t It, 8L # 95 ne ilo igt n 13 11der iel nen vas int, die tete viel nte, den muse onft nen ber war ihm Das und lich. Ute. 93 Toet bte ihr ate Leid, er. rzig den aber das Gie ſten vers t. zart bes icht: weft Luft. aar; roth Zob nehr Nr. 221. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monate lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit bem ,, Sonntags= Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden, Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vors mittags geöffnet. Fernsprech- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Dienstag, den 22. September 1891. Expedition: Beuth- Straße 3. Waschzettel die Runde: Durch die Blätter macht jetzt folgender offiziöser Ein neuer Vorstok Großen und Ganzen nicht anders, als irgend ein privater Massen ganz und gar ergreife und der Zusammenhang Industrieller, als irgend eine Aktiengesellschaft, und der Staat zwischen der Rechtsprechung und dem Volksbewußtsein völlig gegen das Koalitionsrecht. als Arbeitgeber ist ein nicht minder gestrenger Herr, als gelöst werde. Ist das Tischtuch erst zerschnitten, dann die Stumm und Krupp. Die„ Sozialreform von Oben", welche ihren Höhe mit viel Lärm und Eifer als die Panacee gegen jegliches Die Palliativmittelchen, welche giebt es keine Versöhnung mehr. punkt in den Erlaffen des Jahres 1890 erreicht hat, Uebel verschrieben wurden, Arbeiterausschüsse und ähnliche bewegt sich seitdem auf dem absteigenden Aste der Kurve. Einrichtungen, helfen rein gar nichts. Es hieß das Pferd Es geht schnell und schneller abwärts und jeder fernere beim Schwanze aufzäumen, wenn man statt den Arbeitern Schritt macht die schwache Hoffnung zu nichte, daß doch ihr Vereinigungsrecht zu verbürgen und ihre Situation nun endlich einmal der tiefste Stand erreicht und durch materielle Reformen zu heben, sie zwingen wollte, wenigstens ein weiterer Abstieg unmöglich sei. Sobald in einem Puppenspiel die Marionetten zu agiren, die unsere Staatsweisen erfreuliche Worte in erfreulichere Werksleitung aber als Drahtzieher sich gefallen zu lassen, Thaten umsehen wollten, erwies sich ihre sozialpolitische welcher die Figürchen tanzen machte, wie's im gefiel. Ohnmacht. Das große Unternehmerthum übte seinen er- Der fräftige Einspruch gegen diese Scheinvertretung, welche drückenden Einfluß und die Gesetzgebung erlahmte, als sie nichts zu rathen und nichts zu thaten hatte, klang bald zu einem kräftigen Schlage gegen die ärgsten Ünbilden der genug recht vernehmlich bis nach Berlin, und die tiefheutigen Wirthschaftsweise ausholen sollte. Die Maßregeln, gehende Unzufriedenheit mit den herrschenden Zuständen welche eine positive Sozialpolitik zu treffen hat, um die brach elementar durch. berechtigten Klagen der arbeitenden Klasse verstummen zu Wir wissen, daß die Bergleute trotz der ihnen gemachten machen, sie blieben aus. Und so ist es gekommen, daß dem ge- Versprechungen nicht um einen Schritt weiter sind, als früher, rüttelt und geschüttelt vollen Maße von Arbeitgeber- Schuß, daß die in der ersten Zeit nach dem Streit eingeführten kleinen wie die Gewerbenovelle ihn enthält, ein winziges Quentchen Verbesserungen zum größten Theil wieder rückgängig geArbeiterschutz nur gegenübersteht, durchlöchert von Ausnahme- macht wurden, sodaß der Groll gegen die Arbeitsherren bestimmungen, versehen mit Hinterthür und Klauseln. immer mächtiger anschwillt. Die Grubenarbeiter haben Vermeinen die Herrschenden wirklich ihr sozialreformerisches durch gewerkschaftliche Verbände einen festeren ZusammenGewissen mit solchen Zugeständnissen zu salviren? halt zu finden gesucht, und es ist auf das innigste zu Bei den Ausständen der Bergarbeiter, welche feit 1889 in der Provinz Westfalen in Szene gesetzt worden sind, hat es sich als ein Uebelstand herausgestellt, daß die Zugänge zu den Arbeitsstätten und die Umgebungen der selben häufig von müßigem Volt, ausständigen Arbeitern und deren Angehörigen belagert wurden, um die die Arbeit fortsetzenden Personen zu verhöhnen, einzuschüchtern oder wenigstens zu kontrolliren. Der Oberpräsident von Westfalen hat daher, einem dringenden Wunsch der Zechenverwaltungen entsprechend und im Einverständnisse mit den Bergbehörden und den Lokal- Verwaltungsbeamten sowie mit Zustimmung des Provinzialraths, unterm 27. April d. J. eine Polizeiverordnung erlassen, nach welcher derjenige, der sich unbefugt in der Nähe einer Betriebsstätte eines Bergwerkes oder auf den Zugangs wegen zu einer solchen Betriebsstätte aufhält und der Aufforderung des Polizeibeamten oder Gendarmen, sich zu entfernen, feine Folge leistet, mit Geldstrafe bis zu 60 M., im Unvermögensfalle mit verhältnißmäßiger Haft be straft wird. Da die Polizeiverordnung sich bewährt und als der Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung förderlich erwiesen hat, auch irgend welche Klagen über den Erlaß der= felben nicht laut geworden sind, ist, wie man der Schlesischen Zeitung" berichtet, in Erwägung gezogen worden, ähnliche Polizeiverordnungen auch für die übrigen BergwerksBezirke des Staates zu erlassen." " Die Macht der Krautjunker und der Schlotbarone ist wünschen, daß diese Arbeiterorganisation so mächtig werde, größer, die Lage des werkthätigen Volkes fist zum min- um der herausfordernden Rücksichtslosigkeit der Grubendesten keine bessere geworden, sie hat sich dank der besitzer mit schlagfertiger Thatkraft entgegentreten und ihre Die Tendenz dieser Verordnung steht im besten EinSchutzzoll Politik verschlimmert. Wo aber sind die Ver- Interessen erfolgreich verfechten zu können. flange mit der seither in der Bergarbeiterfrage befolgten heißungen geblieben, welche die neueste Aera so freigebig Was nun thut die Regierung? Während unsere Politik, sie richtet sich gegen die selbständige Bewegung gemacht hat? Minister eifrig mit den Männern konferiren, welche durch der Arbeiter, sie ist ihr feindlich, sie will bevormunden Selbst eine vom Standpunkte der wissenschaftlichen ihre Ringe Eisen und Kohlen vertheuern und dem Staat und unterdrücken. Es handelt sich im Grunde nur darum, Technik so verfehlte Erhebung, wie die preußische Bergarbeiter so gut wie den Privaten Preise nach dem Ermessen des den edlen Kohlenjunkern, denselben, welche das HauptEnquete hat auf die Mißstände im rheinisch- westfälischen Kartells, der Unternehmervereinigung aufzwingen, legt kontingent der Bismarck'schen Fronde gegen die jetzige Grubenrevier helle Schlaglichter geworfen, die unabhängige man dem Fortschritt der Arbeiterverbände schwere Hinder Regierung bildeten, wieder einen Herzenswunsch zu erPresse und die objektive Forschung haben bei Gelegenheit nisse in den Weg. Herr Baare, der Schienenflicker und füllen. Daß damit wieder ein Stück von der bereits nur des 1889er Riesenausstandes die betrübenden Verhältnisse Stempelfünstler, geht frei umher. Bergleute, welche nichts allzubrüchigen Koalitionsfreiheit abgebröckelt wird, versteht der Bergleute mit Schärfe uns Allen zum Bewußtsein gethan, als für ihrer Kameraden Sache mannhaft einzu- sich am Rande. Aber die Absicht der Kohlendividendengebracht. Die wirthschaftliche, soziale und politische Unter- stehen und mit Wort und Schrift für bessere Zustände zu Vergnügten ist ja gerade die Fesselung der Arbeiter, die drückung, unter welcher die Grubenarbeiter zu leiden haben, kämpfen, erreicht die rächende Justiz und setzt sie hinter Erzielung einer stumpf- willigen Knechtschaffenheit. ist eine offenkundige Thatsache; die Ablengnungsversuche Schloß und Riegel, weil sie, schlichte, einfache Männer tanntlich ist es eines der wirksamsten Kampfmittel bei Ausder Interessenten, die schamlosen Machenschaften der aus dem Bolfe, nicht glattzüngig genug sind, um den ständen, eine Kontrolle über den Zugang von Arbeitskräften zu Kohlenlords- Organe haben daran nichts ändern können. Fährnissen des Straf- und Preßgesetzes zu entrinnen, üben, festzustellen, ob und was für Arbeitskräfte in dem Und wie rasch ist es still geworden von den Muster- weil die arbeitsharte Hand die Feder ein weniges im Streit stehenden Betriebe noch thätig sind, zu ermitteln, betrieben", wie bald stellte es sich heraus, daß unsere derber führt, als dem empfindlichen Auge des Staats- ob die Streifbrecher über die Sachlage unterrichtet oder heutige Bureaukratie aber auch gar nicht sich von dem anwaltes lieb ist. In unserer Zeit der schroffen und wie dies alltäglich ist, unter allerlei Vorspiegelungen dazu übrigen Unternehmerthum unterscheidet, es sei denn durch immer schroffer werdenden sozialen Gegensätze sollte man gelockt worden sind, ihre Arbeitsgenossen zu schädigen. ein Mehr von Schreibstuben- Schwerfälligkeit und durch vom Standpunkte der Herren vom grünen Tisch aus- Diese Aufsicht ist von den englischen Gewerkvereinen, den einen Zusatz amtlicher Etikette! Fiskus wirthschaftet im doppelt behutsam sein, auf daß nicht die Verbitterung die gewerkschaftlichen Musterverbänden, zuerst in großem Stil Nachdem er die Patrouille der Beschützer der Ordnung überwältigt von seiner Bestürzung, seine Geschichte zu erund der Regierung in die Flucht gejagt, hatte er sich in zählen. Geschwindschritt gesetzt, um die verlorene Zeit wieder ein Aber, Madame Ferrand, seien Sie ruhig! Herr Feuillefon. Nachdrud verboten.) Er kehrt zurück! Der Uhrmacher- Laden Michel Ferrand's war geschlossen, aber durch die Spalten der Jalousien bemerkte man Licht. Er klopfte leise an. passirt. bedeutend. Be[ 22 zuholen, und war, ohne Jemandem zu begegnen, unauf Michel befindet sich nicht weit von hier, er schläft im Bett gehalten nach der Rue Saint Placide gelangt. des Herrn Deshommes... Es ist ihm Nichts Bedenkliches Ja, doch, es ist ihm ein Uufall zugestoßen... nicht Als die Muttes Michels von einem Unfall sprechen hörte, war sie allmälig zu sich gekommen, sie hatte sich emporgerichtet und den jungen Lehrling angeschaut, der nicht mehr wußte, welchem Heiligen er seine Seele empfehlen sollte. Darauf schrie sie mit der Stimme der Verzweiflung: Mein Michel ist todt!... Man hat ihn mir ge= tödtet!... Nicht wahr, Mijoulet? Man hat ihn mir gemordet?... Man hat Dich geschickt, um mich vorDriginalroman von Jean Mero3. Die Thür wurde geöffnet. In ungezwungener Weise Gie standen nicht in Reih und Glied, fie mar schirten nicht in gemessenem Schritt wie Soldaten, mit einem Lächeln auf den Lippen eintretend, um Michel sondern es war eine geschlossene Truppe, bereit zu siegen Ferrand's Mutter nicht zu beunruhigen, wie man ihm anoder zu sterben. Sie zogen nicht lärmend hin, ihr Still- empfohlen hatte, sah er die arme alte Frau, welche bleich schweigen machte sie noch fürchterlicher. Alle waren be- wie der Tod und einer Ohnmacht nahe, zurückwich. waffnet und zwar gut bewaffnet. Er hatte gerade noch die Zeit, hinzuzuspringen, sie Auf ihren Schultern trugen sie richtige Flinten, an zu stützen und ihr beim Niedersehen behilflich zu sein, oder deren Spize das dreieckige Bajonnet blizte; diese Flinten vielmehr beim Niederfinken auf einen Schemel, der neben waren den Truppen abgenommen oder freiwillig von diesen dem Werktisch des Uhrmachers stand. übergeben worden. Die arme Frau überwand die Schwäche, welche über Der Führer der Bande schritt in einer Entfernung sie gekommen war, und murmelte mit erstickter Stimme den von zehn Schritt voraus. Namen ihres Sohnes: Michel! Michel! Dann betrachtete Stolz trug er das rothe Banner und schwang in der sie Mijoulet, welcher vollständig die Fassung verloren hatte Rechten ernst und düster einen Offizierfäbel mit ziselirtem und die jämmerlichste Figur machte. Gefäß, von welchem eine goldene Quaste herabhing. ein Befehlshaber geworden war, auf den man hörte und Es war Mijoulet, welcher aus einem einfachen Kämpfer dem man folgte. Mijoulet, dieser hagere, bartlose Taugenichts von Paris, jett Führer einer ziemlich bedeutenden Truppe, das schien Collard allerdings höchst wunderbar und er konnte die Augen nicht weit genug aufreißen. Indessen war die Sache höchst einfach. Es genügt Mijoulet einige Augenblicke zu folgen. zubereiten? Thränen. Sage, sprich! Ich werde start sein. Und über die gefurchten Wangen der armen alten Frau rannen heiße Mijoulet machte ein Zeichen der Verneinung. -Aber, nein, Madame; es ist nichts, ich versichere Sie Erfahren Sie Alles! Herr Michel hat sich den Fuß verMichel, wo ist Michel? Was ist ihm zugestoßen, staucht, als er die Treppe hinabstieg, und da der Blutverlust Die alte Mutter hatte ihu warum iſt er nicht zurückgekehrt? Um 3 Uhr Morgens? ihn sehr geschwächt hatte Mijoulet hatte vollständig seine Keckheit verloren. Ver- unterbrochen und war auf ihn zugestürzt: Du hintergehst mich; man hat gekämpft und Michel geblich zermarterte er sein Hirn, um sich der kleinen Geschichte zu entsinnen, die er sich unterwegs über die imbedeutende ist dabei geblieben: Und sie streckte die Arme zum Himmel empor. Erst in Verstauchung, die Michel passirt sei, zurecht gelegt hatte, und welche einen großartigen Effekt machen sollte. Er ver- diesem Augenblick bemerkte Mlijoulet, daß er mit seiner suchte die Fäden der Fabel wieder zusammenzuknüpfen, und großen Flinte, die er im Baudelier trug, in den Laden ge= begann noch kenchend von seiner tollen Jagd und ganz treten war. Seinen Leib unischlang das breite weiße Band 11 was ihm bevorsteht, oder doch zugedacht ist. Es ist ein einEinwohnern hat" nur" soviel Soldaten, wie Frankreich mit faches Rechenerempel. Deutschland mit seinen 50 Millionen feinen 38 Millionen. Deutschland hat also im Verhältniß seiner Bevölkerung beinahe ein Viertel weniger Soldaten, als Frankreich. Um Frankreich gleichzukommen, müssen wir sonach unsere Armee so ziemlich um ein Biertel ver mehren. Es würde das die Kleinigkeit von ungefähr 200 millionen Mark jährlich bedeuten. auszuhalten.... Vor Allem spricht gegen den Entwurf, daß ihm nicht derjenige zum Opfer fallen würde, der zu viel trinkt, sondern der, der zu wenig vertragen tann. Es würde nicht das übermäßige Trinken, sondern der Mangel an Widerstandskraft gegen den Alkohol bestraft werden. Der Unsinn liegt auf der Hand. Unseres Erachtens wäre es gerathen, die Vorlage zurückzuziehen; auf Annahme hat sie doch nicht zu rechnen." " und systematisch angewendet worden, es hat sich bewährt| Und daß der Wille vorhanden ist, der Argumentation die und ist als eine selbstverständlich gewordene Institution Weihe der Praxis zu geben, kann nicht bezweifelt werden. jenseits des Kanats bekannt. Dort drüben heißt es das Der deutsche Reichsbürger kann hiernach genau berechnen, Picketing", eigentlich das Ausstellen eines Piketts. Dieses militärische Kampfmittel hat auch bei uns Eingang gefunden, obwohl die Polizeigewalt sich alle Mühe giebt, dies Verfahren, das gesetzlich durchaus zulässig ist, zu Daß Bismarck darauf nicht eingeht, wie der Mangel vereiteln, zur Freude der Kühnemänner und Genossen. an Widerstandskraft gegen den Alkohol" sehr oft nur die Jetzt verbietet der schneidige Oberpräsident von WestFolge schlechter und ungenügender Ernährung ist, kann man falen, Herr Studt, der schon in Ostpreußen sich unter ihm nicht zum Vorwurf machen. Das Beste an diesen dem Ausnahmegesetz Lorbeeren geholt hat, den Berg Ausführungen ist ja gerade, daß sie von Bismarck stammen arbeitern schlankweg auch nur in der Umgebung des BergDer vorige Kriegsminister hatte bekanntlich noch weiter und gegen die Regierung gerichtet sind, die in dieser Vorwerks Posten auszustellen, um„ wenigstens die die Arbeit gehende Pläne. Neben dieser beabsichtigten Vermehrung lage das System Bismarck mit rührender Treue aufrecht erfortsetzenden Personen zu kontrolliren". Und man theilt der Armee haben wir noch mit den Mehrausgaben für halten hat. zugleich mit, daß dieses Edikt für ganz Preußen erlassen bessere Kanonen, Flinten, Festungen u. s. w. zu rechnen. Wie die kleinste Konzession an den Gedanken der werden soll. Bravo Bismarck! Wir kommen selten in die Lage, Gleichberechtigung der Arbeiter als sozialer Faktor mit dem Wir bezweifeln die rechtliche Zulässigkeit einer Ver- unseren Beifall zu den Anschauungen des Alt- Reichskanzlers Unternehmerthum unsere Großbourgeoisie aus Rand und ordnung, welche der gesetzlich gewährleisteten Koalitions- ausdrücken zu können, aber heute haben wir allen Anlaß Band bringt, dafür liefert der Jahresbericht der Essener freiheit direkten Abbruch thut. Ist dies Vorgehen aber dazu. In den Hamburger Nachrichten" läßt Bismarck einen Handelskammer heute einen neuen Beweis. Be nicht ein trefflicher Beleg für die Ohnmacht, der„ Sozial- Artikel gegen die Trunksuchts- Geſetzvorlage vom Stapel, fanntlich enthält das neue„ Arbeiterschutz- Geset" im§ 134 d worin er auch auf den sozialreformatorischen die Vorschrift, daß vor dem Erlasse einer Arbeitsordnung reform von Oben"? Charakter dieses Polizeigesetzes zu sprechen kommt und seine oder eines Nachtrages zu derselben dem großjährigen ArMeinung folgendermaßen äußert: Cis Politische Lebersicht. Berlin, den 21. September. Die Hiobspoft aus Ostafrita ist jetzt definitiv bestätigt durch folgendes Telegramm des Gouverneurs von Soden aus Dar- es- Salam vom 20. d. M.: „ Expedition zurück. Alles ruhig. Der Tod von Schmidt und Tiedemann ist durch Augenzeugen festgestellt. Der Tod der Uebrigen ist zweifellos." " Wie lange das Alles ruhig" seine Giltigkeit hat, werden die nächsten Tage lehren. Der Korrespondent des Berliner Tageblatt" meldet aus Sansibar vom Abend des 18. 6. M.: M „ Wir halten es auch für eine bloße Phrase, wenn Wir halten es auch für eine bloße Phrase, wenn beiter Gelegenheit zu geben ist, sich über den Inhalt der zu für die jetzige Trunksuchtsvorlage, soweit sie über die Be- erlassenden Arbeitsordnung bezw. des Nachtrages zu äußern. tämpfung der Schnapspest hinausgeht, der Charakter einer Bei Fabriken, für welche ein ständiger Arbeiterausschuß eminent fozialpolitischen Maßregel" in An- besteht, kann dieser Vorschrift durch Anhören des Ausschusses spruch genommen wird, die auf dem Boden der kaiserlichen über den Juhalt der Arbeitsordnung genügt werden. Nach Botschaft vom 17. November 1881 ftehe. 2 a 3 hat es mit Erlaß ist die Arbeitsordnung bezw. der Nachtrag unter der sozialen Frage zu thun, ob in Deutschland Mittheilung der von den Arbeitern geäußerten Bedenken, tünftig Jemand, der einmal über den Durst soweit die Aeußerungen schriftlich oder zu Protogetrunken hat, von Denuuzianten(), vor den toll erfolgt sind, binnen drei Tagen in zwei AusStrafrichter gezogen werden tann? So naiv wird auch der allerzahmste Offiziöse nicht im Gemüthe sein, um fertigungen der unteren Verwaltungsbehörde einzureichen, zu glauben, daß nach Einführung des Gesetzes irgend ein und es ist gleichzeitig eine Erklärung darüber beizufügen, Mensch auch nur ein einziges Glas weniger tränke als jetzt. daß und in welcher Weise der Vorschrift über die vorherige Die Verminderung des Trinkens, nicht seine Bestrafung, ist doch Anhörung der Arbeiter genügt worden ist. aber der Zweck der Vorlage." Diese Vorschrift ist nun in der Praxis absolut beMan muß gestehen, mehr kann man von dieser Seite deutungslos, wie auch die Erfahrungen in der Schweiz " Ich habe mich genau informirt, folgendes ist authentisch: nicht verlangen! Freilich in der Frage des Alkohols war gelehrt haben; hätte sie mehr als eine dekorative Phrase Der Norden des deutschen Schuhgebietes ist un Bismarck für seine Person nie ein Wucker. Erstens trinkt sein sollen, so mußten den Arbeitern auch Mittel und Wege ruhig, unter dem Stamm der Wadigo find Unruhen auser selber gerne und viel, freilich nicht Fusel, sondern nur geboten werden, ihren Wünschen und Beschwerden gegen gebrochen infolge von Maßregeln, welche der Gouverneur zur guten Schnaps! Er hält es da mit der Heine'schen etwaige Bestimmungen der Arbeitsordnung Nachdruck zu Besteuerung der Palmkerne getroffen hat. Falls die geben. So bleiben ihre Bedenken fromme Wünsche, die am Hammonia: Unruhen zunehmen sollten, erscheinen Lewa und Magila geeinfachsten mit der Kündigung, mit der Entlassung beantfährdet. Unter den Arabern an der Küste gährt es, die Eingeborenen beobachten eine unruhige Haltung. wortet werden. Aber schon die theoretische Anerkennung Die Situation ist bedenklich. Die katholischen der Arbeiter als gleichberechtigter Faktor ist den Fabrikanten Missionen im Innern find in Gefahr." ein Dorn im Auge, wie folgende Stelle aus dem obengenannten Jahresbericht der Essener Handelskammer mit brutaler Offenheit zugesteht: „ Sie aber hat den Rum, Ganz ohne Thee genossen." Ein Nach wie vor glauben wir, daß die Bestimmung, nach welcher jebe neue Arbeitsordnung den Arbeitern vor dem Erlaß zur Aeußerung vorzulegen ist, einen grundsätzlichen Eingriff in wohlberechtigte Befugnisse des Fabrikherrn darstellt und den auf Störung des Einvernehmens zwischen Arbeitgebern und Arbeitern bedachten Agitatoren eine willkommene Handhabe bieten wird. Ist doch aus den Kreisen der Sozialdemokratie schon jetzt angekündigt worden, daß man sich diese Vorschrift im Kampfe gegen die Unternehmer ausgiebig zu Nuge machen werde." Dann ist er aber auch Schnapsbrenner und bezieht in dieser Eigenschaft jährlich vom Staate ca. 30 000 M. Das klingt allerdings anders! Und wer die Sache ruhig Liebesgabe" an Prämien! Und zum Teufel, wo soll der überlegt, der wird diese Nachricht als zutreffend ansehen. preußische Junker und Bruder Schnapsbrenner bleiben, Man braucht sich nur zu vergegenwärtigen, welch' riesigen wenn der Schnaps nicht mehr gesoffen werden soll! Es hätte Eindruck die furchtbare Niederlage der Deutschen auf die daher der Heuchelei nicht bedurft, mit der er, der die Eingebornen machen muß und wie die Siegesnachrichten mit Polizeiherrschaft und die Polizeibevormundung zur Grundjeden Tag und mit jeder Meile Entfernung wachsen, und lage des ganzen Staatssystems gemacht hat, sich plötzlich zum man wird die allgemeine Gährung begreifen und einen allge- Fürsprecher der individuellen Freiheit aufwirft:" Wir halten meinen Aufstand als sehr leicht möglich ins Auge fassen die Vorschläge des Entwurfs, soweit sie über das von uns können. Und angesichts dieser Hiobsposten sind denn auch als berechtigt anerkannte Maß hinausgehen, endlich für die lautesten der Kolonialschreier allmälig still geworden. lästige und unberechtigte Eingriffe in das Was nun? ist die bange Frage. Verstärkungen nach freie Selbstbestimmungsrecht des Afrika! Das scheint die Parole der Regierung zu sein, seln en, wogegen nach dem Grundsaze principiis Die Kölnische Zeitung" benutzt diesen Anlaß sofort, denn drei Unteroffiziere der Münchener Garnison wurden, obsta( Wehre den Anfängen!) nicht energisch genug Ab- den Fabrikanten Rathschläge zu geben, wie sie um diese wie die„ Neuesten Nachr." melden, auf ihre freiwillige wehr geübt werden kann!" lästige Anhörung" der Arbeiter herumkommen tönnen. Meldung hin beordert, nächste Woche sich in Berlin zu Diese Vertheidigung des freien Selbstbestimmungs- Sämmtliche Werke, welche eine Arbeitsordnung schon vor stellen, um sodann mit einer größeren Truppenrechtes", das Vorkehren dieses prinzipiellen Standpunktes bem 1. Januar 1891 hatten, brauchen nämlich die abtheilung zur Schußtruppe nach Ostafrika abzugehen. Klingt freilich wie Fronie in dem Munde des Mannes, für Arbeiter nicht anzuhören, wenn sie die durch die GewerbeVerstärkung aber heißen neue Opfer, neue Millionen! Wie den von jeher in allen Fragen nur der krasseste Egoismus novelle verlangten Aenderungen vor dem 1. April 1892 lange und wofür? Für eine Volksvertretung, die es ernst und das brutalfte Sackinteresse maßgebend gewesen ist. vornehmen und zur Einführung bringen. Auf solche Weise nähme mit ihrer Verpflichtung, gäbe es keine andere Antwort als: Bruch mit der Kolonialpolitik! Es giebt weiße lassen sich also die Gefahren vermeiden, die namentlich für größere Betriebe aus den Bestimmungen des§ 134d folgen können," heißt es in der Kölnerin. Sie mag sich Sklaven genug daheim zu befreien! also vorerst trösten; aber sie soll auch nicht vergessen, daß dieser brutale Unternehmertrok den Widerstand der Arbeiter herausfordert, die sich dann, wenn sich das Machtblättchen einmal gewendet hat, sicherlich darauf besinnen werden, wie man die Macht a usnüzen kann! Die bevorstehenden Mehrforderungen für militärische 3 wecke sollen mit der raschen Zunahme der Bevölkerung in Deutschland motivirt werden. Und zwar vermittelst folgender Argumentation:" Was die Franzosen können, das können auch wir Deutsche. Nun haben aber die Franzosen, obgleich fie, infolge der langfamen Bevölkerungszunahme, jetzt 3 wölf Millionen weniger zählen, als wir Deutsche, eine ebenso große Armee. Hieraus folgt, daß die Franzosen in militärischer Beziehung verhältnißmäßig weit mehr leisten als wir Deutschen. Um diese für uns beschämende Thatsache aus der Welt zu schaffen, ist es nothwendig, daß wir unsere Armee in dem Verhältniß unserer größeren Bevölkerung erhöhen." In ihrer Art ist die Argumentation, welche in den Regierungsblättern bereits auftaucht, völlig unanfechtbar. der Patronentasche. Er fuhr mit beiden Händen untröstlich in seine Haare und rief: Warum muß ich auch so dumm sein! Und da er einsah, daß das einzige Mittel, die Verzweiflung der Mutter seines besten Freundes zu besänftigen, entschieden mur darin bestand, ihr die ganze Wahrheit zu sagen, fand er seine ganze Kaltblütigkeit wieder und sprach schnell und lebhaft zu ihr: - Nun ja, Madame Ferrand, Michel ist verwundet, aber er ist nicht todt und die Wunde wird nicht gefährlich sein, eine Kugel in die Schulter, das ist alles. Sie brauchen nicht troftlos zu sein, Madame; sehen Sie, Larirette hat eine solche in die Brust erhalten, und der Arzt behauptet, daß sie schnell geheilt sein wird." " Auch die Schwarzfeher und Heuchler, die bereits von einer die nationale Existenz gefährdenden Alkoholpest faselu, führt Bismack in seinem Artikel recht hübsch ab: Völlig unverständlich ist es uns, woher die Bertheidiger der Trunksuchts- Vorlage das Material zu ihrer Behauptung nehmen, daß die Trunksucht in Deutschland zur nationalen Ralamität geworden sei, und daß deshalb gefeßlich Dagegen eingeschritten werden müsse. Es wird sicherlich in Deutschland viel getrunken, mitunter sogar zu viel, aber es ist Die Arbeiterfreundlichkeit der Regierung und ihre eine maßlofe Uebertreibung, zu sagen, daß dies Trinken Besorgnisse um die Erhaltung unserer Boltstraft ein- Vorurtheil slosigkeit gegenüber den Organisationsbestrebungen flöße und daß deshalb auf strafrechtlichem Wege dagegen vor der schlecht bezahlten Klassen zur Verbesserung ihrer gegangen werden müsse. Zudem bestreiten wir überhaupt, daß materiellen Lage wird durch eine neue Thatsache belegt. die größere oder geringere Enthaltsamkeit im Trinken die Eigen- Die bei den preußischen Gerichten beschäftigten Lohns schaften eines Volkes bedinge... Viele Aerzte freilich fagen: chreiber beabsichtigten zur Förderung ihrer Interessen der Alkohol ist schädlich, also fort mit ihm! Aber es ist nicht einen großen, sich über die preußische Monarchie erstreckenSache des Staates, folchen einseitigen Anregungen Folge zu den Verband zu gründen; die Aufsichtsbehörde, als ihr geben; andere Aerzte behaupten das Gegenden sheil. Jedenfalls hat der erhöhte Bier- und Weingenuß unser davon offizielle Mittheilung gemacht wurde, gab indessen Bolt bisher noch nicht verhindert, tüchtige Männer hervor. zu erkennen, daß sie eine solche Vereinigung nicht war Natürlich dies zubringen und den Vergleich mit anderen Nationen sehr gut wünsche. keine sozialdemo Larirettens, welche in einem Hospitalbett der Schlaf er quickte. Der junge Bursche hatte nur einen Gedanken: Er wählte einen Weg, auf dem er dieser alteu ängstlichen, durch Rummer entkräfteten Frau den Anblick der Barrikaden er sparen konnte, welche am Ausgang der Rue Julienne le Bauvre errichtet waren, und außerdem auch den Anblick der ziemlich zahlreichen Todten, welche auf den Straßen lagen. Er war auf die Rue Saint- Placide hinausgetreten, während Madame Ferrand, nachdem sie das Licht aus gelöscht, die Thür schloß. Schweigend machten sie sich auf den Weg. In der Ferne hörte man das Krachen der Flinten, dessen Echo in diesem ruhigen Quartier erstarb, als ob nichts ungewöhnliches vorginge, ais ob kein Thron in den Staub gestürzt wäre. Nach einem angestrengten Marsch waren sie auf der Rue Julien- le- Pauvre angelangt und in die Wohnung Des hommes' eingetreten. = Marche Seul war in derselben anwesend. Uits beweglich und schweigend saß er auf einem Stuhl. Charlotte und Michel waren nicht im Stande gewesen, ihn aus der Starrheit zu erivecken, welche ihn umfangen hielt, und staunend betrachteten sie den Menschen, welcher vor nichts Furcht hatte und der, ohne ein Wort zu sprechen, nun mit gleichgiltiger Miene sitzen blieb, während das entfesselte republikanische Gewitter sturmartig über Paris hinbraufte. Sie wagten nicht, Fragen an ihn zu stellen und sahen einander bestürzt an, als es an die Thür pochte, und als, ohne erst auf eine Einladung zu warten, Michels Mutter und Mijoulet eintraten. Da Michels Mutter, obgleich ruhiger geworden, ihn mißtrauisch mit ihren von Thränen getrübten Augen be- Mijoulet hatte einen heroischen Entschluß gefaßt. Ersah ein, trachtete, fügte er in ernſtem, fast feierlichem Tone hinzu: daß man einen langen Umweg machen müsse, um jene Straßen Ich schwöre es Ihnen Auf Ehre, Madame, zu vermeiden, in denen man sich mit so großer Erbitterung Ohne weitere Auseinandersetzungen zu verlangen, hatte Michael ist nicht todt. geschlagen hatte, denn die Mutter Michels würde vieles nicht sich die Erstere auf das Bett gestürzt, in welchem Er selbst schickt mich, um Sie aufzusuchen. auf dieser langen Wanderung begreifen, und ihre Unruhe ihr Sohn lag; sie wußte, daß er an der Schulter Er hatte mir wohl anempfohlen, Sie auf die Nach- würde nur wachsen. verwundet war, und begnügte sich, um ihm nicht Schmerzen zu richt von seiner Verwundung vorzubereiten, aber ich hatte Halt Madame, es ist besser, wir wenden uns nach bereiten, ihn auf die Stirn zu küssen. Und da sprach dieser den Kopf verloren. rechts. Auf dieser Seite tämpft man nicht mehr. Die starke, tapfere Mann, welcher den grimmigen Schmerz der Sie dürfen mir nicht böse sein, ich ärgere mich Truppen sind zurückgewichen, und Sie brauchen keine Wunde ertrug, ohne eine Klage auszustoßen, gerührt genug darüber, so dumm gewesen zu sein. Furcht zu haben, wenn Sie Barrikaden und Todte sehen. zu ihr: Madame Ferrand hatte schnell ihre Kleider geordnet Dieses wird der kürzeste Weg zu Herrn Deshommes sein. Weine nicht, Mutter, es ist nichts; eine kleine Wunde, und jetzt, da sie wußte, daß ihr Sohn nicht todt war, Ja, ja, mein Freund, wählen Sie den kürzesten, ich welche bald geheilt wird. daß sie ihm alle Sorgfalt würde widmen können, werde start sein, aber ich leide unter dem Gedanken, daß Marche- Seul war von seinem Stuhl aufgestanden. Wie beeilte sie sich ihn wiederzusehen, ihn an's Herz zu mein Wichel mich erwartet und immer noch nicht kommen es schien, hatte er die düsteren Sorgen verscheucht, die ihn ficht. niedergedrückt hatten. Indem er sich Mijoulet näherte, sagte er zu ihm: Larirette geworden? brücken. Du Gehen wir Mijoulet, gehen wir schnell; wirst mich begleiten, nicht wahr? Allerdings Madame, in höchstens 20 Minuten werden wir bei ihm sein. Und schweigend schritten sie neben einander hin, sie war rersunken in die Erinnerung an ihren Mann, der unter den Kugeln der Soldaten auf der Rue Transnonain gefallen war, und an ihren verwundeten Sohn; er gedachte Was wirst Du jezt thun? Und was ist aus ( Fortsetzung folgt.) 6139 li d er DAGDAGRAREA ESTE L di im ha pr di គឺ ៩ ព័ Ă ឌ គំ eu De Do ab Re 10 rei dei mi er fal na a b der ode Re no per set für br a l da Fo ge dr P Sc for be mo © I zie zu mo fäl die R tre fie be V Ei ze da ſt eig de te fär mi Ha m id M be al au Ge Di බිටපරිම Daß viel en n, hol res auf gel Die can en en or Cr per em nd er Be d ng ( r= zu n. ß es ch Cer en, 3= 0 It, 11, ge e= iz ſe ge 11 u m t= g n t= it ch ent t= S пе BERPFER t, Lere= 2xne d e 22 9 t t i Der innere Feind", das sind natürlich die Arbeiter!! fratische, sondern eine äußerst loyale Verbindung, die ihre Versammlungen anfangs vielleicht mit einem Hoch auf den Und diese Sybariten, die blos von Wein und Liebe zu Kreis, Freiherr v. Hate, ist gestorben. Es ist Der Reichstags- Abgeordnete für den Hildesheimer Herrn Minister begonnen und mit einem solchen auf den singen wissen und vor den Herrschenden der Gegenwart auf demnach eine Neuwahl nöthig. Bei der Hauptwahl im Landesherrn geschlossen hätte. dem Bauche liegen, haben allerdings allen Grund, den Jahre 1890 errang unsere Partei 5457 Stimmen, das Der Grundgedanke, welcher die Anregung zur Bildung inneren Feind mehr zu fürchten als den äußeren. Ihr Fell Zentrum 6614, die Welfen erzielten 6804 und die Nationaldes Verbandes gegeben hatte, war nämlich der, den Lohn- müssen sie ja gegen den äußeren Feind nicht zu Markte liberalen 8129 Stimmen. In der Stichwahl siegten die schreibern etwa eine gleiche Stellung mit den etatsmäßigen tragen und die Geschichte lehrt, daß deutsche Barden Welfen mit 12 650 Stimmen über die nationalliberale Kanzlisten zu verschaffen, welch letztere einen festen Gehalt dem Zar oder Napoleon die gleichen Lobeshymnen gesungen Partei, für welche 10 552 Stimmen abgegeben wurden. beziehen, während die Lohnschreiber nach der von ihnen ge- haben, wie sie später zu Ehren des Heldengreises erklangen. lieferten Schreibarbeit bezahlt werden. Aber der Gedanke Die Zeiten, wo Bodenstedt für Völkerfreiheit, Völker- Der chilenische Staatsstreichler Balmaceda hat der Vereinigung ist's, der das Mißfallen der Aufsichtsbehörde verbrüderung, Aufhebung der Grenzen und ähnliche Jugend- sich letzten Sonnabend im argentinischen Gesandtschaftserregt; man denke nur an den Verband der Post- efeleien" die Harfe schlug, waren eben auch nicht so ein- gebäude zu Santiago durch einen Revolverschuß getödtet, Assistenten, dem Herr Stephan durch Versetzung der träglich, wie es die Gegenwart für diese Nabelphilosophen nachdem verschiedene Versuche, aus dem Lande und zu seinen Beamten, die Vorstandsstellungen bekleiden, glücklich ist. zu lesen." ,, Mit meinem Eigenthum tann ich machen was ich will"-antwortete, wie der schwedische Afrikareisende West mart erzählt, ein afrikanischer Häuptling, der seine Frau verspeiste, dem Missionär, welcher ihm Vorgestohlenen Silberbarren nach London zu entkommen, fehlden Todesstoß versetzt hat. Um aber vor der Außen- Ju Bern wurde heute der internationale Kongreß für gegnerischen Presse gar keiner Entrüstung über den Diebstahl welt dieser Abneigung gegen den Gedanken der Ver- Arbeiterunfälle eröffnet. Bisher find 300 Theilnehmer ein- des Staatsschayes, und welch Geschrei würden heute, nach geschlagen waren. Merkwürdigerweise begegnen wir in der einigung ein Mäntelchen umzuhängen, schreibt ein offiziöser geschrieben, darunter 137 Franzosen, 92 Schweißer, 31 Deutsche, 21 Jahren, noch unsere Gegner erheben, wenn 3. B. die Leibhusar: Jedenfalls muß anerkannt werden, daß die 18 Belgier, 11 Desterreicher, 8 Italiener. Der Präsident Pariser Kommune Regierung so wenig Respekt vor dem Lage der Lohnschreiber in den letzten Jahren erheblich(!) des deutschen Reichs- Versicherungsamts Dr. Bödiker und Nationaleigenthum bezeugt hätte! Freilich, jenes war aufgebessert ist. Bei guter Arbeit() ist es der deutsche Reichstags- Abgeordnete Möller sind anwesend. eine Proletarier- Regierung, Balmaceda gehörte zur Boureinem Lohnschreiber jetzt bei angestrengtem Die Eröffnung erfolgte durch den Bundesrath Droz. Fleiße(!) wohl möglich, im Monat 140 M. und geoisie. darüber zu verdienen." Eine Friedensrede, die gegen das fäbelraffelnde Nur schade, daß er vergessen hat zu sagen, wie lang Renommiren gewisser Politiker vortheilhaft absticht, hat die tägliche Arbeitszeit sein muß, wenn ein Lohnschreiber Carnot, der Präsident der französischen Re- bach's fragt uns die Magdeburger Volksstimme", was wir Aus Anlaß unserer Notiz über die Erklärung Auer im Monat 140 M. und darüber verdienen will. Oder publik legter Tage bei einem Bankett in Rheims ge- mit der„ versteckten Anspielung auf die„ vielseitige" Thätighat das offiziöse Reptil geglaubt, Lohnschreiber und Sold- halten und dabei noch schärfer als einige Tage zuvor in Vitry feit der Genossen Lux und Auerbach meinen". Die Frage, schreiber sei ein- und dasselbe! Daraus könnte man sich gegen das Revanche geschrei, das nicht blos an der war überflüssig, denn die Redaktion erklärt selber sofort: schließen, der Reptilienfonds sei gleichfalls dem Zug der Seine tobt, ausgesprochen. Carnot hob hervor, Frankreich Zeit: Lohnreduktion gefolgt! Aber solche Leistungen habe seine Stellung in der Welt wiedererrungen, seine vielseitige anderweitige Thätigkeit verrathen, wie wir vor Wir wollen unseren Lesern, unseren Freunden, die find freilich das Geld nicht mal werth! Armee wieder hergestellt. Die Erinnerungen an und auf dem Kongresse sie Jedem, der es irgendwie hören In daffelbe Kapitel gehört folgende, durch die Tages- heute schwinden. Frankreich wünsche, daß die Re- stimme", für ein in Wien, für ein in Zürich erscheinendes die Kämpfe vergangener Tage müßten wollte, mitgetheilt haben: Wir haben für unsere Boltspresse laufende Notiz: " Die amtliche Bevormundung der Postbeamten auf poli publik die lebendigen Kräfte des Landes sammle und einige, Organ bürgerlicher Richtung, und für ein Telegraphentischem Gebiete geht so weit, daß es ihnen, wie aus einem um einer festen und liberalen, ruhigen und entschlossenen, bureau in Kopenhagen gedrängte Berichte( daß sie objektiv in Provinzialblättern mitgetheilten amtlichen Anschreiben würdigen und friedlichen Politit zu folgen, deren gewesen sind, haben wir für unsere näheren Freunde nicht ersichtlich wird, nicht einmal gestattet ist, von irgend welcher Erfolge ersichtlich seien. Die Wünsche des Landes gingen nöthig, zu betonen geliefert; eine Thätigkeit, in der uns oppositionellen Zeitung etwa bewilligte rei- Exemplare auf Beruhigung und Vertrauen. Das hindert natürlich die die hervorragendsten Sozialisten vorangegangen sind, die. anzunehmen. Dabei darf nicht etwa vorausgesetzt werden, professionellen Bölterverheher nicht, das Geschrei einer augenblicklich noch eine ganze Anzahl mit uns theilen, und es handle sich hier um sozialistische oder ähnlich geartete Sandvoll bezahlter Tröpfe und einer Handvoll exaltirter bie wir in keiner Weise zu verdecken und zu vertuschen Organe. Selbst fonfervative Blätter freilich solche, die mit Köpfe als den Ausdruck der Stimmung des französischen Willens gewesen sind und noch sind." der jetzigen Regierung wenig zärtlich verfahren sind durch Bolts und der republikanischen Regierung hinzustellen. dieses Verbot betroffen worden. Der neueste Ukas aus dem Mit Verlaub, die Sache ist doch ein klein wenig Reiche des Herrn Stephan wird neben den Maßregelungen des Veränderte Zeiten. Als im Jahre 1867 Floquet, anders. Wir machen den beiden Genoffen keinen Vorwurf Postaffiftenten- Vereins dem Reichstage hoffentlich Veranlassung der nachmalige Minister und heutige Kammerpräsident dem daraus, daß sie für bürgerliche Blätter- nicht blos bei dieser geben, dem Leiter des deutschen Postwesens gebührend den Text Baren Alexander II sein historisches:" Es lebe Polen!" Gelegenheit, sondern vielleicht regelmäßig arbeiten, aber es Oder auch nicht! Mit welchem Rechte kann übrigens entgegenrief als Minister war er bekanntlich feige genug, fommt doch schließlich auch darauf an, für welche Blätter die Bourgeoispresse, die dem Vorgehen der Kühnemänner es leugnen zu lassen- da ward Floquet der Held des man arbeitet. Das" Wiener Blatt bürgerlicher Richtung" aus innerstem Herzen zustimmt, davon reden wollen, Tages! Nun hat am Sonnabend ein in Frankreich natus ist nämlich mit Respekt zu sagen, die Neue Freie einem Minister in solcher Angelegenheit ralisirter Pole dem gegenwärtig in Paris befindlichen Presse", mit das unsauberste und anrüchigste aller Wiener und in Preußen- und speichelleckerisch gefeierten russischen Großfürsten Alexis Börsenblätter. Man braucht über das Blatt nur das Deutschland gebührend den Text lesen" zu wollen. Das hat Bismard der deutschen Bourgeoisie so gründlich beim Verlassen eines Boulevard- Reſtaurants den gleichen Urtheil unserer Wiener Genossen zu hören. abgewöhnt, daß sogar der Reptilienfonds- Bötticher zu solcher Polizei und führte ihn ins Gefängniß. Und das daß Delegirte, die das ihnen von den Genossen übertragene Ruf entgegengeschleudert. Aber siehe, da packte ihn die Was wir aber für ganz ungehörig halten, ist, Radomontade lachen kann! Bourgeois- Publikum, dessen Väter Floquet vergöttert hatten, Mandat zum Zweck der Berichterstattung für solche Blätter war sofort eifrigst beslissen, dem russischen Prinzen eine ausnügen, sich in das Bureau des Rongresses Ovation zu bringen! Eine jämmerliche Gesellschaft, diese wählen ließen. Sie hatten die Pflicht, bei den VorBourgeoisie, allüberall! schlägen die deutschen Genossen von dem eigentlichen Zweck Genosse Aveling wurde letzten Donnerstag von ihrer Mandatsausübung in Kenntniß zu setzen, und ob würfe darüber machte. Was der Miſſionär einwendete, ob dem Polizeigericht von Nord- London wegen Ueberfalls" dann gerade die Berichterstatter der Wiener er überhaupt etwas einwendete, wird nicht gesagt. Jeden- und" Mißhandlung" des Ehrabschneiders Gilles zu änischen Telegraphenbureaus zu diesen Vertrauensämtern Neuen Freien Presse" und des unbekannten falls ist der Satz vom Standpunkte des auch in der soge- 40 M. Buße verurtheilt. Da der Richter von vornherein berufen worden wären, darf billig bezweifelt werden. Wir nannten zivilifirten Welt herrschenden Eigenthumsbegriffs jeden Versuch abivies, die Beweggründe der Büchtigung und find vielmehr der festen Ueberzeugung, daß die Genossen in absolut unanfechtbar. Das Eigenthum ist, nach den Beweis, welch nichtswürdiger Verleumder Gilles sei, der Berurtheilung solcher Berquickung von Parteidelegation der bekannten klassischen Definition: das Recht des Gebrauchs vorzubringen, sondern die Verhandlung auf die Frage be- und Bourgeois- Reporterthum einig sind. Wir möchten nur oder Mißbrauch 3( jus utendi et abutendi) und das schränkte, ob der„ Ueberfall" stattgefunden habe oder nicht, hören, wie die Herren von der Opposition- und Genosse Recht des Mißbra u ch 3 ist dem Eigenthumsbegriff sogar so war die Verurtheilung selbstverständlich, daß sie Auerbach zählt ja zu ihr noch wesentlicher als der des Gebrauchs, welches das so niedrig ausfiel, beweist, wie gering der Richter von dem würden, wenn ein" Alter" sein Brüsseler Mandat dazu be Auerbach zählt ja zu ihr-- über Korruption flagen persönliche Eigenthum nicht zur nothwendigen Voraus Kläger dachte. Gleich zu Beginn der Verhandlungen hatte würden, wenn ein„ Alter" sein Brüsseler Mandat dazu befehung hat. Der Bächter eines Grundstücks z. B. hat er den Genossen Aveling aufgefordert, Abbitte zu leisten, mußt hätte, Berichte für sagen wir das Berliner für die Dauer des Pachtvertrages wohl das Recht des Ge- dann sei die Sache erledigt. Natürlich lehnte Aveling Tageblatt" zu liefern! Und wir möchten nicht behaupten, brauchs aber nicht das des Mißbrauch 3, welches dies ab. daß diese Klage dann unberechtigt wäre! allein dem Eigenthümer zusteht. Abgesehen davon, daß die Menschenfresserei in der direkten, realistischen Gilles besch wor nämlich: er habe den Artikel, Bitte um Aufnahme eine Erklärung, die, soweit sie sachUebrigens dürfte die Sache noch ein Nachspiel haben. Herr Teiftler sandte uns vor einigen Tagen mit der Form, wie sie bei den afrikanischen Eigenthums- Anbetern der die bekannten Verläumdungen enthielt, weder verlichen Inhalts, mit der Erklärung des Gen. Ernst in geübt wird, bei uns verboten ist und nur in der indiretten, faßt noch inspirirt." Nun ist aber erwiesen, daß Nr. 214 unseres Blattes erledigt und, soweit sie die persön drum aber auch um so ausgebildeteren Form des öko- Gilles dem Verfasser der Notiz, dem Korrespondenten der liche Meinung des Herrn Teistler über unsere Notiz entnomischen Aufsaugungs- und Aufspeisungs- Kölnischen Zeitung", diese Verleumdungen mitgetheilt. hält, überflüssig ist, da wir dieselbe weder erbeten haben, Prozesses fich gefeßlicher Anerkennung und gesetzlichen Die gleichen Verleumdungen theilte er zwei anderen noch zu akzeptiren gewillt find. Herr Teistler wünscht weiter Schutzes erfreut, hat der afrikanische Häuptling durchaus Rorrespondenten bürgerlicher Blätter mit; einem derselben die Aufnahme einer spaltenlangen Erklärung in Sachen forrekt im Sinne des modernen kapitalistischen Eigenthums: gegenüber erklärte er sich sogar zu dem Bubenstück bereit, die feines Streites mit den Dresdener Genossen. Wir wollen begriffes gesprochen. Mit meinem Eigenthum kann ich Infamien, die später in der Rhein. Westfäl. Zeitung" aber auch hiermit unsere Leser verschonen. Die Frage, wer machen was ich will", sagt sich der christlich- germanische und im„ Tageblatt" reproduzirt wurden, schriftlich zu in diesem Streite Recht hat, war für Parteigenossen Junker, der auf seinem Grundstücke Kartoffeln notiren, wenn der betr. Korrespondent sie nur in die in dem Augenblick entschieden, als Herr Teistler den Muth zieht, um Echnaps สิน brennen und das Volk deutsche Presse lanziren wolle. zu vergiften. Mit meinem Eigenthum kann ich Bruhns und Megger gegenüber hatte er diese in einem Geldgeschäft auszunützen. Es ist ein in der Auch den Abgeordneten hatte, eine im Dienste der Partei erlittene Gefängnißstraße machen, was ich will", sagt sich der rheinisch- west- famen Verleumdungen als erwiesene Thatsachen hingestellt. Parteigeschichte bisher unerhörter Skandal, daß fälische Eisen und Kohlenbaron, und schränkt und angesichts dieser, von all' den Genannten mündlich ein lediger Genoffe, der für die Dauer seiner Gefängnißdie Eisen- und Kohlen- Förderung ein, um eine Eisen- und und schriftlich bestätigten Thatsachen beschwört der Kohlennoth zu erzeugen, und die Preise in die Höhe zu Gentleman Gilles, er sei nicht der Veranlasser dieser 18 M. weitere Entschädigung fordert, und dann die Stirn strafe sein volles Gehalt bezieht, auch noch pro Woche treiben. Haben die Herren doch sogar offen gedroht, falls Schufterei. Wahrhaftig, gegen Gilles sind Buttfamer's hat, zu erklären, er sei weder rechtlich noch moralisch versie für ihr“ Eisen und ihre" Rohlen nicht Monopolpreise Nichtgentlemen Märtyrer der Wahrheit und der Inbegriff pflichtet, irgend eine Gegenleistung zu liefern, weil diese beziehen können, den ganzen Betrieb einzustellen und das der Ehrenhaftigkeit. Volt ohne Eisen und Kohlen zu lassen. Denn:„ mit meinem Summen nur die Entschädigung für die bereits geleistete Eigenthum kann ich machen, was ich will" ich kann es daß das Berliner Tageblatt", das seinerzeit mit Behagen für'3 Gigen". Nicht unerwähnt wollen wir bei dieser Gelegenheit lassen, Arbeit seien, mit anderen Worten: die Bezahlung zerstören, wenn es mir Spaß macht und wenn ich die schmußigen Lügen seinem sensationslüsternen Publikum damit auch die Lebensquellen des Volkes zerreproduzirte, heute als Anlaß der Züchtigung blos zu hinzuweisen, die im Dienste der Partei ins Gefängniß geWir brauchen nicht auf die Hunderte von Genossen st öre. Also lehrt es das Evangelium des heiligen Privat- schreiben weiß:" In der deutschen Presse erschienen Artikel, wandert sind, nicht nur ohne daß ihr Gehalt weitergelaufen, eigenthums. welche Dr. Aveling's Benehmen als Sozialist und Arbeiter sondern die auch alle aus der Gefängnißhaft entstandenen Und wenn unsere sämmtlichen Herrn Großgrundbesizer, führer scharf geißelten. Dr. Aveling hielt Gilles für den Existenzschädigungen ohne jedes finanzielle Aequivalent auf Rohlen- und Eisenbarone sich dazu entschließen würden, dem Verfasser und beschloß, sich an ihm zu rächen." Es wäre sich nehmen mußten und in fenen Zeiten der Parteideutschen Volk gar tein Rorn, teine Kohlen und natürlich von den Leuten des Berliner Tageblattes" zu verfolgungen und Partei- Armuth auch als selbsttein Eisen mehr zu liefern- ihre" Gruben zu er viel verlangt, daß sie der Wahrheit die Ehre geben und verständliche Parteipflicht auf sich genommen haben. Wer fäufen" und ihre Felder ausschließlich der Schnapskultur zu jene durch sie verbreiteten Verleumdungen als solche zu widmen, so hätten sie dasselbe Recht wie der afrikanische gestehen sollten! Was liegt den Leuten an der Ehre eines Häuptling, der seine Frau aufspeiste, zu sagen: Mit Anderen! meinem Eigenthum tann ich machen, was ich will". " zu • einen Standpunkt einnimmt, wie Herr Teistler in seinen Erklärungen, beweist damit nur, daß seine journalistische Thätigkeit nicht der Ausdruck seiner inneren Ueberzeugung, Lorenz Brentano, der mit seinen halben und schwäch sondern daß er diese Bethätigung auffaßt unter dem Gelichen Maßregeln von vornherein das Scheitern, der revo- fichtspunkt des Landsknechts der Feder, der wie der Söldner ,, Die Politik verdirbt den Charakter", war das lutionären Bewegung 1849 in Baden verursacht hatte, ist sein Schwert, so seine Feder dort verkauft, wo er sie am Motto, das Bodenstedt, der Dichter des Mirza Schaffy, letzter Tage im Alter von 80 Jahren zu Chicago verstorben. Er vortheilhaftesten anzubringen wähnt. Für solchen Zuwachs der von ihm herausgegebenen Rundschau" vorfekte. So war einer der Ersten, die 1864 ihren Frieden mit Preußen hat die Partei allen Anlaß, sich zu bedanken, und die Gealbern das Wort in seiner Allgemeinheit ist, wie sehr es machten und 1866 amnest irt wurden. Er behielt aber seinen noffen allerorten werden daher gut thun, in künftigen Fällen auf ihn zutrifft, beweist der Schlußvers seines politischen Wohnsitz in Amerika und wurde 1872-76 unter der Re- alle jene Elemente, die zur Sozialdemokratie erst kommen, Gedichtes:„ Von der Weltbühne", das er soeben im deutschen gierung Grants amerikanischer Konsul in Dresden. Auf nachdem sie in ihrer bürgerlichen Stellung Schiffbruch geDichterthum veröffentlicht. Derselbe lautet: feine Thätigkeit als" Diftator" von Baden brauchen wir litten haben, sich erst genau zu besehen und ihnen Verhier nicht einzugehen; Thatsache ist, daß viele der badischen trauensämter der Partei erst dann zu übergeben, wenn sie Revolutionäre nicht blos an seiner Fähigkeit zweifelten, Gelegenheit gehabt haben, sich als Genossen zu bea sondern auch den Mangel eines ehrlichen energischen Willens währen. tadelten, und sein Verhalten unserem Genossen J. Ph. Becker gegenüber war allerdings, wie in dessen Geschichte der MaiNoch mehr als der äußere Feind Bedroht heut' der inn're das Land: Er schlingt schon, in Massen vereint, Um das Volk ein verderbliches Band. Doch deutsche Treue wird siegen Und einst am Entscheidungstag Der innere Feind ihr erliegen, Wie längst ihr der äuß're erlag. revolution zu lesen, nichts weniger als dazu angethan, diese Annahme zu zerstören. Theater. Dienstag, den 22. September. Opernhaus. Carmen. Schauspielhaus. Minna von Barnhelm. Circus Renz. Unserem Freund und Genossen, dem Kartonarbeiter Hermann Greifen- Heute! 1. Berliner Wahlkreis. berg zu seiner Ehe- Protokollirung Dienstag, den 22. September 1891, ein donnerndes Hoch! Abends 7/2 Uhr: 1608b Die Rothen aus der Abwürgungsbude. Leffing- Theater. Falsche Heilige. Große Fest- Vorstellung. Allen Kollegen und Freunden, die Berliner Theater. Die Neuver mählten. Jugendliebe. Residenz- Theater. Georgette. Auf Helgoland oder: 317M Wallner- Theater. Der Mann mit Ebbe und Fluth. hundert Köpfen. Musikalisch= Deklamatorische Abendunterhaltung. Bantomime in 2 Abtheilungen mit Große hydrologische AusstattungsFriedrich- Wilhelmstädt. Theater. National Tänzen( 60 Damen), AufPariser Leben. Thomas- Theater. Im siebenten Bügen 2c., Dampfschiff- u. SegelbootHimmel. fahrten, Wasserfällen, Riesen- Fontänen mit allerlei Lichteffekten ze., arrangirt u. inscenirt vom Dir. E. Renz. Debüt derberühmten Kunst Ostend Theater. Wasser. Berlin unter Bellealliance- Theater. Deutschland zur See. Adolph Ernst Theater. Jung Der große Prophet. Alexanderplatz- Theater. Schwarze meinen unvergeßlichen Mann, den Tischler August Fernow, zur letzten Ruhestätte begleitet und mir hilfreich herzlichsten Dank. zur Seite standen, sage ich meinen 1605b Wittwe Fernow und Sohn. Die Beleidigung, die ich gegen die Familie Jeriemi ausgesprochen, nehme ich hiermit zurück. W. Kessler. Freie Vereinigung schwimmerinnen 3 Geschwister Janson. der Zivil- Berufs- Musiker 2c. Schluß- Tableau: Grande Fontaine lumineuse, in einer Höhe von mehr denn 80 Fuss ausstrahlend. Brüder. Feenpalast. Spezialitäten- Borstellung. Außerdem: Great Steeple Chasse Gebrüder Richter's Variété. Spe- von 6 engl. Vollblut- Springpferden, zialitäten- Vorstellung. dressirt und vorgeführt v. Herrn Franz. Theater der Reichshallen. Spe- Renz. Johanniter, ger. von Fräulein zialitäten- Borstellung. Oceana Renz. Emperor, geritten von Winter- Garten. Spezialitäten- Vor- Herrn Gaberel. Alaskas. Mlle. Thestellung. Konkordia- Palast- Theater. Spezialitäten- Borstellung. Kaufmann's Vaviété. SpezialitätenVorstellung. Eiskeller. Theater und SpezialitätenBorstellung. heater d. Reichshallen Neu! Neu! Rosita, die Riesin. Neu! Neu! Hunde- Orchester. Anfang 7/2 Uhr. u. f. w. Gratweil'sche Bierhallen. Heute, Dienstag, den 22. September, Nachmittags 112 Uhr, ordentliche Versammlung bei Röllig, Neue Friedrichstraße 44. Tages- Ordnung: 1. Bericht der Geschäftskommission. 2. Zeitungskommission. 3. Wahl eines Bibliothekars. 4. Verschiedenes. NB. Da wir am 10. Oktober resina in ihren sensationellen Leistun girta 180 Musiker zu beschäftigen gen auf dem 20 Fuß hohen Drahtseil. haben, so ersuchen wir die Mitglieder Mile. Chiarini Pirouetten zu Pferde. und solche, die es werden wollen, in 3 Gebr. Briatore. Mr. Felix Chiarini. Dieser Versammlung zahlreich zu er Jockeyreiter 1. Ranges 2c. scheinen, da bie Kapellen komplettirt Morgen, Mittwoch: werden. ,, Auf Helgoland." E. Renz, Direktor. 1144L Sophabezüge! Reste in Rips, Damast, Granit, Plüsch u. bunt. Stoff, pottbillig. Emil Lefèvre, Oranienstr. 158. Proben franko! Kommandantenstr. 77-79. Jede Uhr Heute sowie täglich: Auftreten der Hamburger Gaudebrüder Konzert- und Koupletfänger. Anfang Wochentags 71/2 Uhr, Gotags 6 Uhr. Entree: Wochentags 10 Pf., Sonntags 25 Pf. Empfehle meinen berühmten Mittagstisch à la Duval. 3 Regelbahnen 6 Billards, 2 Säle. 1169L Etablissement Buggenhagen am Moritzplatz, Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion 3. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Großer Frühstücks und Mittagstisch. Spezial- Ausschaut von Payenhofer Export- Bier, Seidel 15 Pf. F. Müller. 641 PassagePanopticum und SpezialitätenTheater. unter Garantie fostet bei mir 1,50 Mk. Kleine Reparaturen entsprechend billiger. zu repariren ( außer Bruch) Uhren, Gold- u. Silberwaaren Naunynstr. C. Wunsch, 38, 1613b Der Vorstand. Sozialdemokratische Heute! Partei- Versammlung am Dienstag, den 22. September, Abends 8 Uhr, in Norbert's Saal, Beuthstraße Nr. 22. Zages Ordnung: 1. Stellungnahme zu dem Erfurter Parteitag und event. Wahl von Delegirten zu demselben. 2. Verschiedenes. 343/11 Pflicht der Genossen ist es, zu erscheinen. Achtung! Der Vertrauensmann. Achtung! " g 4. Reichstagswahlkreis! Am Dienstag, den 22. September, Abds. 8 Uhr, findet eine fozialdemokratische Volksversammlung in Joël's Salon, Andreasstraße Nr. 21, statt. Tages- Ordnung: 1. Vortrag über den Erfurter Parteitag( Referent wird in der Verfammlung bekannt gemacht). 2. Diskussion. 3. Wahl der Delegirten zum Erfurter Parteitag. 4. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen bittet C e น " 1 ge น ta & 391/3 Der Einberufer. ni ge K ge V. Wahlkreis. Gauverein Berliner Bildhaner. Dienstag, den 22. d. Mts., bei Pyrteck, Gipsstraße 3: Oeffentliche Versammlung. Zages Ordnung: Anträge zum Parteitage in Erfurt. Diskussion. Delegirtenwahl. VerEs ist Pflicht eines jeden Genossen, in dieser Versammlung zu erscheinen. Der Vertrauensmann. ne Maler! Heute, Dienstag, keine Versammlung, Kollege Stötzer jedoch zum faffiren anwesend. Wir machen hiermit auf die Konkurrenz 1. für die Kommerskarte und 2. Titelseite der schiedenes. Zeitung aufmerksam; für erstere läuft dieselbe mit dem 6. und für letztere 385/3 mit dem 13. Oktober ab. Die Karte wird 10/16 cm. groß, die Zeitung 21/28 cm. Die Zeichnung zur Karte muß Tuschmanier und noch ein- oder zweimal so groß als angegeben, fein weil für Lichtdruck), die Titelseite in Strichzeichnung und genau wie ange- in geben. Wir bitten um zahlreiche Betheiligung. Die Zeichnungen dürfen teinen Namen enthalten, nur ein der Motto. Blumen und Kränzen. 374/3 533 L Maler! Oeffentliche Versammlung am Mittwoch, den 23. September, Abends 8 Uhr, Gratweil's Bierhallen, Kommandantenstraße 77-79. Tages Ordnung: Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Was Schippel über: Die Macht Junker in Preußen. 216/17 Empfehle mein Geschäft in friscдen n. d. Dranienplay Robert Meyer, A. Goldschmidt, Rohtabat Spandauerbrücke 6, am hiesigen Plaze bekanntlich Größte Auswahl. Garantirt ficher brennende Tabake. Streng reelle Bedienung, billigste Preise! Sämmtliche im Handel befindl. Rohtabake sind am Lager. A. Goldschmidt, Spandauerbr. 6, am Hacke'schen Markt.[ 746 Allen Freunden und Genossen die Mittheilung, daß ich für mein ZigarrenGeschäft, Kottbuser Damm 14, die Vertretung Herrn G. Fahrenwald über tragen habe. 1242L Nr 2. Mariannenstraße Nr. 2. NB. Um häufigen Irrthum zit vermeiden, bitte ich meine Freunde und Genossen, genau auf meine Adresse zu achten. Teppiche! Gardinen! Steppdecken! tauft man am billigsten in der Fabrik von Um zahlreiches Erscheinen sämmtlicher Maler und Berufsgenossen ersucht Der Vertrauensmann: G. Link. Verband aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend. Zwei große Versammlungen am Mittwoch, den 23. September, Abends 8½ Uhr. Für den Norden: im ,, Gesellschaftshaus", Röslinerstraße 17. Referent: Herr Huth:„ Die Wirkungen des Kapitalismus". Für den Osten: in der ,, Thalia", Lichtenbergerstraße 16. Referent: Herr Hoffmann:„ Der Achtstundentag". Tages- Ordnung in den beiden Versammlungen: 1. Bortrag. 2. Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Verschiedenes und Fragen. Die Bibliotheken des Verbandes befinden sich für den Süden: Brunnenstraße 40 bei Schayer. Die Ausgabe der Bücher erfolgt Montags und Donnerstags von 8-9/ 2 Uhr Abends. Bitte um geneigtes Wohlwollen J. Brünn, kescher Adalbertstraße 16 bei Schensch, früher Werschke; für den Norden: Otto Klein. ( Stadtbahnhof Börse). Arbeiter- Bildungs- Schule. 388/7 Achtung! Der Vorstand. Für das neue Quartal ist folgender, eventuell am An die Vorstände n. Delegirten der Ortskrankenkassen Berlins. Entree 50 Pfg. 1. Oktober in Kraft tretender neuer Lehrplan in In der am 19. September cr. abgehaltenen Sitzung der Neuners Kommission, welche am Dienstag, den 15. September cr. in Deigmüller's Aussicht genommen( die Stunden fallen wie bisher Salon, Allte Jakobstraße 48a, gewählt wurde, ist einstimmig beschlossen worden Wochentags von 8%-10% Uhr, Sonntags von 9-11 den pp. Vorständen und Delegirten zu empfehlen, da, wo noch die Möglichkeit und von 11-1 Uhr): Geöffnet von 10-10 Uhr. Castan's Panopticum. etzt: Friedrichstr. 165, Ecke Behrenstrasse. Montag Neu: Dienstag. Raubmörder Wetzel. Mittwoch Geöffn. v. 9 Uhr früh bis 10 Uhr Abends. Entree 50 f. Kinder 25 Pf. Evora- Bräu. Donnerstag Freitag Sonnabend Sonntag. Do. Echtes Nürnberger Bier, Driginal- Füllung der Export- Brauerei Montag Evora& Meyer, Fürth-Nürnberg in Dienstag. Bayern, 25 Flaschen für 3 Mt. frei Mittwoch Haus, ohne Pfand, empfiehlt Otto Linke& Co., Hauptkellerei Berl. Lagerhof III, Fernsprech Amt III, Nr. 404. Empfehle Freunden und Genossen meine Restauration mit Vereinszimmer, gegenüber Feuerstein's Vereinslokal, 1131L J. Lenz, Alte Jakobstr. 69. I. Nordschule. Geschichte( mittl.). .Deutsch( ob.). • National- Dekonomie. Rechnen( unt.). Chemie. Deutsch( unt.). ( mittl.). Rechnen( ob.), Buchführ. Südschule. Rechnen( unt.). National- Dekonomie. Geschichte( mittl.). Deutsch( ob.). Rechnen( ob.), Buchführ. Deutsch( unt.). Donnerstag. Freitag.. Sonnabend Sonntag. Chemie. do. Montag Dienstag Mittwoch Das grösste Brot Donnerstag für 50 Pf. liefert 1297L Freitag. Albrecht's Bäckerei, Sonntag. Sonnabend Wrangelstr. 8 und Langestr. 26. in do. . Deutsch( mittl.). Ostschule. Rechnen( ob.), Buchführ. Chemie. Deutsch( mittl.). National- Dekonomie. Geschichte( alt.). Deutsch( ob.). Rechnen( unt.). . Deutsch( unt.). II. Nordschule. National- Dekonomie. Geschichte( neu.). Deutsch( ob.). Phyfit. vorhanden ist, Generalversammlungen einzuberufen mit der Tagesordnung: Kündigung des Verhältnisses zum Gewerks- Krankenverein und Einführung freier Aerztewahl. Da die Kündigung bis zum 30. September cr. erfolgt sein muß, so werden die pp. Vorstände hierauf ganz besonders aufmerksam gemacht. Die Neuner- Kommission. 1607b Den werthen Vereinen, Kaffen, besonders den Arbeits nachweisen empfehle ich mein Vereinszimmer( 40 Peri Rechnen( ob.), Buchführ. faffend) mit unentgeltlicher Telephon- Benutzung. Deutsch( unt.). Rechnen( unt.). Deutsch( mittl.). Süd- Ostschule. Physik. Deutsch( mittl.). Deutsch( ob.). Geschichte( neu.). Deutsch( unt.). Rechnen( ob.), Buchführ. National Dekonomie. Rechnen( unt.). Westschule. Deutsch( ob.). Rechnen( ob.), Buchführ. Physik. Deutsch( unt.). Deutsch( mittl.). National- Dekonomie. Geschichte( alt.). Rechnen( unt.). 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Papageien an Hanf und Wasser gewöhnt, zu fprechen anfangend, von 20 Ma Sprosser 6 M., Schwarzplättchen 3 M 1269L F. Schnelle, Staligerstr. 132 Hierzu eine Beilage tra Gu Art hal Vo üb fud tät ein fan Sö feri dur Gy sch den best bes 4 t t 1. n: n: gs 3. er= r's ben Zeit g: ng fo 38 ri. t. je 311 all, M. chen. 132 e Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 221. Korrespondenzen und Parteinachrichten. Dienstag, den 22. September 1891. 8. Jahrg. der Strafe von 30 m. nebst Kosten. Gegen dieses Urtheil wird Berufung eingelegt werden. * Düsseldorf, 17. September. Der durch den großen Ges heimbunds- Prozeß bekannte, bezahlte Denunziant und Kronzeuge August Wimmers, früher Knopfarbeiter, ist nach mannigfachen Jrrfahrten gleich seinem„ Genossen" Münnich in Düsseldorf zum städtischen Dienstmann hierselbst avanzirt. zuschuß von mindestens 3000 bis 3500 M. erhält. Daß der auf den höheren Lehranstalten erworbene Bildungsstoff ein g ang andersartiger, ein viel produktiverer ist als der in der Volksschule erworbene, ist bekannt. Hiermit dürfte der Beweis erLangenbielau. Unter zahlreicher Betheiligung der Partei- bracht sein, daß bei uns der Erwerb der Bildung vom Besize genoffen Männer wie Frauen ging am 26. August die abbhängig ist. Verhandlung gegen May Baginski, den Redakteur des Welches ist nun der Geist, der unsere Volksschule beherrscht? " Proletariers aus dem Eulengebirge", im Land- und AmtsgerichtsDas Hauptgewicht wird auf den Unterricht der Religion Wimmers hat als Dienstmann die Nummer 9. gebäude zu Schweidnih wegen Verächtlichmachung von Staats- gelegt; der Schüler nicht an das lebendige Anschauen der einrichtungen und Beleidigung vor sich. Die Zahl der Anwiesen, dies allein ist der religöse Lehrstoff. Das positive Wissen gewöhnt, sondern in den Lehren des Katechismus untertlagen betrug se ch 3. Wir wüßten keine bessere Form zur tritt zurück. Wie ist aber auch ein geregelter Unterricht bei der deutschen Volksstimme" sollte durch einen während der Geestemünde. Redakteur Georg Spiker von der NordCharakterisirung des ganzen Prozesses, als indem wir zu jeder einzelnen Anklage die Ansichten der Staatsanwaltschaft, die übermäßigen Frequenz der Schulen möglich? Ich entnehme aus Reichstagswahl geschriebenen Artikel in Nr. 66 jenes Blattes, unseres Genossen Baginski, endlich die des Vertheidigers und das den amtlichen Quellen, daß im Jahre 1882 auf einen Lehrer in welcher die Auflegung der Wählerliste behandelte, sich einer BeUrtheil auf Grund des Berichts des Proletariers" mittheilen. einer Stadt des Regierungsbezirks Bromberg 73, im Jahre 1886 leidigung schuldig gemacht haben. Das Schöffengericht sprach ihn 81 Schüler, in einer Stadt des Regierungsbezirks Osnabrück im jedoch kostenlos frei. 1. In der Nr. 42 des Proletariers" befindet sich der Artikel Jahre 1882 70, im Jahre 1886 82 Echüler kommen, daß ferner „ Herrschaft und Gesinde", darin sollte der An in 72 Schulen ein Lehrer je 3 Klassen versorgt, und in einem Aus einem zum öffentlichen Anschlag bestimmten getlagte einen Zusatz zu§ 71 der Gesinde Ordnung gemacht Bezirke eine Schule besteht, in der ein Lehrer 273 und eine andere, Plakate, in welchem die Münchener Post" zum Abonnement auf und das Ganze ungehörig kritisfirt haben. in der zwei Lehrer 365 Kinder unterrichten. Das Gesagte macht sich aufforderte, strich die Münchener Polizei in dem Sage:" Die Baginsti führt aus, daß sich dieser Zufas in einem be- flar, daß die Frequenz eine übermäßige ist, und daß so der Unter- Münchener Post" vertritt ausschließlich die Interessen der fannten Rechtsbuche findet und vielleicht durch Erkenntniß oder richt geschädigt wird. So ergiebt denn auch die Statistik der arbeitenden Bevölkerung" das Wort„ ausschließlich", ferner Gebrauch entstanden ist. Analphabeten sehr bedenkliche Zahlen. folgenden Satz:" Die Münchener Post" ist für keine Art von Liebedienerei und Schönfärberei zu haben, sie öffnet den Verfolgten und Unterdrückten, den Ideen des Sozialismus, der Weltanschauung einer neuen Zeit ihre Spalten." Da behaupte noch Jemand, daß wir in Deutschland keine Zensur hätten. " Vertheidiger: In der Gesinde- Ordnung ist der Zusatz nicht vorhanden, aber es giebt ein Juristenrecht, einen Rechtsgebrauch. Der Zusatz der Gesinde- Ordnung ist in der bekannten Koch'schen Broschüre enthalten. Wenn je der§ 131 nicht angebracht ist, so ist es in diesem Falle. Urtheil: Freisprechung. " 2. Weiter befindet sich in derselben Nummer ein Artikel unter der Ueberschrift Rußland", in welchem behauptet wird, daß es in Deutschland bekanntlich keine Amnestien giebt. Staatsanwalt: Es sei darin über Amnestien gespöttelt, welche Anordnungen der Obrigkeit seien, da sie vom Landesoberhaupt ausgehen. Baginsti meint, daß Amnestien keine Staatseinrichtungen find, sondern nur Gnadenakte, außerdem sei in den letzten zwanzig Jahren keine Amnestie erlassen worden. Bertheidiger: Eine Amnestie existirt in Deutschland nicht. Bei einer Amnestie in Deutschland müßten sämmtliche Fürsten zusammentreten und eine solche erlassen, von diesem Rechte ist aber seit Jahrzehnten kein Gebrauch gemacht worden. Urtheil: Freisprechung. 3. Ferner wird in derselben Nummer beanstandet, daß es in einem Artikel heißt„ Wir leben in einem sogenannten Rechtsstaate". Staatsanwalt: Es müsse Baginski bekannt sein, daß wir in einem Rechtsstaate leben. Er beantrage wegen der brei vorstehend angeführten Vergehen neun Monate Ge= fängniß. Baginsti erklärt, seine Ueberzeugung sei, daß wir in feinem Rechtsstaate leben und der Zweifel an dem Dasein eines Rechtsstaates sei eine Ansicht und als solche nicht strafbar. Urtheil: Neun Monate Gefängniß. 6. Zum Schlusse kamen die Beleidigungsklagen der Herren Franz sen. und Franz jun. zur Verhandlung. Als Beuge wird Herr Franz jun. vernommen, welcher den der Anflage zu Grunde liegenden Vorfall im Sinne der Anklage betundet; weiter befundet er, daß er bei dem betreffenden Borfall nüchtern gewesen sei, aber auch nicht alle Worte auf die Goldwage gelegt habe. Vertheidiger: Zwei Beleidigungen sind nicht vorhanden, der Artikel war nur eine Antwort auf den Artikel einer anderen Zeitung, deshalb steht hier ganz besonders dem Angeklagten der Schutz des§ 193 zur Seite. * Der Zeitzer ,, Volksbote" erscheint vom 1. Oktober ab insofern täglich, als er an den Tagen Montag, Mittwoch und Freitag für gewöhnlich einen halben Bogen start, an den übrigen 28ochentagen in Stärte von 4 Seiten wie bisher herausgegeben wird. Die betreffenden Orte, welche das Blatt täglich zugestellt haben wollen, haben monatlich 5 Pfennige mehr zu bezahlen, auch können sie dann Wochen- Abonnements zum Preise von 12 Pf. aufnehmen. Diejenigen Orte, welche am dreimaligen Erscheinen festhalten, bekommen die übrigen Nummern als Beilage. Bis zum 1. April wird diese Art und Weise des täglichen ErDie Verurtheilungen werden zu einer Gesammtstrafe von scheinens nach Beschluß der Preßkommission beibehalten werden. 1 Jahr 6 Monaten zusammengezogen, einschließlich einer bereits Bugleich ist der Insertionspreis auf 5 Pf. herabgesetzt worden. rechtskräftig gewordenen Strafe von 6 Wochen Gefängniß. Gehen die Inserate zahlreich ein, so wird auch Montags, MittAußerdem wird auf Vernichtung der Formen und Platten und wochs und Freitags ein ganzer Bogen gegeben. der noch vorhandenen Exemplare der beanstandeten Nummern erkannt. Urtheil: Wegen der Beleidigung des Herrn Franz sen. wird auf 6 Wochen, und wegen der des Herrn Franz jun. wird auf 4 W och en erkannt, außerdem wird das Recht ertheilt, das Urtheil zu publiziren. Den Vorsitz führte Landgerichtspräsident Schmid hals, die Staatsanwaltschaft vertrat Staatsanwalt Reinicke, als Vertheidiger fungirte Rechtsanwalt Markuse aus Breslau. Gegen das Urtheil ist Revision eingelegt. Falls dieselbe erfolglos, hat Baginsti in Verbindung mit früheren Strafen 2 Jahre 2/2 Monat im Gefängniß zuzubringen, länger als er überhaupt in Langenbielau war. Aber trotz der kurzen Zeit seiner dortigen Thätigkeit hat er Vertheidiger: Die Behauptung des Angeklagten: es verstanden sagt der„ Broletarier"- eine lebhafte Bewegung Wir leben in einen sogenannten Rechtsstaat" ist nichts weiter zu entfalten. Die Theilnahme, welche die Genossen und Ge als ein Urtheil, wie es von den verschiedensten Seiten vorliegt. nofsinnen an seinem Geschick nehmen, giebt sich bei jeder GeEin Rechtsstaat in der vollsten Bedeutung ist nicht vorhanden. Tegenheit kund. Wenn er auch durch Gefängnißmauern von ihnen Profeffor Arends führt in seinem Buche aus:" Alle Glieder und getrennt ist, so fühlen sich doch alle mit ihm eins. Alle sehnen Kräfte der Staatsgenossenschaft sollen von dem Bewußtsein ge- den Augenblick herbei, wo sich die Kerkerthür wieder öffnet, um tragen sein, daß sie unter dem Schirm einer festen Rechtsordnung ihm die Freiheit von neuem zu geben. leben, welche, der Willkür enthoben, Allen das Gefühl der Sicherheit gewährt." Der Rechtsstaat beruht auf der Rechtsgleichheit, Die deutsche ,, Freiheit" " Die Hypothek wurde auch einem Kleinbauern im Dorfe Sacerau, Kreis Ohlau, gekündigt lediglich des halb, weil er ein überzeugter Sozialdemokrat ist. Das passirte diesem Parteigen offen schon einmal kurz nach der Reichstagswahl, an welcher er sich lebhaft in agitatorischem Sinne betheiligte damals gelang es ihn aber, das Geld aufzutreiben. Diesmal hat man dafür gesorgt, daß er nirgends etwas geliehen bekommt, und so steht er, wie die Volkswacht" mittheilt, vor der Subhastation. Die Hypothet beträgt 250 Thaler. Todtenliste der Partei. In Mainz starb am 18. September Adam Franz Lemoine, 79 Jahre alt, seit Anfang der 70er Jahre Mitglied der Partei. Er hat viele Jahre lang das Kassireramt gewissenhaft verwaltet und war auch sonst jederzeit auf seinem Posten. Lokales. wir und bei dem welche gleiches Recht und Gerechtigkeit bei gleichen Verhältnissen Der Sozialdemokratische Wahlverein in Stettin erklärte fordert, Rechtsbevorzugungen, Ausnahmsgerichte verwirft, welche sich mit dem ganzen ersten Theil des Programm Entwurfs nicht nach den Verhältnissen, sondern nach den Personen einverstanden. Im zweiten Theile wünscht er folgende Aenderungen bestimmt sind( wie Militärgerichte für nicht militärische Sachen, vorgenommen zu sehen: Punkt 3: Entscheidung über Krieg und geistliche Gerichte u. f. w.), vielmehr alle Glieder des Staates Frieden durch das Volk" statt durch die gewählten Vertreter des Parteiversammlungen. Wie die Parteigenossen aus den einem allgemeinen bürgerlichen Strafrechte unterordnet." Volts. Punkt 8: Entschädigung unschuldig Verurtheilter und Inseraten ersehen, findet heute Abend für die hiesigen WahlEntspricht es nun dem Wesen eines Rechtsstaates, wenn für die Inhaftirter; voller Ersatz der einem Freigesprochenen erwachsenen freise die Wahl der Delegirten zum Erfurter Parteitag statt. Personen tes Militärs eine andere Gerichtsbarkeit vorhanden ist? nothwendigen Auslagen." Die letztere Forderung wurde damit Bei der hohen Wichtigkeit, welche der diesjährige Parteitag für Entspricht es dem Wesen eines Rechtsstaates, wenn eine große begründet, daß namentlich die Polizei häufig ganz ungerechtfertigte Bei der hohen Wichtigkeit, welche der diesjährige Parteitag für Partei zwölf Jahre unter ein Ausnahmegefeß gestellt wird? Ich Strafmandate erlassen hat, und die davon Betroffenen eine Menge die fernere Entwickelung unserer Partei haben wird fann mich deshalb nur vollständig dem Angeklagten anschließen Unkosten und Scherereien haben, für welche ihnen kein Pfennig erinnern nur an die Programmberathung und finde feinen Grund zur Bestrafung. Entweder haben wir vergütet wird. Heute ist es bekanntlich den Richtern anheim ge- weiteren Umstande, daß hier in den letzten Wochen in der Partei einen Rechtsstaat oder nicht; etwas theilweises giebt es nicht. stellt, die Kosten auf die Staatskaffe zu übernehmen, und dies fich Vorgänge abgespielt haben, welche die Aufmerksamkeit der Urtheil: 4 Monate Gefängniß. geschieht nur in sehr wenigen Fällen. Zu Punkt 5 im dritten Theile: Uebernahme der gesammten Arbeiterversicherung durch Parteigenossen von ganz Deutschland auf Berlin gelenkt das Reich", wurde beschlossen, mit alleiniger Verwaltung der haben, ist es Pflicht der Genossen, an der DelegirtenArbeiter", statt nur mit maßgebender Mitwirkung der Arbeiter wahl sich so als zahlreich möglich But betheiligen. an der Verwaltung. Die Vertretung Berlins soll ein getreues Spiegelbild der unter Bochum. Der Redakteur Josef Jung von der Gelsen- den hiesigen Genossen herrschenden Anschauungen geben. Dies firchener BoIts stimme" wurde wegen eines von ihm in fann nur erreicht werden, wenn die Parteigenossen sich allgemein Langendreer gehaltenen Vortrags, durch welchen er den öffent: an den Delegirtenwahlen betheiligen. Möge deshalb heute lichen Frieden gefährdet haben soll, zu sechs Wochen Abend jeder Genosse an dem Plaze sein wo er hingehört. Gefängniß verurtheilt. Diese Parteiversammlungen finden in folgenden Lokalen statt: 1. Wahlkreis: Beuthstr. 22, Norbert. 4. Jm Artikel Hungerzölle" in Nr. 45 sollte zu Gewaltthätigkeiten aufgereizt worden sein, weil dem Volle klar gemacht worden wäre, welche Kräfte in ihm schlummern. Baginsti: Das Gegentheil sei der Fall. Er habe die Massen warnen wollen, sich nicht provoziren zu lassen, und sie dadurch vor Gewaltthätigkeiten zurückzuhalten gesucht. 2. " 3. Berliner Bockbrauerei, Tempelhofer Berg. Kommandantenstr. 57. " 4. " 5. " Gipsstr. 3, Pyrteck. 6. " 56 Andreasstr. 21, Joël's Salon. Chausseestr. 88, Giskeller. Vertheidiger: Durch den Artikel„ Hungerzölle" sind die Massen nicht angereizt. Aus dem Artikel spricht die Besorgniß, den Führern könne durch die immer größer werdende Noth die Leitung aus den Händen kommen, und deshalb ermahnt der Angeklagte die Massen, sich nicht provoziren zu lassen. Dieses ist doch gerade das Gegentheil vom§ 131. Ich mache mich an- In Gefängnißkleidung nud mit Ketten an beiden Händen heischig, aus Blättern bis tief in die Reihen der National- festgeschlossen, so wurde der Redakteur der„ Gelsenkirchener liberalen hinein ähnliche Stellen zu bringen. Arbeiterzeitung", Emil 2usbrink, welcher gegenUrtheil: Neun Monate Gefängniß. In dem wärtig in Siegburg eine sechsmonatliche Gefängnißstrafe verbüßt, Artikel Hungerzölle" wird zwar vor den Gewaltthätigkeiten ge- nach dem Bericht der Freien Presse" vor die Schranken der warnt, jedoch nur weil man noch damit warten muß, aber der Elberfelder Straffammer geführt. Die Zornesröthe stieg unsern Augenblick wird schon tommen, wo man zu Gewaltthätigkeiten Elberfelder Parteigenossen ins Gesicht, als sie den überdies übergeht, so führte der Gerichtsvorsitzende aus. törperlich schwächlichen Gesinnungsfreund in diesem 5. Volksbildung und Sozialdemokratie" heißt Aufzuge im Gerichtssaale erscheinen sahen. Lusbrink war an- Der Nothstand und das Bankiergewerbe. Daß der der Artikel, welcher in Nr. 54 abgedruckt ist und in welchem geklagt, durch Abdruck des Gedichts Das Lied des Elends" sich Nothstand sich auf das Bankiergewerbe noch nicht bezieht, wird nach der Ansicht der Staatsanwaltschaft erdichtete Thatsachen be- der Aufreizung mehrerer Bevölkerungsklassen schuldig gemacht zu sowohl Herrn Forckenbeck wie unseren Lefern bekannt sein. Daß hauptet und Staatseinrichtungen verächtlich gemacht sein sollen. haben. Der Staatsanwalt beantragte 6 Wochen Gefängniß, das aber auch in Zeiten schlechten Geschäftsganges und des DarniederBaginsti macht dem gegenüber geltend, daß die Bildung Gericht erkannte auf 3 Wochen. liegens von Handel und Industrie das Bankiergewerbe unter abhängig vom Besiz ist. Die Statistik beweise, daß Leute nach Das Urtheil ist insofern merkwürdig, als der Redakteur Umständen ein sehr gewinnreiches sein kann, wenn man nur achtjähriger Schulzeit nicht schreiben können. Die Ansicht, daß G. Lehmann von der Westf. Fr. Presse", welchen man wegen einen anschlägigen Gründerkopf besitzt, illustrirt die Historie vom ein Mensch, der die Volksschule besucht hat, nicht so gebildet ist, Abdrucks desselben Gedichts angeklagt hatte, von der Anklage Bankier Perls. Der Herr besaß in den Gründerjahren in Gleiwit ein wie Jemand, der höhere Bildungsanstalten besucht hat, sei sogar tostenlos freigesprochen worden war. Wenn die Ge- Bankgeschäft. Er scheint nun zu der Breslauer Diskontobank in einem Gerichtserkenntniß gegen ihn vorhanden. richtshöfe also selber sich irren- und einer muß sich in diesem sehr intime Beziehungen zu haben, vielleicht hinter den Kulissen Bertheidiger: Die Thatsachen beweisen uns, daß die Falle geirrt haben wie soll der Nichtjurist wissen, was„ Recht" Pathe gestanden zu haben. Denn als der Tauz ums goldene Bildung vom Besitz abhängig ist. In der Volksschule wird das oder„ Unrecht" ist? Kalb ausgetanzt war und die Banken ringsherum zusammenWissen als nebensächlich und der Glaube als Hauptsache be= Ueber die oben geschilderte Behandlung unseres Parteigenossen frachten 1873 war es gelang es Herrn Perls, die Brestrachtet. Ein verhältnißmäßig großer Theil der Steuern wird zu Lusbrink ein Wort der Kritik zu sagen, ist wohl überflüssig. lauer Diskontobank zu überzeugen, daß sie ihm sein Geschäft abGunsten der Besitzenden verwendet, so ist der Hauptinhalt des Gegen Sozialdemokraten ist in Deutschland so ziemlich alles er- taufen müsse. Einige Jahre später bereits, als sich das Unheil Artikels über„ Volksbildung und Sozialdemokratie." Ich selbst laubt, und so viel Geschrei die gegnerische Presse auch erhebt, verzogen hatte, finden wir die Gleiwizer Diskontobank" habe als Sohn eines Volksschullehrers dieses kennen gelernt. wenn einmal ihren verurtheilten Redakteuren auch nur entfernt entgründet". Herr P. faufte sich sein Geschäft wieder von der BresVon den Volksschullasten trägt der Staat 25,11 pct., die eine ähnliche Behandlung zu theil wird, wie den unseren, so lauer Diskontobank zurück. Leider läßt sich hier nicht feststellen, übrigen 74,89 pct. fallen den Eltern der die Volksschule be- findet sie doch kein Wort des Tadels oder beschränkt sich auf ein zu welchen Bedingungen, aber ahnen läßt es sich. Im Jahre 1888 suchenden Kinder zur Last. Von den Kosten, welche die Universi- paar kraftlose Phrasen, wenn es sich um sozialdemokratische Re- gelang es Herrn P. zum zweiten Male, die Breslauer Bank zu täten verursachen, zahlt der Staat 83,51 pet. Er verwendet also bakteure handelt. Das Organ der Gerechtigkeit ist bei der bürger- überzeugen, daß es für ihre Interessen nothwendig sei, ihm sein eine verhältnißmäßig viel höhere Summe von den durch die Ge- lichen Presse eben nur noch ein Rudiment. Gleiwißer Geschäft wieder abzukaufen; denn das Schild der fammtheit aufgebrachten Staatseinnahmen zur Ausbildung der Firma metamorphosirte sich wiederum aus Perls" in GleiSöhne der Besitzenden als der Proletarierkinder. Wir finden Bielefeld. Genosse Glomite hatte bei der Maifeier wiger Diskontobant". Herr Perls aber hatte sein Geschäft an ferner, daß der Staat den Studenten auf der Universität auf dem Festplatze die bekannte Resolution zur Abstimmung vor dieselbe Bank zwei Mal verkauft. Er ging jetzt nach Breslau durch einen jährlichen Zuschuß von 464 M. unterstützt, den gelesen. Hierfür war derselbe mit einem amtsrichterlichen Straf- und- gründete dort ein neues Bankgeschäft, also in unmittelGymnasiasten mit einem solchen von 80 M., für das die Volts- befehl von 30 m. bedacht worden. Die gegen dieses Straf- barster Nähe derjenigen Bank, die ihm eben das Gleiwitzer Geschule besuchende Kind aber nur 18 M. übrig hat. Dabei be- mandat eingelegte Berufung wurde am 16. September vom schäft abgekauft hatte. Jezt schreiben wir 1891. Die fetten bente man, daß das Letztere höchstens 7 bis 8 Jahre die Schule Schöffengericht mit der Begründung verworfen, daß die Maifeier Jahre sind für das Bankgeschäft vorüber und anscheinend folgt besucht, dem Staate also nur 126 bis 144 M. fostet, der Sohn auf dem Ochsenberge als eine Versammlung unter freiem Himmel ein etwas mageres Jahr. Also muß etwas geschehen, Herr Perls. Er läßt sich läßt sich daher des Besitzenden aber 12 bis 14 Jahre auf dem Gymnasium und anzusehen und das Vorlesen der Resolution als eine Erörterung denkt 4-5 Jahre auf der Universität zubringt, also einen Staats- öffentlicher Angelegenheiten zu betrachten sei. Es blieb also bei Nachricht des" Berliner Börsen Courier", der * nach einer bis jetzt " der wu Du am we Ha meb gefe deu Fri mit die an alte lofa meh am nach pen Tege er r Lau voll: unte nicht widersprochen worden ist, in die Verwaltung der nach die Forderung nicht unterschreiben:„ Es muß in Berlin| Hinter dem großen Saal des Etablissements steht ein Schuppen Breslauer Diskontobank wählen. Er tritt nunmehr aus den eine Zentralstation geschaffen werden." Dann würden wahr hier war der Herd des Feuers, das sich über das Dach ver Kulissen heraus und vor die Rampe. Gewiß, es sind ganz fette scheinlich überall die Befehle von Berlin das allein Maßgebende breitete und auch die Flurfenster eines angebauten Wohnhauses, Sinekuren, diese Stellungen in dem Verwaltungskörper der werden, die Schablone würde noch vollkommener, und vermuthlich sowie den Zaun des benachbarten Jahnturnplatzes und einige Breslauer Diskontobank. Aber, die Hauptsache scheint für hieße nach ein paar Jahren der allgemeine Ruf:" Fort mit der Bäume ergriff. Die Berliner Feuerwehr, welche telegraphisch Herrn Perls wohl der drittmalige Verkauf seines Bankgeschäfts Einrichtung! Dezentralisation der Kriminalpolizei!" herbeigerufen wurde, war zuerst zur Stelle, später tamen auch zu sein. Diesmal fann er seine Bant" ja viel leichter über- Viel seltsamer aber als die Urtheile und Vorschläge von die Rigdorfer Mannschaften, so daß man mit acht Rohren vorzeugen, daß es für sie Nothwendigkeit sei, das Bankgeschäft Perls unbetheiligter Seite sind die Rechtfertigungen und Forderungen, gehen konnte. zu kaufen, denn jetzt ist er ja Direktor der Breslauer Diskonto- welche die Kriminalpolizei selbst und ihre Freunde in der fonbant. Er braucht also nur sich selbst zu überzeugen, und sein fervativen Bresse vorbringen. Ein gefährlicher Schwärmer. Bei der Theatervorstellung Geschäft ist zum dritten Male an die Breslauer Diskontobant Das Polizeikoften- Gesetz soll der Sündenbock sein. Um dies zu im Berliner Prater" am vorgestrigen Sonntag wurde auf der verkauft. Und da sage man noch, daß das Banfiergewerbe keinen glauben, ist es erforderlich, daß einer vom Zweck dieses Gesetzes nicht Bühne ein sog. Schwärmer entzündet, durch den ein heimlich goldenen Boden habe. Dieser das Allermindeste weiß. In der Norddeutschen Allgemeinen lofendes Liebespaar in Schrecken gesetzt werden sollte. Beitung" hat ein Leitartikelschreiber, den das Blatt als„ nam- Feuerwerkskörper erfüllte auch seinen Zweck, leider aber in einer Zur Dienstbotenfrage schreibt ein bürgerliches Blatt: 3u haften Polizeipraktiker" bezeichnet, es fertig gebracht, die Schuld viel weitergehenden Weise als es seine Rolle vorschrieb." dem Mangel an männlichen Arbeitern gefellt sich im Osten an dem Entkommen Wezels der Trennung von Staatsanwalt- Während der Schwärmer seine Funken prasselnd aussprühte, rief unferer Monarchie jetzt auch der Mangel an weiblichen schaft und Kriminalpolizei zuzuschreiben! Während beide Behörden die betreffende Schauspielerin verzweifelt aus:" Silfe, ich Dienstboten. Dieser Umstand hat die Bürgerschaft der Stadt jetzt gewissermaßen gleichgeordnet sind, soll der Staatsanwalt der Das Publikum hielt dies für die vorgeschriebenen Gollub veranlaßt, an den Minister des Innern eine Petition zu Striminalpolizei ein- oder übergeordnet werden; dann werde man Worte der Rolle und klatschte wegen des natürlichen Spiels aus richten, in welcher der dringende Wunsch ausgesprochen wird, den gesuchten Wetzel kriegen! Es ist uns verständlich, daß man für allen Kräften Beifall, bis endlich der Ruf:" Sie brennt ja wirkrussischen Unterthanen weiblichen Geschlechts auf Jahre hinaus, die Charakteristik der Strafthat oder für die Konstruktion eines lich!" dem Beifallsjubel ein Ende machte. Es waren in der That wenigstens so lange, bis dieser Mangel gedeckt ist, die Aufenthalts- lückenlosen Thatbeweises den Staatsanwalt nöthig zu haben das waar und die leichte Kleidung der Schauspielerin durch den genehmigung zu ertheilen." glaubt; aber für die Ergreifung eines Mörders, dessen That und Schwärmer in Brand gerathen, und der auf der Szene beAuf dieselbe Weise hat man bekanntlich bereits dem„ Mangel Berson feststeht, dessen Spuren man hat, für diese im engsten schäftigte Schauspieler warf sich über seine Partnerin und rief an männlichem Gesinde" zu begegnen gesucht. Der Reichs- Sinne kriminalpolizeiliche Aufgabe der Leitung des Staatsanwalts ebenfalls laut um Hilfe, die auch schnell von allen Seiten geAnzeiger" konnte fürzlich melden, daß der bisher lebhaft zu bedürfen es ist ein recht hartes Urtheil über die Kriminal- bracht wurde. Der Vorhang fiel, aber noch längere Zeit hörte empfundene Mangel an landwirthschaftlichen Arbeitern im polizei, welches der„ namhafte Polizeipraktiker" damit ausspricht. man die Schmerzensrufe der Verunglückten, die später nach dem Regierungsbezirk Marienwerder durch Hinzuziehung von russischEndlich verlangen die Freunde der Polizei noch eine Ver- Elisabeth- Krankenhause geschafft wurde, nachdem ihr an Ort und polnischen Arbeitern, die erst in den Jahren 1885 und 1886 schärfung des Meldezwanges, Kontrolle der in Gasthäusern Stelle die erste ärztliche Hilfe geleistet worden war. So berichtet mit rücksichtslosester Härte ausgewiesen wurden, erheblich lebernachtenden u. dergl. Nun ja, es mag ja ganz hübsch sein, eine Lokalforrespondenz, die aber keine Silbe zu melden weiß von gemildert worden sei. Die Großgrundbesitzer haben aber mit sich auf seine Identität mit einem Verbrecher an der Hand eines dem Gingreifen der Feuerwehrwache, die doch auf jeder Bühne diesen billigen Arbeitsträsten bereits üble Erfahrungen ge- Steckbriefs prüfen zu lassen; nur schade, daß die Herren Ver- vorhanden sein muß. macht; denn derfelbe Reichsanzeiger" flagte gleichzeitig, daß im brecher gewöhnlich für eine derartige Lage beffer vorzusorgen Regierungsbezirt Oppeln sich die Heranziehung russisch- polnischer wissen, als der harmlose Bürger. Aber es wäre doch in der neunjährige Paul Seiffert erlitten. Im Hause Wilhelmstraße 48 Einen grausigen Tod hat am Sonnabend Abend der Arbeiter in der letzten Beit nicht mehr recht bewährt habe, That unbegreiflich gewesen, wenn der Mißerfolg der Polizei im befinden sich die Lagerräume der Aachener Glas- und Spiegelsich dieselben theils als zu schwach, theils als zu träge zur Leistung Falle Wetzel nicht als Anlaß benügt worden wäre, für die Polizei manufaktur. Im zweiten Hofe des Grundstücks war man mit der von ihnen geforderten Arbeiten erwiesen hätten. Thatsächlich wieder einmal eine größere Machtstellung zu verlangen. Das ist dem Auspacken großer Glastiften beschäftigt, eine der schmalen, ist der Import fremder Arbeiter, selbst der chinesischen Kulis, in Deutschland der Begriff der Motive", ganz überflüssig. Großgrundbesizer, welche„ bedürfnißlose" Arleeren Kisten, die mit ihren starken Eisenbeschlägen sechs Zentner beiter wünschen, bekommen sie reichlich geliefert, da ihnen Militär Zweifellos auf einen Ranbmord hatte es ein Verbrecher wiegt, war bereits bei Seite gestellt und an die Wand des nach zur Erntearbeit gestellt wird. Und wo das nicht ausreicht, helft in der verwichenen Nacht in dem bekannten Etablissement von dem zweiten Hof führenden Thorwegs gelehnt. Die Arbeit hatte der Berein zur Besserung entlassener Strafgefangener", obwohl Kreideweiß zu Tempelhof abgesehen. In dem zweiten Stockwert eine Schaar kinder angelockt und eines dieser Kinder, der oben auch dieſer jetzt derartig mit Gesuchen um Zuweisung von Arbeits- des Vorderhauses, hart unter dem Dache, befinden sich die genannte Seiffert, der vierte von den fünf Kindern des im Hauſe kräften beſtürmt wird, daß nicht allen Gesuchen entsprochen Schlafräume der Bediensteten, so auch die Kammer des 48 Jahre Wilhelmstr. 50 wohnenden Kutschers S., hatte sich in einem unwerden kann. Daß es besonders Mecklenburg ist, welches dem alten unverheiratheten Geschäftsführers Gottfried Riese. Als bewachten Augenblick an die schmale, aber hohe, leere Rifte heranMangel an ländlichen Arbeitern durch Zuführung Berliner dieser vorgestern nach Schluß des Geschäfts Kasse gemacht hatte gemacht und hatte versucht, auf den Deckelleiſten entlang zu Strafentlassener zu begegnen sucht, ist bei den dortigen Zuständen und die Tagesloosung in Höhe von etwa 3000 m. in einer Holz laufen. Dadurch hatte sich das Schwergewicht der hochkantig tassette verschlossen hatte, ließ er diese durch den Kellner Enge angelehnten Kiste verändert. Die Kiste war umgestürzt und hatte so dürfte er auch über die Mauern Gollubs hinaus bei den selben unmittelbar dorthin. Er entließ Enge, schloß die Ein- der Spielgenossen eilte der im Hauſe wohnende Herr& herbei, Sollte der Import russischer Dienstmädchen gestattet werden, etwa um 14 Uhr in sein Schlafgemach bringen und folgte dem- den unglücklichen Knaben unter sich begraben. Auf das Geschrei deutschen Hausfrauen Anklang finden. Es steht nur zu be- gangsthür von innen, ebenso ein leines, auf ein Zinkdach dem sich, als er die schwere Kiste emporhob, ein schrecklicher Anfürchten, daß damit nicht bessere Erfahrungen gemacht werden, führendes Fenster, stellte die Kassette, wie allabenblich, auf einen blick darbot. Der arme Junge bildete eine plattgedrückte, unale mit den russisch- polnischen Arbeitern. Für diesen Fall machen vor seinem Bette befindlichen Stuhl und begab sich zur Ruhe. Im fenntliche Masse. Ein eiserner Bolzen der Kiste hatte den Schädel wir die Damen der Bourgeoisie schon jetzt darauf aufmerksam, Begriff, einzuschlafen, hörte er nach einigen Minuten ein knarrenbes und die Gesichtsknochen eingedrückt. Das Gehirn war seitlich daß der oben genannte Verein auch eine„ Kommission zur Für Geräusch. Borsichtig richtete sich St. im Bette auf und, da das herausgetreten. Der Verunglückte, der nur noch ganz schwach forge für entlaffene weibliche Strafgefangene" hat, an deren Mondlicht ihm keine genügende Uebersicht gewährte, verließ er das athmete, wurde sofort in die nahe Wohnung der Eltern gebracht, Spize die bekannte Frau Lina Morgenstern steht. Vielleicht Zager, um mit einem inzwischen angebrannten Licht das Zimmer wo er nach wenigen Minuten starb. ließen sich von dort brauchbare" Dienstmädchen beziehen. Billig abzuleuchten. Er fand die Eingangsthür sicher verschlossen, nahm sind sie da auf alle Fälle zu haben. auch sonst nichts Auffälliges wahr und wollte schon wieder zur betraf, ist in der zweiten Septemberwoche dem Polizeipräſidium Eine Erkrankung an Pocken, die eine männliche Person Ruhe gehen, als ihm die fast unmerklich geöffnete Thür des Bor 65 Jahren, am 19, September 1826, begann für Kleiderschrankes in die Augen fiel. Als er diese völlig öffnen gemeldet worden. Berlin die Epoche der Gasbeleuchtung. Die Gasflammen brannten wollte, wurde sie von innen zugezogen, und es unterlag feinem Unter den Linden bis zur Schloßbrücke und auf der linken Seite 3weifel mehr, daß Jemand darin stecke. Mit der linken Hand 28 jährige unverheirathete Kolonialwaaren- Händler König ein, wie In Schöneberg in der Hauptstraße Nr. 5 betreibt der der Friedrichstraße vom Thore bis zu den Linden. Ueber den schloß er nun die Zimmerthür auf, während er mit der rechten man annimmt, gut gehendes Kolonialwaaren- Geschäft. Sonntag Eindruck dieser Beleuchtung schrieb damals die„ Voss. 3tg." Hand das Spind zuzuhalten versuchte und rief laut um Hilfe, früh 10 Uhr wollte tým der Geldbriefträger eine Postanweisung Gestern Abend sahen wir zum ersten Male die schönste Straße nachdem er sich durch einen Einblick in den Schrank davon über- überbringen, fand aber den vorderen Raum leer und rief des der Hauptstadt, die zugleich unser angenehmster Spaziergang ist, zeugt hatte, daß hier ein Mann zusammengefauert faß, welcher einen halb König's Namen. Der lettere öffnete darauf die Thüre die Linden, im hellsten Schimmer der Gasbeleuchtung. Eine Dietrich und ein größeres Instrument große Menge Neugieriger war durch das Schauspiel herbeigelockt eisen, hat Riese in der Aufregung nicht bemerkt ob Messer oder Brech- feines in den Laden führenden Privatzimmers Jund schoß sich in worden, und alle schienen davon überrascht, denn heller führte. Den Dietrich hatte er in das Schlüsselloch geklemmt und den Kopf, die ihn sofort tödtet. Das Motiv zur That ist bisher bei sich Gegenwart des Briefträgers, in der Thür stehend, eine Kugel in haben wir selbst bei glänzenden Illuminationen die Linden so die Thüre von innen zugehalten. Der Eindringling, welcher unbekannt. nicht gesehen. Nicht in dürftigen Flämmchen, sondern in hand- sein Gesicht in den Kleidern versteckt gehalten hatte, sprang breiten Strömen schießt das blendende Licht hervor, das so nun auf, stieß die Spindenthür mit überwältigender Kraft auf Eine Schießaffäre, welche in ihren Einzelheiten noch nicht rein ist, daß man in einer Entfernung von 20 bis 25 Schritt und eilte an Riese vorbei, auf das Fenster zu. Noch ehe Hilfe genügend aufgeklärt ist, hat sich in der Nacht zum Sonntag auf größeren Laternen einen Brief recht gut lesen herbeigekommen war, hatte er dasselbe aufgerissen, war auf das der Jannowißbrücke zugetragen. Dort sah man gegen drei Uhr konnte. Einige Privethäuser haben schon Gebrauch von der Gas 3inkdach gelangt und sprang von hier aus durch ein Glasdach, zwei junge Männer daher gestürmt kommen, deren einer einen beleuchtung gemacht; vor dem Hotel de Rome stehen zwei helle um einen Kellerhals zu erreichen. Gr fehlte jedoch und stürzte Revolver drohend erhob. Auf der Brücke stellte sich diesem Fackelträger, und vor Beiermann's Café Royal hängt ein Feuer aus einer Höhe von etwa drei Metern auf den Hof hinab. Ob Revolvermanne ein Herr entgegen, und nach kurzem Wortwechsel zeichen wie auf einem Leuchtthurme, so daß man den Hafen nicht wohl anscheinend beim Sprunge durch das Glasdach schwer ver- trachte ein Schuß, der, wie sich bald herausstellte, glücklicherweise verfehlen tann. auf gleiche Weise erleuchtet werden, und Berlin, welches wegen durch den Garten und gewann so das freie Feld. Nun wandte Polizeiwache fiſtirt, Bald werden auch die anderen Hauptstraßen letzt, floh er, wie die Blutspuren zeigen, über den großen Hof Niemand verlegt hat. Der schießlustige Mann wurde nach der woselbst er angab, der Malergehilfe feines erfreulichen Eindrucks, den es bei Tage macht, berühmt ist. er sich Mariendorf zu, fortgesetzt Blutspuren zurücklaffend. Ein Schwandtke zu sein, der von mehreren Personen überfallen und wird auch zur Nachtzeit den Fremden angenehm überraschen." bestimmter Verdacht fehlt, obgleich es feststeht, daß nur ein mit verfolgt, auf der Brücke einen Schreckschuß" abgegeben habe Sie waren eben sehr genügsam, diese alten Berliner, und das den Verhältnissen Vertrauter der Thäter sein fann. Der Thäter, Dem gegenüber behauptet aber der Herr, welcher den Malerbrennende Gas mußte ihnen, gegenüber den röthlich glühenden von welchem bisher jede Spur fehlt, hat in der Wohnung des gehilfen auf der Brücke stellte, daß dieser einem Dritten nachDellämpchen, wie die lichte Sonne erscheinen. Die erste Gas- Büffetiers ein Paar Schnürstiefeln, einen Hut, Manschetten und geeilt sei und dieser Dritte gerufen habe:" Er will mich schießen." anstalt war jene am sogenannten„ Landwehrgraben", dem jetzigen einen Dietrich zurückgelaffen. Dies hat jenen Herrn, einen Gerichtsaktuar Wolf, veranlaßt, den Landwehrkanal am Ende der Prinzenstraße. Von dort wurde mit dem Revolver bewaffneten Mann festzuhalten, der nun die das Gas bis in die entferntesten Gegenden der Stadt geleitet, Waffe gegen W. richtete und abdrückte. Durch eine glückliche und zwar waren, um den jenseits der Spree liegenden Stadt Wendung gelang es W., sich aus der Richtung des Geschosses theil mit Gas zu versorgen, die Hauptröhren bei der Schleuse, zu bringen. Schwandtke ist auf diese Aussage hin wegen ver vor der Münze, unter dem Bette der Spree durchgeführt suchten Todtschlags verhaftet worden. Wie gesagt, bedarf diese worden. Schießaffäre in manchen Punkten noch der Aufklärung. kein Wunder. von den Neber das Prager'sche Ehedrama liegen wiederum eine ganze Reihe neuer und interessanter Einzelheiten vor, die sowohl Frau P. wie ihren Bruder schwer belasten. Es war tam Geri man vorz Näh Fab wall: troß verlo aus entfe herbe erklä tem richt Bear wese Eigen wurd mit getla Urth Stra Sm hand burg meist welch empfe Schlaf so di mädc es fic Die bei d bient fich u d dieser hand Ange Als kurz nach der That, nämlich Freitag Morgens 2 Uhr, die Polizei in der Prager'schen Wohnung erschien, wurde Dr. Prager Ein heftiges, schweres Gewitter hat sich gestern Nach- gemein erregte Mann wollte, wie auch schon vorher einem fofort befragt, auf wen sich etwa sein Verdacht lenke. Der unDie Eröffnung des Zirkus Renz hatte am Sonnabend mittag nach 4 hr nach längerer Pauſe in diesem so gewitter Schuhmann gegenüber, von einem Verdachte nichts wissen. Erst Abend eine förmliche Völkerwanderung nach Berlin NW. ent reichen Jahre über Berlin entladen. Gegen 4 Uhr begann sich im Laufe des unter Zeugen stattfindenden weiteren Verhörs, fesselt. Bis in die allerhöchsten Stufen des Zirkus saßen die der Himmel plötzlich zu verdunkeln und die Finsterniß war bald bei welchem besonders hervorgehoben wurde, daß doch Schaaren dicht gedrängt, und mehrfach hörte man auf den höcheine so intensive, daß man genöthigt war Licht anzuzünden. zweifellos eine dritte Person im Spiele gewesen sein müsse, sten Stufen Rufe des urwüchsigsten Beifalls, der den Künstlern Die Regengüsse, welche von zahllosen Bligen und gewaltigen fam P. mit der Sprache heraus und Tenkte die Aufmerksamkeit sowohl wie dem Pferdematerial galt. Allerdings hatte die DiDonnerschlägen begleitet waren, verursachten in den niedriger ge- der Polizei auf seinen Schwager. inzwischen reftion ihr Möglichstes gethan, um allen Anforderungen, die ein legenen Stadttheilen Ueberschwemmungen und einzelne Straßen, gegen 4 Uhr Morgens geworden. Als sich nun Polizeibeamte Pferdeverständiger an die Leistungen der vierbeinigen Künstler wie die Brunnenstraße, Schönhauser Allee, Gneisenau- und Fenn- an die Verfolgung machten und in die Schweiger'sche stellen kann, zu genügen. Es wurden alle möglichen Schulen gestraße waren bald für Fußgänger unpaffirbar und am Molten- Wohnung begaben, war der Bogel bereits ausgeflogen und ist ritten, und in diesem Genre eine Eleganz entfaltet, für die uns markt hatte sich eine so gewaltige Wassermasse angestaut, daß die auch in die elterliche Behausung nicht mehr zurückgekehrt. Be- leider das richtige fachmännische Verständniß abging. Eine AnFluthen fast bis zur Plattform der Pferdebahnwagen emporragten. züglich der Frau P., deren Mitschuld auf der Hand zu liegen zahl von Klowns zeigte dem erstaunten Publikum, wozu die Der Fernsprechverkehr war während der Dauer des Gewitters schien, gestaltete sich das erste mündliche Verfahren höchst eigen- Natur die menschlichen Gliedmaßen eigentlich nicht geschaffen unterbrochen; die Feuerwehr wurde, soweit bis Redaktions- artig. Dieselbe war während des ganzen aufregenden Vorganges hat. Eine junge Künstlerin bewegte sich auf einem Telegraphenschluß bekannt, in sechs Fällen wegen Wassergefahr im Bette verblieben und wurde nun polizeilicherseits ersucht, in draht mit einer Sicherheit, die verblüffend wirkte. Den Glanzallarmirt; in dem Hause Ackerstraße 150 hat der Bli einem anderen Zimmer zu ihrer Vernehmung zu erscheinen. Dies punkt des Abends aber bildete die Pantomime„ Auf Helgoland". eingeschlagen und zertrümmerte theilweise das Dach lehnte sie ab mit dem Bedeuten, daß sie sich nicht wohl fühle. Der Anfang ließ sich etwas flau an, dafür wurde aber das ohne jedoch zu zünden und sonstigen Schaden anzurichten. Nun trat der inquirirende Beamte mit dem Verletzten zusammen schaulustige Publikum durch die großartigen Leistungen allerdings Im Falle Wezel hat die Kriminalpolizei zuerst das Un an das Bett, wo Frau P. erklärte, durchaus nichts in Bezug auf auf das Reichlichste entschädigt. Freilich hätte der patriotische das Vorkommniß zu wissen und auf die Borhaltung, wie sie bei Klimbim fehlen tönnen man soll indeffen mit einer Zirkus glück gehabt, immer in der gleichen Entfernung hinter dem ihr einem solchen Greignisse ruhig in ihrem Bette verbleiben könne, direktion nicht allzu scharf ins Gericht gehen. Es machte that genau bekannten Mörder zu bleiben und ihn somit entkommen hinzufügte, sie habe weder den Schuß, noch auch die Hilfe- fächlich einen überwältigenden Eindruck, als die schäumenden zu lassen. Sie hat jetzt das weitere Unglück, daß sich konfer- rufe gehört, sie habe keine Ahnung davon, wer sich etwa Wassermengen mit rasender Gewalt von zwei Seiten in den vative Blätter ihrer annehmen mit Gründen, die nicht blos nicht stich in der Wohnung aufgehalten habe, wisse auch nicht anzu Birkus stürzten. Im Uebrigen stürzten Menschen ins Wasser, haltig sind, sondern ein viel ungünstigeres Urtheil über die geben, wie der in ihrem Bett vorgefundene Kaisermantel Neger wurden weiß gefärbt und ein Dugend Enten plätscherte Kriminalpolizei einschließen, als es von unabhängigen Zeitungen und Hut dorthin gekommen feien und könne weitere munter in den Fluthen. Als ein niedlicher Dampfer erschien, gefällt worden ist. Die Berechtigung eines Vorwurfes gegen Angaben überhaupt nicht machen. Als ihr nunmehr bedeutet fannte der Jubel feine Grenzen. Zweifellos wird die Pantodie triminalpolizeilichen Einrichtungen steht fest: ihr Apparat wurde, daß sie dann an einer anderen Stelle vernommen werden mime in den betreffenden Kreisen des Publikums starken Anklang arbeitet zu langsam und namentlich ihr Nachrichtendienst ist zu müsse, weigerte sie sich anfangs zu folgen, bequemte sich aber auf finden. langsam. Nur dadurch wurde es möglich, daß Wehel, der am weiteres Drängen dazu, sich anzukleiden. Auch jetzt noch schwor Sonntag den Mord begangen hatte, dessen Name und sie, von dem ganzen Ereigniß nichts zu wissen und vor Allem Signalement am Montag bekannt war, am Donnerstag unbehelligt nicht damit in Verbindung zu stehen. Dabei ist sie auch ge bemerkt vom Kahn ins Wasser und ertrant. Die Leiche wurde Polizeibericht. Am 18. b. M. Nachmittags fiel die siebenjährige Anna Dahlke hinter dem Grundstück Fruchtstr. 1 uns samkeit des polizeilichen Nachrichtendienstes trat auch eklatant Mantel und Hut sich am Abend in dem Bette noch nicht be- erst am 19. d. M. aufgefunden. im Falle Bock hervor, dessen Ergreifung in New- York durch funden hätten. Dr. Prager, welcher von Anfang an den Wunsch straße 33 stürzte am 19. d. W. Vormittags der Maurerlehrling Kempfer Privatmittheilungen zwei und einen halben Tag eher hier bekannt war, bevor sie der Polizei und der Staatsanwaltschaft amtlich hatte, die Angelegenheit auf sich beruhen zu lassen, dürfte von dem aus eigener unvorsichtigkeit etwa sieben Meter hoch in den Hof fannt war, bevor sie der Polizei und der Staatsanwaltschaft amtlich ihm auf Grund des§ 51 der Strafprozeß- Ordnung zustehenden 19. b. M. Nachmittags verunglückte der Sjährige Knabe Seiffert gemeldet wurde. Außer der Langsamkeit hat man der Kriminal- Recht, sein Zeugniß sowohl gegen die Ehefrau, als auch gegen hinab und erlitt einen Bruch des rechten Unterarms. polizei( übrigens nicht den Personen, sondern den Einrichtungen, ben Schwager zu verweigern, Gebrauch machen. Mar Schweizer in der Durchfahrt des Quergebäudes Wilhelmftr. 48 dadurch, den gewohnheitsmäßigen Dispositionen) noch andere Mängel, 3. B. Schablonenmäßigkeit, Unmöglichkeit der Bethätigung in war in dem Geschäft von Stadion, Brecht u. Ko., Krausenstr. 39, daß ihm eine mehrere Zentner schwere Kiste mit Spiegelglas, an dividuellen Scharffinns für die betheiligten Beamten, vorgeworfen. beschäftigt, hatte sich jedoch bereits acht Tage vor der That krant welcher er emporgeklettert war, auf den Leib fiel. Die VerWir glauben, daß auch dem so ist, aber es gehört eine vollständige melden lassen. letzungen waren so schwere, daß er alsbald daran verstarb. Kenntniß der Thätigkeit der Kriminalpolizei dazu, um ein solches Von einem recht gefährlichen Feuerwerk" wurde vor Geistesstörung aus einem Fenster im 3. Stock des Hauses Zu derselben Zeit stürzte sich ein Mädchen infolge eingetretener Urtheil bestimmt abgeben und begründen zu können. Wir möchten gestern Abend in der elsten Stunde die Neue Welt" heimgesucht, renzlauerstr. 3 und erlitt hierbei einen Schädelbruch, so daß In dem Haufe Streliger ter zum hiesig haber fang 1. Jan heftig versch mit aus e demse wiede hat fi hat welche haben Recht diesell ihm zedire. Rechts leiften Angel Fürch harre. nach t erster und de empör Drohn namen auch voller Du 17 alsban nach Frau den R die Fr in alle Darste daß i fchente fagen; aus bringen Frau für bla Er bel dadurc und i getlagte Höhe 1 anwalt handelt Am daß er arten berabfa chloß, 1 bes Re diglich der Tod auf der Stelle eintrat. Am 19. d. M. Abends wurde in der Potsdamerstraße ein Maler von Omnibus überfahren, so daß am Oberschenkel erlitt und werden mußte. einem er eine schwere Verlegung nach der Charitee gebracht In der Nacht zum 20. d. M. fand vor dem Soziale Lebersicht. An die Gewerkschaften Berlins! Genossen! Als zur Zeit der Gründung der Berliner StreitKontrollkommission der Zusammenschluß aller Gewerke erfolgte, voll und ganz eintreten" zu wollen. Die Organisation dieser Arbeiterkategorie zahlt bereits Unterstützung an Gemaßregelte; die Arbeiterinnen entrichten in die betreffende Kasse wöchentlich 10 Wochen lang à 8 M. Unterstützung; falls sie das Opfer einer 10 Pf. Beitrag und bekommen, wenn sie gemaßregelt werden, Hause Greifswalderstraße 26 zwischen zwei Schlächtergesellen und wurde von beinahe allen Vertretern und langjährigen Leitern fogen. schwarzen Liste werden, kann der Vertrauensmann die gefellen durch Messerstiche in den Kopf und die Brust so begemeinfame Handeln aller Gewerke fönne für die Zukunft bei beiterinnen an der Organisation ist nach den vorliegenden Be richten eine befriedigende. Friedrichshain gebracht werden mußte. Am 20. d. M. VorGerichts- Beitung. Im Dersammlungen. mittags wurde in der Spree, vor dem Hause Schiffbauerdamm 28, hineingezogen würden, so daß es den einzelnen Gewerken unmög- Tagen von 6. bis 8. September in Brag stattfand, konstatirte Maßnahmen des Unternehmerthums oft ganze Branchen mit Der zweite österreichische Tischlertag, welcher in den die Leiche eines Hausdieners und Nachmittags im Landwehrkanal, lich set, den streifenden Genossen hilfreich zur Seite zu stehen. In- mit Befriedigung die Fortschritte, welche seit dem vorjährigen an der Herkulesbrücke, die Leiche einer unbekannten, etwa 25 Jahre folge dessen sei die Solidarität aller Arbeiter ohne Unterschied Kongreß auf dem Gebiete der gewerkschaftlichen Organisation in alten Frauensperson ans Land geschwemmt. In einem Tanz der lokale in der Marienburgerstraße 2-4 entstand Abends zwischen Kontrollkommission hat nun bis jetzt versucht, diese Soli- Einführung eines achtstündigen Maximal- Arbeitstages für eine Branchen zwingendste Nothwendigkeit. Die Streit Desterreich- Ungarn gemacht worden sind, erklärte die gesetzliche mehreren Personen eine Schlägerei, wobei der Maurer Wondrack darität möglichst zur Wahrheit zu machen- in wie weit ist ihr Nothwendigkeit, um die fortschreitende Verelendung des arbeiten am Kopfe und an der Nase so bedeutend verlegt wurde, daß er dies gelungen? Resolutionen und Anträge sind genug gestellt und den Wolfes, welches im Gegensatz zu den eingebildeten„ Stüßen“ nach dem Krankenhause am Friedrichshain gebracht werden mußte. Am 21. d. M. Vormittags wurde im Hause Yorkstr. 74 ein angenommen worden, aber wo bleibt die Ausführung in den Ge- die wirkliche Stütze des Staates sei, zu verhindern und bepensionirter Beamter, als er sich nach seiner im vierten Stock be- werkschaften seitens der Delegirten derselben, ja sogar oft seitens stimmte, daß dort, wo jetzt der Achtstundentag nicht möglich ist, legenen Wohnung begab, vom Schlage getroffen, infolge dessen der Antragsteller selber? In den Kommissionsversammlungen sind wenigstens nicht über die 10stündige Arbeitszeit hinausgegangen er von der Treppe stürzte und auf der Stelle verstarb. sie voll und ganz dafür, in den Gewerkschaften aber hört man werden solle. Die Achtstunden- Bewegung soll alljährlich Laufe des Tages fanden an drei Stellen kleine Feuer statt. nichts mehr davon. Dies muß anders werden, wenn das durch vollständige Arbeitsruhe am 1. Mai gefördert Institut sein Ansehen behalten soll. werden. Ferner empfahl der Tischlertag den Gehilfen, Warum haben nun viele der in der Kommission vertretenen den Lehrlingen mehr ihren Schuh vor Ausbeutung durch den Gewerkschaften feine der eingeführten 5 Pfennigmarken ent- Unternehmer angedeihen zu laffen, und erklärte endlich, daß die nommen, trotzdem der Erlös derselben für die Unterstüßung der Tischler Desterreich- Ungarns sich vollständig auf den Boden der Streifenden bestimmt ist? Warum, Ihr Delegirten, internationalen Sozialdemokratie stellen. Auf dem Tischlertag sorgt Ihr nicht für Einführung der Marten in waren 27 Drte durch 41 Delegirte vertreten. Eueren Gewerkschaften? Heraus mit der Sprache, warum Einen unangenehmen Auftritt mit einem Gerichts- nicht? Wovon soll der Ausschuß die streikenden Genossen untervollzieher führte gestern die Ehefrau des Bau- Unternehmers S. halten, wenn nur von einigen Gewerkschaften Mittel geliefert unter der Anklage der Freiheitsberaubung vor die III. Straf werden? Die Branchen allein können sich nicht erhalten, dafür kammer des Landgerichts I. Am 5. Januar erschien der sind genügend Beweise da. Die Generalfommission in Hamburg Gerichtsvollzieher Dorenberg in dem Geschäftslokale des Che- kann auch nur mangelhafte Unterstützung leisten. manns der Angeklagten, um in einer Klagesache die Pfändung Es sind jetzt 53 Mann zu unterstützen, und durch der außerordentlichen General( Mitglieder-) Versammlung, welche Freie Vereinigung der Bauarbeiter Berlins. In der vorzunehmen. Frau S. erklärte, daß die im Lokale befindlichen den Handschuhmacher- Streit wird wird sich diese Zahl noch Nähmaschinen nicht pfändbar seien, dieselben gehörten dem erhöhen. Wer unterstützt nun die streikenden Arbeiter? am 13. September stattfand, hielt zunächst Genosse Blaurock unter Fabrikanten Müller, der sie ihr anvertraut habe. Der Beamte Die Branche ist zu schwach wegen der bekannten vorjährigen großem Beifall einen 3/4 stündigen Vortrag über: Vereinsgesetze wollte sich auf nichts einlassen, sondern erwiderte, daß er Streiks. Die Streif- Kontrollkommission? Aber wovon? Listen und Rechte der Vereinigungen und legte zum Schluß seiner Rede trotzdem zur Pfändung schreiten würde. Die Angeklagte wollen wir nicht herausgeben, Marken entnimmt man zu wenig den Mitgliedern der Freien Vereinigung der Bauarbeiter ans verlangte nun, daß der Gerichtsvollzieher sich vorläufig soll es so weiter gehen? Wo bleiben unsere Beschlüsse Sera, unter den heutigen Verhältnissen die Lokalorganisation, aus dem Lokale entfernen möge, fie wolle ein, einige Häuser Wenn die Gewerkschaften die Fünfpfennig- Marken nicht vertreiben welche die Verbindung des gewerkschaftlichen Elements mit der entferntes Telephon benutzen, um den Eigenthümer der Maschinen wollen oder können, so sollen sie doch wie einige derselben von Politik gestatte, während letztere für die Bentralisation so gut wie herbeizurufen. Der Beamte weigerte sich, worauf die Angeklagte ihren Sammelgeldern einen Prozentsatz an die Streit Stontroll- ausgeschlossen sei, beizubehalten und dieselbe zu fördern. Hierauf erklärte, ihn dann so lange einschließen zu müssen, bis sie von fommission abführen. entspann sich eine sehr lebhafte Diskussion, in welcher die Kollegen tem Gange zurückgekehrt sei. Trotz aller Vorhaltungen des GeGenossen, nochmals verweisen wir Euch darauf, daß eine Marasas und Beskow gegen die Lokalorganisation, die Kollegen richtsvollziehers führte die Angellagte ihre Drohung aus, der Vereinigung der Gewerkschaften Berlins eine wirkliche Noth- Echlußwort gab der Referent der Freude darüber Ausdruck, daß Arendt, Gaßmann und Bankmann für dieselbe sprachen. Im Beamte ist ungefähr zehn Minuten seiner Freiheit beraubt ge- wendigkeit ist, den Kampf mit dem täglich dreister wesen. Daß die Angaben der Beschuldigten in Betreff der und trogiger auftretenden Kapitalismus aufnehmen ein so guter Geist unter den Berliner Bauarbeitern herrsche Haben er und Eigenthumsverhältnisse der Nähmaschinen auf Wahrheit beruhten, tönnen. aus auch einige Gewerke durch ihren der Diskussion ersehen habe, habe, daß eben wurde durch die Verhandlung bewiesen. Der Gerichtshof war Sierauf wurde über folgende Frage zur Abstimmung geschritten: nur wenige Personen für Zentralisation Propaganda machten. mit dem Staatsanwalte der Ansicht, daß das Verfahren der AnWollen wir die Lokal- Organisation beibehalten oder dem Zentralgeklagten ein bewußt widerrechtliches gewesen und lautete das Urtheil auf einen Tag Gefängniß, die zulässig niedrigste Verband uns anschließen? Die Versammlung entschied sich gegen Strafe. zwei Stimmen für Lotal Organisation, erklärte sich in einer rock voll und ganz einverstanden und beschloß, unter den heutigen anderen Resolution mit den Ausführungen des Referenten BlauIn der im Oktober am Landgericht II beginnenden Schwurgerichtsperiode wird auch der Mordversuch zur VerDer geschäftsführende Ausschuß Verhältnissen die Lokal- Organisation beizubehalten und dieselbe handlung kommen, welchen Anfangs März d. J. in Rummels der Berliner Streit- Kontroll- Kommisson, in jeder Hinsicht zu fördern. Die Verhandlung über den zweiten burg ein Dienstmädchen Anna K. gegen die Frau des BäckerPunkt der Tagesordnung:„ Stellungnahme denjenigen Mitgliedern meisters, bei welchem sie diente, unternommen hat. Die Meisterin, Arbeiter des Ju- und Auslandes! gegenüber, welche sich der Zentralisation angeschlossen haben", welche erst kurze Zeit mit dem Bäckermeister verheirathet war, Gleichwie unsere Kollegen in Friedrichshagen, Burg u. s. w: wurde nach sehr lebhafter Debatte bis zur nächsten Mitgliederempfand, als sie fich während der Abwesenheit ihres Mannes ist auch uns Handschuhmachern in Osterwieck a. Harz ein Lohn- Versammlung vertagt, da von verschiedenen Seiten behauptet schlafen gelegt hatte, plöglich am Halse einen brennenden Schmerz, abzug von 20 und 30 Pf. gemacht worden, worauf wir ein- worden war, es bestehe noch kein Zentral- Verband der Bauso daß sie erwachte und da sie Blut rieseln fühlte, ihr Dienst- müthig mit Nein antworteten. Wir haben somit den Abwehrstreit Arbeiter Berlins. Unter Vereinsangelegenheiten gab Koll. Ernst mädchen herbeirief. Als dasselbe mit der Lanipe erschien, stellte aufgenommen und richten nun die dringende Bitte an alle Genossen, Gutsch die Abrechnung über das letzte Stiftungsfest. Dieselbe es sich heraus, daß die Frau eine Schnittwunde am Halse hatte. uns in diesem großen Streit nach Kräften mit Geldmitteln zu wurde von den Mitgliedern für richtig befunden und deshalb Die Anklagebehörde beschuldigt nun das Dienstmädchen, welches unterstützen, denn wir kämpfen für eine gerechte Sache, haben dem Koll. Gutsch ein Vertrauensvotum ertheilt. Der vorgerückten bei dem Bäckermeister schon vor der Verheirathung desselben ge- auch unser Solidaritätsgefühl schon oft bewiesen und werden es Zeit halber stellte man die anderen Punkte bis zur nächsten Mitdient, des Mordverfuchs aus Eifersucht. Die Angeklagte beruft wiederum in reichem Maße bethätigen, wenn wir den Sieg er- glieder- Versammlung zurück, welche Sonntag, den 11. Oktober, fich dagegen darauf, daß das Küchenfenster offen gestanden habe rungen haben, den wir nur durch genügende Unterstützung er- stattfindet. ud sich möglicher Weise ein Dieb eingeschlichen habe. In zwingen fönnen. Es befinden sich 199 Mann im Ausstande; dieser etwas dunklen Angelegenheit ist Termin zur Haupt- Ver- davon sind 98 Familienväter mit 228 Kindern. handlung auf den 19. Oktober angesetzt. Die Vertheidigung der Angeklagten hat Rechtsanwalt Dr. Ivers übernommen. 111111 zu Austritt die Wichtigkeit der Streif- Kontrollkommission zu leugnen gesucht, so ist dies doch nur auf einzelne Personen zurückzuführen; Ihr Genossen aber, deren Gewerkschaften durch Delegirte in der Kommission vertreten sind, sorgt dafür, daß in den Gewerkschaften unsere eingeführte Marke recht viel verkauft wird, damit wir unsere sircilunden Mitarbeiter nicht untergehen zu lassen brauchen Nicht nur den Handschuhmachern wurden Abzüge gemacht, sondern auch den Färbern, Zurichtern und den Maschinendollirern sowie den Dresseuren. Sie stehen gleichfalls im Ausstande und sählen ca. 100 Mann, zumeist Familienväter. Auch für diese bitten wir, damit es ihnen möglich ist, ihren ohnehin sehr farg Auslandes, helft uns, daß wir zum Siege gelangen! bemessenen Lohn behaupten zu können. Genossen des In- und Auslandes, helft uns, daß wir zum Siege gelangen! Osterwiec, 15. September 1891. beten. Für die Lohnkommission. J. A.: Josef Schüßl. Alle arbeiterfreundlichen Blätter werden um Abdruck geEine gut besuchte öffentliche Versammlung der Schneider und Schneiderinnen, welche am 15. September tagte, beschäftigte sich mit der Einführung der Kontrollmarke in der Konfektion. Kollege Timm, welcher das Referat überUnter der Anklage der Körperverlegung stand gestern nahm, geißelte das Zwischenmeistersystem und die damit verder pensionirte Schuhmann Schoßtag vor der 13. Straftammer bundene unmenschliche Ausbeutung der Arbeiter und Arbeiterinnen, hiesigen Landgerichts I. Terselbe ist beschuldigt, in der Nacht wie sie sich in der Konfektionsbranche bemerklich mache. Alle zum 1. Januar feine Chefrau mittelst eines Meffers verletzt zu dagegen angewandten Mittel( Streit 2c.) hätten sich als erfolglos haben. Der Angeklagte, welcher mit feiner Frau schon von Anerwiesen und so sei man zu der Ansicht gelangt, daß die Kontrollfang der Ehe an in Ünfrieden lebt, kam in der Nacht zum marte hier Abhilfe schaffen könne. Man wolle durch sie das 1. Januar angetrunken nach Hause und es entspann sich eine sehr bestige Szene, über deren Einzelheiten die beiden Ehegatten ganz Bersammlung mit Einführung der Kontrollmarke beauftragte ganze System der Zwischenmeister bekämpfen. Die in voriger verschiedener Ansicht sind. Die Frau des Angeklagten, welche mit demselben acht Jahre verheirathet und außer zwei Kindern Kommntssion hat die Bedingungen, zu denen Marken abgegeben Alle Zuschriften find an Heinrich Löhr zu richten, alle Geld- werden sollen, aufgestellt, Redner verlas dieselben, deren wesentaus erster Ehe ihm zwei Kinder geschenkt hat, ist wiederholt von sendungen an Theodor Hoffmeister in Osterwieck a. H. lichste folgende sind: Errichtung von Betriebswerkstätten, welche demselben fortgegangen, hat infolge mehrfacher Mißhandlungen Der Streit der Spigenweber in Leipzig den gesundheitlichen und sanitären Anforderungen durchaus entwiederholt den Versuch gemacht, eine Ehefcheidung durchzusetzen, Lindenau dauert fort. Es wird um Fernhaltung des Zuzugs sprechen; Aufstellung aller modernen technischen Betriebsmittel, hat sich dann aber immer wieder mit ihm vertragen. Die Frau gebeten. als da sind: Bügeleinrichtung, Nähmaschinen, Knopflochhat ein väterliches Vermögen, welches für sie sichergestellt war, maschinen u. f. w.; Festseßung einer bestimmten Arbeitszeit welches der Angeklagte aber in seine Hände zu bringen getrachtet Die Bau und gewerblichen Hilfsarbeiter von 8 bis 6 Uhr mit einer halben Stunde Mittagspause; haben soll. Am 31. Dezember hatte derselbe seine Frau zu einem werden im„ Arbeiter" vor dem Zuzug nach Geeftemünde und Sonntags- und Ueberstundenarbeit ist unzulässig; Sonnabends Rechtsanwalt bestellt und wollte, nach der Behauptung der Frau, Bremerhaven gewarnt. Arbeitermangel bestehe dort gar nicht, und am Tage vor den Feiertagen ist um 5 Uhr zu schließen; die dieselbe bewegen, ein Schriftstück zu unterschreiben, wonach fie sondern es handle sich für die betreffenden Unternehmer, welche Rohnzahlung muß Sonnabends 4 Uhr beendet sein; im Ueberihm ein Kapital von 27 000 Mart auf fünfundzwanzig Jahre durch Inserate in auswärtigen Blättern Arbeiter suchen, nur gungsstadium ist Stücklohn einzuführen, als weitere Konsequenz zedire. Die Frau behauptet, daß sie auf dringenden Nath des darum, die dortigen Löhne durch den Zuzug auswärtiger Arbeiter Theilarbeit und Beitlohn. Entnahme sämmtlicher Arbeiter und Rechtsanwalts fich geweigert habe, die Unterschrift zu herabzudrücken. Arbeiterinnen vom Zentral- Arbeitsbureau, mit Ausnahme des leiften, aber schon bei demi Rechtsanwalt habe der Der Aus stand der Steinmetzen des Herrn Haupt 1. Zuschneiders und Konfektionärs; gute Behandlung; StreitigAngeklagte mit drohender Geberde in Aussicht gestellt, daß etwas in Pirna ist zu Gunsten der Arbeiter beendet. Der genannte feiten werden nach Anhörung beider Theile durch die KomFürchterliches passiren würde, wenn sie bei ihrer Weigerung ver- Unternehmer hatte nach dem Bericht der Sächs. Arbeiter- 3tg." mission geschlichtet; Lohntarif a) für Konfektion aller Art und harre. Als der Angeklagte Nachts nach Hause gekommen, hat er, 16 Czechen aus der Prager Gegend" engagirt. Dieselben b) für Maßarbeit; um Ein- und Durchführung der Theilarbeit nach der Schilderung der Ehefrau und deren beiden Kindern aus wurden aber von den czechischen Mitgliedern des Pirnaer Fach- zu ermöglichen, sind Personen einzustellen, welche von Seiten der erster Ehe, fofort wieder die Leistung der Unterschrift verlangt vereins der Steinmetzen über die Eachlage aufgeklärt und Kommission vorgeschlagen werden und deren Gehalt im Verein und da diese Zumuthung abermals zurückgewiesen wurde, eine reisten infolgedessen wieder ab. Daraufhin gab mit der Firma festgesetzt wird. Entzogen werden die Marken empörende Szene verursacht. Unter den heftigsten Schimpf- und Herr Haupt nach. Wie man sicht, hat der Internationalismus da, wo die Erfüllung dieser Bedingungen aufhört und auch dort, Drohworten hat er Alles, was ihm gerade zur Hand war, auch schon jetzt praktischen Nutzen für die Arbeiterschaft. wo die Arbeiten nicht vollständig in den Betriebswerkstätten an namentlich Waschgefäße, Telter, Flaschen zc. auf sie geworfen, gefertigt werden. Der Streif der Altonaer Seiler und Reepschläger auch Wasser auf sie gegossen, so daß sich die geängstigte Frau Nachdem noch verschiedene Kollegen gesprochen, wurden diese voller Angst unter. da3 Bett flüchtete. Mit den Worten ist nach 25 wöchentlicher Dauer beendet. Der Erfolg ist, wie Bedingungen von der Versammlung angenommen und einstimmig Du mußt frepiren! Dich A.. steche todt!" zog der Angeklagte die Lohnkommiffion mittheilt, ein minimaler, denn die geforderte folgende Resolution gefaßt: alsdann die Frau bei den Haaren unter dem Bett hervor, griff Verkürzung der Arbeitszeit um eine Stunde sei nicht bewilligt nach einem Messer und versuchte damit nach dem Halse der worden, sondern nur eine Lohnerhöhung. Die Streikenden hatten Frau zu stechen. Die letztere hielt in voller Angst die Hand vor sehr an Zuzug von auswärts zu leiden. aus " Die Versammlung sieht in der Einführung der Kontrollmarke und in der Ertheilung derselben an diejenigen Unternehmer, welche die von der Agitationskommission gestellten Be den Kopf und der Stich traf die Hand mit solcher Wucht, daß Die Thonpfeifen- Arbeiter der Firma Leopold dingungen erfüllen, ein geeignetes Mittel zur Einführung befferer die Frau zur Heilung der Wunde& Wochen gebrauchte. So die Flamm in Arad( Ungarn) legten Anfang September die Zustände in der Konfektion. Namentlich ist die Kontrollmarke Darstellung der Verwundeten, welche durch ihre beiden Söhne Arbeit nieder, weil sie bei 14-15 stündiger täglicher Arbeits eine wirksame Waffe zur Bekämpfung des Zwischenmeisterin allen Einzelheiten bekräftigt wurde. Die Kinder erzählten sogar, zeit( durchweg Affordarbeit) durchschnittlich nur 6 fl. Systems und deckt sich diese Maßnahme vollständig mit der auf Daß ihr Water sie durch das Versprechen, ihnen 10 M. zu bie Woche verdienten. Ihre Forderung von 20 pet. dem internationalen Arbeiterkongreß angenommenen Resolution, fchenten, veranlassen wollte, von dem Vorfall nichts zu Sohnerhöhung wurde von der Firma abgelehnt. Nach fünf welche den Arbeitern aller Länder zur Pflicht macht, mit allen lagen; sie haben auch auf Geheiß des Vaters das Blut tägigem Streit fam jedoch ein Ausgleich zu Stande, indem ihnen zu Gebote stehenden Mitteln für die möglichste Beseitigung der Stube aufwischen und die Scherben weg die Firma 15 pet. bewilligte. Die Arbeiter benützten dieses Re- von Uebelständen zu wirken. Die Versammlung ermächtigt die bringen müssen. Der Angeklagte erklärte diese Beschuldigungen fultat, um die Arbeitszeit sie arbeiten wie oben erwähnt auf Agitationskommission, die Kontrollmarte einzuführen und unter für blanke Erfindungen und beantragte, den Geisteszustand der Stück auf 12 Stunden herabzusetzen, und sind fest entschlossen, den gegebenen Bedingungen zu ertheilen." Grau durch einen gerichtlichen Physikus untersuchen zu lassen. durch straffe Organisation die Abschaffung der Affordarbeit, die Darauf wurde eine Kontrollkommission gewählt, welche aus Er behauptete, daß seine Frau unzurechnungsfähig sei, was sie weitere Verkürzung der Arbeitszeit und einen Minimal- Tagelohn Frau Wengels und den Herren Timm, Schulze, Rogge dadurch beweise, daß sie wiederholt horrende Schulden gemacht zu erkämpfen. und Gottschalk besteht, deren Aufgabe es ist, die Anwendung und sogar die Wirthschaftssachen verschenkt habe. Der Ander Marke zu überwachen, Mißbrauch zu verhindern und Alles getlagte behauptete ferner, daß die Frau abfolut feine Bession in zu thun, was dieses Mittel wirksam machen tann. Höhe von 27 000 M. unterschreiben sollte, es sich bei dem Rechts-( Canada) beschlossen, den Premierminister um Aufhebung des Der dritte Punkt der Tagesordnung: Stellungnahme zur anwalt Brederet vielmehr nur um Regulirung der Schulden 3olles auf Bauholz zu ersuchen, welchen die Unternehmer für die Sperre der Firma Hoffmann" rief eine lebhafte Debatte hervor, handelte. Den Borfall in der Neujahrsnacht stellte er so dar, von ihnen beabsichtigte Herabsehung als Vorwand verwenden. daß er bei seiner Heimkehr von seiner Frau mit bissigen Redensin welcher das Verhalten des Herrn Hoffmann aufs Schärffte fritisirt, ebenso aber auch jenen Kollegen scharfer Tadel zu Theil wurde, welche an Stelle der ausgeschiedenen in Arbeit getreten 4000 streitende Mühlenarbeiter in Ottawa H Die Leipziger Buchdruckerei Hilfearbeiter und Ararien empfangen und deren Hand durch die Scherben einer schloß, zunächst die Zuverlässigkeit der Zeugin durch Vernehmung Versammlung einstimmig, für Verbesserung ihrer Lage, in dem noch Pfeiffer bekannt gemacht hatte, daß am 28. September berabfallenden Lampe verlegt worden sei. Der Gerichtshof be- beiterinnen erklärten in ihrer legten, gut besucht gewesenen sind. Beschlossen wurde, die Sperre aufrecht zu erhalten. Nachbes Rechtsanwalts Brederet zu prüfen und weitere Schritte be- Gemeinschaft mit den Buchdruckergehilfen bei der Abgeordnete Bebel in einer öffentlichen Versammlung der düglich des Geisteszustandes der Zeugin vorzubehalten. der demnächstigen Bewegung für Verringerung der Arbeitszeit Schneider und Schneiderinnen im Konzerthause Sanssouci über verein Vorwärts 3", Friedrichsfelde, bei Momber. Gesangverein straße 8 bei Schneider. Ar= bie Hausindustrie sprechen werde und um rege Agitation für Arbeiter- Matbund", Nowawes, bei Gärtner, Wallstraße. Gefang: offenen Seiten, auf denen der Aufstieg zu den Maschinen guten Besuch dieser Versammlung ersucht hatte, wurde die Freies Lied 2", Friedrichsberg, Frankfurter Chaussee u. Dorfstraßen- Ece erfolgt, in Zukunft leichte Thüren, um die verderbliche Zugluft Die Generaldirektion hat sich zu diesen Ver Versammlung mit einem Hoch auf die Schneiderbewegung ge- b. Reusch. Gesangverein" Wanderlust", Schöneberg, Grunewaldstr. 110. abzuwehren. schlossen. Gesangverein„ Sänger- Freiheit", Naunynstr.43 b. Fröhlich.- Gesangverein befferungen auf Grund einer ärztlichen Statistik entschlossen, aus Sänger hain", Fichtefir. 29 b. Krösche.- Gefangverein ,, Sängerfette" welcher hervorgeht, daß die meisten Lokomotivführer von Fußleiden Musit- und Gesangverein ,, Firmitas", AdalbertIn der öffentlichen, zahlreich besuchten Versammlung Gräfestr. 34 b. Fiebig. der Ost- und Westpreußen, welche am 14. September ab- bei Winter. Gefangverein Kreuzberg", Lichterfelderstr. 7-8 heimgesucht sind." Gesangverein, yboly", Urbanstr. 88, bei Bollandt. Gesangverein In Regingen bei Horb( Württemberg) find 16 Gebäude, gehalten wurde, referirte Genosse Timm über die Klassengegen- beiter- Gesangverein Freiheit", Adlershof, bei Albrecht. Gesangverein or darunter 12 Wohnhäuser, total niedergebrannt. fäße in der heutigen Gesellschaft" und erntete für seinen inter- atte einde", Oppelnerstr. 13, bei Boden. effanten Vortrag reichen Beifall. In der Diskussion berichteten taria", Blumenstr. 46, bei Went. märts 4", Rathenowerstraße, Restaurant Walhalla.- Gefangvereini Gesangverein ,, Alpenglode", Lands- Marseille, 21. September. 3u schweren Ruhes die Genossen Horwit, Jablonski und Rogge über eine Reihe bergerſtr. 31, bei Musehold. Gesangverein ,, Euterpe", GerichtWahlmanöver, von denen das eine die größte Heiterkeit hervor- ftraße 10. Gefangverein ,, Freiheit 3", Schönhauser Allee 45 b. Bägold. störungen tam es gestern Nachmittag in der Arena des Gesangverein Prado. Das Publikum war unzufrieden über die schlechten Gesangverein ,, Echo 3", Zehlendorf, Karlstr. 12 bei Rost. rief. Der Herr Amtsrath von Diete soll nämlich in seinem Ginigteit 2" Landsbergerstraße 31 bei Musehold. Gefangverein Stiere und darüber, daß der angekündigte Frascuelo nicht der Wahlkreise eine Depesche des Inhalts verbreitet haben: Der Herr" Sorgen los", Röslinerstr. 17 bei Wendt. Reichskanzler telegraphirte an mich, daß es ihm sehr angenehm Dienstag: Geselliger Berein..Climb im", bei George, Gr. Görſchenſtr. 16. Sund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend.„ berühmte" Stierfechter selbst, sondern sein Bruder war. Der Letztere wurde von den Gassenjungen verfolgt und angefallen. wäre, wenn ich( von Diege) in den Reichstag hineinfäme. Herr Theaterverein, Afazie", Abends 9 Uhr, bet Heise, Staligerstraße 54. Die Menge riß die Schranken ein und bewarf mit den Stücken Dr. Pinn rechtfertigte hierauf die Ost- und Westpreußen gegen Theaterverein, ich entranz", Waldemarstraße 17. Bergnügungsverein derselben und den Bänken die Darsteller. Eine Bande von die früheren Angriffe eines Parteigenossen, welcher den ersteren Deutsche Gi che", Fürbringerfir. 7, Uebungsstunde. Individuen häufte die Trümmer unter dem Orchester an vorgeworfen hatte, daß sie Lust hätten, sich zu verpreußen oder" didelio 1" erbittet Buſchriften an Emil Gläser, Cuvryftr. 53, zu senden. Bergnügungsverein Fidelio 2", Reichsgarten, Oranienftr. 108. Theater: und steckte sie in Brand. Die Polizei war nicht im Stande, zu verpommern, und wies auf die Arbeiter- Bildungsschule und verein" Stern". Die Sigungen finden alle Dienstag 9 Uhr in Lehmann's die Menge im Baume zu halten. Sie begnügte sich damit, dem die Freie Volksbühne hin, welche den Arbeitern in ihrem Kampfe Restaurant, Alexandrinenftr. 32, statt. in jeder Weise fördernd zur Seite ständen. Gesang-, Turn- und gesellige Vereine. Musikverein ,, Gdelweiß" Fortschreiten des Feuers Einhalt zu thun. Gendarmerie wurde 9 Uhr im Restaurant Müller, Mariannenstraße 46. Gäste willkommen. beordert, welche die Arena räumen ließ. Der angerichtete Schaden Gesangverein Anatreon", Abends von 9-11 Uhr, bei Reßner, Annen" ist beträchtlich. Eine Vereinsversammlung des Arbeiter Bildungs- straße 16. Gefangverein udwig'scher Männerchor, Abends 9 Uhr, vereins Zukunft" in Reinickendorf fand am 13. September im Restaurant Boppe, Lindenstraße 106. Quartett- Verein, Wedding New- York, 20. September. Das Bezirksgericht der VerMänner Gefangverein Olympia" statt. Genosse Schöpfe hielt in derselben einen Vortrag über die bet Stumte, Aderstraße 123. bei Gerth, Prinzenstraße 106. Männer- Gesangverein„ Alt- Dessau" jeden einigten Staaten hat in der Angelegenheit des deutschen Urgeschichte der Menschheit" auf Grund der Morgan'schen Dienstag Abends 9 Uhr Gesangsstunde bei A. Niemann, Görligerstraße 42. Auswanderers Feinknopf, der von den EinForschungen( die im Buche Friedrich Engels': Die Entstehung Gäste ficts willkommen. der Familie, des Eigenthums und des Staates"" furz und volks. Männer- Abtheilung. Jeden Dienstag und Freitag 8-10 Uhr Blumen wanderungsbehörden am Landen verhindert wurde, ent straße 63a. Theater und Vergnügungsverein Bulcania", in fchieden, daß er auf illegale Weise zurückgewiesen sei, da er verständlich zusammengefaßt sind). Meißner's Restaurant, Gartenstr. 162. Gäste, Damen und Herren, will: 20 Dollars bei sich hatte. Der Fall wird an einen höheren Ges tommen. Theaterflub elmerding", Abends 9 Uhr, in Sanf's richtshof verwiesen. Restaurant, Tempelhofer Ufer 13, Ede der Großbeerenstraße. An der Diskussion betheiligten sich die Genossen Thal, Eduard Schmidt, Duchateau und Dilfert. Unter" Verschiedenem" wurde die sonderbare Thatsache konstatirt, daß der Herr Amtsvorsteher Wilke die Rolle Nr. 3 eines Beierfaftens nicht gut leiden kann und deren Verwendung deshalb in seinem Machtbezirk verboten hat diese dritte Rolle enthält nämlich die Marseillaise. V Tambourverein Berliner Turngenossenschaft", PrivatSprechlaal. Theaterverein Georgina", Abends 9 Uhr, bei Meißner, Gartenstraße Mr. 162. Gäste willkommen. Bergnügungsverein ,, Saturnalia." Jeben Dienstag Sigung mit Damen bet Noll, Andreasstr. 3, Anfang 9 Uhr. Nachher: Vergnügungs- und Theaterverein Romeo", Tanz. Gäste willkommen. Abends 9 Uhr, bei Säger, Grüner Weg 29. Gäste willkommen.- VergnügungsBerein„ Nordlicht", bends 8-11 Uhr, bet H. Sperling, Görlizerſtr. 37. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Vergnügungs- Verein, Fidele Brüder", Abends 9 Uhr bei Berndt, Perlebergerstr. 17. Gäste willkommen. Die Redaktion stellt die Benutzung des Sprechsaals, soweit der Raum dafür Der Verein der Kistenmacher hielt am 14. September cr. Geselliger Verein Brüderschaft", Abends 9% Uhr, Wilsnackerstr. 63. abzugeben ist, dem Publifum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen Verein ehmaliger 37 er, Abends 9 Uhr, im Königstadt- Stafino, Interesses zur Verfügung; sie verwahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem eine Versammlung ab, in welcher Kollege Tschernig über das Inhalt desselben identifizirt zu werden. Holzmarktstraße 72. Dilettantenverein ,, Nord", Uebungsstunde Dienstag Thema:" Der Mensch als Produkt der Erziehung und der Ver- Abend 8%-10% uhr. Aufnahme neuer Mitglieder. Tambourverein Frei Heute Dienstag sowie Donnerstag fällt der hältnisse in der Gesellschaft", referiren sollte. Da der Genannte weg!", Dienstag und Freitag lebungsstunde Weinbergsweg 11 b b. Wenzel. aber an Heiserkeit litt, so fiel der Vortrag aus. Zum 2. Punkt Rauchtíub, Rosenblätter", Abends 8% Uhr, bei Leopoldt, Yort- u. Mann- Unterricht in allen unseren Schulen aus. Der Vorstand der Arbeiter- Bildungsschule. Rauchtlub humoristische Pfeifensteinstr.- Ecke. Gäste willkommen. der Tagesordnung berichtete Kollege Puhlmann über die Thätig- brüder", Abends 8% Uhr, kleine Martusstraße 10. Gäfte, durch Mitglieder teit der Kommission. Beschlossen wurde, die in der Zigarrentisten eingeführt, willkommen. Rauchtlub Borsig", Borsigstr. 27 bet Jentsch. Rauchtlub Dämmerwolfe" Dienstag Abend 9% Uhr Urbanstraße fabrikation beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen zu organiNr. 33. Gäste sind willkommen. Rauchklub Einigkeit" Abends firen und dieselben gleichfalls mit in die Statistik aufzunehmen. um 9 Uhr bei Water Subs, Ewinemünderftr. 82. Rauchflub ,, Der Elf" Rauchklub Unter Verschiedenem" beschwerten sich einige Kollegen, daß an jeden Dienstag Abends 8 Uhr, Wrangelstraße 32, bet Hoffmann. dieselben die Versammlungs- Einladungen nicht gelangten, weil mbale ma" Abends 8 Uhr, Reichenbergerstraße 73 A bei Faustmann. Gäste willkommen. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Geselliger die Fabrikanten einfach die Briefe unterschlügen. Der Vorstand Verein, I imbim" Abends 9 Uhr bei George, Großgörschenstr. 16. Herren als Bet Anfragen bitten wir die Abonnements- Quittung beizufügen. Briefich wird in dieser Angelegenheit Abhilfe schaffen. Gäste willkommen.- Vergnügungsverein Glück auf" Abends 8% Uhr im ReGeselliger Vergnügungs: Das Stiftungsfest des Vereins findet am 24. Oktober in Joel's staurant Blant, Schönleinstr. 1. Gäste willkommen. Festsälen, Andreasstr. 21, statt. Billets sind bei Herrn Ladeburg, verein, Amicitia", Abends 9 Uhr, im Lokal von Marowski, Barnims. 47. Vergnügungsverein Reichstrone", Sigung Abends 9 Uhr, in Statklub Fidele Reichenbergerstr. 20; ferner im Arbeitsnachweis, Markusstr. 25, Reichert's Restaurant, Müllerstr. 7. Gäste willkommen. und im Zigarrengeschäft von Winkelmann, Ackerstr. 153, sowie Brüder", jeden Dienstag von 8-11 Uhr Kottbuser Damm 74 bei Hilte. Gäste, welche durch Mitglieder eingeführt werden, haben Zutritt. bei allen Vorstandsmitgliedern zu haben. 1. Berliner Wahlkreis. Sozialdemokratische Partei Versammlung am Dienstag, den 22. September, Abends 8 Uhr, in Norberts Saal, Beuthstr. 22. Tagesordnung: Stellungnahme zum Erfurter Parteitag und event. Wahl von Delegirten zu demselben. Große öffentliche Versammlung der selbständigen Barbiere, Friseure und Perridenmacher am Dienstag, den 22. September, Abends 10 Uhr, in Henfels Salon, Invalidenstraße 1, Ecke Brunnenstraße. TagesVermischtes. Begnadigt. Der Polizeisergeant Lamprecht Briefkaffen der Redaktion. Antwort wird nicht ertheilt, Für die Mailänder Metallarbeiter wurden bei dem Unterzeichneten ferner abgegeben: 7 M. gesammelt im Verein der Uhrmacher, 7 M. von Fuchs und Kollegen, 6 M. aus der Fabrit von Speyener u. Ko., 4 M. von D. M., 5 M. aus der Hummel'schen Fabrit, 41 m. 40 Pf. von den Glühlicht- Drehern, 1 M. Elysium, zusammen mit den in Nr. 215 des Vorwärts" quittirten 89 M. 50 Pf. 160 M. 90 Pf. Indem ich hiermit die Sammlung schließe, sage ich den Gebern im Namen der Mailänder Metallarbeiter besten Dant. A. Gerisch. " Von einer amerikanischen Auktion bei Sternecker 30 M. H. Gumpel. ordnung: Die Jnnungen des Kleinhandwerkerthums. Referent: Schriftsteller war vor längerer Zeit vom Schöffengericht Oberhausen zu 85 Pf. für die Arbeiter- Bildungsschule empfangen. Hoffmann. Deutscher Senefelder- Bund.( Mitgliedschaft Berlin.) Restaurant 9 Monaten Gefängniß verurtheilt worden, weil er anRöllig, Neue Friedrichstr. 44, Abends 8% Uhr. Tambourverein„ Frei weg!" Sonntag, den 27. September: Partte Ganverein Berliner Bildhauer. Heute keine Versammlung. Wir nach Spandau. bitten das Inserat zu beachten. Lese- und Diskutirklubs. Dienstag. Ser wegh", Abends 8 Uhr, im Botale von Otto Linte, Forsterstr 45. Gäste willtommen. Proletarter", ( Pankow), bei Borchardt, Schulzenstraße 28. Safenclever", Abends 8% Uhr, im Restaurant Scholz, Kastanien Alee 35. Gäste wiútommen. Agitationsverein Lassalle", bei Drügemüller, Wienerstr. 31. Spinoza", Abends 8% Uhr, bei Brandstahl, Oppelnerstr. 29. Gäste haben Butritt. Lese- und Distutir- Klub für Männer und Frauen, Johannes Männer und Frauen als Gäste willkommen. Wedde", Abends 9 Uhr, im Lokale von E. Lange, Manteuffelstraße 60. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend, Dienstag, Abends Suhr, Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Gesangverein der Böttcher Steineiche", Lichtenbergerstr. 21 bei Seife. Gesangverein Freund icha ft", bei Oswald Berliner, Brunnenstraße 114. Gefangverein„ ar monia", Flottwellstr. 5 bei Bartels. Arbeiter- Gesangverein DIympia", Budowerstraße 8 bei Jung. Männerchor, Süd- Dft" 1, Köpniderstr. 191 bet Foge. Gesangverein Waldkapelle", Friedrichshagen, bet Blant. Gefangverein ,, Wiederhall", Wrangelstr. 141 b. Schmidt. Gesangverein ,, Schildhorn", Usedomstraße Nr. 33 bei Micte. Gesangverein " Fideitas", Bergstraße 68 bei Keller. Gesangverein„ Allegro", Staiser Franz- Grenadier- Play 7. Gefangverein Myrthenblätter", Belforterstraße 15 bei Schneider. Gefangverein Bruderherz", Strauß bergerstr. 3 bet Birt. Jhn'scher Gesangverein" umor", Straußberger straße 3 b. Birt. Gefangverein ,, un verzagt 2", Moabit, Wilsnackerstr. 63 bet Jlges. Gefangverein offnung 2", Wilmersdorf, bei Gräg. Gefangverein ,, Waldkapelle, 2", Berliner Bockbrauerei. läßlich einer Verhaftung von seiner Waffe wider rechtlich Gebrauch gemacht hatte, bezw. in der Anwendung derselben zu weit gegangen war. Auf ein an den Kaiser eingereichtes Gnadengesuch ist dem Polizisten der Bescheid zugegangen, daß der Kaiser die Gefängnißstrafe in eine Festungshaft von sechs Wochen umgewandelt und Charlottenburg wird um seine Adresse gebeten. ihm die Kosten des Verfahrens erlassen habe. Herr May Gerndt ersucht uns mitzutheilen, daß die Ver fammlung der Bergolder 2c. am 14. September nicht über Herrn Heindorf, sondern über den von demselben beauftragten Referenten wegen dessen Ausbleibens thren Unwillen kundgab. Pojen, 20. September. Die ganze Familie des Hofarbeiters Kustoß im Dorfe Chocicza ist infolge Genusses giftiger Pilze ertrantt. Drei Personen sind bereits gestorben. Tuchel( Westpr.), 20. September. Das Gut Klein Bislaw ist niedergebrannt. Ein Knecht fand den Tod in den Flammen, mehrere andere erlitten schwere Brandwunden. Ferner verbrannten 500 Schafe, 49 Stück Rindvieh, 20 Schweine und 12 Pferde. Ans Bayern. Die Generaldirektion der bayerischen Staatsbahnen hat zur Schonung der Lokomotiv: führer und Maschinenheizer angeordnet, daß auf jeder Lokomotive ein Hängesiz angebracht werde, damit sich Führer Gefangverein und Heizer zeitweilig ausruhen können. Ferner erhalten die beiden Der Schriftführer des Fachvereins der Töpfer in F. Kahl. Nach dem Grachten des Rechtsanwalts ift§ 2 des Vereinsgesetzes dahin auszulegen, daß zwar jedes einzelne verantwortlich ist, daß es aber genügt, wenn die betr. Eingaben Vorstandsmitglied für die Einreichung der Mitgliederlisten 2c. von denjenigen resp. fo vielen Mitgliedern des Borstandes unter zeichnet sind, als nach dem Statute zur Abgabe einer den Verein bindenden Erklärung oder zur Vertretung der Vereins erforder lich sind. K., Gelsenkirchen. Veröffentlichung nicht räthlich. W. Rackwik. Dem Meinungsaustausch ist beiderseitig Ge nüge geschehen. h- h. Bei wichtigen Sachen Telegramm. Abrechnung mi dem übrigen erfolgt am letzten des Monats. Fr. Ludwig. Wird veröffentlicht. fr 5 2 8 in J zusa tala inni Bas und tung dent Don hiel mut Röf Ma der Kle ist find Ter schl Fab es Neb rüst mit eini öffe The gefe Mc fold was Dr bot niß dri geli δίδι wel wei unt und her dief Schultheiss' Brauerei Actien- Ges. Abtheilung Tivoli Brauerei. In unserem Ausschauk- Lokale auf dem Kreuzberge wird jest reben unserem Tivoli- Lagerbier auch unser Schultheis Versandt- Bier Erxleben's ausgeschenkt. 5/10 Liter= 20 Pfg. 3/10= 15 Pfg. des Königl. [ 1296L Hosen, Knabenanzüge, Arbeitssachen verkauft Mangelsdorff. Rechts- Bureau Breußischen Wilh. Pahr, Elisabethkirchstr. 16. Papier- und Schulbuchhandlung, Amtsrichters a. D., jest Alte JakobLeberwaaren, Galanterie, Zigarren- strasse 130. Gewissenh. Rath, Hilfe in Nähmaschinen et. 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Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Frdl. Schlafstelle zu verm. b. Fra