40. (loa lq llsmw» JBf [gl*! -—■*« incL Vril>gerl»hi> viertel» Jtanoraetanbo Sjr., m»- 'H 6«., einzeln Rümmer» 'n den Postämtern in üreojjcn . Al+llßi,60 den austerprenz. Poftim-> UlW L'utschlnnd gleichfalls IS«g«. Vtttil Wächr.) Berlin, Sonntag, den 5. April 1874. 4. Jahrgang. Reuer Zeitung erscheint drei Mal und zwar: Dienstag», 1 u.«onnaieud» abend«. Kr. 5- ¥'1 collel< Sillul-Dmokrttt. Eigmthum des Allgemeinen deutschen Ardeiter-Vereins. «edaktto» n. Ssveditlon Berti», Dresdener ftraße Nr.«I. Bestellungen«erde» a»»«!rtSdet alle» Postämtern, in Le>la in der Sxpedt» tton, sowie bei jed'N Svediteur, e»t- gegeugenommen. Inserate(in der Sxpedikou auszugede» werde» vro dreigesvaltene Peiit-Zeil« oder deren Raum mit 4 Sgr derechnet arbetter-Annonceu die dreispaltig« ZeUe oder dere» Raum 2 6gc ''Ii C Mittwochs- Nummer fällt der halber auS. Die nächste Num- ? erscheint deshalb am Freitag nach �ern. D»< ttdt- mmtll Uhr.. mmar» r die Glstaltllng Ä.bem 9" ■-. �t9. ausgesogen durch unermeßliche Steuer� dem grausamen Drucke des römischen Wer ätter t! ordeil. achM ueo et- Ostern, � der erwachenden Natur, welche bisher in Winterschlafe gebannt, durch die wärmende «regt wird zu neuem Leben und Blühen, ist n. Wie ist eS doch tief begründet im mensch ist«, daß er daS Aufwachen des LebcnS im durch die Feier der Tage, an welchen seine ' Ezuren eS verkünden, mit einem Meristeme W Kaum ist ein Volk der Erde so wild und . hhß eS nicht Sinn hätte für diesen wichtigen � PJvnft des Jahres. So feierten nicht nur die b>Btw �ltdilker des AlterthumS, sondern auch unsere "cht, Borfahren in dieser Frühlingszeit ein Jubel- � ,'i welchem sie die Saat des Getreides, die Njung des KorneS und ihr Erwachen zu späte- Mchsthum und Leben mystisch darstellten. Das V Saat war das deotsch-hcidnische Fest der Aund seinen Namen trägt es bis heute. Gestalt ist das ursprüngliche Osterfest; dasselbe ü sedoch durch das Urchristenthum eine wesent- steten,�~ den 21 nfnog Ine. Ii[n® die Ketten des SclaventhumS, faßten ÄordanthaleS, die Fischer von Galiläa � �t» � ��°hner von Jerusalem die erhabenen . welche ihnen der Lehrer von Nazareth pre Ut Begierde auf. Die brüderliche Liebe, die it in der Gemeinde und die gemeinsame Ar- be gemeinsamem Gute, daS waren Lehren, 'vhl anglthan waren, die Hungernden und Itmn zu erquicken, die Traurigen zu trösten .�'euerige Sehnsucht nach dem Reiche Jesus sttlilviftden, in welchem an Stelle der bisherigen �cht und AnSbeutung jene großen Prinzipien r m�mliebe und Gerechtigkeit herrschen sollten »zeugte �"ihm. nht genug Lebenskraft und revolutionärer l("">1 i den zerrütteten und geknechteten Volks- � j«mZ«iteu vorhanden, um im Sturme die de Menschheit zu erringen. Die Cohorten �lwalthicr erdrückten roh die ersten Regungen kerbte, und unter dem Hohn und Spott der en un Reichen erlitt der Prediger der Liebe ____ �»zeSto; unendliche Ströme von Märtyrer- AdrefW°theten x Erde. blute Saat aber war nicht vergebens; Mige J«, für welche man leidet ohne Zagen, h mehrllutzeugeo, je mehr Verbreitung, und 'leitete h denn unaufhaltsam die neue Lehre �drrlichlt über alle Völker. Keine Roth sahr schend, zogen die Apostel derselben von Stadtvou Land zu Land, bald den Samen �urte autrcuend, bald das Feld mit ihrem düngend. Da war der Vergleich mit dem 'HSfeste chl am Platze I Wie der Samen Acker ifgenomme« wird, so nimmt den hingemdeten Lehrers die Erde ans, damit und i faltig die aat emporsprieß« und der Triumph bld�-■"isteu- un Socialistengemeindc das Ende der * w''«®an9 sei; ward daS Mysterium deS Oster- ium Myflum des AuferstehungSfcstcS; so 'lönued""s der ltreidesaat die geistige Saat; so heiiTtr� der Et: die Erlösung der darbenden die Verdcrbniß des ersten den ersten SocialiSmuS, daS irt aosstU ischi ,m ein Hohn, wenn die sogenannten Christen die Kern sprüche der„frohen Botschaft"„auszulegen" ver suchen. WaS machen sie aus den Worten:„Eher wird ein Kamcel durch ein Nadelöhr gehen, denn ein Reicher in'S Himmelreich!"„Gieb Dein Geld den Armen und folge mir nachl"—„So Einer nicht will arbeite--, der soll auch nicht essen!"— Ber wässert, nein geradezu verfälscht wird diese Lehre, und aus dem kernigen Urchristenthum, welches als zü* dender Funke alle Volker entflammte, wird ein kläg licher Extrakt bereitet, um den hungernden Arbeiter durch Vertröstung auf den Himmel davon abzuhalten, daß er nach Brod und Gerechtigkeit heischt. Aber mag auch tausendmal daS grade Wort ver dreht werden, mag man auch mit tauseod Schleiern die Wahrheit verhüllen, sie dringt dennoch durch Und die Saat, welche der große Nazareuer streute, ist avfgegangeu trotz aller Tücke der BolkSverdummer Freilich, was heutzutage von den Kanzeln herab gepredigt wird, daS gleicht dem Urchristenthum nicht selten wie die Distel der Kornähre, das scheint oft wahrlich ein direkter Abkömmling deS Pharisäer- und SchriftgclehrteothumS zu fein. Die wirkliche Frucht jenes echten ChristcnthumS, daS ist das heilige Prin. zip deS SocialiSmuS, die Gleichheit, die Gemein fchaft, die Brüderlichkeit. Einstmals nannte man sie Christen; Jetzt nennt man sie Communistcu. So heißt es treffend in einem zum Sprüchwort gewordenen Verse. Ja, die Aehnlichkeit ist Volltom. men. Hier wie dort find eS die Armen und Eut erbten einer auf Ausbeutung beruhenden korrumpirten Gesellschaft, welche daS gesunde BolkSelement darin bilden und daher einem bessere» Prinzip über den Egoismus zum Siege verhelfen wollen. Hier wie dort predigen sie dir wahre Humanität und Men. fchcnwürde, Bruderliebe Aller, Gleichheit und Ge. rechtigkeit. Hier wie dort wollen sie Gemeinsamkeit der Arbeit und Brot für Alle. Hier wie dort wer- den sie verläumdet und gehetzt; ihr Lohn ist Hunger und Elend, Kerker und Schaffst. Deshalb können auch wir Socialisteu deS neun zehnten Jahrhunderts ein Osterfest feiern, daS heißt, eine Gedächtnißfeier aller der Märtyrer des Socia- lismus, welche durchglüht wird von dem Gedanken, daß dieser Saat die rasche, fruchtbrlugeude Ernte olgeu muß. Wir bedürfen der Mystik nicht mehr, wir rechnen mit der Wissenschaft; wir bedürfen des Höffens und Glaubens nicht mehr, wir rechnen mit der gesunden BolkSkraft der europäischen Arbeiter. Deshalb nimmt auch diese unsere Osterfeier eioeu energischeren Cha- raktcr an, als ein dem Orient entsprungenes reli- giöseS Fest. Wir gedenken unserer Brüder, die für den SocialiSmuS gelitten und sich geopfert haben; wir geloben unS, als Fahneneid, für sie die Lücken der Kämpferreihcn zu füllen; und wir schreiten dann 'ort, fest und entschlossen, mag kommen, waS da will, den sicheren Sieg vor Augen. Das ist der Socialisteu Ostern. Ap'il � JlJoch verdi'elt und entstellt ist im Laufe der d, � dieLehre des großen NazarenerS. "'W'LLs./laben listijPfaffen ihre gewichtigsten Grund- in) i>' k1 Brüderlkeit, die Gleichheit und die ge- t In Arbeit S derselbe» hinwegzudeuteln ge- ™ nichts diu gelassen, als eine nüchterne mystisch Wesen. ES klingt heute wie Politisch« lleberficht. Berlin, 4. April. Die Errichtung detachirter Forts um ver- schiedene Festungen der preußischen Monarchie wird noch ununterbrochen fortgesetzt. Äu Posen werden im Laufe dieses Jahres wieder 3 Forts, bei Swier- zewo, Junitowo und Eduardsfelde, in einer Entfer- nung von V« Meilen von der Stadt auf Anhöhen, welche daS Vorterrain nach Südwesten dominiren, angelegt. Ebenso soll die Absicht, Hannover zu einem größerm Waffenplatze zu machen, feststehen. Ja diesen Tagen, so schreibt die„Weser-Ztg.", wur- den auf der sogenannten Bult die Plätze zu 3 neu zu erbauenden Kasernen besichtigt, welche zu den 10, welche Hannover bereits besitzt, neu hinzu treten sollen. In der Provinz Posen spukt gegenwärtig wie- der einmal die alte Seeschlange über eine den jetzi- gen Verhältnissen entsprechende ErhöhlMg der Leh- rergehälter. Jedoch heißt es weiter,„es feien die Schulgemeinden im Großen und Ganzen außer Stande, die zu einer solchen Gehaltsaufbesserung er- forderlichen Mittel aufzubringen, und auch der Staat sei schwerlich in der Lage, die dazu für die ganze Monarchie nothwendigen jährlich auf mjndestenS 3 bis 4 Millionen Thaler anzuschlagenden Mittel ganz herzugeben."— Wo und wie sollen nun die armen Lehrer Verbesserung ihrer Lage erwarten? Ueber eine arge Wahlbteiuflllssuug wird der „StaatSbürger-Ztg." auS Papenbruch Folgendes be« richtet:„Bei der am 26. v.M. hier stattgefundenea Wahl deS GemcindevorstandeS wurde der bisherige Gemeiuvorsteher nicht wieder gewählt, obgleich er alle ihm zu Gebote stehenden Hebel dazu in Be- wegung gesetzt hat. Ein Fabrikbesitzer auS Mittstock, der als Besitzer eines Grubenwerkes Hierselbst stimm- berechtigt ist, zwang seine Arbeiter, indem er ihnen Zettel mit dem Namen deS bisherigen Schulzen ab- zugeben befahl, für denselben zu stimmen, falls sie nicht aus der Arbeit entlassen fein wollten. Der Büdner Runge, der dem Bauern Friesse als Schäfer dient, wurde von seinem Herrn, obgleich er ein alter Mann ist, sofort entlassen, da er trotz deS Befehls beS Friesse nicht zur Wahl gegangen war. Der alte OrtSoorstand kann sich vor Wuth immer noch nicht in feine Niederlage finden, denn es werden die Leute, die, wie er weiß, gegen ihn gestimmt haben, von ihm auf'S Gröbste gemaßregelt." Hoffentlich wird eine energische Untersuchung stattfinden. Der Jubel, der sich der liberalen deutschen, wie österreichischen Presse wegen der kürzlichen parlamen- tarifchen Niederlage der ultramontanen Fraktionen m österreichischea Abgeorduettuhansc bemächtigt !>atte, macht jetzt einer unangenehmen Ernüchterung Platz. Das Resultat der„gewaltigen sicbenstündi- gen parlamentarischen Schlacht", welche die Austrei« bung der Jesuiten aus Oesterreich einleiten sollte, ist die etatsmäßige Erhaltung der lJanSbrucker Jesuiten- fakultät, also eine Niederlage deS.liberalen Prinzips, zumal nicht einmal eine jeuer Resolutionen, die seit 4 oder 5 Jahren regelmäßig dem Bestände der ge- dachten Hochschule zu Leibe gingen, angenommen wurde.— Wie muß dies unsere natioualliberale Presse berühren? Glaubt fie wirklich schon über alle ihre Feinde endgültig triumphirt zu haben? An« Brüll« wird über die Arbeiternoth Folgen- deS geschrieben: In der heute stattgehabten vertrau- lichen Sitzung des Gemeindeausschusses wurde eiue Zuschrift deS Statthalters mitgetheilt, mit welcher auf die Roth der arbeitenden Klasse» hingewiesen und die Gemeinde aufgefordert wird, derselben nach Thun- lichkeit abzuhelfen. Der GemeindeauSschnß beauftragte deshalb den Gemeinderath, die Anzahl der be- 'chäftigungSlvsen Fabrikarbeiter zu ermitteln und be- züglich der Ausführung öffentlicher Erdarb ei- eu und dergleichen baldigst zu berichten. ES ist wieder der alte Kohl, der durch„öffentliche Erda» beiteu und dergleichen" aufgewärmt wird. Freilich, der heutige Staat ist nicht fähig, socialistifche Maß- regeln zu ergreifen. Er errichtet höchstens National- Werkstätten mit unproduktiver Arbeit, wie in Paris 1848. Niemals aber kann er den traurigen und allen Geschäftskrifen ausgesetzten Arbeiterverhältoissen ein Ende machen. Der neueste amtliche Bericht deS BlceköuigS über die Hnngersnoth in Ostilldien, welcher nach London telegraphirt wurde, ist vom 28. März datirt. Da- nach wäre die Lage im Wesentlichen unverändert schlimm. Der Andrang zu den Nothstandsarbeiten ist im Wachsen. AuS allen Distrikten laufen noch ununterbrochen Nachricht über die ungeheure Roth ein. Die Kommission zu Mudhoobunee berichtet über eiue außergewöhnliche Zunahme der Roth; die Borräthe sind beinahe zu Ende. Auch auS Seetana wird arge Roth in einem Kreise deS Bezirk« gemeldet. Auf eine besondere Anfrage des Londoner Staatssekretärs berichttt der Vicckönig: Todesfälle auS HungerSnoth seien ihm bisher(d. h. bis zum 26. März) nur sechs angemeldet worden, und zwar vier aus Tirhoot und zwei in Monghyr. Lord Saliöbury hat darauf bei Sir G. Campbell weiter angefragt, ob er glaube, daß Todesfälle vorgekommen fein mögen, die der Re- giernng nicht angemeldet wurden. Der Vicegouver- neur antwortete darauf nicht mit voller Bestimmtheit, und da bekannt ist, daß die Hindus bei herannahen- der Noth sich in allerlei Winkel verkriechen, um da- selbst ruhig und einsam zn sterben, läßt sich annch« men, daß mancher Tod ohne amtliche R-gistrirung erfolgt ist. Daß natürlich ein solches Elend gerade die ärmeren Klassen schwer heimsucht, ist sclbstverständ- lich, und beschleunigt Sterbefällc, ohne daß sich gerade sagen ließe, daß sie aus Hunger erfolgen. Bei Erwachseneu möchten solche Fälle zu zählen sein, Greise indessen und Kinder zeigen sich allgemein ent- kräftet und krank. Bei Kindern wird die Wirkung des Getreidemanzels durch die üble Sitte verschärfe, die Kinder erst nach zwei bis drei Jahren von der Mutterbrust zu entwöhnen. Die Eltern geben nicht ihre Kinder Preis, um sich selbst zu erhalten, sie scheuen sich indessen, ihre Kinder in den Staats- Hospitälern und Armenhäusern unterzubringen, ob- gleich daselbst nach Möglichkeit allen Wünschen Rech- nung getragen wird. Unter diesen Umständen bc- fürchtet Sir G. Campbell trotz aller Anstrengungen der Behörden, an deuen diese es nicht fehlen lassen, die Zunahme der Sterblichkeit unter deu Schwachen und Kranken, den Kindern und Greisen. * Die ultramontane„Germania" bringt einen von Uvsinn strotzenden Bericht über eine von nnserm Parteigenossen Kersten zu Guben abgehaltene Volks- Versammlung. Das Beste ist darin die Stelle: G-steru(26. März) fand etne von den Soelal-Demo- krateu allog-schricbeae Bolksversammlunk, statt, welche eine» wütheudeu Vortrag US eist vor Kurzem aus 16mouot- llcher Äcfäugnlßbaft estlaff-niu Paul Kcrßeu ar.S B-rlin über den„Sociallsmu? Im Reichstage" auhöiteu. Jäter- essantcS ist au« diesem Vortrage nicht zu berichten, es waren die alten, verbranchteu social- den okatlschcn Phrasen und Prahlereien; den größte» Beifall fanoe» die uugemcir rücksichteloseu Schmähungen, welche Rcdne» gegen den ant- es-nden Besitzer der uatienal-libera! cu„Gu- den er Zte-." losließ urd ein gewisser Aalon iu einem zwei- ten Bortrag fortsetzte. Die katholische„Germania" schämt sich also nicht, ohne Anführung irgend eines Beweises für ihr« schmähende Behauptung in das Horn der National- miserablen zu stoßen, welche sie doch selbst ebenso gern, wie die Socialisten, fressen möchte. Man sieht auf jeden Fall auS diesem gehässigen Berichte, daß den Arbeitern gegenüber alle Parteien, gleich- viel, welcher Art, ob liberal, ob klerikal, doch nur eine einzige reaktionäre Masse bilden. BeretaS-Theii. Die Bevollmächtigten, Beitragsammler und die Parteigenossen überhaupt werden wieder- holt darauf aufmerksam gemacht, daß alle Geld- senduugen an den Vereinskasfirer W. Grüwel zu richten sind;(VereinSbeiträg», freiwillige Beiträge zur Agitation und für Gcmaßregelte, Gelder für Annoncen und Broschüren u. s. w.) Auf dem Koupon der Postanweisungen ist der Zweck anzugeben. Briefe in allen VereinSangelegenheiten stnd an den Sekretär Derosfi zu adresflren. Einsendungen für das Parteiorg an, den„Neuen Social-Demokrat", sind au die Redaktion desselben zu richten. Werden in einem Briefe an verschiedene der angegebenen Adressen Notizen u. s. w. versandt, so müssen dieselben jede extra ans einen Zettel ge- schrieben werden. Zur schnellen und exakten Erledi- gung der Geschäfte ist dies dringend uöthig. Sämmtliche Adressen sind Dresdenerstraße 63. Berlin, 8. Hamivvtr. 19. März.(Mäezfeier.) Glsttttl Abend hielteu wir hier eiue von circa 3606 Maua besuchte VoikS- Versammlung ab mit der Tagesordrung:„Der 18. März 1871." Ju'S Bureau wurden gewählt uls Vorsitzender Herr Rudolph, als Sch-ifisührer Unterzeichneter. Her, Rudolph wie» zuerst auf die Wichtigkeit des Tage« hin und«Uheilte dann dem Refereuten H-rrn Richter da« Wort. CS ist, sagte Redner, eine iruste Feier, d!e uns heute zusammenge- führt hat. Die Arwlserdcn blkuuden ihr Interesse an der Arbkit'.rbewtgllu,!. Sin Rückblick auf die Arbeltirbeweguog de» letzten zehn Jahre erzeuge ein Gefühl der Genngthuung. Bcsondkre Denksteine der prcletarischeu Bewegung feien aber Crlnnernngitage, wie der hevtige, ein Tag, an welchem die Männer der Arbei! sich rrhodin gegen die Belsailler Orb- UvngSbanditen. Referent zeigte nun die stufcnaeeife Ent wickelunz des SocialiSmuS von Ihrem Anbeginn bis auf die Gegenwart, Indem er die französischen Socialisten Bat auf, St. Simon, Four'cr, Pioudhoa, Lou'S Blatte und Albert charakteriflrte; er besprach eingehend die Handlungen der Communard?. Der 18. März sei der Tag, an welchem zum zweiten Male öffentlich dokomet tirt ist. daß die Arbelt-rbe «'gung Fleisch und Blnt angeitommen und sich nicht mehr »egläugvin lasse. Redner verweist dann aw die j tzsgrn Zn- siäuZe in Paris. Mac Mahon gehe daselbst umher wie cln armer Sünde». Der Vortrag wuiae oft dmch lebdafteu Bei- last unterbrochen; am Schluß ertöate anhasteadeS Bravo und cS brachte der Vorsitzende ein dreimaliges Hoch ans die Helden der Pitifer Commune auS, in welches die Vcisammlnng b-geisteit em-U'nmte. Unter dem G-sange der Marseillaise schloß die Versammlung. Mit soc�al-demokratiichrm Gruße Arnols Ki efert, Schrifrillhler. Frankfurt a. N., 29. März.(Resolution.) Die heu- tize zahlreich besuchte Bäck»gehüisenversammlong faßte die Resolution:„Wir proteftiren en-rz>sch gezeu das im Reiche« -oge eingebracht- Kontraklbrachgesetz." Im Anftrage der Mitglieder des Allg. deutsch Bäck-iverrl!!»: Jacob Brand, Präsident. Joh Ehrhardt, Schriftführer. Betlin, 2. April.(Allgem. Tischler-[Schreine*.] Verein.) Der Strike in Fianksurt a. M. dauert hartnäckig fori. Vor Zazug wird drinzend gewarnt. Gleichzeitig fordere ich die Bevollmächtigten auf, Sanim irgen-u veran sia't n und die Gelder an'. ermann Beyer, alle Mvinzcr- gasse 39. zi senden. A. Herold, provis. Vorsttzender. Berlin, 1. Apill.(Allgeni. Böttcher- sKüp-r-] Bereln.) Hierwit dm M tgliedeez zur Kenutaiß, daß Herr Seehan», Bcrnauersiraße 89, 3 Te., in Stelle des Heren Hinze, als Schrift-üdrer gewählt wurde, tvlle Briefe, die vicht das Kaffcnwcscn beireffen, sind an denselben zu seuben. Im Auftrage de« Auoschuss-S: F. Eräpert. Hamburg, 1. April.(Zur Beaedtiing) Da die Ar- bekicr in trockenen Canavcrs in der Colcll'ichcu Fabrik la Hamburg mit ihre» Falriia-ten in Lodnd'ffrrcnz a-ratheu find, so ersuchen wir alle Arbeiter Deutschlands, im Jutercffe der gemelnfaDiu Sache, deu Zuzug ran Hamnvrg fern zu halten. Wir bitten alle aeb-iteefteundlicheu Blätter, dieses dm Arbeitern Deutschlands zu unterbreiten. Des Cornitd. Hamlurg, 1. April.(Der Strike der Former) der Lohse'scken E'seoaießercl dauert ohne wesentliche Beräuderaug soel. Herrn Lohsc war es gelnugev, e'.uige Leute von außer- halb zu g-wiunm, welche die Arbeit dort aufnahmeu. Nach dem dieselben den wahren Sachverhalt kennen pel-rnt, habcu sie jedoch am 23. März die A-beit wieder verlassen und sind abgereist. Sodann periuchtc Herr Lahse jetzt, einige von den G-maßr, gelten zu gewinnen, nm auf diese Weise Zersplitterung unter uns hervorzuruftn, ist aber auch hierbei zmückgc- wiesen wotden. Kollegen! Da es vorkommt, daß Leute, die mau hier h-r bcarbcrt, um Arbeit zu nehmen, später jedoK, wenn sie den wahren Sachoerhait kennen, und wieder abrei- ftu wollen, ahn- Geldmittel find und dadurch In die bitterste Roth geralhm, so e, fachen wir in Eurem elg-nen Jnterisse, de» Zuzug fireug abzuhalten. Uaterstützungm wolle man senden an C. Strathmann, Kielersiraße 16, St. Pank-. Itzehoe, 31. März.(Allzcm. Böttcher- sKitp-r-] Verein.) Am 23. dss. hielteit wir eine Versammlung ab, m t du Tagekordnung:„DaS B-strib-n d-s Allj. Böttcher- (ieiiper-) Verein» und die Lag: der arbeitende» siloss.-." Unser GewerkschaftSgeuoffe, Herr Denkmann aas Hamourg, res:- rirte uvter allarmewem B-Isall. Wir sagen Herrn Denkmann unfern besten Dank für den für uns so vorthellhaste!, Besuch; möge derselbe recht balv wieder in unserer Mitte irscheinen. M't Gruß und Handschlag A. Fasse, Be.'ollmäjtigte». Hauvtiver, 2. April.(Maßregeluug.) Im Hanno- v-rschrn Guß- und Walzonk, vormals B-rastorf u. Echwede haben heute sämmtliche Kiempner die Arbeit eingestellt, da Einige«ezen Nichtübuelnkommeu des Alka dprciseS gemaßregelt wurden. Wir ersuchen, dcu Zaz?g feru zu haltcu, und bemerken, daß Herr Echwede die Heranzlehuag fremder Kol- legi» beabsichtigt. Sämmtliche Kollegen der Fabrik. Ragdeburg, 2. April.(Ein Korbmachcrstrlke) steht weaen Adlürzung der ArbeltSz-ii und Regeluag de» Lodu- tarisZ in Auesikt. Bor Zuzug wird gewarut. Wir ersuchen nm die größte Betbreltut�. Im Auftrage der Kolleaen: C. Knaps. Sprechsaal. Herr von Unruh, der betanule Revolurioaär Vau 1848, hat sich nieder ein- mal uusicrblich gemacht. Man höre Bor ungefähr vierzehn Tagen fand eine allwöchcvrlich wiedetkedrende Konferenz der Direltion der„Lktieugestllschast für Fabrikation von Eisen- bahnbedarf"— kaufmännisch-r Direktor Herr von Unruh — mit d-u Meistern der Fabrik statt. DieSma! war der Hauptgrvud der Konferenz die Lohnsrage der Ar heiter, bei welcher Geleg nhelt die D rektion nicht er- mangelte, den Meistern zn Gemüthe zu führen, daß stc ferner tüchtig„abziehen" und dcn Alkord heraddrücken müßten; den?, so m-inte die„humane" Direftiov,„wer nist will, kann gehen, draußen stehen«ine Menge anderer Arbc terl' Von diu Meistern wurde eingewandt, daß diese» schlechterdings nicht ginge, denn tie Preise seien so gestillt, daß es unmöglich sei, noch ferner Abzüge zu machen. Im Laufe der Konserenz erlaubten sich ciulge Meister, deu gistrengeu Herrn von Unruh für ewen Augenblick um Gehör zu bitten.„Jawohl', sagte d r Abgeordnete für Magdeburg, welcher im Reich!- iage für Erhöhung der„Lchr-rgehält-r" gesprochen hatte. Da dics« Abstlmmnug ihn dort keinen Pfennig kost t, da mußte er doch weu-gst-uS den„Schein der Volksfreuudlich- keit" onvehmcu. ,Ja wohl, Sie lösnen auch sprechen!" Der Meister schilderte nun die Mißstimm.uug unter den Mei- stcrn, eine Folge de» zu niedrig u Gehclt-e detseiben, und bat die Direktion, doch elwo» die Gihälter derselben aufzn bessern.„Ha! ha! dal" lachte Herr von Unruh,„weiter wollten Sie nicht«? O, darn hätten Sic iieber Ihre Worte iparen könuin; denn, meine Hetren, Sie sind ja uicht augc leimt!"— Es lebe der große Rrvolutioeär von 1348, der Mann de» passiven Widerstandes, welcher sich nur, durch die Macht der Bayonnete bezwungen, aus der Nolionalver'amm lung hlnauetragen lassen wollte. Mehrere Atbeitir. Fricdrichshain, 29. März. Zur Charakteristik der Konsumvereine. Dl» Reklame geginüber,«eiche Schulze-Delitzsch Im Reichstage mit setnrn Genossenschaften zu macheu suchte, kön- »eu wir nicht unterlasscn, aus uuserir eigenen Erfahrung bezüglich der Kousumvereinc dem Herrn GcuoffeuschestSonwalt üb-r die allseitigen g'änzenden Erfolge der nach seinem ichitt» System eingerichteten Vereine ein Bild zu entrolle?,».--- 8 e hcrvoraehobeue Glauzseitr solcher Vereine In eiaem ger vortdeilhaften Lichte erscheinen läßt. � 0 Obgleich wir von voruhercin überzeugt waren, daß"«n' liativ mitte! die Lage de» ArbeiteiS uicht davernd zu.mtt im Stande sind, so entschlossea wir uns dennoch, dem i �edei ipruch- huldigend:„Es bleibt nichts uoversucht", diesl � ih tei g priesiue» RetluagSank.r zu ergr.".f-u und ewen Si j"' uv vtrein nach Schulze'» Muster zu errichtcu. Ueber die �»üi nehmlichkeireu und Aofechwazeu, welche uvserm Be, S-Itena all.r Gewrrbetretdeudcll uud aus den R-!h>. Arbeiter selbst eutgegengestellt wurdeu ovd h.ute noch? bis gehe ich hinweg rrno will nur in Nachstchcadem bei � l'dl oaß da, w» dl« Konsomvereine wirksam eingreifen gerade durch die schlechte Lage der Arbeiter der Nutze-illge ei Null redvzirt bleibt. Es ist weltbekannt, daß die schle. l>age Weber in den drückendsten Lohr verbäitnisscn schmachte Tic bei den täglich steigenden Preisen der Bedürfnisse nlchl izck,, 1 oral im Staude find, dl- uaumgäiigüch nothweadize zahlnngeu iu Form von Ecsparuifflä zu eritbrlge?) doch zur gedeihlichen Ex stenz eines solche» Vereins e! lich und zu größereu Ewkäufeu uoihweudiz sind. Die scheu Kousumverriac, v»u«elchiii hier die Rede ist, zwar seit Ihrem Bestehen einige unverkennbare Bortd' sich gebracht, all'Ia w-nn, wie hier dir Sache steht, i käust nicht einmal baar gemacht werden iöunen, die d.r Mitglieder vielfach mit dem Anwachsen de« B-r«. mözens gl.Ichen Schritt halten, so möge im« Sch-lj-.Dcl'tz ch e'nmal zeigen, welches die gläuzill «ungeuschasirn stnd und wodurch die Lage der Ab-it' W reich selben sei», sie müßte?, wenn st- rechtdeukend sein waS ich auch keioetwegS bezwrifiln will— endlich zu der Uebcrz-uguug gelangen, daß, wenn auch eh B-reiu noch so gut uud reell geführt wird, ja. auch da» Prinzip der Biüderlichkeit In demsclbca h> solchen Gegeuden, wie die uusrige, kein verdlssertci dadurch einiritt, wenn sich die Erw-rbSq lellea n cht erhöhen, eine solche Erhöhung aber erst dann eltuich wenn dem Arbeiter für die Damr der volle Arb gesichert sein wird. Rafft Euch aus, Ihr schlefische» au» Eurer Trägheit und Heist m tarbelleu an fuugewcrke, der Verwirklichung des Prinzip» unsere» Ferdinand Lassalle. lassen; sollte idorf, Tamm!» Nadelfc sich o «gen h «•geb« tklhschl m B Zeit I erster nun ictoi !,'-len f ™ Büch; ?»ch a sstzier Wörde sehr � aber i �aten w; Zeich " Rc 'w paa ttz ade; ldi» „.�lt de PN ftt 'palte!,' � Bäuu '4 ... Ottti "mmb 'h ThSl i», wttit bei Nachdem ist man 'eilen. WWS � als 0 .p und e ««n> L»ra. '?!ll nur Uch th° Greiffenberg» 29. Arbe.'tervcrhältnisse in Schlesien Als Beweis für die Gewissenlosigkeit, mit de. die Roth de» vierten Staad.» todtzuschweigen»der' z» stellen sachcu, will ich über die Aibelt-rver� HIefigtr Gegend einigen Aufschluß geben. D-r satz sü: einen giwöhulichcu Arbeiter ist 14 Sgr. lö.uen beim größten Fleiß« vicht Mihr«1# 1', Tag verdienen. Wa» die Preise der Wohuungen'P ist es für einen gkwöhxftchen Arbeiter beinahe u� Mlethe zu erschwtrgen, denn eine ganz ordinär?? iincr kleinen Kammer koßit 24 bis 30 Thaler die billigeren Wohnungen sii.d zum Theil iiwül höhlen, aber uicht menschliche Wovnuug-u. M mfttels wird ein furchtbarer Wach r getrleü- find im Berhältniß zu den Ernteerträgen rl Der Grund davon ist, daß die Produkte uicht-au« auf d.-u Markt gebracht«erden, welcher sie jcug� durch die Häudler uud Wucherer, die au st N tagen Alle» auf dem Laude aufkaufet! un da Märkten mit Wucherziulen wieder verkauf-*"a Brod kostet 1h Sgr., 1 Pfund Butter 1 bl« y 1 Pfand Fleisch 6 Sgr., d r Berliner Hefftl ,?. 1 Thlr. Da» HelzurgSmatcrial ist auch'ehr b,..lrügi >'e?«we Gl diese treiben den großartigsten Wucher detlt-� � n' Wuh t?»audi; scheut NpSS �hei.ö »langen Ichstchteri der seine Eiutäufc nur Im Kleinen machl»anv, au« Alle» mit Wucherziusin bezahlen. E' Nrdlii � s,»«ch ge> prodaktlde» Einkommen von 149 Thlru. o ptz R hier ia Greiffenberg jährlich 3 Thaler lMMtM-S wir im zahlen., So viel über un'erc Loge. Die Wie-ugen.» j,'-neom Verhältnisse auf uusern Gcstmdh-itezufnd an«>ale v,i Jeder se'bst sich ausmalen... Wi* Eduard Schweuderllg. F-'�' Ue Sti, Erust Kruse. Jselohn Zum Kapitel der Frauenarbeit i'b statißik. »lle Mit S'°i'rn, i S bleibe '"tt-hatil , j Ll 3»»1'! geaen t gegen t n Wah L, vsd Ri Ja einer hiefigeu Nadelfabr», scha.v»>- � S.'� f-\tl �" Tagesordnung Ist, Samstag, den 2lF-b,u°r, � �. vud Fronen uud kleine Mädchen arbciten. um l M Kr gaben fich etliche davon nach Hause,«s ste W die Ehaussee entlang gegangen st"d,� ftlb't � � h etwas außerhalb der Stadt beleget>!> ans einmal von tu»»-» �«ttkmwh�e-ww� Von den vlehlschen Haudlungev, wche di-s-.�, den schwach-n Weseu vurmehr verüb«. rerb'->�l,s lichkeitSgesühl, weiter etraS zu sa� st.' � manneblldrngSvereiukcommis wären �.if ianI. ficht* jcoch weit!» gega-geu; wenn m'n W-sen es v-rmocht hätte?, 1� um � worauf die B-rbrecher der Sittlichk� � »trolle?,« woreu. Mittl?r«tile komme» die Meist» dir Ar' ill eise« dir Kadrik; d!i Bmschm«urdeu»kanat, obsage ich, waenm Wied die Sache der Pslijeibehördc schmachte.°er Staatsanwaltschaft nicht«nr Tnzelge gibrachl?-- siffc nlH*tfi vielleicht der Nadclsabrikbefitzc-, daß-r wieder kleine hweadlzel dd»che Arb-ikerlnaen übir die gesetzliche Feist hat arl-ei- übrigen,! �?en; daß er stch selbst dadurch dcuunzircn würde? sollte» vielleicht davor Furcht haben, daß Harkort, idorl, Heck» auch eine Bre talitätSstatistik dieser saubr- teommis von Iserlohn aafstellen würden? Ist doch der- 'Nadelfabrikant sogleich de! der Hand, die Poliz-.i in �dch zu nehmen, w nn einer sein» Arbeit r etwas zu Wrd. Ein Arbeiter. -reins t »d. Die Itede ist, c Bortdeil steht, dl en, die des B-rd unS dci glänzen' : Äbeit it» die . Der i der Ii den bi- e str steckter rhleu ae» anlihrct! cu neh >llte, iS' cht; iess n Sc« d» iil perstzail U-berzai ehe reich sein enalist auch ei ja j-l Iben hl efische" an Evtl unseres E. Kassel, 29. März. Eine Säbelasfäre, '' steh am 8. Februar d. I. in Worl-rehausen bei Kassel ttgeri hat, verdient wohl einige Beachtung. Sonntag, Februar, kamen des Nachmit ogs einige Husaren i Alilhschaft deZ Herr» Büigc,, verlangten mit großem ■lim Bier und stießen mit des Gläsern ans den Tisch, ' Zeit darauf erschienen noch einige Mann, gesellteu sich erstereu vud nahmen an Ihrem Scaudal Theil. Sic nun erst recht heftig auf den Tisch; der WIrth vir- anir, jiioch solchen Lärm, indem er den Soldaten sagte, b!o»-Äe�tcn fingen, so viel sie wollten, aber die Tische und rsrn ich1 u öchten fit doch unbeschädigt lassen. Jetzt ging der röjenl«»och stärk-r als vorher. Die Gäste bcvarchtetm, der ' �°Mzi» f» und so sei heule in dieser Wirthschaft be ! worden; der Wirth erklärte jedoch, er kenne den Unter sehr gut, derselbe verkehre auch sehr oft b-i ihm, sei ? aber noch nicht in seiner Wirthschaft gewesen. Tie «m wollten die« aber nicht glauben, im» aus ein ge- Zeichen zag n st: blank, und nun entspann sich eine Rauf rei. Glücklicherweise waren anS dem Dorfe 'rn paar Leute anweien», welche si-d durch die Flacht ..'11, aber Fenster, Thören, Tische, Gläser r.nr Lamp.n > 11 zrrhanin; der Wilthl?, welche die Leute aufzuhSern �it bec Bcm»rllng, c« sei ihueu ja nicht« geschehen, (h u f18' wenn sie sich nicht fortscheercn wollte, den Kopf _____, Nau giugS vor die Thür; dort hieben sie ein wsserteÄ,,-.�äumchiu ab, zogen mit den blanken Waffel, im r n chl pS.fc und hieben auf alle Leute ein, die ihnen in den clnweKmj 8wtv, ja sogar die Leute, welche in den Fenstern lagen, h ArbjK/� Vicht verschont; ein junger Mann, NamcvS Wiih-lm ß> s« 22 Jahre alt, wurde so arg am Kopfe verletzt, '»rrn® Tage darauf starb. E-st als die Dorfbewohner ®afbn, flüchtete die wüthcnde Eoldal'Ska nach 188 die Eskadron statlonirt ist. c Thätcr find bereits arritlrt worden; noch ist abzU' welch« Straf« st««rhaltcn«erden. ____ Karl Bcirtholb. Ans den Tagen der letzten Reichstagswahl. Airchbim jetzt ollc-thalben die ReichStagSwaHlen beeedtt ' ist man im Stande, die Thätigkeit unserer Partei zu heilen. Es ist nicht meine Adficht, ein G�sammtresume l'ben. Et sei an dieser Stelle nur bemerlt, daß die 111 als GauzeS üb» alle Erwartung hinaus idrc Pflicht »ad Erfolge»zielt hat. wie sie den gewaltigen An- ich«I" i't �'llue? gegenüber kaum zu erwarten waren. nur über die Wahlkreise vefcrirc», in weichen ich thätig gcwcs.u bin. Wahlkreise Lennep-Metlmaiin, wo wir schon zweimal �.'Kandidaten du- chgebracht, haben wir leid» In Fo'ge �'llschendcn Zersahrcvhelt unterliegen müssen. EineSthcilS �«ir Schuld b» Z-rsPlitierung der Arbeit, rbeweguug, .«NheilS dadurch, baß UN« zu wenig Lokalitäten zn Ber- '�»"geu zur DiSpofltiou staudin, weil die WiUhe meist schüchtert waren. Schon lange vor b» Wahl wandten «lle Mitte, an, um dieses Kreis du Lrbelterscchc wieder �dbirn, und cS schienen uvsue Bemühangeu nicht ohne 's bleiben zu solleu. Jedoch erwiesen sich diese Hoffi un« "s trügerisch, da gerade wmige Tage vor der Wahl 1 Feinde mit den schmachvollsten Mitteln der Bcrlänm- 'ine Gegenag'tation in s Werk sitzten. Der Wahlkampf „Mit nicht mehr ein poiilisch», soadcrn wurde zur per- Echlnpfetei znzcspitzt. Doch mit welchen Mitteln .vbch gegen UV« kämpfte, fest standen die aufgeklärten Ar- ' vo.i Remscheids Wermelskirchen Lennep rc;— wäh> «fr im Levueper Kreise also gute Fortschritte machten, 's uns trotz aller Anflrenguag nicht möglich, in dem I1 Metimaun Boden zn fasse!'. Allenthalben wurden un« ,'We verweigert, in Folge dürgermeisterlich» Brest, flns- Trotzdem haben wi, auch iu diesem Kreis» eine an« 'che Stimmcnzahl ans unseren Hörig vereinigt vud find svnehmiich die Haan» UN» Soimdorncr Arbeit», welche toß-s Lob verdienen. Unsere Partei ist in diesem Wahl« � Segen die Wahl von 1871 gewachsen. M Wahlkreise Dnlcbnrg habe ich in Duisburg, M ise- vvd Ruhroit Berfammlungen br'gewohnt, welche sehr »sucht uub vom bestm Geiste für unsere Sache beseelt i,»8' Auch HI» wurde von uusiren Gegneru Alle« äuge � u um U' s zu sckädigen, und es war das Schlimmste, ab vielen Orten kc'uc BcrsommlimgSlo'ale erhalten und dennoch haben stch die sistea Partelg-nofl-n onch Färb'' 'c'M früh'' («ff««' 39,'j i« � Kreise tapfer gehalten und unsere Sache wird lünf- «bch tgxt vcrwä!tt gehen. Wahlkreise Düsseldorf habe Wich m-hreke Versamm« aiftl!»»™ Düsseldorf selbst abgehalten; wir beschränkten und /,«vf genannt« Stadt, weil keine Aussicht ans Sieg V, 2«rtn war. Aach hie» hat aber die Partei gewonnen. fielet ,l � Mch Beschluß ein» Konferenz in Barmen hatte ich noch �«hlkoelsc JserlohU'Altena zu wirken. Ich konnte jedoch > si. Mangel« an Lokalen nur iu Altena und Limbuig splr. ge u?' V Die Bcrsammluugen übertrafen unsere Erwartungen, Hl!!!',,>.««« Stiu-menergebnlß ist gegen 1871 ein sehr gütifligeS itiltf''"tttt. l Im Wa, lkreise Hagen, woselbst Ich als Kandidat auf�e- stellt war, habe ich tüchtig georbeltet und Bersammlangcu abgcbaltcn: iu Haz-n 6, Bteckerfeld, Haspe, Hcrdccke, Si pc, GcoclSberg und Schwelm je 1, welche alle sehr gut besucht waren; namcmlich hatte ich ia Brickerfcld und H»deck- daS Vergnügen, mich mit gegnerische!, Dokiorcu und Kaufleuten so lang« herum zu bälgen, bin dieseldcu zur Freude unserer Parteigenosscu schachmnll waren. I, Hazeu selbst wagten S die Fortschrlttl», eine Beisommlung eilrsnbcrufen, ia wel- cher wir, da die Fabriken nud Wirkstellen be m Bezlnu d-r- ielbea noch vicht geschlossen waren, nicht so zahlreich erschei- nea konnte», wie saust. B-i Eiöffaung der Versammlung wurde unS bedeutet, daß nur Eiagcsisiene de» Kr iseZ Hagen zum Woit lommen könnten. A>s ich mich trotz dies» Cr« kiärunz zum Wort üb-r die Geschäft: ordruag melden vud ma« hörte, wer Ich sei, brach die Bildung»er Fortschrit'llr las, und rS waren die Rufe:„dnrch'S Fenster mit Klein I" die acllnbcsten frommen Wünsche. Doch habcu wir uns prächtig da ü: gerächt, indem wir-uf den 9. Januar in dem- selben Lokale eine Bersammlsng eiudeiiefcn, welche zum Ei- 'rücken von allen Parteien brsncht war. Hier wurde daS Verhakica d» Fareschritticr-wer saufim Kritik unterzogen, Di- Wirknng der gesammtea Agitution im dortigen Kreise ist eirc sehr befricd'gende. 1871 erhicleen wir nur 770 Stimmen nnd jetzt habe:: wir lld-r 1309 erhalten, odscho? die G-gne-e sich mit der Hoffnung schmeichelten, wir würden keine 709 erhalten. Den Arbeitern de« Wahlkreises Hagen uad lpcjt-ll den ComitSmitgliebltN sage ich u-ch nachträglich mci, aen Davk. Am 19. Januar früh zog es m'ch nach Elberfeld, nm noch bei der dortlg n Wahl thätig siin zu können. Hier hatte tch wieder GelegeLkeit, zu sehen,'waS die Wupperthalcr Ar- beitcr köillcll. Der Wuhllamps glich elnir wahren Schlacht nud es war vorher, sowie am Tage d-r Wahl Alles Seitens der Kapita'macht cufgcbaten worden, die Arbeiter zu über- wältigen. Es stmdeu Anfangs sich Social-Demokraten, Na- tioralliberale, Ultramoatane, Atkousirvülioc und Radikale gegevü er. Von Seitm der Nalionvllidiralcu war das uu- glückliche Slichwort„Reichssiinde" als Parole anSgeaeben, nicht allein die bösen Soc.al Dcmok.-aten und Ulttamouiancn waren„Reichsfeiudc", sttln, ia d» oll.u hitzigen„Ret HS- frenndlichkei," passitte den Nationalen des Unglück, auch die Mkousnvaiivm In den reichsfeindlicheu Topf zn werfen. Wie erblaßten die alten Stützen von Thron und Mar vor Grimm, als ihueu so bewiesen ward, doß auch sie„Reichsfeinde" seien. Wie mögen wohl die Franzosen gelacht haben, al« sie vernahmen, doß im heil!- g-n Reiche de, geliebten Mutter G-rmav.ia so viel uugerathene Söhne seien. Die Nationalen holten au« ihrer allen Rnm« pelkammer alles h-roor, was ihnen nur irgend zuc Hend kam. Es zeigte sich sowohl, daß bei Ihnen der Grundsatz:„D» Zweck heiligt die Mittel!" gelt«. TS wu:d« brav gelogen. Die„Pariser Commune",„Greuelsceuen",„Ermordung von Bischöfen und Priestern",„Peti oleum" rc., war n die täglichen Schlagworte lang» Art kel und Annonce», daneben wurden die Landwchrlentc und Reservisten an„die ruhmvollen Tage der Jahre 79—71" erinnert. Hicrzn gesellte sich da» Ma- vöeir der Radikalen, die, obschon sie keine Aussicht auf llgmd einen Eefolz hatten, dkunoch zum Zweck der Z-rsplittcrnug der Atbeiter einen Kandidaten aufkellten. Es liegt offen ans der Hand, daß ein» der besten K-eise rninirt werden sollte. Die Arbeiter de« WupperthaleS aber ließen sich nicht irte macheu; fest staudeu sie iu diesem schweren Kampfe, In s-stcn Reiben gillgen sie zu» Wahlaro« Ulid freudig dlickt-u alle dernii?, al« am Abend de« 19. Jarieer c« hieß, w!r find in der engeren Wahl und dem fortschritllich na!lonall!bcral-koii- servativen Kandidaten nm 2999 Stimmen voraus. Sofort ging es anj'ü Niue in den Kampf der engeren Wahl, welche auf den 22. Januar angesetzt wurde. Rüstig wurde gearbeitet; allabendlich ging es mit r.nsercm Kaadica« tea in 3 bis 4 B-ziissersummlungev, olle sehr gut besucht, oder in richtige Volksversammlungen; so rlicklen wir vorbereitet und gut orgenisirt«us'S Neue vor. Da der derzeitig- Bevollmächtigte Harm iu'S Gtfängniß mußte, übernahmen DreeSbach und ich die Agitation am zweiten Wahllaze. Was unsere Gegner in der ersten Wahl auch all» grleist-t, jetzt überboten sich dieselben. Noch gewaltig» wälzie man die Flugblätter gegen uni, von HanS zu Haus gingen dir libe- r.ilm Herren, um eiwa'g« Säumige anzuspornen, doch ja wählen zu gehen, da das Baterland in Gefahr sei; ja, selbst aus den Stroßeo gtüßten die Liberalen die Arbellcr( chte Katzensreundllchkeitl). De» Ullramontaneu, die man vorher für„ReichSfelnde" erklärt hatte, versuchte man vorzuspiegeln, baß die Liberalen vor den Socialistcn die Relii.Ion retten wolltin. Die Altkonsirvativen kamen Wied» zu Ehren, und eS wurde an ihr Gefühl für König, Kaiser und Vaterland oppellirt, die Redikasin fordertili sich gegcnselt'g auf, gegen iivS und für dl- Nationüleu zu stimmen. G» wurde von den Natloualliberalen um alle andern Stimmen gebohlt, wäh- rend wir ruhig unser« eigenen Kräfte zusammen zogen (Schluß folgt.) Vermischtes. *(Entsetzlich es Arbeiterunglück.) In ein» Posen» Dempfmühle kam vsr elmgen Togen ein dort drschäs- ligter Arbelt» in ein» vielleicht noch Nicht dagewesenen Weise um'« Leben Indem er beschäftigt war, das Mehl von cincm der oberen Rärme durch eine große trichterförmige O-ffnunx nach unten hiaab zu schaffen, kam er dem Trichler zu nahe und stürzte in denselben hinein. Da dies» Tr-cht» au sei- rer unteren Oeffnnng noch so weit ist, daß der Körper eine» Erwachsene:! dludurchsallcn kann, so wä:c er unzwciselhafr unten glücklich angekommen; aber leid» zog» beim Fallen das eine Knie an, so daß er im Trichter stecken, blieb und von dem nachdringiildeu Mehle überschüttet wurde. Der mit ihm beschäftigte Arbeiter holte sofort Hülfe herbei, vnb da diese von oben h» vicht gewährt werden konnte, so mußte d» Trichter von unten her aufgebrochen werben. Als man mch etwa 19 Minuten dazu gelangte, den Arbeiter herunter- zuziehen, wa? er bcreitS im Mehl- erstickt, und blieben auch alle Wicd-rbel-biiügsversuchc fruchtlos. (Die Statistik b-r Jahr- 1871 bis 1873) weist nach, daß auf den preußischen Eisenbahnen im Lanfe dieser drei Jahre 36 Zagirennnngeu während der Fahrt vorge- kommen, und daß dabei 23 Personen x-tödt-t, 197 Personen verletzt, 145 Fahrzeuge erheblich, 154 Fahrzeuge unerheblich beschädigt«orden sind. Die Frage, durch welche Maßrcg-ln den Zugtrennuvgen und ihren uvh-ilvollen Folgen vorzn- beugen, ist dah» von großer Bedeutung für die Sicherheit des Eisenbahnbciri'bcS. Die im vorigen Herbst stattgehabte Konferenz b-hnfs B-rathunz der zur Erhöhung der Sich»« hell im Elseabahntetriebe zu crarelfcudcn Maßregeln hat zwar zn mehrere» Besch üssen geführt, welche zu(«gedachten Frage In Beziehung stehen, vollständig»schöpit ist dieselbe ad« dinmch nicht. Der Handelomlnistcr hat dcvdalb an die Eisen» lahndircktionen und Kocimissar'ale eine Verfügung gerichtet, durch welebe diese bin avfgefariert werden, b'nuen 4 Wochen üd>r eine R-ihe der B-rfüznig angeschiofleuer Fragen sich gutachtlich zu äußern, sowie bestimmt- Vorschläge In Bezng auf dl- Augekegerheit abzug-be?. *(Jll Stockholm) herrschen d'c Blatt»n und d» Flecktyphus, dl« Im Nsvemdcr epidemisch aufgetreten, noch immer verheer-iid fort. Am 29. d. M. waren im Ganze» an den Blattern 2523 Persvnen erkrankt und 5Z9 gestorben, davon in der letzten Woche resp. 179 uub 38, mit» iirzt- Uch r Bchandlnüg waren'..och 393, an dem Typhus waren im Ganzen 369»krault nv.d 56 gestorben, davon in d» letzt.» Woche relp. 33 und 5, unter ärztlicher Behandlung am 29 noch 198. *(LiteretenhandwcrkSzeug.) In New- Jork entschied jüngst der R cht» HaimS in ein» gerichtlich-o Verhandlung,„daß die Schecre eine? Redaktem.S nicht wegen Schulden gepfändet we-d-n könne, da stc zu seinem Hand» wkrkzcuz g-höee"— Diese Eaticheidnng ist gew ß für die Bildung des heutigen LircratcutbumZ bezeichnend, das nur vermittelst Schecre und Rothstift seine Spalten zn fülle« im Stande ist. Britskastiid, Weber in Ha rburz-Altona. Annonce für die vorige Nr. verspätet; auch fehlte da? Dalum d:S Vortrages in der Annonce. Z ir B.-achtanz für das östliche Holstein! Den Partei« genoffen zu, Nachricht, daß ich von jetzt au iu Oldenburg in d» Schuhilraße wohne. Ich bitte, mich nur da auf- uchen zu wollen. I. H. Haß. Anuouce». Ws Verli«. Mzmtiun seiüschz» Ä.rbttter-B-r»w» Seschlosienc Mitglieber-Bersammlnuz Dsunerstag, de» 9. April, Abeüds 8 Ahr, Sophiciistraßc 15. T-g-sordn.: Fortsetzung über die AnttSge zur Gtlleralversammlllug.— Vorschlag eines anderen Bevollmächtigten. A. Kapell. Alle anderen Versammlungen fallen in dieser Woche ans. D. O. Für Nerlin. Te-itscher Zimmerer- Bund. «ezsawmsunarn Mittwoch, den 8. Aplil, Abmds Si Udc. Restaurant„Alcazar", Drekdenerstr. 72/73. Vortrag d?S HesitN Beck. Dounerstag, drn 9. April, Abend? 8� Uhr, Köputckerstraßc 172. Vo»traz des H-rra Ring mann II. V-ischicSencS nud Feagckasten. Um zahlreiches Eescheiuen»sucht A. Kapell. Oeff. Cigarrenarb.- Versamml. Tieastag, den 7. April, Vorm. Ii) Uhr, Im„Deutschen Katsir", Loth migerstr. 12(früh-r WollanckSstr.). TageSordn.: Vortrag des H-r-n M. Schlestvg» üb» daS Vorgehen der Fabrikanten in Betreff der Lohnabzüge.— Abrechnung der gesamm-ltcu Gelber fll» den WahlsoasS und sitr die Slrik S außerhalb.— Verschiedenes. Um allseitig-» Erschein'» ersucht __ Die K 0 m Mission. W« Ws«M. GiensralVexfamminng sämmtlicher Schuhmacher Berlins Dienstag, den 7. April, Vorm. 9 Uhr, Sophieustr. 15. TogeSordn.: Feststellung üb-r den diesjährigen Strike und die Bereinigung der Schuhmacher In ganz Deutschland. Die Herren Arbeitgeber fivd eingeladen. Kollegen, seid siühjeltlg am Platze. C. H. Szlmmath. ldiL. Meine Wohnung befindet stch jetzt Oranienburg»« straße 89, 3 Tr. links. D. O. WertM.. Sttikeverein der Schneid er) Keriamminng Mittwoch, den 8.»pril Abends 8 Uhr, in der Gratwcil'schen Bi-rhalle, KommandaÄeustr. 77— 7S. Vortrag de? Herrn Fritzsche und Verschiedenes. Die ncngewäAten Ausschußmitglied» der GewerkSkran- k-nkaffe werden hiermit aufgefordert, iu dieser B-rsommlimg zn erscheinen.__ Die Kommission. Allgemetuer Böttcher-(Kicher-) Bereiu. Hiermit de.; Mitglikdschaste.r z,!!! Nachricht, laß am I«, 2. und ereilt, am 3. Pfingstfciertage zu Hamburg uuseke Generawers. ammlung statifiadet. NäbereZ brieflich. Im Aiistrage des Bu-schuff-S: F. G»«ge»k. Für Hamburg und Umgegend. Oesicutliche Versammlung der Cigarren- Arbeiter Mittwoch, dm 8. Ap'.il, JbeodS 8h Uhr, im Lokale d-S Herrn Thomsev(Orpheuw), Neue Ncustr. 25. Tageiord?.: 1) Berathung über Mittel ind Wege zu: Btssirnng uns»» Lage. 2) VerschledemS. Im Auftrage der Kommission: G. Herzig. Für Hamburg-Altona. Allgememer deutscher Gipservereiu. Gtschlviseuc Mitglied er» ersam mlllS g Dozuttstap. de? 9.«piil Ädeuds 8 z Uhr, im Salon zum Roland. Tagekordn.: Wichtige Angelegenheit! n. Abrechnung. __ H. Götz. Für Hamburg. Alle, welche noch Sammelbogen vom Ausschluß der Korbmacher in Händen haben, werden ersucht, selbige im Salon zum Rolaud, 1. Jakobstr. 19, an Herrn H. A. Hermann baldmöglichst abzuliefern. _ Die Kommisston. Für Rothenburgsort» AKgrmun deutschn vesSlossene Mitglied-r-Beesammlnaz Douuerstag, den 9. April, Abeuds 8z Uhr, im Neuen Salon bei Gebr. Dioniiiu». Tagesordn.: Die Idee de« Aebellerstaudes im Zusammen- hange mit der gegenwärtigen G schllfttpctiodt. BereiuSan- gelegenheiten. Ich ersuche alle Mitglieder, am Platze zu sein. _ D>r Bedollm. H. Gadow. Für Barmbeck. ZUlzemeiirr deutscher Ardetter-Verei». Oessentliche Mitglieder-Bersammlung Dieustag, den 7. April,«beodS 8z Uhr, im Lokale de» Herrn Schultz. Tagetordn.: Da» Prinzip der Giwerkschastsbewegnng und de» Allg. deatsch. Ard.-Berelu». Referent: Her» Pfeiffer. Die Mitglieder der Gewerischafteu weiden eingeladen. ___ Tdeodor Rothermundt. Für Eimsbüttel. Mootag, den 6. April, Bormittag? 11 Uhr, in Lübbe»'» Salon zu Eimsbüttel. Tagesordn.: Die Indirekten Stenern und die Lage de» Arseiterstande».— Der Allgem. deutsche Arbeiter-Berein. Referent: Her» Hörig._ F. Hollmanu. Für Eimsbüttel. Zur Geburtstagsfeier Lassalle's Concert und BaU, unter gefälliger Mitwirkang mehrerer Liedertafeln, anderauwt von den Mitgliedern de» Allg. deutsch. Arbeiter- Beuln», Sonnabend, den 11. Apul, in Lübbe»'» Salon. Karten, i 4 Schilling, gültig für einen Herrn nebst Da- me», sind zu haben bei: M-in», kl. Freiheit, Meyer, große Roseustraßi, Sehott, große Lergfiraße in Altana, Wleseoe?, Amaudast«. St. Pauiy, Haasr, Eimsbüttel,«ad bei den Comitömitgllcdeer-. Saalöffnnng 7 Uhr. Anfang 8 Uhr. Am Festabend sind Karten ä 6 Schill, bei Herrn Hanfe, Tastwirthfchafl zur Eimdbüttler Spitze, zu haben. Sänimtliche Parteigenossen fiub zu biesem Feste einge« laben. Da» FestcomltS. I. A.: F. Hollmanu. Für.Hannover. Den Parteigenassen zur Nachricht, daß zur Feier des Geburtstags Ferdinand Laffalle's «m ersieo Osttrfeitttag von Nechmitt-tg? b bis 8 Ohr, Concert, dann Ball, im Lokale des Hrn. Narrten, pat.fiadet.— Karten, a S Sgr. zum Crncert allein, für da» -anze Fest oder anch für den Ball allein a 10 Sgr, fiv» bei Herrn Matthe?, NenrstraLe 45, sowie bei dem Unter- zeichneten zu haben; Besucher de« Eoncert», die am Tanz theilnehmen wollen, zahle» 7z Sj». nach. Da» Tancert bcstrht an» Mufik Mb aus Gesaug der Mitglieder. Dann folgt Festrede, gehalten von Herrn Richter. Freunde, selb alle am Platze, e, gilt einer edlen Sache! H. Rudolph, Neuestraße. NB. Die Mitglieder de» Fistcomit»'» kommen Sonu- »bend bestimmt bei Matthe« zusammen. D. O. Der Kongreß der Zimmerer, Maurer und Stetuhauer für Rheinland, Westfalen und die Provinz Hessen findet den 19. und 20. April in Elbirfeld statt. Die Herren Delegirten werden hiermit ersucht, so bald wie möglich sich zu melden bei Fr. Hesse. Obnstr. 48. Die Herren B-vollmächtizteu d» Allg. beutsch. Arb.-Ler- s werden hiermit ersucht, dafür zu sorgen, daß an» allen »in« Städten dkvanntcr Prooivzen Dclegiete gesandt werde». F. Hesse. Für Osnabrück. Große Volksversammlung Montag, den 6. Ap.il(am zweiten Ostntagc), Morgen« lOj Uhr, im Knhlmann'schen Saale, Alte Münze 21. Tagekordn.: Die geistige und physische Entwickelung de» Vkenschen. Di- Schul- und Kirchensteuer für Osnabrück. Refeeevt: Franz Klvte. Die Parteigenossen werden ersucht, diese Bersammlnng nach Kräft-n bekannt zu machen. Di«»e-sammmng w'rb pünktlich eröffnet. Franz Klute. Für Osnabrück. Groß« öffentl. Verbandsverfammlung Mittwoch, den 8. April,«deudS 8 Wr, im Knhlmann'schen Saale, Alte Münze 21. Tagekordn.: Die B-rbindang der Arbrtgcbir im deu!- schen Arbcitgeberdund und der Zweck desselben gegenüber den Arbeitnehmern. R-fereut: Herr A. Kapell, Zimmerer an» Berlin. Alle Arbeiter, besonders die Zimmer, werden hiermit freundlichst ring laden. L. Himmermann. Für Dortmund. Mgcmeiuer deutscher Arbeiter-Berein. Kefchlosseae Mitglied er? ersammlnuz Mittwoch, de» 8. Bptil, AbendS 8t Uhr. Im Lokale des Herrn BoSpoth, Lütgen-Brllckstraße. Tagesordn.: Innere Berrincangelegend-iten. Karten find vorzuzeigen. Der Bevollmächtigte. Für Bochum. Oessentliche Volksversammlung Montag, be» 6. AP il, Nachmittags 3 M-r. im Saale de» Gastwtrth» Linn kam p in der Vöde. Tageeordrung: Die Kleinmciste» gegenüber der Groß- Industrie. Lerfchtedeue». Res: Carl Seelig. Die Parteigenossen und Mitglieder de» Allgem. deutsch. Arb.>BireiaS werden nm z2 Uhr in obige» Lrkal zu einer wichtigen Besprechung ewgeladen. ___ Im Auftrage: W. Schnlte». Für Düsseldorf.� JiLgtAeinir Seutscher Arbeiter-Serei«. Geschlossene Milaliede»Versammlung Dienstag, den 7. April,«SrudS 3 Nhr. im Lokale de« Hrn. Dieckmann, Ratiogergraße. Tagesordn: Abrech'ung de» Monat März. Anträge zu» GtNkralversaum'liN!g. Berathung über die Fei-r de» 11. April. Da» Berhrltrn der Stuttgarter Zimmermeister zu ihren Ge- sellen. Ich ersuche slmmtliche Mitglleter, zu erscheinen; vor Allem aber ermahne ich die Säumigen, weil wichtige Punkte vorliegen, vollzählig in dieser Bersammlnng anwesend zu sein. Kelter Weg, schlechte« Wetter und sonstige Entschnldl- gnngen«erden nicht beachtet. Der Bevollm. Busse. Für Gelsenkirchrn. Allgemeiner deutscher Arbeiter-Berei«.~ Geschlossene Mitglieder.«eriammlong Montag, den 2. Oftmag, Vormittags 11 llhr, im Lokale de» Wi'th» Fatnm, auf der Aarstraße. Tagesordn.: 1) Abeechnung.— 2) Wichtige innere An- gelegenheiten. Mitgliedskarten müssen vorgezeigt werde». __ W. Schulte», Bevollm. Für Dresden. Die hiistgen Mitglieder fordere ich Mcrdnrch auf, fich Sollntag. den 5. April(1. Osterfcirrtag), zur Konferenz zahlreich einzufinden. _ Der Bevollm. E. Stnhr. Social-politifche Blätter. Der Inhalt der am 3l. März ausgegebenen zweiten und dritten Lieferung(Doppclnummer) enthält: 1. Wer ist Arbeiter?— 2. Das eherne Lohngesetz.— 3. Der Staatsbegrifs.— 4. Der Waffenschmied.(Erzählung aus dem Hussitenkriege.)(Schluß.)— 5. Ein grausige« Hochzeitsfest.(Aus dein Tagebuch eine» Seemanns.)— 6. Das Recht der Arbeit.(Eine Rede von Moritz Heß.)— 7. Der heilige Bund der Völker.— 8. Herrscher und Volk. — 9. Social-politische Parteien.(Forlsetzung.)— 10. Die Mormonen. III.— 11. Die Verkürzung der Arbeitszeit. — 12. Scheinfreiheit.— 13. Sinnsprüche.— 14. Album der Poesie.—— 15. Uebervölkeruna und Socialismu«.— 16. Ein grausiges Hochzeitsfest.(Aus dem Tagebuch eines Seemannes)(Fortsetzung.)— 17. Ueber Produktivgenossenschaften.— 18. Die freie Eoneurrenz.— 19. Die Zucht- Hausarbeit.— 20. Die Arbeitseinstellungen.— 21. Das Erbrecht.— 22. Gelungene Täuschung.— 23 Durchgegangen.— 24. Saphir-Anekdoten.— 25. Die öffentliche Meinung.— 26. Der Dichter Firdüsi.— 27. Social-politische Parteien.(Fortsetzung.)— 28. Die Organisation der arbei- tenden Klaffen.(Fortsetzung.)— 29. Der Zusammenhang zwischen Socialem und Politischem.— 30. B. Shelley.— 31. Gelungene Nechtfertiguna.— 32. Jsaac Newton.— 33. Treffende Antwort.— 34. Die vier Viertel de» Lebens. — 35. Bibel oder„Bübel",— 36. Guter Ausspruch.— 37. Unheilbar.— 38. Album der Poesie.— 33. Brieflasten. verlmer Parteigcnosseli. Am 2. OsterfeleNare wird die dikannl? Ak.'sche Uhr bri Herrn Panl, Prinzenstraße 71, auSgeloosi. Theiloehmer «erden eingeladen. Loose sind daselbst noch zu haben. D-r Ertrag Ist für eine bedürftige Familie bkstimmt; deshalb »»t'rSüöt blt« Unt-rnehmm._ H. Renz. Allfn fttenndtn»od Betanvlcn zur gefälligen Anzeige, daß ich Pfirdemarkt unter Nr. 43 einen Bier«ruSschank mit Billard eröffnet habe. Hamburg, den 6. April. I. G. Mahl. Dm Parteigenossen»laude ich nur hiermit, meiae Restauration in Erinnerung zu bringen. Da? Pa»tei°rgau liegt an». _ A Stille», Al-x-nbersde. 17, a. d. Stralaner Br. Allen Parteige- offen empfehle ich mein Restanraai. Guter Mittagztisch i 5 Sgr. Der»Nene Social-Demokrat" lieat an«. Giyezicwisz, _ P-mzenstraß- 59. Ich ersuche die Herren Dohne und Seist Hartwig nm ihre Adr. Bremen, L-hnstedterst-. 105. I. Stcinebach. Eine geübte An-b-fferin, welche auch im Schneidern Be- scheid weiß, sacht Beschäftigung. Straaßbergerstr. 31, 4 Trippeu, bei Horschler. Den Parteigenoffeu Hamburg» und der Umgegend Ich eine große Auswahl von Hüten, Mützen und waaren, wie ich anch Reparaturen solcher Artikel' nehme. Für gute Arbeit und billige Preise garamitt H. Planthaber, Hamburg, erste BraudStwietc Nr. 6; vom Fischmarkt zweiter Huw Hierdurch halle ich allen Freunden und Pi genossen, welche nach Amerika wollen,«ein Gast- und Logir-Haus bestens empfohlen. M. W. Quick» k. 41. &"■ Mrft-S» n Schaarmarkt 10 in Hamb Beachtenswerth für Partetgeuossen! Seedlraf von 5t Sgr. an, Domingo von bi Szi-, St. Felix Brasil von 5t Sgr an bei S. Fricdhö Hamburg, Nenersteinweg 37. 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I bring Nachfolger(Adolf Bereln) Bcrautwortlich für die Redaktion: E. Becker Verlag von W. Sriiwel In Berlin. W.«