t«mb«l t und � Artikel raii'irt ttrr HuO und Pal nein aus 41. jü* fitttma ttf4eint t.ki«al «?™ IttL»rmgerlohu viertel» 1� JJänuinetanbc t?e/,Sgr.» m»» ' Gar., nnieln �hnsneni Berlin, Freitag, den 10. April 1874. 4. Jahrgang. Neuer krieth«! �»-«,«r»Sdd. Wäb�, S,r. der Umj cnau gl salle'«<. reu au P Jj, Älixl-DemoKril Eigenthmn des Allgemewe« deutschen Arbeiter-Vereins. Redaktte» a. Srveditiva «« r I t«, Dr eddeii«rftrag e Nr.«Z. Bestellimgea«erde» a»«»Srtt bei alle» Postämtern, ia Be Iw w der Sxpedt« tiou, sowie bei jedem Evedilexr, iit» gegenacnomme». lZnserat«(in derSxpeditlou auflageren werden»ro brcigesvaUene Petit-AetI« oder deren Ron« mit i Sgl berechnet Srbeitrr-Anvoncen die dreisraltig« Zeil« ober deren Rairm 2 Ggr. vroscheb ifeu wl> kcustr.$ »»• chcu e politische und die gewet'kfchaft liche Arbeiterbewegung. Es verlohnt flch wohl der Mühe, einmal au !" Thema zurückzukommen, welches den bei der 'btiterbewegung länger betheiligtcn Parteigenossen 'Äich xh, bekanntes sein wird; jedoch die rasche Zu- '�»le unserer Partei führt uns tagtäglich viele lglieder zu, welche die Unterschiede und daS In lderzrcifen b-.ider Arten der Arbeiterbewegung .n nicht genau kennen; auch ist es in gewissen Hn, unter den sogenannten Kathedcrsoeialisten Dogma geworden, daß mau die Arbeiter von 1 politischen, socialrevolutionären Bewegung ab �teu und auf die lediglich gewerkschaftliche Organ! » hinlenken müsse, um so dem SocialiSmuS einen '-»m entgegenzusetzen. Wir sind nun durchaus nicht der Anstcht, daß ->lS der letztere Fall eintreten werde, sondern be die feste Ueberzeugung, daß der SocialiSmuS foiikt auS der Gewerkschaftsbewegung Rekruten em langt; um so uöthiger halten wir eS freilich, daß Arbeiter sich rechtzeitig klar werden über diese '°.chk und die politische Seite ihrer historischeu ! nicht über den gewerkschaftlichen Kämpfen Btssen, da sie sonst— die Arbeiterbewegung in �aist dies— zwar schließlich, aber doch «e'rW,�. Wch lange bittere Erfahrungen gewitzigt, znr Ulg. dch j fischen Trkenntuiß gelangen werden. ilele yWdn wir nun zunächst in seiner Gesammt- t!>»! r Wesen der heutigen Gesellschaft mit ihrem r W'g lkspalt«ud Kampfe zwischen Kapital und Arbeit eins. ker Entmenschung der Arbeitskraft zur bloßen Nstre, so muß eingestanden werden, daß da» eherne ige?»««rWgesctz der Angelpunkt ist, um welchen sich das R«g««'FZe Getriebe dreht; jeder Versuch, das Lohngesetz socialen Bestrebungen außer Acht zu lassen, muß nothwendig bitter rächen. Nach dem ehernen Lohngesetze bemißt sich der chschuittlichc Arbeitslohn, das heißt der natürliche �i« der Waare,„Arbeitskraft", nach ihren Her- .„Skosteu, wie es bei jeder anderen Waare auch llilii'P*®'e Herstellungskosten der Arbeitskraft Jl"ach Zeitalter und LandeSfitte gewohnheits ?�e uvthdürftige Lebensunterhalt der Arbeiter- st. Und um dieses mittlere durchschnittliche AuS kten schwankt nun der Lohn je nach dem ver- �kenen Stande der Geschäfte«nd Bevölkerung '°rtig, daß einerseits bei GefchäftSanfschwung oder '»gel an Arbeitern der Lohn etwaS höher als sein w,lch' sicher Durchschnitt steht, der Arbeiter also etwas a i>»tS das Nothwendigc hat, und daß andererseits 2»«ei b �eschäftSstockung oder Ueberfluß an unbeschäftig- ? Arbeitern der Lohn unter diese Grenze sinkt und 'Zahl der Arbeiter dann durch die Krankheiten, Hunger und Elend im Gefolge haben, auf's �DIgs�ausaulste dezimirt wird. )oitll� i®ne Abhülfe diese» entsetzlichen, menschennnwär l � ZustandeS läßt sich natürlich nur dann be» � �'i'», wenn dessen Ursache verschwindet, nämlich eherne Gesetz, und überhaupt die Nothwendig- „Ii fortfällt, daß der Arbeiter sich selbst, seine eigene aft fjt ptn Lebensunterhalt an den Kapitalisten lrteu o M„ß, während dieser den gesammten Ar- »sie ft*— also«ehr als er im Lohn zahlt— aneignet. Der Weg zu der Befreiung von dieser rtucn Ausbeutung ist eben so klar vorgezeichnct; 'st die Umwandlung der hentigen Gesellschaft in focialistische mittelst demokratischer Staatsmacht, 'b in der socialistischen Gesellschaft ist die Pro- ____ Ai'0a n�t bie Unternehmung der Kapitalisten, Wohnok lche die Lohnarbeiter anwerben, sondern sie ge- . durch Arbeiterassoziationen; es behält somit jeder Arbeiter seinen vollen Arbeitsertrag und as 3 s ii'Hirne Lohngesetz verschwindet mitsammt der d's'"arbeit. „) in �..�aß dieses focialistische Ziel jeder sich selbst be- ■ in S'itt Arbeiterbewegung nur auf politischem Wege j."ht werden kann, ist so selbstverständlich, daß wir ' Wort darüber zu verlieren brauchen. »i »merj Zlserg«! :eu ei et Bei m i be nt W ± Wir gehen daher sofort zur Charakteristik der Gewerkschaftsbewegung über. DaS Wesen derselben beruht vor Allem darin daß sie auf dem Boden der heutigen Gesellschaft snßh also die Lohnarbeiter der Kapitalmacht gegenüber stehen und ihr ihre Arbeitskraft verkaufen müssen das eherne Lohngefetz bleibt also in feiner Machb Vollkommenheit bestehen, und die Löhne und Arbeits zeit können also nur in dem Spielräume, welchen das eherne Lohngesetz läßt, durch Arbeiterkoalitionen beeinflußt werden. Hier treten nun vornehmlich zwei Punkte hervor Einmal sind die Unternehmer der Kapitalisten klaffe im Staude, das eherne Lohngesetz zu Ungun sten der Abciterklaffe zu verschärfen, sobald ihnen nicht gemeinsam handelnde Arbeiter, sondern verein zelte gegenüber stehen. Wir sahen oben bekanntlich daß der Arbeitslohn bald unterhalb, bald oberhalb der DurchschuittShöhe steht, je nach Angebot und Nachfrage, also je nach der Dringlichkeit der Ge> schäfte und der Menge sich anbietender Arbeiter Wenn also die Arbeiter vereinzelt find gegenüber dem in wenigen Händen konzentrirten Kapital, so kann die Kapitalmacht rasch jede Konjunktur deS Ge schästs ausbeuten, welche ein Sinken des Lohnes be wirkt; die vereinzelten Arbeiter können aber nur lang sam eine Konjunktur zu ihren Gunsten zur Lohn> steigernug benutzen. Auch das stetige Sinken des TauschwcrtheS der edlen Metalle wirkt ähnlich un° heilvoll für die mit Geld bezahlten.Arbeiter, falls sie unorganistrt sind. ES ist also klar, daß nur die Bereinigung der Arbeiter zu gemeinsamem Handeln in der Lohnfrage sie davor schützt, daß sie noch schlimmer fahren, als es selbst das eherne Lohngesetz vorschreibt, daß also ihr grwohnheitSgemäßer noth- dürftiger Unterhalt mit der Zeit noch immer schlich ter wird. Die zweite Art der Ausnutzung des Spielraums, den das eherne Gesetz läßt, ist umgekehrt die, daß durch steten Kampf und energische Thatkraft die ver einigten Arbeiter ihre Gewohnheiten umwandeln und im Laufe von Jahrzehnten sich somit ein durchschnitt lich besseres Lebensdasein erobern. Hier ist vor allen Dingen die Verkürzung der Arbeitszeit in Be> tracht zu ziehen, da»ine Errungenschaft auf diesem Gebiet weit weniger leicht in den Zeiten der Arbeits stockung verloren geht, als die bloße Lohnerhöhung. Wir haben in Borstehendem also die Grenzen der gewerkschaftlichen Thätigkeit gezogen, mehr von ihr zu verlangen, wäre eine Ueberschätzung. Denn wir dürfen nicht vergessen, daß, wenn der Durchschnitt deS nothdürftigen Lebensunterhalts im Laufe der Zeit auch noch so hoch steigt, dies dennoch in flch begreift, daß die Arbeiterklasse dicS höhere Einkommen eben wohl ganz, ohne jedes dauernde Erfparniß ver- zehren muß, wie früher daS geringere— nur dieses Angewöhnen von mehr Bedürfnissen bewirkt ja die Lohnsteigeruug. ES wird also unter allen Umstän- den dabei bleiben, daß jede Handels- und Arbeits- iockung die Gewerkschaftsbewegung überwältigt und ein Massenelend erzeugt, welches die Arbeiterklasse dezimirt. Unter allen Umständen müssen daher die Arbeiter ihr socialdemokratischeS Ziel nie außer Augen lassen. Und so lehrreich der„Guerillakrieg" der StrikeS auch ist für daS erste Auftauchen der Arbei» terbewcgnng, so wichtig ist eS, den„großen Krieg", daS heißt, daS politische Ringen d»S Proletariats mit der Bourgeoisie, den Kampf um die Gefetzge- bung, stets in erster Linie zu betonen. Vermag doch die Gtsetzgebung, sobald sie in arbeiterfeindlichen Händen ruht, mit einem einzigen Federstrich daS i�anze KoalitiouSrecht zu beseitigen. Die social-politische Aufklärung der Arbeiter ist eS daher vor Allem auch, wa» die Freunde und Schmarotzer der bestehenden Gesellschaft fürchten. Einen Strike lassen sie sich mit saurer Miene schon inmal gefallen; die Socialdemokratie aber gilt für ie als der— Borbote der socialen Revolution. Lernen wir daher von der Haltung unserer Feinde. E? stehe jeder Arbeiter, nnbeschadet feinet augenblicklichen Nothwehr mittelst Strike, fest znr großen Armee, zu dem von Ferdinand Laffalle in'S Dasein gerufenen Allgemeinen deutschen Arbeitervereini Palitifch« lleberflcht. Berlin, S. April. Wohin das im deutschen Reichstag eingebrachte neue Militärgesetz noch führen kann, zeigen uns die Berechnungen der Regierung, die pro 1875 bei An- nähme jenes Gefetzentwurfs zu einer Erhöhung des MilitäretatS um 14 Millionen Thaler, pro 1876 sogar um 15 Millionen Thaler führen würden. ES droht sogar ein Deficit, denn die 5 Milliarden sind fast ganz verbraucht. Unaufhörlich legt man dem Volke neue Lasten auf, unaufhörlich rüstet man „deS Friedens wegen" zum Kriege. Die Errichtung der detachirten Forts bei Posen, worüber wir in der letzten Nummer uns schon ausgesprochen, wird wohl noch, wie die„Posener Ztg." schreibt, dieses Jahr in Angriff genommen werden, und zwar zunächst im Südwesten der Stadt, wo drei Forts, bei Swierzcwo, Junikowo und Eduardsfelde, in einer Entfernung von V» Meilen von der Stadt auf Anhöhen, welche das Vorterrain nach Südwesten dominirm, errichtet werden, indem sich südwestlich von jenen drei Punkten eine Thalebene von Lawice nach Zabikowo hinzieht und hier in dsS Warthethal ausmündet. Diese drei Punkte sind etwa je 3/s Meilen von einander entfernt und würden die Anlegung feindlicher Batterien erst in einer Entfernung von über 1 Meile von der Enceinte PosenS gestatten. ES sollen nun zunächst solide Chausseen von der BreSlauer Chaussee nach jenen drei Puntten hin errichtet werden, um einerseits das riesige Baumate- rial für jene FortS herbeiführen, andererseits, um auch später die FortS mit einander verbinden zu können. In ähnlicher Weise soll, wie man hört, eine Chaussee- Verbindung zwischen sämmtlicheu(15) detachirten Fort», welche rings um unsere Stadt in einer Ausdehnung von 5—6 Meilen angelegt werden sollen, hergestellt werden. Die Verbindung zwischen den FortS auf dem rechten und linken Ufer der Warthe wird ober- halb PosenS durch die Posen-Kreuzburger Bahn ver- mittelt werden, welche deswegen, lediglich zu fortifi- kalorischen Zweckcn, die Warthe in einer Entfernung von mehr als einer halben Meile von der Enceinte der Stadt(beim Eichwalde) überschreiten muß. Ob unterhalb Posens, bei Naramowice, wo gleichfalls ein detachirtcs Fort angelegt werden soll, ebenso ein Eisenbahnübergang für nothwendig erachtet wird, erscheint noch zweifelhaft. Man sieht, wir haben „heidenmäßig viel Geld" für Militärzweckt; bei der Jnvalideuversorgung soll freilich„gespart" werden. AuS Rußland wird üb»r verschiedene Unruhen berichtet, die unter der ländlichen Bevölkerung aus- gebrocken sind, und zwar sollen eS, wie die russische Polizei angiebt, Frag»n sein, die religiösen Grund zu der betreffenden Erregung gegeben hätten. Jedoch eS ist auch in Rußland wohl wieder d»r wahre Grund daS alte Lied, das unS in allen civilifirteu Staaten bald stärker, bald schwächer eutgegenschallt, das Lied von der Ausbeutung des Menschen durch den Mcn- chen und dem socialen Eleud, daS nur erst beim völligen Siege des SocialiSmuS v-rstummm wird. * Auch der Herzog von Broslie, der allmäch. ge Minister und Schnhriegler Mac Mahou'S, will einen alten Stammbaum frisch„bedüngen". Er ' eirathet nämlich im Alter von 63 Jahren eine Vittwe Alticr, Tochter des steinreichen Direktors deS Blattes„La Presse", mit Namen DeSbrousseS. Der erste Mann der Wittwe Altier war ebenfalls sehr reich; er war Direktor der Bäder von Vichy. Wie in Fraukreicki machen's auch in Preußen die Träger der alten Stammbäume, welche durch die Herrschast deS mobilen Kapitals mehr und mehr vertrocknen; ie„bedäugen" dieselben mit den Zwanzigmarkstücken der nicht-orthodoxen BanquierS««nd Judentöchter. Die Debatte übet das Ivvalisengesetz wollen wir, wenigstens in soweit fie den in Nr. 38 mitgeth eilten Antrag der Arbeiterabgeordneten und die Angriffe der Gegner auf die Rede Hassclmann'S betrifft, nachstehend wiedergeben. Nachdem Hasselmann den Antrag in der de- reitS bekannten Rede begründet hatte, nahm der Rc- fereut der Kommission, vi-. Buhl, das Wort und äußerte ficd in folgender anmaßender Weis:: Meine Herren, ich erlaube mir aas die AaSfüdrmigen de» Herrn Borcedner« nvr Insosiit einzegeden, als ich ihm sage, daß man au» diesem Antrabe und vielen anderen sehen kann, wie eS den Herreü nur um Phrasen zu ihiw ist, dena diese« Antrag beweist in schlagender Weise, daß, wenn wir den Herren auf ihre Jntenrionen falgteu, in da» Gesetz eine Ungerechtigkeit hincinteagrn würden, die ganz beispiel- loS wäre. Die H rren haben hier die Frage der Kriegs- invaliden heronsgegriffen, ste haben aber diejenisen, die durch Dienstbeschäftigung im Frieden verl-tzt sind, nicht gerannt,— man steht dara", mit welcher ObeiflächUch- keit die Sache gemacht wird. Meine Herren, Ich habe iciii-r Zeit der Kommiffiou angehSr», die das Jnvaliderigefetz be- rathen hat, und ich kann dem Herrn Borredn r versichern, daß wir uns in wochenlanger Arbeit überlegt haben, wie den Leuten gedalfea«erden fiNN nnd geholfen werden muß. Aber ich kann au» meiner danealigen Erfahrung w»hl behaupten, daß wir uns dem Au-.la-de geaenliber vor unserer Invaliden- versvrgnng nicht zu schämen haben, denn ich erinnere nur daran, daß die Jnvalideuv ersargnug in Deutsch- land die beste in Europa ist. Der Dr. Buhl, welcher so hochfahrend hier spricht, hat sich in Wahrheit dadurch unsterblich bla- mirt. Er hat augenscheinlich keine Ahnung von der Art, wie Offiziere penfionirt werden. ES heißt nämlich im§ 12 deS Pensionsgesetzes: Jeder Offizier»der im Offiziersrange steh n»r Militärarzt, welcher nachweislich durch den Krieg invalide und zur Foetletzudg des akiiven Militärdienste» nvfähig gewolden ist, erhält eine Erhöhung de« Penstoa: a) wenn dieselbe 550 Thal-r vnd weniger(im niedtigstm Falle 143 Thal?,) beträgt, um 250 Thaler jährlich K. Ein im Frieden invalid gewordener Offizier er. hält also ganz bedeutend weniger Pension, als ein kriegsinvalider. Dr. Buhl brauchte daher seine „ganz beispiellose Ungerechtigkeit" nicht auS dem Sack zu holen, da die invaliden Offiziere sich trotz derselben sehr wohl befinden. In Wahrheit be- zweckt nämlich diese Maßregel, sowie die von den Socialisten beantragte Penston der im Kriege invalide gewordenen Gemeinen und Unseroffiziere um 20, resp. 10 Thaler monatlich, nichts weiter, als daß die Massen Kriegsinvalider so gestellt w-rdeo, daß ste mit ihrer Pension auskommen können, so daß die ausgedienten Unterofsizicre und Friedensinvaliden als- dann die Civilversorgungsposten erhalten. Ebenso lächerlich, wie Dr. Buhl's desfällige Bemerkung, ist seine Phrase, daß, weil die Invaliden in fremden Ländern hungern, fie auch in Deutschland genug hätten. Der nächste Angreifer wdr Eugen Richter, der sich folgendermaßen vernehmen ließ: Dem Herrn Abgeordnete» Hafielmvvn habe ich von dieser Seile nur solgevde wenige Worte zu erwidern. Die beut- scheu BolkSvcrtrctnngen haben in ihrer Fürsorge für die In- validen nicht erst gewartet, bis Soclal-Demokratcn unter ihnen erschienen find, sondern ste haben übeiall und in Pr-ußen feit 1848 in biestr Fürsorge gewetteifert, noch lauge be- vor die Gocial-Dcmokratie überhaupt ersuudeu war.(Heiterkeit.) Aber wie war diese gerühmte Bersvrguug? Und gab es vor 1848 etwa keine Socialisten?— ES möchte dem Abgeordneten für Hagen wohl schwer werden, diese beiden Fragen zu beantworten. Doch hören wir seine Philippika weiter: Meine Herren, welche Parteien aber auch in deutschen Bolksvcrtretnngen gescstcn haben, auf welcher Seite auch die Majorilättn waren, alle Parteien haben es für eine Regel des politisch en Anstände» gehalten, die Frage der Invalid-uvcrsoraurq nicht In den Partclstreit herabzuziehen. (Bravo.) Sie sind der Ansicht gewesen, daß alle Parteien unter fich und alle Parteien mit der Regierung hier nur ein nnd dasselbe Interesse zu verfolzen haben,(wobei die Invaliden freilich nicht satt werden). Erst der Partei d-S Herrn Hasselmanu ist es vorbehalten gewifen, den Java- liden zur Staffage von Bolksoirsamwlnugen zu machen. Bravo!) Meine Herren, wenn Herr Hasselmavn erst läuzere Zeit hier gewefen ist, wirb er begreifen,— vielleicht auch nicht begreifen,—(Heiterkeit), daß beklamireu viel leichter ist, als gesetzgeberisch arbeiten(Eine de» bekannten bummel haften Bemerkung. n Enzen Richter'«) Wein Irgendwo, gilt da« im Punkte der Jnda'.Idenversorgung. Gerade hier kommt e« daraus au, erst dir thatfächlich üveranS verschiedenen Ber- hiliuisse kennen zu� lernen und dann für He verschiedenen thatsächlichen Verhältnisse im Geletz eine DnrchschnittSregel zu geben. Das ist überaus schwierig, weil die Fälle Illdivi- duell s» durchaus verschieden sind.(Ei, welche Aiikflüchlcl) Das Besitz von 1871 ist da« Ergebniß einer mühsamen und sorgsamen Arbeit giwesen; e« hat sich ab» alsbald heran«gestellt, daß IS Vicht ausreicht. Dieses neue Gesetz will Lücken ergänzen; wir find aber de» U berzengnng, b ß wir auch hiermit noch nicht am Ende der Arbeit rnd der Ersah- rung angekommen find. Wie die PetltionSkommisston sich fortgesetzt angelegtll sein läßt, Lücken in der Javalideugesetz- gebung klar zu legen und zur Ergänzung der Lücken i-nzu regelt, so».erden wir uns überhovpl angelegen fein lassen, überall dasjenige für die In aliden zu Ihun, was wir ihnen schuldig sind, ohne daß wir darum große vnd stolze Worte machen, wie Herr Hasselwann e» zu ihun versucht hat, Herr Hasselmarn hat in seiner thatsächlichen Schilderung Alles durcheinander geworfen; alle Invaliden find für ihn Krüppel, und wer militärisch invalide ist, er- s 4clllt ihm auch als bürgtrlich erwerbsunfähig, E» kann aber Jemand militärisch Invalide sein und darum doch bürgerlich so erwerdSsähig, wie jeder Andere, der gar »icht im Kriege gewesen ist. Dem bürgerlich Erwcrbs'ähigeu gegevüb-r hat de» Stellt meines ErachtenS allerdings nur dir beichränktc Pflicht, ihnen zn ihrem Fortkommen behü. stich »l lein. Wollte man den L uten, die vollständig arbeitZ- fähig sind, so viel z-blN, daß fie nicht mehr'zr arbeiten brauchen, dann würde man nicht einmal im Interesse dieser Leute selbst handeln.(Sehr rlchtigl) Dir letzte Bemerkung Richter« zeugt von schäm- losester Verdrehung. Er thut, als habe Hasselmanu die sogenannten„Ganzinvaliden", also die Leute, welche militärisch invalide sind, als unbedingt erwerbsunfähig behandelt wissen wollen. Und die Rcichsboten schreien dazu:„Sehr richlig!"— Und doch war daran kein wahres Wort, denn der socialistische Antrag verlangt die Pcnfionscrhöhung von 20 Thaltrn monatlich nur für die drei ersten Klaffen der„Ganzinvaliden", welche laut Gesetz amtlich für vollständig oder größtcntheils erwerbsunfähig erklärt sein müssen, und die geringere PenstonSerhöhung von 10 statt wie, bisher, 2 Thaler für die beiden letzten Pcnsionsllasscn, die th eilweise erwerbsunfähigen resp. im Kriegs- dienst verwundeten oder beschädigten Ganz- und Halbinvalideu. Auch Haffelmann führte dieS in seiner Rede so genau anS, daß ein Mißverständniß nicht vorliegen kann; offenbar ist eine absichtliche Verdrehung vorhanden. Nach Nichter schoß endlich Dr. Lucius aus Er- fnrt los. Er hielt folgende geniale Pauke: Was de» Auttag des Herrn Abgeordneten Hasselmavn betrisst, so ist bcrse'bc bereits in de, vö'.hlgcn Weife beant- wortet warben. Dergleichen Aatrige und Begrünomtgen köa- neu Niemard überraschen, welcher bi« Taklil, die die Herren »am ersten Tage ihrer Anwesenheit ab im Re-chStagc vrr- folgt haben, kennt Sie fordern eben Unmögliche» unb knüpfen«n die Versrguvg dieses Unmöglichen Schlüsse, die zu Berdichtlguigeu de» b-sttzendeu gebildeten Klassen, der Klassen, die hie, im Reichstage«esrntlich verttetc» find, führen. ES ist ja ganz natürlich, daß ein Appell an die niedrigsten Leidenschaften und Instinkte des Meu- scheu, wie Neid und Mißgunst, ein gewisse« Echo i» gcwisten Kreise» findet und stnden muß. Ich möchte data» erinrerv, daß gerade die Atttsührungen de» Herrn Abgeordrrlen Hastel- mann nachgewiisen baden, daß in der That so au»« reichend gesorgt ist für die Jn»alide», wieesüber- Haupt in der Möglichkeit liegt, wenn er hie» nachge- wiese« hat, daß der Betrag von 240 Thaler« einem solchen Invaliden gewährt wird, der durch eine Vcrstümmelnng er- werbSuusihia ist. Die ErwerbSuusähigkeit ist ja doch eine wesentliche Vorbedingung und der richtige Maßstab, um ein« höhere Pension zu gewähren. Ein Eiukommen aber von 240 Thalerv, entspricht ungefähr dem einer Landschul lehrerstelle. ES Ist ein Einkamme«, welches ent- spricht d»m Dutchschnlttlbetrage de« Bedürfnisses dessen, wa» zur ungefiher« Unterhaltung eine« Famlilie in einer kleinen Stadt erforderlich. Wenn gesagt worden, dag in ungenügender Weis« und mit Undank für die Invaliden ge- sorgt worden wäre, so möchte ich auch daran erinnern, d»ß ei in der ersten Thronrede de» deutsche» Reichstage« geradezu als erste Pflicht des neucu Reichstage» betontwurde, in auskömmlicher Weise für die Invaliden zn sorgen, und Ich mein-, der Reichstag hat dieses kaiserliche Wort auch eingelöst. W r haben das Wart eingelöst durch die Gründung de« JnvalidensondS, durch welchen zum Mindesten in ebenso ausreisender Weise, wie bei anderen Natio- nen auch in ähnlichen Fällen gesch-hen, für die Be»ürsnlffc der Invaliden gesorgt ist. ES geschah da« s-rner du,» die Bewilligung eines DikpostlibnSsondS, Wellie» für solche Fälle sorgen soll, die nicht streng unter die gesetzlichen Paragraphen s-llev, wie ja krn Patagraph so gefaßt werden kann, daß jeder civz lne Fall schli-ßlich getroffen wird. Die dc-tschc Nation hat ihre» Dank ferner dewIesen für Diejenigen, welche in Erfüllung der höchsten Ehrenpflicht für da« Laler- l ud gtlittin haben, durch die Gründung zahlre'cher milde» Stiftungen, durch w-lchc ausreichen» für besondere Fälle gesorgt wird. Nach ollem diesen können solche Reden, wie die gehö-.te, k-ine Wirkang nach außen machen, höchstens auf vollständig Unverständige und Urlheilslose, und ich glavbe, daß die alten Soldaten hier in allen Mitgliedern d.s RelchclageS bessere Berdündcte und Freunde feben werdet, als In den Gesinnungsgenossen der Pariser Tom- mvnel(Bravo I) Dcr Unsinn ist ebenso haarsträubend wie selbst- gefällig vorgebracht. Zunächst nennt es dcr Dr. LuciuS etwas„Unmögliches" und„einen Appell an die niedrigsten Leidenschaften", wenn wir für den Invaliden, der gänzlich erwerbsunfähig ist, mehr als 11 Sgr. per Tag beanspruchen. Merkt Euch das, Ihr Arbeiter! Daun thut der weise Doktor, als bekäme ein ganz Erwerbsunfähiger stets 240 Thaler per Lahr, während er doch hoch- stens 132 Thaler empfängt; jene höhere Summe giebt es nur für einen so arg Verstümmelten, daß derselbe nach amtlicher Erklärung„ohne fremde Pflege" nicht bestehen kann. Und dann kommt wie- der die schöne Logik: Weil die Dorfschulmcister nichts zu beißen haben, brauchcn's die Invaliden auch nicht. Und solchen Zustand nennt dcr Abgeordnete für Erfurt„auskömmlich", mit direktem Hinweis im selben Athemznge auf„milde Stiftungen"!— Nun, wir denken, der„alte Soldat", dem der Ma- gin vor Hunger kanrrt, wird schließlich den„Ge- sinnungsgenvssen der Pariser Commune" denn doch wohl mit anderen Blicken betrachten, als es der hohe Reichstag zu glauben scheint! DaS Obige ist nach stenographischem Bericht alleS von den Gegnern Borgebrachie, womit mau selmann zu widerlegen vermeinte. Nichtf Phrasen, Verdrehungen und Schimpfereien. sagen dazu die deutschen Arbeiter? An NOftsittK' ÄHeÄ. deutsch. die Mitglieder des Vereins. Anträge zur Generalversammlung, welch! gedruckt an die einzelnen Beoollmächtigteu zur kussion versandt werden sollen, müssen spätestes 20. dss. in den Händen de» VereinSsekretäl* befinden. Alle später einlaufenden werden ar � Generalversammlung zwar verhandelt, könne« nicht mehr vorher zur Berathung versandt wer) Der Präsident des Allg. deutsch. Hasenclever. Berlin, den 8. April 1874. Arb.-Vtt-i ?cks b, «s« Kur a«»1- n »»d 11. äRiljUebl d'lche ti >u schick-! Ji von t Jfil bis Reue M £ Gchli & 173, J�'htert �-gialist Der ''»arde pn 4.» J"«' 19 Jn« Mi Weit» 5 | Y? JJJftimi' BT* «8 sie K», (Zur Beachtung.) Aus fol-end-a Orten, v»u D-Nks' J L st-n eingerncht warben, sind nach k ine Barsqläge!> dchr.bt s, vollinSchttgtea u. s. w. eingegangen: Boch-ew,' Rüstetstel, Schmargendorf, Schönebeck.— Bon J-If Nillsol» sin» für die abgett-ten-n B vollmächtigten r«! nenin Bosschläze eingegangen. Breslau, 16. März.(BolksversammlungW kein groß-« Lokal zu bekommen war, mußtin wir M>f v-esammlung im VereluSlokal- aeha'tei!. Di- R-Ios» sl?>>ersa über die drei Gtsetz-Nlwllife warben vor circa 2ööi in einstimmig anzenommcv. Hätten wie-in xröß.rel �«'4» kommen, so hätte» wir miubesten« 3—4000 Neh halten. Rodert st Hamburg, 2. April.(Abrechnung) über die B'setze Witwe Schulz einaezangeoeu G-lber: Bozen 1: �.�'jirke. 4 Schil; B,n. 2: 5.—.; Aga. 3: 6.—.; Bgu. l-j ?gn. 5: 2. 3.; B-n. 7: 5. 12.; Bgv. 8: 12. 14.; 1 15. 12.;«g». 11: 1. 13; Bgn. 12: 4. 10.; ZIlU- «in Witte 9. 13.; Schmairiider'« W-rkstelle 4.—.;' lang b. Roscher 4. Oj.; vichsamminng b. Plank 3. Fälsch 3.—.; von Stee»—. 8; von Philipp � ,»n Dallach—. 8;»urch Raoek 1.—.;»nrch Thie>Z W. A. 1.—.; K»I«vg—. 10.; Rathwann—. 4.� —. 21.; Lcriu—. 4.; Rast,—. 10.; Albrecht Richer 1.—.; I. b- Jongh Fabrik—. 10; LödiUZ> Beck—. 12.; Jansen aus eine» Tiganenfabrik 1. —. 5.; LlinSbort 1. 8; Brevuiug'S Mesfiuggießrr Summa 101 Nart 15i Schill., wosüc ich im N»> Wittwe Schulz den Gedern hi.rmit den Dank au» Ü-ehr «ll.S ha che» 8 l«tt- i , 1#it(i v° '»k»" i . 3annai iu\8.'9,8 „«b-ra. iT 10. vgl Ü-bten., ihnw�bt- In Wilstt-Gtkrsdvtf wurden bi« vom B-reindps igez, J1' I lagenen drei Resolvtioneu Sonntag, den* oltoversammlung angenammeu; Rellldee(. in einer tuoiisueriammimtg angenommen; referlrer, wir aber erkrantl, und so»»«bell diesel-i«-- G. Kühn»orgelest» unb-rlänt-rt. Dieselben ward' Mbe b augenommtn in Forst(Referent Kerfien); Calbe<"deiuig> Haseukraa); Fka»-r auch die geringere Forderung nicht, worauf d! SchiffSz'mmer-r in eiuer Bersamwlang Mitte Mih entschlossen erklärlev, auf ihre« erste Fordernvg vi 5 Sgr. pr. Tag zn beharren. Der Strikt dauert vier Wochen. Die W-rstivhabir von Brahe,! Hamburg haben sich bei Strafe von 500 Thlr». Keinen von den Sttikenden wieder in Arbeit zn tieL ist sogar Ausschluß in Elsflerd erfolgt. E« steikc«{ 150, Elsfleth 160, auf der Lohe 70, Elbe 8 Mallst! zen 318 Maus. W'r sehe» un» n-.>« genöthigt, i«s uas-rm Statut gemäß rniere Brüser zu nnlirstlltziki dies aber nicht mit 6 Sgr. wäch. Beittaz decke«, müssen wir 9 Ggr. ä Mann pr. Wache-rl Alle» aufzubieten, nvs-r- Brüdeiu am Weserstrand Kampfe mit dir Kopilalmacht zu befreit» u?d zu, der Allg. d-vtsche Schiffezimmererverelll der vourgee b, entgegentteten kann. Ich erftche»un noch die f lischreiben der Umgegend, zu der«ngekündigteu Vers»mmlll«i!«zte> 12. April zahlreich zu-ischebcn, und bitte Ich Z�dkleu Z I In i ärteier ... et, ii I Hasse 0' näher et und f raoni e:„W "»« u» ung st i-n. x Siegel .'ch Mög! «u« in. tlarm-tn alle» Zuzug von Brake, Elsfleth und Lüh- fern z«.� G.'s D-", Freud d d»n Ui Himburg, 7. April.(Malerprike.) und Parteigenossen Deutschlands zur Nachricht, Strike der Malergehllifeii nuveräadert fortdauert- Sache st-ht sehr günstig, Indem schon 62 Prinzips.stusdanei Forderrng bewilligt haben; 6 von diesen Prinzipal'« l, gUC(. dem Meisterbunde an. Wir ersuchen deshalb, auch henden 0' Zuzug strenge fern zn halten. Gleichzeitig mach«* auf ausmerkiam, baß vom heutigen Tage ab de».'.Harkort sowie dos Strikt- und ArbeitSnachwessungSbnreaie; lhik Bleichen Nr. 30 befind-t, unb ersuchen, die« mögl'�'d» breiten und»ur von do t au« A'beit zu nehme». M 2;ntn S. I. Levi», �det hadi Mitglied de« Allg-m. deutsch. Arbeitet«.«„p,. 'siegt! Berlin,.3. Dpril.(Verband der Kicmpne»� � eixc ler) und verw. BerufSgenosseu.) Den-W diene hiermit zur ollgemelren Kenutniß, daß ins' sr»the' in der Fabrik von BernStorf und Eichwede, l, die F« l>chtn daselbst beschäftigte» Kollege» die Arbeit ftl wurde. Der ohnehin schon nicht giSazeude Lohn ist um ein Bedeutende« vermindert»erden. Bor dringend gewarnt. Ferne» machen wi, hie Kolleg anfmerksam, daß auch in Kopiuhagen ein Steile" steht, und zwar wegen Einführung de« 10«SO Lasse fich Niemand von schlauen Agenten ködern, WUm 'sprach, Dekla •«l, allt 1 vorauf : ma» Nicht- rcitn. utsch. *Wl«a«argekommeu Ist. Schließlich e»w«eill wir roch , uah, b'vorsteheilbe Geuerilvtrsa�iwlurg am S�, 10. ,®*a' tu Beriili. ES wire wllvscheuswcrth, daß alle «Ug'.iedschastcn daselbst vcrwtell»Srer. Mitgliedschasteu, '"ch-,'icht Im Staude fittd, eine» Dilegitteu selbstfläadlg !r tchtckrii, müsse-, miad-stea» ew Mardar eiuschicken, damit � doa eiaem Berliner Kollege» Setfretea werden. Änlräje 51 Ms zum 15. April au Unterteichmten eluzusendea. «Nle M«gl rdschaite» haben fich gebildet In Jaßolstidt, Bev. *- Schliers, in Bielesel», Bev. S. Schmid, Carton IV. Z»- 173, iu E.berfel», Bev. R. Schaff, er, Wi-mhef 14. welch! fcifr V1' rädere stehen in nächster Zeit in Au ficht. Mit „.„t �-gialischem Gruß ,- i»! �cr Berwcltungkrrth W. Metzger, Ge'chZftefLhrer. spatefltN Haallnqj 5. April.(Zur Beachtung für Eigar- lfekret�l-!'uarb etter.) Wir haben, 18 Mann stark, Sonnarend, erden 0» ��'l, bei dem Hansarbeiter Ernst, wo»nhast Hopfen- f**r,rn f. �(St. Pauli), die Arbeit eingestellt, weil derselbe >?�, 0rsirt, Kollegen. NameuS Kölitt(ein Agitator unseres adt wer«»»beiter Berlins), aus der Arbeit ciltließ,„weil er ihm die eb.-Vtt!« iswwteu Arbeite» aafeütlele". Dt» Hansarbeiter Ernst ist ?>!»« bekannt, indem er zn wied»hoitcn Ma-en deigl-Iche» .kderilltr' ie virlncht hat. Wir ersuchen nun all- Kollegen, fit vicht nur den Zuzug von genannter Fabrik ierv ..«i Ln'(»ädern auch für weiteste Bckanvtmachung diesci 'j' t-», 5' Früh Morgen« am 22. waren alle Mauvschafteu Iber dit' z- Besetzung der Wohllokale am Platze; ia Elbrftld waren zen 1: 3 �.�tzirke, in Barmen 27 Bezirke, welche alle mit 3 bis 4 Bzu. 4-' a/ �the Personell»on un« besetzt wurden. Bor 10 Uhr 2. 14.;« In beste« Ordlliu,. In de« Nacht vom 21. au Z.; Ziw« hat>en die Llderalen noch ein riesige« Plakat mit dem 4.—.;' ll-cht» Adler versehen zu Nutz und Frommen de« Land- stlavk 3.- JWmte und Reservisten ankleben lassen, welche» aber nur vilipp � tll Aoklaug b i»er lieben Schuljagead fand, bie sich In ich Thiel?°sten vo« solchen Plalalen anfstellte u»b dieselben mit '' s�bperthale» Straßenkoth bewarf, so daß bald voll den ilTOien* VHnttin„IAH in t»k,» war. Wo« an dleiem �cn" Worten nicht« zn sehen war. Was an diesem yltnoar von beiden Parteien— von Aeblitera vud m N» mk au» jereinSV«! den St-Iai en diese" den I Salbt d Enlhc» scheid(.r wurden� de, (Ref.! r � rake w ,a 1 Th» chicden März wnrde. 1 Thir- Haber t« -oraus d tte Möst cnrg vo�j dauert :«hf, CHI«. "l — geleistet, ist bei keiner aubereu Wohl geschlhcn. » iV�aien hatten sich der Hoffnrng hingegeben, wir hätten avili unsere Truppen In'S Feuer geführt, während sie Anal'»och bedevtende Reseivea vorführen zu kSnreu. ihv� Mußten sie, daß voll allen andere» politischen Parteien hi. Hauptmoffe zufallen würbe, wädrenb wir UN« aus würbe, während wir nuS auf *......... Und dieses Birtraneu onf -few» � bat un« zum Siege verHolsen. Wo mau an ,i>li.i fl* llof den belebten Straßen hlnbiicktc, sah man e'*'8 kutschlasseneu Mienen de» Arbeiter, die, sich ihrer gooe b-wußt, von Hau« zu Hau«, von Wohnung zu sruog und zverlstelle ,n Wrotlltlle eUtev, um itwalgc IMlgt heranznholeu. Aber auch die Se,Utr waren nicht lätig. Per Wagen schleppten sie Kranke un» Lahme selbst den Krankenhäusern herbei, und wo man mit ihnen zu» ilnenstieß, waren sie voller SIegesjnbel. Auch unsere ljugen» führte übrigens ihr.» Wahitamps. Hie Has wann! Hie Stab er I erscholl' cS auf allen Straßen, schnell, wie nusere Wupperthaler Jagend ist, hotten sie Stichwort in Reime gebracht: „Wählen wi bell Etader, So kost bie Kanu' Fusel'uen Dahl«; Wählen wi den Hasselmonn, So kost' fie blo«'ncn Kastcmannl" �'r und ernster wurden die Gemüthcr. Mit klopf, ndem 'W11 neunte Ich von Lokal in Lokal, und überall bl-selbe l z« ved� I:„Wie steht eS? Werden wir siegen?" Endlich ist strike«."W Um; der Kampf Ist beendet und mit ängstlicher •wniii. Vwimng sieht Alle« den schnell einlaufeudin Beeirkl b. richten i Biiia:V'|L"'.... HIgt, rM-Hrn.' Der Zndrang zum BereinSlokol In Elberfeld, wo tt-rstütz�«Utgegen genommen wurden, war so groß, daß cg nur g decke« Mch möglich war, eine Zdsamm-ustelluvg zu machen, daß »rbtrA Uttfi In«In Int tnw«* nfmflA nlrrA 'che crh�, Uns in ein Extrazimmer jUtückzogen; ähnlich ging rrstrand� Farmern. «d zu.nl« wir endlich Im Stande waren, da» Gesammtreso tat Sourge ,, Städte bekannt zu machen, war der Jabel ein nicht ch, j sichreibellber. An« dem Saal und WirthschsstSzimmcrn «mmln«»»sie sich derselbe fort unter die ans die Str»ßc harrende, tte ich.» dst-cll Tausenden zählende Menge, und so von Straße k«u yi vstaßc. Die Rufe:„Hoch Hasselmanu!"„Die Arbeiter �? g-siegt!" tönten dmch die Lüfle. Die allgemein Herr- D»«�di Frxubi wurde noch auf'« Höchste gesteigert, als Hassel« ichrichi, itdauert. bon Unt�rbarmen in'« Elberfelber Bereinilokal kam . biit herzlichen Worte» dm Siegern für Ihren Muth und Prinzip».-iusdouk» dankte. Bis spät in die Nacht blieben die so injipal'-x Erregten auf dm Straßen znsammeo. Und trotz des , auch 1 1«enden Jubels find die liberalen Zeitungen nicht Im mache«>de gewesen, sich über irgend eine sogenannte Bratol lät ab Z» bckwgcu. lbnreatl:.�ie sth, uoscre Gegner auf ihren Sieg gehofft, geht « mögiM»z hfttot, daß man Festeff-o, Musik und einen Fackel« rhmell. d>t Turnerfeuirwehr bestellt hatte. Ersteres soll seh» gut ,»Mtt haben, und die Fackeln sollen am 18. Oktober ver Arbeit"'- cht werden. Wir jedoch haben dm Sieg, und schnell itpueli, t eire„Arbeiter-Siegesfeier" von rn« arrangirt, welche Den-ZUftt Kluse stattfand. Die Pollzeib-hö-de gestattete uns daß in öde«, L Aus den Tagen der letzten Reichstagswahl. .(Schluß.) »UN zi. Januar hielten wir aas dem Johannisberg eine z�versammlang ad, welche so strrk besucht Wae, wie nur '..... r»thc Plakate zn nehmen, und wir«arm bescheiden .W Farbe der Urschald, weiß, zu wählen, mit schwor» Arbeit 4-ruck, als» echt preußisch. Noch auf keinem unsire» e Loh«>.'st eine solche Mersche»mmge zusammen gewesen, als Vor S?A°1.eItm.Slrgesfeste". Unser Abgeordneter hielt eine ker- !e �spräche, die mit nicht enden wollmdim Jubel begrüßt Deklamation, Theatervorstellung, lebende Bilder und 0«f» alles ans dm Sieg bezüglich, reihten sich an ein- tootuuf ein Ball uns bis früh Morgens zusammen- hielt, während Hasselmonn mit dem Nochtzuge ans seine» Posten eilte. So haben wie zum Aergir unserer Gegner -ach»nserem Siege auch unser SiigeSfcst i» würdigster und schönster Weise gefeiert, welches allen Thcllsehmera nach lange Ia Erinnerung bleiben wird. Wie seh« unsere Gegner sich geärgeit haben, geht daraus her»»«, daß mo« ia hi.sizeu Zcituvgcll schrieb:-„Wir hätten auch noch ein„Siegcsfcst" gestielt," und„schon einmal sei da» Wupperthal von einem Socialisten im Reichstage der« treten gewesen, nachhir habe doch die naltoualkberalc Partei wieder geficgt, Hasselmanu«erde auch nicht ewig Im Reichs- tage sitzen." Mögen die Liberalen sich bernhigm, ihr Kom- prom'ßkae.didat von Knsero.v hat zwar nur eine Legislatur- Periode aushalten könaen, aber dle Arbiiter des WnpperthalcS werden schon dafür sorgen, daß di ser schwer crrnngcae Sieg nicht wieder verlor.n g-ht. Am 10. Jairnar»hielt Hasselmanu tu belem Städten zu'amwrli gL<)3 Stimm. n, Staser 76 3 Stimmea; auf aste fünf Kandidaten fielen am ginnnnten Tage zusammen 20,605 Stimmer. Am 22, erhielt Haffelmav« ia beiden Städten zusammen 12.948 Stimmen, Stader 12,567 Stimmen, zn- summen 25,515 Stimme:-. Keine frühere W-hl hat eine so starke Bethellignng ans- zuwe seil. Aus'S Neue haben die Wuppctthaler Arbeiter die Ehre Rheinlands i ns Westfalens gerettet Hakt war der Kamp', aber glänzend der«leg. E; gilt jetzt, innerhalb der nächsten dr-i J«h»e in allen Oiteu tüchtig zu arbeiten und die nächste RclchnagSw.hl Wied uns neuc Sieze in anderen Kreisen briugeo. Zum Schluß noch eine Anekdote. Di- Arbeiter haben den lii?cealen Lgitot-ren gar viele Schnippchen geschlagen. So eezählten die„Wnppcithalcr BoilSblätter" vor einiger Zelt Folgendes. Ein eifriger„Stader" kommt zu einem Weber, um deofelbe- zu b, stimmen,„wählen zu gehen", und erhält von demsilbcn die Antwort:„Jo eck wöll woll wählen gon; äwer eck hev k-n Stcwcln"(Ja, ich wollte wohl wählen gehen, aber ich habe k-Iuc Stiefel). Der Agitator befinnt�fich nicht lange und sagt:„Dem ist schnell abgchol- fen: Sie ziehen meine Stiefel an und gehen wählen; ich bleibe so lange hier fitzen." Gesagt, gethan; unser Weber zieht de» Agitator»«tiesel en und geht. Stunde auf Stunde vcrrinut und der Weder kommt nicht, während der Agitator ans glühenden Kohlen sitzt. So viel hätte er noch thstu kin« ncn, un» bald Ist eS sechs Uh.l Endlich kommt unser We- de«, aber wie? In ziemlich bes«rglichem Zustande! Unser Agitator fährt ihn an, wie e sich unterstehen könne, so lange anSjubleiden, Ihre ganze Sache sei gefährdet, und ob er auch gewählt habe?„Jo, Herr, gewählt HSw ick. Det-rscht- Sng eck en? o» drunk med en Lohmavs(Schnaps). De rmckte weck nit; do gcng eck nom anzern on do kreg eck Merklenghüser(Schnaps), de schwakten meck; eck dronl meck do en paar ondtliche. Ob emol loat ea en Paar Keerl» bi meck on soogten, of eck all gewäblt hätl'.— Ne, seid eck, eck wel noch gon.— Wat hegt Da devu voreil Zettel?— 'uen Stade», seid ick. Dat es de reite nlet, hie heßt Du eueu aageiu.— On do nehmen meck de Donnerkiel» mincu „Stada af on tont meck'uen Hasselmaun in die Faßt, on bringen meck nom Wahllokal. Do hrf eck denn»ck denn Hasselmaen afgewin. On hie e» de augcru, on die St-weln, soug rette Stemel häw eck noch nie an de Ben gehat."(Ja, H rr, gewählt habe ich. Da« Eiste ging Ich mal und trank mir einen Lohmaun»(Schuap«), der schmeckte mir nicht. Da ging ich zu einem and.ru(Wtrth) und da bekam Ich M-rk llnghLnsir(Schnap»), de, schmeckt? ml»; Ich trank mir da ein paa» Ordentliche. Ans einmal kamen ein paar Kerls zu mir und fragten, ob ich schon giwählt hätte?— Nein, sagte ich; ich will noch gehin.— Was hast Du denn für einen Zet« tcl? Einen Slader, sagte ich.— Da» ist der richtige nicht, hier hast Dn eines andern, und da rehmeu mir die Don« nerkcil» meinen Stade« ab und thnn mir einen Hasselmanu in die Hand und brirgen mich zum Wahllokal. Da habe ich denn auch den Hasselmann abgegeben. Und hier ist der andere, und die Stiefel, so schöne Stiefel habe ich noch nie an den Beinen g-habt.)" Mit Staderfiiefeln Hasselmanu ge. wählt! Das konnte den Liberalen wohl eine Nirdillage de- reiten. Carl Klein. BkikflsfleK, Lehmann ia Frirkfu-t a. O. Der Beiicht ist angckom« min, kann aber wegen Raummaugels In de» heutigen Nummer nur erwähnt,»icht abgedruckt«erden. Wegen de» Abreise von F- Sorge sind alle Btl-fe ia Partelaugelegenhelten zu adressiren an Joh. Gemmrl, FeiltN« Hauer, Rtlfcrbaha iu Schleswig. Alle Briefe in Parteiangelcgevhciten füi Uetersen sind nur an dm Uuterzeichnet-n zu richten. H. Schuchardt, bei Gastwirth D. Rabe, Uetcr;en, großer Sand. Meine Adresse lautet: Heivrich Dohne, Steinstraße 46, Eilen bnrg. Wilhelm Fricke, Drechsler au» Dortmund, bitte ich, mir seine Adresse zu s-nden. W. R. Sperling, Bcrgstr. 44 in Eilenbnrg. Anroncen sü» Barmen(Frauerverein), St. Pauli-Ham- bürg(Schuhmacher), Rummelsburg, Altona rc.(Maur-r) und Uetersen verspätet. Annoncen. gm Ä erlin. AZ-znkltivtr» entsch e» ArbtUer-Verein. Seschlosseue Mitglieder«Versammlung Dsmerslag, de» 9. April, Abend? 8 Uhr. Sophienstraße 15. Togesordn.: Fortsetzung über die Anträge zur Generalversammlung. Vorschlag eines anderen Bevollmächtigten. A. Kapell. Alle anderen Versammlungen fallen in dieser Woche aus. D. O. te&mssu Die Ausschußmitglieder 5t, Maurer-Sterbe« u. Kiankeu« lasse werdm Fktltag, dm 10.«pril, Abend» 8 Uhr, Bruuncnstr. 115, zu» Sitzung eingeladen. Der Vorstand. Für Kerlin. Deutscher Zimmerer- Bund. Uersamwiuag Tolllltrstag,»m 9. Aptil, Admds 84 Uhr, Köpulckrrsteaße 172. Bottrag de» Herrn Ring mann II. B.-ischicden-s und Flagekasteu. Um zahlreiches Erscheinen»sucht A. Kapell. berliner Akkordtrager« und Banarbeiter-Bereia. Ocffentltche MitglieScrversammlua« Sonntag, dm 12. April, VormitwgS 10 Uhr, un Lakale de« Herrn Lieber, Elsasserstraße 12. TagrSordn.: Bortrag des Herrn Winnen. Ber chiede« ues und F-agekastcu. Wild. Wißman». Generalversammlung der Kranken« und Begräbulßkassc des ehemaligen Strlke- verein? de« Schuhinachrr anj Beinfsgcoossm Berlin» Mittwoch, dm 15. April. Abends 8 Nhr, i, dem Gratweil'schen Lokale Kommandantenstr. 77—79. TazeSordn.: Abrechnung. Innere BereiiisargklegeuhettW. Fragckastcn._ Der Vorstand. Große öffentliche Generalversammlung sämmtlicher Metall-, sowie Lampen-, Bronze« und Neusilberarbeiter Montag, dm 13. April, Ab. 8 USi-, im Nalk»wo« und die Landbevölkerung. De« Bevollmächtigte. Für Eimsbüttel. Zur Geburtstagsfeier Laffalle's Concert und Ball, nnter gefälliger Mitwirkung mehrerer Liedertafeln, anberaumt von den Mitgliedern de» Allg. deutsch. Arbeiter- Be-eein», Sonnadend, de» II. Aptil, ii Lllbber'S Salon. «arten, ä 4 Schilling, gültig für ewen Herr» nedst Da- meu, find zu haben bei: M-ia«, kl. Freiheit, Meher, große Rosenstraße, Schott, große Bergstraße in Altona, Wiesen«, Bmandastr Gt. Pau y, Haase, Eimsbüttel, ned bei den Eomitömlrgliedeei'. Saalöffnung 7 Uhr. Anfang 8 Uhr. Am Festabend find«arten» K Schill, bei Herrn Haast, Gastwitthschaft zrr EimZbüttler Spitze, z» haben Sämmlliche?atteigeaosseo stob»u diesem Feste eioge« lrden. Da« Festcomit». I. A.: F. Hollmaun. Für Geesthacht. Allgemeiuer deutscher Arbetter-Bereiu. Aeichlossene Mitglied er» ersammlnug Sonttag, den 12. April, Nachm 4 Uhr. beim Gastwlrth Meyer. TogeSordn.: J»ne»r BereinSangeleg-vheiten. De, B evollmächtigte. Für Barmen. Allgemeiuer deutscher Arbeiter-Vereia. Oessentliche L e» s a m m l a» g e n Samstag, den u. April, Abend« 8* Uhr. im Lokale de» Herrn Schmidt zn Heckinghausen. Sonntag, den 12. Aptil, Abend« 6 Uhr, Im BcrelnSlokal bei Herrn Müller. TagiSorda.: Der cm Dienstag im Bürgervereia gehaltene Borttaz de» Herrn Josten über„Die sociale Bewegung in Dentschland ui>d Ihre Führer." Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. Herr Josten, sowie die Mitglieder de» Bürgerverclu» find tremldlichst cingkladeu. F. C. Mann, Bevollm. Für Elberfeld. ZlgrmrtTe? deutsch KrtztKzr-Ntrei». Geschlossene Mitgliide»ve,samm>»oa Samstag, den 11. April, Abend« 8 Uhr, Im Lokale de» Herrn Hunscheidt. Tagiöord».: Fottsetzang der Beralhung de, Ant.äzc zn» Generalversammlung. E« ist Pflicht eine? Jeden, zu erfcheineu. Der Bevollm. Emil Audereya. Kür Osnabrück. AKgrWN--.r? dnttschr? Arbetttr-Vnn». Mitzlieder-Bersamm lang Sonntag, den 12. April. Vormittag» lOj Uhr, im«ublmann'schcu Saale, Alte Münze 21. TageSordn.: Debattiremg der Anträge zn« Seucralvcr- samminng. Alle Mitglieder werden dringend ersucht, zn erscheinen. Fran; Klutr. Für Hagen. Zur Geburtstagsfeier Laffalle's st»»et Sonntag, dm 12. April, im Lokale de» Hneru Peter vettermanu, Elberfelderstr. Rr. 56, ein Arbeiterfest statt, bestehend in Concert, deklamatorischen Vortrügen und Ball. Festrede, gehalten von Herrn Kühl au« Barm'u. Anfang de» Feste»» Uhr Nachmittag». Hierzu werden alle»nSwäotig«» Mitglieder freundlich? eingeladen,»dholaug de,-aSwittizen Mitglieder von 1 b!» 4 Uh, am Bahnhof,«ennzeicheo: eine rothe Schleife. Da» Festcomitd: Der Boesttzend« W. Wehn. Für Gelsenkirchen. Allstemeiner deutscher Arbeiter-Berew. Oefseatliche Mitglieder- Versammlung Sonntag, dm 12. April, Marge»« ll Uhr, im Lokale de« Witth» Fatnm, ans der Aorstraße. T»»e?orbn.: Inner« Ang-legc»HFteu. BerschiedentS. Carl Stetig wird anwesend sein. Den Mitgliedern z*r K'mttniß, daß von jetzt an jede» ersten Sonntag im Monat in obigem Lokale Seschlosfrne Mitglied er-Be,fam ml as» stattfindet._ W. Schulte», Bevollm. Für Dresden. ARßemeiuer heutscher Arbewk-vern« Oefseatliche Mitgllederversammlnug Soimadmd, dm 11. April,«bmd« 8 Uhr, in der Conoecsatlo». TageSordn.: Die Genoffenschafttchewegmag. Alle am Platze._ Der Bevollm. 8. Gtnh». »dura a.«K. Geschlossene Mitglieder.«ersa»»!«»« «»vtag,»m 13- April, Ad. 8H Uhr, im Lokale de» Herrn«erncy. A. Mlschke. Für Frankfurt a. O. AUgemtiimf Sentsch« Ardriter-SerrÄi. Mit«l!ederve»f»mml»ng Montag, dm 13. April, Abmd« 8 Uhr, im Bslkogattnisaal. T. Lehmana. Brot- und Fettwaarenhandlung vo« W. Htillt, St. Pauli, Steruftr. 27. Echte» Hardewge, Brot»oa Eddelbüttel, Altona» Schwwy- und Feinbrot, Stawlvow'fche» Brot, echte Hatmooerfche Northeilwer Warst. 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Da«>rbei««»ach»eiseba»e»n für Schneider bis Fischmarkt Nr. 7, 1 Treppe, heim Reüaaraten»* «ämmtliche Schnck ngeftllm Deatschlands, Stettin komoleo, haben sich an»lese» Bwwan Z" nnd wird ihnen Arbeit Mleutgeltlich»achgewiese». __ I w- da erb �.tzt' Selt a i in l>k ur lass fi- l ,■„ Zur |tr, d üttbi -Aiiss �Uwmer "rpert t nur s »iL �st � >- e w-l 'S Und] .Mäch Schwei »der? es sich Danks agaug Allen Freien»d Bekmmteo, welche meiaea! ops�r und tmserm Bäte» die letzte Sh»k erwiese» hadtfA verbindlichsten Dank. Die tieftetrübte« Hlaterblls Witewe«leeberg nebst 1 Thlr., ges. a. H. Bruademann�S Gebord» iend erhalten._~ erdin noch r len und Todet-Anzrige. Wir theile» hierdurch allen Frmudell nnd Beb daß Vilser- kleine liede Tochter Antoinette Ehril Atter von 16 Monaten, gestera Abend Iviz Uhr saust v-rsch'eden ist, tief b-trauett von ihre« Eltern I. E l a s s e n»rd Glückstadt, den 3. Bpail 1874. Fran Klirsf�rei gc schüti .�re Herrn Franz Bischof zu seinem Gibur 10. April die besten Slückwünsch« von seiner Fran und seinen Freunden: I. St. «»im._ f auch die l Nach Bor« eck: Mchte» lieben Frau und fährtia zu ihrem am 7. d. Mt». stütfiaderben k die herrlichst! Gratulation von ihrem Masac Heinrich DÜ Dem Parteileb er Herrn El. Sachse zu selrei» tage am 8. April die besten Glückwünsche vou Held«, 4. April.__ W. Schwor; � Hcvivche Glückwünsche unser« Fttmudc und t Elemeu« Sachse zu scsucm Seburtddage E. Ballstädt, L. Meier, W. Jodannse», G vo» .�her wi Bolkei de»« i f* Noch Detter .°llen n 'NStag. b-grüße - Pet-� aß in' Unsaee» lwaven Parteigenoffe» � � (Ost-Holsteia fit»«zllch?« Glückwtüsche zu sei-- burtStage am S. April. Sei« Berwesdden in Alton« und Unserem Frennde Ale; BogelgesanSf nem 30. Geburtstage die herzlichst»» Erst« Borustraße. O. F. F. I. I. ? �nfan entfck bündeti »rlegtea ' 8 1 o hak, HO; u. J/'n« Uaß ej Meinem liedeu Mewme Johann Bachhol? 37. Äebuotdtage am 3. April die h, reichste« Gl! __ Amalie Bachholtz id Unsere» Fmunw» Fran Saute, ja ihrem-.. »er/eiie am 8. Aprtl»i: heqll�ten Slückwüasch'ttls. 4ftl Eappelu.,«nzlft t E. LIeSkc» und H�i» � � 5t: 1 Parteigeuoffen ist 1 Schlchstelle sofort]' k. _____«aas»,«nklam�kw. 44. 5"°«ten 2 Schlaf?, stad»r ve-m.. anch sü, Schab«", Verfof zum 15. Apttl Rfld»ed»»ser?r. 47, z. Hof 4 T»'0 nicni Eine Schlafstelle ist z»a 1ö. April o-e» V1,"lohnte zn vermieth« UdaldeMstr. 19 C\ 3 Tr., bei H«1">schen; Druck von«. Jhriug Rachsolgc,(Adolf vercil) beziff, Bermwworillch für die R-dcttdn:«. Becke»"° Und t Verlag von W. Svliwel w Barli»