Nr. 49. Abonnements Bedingungen: Abonnements Breis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 m., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntagss Nummer mit illuftrirter Sonntags Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. Poft Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Eingetragen in der Poft- Bettungs Preisliste für 1898 unter Mr. 7576. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 8 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montags. 15. Jahrg. tent Apte Insertions- Gebithe Vorwärts Berliner Volksblatt. beträgt für die fechsgespaltene Rolonel getle oder beren Raum 40 Pfg., für Bereins- und Versammlungs- Anzeigen, fowie Arbeitsmarkt 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition tft an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Mernsprecher: Hmt I, Mr. 1508. Telegramm Adresse: Bozialdemokrat Berlin". Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Benth- Straße 2. Parteigenossen! Parteigenoffinnen! Am 1. März 1898 eröffnen wir ein neues Abonnement auf den Vorwärts mit der illuftrirten Sonntags- Beilage Im Die Neue Welt. Unterhaltungs- Blaff beginnen wir am 1. März mit dem Abdruck eines Siltenromans von Jwan Franto: Am häuslichen Herd". Sonntag, den 27. Februar 1898. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. die Macht aus, die sie auf grund von Artikel 71 in Anspruch Marine auf als einige andere Länder. Jest sei die Finanzlage Meinung nach nüßten heute die Regierungen nicht einmal ganz gaben zu decken. Das Deutsche Reich bringe weniger für Heer und nehmen können. günstig, es sei ein erflecklicher Ueberschuß vorhanden und es sei anEs sei ferner die Frage, ob jeht der Augenblick gekommen sei, zunehmen, daß die jetzige Finanzlage sich nicht verschlechtere. Auch eine Festlegung von Bewilligungen auf eine Reihe von Jahren für sei immerhin anzunehmen, daß die Finanzlage sich noch bessere, die Marine vorzunehmen. Es fehle ihm der Einblick in die wie das sich in allen industriellen Ländern zeige, wenn technischen Marineverhältnisse, um die Forderung bekämpfen zu auch die Steigerung der Einnahmen wahrscheinlich zeitkönnen. weilig fleine Rückschläge zu erwarten habe. Die Mehrs Bu bemängeln habe er in dem Entwurf, daß die Bindung ausgaben für die Marine würden einschließlich der Mehr. der Regierungen nicht klar genug sei und daß das Be ausgaben für die Artillerie für die nächsten drei Jahre durch die willigungsrecht des Reichstags verschieden bemessen sei, er werde vorhandenen Einnahmen gedeckt. Für später stelle sich die Vorausdementsprechend für die zweite Lesung Abänderungsanträge berechnung etwas schwieriger. Immerhin müsse festgehalten werden, einbringen. Er halte für nothwendig, die Organisationen für die daß einestheils manche Ausgaben, die jetzt gemacht werden, fünftig Ueberschreitungen nach der einen oder anderen Seite zu verhindern. Wohlstand der Bevölkerung steigere und dadurch die Mehrausgaben verschiedenen Gefechtseinheiten im Gesetz festzulegen, um später wegfielen; andererseits sich die Bevölkerung vermehre und der Jm Artifel 2 will er ausgesprochen haben, daß die Lebensdauer gedeckt würden. Ein Endurtheil könne aber erst abgegeben werden, der Schiffe in der Regel" in den im Gesetz vorgesehenen wenn die neue Formulirung der Vorlage vorliege. Fristen zu bemessen sei. Er wendet sich alsdann zu der geforderten 7jährigen Bewilligungsfrist; solle der Reichstag darauf ge- des Staatssekretärs nicht in bezug auf die Dauer der günstigen Abg. Müller- Fulda theilt die optimistischen Auffassungen bunden weiden, dann müßten auch die Regierungen auf die Finanzlage. Deckung finde man, wenn es gelänge, die Zuckers heute geforderten Summen gebunden werden, wobei es vielleicht prämien zu beseitigen. Den Minderausgaben ständen auch Mehrbeffer sei, die Gesammtsumme festzulegen, um eine gewisse Freiheit ausgaben gegenüber, z. B. für die Invalidität und Altersversiche in den jährlichen Bewilligungen zu haben. Er befürwortet eine rung, die Vermehrung der Artillerie, die Beschaffung nener großer dementsprechende Fassung für einen neuen§ 7, in dem zugleich aus- Uebungsplätze für die Armee. Das deutsche Wolf tritt nun auch ernstlich in das Zeichen der gesprochen werden soll, daß, soweit die festgesetzten Summen für die projette etwa in Frage kämen, falls dennoch neue Steuern nöthig Er frage an, welche Steuer, Reichstagswahl. Alle Parteien betreiben lebhaft ihre Vorbereitungen. Durchführung des Planes schließlich nicht reichten infolge bau- fein follten. Für die deutsche Arbeiterklasse wird diese Wahl von einer un- licher Veränderungen 2c. geheuren Tragweite sein. der Mehrbetrag erst nach 1904 gefordert Staatssekretär v. Thielmann: Darauf könne er feine Der Vorwärts" legt besonders Gewicht auch auf eine vollAuskunft geben, er glaube, daß die jetzigen Einnahmen reichten. Staatssekretär Tirpit gab darauf folgende Erklärung ab: ftändige Orientirung der Leser über die Vorgänge in Wissenschaft und Runft, auf welchen Gebieten die Unterhaltungs- Beilage während klärung ab, daß nach meiner Ansicht das Flottengefeß für die verMit Ermächtigung des Herrn Reichskanzlers gebe ich die Erihres mehr als einjährigen Bestehens fich allseitige Anerkennung erbündeten Regierungen umannehmbar wird, wenn dasselbe nicht die rungen hat. gefeßliche Sicherheit bietet, Jwan Franko, der Todfeind der polnischen Abelswirthschaft in Galizien, ist unseren Lefern nicht unbekannt. Wir glauben, daß ihnen der Schriftsteller bald so sympathisch sein wird, wie der Politiker. Der Vorwärts" wird weiter bemüht sein, seiner Doppelaufgabe als Zeitung der Berliner Arbeiterschaft und als Zentralorgan der fozialdemokratischen Partei Deutschlands gerecht zu werden. Wir stehen in politischen Entwickelungen bedeutsamster Art. Die nächste Beit wird in der inneren wie in der äußeren Politik hochwichtige Ereignisse zeitigen. An unsere Leser und Leserinnen, an unsere Parteigenossen und Parteigenoffinnen wenden wir uns deshalb beim Wechsel des Jahres, den„ Borwärts" eifrig in der Durchführung feiner Aufgaben zu unterstützen und neue Abonnenten für ihn zu gewinnen. Für Berlin nehmen sämmtliche Beitungsspediteure sowie unfere Expedition, Beuthstr. 3, Bestellungen entgegen zum monatlichen Preise von 1 Mark 10 Pfennigen frei ins Hans. Für außerhalb nehmen sämmtliche Poftanstalten Abonnements zum Preise von 1,10 M. für den Monat März entgegen.( Eingetragen ist der Vorwärts" in der Post- Zeitungsliste für 1898 unter Nummer 7576.) Die Redaktion des Vorwärts". Tirpik, Lieber u. Komp. Es verlautete dieser Tage, der Abg. von Hertling, Mitglied der Zentrumspartei, habe eine Audienz beim Raiser gehabt, und es habe sich dabei um eine Beeinflussung jener Partei zu gunsten des Flottengesetzes gehandelt. In entrüsteter Weise weist heute die Germania" eine solche Verdächtigung zurück und Frhr. v. Hertling selbst stimmte in der heutigen Verhandlung der Budgetkommission in diese Entrüstung mit ein. " Barum entrüftet man sich im Zentrum? Ist es etwa gar so Schlimmes, was man seinen Parteiführern zutraut? Oder sollte nur bekundet werden, daß es gar keiner besonderen kaiserlichen Audienz bedürfe, um den endgiltigen Um fall der Zentrumsmannen herbeizuführen? werde. " 1. daß die Flotte in dem Umfange, wie sie vom Bundesrath und Reichstag als nothwendig anerkannt wird, auch innerhalb der von den verbündeten Regierungen für möglich erachteten Zeit fertiggestellt wird, 2. daß die für nothwendig erkannte Flotte auch in kriegsbrauch barer Beschaffenheit erhalten bleibt. Ich bin aber gern bereit, meine Herren, nach besten Kräften mitzuwirken, nach einer Fassung der fraglichen Bestimmungen zu suchen, die Ihren Wünschen beffer entspricht. Ich bin auch gern bereit, eine andere Fassung, falls sie nur den zuerst angeführten Zweck des Gesetzes nicht in Frage stellt, dem hohen Bundesrath gegenüber zu befürworten." Abg. v. Bennigsen: Es sei dankbar anzuerkennen, daß Lieber auf die Verhandlungen des Jahres 1867 zurückgegriffen und fie tlargestellt habe. Der Zeitpunkt fei gelommen, wo man zur Durchführung eines großen Gründungsplanes vorschreiten könne. In England sei man 1889 ähnlich vorgegangen wie jetzt bei uns, er und seine Freunde seien geneigt, auf die Lieber'schen Gedanken, wie sie in einem neuen§ 7 ausgedrückt werden sollten, einzugehen. rathung im Plenum zu wiederholen. Ueberrascht habe ihn nur die Abg. Richter: Es habe keinen Zweck, hier die erste BeGeringfügigkeit der Zentrumsforderungen. Die Tragweite der vorgeschlagenen Aenderungen könne er noch nicht voll übersehen, aber erheblich seien sie nicht. Darüber kann kein Zweifel sein, daß die Vorlage eine Aenderung des Etatsrechts enthalte. Abg. Richter: Der Staatssekretär habe recht mit ſeiner Müller- Fulda Bedenken über die Mittel habe, müffe die Vorlage Antwort: er fönne keine Auskunft geben. Wer, wie der Abg. ablehnen. Abg. Paasche( natl.) polemifirt gegen den Abg. Müller- Fulda, der die Dinge zu schwarz male. Unterstaatssekretär Aschenborn: 3u Pessimismus liege fein Grund vor, die Zolleinnahmen im Januar feien schon wieder um 3 Millionen böher als im gleichen Monat des Vorjahres. Er glaubt, daß bis zum Jahre 1904 die Bevölkerung allein infolge ihrer Vermehrung 8 Millionen Mark pro Jahr mehr aufbringe. Abg. Miller Julda: Man habe bei früheren Gelegenheiten auch die Dinge schöner dargestellt, als sie nachher sich herauss gestellt. Abg. Bebel bringt im Namen seiner Freunde Meister und Singer folgenden Antrag ein: Die Kommission wolle beschließen, dem Gesetzentwurf für den Fall der Annahme folgenden Paragraphen hinzuzufügen: § 8. Soweit durch dieses Gesez die Ausgaben des Marines Etats über die Ausgaben desselben Etats für das Etatsjahr 1897,98 fich erhöhen, ist das Mehr dieser Ausgaben vom Etatsjahr 1899 ab auf dem Wege einer progressiven Reich 3. Ginkommensteuer aufzubringen, der diejenigen unters worfen sind, die ein jährliches Einkommen von über 6000 Mart beziehen. Die Normirung der Steuersätze und die Bestimmungen über die Erhebung der Steuer erfolgen durch ein besonderes Gefeß." Abg. Bebel begründet diesen Antrag: Er wolle teine Zukunftsmusit treiben. Es sei schwer, wenn nicht unmöglich, zu sagen, was in den nächsten 7 Jahren alles gefordert werden wird. Auzunehmen sei, daß die Mehrausgaben, wie es bisher seit Gründung Abg. Massow( t.) ist mit dem Abg. Lieber einverstanden. des Reiches geschehen, auch weiter steigen würden, ob mehr oder Abg. Bebel: Er wolle erklären, daß, was er gehört, ihn von weniger, fönne man nicht voraussagen. Fest stehe aber, daß die von dem Gesichtspunkte aus, daß die geforderte Schlachtflotte uur bringe; seine Freunde und er verlangten, daß diese seinem Standpunkt nicht abzubringen vermocht habe, insbesondere Flottenvorlage, wenn fie Annahme finde, bestimmte Mehransgaben in einem Striege zwischen Rußland und Frankreich gegen Deutsch- Mebrausgaben durch jene getragen würden, die land einen Sinn habe, wobei sie aber ihren Zweck, den Schutz des vorzugsweise die Flotte verlangten. Hätten diese Handels, nicht erfüllen könne. Die deutschen Küsten seien gefchüßt, die Begeisterung für die Flotte, wie behauptet werde, so sei auch diese seien, darüber werde er sich im Plenum weiter auslaffen, so gerechtfertigt, daß fie ein Opfer für ihre Bea Der Umfall des Zentrums ist da. Es ist ge- geschüßt, daß dafür noch besondere Aufwendungen nicht nothwendig geisterung brachten. Außerdem solle derjenige, der am kommen, wie man voraussah. Herr Dr. Lieber, der schon wie das vorliegende zulässig feien, er will aber Lieber daran Reich bringen. Das werde doch auch niemand bestreiten, daß Heer und sein. Er habe nie bezweifelt, daß verfassungsmäßig Gesetze Leistungsfähigsten sei, auch zumeist Opfer für den Staat bezw. das bei der ersten Lesung im Plenum des Reichstages dem Herrn erinnern, daß, obgleich Windthorft im Jahre 1867 fich für lang- Marine hauptsächlich den Besiz und das Vermögen der Kontre- Admiral Tirpib eine ganze Hand freundschaftlichst jährige Statfestlegungen ausgesprochen, er später als Abgeordneter besigenden Klaffe zu schützen hätten, denn die andern befäßen entgegenstreckte und mit der anderen sich noch ein niemals davon Gebrauch gemacht, vielmehr solche Forderungen wenig oder nichts, also müsse man auch auf jener Seite zu Opfern wenig zierte und zurückhielt, Herr Dr. Lieber hat( Septennat, u. f. w.)[ ftets bekämpft habe. Das Zentrum nehme bereit sein. Eine Reich 3. Einkommensteuer sei nöthig, weil die nun seine beiden frommen Zentrumshände dem Militarismus, also hierin eine neue Stellung ein. Die Sozialdemokratie Einzelstaaten verschiedene Steuergesetze hätten und eine Erdem Marinismus gereicht. werde in ihrer alten Stellung verbleiben, ihre Vertreter in der hebung der Flottenkoften auf dem Wege Wege der Buschläge Wir geben im folgenden den Bericht über die heutige Kommission würden nicht in die Spezialdebatten eingreifen, sie seien in den Einzelstaaten zu großen Ungerechtigkeiten führe. Sigung der Budgetfommission, der sich im ersten anwesend, um sich zu informiren und würden Anträge, die etwa 6000. Einkommen habe man statt eines höheren Sayes genommen, Theile mit der Bindung des Etatsrechts, im eine Berbesserung der Vorlage im Sinne der Partei bedeuten, um die Ecgnungen der Flottenvorlage einem möglichst großen zweiten mit der Rostendedungsfrage befaßt. Kreise zuzuwenden. Die Abgg. Graf Arnim und Dr. Hammacher sprechen sich im Sinne der Referenten und für die Vorlage aus. Graf Arnim findet die Ausführungszeit zu lang bemeffen, man hätte rascher arbeiten sollen. Abg. v. Jaz dze wsti( Pole) erklärt, daß er und seine Freunde sich gegen die Vorlage erklären würden. Abg. Lieber: Die vorgeftrige Erörterung habe das Resultat gehabt, daß die geplante heimische Schlachtflotte fich als ein Orgas nismus darstelle, der ein Ganzes bilde. Der Plan sei ein seit Jahren feststehender, nach allen Richtungen durchgearbeiteter und von diesem Gesichtspunkte stelle sich die verlangte gesegliche Fest legung des Planes in einem anderen Lichte dar, wie bisher angenommen. Jegt begreife man auch, warum auf ein mal in dem sog. Hollmann'schen Plan statt 14 Panzer 16 gefordert wurden. Vorher, wo noch alles unsicher und unklar gewesen sei, fonnte man mit einem Marine- Gesetz nicht an den Reichstag herantreten, das sei jezt, wo alles flar und fertig vorliege, anders. unterstützen. Abg. Frese( frf. Bg.) erklärt für seine Freunde, dem Gesetz zu stimmen zu wollen. Die Abgg. v. Kardorff und Paasche wandten sich lebhaft gegen den sozialdemokratischen Antrag. Der Antrag gehe wider den föderativen Charakter des Reichs, er werde vom Bundesrath nicht angenommen und seine Annahme bringe die Vorlage zu Falle. Abg. Müller Fulda( 3.) äußert sich gegen Bebel: Er habe sich nicht für die Anträge Lieber erklärt. B Abg. Lieber: Er sei nicht der Ansicht, daß eine Einkommen. Abg. Müller Fulda( 8.) bedauert, daß die Polen kurzer fteuer fich mit dem föderativen Charakter des Reichs nicht verSand ablehnten, statt sich durch die Aufklärungen in der Kommission trage. Nach seinen Berechnungen, die mit 10 500 m. Einkommen erst bestimmen zu laffen. Aus den weiteren Ausführungen des und 1/2 pCt. Steuer begännen und mit 10 Millionen Einkommen Redners geht hervor, daß er ganz auf dem Standpunti und 9 pCt. Steuer schlössen, hätte er eine Einnahmesumme von Lieber's steht und zum theil in Widerspruch mit seiner fürzlich 46 Millionen Mark allein für Preußen gefunden. veröffentlichten Flottenbroschüre. Abg. Jaz dze wsti erflärt gegenüber dem Abg. Müller- Fulda, die Fraktion, der eine prinzipielle Opposition sehr unangenehm sei, tönne nicht anders bandeln; sie werde von der Bevölkerung dazu gedrängt, die erbittert sei über die Politik, welche die preußische Regierung den Polen gegenüber einnehme. Dem gegenüber fönne die Fraktion zu ihrem Bedauern nicht anders handeln. Die Frage entstehe, ob das gestellte Verlangen einen Eingriff in das verfassungsmäßige Bewilligungsrecht des Reichstages dar stelle. Redner geht auf die Geschichte der Entstehung des jeßigen Artikels 71 der Verfassung ein. Unter anderem bezieht er sich auf den damaligen Abg. Friedenthal, der ausgesprochen habe, daß dem von ihm gestellten Amendement zu dem damaligen Artikel 65 die Absicht zu grunde liege, für Gründung einer Marine eventuell Bewilligungen auf eine längere Reihe von Jahren zu Abg. Lieber wünscht Auskunft, ob es möglich sei, die Mehr machen. Weiter bezieht er sich auf einen damaligen Antrag ausgaben für das Marinegesetz durch die je zigen Reich 3 Windthorst's, der ebenfalls dafür spreche, daß er mit seinen einnahmequellen zu decken, andernfalls würde er sich einen Mitantragstellern auf längere Jahre Bewilligungen für die Marine Vorschlag erlauben, der dahin gehe, eventuell von Einkommen von für wünschbar erachtete. Anfangs feien alle Anträge dieser Art ab- 10 000 Mart an eine besondere direkte Steuer, sei es von Reiche gelehnt worden, aber in der Schlußberathung sei auf Antrag des wegen, oder auf dem Wege der Gefeßgebung der Einzelstaaten auf Grafen Eberh. v. Stolberg der Artikel 71, so wie er vorliege, zubringen. beschlossen worden. Eine Ausführung Laster's aus jener Zeit Staatssekretär v. Thielmann: Die Frage sei, ob das spreche ebenfalls für die Richtigkeit der Auffassung, auf deutsche Volt reich genug sei, fich eine Mehrausgabe zu gestatten, Jahre Bewilligungen festzulegen. Seiner, des Redners, und ob die jetzigen Einnahmen des Reichs dazu reichten, die Aus Im Laufe der Debatten erklärt der Abg. Hammacher( natt.) sich mit dem Gedanken der Reichs- Einkommensteuer einverstanden, aber er sei nicht ausführbar, er erfordere einen starken Eingriff des Reichs in die Steuerverwaltung der Einzelstaaten. Darauf gehe teine Regierung ein. Abg. v. Massow( f.) ist durch die Erklärungen des Staatss sekretärs bezüglich der dauernd guten Reichseinnahmen befriedigt, er werde auch vor Anleihen nicht zurückschrecken. Im Prinzip habe er gegen eine Einkommensteuer nichts. Abg. Werner( Reform- P.): Man habe so viel platonische Liebe für die Einkommensteuer, aber bewilligen wolle man sie nicht. Er sei der Meinung, daß jetzt die Marine- Enthusiasten auch in die Tasche greifen und zahlen sollten. Er werde für den Antrag der Sozialisten, eventuell für eine bezügliche Resolution Lieber's stimmen.. Abg. Lieber: Er habe zunächst gar nichts vorgeschlagen und werde es auch nicht thun, vor allen Dingen genüge keine Resolution, die helfe nichts. Viel Geld werde auch Riaotschau noch kosten. Damit schließt die Generaldiskussion. Bei Schluß der Sigung gehen die angekündigten Abänderungs. Bur politischen Tage in Frankreich. antisemitischen Straßenhetern dargebrachten Ovation und tros bes anträge Dr. Lieber's ein. Dieselben lauten: " Die Kommission wolle beschließen: § 1. 1. Der Schiffsbestand u. s. w.- und booten, festgesetzt auf: a) verwendungsbereit: 1 Flottenflaggfchiff, 2 Geschwader zit je 8 Linienfchiffen, warmen Händedruces, dessen ihn der Prinz Henri b'Orléans gewürdigt hat... Politische Neberlicht. Paris, 25. Februar 1898. Unter betrübenden Umständen erlebt Frankreich das fünfzigAuslands- Ranonen- jährige Jubiläum der Februar- Revolution. Welch schroffer Gegensatz zwischen Februar 1848 und Februar 1698! Damals das Morgen roth ber neu erkämpften Republik, die Abschüttelung des Joches der Berlin, 26. Februar. großbürgerlichen Oligarchie, die Wiederaufnahme der glorreichen Tas preußische Abgeordnetenhaus erledigte heule Devise:" Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit heute die Abend zunächst in zweiter Berathung den Gesezentwurf, betreffeno Dämmerung nicht nur der Republik, sondern des Hechtsstaates& rhöhung des Grundkapitals der Bentral. schlechthin, die thatsächliche Dittatur der schlimmsten, der militärischen Genossenschaftstasse. Oligarchie, altlamirt von einer gedankenlofen, verheßten Menge unter den Rufen: Hoch die Armee! Hoch die Generäle! Zob Zola! Tod den Juden!" 2 Divifionen zu je 4 Küstenpanzerschiffen, 18 Panzerfanonenboote, 6 große Kreuzer als Aufklärungsschiffe der heimischen 16 kleine Kreuzer) Schlachtflotte, 8 große Rrenzer für den Auslandsdienst, 10 Kleine Kreuzer b)( wie Vorlage). 2. Zwischen Küsten- Panzerschiffe" und große Kreuzer" (§ 1) Panzer- Kanonenboote" 13". werden kann. M 3. Die Bereitstellung der Mittel für die zur Erreichung des Sollbestandes( 3iffer 1) erforderlichen Neubauten unterliegt der jährlichen Festsetzung durch den Reichshaushalts Etat mit der Maßgabe, daß die Fertigstellung des gefeßlichen Schiffsbestandes thunlichst bis zum Ablaufe des Rechnungsjahres 1904 burchgeführt § 2. Die Bereitstellung der Mittel für die erforderlichen Erfaßbauten unterliegt der jährlichen Festsetzung durch den Reichs. baushalts Etat mit der Maßgabe, daß in der Regel( 2c. wie in der Vorlage). Hinter„ daß": Banzer- Kanonenboote nach 30 Jahren. Die Friften laufen vom Jahre der Bewilligung der erfien Rate des zu erfeßenden Schiffes bis zur Bewilligung der ersten Rate des Erfaßschiffes. Abweichungen von vorstehender Regel bedürfen der Zu ftimmung des Bundesraths und des Reichstags. § 8. Die Bereitstellung der Mittel für die Indiensthaltungen der heimischen Schlachtflotte unterliegt der jährlichen Festsetzung durch den Reichshaushalts- Etat mit der Maßgabe, daß im Dienste gehalten werden können( n. f. w. wie in der Vorlage). §4.( E3 find unter Ranonenbooten sowohl Panzer, als AusTands- Kanonenboote zu verstehen.) § 7. Die bis zum Jahre 1904 einschließlich zur Au3 führung dieses Gefeßes anzufordernden Mittel müssen nur bis zum Gesammtbetrage von 474 Millionen Mart an einmaligen Ausgaben und 28 Millionen Mart Steigerung gegen das Rechnungsjahr an fortdauernden Ausgaben Bereit gestellt werden. Soweit fich das Gesetz mit vorstehenden Mitteln bis zum Ablaufe des Rechnungsjahres 1904 nicht durchführen läßt, ist die Ausführung bis über das Jahr 1904 hinaus zu verschieben." Diese Abänderungsanträge" des Dr. Lieber erweisen sich als nichtiger Schein. Thatsächlich bewilligt damit Dr. Lieber alles, was die Regierung verlangt hat. Er bewilligt die Schiffsforderungen im ganzen Umfange. Namens der Konservativeit erklärten fich die Abgg. v. Plög, Frhr. v. Erffa und Dr. Arendt für die geforderten 20 Millionen, ersterer stellie Das alles ist im Verlauf und Ausgang des Prozesses Bola ent- fogar die Bereitwilligkeit seiner Freunde für eine weitere Erhalten, ist aus Anlaß dieses Prozesses grell zum Borfchein gelommen. höhung in Aussicht. Ebenso zeigten fich Abg. Sattler( natl.) Auch diejenigen republikanischen und sozialistischen Elementé, und vom Zentrum die Abgg. Ca hensly, Strombed welche aus verschiedenen Gründen, hauptsächlich aus Rücksicht auf und Frhr. v. Huene, der Direktor der Kaffe, der Vorlage die naben Wahlen, im juristischen Streit Dreyfus Esterhazy Bartei geneigt, während die Freisinnigen Brömel und Ehlers zu nehmen vermieden haben, beginnen endlich die der Republik, oder dem, was man noch so nennt, drohenden Gefahren einzusehen. Ob dagegen sprachen und stimmten. Charakteristisch ist es, daß Abg. Arendt die Gelegenheit für gekommen hielt, sich aut nicht zu spät?... die sonstigen Rundgebungen in Baris haben die wachsende Frechheit Diskontopolitik angriff, Die Vorgänge im und um den Gerichtssaal, die Straßen und dem Reichsbank Präsidenten Koch zu reiben, indem er seine daß aber der Finanzminister ber demagogisch- reaktionären Bewegung gezeigt. 3ft es auch noch Dr. v. Miquel diefen Angriff ruhig zuließ und kein Wort immer eine geringe Minderheit der Bevölkerung, die sich am Radau der Erwiderung darauf hatte. Die Vertheidigung des Reichs aktiv, mit fanatischer Leidenschaft betheiligt, so bleibt der Umstand bank- Präsidenten übernahm Abg. Bröm el. dennoch bedrohlich, daß eben diese Minderheit unumschränkt und Hierauf wurde die zweite Lesung des Staatshaushaltswiderstandslos die Andersdenkenden terrorisiren kann. Wie wäre es wohl um eine Monarchie bestellt, in welcher ein Hochruf auf den Stats fortgesetzt und zunächst der Etat der Bentral Genossene König Todesdrohungen, Prügeln und Verhaftung des Rufenden schaftskaffe ohne Debatte genehmigt. Beim Etat des Handelsim Intereffe feiner Sicherheit nach sich ziehen würde? Und doch ministeriums beantragte Abg. Bröm el( frs. Vg.) cine Herabs war dies in Paris das Schicksal der übrigens vereinzelten Zapferen, setzung der Remunerationsgebühren für die Börsenkommissare, welche im Justizpalais gegen die Bejubelung der Offiziere durch zog aber diesen Autrag zurück, nachdem Minister Brefeld erHochrufe auf die Republik proteftirten!. flärt hatte, er hoffe, daß die börsenlose Zeit nicht mehr lange anhalten werde und daß inzwischen mit großer Sparsamkeit verfahren werden sollte. Beim Rest des Etats wurden nur lokale Wünsche zur Sprache gebracht. Die Interpellation Brockhausen( t.) betr. Besteuerung der Waarenlager wurde von der Tagesordnung abgesetzt, da dieselbe erst gestern Abend eingebracht ist und die Parteien infolge deffen auch teine Etellung dazu genommen haben. Montag beginnt die Berathung des Eisenbahntat3. Wie verlautet, wird Minister Thielen die Debatte Ein magerer Troft ist es dabei, daß die große Masse in ihrem Indifferentismus verharrt. Auf dem Boden des Waffenindifferentismus gedeiht naturgemäß am sichersten jedes reaktionäre Unternehmen. erinnernden Bewegung dunfte man sie für eine fünfiliche Eintag In den ersten Anfängen der neuen, an den Boulangistenschwindel Erscheinung halten. Es schien unmöglich, daß das französische Wolf binnen zehn Jahren auf den Leim einer verschlimmerten Ausgabe des Boulangismus gehen sollte. Die Häuptlinge waren ja wesentlich dieselben Personen( Rochefort, Drumont, Willeveye, Judet 2c.), die in Boulangismus fich blamirt haben, aber ohne den populären, brav général" und verstärkt dmich eine Anzahl neuer, gang mit einer längeren Rede einleiten. verkappter flerifalarcaftionärer Klopsfechter. Das Programm" Ein neues Grubennnglück meltet der Telegraph: Jn der war dasselbe chauvinistische Gepoller in wilderer Tonart minus die demokratischen Versprechungen und plus die antisemitischen Grube Maria" bei Nachen wurden gestern durch Explosion Kraftworte. Der Fortgang der Ereignisse hat aber bewiesen, daß die neue Boulange tiefere Wurzel gefchlagen hat. Sie schöpft ihre chlagender Wetter 3 Bergarbeiter getödtet und Kraft aus dem bekannten patriotischen Untergrunde alles politischen ebenso viele schwer verlegt. Weitere Einzelheiten fehlen Lebens in Frankreich. Es genüge die Andeutung, daß der Kampf noch. Kampfes nationalen Banner Ausbeutern der chauvinistischen und " V die Rehabilitirung des Dreyfus, des für jeden guten Chanvi- Auf den preußischen Bergbau paßt das Dichterwort: Opfer nisten und Antisemiten unzweifelhaften Verräthers zu gunsten fallen hier, weder Lamm noch Stier, aber Menschenopser unerhört! Deutschlands und der namentlich starke Widerhall dieses weit über Frankreichs Grenzen hinaus den Mögen die vom Minister versprochenen Reformen so schnell Er bewilligt eine Milliarde( im obigen§ 7 sind die geweibsmäßigen fortdauernden Ausgaben nicht aufgeführt) für den Zeitraum femitischen Instinkte eine Art Diftatur über die öffentliche bedeutet Verlust an Menschenleben und Menschenglück. antia 13 möglich ins Mert gesetzt werden! Jeder Tag der Zögerung von nur 7 Jahren. Meinung verschaffen mußte. Zudem haben die Wochefort und Dru Er bewilligt das Septennat, d. h. er legt das Be mont den Vortheil, anstatt sich um die Fahne eines rebellirenden Tie Politik der Sammlung wird trotz aller äuferlichen Hierüber willigungsrecht des Reichstages auf 7 Jahre lahm, er bindet Generals, wie Boulanger, zu schaaren, die Interessen und Leiden- Mißerfolge im stillen cifrig weiter vorbereitet. den nächsten und zweitnächsten Reichstag in seinen Entschaften des legalen Generalfiabes unter dem alles beiligenden macht die Nationalliberale Korrespondenz" einige recht interschlüssen. zu verfechten. Ein frappantes Simmbild essante Enthüllungen: Seit längerer Zeit bestehen im zwischen der Demagogie und der Schooße des wirthschaftlichen Ausschusses oder Ja, wie es den Anschein hat, wird nicht einmal dafür des innigen Bundes militärischen Oligarchie ist die Zufammentoppelung ter och genauer Fürsorge getroffen werden, daß die neuen Lasten der Flotten- rufe auf die„ Armce"( will helßen: ben Generalstab) mit Scatter gesagt, bei einer großen Anzahl von Mits rüstungen nicht den Armen, sondern den Vermögenden auf den Todesrufen gegen die Juden, die Raub und Merbigenen in liedern dieses Ausschusses Bestrebungen, die einigenbe erlegt werden, wie es der sozialdemokratische Antrag fordert. Algerien sowie die Strawalle in Paris, Lyon, Marseille, Nantes ze. Arbeit der in diesem Ausschuß zusammen wirkenden Der Handel zwischen Regierung und Bentrum ist so gut unter Hochrufen auf die Armee und mitunter auf die Polizei. Vertreter von Judustrie, Landwirthschaft und Handel wie fertig. In diesem Handel braucht nicht Bug um Bug, Während des Prozesses Zola zeitigte die feltfome Bundes im Sinne ter Politik der Sammlung nugbringend Leiftung gegen Leistung gegeben werden. In diesem politischen genossenschaft die ärgsten, urit einem Rechtsstaat geschweige denn umzusetzen. Das Ergebniß dieser Bemühungen war eine Handel erweist sich das Zentrum mehr als je als reif, Regie mit einer Republik- unvereinbarsten Erscheinungen. Die Presse private Versammlung, welche von dem Grafen Schwerinrungspartei zu spielen und ihr Lohn wird ihm dafür des Generalsstabes über bot sich nicht nur in der bei ihr fieilid) Löwitz, der als fonservativer Reichs- und Landtags Abwerden in allerlei Gestalt. nicht mehr verwundernden gewiffenlosesten Jälschung der Gerichts geordneter und Wortführer der Agrarbewegung debatten, fie scheute auch vor feinem Mittel zurück, um die Ge debatten, sie scheute auch vor feinem Mittel zurück, um die Hüttenbesizer Einst stand das Zentrum in Militär- und Marinefragen schworenen zu teriorifiven. Ihre Namen und Adressen werden bekannt ist, in Gemeinschaft mit dem ütten befizer in Opposition. Jetzt ist es Chorführer geworden in ber tagtäglich mit fetten Lettern gedruckt, um sie im Falle der Frei und freikonservativen Landtags Abgeordneten Wopelius cin völterverderbenden Kriegsführungspolitik. Noch vor Jahres- sprechung der Rache der verhetzten Wienge und dem geschäft. geladen, im Abgeordnetenhause gestern tagte. Dieser frist fämpfte es voll Eifer, um der Regierung wenigstens lichen Boykott durch die gutgesinnte Kundschaft auszuliefern. Ein Versammlung, an welcher 22 Herren, zum größten Theil zwei Kreuzer weniger zu bewilligen. Jetzt giebt es nicht nur Geschworener, namens Vebland, Unternehmer in Dachdecker Arbeiten, Witglieder des Ausschusses, theilnahmen, war ein formu der Regierung alles, was sie verlangt, sondern unendlich viel legte aus Furcht mitten in ben Verhandlungen sein Amt nieder, Iirtes Programm vorgelegt. Die Versammlung fam mehr, als sie je früher verlangt hatte, jetzt giebt es zugleich die weil die Generalstabèpresse herausgeschnüffelt hat, daß er einmal aber zu feinem Ergebniß. Das Sammlungsprogramm, das ouch für Rothschild eine Bestellung übernommen hatte.... Ginen dieser Versammlung vorgelegt wurde, ging im wesentlichen elementarsten Volksrechte preis. Vorgeschmack von den fie eventuell crwartenden Rache Einst war es die Aufgabe der Nationalliberalen, aften dahin: wurde den Geschworenen geboten in dem Regierungspartei spielen und Zu die Volksinteressen behinderten chauvinistisch- antisemitischen Gebeul um das Justiz Ende 1908 faufen die Handelsverträge ab; es erscheine zweifel. systematisch zu vernachlässigen. Jetzt ist das Zentrum palais, in den straflosen Thätlichkeitsversuchen gegen Bola, baft, ob die beftehende Meistbegünstigungsklausel, die allen Staatent nationalliberal geworden, jeht führt Herr in den ungehemmten wildesten Ausbrüchen des Zornes und Hasses auch solche Konzessionen ohne Entgelt zufallen lasse, welche von dritten Vertragsmächten mit wirthschaftlichen Opfern erfaust Dr. Lieber das Wort und Herr v. Bennigsen ist Nebens des vornehmlich aus Offizieren zusammengefeßten Publikums im feien, fich aufrecht erhalten ließe. Weiterhin wird auf de figur. Jetzt bilden Tirpit und Lieber die Handelsfirma Gerichtssaal selbst. Die berufensten Wortführer des Generalstabes, wirthschaftlichen Ausschuß verwiesen und darauf, daß für die und die Nationalliberalen und Konservativen sind die Kom die Generäle de Pellieug und de Boisbeffre, spielten schließlich als Wahlen die Sammlung der Juteressen geboten fei. Der ents legten Terrorifirungstrumpf aus die Drohungen mit einem Striege, pagnons der feinen Firma. der viel näher ist als man glaubt", mit der schmählichen Niederscheidende Paffus ging allerdings dahin, die Vertreter von Jedoch, so schön es für die Zentrumspatrioten sein mag, megelung" ihrer, der Geschworenen, Rinder im befagten Kriege und Judustrie, Landwirthschaft und Handel sollten nur für solche von der Regierungssonne gewärmt zu werden, es bleibt nicht mit der Demission des Generalstabes. Kandidaten eintreten, die rückhaltlos auf dem Boden der nationalen Wirthschaftspolitit stehen, unter Zurückstellung nebenfächlicher ungestraft. Je mehr Regierungspartei, um so Noch trauriger als diese wahren militärischen Pronunziamentos Parteigegenfäße". weniger Bolts partei. Je mehr Herr Lieber mit der ist die Billigung derselben durch Regierung und Kammer. Die militärischen Steaktion, die zugleich die tapitalistische bezügliche Interpellation des radikalen Freischüßen Hubbard Reaktion ist, durch Dick und Dünn geht, um so weiter entfernt( 24. februar), der Proteft Vivianis im Namen der sozialistischen er sich von den Empfindungen und Wünschen des arbei Fraktion, gaben Meline die Gelegenheit, das bittotorische Auftreten der Generäle geradezu zu rechtfertigen. Die Angriffe der Ver tenben bentschen Bolte B. Und dieses deutsche Bolt wird das letzte Wort haben. Des Generalflabes an den Justizverbrechen Dreyfus Esterhazy) theidiger Bola's( lics: die von ihnen nachgewiesene Schuld Es wird sein Verdikt abgeben über diejenigen, welche die end- und die Betonung der für das Land gefährlichen Unlosen Kriegsrüstungen immer weiter pflegen, stets wachsende verantwortlichkeit des Generalflabes in der Beugenaussage Steuerlasten bewilligen und die parlamentarischen Grundrechte Jaurès hätten nach Meline die lammesgeduldigen Generäle in einen Zustand der Nothwehr versetzt! Dafür drohte bas Derrathen! regierende Werkzeug der großbürgerlichen Reaktion und des Generalstabes mit Ausnahmegeseyen gegen die Presse zur Beschwichtigung" der Leidenschaften. Daraufhin volirte die Kammer der Regierung und dem Generalstabe ein begeistertes patriotisches" Vertrauensvotum mit 421 gegen 40( fage: vierzig!) Stimmen. 1848. Erinnerungstage der Revolution. 27. Februar. 100 Das genannte Organ der nationalliberalen Partei faßt seine Einwendungen folgendermaßen zusammen: pos Handelsverträge für längere Fristen und ausreichendem Zollschuß für die Juduftrie, wirksame Bölle für das bedrängte lands wirthschaftliche Gewerbe; beides unter fester, von fauf- und staatsmännischen Gesichtspunkten abgewogener Regulirung der Beziehungen zum Ausland. Und von diesem festen Boden alte: wirthschafts politijch entfchiedene Abweisung extremer Interessenforderungen, die sich mit dein Wohl der Gesammtheit nicht vertragen, littich die ebenfo entschiedene Wahrung der nationalen Aufgaben und des Einfluffes des deutschen Bürger. thums im Staatsleben gegen jedweden Versuch, es aus feiner biftorisch gewordenen Stellung zu verdrängen. In dieser Position hat loyale Mitwirkung rechts und lints auf loyale Er widerung zu rechnen. Ziehen die andern Parteien und die Regierung Daraus die Konsequenzen, dann haben sie die„ Samm lung". Sie brauchen sie nur zu wollen." Dieses Etimmenverhältniß entspricht ungefähr dem KräfteIn Paris wird am Sonntag, den 27. Februar, die Republit verhältniß der im Lande für und gegen den Generalstab tämpfenden Lager. Mit Ausnahme einer kleinen Winderheit beugt sich alles, auf dem Bastilleplas feierlich eingeweiht. Die Behörde, die Gerichte, alles- attiv oder paffiv, freudig oder feige refiguirt- unter das Nun, die Nationalliberalen sind heute in den Zeiten des die Armee und die Geistlichkeit hatten der provisorischen Regierung Machtgebot des militärischen Klingels. Und das gerade im Augen Berfalls noch leichter mit Worten zu befriedigen als in der bereits ihre Ergebenheit ausgedrückt. Die Republik war gesichert. blic, wo dessen Schande vor der ganzen Welt enthüllt worden ist, Epoche ihrer Blüthe, wo Fürst Bismarck fie so leicht dipirte. Bon ben Bertretern der fremben Mächte erkannte zunächst der wo er aus foldatiſchem Korpsgeist nicht nur die Grund mit oder ohne Politit der Sammlung haben die nationallagen bc3 Rechtsstaates unterwüblt, sondern auch fich liberalen jeben Rückhalt im Bolt verloren. Gesandte der Vereinigten Staaten die Regierung an. Die meisten fiber feine eng berufsmäßigen Pflichten hinwegsetzt, inandern folgten. Zur Einweihungsfeier bewegte sich 2 Uhr nachmittags bem er Picquart, den glänzenden, tabellosen Offizier, Chinesische Fragen. Die wiederholt aufgetretenen Gerüchte, ein großer Zug nach der Julifäule. Bon berittenen Nationalgarden aus der Armee fortjagt und ferbazy, den allfeitigen daß die Franzosen von Tongling aus die Jufel Hainan zu ber und einer ungeheuren Menschenmenge geleitet, begaben sich die Mit Lumpen, den Berfasser der franzosenfrefferischen Briefe, ben fetzen beabsichtigen follten, haben in englischen Unterbaus am Freitag des militärischen Berrathes dringend Verdächtigen auf den Schild ein flares Dementi gefunden. Beresford richtete die Anfrage an die glieder der provisorischen Regierung nach der Julifäule, an beren hebt, zur Berkörperung der Armee- Ehre" macht! Regierung, ob fie bezüglich der angeblichen Besetzung von Hainan Fuß bereits die Behörden und das Offizierkorps versammelt waren. Biviani schloß seine gestrige Rede mit den Worten: Findet durch Frankreich eine Nachricht habe und ob sie von einer Absicht die Regierung selbst kein Wort des Bedauerns( fiber die Frankreichs Kenntniß habe, zeitweilig oder dauernd eine maritime Bronunziamentos der Generäle vor dem Schwurgericht), so Basis in jenen Gewäffern ähnlich den kürzlich von Deutschland und werden vir It it r noch eine vom Säbel der Mußland ausgeführten Befehungen zu schaffen. Parlaments Unters Im schweizerischen Ranton Nenenburg, der durch Erbverträge Generäle terrorifirte Republit haben". Das ist sekretär des Aeußern Curzon erwiderte, die französische Regierung an die preußische Krone gefallen war, erhob sich die Bevölkerung, nun unbedingt wahr. Die Republic eriflirt eigentlich nur babe dem englischen Botschafter in Paris, Monson, mitgetheilt, daß nahm bie Bertreter der Staatsgewalt gefangen und erklärte die noch traft der Trägheit. Der Säbel," jauchzt mit recht der sie nicht die geringite Absicht hege, eine derartige Republik. Das Berliner Rabinet mußte sich mit einem leeren Proteft Bonapartist Gaffagnac, leuchtet am Horizont wie ein neues Ge- Bolitit gegen China einguteiten. ftirn." Es fehlt nur der populäre und willensstarte Säbelträger. Danach darf auch die neue Mittheilung der Daily Mail" als begnügen. Esterhazy taugt für diese Rolle denn doch nicht, troß der ihm nach unzutreffend angeleben werden, wonach starke franzöfifche Streits feiner vorsichtig stummen Zeugenaussage von den chauvinistisch- träfte bei Ruanchuenwan, 240 englische Meilen südwestlich vou Offizielle Reden der Regierungsmänner und eine Parade beendeten bas Schaugepränge. Songkong, gelandet feien und den Chinesen ihre Absicht mitgetheilt behörden; dadurch werde die politische Streberei gezüchtet. Durch Jauf unentgeltlichkeit bergehrmittel in den Bolts. hätten, daselbst Gebäude zu errichten. Nenderung der Gemeinde Wahlgefeße suche man die Sozialdemokratie schulen mit 18 gegen 10 Stimmen ab. Durch unsere Redner Nach einer Meldung des Reuter'schen Bureaus" hält Rußland von der Gemeindeverwaltung auszuschließen. Die Erwerbung des wurde in der Debatte festgestellt, daß die Gemeinde für die entschieden daran fest, daß den russischen Militärbeamten, die der Bürgerrechts werde den Sozialdemokraten ungebührlich erschwert. Schülerinnen der höheren Töchterschule jährlich rund 175. pro chinesischen Armee zugetheilt sind, weitgehende Vollmachten eingeräumt werden. China zögere aber noch, diese Bedingungen anzunehmen. Beim Kapitel„ Aufsicht der Gewerbe und Dampf- Kopf aufwende, für die Elementarschüler dagegen blos etwa 40 M. teffel- Anlagen" bemängelt Abg. Goldstein( So.), daß Ein Antrag der Klerifalen auf tonfeffionelle rennung Nach einer weiteren Meldung aus Peking schärft ein faiserlicher die im letzten Landtage gestellten Anträge auf Trennung der Mittelschulen fiel mit 20 gegen 4 Stimmen. Erlaß, welcher in betreff Ria otschau's ergangen ist, den chine- der Dampfkessel Revision von der Gewerbe Inspektion, auf-Chronit der Majestätsbeleidigungs- Prozesse. fischen Unterthanen ein, Ordnung zu halten, sowie die Verträge und Bermehrung der Gewerbe Inspektoren beziv. Anstellung von Aus Kotibus meldet die Märkische Volksstimme": Am Freitag die fremden Religionslehrer zu achten. Assistenten aus Arbeiterkreisen und auf Anstellung von weiblichen wurde vor der hiesigen Straffammer gegen die Arbeiter Wilhelm Ein englisch italienisches Syndikat hat Bahubau Silfskräften bei der Gewerbe- Juspektion feine Berücksichtigung ge- Sch. und Wilhelm G. wegen Majestätsbeleidigung und gegen Sch. und Bergbaukonzession, hauptsächlich für Kohlen und Erze sowie funden haben. Die Revisionen der Betriebe fänden viel zu selten und den Kupferschmied Moris B. wegen gemeinschaftlicher KörperPetroleum, in der Proving Schenfi erhalten.statt. Redner wünscht, daß auch die Hausindustrie der Gewerbes verletzung( Sch. mit einer Bierflasche, B. mit einem Messer) ver Inspektion unterstellt werde, und kritisirt die Art der Abfaffung der handelt. Sch. und G. werden der Majestätsbeleidigung, Sch. auch Inspektionsberichte. Abg. Fräßdorf sprach für gründlicheren der gefährlichen Körperverlegung für schuldig befunden und Sch. zu fomischer Weise gegen die Anstellung weiblicher Fabrikinspektoren. wird freigesprochen. Schutz der Arbeiter. Abg. Dietrich( t.) wendet sich in geradezu nenn Monaten und G. zu drei Monaten Gefängniß vertheilt.. Beim Kapitel" Polizeidirektion Dresden" erklärt Minister v. M e Bich gegenüber den kritischen Bemerkungen des Abg. Fräßdorf: Die Rolmar i. E. in dem Majestätsbeleidigungsprozeß gegen die„ ElfaßDer Franff. 8tg." zufolge lautet das von der Straffammer in fozialistischen Versammlungen verliefen nur deshalb so friedlich, Lothringenfche Boltspartei" verkündete Urtheil gegen den Redakteur weil so viel Gendarmerie zur Ueberwachung anwesend sei.( Großes Hermann Walter auf 6 Monate Gefängniß und gegen den vers Gelächter links.) antwortlichen Redakteur, Schriftfeher Eugen Schmidt auf 2 Monate Weimarischer Landtag, 25. Februar.( Eig. Ber.) ( Eig. Ber.) Unser Gefängniß. Die Verleger der Zeitung wurden freigesprochen. Landtag tagt nun bereits 6 Wochen, ohne daß nennenswerthe VerDesterreich. handlungen stattgefunden hätten. Gestern stand der von freisinniger Seite eingebrachte Antrag:" Die Einführung einjähriger Etatsperioden" Deutsches Reich. - Die Abtrennung der Medizinalabtheilung Dom Kultusministerium und ihre Uebertragung an das Minifterium des Innern ist den„ Berl. Pol. Nachr." zufolge im Prinzipe für den 1. April 1899 beschlossen. - Der deutsche Sandelstag ladet zum 14. März d. J. feine Mitglieder zu einer Plenarsigung ein. Auf der Tagesordnung fteht u. a. die Verlängerung des Privilegiums der Reichsbank, die Reichsunterstützung der Postdampfschiffsverbindung mit Ostasien und die Vorbereitung von Handelsverträgen. Betriebes höchst ungünstigen Weife. lich zur Zeit II. 18 8 " " " " " III. 10 5 " " " " 1V. V. " " 116 59 " " " 829 " # 612 " Wien, 26. Februar. Wie die Blätter übereinstimmend melden, Wir in Desterreich sind es nicht gewohnt, an leilender -Juristen und Techniker in der preußischen Eisen- zur ersten Lesung. Die Debatte ergab, daß die linksslebenden Abgeordneten wurden wegen Theilnahme an den jüngsten Kundgebungen der Stu bahn- Berwaltung vertheilen sich bezüglich ihres Einflusses auf den für den Antrag eintraten, ein Theil der Nationalliberalen will benten drei Hörer des Polytechnikums relegirt, zwanzig erhielten eine aesammten Eisenbahndienst in einer für die technische Seite des erst die beiderseitigen Ansichten prüfen, und die rechtsstehenden einfache Rüge. Abgeordneten werden sich den Wünschen der Regierung ehrerbietigst Prag, 25. Februar.( Eig. Ber.) Die Entscheidung ist gefallen: ie die Deutsche Batg." in ihrer Nr. 16 berichtet, befinden als„ getreuer Landtag" fügen. Die zweite Lesung des Etats für Am Schluß der heutigen Sizung wurde die Tagesordnung für morgen unter den Räthen I. Klasse: die Jahre 1899, 1900 und 1901 begann heute. Zur Erledigung des festgefeßt und als erster Gegenstand wird die zweite Lesung des 7 Jurifien gegen 1 Techniker. felben, sowie der noch vorliegenden anderen Punkte werden vorauss Adreßberichtes stattfinden. Schon bei Verlesung dieses Programms fichtlich noch ein paar Wochen verfireichen. brach ein unbeschreiblicher Tumult los. Die Czechen applaudirten München, 24. Februar.( Eig. Ber.) Bayerischer Land- begeistert, die Deutschen protestirten stürmisch. Während des größten tag. In der heutigen Rammerfißung nahm unfer Genoffe Segi Lärms ward die Sigung gefchloffen. Die Deutschen werden also Aus dieser Labelle geht" hervor, welchen geringfügigen" Einfluß Beranlassung, angesichts der jüngsten Unglücksfälle in Bergwerken, fünftighin Abstinenz üben. Welche Folge diefer letzte Schritt nach die Techniker in den bestimmenden und maßgebenden obersten beim Kapitel„ Bergwerksinspektion" einmal die Frage aufzuwerfen, fich ziehen wird, ist vorläufig noch nicht abzusehen. Behörden haben. Es ist auch natürlich, daß die verkehrten Wer- ob in bezug auf die Bergwerksinspektion auch alles in Ordnung sei. hältnisse sich nicht ändern können, so lange nicht an der Spike diefes An der Hand der Statistit wies er nach, daß in den Bergweilen Stelle einen festen Plan und weiterblickende Ideen voraustechnischen Ministeriums ein erfahrener, vielseitig gebildeter Techniker Bayerns die größte Betriebsgefahr herrscht und fügte hieran die zusetzen und deshalb ist es sehr wahrscheinlich, daß Baron gestellt wird. Der Jurist ist seiner ganzen Natur und Ausbildung Naturereignisse zurückzuführen fucht. Bemerkung, daß man die meisten Unfälle gewöhnlich auf Gautsch die latente Krisis, die weder heute noch morgen nach nur geeignet und zweckmäßig wirksam als Beirath. Herr Der preußische Bergunter den gegenwärtigen Verhältnissen weder im Landtag noch im Thielen hat sich zwar viel Mühe gegeben, durch Denkschriften Assessor Tockfleth hat jedoch, wie Redner weiter anführte, feine Reichsrath gelöst werden kann, auf einige Beit hinauszuschieben vers feite Verwaltung gegen den allgemeinen Unwillen wenig bei entsprechenden Vorsichtsmaßregeln hätte vermieden werden können. als der Mann der Zukunft" gepriesen wird, er wartet bloß aufs Weinung tahin belundet, daß eine große Anzahl dieser Unglücksfälle lucht. Als Hintermann steht Graf Thun bereit, der jetzt überhaupt stens vor dem Landtage zu rechtfertigen. Diese Dent schriften und Berichte find aber gar zu sehr für den Bezüglich des Unglücks in Frankenholz soll nach dem Berichte des Stichwort. Es ist charakteristisch für die maßlose Berkommenheit Laien berechnet, sie täuschen den Technifer nicht über Berginspektors diefes Unglück durch einen Zufall, durch Ausstömen der ejechischen Bourgeoisie, daß fie gut Freund geworden ist mit die an allen Ecken und Enden zu weit getriebene Sparsucht. Der von Grubengas, das sich wahrscheinlich an der Lampe eines Arbeiters jenem Mann, der das czechische Volk mit Füßen getreten, jede freis Mangel an Beamten war ein Experiment, das der Sleifende unter entzündete, entstanden sein und die Grubenverwaltung keinerlei Schuld beitliche Bewegung durch den Ausnahmezustand im Jahre 1893 er Umständen mit seinen Knochen bezahlen mußte; die Entgleisungen treffen. Nach der„ Blieskasteler 3tg." ist aber das Unglück nicht würgt hat, und dafür damals von denselben Jungczechen als„ Alba auf den Bahnhöfen, kurz vor und furz hinter den Stationen find in nur durch schlagende Wetter, sondern auch durch explodirenden von Böhmen" verschrieen wurde. Es fann also zu einer neuen vielen nachweisbaren Fällen auf dieselbe Sparsucht zurückzuführen; aber unter allen Umständen bei Vornahme der nothwendigen Schug tag werden mehr ein Vorspiel fein; die Schlacht wird erst im Kohlenstaub herleigeführt worden. Eine Kohlenstaub- Explosion ist Ministerkrisis kommen. Die wenigen Sigungen im böhmischen Landferner müssen Hindernisse umfahren werden, die dem Lokomotivführer den freien Fernblick unmöglich machen, d. h. oft Hindernisse, die maßnahmen zu vermeiden. Man muß daher doch an den Winister Reichsrath geschlagen werden. Sicher ist, daß auch dort mit den durch sofortigen Ankauf aus dem Wege zu räumen waren; die Frage stellen: Welches ist das Ergebniß der amtlichen Inter- üblichen Muteln der österreichischen Gauklerpolitik die zerfahrene es ist der Oberbau rascher zu verstärken, als es wirklich geschicht fuchung über die Unfache des Grubenunglücks in Franken- Bage behoben werden wird. Aber ein preußischer Weinister ist in Junkerkreisen am angeschenften, holz? Gehört dieses Unglück zu Denen, die bei An= Prag, 26. Febr. 2andtag. Bei Beginn der heutigen Sigung wenn er beim Publikum möglichst unbeliebt ist. Da vom Abgeordneten wendung ter nothwendigen Schuhmaßnahmen hätten vermieden giebt der Abg. Lippert im Namen der Abgeordneten aller deutschen bause ein energisches Vorgehen gegen das Sparsystem des Eisen: wert en tönnen? In den Gruben Penzberg, Hausham und Miesbach Parteien eine Gillärung ab, in der gegen die föderabahn- Ministers nicht im entferntesten zu erwarten ist, so werden die herrschen solch' ungeheuerliche Zustände, daß sie jeden Augenblick list is che Tendens des Abießentwurfes Stellung ge Eisenbahn Unfälle auch weiterhin eine sichende dinblik in den in der Lage, mitzutheilen, wie oft, von wem und nach welchen und zum Schluß erklärt wird, daß die Deutschen an ben Grundsätzen die Bergwerke inspizirt werden? Das steht heute schon weiteren Werhandlungen des Landtages nicht - Biologisch landwirthschaftliche Anstalt fest, daß die bayerische Giubenaussicht an Haupt und Gliedern theilnehmen weiden. Darauf verlassen die Deutschen aller Am Freitag ist im faiserlichen Gesundheitsamt unter dem Vorfiße reformbedürftig ist. Es müßten Aufsichtsbeamte aufgestellt Parteien unter Hochrufen auf die Verfassung den Landtagssaal. des Direktors dieser Behörde eine Kommission zufammengetreten, werden, benen praktische Grubenarbeiter als Der Jungczeche Kramarz begründet sodann den Gesezentwurf, um über die Errichtung einer biologischen landwirthschaftlichen Aus Assistenten beizugeben wären. Der Minister möge eine worauf der Statthalter namens der Regierung eine Erflärung stalt zu verhandeln. An den Berathungen baben außer Kommiffaren Untersuchung anftellen, ob bie aufgestellten Behauptungen verlieft, daß sie nicht auf dem staatsrechtlichen Stand= des Reichsamts des Innern einschließlich des Gesundheitsamts fowie ichtig sind, denn mit dem Bericht des Betriebsdirektor fann das punkt des Adreßentwurses steht.( Fronische zurufe Der königlich preußischen Ministerien der geistlichen 2c. Angelegen Grubenunglück von Frantenholz noch nicht abgethan sein. der Jungezechen.) beiten und der Landwirthschaft zc. zahlreiche Sachverständigen und Fachmänner theilgenommen. A Blättern bleiben. Kronsbein " Ungarn. Auf die wirthschaftlichen Verhältnisse übergehend, konstatirte Genoffe Segiß, daß der bayerische Weigban von Jahr zu Jahr an Budapest, 26. Februar. Jufolge Verfügung des Ministers des Ausdehnung zugenommen habe und der Gewinn von Jahr zu Jahr Junern wird die zwangsweise Photographirurg der Sozialisten bei rentabler geworden ist, während die Löhne keine steigende, der Polizei eingestellt. geit sollte in Bergwerken 8 Stunden täglich nicht übersteigen, in wie bekannten Sozialisten, und als man seinen Zweck erreicht hat, sondern eine sinkende Tenderz aufweisen. Die beits. Außerordentlich gütig! Zuerst photographirt man alle irgendWirklichkeit wird aber oft 10-12 Stunden gearbeitet, wodurch die erklärt man das Verfahren für nicht zulässig. Diese Heuchelei fehlte Betriebs- und Unfallgefahr erhöht wird. Die Arbeiterinnen haben noch zu dem abschreckenden Bilde des offiziellen Ungarn. Auch mit den Wohnungsverhältnissen ist es sehr schlecht bestellt. bei 12stündiger Arbeitszeit einen Tagesverdienft von nur 1,20-1,50 9. Burschen- und Kohlenmädchen schlafen meist entweder in ein und derselben Stube oder die Burschen müssen doch durch das Zimmer der Mädchen gehen, um zu ihrer Schlafstelle zu gelangen. Budapest, 26. Februar. Abgeordnetenhaus. Minister. präsident Baron v. Banffy bringt einen Gefeßentwurf ein, durch welchen der 11. April als Jahrestag der vom König Ferdinand V. im Jahre 1848 fanttionirten ungarischen Verfassungsgesetze als nationaler Feiertag erflärt wird. $ - Die Zeitungen nach dem Herzen Stumm'a. Unter diesem Titel giebt H. v. Gerlach in dem seit kurzem in etuttgart erscheinenden Pol. Wochenblatt" eine überaus interessante Charakteristit der verschiedenen Echleifsteine in Berlin, Hamburg Saarbrücken, Breslau, Leipzig. Wir entnehmen dem Pol. Wochen blatt" einen Theil dessen, was dort über die" Post" gesagt ist: Die" Post" ist von Jahr zu Jahr, von Chefredakteur 31 Chefredakteur immer tiefer heruntergeglitten. Der alte Kayßler hatte als Chefredakteur noch hie und da offen hervortretende Unabhängigkeitsregungen. Sein Nachfolger Groddeck protestirte wenigstens noch in seinem Innern gegen manches, was er unter seinem Namen in die Welt gehen lassen mußte. Der jezige Chefredakteur Die wirthschaftlichen Verhältnisse der Bergarbeiter find also unter allen Umständen verbesserungsbedürftig und der Minister möge ja nun, der Mann ist direkt vom freifinnigen daher eine eingehende Untersuchung hierüber austellen, un folch' un Selte wird aus Wien geschrieben: Es wird nachgrade ganz llar, - Die Feldarbeiter Bewegung. Bon nichtsozialistischer Rheinischen Rourier" zur erzreallionären Post" übergegangen... Inzwischen ist Frhr. v. Stumm absoluter König über die" Post" baltbare Zustände zu beseitigen. daß die ungarische Regierung fyftematisch den Zweck verfolgt, bie geworden, geistig jedenfalls völlig, ob auch finanziell, steht nicht Eichtlich betroffen von diefer vernichtenden Auflage erinnerte fozialistische Organisation zu vernichten. Die Wittel, deren sie sich fest.... Ter Geist des Sasses gegen alle freiheitlichen und sozialen Der Geist des Hasses gegen alle freiheitlichen und sozialen Herr v. Feilisch, die Regierung habe die genauesten Erbebungen bierzu bedient, sind allerdings solche, wie man sie sich bei irgend einem Bestrebungen, der ja immer die Spalten des freilonservativen Blattes durch amtliche Organe pflegen lassen, die ergeben haben, daß sich in asiatischen Despoten gewärtigen tönnte; allein das wäre bei viesem durchdrang, hat sich potenzirt. Bezeichnend ist, daß die sozialen sei nur durch Echlagwetter und nicht durch Leichtsinn oder irgend eine die Minifter ihr Stückchen den Abgeordneten wahrscheinlich um den Gruben alles in Ordnung befindet. Das Unglück in Frankenholz Kulturfiant weniger zu verwundern, als die Freimüthigkeit, mit der Pastoren und Professoren, die National Sozialen und Chriftlich Sozialen, ja felbft die Eozial- Stonservativen à la Berlepsch mit noch unterlassung entstanden. Ein Unglück laffe fich trotz aller Sicherheitele zu amüsiren erzählen. Man muß nur die offiziösen Berichte größerer Feindseligkeit verfolgt werden als selbst die Sozialbemo maßregeln nicht immer verhüten. Der Verdienst der Bergarbeiter der Regierungsblätter lefen, um zu fehen, wie grundlos bie fraten. Die Preßübersicht, die niemals auch nur den Versuch der feien auch zufrieden und sei von ihrer Seite noch keinerlei Klage zu muß bestätigen, daß die Bewegung bisher nirgends zu einer Aussei den sonstigen Verhältnissen durchaus entsprechend. Die Arbeiter Anwendung der Gewaltmaßregeln ist. Die offiziöse Breffe Unparteilichkeit machte, ist neuerdings einerseits dürftiger und den Obrent der Beamten gekommen, andererseits noch tendenziöser geworden. Uebrigens halten viel nicht. schreitung geführt hat und die Bauern nur Versammlungen abhalten freitonservative Leute, namentlich hochkonservative, die" Post" gerade Ausführungen den Minister vor allem veranlassen sollten, der Berg. In die von der Bewegung berührten Komitate werden ganze Krom Genoffe Segi bemerkte schließlich noch, daß seine heutigen wollen. Der Vernichtungskrieg der Regierung ist ein systematischer. wegen dieser Preßübersicht. Sie bilden sich ein, dadurch einen un- Inspektion erhöhte Aufmerksamkeit zuzuwenden und ihr bessere Be- pagnien Militär gefchickt, welche bei den wohl babenden Sozialisten befangenen Ueberblick über die Preßstimmen der verschiedensten Richtungen zu erhalten. Die guten Seelen! Journalistisch ist die rücksichtigung angedeihen zu laffen. cinquartiert werden. Der Fleischbedarf des Militärs wird durch " Post" so zurückgegangen, daß sie heute schon beinahe mit der München, 25. Februar.( Eig. Ber.) Bayerischer Band: bas den Ställen der Bauern entnommene Mindvich gedeckt. Jede " Kreuz- Beitung" in bezug auf technisches Ungeschick fonturriren fann. tag. Die Abgeordnetenkammer lehnte in heutiger Sigung mit allen Bersammlung wird unter Anwendung großer Machtmittel ve Was man fachlich von dem Blatt zu halten hat, geht schon daraus gegen die Stimmen unserer Genossen den vom Abg. Ehrhart bindert, die Führer" verhaftet und in Aufsehen erregender Weise hervor, daß sie die Unbilligkeit zum Prinzip erhoben hat, Werfamm-( 03.) gestellten und eingebend begründeten Antrag, die Re- abgeführt. Um diese Gewaltanwendungen zu rechtfertigen, Lungsberichte über gegnerische Versammlungen entstellt, Berichtigungen form des Apothekenwesens betreffend, nach vierständiger werden durch die Presse unwahre Nachrichten von Gewaltthaten, nicht oder nur verstümmelt aufnimmt, eigene falsche Sachdarstellungen Debatte ab. wie die Ermordung des Stuhlrichters Bindovich verbreitet, selbst dann unberichtigt läßt, wenn sie sich von ihrer Unrichtigkeit Ans Elfak Lothringen, 24. Februar.( Eig. Ber.) Was in un an, nächsten Tage dementirt zu werden. Damit das llebel an hat überzeugen müffen, und schließlich die Kunst des Todtschweigens Elfaß- Lothringen alles möglich ist, das sieht man wieder einmal der Wurzel vernichtet werden kann, wüthet die Polizei auch in der mit einer Birtuofität ohne gleichen ausübt. an dem Verhalten der Regierung im Fall Bencer. Obwohl in Sanpiftabt gegen die Vereine, Gewerkschaften und die Presse. dem gegen den tleritalen GIfäffer" angeftrengten Preß So wurden nicht nur bei der Redaktion des Feldmivelo", sondern Gisenbahnunfall. Aus Krefeld wird amtlich ge beleidigungsprozeß nachgewiesen wurde, daß Bencer in feiner auch bei verschiedenen Mitgliedern der sozialdemokratischen Parteileitung meldet: Gestern Abend gegen 8 Uhr fließ der Schnellzug Nr. 85 Gigenschaft als Kreisdirektor anläßlich der lehten Reichstags Hausdurchsuchungen vorgenommen. Viele wurden wegen verbotener Köln- Bento bei der Einfahrt in den Bahnhof Kalbenkirchen auf eine Nachwabi im Jabre 1896 erkennbare Wahlzettel hatte herstellen laffen Geldsammlungen" verurtheilt, obwohl keine Sammlungen ftattgefunden Hangirabtheilung, welche über das auf Halt stehende Einfahrt in der ausgesprochenen Absicht, festzustellen, wer sozialistisch wäble; batten und kein Geld gefunden wurde, andere für das Verbrechersignal hindurchgefahren war. Ein Rangirarbeiter wurde 8 obwohl die Berhandlung ferner ergab, daß er bei der nachher angestellten album photographirt. Daß die Kaffen der Vereine, ihre Bücher und tödtet und fünf Beamte unerheblich verlegt; amtlichen Untersuchung über diese Angelegenheit den Drucker der Schriften fonfissirt wurden, ist selbstverständlich. Das sind aber nurs Reifende wurden nicht verletzt. Der Materialschaden ist bedeutend. erwähnten Stimmzettel zu unwahren Angaben gegenüber dem mit einige Proben dieses planmäßigen Vernichtungskampfes, der eine Die entstandene Verkehrsstörung ist beseitigt. Untersuchung wurde Erhebungen beauftragten Polizeifommiffar verleitet hatte; obwohl politische Partet wohl töbten kann. Allein hier steht die dies eingeleitet. endlich das Gericht auf grund dieser und einer Reihe weiterer für gierung eben nicht vor einer solchen, fondern vor einer Bewegung, Braunschweig, 26. Februar. In dem Disziplinarverfahren den Beamten belastenden Thatsachen zur kostenfreien Freisprechung des die sich aus wirthschaftlichen Verhältnissen entwickelt hat. Würden gegen den bekannten Pastor Schall wurde heute das Urtheil gefällt. angeklagten Redakteurs gelangte und damit ein geradezu vernichtenbes die ungarischen Staatsmänner die Geschichte der legten Desennien Daffelbe lautet, wie die Br. N. N." melden, auf Dienstentlassung. Urtheil fiber die amtliche Thätigkeit Pencer's fäffte: tros alle. Europa's verfolgt haben, so wären sie zur Erkenntniß gelangt, daß Politische Unterlage soll das Disziplinarverfahren nicht gehabt bem befindet sich der Herr Kreisdirettor heute auch sie sich vor dieser wirthschaftlichen Bewegung werden beugen haben, doch mögen politische Sentiments bei Erhebung der Antiage noch in Amt und Würden und schwingt sein zepter über müffen, wie andere größere Staatsmänner sich vor ihr gca vielleicht mitgesprochen haben.-die Bewohner des Kreises Erstein. Wir wollen abwarten, ob man beugt haben. Dresden, 22. Februar.( Eig. Bericht.) In der Fortfeßung in den Heichslanden im stillen Bertrauen auf die jammervollen- Ueber die agrar sozialistische Bewegung der Etatsberathung wurden von fozialdemokratischer Seite weitere preßgefeglichen Verhältnisse des Landes, die es den einheimischen berichtet der Befter Lloyd" täglich sehr ausführlich. In der letzten Waßnahmen der Kreis- und Amtshauptmannschaften gegen die Blättern unmöglich machten, über den Peucer Prozeß eingehend zu hier eingegangenen Nummer berichtet er u. a. folgendes: Arbeitervereine gerügt. So befchwerte fich Abg. Stolle über bie berichten und ihre Betrachtungen darüber anzustellen, wirklich den verschiedene Handhabung der Tanzregulative; dadurch würden Muth besitzt, einen schwer kompromittirten Beamten auf die Dauer die Arbeiter gegen andere Gefellschaftsklassen benachtheiligt. Was in seiner verantwortungsvollen Stellung zu belassen, oder ob man durch das Vereinsgesetz nicht erreicht werden könne, um mißliebige einfieht, daß das Ansehen der Behörden sowohl wie die Rücksicht auf Wereine zu brangfaliren, das werde durch Tanzregulative versucht. die Bevölkerung seine Entfernung verlangen. Abg. Grünberg( Soz.) spricht über die Nichtbestätigung Der Gemeinderath der Stadt Straßburg i. G. lehnte in misliebiger Gemeinde- Vorstände durch die Ober- seiner letzten Sigung den Antrag der drei sozialistischen Mitglieder spielenden Personen fortgesetzt. Es wurden photographirt: Jat. Kürschner, " - " Heute wurde der bekannte Arbeiterführer Alexander Radi in feiner Wohnung in Neupest durch Detektives verhaftet. Die Familie Radi's suchte vergebens durch den Advokaten Dr. Vazsonyi die Freilassung des Jubaftirten zu erlangen. Jun Laufe des heutigen Tages wurde die zwangsweise Photos graphirung der in der sozialdemokratischen Bewegung eine Rolle Sekretär der Allgemeinen Arbeiter- Krankenkaffe, Karl Lipp, Samuel| In Salamanca veranstalteten ungefähr 8000 Personen eine Jaßay, Ludwig Kretsmayer, Adolf Szatos, Jakob Cseprenyat, Eugen Rundgebung und verlangten Brot und Arbeit. Die Mani Batos und Franz Duppi. Ferner wurden die Arbeiterführer Defiber festanten warfen gegen einige Häufer Steine, brangen in den Bahn- au Botanyi, Alexander Pfeifer, Eduard Baros und der Präsident des hof ein und bemächtigten sich einer Anzahl Säcke und Getreide. Schuhmacher- Arbeiter Fachvereins Stefan Ragyor wegen ungesetzlicher öffentlicher Sammlungen einzeln zu je 100 fl. Geldstrafe verurtheilt." Außerhalb Budapests geht man mit Schamlosigkeiten und Gewaltthätigkeiten noch ungenirter vor. Das Regierungsblatt berichtet weiter: Frankreich. Serbien. Belgrad, 25. Februar. Es verlautet, die Skuptschina soll aufgelöst und die Neuwahlen sollen für Mitte März ausgeschrieben werden. Die neue Stuptschina soll dann in der zweiten Hälfte des April nach Nisch einberufen werden. = Achtung, Glafer! Berschiedene Unternehmer versuchen jest, was wir 1896 durch unsere Bewegung errungen haben, rückgängig machen. Bei Bleistein, Genthinerstraße 2, ist die 9½½stündige Arbeitszeit eingeführt. Bei G. Alt, Rosenthalerstraße, sind am vorigen Sonnabend zwei Kollegen entlassen, dafür wird mun bis abends 9 Uhr gearbeitet, ob die Ueberstunden als solche bezahlt werden, bezweifeln wir. Im übrigen herrscht bei Alt eine unbestimmte Arbeitszeit. Montag, den 28. Februar, abends 8½½ N, tagt eine öffentliche Versammlung der Glaser in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20, wo die seinerzeit gewählte Kommission Be„ Obergespan Stefan v. Malnar und Komitats- Obernotar Dokus Amerika. richt erstatten wird und betreffs unserer Bewegung, welche jetzt sehr reisten nach Czigand und von dort begeben sie sich nach KiralyNew York, 26. Februar. New York Herold" meldet, Mac im argen liegt, weitere Schritte berathen werden sollen. Pflicht Helmecz, dem Sitze des Bezirkes. Hierher find sämmtliche Gemeinde- Kinley babe den Bizepräsidenten" des Senats und zwei Senatoren eines jeden Kollegen ist es, pünktlich zu erscheinen. Die Ver richter des Bezirkes und die Präsidenten der sozialistischen gegenüber die Meinung ausgedrückt, daß, wenn die Untersuchung trauensmänner der Berliner Glaser. Assoziationen zitirt worden, um sie über die entsetzlichen Folgen des ergeben sollte, die" Maine"-Explosion sei auf ein Verbrechen zurück- Achtung, Stuckateure! Rollegen! Wie einzelnen unter gemeingefährlichen Uebels persönlich aufzuklären. Eine vom Ober- zuführen, ein Krieg mit Spanien unvermeidlich wäre. Euch schon bekannt ist, soll über das Stattfinden des diesjährigen notar ausgearbeitete Anweisung zur Auflösung der Daily Mail" wird aus New York gemeldet: Nach Berichten Verbandstages laut Bestimmung des Hauptvorstandes zur Urabftin fozalistischen Verbände wird den Gemeinderichtern überaus Washington verhehlen höhere Beamte der Admiralität nicht, daß mung geschritten werden. Zu diesem Zweck hat die hiesige Verwal geben werden. Ueberdies werden in sämmtliche Gemeinden des man einer fritischen Lage entgegengehe. Die Arbeiten der Unter- tung Stimmzettel anfertigen lassen, welche in den einzelnen Zahl Romitats wieder Plakate versendet werden, die das Bolt von der suchungskommission in Havana würden zwar geheim gehalten, stellen sowohl wie auf dem Arbeitsnachweis ausliegen. Die Zettel sozialistischen Bewegung ernstlich abmahmen." jedoch gewinne die Meinung, daß die Maine" Ratastrophe durch müffen bis spätestens 1. April cr. ausgefüllt sein. Sorgt für weiteste eine von außen kommende Explosion einer unterirdischen Mine her- Bekanntmachung. Erscheint alle in der Versammlung am 28. d. M. vorgerufen sei, an Wahrscheinlichkeit. Die spanische Regierung Paris, 25. Februar. Die Deputirtenkammer genehmigte ohne leugnet allerdings das Vorhandensein unterirdischer Minen im Hafen Beschluß der am Donnerstag, den 17. Februar 1898, stattgefundenen Achtung, Maurer Charlottenburgs und Umgegend! Laut Debatte das dritte provisorische Zwölftel. von Havana. öffentlichen Maurerversammlung ist jeder Kollege verpflichtet, an dem Ort eine Sammelfarte zum Streifionds zu lösen, wo er seinen Wohnsiz hat. Die Grenze des Streitgebiets für Charlottenburg, Wilmersdorf und Schmargendorf ist wie folgt festgesetzt: Von der Die vom Eiften Staatsanwalt in Halberstadt, dem Nonnenwiese, Tegeler Weg bis Hamburger Bahn, diefelbe entlang trag wieder aufgehoben, und zwar wegen Ermangelung eines beNr. 10 der Arbeiter Beitung" ist auf seinen eigenen An- Thiergarten, Berlinerstraße bis zum Knie, Hardenbergstraße bis zur Gedächtnißkirche, Tauenhienstraße bis Württemberger Play, rechtigten Strafantrags". Für die Behandlung der Arbeiterpresse Bayreutherstraße, Gaisbergstraße, Prinz- Regentenstraße entlang bis ist es charakteristisch, daß die Beschlagnahme überhaupt ausgesprochen und westlich Halensee, Grunewald und Westend bis Spandauer au die Bahn Südring, Wilmersdorf, Schmargendorf südlich werden konnte. Unser Bruderorgan wurde nämlich wegen folgender Bock. Wir erklären uns nun bereit, mit den Maurern Berlins Notiz beschlagnahmt: die Lohnforderung für das Jahr 1898, den 9stündigen Arbeitstag Bernburg. Der„ General- Anzeiger für Anhalt" meldet, daß ein gjähriges Mädchen, das die hiesige höhere Töchterschule sowie den Lohn von 60 Pf. pro Stunde zur Durchführung bringen zu helfen. Die Lohnkommission empfiehlt Baudeputirte auf jeder besucht, von seinem Vater arg mißhandelt worden und ihm auch häufig Arbeitsstätte zu ernennen und dafür einzutreten, daß jeder Kollege die Nahrung entzogen worden ist, sodaß das Kind fortgesezt sich in den Besitz einer Sammelfarte fetzt wie oben angegeben und den Hunger leiden mußte. Man darf auf das gerichtliche Nachspiel, das die Sache jedenfalls haben wird, hoch gespannt sein, da der wöchentlichen Beitrag pro Woche von 25 Pf. zahlt. Aufnahmes und General- Anzeiger" behauptet, der Staatsanwalt Pannier sei der Sammellisten werden täglich von morgens 8 Uhr bis abends 8 Uhr in der Zentralstelle bei Leder, Bismarckstraße 74, Die bürgerliche Presse Halberstadts, die längst vor der„ Arb. Telephon: Amt Charlottenburg Nr. 579, verausgabt, diejenigen, welche arbeitslos sind, erhalten vom Donnerstag ab jede Blg." über die auch unseren Lefern bekannte Pannier'sche Angelegen Woche den Arbeitslosen- Stempel in die Sammelfarte gedruckt. Die heit in ausführlicher Breite berichtet hatte, ist unbehelligt geblieben. wöchentlichen Beiträge werden Sonnabends abends in folgenden Bei der„ Arb.- 3tg." aber wurden auch noch die Behörden anderer Lofalen entgegengenommen in: Charlottenburg bei Leder, Bis. Städte alarmirt, um auf die Nummer zu fahnden. Staatsanwalt marckstraße 74; Bredlow, Augsburgerstr. 78; Wilmersdorf bei Pannier, dem die Sache doch zunächst anging, hat einen Strafantrag Klingenberg, Berlinerstraße, sowie im Restaurant Ecke Bahnhof England. Die neue irische London, 22. Februar.( Eig. Ver.) Lokalverwaltungs Bill, ihr demokratischer Charakter und ihr Preis an die Landlords. Gestern W Partei- Nachrichtens Polizeiliches, Gerichtliches 2c. hat Herr Gerald Balfour, der gegenwärtige Staatssekretär für Geheimen Justizrath Schöne, veranlaßte Beschlagnahme der bis Habsburger Ufer, von dort die Spree entlang bis Bahnhof Irland, die neue irische Lokalverwaltungs- Bill eingebracht, welche die Regierung den Fren an stelle von Homerule darbietet, die aber die Regierung den Fren an stelle von Homerule barbietet, die aber thatsächlich sich nur als ein Schritt zur Verwirklichung von Home rule, der nationalen Selbstverwaltung Irlands, erweisen wird. Die Staatsmänner der unionistischen Koalition müßten unerlaubt furz sichtig sein, wenn sie sich das verheimlichten. Indeß wissen sie sehr gut, was sie thun, wenn sie es zunächst mit dieser Bill versuchen. Nicht daß dieselbe Schwindel wäre. Im Gegentheil, in wichtigen Punkten ist sie so liberal oder demokratisch, wie man sie von einer Regierung, an deren Spize Lord Salisbury und der Herzog von Devonshire fiehen, nur verlangen kann, und in Preußen würde man sie für revolutionär erklären. Irland erhält Grafschaftsräthe, Distrikts( Kreis-) Räthe und Armenräthe, die auf grund eines Wahlrechts gewählt werden, das sich namentlich auf dem Lande und Irland ist überwiegend Ackerbauland nur wenig vom allgemeinen Wahlrecht unterscheidet. Jeder Parlamentswähler, das heißt jeder Inhaber einer noch so kleinen eigenen Wohnung, ob Selftmiether oder Aftermiether, ist wahlberechtigt und außer zu den Grafschaftsräthen erhalten auch Frauen, die vorstehende Bedingung erfüllen das trifft nicht nur bei Frauen der besigenden Klaſſen 3 – das Wahlrecht. Die Frländer aller Richtungen haben denn auch soweit nicht gestellt. der Bill ein geradezu überschwängliches Lob gespendet. Desgleichen die irische Presse. Am lautesten in ihrem Lob sind die sogenannten Barnelliten, richtiger Redmonditen. Sie schimpfen schon auf die Liberalen, daß diese überhaupt es wagen, an der Bill etwas aus= zusetzen. zu und " Vater des Kindes." H Gewerkschaftliches. Berlin und Umgebung. Die Differenzen der Arbeiter mit dem Verband der Wilmersdorf- Friedenau. Wir ersuchen alle Kollegen, darauf bezitg zu nehmen. Die Lohnkommission der Maurer Charlottenburgs und Umgegend. Deutsches Reich. Jn Burg steht eine Lohnbewegung der Schneider bever, Die Kehrseite, oder wenn man will, der Kaufpreis der Bill find Berliner Schuhfabrikanten scheinen, veranlaßt durch die Haltung was zu beachten die Fachgenossen allerorts gebeten werden. der letzteren, wieder ernsthafte Konflikte herbeizuführen. Am die Bestimmungen über die Aufbringung der Kosten der Lokal 29. Januar wurde vor dem Einigungsamt des Berliner GewerbeIn der Ofen Fabrik von Gebrüder Reif in Ramenz verwaltung. Bisher fielen diese zu einem großen Theil den Landlords zu, die dafür die Verwaltung im Berein mit der irischen Berichts zwischen den Bevollmächtigten der Fabrikanten und der in Sachsen sind die Lohndifferenzen auf dem Wege gegenseitiger BerAusland. Staatsregierung monopolisirten. Da die Bauern in den neuen Körper: über die strittigen Punkte bezüglich des Arbeitsnachweises in Ver= Arbeiter unter anderen vereinbart, daß die Parteien in Bälde bandlung beigelegt worden. schaften mit Leichtigkeit die Landlords überſtimmen können, bestände handlung treten". Unter dieser Voraussetzung schlossen die Parteien lischen Waschinenbauer die Summe von 4704 Franks auf, Die schweizerischen Metallarbeiter haben für die eng. für diese die Gefahr, daß man allerhand Ausgaben beschließen einen Vergleich, wonach die Arbeiter sich damit einverstanden ertönnte, für welche die Landlords vornehmlich die Roflen aufklärten, gebracht. zubringen hätten. Um dem vorzubeugen, bestimmt die Vorlage, daß klärten, daß der Arbeitsnachweis Schein, wie in der Arbeitsordnung Tas internationale Agitationskomitee der Bildhaner vers der Fabrikanten bestimmt war, deponirt werde. Die Landlords als solche zu den Lokalsteuern überhaupt nicht mehr nahmen den Vergleichsvorschlag des Einigungsamtes bedingungsamerikanischen Korrespondenten, in dem hervorgehoben wird, daß die der Fabrikanten bestimmt war, deponirt werde. Beide Parteien öffentlicht in der Beide Parteien öffentlicht in der Bildhauer- Beitung" einen Bericht des nordherangezogen, die Steuern vielmehr ausschließlich von den Pächtern, los all. Freifassen oder Landlords, soweit sie Landbewohner sind, aufBildhauer in Amerita schon ganz außerordentlich unter der Kongebracht werden sollen. Dafür übernimmt der Staat bezw. das amtes von den Arbeitervertretern erhobene Forderung nach Be- ist daher stets eine ziemlich große und die Löhne können nur mit Als ftrittiger Punkt galt die in den Verhandlungen des Einigungs- furrenz der Maschine zu leiden haben. Die Zahl der Arbeitslosen Reich die Hälfte der Kosten der Lokalverwaltung. Herr Balfour theiligung an der Verwaltung des Arbeitsnachweises. Nachdem Aufwendung aller Kräfte seitens der Organisation noch hochgehalten schätzt den erforderten Zuschuß auf 730 000 Pfd. Sterl.( 14,6 Millionen die Arbeiter durch Beilegung des Ausstant es ihrerseits die Mark) jährlich, wozu noch die Einkünfte aus Schanktonzessionen 2c. Ginigungsbedingungen erfüllt hatten, stellten die Arbeitertommen. Auf diese Weise werden alle Theile befriedigt. Die vertreter an den Vorstand des Verbandes der Schuhfleinen Leute erhalten Selbstverwaltung ohne 811 große fabrikanten bas Ersuchen, die Berhandlungen über den nicht zu weiteren Zugeständnissen bereit erklärt. Auch werden. Soziales. " Lasten, die Landlords Steuerentlastung und Schutz gegen Arbeitsnachweis einzuleiten. Der Vorsitzende Schlizweg, der mit Ueber die Einrichtung und den Betrieb von Bäckereien Expropriirungsgelüfte der Bauern. Diese Steuerentlastung ist als Vertreter der Fabrikanten vor dem Einigungsamt fungirte, und Konditoreien hat der hamburgische Senat im Dezember die auf Irland entfallende entfallende Liebesgabe der konservativen Regierung für die stellte daraufhin das Verlangen, Beschwerden über den Arbeitsnach vorigen Jahres eine Verordnung erlaffen, die sowohl im " Landwirthschaft". Ein Theil davon weis schriftlich mitzutheilen, er werde dieselben dann dem Verbande Interesse der Bäckereinrbeiter wie des Publikums nur zu begrüßen wird den Bächtern dadurch wieder zugeführt, daß das vorlegen und das weitere veranlassen. Diese gewundene Zuschrift, war. Die Bäder. Innung erklärte die Verordnung natürlich Gesetz eine Ermäßigung der Pachtsäge um den voraussichtlichen die wie ersichtlich, die ftrittigen Punkte garnicht berührte, veranlaßte für„ undurchführbar" und kündigte an:„ Würde die Behörde die Betrag der Steuern, von denen die Pächter bisher befreit waren, nunmehr die Arbeiter, ihre Vorschläge betreffs der Verwaltung des Bestimmungen genau und strikte durchführen, wir alle vorsieht. Aber der Löwenantheil verbleibt den Landlords. Arbeitsnachweises den Fabrikanten zu unterbreiten. Die Fabri- würden, analog den Folgen des Gesetzes betreffend den Gegen diesen zweiten Theil der Bill hat sich mit großer fanten lehnten es ab, auf diese Vorschläge einzugehen und verwiesen Maximal- Arbeitstag, zu Gesezesübertretern werden." Vehemenz Michael Dawitt gewandt. Er werde jeden Versuch, Parteigänger der Regierung aus dem Staatsfäckel zu unterstützen, wiederum auf den Beschwerdeweg; sie haben sich auch bis jetzt Diese Spekulation auf die Langmuth des Senats scheint ein aber mit einem vollständigen Krach enden zu sollen. An der mit der äußersten Energie bekämpfen. Auch der liberale Abgeordnete Caldwell und ebenso Herr John Morley, der als offizieller Partei letzter Versuch der Arbeiter, durch Anrufung des Einigungsamtes Hamburger Börse ist nämlich der Prospekt der Gründung einer des Berliner Gewerbegerichts einen Ausgleich über die ftrittigen großen Brotfabrit ausgegeben worden, die täglich 175 Sac redner sprach, setzten mit ihrer Kritik hier ein. Im übrigen ver: Punkte herbeizuführen, ist durch die in unserer gestrigen Notiz Mehl zu Badwaaren, ungerechnet das Feingebäck, verarbeiten soll. Sprach Morley, die Bill von Herzen zu unterstüßen. Das näher erläuterten Haltung der Fabrikanten gescheitert. Schon In dem Prospett heißt es: Es ist bekannt, daß die Brotbereitung ift überhaupt der Vortheil fonservativer Regierungen in England, daß ihre wirklichen Reformvorlagen gewöhnlich hierdurch ist klar ersichtlich, daß die Fabrikanten die durch die in Hamburg fchon lange zu erheblichen Klagen geführt hat, es bedingungslose Annahme des Vergleichsvorschlages übernommenen darf in dieser Hinsicht auf die Verordnung des Senats vom im Parlament verbessert werden, während, wenn die Verpflichtungen nicht erfüllt haben. Aber auch noch in einem 20. Dezember 1897 verwiesen werden, welche bezweckt, die großen Liberalen im Amte sind, das Umgekehrte geschieht. Anderer: seits werde diese Bill aber schwerlich gekommen, wenn nicht anderen Punkte find mehrere Fabrikanten ihren Verpflichtungen nicht Mängel in den bisherigen Bäckereibetrieben zu beseitigen. Das neue die Liberalen Homerule aufgenommen hätten. Das wissen auch die nachgekommen. Die Fabrikantenvertreter gaben vor dem Einigungs- Unternehmen soll in erster Linie bei der Bereitung des Brotes einamte die Erklärung ab, daß sämmtliche Arbeiter, deren wandsfreie Sauberkeit beachten, und diejenigen Anforderungen erIrländer, und ebenso wissen sie, daß es bei den Reformen in Eng Bläge nicht besetzt oder die nicht kontraktbrüchig geworden füllen, die billigerweise an einen derartigen Betrieb gestellt werden müssen. land langsam vorwärts, aber nie rückwärts heißt, und daher der find, sofort wieder an ihre alten Arbeitspläge tommen Weiter wird in dem Prospett mitgetheilt, daß das Personal der Jubel über die vorläufig Homerule von der Tagesordnung abseßende Bill. Sie ist in ihren Augen immerhin ein Erfolg, der sie die follten. Diejenigen aber, deren Plätze mittlerweile besetzt waren, Brotfabrit dauernd durch einen Arzt überwacht werden würde, sollten auf dem Arbeitsnachweis das Vorzugsrecht bekommen. Von weil Schwindsucht und insbesondere die sogenannte Bäckerträge hundertjährige Gedächtnißfeier der Rebellion von 1798 mit Genug den Ringfabrikanten, die diese Verpflichtungen nicht erfüllt haben, leider nur zu häufig vorkommende Krankheiten im Bäckereithuung begehen läßt. nennen wir die Firma Teschner und Lüderitz und die Ballschuh- betriebe sind." Die Vermehrung der Armee kam im Unterhaus fabrit von May Hey. Aber auch von dem Arbeitsnachweis der An der amüsanten Thatsache, daß das Großkapital fich bei am Freitag zur Debatte. Der Parlamentssekretär des Kriegsamts Fabrikanten sind vor der Einstellung der Ausständigen nicht am feinen Gründungen bereits auf die jämmerlichen Betriebs. John Brodrick führte aus, die verlangte Vermehrung sei die Ausstand Betheiligte plazirt worden. einrichtungen der bestehenden Bäckereien beruft, könnten die Bäcker. größte in diesem Jahrhundert außer in den Zeiten, wo in Europa Es ist klar, daß die Nichterfüllung der Einigungsbedingungen meister merken, wie dumm sie handeln, wenn sie sich gegen die Bes Krieg herrschte, sie sei aber durch die eigenthümlichen Erfordernisse von feiten der Fabrikanten in den betheiligten Arbeitertreifen eine achtung der Vorschriften sträuben, die zum Schutze der Arbeiter und des Heeres bedingt; das Heer habe eine sehr große Grenze zu ver- große Erbitterung wachgerufen hat. Die Fabrikanten haben es fich des Publikums erlassen werden müssen. theidigen und Streitkräfte für mögliche große Kriege einzuüben und in diesem Falle durch ihr Verhalten selbst zuzuschreiben, wenn es jeden Augenblick kleine Kriege in den verschiedensten 3onen zu teinem friedlichen Verhältniß zwischen den Parteien fommt. führen. Die vorgeschlagenen Veränderungen würden be bvirkelt, daß das Lane, für die heimische Bertheidigung genügend reguläre Truppen haben werde, die völlig mit Artillerie für nüpfer( zentral) eingebrachte, forderte Auflösung der Lohndie drei Armeekorps versehen seien. Für fleinere Notbfälle werde tommiffion und Führung der Lohnbewegung durch die Organisationen. mittag 12 Uhr 7 Minuten ein 6 Sekunden dauerndes, so startes man eine Streitmacht von zehntausend Mann entfenden können, Nur die Angelegenheiten, die aus vereinsgefeglichen Gründen nicht Erdbeben statt, daß viele Fensterscheiben in den Häusern zertrümmert ohne die Hauptreserve einzuberufen oder Mannschaften von einem burch die Organisationen erledigt werden können, sollen durch die wurden. zu dem anderen Truppentheil zu überführen. Für einen großen von einem Vertrauensmann einzuberufenden öffentlichen Versammlungen einstimmig angenommen. Prag, 26. Februar.( W. Z. B.) Bandtag. Die Adresse wurde Krieg Im Laufe der Debatte erklärte der Die Vorschläge der Regierung seien von der Ueberzeugung bittirt, thre Regelung finden. Die von Fischer( lokal) gestellte Resolution Jungczeche Engel, die Regierung würde auf dem eingeschlagenen Vertrauensmann, den daß sie für die nationale Sicherheit nothwendig seien. einen Rassirer und zwei Stellvertreter zu wählen, welche die öffentlichen Jungczechen.) Prinz Lobkowi eflärte namens des tonfers Italien. Angelegenheiten, insbesondere die Lohnbewegung der Berliner werde ohne Rücksicht auf Rom, 25. Februar. Deputirtentammer. Der Unter- Bimmerer zu leiten haben. Diese Personen sollen auch die Samm den Standpunkt dieser oder jener Regierung bei den wiederholt Streitfonds der einiger Anfragen über die Vorfälle in Troina und Modica, daß diefe Resolution die Wahl von Playdeputirten vor und schließlich ausgesprochenen Grundfäßen verharren.( Stürmischer Beifall.) Der diese Vorkommnisse vereinzelt und ohne jeden Zusammenhang feien. wird ein fofortiges Vorgehen zur Sicherung des 60 Pf.- Stunden- Berichterstatter Kramarz fragt, ob es staatsmännisch wäre, im Die Abstimmung ergab die Annahme der gegenwärtigen Moment eine gewisse Entschiedenheit gerade gegen In den betreffenden Gebieten herrschten ganz besondere örtliche Ver- lohnes gefordert. hältnisse und die Vorkommnisse seien hauptsächlich dem Widerstande Knüpfer'schen Resolution mit 499 Stimmen gegen 411 Stimmen, die die Majorität des böhmischen Landtages hervorzukehren.( Beifall.) für die Resolution Fischer abgegeben wurden.( Weiterer Bericht Die Regierungen kommen und gehen; aber das czechische Volt be= gegen administrative Maßregeln zuzuschreiben. wahre seine Ueberzeugung und feine Traditionen. folgt. D. R.) Spanien. Madrid, 26. Februar. Im heutigen Ministerrathe wurde General Augusti zum Gouverneur der Philippinen ernannt. Ferner wurde mitgetheilt, daß die Beziehungen Spaniens zu den Vereinigten Staaten herzliche blieben; der Minister rath sprach sein Bedauern darüber aus, daß die amerikanische Preffe Die öffentliche Meinung aufrege. lagen vet Refolutionen zur Abstimmung vor. Der Zimmerer Versammlung, die am Freitag Abend tagte, Die eine, von Depeschen und lehte Nachrichten. Breslan, 26. Februar.( B.$.) In Baborze fand, wie det Brest. Gen.- Anz." meldet, in der Rolonie A und B heute VorRoyt, 26. Februar.( W. T. B.) Die Deputirtenkammer nahm in geheimer Abnimmung mit 168 gegen 51 Stimmen den Gesetzentwurf betreffend die Bildung einer Kommunal- und Provinzial. Kredittasse an. Die Tabakarbeiter und Tabakarbeiterinnen werden auf die am 1. März, abends 8½2 Uhr, bei Gründel stattfindende öffentliche Versammlung aufmertfam gemacht, in welcher der Reichstags- Abgeordnete Wilhelm Klees über: Athen, 26. Februar, 7 Uhr 10 Min. abends.( W. Z. B.) Gegen Den Kampf um die Koalitionsfreiheit" sprechen wird. Außerdem findet die Neuwahl der Kommission nach der vorhergegangenen den König ist ein Attentat verübt worden. Der König wurde nich Rechnungslegung statt. Die Kommission. verlegt. Berantwortlicher Redakteur: August Jacobey in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Berlag von Mar Vading in Berlin. Hierzu 3 Beilagen u. Unterhaltungsblatt. " Nr. 49. 15. Jahrgang. 1. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 27. februar 1898. Abgeordnetenhaus. 32. Sigung vom 26. Februar 1898, 12 Uhr. Am Ministertische Dr. v. Miquel, später Brefeldt und Kommiffarien. Zweite Berathung der Novelle zum 3entralgenossen fchafts- Rassengefeß.( Erhöhung des Kaffenvermögens von 20 auf 50 Millionen Mark.) Abg. Bockelberg( t.) beantragt als Referent der Budgetkommission unveränderte Annahme der Vorlage. Die Budgetkommission babe befonders Renntniß genommen von dem Geschäfts- Reglement der Kaffe, das die Möglichkeit giebt, Genossenschaften, die ihren Kredit zu spekulativen Zwecken ausnüßen, den billigen Kredit bei der Zentralgenossenschaftskasse zu entzichen. Abg. v. Plötz( f.) wird mit seinen Freunden für die Vorlage stimmen. Lange wird es ja nicht dauern, dann wird man ja mit der Forderung neuer Summen für die Kasse kommen. Das ist auch ganz erklärlich, denn die 400 Millionen in der Reichsbant dienen dem kurzfristigen Geldumlauf des Handels und der Industrie und da ist es feine unbillige Forderung, wenn für die Berufe, die einen längeren Kredit haben müssen, ein besonderes Jnflitut geschaffen wird, wie das ja auch in Frankreich geschieht.( Bravo! Abg. Cahendly( 3.) erklärt sich ebenfalls für die Vorlage. rechts.) all. Parlamentarisches. zur Zeit die Sommervergnügungen abschließen, die Pflicht, auf das strengfte die neue Lokalliste zu beachten. Angesichts der Die Budgetkommiffion wird ihre nächste Sigung, in welcher bevorstehenden Reichstagswahlen wird die Lokalfrage brennender die Berathung des Flottengesetzes fortgesetzt werden soll, am Mittwoch denn je, und jeder Arbeiter möge sich daher vor Augen führen, daß auch in diesem wichtigen Kampfe nur Beharrlichkeit und Energie Vormittag 10% Uhr halten. uns zum Ziele führen kann! Die sechste Kommission des Reichstages setzte heute die Berathung der Novelle zur Konkursordnung fort. Bei§ 96 Arbeiter Bildungsschule. Heute, abends 7 Uhr, in den wurde nach zweistündiger Berathung des Antrags Rintelen, wonach ein Arminhallen", Kommandantenstr. 20: Vortrag des Herrn Prozur Führung von Handlungsbüchern verpflichteter Kaufmann zum fessor Dr. Förster über Sternschnuppen und Feuer Antrage auf Konkurseröffnung verpflichtet sein soll, sobald aus der tugeln im Hinblick auf das Jahr 1899. Wir laden die Jahresbilanz sich ergiebt, daß die Schulden mindestens das Doppelte Parteigenossinuen und Genossen zu diesem Vortrage höflichst ein und des Aktivvermögens betragen", mit Stimmengleichheit( 9 gegen erwartet zahlreichen Besuch Der Vorstand. 9 Stimmen) abgelehnt. Die§§ 97 bis 161 wurden angenommen, Achtung! Mitglieder der Freien Volksbühne! die dazu gestellten Abänderungsanträge im wesentlichen abgelehnt. fünfte Abtheilung ist geschloffen, Mitglieder zu Bei der Berathung des Zwangsvergleichs wurde die Verhandlung dieser Abtheilung lönnen, da diese gefüllt ist, nicht mehr auf abgebrochen. Nächste Sigung Dienstag, den 1. März. Die genommen werden. Die Mitglieder der anderen Abtheilungen Dem Reichstag ist eine Denkschrift über die Aufnahme der können daher die erste Vorstellung dieser Abtheilung, welche Anlagen zur Herstellung von Gußstab Itugeln mittels Kugel Sonntag Nachmittag 28/4 Uhr im Leffing Theater stattfindet schrotmühlen( Rugelfräsmaschinen) in das Verzeichniß der einer be( Bartel Zurafer"), nicht noch einmal besuchen, da eine sonderen Genehmigung bedürfenden Anlagen zugegangen. Ueberfüllung des Theaters vermieden werden muß. Nach Der Abg. v. Brockhausen richtete im Verein mit zahlreichen 3 ügler aus anderen Abtheilungen erhalten, fo konservativen Abgeordneten die folgende Interpellation an die Staats- weit Raum vorhanden ist, nur einen Stebplay. regierung: Die zweite Vorstellung der fünften Abtheilung ist voraussichtlich Welche Maßnahmen hat die fgl. Staatsregierung in Aussicht Sonntag, den 13. März, im Friedrich- Wilhelmstädtischen Theater. genommen, um die Schäden und Gefahren, welche dem gewerb Die Vorstellung der vierten Abtheilung findet lichen Mittelstande durch die den Detailhandel mit Waaren ver- gleichfalls heute, den 27. Februar, nachmittags 23/4 Uhr, im schiedener Gattungen betreibenden großtapitalistischen Friedrich- Wilhelmstädtischen Theater statt. Aufgeführt wird:" Die Unternehmungen entstehen, thunlichst einzuschräuten? Inftigen Weiber von Windsor". Die Eintrittsmarten zum Kommunales. wie die an März fest der Freien Voltsbühne werden nur an Mitglieder in den 3ahlstellen à 50 Pf. verabfolgt bezw. in die Mitgliedstarten getlebt. Da die Nach frage groß ist, empfehlen wir den Mitgliedern, sich rechtzeitig damit zu versehen.( Siehe heutiges Inserat.) Der Vorstand. J. A.: Abg. Ehlers( frf. Vg.): Die Kasse könnte auskommen mit dem fetzigen Grundkapital und Redner wird deshalb gegen die jetzige Vorlage stimmen, obwohl er der ersten Vorlage und auch der ersten Kapitalerhöhung zugestimmt habe. Herr v. Plötz fündigt ja denn auch ganz mit Recht schon eine fünftige, weitere Kapitalerhöhung Aber man fann doch begreifen, daß ein Bantier diesem Geschäftsbetrieb mit Neid zusteht. Die rapide Steigerung des Betriebskapitais paßt gar nicht zu dem sonst so vorsichtigen Wesen des Finanzministers. Viel Unheil kann durch unvorsichtiges Kreditgeben angerichtet werden. Man hätte mindestens noch ein Gehaltsaufbefferungen des städtischen Bureaupersonals. Jahr die Kasse in ihrem jetzigen Rahmen arbeiten lassen tönnen. und der juristischen und technischen Beamten. Seit dem Jahre. Winkler, Kirchhofstr. 46, 2 Tr., Berlin- Nixdorf. Abg. Dr. Arendt( frt.) behauptet, daß alle Bedenken des Vor- 1894, in dem die jetzige Gehalts Stala für die Ma. Der Ausgang einer Berichtigungsaffäre. Unseren Lesern redners in der Kommission eingehend geprüft worden sind. Er- gistrats Gefretäre festgesetzt ist, hat der Staat die Ein- wird noch die Berichtigungsangelegenheit in Erinnerung sein, die sich freulicherweise nähern sich ja auch die Schulze- Delitzsch'schen Genossen- fommensverhältnisse der Regierungs- Sekretäre unter anderem an die Mittheilung über die Abenteuer anknüpfte, welche einige schaften dem neuen Institut. dadurch verbessert, daß er vom 1. April 1896 ab die barmherzige junge Leute mit der Leiche des in seinem Berufe Abg. Strombeck( 3) ist bereit, für die Vorlage zu stimmen, zur Erreichung des Höchstgehalts erforderliche Dienstzeit von verunglückten Drosch tentutscher Schneider erleben mußten. obwohl er schwere Bedenken gegen die schnelle Steigerung des Be- 24 auf 21 Jahre herabgesetzt und vom 1. April 1897 ab Die Herren hatten beobachtet, wie der Kutscher vom Bock gefallen war, triebskapitals hat. Auch den Kassenbericht findet er mangelhaft. das Höchstgehalt um 600 M. erhöht hat. Infolge dessen und dann auf einem Polizeirevier sich vergeblich um die Hilfe der Abg. Dr. Sattler( natl.): Grundsätzlich haben die Nationalliberalen fangen die Regierungssekretäre in Berlin, die am 1. April 1897 dort stationirten Beamten bemüht. Auch waren sie mit der Leiche der Genossenschaftstaffe nie gegenüber gestanden. Bedenken, die sie gegen eingestellt waren, mit 1800 M. und 540 M. Wohnungsgeld- Zuschuß des unterwegs verstorbenen Kutschers in der Charitee abgewiesen die Vorlage hatten, sind durch die Auskunft, die der Leiter der an und steigen in 21 Jahren auf 4800 M. und 540 W. Wohnungs- worden. Der Polizeipräsident behauptete nach Schilderung des VorSasse, der Abg. Frhr. v. Huene, in der Kommission ertheilt hat, geld- Buschuß, zusammen 5340 M. Einkommen. Da die Anfordes falles in einer preßgefeßlichen Berichtigung u. a. folgendes:„ Die Hilfe widerlegt. rungen, die der Magiftrat an die Vorbildung und Fachkenntnisse, eines Polizeibeamten oder, wie in der Mittheilung des Vorwärts" Abg. Brömel( fef. Bg.) hätte gewünscht, daß die Kommission sowie an die Leistungen der Magistratssekretäre stellen muß, behauptet wird, des 11. Polizeireviers, ist vor der Fahrt nach der einen schriftlichen Bericht erstattet hätte, damit die Anführungen mindestens eben so groß find, die Regierung Charitee überhaupt nicht nach gesucht worden. Es ist des Herrn v. Huene bekannt geworden wäre. Redner tritt sekretäre gestellten, so will derselbe feinen Sefretären wenigstens daher auch unwahr, daß den beiden jungen Leuten auf diesem einigen Ausführungen des Abg. Dr. Arendt, die gegen die Reichs- eine Erhöhung des Höchsteinkommens um 500 m. zu theil Sevier bedeutet worden sein soll, daß die Polizei mit einem Kranken bank und ihre Binspolitik gerichtet waren, entgegen. Die Diskont werden lassen, dagegen von einer Berkürzung der Dienstzeit Abstand auf der Wache nichts anfangen tönne und daß sie denselben daher Erhöhung erkläre sich genügend aus der vorübergehend unge- nehmen. Bei der hierdurch bedingten anderweiten Festsetzung der nach einem Krankenhause bringen müßten." wöhnlich starken Inanspruchnahme des Reichsbank Kredits. einzelnen Gehaltsstufen hat der Magistrat darauf Bedacht genommen, Daraufhin brachten wir von unterrichteter Seite eine Zufchrift, Wenn sich schließlich auch Schulze- Delitzsche Genossenschaften finden, die Sekretäre möglichst frühzeitig in ein auslömmliches Wittel- in der nachgewiesen wurde, daß unsere anfängliche Darstellung des um den billigen Kredit der Zentral- Genossenschaft zu benutzen, so ist Gehalt aufsteigen zu lassen, ein Bestreben, das auch in der Gehalts- Falles durchweg genau den Thatsachen entsprach und daß der das weiter nicht zu verwundern, denn wo es etwas zu verschenken Stala für die Regierungs- Sekretäre zum Ausdruck gekommen ist. Polizeipräsident demgegenüber auf grund des Preßgesetzes Mitgiebt, findet sich immer eine Anzahl von bereiten Leuten. Die Nach der die objektiv unwahr vom Magistrat vorgeschlagenen Stala würden die theilungen für richtig hingestellt hatte, Genossenschaftstasse mit der Reichsbaut zu vergleichen ist ganz un- Magistratssekretäre 12 Jahre nach ihrer Anstellung 3600 M. Gin waren. Es wurde noch bemerkt, daß der peinliche Irrthum des zutreffend. Für die Gründung der Kaffe ist auch Redner einge- tommen erhalten, während die Regierungssetretäre 3200 MM. und Polizeipräsidenten sich am Ende daraus erklären könne, daß in der treten; die Fortentwickelung der Raffe hat den anfänglichen Erwar- 540 M., zusammen 3740 m. nach 9 Jahren, also 8 Jahre früher anfänglichen Meldung irrthümlich das elite, statt wie richtig, das tungen nicht entsprochen; er stimme daher gegen die Vorlage. erreichen. Die Gehälter der Bureau Direttoren sollen siebente Revierbureau als dasjenige bezeichnet war, in welchem sich Abg. Frhr. v. Erffa( t.) bemerkt, daß es nicht üblich sei, über von 6600 W. auf 7000 M., die der beiden Revisoren und der wesentliche Theil der berichtigten Affäre abgespielt hatte. Kommissionsberathungen, bei denen sich eine erhebliche Stimmen der vier Rendanten von 6000 M. auf 6300 M. und das einhelligkeit ergiebt, schriftliche Berichte zu erstatten, weil es da eben Anfangsgehalt der Ober Stadtfekretäre tein pro und contra zu erörtern giebt. 5100 m. auf 5400 M., steigend von zwei zu zwei Jahren um 300 m. bis zum Höchstgehalt von 6300 M. festgesett werden. Das Gehalt der Bureau- Assistenten soll mit Rücksicht hierauf um 300 M. auf 3300 M. Höchstgehalt erhöht werden Abg. Freiherr v. Huene( 3.) findet es schwer, im Plenum eine und zwar um 100 m. nach 6 Jahren, um weitere 100 m. nach Erklärung wiederzugeben, die er in der Kommiffion gemacht. Ju 9 Jahren und um 100 M. nach 21 Dienstjahren. Hierbei wird der Kommission unterhalte man sich mehr zwanglos und vertraulich. bemerkt, daß zirka 45 von diesen Beamten ein Dienstalter Redner erörtert zunächst die Prüfung der Kreditwürdigkeit von 10-13 Jahren und die übrigen ein solches von der Genossenschaften, die mit größter Vorsicht vorgenommen werde. 7 Jahren und darunter haben. Das Gehalt der Steuer. Herr Brömel habe von diesen Dingen augenscheinlich feine erheber, Rathswaagemeister, Grundstücksaufseher, Stadt Ahnung, wenn er behaupte, es finde sich genügend anderweit fergeanten, Magistratsdiener, Arbeitshaus- Ausseher, ChauffeeKredit.( Sehr richtig.) Für wohlhabende Leute giebt es überall und Wegeaufseher soll in der zweiten Gehaltsstufe um 50 M. in Kredit. Für kleine Leute aber nicht. Es liegen Briefe vor, wonach der dritten und in allen anderen Gehaltsstufen dagegen um 100 m. die Handwerker ihre Kunden- Wechsel mit 7 pet. diskontiren.( Hört! erhöht werden. Bom 1. April 1897 ab find die Gehälter Abg. Dr. Arendt weiß sich von jeder Animofität gegen die Reichsbank frei, bleibt aber dabei, daß ihr durch Staatsmittel mehr Vortheile zugewendet find, als der Genossenschaftskasse. Minister Brefeld bittet die Position zu bewilligen, da der börsenlose Zustand hoffentlich fein langer sein wird. Abg. Brömel theilt diese Hoffnung nicht, er ziehe übrigens nach den Erklärungen des Ministers seinen Antrag zurüc. Die Position wird hierauf bewilligt. M Nunmehr bat auch der Polizeipräsident eingesehen, daß er im von Unrecht war. Wir erhielten gestern von Herrn von Windheim die folgende Buschrift: Berlin, den 25. Februar. Ich halte mich für verpflichtet, der Redaktion mein Bedauern darüber auszusprechen, daß ich ihr unterm 17. d. M. eine den thatsächlichen Verhältnissen nicht entsprechende Berichtigung habe zugehen laffen. Die in dieser Berichtigung enthaltenen, thatsächlich unrichtigen Angaben sind auf eine grobe Pflichtverlegung zweier Beamten des 7. Polizeireviers, sowie auf den Umstand zurückzuführen, daß der bei dem Transport des verstorbenen Droschkentutschers Schneider mitthätig gewesene Metalldreher Ruht, troß der eingehendsten Befragung, dem Vorsteher des 11. Polizeireviers gegenüber nichts davon erwähnt hat, daß er vor der Fahrt nach der Charitee zunächst das siebente Polizeirevier aufgesucht hatte. hört 1). Die Genossenschaften werden infolge der Wirkung der Zentral- der richterlichen Beamten erhöht worden und Genossenschaftstaffe mit ihrem Zinsfuß zurückgehen müssen. soll, damit die Assessoren der städtischen Verwaltung ihre Den beiden schuldigen Beamten wird eine schwere dis. Die Zentral Genossenschaftstasse entwickele fich langsam, laffe aber Stellungen nicht als Uebergangsstation betrachten, ziplinare Ahndung zu theil werden. von Windheim. heute bereits erkennen, daß sie eine erhebliche Besserung halt von 6000 m. auf 7500 M., zu erreichen in 18 Dienstder wirthschaftlichen Verhältniffe in den betreffenden Kreifen herbei jahren, erhöht werden. Ebenso verhält es sich bei den Schul- Wir nehmen mit Genugthuung von dieser Zuschrift Notiz. geführt hat. Es sei auch eine rubige Weiterentwickelung zu hoffen, und Bauinspektoren sowie Stadtbaumeistern, deren Wenn wir an dieselbe noch einen Wunsch knüpfen, so ist es der, wenn diese auch vielleicht nicht ganz den kühnen Wünschen des Höchstgehalt von 7200 m. auf 7800 m. bezw. von 7800 auf 8400 m. daß sit venia verbo der menschliche Ton, der durch die Zeilen Abg. v. Plöß entsprechen sollte.( Bravo!) und von 6000 auf 6600 m. festgesetzt werden soll. Bei den hindurchzieht, und an dem sich manche untere Beamte ein Beispiel Abg. Brömel wendet sich gegen die Arendt'schen Ausführungen. Stadtbauassistenten hat bei der Anstellung die An- nehmen tönuten, auch im künftigen Verkehr mit der Presse Bisher laffe sich ein Urtheil über die Rasse nicht fällen, das wird erst rechnung der früheren Dienstzeit nach verschiedenen Grund- dem Polizeipräsidenten erhalten bleibe. Möglicherweise beherzigen in wirthschaftlich schweren Zeiten möglich sein. fäßen stattgefunden, es soll deshalb ein Ausgleich für die älteren die miaßgebenden Polizei- und Justizorgane aus dem Fall Schneider". Die Vorlage wird hierauf angenommen und sodann in die Stadtbauassistenten geschaffen und außerdem das Höchstgehalt von aber noch eine Lehre. Wo eine solche Verfehlung am grünen Berathung des Etats der Bentral Genossenschafts- 3800 m. auf 4000 M. festgesetzt werden. Für die akademisch Holze der Polizei möglich ist, wie nahe liegt es da, gebildeten Techniter will der Magistrat mit Rücksicht auf daß auch an der taffe eingetreten, der ohne Debatte erledigt wird. der ungleich schlechter gestellten Presse Sodann wird die gestern abgebrochene Berathung über den ihre Vorbildung das Höchstgehalt auf 5100. feftfeßen. Bei den irrthümliche Mittheilungen, durch die sich jemand getroffen fühlen Etat der Handels- und Gewerbeverwaltung fort- Oberauffebern der Straßenreinigung ist die Einführung tann, sehr erklärlich sind und daher durchaus nicht mit Aufbietung gesetzt bei dem Ausgabetitel: Zur Remunerirung der nicht fest- des Dienstalterssystems mit Turnus vom 1. April in Borschlag ge- so und so vieler Strafgesetzbuchs- Paragraphen geahndet zu werden angestellten Staatskommiffarien bei den Börsen 25 100 m. bracht. brauchen. Manche für die Sicherheitsbehörde sehr unangenehune Abg. Brömel( fr. Bg.) regt an, die Remunerirung ganz erJu ihrer geheimen Eignug am Donnerstag hat sich die Erscheinung würde verschwinden, wenn man sich an maßgebender heblich herabzusetzen, denn die Börsen sind heute so wenig umfang- Stadtverordneten- Bersammlung mit der Wiederwahl des Geheimen Stelle solches zu Herzen nehmen möchte. reich, daß die Leute nichts zu thun haben. Sanitätsraths Prof. Dr. Hahn und des Medizinalraths Dr. Für ,, Volkswohl" nennt sich eine Kranken- Zuschußkaffe, die vor bringer zu Direktoren der chirurgischen bezw. der inneren Abtheilung Jahresfrist von Personen ins Leben gerufen worden ist, welche des Krankenhauses Friedrichshain" vom 1. April d. J. ab auf in der damals unter wenig rühmlichen Verhältnissen verkrachten fernere 6 Jahre einverstanden erklärt. Ebenso genehmigte die Ver- Hilfskaffe Konkordia" thätig waren. Mit der neuen Raffe scheint es sammlung, daß der Dekonomierath Hausburg als Direktor des nun ein ähnliches Ende zu nehmen, wie mit der Konkordia". Bur Bentral Bichhofes vom 1. Juli d. J. ab auf fernere 6 Jahre an Beit herrscht unter den Mitgliedern des Bollswohl" große Unguts friedenheit darüber, wie die Kaffe ihren Verpflichtungen nachkommt, oder vielmehr nicht nachkommt. Wie uns mitgetheilt wird, erhält schon seit einigen Wochen der größte Theil der bezugsberechtigten franken Mitglieder fein Krankengeld, weil nämlich die Mittel zur Zahlung desselben fehlen. Weiter heißt es, der Bertrauensarzt Der Kaffe, welcher auch ihr Gläubiger ist, mache den Mitgliedern, welche sich behufs Erlangung des Krankengeldes von ihm untersuchen lassen müssen, die möglichsten Schwierigkeiten, um sie, wenn es irgend geht, vom Bezuge des Krankengeldes auszuschließen. In der fürzlich abgehaltenen Generalversammlung soll festgestellt worden sein, daß die Kaffe mit einer verhältnißmäßig erheblichen Unterbilang arbeite. Trotzdem wurde aber die Remuneration des Vorbilang arbeite. Trotzdem wurde aber die Remuneration des Vorsitzenden Beutler von monatlich 80 m. auf 60 m. erhöht. Befremben erregt es auch, daß im Bureau der Kasse, die nur etwa 700 Mitglieder hat, neben dem Kassirer Paul, der monatlich ein Auch ist man darüber ungehalten, daß Herr Paul für eine zweiGehalt von 150 m. bezieht, noch ein Schreiber beschäftigt wird. tägige Reise nach Bochum, wo eine Filiale der Raſſe besteht, die Summe von 190 M. liquibirte und erhielt, während die Kaffe nicht einmal in der Lage ist, die fälligen Krankengelder auszuzahlen. In nächster Zeit soll eine Versammlung von Mitgliedern der Kaffe abgehalten werden. Man ist gespannt darauf, ob es der Leitung ge fingt, die von den Mitgliedern erhobenen Vorwürfe zu entkräften. S Auf Anregung des Abg. Kirsch( 3.) theilt Regierungskommiffar Geheimrath Lüders mit, daß die Regelung der Gehalts- und Re- gestellt werde. liftenverhältnisse der Lehrer an der Kunstgewerbeschule in Düsseldorf und anderen Städten soweit gefördert sei, daß demnächst die er forderlichen Bestimmungen in fraft treten werden. Nöthigenfalls werde der Staat auch Zuschüsse zu den Kosten leisten. Tokales. Die Lokallifte für Berlin und Umgegend ist neu heraus Abg. Haufen( frt.) weist auf die schlechte Unterbringung der gegeben und der heutigen Nummer unferes Blattes beigefügt worden. kunstgewerblichen Sammlung in Flensburg hin, die, obwohl sie Bei der Wichtigkeit der Lokalfrage erwächst den Parteigenoffen nächst den Sammlungen in Berlin und Köln die bedeutendste sei, doch dem Untergange geweiht erscheine, wenn nicht beffere bauliche die dringende Pflicht, die Lokalliste auch in der gegenwärtigen Verhältnisse geschaffen werden. Jahreszeit strenge zu beachten. Hier in Berlin wie in nächster Regierungskommiffar Geheimrath Grandke erwidert, daß es Nähe der Reichshauptstadt besteht noch der traurige Zustand, daß grundsätzlich Sache der Gemeinden bleiben müffe, für die Zwecke behördliche und ordnungsparteiliche Einflüsse die sozialdemokratisch des gewerblichen Unterrichts die erforderlichen Aufwendungen zu machen. Die Regierung müsse sich hier jeder Einmischung enthalten, gesinnte Arbeiterschaft an der Wahrnehmung des bischen Vereinsschon wegen der Konsequenzen, welche andere Städte daraus ziehen und Bersammlungsrechts hindern, das in Preußen unter den unwürden. Abg. Bachmann( natl.) bittet die Regierung, die Sache noch. Abg. Bachmann( natl.) bittet die Regierung, die Sache noch mals zu erwägen, es bestehe in Flensburg ein dringendes Bedürfniß für einen solchen Museumsbau, den die Stadt allein nicht aus führen könne. Abg. Haufen bemerkt, daß vor zwei Jahren die Erklärung des Herrn v. Berlepsch viel entgegenkommender lautete. Der Rest des Etats wird ohne weitere Debatte genehmigt. Montag 11 Uhr: Eisenbahn- Etat. Schluß 4 Uhr. Beitgemäßesten Berklausulirungen gefeßlich festgelegt ist. Den Saalabtreibereien und Verweigerungen gegenüber, die in Berlin selber versteckt, in den Vororten dagegen offen betrieben werden, bleibt uns tein Mittel übrig, als die Lokalsperre; und diese dort, wo nöthig, durchzuführen, muß das Bestreben aller Parteigenossen sein. Arbeiter, Parteigen offen, besucht daher nur solche Lokalitäten, welche auf der Liste verzeichnet stehen. Vor allen Dingen erwächft aber den Vorständen von Arbeitervereinen, welche Ein Beitrag zur Figigkeit des Lokal Anzeigers". Die Dortmunder Tremonia" schreibt: Was die Sensationslust der G = Soziale Rechtspflege. zu nicht alles fertig bringt! Der Berliner 2otal- Anzeiger" in der Kupferstich- Sammtung der hiesigen fönigl. Museen und ist in y Die Errichtung eines städtischen Elektrizitätswerks in bringt in feiner neuesten Nummer drei Bilder von der Gruben ihm das im Jahre 1780 vom Landgrafen und Erbprinzen Wilhelm Charlottenburg auf dem Grundstück des Lagerplazes am Lützow 7/8 tatastrophe bei Bochum". Das erste Bild soll den Förder- zu Hessen erbaute Schloß„ Wilhelmsbad" dargestellt. Es wird sich( unweit der Berlinerstraße hinter dem Bostamt I und der Polizeischacht auf Beche, Karolinenglück" zur Bergung der Verunglückten"(!!) weiter darum handeln, wohin Abzüge und Verkleinerungen dieses direktion) ist jetzt vom Magiftrat bei der Stadtverordneten- VersammDie neue Anleihe der Stadt Char lung beantragt worden. darstellen. Der Lokal Anzeiger" erklärt dieses Bild selbst wörtlich Stiches gelangt find. also: Auf dem ersten unserer Bilder sehen wir zunächst den ge Bei einem Einbruchsversuch wurden am Freitag Abend zwei lottenburg, welche die dortigen städtischen Körperschaften auf waltigen Förderschacht emporragen, der zur Rettung der Unglück- Männer ertappt. Dieselben versuchten die Hausthüre des Hauses 24 Millionen Mark festgesetzt hatten, und welche der Bezirksausschuß lichen angelegt wurde(!!), die in den Schooß der Erde Dresdenerstr. 72, in dessen hinterem Theil das Thalia- Theater liegt, auf 22 Millionen herabgesetzt hat, beantragt jetzt wiederum der 380 Meter tief hinabstiegen, um die schwarzen Diamanten" hervor aufzubrechen. Der Pförtner Bräunlich des Thalia- Theaters packte Magiftrat bei den Stadtverordneten auf 23 Millionen zu erhöhen zuholen. Was so ein kundiger Berliner nicht alles fertig bringt! jedoch einen der Einbrecher, den 21 Jahre alten Schlosser Aßmann. und zwar soll 1 Million als letzte Rate für den Bau des neuen Die Weisheit steht auf derselben Höhe, als wenn bei einem Eisen- Der zweite entfam. Rathhauses hinzukommen. bahn- Unglück jenseits des Gotthards jemand sagen würde, der Gotthard- Tunnel ist in einer Stunde fertig geworden, um die Ver- elektrische Straßenbahn vom Prenzlauer Thor nach Hohen Verkehrsnachrichten. Die feit Jahren schon geplante unglückten schneller über die Grenze schaffen zu können. Das Schönhausen wird endlich in diesem Jahre gebaut werden. Die zweite Bild unter der Ueberschrift Am Thore der Beche" erklärt Bahn, die vom Prenzlauer Thor aus durch die Friedenstraße, Lands Gegen den schon mehrfach öffentlich genannten Oekonomen Lokal- Anzeiger" in folgender Weise:„ Das furchtbare Bahn, die vom Prenzlauer Thor aus durch die Friedenstraße, LandsKrachen(!) der Explosion brachte den Daheimgebliebenen die berger Plaz, Landsberger Allee und Hohen- Schönhausener Weg über des Restaurants im Reichstage, Herrn Stresemann, klagte der Schreckenstunde von dem Unglück, und bald sah man nach dem Wilhelmsberg geleitet werden soll, wird eine Normalspurbahn mit Kellner B. beim Gewerbegericht auf Gewährung einer Thore zum Zechenplay, den unser zweites Bild zeigt bie oberirdischer Stromzuführung, und sowohl für Güter wie Personen vierzehntägigen Lohnentschädigung. Der Kläger behauptet, unberech verkehr eingerichtet werden. Eine Weiterführung der Linie über tigterweise entlassen zu sein und berechnet sich den Lohns Armen hinstürzen, deren Angehörige vor einer Stunde erst gesund Weißensee und Heinersdorf nach Französisch- Buchholz ist in Aussicht und Trinkgelder- Ausfall mit fage und schreibe 3,50 M. pro Tag, durch dasselbe Thor gewandelt waren. Händeringend umstehen die Unglücklichen das Thor, durch welches man die verstümmelten genommen. Die Abnahme einer neuen Straßenbahnlinie der einen für Kellner winzigen Tagesverdienft. Die Verhandlung Unglücklichen das Thor, durch welches man die verstümmelten Großen Berliner Pferdebahn hat gestern Nachmittag stattgefunden. wurde einer Beweisaufnahme wegen vertagt, indessen verLeichen herausträgt." Der Mann, der vorstehende Sätze geschrieben, Es handelt sich um die Linie Kurfürstendamm, Ecke Augs- dienen es folgende bemerkenswerthe Ausführungen des Herrn hat augenscheinlich von einem solchen Zechenunglück keine Ahnung. burger Straße, durch die Grolmannstraße nach dem Savignyplay. Stresemann, jetzt schon der Deffentlichkeit übergeben Nicht ein einziger Angehöriger der Verunglückten hat von dem Die Linie wird am 1. März eröffnet. Die Allgemeine Berliner werden. Er sagte:„ Die Kellner haben über meinen Kopf hinweg Krachen der Explosion" auch nur einen Ton gehört. Auch ist es Die reine Phantasie, daß die Angehörigen händeringend vor einem Omnibus- Aktien Gesellschaft wird in nächster Zeit auf ihrer Linie fich an das Reichstag 3 präsidium gewandt, um eine GehaltsThor gestanden haben, ,, durch welches man die entsetzlich Hallesches Thor- Chausseestraße unter beträchtlicher aufbesserung zu erlangen, also an eine Stelle, die die Sache gar verstümmelten Leichen hinausträgt." Die Leichen sind nach ihrer Vermehrung der Wagenzahl Theilstrecken zu 5 Pf. einführen. nichts angeht. Sie haben mich dadurch bloß gestellt. Der Herausbeförderung im Resselhause, Maschinensaal und so weiter Mit einem Rollhaken wurde am Freitag Abend der Kutscher Präsident erklärte mir, daß er mit der Angelegenheit nichts zu thun habe. Bilde des Lokal- Anzeigers" sieht man Frauen und Kinder vor dem einem Rollfutscher in Streit, der ihm mit einem Rollhaken Ver- sich die Kellner an mich gewandt, dann wäre ich ihren Wünschen untergebracht, nur die Verletzten wurden forttransportirt. Auf dem Bahr zerfleischt. Auf dem Potsdamer Güterbahnhofe gerieth er mit 3ur Strafe entließ ich darauf eine Anzahl Kellner Thore des Bechenplages hinknien, ja an der Eede liegen. Es wäre wundungen an den Händen, Kopf und Gesicht zufügte. Wie näher getreten, denn ich habe es gut mit ihnen gemeint." zu wünschen, daß die famosen Zeichner des Lokal- Anzeigers" sich In vollständigem Alarmzustand befand sich die Berliner Feuer viel auf die Güte des Herrn Stresemann zu geben ist, geht daraus wirklich den Zechenplay in Hamme mal anfähen und dann mal wehr in der Nacht zum Sonnabend. Nicht weniger als 14 Löschzüge hervor, daß troßdem alles beim alten geblieben ist. Der selbst den Versuch machten, sich dort hinzulegen. Unsere Leser waren gegen 1 Uhr früh ausgerückt, und zwar die meisten derselben Kläger B. gehört zu den Gemaßregelten. aber wollen verzeihen, daß wir sie mit diesem Unsinn behelligen, nach Gitschinerstr. 65, wo die Eisengießerei von Hartmann in Flammen es war aber nothwendig, an einem ellatanten Beispiel mal fland. Das Feuer war in den Parterreräumen des linken Seitenflügels bie Rammer I des Gewerbegericht beschäftigte, als Parteien Schwester und Bruder standen sich in einem Rechtsstreit, der wieder festzustellen, mit welcher eichtfertigkeit eine ausgebrochen und hatte bei Ankunft der Wehr eine derartige Ausdehnung fenfationssüchtige Bresse vorgeht. Wir sind überzeugt, daß gewonnen, daß aus sämmtlichen Fenstern Flammen schossen. Bald gegenüber. Ein Fräulein Kupfer verlangte von ihrem Bruder 80 M. tausende Leser des Berliner Lokal Anzeiger" die Bilder desselben gingen drei Dampf- und fünf Druckspritzen gegen die Flammen vor, als Monatsgehalt, indem sie behauptete, sie sei bei ihm als Buschneiderin anstaunen und ihr Leibblatt bewundern ob feiner bie mittlerweile die Decken zu den oberen Geschossen durchschlagen thätig gewesen. Der Beklagte focht die Zuständigkeit des Firigkeit und Richtigkeit", mit der es über die wichtigsten Tages hatten und an den hier lagernden Modellstapeln immer neue Nah- Gewerbegerichts an und machte geltend, daß er die Schwester nur ereignisse Bericht zu erstatten weiß. Und doch liegt in den meisten rung fanden. Der eine Flügel des Gebäudes ist von unten bis oben bei fich aufgenommen habe, um sie zu unterſtüßen. Fällen nur eine widerliche" Mache" vor, mit der derartige total ausgebrannt und der Dachstuhl eingeäschert. Der Schaden ist regelrechten gewerblichen Berhältniß könne nicht die Rede sein; farblose Beitungen auf die Sensationssucht des großen daher auch ganz bedentend. Erst nach 4 Uhr war das Feuer voll- die Klägerin habe alles gemacht und sich u. a. häuslich beschäftigt. Publikums spekuliren. Sie wissen ganz genau, daß die ständig erstickt.-- Um dieselbe Zeit war Oranienstr. 185 in Die Beweiserhebung ergab, daß Fräulein K. thatsächlich alt allerdings auch andere Dienste, einer großen Tischlerei ein Brand ausgebrochen, der einen größeren geschnitten hat und daneben theil Für Hebammen. Unter Leitung des Königl. Bezirksphyfitus, Poften Holz und die Balkenlage zerstörte und erst nach einstündiger Das Gewerbegericht erklärte sich für zuständig. Es ging von der folche häuslicher Natur, zu verrichten hatte. Sanitätsrath Dr. Richter, werden im Polizeipräsidium wöchentlich Löschthätigkeit beseitigt werden konnte. zweimal in den Abendstunden Fortbildungskurse für Hebammen mit Selbstmord oder Unglücksfall? Die 22 Jahre alte Mäherin Erwägung aus, daß für die Entscheidung der Frage, ob ein gewerb praktischen Uebungen abgehalten. Da der Preis des Unterrichts sich Martha R. nahm am Freitag in einer Bade- Anstalt ein Wannen- liches Arbeitsverhältniß vorliege, die wirkliche Beschäfti gung maßgebend sei. Ein Arbeitsverhältniß sei anzunehmen, da nicht höher stellt als 1 Mark für den Monat und die Praxis der bad. Die Wärterin fand sie später in der mit Waffer gefüllten die Klägerin thatsächlich im Gewerbebetriebe gearbeitet habe. Der Hebammen durch Theilnahme an den Kursen nicht unterbrochen wird, Wanne als Leiche auf. Ob sie infolge eines plöblichen Unwohlso wird allen Hebammen dringend empfohlen, sich zu betheiligen. feins ertrunken ist oder ob sie den Tod gesucht hat, weiß man nicht. Bellagte wurde verurtheilt, seiner Schwester 80 M. zu zahlen. Meldungen sind zu richten an Herrn Bezirksphyfitus Sanitätsrath Dr. Richter, Lothringerstraße 50, welcher auch über den Beginn, die Dauer und die Termine der Kurse Auskunft ertheilt. Nachweisbar Unbemittelte erhalten fostenlosen Unterricht. Der Betheiligung auswärtiger Hebammen steht nichts im Wege. " B " Dummen nicht alle werden". werden. Kein Patriot ohne Medaille. 325 000 Exemplare der Raiser Wilhelms Medaille sind bisher, fast ausschließlich in Preußen zur Vertheilung gelangt, während mindestens eine gleiche Anzahl noch verliehen werden soll. Wie nunmehr bestimmt ist, gelangt die Kaiser Wilhelms- Medaille nicht nur in Preußen, sondern auch in den übrigen deutschen Bundesstaaten zur Vertheilung. Ebenso erhalten die im Auslande lebenden Deutschen auf Antrag die Medaille zugesandt. Könnte der gelbe Orden, vom Militär abgesehen, nicht einem jeden zugesandt. sich, nachdem ihr Gatte im Untersuchungsgefängniß Selbstmord Der Zustand der Frau des Kaufmanns Rosenberg, die verübt, eine Kugel in den Kopf jagte, hat sich erheblich verschlechtert, verübt, eine Kugel in den Kopf jagte, hat sich erheblich verschlechtert, da die Entfernung des Geschosses bisher noch nicht erfolgen konnte. Die Revolverfugel hat unterhalb der Schläfe den Knochen durch schlagen und ist dann auseinandergeplatzt. Selbstmord. Auf dem Friedhofe der Freireligiösen Gemeinde machte der 62 Jahre alte Fabritbesitzer Hermann S. am Grabe feiner seiner Kinder seinem Leben ein Ende. Die Leiche wurde nach dem Schauhause gebracht. Berrüttete Vermögensverhältnisse scheinen den Mann in den Tod getrieben zu haben. langen. " Gerichts- Beitung. " Von einem unter der Nach Damals Als schlechter Nachlaßpfleger hat sich der Redakteur und Verleger des ordnungsstüßenden Schöneberger Wochenblattes", Herr Der Geschäftsausschuß der Berliner ärztlichen StandesAlexins Rindfleisch erwiesen, welcher gestern vereine wird sich in seiner nächsten Sigung am 4. März mit einem Anklage des Betruges vor der ersten Straffammer vom Landaus Aerztefreifen ergehenden Antrag beschäftigen, auf grund dessen gericht II stand. Der Angeklagte, früherer Gerichtsvollzieher- Ander Geschäftsausschuß beim Polizeipräsidium und bei den Direktionen der Personenbeförderungs- Anstalten dahin wirken soll, daß Aerzte in wärter, ist seinerzeit wegen Unterschlagung amtlich anvertrauter Ausübung ihres Berufs in dringenden Fällen gegen Ausweis durch Gelder zu zwei Jahren Gefängniß und später einmal wegen Hausfriedensbruches mit 20 M. Geldstrafe vorbestraft worden. ihre Paffirkarte als überzählige Fahrgäste befördert werden dürfen. Bisher berechtigte die ärztliche Baffirkarte ihren Besitzer nur, bei An stelle des Offiv Schubin- Abends, mit dem der Verein„ Berliner feinem amtlichen Schiffbruch hat er das von seinem Schwiegervater Letzteres war zu ererbte Schöneberger übernommen. beſonderen Anlässen die polizeilichen Absperrungslinien zu durch Preſſe" ſeine diesjährige Bortragsreise im Architeltenhauſe an fchließen gesamtliches Gemeindeorgan this wurde von dem bisherigen Amtsschreiten. Man will übrigens auch dahin wirken, daß Aerzten, 8 Uhr, ein Künstler- Abend veranstaltet werden, zu dem u. a. Frau Anna vorsteher Sch mock protegirt. Die geachtete Stellung, in der sich der welche sich bei Ausübung ihres Berufes des Fahrrades bedienen, Schramm vom königlichen Schauspielhause und Fräulein Louise Dumont Angeklagte befand, verschaffte ihm großes Ansehen im Orte und so wurde die vom Fahrradverkehr ausgeschlossenen Straßenzüge freigegeben von Deutschen Theater ihre Mitwirkung gütigst zugesagt haben. Der er auch ein Freund des Glasermeisters Gorschoff. Dieser starb im werden. Die Fahrräder sollen dann besonders gekennzeichnet Billetverkauf( numerirte Pläße zu 3 Mark, unnumerirte zu 1,50 Mark) hat Jahre 1896 und nun bot Rindfleisch noch am Beerdigungstage heute in den Buchhandlungen von Speyer und Peters, Lazarus und Trautder hinterlassenen Wittwe an, ihr die Erbschaftsregulirung wein und Amelang begonnen. abzunehmen. Die Frau lehnte dies ab, aber ihre majorennen die Kultur- Schaubühne"( im Saale der kal. Hochschule für Musik, Kinder, ein Sohn und eine Tochter ließen sich durch das Zureden Botsdamerstr. 120) veranstaltet heute Abend ihre letzte Vorstellung. Herr stunstschriftsteller Frizz Stahl wird seinen Vortrag„ In den Ateliers unserer des natürlichen Freundes bewegen, diefem ihr kleines Vermögen Künstler"( bei Menzel, Liebermann, Klinger u. s. w.)" wiederholen. Künstlerisch anzuvertrauen. Margarethe Gr. besaß ein Sparkassenbuch über ausgeführte Atelieraufnahmen werden mittels des elektrischen Stioptikons 100 Mart. Rint fleisch lockte ihr das Buch unter dem Versprechen auf der Schaubühne projicirt. ab, dasselbe auf der Sparkasse festzulegen, damit fein Dritter Später brachte sie ihm noch einmal 20 ( In der Urania, Taubenstraße, wird die ganze Woche hindurch der etwas abheben könne. dekorativ ausgestattete Vortrag:" Der dunkle Erdtheil" zur Ausführung ge und einmal 30 M. zwecks Einzahlung bei der Sparkasse, und als In der Urania, Invalidenstraße, beginnt Herr Dr. Schwahn die Erbschaftsregulirung erfolgt war, übergab sie ihm ihr ganzes Ueber Beobachtung eines Parlamentariers durch Spiel einen Zyklus von 6 Vorträgen über: Erdgeschichte; der erste Vortrag: Die Erbe mit 450 M., um dieses ebenfalls anzulegen. Der junge Hans Gr. berichtet die Trier. Landeszeitung" aus Beriin:„ Es giebt hier urzeiten der Erde und die Denkmünzen der Schöpfung" findet am. Dienstag übergab ihm sein Erbe mit 300. zwecks Sicherstellung, doch ließ er sich statt. Am Donnerstag spricht der Direktor der königlichen Sternwarte, Herr durch Zureden bewegen, einzuwilligen, daß das Geld zur theilweisen BeDetektivbureaus, welche den Auftrag übernehmen, einzelne Personen Geheimer Regierungsrath Profeffor Dr. Förster über:„ Ptolemäns und legung einer Hypothek verwendet werden dürfe. Als später Margarethe Wie die Bewegung der Erde erkannt wurde. Ein Zeit hindurch stand der Herr Abgeordnete Kaplan Dasbach unter Kursus von 10 Vorträgen über Astronomie, gehalten von Herrn G. Witt. Gr. ihr Vermögen mit 600 M. nebst den Zinsen heraushaben wollte, einer solchen Ueberwachung von vier Beamten eines Bureaus dieser wird mit dem Vortrage:" Schein und Wahrheit" am Freitag seinen Anfang erhielt sie mit schwerer Mühe 100 M. und als angebliche Zinsen Ebenso ist der Art. Einer derselben beging die Unvorsichtigkeit, ein Telephon in nehmen. Am Mittwoch wird Herr Dr. G. Naß über: Moderne Küche 2,50 M., alles übrige ist ihr verloren gegangen. Bruder Hans Gr. um sein kleines Erbtheil betrogen worden und dem Hause, in welchem Herr Dasbach wohnt, und vor welchem und am Sonnabend über:„ Das Bier" sprechen. Das Berliner Aquarium hat nicht nur unter seinem Reptilien zwar betrogen durch den väterlichen Freund", der sogar jene vier Personen sich fast den ganzen Tag aufhielten, zu benutzen „ Du" anreden durfte. Der Angeklagte und bei einem Auftraggeber anzufragen, ob er noch länger auf bestand, sondern auch unter der Bewohnerschaft der Wasserbecken äußerst mit dem traulichen seinem Boften bleiben solle, oder ob bald Ablösung kommen werde. feltene Erscheinungen aufzuweisen. Unter all den Fischen, die dem Aquarium machte zum Zweck seiner Vertheidigung allerlei Ausflüchte, in im Laufe der Jahre zugeführt wurden, stehen, was Seltenheit und Werth der Hauptsache behauptete er, daß beide Geschwister ihm ihr Wenn Herr Dasbach in einen Pferdebahnwagen stieg, nahm einer anbetrifft, die in einem Felsenbecken des sog. Rondel untergebrachten fleines Kapital nur als Darlehn übergeben hätten. der Beamten eine Droschke und fuhr ihm nach. Juzwischen hat die Muränen in erster Reihe. Nur dem Umstande, daß das Aquarium zu sei gerade seinem Blatte eine schwere Konkurrenz Ueberwachung aufgehört. Wer sie veranlaßt hat, wird wohl eines Rovigno am adriatischen Meere eine eigene Fangstation besitzt, ist es Zages bekannt gegeben werden können." zu danken, daß dieser schon im Alterthum wegen seines entstanden und da habe er das ihm anvertraute hierher ins Binnen Geld zur Vergrößerung seines Blattes Wegen eines Revolverattentats auf seine Ehefrau ist der feinen Geschmackes berühmte Mittelmeerfisch land gelangte. Der Beschauer erfennt in der Muräne unwandt. Nach erfolgter Beweisaufnahme nahm der Ge Arbeiter Dierich festgenommen und der Staatsanwaltschaft vorgeführt schwer eine Verwandte des Aales, die fich von diesem aber richtshof zwar bezüglich der von Hans Gr. empfangenen 300 M. an, worden. Derfelbe hat am Freitag Abend in dem Hause Lieben- durch das Fehlen der Brustflossen und die nach außen in langen Röhren daß ein Darlehnsgeschäft vorliege, dagegen liege bei der walderstr. 41 auf seine getrennt lebende Ehefrau, die er schon früher endenden Nasenlöcher sowie durch mancherlei Absonderlichkeiten in der Lebenswiederholt zu erschießen und zu erstechen gedroht hat, weil sie nicht weise unterscheidet. Auffallend und ganz eigenartig ist das fast beständige Margarethe Gr., wenn auch nicht Betrug, so doch mehrfache Unter zu ihm zurückkehren wollte, aus unmittelbarer Nähe einen Schuß Offenstehen des im Ober- und Unterkiefer mit großen spigen Zähnen beschlagung vor. Da der Angeklagte junge Leute, die ihm als väteraus einem Revolver abgefeuert. Er behauptet, daß er seine Frau waffneten Maules, was diesen schuppenlosen„ Meerschlangen" ein um so un- lichem Freund volles Vertrauen schenkten, um ihr fleines Vermögen nicht habe tödten, sondern nur erschrecken wollen und da in der heimlicheres Gepräge verleiht, als ihre Augen starr und wild blicken und gebracht habe, wurde die Strafe auf neun Monate aus den natürlichen oder fünstlichen Verstecken der Thiere nur der Kopf Gefängniß und ein Jahr Ehrverlust bemessen. Patrone feine Kugel, sondern nur Stroh und wenig Pulver war, hervorragt, während der Leib nach Schlangenart sich lagert. Erschreckende Zustände im Koburger Land Krankenhause würde eine tödtliche Verlegung wohl auch nicht herbeigeführt worden deckte eine Verhandlung vor dem Echöffengericht zu Neustadt auf. sein, wenn der Schuß sein Ziel getroffen hätte. Der Thäter befand Das„ Rob. Tagbl." berichtet darüber: Bei dem Bau des neuen fich indeß in dem Glauben, Kugelpatronen gekauft zu haben, die ihm von dem vorsichtigen Inhaber einer bekannten Waffenhandlung nur Die Grundstücks Spekulation in den Vororten scheint Fabrikgebäudes des Landtags. Abgeordneten Arnold wurde der deshalb nicht verabreicht worden waren, weil er bei dem Ankauf der ihrem Umfange nach zurückzugehen. So soll die Umsatzsteuer in Schieferdecker Sander durch einen Sturz vom Dache schwer verletzt. Im städtischen Krankenhause zu Neustadt wurde ihm die erste ärzt Patronen fichtlich erregt war. Charlottenburg im laufenden Rechnungsjahr um 300 000 m. gegen städter Sanitätekolonne in das Landes Krankenhaus Am Fahrstuhl zu Tode gekommen ist gestern der 25 Jahre den Voranschlag zurückbleiben. Dies würde einen Minderumsatzliche Hilfe geleistet, und er sodann von drei Mitgliedern der Neus alte Arbeiter Franz Bölt aus der Pantstraße. Er war in der von 60 Millionen in einem Jahre bedeuten. Der zur Berathung Roburg übergeführt. Auf grund der Mittheilungen Brauerei von Gregory auf einem Boden beschäftigt und hatte nach des Stadthaushalts eingefeßte Ausschuß hat deshalb die Erhöhung Kolonnenmitglieder über die Aufnahme und Behandlung des mittags leere Säcke in den Fahrstuhl gelegt, um sie in das untere der Charlottenburger Umsatzsteurr von 1/2 auf 1 pt. beschlossen. Sander schrieb Herr Arnold an den leitenden Arzt des KrankenStockwerk zu befördern, wo ein zweiter Mann den Stuhl bediente. Das wäre allerdings eine eigenthümliche Praktik. hauses, Medizinalrath Dr. Berger, einen Brief, worin er ibn Bölt hatte sich nach vorn gebeugt, um irgend etwas nachzusehen, Eine Vereinigung der westlichen Vorort: Gemeinden vertraulich über die Art der Krankenbehandlung aufklärte. Es heißt aber nach unten fein Zeichen gegeben, daß er noch nicht fertig Wilmersdorf, Schmargendorf, Friedenau, Halensee und der Kolonie darin u. a.: Umsomehr haben mich die Mittheilungen der sei. Da wurde der Fahrstuhl in Bewegung gefeßt und legte sich Grunewald ist in der letzten Sigung des Kommunalvereins der öst- Leute, die den Verunglückten in das Land- Krankenhaus brachten, aufdem Bölk auf den Hals, so daß durch Genickbruch der Tod fofort lichen Stadtbezirke von Charlottenburg zur Sprache gekommen. Die geregt und empört. Sie mußten den schwerverletzten, über und über Bestrebungen einer Verbindung von Charlottenburg mit Berlin würden, mit Blut bedeckten Mann in den Krantensa al tragen, in dem Der Vorstand des Rabattsparvereine Süden berichtet uns so berichtete Stadtverordneter Ströhler, immer noch fortgesetzt, aber zirka 20 theils schwer, theils weniger trante Menschen im zu der vorgestern von uns aus bürgerlichen Blättern entnommenen auch die Regierung stehe auf dem Standpunkt, daß von der Ein- Alter von 2-60 Jahren lagen; auf den in der Mitte des Saales Notiz, betreffend die Veruntreuung von Geldern, daß sie auch auf gemeindung so lange keine Rede sein könne, als bis die Straßen voll- stehenden Tisch, der zweifellos auch zu wirthschaftlichen Zwecken feinen Verein nicht im geringsten zutreffe. Demnach scheint es sich ständig regulirt und Nachtheile für die einzelnen Gemeinden nicht verwendet wird, wurde ein Tuch und Kopfpolster gelegt, und um einen Reporterunfug zu handeln, durch den die Mitglieder der mehr zu befürchten wären. auf dieses legte man den verunglückten Menschen nackt, Konsumvereine unnüz beunruhigt worden sind. Die Gemeindevertretung von Schöneberg hatte sich gestern gewiß it m Grausen und zur Aufregung sämmt. 8 im Zimmer. Einem jungen, franken Das Polizeipräsidium theilt mit: Am 22. Oktober v. J. ist mit einem Antrage zu beschäftigen, nach welchem der bisherige Ge- licher Kranken der königl. Förster Komm auf einem Waldwege der Försterei Lieblacken meindevorsteher Schmock mit der Summe von 100 000 m. abgefunden Menschen von zirka 14 Jahren befahl man, das arg vers erschoffen aufgefunden worden. Neben der Leiche wurde ein Pfropfen werden soll. In öffentlicher Sigung wurde dieser Antrag jedoch stümmelte Bein des Berunglückten zu halten. In vorgefunden, der zur Ladung des Gewehrs, woraus der Schuß ab- mit 14 gegen 14 Stimmen abgelehnt. Der in der Sigung er welcher Weise dies geschah, können Herr Geheimrath gelegentlich von Ich bin fest gegeben war, benutzt worden ist. Der Pfropfen ist ein Theil eines schienene Landrath Stubenrauch meinte, daß nach Ablehnung des den drei Mitgliedern der Sanitätstolonne erfahren. Supferstiches, der schloßartige Gebäude mit Parkanlagen erkennen Antrages die Abfindung des Herrn Schmock fich bedeutend foft- überzeugt, daß Herrn Geheimrath derartige Zustände unbekannt sind; deshalb erlaube ich mir, Ihnen dies mitzutheilen und um Abläßt. Wie festgestellt ist, befindet sich das Original dieses Stiches spieliger gestalten werde. eintrat.. Aus den Nachbarorten. ver= nach der gilfe zu bitten. Abgesehen davon, daß auch in Krankenhäusern| Unterkunft gefunden hat, sondern in einem Krankenzimmer, wo Barometer. ftand in mm, d. Meeressp. ៩៩ ថ្មី| reduzirt auf Windrichtung Windstärke (-) 2312411BF2 Wetter Temperatur nach Celsius ( 50. 4° R.) ד' -1 -4 meiner Meinung nach ein derartiges Verfahren der nöthigen Scham verschiedene Kranke, darunter auch Kinder, lagen. Ter Ver- Witterungsübersicht vom 26. Februar 1898, 8 1hr morgens und Zucht, die gewahrt werden muß, nicht entspricht, so muß unglückte wurde dort auf einen gewöhnlichen Tisch gelegt, der sonst es schon für die vielen Kranken furchtbar aufregend sein und dürfte auch zum Essen und sonstigen wirthschaftlichen Zwecken verkeineswegs zur Besserung dieser Unglücklichen dienen. Bei wandt wird. Der Tisch ist zur Aufnahme eines Kranten nicht lang Kindern und Halbfindern, wie sich solche im Zimmer mitbefanden genug, so daß die Beine, auch das dreimal gebrochene des Stationen. verwischen sich solche Eindrücke überhaupt wohl faum. Die ganze Berunglückten von diesem herabbingen. Die Beine des Sander Art und Weise des wie ich annehme Wärters, der das wurden, wie von einem der Angeklagten erzählt wurde, um ihn in Möthige bei Ankunft des Verunglückten veranlaßte, war nach Aus die richtige Lage zu bringen, durch Anfaffen an den Fersen hinauf fage der Mitglieder der Sanitätskolonne wenig menschenfreundlich. geschoben, wobei sich das dreimal gebrochene Bein im Zickzack Swinemünde Ich mache Ihnen, sehr werther Herr Geheimrath, diese Mittheilung herausbog, so daß der Verunglückte vor Schmerz laut schrie. Hamburg privat und bitte Sie dringend, bei ähnlichen Fällen für Abhilfe Das Ergebniß der Zengenvernehmung veranlaßte den Ver- Verlin besorgt zu sein." Die Folge, die Dr. Berger aus diesem vertraulichen treter Der Bertheidiger wies darauf hin, daß die drei München der Anklagebehörde, die Anklage fallen zu Wiesbaden der darauf gegen die drei Kolonnenmitglieder die An Angeklagten, von denen zwei beim Militär im Lazareth gedient und Wien. flage wegen verleumderischer Beleidigung erhob. Die als Unter- Lazarethgehilfen entlassen und infolge dessen genau darüber Haparanda Verhandlung nahm aber einen ganz anderen Ausgang, als der Staats- unterrichtet waren, wie Verunglückte zu behandeln sind, den Dant anwalt erwartet hatte. Die als Zeugen vorgeladenen Krankenwärter der Deffentlichkeit verdient hätten, daß sie solche Mißstände Cork Petersburg Schumann und Mai bewiesen ein merkwürdig schwaches Eraufdeckten und dadurch für Abhilfe sorgten. Von dem gleichzeitig Aberdeen. innerungsvermögen. Sie fonnten sich z. B. nicht mehr er als Zeugen anwesenden Vizepräsidenten des Landtages, dem Abg. Paris. innern, ob der Verunglückte auf dem Tisch nackt gelegen habe. Auf Arnold, erwarte er, daß er im Landtage auf Beseitigung dieser die Frage des Vorsitzenden, welche Instruktionen sie für die Be Uebelstände energisch hinwirken werde. Tas Urtheil lautete auf handlung Verunglückter hätten, antwortete Schumann, daß sie Freisprechung; es wurden auch die Kosten der Vertheidigung überhaupt feine Instruktionen befäßen. Man packe der Staatskasse aufgebürdet. eben einen solchen an, wie es gerade am besten passe. Thatsächlich wurde festgestellt, daß Sander nicht in einem Aufnahmezimmer Schreiben zog, war, daß er es dem Staatsanwalt übergab, Iaffen. Schiller- Theater Urania Central- Theater Für den Inhalt der Inserat übernimmt die Redaktion dem Sonntag, nachm. 3 Uhr: 4. Vorstellung Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Thraker. Sonntag, den 27. Februar. Freie Volksbühne( Friedr. Wilhelmstädtisches Theater). 4. Abtheilung. Die lustigen Weiber von Windsor. Anfang 23 Uhr. ( Lessing Theater). 5. Abtheilung. Bartel Turaser. Anf. 234 Uhr. Opernhaus. Rienzi, der letzte der Tribunen. Anfang 7 Uhr. Montag: Lobetanz. Die Rofe von Schiras. Der Burggraf. Schauspielhaus. Anfang 72 Uhr. Montag: Mutter Thiele. Deutsches. Nora. Anfang 72 Uhr. Nachm. 22 Uhr: Hannele's Himmel: fahrt. Vorher: Blau. Montag: Johannes. Leffing. Im weißen Röß'l. Anfang 71/2 Uhr. Montag: Das grobe Hemd. Berliner. Ein Wintermärchen. Anfang 72 Uhr. Nachm. 21/2 Uhr: König Heinrich. Montag: Faust( 2. Theil). Residenz. Sein Trid. Anfang 7 lthr. Nachm. 3 Uhr: Dorina. Montag: Sein Trick. im 2. Schiller- Cyclus. Wallen: stein's Tod. Abends 8 Uhr: Das Stiftungsfest. Montag, abends 8 Uhr: Die Ahn: fran. Dienstag, abends 8 Uhr: Die Ahn: fran. Luisen- Theater 34. Reichenbergerstraße 34. Nachm. 3 Uhr: Volks- Vorstellung. Regie: J. Türk. Trilby. Schauspiel in 5 Akten 1. G. dit Maurier von Richard Mark. Trilby: Anna Müller- Linde. Abends 8 Uhr: Novität! Novität! Die Stütze der Hausfran. Poffe mit Gesang in drei Atten von E. Karl. Musik von Fritz Krause. Toni Klein: Anna Müller: Lincke. Montag: Die Stütze der Haus: frau. Billets à 60 Pf. zu der Sonntag: Nachmittag- Vorstellung in den be: fanuten Verkaufsstellen. Apollo- Theater. Friedrichstr. 218. Dir. J. Glück. Neues. Die Schildkröte. Anfang Granto u. Maud. Les Senett's. 712 11hr. Nachm. 3 Uhr: Trilby. Montag: Die Schildkröte. Goethe. Hans Huckebein. Anfang 71/2 Uhr. Nachnt. 3 Uhr: Krieg im Frieden. Montag: Die berühmte Frau. Inter den Linden. Anfang 7/2 Uhr. Fatiniza. Nachm. 3 Uhr: Orpheus in der Unterwelt. Montag: Fatiniza. Schiller. Das Stiftungsfest. Anfang 8 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Wallenstein's Tod. Montag: Die Ahnfrau. Thalia. Endlich. Die kleinen Lämmer. Anfang 72 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Central. Die Tugendfalle. Anfang 72 Uhr. Montag: Dieselbe Borstellung. La LoïeFuller Mr. Arvey und The Milons sämmtliche Künstler des Februar Programmis. Kasseneröffnung 6, Anf. 71/2 Uhr. Dienstag, den 1. März 1898: Vollständig neues Programm. Belle- Alliance. Benſion Schoner. Reichshallen- Theater. Anfang 8 Uhr. enfionner. Nachmittag: Die relegirten Stu denten. Montag: Unlauterer Wettbewerb. Luisen. Die Stüße der Hausfrau. Anfang 8 Uhr. Nachi. 3 Uhr: Trilby. Montag: Die Stütze der Hausfrau. Oftend. Unter der Polarsonne. Anfang 8 Uhr. Nachu. 3 Uhr: Leben und Lieben. Montag: Unter der Polarsonne. Friedrich Wilhelmstädtisches. Die fleinen Vagabunden. Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Alexanderplatz. Verlorene Mädchen. Anfang 8 Uhr. Nacht. 4 Uhr: Die Königstochter als Bettlerin. Montag: Verlorene Mädchen. Urania. Taubenstrasse 48-49. Naturkundl. Ausstellung v. 10 Uhr vormittags ab. Abends 8 Uhr Wissenschaftl. Theater. Invalidenstraße 57/62. Täglich ( außer Sonntags und Mittwochs) abends 8 Uhr: Wissenschaftliche Vorträge. American. Spezialitäten. Anfang 71 Uhr. Apollo. Spezialitäten. Auf. 72 Uhr. Reichshallen. Spezialitäten. An fang 6 Uhr. Feen- Balast. Spezialitäten. Passage Panoptikum. Wiener Tanz- und Operetten- Gesellschaft. Ostend- Theater. Gr. Frankfurterstr. 132. Dir. G. Weift. Ausstattungs- Novität! Bum 12. Male: Unter der Polarsonne. Ausstattungsstück mit Gesang u. Tanz in 5 Bildern von E. Sondermann und Chr. Bischoff. Musik v. C. Schüler. Gesangsterte von J. Dill. Anfang 72 Uhr. Nachmittags 3 Uhr( fl. Preise): Zum letzten Male: Leben und Lieben. Boltsstück mit Gesang von Ostar Klein. Musik von Wanda. Jm Tunnel vor und nach der Vor: ftellung: Frei Konzert. Anfang 6 Uhr. Montag und folgende Tage: Unter der Polarsonne. -34 erstklassige Künstler! Flora Fleurette, The Menados, Harry Allister, Tanbenstr. 48/49. Naturkundliche Ausstellung. Täglich ab. Eintritt 50 Pf. Abends 8 Uhr. geöffnet von 10 Uhr vormittags Wissenschaftliches Theater. Invalidenstr. No. 57-62. Täglich abends 7 Uhr: Ausstellungs- Saal und Vorträge. Näheres die Tagesanschläge. Berliner Aquarium Unter den Linden 68a, Eingang Schadowstr. 14. Heute Sonntag Eintrittspreis 25 Pf. Reichhaltigste Sammlung der Welt an lebenden Seethieren, Reptilien etc. Passage- Panopticum. Letzte Woche Ben Ali Bey, der orientalische Magier und die 8 lustigen Wienerinnen. Castan's Panopticum. Neu!! Friedrichstr. 165. Indischhindustanische Gaukler -undSchlangenBeschwörer. Das BÄREN WEIB. Volks- Theater im Welt- Restaurant 97, Dresdener Straße 97. Auf allgemeines Verlangen: Die heilige Vehme! Operetten- Burlesfe in 2 Aften von D. Victor- Roeder. Hauptrollen: Ralph Holmer: Robert Dill. Rosa: Ella Richter. Buddel: Otto Wendt. Vorher: Direktion Richard Schultz. Alle Jakobfir. 30. Sonntag, den 27. Februar 1898: Bum 36. Male: Emil Thomas a. G. Die Tugendfalle. Burleske Ausstattungspoffe m. Gefang und Tanz in 4 Bildern unter Benutzung eines französischen Sujets von Jul. Freund und With. Mannstädt. Musik von Jul. Einödshofer. Anfang 28 11hr. Morgen und die folgenden Tage: Die Tugendfalle. Nicht nur ganz Berlin, sondern auch alle die Hauptstadt besuchenden Provinzialen müssen das I. Original Budapester Possen- und Operetten- Theater in Kaufmann's Variété besucht haben; denn es ist ein unbestrittenes Factum, dass Anton u. Donat Herrnfelds sensationelle Komödie Von Dreien der Glücklichste welche allabendlich daselbst zur Aufführung gelangt, gegenwärtig die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Residenz ist. Circus Busch ( Bahnhof Börse). Sonntag, 27. Februar 1898: 2 große Vorstellungen. 21214226430 767 GSD 766 wolkig wolkig 768 768 SW 768 bedeckt wolfig Nebel 770 wolfig 777 Still Schnee -12 776 SM bedeckt 765 NW heiter 749 5 767 woltig Dunst Wetter Prognose für Sonntag, 27. Februar 1898. Bunächst etwas wärmer, vorwiegend trübe und regnerisch bei mäßigen südwestlichen Winden; nachher aufklarend und etwas fühler. Werliner Wetterbureau. Beim Monatswechsel empfehlen sich folgend Partei- Speditionen: e Berlin vierter Wahlkreis O.: Robert Wengels, Fruchts ftraße 30, of II. SO.: Fritz Thiel, Stalizerstr. 35 v. part. Sechster Wahlkreis( Moabit): Karl Anders, Salzwedelerstraße 8, part. im Laden. Wedding und Oranienburger GesundVorstadt: Emil Stolzenburg, Wiesenstraße 14. brunnen: Wilhelm Gaßmann, Grünthalerſtr. 64.- RosenMars, Kastanien- Alfee. 95/96. thaler Vorstadt und Schönhauser Vorstadt: Rarl Charlottenburg: Guſtab Scharnberg, Pestalozzistr. 34, Onergeb. part.- Deutsch- Wilmersdorf: Fran& bler, Sigmaringenstr. 34 und Frau Heinemann, Sigmaringenstr. 35.( Hier ist auch die Brandenburgische Volts- Zeitung" zu erhalten.) Rixdorf: Ostermann, Erkstraße 6. Schöneberg: Wilhelm Bäumler, Belzigerstr. 59, Seitenflügel part. Johannisthal- Nieder- und Ober- Schöneweide: Otto John, Ober- Schöneweide, Siemensstraße 7, Bigarrengeschäft. Annahme stellen: Nieder- Schöneweide: Karl Weber, Bigarrengeschäft. Johannis: thal: Senftleben, Restaurateur. Friedenau- Steglitz:. Berusee, Kirchstraße 15 in Friedenau. Bestellungen nehmen entgegen in Steglitz: 5. Mohr, Dippelstraße 8, und Fr. Schell hase, Ahornstraße 15a. Baumschulenweg: Rich. Ulbricht, Marienthalers straße 18, I. Außerdem ist sämmtliche Parteiliteratur, sowie alle wissenschaftlichen Werke dort zu haben. Auch werden Inserate für den Vorwärts entgegen genommen. Um genaue Angabe der Adresse wird dringend gebeten. Freie Volksbühne. Die V. Abtheilung ist geschlossen. Mitglieder zur V. Abtheilung können nicht mehr aufgenommen werden. Die erste Vorstellung für die V. Abtheilung ist heute, nachm, 23 Uhr, im Lessing- Theater. Aufgeführt wird. Bartel Turaser". Die 2. Vorstellung für die V. Abtheilung ist am 13. März im Friedrich- Wilhelmstädt. Theater( Die lustigen Weiber von Windsor). IV. Abtheilung. Heute nachm. 23, Uhr, im Friedrich- WilhelmDie lustigen Weiber von Windsor. städtischen Theater: Da die V. Abtheilung gefüllt ist, dürfen Mitglieder anderer Abtheilungen die Vorstellung im Lessing- Theater am Sonntag nicht noch einmal besuchen. Nachzügler aus anderen Abtheilungen erhalten, soweit Raum vorhanden, nur noch einen Stehplatz. Nachmittag 4 Uhr( 1 Kind unter zehn 228/14 Jahren frei, weitere Kinder zahlen auf allen Blägen halbe Preise). Der Vorstand. I. A.: G. Winkler, Rixdorf, Kirchhofstr. 46, II. Zentral- Verband Auftreten der Geſchw. Lorch mit der Handels-, Transport- u. Verkehrsarbeiter Deutschl. ferbe. Die ausgezeichneten musikal. ihren großartigen ifarischen Spielen zu Excentrics Gebr. Krasucki. 5 fache Postfahrschule ger. von Herrn Ernst Kloske. Kinematograph( System Hagedorn). Auftreten der Drathfeil: künstlerin Mdmiflle. Theresitta. Dic Czikospost, ausgef. vom kleinen Paul. Abends 72 Uhr: Zaragoza. Orig. Manège: Schaustück des Circus weiblichen Fanfarenbläser. Der Sturz von der 60 Fuß hohen Brücke ins Waffer. Der pompöse grüne Aft. Samarowa, russisch. Quintett. Erlauben Sie, Madame! Busch. Besonders hervorzuheben: Die Rauch- und Feuersprühender Kratertanz. Schwank in einem Aufzug. Jm vorderen Saale: Die lustigste aller Pantomimen: Tyroler Sänger Alois Ebner. Außerdem die beſten Nummern des Ein ruhiges Zimmer zu vermiethen u. s. w., u. S. w. Anfang: Montag 7 Uhr. Sonntag 612 Uhr. Quarg's Vaudeville- Theater Grand Hotel Alexanderplatz. Heute, letztes Gastspiel der 1. Original- Budapester. Grosse Abschieds- Vorstellung Jockl Geiger Der Beheme. Feen- Palast 22 Burgstrasse 22. Direktion: Winkler und Fröbel. Heute, Sonntag: Vorletzte Vorstellung des gesammten so erfolgreichen Künstler- und Schauspiel- Personals. Um 812 Uhr: 3. vorletzten Male: Das radelnde Berlin Morgen, Montag, d. 28. Febr.: Gr. Jubiläums- Abschieds- und letzte Vorstellung Bum 50. und letzten Male: Das radelnde Berlin. Anfang 72 Uhr, Sonntags 6 Uhr. Sämmtliche Ehren- und Freitarten sind nur noch bis inkl. 28. Februar giltig. Repertoirs, sowie sämmtliche Klowns Freitag, 4. März: Benefiz Nobert und Auguste mit ihren besten Späßen. Dill. Eröffnung: 2. März 1898. Grosse Völker- Schaustellung Fim Feen- Palast veranstaltet von der Verwaltung des Wiener zoolog. Gartens Aschanti- Dorf 100 Eingeborene Javaner- Dorf 37 Eingeborene. Eröffnung: Mittwoch. Konzert Sanssouci haus Rottbuser Straße Nr. 4a. Direktion: H. Pierry. Sonntags, Dienstags, Donnerstags Eine Stunde Kaiser von Oesterreich Lustspiel in 1 Alt. Auftr. von Spezialitäten 1. Ranges. Neu! Tom& Tam, die lustigen Neu! Chinesen. Nen! Ada Risson, Tauben- Dress. Entree 30 Pf. Sonntag 50 Pf. Anf. des Konz. 7 Uhr, Vorst. 8 Uhr. Passepartouts gelten Wochentags Sonntag Anf. 5 Uhr, Vorst. 6 Uhr. Nachher: Grosser Ball. Künstliche Zähne. F. Morgen 72 Uhr: Elite- Abend. Alcazar- Theater. Dresdenerstraße 52/53( City- Passage) Amnenstraße 42/43. Direktion: Richard Winkler. Vornehmster Familien Aufenthalt. Zum 7. Male: Die Kunst geliebt zu werden. Liederspiel in 1 Aft von F. Gumbert. Vorher: Das Schwert des Damokles. Schwank in 1 Aft von G. zu Puttlig. Auftreten sämmtl. Kunst- Spezialitäten. Uhr. Wochentags Anfang: Sonntags 6 Uhr. Entree 30 Pf. Refervirt. Play 50 Pf. Vorzugskarten an Wochentagen giltig. W. Noack's Theater Brunnen- Strasse 16. Jeden Sonntag, Dienstag und Donnerstag: Gr. Extra- Theatervorstellung Eine Berliner Waschfran oder: Müller u. Miller. Schwant mit Gesang in 3 Atten v. Elz. Vorher: Versprechen hinterm Herd. Singspiel in einem Aft v. Baumann. Nach der Vorstellung: Verwaltungsstelle Berlin. Hente, Sonntag, den 27. Februar, abends 6 Uhr, in den ,, Andreas- Festsälen"( Stechert fr. Joël), Andreasstr. 21: Gr. Familien- Fest Interessantes Programm. Ball. Entree, einschließlich Tanz. 30 Pf. Billets find an der Kasse zu haben Gäste willkommen. 67/3 RATEDRICHSHAIN Die Ortsverwaltung. Aktien- Brauerei Friedrichshain. Heute Sonntag: Regiments- Musik des 4. Garde- Regiments zu Fuß in Uniform. Königlicher Musifdirigent F. Bergter. Bockbier- Anstich. Anfang 5 Uhr. Quarg's Vaudeville- Theater nur im Grand Hotel Alexanderplatz. Montag, den 28. Februar: und folgende Tage: Vollständig neues Programm mit gänzlich neu engagirten Kräften. Bum 1. Mal: Er raff! Schwank nach dem Französischen. Die Ballhaus- Anna. Bilder a. d. Berliner Voltsleben. Großzes Spezialitäten- Programm. Anton Sattler! Nach dem Balle. Ensemble- Szene. Vitaphotoscop ( Lebende Photographien). Anf. 8 Uhr. Entree 15 Bf. Entree 20 Pf. Victoria- Brauerei Lützow- Strasse 111/112. Morgen sowie jeden Montag und Freitag: Stettiner Sänger ( Weysel, Pietro, Britton, Steidl, Krone, Röhl, Schneider und Schrader.) Anfang 8 1hr. Entree 50 Pf. Borverkauf 40 Pf. Dienstag: Böhmisches Brauhaus. Wilmersdorf Tanzkränzchen. Maehr's Theater 5. Klingenberg's Boltsgarten Concerthaus Leipzigerstr. No. 48 Täglich: Hoffmann's Quartett und Humoristen. Sonntags 7 uhr 8. Steffens, Roſenthalerthe. 61, 2& r. Anfang: Wochent. 8 Uhr. * Theilzahlung m. Oranien- Strasse 24. Täglich: Theater und Spezialitäten. Kolossaler Erfolg von Die Nadel- und Radelmadel. Volksstück mit Gesang in 2 Atten von Eugen Fredy. Musik v. Otto Tieke. Wochentags 8 11hr. Anfang: Sonntags 6 Uhr. Berlinerstr. 40 und Gasteinerstr. Jeden Sonntag: Großer Ball bei starkbeseztem Orchester. Um vielen Wünschen nachzu tommen, stelle ich meine ges. Lokalitäten: Gr. Garten, Tanz saal, Kegelbahnen, Kaffeeküche 2c. in den Sommermonaten außer Sonnabends auch Sonntags ben geehrten Vereinen z. Festlicht. z. Verf. u. nehme Bestell. Hierauf schon jetzt entgegen. [ 44292* Heinrich Klingenberg. Achtung! 2. Wahlkreis. Achtung! Achtung! Varteigenoffinnen n. Genossen! Achtung!] Verband der Arbeiter in Sonntag, 27. Februar, abends 62 Uhr, bei Zubeil, Lindenstr. 106: Montag, den 28. Februar, abends 8 Uhr, im Lokale des Genossen Wernau, Schwedterstr. 23/24: Versammlung. 210/9 Tages Ordnung: Vortrag des Genoffent Alfons Borchardt über: Heinrich Heine. Nach dem Vortrage: Gemüthliches Beisammensein und Tanz. Die Vertrauensperson. Achtung! 6. Wahlkreis. Achtung! Oeffentliche Versammlung 1/10 am Sonntag, den 27. Februar cr., abends 6 Uhr, im Lokale des Herrn Schmidt, Hochstraße Nr. 32 a.. Tages Ordnung: " 1. Vortrag der Genoffin Frau Anna Mesch über: Die Stellung der Frau im Klaffenstaat". 2. Diskussion. Nach der Versammlung: Gemüthliches Beisammensein. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Die Vertrauensperson. Sozialdemokratischer Wahlverein Große Volksversammlung. Tages Ordnung: 1. Bortrag der Genossin Frau Lonise Zietz aus Hamburg über: ,, Die Gasanstalten 2c. Das Mitglied Wilhelm Grollmisch ( Gasarbeiter) ist am 24. d. Mts. ge storben. Die Beerdigung findet aut Trauerhause Eisenbahnstr. 37 nach dem Thomaskirchhof in Brig bevorstehenden Reichstags- Wahlen und die Frauen. Som den 27., admittags 3 115 10216 2. Diskussion. Dienstag, den 1. März, referirt Genoffin Zietz in Bickel's Lokal, Sasenhaide 53, und statt. Um rege Betheiligung bittet Mittwoch, den 2. März, in der Brauerei Moabit( früher Ahrens), Thurmstraße.n Um zahlreichen Besuch in allen Versammlungen, besonders der Genossinnen ersucht 1/9 Die Vertrauensperson. Große öffentliche Versammlung der Maaß- und Kostümschneider und Näherinnen am Dienstag, den 1. März 1898, abends 81/2 the, im Lokale der ,, Armin- Hallen", Kommandantenstraße Nr. 20. Tages Ordnung: Der Vorstand. Deutscher Metallarbeiter- Verband ( Verwaltungsstelle Berlin). Todes- Anzeige. Am Donnerstag, den 24. D. M. starb unser Mitglied, der Former Ernst Pankrat. Ehre seinem Andenten. Die Beerdigung findet am Sonnt von der Leichenhalle des Krenz- Kirchrege Betheiligung ersucht 110/19 Die Ortsverwaltung. für den 6. Berliner Reichstags= Wahlkreis. werden die im Juteresse der Konsumenten und Produzenten liegenden Forderungen dabei be: hofes in Mariendorf atts fiatt. 1. Der Wertheim'sche Großbazar als Typus in der Entwickelung der Großbazare und wie tag, den 27. 6. M., nachm. 5 Uhr, Versammlung rücksichtigt. Referent Kollege J. Timm. 2. Diskussion. 164/2 Alle Kollegen und Kolleginnen sind zu dieser Versammlung eingeladen. Besonders eingeladen sind die am Dienstag, den 1. März 1898, abends 8 Uhr, im Lokal Arbeiter der Firmen Wertheim, S. Adam, Vortrefflich, Westend Chloting, H. Hoffmann, H. Weltmann& Oppenvon Daase, Brunnenstraße Nr. 154. heimer, Jägerstraße. Der Vertrauensmann: J. Timm. Tagesordnung: 1. Die Sozialdemokratie und ihre Entwickelung in den letzten 20 Jahren. Ref.: Reichstags- Abgeordneter Fritz Zubeil. 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. Zahlreiches Erscheinen erwartet 246/11 Der Vorstand. Achtung, Stuckateure! Montag, den 28. d. M., abends präz. 8 Uhr, bei Buske, Grenadierstr. 33: Filial- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Weyl über: Hypnotismus. 2. Urabstimmung über den Verbandstag. 3. Gewerkschaft: Näheres unter„ Gewerkschaftliches". 173/3 Der Bevollmächtigte. Liches. Achtung! Maurer. Achtung! Charlottenburg, Wilmersdorf und Schmorgendorf. T Maler, Anstreicher etc. Un Zentral- Kranken- u. Sterbekasse der deutsch. Wagenbauer. Am Freitag, den 23. d. M., verstarb unser Mitglied, der Schmied Montag, d. 28. Febr., abends 8 Uhr, in den Armin- Hallen, Kommandantenstr. 20: Ferdinand Reinsch Oeffentl. Versammlung. Tages Ordnung: Das Koalitionsrecht der Arbeiter und deo Posadowsky'sche Erlak. Referent Reichstags: Abgeordneter Max Schippel. Das Erscheinen sämmtlicher Berufsgenossen ist Ehrensache. 126/2] Der Vertrauensmann: Mark. im Alter von 54 Jahren. Ehre seinem Andenken. Die Ortsverwaltung Berlin, 10446 Bezirk 6. Bitte meiner Tochter Josepha auf meinen Namen nichts zu borgen, da ich für nichts aufkomme. 10656 Thomas Ratajczak, Görlitzerstr. 38. Freie Bereinigung der Deutscher Holzarbeiter- Verband. Naturheil- Verein Badenser zu Berlin und Umgegend. ( Zahlstelle Berlin.) Mittwoch, den 2. März, abends Dienstag, den 1. März, abends 8 1hr, bei Keller Montag, den 28. Februar, 9 Uhr, Dragonerstr. 15, im Lokal des Montag, den 28. Februar, abends 8 thr, im Lokale des Herrn Herrn Lange. Wernicke, Wilmersdorferstr. 39( Bismarckshöhe): Große öffentliche Versammlung. Tages Ordnung: [ 131/13 1. Vortrag des Kollegen Silberschmidt und Diskussion. 2. Wahl ber Delegirten zur Konferenz der Proving Brandenburg. 3. Verschiedenes. Um zahlreichen Besuch bittet Der Vertrauensmann. Arbeiter- Bildungsschule. Am Sonntag, den 27. Februar 1898, abends 7 Uhr, in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20: ( großer Saal), Koppenstr. 29: Nixdorf. Damen- Vortrag abends 82 Uhr, bei Gröpler: Versammlung. Außerordentl. Generalversammlung. mit Lichtbildern. Tagesordnung: Tages Ordnung: Zutritt nur für Damen. Der Vorstand. 1. Besprechung über die Bewirkung 1. Amendement zu dem Antrag betr. Arbeitslosenunterstüßung. Eintrittsgeld 20 Pfennig. Aufnahme in den preußischen 2. Anträge verschiedener Zahlstellen zum Verbandstag. 3. Wahl 9796 Staatsverband. 2. Vereinsangelegen der Delegirten. Landsleute willkommen. heiten. Jedes Mitglied ist verpflichtet zu erscheinen. Ohne Mitgliedsbuch Der Vorstand. fein Eintritt. Die Versammlung wird pünktlich eröffnet. 78/1 Der Vorstand. Verband der Graveure Billige Lektüre! Oranien und Ziseleure Deutschlands. ein: Tischlerei Köhler, Langeſtr. 58( außer 8) 4,50. Eichlerei Sils, Drauten von: Ueber Land und Meer, ( Filiale Berlin.) Für die englischen Maschinenbauer gingen ferner folgende Beiträge straße 34 5,05. In Summa 9,55. Bereits quittirt 4973,22 M. Gesammt: finite 4982,77 M. Arbeitsnachweis für Holzarbeiter, Annenstr. 39. Vortrag d. Hrn. Prof. Dr. Förster über Sternschnuppen umstände haber feine Bereins: Achtung! und Feuerkugeln im Hinblick auf das Jahr 1899. Nach dem Vortrage: Gemüthliches Beisammensein u. Tanz. Eintritt 10 Pf. Garderobe 10 Pf. Der zum 7. Stiftungsfest verbotene Prolog mit Programm ist in dieser Versammlung à 10 Pf. zu haben; ebenso Billets à 20 Pf. zu Koppenstr. 29, stattfindenden Vortrag des Herrn Dr. Wilh. Meyer ( früher Direktor der ,, Urania") über ,, Die Reise nach Spitzbergen" mit zahlreichen Lichtbildern. dem am Sonntag, den 17. April, abends 6 Uhr, in Keller's Festsälen, Achtung, Stockarbeiter! Montag, den 28. d. M., abends 8 Uhr: Am Dienstag, den 1. März, findet versammlung statt. Die nächste Ver den 8. März statt. Vortrag des Herrn eins Versammlung findet am Dienstag, Deutscher Holzarbeiter- Verband. ( Zahlstelle Rixdorf.) 3000 Jahrgänge, 1895, 1896 Gute Stunde, Gartenlaube, Buch für Alle, Universum, Jllustrirte Welt, Fliegende Blätter, MeggenAchtung! dorfer, à 2 Mark, Daheim, Das neue Blatt, Modenwelt, Heitere Welt, Hausfreund und Berliner illustrirte Zeitung, geben pro Jahrgang à 1,50 Mark gut Germania, Commandit- Gesellschaft für Journallesezirkel, Berlin, Besselstr. 2b. Dupont: Der moderne Stil.[ 74/6 Wittwoch, den 2. März, abends 8 1hr, im Lokale des Herrn erhalten ab. Der Arbeiter- Gesang- Verein Olympia" 4/13 10195 0. d. A.-S.:B. B. 1. U. fucht stimmbegabte Parteigenossen ( 1. Tenöre bevorz.). Uebungsstunde: Dienstag Abends Uhr im Streit'= schen Lokal, Naunynstraße 86. Oeffentl. Versammlung der Stockarbeiter bei Stechert, Audrensstraße Nr. 20. Tages- Ordnung: 1, Vortrag des Genoffen Dr. Zadek. 2. Diskussion. 3. Werkstatt angelegenheiten. 4. Verschiedenes. Um pünktliches Erscheinen bittet 175/2 Die Agitationskommission der Stockarbeiter. Sonnabend, den 19. März, findet das 6. Stiftungsfest bei Nieft, Weberstr. 19, statt. Billets sind beim Kollegen Heinroth, Weidenweg 79, 3 Tr., zu haben. Lackirer, Filiale IV. Klemke, Bergstr. 137: Versammlung. Tages Ordnung: Bekannten u. Parteigen. empfehle mein 1. Bortrag. 2. Disfuſſion. 3. Wahl des Delegirten zum Verbandstag Bigarren- und Tabakgeschäft. [ 77/20 4. Verbandsangelegenheiten und Verschiedenes. Einem jeden Mitgliede wird es zur Pflicht gemacht, in dieser Ver- 10486] Wilhelm Henze, sammlung zu erscheinen. Die Lokalverwaltung. Achtung! Achtung! Berlin O., Borndorferstr. 4. Kleine Plattanstalt ben werden entgegen Montag, den 28. Februar, abends 8 Uhr, im Englischen Garten, Mann Beschäftigung erhalten, 12 Thlr. genommen. Vorstand. Gesellschaftshaus Svinemünderstr. 42( alte Nr. 35) jeden Sonntag: Ball 1. Theater- Vorstellung. Empfehle meine Säle( 250 11. 700 Personen fassend) sowie Vereinszimmer zu Festlichkeiten und Versammlungen 40029* Hübner. Dienstag, den 1. März 1898, abends 8 1hr, bei Schöning. Louis Keller's Festsäle Köpnickerstraße Nr. 68: Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genoffen Dr. H. Weyl über: Die Ernährung des gesunden und kranken Körpers. 2. Die Maßregelung und ArbeitsniederKoppenstr. 29 Größtes und schönstes Etablissement 41012*] der Residenz. Hente, Sonntag: Grosse Soirée der legung der Kollegen bei der Firma Falkson. 3. Innere Vereinsangelegen Norddeutschen Sänger Heiten. ersucht Gäste willkommen. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen 124/5 Der Vorstand. Steinmetz, Cahnbley, Zimmermann, Neifing, Stobbe, Stangenberg und Frick, sowie Alexanderstr. 27c: Oeffentliche Versammlung der an Mello Holzbearbeitungs- Maschinen und auf Holzplätzen beschäftigten Arbeiter. Tages Ordnung: 1. Bericht der Delegirten zur Gewerkschaftskommiffion. 2. Abrechnung des Vertrauensmanns. 3. Neuwahl des Vertrauensmanns und Delegirten zur Gewerkschaftskommission. 4. Gewerkschaftliches. 82/2 Der Vertrauensmann. Achtung! Lederarbeiter. Achtung! Am Dienstag, den 1. März, abends 8 Uhr, im Lokale 99 Viktoria- Garten", Badstrasse 12: Große öffentliche Versammlung aller in der Lederfabrikation beschäftigten Arbeiter, als: ist billig zu verkaufen, auch kann der Wochenlohn. Offerten unter P. P. 10476 Bostamt Anflamerstraße. Einrichtung, Wohn- u. Schlafzimmer, umständehalber spottbillig Langeftr. 10, Restaurant. Kinderwagen Räder, neue und ge 1050b brauchte, Pallisadenstr. 101. Grünkram- und Vorkostgeschäft zu verkaufen oder die Geschäftseinrichtung zum 1. April Tilsiterstr. 13. 2 Hobelbänke, 5 Schraubböcke, Hands werkzeug ist billig zu vert. Bartosch Rigaerstr. 15, 3. Quergeb. 2 Tr. mit Patentofen Berliner Bäckerei fraße 26, Rirborf, 1. April zu verm. Näh. beim Verw. Techen. u. nieberfage, altes Geſchäft, verf. Göp hardt, Bettermannft. 88, Miethe 80 Thie Weißgerber, Lohgerber und Lederfärber.. Licht!" Großes Bildungsverein ,, Mehr Licht!" Zuftrumental- Konzert Tagesordnung: 1. Vortrag des Genoffen Millarg über:„ Das Unfallversicherungsdes Neueu Berliner Konzert: Gesetz und die Arbeiter". 2. Kassenbericht. 3. Verschiedenes. Orchesters unter persönlicher Leitung Es wird ersucht, zu dieser Versammlung pünktlich und vollzählig zu er: Sonntag, den 27. Februar, abends 7 Uhr, Alexanderstraße 27c: des Musildirektors Rudolf Tietz. scheinen. [ 10666] Der Vertrauensmann. ( früher Ethische Gesellschaft.) Versammlung. [ 120/8 Nachdem: Großer Ball. Tagesordnung: Vortrag des Herrn Dr. Wollheim über: Volts: 3wet start besetzte Orchester, Streichwohlfahrt und Voltsernährung. Diskussion. Darauf: Geselliges Beisammensein mit Tanz. Gäste stets willkommen. Zentral- Verband der Töpfer und Ziegler Deutschlands, Filiale Berlin. Dienstag, den 1. März 1898, abends 6 Uhr, im Lokal des Herrn Röllig, Rosenthalerstraße Nr. 11/12: Mitglieder- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag.( Referent wird in der Versammlung bekannt gemacht.) 2. Distuffion. 3. Gewerkschaftliches. 195/2 Es ist Pflicht jedes Mitgliedes, in dieser Versammlung zu erscheinen. Der Vorstand. und Blasmusit. Anfang 5% hr. Entree 30 Pf. Neues Olympia- sen Theater. ( Circus Renz.) Karlstrasse. Heute Sonntag 2 Vorstellungen. Nachm. 4 Uhr, Abds. 8 Uhr. Nachm. 1 Kind frei. Bolossy Kiralfy's Konstantinopel mit dem sensationellen Feuer- und Flammentanz ausgeführt nicht Achtung! Bilderrahmenmacher. Achtung! fbrt von einer Sonnabend, den 5. März, im Neuen Klubhaus, Rommandantenstraße 72: V. Stiftungs- Fest. Festrede. Grosse Bilderverloosung. In den Bausen: Humoristische Vorträge. zu zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein Rechtsbureau, Grüner Weg 40( Jurist) Steuerreft., gerichtl. Vertretung.[ 2906 Meine Verlobung mit Frl. Dorothea A. Creus, Mustauerstr. 38.| Das Komitee. 44/1 Carl Becker Cigarren, Cigarretten u. Tabake Bursch erkläre hiermit für aufgehoben. Lindowerstr. 25 an der Müllerstr. 10746] Person, sond. vom gesammten Ballet- Personal. ca. 1000 Mitwirkende, sowie das neue kolossale SpezialitätenProgramm. Wiederauftreten von The jolly british girls. Anf. 8 Uhr. Sonntags 2 Vorst. Nachm. 1 Kind frei. Tabakarbeiter u.-Arbeiterinnen! Dienstag, den 1. März, abends 81/2 Uhr, bei Gründel, Brunnenstr. 188: Nähmaschine, fast neu, billig ver fäuflich Hagelsbergerstr. 4, 4Tr. I. 10296 Seidelgläser, 3/10 Ltr. Girca 2000 find noch sehr billig zu verkaufen, ebenso 1000 Weißbierflaschen, 4/10 Ltr., bei 1024b Jacob, Röpenicker Landstraße. Nachhilfestunden f. Kn. in Deutsch it Rechnen gef. Off. K.1, Poftamt Ritterstr. Arbeitsmarkt. Große öffentliche Versammlung 10206 Arbeiterinnen Tagesordnung: Vortrag des Neichstags: Abgeordneten Wilhelm Klees: Der Kampf um die Koalitionsfreiheit. Ab: rechnung der Kommission und Neuwahl derselben.[ 187/1] Die Kommission. Verband deutscher Gold- und Silberarbeiter und verw. Berufsgenossen ( 3ahlstelle Berlin). Dienstag, ben 1. März 1898, abends 82 Uhr, im Lofal Dresdenerstr. 45: Mitglieder- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Was haben die Gold: und Silberarbeiter im Jahre 1898 zu er warten? Referent Kollege G. Wagner. 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten und Verschiedenes. Gafte willkommen. Der wichtigen Tagesordnung wegen ist zahlreiches und pünktliches Erscheinen nothwendig. 71/8 Die Ortsverwaltung. Arbeiterbildungsverein Schöneberg Montag, den 28. Februar, abends 8 Uhr, bei Obst, Grunewaldstr. 110: Ausserordentliche Versammlung. Gäfte haben Zutritt. Neu- Anmeldungen werden entgegengenommen. Einen zahlreichen Besuch erwartet[ 15/2] Der Vorstand. 9006] Entschädigung erhalten Vereine, die Posten übernehmen können, finden auf Waschunterröcke gegen Vorzeigung von Brobearbeit bei hem Lohne dauernde Beschäftigung. Löb& Oertelt, Mohrenstr. 42, Suche f. m. 13 jährigen dispensirten Sohn m. g. Handschrift Beschäftigung. Ww. Meinte, Dresdenerstr 3. Belegerin für Goldleisten, auch solche, die es erlernen wollen, verl. Ed. Durzynski, Kottbuser Ufer 7. Leibchenhosen- Näherin verlangt Klie, Fidicinstr. 16. 10236 Versilberer bor, Schönweiderstr. 27. Feuerversicherungswerden fof. verl. Rir Agenten 102/ 5* werden von alter Gesellschaft gegen hohe Provision gesucht. Offerten uniter Chiffre R. E. 720 an Haasenstein & Vogler A. G., Berlin S.W. 19. Handarbeits- Unterricht erth. Meier, Lausitzerstr. 48. Monat 1. M. Auss funft von 4-8. 10736 Bersammlungen 2c., die Wochentags( außer Sonnabends) meine Säle von Mamsells auf Schneiderei 100-800 Berj.( mit Bühne) benutzen. Franz Müller, Central- Festfäle, Alte Jakobftr. 32( Central- Theater). Einige Sonnabende im April noch frei.rlangt Friedrich, Bajewalferstr. 1 II. Berantwortlicher Redakteur: Ananft Jacobey in Berlin. Für den Inferatentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin, Druck und Verlag von Max Bading in Berlin. Br. 49. 15. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 27. februar 1898. Versammlungen. " Umfange aufrecht, da des Vorwärts" vom 26. Oktober vorigen Jahres in vollem gewählt. täten " Die lex Arons und die einen Neberblick über die im Laufe des ver. mit der von Frau Gubela vorgelegten Abrechnung über Aus- handlung; hauptsächlich handelt es sich um Lohnreduktionen, die gaben zufriedengestellt erklären, daß sie ferner der von Frau sich die Arbeiter nicht gefallen lassen wollen. Nach längerer AusDer Wahlverein für den 1. Berliner Reichstag8- WahlGubela aufgestellten und von Wiesemann bestätigten Be- sprache, während welcher von einer Arbeitsniederlegung bei gegen Preis hielt am Donnerstag eine Versammlung bei Mörschel, Jüden- hauptung, Frau Bubela habe keine Streifgelder gesammelt, außer wärtiger ungünstiger Konjunktur abgerathen wurde, sette man eine straße, ab, in der Genosse Dr. A. Bernstein über: Moderne einem kleinen auf eine Liste eingegangenen Betrage, über den sie zweigliedrige Kommission ein, die mit dem betreffenden FirmenHeilmethode" referirte. Der Redner erläuterte in seinem Vortrage geschenkt hätten und eine weitere Beweiser hebung nicht für nöthig bereits erfolgten Abzüge verhandeln soll. mit der Gewerkschafts- Rommission abgerechnet habe, vollen Glauben inhaber über Zurücknahme der Lohureduktion und Nachzahlung der mehrere besonders stark grassirende Krankheitserscheinungen, wie die Sungenschwindfucht, Diphtheritis, Syphilis 2c. und die hierbei in den befunden hätten. Die Revisoren beantragen daher, die Gewerkschafts- Die in Holzbearbeitungsfabriken beschäftigten Arbeiter, meiſten Fällen systematisch angewandten Heilmethoden, denen er sich im Kommiſſion wolle erklären, daß die in Nr. 250 des„ Vorwärts" er- Filiale II, hörten in ihrer Versammlung vom 22. d. M. einen allgemeinen sehr skeptisch gegenüberstellte. Dem sehr beifällig auf- assene Warnung vor den Sammlungen der Frau Gubela unberech Vortrag des Herrn Dr. Joël an. Ausgeschlossen wurde das genommenen Referat folgte eine intereffante Disfuffion, in der auf igt ist. Hierüber entstand eine sehr ausgedehnte Debatte, in der die Mitglied Westphal. die verschiedenen üblichen Hausmittel hingewiesen und gefordert wurde, Art der von der Kommission geübten Revision als ungenügend daß in den Schulen statt recht unnüßen Dingen die reiferen Kinder bezeichnet wurde. Es wurde bemängelt, daß man eine Abrechnung, berichtete der Vorsitzende Niete über die Bereinsthätigkeit des In der Versammlung der Rabitputer vom 22. Februar wenigstens mit der Beschaffenheit des menschlichen Organismus vertraut die fich nur auf Ausgaben, aber nicht auf Einnahmen erstreckte, für gemacht werden. In seinem Schlußwort, in dem der Referent die zufriedenstellend ansehe, und daß man der Frau Gubela und ihren Vorjahres. Der Organisation, die erst im Vorjahre gegründet, Anwendung der Auheilmittel der„ Klugen Leute" bekämpfte und ver- Bengen ohne weiteres Glauben geschenkt habe, ohne ein Mitglied& gelang bereits, den neunstündigen Arbeitstag zur Durchführung waren 176 Personen beigetreten; jezt gehören ihr noch 150 an. schiedene Anfragen beantwortete, verwies der Redner nochmals auf von der anderen Richtung der Schneider zu vernehmen, obgleich das zu bringen; wenn alle ihre Pflicht thun, würde noch mehr erreicht die Pflichten des Staates und der Kommune auf hygienischem Gebiete, schließlich den Antrag der Revisionskommission mit allen gegen wiedergewählt, als Stellvertreter R. König; als Kaffirer wird ausdrücklich verlangt worden war. Die Versammlung lehnte werden können. Als erster Bevollmächtigter wird hierauf Niete um durch geeignete Einrichtungen der Ausbreitung der verheerenden Krankheiten vorzubeugen. Zum Schluß ersuchte der Vorsitzende, für 3 Stimmen ab und nahm folgende Resolution des Aus: regere Betheiligung an den Versammlungen zu wirken und an den schusses an:" Der Ausschuß hält seine Erklärung in Nr. 250 2. Müller und F. Behrend, als Schriftführer A. Hip auf Arbeiten des Vereins theilzunehmen. Im weiteren ersucht der Raffirer diejenigen Mitglieder, welche mit ihren Beiträgen im Rückstande es in der Arbeiterbewegung nicht Der Unterstützungsverein aller in der Hntbranche befind, diese baldmöglichst zu regeln und ihren Verpflichtungen nach gebräuchlich ist, über Streiffammlungen erst nach 1/2 Jahren abzu schäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen tagte am Montag, den find, diese baldmöglichst zu regeln und ihren Verpflichtungen nach rechnen. Frau Gubela, als eine derjenigen Personen, die mit an 21. Febuar, in Bözow's Lokal. Die vorliegenden Anträge zur zukommen, da sonst bei der Uebertragung der Bücher die Streichung den in Rede stehenden Sammlungen zum Konfektionsarbeiter- Streit Generalversammlung wurden einer eingehenden Erörterung unteraus der Mitgliederliste erfolgen muß. betheiligt waren, hat es sich also selbst zuzuschreiben, daß mittelbar zogen. Auch aus der Mitte der Versammlung wurden verschiedene Die Berliner Gewerkschaftskommiffion hielt am Freitag auch gegen ihre Person in der vom Ausschuß geschehenen Weise Anträge gestellt und nach beendeter Diskussion einer fünfgliederigen eine Delegirten- Versammlung ab. Bor Eintritt in die Tagesordnung vorgegangen wurde. Wenn die Revisoren nun erklären, Rommission überwiesen, welche mit dem Vorstand zusammen das bemerkt Bitfin, Millarg habe in der vorigen Versammlung daß gegen Frau Gubela in dieser Beziehung feine Be- weitere zu erledigen hat. Zum Schluß der Versammlung wurde gefagt, die Metallarbeiter hätten nur lückenhaftes statistisches Material denken vorliegen, so lag es es lediglich im Interesse der eine Proteftrefolution gegen den Posadowsky'schen Erlaß eingebracht geliefert, weil zwischen den leitenden Personen ein unharmonisches Frau Gubela selber, sich von diesem Vorwurf zu befreien. und einstimmig angenommen. Verhältniß bestehe. Die Aeußerung babe Unzuträglichkeiten unter Ebenso liegt aber auch für den Gewerkschafts- Ausschuß feine Die hiesige Mitgliedschaft des Verbandes der in Buchden Metallarbeitern hervorgerufen, deshalb sebe er( Litfin) sich ge- Veranlassung vor, von der im letzten Absatz seiner Erklärung ent- bindereien 2c. beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen hielt nöthigt, zu fonstatiren, daß sachliche Differenzen zwischen den frag- haltenen Warnung vor unkontrollirbaren Sammlungen abzugehen." am 21. Februar ihre Versammlung ab. Zunächst wurden Gerlach, lichen Personen nicht bestehen. Frau Gubela erklärte, sie werde einen anderen Weg einschlagen, um Richter, Springer und Jäger als Hilfskassirer für die neu An stelle der ausgeschiedenen Ausschußmitglieder Körsten, Winkler ihre angegriffene Ehre zu wahren. errichteten Zahlstellen gewählt und die Mitglieder ersucht, diese und Timm werden Metallarbeiter Bitfin, Brauer Preuß und In dieser Versammlung fehlten die Delegirten der Dachdecker, Bahlstellen nach Möglichkeit zu berücksichtigen, sowie ihren Bedarf Maler Link in den Ausschuß gewählt. Sitfin stellt Anträge in Fabuit und Hilfsarbeiter, Korbmacher, Marmor- und Granitarbeiter, an Buchbinderzeitungen stets an derfelben Zahlstelle zu entnehmen. Aussicht, welche eine Reform hinsichtlich der Funktionen des Aus- Puzer, Rabizputer. Beschlossen wurde, denjenigen Hilfskassirern, welche von ihrer fchuffes bezwecken. Bezüglich der diesjährigen Maifeier wird nach turzer Debatte folgende vom Ausschuß eingebrachte Resolution an Eine öffentliche Versammlung, von etwa 2000 Personen begeld zu vergüten, und wurden die Bevollmächtigten beauftragt, diese Arbeits- oder Wohnstätte weit entfernt zu tafsiren haben, das Fahrgenommen:" In anbetracht, daß der 1. Mai in diesem Jahre auf sucht, die sich mit der lex Arons beſchäftigte, fand am Freitag Liquidationen von Fall zu Fall zu prüfen. Nach dem wurde auf einen Sonntag fällt, und wegen der bestehenden Polizeiverordnung referirte über das Thema: in Keller's Festfälen statt. Professor Quidde aus München die Besichtigung des Museums für Bergbau und Hüttenwesen, Versammlungen am Sonntag nicht vor 12 Uhr mittags beginnen akademische Freiheit"." Er führte aus, daß die Sache, um Invalidenstr. 44, die Sonntag, den 27. Februar, nachmittags 2 Uhr dürfen, wie in den Vorjahren, so auch in diesem Jahre allgemeine unseres gesellschaftlichen Lebens in Mitleidenschaft ziehe, jedoch sofort plante Bergnügungen erst der Versammlung zu unterbreiten empfiehlt, der Ausschuß den Gewerkschaften Berlins: die es sich hier handele, zwar nur einen verschwindend fleinen Kreis tattfindet, hingewiesen. Treffpunkt am Eingang des Muſeums. Ein Antrag Krause's, daß von der Vergnügungskommission geöffentliche Gewerkschafts- Versammlungen stattfinden zu lassen, Dagegen von jeder gewerkschaftlichen Sonderveranstaltung am Nach an Bedeutung gewänne, wenn man die herrschenden Zeitströmungen find, wurde gegen zwei Stimmen angenommen. Christian mittag oder Abend des 1. Mai Abstand zu nehmen und sich den bewiese ein Artikel der Kreuz- Beitung", welche die Faful- loffenen Jahres stattgehabten Veranstaltungen der Vergnügungsin betracht zöge. Wie es eigentlich bezüglich dieser Frage stände, Faful- gab Beranstaltungen der Partei anzufchließen." Hierauf wird die Angelegenheit der Musikinstrumenten- Arbeiter der ministeriellen Gewalt unbedingt unterstellt wiffen verhandelt. Dieselben haben am 27. Dezember v. J. beschlossen, die wolle. Redner geht sodann näher auf den Fall Arons Commission, welche einen Gesammtüberschuß von 934,91 M. zu verSchulden, welche sie während ihres Streifs gemacht haben, nicht zu In scharfen Worten wendet er sich gegen die in den staatlichen Ver= zeichnen hatten. und auf dessen Behandlung im Abgeordnetenhause ein. Im Verein der Zimmerer Berlins und Umgegend sprach bezahlen. Durch diesen Beschluß fühlen sich die Buchdrucker geschädigt, waltungszweigen geübte Gesinnungsriecherei. Er erinnert dabei an am Sonnabend, den 20. d. M., Genosse Wagner über den Grlaß welche den Musikinstrumenten- Arbeitern ein Darlehn von 6000 M den Ausspruch des Kriegsministers, der in den Spandauer Gewehr- des Grafen v. Posadowsky. Hierauf wurde als erster Schriftführer vorgestreckt haben, und die Holzarbeiter, die für diese Summe fabriken feine sozialdemokratischen Arbeiter dulden wolle. Man habe Dito Piel gewählt. Bürgschaft leisteten. Die Buchdrucker und die Holzarbeiter haben, fich nirgends, auch nicht in föniglichen Werkstätten, um die politische nachdem eine zur Regelung der Darlehnsangelegenheit vom VerRummelsburg. Eine öffentliche Versammlung des hiesigen trauensmann der Holzarbeiter einberufene Versammlung resultatlos Besinnung, sondern einzig und allein um die Tüchtigkeit und Arbeits- fozialdemokratischen Vereins tagte Mittwoch, den geendet hat, die Sache der Gewerkschaftskommission übergeben. In traft der betreffenden Persönlichkeit zu kümmern. Unter unserem 13. Februar, in Gittler's Ball- Salon, in welcher Genosse der längeren Diskussion, die über diese Angelegenheit gepflogen akademischen Nachwuchs giebt es eine große Anzahl von Sozial- Wagner einen befällig aufgenommenen Vortrag über die politische wurde, hob Arendt, der Vertreter der Musikinstrumenten- Arbeiter, demokraten, wolle man diese von öffentlichen Stellungen Lage hielt und die Genossen zum Schluß aufforderte, alle Kräfte zuhervor, daß seine Kollegen sich nicht geweigert haben, ihre Schulden Bolke einen großen Theil seiner geistigen Kraft entziehen. Reichstags- Auflösung gerüstet zu sein. Eine Diskussion über den fern halten, so heißt das nichts anderes, als dem sammenzufassen, um bei einer voraussichtlich nahe bevorstehenden zu bezahlen. Sie verlangen nur, daß alle, die am Streit be. Man wolle theiligt waren, auch zur Tilgung der Schulden beitragen, Willkür angewendet werden können. Man dente nur an die beab- den 6. März, bei Piattowsky stattfindende ProtestversammKautschut Paragraphen die fchaffen, nach Vortrag fand nicht statt. Rosenkranz macht auf eine Sonntag, und die Schuldenlast nicht dem zur Zeit nur aus 400 Mitichtigte Standesordnung für die Aerzte, man denke an ver- lung gegen den Erlaß des Grafen von Posadowsky aufmerksam. gliedern bestehenden Fachverein der Musikinstrumenten- Arbeiter allein aufgebürdet werde, während die dem Holzarbeiter- Verband schiedene Urtheilssprüche der Justiz in den letzten Jahren und man Alsdann giebt der Vorsitzende bekannt, daß Montag, den 28. d. M., augehörenden Musikinstrumenten- Arbeiter von der Zahlungspflicht wissenschaft das Revolutionäre nehmen wolle, so bleibe fie eben Schluß weist Alschner darauf hin, daß der hiesige Gemeindewird zur genüge wissen, wohin wir segeln! Wenn man der freien bei Weigel eine Gemeindewähler Versammlung stattfindet. Bum entbunden seien. Klinger und Ahrens, die Vertreter der nicht mehr frei! Holzarbeiter, fowie Klavierarbeiter Martmann und Buchdrucker Und wir haben auch kaum mehr eine freie vorstand auf Anregung einer sozialdemokratischen Versammlung beZeufert verurtheilten ganz entschieden das Verhalten der Musit. Wissenschaft. Heute sind die Universitäten Bildungs- oder vielmehr schlossen habe, zu der hier neu errichteten Privat- Bade- Anstalt einen instrumenten- Arbeiter. Sie betonten, daß bisher, wenn Arbeiter Büchtungsanstalten für Staats- und Kirchendiener!( Bei- jährlichen Zuschuß von 400 Mark in der Weise zu leisten, daß unaus Anlaß eines Streits Gelder aufgenommen haben, es als fall.) Das ist der Fluch und der Tod jeder freien Wissenschaft. bemittelte Einwohner Badekarten zu ermäßigten Preisen, eventuell eine unbestrittene Ehrenpflicht derselben galt, ihre Schulden so bald müssen neue Lehr- und Lernfreiheiten erkämpft werden von unentgeltlich erhalten sollen. Der eingetretenen Polizeiftunde wegen als möglich wieder abzutragen. Ein solches Prinzip, wie es durch den den Universitäten bis herab zu den Volksschulen! Es handelt sich mußte um 11 Uhr die gut besuchte Versammlung geschlossen werden. Beschluß der Musikinstrumenten- Arbeiter aufgestellt worden sei, dürfe hier um die Freiheit unseres geistigen Lebens, das wir eventuell Arbeiter Bildungsschule. Juselfir. 10, v. 2 Tr. Unterrichtsturfe in der Arbeiterbewegung nicht Platz greifen. Die Holzarbeiter dadurch retten müssen, daß wir Volts- Hochschulen begründen, mit in tebe uebung( Ueber den Aufbau der Rede, Besprechung volkswirthschafthätten den Musikinstrumenten- Arbeitern die Hand geboten, um eine freiem Zutritt für jedermann, die mit denselben Befugnissen licher und anderer Grundfragen) Montags, Dr. Conrad Schmidt; in gütliche Regelung der Angelegenheit in die Wege zu leiten. Die und Freiheiten ausgestattet sind, als die alten staatlichen Universitäten. Handwerk; Kartellwesen, Arbeitsmarkt und Arbeitsnachweis; die Aufgaben betreffende Versammlung sei aber durch das Verhalten der Mit einen Geite von einer absterbenden Gesellschaft vertreten werden, Bibliother ist an diesen Abenden von 8-9 Uhr geöffnet. Es handelt sich hier um zwei Weltanschauungen, die auf der der Gewerkschaften) Mittwochs, Schriftsteller Richard Calwer; in Geschichte( hellas nnd Rom) Freitags, Dr. A. Berthold. glieder des Fachvereins zur Auflösung gebracht worden. Daß die Mitgliedsbeitrag Musikinstrumenten- Arbeiter die Schulden nicht bezahlen wollen, beweise auf der anderen von ringenden und Wahrheit suchenden Massen. monatlich 25 Pf., Kurfus( 10 Abende) 1 M. pro Fach. Theilnehmer werden aufJu diesem Sinne denke ich, daß wir gegen den ministeriellen genommen in der Schule und in folgenden Stellen: Gottfr. Schulz, Admiralauch der Umstand, daß fie laut Abrechnung die im 3. Quartal öffent. Erlaß im Namen der akademischen Freiheit und des deutschen fraße 40a; Neut, Barnt miſtr. 42; Schiller, Noſenthalerfir. 57; Gleinert, Müllerlich gesammelten Gelder zu ihrem Vereinsvermögen geschrieben haben. Geisteslebens energischen Protest erheben fönnen. Straße 7a, u. in den Sonntags. Bersammlungen. Borsigender: Paul Müce jr., Die Geschädigten wünschen deshalb, daß die Gewerkschaftskommission Beifall.) In der Diskussion betont Dr. Hennig, daß er ( Anhaltender SO. Manteuffelfir. 128; Kassirer: H. Königs, S. Dieffenbachstr. 30. Arbeiter- Bildungsverein in Steglik. Generalversammlung am Dienstag, Rommiffion ihre Schulden zu bezahlen. sagt, die Musikinstrumentenarbeiter find niema 13 politische Aeußerungen des Herrn Dr. Arons Tagesordnung! Sahlreiches Es wird hierzu folgende habe, obwohl er Jahrelang dessen Vorlesungen besucht habe, und Erscheinen der Mitglieder erwartet der Vorstand. von Timm gestellte Resolution angenommen:„ Die Gewerkschaftstommission verpflichtet die Darlehnenehmer aus dem Musikinstrumentenarbeiter Ausstand, ihre Verpflichtungen zu erfüllen. Es ist Sache der betreffenden selbst, eine Berständigung über die Aufbringung der Deckungsgelder herbeiführen." Litfin stellt folgenden Allgemeine Familien- Sterbekaffe. Heute Bahltag: Aderftr. 128 bet Dicke Bufazantrag, der ebenfalls angenommen wird: Die Musikinstrumentenund Orantenstr. 23 a bei Butow. arbeiter und die Holzarbeiter wählen in ihren Bersammlungen je Der Fachverein der Musikinstrumenten- Arbeiter hielt am Samariter- Rurfus für Arbeiter und Arbeiterinnen. Montag, den 4 Personen aus den Mitgliedern der Gewerkschaftskommission, der Sonnabend, den 19. Februar, eine außerordentliche Generalversamm Herrn Dr. Friedeberg über!"" Transport verunglückter und ertcantier personen." Ausschuß ernennt aus seiner Mitte ebenfalls ein Mitglied zu dieser lung ab, in welcher über den Antrag des Bor standes: Erhöhung Stachdem praktische ebungen. Neunerfommission. Letztere soll den Versuch machen, eine Regelung der Beiträge und obligatorische Einführung der Zeitung Geselliger Verein Beliotrop. Sonntag, den 27. Februar: Gesellschafts der Schuldentilgung herbeizuführen und der nächsten Delegirten: Die Einigkeit" verhandelt wurde. Abend bei Rabe, Fichtestraße 29( fleiner Saal). Kollege Grundmann Landsmannschaft der Schleswig- Holsteiner. Sonntag, 27. Februar: versammlung über ihre Thätigkeit Bericht erstatten." weist nach, daß alle schlechter gestellten Organisationen die Fasnachts- Kaffee Stränzchen bei Feuerstein, Alte Jatobftr. 75. Anfang 5% Uhr. Hierauf wird die Angelegenheit der Frau Gubela behandelt. Beiträge haben erhöhen müssen; nach Erhöhung derselben Naturheilverein Nordoft. Jeden Montag, abends 8% Uhr, LandsbergerAm 26. Ottober erließ die Gewerkschaftskommission im Vorwärts" haben die betreffenden Organisationen entgegen der Be- ftraße 108: Vorträge über Naturheilkunde und Experimente. Lese- und Diskutirklub„ Freie Jugend". Dienstag, den 1. März, abends Aufruf an die Gewerkschaften Berlins, worin fürchtung, hierdurch Mitglieder zu verlieren eine höhere Mit- 8% Uhr, bet Geibler, Ratiborstr. 16: Sigung. Vortrag über: Weltschöpfung und auf den Geschäftsbericht für das erste Halbjahr 1896 hin- gliederzahl als früher aufzuweifen gehabt. Betreffs der obligato- Weltuntergang". Referent: 5. Mehrlein. gewiesen wird, welcher sagt, daß die von der lokalen rischen Einführung der Einigkeit" empfiehlt er, der Verein möge Richtung der Schneider für den Ronfettionsarbeiterftreit ge- eine bestimmte Anzahl von Exemplaren entnehmen, welche in der fammelten Gelder nicht an die Gewerkschafts- Kommission abgeliefert Versammlung oder durch die Werkstatt- Delegirten an die Kollegen Wochen Spielplan der hiesigen Theater. Opernhaus. Sonntag, worden sind, trotzdem noch eine Anzahl Opfer der Bewegung zu au vertheilen find. Er weist auf die nicht abgehobenen Exemplare unterstützen waren. Die Verwendung dieser Gelder, hieß es dann der Fachblätter hin, die sich oftmals in den Zahlstellen und Arbeits-" Lobetanz"" Rose von Schiras." Anfang 8 Uhr. Dienstag, 1.: Undine". 27.: Rienzi". Anfang 7 Uhr. Montag, 28.: I. Gesellschaftsabend. weiter, entzieht sich unserer Kontrolle; die Gewerkschafts- Kommission, nachweisen ohne gelesen zu werden zu Tausenden befinden. Mittwoch, 2.:" Bar und Zimmermann". Donnerstag, 3.:„ Cavalleria der Unparteilichkeit wegen mit der Abrechnung betraut, hat von In diesem Sinne sprachen noch Arndt, Bloffies und Drabnik, von denen rusticana"." Bajazzi". Freitag, 4: Lobetanz"." tose von Schiras". jener Richtung bis heute noch keine Abrechnung über Die der letztere hervorhebt, daß ungeachtet der geringen Mehrausgabe durch Sonnabend, 5.:" Robert der Teufel". Sonntag, 6.:" Bar und Zimmerdamals gesammelten Gelder bekommen. In einer von Zustellung der Einigkeit" durch die Post an die einzelnen Kollegen dies mann". Montag, 7.: II. Gesellschaftsabend." Der fliegende Holländer". Frau Gubela, die damals zu den Führern jener Richtung Organ an Bedeutung und Werth gewinnen würde. Hierauf wurde der Anfang 8 Uhr. Schauspielhaus. Sonntag, 27.: Der Burggraf". gehörte, abgehaltenen Versammlung ist fürzlich beschlossen Antrag, die wöchentlichen Beiträge vom 1. Mai an auf 20 Pf. zu Montag, 28.: Mutter Thiele". Dienstag, 1.:„ Der Burggraf". Mittwoch, worden, Agitationsmarken einzuführen. " Der Burggraf". Freitag, 4.: unserer erhöhen, angenommen; der Antrag betreffs der obligatorischen Ein" Mutter Thiele". Sonnabend, 5.:" Der Buggraf". Sonntag, 6.:„ Wutter Erfahrungen und Beobachtungen von damals müffen wir die Arbeiter führung besagter Beitung dabin geändert, daß der Fachverein sich Thiele". Montag, 7.: Torquato Taffo". Neues tönigl. Opern Berlins vor derartigen unkontrollirbaren Sammlungen warnen, da zur Abnahme von 150 Exemplaren verpflichtet. Außerdem sollen Theater.( Kroll.) Sonntag: Keine Vorst. Sonntag, 6.:„ Der Berschwender". fich vielleicht dasselbe wiederholt bei Anlässen, wo Einzelpersonen der Geschäftskommission 30 M. überwiesen werden. Die Abrechnung Jm Deutschen Theater übernimmt die Rolle der Salome in Gelder sammeln. Soweit der Aufruf. Durch denselben fühlte sich vom Weihnachtsvergnügen ergab eine Einnahme von 105,20 M., Sudermann's Johannes" von Montag an Marie Reisenhofer. Das Stück Frau Gubela verlegt. Sie berief eine Versammlung ein, in welcher eine Ausgabe von 100,80 m., verbleibt ein Ueberschuß von 4,90 m. wird in dieser Woche am Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag ge= sie zu ihrer Rechtfertigung eine Abrechnung über Ausgaben, die In einer öffentlichen Versammlung der Kiftenmacher, Biberpelz" neu einstudirt und in völlig neuer Besetzung zum ersten Male geben; am Donnerstag geht Gerhart Hauptmann's Diebeskomödie„ Der fie seit dem Jahre 1889 für einen damals bestehenden die am 20. Februar in den Arminballen tagte, gab der unter der Direttion Brahm in Szene und wird am folgenSchneiderverein gemacht hat, vorlegte. Die Versamm. Vertrauensmann Tschernig den Rechenschaftsbericht vom den Sonntag Abend wiederholt; am Sonnabend kommt„ Die vera lung erklärte fich aber mit diefer Abrechnung nicht zufrieden, denn sie 4. Quartal 1897. Aus dem Thätigkeitsbericht des Vertrauens- funkene Glocke" mit Josef Kainz und Hermann Müller verlangte auch einen Nachweis über die Einnahmen, vor allem aber mannes vom Jahre 1897 ist hervorzuheben, daß während führung. Als Nachmittags- Vorstellung ist für den heutigen Sonntag über die von Frau Gubela und ihren Freunden für den Konfektions- des verfloffenen Jahres drei Ausstände stattfanden; zwei derselben Hannele's Himmelfahrt" in Verbindung mit Blau" angefeßt. arbeiterstreit gesammelten Gelder. Es wurde nunmehr eine Revisions endeten zu gunsten der Arbeiter, während der dritte Ausstand bei Berliner Theater gelangt„ Ein Wintermärchen" diesen Sonntag, fommiffion eingesetzt, bestehend aus 3 Mitgliedern der Gewerkschafts- der Firma Keiling zu ungunsten schließlich der Arbeiter ausfiel. Die Montag" Faust" II. Theil, Mittwoch Kaiser Heinrich" und Freitag Dienstag und Donnerstag zur Aufführung. Wiederholungen find angesetzt: Tommission, die der lokalen Richtung angehören. Namens dieser Firma Reiling aber hat bei diesem Kampfe ihre Existenz eingebüßt.( 25. Abonnements: Vorstellung) Narcis"." Als nächste Neu- Aufführung Kommission berichtete Kaufmany Hinze, daß die Revisoren sich Alsdann kamen Angelegenheiten bei der Firma Hobusch zur Ver- geht" Der Widerspenstigen Zähmung" mit Otto Sommerstorff und einen lokalen Auf grund im übrigen auch nicht, wie in Vorlesungen über Physik politische zur Zeit unter seiner Leitung im Laboratorium arbeite. Er wisse Anschauungen hineingeflochten werden könnten. Hierauf wird eine Protest resolution verlesen, die mit allen gegen eine Stimme angenommen wird. " Nationalötonomie( Die wirthschaftliche Entwickelung; Großbetrieb und Die Frauen- und Mädchen Bildungsverein in Risdorf. Mitglieders Räberes fiehe Sferat an Dienstag, Berfammlung am 2. März, im Sotale des Herrn Peters, früher Knesebeckstr. 113. Arbeiter- Bildungsverein in Wilmersdorf. Mitglieder= Bersammlung am Mittwoch, den 2. März, abends 8 Uhr. Bortrag über: Robespierre". Gäſte willkommen. 28. Theater. 2.: Donna Diana". Donnerstag, 3.: " 1 zur AufIm Teresina Geßner ant Sonnabend in Szene und wird am Lämmer" gegeben. bleibt das Ausstattungsstück„ Unter der Polarsonne Jut Schiller Theater geht Sonntag Nach| Theater Hente Nachmittag geht Sonntag wiederholt. Diesen Sonntag Nachmittag König Heinrich". mittag 3 Uhr als vierte Vorstellung im zweiten Schillerzyflns Wallenstein's auch für diese Woche auf dem Repertoire. Im Residenz Theater findet an diesem Sonntag bereits Tod" in Szene. Abends 8 Uhr wird der Schwant, Das Stiftungsfeft" von zu fleinen Preisen Leben und Lieben" zum letzten Male in bie 67. Borstellung bes Stitches" Sein Trick" statt, bag auch weiter: G. v. Moser gegeben. Grillparzer's Trauerspiel„ Die Ahnfrau" wird Montag Szene. Im Griebrich- Wilhelmstädtischen Theater das Sensationsschauspiel Die fleinen Bagabunden" zunt hin den Spielplan beherrscht. Sonntag Nachmittag gelangt Rovetta's Schau: Dienstag, Mittwoch, Freitag und Sonnabend wiederholt. Donnerstag wird geht spiel Dorina" zur Auführung. Im Lessing Theater Beendigt Herr Lope de Vega's Lustspiel Der Tugendwächter" und„ Das Versprechen 50. Male in Szene; am Montag und Dienstag, nachmittags 4 Uhr, gelangt Dr. Rudolf Tyrolt sein Gastspiel am Montag im Lustspiel Das grobe Heund" hinterm Herd" gegeben. Sonntag findet im Theater Unter den das Lustspiel Im Lichte der Wahrheit" von Conimor zur Darstellung. von G. Karlweis. An allen übrigen Spielabenden der Woche wird das Lust in den ble 300. Vorstellung von Fatintza" statt. Diesen Sonntag Nach- Im Alexanderplay Theater gelangt das Berliner Sittenbild spiel Jut weißen Rößl" wiederholt, daß am Dienstag der nächsten Woche mittag geht Orpheus in der Unterwelt" in Szene. Im 8entral Verlorene Mädchen" von Eugen Brudens am Dienstag bereits zum 25. Male das Jubiläum der 50. Aufführung feiert. Das Repertoire des Neuen Theater bleibt„ Die Tugendfalle" vorläufig auf den Spielplan. zur Aufführung; heute Nachmittag 4 Uhr geht das Schauspiel„ Die Könige: Theaters wird auch in der nächsten Woche völlig von Gandillot's Schwant In Belle: Alliance Theater wird Pension Schöller" am Sonn: tochter als Bettlerin" oder„ Die Schule des Lebens" von Dr. Raupach in Szene. Die Schildkröte" beherrscht. Nur am Mittwoch werden diese Aufführungen tag gegeben und Freitag wiederholt. Ferner bringt der Wochenspielplan Parodie Theater. Die an dieser Bühne heute, Sonntag, stattfindende burch eine Wohlthätigkeits- Vorstellung unterbrochen. Diesen Sonntag 3 Uhr Wiederholungen von J Orient" Dienstag; Lumpacivagabundus" Mitt: Grtravorstellung bietet folgendes Programm: den Schwank Endlich allein", geht„ Trilby" in Szene. Jm Goethe Theater gastirt Gustav woch; Käthchen von Seilbronn" Donnerstag; Kean" Sonnabend. Am dann die Burleste„ Charley's Tante" und dann die beiden Opern„ Bajazzo" Kadelburg int„ Haus Sudebein" diesen Sonntag, Mittwoch, Sonntag, 6. März, gehen„ Die Räuber" neueinstudirt erstmalig in Szene. und Tannhäuser", in denen Herr Direktor Hugo Bosse die Titelrollen Sonnabend. Donnerstag und Das neue Programm des Apollo Theaters, welches Die Erstaufführung von„ Die be: Als Nachmittagsvorstellungen find Die relegirten Studenten" und Lenore" singen wird. rühmite Frau" ist mit Gustav Kadelburg als Graf Balmay angesetzt. Die zweite Versuchs- Aufführung des dramatischen Justituts am Dienstag, den 1. März, in traft tritt, bringt neben Lore Fuller, deren für Montag angesezt. Wiederholungen des Lustspiels finden Dienstag, bringt am Montag das Bolfsstilck ,, Ünlauterer Wettbewerb". erfolgreiches Gastspiel für den ganzen Monat prolongirt wurde, eine Reibe Freitag und nächsten Sonntag statt. Nachmittags Vorstellungen: diesen Die Stütze der Hausfrau" im Luisen Theater bleibt die ganze neuer Acquisitionen, unter denen die englische Tänzerin Jda Heath und die Sonntag Krieg in Frieden", nächsten Sonntag Dorf und Stadt". Jm Woche auf dem Spielplan. Heute Sonntag Nachmittag gelangt Trilby" Konzertfängerin Jrma Delezel hervorragende Spezialitäten auf ihrem GeThalia Theater werden die ganze Woche hindurch„ Die Kleinen zum ersten Male zu feinen Preisen zur Aufführung. Im Ostend: biete sind. " ( Redigirt unter Berücksichtigung der Bestimmungen des Gesetzes zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbes, nach welchem Gesetze unrichtige Angaben in dieser Veröffentlichung strafbar sein würden.) Scheithauer's Stenographie. Vortheile vor allen anderen Methoden: Koine| die Verzerrungen der Schrift derartig verlaufon müssen, dass Alle anderen Systeme sind, im Vergleich zu Scheithauers StenoUnterscheidung zwischen dicken und dünnen Strichen; jedes Wort- nur ähnliche Laute gelesen werden können."-" Preussische Schul- graphie, ungeheuer schwer erlernbar und setzen fast ausnahmslos zeitung". bei dem Schüler die Kenntniss der etymologischen Gliederung der bild trägt seine Bedeutung in sich selbst, ist also von der Schreib- Scheithauer's Stenographie ist sehr rasch erlernbar. Man Wörter voraus, über die sich oft die Gelehrten selbst nicht einig braucht sich beinahe nur das stonographische Alphabet einzu- sind. Ausser dieser und der Kenntniss eines umfangreichen stonozeile vollständig unabhängig; jeder Grundstrich wird nur in zwei prägen und kann dann flott darauflos schreiben. Scheithauer's graphischen Alphabets verlangt jede andere Methode aber noch Unterscheidungen die Einprägung einer Unmenge von Regeln über die Verbindung Höhen, jeder Haarstrich nur in zwei Weiten verwendet; alle Stenographie ist reine Buchstabenschrift. zwischen dicken und dünnen Zeichen werden nicht gemacht. Das dieser Zeichen. Wer Scheithauer's Stenographie erlernen will, hat Zeichen sind unter Berücksichtigung der Lehren der Graphologie System ist von der Schriftlinie unabhängig. Kürzungen oder Sigel sich im Wesentlichen nur die alphabetischen Zeichen einzuprägen existiren nicht."" Frankfurter Journal." und kann alsdann sofort an praktische Uebung gehen, zu einer so gewählt, dass sie selbst bei schlechtester Darstellung den Zeit, in welcher der Schüler eines anderen Systems kaum erst ein ungefähren Klang des Wortes ergeben müssen, daher: völlig konpaar Regeln seiner Methode und einige wenige Zeichen erlernt hätte! kurrenzlose Schreibleichtigkeit und Deutlichkeit, die Stenogramme sind sicher lesbar wie Buchdruck; grösste absolute Kürze der Schrift, deshalb gar keine Abkürzungen für Silben oder Wörter; rascheste Erlernung, da fast nur die Aneignung des Alphabets zum Schreiben und Lesen nothwendig ist. * Scheithauer's Stenographie ist unzweideutig: jedes Wort hat Trotz dieser beispiellosen Einfachheit ist Scheithaner's Stenonur eine Bedeutung, unabhängig davon, ob das Zeichen auf der graphie in absolutem Sinne so kurz, dass sie ohne alle Wort- und Schriftlinie steht, oder darunter, oder darüber. In den Systemen Silben- Kürzungen( Sigel") auskommt. Man schreibt demnach jeden von Gabelsberger, Stolze, Arends, Roller, in Lehmann's Stenotachy- wirklich gehörten Laut, und das Stenogramm bildet die getreue graphie und in Schrey's' Debattenschrift giebt es unzählige Wort- Photographie der Sprache, während die anderen Systeme nur eine bilder, die mehrere grundverschiedene Bedeutungen haben, je fratzenhafte Karikatur des gesprochenen Wortes geben, in welcher nach ihrer Stellung zur Schreiblinie. So giebt es( um einige viele Worte und Silben nicht klangmässig geschrieben, sondern „ Ich war bisher Anhänger der Stolze'schen Stenographie; zu wenige aus tausenden Beispielen herauszugreifen) im System durch willkürliche Punkte und Striche dargestellt sind. dem neuen System Stolze- Schrey umzusatteln, bin ich durchaus Gabelsberger keinen Unterschied zwischen Seife und Seite, nicht gewillt. Wer Ihr System einer genauen Prüfung unter- Mensch und schon, Eiter und Eifer; das System Stolze wirft, muss Anhänger desselben werden, er mag wollen oder nicht, schreibt die Wörter verliebt, verlebt, verlobt ganz gleich, er müsste denn gegen seine Ueberzeugung handeln." Wilhelm Saalmann, Aschersleben. Was der Jugend versagt ist, hat das Alter die Fülle, kann ich, ausrufen, nachdem ich seit den jungen Tagen ein brauchbares, leicht erlernbares Kurzschrift- System suche. Nun ich inzwischen alt und grau geworden bin 71 Jahre finde ich das Gesuchte endlich in Ihrem System." Otto Frick, Spremberg, N.-L. " Es ist eine Lust, nach diesem System zu arbeiten. Wer, wie ich. jede neue Erscheinung auf dem Gebiete der Kurzschrift mit Interesse verfolgte, wer gleich mir mit mehreren anderen Systemen sich abgeplagt hat( zuletzt war ich eifriger Anhänger der viel gepriesenen Stenotachygraphie), der wirft mit Freuden die anderen Systeme zur Seite und bedauert nur noch die verlorene Zeit und Mühe." Mittelschullehrer Steinke, Stolp. , Eigentlich hatte ich garnicht die Absicht, Ihre Stenographie zu lernen, ich wollte nur einmal einen Vergleich mit dem System Stolze anstellen, weil ich Ihre Annoncen für-, übertrieben" hielt. Ich muss jedoch sagen, dass Ihre Angaben völlig den Thatsachen entsprechen. Das System Stolze, welches ich bisher geschrieben habe, habe ich daher zur Seite gelegt." G. Martin, Adresse Stärkefabrik in Karstädt, Priegnitz. ebenso Verlegenheit und Verlogenheit, Sehenne und In welcher Zeit kann man Scheithauer's Stenographie erlernen? Schnee; in der Stenotachygraphie haben die Wörter so und Wer ein gutes Gedächtniss und einen ausgeprägten Formensinn selir, Mehl und mit, Seele und siehe dieselben Zeichen; ganz hat, wird sich das stenographische Alphabet in einigen Stunden ähnlich ist es mit den genannten anderen Systemen. Ueberhaupt ist kein anderes System im stande, den Grundsatz einprägen. Wem diese Eigenschaften abgehen, der wird entdurchzuführen, dass jedes Zeichen nur eine Bedeutung haben sprechend länger zu lernen haben, es dürfte aber ausser dem Bedarf. So macht z. B. auch das System Stolze- Schrey keine Unter- reiche der Möglichkeit liegen, einen Menschen mit gesunden Sinnen scheidung zwischen des und sich, und diese Zweideutigkeit zu finden, der Scheithauer's Stenographie nicht in einigen Tagen steigert sich bei dem genannten, wie bei allen anderen Systemen, in der für den Gebrauch der stenographischen Praktiker bestimmten Schriftform in ganz unerträglicher Weise. Die meisten Stenographicn unterscheiden dünne und dicke Zeichen, d. h. jedes Zeichen hat eine besondere Bedeutung, wenn es dick, und eine andere, wenn es dünn geschrieben wird. Die volle Tragweite solcher Unterscheidungen erhellt am besten aus einer Anwendung des Grundsatzes der Druckverstärkung auf die gewöhnliche Schrift; man schreibt nach Gabelsberger:„ rebe, hupft, mechte" statt" Rabe, Haupt, machte"; nach Stolze- Schrey:" richten, grism, fören" statt" rauchton, grausam, füliren"; nach dem System der Stenotachygraphie:" richen, Man braucht nur die Zeichen Ihres Systems zu lernen und wegen statt, rauchen, Wagniss". man kann jedes einzelne Wort schreiben und, was das Bewunderns- Derartige unsinnige Unterscheidungen, die der damit arbeitonden wertheste ist: das System steht keinem an Kürze nach! Ein voll- Stenographie das Brandmal der unsicheren Schreibbarkeit und kommeneres System lässt sich garnicht denken."- Hugo Gemberg, schlechton Lesbarkeit aufdrücken, giebt es in Scheithauer's StenoWeissenfels, seit 10 Jahren Stolzeaner. graphie nicht. „ Es ist dem Verfasser gelungen, alle den anderen Systemen In den Systemen Stolze, Roller und in der Stenotachygraphie anhaftenden Mängel völlig zu beseitigen. In der That ist bei werden viele Zeichen in vier verschiedenen Höhen( mit völlig verScheithauer's Stenographie nichts weiter zu lernen als 26 Kon- schiedenen Bedeutungen!) verwendet. Gabelsberger und Stolzesonanten und 11 Vokal- Zeichen. Mit diesen Zeichen schreibt man| Schrey unterscheiden Zeichen in drei verschiedenen Grössen mit so wie in der gewöhnlichen Schrift, ohne dass es eines weiteren verschiedenen Bedeutungen, Scheithauer's Stenographie verwendet Regel- Apparates bedarf. Das System ist drucklos, verwendet alle ohne Ausnahme alle Grundstriche nur in zwei Grössen, manche Zeichen ausnahmslos nur in zwei verschiedenen Höhen und hat Zeichen, die in anderen Systemen in zwei bis drei Grössen vordass es nach graphologischen Grundsätzen aufgebaut ist, d. h. Höhe Verwendung, um die Schrift leicht darstellbar und sicher die Zeichen sind so gewählt, dass selbst beim flüchtigen Schreiben| lesbar zu machen. zu erlernen vermöchte. Jeder, der sich wochenlang mit einem anderen System abgegeben hat, ohne wirklich schnell schreiben zu können, werfé das bisher verwendete als für ihn völlig werthlos beiseite und wende sich zu Scheithauer's System. Zahlreiche Uebertritte von Gabelsberger, Stolze, Schrey, Roller, Arends, Stenotachygraphie beweisen schlagend, dass Scheithauer's System alle anderen Methoden thurmhoch übertrifft. Unter Benutzung der nachstehend bezeichneten Lohrmittel vermag selbst der Befangendste sich mit absolut sicherem Erfolge in kürzester Frist eine gründliche Kenntniss der Stenographie anzneignen, leichter und sicherer, als durch den theuersten und besten mündlichen Unterricht nach irgend einem anderen System, mag dieses auch noch so einfach" genannt werden! Ausführliches Lehrbuch zum Selbstunterricht 60 Pfennigo, Lesebuch dazu 60 Pfennig. Der Versand erfolgt gegen NachArbeiter- Bilnahme oder vorherige Einsendung des Betrages. dungsvereinen wird auf Wunsch ein Lehrbuch gratis für ihre Bibliothek zugesandt. Karl Scheithauer vor allen bisher bekannten Systemen den gewaltigen Vorzug, handen sind, finden bei Scheithauer fiberhaupt nur in einer einzigen Neumarkt No. 21, Leipzig. Montag den 28. Februar Hellblaue Emaille- Geschirre Kasserollen ohne Ring 99 Durchmesser ca. 12 14 16 cm Durchmesser ca. 16 18 20 22 24 cm 25, 35, 45 Pf. Topfdeckel 22 24 cm Pf. 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Diese Fragen müssen entschieden verneint werden, und es bliebe jetzt nur noch ein weiterer Schritt übrig, und der ist, einfach mit der GewohnDieser heit, Kaffee zu trinken, zu brechen. Schritt wird Jedermann sehr leicht gemacht, denn Kaffee ist sehr bald durch ein wirklich nahrhaftes Getränk ersetzt, das leicht verdaulich, genau wie Kaffee jeden Tag genommen werden kann und immer bekömmlich ist. Was ist es? Es ist der Cacao und zwar der beste und im Gebrauch der billigste: Cacao van Houten. e Eine Zuckerin- Tablette zu 2 Pfennig ist so süss, dass der Süsswerth von IPfd. Zucker nur 12 Pfennig kostet. 1 Liter Kaffee zu versüssen kostet nur 1 Pfennig. Man verlange ausdrücklich ,, Zuckerin"-Tabletten, deren Echtheit an der gesetzlich geschützten gerieften Form zu erkennen ist. Zu haben bei: Berlin N. Central- Drogerie Dr. E. Kuhlmann, Friedrichstrasse 134. G. A. Hesterberg, Elsasserstr. 97 und Luisenstr. 39. Aug. Schönebeck, Zehdenikerstrasse 1. P. Recollin, Reinickendorferstr. 26 a. H. 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März aur chirurgischen Direktoren Montag, Donnerstag und Sonnabend abends von 7 bis wurde am Donnerstag Abend in einer Versammlung ber Kranken- der Charitee und des Krankenhauses Friedrichshain, Professor 8% Uhr statt. tassen- Borstände Berlins von der vor zwei Jahren gewählten König und Hahn, stehen, und dieser Verein ordnet unter Geier. Die Geheimnisse des Mühlespiels fennen wir zu unserem BeNeuner- Kommission Bericht erstattet. Die Versammlung fand im sich die Vertheilung der Wachtstunden und die Wertheilung dauern nicht. großen Auditorium des Langenbeck- Hauses in der Ziegelstraße statt. des Honorars. Auf diese Weise sei gesichert, daß das Berliner R. 99. Gewünschte Adressen stehen uns nicht zur Verfügung. Sie Auch Herr Professor v. Bergmann betheiligte sich durch einen Rettungswesen eine gemeinnüßige Wohlfahrtseinrichtung bleibe, daß tönnen näheres erfahren in der Turnstunde der Männerabtheilung des Vortrag an der Veranstaltung. Es waren 42 Orts, 5 Betriebs, in den Stationen nur erste Hilfe geleistet und daß die Stationen Vereins Fichte" Freitags abends 8-10 Uhr, Aderstr. 67. 5 Innungs- und 25 freie Hilfskassen durch etwa 300 Delegirte ver- nicht unlautern Wettbewerb treiben können. Die erste solcher Neben- zianten zu erzwingen. 2. Der Denunziant könnte auf Erstattung der Ihnen Florian. 1. Leider giebt es fein Mittel, die Feststellung bes Denun treten. Dem gedruckt vorliegenden Bericht der Neuner- Kommission ist wachen ist im Osten, Insterburgerstr. 20, gegründet, die zweite wird erwachsenen Kosten nur dann belangt werden, wenn er schuldhaft falsche folgendes zu entnehmen: demnächst im Südosten entstehen, und so sei zu hoffen, daß je nach Thatsachen angegeben hat. 3. Sie haben den Schutzmann mit recht zurüc Am 14. Januar 1896 tagte eine Versammlung von Berliner den vorhandenen Mitteln bald ganz Berlin und seine Vororte mit einem gewiesen. Empfehlen dürfte es sich, daß Sie dem Polizeipräsidium anzeigen, Rassenvertretern, welche sich mit der Frage des Berliner Netz von Wachen der Berliner Rettungsgesellschaft ausgestattet werde." baß Sie auf schriftliche Anfrage schriftliche Antwort zu ertheilen bereit seien. Rettungswesens und den Berliner Unfallstationen zu beschäftigen Wo man dies bisher noch nicht konnte, sei durch die Bereitwilligkeit 4. Sie müssen, um Ihren Zweck zu erreichen, ein Testament zu gunsten halte und welche eine Neuner- Kommission ernannte, um die der Aerzteschaft eine vorläufige Aushilfe geschaffen, insofern die mehrerer Ihnen vertrauenswürdig erscheinender Parteiführer machen, die Wege zu einer Neugestaltung des Rettungswesens zu suchen. Bentrale auf Anfrage für jeden gewünschten Bezirk einen Ausweis aufzuerlegen, den Nachlaß in Ihrem Sinne zu verwenden. Testament wird einander substituirt werden. Diesen ist dann die Verpflichtung im Testament Am 24. April desselben Jahres erklärten die Vertreter von leicht erreichbarer Aerzte zu geben in der Lage sei. 55 Berliner Krankenkassen, daß sie den Unfallstationen der Ihnen auf Wunsch einer der in der Partet thätigen Rechtsanwälte entHerr Professor v. Bergmann gab in längerer Rede noch werfen. Berufsgenossenschaften ein entschiedenes Mißtrauen entgegen einige nähere Erläuterungen zu diesem Bericht der Krankenkassen- wenn der Mann die Vorwürfe ohne Anlaß wiederholt muthwillig erhebt. Weidenweg 4. 72. Chefcheidungsgrund liegt nur dann vor, bringen, und daß fie Sorge tragen wollten, daß ihre Kommission. Die bestehenden Krankenhäuſer müßten mehr M. 2. Sie haben beide recht. Wähler für den Reichstag ist jeder Mitglieder die Stationen möglichst mieden. Gleichzeitig wurde, da leisten, ais es heute der Fall sei. Sie müßten in sanitärer Be- Deutsche, der das 25. Lebensjahr zurückgelegt hat. Zu den anderen Wahlen man sich bewußt war, daß ein derartiger Boykott solange feinen ziehung zum Mittelpunkt der Bezirke gemacht werden, in denen genügt bas zurückgelegte 24. Lebensjahr. P. W. 1. Ja. 2. Nein. Werth haben würde, solange nichts Besseres dem getadelten Schlechten fie liegen. Sie müßten bereit sein, jederzeit, Tag und Nacht, 3 M. Der Zeuge fann tommissarisch im Auslande vernommen werden. gegenüber gestellt werden konnte, die Kommission beauftragt, die die erste Hilfe bei Unglücksfällen und plöglichen Erkrankungen zu antwortet. 5. m. 1882. Sängt ganz vom Ermessen des betreffenden Nother Teufel. Ja. 5. 100. Die Frage ist inzwischen schon be Neuorganisation des Berliner Rettungswesens auf soliderer Grund leisten, wozu sie auch die besten Einrichtungen haben. Die Ver- Arztes ab. lage in die Wege zu leiten. 2. 10. Es muß und kann die Alimentationsflage an Die Ausführung des Planes waltungen der Krankenhäuser hätten sich diesen Bestrebungen geneigt gestrengt werden. M. B. An das Bezirkskommando oder die Ersatzhat in der Berliner Rettungs Gesellschaft" gezeigt und entsprechende Einrichtungen geschaffen, wonach jetzt jedem fommission. Die Adressen finden Sie im Adreßbuch. 5. O. 2. 2. unter dem Vorsitz des Professors von Bergmann Gestaltung ge- und jederzeit in den Krankenhäusern die erste Hilfe werden muß. Bu 1: Läßt sich ohne genaue Angabe des Sachverhalts nicht beantworten. funden. Es war erste Sorge der Rettungs- Gesellschaft, die Kranken- Auch die Einrichtung, daß fich jederzeit in Bu 2 und 3: Ja. ber Morgenroth. Invaliditätsanstalt, Klosterstr. 21, häuser für den Plan zu gewinnen. Man fand bei den Leitern der Benirale telephonisch über den nächsten verfügbaren unter Beifügung des gesammten Materials. C. F. 77. Ja. 2. J. Ja. Strantenanstalten der staatlichen, städtischen und firchlichen der erkundigen Arzt könne, D. H. Die Frage ist in dieser Kürze nicht verständlich. daß P. 3. Rück artiges Entgegenkommen, daß man die Absicht, an einzelne Anstalten Krankenwagen ein forderung ist unzulässig. Trener Abonnent. Ja. Zu 2. Sühneversuch ein ober Innerhalb 3 Monaten seit Kenntniß leistung anzugliedern, verwirklichen konnte. In der segensreich wirken. Die sogenannten Nebenwachen sollen nur da der That und des Thäters.- W. K. 11. 8u 1. Ja. Bu 2. Nein. Zu 3. Oberwafferstraße 10 wurde eine Bentrale gefchaffen, welche errichtet werden, wo sie nöthig sind, nämlich wo sich in der Nähe Nein. Staude. Ihre Klage ist völlig begründet. Preuk. Die durch Direkte telephonische Leitungen mit den Kranken- fein Krankenhaus befindet. Sie sollen jedoch lediglich die erfle Baragraph läßt sich nicht mit wenigen Worten erläutern. Das Wesentliche Alimentationsflage ist anzuftrengen. In 10 Jahren. Möhring. Der häusern in Verbindung gesetzt wurde. Dadurch war die Silfe leisten und der Kranke dann dahin befördert werden, wo ist: Jedes anwesende stimmberechtigte Kaffenmitglied hat zwei Stimmen Möglichkeit gegeben, da diese Krankenhäuser zweimal täglich er wünscht behandelt zu werden. Ueber 900 Berliner Aerzte und jeder anwesende slimmberechtigte Arbeitgeber für jedes von ihm be= der Zentrale die Zahl der leerstehenden Betten anzugeben haben, die hätten sich bereit erklärt, sich in diesen Dienst zu theilen. schäftigte stimmberechtigte Staffenmitglied eine Stimme. Bei der Abstimmung Vertheilung der aufnahmebedürftigen Kranken oder Verletzten ein- Zur Etablirung der an der Peripherie der Stadt gelegenen entscheidet die einfache Mehrheit der an der Abstimmung beteiligten heitlich zu regeln, andererseits zu verhindern, daß der Kranke wegen Rettungswachen fehle jetzt noch das Geld, aber man hoffe, die Stimmen( S$ 49, 53). Ueberfüllung von einem Hospital zum anderen geschleppt werden nöthigen Mittel durch freiwillige Beiträge größerer Gruppen antworten. Die Marke steht Ihnen in unserer Redaktion zur Verfügung. muß. Es genügt jetzt ein telephonischer Anruf der Zentrale, um zu der Bevölkerung, durch städtische Zuschüsse und dergleichen zu be: Die sogenannten Hausoffizianten haben, sofern fie auf grund mündlichen wissen, wo ein Kranker sicher aufgenommen werden kann. Bertrages angenommen sind, Kündigungsrecht mit Ablauf eines jeden Viertelbezüglich des Kranken- Transportwesens hat man das Vorhandene in die Organisation hineinziehen zu müssen geglaubt, weil die umfang faffen, die besonders betonten, daß die Krankenkassen nicht in der K. G. 100. An politischen Vereinen nicht. Wegen der anderen Fragen Es sprachen dann noch mehrere Borstandsmitglieder von Kranken- jahres, jedoch unter Beobachtung einer sechswöchentlichen Aufkündigungsfrist. 21. R. 100. An sich haften Sie nicht. H. G. Haynan. Nein. Nein. reichen Mittel nicht zu Gebote standen, welche eine Neuanschaffung Lage sind, dirette Beiträge für die Zwecke der Rettungsgesellschaft wenden Sie sich an den Parteivorstand. Ozon. E. 19. Es ist klage von Wagen und Pferden erheischt, und weil man so ein gut zu leisten, worauf erklärt wird, daß dies auch nicht verlangt nothwendig. A. B. 100. Jm Rechtswege läßt sich dagegen nichts geschultes und bewährtes Personal mitbekam. Man hat mit den werde. brei hier bestehenden Transportinſtituten von Kopp, Lück und Rünzel Gesellschaft die Leistungen der Gesellschaft Man wünsche nur, daß die Einrichtung der Rettungs-. B. 20. Zu 1: Bis zum vollendeten 14. But 2: Bis zum vollendeten machen. Reservist. Dazu sind sie verpflichtet. 2. S. 104. Ja. von den Kranten Rassen start benutzt und Verträge geschaffen, daß ihre 27 Wagen und ihr Personal der Gefell- daß für die 16. Lebensjahr.- 20. K. 100. 3u 1: Paul Mücke, Manteuffelstr. 128. 8u 2: Ja. gewöhnlichen schaft jederzeit zur Verfügung find. Sie stehen ebenfalls mit der für die Krankenkassen giltigen tarifmäßigen Säße bezahlt theil ist unanfechtbar. Nr. 999. Ja, ja, einige Wochen. N. B., Blumenstr. Das UrZentrale in diretter telephonischer Verbindung, so daß es jetzt nur werden. 100. Ja. Porth. Sie können den Betrag Man hoffe im Gegentheil, daß die Krankenkassen nicht abziehen. G. Sch. 18. nöthig ist, behufs Transport eines Kranken die Zentrale an- durch Benutzung der Einrichtungen der Gesellschaft Geld sparen Was ist über die Kündigung vereinbart? K. R. Jit an feine Frist gebunden. 236 Nigdorf. Ihre Frage zurufen; dort weiß man stets, wo Wagen frei sind. Es wird sollen und daß gleichzeitig den erkrankten Mitgliedern beffer gedient ist nicht verständlich. Welches Papier meinen Sie? R. F. 2a. Die nicht nach vorheriger Bezahlung gefragt; wer zahlen kann, werde, als es bis jetzt möglich gewesen sei. Schließlich wird eine nothwendigen Gegenstände sind unpfändbar. Im übrigen ist das Verfahren muß den Transport bezahlen; wer arm ist, wird auch Resolution einstimmig angenommen, wonach die Vertreter der Berliner Fragen nur im Briefkasten beantworten. Die Marke steht Ihnen in der des Gerichtsvollziehers nicht zu beanstanden. Kramer. Wir können so transportirt. Neben den Krankenhäusern, die als Krankenkassen die Gründung der Rettungsgesellschaft begrüßen und Redaktion zur Verfügung. Da der Brief vom 13. d. M. erst jetzt in unsere Hauptwachen gelten, ist es das Bemühen der Gesellschaft ge- erklären, mit den den Kassen zur Verfügung stehenden Mitteln für Hände gelangt, ist die Sache wohl erledigt, in der wir Ihnen überhaupt wesen, sogenannte Nebenwachen da zu schaffen, wo ein Be- die Rettungsgesellschaft eintreten zu wollen. nicht hätten dienen fönnen. Wi., Charlottenburg. Im Jahre 1887 als Bentralstellen für die angrenzenden Stadttheile. Die Hilfe- heriger Bezahlung zu fragen, zugeschickt werden, werden sehr Bu 4. Läßt sich vorher nicht fage zu augerite, ohne nach vor- ist erforderlich. Bu 3. Kosten für das Schiedsmannsattest find gering. Auch kommen. Scholz. Wir können Fragen nicht brieflich be Selten günstige Kaufgelegenheit für Brautausstattungen! Die bei dem grossen Brande Heiligegeiststrasse 12 am 7. Dezember vorigen Jahres durch Wasser zum Theil wenig beschädigten Waaren W haben wir getauft und stellen dieselben mit den von uns zur Inventur zurückgesetzten Waaren und anderen großen Partie: Poften zu Aufsehen erregend billigen Preisen zum Verkauf. Schwarze und farbige Seidenstoffe!| Schwarze und farbige Wollenstoffe! Für Brautausstattungen! Ein Bosten Elsasser Hemdentuch, 204,50. Gin Boften Elsasser Renforcé Stid v. 20 tr. Gin Boften Louisiana- Tuch Stid von 20 Mtr. Gin Boften Bettdamast in ganzer Bettbreite Mtr. Gin Poften Köper- Inlet in ganzer Bettbreite Mtr. Gin Bosten Rolltlicher, abgcpaßt fett Stid M42 Bf. 42 f. Gin Posten Taschentücher, fein. 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