Kr. S. »ttje äeitnna drei M» tchniiUch, und zwnr: DienNnq«, »mlerstag» n. Sonnabend» Abend«. «donne»>»ni»-V»»t« lkeeli» wcl. Brirgerlohn oieelel. lich prällll-ieenudz l7>/, Ezr.�. � Herlin, Freitag, den 23. Januar 1874. Jahrgang. Neuer es Postäuiteru in H»V�Sgr., e«, eine«uinn.i, . bei Deut .«treuzer bei den»ußerdreuß. Z�«lnndzlei»wö. w 3t enger übb. öab Preu Pos l» 16«gr. äbt.) ÄM-Ncmkllll Aedaklien n. erpedMon «eeli». Drei de» erstr nße Nr.«d. Eigeuthm» des AUgemeluea deutsche» Arbeiter- verc. Bestellungen«erden nuirrartibei alle» Postämtern, in Berlin in der«xpedt- tion, sowie bei jedem Spediteur eut- gegenaenommen. Znsernte werden pro dreigespaltene Peiit-Zeil« oder deren lllaum mit< Sgr oerechnetr Ardeiter-Annonce» die dreispaltige iZeile oder deren Räum �, Sgr. earlft Staatsanwalt Teisendorf jgjj Wir veisprachm in der vorigen Nummer, ans 1. sen Erlaß deg obengenannten Herrn noch näher ein- ■Berlingehen: wir wollen heute unser Versprechen erfüllen. i. 2. 1 Herr Tessendorf sagt i» seinem Erlasse wärt« ich, daß der Polizeianwalt energisch einschreiten g 2l in den Fälleil, wo dl« Sacial-Demakrateu hie- Ige Berlammlnugeu durch Thätlichkeiten zn >?eugev suchen. Die MitgliedeL deS Allg. deutschen Ar- �rrv erring haben hier schon»lederholt diesen Versuch ge- cht und«erden Ihn bei den bevorstehenden Wahlen voraussichtlich(?)«icderdolnl. Der von diesem Berkin gegen i.. jtr auggellbte Tcrrorl»wn< übersteigt bereit« alle Srenzeu zielt dahw ab, Lersammlnugen mit anderen Tendenjen i-[10* überhaupt gar nicht mehr anfiommen zu lassen. Solche �Jjjprengnnglversnche»crden sich meist als schwerer Land- btsVjiedeubrnch(§125 St-®.-®.) qnallfizireu. Gegen diesen weMmeoriSmuS, sowie üterhanpt gegen alle strafbaren at>»a ngschreitnngen der socialen Bewegung, welche jer hauptsächlich von jenemLerein geleitet wird, '»Tiß mit den strengsten Maßnahmen vorgegangen werden. Die„Voraussicht" des Herrn Staatsanwalts iben wir schon in der letzten Nummer erwähnt und inen kühnlich sagen, daß derselbe sich zn einem Jeher der Zukunft" nicht qnalifizirt, wie man �erhaupt in vielen Provinzen volkSthümlich bchaup- i, daß Tiejenigen, welche sich zu Propheten auf- trfen, auch Brod essen; d. h., daß sie Menschen �i�jid, wie alle Menschen, manchmal nur etwas de- den''tänlter. ■.jyS Und daß nun so flott weg der„juristisch gebil- �e" Herr Staatsanwalt Tessendorf, ohne die Ge- sgebung zu befragen, auf Grund deS bestehenden wafgesetzeS ein Ausnahmegesetz gegen die So« „.jj/�Denwlrottn fabriziren will, das geht allerdings '>r weit und zeigt entweder große Willkühranwand« »itz, hgen oder ein mangelhaftes Berständniß unseres ',-PVVafgesitzrS. � Aus dem Erlaß deS Herrn Tessendorf geht näm- bldirekt hervor, da er nur der Social-Demo- "-Tf �, w www V»»-�WoSPfc--V w»»»v' «»�en Erwähnung thut, daß jede andere Partei ean!r»�°u,mlungen durch Thätlichkeiten sprengen darf, >en»Me daß die Polizei sich mit jener gegen die Social- zu se�mokraten gebotenen Strenge einmischen solle. herzt* das preußische Gerechtigkeit? Wird durch einen ust�nchen Erlaß der preußische Beamtenstand, zu dem Tessendorf auch gehört, gehoben und geehrt? s Diese Fragen zu beantworten, überlassen wir letäwssern Lesern und dem Herrn Staatsanwalt selber. sewew' Und dannI soll ferner noch gegen alle straf- l- sül en Ausschreitungen der socialen Bewegung, welche erlin hauptsächlich vom Allgem. deutsch. Arb.- �T�sein geleitet wird, mit den strengsten Maßnahmen �-gangen werden.— Wiederum ein Ausnahme- �etz innerhalb deS Gesetzes. Mach dieser Redewendung deS Herrn StaatSan- m 13.'t muß jeder logisch gebildete Mensch annehmen, ____ Idie strafbaren Ausschreitungen anderer socio- �Parteien nicht mit der Strenge geahndet /en sollen, als die strafbaren Ausschreitungen der Lnger des Allg. deutsch. Arb.-BereinS. Eine solche Aeußerung von Seiten eineS Staats- �S�Aten, der nicht allein das Unrecht verfolgen, soy- '°uch das Recht schützen soll, muß auf daS ! des Volkes einen höchst peinlichen Ein- j—_-1 machen, besonders in einer Zeit, wo der Rechts- SS\ � ö�ade in der herrschenden Klasse der Bevölke- '' i nur noch'in leerer„Begriss" geworden ist. Wenn aber der Herr Staatsanwalt diesen Unter- », welcher zwischen Parteien mit der Handhabung Strafgesetzbuchs gemacht werden soll, nicht hat len wollen; wenndiesseine Absichtnichtwar, dann I er sich bei ferneren ösimtlichen Publikationen Logik angewöhnen, damit er nicht in den ge- rügten Verdacht eines für„Ausnahmen" znziis�uenden Beamten kommen kann. jf saz�a lange der Herr Staatsanwalt aber öffent- (Uicht eine dahin bezügliche Erklärung abgiebt, m wir uns.an oen Wortlaut seines Schreibens und ihn für-----. Doch nein, cissen, daß Herr Tessendorf sehr viel zu lhnn »nb wollen ihn deshalb nicht noch mehr beschäf- Hamd rua*! tigen, wenngleich der Ausdruck, den wir brauchen wollten, gerecht und unserer Meinung nach nicht beleidigend ist. Aber: trau', schau', wem? und am allerwenigsten kann ein deutscher Schrift- steller einem deutschen Staatsanwalt trauen. Wir haben nur noch wenig mit dem Herrn Staats- anwalt abzumachen. In dem Artikel der vorigen Nummer unseres Blattes bemerkten wir, daß es viel besser fei, wenn man die Ursachen der Verbrechen ergründe und sie dann abwende, als baß man die Verbrechen lediglich strenge bestrafe. So glauben wir, daß wenn der Staatsanwalt und alle seine Kollegen, alle Beamten und überhaupt sämmtliche Staatsangehörigen uns helfen würden, die Kriege auS der Welt zu schaffen, daß dann die Bestrafungen für Rohheiten, Straßen- excess« bald ganz aufhörten. Wir glauben nicht, daß der Herr Staatsanwalt meinen kann, daß die Verbrecher seinethalben vor- Händen sein müßten, damit er seine Kunst an ihnen ausübe— wir glauben, daß der Herr Staatsanwalt Tessendorf trotz feines Erlasses doch so menschlich denkt, daß er wünscht, eS möchten alle Staatsanwalt- schaften verschwinden können, damit auch er eine an- genehmere Stellung in der menschlichen Gesell- schaft einnehme. Und hat er solchen humanen Wunsch— nun, die Social-Demokratie, welche nicht Haß mit Haß vergilt, wird darnach streben, daß sein Wunsch möglichst schnell in Erfüllung gehe. Politische Ueberstcht. Berlin, 22. Januar. Die engere Wahl zwischen Schulze-Delitzsch und Hasenclever in Berlin erregt noch immer die Gemüther. Wie eine Anzahl rheinischer Blätter mel- det, hat Schulze einen solchen Widerwillen seit seiner Niederlage am 10. dsS. gegen Berlin bekommen, daß er, auch wenn er in der Stichwahl gewählt würde, nicht für Berlin, sondern für Wiesbaden annimmt. Bei der Wahl zum Reichstage hat es Befremden erregt, daß die Militärbeamten von der Theil- nähme an der Wahl ausgeschlossen worden find. DieS ist deshalb geschehen, weil dieselben irrthüm- sicher Weise zu den Personen des SoldatenstandcS gerechnet und deshalb in den Listen nicht mit aufge- nommen wurden. Im preußischen Abgeordnetenhause wurde nach längerer Debatte, ohne daß der Minister deS Innern genügende Auskunft über die Ber- Wendung gegeben hätte, der Dispositionsfonds von 31,000 Thalern, welcher wahrscheinlich für die Presse verwandt wird, mit 205 gegen 141 Stimmen bewilligt.— Nun, da geht der ServiliSmnS doch über die Puppen. Der„Börscn-Courier" ist sehr besorgt, daß die social-demokratische Agitation den Reichstag zu willfährig bei der Berathung des Militäretats machen könnte, indem das gesammte Philisterium den Ver- tretern des Reiches zuriefe:„Bewahret nnS vor dem Uebel, bewilligt Alles, denn gegen Demokraten hel- fen nur Soldaten".— Wir fragen nun den„Bör- sen-Couricr": Ist eS denn möglich, daß eS überhaupt einen gesetzgebenden Körper geben kann, der willfähriger dem Ministerium Bismarck gegenüber ist, als der selig verflossene Reichstag der beutschen Nation? Das Danziger Gericht hat fünfundzwan- zig Arbeiter in Artschan und Borrenfchin wegen der bekannten am 10. dsS. im Wahllokale zu Rexin be- gangenen Vorfälle verhaftet.— Wir werden später Näheres darüber bringen. In Schleswig- Holstein kann sich noch immer nicht die liberale Partei über den Ausfall der Wah- len beruhigen. So schreibt ein Blatt dieser Partei, dir„Jtzehoer Nachrichten", daß die meisten Apostel »er Social-Demokratie Ausländer gewesen seien. Bekanntlich haben die dortigen Agitatoren weder ftanzöfisch, noch englisch oder italienisch gesprochen; sie waren meist aus Altona, Hamburg oder Berlin. Diese„reich Streue" Presse hält also Hamburger oder Berliner, Schleswig-Holstein gegenüber, für „Ausländer", und dann wagt sie zu gleicher Zeit die SchleSwig-Holsteiusche LandeSpartci des Partiku- lariSmus anzuklagen. DaS ist höchst komisch! A:S Spanien lauten die Nachrichten Iraurig. DaS neue Regime geht mit großer Rücksichtslosigkeit vor. Am 12. d. konnte man an den Straßenecken auch unter anderen Dekreten den„Bando" des Civil- gouvernenrS von Madrid lesen, welcher unter An- drohung kriegsrechtlicher Verfolgungen die Ablieferung aller Waffen binnen 24 Stunden forderte uns den „Bando" des GeneralkipitänS Pavia, welcher nicht bloS die Hauptstadt, sondern Toledo, Cnengu, Guadalajara und andere Provinzen, mit andern Worten ganz Alt- und Neu-Castilien, in Belager ingsznstand erklärt._____ • Der Borstand der Forlschtittsparlei(Löwe. Calbe, Franz Dnncker, ParrifluS und Hoppe) hat an ein angesehenes Mitglied der Fortschrittspartei in Fraitkfnrt a.'M. in Betreff der Stichwahl zwischen den Herren LaSker und Sonnewann ein Schreiben gerichtet, dessen Schluß folgendermaßen lautet:„Es handelt stch jetzt bei der bevorstehenden Stichwahl nur um eine Entscheidung zwischen LaSker und Sonnemann. Wir können dabei nur rathen, die Stimme unserer Parteigenossen Lasker zu» zuwenden, da wir in der Stellung zur nationalen Frage auf einem gemeinsamen Boden mit LaSker und seinen Freunden unS befinden, und LaSker it. freiheitlicher Beziehung von allen Nationalliberalen nnS am nächsten steht. Wir wünschen deshalb, daß unsere Parteigenossen ihre Stimmen bei der Stichwahl auf LaSker abgeben und ganz besonders, daß sie sich mit allem Eifer an der bevorstehenden Stichwahl be- theiligen."— DaS Borgchen deS Allg. deutsch. Arb.» Vereins hat diesen Aufruf zu Schanden gemacht. Wir sehen aber immer mehr, daß Fortschrittler (Duncker und Schulze einbegriffen) nichts weiter find, als National- Liberale, das heißt verkappte Reaktionäre.__ * Die nationalliberale Partei ist doch gewiß für jeden FreiheitSfrennd eine verächtliche, da sie nur das eine Prinzip kennt, Alles, was Bismarck wünscht, zu thun; sie würde ihm, wenn er wollte, die Reiter- stiefeln küssen. LaSker'S Brutalität, die Herr Harkort in seiner sogenannten BrutalitätSstatistik nicht mit auf- genommen hat, ist männiglich bekannt, und nun kommt Herr Schulze aus Delitzsch, der„große Demokrat" von 1848, der„König im socialen Reiche", und nun noch immer der„in der Wolle gefärbte Fortschrittsmann", er empfiehlt öffentlich einen Nationalliberalen zur ReichStagSwahl. Wer aber einen Bedienten empfiehlt, muß selbst ein Bediente sein! Herr Schulze, dessen kindischer Haß gegen die Social-Demokraten allbekannt, schreibt(wir entneh« wen daS Schreiben der„Greizer Zeitung") an einen Greizer Bekannten folgendermaßen in Bezug auf die engere Wahl zwischen Herrn Kamigann und Herrn Dr. Oppenheim: Potsdam, 16. Jan. 1874. Geehrter Herr...... I Gestatten Sie mir, daß ich in einer, nicht vlos die Po- litischev, sondern au» die socialen Jnter-ss.n. i:.'.-sondere die der Ge ossenschaftcn ticfberührenden-', al» der Anwalt vom Berdande mich an Sie wende. GS betrifft die, nach den mir vorliegenden ZeitunzSaach- j richten, in Ihrem Kreise stattfindende engere Wahl zum dent- l sch-n Reichstage zwischen Herrn 0r. Oppenheim enS Bcrlw und dem Social-Demokraten Kamigann. Ueber die Gesährlichkcit und B-rwerslichkeit der wcial« demokratischen Umtriebe, sowie darüber, daß dieselben de» - wirthschastlich gesunden GenoffenschastSbewegnag direkt ent- gti-riist-hen, verliere ich Ihnen gegenüber kc-n Wort. j' Was ich geltend machen möchte, betrifft die P-rsonlichreit deS Herrn Dr. Oppenheim, der ein langjähriger genaue» Bekannter von mir ist. �„.... Uno hie: muß ich nicht nur seiner bedeutende? Brahigu.ig - zu i B-lkSvettreter In Schrift und Rede, sondern auch seine» zuvtrläffijeu TharakurZ na1- feiatt völlig naabhänzigea Stil« lang gedinkin. «Iaiiz abg-sehiu von dcr Ihrem Wahlkreise durch die engere Wahl zeftelltm Alternativ- könaten Sie nicht l-icht auf einen tüchtigeren und edrenhafteren Kandidaten Ihr Augenmerk richten, und ich darf mir wähl umsomehr die Bitte an Sic erlauben, Alles zu lhua, um seine Wahl in Ihrem Kreise durchzus-Sen, als Her, Oppenheim au» Uebcrzeugung und Semiß seine» dvlkswirthschastlichen Bildung ein entschiedener freund und Förderer der Ä nosscaschaftcu ist, was jetzt bei der Wahl Insofern mit in Anschlag kommt, als wir mit der ? Fortbildung der betreffenden Gesetzgebung im Reichstage ent- chieden zu thuu haben werden. Daß Herr Oppenheim seiner politischen Parteistellung nach, al« intimer Freund LaSker's, dem sogenannten linken Flügel d:r nationalliberaleu Partei angehört, welcher mit der Fortschrittspartei— dcr ich selbst angehöre— die nächsten Beziehungen hat, ist Ihnen bekannt. (Folgt Geschäftliches.) Scholze-Delitzsch. Ueber die Gefährlichkeit und Verwerflich» keit der kapitalistischen Umtriebe, die gerade im GründungSwesen ihren Kulminationspunkt erreichen, wird Herr Schulze wohl niemals schreiben, um seine Freunde nicht zu kompromittiren. Der vorige Reichstag hatte circa 70 Mitglieder (meist nationalliberale Freunde des Herrn Schulze), welche in den Konsortien der Aktiengesellschaften Sitz und Stimme hatten oder denselben„anverwandt und zugethan" waren. Die Social'Demvkratcn find nun jedenfalls bei dem„geistreichen" Herrn Schulze auch an solchem Unfage Schuld, da sie die Menschen aufhetzen zu allerlei Lastern, ja aufhetzen, sich auf schamloseste Weise Reichthümer zu erwerben. Die böse Social-Demokratie! Der kindische Grimm des Herrn Schulze geht nuu noch gar so weit, daß er schreibt:„zwischen Herrn vi-. Oppenheim und dem Social-Demo» kraten kamigaun! Und einen solchen alten Mann mit solchen Au- sichten und Manieren sollten die Berliner in den Reichstag senden?!_ Vereins Theil. ♦ Die„Natumal-Zcitung", das Hauptblatt der liberalen Partei, bringt in Bezug auf die Wahlen in SchleSwig-H olstein einen Artikel, in welchem «S unter Anderem heißt:„Dieses Gesammt-Resultat der Wahl ist nur in Bezug auf die Social-Demo- kratie im Allgemeinen und im Besonderen auf die Wahl eines Social- Demokraten im 9. Wahlkreise eiu unerwartetes. Daß im 8. fchleSwig- Holsteini- schen Wahlkreise vi-. Schleiden gegenüber einem Social- Demokraten siegen würde, ist vou uns vorhergesehen worden, und daß es ferner im 4. schleS» wlg-holsteiaischen Kreise zwischen Or. Wachs und dem Dänen Krüger, und»m 5. und 7. zwischen Lorentzen und Hänel einerseits und zwei Social- Demokraten andererseits zur Stichwahl kommt, ist lediglich eine Frucht des landeSverrätherischen Drei- benS der Augustenburger(partikularisti- scheu) Partei."— Die Landespartei mag sich bei den Liberalen dieses Compliments halber bedanken; vielleicht that sie eS bei den engeren Wahlen. Die Parteigenossen im Wahlkreise Braadsen- burg werden aufgefordert, am 23. ihre volle Pflicht zu thun. Wir bemerken hierbei, daß diejenigen Wähler, welche in den Listen eingetragen find und bei der Wahl am 10. Januar ihre Stimmen nicht abge« geben haben, bei der engereu Wahl zu stimmen be- rechtigt sind. In Betreff des Verhaltens der Mitglieder deS Allgem. deutsch. Arb.-Vereins bei der engeren Wahl in Reichenbach-Neurode, ist den Vorsitzenden des Wahlcomit6'S, Herrn Bandt in Reichenbach und Herrn Riesel in Neurode, Mittheilung gemacht worden. A. Kapell. Parteigenosse Hoffmann zu Bernburg ist in der AppellationSinstanz zu 1 Jahr und 2 Monaten Gefängniß verurtheilt.— Parteigenosse Schreckenbach ist in Altona freigesprochen worden. Derselbe hatte in einer Voksversammlung die allgemeine Mi- litärpflicht eine„Blutsteuer" genannt. Der Ge- richtShof erachtete diesen Ausdruck allerdings für einen gehässigen, kann jedoch darin eine Entstellung einer Thatsache nicht erkennen. (Zu den ReichStagSwahleu.) Au» folgcuden Wahl- kreisen find weiter Resultate unserer Partei eingegaugeu: Lennep-Mctman» 2320; Solingen 1808; Waldenburg 846; Lie-niy-Haynau 497; Bautzen 471; Halberstadt 1778; Einbeck u. f. w. 623; Söttingcn 79; Celle 292; Plauen 370; Stuttgart 1977; Hagen 1356; Ehemaitz 119; Bochum 200; EöSlia-Tolbcrg 1163. Bon Harburg ist noch kein Resultat veröffentlicht war- den; wie es heißt, find dort die Stimmzettel für Finn uu- güllig erklärt worden, weil nur der Name Tarl Finn darauf Ja Mecklenburg fiad 753 Stimmen mehr für uns abgegeben worden, wie zuerst angegeben war. Dresden, mit 110 Stimmen, wurde vergrffen. Bis jetzt als» im Ganzen 177,993. Di- Bevollmächtigten an den Hauptortcn der Wahlkreise, von welch-n das genaae Resultat noch nicht ein- gegangeu Ist,«irden ersucht, die» bald zu besorgen. Es fiad, einschließlich Harburg, noch 12 Wahlkreffc zurück, in welchen wir Mitglieder haben. Elberfeld, 19. Januar.(Ausruf an die Arbeiter de» WupperlhalcS.) Mit dem heutigen Tag, trete ich meine»icrwichcutliche Haft au; man sagt, ich hätte Staats- rlurichtungcu verächtlich gemacht. Ich habe ein Gesuch eiu- gereicht wegen acht Tag- Aufschub der Juhaftirung; aber es wurde mir nicht gewährt. Ihr seht, Parteigenossen, da doch gerade jetzt dcr Kampf am heißesten ist, wegen der statt- findenden engeren Wahl, muß ich Euch verlassen. Ob man glaubt, ur» dadurch zu schaden, weiß ich nicht. Aber von Such, Ihr Arbeiter des Wuppcrthalcs,»erlange ich jetzt, daß Ihr am Wahltage desto fester steht. Zeigt, daß Ihr noch immer die Avautgardc dcr Arbeiterpartei sei», dann wird man am 22. d. Mt». sagen können, und ein Ruf wird durch die Gauen Deutschland» schallen und über die Grenzen hin- aus, in dem Herzen eines jeden ArbefterS wird er wieder- hallen:„Die Arbeit hat gesiegt übe, die Macht de» Kapital»!" Und nun, ihr Kämpfer, auf zum Sieg. Zum Schluß allen Parteigenossen ein herzliches Lebewohl. Ich bemerke, daß alle Briefe an mich von der Kerwaltnng durchgestöbert«erden. Meine Adresse lft während de» Haft: Fr. Harm, Borstand»- mftalled de» Allz. deutsch. Arb.-Vereins, königl. Arresthau» zu Elberfeld. Zittau, e2. Jan.(Bericht übe, die Wahlagitation) Wir haben zehn Wahlversammlungen, worin Herr Haustein, Herr Keller an« Görlitz und Herr Stuhr au» Dresden refcrirtcn, abgehalten. Allen drei Herreu, sowle auch dem Herrn Hüls deck, für Ihre Wirksamkeit uuseru besten Dank. Wir entwickelten eiuc ungemeine THStigkeit- Im benachbarten Olberid orf hat ein BergwerkSbefitzer au» Wuth, daß wir die Majorität be! der Wahl hatten, sech» braven Arbeite»» die Lrdeft gekündigt, mit dem Bemerken: dieselben hätte» sich im Wahllokal roh und tumnltuarisch benommen, überhaupt hätten sich Arbeite, um die Wahl gar nicht zu kümmern.— Darum handelte e» sich nur bei dem guten Mann, da» verdroß ihn nur, daß die Arbeiter sich gefreut, «eil der Sieg auf ihrer Seite war; nun, der Bergwerk»- befitzer wird dadurch seinen sehulichfttn Wunsch nicht erreichen, dafür werden die sogenannten„Zlttauer Agitatoren" schon sorgen. Die Mitgliedschaft ist eine sehr gute. Mit social- demokratischem Gruß Ncuke, Ragelschmiedmstr. Dortmund, 19. Jan.(Allgemeiner Bericht.) Wenn wir auch während dir Wahlperiode wenig von un» hören ließen, so beweist die Wuth unserer Gegner zu. Genüge, daß auch wir In«ollstem Maße thätig waren. Unsere Partei machte im hiefizen Wahlkreise gute Foitschrltte. Ich lasse hie« einige AaSiassuagcu der Libcraieo am Wahttage folge». Ueberall, wo unsere Parteigenossen Stimmzettel vettheilren, wurden ste in uuverschämter Weise verhöhnt, vor den Wahl- lokalen vertrieben, oder, wo e» nicht ander» ging, mit Gc- walt sottgejagt. Die Polizei verhaftete sech« Mitglieder, wovon vier wieder auf freien Fuß gesetzt wurden, trotzdem man sie fiaaUgesährlichc Subjekte nannte. Die zwei Audeen wur- den zwei Tage in Untersuchung behalten und dann Jeder zu 14 Tagen Gefängniß vcrnttheitt, weil sie in Ablerbeck in da« Wahllokal getreten waren und vor Beginn der Wahlhand- lung den Wahlvorsteher gefragt, ob die Wahlurne auch leer sei. Wa» einem deutschcu Wähler nicht Alle« pasfiren kann! Wenn man ftagt, ob All:» vorschriftsmäßig eingerichtet ist, wird man«rretirc. Au verschiedenen Orten waren bezahlte Subjekte, welche in brutalster Weise unsere Mitglieder be- handelten; so wurde ein Parteigenosse in Hörde am Mittag de» 10. Januar dreimal überfallen und auf die gröbste Weise gemißhaudett. In Dorstfeld erging r« Einem nicht besser. Ungeachtet dessen s chreibt der„Dortmunder Auz." unterm 13. Jan., wie folgt:„Bon mehreren Seften, so z. B. vou Ablerbeck, Asseln, Kirchhörde, Wellinghofen, Eichlinghofen ,c. sind un« Berichte über da» Anstteten der social-demokrati- schen Agenten au diesen Orten zugegangen, au» denen wir entnehmen, daß diese Herren dort in gewohnter Manier— und In handgreiflicher Weise— für Ihre Sache zu wirken versucht haben. Wir sind weit entfernt davon., die gute Or- ganisatiou, den Eifer für ihre Sache und die rührige Agita- tiou der Soe'al-Demokaten irgendwie bekritteln zu wollen, im Gegeuthell dürften wir dieselben unseren GefiauungSge- noffeu zur Nach-Iferuug empfehlen. Den wohlgemeinten Rath möchten wir diesen Herren aber doch auch einmal geben, e» sich bei dem Aussprechen und der L-ttrctung ihrer Ansichten begnügen zu lasse»; denn sie werden sich doch selbst sagen müssen, daß man in unsirer Zeit Niemanden mehr durch Toben und dcrgl. zu einer anderen Ansicht bekehren kann, sondern daß hierzu Gründe erforderlich find, dir, je ruhlaer sie entwlckelt werden, desto größeren Erfolg haben.— Wir wollen un, de' Hoffnung nicht gau, verschließen, daß die Zeit nicht mehr fern sein wird, wo auch die Soclal-Demo- traten ihre Ansichten nur durch Gründe zur Geltung briu- gen werden." So weit der„D. A."— Wenn die genannte Zeitung OblgeS erwähnt, so wollen auch wir nn» der Hoff. nung hingeben, daß die Zeit nicht mehr fern fei, wo die Li- beralen nicht mehr in Ih,er seitherigen Welse bei solchen Ge- legcuheiteu die Wahrheit verdrehen, sobald auch die Arbeiter hier vollständig ihre Klaffinlage erkannt haben und sich von den Liberalen nicht mehr al» Stimmvieh gebrauchen lasse« wolleu. An dem Borfall in Hörde waren wir ganz uube- theiligt. Wenn auch die„Wcstph. Zeitung" den Anführer dieser Baude L. Schröder al« einen Social- Demokraten hinzustclleu sucht und der Polizei empfiehlt, denselben in Ge- wahrsam zu bringen, s» kann un» die» wenig kümmern, denn z> unserer Partei bat derselbe niemal« gehört, und wir verwahren uu« gegen diese Denuuzirung der„Westphälischen Zeitung". Der Gttödtetc war ein lehr ruhiger Fadrikarbei- ter, der von der Fabrik nach Hause gehen wollte und un« glücklicher Weise zwischen die todende Menge gerieth und da- bei von der cinhaueudeu Polizei getroffen wurde, daß er gleich todt auf der Stelle liegen blieb. Mit social-dcmokra- tischem Gruß Kalbfleisch. Kitl, 17. Jan.(Bolksversammluug.) Am 15. ds». hatten wir hierselbst im Eugliscken Garten eine Versammlung ewdcrufr». Da» Bureau bestand au« den Herren Bcudin, Heintzel und Unterzeichnetem al» Schriftführer. Her, Stöhr referirte unter großem Beifall übe» da» Ergcbnlß der ReichStagswahl. Hierauf nahm Mattatz da» Wort und geißelte d?e liberale Partei. Zuletzt sprach Herr Heintzel. Mit soc'al-demoiratischem Gruß I. Pöhlseu, Schriftfahrer. Tcuchcrn, 19. Januar.(Bericht.) Die Bourgeoisie setzte alle» in Bewegung, um uns zu veidächtigcn, und die Presse suchte immer unseren Kandidaten August Zwieble» zu vcrläumdeu. In eine, kurz vor der Wahl abgehalten«» gegnerischen Versammlung, worin der Rittergutsbesitzer Roh- laud als Kandidat aufgestellt werden sollte, waren wir auch in starke, Anzahl erschienen. Wir haben e» un» zm Pflicht gemacht, für den All», deutsch. Ard.-Berein zu agi- tiren und für den„Neuen«ocial-Demokrat" und die„So- cial politischen Blätter" Abonnenten zu gewiuueo. Borwätt«, unter dem Banne, Lassalle'S. Mit social-demolratischem Graß- Seume jan., Bergarbeiter. MtMtl, 16. Januar.(Bericht.) Die Wahlschlacht ist i vorüber, unter dm Arbeftcrn ist die Fr-ude groß, aber eben, so groß ist d'c Wuth und der Schrecken der bevorzugte»,' Klassen. Da? Unerhörte, Unglaubliche Ist geschehen, hundert- tausend ll»d mehr de» deutscheu Arbeiter haben bcgriffeu, daß, sie eintreten müssen für Ihre Menschenrechte. Ja allen Gaue», de« deutscheu Vaterlandes kommt dcr Arbeiter jetzt zu de» t Erkenntniß, daß er h.-rantrct-u muß zu dem Banner unsere»;. großen Meister«. Auch hier bei un», Im hohen Nordosten, t in einem Wahlkreise, welcher In tausend Güter und kleln-ei Bancrhöfc zerstückelt Ist, wo bei der Landbevölkerung noch' halbe Leibeigenschaft herrscht, ist e« durch die uuermüdlichests Agitation unsere» Lampe gelungen, Taufende für unsere Jd-cq zu gewinnen. Ein Schrei der Entrüstung ging durch düfi, Reihen der Suttbefitzer und Bourgeois, al» in einer, vodz über tausend Personen besuchten Bollsvcrsammluug ciustim', mig der Name Lampe«tönte. Nun wurden alle Hebel i>v Bewegung gesetzt, um uu» zu schageu. In den L«samw'» lurgcn traten Gcgu« aller SchattiriMgen auf; lauge LeiÜ,,, «rtikel Im hiesigen„Dampfboot" wurden losgelassen, oM, Sache und Person zu verdächtigen. Arbelt« wurde» be'lsi stachen, andere durch Drohung eingeschüchtert, ja, man gi-I, so weit, die nicht bestechbaren au« d« Arbeit zu jagen.?>he Heidekrug und Ruß wurden die WItthe beeiuftußt, e wir konnten dort keine Versammlungen abhalten. Has-�;»> Lampe suchte man au« Memel zu vcrtreibeu. Man bettln'- tragte Frauen oud Kind«, dafür zu sorge», daß d«„B* liuer" au« d« Stadt gebracht würde. Jetzt hat mau W11 sogar die Wohnung gekündigt, Arbeit bekommt d«selbe jsJJ'1 nicht. Trotz all« Ehikanen hatte uns« Lampe in dcr St»».' � die Majorität. In d n Dörfern und anf den Gütern, üfe* die Leute wie da» Vieh zur Wahl getrieben««den, kouick�- in den wenigen Wochen nicht» gethan werde». Wir köuach in der kurzen Zeit mit uusttem Resultat zufrieden sein. M1, 1 1|<�3 Uli« rrri| vw»-•-*» vw|mvvmv /)Vi|vivvvw|vo*t« Mitgliedschaft de« Verbände« hat um 50 Mann zugmotum«* V; — i- v.» ax..hin,.* Mitgliedschaft d€? ein ScemannSvereln hat sich gebildet Verbände». Die Abouucuteuzahl ist vou ein auf zehn ä stiegen, und im Laufe dies« Woche wird auch eine MilglW. schaft de» Allg. deutsch. Arb.-V«ein« gegründet w-rdeV, Wenn die Partei uns«cu Lampe nicht im Stiche läßt, y werdeu wir bald die eifteulichsten Fortschritte auch hier d« russischen Grenze macheu. Mt social-demokratischem GchJ A. Wietz-"� Dessau, 19. Januar.(Aufruf.) Part-Igenoffeu ersten Anhaltischeu Wahlkreise«! Erholt von dem schw« Kampfe, konucn wir uicht unterlassen, unser» Dank für bis jetzt geleifteteu Opfer darzudringcn. Wenn wir s diesmal den Sieg noch nicht davon gettagcu haben, können wir« mit Bestimmtgeit schon sagen:„Ja drei Jahren ist der uns«." Also vorwärts! Schaffen wir neue Streiter, d» wir ein bessire« Resultat erzielen. Ich mnß die Herten{ vollmichtigten ersuchen, so rasch wie möglich Gelder schicken, damit wir de» Buchdruck« bezahlen köuoeu UN mir nicht wieder so geht, wie vor drei Jahren, wo! Erekuto« mir einen Besuch abstaltete. Ich bitte noch».. thut so rasch wie möglich Eure Schuldizkeit. Die«b�S nung w«det Ihr in kurz« Z'it erhalten. Ueber folg»™' Gelder quittire Ich hiermit: Roslau 5 Thlr., Gr. BadS'i" 5 Thlr., Wörlitz 2 Thlr.,.wofür da, Tomitö seinen! MS- ausspricht. Mit soclal-demokratisch-m�Gruß �_ 5� Frauz Schuman anü Die Statute» find»«griffen, und können daher Bestellungen erst In einigen Tagen«ledigt«erden.- � Berlin, 20. Januar,(vuchdruckcrangelegcuhst Die Buchdrucker haben fich gewerkschaftlich sehr gut»rs� firt, haben mit sch»«en Opfern im vorigen Jahre� einheitlichen Tarif geschaffen, da auch vou den palen al» zu Recht bestehend anettanut worden ist; d« Tarif entsprechend wollte d« Buchdruckercidesitze» S nun mit einem Male nicht bezahlen. Die Setz« stellten j wegen am Montag, den 19. ds»., die Arbelt ein. EimiP). putation da GehLlsen dies« Druckaei und de« Bor de»„Berein« der Balin« Buchdruck«- und Schriftgjj gehülfcn" versuchte eine Einigung, doch wurde diese ff sich mit den Worten abgefettigt:„Da« AbgeordneW wird den U-berwuth d« Arbeit« nächsten« durch ein schon brechenl"— D« konservative Möse» wand nun an da» Abgeordnetenhaus und fand seinen in dem fortschrittltcheu Adg. Berg«, d« da» hohei von dem Ereigniß in Kenutniß setzte und um Nachsich! Herrn Mös« bat, d« dmch Kontrakt gebunden ist, dl, Veiten für da« Abgeordnetenhaus zu liefern. E« schell« al» wenn H«r Mös« die Deputation d« Aibcit« halb abgewiesen hat,»eil« dmch einen anbalteuden einen höheren Preis für die Arbeiten«zielen will. sehen daran», daß d« Fottschrittler Berg« und der l vative Mös« fich gegenseitig die Hand reichen, wenn um die Arbeiter handeft; und Schulze- Delitzsch, de«! Fortschrittl« Ist, würde keinen Anstand nehmen, für bm; nahmegesetzc zu stimmen; deshalb rufen wir Jede»-ß»' Wählet Herrn Wilhelm Haseoclever am 27. Jauuarl»ri social-demokratischem Gruß ,, Carl Greifeuberg, Schriflsij Ca Ha "(Die rothc Laterne), h«au»gegcben von, G rottkau, Ist ein sehr hübsch rediglrteS, humoristische* w1 flugblatt, welches wir uusern Lesern sehr gern empfehlt Preis ist nur 1 Sgr- Pro Exemplar. j L? isl nur j. � (Wahlbetheiligung.) Im Gegensatz zu de«.« großen Wahlbetheiligung, üb« welche au« last allen- de» Deutschland» berichtet wird, theilt mau d«„V Morgen-Zeitnng" au« Empfershauscu(Wahlkreis Melsungen mit, daß daselbst gar kein Wähler zu»� 1 abgäbe«schienen seil Auch d« Wahlvorstand ntzel. Resllttllt n!cht durch Abjabe bft tlgtstr Stimme flöreu j Lesum(30). IDie politische Bildung) der Literateu ,ilgt sich gendcr Notiq der„Ma»>e!mrzcr Zeltung". '■ov£ Inmlich aus Bcrtin geschrieben: 1 w snstatt de- drei Social-Oemikrat-u Im Reichstage Vau bir» �vr. Haseuclever, Bebel und Schrap») fiud jetzt 7, teueu Ederen Bercchnuageu 10, gewählt." i ob'>. Hastpclevcr ist ein»ltkalhalischer Liberaler, mit wel- wis � Social-Demakrat Haseuclever, der Präfident de« ' M deulsch.?rb. Bereiu», weder verwandt noch bekannt ist. ??'' HsTinc originelle Wahlrede) hat jüngst ein Aau- „So« tm Staate Ohl» gehalten.„Mitbürger", sagte er, -ärtS,„iß, haß mein Äeguer sich demühcu wir», alle meine Trag> und Sünden va» Tuch anfjudecken, da dies aber wahr- �er- Ich zn einer Zeit geschieht, wo e» mir nicht mehr mäg- cht ist j}, etwaige Unrichtigkeit-», die fich auch beim besten ebell o und der wohlwollcadsten Absicht eluschleicheu, zu Wider- ugteu! fo will Ich, nachdem Ich von weinen Borchgen aespro- »dert- uun auch ganz ofs-a mctae Fehler bekennen. Ich habe dag wei Menschen erwartet meine Mündel habe ich um ihr Saue», Berwögen betrage,, Blutschande Ist mein liebste« Ber- a der«, und im Nachbarstaake darf ich mich nicht sehen lassen, uscreStch wegeu Pfcrdediebstahl« gllw Stricke vnrnrtheilt diu. »osteu. wißt Ihr Alle«, und weu» mein Segenkandidat mit kleiwem Sündenregister kämmt, so wißt Ihr, woran Ihr uoch'— Allerdings eine»rlglaellc Methode, die persönlichen idlichestsfe und Bcrläumdnrge» gum Schweigen zu briageu. Jdeeit amerikanisch!— Sa schüttelt der Löwe seine Mähne, ch dufith der Mücken gu entledigen,«cna er fich vom Lager , va�t und zum Angriff schreitet!— Augeficht» der teudeu- mstiuv,„BrntalitälSstatlstik" van Harkort, wonach alle in letzter bel ir vorkommenden Unthaten den Goctal-Demokrateu aus'« saMW', geschrieben werden falle»('ergl. auch den ueuestcn i- Leith-r Weise tcnden�öse, SA,ß de« Staatsanwalt» Tesseu- n, vS. Auge ficht» diese» Bemühungen, die Sociaidemokratie ea bl-isK-ditiren und fic mit Umstur�bestrebungen zn indenttfi- a giok, die ihr ganz fern liegen, dürste e» für manchen sacia- i. 3'httt Agitator am«erathensteu sein, auf ähnliche scherz- t, e Weise fich der Wetprn, deren Nagen er auSgrietzt ist, 1nselt»:wchren._____ 8— s. L r i e f l«« e a. jgglunoncenaebühreu für Monat Dezember in Silber- g. anchtu berechnet: @t">lItotta: Allg. deutsch. Arbeiter-Vereiu(63). Fest(43). _ wäenverein(54). W»hls»»d«(78). Zimmerer(15). Schlot» ntaa). Ullterst.-Berband(15). rischlcr(12). Man.« »ng«. D-sener(6). Isaak»(78). Heiusou(36). Metsch« B V St. Pauli Brückmanu(4j). L.«.(12)- Detert(3). "(4t>. Jensen(4j).— Aken: Allg. deutsch. Art.- Hernwnn, Altana(18)� Lagis, Dottmnud(3)." Lorenz Saal, New« St.(3). O est reich, �achseuhansen(4H). Bnchopp(6). H. Rau, Dresden(12). Derselben!«ichtcudahl, Tille(4H). O. R., Tratl.(4H). H. B, ' Vmadeuburg(4h). P. R F., Gratl.(4h). Die Adresse von Lübeck ist: Alb. Joschonneck, groß« Lisan 354. K. in Bassum. Der Otdaung halber geschieht die Ein- scuduug besser moaatlich._____ Die erste Lieser»«g d« Social-politischen Blätter für 1874 erscheint der engereu Wahlen wegen erst am 28. Jaunar. Die Herausgeber. n. °?°ÄeVn"(15).— As chV»«lebe»:"«llgem. deutsch. Ärb.-««- ±„(15).- Ahreulburg:»», dcmsch. Arb..««ein(12). •i,?rb.-V«eIll(33).— To«- ig: Allgem. deutsch. Ard.-Verein(36).— Töln:(42).— üsseldors: Allg. deutsch. Arb.-V«cin(36).— DuiS« (15).— Dessau:(51)— Dresden:(54). Töpfer- (18).— Dartmund:(42).— Esseu: Allgem. ch. Arb.«V«tin(75).«mderkette(15).— Elberfeld: .. deutsch. Arb.-B«cin(117).— Frankfurt a. O.: ■0).— Frankfurt a. M.: Allg. deussch. Arb.-Berein(159). uaa��d-Fest(21). Framnverein(63). Grein(30). Hoff- auü(12).— F riedenau!(16).— Flensburg:(24). .,» Gelseukirchcn:(15).— Glückstadt: Unterst- V«b»nd ?»*»).- Güstrow:«llgem deutsch,«rb. B«eia(12).- 'amburg: Allg. deutsch.»rb..v«ein(309). Wahlsond« —Z*)- Syps«(23h). Klempn«(12). Tischler(54). Lassallia euh?4). Straßenbauarb.(12). Schuhmach«(12). Buchbiud« 5). Mal«(12). Korbmacher(27). Böttcher(12). Schlosser re.?4).. Maur»(33). Splrester-Ball(18). SttstungSsest- all(30) Zimmer«(9). Schuhmacher, St. Paul:(15). edertasel VIcloria(15). Friedheim(36). Plauthab«(31h). gl»(3). Lüdicke(67h). Thurn(9). Reich(9). tollbcrg«(16h). Quick(lOH). Funke(15). Teegen Für.Hamburg Die Bezirksführer, w-.ch- ihre Plakate uoch uicht abge- liefert habeu,«erden aufgefordert, jelaige sofort im Sal«» �Zum Roland", 1. Jakobstraßc 19. abznlieferu. j !i»e»5). Bielfeld(7H). M. St.(6). Winnefeld(6) Wass«. i "narn(13h). W. G.(4H). Bargen<7H). Logis(3).—' Hannover: Allg. deutsch.«rb.-Bcrein(43). Zinime:«(63).' frauen-Bnein(12). Ha,»«»: Allg. dc-.Mch. Ärb.-B:re!u i irtAlö).— Heiligenhofeu(15).— Harburg: Allg-m.• ln«futsch. Ard.- Verein(27). Stessen»(18). Sck.(6)—) »ndtötzehae: Allg. deutsch. Arb.-Verein(27). Sängerbund Ua-; A«erj»»t(12).— Kiel: Allg. deutsch. Ard.- Verein(12)! »heMam«(12). Tisch!«(12). Siag-rbnnd(18).— Leipzig:- deutsch. Arb.-VetcKl(21)- Liegnitz: Allg. dnttjch.; aßArb.-Vercin(12).- Lenuep-Mrttmaun(!.'>>.— Mann-| itttR, m' 9� Neustadt i. Holst.(21).— Nienstedten:« Zimmerer(lü)— Ottensen: Allq. denttch. Ard. Verein(63). � Mam«(15).— Osfendach: <33>.-«uhrvrt- 0J1).- Schlebusch:(15).- "Stettin:(30).— aj«nb«bttl: All,, deutsch. Ärd.-V«-w 75). Tisch!«(15). Zimmerer(12). Maurer(15).— V örlitz:(15)— Zthlenbots(12). Zimmermann Fl-n«- sitt'bur,(15). Mendan Gratulatton(4�). Hmy- Cöthen(th). d-i» Poruier, Gratl.(4H) Gratl. Kamigaun(15>. Purlch- Fi- I i brik, Hamburg(9). Zwledl«, Altendmea{h) Ol-ebrecht, Güstrow(22). Sciscrt, Logl»(lh)- Mey«, Bremen(9). ss.» Cassel. Warsche. Grats.(4t).»rav. Dietrich(4h) Rm-o vh, Hanuaver(18). Opperman», Hannov«(18). Spluski(6). v Z H. R.(6).»üll«, Ottensen(6).«roll, Eckernsör-(3). -«> Fehrholz Essen(4H). Bahne, Rttt«Shauscu(4H). Tr.Se«. � vnzeige, Ellerburg(6). Hinten, Essen(12). Schnell, Äruel. Versammlung '! j sämmtl. Tischlergesellen Berlins Sonntag, den 25. Jannar,«org.»h Uhr, In Happoldt's Lokal, Prinzenstr. 72. TageSordn.: Vortrag diS Herrn Schweckendiek.— Die Arbeitseinstellung._____ W. Schmitz, Beoollm. ralversa«Mlung fämmtlicher Sattler Berlins Sonntag, den 25. Januar, Vormittags 9h Uhr, im Gratweil'scheu Bialokal. Kommandantcnstr. 77—;79 (ober« Saal). TageSordn.: Wichtige Füchangelegenheitcn. Da» Eomlib. Geueralvers ammtung fämmtlicher Gypser Hamburg-Altona's u«d der Umgegend Freitag, den 23. Jannar, Abends 7t Uhr, im Salon zum Roland, l. Jakobstraße 19. TageSordn: Di- Gypserarbeitüberiiehme« werden ei« Kommission in diese Versammlung senden, zur Berichtcrstat« tuuz üb« irafrtt Akk»r»prelse zum F ühjahr.— Die Sttch- wählen in Hamburg. Fehle Niemand._. H. Götz. Für Hamburg. Gcveral-Vcrsammlüllg des Hamburger Allg. Hafen-Arb.- Bundes So««tag, de«l25. Ja«., Vorm. präe. 11 Uhr, in Tütge's Salon, Baleutinskamp 41. TageSordn.: 1) Abrechnung.— 2) Borschlag neu« Bor« ftaudSmitglicd«.— 3) Die engac Wahl In Hamborg. NB. E« wird jede» Mitglied darauf aufmerksam ge« macht, daß, wer nicht um 11 Uhr anwesend ist, al« fehlend betrachtet wird und somit laut Statut In 2 Mark Strafe verfällt. Der Vvrüaud. » HÜt Familien-Kränzchen Sonnabend, den 24. Januar, Grenadterstraßc Nr. 41 bei Secseld. Arranglrt von d« Arbelta-UnterhaltungS-Eesellschaft, Die Mitglied« der Gesellschaft w«dcn gebeten, Alle zu erscheinen. Gäste find willkommen. Neue Mitglied«, namentlich solche, welche sich znm Spiel eignen, lönnen daselbst Ans- nähme finden._________ Für Berlin. Arbeiterfraueii- und Mädcheu-Bersammlung Freitag, de» 24. Januar, Abend? 8t Uhr, im Lokale des Herrn Lindem an n, Mantcusselstraßc 90. TageSordn.: Vortrag. Verschledere» und Fragekasteu. Der Vorstand. DI« BorstaiidSmItglieder werden ersucht, Montag Nach- mittag« 4 Uhr, bei Frau Staegemann, Nene König»- straße 69, zu ein« Bc'prechnng zu«scheinen.___ Für Ha«ü«rg. Versammlung der vezirlsführer des zweiten Wahlkreises Toonateod, den 24. Jannar, Abends 9 Uhr, im Salon zum Roland. Kew« darf fehlen. Da» Wahlcomttö. Für Hamburg. Die Parteigenossen W«den aufgefordert, für da» Aboaue- mcnt ans de»„Neuen Social-Demol at" und die„Social- polischc» Blätt«" zn sorgen. Bestellung-n werden bel den Kolporteure» ond auch bei Flachsbarth, Ncnerwall 17, eatgegm genommen. Auch lie-jt daselbst ein Beschwadebuch au«- Bater. Fnr Hsmvurg Sttstungsfest und Ball, verbanden mit Cotillon, der Liedertafel der Tischler am 24. Januar tu Herrn TL tat's Etabliffement, Balentinskamp 41. Ka.icn sind in den bekannten Wirtschaften zu traben. Neue Mitglied« werden stet» aufgenommen. Da» lomltä. Für Hamburg. Mitgliederversammlung der Schlosser und Maschiuenbauer Sonnabend, de» 24. Jan., Abend? 8 Uhr, im Lokale de» Herrn Petersen, groß« Neumarkt 41. Tagcsordu: Wichtige BerciaSangclegeuheit. NB. Da die hicstgrn Elsenarb, il« am 19. d. M. eine Stoß- öffentliche Versammln»» abgehalten haben, wo die kesolntiou gefaßt wurde, am Tage, der eag-reu Wahl that- kästig für den Arbettakandidatcu zu aglttren, w«dcn dir Berliner Maschinenbau« aufgefordert,, ein Gl-icheS zu thuu. _______ 3_a.: L. Boss-. Borfitzmd«. Sonaadend, deo24. Jan., Abd«.8H UHr, - IllivNU. tu: Englischen Gamm Volksversammlung. TageSordn.: Kapital und Arbelt. O.«-im-,. Für Ahrensburg, Volksversammlung Sonntaa, de» 25. Januar, Nachmittag? 4 Uhr, Im Lo'ale de« Gast«. H-«u Luther. O. Reime». Für Ottensen. Sämmtliche Parteigenossen und Alle, die bei der Reich!« tagSwahl mit tbätig waren, waden dringend«sucht, zu de, Sonnabend, den 24. Januar,»dends 8H Uhr, in„E-irlSruhe" stattfindenden Sitzung zu«icheinen. Tag'Sordu.: Erledigung sehr wichtiger Aagclegeaheltei� die keinen Tag läng« zn verschieben find. Diejenigen Tomitsmltglleder, die Sammelbogen zu» RelchltagSwahl in Händen habe?,«erden«sucht,»ieselbe» mitzubringen und adzollefau. Im Austrage deS Arb.-Wohlcvmits'S: F. Hcerhold. Für Flensburg. :n und Gönnern matc i, Meinen Freunden und Gönnern maedc Ich hiamit bekannt, daß ich die WlrthschastSlokailiät-n de«„Alten Tivoli" von jetzt au unter dem Namen „Zimmermanns Tivoli" fortsühren werde, nnd bitte meine geehrten Kunden, mi frühere Wohlwollen zu«halten. H. P Ztmme Großer Arbeiter-Maskenball Sonntag, den l. Februar, in„Zimmermann'? Tivoli ... �-----~'•"---- �---- C mir da» Zimm ermann. wrnuttjj, wm.. u-------.____—— Karten, für Herren a 12 Schill., für Damen»6 Schill., fiud vorh« zu b-zied-n au« mein« Wohnung und bei dem Kolporteur Hrn. Leiding. Kassenprei» für Herren 15 Sch.. für Damen 8 Schill. Für die aier besten Masken, je zwei Herren uad zwei Damen, sind Pcämlin auSgesctzt. biB. MaSkenanzüge mit Miliiiruolfoim»nd mst Waffen »«den nicht gestaltet.— Um zahlreichen Zuspruch bittet _____________ H. P. Zimmermann. vvmuag, den 25. Januar, Nächmutag? 3 Uhr, findet bei Harn Paulsen in Blankenese eine B-rsammlaag statt. E« Ist bah« Pflicht aller Zimmer« uad Tischler d« itmnr.iritb. daselbst zu erscheinen, jdu eine wichtige ganzen Umgegend, Augclegcnhe t vorliegt W. Schlüter. Für Borbeck. älzmemer dtutscher Ardtiter verriu Oeffentliche Versammlungen Goimtag, den 25. Januar, Vormittags 11 Uhr, im Lokale des Herrn Strompcn, 'Nachinittag? 4 Uhr, im Lokale de« Herrn Berken In Gerschede. TageSordn.: Vortrag. Verschiedene«. Die Mitglieder müssen Pünttlich am Platze sein. L. Krasemanu. Sonnabead, den 24. Januar, �Vr«. Abend? 8 Uhr. Große Volksversammlung im Laka'c dks Herrn Gast«. Hop'S, »»zu die Arbeiter de« Kirchspiels Gteiubeck eingeladen«er- den, da da» Erscheinen aller Arbeiter uothwenbiz Ist. TazeSor>n.: 1) Der Allzemrioe deutsche Arbeiter-Bereiu. 2) Die engere Wahl in Hamburg. _ Das Arbeil-r-Wahlc»mitS ia Hamburg. Für Hannover und Linden. Den Partelgcuossm zur Nachricht, bah Sonaasend, de» 24. Jaonar, das des Frauen-Unterstlltzungs-Bereins im«Kaiser-Salou" bei Möllring. am Weidlnbamm, stattfindet. Karte 5 Sgr. I. A.: Der Vorstand. Für Hannover. Wahleomitvfitzung Freitag,»e» 23. Jan., Abends 8* Uhr, im Lokale de« Herrn Math es. Rudolph. Für Essen. Wahleomitefitznng Sonntag, den 25. Januar, Morgcus 11 Uhr, im Lokale de« Herrn Leber, Grabenstraße. TageSordu.: Abrechnung. I. A.: Fr. Rempe. Nv. Die Bücher müssen am Platze sein._ D. O. Für Borbeck. �Igemeiner deutscher Arbeiter-verein. Oeffeatliche Mitgliederversammlung Sonnabend, den 24. Januar, Abends 8 Uhr, Im Saale der Tonversation. TageSordu.: Bortrag des Herrn Hanstein. Um zahlreichen Besuch bittet Der Bevollm. Für Cöthen. Allgemeiner deutscher Arbeiter-Verein. Mitglieder-Versammlung Sonnabend, den 24. Jan., AbendS 8 Uhr, in Göthe'S Lokal. Alle, welche noch im Besitze von Sammelbozen sind, er« »che ich, dieselbeu mitzubringen. Dir Bevollm. Schicdewitz. Für Gerbitz-Popzig. Sonntag, den 25. Januar, Nachmittags 3 Uhr: Stiftungsfest und Ball der Mitglieder des in Berlin domizilirten Allgem. deutsch. Arb.-Vereins, im Lokale des Herrn Wagner in Popzlg. Die Festrede hält Herr W. Hoffmann aus Bernbmg. Alle Mitglieder und Freunde unserer Sache von Betorf, BorgeSdorf, Bernburg, Nienburg u. s.«. werben hiermit f rmnblichst eingeladen._ DaS ffestcomits. Sitzung des Arbeiter-Wahlkomits's Samstag, den 24. Jannar, Abends 8; Uhr, zu»elcher sämmtliche Tomitemitgliedcr erscheinen müssen. Der Vorsitzende: Prinz. Unsirm Parteigenossen Georg Kehn zu seinem am 23. d. stattfindenden Geburtstage die herzlichsten Glückwünsche. K. T. Thr. O. Für Ottensen. Diejenigen Parteigenossen, welche noch Gelder zur Par- lameutswahlkasse in Händen haben, werden nochmals ersucht, dieselben an Herrn Köster, Bchrcnfelderstraßc 223, abznlle- fern; zugleich ersuchen wir. die Parteigenossen, mit der frei- willigen Beisteuer»och f.-rtzn fahren, damit wir die Au« leihe, die nöthig war, bald decken, lönnen. E« wirb über AüeS später Abrechnung ersolgen. Für das Arbelter-Wahlcomits: F. Heerhold._ Für Hannover. Allgemeiner Tischler-(Schreiner-) Bereiu. Sonnabend, den 24. Januar, im Lokale von MatheS, Ncuestr. 45, oben im Saale, Gesschlossene Mitgliederversammlung TageSordu.: Vortrag, Abrechnung der Monate Novbr. und Dezbr. Um recht zahlrelche« Erscheinen ersucht H. Lübemann. Für Dresden. Töpfergewerkschaft. Seit dem 22. Dezember haben wir unseren unentgeltlichen Arbeitsnachweis und Herberge eröffnet; dieselbe befinset steh Große Brüdcrstr. 12, bei dem Rcfiauratenr Hrn. H. Schrö- ha. Gleichzeitig werden dort die Rciseunterstütznagen au«- bezahlt. Für die Mitgliedschaft Meißen befiudet sich der Arbeitsnachweis Leipziqcrstraße 151, bei dem Rcstanrateor Herrn H. Ran. D. V. Für den Kreis Duisburg. Wahlcomttöfitzuug Sonntag, den 25 Januar, Nachmittags 3 Uhr, lm Bcreinslokalc bei Fr. Rade. TageSorbn.: Abrechnung. Indem ich darauf aufmerksam mache, daß es Pflicht eines eben Tomits-MItgllediS ist, zu erscheinen, fordere ich sämmtliche Mitglieder des Allg. deutsch. Arb.-BereinS auf, a Stelle zu sein, damit Alles geregelt wird. Sammel- a mstssen zur Stelle sein. ___ H. B rinkmann, Bevollmächtigter. Für Frankfurt a, M. Für Frankfurt a. M. Parteifest Sonntag, den 26. Januar, Nachmittags 4 Uhr, lm Bereinslokal, Zeil Nr. 47. Sämmtliche Parteigenossen mit Ihren Anhörigen«erden ierza eingeladen._ I. A.: H. Prlnz. Für Bornheim. Mgememer deutscher Arbeiter-Berem. Oesfentlichc Mitglieder-Versammlung Samstag, den 24. Januar, im Lokale des Herrn Bok, Banstroße 2. TageSordu.: Die Bewegung der staUgefaudcneu Reich»« tagSwahl. Referent: Herr All hl. Nene Mitglieder werden ausgenommen. P. Herbert. Für St. Margaretheu und Umgegend. Großes Arbeiterfest Hür Ruhrort um, Melderich. 'Ayrseiütr sr-itsÄrr Arbetter-sern«. Geschlossene Mitgli.der-Versammlung Sonntag, den 25 Jan., Mends 5 llhr, beim Wirth Wilmsen. Wichtiger Angelegenheiten wegen müssen Alle erscheinen. G. Dückcrhosf, Bevollm. Für Brandenburg a. H. Große Volksversammlung Frau Bcrthold in Soran zu ihrem heutigen GebiM»- tage die besten Glückwünsche. F. Sch. Für Hanau. GroHeS Arbeiter fest bestehend ia Concert, Festrede, Gesang, dellamatorischeu Borträgeu nud Ball, Sonntag, den 25. Januar, Wends 6 llhr, in den Sälen der Relchskrouc. Enttöc 12 Kreuzer. Theilnctmer am Ball zahlen 24 Kreuzer nach. Auswärtige Parteigenossen find willkommen. M. D a ß b a ch. Sonntag, den 8. Februar, beim Gastwirth Heinrich Jürgen« in St. Margarethen. Programm. Concert, Gesaugsvorträge, Ball. Alle Parteigenossen voll nah und fern«erden frenudlichst elngelad-n. Entree für Herren 5 Schill. Hamb. Tour., für Damen 3 Schill. Kaffenössnnug 5 Uhr. Da» To mit». Für Cvln. Deutscher Zimmerer« Bund. Generalversammlung sämmtlicher Zimmerleute von Cölu und Umgegend Sonntag, den 25. Jan., Bormittags 10 Uhr, im Lokale de« Herrn Zaudig, Sterncugassc 25. TageSordu.: Wie v-rhalten wir un« am 1. Febeoar? Es ist Pflicht eines Jeden, zu erscheinen. W. Kirchbardt, Bevollm. Für Cölu. Deutscher Zmimerer- Bnud. Da die hiesigen Meister am 1. Februar den Lohn herab- setzen«ollen, also jrdcufallS ein Strike bcversteht, so warnen wir vor Zuzng. I. A.: W. Kirchhardt, Bevollmächtigter. Da« Reisegeld für Cölu!»lrd ausbezahlt beim Kasstrer Fritzen, DipoldZgassc 37, jeden Wochcvtog Abend« und Sonntag». Kirchhardt, Bevollm. Mittwoch, den 23. Jan., Abeubs 8t Uhr, m Lokale de» Herrn Kernet). TageSorbn.: Die Bildung der liberalen Partei.— Referent: Herr Schweckendieck aus Berlin SÜ Mischte. Für Frankfurt. Allen Parteigenossen empfehle ich mein Lager von gut abgelagerten Cigarren und Tabackcn, so wie Regen- und Sonnenschirmen und Spazierstöckcn. Schirme werden billig reparirt und überzogen. A Stillgebaner, Schrurgassc 9, gegenüber der Gelndänsergasse. An die geehrten Abonnenten de«„Renen Social-Demo- trat". Da mein Sohn Tarl damit beauftragt ist, die AbonnementSgelder für den„Neuen Social-Dcmokrat" ein- znsammeln, so bitte ich die geehrten Abonnenten, nur an die- sen oder au mich gegen Quittung mit meiner Namensunter- schrift Abonnements gelb er zu zahlen. Harburg, 19. Januar 1874._ F- Bnchhop. Für Barmen. Als Unterstützungigelder zur engeren Wahl sind einae- gangen: durch Frick, Bremen 10 Thlr.; von H. S. W. D., Karlsruhe, 1 Thlr.; W. Muschau, Berlin, 25 Thlr.; durch W. Schubett, Hambinger Z immer erbnnd, 60 Thlr.; Dittma», Verden, 10 Thlr.; d. Schimmclmann in Hastedt 2 Thlr.; d. I. Mäschler, Bautzen, 10 Thlr.; T. Brei», Mannheim, 5 fl. 15 kr.- 3 Tdlr. slObige Beiträge empfangen zu haben, bescheinigen hierdurch dankend: F. Harm. F. Mann, Borfitzendc». Zoll, Kasstrer. Durch Anton Metz In Leipzig, Löhrsplatz 1 Part.» zu beziehen: Laffalle, Fichte'« politisches Beruiächtniß 1 Sgr. „, Philosophie Fichte'» 2 Sgr. „, Versassungswesen— Was nun?— Macht und Recht(in 1 Heft) 2t Sgr. „, Krimlnalprozeß IL 3 Sgr. ni 3 RobeSPierre'S Mcx.oirm— 2 Bde.— 20 Sgr. (Nur noch wenige Exemplare vorhanden). Rathgeber für Gewerbtreibenbe, 1t Tlhlr., geb. 1t Thlr. Demokratische Stndieu— 2 Bde.— für nur 2 Thlr. ferner besitze Ich einige Exemplare von Lassalle's Philosophie: öeracleitos des Dunklen von Ephesos— 2 Bde.— statt Thlr. für ä 6t Thlr., 7t Thlr, 5t Thlr., 6t Thl». Lassalle's System der erworbiucn Rechte, 2 Bde., 5 Thl». Becker, Beruh.. Enthüllungen üb» da« tragische Lebens- ende Ferdinand Lassalle's— 20 Sgr. Mit social-demokratischcni Gruß Anton Metz. Uuscrm Parteizenoffen August Steinert in Mriderich zu seinem Wiegenfeste am 23. Jannar die besten Glückwünsche. G. D. Die Parteigenossen»erben auf da» Abonnement beS P« tel»rgans aufmerksam gemacht, damit sie für die weit-! Verbreitung sorgen, indem sie die jetz-g. Wahlagitation d nutzen, mn die Partei zn kräftige».».� gt Ei» Bestell- und Beschwerdc-Buch liegt bei FlachSbarÜ-utlia Ntuerwtll 17, ans. Fahrpersonal Bater. »w» für die Attiengesellsch« A! ,_,., fü» öffentliches Fnhrwch An-liu gesucht Meldungen M,hrcnstr«ße 45 von 9 bi« 12 4 dl- 6 Uhr._(H. llf]!, d-i Durch Unterzeichnetem st», folge»»- ästimmige zn beziehen: 1)„Schlaf wohl, ertz»bc,cr Held I"(Zar Tods 0* «./ WVI f Wf�ACACC Pciy t( �,00» f-Ier). 2)„Lassalle's W-ckruf." 3) ,�,ch F. Laffalle."(Tril lieb.) 4)„Marseillaise." 5)„Bet' nad Arbeil':c."(Bs bcslied von Solinger.) 6)„Freiheit, Gleichheit."' liebe."(Festlied, letztere« ans Verlangen mit 1 Thaler) a Partitur t Thaler.— Sän nzeichen mtt rotheu Schleifchen a Dtzd. lt Thlr. A. Lelßring, BreSUu, Schmied-brücke 53, IV. rbcil' je."(Bai -ichhcit, mit Orchester �-— nchen, MetaNtz in li Lassalle'sche Schriften�1" ganz neu erschienen und durch»ocia E Serhardt in Leipng Dr zu beziehen:' 3 Welcher F. Laffalle, Fichte'» Politische«»crmächtuiß ä 1 SgrZtNl e Ficht-'« Phllofophie ä 2i Sgr., Zchluss „ E-iminalproz-ß III. mit Randnot-n» 2� S« Her: „(Berfassu»g»«efe»,„Was nun"? und„M-mS A und Recht") alle 3 In 1 Heft a 3 Stork v um geneigteste Bestclluikg.rsuchr ich dir Parteigenossen. Geioer soclal-demokr. Gruß Eduard Bernhardt. Qnerstr.» cfa Ich meine Für Hamburg, St. Pauli..ges Allen Parteigenosse:, HamdurgS und Altona'« empfw�xtret und Speisewitthschaft. Auch liegt der„Neue Socitl D-m-keat" bei mir an«. E Becker, 1. Srichäraie Nr. 45, St. Paall�len Au vie Parteigenosseu Fechenheims und UmgegeMrakt! Hiermit die-rgebere Anzeiae,»«ß seit dem 1. JaNlrfor ja der„Reue Social-Dcmokrat" In meinem Lokalitäten auflleütsuch: Friebr. Wilh. Gerk, G»st«.„Zur Stadt Offeuba»,a»,b in Fechenheim bei Frankfurt a. M. »egang Unscrm treuen Parteigenossen Volks Herrn Ludwig Himmermann«e w zu seinem 37. Wiegenfeste unsere lhigkei herzlichsten Glückwünsche. mng C. P. W. T. F. R.j„lci Unserem Parleigrnossen � Friedrich Kintzet � zu seinem Geburtstage am 23. Januar die hechn de lichsten Glückwünsche. zwälzl Möchtest Dn noch lange als braver Kämpfer ftöpickeri die Menschenrechte in unserer Mitte weilen.'— Ui Dein Freund F. H.�ku m- Herrn W. Frik, tbeite, dem Kämpfer für Freiheit, Gleichheit und Brüderlitztd V keit, zu seinem heutigen Geburtstage Di die herzlichste Gratulation»Schm von seiner_ E. Beugen Meioem lieben Manne Helar. Prun«, zu seinem hchWarf stattfindenden 24. Wiegenfeste>erdräl die herzlichsten Glückwünsche. ogen" Hamburg, 24. Januar 1874. Deine Frau und Kinde». Nu ocial Die herzlichsten Glückwünsche der Frau Berthold z« heutigen Geburtstage. MN, i Sarau(N.-L.), den 23. Januar 1874. e Be Biele Freunde-�as w (Verspätet.) .rbrod Dem jungen Ehepaar Hermann Niehau« und HeleXi�g: Hünten zu Ihrem am Sonntag stattgefundenen Hochzeit»�.„, feste die herzlichsten Glückwünsche. s, 1 Hcrmao» Niehaus nebst Frau, vsteri ____ Anton Hünten nebst Frau. Si Der Freundin Fräulein Marie Zrmler zu ihrem hHlgner tigen 22. Wiegenfeste die besten Glückwünsche. gleist Ul>i nnj Uaserm braven Mitkämpfer für Freiheit, Gleichheit. � Brüderlichkeit Herrn Jrmler zn seinen, am heutigen Tats».. stattgefnnbenen GkbnttStage herzliche Glückwünsche., ,'6 ___ I. Lachmund nebst Frau.)»" t Herzliche Gratulation dem Frl. Marie Jrmler zu ihrelkkN dl am 22. Januar stattfindenden GebmtStage. icht o M. H a h m. �ebrau D, Zu dem heute, den 23. Januar, stattfindenden Gcbu tage mei»e« lieben Fran und unserer lieben Matter die h lichsten Glückwünsche. Möge sie noch recht lauge in nnsel�'£1 flWi«»»,ir,n tl» � Harburg, 19. Jannar 1874. F. Buchhop und Kinde». Verspätet. Die besten Glückwüasche zn dem am 18. Januar statt gehabten Wiegenfeste der Wwe. Rabusch von T. F. in Attooj % HeirathS-Anzkjge. Jakob Seydel, Anna Seydtl, geborene Scharnagel. Altona, den 13. Januar. Geburts-Anzeige. D m 5. � D cetse Es wurden erfreut am 17. d. Mt». durch die Glbv" � eine« gesunden Knaben H, Paasch und Frau. jL L. D.»•«- G. Sch. P.><)aS 1 Schlafstelle ist ,. verm. Prlnzenstr. 8, v., 3 Tr., ll ------- Zu vcrmicthen: l Zimmer mit Mobilien für 2 mttt»*" Altona, Große Wilhelminenstraße 38. D«ck von C. Jhrlng'S Wwe.(A. Tolbatzky) in Verl!»- Verantwortlich für die Rrbattlon: T. Becker In BeAiN- , Verlag von W. Grüwel in Berlin. )t« P