lir. 42. ösis--- lz Berlin, Sonntag, den 12� April 1874. 4. Jahrgang. Neuer !tW Jj>, Sgr. uro. bch Egr-, einzeln Nnmnrern t» »lt ra> W«renzer südd. JBapr.) Äliil-Demokrit. Eigeuthum des Allgemeine« deutschen Ardeiter-Vereins. Rsdaltiou u. Txpedttton Berlin, Dresdener ltraße Nr.»Z. Bciiellnngen werden anSwSrt» der allen Peftämlern, in Be>in in der Sxpedi» rion, sowie bei jed:n Eveditenr, ent» gegengenommen. Inserate iin derzkxpcditioo aulznge»«, werden»ro dreigesPallene Seiit.Zeil« oder deren Raum mit 4 Sgr berechnet Arbeiter-Annoncen die dreifvaltiz« Zeil« oder deren Raum 2«gr: Zum RR. April. BZicdcr gtde»kea wir heute, wie alljährlich, deS tS, an dem der große Ferdinand Lassalle, der die Mannen der Arbeit in Deutschland um Fahne des SocialiSmuS gesammelt hat, daS Licht Telt erblickte. & weiter der Zeitraum ist, der uns von jenen �pfen trennt, je lebhafter wird im deutschen Volke 8il>ckerinnerung; mit um so mehr Begeisterung � daS arbeitende Volk an jene Tage, wo die r�terbewegunz nur erst der glimmende Funke war, Mann der Wissenschaft in den morschen der verderbten Gesellschaft legte. - loht bereits die Flamme der Aufklärung k(n)f Eelbsterkenntniß mächtig empor und wirft ihren �,7 l ä. tttii s i tzelld Olli; 4 ««f B' hneft auch in jene Kreise hinein, wo die Arbeiter in stumpfer Theilnahmloflgkeit den schwersten ni dck und den schmachvollsten Hohn über sich er- � lassen, und daS Licht deS SocialiSmuS wird ;™ �llle erwecken, bald sie Alle sammeln und gol l lt» � Bolleadung des kühnen WerkeS, daS unser "3 der Denker und Kämpfer, begann. «eli Ferdinand Lassalle; in ihm war verkörp rt lg-� Wissenschaft, welche Lug und Trug derBolkS» eBh' duniMer schonungslos vernichtet; in ihm war l°rpert die Menschlichkeit, welche das Elend W lindern, sondern von Grund aus ver- laVt* �'ll; in ihm war verkörpert die That. .'Milche rastloS kämpfend den Gedanken zur �chtgzt macht und einer Welt von AuSbeu- H«»- �trdrückung Trotz bietend, die alten sin- Machte zu Fall bringt— deshalb erinnert sich achwelt Ferdinand Lafsalle'S mit der Liebe der Bewandcrang, die dem Genie gebührt, es sich für den Fortschrltt der M-oschheit selbst. eis rt»! opfert. �«erÖinanb Lassalle, mit seinem Namen ist �«noch mehr verknüpft, als fein persönliches �A'.n und Wicken; denn sein Name ist zum Feld- tliiÄ�ei geworden, dort, wo das Proletariat seine � schüttelt und Erlösung heischt; sein Name und ' �hre ertönen in der einsamen Hütte deS � �lefischen Webers, in dem Sturme der Mas- z Sammlungen der Soeial-Demokratie und Piiti'' gesetzgebenden NeichStage. 1 J der neuen Zettl ■ 7 auch der Säemann gefallen, W die Saat. Es ist die ans guten Bo- /- oie und wie die Schaar der Lassallea- �der wächst, wie die Anstrengungen deS arbei- "®oll<3 zunehmen, so wächst daher auch der des großen Mannes. Er, der Todte, lebt .j* seinen Worten, in seinen Schriften; ja, er |ft noch heute mit diesen Waffen seines Geistes jjjj �biettert die Gegner nieder. °llen wir da nicht den heutigen Tag, seinen �tag, mit frohem Muthe und kühner Begeiste> .» k h v»> grüßen? lSS Zur Militärs, ags. "Anfang der nächsten Woche werden im Reichs- ,C entscheidenden Verhandlungen über den von dündeteu Regierungen dem deutschen Reichs- �legten Militärzesetzentwurf beginnen. '"8 1 dieser Borlage, welchen die Kommission " hat, lautet in seinem ersten Satze folgen- an l'J'il! FrledenSprSse», stärke 'ftieren nn» Maanschaften beträgt bis einer anderweitigen '".g 401.659 Mann." deS Heeres eträgt gesetzlichen Be- ! jachst bemerken wir, daß eine anderweitige Bestimmung nur mit Zustimmung der 4(. �diti ten Regierungen", welche diesen gd der Para- „Hiu'lj derfoßt haben, erfolgen kann, Voraussicht Ä» uiemalS erfolgen würde.— So wäre * t,"fahme des obigen§ 1 die FriedenSstärke rei»� � beziffert; dazu kommen noch circa 40,000 l» beziffert; Und Eiujährig-Fre Willige. Die jährliche Ausgabe für die Armee ohn FestungS Kanten und sonstige außerordentliche Armee bedürfnisse beläuft sich auf über hundert Millio nen Thaler und steigert sich durch die Annahme des vorgelegten Militärgesetzes um weitere vierzehn Millionen. Dazu kommt noch die Erhaltung der Kriegsflotte; vertheilt man nun die anßerordent lichen Ausgaben auf die einzelnen Jahre, so haben die deutschen Reichsbürger, oder national-liberal ge sagt:„Uaterthanen", die jährliche Summe von un gefähr 150 Millionen Thaler für daS Kriegswesen aufzubringen. Für unproduktive Zwecke so ungeheure Summen Welch' herrliches Staats- nnd Gesellschaftsleben könnte sich entfalten, wenn alle Kräfte, die jetzt dem Unglück der Nationen geweiht find, für den Frieden und die Kulturentwickelung der Völker angespannt würden. Unsere Stellung zu den„Massenmorden" ist be kannt, auch zu den stehenden He:ren, weil wir die selben als die Quelle aller Kriege ansehen. Wir wollen nur ein Vertheidizuugsheer, eine Volkswehr, um ungerechten Angriffen entgegentreten zu können; wir halten auch diese Volkswehr für gänz lich überflüssig, wenn durch die richtige Auffassung der Vorschläge Lafsalle'S von Seiten deS arbei tenden Volkes der Sscialismus die Völker der Erde verbrüdert hat. Nationen, welche sich der hohen Kul turaufgabe, die Gleichberechtigung aller Menschen au den Gütern nnd Boriheilen der Erde herzustellen, be wüßt sin'', werden sich niemals bekriegen; sie werden weder ein stehendes Heer zu Eroberungskriegen, noch eine„Volkswehr" zu V-rtheidigungSkriegen gebrauchen ES handelt iich für unS zunächst darum, das Prinzip festzustellen, daß alle menscheumordende Institutionen nnd Geräthschaften vollständig über flüssig, fa unheilvoll für die Menschheit sind. Als ein UebergangSstadinm, als Gegensatz zu den stehenden Heeren, betrachten wir die VolkSwehr mit möglichst kurzer Dienstzeit. Durch lange Dienstzeit wird der Soldat nicht tauglicher, das Vaterland zu vertheidigen bei vn gerechten Einfällen, aber er„vergißt über den Sol dateu den Menschen" und geht maschinenmäßig selbst in den ungerechtesten Kamps; ja, er läßt sich unter Umständen soweit dressiren, daß er selbst die töotliche Kugel auS sogenanntem Pflichtgefühl gegen den eige nen Vater sendet. Je kürzer aber die Dienstzeit, desto weniger kann der Mensch entmenscht werden. Unsere Parteigenossen haben auch von diesem Gesichtspunkte ausgehend in allen Gegenden Deutschlands Volksversammlungen einberufen, in welchen der Militarismus verdammt und die Volks wehr als nächstes Ziel in'S Auge gefaßt wurde. Mögen auch die Machtverhältnisse gegenwärtig der Stimme deS Volkes noch ungünstig sein, dieselbe muß und wird sich Gehör schaffen; einstmals aber werden Diejenigen jammern und klagen, welche ihr kein Gehör schenkten. * Das Militärgesetz wirbelt gegenwärtig in Deutschland gewaltigen Staub auf; die National Servilen geben sich alle Mühe, Jeden als„Reichs. feind" hinzustellen, der nicht in der Militärfrage mit der Regierung durch Dick und Dünn geht. Bei uns braucht sie sich dazu keine besondere Müh« zu geben; wir sind ja einmal„Reichsfeinde" und find stolz auf diesen Titel, weil wir wissen, daß wir die be- sten Freunde deS deutschen Vaterlandes sind. Die Liebe zum Vaterlande zeigt sich nicht darin, das Vaterland in Eisenfesseln schlagen zu helfen, sondern das Vaterland zu befreien und das Volk gut und glücklich zu machen. Die National-Liberalen sind die ärgsten Feinde des Vaterlandes; sie wollen eS fesseln, sie wollen den Knechtssinn erwecken, sie wollen die Freiheit töüten! Hören wir zunächst einmal daS offizielle Organ der nalionalliberalen Partei, die„Nat.-Lib. Corr.": Allem Anscheine noch wird sich die Lage M Mi ilärge- setzeS beim Wiediizasammeutrltt deS R IchUag-S wesentlich geflärt haben. Wenigstens über die Siiaimung de« Landes -nie» kaum roch ein Zweifel obwalte« lörmn. Die Fort- schritwvartei halte, wenn wir recht berichtet find, ausdrücklich deschlass.n, wihcend der Ferien Boikskandgedungen hervor, u- rosen, die, wie sich eine« ihrer Organe onddrückl, vor de» „Z-raichtnug der Volksrechte" warueu sollt. n. B iher ist von derartigen Protestationen wenig zu hören, wohl aber sehen wir, daß 152 liberale Wähler des H rru Engen Richter «euselben ermahnen, nicht gegen die RegieraagSvarlage zu stimmen. Die rationalliberale Partei ihrerseits hatte eine lolche Azilatlon nicht in'S Tage gefaßt; aber in vieles oer von ihr verlreteaea Wahikeelse hat die Wählerschaft selbst die Jaltiaiive zu einem rückhaltSlvsen Ausdrucke ihrer Wünsche erzriffeu. Boa b-sm derem Gewicht sind tu dieser Richtang dir Eiklar rügen der In sämmtlich-n Hamburger Wah kreisen und in Leipzig abgehaltenen großen V-r ammluugeu. Klei- niie, aber durch das Ansehen d-r an Ihnen theilpehmendeu Personen herrorra�ende Gisellschafteu hoben in Bremen, Sluttgari und Ossenbnrg»as Wort ergriffen. In Lui bürg und Emden hat man Adressen an den Reichstag unterzeichnet. Allen diesen Kandgediiugen— nnd sie werden sich ohne Zweifel gestern und heule noch bedeutend vermehrt babea— isi b t energische Anjfordernug gemeinsam, baß eine Verständigung gesucht, daß eine Bpallnng zwischen der Reichsregierung und dm nationalen und freist eolgen Bestandtheilen d r VolkSvertre« eung um jeden Preis vermieden»erde. I» eüur Reiht nn« bekannt gewordener privater MeirmigcSußernugen ans deei vetschledensteu Gegenden des Reich« wild diese Forde- ZUNg noch weit«msch edmer ausgesprochen. Und so glaubeu wir nicht fehl zu k.eheu mit der Annahme, daß hie Majorität des deutschen Volke« dem von der ReichSregieruag vorgelegte» M-liiärgesetze günstig gestimmt ist. Mit dieser Thatjachr wird die BoIfSaertretttsig rechnen müssen. Freilich, Numan» redet von einem„imperativen" Mandat; Richtschnur für seine Abstimmungen soll dem Abgeordneten In letzter Instanz immer neer lein Äew ffen sein. Aach Ist der Fall Vicht im- denkbar, daß ein Voikdveetreter seltst angesichts der tivzwei- ielhasten M ßdilligWg seiner Völler an seiner besseren lleberzeuzrüg festzudaiten die Pflicht hätte. Wenn aber Im gegenwärtigen Augenblicke die Frage so gestellt ist: entweder die dauernde Sicherung des gesammten Heerwesens»der die Einfllhrnng eine« unbeschränkten Bndgelrechts— nnd wenn jt'gevüder dieser Altervatlvr»ie M hrhell de» BolkeS mit nnzweldeutlger Wärme sich aus die Seite jener Macht stellt, »elcher in erster Linie wir nnseee neUloaal: Neugestaltung verdanke», dagegen sllc ein Recht, da« in tein jnvgen parla- mentarlsckeu L.dea de» Reichs höchsten« theoretisch, nicma's aber pcaktisch bestanden hat, wenig tlierständniß our doch eine gewisse Gleichgültigkeit ,etgt, so wird man tarln eben einen n'cht HIa»egzultllgnelldea Ausdruck unserer eigenthüm- lichen Verhä-tnifse erkennen müssen, denen gegenüber eine sloße Forderung der koustituitovellen Theorie sicherlich dir 'chwächer: Macht sein würde. Bisher ist da« deutsche Boll gewognt gewesen, bell Reichstag eine»erftändlge Realpolitik reiben zu sehen; es wird auch für die Zntuaft hoffen dürfen, daß er die bewährte Bahn nicht verläßt. Alle Rechte, selbst das Geldbewilligungsrecht des Reichstages, wollen diese Servilen preisgeben, damit Bismarck nicht mit den Sporen klirren möge, damit ein sogenannter Konflikt vermieden werde. Die Agitationen jener Partei erstrecken flch aller« dingS auch über ganz Deutschland und Bersammlnu« gen zu Gunsten der Regierungsvorlage find überall abgehalten worden. Aber was für Versammlungen. Ein Arzt, ein Küster, eine Deputation des Magistrats, der Apotheker und dann der Nachtwächter— sie bildeten in den meisten Städten die„Maffenversamm- lung", welche irgend eine hochtönende Resolution aauahm und weidlich auf die Reichsfeiude schimpfte. So tagte auch in Hamburg eiue„BolkSoersawm- lung", über welche die„Vosßsche Zeitung" folgendes Referat bringt: Hamburg, 5 April. Daß unsere Sladt in der Agitation zu Gunsten de« von der Reichsreglerung geforderte» eisernen PräfeazstandeS und der Lernichtnng deS Badgetrech» im Interesse der Militärverwalmog allen voranlenchtet, kann den nicht in Skstauaeu s tzen, der fich on die lepte ReichS- togtwahl erinnert. In Hamburg wurden 14,000 Timmen für die Social- Demokraten gegen 20.000 Stimmen abgegeben, in welche sich die Lonscrvatlven und Liberalen theilten, und aaS d-r Wahlurne ging-u drei Nationalliberale, Dr. Wolfs- on, Möring nnd Schmidt, hervor. Seitdem ist mit de» imcht vor»er Social Demokratie die Liebe zum Militari«- nnö gewachsen. Dieses Motiv führte zu der Demoastralion, ür welche am Sonnabend im große» Böiseasaale e!ne„!L»lkS- versammlnrg" einberufen war. Der P,äseS der Handelskammer, Herr Jacob, führte den Boesitz und legte eine Adresse an die Hamtrnrzer Abg-ordneten vor, worin ihnen empfohlen wurde, ihre„Stimme für die Erhaltung nnd Kräftigung»eS , ere« zu erheben". Sie sollten ja n'cht„die Festigkeit und Stetigkeck der O�anisatlon e-lchütter», welche von unserem keiegc-kuudigen,-vbabinen Kaiser festgestellt ist". Sie sollten vielmehr„nur solchen Anträgen, welche abseitea der Reich«- Ailitärverwaitang als dem absoluten BedÜrfa sse Deutich- landS genügend erachtet w::dcn, zustimmen". Nachdem Herr Jacob d'e Aullohme der Adresse befiirwort-t halte, trat roch Heer Dr. Joha Israel dafür mit Griind n ein deren Schwäche feive Sache vor einem tllrechnavgsfählgeren Plldli kam aar HS.tea kompromittireu kSauca. Bon dm Abjeord' aetm forderte er, das eigene Urthe'l zu sadpeudiren u'd aSein miiltärlschea A loiltäten ju folgen. Wer da» nicht thae, „treibe-i» gcsährl'che» Spiel m!t der Wodlfabrt nad U rnb HZngigl.i de» Batcriande Dieser Eeiöd ung d- V.nstaii deS dätre eigentlich de» Antrag onf Abfchoffnng des Reichstage» folg-n müssen; aber nein, Herr Israel erin- nert sich noch zeitig genug, dass GelktzeSvorlagen auch aui's Eeichäft nnangeaehmen Eiiifliß had-n körnten nnd»ünfst dahin linschlagende Fragen nicht allein von Bismarck und Moltke gelösi zu sihm.„Handelt es sich el-mal um Eisenbahn-, Bank' und dergleichen merkaueile Gesitzk, so wollen wir den Rath La'ker's und Richter'« gern hören; hier aber, wo n. s. H iraui wvrde die Adresse ohne Widerspruch angenommen und zur Uaterzeichnvng auSge'egt. Wenn selbst diezahme„Vossische" solche hämische Bemerkungen auf die National-Liberalcn wirft, dann muß die„Bauchrutscherei" vor Herrn von Bismarck doch wohl auf Wahrheit beruhen. Auch Herr Eugen Richter, der f2r den Socio- liSmuS durchaus kein Berständniß hat. sich aber mit Bndgetfrageu lebhaft und nicht ohne Geschick beschäf- tigt, erhielt auS Herdecke eine Adresse, die ihn auf- forderte, für die Militäroorlage zu stimmen; doch hat er entschieden geantwortet. Wir theilen den Schluß seines Briefes hier mit: „Die Bnsich.rnng«dir bitte ich Ihren Herren Mito> ter- zeichnirn nicht vorzuenthalten, daß cia Kiel«, wclcher ein Mitglied der deutschen Fortschrittspartei zum Reichstage gc wählt hat, nicht durch einen Kammerdiener vertre- ten ist, d.'ssea Handlungen Irgend Jemand durch Bsschle oder Schcltworte bestimmen Dun." Eugen Richter. Der LandtagSabgcordnete für Lennep- Solingen und ReichStagSabgeordnete Klöppel, der zur Fort fchrittSpartci gehört, wollte in Remscheid gegen die Regierungsvorlage sprechen, wurde aber von seinen national-libcralen Wählern auS der Versammlung hinausgemaßregelt. Der Fortschrittsmann Kreutz hingegen will mit der Regierung, wie er an seine Wähler schreibt, den bestmöglichsten Compromiß schließen. Ein löst- licher Fortschrittskauz mit RllckschrittSbeincn. DaS Endresultat aber der ganzen Geschichte wird sein, daß LaSker, der sich vor den RcichStagSferien noch gesträubt hat, die Regierungsvorlage auzuneh- men, während derselben sich aber hat umarbeiten lassen, nun mit seineu Freunden für die Vorlage stimmt. DaS Militärgesetz wird angenommen, die Steuer- schraabe wird angedreht und das brave deutsche Volk kann hochaufjauchzen: Es lebe Bismarck! Es lebe der Natioual-LiberaliSmuS! * In folgenden Städten ist in großen Volks- Versammlungen eine Resolution, welche gegen die Regierungsvorlage gerichtet ist n id für die Volks- wehr fich erklärt, bis jetzt angenommen worden: Berlin. Barmstcdt, Fiastirwalde, Hamburg, Frankfurt a. M, A!t»na, Düssiloaif, Soffenhelm, Köpenick, Hage», O-'nabrück, Kiel, Feusdneg, DnUbmg, Preetz, Hanau, Maurheim, Bürgel, Eilendurg, Achim, Baden b. Achim, Dessav, Leipzig, Delitzsch, Rötelshelm, Burkhard! dorf, WiS- Pitz, Soran, Obertsdauieu, Stmorgeneoef, Harburg. Hau uover, OschcrZleben, Till-, Görlitz, Bielefeld, Kassel, Schle«- wig, Flensdurz, Cappeln, Düsselcorf, Praunheim, Doiimurd, Bernburg. Aitcudvrg, Tonaieg, Landen, Husum, Ottensen, Wald, Bernau, Worms, Brandenburg, Bcaesack, Glilckstaa», Ober- Roden, Rastalt, Bock-uheim, Speier.Fri-dercdoifi.Schl.. Carl ruhe, Baotenthorstelnw-g. K-llinzhaiiiev, Eimsbültel, Bautzen, Willtelhude, Uelzen, Fechenheim, Bornheim, RendS- borg, Baembeck, Bt-mstedt, Breslau, WüstegierSdorf, Forst, Calde, Franksrrt a O,, Bergen, Enkheim, Daberstedt, Bu»- scheid, Velde», Hastedt, Oggersheim und Köln. Weit über lOO.OOO Arbeiter haben sich in der korzcu Zeit dieser Bewegung also ausgesprochen; zählte man die national-liberalen Stimmen, man bc- käme nicht die Zahl 10,000. Aber die Stimmen werden bekanntlich nicht gezählt, sonder» gewogen, und der Geld sack gicbt auch beim deutschen Reichs- tage den Ausschlag. Politisch« Uebersicht. «erli-i, 11. April. Ueber die neulich erfolgte Verhaftung des Erz- llischoss voll Cöln, Dr. MelcherS, wird Folgendes geschrieben: Es war am 31. März, als gegen 7 Uhr Morgens der Polizeipräfident DevenS im Civilauzug in seinem eigenen Wagen vor dem erzbisch öflichcn PalaiS erschien und dem Erzbischof ankündigte, daß er Auftrag erhalten, ihn sofort zu verhaften. Der Erzbischof erklärte, daß er nur der Gewalt weichen würde, und dies um so mehr, alS ihm keine Kennt »iß von seiner bevorstehenden Verhaftung gegeben worden sei; deswegen müsse er auch mindestens um 24 Stunden Aufschub bitten, um seine Angelegen heiten ordnen zu können; während dieser Zeit wolle er auch Niemandem von seiner bevorstehenden Ver Haftung Kcnntniß geben. Der Präsident entfernte fich hierauf und kam gegcn 8 Uhr in Begleitung dcS SektionSkommissarS Klose und mit der Erklärung zu rück, daß dem Wunsche des Erzbischofs nicht cnt sprachen werden könue, daß man aber geneigt sei, die Verhaftung auf 14 Tage zu verschieben, wenn er verspräche, sich alsdann freiwillig zur Haft zu stellen. Diese Zumuthnng wurde zurückzewiesen. Darauf zog sich der Polizeipräsident mit der Erkiä rung zurück, daß eine Viertelstunde zur Vorbereitung gestattet sei. Eine Menge VolkeS hatte sich natür lich bei diesem Vorgange vor dem Palais eingefunden, jedoch ohne irgend welchen Tumult herbeizuführen. Nach den bewilligten 15 Minuten theilte der erz bischöfliche Gchcimsckretär dem Polizeiprästdenten mit, daß sein Gefangener ihm zur Verfügung stehe. Der Erzbischof nahm darauf Abschied von seiner Umgebung. Als er jedoch auf die Aufforderung des Po- liuiprästdenten hin, seine Wohnung z» verlassen, die Erklärung abgab, daß er nur der Gewalt weichen würde, so wurde er von dem assistircnden Polizei- beamtea am Arme gefaßt und so zum Wagen gc- führt, der ihn bald darauf dem Stadtgefängniß zu- führte.— In dieser Weise gestaltet sich jede solche Verhaftung zu einem AgitationSmittel für die nltramontane Partei. Der Held des Tages ist für Paris augenblicklich Henri Nochcfort und wird es auch wohl noch so lange bleiben, bis die näheren Umstände seiner küh- nen Flucht völlig aufgeklärt fiad. Eine offizielle Bestätigung derselben fehlt freilich noch; da aber die von verschiedenen Seiten einlaufenden Nachrichten in der Hauptsache übereinstimmen, so braucht man wohl nicht zu fürchten, daß eine schlechte Mystifikation zu Grunde liegt. Die radikalen Organe, und inSbeson- dere der„Rappel", beobachten eine sehr vorsichtige Haltung, indem sie nur die englische Depesche ab- drucken und allenfalls scherzend hinzufügen, dieser Verdruß wäre der Regierung vom 24. Mai nicht widerfahren, wcan sie de» Laternenmann ruhig auf der Insel R6 unter Schloß und Riegel behalten hätte; allein es ist stadtbekannt, daß Herr Edmond Adam, der radikale Abgeordnete, welcher bei den Kin- dem Roch-fort's Vaterstelle vertritt, ein Telegramm auS Sidney erhalten hat, in welchem ihm Rochcfort in englischer Sprache und, wie es scheint, sehr lako- nisch seine glücklich bewerkstelligte Flacht anzeigt und 25,000 FrcS. zu seiner Weiterreise fordert. Herr Adam äußert gegen seine Freunde die Vermnthnng, daß ein englisches Schiff, welches in Namca vor An- ker lag, die sechs Flüchtlinge aufgenommen und ent- führt hätte. Auf diese knappen Daten hat die Phan- taste der Pariser Unterhaltungspresse schoa einen gan- zen Roman gebaut: Englische Verehrer Rochefort's wären eine Wette eingegangen, daß sie ihn befreien würden, und hätten zu diesem Behufe irgend ein Schiff ausgerüstet, welches, um keinen B-rdacht auf sich zu laden, mit allerlei für den Hausbedarf der Deportirtcn bestimmten Artikeln nach Neu-Calcdonien gegangen wäre; dort hätte es Schwierigkeiten gehabt, feine Fracht auszuladen, inzwischen aber ein geheimes Einvcrständniß mit Rochefort und seinen fünf Ge- fährten angeknüpft, dieselben bei sich aufgenommen und selbst auf eine Reklamation der französischen Bc- Hörden nicht wieder ausgeliefeit, nach vierzehntägigem Aufenthalt aber mit ihnen in See gestochen. Auch über die weiteren Projekte Rochefort's find diese Blätter nicht verlegen: er wolle, sagen sie, sich erst in Australien von den erduldeten Strapazen aus- ruhen und dann nach Amerika gehen, um dort öffmt- lichc Vorträge zu halten, für die mau ihm bereits die verlockendsten Propositionen(tS werden sogar die Ziffern seiner Honorare genannt) gemacht wordeu wären. DaS Alles aber nur für die reiche Einbil- dungSkraft d:« Pariser Journalisten. ForbeS, der auS dem letzten Kriege bekannte Korrespondent der„Daily News", schildert jetzt in diesem Blatte in ergreifender Weise daS traurige LooS der hungernden Bevölkerung in der Provinz JllditUs, Bengalen, und geißelt mit den schärfsten Worten den Unverstand, den Kanzleizopf und die Plauloflgkeit der englischen Behörden, vor deren Augen Tauseode zu Grunde gehen, welchen bei nnr etwas vernünftiger Wirthschaft mit Leichtigkcit zu helfen möglich gewesen wäre. Wir geben einige Auszüge aus dem letzten Briefe, welcher von Durbangha, einem kleinen Städt- che» im Nordosten der Provinz Bengalen, vom 20 Februar datirt ist. ForbeS schreibt: Zu den Roth- ftandSarbeitcn, welche in diesem Distrikte behufs Lio- derung deS schrecklichsten Mangels angeordnet waren, gehört auch die Herstellung einer Straße nach Bn- hcyra in einer Länge von ungefähr zwölf Meilen. Ich dachte, daß die Besichtigung dieser Arbeiten mir eine» besseren Einblick in den Zustand der Bevölke- rung verschaffen würde, da, wie ich erfuhr, ungefähr sechs Taufend Menschen— Männer, Weiber und Kinder— an denselben betheiligt find; eS ist keine kleine Aufgabe, zusammenhängend zu schreiben, wäh rend vor den Fenstern Gruppen von ausgezehrten, todtfahlen Weibern mit ihren Kindern auf den wc um Nahrung flehentlich jammern; so oft an�tlich Polizei dieselben fortschickt, es kommen immer l und deren Anblick, ihre eingefallenen Wi» ihre zusammengeschrumpften Gliedmaßen, l mehr fehig, daS Gewicht de? Körpers zu gen, machen uuS das Blut in den Adern starren. Um diesen Scenen deS Jammeri"eitskr entgehen, machte ich mich mit zwei Beglei�all von denen einer der erste Beamte zur Linderunj Roth, der andere ein junger Ingenieur war, auj �rstütz W !N ja ganz ' D!- «u fo Weg zu den Straßenarbeitcn. Auf dem ganzen ä begegneten wir Schaarcn von Unglücklichen, dil schwach waren, um selbst einen halben Spaten Erde auszunehmen und fortzuschaffen und welchiftln nach einem offenen Platze, ans welchem zwei oft bäume standen, sich drängten. Unter diesen BäCslstn»,, saßen zwei einzedoreuc Aufseher, der eine mit«T, Hauptbuche und der andere eine große eiserne sDle u vor sich; um fie herum drängten ungefähr zwei-i d.i@ send Menschen, einige, ebenfalls eingeborene Pe' i männer, hielt-n die Menze zurück. DaS Grs' Gejammer und Getöse, als wir näher kamen,* immer größer; wir sahen, mit welcher Bedach!— und welchen Formalitäten die zwei B-amtcn die � laugen besorgten, und dachten im ersten Auge».« der Lärm sci blos eine Folge deS Drängen« dv glücklichen Hungrigen, um einer von dem andenM� � wenigen Kupfermünzen in Empfang nehmen nen. Allein ich hörte Alt und Juug, als fie anfichtig wurden, dasselbe Jammcrgehenl arfP und die, welche zum Schreien bereits zu r' waren, flüsterten dieselben Töne vor fich hin; ich meinen Begleiter erbleichen; da ich die Sprache verstehe und um dir Bedeutung dieses allge! Wehklagens fragte, erwiderte er mir, die Wesen jammerten, daß sie seit vier Tagen Lohn erhalten hätten! Bier Tage kein Loh» bei den Meisten vier Tage keine Nahrung, und der entsetzliche Anblick ausgehungerter M Insbesondere die Gestalt eimS alten Mann gerade vor uns die Straße entlang zu wank! suchte, bleibt ewig meinem Gedächtnisse ei»! und kein Gränel des Krieges kann diesem bilde auch nur annähernd gleichgestellt werde fleischlosen Lippen waren verdorrt, die Auge» Höhlen eingesunken und zur Hälfte vom Slo> füllt; au dem ganzen Körper nicht«ine Unz« Ich' A« ,•vfiffen „'»Itn, "Ha.) j. u nichts als Knochen und eine fahlrunzlige Ha�'Mfy, Unglückliche, zu schwach, um sprechen zu könne«! � Wi nnf«nf-rc Strnft» nur nt-r Stinni-r PmitS<1 r. I auf unsere Frage nur vier Finger seimr Hand 8 j um in dieser Weise zu antworten, daß er miste j Tagen keine Löhnung erhalten und ebenso laazi Nahrung zu sich genommen hatte. Und diesck Kemel, spiel stand nicht vereinzelt da. Wir bemühte««n d-z für die dringendsten Fälle sogleich Hülfe zu' |ut mc utuiycnujicu juguiu; vul!t 3U' t mußten uns jedoch auf diejenigen Fälle bcW "Mt h.b. «Nil uiu|j ivii uii*> uu| tm'tuitytu(j ,7'uen welche gerade unmittelbar unter unser GefichtSfeli Ua fo, Kt s ,iÄ C>If«i» AuS allen Gcgcnden deS deutschen Rer klingen unaufhörlich Jeremiaden über die krasl die in den Kreisen der BolkSschullehrer � So schreibt man aus dem Fürstenthum Waldl die dortige elende Lage des Lehrersta»� Hess. M.-Z.": Obzlelch den Lchrern Uttscrcs Lande» vom Pro». kollezinm in Kessel elae Gehaltserhöhung in � stellt war,<0 sehea sich diesele-ea in ihren Hoffn«� gründlich getäuscht. Die Gehälter find nicht nvr n sondern die vtojeklirte Echöhnuz detselden ist sog� bestimmle Zeit h'uatSgelchoben sardeu. Die pr-«" giernng will räa lich. obzleich sie nach dem Accessio auch die Berwaltang der Schule überuomaica het man meinen sollte, für deren Bedürfnisse soegell P-rb-sseravg der L-Hreestellen telne Mittel hiegeb-«' Landstäade aber wrllen nichts thun,»eil da« S»"'. sei und die Stcueru nicht erhöht werden diitflrtt, tlnielne S-meluden vielleicht noch etwa» lelst>« .Preuß'N müsse helfen'. So befindet fich den« deck! che Lehrcrstand in einer nrg'ücklicheu Lage. dem Lande, welche 15 bi» 20 Jahre im Amte Fran and Kinder baden, müssen»st ruf Stelle« 200 Thaler Gehalt ein kümmerliche« Dasein srIOT c» mit den Stadttehretn h er und da verhältnißl«' viel besser anificht. Eine Folge hiervon wir» fe!«v, tüchtige Lehrer In'S Ausland gehen werden and«sfo, weien, da? fich schon seit Jahren eine« guten R«!� Rückschritte macht.. Wahrhaftig! dieser Bericht wirft ein licheS Schlaglicht auf den Geist der preuv�) rcfj *..,i tot am tai > /'In'im IM .- eini V K»r .4?; I«- on 'it gel «chle Ja ers »gleich " Zeb -udtg i deS waldeck'schen Regierungssystems. nten Volksvertreter, waS sagen fie � fachet Zaständen? Wir haben bis jetzt noch u>°> � m mß die konservativen und liberalen Herre» � � irssernng deS Lehrerstandes ein ernstliches /e Beh ..V m nrt t*t rtClDllK. 3�1 au daß brss�„..j,.|.-----— i—,»n-a redet hätten. Wohl macht man in gew'ltt Öiff viel Aufsehen mit„BolksbildungSoereinen � lichen Gesellschaften, läßt Vorträge über � und Gott weiß, waS noch Alles, h China für den Nothstand der Schule hat man noch Auge. hilano ecr slyme yar � Nun, die Zeit ist hoffentlich o, 8. da I f hea äf1,"' wo endlich-iumal dem Volke über seine ver- oft auis Etlichen Beglücker die Augen aufgehen werden. immer i. BeretuK-Theil. n W a> zen.> rS z» Adern Wenngleich die Arbeiter durch die gegenwärtige lammeck �itskrifls in besonders traurigen Verhältaiffen Bezlei �rall sich befinden, so können wir doch nicht um- nderuaj zu weiteren Sammlungen aufzufordern zur >ar, auf �rstützung der Gemaßregelt'n. Der Fonds zaazen� Mj erschöpft. Adresse: W. Grüwel in Berlin. Junten ,*®!e Bevollmächtigten werden daran»Innert, da " W sorgen, daß pückillch und räch Borsch ist die & welch! 5(|, toixiia. wei M« Da oft Fehl» vorkommen, so Ist es vothwendig, daß da« sen Bä> f'ffeude Tireular, welche« zur Zeit an alle B-Vollmäch ( mj{( � gesandt wurde, vor der Adserduag der List-u dnrchge nseroe �Di- Agitatoren werden darauf aufmerksam gematt. bei Gewinnung von Mitgliedern an neues Oeteo s»> ' die Liste e!ngese>det werden muß. Die völdigeu For find aas Bestellung stet» durch mich zu beziehe». Derossi. en Verbauds-Theil. g April.(Zur Nachricht) für>ie Dele- andere p�w-lche zu dem am 15. und 16 April iu Hannover zU��Meoden Kongreß der Maurer, Steinhan» und Zimmer , t'ich'ckt werden daß sich dl-selb:u bei Hetrn R-staura «iitlhes, Neu-steaße 45> melden, wo denselben die nölhi- kartier- durch die Quartier kommission nachgewiesen Dt« Qrarticrk-mmilfion: Der Bevollmächtigte R. Rupvow. »kA. deutscher Maurer- und Steinhauer-Berri». (Merlin, 10. April.(Zur Beachtung.) Die Herren «llmächtigten für Sarau, GZr Itz, Breslau, LIegllltz, Grün- b'' Elogau, Hirschb»g, KLstrin und Landiberg a. W. er« J}* ich nochmal« darotl, daß auf meiner Montag bcgiu- Agitation sämmtliche Änsammlungeu vorbeaarnter i- Geueraloersammiuogea der Zimmer» und Mavrer . Müssen. Fr. Hnrlemavv. »e� kl- 9. April.(Allgemeiner Schuhmacher« >Sdd, � Auaschuß»hielt im Herbst v. I 20 Straf- l'bllA' ikde« in Höh- von 5 Thir. 10 Sgr., wegen av« iirbertretung de» Berelnigesetze«, vom hiestgcu Po- doch wurde birselbe im dritte» Termin am 1 sretgesprochen. Die» zur Kcnvtniß der Mitglieder. F. Koglin, Hanplkaifir». 3. April.(Allgemeine« Tischler- ich-iQ-"') Verein.) Sämmtliche» Parteigenoffeu zur �"I-Aea» �, � stch unser BeeeinSlokal und Arbeitsnachweise� sönncli/.be>m Parteiienoffen, Restauratcur Nielsen, Große- Zand', O feft d-n r Daselbst wird regelmäßig alle 14 Tage ii li/i.«vr«erfammluu, abg-haltei,. Aach tdanrn dorl er'-reiste Kall'?'- K>st und Logis»halten. Mit social- laagi Akratischem Graß I. Johanns« u. dicsck Kemel, 2. April.(Sieg dt» Arbeiter.) Den Mit« nühtck**n de« Allg deutsch. Schiff«zimmcmv»ciitz zeige ich sji'blit an, daß unsere Mewel» Kollegen einen Sieg er- 2 fcA h-ben. Ohne lange die Arbeit elnzust-ll-u, erfochteu d k." T-g-loho van 1 Tblr. 15 Sgr Dieser Lohn ist � rot Ullscee Memeler Kollegen ttlarderlich, da dieselben t\t Amtlichen L-benSb-dürsatsse lhtvcr bezahleu müssell. � ob» haben sich v(cht au« diesem Grande !!)/ iwimer» Mitglieder»den erwähnten Vereins seien, itj, Kraft feiner Oeganlsalion ihnen den Sieg verschafft � gf/'H qj�Dle Herren Arbeitgeb» wögen fich ab» merken, daß lu'g am 9. Apckl auszi stellte Bchavptnug, d» Präfident de etcflaffe da« Parteiorgan und nehme nur Belichte auf, hie Ihm persönlich aagenetim ff», der tha sächlich,» Begrlindung ertbesrt Ich kann vieim-hr nnr erklären, daß der P ästzent niemals BereinSb-richt: zurlickgewlesin hat, stberhanpt höchst leiten von dem Inhalt derselbe Nor ihe« Bilöffellllichung Sen-tnlß nimmt. Maximilian Schlefinger. Sprechsaal. Kraft sein» Organlsalion ihneu den Sieg verschafft ick'' vi«®'e&tnea Arbeitgeb» wögen fich ab» merken, daß 5, blo« unsere Anfgabe ist, wenn man un« mit Füßen , i 5,',."!« abiuwehren. Nein, wir Schiffszlmm»» de« Allg. irovbst|; sn, Sch ffszimmercrvereln« haben uilS auch die Auf« in V, i,. ßtstellt, mit all» Kraft daran zu arbeiten, baß da« ff n off« ftp F. Laffalle'S zur Geltung komme, dam t wir durch n»,*1 da« heutige AaSbeutungsIvSeni über den Hauten wer- heutige AasbeutungsIySeni über den Haufen«»� e». Und t eShalb Ist c« Pflicht aller Sch ff« zimmer- die noch nicht zu UN» gehören, daß ff- fich unserer festen " G. pt""ad.. die; anschließen. lte llc- ristckd seiv.,. stlBfck le J", aich� ich i' am Donnerstag Iu d» geschlosseuin Mngllederver ,Ung zu Berlin, in welch» ich per önlich nicht anwe J'1" konnte, Seiten« de« Herrn M. Schlesinger, wel- l'U einig» Zeit in der Redaktion beschäftigt und speziell .� Korrektur der VettinS- und Ge-erkschastsberlchtc be- . Aeußernngen gefallen find, wonach e» scheinen könnte, ., ardc die freie Meinung« äußeiung d» Metg.Ied» im 'd- uns B»balldSthc!l deeiuflußt, so habe ich mich agt gesehen, um etwaige Mißverständnisse zu vermeiden. Schlefinger um eine bestimmte Erklärung üb» diese» a tu»suchen. dütgftfch sxh, fch mich veranlaßt, zu bemerken, daß seit 4 Zeit, abgesehen von den durch Raummaugel absolut �dig werdenden Kürziingeu der Berichte, auf metue . hj�Ug nur I» zwei Fällen eine wesentliche Aenderang e>ß' h.>il'-'.>!a� Erklärung. rleguug koastvttre meine lu der gischlosseiien Mitgliedc«»»samm- t.jjl ip� tuh'g» Ueb»leguug koastattre ich�hlermit gern und i) v a g, daß Berlin, 10. April 1874. Geehrte Redaktion! In Ne. 18 Ihre« geschätzten Blattes bringen Sie einen Artikel über die Verpflegung und Behandlung paiit scher Gesänge!,» im neucii StrasgefänkN ß zu Plötz-usee b.-l Berlin Soviel nun mir davon bekannt ist, wird kein linterschied in Betreff irgend'iuer Kategorie von Gcfangerea gemacht Ol I man» ol» Dieb od» Betrüg», ol« Bank rotteur»d-r Heh l», als Bauerufärg»»,» Dulder von Hazerdspiclen, vl« volitisch Gefangener oder wegen Wid rsetzlichk-it, Raubanfalls od» Laadeefrie-cnSbrnch«— bestraft wird, die Strafe wird üclZ nach einer Schaaloue verbüßt. All:»erden unt-.r einer Firma behantelt und verpflegt. Zum Beweis diene folgeudc, in jeder Gesängnißzelle ansgehängte Hansordnung: B»hastung«m°ßeegeln iür nie Slrafgefangeom im Straf- g-sängulß bei Berlin. Auszug an« der proolsorischen HauSordru g§§ 2V, 37, 38. 39: „I. Jeder Gefangene ist dem Direltor und allen Beamten der Anstalt unbedingten Gcdorsam schaidig. »II. Ungehoriam und Auflebnung, fern» B-schädlgtwg, B-.'uure>viguog und»rdunngswldriger Gcbeanch der Kleider und sonstige, der Anstalt gehör!«'» Sachen, absichtliche Be schädig» llg od» Berunstaliung be« eigenen Körpers, fälsche licher Borgeben von Krankheit oder U beld'fiad n. Flutt und Fluchtversuch, Zustecken von Eßwaarev, unerlaubter B-rk'hr mit anderen Gefangenen, Besitz von Geld und anderen v»- boteueu Sachen, unbegründete« Quernlirea, Bctheiligung bei einer unter da« Allgemeine Strafgesetz fallenden Handlung eine« Mitgefangenen, ebeas» wie die vtthelmllchnng desselben, namentlich wenn ,« sich nm Gesährdnug der SIch-rh-lt d» Anstalt bandelt, z'ehrn, vorbehaltlich der Ai w ndung de« All gemeinen Sttafgisetze!', D«zivlinarstrafen nach sich. „III. Jede laut« Unterhaltung, Singen, Pfeifen, Scheelen oder Licuiea, sowohl iauerhalb al« außerhalb de« Haslräume ist uvte'sagt. ,IV. Fremde und Mililärwachtmaooschastcu ellesea von den Gcfangrnea nicht angeredet werden. Kein Gefangener da-.f reden, so lange ein Beamte»»der mit diesem ein andr- rer Gisaugeuer spsicht. „V. Karten-, Würfel oder ähnliche Spiele sind verbalen. „VI. Da« Heravtretea an da« Fenster zum Zweck de« HluauSsehin» Ist nicht erlaubt. Da« Herantreten ist nur bim mit dem Oiff en und Schließen der Fenster bcaaflragtrn Gefangenen gestaltet, und diesem nur auf so lange Zelt, al« >u dieser B-rrichtnng uothw udig ist. „VII. Kein Gefangener darf ohne Erlaubniß de« DIrek- toi« durch Kacf, Tausch o:er leihweise etwa« an fich beinzen. , VIII. Tabakrauchen, Tcbakkaucn, so wie der Genoß von berauschenden Gilränkeii ist verbaten. „XI Je er G.fän«nlßstläfling, ebenso jeder nach Z 361 Nr. 3—8 de» Strafpeschbuch« zur Haft B-rarthellle, ist»er- Pflichtet, nach Anordnung de« AnfstchtSbeamten die Zelle und deren Ut llstlien zu reluinro; der D>:«ktoi kann indeffen au» besonderen Rücksichten von vl-ser Berpflichtung entbinden. Gesängnißsträfllnge imd die nach d.-n roistihend gedachten Be- liimmnagen zu» Haft v-ruüheiltcn Petsonen sind gehalten, fich mit den Ihnen ziigelheilteu Arbelten an dem dazu anze wiesen en Platze zu beschästigen. Sie dürfen diesen Platz nicht ohne Zastimmung d-s Anfsehcr« verlassen. „XV. Im Falle der Wid-rsetzllchk it haben die Grfan genen zu gewärtigen, daß die Alissehe» von ihren Waffen G-bran« inachen. B-Hufs Verhinderung von Unicrn-Hmun gen, welche die Ruhe und Gicherhe t der Anstalt gefährden, kann zur Anlegung von Fesseln geschritten werden. „XVI. Die Ge-S-zllißsträflinge sollen ans eine ihren FSHigkelten und Verhältnissen entsprechende Weist beschäftigt werden. Di- Beschäftigung derselben außerhalb der Anpalt findet nur mit ihrer Zustimmung statt. „XVIl. Dt- Kefänznißsträfl ug- sollen zunächst zu sol- che» Arbeiten uerr-nd-t w-rden, welche für die Bedürfnisse der Anstalt eifordc'lich find. In welcher Welse der B.-rar- tb-ilt« beschäftigt werden soll, bestimmt, räch Anhörung de« ArbeitSinsp-ktor?, de» Direktor. „XVIII So weit die Art der Beschäft-gunz ti gestattet, wird die täglich von jedem Gesängnißsträfliog zu lei- stende A'beit quanlitaliv bestimmt-(Pensum.) Welche« Pensum von dem Berurtheilten mit Rücksicht aus seine Körperkraft, Fähigkeiten, Borkenulniffe und Ucdung ge- fordert w-rdm soll, bestimmt der Arbelrsiospcktor. Der Di- rekio entscheidet über die dagexen erhobene Beschwerde. Jeder Gefängnißsträfling muß bat'hm aufgegebene Pensum bei Vermeidung von Di-ziplioarstrafen leisten. Die Bollendnng bei Pensum« bercchtizt»'cht zur Einstellung der Arbeit; die Mchtlelstung kommt aber dem-i e-urtheckten zu Gute. Die Dreklion. Druck«»' Heinrich Boß Nachfo'ger." Denk' a bisse! nach. I denk' schon vach._ r. ANtwNrsn. Für Berlin. Bolksverfammluna Sonntag, den 12. April, Vormittags 10 Uhr, im Saale des Herrn Ostheereu, Sophienstraße 13. Tagesordnung: 1) Zum Geburtstage Ferdiuaud Lassalle's. 2) Die Militärsroge. Referenten: Die Rcichstagsabgeordncten Haseuclever und Hasselmaun. Zu zahlreicher Betheiligung wird hiermit eingeladen. Das Comit«. Kür Berlin. Deutscher Zimmerer- Bund. Versamm-Engen Ticnstag, ita 14. April,»beuds 8t Nhr. im„Deueschen Kaiser", Lotdriuzerstr. 12(ftüh-r Wollanckistr.). Douncrstug, den tk. April, A-eudS 8t Uhr, Köpnickerstraße 172. Ta.vSoedusng ln allen Versammlungen: Bottrag de« Unterzeichneten über da« Thema: Das Petroleum als Mittel zur Vernich- tuug wilder Bestieu. Um zahlreiche« Erscheinen cisocht A. Kapell. Deutscher Zimmererbund. Mittwoch, dcu 15. April, findet die B rsammlung In d-r Dee-dcnerstraße(Restanrant Alcazar) lo.-ale« B-rhältnlffe halber nicht statt. H. Slrke. Rür Verlin. Allgem. deutscher Maurer- und Stewhauer-Vereiu. Oefseutllche Mitgliederversammlung eu Mont-g. den 1Z. Ap il, Thorstr. 12. Bvnraz di« Herrn Wiltstock. Berschledenr« und Fttge- kalten. Dienstag, den 14. APrU, Potsdamer«,. 103. Bo.trag res Herrn Buchholj. Verschiedene« und Frage- kästen. Dienstag, den 14. April, Mantcuffelftraßc 90. Baetrag de« Herrn M. Schlesinger. Berschledeue« ond Frazewsten. Mit woch, den 15. April, RüdeSdorferstraße 45. Vortraz der Herrn SR. Schlesinger. Verschiedene« und Fragctasten. Donuerslag, den 16. April Thnrmfiraße 40.(Moabit.) Bwtrag. Berschied-n-s und Fragekasten. Freitag, ben i?. April, Badstr. 65/-»(Gefundbinunen). Boitrag d s Herrn Witt stock. L-tsqicbeaeS und Frage- lallen. Ja ollia Versammlungen Anfang Abend« 8t Uhr. Neue Mftgl'ede» we.dee- in allen Bersan-mlu gen aufge- nomm-u._ Hnrlcmauu. * Ja der wider Gustav Raich wegen seinr» in Braun- lchweiz erschieneneu Buch«:„Die Preulieu in Elsaß und Lolhriugcn" von den Braunschweigischcu Behörden eingeleiteteu Krimlnalulltersuchnng Ist die Majestätsbelcldlgang bereit» fallen gelassen wviden, so daß nur°ie§Z 130 und 131 de« R.-St-G.-B. zu« Begründung der Anklage übrig bleiben. Die Berliner Slaattanwaltschaft hat fich an« Kowpet-uzrück- fichtm und an« formellen Gründen für nicht befugt erllärt, gegen>eu Beefaffer be« Bach» einzuschreiten. Derselbe hat nun über dir Beaanschweiger Behörden beim Äo'lagescnat des Obergrricht« zu Wasfenbörtil Beschwerde erhoben und Aafhcvung der Beschlagnahme, sowie Einstellung der Unter- suchnvg verlangt, weil nie von de« Staatsanwaltschaft angezogenen Sielleu selue« Buch» fü« die Begründung einer An- tlaze gar keine Beranlassnng böten, sondern ganz notarische Zustände— die Inspiration der osfiföfen Presse— schilderten. veiefUsie». Annonce für Horn verspätet. Berlmcr Pllhe:-C!t.L. Oefsentltchc M!tji>it0crver-ammlnng Wittwoch, dcu 15. April, Abends 8 Uhr, in Happoldt'S Lokal, Prinzenstr. 72. TageSordu.: Bonraz. Berathnngen über Lv'al« zu» Generalversammlung am Bußtage. Bers-bl-benc' u. Frage- kästen.— Um zahlreich S E.sch-lnca ersuch- Gtevert. Uül? WOrLm. lägemewer Tischkr-(Ächmaer-) Verei«. Delegirienversammlung Mittwoch m 15 April» Abends 7t U»,. In Cariu«(früher Happoldt's) Lokal. Prinzenstr. 72. T-g-sordn.: Der Vortheil der Händler durch die jetzige K-isis und unser Verhalten demgegenüber. Di-j-nlgen W-r'stä teu, welche noch keinen Dciegirten ge« wählt haben, werben aufgefordert, sofort solchen zu wähleu. Kart>u werden gegen Vorzeigung der Legltlmatloll Iu der Versammlung auSgrgebeu._ A. Herold. Versammlung der Berliner Äistenmacher Montag, den 13. April, Neu Cölln am Wasser 2». bei L. Krieger. Be-bandSmitglieder werden ergeben« eingeladen.___ gätt Mgemeincr Schuhmacher-Verein. Geschlossene Ätitplicde»« V-rfommlutt, Montag, den 13. April, Abend? 8 Udr, i» dem Gratwcil'schen Lokale Kommandauteustr. 77—79. TageSordu.: 1) Abrichuuvg. 2) Anträge zu» General« Versammlung de« Arbelt r-UnterstlltznngS.V-rdandeS. 3) I»« uere Berc-n»asgele-,endeltcn. I. A.: T. H. Szimwath. Strike-Berew der Berliner Schneider. Montag, den 20. April, tu Kunze'S Salon, Elfafferstr. 9(früher Thorflr.) Concert und Ball. Anfang Abend« 6 Uhr. Entree 2t Sgr., au der Kasse 3 Sgr. Herren, welche am Ball Theil nehmen, zahlin 5 Sgr. nach. Billel« sind vorher zu haben In d-r Hlnkel'schen Werk- statt, Wcrderstr. 3/4, und in allen Bcrsammlunzen. Um recht zahlreiche Bethei.igaug ersucht __ Die Kommtsfloa. freuadl. Schläfst, z. 15. d. Oranienstr. oder 1. Mai ist za venu. 1«, vorn, 4 Tr-, recht». 2 Kordmachirgeselleu Wersen verlangt bei " oir Zwirne« in Stralau. Qnürialversammlung ket BSttchergksrll'N Berlins Montag, de» 13. SPril, AdeudS 7 Uli, im Heil e'schen L»kal, LalidSbergcrstraße 15. TageSorw.: B�er'eljährlicher Kass-nb'r chl. Der Bsrstaud. H«? tßtrlin. Arbeiterftauen- mid Mädcheu-Bereia. Versammlung Dienstag, de»>4. April, Sb. lldr, im Lokal de« Herrn Liebcr, T.or�Ze 12. Tagesord»: Wer ist Arbeit-r? Und wat ist Arbeit? Referent: Her' Beck.— Biischicdcüe« und Frag kästen. Um, ah. reiches Erscheinen bittet Der Vo-staiid. Für Schmargendorf. Große Volksversammlung SoN' t'ig, den 12. April, Nachm 2% Nhr, im Lokale de« H-irn Tretschack. Tagesordn.: Der G-battSeag Lassallc's. Parteigerosse» von nah und fern, seid aus dem Posten. Bilstav Berg, Beoollm. Für Weißensee. AUgemewer deutscher Nrbeiter-Berein. O esse ntli che Mitglieder- Versammlung Montag, den 13. April,«bcuds Uhr, Charlottenduraerstraße 43 im Plöger'ichen Hause. TageSord?.: Bortrag de» H-rra Siering. Der Bevollmächtigte. Für Rummelsburg. Die Parteigenosse» von hier und Umgegend ersuche ich, sich am 11. Lpeil zahlreich au der Feier de» Geburtstage« Fcroinaud Lassalle'«, welche bei Herrn Wulff in Friedrich«. derg stattfindet und mit einem Ball verbunden i», zu bethei- ligeu. Dte Festlichkeit nimmt Abeud« 3 Ubr ihren Anfang. Karten find zu habeu bei d,r Kommissto» nud an der Kasse, sür Herreu 5 Szr.. für Damea Lj Sgr. Die Festrede wir» gehalteu vom Reichttaxsabaeordncten Reimer. Für da« Eomits: A Wo ff. Bolksvers ammtuuH. Dienstag, den 14. April, MendS 8i Udr. in Tütge'S Salou, BaleutinSkamp 41. Tagesord».: Der Weltfriede. Dte Parteigenossen müssen für Berbrelttiug Sorge tro< gen._ Vater. Kür 4>.»mdu!A. Allge«. deutscher Mauttk- mid Stcishauer-Bereiu, Oefchlossene Mitglieder-Wersammlai-g D-nacrfiag, den 1«. April, Abends Uhr. in Tütge'S Solan, Valentine?!! mp Die Kammllstou. Fü- Hamburg. Außerordentliche Geueralversammlung deS Krauken-«ud Sterbe. UnterstütznngSvcreins der Hamburger Schuhmacher Donnerstag, de» 16.«plii Aiirno« 3j lll-r. Im Lokale des Hrn. Hübner, Gr. Rofcnstr. 37. Tageroidn.: Der Gersov'sch- Antrag tu der Bürgerschaft betreff» einer städt schen krank nkasse. D r Vo-stae-d. Für Hamburg und Umgegend. Oeff. Cigarrenarb.- Versamml. Montag, ieli 13. Apiil, Ab. 8j Lhe, im Lrphev'p, Neust. Neust-aße 25. Tagesoedn.: 1) Veralhanz über Mittel und Wege z» Befferoiig»rserer Lage 2) Bcischiedeve». Im Austr.»er kommtifiav: G. Herzig. Hwuburger Stiaßettdauarbeiter-Verem. Oeisenrliche Versammlung Mittwoch, de» 15. April, AdeudS 8 Wst, ia Bermbeck beim Gastwirth H. Schultz am Marktplatz. D,r Besallm.: H Schwemm. Für Hamburg. Bau- u. Erdarbeiterbersammlung Dienstag, de» 14. April. Abcads 3; Uhr, im Salon zum Roland. �Sehol*__ fikl f 4.-»« � ÄMwoch, den 15 April, A»? 8 Uhr. in Heillsohn'- Salon ParLeiveriammlung. Tageior-n.: Voiteag.— Wünsche md Anträge der hies. Abouaeuten des„Nenen Social Demolrat'' zu: General Vers, de» Allaem. deutsch. Arb.-V rcin»._ Für Altona. Dienstag, den 21. April, im Eoglischen Garten: Laffalle's GebnrtStagSfeier. Großer rhetorischer Vortrag: Franz von Sickipgen, vorgeirage» vom Rhe'or Herrn Hermann Weber. Karten, 2 Schlll. 4 Perss», sind bei de» K�parleureti de« Parteiarzan«, sowie bei de» Mitgliedern de« F.stcomllös ia de» Bersau mlruzeu zu haben.— Kassenpreiü 3 Schill ä Perlon.— Anfang präci'e 8 Uhr. Kassen öffrvng 7 iist NB. DaS Rarchen tfl vecbrten. litnbirn ist d-r Z-tri!« nicht gestattet. Die Sitzplätze find für»ie Damen resern m. DaS Comilö Unserer Pari-ffaw-i er and Freundin F«an Muli-r ,u Berlin zu ihrem Gedur staze am 14. April die herzlichsten Glückwünsche. Braudeuburg. Famile Blauer. Für Altona. BenerslVsxsÄmmtttNH sämmtlicher Schuhmachergesellen Dieaftag, den 14 April,«be-id« 9 tthr. Im..Ritter St. Georg", Schahmacherherberze, gr. Rosen str. 6. TageSordo.: 1) Bottraz.— 2) Schuhmacher: erein oder I. A.: Friedrich Stöcke». Virdan». Für AltouÄ. Allgemeiner Tischler- sSchreiner-) Verein. Geschloiscne iRitzliederversamm'.unz Dtrustag, de» 14. April, Adcnd» 8i Uhr, bei Maas, Fwkeuü aßc. Taze?ord».: Aniiäge zur GcneZulzeisammlvng. Alle Mitglieder müssen püe.Ittich erscheinen. Der Bevollm. Sämmtlichen Kollege» Deutschlonds zur Nachricht, daß sich unser Vereiaelokol, fo�it Ardeits NachweisnugSdarea» bei Herrn Maas, Finteastrage 11, destodet. _ H. KShsckc. Für Ottensen. ParteWerfamMlung Dienstag, den 14 Apül, AdeatS 84 Uhr, In„TarlSrnhc". TazeSoedaung: Vortrag und Frazck«st-n. F. Heerhold. Für Bremen. Mgellteine! deutscher Arbeiter-Bereis. ocffrntliche Vers.immlna, Montag.«a 13 AP II, AbendS 84«dr. im Lokale des Herrn Donk er, Sögestr. TagiSordn.: Bortrsg des Heer» Heirkel. Ler Bevollmächtigte. Für Bremen. ZUlgeAtin«: SeWscher Ardeiter-SirtlA. Ausna msweife Ziifchl,sstscMttglicdrr-B-rsammln«z Freitag, den 17. April, AdendS 84 Uhr, im Lokale des Herrn Dnukee, Sägest». TsgeSordu.: B-rlrag. Der Beoollm Schtizte. NB. Meine Adresse ist bis an? Weiteres«ach dem 17. ds». ScemannSstraße Nr. 1. W. Frick. Für Wald. �Sgt».?t'ser ski.ische? Xi/dMer-Nzrein. Oeffentliche Versa in mlnna Montag, den 13. April, Ad. 74 Uhr, Tageeordo.: Foriseyanz der Z-irungziommisstonSberathnng. Biiouogtvcrci» odrr Arbeiter Verein. Der Bc>ollm. G. Luchtenberg. Der Kongreß der Maurer- und Zimmcrgescllen der Provinzen Rheinland, Westfalen und Hessen «irb!» Elbcefcld dcu 19. Apell, MvrgruS 9 Uhr, Im Lo- kale dc« Heren Anton Keiner in d°r Schützenvnra aas der Klnke eröffnet. D'lezirle werde» de» 18. bis 19. 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Olieeloc nsuchr ich, fem» Aeresse eiuzus.aden. n> Äeo Heinrich Fedderu, Sllo-a, Amalievst�. Unserm braaeu Partelgerossen Herrn Viauer in dith g,, benborg a. d. H. zu seinem am 13. April stat findend'ieaube beirc f w,h '? stehe bartotage unsere herzliche Gratulation. Möge e» ihm»och recht lange vergönnt für unfirc Sache. Die» wünscht die Fanilic Möller an» B still, Durch die»lückitche Gebart eine» geiande» KaaV� den hoch erfrent Jahan« Specht«>» Essen, den 6. April 1874. Daß wir»mch die Gevnn eine» Knaben erfreut> sind, zeigen ergeberst an«.'vriai Wilhelm Schumacher»ebst K> slffe m Barmeu, den 9. April 1874._____ �tn« 1 Schläfst, z 15. d. z.-erm. milt,rstc. 35, H, 3�, Z»ri Rockschniidc» fiaveo Vlatz an» Maschine. Mruerstraße 64 dei G« a:a« 'ife vo Bev 1 Schlasst, zn verm. Lonlscvnfer 29 d. Witt, H Eine Schlafstelle zn vermietheu am 15. Aprtl L»� Nr. 16, 3 Trepp'» bei Laube. Druck von T. Jhring Nachsolgcr(Adolf Berel») tu. n B-rantworttich für die Redaklion: C. Becker iu Wi Verlag von W. Grüwel iu Be-lia. »orlage 7'n kör» AstSeke, j glichen erhedl dem i t'i ftii�Ä