Nr. 52. Abonnements- Bedingungen: H Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 Mr., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntagss Nummer mit tuftrirter Sonntagss Beilage, Die Neue Welt" 10 Pfg. Pofts Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Eingetragen in der Poft- Zeitungs Preisliste für 1898 unter Br. 7576. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Dolksblatt. 15. Jahrg. Die Insertions- Gebühe beträgt für die fechsgespaltene Kolonel zetle ober beren Raum 40 Pfg., für Bereins- und Versammlungs- Anzeigen, fowie Arbeitsmarkt 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition tst an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Mernsprecher: Amt I, Mr. 1508, Telegramm Adresse: Bozialdemokrat Berlin", Bentralorgan der sozialdemokratischen Partet Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Benth- Straße 2. Bentrum und Floffengeleh. Am 7. März wird die Zentrumsfraktion des Reichstages zusammentreten, um über ihre Stellungnahme zum Flottengefeß, wie es sich mittlerweile in den Berathungen der Budgetkommission gestaltet haben wird, zu entscheiden. Wir haben seit Dr. Lieber's Rede bei der ersten Lesung des Gesetzentwurfes nicht daran gezweifelt, daß das Zentrum demselben zur Annahme verhelfen wird. Nicht ganz so zweifelsohne ist nur, ob das Zentrum dieser Vorlage gegenüber geschlossen bleiben wird, oder ob sich eine Anzahl Stimmen absplittern werden, die bei der Opposition verbleiben. " Wir hatten gestern die Märkische Volkszeitung" und die Bonner Reichszeitung" als Gegner der Lieber'schen Ver mittelungsvorschläge" zitirt. Auch der Abg. Dr. Schmitt in Mainz und das Mainzer Organ der Bentrumspartei sowie andere kleinere Zentrumsblätter wollen nicht mit Lieber gehen. Die Märt. Volksztg." weist heute in einem ihr von einem Parlamentarier geschriebenen Artikel nach, daß die Anträge des Dr. Lieber hinsichtlich der Bindung des Etatsrechts im grunde fast genau dasselbe besagen, wie der Regierungsentwurf, was auch von unserer Seite bereits betont wurde. Derweilen hat sich die Budgetkommission in ihrer MittwochSigung noch ausführlicher mit der Kostendeckungsfrage befaßt. Sie ist mit ihren Berathungen hierüber noch nicht am Ende; aber auch hier steht eine Einigung zwischen einer Mehrheit der Kommissionsmitglieder und der Regierung so gut wie außer Zweifel. Herr Dr. Lieber will auch hier der Regierung eine goldene Brücke bauen. Er hat den folgenden Antrag( als§ 9) eingebracht, der noch nicht zur Berathung gekommen ist:, Soweit die Summe der fortdauernden und der einmaligen Ausgaben der Marineverwaltung in einem Etatsjahr den Betrag von 117 525 494 M. übersteigt und die aus den heutigen Steners und Zollgefeßen dem Reiche aufließenden eigenen Einnahmen zur. Deckung des Bedarfs nicht ausreichen, ist der Mehrbetrag durch Matrikularbeiträge aufzubringen.Bundesstaaten, welche eine allgemeine Einkommensteuer ers heben, haben statt der nach Abs. 1 aufzubringenden Matrikular beiträge einen Zuschlag zur Einkommensteuer von denjenigen Steuerpflichtigen, welche ein Einkommen von 10 000 M. und mehr beziehen, für das Reich zu erheben. Der Einheitsfaß diefes Buschlages zur Einkommensteuer beträgt für je 100 m. des Jahreseinkommens von 10 000 m. einschl, bis zu 50 000 m. 0,25 M. 50 000 100 000 " # "" " 100 000 200 000 0,50 " " 200 000 und mehr . 0,75 1,00 " " Durch das Reichshaushalts- Gefeß wird beftimmt, wie viele Donnerstag, den 3. März 1898. Begründung seiner Haltung ungenirt ganz ähnlich argumentirt wie die Regierung selber. Ebenso offen wie ungeschickt legt jetzt die partei offiziöse 8entrums. Korrespondenz" die Gründe für die Bewilligung der Vorlage bar. Sie stellt die Frage: " " Ist es besser, daß solchergestalt verbesserte Septennat an zunehmen, oder soll man es auf einen Konflikt ankommen lassen, wie ihn ein Theil unserer Gegner wünscht?" und sie antwortet darauf folgendermaßen: Wir betrachten die Sache vom Gesichtspunkt der zwei Uebel, von denen man das kleinere wählen muß. Die ganze Bindung" gefällt uns nicht. Aber wir müssen mit den vorhandenen Thatsachen rechnen, als da find: 1. Die Regierung hat weithin Sympathien für ihre Vor Tage gefunden, weil man nach den bisherigen uferlofen" Ankündigungen größere Forderungen erwartet hatte. Expedition: SW. 19, Benth- Straße 3. Anstatt den absolutistischen Bestrebungen mannhaft entgegenzutreten, leistet ihnen das Zentrum größten Vorschub. Mag die Zentrumspartei nur diesen Weg zu Ende wandeln. Dann haben die Wähler das Wort. 1848. Erinnerungstage der Revolution. 3. März. Der Bundestag in Frankfurt a. M. beschließt, daß jedem deutschen Bundesstaat frei gestellt werde, die Zensur aufzuheben und die Breßfreiheit zu gestatten, dies jedoch unter Garantien, welche die deutschen Bundesstaaten und den ganzen deutschen Bund gegen den Mißbrauch der Preßfreiheit sicherstellen. 2. Die Ereignisse in Riaotschau und die neuen In München waren schon am 2. die Krawalle wieder aus. Hoffnungen für den Handel und die Missionen haben die Opfer- gebrochen. Am 8. werden dem König Sturmpetitionen mit willigkeit für die Marine gesteigert. 3. In weiten Kreifen ist man sehr erfreut darüber, daß jetzt den liberalen Forderungen gebracht. Der König giebt nur theil3. In weiten Kreifen ist man sehr erfreut darüber, daß jetzt weis nach und verfügt die Einberufung der Stände erst auf den ein abgeschlossener Plan für die Ausbildung und Erhaltung der Flotte vorgelegt worden ist, und glaubt, daß diese 31. Mai. Sicherheit gegen plögliche" Mehrforderungen und alljährliche Röln hatte am 8. große Maffenkundgebungen der Bürgerschaft Streitigkeiten ein Opfer werth fei. und ebenso der Arbeiter. Die letzteren verlangten Schuh der Arbeit, Sicherstellung der menschlichen Bedürfnisse. Sie wurden abends von Militär auseinandergetrieben. 4. Die Erfahrung von 1887, wo jeder Mann und jeder Groschen" bewilligt, aber um das konfiitutionelle Recht geftritten wurde, macht es zweifelhaft, ob das Volt für eine bloße Frage des Etatsrechts und des verfassungsmäßigen Gleichgewichts das rechte Verständniß und das nöthige Interesse haben wird. In Leipzig erstattet abends eine mit einer Adresse nach Dresden gefandte Deputation vom Rathhaus- Balton aus der Bürger5 Auf dem militärischen Gebiete baben Pausch- schaft Bericht. Der König hat sich den Forderungen gegenüber quantum, Septennat und Quinquennat sich schon eingebürgert; ablehnend verhalten. Professor Biedermann und Robert Blum umio schwerer ist die Abwehr ähnlicher Einrichtungen für die beruhigen die Menge und fordern die Entlassung der Minister. Marine. 6. Ein Konflikt bringt furchtbare Gefahren und auf jeden Fall schwere Schäden für die wichtigsten Interessen mit fich. Ob wir aber auf dem Wege eines Rouflifts au einer befferen und billigeren Lösung der Flottenfrage kommen würden, ist doch fehr zweifelhaft. Wer alles in allem nimmt, wird wohl die erwähnte Ber fiändigung für das kleinere Uebel halten." Diese Auslassung zeigt, wie lahm und feig die Sucht nach Regierungsgunst die Zentrumsmannen gemacht hat. Auch in Hamburg, sowie in Wismar in Mecklenburg fanden am 8. Tumulte statt. In der Freien Reichsstadt Frankfurt a. M. wurden dem Senat durch eine Deputation die Forderungen des Bürgerthums überreicht. Die erste Boltsversammlung in Braunschweig findet am 3. statt, die in der Folge entstehende politische Agitation führt bald die Aufhebung der Zensur und die Gewährung der sonstigen Wünsche herbei. Man will das Schlimme hinnehmen, weil noch Schlimmeres möglich gewesen wäre. Man läßt sich geduldig Fußtritte ver- Ludwig Rossuth hält vor der versammelten Ständetafel abreichen, weil das noch besser sei, als mit der Peitsche ge- in Breßburg seine berühmte Rede gegen das Metternich'sche züchtigt zu werden. Die chinesischen Vorgänge sollen die Opferwillig System. Es wird eine Adresse an den Raiser wegen Einführung der teit für die Marine gesteigert haben. Man sagt, das Bolt fonftitutionellen Verfassung und eines besonderen Ministeriums für sei bewilligungsluftig geworden, weil man selbst es geworden Ungarn beschlossen. ist. Aber die Zentrumswähler wie andere Wähler wissen heute wie vor der Besißnahme von Kiaotschan, daß die Blüthe Man sei erfreut, sagt die Zentrums- Korresp." ferner, bleiben Politische Nebersicht. Prozente des Einheitssatzes zur Erhebung kommen sollen. Der des Handels nicht von der Zahl der Bauzerschiffe abhängt, Berlin, 2. März. 1 Prozentsatz ist so zu bemessen, daß das zu erwartende Erträgniß sondern von ganz anderen Umständen. Und was die Wissionen Der Zuschlagsteuer bem Betrag an Matrikularbeiträgen gleichbetrifft, so wird wohl des katholischen Volkes christliche Aufnächst in dritter Lesung den Gesetzentwurf betreffend ErDas preußische Abgeordnetenhaus nahm heute zu kommt, welche von der Gesammtheit der die Zuschlagsteuer erfaffung nicht dahin gehen, daß den Heiden" das Christenthum höhung des Grundkapitals der Zentralhebenden Bundesstaaten nach Abs. 1 aufzubringen sein würde. Für die Veranlagung und Erhebung der Zuschlagftener sind mit gepanzerter Faust" beigebracht werden soll. die landesrechtlichen Vorschriften über Beranlagung und Erhebung Genossenschaftstasse unverändert an, nachdem in der Einkommensteuer maßgebend." daß jetzt ein abgeschlossener Schiffs Bauplan vorliege und der Generaldebatte noch einmal Abg. Arendt( frt.) seine Es ist sehr wohl möglich, daß sich für diesen Antrag eine Eicherheit gegeben werde gegen plögliche" Mehrforderungen Rede über die falsche Diskontpolitik des Reichsbankpräsidenten Mehrheit in der Kommission findet und daß die Regierung und alljährliche Streitigkeiten; das sei ein Opfer werth. gehalten hatte. ebenfalls damit einverstanden ist. Warum auch nicht? Dieser Anders hat auch die Regierung selbst nicht für ihre Vorlage treffend die Bewilligung von Staatsmitteln zur Die hierauf folgende zweite Berathung der Vorlage bes Antrag ist eine Jesuiterei, gut genug vielleicht, um ober argumentirt. flächlichen Leuten etwas vorzutäuschen, leicht zu durchschauen Aber abgesehen davon, daß plögliche Mehrforderungen Beseitigung der durch die Hochwasser des Sommers aber in ihrer Werthlosigkeit für den, welcher ein wenig näher durch das jetzige Gesetz noch lange nicht wirklich ausgeschlossen Illustration zu dem Sage, daß in Preußen die Kultur1897 herbeigeführten Beschädigungen bot eine treffende darauffieht. wozu ist denn die Volksvertretung vorhanden, Der Zentrumsantrag ist etwas ganz anderes als wenn nicht dazu, daß sie etwa folcher Plöglichkeit" aufgaben nicht leiden. Mit der ursprünglichen Regierungsder ähnlich scheinende sozialdemokratische Antrag, entgegentreten. Und die alljährlichen Streitigkeiten". Ja, wenn vorlage soll der Regierung zur Gewährung von Beihilfen ein welcher der Kommission vorliegt. Letterer fordert, daß jede man sich nicht streiten" will, wozu denn ein Reichstag? Dann Betrag von 5 Millionen zur Verfügung gestellt werden. Die Summe für Marinezwecke, um welche der Marine- Etat 1897/98 mögen die Bentrumsabgeordneten doch überhaupt zu Haus Rommission hat, da nach ihrer Meinung diese Summe nicht überschritten werden wird, auf dem Wege einer Reichs- Ein- bleiben. Mit solchen Motivirungen, so leichtherzig will man 10 Millionen erhöht werden kann, und hiergegen sträubte sich ausreicht, bestimmt, daß der Betrag im Bedürfnißfall bis zu tommensteuer aufgebracht werden soll. Der Antrag des Dr. Lieber das Budgetrecht des Reichstags preisgeben! dagegen will erst dann die Besteuerung der starken Schultern" Diese Leichtherzigkeit ist um so schlimmer, als man sich der Finanzminister Dr. v. Miquel mit Händen und Füßen, eintreten lassen, wenn die über den 97/ 98er Etat überschießenden auch in Bentrumskreisen selbst nicht verhehlt, daß des heutigen angeblich aus konstitutionellen Bedenken, in der That aber wohl, weil er das Prinzip befolgt, in der Verwendung von Forderungen nicht mehr durch die Einnahmen aus Reichskurses Devise allerdings ist: Blöblich ist Trumpf! wohl, weil er das Prinzip befolgt, in der Verwendung von Steuern und Zöllen des Reiches gedeckt werden. Sollte es Da wäre doch folgerichtig zu schließen, daß jetzt weniger denn Geldern für Kulturzwecke recht sparsam zu sein. Aber selbst also, was sehr wohl möglich, geschehen, daß die Einnahmen je der Reichstag ein solch wichtiges Recht wie das der jähr der Annahme des Kommissionsantrages der Vorlage eventuell seine versteckte Drohung, daß die Regierung im Falle aus Reichssteuern und Böllen genügend" wachsen, so wird lichen Bewilligung des Marine- Etats aus den Händen geben nicht zustimmen würde, konnte das Haus nicht schwankend Dieser zuwachsende Theil in die Marine gesteckt werden, während foll, um gegenüber jenen Plötzlichkeiten" ein wirkungsvolles machen. Die Vertreter der verschiedenen Parteien versprachen nicht zustimmen würde, konnte das Haus nicht schwankend der sozialdemokratische Antrag ermöglichen würde, daß dieser Mittel zu befizen. Theil der Reichseinnahmen für andere Zwecke verwendet werden Wie einfältig ist es da, auf die Erfahrungen von 1887 awar, daß sie sich bemühen würden, zwischen der zweiten und fönnte. Nach diesem Antrag Lieber würde also wiederum die zu verweisen. Das Bentrum vergißt plöglich, mit welchen britten Lesung eine Verständigung zu erzielen, vorläufig jedoch breite Maffe des arbeitenden Boltes durch die Belastung Mitteln damals die Hurrah- Wahl gemacht wurde; es vergißt wurde die Vorlage in der Kommissionsfassung einstimmig ihrer nothwendigsten Lebensmittel den Kostenaufwand für die die gewaltige Verstimmung des deutschen Volkes bezüglich der Morgen: Zweite Lesung des Ansiedelungsgesetzes( Hunderta neuen Schiffsforderungen zu tragen haben. Das ist die angebliche militärischen Forderungen in der Zeit von 1887 bis 1898; es Feindschaft des Zentrums gegen die indirekten Steuern! Dazu vergißt, daß 1893 bereits eine große Mehrheit der Wähler millionen Fonds gegen die Polen), Etat der Ansiedelungskommission. tommt selbstverständlich, daß der sozialdemokratische Antrag gegen die Militärvermehrung stimmte. nur als ein Eventualantrag gedacht ist, um die prinzipiell Anstatt daß die leitenden Partei- Drgane und die Partei- Noch ein Denkmal. Der Petitionskommission des Reichsunaunehmbare Vorlage einigermaßen zu bessern, während das führer etwaige Irreleitungen ihrer Wähler bekämpfen, ver- tages stehen, wie es scheint, noch nicht genug Fürstendenkmäler Zentrum prinzipiell für die Vorlage eintritt. breiten sie selbst Angst und Desorganisation in den eigenen in Berlin. In ihrer gestrigen Sitzung beschloß die Kommission, Es ist offenbar, daß das Zentrum in der Dedung 3- Reihen. Früher fämpfte man eifrig gegen Septennat und aus Anlaß einer Petition der jüngsten Stadt im Deutschen Reich frage dasselbe Spiel freiben möchte, wie in der Frage des Quinquennat des Landheers. Jetzt will man freiwillig das Schöneberg bei Berlin welche für ein Kaiser FriedrichEtatsrechts. Während es thatsächlich alle letzte Recht in Militärfragen preisgeben, weil es nicht möglich Denkmal Reichsmittel erbat, dem Reichstagsplenum eine Wünsche der Regierung erfüllt, möchte es den gewesen, jene anderen Rechte zu bewahren. Resolution vorzuschlagen, durch welche die Kosten eines Massen gegenüber den Schein erwecken, als Man malt Konflikte und furchtbare Gefahren an die Kaiser Friedrich- Denkmals dem Kaiser aus Reichsmitteln habe es vielfache Milderungen vorgenommen und die Interessen Wand. Im vorigen Jahre wurde mit dem Kladderadatsch" zur Verfügung gestellt werden sollen. Dieser Beschluß der der Steuerzahler gewahrt. gedroht, wenn nicht sämmtliche Marine forderungen bewilligt Kommission wird wohl kaum vom Plenum sanktionirt werden Scheinbar Vermitteler zwischen Volk und Regierung ist würden, und das Zentrum lehute dennoch zwei Kreuzer ab. können, da derselbe sich gegen den Willen des jetzigen Kaisers das Zentrum bereit, die Interessen des Volkes zu verrathen Jezt, wo es sich um außerordentlich viel größere Forderungen richtet, der sich ausdrücklich gegenüber dem Anerbieten der und sie der Regierung völlig auszuliefern. Das Zentrum fühlt und um die Vernichtung des Etatsrechts handelt, übernimmt das Stadt Berlin vorbehalten hat, seinem Vater selbst ein fich ja bereits so sehr als Regierungspartei, daß es zur Beutrum selbst die Kassandra- Rolle, kündigt, furchtbare Gefahren". Denkmal zu errichten. Der Reichstag wird es sicher ablehnen, angenommen. = durch die Hergabe von Mitteln dem schönen Plan kindlicher Pietät hinderlich zu sein. Eine Staatsgabe an die Landwirthschaft. Von der Entwickelung der Kleinbahnen hofft ein Theil nuserer Landwirthe bedeutende Vortheile, und zweifellos werden durch diese einfachen und billigen, den örtlichen Verhältnissen angepaßten Verkehrsmittel viele abgelegene und vernach lässigte Bezirke überhaupt erst an das große Staats- Eisenbahnnetz angegliedert und in Zufuhr und Absatz von den Fesseln des bloßen Nachbarschafts- Verkehrs befreit. Eine dem preußischen Landtag zugegangene Nachweisung" beweist von neuem, daß Herr Miquel auch hier seinen agrarischen Lieblingen und Schützlingen gegenüber seine sonstige Zugeknöpftheit ganz abgelegt hat. Durch die Gesetze von 1895, 1896 und 1897 sind einmal 5 000 000 und zweimal 8 Millionen, im ganzen also 21 Millionen Mark zur Förderung von Kleinbahnen bewilligt worden, deren Gründung und Betrieb der Staat mit recht dem Privatkapital, vor allem jedoch den Kreisen und Selbstverwaltungs- Körperschaften überläßt. Der Staat betheiligt sich entweder wie ein Aktionär oder wie die Kreise an den Bahnunternehmungen selber durch Kapitaleinschuß, oder er gewährt niedrig verzinsliche, amortisable Darlehen; ausnahmsweise sind auch Beihilfen à fonds perdu gestattet. das zu erhalten, was es im Zeitalter des Monopo Is Jerklärt hat, die Arbeit zu machen. Schon die Ausführungs, Monopolsjerklärt gewonnen habe. Die Regierung meine, daß die Integrität anweisung, die im Ministerium des Innern felbst gemacht werden und die Unabhängigkeit China's Dinge von größter mußte, zeigt auf allen Seiten die Mangelhaftigkeit der Kräfte. Und Wichtigkeit feien und als Grundlagen für die englische Politik wie vollends sachwidrig gar die Entscheidungen waren, die aus anzusehen seien. Er gehöre nicht zu denen, die an die Beständig- dieser Behörde in den Bestätigungsfragen der einzelnen Steuerfeit der chinesischen Regierung glauben. Die englische Politit ordnungen famen, das ist in den städtischen Selbstverwaltungen müsse aber dahin streben, die 3eriplitterung des Landes noch heute zur Genüge bekannt. Rede sich daher niemand ein, daß foweit wie möglich zu verhindern oder hinaus zu es mit irgend einer Angelegenheit, die zum Ressort dieses Ministeriums schieben. Er fönne sich Berhältnisse denken, die England zwingen gehört, besser werden könne, solange das Ministerium selbst nicht tönnten, sich von dieser Haltung loszusagen, aber die Weg- gründlich reformirt wird." nahme oder die Veräußerung irgend eines chinesischen Geaus " 21 W Weimarischer Landtag, 1. März.( Eig. Ber.) Gestern und bietes fei kein Theil der jegigen englischen Politit. heute wurde in zweiter Lesung mit der Beschlußfassung des Etats Es sei daher nicht wahrscheinlich, daß andere eine derartige Politit fortgefahren. Vorzüglich bei dem Kapitel: Bewilligung der Gemit Befriedigung betrachten würden. Die jüngsten Ereignisse gehen hälter für die Chefs der einzelnen Departements, ging es etwas aurück auf den chinesisch- japanischen Krieg, der einen großen Ein lebhafter wie sonst zu. Der freisinnige Abg. Kühner und unser fluß auf das Gleichgewicht im Osten und auf die Stellung aller Genosse Abg. Baudert brachten eine ganze Reihe Don Wächte ausgeübt habe, die Intereffen in China haben. England wünschen und Beschwerden zur Sprache: Vereins- und habe am Schlusse des Krieges der Aktion Rußlands, Deutschlands Versammlungsrecht; Verwaltungsstreit Verfahren; ministerielle und Frankreichs ferngestanden. Hieraus habe sich der größere Ein Bekanntmachungen zur Verhütung von Beeinflussung bei den fluß der letztgenannten Mächte entwickelt, der in den jüngsten Er- Reichstagswahlen 2c. Entgegnungen auf persönliche Anzapfungen eignissen sich bethätigt habe." wechselten mit einander ab, sodaß der Präsident v. Rotenhan Curzon sprach schließlich über die Verhandlungen, die be- während der Ausführungen des Abg Baudert denselben unterbrach und züglich der chinesischen Anleihe geführt worden sind; die bemerkte, daß diese Debatten doch nur in großen Parlamenten üblich hierüber von ihm mitgetheilten Thatsachen sind jedoch schon seien und hier zu weit führen würden. Jedoch es wurde weiter vorher in der Deffentlichkeit bekannt gewesen. trilifirt. Die heutige Sigung begann wieder unter dem Zeichen des Diese Darlegungen des Unterstaatssekretärs bestätigen den Protestes. Abg. Baudert protestirte gegen die ihm tags zuvor Eindruck, den man seit geraumer Zeit von der englischen widerfahrene Entziehung des Wortes, die er als" Berseben" Bisher sind nun bis zum Schlusse des Jahres Politit in Ostasien gewinnen des Präsidiums oder als Vergewaltigung" ansehen müsse. mußte. Diefe Politik Die in den Hauptrefforts geforderten Mittel werden mit ganz geringen 1897 8,15 Millionen Staatsbeihilfen für Kleinbahnen fest ist alles andere, nur nicht eine aggressive. England hat genug Abweichungen von der Regierungsvorlage genehmigt. Heute stand zugesagt. In Aussicht gestellt sind weitere 7,34 Millionen. zu thun, um seinen ungeheuren Besitz in allen Erdtheilen zu ferner zur ersten Lesung ein Antrag des Abg. Baudert und Genossen Endlich sind zwölf geplante Bahngründungen soweit bewahren und kann es nicht verhindern, wenn auch andere betreffend Abänderung des Gesetzes vom 11. Dezember 1850 über geklärt und ausgearbeitet, daß Anträge auf Gewährung Mächte sich an dieser oder jener Stelle territorialen Zuwachs die zwangsweise Ablieferung von Leichen an die Anatomie nach von Staatsgeldern in zahlenmäßig bestimmter Höhe vorlagen, oder Ausweitung ihres Handels schaffen. England will, wie Jena. Der nationalliberale Abg. Döllstedt trat unserm Abg. Baudert und zwar im Gesammtbetrage von 7,58 Millionen. Im Curzon sagte, was es im Zeitalter des Monopols bei der Begründung des Antrages, daß einzelne Bestimmungen ganzen giebt das einen festgelegten und wahrscheinlichen Auf- gewann, im Zeitalter der Konkurrenz er dieses Gesetzes barbarische seien, bei. Die Regierung verwies auf wand des Staates von über 23 Millionen Mart, sodaß die halten. Baden und Württemberg, wo bezüglich der Selbstmörder und KinderBereitstellung von neuen 2 Millionen, über die früheren feichen bis 14 Jahren noch schärfere Bestimmungen geltend feien, wie Der Abschluß der chinesischen Anleihe. Die Times" melden bei uns. Der Antragsteller betonte, daß diese scharfen Bestimmungen 21 Millionen hinaus, schon dadurch sich ergeben würde. Wenn aus Bering: Der Vertrag betreffs der chinesischen Anleihe wurde nur für die ärmeren Schichten der Bevölkerung maßgebend mán erwägt, wieviel Zeit und Mühe jedesmal die Beschluß am 1. März im Tsungliyomen unterzeichnet. Die Sicher feien, benn noch nicht ein einziger reicher Selbstmörder sei an die Anatomie faffung der Selbstverwaltungs- Verbände, die Verständigung beit bilden der unverfäntele Rift der Bofleinkünfte und abgeliefert worden; er verwahrte sich dann gegen die Behauptung mit den Interessenten, die Fertigstellung des Bauplanes und einzeln aufgeführte Litinabgaben. Die Einfünfte von Chokiang des Regierungsvertreters, daß mit der Stellung dieses Autrages des Kostenanschlages bei Eisenbahn- Unternehmungen erfordert, und Provinzen des Yangtsethales werden unter eine Aufregung der Bevölkerung bezweckt werde, und empfabl ent so wird man aus diesen Mittheilungen den großen Fortschritt die unmittelbare Kontrolle der Reichszoftverwaltung gestellt. Der gegen der von der Regierung beantragten fofortigen Aberkennen, den man feit 1895 auf diesem Gebiet eröffnet hat. Vertrag ist rein kommerziell, frei von politischen Bedingungen. Die lehnung, denselben dem Verwaltungsgesetzgebungs- Ausschuß zur Außer den erwähnten zwölf Fällen standen Ende 1897 Anleihe ist mittels eines Tilgungsfonds am Ende von 45 Jahren Vorberathung zu überweisen, was auch geschah. bereits nicht weniger wie 21 weitere Anträge in sicherer Aus einzulösen. Ratzeburg, 1. März. Der gestern nach Schönberg einberufene Landtag des Fürstenthums Rayeburg( Theil von ficht. Sie hatten sich nur noch nicht zu genau umschriebenen und im Detail begründeten Geldforderungen verdichtet. Deutsches Reich. Mecklenburg- Strelit), der seit dem Jahre 1871 noch nicht ein einDurch die bereits erfolgte Bewilligung von etwas über Zagegelder für Reichstags- Abgeordnete.siges Mal beschlußfähig gewesen ist, war auch diesmal wieder 8 Millionen Mark Staatsbeihilfe ist das Zustandekommen von Die M. n. P. G." will wiffen, daß in der Neichsregierung erwogen nicht beschlußfähig, weil die bäuerlichen Vertrier wiederum rund 1050 Kilometern Kleinbahnen gesichert worden: mithin werde, ob es sich nicht empfehlen dürfe, den nicht in Berlin nicht erschienen waren. Eine Aenderung tönnte erst im nächsten entfallen auf je einen Kilometer im Durchschnitt 7800 m. wohnenden Mitgliedern des Reichstags Wohnungs- Jahre eintreten. Es finden nämlich vor Beginn des nächsten LandStaatsgelder. gelber zuzubilligen; diefe Wohnungsgelder widersprächen ebenso tages Neuwahlen statt, in denen, wie vermuthet wird, zwei AbFast alle diese unterstützten Bahnen kommen fo gut wie fabrtfarten. Die D. Tagesztg." giebt die Mittheilung ohne Gewähr Jahre nicht erscheinen, so ist der Landtag dann doch beschlußfähig, wenig der Verfaffungsbestimmung wie die Gewährung von Frei geordnete von der Stadt Schönberg gewählt werden, die den Landfag besuchen. Wenn auch die bäuerlichen Vertreter im nächſten ausschließlich der Landwirthschaft zu gute, die trotzdem freilich wieder, glaubt aber, darauf hinweisen zu sollen, daß ihres Erachtens weil die beiden neuen Abgeordneten den Landtag besuchen und da nicht die geringste Neigung zeigt, ihre Klagen über Ber- Wohnungsgelder auch unter den Begriff der„ Entschädigung" fallen Das ist aber nur ein unverbindliches Kompliment vor Friedrichsruh, München, 1. März.( Eig. Ber.) In der heutigen Sihung der durch die Beschlußfähigkeit herbeigeführt wird. nachlässigung und Zurücksetzung irgendwie zu mildern. die Bündler find trotzdem für Diäten und zwar für recht hohe. Die Kandidatur des Prinzen Georg für den GouverneurAbgeordnetenkammer sprach unser Genosse v. Wollmar zum Etat An den Bestimmungen über die Sonntag für Sicherheit" und führte dabei aus: poften von Kreta wird ohne Zweifel von russischer Seite im Stillen, aber um so eifriger fortbetrieben. Die nachfolgende el- feitens des Reichsamtes des Innern regulativische Aenderungen von den Gendarmen und alle Buschriften feien darin einig, daß der ruhe im Handelsgewerbe, von welchen verlautete, daß Von feiner Kategorie fämen soviel Klagen an den Landtag, wie dung der Intern. Korrefp." aus Athen, welche sich mit der Stellung ausgearbeitet würden, wird, wie der„ Konfektionär“ aus sicherer Zustand ein derartiger sei, daß er sich auf die Dauer nicht aufrecht der kleineren Balkanstaaten zur Kandidaturfrage beschäftigt, zeigt, Quelle in Erfahrung gebracht haben will, nichts geändert werden. erhalten laffe. Wenn die Sache im Landtag angeschnitten würde, wie Rußland auf Umwegen seinem Ziele nachgeht. Die Mit: wie Rußland auf Umwegen seinem Ziele nachgeht. Die Mit- In Vorbereitung sind dagegen einige allgemeine Vorschriften so würden wohl Entschließungen erlaffen, aber in Turzer theilung Tautet: " Die ferbische Regierung hat in einer besonderen Note Polizeilicher Natur, welche die Verhüllung der Schaufenster sowie Beit sei immer wieder die alte Leier. die griechische Regierung davon in Kenntniß gesetzt, daß sie weber ben geschäftlichen, die Sonntagsfeier störenden Lärm zum Gegen- bann die Vielschreiberei und die vielen Kompagniebefehle, deren gegen die Berufung des Prinzen Georg nach Kreta irgend welchen Zahl im Jahre 50-60 betrage und die seit dem Jahre 1830 bei Einspruch erheben, noch auch dieselbe zum Anlaß nehmen würde, für- Enquete über den Kleinhandel. Der Minister den Stationen aufgehoben würden. Redner plaidirt sodann auch das Serbenthum auf der Baltanhalbinsel Erfaßansprüche geitend für Handel und Gewerbe hat dem Zentralausschuß hiesiger fauf für die Umwandlung der Landgendarmerie in ein Zivilinstitut und zu machen. Fürst Nikolaus von Montenegro batte furzmännischer, gewerblicher und industrieller Vereine auf dessen Antrag. Unterstellung der Gendarmen unter die Bezirksamtmänner. Aufgabe vorher in einem Handschreiben an den König Georg erklärt, daß betr. die Veranstaltung einer staatlichen Enquete über die Lage des der Polizei dürfe es nicht sein, um jeden Preis anzuzeigen, sondern er aus Rücksichten auf seine Familie der Einsegung des Prinzen Kleinhandels unter dem 26. Februar in einer längeren Buschrift zu warnen, und nur wo Bosheit oder Nichtachtung zu tage tritt, Bozo Petrowitsch als Gouverneur von Kreta nicht zustimmen geantwortet, daß er den hohen Werth einer solchen Enquete nicht scharf zuzugreifen. Statt dessen aber würden die Gendarmen, welche könne, daß er aber die Berufung des griechischen Prinzen Georg verkenne, daß er aber mit Rücksicht auf die Schwierigkeiten es für zu wenig Anzeigen aufweisen, mit Entziehung des Urlaubs, dievon ganzem Herzen begrüßen würde. Fast gleichzeitig veröffent- geboten erachte, zunächst den Rahmen einer etwa zu ver- fenigen, welche aber teine aufweisen, mit Entlassung bestraft. licht das bulgarische Regierungsblatt Mir" einen Artikel, anstaltenden Enquete genau abzustecken und zwar in der dreifachen Was die Bestrafungen anlange, so lägen. vor. Junerhalb worin erklärt wurde, daß die Einsetzung des Prinzen Georg auf Richtung, 1. welche einzelnen Punkte den Gegenstand der Er. Pfälzer Kompagnie die meisten Klagen feien dort aus Furcht vor Strafe nicht Kreta den bulgarischen Interessen in keiner Weise zuwiderlaufe." hebungen bilden, 2. auf welche Berufszweige sie sich erstrecken und eines Jahres Es ist kaum zu bezweifeln, daß russische Beeinflussungen hinter 3. in welchem Umfange die Angehörigen dieser Berufszweige per weniger wie 5 Selbstmorde vorgekommen. Den Leuten wurde dort diesen Kundgebungen stehen. nommen werden sollen. Im Hinblick auf das Auerbieten der Mit der abendliche Ausgang gleich bis zu 4 Wochen verboten und arbeit des Zentralausschusses bei der Vorbereitung und Durchfüh- namentlich in Speyer werde die Sache ganz besonders bunt ges Der Streit um das Niger- Gebiet kam am Dicustag rung der Enquete stellt der Minister dem Zentralausschuß anheim, trieben. Die Musterungen, wie sie beliebt würden, feien nichts auch in der französischen Rammer zur Besprechung. Der ihm einen speziellen Plan für die Enquete vorzulegen, worin ihr weiter wie Geldverschwendung und Quälerei. Diefelben würden Minister des Aeußeren Hanotaur gab darüber ähnliche Umfang in den oben bezeichneten Richtungen scharf begrenzt ist. meistens Sonntags abgehalten und dabei so geschrien, daß es alle Eine Lokalordnung enthalte nicht weniger Erklärungen ab, wie sie kürzlich im englischen Unterhause Der Zentralausschuß hat, wie wir der Nat. 3tg." entnehmen, in Inwohner hörten. von der dortigen Regierung abgegeben wurden. Er hoffe, so feiner geftrigen Sitzung eine Vorbereitungskommission gewählt, welche wie 70 Paragraphen, in denen nicht blos den Gendarmen, sozunächst im Sinne des ministeriellen Restriptes die Grundlagen für fondern auch deren Frauen und Kindern vorgeschrieben werde, führte Herr Hanotaux aus, daß die Verhandlungen zu der für eine solche Enquete feststellen und dem Plenum Vorschläge zu unter- wie sie sich zu verhalten haben. Es ist darin den Leuten verboten, beide Länder so wünschenswerthen Berständigung führen breiten hat. außer Dienst zu lange im Wirthshause zu weilen, mit den Ortswerden, trotz der in der Presse geführten Polemik und trotz der der verbreiteten alarmirenden Nachrichten. einwohnern zu viel zu verkehren, Dekonomie zu treiben, Geflügel zu halten und Kartoffeln zu bauen; mit einem Worte, es sei alles Die Kommission widme fich ihren Arbeiten mit Ruhe, reglementirt bis zum Athemholen. Der Minister habe nicht die und man dürfe Vertrauen haben zu den freundschaftlichen Ge danten seien. Der Landtag müsse mit allem Ernste darauf dringen, Macht, hier abzuhelfen, da die Offiziere die eigentlichen Kommansinnungen der beiden Regierungen und zu den positiven und danten feien. Der Landtag müsse mit allem Ernste darauf dringen, versöhnlichen Instruktionen, die sie ihren an Ort und Stelle daß hier endlich einmal Wandel geschaffen wird. befindlichen Offizieren ertheilt hätten. Die Arbeiten der verwaltungskörper. Kommission seien schon stark vorgeschritten; die Rechte und Kompetenz dieses ungetheilten Ministeriums auch die Aufsicht über verfuchte es der liberale Abg. Dr. Gaffelmann, das gegen Intereffen Frankreichs würden energisch vertheidigt, indeß die Landgemeinden, Gutsbezirke und Kreisverwaltungen gehört, wärtige System gegen die Vorwürfe unseres Genossen v. Vollmar seien gegenseitige Zugeständnisse nicht ausgeschlossen. in denen, namentlich im Osten der Elbe, der preußische Landadel vertheidigen, doch wurde der freiwillige Regierungskommiffar bei ein möglichst ungestörtes Dasein führen will. Es ist geradezu diesem Unterfangen sogar von den Zentrums- Abgeordneten Lerno Die Stellung Englands in China. Während die Tradition, daß in Preußen der Minister des Innern immer den und Dr. Daller entsprechend dazwischengenommen und gehörig englischen Staatsmänner sich bisher über diese zur Zeit adeligen Familien des Landes entnommen wird, und dies giebt zugedeckt. dem ganzen Ministerium seine Farben. Ob es Graf Eulenburg I-Bayerische Gefängnißzustände. Aus Regens wichtigste Frage auch der englischen auswärtigen Bolitik fast oder Graf Gulenburg II war, ob Herr v. Butkamer oder Herr burg wird gemeldet: völlig in Stillschweigen gehüllt hatten, ist es am Dienstag zu v. Röller, fie alle gehörten den klaffen der märkisch- pommerschen Ein im hiesigen Amtsgerichtsgefängniß wegen Bettelns und einer umfassenden Aussprache über diese Dinge im Unterhaus viitterschaft an, mit denselben Familienbeziehungen, mit denselben Landstreicherei inhaftirt gewesener, etwa 12 Jahre alter ausgekommen. Vorurtheilen, mit demselben Mangel an Geschicklichkeit, sobald es wärtiger na be nahm sich die Einterferung so zu Herzen, daß er Bunächst machte der Unterstaatssekretär Curzon einige fich darum handelt, sich aus beschränkten ländlichen Verhältnissen in Tag und Nacht aus Leibesträften weinte und um Hilfe schrie. Alle Mittheilungen über die Stellung Rußlands: große städtische Aufgaben hineinzufinden. Schon aus dem Adel der Beschwichtigungen des Wärters waren erfolglos. Schließlich bekam Man habe teine Bestätigung der Gerüchte, daß russische westlichen Provinzen fomit ein Mann wie Frhr. v. d. Recke der Knabe einen Tobsuchtsanfall und mußte in die Jrrenanstalt ivenn er für völlig Karthaus- Prüll übergeführt werden. Truppen in die Mandschurei und speziell nach Kirin vorgedrungen an die Spitze dieses Ministeriums nur, In einer M in chener Gerichtsverhandlung, die wegen Nichtseien. In Port Arthur existiren gegenwärtig feine Forte. Es sei afflimatifirt gilt. Der einzige Mann von städtischer bürgerlicher teine Frage betr. Besetzung irgend eines chinesischen Gebiets durch Vergangenheit, dem man dieses Ministerium in der Ber: erscheinens des Angeklagten vertagt werden mußte, bemerkte, wie der der Entlassung Rußland aufgetaucht, abgesehen von der Besetzung eines Hafens, legenheit nach Buttkamer's durch Kaiser Münchener Post" mitgetheilt wurde, der Staatsanwalt: " Ich bin außer Schuld; der Angeklagte wurde von Stadelheim und hinsichtlich der Erschließung deffelben seien die Bedingungen Friedrich anvertraut hat, der damalige Unterstaatssekretär Herr dem Hause schon mitgetheilt." furth, war schließlich nicht im stande, mit dem Material an in die Grustgasse eingeliefert, foll aber dort gegenwärtig nicht mehr Es ist nämlich in der letzten Zeit ein Utas erDarauf fragte Harcourt an, ob die Regierung den Geheimräthen, welches ihm durch eine solche Vergangenheit des inhaftirt sein. Schriftwechsel mit den Regierungen Rußlands und Deutsch Ministeriums aufgenöthigt war, einigermaßen zu regieren. Es giebt schienen, wonach die Gefängnisse nicht überfüllt sein dürfen; infolge tein Ministerium in Preußen, dessen vortragende Räthe einen so dessen kommen die Gefangenen von einem Gefängniß ins andere, so lands vorlegen werde, welcher sich an die von den betreffenden festen in sich geschlossenen Kreis bilden, wie dieses. Gearbeitet daß man am Ende selbst nicht weiß, in welchem Gefängniß der AnMächten vorgenommene Besetzung von Küstenplätzen China's wird dort übermenschlich. Schon um nicht eine Stellenvermehrung geklagte sich befindet." angeschlossen habe. Curzon erwiderte: " stande haben. " Ueber das minifterium des Innern stellt die Frankf. 3tg." folgende intereffante Betrachtungen an: Gegenstände, die beispielsweise in England längst ordnungsDieses Ministerium führt ein recht eigenartiges Dasein. Zwei mäßig getrennt find, werden in ibm ungetrennt und einheitlich verwaltet: die Polizei und die Oberaufsicht über die SelbstDie letztere bringt es mit sich, daß zur " Redner kritisirt fo Während der Minister sich heute noch in tiefstes Schweigen hüllte, zu bewirken und frisches Blut hineinzulassen, spannen die Mit- And Heffen, 1. März.( Eig. Ber.) Landtag. Die Generals Es sei jetzt noch zu früh, um diese Schriftstücke vorzulegen, glieder dieses Ministeriums eher ihre äußersten Kräfte an. So debatte über die Landwirthschaft, die am vorigen Millwoch ba bie Unterhandlungen noch fortdauern; er hoffe, fommt es, daß die Zahl dieser Mitglieder klein ist, viel durch die Ausführungen des Abg. David eröffnet wurde, nahm es später thun zu können." fleiner als die weiten und stets steigenden Aufgaben es er- och drei volle Sigungstage in Anspruch und kam erst heute zum Jin weiteren Verlaufe der Debatte führt der Unterstaats- fordern würden. Das Dußend Geheimräthe, das sich hier in die Abschluß. Sie gestaltete sich stellenweise zu einer Sozialistensekretär noch folgendes aus: Geschäfte theilt, besitzt unter sich nicht einmal für jedes Fach, das in Debatte. Die zustimmende Haltung unserer Fraktion zu den Er erkenne an, daß der Handel und die Interessen Englands dieses Gebiet fällt, einen eigenen Fachmann. Niemand ist unter landwirthschaftlichen Forderungen des Budgets scheint den Geguern in China überwiegen, aber sie schließen feineswegs jede Rücksicht ihnen, der z. B. auf dem Gebiete der Armenpflege, wenn auch nicht sehr unangenehm zu sein. Von allen Seiten hagelten die Angriffe nahme aus. Man fet nicht berechtigt, neue Konkurrenten mit als Autorität, sondern auch nur als Routinier gelten könnte. Die auf unsere Partei, und da es an fachlichen Augriffspunkten fehlte, Eifersucht zu betrachten, so lange the Wettbewerb legitim und Kommunalabgaben gehören zum Reffort dieses Minifteriums. Das so nahm man seine Zuflucht zur Verdächtigung der Motive, die uns friedlich sei. England folle lieber alle Bestrebungen Kommunalabgaben Gesetz ist ein leidlich gut gemachtes leiteten, und zu Ausfällen auf den sozialistischen Zukunftsstaat". darauf richten, im Zeitalter Zeitalter der der Konkurrenz Gesez, weil das mitwirkende Finanzministerium sich bereit Abg. Ulrich zahlte diese Angriffe wiederholt mit Zinsen heim. Er " wies auf das Berhalten unserer Parteigenossen im früheren| Wie dem Pefter Lloyd" aus Miskolca gemeldet wird, hat dort Landtage und in den übrigen Staaten hin. Wir feien für Bizestadthauptmann Berner mit einem Aufgebot von Polizisten ein Förderung der Landwirthschaft, soweit es sich mit den Gesammt Sozialisten- Konventikel überfallen. Von den Ueberfallenen wurden intereffen verträgt. Schroff ablehnend aber müßten wir uns gegen drei abgeschoben, vierzehn wurden ausgewiesen. den Brotwucher" durch Kornzölle und Kanigpreise verhalten. Dem Aus allen Theilen des Landes werden Winkürakte gegen die Herold der neuesten agrarischen Handelspolitit, Abg. Oriola, erinnerte ungarischen Sozialisten, selbst gegen die Gewerkschaften und ihre Genosse Ulrich an die allerhöchste" Sanktion der Caprivi'schen Organe gemeldet. rettenden That". Als psychologische Erklärung für die Flotten propaganda des Grafen Oriola erinnerte er an die bei dem letzten nehmen. " als diese Das Flottengesetz in der Budgetkommission. Abg. Bieber motivirt näher den von den Referenten gemachten Vorschlag in§ 1. Die Aufnahme der Panzer- Kanonenboote in das Gesetz sei erfolgt, um die ganzen nöthigen Seekräfte auch für die Küstenvertheidigung in dem Plane festzulegen. Staatssekretär Tirpik erklärt, daß 2 Panzerschiffe als Frankreich. Materialreserve genügten. Bei den Panzer- Kanonenbooten entstehe Kaisermanöver gefallene Aeußerung:„ Herr Graf, forgen Sie nur aus der gegenwärtigen Krise für ihre bisher ganz hoffnungslose Sache ihre Aufnahme in den Flottenplan nichts einzuwenden. Paris, 28. Februar.( Eig. Ber.) Die Monarchisten suchen die Frage, wozu fie gebraucht würden. Die Regierung habe gegen dafür, daß ich meine Schiffe bekomme!"" Die Oriola'fchen Trompeten Rapital au schlagen. Der Thronprätendent, Herzog d'Orléans, über eine große Reihe Bunkte vom Reichskanzler Auskunft flöße zur Förderung der Politik der„ Sammlung der beiden großen beglückwünscht in einem öffentlichen Briefe die Pariser Geschworenen wünscht bezüglich der einmaligen Ausgaben, welche für die verüber eine große Reihe Punkte vom Reichskanzler Auskunft Produktivstände auf dem Boden einer nationalen Politik" wurden zur patriotischen Verurtheilung Bola's, augleich dem engen Bund durch die Erklärungen des nationalliberalen Abg. Reinhart, bet traditionellen und nationalen Monarchie mit der Armee" in schiedensten Marinezwecke in den nächsten 7 Jahren nothwendig eines Wormser Großindustriellen, arg abgeschwächt. Reinhart er empfehlende Erinnerung bringend. tlärte, die Caprivi'schen Handelsverträge hätten der Industrie großen prätendenten, Prinz Henri d'Orléans, schickte dem Der Vetter des Thron- würden. Die Berathung dieser Frage wird jedoch verschoben. Abg. Graf Arnim hat Bedenten gegen das Wörtchen thunNuzen gebracht; die Handelsvertragspolitik des Grafen Oriola mache Obmann der Geschworenen eine Gratulations- Depesche und verlicht" in Biffer 3 des§ 1, daß die Marine- Berwaltung störe und er nicht mit. Selbstverständlich ließen es die extremen Agravier, herrlichte in öffentlichen Briefen seine patriotische That, in der leicht hindern könne. Abgg. Glaser, Köhler und andere Bauernbürgermeister nicht Person Esterhazy's die französische Uniform" begrüßt zu haben. Abg. Bebel: Der Vorschlag des Referenten zu Biffer 1 des an den bekannten lebertreibungen von dem Nothstand der Noth Die bedeutendste Rundgebung ist das Wahl manifest des Herzogs gefeges, welche die Referenten für beffer hielten. Er wolle darüber 81 gebe eine andere Gruppirung der Anforderungen des FlottenLeidenden fehlen. Bemerkenswerth war, daß diesem Klagegeſchrei, de Luynes, des Premierministers in partibus des Thronpräten- gefehes, welche die Referenten für besser hielten. Er wolle darüber von einigen Landwirthen, so von den Abgeordneten Ghrift( fr.), benten. Neben der üblichen royalistischen Geschichtsphilofophie, nicht streiten. Aber ein wesentlicher Unterschied bestehe zwischen dem Möllinger( nail.), Weft ermacher( natl.) mit der Bemerkung wonach Frankreichs Größe von der Monarchie unzertrennlich sei, Antrag und der Regierungsvorlage, als man im Gegenſaz zur Reentgegengetreten wurde, daß von einem allgemeinen Nothstand neben den Versprechungen, in der wieder hergestellten angestammten gierung auch die 13 Kanonenboote als Beſtand des Flottenplans in bäuerlichen Kreisen nicht geredet werden könne. Das Ben Monarchie auch die verdienfilicheren Elemente des republikanischen" Aussterbe- Etat, statt der 18, die der Flottenplan von 1870 forderte, feien aufgenommen habe. Die Kanonenboote stünden aber auf dem trum erklärte sich für die Kornzölle und meinte, die Sozialdemo- politischen Personals zu verwerthen, erläutert das Manifest fratie müsse, da sie für Minimallöhne fei, auch landwirth mit erfrischender Offenheit die bekannten Wahlinstruktionen der Bau. Würden mun die 13 Kanonenboote in den Bestand der Flotte aufim ganzen nur 13 gebant worden, und verzichte man auf den weiteren schaftliche Minimal preise gewähren. Abg. David legte die Er- Prätendenten. In den flockmonarchistischen Wahlkreisen soll der klärung des hessischen Zentrums für Minimallöhne feft; was unsere Rampf, wie bisher, im Namen des Königs geführt werden. Dagegen genommen, so wäre die Regierung in der Lage, nach dem Jahre 1904, Partei anlange, so könnten wir erst nach Gewährung von Minimal- wird es überall sonst den Getreuen zur Pflicht gemacht, das wo die ersten Kanonenboote ihre Lebensdauer verlören, mit neuen löbnen der Frage der Minimalpreise näher treten. Die Quelle der royalistische Banner muthig in die Tasche zu stecken bezw. für Ber- Forderungen zu kommen, aber dann käme man nicht mit Kanonenlandwirthschaftlichen Nothlage fet die kapitalistische Verwüstung der treter der„ Ordnung", für die ministeriellen Randidaten zu stimmen. booten, sondern irgend einem Typ von Schlachtschiffen. Der Antrag Koufumfraft ter Masse. Eine Lösung der Agrarfrage sei unmöglich Die Ralliirten", welche des Referenten bewillige den Regierungen mehr als welche bisher von ohne Lösung der sozialen Frage überhaupt. Abg. Rau( Soz.) fette Royalisten den unverföhnlichen diese forderten. Nach einem Bericht in der Boff. 3tg." liege den agrarischen Versicherungen von der unerschütterlichen Sozialisten nunmehr gewissermaßen für Renegaten gebrandmarkt gebrandmarkt wurden, werden in dieser Formulirung der Reim zu Neu- Organisationen, die eine feindschaft der Bauern die Mittheilung entgegen, daß er seine Wahl Armee die Vorhut der royalistischen Mehrforderung von 120 Millionen Mart über die jebige Vorlage erklärt. Die Berleugnung des Königs zum Zwecke hinaus bedingten. Es sei begreiflich, daß die Regierung sich eine solche emer größeren Anzahl sozialdemokratischer Bauern mit verdanke. der ficheren Wiederherstellung bes Die Berathung der Einzeltitel dürfte noch mehrere Tage in Anspruch Taktik des Thronprätendenten ist eine Ergänzung der Zaktit des Bindung gefallen laffe; man frage aber die Referenten, ob sie sich Rabinets Meline, welches im Namen der Republik und der Demo biefer Konsequenz ibres Vorschlages bewußt gewesen seien. - Ueber Golbaten Ausschreitungen bringt der fratie fich auf die monarchistischen und reaktionären Elemente stüßt. Absicht, auf die Panzertanonenboote zu verzichten, sie wollen viel Staatssekretär Tirpig: Die Regierungen hätten nicht die Tamstädter Tägl. Anz." folgende Meldung aus Griesheim: Der Thronprätendent erkennt denn auch die VerGrobe Ausschreitungen ließen sich am Dienstag Abend Angehörige dienste Meline's ausdrücklich an, nur daß ihm eine mehr auf denselben bestehen bleiben, nur beabsichtigten sie, 1904 des Wachkommandos vom Uebungsplatz zu schulden kommen. Monarchie viel geeigneter zur Ueberwindung der wachsenden sozia. der Reichstag alsdann befchließen, mit neuen Forderungen zu kommen, allerdings könne Diefelben, größten Theils den Feld- Artillerie- Regimentern Nr. 11, liftischen Gefahr erscheint als Meline's Republik. statt der 14, 25, 27 und 30 angehörig, befanden sich im Gasthaus Der Ton des Manifestes ist ein Gradmesser der in der letzten Ranonenboote Schlachtschiffe zu bewilligen. Sum Grünen Laub", als der Polizeidiener Funk tam Beit gestiegenen royalistischen Hoffnungen. Abg. Lieber: Er sei der Meinung, daß die Aenderung ein Vorund Feierabend gebot. Hierüber erbost, wollten sie auf der theil sei, da die Kanonenboote zum nothwendigen Bestand der Flotte Straße den Beamten mißhandeln, doch gelang es diefem, fich gehörten. in Sicherheit zu bringen. Im Gasthaus Zur Harmonie" schlugen fie hierauf mit ihren Säbeln Fenster ein und mißhandelten alle Personen, die ihnen in den Weg kamen und nicht schnell genug flüchtig gingen. Schließlich geriethen ste selbst unter einander in Streit und schlugen einen der ibrigen so, daß er an der Schasß gaffe liegen blieb. Als der Schneidermeister Rühl in der Hohlgaffe fich gerade auf dem Wege nach Hause befand und sie aufforderte, doch sich ihres Kameraden anzunehmen, versetzte einer der rohen Patrone demselben mit dem Säbel einen Hieb quer über das Gesicht, so daß das eine Auge vollständig verloren ist. Sodann fielen sie über caine" hielt Senator Guyot, der den Vorsitz übernahm, eine Rede Paris, 2. März. In der Senatsgruppe der„ Union Républieinen jungen Mann her, der ihnen in den Weg kam, und brachten über die Nothwendigkeit, bie Republik gegen die boote in den Flottenplan mit aufzunehmen, zurüd. Die Referenten ziehen darauf ihren Vorschlag, die 13 Ranonens ihm durch Säbelhiebe schwere Verlegungen am Kopfe und an der linken Sand bei. Als die Zahl der Zivilisten, die der Streit herbei. Klerikalen und Boulangisten zu vertheidigen. entsteht eine längere Debatte über die Festlegung der Fors lockte, immer größer wurde und den Exzedenten scharf auf den Lelb Buyot führte aus, der Zola- Prozeß habe es zu Wege gebracht, daß mationen, die eventuell sehr nachtheilig werden könne, wenn es rückte, machten sie sich aus dem Staub, konnten aber doch nicht ver- sich die Partei finde und zusammenschließe. Man babe Tod den hier oder da an einem Schiff fehle. Abg. Lieber erklärt, daß er hindern, daß einem der ihrigen Mühe und Säbel abgenommen Der Kleritalismus habe die schimpflichen Leidenschaften, welche man die Festlegung der Formationen für möglich, ist aber gegen alles, was die Juden" gefchricen, morgen werde man Tod den Protestanten" rufen. an den Vorschlägen festhalten müsse. Abg. Graf Stolberg hält wurde, die zur Ermittelung der Betheiligten geführt haben." schon geschwunden wähnte, wieder geweckt. Aus Elsaß Lothringen, 1. März.( Eig. Ber.) Herr von Regierungen in der freien Verwendung der Kräfte hindere. Abg. Graf Putttamer hat mit feiner Behauptung im Landesausschuß, die Paris, 2. März. Der Schwurgerichtshof verhandelte hente Tirpis und Abg. Bieber erklärt sich Abg. Graf Roon für Roon hat ähnliche Bedenken. Nach Erläuterungen des Staatssekretärs vom Ersteiner Kreisbirektor Pencer bei der Reichstagswahl im gegen Maquet in der Panama Angelegenheit. Dieselbe erregt Jahre 1898 bestellten ertennbaren Stimmzettel feien gar keinerlei Intereffe. Der Saal ist fast leer. Maquet war bekanntlich befriedigt. Bei der Abstimmung über die Ziffer I des§ 1 wird nicht zur Verwendung gelangt, gans entschieden Pech. Nachdem vor zur Beit der Verhandlung des Prozesses, in welchem die übrigen diefelbe mit 21 gegen 7 Stimmen angenommen, ebenso die Biffer 2 einigen Tagen der flerfale Elsässer" nachgewiesen hatte, daß Parlamentarier freigesprochen wurden, nach London geflohen. des Antrags, dagegen stimmen die Sozialdemokraten, die Pencer in dem vielgenannten Beleidigungsprozeß wenigstens die freisinnige Boltspartei und die Pole 11. theilweise Verwendung jener Zettel felbft offen zugestand, geht heute auch unser reichsländisches Parteiorgau der fühnen Be Der Landesthing hat in einem Ausschuß nun aberhauptung des Dittaturministers scharf zu Leibe. Es erinnert mals das Landarbeiter Ansiedelungsgesetz nach dem daran, daß in dem anfangs Juli 1893 dem Reichstag Antrag des Folkething durch seine Aenderungen weiter verdorben. eingereichten sozialdemokratischen Wahlproteft unter Beugen Da der Folkething es in dieser Gestalt nicht annimmt, wird noch angabe erwähnt war, Fabrikant Albert Reichardt in ein gemeinsamer Ausschuß eingesetzt werden. Wenn die FolkethingErstein habe am Wahltage um 1/22 1hr nachmittags seine Arbeiter Opposition in demselben festbleibt, muß der Landesthing unter dem in der Fabrik antreten und ihnen Stimmzettel von gelblicher Farbe Odium der Ablehnung dieses Gesetzes in die Wahlen gehen. einhändigen laffen, worauf sie ins Wahllotal geführt und dort von Spanien. Fabrikanten bei der Stimmabgabe kontrollirt wurden. Weiter ist das Vorkommen der gelben, auf den Namen des heutigen Unter- es zu Busammenstößen mit den Aufständischen. Auf beiden Seiten Havana, 2. März. Bei Holguin und an anderen Orten fam staatssekretärs Zorn v. Bulach lautenden Stimmzettel im Wahlproteft noch ausdrücklich fonstatirt für die Orte Nordhausen wurden mehrere Mann gelödtet. und Hüttenheim, während zugleich die allgemeine Behauptung " Die Radikalen haben dagegen ihrerseits aus Anlaß des 50 jährigen Jubiläums des allgemeinen Wahlrechts ein lendenlahmes, weinerliches Manifest erlaffen. Sie beschuldigen das Kabinet Abg. Richter: Die Aufnahme der Kanonenboote in Meline, die fervile Rammer, die leichtgläubigen und nur für Kirch das Gesetz binde nur den Reichstag, nicht auch die Regiethurm- Interessen besorgte Wählerschaft- fie vergessen aber, daß rungen. Er sei überrascht über das Entgegenfommen ihre eigene Feigheit, die Kapitulation des Kabinets Bourgeois vor des Zentrums über die Forderungen der Regierung hindem Senat, die unmittelbare Ursache der Reaktion war. Sie ver Man könne dann auch die Zahl der Torpedoboote 2c. in geffen ferner, daß sie noch vor wenigen Tagen aus patriotischer" das Gesetz aufnehmen. Nach dem Vorschlag sei der Reichstag über Furcht vor den Wählern in Maffe für das Kabinet Meline und den das Jahr 1904 auf neue Ausgaben gebunden. flerifalen Generalstab volirt haben. Dänemark. Rußland. " aus. Abg. v. Bennigsen theilt die Bedenken gegen den neuen Vorschlag und giebt den Referenten zu erwägen, ob sie bei dem Vorschlag bleiben wollen. Die Diskussion der Ziffer 3 des§ 1 wird mit§ 8, Antrag Lieber, verbunden. Dieser Antrag lautet: § 8. Während der nächsten 7 Rechnungsjahre( 1898 bis 1904) ist der Reichstag nicht verpflichtet, für sämmtliche einmalige Aus gaben des Marine Etats mehr als 471 200 000 M., und zwar für Schiffsbauten und Armirungen mehr als 410 300 000 M. und für die sonstigen einmaligen Ausgaben mehr als 60 900 000., sowie für die fortdauernden Ausgaben des Marine- Etats mehr als die durchschnittliche Steigerung von 4 200 000 m. jährlich bereit zu ftellen. Soweit sich in Gemäßheit dieser Bestimmung das Gefeh bis zum Ablaufe des Rechnungsjahres 1904 nicht durchführen läßt, wird die Ausführung bis über das Jahr 1904 hinaus verschoben. Abg. Lieber: Er stelle den Antrag, um zu verhüten, daß im sich in dem Schriftstück findet, baß die gelben Stimmzettel Petersburg, 27. Februar.( Sambg. Korrefp.) Der unermüd Schiffe, infolge von Berbesserungen und Erfindungen oder theureren Falle erheblicher Ueberschreitung der Bau- und Armirungskosten der in allen Orten, wo Fabritarbeiter und ähnlich liche ruffifche Statistifer Gulischambarow hat fürzlich ein Buch über Materialpreifen der Reichstag nicht zu Mehrausgaben bis 1904 vera abhängige Leute sich in erheblicher Anzahl unter die Betheiligung Rußlands an dem Welthandel des 19. Jahrhunderts pflichtet werden könne. Das Wort„ thunlichft" in Biffer 8 des§ 1 den Wählern finden, zur Verwendung gelangten erscheinen laffen, das dem russischen Patrioten wenig erfreuliche folle bedeuten, daß, wenn die limitirten Summen nicht ausreichten, Die Butttamer'sche Behauptung ist durch diese Nachweise hinreichend Bilder bietet. Wenn man die Handelsumfäße aller Länder des Erd- das geschehen müsse, was der§ 8 fordere. widerlegt. balls nimmt( etwa 75), so partizipirt Rußland an dem Welthandel Der Rorreferent Abg. v. Massow schließt sich dem Vors Ungarn. Budapest, 2. März. Abgeordnetenhau 3. nur mit 3,8 pet., obgleich feine Bevölkerung 8,3 pCt. der Gesammt- redner an. Honved bevölkerung der in Frage kommenden Länder ausmacht. Besonders Staatssekretär Tirpit: Selbstverständlich hätten die Res ( Landwehr- Minister Fejervary erklärt: Unter dem Militär gebe es unvortheilhaft wird für Rußland der Vergleich mit den europäischen gierungen sich in dem Plan und seinen Kosten nach Möglichkeit vors keine Sozialisten. Es tonne ja möglich sein, daß der eine oder der Kulturstaaten. Die Ein- und Ausfuhr Rußlands hat einen Werth gefeben, aber man hätte doch nur von den Verhältnissen der Gegen andere, bevor er eingereiht worden sei, der sozialistischen Lehre ge- von ca. 853 Millionen Rubel, d. h. von 7 Rubel pro Kopf der wart ausgehen können. Bemerken wolle er, daß er zunächst nur huldigt habe, im Heere selbst aber hüte sich jeder davor. Bevölkerung, während in Großbritannien und Belgien 120 Rubel auf persönlich seine Zustimmung zur vorgeschlagenen Faffung gegeben, Bom Polizeitampfe gegen die agrarfosiaden Kopf der Bevölkerung entfallen, in Holland 330 Rubel, in er hoffe aber, daß die Regierungen dem zustimmten. listische Bewegung liegen heute wieder recht erbauliche Mit- Deutschland 46 Rubel. Von 1870 bis 1895 sind die Gesammt= Abg. v. Bennigsen macht verschiedene Feststellungen über theilungen vor. Neuestens verfolgt. wie eine Budapester Lokal umfäße des Welthandels von 13 auf 22 Milliarden Rubel gestiegen, die Bedeutung der Vorschläge, er stimme denselben nur zu, weil forrespondenz berichtet die Polizei die Tattit, in die Bahnhöfe d. h. um 70 pCt., die Umsätze Rußlands nur 615 auf 858 für einen Theil des Reichstages die Zustimmung zur Vorlage davon Detektivs zu entfenden, welche rothe Kravatten und an der Brust die Millionen Rubel, d. h. um 38 pet. Die russische Handelsflotte abhänge. Arbeiter- Medaille mit der Inschrift Recht dem Volte" tragen, macht ihrem Tonnengehalt nach nur 2,4 pct. der Handelsflotten der Abg. Müller Fulda giebt eine Darstellung, wonach die wie sie die Sozialisten zu tragen pflegen. Es geschieht dies, um die Welt aus, das russische Schienennetz trotz des gewaltigen russischen Forderungen der Vorlage schon in sechs statt in sieben Jahren fertig etwa aus der Provinz nach Budapest kommenden Feldarbeiter zu Territoriums nur 6 pet. des Schienennetzes der Erde. Während in gestellt werden könnten. täuschen. Auf diese Weise gingen schon zahlreiche Feldarbeiter in der Zeit von 1880 bis 1896 das gesammte Schienennetz der Erde die Falle; sie wurden zur Polizei stellig gemacht, mußten sodann von 867 687 auf 1486 373 Werft( d. h. um 804 pt.) gestiegen ist, einige Tage im Schubhause zubringen und wurden sodann nach weist das russische Schienennes nur eine Steigerung von 23 526 auf Hause abgeschoben. 43 973 Werft( 86 pet.) auf. Das Zwangsphotographiren bei der Polizei wurde trotz der angeblichen Erklärung des Stadthauptmanns Garlathy auch heute fortgesetzt. Heute wurden unter anderen der Bäckergehilfe Josef Molitoriß und der Führer des vorjährigen Streits der Zimmergefelle Eduard Milacset photographirt. von Warschau, 2. März. Der Redakteur eines biesigen Blattes, Namens Wladet, dessen Frau, sowie zwei andere Damen wurden angeblich deshalb verhaftet, weil sie im Besis verbotener Broschüren und Lieder waren. Griechenland. Abg. Frese plädirt für größere Zulassung der Privatindustrie bei den Schiffsbauten, sie werde billiger bauen als das Reich, er warnt aber vor zu rascher Fertigstellung, wie MüllerFulda räth. Abg. Hamma cher beantragt statt des Wortes, thunlichst" in Biffer 3 au fagen soweit dies nach den Vorschriften tes§ 8 möglich ist". Abg. Graf Arnim räth, alle Bestimmungen zu streichen, die ein Hinausziehen der Fertigstellung der Flotte ermöglichten. Abg. Richter: Ihm sei der Vorschlag des Abg. MüllerDer Verein der Budapester Journalisten verhandelte unter dem Borsitze des offiziösen Journalisten und Abgeordneten Koloman Athen, 1. März. Der Mitschuldige Kardiki's ist ein Erdarbeiter Fulda unverständlich, die verlangten Neubauten würden schon in Mifßath's die Angelegenheit des sozialistischen Journalisten Wilhelm aus dem nördlichen Makedonien, namens Johann Giorgis oder 4 Jahren fertig, der Antrag werfe die ganze Dekonomie des Gesetzes Mezöft, der vor kurzem ebenfalls bei der Polizei photographirt Kyriakos; er steht in dem gleichen Alter wie Kardißi und scheint um, darauf könne man sich nicht einlassen. wurde. Mezöft schildert das Verfahren, welches die Polizei ihm auf deffen Anregung gehandelt zu haben. Rardigi gegenüber gestellt Abg. Müller Fulda verwahrt sich gegen die Angriffe Richter's, gegenüber befolgt hat. Er wurde für den 27. d. M. zur Ober- Stadt geftand Giorgis, an dem Attentat theilgenommen zu haben und fein Plan sei sehr vernünftig. Abg. Lieber: Die Befürchtung des hauptmannschaft vorgeladen, wo ihm Stadthauptmann Edmund durch Kardiyi gleichsam hypnotifirt zu sein; derselbe habe ihm vors Grafen Arnim, der Reichstag dürfe nicht mehr bewilligen, als Garlathy mittheilte, er habe den Auftrag, ihn, da seine sozialdemo- gestellt, daß sie ein Wert, welches großen Muth erheische, auszu der§ 8 voraussetze, sei irrig, der Reichstag habe die Freiheit auch fratische Gesinnung befannt sei, photographiren zu lassen. Wlezöfi ver- führen im Begriff seien, das sie beide berühmt machen werde; im mehr zu bewilligen. wahrte sich dagegen, da dieser Vorgang ihm gegenüber vollkommen un- legten Augenblicke fei er jedoch schwach geworden und habe die Abg. Graf Arnim ist hierdurch befriedigt. begründet sei. Garlathy begab sich hierauf zum Ober- Stadthauptmann, Pferde nicht treffen können, wodurch das Attentat vereitelt Damit ist die Debatte über Ziffer 8§ 1 und§ 8 geschlossen von dem er jedoch mit dem Bescheid zurückkehrte, Mezösi müsse sich worden sei. und wird der Autrag Müller Fulda debattirt, welcher weitere dieser Prozedur unterziehen. Mezöft hielt seine Weigerung aufrecht Auskunft über die bis 1904 zu erwartenden einmaligen nd wich erst der Gewalt, nachdem zwei Detektives an feine Seite Ueber die„ Maine" Ratastrophe. Der Franks. Ausgaben verlangt. Abgeordneter Lieber giebt Auskunft, heordert waren. Nach längerer Diskussion beschloß der Verein, 8tg." wird aus New York berichtet: Der Marinesetretär Long erklärte, aus welchen Beträgen sich die einmaligen Ausgaben in§ 8 feine tiefe Entrüstung über bas Vorgehen der Spanien sei nicht verantwortlich für die Maine" Ratastrophe. in Höhe von 60 900 000 M. zusammensetzen. Abgeordneter Rolizei auszusprechen, bei der Oberstaatsanwaltschaft die Straf- Die Hilfsexpedition für Klondyke ist aufgehoben, da fie unnöthig ist. v. Bennigsen meint, daß die Referenten schon an Material nzeige gegen die Polizei wegen Mißbrauchs der In einem gewiffen Zusammenhange mit der" Maine"-Katastrophe besorgten, was der Antrag Müller wünsche, derfelbe sei also hins mtsgewalt zu erstatten und den Justisminister in einer steht auch die folgende Meldung der Frantf. 8tg." aus Madrid: fällig. Abg. Müller- Fulda glaubt, daß fünftig die einmaligen Repräsentation zu ersuchen, die Ahndung dieses Vorgehens von Die Rüstungen dauern fort. Berhandlungen mit verschiedenen aus- Ausgaben doch ungleich höhere werden würden, als in der Amtswegen zu veranlassen. Diese Schriftstücke sollen durch wärtigen Schiffsbauern behuss Ankaufs neuer Kriegsschiffe find im Vergangenheit und versucht dies nachzuweisen. Deputationen überreicht werden. Gange. Müller wird mit 14 gegen 11 Stimmen abgelehnt. Der Antrag Amerika. Hammacher, in 3iffer 3 an stelle des Wortes, thunlichft" zu sehen soweit die im im§ 8 ausgeworfenen Mittel ausreichen" wird mit großer Mehrheit angenommen, und mit der gleichen Mehrheit der§1 im ganzen; desgleichen der§ 8 nach dem Antrage Darauf wird§ 2 debattirt und schließlich mit geringer redaktioneller Nenderung angenommen. Lieber. Es folgt Bertagung der Sizung auf Donnerstag Vormittag 10 Uhr. Partei- Nachrichten. Polizeiliches, Gerichtliches 2c. Deutsches Reich. bie gemeinsame Ausbeutung des indischen Petroleumgefchäfts vor. Zur Frage der Einführung der Arbeitslosen- Unterstützung geschlagen worden, sie hatte aber die Borschläge abgelehnt, worauf im Holzarbeiter- Verbande sareibt die Schwäb. Tagwacht": fie von der Standard Dil Company, die auch den indischen Markt Unter den Mitgliedern des Holzarbeiter- Verbandes ist die Stimmung beherrschen will, durch Unterbieten der Preise bekriegt wurde. gegenwärtig der Arbeitslosen- Unterstützung weit günstiger als in früheren Jahren, was schon daraus hervorgeht, daß die Zahlstelle Stuttgart, die früher fich stets streng ablehnend zur Arbeitslofen- Unterfügung verhielt, in ihrer Versammlung am letzten Sonnabend fich mit großer Mehrheit prinzipiell für Einführung der Arbeitslosen- Unterstüßung entschied. Der Verbandsvorsitzende Ioß trat in der Debatte lebhaft für die Einführung ein. In Rostock haben die Former der Eisengießerei von Spierling u. Ko.( Inhaber Fr. Heidtmann) die Arbeit ein1. gestellt. Sie ersuchen um Fernhalten des Zuzugs. Soziales. Arbeiter- Nifiko. Ein schredliches Unglück melbet der Telegraph aus Ober- ürzbach im reußischen Oberlande. Auf dem herrschaftlichen Schieferbruch dafelbft sind am Dienstag Nachs mittag 5 Uhr neun Arbeiter durch ins Rutschen gekommenen Erd- und Gefteinsmaffen getödtet und drei andere verlegt worden. Die Größe dieses Unglücks läßt darauf schließen, daß es um die Unfallverhütung in jenem Schieferbruch besonders schlecht steht. " - In dem bekannten Privatbeleidigungsprozeß, den der General lieutenant a. D. v. Niesewand in Großenhain als Vormund des entmündigten Freiherrn v. Schorlemer gegen die Leip Der Streik der Maler, Lackirer und Anstreicher Wies Bei einem Umbau in der Apostelstraße in Rö In sind durch ein ziger Boltszeitung" angestrengt hatte, war vom badens brach aus, weil die Unternehmer von den Forderungen der stürzende Mauern 2 Arbeiter getödtet, 38 schwer und 1 leicht verlegt Leipziger Schöffengericht auf Freisprechung erkannt worden. Arbeiter nur den Zehnstundentag bewilligen wollen. Die Arbeiter worden. Das Landgericht als Berufungsinstanz hob das Urtheil verlangen noch: 38 Pf. Stundenlohn und für solche Gesellen, die Ueber die Beche„ Vereinigte Rarolinenglück" in Hamme auf und erkannte gegen den verantwortlichen Redakteur noch nicht 2 Jahre aus der Lehre sind, 27 Pf.; ferner wöchentliche wurde der Rheinisch Westfälischen Arbeiter Zeitung" von einem Lipinski wegen formaler Beleidigung auf 50 M. Geldstrafe, die Lohnzahlung. Die Unternehmer haben sich zu einer Vereinigung Korrespondenten, der 7 Jahre auf dieser Beche gearbeitet hat, noch Hälfte der Kosten der ersten und die ganzen Kosten der zweiten zusammengethan, wonach jeder 50 M. Eintritt zu zahlen, einen folgendes mitgetheilt: Justanz, dem Kläger wurde die Publikationsbefugniß zugesprochen. Sichtwechsel von 500 m. zu unterschreiben und außerdem noch eine In den Jahren 1870-1880 war auf Rarolinenglück" wenig Aus den Strafakten gegen v. Schorlemer wurde in der Verhandlung Konventionalstrafe von 150. M. zu zahlen hat für den Fall, daß er von Wettern bekannt, weshalb auch meist mit offenen Lampen ges festgestellt, daß gegen diefen am 22. Mai 1896 das Strafverfahren wegen die Forderungen der Streifenden bewilligen sollte. arbeitet wurde. Der damalige Betriebsleiter, Obersteiger Tempels Urkundenfälschung und Betrugs eröffnet worden ist, weil er vier Wechsel Weiter haben die Unternehmer die auswärtigen Fachgenossen mann, war auf Zuführung frischer Lust zu den gefährlichsten im Gesammtbetrag von 14000 M. gefälscht hat. Das Strafverfahren ersucht, feinen Gesellen einzustellen, der bisher in Wiesbaden und Arbeitsorten sehr bedacht. So hatte er die Anordnung wurde jedoch am 17. Oftober vom Landgericht auf grund eines Gut- Umgegend gearbeitet hat. Bis 1. März hatten 23 Unternehmer, die getroffen, daß beim Pfeilerdurchhauen( Ueberbau von einem Ort achtens eingestellt, das der Medizinalrath Weber auf Antrag der ca. 100 Arbeiter beschäftigen, die Forderungen der Streifenden be- zum andern) eine Wettermühle aufgeftellt und für jede Schicht Vertheidigung über den Geisteszustand v. Schorlemer's abgegeben willigt. 3u unterstützen sind ca. 400 Streifende. ein Arbeiter angestellt wurde, der diese Wettermühlen zu hatte. v. Schorlemer ist dann entmündigt worden. In der vom bedienen hatte. Später, als Tempelmann tein Betriebsleiter mehr Leipziger Landgericht als war, wurde den Hauern beim Pfeiler durchhau tein Arbeiter zur Bedienung der Wettermühlen mehr gestellt aus Sparfamteit. Man bohrte an verschiedenen Flößen ein 3 Zoll im Durchmesser umfassendes Bohrloch durch den Pfeiler und durch dieses Bohrloch wurde dem Hauer frische Luft zugeführt. Diese Bohrlöcher sehten sich aber manchmal zu, und um zu ihrem Lohn zu kommen, bemühten sich die Hauer dann, ohne Luftzuführung die Pfeiler durchzubauen. Die Zeche steht in dem Rufe, daß dort die niedrigsten Löhne verdient werden, trotzdem die Dividenden der Aktionäre gestiegen sind." Leipziger beleidigend Die Konfektionsarbeiter Breslau's haben kürzlich eine Komerachteten Notiz der mission gewählt, die mit den Unternehmern über die Aufbesserung Boltszeitung" war die der sozialdemokratischen der Lohn- und Arbeitsverhältnisse zu unterhandeln hat. Sie hielt Redakteure Schulze und Steiger besprochen und dabei gefragt dieser Tage eine Sigung ab, zu welcher die Konfektionsfirmen ein worden:" Würde etwa ein Schorlemer oder ein anderer abliger geladen waren. Von 32 Firmen waren dort vertreten: Förder u. der eines gemeinen Bergehens wegen festgenommen ist, in Glustinos, Steinitz, Lubinski, Ruß u. Silbermann und Karfunkel so schimpflicher Weise transportirt worden sein?" In dem hier stein. Die Vertreter der Arbeiter machten wiederum die Forderungen durch Punkte martirten derben Wort ist die Beleidigung gefunden vom Jahre 1896 geltend: 10 pet. Lobnzulage, pro Stunde Warten 30 Pf., Lohntarif sichtbar aushängen; für das Abziehen von Glanz foll gezahlt werden: pro Wefte 5 Pf., Hose 10 Pf., Jacket 20 Pf., Rock 25 Pf., und Baletot 30 Pf. Ferner soll sich jedes Geschäft verpflichten, eine Baut aufzustellen. Ein Beschluß über die Fordes rungen wurde nicht gefaßt; die Angelegenheit soll demnächst in einer öffentlichen Versammlung erörtert werden. worden. Gewerkschaftliches. Berlin und Umgebung. Die Schuhmacher haben, wie an anderer Stelle berichtet wird, den Ausstand beschlossen und folgende Forderungen aufgestellt: 1. Der Arbeitsnachweis soll in die Hände der Arbeiter übergehen. 2. Einführung eines einheitlichen Lohntarifs. 8. Unentgeltliche Lieferung der Fournituren. 4. Anerkennung der durch die Arbeiter gewählten Kommission. Ferner wurde die Boykottirung des Arbeitsnachweises beschlossen und bekannt gegeben, daß die AgitationsKommission von jetzt an in der Weinstr. 21 bei Steuer ihr ständiges Bureau hat. Bis heute Mittwoch Abend find 380 Arbeiter und 54 Arbeiterinnen aus 12 mechanischen Schuhfabriken in den Ausstand getreten. Die Zu dem sensationellen Spieler- und Wucherprozek, der in Hannover in Aussicht steht, wird gemeldet, daß ein daselbst etablirter Großindustrieller in einer Nacht 200 000 m. bureau für Rechtssachen errichtet. Die Gewerkschaften in Hildesheim haben ein Auskunftsverspielt habe, während die Lohnverhältniffe feiner Arbeiter in lezter Beit sehr zu wünschen übrig ließen. Das wäre nur natürlich. In Braunschweig haben sämmtliche Schneider des Hof. Was die Unternehmer verprassen, das soll in der Regel der Arbeiter Schneidermeisters C. Lippold die Arbeit niedergelegt. wieder aufbringen. Diese unmoralische Praktik des UnternehmerHauptursache des Streits find Differenzen über die Lohnzahlungs- thums zu rügen ist aber noch keinem der Herren Regierungsvertreter eingefallen, die in den Parlamenten so oft das Wort nehmen, um termine und Strafgelder. In den Färbereien Mühlhausens i. Th. ist, wie schon ge- über die Arbeiter die volle Schale ihrer fittlichen Entrüstung ausmeldet wurde, ein Streif ausgebrochen. An demselben waren bis zuschütten, wenn diese im gewerkschaftlichen Kampfe um die Ver Montag Mittag etwa 140 Mann betheiligt. Gefordert wird; befferung ihrer ärmlichen Lebensbedingungen einmal gegen einen Achtung, Bantischler Berlins und Umgegend! 20 pet. Ausschlag für Baumwollfärberei, 30 pet. für Wollfärberei, Paragraphen des Gesetzes verstoßen. Berliner Verwaltung des Holzarbeiter- Verbandes hat aus ihrer Entschädigung der Ueberstunden, 1½ stündige Mittags- und je Mitte heraus drei Kollegen der Baubranche beauftragt, mit den stündige Frühstücks- und Vesperpause, sowie achttägige Kündigung. Verwaltungen der Vororte in Fühlung zu treten, um in Gemeins Die Tischler Gotha's beschloffen in einer Versammlung in schaft mit denselben und eventuell Vorschläge zur Aufbesserung der 1. April ab zu stellen: 10ftündige Arbeitszeit, 15 pet. Erhöhung der nicht gedielt, trozdem das ausdrücklich vorgeschrieben ist. In einigen schaft mit denselben die Lohn- und Arbeitsverhältnisse in der Bau- gebeimer Abstimmung, folgende Forderungen mit Giltigkeit vom branche festzustellen Bautischler der Berliner Verwaltung zu unter- jezigen Löhne( auch des Akkords), 15 M. Minimallohn, 15 pet. Lage der breiten. Kollegen der Baubrauche! Wir fordern Euch Aufschlag für Ueberstunden, möglichste Vermeidung der Sonntags: deshalb auf, Laßt arbeit, Lohnauszahlung am Freitag vor Schluß der Arbeitszeit und durch Euren Vertrauensmann die in Euren Werkstellen be- in der Werkstatt; bei Akkordarbeit soll eine bestimmte wöchentliche ftehenden Arbeitsverhältnisse und Mißstände dem Bezirksobmann Abschlagszahlung vereinbart werden. mittheilen. Das so zusammengetragene Material wird in der am 20. März stattfindenden Kommissionssihung gesichtet und über die weiter einzuschlagenden Schritte Beschluß gefaßt werden. Kollegen, foll das ftete Klagen über die schlechten Arbeitsbedingungen auf hören, so thut jetzt Eure Schuldigkeit und seid bemüht, die fernstehenden Kollegen zur Organisation heranzuziehen. einmal Euch endlich rübren! Die Maurer Naumburgs haben am Montag die Arbeit eingestellt. Sie fordern den Behustundentag und Erhöhung des Stundenlohns, der jetzt 27-28 Pf. beträgt, auf 85 Pf. Borher war mit den Unternehmern verhandelt worden, was aber zu feiner Einigung führte. Ausland. Mangelnder Arbeiterschuh in den Brüchen des Elbsandstein- Gebirges. Die Organisation der Steinarbeiter in Birna hat eine Umfrage in den Steinbrüchen an der Elbe veranstaltet, deren Ergebniß jetzt vorliegt. Danach waren, wie uns geschrieben wird, in sämmtlichen der untersuchten Steinbrüche die Kantinen Büchen ist der Befizer oder der Bruchmeister zugleich Kantinenwirth. Die Arbeiter müssen für minderwerthige Waaren Restaurationspreise zahlen. Als in ein paar Brüchen die Arbeiter ihrem„ Brotgeber" nichts mehr abtauften, durften sie ihr Mahl nicht mehr in der Kantine einnehmen. Weiter ist ermittelt worden, daß in fämmtlichen der untersuchten Brüche die Aborte keine Thür hatten, obwohl sie von den Frauen mit benugt werden mußten und meist nach der Straße au gelegen waren. Leider verschmäht es die Gewerbe- Inspektion, mit den Arbeiterorganisationen, die thr Beschwerden übermitteln wollen, direkt in Fühlung zu treten. Submiffioneunwesen. Bei der Submission auf die Herstellung Die Beauftragten. Französische Streits im Jannar. Das Arbeitsamt verDie Bäckerei- Arbeiter hatten eine Kommission beauftragt, eine seid net im Januar 37 Streits mit 3765 Theilnehmern( für 36 der von Verbindungsdämmen zwischen der Hallig Oland in der Nordsee seidnet und dem Festlande und zwischen den Halligen Langeneß und Oland Arbeitslosen Statistit für Berlin aufzunehmen. Diese eruse) gegenüber 16 Streits mit etwas über 1000 Theilnehmern im und dem Festlande und zwischen den Halligen Langeneß und Oland ift am 23., 24. und 25. Januar d. J. vorgenommmen worden und Januar des Vorjahres. Die Durchschnittszahl der Januar- Streiks betrug das höchste Gebot 187 502 M., das niedrigste 70 546 M. in den letzten fünf Jahren beträgt 34. Nur drei Konflikte erstreckten Die Arbeitsämter Württembergs bewirkten im Jahre 1897 hat folgende Ergebnisse gezeitigt: Aufgenommen wurden 868 Personen, 17 find doppelt gezählt sich auf mehr als einen Betrieb. In 25 Fällen waren die Urfache 23 186 Arbeitsvermittelungen. Bei den 13 im Lande bestehenden und 22 hatten nur ganz unvollständige Angaben gemacht; es bleiben Lohnfragen: 9 Mal Forderung einer Lohnerhöhung und 16 Mal Anstalten suchten insgesammt 57 442 Arbeiter um Arbeit nach, von Die Dauer der Streits denen 40,4 pet. Erfolg hatten; die restlichen 59,6 pt. mußten abalso 829 Personen, die genaue Angaben gemacht haben. Davon Abwehr gegen eine Lohnberabsetzung. schwankt zwischen 1 und 29 Tagen. Der Ausgang der 26 beendeten gewiesen werden, weil ihnen keine Arbeit nachgewiesen werden waren Werkmeister 273, Kneter 308, Dritte und Vierte 248. fonnte. Um Zuweisung von Arbeitskräften suchten 39 276 Unter Arbeitslos waren von den Werkmeistern( Ofen- Streits: 3 Erfolge, 9 Ausgleiche und 14 Mißerfolge. nehmer nach; 59 pet. dieser Gesuche tonnte entsprochen werden. arbeiter) unter 4 Wochen 36, zwischen 1 und 3 Monaten 42, zwischen Die Schwäb. Tagwacht" schreibt hierzu: Auch diese Zahlen be 3 und 6 Monaten 77, zwischen 6 und 9 Monaten 72, zwischen weisen, daß das Arbeitsangebot die Nachfrage nach Arbeitskräften 9 und 12 Monaten 25, über 1 Jahr 21, insgesammt 273 Wertmeister. ganz bedeutend übersteigt und daß mithin eine werkliche Berkürzung Von den Knetern: Unter 4 Wochen 51, zwischen 1 und ber Arbeitszeit im Jnteresse des Boltswohles eine dringende Noth 8 Monaten 88, zwischen 3 und 6 Monaten 98, zwischen 6 und wendigkeit ist. 9 Monaten 53, zwischen 9 und 12 Wionaten 9, über 1 Jahr 9, insgesammt 308 Rueter. Von den Dritten und vierten waren arbeitslos unter 4 Wochen 98, zwischen 1 und 3 Monaten 94, zwifchen 3 und 6 Monaten 39, zwischen 6 und 9 Monaten 18, zwischen 9 und 12 Monaten 4, insgesammt 248. Ununterbrochen arbeitslos waren 164 Werkmeister, 169 Rueter, 123 Dritte und Vierte. = = = = Unternehmer- Verbände. Das deutsche Gasröhren- Syndikat hat wegen des amerita nischen Wettbewerbes feine Preise herabsetzen müssen. Der Verband der Fabrikanten der fächsischen Bigognespinnerei in Werdau Crimmitschau hat eine Arbeitseinschränkung von 1628 pt. beschlossen. Begründet wird diese Maßregel damit, daß der Garnpreis gestiegen sei und infolge dessen der Waarenabsay zurückgehen werde. " Aus der Schweiz. In Ausführung des bereits 1896 in fraft getretenen Züricher Gesetzes betreffend die gewerblichen Schiedsgerichte hat vorige Woche der Kantonsrath das bezüge liche Reglement des Züricher Stadtrathes genehmigt, so daß die Züricher Arbeiterschaft zuerst die Schiedsgerichte erhält. Winterthur wird wohl bald nachfolgen. Jim Jahre 1897 hat sich die Zahl der dem schweizerischen abritgefeye unterstellten Etablissements um 261 auf 5494 und die Zahl der Arbeiter um 3827 auf 209 920 vermehrt. Die Bahl der Pferdekräfte betrug 180 300. " Die galizischen Naphtha Juduftriellen haben nach erfolgter Kündigung des Roböl- Kartells eine Genossenschaft gegründet, die Bei denjenigen, die mehr als einmal arbeitslos waren, ist die ihren Siß in Lemberg hat und den Namen führt:„ Verein der galiziſchen Dauer der Arbeitslosigkeit vom 1. Januar 1897 ab berechnet. Rohölproduzenten, registrirte Genossenschaft mit beschränkter Haftung". Verheirathet waren 86 10/3 pet. Davon Werk Den Gegenstand des Geschäftsbetriebes bildet der kommissionsweise Rückgang der Landwirthschaft im Often der Vereinigten meister 74, Kneter 12. Verkauf und die Verwerthung des gesammten von den Mitgliedern Im Alter von unter 20 Jahren waren 126 15,20 pCt., der Genossenschaft gewonnenen und bei Dritten angekauften Rohöls Staaten. Nach den neuesten Statistiken giebt es, wie wir der zwischen 20 und 25 Jahren 259 81,22 pCt., zwischen 25 und für gemeinschaftliche Rechnung, sowie die Vornahme von Geschäften, Frantf. 3tg." entnehmen, in den Neu- England- Staaten Amerita's 30 Jahren 226 27,26 pCt., zwischen 30 und 40 Jahren 138 welche dieser Betrieb mit sich bringt. 262 Die Genossenschafts- Antheile 4800 verlassene Farmen, d. b. Anwesen, die von ihren 16,65 pet., zwischen 40 und 50 Jahren 465,57 pet., zwifchen betragen je 1000 fl. Die Zahl der Antheile eines Genossenschafters Gigenthümern der Berwilderung und dem Ruin preisgegeben werden. 50 und 60 Jahren 25 3 pCt., zwischen 60 und 70 Jahren 9 richtet sich nach dem von ihm gewonnenen Robölquantum derart, Die Wohn- und Nebengebäude verfallen, die Felder, die vordem daß auf je 100 Cisternen Rohöl ein Antheil kommt. Die forgfältig bestellt wurden, sind mit Unkraut und Gestrüpp bedeckt 1,10 pt. Der Nationalität nach befanden sich unter den Arbeitslosen: Genossenschafter verpflichten sich, ihr sämmtliches Rohöl, das aus und an manchen Orten sind auch Kirchen und Schulen dem Vers Schlester 252 802/3 pCt., Brandenburger 119= 141/8 pt.( davon allen ihnen gehörigen oder von ihnen gepachteten oder sonst ihnen fall geweiht, da die Bevölkerung im Laufe der Jahre zu dünn und 22 Berliner), Sachsen( hierbei Königreich und Provinz Sachsen, sowie zur Robölgewinnung zustehenden Petroleumgruben gewonnen wird, spärlich geworden ist, um die Kosten der Erhaltung zu tragen. die thüringischen Staaten) 10713 pCt., Ostpreußen 75, Polen 70, fowie fämmtliches, von dritten Personen gekauftes Rohöl aus- Sehr viele junge Bauernföhne ziehen nach der Stadt, da sie dort Pommern 63, Westpreußen 40, Bayern 82, Badenfer 9, Mecklen schließlich und allein durch Vermittelung der Genossenschaft zu ver- leichter ihren Lebensunterhalt verdienen fönnen, als auf der alten, burger 9, Hannoveraner 8, Württemberger 7, Anhalter 7, Seffen 6, vertben. Die Genossenschafter unterwerfen sich für den Fall des Zu- ihnen von den Eltern hinterlassenen Heimstätte; andere, die der Rheinländer 6, Westfalen 4, Braunschweiger 2, Schleswig Hol- widerhandelns einer vom Gretutivkomitee zu bestimmenden, der richter Landwirthschaft nicht abtrünnig werden wollen, haben sich nach dem fteiner 2, Oldenburger 1, Desterreicher 6, Ruffen 3, Australier 1. lichen Mäßigung nicht unterliegenden Konventionalstrafe, die Westen gewandt, wo der reiche, jungfräuliche Boben dem Landwirth Die 5 östlichen Provinzen Schlesien, Posen, Ost- und West jedoch einen Gulden per Meter Zentner des vertragswidrig ver- befferen Ertrag sichert, als der schon mehrere Jahrhunderte unter Kultur befindliche Boden Nen- Englands. Ein treffendes Beispiel wendeten Rohöls nicht übersteigen darf. preußen, Pommern waren mit 471/4 pet. vertreten. Bet 18 Personen wurde festgestellt, wieviel sie seit dem 1. Januar 1897 für Arbeitsvermittelung bezahlt hatten. Das Er gebniß ist: 8 bezahlten je 8 m., je einer 4, 6, 7 und 9 M., 2 12 M., 8 15 M., je einer 16, 17, 18, 20, 24 und 25 MM, zu sammen bezahlten 18 Personen 176 M., durchschnittlich einer 9,78 M. S Bum Generaldirektor der Genossenschaft wurde Boleslaus von dem Rückgang der Landwirthschaft in einzelnen Bezirken liefert Lodzinski gewählt. Der Exekutivausschuß besteht aus dem Herren- das County Litchfield in Connecticut. Dort ist die Bevölkerung haus Mitgliede Ritter v. Goraysti, Landtags. Abgeordneten in den letzten vierzig Jahren um 3000 aurückgegangen, in demselben Szcepanowski, der Aktiengesellschaft Schodnica, der Karpathen- Beitraum ist der Werth des Rindviehs von 1577 845 Doll. auf Naphtha. Aktiengesellschaft, der Holländischen Gesellschaft Maatschapij, 580 732 Doll. gefunken und der Werth des zur Besteuerung einaus den Gebrüdern Gartenberg, Wolsti u. Obrzywolsti und der geschäßten Grundbesitzes um die Hälfte gefallen. In 112 Bäcker- Schlafftellen wurden Sonntag, den 28. Januar, Defterreichisch- Belgischen Gesellschaft als ständigen Mitgliedern. Depeschen und lehte Nachrichten. Vormittag, aufgenommen 885 Arbeitslose. In den Innungs- Sprech Die holländische Gesellschaft Mocara Enim, die in der Residentämtern, sowie bei ca. 20 Kommissionären und in ebenso viel BäckerSebastopol, 2. März.( B.$.) Der britische Konsul und Berkehrslokalen am selben Tage nachmittags 284 Arbeitslose. fchaft Balembang auf der Insel Sumatra die Gerechtsame auf erdölreiche Ländereien befißt, hat sich mit der amerikanischen defsen Sekretär wurden von Banditen angegriffen und mißhandelt. Montag, den 24. Januar, Nachmittag, in 2 Innungs- Sprechämtern, Standard Dil Company zwecks gemeinsamer Ausbeutung Den Thätern ist man auf der Spur. bei 1 Rommissionär, in chriftlichen Herbergen 151 Arbeitslose. Dienstag, der Erdölquellen jenes Distrikts verbunden. Das soll durch Athen, 2. März.( B. H.) Es ist nunmehr festgestellt, daß das 25. Januar, in einem Innungs Sprechbureau 48 Arbeitslose. Errichtung einer neuen Gesellschaft geschehen, beren Aktienkapital Attentat auf den König Georg von unzufriedenen bürgerlichen und Die Bandeputirten der Banarbeiter beschlossen in einer auf 30 Millionen Gulden( 1 Gulben ca. 1,70 M.) feftgefeßt ift. militärischen Elementen feit langer Beit geplant und vorbereitet öffentlichen Versammlung, demnächst Fragebogen auszugeben, um die Den Löwenantheil des Kapitals zahlt die Standard Oil Company, war, und daß Kardiyi und dessen Genosse nur deren Werkzeuge Die Polizei soll bereits sämmtliche Schuldigen verhaftet schlechten Lohn- und Arbeitsverhältniffe der Bauarbeiter zahlenmäßig wogegen die Gesellschaft Moeara Enim ihre Selbständigkeit voll waren. feststellen zu können. Zur Charatterifirung der Mißstände auf fommen verliert. Durch die Berschmelzung beider Gesellschaften baben. Man erwartet demnächst noch eine größere Anzahl von Bauten wurde darauf hingewiesen, daß auf einem Bau in der haben die anderen holländisch- indischen Petroleum- Gesellschaften, Verhaftungen. Rio de Janeiro, 2. März.( W. Z. B.) Soweit die Ergebnisse Brüderstraße die Unfallverhütungs- Vorschriften gänzlich außer acht beren bedeutendste die tönigliche Betroleum- Gesellschaft ist, eine Die Aktien der Präsidentenwahl bisher bekannt geworden sind, ist Compos gelassen seien; auch über die Aborte wurde Klage geführt. An- Ronkurrenz zu gewärtigen, die ihre Existenz bedroht. wesend waren 46 Delegirte; am 13. März soll abermals eine folche der fgl. Petroleum- Gesellschaft, die nur 5 Millionen Attienkapital Salles mit großer Mehrheit zum Präsidenten und Rosa Silva zum Versammlung abgehalten werden. Die Deputirten sollen der Kom- und 3 Millionen Anleiheschuld hat, find bereits im Rurs gefallen. Bizepräsidenten gewählt. In Rio de Janeiro hat sich die Opposition Dieser Gesellschaft war von der Standard Oil Company zweimal an der Wahl nicht betheiligt. Ueberall herrscht Ruhe. mission das Material von allen Bauten zutragen. Hierzu 1 Beilage u. Unterhaltungsblatt. Berantwortlicher Redakteur: August Jacobey in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von May Bading in Berlin. % Nr. 52. 15. Jahrgang. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblaff. Donnerstag, 3. März 1898. Abgeordnetenhaus. 36. Sigung vom 2. März 1898, 11 Uhr. Am Ministertische Dr. von Miquel und Kommissarien. Es folgt die zweite Lesung der Vorlage betr. die Bewilligung von Staatsmitteln zur Beseitigung der durch Hochwasser im Sommer 1897 herbeigeführten Beschädigungen. befferungen. Abg. v. Schenckendorff( natl.): Wir müssen doch Werth darauf Legen, daß die höhere Summe in die Borlage aufgenommen wird. Dadurch die Begehrlichkeit zu wecken, liegt uns fern, aber wir wollen verhindern, daß man begründete Anträge mit der Be gründung ablehnt, es feien keine Mittel vorhanden. Redner bittet, bei der Bedürftigkeitsprüfung der einzelnen möglichst liberal vorangehen. Wahlbewegung. = " " Kommunales. Tokales. infolge Ausnahme zur Regel werden lassen wüssen, weil er eben die folge auszuhelfen und sie vor völliger Ber. Den Freifinnigen will es nicht gelingen, für den britten Nachlese zum städtischen Etat des Straßen- und BrückenBerliner Reichstags Wahlkreis einen Kandidaten auf- banes für 1898/99. Für die Verbreiterung der Wall Eine am Dienstag abgehaltene Generalstraße zwischen Spittelmarkt und Neue Roßstraße, welche event. Die Novelle zum Bentral Genossenschaft3= zutreiben. talien Gefes( Erhöhung des Grundkapitals von 20 auf 50 persammlung des Wahlvereins, die von ganzen 28 Mann be im Wege des Enteignungsverfahrens durchgeführt werden soll, sind Millionen) wird nach einigen unwesentlichen Bemerkungen der Abgg. fucht war, unterhielt sich wieder einmal über die schwierige im Extra- Ordinarium 2 365 000 m. flüffig gemacht. Ferner liegt Dr. Arendt( frk.) und Ehlers( frf. Bg.) in dritter Lesung und end- Frage, obne sie zu lösen. Ueberall hat der Wahlverein einen Korb die Absicht vor, den Reitweg in der Bellealliance bekommen. Stadtv. Goldschmidt( wir zitiren nach der Berliner ftraße durch Herstellung einer Entwässerungs.. giltig angenommen. Zeitung") meinte, man möge eines fich bei der Aufstellung Anlage troden au legen. Die Kosten für diese Ausweniger an seiner Ronfession führung im Betrage von 5000 m. find in deu Etat stoßen, es tomme für diesen Wahlkreis gar nicht in vorgesehen. Mit der Herstellung von Bedürfnißbetracht, ob der Kandidat Chrift oder Jude sei. Anstalten mit Delverschluß für Männer Der§ 1 der Vorlage stellt der Regierung zu Entschädigungs- Wenn sich fein geeigneter Christ fände, folle man zwischen soll nunmehr nachdem die Erfahrungen über den Erfah zwecken fünf Millionen zur Verfügung. Die Kommission hat eine Busazbestimmung aufgenommen, wonach diese Summe im Bedürfniß- wei Juden wählen, nämlich Herrn Dr. Max Hirsch, dem der Wasserspülung durch Delverschluß zum Abschluß gekommen sind, Anwalt der Gewerkvereine, und dem Stadtverordneten Rosenow. vorgegangen werden, weshalb für diesen Zweck 50 000 m. in den falle bis auf zehn Millionen erhöht werden kann. Die Gewährung( Legterer verläßt hierauf den Saal.) Von mehreren Rednern wird Etat eingestellt worden sind. Dem vorhandenen Bedürfniß entvon Beihilfen wird außer den von der Regierungsvorlage vorgesehenen Fällen weiter ausgedehnt a) auf solche Einzelpersonen, bemängelt, daß man Herrn Dr. Hirsch bisher teinen aus fprechend sollen im Humboldthain und im Köllnischen gesehenen Fällen weiter ausgedehnt a) auf solche Einzelpersonen, fichts volleren Rreis feitens der Partei zu- Part je eine Bedürfnißanstalt für Frauen errichtet bei denen eine Gefährdung ihrer wirthschaftlichen Existenz vorliegt, b) auf Gemeinden und Kreise zur Vornahme von nothwendigen Ver- gewiefen hat. Suppas erklärte, daß er sich noch immer nicht werden, wofür 15 000 M. zum Ansatz gekommen sind. Ferner wird von dem Erstaunen erholen könne, wieso man Dr. Hirsch, für beabsichtigt, auf dem Wörtherplay den Brunnen wieder Abg. v. Jagow( t.) hält die Kommissionsvorlage für das den nur 5 von 20 Stimmen im Vorftande gewesen aufzustellen, der wegen der Errichtung der Berolina auf dem Mindeste, was bewilligt werden muß; die Regierung werde auch seien, hier aufstellen wolle. Er empfehle Herrn Rosenow. Herr Alexanderplatz dort beseitigt werden mußte. namentlich die Berhältnisse des rechten Glbufers rechtzeitig ins Auge Schubert polemifirte gegen den Wechsel in den Brinfaffen müssen, wenn sie dort eine neue Ratastrophe vermeiden will. ipien, erft wolle man teine Juden aufstellen und nun, Abg. v. Richthofen- Mertschüß( t.) bittet ebenfalls um Annahme Kandidaten sei die Niederlage schon heute feststehend. Schließlich da man rathlos sei, greife man aus Berlegenheit dazu; mit solchen der Kommissionsvorlage. wird die Kandidatenfrage, ihrer großen Wichtigkeit halber und da 1897 im ganzen 4259 Personen unterstüßt, davon 59 mit NähMinister v. Miquel kann sich keines Falles erinnern, wo fie, wie man später bemerkt, gar nicht auf den Einladungskarten maschinen( welche abgezahlt werden müssen), 251 mit Darlehen, Der Berliner ,, Verein gegen Berarmnng" hat im Jahre bas Parlament der Regierung einen Kredit von fünf Millionen vermerkt ist, bis auf weiteres verta gt. Die Freifinnigen sind also 3949 mit Geschenken. Im Jahre 1896 waren nur 3696 Personen bewilligt, den die Regierung nicht wünscht. Die Regierung tann schon soweit, daß sie in Berlin den Rampf überhaupt kaum noch unterstützt worden, 58 mit Maschinen, 196 mit Darlehen, 8442 mit ein Bedürfniß für einen höheren Kredit nicht anerkennen, 38 aufzunehmen wagen. Unsere Genoffen im dritten Kreife werden sich Geschenken. Gegen das Jahr 1896, das sich allerdings Mittheilungen von Einzelfällen ändern baran gar nichts. felbstverständlich teineswegs einlullen laffen, auch durch das BeSin eiften Momente pflegen solche Schäden ja auch überschäßt zu wußtsein nicht, es mit recht schwächlichen Gegnern zu thun zu haben. zeitweiliger Befferung der wirthschaftlichen Verhältnisse und daraus werden.( Rufe: Nein!) Es ist anerkennenswerth, wenn die Landdurch Serr v. Egidy foll, wie einige Blätter melden, diesmal im ersten fich ergebender Abnahme der Noth der ärmeren Bevölkerung kennen die Leiftungsfähigkeit der Kreise und den Umfang der Schäden tönne sich diesmal mit einem bloßen Achtungserfolge" nicht augetreten. Das Verhältniß der Bahl der zurückzuerstattenden Beis räthe zunächst auf die Hilfe der Kreise zurückgreifen. Diese Beamten Berliner Reichstags- Wahlkreise nicht wieder kandidiren wollen. Grungewöhnlich niedrige Zahlen auszeichnete, ift 1897 wieder eine erhebliche Zunahme der Bahl der Unterstützten( um über 15 pt.) eins am besten; das Urtheil eines einzelnen Abgeordneten kommt dagegen frieden geben, sondern werde sich in einem anderen Kreise auf- hilfen( Darlehen, Maschinen) zur Gesammtzahl der Unterstützungen nicht in betracht. Die Ermächtigung, eine größere Summe stellen laffen. ausgeben zu tönnen, ist ift für die Regierung schädlich; fte wedt die Begehrlichkeit und neigt zu Jm Wahlkreise Weft Prignis haben die Ronservativen hatte sich schon gleich nach den ersten Anfängen der Thätigkeit des weitgehenden Herrn v. Saldern Plattenburg aufgeftelt. Vereins zu verschieben begonnen und war dann sehr bald bedeutend Im Wahlkreise Forderungen. Sie dürfen sicher sein, daß wir mit Nachforderungen and sberg Goldin ist nunmehr der Amtsvorsteher Wernicke berabgegangen. Es erhielten im ersten Bereinsjahr, 1870, von je tommen werden, wenn sie nöthig sind. Die konstitutionellen Beaus Ober- Gemin als gemeinsamer Kandidat der Konservativen, der und nur 433 ein Geschenk; dagegen 25 Jahre später, 1895, von 1000 überhaupt Unterstützten 567 eine Maschine oder ein Darlehn denken, die ja zunächst Sache dieses Hauses sind, sind so wichtig, deutsch sozialen Reformer und des Bundes der Landwirthe auf je 1000 nur noch 76 eine Maschine oder ein Darlehn und daß ich zweifle, ob die Staatsregierung den Kommissionsbeschlüssen gestellt worden. wird auftimmen können. Bisher ist eine Stellungnahme der Regierung 924 ein Geschenk. 1896 ftellte sich. sich die Verhältnißzahl Von den Nationalfozialen will sich der in Oldenburg- Plön als der mit Darlehen oder Maschinen Unterstüßten sogar nur noch allerdings nicht erfolgt. Randidat aufgestellte Redakteur Damaschte der„ Tägl. Rundsch." zu auf 69, aber 1897 ist sie wieder auf 73 gestiegen, eine geringe folge auch im Wahlkreis Pinneberg. Elmshorn als Reichstags- Besserung, von der man abwarten muß, ob sie fortschreiten wird tandidat aufstellen lassen. Nationalliberalen in Halberstadt nichts wird, wollen die Ron- des Vereins, dessen Prinzip ja statutgemäß noch heute barin Nachdem aus einem Zusammengehen der Konservativen und der oder nur dem Zufall zu danken ist. Wir erblicken in diesen Zahlen einen Maßstab für die Beurtheilung der Leistungen fervativen selbständig vorgehen. us bannoverfchen Wahlkreifen. Im Reichstags- besteht, möglichst wenig zu schenken und, wo angängig, nur Darlehen oder Maschinen zu geben. Der Verein hat sich von diesem Prinzip Wahlkreise Celle- Gifhorn beabsichtigt der Handwerkerverein Abg. b. Kölichen( f.) bedauert, daß der Minister nicht die immer weiter entfernen, immer mehr das direkte Geschenk aus einer einen eigenen Kandidaten aufzustellen. In Hoya Verden der Kommission erklärt hat, so namentlich nicht bezüglich der von Siebenmeier Meyer aus Mahlen Stellungnahme der Regierung gegenüber den anderen Beschlüffen haben Bertrauensmänner der reichstreuen Parteien den Landwirth Möglichkeit, Berarmenden mit dauerndem Ers als Kandidaten aufgestelt, der Kommiſſion angeregten Erfaßleiſtung für die Thätigkeit der bem auch, die Mitglieder des Bundes der Landwirthe ihre militärischen Hilfskommandos entstandenen Untoften. armung zu bewahren, immer seltener vor= Stimme geben werden. Dem Vernehmen nach wird im zweiten Minister v. Miquel: Der Kreis Bolkenbain hat 30 000. gefunden hat, und immer häufiger die Verhältnisse der. Schäden und zahlt 46 pCt. Kreissteuer; wie kann da von einer vom Bund der Landwirthe Landrath Dr. Jderhoff in Aurich als bereits eingetretenen Berarmung nur noch eine nothdürftige und hannoverschen Aurich Wittmund Reichstags Wahlkreise Bittsteller sich als solche herausgeftellt haben, daß ihnen in ihrer Leitungsunfähigkeit die Rede sein! Der Kreis würde also Gegenkandidat gegen Sanitätsrath Fr. Kruse aufgestellt. Die im jetzt kommen und sagen: Ich bin unter den zu unterſtüßenden 11. hannoverschen Reichstags- Wahlkreise versuchte vorübergehende Linderung ihrer Noth gewährt werden konnte ich Kreisen besonders genannt, Gelb ist ja genug da; ich verlange Ent Einigung zwischen dem Bunde der Landwirthe und den National der Vorstand trotzdem, daß auch im abgelaufenen Jahre der Verein schädigung! Diefer Fall zeigt gerade, wie bedenklich die Beschliffe liberalen ist nicht zu stande gekommen. Jufolge deffen wird jede der wieder seine Aufgabe vollkommen erfüllt habe. Ein Theil der Mitder Kommission sind. Es würde genügen, die Regierungsvorlage beiden Parteien ihren eigenen Randidaten aufstellen, und zwar die anzunehmen und wenn Sie durchaus wollen eine Resolution Nationalliberalen den bisherigen Abgeordneten Jorns, ver Bund der glieder dagegen war diesmal anderer Ansicht. Man fängt an, im Sinne der Kommissionsbeschlüsse anzunehmen. Landwirthe den Mühlenbesizer Harriehausen- Bollensen. zu finden, daß die Verwaltungstoft en( 1897: 25 853 M.) Abg. Graf Strachwiz( 8.) tritt namens seiner Freunde für die Kommissionsvorlage ein; er wird für die Kommissionsvorlage der Freifinnigen in Oberhessen, daß in airta 70 Kreisen die 87 409 m.) stehen, und glaubt, barauf die feit vielen Jahren trob Herr Reichstags- Abgeordneter Kopfch berichtete auf dem Parteitag in einem ftarten Mißverhältniß zu der Unterstützungssumme( 1897: stimmen, wenigftens in der zweiten Lesung. Abg. Bänsch- Schmidtlein( frt.) bestreitet lebhaft die Behauptung baß aber in etwa 10 Rreifen eine Verständigung bisher nicht habe wies der Vorsitzende darauf hin, daß man hierbei nicht blos an die Kandidatenfrage zwischen den linksstehenden" Liberalen geregelt fei, Intereffes für den Verein zurückführen zu müssen. Dem gegenüber aller Agitation fortschreitende Abnahme der Mitgliederzahl und des des Ministers, daß die Taxen zu hoch gegriffen seien; das Gegentheil sei richtig. erzielt werden können. Würden die Taren heute nochmals revidirt, fie Ein dieser Tage in der ganzen Pfalz verbreitetes Wahl- 4259 unterstützten Personen, sowie an die anderweitige Hilfe( Arbeitswürden viel höher ausfallen. Zahlreiche Beschädigungen kommen flugblatt bringt die offiziellen sozialistischen Kandidaten bis duf den beschaffung und so weiter, worüber aber Bablen nicht angegeben ja der Vorlage gegenüber gar nicht in betracht, z. B. die Werlufte 4. Wahlkreis( Zweibrücken- Pirmasens), wo demnächst erst der kan wurden) benken dürfe, auch die, viel Arbeit und often ver an Einnahmen, Schädigungen an der Gesundheit u. a. Am besten bidat aufgestellt wird. Nominirt sind: Für den 1. und aussichts: 9581 Ablehnungen auf insgesammt 13 840 Gefuche), ja diese Ablehnungen tämen in betracht( 1897: wäre es gewesen, wir hätten uns an Ort und Stelle von der Größe vollsten Wahlkreis( Ludwigshafen- Speyer- Frankenthal) Landtags: bildeten sogar einen sehr wichtigen Theil der Vereins. der Schäden überzeugt und einen gemeinsamen Ausflug nach der Abgeordneter Ehrhart- Ludwigshafen, den 2.( Landau- Neustadt) und arbeit, infofern dadurch dem gewerbsmäßigen Bettel und der oberen Dder unternommen. Die politischen Freunde des Redners den 3.( Germersheim- Bergzabern) Buchdruckereibefizer J. Huber Berschleudering wehlthätiger Spenden an Unwürdige vorgebeugt arbeit, insofern dadurch dem gewerbsmäßigen Bettel und der werden für die Kommissionsvorlage stimmen. Abg. v. Richthofen- Mertschütz( f.) hält die Bedenken des Ehrhart und den 6. Wahlkreis( Raiserslautern- Kirchheim) Stadtrath stimmen, daß ihm jene Mitglieder- Gruppe, die auf Herabminderung Ludwigshafen, den 5.( Homburg- Rufel) Landtags- Abgeordneter werde. In gew sser Hinsicht möchten wir dem Vorstande darin beis Ministers nicht begründet. Beim Gesez betr. den Wiederaufbau der Clement- Kaiserslautern. Stadt Brotterode hat die Regierung sich auch die Einstellung einer Die Vertrauensmänner des Bundes der Landwirthe" stellten der Verwaltungsfosten dringt( und am Montag die Einfeßung einer höheren Summe gefallen lassen. Sollten, aber wirklich budget für den Wahlfreis Germersheim Bergzabern einstimmig Rommiffion zur Vereinfachung der Organisation und des Geschäftsbudget- für mäßige Bedenken begründet sein, so wird sich bis zur 3. Lesung den Landtags. Abgeordneten Diehl- Anweiler als Reichstage ganges durchgesetzt hat), unrecht thut. Die Herren verkennen den eigent lichen Daseinszweck des Vereins. Seine Hauptaufgabe besteht thatsächlich Abg. Dr. Sattler( natl.) hält die budgetmäßigen Bedenfen Jm Reichstags- Wahlfreife Speyer- Ludwigshafen wird, im Ablehnen, nicht im Bewilligen. Er ist ursprünglich gegründet allerdings für ausschlaggebend; wenn man aber willens ist, diese da der bisherige Vertreter Kommerzienrath Dr. Klemmn nicht mehr worden, weniger um den Armen zu helfen, als um die bemittelte Frage bis zur dritten Lesung zu regeln, so will Redner in zweiter fandidirt, Major v. Heyl- Worms, ein Bruder des dortigen Groß- Bevölkerung gegen die Belästigung durch Arme zu schüßen. Es soll Lesung für die Kommissionsfassung stimmen. in erster Linie ein Schußverein für die Wohlhabenden Abg. Ring(.): Die amtlichen Zaren sind zu niedrig; industriellen und Abgeordneten, als Kandidat genannt. das hat sich in der Proving Brandenburg gezeigt, wo die von der Landwirthe haben sich im 18. fächsischen Reichstags die für die Verwaltung aufgewendeten 25 000 m. in der That nicht Ronservative, Nationalliberale, Deutschsoziale und Bund der fein; die den Armen gewährte Hilfe ist nur das nicht zu umgehende Mittel zu diesem Zweck. Von diesem Standpunkt aus tann man Regierung auf 2 Millionen tagirten Schäden von der Landwirthschafts: a hitreis 3widan- Krimmitschau auf die Kandidatur als weggeworfen ansehen. Wer auf diesem Standpunkt steht, hat fammer auf 6 Millionen geschäßt sind. Redner bemängelt die des Roblenwerksbesitzers, Fabrikanten und reußischen Kommerzienrath aber freilich auch kein Recht, auf seine Arbeit über Wasserbauten und verlangt eine schleunige Ausräumung der Spree. Wie de in Bockwa geeinigt. Es ist das derselbe, der im mäßig stolz zu sein, namentlich dann nicht, wenn er bei von dem oberen Spreelauf an, wodurch allein weitere Ueber- Jahre 1892 gegen den Redakteur des Bergarbeiterorgans, Glückauf", dieser Gelegenheit so wenig gegen die Verarmung ausrichtet und schwemmungsschäden vermieden werden können. Regierungskommissar Geh. Finanzrath Dr. v. Günther sucht Benannten zu einem Jahre Gefängniß verhalf. Genossen Gladewiß, eine Beleidigungsklage anstrengte und so dem nur aufs neue bestätigt, daß mit der so gepriesenen nachzuweisen, daß die vorhandenen Mittel zur Entschädigung nach Privatwohlthätigkeit" die die Berelendung der Aus Straßburg i. Elf. schreibt man uns: Die offigiöse maffen niemals aufgehalten werden tann. Maßgabe der aufgenommenen Schäßungen ausreichen. Straßburger Post" bläft zum Sammeln der bürgerlichen Minister Freiherr v. Hammerstein bemerkt, daß vorbeugende Barteien, um bei den bevorstehenden Reichstagswahlen den Sieg des Der Magistrat will selbst mit Feststellungsklagen vorgehen Wafferbauten in einer besonderen Vorlage begründet werden sollen; sozialistischen Kandidaten in der Hauptstadt der Reichslande zu ver- gegen einzelne Bureau- Hilfearbeiter, diese überraschende Mites laffe sich eben nicht alles mit einem Male thun. hindern. Uns Sozialisten könnte nichts angenehmer sein, als wenn theilung machte der Bureaudirettor Wertmeister dem VorAbg. Gothein( frf. g.) kann die Budgetbedenken so boch nicht man in den bürgerlichen Lagern dem Lockruf der„ Poft" folgen fizenden des Vereins Berliner Gemeindebeamten Herrn Korbach, anfchlagen; fie treffen ebenso zu gegen die fünf Millionen der Regie- und sich zur Aufstellung eines gemeinsamen Sammelkandidaten als dieser, wie bereits berichtet, sich weigerte, eine Erklärung rungsvorlage wie gegen die 10 Millionen der Rommissionsbeschlüsse. würde. entschließen er nicht Beamter sei, wenn nirgendwo, so müßten dahingehend zu unterzeichnen, daß Es sei nicht bedenklich, der Regierung einen nach oben hin begrenzten wir hier in Straßburg aus einer derartigen Situation die größten sondern nur ein durch Privatkontrakt angenommener, vorüberKredit zu geben. Der Sinn der Bevölkerung ist eben, die Regierung Bortheile ziehen. Die Vereinigung der großen klerikalen oder demo- gehend beschäftigter Hilfsarbeiter, der feinen Anspruch möge vor Mehrunterstützungen nicht zurückschrecken. Schließlich läßt fratischen Wählermassen des reichsländischen Bürgerthums auf einen darauf erheben tönne, jemals angestellt zu werden und der deshalb fich allerdings dasselbe durch eine Resolution erreichen. Abg. v. Eichel( t.) warnt davor, die Leistungsfähigkeit der Kreise denn in jenen Kreisen betrachtet man den Reichstags- Stimmzettel als das spruch erheben zu wollen. Falls er diese Erklärung nicht unterAbg. v. Eichel( l.) warut davor, die Leistungsfähigkeit der Kreise Anhänger des Gouvernements ist eine thatsächliche Unmöglichkeit; bierdurch ausdrücklich versichere, auch niemals einen derartigen Anzu ſehr anzuspannen; es bleibe diesen Kreisen, so namentlich auch wirksamste Instrument des geharnischten Protestes gegen das bestehende schreibe, würde nicht nur ſein ſeit fast 1/2 Jahren schwebendes vom Redner vertretenen Kreise Lauban ohnehin noch System der Diktatur und Ausnahmegeseze. Andererseits ist auch Gesuch um Gehaltserhöhung zurückgewiesen, sondern der Magistrat genug zu thun an Brückenbauten, Uferbefestigungen u. a. die Unterstützung einer lintsliberalen oder gar klerikalen Randidatur werde auch im Wege der Feststellungstlage gegen Abg. Letocha( 3) kritiſirt die Höhe der von den Truppen- feitens der gouvernemental gesinnten proteftantischen Wähler äußerst ihn vorgeben. Rorbach gab hierauf zu Protokoll, daß tommandeurs geforderten Entschädigungsfähe. schwer zu erreichen, selbst wenn es gelänge, die heitle Personenfrage er Erklärung unter der Abg Schlabih( frt.) wird mit seinen Freunden für die Kom- in befriedigender Weise zu lösen. Die Chancen des sozialistischen Begründung verweigere, daß er nach§ 56 Abfah 6 der Städte missionsbeschlüsse stimmen, sich aber bemühen, bis zur dritten Lesung Bewerbers würden im Falle einer bürgerlichen Sammelkandidatur Ordnung als pensionsberechtigter, lebenslänglich angestellter Beamter eine der Regierung genehme Faffung zu finden. also zweifellos steigen, einmal weil die Wahlbetheiligung sei. In den Kreisen der Bureau- Hilfsarbeiter steht man der Abg. Graß( fr) beklagt sich, daß die Provinz Sachsen auch auf gegnerischer Seite dabei voraussichtlich eine lare wäre, Klage- Androhung des Magistrats mit Gleichmuth gegenüber, ja ein bei dieser Borlage wieder schlechter behandelt worden ist, als die während der begeisternde Kampfruf:„ Gegen den gesammten bürger- folches Vorgehen wäre ihnen geradezu erwünscht, denn wenn auch Provinz Schlesien. lichen Mischmasch!" in unserem Lager auch den letzten Mann auf das Ober- Verwaltungsgericht, wie es fürzlich in Sachen Korbach Damit schließt die Debatte. Der§ 1 wird ziemlich einstimmig die Beine brächte; dann aber auch, weil die Sammeltaktik unserer gegen den Magiftrat geschah, sich in der Hilfsarbeiterfrage auf den in der Kommissionsfassung angenommen, ebenso der Rest der Vorlage Gegner die Entscheidung schon im ersten Wahlgang herbeiführen Standpunkt des Magistrats stellt, so ist das bei der bekannten Rechts Morgen( Donnerstag) 11 Uhr: Ansiedelungs- Gesetz und An- würde, bei dem es erfahrungsgemäß schwieriger ist, die Wähler- fprechung des Reichsgerichts bedeutungslos. massen auf eine Rompromißfandidatur zu vereinigen als in der Die vereideten Magistrats- Briefboten haben eine arge Ent ftedelungs- Etat. Stichwahl. Jm bürgerlich- oppofitionellen Lager scheint man that- täuschung erlitten. Sie beziehen bisher an den Wochentagen einen Schluß 24 Uhr. fächlich auch einzusehen, daß die Sammeltaktit lediglich den bösen Diätenfaß von 2 M., müssen aber auch an den Sonn- und Festtagen Sozen zu gute fäme: die Lockrufe der" Post" haben auf jener Seite die erforderlichen Briefbestellungen erledigen, ohne daß ihnen aber wenigftens bis heute noch keinen Widerhall gefunden. eine Entschädigung hierfür gezahlt wird. Ein Sommerurlaub von wohl eine Form finden lassen. dem ohne weitere Debatte. Kandidaten auf. Denn bie Unterschrift vorstehender Komitee. And den Nachbarorten. acht Tagen wird den Nachsuchenden zwar bewilligt, fedoch nur unter vertraue im übrigen auf seine Gerechtigkeitsliebe und daß Wegfall der Diäten für diese Beit. Bwecks Aufbesserung ihrer Lage er in ihrer Sache mit Wohlwollen gegen fie vorgehen andten nun die Briefboten vor längerer Beit eine Petition an den am Montag, den 7. März, von 2-4 Uhr nachmittags die Erfa Juhalt feiner Behörde, welche gegen die Absenderin den Strafantrag Brih. Wir machen die Parteigenoffen darauf aufmerksam, daß weibe. Der Kriminal Beamte übergab den Brief nebst Magistrat, in der um Festsetzung eines monatlichen Diätenfages oon 60 Wt. und um Bewilligung eines achttägigen Sommerurlaubes, ab aur hiesigen Gemeinde Vertretung stattfindet. Bon jedoch ohne Gehaltsabzug, gebeten wird. Die jezt eingegangene unserer Partei ist der Kaufmann Hermann Jenner als Kandidat wegen Beftechung stellte. Die Angeklagte behauptete im Termin, daß ihr ein strafbarer Beeinflussungsversuch auf den Kriminalkommissar Antwort lautet ablehnend und befriedigt die Biltsteller so wenig, aufgestellt. Es ist Pflicht der Parteigenoffen, energisch zu agitiren völlig fern gelegen habe, der Gerichtshof gelangte aber zu der entund am Wahltage sur rechten Stunde Mann für Mann an der Daß sie demnächst mit einem neuen Gefuche an die Stadtverordneten Wahlurne zu erscheinen, damit unser Randidat aus der Wahl als gegengefeßten Anficht und verurtheilte die Angeklagte zu einer GeldVersammlung herantreten wollen. Die Bedingungen, von denen die Verleihung" der gelben Sieger hervorgeht. Gleichzeitig weifen wir darauf hin, daß am firafe von 500 W. Es wurde außerdem die Beschlagnahme des gentenar Medaille abhängig gemacht wird, bereiten einem Sonntag, den 6. März, nachmittags 2 Uhr bei Adam( Buschkrug) eine Hundertmarkscheines verfligt. Turch übermäßig fchuelles Fahren mit einem Teeren Rohlent Theil der Patrioten bedenkliche Kopfschmerzen. Verschiedenen Beuten, öffentliche Kommunalwähler Versammlung stattfindet. Das Wahl. wagen hat der Kutscher With. Manntgt ein schweres Ungffic audie fich um den Orden beworben haben, ist von der Polizeibehörde eine abschlägige Antwort in dem Falle ertheilt worden, daß fie in Schöneberg. Am Sonnabend den 5. März, abends 81%, br, gerichtet, welches ihn gestern unter der Anklage der fahrlässigen Am ihrem Vorleben mit dem Strafgesey in Konflikt gekommen find. So veranstaltet der Arbeiter Bildungsverein ein geselliges, Tödtung vor die 8. Strafkammer des Landgerichts I. führte. wurde, um ein Beispiel zu erwähnen, die Ueberreichung der Medaille zwangsloses Beifammensein der Mitglieder mit ihren Frauen in der Nachmittage des 3. Januar fuhr der Angeklagte am Schöne berger Ufer entlang. Er hatte feinen Eig auf dem Wagen einem Strieger, der brei Felbzüge mitgemacht hatte, aus dem hiesigen Schloßbraueret. Als Einleitung wird Genoffe Alfons to ledrig, daß ihm die Aussicht auf die Straße durch Grunde verweigert, weil er vor nunmehr fünfzehn Jahren Borchard- Berlin einen Bortrag über das Leben und Wirken Heinrich seine beiden Pferde verdeckt wurde. Dazu kam, daß es aufing zu vegen Unterschlagung mit vier Monaten Gefängniß be. Deine's halten. Bablreicher Besuch wird erwartet. dunkeln und daß der Angeklagte im scharfen Trab fuhr. Eine straft worden ist. Eine folche Verweigerung der Medaille Moderner Wohnungswucher. In der" Chart. Neuen Zeit" Fran, die den Fahrdamm überschreiten wollte, wurde von wirkt zum theil verhängnißvoller als auf den ersten Blick auzunehmen lefen wir: Won Wohnungsmiethern förmlich boykottirt werden zur den Pferden zu Boden geworfen und überfahren. Personen, die ist. Denn ber Veteran fommt aus eigenem Antriebe verhältniß Beit die Gäuser der Immobilien Berkehrebant. Die betreffende 20 Echritte entfernt waren, hörten das Krachen der Knochen mäßig felten barauf, sich um die Auszeichnung" zu bemühen; bie Bant hat innerhalb eines Jahres ca. 20 Häuser in der Subbastation der Ueberfahrenen, welche nach wenigen Minuten verschied. Agitation dazu gebt häufig von Kriegervereinen aus, die für erftanden. Die Wiether diefer Häuser wurden alsdann gekündigt Der Angeklagte will nichts von dem Unglück bemerkt haben, obwohl ibre Angehörigen die Parole ausgeben, daß ein jeder um den und mußten auszichen. Nachdem die Häuser theilweise renovit Bengen bekundeten, daß er Mühe hatte, sich auf seinem Eit zu Orden einzukommen habe. Die Mitglieder nun, die die worden sind, hat die genannte Bank die Miethen enorm gehalten, als der Wagen über den Körper der Fran ging. Ter Medaille nicht aufweisen können, verfallen der Aechtung, weil sie steigert, eine Wohnung von 4 Zimmern fofiet 1200-1300 Gerichtshof hielt die Fahrlässigkeit für eine sehr grobe. Der Anschließlich wohl oder übel bekennen müssen, daß sie einst einen Fehl- Gegen diese hohen Miethspreise hat das Publikum bisher energisch geklagte wurde zu einem Jahre Gefängniß verurtheilt. tritt begangen haben, über den ste längst Gras ges Front gemacht. Daher ist es gekommen, daß gange Reihen Häuser wachfen wähnten. Wie beißt, es foll in einigen in der Bestalozzi, Krumme- und Goethestraße vollständig leer stehen. Fällen der Ausschluß solcher Leute aus ben Militär Viele Wiether haben es vorgezogen, wieder nach Berlin zurück vereinen in Erwägung gezogen worden sein. Träfe folches zuziehen. Die Gegend am Karl August- Platz ist nahezu entwölfert. zu, dann würden diese Mitglieder überdies noch petuniär arg ge- Die Geschäftsleute sind dadurch sehr geschädigt worden; viele haben Schädigt werden, indem sie der Kranken- und Sterbegelder verlustig ihr Geschäft aufgeben müssen, weil ihnen die Kunden fortgezogen gingen, zu denen sie die Jahre hindurch beifteuern mußten. Und sind. Es wäre nur zu wünschen, daß die Miether auf ihrem ab das alles wegen der Bentenar- Medaille. lehnenden Standpunkt bestehen blieben; bann würde die Immobilien Werkehrsbank sich wohl genöthigt sehen, die Miethspreise wieder herabzusehen. Die Verkehrsstörungen auf der nunmehr elektrisch betriebenen Linie Alexanderplatz- Schöneberg banerten auch gestern fort. Die Affumulatorenwagen, welche die Ursachen ber Störung waren, find aus dem Betrieb gezogen worden und an deren Stelle hat man Pferdebahnwagen eingestellt. Bur Zeit follen auf der Strecke 11 Attumulatorens nmd 8 Pferdebahnwagen verkehren. Der vom Volksheilstätten- Verein vom Rothen Kreuz am Grabowfee erbaute, von der Firma Selberg u. Schlüter ausgeführte dritte Pavillon für 50 Betten ist dem Betriebe übergeben worden. Eine Seimstätte für Juvaliden und Rekonvaleszenten will die Invaliditäts- und Altersversicherungs. Anstalt der Provinz Brandenburg bei Beelitz an der Weylarer Bahn errichten. Die Versicherungsanstalt, deren Ber mögensbestand sich bereits auf 28 Millionen Mark belaufen soll, hat dort zu dem angegebenen Zweck ein Areal von 560 Morgen zum Preise von 448 000 m. erworben, auf welchem eine für 500-800 Personen bestimmte Heimstätte erstehen soll. Gerichts- Beifung. Krank und in seiner Stellung gekündigt, hat der 68 Jahre alte Pförtner Johann Sachweh aus der Karlstr. 15 Hand an sich gelegt. Sachweh verfah dort den Pförtnerdienst schon seit 8 Jahren, nachdem er vorher bereits 5 Jahre diefelbe Stellung in dem gegenüber liegenden Hause bekleidet hatte. In der Kellerwohnung hatte er sich Gicht zugezogen, sodaß es mit seiner Arbeit wohl nicht so secht In der feinerzeit viel besprochenen Auklagefache gegen mehr ging. Dazu kam, daß seine Frau seit 6 Wochen an einem Baurier Sternberg und Genoffen wegen angeblicher Uebertretung Geschwür an der Hand litt und daher ebenfalls nicht so schaffen des Aktiengesetzes fand bekanntlich im Oktober v. J. eine drei fonnte wie fonft. Unter diesen Umständen waren die Leute ihrer wöchige Berhandlung statt, die damit endigte, daß der Gerichtshof Aufgabe, für drei Häufer zu sorgen, nicht gewachsen und erhielten einerseits wegen Verjährung freisprach, andererseits bei der Ver von der rücksichtslosen Hauswirthin die Kündigung. Der bejahrte fündigung des Urtheils ausdrücklich feststellte, daß keinerlei UeberMann wollte das nicht überleben und erhängte sich in der vertretung des Aktiengesetzes stattgefunden habe, daß die zum Gegen gangenen Nacht an seinem Kleiderspinde.. stande der Auflage gemachten Transaktionen vielmehr aus nahmslos bei ftattgehabten eingehenden Prüfung als vollständig korrekt gefunden worden feien. Die Staatsanwaltschaft hatte damals gegen dieses Erkenntniß Revision an gemeldet, so daß bisher angenommen wurde, daß dieser Prozeß auch Nach nochmaliger, noch das Reichsgericht beschäftigen würde. mehrere Monate dauernder Prüfung der Sache hat sich die königl. Staatsanwaltschaft nunmehr veranlaßt gesehen, die Revision unter dem 23. Februar cr. felbst zurückzuziehen. würde. In der Sylvefternacht spielte sich in der Blumenstraße eine besonders schwere Ausschreitung ab. Mehrere angetrunkene junge Leute gingen Arm in Arm auf dem Bürgersteige, in übermüthiger Stimmung jeden anrempelub, der ihnen nicht rechtzeitig Play machte. Der Hausdiener Döring, der sich diese Behandlung nicht Befallen lassen wollte, erhielt Büffe und Schläge gegen den Kopf, daß ihm ber Hut zur Eide fiel. Als er sich bückte, um ihn aufzuheben, erhielt er von einem der jungen Leute, dem Tischler Franz Kottke, einen Stich in den Rücken. Der Verwundete war unfähig, sich wieder zu erheben, der Stich war mit so großer Wucht geführt, daß das Messer beinahe die Lunge berührt hatte. Töring hat längere Beit in Lebensgefahr gefchwebt. Kottte wollte im gefirigen Termine vor der 4. Strastammer des Landgerichts I dem Gerichtshof glauben machen, daß er sich im Zustande der Nothwehr befunden habe, seine Angaben wurden aber durch die Zeugenvernehmung widerlegt. Der Gerichtshof war mit dem Staatsanwalt der Ansicht, daß der unausrottbaren Messerstecherei energisch entgegengetreten werden müsse, der Angeklagte wurde zit anderthalb Jahren Ge= fängniß verurtheilt und sofort in Haft genommen. Bu zivei Monaten Gefängniß wurde der Steinträger Ganglie gestern von der zweiten Straffammer am Landgericht II verurtheilt, weil er gelegentlich eines Ausstandes auf einem Bau in der Hafen haide einen Streitbrecher mit Prügeln bedroht hatte. Der Staals. anwalt, der die Tyrannei der Arbeiter" energisch gefübut wiffen wollte, hatte vier Monate beantragt. Ju bezug auf die Hastbarkeit von Eisenbahnen mit elektrischem Betrieb hat das Kammergericht dieser Tage eine wichtige grundfäßliche Entscheidung getroffen, welcher folgender Thatbestand zu grunde liegt: Am 25. November 1896 sticß ein Kutscher des Fuhrherren Gutschow zu Pankow in der Wollantstraße mit einem Wagen der elektrischen Straßenbahn zusammen, wobei das eine der beiden Wagenpferde derart verletzt wurde, daß es getödtet werden mußte. G. vertlagte hierauf die Firma Siemens u. Halste als Eigenthümerin der elektrischen Straßenbahn auf Schadenersatz in Höhe von 670 M., er wurde aber vom Lantgericht I abgewiefen, da ein Verschulden des Wagenführers der Straßenbahn nicht nach gewiesen werden könnte. Im Gegentheil müsse man annehmen, daß der betreffende Wagenführer, der seit zwei Jahren in Diensten der Bertlagten auf derfelben Strecke thätig war, ein tüchtiger Bevoll mächtigter" gewesen sei. Das Kammergericht schloß sich den Rechtsausführungen des Vorderrichters an und erkannte deshalb auf Burückweisung der Berufung. Versammlungen. " Bezüglich des Umsteigens von dem Motorwagen zum Anhängewagen werden von den Fahrgästen der elektrischen Straßenbahnen, sowohl der Berliner wie der Charlotten burger, immer heftigere Klagen darüber erhoben, daß in solchen Fällen stets die Lösung eines zweiten Billets nöthig wird. Man verlangt dringend die Beseitigung dieser störenden und läftigen Einrichtung, deren Bestehen man durch nichts für gerechtfertigt hält. Wie jedoch von betheiligter Seite erklärt wird, halten die Direktionen der Straßenbahn- Gesellschaften nach wie vor an der Lösung eines Die ungeputzten Stiefel des Herrn Doktors. Eine sehr zweiten Billets beim Umsteigen feft, weil ihrer Meinung nach mit interessante, fulturhistorisch wichtige Entscheidung fällte heute bas der Beseitigung dieser Maßregel jebe Kontrolle aufhören Reichsgericht. Das Landgericht I in Berlin hat am 2. Dezember vorigen Jahres die unverehelichte Zimmervermietherin Marie Durch Explosion einer Petroleumlampe wurde in der Sonnenberg wegen Freiheitsberaubung und versuchter Nötbi geftrigen Nacht der Fabritarbeiter Pawelowsty in der Aderstr. 110 gung zu 3 Tagen Gefängniß verurtheilt. Dr. X. wohnte bei ihr schwer verbrannt. Als sich die Familie zu Bett begeben wollte, stieß gegen 60. monatlich zur Miethe . und hatte gekündigt. ein Kind die Lampe um, welche sofort explodirte. Gleichzeitig Frl. S. machte noch eine Forderung von 50 M. geltend, die wurde die Wohnungseinrichtung in Brand gesetzt. Die Feuerwehr er nicht anerkannte, und nahm deshalb mehrere Sachen des Herrn Der Wahlverein für den sechsten Wahlkreis hielt am leistete dem Verunglückten die erste Hilfe und löschte den Stuben- Doktors in Beschlag. Eines Morgens, als Dr. X. nach dem Aus Dienstag für das Rosenthaler Viertel eine Versammlung in der brand ab. Der Wohnungsinhaber ist nicht versichert. wärtigen Amte gehen wollte, erhielt er von der Vermietherin feine Brunnenstraße ab. Die Entwickelung der Sozialdemokratie in den Bum Tode geführt hat der Schlaganfall, von dem, wie wir Stiefel, die sie putzen sollte, nicht zurück. Er gerieth dadurch in letzten zwanzig Jabren" lautete das Thema, über das der Reichsmittheilten, in der Nacht zum Dienstag der Droschkentutscher Johann große Verlegenheit, weil er ein zweites Baar nicht zur Verfügung tags- Abgeordnete Genosse zubeil in äußerst fesselnder Weise Bantusch in der Ausübung seines Berufes auf dem Kutscherbock ge- batte. Aus dem Fenster rief er schließlich einem Vorübergehenden referirte. Anknüpfend an die von Lassalle vor 35 Jahren entfachte troffen wurde. Bantusch, der in der Oranienftr. 5 wohnte, ist gestern 3, er möge ihm ein Paar neue Stiefel besorgen. Diese erhielt er Agitation, die Entwickelung und das Verbot des Allgemeinen im Krankenhaus am Gehirnschlage gestorben. dann nach zweistündigem Harren. Das Landgericht hat angenommen, Deutschen Arbeitervereins, erinnerte der Redner zugleich an die heftigen Zengen gesucht. Zum Zwecke der Wiederaufnahme eines daß Frl. S. den Herrn Doktor für diese Zeit des Gebrauchs der Fehden mit den„ Eisenachern", deren Beendigung namentlich von Zöldfe Strafprozesses wegen vorsätzlicher Körperverlegung wird die Wasch persönlichen Freiheit beraubt hat, da sie wußte, daß er und Yort angestrebt, aber mehr durch die Verfolgungen der damaligen frau, welche am 15., 16. und 17. Septb. v. Js. im Hause Desfaneru denjenigen Gesellschaftstlaffen gehört, denen preußischen Regierung endlich auf dem Einigungstongreß in Gotha straße 3 gewaschen hat, dringend gebeten, ihre Adresse bei Elsa es unmöglich ist, ohne Fußbekleidung über die im Jahre 1875 erreicht wurde, durch Gründung der Sozial Schied, per Adresse Frau Stranz, Prinzenstr. 90, abzugeben. Straße zu geben. Dies würde, so heißt es noch im Urtheil, demokratischen Arbeiterpartei Deutschlands." Damals glaubte die Der Feenpalast an der Burgstraße ist neuerdings häufiger als das Schamgefühl des betreffenden Herrn verlcht haben. Auf die Stadtgerichts Deputation" mit Hilfe des fo berühmt gewordenen irgend ein anderes öffentliches Institut dem Wechsel der Dinge Revision der Angeklagten hob das Reichsgericht das Urtheil Staatsanwalts Tessendorf die Sozialdemokratie zu vernichten, unterworfen worden. Er beherbergte in den letzten Jahren patriotische auf und die Sache an das Landgericht zurück. deren Auflösung" durch Verbot vom 30. Mai 1876 für ganz Deutschdaß die Bewegungsfreiheit des Ausstellungen, den Bund der Landwirthe, sowie die Getreide. Davon, Dr. X. für land bereits erfolgt war. Jedoch die Hoffnungen der Gegner börseaner, und kam dann wieder auf seine alte Liebe, rief die längere Zeit aufgehoben worden fei, tönne teine Rede und die Voraussetzungen eines Tessendorf wurden durch die Spezialitäten zurück. Seit gestern hat das große Versammlungs fein. Die fozialen Anschauungen hätten ihn an der Bewegungs- großen Wahlerfolge im Jahre 1877 zu schanden gemacht, Iotal ein ganz verändertes Aussehen erhalten. Es sind dort freiheit nicht hindern können, namentlich, wenn er, was wohl anzu als namentlich in Berlin das erste Mal zwei Wahl. in stattlicher Anzahl zwei exotische Bölterschaften, I avaner und nehmen sei, noch im Befig von Strümpfen und Morgenschuhen war. freise erobert und die Gegner in größten Schrecken vers Asch anti ausgestellt. Letztere weichen wenig ab von den zahl: Ebenso wenig fönne die Verurtheilung wegen versuchter Nöthigung setzt wurden. Das Hödel Attentat am 11. Mai 1878 fam wie reichen afrikanischen Stämmen, die hier im Laufe der Zeit Exemplare aufrecht erhalten werden, da eine physische Einwirkung auf den ein von Bismarck ersehntes Ereigniß, um durch ein bereits einige hergefandt hatten. Es ist möglich, daß der Lärm, den sie auf Rörper des Genöthigten nicht festgestellt sei. Wochen später dem damaligen Reichstag vorgelegtes Ausnahmegefeß ihren Musikinstrumenten verursachen, noch etwas geräuschvoller ist, ais Der Kaufmann Lewinstein ist Standesbeamter und verden Vernichtungskampf gegen die erstartte Partei einzuleiter. Der der von anderen Negervölkern verübte, aber in ihres Wesens Wesen- waltet als solcher den Bezirk 10 B, den größten Berlins, von dem Ablehnung desselben folgte das Attentat Nobiling's am heit scheinen sie den Bekanntschaften, die wir früher im Bublifum in letter Beit ein Theil abgezweigt worden ist. Am 7. September 2. Juni desselben Jahres. Um nunmehr zu beweisen, machen konnten, so ziemlich gleich zu fein. Bon besonderem Inter vorigen Jahres vollzog Lewinstein eine Eheschließung; nachher stellte daß die Sozialdemokratie an diefen diefen Attentaten die Schuld effe sind eine Reihe Handwerker, die in ihren Hütten mancherlei sich heraus, daß der Ehemann das Alter der Ehemündigkeit trage, verbreitete man in der darauf folgenden Nacht zum 3. Juni Kunstgegenstände von theilweise hübscher Beschaffenheit anfertigen.( 20 Jahre) noch nicht erreicht hatte. 2. hatte sich nunmehr eine Depesche des Inhalts, daß Nobiling, der fich bekanntlich aus Auch gewähren die Einzelhütten Einblick in das Familienleben der gestern vor der 3. Straffammer des Landgerichts I wegen Ber: selbsimörderischer Absicht selbst schwer verwundet hatte, bei wieder fremden Gäfte; poffirlich ist der Anblick einer Kinderschule. gebens gegen das Personenstands- Gesetz vom 6. Februar 1875 erlangtem Bewußtsein zugestanden habe, sozialistischen Tendenzen verwies = Bon ganz anderer Bedeutung erscheinen die Javaner und zu verantworten. Er entschuldigte sich damit, daß er in der frag zu huldigen". Daß jene Nachricht wie die bekannte„ Emfer Javanerinnen, die sich auf der Bühne plazirt haben. Sind die lichen Zeit verreist gewesen sei und daß er sich darauf verlassen Tepesche" gefälscht war, wurde durch eine nach dem Tode Neger durch findliche Lebhaftigkeit charakterisirt, fo fallen die Gäfte habe, daß die gefeßlichen Erfordernisse der Eheschließung vor- Nobiling's durch den Börsen Courier" verbreitete Nachricht beaus dem indischen Archipel durch einen feierlichen Ernst, durch vorhanden seien, weil sein Stellvertreter sonst ftets zuverlässig gewiesen, worin ausdrücklich erklärt wurde, daß Nobiling troß aller fichtig abgezirkelte Bewegungen auf. Die Mäuner mit wohlgepflegten arbeitet habe. Sobald der Verfloß zu seiner Kenntniß ge ärztlichen Kunst und angewandten Mühe niemals auch nur auf Bartkoteletten sehen in ihrer steifen Grandezza aus wie junge langte, habe er sich selbst bei seiner vorgefeßten Behörde Augenblicke zum Bewußtsein gekommen war. Aber die Einschüchterung preußische Bureaukraten, die vor dem Assessorenexamen siehen. denunzirt und den Ehemann bestimmt, ein Gesuch um der großen Volksmassen war gelungen und damit die Stimmung für Jeder Schritt in den Tanzpantomimen, ja, jede Armbewegung Dispens an den Juftigminister zu richten; denn bekanntlich könne das Ausnahmegeseß geschaffen. In beredter Weise schildert hierauf beim Fechten ist wohlüberlegt und vorsichtig abgemeffen, eine derartige Ehe innerhalb 6 Monaten durch Einspruch angefochten der Referent alle jene zahlreichen Verfolgungen, welche die deutsche als ob das Leben von einem Fehlgriff abhinge. Mit werden. Uebrigens habe er während seiner Amtszeit 15-20 000 Arbeiterklasse unter dem Ausnahmegefeß hat erdulden müssen, wie ber gleichen pedantischen Würde huschen die Frauen einher. Die Eheschließungen vollzogen und dies sei der erste Fall, daß ihm ein aber trotzdem die Anhängerschaft der Sozialdemokratie ständig ge Musik der Javaner wird von einem garnicht kleinen, auf seltsame Bersehen passirt sei. Der Gerichtshof fab das Vergehen als ein wachsen sei, sodaß diese heute die stärkste Partei in Deutschland Instrumente angewiesenen Orchester ausgeführt und klingt wenigstens sehr mildes an und erkannte auf 10 Mart Geldstrafe event. geworden ist. Mögen die Genossen so schloß der Redner seinen anfänglich nicht gerade unangenehm. Bierlich und geschmackvoll in 1 Tag Haft. beifällig aufgenommenen Vortrag aus der Vergangenheit lernen, W Der der Farbenzusammenstellung ist die Kleidung der indischen Gäste. Eine unüberlegte Sandlung ist der Masseuse Ottilie daß ohne Opfer und Thatkraft die Erfolge und Triumphe unferer Unter den Frauen fallen einige durch hübsche, regelmäßige aug wiß, welche gestern unter der Anklage der versuchten Be: Partei unmöglich waren, und es großer Anstrengungen bedarf, um Züge auf. Theater. Im Schiller Theater wird die Ausgabe der amtenbestechung vor der zweiten Strafkammer des Landgerichts 1 unter den gegenwärtigen Verhältnissen bei den nächsten Wahlen Abonnementshefte für ben erften Anzengruber- 3yffus Donnerstag, ben stand, theuer zu stehen gekommen. Es find gegen die Angeklagte gegen die Brotwucherer und Boltsfeinde einen glänzenden Sieg zu Guttmann sowie auch Reichstags Abgeordneter 10. März, geschlossen. Lope de Vegas Lustspiel Der Tugendwächter" und mehrfach Anzeigen eingegangen, worin behauptet wurde, daß erringen. nur als Deckmantel zur Kuppelei belé es wünschen, daß man der Arbeiterpreffe als ein bedeutendes das österreichische Singspiel Das Versprechen hinterm Herd" werden heute sie ihr Gewerbe haben Die angestellten Ermittelungen zum letzten Male wiederholt. Mittwoch, den 9. März, wird zum ersten nube. indeffen nie Kampfmittel mehr Verbreitung verschaffen müsse; die Erziehung Male die Poffe„ Ein gemachter Minnn" von Jacobson gegeben. Freitag soviel Belastungsmaterial ergeben, um nach der angedeuteten der Waffen in den gewerkschaftlichen und politischen Organisationen und Sonnabend finden Wiederholungen von Grillparzer, Die Ahnfrau" statt. Richtung hin gegen sie einschreiten zu können. Im November v. F. zu klassenbewußten Arbeitern ist die wichtigste Aufgabe Fenerbericht. Dienstag Abend 7 Uhr mußte Chauffee war wieder eine derartige Anzeige gegen die Haugwig eingegangen. Partei. Der Vorsitzende Leid machte u. a. noch bekannt, daß am straße 14 ein Schaufensterbrand abgelöscht werden. Kurz darauf Sie wurde vom Kriminalkommiffar v. R. vernommen und dann mit nächsten Montag bei Hensel, Invalidenstraße, eine öffentliche entstand Wilhelm str. 122 ein Rellerbrand, bei welchem mehrere beruhigend en Worten wieder entlassen. Thatsächlich ist die Sache Bersammlung ftattfindet, in der Genosse Singer rejes Verschläge mit Inhalt eingeäschert wurden, auch litt die Baltens denn auch wieder im Sande verlaufen. Am Tage nach der riren wird. lage erhebliche Beschädigungen. Mittwoch früh brannte Oranien In einer von den sozialdemokratischen Frauen einberufenen straße 150 ein Sopha. Um 11 Uhr mittags hatte sich Usedom Volksversammlung, die am 1. März bei Nickel in der Hafenhaide straße 21 Torf im Keller entzündet, doch konnte die Gefahr schnell tagte, referirte Genoffin Luise 3iet aus Hamburg über das Thema Graf v. Posadowsky und die Frauen". Redneriu tennzeichnete beseitigt werden. Vernehmung der Angeklagten erhielt der Kriminalkommissar v. R. einen französisch geschriebenen Brief von der Angeklagten. Es hieß darin, daß ihm der beigefügte Hundertmarkschein gesandt werde, um denselben nach Belieben zu verwenden, die Absenderin " in treffenden Ausführungen die bekannte Stellungnahme des nachweis mit all feinen Wißständen anerkennen und dadurch Anlaß regelmäßigkeiten einzelner Perfonen feine Klarheit über die Einnahmen Herrn v. Posodowsky zur Koalitionsfreiheit und zur fozial zu Unzuträglichkeiten in den Reihen der Arbeiter geben. Die und Ausgaben zu schaffen war, nicht gegeben werden. Nach dem politischen Fürsorge für die Arbeiterschaft. An vielen Beispielen Agitationstommission fet der Meinung, daß die Ehre der Bericht des Gewerkschafts- Delegirten wurden Jahn und Thilow zeigte Rednerin, daß die Arbeiter beiderlei Geschlechts, die hervor. Arbeiter erfordere, jcht den Kampf Rampf aufzunehmen. Sie als Vertrauensmänner, Nitias, Lewigti und egemann ragend zur Erhaltung des Staates beiträgen, nicht nur jedweden rathe ben Kollegen, am Mittwoch in Streit ein- als Revisoren und Krause, ber bisherige Delegirte, als Delegirter Schuß gegen die Anwender ihrer Arbeitskraft nöthig, sondern darauf zutreten. Die Situation fei günstig und könnten die Arbeiter zur Gewerkschaftskommission wiedergewählt. Um unter den Glasern auch ein wohlbegründetes Recht hätten. Gans energifch fet da- auf einen Erfolg ihres Vorgehens rechnen. In der aus wieder einen besseren Zusammenhalt herbeizuführen, sollen in türzerent gegen zu protestiren, daß die deutsche Arbeiterschaft, weil ihr das gedehnten Distuffion traten nur zwei Redner auf, die Bedenken Bwischenräumen öffentliche Bersammlungen mit bekannten Referenten: allgemeine, gleiche Wahlrecht zur Verfügung stehe, gar nicht der gegen den Streit hatten, die übrigen sprachen sich rückhaltlos für einberufen und rege für den Anschluß an die Organisation agitirt Roalitionsfreiheit bedürfe. Abgesehen von allem andern, brauche fofortige Niederlegung der Arbeit aus. Die Bersammlung sprach werden. Bur Deckung der Koften sollen die Sammlungen zum man sich nur vor Augen zu halten, wieviel Millionen werkthätiger burch Annahme einer Resolution ihre Entrüstung über das bisherige Agitationsfonds eifrig betrieben und zu diesem Zweck der Bertrieb Frauen das Wahlrecht nicht befäßen. Hätte der Herr Verhalten der Fabrikanten aus und beschloß mit allen gegen acht der Zehnpfennigmarken fortgefeßt werden. Beschlossen wurde noch, Graf wenigstens die Konsequenz gezogen und im felben Athemzuge Stimmen, am Mittwoch in allen mechanischen Leder einen Kranz auf den Gräbern der Märzgefallenen niederzulagen und auch den Frauen das Wahlrecht zugefagt!( Bravorufe der an fchuh- Fabriken die Arbeit niederzulegen und so sodann ein Komitee gewählt, daß die Arrangements zur Maifeier, wesenden Frauen.) Eine weitergehende sozialpolitische Gesetzgebung lange ruhen zu lassen, bis sämmtliche Forderungen bewilligt sind. die in den Arminhallen stattfinden soll, zu leiten hat. folle uns den Polizeistaat bringen. Haben wir ihn nicht fchon? In einer gut besuchten Verfammlung der Steinarbetter, Ju Spandan fand am Donnerstag eine ProtefiverfammGreift nicht die Polizeifaust allmächtig in das wirthschaftliche und die im Englischen Garten", Alexanderstraße, tagte, erstattete am lung gegen den bekannten Erlaß des Grafen v. Posadowsky politische Streben der Arbeiter und Arbeiterinnen hinein?!( Sehr Dienstag die Tarifkommission Bericht über die Antwort der Meister stati; biefelbe war von etwa 700 personen besucht. Genoffe richtig. Lebhafter Beifall.) Im weiteren Laufe ihres Referats trat auf die in letter Bersammlung gestellten Forderungen der Gefellen. Schippet verbreitete fich in ausführlicher Weise über das jetzt be die Rednerin energifch für bie rechtliche Gleichstellung der Frauen In erster Linie wird Abschaffung der Atford- und Einführung all stehende Roalitionsrecht, daß stets zu ungunsten des Arbeiters mit den Männern ein und Schilderte die Aussichten, gemeiner Tagelohnarbeit bei achtstündiger Arbeitszeit verlangt. gehandhabt wird. Bedner kommt zu dem Schluß, daß man durch bie ber geheime Erlaß des Ministers der Arbeiterschaft Schall berichtet, daß man nichts unversucht ließ, in Glite mit den den genügend gekennzeichneten Erlaß einzig und allein beabsichtigt eröffnet. Unter lebhaftem Beifall forderte fie zum Schluß Arbeitgebern zu einem Resultat zu kommen, was jeboch nicht gelang; habe, auch den letzten Rest von Koalitionsfreiheit aufzuheben oder die verfammelten Frauen und Männer auf, dafür zu sorgen, vielmehr hat man sich dahin geäußert, mit gewiffen Berfonen fo einzuschränken, daß das ganze gewerkschaftliche Vorwärtsfireben daß Herr v. Posadovsky für das angebahnte Borgehen gegen die der Kommission nicht mehr verhandeln zu wollen. Nunmehr ist einfach unmöglich werde. In der Diskussion vertraten Schola und Arbeiterschaft die richtige Quittung erhalte. Nachdem noch Ge- nachstehendes Schreiben der Meister eingelaufen: Berlin, 20. Februar Schröer denselben Standpunkt. Alsdann wurde eine Broteftnoisiu Baader im selben Sinne gesprochen hatte, wurde folgende 1898. Herrn J. Schell hier. Hiermit zur Benachrichtigung, daß die resolution einstimmig angenommen. Auf Antrag des Genossen Resolution einstimmig angenommen:" Die Versammelten erklären gestrige Junungsversammlung einstimmig beschlossen hat, ben bist teger wurde noch befchloffen, am 18. März für die Spandauer sich mit der Referentin einverstanden und protestiren entschieden herigen Tarif unverändert auf zwei Jahre zu verlängern, wenn gewertschaftlich organisirten Arbeiter durch eine Deputation gegen jede Beschränkung der Koalitionsfreiheit. Sie verlangen viel biefem von der Gesellenschaft zugestimmt und bis zum 1. März b. J. einen Kranz auf den Gräbern der Märzgefallenen niederlegen zu mehr eine ungehinderte Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit für die bezitgliche bindende Erklärung gegeben wird. Sie werden daher laffen. Industrie- und Landarbeiter, sowie für das Gesinde. Die Versamm ersucht, hierüber bas bezügliche ber Gesellenschaft zur Zu bem Bericht über die Versammlung der Arbeiter der Tung verlangt ferner als nothwendige Ergänzung der Pflichten des Kenntnißnahme, Berathung und Beschlußfaffung zu unter Wäschebranche in Nr. 47 des Vorwärts" vom 25. Februar fendet Weibes das geheime, gleiche und direkte Wahlrecht für die Frauen." breiten und über das Ergebniß dann gefälligit Mittheilung uns die Firma Gebr. Ritter, Chauffeestr. 99, ein Schreiben, in Die Schuhmacher beschäftigten sich am Dienstag in einer sehr zu machen." Achtungsvoll E. Dittmer. Medner fügt hinzu, daß welchem einige in jener Bersammlung gemachte Neußerungen, ge zahlreich befuchten Versammlung mit dem wegen des Arbeitsnach das Schriftstück genau dem Verhalten der schlesischen Unternehmer nannte Firma betreffend, als unrichtig bezeichnet werden. Es fei weises zwischen Fabrikanten und Arbeitern schwebenden Konflikt. angepaßt fei, wo man ebenfalls die Verlängerung des bisherigen unwahr, daß in der Fabrik des Herrn Ritter diefelbe Qualität Garn, 29eber rekapitulirte den feitherigen Werlauf der Angelegenheit, Tarifs auf 2 Jahre mit einjähriger Kündigungsfrist den Arbeitern die man im großen mit 271/2 Pf., im Kleinen mit 88 Pf. pro Rolle wobei er betonte, daß es nicht zutreffend sei, wenn die Fabrikanten in Vorschlag gebracht hat, was lettere für unannehmbar erachteten, faufen kann, für 50 Pf. an die Arbeiterinnen abgegeben werde. Die in ibrem an bie Arbeiter gerichteten Antwortschreiben behaupten, und darum neue Verhandlungen anbahnten. Gleichfalls verweist betreffende Sorte Garn tofte vielmehr en gros 483/4 Pf. Der UeberDie Forderung der Betheiligung der Arbeiter an der Verwaltung Redner auf den Streit der Steinarbeiter in Sulzfeld schuß von 1/4 Pf. fließe in die Arbeiter- Unterstüßungstaffe. Ferner des Arbeitsnachweises sei erst am 6. Februar zu ihrer Kenntniß und die fich nun nothwendig machenden Unterflügungen sei es unrichtig, daß geübte Näherinnen 6, 8 bis 10 m. verdienen; gekommen. Richtig sei, daß diese Forderung schon am 29. Januar vor dem der Streifenden, dabei ausdrücklich betonend, daß bei Faffung derartige Verdienste hätten schon Lehrlinge, die im ersten Jahre Einigungsamt gestellt wurde, als es sich um die Frage handelte, ob in der eines Beschlusses für die Steinarbeiter Berlins die Fabrikordnung die Bestimmung stehen bleiben solle, daß die Einstellung geführten Umstände genau erwogen werden mögen. Redner Zentralverein der Surean- Angestellien Deutschlands( Mitgliedschaft von der Beibringung des Arbeitsnachweis- Scheins abhängig gemacht schließt: Streifen wir morgen, fallen wir unseren Brüdern in Berlin). Heute, abends 8% Uhr, bei Schiller, Rosenthalerstraße 57: Ber werden solle. Nachdem die Fabrikanten jeßt die von den Arbeitern Schlesien und Sulzfeld in den Rücken." In der Diskussion wird fammlung. Vortrag des Gerrn Millarg über:" Das Unfallversicherungsgefez". gewünschten Verhandlungen vor dem Einigungsamt abgelehnt haben, von verschiedenen Rednern hervorgehoben, daß der augenblickliche Zentralverband der Konditoren. Heute, abends sy Uhr, bei Schiller, habe die Kommission der Arbeiter nochmals mit den Fabrikanten Beitpunkt für eine ausschlaggebende Bewegung der Steinarbeiter Rofenthalerfir 57: Vortrag des Bahntechnikers Gedicke über:" Die Zähne, thee Rücksprache genommen und den Bescheid erhalten, die Fabrikanten äußerst ungünstig zu nennen fet, auch scheinen die Unternehmer nicht trautheiten und ihre Pflege". Verein für Körper- und Naturheilkunde. Beute, abends 8 Uhr, hätten eine Beschwerdekommission für den Arbeitsnachweis gewählt, übel Luft zu haben, einen Reil in die Gehilfenschaft zu treiben, um so bet Gründel, Brunnenstr. 188: Profettions- Lichtbilver- Bortrag über: Nervendie Arbeiter tönnten daffelbe thun, dann werde man Be- leichter operiren zu können; das Verlangen der Sulzfelder Meister, frankheiten. Allgemeine Kranken- und Sterbekasse der Metallarbeiter( E.. 29, schwerden entgegen nehmen und den Beschwerdeführern mit wonach man den Austritt aus der Organisation den Arbeitern zur Samburg.), Filiale Berlin 6. Sonntag, den 6. März, vormittags 10% ühr, theilen, warum fie vont ter Arbeit ausgeschlossen worden Bedingung macht, lege beredtes Beugniß für die frommen Wünsche bei Diete, Ackerfix. 123: Mitgliederversammlung. find. Mit einer derartigen Erledigung von Beschwerden, der Herren ab. Thoma 3 tritt der Ansicht entgegen, als ob man 100 weber Untersuchung noch Entscheidung über dieselben sich mit Verlängerung des Tarifs auf zwei Jahre die Hände binde. stattfinde, könnten sich die Arbeiter aber auf keinen Fall ein Nachdem noch Mitschte die Sulzfelder Verhältnisse gründlich verstanden erklären. Wenn jetzt die Fabrikanten auf Berhandlungen demonstrirt und darauf verwiesen, daß die Unternehmer nichts um wegen des Arbeitsnachweises vor dem Einigungsamt nicht eingehen versucht lassen, alle Steinarbeiter in den Streit zu zwängen, wollen, so könne man wohl annehmen, daß die Klagen der Arbeiter wird folgende Resolution gegen 5 Stimmen angenommen: In an Stationen. über die Praxis der Arbeitsnachweise begründet seien und die Fabri- betracht der Verhältnisse erklärt sich die heutige öffentliche fanten sich scheuen, diefelben öffentlich verhandelt zu sehen. In der Steinarbeiter- Versammlung Berlins und Umgegend mit dem Beschluß Frage des Arbeitsnachweises hätten also die Fabrikanten die Ab- der Meister im Prinzip einverstanden und beauftragt die Tarifmachungen vor dem Einigungsamt nicht gehalten, ebenso in bezug auf fommission, wegen einzelner Punkte mit den Meistern nochmals in Swinemünde die Wiedereinstellung der Streikenden. Es sei vereinbart worden, daß Interhandlung zu treten. Im übrigen spricht die Versammlung die Hamburg die Ausständigen, soweit ihre Plätze noch nicht befeht waren, fofort Grwailung aus, daß auch in Bunzlau und den schlesischen Sand: Berlin wieder einzustellen feien, denjenigen aber, welche nicht sogleich wieder fleinbrüchen fo bald wie möglich eine Regelung stattfindet. Aus Mickbaben angenommen werden konnten, weil für sie inzwischen andere Arbeiter alle Fälle erklären fich die Verliner Steinarbeiter mit denen der München eingestellt worden waren, sollte auf dem Arbeitsnachweis ein oben genannten Orte folidarisch." Weiter beschließt die Ver. Wien. Borzugerecht eingeräumt werden. Weder der eine noch der andere fammlung, die bisherige Taviskommission bestehen zu lassen. Unter Haparanda. Theil diefer Verpflichtung sei ftritte innegehalten worden. Durch den Verschiedenem zhrt man das Ableben des Kollegen Kestin durch Fetersburg. bedeckt Arbeitsnachweis feien vier fremde Schuhmacher eingestellt worden, Erheben von den Plätzen. Cort heiter obgleich zu derselben Zeit noch eine Anzahl der durch In einer Versammlung der Glaser, die am Montag in den Aberdeen. halb bedeckt den Streit Arbeitslosen auf dem Nachweisbureau anwesend Arminhallen tagte, berichtete Starte über die Thätigkeit der Paris. woltenlos waren. Gegenwärtig seien noch sieben der Streikenden Vertrauensmänner. Nach dem Bericht haben in diefer Periode außer arbeitslos. Die Agitationskommission bat wie Herreiner größeren Anzahl Werkstattfißungen 18 öffentliche Ver Wetter Prognose für Donnerstag, 3. März 1898. mann ausführte, beschlossen, daß die Arbeiter sich an der fammlungen stattgefunden und ferner wurden 8000 Flugblätter verEin wenig fühler, zeitweise heiter, vorherrschend wolkig mit Art der Erledigung von Beschwerden, wie sie die Fabrikanten breitet. Die Einnahmen betrugen 861,67 W., die Ausgaben Niederschlägen und mäßigen nordwestlichen Winden. wünschen, nicht betheiligen können. Man würde sonst den Arbeits- 365,77 M. Die Abrechnung vom Streit konnte, ca durch die Unan arbeiten. Gäste willkommen, Witterungsübersicht vom 2. März 1898, 8 1hr morgens. Barometer irand in mm, reduzirt auf d. Meeressp. Windrichtung Windstärke SW Wetter 5 wolkig bedeckt heiter ( 11) 3222452 746 745 749 SW WSW 5 753 SW 755 NW 756 SW 764 764 762 NNW 750 NW • . 758 SW halb bedeckt Schnee Nebel wolkig Temperatur nach Gelnus ( 50G.= 40R.) Berliner Wetterbureau. 2113024443 fedoM Donnerstag den 3. März Damen- Kleiderstoffe Reinwoll. Lodenstoffe 1.60 Fantasie- Stoffe ca. 115 cm breit, Mtr, cm Mtr. Mk. Reinwoll. Crêpe- Beige, 1.75 Reinwoll. Crêpes Reinseidene Damassés, Damassés, farbig, Mtr. 1.55 U reine Wolle, engl. Muster, Mtr. einfarbig, Mtr. ca.115 cm breit, und 1.85 Mk. 1.40 k Mk. 1.40 Mk. Warenhaus A.Wertheim PROMPT DURCH ERIGH PETERS, CIV.JNGENIEUR BERLIN SW.29.MITTENWALDERSTR.24 atente Geschäftsdamen können, eventuell mit Pension, bei einer Beamten wittwe einwohnen. straße 116. B. Stelsch. Für 36 Mark fertige feine Anzüge nach Maaß, für 30 Wt. ff. Sommerpaletots nach Maaß, für 8-12 M. feine Sofen nach Maaß Riesenstoff lager Alleganbrinen Krausenstr. 14, 1, kein Laden. ( 11156 Nieft's Fest- Säle Goldabfälle. Lohnende Fabrikationen. Sonnabend, 26. März, 2. April und Blatin' u. Brillanten kauft die Scheide des illustr. Kataloges durch den Berlag " 2 Nähmasch., gange Wirthsch., sof zu verk. Adr. u. E. Bostamt 37.[ 11206 miethen: Nur Vorderwohnungen hen: Pappel- Allee 106) Stargarderstr. 71 baus Weberstr. 17, ca. 1000 Pers. fassd., Gold, Silber, Kehrgold, Tressen, Verlangen Sie Gratiszusendung Palmsonntag frei. ( 4450L* Anstalt Zimmerstr. 32.[ 43052* Der Erwerb", Dresden- N. 7. 14/ 5* Remont.- Uhren, Regulator., verloren geg. Der ehrl. Finder wird käuflich Admiralstr. 8, v. I linte. Wohnung, 3 Zimmer, Nebengelaß, 2fenstr. Stuben, Küche n. Boden 15 bis Höff. geb., bief. geg. Bel. Görligerstr. 68, Grünfram- Geschäft m. Vorkost und Gartenbenußung, 315 M., zu ver: 16 m. p. Mont. 2 große, 3: 1. 2fenstr. b. IV, b. Frau Dreßler abzug.[ 11216 Rolle verkäuft. Blumenstr. 60.( 11166| miethen. Stegliz, Ahornstr. 17.[ 11186| Stub., große Berl. Küche, 30 m. p. 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Berliner. Ein Wintermärchen. Anfang 72 Uhr. Residenz. 8 1hr. Sein Trid. Anfang Neues. Die Schildkröte. Anfang 7 Uhr. Goethe. Hans Huckebein. 72 Uhr. Anfang Unter den Linden. Der Mikado oder: Ein Tag in Titipu. Anfang 72 Uhr. Schiller. Der Tugendwächter. Das Versprechen hinterm Herd. fang 8 Uhr. An= Thalia. Fortunio's Lied. Die kleinen Lämmer. Anfang 7 Uhr. Central. Die Tugendfalle. Anfang 712 Uhr. Belle- Alliance. Das Käthchen von Heilbronn. Anfang 8 Uhr. Luijen. Die Stüße der Hausfrau. Anfang 8 Uhr. Ostend. Unter der Polarsonne. An fang 8 11hr. Friedrich Wilhelmstädtisches. # Die fleinen Vagabunden. Anfang 8 Uhr. Mexanderplatz. Verlorene Mädchen. Anfang 8 Uhr. Urania. Taubenstraße 48-49. Im Theatersaal: Specialität.Vorstellung und die 8 lustigen Wienerinnen. Castan's veranstaltet v. d. Wiener Zoologischen Gartens. Aschanti- Dorf und Javaner- Dori 137 Eingeborene. Taglich: Konzert Volts: belustigungen. Geöffnet von 11 Uhr vormittags bis 10 Uhr abends. Eintritt 50 Pf., Kinder und Militär 25 Pf. ReichshallenParterre- Saal. Heute, Donnerstag: Letzter gr. Masken- Ball. Billets an der Kasse und Loeser & Wolff. Tages Ordnung: Unsere Forderungen für das Jahr 1898 und wie gedenken wir dieselben zur Durchführung zu bringen. Der wichtigen Tagesordnung wegen erwarten wir das Erscheinen eines jeden Berliner Maurers. Die Lohnkommission. 131/15 Zum Besten des Baufonds der Freireligiösen Gemeinde. Montag, den 21. März, abends 29 Uhr, in J. Keller's gr. Festsaal, Koppenstraße 29: Vortrag des Schriftstellers Herrn Otto Friedrich: Spiritistischer Humbag mit Experimenten. Eintritt 20 Pf. Blumenstr. 14, zu haben. Die Bankommission. Billets à 20 Pf. sind von heute ab in der Buchhandlung und Bigarrengeschäft von A. Hoffmann, 62/1 Panopticum. Reichshallen- Theater. Arbeiter- Bildungsverein Schöneberg. Friedrichstr. 165. eu!! Indischhindusta nische Gaukler -undSchlangenBeschwörer. Das BÄREN WEIB. Das neue glänzende März Programm. Nur allererste Kunstkräfte. Anfang 3/8 Uhr. Entree 50 Pf. Alcazar- Theater. Dresdenerstraße 52/53( City- Paffage) Annenstraße 42/43. Direktion: Richard Winkler, Ab 1. März 1898: Durchweg neues Programm. Sonnabend, den 5. März, abends 82 Uhr, im grossen Saale der Schlossbrauerei, 15/3 Hauptstrasse 112-114: Vortrag des Hrn. Alfons Borchard- Berlin über: Heinrich Heine. Nach dem Vortrag: Geselliges Beisammensein und Tanz. Eintritt nur für Mitglieder und deren Familienangehörige. Entree 10 Pf.-Tanz frei. Zu recht zahlreichem Besuch ladet ein Naturkundl. Ausstellung v. 10 uh Volks- Theater Neues Personal. Neue Spezialitäten. Concerthaus Uhr vormittags ab. Abends 8 Uhr Wissenschaftl. Theater. Invalidenstraße 57/62. Täglich ( außer Sonntags und Mittwochs) abends 8 Uhr: Wissenschaftliche Vorträge. American. Spezialitäten. Anfang 8 Uhr. Apollo. Spezialitäten. Anf. 71/2 Uhr. Reichshallen. Spezialitäten. Anfang 7 Uhr. Feen- Palast. Spezialitäten. Passage Panoptikum. Wiener Tanz- und Operetten- Gesellschaft. im Welt- Restaurant 97. Dresdener Straße 97. Auf allgemeines Verlangen: Die heilige Vehme! Operetten- Burlesfe in 2 Aften von O. Victor- Roeder. Hauptrollen: Ralph Holmer: Robert Dill. Rosa: Ella Richter. Buddel: Vorher: Otto Wendt. Erlauben Sie, Madame! Schwant in einem Aufzug. Jm vorderen Saale: Schiller- Theater Tyroler Sänger Alois Ebner. ( Wallner- Theater). Donnerstag, 3. März, abends 8 Uhr: Der Tugendwächter. Hierauf: Das Versprechen hinterm Herd. Freitag, 4. März, abends 8 Uhr: Die Ahnfrau. Freitag, 4. März: Benefiz Robert Dill. Das Geheimniss des Sonnabend, 5. März, abends 8 Ur: Riesen- Erfolges Die Ahnfrau. Central- Theater Alte Jakobstr. 30. Direktion Richard Schultz. Donnerstag, den 3. März 1898: 8um 40. Male: Emil Thomas a. G. Die Tugendfalle. Burleste Ausstattungspoffe mt. Gesang und Tanz in 4 Bildern unter Benutzung eines französischen Sujets von Jul Freund und Wilh. Mannstädt. Musik von Jul. Einödshofer. Anfang 28 Uhr. Morgen und die folgenden Tage: Die Tugendfalle. Ostend- Theater. Gr. Frankfurterstr. 132. Dir. G. Weis. Sensationelle Novität! Gr. Ausstattung. Zum 16. Male: Unter der Polarsonne. Aktuelles Ausstattungsstück mit Gesang u. Tanz in 5 Bildern von E. Sonder: mannund Chr. Bischoff. Gesangsterte von J. Dill. Musik v. C. Schüler. Anfang 8 Uhr. Jm Tunnel vor und nach der Vorwelchen das I. Original Budapester Possen- und Operetten- Theater in Kaufmann's Variété von Tag zu Tag zu verzeichnen hat, liegt einzig und allein in der anerkannten Thatsache, dass die Direktoren Donat u. Anton Herrnfeld seit Jahren bestrebt sind, ihrem Publikum vom Guten nur das allerbeste, gediegenste und pikanteste zu bieten, und ist besonders ihr gegenwärtiger Schwank Von Dreien der Glücklichste ein Haupttreffer, welcher alles bisher dagewesene bedeutend übertrumpft. Dazu das auserlesene neue Monstre- Programm. Apollo- Theater. Friedrichstr. 218. Dir. J. Glück. hellung: Frei- Konzert. Anfang Vollständig neues Programm. 7 Uhr. Morgen und folgende Tage: Diefelbe Vorstellung. Sonntag Nachmittag ( fl. Preise): Der Wilderer. Drama von Gerstäder. Luisen- Theater 34. Reichenbergerstraße 34. Abends 8 Uhr: Novität! Novität! Mlle. Many, Ivner- Guillot, Fischer u. Wacker, Hans und Klara Sarno. Mary Mann. Anton Hildach. Helene Werner, Karl Miller. Betty Frey. Little Alfans. Adolf Adolfi. Familie Reinsch( 4 Personen). Die kleine Handschuhmacherin. Charakterbid mit Gesang in 1 Att. Die erste Todte. Schwank in 1 Aft. Wochentags 8 Uhr. Ansung: Sonntage 6 fr. 50 Bf. Referuivi, Bias 50 f. Entree 30 Platz Die für den Feen- Palast ausge gebenen Ehren- und Freifarten haben Giltigkeit. Konzert- Sanssouci haus Rottbuser Straße Nr. 4a. Direttion: H. Pierry. Ganz neues März- Programm. Eine Stunde Kaiser von Oesterreich Lustspiel in 1 Aft. Der Hausschlüffel. Schwank in 1 Aft. Auftr. von Spezialität. nur1. Ranges. Gebr. Clarisson mit ihren Angloamerikain- Biograph( Leb. Photo: graphien. 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Sonntag- Nachmittag: Volts Vorstellung, Regie Julius Türk. Dorf und Stadt. Billets à 60 Pf. in den bekannten Verkaufsstellen. Quarg's Vaudeville- Theater nur im Grand Hotel Alexanderplatz. Vollständig neues Programm mit gänzlich neu engagirten Kräften. Er raff! Schwant nach dem Französischen. Die Ballhaus- Anna. Bilder a. d. Berliner Volksleben. Großes Spezialitäten- Programm. Anton Sattler! Nach dem Balle. Ensemble- Szene. Vitaphotoscop ( Lebende Photographien). Anf. 8 Uhr. Entree 15 Pf. S. W. Neues Olympia- Theater. ( Circus Renz.) Karlstrasse. Bolossy Kiralfy's Konstantinopel mit dem sensationellen Feuer- und Flammentanz ausgeführt nicht von einer Person, sond. vom gesammten Ballet- Personal. ca. 1000 Mitwirkende, sowie das neue kolossale SpezialitätenProgramm. Wiederauftreten von The jolly british girls. Anf. 8 Uhr. Sonntags 2 Vorst. Sonnabend, 5. März: Letzter grosser Maskenball. Nachm. 1 Kind frei. Tanzkränzchen. Leipzigerstr. 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