Hr. 7. •iete Aetwilg ericheint drei«Ol NZchentlich, und zw»! Dunfeft. Mznaerstag» n. Sonnabend« BdHM. i>b»nn»»«»»«-Vr»i« Itr S.rka incl.«ringerlohu«.. tihrlich drännmerando I7>/, Sgl.,> «Ulich»V> Sgr., einzelne«u Berlin, Sonntag, den 18. Januar 1874. Reuer 4. Jahrgang. <««renzer«dd. Sähr.) Äml-Demkriit. Gigenchmn des Allgemeinen deutschen Arbeiter-Vereins. Redaktton n. Srpeditton Berlin, Dresden erstraße Nr. KZ. Bestellungen werden auiwärlt be! alle» Pouämlern. in Berlin in der Ezpedi- Hon. sowie bei jedem Spediteur eut. gegenaenommen. Inserate(in der«ppeditio» auszugeben) werden pro dreigespalten« Petit-Aeil« oder deren Raum mit« Szr berechnet! Arbeiter-Aunouceu die drechpaltige . Zeile oder deren Raum i>, Egr. Mordbrenner. E. In ihrer ganzen Glorie stehen sie jetzt da, die deutschen Ausbeuter. Sie find die echten Nach- folger ihrer Berfailler Kumpane geworden. Die Lor» beeren der Letzteren ließen sie nicht schlafen, der Flammenscheiu deS brennenden Paris erweckte bestia- lische Leidenschaften in Deutschland;, und jetzt find bei uns die„Freunde der Ordnung" Mord- brenaer geworden. Schulze-Delitzsch, Dein Wort ist wahr gc- worden: Die Bestie ist entfesselt!— Aber eS ist nicht das arbeitende Volk, welches Gräuel begeht; eS sind die Ausbeuter; eS sind Deine Freunde, Schulze-Delitzsch, die Liberalen, welche zu Bestien geworden fiud. Wie ein Blitz durchzuckt die Arbeiterkreisr aller Gauen Deutschlands die Nachricht von der u»rrhörten Schandthat zu Bargteheide in Holstein, welche die letzte Nummer unseres Blattes brachte. Zwanzig- tausend derbe Arbeiterfäuste ballten sich im Wupper- thale in gerechtem Zora, als die Kunde kam, und wahrlich, die Uebelthäter können sich Glück wünschen, daß sie„weit vom Schuß" sich befinden. Also das ist die vielgerühmt«„Civilifation" des neunzehnten Jahrhunderts, das ist die gepriesene sociale„Ordnung", daS ist daS bürgerliche„Rechts- gefühl"— daß bei Nacht und Nebel die liberalen Helden Arbeitrrhütten niederbrennen, wie einst die Raubritter! Die„ LaSker-Garde" scheint zu feig zu sein zum Knüpgelschwingen; sie zieht eS vor, zum Petroleum zu greifen, und läßt trotz riuem Schinderhannes den„rothen Hahn" krähen. Die Arbeiter wollen auf gesetzlichem Wege sich von d«r»usbeutnng und dem socialem Elende be. freien; die Arbeiter benutzen dazu friedlich ihr Bcr- sammlungSrecht und Wahlrecht. Eine mächtige Be- wegung ist da«, staunenerregend durch ihre Bernünf- tigkeit und Ruhe, unwiderstehlich durch die treibenden GefellschaftSverhältniffe. Und was thun dem gegenüber die Ausbeuter? Sie, die eine schlechte Sache vertheidigen, find ohn- mächtig, wenn sie mit ehrenhaften Waffen fechten. Deshalb denken sie: der schlechte Zweck heiligt das schlechte Mittel; Bestechung und Drohung; Verlockung und Gewaltthat wechseln ab, um die Sache der Gerechtigkeit zu unterdrücken. Und wenn die Arbeiter dennoch siegen, wenn sie anerschüttert die Bahn weiter schreiten zu ihrer Befreiung, wenn die Ausbeuter in ohnmächtigem Grimm erkennen, daß sie der wachsenden Selbster- kenotniß, dem Klaffenbewußtsein des arbeitenden Vol- ItS unterliegen— dann kennt ihr Klaffenhaß keine Grenzen mehr, dann schreiten sie zur verbrecherischen Gewaltthat gegen das Volk, dann giebt eS Mord und Brand. Lange genug haben jetzt wahrlich die Feinde des EocialiSmuS das Arbeiterthum vergöttert und die „Bildung" der faullenzenden Klaffen gegriesen; lauge genug haben sie die socialen Arbeiter„Räuber", „Mörder" und„Banditen" geschimpft; lange genug haben sie die furchtbaren Ereignisse zu Paris entstellt und die von den Horden der Bourgeoisie verübten Schaadthaten den Arbeitern der Commune angedichtet. Das hat jetzt ein Ende! Nicht m Frankreich, nein, in einem kern- eutfchen Gau— nicht in der Erregung deS Bü»- «Ii!®'8' nein' bitten im tiefsten Frieden .«„„JlriV**4 �urch die Socialisten, nein, in �»*.0 bie weiter friedlich ihre staats- bikgerltche» Recht« üb-u wollten- da sind mfm tollwüthenden F-ind- zu Mordbrennern geworden! Arbeiter Deutschlands, erkennt die ganze UubSndigkeit des AuSbeuterhass««.„kennt die mora- lisch e Verderbthett Eurer Feinde. Der Brand der Arbciterhütte zu Bargteheide in Holstein sei Euch daS Feuerzeichen, daß Ihr nimmerdar<5rs.:z von ihnen zu erwarten habt, wenn Ihr die S chwä- cheren seid! Darum einigt Euch— Ihr feie pjx Nkaffcn— einigt Euch, dann si.ht die Macht hinter d'm Recht! Laßt die Schandthaten der UuS- beuter in dem scharfen Licht der Wahrheit sich spie- geln, welches eine friedliche, aber uugchcurc Massen- bewegung deS arbeitenden Volkes erzeugt! Wenn in alten Zeiten Raubritter den Land- frieden brachen und eine friedliche Stätte verheerten, dann sandten die geplünderten Bürger die Zeichen der Verheerung, die Trümmer und Leichen, durch alle Gaue und boten den Heerbann auf. Wohlan, Lassalleaner, frevelhaft ist gegen Euch der Landfrieden gebrochen, bietet auch Ihr den Heerbann auf! vereinigt Euch im Allgem. deutsch. Arb.-Berein. Die rauchenden Trümmer der holsteinischen Ar- beiterhütte sollten Euch da» Wahrzeichen sein! In allen Orten, wo Lassalleaner wohnen, da müßte ein verkohlter Splitter jener Hütte angeheftet werden, mit der Unterschrift: „Arbeiter! Denkt an die Mordbrenner! — Arbeiter, vereinigt Euch als Heerbann Lafsalle'Sl" Politische Uebersicht. Berlin, 17. Januar. Die KriegSwuth macht sich in Deutschland jetzt wieder in der liberalen Schandpreffe recht breit. Su schreibt die„Augsb. Allgemeine Ztg.", eins der vornehmsten und angesehensteu von den liberalen Blättern, folgendermaßen: Wir find Deutsche, und ein neuer, smchtbarer Krieg mit dem wiilschcn Nachbai geht in Ankficht. Darauf macht sich da» He-r acfaßi; und Diejenigen» welche die Schlachten de» Frieden« schlagen und mit Zange statt de» Schwertes kiln-pfe», dürfen dle nahe CSentnalltät schon bald In Anschlag bringen.... Ob da» inzwischen von allen Parteier: zer- rissen» Frankreich im nächsten unfehlbar drohenden Kriege Alliirte unter nn» finden«erde, soll fich zeigen; wir haben iudefj einen fichcreo Beibündeten an Italien, welche« die kaum gewonnene Hanvtstadt an»er Tiber nicht wieder ver> lieren will und den Peel« de» Bündnisse» mit DeMschlaud bereit» vor Augen steh:— In dem Wlcderzewinu von Nizza und Savoyen. Alle Marschbefehle liegen bereit» vor, und die Etappen fiud abgesteckt, man braucht nur Tag und Stunde nachzutragen. Wenn der alte Reichsfeiud jenseit der Bagesen den Revanchekrieg lange verzögen,«erden unsere größten Feldherren den Kampf nicht mehr mitmachen, und da« Ist ein Unglück!;>( länger der Wassenstillstand aber nach dauert, desto größere Fortschritte wird inzwischen der germanisch« Geist in Elsaß Lothringen machen, dessen Contingent mit mehr al» 40,(XX) Mann für die deutsche Armee keinen unbcdeulen- den Zuwachs bildet, und da« ist ein Glück! Wir werden, wir können, wir dürfen nicht verlieren, und damit wir de« Triumphe» ficher find, wird mau die Eier de» wälschen Kukuk» rechtzeitig au» dem deutschen Neste werfen." Man hat vielfach der französischen Presse vorgc- warfen, daß fie den Haß schüre zwischen den beiden großen Kulturvölkern; doch so schamlos, wie hier ein bedeutendes deutsches Blatt, hat niemals ein französi- sches gehetzt. Dazu find die Franzosen doch noch zu anständig und zu vernünftig. Seitens des deutschen Reichskanzlers ist ange- ordnet worden, daß die Zahl der in den einzelnen Wahlkreisen Wahlberechtigten nach den 4 Cou- fessionSklassen: Evangelische, Katholische, Juden und Disfidenten ermittelt werde. WaS diese Ermitte- long mit der Reichstagswahl zu thun haben soll, können wir nicht verstehen. Der deutsche Kaiser hat ne:erdings die Offizier- korps der Armee auf eine Kabinctsordrc vom 7. Juni I8b3 hingewiesen, nach welcher protestantische Offi- ziere, welche bei Eingehung gemischter Ehen fich dem einsegnend-n Priester gegenüber verpflichten, ihre Kinder im katholischen glauben zu erziehen, auS dem Dienst entlassen werden sollen.— Ob dieser Erlaß auch keinen Gewissenszwang in fich birgt?! ES ist beglaubigt, daß Carthllgena von den Re° gierungStrnppen genommen ist. 2500 der Aufständi- schen haben fich bekanntlich durchgeschlagen; viele find gefangen genommen worden. * Die in Berlin erscheinende„Post" bringt fol- gnde Nctsz zu den ReichStazSwahlen: Der Hochmuth de? Thor'», welche die Existev; einer „socialen Frage" lmgneten. um die Sorge mn dle Konse- qucuzen der modernen volklwirthschastlichen Eniwickelung ab- j zuweisen, wird bereit» sehr ilcinlaut gegenüber den Resultat« der jüngsten ReichnagSwahl, welche u. A. Herrn Haseuclever al» Rinal'N de» Abg. Schulze-Delitzsch, wo nicht al» dessen Brfieger in den Bardergrand geschoben haben. Jedmfall» aber haben die Wahlen gezeigt, wa« feste Organisation, d. h. nicht dlo» aü boo In'» Leben gerufene Organisation, und bie Energie der Parteigenossen mit Hülfe be» allgemeinen Wahl- recht? zu leisten vermag. Organisatton und Energie! Die„Post" hat Recht— doch müssen wir bezweifeln, daß eS irgend einer liberalen und konservativen Partei, weil diese!« den nichtsnutzige Prinzipien vertreten, gelingen kann, trotz der größten Anstrengungen unter den Reihen ihrer Parteigenossen Organisation und Energie zu schaffen. Wir wollen aber diese politischen Tugenden bei den bevorstehenden engeren Wahlen in noch er- höhterem Maße entfalten. Ahl Rckiehstagswahl. Fürstenthum Reuß. Kamigann erhielt 2S54, der National-Liberale 2340 und der Konservative 1900. Also engere Wahl zwischen Kamigann und dem Liberalen. Brandenburg. Schw ecken diek 2900, der Fortschrittlcr 3342, der Konservative 2595. Also engere Wahl zwischen Schweckendiek und dem Fortschrittler. In Zschopau(Sachsen) wurden für Tölcke 1561 und in Zittau(Sachsen) für Haustein 1518 Stimmen abgegeben; in Meißen- Riesa(Sachsen) 1083 Stimmen. Jtzeboe-Meldorf. Winter erhielt 5844 Stimmen, der Fortschritt- lcr 5928, der Partikularist 5165. Engere Wahl zwischen Winter und Lorentzen. Ottensen- Glückstadt. DaS Resultat hat fich hier ander? gestaltet, als mau bei den ersten Nachrichten glaubte. Obgleich Winter 6769 Stimmen erhielt, so blieb er doch in der Minderheit. Gewählt wurde ein Fortschrittler. Hanau. Richter 4173 Stimmen, unterlag aber dem National-Liberalen. Offenbach. Stürtz erhielt 4126 Stimmen, blieb aber in der Minderheit. Cassel. Frick gelangte nicht, wie man zuerst glaubte, zur engeren Wahl; er erhielt 2889 Stimmen. Telto w. In dem hochkouservativen Kreise erhielt Dietz- mann 1453 Stimmen. M e m e l. Lampe erhielt 1290 Stimmen; gewiß ein schö- neS Resultat für jene Gegend. Luckan-Kalau: K ersten erhielt über 1000 Stimmen. Reichenbach-Neurode: Aug. Kapell kam trotz der 3703 für ihu abgegebenen Stimmen nicht zur engeren Wahl. Forste-Sorau: Otto Kapell erhielt 1677 Stimmen. Nach untenstehender Addition der eingelaufenen Stimmen betragen die in Deutschland für Mit- glieder des Allg. deutsch. Arb.. Verein» abgegebenen Stimmen gegen zweimalhunderttausend — ein Resultat, auf welches wir mit stolzer'8? friedigung blicken können. Vereins-Theil. Der VerciSpräsident hat auS London ein Glückwunschtelegramm erhalten, in welchem den Mit- gliedern deS Allg. deutsch. Arb.-BereinS wegen ihre» energischen WahlkawpfeS gratulirt wird. Wahlresultaie unserer Partei. ES find bl» jetzt au« folgenden Wahlteeisen vollsta«dige .:Zchl�'wIg.Ho?st",' VIII. 11,709; Schl.-Holst. IX. 7515; BaiM«.Elberfeld 9607; Hamborg l. 4191: Hamburg II. : 5579; Hamburg III. 3044; Bremen 3118; Frankfurt-. M. 2368; Haimov» 3617; Stettin 2671; Anhalt II. 5279; Düsseldorf 263; Breslau I. 1148; Breslau 11. 771; Berlin 1. 391; Berliu 11. 374; Berlin Hl. 1270; Berliu IV. 2993; Berlin V. 863; Berliu VI. 2523; Frautsurt a. O. 2511; Randow- Greif, nhageu 2133; Hageu 1347; Alteubura 3947; Anhall 1. 2757; Luckau- Kalau 996; Schlelw.-Holst. V. 5v44; SchleSw-HalS. m, 3055; Rcuß 5. L. 2654; Bitterfeld-De. litzsch 853; Lüdeck 2225; SchleSwig-Holst. VL 6769; Zittau 1518; Altena-Jseriodn 2071; Essen 1236; Osnabrück 1319; Minden 536; CarlSruhc 700; Mannheim 1288; Nordhauseu 380; Sible-w.-Holst. VH. 7303; Memel 1290; Branden« bnrg 2900; Naumburg a. S. 1839; Talbe-AscherSleben 2500; Duisburg 1238; Dortmund 1217; Meißen- Riesa 1083; falle 1248; Zschopau 1561; Verden-Achim 1350; SchleSw.» olstein 1216; Forste-Sarau 1677; Hanau 4173; Reichen- bach-Neurode 3703; Offeubach 4126; Speher-Fraukenthal 715; Tasscl 2889; M-cklenb.-Schwerin I. 29; Meckl.-Saw. H. 1450; Meckl.-Schw. V. 1251; Meckl-Schw. VI. 521; Cöln 169; Nieder-Barnim 2142; Teltow BceSkow 1453. Zusammen 163,246. Es fehlen noch genaue Nachrichten aus nachgenanntcn Areiser, an« denen In den Blättern unsere Stlmmeu;a:l nicht angegeben ist: Lennep-Metman, Solingen, Harburg- Buxlihuze, Züllichau, Gubcu-Lübben, EottbuS-Spremberg, Waldenburg, Liegnitz- Haynau- Goldberg, Bautzen- Eamentz, Lauban Görlitz, Halberstadt, Einbeck Usiar-Osterode, Göttin- ?tn>Müllden, Herzberg-Gotlar, Giffhor-Peine-Eelle, Lüne- urg-Winsen, Bielefeld-Wiedenbrück. Löbau-Bernstedt, Plauen- OelSnitz- Adorf, Freiburg-Waldlirck, Berue-Delmeuhorst. Die B-rollm ächtigten an den Hauptortcn dieser Wahllreise werden ersucht, sich so bald wie möglich die betreffenden Amt«- blätter zu verschaffen und an da« Sekretariat einzuseuden. Zur eugercu Wahl kommen Haseuciever in Berlin VI.; Hasselmanu in Barmeu-Elberfeld; Finn in Harburg (Resultat der ersten Wahl noch nicht bekannt); Hartman» im I. und II. Ham burger Wahlkreise; Winter im V.Schi- Holst. Wahlkreise; Hartmana im Vll. Schl.-Holst. Wahl- kreise; Schweckendiek in Brandenburg; Kamiganu iu Reuß ä. L. Die Altonaer Parteigenossen haben für die engere Wahl 1» Kiel und Dithmarscheu 4 Agitatoren«. 200 Thl». bewilligt. Reimer. Brilia, 14. Jan.(Ausruf.) Parteigenossen de« ersten Auhaltischen Wahlkreise«. Der Wahlkau pf ist zu Ende; wir erzielten noch nicht die Majorität, da fich alle Gegner gegeu uu« verbündet hatten. Wir haben elue ansehnliche Stimmen- zahl erzielt und ich habe dir Ueberzeuguna, wenn wir unsere Schuldigkeit ferner thon,»erden wir bei nächster Wahl de« stimmt den Sieg davon tragen. Die Parteigenossen haben aroße Opfer gebracht; fie haben da» Bewußtsein, für die gute Sache ganz ihre Schuldigkeit gethan zu haben, und wir sagen ihnen den wärmsten Dank. Azitire auch fernerhin Jeder, daß die Partei größer und mächtiger werde, schließt Euch, Ihr Arbeiter, dem Allg. deutsch. Arbeiterverein au, leset da« Parteiorgan„Neuer Social Demokrat" und die Schriften Laffallc'«, bildet Mitgli-dschoft-u de« Allg. deutschen Ard.-Bercins. Zum Schluß All-n, welche au dem Wahl- kämpf Theil genommen, und Denen, welche mir ihre Stimme gegeben haben, meirea«ärnsten Dank. Ihr Andenken»erde ich stet« bewahren. Mit focial-demokratsschem Gruß F. Aurin, KönIgSgraben 15. Ealbe a. S., 15. Jau.(Maßregelung.) Seit einem Bierteljahre find mehrere Zimmerleutc und Arbeiter an der Legvvg einer Gasröhre durch die Saale beschäftigt, um da» Ga« von Ealbe noch einem gegenüberliegenden Kloster zu leiten. Um zur Arbeit zu gelangen, müssen st- Morgen», Mittag« und Abend« über die Saale fahren. Am 14. ds». Mittag« kamen mehrere Arbeiter, um überzufahren; al« die- selben noch nicht alle In dem Kadu waren, befahl der Diri« geut der Zuckerfabrik, ein gewisser Müller, dem Fähr- mann, er solle sofort abfahren. Al« nun der Zimmermann Pape entgegnete.'„E« ist doch dächst ungerecht, mich hier steheu zu lassen; ich bezahle mein Geld wie jeder Andere, da fand der Herr Müller e» geralheu» fich al« ein gebildeter Mann, im Sinne der Bourgeoiste. zu gebirden; er fing de«- halb an, ohne jegliche Beranlassung auf die Arbeiter zu schimpfen; er sagte:..Ihr seid Lotterbuben, Flegel, Hurle- minner; ich gehe jetzt hin und hole meinen Revolver, um Euch alle niederzuschießen." Bor der Wahl war dieser Mül- lcr so heuchlerisch, aber jetzt will er mit einem Male den Arbeitern den Pferdefuß auf die Brust setzen. Der Zim- mcrmaun Eichel, der fich mit Müller im Kahu befand, mußte sich die größten Rohbeiteu diese« modernen„Gebilde- ten" gefallen lassen Der„Gebildete" sagte:„Ihr seid Bet- telvolk, ich will Euch schon mürbe kriegen." Am Brüllen, Heulen, Schlmpsen kann man doch immer ein-u„gebildeten" Bourgeois erkennen. Der Dirigeue Müller war früher Mau- rergesclle; er scheint sich jetzt ganz die Sitten der„Gebilde- ten" angeeignet zu haben und wird wodl bald Im Schim- psen und Erschießen anderen Bourgeois al« Muster dienen können. Der„gebildete" Müller l-ftel die Arbeit nicht und die Löhne werden von der GaS-Aktiengesellschaft geliefert. Er - hat somit"icht viel zu sagen, aber, wenn die obigen„gebil- beten" Ergüsse znr Kenntniß der Aktionäre gelangen, dann wird unser Mülle, jedenfalls avaucircn. Für die Arbefter Ist am schlimmsten, daß die„Bebildeten" st» so eigeuthüm- llchc Gewohnheiten, al«: Schimpfen, Erschießen, angewöhnt haben. Die Arbeiter sollen somit, wie Her» Müller Im Kab-r sagte, al« Schießicheibe der„Gebildeten" dienen. Ge- wiß kein beueidenSwerther Posten. Bei Gelegenheit einer Bcrsatr.mlung, in welcher Herr Kamig ann referirte, mach- ten die Bourgeoisschützen nach ihrer Gewohnheit einen höl- lcnmäßiven Scandal. Wir Bbeiter lassen un» aber nicht durch die BrMalitälen sder modernen„Gebildeten" irre füh- ren; wir halten um so fester an dem Prinzip> ufere« M-i- stcrt Lassalle und hoffen, daß dem Gebahrcn der Bourgeois bald ein Ende gemacht werde. Mit social-dcmokratischem Gruß Christian Schulze. Sagard, 6. Jau.(Bericht.) Im hiefigeu Wahlbezirk waren wir bisher trotz aller gegnerischen Machinationen immer am Platze. Wir haben alle Gegner au« dem Felde geschlagen. Mit social-demokratischem Gruß Gustav Krüger. Lodwigshapen, 11. Januar.(Allgemeiner Beritt.) Ich hatte zum 1. Januar eine Bollsversammlung angemeldet, mit der Tagesordnung:„Eine moderne LaSkerkuüppelbaodc und Ihrer Schützlinge." Anstatt nun mir die gesetzliche Be- schclnigung zu ertheileu, bemerkte»er Herr Bürgermeister: Für diese Tagesordnung ertheile Ich keine Genehmigung. Hieranf machte ich die Volksversammlung rückgängig. Zur selben Stunde fand rfne Wihleroersammlung statt. Kurz vor Beginn der Versammlung verbreitete fich da« Gerücht, daß dieselbe aufgelöst werden sollte. Die« nicht achtend, da mir kein Wort mitgetheilt war, eröffnete ich zur fcstgesetzteu Stunde die Bersammlunz, mtt der Tagesordnung:„Reichs- tagswahlorgauisation". Kaum hatte die Versammlung eine halbe Stunde getagt, welche nichts als friedliche Berathung über die Relch«tag»wahl äußerte, al» der Bürgermeister mit noch 6 bis? 3 Gentd'armcn im Sturmschritt erschien und erklärte:„Im Namen des Gesetze» ist die B-rsammlnug ausge- löst,,; worauf Ich nach unnützen AuScinanderfetzullgeu gegen- über dem Bürgermeister, indem ich behauptete, e« fei k-ill gesetzlicher Grund vorhanden, die Versammlung aufzulösen, der Aufforderung znr Auflösung vachkam, mit dem Bemerkt», die Anwesenden im nahen WilthShanSvebäude zu treffen, um gegen solches Verfahren weitere Schritte beim Bezirksamt oder beim Ministerium folgen zu lassen, was den Bürger- meister veranlaßtc, Signal za meiner Verhaftung zu geben, welche denn auch sofort durch 3 bis 4 Polizisten erfolgte. Nun war das Vaterland gerettet, und ich war unschädlich; man schleppte mich von hier nach Frankenthal. Dort ließ man mich bis Freitag, den 9. ds»., in Untersuchung. Alle Versuche für meine Freilassong scheiterten an dem einmal ge- faßten Beschluß, mich bis zur Wahl sitzen zu lassen. Nun wäscht man fich am 9. ds«., einem Tage vor der Wohl, die Hände, und sagt:„Ich finde keine Schuld an ihmii!" Der Zweck war jo erreicht, und wa« nutzt eine Klage gegen sol- cht« Treiben. Im Ucbrigen höre ich von Schulze, welcher während dieser Zeit die Agitation überwachte, daß der jetzt gewählte ReichSlagSabgeordncte, Bürgermeister von LambS- Helm, in Maxdorf ähnliche Instruktionen crtheilt hatte, indem eine Wählerversammlung voll 10 bi» 12 Polizisten und GenSd'armcn besucht und aufgelöst ist. Ferner, wollte ich die Jntrigu-u un» Rohhelten am Tage der Wahl alle aufzählen, welche die Natlonallibcraleu gegen die Arbeite, unternommen und arsgeführt haben, e» wäre am den Raum de« Blatte« schade. Wir geben un» iodeß der Hoffnung hin, jetzt die ncueu Kräfte im Reichstage»u vereinter reger Agitation au- gespornt, die Arbeiter zum Bewllßtseln gebracht zu haben, um vom Gesetz ein Recht zu erlangen. Nicht lassen wir un« abschrecken durch Gewaltakte, denn Druck erzeugt Gegendruck. Mit social demokratischem Gruß E. Meyer. WilhelmShaveu, 13. Januar.(Maßregelung) Par- teigenoffinl Lange haben wir nicht» von nn« hören lassen. Kapitän Meiner thnt alle« Mögliche, um die htefigen So- cial-Demokraten zu unterdrücken. Die erste Maßregel lau- tele:„Kein auf der Werst beschistigtrr Arbeiter darf de» „N-uen Social-Demokrat" lesen, sonst wird er fortgejagt." Die Herren scheinen aber doch ihren Zweck verfehlt zu haben, deun anstatt wir damals, als die» Gesetz vom Stapel lief, 8—10 Abonnenten hatten, wird in diesem Quartal die Zahl derselben sicher 100 übersteigen; wir find also dem Herrn Kapitän, jetzigem Oberwerfldirettor Werner, für seiae kräs- tige Kolportage zur Verbreitung uus-reS Parteiorgans sehr dankbar. Ein anderer Fall Ist aber schlimmer. Die Arbeiter der hiefigeu Werst bewohnen zum größten Theil StaatSwoh- nuugen; nun wurden den Arbeitern vor einiger Zeit Mieth»- kovtraklc aufgedrungen,»zlchr die Arbeiter ohne Weitere« unterschreiben mußten; nachdem sie ucterschrieben hatten, wurden ihnen dieselben unter irgend einer Vorspiegelung wie- der au« dem Hause geholt und, man höre und staune, nach- dem dk Arbeiter die Kontrakte wieder In die Hände bekamen, fanden sie einen neuen Paragraphen hineingefügt, welcher de- sagte, daß diejenigen Arbeiter, welche wegen Ungeyorsam« oder Widersetzlichkeit gegen die Vorgesetzten, oder wegen Ver- such» zur Erzwingung höherer Löhne u. s. w. au« de, Ar- beit entlassen würden, sofort auch die Wohnung räumen müß- ten. Von oben herab steht man stillschweigend zu und wei- trr baut mau Ardetterwohnungen, um aus den Bewohnern derselben lebendige Maschinen zu machen. Noch ein Fall ver« dient, erwShnt zu werden: Die hiefigeu Schiffszimmerleute stellten eine ganz bescheidene Lohnforderung, die« war aber doch ein bischen zu arg. Um seine Autorität zu wahren, wurden Deputationen an« allen ans der Werft beschäftigten Arbciterbranchen vor den Kapitän Werner zitirt, wo ihi en eröffnet wurde:„Lohnerhöhung wird kein Pfennig gegeben." Dahingegen wurde den Arbeitern in 7 Thesen ihre gläu- zeude Zukunft ausgemalt, welche da find: 1) Errichtung elue« großen Koniumvereiu«, 2) Einführung der Frauenarbett auf de» kaiserlichen Werst. 3) Benutzung der größeren Kna- beu zu Laufburschen, 4) Einführung billiger Eiseubahnfahr« preise für die Iu der Umgegend r-ohneudcn Arbeite: der kal- jerllchen Werft, 5) Errichtung von Suppenanstalten, sogen. Volksküchen, 6) Enlchtung von Fortbildungsschulen und, daß auch nicht« vergessen sei, 7) Errichtung eines Concert- gartens für die Arbefter der kaiserlichen Werst. O, großer Schulze au» Delitzsch, von Wilhelmshaven reiht man Dir einen Diamant mehr in Deine Krone! aber die Wilhelm»- haveuer Arbeite« können da» zu ihrem Heil Dienerde einmal nicht einsehen; sie find also auch gar Vicht Werth, daß Du für sie gelebt hast, Schulzel In einem Antwortschreiben an den Herr» Oberwerftdireklor wurden sämmtliche Punkte auf da» Eutschiedcrste bekämpft. Die Folge davon war, daß 3 Arbeiter, die sogenannten Rädelsführer, gemaßregelt»ur- den. Die Namen dieser Brave«, sämmtlich Familienväter, fiuh folgende: GläSner(Schiffszimmerer). Carls(Eisen- drehe»), Brunken(Handarbeiter), alle 3 Mitglieder de« Allg. deutsch. Arb.- verein«. Die beiden Ersten müssen sogleich au« der Wohnung, also mit Weib und Kind auf da« Stra- ßerpflaßer. Solche Zustände find noch bei Staatsur tepneh- münzen zu verzeichnen; in welchem Maßstabe müssen diesel- beu vorkommen bei Prlvatspeklanten? Glaubt man aber, man schädige dadurch die Sache der Social-Demokratie, so hat mbn fich gewaltig geirrt; weit kräftiger, al« bisher, wer- Heu die hiesigen Arbeiter für ihre Recht« eintreten; als« sah- reu Sie nur so fort, Herr Werner, wir find gefaßt; wir sind noch nicht In Carthagena. Mit social demokratischem Gruß Karl Trillhose. Fleniburg, lo. Ja».(Bericht.) Parteigenosseu I Die ReichStagSwahl ist vorüber; obgleich wir� diesmal unterlegen find, so laßt uns nicht verzagen, sondern mit frischem Math weiter kimpseu. Die Zukunft gehört nn«; eine Lehre ist un« in der letzten Wahl gegeben worden; wir haben erfahrev, wie schwer e« ist und wie viel Ueberzcugung es bedarf, den Unverstand der Massen zu überwältigen. Aber kämpfcu wir mit erneuten Waffen für die Leh e Lassalle'«, dann wird und muß zur nächsten Wahl der Sieg auf unserer Seite sein. Etwa« Große« und sehr Wichtiges haben wir doch errungen, indem wir da« ZciMngS-Abonnemeut auf den„Neuen So- cial-Demokrot" In diu letzten 6 Wochen von 30 bis auf 80 WI gebracht haben-; im nächsten Quartal müssen wir mit 100 beginnen, den» der„Neue Social-Demokrat" tritt für alle*'/.' Ardeiter Deutschlands mit größter Energie und als de» j*, wahrhaftigste Vertreter unserer gerechten und so lauge in? Banden gehaltenen Sache ein, indem wir mehrere Social- 1") Demokraten in den gesetzgebenden Körper schicken.— Alle, ll welche den„Neuen Social-Demokrat" zu spät erhalten und deshalb rcklomiren wollen, mögen ihre Reklamation au den Gastwirth Herrn Zimmermann, K-mpaguiestr. Nr. 503,�°' einsenden. Mit social-demokratischem Gruß � Für die Zeitungs-Kommisfion: H. P. Zimmermann. 6" Großbockenheim, IL Jannör.(Bericht.) Unsere gegue« »Ischen Partcien entwickelten zur ReichStagSwahl eine rege � Thätigkeit und deshalb sah ich mich veranlaßt, für unsereu' Kandidaten Häu s er energisch einzutreten. Als ich null', Flugblätter verbreitete, erhoben die reichen Bauern ein Ceter«?," geschrei; fie sch.ieen einmüthig:„Hinaus, hinaus au« dem„J Dorfe!- Meinem Hauswirt? wurde von den Bauern gesagh „wenn Du diesen Mcuschen im Haust behälst, so haben wir?) in nächster Zeit eine Pariser Commune bier." Der Bürger-*. meister ließ schleunigst alle Bürger durch den Polizisten zu«?) sammeuttommelu, um die Pariser Commune abzuwcndeu.�// Uebcr Ullsir Programm«u-de eifrigst debattirt, und ein all-ls? wesender Bauer, dem da» Herz schon In die Hosen gefalle»'? � war, heulte immerfort:„Hinaus, hinaus, mit diesem iS«m-.£,i muuisteu!" In Grünstadt hatte eine Partei eine Versamm-�� lung, iu welcher Ich anwesend war; wie ich uuu da« Wort... verlaugte, brüllten die Bourgeois einstimmig:„HluauS,« hinaus mit dem Commnnisten!" GutSbesiver Jansoll, sprach: Die deutscheu Arbeite, steben mft der Pariser Tom-'' IV mune in Verbindung; solche Menschen müssen wir unter-™/ drücken, damit doch da» deutsche Vaterland nicht zu Grunde' geht." Als ich die Wahlzettel herumtragen ließ, sagte der? Bürgermeister:„Ihr müßt alle aus da» Rathhau« kommen, wer nicht erscheint, wird bestraft" Da« Schlimmste abel" stand mir noch bevor. Am 10. d. MlS. begab ich mich ir"° da» Stadthaus znr Wahl, um 4H Uhr Nachmittag». Als ich* iu da« Wahllokal trat, lief in Eilschiftt eine Boaigeoisseele/ zum Bürgermeister, um Maßregeln zu teeffeu, wie man mit- hinauswerfen könnte. Al» ich nun sofort an die Wahlurl» trat(um 4j Uhr), schloß der Bürgermeister sofoit die Wahl,... um mich von derselben auszuschließen. Ich sagte dem Bürger-? meister, die Uhr ist noch lange nicht sechs und bi« 6 UV D muß nach dem Gesetz Jeder wählen können. Der �ürgk�.saot meister erwiderte:„Sie steben nicht iu der Wählerliste..' Bh Ich habe mich vor vier>ehn Tagen eintragen lafleu durch dell? Polizeidiener Arnold. Wie der Bürgermeister mir sagte, lä», sei nicht eingetragen, sagte der Polizeidiener Arnold zu „Sie hätten nur uachseheu sollen, ob Ich Sic auch wftklich, eingetragen habe." Diejeuigev, die di-ser Arnold vor mit � elng-tragen hat, haben gewiß nicht nachsehen brauchen, fbeLs�., von mir will er erst zwei, dreimal erinnert werden, bevor ellJ?., mich elnzutrogeu geruht. Wa» man al« deutscher Wählet" nicht alle« erdulden muß! Der Wahltisch, der Vorschrift«', mäßig frei sein soll, wai von Weinflaschen und Trinkgläscrt�,- voll besetzt. E'n betrunkener Bauer war al» Symbol det��, gebildeten Herren Bourgeois im Wahlzimmer, derselbe ver-,,� trat die Stille eine« Hunde», den die Bourgeois«uf di«� cv Soclalisten zu hetzen beliebten, b,»selbe bellte mich bs�icher auch gleich an:„Wollen Sie sich gutwillig au« dem Lok»�� entferaea, sonst muß ich Sic die Treppe hinunter werfe»- j Da ich sah, daß die Veenunft die benebelten Bourgeois vet-.;,�, lassen hatte, ging ich ruhig meine« Weg,?. Allein g Bourgeois hetzten ihre» Hund auf mich, und ich entging ri» w mit genauer Roth der Gefahr, die Treppe hiaunter ge«orsü„ j zu werden. Um 5H Uhr wurde» �urch den Feldichütz Grt>w»itz„ alle Bourgeois zusammengetrommelt, um zu wählen,«ihrelhfjsk der Bürgermeister für mich die Wahl für geschlossen rrkläMißv hatte um 4H Uhr. Do« Ist eine Wahl, wie sie wohl schwitz, � lich anderswo vorgekommen ist. Mit social-demokrat. Gr»vn Philipp Schneide».— Alle Briefe, welche vereinSougelegeuheiteu betressev, sit>_ zu richten an W. R. Sperling, Bergstr. 44, Eliendurg-j� Schulze-Delitzsch. 1 p! Der„Post" enMehmeu wir folgenden lvleressarteu Wfcja'o tikll- bung „Wenn die Erfolge der Social- Demottalie bei den diefyg� moligen Wahlen die allgemeinste Ausmerksamkeit auf siziiele ziehen, so scheint un« doch da« bewcrkenSwettheste Ereigwiald dieser Art im sechsten Berliner Wahlkreise fich zvgettagen KaS! haben: Herr Schulze,„der König im socialen Reich, gen muß mit dem Präfidenten de« Allgemeinen deutschen Arbeitet gul verein» aus die engere Wahl! 1) qua« mutatio rsrznchftse Hr. Schulze, ber Bcrsosser eines„Arbeiterkatechikmv«"; HüKus Schulze, der die vavzc„sociale Frage" mit scineu„Genosseßln 3 schaffen an« der Welt geschvfst haben sollte; Herr SchuliPress der große Bilbungsverbrciter im Arbeltcrstaube; HerrSchulMepo der im Jahre 1865»och»erficherte, er spüre keine Abnahcheu' in de» Reihen der Arbefter, dir fich der„Selbsthülfe" uku d seinen Assozlatioorn angeschlossen— Herr Schulze süd-en« uachd-m sein„Köuigthvm Im socialen Reiche" lauge zu dhiich> Todieu geworfen, jetzt sogar seinen, durch Verjährung sSol, ersessenen Abgeordnetensitz im„Arbeiterviertel Berlin«"»ahdrr kcn— und wenn er denselben bei der engeren Wohl btiueZ hauptet, so wirb er das nicht den„Arbeitiru" zu danihie j haben! iJ11"' He r Schulze hat einmal den Auespruch gethan, Hrm Monarchie von Gatte« Gnaden sei eine baolerott« Flrmbora und rln andere« Mal, mau müsse Preußen den,, Großmacht i e kitzel austreiben"— Angesichts solcher Dreistigkeiten-eßson mau sich wohl danach erkundigen dürfen tvd Herrn Schulzyrnsp schon im Eingänge diese» Arti-el« erwähnte«, Künigthuchord geblieben ist, und wie e« mit Herrn Schulze'« Sroßwailmhl, kitzel in socialen Angelegendeiten gegenwärtig bestellt ist? d-ru Wir gehören gewiß nicht ju Deren, welche Geuugtdllv?tn darüber empfinden, baß die S-clalbemokratte in Berlin laa! mächtig geworden ist, wie dir Wahlert beweisen; aber JJ«ut Herr Schulze von der Nemlfi« mtt verhältnißa.äßlg sans>mnd Hand berührt wird, da» finden wir gerade nicht ganz uofwa, recht. Die Wirksamkeit eines einzelnen Mannes kann natwdie lich nicht für d-e großartige Bewegung verantwortlich g'w�»: «erden, welche jetzt den»rbelterstand ergriffen hat; aber �»Inb die Wirksamkeit de« Herrn Schul,« allerdings sehr dessen Willen, den Ausbruch des Aonfliktr« zwischen KaW*»» und Arbeit wesentlich befördert hat, da» stent fest. Ja>�0" Zeit der Ruhe, welche auf den 1848cr Revolut!ouss!l'/""s folgte, al« flir die Demokratie aus polilisch-m Gebiete Gesedast zu macheu war, gerieth Herr Schulze auf den■ : ggIcklichnl Einfall, bta(ocialca MkssiaS spielin zu»ollen. de, pflanzte nach Deutschland jene bekannten„Genossen« all»?,?'« fßt>,tn k�iaev selbstständigen Handwerker recht de» ssl>d und redete den Arbeite n ein, indem er Ihnen in J Bild der„Produklivassozlationeu" in rcbelhaften Um- stal« i'igte, diese Assoziationen enthielten die Lösunz der Zlle,'en Frage, d. h. der Frage dco Lohnarbeiterstande»; wei« mb gründete Herr Schnlze mit seinen Freunden„Arbeiterbll- ba, OgSvereine", In denen die prächtigsten Boiträge c/y,»den. Das Resnltat dieser ansopserudeu 0. gue- gehalten Thätigkeit war türlich allgemeine Arbeiterbegeisternng für Herrn Schulze d— eine ganz natürliche Folge, welche die Partei de» rrn Schulze fich gefallen ließ— daß der gesammte Ar- reae verstand die politischen Vefirebungen der Fortschrittspartei terfllltzte. Nachdem nun In allen diesen Arbeitervereinen er Sonne, Mond, Sterne nnd andere angenehme, aber für a Arbeiter nicht gerade dringende Angelegenheiten genug« de« � geredet worden war, trat eine« Tage« ein um einige i-at. n*ert Prozent klügerer Mann al« Herr Schulze dazwischen i�Jd jaßU: Laßt nn« in Ardeiterv-reinen endlich auch einmal -ger«� l zu »dl aw all e besprechen, wa» dem Arbeiter am nächsten steht— die *' unitt lbare Berbesserung seiner materiellen Lage— die �'chnsragel Hieraus natürlich große Entrüstung Seiten» de« Schulze und seiner Frenndc, gründliche Au» einander- Mg, daß e« ein Arbeiterklassen Interesse gar nicht gebe s. w., u. s.»., bi» schließlich die Mehrzahl derjenigen o�rbeiter, die früher aus Herrn Schulze geschworen, mit der- Hülben Entschiedenheit ans Lassalle und dessen Lehre zu schwö- anfing So hat die Thätigkeit, welche Herr Schulze mit unge- V VBÄtt Hand aus socialem Gebiete entfaltet, den Grund zur tuigtn Social Demokratie gelegt. Daß die« Resultat sehr ' gen die Abficht d-S Herrn Schulze eingetreten Ist, bestätigen gern, fall« Herr Schulze in diese, Aaerkeunnng eine Ge- ° I gl hu un g finden sollte. S Am 4. Februar 1861 hielt Herr Schulze hier in Berlin �°?»ell Vortrag über„Arbeit und B lduug". In diesem vor- � ,?»ge warf Herr Schulze, nachdem er„die Forderung de« «e U �Zen bollen Menschenthum» für den Arbeiter" gestellt, fol- ''".i ude nicht aofzuwersende Krage aus: „Weshalb wäre denn«rast nnd Trieb zu HSHere, Eat« ltung von der Natur In alle Menschen gelegt, wenn ein sl.'Zhcil von Hau» ans dazn bestimmt fein sollte, fie geflisseut- �ch zu""*" UV" ersticken?" Saint- saßen und ,_ Die ehemaligen Schüler dl» Herrn Schulze haben fich �ljsvsagt, daß nicht nur„zu häherer Entfaltung", sondern auch höherem Genoß Kraft nnd Trieb von der Natur w �°,?le Mcr chen gelegt sei"; und da sie mit Herrn Schulze de, ,,.Innung find, die« sei de, halb nicht geschehen,°m diesen �Äed„gssllssentlich zn ersticken", so- sin» fie eben Social- „sstemokrat-n geworden.,_ * 3-1 jal Her, Scholz» hat der arbeltendeu«lasse»st ' �-schmeichelt, nnd derselben vi-l vorgeredet von ihrer Bor- Niedlichkeit und hat ihr- Ansprüche gesteigert. So sprach lilijF** Schulze am Schlüsse jeaeS Bottrages von den driMhlien" der Römer,„wo die Sclav-n zu Tische se stäscr�« Herren sie bedienten". Mit begeistertem Sinne hob er ol&5t#ot, daß die„Söhne unserer Tage" nicht wehr an eiie '"�»radiefische» Zeitaller glaubten, noch durch Verweisen ans w V» Jenseit« sich ab ballen ließen,„da» erhabene Ziel zu er« O ejfich"". Und am Schlüsse sprach Herr Schulze gelassen die �ol�rdenftichen Worte: „Einst wird die Menschheit ihre großen Saturnalieu 8''yieni, wo die Arbeit in den Ehren de» Feste« Tafel hält, ln°>d die Wissenschaft ihr dient!" g r» Wer wundert sich, daß nach solcher Saat die Ernte ouse- »»»Isser Tage gereist Ist? Und wenn die Arbeiter da»„zu Tische ätzen" und„von den Herreu sich bedienen Lassen" wörtlicher erstanden hätten, al» Herr Schulze gemeint— au dem Mverständulsse wären doch nicht die Arbeiter, sondern e» äre der— dürfen wir heute noch sagen:„a llv er ehrte"? err Schulze.schuld an demselben! Die Arbeiterbewegung in Amerika. DI- englischen Zeitungen t» Ingen gleichlautend einen Be- °�ichl über die Arbliterbewegnng In Nordamerika, den wir äer im Wesentlichen wieder geben wollen: �, Die Ausceauug unter den Arbeitern in den westlichen u eUfetaaten wird Immer drohender, je mehr ArbeltSmavgel und Jnnger fie drücken. An sehr vielen Orten»erden Meeting» ! bicktvgehalten, Demonstrationen veranstaltet und die Deutschen s sijpi-len-ine Hauptrolle bei denselben. Der Vorsitzende muß eigllfiald englisch, bald dentsch die Bersammlnug aareden. Segen gen Fa» Kapital wird nicht minder wie gegen die Presse hcrge- eich ogeo, welche letztere al« kSuflich, korrumptrt und beitckaul verschrieen wird.(Di- Presse In Amerika verdient enussjese AllSdrücke auch, gerade so gut, wie die deutsch e Presse.) Hessluf einem dieser In Ehlcag» abgehalteuen Meeting« schrie >offe»In Deutlchrr:„Hinaus mit diesen verd— Hunden. ou de, chulPresse", und dieser Ruf fand solchen Beifall, daß dl- armen lleportcr an» Furcht fich davon zu machen suchten. Er»ur« »en sodann die Forderungen vorgelesen, welche die Arbeite, den Stadttalh stellen sollten. Die Stadt sollte nach die« �«n allen Arbeiltsählgen acht Stoudeu per Tag gegen hin- he ich enden Lohn Arbeit verschaffen, den Arbeitsunfähigen und ...solchen, die keine Arbeit erhalten können, Borschüffe in Geld wstzdrr Lebensmitteln machen, die Vertheilung unter Ausficht hl deiu-Z Arbeit rrcomilö'« ausführen lassen, nnd schließlich, fall« lanidie Fond» der Stadt nicht aoch-n waren, zog-p-u 10-000«öpf. fla,;,}llm Sitzung,- In laale der Stabtralhc. Unter den Bannern sah«an auch zwei : bjdemsche, mit den Jaschrlsten:„Krieg dem Mllßloaana" ansind„Tod de, Roth". De, Mahor und die Stadträthe uNWaren übe, den Aufzug uicht wenig erschreckt und versprachen -atPdU Forderungen in Erwignng ,u zichev. Einer per Alder- wawiao, der seine« Zeichen» ein Bäcker ist, erbot sich. 60 Taae r hindurch 10.000 Crtrabrobe täglich gegen die bloße Zahlung gst�, Auslagen für Mehl zu liesern.— Wie verlautet, hat apsMicoga jetzt nicht weniger»l« 40,000 Menschen mit allen jckmothigrn Lebensmitteln m versorgen.— Aehnliche Borgange spiowerd-n au« linciaali, Lowirville, Jndiauopoli« und andere» l�größ-r-u Städten»e« Westens berichtet. Bisher zählten die 1 amerikanisch-deutschen socialistischen Arbeitervereine nur 400 Anhänger, aber die Agitatoren haben in letzter Zeit die Mit- gliederzahl bi« auf 8000 gebracht Da« Organ derselben ist der„Social-Politische Arbeitcr-Berein", welcher mit der Lcr- breitung der kommunistischen Manifeste beschäftigt ist. Für die vorgeschriNcnst'll Staaten(Nordamerika, England, Frank- reich, Deutschland und Jiall-n) sind folgende Mittel zum Lnfban einer neuen T-sellschafl vorgeschrieben: 1) Besitzer- greifmig de» Boden» von Seiten des Staate« und Benutzung de« Pachtertrags zu StaattauSgaben. 2) Adschaffnnz de» Erbrechte«. 3) Konfiskation de« Bermögen« von allen Au»- Wanderern. 4) Zentralisat�n des Kredit« in Händen de« Staate» durch eine mit Staat»- Kapitalien und an»« schließlichem Monopole ausgestattete National-Bank. 5) Zentral isalion de» Transports in Händen des Staates. 6) Gleichmäßiger Zwang Aller zum Arbelten und BIl- � dnng von Jndnstrlehall'N besonder» für landwirthschaftliche i Zwecke. 7) Unentgeltliche StaatSerziehung aller Kinder und 8) Abfchafstmg de, Arbeit in ihrer jetzigen Gestalt für«in- der.— Auge- dies,» commnnlstischeu giebt e» noch sechs meist deutsche Bereine, die folgende« mäßigere Programm ausge- stellt haben: Gleiche sociale und politische Rechte; Oppofi- tion gegen alle die Raturrechte beschränkenden Gesetze, wie die SonntagSgesetze n. s. w., unentgeltlicher Unterricht für alle und Erziehung er begabten Kinder ans Staatskosten; Be« stenernng der«irchengütir; Vereinfachung der Gesetze oder deren Publlzirung in verstandlicher Sprache; Schutz der hei- mischen Jndastrie durch solche Steuern, welche sionknrrenz mit Importlrtcn Artikeln möglich manchen sollen, unter de» Bedingoug, daß alle Lebensmittel zollfrei Importirt«erden; keine Unterschiebe zwischen Solchen, die in Amerika nnd Sol« chcv, die Im Anslande geboren find; Letztere sollten englisch lernen, aber Deutsch muß in den Elementarschulen ebenfall» gelehrt»erden.— In Lonisville und K-ntuckp haben die Arbeiter beschlossen, die Staat«- wie die Natlonal-LeglSlatur um Hülfe anzugehen. Zn St. Louis hat der Mahor Vera»- staltet, daß den Winter hindurch Armen-in Mahl per Tag verabreicht werde, auch find 400 mit Wohnung versorgt wor- den. Die Presse von St. Loni» betrachtet dl- Krise al«»u- heilschwanger nnd fordert die städtischen Regierungen auf, durch energische Maßregeln'Zusammenrottungen und Unord« nun am verhindern." Die Arbeiterbewegung in den Knlturstaaten ist fast ganz gleichmäßig. Ja Demschland sind durch die Lassalle'lchen Borschläge die socialistischen Forderungen schärfer präcistrt, »och ersieht man an« vorstehendem, Saß auch die amerikaui- scheu Arbeiter mit Riesenschritten vorwärts dringen.— Daß auch die amerikanische Presse„energische Maßregeln" gegen die„Aufrührer" verlangt, Ist nicht zu«-rwunderu, da man ja überall die Roth anstatt durch Brot, durch Blei lmdern will. Der„Botschafter", daS Organ des Allgem. Tabak, und CigvrrenarbeitervereinS, bringt folgenden Entwarf eines Arbester-SchutzgesetzeS: Gesetz zum Schutze der Arbeiter. I. 1. Für alle Personen, welche In Akkord, Wochenloh», Tagelohn, S'ücklohn oder für Gehalt in Fabriken, Werk- fiStteu, gewerblichen Anstalten oder vauteu beschäftigt find, Ist eine tägliche ArbeitZschichl(RormalardtitStag) gesetzlich festzustellen. Kürzere Aebeitlschichten, al» die gesetzlich s-stg-stellten, find der steten Vereinbarung zwischen Arbeltgeber und Arbeitueh- mcr unterstellt. Die OrtSpolizeibehörbe Ist befugt, eine Berlingerung dw gesetzlichen ArbeilSschichten um höchsten? zwei Stnubeu tag- lich und aus höchsten« drei Woche-- mit Bewilligung der Ar- beiter zu geffalten, wenn Naturereignisse ober Unglücksfälle den regelmäßigen G-schSst?betrieb unterbrochen und ein vev- mehrte» ArbeitSbebürfniß herbeigeführt haben. 2. Die ArbkItSschlcht beträgt: a) Für männliche Personen, welche da« 18. Lebensjahr zn- rückgelegt baten, täglich 10 Arbeitsstunden. st) Für«elbliche Personen jeden Alters und für jagend« llche männliche Personen, bi« zu vollendetem 18. Leben«« jahre, täglich 8 Arbeitsstunden. (Eine Arbeitsstunde ist gleich einem viernudzwanzigstel 5 viel gepriesenen Fabrikanteahnmanität. Da ich bei de gen schlechten Zeit gezwungen wäre, mich anderwärtl möglich für einen Hungerlohn, auinbeUeln(als Fnmild würde mich die Noth dazu treiben), so habe ich mir wtei« nommen, lieber sclbststäadia zu arbeiten, und bitte diG�z�, Parteigenossen, mich mit Arbeiten jeder Art in de» brauche, sowie mit Buchbinderarbelten jcalicha Art» unterstützen. Für gute und schnelle Arbeit«erde Sorge tragen. Ernst Jahn, EStiä KeaotSstr ße 40a, 4 Tr. recht». Ecke der kl. Andre«>«r-' Allen Parteigenossen empfehle ich mich zur Aafatigang aller Aiteu waareu, sowie Fenerzeuge, Portcmonnai», Cig«en-, 1 und Brieftaschen; sämmtliche Sachen mit dem Bildoi? Lassalle'» und de» BaeiaSpräfidentell W. Hasenclevc««��» in die Bachbludacl fallenden Artikel fertige ich ebens» ........ t I» alte Bügel««den neue Sache gearbeitet und. turen jeb« Art gut und schnell beiorgt. Ich bitte, vi„ recht viel Arbeit zu untustützeu. Für gute und schn> � beit««de ich stet« Sorge tragen. mein« Ernst Jahn» KrautSstiaße 40a, 4 Treppen«Gebr Mitglied des Allg. deutsch. Arb.-B«eln« '»a Auen Freunden und Parteigenossen die ergebene llafflrt, baß ich unter dem heutigen Dalum meinen Tanzsaloi". »« Firma« Germauia-Salo«"tanö «öffne, und bitte Ich um gütigen Zuspruch. auSst Bruhn Bendixcn, Große FreiheiiSchrl NB. Auch empfehle ich mein Billard und zwei»lgs.n. Kegelbahnen, auch für Klubs frei. Der„N. Soc. liegt an». Altona, 13. Januar 1874. -fwlD Jeden Altona.. s Heinfon s Salo«»m! Sonntag, Montag und Don»«� Grotze �anzmustk. A« die OS»abrncker Parteige»offk>l Narteiaennsspn rmbiehtr vn\Jk ff#«{fl:." Briefe in Partelangelegeaheitell für Heide nud UM Die I bitte ich unter der Adresse: C. Sachje, Großewest� boten Nr. 181b., zu sticke». gliche Fahrpersonal wir» für die Aktiengcft S�« für öffentliches «esncht Meldungen Mohrenstraße 45 von 9 bis' 4 bis 6 Uhr. (Sjsuug Verspätet. Unfttm Parteigenossen und Beitragsamml« W� Hasenkrng, dem Kämpf r für Freiheit, Gleicht Brüb«llchkeit, zn seinem om 11 Jannar stattgehal bnrtStagc die herzlichsten Glückwünsche. Geh' Du voran, wir bleiben treu, BI« wir bekämpft die Scla»«-!; Verschanzt der F-ind fich noch so fest, Gekämpft wirb bi« zum letzten Rest. Bon den Parteigenossen zu Ealbe a./S.: _____ A. Sch. Eh. H. F. H. t 3) de B»sa Uuserm Freunde und Parteigenossen W. Äal» nicht Zllllichan zu seinem-m 18. Januar stattfindeiu-n S werde tage die herzlichsten Glückwünsche. St..« Daß Du noch lauge lebest üb«h Ja uuserm Kämpfcrbuod. i Bcwe Und Lassalle'S Lehre gebest> tet w Mit dreistem Munde kund.»«de _ W. R. H. N. W St. W. U. in Branden» verki Uoserm braven Parteigenossen Fritz Nagel zu I vmte 40. Wiegenfeste am 17. Januar die besten Glückwüoslt* Zerbrechen mnß die Sclav«ei; Sind wir»om Kapitalbruck frei, So stehe fest und wanke nicht, BIS baß die letzte Fessel bricht. Die« wünschen von Herzen Deine Frrnndc F. F. W. K. A. K. S.«. T. B.' _ H. B. S. O.«. T G. B. eis« unter B«lej � nicht a stellen v welche ahndü «f hffnC Meinem lieben Manne uu» uuserm guten B»' besaßt Kluchert, zu seinem am h-ittig-n Tage stattfinbelldä.u ,j, bnrtatage die herzlichste Gratulation von seiner anlaß« _ Frau und seinen Kindt, mäßig r! von Ii Belehi Meinem lieben Manne zu seinem am 17. Januar! habteu GeburtStaze die h«zllchsten Glückwünsche. __ S». Th ick ersuch. Unserem Mitlimpf« für die Mcustenrechte G»t Franke zu seinem hmtiaen dl, b,n,n> uahmi »llttsche Bon Wiegenfeste die besten' seinen Frenndeu in Eos � Dem Milkäuipf« für Wahrheit, Recht und ff mix'0 Gustav Beck, ju seirem Geburtstage am 19. Jann» fen«1 Glückwünsche. Halte fest da» Bauner Lassalle'S. Polizei Deine Sollegin R. K. W. ans E Eine sep. Stube Ist an 2 He«m als Schlafstelle zck Kl.»nbreasstr. 4, dorn 4 Tr. link« bei Adas In mein« Villa aebst Garten, Prinzenallee, vis-' dem Stm«gedäude, finden noch einige Schuhmacher, mit und ohne Bett, billigen Platz zum Arbeiten. Otto«rmb»! Schläfst, z. v. bei Beck, Schönebngerstr. 24, H< Oranieustr. 97 vorn 4 Treppen ist ei» möbl. am 1 od« 2 Herren zu»erw.__ 1 Schläfst, z. v. Waterloonfer 9, H. p. r. b. D>-� ~Dra71ou«. Jhring's Ww"(A.«olbatzky) in S-� B«a»tw»rtllch für die Redaktion: T. Beck« In Verlag von W. Grüwel in Berlin. Inwe ahr neu. S-Z- T 3 Zunä daß i Hern ein| »weis I wenn wendi Berli: setzen voller