L, 21. Berlin, Freitag, den 20. Februar 1874. 4. Jahrgang aaksart' N-n? R e u e r »abonfttfe Zeitung erscheint drei . jentlich. und zwar- Di d PerstazS u- Eonnabend»! Mal Dienstag», ' Abend». '>v. ppiche� SRüi' Adonnementt-Prei» erlin incl- Bringerlohu viertel- ch pränumerando l7>/, Sgr-, Mo- ) 6� Sgr., einzelne Nummern .! bei den Pvstämtem in Preuße» »d-, bei den»ußerprenk. Posttm- n Deutschlaud alelchfaü» ig Egr. l!« ikreuzer siidd- Währ) Äml-DtmKnlt. Eigenthum des Allgemeinen deutschen Arbeiter-Vereins. Redaktion u. Expedition Berlin, Drebdenerftraße Nr. «». Bestellungen»erden auswärt» bei alleu Postämtern, in Berlin in der Expedi- tion, sowie bei jedem Spediteur, eat- gcgengenommcn. Ärbeiter-Annoncen die dreispaltige Zeile oder deren Raum Egr. Iptsil cQtnoi fö_ 6! Das Verbrecherthum ld 12! seiri rn Ursprung in der socialen Unordnung, 5, Mche bislang bestanden hat und noch immer besteht. ona'S i Diesen Satz halten wir trotz aller gegentheiligen chauptungen, welche das Verbrechen in den indivi- jllst ellen Anlagen der Menschen vorzugsweise zu finden )tm»l�mbco, vollständig ausrecht, um so mehr, da die �iJjtwahrenden Vorkommnisse im bürgerlichen Leben e Ansicht bestätigen. fov5 Die Herren Staatsanwälte haben die Anficht, daß '.Ntfli die einzelnen Individuen durch Strafen verbessern Ebcrtssse, um dadurch die Gesellschaft zu bessern, wäh- ___ wir meinen, daß durch die Verbesserung der ge- ltossea�schaftlichen Zustände das einzelne Individuum mit »ch ist'essert würde. nbril�i Auf welch' irriger Basis die Anficht der Herren '�T�S&atSanwalte und der Majorität der Gesetzgeber, �twJfifich zu derselben Ansicht bekennen, in dieser Be- .. lilng beruht, daS möge auch folgendes Vorkommniß '�lL�sttisrn, welches wir auS hundert ähnlichen Fällen oI,t duSgreifen. m,n„pi Ein bis zu seinem 25. Jahre unbestrafter Hand- Schah�ksmeister gericth durch den Krieg 1866 m Noth . 6._ � sah den Ruin seineS kleinen, mtt Mühe und rge aufgebauten Geschäfts entgegen. In dieser lliier� wurde er ein Verbrecher, indem er einen Wechsel ' cht«. Er wurde zu einem Jahr Gefängniß und «n Jahr Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte ver« >eilr. �Staatsanwaltschaft und Gericht hatten daS Ihrige :U s T dem Gesetz gethon; die Strafe war verhängt rZkN,» der BtsserungSwtg konnte somit beschritten � den. Der entlassene Sträfling konnte nirgends �.J?a.seiner Heimath Arbeit erhalten und die Roth cegtbn�er Familie wuchs von Tag zu Tage, daß der nger direkt Einzug hielt. Der entlassene Sträfling beging einen emfachen (». ebstahl. 5« Iis Die fernere Bestrafung und Besserung konnten kurze» n ihren Gang nehmen. Der Verbrecher wurde w»«dt 4 Wochen Gefängniß bestraft. baeitsj Nach seiner Entlassung fiedelte der Handwerks- ejbctrMn mit seiner Familie unter den größcslen Schwie- Flauheiten nach Berlin über, da in seiner Heimath eu wu-Z BleibeuS nicht mehr war. Arbeit erhielt er dort ing«"'t und die Besserung— wohl nicht durch die ---qoft herbeigeführt— trat in dem festen Entschlüsse v.euße»! lieber die größeste Noth zu ertrageu, , KamrfUui weiteres Verbrechen zu begehe«. In Berlin hat der„Verbrecher" nun drei Jahre s-n, g laut Atiisteu, die wir eingesehen haben, in reren Brauereien zur größten Zufriedenheit gear» :t und sich und seine Familie redlich ernährt. m Mai 1873 aber sollte ihn das Verhängniß in uwrrum ereilen. Eine Anklage auf Hausfriedens- stag- A die wahrlich, wenn wir uns die Berliner Z�W�»2wirthe und die Berliner Wohnungsver- lttn PLtnifsc betrachten, wie der Blitz auS heiterem •, am pnel über Jeden hereinbrechen kann, be- r H.hte dem„BefferungSgauge" deS mehrmals MchWen ein jähes Ende. beste Ä�ier Wochen Gefängniß wurden erkannt pou�°wbestrafu«gen wegen. und �Nach der Entlassung wollten die früheren„Ar- rrg, Z» Zeder" de« wiederum Bestraften, die den vorlie- »en Hausfriedensbruch für kein besonders böfeS »st ansahen, denselben wieder in Beschäftigung wu; sie wurden aber daran verhindert, und zwar _ die Polizei, in AuSweisungSdekret erhielt der Aermste, wegen deS Hausfriedensbruchs. Er wandte sich an daS Ministerium deS Innern um Aufhebung 1874.»llbeu, doch ward ihm eiue abschlägige Autwort zu ... 24 tu [lichtest* Be- der kW- rn f �"7--- 7—' V U O' Und weil er dem Dekret nicht binnen Ytaa»«dm Folge leistete, erhielt er 7 Tage Polizei- der Mann, der seine Familie in Berlin hat. flffn m.l~._ a.___ k,. 8-i«,, c ctn• tt* »otf* WiX trtrt" Keites lso einen Haushalt hatte und Miethe zahlte, der augegebeum Frist der Ausweisung aus Folge leisten konnte, ohne sein Familien leben vollständig zu rninireu und zur Berzweif- lung zu gelangen, das lassen wir dahingestellt, be- merken aber, daß solche Polizeistrafe, so gesetzmäßig sie sein mag. sich durchaus nicht eignet, einen Men- schen zu bessern, sondern ihn viel leichter zu weiteren Fehltrittm veranlaßt. Nun muß der„Verbrecher" Berlin verlassen, Berlin,«0 er möglicher Weise einzig und allein Arbeit erhalten kann. In kleineren Orten erfährt Jeder, daß dieser Mann schon im Gefängniffe war, und Arbeit wird ihm nicht ertheilt. DaS Vorurtheil der Menschen, die so gern auf einen Andern den Stein werfen, ist allzu groß. ' Was bleibt dem durch Gefängnißstrafe nun also „Gebesserten" übrig?— der Hungertod, der Selbstmord oder ein neues Verbrechen! Uud wahrlich, wie der oben angeführte, objektiv erzählte Fall ereignen sich täglich unte..iscrcn Au- gen ganz ähnliche Vorkommnisse. Staatsanwalt, Polizei, Gerichte, Zuchthäuser, sie helfen nichts gegen die große moralische Krankheit der Menschheit. Die Aenderung der gesellschaftlichen Lage, die Einführung des SocialiSmuS allein schaffen die Krankheit aus der Welt. Trotzdem aber wird von Seiten der socialen Reaktionäre in diesem großen Kulturkampfe immer- während der Schlachtruf erklingen:„Hie Tessen- dorf!"— aber von Seiten der socialen Fort- schrittSlcute, der Social» Demokraten, wird jenes Schlachtgeschrei tausendfach übertönt werden durch den Donnerruf:„Hie Freiheit! Hie Menschenliebe!" Hie Gleichheit! Politische llebersicht. Berlin, 19. Februar. Wir tragen auS den Verhandlungen des dellt- schen Reichstages den Schlußsatz der Rede des Ab- geordneten Gcib, der bei der Diätendebattc das Wort ergriff, nach. Derselbe lautet: Ich erinneze Sie oa die SBoete eine» Königs— Sit geben ia io viel aas die Warle von Königen—, an Ludwig XVIII, der im Jahre Islb, als der Beschluß ans Ab« sitaffnng der Diäten g�sadl wurde, äußerte:„Da- ist ein Beschluß, der uuö au> Meisten kosten loirdl' Die Rede Hasenclever'S bei der Berathung deS Militäretats haben wir ia unserer letzten Num- mer vollständig gebracht; interessant waren außerdem die Ausführungen Richter'S. Derselbe bekämpfte die Beschränkung der AuSwanderungSfreiheit und wies nach, daß damit daS Uebel nur schlimmer würdej; er wieS auf die Ungerechtigkeit hin, 400,000 junge Leute bis zum Alter von 27 Jahren in ihren bür- gerlichen Verhältnissen vollständig der Direktion der Militärbehörden preisgeben zu wollen; griff die vor- geschlagene neue HeereSorganisation au, zeigte, daß die offiziell angegebenen Motive deS Gesetzes zum Thcil falsch seien und schloß damit, die deutsche HeereSeinrichtung derjenigen anderer Länder entgegen zu stellen; ein Vergleich, der, von wirthschastlicher und freiheitlicher Seite betrachtet, entschieden nicht zu Gunsten Deutschlands spreche. An den Ausführungen des folgenden Redners, Graf v. Moltke, war nicht« weiter merkwürdig, als daß da« Hau« ihm lebhaften Beifall spendete. Die Zeitungen schreiben, daß daS Hau« sehr gespannt zuhörte, selbst Fürst Bismarck ließ seine Arbeit ruhen, um ungetheilt zuzuhören.(Welche Arbeit? DaS Beschneiden der Fingernägel, womit sich der Kanzler im ReichtStage zu beschäftigeu pflegt?) Moltke meinte: Wa, wir In einem halben Iah» mit bell Waffen erruv- gen haben, daS mögen wir ein halbes Jahrhundert mit den Waffen schützen, damit e» an» nicht wieber entriffen wirb. Wozu erobert man aber, wenn nachher ein hat- beS Jahrhundert laug alle wirthschaftlichen und frei- heitlichen Interessen deswegen verloren gehen? In der Sitzung de« deutschen Reichstags vom 18. Februar wurde zunächst die Diäteofrage in dritter Lesung erledigt; die Bewilligung von Diäten wurde mit gleicher Majorität, wie bei der zweite» Lesung, angenommen. DiaElsaß-Lothringischen Abgeordneten brach. ten ihna Abstimmungsantrag durch den Abgeordneten Teutsch ein. Derselbe lautet: De» Reichstag«olle beschließen: daß die Bevölkerung Elsaß-LothriagenS, welche, ohne darüber befragt worden zn sein, dem bentichea Reiche durch den Friedensvertrag von F-ankfurt eint' erleibt worden Ist, sich speziell über diese Einverleibung zusprechen berufen werde. Berlin, den 16 Februar 1874. Teutsch. Dr. Raeß. Du Pont de» loze». Lauth. Harffely. Dr. Abel. Phtl ppi. Germain. Winterer. Hartmaun. Simonie. Soehnl'n. Guerber. Pongnel. Baron von Schauenburg. Teutsch motivirte denselben, indem er eine aller- dings etwas leidenschaftlich gehaltene Rede ablas, da er der deutschen Sprache nicht vollständig mächtig war. Im großen Ganzen aber war die Rede, außer einigen harten Ausdrücken, in durchaus nicht so ver- letzender Weise gehalten, wie der Präsident deS Reich«- tageS, von Forckenbeck, sie auffaßte und dieser Auf- faffung durch eine Härte Ausdruck gab, die solchen auf's Tiefste durch die Verhältnisse gebeugten Män- nern wahrlich nicht gebührte.— Die National-Libe- ralen und Konservativen aber betrugen sich, den El- saß-Lothringern gegenüber, in einer Weise durch Ge- lächter, Toben und Lärmen, der wir keinm Ausdruck verleih eu können; so unter aller Würde war dirS Betragen. Nachdem noch der Bischof von Straßburg zur Begründung des Antrags einige Bemerkungen gemacht hatte, wurde jede fernere Diskussion durch Be- schluß des Hauses abgeschnitten, obwohl von der äußersten Linken Hasenclever, Vahlteich, Sonne- mann und auch der Abg. Krüger reden wollten zur Motivirung ihrer Abstimmung. Der Autrag wurde nun gegen die Stimmen der Elsaß-Lothringer, der Social-Demokraten, der Polen und der Abgg. Sonne» mann, Krüger uud Ewald abgelehnt. In der nun folgenden Diskussion über einen Ge- setzentwurf, den Impfzwang betreffend, sprach der Abgeordnete Reimer in längerer, trefflicher Rede, die wir in der nächsten Nummer wiedergeben werden. Die gegenwärtige Krisis wird in immer weite- ren Kreisen fühlbar.. Alle jene Errungenschaften der Arbeiter sind verloren gegangen, ihre durch„exorbi- taute Forderungen" erkämpfte bessere Stellung ist längst wieder unter daS Niveau der gewohnheitsmäßigen Nothdurft gesunken. So läuft folgende Nachricht durch die Presse: Die Noth macht In Paris ras»e Forlschritte. Die besten Arbeiter In rem Pariser Artikel fiab nach Amerika oder Eng- lanb ausgewandert. Da» Baugewerbe ist auf ein Minimum beschränkt, und die Maurer der Trense und Torrvze find ge» zwungeu, nach Metz zn gehen nnb für Rechnung be» beut- schen Kaisers an den dortigen FestaagSwerkeu zu arbeiten. Die großen Werkstätten eutlassen ihre Arbeite, zu Huuoerteu »der setzen die Arbeitszeit auf die Hälft», herab. Mau braucht nur einen Blick in die ehedem besuchtestes HanbelSdiertel von Pari» zu werfen: in der Gallerie Bivlenue stehen fünf, in be» Thaussee b'Antin dreißig Gewölbe leer. Man frage die Schneider, sie haben mehr au'zabeffern, als»eae Kleidungsstücke anzufertigen. Man frage die Bäcker: diejenigell, welche »«binäres Brot bocken, verbraachen nur halb so viel Mehl; diejenigen, welche LoxaSbrot backen, stellen vorwiegend ordi- uäres Brot her. Mau frage die Krämer: ste verkaufen fast nur unentbehrliche Gewürze und sehr wenig feinere Kolonial- waren, an denen der Handel am meisten verdient. Man frage die anderen Kleinhändler: sie haben nachgerade alle ihre Sr- sparnisse aufgezehrt. Dreitausend Fallissement» stub in de» Schwebe und»a» deshalb nicht erklärt«orbeu,«eil die Gläubiger liebe» Wechsel prolongireu, bereu sie selbst bebür- fen. Bezeichneader noch al« alle» Andere ist de, Ailffchwmig, welchen die Fabrikation vvn Talgllchteru genommen hat. Jetzt verdrängt da» Talglicht wieder ia vielen HauShaltangeu die Stearinkerze, die für Leute zu thener geworden ist, welche statt Weines gemischt- G-ttänke, statt Zucker««„«» und statt de» Brode» Srdäpfel zo fich nehmen. Namentlich de» weibliche Theil der Arbeiterbevölkeruug von Pari» hat an den Folgen der trostlosen industriellen Zustände zu ttaaeu, und c« vergeht kaam ein Tag, wo nicht da« Feuilleton diese» oder jene» Jomnal« von Fällen zn berichten hätte, daß lange Mädchen, von Mangel uud Entbehrungen gedräagt. und zu tugendhaft, um sich dem Laster zu ergeben, freiwillig den Tob suchten. Noch schlimmere Nachrichten liegen uns auS Oesterreich vor. Ja der Hauptstadt der Monarchie find 25,000 Arbeiter ohne Arbeit und Brot, ' fast 100,000 haben zwar noch Äeschifliguug, indtssm ist eS höchst zweifelhaft, wie lange dieselbe wahrt. Zudem ist der Verdienst ein so geringer, dag man sich nicht wandern darf,' wenn der hnngerige Magen die Leute zu Ercesseo treiben sollte. ES zeigen sich wieder einmal die schlimmen Fruchte der schamlosen kapitaWischen Produktiouswirthschaft in ihrem trau- rigsteu Lichte. Als der Schwindel noch blühte, da verargte man es dem Arbeiter, wenn er, der überall nur Wohlstand und Glück sah, auch seinen Autheil an dem gesteigerten Natiovalreichthum haben wollte. Heute ist das künstliche Gebäude zusammengebrochen, Taufende von schuldlosen Arbeiterfamilien find in'S Elend gestürzt, und keine helfende Hand streckt sich auS der Bourgeoisie heraus, um wieder gut zu machen, was gesündigt worden ist. Die Nachwirkungen des Börsenkraches sind noch zu spüren. Die.„Neue Freie Zeitung" schreibt dar- über: a. keinem Theilc deS deutschen Reiches hat de» Bdrsen« größere Opfer gefarderk, als in unserem sreundllchen awalde. De» Apotheker. Sch., ein allgemein geachteter a, wurde seiner Berloße wegen irrsinnig. Bor wenigen : wurde er als gehellt aus der Kraukcuaußalt entlassen; reitag Morgen fand man ihn in seinem Laboratorinm St. Der«aufmann H. hat sich den HalS durchschnit- de.r Oberpredige» M., ein hochgebild.ter und gelehrter ! au? allen Theilen der Erde Pensionäre zugesandt ist durch AktieuvalMa beinahe vollständig rninirt. dwiegersohn rettete durch schnellen Ankauf,«aS ans 'tu des Exekutors noch zu retten war. Der Amt- ., der dicht bei Freienwalde ein Gut besitzt,„Auf dem Thorr", ist durch Börsenvcrluste zum Inspektor seines früheren GmeS degradirt. Kurz, wohin man sieht und hört, nichts als Jammern und Wehklagen. Wer da weiß, wie bereitwillig der Reichstag die kolossalen Summen aus den Milliarden für die deut- scheu Schisssrheoer bewilligte, den wird eS wohl hu teresfirco, zu erfahren, wie dagegen die Arbeiter, die Seeleute behandelt«erden. Eine Petition von Dan- ziger Seeleuten an den Reichstag bittet, den zahl- reichen, im Seemannswesen bestehenden Mängeln und Lücken doch auch einmal Aufmerksamkeit zu schenken, und sich dabei nicht bloS auf die Aussagen der SchiffSrheder und koufmöunischen Korporationen zu verlassen, sondern die im Dienste ergrauten Matro- seu selbst darüber zu vernehmen. So verunglücken, wie die Petition nachweist, allein auf den Sandbän- ken und Watten der Nordsee, an den Riffen und Borsprüngen der Ostseeküste jährlich sechs bis sie» beu Hundert Seeleute. In Belgien ist in der Provinz Lüttich zu Flen- nalle ein Strike der Bergleute anSgebrochen, der durch die Herabsetzung der Löhne herbeigeführt wurde. Die Bourgeoisie, die Thätlichkeiteu seitens der Strikeuden befürchtete, wandte sich an die Polizei. Die GenSd'armerie suchte der Anführer der Strikeu- den habhaft zn werden, doch ging die Verhaftung nicht so leicht zu bewerkstelligen. Die Bergleute ver- theidigten sich durch Steinwürfe, wobei einige GenS- d' armen mehr oder minder verwundet wurden. Die Folge dieses Vergehens war, daß der vorher nur partielle Strike ein allgemeiner wurde, und soll sich der Strike schon auf das gefammte Kohlenbecken Möns ausgedehnt haben. Bersms-THeU. große Alikatholik, Herr Professor Ritter von schulte, Reichstagsabgeordneter für Duisburg, hat bei der Diätendebatte eine Rede geredet, nachdem alle Punkte für oder gegen die Diäten schon 199 Mal besprochen waren. Er mußte aber seinen Wäh- lern gerecht werden und eiue Rede reden. Und wie hat er geredet? Einen laugwciligeren Schwätzer haben wir me gehört. Seine eigenen Parteigenossen verließe» den Saal und das national-liberale„Frank- S°"z lakonisch über jene Rede:„Professor Schulte's Debüt hinoeaen war nicht glücklich— viel Worte und wenia Inhalt."— Nun, der Herr Professor kann sich noch nicht einmal über dies Urtheil beklagen; richtiger wäre, wenn das Blatt geschrieben hätte:„Der lan- gen Rede kurzer Sinn war— Nichts!" *■ Die Fortschrittspartei hat sich immer noch nicht darüber einigen können, wer als Kandidat bei der Nachwahl im 6. Berliner Reichstagswahlkreise aufzustellen ist. Die meisten Sympathien scheint in den betheiligten«reisen bis jetzt ein Herr Dr. Banks z» haben,„weil er in Hamburg der Coalition der Social- Demokraten und Züoftler unterlegen ist". Die Nachwahl im 6. Berliner Wahlkreise findet Dienstag, den 24. Februar, statt. Berlin, 16. Februar. Heute wurde der Heraus- geber des humoristischen Wahlflugblattes„Die rothe Laterne", Parteigenosse Paul Grottkau, vor Ge- richt durch die Mittheilnng überrascht, daß die Staats- anwaltschaft im Wochenkalender der Nr. 00 und dem Gedicht„Trotz alleoeml" einen Verstoß gegen § 130, welcher lautet:„Wer in einer den öffent- lichen Frieden gefährdenden Weise verschiedene Klas- scn der Bevölkerung zu Gewaltthätigkeiten gegen einander öffentlich anreizt, wird mit Geldstrafe bis zu zweihundert Thalern oder mit Gefänguiß bis zu zwei Jahren bestraft", gefunden habe. Das Geschäft blüht also wieder. Bei dieser Gelegenheit bemerken wir, daß von der Nr. Abschied schon wieder eine neue Auflage erschienen ist. Tessendorf hilf! Donnerstag, den 19. Februar, ist die Gefängoiß- Haft- von l'/j Jahren, die unser Parteigenosse Kersten zu verbüßen hatte, abgelaufen. � -..*>« Haimover, 17. Ftbr.(Aa bic Parteigenossen and Abonnenten in Hannover und Linden.) Seit vier Wochen find die Wahlen vorüber, und c» bleibt jetzt wieber Zeit znr«eiteren Agitation. Seien wir nun auch einmal „ilgenstnulg" und berücksichtigen wir Immer in erster Linie diejenigen ÄeschäfttleMe, welche Mitglieder des Allg. deutsch. Arb. Vereins sind»der doch mindesten» auf das Parteiorgan abonniren. Frage eln Jeder, wenn er ein Glas Bier trinkt, den Wirth:„Liegt hier der„Neue Gocial-Demokrat" an»?' Wir«erden dadurch die Wirthe veranlassen, das Organ der Arbeiterpartei in ihren Lokalen auszulegen, und Biele»erden durch da» Lesen desselben zu unS übergefüh't«erden. Ebenso müssen wir eS überall machen, wenn wir unsere Parteipflicht. erfüllen wollen. Wir müssen und werden jetzt die Abonncn- tenzahl verdoppeln. Denn besser, als durch da» Organ, kön- neu wir nicht agitlren; nahe 4000 Stimmen hatte» wir jetzt, in 3 Jahren müssen wir 10,000 haben, und darum bei Zei- teu aaitirt, damit wir den Sieg erringen Ich mache noa hiermit alle diejenigen Wirthe und Kaufleutc bekannt, welche auf den„Neuen Social-Demokrat" abounirt haben, und bitte zugleich, nur dorr zu verkehren: Herreu Restauratem Matthe», Nevestr. 45; Meier, Neuest». 7; HIchert, Neuest». 9; Warnecke, Neuest«. 30; Willig, Neuest». 22; die Zimmerer- Herberge, Langest». 56; Teuteberg, Bäckerstr. 57; Kreth, ar. Duvenstr. 9; Habenicht, Ballhosstr. 7; Eber'« Ballhof; Tischlerherberge Ballhosstr. 1; Kellermain, Krentzftr. 10; Wöhle», Knocheuhauerstr. 5; Johauukaecht, Knochenhauerstr. 16; Ärödiag, Knochenhauerstr. 56; Hartman», Osterstr. 19; Fric, gr. Packhofstr.; Brun», Aöuelinzerstr 25: Niemann, L-instr. 4: Fließ, Marieast». 31; Marx, HildeSheimerstr. 58; Wocherpfeunig, Heiurichstr. 3; WIlkeuing, Bolgersweg; per, gr. Pfahlstr.; Reute, Peterstlienstr.; Kreie, Jakodistr. 1; Rischmllller, Cellerfir. 51; Kühne, alte Tellerstr.; Wasmnß, Heifenstr. 33; Möllerivg, Weideadamm 1; Voigt, Hallerstr.; Denecke, Hallerstr.; Wiegaud, Hallerstr.; Boge, Fernroderstr.; Wöppelmauu, Hagenstr. 4; Hennecke, Schützevstr. 17; Wer- ner, Bahrenwaloerstr.; Feld, Sandst«.; Thiemanu, Engel- bostelerdamm; Thle», Eagelvostelerdamm 71; Zießeniß, Judenkirchhof; Zuschlag. Nordfelderrcihe 16; Bartels, Hain- holzerstr. 4; Witlweg, Hamholzcrstr.; Otte, Gustav A-olphstr. — In Linden: Herreu Rcstanrateur Pillkenburz. Limmerstr.; Schütte, Limmerstr. 16; Eberlein, Limmerstr. 20; Schaberg, Biktoriastr. 30; Giefeler, Fortmastr. 17; Hackmann, Daveu- stidterstr.; Raabe, Todtengana(Hollaude»); Mens, Thar- lottenstr.(Ernst-Angnstholle); Otto, Gotting, rstr.; sowie bei den Kausieuten Herren Bodman», Fannstr. 23 in Linden und Konrich, Schmiedestc 5 In Hannover. Nnn, Parteigenossen, merkt Euch daZ und helft weiter agitlren. Für die ZeitungSkommIsstou: Der Vorsitzende. Osnabrück, 16 Februar.(Versuchte Anflösung.) Am 12. ds». vor das Kreisgericht in Gronenberg wegen Ver- eiusaagelegeahelteu vorgeladen, sollte ich, nach Antrag de» Staatsanwalt», zn» Tragung sämmtlichcr Kosten verurtheilt und die Mitgliedschaft aufgelöst werden. Da» Gericht sprach mich jedoch gänzlich kostenlos frei, so daß der Verein hierdurch wieder eröffnet ist. Mit social-demokratischem Gruß F. Fenne, Bevollmächtlgter. Uelzen, 17. Februar.(Allgemeiner Bericht.) Wir sind jetzt, Dank den Austrenzvngen des Bevollmächtigten, zu einer kleinen, aber tüchtigen Mitgliedschaft angewachsen und haben die gegründete Hoffrung, daß wir nach und nach mehr erstarken»erden. Wir bitten jedoch, falls einmal ein Agitator unsere Gegend bereist, daß derselbe auch nn» besucht, Indem wir dadurch viel zu gkwluueu hoffen. Ferner bitten wir die durchreisenden Parteigenossen, u» in unserem Ber- elnSlokal bei H. Broielmann, Berßer Straße, zu be- sllcheu, wo dieselben gute Aufnahme finden sollen. Mit soc.- demokr. Gruß R. Schneeweiß, Schriftf. Friedrichftadt, 10. Februar.(Allgemeiner Bericht.) Mittwoch, den 7. Jan., hielten die Nationalmsieradlen eiue öffentliche Wählerversammlung ab. Dieselbe wurde von Hrn. Senator Jvers eröffnet, und nach einigen stnnlosen Worten der Gutsbesitzer vr. Wach« in Hanerau von derselbeu als Kandidat vorgeschlagen. Nun meldete ich mich zum Wort, setzte den zahlreich anwesenden Arbeitern, so gnt e» in mei« neu Kräften stand, da« Wirken diese, Helden auSewande» und empfahl unseren Arbeiterkaudidateu Ott» Kapell. E» wurde ein Hoch auf Kapell ausgebracht, welche» fast allseitig er- widert wurde Der hochweise Bürgermeister warf sich in sittliche, Entrüstung in seine bürgermeisterliche Brust und nahm mir, im Namen de» Gesetzes, da» Wort; hielt aber gleich darauf eine Rede, worin dar bekannte Gewäsch von Arbeiterfreundlichkeit nicht fehlte, und empfahl zum Schluß, wie der Senator, den vr. Wachs. Nun fragte ich den Herrn, wie er mir gegenüber al» überwachende, Beamter anstret n und in demselben Augenblick al« Agitator sür vr. Wach« eintreten känne. Ich berief mich aus K 4 de» Vereins- und BerfammlungsgesetziS. wonach der überwachende Beamte ein Abzeichen wagen müsse, welche» ich aber bei Ihm vermiß«. -öcrHkr, bestritt die Existenz diese« Paragraphen und meinte, er wäre al» Wähle, da uvd könne jede Gesetzübertretung rügen. Nun»«laugte ich da« Wort, ad« dl- Herren, die sich sürch. teten, die Wahrheit zu hören, schloffen, trotz meine« Proteste», !ßlni' Herren haben dadurch Pracht- »oll für un» agizirr, und dadurch gebührt ihnen d« wärmste K»rb-iter. Denn im Jahr. 1871 hatten wir nur 7 Stimmen und jetzt 125 von 329 im Gau- M abgegideaen Stimmen. Uns« liebenswürdig« Bürg»- meist« fand eS darauf für angemessen, bei mir und unserm ��.'?ru»ss«t F. Drees eine Haussuchung zu»»anstalten, wahrscheinlech um eine P-trol-uoibombenfabrik zu entdecken; „fL«f* at#,'lnf R-ll. Schrottabak, welche rnchr staatSgefahzlich war, so daß Ich dieselbe behalten konnte; bei � DreeS ad«. stlger. Es fanden sich ein Arbettcrprogramm von Lassalle, einige Arbeiterlied« und mehrere Stat Karten vor, die sämmtlich mit auf'» Polizeiautt mußten,»„auf denu auch schon eine Anklage und I erfolgt ist. Die« Alle« hat ab«, zum A«,er»sa ner, unser» Muth nicht gebeugt. Die Zahl d« Ab ans da» Parteiorgan hat sich In hiesig« Stadt I, 1. Januar verdreifacht. Mit social-demokrattschem G*'« H. Giese, Eiganen Mühlhcim a. 8. Febr.(Wahlberich ist es her, daß wir von un» etwa» hören ließ könnten die Parteigenossen glauben, wir hätten ami die Hände in den Schooß gelegt. Doch war da» Fall. Wiewohl wir Im Kreise Offeubach-DIeburg! nicht siegten, können wir mit unserm Stimmen frieden sein. Im Kreise Offeubach siegten wir aber wieder war e» d« Kreis Dieburg, der un» zu liegen brachte. Unstten Gegnern war e» gelungen,« Schmähungen und Vttdächtigungeu durch Wort und' den protestantisch-orthodoxen Bauernstand gegen un« Hetzen und un» al« GefinnungSgenosscu der Ultra hinzustellen. Man redete dem Bauernstände ein, daß sei, ob ein Social-Demokrat od« ein Ulttamonta Reichstag käme, Beide gingen darauf au», eiue R ev o?� heraufzubeschwören; nie erstereil würden dann dl« Hi � Brand stecken und schließlich der Bauern Güt« an- vertheilen u. s. w. Trotzdem können ganz besonb' � beiden Orte Mühlhilm und DiedeSheim mit Stolz 1 � Wahlergcbnlß blicken. Hier stimmten im Ganzen 3l.„«j e« erhielt Stürz 271, der Ultramontane 29, d« 10 Stimmen, also l sind für den Arbeilerkaudidat geben. In DiedeSheim, unserem Nachbarorte, stiu Ganzen 152, davon erhielt Stürz 123, der Ultrami der LIbaale keine Stimme, also Vs waren für ütt seht, Parteigenossen, daß hier mit Mannes kraft für> cial-D:mokratIe eingetreten wurde. Wir sagen hie« Austrage d« Mitglied« allen uus«n Wählern dcl j g Dank und hoffen, daß wir in drei Jahren stegeu Mit social-demokratischem Gruß und Handschlag-ße K. Ehmann u. I. Kaufmadjeld: ech ntl rfc Berliv, 15. Februar.(Verein der deutsche»�-' wetzen.) In Folge dir seit März v. I. sch,» t�uge Mitgliedschaften Essen und Duisburg, sowie d« stllm« vorigen Jahre» sich dem Bnein angeschlossen habenX'lcher gli-dsch-steu Köln, Elberfeld, Düsseldorf und Rahrort, G ei die Mehrzahl d« in Rheinland und Westfalen bepong Steinhauerelbesitzer in d« Tendenz de» Verein» artige Gefahr, daß sie eS für dringend geboten hi> vereint« Kraft den tiessittlicheu Bestrebungen der! den GarauS zu machen. Gewisse Herren au« Dsitbp Düsseldorf, die sich schon vorige» Iah, bei den Gesa in der Oeffeutlichkelt arg blamirteu, indem sie de» 1 da» verdiente Lohn nur derart auszahlten, daß e» ,U, noch nicht einmal für Kost und LogiS ausreichte, st'�rck'fi an die Spitze dies« GesellenvereluIgungS-Sprcuguo�'oircs und beriefen obige Besitzer zu Konftreuzea herbei,'ä,cht denn anch ein wahrhaft? brüderlich«?! Band RhelalbHoti« Westfalen« zusammen gedrechselt wurde. die Der Zweck de» Baude« ist laut Stawt:..vom ~----------- 1) Regelung de» Verhältnisse» zwischen Arbeitg'k'Iel d Arveltnehuer durch tte st Bekämpfung der social- demokratischen Besiegst 2. de» Arbeitnehmer durch feste» ZusammeitiMl« Aibeltzeber; Ir ha b. Feststellung der ArbeltSjelt und de» TagelohOet» jeder Lokalverein(e« sind d«cn22) nach selwere vnhältaisseu bestimmt; al c. Einführung von Entlassungsscheinen bei iP itx Arbeitsverhältnisse», ohne welche kein Arbeit und neue» ArbeitSverhältnlß von einem Bandeh�'O' aufgenommen««den kann. l ttigHs Gegenseitige Unterstützung der Arbritzeber bei Md? b den Sttik-S der Arbeitnehmer durch Ueberlas Arbeitskräften, eventuell durch Ausführung d« digsten Arbeiten eine» oder mehrner durch S' fcncn BuudeSmitglieder. 3. Hebung de« fittticheu und moralischen Bettl, Arbeitnehmer durch Einführung eine« gleichmä! Semeineu ArbeitSreglementS in allen Werkst örderuvg der theoretischen und praktischen der Stelnhaner durch Anhalten d« Lehrlinge such ein« Sonntag«- od« Handwerkersonntags e» irgend geboten ist. Um nicht den Raum de» Blatte» durch diese» noch mehr In Anspruch zu nehmen, überlasse ich �... jedem rechtlich denkenden Menschen selbst, und daß»ir seit laugen Jahren die bittersten Felndseliglr» neu gelernt haben!--------- 'Nach Konstituiruug diese» Baude« erscholl denn darauf in Ruhrort, Düsseldorf und Duisburg von der schon oben geschilderten Hernn und neugebackene» Mitgliedern da» Kommando:„Austreten au» dem B» hinan» au» d« Arbeit!" Natürlich sind»ir solM�,. luugSwilse seit vorigem Jahre au» Thüringen, LeiPiU�. bürg u. f.«. schon gewöhnt, und birührt da« unsettl itl weniger, da namentlich auch dort die größten WerkW-- joclal-demokratische Steinmetzen offen stehen und si* fitzer derselben dem Bunde nicht anschließe», in der gung, daß die wahren GeschäftSiutereffen und d zwischen beiden Theilen, bei Bevormundung durch I deutige Personen niemals Platz greifen kann. E« mit die Aktien der Buudesagitatorea einen schle bekommen. Den rheinischen Steinmitzen rufe hattet fest am Bruderbunde, mögen Stürme ko; wollen; die seit JahrMht nöthig, für diese Art literarisch» Mitarbetta- zelnl�honorar zu zahlen und wi.d noch(denn eine Hand die ande,i> für ihre reptilienhaste Kriecherei ans den vom Reich verwalteten Welsengeldan dasür bezahlt. lrbeitg�iel die Press« an Dienstfertigk-it in leisten im Stande * sich wieder einmal au der Eilsertigkeit mit der sie gst In England staugefundene Meeting al« einen Att » Kundgebung hinzustellen fich bestredte. haben uns» Buhälmiß zur ultramontaueu Bewe- lsteiS uuverrllckt belbehaUcn; wir verdammen mehr wie udere Pariei die Bestrebungen d» psäsfischeu Römlinge: >en aber, daß man einen„Kulturkamps" auch mit den M xpn d» Kultur führe, nicht ab» mit Ausnahmegesetzen, Ardei« und Gefängnißstrafen. ®nni>tkroit',n ist«« nicht, aber wahrscheinlich, daß die Kostrn � englischen Meeting« von dem soviel erwähntrn Repti- nd? bestritten worden find. E« liegt auch klar aus der daß fich die nüchterne prattische englische Nation schwa- »zu verleiten lasse» wird, dem Manne„von Blut und zu zujubeln, weil er rlam Erzbischos einsperren ließ, em deutschen Kaiser deswegen Bewunderung zu zollen, jetzt für gut findet, gegen dieselben Ulttamontaneu reiten, die vor wenlgeu Jahren noch seine besten waren. Eiutge willfährige gedankenlose Menschen lles, die fich zur Mitwirkung bei jener Farce hergaben Resolutionen zustimmten, deren Inhalt für sie kein In- , haben konnte. »so unbedeutend ist auch da« unter großem Lärm iu gesetzte Berlin» Meeting. Wenn mau wirklich die ummuug zeigen will, wenn man wirklich beweisen will, bem� Nation einstlmmlg sü» die Ausnahmegesetz. �t.tial-»» �st' stießt mau denn da da» Boll au«, '' �.laßt man nur die Abgeordneten de« Landtage« und —"'Ilameute nebst einigen„Koryphäen", Leute als», die en Bei nmenh mit Dein» Mutter hin zugleich, E» Ist auch Zeit, daß diese Z-tt hinstuket In de, Hades Reich. »(Wer hat da« Wahlrecht.) Ein Mann behauptete einst gegen Franklin, daß da» Wahlrecht au den Lefitz eine« Lamögeu» geknüpft fein müsse, oder daß de» Wähl» doch wenigsten« eine kleine Summe von Dollars haben sollte. „Sehr wohl," entgegnete Franklin,„betrachten wir den Fall eine» Manne», dessen Vermögen in dem Besitz eine« Esel« besteht, der ein,» Werth von 20 Dollar» hat. Er verliert seinen Esel und»erliat sein Wahlrecht. War e« der Manu oder war e« d» Esel, welcher da» Wahlrecht halte?" Brtrfkaftr». Annoncen sü» Frankfurt a. M. für die MittwochSnnmme» zu spät eingetroffen. Sch. in Klaffenbach bei Themnitz. Da« eingesandte Äe- dicht ist von zu lokalem Interesse. Brandstecks hier. Thal»(Drei- Maristücke) prägt da« deutsche Reich nicht au«; auch find die neuen Münzen nicht von riinem Silber. Der Zusatz von fremden Metallen ist uur gering», als bisher. Bauer in Offeub�ch. Wenn Nummern gar nicht ange- kommen find, so liegt die Schuld au der Postverwaltung, bei der die fehlenden Exemplare ev. schriftlich zu reklamiren find. >>»>>> i..... i n i i» Für Berlin. Oeffentliche Wählerversammlüllgtü ßh st ist die Komödie, dl« die Herren bei ihrem Bttsuch, igelsterung zu»ktroyiren, spielm. Wir entnehmen keptilienzeitung, b«m„«. F.-».",»örtlich solgendeu hre« Berichte« übe» da, Meeting: ou stürmischem Betfall empsangeu, bestieg n« Bayern die Tribüne. Er müsse als Süddeutsche, Katholik die Berechtigung, au bles» Stelle zu sprechen, -en Worten erläutern,(«»»v».) Auch In Süd- ld stimmt man da preußischen«ircheupolitik zu. i.) E, giebt am B-deusee viele Katholiken, dl- ihren dem Ultramoilanismu« nicht beugten.(Bravo.) katholische Stimmen, die mein» Anfichten«»hl haben mich in den Reichstag g-»ählt.(Bravo.) '-gn» hab-n dafür g-f-rgt. daß meine Ansichten bi« b-lste AlpenhAte an den Grenzen da Schniereglou geworden.(Laute« Bravo.) Ab» meige Be- 1, hier zu spreche», liegt weita darin, daß in teselben Gesetze, welche hier verdammt«»den, feit hrhundut bestehen- Wa» In»ayan so lange Rech- Freitag, den 20. Februar, AbdS. 8 Uhr, im Saale des Herr« Flege, Schö«hau- fer Allee 51. Freitag, de« 20. Februar, AbdS. 8 Uhr, im Saale des Herr« Schmidt, Bnntne«- Pratze 115. Freitag, de» 20. Februdr, AbdS. 8 Uhr, im Saale des Herz» Rosiack, Kirchstr. 5 (Moabit). Um tüchtige Verbreitung dieser stattfindenden Versammlungen werd-n die Parteigenossen gebeten. Für da« Arbeiterwahlcomitö: H. EckS. Kür M-rli». Allgemeiner deutscher Ardnter-Perein. Bersammlungen Doouerftag,*) den 19. Febr., Abend» 8( Uhr, im„Deutschen Kaiser", Lothringastr. 12(ftüha WollanckSstr.) Vortrag de« Herrn Schweckendiek. »onuavend, den 2l. Febr., Abend» 8h Uhr, im Grat- weil'schcn Bierlokal(ober» Saal), Kommandantenstraße � 77—79. Bortrag de« Herrn M. Schlesinger i Sonnabend, den 21. Febr., Abend« 8h Uhr, tm Lokale da ' Herrn Lindemann, Manteusselftraße 90. Bortrag de« Herrn Beck. ' Eonnadevd, de» 21. Febr., Abends 8h Uhr, Im Saale de» < Herrn Böhm(neben de» Kaisa-Franz-Kalirnt). B-rtrag ( de« Herrn I. Winnen.. < Verschiedene» und Fragekasten. Neue Mitglieder»erden ■ ausgenommen. Anch werden Abonnemevt« ans den„Nmen l Social-Demokrat" entgegen genommen. H. Eck«. Für Berlin. Trotze antzeror deutliche Generalversammlung der Mitglieder der hiefigen Zimmergesellen-Kranken- und Sterbekaffe Sonntag, den 22. Febrnar, Bormittags 8t Uhr, im großen Saale de« Herrn Qu arg, Alexandastr. 40. TageSordn.: Uvtcrbrcitang de« neuen Status. Erböhong da Juvalidenoulerstützllug Borlelong der Justruttlou fü» den neuen Borstaad. Wahl de« neuen Vorstandes. Baschledene». Da» Erscheinen sämmtliche» Kassenmitglleda ist im In- lcrcssc derselben bringend nothwenbig. Rar gegen Vorzeigung de« QlllttnngSbucheS Ist da Eintri.l gestattet. __ Da Vorstand. Aür Verl«. AKgem. deutsch. Maurer- n. Steinhauer-verei». Ausschußsitzung Freitag, den 20. Febr., Abend» 8 Uhr, in Bobert'S Lokal, Krauts str. 51a. Wegen wichtiger Tagesordnung müssen die Heaeu Prä- fidlalbeamteu mtt anwesend sein. Der Beschastssühre» Bora. Ks» Berit». Generalversammlung sämmtlicher Eisen-»«b Metall-Arbeiter Sonntag, den 22. Febr., Vormittags 9h Uhr, Sophienstraßc 15. TageSordn.: Der>u Osten in Hannover stattfindende Kongreß sämmtliche» Elsen- und Metall-Arbeit»» Deutsch» land« nnd ansere Bctheillgung an demselben. Refaeut: A. Bithke.— Die Vorgänge in der Kcrnaul'scheu Fabrik und der Fabritauteubund.— Die bevorstehende ReichktagSwahl im sechsten Bnlina Wahlkreise. Sämmtliche Kollegen werden ausgesordat, bei da Wich« tigkeit>tt Tagesordnung zn erscheinen. Jebermauu Hai freien Zuuitt. Herr Haseuclever ist zu diese, Versammlung eluge« laden._ I. A.: B. Bäthke. A. Meyer. Für Berlin. Berein der Sattler und BerufSgenossen. Sonnabend, den 21. Febr., Abends 8h Uhr, im Lokale de» Hrn. Tarin«, Prinzenstr. 72. TageSordn.: Bortrag de« Harn Beck.— BereluSauge- legenhetten.____ Henke, VcrtraneuSmaan. ItHr Arbeiterfrauen-- und Miidchen-Lerein. ' Den Mitgliedern zur Nachricht, daß die Versammlung Freitag, den 20. Februar, Lokalvahältnisse yalber nicht üattfiaden kann. Dieselbe findet Donnerstag, den 19. Februar, im Lokale de« Hrn. Lind-mann, Manteuffelstraße 90. statt. Da wichtige Bogelegenheiten vorliegen, müssen alle MUglieda am Platze seiu. Um strenge Kontrolle wird ge- beten._ I. A.: Frau Grundemanu. Für Gesundbrunnen. Volksversammlung Sonntag, den 22. Februar, Atorgeu» 10'/- Uhr, »adstr. 65/66. Tagesordnung: Die am 24. Februar für den 8. Berliner Wahlkreis stattfindende ReichStagSwahl. Referent: Der ReichStagSabgeordnete Herr Otto Reimer. Für das Arbeiter«Wahlcomits: I. A.: H. EckS._ •) Ja Anbetracht da am Dienstag ftattfiudend-n Wahl ersuche ich sämmtliche Parteigenossen zum Zweck der Organi- sation in der Versammlung WollanckSstraße anwesend zn sein. HiriJ-rlivi.~ Deutilber Zimmererbuud. BezirkSversammlnng Sonnabend, den 21.- Mend» 8 Uhr. Köpnickerstr. 172. Um zahlreiches Erscheinen ersucht___ Souu-ben», d. 21. Febr., Abend« l Enali' A. Kapell. HUhr, Älllono.�.......... im Englischen Garten, Volksversammlung. TageSordn.: Bortrag. H- Nacko». Für Gesundbrunnen. Allgemeiner deutscher Arbeiter-Verein. Oeffentliche Versammlung eouuavtud, den 2l. Febr., Abend» 8 Uhr, Badstr. 65/8« , im Lokale de« Herrn Hempcl. Bortrag de« Herrn 0. Kapell. H. Eck». d7B. Die noch ausstehenden Sammelbogen werden die Entnehma gebeten, nach obiger Versammlung mitzubringen. Für Moabit. Volksversammlung Sonntag, den 22. Februar, Morgens 10'/» Uhr, Bellevue-Theater(Moabit). Tagesordnung: Die am 24. Februar für den sechsten Berliner Wahlkreis stattfindende Reichstags- wähl. Referent: Der ReichStagSabgeordnete Herr W. Hasselmann. Für daS Arbeiter. Wahlcomits: �_ I.«.: H. Ecks.__ Für Rummelsburg. JJgmr:*« oeuticher Af#rtUi-#ttrin. Mitglieberversammlung Gonnabeid. den 2l. Februar, Abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Sprewitz. Bortrag über Prodsktivassofiatioaen nach Ferdinand Las- falle'« Lorschlag.______ A. Wolfs Fftr Volksversammlung Freitag, den 20. Februar, Abend» 3t Uhr, in Tütge'« Salon, Val-nttn«kamp 41. TageSordn.: 1) Die neue Gewerbeordnung. 2) i nuug üba Harlmann'S Wahl. Die Parleigenoffen müsse?, fü, Verbreitung Sorge tragen. ____________«ate». Allen Parteigenossen empfehle ich mich für alle In meinem Fach»orkommenben Arbeiten. Auch kann am MtttagStisch Th'il genommen waben. Hein«. Thomsen, Schnhmacha. Kiel, H-ßste. 6. 2)«brech- MitgliederdersammluW für Großborstel, Eppendorf und Winterhude Souuao-nd, den 21. Februar,«beudS 8 Mr. in Kummerfeld'S Salin in Groß-Borfiel. Tiglsor�o.: Der Allg. deutsche Arbeiter-Berelu. Vater. Für Hamburg. Seneralversammlung sämmtl. Zimmerer Hamburgs und der Umgegend Soauadeud, deu 21. Fcbruar, im Englischen Tivoli, Kirchenallce 41, St. Georg. Tagcsordo.: Die allgemline'HandelSkrise und ihre Folgen für den Arbeiter.__ Für Hamburg Geueralvorsamutlung sämmtlicher Tischler, Swhl- und Jnstrumentenmacher Montag, den 23. Februar, AbendS 8i Uhr, in Tötz c'S Salon, BalentinSkamp 41. Tageoordu.: Die Wirkungen de? ehernen Lohugesetze» und die F»l?eu der Uiberproduklion. Referenl: Herr Köhncke�_ W. Härder. Für Hamburg. Concert und BaU Sonuateud, den 21 Februar, arrangirt von den Mitgliedern des Mgcmeiutu Tischler-(Schreiner-) BereiuS, in Tütge's Salon, Valentillskawp 41. Entr6e ii Person 4 Schill., an der Kasse 6 Schill. Karten sind zu haben in den bekannten WiNhschaften und bei dem Comite. Alle Arbeiter Hamburgs sind hierzu eingeladen. . Das Comite. Barmbeck. Große VolkSversaAmtung «omtadeud, deu 21. Februar, Abends 8* Uhr. Für Essen. ZtitAUgskommisstousfitzung SamStag, deu 21. Febr., Adeub« 8i Uhr. I. A.: Kreme». 2 Schlafsiellen fiod an Parteig. zs vermictdcn Admiralftr. S, voruhe»., 2 Tr. link». Allgemeiner devlscher SchiffSzimmerer-Berein. Wir briugei! hierdurch zur Anzeige und fordern hiermit alle Berufs- und Parteigenossen auf, allen Zuzug feru zu hattm von Barth, Stralsund und WühclmShafcu, da in Barta und Stralsund Aussperrungen staUgefnudeu hadea und Kommissionäre dazcwelen find, um Leute sllrWil- Helmshafen anzuwerben. Als» uochmal», kältet allen Zuzug fern. G. Rümpel. Hamburg-Altona-Ottenfern Große öffentliche Fonuerversammlung Eoouabeud,»eu 2i. Februar, Ad-nbik«h Uhr, TageSordn: 1) Kapital und Arbeit. Referent: Stöckel. — 2) Drr Strike im St. Pauli-Eisenwere. Allgemeiner deutscher Formerbund. Geschlossene Mitgliederneri amm laug eouutas. deu 22. Febr., Nachm. 2 Uhr, im Salon zum Roland. 1. Jakobstr. IS. Tagesordn.: 1) Der zu Ostern»n Hannover tagende Sisiuardeilerkoagreß.— 2) Janere Bercillsangilegeuheiteu. _ Der Beoollmächtigte. Grotzes Siegesfest fiir den achten Schleswig- Holsteinischen Wahlkreis findet Montag, den 23. Februar, statt in Altona, im Englischen Garten, Große Freiheit, verbunden mit Concert und Ball, unter gefälliger Mitwirkung mehrerer Liedertafeln. Ansang präcise 8 Uhr. Kaffeuoffnung 7 Uhr. Eutree an der Kasse sür eiinu Herrn urbst Damen 6 Schill. Kartell im Borau?, a 4 Schill., find zu haben bei fol- g enden Herren: Ml per, Gr. Rosenür. 26; Heuslcr, Große Freiheit 30; C. Mein», Kl. Freiheit 3; Meyer, Geoßc Jo- haunisst». 71; C. Petersen, Christiaustr. 8; Meyer, Ham- burzerstr. 7. Auswärtige Part-Igenoffen find hiemlt frenudllchst ein- geladen. NB. Herr Hasencliver wird anwcsen- sein. __ I A.: R. Corlsou. beim Gastwirth Herrn H. Schultz am Marktplatz. Tagesordn.: Wie hoben wir uns zur uächsteu Reichstags« »ahl zu verhalteu? Für Verbreitung müsseu die Mitglieder sorgeu. Referent: Herr G. W. Hartmanu. I. D. Schultz. Für Hannover und Linden. _ An d'.e ZeitnngskosimisfionSmitgli-der. Da während dir Wablbeweg>ng unsere Thätigkelt lahm« gelegt war und wir nach de» Wahl uoch keine regelmäßige Sitzung wieder abhalten konnten, s» sehe ich mich jetzt ver« anlaßt, Alle anfzufordern, Eouvabeud, deu 21. Febr., Abeuds 8 Uhr, lm Lokale des Herrn Matthe«, Renlstraße 45, , u rrscheluen. Tagesordn.: Abrechnung pro vierte» Quartal 1373. Keiner darf fehlen. Der Kasstrer L... I. O.«.« �V*KUI«G. Diejenige Abonnenten, welche uoch tm Rückstände sind, »erden gebeten, so schnell wie möglich, ,« bezahlen. Aach »erden die Partelgenoffeu ersucht, für die Berbreltuu, de» Parteiorgan? Sorge zu tragen. Parleigeroffeu, die Zahl von 250 Ist überstiegen! Geht weit-r so vorwärt?, and es wird bold besser«erden. D. O. Für Barmen. Aligmtim örntscher Ardeiter vtrei». Geschlossene Mitglieder- Berlammlnag Samstag, deu 21. Febr., Abeuds 8 Uhr» im VercinSiokal bei Herrn Müller. Tagesordn.; 1) RechuuogSableguug für die Monate No« vember, Dezember und Januar. 2) Bespnchnag übe« unsere Siegesfeier, sowie über den 18 März. Oeffeutliche Bersammlun Sooutag, beo 22. Fetruar, Abeud? k im LereinSlokal bei Herrn Müller. r, Für Barmen. Arbeiler-Fraucn- und Mädchen-Berein. Versammlung Dieuftag, deu 24. Februar, AbeudS 8 Uhr, im Lokale de« Herrn Müller am Bahuhos. Um zahlreiche» Erscheinen wird gebeten. Im Austrage einer Anzahl Frauen de» Vereins: _ Der Bevtllm F. C. Mann._ Für Wald. JLUlimtUur deutscher ZlrbeUcr-Verein. Oesfentliche Mitgliederversammlung Somllag, deu 22. Februar, Nachmittags 5 Uhr. Tageiordn.: Verschiedene». Der Bevollm. G. Luchtenberg. Für Frankfurt a. M. Arbeiterfrauen, und Mädcheu-Bersammlung eooutag, deu 22. Februar, Abeuds 6 Uhr. Saalgasse 29. TageSardn.: Bortrag. Der Borstand. Eine Schlafstelle zu vermiethen Waldemarstr. 19, 3 Dr., bei A. Ncumann. Große Volksversammlung Mootag, deu 23. Febr., Abeuds 8 üyr, in der Schützevhalle bei Hrn. Theis. TageSordn.: 1) Der von dem BnndeSrathe vorgelegte Sesitzentwurf, betreffend die Bestrafung des Kontraktbrnche«, sowie die Zusammensetzung von Schiedsgerichten durch Ar« bestgeber und Arbeitnehmer.— 2) Das B erhalt m unserer Gegner seit der Wahl. Um die weiteste Berbrcltnng dieser Bolksvcrsammluugs- Anzeige ersucht_ Der Bevollm.: F. O. Manu. Für Wattenscheidt. Große Volksversammlung Gountag, deu 22. Februar, Bormittags Ii Uhr, im Saale de« Wirths Gahmauv in Höntrop. Tagesordnung: Der Wahltag und die Zusammensetzung de» R-ichSlages. Ref.: Carl Seelig au» Dortmund. W. Schulte», Bevollm. für Gclsenkircheu. Für Bielefeld. ZUgtlsiewrr öentscher Ärdriter-Strn». GelchlosieneMitglleder-Bersammlung Sonnabend den 21 Februar, AbeudS 8i Uhr, bei Kadl, Heepcrwig 45. Tagesordn.: Welch: Stellung haben wir gegen die Kor« poratioverelac nnd den früheren Ver-inswirth zu nehmen?— Abrechnung des Wahlkassirers.— Agitation. Karten müssen vorgezeigt werden. Um die größte Ver- breitung bittet_"__ Der Bevollmächtigte. Für Frankfurt a. M. Die Bevollmächtigten de« Allg. deutsch. Arb.-VcreiuS In deu Wahlkreescn Lffcnbach, Frankfurt und Hanau«erden hiermit eingeladen, In einer Konferenz Sbuotag, deu 22. Februar, Nachm. präzise 2 Uhr, Im BereinSlokale, Zeil 47, in Frankfurt a. M. zu erscheiuen. Möge Seiner fehle«, da es die Besprechung und Rege- luug wichtiger AngelegenheiteU gilt. Die einbirusene Koafirenz konnte mit der Erledigung der Angelegenheit nicht vorgeheu, da wegen de» verspäteten Cr- schein ens der Annonce die Bevollmächtigtes nicht frühzeitig aenvg Keull.niß nehmen konnten; besondere briefliche Einla- düngen erfolgen nicht. Die Vorstandsmitglieder I. S chmldt. M. Daßbach. Für Frankfurt a. M. AI«tZin»tr ösutschrr)lrdsitrr-ve?»,». Gemüthliche Abendunterhalwng »er Mitglieder nnd Ihier Familien,»naehörlgen und Freunde Gouutag, dcu 22. Februar. Abeuds 6 Uhr, im Vereinslokale Z«il 47. Eatree 6 Kr Der Bevollm. H. Prinz. I Für Hanau und Umgend. Massen-Versammlung Samstag, de» 21. Febr., vbeubs 8h Uhr, tm Saale der„Reichskrone". Tagesordn.: Borrraz von K. Frohme über die Mru« scheurechte. Zu dieser Versammluug fiud insbesolldere die Segne, de, Soctal-Demokratic eingeladen._ Mathe« Daßbach. RlieinischTWcktpkalischer Arbeitertag Soaittaa, de» 1. März, Vormittags 11 Uhr, im Saale de? Herrn Kühn, Wißstraße zu Dortmund. Tagesordn.: De» Bericht de» Oberstaatsanwalts Hecker au dcu preußischen Minister de« Jauern über die Brutalität de»»hewisch-wefifillscheu Arbeite,; Protest.— Da» verhal- tm der Landtagsabgeordneten bei der Verlesung de« Berichte« im prmßischm Abgeordueteuhaose.— Die GeschäftSkriseu.— Die Zusammensetzung de« deutschen Reichstage«. Alle Mitglieder müssen für Beschickung vou allen Ortm Rheinlands und Westphalm« durch Dclegirte Sorge tragcu. C. W. Tölkc. A. DreeSbach. ffl. Seelig. Nachmittag» 5 Uhr findet im obigen Lokale ein Arbeiterfest statt. Da» ComttS. Für Dortmund. '.Vrrni.' �IsitAltinrr deutschrr Arßrttrr � Geschloiseue Mitglieder» ersammlanz Montag, dcu 23. Februar,»beubs 8 Nh«, bei BoSpotd, Lütgenbrückstr. Tagesordn.: Bortrag de« Her.« Seelig. Der � tag in Dortmund. Wahl der Delegirteu zum Äüjjf Der Bev»llwiHz,s, il Für Offenbach. Die Ausstellung vou freiwilligen und selbstveNZ S-geustSades von Mitgli-deru de» Allg. deutsch.®« Vereins findet statt Montag, den 23. Februar, sowie «che Wochentage, je von 6 bis 10 Uhr AdeadS, wich?' zur Stadt Heidelberg. gr.z b- Loose a 12 kr. find Im AaSstellungslokal zu hat-M�f Die Berloosung find.t statt Sonntag, den 1.(« Abend» 6 Uhr. Die Gewinnnummcru werden W »Neuen Social-Dcmokrat" bekannt gemacht. Etwaige nicht verkaufte Loose müssen vor der Bei? an Unterzeichneten abgeliefert werden, widrigenfalls M—■ Verkäufer anhcim fallen.; Für die Veiloosmigskommisstos: Ch. Bs Für Brandenburg a. H." �Ignveiiur deutsche? Arbeiter-vtrti<°' � n-'*'-"—-- i R< Gcfch los seue Mitglieder» e»sammln«s Moutag, deu 23. Febr., AbeudS 8H Nhr, uneu. im Lokale de« Herrn Keruey. m—~ A. MI Für Dresden., �«zt«tiner deutsche, FTdriter-verti< ie sie Oeffeutliche Versamml ung arlam Souoabeud, de» 2l. Februar, Abends 8 M de» im Saale der Couversatiou. i Als Taitsordn.� Vortrag de» Herru O. Korschtlt. �ltragl Um zahlreiches Srichnnen bitlet D«-Hrechl rutf mc , ,1 Dmmtechq. deu 19. F-br.. Meuds 8 0».'°" in Bolliuchm beim Gastwirth Herrn Grotd�ttch TageSordn.: Lüge und Wohrheil,»der OrtSvckMgen fc« Allg d.utsch. A-b.-Ver-in. i Die Herren vom Ortsvereiu fiad eingeladen, h-o�n die Herren Skell and Broch»»». n~ Geschlosscue Mltglleder-Bersamml--�"" souaabeud, deu 2l. Febr., Abeud» 8 lly in Pommerenidorfe» Anlagen bei Hcrra Nl» ni TageSordn: Wichtige innere VertiatangelegtS�n pl Gustav Schoune maß dort sein. iu -1-r"—-J-—"'*■-vvicuichlCil CCC ICÖIClt—-g�,„ sammluug mit beigewohnt haben an» auch mtt gi'�chul �.�°-.�5�-°°ss-n aller Orten ,nr Na».i'-dt,--.a a i» �"b-ukeu an Ferdinand erschienen ist, we chc« die Delegirteu der letzten i»va wdue fall aufgenommen, wobei mehrere Dttegüüe«-»-er w äußerten, dasselbe in Druck erscheinen zu lassen,«»tiuS E mehr erfolgt und za folgendem Preise bei Untes r,l zu haben ist:•J* 4 Stück 1 Sgr. 6 Pfg., ä Dtzd. 18 Sgr.. Zeutsch a Stück 5 Kr., a Dtzd. I Gl». 3 Kr(w»d. lUnzab zu machen' hU �a"ei8"lofftn'»itl Bestelluafch/n- Mit social-demakratischcm Gruß. tli H. Berthold, ksuten Kolporteur de«„Neuen Social-D-chertre � SchÜppengaffe 2, Hiuterha�j� Frankfurt a. M., 17. Febr. 1874 Rc Ich mache hierdurch allen Partcigcuoffen di>'~ «njtigt, daß ich eine" g «w..... SÄiÄl.-.K1 wird. Ich ersuche deshalb um gütigen Zuspruch- Mio! Großk.otzeuburg, deu 17. Fcbruar 1874, Ch.tbru Auf Obiges Bezug uehmcad, erlaube ich Mitglieder der Umgegend die Bitte zu richten,° besuchen zu»ollen. Besonders ersuche ich die H'L N gliede», die anderen Lokale zu meiden und das«stcbiri zu besuchen, damit uuserm Parteigenossen für si�.othri die er dadurch zu machen gezwungen ward, auch',. getragen wird. Mit Gruß und Handschlag Ludwig '-t :«« Für Fraukfurt a. M. JJJ8" Alle» Freunden und Partelgenoffeu In Fraakl�oure Sachseuhauseu und Umgegend zur gefälllgea NScuts daß ich»ill r Große Ritterstraße Nr. 2 ia Sachseoh� B ein Spezereigeschäft mch eröffnet habe. Aaupi Reelle Bedienung sichere ich zu. Frankfurt a. M., deu 10. Februar 1874. Georg Ziwgtt/; )aupi M, Ä.-- Allen Freunden bind Gesiummgsgeuosseu-7 meine gut elugerlchtetc Restaaiatloa uedst fras? 1* Mittags tisch, so»ie alle Sorten Blere. Balri!»»ar 1 1H Sgr. Boalllou. Kaffee. Destillation. er F Der„Reue Social-Demokrat" liegt aus. j, «. Stiller. N! Alepauderstr. 17, au de, Sttalaue»" Mitglied de« Allg. deutsch. Arb..Be,eins st!�ftt, Uuserm Freunde P. Tarnte za seinem henö/ij""1 tage die besten Glückwünsche. Mehrere P«� ileich Altona, dea 20. Februar 1874._____ Laugestt. 74 lst eine Schlafstelle». bei - ÄMt Druck vou C. Jhrkg's Wwe.(». Colbatzky) �l vva v vywc.\m.» BeB