3 ii.! cstr. es?« «rilil I>»a d »Iis« Aeilllvg erichetnt dr«i Ml' izbaa�'Utll», and zwar: Diin:-,«, ���vaersia?» u. S»anad-nd»«beudr ettfÄ1 AbonnemiNts-VretA htwt'i S'-tUn incl. Lrinzerlohu»l«!;!« . Qjt'! ch Ivüuumetanbo l7>/i�i)t., cc- l' Sfl0■:'■/, Sät. emi-lae ilBin t I, 11Ä«.; 6«i den Postämrsr» In t't:r ca TfTji'Sät, dei den«ußirxreaß.?vZ �''II m Diatschland Kleichfallt 16?gr. Xoif(M Sieuzer sdd. Währ.) (Tr� («I- vru«« ttix? 1. tafll* Champagner und Schnaps— ' lVanrin liezt der Unterschied zwischen den liberalen und nservativen ReichStagSabgeardneten und denen der iocial-Demokrateo. Durch die Zeitungen geht nämlich ein Artikel, «lchcr, nachdem man die gewählten VolkSabgeord- Sgr�tten einer Kritik unterzogen hat, folgendermaßen am � Schlüsse lautet: 'i@1 Herr Rubw, de: Inhaber des RelchotagSbnffet», soll llbrl- »M«ks Angifichw des AutfallS der Wahlen einer bither rk vernachlässigtell Kategorie von Flüssigkeiten eigertc Aufmerksamkeit zugewandt haben Ja, früher, als die heiligen Räume des Reichs- iges noch wenig„entweiht" waren durch die mpfeiiertreter deS Proletariats, da fröhnte mau in mselben, welche der Gesetzgebung„geweiht" sind, m vornehmen Leidenschaften, und Champagner �"Mustern und Kibitzeicr, sie titzelten den Gaumen der jurf- �en Grafen und des reichen Bourgeois. Die ��Kraktion Müller"— die damalige Restauration, Iauasor ja sprüchwörtlich geworden wegen deS zahlreichen mfliÄesucheS, so daß bei den Abstimmungen der Dele- cnba�aph �urch die Schriftführer minutenlang in Be» --«gung gesetzt werden mußte, wodurch die Herren LolkSvirtreter" von ihrer„Frühstücksstunde" für ne kurze Zeit abgerufen wurden, um die Beschluß- ihigkeit deS HauseS herbeizuführen und ihre Abstim- ung nach FraklionSbeschluß im Interesse des LandeS K.�l„leisten". ' Champagner und Austern schlürfen die„Volks- trtreter", während daS Volk hungert und im Clende irbt; und in demselben Augenblicke, wo die Millio- hellen des Militärbudgets auf die Schultern deS Volkes »wälzt werden, genießt mit wohlgefälligem Augen- er sickern der„Volksvertreter" ein Schock Kibitzeier. — Und nicht wurde er gestört von einem„Petro- Jj.�um-General" oder tinem Proletarier, der vom ebeitenden Volke gesandt wurde, um die Volksrechte >erliD»d Volksinteressen zu vertreten. Diese schönen Zeiten sind- nun vorüber— die , Schnapsflasche"— so glauben die liberalen Zei- Amngen— wird nun den Champagner, und das jsh�Wurstbutterbrod" die Austern und die Kibitzeier «erdrängen, da eine größere Anzahl„Social-Dema- ogen" jetzt die Reichstagsbäuke einnehmen. ide»! �un'$mtn mögen fich beruhigen. Die ��ocial-Demokraten haben mehr im Reichstage zu mn, als fich der Schlemmerei zu ergeben; und wenn » Bedürfniß fühlen, ihren Hunger zu befriedigen— wäre daran gelegen, wenn sie das„Warstbut- ,rbrod" in der Tasche mitbrächten und sich bei �subin einen SchnapS kauften. Die VolkSabgeord- »ten haben eben kein Geld, um in Champagner, rau. ustern und Kibitzeiern zu schwelgen. __> Soviel aber steht fest, daß auch ohne den Cham- a hchlgner die Social-Demokraten im Reichstage mehr entfalten werden, als die liberalen Schwätzer. Ujjj! Wir freuen uns übrigens, daß man auf alle �eise von Seiten der liberalen Presse das arbeitende eau-�k verhöhnt und beschimpft; daS ist ein Zei- jhreSen der Schwäche.— Mit Gründen kann man uns icht ankommen, deshalb macht man faule Witze oder ��braucht Schimpfworte. �bdL. uur immer zu— es kommt die Zeit, wo msetf� kapitalbesitzenden Klasse das Schwelgen in Austern ad Champagner vergehen wird. e t «idl-Btmaktfll. Eigepchm« de? �Ugrmrtjrn Se.kilchea ArhdtJt- Bettina. Redaltion u. Erpedition Berlin, Dresden erstraße Nr.»S. Bestellungen werden auiwärUbei alle» Postämtern, in Berlin in der Expedi» tion, sowie bei jedem Spediteur ent» gegenzenommen. Inserate tin der»spedition aufzugeben) werden pro dreigespallene Petit-Zeile oder deren Raum mit 4 Sgr. derechnetr Arbeiter. Annoncen die dreispaltige dZeile oder deren Raum>>/,Ggr. ele» h,-« st-K lto-K Politische Aeberstcht. Berlin, 24. Januar. Die Eröffnung des deutfcheu Reichstags ist auf »n b. Februar festgesetzt worden. . Die Nachwahl im dritten Berliner Wahl- � Heise für von Hoverbeck, der in der Provinz Preußen �»genommen hat, findet am 2. Februar statt. Die„berliner Bürgerzeitung" schreibt über S bekannte Schriftstück des Herrn Tessendorf: aS von uns kürzlich au di fer Stelle veröffeut- te Schreiben des Staatsanwalts Tessendorf an Polizeipräfideuten von Madai scheint noch nicht ! in die untersten Volksschichten gedrungen zu sein, oder besonders auf denjcnigen Thnl der Bevölkerung, i den eS zunächst angeht, wenig Eindruck gemacht zu ! haben, denn gerade ia letzter Zeit haben die brutalen i Excesse in einer Beforzoiß erregenden Weife zuge- ■ nommen; namentlich aber kommen die Fälle, in denen ! den Exekutivbeamten thatfächlicher Widerstand ge- leistet wird, häufiger vor, als jemals. Unter solchen Umständen sollte man nun meinen, daß die Sicher- heitSbehörden darauf bedacht fein müßten, dem famosen Tesseudorf'schen Briefe, mit einer entsprechenden Er- läuterunz über die Tragweite der in demselben vor-. geschlagenen Maßregeln, die möglichst weite Berbrei- j tung zu geben— bei unS aber kommt eS anders!> Wie wir nämlich hören, liegt eS vielmehr ia der< Abficht deS königl. Polizeipräsidiums, wegen Ver-! öffentlichung jenes Schreiben« durch die Zeitungen, die dem Verfasser desselben in die Schuhe geschoben wird, Beschwerde zu führen." Wir enthalten uns, da wir ja doch in zwei Leitartikeln unsere Aaschauun- gen schon klargestellt haben, unS vorläufig weiterer Kriiik deS„epochemachenden" staatsanwaltlichen Mani- festes. X Der Landrath von Lyck in Ostpreußen droht den Landwchrleuten und Reservisten, welche Dar- lehne auS dem vom Reichstag für diese Zwecke be- willigten Fonds von 4 Millionen Thalern erhalten haben, mit Exekution bei säumiger Rückzahlung. — Die Generale haben ihre Dotation geschenkt erhalten, die Landwehrlcuze werden ihres Dar- lchnS halber exekutirt. Das ist die große Gleichheit, di: im deutschen Reiche herrscht. * Der Abgeordnete LaSker verfällt durch feine elsternhafte Schwatzhaftigkeit dem gerechten Spotte feiner eigenen Partei, Di« Berliner„Wespen" bringen folgenden Sitzungsbericht aus dem preußi- scheu Abgeordnetenhause: Die Tribünen fino übersülli, well da« Serilcht verbreitet ist, berAbg. LaSker würde heute nicht reden. Die Hoff- uung, denselben einmal schweigen hdren zu kSllncn, hat in der Swdt eine freudige Bewegung hervorgerufen und svgar lähmend auf den Absatz der Billet» zu Ullmann'« letztem Ton- cert gewirkt. Jadeß wird das Publikum bitter getäuscht, da der Abgeordnete etwa« von dem Abgeordneten Prinzen Saud- j>-»h weiß. Abg. Prinz Handjerq. Meine Herren, der national« liberale Mallinckrodt beschuldigt mich, als Landrath den Rit- tergutS besitz» Schwabach gebunden zu haben. Ich bestreite die» aus Grund eines Briefe«, den Ich so eben von dem völ- lig ungebundenen Herrn Gchwabach erhalten habe.(B»liest den Brief) Abg. LaSker. Meine Herren, ich will den Prinz Hand- jertz nicht für einen Wahlzetteltäusch», ich will den Ritter- gutSbesitzer Schwadach nicht für einen Mann halten, der sich binden läßt, aber ich will eine Rede halten.(Er hält eine solche.) Damit ist diese Angeleg-nheit erledigt. Ferner bringe» die„WeSpm" noch einen Zusatz, der sich auf die national-miscrable Manier de? Abgeordneten LaSker bezieht, jedesmal, wenn fich Fürst Bismarck vertheidigt, zu dieser Vertheidigung noch seine Bestätigung zu ertheilen: Der Ministerpräsident. Meine Herren, auf dem Amte mit dem Rcgi»tN vor Tisch beschäftigt,»halte ich die Nachricht, daß einer der ultramoutanen Abgeordneten be- hauplete, zwei mal zwei sei fünf. Ich ließ die Regierung halb fertig liegen, und eilte hierher, um mit aller mir zu Gebote stehenden Energie zu»klären, dap zwei mal zwei vier ist. Abgeordneter LaSker. Ich bitte um'S Wort. D» MlnistnprSfident hat vollkommen Recht. Zwei mal zwei ist allerdings vier und weder fünf, noch sechs, auch nicht drei od» sieben. Wenn ich in einer Sitzung zwei mal um'» Wort bitte, und jedesmal zwei Stundeu spreche, so habe ich vier Stunden long gesprochen, und danu Ist es ruchlos, zu behaupten, Ich hätte fünf Stunden laug gesprochen. Der Ministerpräsident. Meine Herren, Ich kam vielleicht später, als i olhig war, den Abgang de? Telegramms zu verhindern, durch welche» nun an alle Zeitungen btteitS gemeldet wurde, daß zwei mal zw-i fünf ist. Jadeß war es mir nicht möglich, früher zu kommen, da eS rcanete und ich, als ich keinen Wagen finden konnte, wl,d» nii.iehrt» mußte, um mir meinen Schirm zu holcu. Abgeordneter LaSker Ich bitte um's Wort. Die Wahrheit dessen, was der AtlaS der deutsch n Kugel gesagt ha.', bestätige Ich in allen Theileu. Es regnet seit-in» hat- ben Stunde. Es schneit uicht. eS hagelt nicht, es ist nicht trocken, sondern es regnet, und daß der Ministerprästdent vergeblich einen Wagen, und nicht etwa ein Pferd, einen Ballon, ein Belociped, einen Schlitten, eine Dcalsiue, einen Apfel« kahn»der gar einen Omnida« suchte, ist ohne Zweifel wahr, und daran za zweifeln, wäre empören). Daß ab» d» Mi- nisterpräsident einen Regenschirm holte, und nicht etwa einen Sonnen, vfea-, Fall-»der Mützenschirm, das ist gleichfall» eine Thatsachc, die über allem Zweifel»haben Ist. Der Ministerpräsident(schweigt). Abgeordneter Laster. Ich bitte um'» Wort. Der Miuisterpräsident hat ganz Recht. Zur Illustration des Herrn Schwätzers befindet fich in dem„Frankfurter Journal", welches sonst seinen Standpunkt vertritt, folgende interessante Bemerkungen: LaSker, d» Abgeordnete für Frankfurt, hat In d» gestrigen Sitzung de» Abgeordnetenhauses sür den Rep« tiliensond« gesprochen. Folgende Bemerkungen unseres Berliner?- Korrespondenten überheben uns für heute jeder eigenen Aeußerai-g über diese befremdliche(um kein stärkere« Wort zu gebrauchen) Thatsachc:„Die EtatSberathung— schreibt uns» Mitarbeit»— schlepp: fich intercffenlo» durch mehrere Kapitel hindurch, ohne Debatte werden die einzrlneu Pofltloncn bewilligt. Da»scheint der vielbeleumdete Posten von 31,000 Thlr., der„Dispositionsfonds für allge« meine politische Zwecke". Der Abg. Richter(Hagen) meldet sich zum Worte, da plötzlich ändcit fich die Sceue. Er entwickelt In schneidig» Rede, gestützt auf ein wohlbe« gründete« Material und gettagen durch eine höchst intime Kcuvtaiß aller In'« Preßfach schlagenden Kniffe, da» wahrhaft monströse Beeinfluffungssqstem, welches von unserem Mini- sterium nach dem Schema de» Ex. Geheim- Rothe» Wagen» annoch angewandt wird. Er ist unbarmherssg In seinen Ent- hüllnuaeu und verschont Niemanden au» der.'ieptilieahöhle. Bon Minute zu Minute steig»! fich d>e Aufregung im Haust. Er nennt keine Namen, ab» er bezeichn e alle Pnsonen mit ein» Deutlichkeit, die nicht« zu wünschen übrig läßt. Be- sander» unheimlich ist c» cirem gewissen übereifrigen Lega- tiousrath zu Mathe, der Sitz scheint ihm zu«arm zu«»- den— Bismarck lächelt diabolisch. Die gebannten Geister au« der K»r.flikt»zcit scheinen wieder lebendig«erden z«. wollen, allein der Redner selbst weiß fie ,ll b»nhigen. Er will ja ni.r gewisse Gewohnheiten keanzcichen. Der Erfolg Richter'« ist ullverkeullbar; nach und nach hat fich die Mnister- trlbüne ganz gefüllt, und gespannte Erwartung ist auf den Sc- ficht»» Aller zu lesen, wer wohl dem kecken OppositlonSmau» antworten würde. Bismarck fchie; stch Allerlei auzemcrkt zu haben; da d» Abgeordnete endige, blickt der Minist-rpräsideut feinen Kollegin Eulrnbnrg, dies» Tamphausen au, endlich er- hebt stch der Kollege vom„Innern". Seine Replik ist schwächlich, er muß da» Meiste von dem, was Richter erwähnte, zugestehen. WInbthorst ab», diePrle von Meppen, erklärt, Herr Richter habe fich Pente wohl mn da» Vaterland verdient gemacht. Freilich hat Wlndthorst da« ganze Unheil vora usgesehen, er kommt z?m Schlüsse: die Sequestration de» W«lfenv»mögenS müsse aufgehoben werben. Da tritt LaSker — natürlich!— in die Schranken. Er spricht nicht mehr» nein, er ahmt nur noch den Rcichskanz'» nach; da« heißt,» kanzelt da» Hau» herunter, daß es nur so eine Act hat— »der besser gesagt, daß es gar keine Art hat. Bismarck, schon zum Weggehen gerüstet, bleibt und steht mit unonhohleu» Freude, wie trefflich sein gelehrig» Schül» Ihm die Künste abgelernt. Hi» hantle— sagt Laster— e» stch nicht um Moralprincipien, nicht um Sittlichkeit und Religion, sonberu om Parteitämpfe. Diese Dinge würben üb»haupt fort« dancrnb verwichse t, fügt er schulmeisternd hinzu. Diese Ma« niir stimmt wenig zu dem EatvuiSmuS de» Manne», dem» ja sonst zu fröhueu Pflegt. Ich kann die Bemerkung nicht unt-rdrllckeo, daß der Abgeordnete Laster auf ein» Stufe de« Ruhme» angelangt Ist, die Ihn schier schwindlig macht. Man kavn stch Angesicht» gewisse, Vorgänge au» der jüng- sten Zeit d» Goethe'scheu Vase nicht erwehren:„Sehe Je« der, wo» bleibe, sehe Jeder, wie»'« treibe, und w» steht, daß» nicht falle". Die Empfindung«i.d in Wirklichkeit allgemein geth-Ilt, nur daß mau ihr keine Worte b'Sh» geliehen. Spielt La»k» noch lange in diesem Tone— nud da» Schicksal Vincke'«, der doch noch unvergleichlich schlag« fertig» war, steht drohend ihm bevor I" Lasker hat schon viel zu viel gespielt mit dem Heiligsten uud Höchsten, mit dem VvlkSrecht, s- daß er, trotz seiner Schwätzerei, wie Freiherr Georg von Vincke schon ein todter Mann ist. * Dr. Max Hirsch, der überall durchgefallen, schimpft weidlich auf den Präfidenten des Allgem. deutsch. Arb.-VereinS, Hafen clever. Bei all' fei- nem Schimpfen aber giebt er dem Letzteren einen hohen Ehrentitel; er sagt nämlich in Bezug auf die engere Wahl in Berlin:„Hascnclev-r dürfen wir nicht wählen; er ist der gehässigste Feind und Schädiger der GewerkvereinSorganisation." — Nun, daS ist ein großes Lob; wer gegen den GewerkvereinSschwindel ankämpft, handelt im Interesse deS arbeitenden Volkes. * Wahlmanöver der „Kreuzzeitung" schreibt: Fortschrittspartei. Die Im Kr ise Greifswald-Grimmm war Frauz Dunckcr als demokratischer Kandidat für den ReichStaz anfgestcllt;— die Arbeiter eines Rittergutes stimmen Mann für Mann für ihn; man fragt: w-sbalb? antwortet einer: Dnncker fei ein vertrauter Rathgeber Gr. Maj. de» Kaiser?, welch r oft mit ihm kovferire; zwischen Beiden sei abgemacht, daß die länd- lichen Arbeiter künftig nur von 8 Uhe Morgens bis 4 Uhr Nachmittags, natürlich mit dazwischenfallcnder Mittag?» und Frühstückspause und gegen Bezug des vollen TagelohnS, zu arbeiten brauchten;— um dies aber zu erreichen, müsse Duncker gewählt werden! Wir nrhmcn der Fortschrittspartei ihre Täu- schungen den Arbeitern gegenüber nicht mehr übel; man hat sich schon daran gewöhnt.— Aber so plump?! . Zur Reichstagswahl. AuS Barmen-Elberfeld erhalten wir folgende Nachricht: Nach dem heftigsten Kampfe, in welchem die Bourgeois und Reaktionäre Alles anfboten, haben wir gesiegt. 25,5i4 Stimmen warben abgegeben; Hasselmauu er- hielt 12,943» Stade» 12,565. Hoch das Prinzip Ferdi« nand Lassalle'!! Elberfeld-Barmcn, 22. Januar. Da» social-demokritische Arbeitcrwahlcomitä. Mit unerhörter Aufopferung haben unsere braven Parteigenossen im Wupperthale, und zwar unter den schwierigsten Verhältnissen, gekämpft. Dank und Ehre deu bergischen Arbeitern! Dieser erste Wahlsieg bei den engeren Wahlen wird wohl alle Parteigenossen zu neuen Siegen be- geistern! Arbeiter Berlins! steht nicht zurück vor Euren Brüdern im Wupperthale! Vereins-TheU. * Die Fortschrittler schimpfen in der„Vossischen Zeitung" über die Arbeiter im sechsten Berliner Wahlkreise. Es heißt in dem Artikel: Nu» die regste Betheiliguug bei der Stichwahl und bei der bevorstehendeu Nachwahl im dritten Wahlkreis, für welche alle Einleitungen bereit» getroffen find, würde im Staude sein, deu Schandfleck von der Reichshanptstadt abzuwaschen. Also ein Schandfleck ist eS für eine Stadt, wenn die Arbeiter aus langem Traume erwachen uud sich von den tausendjährigen Ketten befreien wollen. Ihr Herren der Forlschrittsparteil Der Schand- fleck steht Tuch auf der Stirn eingebrannt, weil Ihr unter der heuchlerischen MaSke der Freiheit das Volk in Knechtschaft erhalten wollt. * Wir fordern nochmals auf, nicht„Gleiches mit Gleichem" zu vergelten uud ersuchen unsere Partei- geuofsen, bei den engeren Wahlen dem Kandidaten der Opposition die Stimmen geben zu wollen. Ganz besonders wären wir erfreut, weun unsere Freunde in Dresden und Leipzig mit Eifer für die Wahl des Dr. Johann Jacoby eintreten würden. Parteigenossen! Durch die Wahlblwegung ist, wie voraussichtlich, der UuterflützungSfonds für gemaßregelte Parteigenossen vernachlässigt worden.— Da nun aber die Roth unserer braven Mitkämpfer auf das Höchste gestiegen ist, so ersuchen wir, recht schleunig UnterstützungSgelder an W. Grüwel, Dresdenerstraße 63, Berlin, einzusenden. * Wir bringen hier einen Bericht au» dem„Hambur- ?er TorreSpondcnt" über eine großartige Versammlung n Hamburg, der, trotzdem er sehr tendruziäs abgefaßt ist, doch ein Bild rm» giebt von der gewaltigen Arbefterbcwegung in Hamburg und von dem richtigeu Tafte der ausgezeich- neteu Organisation und den anerkenneuSwerthen Eifer unsere» dortigen Parteigenossm. Der Bericht lautet: „Am Dienstag Abend fand im Tütge'schen Lokal nnf dem Balentintkamp eine vom Arbeiter.Wahlcomitv einberufene Massenversammlung statt. Der erste Redner machte da» Programm des im zweiten Wahlfteise mit dem social- demokratischen Kandidaten Hartman» zur engeren Wahl stehenden Herrn Schmidt zum Gegenstand seine, Angriffe, die sich hauptsächlich gegen die von Herrn S. unterstützte Forde« rung der Bestrafung des Kontraftbrnches richteten. Redner behauptete, daß gerade Arbeitgeber am meiste» des Kontrakt» bruches fich schuldig machten, vergaß, aber zu erklären, weS» halb dann gerade die Arbeiter fich so eifrig gegen Bestrafung de» Kontraktbruche» anflehnen. Sodann warf Redner dem Herrn S. vor, daß er in seinem Programm gesagt habe, e» für den Borstand und den Redner.) Letzterer fährt fort: „Wann ist Arbeft eine Schande? Wenn wir mit unserer Arbeit den Kapttalisten da» Geld verdienen, damit fie e» der» Prassen sännen, dann ist Arbelt keine Schande; aber wenn wir von unserem Recht Gebrauch machen wollen, einen Ber- trete» in den Reichstag zu wählen, daun ist es plötzlich eine Schande, ein Arbeiter zu sein. Ii ähnlicher Welse geht e» etwa eine halbe St-nde lang wefter. Vor der ersten Wahl hätten die Vertreter de» sogenannten Gebildeten fich gegenseitig in einer Weise beschimpf», daß Arbeiter sich dessen schämen würden. Nach der Wahl hätte» fich aber Möring und Zacharias die Hand gereicht, all wenn gar nicht» vorgefallen wäre, nur damit kein Arbeiter durchkomme. Da» fei die Charafterlofigkeit der sog. gebildeten Stände, in denen Alle» faul sei.„Ja, es wäre eine Schande, wenn nach solchen Vorgängen ein anderer Vertreter als derjenige der Arbeiter gewählt würde." Folgt eine«arme Lobrede auf die„Rc- form" und Dr. Bank», die sich nicht dazu hergeben, Herrn Schmidt, den sie bei de» ersten Wahl be« kämpft, jetzt bei der zweiten zu unterstützen! So- dann wendete Redner fich gleichfalls gegen das Programm de» Herrn Schmidt und wiederholte da» schon vom ersten Redner Gesagte. Wenn Herr S. un» eise Industrie wie die englische verschaffen wolle, dann wisse er entweder gar nicht, wie schrecklich daS Elend der englischen Arbciterbcvölkeruug sei— und dann sei er dumm—»der et wisse e» und «olle trotzdem uns w englische Jlldustrlezuständc bringen— und dann sei er schlecht! Die deutschen Arbeiter abe», die noch nicht so weit herunter wären, wie die englischen, be« dankten sich für englische Zustände. Uebrigen» sei H-rr Schmidt ja auch nur ein Schlosser und somit nichts mehr als ein Schuster, weshalb er denn den Vorzug haben wolle. Freilich nenne man ihn jetzt den Vertreter der gesunden staat- lichen Ordnung, aber da» seien die Socialiüen auch. Sie wollten die jetzigen verfaulten staatlichen Zustände bcseftigcn uud eine gesunde Ordnung im Staat wiederherstellen. So ging cS in endlosen Wiederholungen fort, bis Referent gegen 10 Uhr eine Gelegenheit benutzte,(es waren zwei von den zahlreich anwesenden Frauen von der Hitze unwohl geworden uud mußte? hinausgeschafft werden), um die unerträglich ge« wordene Atmosphäre des Saales zu verlassen, so daß über den etwaigen weiteren Verlauf nicht berichtet werden kann." Die geschlossene Mitglieder- Versammlung der social- demokratischen Arbeiterpartei übersendet uns folgende Erklärung: In Erwägung, daß bei der bevorstehenden engeren Wahl im 6. Berliner Wahlkreise der social-demoftatischen Arbeiter« Partei nur die Alternative bleibt, für Herrn Hascnclever zu stimmen, oder fich der Wahl zu enthalten, beschließt die heutige Mt'gliedervcrsammlung, trotz aller entgegenstehenden Bedenken gegen die Person des Herrn Hasencleve», demselben bei der engereu Wahl die Stimme zu geben, und damit zu documentiren, daß fi- sich im Grundprinzip mit den Mitgliedern de» All?, deutsch. Arb.-Vereins einig fühlt und die durch persönliche Interessen genährten und erwelter- ten Spaltungen anter den Arbeitern auszugleichen bemüht und bereit ist._ Die Bevollmächtigten und-Agitatoren werden wiederholt aufgefordert, den betreffs Einsendung der Listen getroffenen Anordnungen genau nachzukommen und das daraus bezügliche Zirkular vor de» Anfertigung der Listen durchzulesen. Dasselbe ist nebst Formularen stet« durch den Sekretär ,n beziehen._ wolle die deMsche Industrie auf disselbe Swsc wie die eng« tische bringen; das sei die schlimmste Feindschaft gegen Mi Arbeiter, denn wie jeder Arbeiter wisse, liege in England da« Proletariat auf der Straße. CBer hier angegriffene Satz in Ellenvnrg, 19. Jan. Am 19. Dez. hielten wir eine Ar- beiterversammlung ab. Tagesordnung: Die Stellung de« Menschen in der heutigen Gesellschaft. Referent Herr M. Schlesinger aus Breslau sprach unter großem Beifall de« Anwesenden. Am 25. Dez. fand ebenfalls eine Versammlung statt, In welcher W. R. Sperling über die Schmähungen und Verfolgungen referirte. Am 28. Dez. hatten wir Volks« Versammlung und am 3. ds». große Arbeiterversammlung. In der erste«» referirte Herr Schlesinger und iu der zweiten W. R. Sperling. Beide Versammlungen waren stark besucht. Am 4. dss. fand in Pressen eine Volksversammlung statt, welche uns große Schwierigkeit verursachte, da der Wirth be- einflußt war und un» trotz feine» vorher gegebenen Bcschcini« gang nun das Lokal verweigern wollte. Wir waren aber an» Eilenburx und Delitzsch sehr stark am Platze. Dadurch bekam der Sirth Muth und räumte uns die Gaststube ein. Herr W. R. Sperling führte den Borsitz und ertheifte Herrn M. Schlesinger das Wort; als derselbe etwa eine halbe Stunde gesprochen hatte, machten einige Bauern Scaudal, worauf die Versammlung geschlossen wmde. WB. Der „Neue Social-Demokrat" liegt au» in unserem Ber-inSlokal Gasthof zum B-rgkeller uud im Gasthof zum Schwarzen Kreuz. Da» Ardefter-Wahlcomitö. Teilcheru, 22. Januar.(Maßregelung.) Der Partei. genösse Trauaott Borberg aus Teucheru und ich haben die Bomgeoishumanität erfahren müssen. Der Grund zu unserer Maßregelung ist folgende»: Am 20. dsS. ist unser Juspeftor Schulze von der Paulsgrube mft dem Oberstelger Göbser im Gasthos zu Theißcn gewesen und haben beide über die Wahl gesprochen. Göbser sagte zu Schulze:„Wen deun wohl eigentlich ihr- Arbcfter wählen?" Darauf.M« «ortete Schulze:„Wie ich gehört habe, den Zwieble»." Göbser sagte:„Nun ja, Sie haben ja auch den Social- Demokatenbandenführer Seume an» Teucheru iu Arbeit; Er« dem Programm de» Herrn Schmidt lautet einfach: strebung einer Industrie, welche derjenigen andere» Länder mindesteo« ebenbürtig ist, da in einer solchen der Hauptfatto« de« Vollswahlstandcs liegt. Um die» zu er« reichen, ist e« uothweudig, die Tüchtigkeft aller Augehörixen de« Sewcrbestaude« auf die höchstmöglichste Stufe iu bringen' u. f. w.) Sodann sprach der sscia.-demokratische Wahl« kaudidat Hartman». Er nahm zum Text den von einem hiesigen Blatte gebrauchten Ausdruck, daß e« eine Schande für Hamburg sein werde, wenn es einen Social-Demokrateu iu den Reichstag sende, indem er denselben al« persönliche Ehrvevletzung fü» sich und für die 14,000 Wähler, welche ihm ihre Stimmen gegeben hätten, auffaßte.„Ich bin mir keiner schlechten That bewußt; ich habe weder gestohlen noch betrogen. Jcderfall» ist ein ehrlicher Schuster uoch besse», '—'................."Uhe r i al» ein Biftseuschwiudler, der Taufende bestiehlt."(Wlllheu- der Beifall. Der Vorsitzende bestellt laut einige Seidel Bie» derselbe wicgeft die Arbefter auf!" Zwei Tage darauf wurde mir und Borberg die Arbeit gekündigt. Ich sehe mich nun veranlaßt, Teucheru zu verlassen, da Ich ja in dieser Gegend auf keiner Grube«der Fabrik Arbeit bekommen kann. Jenen Her«» aber»»fe Ich zu:„Mft dem Maße, da Ihr gemessen, wird man Such wieder messen!" E» wird die Zeft kommen, wo wir nicht mehr Verfolgung und Maßregelung zu erleiden haben, wo die wahre Freiheit ihren Triumph feiern wird. Such aber, Parteigeuosseu de» Sachsenlandc«, rufe ich zu: „Ermannt Eetth, kämpft ohne Unterlaß!" Seien wir stet« de» Worte unsere« großen Meister» Ferdinand Laffalle's ein« sen wir von jetzt an treu zusammenstchen, wie ei« nf'S',*?0, uicht ruhen, bi« in jeder Stadt und iu jedem Dorft glieder de» Allg. deutsch. Arbeiter-Vereins sich befinden.'! MftIt wir so vorgehen, dann, Partiigenossen,«erden wir bi na5fJftr: nächsten ReichStagSwahl große Erfolge erringen uud« 8 Gegnern Achtung und Respcft abgewinnen. Ich ersuch' halb die Bevollmächtigten de»»llg. deutsch. Arb.-Bel�Ä�kc sowie des Verbandes, die« den Mitgliedern bekannt n> f-n»! zu wollcn und das Nähere mi» mittheilen zu wollen. dem kann eine Konferenz der Bevollmächtigten stattf ,, wo dann die Agitation ciuheftllch orgauisirt werden Ich ersuche die Parteigeuossen, Ihre Pflicht zu thun. � 9h. 16, MannhI�kurz, social demokratischem Gruß Philipp Krebs, LIt. I. 5 egSmir i dieser onst füh ewark» innt war * Längeres Schweigen wäre SündeD, 1 Der„Volksstaat", der uns während der gi»r sich in Wahlperiode mit Schmähungen überhäuft hat, tvial vor unserer mehr als versöhnlichen HdUii*"" 3ah> bringt in Nr. 9 einen Bericht über die Reichs �° wähl in Elberfeld-Barmen und über w Hasselmann, dem wir folgenden Absatz entueh Die Vorträge Hasselmann's haben uns zur Genü lehrt, wie sehr die Arbeiterbewegung von ihm und Genossen geschädigt wird. Er hatte Iu all' seinen Vi rangen nur einen einzigen Gegner, und zwar nur die> aeoifie! Wenn er von mangelhaften StaatScinrichU lieber sprach, z. B. von der Militärfrage, wußte er die SailNassenaru zu drehen(und zwar sehr plump), daß immerluen Art! die Bourgeoisie Schuld sei. Kein SterbenSwöttcheu vol Die«i anderen Potenzen der Staatsmaschinerie, als Krone,"' olsterium, Replillcufonds ,c.— Wir bedauern nur die ordentliche Krastanstrengung, die Herr Hasselmann g-ha er hat fich wacker geplagt und der kalte Schweiß n Strömen von seiner michtig-breite» Denker uud die langen skelettartigen Arme machten heim iche Bewegungen in der Luft. Aber keia' kein hinreißendes Rednertalent und vor allem eine leu, fittl keifende 8 Strofp littet HI >d die i Mit de 'standen, ————_.— Leben Sprache, ä In Schweitzer, dessen elgenthümliche singend- �r Be,nui weise er vortrefflich nachgeahmt hat und die sich aii� i Stand- alle iu diesem Lager bestndlichen Redner übertragen d-t- itergeor)! ist eine Art Kauzelton, welcher die Zuhörer einlullt,- nicht erhebt. Air haben für unseren Kandidaten gew viel wie in unseren Kräften stand, Wahllokale besetzt ui Presse nach Berhältniß unsere, Kasse benutzt. Die 29? Jakoby erzielten Stimmen sind>mi für den Anfang gl an dieselben knüpft sich die Annahme, daß solche von' nern herrühren, welche darüber klar sind, welche Stellt zu dm politischen und socialen Verhältnissen zu nehmen und welche mit dem Nameu Jacoby der preußischen rung Opposition machen. Der Troß hinter Hai manu ist nicht weniger selbstständig al« derje welcher hflnter Kutte und Kruzifix herläuft. uu» laogsam werden fich Grundsätze, wie die imsrigen,.' brechen. Wir enthalten uns jeder Bemerkung über Expektoration; können aber uicht begreifen, daß die aufopferungsfähigste Arbeiterb ev! rung zu Barmen-Elberfeld mit einem gedankei Troß vergleichen kanv. 4 ellbr chten n mentlich leich füi lgnende< » gesehei für die And:«, hlgemcin ftformati eil!" hei uuerläf kheit m Wir be. ophiilof Ne sta llksausklä 'dunz de Verstau social Diese Jesellschast Der Tod des Communekänipfers Mcgy. lautlich" Durch die amerikanische Presse läuft nachfolgende' kann nu gedenk:„Haftet fest an de, Organisation d.S Alla. deutschen ArbefterviriluS, fie wird Such zum Siege verhelfen!" Uud uun noch ein herzliche« Lebewohl. Mft social-demokratischem Brudcrgruß G. Seume. Maullheim, 22. Januar.(Aufruf an die Partei- genossen Güddeutschlaud«.) Parteigenossen l Dl« Reichstagswahl ist vorübe». Da wir diesmal nicht so Viele durchgebracht haben, wie unsere Brüder Im Norden, so müs- M. M e g y, der bekannte sranzöfische Revöiutioni Communard, wurde im porigen Monat In einer alten an der Trenwner Chausse bei Hobokeu todt gesund hatte seft einizeu Monaten ein unregelmäßiges Leben und soll sich in einem Zustande der Gcisteostöruag bi haben. Seine Freunde sagen, er habe unter der fixe! gelitten, beständig von Spionen der französischen Re� verfolgt zu werden, in der Absicht, Ihn gewaltsamer» ew französische» Schiff zu bringen, damit er in Fr vor ein Kriegsgericht gestellt werden könne. Zur Zeit Todes soll er fich in einem sehr elenden Zmtande besi haben. In seiner Tasche fand mau meprcre in Ziss fchricbene Briefe und Ausschnitte au» Pariser Zeil welche sich auf feine politische Laufbahn beziehen. Megh im fünfandvierzigsten Lebensjahre, war ein hübsch gel mittelgroßer Mann mit eirnehmenden Gesichtszügen wtuneudem, etwa« schweigsamen Benehme«. Schon in Jugend zeigte er In feinem G-bah«a eine ungewöhnliche schloffenhcit und Kühnheit, die sich um so mehr bewl machten, al» er auch ein klare« Urtheil und einen naw' für die politischen und gesellschaftlichen B rhältiiisse regsamen Geist besaß. Wäre er zum Osfizier hcrangi worden, so würde er jetzt vielleicht als ein um„da» Bai verdienter" Oberst oder gar General dastehen; al« A gerieth er in den Strom der sociallstischen und politisch luttonäreu Bewegung. Bereft» in der 48cr Revol kämpfte er, uoch im Jünglingsalter stehend, auf den Bi den uud wurde verwundet. Nach dem Staatsstreich er verhaftet und entging mit genauer Roth der Tra rung nach Eayenne. Nichtsdestoweniger nahm er sti allen gegen das Kaiserreich geplanten sociallstischen Be rungen Theil und stand in Folge dessen unter bestLi Polizclansficht. Haussuchungen fanden natürlich, wei Polizei es für gut fand, da» Gerücht von einem beab ten Mordversuch auf den Kaiser aiwznsprengeu, auch sti ihm statt. Bei ihm, al« tinem Mechaniker, mußtet� jedenfalls die Bomben und Granaten versteckt fein. Haussuchungen wurde» dem Verstorbenen eudlich lästh als eine» Morgen«, noch vor Tagesanbruch, wieder ei lizeikommissar auf fein Zlmme» k.m, um dasselbe vai gewünschten Mordwerkzeugen zu durchsuchen, wies ihm die Thür, und schoß ihm, al» de« Polizeibeamic die G machuug de« HauSrechteS nicht«speftirte, eine Kugel deu Kopf, die den augenblickücheu Tod desselben zur hatte. Für Megy war selbstverständlich in Paris Bleibens mehr. Er floh nach Belgien uud kehrte erst Zusammensturz de» Kaiserreiche« wieder nach Pari» Während der Belagerung Mese, Stadt durch die Armee betheiligte er fich i» hervonagender Weise o# Aufstand gegen Trochu and Julius Favre uud war desselbeu eine Art Adjutant von Gustav FlourenS. 3*, Kampfe der Pariser Eommune gegen die Versailles V~ rung befehligte er erst ein Bataillon Nationalgarde und urtUntiStr später Tommaudaut de» Fort« Jssy, da« vom Mont au» mft gauz besondere» Aufmerksamkeit behandelt on° ndlage, -sscn l n. Da» U fie zr Ivate i Ig erwies n 1800 »mherzig Uebcrha fessor L- steuein o gm im, an St hums d ow Iu RUcksck eine, W hr-r Be treffen Das g Meusü Kosten l ttn sein onische; ll-schichl schcagesl hrt, mft werde, der Me ibalisu fchcn m jetzt, tt aurrt. inen R letzten; auch je! von ei, e fein! S zu än sie fanat - kein si Prinzip Srziehui iu alle» Kirche; den HS ud vern In wir! ur von t-.A ist» i dtt Dor'e ttt Woche? lang fast uniutUrbrochm beschösse?«uide. Me�y 'otl bei der Bcrlheidlguag deS Forts eine AaSdamr, Kalt- ■bn ff'öüjlfit und Umflicht bewiesen hab-u, die von feinen Mit wir Wämpseru, deren einige in New-N»r?lcbell�alS bewunderi-ngs und geschildert wird. Er zad seinen Posten eist ans, älZ £jit fernere V�rthcidigung desselben anerkanntermaßen zur Un- ��.«gtnögiitkcit geworden war. In Paris sacht er dann bis zur - t mj��ständigen Ni-derwcrfnng der Commune durch die Ber- n n ff°�kr Truppen und entkam mit Hülfe eines ihm befremide- keitlÄ'n Lokomotivführers, welcher Ihn, als Fenrrmann verkleidet, au die Grenze bracht- und ihm fo die Flucht nach Eng- jond ermöglichte. H er hielt er ch Indess.n nicht lange Zeit � Inf, sondern siedelte bald nach Amerika über, wo er auch .„.gleich kurzer Zeit als Hilfs-Pormanu in einer Newarkcr Näh- .annpen�aschinenfadrik Arbeit fand. In dieser Stellung verblieb er iiedel'ls wenigen Monaten, wo er sie plötzlich obnc ersichtliche Irsache aufgab. An politischen oder socialen Agitationen hat >er gvr sich in Amerika nicht bethrillgt und ist nur ein einzige« hat, tmal vor die Oeffentlichkeit getreten. Die« war, al« er vor ) QUlitofi fahren an dem von den Soclalistcn veranstalteten Um« g zum Andenken an den standrechtlich erschossene« Commune- riegSminister Rossel ucbst Genossen thcilnahm. Er war i dieser Gelegenheit einer der Bahrtuchträger des Katafalk«. wnst führte er ein zurückgezogenes Leben, so daß er in ewark von verhältnißmäßig nur wenigen Personen ge- mnt war. 'V, Die SIrophlllose. Inrichv Ueber diese Krankheit des Proletariats, welche sich bei de« t SaViassenarmuth Immer mehr ausbreitet, bringt Dr. E. Reich immekknen Artikel in der„Gegcnwa t", dessen Schtnß als» lautet: ien v»>„Die Skrophnlosc ist cw Alp, der auf dem gefcllschaft- chen, sittlichen, und geistigen Leben lastet. Wahre und durch- keifende Reformation dieses Lebens fetzt auch die Entfernung r Strophelkrankheit voraus. Al» die wichtigsten Hüls«- ittel hierzu haben wir die Gesandh-itSpfleg-, die Vernunft td die Barmherzigkeit kennen gelernt." Mit dem geehrten Verfasse, find wir natürlich ganz ein- kein klbrstanden, wenn er sagt, daß„nicht Leberthran, sondern nur eine to>u Leben ganz nach den Grundsätzen der GesuudheitSpflegc, lgende�r Beinunst und der Sittlichkeit die Skrophulose zu tilgen" I auf I Stande sei. Mit Recht legt er den Arzeneien mir eine en k»t. ttergeordn-te Bedeutung in diese» Krankheit bei; dennoch inlulltföchten wir ans dieselben nicht ganz verzichten, da wir gewitAmeutlich von denjenigen sogenannten AntiskrophulostS, die etzt ungleich für Mittel gegen die Syphilis geltes, nicht wegzu« ie LZi agncnde Erfolge bei der Behandlung gewisser Skrophelfor- sanz llsien gesehen haben, ein weiterer Beweis— beiläufig bemerkt von»• für die Verwandtschaft beider Krankheiten. Stelluq Audlrcrseits aber müssen wir leide« bezweifeln, daß sein chmeN yhlgemeiater Apell an»ie Barmherzigkeit, diejeuige chen JPeformation de« gesellschaftlichen, sittlichen und geistigen r Haidens" herbeizuführen vermag, welche et als Boraus,ctznllg derj-»»d uncciässlichc Be ingnng für die AuStilgung der Skrophel- äuft.hlllheit mit Recht hinstellt. eigen,.» Wir bezeichnen vl-la.ehr a S Mittel zur Entfernung der 'wphn'ose die Beseitigung des Elends durch hu- . ne staatliche Einrichtungen, Volkswohlstand und ükSaufklärung— bei besserer Jugeud-rziehmtz und wahrer ldunz des Herzen? und nicht blo» heuchlerischer Dressur Betfivn)?s— oder mit einem Worte: hie Lösung socialen Frage van StaalSwegen. > Diese„tiefgreifende Umgestaltung" im gavzen Leben der Gesellschaft kann nicht durch freiwillige christliche Liebe oder !*ch die private B mhcrzigkeit(denn in Geldsachen hört "anntlich die Gen.üthlichkeit aus) eingeführt werden, sondern kann nur durch dir öffentliche Gesetzgebung auf breiteste« 'tudlage, unter Theilvatzme aller Klassen und aas eine deu »essen Aller gleichmäßig dienende Weise zu Staude kom- m. Da« nur ist»echte StaatShülfe— allein wirksam, «il sie zugseich Selbsthülfe uud kein Almosen ist. Die Ivate Barmherzigkeit jedoch hat fich dazu als un« stg erwiesen. Die Nächstcrliebe— ist sie nicht seit mehr tu 1800 Jahren vergeblich genug gepredigt worden? Die irmherziglett oder die Kirche— bat ste U etwa vermocht, ' lleberhandnahme de?„skrophnlösen Gesindels"— wie - jtu �stssor Leo in Halle die Armen und Enterbten nannte— de bei» struein oder die In neuerer Zeit sich überstürzeudeu Erstn- Ziffetlpzen immer verderblich»-, Mordwaffen hwtanzuhalteu, Zeltilp an Stelle der letzteren, sowie auch de« moderneu Grün« Mtgl WUBi« die Humanität zu setzen? Ja, wir haben nach ch gcbVkchow in deu l tzt-n Jahrzehateu in der Hnmauität sogar zcn ubsch Rückschritte statt Fortichrute gemacht; die« weist d»selbe bi-;a I' ern-----!••••• Ov*�|M9„-»-/---- 1-,—" »on iu! Wiesbadener Rede:„übrr die NstuTwiffeuschafteu ____________ v«.°°w°»i»«et« vielleicht e � weinen Rückschritt gegen srüh» gemacht, in so st bevbstk letzten Jahrzehnten»er Krieg g« nächt� ansgehärt hat, uch auch jetzt noch, wie die sortdaueruden Rüswugeu bewei- „„Se-u e>on einem an! lü"-". r>""" hl lästig.'� �andttn ve�.�--°b-. kirchliche Lehren hierin Ke fanatisitte F�ch'��ba- jetzige, vom R-.che- foaderu deren„richtiger Berwendnug" uud auSgiebiger An- Wendung auf alle Verhältnisse, wa? einer Umgestaltung der letzteren gleichkommt. Es crgiebt fich hieraus, daß auf dem bisherigen Wege nach feiner Anficht weder die Durchführung des Prinzip» de, Meufchenliebe, noch ein„wirklich» Fort« schritt" in d» Humanität zu erwarten Ist, eS sei denn, daß die neuere Wissenschaft die G-sammtheit, d. i. deu Staat, durchdringe. Welches aber müssen die neuen Geietze und arbeit»- freundlichen Einrichtungen fein, mit deren Hülfe der Staat uns urs-rrm idealeu und großartigen Ziele, d» möglichsten Beseitigung de» Elend» und der„Skropheln" entgegen zu führen vermag? Diese Frage, genannt die sociale, ist zum Thcil noch eine.offene. Und ste zu lösen, sind schon viele Vorschläge gemacht. Letzt»c zu formnliren, gehört nicht hier« b». Dies muß unbedingt die Aufgabe der gesetzgebenden Versammlung sein. Ab» gleich wie die in neuester Zeit ein- gesetzte„Reichicholerakommission" ihre segensreiche Thätigkeit bereits begonnen hat— wäre es nicht eben so zeitgemäß, von Staats wegen eine ähnliche Kommission zur Erforschung sowie zu» BerhRung de» FtbrikenelendS und d» daran» est- springenden Krankheiten zu eruennen? Dr. 8. Wir körnen uns Im Großen und Ganzen dem geehrten Einsend» nur anschließen, doch halten wir nicht» von ein» ReichSkommisfiou zur Erforschung de« Arbeiterelend», wenn nicht einige Soclal-Demokraten in dieselbe ernannt w»den. D. R. rr--— aiCUC* UIC ■hn[iA(ilh*« Bedevtung für die sittliche Erziehang der Mensch- i- hffflf#" treffend nach: i namck-'DaS größte Ranbthier de« Natur ist bekauMich iil- ii Mensch selbst, welcher beständig das Bedürfniß fühtt, beranach Anderer zu leben UN, nicht blas andere Geschöpfe, i« Rattern seinesgleichen zu- bekriegen und zu vernichten. Dies« �■ tonische Zug gehört so sehr zu seinem ganzen Wesen, daß '■ geschichtliche Bntwickelung, jeder geistige Fortschritt de« uschengeschlecht», imm» über Hausen von Leichen hinweg« sthrt, mit uuendlicheu Opfern von Meuschenblut hat»- fft werden müssen. E» soll nicht gerade behauptet werden, der Mensch in allen seinen Racell da» Stadium des pnibalismu« durchgemacht, ab» sicher ist, daß der Krieg der mscheu mit einander von Ewigkeit h» dagewesen, wie er h jetzt, trotz der fortgeschrittenen Civiltsatiou, unabläsfig dauert. Wir haben nach dieser Seite vielleicht einen fern w hat. � rt/fann. S'.?ch.«t-U Frieden kein. --- vwv WWV t faualistne Frankreich, wo ttotz aller kirchlichen Ein« e kein Moralkodex Geltung sich verschasien kann, welch» Prinzip der Mei- chenliebe enthält.... Bisher stand Erziehung und der Unterricht der Kind» fast ausnahm?- in alle» Läutern unt» d» Obhut und Bormundschast Kirche; ab» der Staat hat fich d»etts genöthigt gesehen, I den Händen dn Kirche zurück zu nehmen, was fie uuge- * /�rftttd verwaltet hat.... r-Mu wirklich» Fortschritt auf der Bahn de» Sittlichkeit »„n aur von ein» ausgiebigen und richtigen Bitwenduug de, eifc �-j-rwlff-llschastlicheu Lehren und«euntnisse. nameMlich d» u>ar den Menschen bezüglichen, zu»Watten." t*-. jt®8 ist«vhl zu deachter, daß Vircho« nicht d» sog. Bil- aiutt �g, der Viel«iss»ei, d« Stub-.igelehrsawkeit und dem �t.mi.mu. k de» Naturwissenschaften da« Wott redet, iftoad' Schulzk's Abschied.*) (Frei nach„H-ktor'S Abschied", vou Schill».) Schulze. Will das Volk fich plötzlich vou mir wenden, Daß mir einst mit schwielenreichen Händen 45,000 Thaler bot? Wer soll künstig an d» Ras' e« führen, Daß fich frei das Kapital kann rühren, Fehlt'S den Armen auch dabei an Brot?— H a s e n c l e v e r. „Majestät", gebiete Deinen Thräueu! Unser Vo'k beseelt ein höh'reS Sehnen, Weil e« Frieden, Recht und Freiheit braucht. U!b»all beginnt es jetzt zu denken, Läßt fich nicht mehr von dem Fottschtttt lenken, Der von Altersschwäche angehaucht. Schulze. Als» soll ich von der Höhe steigen Und die d> strn Reden künftig— schweigen, Weil es mir an frommen Gimpeln fehlt? Doch ein schöner Trost ist mir geblieben, Zähl' die blanken Thaler Ick, die lieben: Hab' ich mich doch nicht umsonst gequältl H a s e n c l c v- r. Ja, Du Mann mit zugeknöpften Taschen, Strebe ferner, tüchtig Geld zu haschen, Doch den Proletar bethör- nicht! Horch! schon nahen kühn die Socialen, Boll Begeifl'rung drängend zu den Wahlen, Roth bestrahlt von der Laterne Licht! P. G. �) Ursprünglich für die„Rothe Lat»ue" bestimmt. « lAobeiterunalück.) Als am vergailgenen Sonntag fünf Personen in Steele(Hüttenwerk Nmschottland) mit dem Reinigen ehtr« Gasometer»__ beschäftigt waren, ereignete sich ei» b-klageirw-rthe» Unglück. Während d» Arbeit fiel näm- luftdicht schli-~......... lich die luftdicht schließende Klappe desselben, durch welche die Arbeit» eingedrungen waren, zn, und Letztere mußten, so ein« aeschlofsen, fast eine halbe Stande in dem durch da» au» der Röhrenlei tnng zurückströmende Gas mit vergistend» Luft an- gefüllten Räume zubringen. Endlich wurden st- bewußtlos »»auZgeschafst. Die sosott angestellten Wied-rbelebung»-Be»- suche waren bei vi» von Erfolg gekrönt, d» fünfte aber, ein Familienvater von vier Kindern, war b»iits todt. *(Eine kostbare Petition.) Ein ungarisches Blatt bringt folgende Petition an den ungarischen Reichst, g:„Gr- ehrte» Abgeordnetenhaus I Wir bitten recht schön, doch nicht so viele Ministe» zu stürzen, das wäre unser Tod. So oft ein Miuister geht, müssen wir uns photographiren lassen uud die Kosten eine» EhreualbnmS trage». Wer sich«»»schließt, de» hat die Folgen zu empfinden. Solch» Weise geht die Hälfte unseres Gehalt» in Loyalität auf, während unsere ganze Bezahlung nicht sür'S Brot hinreicht. Wenn diese „Sparsam'eit" anhält so»»den wir uns erlauben, Hungers gn sterben. Boll Hochachtnuz: Die subalternen Mi- nisterialbeamteu." Bfiefkaften. Alle Briefe für MaunHeim in Parteisachen find zu richten au Philipp Krebs, I. 5 Nr. 16, Mannheim. Pattcigenosse Heinrich Berthold. Die 2 Thal» für „Rothe Laternen" per Postanweisung»halten. Doch wohin soll ich dieselben sende«? Wünsche deu Namen de» Wohn- ort« zu»fahren. Paul Grottkau. Ph. Krebs in Mannheim. Sie haben vttgesseu, Ihre und Buttler'« Adresse anzugeben. Die Adresse vo« A. Joschounvck ist nicht gr. Kisan 354, sondern 453. (Zur Beachtuug.) Die Hülfsmänuer drS Btrliucr Beitragsammlers werden driugcud auf- gefordert, am Sonntag in der Volksversammlung zu erscheinen, da eine wichtige Besprechung stattfinden soll. Zur Beachtung für die Berliner Parteigeuoffeu. Das Wahlcomit6 der Fortschrittspartei hat be. f chloffen, am Dienstag bei der engereu Wahl diesmal selber, d. h. von Mitgliedern der Fortschrittspartei, die Wahllokale besetzen zn lassen. Wer» man nun das anmaßende Wesen, welches dem Besitz so wie so schon eigen ist, und die Erfahrung von der vorigen Wahl iu Erwägnng zieht, so ist ein« doppelte Be- setzuug unsererseits ficher nothwendig, und ersuch« ich alle Parteigenossen, denen es die Umstände erlauben, am Dienstag, den SS. Januar, präzise 8 Uhr Morgens, im deutschen Kaiser, Wollancksstr. IS zu erscheinen. Abends daselbst Zusammenstellung des Wahlergebnisses.— Zu erwähnen ist noch, daß auch nicht-wahlberechtigt«> sowie in den andern Berliner Wahlkreisen wohnende Parteigenossen thätig sein können. Hauptwahllokal, Sitz des Comits's,„Deutscher Kaiser". Uaterabtheilung: 1) 2) 3) 4) 5) A. Korn. Wollancksstr. 12, im Tunnel. Brunnenflr. 38n. NUmtyer. Thorstr. 12. Thierstein. Jnvalidenstr. 85. Meißner. Kirch str. 5(Moabit). Neumann. 6) Prinzenallee 14, 4ter Eingang(Gesund« brnnnen). Böttcher. Für daS Arbeiterwahlcomits. I. A.: H. EckS. Zur Notiz! Versammlungen sind: am Sonntag, den 25. d., im Deutschen Kaiser.— Cafs Ulrich, Fehrbelliner» straße 98.— Ley, Schönhauser Allee 162.— Grätz, Brnnnenstr. 140.— FlegeS, Schönhauser Allee 51. Am Montag: Thorstraße 12, bei Lieber.— Baelicke, Boyenstraße 12.— Queitzsch, Gerichts» straße 10.— Weber, Strelitzerstr. 11.— H. Warn» städt, Moabit 10.— Bussack, Kirchstr. 5.— Werner, Schwedenstraße 19.— Hewpel, Badstr. 65/66.— GariuS, Pankstr. 25.— Jäger, Frcienwalderstr. 33. — Brettschneider, Gartenstr. 13/14. Flugblätter sind zu erhalten Petristr ße 16. H. EckS. F«? Berti*. Große Volksversaumillug So»«tag, de» 25. Januar, Vorm. 10 Uhr, Sophienstr. IS. Tages ordn.: Die engere Wahl im sechsten Berliner Wahlkreise. Referent: Herr F. W. Fritzsche. NB. Die auf engere Wahl stehenden Kan- didaten Herr Schulze-Delitzsch und Herr Hasenclever sind eingeladen. Für da« Wahlcomitö. I. A.: H. Eck»._ Für Berlin. iIgemeiller deutscher ArdeUer-Sereiu. Bersammluuaeu ÄOBttabntd, deu 34. Jan.. Abends 8', Uhr, im Grat. '«> eil' scheu Bierlokal(ob»« Saal), Kommandanieustraß« 77—79. Bottrag de» Herrn Finn. Wtmabcud, deu 24. Jan.. Abcm-o sz Uhr, im Lokale?» Herrn Lindemann, Manteuffelstraße 90. Bottrag de» Herrn Höppuer. Svauabend, den 34. Jan., Abends 8t Uhr, im Lokale de« Herrn Böhm, neben der Kais» Franzkasernc. Vortrag de« Herrn Beck. Sonnabend, den 24. Jan., Abends 8z Uhr, Kirchstraße.5 (Moabit). Vortrag des Herrn Scholz Sonnabend, den 24. Jan., Abends 8* Uhr, Badstr. 65/66 (Gesundbrunnen). Vortrag de« Herrn F. W. Fritzsche. Fragekasten H. EckS. NB. Ja den Bersauimiungeu zu Moabit und Gesund- brnnnen soll die Orgauisatioa bettefis der Wahl am 27. Jan. noch v»vollständlgt werden, bitte daher um rege Bethciliguug. Die Versammlungen In den rrstea Tagen der Woche fallen du Wahl halber an». Näheres in nächst» Nummer. D. O. Für Berlin. Deutscher Zimmerer- Bund. Die näebste BezirkSversommludg findet Mittwoch, den 28. Januar, Abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Pehknhn, Köpnicketstrdßc 172, am Schlestschen Thare, Patt. Aug. Kapell. Merlin. Allgem. deutsch. Maurer- und Steinhauer-Bereiu. „Den Mitglied»» zur Nachricht." D» engeren Wahl und des Stiftungsfestes de» Verein» halber fallen für die nächste Woche die Mitftled-roerfamm« lungen noch einmal fän-mtlich an«. Bitte, recht rege am Stiftungsfeste thellzuuchmen. _ Hurlemanu. M? Berlin« ' llgem. deutscher Mram- uud Steiuhauer-BercUl« Die Fei» des Stiftungsfestes findet statt Mittwoch, de« 28. Januar, w Menge'«(früh» Bade'«) Salon, Gr. Frankfutterstr. 87. Eröffnung gj Uhr Abend». Anfang de» Concetts 7 Uhr. Während der Concettpaufm deklamatorische lotträge. Nach 9 Übt Ball. Mitternacht: Festrede de« Herrn P. Grottkan. Entröe für Herren 5 Sgr-, für Damen 2j Sgr. Programme vueutgeUlich. Billets find nur an der Kaff« zn haben. Um Niemand zu bevorzugen, sondern allen Mitglied»» -«echt zu werden, hat die General-Vasammlung beschlossen, in keinem d» BereinSlokale diese« Fest zu begehen, uud Hof- feu wir deshalb, baß alle Mitglied» am Platze fein«»deu. Die Cowitämitglied» müssen um Uhr zu» Stelle fein. Da« FestcomU«� 1 Schlafstelle ,. verm.«oppenstr. 93 b. Btej�JJ* ___■— t-.__ tit* mit OfiRre. f» jT-bll. rheiwahme au einem möbl. Zimm» mit Kaffee, i> Thl«. monatlich, bei Stahl, Temp i»»«,. 3 t.. „Die rothe Laterne." Organ zur Beleuchtung Politischer uud socialer Schattenseiten. Os strahlet die rothe Laterne Ja'S Danket»et Leben« hiieia, Drum nähren die Flammen wir gerne, Denn Licht scheuch l die Gegner allein. Wer frischem Nmh noch ergeben, Wem Witz r.rtb Smyrc auch frommt, Der wird fich noch Kräften bestreben, Daß er die Laterne bekommt. Im Kampf mit den feindlichen Mächten, Da glebt-» manch' lustigen Strauß, Doch rath' Ich Euch, geht?u den Nächten Nie ohne Laterne nach Hauil Ks strahlet die rothe Laterne. Die rothe Laterne, Nr., volle Größe de«„Neara Social-Demokrat", ist ia Berlin in allen Berfammlungeu flr 1 Sgr zu haben. Iiür Auswärts 40 Exemplare, excl. Porto, für 1 Thlr. Paul Grottkau, Berlin. Elisabeth User Nr. 13. HsMtnrg. Oeffeutliche Buchbinder-Versammlung Totlmnz, ht* 25. Jaunar, Nach«. 2i Ubr, in Hansch's Klublokal, Schaulllbiugerstraßt 14. Tagceordn.: Zweck und Nutzen der Gewertschaftt.Be« wegnug.— Sirfercut: Herr Aug. Gcib. Fachgenossen erscheint alle. Gäste sind willkommen. S. W. Littken«. Kü» Bei-ti« Agitatoren-Sitzung �... o_____- o tt» Mittwoch, den 28. Iaouar, AbeudS 8 Uhr, bei Sei,crt, Dreedcaerstr. 8S. Ich ersuche außer die bisher bekannten«gitatoren, alle Parteigenossen, welche die Fähigkeit uud den Willen haben, «orträg« zu halten, zu erscheinen. Der Bevollmächtigte H. Eck«. Berliner Putzer-Club. Mitglieder-Generalversanamlung Mittwoch, den 28. Januar, Abcuds 8 Uhr, lm Lokale de« Herr EariuS lfrüher Happoldt), Prinzcnstr. 72. Taaesordn.: Kassenbericht vom Dezember. Berlcfuug der mit Beiträgen rückständigen Mitglieder. Beröffentllchuna der Beiträge zu dem Strikeford»(Lübeck, Hamburg). Berschiede- »«S und Fragekalleu. A. Sievert. H»r ZNaTit«. Deutscher Tabakarbeiter-Berein. Geschlossene Mttglieberv crtammlung Mittwoch, den 28. Jan., Abends 8 Uhr, im früher Franke'schcn tosa'c, L'nicnflraße 44. TageSordn.: Zlbrcchnnng. Wichtige Innere VcreinSangc- legeuheiteu. Berschiedenc« und Fragekasten. Um zahlreiche« Erscheinen bitter Der Ortsvorstand. Kür Verlint Allgemeiuer Schuhmacher-Verei«. Ocffentlitie Bersamml nng Montag, den 26. Jan., Abends 8 Uhr, kr der Grat» cil'schen Bierhallc, Kommandantenstr. 77— 79 Tagesordn.: Vortrag de« Herrn Engl er.— Verschiede- ne».— Fragekasteu. H. Szimmath. I4B. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß der Wiener Maskenball Montag, den 23. Februar, bei Engelhardt, Liudenstr. 54(Stadttheatcr) stattfindet, wozu Karten jeden Montag in der Versammlung z-> haben sind. Kur Verlin. Arbeiter-Fraucn und Mädcheu-Bereiu. D. O. Geschlossene Mitj- lieb er- Verl am ml uug Dienstag, den 27. Jan., Abends 8* Uhr. Im Lokale de« Herrn Lieber, Tdorstraße 12. TageSordn.: 1) Abrechnung vom Monat Dezember.— ) Abrechnung von d r Weihnachtsbescheeruug. Innere Ber« eiuSangelezenhciten und Fragekasteu. E« ist Pflicht eine» jeden Mirgliedet, in dieser Versamm- Uvg ,U erscheinen. Der Borstand. F?? jgtaw&UTß. Da da» Ar.'eltrrwahlcomitö e« für allgemein uothweudig erachtet, daß am Dienstag, den 27. d. M.. bei der hier statt- findenden engeren Wahl eine enorme Agitation entfaltet werde, so bitten wir die Parteigenossen Hamburg«, Altona'«, Har- bürg» und Wandsbecks, ferner alle Korporationen dieser Orte, deu 27. Januar erst recht zum Feiertag zu machen uud uu» alle Kräfte unter der Adresse Salon zum Roland, erste gakobSstraße 19, in d r Neustadt, zur Verfügung zu stellen. Da« Arbciterwahlcomitö. HIB. Alle Utensilien, Plakate, Stangen u. s. w, wolle mau umgehend abliefern an die obige Adresse.____ Tür Hambura Bolksversammlunaen Montag, deu 26. Jauuar, Abends 8t Uhr, ■1) in Tiitge's Etablissement, 2) im englischen Tivoli, 3) im Alcazar. TazeSordn.: Der 27. Januar, die Hoffnung der Social-Demokratie. DaS Arbeiterwahlcomit6. Für Barmen. Mgemeiner deutscher Ardeiter-Berein. Heute keine Beelammlung. Siegesfeier auf der Kluse. Abschied des Reichstagsabgeordneten. selmann. Manu. Has- Ick- Zur �bchwug für pfebl�iich Pacicigenossen! ich den Partcigevossen mit guten Cigarren. I. Stc-hl, Tigaerer.-Arb., Templinerstr. 3, 1 Tr. Für Lindenberg. Wahlcomit�fitzuug des Niederbarnimer Kreises Somttag, den 25. Januar, lm Lokale de» Herrn Flörik. Zu gleicher Zeit findet Im selben Lokal eine Bolksverfesmmlung statt. Sämmtliche Ortschaften d>S Kreise? müssen vertreten ». Da« Wahlcomit«. z i 5 Für Altona. GenerälversammwuZ der Kra«ke«kasie des Arb.-U«terst«tzungs- Verbandes Mttwoch, de» 28. Ja».,»dends 8� Uhr, in Heinsohu's Salon, Gehlersplatz. TazeSordn.: 1) S-rech»ung.— 2) Wahl eine« ersten Pristdeuten, eine« ersten Sekretä,», eines ersten KalfirerS nnd eine» Revisors.— 3) Antrag de« Vorstandes wegen Ber- gehen» mehrerer Mitglieder.— 4) Antrag de« Vorstandes wegen de« MltgliedcZ Stamer.— 5) Anttag vom Verein«« arzt Herrn vr. Frchd« in Hamburg.— 6) Antrag vou Brückmann wegen ärztlicher Rechauuge».— 7) Antrag ber Revision ber Statuten.______ Der Vorstand._ Wandsbeck. Volksversammluug im Lokale des Herrn Lage mann. Tagesordn.: Bourgco sie uu» Proletariat. I. Laffereuz, Mathildenstr. 14. Wandsbeck. Mitglicderversammlnnz des JJlge«. deutsch. Maurer- u. Lteiohauer-Vernus im Lokale de« He ru Lagemann, Kampstr. 53. TageSordn: Wa« bezweckt der Frauen- und Mädchen- Verein?— Verschiedene« nnd Fragekasteu. H. Bremer, Bevollm. Für Hannover. Arbeiterfraueu-»ud Mädcheu-Bereiu. Große Bersamml««g Mittwoch, deu 28. Jmt., Abends 8 Uhr, Im Lokale von Mathe», Neuestr. 45. Tagesordnung: 1) Vortrag.— 2) Verschiede-e» Fragekasteu. _ Um zahlreiche« Erscheinen bittet Der Vorstand. Für Hannover. Arbeiter-Frauen- und Mädcheu-Bereiu. und Gemüthliches Beisammensein Sountag, den 25. Januar, AbeudS 6 Uhr: im Lokale de« Herrn Mathe«. Parteigenossen werden freundlichst eingeladen. Das Festcomitö. Für Breslau. AftgnBirtBt* dMKwrr Ar*«üw-fc«m Heute Abend: Geselliges Beisammensein. Oeffentliche«ersamml»», MoMag, de« 26. Ja«., Aleads 7t Übe, im Lokale de« Herrn Scholz, Wehnerstr.. und kleine Groschenzassen Ecke. Zu zahlreichem Erscheinen ladet-In N. P. Reiuder». Für Brandenburg a. d. H. Zu der engeren Wahl zwischen Herrn HauSmaun und ausirm Kandidaten Herrn Sei»ecken biet erhielt ich von deu Tischlern Berlins 50 Tvlr. zugesandt, wofür Ich Im Namen sämmtlicher Parteigenossen meinen herzlichsten Dark ausspreche._ A. Mischte. Für Magdeburg««d Umgegend. OeM. Korbmacherversammluna Sooutag, de« 25. Jaauar, im Lokale der Frau Warth, Brauu Hirschstraße 3. Tage.'vr-,.: 1) Die Korbmacher. 2) Die Bestrebungen de« Allgcm. deutsch. Arb-Bereln«." Die geehrten Abonnenten de«»Neuen Social Demotrat" und Mitglie»» de» Allg. deutsch. Arb.-Bereiuc sind besonder« zu dieser B-riemmlzin, ciu�elade»� E. Knopf, Korbm. Flellöburger Arbciter-Wahlverei� Die aWitgiictcc benannte« Berein»»rücken hiermit ihre« innigsten uud»ärmsten Dank gezen ihren Freund und Partei- geeoffen E. Brückmann au«. Du hast für uns-estrebt mit Manneskraft und F-uet, Du hast d'c Achtung aller Deine» Arbcitcrkollegen erworben, daher Dank uud abermal» Dank. Mit Gruß und Haitd'chlag Die Mitglieder des Arbeiter Wahlvereln». Alle« Parteigenossen und„..______ ülcjiöurönt, Prinzenftr. 71, Keller re Für gute Speisen, Bairisch und echte Biere ist be gessegt.________ H. P«JL, Für Hamburg Große öffentliche Geueralversammlsug sämmtlicher Sttoßenbauarbeiter HamvmgS und der Umgegeud Somttag, deu 25. Jammr, Vormittags präzise 11 Uhr, im Englischen Tivoli, Kirchcuallee 41, St. Georg. TageSordn.: Der 27. Iaouar 1874 uud die Aufgabe de» Sttaßenbanarbeiter Hamburg« und der Umgegend. Referent: Her» Hörig. Alle Sttaßenbauarbeiter find hierzu eingeladen. _____ Lug. Pflngradt. Tomierstag.�e» 20. Jau.�Abd«. 8i llbr, in Wittwaack's Saloa, Parteiversammlung. TageSordn.: Wahl elueS Partelleitcr«. MS. Part-igenosseu werden ersucht, zahlreich zu erfcheiueu. O. Reimer. pllrk'O Rü ersdorfcrstrabc 45, am Ostbahnhafe. Den Her«» Parleizeuosscn zur Keuutniß: Jeden Sonntag G-rsxdcl Bai par4. Aufaug 6 Uhr.— Jeden Montag u. Donnerstag Theater- BorstelluRa, nachher Kräazche» Meine gut eingerichteten Salou« find noch an geivif Tagen in der Woche zu Välleu uud sonstigen Fefi'.icklck uoeatgeltlich zu vergebeu. E. P,r� Salon„Zum dentschen Kaiser". » >« Wollancksstraße 12. Zeige hlerdurck irgebeust an, daß ich von Herrn Uei scheer obige« Lokal über.ommen, uud empfehle dasselbe Versammlungen, Bällen»c., uud soll mein Bestreben In Be» rclchuug guter Speisen uud Getränke, reeller Bcbicnnng. wie jeden mich Beehrenden zufrieden zu stellen, bestehen. I «erden von jetzt ab die Kränzchen für Parteigenossen, i> Montag wieder stattfinden; bitte daher um recht zahl» BetheUignug O. Dwillal «räuzcheu für Parteigmossru jeden Montag Abend W-llauckstraße 12. Um zahlreiche» Erscheinen ersucht O. Dwill« Altona. Heinfon's Salon. Jeden Sonntag, Montag und Donnerj Grosse Tanzmustk. Mo»tag, den 26. Jauuar: Großer Maskenball. Ich fordere sämmtliche Parteigenossen auf, au« defll der engeren Wahl einen Feiettaz zu machen,«amit wir* die nöthlge Anzahl Leute auf die Straße stellen ki» G: di zu » klc Ml hu AI no TI 'Hartmann muß durchkommen. �ambur�. �___ Der Bevollmächtigt- Batt Dem Parteigenossen Franz Ditberuer zu seiw burtttage am 24. Jauuar die d-stm Glückwünsche. M. A. B. Herzliche Gratulalion meinem lieben Manne zu 30. G biut zage am 26. Januar. Möge ir noch recht«. an m-w,r Seite für die Menscheureltt- kämpfen. � Pa Hamborg. Frau Leukmerma� Mx Dem Mau er Earl Sachse zu seinem am 25. met fiattfiudeudeu 25. GcbuetSlage die besten Glückwünsche.) Hamburg. Dei" Freund_ H-rzlichen Glückwunsch uuscrm Parteigenossen Atba� Breslau, den 25. Januar. vi-«., x i h*....■ Dem tapfcrn Mitkämpfer für Freiheit-mv Recht R»' Schulz zu Ottensen die besten Glückwünsche zn seine» plg» 24. Januar wlederkehreabio Wiegenfeste. h-je, Sewe Mutter uud Geschw� � Ullserm lieben Leißrina ZllM Geburtstage die� /i"* » feillaise als Ständchen. Mehrere Partelgeuosseu Br� Uuscrm braven Parteigeuoffeu W. Krast zu seinem 25. Wlegeufeste die b-steu Glückwünsche. Unserm Parteigenossen Herrn August Engel uover zu seinem Geburtstage am 23. Jauuar die he: Glückwlllilchc vou A. S. L.�ech.j!. O. R. E. H. P. (Verspätet.). Eine herzliche Gratulation dem Herrn G. Präsident de« Allg. deutsch. Formerbundek, zu seinem' stattgehabten Geburtstage. Mö,e derselbe, trotz aller Anfeindung unserer ttotz aller Geschäfts kriscu, da« begonnene Werk zu« Ziele führen. � S"8 Sch.- H.- L.- M.—-<3.— 2K.- von schlu Str Blic fich gm, 's brav (Bersaitet). Unserem tapferen Mitkämpfe» für Freiheit und Ret' Sar Tuchmacher Gustav Krause, die herzlichsten Glück» zu seinem am 24. Jauuar staUfiudeuden Wiegenfeste.;)>,- Sora», den 23. Jauuar 1874. Die Sorem» Parteigenosse»- _____ Im Auftrage: Earl Hoffwsvcn 1 f. Schläfst, soft». sp., sep. E., Stalitz.rftr. 104, Eine solide Frau, die ein 5 Mo-sate alte« Kte: d in Pflege will, erfährt Näh. Waüstr. 74 75. Ab. nach 6 U. Wwe" lege» frei Jt-wbtx tu) 2 Parteigenossen können Logi« erhalten bei H. predi Georgstr. 66, 2. Etage. on Altona wird ein Parteizenossc als Milbcwohitt' Soc sehr freundlichen Zimmer» gesucht, pr. Woche 1 Mk.-„ Kett allein Stewstr 55. 2 Etage."�e -�also, Der heutigen Nummer ist für unsere dem' gen Leser ein Beiblatt hinzugefügt, betrl�uti Schmidt's Arrowroot-Kiuder-A� back, wovon Herr[g� Grustav IVeumark. Org Oranienstraße Nr. 131, Berlin, klärt das Generaldepot für ganz Deutschland valli oas rztererrluvczivt sur guuz x�eusuztiu",---» Trotz der großen Anforderungen ist derbst von 2'/- Sgr. pro Packet festgesetzt, uild � � neu wir diesen Schmidt'schen Arrowroot-�mü's Zwieback als beste Kindernahrnng durchaus empfehlen. schli Druck von E. Jhring'S Wwe.(H. Eolbatzkq) in Verantwortlich für die Redaktton: C. Becke« ia Verlag von W. Grüwel in Berlin. i as Bou AuSj