4 »r f. illb und�I 38. jrtlW MlKt »HB ud Pi» eiu ttsch-t-t drei Mal ms 4»aa%Äab?»j; iUtrf/ J�nBraicnM'Virti Aiiffli lK!,iac[«aillg-rlohn diertil. ytWM' PWt|ami»r/*nhn 171/«(S.ir. m«. Berlui, Michvsch, den 1. April 1874. 4. Jahrganz. Neuer SuUl-ftnukiat. Eigenthum des Allgemeinen deutschen Arbeiter-Vereins. R-daktisa a.«xped>tio> »«rll«, Dr«»di» erstriß e Nr.»3. Bikellvogru Wirde» auswärt» be< alle, Postämtern, in Be>>» in der öxxedi. tl«n, sowie bei jed:» Spediteur,-nt> geäengenomme». Inserate sin der Expedition auszngedeu werden pro dreigespaltene Petit- Zeile oder deren Raum mit l Sgr berechnet Arbeiter-Annoncen die dreispaltige Zeile oder deren Raum Sgr, IrtMeni h wtlit4 � Die Civilehe im deutschen Reichstage. lllg.»><< der vorigw Woche hat der Reichstag in äußer- l. ein Gesetz behufs Einführung der Civil- fcu" �tratken und angenommen; die fchließlichc 30 Vi �ung deffelbea hängt jetzt vom BandeSrathe jj' tz, Dies Gesetz ist fast gleichlautend mit dem in eingeführten und soll daS Letztere gewisser- cht.?�auf das gesammte deutsche Reich ausdehnen. »hlbrkäUvie social- demolratischcn Abgeordneten haben cktzeum�j» Folge des vorzeitigen Schlusses dcr stledner- � Debatten nicht die Gelegenheit gehabt, ri' �lr diese Frage im Reichstage selbst auszu- v.! orßtzen chst- speziell zu motivireu, weshalb fie aus bellen Gründen weder für, noch gegen den linden Gesetzentwurf stimmen durften; bei der llinden namentlichen Abstimmung konnte ihrer- b«r ihre Stimmenthaltung konstatirt F». äff 51t wollen daher hier die maßgebenden Gründe lllL- Ken. n« 3""it Schließung der Ehe durch die Ceremonie , Hauch Mitgliedes des Priesterstandes, sowie die des CivilstandSregisters seitens eines solche» . P. i �Mscheinlich ein Vorrecht deS Letzteren, wel- nnd t?us den Zeiten her datirt, wo Adel und Geist- l fll lfdtUt' socialen Beherrscher deS übrigen Volkes, � Standes, waren. Wenn nun auch gegen- c hn»,,,.-P** Vorrecht in der Bourgeoisgesellschaft nnb 8?» uißmäßlg unwesentliches ist und eigentlich Wci»�" dient, durch Empfang der Sporteln das isten Uli» drr Priester zu vervollständigen, so ist rc äBsVucht zu leugnen, daß manche Chicane und lichra ch-r religiöser Gewissenszwang die Folge der „ änchtichcn Handhabung des priesterlichen Ehe- sind. AuS diesen Gründen durften die ��Memokcaten unter keinen Umständen für die Maltung d:S bisherigen, sich längst über- Abenden Zustandes eintreten. der anderen Seite ist aber der neue Gesetz- k"1 hfhw' welcher die Civilehe einführt, nichts anderes ittaas tze ä�llställdige Verkörperung der Bourgeois- gt mftk die Ehe. Vor 80 Jahren war eine solche u'sr« j.w revolnti onär, jetzt ist sie bereits reak- ' gegenüber den focialistifchen Prinzipien. In- Mich dntch die Civilehe der Geistlichkeit ihre e»rrz>gc Machtvollkommenheit entzogen wird, entsteht 'a-isw& Sakrament der Ehe ein einfacher bürger- tblim> äirakt. Die Eheschließenden verzichten im � auf den wunderthätigen priesterlichen . V, 1 � und treffen lediglich die kontraktliche da« i Einkunft, daß die aus der Ehe entspringen- »on(3i Kd-r Anspruch auf Ernährung und Erziehung schlicht sowie Erbberechtigung haben. "dir,"'Nit werden die Prostitution und die grau- Mhrende Ausnahmestellung der unehelichen nicht nur nicht beseitigt, sondern sie wuchern >tal»» bd schlimmer weiter. In der Bourgeois- atz, ist die Arbeiterehe in ihrer Hauptsache, Beten � dem Familienleben und der Erziehung, durch st- � und Kinderarbeit zerstört und zur bloßen chkeit gemacht; dagegen ist die Ehe der Be- S-Ne»" Wirklichkeit zu einer konttaktlichen Ber- Win» �5 deS Kapital» der b-iden eheschließenden gtworden: daS Ideal tritt in den Hinter- _ �__. bvd der materielle Schacher ist der ausschlag- "wITiu'>' zwischen der modernen Ehe und der Prosti- � 2 D giedt es somit keinen idealen, sondern nur f. Schi juristischen Unterschied. — sser höchst unsittliche Zustand tritt, da p JciaUn Verhältnisse der gegenwärtigen Gesell- maßgebende Element sind, sowohl bei pric- » von kiugesegneter, wie bei civiler Ehe gleich- n Ib. l hervor; bei letzterer liegt er nur äugen- w i zM zu. Tage. Wir Socialisten wollen nun ——egin, dajj von socialisti'ch-r Seite 008 ,Iu Aotiag gejlrlli wlri>, welcher Erröbunp der Müitörirvalidrppensionen be- «weckt, üdcihanpt da« EiulsNMe» der Berwurdeten aus de» letzten Kriegen in bed-ut>ii er Weise verbessern»dl!; denn tS iß ja bekannt, daß wir Soc'al'steu cmichiedm G-gner de« Krieges, diese« Massenmorde?, sind, wc!ch-r olle Kultur z-r- stSrt Aber, me'ue Herren, wenn wir avch gegen den Krieg selbst»uf da? Entschiedenste austreten und gegen den Mlita- »iimus, so Haber wie doch mit einer Thrtsache zu rechnen. die«irklich nicht an» den Angen zu lassen iß, so brennend und so schreiend iß diese Thatsache. In den Motiven, welche die Siaatl- reg eruvg Ihrer LZor'age beigezeb.n hat, ist tri§ 1l bemerkt wor« den, daß nicht weniger als in runder Summe dreißigtausend Invalide vcrgedenS darauf harren, daß st- den E vilvirssr- gungSschcia benutzen kSanten. Sic bekommen auch keine Et- vilverlorgung. Diese Leute find In der allersürchterlichste» Loge; c« stid thcilweise Familienväter; e» sin» Leute, welche im Jahre 3864 im dänischea Kriege verwundet wurden; es sind Leute, die 1866 verwundet»rirden; es sind Leoti, die 1370 nnd 1871 verwundet wurden. Verzebes« harren sie bis jetzt auf eine Besserung ihre, Lage; sie müssen sich mit einem ganz jämmirl'chem Unterhalte begnügen,; nnd dieser Zustand ist so kläglich, daß die L utc gkwissermaßen aus das Betteln hingewiesen find, daß diese deutsche» Invaliden in ihrer Berzwe flung dazu geschritten find, Bolk-versammlungen abzuhalten und zu petltiouireu bei alliu mSglichen Reg'eran» gen und bei allen mozlichen gesetzzebcndea Körperu, und im- mer uvd Immer wieder wird dieses Elend nicht gebessert! WaS soll dlesin Invaliden jetzt geboten werden? Zwei Sllbergroschen per Tag will mau ihnen dasür grdeu, daß fi- Verzicht leisten müssen auf eise Eivilverforgung, welche doch den Abend Ihres L.bcu» einigermaßen sicher stellen sollte! Bor allen Diagin müssen wir hier einmal belrachteu, w'e üb ihaupt in Preußm und in Denischlaud die TUilvrr« sorgnug in Beziehaug ans die andere Persion«ehandhabt wird. Für die Offiziere, m. H, ist immer fehr gai gisor-t worden,(»ho! recht?) die Ossiziere, fie bekommen ihre Pen- sian, auch wenn sie nicht arbeitsunfähig find. Und w-nu fie Ihr- Penston späterhin be�iehei: und uebenh-r arbei- tea»der anch„Gründer" find, f Keit-rkelt) davn, mein« Herren, werden fie bei diese« Sachlage niemals irgendwie gc- schädigt werde», niemals irgendwie in eine ähnliche Lage kommen, wie fit de» Uiterosfisierm und hin Gemunen, d'.i Invalide qeivorden sind, widerfährt. D.» ClollvirsorgungSschtin, mein: Heeren, bedeutet m«hr als e!neu bloßen Ersatz der Pensidn. Wenigstens ist in dem Gesetz, da« aegenwärlig Güllizkeit für das dlUtsche Reich hat, in s 103 sefigesttzt Warden, daß, wenn das Dlcnßeill kommen� eine» im CWIPIenst augißclllen oder bttchäftigte» PrnfionärS nach Abzuz des etwa mit elnbezriffenen Betrage« zu AuSgobm für Dievstbedürfnissc Vicht den doppelten B lraz der Javalidenpenfiau ausschließlich der PcnflovS und Verstümmelmi'zSzulage, oder cinc desiimmte Summe, die !u 8 103 weiter angegeben ist, erreicht, aUdm die Pension bis zur Elfiilluuz di-fes Betrage? belassen werden soll.— Meine Herren, hier ist ganz klar gesagt, daß da?, was heutzutage eine Jn-.alidevpmsion ist, gewissermaßen nur eine Abschlagszahlung s- In soll, die dem Invaliden so lange gegeben wird, bis er die allgemeine Csvllversorzung, das Dieistelnkemmen, genießen kann. Dmt in 8 103 ist aesge- spräche», daß ein Jnval-d-r schließlich sü« den Abend seines Lebens In eine ruhige Stellung gesetzt werden soll, welche ihm mindestens das doppelte Einkommen gewährt, als die üdliche Pension. Nun habe ich also gezeigt, statistisch Ist e» festgestellt, die Siegle ung ceklärt eS selbst-, hier mit Ihren eigenen Worten, daß eS„'ttcht fraglich ist, daß die Invaliden großen The Iis von dieser Art der W-.sorgunz wirklichen Ge- brauch nicht machen können." Die Regierung erklärt, daß 30,000 Mann überzählig find, welche kemen Gc- brauch von d m Tlvilv-rsorgungdscheine machen können, welche nicht darauf rechnen köiue», daß sich ihre Pension sllr Ihr-u LebniSadend»cr�oppelt. Da wäre tmm doch ganz im Geiste de« biehcrigen Gesetzes, ganz im Geiste der Jnvalideuversor- gnng znm Mindesten da« gewesen, wenn von Selten der Regierung Berdoppeluiig der Pcnstcn beaniragt wäre, für solche Leute, welche ein Dlevstcwkommm nicht beziehen können, für die Masse von Ktüppeln, welche heutzutage in Folge unserer glorreichen Siege in Deutschland existiren.— Wenn diese Masse der Krüppel nicht ilutergebracht«erden kann, ja dann hätte wenigstens die Regierung die Berdoppelung der Pensionen sllr dieselben beanttag'N tniissen. Aber was beaut-agt man? Zwei AilbetgroscheN per Tag, zwei Thaler monatlich! Dasür können sich die Leiztc noch nicht einmal ein paar Stückch-n Brod kaufen. Das ist eine Härte, d'c ganz uudcschreidlich ist, das ist eluc bedeu- tende Bctschlcchtcrung de» j-tz>gen Lage der Invaliden. Meine Herren, d'c Jnvalideuveisorguug durch ein ganz auskömmliches DIcrstelnkommcv, das ist ein wohl crwor- bencs Recht der Invaliden. Diese L-ulc haben für den Statt bluten müss-o, sie haben auf Kommando sich zerschte- sie» lasscu müssen. Un», meine Hcreen, da hat doch wohl die Staatkregieruug, auch wenn es e'n heutiger rcaklioväcer Stcat ist, indirekt wenigster s die Verpfl chtuuz übernommen, diese Leute spät,; vor dem Hanger zu bewahren. Aicr, waS agt man In den Motiven de« Reglerang? Da spricht man von einer„Wohlthat", eine Wohlthat soll es sein, wo ein wohlerworbenes Recht cxistirtl Ich glaube, e» ist Ni-mas» inuethalb der R gicrungikrelse uad innerhalb der g schzeben'en Kö'perschaftcr!, welcher die Dotalionen, welche an die Gcn.rale und hochgestellten Staatibramtcn g-zahlt worden sin», eine„Wohlthat" nennen würde. Nun, meine Herren, hier in diesem Falle, da, wo eS sich wieder om Ar beiter handelt, die Im vuutin Rock gcst.ckt haben nnd dort zu Schaden gelommen find, da denkt man nun, eS handle sich mm Gnade, um eine Wohlthat, da denkt man anch des- halb, t8 wäre noch tlae urgihcarc Wohllhat, wer.u mau Ihnen die Auifiiht auf e oen fichereu LcbenSabmb nimmt und dafür zwei Silbergroschen pro Tag zahlt. Wenn wir Etwas machen wollen, was im Teifte der bis herigen Gef-tze ist, wenn wir Eiwas machen wollen, wie e? da» Land«01! un» verlangt, dann, m. H., müssen w'r in anderer W.-ife hande'n, als die Rezic-uig und die Kommif fioa bisher veerz-gangcn sind. Die jetzigen Zußäude find geradezu ruhallda. In allen Zeitungen hört man den Nath- schrei der JnvaUden. Ich erinnere Sie nur au einen ganz eklatanten Fall, der Deutschland dem Ausland« gegenüber vollständig blamirt hat. Sie werden sich de? F eilig' rath'fchen Gedichtes„Der Trompeter von Blonvill?"(Abg. Wiedhorst: Thioaville!) wahrfchein.Ich Alle entsinnen. Nun, M. H, derjenige, welcher dort befunden Ist, wie ist c» ihm ergangen? Er wurdr vollständig invalid und bekam acht Thaler monatlich Gnadeufold, nach dem bisherlgeu Gesetz. Der Mann war am Berhunger.?, am Zagrundeg-Hen, med da mußte man für Ihn durch ganz Demlchlaud bcltelu, die „Garteil'anbe" an der Spitze. E» wurde azitirt, man gjag mit der Sammelbüchse umher. Da azitirt-u die Herren „Re chsfrcuude" gegen die sogenannten„Rclchsfeiade", indem fie für einen einzelnen Invaliden sammelten. Aber, m. H., wenn dieser einzelne Invalide uus untergebracht ist, so ist dadurch die Schmach, welche ans dem deutschen Volke ge- lastet bat, noch lange nicht abgeevasch-n, st- wird«st ron dem Augenblicke an abgewaschen, wo kein einziger Invalide, kein einziger Krüppel m-hr-xißirt, der hungern muß uud de» betteln maß, der ans die Gnade seiner Mitmen« scheu angewicsin ist! Daß solche» allerdings der Fall ist, daß e» mindestens für die Sv.lXX) Menschen der Fall ist, von welchen hier die Regierung spricht, da» will Ich Ihnen beweisen. Für ble Offiziere, wie gesagt, Ist Immerhin gnt ge- sorgt, uud ebenso, m. H-, hat die Kommisston für die Mili« tärär,tc durch Eiuschi-bnnz d-S§ 2 gut gesorgt. Ueber lassen Sie es mir de'hilb als Vertreter der Arbeiter, für die Arbeiter im bunten Reck zu sorgen, für die Unteroffiziere und Gemeinen. Ich«erde uun speziell deren Lage vergleichen mit der Lage der Osfizi-rc. M. H, nach dem gigevwäetig bestehen- den Gesetze ist die Osfizlerpcrsivn des allerjüngsten Lieme. oovtS, der vo« dem Fe nde verwundet worden ist, falgende: selbst, w-nu der Mann noch arbeitdsäh'g ist, bcknnmt«r, als jüngster Lieutenant 143 Thaler jährlich, als Zulage wegen Bersnundunz vor dem Feinde 250 Thast.r— macht 3S3 Thaler jährlich; aber für den Fall, daß er vetstümmelt worden ist, bekommt er eine Verst!!mmelnnzS;ma�e van£00 Thvler— als» In Snmma 093 Thaler. Damit läßt sich nicht glänzend leben, aber, meine Herren, es läßt sich wenigstens damit existiren.— Wie stehen aber die andern Thargen? Ich will die am besten sitairte, die Frldwebelchargc neh- men. Man sagt ja immer:„Der Feldwebel ist die Mutter der Kompagnie", und der Feldwebel wird deshalb besonders gut bedacht. Für i':n beträgt, wenn er rollständig verstüm- mele Ist— ein Glied verloren hat, oder sein Augenlicht— die jährlich- Pcvsion 1K8 Thaler; er bteornrnt 24 Tha�re au KrlegSzulagc und 72 Thaler an BerstümmelungSzulage, in Gumma£04 Thaler. Wenn da» jetzt v-irgel-gre Gesetz durchgehen sollte, dann«itrd- er extra noch 24 Thaler Zu- läge bekommen, oder 2 Silb.rgroschen pro Tag, macht also 288 Tbaler Im ganzen Jahre. Also, m. H,-In Fe dwebel, rln Mann, der lange gedient hat, ein Mann, welcher zu einem K-üppel geschoss-u ist, Vrrstii.imeltiNgSMuge bekommt, nnd kein späteres Dienst inko rm-s bez'el.t, weil er auf den DlklistveisorgunoSsteill v!«,ichten muß, ein solch!» Manu de- kommt nach dem Gesetz, welches Sie jetzt n.achru wollen, noch lange nicht einen Thaler pro Tag, un) davon so? er womöglich noch eine Familie ernähren, und zwar in heutiger th-urer Z-it! Davon soll ein Mann, der in die erste Kiosse dir Invaliden hineingehört, de» also fremde Pflege noth- wendig hat, auch noch diese Pflege mit bestreiten, und das Ist die bestsituirte Thargc!—, Nun, meine Her cn, ich will einmal die Lage de» Gemei- nen betrachten. Der verstümmelte Gemeine'bekommt 120 Thaler jährlich— bedenken Sie! 120 Thaler jährlich o�cr 10 Silberzrofchcn Pia Tag— als einfache Pension, Kriegs» zutage 24 Tbaler; wenn er blind oder verstümmelt ist, eine Veestiimmclunzszillag- von 72 Thaler» und siait der Civil» virso gung die nene Zulage, welche j-tzt in Uesen: Gesetze beanteagt wird, von ebenfalls 24 Thaler', macht in Gumma 240 Thaler, also noch venigerl 20 Silberzroscheu pro Tag, und zwar nur, wenn der Manu rerstiimmelt ist und wenn ane»kaont wirb, daß er fremder Pflege bedürftig ist! Nun wollen wir unS gar die!Lagc derjenige» an'ehen, welche nicht verstümmelt, aber vollständig erwerbSnu- fähig find, als» Arbeitir, die ze keiner Arbeit mehr tüch- tig find, und man geht hier sehr scharf zu Werke; im vorigen Jahre hatteu wir ein-n die« b.weiserdcu Fall: eS war einem Manne Im Krieg- die Ha:d zerschmettert, und man hatte bei eine» Superrevlflon h-rausg-fiindin, daß er SchwUIcu an dieser Hand hatte, da schloß n a» oaran», daß er d> n Dreschflegel gesüh t hatte, und sagte nun, er sei uicht vollständig erwerbSunfähiß, weil er In der ver- stümmcitcn Hand Schwielen habe. Nun siaze Ich aber, wie es mit einem Manne bestellt ist. der wirllich und aaerkanntcr- maßen-rw-r Sunsäh'g ist? Die Antwort Ist: er bekommt 84 Thaler JahreSprnflon, 24 Thaler KricgSzologe, und, w. H, wenn die» G.setz durchgeht, so hat er, wci! dem Mann der TivilversorgilsaSscheiu nichts eindringt, und er ihn für 2 Thaler monatlich rintanschen muß, in Summa 132 Thaler jährlich, mithin 11 Sgr. pro Tag. Run sragc ich Sie, wie soll hent zu Tag- ein Mensch mit 11 Sgr. pro Tag existiren? Sie werden vielleicht sagen: In mancher Gegend existiren Landarbeiter mit niedrigerem Lohne. Ja, sie existi reo, weil die Frau mitarbeitet, weil die Kinder mitarbeiten, und well sie Cmolnmerte haben von dem Grundbesitzer. Aber, m. H., zu verlargen, daß ein erwerbSunfihiger Jnva- lide mit 11 Sgr. pro Tag exifliren soll, ober gar>n per» lange», daß damit-In Landw-Hrmanu, der Familie hat und vollständig crwerbcunsähig ist, existiren soll, da, hrißt einfach, d'e Leute auf den Bettel h nweis-n, dag heißt, sie auf den Leierkasten hluweisenf Da» Ist eine Schmach für Dci.tschlr-rd.(Stürmische Unterbr.chnng mit Gilächter.) Und dieser Znstärdc halier find wir Eocialist.n für die Invaliden eingetreten. Wohl wäre es cm P atze gewesen, doß dort jene Männer(auf d'c rechte Seite des Hauses deutend), welche sich immer auf die Armee stützen, welche da» Heer als Stütze für Thron nnd Altar haben wolleii, laß sie dergleichen Anttäge gepellt hätten. Aber da es nicht geschc- den ist. so habe» wir Rothen die Anträge gestellt.(LauteS Ae'Schte? und Zwischenrufe.) Si: lachen, m. H., wohl freut rS mich, daß das Volk bemerken kann, daß gelacht wird, wen, hier dav»:: verhandelt wird, daß Jnvalid-n mit 11 Sgr. Pro Tag nicht existir cn können.(UMerdre- chnng. Ruf links: Wir lache: über Haffelmann.)*) Weil ich die Invaliden verthcidige, darum wer kru wir ausgelacht.(Uaterb-chung. Ruf: Nein!) Jawohl, m. H., dos gesjsseht, und Ich appellire cu das Volk außerhalb des Hanfes.(Gelächter und Ruf rechts: Hier wird nicht app ll rt!) (BiceprZflSiilt Dr. Häael: Ich bitte, den Redner nicht zu untcrbr chen.) AbgeoZdneter Hasselma?»: M. H., mau!at urs Deutsche viel verspottet Im Auslände, Alles ist daher in Bc- wegnag, um gegen die AaZsälle der fr�nzöfischen Picss- Front zu machen; alle Zeitungen schreiben darüber, überall ver- wahrt man fich dage,eo, auch In R-gierungSktessen. Aber, bedenken Sie doch, wie kann da« Au land solche Thaten ans- beuten? Legt man cS nicht gewissermaßen der sranzöflschen Presse in den Mund, zu sagen: dle Deutschen sind doch bioS ein Bcttelvolk, welch-» lach unseren reichen Ebenen kommt und Krieg führen will? da» legt man ihnen ja in den Man? hinein! Und deshalb hätten gerade Sic, m. H., die Sie sich Ip-iicll„R-ichsfr-unde" nennen, das gräßle Jliteresse daran, unser Amendement anzunehmen, damit wenlisten« Dentlch- land anständig dastehe gegenüber dem AiSlande Wc>S verlangen wir deuu eigentlich, m. H., wir Social st-n mit nnferm Amc-dement? Bataugen wir etwa, daß die Jnvalid-n sa xestellt w-rden seil», daß sie Schätze sammeln können? Es wurde von dem Herrn Boreesner erkiärt, die Kommiision sei so äußerst sparsam zu Werke gegangen, finanzielle Maßregeln müßten änß-rst sparsam g-trossen werscn. Nun, ich glaube, wir sind in dem Amenbemem, welche« wir getroffen habe», so sparsam zu Werke gegan- gen, daß mir Niemand einen Vorwurf mach-u kann, und ich will d'ese Thatsache mit Zahlen beweisen; danu wird eS wohl aufhörev, daß man uns Sociallstcn zu.uft, wir mach- ien Phrasen; dc�n hier handelt e? sich um bitterernste Thatsachen. Wir haben das Amendement iu folgender Weise aefaßt— ich schicke hier voraus, daß der eiuzek am- meric Satz„§ 71 des Gesetz-« v:m 27. Juni 1831 Ist dem gemäß abz-iändein"— nicht in den Wortlaut d-S G-setz-S hinciug'hcrk, eö war uur ei e-rlänterude Note dazn. Unser Amendement lfillet im ersten Th-ilc: s 11. Unt-rosstziele:'nd Soldaten, deren Jnvalioi' täi durch eine während oder nachweislich in Folge de« Krieges erlittene Dimstbeschädizuag h-rb-igefühtt ffi, er halten neben der g-s.tzlich-u Pension eine monatliche Pension.Szulage von 20 Thalern, bc! Gmizinvali- dität mit gänzlich oder größtcntheils stttlfindender Erwerbsunfähigkeit, von 10 Thaler« bei Gasz- iavalldltät mit theilwelse» Erwerbsunfähigkeit oder Halbinvalidität. Nun, m. H., wi- haben uns diu bestehenden Gesetzen h!cr anglpaßt. Der s 71 d S b-tteffend:n Ges-tz-s �om 27. Jnul 1871 bestimmt, laß die PensionSzulage vor 2 Thaler uio- natiich bettag-n ftll, und die Pension selbst hat fünf Klaff. n. Sie erste Kl. ff-, Leute, welche ohne fremde Wartung und Pflege nicht defUhen können, b-kamme.» 10 Thaies wo Kit. Ich. Vollständig erwerbsunfähige Javaliden bc- kommen 7 Thaler monatlich. Jno liden, weich- größten» thclls erwerbsunfähig sind, bekommezi 5 Thaler mon.t -ich; Iuvalid-u, welch: theilwelse«weröSuniähiz sind, be- kommen 3 Thaler monatlich, rnd HalUnvaiideu b-kon-Ulw die glänz-rde Summe von 2 Thalern ni«'at!ich. S!un, dies w'rd jetzt immer bis» um die 2 Thaler erhöht, und da stellt sish das Einkommen dies r Leute gar zu'jämmerlich, �ch hebe Ihn n schon vorxerechmt, wie es den ganz irwcrds- unfähige» L ut n gebt, sie b-kommrn 11 Sgr. p-o Tag Waß würde l un eintreten, wenn an Stelle dieser P-n- siznSzulag- den Gaazinvslircn, inloweit si- größtevtheilS oder vollständig crwezbkunsähig sin», 20 Thaler monatlich g-zahlt würden und den übrigen 10 Tbaler monatlich? Es würde sich dos Einkommen der L nie in folgender Weise bezissrro: die erüe Klasse, also d!e Leute, die ohne fremde Wartun. nnd Pflege nicht bestehen vnd dle auch nicht arbeitm könne!', würden einen Thaler per Tag erhalten. Ist-aS zu »i-l b-i de, rapiden PreiSste'g-rung d.r letzt-» Zeit, bei der Steig lUNg, die sogar die Arbeittlöhue rothwendig in die Höhe g-tricbcn hat, bei einer St-ig.ruag, welche durch die ErUwertHnug des Gelse«-letstauden Ist— ist cZ da zu viel, einem M-oich-n, welcher fremd-r �Wartung, nnd Pflege Mdare, nur cineu Thaler per Tog zu gewähren? Weiter: wer voll- ständig erwertSunfShIz ist, wer nicht mehr zum Dreschen langt,»er zu nicht« mehr tanglich ist, bekommt nach nnscrer Vorlage Irsgesammt 27 Sgr. per Tag— das wird Ihnen vielleicht auch zn glänzend«scheinen! Meine Herten, r-er fast ganz erwerbsuvsählg ist, also ein Mann, der dllleicht uur ein geringes Einkommen von wenigen Silb-rgroscher, wehr ouö Gnade al« aus Rech', sich erwerben kann, d-r v el leicht durchgeschleppt wird von einigen Freunden nnd Ber- wandten, würde uun 20 Sgr. Per Tag als Pension nebst Znlaxc bekommen. Und endlich: die Halbinval dcn und jene Ganzlnvalidev, welche uur theilweise.erwerbsunfähig find, wie steht cZ um fie? Sind eS Arbeiter, H-udwerker, die eint Profession gelernt haben und welche nach den jetzloen Lohsoerhältnissen vielleicht H od r 1 Thaler per Tag ver- dienen würden,-o find di-sc L-, te durch ihre Bernnudung in di- L ae vcrs-tzt,:aß st- ihr: Profession nicht mehr betreiben könuer, fie können höchstens garz leichte ArbeU vir- «ichte», für die sie vielleicht 10 Sgr. per Tag brkommen. Nun, diese Leute bekommen jetzt 2 und 3 Sgr. Pension per Tagl Da würde denn loch, meine H-rren, durchaus nicht allzulehr der Beutel dcL R-ich-S in Anspruch genommen, wevu man solchen Leitten 10 S-lbergroscheu an Zulage gäbe, so doß sie als» 12, respektive 13 Silvergroschen bekämen; mit d-m Verdienst für ihre leichte Arbeit würden sie dann wi-der in eine Lage vezsetzt sein, wo si- zwar nicht glärziud existiren kö inev, wo sie aber doch insoweit existiren, daß sie nicht auf den Bettel nnd ans das Mitleid angewiesen sind. Ja, ans den Bettel und auf da« Mitle'd sind unsere V ttraneu angiwicscs! Man seh- sich jene Beteraren an, d�c j-tzt roch, dorr Im Thiergarten, mit dem Leierkasten st-h-nl Man sehe fich die Veteranen an, welche überall g-rabezu v-ra-ssen sind uud in Vergessenheit in einer Armen- austalt leben! Mau sehe llvserc heutigen Invaliden an. denen«e in späteren Jahrin ebenso gehen wird! Das ist der Dank drö Vaterlandes! Meine Herrn, diesen Dank des Voterlaudes, den'Jen fg, „Reichsfreonde" hier aussprechen, diesen Don? w-rdev die Javalid-n nicht vergessen; uud dle Arbiiter, sie Jhn-n diesen Dank des Vaterlandes auch nicht vergeff-l:' Man wirh vlill icht sagen, aas d-m Lande köu«:» Leute billiger leben. Nun, was Ist denn das für ein- dernng? Sin Hand«crk-r, ein städtischer Arbeiter, ei» säisiger Bürger Berliu«, d-r aber uur von der Haod Mund l-bt, der nnr ein Proletarier ist, wird ans dem feiidc von d ii seiadllchen Kngiln gcttoffcn, und j-tzt sagt zn ihm.'«eil die Jnvalideupeisiin für die Btelfn«£•'!®rri(hrif( miit-lpr i.e nicht autrcicht, mach' dich sott, g-h' fori a»!> SO. � I» der to Felo: Sita Unti »» G-m M-B- wil Vach ei d-r Ii den G 1) nack Ä da,! fäh t0u 6i. Dl VOch ei 3,1 den Ge 1) nach Dorf. Das ist ja-In- Jnternlruugl gerade solch' Juternlruvg, wie sie j-tzt s» beliebt werden.— Wir men ja lächsteaS eine ähnliche G-setzcivorlaz-.— Ali«! Jaicruiinng slle di-jeniz n Lenke, welche im F-l-e g-?� hrbea, welch: so patriotisch gewes.n find, daß sie ini T Kugeln bekommen habin. Nun wird man uns f-rn-r sagen: wir v-rlanM viel von den M tteln deS R ichs. Mein« Herren,»ai? hat wahrlich Geld gctrna übrig gehabt zu allen m� Dingen; das M litärbudgit ist doch hoch g'nag, uolz werden ruhig fortwählend 100 M�llio-eu per Jahr b»vl' di-jerig-n G-Idir, welche die Osfijiere als Jnvoli-np�. b-kommcn, sie find ja auch hoch genug; mit de» Doltt» S) Ist anch uicht gekargt worden; und, meine Herren, nnfll man hier so plötzlich spüren, da, wo es fich thatsächliä Dil 30,000 Menschen handelt, die nicht bestehen lövnS tlt wie iu der RegiernazSoorlagc ,u lesen ist— da sagt« der >ß kommt UN? ans einige Millionen jährlich alletdinstS d,„@a ri-l an! Nach meinem U-b»schlaze würde nngcsähr 1) Z-Hnfach- von dem, was In dirsem Gesetzentwurf v-v?j durch wird, durch unser Ameutement verlangt werdr?, also univ wer 8 Millionen jährlich; m-initwegen mögen es 10 odll N. Nillion n sein; dess-r, man zahlt fie, all daß man die? � tja liden in Hanger und Roth oerkommen läßt, besser, maul ik Jz, st', a's daß man fortwährend Elend uud Roth in®'«*@a! Familien einreißen läß-, als daß man niemals deren SW' lrockaek, al« daß man Deutschland vor dem AuSlooK!) mirt. Die Arbeiter siad auch dafür, daß man sparst,, unfe si- sind entschieden dafür, daß am MilitSrbudjiet gespart» 0. � aber kein Arbeitt! wir? in ganz Deutschland-xifiis-o, im@at da sagt: mein Bruder, w-lcher verwundet ist, teelch-*� 1) nach ein Krüppel und er.s-erdSniisShig ist, soll in die:<) gehen und sammeln, für den soll man blos Almo'cu h- Dient a'er kein Recht; bloS Wohlthtte», aber keine wohlerw� tauzti Jnvalidenunterstütznug.. j'i§a(,j Ja, meine Herren, glauben Sie denn, daß Sie I)„ach fortgekommen wäreo, wenn diese Linie nicht geilittet h« si durch Wir wollen uns doch-riancrn, wie die Worte l-utcl-jj t Di-nfl den Jahren 1870—71. Ach wie war da All-S„vatrloll da wurden die Bittttrbrodc zu Millionen auf den BaW P-us ausgetheil' von der besitz-men Klasse. Aber späterhvA�chwrlsl *) Der Abgeordnete, welcher diesen Ruf ausstieß, war der Fortschrittler Engen Richter(Hagen). Niemand mehr daran gedacht, als das Jnv'lid-iigcsl lassen wurde. Und auch h-ute, wo-in neues Geletz g-ssi[i'ch neh wird, Unk« Niemand dnan, zu sagen: ich will esiie »d. erhai tische That begehen, ich will, daß die Invaliden bess-r wee-en, als c« der Fall ist. CS wird immrr und wieder erwähnt, g-rai-c von Seiten der Regiernng, was für Kosten g-bra-rl hätt-, wenn belsplelswctsc die f itTi" «riuec st-gr-Ich cew-sen wäre. Ja, Kosten hätte cS" g-nrz gebracht, Milliarden hätt-«s gekostet, und, Herren, jetzt will man keine Millionen übrig Iiab!« diese Leute, wilch' die Tu-los und Znaven eiz-ntlich � holten haben! So lange die fcu-rfestcn Gelasehras in Gefahr sind, da ist die Arnire ein Institut, da? lobt, da ist die Aemee ein J-stiftlt, doS mau ttaltitiii ober wen? die feuerfesten Gelsspinden nicht mehr iu sind,— s,i eS e.nrch rlnb» arkwärtizen Feind od0. einen inneren, sogeua'ü'tcn„R-Ichtfenid"— dann h'w der Mohr hat tcioe Arbeit gethoa, d-r Mohr kann Der Invalide hat sc'ne Arbeit geihau, j-tzt kann er hl mit der Drehorgel Wir stellen deshalb unser Amendement in einem dop! Sinne; auf der-inen Seite wollen wir Socialist-n ki tircn, daß wir für Jeden eintreten, der zu dem«med erbten Volke gehört, mag er eine Blonse tragen oder' er eine Uniform tragen, einerlei, wir treten für ihn uud die Unt-rofstzlere un) G-meine und Invaliden, W'( ein- Nothfraze haben, toonen immerdar auf un? Äl Demokraten zählen.(Unterbrechung). Und ans ber andern Se>te hoben wir da» Arne gebellt, damit die Rcgiernvg und eventuell, weim cS absi würde, auch die Majorität des Reichstages klar rnd de konstatirt:„Es ist zu viel, wenn wir einem Krüppel£> 30 Silbergrofcheu per Tag geben, es ist gen ig, wer» solcher Krüppel 9 oder 11 Silbergroschrn per Tag biko� Da? muß hier konstatirt w-rden vor dem Land-, u»' appellire hier an das Gewissen der Nation: c-H* dt er im Reichstage vor tauben Ohren predige, das Volk wird uns hören!(Gelächter und Zischen.) Ab-sch ,5"bi , Pensto PfMelm ?be b-tti dem L Nicht v� Die Er n gl-iel A-rlr töruvj eiceS sie ien »Mg, Alchen � od isii� kli' >?i>i ai s. d..' s .? N die 'd'gUI- Erbl! 6 S. von .Jnoali J-rwei «d, als Vicht l � Ttvllve "�k-nut- d-l x-, ein. ?lrd der! PMttfchs Aeb«stMM.I f"Ilten i Lrrlis, 31. Die wichtigste Verhandlung des deutscht» W«nsion tages in den letzten Tagen war ohne Zweifel �lagei Gesetzentwurf, betreffend die Jnvalidenverf gung. Daß ein höchst ernster Nothstand ex'M � erkannte auch die Regierung an, indem sie in dem Entwürfe beigefügten Motiven angab, 30,000 Invaliden vergebens darauf warten, 1 telst ihreS CivilverforguugSscheincS eine AnstelluNf bekommen, und daß es daher nöthig sei, diesen validen gegen Verzicht auf den Civil» sorgungSschein eine Zulage von zwei Th<� monatlich zu gewähren. DeS besseren Verständnisses halber lassen wir * JJn.fi 'bis zi Mr Er 'tin Vc °der bi l°n,% Momi ' daß Gesetz die einschlagenden Paragraphen deS Jnvalidengcf'i!� � vom 27. Juni 1871 folgen: ß 64. AIS Jnvmidtn-ersorgvng gelten Pensiov PensionSzulagen, der Clvsiversorgungtsche!», die Anst� in Javalidenlnstitate, die Vnwendvng Im Garuisondievl ß 60. Pension. Die den versorgungSber-chtlgt-o osfiztcreu nnd Sridatin zn gewihrend-n Jnvalidcrpc»' rantra . der U 15 d �oziuvi 18' I I«1 1t* m iilDtl ein! ci» »d Sä>l Fel�ivcbtl.. S-rz-a�Iea. Unt�»sfizscre G-iiiclne bi� .-mf* „ fül lebt Rargkiafc ii 5 Rfaff-n, fit betragen m»UZt- 1™ ber — 1 2. 3. 4. 5. Klasse. Klaffe. Klasse. Klaffe. Klaffe Rtblr. Rthlr. Rlz'r. Rtlssr. R-Hlr. 14 II 0 7 S 12 9 7 5 4 11 8 6 4 3 -—.v..».... 10 7 5 3 2 iax,?iB>w!ll!zu!iz der chargenmäßlaen Penfian erfolzt uat *?'-lch,tfteil des§ 6. rt««! 66, Die Jüvalibenpinsian feilet Klasse wirb ge�äbrti »lch- Vach kiner Di.-ust.e't vou 36 Jahren ohne SiachweiS . d-r J»Validität, Ali»'• den Tavz Invaliden, welche 1) nach LSjädrig-r D.cnstjrit, ober ia>? vurch Dieastdeschädigniiz gänzlich erwerbSu»' . fähig geworden sind und ohne fremde War' ar.M tuuz und Pflege nicht besteben können. doj' 6(. Die Jnval'despension zweiter Klasse wird aewährt: mSZ' �»ach einer Dienstzeit vou 30 Jahr-n ohne Nachweis ualL der J.valldltät, den Gauss validen, welche i)»ach 20jäh'.iger Dievstzeit, oder 2) durch Dienstbefchidlgnag gänzlich erwerbSun- � fähig geworden sind. � Die Juvssid-vp-nsiau drliter Klaffe wird aewähet: ''»»ch einer Dienstzeit vou 24 Jahren ohne Nachweit ,'«r Invalidität, • Jm Gauzwvaliden, welche J) nach ISjähr'g-r Dienstzeit, oder 0 durch Dienftbeschädl»ullg arößtenth eils er- k werbsnufähig geworden find. __" Die Jn.all-enpension Viertee Klasse wird gewährt: dIe3H�i«ch Dienstzeit von 18 J,hren ohne Nachweis MO»!? A, J�gljdität. I i«? � Ganzinraliden, welche � dl /(nach 12jz riger Dienstzeit, oder � durch Dlrnstteschässg'irg thellw eise erwerbS« p ach-w unfähig geworden siud. efpaltw». Die J-val denpensioei fünfter Klasse wird gewährt: ss�rÜ'i ,!|' Ganzinvaliden, welche 'tA'-l nach sjährizer Di llstieit, oder die V.«) du.ch e ne der Im§ 59 unter a. b. d. bezeichneten o'ea?' t Dieiistbefchäd'gunzen zu jedem Militärdienst vn- l>lerw>» tauglich geworden sind; .ch Haldinvaliien, welche sie b» 0 nach ILjährizer Dienstzelt, oder vtet h� durch eitle der Im§ 59 unter a. b. d. dezeichneten lautkw I Dlenstdefchädigangen zum Feld«, bzw. Seedienst ' fj 7, uvtauzlich geworden find. Peustonszulagen. Unteroffiziere und Solda'en, ät«»W"»chweislich durch veu Krieg ganziuvalide gewor- beugi!»..'.erhallen eine PenfionSzulage von 2Dhlru. tz S'A>2� Nehrn der Penlioss. eine p finteeoffiz'ere und Soldaten, welche nachweissich «fs<»> ZN, Beschädigung, sei eS im Kriege oder Im Frieden, und."e, erblindet over in der nachstehend angezebenen 'S- n« v*«■»■> unheilbar beschäd'gt worden fin�, erhalten f''NZ°! benston und event. neben der Pei siontzulage eine ''! irte. t n G 8? n 1 1 8 c- ' JTT.'„."BS i' 6 Zihalrc monatlich: habt'xbem Ufr'nste-i„,r H»ub, ci.ieZ Fuße», eine? AugcS ntlich Nicht Vblllger Gebraueb fählgkele deö auderen Auge«. lvsehr« Di- Erblindung de» Auge« wild dem Berlnste des- , da? 1 eu glelchgcachtet; ftlr.u � u Verlust d r Sprache; in Blötung der akt-veu BlwcgllnzSfä;iz?t!t einer Hand >°d«d«> ei-e» Armes, fowle eine: Fußes in dem Trade, l» hew'.! ste dem Veiluste d» G.iedes gleich ZN achten ist. kann?i«l ssz>» g dieser Zn aze ist ferner zuläsfig: er hi>ir?.�cheu schwer«« Schäden an sonfllgm wichtigen »d-r iuseten f ö-peitheilen, welche in ihren m bopi" A'U für die ErwelbSfäh'gteit einer Verstümmeliivg st-n''(Jin acht,n sind. arme» z � a bis d. aufgeführten Zulagen dürfen den 12 Thalern wo mtlich nur in dem Falle über- ?» die Java idltät durch Vtrwundüng o-er äntzere l�d'guig(Z 59 u. und b.) herbeigeführt Ist. L Erblindung eint« oder beider Augen ausgesetzten V°»N 6 Thalctn, beziehentlich 12 Tdalern monatlich, °ch von der vorstehenden Einschränkaug nicht de- Invalide, welche einfach verstümmelt sind, werden ....3 rwerbsunfäh'g, diejenigen, we che mehrfach der- - als solche angesehen,»!e ohne fremde Wartung z b-ksSV' Vicht beflehea können. ade. ub't TivIlversoegnugSscheia. Die als verforgungZbe- »""utm Invaliden erhalten, wenn fie sich gut >aS d�'°ea, eine.» EloilverforgnngSscheln. Die Gaussnva- arn dielen Sch in neben d-r Penston, den Halb- "'rb i erselbe nach ihrer Wahl au Stelle der Pension '•och nur dann, wenn fie miudestenZ zwölf Jahre tyfl. «'•t Erttichl da» Dienstelnkomme» eint« im Tivil- '"'Uten oder beschSflijjten PenstonailS nach Abzug Mäki eindegrlffeneu Betrages zu AnSgaben für � Baisse nicht den doppelten Betrag der In- en 3lt>'nflon, ausschließlich der PensionS« und Ber< tweifel''itlaien; oder «netl � Feldwebel nicht...... 200 Thlr., ..all' Seszeant n oder Unteroffizier nicht 150„ 1. Z i Gemeinen nicht...... 100„ sie Ii', i'tastonf.lt, je nachdem eZ günstiger für ihn ist. sab, � bi« zur Erfüllung des Doppelbetrages ivlen l.i»r Erfüllnnz jener Sätze lelasse». stclluvi Vorstehenden läßt sich leicht berechnen, -' 0bct besser gesagt, wie wenig ein Invalide '°n, Pensionszulagen und Civilver- bekommt. Auch das crgiebt sich daraus daß die wirkliche Versorgung nach dem Gesetzes nicht in der schmalen Pension, . bem späteren Civil-Diensteiukommen M. �iantragle aber nun die Regierung im Ein- ber ReichstazSkommisfion? Man lese die b 15 der KommissionSoorlage: .�rzinvoliden, deren Juvaliditär durch eine in 1870/71 erlittene Dkenstbefchädigurg herbei- diesen >ivil° Tha� :n n»1' ibengtn leustoä ! AelsSZ s-ndlrg igte« devpr' geführt worden ist. und welche Ansprach auf den Civilver so g-.ngSlchein habe», wird nach ldr-r Wa l an Stelle des Ciollverforgungsschelves eise PenfionSzulage von 2 Thalern monatlich gewährt.(AostellunzSevifchä blgU'g.) Das R cht zur Wahl erlischt für die bereit» anerkannten Berechtigten inaetbalb sechs Monaten nach Eintritt der der biablichen Kraft dieses Gesetzes, für dle etwa roch später an zieerk nu-uden Berechtigten innerhalb sich» Monaten nach der eifolgten Aaetke-nung der Invalidität, bez>ehun»öw,ise durS Annahme des Eivilversorgungdscheir» vor Äblatef dieser Frist. § 15. Die ,m§ 103 ü» Ges.tzeZ vom 27. Juni 1871 bezeichneten DieustelnkommenSsätze, bi« zu deren Erfüllung den im Civi di'Nst argest-llten oder beschäftigten Penfionäreu die Penfivn belassen werden kann, werden a) für den Feldwebel arf...... 350 Thaler, b) für den Sergeanten oder Unterofstziec auf 250„ c) für den Gemeinrn auf...... 130„ erhöht. Für Mllltärpcrsonen des Untrrvsst.ierstandeS, welche sich mindestens 12 Iah e Im akt!v-n Mililäesserst befunden haben, werden die Sätze zu» und b auf 400 T a'er festgesetzt. Man siebt, daß daö den Invaliden zustehende Civilversorgnngseinkommen durch ciae kaum nennens- werthe Pensionserhöhung ihnen abgekauft werden soll. Die Abgeordneten Hasselmann, Hasenclever und Reimer stellten daher einen Abänderungs- antra g, welcher dem auskömmlichen Penfionsver- bältniß der Offiziere entsprechend gefaßt war. Jeder Offizier, der im Kriege invalid wurde, bekommt näm- lich 250 Thaler jährliche Zulage zur Pension, und für jede Verstümmelung fernere 200 Thaler jährliche Zulage. Demgemäß beantragten die drei Abgeord- neten: Der Reichstag wolle beschließen: Dem§ 11 der Kommifsionivorkagt folgende Fassung zu geben: s 11. Uuterosfiz'ere und Sobaten, deren Invalidität durch eine, während oder nachweislich in Folge de« Kriege» erlittene Dieuhbefchäs'gnng hcrbe'geführt Ist, erhalten neben der gesetzlichen Pension eine monat liehe PenslonSznlage von 20 Thalern bei Ganz Invalidität mit gänzlich oder größtentheil» statifin- dender EewerbSaaföhigkeit, von 10 Thalern bei Gau;- Inva'idität mit theilwelfer Erwerbsunfähigkeit oder Halbinvalidltät. (s 71 de» Gesetze« vom 27. Juni 1871 Ist demgemäß abzuändern.) Unterosfiziere und Soldaten, welche berechtigt find, die Betstümmeluvg-zulaze zu empfangen (Z 72 deS G fetz.'S vom 27. Juni 1871), erhalten dielelbe ImB trage vou 12 Thalern monat- lich. Die Zulagen dürfen den Betrag vou 24 Thlrn. monatlich nur in dem Falle übersteigen, wenn die Invalidität durch Verwundung oder äußere Dlenfibe- fchädigvng berbeigeführt ist. DI? Halbinvaliden erhalten gleich den Ganzinvaliden den S. viioersorguvgsschein neben der Penston. Im 8 15 Allnea 1 statt der Glensieliikommensätz- a, b und c zn fetz-n: „Wetben „für Pensionäre aller Grade ans 360 Thalev ..-»höht". Der Zweck dieses Amendements ist klar; die KriegSinvaliden der Klassen 1, 2 und 3 sollen, falls sie keine Civilv-rsorgung erhalten, durch eine ähnliche Zulage wie die Offiziere, ein Einkommen von circa 1 Thaler per Tag erhalten, Verstümmelte etwas mehr. Die Kriegsinvaliden der Klassen 4 und 5 erhalten etwa die Hälfte als abschlägliches Wartegeld und mit ihnen, den FriedcnSinvaliden und ausgedienten Unter- offizieren, könnten dann im Laufe der Zeit die Civil- dienststellen ausreichend besetzt werden. Wie erging es aber diesem Antrage im Reichstage. Hasselmann vertheidigte dm Abänderungsantrag zu§ 11 durch die in der heutigen Nummer befind- lichen Rede, beinahe fortwährend durch tumultuarifches Zwischenrufen, hohnisches Gelächter und Geklapper gestört— der stenographische Bericht deutet dies nur an wenigen Stellen an. Beim§ 15 schnitt ein Schlußantrag Hasselmann das Wort ganz ab. Mit Ausnahme der Social-Dewokraten stimmte kein einziger Abgeordneter für jene Anträge zu Gunsten der Invaliden; dagegen drang die KommisstonSvor- läge mit unwesentlichen Aenderungen durch. NsramS-THM- Sonnabend, den 28. März, wurde Patteigenosse Wölky, der sich in einer Bevsammlung deS Allg. SchuhmaebirvereinS in Berlin an der Debütt? betheiligt halte nud eine MajestSte- beleidlgung verbroehen haben soll, zu sechs Monaten Gefäng- niß verurlhel.t.___ Sptier, 24. März.(Allgemriuer Bericht.) Am 22. d. Mts. fand hier eine Volk Versammlung statt, in wel- cher Herr Drees bach über daS Thema:„Die Reichs mililär-, Preß-, und Contrakebrnchgef-tzesvorlagen" zur voll- steo Zufriedenheit refeiiit?. Alle drei diesbezüglichen Re!»- lotiouen wurden mit großer Majorität angenommen. Auf Zlnregung eine» Patte'g-nossen sollt- Abends zur Feier des 18. Mär, eine gesellige Zusammenkunft stattfinden. Die wchllöbliche Polizei, die elf Mann loch erschienen war, fühlte jedoch das Bedürfniß, die betreffende Feie« zn untersagen.— Mortag Abend war öffentliche Mi'gliedlrversammlnng, worw Herr Dreisbach wiederum aw Referent auftrat und über „die Meuscheurechte" einen äußerst lrtereffantea Vortrag dielt: Wir gewannen bei diesen Gelegenheiten 23 neue Mit- glied.r, so daß wir b!« jetzt 89 Mann stark sind. Sinr so Kieltet! Mit soclal-demotratischeni Gruß Der Schriftführer. Verbands-Theii. Diejenigen Mitglicdschafjen, welche ihre Beitrage noch im I. Quartal verzeichnet finden wollen, habe» bis spätestens Donnerstag, den 2. April, dieselben einzusenden. Dasselbe gilt auch für den Deutschet» Zimmererbund.__ Aug. Kapell. Stuttgart, 22. März.(Arbeitseinstellung) Heute erhielten die hiefizen Zimmergeselleu die Erklärung, daß: vom 24. an die Arbeitszeit wieder von Morgens 5 Uhr bis Abend» 7 Uhr dauern solle. Ja Folge deffeu legten fämmt- liche Zimmerer gleich einem Manue die Arbeit nieder. E» wird gebeten, allen Zuzuz f-ra zu halten und mltjutheilen, wo Arbeit vorhanden ist. Weiterer Beriet folgt. Im Auf-- trag?: A. Hirsch, Aechivstr. 16. Fttienwalde a. O., 30. März.(Zimmererstri?e.> Ein Strikt der Zimmergeselleu ist ausgebrochen. Bor Zu- zng wird gewarnt. «ftsfEeftefo Strike- Verein der Schneider hier. Annonce zn spät erhalten. Reinder», Breslau. Die Danksagung von Gaßner ist zur Aufnahme In den Berciattheil nicht geeignet. A. K, Hamburg. Einen Thaler erhalten. Grllwel. Ja Nummer 37 muß«s in d-r Annonce der Stnblar- belle» statt„Mittwoch den 30. Matz«„Montag den 30. März- heißen. Der Fehler beruht auf einem Versehen der Setzer. Da die nächste Sonntagsnnmmer der Feiertage halber schon am Donnerstag gesellt werden maß, so müsse» die Annoncen für dieselbe spätestens am Donnerstag Mittag bei der Expedition eintteffen. Für Berlin Aiigeminer dkwtsches Ardeiter-Ätteis. Geschlossene'Liltgllede»versammln«« Dieustag, des 31. März.«bendS 8* Uhr Sophienstraße 15. TageSordn.: Vorschlag des Bevollmächtigleu über ei'ae Itnane Kassenkonlrole.— Autiäge zur Seneralverfammluns es Allg. deutsch. Arb.-Bereins.— A-rechnnna über die Feier de? 18 März u. f. w.— Verschiedenes. Dle Mitgliedskarten find vorzuzeigen. A. Kapell. §m m&Usu ömtfch« Arbeüer-VmiÄ. In Anbetracht der Osterwoche, fallen am Sonn- abend alle Versammlungen aus. Berfammlnug Donnerstag, den 2. April, Abend? 8z Uhr. im„Deutsche» Kaiser«, Lothringerstr. 12(früher W-llanckSstr.). Vortrag des Verincpräfidenten. Bei-schi-l?ne» und Fragekasteu. Hirne Mitglieder können eintrete». Ai'ch Werder- Abonnements auf dm„Neuen Social- Demokrat" eatzegen genommen. A. Kapell. Bsrlio Große komdinirte geschlossene Ve fammlung der Mitglieder des Allg. deutsch. Arb.-Unterstützkugs- Verbandes, wozu die Mitzlicder dc.< Dklitlcken Zimmercrbiindes, des Kotdmacheebundrs, d.s Allg. ZchuhwachervcleiaS und des Berliner LackirervcreinS eeehSren.' Doanetstag, den 2. spril Abends 8z Uhr, Sophienstr. 15. TageSordn.:„Die in nächster Zelt stattfindende Verbands- Generalversammlung und Anträge zu derselbcu." Kassen ose« Qu t!ung?bllcher legltimiren. Zu revidiren habe-- die Revisoren der Zimmeter. Um allseitige« Erschein n ersucht _ Der Verband, bevollmächtigte U. Kapell. Aü? Wesli«- Deutscher Zimmerer-Bund. In der Woche vor Ostern fallen wegen der beiden großen Bersanimlnuzeu— Dienstag und Donnerstag— So-' phieustr. 15— alle BezlckSversammlungen aus. _ A. Kapell. Da ich in GewerkfchaftSangeiegenheiten am Sonnabends den 4. Ap'il in Hannover, Montag, den 6., ssn Dort- wund. Mittwoch, den 8., in Osnabrüel, Donnerstag, dm 9, in Bremen, Freitag, den 10., in WilhelmShasea anwesend bin, so ersnche ich. zn den angemeldeten Zimmerer» Versammlungen die Maurer gleichzeitig mit einzuladen. August Kapell. Wi» Mjöaisi. Maschinenbau- und Metallarbeiter-Verein. Äeschlosfeuc Mitglieder- Versammlung Domitrstag, dr« 2. April, Abeads 8 Uhr, in Niermaun'S Salon, Ackrist». 63. Tagesotdn.: Wichtige Angelegerheiten in Betreff dek Kongresse». Da sehr kritische Punkte vozliezen, darf Keiner fehlen; die Sammelbozen müssen bis dahin bestimmt abgeliefert werden. Buch legltimirt A. Meyer, Vorsitzender. Für Hamburg. Den Mitgliedetn des deutschen Zimmerer BatdeS hiermit zur Nachricht, daß dle heutige Versammlung wegeu der stillen Woche nicht abgehalten werden kann. Dle nächste Gene- ralversammlung findet am ersten Osterfeiertage, Bormittag» 11 Uhr, Im Englischen Tivoli statt. TageSordn.: 1) Der Provinzial-Koncreß der norddeutschen Zimmerer In Nenmür.ster.— 2) Wahl ei-e? Delealr- teu. L. Pfeiffer. Für Winterhude und Umgegend. Die geschloffeue Mitglbderveesammlung am 27. Mär> ist von der Polizei bei 100 f Halen: Strafe wegen der TageSord» nlwg„Kö-iigthum und Republik" verboten worden. H. Riecher». Für Rummelsburg. RlK««tt,er Stnisch« Ar�n!?r-Se?LjB' Gtschl»ss»»e Mitglikder-BkrsauimZuzz Donnerttag, den 2. April, Abends 8 Uhr, im Lokale de« Herrn Schi edel. Tszesorbn.: Antra jt zur Gmeraiversammiulig. Dt ff tntliche Miiglitder-Bersammlung Sonnabend, den 4. Apul, im Lokalt dt« Herr« Wulff in Frltbrichebttg. Sonnabend, den 11. April, Fefilichkeit zur Feier des Geburtstags Laffall'es, im Lokale de« Herrn Wulff in Fritdrichsbtrg. A. Wölfs. Für Hamburg. ÄZge«. deutscher Maurer« und Stemblu-er-ZtreiL. Del Festes wegen fällt die Berfammlanz Tonnerfiag, den 2. April, an». Nächste Versammle! ng am 9. April. __ Dir Beoollm. H. Schöning. Für HambNrg. Berem der Sattler und Berufsgenossen. Coucert und BaU, am 5. April<1. Ostettag). AbrndS 7j Üb?. in Fehrmann'S Clublolal, Pstrdemarlt 43. Festrede, gehakten von Herrn Schreckeabach. Alle Parteigenossin und Gcwerkfchafttmitglieder fird hierzn «ingeladen. Karten find zu haben bei Flachebarth, Rmenoall u. 17; Zeufchner, Nerier St'Niveg unter 41; bei den Kolporteuren »mb in den Versammlungen._ Das Tomitö. Für Hamburg Schuhmacher- Ball Mittag, den v. Apeil(am Zwesten Ostertage), in Gageviel'Z kleinem Seal, Anfang 6 Uhr. Einlaßkarten a 6 Schill, Damm frei. Eo ladet hierzu «gebenß ein Das Tomilä. t7B. Karten find bei den bekaurten Tomilämitglledern gn haben. Verband der Klempner und verwandter Berufs- genossen. Generalversammlung Gonnadea?, den 4. April, präcise öj Uhr Abends, Schoppeusteel 22. e- Tages»rbn.: Abrechnung. Neuwahl des Ortsvarstavde». Wahl elnes Deleglite». Prüfung von Anträge». Ber- fchiedrueS. Wegen WIchtiMt der Sache!st es Pflicht eine« Jeden, in dieser Berfammlnng zn erscheinen. Ferd Reese, Bevollm. Für WStoss. Großes Vokal- u. Jnstrumental-Concert, unter gefälliger Mitwirkung mehrerer Liedertafeln, Sonntag, den 5. April<1. Literfeimag), im Englischen Gatten. Karten, a 4 Schilling für einen Herrn nebst Dam?, find find bei folgende Heiren;o haben: M-her, große Rosen- Sraße 26,— Heuiler, g». Freihllt 30,— Meyer, gr. Jo- hannisftr. 71,— C. M-ioS, kl. Freihest 3.— T. Petersen, Sariyianstr 8,— Meyer, Hambirrgerlir. 7,— Schott, gr. Bergflr. 29,— Rath, Erste Borvstr. 54, Oitensen. Außer dem in allen Berfammlanxea und bei den Korportemco de« Parteiorgans. Kassenprels 6 Gchi l. Allfang präj'fe 6 Uhr.«assenäff-nng 5 Uhr. Hierzn ladet ergebevst ei» Des F'strsir.ste. Für Altona. Allgemeiner deutscher Formerbuud. AnSschußsitzuug Mittwoch, de« 1. April,»Mds 8ch Uhr, bei Herrtt Koch, Kl. Fr.Ihett 5. De» Präsident G. Stöckel. ' Für Altona- Ottensen und Umgeae-id. Große Gensralversammtnng der Zimmerer Mittwoch, de» 1. April, AdrwdS S Uhr, auf der Zimmererherd erge. TageSardn.: 1) Ab-echvuog des Lübecker Ausschusses.— 2) Der Kongreß. 3) Verschiedenes. _ H. Schaeffner, Bevollm. Für Wandsbeck. Mge». deutscher Maurer- und Steinhaoer-Berew. Mitfllieder-Geueralversammluug Mittwoch, den I April, Ab. 8 Uhr, im Lokale de« Herrn Lagemann, Kämpfte. 54. Wahl eine« Delegirten zu dem Proninzialkovgreß in Ren- miluster. Alle Mitglieder müssen am Platze sein. H. Bremer, Bevollm. Für Ottensen. r Partewersammlung Mittwoch, dk» 1. April, AbendS 84 Uhr, In»Carlsruhe". TegeSordn: Anträge zur Generalversammlung nud Frage- kästen.__ F. Heerhold. Für Ottensen. Sonntag, den 12. April 1871. in„CarlSruhe": Großes Arbeiterfest, bestehend in Concert und Ball, zur Feier bou Lassalle's Geburtstag, unter gefälliger Mitwirkung mehrerer Liedertafeln. Anfang 7 Uhr Abend«. Herrenlarten, a 6 Schill ng, Damenkart-n, a 2 Schilling, find zu haben in Altona bei C. MeinS, kleine Freiheit 3, in Dttenfea bei I. Rath, 1. Borustraße, in allen Veisamm- �ngw, bei allen Eomllvmitgllednn und Abends an der Der Ueberfchuß ist für die Gemaßeegelteu bestimmt. H. Diedrich. DI« Partelgensssen von Altona und Ottensen, welche fü, tili« möglichst große Betheiligung mitwirken w»ll-n, werden gebeten, sich Mittwoch, den 1. April, bei mir in der Part i- Versammlung zu melden. D. O. Für Harburg. ÄSge«k&tt deutsche? Artitöet-imis. Gtschlaffeue Mitglieder'Verfawmlnuz Mittwoch, den 1. April, im Lokale de» Herrn Geißler, 1. Bergstraße. TageSordu.: 1) Bartrag. 2) Annage zur Generaloer- sammlung. Die Mitgliedskarten sind vorzuzeigen. Nene Mitglieder lönnen aufgenommen werden. Lampel. Kür HsrbKrq. Geburtstagsfeier Lassalle�s, Verbunden mit Concert u. Gefangsvortrügen Lonnadcnd, den 1l. Spril, b i Soltermann. Bon 12 Uhr an Ball. Karten sind voeher in jeder B« amm'ung und beim Unterzeichneten zn haben. Anfang 8 Uhr Ab-niS. Herrenlarten 24 Gz»., Damenkarten 1 Sgr. Herren, die am Tanz theilnrhmen, zahlen 2\ Sgr. exira. Im Auftrage: Lampel. Zur Beachtung für sämmtliche Eisen- uud'Metall- arbeiter Deutschlands! Alle dlijenigen Orlschaf-eu, in denen die Essen« und Metallindustrie b. steht, die aber ans finanziellen Gründen zum Konzriß keinen Delegirten schicken können,»erden er- sncht, ihr Mandat etwa in der Form zuzuschicken, daß 1) der betreffende Ort unzwelf-lhaft zu erseh n Ist; 2) der Austrag an die E nberofcr de« Deutschen Eisen- und Metallarbeiter« Kongresse?, das Mandat einem Mitgliede In Hanroscr zn übertragen, damit dieser mit allen ihm zu Gebote fthendeu Mitteln seine Mandate hier vertreie und eine segensreiche Bereinigung sämmilicher Essen- ua> Metallarbeiter befür. wotte; 3) die Zai�l der am Orte bestadllch.u Eisen- und Mctallardeite», weiche vrttreten fein wollen: 4) Unterschrift der Kommisston. Die betreffenden Briese sind von jetzt an zu richten an L. Bosse, pr. Adresse: T. EverS, Sttiel- straße 28, Hannover. tzlL. Alle bis jetzt gewählten Delegirtep müssen bis Freitag bei C. Ev.rz sich melden, um Logis zu erhalten. Die EmpfavgSkvmmisfion erwortlt die Delegirten Sodnabend am Bahnhof. Gegenseitig:« ErkeanrmgSzeiche.r ist eine reihe Schleife. Der Kongreß beginnt den 5. April, Morgens 10 Uhr. Alle müssen am Platze fein. I. A.e L Bosse. Für«ralndcnbu?g«. H. Allgemeiner deutscher Arb.-Unterst.-Verballd. Alle diejenigen Mitglieder, welche vom Strike he, noch Forderungen habin, mögen sich Mittwoch, den 1. Aptil, Abends» Uhr, im Lokale de» Herrn Keruey melden. A. Mifchke. Für Breslau. Allgemeiner deutscher Arbeiter-Berem. Mitglied er-Be»sammkung Mittwoch, den I. April, Abends 3 Uhr. Karten müssen vorgezeigt werden. Ich bitte All,» am Platze zu sein, da Ich wichtige Mit theilmigin In Betreff meiner Berurtheilung zu machen habe. K. P. Rein der«, VorftandSmItglied. Herr Böttcher wird drügead crfacht, sich bei Frau Hahn einzufinden. Für Cöthen. Großes Arbeiterfest, arrangirt von den Mitgliedern des Allgem. deutsch Arb.-VcreinS, am zweiten Osterfeiemge, im„Rasfischen Hofe." Alle Parteigeroffen in Anhalt und der Umgegend find freundlichst eingeladen. Anfang des Concerts 4 Uhr Nachm. Das Comits. NB. Alles Nähere die Plakate und Programms. Für Genthin. Mgememer Böttcher-(Küper-) Verein. Gsneralversammlung 3. L stettag, Nachmittags 3 Uhr, bei C. W. MauchelS darf. TageSardn.: Kassenreviston. Verschiedene?. Der Bevollm. H. Paul. Für Franisurt a. M. und Umgegend. Unterzeichneter empfiehlt de» Parteigenossen währ Frankfurter Messe seine Waaren, and zwar die Bades dem Liebfrauenberg m't Spielwaaren und die auf dem? markt mit Portemonnais, Hosevträgern, Struipfwaarc Ich bitte genau aus die Firm» zu achten. Ch. Hoffmann aus Frankfurt a. Zar Beachtung. 39. Für Frankfurt a. M. Allgemeiner deutscher Arbeiter-Verein. Gelchlossene Mitglitderorrsammlnug Doonetstag, de» 2. April,»bendS 81 Uhr, im B-reiuSl-kal.' Tagesordnung: Die devotstehende Gelleralverfammlnug. Anträge zu derselben. BerfchledeueS. Alle Mttgtieder müssen am Platze fein. Der Bevollmächtigte H. Prinz. Dem Partrigrnoff n I. Sivsert zu feinem Geburtstage am 2. April die herzlichsten Glückwünsche. T. S. und I. S. Ich empfehle allen Fieunden und Paritigenassen ws Restaurant uebst ttastivirtliselia" Für reelle Bedleuaug ist gesorgt. Der„Nene Social trat" liegt an«. Hamburg. A. C. Damm. Broack 6 urd Hinter den >.zeüuuz 4 an n. •»onn« fte! Filz- und Seidenhüte empfiehlt zu billigen Preisen A. Schlegel, Hutmacher, Bruna-nstr. 106; kein . � 6« .bei den I L'Mla 1" fttenje Ich empfehle alle» Pcrtligcaasse!! meine Restauration. H. Paul, Prir-zenstraße� Lib Große Fcauksnrt-rstr. 34, Ecke der Str-asbcrgc Grauen Keller bei Dermitzel, liegt dir„Nene S«.~ mokrat" aus. Für gute Selsen u. Getränke ist geso'S' Allen Parteigenossen wird die Restauration von H. Schäfer Nachfolger, ihtmtnfK hiermit bestens-mpsohlell. De»„Neue Social-Demokrat" liest aus. )ie Sp Neiö kasier s�attoua 'hm g „vo »trsche Ein Laufbursche wird verlangt In der Bnchd-uckerei DreSdin»rst,aße rech Parteigenossen! Bon mc'ner 8mouatll»-» Haft aus dim Straf gesi be! Plötzeusee bin ich am 25. März zurückgekehrt hiermit den Parteigenossen stt, die gütige Urit� welche sie während meiner Abweseiiheit Mliner FamUÜ zn Theil w-rden lassen, weioen herzlichsten Tank. Bon meinem Leidensgefährtin W. Lange den P nossm die b-sten Griile. Mit social demokratischem 6' Berlin, den 30. März 1374. __ W. Zubeil, Dragonerstk- Danksagung! Allen Fecundea und Bekannten, welche mir wäh« Krankheit»leines am 4. d. Mt». zu Cöln gestorbene» nes eine Unterstützung zukommen ließen, meine., tief" Dank! Mit social-demokratifchem Große Wwe. Wm. Eggert, geb. Herib« Düsseldorf, 26. Mär, 1874._ Allen Feeonden und Parteigenossen hiermit zur. daß am 28. März meine Frau von einem gesunden Mädchen glücklich entbunden ist. _ Hiltcher nebst Frau. Bei meine» Abreise nach Amerika sage ich den. noffeo it der Fabrik Cmil Becker und Hofsdancr/ l'cheS Lebewohl._ Gustav Taoseo bff N Hj uul U f l'l! UN> hafti v .«« fant lachrU ''friede . r bcm ichstaze .keieen ll>- Wor Bei ? kann. iteanaj . A-uß-t r** zu: } Neues xi» "«c :.n'» t Unseer Freundin Fröulcm Louise Rahn zn ifjrss April stattfindenden Geburtstage die herzl.chste» wünsche. Frau Staegemanu. Fr«» Müller. Weine. Frau Albrccht. Fron Weine. iMoantn, "Jocbnn, oiet, f an»! Unserm Frcnude und Parteigcnassen, Hc,rn Earl El zu seinem 40. Geburtstage die herzlichsten Glückwünf/ von feiner Fran und P. Sobiechowski nvd" Dem Pattelgenossen Maß Stockfleth zu feiael 2. April stattfindenden Geburtstage die herzlichst«» wünsche von feinem F«' Hamburz. Unserm lieben Boter Jakob Levien zu seinem burtskage herzliche Gratalotioa Aitona, 1. April Bon seinen Töchtern Gretch e n und 3s! f sind, tiche R lame» F fzabe stci In L ' an eirr «sd-ren U d «veinei '«bald i «n Unserem Freunde und Parielitenossen H. Grund« zu feinem GeduitSiage am 31. Mär, die herzlichste«! wülsschc. I. Lachmuud und '»chl Uuserm treuen K. Scholz, d'e herzlichsten Glückwünsche______ burtstage am 31. März. Gottlieb Fitzner n. ss' Grüi-cr Weg 53.____ �47� haben daß«nter weit I Ji zu Ith ä dl, C �glichst fd't Mit Verspätet. Der ersten Borsttzenden de« Brandenburg'': Arbei und Midcheu-BrreinS, Fräulein Minna Reisha.... zu Ih.cm am 30. Mörz stattgefondeven Gednrtstage ii,, lichsten Glückwünsche von den Partelschwestern an« � �' Fr. Stacgemann, Fr. Lachmund, Fr. Müller, Fr- lt«!,,„1 _ Fr Weine, Fr. Grnudemavn. �«v. zge» Gratulation. Wurden, Mli'ämpfer für Freiheit und, f»» wmi zu feinem� zjjf wir, £*** Allen Pattelgenossen Berlin» zu, Nachricht, Wohnung sich jetzt Nene Königstr. 51, Hof part-rre,', und bitte um fernere Abnahme von guten Ci.arreu P, li.r,~ aen Preisen. a 3,@1'">-» S Auch ist der Eingang Georgenkiechstr. 29�. �«ordd. G-schästslokal Bis Speni NB. 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