«jcuui, wvuuiuij, i/dtt 1. �ebruar 1874. R* ue t 4. �ayrgang. »tele fiethms erscheint biet Mal �Ichentlich, trab zwar: Dien?-»«. Donnerstag» n. Sonnabend» Abend». Mbonn-M-nt«iPr»iI vi» Berlin tncl.«ringerloh» viertel. �.?r".ch prännnierando 17*/, Sgl., mo- taillch»Vi Sgr., einzelne Runtam« ««gs.i beibeo«oSÄwtent in* .rt o«gr-, bei den nnherprenZ. Ho '9•i«a fit»entschland gleichfalls 18 (1»«renzet Sdd.«ähr-i Beeale SoSJn Sgr. str°i jaW1 Sflcittl-Dmatirttt, dgMdffQp deutsche» �rbritey■ «edattio»». Srpebition Berlin, Dresden erstrahe Nr.«3, «estellnngen werden»»swärttlei alle» Postämtern, in Berlin in der Zipedi« tion, sowie bei jedem Spediteur entgegengenommen. Inserate!tn der Skpeditionanfzngebop) werden pro dreigespaltene Petit-Zeüe oder deren Raum mit i Sgr. berechnet- ilrdeiter-Annonee« die dreispaltege hZeile oder deren Sianm iVi Sgr. z gUllt� .Hill. in. Für die Monate Februar und März „g>?ann jetzt auswärts bei sämmtlichen i' Post-Anstalten auf den '\„Neuen Social-Demokrat" �abonnirt werden. Auch für Berlin beginnt ein! ?zUt Monatsabonnement, und nehmen alle Spedi- teure und die Expedition des Blattes Bestellun- iTTtgen entgegen.— Wir ersuchen daher die �ItParteigenofsen, diese Gelegenheit zu einem g-Knöglichst zahlreichen Abonnement zu benutzen ü�anb, um Jrrthümer der Postbeamten zu vcrmei- X'tJben, ausdrücklich den„NeuenSo cial-Demo- iltl�rat" in Berlin zu bestellen. Die Redaktion. > � Sociales Eleud.* H. Es giebt kein VolkSelend! sprechen die Ver« jvtterer der heutigen Gesellschaft bei jeder Gelegen» eit. Die wisseuschafllich erwiesenen, furchtbaren olgen deS ehernen Lohngesetzes werden von ihnen „irzer Hand bestritten, und wenn einmal das Massen« 'Äend bei Arbeitsstockungen sich so geltend macht, daß „zeZuan ihm die Nagen nicht verschließen kann, dann ntha",ird wenigstnnS ein derartiger Lärm erhoben über je„Wohlthätiglkeitsanstaltcn", daß die öffentliche �?i4!eiimng dadurch betrogen und eingeschläfert wird. "(v'l Heuchelei! Nichts als Heuchelei in der unsittlichen � Gesellschaft der Gegenwart, woraus die wahre Men- hcnliebe verbannt ist, da zieht ein Jeder den Mit- lenschen nur so weit in Betracht, wie er ihn nutz» iKeUjciogend ausbeuten kann; für fremde Leiden schlägt 'ck*i in fühlend Herz, und wer durch die Roth gebrochen "'•�L wer nicht durch eigene Kraft cxistircn kann, der ird alS unbequeme Last betrachtet, deren sich die >esellschaft bei nächster bester Gelegenheit zu cut- "ligen hat. Der planmäßige Mord der Bettelarmen durch vunger und Kälte ist in England schon zur Ge« ' �ohnheit geworden und wird bereits von den Be- g. senden dortsclbst alS berechtigte Eigenthümlichkeit »üui�trachtet. Drum dürfen wir aber nicht glauben, "VjMj nur jenes Land deS am freiesten entfesselten Ka- thr�als dieses sociale SchrcckenSsystem aufweist. Wir Grünen wahrlich manchem SensatiooSstück dieser Art, V�lcheS englische Blätter veröffentlichen, ein deutsches � D. die Seite halten. Nur deshalb schweigt die Presse -—�jjhutschlandS meist, weil sie die feigste und korrum- i'hersstesie der Welt ist, J«pan nicht ausgeschlossen. Diese Gedanken kamen unS, alö wir in Drcs- iei Blättern ein Beispiel enthüllten schauderhasten gerwfl»dS lasen, welches wahrscheinlich nicht wenige s-w�enstücke hat, denn es zeugt davon, daß die be- �,,htigte Angst vor dem Armenhause in der Hauptstadt eine Jüchsens nicht minder herrscht, wie in England, wo, Ob p.vk dem Hunger« und Martersystem der englischen urgeoisie, daS Armenhaus die Hölle ist. -h s> Doch kommen wir auf die Thatsache. Durch 'll findet eine mitleidige Seele eine arme 7Sjäh- Frau im entsetzlichsten Elend. Die Unglückliche it in einem Hause der Kreuzgasse im fünften k in einer Bodenkammer; nur ein alter'Stuhl ein Korbtischchen bilden ihre Mobilien, etwaS >« unt einem dünnen zerrissenen msgssr überdeckt, ist ihr Lager. Kein Ofen ist in dem ich PN, nur ein kleiner rauchender Kohlentopf spendet t Warme. «Und wie lebt nun die Arme? Sie muß„arbei- sie muß durch Handel mit Streichhölzchen, einigen geringen Unterstützungen, ihren Unter« Agps'i erwerben. Sie hat früher 27 Jahre in einem aui H Hause und später 6 Jahre lang in einem au- Hause Dresdens gedient. Jetzt muß die alte , die unnütz gewordene Sclavin, verkommen, aus wohlberechtigter Angst, wagt sie nicht, das -ghauS aufzusuchen. |b dieser Fall ist uicht vereinzelt. Unweit von 'onme der Armen, in einer kleinen, von Mo- ß bitten ganz leeren Bodenkammer, die Mittags zwölf Uhr noch von einem Stückchen Licht erleuchtet werden mußte, liegt auf der bloßen Diele— seit 2 Jahren schon dies ihr Nachtlager— ein anderes hülfSbe- dürftiges Weib, beinahe gänzlich gelähmt an Händen und Füßen. DaS ist ein Bild au? unserer mit Humanität und Kultur so gern prunkenden Gesellschaft, ein Bild,«clches sich dem siastersten Nachtstück Londons an die Seite stellen läßt. Und wollt Ihr Socialisten für den vereinzelten Fall die ganze Gesellschaft verantwortlich machen?— werden die Bourgeois fragen. Gewiß!— antworten wir. Dieser Fall der Roth, er ist nur ein Symptom deS gesammten socialen Elends. Es ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel, welche von ihm bezeichnet wird. In einer Gesellschaft, wo die Fabrikanten stolz sind auf ihre wohlgenährten Kutschpferde, aber sich den Teufel schccren um ihre halbverhungerten Arbei- ter, wo der Reiche eines kranken Hundes halber nach dem Thierarzt schickt, dem krank-n Bettler aber die Thür weist; in einer Gefellschaft, wo solches eine naturgemäße Folge ihrer Grundsätze ist, da sind Ein- zelfälle deS Elendes, wie der erwähnte, daS Spiegel- bild der ganzen Gesellschaft. Drum Hand an'S Werk gelegt! Vor dem So- cialismuS wird der Bann des Elendes schwinden, welcher die Welt in schmerzliche Fesseln schlägt. Politische lleberficht. Berlin, 31. Januar. Das preußische Abgeordnetenhaus hat die Mehr- forderungcn der Regierung für Polize-Wesen ge- nehmigt. Wir werden über die Verhandlungen in nächster Nummer noch Weiteres bringen. Wie die liberalen Zeitungen schreiben, bat Herr Schulze-Delitzsch daS Mandat für Wiesbaden ange- nommen, dasjenige für Berlin aber abgelehnt. * Den Hamburger Parteigcnoffeu machen die anderen Parteien daö höchste Kompliment in Bezug auf ihre Wahlthätigkeit. Ä geht nämlich die Notiz durch die Zeitung, daß Fürst Bismarck aus Ham« bürg anläßlich des Wahlsieges über die Social-De- mokraten zwei Glückwunschtelegramme erhalten habe.— Noch vor kurzer Zeit sprach man von den Social- Demokraten in sehr verächtlichem Tone und jetzt.beglückwünscht" man sich, wenn man über die- selben einen knappen Wahlsieg erfochten hat. Nun, eS kommt noch besser! Zur Reichstagswahl. An die Wähler und Parteigenossen deS sechsten Berliner Wahlkreises. „ES ist eine Schmach, wenn ein Social-Demo- krat den sechsten Berliner Wahlkreis im Reichstage vertritt"— so lautete daS gehässige Wort der fort- schrittlichen uvd liberalen Zeitungen vor der engeren Wahl zwischen Herrn Schulze und mir. Mit„Schmach" hatten sich somit die 2500 un- bescholteuen Mänuer bedeckt, welche mir bei der ersten Wahl am 10. Januar ihr Vertrauen geschenkt haben; aber unbeirrt durch solche nichtsnutzigen Schmähungen der Fortschrittspartei häuften am 27. Januar 6000 unbescholteneMLnnerdiese„Schmach" auf sich, wohl bewußt, daß es eine Ehre ist, von den fortschrittlichen Zeitungen geschmäht zu werden. Wähler des sechsten Wahlkreises! Ich sage Euch NamenS der Partei deS Allg. deutsch. Arb.-VereinS meinen besten Dank für den Opfermuth, den Ihr gezeigt habt, dafür, daß Ihr Euch nicht anfechten ließet durch allerlei Machinationen, durch allerlei ver- steckte Drohungen gegen Eure Existenz, selbst nicht durch daS Vorhalten deS Hungertuches.— Ihr habt Euch als Männer gezeigt. Die große Zahl derjeni- gen, die für mich gestimmt haben beweist, daß der SocialiSmuS, die Idee der wahren Freiheit und Bruderliebe, siegreichen Einzug gehalten hat in die Hauptstadt des deutschen Reiches. Wir können getrosten MurheS in die Zukunft blicken— in der nächsten Wahlschlacht werden wir siegen! Und waS hat die Fortschrittspartei durch ihren Sieg erlangt? Antwort: Sie hat das Vertrauen auf sich selbst verloren— und damit ist>pe Zukunft verloren.— Alle anderen größeren politischen Parteien haben für den Kandidaten der Fortschrittspartei gestimmt, die äußerste Reaktion miteinbegriffen. Di- Beamten der Polizei sind so zahlreich zur Wahl gegangen, wie früher noch niemals. Die reichsten Börsenjobber, die grausamsten Hausbesitzer, sie standen vereint zu Schulze, dem„Apostel der Arbeiter". Die Fort- schrittspartci verbündet mit Polizeigewalt und Reak- tion, der„Arbcitcrapostel" Arm in Arm mit Börsen- jobbern und Hänserspekulanten— wahrlich ein herrliches Bild! Und wer dieses Bild ruhig betrachtet, der steht in ihm de» völligen Ruin der Fortschrittspartei. Am 27. Januar hat sie einen Sieg erfochten gleich dem, welchen PyrrhiiS bei Askolum errang, wo er ausge- rufen haben soll:„Noch ein solcher Sieg und ich bin verloren!" Nach wenigen Jahren wurde PyrrhuS auch von den andrängenden Römern geschlagen. Und wenige Jahre vergehen nur noch und der Triumph deS SocialiSmnS ist in Berlin vollständig. Selbst unsere erbittertste Gegnerin bestätigt meine Ansicht. Die„VolkSzeitung", auf deren Feindschaft im Uebrigen Jeder stolz sein kann, bringt, nachdem sie so nebeuüci einigen Schmutz gegen mieh geschleudert hat, sollenden PassuS über die Wahl am 27. Januar: „Bei der jetzigen Wahl haben sich die Stimmen für Schulze von vicrtarfend auf neunlausend geho« ben; aber die Stimmen für Hasenclever sind von dritthalbtausend auf sechStauseud gestiegen. DaS Wachsthum zeigte also hierin ein ziemlich gleiches Bcrhältniß. Und diese Thatsache ist in Wahr- heit ein beschämenderes Ereigniß als die Erscheinung bei der ersten Hauptwahl." Nun, wir wollen daS beschämende Gefühl den Fortschrittleru überlassen, welches unS mit lebhafter Freude erfüllt; wir wollen vereint weiter kämpfen und streben, daß wir recht bald daS groß- Ziel, die Erlösung der Menschheit auS den Banden der heu« tizen Gesellschaft, erreichen. Berlin, den 31. Januar 1874. Mit brüderlichem Gruße Wilh. Haseuclever. Im Fürstenthum Rcuß- Greiz erhielt Kami- gann bei der engeren Wahl 3257 Stimmen; der Kandidat der vereinigten Liberalen und Konservativen brachte eS allerdings zum Siege mit nur 4151 Stimmen. Im ersten Hamburger Wahlkreis hatte bei der engeren Wahl Harlmann 6160 Stimmen, der Kandidat der vereinigten Bourgeoisie erhielt 10,380. Hamburg hat im höchsten Maße seine Schuldigkeit gethan, in allen drei Wahlkreisen. Die deutschen Socialisten können mit Stolz auf den Opfermuth der Hamburger Parteigenossen blicken. Bon Jtzehoe-Mcldorf, wo Freund Winter auf der engeren Wahl war, haben wir noch keine Nachricht._ * In der Mitgliederversammlung des Allgem. deutschen Arb.. Vereins brachte das Vereinsmitglied Zimmermann, unter Angabe von Zeugen, vor, daß das hervorragende Mitglied der Eisenacher Par- tei, Herr Mehner, bei der engeren Wahl zwischen Hasenclever und Schulze-Delitzsch, gegen den Partei- bcschluß, direkt für Schulze-Delitzsch agitirt hat. Und da sollen wir solche Leute mit dem Ehren- titel Social-Demokrat belegen?! BeremsTheil. Parteigenossen! Vergesit die Gemasiregelten nicht! S> Berlin, den 29. Januar.(Zur Rcichs- tazSwahl im dritten Wahlkreis; Versamm- luvg der liberalen„Misch-masch. Partei".) Gestern Abend fand im Neuen Gescllschaftshause eine Versammlung statt, zn welcher durch Karten ringe- laden war und diese als Legitimation am Eingang vorgezeigt werden mußten. Ein Fabrikdirektor eröffnete und leitete ohne Bureauwahl die Versammlung, zu welcher einige von den Unfern sich Zutritt verschafft hatten. Zunächst sprach als Kandidat Herr Herz aus Nürnberg, der den Schwerpunkt seiner Rede in die kirchlichen Angelegenheiten legte und gegen die Social-Demokratie zu Felde zog. Als er über die Befreiung der Presse von dem materiellen Drucke, welcher durch Polizei- liche Beschlagnahme, Stempelsteuer und Kaution auf derselben laste, sprach, gab er folgenden Poetischen Erguß zum Besten:„Die Verleger können jetzt so gemartert, so gefoltert werden, daß sie gebrocheneu Herzend sterben."(Wer lacht da!?) Herr A. Schlesinger(Mitglied des Allg. deutsch. Arb.-Vereins) intcrpellirte den Kandidaten über das eherne ökonomische Lohngesetz, worauf derselbe er- klärte, daß er freilich keine National-Oekonomie studirt habe, aber doch soviel wisse, daß eS gar kein ehernes ökonomisches Lohngesetz gebe; dasselbe sei vielmehr eine faule Lassalle'sche Theorie. Er empfahl allen Arbeitern das Sparen, welches bei der gegen- wärtigen Ueberproduktion den Arbeitern gar nicht schwer fallen kann.(Hat man jemals fcasseren Blödsinn gehört? Anm. des SetzerS.) Nun Produzirten sich noch zwei andere Kandida- ten, die beide entschieden besser die Lage derArbei- ter und Kleinbürger kannten, als Herr Herz; aber dennoch nahm die Versammlung die Kandidatur des Herrn Herz an, weil die Nati onal-Liberalen und die Reichsregierung dieselbe lieber sahen— schöner Fortschritt! Zu erwähnen ist noch, daß Herr Dr. LangerhanS ein freimüthigeS Geständniß ablegte. Er meinte näm- lich, daß früher die Arbeiter mit der Freiheit der Fortschrittspartei zufrieden gewesen seien; dieS schöne harmonische Berhältuiß sei aber plötzlich gestört wor- den durch das Hineinwerfen der Magcnfragc. Mit Bedauern müsse er gestehen, daß dadurch gerade die empfänglichsten und fähigsten Arbeiter auS dem Lager der Fortschrittspartei ausgeschieden seien und sich dem SocialismuS zugewandt hätten. �Eine Diskussion beliebte man nicht, weil man die Ausführungen der anwesenden social- demokrati- schea Redner fürchtete, obgleich dieselben in der Mi- norität sich befanden. Parteigenossen! Ihr seht, mit welchem Abge- o dneten man Berlin beglücke» will, thut Eure Pflicht und Schuldigkeit selbst auf die Gefahr hin, daß Herr Herz wegen seiner Niederlage„gebrochenen Herzens stürbe". Berlin, 28. Ja».(Parteigenossen der Wahlkreise Osnabrück, Wilhelms Hasen, Calbe und Aschers« leben.) Die Ihr am Tage der Wahl eine so beträchtliche Zahl von Stimmen, auf mich, Euren Kandidaten, vereinigt habt, meinen besten Dank. Ihr habt damit bewiese», daß Ihr Eure Aufgabe erkannt, wenn es auch diesmal noch nicht gelungen ist, vollständig zu fiegen, so ist e« doch gelungen, Dank Eurer OoferwUligke t und Ausdauer, die soclalistischru Prinzipien in Gegenden auszubreiten, die bisher noch kein Fuß eines Agitators betreten hatte. Nach drei Jahren wird e« sich zeigen, daß anch dort die Ernte nicht ausbleibt; auch dort wird die knechtische Furcht und der blinde Glaube, was diesmal die Arbeiter»och vielfältig gegen uns eiuuabm, im« mer mehr schwinden; anch doit wird e», trotz aller Berdäch- tiauvge» und Schmähungen seitens einer schamlosen, zu allen schändlichen Bubenstreichen fähigen, sich aber doch gebildet düukenden Bourgeoisie, Tag«erden, wo jetzt noch Nacht ist. Im Calbe« und AscherSlebener Kreise hätten wir schon dies« mal gesiegt, wenn wir ernstlicher vorgegangen wären; aber zu einer Wahlagitation gehören Mittel, die in kurzer Zeit uicht aufgebracht werden können. Ans dem WahlfoubS des Allg. deutsch. Arb.«Vereins konnte nichts für den Kreis ge« than«erden,«eil derselbe hauptsächlich diejeulgen Kreise, welche voll der Generalversammlung bestimmt waren und wo größere Aussicht auf Sieg war, zu unterstützen hatte. So mußten wir es hier noch einmal gehen lassen, wie es ging, MM'sieg""'' MM über drei Jahre wird an» der Sieg desto gewisser sein, da« beweisen Eure 2:00 Stimmen, die Ihr deuuoch auf Euren Kandidaten verewigt habt, wofür ich Euch nochmals danke. Parteigenossen in allen drei Kreisen, zum Schlüsse noch die Bitte an Euch, kämpft unermüdlich weiter, wie bisher, sorgt dafür,»aß immer mehr Mitgliedschaften in Euren Kreisen in'« Leben gerufen werden, sorg» für die weiteste Verbreitung de«„Neuen Social'Demokrat"; es ist unser einzige« Binde- mittel. Daun wird e« sich h-rausstcllea, daß nach drei Iah« rea der Sieg leicht und mit wenigen Mitteln erreicht wird, denn revanchiren müssen wir uu« für die rohe Behandlung, die wir erfahren haben setteu« unserer, aller Moral und SÜt« lichkctt entbehreuden Gegner, und die beste Reoauche Ist der Sieg an der Wahlurne über dieselben. Thue ein Jede« bon Euch in den berorstehendeu drei Jahren seine Pflitt, der Lohn wird dann nicht ausbleiben. Mit social-demokeatischem Gruß Eue, Hurlemann. Speyer a. Rh.» 25. Januar.(Allgemeiner Berichs».) Heute, Sonntag, fand hier, einberufen durch Ullrich, eine ,,öffent!!chc Arbeiteroersammlnng" statt. Meyer(Ludwig»- Hafen) refcrine über das Thema:„DaS Streben der Social- Demokratie." Es entstand nach Beendigung der Rede eine sehr lebhafte Debatte, bei welcher sich vorzugsweise ein Herr Eckert, Schriftsetzer, hervortbet. Er bekämpfte den Bllgem. deutsch. Arb.-Berein, konnte gegen Meyer aber nicht» aus- richten, denn dieser beschuldigte ihn nachdrücklich des Ultra« montanitmus, woran zu zweifeln wir freilich keine Ursache haben. Uttcrzeichnetcr besprach da: BerhSllniß des Allgem. deutsch. Arb.« Verein« zu den anderen Patt'ien. Dreißig Mann schioffen sich unserer Partei an. Mit social« dcDokr. Gruß. Anton Grabler. WulkllU, 24. Jan.(Wahlbericht.) Hier waren drei Kandidaten aufgestellt, nämlich der General Moltke und zwei liberale Kandidat n. Mein Freund Danker und ich machten die Arbeiter darauf anfmerk rm, daß diese Kandida- ten nichts für sie im Reichstage tdn» würden, und wurde deshalb beschloffen, daß wir nur d-m Präsidenten deS Allg. deutschen Arb. Vereins, Herrn Hasenclever in Berlin, nnscre Stimmen geben wollten. Wir erlangten bei der Wahl hier im Orte die Majorität für Herrn Hascuclever, nämlich 28 St'mmeit, während Moltke 6, der eine Liberale 8 und der andere 10 Stimmen erdielt. Am Sonntage nach der Wahl kam der Pastor zum Ortsvorsteher, um sich nach dem Wahlergcbniß zu erkundigen. Als der Ortsvorsteher ihm sagte, daß Herr Haserclevcr 28 Stimmen erhalten hätte, schrie er:„Die Kirche geht verloren, wie ist dies nur zugegangen!� Der Ortsvorsteher erzählte ihm nun, daß wir agitirt bältin. De. halb maßregelt man uvS nun, so daß wir unser Brod in der Fremde suchen müssen. Die Bauern wollen den Arbeitern auch keine Kartoffeln wieder pflanzen, und einem kleinen Bauer, der den„Neuen Social Demokrat" hält, wollen aaS Rache die großen Bauern die Schafweide verbieten. Mit social-demokratischem Gruß W. Mahuke. Rotthausell, 17. Jan.(Wahlbericht.) Unserem Kau« didaten August Drees back haben wir ehe beträchtliche Anzahl Stimmen verschafft. Es ist unerhört, baß es hier im Kreise, und besonder» in unserem Wahlbezirke, noch Arbeiter »lebt, welche ihre Jatcrlffen nicht erkennen wollen. DeS Morgens am Tage der Wahl war ich im Wahllokal, wo ich meine Stimme abgegeben hatt, und blieb auch den cauze» Tag da, um das Wahlresnltat abzuwarten und um Stimm- zcttel zu verthrilen. Al» ich mich damit eine halbe Siunbe beschäftigt halte, kam so ein Arbeiter, welcher von den Pfaf- fcn verdummt war, und schrie:„Was, den willst Dn näh« lenl Das ist ja ein Social. Demokrat, der kennt von GotteS Geboten nichts mehr, werft Jeden, der diese Zettel auSgilbt, zum Haiise hmanS. Um Ruhe und Frieden zn hallen, u.ußlc ich Alle« in Eeiuld ertragen; ich dacht! aber au vi- Wo.tc des großen NazarcncrS:*„Bali?, vergilb ihnen. Icon sie wissen uicht, was sie thun". Aber es sollte noch anders kommen. Da die Stimmenzählvng ungesetzlich bei verschlos- seurn Thürin vor fich ging, wollte ein Parteigenosse anS Essen hinein gehen, worauf er die Antwort erhielt:„Sie sind hier nicht wahlberechtigt, gehen Sie". GesinnungSge- nossen, lassen wir uns bei der nächsten ReichSlagSwadl nicht wieder die Katze im Sack verkaufen. Laßt uns fleißig ans des Partelorgan abonnireu, so wirb uns bei der rächsten Wahl der Sieg Im Kreise Essen sicher sein. Mit svclm-de- m akratischem Gruß Besau juu. Verbands-TheU. Lüdeck, 24. Januar.(Deutsch-r Zimmerervuud.) Noch Immer dauert hier der Ausschluß der Zimmerer und Bautischler hartnäckig fort. Bereits sind nun 2g Wochen verflossen, dennoch flehen unsere wackeren Parteigenossen fest, und es bemühen sich die Milster vergeblich, Uneluigleit in unsere Reihen hineinzubringen. Bei unS ist der Geianke an einen radikalen Sieg bereits fest tinsewurzelt und halten wir mtt aller Zähigkeit anch ferner diesen Gedanken aufrecht. Aber 28 lange Wochen einen solchen Kampf anezuhalteu, kostet Mittel; KUidungSstückr, Betten und alles, woraus c« noch etwa» gab, sind bereits V rfltzt oder vcrkault worden; wir stehen augenblicklich ganz entblößt da, und nur die Opfer- Willigkeit unserer Parteigenossen gilbt uns Kraft und Muth, diesen Kampf deS Kapitals gegen die Armuth noch weiter mit aller Eutschletenheit auezud-lten. Darum treten wir rochmals mit der Bitte an all- Parteigenossen heran, unS zu unterstützen durch Geld und auch dadurch, daß der Zuzug von Zimmerern und Tischlern nach Lübeck abgehalten wird. Wenn ein j-dcr Parteigenosse seine Schuldigkeit thut, dauu werden die Meister schließlich unS anerkennen müssen und fich ferner hüten, Familienväter 28 Wochen lang aus'S Straßen- Pflaster zu werfen. Nach einmal also, verlaßt uns nicht in der Nolh, sondern unterstützt uns nach Kräften und sendet diese Unterstützungen an H. Hille in Lübeck, Borst. St. Lorenz, Dorueflr. 9. Das Comils der ausgeschlossenen Lübecker Zimmerer und Bautffchler. Hamdtllg, 26. Januar.(Allg. bentscher Schiffs- zimmere«. Berein.) In Wilhelmshaven haben die Haus- zimmere« auf der köuigl. Werft gekündigt; in Folge dessen ist den Schiffszimmerern, 83 au der Zahl, am 21. d. MlS. auch gekündigt wardeo. Laut Bericht haben 20 Familien In ten von der Regierung gebauten Häusern Ihren Wohnsitz, sie müssen jetzt ihr Obdach verlassen mit Weib und Kind, denn diese Wohnungen find ihnen am 22. d. gekündigt. Ich c, suche daher sämmtliche Mitgliedschaften des Allg. dcuschen Schissszimmerer- Vereins, s» rasch«ie möglich die Unter- stütznllgSgclder an den Kasfirer cinzurrcheu, um unseren Brüdern treu und tapfer in diesem Kaupfc zu helfen, und fest an dem Wahlspruch zu halten: Wir«ollen sein ein einig Boll von Brüdern, in keiner Roth uns trennen und Gefahr. Auch ersuche ich dringend, allen Zuzug von Wilhelmshaven fern zu halten. G. Rümpel. KL. Ferner bringen wir zm Anzeige, daß iu Lanenburg und Elmshorn auch Mttgliedschastm gebildet find, und in Elmshorn 36, in Lauenburg 30 Mitglieder fich dem Allgem. deutsch. Schissszimmerer-Lercin angeschlossen haben. Hamburg, 27. Jau.(Korbmacherbunb Hamburg« Altoua-Otteuseo.) Der ArbeltSauSschluß dauert ununter- drochru fort. Die verschiedenartigsten Machinationen werden von Seite» unserer Arbeitgeber angewandt, um die Leute wankend zu wachen, aber trotz der geringen Unterstützung, welche wir in Antwtracht der Wahl nur zu zahlen Im Staudt waren, scheiterten bl» jetzt alle derartige Lersnche an der Standhaftigektt unserer Lewe. Wir ersuchen daher alle Ge« schaftskollegen, den Zuzug streng fern zn halten, und dalft Wahlen jetzt beendigt, größtmögliche Unterstützung zu schick�« Briefe und Uitterstützungen find zn senden an H. Heerlidlh Eichholtz-Hof 70, Saal 24. Mit social-demokratischem Ötffä _.Die Kommission der auSzeschlosseneu Korbmachtt-'o' i-enl An die Berliner Parteigenossen!' d Noch eiumal müßt Ihr, trotz aller früheren- streugurigen, hiuciu in den Wahlkampf. Am 2. fij bruar ist die Nachwahl für den dritten Berliner Wchau kreis. Die Fortschrittspartei hat sich nunwissi definitiv für einen Herrn Herz in Nürnberg cl � schieden, unsere Partei hat wiederum den Pröftdeii� des Allg. deutsch. Arb.-BereinS, Hasenclever,«völ Kandidaten aufgestellt.— Durch diese rastl' � Wahlkämpfe kommen wir aber immer weiter Ziele. �, fi Parteigenossen! Ihr dürft uicht nachlassen hs i Kampfe; auch diesmal können wir schon figs.ä> wenn wir alle Anstrengungen machen. Und siiij j wir nicht, so wollen wir doch nachher sagen, daß l bt) unsere ganze volle Schuldigkeit gethau haben! rohl Frisch auf, zum 2. Februar! � Intz Ein toll gewordener Höring scheint die hlntcrpommnschcn Winlelblättcr mit L-itarti zu versch-v, und wir können uicht umhin, einen solche».'! tikel zur Erheiterrnz unser-r Leser abzudrucken:„Als Ca � der social-demokratische Agitator de« großen allröo Reiche?, sich mit Umflurzgedank-n trug und die Exekalii sich reißen, d. h. sich zur Regierung diingen wollte, w er sich mit wüsten Gesellen, die persönlich Nichts Z»' liercn hatten und, wie.ihr Häuptling, dir Schwelgerei ers und zur Ausübung gewattlhällge, Verbrechen jederirlt>____ waren. Diese Verschworenen,»ie blii d der Parole � uat Herrn und Meisters salzten, bezeichnet die Geschichte wit�dler Namen: Catiliuarische Existenzen.' Woi Aued in Berlin berrschcu jetzt Zustände, wie in Rezessen Zeiten Catilina'S. Mord, Raub, Einbruch sind a».r!t e Tagesordnung, rnd kaum ein Tag vergeht, ohne daßlk de amtliche Pollzelbericht irgend ein scheußliche« Bcrb»cche>en ve melden hätte. Friedliche Leute sind jetzt schon sa?, den uöthigt, zu ihrer Bertheidiguvg gegen brutale, aus BerauHleiq abzielende Ueberfälle de» Revolver in der Tasche»ben tragen. Die Frauen sind so lluzeschücht-rt, baß sie lsjhicha noch wagen, allein ihr Hau» zu verlassen und'Stre läuft zu»lachen, denn sie ric leren, ans offener Suaße deri zu werden. Die Wohnungen werden durch Sicherheit!�, vo verwahrt und nur wohlbekannten Personen geöffnet.>@al wird einwenden, daß die« die unvermeidlichen Ucbelstände �e't n W-l-stadt sind. Abc» dem ist doch nicht so; London ist lder h Pari? 2mal größer, Wiin ebenso groß als Berlin, und«ran sind die Attentate auf Leben und Eigenthum friedlicher! jonen dort lauge nicht so häufig und alltäglich, wie hier.| sind die B. weise nicht ro-han-eu, aber die Bcrmuthung) nahe, daß diese Ättcnt tc Glieder einer lallgell' sind, die mit Striken und Lohnerpressungen anst und den Besir-dungen sreoelhasivr Demagogen entsp»' in einee Kopie des Paiiser Couiumnardeoausstaud-S, die 1 sociale» Rcvolvtion und dem g-waltseuo-n Uwsturi otIti"ta 1 hälttlsse ihren Ausgang siodcn sollen. Ruhigen, vonPsslr S leidenschast n cht verblendeten Beobachtet» hat es schon®5'®' so scheinen wollen, als ob hinter den social-demolrM Programmen und Redensarten sich Ziele verbergen, f?vaJ}3 die Ocffcutlichkeit zu scheiun haben. Um diese Plön durchführe« zu können, mag man eS für nöthig haben, vorher eine A-ra des Schreckens in zu setzen; denn e» ist jedenfalls Wohl uicht reiner. daß jrst fett vier Wochen und der Borbircitung zu den! tagSwahlcu jeder Tag dn ch ein schweres Verbrechen il wird. Man will eben, so scheint ig, die ruhige» Wähl>®'n 3 schüchtern und von ihrer Wahlpflicht zurückhalten. In Berlin freilich ist e» schon lange nicht mehr ra*s:en, als uubetheiligter Zuschauer einer Ardelterversammluch°ber znwohnen, da mau Gesundheit und Leben riSkieeu>�1 Bi aber in den benachbarten Oitschaflcv, die jetzt ebensallS s- T mäßig von den social-demokratischen Agitatoren bcajyfl, werden, hat mau schon eher Gelegenheit, liefe Blicke> Denkweise dieser BoliSverftthrer und Bolksvcrderber zu?" jene katilinarischen Existenzen kennen zu lernen, welch'')" Reich und seine Jnstilutioneu umstürzen, die vollziehen�',." walt in die Hand wüster Gesellen, die sich fälschlich#Ef!ar nennen, legen möchten. Schreiber dieser Zeilen hat letzten Woche zwei Arbeit-rvcrsan mluuxeu bclglwohwl'gev war fast erstarrt über die Aeußernnge» des Hasse« F""f gegen die liberalen Parteien in beiden Parlamenten, al�ü' gegen die besttzetrdeu«i-sse», denen Bernichtung zuges«°°® wird. Das Programm de« Gocial-Demokrateu Läse»" scher Linie liegt mir vor und wurde erläutert. In de« lcitung findet sich der Satz, daß die Arbeiter dahin zu haben, sich Einfluß auf die Gesetzgebung und die Rft de« deutschen Reiches zu erringen. Das klwgt sehr Caj big und scheint sogar berechtigt, obwohl hinter dem � unvcrsäuglicher Worte die Jllterefsenvertretung lauert- Caj die Aufgabe zuaefallen war, die Arbelt Redner, welchen. die Bedeutung dieser Worte aofzuNäreo, sagte» rund daß da« Bestreben der Partei dahin gehen müsse, die li Parteien im Volke zu diskreditiren, damit nur Arbe didaten in den Reichstag und in die Landtage gewähl den. Die Borberellllngen wären bereit« getroffen un» halb drei Jahren würden die Arbeite« die Zügel der rung führen und omnipotent im Parlamente sein E« wird uvn freilich nie so heiß gegessen, al« Do TU wixd, und wenn auch die sociale Frage, wenn Jntertlatlonale abhinge, zu einem Weltbrandc, ohne In der Geschichte, führen könnte, so liegt e« doch' Charakter unserer liberalen Partelen, au« blasser Flinte in'« Korn zu« eisen. Bismarck sagt irgend� mal, wenn e« zum Aeoßersteu kommt, Ist uu« Luc näher al« der Rack. Mau kann sich daraof verlail'. er wachsam die sociale Bewegung verfolgt und IfL®» Moment und unerwartet, wie ein ckens ex maejüJj zwischen fahren wird. Wenn auch die katü?� D» Existenzen in Berlin schon jetzt geneigt find, SewaU in Seine ja setzen, wenn sie denken, Grüoderperlode durch TerrorlSmn« Alle» zu er: ihnen die Mittel gewährt zu einem schwelgerischen M�. «■ . jd) lhatsächlich wahr, daß Arbdttr, die vor dem Kriege nur , i(4i4dcrl Thaler Wocheuloha hatten, sich im vergangenen Jahre »> vi.____•*.jr-v.:.» v �■ o; f f �.««« 1 1«av/tfurw vcuv�»ucv«fu|VJS tue wivy�n�vnv« �jw,Vw~ :et((W die Drohung mit Arbeitleiustellung da« Fünffache zu N Stschafscn wußten), so könnten sie sich doch verrechnen. Der lachM�e Keach hat die Slmation verändert Zahlreiche Ardei- �ntiaffungc» sind erfolgt. Fleißige und chrave Arleiter ha- l die Arbeitgeber behalten, die Faullenzer und Unrahstifter --------«■*. r i-i nsa in. cm___ I..<___—-.W- n 24s «r vor die Thür g-fetzt. Es ist kein Wunder, denn rohe aturen find fiel; zu G-waltthätigk-itcn geneigt, wenn chegedanken sie beseelen und die sociale Agitation darauf auSlänst, die Aebeitzeber, die so�enavut- Bourgeoisie, zu mnstosscdiren. Jaz-isch n suchen die Strolche durch Angriffe Leben und Eigentkum sieh die Mittel zu verschaffen, ihr »«elgcrlsche- Leben in gewohnter Weise fortzusetzen, denn lfiotbheiten ist nicht nach ihrem Geschmack. Ader, wenn ewe er, kölkerunz, die Beweise genug gegeben hat, daß e« Ihr nicht tasiloi moralischem und physischem Muthe fehlt, sich erst im 1 JlBiit der Nothwch, brsi d-t, dann fiadet sie schon die ■""alte, dem soclal-drmokratisch.n Schwindel und den Gefah- 1 für die bürgerliche Gesellschaft ein Ende zu machen. ssev d« hat seine Gr-nze. Nun mag ja zugegeben werden, daß six-f zu weit g-triebeuer Humanität in Fürsorge für da« fttr'I �ct arbeitenden Klaffen die volk'wlrthschastlich: Frak- �> n im Reichstage, die sog-naunt-ü Manchestcrmänner, iudi- daß h den Nolhstand verschulden, welcher die besitzenden Klaffen J roht. Ja oben erwähnter Versammlung wurde nämlich e nackte Communismu«, die Theiluug alle» �si�es unter die Arbeiter, gefordert. Da« alitionS« und Haftpflichtgesetz, die Freizügigkeit und I Gis-tz über den UnlersiützungZwohusitz kommen ja der -itartitzell Nation, uicht bloZ liazelnen Klassen zu gnt, und eS >lchea!d nicht angehen, diese Partie der socialen Gcsetzgebang 1 Catkckjuschranbcn. Der Fehler d r Mauchrstermäuuer war tröwi» der, daß sie in dem Glauben, daß Alle« sich nach An« ekatiKZt und Nachfrage von selbst regelt, übersehen haben, daß t, aÄiel de» Guten auf einmal gewährt, auf ungebildete lS zahschen eine Wirksng hervorbringt,.die da» Gute in da» ei er�.'Utbeil verkchrt. ES liegt nun einmal in der mensch- -zeit»Sn Natur, daß da» Glück, welches unerwartet Individuen role iluntergeordneter Bildung in dm Schooß fällt, von ihnen r mit schleudert und in ungehöriger Weise benutzt oder mit ande- Worten mißbraucht wird. Unsere Bolktwirthc hatte» li R�esscn, daß auch die wirthschastllche Freiheit in stetiger d av.rit erworben sein will, und d».ß e'.n unerwartete» Ge« ie daklk den Wunsch entstehen läßt, noch mehr zu besitzen; sie brechen vergessen, daß mau kleinen u-bcln nie die Thür öffnen n s»?, denn hinter ihnen werden sich stet» andere und größere LeranHleichen. Dieses kleinere u-b-l war, daß In dem guten .aschtnben an die Reif- der Nation versäumt worden Ist, dl- sie Ilchlchaftlichc G-s-tzg-bang mit B-ntili-n. d. h. mit streu- und'Strafen gegen den absichtlichen Meßbrauch zu versehen, ssjeberf wie Tadden- Trlglafs im Jahre 18i8 figürlich egeit-p, vollste Freiheit zu gewähren, aber daneben net. �Galgen zu stellen. Dtlser Ausspruch ist viel be. sände»e t worden, man braucht ja auch nicht so weit zu gehen, � ist.Jldcr hlntcrpommersche Feudale eS im Sinne hatte, aber unj Gran Wahrheil liegt d-nnoch in diesem geflügelten Wort. Nliber firen,""------------ W— Cm";'— �— hier, it» C ng» d n krati! 0 d-n I Fünfzig Mal au« neuem Rohre feuert Lucin» nun; S-mproniuS grausend steht's, Ruht nicht, bi» er ihm den Sieg vertheuert, Und verhundertfacht dm Todesblitz. Weg da, Schütz', mit deinem Einzelblitze! Führt sie vor, die Maffenlugelspritzr, Die da»>olel verstreut aus erz'uer Hand, Wie Konfettikörner und wie Sand! Zwanzigtansend Sö.dner, kecklich hausend, Klopften einst erklecklich sich das Fell; Jetzo stellten sechsmalhlllldertlansend Würger sich einander im Dn-ll. Qnilltnl h't fein halbes Volk in Waffen? Gut. da» können wir uns anch erraffen! Allgemeine Wehrpflicht— Landwehr— ha! Wartet nur, bald steh'a wir tüchtig da! Zu den Waffen, Ihr Familienväter Kommt, und wär's auch mit dem Hängebanch! Kommt, ihr leicht beschwingten Pflastertreterl Als Reserve kommt der Giaulart auch. Frau Bellona'S Kasse, schwer erschüttert, Die erst Hund.'lttauscnd nnr gefüttert, Füttert künftig eine Million— l Und man nennt die« Civilisation! i B-l i e f l a st r n. Herrn I. Kastm.holz in Delmenhorst zu« Nachricht, daß ' Herr G. O. Reimer aus Altona in Oldenburg in Holstein ; gewählt ist, welches nicht mit der Hauptstadt deS Großher« zogthum» Oldenburg zu verwechseln ist. Herrn O. Reimer in Altona. Ihr Artikel ist in Nr. 8 enthalten und andere Artikel find hier uicht eingegangen. I. Die Annoncen von Hamburg(Böltchervercin), Altona (Volksversammlung), Hamburg(Korbwachcrbund), EimSbüt- ' tel(Volksversammlung) haben, weil sie zu spät eingegangen, ' keine Aufnahme gefunden. Den Arbeitern zur Notiz, daß die östcrreichi« schen'/« Guldenstücke nicht mehr bei den öffentlichen Kassen angenommen werden. Auch gelten dieselben im Privatverkehr nicht mehr 5 Szr. Wir warnen die Arbeiter, bei Lohnzahlungen diese Geldstücke an- zunehmen. Alle Parteigenossen, welche noch Flugblätter M III. Wahlkreis austragen wollen, können solche in Empfang nehmen: Petristr. 16, Hof parterre. Für Berlin. Oeffentliche fsirengen Strafbestimmnn;cn g-gen den Mißbrauch er- hier. Gesetze hätte man jetzt uicht nöthiz, sich zu» Ab« lduügfk des Umsturzes zu rüsten, den vie social- ingea«kratischc'Partei im Schübe führ». Auch das Gesetz � aji(» den UntcrstlltznnzSwohnsttz iü sehr mlßbrSuchlich in rtiüvn»nduliq geta neural r.rd in ihm und ccr Freizügigkeit ja die Quelle der unheilvollen Zustände in Bcrliu. Di: ' ullee i-een Gemeinten laben sich e.L,r aurüchlaen i nd arbeils- Subjekte entledigt und nach den großen Städten ab« Globen, indem fi aus drei Jahre lhneu daselbst eiue Woh« iö?ki» ueleth-ten und sie ipso facto damit da ort-- und un« .. chtznngSberechtlgt machten, �'as Gesindel ließ sich dies �länl lieber gefallen, als, je größer der Ort, je mehr Ge- £ Aheit vorhanden ist, unbemerkt die Bahn des Verbrechens Wandeln und der Strasjnstiz zu entschlüpfen. Es ist durch ine* Rssche Mmitteluageu festgestellt, daß die überwiegende dknMahi aller Altcutate auf Leben, Gifuudheit und Eigen- jgt nicht von geborenen B-rlinerr, fondern von dem Zuzug Wädl�tu Provinzen verübt sind. Da» stärkste Kontingent zu ' Verbrecherstatistit stellen Westprcvßeu, Posen und ehr rdtylen, also vorzugsweise katholische Landeitheile. In wie nmblb�tber dies verbrecherische Treiben mit der nltramon« i.,n inr Bewegung zusammenhängt, wird erst die Zukunft kla» vsallsl- DerBerliuer ist im Allgemeinen nichtblut« . gxastig, gcwaltthätig und brutal, Ausnahmen kommen illck« l�ich Vor. Er ist etzer übermüthig und ftandalfüchtlg. der z»�'* lich auf den Weg des Verbrechen» begiebt, welch» dasselbe in feinere und raffinlrtere Formen zo il-dend�' n �°ls» Betrüger, Schwindler, Taschendieb und ,» ÄMfauger, die grobe Arbeit überläßt er den Provinzialm. !wt steine ist nun freilich ebenso schlimm al« da« Audtre, ..waboH-S-u Betrug, Schvindel, Tafcheudlebstahl und Bauern- kann man sich durch Borficht schützen, gegen die An« ''„jirng brutaler Gewalt, gegen die rohe 5trast de« Stär- ...'l�doch nur dann, wenn man den Revolver immer fflfc r°sch° trägt." Moderne Kriegskunst. ilc Rek(Bon Robert Hamerliug.) sehr>? Eajn» schmiedet Rieserprojekrlle, dem � Titus schweißt dem Schiff ein Panzerstück: lauer?. Caju» bombardirt die Panzertiele ArbeUfj. Strack» mit Globen noch einmal so dick. ruud f Doch nicht wäg', verstärkt in stillem Grolle, die in TitnS feinen Panzer um sech» Zolle; Arte» Tal»» aber setzt in guter Ruh' gewühij Seiner Bombe noch drei Tentner zu. ? vÄ Und so treiben si-'« m>t Grazie weiter: U dlk Immer dicker schwillt de» Titus Kiel. ln' 1 Doch auch TajuS ist kein lahm., Sveelter »s Und stets wucht ger fliegt fei» Projektil, >»» � Bis im jähen Stoß der Ri-f-nböck- Bei dem donnernde» Gekrach bcr Blöcke Taub wird in de« Seelampf« heiße. Stund » VA« Selbst der Hai, gefchercht bi« auf de»»ruud. Lucius erfiaut mit keckem Muthe verlaß, Sine Nadel, zagem Schuclde, fremd, , Eine Nadel, die in de» Minute . Sieben Feinden näht da» Leicheuhemd. 'Doch Semproniu»— Ihn wurmt die Fiute— �»ü Setzt sich hi», erfindet eiue Flinte, . wl' Die mit todtverbreitender Gewalt crr�U Zwanzig Mal in der Minute kuallt. che«*- finden statt am Sonnabend, d. 31. Januar, Abds. 8 Uhr, im Lokale des Herrn Schultheiß, Nene Jakoösstr. 24—�5. Sonnabend, d. 3l. JannarMbds. 8 Uhr, im Lokale des Herrn' Lindemanv, Man- teuffelfir. 90. Sonnabend, d. 31. Januar, AvdS. 8 Uhr, in der Eratweil'scheu Bierhalle(oberer Saal), Äommaudantenflr. 77— 79. Tageoordn: Die am 2. Februar statt- siudeude Ueichstaaswahl für den 3. Derliner Wahlkreis. _ Für das Arbeiterwahlcomit6: H. EckS. Zur Reschstagswahl im dritten Berliner Wahlkreise. Parteigenossen! Noch einmal müssen wir an Euren Opfermuth appelliren, indem wir Euch auffordern, am Montag, den 2. Februar, zum Zweck der Controle an den Wahlurnen u. s. w. auf dem Posten zu sein. Der Sammelplatz ist in der Grattvell'schen Bierhalle, Komman- dantenstr.?7— 7S, prac. 8 Uhr Morg., woselbst nach Schluß der Wahl die Zusammenflel- lnng des Ergebnisses stattfindet. Sitz der Uittcrabthcillmgsfühier: 1) Prinz nstr. 71 im Tunnel. Hahn. S) Köpenlckcrfir. 69 im Tunnel. Kliesche. 3) Ritterstr. 21. Bersümer. 4) Oranienplatz Im„Türlischm Zelt". E. Dastig. Nochmals, Parteigenossen, thut Eure Schuldig- keit, und der endliche Sieg kann uns nicht fehlen. Im Auftrage de« EomItv'S: H. Eck«. Am Sonntag, den 1. Febr., Morgen, 9 Uhr. wird nufe, � Parteigenosse H. Renz', nach abgebüßter 3monatllcher Haft, von P'ötzensee eutloffeu. H. Eck». Für Berlin. Große Volksversammlung Sonntag, de« 1. Febr., Morgen? 10 Uhr, im Steue«Gesellschaftshause,Kottbuserstr.». Tagesordnung: Die am 2. Febr. stattfindende Reichstagswahl für den dritten Berliner Wahlkreis. Referent: He,, Kamigaou au» Cöthe«. Für daS Arbeiterwahlcomits. I. A.: H. Ecks. Für B-rli«. ASgeiaein-r r-entscher Arbeiter-Vertfe- Die stattfindenden Versammlungen«crd-n in t cr nächste» Nummer bekannt gemacht._ D. Bev.: H. Eck«. KS ertl» ZUlgem. deutsch. Maurer- u. Steinhauer-verein. Mitglieberverfammlungen Montag, den 2. Februar, Abends 8 Uhr, im Lokale de« Herrn Lieber, Thorstraßc 12. Dienstag, den 3. Februar, Abends 8 Uhr, Im Lokale de« Hrn. LI n bemann» Mant-nffelstraße 96, im Lokale des Herrn Alt ermann, Potsdamcrstr. 163. Donnerstag, den 5. Februar, Abends 8 Uhr» Im Lakale Ease Müller, Thurmstraße 16(Moabit). Tageiordn.: 1) Vortrag. 2) Verschiedene? n. Fragekasten. Mittwoch findet Lokalverhältnisse halber in Porst's Lokal, RllderSdorferstr. 45, keine Versammlung statt; eS wird aber au einem andern Tage dafür dott eine Versammlung statt- finden, was noch näh« bekannt gemacht wird. Auch in Be- treff der G-snudbrunneU'Bcrsammlung wird noch Nähere? bekannt gemacht werden. ES werden die Mitglieder ermahnt, da die Wahlen jetzt vorüber find und die Mitgliederversammlungen wi-der«gel- mäßig stattfinden, daß wir unsere korporativen Interessen durchaus nicht vergesse» dürfen und wieber zahlreich und regelrecht in den Versammlungen erscheinen. Hurlemaun. �Berliner Putzer�CIlkb. Geschlossene Mitgliederversammlung Mittwoch, den 4. Febr., Abends 8 Uhr, Prinzenstraße 72. TagcSordn.: Vortrag des Herrn Grotttan. Verlesung der Beiträge restirender Mitglieder. Wichtige Angelegen- hciten. Verschiedenes und Fiagckastcu.__ Sievcrt. Au? Berli». Verein der deutsche« Steinmetzen. Ich ersuche die Bevollmächtigten jeder Mitgliedschaft, die noch vorhandenen Statuten, weiche bi» ultimo März uicht verbraucht werden, schleunigst an den Sekretär P. Röhn, Koppenplatz 1, einzusenden, indem vor der Generalversamm« lnng keine mehr gedruckt werden. Bericht In der nächsten Nummer. Mit Brndergruß____ A. Zabel._ Kur Generalversammlung des Stuhlarbeitcrgcfellen-Bcrcins Montag, den 2. Februar, Abends 8 Uhr, ln BIngert'S. Kaffeehaa»(früdcr Böse), MarkuSstr. 23». Tagesordnung: Vierteljährliche Rechnung. Wahl eine» Kasfirer» und zweier Revisoren. Verschiedenes und Frage- kästen.____________ Der Vorstaub. Für Berlin� Allgemeiuer Böttcher-(Küper-) Verein. Versammlung Dienstag, den 3. Febr., Abends 8 Uhr, im H eis c'scheu Lokal, LandSbergcrstraßc 15. TageSordu.: Besprechung des Verein». Verschiedenes. Zahlreiches Erscheinen ist nothwmdlg. Der Vev ollmächtlgt Allgcmcincr Schuhm!:cher-V.'rcl». Ten Mitgtie'crn zur Nactricht, daß die Versammlung Wegen der R-ichktagSwahl anSsälll. ES warten Alle irsaett, sich zahlreich an der BolkSver- sammluug zu bcth:i!Igcu. ____ Sz immalh, Bevollmächtigter. Für Berlin. Arbeiter-Frauen- und Mädchenversammluog Dienstag, den 3. Februar, Abends 8j Uhr, in dem Lotale de» Herrn Lieber, Ti-orpraßc 12. Tagesordnung: Der B-rnf der Frauen. Referent: Herr Kamlgann aus Cötheu. Verschiedenes und Fragekasteu. Um zahlreiche« Erscheinen«sucht__ Der Vorstaub. Für Rüdersdorf. Große Volksversammlung Sonntag, den l. Februar, Nachmittags 2 Uhr, im Lokale des Herrn Reihe, TageSordu.: Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit und de» Zweck de» Allgem. deutsch. Aed..VerikS.— Ref. Herr SIertug. DaS Comlts. Um 9 Uhr fähtt der Ref-reut mit der Ostbahu von Berlin._______ Sonntag, neu 1. Febtuar, Nachwtttags I vor, findet ln Steglitz eine Crmltösitzung statt, wozu alle Bevoll- mächtigtcn und ComitSmitglieder erscheinen müssen; auch haben Mitglieder Eintritt. Wenn die Bevollmächtigten nicht erscheinen können, müssen sie einen Stellvertreter schicken; e» ist dringend uothwendig. Da» Lokal ist Albrechtstr. 166, bei dem Schanlwirth Siwert beim Bahnhof. I» Wilmersdorf findet am Sonntag wegen der Tomltö- sitzung keine Beisammlung statt._____ Für Hamburg. Allgemeiner deutscher Arbetter-Verein. Versammlungen Montag, den 2. Febr., Abends 8 Uhr, im lokale de« Herrn Hiep. Mittwoch, den 4. Februar, Mend« 8 Uhr, auf dem kleinen Grasvroock, in Bode'» Salon. Mittwoch, dm 4. Februar, Abends 8 Uhr, auf Rothenburgsort bei Herrn Dionisius. TageSordu.: Gründung von Mitgliedschaften. Der Bevollm. Bater. S. Schlasst. f. Schuhm. z. Nrb. Bergstr. 36, b. Doiz. i er) Für Hamburg Geschlossene Mitglieder-Bersammlnue der Hamburg-Altonaer Bautischler(Anschl Montag, dm 2. Februar, Abends 8 Uhr, im Lokale de« Herrn Petersen, großer Neumarkt 41. TageSordu.: 1) Monatliche Abrechnung. 2) ArbcltSbe- fprechuag. 3) Berschiedeue«.___ De» Vorstand. Kür Hamburg. Zu vermietheu: Sin freundliche» Logis, bestehend an» einem Wohn- und Schlafzimmer für einen Parteigenossen. Bäckerbreltergaug Nr. 66, put., bei Schröder. Für Lerlin. An Alle, welche die Laterne Ar. 0 und Ar. 00 in Vertrieb hatten. Z>ie Wahlen sind nunmehr zu Ende. Vrum wer jetzt noch Laterne« trägt, Zlen bitte ich, daß er behende vafür Zechinen hinterlegt Man wird es mir nicht übel nehmen, Venn„Ordnung" nur regiert die Welt; Litt' ich die Hcrr'n, sich zu bequemen, Vasi mir wird baldigst zugesteiit, was unverkauft bis heut' geblieben, And auch das Held, das eingetrieben. Paul Grottkau, Elisabeth-Ufer 13. Ku» Ds«»Su»a. Oefch loss eo e Mitglieder-Leesammlau, der Malergehiilsen Montag,»e« 2. Febr.,«teeds 8 Uhr, im Schl-cht-r-AmthauS, Schl«cht»str«ße 42. TageSordm: 1) Abrcchir.ug. 2) Wahl d-S Vorstande« und der Revisoren. Vevschlcdene?. Karten Müssen vorgezeigt werde»._ Levin. Kür Altona. Allgemeiner Tischler-(Schreiner-) Verein. MItßlledervcrsammlnuz Dienstag, den 3. Februar, AbeudS 8t Uhr, bei Maa», Finkenstraße. TagcSordn.: Abrechnung. Vereineangelegeuheiten. __ Der Bevollmächtigte._ Für Altona. Dentscher Zimmerer- Bund. beschlossene Akitaliederversammlong Dienstag, den 3 Febr., Abends 8 Uhr» auf der Zimmererherberge. Tazeiordn.: Bierteljahrabericht. Verschiedenes. Der Bevollmächtigte. Wandsbeck."'"MTK K*"' Bolksversammlung im Lokale des Herrn Lagemann. Tagckordn.: Waren die Waffen der verschiedenen Par- eien bei dem Wahlkampfc gleich?_ I. Lafferenz. Kür Marburg. Allgemeiner deutscher Arbeit er-Lereiu. � BolWveVsGMmlung Montag, den 2 Febr., Abends 8t Uhr, im Lokale der Frau Wittwc Holter mann. TazeSordn.: Die Hoffnung de: Social-Demokcatie.— Der Protest an den Reichstag. Redner werden anwesend sein. Um zahlreiches Erscheinen«sucht __ Der Bevollmächtigte Lampel. Für Kiel., Arbeiter-Sängerbulld. Maskerade Dienstag, den 10. Febr., Sbcnd» 8 Uhr, im engilschrn Garten. Karten find zn haben bei den Heireu Krambeck, Nmm«ill und Pähl. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. Das Comite. Für Bremen. Akgemkintr Sttltsltztr A?heÄe?-Strzw. Oeffeutliche Bersamminni Montag, den 2. Febr., Abends«t Uhr, im Lokale des Heren Dunker, SSgestraßc. ve schlössen- Mkitgliederv-rsawmluna Donnerstag, des 5. Februar, Abends 8t Uhr, im Lolale des Herrn Dunk er, Sögrstr. __ I. A.: Der Bevollmächtigte._ Für Bremen. Allgemeiner Tischler-(Schreiner-) Verein. Geschlossene Mit all cd er»Versammlung' Dienstag, den 3. Febr., Abends 8 Uhr, im Verekslolal bei Herrn Becker(Tifchlerherberge) Hankeustraße 22. TageSordn.: 1) Abrechnung.— 2) Vortrag de« Herrn Htinken.— 3) Innere Berelnsanzelegeuheitcu. Frogekasteu. I4B. Da noch immer einige Arbeitgeber unsere slm vori- gen Frühjahr) aufgestellte Forderung(gflündige Arbeitszeit) nicht bewilligt haben, so bitten wir unsere Kollegen, so viel »ie möglich Bremen zu meiden. Das Arbeitsvachweisung«- durean befindet sich Hankevstraßc 22(Tischlerherberze). Für Bremen. Mgemtiner Schnhmacher-Berei«. Jeden Montag Mitglied er» Versammlung, Abends 8t Uhr, im Lokale des Herrn Becker, Hankenstr. 22. Der Bevollmächtigte. I4B. Das Arbeitinachweism-gs» Bureau, sowie die Her- berge befindet fich Karlstr. 11 bei E. Hirsch. D. O. Für Bremen. «onntag, dm 1. Februar, Partie Libertö in den oberen Ränmen der„Tonhalle" mit vollem Orchester. Aafaog 5 Uhr. Parteigenossen, da die Ur.rkgelmäßlgk-Iten jetzt geregelt sind, und der Uebcrschnß zur Agilatlon bestimmt ist, so bitten wir Euch, Sovntag zahlreich zu erscheinen. _____ Der Vorstaud. Für Brandenburg a. d. H. Arbeitcr-Fraueu- und Mädchen-Berem. Oeffeutliche Versammlung Mittwoch, dm 4. Febr., Abends 8t Uhr, im Lokale des Herrn Kerney. Der Borstand, Kur Hannover. Arbeiterftauen- und Miidchcu-Bereiu. Geschlossene Mitglieder-Lersammlnug Sonntag, den l. Februar, Nach. 4 Uhr, im Lokale von Mathe«, Neuest». 45. TageSordu.: 1) Abrechnung von Dezember und Januar. 2) Borstandswahl. Mitglieder werden ersucht, Alle am Platze zu sein. Karten müssen vorrezelgt«erden. Der Borstand. Für Hannover. Allgemeiner Schuhmacher-Berein. Geschlossene Mitglied er Versammlung Montag, dm 2. Februar. Tagetordn.: Abrechnung. Verschiedene«. Die Schuhmacherberberge, sowie da» Arbeitl-Nachwei- sungSbnreau befindet fich Neuistr. 22 bei Willig. ___ H. Knoche, Be». Für Barmen. ASgmeinrr örLtscher'�rdeiter-verü«. O e f s e» t l ii einem Bevollmächligte». Nur Mitglieder, xc�in Vorzeigung de; K.iiten, habe» Zutritt. Die Revisoren müssen pünktlich am Platze se!»'. K. P. Rriuder». Die Revi or-n ersu�e ich, heute, Nachnütlag 5 Uhr, di« Abrechnung zu prüfen.___ D. O. Für Frankfurt a. M. 'Mtsrnn-n deüift.er ZlidtUer-Zerüiz. Oeffeatliche Mitgliederversammlung Montag, dm 2. Februar, AbeudS 8H Uhr, im Vi!cln?lo?3le, Zeil 47 und Holzgrabe« 20. TageSordn.: 1)(Auf besonderen Wunsch) Vortrag deS Herrn K. Frohme üb r:„Der Staat und die Familie." 2j Da« Abonnement ans den„Renea Social-Demokrat" und die„Social pvlltischen Blätter". __ Der Becollmächt'glc: W. Prinz. Für Frankfurt a. M. Die Agitations-Schule nimmt ihren Anfang wieder Freitag, den 6. Februar. Anmeldungen werden bereit« von jetzt an beim BevoT» mächtlgt-o, sowie in jeder Versammlung ertgcgergeromme». Nu» gegen Legitimation durch die Mitgliedskarte, erfolgt di« Airsiiatznie. Ein jeder Schüler muß im Besitze de» Berei»«» gan», der Lassalle'scheo AzstalionSichristen, sowie de, Tölckcsche» Broschürcu sein. Frankfurt a. M., den 30. Januar 1874. ___ Karl Frohme. Für Coswig. Allgemeiner deutscher Arbeiter-Verein. '' und Ball Sonnabend, den 7. Februar, AbeudS 7 Uhr, im Verelnslokale. Festrede, g-spr-chen voll Herru Kamigan». Hierzu werden alle Parteig-noss-n aus der Umgegend freundlichst elnzekaden. Entrse: Hl-sige Mitglieder» 6 Sgr. Fremd, hoben freien Zutritt._____ Da« Tomitt. Für Brandenburg a. H. AtgrÄ-kls« devtfcher �rörUer-Verkyl. Geschlossen- Mitalieder-Bersnmmlnug Dienstag, den 3. Febr., Abends 8 Uhr, im Lokale de« Herrn Kerney. _____________ A. Mischk,. Für Marienburg. GjeusrawsrsammluttH Sonntag, den l. Februar, Nach«. 4 Uhr, im Saale»es Herrn Llsch.ewSki, Hohe Lauten. TageSordn.: B:ralhuug wegen deS Verstorbenen. Wahl neuer Beamten. Voigt. Die Mltßliede» müssen auf dem Posten feto._ Allen Frnindeu und Parteigenosse« empfehle ich met« um-Ing-richteteS Lokal. Für gute Speisen med Getränke werde ich stet» sorgen, sowie jede> mich B-ehrent-n zufrieden stellen. W. KloSfeld, Kitstrinerplatz, Ecke Posenerstr. 1. Der„Nene Eocial»D-mokrat" liegt au» und die„Rothe Laterne" brennt. Wiener Masken-Ball iia : itt Humoresken, Maskenschcrz, Moskenzug und B»nb«> in Lamm'« Salon, Kelteistraßc 41, nahe der Llnlc Den geehrten Besucher» steht e« frei, maskirt nrmaskirt zu erscheinen. Ertröe für Herren 7h Sgr., Damen 3 Sgr. Bilct« zu ermäßigte- Preisen find in allen mit belegten Handlnugen zu haben. Um recht zahlreichen Besuch von Parteigenossen bit« __ H. Mehg porß's Säle«» RchimSdorfttAroge 45, am Oftbahnhofe. Dm Her««» Parteigenosse» z« Kenntniß: Jede»«»»»tag Anfang 5 Mr.— Je»k» Montag u. Donnerst«!' Thester- Surstellllug, nachher Kraszch' Melle 2*1 rirgwichtcte» golon» find noch an»» ge» i» de» Woche zu Bällen nrd sonstigen FeM Tage»________...___ »»entgeltlich z« vergeben E. P« Salon„Zilm dertschka Kaiset Wollancksstraße 12. Za-ge hiardwrch irgeberst an, daß Ich von Herrn! scher»»tige« Lokal übcrrommen, und empfehle dafsti Bers»m»ck»»gc», Lille»»., u»d sall me!» Bestreben 1»! relch»»ß gwir«pelscn uu»«-tränke, re-ller Bedien», wie jede» mich Beehrenden znfriede» zu stelle», b-st-hen.�. werde» vo» jetzt ab die Krällzchcu fü: Parteigenossen Moretag wieder stattfinden; bitte daher um»echt ,a Betheiligirg._ �__ O. Dwil Sränzcheu für Parleigenosseu jede» M»»t«g Abend Wollancksdwßc 12. Um zahlreiche» Erscheinm ersucht O. Dwib Altona. Heinfon S Salov Jeden Sonntag, Montag und Grofte Tanzmusik. Soebon erschien bei Aug. Schindler(AW drinenstr. 27, S. WO: Meyer, R., Der Emancepafioaskampf des vie( StaiMle», L Band: Deutschland. Theorie de3{ cialismus.— Der katholischo Socialismas. Internationale.— Schulze.— LassaUe.— Mar* Di« Gewerkvereine.— Die Socialconservativf Di« Arhoiterpresse.— 27 Bogen. Preis 25 Sgr.(II. IS »V�r �»aiiffuat a. Ä?. Allen Pa»:->g-uoss-!i cwpserlc ich mein Lager atirlagerten C gurre'! und Tabak.'», so wie Rei Souneoichirmen un- Spaz'irstöckcn. Schi.mc we'.dn rcparirt und üb-rzogen. A. Stlllgcbauer, Schuuig»? _____ gegenüber de» G-lndä>!sc»g«x Uoscrcm lieben Frcmwc und Paticizcnossen, Peliemaa» In Niel, zn k'lneri an, l. �bruar hen 27. Wlegenfellc die besten Glück-'ü säi.__ Uuscrem Frennde F. Steffens und Frau Herl',»c» 1. Fcdrnar, siaitfiudenien silbert.en Hsä herzlichste» Slückwürsche von den Familien Buchhop und Hartirrg, 29. Jarua» 1874. Sem Mitkämpfer für Freiheit, Gleichheit und" Ach kell, August Beinemaun, zu seinem 28. am 1. Februar die besten Glückwünsche von seinen, ______ Eh. St.«. I. Urse*« Frerndin Maria Fleck zn ihrem bruar wiederkehrenden Geburtstage die besten Glii� Von mehreren Freundinnen In Kimpscr in d-r am 2. Februar M-i»em Maure, dem tapferen schlicht, zu seinem 35. Wiegenfeste hergtlchße»»lückwu»sch. Bar« er. Frau Schiit Dem Mützreilr: sllr Freizeit»nd Gleichheit 0~- derllchkeit, dun-Tischler Hugo Thurau, zn sein» h»w»t«gk am 1. Februar die besten Glückwünsche voll' Brate«!____ Franz Thv) Sc««ttc» KSmpsewi für die Menschenrechte,' GteffeaS»»d Frau, zu ihrer am beutlgen Tage, bell bruar, paNKki-eudeu silbernm HochzeitSseler die W GtaUUrirx. Harburg. g.«.»■ H. E. B. k. N. H. B. F. v.> Ibas crem Fremde und Parteigenossen H. Bee Frau zur Geburt eine« gesunden Laaben unsere Gratniatio»._ Seine Frenide M. M., T o d e s- Ä u z e i g e. Allen Freunde» zu» Nachricht, daß heute Abend- »»serc liebe Tochter Klara im Alter von 10 M. 6 P schwerem Leide» geporbc» Ist. Die Beerdigung findet Sonntag Nachmittag 2 US Trauerhause, G!p«str. 19», au» statt. Berlin, 28. Januar 1874. __ W. Buchholz, Maurer, mtbj ®t* Cigarrenarbeiter Peter Stange«u» Alt>t dere Ich hiermit a«f, seine Atrisse binnen 14 Tagen � Wilhelmstr. 74, 1. Etage, einzureichen. Altona, den 28. Januar 1874. _____ Peter v. d. Ei» Paotligrrosse findet Schlafstelle Rittcrfiraßc■ 4 Tr. bei L»batz. � Mickcrrstr. 114. vor» 2 Treppe», d. Atieucckte mtdlitte Stute für zwei Herre». Preis 4 3H Thl� Bruck von E. Jhriug'» Wwe.(». Coldatzktz) in Verautworttich für die Redaktian: T. Becke» In Verlag von SB. Grüwel in Berlin.'