litot. i7. 1#- 8 erichetot drei Mol unk zwar: Dieocha»», n. Saallab eud» Kitakl. M Ä- I tpr| WaimtaMntkschStcU . Berli» tacl. Briagerlaha»tertel» �al�-ch Prlllllmeralldo 17-/, G�r..»». »fffÄÄMe: >.<« Ihmzet Sbk. Site.) >. c Berlin, Mittwoch, den 11. Februar 1874. Reuer 4. Jahrgang. deaf sich »lpl dnl-Hratokrat Eigenthum de? Allgemeinen deutschen Arbeiter-Vereins. «edaMoa a.«rpc»l»o» Berit». z>re«kr» erftra t« Xr.t*, Bestellllllgea werde««nättärM bet aller, Bostämterll, w«erlin ill der«spedt. tion, sawie bei jedem«pedttear eab» zegeaaenommell. Inserate lin der«rvedition«lllzngebe» werden pro dreigesbaltene kerit-Aeil» oder deren Raum mit« Exr derechaet: Arbeiter-Lnnoacea die dreisaaltige Zeile oder deren Raum i1 1£;< „Ich schneide HalS"— ser Ausdruck bezeichuet die Profession einer ,ßea Anzahl von Leuten in den europSischeu Haupt» Mten. Die Korruption, welche die Kapitalmacht hervor» —»gt, erblickt mau so recht in dieser Profession. d##. Es handelt sich nämlich bei derselben darum, auf zea-e recht schnelle Weise und ans die leichteste Art den ich zu werden. I In Berlin also, wo die Roth und auch der Leicht» la'r't\ zusammenströmen, giebt eS immer eine große ■p�ahl von Menschen, welche unter allen Umständen ht' res Geld haben müssen zur Existenz oder zur Be» digung nothwendiger oder angeeigneter Bedürfnisse. Diese Personen haben nun auch Pfaudobjekte, ivibh, che allenfalls sicher sind, aber keinen courSfähigen xj�rth besitzen; auf diefelbeu suchen sie nun baareS rS»1d zu borgen und finden bei den Leuten, welche ,, Halsschneiden" zu ihrer Profession gemacht .iZMn, geneigte Aufnahme. liefet man in den geleseusten Berliner Zei» x» ien, besonder« im„Jntelligenzblatt", täglrch einige »end Anzeigen, welche angeben, wo man gegen .. dclOrpfand auf einen Monat 100 Thlr. gegen 10 7.!>-st-«1ü, ja 20 Thlr. Zinsen erhalten kann. 1 Koth und Leichtsinn treiben diesen Wucherern zi wie sie sich selbst thcilweise nennen, diesen z. �ssschneidern" immer neue Opfer zu. nd die Folge? Der Ruin vieler Handwerker, an,-«pr Leute und kleiner Beamten. tcplssOjDJtt erinnert sich da nicht sofort des Antrage», n die Social» Demokratie im Norddeutschen tage gestellt hat bei Aufhebung deS Wucher» S:„Dir Wucherfreiheit uicht auf Darlehen 100 Thlr. auszudehnen."— Gerade die libe» -gr. l-hrereA Hai gcft moste» itNchl fraw leu« 39. ich sUknud die Fortschrittspartei, sie bekämpften diesen sie wollten die volle Wucherfreiheit, ste wollten ltung der Kapitalmacht bis zum Exzeß, während ne vernünftige Konservative dem Antrage der »l-Demokratie zustimmten.— oben erwähnten„Halsabschneider" giebt eS etwa eine kleine Zahl in Berlin— nein, die 'gleit, mit der Jemand bei nur geringer Um- nd sehr geringen Kenntnissen, bei großer Frech. und Herzlosigkeit sich zu einem vermögenden b@�|e machen kann, bringt viele oft sonst gut an- 0 Sgl-'« Naturen zu diesem Geschäft. Sie bringen .1b st und Andere zu gleicher Zeit in's Beider» 7"hrend ihr Vermögen steigt, sinkt Moral und '■]?�ihen>hum, die Korruption des Geldsacks tritt in s �viderwärtigfien Eigenschaften bei diesen„Ge» —-pssleuten" zu Tage. Die Sucht nach Geld macht n'»usaw, hartherzig und betrügerisch. ie gerupften Opfer stehen an Moralität aller» j höher, sie gelangen aber durch diese nichts» Ausbeutung selbst oft zu den verzweifeltsten lüssen. ollte die Gesetzgebung solchem Unfuge kein bereiten können? Wir glauben doch, und eS �t, mch die Gelegenheit wohl nicht fern liegen, wo Angelegenheit im gesetzgebenden Körper Deutsch» angeregt wird. » nun aber zu zeigen, mit welcher Frivolität -elchem Gleichmnth dieser widerwärtige und mt■Ofc'0t Verdienst aufgefaßt wird, genügt zum ___ � folgende Erzählung: junger Berliner Kaufmann, semmitischen weite« /Ks, der sehr sparsam ist, sprach gegen einen nd«iufyen den Wunsch auS, daß es ihm bald gelin- t S»i�ge, 2000 Thaler zu ersparen. u B'1$ die Frage, ob er sich dann ein eigenes Ge- lchstea" zründen wolle, sagte der Kaufmann:„Li be» wenn ich so viel Geld habe, dann schneide lS und kann davon sehr anständig leben.— «it 2000 Thalern, die bei 6 Prozent Zinsen aler jährlich bringen, kann demnach Jemand -in, «• ia In W „HalSabschneiderei" auch nur durch ZinSein- .ein sehr anständiges Leben führen und in Berlin ein Einkommen von circa jalern. Liegt da nicht der leider gesetzlich erlaubte Betrug auf der Hand? Sieht man da nicht die Kapital- wirthschaft in ihrem häßlichsten Gewände? Muß eine solche Pestbeule der heutigen Gesellschaft nicht unverzüglich aufgeschnitten werden? Jeder Ehren- mann wird die Frage mit Ja beantworten und mit helfen, daß das frivole Geschäft auS der Welt ge» schafft werde mit sammt dem frivolen Ausdruck: „Ich schneide HalS!" Politisch« Neberficht. Berli«, 10. Februar. In der Sitzung deS deatscheu Reichstags am Montag wurde das Bureau gewählt. Durch einen Kompromiß der National- Liberalen, Konservativen und Fortschrittler wurden zum Präsidenten Herr von Forckenbeck, zum ersten Vicepräsidenten Fürst Hohen- lohe und zum zweiten Professor Hädnel gewählt. Die blaue Republik Hamburg hat wieder einmal einen Akt burcaukratischer Willkür aufzuweisen, der seines Gleichen sucht. Ein Mitglied der Bürger- schaft � brachte kürzlich eine Interpellation dahin ein, daß ein UntersuchungSgefaugener im Gefängniß v er- g essen worden sei, indem die bereits kurz nach der Ver- Haftung deS Mannes ertheilte Ordre deS UntersuchungS« richterS an die Gefängvißverwaltung, den Mann so- fort zu entlassen, dcr Verwaltung nicht behändigt worden war. Der Mann mußte infolgedessen 14 Wochen im Gefängniß sitzen und wurde erst cnt- lassen, als er endlich auf Verhörung, refp. Befrei» ung drang. Charatt«ristisch und geradezu empörend hierbei ist die Autwort, welche auf die Interpellation ertheilt wurde. DaS Faktum wurde anerkannt und von dem Deputirten hinzugefügt:„Dem Manne scheint zu wohl im Gefängniß gewesen zu sein." Um Elsaß und Lothringen zu versöhnen und ihnen Geschmack an dem deutschen Regimcnte zu machen, greift mau zu eigenthümlichen Mitteln und suSpendirt nach altem französischen Gesetze daS Oppositionsblatt der„VolkSfreund" auf zwei Mo- nale. Wenn das keine gute Stimmung hervorruft, dann wissen wir'S nicht. Die Arbeitsstockung nimmt jetzt auch in Frankreich die kolossalste Ausdehnung an. Ueber die in Paris herrschende Roth unter den Arbeitern war schon Vieles bekannt. Dieselben Nachrichten treffen aber auch auS den Provinzen ein. Nachrichten auS dem Süden bezeugen, daß die Noth unter der ar- bettenden Klasse daselbst fast ebenso groß ist, wie zu Paris. Viele Werkstätten stehen leer. Mehrere Seidenfabriken zu NimeS find im Begriff, geschlossen zu werden. Ebenso stockt die Produktion im Rhone- thale. Zu Lyon, St. Etienne und Tarare ist die Industrie in übler Lage. Ebenso leiden in den Vogesen die Spinnereien und Webereien durch Anhäufung von Fabrikaten, die nicht abgehen wollen. Die meisten Spinnereien in den Bergen von Beau- jolaiS stehen still oder beschäftigen ihre Arbeiter nur auf halbe Tage. Im Norden sieht c« nicht besser aus. Bor dem 24. Mai produzirten die Hoch- öfen von Longwy monatlich 15 Millionen Kilogramm Gußeisen. Heute ist dieses Quantum bereits auf ein Fünftel gesunken, und die Preise stehen bedeutend niedriger. Zu Mont Saint-Martin, zu Rshon und in benachbarten Ortschaften stehen zwei Drittel der Hochöfen leer. Die Bergwerksgesellschaft von Mont Saint- Martin hat von 300 Arbeitern nur 35 beibehalten. In der sonst so blühenden kleinen Ge» meinde von Mont Saint-Martin haben fünf große Häuser fallirt und man sieht weiteren Katastrophen entgegen. In der Boorgogne ruht daS Weingeschäft fast vollständig. Die neuen Provinzen leiden eben so sehr, wie die alten. Zu Annecy in Savoyen werden 732 Familien auS öffentlichen Mitteln unter- stützt, das find 2110 Personen von 12,000, welche die Einwohnerschaft bilde».. Die Zahl der HülfSbe- dürftigen nimmt dabei no£ täglich zu. So hat denn die Weltkrise auch die französische Industrie voll- ständig in ihren Wirbel hineingezogen. Die Henker von Versailles glauben ein neues Opfer gefunden zu haben. Ja der National- Versammlung theilte der Präsident ein Schreiben deS KriegSministerS mit, worin derselbe um die Ermächti- gung bittet, den Deputirten M elvil-Blon court wegen Theilnahme an der Pariser Commune zu verfolgen. Ein weiteres gleichfalls verlesenes Schrei» ben des Gouverneurs von Paris an den KriegSmi» nister führt die Thatfachen, auf die die Verfolgung bafirt ist, und die Herrn Melvil-Bloncourt belastenden Dokumente an. Darnach schwebte schon längst eine Verfolgung gegen eine Person dieses NameuS, die Identität konnte jedoch erst in den letzten Tagen festgestellt werden. Herr Melvil-Bloncourt sei am 5. April 1871 im KriegSministerium der Commune mit dem RekrutirungSwefen betraut worden und babe diese Funktion bis zum 15. Mai bekleidet. Seine Unterschrift befinde sich unter zahlreichen Soldrech» nungen, die mit der Ueberschrift:„Ordre deS General Cluseret" versehen seien, und er habe für seine Dienste 10 Francs täglich bezogen. Den Schluß des Briefes bildet die Aufzählung der Artikel des Strafgesetzbuchs, die durch die angeführten Handlon- gen berührt werden. Auf Antrag des Justizministers Dcpeyre wurde beschlossen, die Angelegenheit am Sonnabend in Bureaux zu verhandeln. Herr Mel» vil-Bloncourt ist in den Kolonien gewählt; er ist ein M'latte, etwa 45 Jahre alt und spricht daS Französische nur sehr gebrochen, weshalb er nie daS Wort ergreift und diesmal nicht sprach. Unter den Flüchtlingen anS Carthagena, welche in Oran damals gelandet sind, befinden sich leider auch Mitglieder der Pariser Commune. Dieselben werden nun vor daS französische Kriegsgericht gestellt, und bei der bekannten Handlungsweise der Bersailler OrdnungSmänner wird die Ebene von Satory wie» dcrum von Blut rauchen. * Die„Vaterlandslosen" mehren sich ill bedenk- licher Weise im schönen, geeinten deutschen Reiche, trotz der erfiegten Milliarden und trotz der liberalen Phrasen. AuS dem Jahresbericht der New- Aorker Auswanderungskommission geht hervor, daß die Zahl der Ausländer, die im Jahre 1873 auf Castle Garden(bekanntlich dem New-Zorker Lan- dungSplatze) landeten, 252,982 betrug. Von diesen kamen 104,214 auS Deutschland, 68,612 auS Irland, 38,198 auS England, 8392 auS Schottland, 8030 aus Schweden, 6847 auS Italien, 6417 aus Norwegen, 6859 anS Oesterreich, 6102 aus Frank- reich, 4287 auS Holland, 3759 aus Dänemark, 2979 auS der Schweiz, 2406 aus Polen, 187 auS Ruß- land, 648 auSBelgicn, 621 ausWales, 517 auS Luxem- bürg, 345 auS Westindien, 221 auS Spanien, 119 auS Südamerika, 71 aus Canada, 69 auS China, 69 aus Ostindien, 53 aus Mexico, 26 auS Central- amerika, 24 auS der Türkei, 15 aus Portugal, 14 auS Neuschottland, 14 auS Griechenland, 12 auS Austra- lien und 10 auS Afrika. Das Ziel von 95,951 war der Staat New-Aork, von 13,982 die Mittel» staaten, von 98,928 die westlichen und nordwestlichen Staaten, von 23,468 die östlichen Staaten, von 2703 die südlichen Staaten, von 3201 Canada, und von 33 Südamerika. Die Auswanderung au» Deutschland beträgt also nach diesem einen Hafen- platz fast die Hälfte der übrigen Nationen. Welch' glückliches freies Land muß Deutschland doch sein, daß so viele kräftige Menschen ihm den� Rücken kehren!_ * Unseren Lesirn find ja noch die Artikel der „Frankfurter Zeitung" in Bezug auf den Bittkra- wall im Gedächtnisse. Wir haben seiner Zeit die- selben genugsam besprochen. Der Herausgeber der „Frankfurter Ztg." und ReichstagSabgeorduete �onne- mann wurde vom Appellgericht wegen Verläumdung der obersten Staatsbehörde� respective des Ministers deS Innern, begangen durch den Artikel, überschrie» ben:„Die eigentlichen Schuldigen hinter >e» Coulisseu", zu zwei Monaten Tefäugniß ver- Z artheilt._ * AlS Beitrag zur Harkort'schen Rohhcitsstati- stil möge die Herausforderung zu einem Pistolen- duelle dienen, welche in Heidelberg der Professor vr. Renaud an den vi-. Eiseolohr ergehen ließ. Er- sterer gab vor einiger Zeit einen Kinderball im gro- ßen Saale des hiefigen MufeumS, waS Letzterer als eine„französische Unsitte" in Versen geißelte, die er einigen seiner Kollegen übergab, durch deren Vermitte« luug sie auch ia die Hände Revaud'S gelangten, welcher sich durch dieselben in seiner Franzosenfresser« ehre angegriffen fühlte und den Dr. Eisenlohr durch Professor Dr. Karlowa auf Pistolen forderte. Viel- leicht verdient die Frage auch noch eine Beantwor- tuvg, ob die Rohheit oder die Albernheit dieser deutschen Koryphäen der Wissenschaft größer ist. * Ein famoses Geständmß legt in den„Jtzcho er Nachrichten" ein Feind unserer Partei ab. Obgleich es ihm nicht au einer gehörigen Portion Haß fehlt, und derselbe in dem Artikel weidlich auf die Lassal- leaner schimpft, muß er doch schließlich eingestehen, daß selbige im geistigen Kampfe stets Sieger find. Er räth nämlich seinen Freunden dringend davon ab, sich auf dies Gebiet zu wagen und schreibt dar- über Folgendes: Man wirb nun wohl ziemlich darin einig sein, daß außer dem angedeuteten Tittgegenweteu gegen die Arbeiterpartei, durch die That es Aufgabe de« reichosreuud- lichen Wahlvereiu« fein muß, durch Wort und Schrift deu Lehren der Social-Demokratie entgegen zu wirken. Man hat da« in der letzten Zeit häufig angedeutet, ja, e» trete» Versuche zu Tage, die darauf c bzielcn, ein iyste- matische» Vorgehen in diesem Sinne zu ermöglichen. Wenn wir gewiß auch nicht gegen solche Bestrebungen sind, so müssen wir denselben doch für'« Erste ein schlimmes Prognostikon stellen. Will mau die Meinung de» Gegners mit Giück be- kämpfen, so muß man doch dieselbe keuuen. Nun liegt aber die Sache durch g-hends so, daß man gar nicht weiß, was die Anhänger Lassalle'«— wir sagen hier nicht, die Bnhän« ger der Social-Demokratie— eigentlich wollen. Ja, wir »ollen UN» noch bestimmter und mit mehr Behutsamkeit au«- dlückeu, wir behaupten:„Mau weiß durchgehend« nicht, wa« Lassalle anstrebte." Was der Mann al« Ziel hinsetzt, ob da« zu erreichen ist, und wie e« zu erreichen ist, kann man nur lernen au« seinen Schriften. Doch, wer ist im Besitz derselben, in wessen Bibliothe' stehen ste, wer hat sie gelesen, wer studirt? Wer kennt sein„Ant- wortschreiben", wer seiu„Bastiat-Schulze, der ökonomische Jnliau", sein„Arbeiterlesebuch", seine vielfachen zündenden Reden? Wer weiß sich Rechnung darüber zu geben, wie eS sich mit dem ehernen Lohngesetz verhält, ob dasselbewahr Ist, wie mautaS- selbe auffassen und verstehen muß? Wer weiß trotz dem nicht anzufechtenden Material au« dem statistischen Bureau mit guten Gründen Lassallc'S Behauptung von der Prozeutzahl de» Arbefterbevölkernng zu bekämpfen? Wer ist sich einig darüber, ob die Rathschläge, mit denen Lassallc zur Linde- rang, ja Eutfernung der Arbeiternoth hervorgetreten ist, an«- sührbar find, oder nicht? Und wenn sie darchsührbar sind, kann man durch sie da» Endziel, da« die Arbeiterpartei sich gesteckt hat, erreichen? Auf solche Frage kann man nur Aut- «ort erhalten, darübe, nur zur Klarheit kommen, wenn mau Lassalle'S Werk- ohne Voreingenommenheit und mit Eifer studirt. Dabei liegt aber eise Gefahr, mau kann, mau wird in vielen Fällen Anhänger Lassalle'S und feiner Th'orie werden. Seine Schreibweise hat so etwas Bezauberndes und Bestrickende», daß mau sich nur mit großen Schwierigkeiten dem Einfluß de« gelehrten und geistreichen MauniS entziehen kaun. Diesen Einfluß empfanden vor reichlich 10 Jahren bei dem damal« anSgebrocheueu Kampfe seine Gegeuer, die Herren Schulze-Delitzsch und Genossen iu bitterböse» Weise. S« zeigte sich dabei mit Evidenz, daß sie Lassalle nach keiner Seite gewachsen waren, daß Lassalle nach vielen Sellen im Recht war. Wie gesagt, dieser Verzweiflungsschrei ist gar zu köstlich. Der Schreiber hat eingesehev, daß Lassalle und die Social-Demokratcn Recht haben, und des- halb jammert er, daß man sich nur ja nicht auf Be« kämpfung des SocialismuS mit Rede und Schrift einlassen möge, da man sonst übel dabei fahren würde. In der That ein schönes Geständniß? 3« den Wahlen. Durch die Zeitungen geht die Notiz, daß Jo- Hann Jacoby, der im Landkreise Leipzig in der engeren Wahl zum Abgeordneten deS deutschen Reichstags gewählt worden ist, das Mandat abgelehnt habe. Um so unerklärlicher wäre di-S Verfahren, da Jacoby sich in mindestens 10 Kreisen hat auf- stellen lassen. Die Bestätigung dieser Nachricht ist deshalb erst abzuwarte». Im sechsten Berliner Wahlkreise sind die Fortschrittler sich noch nicht einig, ob sie den Dr. BanckS aus Hamburg oder de» Redakteur der„Volks- zeitung", Sachse, bei der bevorstehenden Nachwahl aufstellen wollen.— Die Berliner Zeitungen ver- breite», und wir eS scheint, mit Absicht, um die Ar- beiter zu verwirren, die Nachricht, daß die Social- Demokraten Paul Grottkau aufstellen würden. Dem ist nicht so— eS wird der frühere Kandidat, der Präsident deS Allg. deutsch. Arb.-VereinS, Ha- seuclever, für Berlin kandidiren und im Falle sei- uer Wahl für Altona ablehnen, da Altona bei einer Nachwahl mit leichter Mühe einen social» demokrati- schen Vertreter wieder wählen würde. Das gesammte Ergebniß der Elsaß-L othrin- zischen ReichStagSwahlen ist das folgende: Von beinahe 320,000 Wahlberechtigten wählten 242,000. Auf klerikale und sonstige OppositionS- kandidaten fielen nahezu 192,000, auf Kandidaten der elsässischen Partei 42,000, der deutschen über 5000, auf Bebel und Liebknecht 680 Stimmen. Der Rest der Stimmen zersplitterte sich. !0. Parlamentarisches. * In einer AbcheilungSfitzmig ergriff ein korseivatlve» ReichStazsabgeordueter als Rcfireut zu den Wahlprüfuugm da« Wort uvd meinte, baß bei dem--g-benen Falle, da der Gewählte einige tausend Stimmen l? üjoritSt habe» an eine Beanstandung nicht gedacht»erde» könne, er konstatire aber, daß die Behörden, Wahl vorstände ,c. zc., wie gewöhnlich eine gioße Anzahl Unregelmäßigkeiten und Ungesetzlichkelleu „beobachtet" HSUeu.— Helte, kell folgte diesem treffenden Witze.— So zur Gewohnheit scheinen demnach solche Uu- regelmäßlgkeiten und Ungesetzlichkeiten bei den Behörden schon aeworden zu sein, daß sie dieselben nicht mehr verüben, sondern einfach beobachte». * Ein neugewählter national-liberaler Abgeordneter hatte au« Versehen zwischen den social demokratlschen Abgeordneten einen Sitz belegt und ihn auch am g-strigen Tage eioge- nommen. Als er aber von einem Fraktlonsgenossen anf die gefährliche, Petrolerm ausspritzende Nachbarschaft aufmerksam gemacht wurde, reterirte er schlmnigst und entwich auf die den Social-Demokraten entf.rnteste national liberale, friedliche Stuhlreihe, und stellte sich direkt unter den Schutz deS heiligen LaSker. Schulze au« Delitzsch wollte sich mit einem Freunde vertraulich unterhalten und gerieth ans Hasenclevrr'S Stuhl, sein Freund setzte sich ans den von Hasselmanu, die beide sich iu der Bibliothek befanden. Kaum im Gespräch, blickte Schulze sich um und erblickte an der Stuhllehne den Namen seines Rivalen im 6. Berliner Wahlkreise. Wie von riue» Tarantel gestochen, fuhr er auf, blickte scheu zm Tribüne, auf welcher die Zuschauer, mit Plänen des SitzuzgSsaaleS und mit Operngläsern bewaffnet, die Reihen der Abgeordneten mustcrteeu und rief erschreckt:„Kommen Sie, Freund, mau könnte mich sonst für den„Petroleumgeneral" uad Sie für deu„Pettolcumbombeu-Verfirtiger" halten, und so kämen wir bei den schönen Dame» dort oben in üblen Geruch." Sprach'S und verduftete, einen grimmigen Blick anf die so sehr gehaßten, unschuldigen Stühle zurückwerfend. * Fürst Bismarck hatte gestern im SitzungSseale min- destin« zwei volle Stunden sein Lorgrou iu Gebrauch; er überflog die feistglSnzendtn Gesichter de» Tentrum«, um dann für einige Minuten freudigen Blicke« bei den National-LIbe- rale» auSzaruhen. LaSker'« Heldengestalt fesselte deu Kanzler und zwang ihm ein zweideutiges Lächeln ab. Dann aber pxirte er die Social-Demokraten mit einer stundenlangen Ausdauer, wahrscheinlich, um in den Gesichtern dieser Männer zu leseo, mit welchen Umsturzideeo sie avgerblicklich schwanger gingen. Ganz besonders aufmerksam wurde er, al« Hascnclever sich mit Sonnemanu unterhielt, und noch schwe- rere UnmuthSwolken umzogen sein Geficht, al» Windhorst auf Hasencleve« zukam und gerade diesen fragte, wo Sonne- mann seinen Platz habe. Er witterte nvn jedenfalls Berrath, und da Hasselmann und Reimer in dem Augenblick gerade nicht anwesend waren, sandte er eine» Boten aus, um zu ersorschin, ob Reime, mit dem Dänen Krüger und Ewald an« Hannover sich ein Stelldichein gegeben hatte und Hassel- mann dir Polen uvd Elsässer revolutionire. Der arme ge- plagte Herr»on Bismarck, wie viele Revolutionen muß er wohl in der Einblldmig dämpfen I Verems-TheU. Ottcvscn, 7. Februar.(Die ReichStagSwahleu iu Schleswig-Holsteiu und wa« man davon leruen kann.) Die gesammte Presse Deutschland« ist erstaunt über den Ausfall der letzten ReichstogSwahi in Schleswig-Holsteiu. Mau findet e« unbegreiflich, daß de« alle« so kommen mußte. Der Bourgeois kann noch immer die Zahlen de» social-dcmo- kratischen Stimmen nicht begreifen, und doch sind, Inclusive de« Zuwachse» bei den engeren Wahlen 48,000 focialistlsche Wähler dort. Zahlen sprechen. Wir geben dedhaib hier nochmals eine genauere Zusammenstellung. Schleswig: I. Kreis: «rüger(Däne) 11,931 Bitter(konservativ) 1970, Winter 18; II. Kreis: Krüger 5264, HivfchinS(liberal) 5167, Brenner (partikularistifch) 1813, Winter 1216; III.«reis: Wallichs (lib.) 7388. Oldenburg(Svcial-Demokrat) 3076, Baudlsfin (partik.) 855, Bitter(kons.) 157; IV. Kr.i«: Wach«(IIb.) 5063, Krüger 2661, Baubiffiu 1779, Ott» Kapell 865.— Holstein: V. Kreis: Lorer tze»(Hb.) 5928, Winter 5844, Griebel(Partik.) 5647, bei der»vscren Wahl: Loreutzen 9973, Winter 7475; VI. Kreis: Vesel.»L588 Winter 6769. Jensen (partik.) 444; VII. Kreis: Hösel(lib.) 8230, Hartman» 7303, Griebel(partik.) 3166, bei der engerin Wahl erhielt Hartmann 9183;>111. Schleiden(kvnserv.) 8300, Haserclcve, 11,658; IX. Seelig(IIb.) 6871, Otto Reimer 8098.— Daß Freude über diese» Ergebniß im Arbeiterlager und ein sürch- terlicher Schrei auf Sellen der Gegner stattfand, bedarf kei- ver weiteren Erläuterung. Doch sehen wir erst die Ursache diese« Aufschwünge« unserer Partei, dann Ist am Schlosse ein noch besseres Urtheil über die Bourgeolfie zu fällen. Vor fünf bis sechs Jahren war die Lehre Lassalle'S hie, unter der Gesammtbevölkerurg wenig belannt; wenig industrielle Orte (Altana, Ottensen, Pinneberg, Kiel, Neumstnstrr ,c.) hatten kleine Zahlen van Mitgliedsch asten de» Allg. deutschen«rb.- Berems aufzuweiirn, uad die Hoffvun?, in der Provinz scfim Boden zu gewinur», wurde Immer durch die Meinung besei- tigt, erstens, daß SchleSwIg-Holstelo eine vorwiegend Acker- bau treibende Bevölkerrmg habe; zweiten», daß bei dem vor- haudeuen Wahlstand(nicht Reichthom) der Provinz der Mittelstand sich noch lauge hallen könue, zumal die Konkurreuz der deutsche» Großindustrie, welche nach de« Annexion hie» eintrat, anfänglich gar nicht» ausrichten kouute; dritteu», daß de» Schleswig- Halsteluische PartikulariSum«, und vierten», daß der Uebelstaud der plattdeutsche» Sprache, HirderungSmittcl der Bildung, un« die Agitation erschwert"10 — Doch über alle Hemmnisse sollten wir hinweggehol werde»; im Norden sollte fich ein fester Kern bilden zu» i-, lösuua de» Proletariat». Die Partei hatte fich iu Alto»:� von 30 Mitgliedern bis auf einige Hundert vermehrt(«eU� i wir nicht irren, waren e» 280), al», von verschiedenen ten unterstützt— namentlich von Hamburg«u«— eil�- „SchlcSwlg-Halsteinischer Arbellertag" nach Kiel eiubemsa-sii wurde. Im FrShjahr 1870 kam derselbe zu Zustande nr>�t nahm unter de« Leitung Georg Wiuter'o einen ruhige» sagen wir harmlosen Eharaktcr an; denn— wa» wir erh-ffs�, ""■— schieß — die Heranziehung der BildungSverriue und der vcrschiel.., neu, un» noch ferngeheuden Lrbeiterkvrporatiouen, welche, uslS." bedeutenden Kosten, durch Anfrufc, Flugblätter ,c. ,c. ai#,/ fordert waren, Deleglrte zu senden, hatte fich nicht eisB®. Wir können u»S noch immer n'chl eines wehmüthigck! Lächelns erwehren, wenn uns die dortige MandatZprstfÄ->,, in'« Sebichtniß kommt. Tin stenographisch anfgeuommeot"' Protokoll wurde, weil zwecklos, bis heule nicht gedruckt ar?* alle schönen Reden über„erworbene Rechte" blieben der WV° verborgen. Da kam die Polizei; man hielt un» für f sährlich. In Neumünster zuerst, danu iu allen Orten,«u de» Allgemeine deutsche Ard.-Vcrciu verboten, Maßrkgcli und Strafen folgte». Somtt konutin wir„Glück»u rufen. Die Presse, die un» bi» dato todtglschwlegeu, br» nunmehr wenigsten» gehäsfige Artikel. Die Verfolgung spo« de» Eifer unsere, Parteigenossen ,n nie geadnteu Opsera t Was bei der Rclchstagswahl 1�71 ohne Mittel geleistet w» den, Ist erflanvllch. Jeder wollte zeigen, daß er nicht» Macht gegenüber den Nack-n beuge. Die Zahl der Mitgli»�- der des Allg. deutschen Arb.-Verein« mehrte sich trotz> polizeilichen Beschränkung; die Arbeiter kaumcu die pers» lichen Opfer, welche Diejenigen bringen mußten, welche* ihren Brüdern hinaus gesandt wurden, unsere Lehre zu breiten, und dadurch, daß die Zettuugcu dumm genug wa� B-v dirseS nicht ebenfalls zu begreifen, sondern die Agitalore» Vrst, schmutzten, brachte sich die Presse seldst um allen Kredit«DeSi dem Arbellcrstande und ebnete die Wege für unser Orefttslbc Wird sich aber die» alle« so halten? Ja!— Bei der näiy'Gai Wahl müssen wir sechs Abgeorduete statt zwei gm; auch find die Bedrukm von früher grsalleu: er�jjes gerade der ländliche Proletarier ist zur Erlenntnlß M Lage gekommen; zweiten», die Großindustrie bürgert Immer mehr ein und schafft uu« ume Mitkämpfer; drllt» de, PartlkulariSmu» ist jetzt gleich Null, und vierten«, habm Redner, die in Schleswig-Holsteiu geboren und. der plattdeutschen Sprache genügend vertrat sind.— al» Alle«, was für die Förderimg unsere« Prinzips ge« — wobei wir die bessere Erkenntniß der Parteigenossen, Wirken des„Nenm Social-Demokrat", als etwa« Selbst ständllche» nicht mitzählen— ist jiberfall« da« Gebahre»■ Gegner. E« ist rich: möglich, seit der Wehl die„Itz Nachrichten" zu lesen, ohne über die Vorschläge zur Bell pfurg der Social- Demokratie zu lachen. Heute wosteiM einen„Anti-Neuen Social-Demokrat" erscheiarn lasse» denselben gratis vertheilin, und morgen soll die Rell Helsen,«der, was der neueste Plan ist, wolle» sie eine» freundlichen Wahlvereiu gründen, mit 25 Thaler jährlm Beitrag.— Wer lacht da?!— Die Gesellschaft zur �gabe: breitung»on«alksMlduug will sich nächsten« der larZN'Jmnte schastlichm Vereine annehmen u. s. w.— Vergebene lMften müh!_r-*. Altona, 7. Febr.(Zur Agitation In Holstein.) Unterzeichneter steht sich veranlaßt, die genossen iu SchleSwig-Holstnn darauf ausmerksam zu s ch.rn� D.i die en S ist d. .seh staut daß(8, um die Agitation planmäßig zu detreibeu, big Ist, daß Niemand eher eine Versammln g arraugi vor er mich nicht davon unterrichtet hat, daß er dlesech fichtigt; Ich ersuche, diese» ge au zu beobatzten, den kann e« leicht vorkommen, daß ich nicht für die gew Redner sorgen kann. Ist aber eine Versammlung anl und der Redner erscheint nicht, so wird gewöhnlich d! Völker ung unwillig und der Agftaiton ist ein beb SSadm zugefügt. Deshalb bitte ich nochmals, Obige» zu bcabachten, damit keine Unregelmäßlgkellen vor! Ja Ausuahmi fällen wende man fich telegraphisch an Als» jetzt vorwärts, Paitetgeuofseu SchleSwig-Holsieiusejfolgt die Hände nicht in den Tchooß und denkt, Ihr könntet Die; ruhen auf den errungenen Lorbeeren; e« bleibt uu»«ll-'s unserer glänzenden Wahlresultate noch viel Arbelt, großes Feld, das wir zu beackern haben; deshalb keine uatlov wir werden un« jetzt wohl wieber erholt haben voi'mglfe Strapazen der Wahlperiode. Unsere Gegner werde» eine größere Rührigkeit au den Tag legen, wie biShe», Bett* halb dürfen wir nicht lahm werden. Aber danu werde«» si auch als Sieger aus allen Kämpsen hervorgehen, dend-rik t unserer Seite ist die Wahrheft und da« R-cht. MnthiO» zr wärt« im Kampfe für die Meuscheurechtt, e« gilt die �°be zipatio» de« vietten Staude«. E« lebe da» Prolet�ywr Mit social-demokratischcm Gruß Hein». Rack" �nei v-tmen-Elbccfeld, 8. Febr.(Quittung) über" auswärtigen Paitctxenossen zur Wahl eingesandten Bl, ,,, E« sandten Geld,» ein: Frick iu Bremen 10 Thlr."■.„..Ii, — Pf. Der Berliner PutzerNub(Absender unbekan�.,� —.—. H.®. u. W. D. 1.—.—. Schüben InHdkj�. 50.—.—. Karl Brelg iu Mannheim 5 Gulden 1 fit toalr Thlr.—.—. Der Tischlerverel» durch Mufchau io�tru»> g.hal t?. �'"�atistit der Herren Staatsanwälte, Minister und �.....Lasker-Harkart und Trmpaguie.) Gcster», am "SQzn Mittage, wurde hi r ei» Gararbeiter durch eine» die .??M°hre durchdriugendtu Mefferstich getbdtet. E« sall die« n« eiuem sosrrt verhasteteu Mitarbeiter au« purem Brod« � 1«'sch'h'N sein. De, Thäter hat den ftanzöfische» -°?F'g mitgemacht und ist Mitglied de, hiesigen„Srieger- Iu�e,a8"-— Beide gehören dem«?g. deutsch. Arb.-Ver. '�uicht an.--«. W. Tölcke. �.ÄFraukfutt a. O. Februu.(Bericht.) Die Wahl. � �«ht ist geschlagne, und ersrrulich find die Resultate, welche ?«3 in verzeichne» habe». Unser Kandidat eichielt, mit Au»- eine*, in allen Ortschaften, welche zum Wahlkreise lfart a. O. gehören, die Majarität der abgegebeuru meu. In Nieder ad z. B. erhielt derselbe vr» 273 mea 1Z6. Aber nicht genug hiermit. Unsere Nieder« er Arbeitöbrüde» hatten die Wahe heil de« S»clali«mu« ut und ruhten nicht, bi» unsere Partei dort ausgebreitet Nach einigeu drrt abgehaltenen Versammlungen schlaffe« uns 86 Manu au. Mit social dematratischrm Gruß H.«an Rassum. Verbarrds Theil. die Altonaer V?rban»»mitglledschast wird hiermit ' Bcvallmichtigter bestitigt Heinrich Racka«, Schauen« 'gcrstraße 6. desgleichen wird für die Hamburger Mitgliedschaft de» Iche» Zimmererboadc« als Bevollmächtigter bestätigt öaul. eurchsT�ämmtliche bi« jetzt dem Präsidiemi de» Verbandes, so« , i« de« Deutscheu Zimmer erkunde« angemeldite Bevollmäch« iiß Raffirrt u. s.«. find hiermit bestätigt. rg'tt � Für da« Präsidium de« Verbandes, sowie de« drilt» Deutschen Zimmererbunde«: O. Rapell. teu»,■ und c na inlin, 2. Febr.(Abrechnung) de» Koebmacherstrile« - vom 22. Sept. bi« 22. Ott- 1873. Elnuahm-: Vom 8 g-H deutsch. Arb.-Untrtst.Brtbaud 235.—.—. Vom Verein .ffeu.Löuchdwck.r und Schrlstgleßer 100.-.-. B.m Putzer« Seik'� 25.—.—. B«m Verein der Schneider 13. 26.—. >ahrea ss Herrn Restaurateur Libich—. 24.—. Vom Verein Jtz>»W-b,r hicrs. 10.—.—. Vom Brteiu der selbststäudigeu r" Beö�macher( jeaufmannSarbeiter) 8. 21.—. Von Kollegen, «alle» che nach Bewilligung de« geforderten Lohne» weite» gear« äffe» �t haben, 48.—.—. Bon Kollegen au« Hamburg ziill/ 12.—. Desgl. au« Lüneburg 8. 15.—. Desgl. au« ntu riwitoort 13. 20.—. Desgl. ans Dresden 3. 28.—. jährltchgl au« Stettin 8 15.—. Summa 577. 11.—. t»u» v gäbe: An Wochenunterlllltzungen für Strilende 477.—.—. landV�iunterstützungrn für Abreisende 43. 25.—. Für Druck« lue ruften 10. 25.—. Für Säulenanschlag und Annovecn Summa Wir sagen wissen. Da die Zeitungen ihre Wei heil selbst nur au» Zei« tungeu beziehen und ganze Gebiete de« modeenen Arbeiter« leben«, wie die englische Trade« Union««Bereinigung und die Organisation der sogenenauute» katholische» Sodalisten von ihnen noch gar nicht entdeckt find, so ist schlechterding« nicht zu verwundern,»eme inuerbalb unsrtrt protestantffcheu kirchlich theologischen Welt die falscheste» med einseitigsten Auschauuu« gell im Schwange sind med Rettung«- med Abhülfemittel empfohlen werden, die entweder völlig»irkmegrlo« bleiben oder da« vorhandene Uebel verschlimmern müssen. In einem vor einiger Zeit zu Harburg gehaltenen Konventsvortrag übe, den.„modernen S»ciall«mu«-, kommen u. A folgende haarsträ ibeude Sätze vor:„Die Krankheit, al« deren Symp« tom wir den Socialinme» bezeichnen, heißt Abstraktion..... Da« wahrhast Korkrrte Ist nur Sott..... Alle« dagegen, »a« von diesem wahrhaft Konkreten mehr oder weniger ab- gezogen ist, oder sich davou entfernt hat, Ist da« mehr oder weniger Abstrakte.*— Nach dieser Probe tau« e« uns nicht wundern, daß der Redner ans S. 36 seine«(merkwürdiger Weise znm Druck gediehene») Vortrage« zu der Schlußsolze- ruug kommt:„Der Rawpf mit dem modernen S»llali«mu» ist ein Kampf de« Thristeuthnm» mit de, modernen Kultur. In diesem Kampf findet die sociale Frage ihre Entscheidung und ihre Lösung.*— Nach dieser treffenden Abführung verfällt nun freilich der „Eorrrtpondntt in denselben Fehle», wie seine Mitmucker, indem er, wie folgt, fortfährt: der Verschwommenheit, theologischen Journal« kennzeichnet, steht ein vr. Wynekeu heran«« begründete»)„Deutschen —• Porto und Schreibmaterialien 5. 10. ,i. 8. 1. Bleibt-in Uebcrschuß von 33. 2. 11. le ttre Denen, die uns in uusrrm harten Rampfe mit mate Jjlea Mitteln metrtstützt haben, unser« besten Dank, und 1" tffoeu auch wir andere Rorporatioue» nach besten Kräften '"Aerstützeu. Mit srclal-demokratischem Gruß :»ng» Da« Strllecomito. I. A.: Zimmermann, Bev. 'tleies. Die Angst unserer Gegner die Fortschritte de« Socialismo« tritt in ihrer allge« eu Verwirrung und Uneinigkeit recht hübsch zu Tage. ist der selbst etwa« muckerrde„Hambnrgische TorreSpou« � sehr wenig zufrieden mit den übrigen Muckern, den siantischeu Pastor.». Er geißelt dieselben recht hübsch, >lgt: lonotetsDie leidenschaftliche Bewegung, welche seit dem Austrete» t uji8 lallt'« die deutsche Arbeit rwelt ergriffen und namentlich t not«eendiguug de« letzten Rriege« in die social demokratischc i'keini gezogen hat, ist neuerdings auch in kirchlichen und >eu vot»vt'Ichen Rreisen Gcgenstoud lebhafter Lnfmertsamkeit ge« mirdc«. a' Die„sociale Frage* hat bereit« aus den Tagesord« biete*! Idhlreicher Pafiorallouferenzev, Kirchentagen und Sy« «erdckpl sigurirt und wird wahrscheinlich ,u eine» steheudeu , b,iitbrik in der bezüglichen Literatur werden. Nach den uns flWtlO" zugegangenen Proben ist bei diesen Berathnngen bi« t die s'"ber nicht viel herausgekommen. Während de, P.�ä»»m»utavismu« seit Jahr und Tag eine fertige Theorie � zp einen höchst geschickt aufgezogenen Apparat zur Behaud« jfl der socialen Frage befitzt, regt sich(von dem viel ge> über Atmen„Verein sür innere Mission'' abgesehen) im pro« �«utisch kirchlichen Lager das Verstöndniß für diese« wichtige tgebiet nur sehr laugsam und unbeholfen. Die iahl der un« vorliegenden Pastoralen Auslassungen über rbelterbewegung laborirt an einer Unklarheit über wahre Tendenz und Bedeutung der Bestrebaugeu de« »» Staude«, die höchsten» durch da« übertroffen wird, gewisse liberale Blätter über diese« Thema zu Markte gen. Gewöhnlich wird von der Boraussetzung ausgegau« die Toppe revolutionär-atheestischen Unsinn»,(?) in welcher Orgamsatioliebestribungen der deutschen Arbeiter fchwim« (?) bilde da» tigeuUIche Wesen der Sache, und der Kirche die Verpflichtung ob, diese Bestrebungen al» solche de« I-v'�pstu, und den Arbeiter, de, unter Androhung einer Ar« von> tSuiederlegung fünf Silbergroschen Lohnrthöhung verlangt, ■.—•«ade s, al» verlorene« Kmd anzusehen, wie den Barrikaden« -'t>n, der von Niedern, erfnng d er Throne und Altäre träumt. �Bon verschwindend geringen Ausnahmen abgesebeu, schei« bie Geistliche»,«eiche diese« Thema behandeln, wenig al, wa» iu den Zeitungen übe, dasselbe ,u lesen»der k lä � gelegentlich rtschieneueu'Broschüren herzuholen' ist, in *) Diese Geldsendung ist irrthümlich an den Wahlfoud« «uz L- »«»{�«liefert. De» Absender hatte sie einfach eng' <'i"vliu»" Vü,"� � hrr-usstellte,„Soc. erhalten, ohne die« alev��pou�oder> In einem Briese zn bemerken. ?*** . mdrtweitige Verrechnung nvch erfolgen. aber auf dem E« wird daher blldungen beider Klassen, de» Arbeitnehmer nnd Ardeiegev-r, in da« gesetzliche Schema offen läßt." Möchte e« de, Gesundheit med Rk rheit(?) de« Hirt nieder« gelegten Auschauangen beschicden sein, auf zunehmende« Ber« ställduiß de» protestautisch- kirchlichen Rreise sür die social« Aufgaben der Kirche hinzuwirken. Die„deutschen Blätter" erfreuen sich eine, so großen Anzahl hervorragender Mit«»« beiter(es sind genannt voll Theologen Wilhelm Bau» iu Berlin, Ehristlieb iu Bonn, vr. Ebrard In Erlangen, Prof. von Hofmauu iu Erlangen, die Professoren Lauge und Sack in Bonn; von RechtSleheeru Prof. Geffckcu in Straßborg u. A. m.) daß sie, znma! unter Ihrer gegenwärtigen Redak- tion, gegründeten Anspruch auf größere Verbreitung, namentlich in der theologischen Welt besitzen. Soweit der„TorreSpondeot". E« ist uun freilich ein Fortsch.itt, daß In Vorstehendem da« Unvernünftige der Manchesterwirthschaft eingestanden ist, aber der„EorreSpondeut* u-d da» Eitat lassen eine bedenk- liche Vorliebe für die Palliativmlttel der VersöhmingSapostel legen den Klaffeukampf erkennen und machen sich damit ein« 'ach lächerlich. In erquicklichem Gegensatz zu welche die AnSlassrugm uuferer iiteratur über«rbeiterftageu sonst Aussatz, dea die(gegenwärtig von gegebenen, ursprünglich von Seltzer. Blätter" iu Ihrem Jrunsrheft verösscnttlchen. In diese, „AnSgangSpoutte und Ziele* überschriebe»-» Abhandiun, legt de. Herausgebe, sein politische« und kircheupolltische» Glan« benSbekenntniß ab(e, Ist ensschiedeue, Gegner de» modrtne» StaatSNrch-nlhum« und sieht fett den preußischen Raigesetze» mrr noch im Freikircherthnm da» Heil), indem er sich über die nächsten Aufgaben de» Socialgesetzgebung folgendermaßen vernehmen läßt: „Daß die deutschen Arbeiter schon gegenwärtig wirklich reif zur selbstständigen Vertretung ihrer eigeuen Interessen seien, konnte»icht erwartet werden; der Widerstand de» be« fitzenden Rlaffe» gegen da» mannigfach zn Tage getretene wüste(?) Treiben soclalistischer Vereinsthätigkelt Ist indessen vielfach nee» de» Deckmantel spstematischer Feindschaft gegen die Organssationsversnche de« Arbelterstande» gewesen. Darum find wir weit entfernt davon, in Repressivmaßregeln»der gar in der WIederaofhebuna»der BeschrSnking der Koalitionsfreiheit Abhülfe zu suchen. Wir sehen vielmehr geordnete Organisat'onen der Arbeiter und der Arbeitgeber a'« die»u« erläßlichste Lordedillgnng zu gcregeller Mb nachhaltiger Lrtständigmig beider Theile an. Und wenn wir nicht einen Augenblick zögern, auch in diese» Beziehung die voll« ständigste Rechtsgleichheit für beide Rlasseu in Anspruch zu nehmen, so müssen wir dem Arbeitgeber sogar noch mehr zumutheie, nämlich wirkliche Opfer, und»icht nur materielle, wie fle die rein menschliche Billigkeit erfordert, sondern daz» noch jene ideellen, welche der ernste Dienst wah- rer sittlicher ErziehungSthätigkeit ihrer berorznzten gesellschaftlich in Stellung auserlegt. Daher vermögen wir nicht ander« als gegnerisch einer Schule uns gegenüber zu stellen, welche alle Sittwlckeluieg einem u aturg- setzlich en Geschehen von Angebot und Nachfrage überlassen will; wissen«I, doch, dag die„wirthschaftlichen Naturgesetze" ihre Geltung nur haben, um dem Mmsche» für sein sittliche« Handeln die festen Anhaltspunkte zu bieten. Wir erkennen auch im wirthschafttichen Lebe» ein Objekt sittlichen Handeln«, indem wir von der Ueberzeugung ausgehen, daß die von allen sitt lichen Faktoren losgelöste Wirksamkeit der wlrthschaselichm Gesetze uothwendig zur schließlichen Anssisung de» Gesellschaft führen müßte, un» zwar, wdl mit dem Zurücktreten der fltt« lichen Rücksichtnahme ans da« Wohl de« Anderen, die volle Un« sittlichkeit des rücksichtslosesten EgolSmu«, d. h. der AuSbeu« tung und Ausnutzung de« Mitmenschen, zur uuaogefochkeueu Herrschaft gelangt. Und well dem so ist, erkeuueu wir dem Staate Recht wie Pflicht zu, Mißbräuchen der Freiheit zu «ehren und vorzrbengeu. Berechtigung und Berpflichtang de« Staat« zur Intervention in solche zwischen Adbellgebern und Arbeitnehmern bestehenden Verhältnisse, welche den For« derungeu der Humanität und den Bedingungen de« Gemein« wohl« zuwiderlaufen— find in Deutschland fr ilich schon (ärgst theoretisch anerkannt, theilwcise arch praktisch zur Gel« tung gebracht wordtn. Soll aber dem Gewissen der Nation aeaug gethan uid eine» uuvernüeftlg-n(?) Selbsthülfe de» Arbeiterst tnde« wirNich vorgebaut weroeo, so wird man bei den bisher erzielten Resultaten nicht stehe» bleibe» dürfe». E» Wied einmal gelten, den zrm Schutz per Ardeiter er- lasseneu Gesetzen eine wirksame Ausführung za sichern, und sodann' rothweadig sein, dieselben beträchtlich autznbaueu. In«Irklich ersprießlicher Weise wird da« aber nur geschehen, wenn man unzweifelhaft feststellt, daß�be, destehcrbe Zustand nicht genügt, wenn man thatsächliche Beweise dafür sammelt, daß die bestehenden Gesetze(speziell die aus da» Fabrikweseu bezüglichen Borschristeu der Gewerbeordnung von 1863) weder gehörig ausgeführt werden, noch auch genügen. Da nun Feststellungen solcher Art in erfolgreicher Weise nur ge- troffen werden können, wenn eine obrigkeitlich angeordnete, von Regierung und Parlament mit besonderen Bollmachten ausgerüstete Enqnl-le< Rowmissiou die Sache iu die Hand nimmt, so hegen wir zur Regierung da« Vertrauen, dieselbe «erde im Entgegenkommen die dahin gerichteten, noch un- längst wieder znm AuSdrnck gebrachten Bestrebungen andern Regicrmegen nicht nachstehen.— Wenn wir dabei nicht au« den Angeu setzen, daß ber Staat nicht Selbstzweck, sondern einerseits freilich nur Mittel für die freie Entwickelung der Persönlichkeit, andererseit« aber doch auch sür die Erwög« lichuug dieser Entwickelung die Voraussetzung Ist, s» wissen wir recht»ohl, daß e« für die Sesetzgegung keine leichte Sache ist. sowohl in diese, Frage, wie auch in zener andere», nicht minder wichtigen, wie gegen die Überhan» nehmendeu Ron« trattbrüche zwischen Arbeitgeber und Arbellnehmer AbHülse zu schasse» sei, die rechte Grenze zu finden. Um so mehr ftmen wir un«, hlvstchtlich»er letztere» Frage iu den Grundgedao« keu de, neuen Entwews« der(unveränderten) Novelle zur Ge« wnbeordmlLg und insOUderheit ihres ersten Artikels dea ersteu i befriedlgeude» Schritt auf diesem so schwierige» Wege be« grüßen zn können. Nicht am wenigsteu crsreulich aber er« j scheint un« da« an ihr, daß sie, wie die Motive zeigen, ans« I drücklich eine organische Einfügung der freiwilligen B-r-iuS- *(Eine tragi. komische Geschichte.) Ohne irgend ein- Randbemerkung bringen wir nach der„Bosfischeu Ztg.* an« Frankfurt a. M. folgende Not!,:„Ja der gestrig« Sitzung der Strafkammer wurde eine Anklage auf Majestät«- beleidigung erledigt. Die beiden Dienstmädchen eine» Nestau- ratenr« waren mit dem HauSburschen in Streit gerathe», hatten denselben geschimpft und sollten sich dabei auch belei- digeuder Aeußemngen gegen den Kaiser und König erlaubt habet. Da« eine der beiden Mädchen ist von hier abgereist, hat aber bei de« ersten Vernehmung erklärt: wenn sie wirk« lich jene Aenßrtuuaeu gethan hätten, so sei e« nur geschehen, um den HauSburschen(einen Altpreußen) zu ärgern, aber ohne die Absicht, den allgemein verehrten Kaiser und König zu beleidigen. In ähnlicher Art vertheidigt sich heute die anwe- serde Angeklagte. Sie will sich de« Aeußerung nicht mehr erinnern, und behauptet, die ganze Unterredung sei nur Dummheit und Spaß gewesen. De» fragliche HauSbursche ist ebeufall« nicht mehr hier anwesend: sein Kamerad hat«be» bei seiner Vernehmung In Essen die iukeimiuiete Aeußerung der beide» Mädchen eidlich erhärtet. Die Staatsanwaltschaft (Herr Assessor Tordon) bemerkte, solche Aeußerungen würden meisten» in der Absicht gemacht, da« Gefühl monarchisch gesinnter Personen, namentlich von Soldaten»der geweseum Soldaten, z» verletzen. Gegen die anwesende Angeklagte wurde das gesetzliche Gttafminimnm von 2 Monaten beantragt und erkannt, ihr aber zugleich ber Rath crtheilt,«in direkte« Gnadengesuch au den Kasser zu richten.* Brieflastell. Ich fordere den Maurer C. Becker, augebllch In Einbeck) auf, da» AbonnementSgeld für den„Neuen Social-Demokrat' med den Gammelbogen sofort einzuschickeu. T. Böhme iu Tassel. Adresse für Magdeburg ist: E. Knopf, Jakobstr. 36, 2 Treppen. Auuouceu. A«? ZSe»!,«. Oeffentliche Wöhlervrchmmlllügcn finde» statt am Dienstag, d. 10. Februar, Abds. 8'/« Uhr, Bruuneustr. 115. Mittwoch, d. 11. Februar, AbdS. 87, Uhr, im Saale des Herru Flege, Schöuhau- fer Allee 51. Donnerstag, d. 12. Febr, AbdS. 8'/- Uhr, im Caf6 Gerlach, Bruuneustr. 54. Sonnabend, den 14. Febraar, Abend« 8'/- Uhr, im Lokale des Herr» G r ä tz, Bruuuenstr. 140. Tagesordu: Die im ftchstenZWahlkreise stattfiudeude Ueuwahl. Um tüchtige Verbreitung dieser stattfindenden Versamm« lungeu werden die Parteigenossen gebeten. ___ Für da« Arbeituwahlcomitck: H. Ecks._ Küe Werlia« Ä«i«stiai!r deutscht? Arttiter-Denw. Versammlungen Timst'g, den 10. Febr.,«bends 8t lljr, Garten->r. 13/14, Im Lokale de« Herrn Lrettschaeider. Vortrag de« Herr» F. Beck. Tieustag, den 10. Februar, Abend« 8� Uhr, Rüdersdorfer« straße 45, im Saale d-s Herrn Porst. Donnerstag, den l2. Februar,»deud« 8t U»r, im„Deut- scheu Kaiser", Lolhrwgerfir. 12(früher WollanckSstr.) Vor- trag de» Herrn Maximilian Schlesinger. »»««abend, den 14. Febr., Abend« 8t Uhr. im Grat« weil'scheu Bierlokal(oberer Saal), Kommandant-ustraße 77—79. Bortrag de« Herrn Winne». Sonniibeub, den 14. Febr.,»bru« 8t Uhr, im Lokale de« ferr» Linde mann, Mantruffelstraße 30. Vortrag de« errn H. Renz. Sonnabend, den 14. Febr., Abends 8t Uhr, Im Saale b« Herrn Böhm(neben der Kaiser FrauZ'Kaserne). Bortrag de« Herrn A. Kapell. BetlchiedeueZ und Fragekasteo. Neue Mitglieder werde» aufgeuommeu. Auch werden Abonuemcnt» aus den"N'iiea Saclal-Demokrat" entgegen qenommeu.__ ö.»et«. 1?« rirvi rvn a Arbetter-Unterhaltungt-Gesellschast. Jipemone. Mittwoch, de» II. Febr., Abend« 8 Uh», Neue KönigSstr. 27. —---- Millrt.Uater»almn«s.»-MiqaN. Epemone. S»uuadeud, u. F'b»»°»' Neue«»»igist». 27. Uär Berlin. Mgem. deutsch. Arb.-Uuterst.-Berbaud. Ausschutz-Sitzung Mittwoch, den U. Kebniar, W-euds 8t llhr, im Aleazar-Restaurallt, DreSdmerstr. 72. TazeSordll: Wahl drci-r Rcvisoicu. Vorzeigung»er in dm Hände» einiger AaSlchußmitglleder b>fiadlichca Staats« Papiere. Beschlußfassung über Memel, Osnabrück, Stettin m»t> Lübeck. Die Herren T. Flna, Sennwitz, Marzian, Grothe, Girie, Lrettschneider, Rudolph, Reichelt, Bersümcr, Ritzel, I. Zim» wermann, C. H. Szimmatd. als wirkliche Auifchaßmitglie« de», müss e.i unbedingt zvr Stelle sein; auch werden die®*» satzmänner Hübner, Kaube, H-ckerm-mn, Orlep und Schwarz- lo» aufgefordert, in dieser Sitzung zu crschelnm. __ Für das Präsidium: Ott» Kapell. Große Generalvers ammlung sämmtlicher Zimmerleute Dienstag, den Ii). Februar, Abends 8 Uhr, Sophtmstr. 15. Tagekordn.: Abrechnung des Herrn Girke.— Abrech- nung über die zu« Reichstagswahl bewilligte» Selber.— Bewilligung von Geldern für den hiesigen VI. Wahlkreis. — Die Organisation zum Frühjahr.— B-rschiedeneS. Da« Erschelneu Aller ist Ehrensache. August Kapell. Die Versammlungen in der Köpnickerstr. und Wollancks- straße fallen in dieser Woche aus. Für Berlin. Deutscher Korbmacherbund. Mitzliederrersemmluna Montag, den iß. Febr., Abends 7i Uyr, bei Herrn MSweS, Wcberstr. 21a. TageSordu.: Abrechnung..— Wahl eine« Borfitzenden. — Verschiedenes. Zimmermann. gas V-xzi». Strikeverem der Schneider. Geschlossene Mitglied er«Versammlung Mittwoch, den Ii. Febr.,«bendS 8h Ahr. km Gratwcil'schen Bierlokal, Aommandantenstr. 77—79. Tagelordn.: Das Resultat der Wahlen in de» Gewertt« krallkenkufle.— Erledigong verschiedener wichtiger Aagelegen- heiten.— Wahl de« Borstandes des Strike-BerchtS. Die Kommission. NB. ES ist Pflicht aller Mitglieder, unbedingt in diese» Berfammlnng zu erscheinen. Da es nur im VereinSorgau «umoncirt ist, Wieb eS sich zeigen, ob die Mitglieder ordcnt- lich am Platze find._ H. Neumauu. Fü? Bssiin. Allgemeine Cigarrenarbeiter- Versammlung Mittwoch, den IL Februar, Abends 8 Uhr, Lothringerstraße 12(früher WollauckSstraße). TageSordu.: 1) Rechnungslegung.— 2) Die Arbeits- «dstellung in Ohlau und Antwerpen.— 3) BerschiedeueS. Brrliu, dm 9. Februar 1874. Die Commisfion. Für Hamburg. Freitag, d-n 13. Februar, VoZksveVsantmlung in Tütge'S Salon, Balentinskamp 41. Ref.: Herr Hartmann. C. L. Vater. Fi® ZUlgem. deutsch. Maurer- u. Steinhauer-verei». Geschlossene Mitgliederversammlung Donnerstag, den 12. Februar, Abends 8; Uhr, In Tütge'S Salon, Balmtinskamp 41. TageSordu.: Abrechmntz der Strikekass«. Der Bevollm. H. Schöning. gm Hsmrburg. Coneert und Ball Sounadeod, beu 21. Februar, arrangirt vou den Mitgliederu de« Dis�ter» sSch.reiuer�) Bereruö, in Tütge'S Salon, Balentinskamp 41. Totrse ä Person 4 Schill., an der Kasse 6 Schill. Kntrt.n sind zu haben in den bekannten Wirthschastm und bei dem Eamltö. Alle Arbelte« Hamburgs sind hierzu eingeladen. Das Tomits. Kur Hamburg. Mgemeiner Tischler-(Schreiner-) Berein. Mitglieder-BersaMmluno, Sonnabend, dm 14. Febmar, AbeubS 8 Uhr, Im Lokal des Hrn. Hübner, Gr. Roscnstr. 37. TageSordn.: Monatliche Abrechnung und Berelusangele« zmheiten._______ W. Harber. Für Hamburg. Versammlung des Korbmacher-Bundes von Hambnrg-Altoua- Ottensen Freitag, dm 13. Februar, AbendS 8h llhr, im Salon zum Roland, 1. Jakobstraße 13. TageSordn.: Dir Arbeitsschluß. T. Hermann. Für Hamburg. Arbeitersrauen- und Mädcheu-Berem. Oeffentliche Versammlung Donnerstag, dm 12. Febr., AbendS 8h llhr, in Tütge'S Salon, Balentinskamp 41. TageSordn.: Was bezweckt der SocialiSmuS. Refermt: Ziel» W ei gel.__ Der Vorstand. Für Frankfurt a. M. Meinem Manne Joseph Große zu seinem Geburtstag« im 10. Februar die besten Glückwünsche von Frau und Kinbem. Hamburger Straßenbauarbeiter-Vtrem. Oeffentliche Bersammlssg Mittwoch, den 11. Februar, Abend» 8 Uhr, im„Saudwirth Hofer" an der Eppmborfer Thanssee. tj. TageSordu.: Macht uud Recht. Refuem: Herr E. Weigel Alle Arbeitet find bierzu eiogeladeu. A. P flu grabt. a» Sonnabend, d. 14. Febr., AbendS 8h Uhr. «�TTlVlIU. im Englischen Garten, Botksvers ammluug. Hein». Rackow. «FU Mittwoch, II. Fcbrnar, in SanSsonci w Eimsbüttel, Volksversammlung. TageSordn.:"--- � Die Presse nach der Wahl. Heiir. Rackow. Grotzes Siegesfest für de« achte» Schlesvig-Holstei«schen Wahlkreis findet Montag, den 23. Februar 1874, statt in Altona, Euglischer Garte», gr. Freiheit, verbunden mit Concert und Ball, unter gefälliger Mitwirkung mehrerer Liedertafeln. Anfang präcise 8 Uhr. Kassenäffnung 7 Uhr. An der Kasse 6 Schill, für einen Herren nebst Damen. Karten im Borau», ä 4 Schill., stvd zu haben bei folgenden Herren: Meier, große Roseustraße 26; HenSler, große freihcit 30; E. Mein», kleine Freiheit 3; Mei r, große ohannisstr. 71; T. Petersen, Ehristianstr. 3; Meier, Hawburgerstr. 7. Auswärtige Parteigenossen sind berzlich willkommen. I. A.: R. Earlfon. Für Wandsbeck. Mgem. deutscher Maurer- und Steinhaner-Berei». Geschlossene Mita lieb er-Bersammlnng Mittwoch, dm 11. Februar, Abmös 8 Uhr, im Lokale de« Herrn Lagemann, Kampstr. 53. TageSordn.: BerschlebeneS und Fraaekaflen. ___ H. Bremer, Bevollm. Tonncriiag, dm l2.>Febr, Abend» 3h Uhr. Wandsbeck. Oeffestliche Versammlung der Rrbeitslente im Lokale des Herrn Lagewann. TageSordm: Da» allgemeine gleiche und direkte Wahl« recht und was-rstrebt die Ardeiterpartei? Referent: Herr Heyer aus Altona. I. Holin. Alle Partcigenoff-u ersuche ich dringend, Donnerstag, den 12. Februar, Äbmö« 8i Uhr, bei Herrn Lagemann zu erscheinen, weil Wichtige» vorliegt. I. Lafferenz. Für WandSbeck. Tischler- Versammlung Freitag, dm 13. Febr., Abend» 8 Uhr, im Lokale des Herrn Lagemann. TageSordn.: Krankcukassenangelezcrhcit u. Verschiedene». P. Siever«. Für Bremen. Großer Fastnachts-Ball, bestehend in Coneert und Ball, unter MItwirkmg des Gesangvereins„Lassallill", arrangirt von den Mitgliedern des Allgem. deutsche» Arbeiter.VereinS, Montag, dm 16. Febr» in den großen Räumen der Tonhalle. Ansang 5 Uhr. �Karten ä 60 Pf. find zu haben bei dm Herren Duncker, Sägest». 27, Hirsch, Karlstr. 11, Müh- lenpah, Herrlichkeit 15, Jonban, Neuerweg 3, Becker, Hankcnstr. 22, Krete, Walhalla, Bünte, v. d. Steinthor, Schmie, v. b. Steinthor, Wessel(Schweizer-Halle), Heß, Krenzstr. 55, Sreienbrock, Gmnbstr. 6, Menke, Neueu- straße 10. Kassenprei« 1 Mark. Zu zahlreichem Erscheinen ladet fremdlichst ein Da« Tomits. Für Hannover. Arbeiter-Fraueu- und Miidcheu-Berein. Geschlossene Mitglieder«Versammlung Mittwoch, den 11. Febr., WmdS 8 llhr, im Lokale vou Mathe», Nenestr. 45. TageSordu.: Abrechnung und BorstanbSwahl. Mitglieder«erden ersucht, alle am Platze zn sein. �. Zur Iserlohn. Große Volksversammlung MUtwoch, dm 11. Febr.,«beuds 8 llhr, im Theatcrsaale des Herrn Schabbchardt. TageSordn.: 1) De» Bericht de» Oberstaatsanwalts Hecke« zu Hamm an den preußischen Minister d-S Jauern über die „Brutalität" der westfälischen Arbetter. Pratest. 2) Da« Verhalten der LaudtagSabg, ordneten der! etreffmden Kreise bei der Berlesnig dea Berichte« im preußischen Abgeordne« tcnhause. 3) Die Beiulchtuug der Stadt Iserlohn durch den Bergbau. Petition au den Reichstag nebst Gesetz-Eotwars zur Ergäazmg der Gewerbe-OrdUmg für da» deutsche Reich. Die gesammte Bürgerschaft Iserlohn» uud de» Umgegend, soweit sie noch nicht alle« Gerechtigkeitsgefühl verloren hat, wird«m massenhafte» Erscheinen ersucht. Iserlohn, 5. Februar 1874. Im Arftrage vieler Arteitcr und Bürger: T. W. Tälck». Allen Feeundea und Parteigenossen, hauptsächlich dem reisenden Publikum, empfehle ich meinen Gtsellcnverkehr zu» Benutzung. Für gute Speisen mb Getränk«, sowie billigt Bedlenmg werde ich stet» Sorge trage». Der„Nene Social- Demokrat" liegt au». Fr. Ebersberg. -'—----------»v Neuhcppcn» Rr. 23(bei WilhelmShaf-n). t Fü? Allgememer Schuhmachn-Berein. Deu Mitgliedern zur Nachricht, daß meiue Berhandlo Mittwoch, deu 11. df»., Vormittags 10 Uhr, Klogcrst». j 1 T»., Zimmer Nr. 9, stattfindet. Die Zeugen müssen ö« Morgen» Parochialstr. 26, im Taft Zölner, am Platze>le.e il4aS Herzliche Gratulation unsercmiFrcuude und Partelgeuoß�icße, Will'zu seinem am 10. Februar stattfindenden GibnrtStal�gchx, Bleibe treu dem Bunde.« Die Familien Hahn und Gtciukopft __________ LWßt Unserem Freunde und P-ttelgenossen Heer» Aug>T�.„ Lirhnard zu seinem Geburtstage am 11. Februar»j"" besten Glückwünsche. L. UNl TodeS-Anzeige. � Allen Freunden und Bekannten bringe ich die traarWrun Nachricht zu» Senntniß, baß unser geliebter So u Emil, ss�weif Alte» von 2 Jahre», am 7. Februar nach schweren Leid?'~ sanft entschlafen ist. E. Mäschke n. Frau. GrünerwegU/'«� Allen Freunden und Parteigenossen die freudige Nach-� � daß meine liebe Frau Bertha, geb. Sturm, v. einem l�urch Knaben schwer, aber glückl. entb. ist. S. Mühlberl rgend Tölcke's Broschüre. Die Geschichte, der Zweck uud die Organisation de« ur- Allgemeiae» deutsche» Arbetter- Bereis find auf Beschloß der Generalversammlung hcrauSgeS''�. � Die Parteigenossen werden ans die lehrreichen Abhandln-' chteßi nochmals aufmerksam gemacht._�wd s Bezugspreis bei Srüwel, DreSdenerstr. 63, 4? ann 3 Sgr. 3 Pf. Berkanflpreis 3 Sgr. 6 Pf. jeder'�-eine Druck von T. Jhriug'S Wwe.(«. Tolbatzky) in eaf» 5 Verantwortlich für die Redaktion: T. Becke, in B»li-> Verlag von W. Grüwel in Berlin. Safi*