Megnt1 -i der diese! M. 8. dm ff u lt gifl «eis> bei M xagittl 5amil> mit!•W' Settanj«ilchewl drei Ru nnb zwar: Dieadaz», uc'"•»aaetftaäd n. 6»miabenbd abtut 8 i brt- Art» tbe gfoftn, Mttwoch, den 21. Januar 1874. 4. Jahrgang. M e u�e r XlbORnrMrtltf Birlw inet«rmgerloha»lerttT. :T14 vcSnomnanbo 17i/|€»., no. s_'Vi®at., euijclne»hinf.;ta [nbte«!«|t-ibd bra Postämtern w«rt!,?t» 1•st*-'"« den außerpreuß. Pcd.im. /�rueschlanb qleia'alls 16 Szr. Siten Kren, er fibb. WIHr.) sen», 3 liidßift Metofticn u. ttrbebiticn Solln, Drciben erftraßc Nr. 63. Eignithmn des, ungemeinen deutsche« Arbeiter- verews. Slst-IIongen«erben»u»wärt«bet allm Postämtern, es Berlin in ber kxpebi- lion, sowie bei jebem Spebirevr ent« zioenzenommen. Znierate'.in ber Zrvebition auizugebe») werben vre breigesvnltene rttit-Zeile ober beren Raum mit 4 Egr. beregnet: arbeiler-annonceu bie brerspalttge stZeile ober beren Raum t'.Sgr. lclevelM aud� Neue Besen kehren gut! �schz- DUseS Sprüchwort bewahrheitet sich im Allge- «einen; doch ist eS ebenso wahr, daß bei starkem Pen r Gebrauche die Besen sehr schnell abstumpfen. So glauben wir auch, daß eS im vorliegendeo , galle geschieht, dem wir diese Ueberschrift widmen. � Staatstawalt Tessendorf— wir hören�schon manchen Magdeburger Parteigenossen einen Schrei ausstoßen nur bei Nennung des Namens, einen reihe! Schrei, dessen Ursache wir aus staatsanwaltlichen ""�Gründen nicht besprechen wollen; Staatsanwalt �' Tessendorf ist nach Berlin versetzt worden und —-"»Hl diese Stadt mit seiner THLtigkeit„beglücken". Als NeujahrSwuusch hat der edle Herr»am« lich folgendes Schriftstück an den Herrn von Madai, den Polizelpräfidenten von Berlin, erlassen: rt, Wie die tägliche Srfahrmig lehrt, nehmen hier in den unterm Schichten die in Exzessen aller Art zum Ausdruck 'gelangende Rahhelt und Berwilderuna immer weh» überhand *__ iund gefährdm, indem st- nahe an Bestialität grenzen, die .er.*! öffentliche Sicherheit und Sittlichkeit in einen Weise, daß die " strengsten Maßnahmen gegen die Excedentm ebens» gerechtfer« tn...... Zu diesen Maßnahm! n gehört ml nb zu vüvs< r,�~.,------- 1"•♦•*■«!*/ H-sWVJH ig den Verletzten nicht immer die Nothwendigkeit nar I von ihnen zu stellenden Strafantrags bekannt, mithin eine �Belehrung hierüber wohl am Orte ist. Ew. Hochwohlgeboren h l e> ersuche Ich ganz ergebeust, sehr gefälligst zu veranlassen, daß -jaTj tu den oben angeführten Fällen stets die polizeiliche Fest« ."L i nähme der Thärer erfolgt, insoweit im Uebria-n die Borau»« Bat sttzangen des Gesetze» vom 12. Februar 1850 zum Schutze -5?ader persSulichm Freiheit vorliegen, iu welcher Beziehung ich d 8 mir aus die Borschrist de«§ 6 a. a. O. besonder» htnzuwei« amia stu erlaube. Ich werde iu allen diesen Fällen die vorläufige ■, d»iiznliche Festnahme anstecht erhalten und meine Anträge ja ans Erlaß de« gerichtlichen Hastbefehl» meist schon durch den le z» Hinweis auf die Höhe de, zu envartenden Strafe(über ein Ida! Jahr Gesangniß—§208 Kriminalorduung) begründen kön« ri�luell. Der erste Staatsauwalt des königlichen Stadtgerichts. 'gez. Tessendorf. Ditses Schriftstück dastrt vom 1. Januar 1874. Zunächst sprechen wir unsere Verwunderung aoS, A�daß Herr Tessendorf eS noch für nöthig erachtet, dem Herrn von Madai, der bekanntlich so wie so schon 'l. 9 txvi strammes Regiment in Berlin führt, solche Rathschläge zu geben. Im Uebrigen aber haben wir nichts dagegen, K:» wenn der Herr Staatsanwalt seine ganze Kraft auf- Be» wendet, um dem Unfug, welcher auf den Straße» Berlins getrieben wird, einen Damm entgegen zu f setzen; doch wäre eS jedenfalls noch viel verdienst- voller, wenn der Herr Staatsanwalt seine ganze l.i---------—•'■"* .sss tigt wie geboten erscheinen, a* �'2'" « Z«»eben einer möglichst schleunigen und nachdrücklichen B-stra« ■Ml fang in erster Linie die sof.rtiae Berhaftung der Uebelthater. d UM Die letztere halte ich namentlich in folgenden Fallen für ge- lewests hoten: 1) I, allen Fallen, iu denen, ohne daß wirk- liehe Nothwehr vorliegt, von dem Messer Gebrauch irregemacht wird, gleichviel, ob die Verletzungen erheblich find, JLz»der nicht; 2) iu allen Fällen, wo aus ossenrr Straße ji ruh! g ihre« Wege» gehende Leute ohne Veranlas- ,g/suug gemißhandelt oderthätlich beleidigt«erden; — �t3) bei groben Excessen in ögeutlicheu Lokalen, beganzen durch ----—--»-«»■■......| mo- de» __.— w||....*. un» cuuiia) of in den Fällen, wo die Social-Demokraten hiesige Ber« sammlungen durch Thätlichkeiten zu sprengen suchen. Die Mitglieder de» Allg. deutschen Arbeiterverein» haben hie« schon wiederholt diesen Bersach gemacht und wer« den Ihn bei den bevorstehenden Wahlen vorauSfichtlich wieder« holen. Der von diesem Berein gegen Andere ausgeübte Ter« rorismu» übersteigt bereip alle Grenzen und zielt dahin ad, Lerfammlungen mit anderen Tendenzen hier überhaupt gar nicht mehr auskommen zu lassen. Solche Sprengungdversuche werden lich meist als schwerer Landfriedendruch(§ 125 St.'G.-B.) qualifiziren. Gegen diesen Terrorismus, sowie überhaupt gegen alle strafbaren Auischreitungen der socialen Bewegung, welche hier hauptsächlich von jenem Berein geiei« tet wird, muß mit den strengsten Maßnahmen vorgegangen »erden; 6) in den Fällen groben, mit Mißhandlungen verknüpften Widerstandes gegen die Exekutivbe- amten. Die zahllosen Anzeigen der letzteren beweisen, daß der Respekt vor der amtlichen Autorität immer mehr ad- nimmt. Die Beamten bedürfen, wenn ander» nicht ihr Dienst« eifer erlahmen soll, de» energichsten Schatze». In den Fällen unter 1 bis 3 ist dl Verfolgung durch den Strasantrag de» Berletzten bedingt; haben auch die Behörden im Allgemeinen nicht die Berpstichtung, die erforderlichen Strafanträge zu _(. stellen, so scheint e« doch im Hinblick aus da« große Interesse, � welche» der Staat daran hat, taß diese Extesse nicht unge« —-j ahndet bleiben, gerechtfertigt, wenn der zuerst mit der Sache befaßte Polizeibeamte au» eigener Initiative den Berletzten »euda zu ,iner ausdrücklichen Erklimug über den Strasantrag ver« aulaßt. E» empfiehlt fich dies um so mehr, als irfahrung»- iiuds mäßig den Verletzten nicht immer die Nothwendigkeit eine« uar s—"-""'~' „geniale" Kraft einsetzte, um die.Verbrechen" von Grund auf zu beseitigen. Und dazu wahrlich können Bestrafungen, welche, wie Laster sagt, d m Vergehen wie der Donner auf den Blitz folgen sollen, durchaus keine Hülfe leisten. Die Ursachen der Vergehen und der Verbrechen er- gründen und dann helfen, dieselben abzuwenden, Herr Staatsanwalt, dazu gehört wahrlich mehr Geistes- kraft, und das ist auch ein viel würdigeres Streben, als vorhandene Vergehen und Verbrechen lediglich strenge zu bestrafen. Durch die Strafe eines be- gangenen Verbrechens kann man daS Verbrechen und wahrlich auch die Wiederholung desselben nicht ver- hindern; die Erfahrung zeigt uns, daß die Verbrecher aus den Gefängnissen fast nie gebessert hervorgehen, ja, im Gegentheil, daß sie zu neuen Vergehen und Verbrechen sehr leicht hinneigen. Wenn man nun aber gar sieht, daß der Herr Staatsanwalt auf die Social«De nokraten, deren Lehren er durchaus nicht zu k'nnen scheint, so sehr erbost ist, daß er sie einfach zwischen die niedere Verbrecherwelt Berlins wirft, so kann man ein ge« wisseS Bedauern über den Herrn nicht unterdrücken, der reformatorisch auftreten will, aber in großer Ver» bleudung fich befindet. Wir fragen zunächst den Herrn Staatsanwalt, der als Jurist doch auch den gemeinen RecktSbegriff kennen muß, ob in einer öffentlichen VolkSversamm- lun g die Versammlung berechtigt ist, daS Bureau zu wählen?— Cr wird hoffentlich: Ja! sagen. Wir fragen ferner den Herrn Staatsanwalt, wo- her er daS Märchen hat, daß tfie Soeial-Demokrateu in Berlin Versammlungen mit anderen Tendenzen nicht mehr aufkommen lassen, sie vielmehr durch Thät- lichkeiten zu sprengen suchen?— Er wird wahrscheinlich antworten: durch die Presse. Wir fragen ferner den hochgeehrten Herrn Staats« anwalt, ob seine weise Voraussicht, daß bei den Wahlversammlungen derartige Sprengungsversuche seit Erlaß seines Briefes überhaupt nur in einem Falle vorgekommen sind, zugetroffen ist?— Er wird mit Wahrheitsliebe sagen müssen: Nein! Und nun sagen wir dem Herrn Staatsanwalt, daß wir unS niemals um geschlossene Ver- sammlungen gekümmert haben, und daß wir in öffentlichen Versammlungen, wo wir die Ma- jorität haben, unser gutes Recht, daS Bureau aus unserer Partei zu bilden, trotz des Herrn Staats- anwaltö Tessendorf, aufrecht erhallen werden. DaS Recht im öffentlichen politischen Leben geht uns über die Meinung eines Staatsanwalts. Wir sagen ferner dem Herrn Staatsanwalt, daß die Presse lügt und daß seine Voraussicht sich als eine irrige gezeigt hat. Wenn der Herr Staatsanwalt Tessendorf sich aber mit Eifer an daS Studium der socialen Frage machte, dann würde er jedenfalls in erster Linie sich gegen die Ausschreitungen der Kapitalmacht wenden und die Social-Demokraten als die größ- ten Förderer der wahren Ordnung, als die Verhüter der Verbrechen ansehen. Ist eS Herrn Tessendorf überhaupt mit seiner Weltverbesseruug Ernst, so werden wir ihn schon bald als einen Paulus begrüßen können. Wir kommen auf den Gegenstand noch einmal zurück. . Politische Uebersicht. Berlin, 20. Januar. Die indirekten Steuern im deutschen Reich wer. i den immer größer. Der Ausschuß des Bundesraths i für das Rechnungswesen hat eine vorläufige Feststel- : lung der Zölle und Verbrauchssteuern erlassen, welche die zum Zollgebiete des deutschen Reiches ge- � hörigen Staaten für die drei ersten Quartale des Jahres 1873 an die Reichskasse abzuführen . haben. Dieser Feststellung ist eine Vergleichung mit dem Vorjahre beigefügt, aus welcher fich ergiebt, daß die Erträge dieser Steuern gegen das Borjahr : bedeutend zugenommen haben. Die Erträge der Zölle sind um 4,016,626 Thlr., die der Rübenzucker- steuer um 2,377,448 Thlr., die der Salzsteaer um 12,359 Thlr., die der Branntweinsteuer un> Ueber- gangSabgaben von Branntwein um 326,133 Thlr., die der Brausteuer und UebergangSabgabe.von Bier um 591,835 Thlr. gewachsen. Nur die Tabakssteuer hat ein MinuS gegen das Porjahr aufzuweisen und zwar von 30,043 Thlru. Die Gesammtmehrein- nähme aus den genannten Steuern belauf: sich auf 7,294,857 Thlr. DaS arbeitende Volk entrichtet für den Staat die meisten Steuern— und waS thut der Staat für das arbeitende Volk? In Schw arzburg-Sondershausen macht mau gegen die Arbeiter einschränkende Vereinsgesetze. Der offiziöse„Thüringer EorreSpondent" schreibt: „Die social-demokratischen Agitationen haben in den letzten Jahren, auch hier und sogar de der Landbevölkerung so an Ausdehnung und Tiefe gewonnen, daß die Regierungen nicht mehr ruhige Zaschaaer bleiben werden. Schon im Laufe dieser Woche wird dem für den 15. d. M. einberufenen Sondershau- seuer Landtag ein Gesetz wider den Mißbrauch deS Versammlungsrechts vorgelegt werden. Die Motive zu demselben sprechen es offen auS, daß die Agitationen der Social-Demokraten, die„der bestehenden Ordnung in der menschlichen Gesellschaft und im Staate feindselige Grundsätze" verbreiten, der Regie- rung die Pflicht auferlegen, den drohenden Gefahren zu begegnen. Der Gesetzentwurf entspricht dem preu- ßischen Gesetz vom 11. März 1850 wider den Miß- brauch des Vereins- und Versammlungsrechts." Der SonderShausener Landtag wird durch derlei Gesetze ganz sicher nicht die„bestehende Unordnung", welche durch den Kapitalismus hervorgebracht ist, auS der Welt schaffen. In Mecklenburg will man eine LandeSoertretung schaffen, natürlich eine hochfeudale, die nur den Stand der Grundbefitzer bevorzugt. Nach der„Rostocker Zeitung" lautet der Entwurf: Die Laudesvertrelung soll bestehen: 1) au» 31 Vertretern der Ritterschaft und des großen Grundbesitze» im Domanium, welche von den Besitzern ze- wählt werden. 2) au« 9 Vertretern de» befestigten Großgrundbesitze«, zu welchem außer den Fldcikommißgütern, alle diejenigen Rit« tergüter aerechuel werden sollen, welche über lOV Jahre ununterbrochen im Besitze derselben Familie gewesen find. 3) au» 5 Vertretern der Städte Rostock, Schwerin, Wi»« mar, Parchim und Güstrow, gewählt von den Magistraten dieser Städte. 4) aus 25 B-rtrctern der übrigen Städte, gewählt von den betreffenden Bürgerausschüffen. 5) aus 26 Vertretern des Domaail, gewählt von den Mitgliedern der Ortsvorstände. 6) aus 5 Vertretern, welche Serenissimus aus öllerhöch« stem Vertrauen ernennt. 7) au« 23 unter denselben Bedingungen aewählten, resp, Allerhöchsternannten Strelitzer Staatsaugehörigen. Darüber ist nun großes Geschrei im Lager der Liberalen. Und wahrlich, die Dreiklaffenvertretung im preußischen Abgeordnetenhause ist nicht besser. Ob Großgrundbesitz, oder bewegliches Kapital— das Volk leidet unter dem gleichen Drucke. Die große Reform, die in England erwartet wurde, nämlich die Ausdehnung, des allgemeinen Wahl- rechts auf die ländliche Bevölkerung, soll um 1 Jahr hinausgeschoben werden. Gladstone will damit die Wähler bei der nächsten allgemeinen Wahl ködern. Als Grund wird angeführt, daß sich die Reform bis zur nächsten Wahl nicht ausführen lasse. Aus Frankreich sind zwei größere StrikeS zu melden; die Arbeiter der Tuchfabriken von B�darieux im Hörault-Departement, 220 an der Zahl, und die Arbeiter der Tabakmanufaktur von Toulouse haben die Arbeit niedergelegt. Diese Nachricht ist deshalb von größerer Wichtigkeit, weil in Frankreich seit dem Kriege die Arbeiterbewegung unter dem strammen Säbelregiment nicht zum Durchbruch gelangen konnte. ES scheint fich aber jetzt wieder der alte Oppositions- geist zu regen. Aus Carthagena wird den„Times" von ihrem dortigen Spezialkorrefpoudenten unterm 11. dls. ge- meldet:„Die Truppen marfchirten heute in Cartha- gena ein. General Dominguez hielt um 2 Uhr mit einer großen Kavallerieeskorte seinen förmlichen Ein- zuz durch das Madrider Thor. Der Ayuntamiento, sowie einige andere prioilegirte Personen mit Paffen, darunter der englische Konsul, folgten ihm unmittel- dar. Die Stadt hat sehr gelitten, obwohl nicht so sehr, als geglaubt wurde, ansgenommea in der Nähe des Madrider ThoreS, wo der Schaden sehr groß ist. Dort ist kaum ein H us unversehrt geblieben, und einige sind von Bombea durchlöchert. Zwei Häuser sind eingestürzt und das Straßenpflaster ist aufgewühlt. Ungeheuren Schaden richtete die jüngste Explosion des Pnlvermagazius, durch welche, wie man sagt, über 200 Personen getödtet wurden, an. Die Mauern in der Nähe deS Madrider ThoreS haben sehr gelitten, aber von einer Bresche ist keine Spur vorhanden. Einige Kanonen find geplatzt, aber die meisten sind auf ihren Plätzen. Die Forts scheinen wenig Schaden genommen zu haben, das Fort Ata- laya so wenig, um den Argwohn, daß eS durch Vcr- rath übergeben wurde, zu bestätigen. Keiue Kanonen waren demontirt oder vernagelt. Der Einmarsch der Truppen ging sehr ruhig und ohne Blutvergießen, ausgenommen die Erschießung von 8 Män- nern, die zu entweichen versuchten, vonStat- ten. Die Truppen und die Insurgenten scheinen auf sehr gutem Fuße miteinander zu stehen. Einige Jntranfigenten-Offizicre, Deserteure der regulairen Armee, gehen in ihrer alten Uniform unbehelligt um- her, aber die Mehrzahl der militärischen Chefs, sämmtllche Mitglieder der Junta und eine große Menge Kombattanten und Züchtlinge haben sich in der „Numaneia" davon gemacht, die mit dem„Darro" in gestriger Nacht, wie man glaubt, nach Oran ent- kam, gefolgt von der„Vittoria" und zwei Fregatten. Der„Darro" ist von der„Almansa" mit 500 Per- souen, aber keiner der hervorragendsten Führer, aus- genommen Peters, der, wie es heißt, an Bord sein soll, aufgebracht worden. Die Straßen sind mit Truppen und entwaffneten Jntransigenten gefüllt. Viele derselben, besonders die Frauen und Kinder, sehen fürchterlich abgemagert und bleich aus, als ob sie große Eatbehrungen zu erdulden gehabt hätten, doch fehlt eS nicht an Lebensmitteln. Man versichert mich, daß keine Privathäuser geplündert wur- den. Wir fanden in dem Hotel genau alles so, wie wir es verlassen hatten, selbst bis zu unserm Wein. Das Hotel hatte drei Bomben erhalten, die aber wenig Schaden anrichteten. Keine Person darf Carthageua zur See verlassen, und we- nige zu Lande. Die auswärtigen Schiffe kamen heute Morgen alle von Porman an. Die spanischen Fre- gatten„Saragossa" und„Almansa" trafen heute Nachmittag auf der Rhede eiu."— Obwohl hier das große englische Blatt die gute Haltung der Commu- nisten anerkennt, und nur von dem feigen Mord von 8 fliehenden Männern durch die Regierungstruppen berichtet, wird die Zeit noch kommen, daß die liberale Presse fade Ammenmährchen von Raub, Mord und Petroleum ihren Lesern auftischt, damit die voraus- sichtlichen Hinrichtungen der spanischen Communards gerechtfertigt erscheinen. Das„Diario" berichtet über den blutigen Kampf in Saragossa:„Schon am 3. Januar Abends sah man einem blutigen Straßenkampf entgegen. Die Offiziere der Freiwilligen und einige Mitglieder deS Stadtraths waren an der Spitze der 4000 Frei- willigen der Republik. Sie verschanzten sich in den zur Vertheidigung hauptsächlich geeigneten Gebäuden. Der Generalkapitän BurgoS versuchte anfangs eine Versöhnung anzubahnen, aber vergeblich. Am 4. um 1 Uhr Nachmittags fiel der erste Schuß, die Frei« willigen schlugen fich wüthend. Von den Häusern aus an der Ecke del Arco de Cineja y el Coso schössen sie auf die zwölf Geschütze, welche dort auf- gestellt waren. Die Artilleristen antworteten und durchlöcherten mit ihren Kugeln die Häuser, in denen jene fich verschanzt hatten. Drei Stunden lang dauerte der furchtbare Kampf. Kanonen- und Klein- gewehrfeuer, das Schreien der Verwundeten, das Klirren der Fensterscheiben mischten sich zu einem schrecklichen Lärm. Die Soldaten nahmen mehrere Barrikaden mit dem Bajonett. Um 5 Uhr war der Kampf zu Ende, die Freiwilligen waren zerstreut, nachöem sie 131 Verwundete und 40 Todte auf dem Kampfplatze gelassen; 27 Soldaten waren verwundet, 2 Offiziere der Artillerie und 9 Mann todt. Auch die Bevölkerung hatte Todte und Verwundete. Der angerichtete Schaden ist sehr beträchtlich. Das Cafs „La Constancia" und die Druckerei des„Diario" liegen in Ruinen, mehrere Privathäuser sind gleich- falls stark beschädigt. Das Ayuntamiento; der Civil- Gouverneur und die Deputation wurden zurückgerufen und in ihre Aemter wieder eingesetzt. Man gab den Freiwilligen eine dreistündige Frist zur Ablieferung der Waffen, widrigenfalls sie als mit den Waffen in der Hand ergriffene Rebellen behandelt würden. Die Stadt ist still wie ein Grab, alle strategischen Punkte sind militärisch besetze." * Die„Staalsburgerzeitung" bringt einen Artikel über den Ausfall der Wahlen, über« schrieben:„Falsch: Schlüsse", den wir unseren Lesern mittheilen wollen: Kaum ist das Wahlresu'tat festgestellt, und schon ist die reoktloaäre Partei auf allen Linien thätiz, das»erhältniß- mägig b-oeutendc Anwachsen der social demokratischen Partei, wie die Berstärkung der Ultramontanen sllr ihre Zwecke zu benutzen. Nicht den Fehlern und Schwächen der RegierungS- Politik, nicht der bis.«igen Passivität der Staatsgewalt ge- genilber der socialen Bewegung und der indirekten Begünsti. gung der Gründer und Börsenspekulanten, nicht den Hetze- relen der national-liberaleu Organe gegeu demokratische Bc- strebnngcn, nicht der offenen Berspottnnz und Berhöhnung der niederen BolkSschichten In den Spalten der Bonrgcoifie- presse wird da» Wahlresaltat zugeschrieben, sondern der Lös- fizkeit und Gleichgiltizkeit-der Bürger, der„zweischneidigen Wesse" de« diickten allgemeinen Wahlrechts und der treff- lichen Organisation der sogenannten reichSfelndlicheu Parteien. Das Utthcil über da«, was nnnmehr geschehen soll, ist in jenen Kreisen daher schnell fertig: dem social- demokrati- scheu Augriffsheer muß ein„liberale«" BertheidignngShcer entgegengestellt und das direkte allgemeine Wahlrecht irgend- wie modifizirt werden. Andere gehen noch weiter rnn verlangen: die Staatsgewalt müsse unmittelbar einschreiten und die social-dcmokratischc Lehre verbieten. Alle diese und ähnliche Vorschläge bestätigen nur, was wir schon seit langer Zeit von der Knrzstchtigkeit der rcak- tlonären Partei erwartet, deren Wortführer über die eigcnt- licht Stimmung der großen Masse de« Volkes gänzlich Im Unklaren gewesen. Wir erinnern nur daran, daß wenige Tage vor den Wahlen das Hanptorgan der Nationallibera- leu, die„National-Zeitung", in einer Korrespon- den; au» SchleSwig-Holstein mit sonverainster Ver- achtung von der dortigen social- demokratischen Agitation sprach, die von„dummen Zungen im Alter von 18 Jahren" geleitet und darum auf die Wahlen gar keinen, oder doch nur einen kaum nennenswerthen Einfluß haben werde." Natürlich, so wenig wie damals, vermag man ans jener Seite auch heute keine richtige Diagnose zu stellen. Daß die sociale Frage in wenigen Jahren eine Bedeutung erlangt hat, welche bei allen Handlungen der Staatsknnst mit in Rechnung gezogen werden muß, das soll auch hellte noch nicht zugestanden werden. Eigentlich müßte man sich darüber freuen, daß die socialen'Parteien in Deutschland im Begriff sind, fich einen Rechtsbodcn im Parlamente zu erkämpfen, während sie in Paris und Carthageua mit den Waffen In der Hand um ihre Existenz kämpften. Statt dessen jubelt man einer Socialistcnhetzc zu, die von verschiedenen Seiten scheint in Sccue gesetze werden zu sollen und die natürlich nur dahin führen kann, daß der Strom des Socialis- mn« seinen geregelten Lauf verläßt und die stei- gendc Flut die ihr gegebenen Schranken überall durchbricht. Weil die SociapDemoftalie unter dem Schutz de« allge- meinen Wahlrechts ihre Bürgerpflichten bei den Wahlen ans- üben konnte, deshalb taugt das allgemeine Wahlrecht nicht! Welche Logik! Und nun tauchen die seltsamsten Vorschläge in Bezug auf den Gebrauch de? letzteren auf. So sucht die ministerielle„Nordd. Allgem. Ztg." das Korrektiv des allge- meinen Wahlrecht? in der möglichsten Ausdehnung des letz- tcrcn, und zwar dahin, daß die Ausübung desselben jedem jetzt Berechtigten zur Pflicht gemacyl wird, deren Versäum- niß mit Strafen belegt werden soll!! Also Immer neue Strafen, immer neue Ausnahmegesetze; Und doch stehen der herrschenden Partei schon so ungeheure Machtmittel zu Gebote, daß man billiger Weise vor dem Gedanken zu- rückschrecken sollte, ihr noch mehr Gelegenheit zu ge- den zum Mißbrauch ihrer Gewalt. Soll da« die Organisation der Vertheidigung heißen, wenn man sich hinter Strafgesetzen und Ausnahmegesetzen verschanzt? Was würde eine solche Vertheidigung nützen? Zeigt uns nicht die Geschichte, daß in dem Kamps um poli- tische und sociale Fortschritte immer nur die aggressiven Kräfte von Bedeutung sind? Man greise die Verkehrtheiteu auf unserem wftthschaftlichen Gebiet mit Energie an, übe Gerechtigkeit nach allen Seiten bin und beweise durch die That, daß die social-demokratische wie jede andere Richtung die vollste parlamentarische Freiheit hat: und man wird bald erfahren, daß dies der beste Weg ist, den Ausschreitung eu de? SocialismuS zu steuern. Eine Socialisteuhetzc aber würde die social-demokratische Partei nur noch populärer machen und ihre Bedeutung steigern. Sehr brav! Hier finden wir wenigstens von einem Gegner ein wirkliches Verständniß der social- demokratischen Bewegung. Was übrigens die„National-Zeitung" betrifft, so werden ihr„die dummen Jungen von 18 Jahren" im Laufe der Zeit noch ganz andere Pro- ben ihrer„Dummheit" geben. Die nächsten Wahlen werden noch einen k>!>- vi-?I?atianas-Leit»nn" nies werden noch einen für die„National-Zeitung" viel haarsträubenderen Ausfall haben, so daß der kindisch gewordene Vater Zabel sich die letzten Haare noch aasraufen wird. * Freund Laster hat in Frankfurt a./M. den Durchfall bekommen. Sonnemann erhielt 7185 Stimmen, Laßker 5638. Man sieht, daß die Social- Demokraten die Parteidisciplin selbst in den schwie- rigsten Lügen bewähren. Die Fortschrittler haben für LaSker gestimmt. Laskcr wäre gar zu gern Ver- treter einer großen Stadt geworden; er, der große ! Schwätzer, muß mit einem Sachsen-Meiningenschen i Wahlkreis vorlieb nehmen. Nun wird der brav: Lasker wohl den Knüppel : noch viel wüthiger gegen die Social- Demokraten : schwingen und seiner losen Zunge den srciestcn Lauf i lasten. Au« R-ichstagswahl. JJ5* Von O. Reimer erhalten wir folgende genaBs ml Zusammenstellung des Wahlresultats in Schleswif�f' Holstein: ff n'ie 1. Kreis(Hadersleben-Sonderburg): Der DäAe S Krüger ist mit 11,931 Stimmen gewählt. Auf Regxiw v Präfiöenten Bitter fielen 1970 St., Winter 18, ze?!� � splittert 22. 2. Kreis(FlcnSburg-Apenrade): im Ganzen siHnspei 13,652 St. abgegeben, ungültig 32, also gültheguet 13,620; davon erhielt Herr A. Krüger 5264, Prr� feffor Hinschills 5167, Bürgermeister Bremer 18lNnng Winter 1216, Landschaftsrath v. Blankenburg 144: we Verschiedene 20. Den 3. Kreis(Schleswig- Eckernförde): abgegeb«!"� 11,493 Stimmen. Davon erhielten Dr. WalliGffz., 7388, Oldenburg 3076, Baudisfin 855, Bitter 15« 5 4. Kreis(Tondern-Husum-Tönning): auf Wachp�te fielen 5063, Krüger 2661, Baudisfin 1779, Kap-�Z 865, Forchhammer 163, zersplittert 18, ungült�rcn 22 Stimmen. ffrlan 5. Kreis(Dithmarschen): Dr. Lorentzen 592fm®t Winter 5844, Griebel 5647. 6. Kreis(Glückstadt-Elmshorn-Ottensen): abglahl e geben 15,817 Stimmen; davon Professor Dr. Beselm er; in Berlin 8588, Obergerichtsrath a. D. Jensen 44�«� Winter 6769, zersplittert 16. 7. Kreis(Kiel-Rendsburg): im Ganzen 18,82 Professor Dr. Hänel 8230, Hartmam 7303, Griebel(Landespartei) 3166, zersplittert 127. ..betal 8. Kreis(Altona- Wandsbeck- Oldesloe-Are«�, bürg): Hasenclever 11,658, Dr. Schleiden 83�'i Ts Bebel 124, zersplittert 11, ungültig 114. Kian 9. Kreis: Reimer 8098, Seclig 6871, Reder 2Mser Im Ganzen also für uns 44,847 Stimmen, jtxxn Vereins Thoil. #n€ mn rosse Ltteusen, 15. Jan.(An die Parteigenossen d'iutislk fünften SchleSwig-Holsteiuschen Wahlkreises.) SB* haben es zur engeren Wahl gebrocht, jetzt müssen wir siege»* eis Natürlich ist Eure ganze Kraft erforoerlich. Eure Aniire»� S gungen find riesenhaft gewesen, aber jetzt müssen sie noch fif m � ker werdin. Bedenkt, daß die Wahl da» einzige Mittel ipd I womit wir unsere Lage verbessern können; ganz Deutschla�i'", blickt vertrauensvoll auf Euch. Vorwärts, der Sieg m«?'? unser werden! Euer Georg Winter.! Ü Uslar, 15. Jan.(Wahlbericht.) Alle Parteien wickelten eine rege Agitation zur Reichstagswahl. Obglei»�' wir nun auch kräftig für unfern Kandidaten Herr Dr. Kirch?' � ner in Eimbeck eintraten, mußten wir doch den nalion«!,''i miserablen Bourgeois da« Feld räumen, welche auf eine Höcht',' ungesetzliche Weise süc ihren StadtsyndikaS Albrecht agitirWjf"1!� Ein Nationalmiseradlcr fragte einen Arbeiter:„Wollen denn nicht wählen und haben Sic schon einen Stimmzettel? Der Arbeiter entgegnete:„Nein, ich wähle nicht." � Nationalmiserable sagte hieraus in gebieterischem Tone: habeu Sie einen Stimmzettel von Alorecht, welchen Sie fort nach dem Rathhaufe bringe» müssen, für den Weg Ihre Versäumnisse werde ich Sic bezahlen." Zu Bestimmungen des Strafgesetzbuchs heißt e» in§ 1(19: eine Wablstimme verkauft, wirb mit Gefänguiß voll ein Monate bis zu zwei Jahren bestraft; auch kann aus Verl< der bürgerlichen Ehrenrechte erkannt werden." Die Stimu schachere! des obenerwähnten Bourgeois müßte als» mit gesctzllcheu Strafe belegt werden. Auf solche Art uud We> sucht man Volks» ertteter in den Reichstag zu bringen, da die Macht de« Kapital« immer mehr anwachse, und da gesetzlichen Schutz sanktivnlrt werde. Ein Schnlm'ifier in Soliageu verthcilte die Still Zettel unter die Bauern, die er unter allerlei Vorspiegelung über den Kandidaten täuschte, um sie al« Stimmvieh z* Urne zu treiben. Wir sehen doch, wa« mau in dem nativnoi miserablen Lage« für Kniffe und Stimmzcttelhandel gebrao' um einen Kandidaten durchzubringeu. Bei der nächsten Wa werden wir siegen; wir hätten j-tzt schon gesiegt, wenn' Nationalmiserablen die Gesetzte etwas mehr respekttrt ihre Stimmzettelschacherei eingestellt hätten. Mit social-deMk?.,?.. kratilchem Gruß G. A. Retz e. Kiel, 16. Jan.(Zur Beachtung.) Da es mehrfa�g,, vorgekommen ist, daß die von uns mit der Wahrnehmu�/ unserer Interessen betrauten Leute von den, die Wahlhav� long lefteuden Pnsöul'chkeiten nicht nur hinauSgewiesen, salb dern sogar von einigen anwesenden Wählern Mißhandlung� ausgesetzt waren, steht sich der Unterzeichnete veranlaßt, Herren aus s 9 de« Wahlgesetze« aufmersam zu machet „Die Wahlhandlung, sowie die Ermittelung des Wahlergel «isseS find öffentlich, sowie§ 107 de» Strafgesetzbuches „Wer einen Deutschen durch Gewatt oder durch?eorohurtz„. mit einer strafbaren Handlung verhindert, in Ausübung ffteiofl ner staatsbürgerlichen Rechte zu wählen oder zu stimm»'' wird mit Gefängniß nicht unter sechs Monaten, oder' FestmiaShaft bis zu fünf Jahren bestraft. Der Versuch strafbar." Da es ferner vorgekommen ist, daß d-r Wa»i vorstand den 8 3 des Wahlgesetzes zur Rechtfertigung Entfernung unserer Abgesandten benutzt bat, so elk>ären dies einfach für verkehrt, da besagter Paragraph nur Wähler gültig ist. Wir machen mit dem Bemerken hier«] aufmerksam, daß wir ähnlich: Vorkommnisse mit allem druck zu abnden wissen. Für das Arbeitirwahlcomlte: H. Beckmann� Nvrddauscn a. H., 15 Jan.(Bericht.) Auf Anra beS Herrn Fiun aüs Beilin bildeten wir vv: der ein Wahlcomis, woran die hiefiz-u Maurer und Steinha theiluahmeu. Wir entwickelten eine rege Agitation brachten es trotz der vereinigten liberalen Parteien zu e" ebrenwerthen Minorität. Mft soeial-demokratffchem Gtuß Hol. nage» Solzow, 11- Januar.(Wahlbericht.) Als ich" mein Freund Raabe am 10. Januar in das Wah" kamen, zu wählen, wollten wir daselbst bleiben, um ms der Richtigkeit der Wahl zu überzeugen. Der Vorst"' I Klärte att', wir sollten sofort hinauSzehen; wie wir mm unser Recht bestanden, mnsttcn wir doch der G walt, xnillie man anwandte,«eichen. Nach un« wählten zwei Ar- -i-iFiter, der eine hieß August Stempel, der andere Jür- •en; al? dieselben ihre Stimmzettel nun abzabev, wurden. .t nicht in die Wahlnrne gelegt, sondern»er Vorfitzende nahm, DS«e Stimmzettel und setzte stch daraus. Als der Vorfitzendc i ReaeU» von oben genannten»eben Wählern auf seine ungesetz- i , jJche Handlung aufmerksam gemacht wurde, ließ er dieselben l '» lit Gewalt hinauswerfe». Der Arbeiter August Voigt »urde ebenfalls hiaausgeworsc». Der Gutsherr fragte feinen- Inspektor, wa« da» siir ein Lärm sei, worauf man ihm eut- � egnete: man werfe die Arbeiter hinan». Der Gutsherr igte sofort feine Arbeiter fort, welche nicht gewählt hatten.> ,.,�olchc Simfon'Gewaltakte, wodurch dir Wähler in der', Au«- ol�bung ihres Wahlrecht« gestört wurden, oerdieneu geahndet � I4fln werden. Im§ 107»e« Sttafgesetzbuche» heißt e»:„Wer' Inen Deutschen durch Gewalt»der Bedrohungen mit eine»? .. nafbaren Handlung»erhi»»-rt, in Ausübung feiner staat»-' 'v. Ärgerliche» Rechte zu wablc» oder ZU stimmen, wird mit, nlllchgcfa.igniß nicht unter 6 Noraten»der mit F-st-ngShafl bi»' 15?U 5 Jahren bestraft. Der Bersach Ist schon strafbar." Da»; (ßnApüßte auf dies- Gewaltakte«»gewendet werden, und wir er- ° harten, daß da» Gesetz nicht mit Füßen getreten wird. Durch' _)■.Itft Manöver find unsenn jtandidatcn viele Stimmen ver- gültlpren gegangen. Air müsse» die Gesetze refpektireu und wir srrlangcn e» auch von dem Herren Borfitzeuden Mit social- zaz»mokrattschem Gruß Karl Brüning. Lud«. Raabe. Zeitz 16. Jaunar.(«ahlbericht) Unser Kandidat, �err August Zwiebler, hat eine beträchtliche Stimmen- abglahl erhalten, aber wir hätte»»och ei» ganz andere« R-sul- teseliat erzielt, wenn alle Arbeiter in die Wählerlisten eingetragen 44Lären, da ca. 100 Arbeiter in den Listen fehlten, und mau znen somit da» Wahlrecht vorenthalten Halle. Uebcrhaupt .at die liberale Presse a» Gemeinheiten geleistet, wa« Sie !,8:%r leisten konnte. Nun, wir find nicht entmuthigt, sondern , Uderden Alle» daran setze», daß bestimmt zur nächsten Wahl in Arbeiterkandidat»»rchkommt, denn da» Borgeheu der Jberalen Partei hat m»»chem Arbeiter die Augen geöffnet. iHT111 besten haben in unserem Wahlkreise die Parteigenossen SMl Thcisen gewählt. Dort erhielt Herr Zwiebler 62 Stimmen, während R»hl«»b 26 Stimmen erhielt. In Hohe- . zWölseu hat man unser» brave» Parteigenossen Schob ge- ßaßregell, auch mir ist dassc.be widerfahren. Nun, diese Herren werden stcherlich dadurch nicht» ausrichten. Wie mir vn Seiten eine» Parteigenossen mitgetheilt worden Ist, hat > ia einem Dorfe bei Zeitz in Haynsburg hinter ver- issenen Thören die Stimme« gezählt. Mit focial-demo- d Bitischem Gruß H. Graul, Weber. Neumarktstr� ") SB» H-uau, 15. Januar.(Wahlbericht au, dem Wahl- fieaelkei» Hanau-Gelnhause»-Orb- und Bockenheim.) nike�ie Schlacht Ist geschlagen und ruhen kann wieder der MS zz»Hm A-ußersten erschöpfte Kampf r;— da« war ein Treiben Hid Jagen, als gelle e«. eine Welt zu erod-rn, hier mit litlatztzseven schwachen Kräfte» den Kampf nur zu wagen, war � �»n eine Kühnheit; Richter, unser Kandidat, war nur lnig hier, wenn nicht Meister aus Hannover al» unter- tzende Kraft nns z« Seite gestanden, wir wären unter- >eu, denn, die hiesige B»»rzk»iste bot alle» auf um zu siegen; t Mittel waren Recht, man scheute voa dieser Seile keine Pen; die Flugschriften regneten förmlich in unserem Wahl- ei«, jede eine neue Bcrläumdung enthaltend; da« Arbeit»- rfonal der„Hanauer Zeienng" arbeitete alle Tage bi» spät die Nacht; e, gab keine Litze die nicht gegen unser« Partei schleudert wurde. Die Spalten der„Hanauer Zeitung" iren jeden Tag gefüllt von den schwärzesten Bcrläumdanaen, gen nah �Verdrehungen aller Art. Der erste Wahlaufruf it National-servilen enthielt einen solchen Wust von Ver- mmdung, daß dem zemüthlichen Spießbürger wohl schauer- ich zu Muthe ward, und al» alle» nichts zu helfen schien, 'l trotzdem unsere Versammlungen zum Erdrücken voll iren, und alle» mit der größten Begeisterung zu unserer ihne stand, da mußte etwa» andere» Helsen;— Ihr glaubt nicht, aber es half; da» Handwerk mußte herhalten, man ellte unfern Richter«ohl al« einen«asfinirten Kopf hin, er ,r fei doch nur ei» einfacher Tigarrenmacher, der von den I-nllichen StaatSgefchästen unmöglich etwa» verstehen könne, ld ob denn Hanau, wo so ei» gut gestellter und gebildeter lbeiterstand vorhanden, vo» einem Tigarrenmacher vertreteu tinich� wolle? Da» griff, da» zündete, und die uodlen Arbeite» luna» �gten fich— ja, da« ist auch wahr, und truzen ganz still, 'jn* sich umzuschauen, ihre» national servilen De. H ermann ,1'gpeigel zur Wahlurne. All dem Wahllokale ließen fie fich "»in Schein einen Stimmzettel von unseren Leuten geben, ser kam in die linke Westertasche unv der Dr. Hermann .Jeigel in die Wahlurne. Da« waren die tztoblen..<89 giebt • noch eine Kategorie Leute hier, dir auch für Dr. Her- ' jLonn Wtizel gestimmt haben.« wmcn die Hausknechte, die '�""mfburscheu, die Kutscher, die Dienstmannskompaguie, die u-�deudieuer, kurzum, die»lederen und vieuftb-fliffenen Gle- '�eaie Hanau«; auch diese Aermstcu der Armen, fie stimmten SU"«! q �H(tc tinf,;,!_ jst die« möglich? Ja, wertheu Parteigenossen, so war es— und so kam cS, - Richter hie, in H»»an speziell 303 Stimmen weniger ite, al« Dr. Herrn»»» Wrigel. Was da» Landvolk anbe- fft, so haben»ie Bürgerm-istc» ihr Möglichste» gethan. E» ( t'nt �'vge vo» Wahlde-illflussmigen direkte» und in /?ilter Art vor, aber hauptsächlich sqaiete man un» damit, 'UM man die armen Leute cl«f«ch nicht in die Wahllisten ein- rohMug; in de« nächste» Umgegend beläust fich diese indirekte ,?ntt9""M d-I D«ufe»d Stimmen. Ein Warnung»- ritr-.- n.-y<__ v r— ; fich Jeder, dem unser oite rlr, tn da»«»-dächtniß. Doch trotzdem Iinea wir mit dem Resultat zufrieden seiu, wenn da» Wahl- aebniß auch nicht ga», in uvfcrem Sinne aufgefallen ist. las eigentliche Ergebnkp, welche» wir zu vrrzeichuen haben, 1 folgende«: Dr. �g-l«775, Richter 4173, Professor jlaser(Eentrumsv-rtei) IS36. Da» Schwierigste von Allem »r, den Wahlkreis,:- welchem nicht weuiae, al« 121 Orte ld, zu bereisen; in'iO Orte» waren Versammlungen abge- stten. Die besten Owe im ganzen Wahlkreis waren Groß- '"w uheim mit 265 und Dörnigheim mit 120 Stimmen, ebenso mW �vckenheim mit Umgegc»» sehr gut gestanden; hierzu �.Ibcn unsere dortige« Parteigenossen durch ihr.- rege un» .dPirästig- Agitation viel beigetragen; man ersteht dierau», n 3' uothwendig e, ist, daß eis Wahlkreis durch Mitglied- i'"lasten rst bearbeitet wirb; hätten wir nur ein Dutzend 'iNp. ritgliediebait-n nrKnbf fc.r mf.A ennrr nnfrt Doch, das soll Jelm in de» Reichstag zu schicken. Darum frisch an'« Werk. tzit social-demokratifchrm Graß Jodrq. Vermischtes. Verbands-TheU. Hamburg, 17. Jan.(Allg. deutsch. Formcrbunb.) Den Mitgliedern zur Keuotniß, daß der augemeldete Former- strike von Altona fiegreich beendet ist Znglelch mache ich bekannt, daß der Strike zn Herborn in Nassau hartnäckig fortdauert. Unterstützungen find zu senden an Wilhelm Kraus, Herdorn in Nassau. G. Stöckel. Hamburg, 4, Jan.(Allg. deoscher Schiffs, im me- rer-Vereln) Mitte Dezember 1373 wurde auf Anhalten der Schissszimmerer bei der jetzigen rapiden Steigerung der Lebensmittelpreise um eine geringe Lohaerhöhunz dem Herrn Werftdlrektor Werner die Anzeige gemacht, wo fie aber von Gelte» des Direktors mit cen Worten avschlägiz defchieden »»rden: Ich gebe keinen Pfennig mehr, sondern will den Schisstzimmerkmten, sowie dm andern Arbeitern etwa» Er- sprießlichcrc« darbieten. Da» Ersprießliche Ist Folgende»: 1) Konsumverein, geleitet unter Aussicht des Oberwerftdirck- tvr». 2) Erwerbung freier Wohunng, von der Regierung gebaut, worauf man vo» Jahr zu Jahr etwas abzahlen sollte, dl» fie unser Eizenthum wären. 3) Ermäßigung de» Miethe bei dm Werstwohnungm. 4) Juvalidmkasse, von de. Werft ; geleltct. 5) Kraukenkasse, von der Werft geleitet. 6) Penfion. 7) Ermäßigung»er Eisenbahllfahrten. 8) Freie, Schnlmt- terricht für Kinder. 3) Frauen und Kinder sollen ans der ' Werft arbeite». 10) Eine Bewahranstalt für kleine Kinder. ! 11) Ermäßigung der Steuern. 12) Lustbarkeiten. E» wird : ein Speifehaus erbaut, worin sämmtlichc Werftarbeiter mit i ihrer Frau und den Kindern essen können, u d Sonntag« i»erde» darin Eoncerte und Bälle gegeben, Kegelbahnen auch \ nicht zu vergessen. In einer am 14. Januar abgehaltenen Berfammlimg der Schiff»zimmerer zu Wilhelmshaven in Stiersler'» Etabllssemmt wurde die Beglückung einstimmig abgewiesen. Ferner wurde beschlossen, daß alle Nichtmltglie- der fich innerhalb 8 Tagen einzeichn n lassen sollten. Maß- regelunge» worden auf der Werst gegen den Bevollmächtigten Glöseuer, sowie noch andere Mitglieder de» Vereins voll- zogen, nicht allein brodlo», sondern mit Weib und Kind ihre Wohnung zu verlassen. E« wurde eine Kommission von vier Mann gewählt zur Bejprechung mit Herrn Direktor Werner wegen der Maßregelung un» Lohnerhöhung aus 1 Tbl». 5 Sg«. pro Tag, und, daß die In 7 Klassen ewgctheilte Klasseuspezifizirung auch aufhöre, welche» mit Majorität ohne Debatte angenommen wurde. Die Schiff-zimmerer zu Wil- helmihavm beharren fest auf ibrer F» derang. Bravo, Euch Schiffszimmcrern, für Eure feste Organisation. Wir stehen mit vereinter Kraft znsammen und Ihr könnt kühn dem Feind entgegeuzichen. Gleichzeitig bitten wir, allen Zuzug fern zu holten. G. Rümpel. W. Sohn». « ih-,... n»"itet fitz"' ......-Igegt*» i-gr guc H", �ilien unser« dortige» varteigenossm durch ihre rege uuo nh�atkräflig- Agitation------—-■ B yr uothwendig e» if i 6 i0'1'"'�fi dearbeite»-»»o, izueeen»v»..... >:uv tttgliedfchastm gehabt,»er Sieg wäre unser. Doch� >3 Jt? uicht abschrecken, weiter z» kämpfen. Drei Jahre ist eine •„IJ01" Z'st, da läßt fich Manche» machen, und hoffentlich wird bi» dahin, eine« Social-Demolrateu al» Bcr- de» Wahlkreise« H»»a»-Glluhallseu-Orb- und Bocken« Sprechsaal. Eilenburg, 8. Nov. Die Fabrikarbeiter zu Eilcnburg und ihre Lohn- Verhältnisse. Wenn mau die Arbeiter und ihren Lohn in den hiesigen Fabriken detrachtet, so bekommt man eine ordentliche Gänse« haut, we�man bedenkt, daß ein Arbeiter von früh Morgens � 6 bi» Abends 6� Uhr in den verschiedenen Fadrik.'räumeu,' die von schlechten, der menschlichen Gelnndheit so oachthciligm( Laftarien angefüllt sind, arbeiten maß, und noch dazu für. den erbärmlichen Lohn von 12 bi» 15 Sgr. täglich. Wenn i Einer 15 Sgr. erhält, so ist es noch eine Begünstigung, oder? wie man sagt, er steht sich gut bei dem Herrn. Will man} noch mehr verdienen, so muß man Ueberstunden arbeiten, und> der arme Arbester arbeitet deshalb von 4 ovcr 5 Uhr Mar-■ gen« bis Abends 3 oder 3j Uhr und nach Unständen noch länger, und bekommt dafü» pro Stunde 1 Sgr. 3 Pf. Wenn mm ein Solcher in der Woche, einsch.ießllch des Sonntag«, 3j»der 4 Thlr. verdient hat, so kann er nicht viel machen,; wenn man die jetzigen hohen Produktenpreise, die theurcn MIethm und schweren Abgaben betrachtet. Wenn man nun noch die Behaidlung de« Arbeiter» be.-rachtct, welche er von Seiten der Anfseher, Komptoiristcn und der Meister auszu- stehen hat, so spottet sie jeder Beschreibung. Die höhni- scheu Reden und Schimpswortc treiben dem Arbeiier das Blut in da« Gesicht und die Zornesadern schwellen ihm die Stirn. Aber er empört fich nicht, er nimmt vielmehr Alle» gelassen hin. Fragen wir nun, warum trägt der Arbeiter Alle» mit Geduld? Die Roth ist e«, welche viele brave Arbeiter abhält, sich zu rächen, aber der Tag der Rache wird kommen. Hört, Brüder, wir haben In Eiienburg den Allg. deutsch. Ard.» Verein. Laßt uns ihm deitriten! Und wenn jeder Atbester die« thut, dann kann es nicht fehlen, wir müssen nnsern Zweck erreichen. Viele Arbeiter wollen wohl ihre Lage verbessert wissen, aber ein kleines Opfer bringen fie nicht, fie handeln fich und ihrem Familienleben zum Schaden, als für da» Wohl ihrer Nachkommen zu sorgen und überlassen e» lieber den treuen Aahängem der Social-Dcmo- kratic allein, für fie auf den Kampsplatz zu treten, um das Recht uud die Wahrheit zu erstreiten. Darum wollen wir ab-r nicht verzagen. Mnthig rorwärtsi B. Harburg, 6. Jan. In der sogenannten„christlichen" Herberge„zur Hclmath" ia Hamborg wanderte.estern Nachmittag rln reisender Hand- Werke« ein und fragte, ob er die Nacht in der H.-rbergc woh- neu könnte, welch? Frage ihm bejaht wurde. Nachdem nnu Aden»» 10 Uhr eine ganze Litanei gesungen und abgebetet worden war, erklärte der Herbergsvater dem Arbeiter, nur Derjenige könnte in der„christlichen Herberge" übernachten, der anständig gekleidet und im Besitz von Geldern, nicht von Bcttelpsenulgea sei; die» sei beidc» bei ihm nicht der Fall, weshalb er sofort da» Lokal zu verlassen habe. Berge« den» bethcuertc der Arbeiter, vollständig rein zu sein, vcrge- den« bemerkte er, daß er, der in Hamburg noch nie gewesen, unmöglich mitten in Mr Nacht stch ein anderes Logis ver- schassen könnte; vergebens erinnerte er dm HauSo.tcr an sein anfänglich gigedeucs Jawvrt; vergebens erinnerte er auch au die Ehrtstlichkcit und den Zweck dieser„christlichen Herbergen"; e« half nicht«, der Arme wurde hinausgeworfen. Ich gla».be, daß es gut ist, wenn diese« brutale Benehmen jener, Mit dem Deckmantel de» Eheistenlhum« versehener Blutsauger zur allgemeinen Kmntuiß kommt; denn-in: größere Bauern- säugerei, wie dir, dm Lmtm das Geld au» der Tasche zu locken und diese AuSacbeuteten dann auf die Straße zu wer- seu, kann e« meine» Erachten« gar nicht gedm. Emil Frei. *(Ein Lieutenant lügt nicht.) Da«„Berliner Tageblatt" erzählt: Der Fuhrher, Rohr sollte dm Lieutenant Majnnke vom Gardetiaindataillon beleidigt haben, die belei« digendc Amßerimg de» Angeklagten wurde vor Gericht voa dem al» Zeuge erschienenen Offizier dimsteldlich bekundet, während ein unbescholtener Zeuge, der ehemalige Kellner Täubner, seine Aussage abgab und eidlich erhärtete,«ach welcher die von Rohr gesprochenen Worte keine Beleidiguag de» LientenantS Majnnke enthielten. Dabei war>n unserem ftüberm Bericht auch des Verhalten« des Staatsanwalts ge- dacht, der bei zwei stch dlrelt mtgezmüeheoden Zengmau»- sagen entschieden Paetci für die Glandwürdlgkest der Aussage de« Offiziers gegen die de» Civilistm genommen und die letztere ohne Weitere» für unglaubhaft, refp. den von Täubner geschworenen Eid für-Isen Meineid erllärt hatte. Da» ge- fiüg-lte Wort de» Herrn Staatsanwalts lautete dabei:„Ein Lieutenant lügt nicht." Da» Gericht erkannte trotzdem auf Freisprechung de» Angeklagten. Der„B. B.-Eour." kommt wegen diese» merkwürdigen Verhalten« eine» Staat«- auwalts, da« In weiten Kreisen nicht geringe» Aufsehen ge« macht, auf die Angelegenheit zurück uud spricht nach eine» ausführlichen Darlegung de» Thatbestande» die Anficht au», der Staatsanwalt hätte, anstatt für die größere oder geringere Glaubwürdigkeit der Zeugen allein dm Stand entscheiden zu lassen, vielmehr die Antecedmttm derselben maßgebend sein lassen müssen. In dieser Hinsicht führt dann da« genannte Blatt Fvlgeode« an:„Herr Lieutenant Majnnke ist derselbe, bcr am 26. Aagust de« vvrigen Jahres, in Begleitung dreier andere» Offizlere in der Nahe de« Etablissement«„Eicrhänschm" hinter Treptow die Equipage des BezirkSvorstehirS K.(Wal- demarstraße) übeifiel und dem allein in dem Gefährt anwe» senden Besitzer auf dessen Frage nach dem Begehr der Herren mit der Reitgerte einen Schlag über daS Gesicht versetzte. Und warum? Herr K. hatte In dem Hvfe de» genannten Etablissement» den Hausknecht getadelt, weil derselbe da» Pferd de« Herrn K., da» er ebm anzuspannen Ortre erhalten, verlassen hotte, um die Pferde der ankommenden Offiziere zn halten.„Die zwei Groschen, welche Ihnen die Herren Osfi- ziere gegeben, kann ich auch bezahlen," soll Herr K. gesagt haben und für diese sicherlich berechtigten Wort« mußte er sich di- gröbsten I isultc eines jungen, euf seine St mdeSprä- rogative eitlen Licurmants gesalleu lasscu. Herr Majuuke Ist allerdings durch ein vom Kaiser bestätigte» kriegsgerichtliches Erkmntniß zu einer Strafe von nur 1 Thlr. verurtheltt wo»- den, trotzdem bleibt aber die Thatsachc bestehe», baß cr wegen groben Unfugs bestraft worden ist." *(Die Spekulation) macht sich übe.all breit; s» schreibt da,„Tageblatt":„Je mehr dl- Wahrscheinlichkeit steigt, daß die öst-.reichischen Blergroschmstücke hier gänzlich v erbosen«erden, um so eifriger scheinen einzeln« Spekulanten darauf bedacht, aus der Toursiissermz noch Bortheil zu ziehm. Wenigste? s wird uns-uitgethellt, daß manche Industrielle, welche Sonnabends viele» Arbeitern zu bezahl« haben, sich gegen preußische? Geld g.nzc Klsteu mit Viertel- guldmstücken im Betrage von 1000 Thaleru au« Wien kom« men lassen und dabei trotz Spesen» Porto und Deklaration noch immer einen Profil über 30TH«llr habm. Leider kann man dm Arbeiter» nicht aorathm, die Annahme zu vcrwei- gern, denn Im Kle.nhaudel wird da» Biertelguldenstück für volle 5 Sgr., ress eine halbe Mark, bi» jetzt noch ange- nommen. Aber die Zeit kommt über kurz oder lang, wo Verluste eintrete' werden." *(Arbeitseinstellung.) Vor ungefähr sieben Wochen beschäftigte der Fabrikant Ä. Stein 110 Arbeiter. Am 17. Dezember gab dieser Fabrikant seineu Arbeitern eine Ar- bcit, wobei sie ab'olut verhungern müßten; sie stellten deshalb die Arbeit ein. Bor vier Wschea entließen die Gebrüder v. Loy auch ihre 25 Arbeiter. Durch eine FcnerSbrunst in einer Zigarrenfabrik wurden 75 Arbeiter ihre« Werkzeuge un) Ihres Verdienstes beraub'. Da wir nun alle Gelder nach der Stadt Lütlick(Liege) in Belgien geschickt habm, damit unsere dortigen Beüder den Strike, der schon. 500 Francs gekostet har, siegreich durchführen, so müssen wir zu Grunde gehen, wenn wir nicht unteistützt werden. Die Fabrikanten würden fich freue«, wen» die Arbeiter verhungerten. Antwerpen, dm 30. Dezember Leopold Hasaer, Klost rstr. 11. *(Im Asyl für Obdachlose) zu Berlin fanden im Monat Dezember v. I. 7623 Personen Unierkommm. Man sichk, wie das Elend immer giöße» wird._ Briefkasten. Die Aimoucc der Stepper und Borrichter in Hamburg, sowie die Gratulation de« Bevollmächtigter. G. Berg sind nicht aufgenommcr, weil sie hier zu spät clnzegangm sind. Friedrich Dohne wird dringend um seine Adresse gebeten. T. Dvhrmann, Schaarsteinwcg 5, Hamburg. Annonce». Für Berlin. Oeffentliche WähicnierlMmiuW; Dienstag, den 20. Iavuar, Ab. 8V- Uhr, Gartenstraße 13/14(im Vorstadt. Hand- werkerveremj. Vortr- d Hrn Wittstock. Mittwoch, de« 21. Jan., Ab. 8V2 Uhr, Thorstraste 12- Vortrag des Hrn. F. W. Fritzfche- Donnerstag, den 22. Jan., Ab. 8'/- Uhr, Wokancksstratze 12 Vortrag des Herrn P. Grottkau. Für das Arbclter-Wadlcomile: H. Ecks. wtof�e Volksversammlung Sophienstr. 15. Füe Berlin ASj«titttc dtlltschkr Arbeitrr-Vrrti». Sicrsasimlullgtli Dienstag, den Januar, Abead« 8t Uhr., RSdcSdarf«- straßc 45. Boriraq de« Herrn Scholz. Dienstag, den 20. Jan., Abends 8; Uhr, Badstr. KS/«« (Gesund:-» U', in! Lokale de« Herrn Hcmpcl. Mit« gliedern ersammlnng. Mittwoch*), den 21. Januar, Abends 8'/- Uhr, WollanckSstraße. 12.(Seschloff ne Mitgliederversammlung. Sonnabend, i-en 24. Jan.» Abends 8ii Uhr, Im Trat« »eil'schen Bierlokal(»derer Saal), Kommaudantcuftraße 7?— 79 Bortrag de« Herrn Finn. Gönn abend, den 24. Jan. Aber.? 8h Uhr, im Lokale de» Herrn Lindcmanil, Manteufjelstraße 90. Bortrag de» Herrn Hijppner. GoonabenZ, den 24. Jan., Abends 8j Uhr, im Lokale de» Herrn Böhm, neben der Kaiser Franztaserne. Lortrag de« Herrn Leck. Tagedords.: Berschiedenes. H. Eck». *) Die Kontroleure müssen pünktlich zur Kontrole sein. D. O. Für Berlin. Deutscher Zimmerer- Bund. B ersammlnng Dienstag, den 20. Januar, Abends 8 Uhr, Sophienstraße 15. Tagesordnung: Votrrag des Herrn Finn. Um zahkrciche» Erscheinen ersucht A. Kapell. Für Berlin. Allgem. deutscher Maurer« und Steinhauer-Aerei». Mitglieder-Generalverjammlung Miriwoch, dt» 21. Januar, Abends 8 Uhr, Im Lotale de« Herrn Porst, Rüderadorferst». 45(Apollosaal). TagcSordn.; 1) Stistnngsfeier-Besprechnng. 2) Wichtige LerclnSangelegenheiten. Alle Mitglieder müssen am Platze sein. Hnrlemann. Berliner Putzer-Clud. Stiftungsfest nebst Ball ' Sonnabend, den 7. Februar, Im Lokal' des Herrn Liebe», Thorst». 12. Die ZwIschcnpai$F«"den durch deklamatorische Bor« ��Parteigenossen haben �Uritt Anfang des Eoncerl? 8 l.�- Balle« 9 Uhr. Lnträe für Herren 7h Sgr.', � Damen 2h Sgr. Wir bitten am recht starken Besuchs �.aS Somit »erlmer ANordträger- und Sauardeiter-Verein. Die Ausschußmitglieder»erden irs.'1?''_ Freitag, den 23. Jan., Abems 7 Uhr, Rosenthalerstr. 10, b'i Herrn K' p p en, pünktlich erscheinen ,u wollen. Earl W°lter«d»rph.� acht Tagen eine Neuwahl statt. Pflicht eine« �Jeheu�ist e», zu erscheinen � Die Kommisston. Kur Beriut. Ardeiter�Frauen- und Mädcheuversammlnug Dienstag, den 2V. Januar, Adwds 8t Uhr, in dem Lokale de« Herrn Lieber, T�orstraße 12. Tag-Sorda.: Bortrag, Berschiedeni« und Fragekasten. Der Vorstand. Die »scheinen Gäste sind solche, welch- stch zum »ahme finden. Willkommen. Spiel Für HAA-dn�g. Stiftungsfest und Ball, verbunden mit CotillvN, der Liedertafel der Tischler am 24. Januar in Herrn Tiitge's Etablissement, Valeutinslamp 4t. Karten sind In den bekannten Wirthschaften zu haben. Neue Mitglieder werden stet« aufgenommen. Da« Lomite. Für Bremen. ZUsternriBer öl tsnrr I�btiter-Verü«. S-schlossen- MÜ-ilieber-Btrsn:. mlnng Dounelstag. deu 21. Jan., Abends präe. 8H Uhr» Im Lolale de« Heren Dunker, Sögestraße. Um zahlreichen Besuch bittet der Bevollmächtigte. Kür Samburg. Volksversammlungen Donnerstag, den 22. Jannar, �l-ruds 8t Uhr, im Salon„Alcazar" in St. Panli und im Englischen Tiooli, Kircheuallee 41, St. Georg. Tagesordnung: Hartmaan, Miring, Schmidt, Arbelt, Kapital, Zunft. Da« Arbeitrrwahlcomtts. r Berlin. Strike-Berein der Schneide"..' Versammlung Mittwoch, den 2l. Jan., Abends 8H Uhr, in oem Gratweil'schcn Lolale Kommandautcustr.>77— 79. Tagesordu.: Der Bescheid de« Magistrat« aus den Protest und die Neuwahl de« Altgesellen, de« Stellvertteter« nebst Deputirten. Uusern Kollrgen und Parteigenossen zur Nachricht, daß der Magistrat die Wahl de« Al-ges-lle», de« Stellvertreter«, sowie die der Deputirten nicht bestätigt hat. E« findet binnen Familien-Kränzchen Sonnabend, den 24. Januar, Grenadierstraß c Nr. 41 bei See sc Id. Arranzirt von der Arbritcr-Unterhalmngs-Gesellschaft. kglicder der GesellsSaft werden gebtten, Alle zu Neue Mitglieder, namentlich eignen, kännen daselbst Auf- Kiir Moabit. Große Volksversammlung Dienstag, deu 20. Jan.,'AbendS 8H Uhr. in der AhrenS'schen Brauerei, Bergstr. 41 42. TageSord».: Die engere Wahl für den sechsten Wahl« kreis. Referent: Herr Grottkau. De» Arbeitcrkandldat, Herr Hasenclever, ist anwesend. Jedermann hat freien Zutritt und um zahlreiche« Erschei« »n ersucht_ Da« Wahlcomito. Für Hamburg. •Älgenmnrr drrüschrr Ärörüer-Zrrem. Mitgliederversammlung Frettag, de« 23. Jan., Abends 3 Uhr, in Tütge'« Salon. BaleNtiuSlawp 41. TagtSordu.: Wahl« und Lcreiiwaagclegenhcltcii. _ Der Bcvvllm ächtigt«. Für Hamburg. Arbeitkr-Fraoeo- und Miidcheu-Berem. Große öffentliche Versammlung Donnerstag, den 22. Jainar, Ädends 8t Uhr, in Tütge'S Salin, BalentinSkamp 41. TageSordn.: Frauen- und Kinderarbeit.— Referent: Herr Prill. E» ist Pflicht eine» jeden Parteigenossen, feine Frau z» schicken. Frau Jalan». ___ Altst. Fnhlcntwiete, Platz 10. Für Hamburg. Mgememer deutscher SchiffSzimmerer-Bereiu. Versammlung Donnerstag, deu 22 Januar, AbendS 7h Uhr, in Tütge'« Salon, Balcntinlkarnp 41. TageSord r.: Wie»erhalten wir nn« bei de« engeren Wahl znm Reichstage? Ich ersuche dring-nd alle Mitglieder, am Platze zn sein. ~ Rümpel, Borsitzende«. Hamburg-Altona-�Ottensen. Große öffentliche Former-Versammlung Sonnabend, deu 24 Januac, AbendS 8h Uhr, Im Salon zum Roland, 1. Jakobstraße 19. TageSordn.: Der 27. Jannar 1874 <5. Schcnkendorf, Beoollm. �Rf Sonnabend,»es 24. Jan., Abds. 8t Uhr, $1.(1.4» llfti« im Englischen Garten Volksversammlung. O. Reimer. Altona. Mittwoch, den 21. I»«.,»b. 8h Uhr, in Heinsohn'« Salon Partewersammluna Tagtvordn.: Wahlangel, g-ndcit.__ O. Reimer. Für Altona. Allgemeiner deutscher Former-Bund. Ausschuß-Sitzung Mittwoch, de» 2l. Ja».,«dendS 8h Uhr, bei Herrn Koch, Kl. Freiheit 5. Die PrSstdiumemitglicder und Ersatzmänner müssen au« weseud sein. Der Präsident G. Stöckel. Wandsbeck. Parteiversammlung im Lokale des Herrn Lagemann. TageSordn.: Borttag.— Fragekasten. I. L a f f e r e n z> Für Hannover. Alcheiter-Frauen- und Mädchen-Versammlung Mittwoch, dru 2l Januar, Sbeuh» 8 Uhr, im Lokale von Mathe«, Nenestr. 45. TageSordn.: Vortrag, Berselicdenc« und Fragetasten. Um zahlreiches Erscheinen cisucht De, Vorstand. Kur Hannover. Geschlossene Mitzlied erversammlnug Mittwoch, de» 21. Januar, Im Saale de« Ballhofe«. Alles muß am Platze sein.__ Rudolph. Für Haunover und Liudeu. Den Parteigmosseu zu» Nachricht, daß Soml-deud, deu 24. Januar, das Stiftungsfest. des Frauen-Uuterstützungs-Bereius im„Kaiser'Salon" bei Möllriug, am Wcideudamm, stattfindet. Karte 5 Sgr._ I. A.: Der Bovstaud. Für Cassel. Sonntag, den 24. Januar, in den Räumen teS„Thalia-TheaterS' Grones Arbeiterfest, Donnerstag, deu 22. Januar, 's 8 Uhr, Für Itzehoe. GeneralversümmwuH des Arbeiter- Säugerbundes„Unverzagt� Donnerstag, den 22. Januar, Abends 8H Uhr, im Lokale de« Herrn Egger«. I. Ackermann. Vorsttzender. Für Altona. Sechste« Verzelchnlß cingezangener Gelder zur RcichSt«j> wähl. H. Brasch'« Fabrik S2. j., dwech Schwim von.,» Schuhmacher. Korporation 130. 8.; Wohlenberz, Gast» Ick 25.— Schüler'« Fabrik 11. 1.; I. Petersen 2. 8.; du» 3. Busch 2. 4; Mein«. Sastwirth, 16. 12.; Meier, Schfj Kr verbunden mit Concert, Ball und Festrede. Ansang de« Eonc-rls um 3 Uhr, E-de 8 Uhr. Aufaug de« Ball.« 9 UH'- Allc Frernue und Parteigenossen von nah und fern find freundlichst elugeiadtn. Da« Fest-TomitS! 3. Meise. Au die Osuabrucker Parteigeuoffeu! Den Parteigeuvssen empfehle Ich mich zu-lleu in mein Fach vorkommenden Arbeiten uub bitte gcneigtest um Zuspruch. Ehr. Peter«, Schneider,«lingerSberg 13. mache», Gr. Roicustraße, 10.—«osenberg 2. 8.; F. ke»« 22. 9t.; Möller'« Fabrik(«t. P.) 1.-.; b. Linn! Vers, in Wedel, 2. 8.; Meier—. 4.; Diener 3.— dl Kläscheu, Maurer- u. Zimmerer-»eis. 2. 8.; d. Köhnke, glicdsch. d. Tischler(Schreiner) 7. 11.; d. I. Dniwe, Kass d. Zimmerer, 38. 13.; F. Brnhn', Fabrik 7. 8.; Aibrel Eisengießerei 1. 15.:>. Guudelach, Bcrs. Sezeberg 4. 26. 12t.; Lohle'« Eisengießerei 15. 6.; Springmüller'S gießerei 7. l5.; von Frauen«. d.�WandSbecker lha —. 15.; Reimer'« Fabrik 2. 15; Marschatz—. 8.; mack'» Fabrik 5.—.; I. Hasselmaun'» Fabrik 5.— du> Bach v. d. Glüseudors'scheu Wcrkßclle 5.— d. Gundel« Vers. Segeberg 11. Jan. 23. 13.; Klub Bictoria, nild Ball, 42. 13.; d. Druwe, Kasfirer d. Zimmer, 14. i d. Strathmaun, Sinbarg'« Fabrik, 10.—.; durch TarlT Syloester-Kouzert uub-Ball, 207. 11.; durch Kistcuma Korporation»er Klempner, 15.—.; Au»d,r»'« Fabrik 16. Schramm 6. 4.; Zimmerer-Bund, Bogen Nr. 16, 1. d. Droganb, Bogen Nr. 37»,m Allg. deutsch. Arb.-Bertmaeh A. B.«. 5. P. P. 2. 8.; E. T. 1. 4.; I. W. 2. l F P. D. 5.—.; M. S.—. 8.; P. F. 2. H. D.-. E. G. 8.; N. N. 1. I. K. 1. H. K. 1. H. F. 1. I. L- 4.: H. F. 12.; N. N.-. L. K.—. 8; I. H. I. 2. 8.; I. Wo.— 4.; D. B. 2i. in I. E.—. 8.; Ph. L. 2. 8 ige Etwaige Unrichtigkeiten bitte bei mir zu reklamircn. hrrn Für das Arbeiter«Wahl'ComIt» de« 8. Schleswig steinischen Wahlkreise«: I. Thoms Fahrpersonal wird für die Aktlenaesellsi für össcntllchcü Fnhi gesucht Meldungen Mohrenstraße 45 von 9 bis 12 4 bis 6 Uhr.______(H. Die Parteigenossen werden auf da« Abonnement d- tciargan» aufmerksam gemacht, damit sie für die w Berbreilunz sorgen, indem fie die jetzige Wahlagitation nutzen, um die Partei zn kräftigen. I Ein Bestell- und Beschwerde-Buch liegt bei Flachsbali Neucrwall 17, au«. Vatel- Allen Freunden und Parlctgerossen zur'Kacheicht, hhen meine liebe Fran am Sonntag von einem Sahn glil«' entbunden ist."nen _ Hein«. Rüger, Maurer, Walaemarstraße 3»-« eh Allen Freunden und Parteigenossen die Nachricht,*erha ..... M da meine liebe Fran am 10. Januar von einem kräftigen chen glücklich entbunden ist.»rfeu Hamburg.___ F. Kaay, Manres� n Durch die Geburt eine« kräftigen Sohne« wurden �päuki erfreut. C. Ä. F. Frost u. Fran Uu Todes- Anzeige. Allen Freunden und Paiteigenoffen die traurige jr theilung, daß meine liebe Fran Ottilie» geb. Hammel,>sGsebl> tag. den 18. d. M., Mittag» Ii Uhr, nach schweren L» er noch lauge aii mclncr Seite für die Menschenrechte lämksern Herzliche Sratulatton dem Herrn Jrmler zu s einend Und bnrtStagc am 20. ds». Möge er noch recht lange sli'tri Ai Menschenrechte kämpfen. Die« wünschen von ganzem Dein Freund und Freundin S. H. M. Hahls Dem tapferen Mitkämpfer sü» Freiheit nud Recht,. Juliu« Jrmler, zu seinem am 21. Januar wiederteU 8°' den Geburtstage die besten Glückwünsche.' Verspätet.. Meinem lieben Manne A. Reichel zu seinem am 18.* mu stattgehabten Geburtitage herzlichen Glückwunsch.___ J b{e Unscrm tapsrrn Mitkämpfer und Bevollmächtigten Jost Pg Döbcrt In Hausen b. Off-nbach die herzlichsten Glückw�. zu seinem 30. Wiegenfeste. Mögest Du unverändert<,' kämpfen und nie zaghaft w-rden. Hausen, den 17. Januar 1874..Eine Deine Parteigenossen: R. L. R. N. S. Juten, Unserer Parteigenossin Frau Auguste Schmidt zu>s| 0Ul am 19. Januar stattgehabten Geburtstage die herzlil � Glückwünsche.__ Frau P. 9t tf Meiner lieben Schwägerin und Mitkämpferin füfctf zn ihrem am 20. d. f' M-nIchenrecht-, M. Hunziger, stattfindenden Geburtstage die herzlichste Sratulatton l Mögest Du noch lauge leben, Vereint mit uns im Kampfe st-h'n; In Roth und Stürmen nicht»erzagen, Bis einst die FreiheltSfahnen weh'a!— O, möge Dir auch ferner bleiben Lassalle'« L-Hr- Schild und Hort, Bis einst im Fr-lh-itSglorlenscheine Erschallet da» Erlösungtwvrtl �___ Die Familie A. Hun,'J Im Namen der Wittwe Hayden In Altona s» Allen meinen herzlichsten Dank fttr dl- 44 Mark 2 5 S»r. UlltcrstützurgSgelder. 1 Schlafstelle Ist z. verm. Sebastianstr.3 bei Grunds Druck von C. Jhriug'S Wwe.(A. Eolbatzk,) in Beravtworttlch für die Redaktion: E. Becke« In Verlag von W. Grllwel in Berlin.