Nummer 3� Heimwelt 26. Juli 1�23 —--—- � ilnterhaltunßsbeilatze öes Vorwärts Wenn es wo brennt. Von Oskar Maria Graf, München. Hüte dich, lieber Leser, jemals Kritik zu üben an— beispielsweise— unserer ländlichen bayerischen Feuerwehrl Es könnte dir dabei wirklich ergehen, wie es dem Brittinger-Anton ergangen ist, damals, als der Friedlbauernltof in Osfelfing ein Opfer der Flammen wurde. Die Geschichte ist ebenso lehrreich für einen Fremden, der zu- fällig in unser Land kommt, als ausschluhreich für den Erforscher der bäuerlichen Seele, des berühmten bayerischen Gemüts. Offelfing liegt tn einer kleinen Mulde, aber doch Häher als die umliegenden Dörfer. Rechts, Atzing zu, ist Wald: links, gegen Heimertshausen, breitet sich freies Feld aus. Das ganze Dörflein besteht aus acht Häusern, das heißt: eigentlich ist nur der Friedibauernhof dort erwähnenswert: was da sonst noch herumsteht, hat höchstens zwei, drei Tagwerk Wiesengrund und schließlich ebensoviel Holz. Der Friedl darf, gering gerechnet, auf siebzig Tagwerk Waldung und sechzig Tagwerk Wiesen- und Ackerland eingeschätzt werden. In Atzing wachte eines Nachts die Riedl-T�eres auf und sah in der Offelsinger Strichweite Feuerflammen. Sie weckte den Adam. Man schaute ein« Zeitlang in die Gegend und kam dann überein, daß das in Offelfing sein könnt«. Der Adam zog sich vollends an und weckte den Schmalzinger-Pauli und schlug dann allgemein Im Dorf Lärni. Um es kurz zu sagen, es kamen also, im Verlauf einer Stunde, die meisten Atzinger Feuerwehnnannen zusammen und schauten in die Gegend. „Dös ist z' Offelfing, spannt's ein, Pauli," sagte endlich der Adam, und der Brittinger-Anton tat sich besonders wichtig. Er war fünf Jahr« bei der Marine und hat überhaupt ein großes Maul, wenn was los ist. „Dös ist doch seiner Lebtag nicht z' Offelfing!... Ahl... Dös is doch, meiner Schätzung nach fein» acht Stund wegl... Dös ist z' Ampfelberg droben, jag ich!" erklärte der Pauli. Und all« schauten wieder in die Gegend. Im Psarrdorf Allkirchen fing es inzwischen zu läut«n an. Sonst war es weit und breit still.„Hört's ihr's denn nichtl... Dös is z' Ofselfing, sag ich!" rief der Brittinger-Anton und setzt« hinzu:„Wenn's z' Allkirch' läuten, muh doch in der Näh' feinl" Aber der schwatzt viel, wenn der Tag lang ist. Es entwickelte sich nun im Verlauf der nächsten halben Stunde folgendes Gespräch zwischen den Atzinger Feuerwehrleuten. Nachdem der Schmalzinger-Pauli den Anton einmal gründlich zurechtwies, ob er vielleicht glaube, daß sein«„Ross" überhaupt nicht zu rasten brauchen, sagte der Argelsberger gelassen:„Wie sowas den Himmel färbt, hmhm!... Dös muß scho ein hübscher Hof seml' Darauf der Penzinger:„Da, mein' ich, brennert'« ausdroschene jkorn auch mit, weil'? gar fo speibt,» Feuer." .Iaja... siehcht ganz danach aus," antworteten einige. „Dös is überdaupt viel weiter weg noch... dös ist im Gebirg droben, sag ich... Ich weit' meinen Kopf, daß'» im Gebirg droben ist," hierauf der Schmalzinzer-Pauli. „Ich möcht' doch annehmen, daß wenn's z' Offelfing brennert, daß nachher die Reimertshausener Feuerwehr zu hör'n oder zu sehen wär ," warf der Penzinger hin und alle nickten. „Freili, steili... so mir nichts dir nichts treibt man doch bei der Nacht d' Rofs' nicht raus," meinte der Pauli wiederum. „Muß, scheint sich doch in der Näh' sein," wagte der Riedl-Adam einzuwerfen. „Hahm, hahm. es brennt... es brennt wirklich," brümmelte der Ampletzer-Andres vor sich hin. „Aufpaßt werden'? halt wieder nicht haben... Mit'm Licht in 'n Heustadel gegangen sein," weiiite der Penzinger, und der Pauli wiederholte, daß die Brandstell« mindesten« acht, wenn nicht gor zehn Stunden' weit weg sei. „Ja, Himmiherrgottl... Wird jetzt eing'spannt oder nicht?!... Ich stell' mich doch nicht die halbe Nacht in die Kälten raus, Kreuz- kruzifixl" donnerte plötzlich der Brittinger-Anton und rief damit ein« Erregung hervor, die man sonst nicht gewohnt ist in Atzing. „Da!... horcht's!... Dös ist di« 5)eimertshausen«r Feuer- wehr!" schrie während des Streitens plötzlich der Riedl-Adam, und tatsächlich hörte man auch ein Wagenrollen und ein Trompeten den Allkirchener Berg hinunter. „Ich mein'... spann'n mir doch ein, Pauli?" sagte Zcht der Argelsberger gelassen, und schließlich und«Mich fuhr die Atzinger Feuerwehr zum Dorf hinaus. Es war stockdunkel. Man fuhr vor- sichtig im Schritt. Man unterhielt sich eifrig. „Hahm... wirklich brennt's, hahahm," brummte der Ampletzer- Andres in einemfort. „Wenn's z' Offelfing ist, warum sagt man uns denn dös nicht!" räsonierte der Pauli mißmutig.„Kunnt'n doch wissen, daß man seine Ross' rasten lassen will... Aber ich sag' einmal soviel—— es ist nicht z' Offelfing. Dö Heimertshauser fahr'n ja wegen jedem Scheißdreck, dö protzerten Hengl, dö protzerten... Mit ihrem neuen Feuerwehrwagen kann's der Teufl mehr aufhalten...!" „Jetzt, ich sag soviel, sowas muß bei der nächsten Gemeindever- sannnlung auf's Tapett kommen," forderte der Argelsberger und der Pe.rzingcr stimmte bei. „Werd's es sehn, daß ich recht g'habt lfab... mir sahrn auf Offelfing und im Gebirg droben brennt's!" rief der Pauli beharrlich, und als man bereits in die Riechweit« des Feuers kam und der Brittinger-Anton triumphierend schrie, wer jetzt recht gehabt hätte, wurde der Schmalzinger derart wütend, daß er ihm nahelegte, wenn er jetzt nicht bald das Maul halte, kehre er ganz einfach um. Als man auf der Brandstätte ankam, hatten die Flanunen bereits den ganzen Friedlhof eingeäschert. Wüteng sprang der Pauli vom Wagen und auf den Friedlbaucrn los und schimpfte ihn nicht wenig zusammen. „Sowas gibt man uns doch zu wissen, beim Teifl nein!.., Hast' denn ganz und gar kein Hirn nimmer?" schrie er, und al» der jammernde Friedl nichts darauf erwiderte, wandte er sich an die Atzinger Mannen und kommandierte:„Antreten, spritzen!" Es dröhnte über allen Lärm hinweg. Dummerweise aber hatt« man die Schläuche vergesien, und als der Pauli das fad, schlug er mit aller Wucht dem Brittinger-Anton ein« ins Gesicht und schrie wie ein Irrsinniger herum. Die beiden gerieten in ein Handgemenge und mußten mit Gewalt auseinandergerisien werden. Der Gendarm von Roufchenbach, der zugegen war, wollte sich einmischen und drohte mit„Aufschreiben". „Wos?t... Wos willst?!" schrien mit einemmal die beiden Rauser und nahmen eine drohende Haltung gegen den Gendarm an. „Wos, Du stinkfauler Brotfreffor, Du.... Du möchst dö» große Wort da führ'», Du...!?" bellte der Pauli, und der Be- schimpfte hielt es schließlich für ratsam, in der Dunkelheit zu ver- schwinden. Die Sache endete damit, daß der Pauli unter Protest bekannt- gab, so was, daß ein Gendarm bei einem Brand dabei fei, dürfe absolut nicht mehr vorkommen. Alsdann wendete er sich dem Friedl zu, denn er gehört in unserer Gegend zu den führenden Persön- lichkeilen, der Schmalzinger-Pauli. „Rindviech, jaudumm'sl" schrie«r den Friedl an,„wenn ich so einen Hof Hab, geh ich doch in die Rückversicherung!... Ich wär froh, wenn's mir mein' Hof abbrennen täten.... Jetzt flennst und jammerst, so hättst ein nagelneues Haus herbaut kriegt.... da hast es jetzt!" Und nachdem man allgemein zur Ansicht kam, daß hier nichts mehr zu retten war, fuhr man schiedlich und friedlich wieder nach Atzing zurück. „Ich Habs ja gleich g'sagt, daß brennt!" mar das letzte Wort des Ampletzer-Andres, als man endlich in tiefer Nachtstunde alles wieder unter Dach und Fach gebracht hatte und auseinander ging. Nichtsdestoweniger beschloß man bei der nächsten Gemeinde- oersammlung, di« sehr stürmisch verlief, überhaupt nicht mehr ein- zuspannen, wenn nicht vorher gemeldet würde, daß und wo es brenne.— Suenss /�ires. Von Alfons Goldschmidt.*) Diese Stadt ist alt und doch nicht geworden, st« hat eine Ge- schichte, aber keine Tradition. Sie kam von außen, mit dem Lande selbst hat sie kein« Gemeinschaft. Es ist das Prohkem Petersburg in Argentinien, das Problem kapitalistische Küstengroßstadt, Mo- bilisierungsmaschine, die gegen das Land stößt. Sie ist Handels- europäisch und handelsnordamerikamsch, sie ist gehetzt und schwül, schlecht hingelagert und ungesund, Steinschachbrett mit eingekitschten und angekitschten Park- und Villengeschmacklosigkeiten. Die Meer- winde hier sind nicht gut, senkrechte Sonnen, Feuchtigkeit und sprin- oende Kälten. Eine Architektur und ein Wetter ohne Klima. Es ist keine Stetigkeit in dieser Stadt. Sie ist quadriert, aber nicht organisch. Welä)« Stadt gefällt Ihnen besser, Buenos Aires oder Cordoba? fragte mich der Präsident des Landes. Cordobal sagte ich, denn Cordoba gehört zu diesem Boden, Buenos Aires gehört zum internationalen Rummel. Eine schwüle Raserei stürzt dir entgegen, ein Autokatarokt am Eingang der A v e n i d a d e M a y o. Es ist die Stolzstrah« der Zivilisierten, ein furchtbarer Druck gegen die Kultursehnenden. An den Enden Offizialpaläste der Regierung und des Parlamentes, und gleich hörst du, was bei ihrem Bau gestohlen wurde. In Goldpesos geschätzt. Es ist«ine Genugtuung in dieser offenen Heimlichkeit. Sie sagen: Nicht wahr, wie reich ist dieses Land, daß leine Ober- und Unterhalunken Millionen Goldpesos stehlen können? Brüderfreude speichelt aus dieser Mitteilung und der Geschäftsneid Abseitiger. Sie führen dich durch quetschende Straßen und zeigen dir mit Brustwurf die Brillanten der Calle Florida. Sofort weißt du: hier wird teures Fleisch gehandelt, der Prostitutionsruhm der Stadt ist berechtigt. Wo Brillanten blitzen, stinkt die Bürgerehe. Nicht die Organisierung der Lustreserve überrascht dich, das„re- sormierte" Fleifchausbeutungssystem, das System der Einzelhäus- chen in jeder Ouadra, mit einer Frau und einer reizlosen Alten. Sie wollen so die Truckerpressung, den Verkauf von Brunstarbeit gegen Schuldknechtschaft bekämpfen, den Kehldruck des Zuhälters, den wüsten Kuppelmord der Massenbordelle. Aber es ist nur ein Formwechsel, kein Wesenswechsel. Die Abhängigkeit bleibt, der Zuhälter wird jetzt Grundstücksspekulant, Hochmieten fordern ein« entsetzliche Arbeit bis zum Verrecken. Fünfzehn Mann in einer Stunde sah ich in einen solchen Käfig schleichen. Und wieder erlebte ich dieses: je geschniegelter, humanitätsblasender die Technik, um so entsetzlicher die Ausbeutung. Es ist nur eine neue Regelung des Geschäftes, das Geschäft selbst wird intensiviert, aber nicht ge- ändert. Sie sprechen im Lande von den Kaftans, von einem Massenmädchenhändler Makrofs. Damit benennen sie die Vam- pyre. Ich weiß nicht, ob die Stinksag« von dem fliehenden Lust- spekulanten begründet ist: sicher nutznießen nicht nur Kaftane und Makroff, es nutznießt der danz« Terrainwucher bis hin zu den Salbungsvollen, die eine geschmierte Moral frech vom Oelberg ver- künden. Diese Stadt verbraucht Menschen. Sie stößt Menschen nach dem Peso, sie raubt ihnen den letzten Besinnungsaugendlick. Es Jachtert durch die engen Parallelen, du merkst doch nichts von dem leisen breiten Dröhnen der Produktion: es ist Handelskapitalismus. Es ist Reklame, Zioilisationsreklame, d. h. Reklame für den Geldbeutel. Handelskapitalistische Stadtverwaltungen sorgen zuerst für Paläste und dann für Wohnungen. Zuerst für Parks und dann fiir Erholungswege, zuerst für den Prosit und dann noch lang« Nicht für die Arbeit. Man nennt das„Wahrzeichen" einer Stadt. Es sind Generalsdenkmäler, Regierungspaläste, architektonische Orgien nutzloser Parlamente, es ist frisierte, gepfropfte, beschnittene Natur. Es sind Plätze, aber keine Räume. Es gibt zwei Straßen. Das übrige sind Beengungen. Der Park Palermo in Buenos Aires ist weit angelegt. Aber es ist kein« organische Weite, es ist keine Atemweite, die Lungen jauchzen nicht, du bleibst gedrückt auf einem vielfach breiten Wege, auf diesem Kunstrasen, an diesen Kunstseen. Du flüchtest dich in Gärtchen, wo du kuhwarme Milch schlucken kannst. Kuh- warme Milch, das ist Natur, nicht aber dieser Korsoasphalt, wo nachmittags die Beperlten mit hängenden Herrschermienen im Auto fahren, wo die Faulen.zer sich beneiden, wo eine ekle Mischung von Benzin-, Asphalt- und Parfllindüften dir das Gehirn vernebelt. Abseits, fern von den Geschniegelten, findest du ein Wasser, von stilleren Bäumen umzärtelt, ohne Kriegsschiffimitationen, ohne ver- drechselte Brücken, ohne Tümpelhafttgkeit, ein wirkliches Wasser. Hier konnte ich eine Stund« lang Luft holen, hier durste ich die Stadt ausatmen. Hier war es abseits und gottlob nicht mittendrin. Aber den Zoologischen Garten der Stadt muß ich loben. Es ist ein Prachtgarten in einem andern Sinne. Hier ist Gefiederpracht, Fellvracht, Hautpracht, hier ist ein Zwitschern, Brüllen, Hacken. Juchtern. Schnarren, daß du auflebst. Eine Klein- kinderbahn kreiselt, auf Maultieren sitzen Pausbäckchen und Fett- *) Anfang 1922 wurde Alfons G v ld s ch m i d t von der argentinischen Universität Cordoba gebeten, dort Vorlesungen über die Wirtschaft zu halten. Er lehrt« bis Oktober 1922, erst in Cor- doba, dann an den Universitäten Santa Fe, Rosario, La Plata und Buenos Aires. Was er von den Menschen und dem Lande sah, hat er in einem kleinen Buche„Argentinien" erzählt, das im Verlag von Ernst Rowohlt Berlin, erschienen ist. Wir entnehmen dem vorttxfslichen Werke, dessen Lektüre wir unseren Lesern warm empfehlen, das Kapitel„Buenos Aires".> waden. Es kostet rvenla. Jeder kann sich den Gang, die Fahrt, den Ritt durch diesen Wundergarten leisten. In diesen Garten mußt du dein Söhnchen, dein Töchterchen führen. Zu den Pelikanen, den Flamingos, den unsagbar fetten Karnjckeln, zu den trägschleimigen Schlangen und zu den Affen. Auch in Berlin gibt es diese Tiere, aber dort, unter jenem ttopen» näheren Himmel sind sie aufgekratzter oder noch träger. Sie schnat- lern unartikulierter und lusttger, sie stelzen organischer, sie plumpsen und krächzen insttnktmäßiger, sie sind nicht so ausgestellt wie in den Tiergarten Europas. Du empfindest nicht den Herzdruck auch vor dieser Knechtschaft. Selbstverständlich hat die Stadt ihre Villenoororte. Belgrano insbesondere. Es ist ganz die kapitalistische Stadtbil» dung: die Armen bleiben gepfercht oder müssen sich in schmutzigen Sondervororten ansiedeln. Die Mehrwertler ruhen in Garten» villen, dustumschwebt. Die Mehrwertler haben ihre Spezialnatur, Spezialfahrt, Spezialpapageien, Spezialsrngvögel und Spezialpalmen. Man nennt das„vornehme Zurückgezogenheit". Es ist Angst, Trennung von den Mahnenden, es ist Kraftansammlung, während man den Vielen„Hygiene" widmet. Der Mehrwertler ißt yut, atmet gut, reitet, fährt und ruht gut, der Proletarier erhält Hygiene. Hygiene ist die sozial-medizinische Firma des Pauperis» mus, Hygiene ist die billig« Humanität, das dreckige Massenbad, das Wasserklosett in der Zweizimmerwohnung mit zwölf Mietern. Hygiene und Villenvorort. Schmierseif« und Älumenduft, Chlorkalk auf Gräbern und Hautpflege nach dem Warmbad und vor dem Kraftfrühstück. Buenos Aires ist ein Einwanderergemengsel, ein fürchterliches Gegeneinander der Banken aller Länder, der Exporthäuser, Läden und Menschen. Es ist keine Heimat, es ist ein Gewirbel. Es gibt keine Traulichkeitsecke, alles hat Warenhauscharakter: Unisatz, Umsatz ist die Parole. In den Hafenbassins pökeln sich die Schiff«, die Palmen sind verkehrsbestaubt, die Illuminationen, Parteireklame- Verschwendungen, sind grell und nicht festlich, es gibt Restauratio- nen und keine Gasthäuser, du wirst gesättigt und nicht gespeist. Ohne den Amigo, ohne ein« Herzinsel kannst du dort nicht leben. Ich fand und landete. Freunde, Genossen fand ich, einige Lachende, Herzoffene, einige Gütige, Hilfsrasche, einig« Warmpulsende, Ehr- lichhösliche, anders als die Glatten mit der Phrasentünche. Wie danke ich euch andern guten Herzen, Hilfsbegeisterte, Trunkene, wahre Freunde. Ihr wart mir wie Frischluft in dieser furchtbar schwülen Stadt, Stationen des Gehetzten, inimer bereit mit Rat und Tisch. Ihr wirbelt nicht mit, um euch wirbelt es, und Ich weiß, daß ihr und euresgleichen zur freien Zukunft Argentiniens gehört. Sprichwörter öer firmen. Von Friedrich Wendel. Wie die Katze um den heißen Brei, so geht die zünftige Philogi« um die bedeutsame Tatsache herum, daß die gesamte Produktion der anonymen Volksdichtung in ihren Märchen. Li« der, Schnurren, Spottworten, und Sprich. Wörtern scharf ausgeprägte Merkmale der Klassenideo- l og i« der Armen und Unterdrückten aufweist. Kein Märchen ist bekannt, mag es in den Wäldern des Nordens oder in den Wüsten des Orients entstanden sein, das in seinen Tendenzen herrschenden Klassen zu Munde redete. Die Begriffe, mit denen es arbeitet, sind wie die Bgriffe der Ideologie der herrschenden Klassen. Der lieb« Gott des nordischen Märchens beispielsweise oder der Allah der Scheherazade entsprechen nicht dem Gottbegrifs der herrschenden Priesterkasten: der König oder Kaiser des deutschen Märchens ist immer jener seltsame mystisch-unpersönliche„heimliche Kaiser", ist nie die Zitation eines Fürsten, wie er real dem Volk im Nacken saß. Das Volkslied ist immer da am stärksten, pocht immer da am eindringlichsten an die Pforten unserer Seele, wo es ganz Lied der Armen und Einfältigen ist— die letzte große Be- schwörung dieser Art war das bekannte Zwanzigerlied der hungern- den Weber von Peterswalde und Langen bi«lau. Die Schnurre ist fast durchgängig Abrechnung mit den Unterdrückern und Ausbeutern, epigrammatisch zugespitzt erscheint das Wesen dieser Gattung im Spottwort. In den Sprichwörtern aber ringt der sich be- kennende Völkergeist um die letzte, beste, erschöpfende Formulierung seiner klassen«ig«nen Ideologie. Nicht zu leugnen, daß in diesem Benmhen der Selbstverständigung dann und wann letzte Sch.'acken klassenstemden Wesens auftauchen. Wo jedoch die Emanzipation siegt, und sie siegt in den Sprichwörtern der Armen, da offenbart sich der Sieg als deutliche, saubere Abgrenzung der klasseneigenen Anschaungen der„Nichtshäbigen" gegenüber den Anschauungen der Herrschenden und Ausbeutendem Es ist bezeichnend, daß die meisten Sprichwörter dieser Gattung um die Wende des 16. Jahr» Hunderts, in der Zeit des kapitalistischen Er» wachens also, entstanden sind. „Armut ist des Reichtums Hand und Fuß", das ist ein Sprich- wort, dos getrost als Motto vor jede Tlntersuchunq kapitalistischer Ausbeutemechanik gesetzt werden kann.�Daß das Geld, der Reich- tum, die Ausbeutung, die Welt in leider vollkommener Macht re- giert, sprechen die bitteren Sprichwörter aus:„Wo Geld r«det, da gilt alle Rede nicht",„Geld kann nie Unrecht tun",„Geld wird nicht gehangen",„Die großen Diebe hängen die kleinen". Aber man hat auch richtig erkannt:„Goch hat einen feigen Hals". Unge- lehrte, doch richtige Geschichtseinsicht äußert sich in folgendem Wort: „Ein Reicher ist ein Schelm oder eines Schelmen Erbe", nicht min- der treffend konstatiert„Kleiner Leute wegen ward noch nie ein Kri«g geführt' di« Dinge wie sie sind. Zornig geißelt„Friß Dreck und fch.. ß Gold, so werden dir die Leute hold" die Gedanken- losigkett der Menge gegenüber der Welt der Reichen, deren Wesen wie folgt charakterisiert wird:„Je reicher, je kärger, so schnöder, so ärger", Wer einem Reichen gibt, der gibt dem Teufel zu lachen", „Die Reichen haben ihren Glauben in der Kiste",„Wer einem Reichen Gutes tut, erzürnt Gott im Himmel". „Der Teufel hofiert allweii auf den größten Haufen", das ist so etwas wie die marxistische Akkumulation des Kapitals in der Sprache des Sprichworts anfIingt:„Der faulsten Sau gehört Immer der größte Dreck" und die ganze Betrachtung bourgeoiser Weltord- nung gipfelt in der Erkenntnis:„Den Reichen gibt man, den Armen nimmt man". „Krämer" nannte man zu Würgers und Karlstadts Zeiten das, was man heute Bourgeois nennt. Damals entstand das immer wahrer werdende:„Betrug ist der Krämer Acker rid Pflug", und wie der Krämer Wort einzuschätzen sei, lehrte das Sprichwort:„An- der Hunde Hinten— An der Huren Winken— An der Weiber Zähren— Und der Krämer Schwören— Soll niemand sich kehren". „Dem Mageren gehen leicht die Hosen, herunter" soll besagen, daß es der Ausbeutung leicht gemacht ist, die Armut auszubeuten. Aber die Ausbeutung soll auch bedenken:„Ein hungriger Magen hat keine Ohren" und„Äer Bauch läßt sich nichts vorlügen".„Der Bauch lehrt viel« Kunst«" ist ein in süddeutschen Arbeiterkreisen vi«l zitiertes Wort; tief schürft das heute seltener zu hörend«, aber der Betrachtung sehr zu empfehlende Sprichwort:„Armut ist der sechste Sinn". Die Verlogenheit der bürgerlichen Gesellschaft geißelt:„Die Redlichkeit preist jedermann, und doch läßt man sie betteln gahn", der Hoffahrt des Reichtums geht zu Leibe:„Je höher der Affe steigt, je mehr er den Hintern zeigt". Ein Sprichwort aber, dessen Wahrheit nie drastischer erwiesen wurde als in unseren herrlichen Zeitläuften, ist:„Wvnn's Unglück dem Reichen bis an die Knie geht, geht's dem Armen bis an den Hals". Frühzeitig erkannte man das Wesen der Klasienjustiz:„Je mehr Gesetz, je weniger Recht",„Jleuem Gesetz folgt neuer Betrug", „Je mehr Gesetz, je mehr Sünde",„Sobald Gesetz ersonnen, wird Betrug gesponnen"— Sprichwörter, die für die Ergründung des Rechtsempfinden des Volkes sehr interessantes psychologisches Ma- terial beibringen. Vom„christlichen" Staat erkannte man:„Was nicht nimmt Christus, das nimmt der Fiskus". Di« Sprichwörter, die das Pfaffentum aller Konfessionen aufs Korn nehmen, zählen nach Hunderten, die aufzuzählen, überschreitet den Rahmen dieser Plau- derei, einige bezeichnende Proben mögen herausgegriffen sein: „Pfaffen segnen sich zuerst",„Was Pfaffen beißen und Wölfe, heilt schwer",„Der Pfaff lebt ein Jahr nach seinem Tode", was heißen soll, daß es inscnn schwer hält, pfäfstsch« Lehren auszurotten,„Kein Pfaffenrock ist so heilig, der Teufel schlüpft hinein",„Kirchengut hat Adlersklauen",„Je näher dem Kloster, je ärmer der Dauer", „Der liebe Gott ist überall, nur nicht in Rom, denn da ist sein Statthalter". Zur Knechtseligkeit de« Bürgertums gegenüber den Thronen sagte folgendes Sprichwort praktisch-polittsche Wahrheit:„Man ruft den Esel nicht zu Hof, denn daß er Säcke trage". Jedermann weiß ja: „Herrengunst und Bauernklang klinget wohl, aber währt nicht lang". Und ebenso wahr ist ja auch, und auch die eifrigst« Untertanen- treue hat ee oft zu spüren gekriegt, daß„Große Herren lange Finger haben". In ernstem Wort manifestiert sich unversähtbarer Anspruch des Armen an Menschenrecht und Menschenwürde:„Tausend Jahre Unrecht macht keine Stunde Recht", und realpolitische Einsicht offen- bart das trotzige Wort:„Eine Handvoll Macht ist besser als ein Sack voll Recht. Goldene Regeln für den Kampf der Unterdrückten gegen ihre Unterdrücker geben folgende Sätze:„Wohltat annehmen heißt Freiheit verkaufen,„Treib'», so geht's",„Was man treibt, dos bleibt",„Bester tot als Sklave". Doch soll man bedenken, daß „bloße Rache Recht zu Unrecht macht", und vor ollem soll man sich vor den Schwätzern hüten, denn„Es sind nicht alle Jäger, die das Horn blasen'�und„Sieh dich wohl für, denn Schaum Ist kein Bier!" Wie man öas„Netteste vom Tage" filmt. Der Kinobesucher, der vor dem eigentlichen Programm erst noch die„Bilder der Woche" oder das Neuest« vom Tag« vorgeführt erhält, ahnt nicht, welch« Unmenge Arbeit, was für«in« gewaltige Organisation dazu nötig sind, um dies« aktuellen Szenen so rasch aus die Leinwand zu zaubern. Die wenigen Fuß Film, die so schnell abrollen, sind manchmal aus Hunderten von Fuß zusammen- geschnitten, und Eistahrten über die ganz« Welt hin wurden zur Erlangung der Bilder unternommen. Bei uns ist die Auswahl immer beschränkt, aber in den am«- rikanischen Kinos erhält der Besucher wirklich«inen Aus- schnitt von Geschehnissen aus allen Weltteilen vorgesetzt, und neben dem Bild des neuesten erfolgreichen Politikers oder Künstlers steht der Kriegstanz irgendeines wilden Stammes aus dem innersten dunkelsten Afrika. Die großartig« Organisation dieses Film-Zeitungs- dienst«- wird in einem amerikaniichen Fachblatt geschildert. In New Pork ist das Hauptquartier des Film-Nachrichtendienstes, für den„nichts unmöglich" ist. In einem Bureau, das ganz mit Zei- tungen, Depejä�en, Nachschlagebüchern usw. angefüllt ist, sitzt der „Chesredakteur", der Mann, der alle Fäden des über füns Erdteile verbreiteten Gewebes in der Hand hält. Seine Hauptaufgabe be- steht darin, aufzupassen, daß keine wichtige Neuigkeit fehlt, daß alle» im Film festgehalten wird, was für das groß« Publikum irgendwie von Interesse sein könnte. Er braucht nur ein Wort zu sagen, und schon verbindet der drahtlos« Dienst ihn mit Städten, die Tausend« von Kilometern entfernt sind, und er gibt seinen Mitarbeitern, alles erfahrenen Kamemleuten, den Auftrag, dahin oder dorthin zu eilen. Und sHdn hat der Photograph ausgepackt, um den Vorfall zu ver- filmen, auf den er von dem Hauptbureau aus aufmerksam gemacht worden ist. Um die größte Schnelligkeit zu erzielen, wird keine Ausgabe gc- spart, und manchmal werden ganze Vermögen ausgegeben, um den Kameramann auf dem kürzesten Wege nach dem Schauplatz zu befördern. Flugzeuge, die stärksten Kraftwagen, Motorröder, Dampf- barkassen und die anderen modernsten Mittel der Beförderung müssen ihm in seinem Wettrennen mit der Zeit helfen. Wenn ein Film- photograph durch ein bestimmtes Gebiet in größter Eile nach einem Schauplatz eilt, etwa nach einer Hauptstadt des Balkans, dann wer- den von dem Hauptquartier aus alle Vorbereitungen getroffen, um jedes Hindernis aus dem Wege zu schaffen. Auf den einzelnen Sta- tionen, wo die Organisation ihre Mitarbeiter besitzt, warten die Helfer, die auf drahtlosem Wege unterrichtet sind. Vielleicht hat der Photograph seinen Wohnort ganz plötzlich ohne die nötigen Vor- kehrungen und Apparate verlassen müssen, und während er im Orient-Expreß nach Lausanne sährt, zerbricht er sich den Kovf, wie er wohl nach Konstantincpel kommen wird. Aber bei einem Aufent- halt, vielleicht in Trieft, findet er ein drahtloses Telegramm vor: »Flugzeug wartet auf Sie in I, Flieger wird direkt mit Ihnen nach Z. fliegen, wo Auto für die übrige Strecke wartet." Ist der Film glücklich aufgenommen, wobei auch noch viele Schwierigkeiten zu überwinden sind, die im Wetter, in der Um- gebung, in tausend anderen Dingen liegen können, dann wird er rasch entwickelt und auf dem schnellsten Weae nach dem Hauptbureau gesandt, entweder durch Flugzeug oder Schnellzug. Es ist nicht ungewöhnlich, daß der Photograph IVA) Fuß gutes Materiol schickt und daß doch nur 25 Fuß havon gebraucht werden. Sobald das Negativ fertig und trocken ist, wird der Film wieder und wieder ab- gerollt und auf die gewünschte Länge ziisammcngeschnittcn. Da es ein Negativ ist, so kann man nur schwarze Gesickter und schatten- Haft« wetße Körper sehen, und das Ganze macht einen geisterhaften Eindruck. Der Kenner weiß aber sehr genau die Wirkung im Positiv zu beurteilen. Das zurechtgeschnittene Positiv wird dann nach allen Teilen der neuen Welt und auch nach Europa versandt, und nach wenigen Stunden leuchtet die Szene in Hunderten von Kinos auf. Wird aber das Flugzeug verwendet, um die Kästchen mit dem ferti- gen Film zu befördern, dann ist es nur eine Sache von Minuten, bis das„Neueste vom Tage" im lebendigen Bild vor den Zuschauer tritt._ Nachtmarsch! Von Willi Birnbaum. Stockdunkle Nacht und Regen... gleichförmig, monoton. Schlammige Straßen. Wir schreiten Reih um Reih schweigend und mißgestimmt mit schwerer Last keuchend, stundenlang... Ewigkeiten!!... Dann und wann ein Fluch... ein Ausklatschen... Es spritzt der Dreck bis ins Gesicht. Wieder einer marode! Wir andern beißen die Zähne zusammen!!... Ein winzig' Licht in der Fern«, von der Höhe blinkt... und winkt. Ob wir's erreichen?!... Bange Frage in Nacht und Regen sich von den Seelen ringt. Die Führer trösten, sprechen Mut: Eine Stunde noch! „Eine Stunde noch!"..- Drei sind's indessen gewordeni Und noch immer ein« Stunde! Kleinmut, Verzweiflung, Grimm, Trotz in allen. Die Führer krampfen die Hände zusammen: Wenn wir'« nur schaffen l... Der Morgen dämmert. Grau— trüber Tag sich lichtet. Noch immer der Regen in müde Gesichter sprüht. Es ist erreicht!! Das Licht aber erloschen... Ein zerschossen Dorf auf Hochebene sich breitet. Wir sinken todmüde in zugigen Scheunen auf nasses Stroh... strecken die schmutzigen Glieder. Ein Gefühl seliger Wohltat über- kommt uns. Unsere Körper dampfen. ... Das war 1S16... im Felde... Und heuer... ebenso: Ganz Deutschland marschiert durch Nacht und Mühsal und Grauen!! Vererbung des Schlclens. Darauf, daß das Schielen sich in manchen Familien vererbt, ist man schon seit einer Reihe von Jahren aufmerksam geworden, und seitdem findet man in der wissenschafllichen Literatur immer mehr Fälle aufgeführt. Manch. mal läßt sich das Schielen in einer Familie durch vier Generai�dnen verfolgen, und man würde es vielleicht noch weiter nachweisen können, wenn man mehr Nachrichten über die Vorfahren hätte. In einem Falle war das Schielen nur auf die männlichen Nach- kommen beschränkt, trat hauptsächlich auf der linken Seite aus und war mit Schwachsichtigke-t verbunden. Der Großvater schielte auf der linken Seite, die Großmutter nicht. Sein Sohn schielte schon seit früher Kindheit, und zwar gleichfalls links. Dieser hatte in erster Ehe zwei Töchter und einen Sohn, die Töchter schielten nicht, Volkszählung bei den Ameisen. Niemandem ist es bisher ge- r�i, lungen, die Zahl der Termiten oder weißen Ameisen zu zählen, die sich in einem riesigen Hügel befinden, wie sie diese Insekten in den tropischen Ländern erbauen. Dies« Hügel sind ganze Städte n Millionen von Einwohnern und eine einzige dieser Termiten-Gro�- städte dürste vielleicht soviel Bewohner umschließen, als es überhau Menschen aus der Erde gibt. Ueber die Siedlungen unserer heimischen Ameisen sind wir besser unterrichtet. Der große Insekten-Forschcr Sir John Lubbock schätzt« die Zahl der Ameisen, die in einein Re: von durchschnittlicher Größe leben, auf etwa eine halbe Million. Diese Schätzung erschien aber zu groß. Ein anderer Forscher, Aouna, hat mit Hilf« von Giftgasen die Ameisen im Hügel getötet und die Toten gezählt. Die Ergebnisi« beliefen sich auf 93 694 Tiere, auf 64 479, 53 918, 19 333 und 17 828. Nimmt man an, daß etwa 19 999 Ameisen dem tödlichen Gift entgangen sind, so ist doch anzunehmen. daß selbst große Ameisenhügel keine größere Bevölkerung haben, a s etwa 199 999 Tiere. Ameisenstädte sind viel größer, als die aller anderen Insekten, die in Kolonien leben. Ein Bienenstock, der reich der Sohn aber recht stark. In zweiter Ehe hatte er sogar zwölf Kinder, von denen einige allerdings sehr jung starben: von denen,! bewohnt �ist�enthM nur''7t�'lS 99o'' Tine,"und' doch'lT eine dee aufwuchsen, schielten die Knaben, die Mädchen nicht. Das zeigte� Königin in den 4 Iahren ihres Lebens etwa 4'/- Millionen Eier. sich sogar der einem Zwillingsparchen�das� aus� einem Knaben und Ein großes Wespennest beherbergt etwa 4990 Einzeltiere. Hornissen einem Mädchen bestand. Nur ein Mädchen soll eine Ausnahme gemacht haben: als es zur jungen Dame herangewachsen war. schielte es zwar nicht mehr, aber nach Angabe der Mutter hatte es als Kind eine Zeit lang an diesem Fehler gelitten, und zwar auch am linken Auge. Von den älteren Kindern ist ein Sohn bereits ver- heiratet, und unter feinen, bisher drei, Kindern tritt dieselbe Familienüberlieferung auf! ein Sohn schielt, eine Tochter nicht, der jüngere Sohn allerdings auch nicht. Es ist zu bemerken, daß die hereingeheirateten Mütter durchaus normale Augen hatten. Sie trugen also zur Verbesserung d«r Nachkommenschaft in dieser Hin- ficht nichts bei. sl!afeS