch solchen Lebensmitteln bedacht werden; der Andrang von Frauen indirekt das allgemeine Wahlrecht. Wir könnten nunmehr auf nicht wissen kann, was die neuen leisten. gefeglichem Wege alles erreichen, was wir erstreben; wolle man uns aber unsere heiligsten Volksrechte durch Gewalt rauben, dann dränge man uns selbst die gewaltsame Revolution auf wir selbst würden sie nie provoziren, aber wir werden auch mit allen Mitteln jeden gegen uns gerichteten Angriff der Gewalt zurückweisen und uns dann auch vor dem Tod nicht walt zurückweisen und uns dann auch vor dem Tod nicht schenen.arbeiten." Ganz entschieden nicht! Die Armee der Proletarier kann nur großer Theil der Nothleidenden unbeschenkt entlassen werden. Hat aber die Masse der Arbeiter davon einen Vortheil? und Kindern, denen Noth und Elend auf dem Gesicht geschrieben Ganz entschieden nicht! Die Armee der Proletarier kann nur stand, war ein ganz enormer und schließlich mußte doch noch ein wünschen, recht viel geistig befähigte Männer an der Spitze zu haben, denn kein Heer kann im Kampfe gewinnen, wenn es auf Grund angestellter Recherchen in den Vororten erfahren wir nicht zugleich gute Führer hat. Es bleibt noch so viel zu thun übrigens, daß gerade hier in den dicht bei Berlin belegenen Ortvorhanden ist, und Alle können sehr wohl neben einander bislang in Berlin selbst beschäftigt gewesen, haben seit Wochen übrig, daß eher Mangel als Ueberfluß an begabten Männern schaften der Nothstand ein ganz entsetzlicher ist und von Tag zu Tag wächst. Die Familienväter, zumeist Arbeiter, die schon keine Arbeit mehr und hungern mit den Ihrigen. Die Brotpreise sind gerade in den Vororten in der letzten Zeit rapid Kartoffeln. Die Bildung von Nothstand- Komitees ist in vielen gestiegen und die Bedauernswerthen leben tagaus, tagein von Vororten bereits angeregt worden." = Eine öffentliche Arbeiter Versammlung in Minden afzeptirte den Programm- Entwurf in allen wesentlichen Punkten. Betreffs der Beschickung des Parteitags wünschte man, daß Minden und Schaumburg- Lippe zusammen einen Delegirten entfenden möchten. Meyer hatte dem gegenüber in der Diskussion ausgeführt, er glaube nicht, daß 1871 das letzte Blutmal sei, man dürfe nur in Frankreich an das Treiben des Boulangismus denken, man dürfe sich nur das Temperament des französischen Volkes ver: gegenwärtigen, um das Irrige der Anschauungen Bremers zu erkennen. 1871 sei die Kommune unvorsichtig verfahren, als sie die 12 Männer der republikanischen Regierung, die nur in anderer Form als Napoleon das Regime des Kapitalismus und der Unterbrückung vertraten, nach Versailles habe entkommen lassen. Diese sein Mandat als Landtags- Abgeordneter für den 23. ländlichen Leipzig, 17. September. Am vorigen Montag hat Beber hätten dann alles aufgeboten, um die Kontre- Revolution zu Wahlkreis niedergelegt und heute schon wird im amtlichen Blatte inszeniren, daran sei die Kommune gescheitert. In Zukunft, wenn fich dieselben Zustände ereignen sollten, wenn das Volk in den die Neuwahl ausgeschrieben. Dieselbe findet, mit den übrigen Besitz der Macht gelangt ist und man es mit blutiger Gewalt Besitz der Macht gelangt ist und man es mit blutiger Gewalt Erfahwahlen, am 13. Oftober statt. Somit ist es den Wählern aus derselben vertreiben wolle, dürfe man nicht in denselben dieses Kreiſes doch noch möglich geworden, am Wahltag ihre aus derselben vertreiben wolle, dürfe man nicht in denselben Fehler verfallen, man dürfe die Hyänen in Menschengestalt nicht Stimmen abzugeben um damit gegen die heutigen elenden wirth aus der Schlinge entwischen lassen, man müsse sie zuerst ab schaftlichen Zustände zu protestiren. Der Zuwachs an Stimmen für unsere Partei wird auch in thun. erwähnt, Meyer zu 9 Monaten Gefängniß und sprach Bremer wieder Zeugniß abgelegt werden für die guten Fortschritte der Der Gerichtshof verurtheilte, wie schon in voriger Nummer diesem Wahlkreis zweifellos ein sehr bedeutender sein und somit sozialdemokratischen Bewegung. frei. Das Urtheil wurde wie folgt begründet. " Vielleicht dringt nun die Erkenntniß von dem Vorhandensein eines Nothstandes auch bald bis ins rothe Haus" vor; es ist lichen Vereins Waldeck am 16. September das Ehrenmitglied des dies um fo eher möglich und wahrscheinlich, als, ebenfalls nach Meldung fortschrittlicher Zeitungen in der Sigung des Fortschrit Vereins, Stadtverordneter Rechtsanwalt Cassel, unter Daß der Herr Stadtverordnete etwa den Nothstand ironisch stürmischem Beifall über den Nothstand gesprochen hat. behandelt hätte, gilt doch wohl für ausgeschlossen, denn über solche Dinge ulti doch kein gefitteter Mensch; hat er den Nothstand an erkannt, nun, dann setzt er sich vielleicht mit seinem Kollegen Wenn der letthin mehrfach erwähnte Schöneberger Unternehmer erst die nöthige Anzahl billiger Erdarbeiter in Berlin unter den Meyer I auseinander, der hoffentlich auch noch zu überzeugen ist. Arbeitslosen gefunden hat, wird ja wohl auch Herr Meyer I den Nothstand anerkennen. Es ist auffällig, wie langsam dem„ Fortschritt" jetzt immer seine Ueberzeugung fömmt. Es gilt bei dieser Sache wieder, was der seelige Windthorst in seinem letzten Immer langsam voran, immer langsam voran: Parlaments- Wiß aussprach: Daß unser Fortschritt" nachkommen fann. Noblesse oblige Abel verpflichtet! Jm„ ReichsAnzeiger" finde fich unter der Rubrik" Aufgebote, Zustellungen überlebt und muß in den Papierkorb wandern", einmal hervorgeht, in welch' schändlicher Weise nothleidende MilDas Wort, die Gesinde- Ordnung hat sich und dergl." folgende öffentliche Zustellung, aus welcher wieder soll eine Aufreizung der verschiedenen Gese II lionäre, verhungernde Agrarier und fummervoll dahinfiechende chaftsklassen enthalten, so wenigstens meinte der Großindustrielle von ihren prassenden und schlemmenden Arbeitern Amtmann von Düben, als er eine in Häverstädt tagende um ihre wenigen Bettelpfennige gebracht werden. Bersammlung, in der Genoffe Kerrl aus Bremen über die Sozial- liche Zustellung lautet: demokratie und die ländliche Arbeiterfrage sprach, wegen dieses Ausspruchs auflöſte. Durch den Abdruck des Büchner'schen Dramas Dantons Tod" soll die Magdeburger Volksstimme" fich der Berbreitung einer unzüchtigen Schrift schuldig gemacht haben, deren Inhalt das Scham- und Sittlichkeitsgefühl in geschlecht: Der Redakteur hat sich deslicher Beziehung gröblich verletze". halb am 6. November vorm Schöffengericht zu verantworten. Wer das Buch gelesen hat, wird über die Anklage staunen. * Bremer habe Worte gebraucht, die an sich eine Aufreizung enthielten, aber der Gerichtshof schließe sich hier den Ausführungen des Staatsanwaltes an, daß Bremer damals das Bewußtsein gefehlt und er auch nicht die Absicht gehabt habe, auf zureizen, er sei demnach freizusprechen. Anders liege jedoch die Sache mit Meyer. Er habe ausgesprochenermaßen das Wort genommen, um Bremer wegen seines gemäßigten Standpunktes zu opponiren; ihm habe es nicht gefallen, daß Bremer 1848 und 1871 die letzten Blutmale genannt habe. Die Worte bezögen sich auch keinesfalls auf Frankreich allein. 1871 ſei eine scheuß liche Zeit für Frankreich gewesen, es müsse sein Haupt verhüllen, wenn es sich dieser Zeit erinnere. Nun sei allerdings die Aufreizung zum Klassenhaß nur eine bedingte gewesen, aber diese Thatsache tönne Meyer nicht schützend zur Seite stehen. Die Leute, die Meyer zuhörten, tönnten nicht reflektiren, sie hätten fein eigenes Urtheil und vermöchten teine Schlüsse zu ziehen. Von Leuten vom Schlage Meyers, der selbst nichts wisse, nähmen sie ihr ganzes Wissen auf. Sie Eine von unseren Parteigenossen eiubernfene Volkshörten nur und nähmen direkt auf, was sie gehört haben; dadurch aber werde die bedingte Aufreizung zu einer faktischen. Versammlung in Petershagen wurde aufgelöst, als die Außerdem aber, selbst wenn Meyer die inkriminirten Worte in Angehörigen der sogenannten" Ordnungs-" Parteien Standal proAnwendung auf Frankreich gebraucht hätte, so konnten die Bu- vozirt hatten. Man hatte vermuthlich eine Neu- Auflage der hörer nur die unmittelbare Beziehung auf Deutschland heraus- Spenger Vorgänge geplant, da aber unsere Genossen in ansehnhören, eben weil sie zu ungebildet seien, um zu reflektiren.-licher Stärke erschienen waren, begnügten sich die gegnerischen Meyer habe nur hetzen wollen und zwar gegen die regierenden Helden mit Drohungen. Gewalten. Und die geschlossenen Ansichten dieser Kreise rechts # Flensburg. Ausgewiesen, weil lästig gefallen", fertigen die Auffassung, sie als Klasse zu betrachten, das wurden aus dem preußischen Staatsgebiete: Bäckergeselle A. J. Gericht trage daher kein Bedenken, von regierenden Klassen zu Friedrichson aus Karlskrona in Schweden, M. J. Schönberg aus sprechen. Der Thatbestand der Aufreizung sei damit erfüllt; für eine Kopenhagen, Schneiderin M. D. Schmidt aus Faaborg, Bäcker Strafthat, die sich so qualifizire, fönne aber auch keine Geldstrafe Franz Bincroin aus Gmunden in Desterreich und Arbeiter Andreas eine genügende Sühne sein. Das Volt kennt nichts anderes als 3yga aus Wojszin in Russisch- Polen. die Jdeen, die unreifen Jdeen eines langjährigen Schusters, die ihnen diese Leute vom Schlage Meyers vorreden. Meyer sei demnach als direkt gemeingefährlich zu betrachten und deshalb sähe sich der Gerichshof veranlaßt, noch über den Antrag des Staatsanwalts hinauszugehen und erkenne gegen Meyer auf neun Monate Gefängniß." Dieses Urtheil substituirt sich also, um eine Grundlage zu haben, eine imaginäre, weil fonfret nicht beweisbare Unfähigkeit der Maffe, einem Redner kritisch folgen zu können. Wenn man in gleicher Weise gegen die Antisemiten deduziren würde, sie tämen Zeit ihres Lebens nicht aus dem Gefängniß heraus. * * Mühlheim, 14. September. Eine recht empfindliche maßregelung ist, wie die„ Köln. Arb.- 3tg." berichtet, unserem Genossen Peter Laufenberg zu Theil geworden. Derfelbe hatte vor zwei Jahren eine größere Summe Geldes aus der Spar- und Darlehnskasse des hiesigen Pius Vereins als Pius- Vereins Hauskapital entlehnt. Der Rendant bemerkte damals: auf mein Ehrenwort wird Ihnen ohne Abzahlung das Kapital in zehn Jahren nicht gekündigt. Da die frommen Herren des Vorstandes in Erfahrung brachten, daß Laufenberg sich ganz besonders der Ausbreitung von Arbeiterlektüre widme, sandten sie ihm unterm 19. August folgendes Schreiben: fann." Die öffent " Seine Durchlaucht der Fürst von Bismarck zu Barzin, vertreten durch den Oberförster Westphal daselbst, klagt gegen den Tagelöhner Ulrich, unbekannten Aufenthalts, mit der Behauptung, daß er vom Beklagten: a) aus einem Miethsvertrage MiethszinsRückstand b) als Werth für Nichtlieferung zweier Hühner und einer Gans, zu deren Liefe rung Beklagter vertragsmäßig verpflichtet war. c) für unterlassene Arbeitsleistungen, zu denen er kontraktlich verpflichtet war zusammen . . 36,- mr. · 5,-# . 64,50 " 105,50 Mt. zu fordern habe und daß Kläger in der Arrestsache wieder den Beklagten eine Sicherheit von 100 m. bei der königl. Hinterlegungsstelle zu Köslin eingezahlt habe, daß dem Beflagten aber Nachtheile aus dem Arrest nicht entstanden seien, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurtheilen, an den Kläger 105 M. 50 Pi. zu zahlen und zugleich darin zu willigen, daß die in Sachen Bismarck c/ a Ülrich G. 52/90 bei der königl. Regierung zu Köslin vom Kläger hinterlegte Sicherheit von 100 m. nebst Zinsen an den Kläger zurückgezahlt wird, und ladet den Beklagten zur mindlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das fönigl. Amtsgericht zu Rummelsburg in Pommern auf den 18. Nov. 1891, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Rummelsburg, den 7. September 1891. Nicol, „ Herrn P. 2. In einigen Tagen wird Ihnen das Kapital Im Sozialdemokratischen Arbeiterverein zu Brann gekündigt. Die Einziehung des Kapitals wird veranlaßt durch schweig wurden über die Tattit unserer Partei nachhre seit einiger Zeit öffentlich bekannten unreligiösen Ansichten, Gerichtsschreiber des königl. Amtsgerichts." bem Braunschweiger Volksfreund" folgende Ansichten geäußert: welche in einem folchen Widerspruche zu den Tendenzen der Pius- Seine Durchlaucht der Fürst von Bismarc im Kampf mit Abgesehen von einigen kleinen Fehlern sei die bisherige tasse stehen, daß Ihnen das Kapital unmöglich belassen werden einem Tagelöhner um die Summe von 105 m. 50 Pf., das hat Taktit der Fraktion und des Parteivorstandes die richtige. Rom gerade noch gefehlt, um dem unsterblichen Ruhmeskranze des Altpromiffe mit den Gegnern seien nirgends geschlossen, sondern stets Unterm 13. September wurde das Kapital wirklich gekündigt. Reichskanzlers ein neues Blatt einzufügen. Die beiden nicht gefei nach den Beschlüssen der Parteitage gehandelt worden. Bei So halten esFromme" mit dem„ praktischen Christenthum". lieferten Hühner und die Gans mögen dem„ Einiger des Deutschen jeder Gelegenheit hätte die Fraktion im Reichstage den StandReiches" wahrscheinlich schlaflose Nächte verursacht haben, er muß punkt des Proletariats vertreten und gegen alle Klassengesetze Sozialdemokraten giebt es in Angemburg noch nicht, dieses Federvieh das andere scheint ihn gänzlich im Stich geproteſtirt. Mit dem Protest jedoch, wie die Opposition ihn wenigstens nicht in nennenswerther Bahl, behauptet ein Korre- laffen zu haben so nöthig gehabt haben, daß er zu seiner Erwünsche, würde nicht nur nichts erreicht, sondern die Massen, spondent der Magdeburger Zeitung", die Gefahr der Ein- langung die ganze rigorose Schärfe unseres Gerichtsverfahrens insbesondere auf dem Lande, würden uns den Rücken kehren und schleppung sozialdemokratischer Ideen liege aber nahe genug". gegen den entflohenen Tagelöhner zur Anwendung bringt. Welch' zur Freude der Gegner sich diesen zuwenden." Das Großherzogthum zähle etwa 8000 industrielle Arbeiter, die großherzige, echt edelmännische Gesinnung offenbart sich nicht in Auch die Ausweisung der Anarchisten vom Brüsseler Kon- bis auf einige Hundert in den Erzbecken von Esch und Differ- diesem Benehmen! Wir aber fönnen dieses Vorkommniß nur als greß, sowie die Stellung in der Militärfrage gegenüber Nieuwen- dingen beschäftigt würden. Diese Arbeiter hätten bei dem Zensus eine neue Illustration des herrschenden Nothstandes betrachten: buis wurde von den Rednern gebilligt. wahlrecht, das in Luxemburg herrsche, keinerlei politischen Einfluß, der Besitzer des Sachsenwaldes und mehrfacher Rittergüter, der Die bei der Debatte mit berührte Frage der Landagitation, feien nicht organisirt und in jeder Hinsicht von den Unter- färglich pensionirte Reichskanzler, fann zwei Hühner und eine welcher nach Ansicht des Genossen Zigges nicht genug Aufnehmern abhängig. Die Arbeitszeit sei vielfach über Gans nicht entbehren, um sein armseliges Einsiedlerleben weitermerksamkeit im Herzogthum Braunschweig geschenkt würde, mäßig lang, der Lohn jedoch auskömmlich". Weit zahl zuführen. Finden sich keine reichstreuen Deutschen mehr, die veranlaßten den Genossen Rotahr zu einer Erwiderung, in der er reicher als das industrielle wäre das landwirthschaftliche eine Geflügelsammlung veranstalten, um den Ausfall, welchen der ausführte, daß, wenn feine besseren Fortschritte speziell im ersten Proletariat. Luxemburg zähle eine Anzahl kleiner Bauern, die nichtsnutzige Tagelöhner dem fürstlichen Vermögen beigebracht hat, Wahlfreise zu verzeichnen seien, dies einfach daran liege, daß hier ihren Acker ohne fremde Hilfe bebauen, aber trotz allen Fleißes zu decken? noch ein ziemlich fester Bauernstand vorhanden wäre. Die ländlichen kaum des Lebens Nothdurft und nicht einmal diese verdienen". Urbeiter aber, Knechte, Tagelöhner 2c., ständen unter dem kolossalen Die Regierung suche durch ein verwickeltes Unterstützungssystem, Druck der Großgrundbesitzer, so daß sie es nicht wagen dürften, das aus dem luxemburgischen Antheil an den deutschen Zoll- Einirgendwie fich politisch zu bethätigen oder nur etwas zu lesen, nahmen gespeist werde, den Kleinbauern zu helfen, aber trotzdem was dem Arbeitgeber nicht past. Unter demselben Druck litten nehme die Zahl der ruinirten Kleinbauern stetig zu". Auch in auch die ländlichen Handwerker. den sogenannten" höheren" Verussarten steht es in Luxemburg Man entsinnt sich gewiß noch der schönen Miß Addie nicht zum Besten. Luxemburg habe zu viel Aerzte", viel zu viel Conyers, welche im vergangenen Sommer in den„ Faust up to Ueber die Art und Weise der Opposition einiger Advokaten, eine geradezu erstaunliche Ueberproduktion aber an Date" Aufführungen des Concordia Theaters" als verjüngter fatholischen Geistlichen und Lehrern". Von den letzteren würden Faust alle Blicke, alle Operngläser auf sich lenkte. Diese Londoner Berliner Parteigenossen meint der„ Stettiner Voltsbote":" etwa 40 ausgebildet, während nur fünf Anstellung finden Schönheit ist jetzt allein an das„ Concordia Theater" zurückgekehrt und tritt daselbst allabendlich als Sängerin und Tänzerin Spaltenlange Berichte, um dadurch Rapital gegen die könnten. Um der fürchterlichen Gefahr einer„ Einschleppung der auf: Miß Conyers führte an ihrem Debütabende dem Publikum Sozialdemokratie zu schlagen. Und daß dies auch bis zu einem gewissen Grade gelingt, darüber sollten Diejenigen, Sozialdemokratie" vorzubeugen, ist nun mit Unterstützung der Re- drei Kostüme von vollendetem Geschmack und wunderbarer ZartDiese Kostüme müssen in der Hölle von einem die immer und immer wieder den Hader beginnen, sich doch gierung ein Luxemburgischer Bauernverein" gegründet worden; heit vor. eigentlich selbst klar sein, wenn sie sich nicht des Mangels an derselbe hat die Aufgabe, die Kleinbauern unter geistiger Quaran- fatanischen Modisten angefertigt sein, denn sie geben die Einsicht bezichtigen wollen. welche Opposition" machen, ein, der oben gegebenen Schilderung der luxemburgischen Verhältnisse schmiegsamen Körpers Eine Partei, wie sie heute die Sozialdemokratie bildet, ist nicht das einfach ebensowenig von Luremburg fernhalten können, wie dies rischen Reiz aus. muß sein, sonst Die fanftlächelnde Miß Addie sah in allen drei Trachten gleich schön an, und wenn das Bert einzelner Köpfe, sondern das nothwendige Ergebniß in andern Ländern möglich war. Wie fich die ,, feine Welt" amüsirt, zeigt uns der„ Berl. Börsen- Courier", die Ablagerungsstätte für alle zynischen Begebenheiten und frivolen Ausschreitungen der Ritter des Geldsacks in nachfolgender Notiz: " = der Bewunderung einen höchst verführe Bolumen der Stimme auch dem bescheidenen Umfang der Kostüme Stillen Ozean am 14. Juli nach Yokohama( Japan) gelangte. I mußte. Bei dem Versuche, die Flammen der brennenden Kleidung entspricht, so ist doch ihre Tanzkunst ebenso eigenartig wie reiz- Von dort kam die Karte am 18. Juli nach Shangai( China), der Neumann zu löschen, erlitten auch zwei Arbeiterinnen Brandvoll. Ihre Bewegungen haben etwas Anmuthig- Charmantes, machte, weil Adressat sich schon wieder in Berlin befand, infolge wunden an den Händen. Zu derselben Zeit stürzte der namentlich, wenn sie weit die Arme öffnet, als wollte sie die einer irrigen Angabe erst eine Reise von 18 Tagen in das Innere Klempnergeselle Eckert von dem Dache des Hauses Roonstr. 8 auf Zuschauer an ihr Herz drücken. Die Zuschauer würden sich das von China. Nach Shangai zurückgelangt, wurde die Postkarte den gepflasterten Hof hinab und erlitt so schiere innere Ver sicherlich gern gefallen lassen. von einem Freunde des Adressaten am 31. Juli via Brindisi legungen, daß er nach der Charitee gebracht werden mußte. nach Berlin gesandt, wo dieselbe am vorigen Dienstag, den 8. Sep- In der Prenzlauer Allee 193 fiel zu derselben Zeit beim Obsttember, Morgens mit der ersten Post bestellt worden ist. Dem- pflücken der Arbeiter Gragert von der Leiter und zog sich hier nach war die Karte eigentlich 85 Tage unterwegs, jedoch können bei eine so bedeutende Verlegung der Schulter zu, daß er nach die 18 Tage der Extratour in das Innere Chinas nicht in Be- dem Krankenhause am Friedrichshain gebracht werden mußte.tracht kommen, sondern müssen unzugerechnet bleiben, und es er- Mittags brachte sich ein Fabrifant in seiner Wohnung in der geben sich 72 Tage. B Gibt es unedlere Instinkte, als die hier verherrlichten? Wir find wahrlich die Letzten, welche die Prüderie der christlichgermanischen Biedermänner vertheidigen, allein die beispiellose Verrohung der Sitten, der hier vom Theater aus Vorschub geleistet wird, ist denn doch ein Moment, so charakteristisch für die Fäulniß der Moral in gewissen Voltskreisen, daß es sich verLohut, davon Notiz zu nehmen. Ein Doppel- Jubiläum begingen am Mittwoch, den 16. d., der Oberdrucker Louis Schmidt und der Prägemeister Wilh. Laß. Dieselben find 25 Jahre in der Luxuspapier Fabrik des Herrn Karl Hellriegel thätig. :. Königgrägerstraße in selbstmörderischer Absicht mittelst Revolvers einen Schuß in die Brust bei. Er wurde nach Anlegung eines Nothverbandes noch lebend nach einer Privat- Heilanstalt in der Stegligerstraße gebracht. Abends stürzte sich ein Rentier, nachdem er sich in selbstmörderischer Absicht die Pulsader an der linken Hand zerschnitten hatte, in den Landwehr- Kanal. wurde noch lebend aus dem Wasser gezogen und nach der und Ringbahn an der Beuffelbrücke ein unbekannter, etwa 30 Jahre Charitee gebracht. Am 18. d. M. früh wurde auf der StadtEr Arbeiter sind es nicht, welche Sinn und Lust für folche Schaustellungen haben. Es sind die gehirnarmen Jünglinge der goldnen Jugend, die Nichtsthuer aus der Burgstraße und die Lebemänner, welche die Rennpläge bevölkern, denen der artige Frivolitäten geistiges und körperliches Ergögen bereiten. Nicht etwa ein gewöhnlicher Tingeltangel ist es, für den hier Reklame gemacht wird. Es ist ein Theater, das von den Söhnen vorgeführt wird, die die Aufgabe hat, mit ihrem unverhüllten in der zweiten Woche 27 Stunden Lohn zu verlangen. In der Tages fanden zwei kleine Fener statt. wird, und in dem nunmehr als pièce de résistance eine Attrice durchgearbeitet hat. Sie hatte in der ersten Woche nur 341/2 Stunden, ug überfahren und auf der Stelle getödtet. Im Laufe des Körper auf die Sinnlichkeit der Männer zu wirken. Man muß das Gewieher des Beifalls gehört haben, um zu begreifen, welche Lust unsere Edelsten und bürgerlichen Kreise an solchen Schaustellungen und ähnlichen widerlichen Boten empfinden. Die Bezeichnung als Sängerin gilt, wie der B. B.-C." ganz unverhüllt fagt, nur als Vorwand, während das Hausiren mit den Körperreizen die Hauptsache ist. Aber über die Verrohung in der Kunst wagen es diese Leute zu leitartikeln, weil einige intelligente Rünstler in der Münchener Ausstellung das uns umgebende Elend des Volkes auf die Leinwand gebracht haben. Weil an Stelle der sinnlichen Bilder ver einzelte Voltstypen von denkenden Malern geliefert wurden, entrüstete sich diese Gesellschaft über„ Entweihung der Kunst", aber über die Werderbuiß der Sitten, wie sie sich in solchem Zelotis mus ausdrückt, haben wir noch keine Zeile von diesen PseudoEthikern gelesen. worden. Lohuliste einer Arbeiterin der Lurus Papierfabrik von Kußen Mit Bezug auf die gestern von uns veröffentlichte und Berger, Kastanien- Allee 71, theilt uns der Werkführer Fabrit mit, daß die Arbeiterin nicht Woche zweiten Woche stellte sich der Ueberschuß auf 1,89 m. ersucht uns um die Mittheilung, daß die gegen die Sonntagsruhe Herr Adolf Henning, Bigarrenfabrik, Staligerstraße 124, der Bigarrenhändler gerichtete Petition in seinem Geschäfte nicht ausliegt, da er die Bestrebungen der Petition nicht theilt. Um dasselbe ersuchen uns die Zigarrenfabrikanten W. Heine, Invalidenstr. 114, und G. Fischer, Inhaber der Niederlage von Kurze u. Hering, Gr. Frankfurterstr. 89. am Halleschen User wohnenden Dr. jur. Prager von seinem Ein Mordverfuch ist in der vorvergangenen Nacht auf den Schwager im aufchein enden Einverständniß mit der Frau des Opfers verübt worden. Die Familie Pr. besteht aus den Ehegatten und zwei Töchtern von 11 und 2 Jahren. Die Verhältnisse sind sehr gute. nungen Gerichts- Beifung. gezogenen Beträge berechtigt erscheinen mußte, hielt der Gerichtsebenso gelang es dem Vertheidiger, Rechtsanwalt Dr. Friedmann, hof durch die Beweisaufnahme nicht für genügend widerlegt, in Betreff der Untreue ein freisprechendes Urtheil zu erzielen. Dagegen ließ sich der Betrug nicht aus der Welt schaffen und Dagegen ließ sich der Betrug nicht aus der Welt schaffen und der Gerichtshof hierfür auf eine Gefängnisstrafe von einem mit Rücksicht auf das ganze Verhalten des Angeklagten erkannte Jahre und Ehrverlust auf gleiche Dauer. Drei Monate wurden durch die erlittene Untersuchungshaft für verbüßt erachtet. geg 19. Die bur bur wou Sch dur Ver bab Sch Zein fie mü dief abg Da Lung Ter nehr die welc nich der Ni hört den fönn Diese antr Stra N ang " habe find geha Der dro Baut urth laffe heral gehal Ho verha dara Gesch 81/2 mach 8 for oder Ein umfangreicher Prozeß, dessen Verhandlung die ganze Sigung der ersten Strafkammer des Landgerichts I in Anspruch nahm, fand gestern gegen den ehemaligen Fabrikanten Otto Häuser statt. Die Anklage lautete auf wiederholte UnterMotoren verbunden. Er hatte für die Firma Morik Stillo, Schlagung, Betrug und Untreue. Häuser hat früher eine Fabrik von Transmissionen betrieben und damit den Vertrieb von GasBusse u. 3schiefche in Dresden die Vertretung übernommen und auch einen bedeutenden Umsatz erzielt. Bei seinen Abrechbald stellten sich indessen Unregelmäßigkeiten Zwischen den Gatten schwebt seit länger als Jahresfrist eine ein, die schließlich einen solchen Umfang annahmen, daß Aus den Geheimnissen der Ferienkolonien". Gin Fall Chefcheidungsklage, welcher zufolge die Eheleute getrennt von ein- Häuser es vorzog, das Weite zu suchen. von Gehorsamsverweigerung beim Militär, der sich vor zwei ander in der Wohnung lebten und zwar dergestalt, daß die Frau Frühjahr in Warschau verhaftet und nach dem hiesigen UnterMonaten ereignet hat und bei welchem zumeist Berliner betheiligt sich bei Anwesenheit des Mannes stets einschloß. Eine weitere seines Geschäfts hatte er noch von einer Breslauer Fabrik einen suchungs- Gefängniß überführt. Kurz vor dem Zusammenbruch gewesen sind, wird aus Krotoschin berichtet. Ein Rekrut, d. h. Folge des schwebenden Prozesses war, daß Pr. dem 27 jährigen Gasmotor zum Preise von 1200 Mart für eigene Rechnung be ein ersten Jahre der Dienstzeit stehender Mann von der Bruder seiner Frau, May Schweizer, welcher in einem Spizen1. Kompagnie des Füfilier- Regiments Nr. 37( von Steinmeh) gefchäft der Krausenstraße als Rommis in Stellung war und bei 8ogen, wobei er sich als zahlungsfähiger Käufer hinstellte. Raum war von dem Hauptmann auf Wachtposten überrascht und schlafeiner Mutter wohnte, wohnte, seine Wohnung verwiesen hatte. silbern und hatte die Lieferantin das Nachsehen. Ein anderer fend betroffen worden. Der Offizier war über dieses Vergehen Gestern Abend seine Wohnung verwiesen hatte. in dem Besitz der Maschine, ließ er sie auf dem Auktionswege ver81/4 Uhr nun bemerkte der Hausberart entrüstet, daß er sich entschloß, die Kompagnie etwas scharf diener Blant vor Gasmotor, der ihm von einer Firma zu dem Zwecke anvertraut der Thür des Hauses am Halleschen " zusammenzunehmen". Er ließ dieselbe daher am nächsten Sonntag ufer einen kleinen Mann, welcher einen Vollbart hatte und mit worden war, damit die Käufer denselben in Verbindung mit den viermal zum Appell antreten; bei den ersten drei Malen waren Kaisermantel und Zylinderhut bekleidet war. Transmissionen des Angeklagten in Thätigkeit sehen konnten, wurde Wenn auch Die Mannschaften vollzählig erschienen, bei dem vierten Appell die Gestalt derjenigen May Schweiger's, welcher verwachsen bezeichnet und gerieth deshalb auch mit unter den Hammer. Die von ihm dem Gerichtsvollzieher gegenüber als sein Eigenthum aber, der Abends 7 Uhr stattfand, fehlten 21 Mann, von denen ist, ähnlich fah, so erkannte ihn Blank doch nicht als diesen, weil Behauptungen des Angeklagten, daß ihm wegen der ihm noch Lassen werden sollten, während einer im zweiten Dienstjahr stand. Augenblick abwandte, lief der Fremde über den Hof die Hinter- zustehenden Provision ein theilweises Zurückbehalten der einKurze Zeit nach dem verfehlten Appell traf der betr. Hauptmann die treppe hinauf, vom Portier verfolgt, welcher oben in der ersten ausgebliebenen Mannschaften auf der Straße; er hielt sie sofort an Etage angelangt, nichts mehr sehen konnte. Auch ein Dienst und veranlaßte ihre Festnahme. Die Leute wurden selbst mädchen Pr.'s wußte nicht anzugeben, ob etwa Jemand in die verständlich in Untersuchung genommen und im kriegsgerichtlichen Wohnung ihrer Herrschaft eingetreten sei. Nachdem nun Alles Berfahren abgeurtheilt. Hierbei wurden 17 Mann zu je 18 Mo- zur Ruhe gegangen war( Br. schlief in einem nach dem Garten naten und 3 zu je 21 Monaten Feftung verurtheilt, einer wurde zu neben demjenigen seiner Frau belegenen Zimmer) hörte Br. freigesprochen, weil er, als zur Schneiderei kommandirt, zum ein Geräusch und richtete sich im Bette auf, um Licht zu machen. Appell überhaupt nicht hatte zu erscheinen brauchen. Die Ver- In diesem Augenblick frachte ein Schuß, welcher Pr. im Genick urtheilten sind zur Berbüßung ihrer Strafe nach Neisse abgeführt traf. Durch seine Hilferufe wurde das Hans und auch das Nach barhaus alarmirt, und der in Nr. 28 wohnhafte Steinmegmeister Die prinzipiell wichtige Entscheidung, daß für die Ver Soweit war diese Mittheilung schon vor einigen Tagen Meging forgte für die Benachrichtigung der Polizei. Bevor diese theilung von Zeitungen, fobald dieselbe unentgeltlich und nicht durch die Presse gegangen. Natürlich befanden sich die Eltern, erschien, wagte Niemand die Wohnung zu betreten; als man gewerbsmäßig betrieben wird, behördliche Erlaubniß nicht er deren Söhne bei genanntem Truppentheil dienten, in begreiflicher dann eindrang, machte man wichtige Entdeckungen. Frau Pr., forderlich ist, liegt uns gegenwärtig in Ausfertigung vor. Nach Aufregung, sie erwarteten ihre Kinder nach Schluß der Manöver welche von ihrem Mann der Anstiftung zum Morde bezichtigt dem Inhalte des Urtheils vom 22. Juli d. J., gefällt vom aber die Militärverwaltung ist wahrscheinlich nicht verwurde, lag im Bette, auf demselben ein Kaisermantel und Hut Schöffengericht II zu Berlin, ist gegen den Arbeiter Tabbert, pflichtet, den Angehörigen von friegsgerichtlich Verurtheilten eine mit dem Zeichen M. Sch. Ferner fand man einen falschen Vollbart den Korbmacher Rohn, den Maschinenbauer Brachwitz und biesbezügliche Mittheilung zugehen zu lassen. Eine hiesige im Eßzimmer, und es unterlag nunmehr feinem Zweifel mehr, den Maurer Wulf, sämmtlich zu Friedrichsfelbe, von dem Familie, die durch die Verurtheilung des Sohnes in Mitleiden- daß May Schweißer der Thäter war, welcher die Verkleidung Amtsvorsteher zu Mahlsdorf ein Strafbefehl erlassen worden in fchaft gezogen war, wandte sich an den Kompagniechef des angelegt hatte, um unerkannt in die Wohnung zu gelangen. Er Höhe von je drei Mart, wegen Uebertretung der§§ 10 und 41 Sohnes und erhielt von diesem vor einigen Tagen folgendes war aber bereits entkommen. Ferner war es klar. daß seine des alten preußischen Preßgesetzes vom 12. Mai 1850. Durch Schreiben: Schwester ihm Beihilfe geleistet hatte. Sie hatte ihn nicht nur das vom Richter glaubhaft erachtete Geständniß der Angeklagten „ Herrn.. in die Wohnung hereingelassen, sondern auch wahrscheinlich in ist als erwiesen angenommen, daß diefelben am 22. März 1891 Es thut mir leid, Ihnen mittheilen zu müssen, daß Ihr dem Schlafraum ihres Mannes hinter den Portieren einer Toi theils in Kaulsdorf, theils in Mahlsdorf in Geschäften und Privat Sohn sich eines groben militärischen Vergehens schuldig gemacht lette verborgen gehalten, bis er den Anschlag gegen Pr. ausführen wohnungen eine Druckschrift Voltsblatt, Organ für die hat, und dafür kriegsgerichtlich bestraft ist, seine Strafe im tonnte. Die Frau wurde festgenommen. Schweiger, welcher seit arbeitende Bevölkerung", vertheilt haben. Bezahlung haben Festungsgefängniß Neisse abbüßt. Näheres Ihnen angeben zu Sonntag in Hamburg vermuthet wurde und auch von dort ge- sie dafür nicht gefordert oder erhalten, es hat die Verbreitung können, bin ich nicht im Stande, da mir bis jetzt nichts schrieben hatte, ist nach dem Attentate auf Socken in die Woh- der Druckschrift durch dieselben auch nur dieses eine Mal stattweiter bekannt geworden. Schreiben Sie an Ihren Sohn nach nung seiner Mutter geschlichen. Der dortige Pförtner Herrmann gefunden. Neisse. hat ihm die Thür geöffnet, ohne ihn zu erkennen. Den Grund Gegen die erlaffenen Strafbefehle haben die Angeklagten " Es folgen hier noch einige Worte, mit welchen der Herr zu der von Pr. eingeleiteten Scheidungsklage soll seine Frau rechtzeitig Widerspruch erhoben und auf gerichtliche Entscheidung Hauptmann sein Bedauern ausdrückt. Merkwürdig erscheint nur, durch ihr Verhalten während der Abwesenheit ihres Mannes auf angetragen. Daß der Kompagniechef selbst nicht wissen sollte, au wie viel einer acht Monate währenden Reise um die Welt gegeben haben. Monaten ein Soldat seiner Kompagnie verurtheilt ist. Sie waren der ihnen zur Last gelegten Uebertretung nicht Die Sie leugnet jede Schuld an der That und will für ihren Bruder schuldig zu sprechen. Eltern befinden sich daher immer noch in qualvoller Ungewißheit, nicht verantwortlich zu machen sein. Pr. selbst ist nicht lebensob ihr Sohn zu 18 oder zu 21 Monaten verurtheilt ist. Aus gefährlich verlegt worden; er konnte noch in der Nacht im lautet: Niemand darf... an... öffentlichen Orten Druck Der§ 10 des preußischen Preßgefeßes vom 12. Mai 1850 Neisse selbst ist nämlich bisher noch keine Nachricht von dem Polizeipräsidial- Gebäude erscheinen. Verurtheilten nach Berlin gelangt. schriften oder andere Schriften verkaufen, anheften oder an leber einen giveiten Mordverfuch geht uns das Nachschlagen, ohne daß er dazu die Erlaubniß der Orts- Polizeibehörde Die Pietät gegen die Verstorbenen, soweit sie sich in stehende zu: Der in der lezten Zeit vielfach genannte Heiraths erlangt hat. Und§ 11 eodem enthält eine Strafbestimmung der Ausschmückung der Gräber durch Denkmäler oder Pflanzen schwindler Gombert, welcher Kochstraße 75 wohnt und Friedrich- für Zuwiderhandlungen. Nach§ 2 Abs. 2 des Einführungsäußert, wird dem Besitzlofen bekanntlich dadurch sehr erschwert, straße 214 sein Romptoir hat, versuchte hier seine Frau gestern gesetzes zum Reichs- Strafgesetzbuch vom 31. Mai 1870 blieb diese daß dadurch eine Abgabe an die Kirchhofsverwaltung gezahlt Vormittag um 10 Uhr mittelst eines Revolverschusses zu tödten. Landesstrafrechtliche Bestimmung in Kraft. werden muß. Das ist nicht nur bei konfessionellen Kirchhöfen, Die Ehefrau, welche mit ihm in stetem Unfrieden lebte, hatte ihn bricht Landrecht"( Artikel 2 der Reichsverfassung)" und,„ lex Sie ist aber aufgehoben nach den Grundsätzen: Reichsrecht sondern auch bei dem städtischen Begräbnißplazamtlich" Ber- in dem Komptoir aufgesucht, um sich Geld von ihm zu holen. liner Oftfriedhof", im Volksmunde Armenkirchhof" genannt Der Schuß war die Antwort. Die Kugel, welche die gewünschte posterior derogat priori", durch das Reichsgeseh über die der Fall. Na h dem„ Tarif für die Gemeindefriedhöfe der Stadt Wirkung nicht hatte, slog zwei Hände breit an dem Ziel vorbei Presse vom 7. Mai 1874. Dies bestimmt in Artikel 1: Die Berlin" ist zu zahlen: Für einen Denkstein auf dem Grabe bei und drang in Höhe von einem Meter in eine Thür. G. ist fest- Freiheit der Presse unterliegt nur denjenigen Beschränkungen, einem Flächeraum bis zu 1/2 Quadratmeter 3 bis 10 m., bei welche durch das gegenwärtige Gesetz vorgeschrieben oder zus gelassen sind; und Art. 30 eodem Abs. 2: Das Recht der großerem Flächenraum pro Quadratmeter 25 M., bei Untermauerung das Doppelte; für ein Denkmal neben dem Grabe pro Es ist mehrfach festgestellt worden, daß als„ getrocknete Landes- Gesetzgebung, Vorschriften über das öffentliche Anschlagen, Quadratmeter der Grundfläche des gemauerten Fundaments 60 m; Morchelu" hier vielfach nicht echte Morcheln, sondern die ihnen Anheften, Ausstellen, sowie die öffentliche Bertheilung von Be für Einfaffung der Grabstelle mit feſter Umfriedigung pro äußerlich ähnlichen Lorcheln feilgehalten werden, deren Genuß, fanntmachungen, Plakaten oder Aufrufen zu erlassen, wird durch laufenden Meter Umfriedigung 5 M., bei Ummauerung besonders wenn denselben alte, ausgewachsene, wurmstichige und dieses Gesetz nicht berührt. 6 M.; für Kettenständer pro Stück 2 M.; für Anpflanzung eines faule Exemplare beigemengt sind, leicht für die Gesundheit ge- Eine Zeitung( Druckschrift), wie das hier in Frage stehende, Baumes 2 M.( Sträucher und Blumen sind frei.) fährliche Folgen haben kann. Ebenso werden als getrocknete nur zur unentgeltlichen Vertheilung gekommene Voltsblatt, fält Der Tarif weist ganz auständige Preise auf. Aber schließlich Champignons" außerordentlich häufig nicht diese, sondern die aber nicht unter den Begriff der Bekanntmachungen, Plakate oder werden davon nur die Wohlhabenden betroffen; denn auch solche zerschnittenen Stiele und Hüte des Steinpilzes nach Entfernung Aufrufe. werden auf dem städtischen Begräbnißplatz beerdigt, weshalb der Röhrenlamellen verkauft, welchen gelegentlich auch giftige Die Vertheilung von Dritckschriften, wenn sie unentgeltlich auch im Tarif die Grabstellen in Wahlstellen und Stellen in Bilge, wie der„ Hörnling", der Knollenblätter- Schwamm" und und nicht gewerbsmäßig erfolgt, ist nach geltendem Rechte daher gewöhnlicher Reihe unterschieden werden. Ein Armer läßt seinen andere beigemengt sind. Es wird daher die größte Vorsicht, zulässig. Angehörigen fein prachtvolles Denkmal mit gemauertem Fun- nicht nur beim Einsammeln, wobei alle verdorbenen und beschädigten Von einer Uebertretung des§ 43 der Gewerbe- Ordnung aber dament errichten oder die Grabstelle mit kunstvoll geschmiedetem Exemplare fern zu halten sind, sondern auch für den Genuß kann um deswillen keine Rede sein, weil die Angeklagten die Gitter einfriedigen. Was soll man jedoch dazu sagen, wenn derartiger Pilze anzuwenden sein. Es empfiehlt sich, die frischen Wertheilung nicht gewerbsmäßig betrieben haben. selbst für hölzerne Denkmäler oder Steine auf Gräbern wie die getrockneten Pilze vor der Zubereitung durch kochendes So weit diese wichtige Entscheidung. der für Rechnung der Stadtgemeinde beerdigten Verstorbenen" und faltes Wasser zu reinigen und eventuell aufzufrischen, um Wir haben erst kürzlich mitgetheilt, daß von dem bekannten 1. Mark Gebühren erhoben wird! Daß diese Steine über- alsdann alle ungesund aussehenden Stücke zu entfernen. Hierbei Gendarm Hornbogen in Kömgs- Wusterhausen Zeitungen, die ganz dies nur 30 Zentimeter im Quadrat einnehmen und nicht sei bemerkt, daß das Fleisch des eßbaren Steinpilzes nach dem in der Art, wie hier in dem Erkenntniß geschildert, vertheilt wer untermauert werden dürfen, ist eine völlig unverständliche Be- Trocknen weiß bleibt, während seine gefährlichen Nebenarten blau den sollten, beschlagnahmt worden sind. Es wäre doch inters schränkung; denn es läßt sich doch nicht annehmen, daß der zu werden pflegen. effant, zu erfahren, was aus jenen Zeitungen geworden ist. Magistrat, nur um dem„ Luxus" mit Armendenkmälern vorzuDaß die hier mitgetheilte wichtige Entscheidung von de beugen, deren Umfang auf einen Flächenraum von wenig mehr Martusstr. 40 der Gärtner Sobiensky von der Treppe und erlitt getheilt werden wird, halten wir nicht für ganz sicher. Unter diesen Polizeibericht. Am 17. b. M. Morgens fiel in dem Hause Behörden den Gendarmen und unteren Beamten zur Nachachtung als zwei derben Handflächen beschränkt hat. Sollte diese Be- bierbei außer schweren inneren Verlegungen eine Gehirnerschütte Umständen dürfte es sich für Genossen, welche gelegentlich stimmung etwa doch auf die Fürsorge des Magistrats für den Geldbeutel der Wittwen verstorbener Proletarier zurückzuführen rung, so daß er nach dem St. Hedwigs- Krankenhause gebracht Beitungen verbreiten wollen, empfehlen, einen ihnen etwa ents sein, dann möchten wir in deren Interesse den Vorschlag machen, berselben Beit ein Arbeiter auf dem Bürgersteige in Krämpfen entscheidung hinzuweisen, um dann eine spätere Beschwer werden mußte.- Vor dem Hause Alte Jakobstr. 61 wurde zu gegentretenden Beamten in Zeugen Gegenwart auf diese Gerichts daß er in seiner Fürsorge noch einen Schritt weiter geht und ihnen auch noch die Denkmalsgebühren erläßt. liegend aufgefunden und nach der Charitee gebracht. mittags entzündeten sich in der Blumenfabrik von Werner, Berg zu können. wegen Ueberschreitung der Amtsbefugnisse genügend begründen In zweinndsiebzig Tagen um die Welt. Daß dies seit mannstr. 106, beim Deffnen einer Büchse, die mit einem aus Eröffnung der Kanada- Pacific- Eisenbahn möglich ist, beweist eine Kautschuck und Benzin hergestellten Klebestoff gefüllt war, die Dem Hamburger Malerstreit vom Mai vorigen Jahres Postkarte, die am 16. Juni d. J. in Berlin abgesandt, an dem dem Benzin entströmenden Dämpfe, wobei die Kleider der Ar- folgte heute das( hoffentlich letzte) Nachspiel eines Nöthigung selben Lage Abends 10 Uhr 35 Minuten von Köln a. Kh. beiterin Neumann in Brand geriethen, und sie selbst so be prozesses gegen den Genoffen Lackirer Schöfel. weiterging nach Queenstown in England, und über den Atlan- deutende Verletzungen an der Brust und an den Armen erlitt, diefer Sache bereits im Oktober vorigen Jahres verhandelt wo tischen Ozean, die Kanada- Pacific- Bahn und dann über den daß sie nach dem Krankenhause am Urban gebracht werden den. Damals richtete sich die Anklage außer gegen Schöfel noch genommen worden. Vormit Es ist in 28, G Reid " Bau in B find de end ausn Grun Gen Druck Ger die F woch Barto Ausst 13. b Gru bigter gelegt in de Lohne unter nochin Löhne dem 200 2 Lohne gehalt befize wv a a porter randu wären heimi die Glast 10 bi gelung am L daß u den wollte C fcheint fecham 1. Deren 11 pomp Gutsh Sonr zu wol von il immer Beigte" gelang fein fc machen B Drbna bei ber Spiele g er die vom Malermeister Bauer als Ersatz für die streikenden Hamgegen den Genoffen Maler Schönfeld. Beide sollten am 16. refp. 19. Mai versucht haben, durch Bedrohung mit einem Bergehen r: Tt= ch er 23 er r, er Er 12 tте T: 3 де ch 0 it 0, d = B m T= ch ent e= m T= er it ent De mt ie ch = 3= st, 1, 11. te m en ht r ch m t, το m in 11 ch ent 91 it: ie ett ig its ent 1g jt 50 RECE se g 3= ſe ht ex ie ie 11, นะ er 11, ie= ch ie, at er ich er er te 4430 ent из ent its ent ich be eit es int Versammlungen. Allgem. Kranken- und Sterbekasse der Metallarbeiter( Hamburg, Freie Gemeinde Rirdorf. Bersammlung für Männer und Frauen am 10 Pf. Sonnabend, ben 19. September, Abends 8% Uhr, in Hoffmann's Saal, Bergg ftraße 133. Vortrag des Hrn. Beus über: Lanbaer.- Präfident. Suomes ftelle Rigdorf). Versammlung am Sonnabend, den 19. September, Abends und Generalsekretär Göhre's Urtheil über die Diffidenten. Bereinigung der Bredholer und Berufgenossen Deutschlands( Bahluhr, bet Papte, Biethenftr. 71. bekannt gemachte Versammlung des Kranten unterstützungs- Bundes der Achtung, Schneider! Die am vergangenen Sonntag an diefer Stelle Schneider findet der Bolts Bersammlung wegen nicht statt. Die Zotal= Verwaltung. J..: D. Zorenz. Bartell der Bauhandwerker und Bau- Arbeiter Serlins unb mg. Große öffentliche Berfammlung am Sonntag, den 20. September, Vormittags 10 Uhr, im Feen- Palast, Burg- und St. Wolfgangstr.- Ecke. burger engagirten Maler zur Unterlassung der Reise nach Ham: In der ordentlichen Mitgliederversammlung am 10. b. M. lautete ben 10. September, Abends 9 Uhr, bet Bolzmann, Andreasſtr. 26. Bortrag Allg. und Zentral- ranken- und Sterbekasse der Metallarbeiter Freie Vereinigung der Maurer Berlins und Umgegend( E. S. 29 u. 89, Hamburg), Filiale 4, Berlin. Versammlung am Sonnabend, burg zu nöthigen. In dem Fall, der am 19. Mai geschehen war, der erste Punkt der Tagesordnung:„ Wird auf den Bauten für des Herrn Dr. Rebfisch über„ Bererbung von Krankheiten"; wurden Beide freigesprochen, für die am 16. Mai begangene That Leben und Gesundheit der Arbeiter genügend Sorge getragen?" G.§. 29 und 89), Filiale 2. Große Bersammlung am Sonntag, 20. Septbr., Schöfel jedoch zu 2 Monaten Gefängniß verurtheilt. Gen. Schöfel soll Kollege Legler erörterte dieses Thema und besprach speziell die Bormittags 9% Uhr, in Krösche's Salon, Fichtestr. 29. Bortrag des Genoffen durch beleidigende und drohende Aeußerungen sich des genannten Baubuden. Die Berliner Maurer hatten im Jahre 1888 in der 2. Stubntte: Ueber den Nugen der Kommission freier eingeſchr. Hilfskaffen Bergebens gegen§ 240 des Strafgesetzbuches schuldig gemacht Ausstellung eine Muster- Baubude errichtet, hinsichtlich deren selbst für grele Gemeinde Birdo baben. Die Aeußerung hatte der Malermeister Bauer gehört. von höchster Stelle zugegeben wurde, daß es nicht zuviel verlangt Schöfel, welcher seine Schuld unbedingt bestreitet, aber hatte fei, wenn die Arbeiter die Aufstellung solcher Buden auf den fie die Worte, wenn er sie gebraucht hätte, unbedingt hätten hören Seiten der Unternehmer nichts geschehen.„ Ein paar Netriegel Sengen, welche in so unmittelbarer Nähe gestanden haben, daß Bauplätzen forderten, aber bis heute ist in dieser Beziehung von müssen. Er beantragt daher die Ladung dieser Zeugen. Da in die Erde gesteckt, ein paar Bretter obenauf und die Baubude dieser Antrag vom Gerichtshof( 4. Strafkammer des Landgerichts ist fertig! Darunter sigt nun der Maurer während der Pausen, abgelehnt wurde, legte Schöfel Revision an das Reichsgericht ein. fein färgliches Mahl verzehrend, Wind und Wetter ausgesetzt Das Reichsgericht verwies die Sache zur nochmaligen Verhand- und dem Kapitalismus seine Gesundheit zum Opfer bringend. lung an dieselbe Straffammer zurück, welche also im heutigen In der Diskussion, an welcher sich eine Gesang- Verein Männerchor St. Urban" feiert sein diesjähriges Termin demnach nur noch jene erst abgelehnten Zeugen zu ver- von Rednern betheiligte, wurde diese Frage noch eingehend er bei Fröhlich, Naunynftr. 43: Bubeil, Naunynſtr. 86; Herschleb, Abalbertstr. 4; Tange Reihe 13. Stiftungsfest in Renz' Ball- Salon, Naunynstr. 27. Billets zu 50 u. 30 Pf. nehmen hatte. Der Malermeister Bauer bleibt dabei, daß Schöfel örtert und es gelangte bann folgende Resolution zur Annahme: Schenfch, Adalbertstr. 16; Welzer, Reichenbergerftr. 154; Woster, Ritter die inkriminirten Worte gebraucht habe, während die Maler," Die Versammlung verpflichtet sich, mit aller Energie dahin zu firaße 96; Bahn, Liegnißer- und Reichenbergerſtr.- Ecke, zu haben. welche damals nach Hamburg wollten, aussagen, die Aeußerung wirken, daß die Unternehmer angehalten werden, eine den der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend.) Heute, Sonnabend: nicht gehört zu haben. der so nahe stand, daß er die Worte hören mußte, aber plätzen zu errichten, damit den Kollegen die Gesundheit erhalten noch zu haben beim Borsigenden M. Lieste, Ackerstr. 18, of 1 Tr., Abends Besonders ist es Zeuge Martikel, fanitären Anforderungen entsprechende Baubude auf den Arbeits- wettes großes Stiftungsfest verbunden mit Theater und Tans, in Müller's Festfälen, Johannisstraße 20. Anfang 8 Uhr Abends. Billets zu 30 Pf. sind Nichts gehört hat. Beuge Burow hat die Aeußerung ge bleibt." Die Versammlung beschloß ferner, die das Stiftungsfest an der Kaffe und im Vereinslokal, Gartenstr. 162 bei Meißner. hört, aber nicht von Schöfel, sondern von einem Anderen, betreffenden Angelegenheiten vom Vorstand regeln zu lassen. Der Lese- und Diskutirklubs. Sonnabend. Lefe und Diskutirklub den er, falls er ihm vorgeführt würde, ganz sicher refognosziren Preis der Billete wurde für Damen auf 25, für Herren auf" Beine", Abends 9 Uhr, im Lotale des Serrn Bechlin, Hornstr. 11. Feuerbach" im Lotale des Herrn Schröder, Reichenbergerstr. 24. könne. Der Vertheidiger Herr Nechtsanwalt Heine führte alle 50 Bf. festgesetzt. Dann bewilligte man einem hilfsbedürftigen Bese- und Diskutirklub des Arbeiterbildungs- Vereins in diese entlastenden Umstände in seinem Plaidoyer an und be- Kollegen 10 Mart als Unterstützung. Ein weiteres Unterstützungs- Weißenfee, Restaur. Dufebann( Bereinshaus), Charlottenburgerstraße 150 antragt Freisprechung. Für den Fall der Verurtheilung sei die gesuch wurde dem Ausschuß zur Regelung überwiesen. Strafe aber entschieden zu hoch. Der Gerichtshof fann zu einem Nichtschuldig" nicht fommen. Die vom Angeklagten angetretene indirekte Beweisführung genüge in keinem Fall. Es haben zwei Zeugen bekundet, daß die betreffenden Worte gefallen find. Wenn also Zeuge Bauer die Worte von dem Angeklagten gehört hat, Beuge Burow von einem Anderen, so sei eben der Fall möglich, daß zwei Personen diese drohenden Worte gebraucht haben! Der Beuge Bauer sei glaubwürdig genug, um den Gerichtshof zu einer Verurtheilung fommen zu lassen. Doch habe derselbe Milde walten " Der Fachverein aller in der chirurgischen Branche beschäftigten Arbeiter hielt am 10. d. Wits. eine MitgliederVersammlung ab, in welcher Herr Keßler unter reichem Beifall über„ Die Sozialdemokratie und ihre Grundsätze" referirte, mit der Aufforderung schließend, daß Jeder seine Pflicht thun möge, damit die verkehrten jezigen Zustände bald ihr Ende erreichen. Darauf beschloß die Versammlung folgende aus ihrer Mitte hervorgegangene Resolution: haffen, und die Strafe auf drei Wochen Gefängniß Antrag eingebracht wurde, in gemischter Deputation mit dem herabgesetzt. Soziale Lebersicht. Achtung, Schneider und Schneiderinnen! Nach Beschluß der am Dienstag, den 15. Geptember, stattgehabten öffentlichen Versammlung dauert die über die Firma Hoffmann, Berlin, Ecke Friedrich- und Schützenstraße, verhängte Sperre unverändert fort. Gleichzeitig machen wir darauf aufmerksam, daß die Zusammenkunft der Werkstatt- und Geschäftsdelegirten am Mittwoch, den 23. September, Abends 81/2 Uhr, im Verkehrslokale, Markgrafenſtr. 88, stattfindet. Wir machen den Kollegen und Kolleginnen dringend zur Pflicht, dafür zu sorgen, daß jedes Geschäft, gleich viel ob es der Werkstatt oder Hausindustrie angehört, vertreten ist. Da von den Stadtverordneten Singer und Genoffen ein Magistrat über Verhütung des Nothstandes zu verhandeln, und dieser Antrag von den Herren Stadtvv. Meyer und Genossen, wie es nicht anders zu erwarten war, abgelehnt wurde, protestiren wir chirurgischen Instrumentenmacher ganz energisch gegen die Ablehnung des Singer'schen Antrages und werden bei den nächsten Wahlen mit aller Kraft dahin wirken, daß wahre Arbeitervertreter in das Rothe Haus einziehen." Unterm 2. Punkt theilte Kollege Schmädicke mit, daß von der Firma Anton ein Kollege insofern gemaßregelt wurde, als ihm eine Arbeit unter dem vereinbarten Affordpreis angeboten wurde; er nahm die Arbeit nicht an und verließ infolge dessen die Werkstatt. Nachdem die Kollegen jener Werkstatt für ion nicht eintraten, sondern einer derselben sogar fich erbot, für den reduzirten Preis die Arbeit auszuführen, sei der Fachverein außer Stande, etwas in der Sache zu thun. Unter Verschiedenem wurde eine Beschwerde des Hearn Devitt vorgebracht, wonach Unrichtigkeiten im letzten Bersammlungsbericht enthalten waren. Der Schriftführer hatte den Bericht einem Berichterstatter übergeben, welcher den Abschnitt im Original, daß durch die technischen Einrichtungen die Akkordpreise auf die Hälfte des früher üblichen herabgedrückt wären", irrthümlich dahin änderte:( Siehe 2. Beilage Ser. 195 d. B.)„ der Lohn foll aber trotz der technischen Verbesserung gegen früher um die Hälfte gesunken sein". Nach dieser Angelegenheit wurde an Stelle des Kollegen Karge der Kollege Grönert zum Bibliothekar gewählt. Eine eingelaufene Mittheilung meldete den Tod des Kollegen W. Dübelt, die Anwesenden ehrten das Andenken Der Aus stand der Leipziger Töpfer ist für bedes Kollegen durch Erheben von den Plägen und beschlossen, en det erklärt worden. Die Gehilfen sind unterlegen. Zuzug seiner Beerdigung beiziwohnen. auswärtiger Arbeiter, namentlich aus Süddeutschland, wird als Grund der Niederlage angeführt. Auch machen wir hierdurch bekannt, daß am Montag, den 28. September, im Konzerthaus Sanssouci, Rottbuserstraße 4a, Reichstags- Abgeordneter August Bebel einen Vortrag über die " Hausindustrie" halten wird. Arbeiter und Arbeiterinnen, welche in Berufen thätig sind, in denen die Hausindustrie vorherrscht, find eingeladen. Die Agitations Rommission der Schneider und Schneiderinnen Berlins. Das„ Prg. Abbbl." berichtigt das gestrige Telegramm aus Genna, welches von einem Ausstand der Korrektoren der Druckereien Mittheilung macht, dahin, daß es sich um einen Gerberausstand handelt. Mehrere Unternehmer sind auf die Forderungen ihrer Arbeiter eingegangen. Noch am Mittwoch Abend haben neuerliche Besprechungen zwischen beiden Parteien stattgefunden. Man sieht der baldigen Beilegung des Ausstandes entgegen. Theater- und Vergnügungsverein ,, Bulkania".( Mitglied des Bundes im fleinen Saal. Gäste haben Zutritt. Paris Deutscher sozial= demokratischer Lesetlub. Ecke Rue Montmartre und Rue Etienne= Marcel. Jeden Sonnabend öffentliche Versammlungen. Lese- und Agitationsklub Spinoza. Sonntag, den 20. Sept., Abends 7 Uhr, bei Druckmüller, Wienerstr. 31: Deffentliche Verfammlung für Männer und Frauen. Vortrag des Genoffen Scheer über ,, Rouffeau". Tambour- Verein Deutsche Eidje"( Mitglied des Bundes der geselligen arbeiter- Bereine Berlins und umgegend). Seute, Sonnabend: Grsies dies Billets sind an der Kaffe sowie bei G. Sänger, Plan- üfer 7, zu haben. jähriges Gröffnungs- Kränzchen in Krösche's Gesellschaftshaus, Fichtestr. 29. Berlin 3. Bersammlung jeden 1. u. 8. Sonnabend jeden Monats Brunnenice", Peixdorf, Germann und Senefebeck ſtr.- Gde bei Weiler. 1 Kranken- und Begräbnißkaffe sämmtlicher Berufsklaffen( E. S.) straße 35a bet Bolf, Abends 8 Uhr. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Arbeiter- Sängerbund Berlins unb umgegend. Sonnabend, Abends 9 ur: Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Gefangverein Grüne Gesangverein yranta", 31 Musehold. Gefangverein„ Sangescho", Naunynstraße 86, bet Bubeil. Gefangverein" Freund= fchaft 2", Friedenstr. 48 bet Tolltühn. Gefangverein Treuer Bund", Brinzen- Allee 10( Gesundbrunnen).- Gesangverein Phönir"," PotsdamerFriesen- und Arndtstraßen Ecke bei Ulbrich. Gefangverein GIüd zu", Straße 89. Gesangverein harmonie", Friedrichshagen, Gesellschaftshaus. Gefangverein iederfranz", Brandenburg a. H., bet Gscher, Gesellschaftshaus. Arbeiter Gefangverein in Teltow im Schwarzen Adler. Gefangverein ,, Rothe Schleife", bei Trucks, Reichenbergerstr. 83. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. Sonnabend: Vergnügungsverein, Suftige 13" 10 1hr, bei Schacknat, Dorf, Boffener- und Fürbringerstr.- Gcte. Dresdenerstr. 28. Tambourverein ,, Deutsche Gid) e", 9 Uhr, bei Teschenalle 14 Tage, bei Säger, Grüner Weg 29. Bergnügungsverein ,, Quodlibet," Bühnenverband ,, Normannia" tagt alle Sonnabend vor dem Erſten bet Dahme, Grüner Leg 59. Bergnügungsverein Kreuzfiber", bet Dobberstein, Mariannenstr. 31/ 32.,, Carmen Sylva" Oranienftr. 46. Privat- Theatergesellschaft und Artiftentub umor, alle 14 Tage, Möckernftr. 114. Bergnügungsverein, a tMusikverein ,, Stern" Oppelnerstr. 29. glöd the n" Röslinerstr. 17. Rauchklub " Dornröschen", bei Döhring, Prinz Eugenstr. 19. Bergnüngungsverein"& uftige Brüder" Oranienſtr. 126. Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Sonnabenb. Männer- Gesangverein" Phönir", Steinmezstr. 76, bet Lemm. Aufnahme neuer Mitglteber. Bitherklub Musikverein„ orwarts" ab. 8-10% Uhr, Annenftr. 14, part. " Waldrose", Ab. 9 Uhr bet Kleemann, Sausigerstr. 41. Bitherklub Bar= in onte", s uhr uebungsstunde, Kaiser Franz- Grenadierplay 7.- Tambour werein Deutsche Gich e", Gigung 9 Uhr im Restaurant Zechow, WaterlooUfer 14. Aufnahme neuer Mitglieder. Berliner Turngen offenschaft. 5. Männer- Abtheilung Abends von 8-10 Uhr, Turntotal Mariannenplay 1a. 8. Männer Abtheilung. Lübeck'scher Turnverein. Die 1. Lehrlingsabtheilung 9-11 Uhr. furnt Abends 8-10 Uhr. Der Turnfaat befindet sich Königstädtisches Gymnaftum, Elisabethstraße 57-58. Turnverein ,, ichte( voltsthümlich), jeben Sonntag 4-6 Uhr in Schölzels Seeschlößchen, Lichtenberg 3. 1 -Berein Abends Statflub Ramf ch", gegründet 1. Oftober 1890. Abends 9 Uhr, Sigung eingeladen. Starflub„ Ram's ch", Fürstenbergerftr. 10.- Sumoristischer Theater- Werein " , Dilettanten Bühne", alle Sonnabend Sprechsaal. um BerWer Klub Adonis" bei Geib, Stoppenstr. 75. Gäste willkommen. Stattlub Gemüthrich feit" tagt jeden Sonnabend und Montag, Abends 8% Uhr, Der Volksbildungsverein für Brit und Umgegend bet G. Wächter, Brigerstr. 22. Montags Aufnahme neuer Mitglieder. Gäfte willkommen. hielt am 7. b. M. in Rudolfs Restaurant in Briß die regel Weteranenftr. 9 bet Bettin.- Privat- Theatergesellschaft, ugusta Victoria" Privat- Theatergesellschaft Schneeglöckchen" im Sotal mäßige Mitglieder- Versammlung ab, in welcher Genosse uhr, Victorta- Saal, Perlebergerstr. 13, Sigung, Aufnahme, Gäſte willkommen. Koblenzer über die französische Revolution" referirte; an dem Nach der Sigung Probe.-Theaterverein to conda", Abd. 9 Uhr, Sigung. rauschenden Beifall, welcher seinen Ausführungen folgte, konnte uhr Sigung bei Barta, Rizdorf, Bergstr. 120. Gäste willkommen. man ersehen, daß die Anwesenden denselben Verständniß und Berein Bustige Brüder", Abends 9 Uhr, Brüderstr. 26. Interesse entgegenbrachten. Auf eine Diskussion wurde vergnügungs- Verein Bustige 18", Abends 9% Uhr, bei Schacknat, Dresdenertraße 28. Gäste willkommen. Vergnügungsverein Sorgenbrecher", zichtet. Bei Verschiedenem wurde ein Antrag des Vorstandes, Mendelssohnfir. 4, Siyung mit Damen. Gäste willkommen. Revisoren zur Abrechnung des Sommerfestes zu wählen, ange- gnügungs- Berein Schildhorn, Kastanien- Allee 52, bet Weber. Sigung nommen, und die Genossen Bewe, Jakobs, Murrer und Schön- Abends 9% Uhr. Aufnahme neuer Mitglieder. Herren u. Damen dazu willkommen fisch hierfür gewählt. Der Vorsitzende theilte darauf mit, daß 8% Uhr, im Reftaurant Bürger- Garten", Lindenftr. 105, Unterricht u. Uebung. Roller'scher Stenograp hen- Verein Süd- West Berlin", Abends Aus London schreibt man der Rh.- Westf. 3tg." unter dem beim Sommerfest einige besonders rohe Burschen aus Vergnügungsverein Sorgenbrecher". Gegr. 26. Juni 1886. Jeden 13. ds. Mts.: Der Ausstand der Arbeiter der Rowley- den Kreisen unferer Gegner fich gemüßigt gefühlt Sonnabend, Abends 8 Uhr, Sigung im Restaurant Scholz, Zukunftsstaat, Gruben in Staffordshire, welcher wegen einer angekün- hätten, die aufgestellte Büste unseres Vorkämpfers Lassalle Bergnügungsverein Sumor", jeden Sonnabend, 9 Uhr, Buckowerstr. 9.Kastanten- Allee 35. Gäste, burch Mitglieder eingeführt, willkommen. digten Lohnerniedrigung um 1 s 2 d ausgebrochen war, ist bei vom Postament herabzuwerfen und einige Fahnen abzu- Touristenvereinanderlust. Sigung jeden Sonnabend, Abends 9 Uhr, gelegt. Auch die Arbeiter an den Milton Eisenwerten reißen, ferner, daß der Bürgerverein von Briß, welcher am Tage Grünauerftr. 14" bei Rach. Gäfte willommen. Rauchklub Goldene in den Astam- in- Furneß Ironworks haben vorläufig mit einer nach unserem Sommerfest seine Sigung in der Rosenfee- Terrasse röschen", abends 9-11 Uhr, Prinz Eugenstr. 19 bet Dyhring. Quaste", 9 Uhr, Lothringerstr. 67 bet Brückner. Rauchtklub, DornLohnermäßigung von 5 pět. ihre Arbeit wieder aufgenommen, abhalten wollte, in letzter Stunde diesen Entschluß änderte, indem unter der Bedingung jedoch, daß die Frage Ende des Jahres er genanntes Lotal in corpore verließ und das Engel'sche mit nochmals verhandelt werde. In West Cumberland sind die seinem Besuch beehrte. Der Vorsitzende forderte noch auf, daß Löhne der Hochofenarbeiter um 2/2 pet. erniedrigt worden. In die Genossen, welche bei seiner Auseinandersetzung mit dem Gen dem Berthaschacht der Gruben Broughton Moor haben darmen zugegen waren, sich bei ihm melden möchten, da er der 200 Arbeiter die Förderung eingestellt wegen einer Beamtenbeleidigung angeklagt worden sei und wohl einiger Zeugen Lohnerniedrigung um 2 d per Tonne und Abzüge wegen Stein- dazu bedürfe. Zum Schluß wurde noch bekannt gegeben, daß gehalt der Kohle. die nächste Mitgliederversammlung am 21. de W. und die Generalversammlung am 5. Oktober d. J. stattfindet. Mit Wien. Der Vorstand der Genossenschaft der Schleifmühlen- einem donnernden Hoch auf den Volksbildungsverein, der trotz besitzer und-Pächter, sowie jener der Genossenschaft der Glas- aller Machinationen von gewisser Seite gedeihe, schloß die Verwaaren Erzeuger in Josephsthal haben an die Ex- sammlung. porteure der Glaswaarenbranche im Bezirke Gablonz ein Memo randum erlassen, in welchem bekannt gegeben wird, daß sie genöthigt wären, um jedem, namentlich wegen des steigenden Bedarses, die heimische Industrie schädigenden Streit vorzubeugen, jedenfalls die Löhne zu erhöhen und infolge dessen für schwarze Glasknöpfe vom 1. Oftober an eine Preissteigerung von 10 bis 20 Prozent eintreten zu lassen. Wir werden ja hören, ob die Herren dann, wenn es ihnen gelungen ist, den Preis des Produkts zu erhöhen, ihren Arbeitern am Lohn zulegen werden. Dagewesen ist es wenigstens schon, daß Unternehmervereinigungen Preiserhöhungen des Produkts mit den höheren Löhnen motivirten, die sie den Arbeitern zahlen wollten oder müßten, während die Arbeiter davon nichts spürten. Die Bergarbeiter Zeitung Schlägel und Eisen" er scheint vom 1. Oktober ab wöchentlich einmal, anstatt jetzt echsmal pro Woche. Das Abonnement wird von 1,80 M. auf 1 M. herabgesetzt. Das Blatt wird dann anstatt 4 Seiten Umfang beren 8 haben. * " Ueber einen Aufstand ländlicher Arbeiter auf einem ommerfchen Gute liegt folgende offenbar im Sinne des Gutsherrn gehaltene Mittheilung vor: Ethische Gesellschaft. Sonntag, den 20. September, Abends 6% uhr, Grenadierstr. 33 bei Seefeldt: Vortrag des Herrn Dr. Sarl Pinn, Lehrer an der Arbeiter- Bildungsschule, über:„ Konventionelle Zügen." klaffen, Verwaltungsstelle 4, Sonnabend, den 19. September, Abends 9 uhr, Franken- und Begräbnißkaffe des Vereins fämmtlicher Berufsglottweltftr. 5 bei Barrett. Die Redaktion stellt die Benutzung des Sprechfaals, soweit der Naum dafür Intereffes zur Verfügung; sie verwahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem abzugeben ist, dem Publikum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen Inhalt desselben identifizirt zu werden. Entgegen dem Sprechfaal- Artikel des Herrn Gluth in Nr. 213 des Vorwärts" erkläre ich, daß es nicht der Gesangverein Nord", sondern ich selbst war, welcher die Frage in Betreff des Flugblattes aufwarf. Ferner sagt Herr Gluth in seinem Artikel, daß er nicht dem Parochialverein angehöre und die Zionshabe; gemeinde nicht im geringsten in irgend einer Sache unterstützt nun es fursiren Flugblätter des Wahlkomitees des 232. Stadtbezirks zur Erzielung freifinniger Kirchenwahlen, auf Andreasstr. 26: Große Versammlung. Ausgabe der Billets zum Stiftungsfest. Atung Möbelpolirer! Montag, den 21. September, Abends 8 Uhr, welchen Herr Gluth mit vollem Namen unterzeichnet ist; er hat Verein Berliner Portiers und Berufsgenossen. Sonnabend, den selber diese Flugblätter verbreitet, auch die Liste zum Einzeichnen 19. September, Abends 9 Uhr, in Schmiedel's Festfälen, Alte Jakobjiraße 32: der Wähler ausliegen gehabt. Ich fann Herrn Gluth mit BeStiftungsfest. Ginlaßtarten für Mitglieder 25 Pf., für Gäfte 50 Pf., bei den weisen aufwarten. Die Lage eines Geschäftsinhabers weiß ich Vorstandsmitgliedern. Fachvercin der Holz- und Sretterträger Berlins. Sonntag, den wohl zu würdigen, denn ich bin auch schon selbständig gewesen. 20. September, Vormittags 10% Uhr, bei Hoffmann, Oranienstraße 180: MitWilhelm Meyer, glieder- Bersammlung. N, Rügenerstr. 1. Damit schließen wir die Diskussion. Red. d. Vorw." Tischler- Versin. Heute, Abends 9 Uhr, Melchiorftr. 15: Bersammlung. Tagesordnung: Bortrag des Redakteurs Herrn Fräntel. Ausgabe der Billets zum Stiftungsfest. Allgemeine sowie Zentral- Kranken- und Sterbekaffe der Metallarbeiter.( G. H. 20 tell her, Bomburg.) Foliale Berlin 3. Bersammlung am Sonntag, den 20. September, Vormittags 10% uhr. Allgemeine Kranken- und Sterbekasse der Metallarbeiter.( E. S. nr. 29.) Filiale Rigdorf. Sonnabend, den 19. September, Abends 8% lihe: Bersammlung bei Filice, Bergfir. 32. Gleichzeitig den Mitgliedern zur Nach richt, daß vom 1. Oktober ab die Beiträge bei Filice, Kirchhofstr. 26 und bei Schaller, Berlinerstr. 117, entgegengenommen werden. Freireligiöse Gemeinde, Rosenthalerstr. 38. Sonntag, 20. September, Vormittags 10 Uhr: Wortrag des Herrn Bogtherr: Und sie bewegt sich boch Montag, den 21. September, pünktlich Abends 8 Uhr: Beschließende Berfammlung. Freie Vereinigung fämmtlicher in der Papierinduftris befchäftigten gelangt die„ Buchbinder Zeitung" und ,, Die Arbeiterin" unentgeltlich zur Abgabe an die weiblichen Mitglieder und ersucht der Borstand, entweder in den Bahlstellen obfantung, mitzutheilen, 10 ben 22. September, in der ftatt abstellen find alle Sonnabende zwischen 7% und 9% ühr abends geöffnet und Sämmtliche Arbeiter erklärten, nicht länger als von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang arbeiten Arbeiter und Arbeiterinnen Serlins und Umgegend. Bom Ottober ab zu wollen! Der Gutsherr richtete nichts aus, ebenso wenig der on ihm zu Hilfe gerufene Gendarm, gegen den„ die Menge immer frecher" geworden sei, und als er ihnen seine Waffen fein soll". Das Herrenhaus wurde belagert"; dem Gutsherrn zwar befinden sich dieselben: eigte", mit Messern, Sensen, Dreschflegeln u. f. w. losgegangen gelang es zu entwischen und dem Amtsvorsteher Anzeige zu machen, der dann Militär von Greifswald erbat. Vielleicht überraschen die konservativen und sonstigen " findenden Versammlung, welche Zeitung gewünscht wird. Die 1. Wafferthorstr. 22 part. bei Thalmann, 2. Adalbertstr. 4 part. bei Herschleb. 3. Blumenstr. 38 part. bet Hente, " Berlins am 13. d. M. behauptete ein Herr Krieg, ich hätte über In einer öffentlichen Generalversammlung der Maurer die Gewerkschaftsverhältnisse der Berliner Maurer mich geäußert: Mit der Berliner Maurerbewegung sieht es schon trübe aus. Mit der ist es überhaupt vorbei; der Bauhandwerker" ist schon bankerott, Keßler hat abgewirthschaftet und mit denen, die ihm noch anhängen, wird man bald tabula rasa( reinen Zisch) machen." Bedauerlich ist es und nichts weniger als forrekt, daß man unverbürgte Nachrichten ohne Weiteres in Versammlungen in die Deffentlichkeit bringt. Einigen Genossen gegenüber habe ich bereits erklärt, daß die Aeußerung in dem Sinne meinerseits nicht gefallen ist, da die Form der Berliner überhaupt nicht fallen konnte, Maurerbewegung, soweit ich dieselbe kenne, meinen Beifall hat. Die ganze Mär scheint aus einer Aeußerung, die den Genossen Reßler persönlich betraf und dem Genossen Rachwitz gegen über gemacht wurde, zu ihrer jetzigen Größe künstlich aufgebauscht zu sein. Hätten die Genossen anstatt nach der Versammlung, vor der Um rege Berbreitung des oben mitgetheilten ersucht dringend der Borstand. selben mit mir Rücksprache genommen, so wäre die DeffentlichFachverein der in Buchbindereien und verw. Betrieben befchäft. feit um einen Beweis ärmer gewesen, wie gewiffe Differenzen Arbeiter. Montag, den 21. September, Abends präz. 9 Uhr, bei Feuerstein, ausgenützt werden, um Diesem oder Jenem Etwas am Zeuge zu Alte Jakobstr. 75: Bereins- Versammlung. Tagesordnung: Vortrag des Hrn. flicken. Türt über ,, Sibirien". 4. Schönhauser Allee 28 part. Stuhlmey. Dafelbst werden auch die Billets zu dem am 17. Oktober, in Norbert's Ordnungsblätter" die Welt bald mit der Enthüllung", daß geftfälen, Beuthstr. 22, stattfindenden Bergnügen sowie die Agitationszettel zur bei dem Krawall natürlich die Sozialdemokraten" die Hand im nächsten Versammlung ausgegeben. Spiele hatten. # worden. von Ich erkläre nochmals, die Aeußerung ist weder dem Sinne Nicht beguadigt. Der Gärtnergehilfe Franz Schotte retten. Das totale Verschwinden von Hunderten von Säufern nach, noch wörtlich wiedergegeben und ist Herr Krieg von seinem in Halle, welcher im Febrnar d. J. durch einen unglücklichen zeigt, daß sie plöglich mit sammt ihren Bewohnern weggespült Gewährsmann einfach belogen worden. Schlag mit einem Stocke den Tod des Schülers Timon worden waren. In allen Thälern Südspaniens ist die Eisen Adolf Scholz, Kastanien- Allee 35. v. Rauchhaupt, Sohnes des bekannten Parlamentariers bahnverbindung unterbrochen; die Dämme sind weggeschwemmt Landrath v. Rauchhaupt auf Storkwit, herbeiführte und des- oder unter dem Wasser verschwunden. Die telegraphische Ver Von heute Sonnabend an wird in der ersten Nord- halb zu drei Monaten Gefängniß verurtheilt wurde, hatte beim bindung sucht man möglichst rasch wieder herzustellen, aber das schule der Geschichtsunterricht wieder wie früher Raiser ein Gnadengesuch eingereicht ver- Werk ist sehr schwierig, da die Landschaft meilenweite Seen regelmäßig ertheilt, worauf hiermit besonders hingewiesen wird. schiedenen Seiten unterstützt worden war. Nach einer jetzt er- bildet. Man fürchtet das Ausbrechen von Epidemien unter der Der Vorstand der Arbeiter Bildungsschule. haltenen Mittheilung ist das Gesuch abschläglich beschieden tampirenden Bevölkerung, da sie von Allem entblößt ist und nichts zu essen hat; außerdem ist der Leichengeruch, der von den überall Bezugnehmend auf den Bericht über die öffentliche Hausausgestreuten menschlichen und thierischen Kadavern ausgeht, bereits Dortmund, 15. September. Gestern verunglüdten unerträglich. Man verbrennt jezt die Leichen, so gut es geht. Am Diener- Versammlung vom 4. September, in welchem es unter anderem heißt: Der Unterstüßungsbund der Hausdiener" befest teine auf der Zeche Friedrich Wilhelm 2 Bergleute durch eine meisten nöthig für die Levölkerung sind Kleider und Bettzeug. Stelle unter 18 M. Wochenlohn, wohingegen die übrigen Vereinexplosion schlagender Wetter.- Gin siebzehnjähriger Die schrecklichste Zeit war vom Sonnabend bis Montag, wo die folche für 14 und 16 M. besetzten, haben wir zu erwidern, daß Handlungslehrling unterschlug seinem Lehrherrn 7000 M. Leute gar nichts hatten und auch keine Hilfe bekommen konnten. und entfloh. der Zentralverein der Hausdiener" es fich zur Hauptaufgabe Zahlreiche nachträgliche Todesfälle, besonders von Weibern und gemacht hat, seine Mitglieder zu möglichst hohen Lohnbedingungen Kaffel, 18. September. Gine furchtbare Feuer3 Kindern, sind auf diesen Umstand zurückzuführen. Besonders in Stellung zu bringen, also als Lohndrücker unser Verein nicht brunst wüthet seit gestern Abend im Dorfe Wilhelm 3- heimgesucht wurde auch Almeria. 300 Häuser wurden gänzlich zerstört und von einer weiteren großen Zahl stehen nur noch anzusehen ist. hausen. Das Dorf steht größtentheils in Flammen. flohen und haben all ihr Hab und Gut in den Fluthen verloren." die nackten Mauern. 4000 Einwohner sind auf die Höhen ge " Sollte der Lohnsah dennoch in manchen Fällen die Höhe von 18 M. nicht erreichen, so darf man dies den bestehenden Vereinen nicht in die Schuhe schieben, sondern Schuld daran ist lediglich die Reservearmee der Arbeitslosen, welche sich aus allen Berufsklassen rekrutiren und im Falle der Noth eine Hausdienerstelle um jeden Preis annehmen. Der Vorstand des Zentralvereins der Hausund Geschäftsdiener Berlins. J. A.: H. Bendix, Vorsitzender, Brandenburgstr. 23. A. Werner, Schriftführer, Kreuzstr. 5. Literarisches. mittag ist der Post be iwagen auf der Tour von Berguen Bern, 18. September.( Voffische Zeitung.") Gestern Vornach Alvenen( Graubünden) über den Abhang der sehr land und ein Fräulein Lehmann( Kanton Bern) waren sofort steilen Bergstraße gestürzt. Fräulein Mac Gregor aus Engtodt. Zwei Personen wurden schwer und einige leicht verlegt. Briefkaffen der Redaktion. Bet Anfragen bitten wir die Abonnements- Quittung beizufügen. Briefid Antwort wird nicht ertheilt. Rom, 17. September. Schwerer Hagelschlag zerstörte heute Marsico- Vetere und Umgegend in der Provinz Neapel. Die Ernte ist vernichtet, viele Hütten sind zerDie Sprechstunden der Redaktion sind ausschließlich stört worden, zahlreiche Thiere getödtet. Auch Menschen sind da= bei zu Grunde gegangen. von 12-1 1hr Mittags und von 7-8 Uhr Abends. Messina. Bei Jindari ist ein Zunnel eingestürzt, Außer dieser Zeit ist die Redaktion ausnahm8108 für in welchem ca. 50 Eisenbahn- Arbeiter arbeiteten. Die- Niemand zu sprechen. selben wurden verschüttet. Bisher sind 23 Leichen, sowie mehrere Berichtigung. Im Bericht über die Versammlung des noch lebende Arbeiter herausbefördert. Der Schreckensort ist von sozialdemokratischen Wahlvereins für den ersten Berliner Wahlverzweifelten Weibern und Kindern umgeben, welche nach ihren freis fehlt in Beile 10 vom Anfang hinter dem Wort„ Damen" Angehörigen jammern. Die Ursache des Unglücks scheint eine das Wort„ um". In Zeile 27 muß es anstatt dagegen" heißen Bergabrutschung zu Verlag) ist soeben das 51. Heft des 9. Jahrgangs erschienen. kein Verschulden treffen. Aus Reggio( Calabrien) wird eine ebenfalls" und in Zeile 48 ist für das Wort„ haben" das Wort Bei der Redaktion eingegangene Bücher: H. W. -Der Entwurf des neuen Parteiprogramms.( Fortsetzung.) Die sozialpolitischen Zustände Rußlands im Jahre 1890.( Fortfehung.) Von G. Plechanow. Einiges über die Blizgefahr und ihre Zunahme. Notizen.- Feuilleton: Ein bitteres Loos. Aus dem Italienischen des Gerolamo Rovetta. Deutsch von B. N. Arnou 3.( Fortsetzung.) Vermischkes. Stettin. Der Besitzer des hiesigen„ General- Anzeigers," der Millionär Ewald Genßensohn, hat einen mit„ Wezel, Raubmörder aus Spandau und Genossen" unterzeichneten Brief erhalten, worin ihm das Anfinnen gestellt wird, an einer Stelle feines Gutes Henningsholm 1000 M. niederzulegen. Der Mann hat in seiner Angst nicht allein die Hilfe der Polizei angerufen, sondern sichert auch 300 M. Belohnung Demjenigen zu, der den Thäter so anzeigt, daß dessen Bestrafung erfolgen kann.. Eisenbahn- Tunnel bei Calava und begrub 16 Arbeiter, von denen 12 lebend und 4 getödtet hervorgezogen worden sind. sollen" au ſeen. Zwei Streitende. 3". Dampfschiffe haben auch Vorrichtungen zum Segeln. Ob es Schiffe ohne eine derartige Vorrichtung giebt, wissen wir nicht. Kielerftr. 17. Sie müssen schwören. A. Th., Köpnickerstraße. Wir ersuchen Sie dringend, uns mit derartigen Geschichten zu verschonen. Glauben Sie denu, wir sind dazu da, um uns in die Privatgeheimnisse anderer Leute einzudrängen? E. R., Ackerstr. 134. Ungefähr 28 Jahre. H. S., Kottbuser Damm 101. Das wissen wir nicht. A. Diemer, Reinickendorf. Wir bitten, bei Manuskripten, welche zum Druck bestimmt sind, das Papier nur auf einer Seite zu beschreiben. Auch ist immer die Wohnung des Ver fassers anzugeben. Madrid, 15. September. Nach den neuesten Nachrichten- ist das Unheil, das die Ueberschwemmungen im Süden Spaniens angerichtet haben, weit größer, als die ersten Berichte annehmen ließen. Ausführliches fließt bis jetzt nur spärlich, da die Eisenbahnen an vielen Orten zerstört und auch die telegraphischen Verbindungen unterbrochen sind. Von Sevilla, Cadir, Cordova, Granada, Valencia und Alicante muß man nach Madrid über Barcelona gehen, und hier in Madrid stauen sich zahlreiche Reisende, die überhaupt nicht weiter fönnen. Verfloffene Nacht hat über die Provinz Valencia ein Sturm ge100... Eine derartige Anstalt ist uns nicht bekannt, wüthet, der die ganze Reisernte zerstört hat. Turia und Jucar find weit aus ihren Ufern getreten. In Almeria ist das Fischerquartier gänzlich zerstört und viele Menschenleben sind zu Grunde aber Sie dürften eine solche mit leichter Mühe ausfindig machen. 6. 23. 80. Der betreffende Arbeiter hat sich nicht strafbar gegangen. Die Weinernte dieser Provinz ist fast ganz verloren. an Consuegra dringen Räuber in die verlassenen Häuser und gemacht; es liegt vielmehr ein rein zivilrechtliches Verhältniß vor; plündern, während die geflüchteten Einwohner vor Hunger sterben. Der Wirth kann ihn auf Zahlung resp. Einlösung der Blechmarken Die Zahl der Umgekommenen wird auf rund 2000 angegeben; verklagen, R. V. Wenn der Steuererheber einmal unverrichteter Sache 600 Zeichen find schon gefunden, doch sind so viele fortFürstliche Belohnung!" Ein Bahnarbeiter fand kürzlich geschwemmt worden, daß die Zahl der Umgekommenen sich noch mit dem Steuerzettel abziehen muß, so kann er das nächste Mal auf dem Bahnhofe zu Eisenach, wie die" E. 3tg." meldet, ein lange nicht sicher wird ermitteln lassen; wahrscheinlich ist Mahngebühren verlangen. 6. M., Scharrustraße. Der Standesbeamte kann nicht Portemonnaie mit einem Inhalt von rund 6000 M. Er machte der Verlust viel größer, als jetzt angenommen wird. Die Refich sofort daran, den Verlierer dieser werthvollen Geldtasche auf- gierung hat 1/2 Million Pesetas zur Hilfeleistung angewiesen und fordern, daß der Vater selbst die Anzeige von der Geburt eines zufinden, was ihm schließlich auch gelang. Und so händigte er die Königin 50 000 Pesetas geschickt. Auch die Privatwohlthätig- Kindes macht. Hierzu ist vielmehr Jeder berechtigt, der von der ber weinenden Dame, welche das Portemonnaie verloren, ihren feit regt sich, und alle Zeitungen haben Sammlungen eröffnet, erfolgten Geburt aus eigener Wissenschaft Kenntniß hat. H. H. 41. Die Herrschaft ist berechtigt, dem Dienst Schahz wieder aus. Die Dame, gerührt ob dieses Edelfinns des aber das Glend ist überall groß." Consuegra", telegraphirt der schlichten Arbeiters, öffnete, schnell bereit, die Börse und übergab Times"-Korrespondent, ist gegenwärtig ein schmutziggelber See, mädchen die Hälfte der Beiträge für die Altersversicherung in dem ehrlichen Finder großmüthig zwanzig über den nur ein paar Dächer der wenigen stehen gebliebenen Abzug zu bringen, nicht aber auch für die Krankenkasse. Pfennige! In der jezigen Zeit, wo„ tein Nothstand" Häuser emporragen. Die Bewohner lagen in tiefem Schlafe, als herrscht, ja auch Geld genug. die Fluthen hereinbrachen, und sie hatten kein Mittel, sich zu • arb am Saa nur Schle offum woh Rüd hatt hand Fran weit dag Spree Gast besse Sch die Sch Beri Sper gebu figur 1204 lister For 2742 wur trag An erfor lien hiest feste fie wett Wa 13. wer des Bre mit drol noth scha Wa Gen rege entg Wa Kan jew län not The beits liche 1542b bert und aus Näheres bei 3wanziger, Kleins beerenstr. 20. arm 1553b nehr be wei W cu drin Rä En pun Rein Feilschen tein Handeln, fondern streng fefte, fehr billige Preise. Geschäfts- Häuser Herbst- Anzug nach Maaß, nur gute Stoffe, 36 M. Baer Sohn BERLIN. N., Chausseestrasse 24a. SO., Brückenstrasse 8. 1. Hauptgeschäft. 2. Hauptgeschäft. 0., Grosse Frankfurterstrasse 16, 3. Zweiggeschäft. Eröffnung der Herbst- Saison. Zwirn, Herbst- Anzug, schwarz- weiß überall 16 M. für 10 M. Herbst- Anzug, schwergarnig. Buckskin, überall 26 M. für 18 M. 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Für Des hlen" Ben ort or: Or ins nn, eute ten, zet Jer int, en. bar or; ten che Nal icht nes der enft in Glt 菜 品牌 mt er: as en Der ts all its Im ig. Die ent. nd ers ich och Je= went 2. Beilage zum Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 219. PP Sonnabend, den 19. September 1891. 8. Jahrg. Borrespondenzen und aus San Francisco übergeſiedelten Redakteur ber„ Bäcker- politiſche Drabtzieherei in den beiden beſtehenden Zentral Parteinachrichten. . " 11. f. 1. Dies " .821 40 O 801 Versammlungen. Juha W10 zeitung", Weißmann die Sache viel zu glatt verlief, da Alles organisationen besondere Blüthen treiben wird, wonach es ganz E ohne Debatte angenommen wurde; er wollte daher eine Dis- aussieht! olio fussion provoziren, indem er angab, daß die Motive" der AnNoklan in Anhalt. Etlave, Leibeigner, 2ohn- reger dieser Konferenz falsch dargestellt worden seien. arbeiter" war das Thema, über welches Peus aus Berlin wurde aber abgelehnt. Schließlich gelang es einem andern am Sonnabend, den 12. D. M. hierselbst in Saalmann's großem neue Bentralorganisation gegründet werden solle, in Gang zu Delegirten, eine Generaldiskussion über die Frage, warum die Saal sprach. Die Versammlung war der Saalgröße entsprechend bringen. Dabei fam manches haarsträubende Beug zu Tage. nur mäßig besucht. Furcht vor Entlassung bei dem jetzt sehr Merkwürdiger Weise wollten fast alle Redner Sozialisten sein, gegend tagte am 13. September. Ueber den ersten Punkt der Der Fachverein. der. Stellmacher Berlins und Ume schlechten Geschäftsgang hielt viele zurück. Sogleich bei Er- oder fanden wenigstens das Programm der sozialistischen Arbeiter Tagesordnung, Abrechnung vom letzten Vergnügen, fonnte nur öffnung verlangte die Polizei die Entferming der Frauen, ob- partei für gut; aber die Vertretung dieser Partei in dem provisorisch berichtet werden, da noch verschiedene Billetausstände wohl von Politik noch gar nicht die Rede war und Peus mit gewertschaftlichen Zentralförper, welche s. 3. fast einstimmig gut vorhanden sind. Ein Ueberschuß würde sich jedenfalls ergeben. Rücksicht auf das Anhalter Vereinsgefes überhaupt beabsichtigt geheißen wurde, tauge nichts und sei an dem Rückgang der Ueber den zweiten Punkt, welcher eine öffentliche Anfrage im batte, das Thema rein geschichtlich und wirthschaftlich zu be- Organisationen schuld. Die Thatsache, daß dieser Rückgang, von Wagenbauer" betraf, entspann sich eine längere Debatte, in der handeln. Die Beamten erklärten aber, Auftrag zu haben, die einzelnen Ausnahmen abgesehen, überall zu fonstatiren ist, fämmtliche Redner das Benehmen des Redakteurs des WagenFrauen nicht zu dulden. Das soll uns allerdings nicht abhalten, fand gar keine Erwähnung. Weißmann verübte unter Anderem bauers", Herrn F. Vogel in Hamburg, den hiesigen Kollegen weiter zu agitiren. C Das zugleich mit anwesende Fräulein Wabnih kam durch folgendes Blech: Er sei Sozialist, meinte aber, daß die ökono- gegenüber tabelten. Man faßte in dieser Sache einstimmig Das zugleich mit anwesende Fräulein Wabnik kam durch mische Bewegung der künftige Grundstein sei, und glaube nicht, solgende Resolution:„ Die heute, am 13. September, in Keller's das Verbot der Anwesenheit der Frauen auch um ihr Recht zu daß irgend eine unabhängige, politische Arbeiterpartei den Ar- Gesellschaftshaus stattfindende Versammlung des Fachvereins der sprechen. Sie hat das ohne ihre Schuld Versäumte aber in der beitern viel helfen werde. Die Mission der Sozialisten sei, Pro- Stellmacher Berlins und Umgegend erhebt energisch Protest gegen Gaststube privaterweise nachgeholt und manchen Philister zu paganda unter den Arbeitern für den Sozialismus zu betreiben; die im Wagenbauer" enthaltene öffentliche Anfrage und Antwort, besseren Ansichten bekehrt. so sei früher die Sache in Deutschland ausgelegt worden. Man wodurch der Kollege Karl Henze als ein Lügner und indirekt als ein Mainz, 15. August. In der gestrigen öffentlichen sehe ſich aber heute die sozialistische Partei in Deutschland an; Betrüger hingestellt worden ist. Die Versammlung erkennt voll Schreinerversammlung wurde die Abrechnung über jetzt, wo sie dort beachtenswerth ist, finde man in deren und ganz an, daß Kollege Henze im vollsten Recht ist und Programm feinen Sozialismus! Ein Delegat der angeführten und nur nach den Beschlüssen der Versammlungen gehandelt hat. die fünfmonatliche Aussperrung der hiesigen Bigarrenmacherunion erklärte, er fei Anarchist; dies sei aber seine Ferner erklärt sie, daß Kollege Henze ihr ganzes Vertrauen Schreiner gegeben. Nach dem von den Revisoren geprüften heorie, vor allem aber sei er Union mannn! Berichte des Kassirers belaufen sich die Gesammtkosten der Aus-U. f. w., besitzt, und spricht dem Redakteur F. Vogel( Hamburg) das Recht Sperrung auf 51 509,84 M., wovon noch 1382,90 M. als Schulden ab, eine Antwort auf die Anfrage geben zu können, bevor Kollege gebucht und 50 126,94 m. verausgabt sind. Unter den Einnahmen organisation zu gründen, in der keinerlei Politit ge- gemacht, daß ein neuer Kursus der Fachzeichnenschule beginnt und Das Resultat der Verhandlungen war, eine neue Bentral- Henze geantwortet hat." Unter" Verschiedenem" wurde bekannt figuriren 35 325 M. aus der Verbandskasse in Stuttgart, trieben werden solle. 1204 M. aus der Lokalkasse; 6531 M. wurden durch Sammeldie Kollegen, welche am Unterricht theilnehmen wollen, sich beint listen aufgebracht, 710 M. seitens der hiesigen Fachvereine. In daß gerade die Arbeiterorganisationen, welche sich offiziell nicht einer scharfen Kritik unterzogen und dann bekannt gemacht, daß Also eine rückläufige Bewegung. Die Leute wissen sehr gut, Vorstand zu melden haben. Hierauf wurde der Arbeitsnachweis Form von Darlehen flossen 3912 M. herzu, wovon jedoch mit Politik befassen, daß günstigste Operationsfeld der politischen das Stiftungsfest am 21. November im„ Elysium" stattfindet. 2742 M. bereits wieder zurückgezahlt find. An Unterstützungen Drahtzieher bilden! wurden gezahlt an die Ausgesperrten 42 995 M. und als BeiKollege Henze theilte noch mit, er werde von Berlin nach Hamtrag zur Quartalsmiethe an Verheirathete 2696 M., an Ledige 110 M. brachte und was man anderweitige erfuhr, hervor, daß es sich in zu. Der Vorsitzende sprach darauf im Namen der Versammlung Alles in Allem geht aus dem, was diese Konferenz zu Tage burg übersiedeln und rief allen Kollegen ein herzliches Lebewohl An durchreisende Kollegen wurden 817 m. verabfolgt, die Porti erster Linie um eine Vorbereitungsarbeit für die nächste Kon- dem scheidenden Kollegen den Dant aus für seine Thätigkeit, die erforderten 110 M., diverse Ausgaben 213 M. Schreibmateria- vention der„ Federation of Labor" handelt. In einem Inter- er im Interesse unserer Sache entwickelt hat. Mit einem Hoch lien und Hektographenmassen kosteten 75 M. 2c. Möge es den view des Präsidenten derselben, Gompers, erklärte dieser, daß auf die moderne Arbeiterbewegung schloß die Versammlung. hiesigen Schreinern gelingen, durch treues zusammenhalten und festen Anschluß an ihre Organisation diefelbe so au fräftigen, daß er zwar mit der Sache nichts zu thun, aber auch keinen Grund auf die moderne Arbeiterbewegung schloß die Versammlung. fie bald im Stande sein wird, die erlittene Schlappe wieder abzurathen, wenn man ihn dieferhalb frage. habe, den Leuten von der Neubildung einer Zentralorganisation Die Weißgerber und Berufsgenossen hielten am Ob aber noch 14. d. M. eine zahlreich besuchte öffentliche Versammlung ab. wettzumachen. andere Dinge mitspielen, von denen die Mehrzahl der Dieselbe trat nach Vollzug der Bureauwahl unter Zurückstellung Separatisten felbſt keine Ahnung hat( die Wahlen rücken heran der ersten beiden Punkte der Tagesordnung: Vortrag und Dis Der fozialdemokratische Verein für volksthümliche und in New- York sind die beiden kapitalistischen Parteien uns fuffion, sogleich in die Besprechung der Streitangelegenheiten ein. Wahlen in München faßte in seiner Versammlung am gefähr von gleicher Stärke!), das ist noch sehr die Frage. Jeden- Das Beispiel des Fabrikanten Krüger hat sehr bald Nach13. September folgende zwei Resolutionen: falls hatte die Sache, selbst vom vorgeschobenen Stand ahmung gefunden. Auch in den Fabriken von Schneider 1." In Anbetracht der schon bestehenden und täglich größer punkte der Konferenz- Arrangeure, nicht die Gile, um nicht damit und Schmidt ist man mit einer Lohnreduktion von 18 pct., werdenden Arbeitslosigkeit in allen Branchen, angesichts bis nach den Wahlen zu warten, wenn es ihnen bis dahin nicht das sind 4-5 M. pro Kopf und Woche, vorgegangen. Dem des nahen Winters im Zusammenhang mit den hohen Preisen für gelang, in der Zentral- Labor- Federation die Majorität zu erzufolge hat auch der größte Theil der Arbeiter dieser Fabriken Brennmaterial, sowie der hohen Wohnungs- und aller Lebensmittelpreise, endlich in Erwägung des aus diesen Verhältnissen selben ein Vertreter der Messingarbeiter- Union, die sich zeit- Gesammtzahl der Streikenden einen nicht unerheblichen Zuwachs langen. Es sei noch bemerkt, daß in der letzten Sitzung der Beranlaffung genommen, die Arbeit einzustellen, wodurch die drohenden allgemeinen Nothstandes und der hieraus mit Natur: weilig vom Zentralförper zurückgezogen hatte und dies nach Be- erhalten hat. Dieselbe beläuft sich auf 52. Davon sind 34 ver nothwendigkeit entstehenden persönlichen, sozialen und wirth- Hauptung der Separatisten wegen Vertretung der sozialistischen heirathet und 18 unverheirathet. Angesichts dieser Sachlage schaftlichen Gefahren, richtet der Verein für volksthümliche Arbeiterpartei in demselben gethan haben soll, die Erklärung ab- legten sich die arbeitenden Kollegen eine freiwillige wöchentliche Wahlen das dringende Ersuchen an den Magiftrat und das gab, daß der Grund finanzielle Schwierigkeiten gewesen seien und Umlage von 70 Pf. pro Mann auf. Ueber die Fabrikverhältnisse Gemeindekollegium, schon jetzt Vorkehrungen und Maßregeln zu treffen, um der drohenden Noth rechtzeitig und wirksam die Mitglieder dieser Union im Gegentheil aus ganz befand eine lebhafte Aussprache statt und soll Alles daran gesetzt regeln zu treffen, um der drohenden Noth rechtzeitig und wirksam stimmten Gründen die Vertretung der Partei werden, die Streifenden thatkräftig zu unterstützen. entgegen treten zu können. Der Verein für volksthümliche jogar für nothwendig hielten. Kollegen, die an dem Friedrichshagener Handschuhmacher- Streif Wahlen empfiehlt als Mittel zu diesem Zweck folgendes: of Na, wir haben hier schon so viele Komödien gehabt, daß die mit betheiligt sind, haben sich ebenfalls an die hiesigen Kollegen 1. Ausführung von städtischen Pflasterungs-, Reinigungs, um Kanal, Erd-, Wasser- und Landban- Arbeiten, soweit folche bei Abspielung dieser neuen mit der nöthigen Gemüthsruhe genossen nm- Unterstüßung gewendet, da ihnen solche seitens der dortigen jeweiliger Witterung ausführbar sind. 3. B. Ausführungen der werden kann.„ Wenn die Zeit gekommen", wird die Sache schon Handschuhmacher versagt worden sei. Diese Versagung wurde ins richtige Geleise gelangen! von der Versammlung durchaus gemißbilligt und für inkorrekt längst beschlossenen Regulirung des Giefingerberges und der ins richtige Geleiſe gelangen! Alles in Allem ist durch die Separations- Affaire einmal befunden. Nachdem die Besprechung der Streifangelegenheiten nothwendigen Verbindungsstraße, Anlage der oberen Lände bei recht eindringlich zu Tage getreten, wie leicht das hier ein beendet, erfolgte eine Ergänzungswahl der Lohnkommission und Thalkirchen unter thunlichster Berücksichtigung einheimischer Ar- gebürgerte Delegatenwesen zum Unfug ausarten kann. Wie es wurden in dieselbe die Kollegen Stein und Hermann ge beitsfräfte. sich im Verlaufe der Woche nämlich gezeigt, wußte man in wählt. Hierauf hielt Herr Kluz einen Vortrag über 2. Vergebung etwa vorhandener oder entstehender gewerb sich im Verlaufe der Woche nämlich gezeigt, wußte man in wählt. 16 der Organisationen, von denen Vertreter an der Konferenz Wirkungen des Kapitalismus", welcher lebhaften licher Arbeiten an hiesige Kleingewerbtreibende. 3. Errichtung von einigen, entsprechend eingerichteten und ur Gründung eines dritten Zentralförpers theilnahmen, von Beifall erzielte und an den sich eine entsprechende Diskussion der ganzen Geschichte nichts weiter, als was in den knüpfte. Die Versammlung faßte schließlich einstimmig folgende vertheilten Wärmestuben, Verabreichung von warmen Speisen Berichten über die Sigungen der Central Labor= Jede Resolution: Die Versammlung erklärt ihr Einverständniß mit und Getränken in denselben zu billigen Preisen. ration gestanden. In ihren Versammlungen war nichts über den Ausführungen des Vortragenden und verpflichtet sich, mit 4. Verabreichung von Kleidungsstücken und warmer Nahrung die Beschickung einer Konferenz betreffender Art verhandelt worden. allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln für eine Abstellung der aus öffentlichen und freiwilligen Mitteln m den Volksschulen an Die Leute also, welche lediglich zur Vertretung ihrer Union in heutigen gesellschaftlichen Mißstände zu wirken. Die Versamm arme und hilflose Kinder. Der geberation belegirt waren, machten von ihren Mandat den lung, bezeichnet die Handlungsweise der Fabrikanten für eine Diese Arbeiten solle der Magistrat selbst in Regie über gröblichsten Mißbrauch. Wenn ich mich recht entsinne, ist auch menschenunwürdige und verpflichtet sich, die durch den Streik in nehmen." in Deutschland einmal angeregt worden, das amerikanische Dele- Mitleidenschaft gezogenen Arbeiter thatkräftigst zu unterstützen." 2. In Erwägung, daß eine Verbesserung der Wohnung 3- gationssystem verhältnisse der arbeitenden Klasse Münchens als unab- gationssystem einzuführen. Die Dinge liegen dort freilich wesentlich mit einem Hoch auf die internationale Sozialdemokratie schloß weisbare Pflicht erscheint, beschließt der Verein für volksthümliche anders und ist ein Amtsmißbrauch seitens der Delegaten nicht die Versammlung. so leicht zu befürchten; die Mitglieder der diversen OrganiWahlen, den Magistrat und das Gemeindekollegium auf's fationen find zu geschult und stehen auf einem höheren Standpunkte, In der Versammlung des Allgemeinen Arbeiterinnendringendste zu ersuchen: Gine sämmtliche bewohnten als die große Masse der Mitglieder in den hiesigen Organisationen. Vereins am 14. September hielt Frl. Wabniß einen oft von Räume und leerstehenden Wohnungen umfassende( Dabei gänzlich abgesehen von den sogen.„ Conservativen", in Beifall unterbrochenen Vortrag über: Die Kinder des Volkes." Enquete vorzunehmen und dabei vor Allem folgende Gesichts- denen das Bevormundungswesen in höchster Potenz grassirt.) An der sehr regen Diskussion betheiligten sich die Damen Wenzels, punkte zu berücksichtigen: Immerhin sollte man, wenn das hiesige Delegations System, Weinthal, Moch und Kirih, sowie Herr Pätsch, sämmtlich im Miethspreis, Zahl der Personen nach Alter und Geschlecht, welches ja auch seine Vortheile hat, drüben Nachahmung findet, Sinne der Referentin. Alsdann erstattete Frl. Baader Bericht Lage, Stockwert, Kubikinhalt und Fenstergröße jedes die nöthigen Bestimmungen treffen, um jedem Mißbrauch vor über den Brüsseler Kongreß und gaben die Versammelten durch einzelnen bewohnten und bewohnbaren Raumes, ferner die Anzahl der Zimmer jeder Wohnung, sowie Anzahl der zubeugen, und dazu gehört vor allem, daß über alle in großen Beifall ihre Zustimmung zum Verlaufe des Kongreſſes zu prinzipieller oder taktischer Beziehung wichtigen Fragen erkennen. Hierauf gab Fr. Niekamp den Kaffenbericht, welcher Küchen und Abtritte im Verhältniß zu der Zahl der der Delegatenkörper keine endgiltigen Beschlüsse faffen darf, von den Revisoren für richtig befunden und bestätigt wurde. Wohnungen. sondern die Abstimmung in den einzelnen Organisationen oder unter Verschiedenem" hob Herr Sparfeld hervor, daß es auch Zur Vorbereitung der Enquete wünscht der Wahlverein die gemeinsamer Wassenversammlung nöthig ist. für die Arbeiterinnen in der Musikinstrumenten- Branche gut beschleunigte Einsetzung einer aus Statistifern, Baubeamten, Die hiesige Affaire wird aller Wahrscheinlichkeit nach sehr viel wäre, wenn sie sich vereinigten, da aber ein Anschluß an den Aerzten, Vermiethern und Miethern zusammengesetzten Rom- dazu beitragen, daß auch hier Maßregeln getroffen werden, durch bestehenden Verein der Instrumentenarbeiter nicht möglich wäre, mission; er ersucht endlich, Personen, welche vom Wahlverein welche die in den Zentralförpern vertretenen Organisationen fo empfehle er allen Arbeiterinnen, sich dem Allgemeinen Arvorgeschlagen werden, zu den Sizungen dieser Kommission ein- die endgültige Entscheidung in allen wichtigen Angelegenheiten beiterinnen- Verein anzuschließen und auch unter ihren Kolleginnen zuladen." erhalten. Nirgends wäre dies auch eigentlich so nothwendig, dafür zu agitiren. Es sprachen noch die Damen Moch, Weinwie gerade hier, wo die eigenthümlichen politischen Verhältnisse thal und Scherzer. Letztere machte es einigen Genossinnen zum Pastor Auler in Dokheim ist es unangenehm gewesen, stets die Gefahr der Korrumpirung von Arbeitervertretern bieten, Vorwurf, daß sie sich außerhalb aufhielten, statt in Berlin Verdaß er von der sozialdemokratischen Preffe gelobt wurde. Er welche mit zu großen Machtvollkommenheiten ausgestattet sind. fammlungen abzuhalten; doch wurde sie von Frl. Wabniz peröffentlicht im Rheinischen Kurier" Nr. 256 ein„ Gingesandt", In Cincinnati hat die deutsche Sektion der gebührend zurechtgewiesen. Die Versammlung endete mit einem in dem er zurückweist, daß er Bebel's Buch„ Die Frau" sozialdemokratischen Arbeiterpartei ihren Entschluß geändert Hoch auf die internationale Sozialdemokratie. Satz für Sah unterschreibe. Nicht vom ganzen Buch, sondern und beschlossen, bei der Partei zu bleiben; die Minorität hat nur von, vielen Seiten" beffelben, auf welchen Mißstände infolgedessen eine separate Lokalorganisation gegründet. Bezüglich vergoldergewerk beschäftigten Arbeiter und Eine gut besuchte öffentliche Versammlung der im erörtert sind, habe das von uns Gesagte Geltung. Ferner Wiedervereinigung der beiden Gruppen ist es seit einiger Zeit wieder ergoldergewerk beschäftigten Arbeiter und empfehle er das Buch jedem chriftlichen Arbeiter, aber wahr stille geworden. Arbeiterinnen, welche am 14. September stattfand, erDie Exekutive der Federation of haftig nicht als Erbauungsbuch zum Nachbeten, sondern zur 2a bor" hat einen Delegirten ernannt zum Gewerkschaftskongreß mächtigte die Agitationstommiffion der Vergolder Berlins, eine Letture und zur Kenntniß der sozialdemokratischen Feinde, die in England, mit dem besonderen Auftrag, die englischen Gewerk. Sammlung zu Agitationszwecken vermittelst Karten und Fünfman nur bekämpfen kann, wenn man sie in ihrem wahren Wesen schaften zu dem von der Föderation( resp. ihrem Präsidenten Pfennigmarken vorzunehmen. Es entspann sich dann eine lange tennt". Wie man sieht, ist der Herr Pastor Auler etwas außer Gompers) für das Jahr 1893 geplanten internationalen Arbeiter- Diskussion über ein von der Agitationskommission ausgegebenes Ronner mit der Logit, und auch der Druckfehlerteufel, boshaft Kongreß Flugblaft, in welchem Bezeichnungen der Unternehmer enthalten in Chicago einzuladen. Da der Brüsseler wißig wie immer, nahm von diesem Gebrechen Notiz. Das Ein- Kongreß sich dem betreffenden Schreiben G.' gegenüber ablehnend find, die dem Kollegen Burzinsty zu schroff erschienen. Die gefandt ist nämlich batirt: Dogheim, den 14. September 1861." verhalten und bis zu jener Zeit wenig Aussicht ist, daß die Mehrheit der Versammlung stellte sich aber auf den Standpunkt, daß die betreffenden Ausdrücke am Plaze seien, da sie durch das daß die betreffenden Ausdrücke am Plage seien, da sie durch das Verhältnisse sich in Bezug auf die hiesige Arbeiterbewegung Berhalten einzelner Fabrikanten gerechtfertigt würden. Die Ver New- York. August hat hier die Konferens stattgefunden, wesentlich zum Besseren wenden, so dürfte es mit dem Chicagoer fammlung gab dann ihren Unwillen darüber lund, daß der ans von deren Einberufung ich im vorigen Briefe gemeldet. Es waren Kongreß wohl überhaupt nichts werden. Am nöthigsten borwiegend die Lokalunionen des Bäckerarbeiter- Verbandes ver- wäre eigentlich ein nationaler Kongreß, auf dem den Eifer- gekündigte Referent Heindorf nicht erschienen war und auch keinen treten, sodann die deutsche Schriftfeherunion, Progr. Musiterunion, füchteleien zwischen den beiden Zentral- Organisationen( Knights wesende Genosse W. Wach einen Vortrag über das Thema: Bertreter gesandt hatte. An seiner Stelle hielt nun der anSchuhmacherunion, Baumaterial Handlanger- Union, Buschneider- of Labor und Federation of Labor) ein Ende gemacht würde Die bürgerliche Gesellschaft, ihr Wesen und ihre Begleits union; außerdem waren Vertreter der Zigarrenmacherunion 144, freilich in absehbarer Zeit aussichtslos ist. Progr. Maschinistenunion, Elektrikalunion, Konditorenunion 7 Oder aber ein solcher, auf dem eine Zentral Organi- Kollegen Herr Fehlow in die Agitationskommission gewählt. eine Zentral Organi erscheinungen." Hierauf wurde zum Ersatz eines abgereiften und Polstererunion ohne Mandat erschienen. fation aller auf dem Boden der modernen Arbeiterbewegung blow i Wie die Verhandlungen zeigten, war Alles zu einem„ glatten" stehenden Gewerkschaften ins Leben gerufen würde. Was unter Berlauf vorbereitet, und zwar in einer Weise, daß dem Haupt- Umständen schon eher zu erwarten ist, besonders, wenn sich führer der Separatisten- dem erst vor wenigen Monaten bei den Wahlen in diesem und nächstem Jahre ergiebt, daß diel Liben ein fer 542b leins 553b an. zum äufe, er 2c. 3 21. . 44. und von aken 991L 1. M M t fep vern 2671 8. 1 fep h. 20 1544 ift Rolln. ner f Exp 1548b er In der 34. 1063L was " " 1 edapamides stus! 00 " fed1A onspelbe Bwei Preis- Verzeichniss von Carl Stier vormals R. Götze& Co. Fabrik für Herren- u. KnabenGarderobe. 168 Oranienstr. 168. A. Anzüge. Mark Jacket- Anzug von melirtem gezwirntem Bucstin 15, Jacket- Anzug von melirtem und carrirtem Buckskin, schöne Muster. 17,50 Jacket- Anzug von melirtem Forster Cheviot, schöne helle Farben 20, Jacket- Anzug von dunklem Velour, carrirt oder gestreift.. 22,50 Jacket- Anzug von gezwirntem Cheviot, schöne helle und melirte Muster: 25, 28, Jacket- Anzug von feinem carrirten und melirten Cheviot . 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