N1 1. 32. Berlin, Mittwoch, den 18. März 1874. 4. Jahrgang. 'J r«aa ig«scheint drei Mal »ad jwar- Dienstag», t- Sonnatend« Übend». ich Neuer Zetti �b»»n»»«n»«>Pr«i» tncl. Vringcrlohn viertel» 'pjaumerand» l7>/,Egr., m»< °Z Sgr., einzeln Rnmmern »ei den Postämtern in Preußen --'"äkS- r f&d.»«t.) , 41a nb< «t«,n f! Älul-Vemkiat. Eigenthum des Allgemeinen deutschen Arbeiter-Vereins. giedaltion u. Expedition n et I( ii, Dresdenerftraße Nr. 83. Bestellungen werden auswärts bei alle» Postämtern, in Be iin in der Expedition, sowie bei jeden Sped ur, ent» gegengenommeo. Znserate sin derExp-dition«u',ug-»lli weiden pro dreigesvaltene Peiit-Zeil« »der deren Ran« mit ä Sgr derechnet »rbeiter-Annoncen die dreispaltige Zeile oder deren Raum 1% Sgr inu ort I d-q. Gedächtniß der Pariser Commune. l i* 5. Der 18. März kehrt wieder, der Geburts- �»ir Bewegung, welche uuverlöschlich in die Tafeln �schichte unserer Zeit eingegraben ist, und deren 8 die Herzen der Arbeiter aller Kulturländer °>Mer schmerzvoll erbeben macht. Zum dritten �ird daher dieses Jahrestages gedacht aller wo die Prinzipien des SocialiSmuS Boden .laben, wo die Armen und Elenden sich nach '�ilen Morgen der socialen Gerechtigkeit sehnen. n«. L®unze, selbst nicht das Weltmeer, hemmt die- t Welligen Schwung der Begeisterung; und es 10,�«in Jg. März diesseits wie jenseits des OceanS l»ssd Leitende Volk erust und würdig der Märtyrer A �»letariatS gedenken, deren Blut kaum in den ff von Paris und auf der Mordebene von � verraucht ist. � wahrlich, woblbegrüadet ist diese jährliche Feier, wi» � find die gefallenen Opfer für die höchste, er- � Idee in den Tod gegangen, welche heute die et Tlchheit bewegt. Die Arbeiterbevölkerung von itst Milche fich in patriotischer Erregung, eine Belagerung erduldend, aufgeopfert hatte itckl. �vurgeoiSregierung, forderte nach dem Frie- i'Äbaek! �vu Lohn; sie strebte eine socialistische 05»- Un8 an, damit endlich die Ausbeutung auS * ia h und das Joch deS Kapitals vom hain l,.�Uluth gelöst werde, damit von Paris mit den Waffen nieder geworfenen Weltstadt, eine Idee ausgehe, welche schönere Ruhmes- .°'?»m fie flechten würde, als blutiger Sieges. f es ist. mKOvc die gewalthabende Klasse Frankreichs erfüllt tiitchP änbige Haß, den der Egoismus in der ge- it, Brust deS Bevorrechteten entflammt. Auch Hrtjf'ichtesten Wünsche, die schmerzlichste Roth deS vfil Paris fanden taube Ohren. Mit diabo- lltir �it zwangen die Versailler Machthaber von Paris, zu wählen zwischen dem Aufstande und der schimpflichen Entwaff- � Verewigung der Knechtherrschaft. � als fie dem Volke seine Kanonen stehlen 'da bäumte sich sein Stolz auf; es gedachte vlutionären Ueberlieferung uud griff zu den die von verrätherischen Bourgeois umstrickte sollte zur socialen, zur rothen Republik � 18. März war es nun, als die Wogen der Hebung sich aufbäumten, den alten Thiers seinea Komplicen, dem Kehricht von Schön- / und Säbelrasslern, aus Paris hinausschwem- 'llrbeiUr und Soldaten, Blouse und Uniform � vermischt in den Straßen; die Klänge der . Mse und die rothe Fahne zeigten, daß es der Demokratie nnd deS SocialiSmuS war, Massen durchglühte. Das arbeitende Volk war Sieger; die Bourgeoisie war in seiner ' Wie edel zeigte fich nun der siegreiche Blou- ' Keine Plünderung, kein Exzeß, kein Mord, v'ijhwj besudelte die schöne Erhebung, nachdem lLen Schüsse deS ersten Kampfes verhallt rftJjL,?08 Voll ist großmüthig. das Volk will i, sondern uur Gerechtigkeit. bot unS der 18. März 1871 das doppelt �auspiel dar, die gewaltige Hauptstadt unbestritten io dem Besitz der socialisti- p�er zu erblicken, während zugleich die ver- g-jA�rdnung durch kein Ereigniß getrübt wurde. y anderes Bild aber beschworen jene trau- S, l y herauf, als die Commune von Paris dem ker U ebermacht erlag. Mord, Brand, Schändung, das waren die Heldenthaten l C�en Versailler Soldateska. Und einen ....»«ben Schatten werfen die Maitage auf den ' � � iL. März zurück.'' »bilden dieses TageS, die fiegreichen Socio- Und zu Märtyrern, zu Blutzeugen der großeu Kulturbewegung geworden, welche die Arbeit zur Königin im socialen Reich machen soll. DaS freudige Märzfest wird für uns daher mit Trauer gemischt. Aber vergessen wollen wir auch nicht, daß noch nie im Kulturkampfe das Blut ver- gebenS geflossen ist, daß die Saat der Commune auf dem Boden von Paris i>cherltch einst neu aufsprie- ßen wird. PoUkifch« Usberficht. Berlin, 17. März. Ueber die Sitzung des deutschen Reichstages am 12. März bringen wir hiermit einen ausführlicheren Bericht. Auf der Tagesordnung stand zunächst: Au- trag der Abgg. Vahlteich und Hasenclever, der- selbe lautet: Der Reichstag wolle beschließen: 1) Die Aufhebung der gegeu die Abgeordneten Bebel und Liebknecht erkannten Haft für die Dauer der gegen- wärtigen Sitzungsperiode zu verlangen; 2) den Hrn. Reichskanzler zu ersuchen, zur Ausführung dieses Be- schlösse« daS Nöthige zu veranlassen. Abg. Bahlteich: Wir haben es heute mit einem An- trage zu«hmi, der schon früher zu den Tobten gelegt ist, beute aber wieder ledendia geworoeu ist. Wir haben von diesem Arteage um so weniger Abstand nehmen kSnneu, als es den Socialdemokraten niemals au Leuten fehlen wird, die die VesLngniffe Meu. Meine Partei unterscheibet fich von den anderen Parteien dadurch, daß wir nicht mit denen pak- tireu, die gewissermaßen mit Hohn unseren gerechten Forde- rungen entgegentreten(Oho I); wir find unversöhnlich(Heiterkeit). Redner rekapitulirt nunmehr die Berhaudlung-v, die Im vorigen Jahre über denselben Gegenstand im Hause statt- gefunden und geht sodann auf die Entstehungsgeschichte de» Art. 3t de» BerfassuvgSotkande näher ein und bemerkt, daß jede» Schulkoabe unter der Bezeichnung„Strafverfahren" auch„Strafhast" verstehen wird. Es kommt also, führt Redner weiter an«, nur daraus au, was das Volk unter Strafveifahren versteht, und nicht, wie die Juristen darüber denken. Ich hoffe daher, daß e» auch hier im Hause noch Männer giebt, die den Artikel 31 In demselben Sinne, wie ich, auslegen«erden. Es versteht sichjjvon selbst, daß eine Volksvertretung die Verpflichtung hat, diejenigen, welche de- rufen find, das Volk zu vertrilen, von der Regierung zu reklamiren. Wa? soll sonst daraus werden, wenn e» der Regierung freisteht, nach Belleben die Abgeordneten zurück« zuhalten. Wir unsererseits halten heute die Unabhängigkeit dir Richter nicht mehr für unantastbar(Widerspruch). Sie, meine Herren, haben wahrscheinlich»och nicht so bittere Er- fahrungen gemacht. Wir glauben so lauge nicht an die Uu« abhängizkeit der Richter, so lauge die Schwurgerichte in der Weise zusamme» gesetzt find, daß die besitzenden«lassen über die nicht bisitzenden zu Gericht fitzen. E» handelt fich hier darum, daß wir von unserem Rechte al» Volksvertreter nicht blos den vollen Gebrauch machen, sondern wir müssen unsere Machtstellung noch bedeutend zu erweitern suchen, insbesondere einer Regierung gegenüber, die den gleichen Weg verfolgt. Wir müssen die Regierung einmal vor die Alternative stellen, ob fie den VolkSwillen vollziehen, oder ob fie demselben Widerstand eutgegensetzeu will. Wenn wir diesen Weg nicht einschlagen, so werden wir niemals die Macht de» Parka. ment» erweitern. Ich wersc wahrscheirlich nicht mehr zum «orte kommen, darum will ich e« jetzt gleich sagen, daß es mir eiaer'ei Ist, ob ich vom Abg. Lasier Lob oder Tadel em- pfauge und kann mich nur dem Wunsche Reich-usperger'S an- schließen, Herr Lasker mächte seine Lektionen lieber nach jener Seite(recht») hin ertheilen.(Heiterkeit.) Abg. Meyer(Thorn): Ich kann es zunächst nicht billigen, daß der Vorredner die hochwichtige Frage nach den Privilegien de» Hause» nicht der eingehenden uud ernsten Be« Handlung unterzogen hat, wie fie verdient. Er behauptet, daß ein in Sirafhaft befindlicher Abgeordneter aus der Haft entlassen werden müsse, wenn der R.ichdtag es verlangt und diese Anficht auf Art. 31 der ReichSversassung gestützt, wahrscheinlich aber den letzten Absatz desselben übersehen, vermuth« lich, weil er auf de» anderen Seite steht. Der Artilel lautet: „Ohne Genehmigung de« Reichstage» kann kein Mitglied de«- selben während der Sitzungsperiode»egeu einer mit Strafe bedrohten Handlung zur Untersuchung gezogen oder verhaftet werden, außer wenn eS bei Ausübung der That»dir Im Laufe des uächstfolgeuden Tage» ergriffen wird. Bleiche Se« nehmlgung ist dei eine» Verhaftung wegen Schulden er- forderlich. Auf Verlangen des Reichstage» wird jede» Strafverfahren gegeu ein Mitglied desselben uud jede Untersuchung»- oder Eivilhaft für die Daner der Sitzung«- Periode aufgehoben." Au» dieser Fassung, sowie au« der Entstehongsgestlchte de« Artikel« 31 ergiebt fich, daß man nicht auch au die Strashast, d. h. diejenige Haft, w iche ein- tritt in Folg? eines rechtskräftigen Urtheil», gedacht hat Wenn aber de» Her» Borredner den Begriff„Strasoersahreu" Im Widerspruche mit allen Fachschr' fistellern ander« tefiairt, uud den Begriff in der Weise Verstaudell wissen will, wie ihn ein Schulknabe, i.icht wie in; dev Jurist aufsaßt, so mus Ihm entgegnen, daß, wenn ich die Wahl habe, Ich mich doch lieber a« die Auffassung de» Juristen halte und den Stand- Punkt des Schulkaaben denen überlasse, denen er besser zu» sagt. Wenn aber der Gesetzgeber an die Strafhaft in dem von mir angegebenen Sinne gedacht hätte, wie wäre e» dann zu erklären, daß er gar nicht von der Strashast, von dem Verfahren bis zum Ende der Berbüßung der Strafe, sonder» nur von der Untersuchung«- und Eivilhaft spricht! Der Po- litlsche Grund des durch Art. 31 dem Hause ertheiltea Privilegiums ist klar. Jedes Privilegium ist ein Rechts- brach, und diese Beugung de« Rechts darf nur so weit ge- heu, al« es Interessen giebt, die höher stehen, als da» In- tereffe der Justiz. Solcher Interessen giebt e» aus sehr wenige. Die Verfassung hat aber an die Möglichkeit gedacht, daß tendenziös ein Volksvertreter in eine Situation gebracht werden könne, die ihm die Erfüllung de» ihm vom Volke ge- wordeneu Auftrages unmöglich macht. Wie kommen»euu die Wähler nazu, einen Maua zu wählen, der bereit» Strafe verbüßt? Sie hätten ja andere Abgeordnete von derselbe» Parteirichtung wählen können. Wir müssen die Frage, um die es fich hier handelt, lediglich von dem staat»- und»eich»- rechtlichen Standpunkte au« entscheiden, gleichviel, welcher Partei die iu Haft befindlichen Abgeordneten augehören. Der Vorredner wird da» deutsche Volk schwerlich übeezeugeu,»aß es an der erforderlichen Unabhängigkeit de» Richterstandes fehle, so lauge da» Richteramt für Jeden zugänglich ist. Die Praxis anderer Länder, in welchen die Richter durch Wahl in ihre Stellen berufen werden, kann fich auf keine günstigen Erfahrnngen berufen, die Wahl durch die Bürger bietet als» nicht die gleiche Garantie für die Unabhängigkeit der Richter, wie ihr Berufung durch die Regierung. Darum lehnen wir den Antrag ab,«eil die Volks zertretnng fich über die Ge- setze de« Reiche« nicht hinwegsetzen, auch über die Grenzen Ihrer Privilegien nicht hinausgehen darf. Ein Antrag auf Aeuderuvg der Verfassung ist nicht gestellt. Wie aber kommt der Borredner dazu, dem Hanfe die Pflicht zur Eiubringnnz eine» solchen Autlag« zuzuschieben! Kein Parlament der Welt hat ein Interesse daran, daß ein Mitglied, welcher im geordneten Gerichtsverfahren verurtheilt ist, fein-r Strashast entzogen»erde. Das Ansehen der Gerichte ist da; Bollwerk »er Rcchtsficherhelt, da« niemal« geschmälert und beeinträchtigt werden darf. Abg. v. Mallinckrodt: Der Aeußenrng des Ab«. Bahlteich, daß e» au der nöthigen Unabhängigkeit der Richter gebreche, muß Ich«Iderprecheu; ich glaube, e» liegt diese, Aenßerung eine Verwechselung zu Grunde. ES kann nämlich de, einzelne Richter mit voller UuabhSngigkelt seines Amtes warten und gleichwohl kann die Unabhängigkeit de« Seichte» Bedenken erregen, insofern eS nämlich in»er Hand der Re- gierung liegt, die Kollegien so zusammenzusetzen, daß Teudea- zeu fich zu Tendenzen finden.(Sehr wahel) E» wurde ge- sagt, daß ich vielleicht meine Meinung übe» de» vorliegenden Antrag geändert habe, seit der famose Kufturkamps, der in so unkultwirter Weise geführt wird, ausgebrochen ist. Ich muß da« entschieden ablehnen, daß ich durch irgendwelche Rttckstcht dieser Art mein Urtheil beeinflaffe« lasse. Auch heute noch bedame ich, daß die Herren Bebel und Liebknecht nicht in unserer Mitte sind. Zwar ist heute eine ziemliche Anzahl ihrer G-finnungSgenossen hier, die wir iy der vorigen Sitzung entbehrten,(Heiterkeit) aber nach meine» Meinung noch lauge nicht genug denn die Zahl der hinter ihnen stehen- den Staatsangehörigen Ist so proß, daß man nicht diesen Theil de» Volke« al» genügend in diesem Hanse vertreten ansehen kann. Ich halte es aber für dringend nöthig, daß eine gesunde Volksvertretung ein treues Spiegelbild de» gesammten Volke« giebt. Aber auch au« speziellen Gründen wünsche ich eine Vermehrung dieser Partei hier im Hanse, und zwar aus besonderer Rückficht für die liberale Partei. E» muß nämlich dem Volke ansrelcheud Gelegenheit geboten werden, zu erkennen, daß Liberalismus und Social-Demokratic schließt ch auf demselben Boden ge- wachsen find,(Widerspruch links, Beifall im Eevtrum), daß die Social-Demokraten ledigeich nur die Konsequenzen aus den Prinzipien der Herren Liberalen ziehen. Wo die Ge« legenheit für diese Belehrung des Volke» versäumt wird, da liegt die Gefahr nahe, daß eS mit der Zeit zu gewaltsamen Explofionen kommt, derea bösen Folgen nicht mehr vorge- beugt werden kann. Nachdem noch die Abgeordneten v. DomioSki, Ewald nnd Krüger(Däne) gesprochen, ergreift der Antragsteller, Abg. Hasenclever, da« Wort: Meine Herren! Der Herr Abgeordnete Bahlteich hat schon gesagt, daß e« uns nicht gelungen sei, die nölhige Uu- terstützung zu erhalten, um einen Antrag auf Berfassuugs Snderung einzubringen. Es wurde darauf erwidert, daß, wenn man selbst einsähe, daß man erst eine» anderen Autrag auf Verfassungsänderung einbringen müßte, daß dann dieser jetzt ei-igedrachle Antrag nicht aus guten Füßen stehe. Meine Herren, ich muß darauf bemerken, daß man die Gesetze im norddeutschen Reichstage sowohl wie im deutschen Reichstage manchmal mit einer Hast gemacht hat, daß wohl Juterpre- tatiouen bei einzelnen Paragraphen entreten können, und ganz bestimmt auch bei der Verfassung selbst. Ich will nun auf den Absatz 3 eingehen und möchte mir vorerst eine Bemerkung gegen den Herrn Abg. vr. Meyer (Thorn) erlauben. Der Abg. Vahlteich meinte, daß Herr LaSker so leicht geneigt sei, da» HauS»der die eivzelren Abgeordneten zu schulmeistern. Ich habe da» bei dem Herrn Adg. LaSker viel weniger bemerkt, al« ich e« heute iu der «in- sagen, daß ich mich nicht ans die anbeutungen de« Herrn »dg. Meyer in Bezug auf beu Absatz 3 beziehe, sondern, daß ich vorher mir die belreffende Notiz schon gemacht habe. M. gleich hinter dem Absatz 3, der ja nur in dem ratheu Büchlein„auf der anderen Gelte" steht, welche? der Abg. Bahlteich nicht vor sich Halle, steht gleich der Artikel 32, und aus diesen kann ich mich berufen. Man hat die Fahrkarten eingeführt und gelagt: die Fahrkarten find keine Entschäai- gung für die RelchetagSabgeordueten. M. H, Ich nehme fie al« Entschidlgrng an und benutze fie al« DIÄenentschidixung. Also ebensogut, wie man hier bei dem Art!kel 32 etwa?' hin- einlnterpretiren kann, kann man es auch bei dem Absatz S im Artikel 31. Ich machte bestimmt behaupten, daß da» Straf- verfahren auch die Strafhast in fich schließ«. Ma betont von allen Selten de? Hause», und besonders von Gesten der L meisten, daß dann doch die Worte„Untersuchung?-»der Tivilha't" nicht in da? Gesetz aufgenommen wären. Es giebt aber eine Hast, welche die Juristen noch vergessen habe«, die nicht unter Untersuchung?- oder Tivilhaft zu verstehen, ist, außer der Kriminalhast, da« ist de, ssgena« nie Zeuzeuzwang. Dabei ist kein Strafverfahren eingeleitet, und dennoch wird Jemand in da» Gefängniß geworfen, um eventuell Thatsachen nicht verdunkeln zu lassen. M. H., auf diesen Zeugcnzwanz scheint mir die Fassung diese« ganzen Absätze» hinauSzulau- fen. Darin würde Ich den Herren Juristen allerdings ganz Recht gebenh auch ich würde nicht, wenn ein Mitglied de? Reichstag« fein Zeugniß verweigert und dasselbe in Hast ge- halten würde, well mdglicherweife durch feine Eotlassung ein Einfluß auf den Gang de« geeichtlichcn Lirfahrnng geübt Würde, die Haftentlassung befürworten. Und, m. H., Ich glaube, daß die Gesetzgeber au diesen Punkt gedacht haben. (Widerspruch.) Ich kann mich irren, ich glaube aber, daß auch andere Herren fich irren können. M. H., ich bin nun außerdem sehr verwundert, wenn wir diesen Artikel so auffasset!, wie er von den Juristen aufgefaßt ist, daß man dann nicht auch in die Berfassnng klar und dentlich den Satz hineingebracht hat: die im Gefängniß befindlichen Wähler find Überhaupt nicht wählbar; dann hätte mau eine viel größere Klarheit, und e? Ist ungefähr dasselbe. wa« Sie jetzt haben. (Ruf: Sie können heranStommen.) „Sie können herauskommen," wird mir entgeeengehalten; aber so lange fie im Gefiugniß fitzen, so lange sind doch die Wahlkreise nicht vertreten, und wenn auch einer de» Borred- «er gesagt hat, mau könnte andere Herren derselben politischen Richtung in den Reichstag wählen, f» welß Herr Dr. Met)« ja auch sehr gut, daß sein Wahlkreis Ihn vielleicht viel lieber gewählt hat, al« einen anderen Nationalliberalen. De«- halb müssen wir auch in dieser Beziehung den Wählern Rechnung tragen. M. H., e« hat fich die Debatte um folgenden Punst ge- dreht, nm die Unabhängigkeit de» Richter. Der Prozeß gegen Liebknecht und Bebel hat eigentlich mit diesen unabbänglgen Richtern gar nicht« zu thnn; es waren Geschworene, die da zu Gerichte gesessen haben, und die Geschworenen standen ganz bestimmt unter dem Druck ihrer gesellschaftlichen Verhältnisse, fie standen ganz bestimmt, besonder« den Social-Demokraten gegenüber, auf einer politifch-socialen Stellung, die, wenn fie auch nicht direkt in Haß gegen die Socla'-Demotraten um- schlägt, doch die Meinung Über Recht und Unrecht sehr leicht zu trüben geeignet ist, und dieser Fall hat vorgelegen. Ich glaube, kein Einziger von Jfnen wird mit Bestimmtheit be- haupten»ollen, daß der Prozeß Bebel-Liebknecht nicht ten> deuziö» war. Ich habe über die Verhandlung einer früheren Gesfion gelesen, daß von mehreren Seilen de» Hause« An- sichten laut geworden find, nicht allein von social- demokrati- scher Seite, sondern auch von fortschrittliche», daß allerding» ein tendenziöser Prozeß vorgelegen habe, und deshalb sollte war fich nicht so pedantisch an denBuchflaben der Berfassnng halten sondern vielmehr den Geist de, Verfassung auffassen und in dieser Beziehung wenigsten? ein Entgegenkommen zei- gen solchen Kollegen gegenüber, die doch ganz genau auf dem- selben Siandpunkte ihren Wählern gegenüber stehen, wie Sie Alle. Ich bitte, nehmen Sic den Antrag trotz alle» wider- streitenden Anfichten an; Sie werden ganz bestimmt die böse M iuung, die Sie auch durch Ihre Debettten gar nicht ver- »ficht haben im Lande, b-sonder« In den Wahlkreisen der inhaftirteu Heeren, dadurch vollständig zu Nichte machen. Sie können dieselbe aber nicht ander« zu Nichte machen, al« wenn Sie unserm Borschlage zustimmen.(Lachen link«.) Weshalb die Herren links gelacht haben, dar- über«erden fie sich wohl selbst schwerlich Antwort geben können; wahrscheinlich wohl darüber, daß unsere Verfassung so viele Deutungen zuläßt, daß man die- selbe immer gegen daS Volk auslegen kann. Die Abstimmung haben wir schon in voriger Nummer mitgetheilt. In der Sitzung vom 13. März gelangte das Jmpfgesetz zum Abschluß. Für das Zustandekom- men desselben gab sich der Alz. Löwe-Calbe die größte Mühe. Man sagt auch, daß dieser„Revo- lutionär" von 1848 eine ErgebenheitSlymphe entdeckt habe, die er im Interesse des deutschen Reichs und der Bourgeoisie den Kindern der Klerikalen und Social-Demokraten einimpfen würde. Endlich also ist das Mittel gefunden, den Widerstand gründlich zu brechen— freue Dich, Bismarck, freue Dieb, Roth- schildl— In der Sitzung des deutschen Reichstags vom 16. März hatten unsere Abgeordneten Hasen- clever, Hassclmann und Reimer 7 Amende. mentS gestellt, die wir in der nächsten Nummer mit- theilen. Zum ersten Amendement, welches die volle Preßfreiheit wollte, sprach Hasselmann, dessen Rede wir noch bringen werden. Zum zweiten und dritten Amendement, welche den ReptiiienfondS und das Bertheilen von Flugschriften bcrühncn, hatte sich Has ncl ver zum Wert gemeldet, doch konnte er eingetretenen SäilußantrogS halber dasselbe nicht er- halten. Aog Reichensperger, der sich im Prinzip mit dem Ameudement, den ReptilicnfondS betresten», sich nicht zum Wort gemeldet, damit er dessen An- sichten gehört hätte, ehe er selbst daS Wort ergriffen habe. Hasenclever erklärte in einer persönlichen Bemerkung, daß er gleichfalls bedauere, seinen An- trag nicht begründen zu können, er habe sich aber schon frühzeitig zum Worte gemeldet. Die englische Regierung wird gutem Bernehmen nach eine Kommission zur vorberathung über die Arbeitergesetzgebung ernennen. Die Kommission soll ein Gesetz, welches die Beziehungen zwischen Ar- beitnehmern und Arbeitgebern regelt, in vorberathung ziehen und außerdem sich über diejenigen Gesetze äußern, welche mit Rücksicht ans die Wünsche der Arbeiterpartei event. aufzuheben wären.— Während so die englische Regierung handelt, bringt die deutsche ReichSrcgieruug ein Strafgesetz für den Kontraktbruch ein. Die englische Regierung ist gegen- wärtig eine hoch konservativ», die deutsche nennt fich eine liberale. * Daß die Arbeitervertreter im Reichs» tage keine Gelegenheit vorüber gehen lassen, wo es gilt für das arbeiteude Volk einzutreten, zeigte fich wiederum bei Gelegenheit der Berathung über die StraudungSordnung. Dieselbe enthält einen Pa- ragraphen, wonach die sämmtlichen geborgenen Hab. seligkciten bei einem Schiffbruch als Pfand bis zur Sicherstellung der Bergekosteu angehalten werden sol- len; zu diesem Paragraphen stellte nun der Abg. Reimer bei der dritten Lesung, da cS ihm bei der Geschwindigkeit, womit obiger Paragraph in der zwei« ten Lesung ohne Debatte übergangen wurde, nicht möglich war, zum Wort zu kommen, ein Amendement, wonach die für den Selbstgebrauch, der Mannschaft wie der Passagiere resp. Auswanderer, bestimmten Effekten als Pfandobjekt und auch von der Steuer- Pflicht ausgeschlossen wurden. Redner führte hierbei im Allgemeinen die Stellung der Seeleute kurz an, was von der Mehrzahl der Abgeordneten jedoch mit einem „zur Sache" überschrieen wurde. Bon anderer Seite konnte man jedoch der Billigkeit eines solchen Antrags nicht wohl widerstreben und brachten deshalb die Herren Becker, Rüfing und Kapp noch bei der Be- rathong denselben Antrag ein, wenn auch mit der schränkteren Bestimmung(„mit Ausnahme der für das augenblickliche Bedürfniß der Mannschaft und Passagirre erforderlichen Gegenstände"). Dieser An- trag wurde denn auch mit 176 Stimmen gegen 126 angenommen. Diese Sache würde jedoch gar nicht zur Sprache gekommen sein, wenn sie nicht von den Social-Demokraten angeregt wäre. * Eine interessante Bestätigung der Rede Has- selmann's über jugeMiche Verbrecher gewährt die folgende Thatsache. Hermann Grothe, der Bruder deS Hingerichteten Mörder» LouiS Grothe und der Sohn der berüchtigten Wittwe Quinche, in deren Wohnung zu Berlin der Professor Gregy ermordet wurde, ist eben erst wieder zu einer längeren Gefäug- nißstrafe verortheilt worden, und zwar wegen Raub- anfalls. Hermann Grothe wurde nach seiner Eni- lassung auS der Stadtvoigtei, wo er mit seinen An- gehörigen gleichzeitig als UntersuchuogSgefangrner wegen deS an Gregy verübten Mordes eingeliefert war, einer sogenannten Besserungsanstalt für ver» wahrloste Kinder bis zur erfolgten Konfirmation über» geben. Er zeigte Lust, die Stellmacherprosession zu erlernen, und hatte ein Menschenfreund die Abficht, ihn in Schlesien zu einem Meister in die Lehre zu bringen, um ihn den. in Berlin seiner wartendeu Versuchungen zu entziehen. Es war bereits Alles zu feiner Abreise vorbereitet, als plötzlich eine fromme Clique, die bisher für den Knaben gesorgt, Wider» spruch erhob unter oem Borgeben, derselbe müsse ihrer Kontrole unterworfen bleiben. Cr wurde end- lich bei einem Frömmler in einem nahen Landstädt- chen untergebracht, der ihm jedoch bei jeder Gelegen- heit die Verbrechen seiner Familie zum Vorwurf und dadurch da» Leben unerträglich machte, so daß der schwer gekränkte Knabe eS schließlich vorzog, dem Lehrherrn zu entlaufen. Ohne einen Ort, wo er Zuflucht suchen konnte, ohne Familie, daS Kind einer Mörderin, der Bruder eines Mörders, irrte er ob- dachloS umher, bis er der SicherheitSbehörd« in die Hände fiel. Der Drang nach Freiheit, das inzwischen zur Gewohnheit gewordene Bagaboudiren führten ihn bald zu Diebstählen und in'S Gefängniß. * Die„VolkSzeitung" läßt sich Folgendes schreiben: Münster, 12. März. Heute Margen zwischen 7 nnb 10 llyr fand die zweite Ep,kni!»nZnnllst eck-ng beim Bischöfe Brokmann faV. ES wnr ein»alle? Bataillon Infanterie tnit scka-f gelab'uer Wesse a�ki-stellt, ferner w--» die Poll, i vollz- h ig zu« Seelic unb ai.ßcr:em vairouillirle; drei Gen«- iernnei aus dem Dou p atze u b i.'U a.grenze: den S raßcv Die Exekuton wmbe b vu auch. Daut d'efer Ma-ttevt- faitu-g, ohuej-bc S ölon». oueg-sithrt. Zur Dil» st eipnug waren anowerllre Aik-iter geburgeu, welch: g-�eu 10 Übe schützt, dm Rückweg zum Bahnhof autroten. Kurz n» fch, schehmer Auspfändung traf eine Dchntatton an«»«, x Diözefanen ein T« sind nun fast 14 Tage, daß tagts solche Deputationen beim Bischöfe eintreffen. Das fortschrittliche Blatt schämt sich nicht, irgend eine Bemerkung diese Exekution zu bri und fich übrr die militärische Macht bei einem zu akte zu freuen. fi' c» Vereins-Theil. Finfterwaldt, 11. März.(Bolklversammll Dm 9. März fand eine BolkSversamulung im Schill statt, welche von circa 600 Mann besucht war. Arnold referirte über die Gesetzesvorlagen im dl Reichstage. Die Resolutionen de« Präsidenten Herrn Hl clever wurden einstimmig angenommen. Mit social' katischem Graß Gull. Heutsl Charlotteuburg, 16. März. In der öffentlichen»« Versammlung am 13. März wurd- die vom Bereintpri' vorgeschlagme Resolution gegen die Sesetze«v»rlagm: ReichSmlletärgesetz, 2) da« Reichtpreßgesetz, 3) da» fogi Kontraktbruchgesetz, mit 140 Stimmen einstimmig»»i mm. W. Henicke, Kanal st»-, Hamburg, 12. März.(Resolutionen.) Am Ifl Mt«. hielten wir eine BolkSveesammlung In bem LokÄ Herrn Tülge ab. Die Tagesordnung war: Da« W1 da« Reichspreß- und da« Konttaktbiuchgesetz. Ob»> Witterung hie» schlecht, übertraf der Besuch dieser BN lang unsere Erwartungen, und war dieselbe von mehl fünf Tausend Personen besucht. Erfreulich war is daß fich eine große Anzahl Personm dem Allg. deutsch verein anschloß, und zählt derselbe hie, trotz alle de»' dischm Stürme, w iche wir leide» haben durchmachen wohl mtt die größte Zahl in ganz Deutschland. T' wir da« feste Bertrauen, daß wir gar bald miserer stadt Altona wieder nachkommen werden. Zur Taae»> sprachen nun in schwungvoller Weise die Herren E. Schreckenbach,«ottkamp und Philipp«, und wurde» der Nummer 27 de»„Neuen Social-Demokat" abge von dem Präfidmtw des Allg. dmfich. Arb.-Berein« ten 3 Resolutionen einstimmig angmommm E« mit social-demokatischem Gruß Aug. Pflug» Gchriftsllhre» Frankfurt». M., 13. März. Die gestern Adenf gehabte Volksversammlung nahm einstimmig die RelchSmilltirgesetz, da« Preßgesetz und da« KonKakcl bezüglichen Resolufionen an. I$ 'erse Wj a'« «»e de« * An die Borstanbsmitglieder und Bev« »igten ist ein Tirkular, enthaltend einen Antrag zur> Versammlung, abgegangen. Bei NIchteiatreffen bitte mir sofort, unter Angabe der ganz gmaum Atresse, t»« miren. D'1 *>u» folgenden Orten, von welchen Liften eV gen, find noch keine Vorschläge zu Bevollmächtigten f. gemacht worden: Sgel-bach, Hörde, Herzfelde, i. H., Oranienburg, Rüsterfiel, S-l Margendorf, W Rothenburgsort. Ich ersuche, die« bald unter Angabe i Arressm zu besorgen. De««! V Wt Hamburg, 12. März.(Zum Bäckerstrike.) Die teigmossm werden dringend ersucht, den Zuzug eft gesellen nach hier fern zu halten, indem der Sttlle«dch dauert und zwfichen Gesellen und Meistern hartnäckig i' wird;»er die schlechte Behandlung der hiesigen Bäck � kennen gelernt hat, wird ihr« sehr geringe Fordernugk* zu«Ledigen wissen. Mit Gruß Im Austroge der Bäckergesellen:**« Hamburg, 12. März.(Zum Ewerführert« nerstrike.) Unser Sttike dauert hartnäckig fort; die Kaufleute und Baase suchen unter Versprechungen auewärt« herbeizuziehen, indem fie vorgeben, e« viel Arbeit und guter Berdienst hier vorhanden. da« Geschäft eine« Ewerführer? kennt, wird gleich daß nicht alle« Gold ist,»a« glänzt; hätten die nm da» Nothwendigste gegeben, so wäre e« nie gekommen. Wir ersuchen also, den Zuzug nach � zuhalten: besonder« ersuchen wir die Parteigenosse» wärt«, nn« nach, Keiften zu unterstützen. Der Borstand de« Ewerführertagtlöhnerveretn?»a Steintwiete unter 13. Hamdmg, 10. Mär,.(Die ArbeitSeinstell*! Segelmacheraehülseu) betreffend, diene Folg»! Erklärung: Unser Tagelohn bettigt bi» jetzt nU» 12 Schill. Hamb. iom.(1 Thlr. 3 Sgr.), und nn« veranlaßt gesehen, eine Mehrsordernng»»» (6 Sgr.) pro Tag zn stellen, eine bei jetzigen Zel gewiß billige Forderung. Für die Nachstunden wir' s�tg! Ii lagSstunden erhielten wir 6 Schll.(4� Sgr.) und jetzt 8 Schll.(6 Sgr.) pro Stunde, wa« uns«be* Ärbeitzeberu bi» auf' drei vnwelgett wurde. D'Lj i-i»st»»- firtt#;« trtiA A<�> ff/ Q\ k. Cf__ gebe» bottu nn« 4 Schll.(3 Sgr) pro Tag mebe, Bezahlung de» Nachstanden und Sonntagsstunden bleiben sollte. Wir find aber darauf ni»i eing<Ä vk »n stellten die Arbeit, wie schon bekannt, am| Die meisten von un« find Familienväter, und' kann einsehen, daß Niemand bei einem solchen Wicht n gegen seine Familie erfüllen kann." °»ch. daß im Winter unser Geschist eine so sta'�K« 61, »leidet, daß irituntcr 10 bis 15 Wochen lang Li*.. - o 1 L s Pflicht!» gegen seine Familie erfüllen kann, N, .........................'ffi leine Arbeit haben. Diese« ist die wahre Sachlag�,< h*V da»v f{ V{»1 a M rSlaAafwaiJI Afl* � ei l' fiel Der Vorstand der vereinigten Seg-lmacher de« Fraulsult a. 13. März. Hierort» gemeiner dent'cher Bäckerverein gegründet. .ereil» an 200 Mitglieder Näherem folgt. An die Berliner Parteigenol�� . Damit die Feier der Erhebung der � � von Paris gerade in der deutseycn Reichs wür evoll und großartig begangen werde, '"'glr.iche Bctheiliauna an"tm eins >ei K ei , w I i ta,t cht, b, cm< den 18. März, stattfindeuden Feste,«elcht< � deutsch. Arb.-Verein veranstaltet. Hasenclever. »rteflsste«. !°c..p,l. Blätter" find»crgriff-n; um dm Be- zu gmttgeu, wurden die letzten Packele getheilt. eemplete Jahrgänge fiud noch zu 1 Thlr. zu be- PlStzkau. ES ig erst eine Lieferung des ersten «schienen; Ende diese? Monat» kommt eine Dop- , � Jeron«. nml«p Edderitz. Hat R. bei der Post abounirt? Daun htitzes°« revamireu. e. 3 in Letzen. Die gesandten 1 Thlr. 1b Ggr. durch , d« w den Wahlfond» verzeichnet, indem ke.ne nähere c» Ht«bei»ar. >cIal->'R; Ju der nächsten Nummer d. Bl.»erdm Sie lltl» Widerlegung gegen den betreffenden ZeitungSscri- a Ar? halten. O.Reime». lprifis 'sogt" Kür verlin. llr«Leier des l8. Marz m M Großes cert und Festrede, Schalten vom Präsidenten deS Allgem. deutsch. Arbeiter-Vereins, �agsabgeordneten W. Hasencltver. (Befangsvorträge:c. jc. ■vrmsJ, de« 18. März, Abe«dS 7 Uhr, -eS«Mglx Königshöhe, Greifswalderstr. 8. ...»if?» 3 Sgr. flu» w allm Versammlungen zu haben. EntrSe 5 Sgr. '�»«Uchir Betheiligung ladet ein L.«apell. ,, Wr dentschee n« SS ng» Vi mt*' Mend« 8t Uhr 'schneide,, Gartenflr. 1S/l im Lokale de« Hfii. Bortrag de» in»be» Herrn Meister. Vorlrag de« Herrn? Marz,»beud« 8t Uhr. Im„Deutschen . ,.M-cr»» �«gtrstr. 12(früher Wollaucksstr.) Vortrag .Medm��'p-ll. 1 Auch J"1*1 Fragekasten. Nme Mitglieder kinnei! ''•tn Abonnement» auf dm„Nmm Social. Ä"-»»m-mmeu. ,'? bei Aufgabe dieser Annoucc die Namen der I Fragezeichen steht, durch da« nicht kenne, so tl warte Ich, daß i VÜ der t W>� kig stimmten ihren Posten von selbst etuaehmm. _______ Aug.«apell. K«? Ksrlt«. Deutscher Zwnuererbmd. Wiks- Versammlungen »Kusta«. den 17. Mä-z. Abend« 8 Ubr, Kaiser", Lothrlngerstr. 12(frühe» Wollanck«str.) Tb,,./ Vortrag de« Herrn Böttcher. den 19. März, Abends 8 Uhr, «öpuickerstraße 172. Vortrag de» Herrn Ringmauu II. �«che« Srscheinm, hauptsächlich uentr Mitglieder, irt's di« n > A. Kapell. �Versammlung am Mittwoch fällt au«. Httt Mssithx. RMscher Mamer- und Stemhauer-Bereiu. « j'jberu zur Nachricht, daß die Versammlung > eSfl biatz, Apollosaal) wegen der Feier de» befällt._______ F. Hurlemanu. Berfa mmlunx de» Strikekisseumitglletcr . den 20. Marz, AbeudS 8 Uhr, Herrn Zeidle», jiöpenickerstr. 69. Sassmbericht vom Jahre 1873»ud Ber« f Glieder ersuche ich alle, zu erscheinen. ____ E.«raose. v.?«? Aeetes. �rem der deutschen Steinmetzell. Stiftungsfest, bestehend in Festrede und Ball, . Connabead, den 2t. März, l>? H»ru Brettschneider, Äartmst». 13/14. li«tm der Eelleralversammluug werden diesem Festcomltö: H. Hosfmavn, Bevollm. a Uü? Berli«. «trike-Bereiu der Schneider. h, lg. März sällt wegen dir Feier aus der > h,, j'g'lmäßige V-rsammlunz au»; dafür am .„'«J�mlnng bd Gratweil. ttjj sij, fi,n und Parleigeroffeu«-«den hiermit auf. ''fiR'"'eK,611 ber Feier aus Aö/iig«höhe recht zahl. Im Austrage der Kommission: ___ Stoller.____ Für» erlin. . leu- uvd Mädchen-Versammlung lW». den 17. März Äbeud« 8t Uhr, b«» Herrn Lieder, Thorstrax- 12. be? Herrn ReichetagSabgeorduttcu Vctjchiedevea urd Fragrkasten. fU Fl -SÄ Generalversammlung Donnerstag, den 19. März, Abends 8Mhr, Sophieustraße 15. TagcSordn.: Wie verhallen wir ou« bei der diesjährigen Lohufrage. Da« Herabdrückeu der Löhne und da» Einfübre» der Arbeitsbücher von Selten der Meister. Die Herren Meister sind zu dieser B-rsammlnug eing«. ladm, und find für dieselben Platz- reservirt. Kollegen l seid frühzeitig am Platze. ___ Im Auftr.: E. H. Szimmath. Fü? Gesundbrunnen. Große» Allgemeines Arbeiterfest, arrangirt von den Mitgliedenl de? Allgemeinen deutschen Arbeit-r-V-rekn«, Sonnabend, des 21. März, Kheud« 8 Ubr. im Lokale de« Herrn Hempel, Badstraße 65/66. Die Vertreter»er Arbeücr im Reichstage sind eingeladen. Billet» find in allen Velsamml-mgen zu haben. De» Ueberschuß wird für die B-rliuer Agitation verwendet. __ Da« TemitS. I. Böttcher. Kä* Bolksversammlung Freitag, de» 20. März, Abends 8t Uhr in Tütae'S Etablissement. Tag<«ordn.: 1) Der Kampf um ba« Mein und Dein.— Referent: Der Präfidrat di««llg. deutsch. Arb.-Berein«, Hasenclever.— 2) Die gegenwärtigen Strike« in Ham- bürg.— Referenten: Hörig und Hartmaun. Um Verbreitung wird gebeten. Vater. Für KkxzMet«»? H smburg. Concert und Ball, unter Mitwirkung der Liedertafel „Lastallia", Sonnabend, de» 2». März, tu Tütge'a Salou, Laleutiusiamp 41. Kaffeuöffumig Abend« 8 Uhr.— Anfang de« Eauzerte« 9 Uhr. Anfang de««alle« 10t Uhr. Karten ä 4 Schill, sind zu haben: bei Flachsbarth, Neue» Wall unter 17; Zenschuer, Neiur Steinweg unter 41; Mein«, Altaua, Freiheit Nr. 3, bei den Kolpartemeu, in allen Ber- sammluugen und bei den Camitömitgliede:«. Um zahlreichen Besuch bUtet_ Da» Eamits. Für Hamburg Äligem. deutsch. Maurer- und Steiuhauer-Berew. Geschlosseue Mitglied erbezsa-nmiiz/z Donnerstag, den 19. März, Abend» 8t Uhr, w TLtge'» Salon, Valeutiuskamp 41. ____ De» Bevollmächtigte H. Schöning. FS« Hamburg e e f f e» t l i ch t« c» f a m m l'-« z sämmtlicher Tischler und Berussgeuosseu Do-nerstag, de» 19. März,»send« 8t Uhr, w Tütge'« Salon, Baientinskamp 41. TageSordn.: Bortrag._____ W. Harber. GS» Arbeiter-Fraueu-' und Biädcheu-Vereiu. Geschlossen- M-tglied-oversamml»», Donnerstag, de« 10. März,»dends 8t Uhr, in Tütge'« Salon, Valcntinskamp 41. TageSordn.: Abrechuimg vom Ball und innere Verein»' augelegenheiteu. � «wt« müsse» vorgezeigt werden. Neue Mitglieder wer- dm aufgenommen.___ De» Vorstand. Für Rothenburgsort. Algetnetuer deutscher Arveitet- verein Oesfentliche Versammlung Donnerstag, de» 19. März, Adend» 8 tlhr, bei Herrn Diouisiu« bei«er Stadtwafferknuft. TageSordn.: Die Arbeiterbewegung der Kulturstaatcn. Ref.: Herr Weigel.„„ Die Leser de» Partelorgau« müssen sür Verbreitung Sorge tragen.______ Der Bevollm_ MMwöch? 18 März, Abend« 8t Uhr» muona. in Htinsohn'« Salon Parteiversammlung. Tages-rdnimg: 1) Der Vertrieb de, Parteiorgan«.— 2) Wünsche, resp. Anträge»er hiesigen Abonnenten de» „Neuen Soclal-Demokrat" zt der nächsten Seueralversamm. iuug de« Allg. deutsch. Arb-Verein«._ HfY+rtMrf* Somlabcnd, d. 21. M«,., Abend« 8t Ubr im Englischen Garten Bolksversammlung. TageSordn.. Der 13. Mär, und die virschiedeueu Revo lutionen der Kult rstaaten. Ref-r-nteu: Die Abge-rdneteu für den S. und 9. SchleSw.-Ho'.st. Wahlkreis, dt« Herren Haseuclever und Reimer.__ Für M ona. Vorläufige Anzeige. Großes Vokal- u. Jnstrumental-Concert, unter gefällig» M ewi kana mehrerer Liederiaf-ln, Sonntag, den 5. April(1. Lstcrsctertag), im Englischen Gart-n. Karten im Vo.ons ä 4 Schill, süc»inen Herrn und eine Dame. � Nähere« in der nächsten Nummer De« U-b-rschuß ist »nr Azimt'o� bestimmt.__ Da» F-stcomItä. — Für grnnlfurt fl. O. Fntiae Hcrrcu-Äardcrobc, sowie ccht erglischc Leder- Anzüge jiit Van- und«Iciall-Arolilcr Für Hacrburg. Volksversammlung Mittwoch, dm 18. März, im Lokale der Frau Wittwe Holtermaun. DageSordn: Der 18. März. Auswärtige Redner werden auwefend fein. Um zahlreiche« Erscheinen ersucht__ Lampel. Gut Ha bürg. AllgeMwer deutscher Arbeiter-Berei». Ball. verbunden mit Festzug durch die Stadt, Sonntag, den 22. März, In Wittmehr'» Tivoli zu Wilstorf, «»zu wir die Harburger Arbeit-r und besonder« unsere Par- teigeuossen in Hamburg und Altona einladen. Abmarsch 4 Uhr vom Bereinslokale, 1. Bergsti. b. Seisler. Die auswärtigen Parteigenossen werden vom Dampffchtss empfangen.— Enträ- 2t Sgr.__ Da« ComilS. Für Harburg. jUigmnner deutscher Ztrdntrr versw. Volksversammlung Donnerstag, den 19. Mä»j, Abend« 8t Uhr. TageSordn.: Der 18. März. Referent: Richter an« Hannover. Um zahlraiSe« Erscheinen«sucht_ Lampel. Für Kiel. Abenduuterhaltnng und Ball deS Arbeiter-SällgerbuudeS Montag, de» 23. Mär», Abend» 8 Uhr, im Eaglifchm Garten bei Herrn Will. __ Da« Camitä. Kür Gaarden. Den geehrten Partelgeuoffeu, sowie sämmtliche» Arbeitern die Anzeige, daß Freitag, de» 20. März, ein Arbeiterfest nebst Ball zur Feier des AS. März im Lakale de« Herr» Hasenbalg(Trichter) stattfindet. Anfang 8t Uhr. Eniröe für Herren 6 Sgr., für Damen 3 Sgr— Karten fiid z- haben bei den Herren Hasenbalg und Griphan, sowie bei sämmtliche» Comitä- Mitgliedern.___ Da« lomit«. Für Barmbeck. Großer Ball arrangirt von den Mitgliedern de« Allgemeinen deutsche» Arbeiler-Bereiu« Sonn bend, 21. März, detm Gastwirth H. Schultz am Marktplatz, unter Mitwirkung der Liedertafel„Lassallia". Eintritt 7t Uhr. Anfang 8t Uhr. Karten& 4 Schill, sind zu haben im obigen Lokale mld lu jeder Versammlung._____ Da« EomltS. Für Heiligenhafen und Umgegend. Die Arbeiter werben ersucht, stch am Sonntag, de« 22 März, Nachmittag» 4 Uhr, bei dem Gast». Gerbe», zr» Errichtung einer Mitzliedschaft de» Allg. deutsch. Arb.» Unterstützungi-Lerbaude« zu versammeln. I H. Haß. Für Hannover. Große Volksversammlung Mittwoch, den 18. März, Abend« 8 Uhr, lm Saale de« Ballhof«. TageSordn.: Die Feier de« 18. März. Referent: He« Richter. _ Parteigenossen, seid am Platze.____ Rudolph. Für Hannover. Gemüthliche Abendunterhaltung, veranstaltet von den Mitgliedern d-S deutschen Zimmembimde«, unter gefälliger Mitwirkung der Liedertafel de« Allg. deutsch. Arbeiter-Verein«, Sonnabend, den 21. März, Abends 8 Uhr, im Lokal„z mt Holländer" in Linden. Alle Zimmerer, sowie alle Partelgeuassen, sind fteundlichst eingeladen.______ Da« lomitö. Fut Xtatnun. Arbeiter-Fraueu- und Mädchea-Berei». Versammlung D»»Klftag, de» 19. Mä',. Abend« 8t Uhr. In Unterbarmen bei Morl an. TageSordn.: Bortrag und Verschiedene«. Um»adlrciche« Erscheinen bittet_ Der Vorstaud. Der Congretz der Zimmerer, Maurer und Stetuhauer für Rheinland und Westfalen findet de» 19. und 20. April dieses Jahres in Elberfeld statt. Die Städte genannte» Provinzen, die einen Delegirte» senden walleu, wer.e» ersucht, Unterzeichneten sa bald Wir möglich in Kenutniß zu setzen. Fr. Hesse, Oberste. 48. Eiderfeld. KB. Die Herren Be-ollmächtigten de» Allgem. deutsch. Arb.-Berein« werden ersucht, Sorge zu tragen, daß van alle» Orten ein Delegirter bierher zela-dt wird._ D. O. Gut Frankfurt a. O. Frier des 18. März ech, Abcud« 8 Nvr, im S�a.c je- Volksgaitea«. Melltag, dm 23. März, Abends 8 Uhr, Volksversammlung. Mir Oberrod und Umgegend. Zur Feier des 18. März Verbrüderungsfest, Sonntag, den 22. März, im Gaphau» mm Stern in Oberrad. Programm. �Um 4 Uhr Concert, bestehend in Äesavg, sowie theatra« tische und deklamatorische Borträge. Anfang de» Balle» Abend, 7 Uhr. E.tree 6 Kr. Alle Parteigenossen find hierzu eingeladen. _ Im Namen da« Eomite'»: G. Schulze. Für Brandenburg a. H. ~" r Ser JUgmetnrr dentscher Arbeiter NerM Oesfeutliche Bersammluug Mittwoch, dm 13. März. Abends 8si Uhr, im Lokale de» Herru Kerne?. Wege» de» Wichtigkeit der Tagesordnung ersucht um starke Bethciligung A. Mischke. Für Stettin. M gemeiner deutscher Arbeiter-Lerem. Zum Andenken des 18. März findet Mittwoch, den 18. März, Abmd« 8 Uhr, im Saale dir Bock Brauerei zu Grünhof, ei«e Festlichkeit statt, verbunden mit Coucert, deklamatorischen Lorträgen, lebenden Bildern. Festrede, gehalten von Paul Grottkau. Prolog, gesprochen von Frau Lenz. Satroc 3 Sgr mit Familie. Bidets stud zu haben bei ben Herren Restanraten» Neu- mau«, Flschmarkt 7, 1 Treppe; Weldnir, gr. Lastadie 54; Lenz, Bollwerk 5, 4 Treppen. Wir erwarten, daß die Parteigenossen für sehr zahlreiche« Besuch Sarge tragen«erden, da Alle» gcthan ist, um die Besuchenden zufrieden zu stellen. Da» Festcomits. Für Cottbus. Allgemeiner deutscher Arbeiter-Bereiu. »eschlosseae Mitglieder-Bersammlung Sonnabend, dm 21. März, AdmtS 8 Uhr, im Lokale de» Herrn Laudeck, kleine Markt- und Kloster- straßen Ecke, zur Gedächtnißfeier des 18. März. Tage»ordv.: Der Kampf um die Freiheit von 1793 und 1848. Ref.: Herr Julin« Taggesclle an» Forst. August Krahl, Bevollm. Für Marieuburg in Westprenßen. Generalvers ammwuH sämmtticher Maurer, Steinhauer und Zimmerleute Domterstag, dm 19. März, Abends 7 Uhr, Im Lakale de» Herrn LieschewSki, Hohe Landen. TageSordn.: Bortrag de» Httrn G. Lampe. Wichtige innere Angelegenheiten. Alle am Platze. Der Bev.: R. Wittkawtky. Für Berlin und Umgegend. Zum bevarstehe-.dell Lahrmorkie, vom 18. bi« 21. März, stehe ich auf dim Al xanderplatz tu der 9 Re!he und empfehle de» Parteigcuafleo, sowie allen zur Partei stehenden Korpora- tioneu mein Lager von Tuch, BuckSkin, Flanell, Stoffen zu Arbeitsanzügen, fsowie fertiger wollener Hemden. W. Wehnclt, Tnchm. au» Braabenbnrg a. H., Karst». 47, __ Mitglied des Mg. deutsch. Arb'Beretn». Für Berlin und Umgegend. Mittwoch, den 18. d. Ml»., komme Ich mit einer großen Anrwadl von Plüsch-, Sammet-, Eord- und Lederschuhco, so wie Lederstiefeln, In selbstverfertigter dauerhafte, Waare, »ach Berlin, und bitte die geehrten Parteigenossen, mich mit ihrem Besuch gefälligst beehren zu wollen. Mein Stand ist Webeestr.; erkenntlich an der Firma. Achtungsvoll I. Nehm, Brandenburg a. H., Büttelstr. 10. Den Freunden und Parteigenossen von Hannover und Linden empfehlt ich»n« gefillb eu Beachtung mein Lokal und Anfwartuug zu Haarschneiden, Baebieren, Blutegel setzen n.s.«. Freiberg, Bader und Barbier. De»„Neue Sacial-Demokrat" liegt bei mir au». Für Hamburg. An die hiesigen Abonueuten de» Parteiorgansi Mit dem 1. April beginnt ein neue» Quartal; wir müssen wieder suchen, die Abannenteuzahl hier und In der Umgebung !u vergrößere'! Hamburg muß die größt« Absatzquellc unsere» Zartelorgan« sein; seit mehreren Jahren existirte hie« die größte und stärkste Mitgliedschaft, auch war unser Blatt hier wimer am stärksten verbre'tet. Seit einem Jahre find wir von unserer Schwesterstadt Altaua überflügelt, die kaum den dritten Thell der Einwahn-r Hamburg» hat. Wir müssen also jetzt wieder suchen, den ersten Platz In der Bewegung eiuzanehmcn, und darum bitte ich alle Parteigenossen, für die weiteste Berbreituug unsere» Blatte» Sarge zn tragen, auch Imme»«ieber ucnc Rekruten in nusere Reihen clnznftthrcll. Nach unseren Wahlergebnissen muß e» uv« ein Leichte» sein, »usere Mitglieder, und Adonnentenzahl ans mindesten« 3000 »o erhöhen. Zugleich ersuche ich Diejenigen, welche nach mit AbonnementSgeldera im Rückstände find, dieselben bald zu bezahlen; e« müssen für da« I. Quartal bi» znm 20. März alle Beträge bezahlt sein, damit der Kolporteur Im Stande ist, für da» II. Quartal abonniren zu können. Die Quartal- abonneuten ersuche ich ebenfalls, b!« zum 2V. März ihre Beträge ,ür da» II. Qnartal entrichten zu wollen, weil wir diesmal eine sehr große Summe sür da» Abonnement brauchen. Mit Gruß__ Der Bevollmächtigte Bater. Verspätet! Dem Freunde und Puricigenoffen Karl Gchröd seinem am 16. März stattgeiuudenen 24. Seburttta< innigsten Glückwünsche. amburg.. Tmil Grünei«. Für Harburg. Den Parteigenossen und Lesern des„Renen So- cial-Demokrat" hiermit zur Kenntnis}, daß am 1. April ein neues Abonnement beginnt; eS ist daher Pflicht eines Jeden, wenn keine Unterbrechung eintreten soll, das AonuemeutSgeld an mich schleunigst zu entrich. teu, da ich sonst nicht alles bestellen kann. Parteigenossen, wir leben augenblicklich in einer schlechten Zeit, doch müssen wir immerhin bestrebt sein, für die weiteste Verbreitung unseres OrganS Sorge zu tragen, weil hiervon die Besserung unserer Zustände abhängt. Thuc deshalb Jeder bei dem Quartalwechsel seine Schuldigkeit. F. Buchhop. Für Hannover und Linden. Partelgenossen! Mit dem 1. April beginnt ein«ene» Abonnement auf da« ganze Quartal; jetzt gilt e», zu z-igeu, ob wir in unserer alten Welfenstadt fortgeschritten find, ob wir mit aller Macht den neuen Ideen Eingang verschaffen können. Der letzte Monat hat un» 60 neue Abonnenten gebracht. Nun, wohlan! diese« neue Quartal muß nn» 300 Abonnenten mehr bringen. Es ist das sehr leicht; denn wenn Jeder ein neue« Abonnement bringt, so hat sich die Anzahl verdoppelt. Hannover und Linden hat viele Taufende von Arbeitern, sollte es da nicht möglich sein, daß wir Tausend davon zu Abonnenten machen, wie in Altona. Darum frisch an'« Werk und wir holen unsere Nachbarstädtc ein. Diejenigen Abonnenten, die da» Blatt nicht bi« zum 25. ds». abbestellen, erhalte» e« weiter; diejenigen Abonnenten, die ihren Beitrag noch nicht bezahlt haben, fordern wir auf, bi« spätesten» den 25. ds». za bezahlen, da un» da« Geld sehr noth thut. Aach Diejenigen, die prännmerando bezahlen können, mögen die» bei Matthe«»der in den Bersammlnn- gen an ein KommisstouSmitglied entrichten. Auch machen wir darauf aufmerksam, daß da« Beschwerde- buch bti Matthe«, Neuestr. 15, anSliegt. Die Zeitangtkommission. Für Frankfurt a. M. Diejenizeu Abonnenten de»„Reiin Social- Demokrat", welche mit der Zahlnog noch im Rückstände find,»erden hier- mit ersucht, ih'cn Bttpflichtnnuv bi» spätesten» Sonntag, den 22. März, nach-ukommen, damit die«vterzeichnete Kommission die Abrechnung beenden kann. Jeder, der nicht ausdrücklich da» Blatt abbestellt, bekommt dasselbe im neuen Qnartal weite« geliefert. De« rrfreiil''che Fortschritt der Abonnenten'«'.!, den wir bis jetzt zu v.rzelchneu haben, möge durch die»nabläfstae Mitwirkung eines jeden Einzelnen Im ueneu Quartal ein immer bedeMendere,«erden. Frankfurt a. M-, den 12. Mär, 1874. _ Die Zcituogskommlssion. Für Essen. Da mit dem 1. April ein neue« Quartal beginnt, so werden die«bonuenteu daraus aufmerksam gemacht, daß am 25. Mär» wieder auf der Post bestellt werden muß; deshalb müssen die AbonniUten dafür sorgen, baß die Zeltaugsram- milsion am 25. März das Geld in Händlv hat, weil dieselbe nicht brrgen kann. Auch kostet jede Nummer, welche auf der Post«achbestellt wirb, 1 Sgr. mehr. Parteigenossen! Die Lassallr'schen Schriften and das Porteiorgau find hier nusere einzigen Waffen; deshalb ist tv auch Pflicht, dieselben zu gebrauchen. Thut ein jeder Partei- geuasse seine Schuldigkeit, s» können fich die Abonnenten ver« doppeln. I. A.: A. Kremer. Parteigenossen! Da Ihr gesehen habt, wie sich die Kleinbürger und Klein- meiste» HI der Relchstagawahl argm uns benommen habe», so erinnere ich Euch an Eure Pflicht, bei Niemand etwas zu (aasen, der nicht Mitglied de« Mg. deutsch. Arb.-B reln« ist. Ich empfehle deshalb den Arbeitern Berlins mein Schuh- und Sticfellag.r.«arl Ludwig, Schuhmacherwstr Oranienstr. 71 im Keller. Für Hamburg. Allen Parteigenossen empfehle ich meine am Kehrwied» ttuiu VU*tl-»tyl-UV||l.U WUlf|-•— 7 M-V.MV wut unter Nr. 38 belegene Gustwirthschast. Jeden Morgen reich liche Auswahl von gutem Frühstücks-Znbrot. _ Der„Neue Social-Demokrat" liegt au». D. Pro'" Den geehrten Parteigenossen Hambmgs und der Umaege»» halte ich eine große Auswahl fehlerfrei und genau gehender Haus- und Taschenuhren mit dem Bilde Laffalle'S bestens empfohlen. Auswahl in Talmiketten, Repmatmen an Hans- und Taschenuhren billig und nuter Garantie. I7B. 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Gottes unerforschlichem Rathschluß entriß mir der un'rdittliche Tod am 16. ds«. durch einen Starz vom Bau meinen innigstgellebten Bräutigam August Tietzc. Um stille Theilnahme bittet die tiejbettübtc Beaut Bertha Häaber. Für Frankfurt a. M. Alle» Parteigenoffen empfehlt ich mein Lage» abgelagerten Tigatun und Tadaken, so wie Rck Sonnenschirmen und Spazlerstöcken. Schirme»n* reparirt und überzogen. «. Stillgebauer. Schumll»«« ___ gegenüber der Gelnhäaseq Hierdurch halte ich allen Freunde« und genossen, welche nach Amerika wollen, mein Gast- und Loair-Hatt� bestens empfohlen. M. W. ) in 6�' t. 3 JÜ Sei Schaarmarkt Englischleder-Anzüge. A«erka««t beste Q«alität, »lldlich versenden gegen Nachnahme 1 Jaquct 5 Thlr. 20 Sgr., weis 1 Hose 3 Thir. 8 Sgr., do 1 Weste 1 Thlr. 10 Sgr., do. Echte Isländer Unterjacken: Mittel-Größe... Größte Sorte 5 Thlr. 10' 3 Thlr. 5' 1 Thlr. 10' Henry 1 Thlr. 18' 1 Thlr. 27 l Isaaca& 1 Im alten englischen Laden, Altona. er Altona. Heinfon's Salo Jed»n Sonntag, Montag und Groste TanMustk. ii g Statt besonderer Meldung empfe�Wch als Berheirathete: Gustav Kamm, Marie Kamm, geb.& Reumönster, den 13. März 1874. lich Die traurige Nachricht, daß unser Freund Avis durch ein« Sturz vom Bau einen schnellen und> ten Tod gefunden hat, zeigen hierdurch an F. Laube. H. Lande. H. Taucheet. H. ml- Unserer treuen Parteischwester, der Borsitzeubeil Frau Pauline Stäzeman-, zu ihrem Geburtstage am 18. März die herzliis wünsche. Deine BandeSschweftern Fr. Hartstock. Fr. Wache. Fr. Stelukopf. Fr. Müller. Fr. Lachmnub. Fr. Grnabea Meinem Freunde L. Willen» zu stirem h»� benbc« Hochziito- und GeburtStazc die h-rnichste». ttoueo. Dohrner Thntm nach GaldeaeU f Unserer guten und braven«orsttzenbeo, Fran mann, zu Ihrem Geburtstage am 8. März unsere l Gratulation. Fran Wiukler.?rau Lorenz. Fraa Linde» Herrn Staat« in Altona zu seinim am dentis stattfirdeadell Geburtstage die herzlichsten G-ückwuni« _ Dei«e---- im öftlichwL� Der Vorsitzenden de» Berliner ArdeiterfraneN- cheuvereln», Frau Pauline Stägemaun, bnrt«t. am 13. März. die herzl. Glückw. Sei ti; länger vergönnt, zu wirken für den Sieg de» S» Deine treuen Bnudelschwestcrn an» Beaadenb» M. Reishau». M. Reithan». Frau Brauer. Ft� mann. Frau Herhold. Fran Franke. Frau _ Fran Scharlippe. Der Präsidentin Fran Stägemavn zu>hren> tage am 18. März die besten Glückwünsche. Mebr-re Meinem„Freunde in der Ferne" freundliche Gratulation. herzlichen Wod Unserer Borfitzevdeu de» Fronen- und Mädch� Frau Panline Stägemaun, zu ihrem Geb» 18. März die herzlichüeu Glückwünsche. Deine Mitichwestern Frau F. Weine. Frl. L. T. Brehoert Frau L. Weine. Frau Alt*? Gratulation. Unserem Partiigenossm KarlBredt zu seiaeibl tage am 19. März die besten Glückwünsche. Barmen. Deine De» eryen Lorfitzenden im Berliner Arbeiter«!. Mädchen-Bereln. Frau Stägemann, die herzliä latlon zn Ihrem 35. Geburtstage am 18. Mär«. f amilie Gori» 1-, _ Pf-iffer. In Meinen Brüdern In Cassel und Dortmund, so* Freunden und Bekannten, die freudige Nachricht,' liebe Frau von eine- kräftigen und gesaudeu Xvch" den worden ist. Frankfurt a. M.__ Jakob Höhne,. Looifen-Ufer 16»st eine leere Stube zn vermiß. __ H. Laube�. Eine Stube mit ieparatem Eingang, nach vor»�«de Schlafstelle znm 1. April an zwei Herren za verw'!' H Mester, Draganerstr. 4, 3 Tr.__ � Ihr, i'i d, Eine Schlafstelle tst zn vermlethen Wrangelstraße 39, 4 Tre Manteuffelstraße 41, varn 4 Tr. recht» bel � findet ein Paetelgeuosse Schlafstelle._____ � � Der Cigarrenarbeite« F. WIlh. Leraou ou�..«>. wird ersnch», seine Adresse dem Unterzeichneten bd'«vi " MwtckM------ � kommen zu lassen,«Ichtiger B-rbältnlffe wegen Gustav Braun, T'alstraße, Platz 16, Hau» 4, St. Pauli, Hamborg. ll- für r Druck von C. Jhrinz Nachfolger(Adolf Berein) Verantwortlich für die Rebaktion: C. Becker ill Verlag von W. Grüwel in Berlin.