Sa« 43. Berlin, Mittwoch, den 15. April 1874. 4. Jahrgang. a) b-> 9 S«® nltt,ana«f4nnt drei SSaJ "rr öl,«7.,"ud zwar � Dteoliaa». Ud V" � n. SonoabtildS«be»�. „ tu'0,,n»»rnH.�}„t« md hänn™'ringetlo�d viertel« llltW Rümmer- P üSSst» Neuer ig Ezr. fSt>d. Währ.) nau gl. illc'I � m«a? �rvschtt i ro deutsche Mac-Mahonnat ju Stande gebracht, und zwar hinter Kulissen deS Reichstages, so daß die Er- * �es Herrn KriegSministerS von Kamecke in �g des Reichstages vom gestrigen Tage, � verbündeten Regierungen auf den uationab ?, Kompromißautrag eingehen würden, uns �flüssig erschien. Antrag von Bennigsen bezweckt nämlich, die Präsenzstärke deS deutschen HeereS für die sieben Jahren ans 401,659 Mann hjS, und zwar, wie er ausdrücklich betonte, ».HeereSstärke nicht allein gegen den äuße- 3 sondern auch gegen den innere« Feind " 1. 8- 6 rjN die Socialisten, also gegen das arbeitende 111 der liberale Herr von Bennigsen das Mi- >Wrt haben und am Ende auch noch gegen chea 8� �mionellen Priester. ßroßmäuligc Liberalismus, der immer mit "isseuschast, mit der Macht seines G-istcS 3 kann den geistigen Kampf gegen den ''viua nicht führen und appcllirt an die rohe )oilW«er Bajonette.— 'tu Abgeordneten haben einen Autrag auf �vg des stehenden Heeres in eine Volkswehr liSUto' al,tr � der gestrigen Sitzung noch � �ort gekommen; ob fie überhaupt zum ln lWm Amendement kommen, daS wissen nr* i �orckeubeck und die Gotter; gemeldet .V." �ä01� des KriegSministerS in Wirklichkeit sekommen ist, da dir Majorität des . u ,SrS sicher dafür stimmen wird, dient lediglich ss-awJtstigavg der Herrschast deS Herrn Mac-Ma- k aris und stärkt somit den Militaris- Frankreich. � k dies haben Diejenizea zu Stande gebracht, 3 immer so prunkend mit dem Namen: Ä ir ReichSfreundc" belegen. ■ ,33 tn vuf den Gegenstand in der nächsten Idlial-Dtmiiril. Eigmchmu des Allgemeinen deutschen Arbeiter-Verews. Rid»M»u n.«rpedM»» Berlin, Dreldeaerftrat e Nr.«s. ö-ftelliingeo werde»«»»wtirt» bei alle» Postämtern, t» Be>>» tu der Expedi. ttoa, sowie bei jed?m Evediteur, ent- gegen» euomme». Inserate(in der lKvedldion auszugebeo v.-rde» pro dreigespaUene Peiit-ZeUe oder deren Raum mit 4 Egr berechnet «rbeiter-il»no»ceo die dreispaltige Zeile ober deren Raum- kgri gr- 0O l JDwl rtn- zahar� itncn !, goldi ringe, »Ä mg. �cutfcht Mac-Mahonnat aber, wilches durch -iedilt" 3 aäher eingehen. niiu reiseii. »rn. s bernichteude Kritik deS dent- sehen Militarismus Tage, jedenfalls ohne feine Tragweite ™, die konservative„Kreuzzeitung". Wir bctrcfiendm Leitartikel der Hauptsache nach tt; 59 der Relchevnfafflmz beginnt mit folgenden wehrfähige Deutsche gehärt fieben Jahre � stehenden Heere— und«»»? die erst.'u drei Jahre toirn, die letzten vier Jahre in der Reserve— Spaden fünf Lebensjahre der Laudwel r an." 'st,«e�u mau von der Institution der einjährigen Aabstrahirt, au und für fich die PrSsenzstärke de« i—'"fotnmtu s.st und bestimmt gegeben. Die Prä- , Sanz einfach vormirt durch die Zahl der in finden»"'icandcrfolgcvdeu Jahren wchrfäh'g und wehr 'de-dm deutschen Männ r. n,|«' dun der nächstfolgende Httifel(60) der Berfassrmg Ma.«chte Ziffer der PrSsenzstärke noch anderweit nor- *"*"5 toat bis Ende 1871 auf 1 pCr. der Bevölkerung, JtaaM'S da ab die Regelung der Präsenzstärke„im »n» N tsteichSgeietzgedung'' stattfinden soll:— s» entsteht wie und od der»rtlkil 60 mit dem Artikel 59 Gchlns TtVti* »irent'? gebracht werden kann. Wenn nach Artikel 59 «'hrfähige Deutsche" drei Jahre laug dem nee» vsbndc nicht i-bst?' r;;: >W laug dem e und zwar, wie der Art kel 59 ausdrücklich eu Fahnen", unzugehören hat, so kann doch 7\— i fe'�bc nicht gesetzlich destimmt werden, daß die 7'Iie von selbst fich ergebende Präsenz, iffcr gerade l! Bevölkerung, oder, wie die neue Reich». ei TL«Vorlage will, 401,000 Mann betrogen soll itt, fh?'5 könnte man Vielleicht glauben, der Ucterlchied rtl L»ni!8ärke, je uachbem man den Art.. 59»der dir bis- Mltchr« F-ststillnngen nach Art. 60 zu Aiunde .. ,»>, erheblicher. Mau würde fich bei dieser Annahme ,) in 1'Sern großen Jrrthnm befinden. Man elfieht r In f 3 folgccden Ziffern: .s- Eng,! und anderen flntif.isch.-N Avtoritätcn ,' Zahl der jährlich in da« Alter der cht tret ende» jungen Minne» in Deutsch- laod p. p. 1 vCl. de» Bevölkerung. DaS würde zvr Zeit p. p. 400, COO jährliche Gestellungspflichtig geben. Nach den amtlichen Ziffern wird di-se Zahl auch «irklich nahezu erreicht. Wion nun umirding» bei dreijähriger Präsenzzeit die Pläseuzstälke ans 400,000 rund notmirt werden soll, so müßte, wen der Alt. 59 eine Wahr hcit bleib, N soll, die Zahl»er Dicnstnntauglichm f, sage zwei Drittel der LOjihrigeu jungen Mannschaft betragen Unmittelbar nach dem letzten Kriege wurde nun z. B. die Zahl der in Denlschlaud in einem Iah« Gestellung» Pflichtigen(incl. der neuen ReichSlande) aus 354,000 rund augegebeu. Ferner wurde die Zahl de»„wirklich vollkommen diensttauglichen jnn»/» Leute" auf 180,000 bis 190,000 berechnet.„Be dingt diensttanglich oder zeitweise zurück gestellt" worden außerdem berechnet 30- 40,000. (Bei dieser Kategorie tritt der eigenihümllche Fall ein, daß die im Frieden„Untauglichen" bei eintretendem Kriege meist tauglich befunden werden.) Wirklich zum Dienste ilagistellt wurden jedoch nur 120,000 rund nach der erhöhten Re kruiirnng; e» bleiben danach noch 60— 70 000 Mann„voll kommen diensttaugliche Mannschaften" und außer dem die 30—40000„bedingt" diensttanglichen, welch nicht„unter den Fahnen"(nach Art. 59) dienten. Dazu kommt außerdem, daß mit Rllckficht auf diese Zahlen verhält ulsst der Beg'lff dir„Diensttan ,lichkeit" bereit» so enge ge, faßt ist, wir sich dies aus Irgend einem andern GefichtSpuntte wohl Nicht rechtfertigen ließe.(Wenn für den FriedenSdi'vst derselbe Maßstab, wie für den Kriegsdienst angewandt würde, so könnte sich die Zahl der jährlich Einzustellenden jetzt leicht auf 300,000 jährlich— 900,000 Präsenzstärke stellen.) DaS Resultat dieser, wenngleich abgerundeten, doch au' amtlichen Angaben bernhenbeu Ziffern, dürfte die Di»- kassion über die in§ 1 der ncneu RiichS-Miiitirgesetzoorlaze vorgesehene Präsenzstärke von einem bisher vermuthlich wenl gr, in Betracht gezogenen Geflchttpnnfte au» beleuchten. Er dürfte klar fein, daß dl: früher«od zum Theil noch jetzt so seh» tetovtc zweijährige Dienstzeit dir hier anstaucheudm schwerwicg.nden Fragen In keiner Welse löst. Für den Kostenpunkt ist in erster Linie die Präsenz- stärke waßzebeud. Will man diese aber willkürlich fest ttzen, so kann die» eben so gut bei zwei- wie bei dreijähriger VU-pzeit zescheh-u. Wollte man dagegen die an» Art. Li> der Rctchoverfas sung sich naturgemäß und logisch von selbst ergebende Zahl der jährlich dienstpflichtig und diensttauglich Werdenden ,u Grüne c legen, so hätte mau e» mit jährlich p.p. 300,000 wirklich Diensttauglichen zu thnn. T» liegt aus der Hand, daß bei dieser Ziffer auch die zweijährige Dienstzeit einfach de» Kostenpunkte» halber ausgeschlossen ist und vom finanziellen G-fichtSPunkt- au», nur einjäh »ige Dienstzeit möglich wäre. Auf d-r anderen Seite darf nicht übersehen werben, das schon die gesetzliche Herabminderuug der Dienstzelt aus zwei Jahre eine völlige Umgestaltung unserer Organisation crfor dern toilre. Ebenso kann, bei der vorhandenen Anzahl von Eadre«, die Präsevzflärke nicht unter ein bestimmtes Maß herabgemindert werden, ohne die Organisation zu gesährdeu. So schreibt daS preußische Juokcrblatt von echic ster Farbe, und wir dürfen deshalb nicht au der Richtigkeit der vorgesührtcu Thatsachcn zweifeln. Also 400,000 Deutsche treten alljährlich iu'S wehrpflichtige Alter ein; daS würde, wenn das Volk nicht entnervt und die allgemeine Wehrpflicht kein leeres Wort wäre, an Mannschaften, die Landwehr eingeschlossen, ein Heer von 4 bis 5 Millionen ge den. Biioere diese Anzahl Krieger eine wohlorgaui firte VolkSwchr— ein stehendes Heer von solcher Größe ist ja, wie die„Kreuzzeitung" selbst einge- steht, der Kosten halber unmöglich, zu erhalten— so könnte dieselbe wahrlich auch einem Angriffskriege sämmtlicher europäischen Monarchieen gegenüber ihr Vaterland siegreich vertheidigev. Aber jetzt steht es freilich anders. Zunächst wer- den durch Verschulden der socialen Ausbeutung, mS- besondere in Folge der Frauen- und Kinder- arbeit und deS ungesunden LebeuS der Arbeiter- jugeud— scrophulöfes Gesindel wird sie ja höh- uisch geschimpft— 160,000 bis 200,000 Mann von jedem Jahrgang unfähig zum Militär- dienst. Von den übrig bleibenden dienstfähigen 200,000 bis 250,000 Mann aber wird nahezu die Hälfte nicht in die Armee aufgenommen, so daß un- ter den jetzigen Verhältnissen nur der dritte Theil dös deutschen Volkes wehrhaft ist. DaS jetzt bestehende Militärwesen ist daher eine höchst verderbliche Schwächung der deutschen LandeSvertheidigung, und trotz der Steuer. 'chranbe ohne Ende steht die allgemeine Wehrpflicht nur auf dem Papier. Bei dreijähriger Dienstzeit daS Volk, so weit eS zum Militärdienste taugt, einzuziehen, würde er» fordern, daß 650,000 bis 700,000 Mann stets in den Kasernen sind, waS natürlich unerschwinglichen Steuerdruck erzeugen müßte. DaS einzig Vernünftige bleibt daher, daß man die jungen Leute vor ihrer Einziehung zum Mili« tär in Leibesübungen— Turnen, Schwimmen, weitem Marschiren und Schießen, respektive Reiten— vollkommen ausbildet, so daß dieselben, wenn fie zur Fahne einberufen sind, nur im Bataillons- exerziren und Feldmanöver geübt zu werden brauchen. Auf diese Weise wird nicht uur eine durch- weg gesunde, wehrtüchtige BolkSjugend geschaffen, sondern eS werden auch durch die kurze Präsenzzeit der Volkswehr die Militärlasteu in bedeutendem Maße erleichtert. Eine solche allgemeine Volkswehr allein gewährt unbedingten Schutz deS Vaterlandes nach außen und Freiheit deS Volkes im Innern. Politisch« Ueberstchii. Berlin, 14. April. Die Verhandlungen des deutschen Reichstages haben in der vorigen Woche nichts Wesentliches ge- bracht. Am Donnerstag debattirte man zunächst dar- über, ob die Rednerliste einzuführen, oder der jetzige Modus beizubehalten sei, wonach der Präsident that- sächlich die Reihenfolge der Redner bestimmt. Hierzu erklärte der Abg. Vahlteichl Der jitzige Zustand ist unlcidlit, well er«S Minoritäten nnmöglich wacht, ausreichend znm Wort zu kommen. Förch« t-t mau im ae deren Falle eine zu große RuSdrhnnug der Debetten übe» einen Gegenstand, so köric mau doch die Rede- zeit für den Einzelne!, ab; meint, feit« will Ich einen Antrag hliraaf nicht stellen, weil er doch nicht angenommen»erden würde. Di- Schlnßanträge sind bei uns so hänfig, daß damit einzelne ausgeworfene Fragen ganz todt gemacht werden. Da» ist in anderen Patlamenteu umrhort; tn Wien ist e» vorgekommen, daß man sechs Tage über denselben Gegenstand debattirt hat. Dnrch unsere Zustände aber werden die Mi- noeitälca nur vergewalt gt. Em Antrag, dahin gehend, daß Schluß der De- batte nur dann eintritt, wenn fich kein Redner mehr zum Worte meldet— diese Einrichtung existirt in Englands Parlament und ist daS beste AuSknnstS- mittel— lag nicht vor, und eS ward beschlossen, daß AlleS beim Alten zu bleiben habe. Demnach ist es freilich für die Socialisten sehr erschwert, bei den wichtigsten Punksen zum Worte zu kommen, weil auch trotz unparteiischer Führung des Präsidiums, der Schluß der Debatte seitens der Reichstagsmajo- rität so rasch als möglich beliebt wird. Außer- dem wurde beschlossen, die namentliche Abstimmung durch den sogenannten„Hammelsprung"— die Zählung der gesondert durch zwei Thören cinströn' enden Abgeordneten— zu ersetzen.— In der FreitagS- itzung des Reichstages übte Reimer bei Gelegen- heit der Wahlprüfungen eine scharfe Kritik der Wahl- beeinflussnngeu im Kieler Kreise. Desgleichen erör- terte Hasselmaun in der Sonuabeudfitzung die Wahlunregelmäßigkeiten im 22. sächstschen Wahlkreise, wo mit wenigen Hundert Stimmen Dr. Georgie über den Kandidaten der Eisenacher Partei Theodor Aork gesiegt hatte; Hasselmaun beantragte, Dr. Georgie's Wahl zn beanstanden, jedoch ohne Erfolg.— Ja der Montagssitzung begann die Debatte über§ 1 des Militärgesetzes. Der Kompromiß der Regierung mit den Nationalliberalen ist hinter den Conlissen mig gemacht; die Debatte ist daher nur ein Schau- nel. Um das Prinzip der Social-Demokratie zn wahren, beantragen die Abgeordneten des Allgem. deutschen Arb.-VereinS das System der Volkswehr. Der Landrath deS Kreises Mohrungen in Ost- irevßen schildert in einem Aufruf zur Betheiliguug in einer Lotterie die Folgen des ostprenßischen Noth- iandes mit nachstehenden Worten: Die furchtbarsten Epidemie?, w'lche in Königsberg perio- bisch in den letzten Jahren gcwüth't, haben namentlich unter der ärmeren Zahl der Bewohner ihre Opfer gesucht und in biescr Klasse der Bevölkerung Znstände geschaffen, wie sie schlimmer wohl keine Stadt llnsere» Vaterlandes anfzuwelsen hat. Ja erster Linie fia!» die Feucht j-n« verderb-tibeingen den Seuchen elternloie Kinder. Bettelnd und stehlend teelben fie stch buchstäblich schaarenweise a�f den Mäekten und in den Straßen uniher und r.ifen zn den auZgebildetsten Ber breche»« dr�cn. Das einzige Mittel, diesen«ahrhaft unrr fcörten Anständen einen wirtsauica Damm entgegen zu setzen, find unstreitig ErziehunaSanst-lten, von denen jedoch mir eine vordavdcn ist, welche außerdem bis zum Jahre 1872 wegen Mangels an Mitteln ihrer Auflösong entgegenging. I» richtiger Wllrdiguuz der geradezu unhaltbaren Zllställde bildete sich d-rhrlb ein Cowits, welches sich die Aufgabe stellte, die Mittel zur festen Fundirnn j und zn der d m Be dürsniß entsprechenden Erweiterung dieser an sich vor üzlichen 'h«i« Ansta t zu schaffen. D>e Stadt thnt hierzu da? Ihrige, es kann aber bei den dvrch andere B-rhältniss- schon Über die Maßen aazespaniien Finanzkräften derselben von ibr nicht mehr beansprucht werden, als sie bisher gewährt. In Be- rüllstchtisung dieser Umstände hat der Minister de« Inner. eine Lotterie bewilligt." Was werden wohl unsere Leser dazu sagen, wenn sie erfahren, daß man auf diese Weise dem Elende des Proletariats abzuhelfen bemüht ist? Die Pariser Schriftstellergesellschaft empfing seil 1857 von der Regierung eine jährliche Subvention von eOOV Francs. Der Posten stand regelmäßig in den Budgets der Ministerien des Unterrichts und dcS Innern und die Verthcilung dieser Summe wurde von der Regierung ohne weitere Kontrole dem Vor- stände der Gesellschaft überlasten. Der gegenwärtige Unterrichtsminister, Herr von Fourtou, wollte indeß der Sache etwas näher treten und erbat sich deshalb zuvorderst die Liste der Pariser Schriftstellergescll- schaft. Da er in dieser Liste die Namen von vier her- vorragenden Mitschuldigen des Communeaufstandes fand, nämlich Felix Pyat, JnleS ValleS, Pascha! Gronsset und Razona, richtete er zuerst an die Ge- sellschaft die Aufforderung, diese vier Männer, von denen drei zum Tode und der vierte zur lebenSläng- lichen Deportation verurtheilt find, auszustoßen. Der Vorstand erklärte diese Ausstoßung für unmöglich und uun eröffnete die Regierung der Gesellschaft, daß sie die erwähnte Subvention nur unter der Bedingung weiter leisten wolle, daß ihr die Mitglieder der Ge- sellschaft, welche von ihr Unterstützungen beziehen, namentlich bezeichnet würden. Die Gencralversamm- lung der Schriftstillergesellschaft ging auf diese Be- dingung nicht ein und beschloß, lieber gaoz auf die Subvention zu verzichten. Welches auch die Ver- brechen der vier genannten Communards fein mögen, es waren politische Verbrechen; dies ist auch die un- parteiische und darum entscheidende Auffassung der Regierungen von England, Belgien und der Schweiz, welche sich niemals zu der Auslieferung eines Com- muneflüchtlingS verstanden haben. Die Pariser Schriftstellergesellschaft hat also vollkommen Recht, lieber eine Gabe' der Regierung zurückzuweisen, als ihr unter einem politischen Vorwandt eine Einmischung in ihre Angelegenheiten zu gestatten. Auch in diesem Falle zeigt sich die Regierung des Marschalls Mac Mahon kleinlicher, als die Ministerien des Kaiser- reichS.— Wie schnell wären gewiß unsere deutschen Literaten bei der Hand gewesen, solche Mitglieder auf Verlangen der Regierung auS ihrer Vereinigung auS- zuschließen, wenn sie dabei hätten Gefahr laufen kön- uen, einige Reptilien-Pfeunige einzubüßen. DaS deutsche Literatenzefindel mag sich an diesem ehren- haften Vorzehen der Pariser Presse ein Beispiel nehmen, dann wird vielleicht anch daS immerwährende Hetzen, welches unsere Journalistik gegenüber der fran- zösischcn Nation betreibt, ein wenig nachlassen. Also nehmt Euch eine Lehre daraus, ihr käuflichen Sold- schreiber des Geldsacks und deS Säbelregiments, wenn Euch»och nicht alle Scham entflohen ist. * Mäxchen und seine Freunde im Gelvtrkverein, über die wir seit längerer Zeit unseren Lesern nichts berichtet, glauben jetzt eine prächtige Erfindung ge- macht zu haben, durck die sie der Social-Demokratie einen empfindlichen Schaden beizubringen gedenken. Es find nämlich die„hervorragenden Mitglieder" des Gewerkoereins zu einem„Agitationsklub" zu- sammengetreteu, der den Zweck hat,„rednerische Kräfte für die Sache des Gewerkvereius heranzubilden und überhaupt die einzelnen Vereine durch Vorträge und Agitatoren zu unterstützen." Wirklich spaßhaft ist es, zu sehen, wie diese Leutchen nach allerhand Mit- teln greife», um den wacklichen Bau des Gewerk- Vereins noch einige Zeit aufrecht zu halten. Hoffent- lich werden diese„rednerischen Kräfte" recht bald herangebildet sein, um sich mit unseren Agitatoren zu messen. Wie faul eS im Lager der Herren Hirsch und Duncker bestellt sein muß, das zeigen solche Vorgänge zur Evidenz. Die alten Köder scheinen doch gar nicht mehr locken zu wollen. Be&fcaS-TheU. Altona, 3. April.(Bolls Versammlung.) Sonn« iben», den 28. März, hielten wir eine von 7000 Mann beuchte Bolksversammiung mit der Taget ordnung:„Der EfvctaliSmnS Im Reichstage", ab. Referent war der Präsi- »ent de? Allg. dmtsch.«rb.-VereinS, Herr Hasenclever. Derselbe wurde wrn ersten, Herr R a ck o« zum zweiten Bor fftz-nbcn, Herr G. Winter und Unt-rzeichueter zu Scheift führcru ereanut. Die Rede des Herrn Hasevclever bler wieder zn geben, müssen w�r un? leiie» versagen, nur wollen wie heroorhebe», daß sich Redner über die bivherigc Tzäeiji feit der sociaUfiischea Abgeordneten in einer von der Ber sammlung höchst dessälllg aofgenommenen Weise äußerte, und das Borge, en der arbeiterfeindlichen Parteien in schlagender Wriie leonzeichnete. Als zweiter Redrer sprach Her«®. Winter, welcher auf das Berhalten der Goclalisten im Reichstage näher einging und in anSfllhrlichcr W ise b: wleS, de.ß dieselben stet» ien Sitrn: Ihrer Wähler g hrnd.le. Inzwischen waren die Herren Reimer und Hasselmavn anzekomme-', von denen Lchterer daS Wort ergriff. Herr Hasselmann sprach über die Absichten und Thätigkcit der Arbeiterpartei auS nnd stellte daS„taktvolle� Benehmen seiner liberalen Herren„Kollegen" im RelchSlag in'S rechte Licht. Daun sprach roch Herr Reimer unter allseitigem Beifall in feurigen Worten zur TazeSordunng. Nachstehende Reso- lotioneu wurden mit Rücksicht auf das Borgehen einiger iSreßpieatcn eingebracht und von der ganzen 7000 Mann ßarken Bersammlnng einstimmig angenommen. Herr Hasen- clever erklärte, er erachte persönlich ein solches BertraueuS- votum ulcht für uöthig: Di- heutize Voltsversammlung erklärt In dem bisherigen Berhalten des Abgeordneten des achten schleSwig-bolstelnischea Wahlkreises keinen Grnnd zn Mißtranen zu finden un» weist die dahin gehenden gebässi- geu Acnßcrungen der Presse zurück— Die Volksversammlung ertheilt den drei soclal-demokratischeu RelchStagSabzcordnetcn Hasenclever, Hasselmann und Reimer ein Bertrouevsvotum in der Ueberzenguug, daß sie innerhalb wie außerhalb deS Parlaments mlt un» die Fabnc Laffallr'S hoch kalten."— Mit soc!al-demokr. Groß H. Dtecke. Htllstllstamm, 10. April.(Boltsversammluug.) Die drei vom VereinSpräsidevten vorgeschlagenen Resolutionen wurden in einer hier abgehaltenen, gut besuchten Bocksvir- sammlung eiustimmlg angeuommen. Referent war Herr Frohme aas Frankfurt a. M. K. Wimmer. Bergt, 12. April.(Volksversammlung.) Heute hielten wir hier selbst-ivc stark besuchte Volksversammlung ab, in de« Herr Paul Kersten aus Bcrliu zu große« Zu- friedenheit referirte. Eine Resolution als Protest gegen die dem Reichstage vorgelegten RegierunzSentwürfe, betreffend das Retchcmilltärgesetz, da« R-ichSpreßg-setz und las Kon- traktbruchgesetz, wurde einstimmig angenommeu. Emil Keiler, Bevollmächtigter. Eilcuburg, 10. April.(Für die Abonnenten des Parteiorgans) findet Sonntag, den IS. April, Nachmittag» 4 Uhr, eine Privatznsammenknnft auf dem Bcrgkeller statt. Parteigenossen, bedenkt, daß de,„Nene Social-Demo- krat" da« einzige Arbeiterorgan Ist, welches ohne Sonder- interesseu voll und ganz für die Arbeiter eintritt, und daß dagegen die gesammte Presse, mit seh« wenigen Ausnahmen, stch schweifwedelnd zu Füßen de, Kapitalmacht wirst; bedenkt ferner, daß die Press- unsere Bewegung auf die schSn»llchste Weife zu vrrlSumdcn und dl- Bourgeoifie xegen uns aufzuhetzen sucht. Deshalb dürft anch Ihr uicht länger feige blefem Lllgenfplele zusehen, sondern müßt in entschiedener Weise für Verbreitung unseres OrgavS eintreten, indem diese» die beste Waffe ist, die Lüge zu entlarven und die Masse de» VoltS aufzuklären. Seid also Alle be! der Zafammenkuvst am Platze, wir werden dann schon Mittel uuv Wege finden, um bald mit Stolz auf die hiesige Abonnentenzahl blicken zu können. Beschwrrdcu und Aufragen, da» Organ betreffend, find an den Vorsitzenden der unterzeichueten Kommisston, Herrn Heinr. Dohne, Steinst?. 46, zu richten. Die Kommission für Verbreitung b-S Parteiorgans. Lmt&tn, 2. April.(Volksversammlung.) Gegen die 3 dem Reichstage seitens der Regierung vorgelegten Ge« setze?, utwürfe, betreffend 1) da» ReichsmilUSr-, 2) da« ReichSPreß-, 3) das Konttaklbrnchgesctz, wurde in folgenden Bersammlnugen einstimmig vor über 300 Personen Protest erhoben: Flede(28. März), Hemmerwürth(29. März), Henustedt(30. März). Gruho. Die Mitgliede» jener Orte deS Wahlkreises Offen- bach-Dieburg, welche nicht selbst einen Delegirten zur Generalversammlung schicken können, wollen sich bei der Sonntag, den 19. April, 2 Uhr Nachmittags, in Weißkircheu stattfiadenden Konferenz durch ihre« Bevollmächtigten oder durch ein beauftragtes Mitglied vertreten lassen. Anträge zur Generalversammlung, welche einzelne Orte zu stellen xe- denken, sollen daselbst besprochen und gemeinsam beantragt werden. Wir erwarten, daß die Mitglieder keines Orte» sich ausschließen. Mit social-demokraiischem Gruß Dan;, Obertshaulen. Döbert, Hausen. Ohlig, Henscastamm. Verbands- The»!. Den Bevollmächtigten und Beitragsammlern mache ich hiermit bekannt, daß ihnen die diesjährige Qnar- talsabrechnung für den Verband und den Deut- fchen Zimmererbnnd wegen überhänftcr Arbeit einige Tage später zugesandt wird. Der Kassirer: A. Kapell. Dresdenerstr. 63. Deutscher Zimmerer. Bund. Dirschau. 12. April.(Zimmererstrike.) Hierselbst ist ein Strikt der Zimmerer(Mitglieder des Bundes) ausge- brocheu: wir bitten, den Zuzug fern zu haltm. A. Kapell. FttttUwalde a. O., 12. April.(Arbeitsausschlllß.) Am hiefigen Ott- hat ein ArbeitSanSschluß stattgefunden; die Allsgeschlossenen sind Mitglieder de? Bundes. Wir b!t- ten, auch hier den Anzug fern zn halten. A. Kapell. Osnabrück, 8. Aprii.(BerbandSversammlung der Zimmerer.) Heute hielteu wir hier eine öffentliche Ver- baudSversammlung ad, iu welcher Herr A. Kapell auS Berlin referirte. Die TagiSordvnng lautete;„Die Verbin- bnng der Arbeitgeber im deutschen A-beitgeberbund und der Zweck desselben gegenüber den Arbeitnehmern." Redner schilderte in einem, oft von Beifall unterbrochenen Vorlra�e mit große» Gewandtheit und klarer Darlegung die Roth weodigkeit der Bereinigung der Aib-it-r, sowie die Betheill gung am Allgemeineu deotscheu Arbeiter-B-reiu, und wie« nach, daß nur auf diesem von ihm vorgezeichnete» Wege die Emanzipation der Ardelte« erfolgen könne. Dann krttifirte Redvcr noch d'e Lauheit m-hterer Arbeiter, welche i? für sich kämpfen ließen und sich um ihre Lage merken, sondern da zu ernten hofften, wo Andere g-ficl- Zum Schluß hob vcrr Kapell noch hervor, daß. n"" Arbeit r iu ihren Vereinen nichts shre eigene SSeavO1?)(([„„ treffende? zu erledigen hätten, fie sich durch B--rt-Sge}»ij jj, feltlg belehren müßten, um dadurch h den Ideen W k-ug cialismu? desto fester zu werden. Der tief dnrchnatl! � trag wird Hoffevtlich fü: die Zukunft hier feinen Z»� oerfehlt haben An ver Debatte, welche am Schluß betheiligten sich die Herren Feanevhoff, Gcäfcl, Henne, Himmermavy. Z cketzt sprach Herr Kapell zu d-» wescnbeu einige warme Woite zu- regen Bethelltz'-' wohl am B-rdan? resp. Ziwmererbnud, als auch om' meinen d-ittfchcu Arbctter-Vere'n. Kl> jN'rS Breslau, 7. April.(Schuhmacherbericht.) �dige dritten Ostcrfeicrtag hatten wir eine olhemeint 8 jj™'4- macherversammlimg einberufen, welche trotz be« W r°"#! Wetters stark besucht war. Es hatten sich auch die i j,°03' Meiste«, darunter der Herr Obermeister, eiRgefnobev- Q crst.-r Borsitzeadcr wuroe Gebauer, zum zweiten 33'. j'st- als Schriftführrr Uvtcrzeichiiet-r gewählt. Herr„,''1" math referirte über die gedrückte Lage und die ft" Löhoe der Schuhmacher und wies aus die Folgen de- schineu- und Fabrikarbeit für den Gesellen hin Herr».«r uuü �'insuacocu s.ir ocn �cscucu um vrii A, b-l-xte diese AuSsühruagen mit den statlstischell Nalh') des bekennten Statistikers Engel. Fische« sprach soa«»? z die schlechte Lage der Klcln-Melster gegenüber de« Hl kapital». Zum zweiten Pauk'.e der"Tige«orduung, �!?.?2j 3a ung der Ärbei Sdücher, rcfer.rtc Herr Wurlitz-r. übe« entspann stch eine Debatte, in welcher die Geg� im Trüben stiibeu wollten, uut-r alllefliaer Zugim rückg wiesen wurden. Folg-nde Re�olotioii wurde mlt Begeisterung avgeuommen und zugleich ein dreimaliges mische» Hoch auf den Allg. Schuhmacher-Verein auSgck „Die heutige Berfammlung sämmtlichrr Schuhmacher lau'« erklärt, bei den heatigeu Arbeitslöhnen uumöz' mevschenwürdlges Dasein führen zu können, und eil als Pflicht eine« j-dcn Kollegen, sich dem Allg. Schafo"' Berein anzuschließen, weil nur dadurch die eleade Mi «a �-�3—l"7--- W—r Uli. 1 1 v U W V' Vfl Schuhmacher gebessert«erden kann. Zweiten» �' sämmtliche Schuhmacher Breslau'« dl- Eiutübrung beitsdücher von den Meistern als einen Ein, rlff ia tbtt�I und veipfllchten sich, fall» einige Meiste« ihnen derartlS'l che» aufzwingen sollten, gegen dieselben Front zn machet diesen ElllgrSff dem Urtheile ber öffentlichen Meiunnz � zu, eben. Also, Kollegen, mit vereinten Kräften an da»' Mit fociallstifchem Gtnß Emil~ Hamburg, 9. April.(Formerstrike.) Der'»ach '~" Hannover tagende Eisen- und Mckat» bis 9. Avril zu � c. i-rkongr-ß erklärt:„Da die Former oer Gießerei"» Ladle u. Comp, zu Hamburg wegen Maßregelung vo» Kollegen, hervorgeruf-o�durch die Agitation für die' vov tagSwabl, feit dem 1. Februar strikeu, so ist c» Pflt> jeden Arbeiters, den Zuzug oou Hamburg fern zu sowie anch die strikendeu Kollegen zu unterstützen. stützungen wolle man s-nb-n an E. Slrathmann, St. Kiclerstraße. G. Stöckcl, Vorsitz« Hannover, 12. April.(Klempuerstrike.) De? dauert uaveräadert fort. Seiten» der Fabrikanten flll� Gerüchte verbreitet worden, dahin lautend, daß die Lir wieder zurückgehe, wa» jedoch nicht de, Fall ist, da betr'ffendeu Fabrik 25 Kollegen gesucht werden.®' crsucheu wir sämmtliche Fachge: offen, den Z-zuz fern zn halten» und bitten, uns tu unserem Kampfe' flehm und thatkräftlg unterstützen zu wollen. Unterflutzl sind zu{enden an C. Marlen«, Hallerstraße 12. Bielestld, 10. April.(W-berstrike.) DI- seheue ArdeitS-inst-llang der Weber der Firma„ Lippelt" ist am 7. d.-»folgt. Daß hi.r unlererftil« U-b-rmnth diesen Strike hervorgerufen hat, ist bei allbekannt schlechten Löhn«, sowie bei dem rapid zw den Reichthmn der Fabrikanten s-lbstr-d-ad. Wir hier In aller Kürze ein Bild unserer Roth-ntwerf-u: das Aufbäumen einer neuen Kette mit Andrehen u.. nimmt anderthalb bis Vit» Tag- uabelohnter Zelt A spruch, bann kommt das Geld fü, Spulwiuden,«elV Arbettcrn auf der Fabrik— bort find nämlich SputM — direkt abgezogen wird, während die häuslichen 3 gezwungen sind, Frau oder Kinder, die. kaum dadw Salz für die Kartoff-lfnppe verdlmeo, diese Besch verrichten zu lassen und dadurch Indirekt noch mehr gi werden. Alle barauf bezüglichen Vorstellungen wnrvl L ppeltunserersi't» in der bescheidensten Weise g-mackp ohne Erfolg. Genannter H«rr klagte übe, schlecht«, viele Z nsea und Steuern, predigte uns Geduld W eine bessere Znkuufi, wo dann dl- Möglichkeit no?1 sein könne, die S-chc zu rcgelu. Doch auf-in- solch« Eiv 5* ''toitit »eich, „ g- OjSbe) ■b wo #d d, in , Fa die j 'i-a i l 'wt «vit .i.3,t'« .ittich ; toli fa z siige Zukunft, wo dem Arbeiter von selbst eine kt-iv« b-sserung angeboten wird, ist uicht zu hoffen, und»> durch die Roth gezwungen, selbst für unsere Zuki sorgen. Darum, Fachg-noss-o, helft un» iu diesem*' ha wir meist Familienväter sind. Wir werden anch«l, lichen Fällen, wie schon früher, unsere Pflicht than. % Ii ä'. i« ilU||v(l J_j ovov I'T?-V|•~T•"7 � i stützungen find zu senden au: Damastweber Arnold® kamp, Tanlon II, Pottenau bei Bielefeld. F. Zw> ,,"»ti Fraalenthal, 4. April.(Strike.) In der Kess«� derei von Velthuysen, Albrecht u. Comp, wurde& den 4. dss., den Arbeitern bekannt gemacht, daß fie, wie bisher, von Morgens 7 bis Abend« 6 Uhr, von von Morgens 6 bis Abend« 7 Uhr, arbeiten müßten nun am Dienstag, den 7. ds«., diejenigen Arbeitt«, W?'' ?(i: h- äto jefti damit uicht einverstanden waren, wie gewöhnlich, u« Mb zv Feierabend machen wollten, stand ber-Ine der beiden Älbrecht, am Thor und drohte, Jeden, de»-s wag-, eil brik zu verlassen, mit einem Stück Holz wieder iu° � ah hineinzutreiben. Wahrlich, Kaüppel-LaSker kann auch s'.fit, Rmidichau über seiue Garbe halten. Aug. Dreesj�■' Leipzig, 12. April.(Schllhmacherstrike.)~ j stgeu Schuhmacherg-Hlllseu befinden sich wegm Lohndm'�- > in Untethaudlung mit ihren Arbeitgebern und bitten Ist»vf. die Kollegen allerorts, jeden Zuzug nach hier f«u J" j s"vigei und gleichzeitig ihnen diejenigen Städte anzuzeigen,«"Vi i.f n «el an Kollegen herrscht. Sollte-S zum Strike In � vß f kommen, so wäre dann leicht und schnell eine lttbeil« i.°>, h nach anderen Städttn möglich. Briefe wolle mau s«n j Moritz Hörtzsch. H-Instraß- 25. Hof 3 Tr..(.S Götz«, 12. April.(Arbeltseinftellung) t>°«>te, der hi-siz-u R-paraturwerkflelle die Schlaffer, Schw>«„ Holzarbeiter wegen Abkürzung der Arbeitszeit die A?4 bei h, <»'* Rl focisl 4 h«�m, so kr'uchea wir. Zuzuz voa HIcr f-rnjuhalt-n. social-dtmokratlschtm Gruß 3 A: W. Flachsbarth, Neurrwall 17. ..�Dessau, 13. Apiil. tSchuhmachc, strikt.) Da in Dchan dn Strikt drr Schahmschcr btliorsttht, io trfuchen sämmtllchc Kolltgro Deutschland», den Zii,uc>»ach hitr hmg s-r° ,n--- (äill icrtt haltra. Da» Strikecamltö. Sprechsaat. Birlin, II. April 1871 Ein Vröbchen christlicher Liebe. In der Frankfarlcr Straße steht«in Hospital(Nicelaus latv z«tl> i>l d!' Ilf* Äll �g'rho'pital), an dessen Borderseitc die Inschrilt„Den ht.) L�Ucn jßütgrer» Im hülfloseu Alter der Statt Berlin" sich ae I iiadet. E» rubt die Berwcltang dieser Anstalt gasz in , e�! �odox. evangelischen Händen, und ncchßthendrr Borfall die i 1? dazu dienen, einen Blick darauf zu werfen, von was für viii.""n Geiste christlicher Liebe die Leitung diese» Instituts be. (n JB' � ist- Jeden DIevstag Barmiltax» 11 Uhr wird rämlich tt S diestm Hauke eine Andacht abgehalten, wazu fich sämmtl ch- s»! �«genossen clnzufindiu haben. Wer gegen diese? Gebot IN dl! wer also an dieser Andacht fich nicht bktheiligt, wird zerr s? Geldbuße bestraft. Man maß in der That herzlich giji« dm, wenn man bedenkt, wie da» Thristenthum leine Be. [oW' l." iom Gottesdienste zwingt. 3n einer de, letzten >e»�?ß«R«oafca4t(n trug fich nun der folgende Fall zu. Gin ta'® 1? �jähriger Greis weigerte sich, Unwodlfein» Halber, die er. Zu befuchett. Da er nun auf verschiedene Auffo.dk- de» Hansvaters hin nicht Folge leistete, wnrdc er '•°M Arme gefaßt— ein kräftiger Manu«ou 42 Jahrcu, mit!?�gir Schutzmann, benahm sich»erartig gegen einen aliact �«ls 7<)jährigeo Grei«— jedoch die Thei.uahme an der ansa-i r' war nicht zu erzwingen. ■ J« am folgenden Sonnabend den Hofpitaliten ihr Mo- verabreicht wurde, fand man es daher für gut, dem ege» seines Nichttheilnehmens au der Ladacht 2 Thlr. abzuziehen. Man maß bedenken, was die» für i»e fWf-'ia � Straffumme ist, da das Monatkgcld sur 3 Thlr. e«l°1®Id. beträgt und dafür K«idoug, WSiche und Bekösti- » Vit AnSnahme des Mittagstische?, bestritten werden Ueberhaupt zeigt da« Leben in jene« Anstalt eine eigen. l!�e Färbung. So z. B. haben die Katholiken, falls weigern, an dem DieustagSgotteSdienst tbeilzunehmen, md per Abhaltung de» Gottesdienste» Stubevarrest, ? ihr Zimmer also nicht verlaffen. Jedoch ist es ihnen % während diese, Zeit Bier, Branntwein, Kaffee u. s. w vausvate» zu kavieu, der dadurch einen ganz Prosttableu ."betreibt, ohne Gewerbesteuer zu entrichten. Beschwer. .jj J'ch gegen den Hausvater eiuzubrlngev, wagt Niemand. Ist da« für ein Lebensabend für die armen hüls Greis,!_ v. g Ofsenbach, 12. April 1874. 'd Leitrag zu den Schiedsgerichten und Einiaunasämtern. Sz ä' machkd inunj in daS S»" iorsiyl-»��- . lve�. 7" an" maßgebender Stelle kein Gehör fanden, �l. i>itffdkrnn7, B>it endete, daß die Herren Fabrikanten diese eil da> diasb,»« tt Prinzip onerkanntev, die eigentlichen Au«- Z' De«° llsssimniigen jedoch einem Schiedsgerichte anheim- l. noN �.. �rnden. welche» an» Ute» Albeitaebern, vier Arbli» ai. t'"d drei nnparteilschcn Bilrgera bestehen und auch in ampli. st in Kraft bleiben sollte, um dir gegö te Harmonie nterfluS» t Fabrikant und Arbeiter wieder herzustellen. Groß 12. die Hoffuungeu, die von cllen Seiten auf diese» In- »e»es-tzt, selbst außerhalb Offenbach»; glaubte man doch a„Ljf 1 Mixtur fertig zu haben, welche vor ähnlichen Heber. ererseo�»g,n bewahren sollte; sogar von uuseren höchsten Staats- st bei � wurde dasselbe anderen Korporationen sofort als id zuvo 1»ilttel angepriesen, welches ihnen wieder Ruhe und Wir. � wit ihren Arbeitgebern gewähren würde.(Ob auch t�t3: geeechten Wünsche?) Ja, selbst die Mehrzahl ih,?�llearbtite: hatte, In der Hossnuog auf Gewähr tsru �we»� Forderungen, ihre Zustimmung zu demselben ze> allerdings nur au» dem Grunde geschehen konnte, �ttifenillearocitcrvereln garnlchtS und in Offenbach "Ii, sehr wenig sllr w rlliche Anflkärnng in tiefer Iv, 1 ttthon wirb. Jt,,""B zu zeigen, ob die Erwartungen der Portefeuille. I Eetechtfertigt waren, und zugleich, welchen Werth die ,'">chtt Im Interesse der Arbeiter überhaupt haben, -j,®'1 nur kurz einige Thatsacheu auzvführen. Um die ttz.sB Arbeitspreise festzuhalten, drangen die Arbeite, b» darauf, daß die Lrdeitgcde» ein Berzeichniß "'k im Seschäfte auflegten, damit fich jeder Arbe ter ' könne: die» wurde auch in jenem Schiedsgerichte ,�71 beschlossen.(Aber die Ausführung?) Diese [jy? Skwissenhaste. daß sich da» Schiedsgericht im eis Jahr später, xenöthigt sah, die Herren Fa- i,/ Bf zuf ordern, dem von ihnen selbst acceptlrtcn Be- �nachzukommen, weil in dieser Hinsicht Immer wir- °Bka eingelaufen waren; dieser Beschluß schien �*>sB dir Gewohnheit eine» Theile» der Fabrikanten .B, dazz im Jahre 1874 in demselben SchledSge- j�sseu werden mußte, daß die Aibeltergeber endlich �hse 1871 gefaßten Beschloß nachzukommen hätten, 'me Konteole durch eine Kommisfion stattfinden Batten aber die Schiedsrichter die Rechnung ohne � stswacht, denn die Sache kam ander». Auf Er- �'mitzt, welche die Arbeiter während ans dem ! Wirken im Schiedsgericht gezogen, glaubten die- 1"Be andere Organisation desselben mehr zu er- B'üten einen diesbezüglichen Anttag; de» Fabrl- � ober, die jetzige Geschäftslage in Betracht zie- 33?bo'r?.,�Bsach, daß da» Schiedsgericht in eine Lage > l»''to i btt � eine ersprießliche Thätigk.It desselben ttwarteu ließe, und fie zögen hiermit da» t»,,»' � IL�rieglrtai zurück, und lösten damit dasselbe .«> jibi'' Biau glaubt sich ja doch fich», well die Ar« tnl'«» Zeit machtlos find. Auch mag die Haff � hiyg u-ue Gewerbeordnung großen Sinflaß auf die- .Jlfte* Z'habt haben, in welcher mau ja Mittel zu «m ftB � � Bzelche man den eigrutilchen Zweck lcich» tifö} Bieiter nicht schlimm, ja, wenn man btd-ukt, ' In dem Glauben, durch Schiedsgerichte ihre muß man sogar ausrufeu:„Ihm ist'« wohl und uns iki's besser!" nalüeliÄ unter dir Voraussetzung, daß durch Auf. llärnng übe« ihre Klasseviagc ein fester Zusammenhalt unter den Arbeitern geschaffen wird. Aber Ein» werden die Ar- bester an» diesem Borgangc lernen, nämlich, daß selbst die Fabrikanten von einem. KchiedSaerichte vichiS mehr wissen wollen, sobald baffeldr nur im Geringsten Miene macht, sie darau zu hindern, eine ihnen gü-stige Lage aas dem Arbeits markt- auszunützen. Möchten dcZwezen die Arbeiter, und be soabcrS die Parteieuillcarbeitlr Offeaboch», endlich einmal er- kennen, daß es kein anderes Msttel giebr, ihre Lage wirklich zn verbessern, als die Gesetzgebung, ua» demgemäß auch han de'a. Allerdings lassen fich auch einige Boetqcile durch kor poratioverelne ianerhalb der Grenz n der heutigen Produktion erringen; allein der Muth und die Aasdauer, welche in aster Linie zu einer solchen Aktion gehören, find wieder nur v,u solchen Arbeitern zu erwarten, welche ein volle» Berständaiß ihrer heutigen Klassenlage had-u.—u. ifejJä'O» wahren zu können, sich c Mittel, die Gesetzgebung, weniger um da. kümmern, dann Geheime Umtriebe unserer Gegner. Ein höchst interessantes geheimes Circnlar ist unS in die Hände gekommen, welches schlagend beweist, daß unsere Feinde über die Ausbreitung der Social-Demokratie in den ärgsten Schrecken gerathen find und daß fie daher alle Parteinnterschiede fallen lassen, um gemeinsam auf Miikel zu sinnen, die Arbeiter hiater'S Licht zu führen. Das betreffende Circnlar trägt einträchtizlich die Unterschriften konservativer, natioaal-liberaler und fortschrittlicher Parteiführer und entwickelt einen Plan, nach welchem ein mit dem Gelde der Ka- pitalistcnklasse in's Leben gerufenes Blatt den Arbeitern in die Hände gespielt werden soll, da- mit dieselben, da sie nicht wissen, wer hinter den Coulissen steckt, in die Falle gehen und von dem SocialismuS fern gehalten werden. Wir find nun freilich der festen Ueberzeugnng, daß dieses Manöver nicht glücken wird, denn den Arbeitern gehen die Augen auf trotz aller Verklcistc- rungSversuche. Aber lehrreich ist eS jedenfalls für manchen Arbeiter, die Tücken feiner Feinde zu durch- schauen, und deswegen drucken wir den Hauptinhalt des geheimen CircularS nachstehend wörtlich ab: Anfforderung. (Nicht für die große Oeffcntlichkeit bestimmt und darum vertraulich zu gebrauchen.) Der Ausfall der jüngsten Wahlen zum deutschen Reichs- tage hat ei» bedeutsames Wachsen der Social-Dc- mokratle in Deutschland kovstatirt. Wenn einerseits diese, Eifolg der extremen Aebelterparteien wegen de» oft nnver- zeihlicheu JuviffircutlSmus»der einseitige Interessen verfol- qenden Kastengeistes ia den Kreisen der Arbeitgeber nicht überraschen darf, so ist doch andirerselt« mit Ernst die gegen- wärtige Situation und die darau« r-saltirende wirthschaftliche Zukauft unseres BatetlandeS zu erwägen. Wer da meint, die socialistlsche Ardeiterbewegung Hab- nunmehr ihren Höhepunkt erreicht, verkennt den Charakter der Arbeiterführer; unterschätzt überhaupt die g-sammte Parteitakti.k dieser Agitation. Wer im Bertranen auf die Wachsam- kelt der Giaattanwaltschaft, auf die Strenge der Strafgesetze und den Arm der bcwaffiittcn Macht gleichgültig dem Sich- abspielen dir Tdat'achen zuschauen oter wohl gar vornehm verächtlich über das Treiben der Social-Demokrateu die Achseln znckm wollt-, versäumt seine Pflicht de, Nächstenliebe als Mitglied der bllrgirltchm Gesellschaft. Wer mit Gewalt Ideen und deren Träger, selbst wenn fie an stch abstruse und verwe, stich find, zu unterdrücken hofft, schwingt uuwirlsame Waffe. Wer den segnenden Frieden zwischen Unternehmer und Lohnempsäugn zu erhalten strebt, darf b-haupt-u, den Weitcrzang de» Bewegung so, wie er in Wirklichkeit geschehin wird, zu üdlkschaueu. Rühren sich die Arbeitgeber nicht, vnabsäumeu fie ihre Pflichten, stellen fie fich gar feindlich ihren Lohn- empfäugern gegenüber, so wird die Social-Demokratie extensio nu» irteufi» wachsen, und ermuvtttt durch den gehabten Erfolg, wnden ihre Agitatoren mit RücksichtSloiigkeit und gewohnter Kühnheit nicht ermüden, einen Stein «um andern, wmn auch lanzsam, zu ihrem Fundament zu fügen. Die Bewegung wird geradezu unheilvoll für den g-saudin Fortgang unseres Wkthlchastslcbens ausschlagen in dem Maße besonders roch, wenn tt ihr gelingt, tu die ländlichen Arbeitcrkreise einzudringen und dort sich einzunisten. Will man»ie elementaren Gewalten erst fich entfesseln lassen, die Wohustätten meuschenveredeluder Kultur zusammen- stürzen sehen? Fast scheint-S f»; b"in bisher hat man die Ardeitnehmer wehrlos den svrial demokratischen Agitatoren Pvel» gegeben, man überläßt letzteren al» eine ihnen zuge- hörend- Domäne die Gemüther der Arbeit» zum Tnmmel- platz wild» Aufreizungen gegen die Heiligkeit bcS EigeutpumS, de« Gesetze» und d»gMell Sitte. Und.och vergesse mau nicht, daß die revoltireudeu Interessen Elemente unseres BolkeS, lebendig« Theile de» Gefammtlataesse» find, daß die wenigsten Einzelnen de» Berd»blichkelt ihrer Hand- lungen fich bewußt, sondern durch die Rührigkeit d» social- demokrattscheu Presse»»führt find. Hie Rhodns! Man vnadsäume nicht, jenen rcrsührerischru Jonrnaleu eine gesunde vollswlrthschaftllche Presse gegenüb» zu stellen. So lange der Krieg zwischen Arbeitgeber und Arbeitneh- mir Im BorbereitnugSstadium nur mit dem Wort ge- führt w'rd, ist da» Wort auch da» Mittel der B»söhaoug. Man hat vom„erlösenden Wort" gesprochen. Ja, wo es dem Worte gelingt, mit übazeugender Kraft streitende In- teressen zu einigen, da hat«S in Wahrheit erlösende Kraft und wird zur erlösenden That. ES möge in ArbUtgeberkreisen die Rothwendigkett an»- kaust werden, daß Etwa» zur Hebung der volkSwirthfchast- lichcu Presse in Deutschland geschehen müsse;-S möge der praktische B-rsoch sodann, dl- gerügten Lücken in der deutschen Pressen auSzusüllen. wohlwollenden Elltgrgeukom- mens Seitens d» Industriellen sich zu afreueu haben. Erst wenn eine«ünschinewerthe volkSwlrthschastliche Presst in den bretten Kreisen dir Arbeltgeb» und Arbeltuehm» Ein- gang gefaudeu haben Wird, Ist das untrügliche Mittel gefunden, um uns» deutsche? Boll für den würdigen Ge- brauch der wlethschaftlichen Freiheit hnauzubllden und damift den wirthschaltlichen Frieden al»„da« größte W»k dev menschlichen Brrstaudeg" dauernd bei un» zn befrstigeu. Wa? wir hl» gesagt haben, ist wohlgemeint und wohl- überdacht und steht-S nun bei j-dem E nzrlnen, daian! ja entnehmen, was ihm für sich zukommt. Zur Kenntnißuahme. Hiirdurch«laabeu wir uns, zur Ke.intniß d» Herren Arbeitgeber in landwirthschaftllcheo, kausmäaaischcn un» in- dsstriclleu K. eisen zu bringen, baß durch Zeichiiuugeir in wesentlich praktischen Geschäftskreisen Fonds zur Herausgabe eine» größeren volkSwirthschaft» licheu Journals aufgebracht worden sind. Wir verfolgrn eben den Zweck, auf valkSwitthschaftlichem Gebiet allen denjenigen Jatercssru Vorschab zu lelst-n, welche geeignet find, da» allgemeine Wohl zn fördern. Frei von. politischem wie kirchlichem Parteiwesen, unbekümmert auch um soostige Zwlespältigkelren des öffentlichen Leben», wollen wir nur den nationalen Handel und Wandel heben und un- sercn Natioaaiwohlstaud befähigen, in würdige Konksrrenz mit den handelspolitisch vorgeschrittenen übrigen Naiioneu tre- ten zn können. Es wird demnach jetzt nach Ostun zu erscheinen beginnen r „Der VolkSwirth, Zeitung für Handel, Gew»be und die gesammle Bodeaprodaktton". Gleichzeltlg haoen wir beschlossen, im Anschluß an die» se« handelspolitische Organ ein BolkSblatt her- auszugeben, welche« sich die besondere Aufgabe stellt, den bösen Einflüssen der focial-demokrati» scheu Partei ein Gegengewicht zu bieten. Wir stad> un» der Schwicriakettcn dieser Aafaabc«obi bewußt: der Arbeiter ist mißtrauisch gegen alle» ihm vom Ar» beitgebe» Empfohlene und liebt besonder» solche Lektüre, welche bösen Leidenschaften entgegen-- kommt. Mit Auidaner indeß und verständnißvollca Ein» gehen aus die naheliegenden Bedürfnisse de» ArdeltneHmnS werden wir wohl gute Früchte zu z-Itigcu hoffen dürfen. Eben diese Schwi-rizkntcu, welch-, zu überwladca find, um in die Arbeiterkreist zu dringen, machen da» energische Mitthun de, Arbeilgeber nothwendig und müsse» fie verauiaffen, für eine Zelt Opfer nicht zu scheuen, um die gute Saat ein» gedeihlichen wirthschastiichen Presse erst festen Boocn gewinnen zu lassen. Da» LokkSblatt muß in den verschiedenen Sauen Deutsch» lavd» verbreitet werden, wenn e« wirksame Kraft üben soll; e» muß ferne» billig sein, damit e« mit de» Zeit von dem Arbeiter selbst gehalten werde. Wir selbst»»mögen da» RIfik» d» Herausgabe de« BolkSblatt» vorweg nicht auf nu« zu nehmen, sondern müssen au die Unterstützung der Arbeitgeber appellireu, «a» um so vnzeihlich», da die letzteren ja genugsam Bor« theile au» unsneu Bestrebangen in den«ohlthSttgeu Wir» langen aus die Arbeitskreise ziehen. Diesnhalb»suchen wir, für eine Zeit hindurch, durch Massenaboauemeut» auf deu„Bolksfreond, Organ für sociale Fragen"— da» Srsteben und de» guten Fort- gang unsere» Unternehmen» zu»leichtern. Find» uns» Be- ainnen gehofften Anklang, und laufen die Abonnement» in befriedigende« Zahl-in, so wird unter nachfolgenden Be- zllgSbedtiignngeu der„Boikssrennd" noch im Lause de« April erscheinen. Berlin, Ende März 1874. Die HrianSged» und verantwortlichen Redakteure: Dr. Adolph Schul,. Dr. E. Wiß. Berlin, Lützowstraßc 106. Westend bei Eharlotteubmg. Der Beginn der vorstehenden Aufforderung ist ein so verzweifelter Angstschrei aus dem gepreßten Herzen der Kapitalistenpartei, wie wir uns ihn nicht besser wünschen können. Wie klingt der Ton dieser geheimen Schrift doch so ganz anders, als der in den öffentlichen-Blättern übliche. Hier sind auf einmal die„Arbeiterführer", die vielgeschmähten, Leute von einem„Charakter", der Furcht und somit auch Achtung abzwingt; sie agitircn„mit ge» wohnt» Kühnheit:c."; kurz, hier, wo die Führ» der Kapitalisteuparret ihrem Publikum derbe die Wahrheit sagen müssen, ist ihr vornehmes Achsel- zucken zu Ende. Und nun der Plan selbst! Cr ist wahrlich ein solch», daß Jesuiten seine Erfinder beneiden können. Unter dem gleißnerischcn Namen„Volksfreund" soll den Arbeitern ein Wochmblatt geboten werden, wel- ches anscheinend ihre Interessen vertritt. Erst, nachdem die Arbeit» an dem Köder angebissen und abonnirt haben, will man fie langsam durch diese Zeitung verlocken und auf Irrwege leiten, so daß sie ihr eigenes Wohl und Wehe außer Augen verliereo. Natürlich appellireu diese sauberen Sold- schreib» an den Geldbeutel der Bourgeoisie und, wie in dem Circnlar zu lesen, ist bereits ein„Rep- tilienfondS" zu diesem Zwecke gesammelt worden. Ebenso interessant, wie dieses, ist nun das Amen, welches die Führ» der konservativen, national-libe» ralen und Forschrittspartei dazu sprechen. Man höre: Nicht zu übersehen! Wir Unterzeichner machen die Herreu Arbeitgeber aus die Wichtigkeit des vorliegendeu lit-rarischeu Unternehmens aufmerksam, da» bei b« gegenwärtigen Lage unser» Judu- strie Ihrerseits eine kräftige Uaterflützunp verdient; wir selbst wünschen dem Unternehmen g"tca Fortgang und«erden dieser Sache mit unserem Rath- auch sonst zur Seite stehen. Berlin, im März 1374. Dr. K- Braun, Mitgl. de» ReichStaae» n. d. prcuß. Lbg.-HauseS. B»lin. Dr. Friedr. Kapp, Mitgl. de» Reichstage» u. d. preuß. Abg.-HaufeS. Berlin. W. von Kardorff-Wabnitz, Mllgl. de» Reichstage« u. d. prenß. Abg.-Hanfe». Dr. W. Loewe,. Mitgl. des Reichstages u. d. preuß. Abg.-HaoseS. Berlin. Ludolf Parisin», Mitgl. de« Reichstage« n. d. prenß. Abg.-HanseS. Berlin. L. F. Styffaerdt, Mitglied de« vreoß. Adg�Haosc». Trefcld. Pros. vr. I. L Tellkamps, Äeh. R'g.-R., Mitglied d. Riichstdg'S n. d. preuß. H-rreu- hause«. Berlill m>d Breslau. G. B. von Urruh, Aegiaovg«. u. Baurath, Mitglied des R-Ich-taze?. Bcrliu. Also„uaser Braun",„ConcerthauS-Löwe", „Strikt. Unruh",„Volksbank> ParisiuS", „Junker von Kardorff" und so weiter— und so weiter, alle diese„BolkSmänner von achtem Schroot und Korn", geben dem Jefuitenkniff ihren Segen. Sie Alle unterstützen eS, daß die Arbeiter durch ein hinterlistiges Preßmanöver betrogen werden sollen. Gleiche Brüder, gleiche Kappen! vriefkaste». W. G. in Landen. Die cingeiandte Annonce wird laut Beschluß de» Teneralveisammlnng nicht anfgenommell. Iii« Algmmei örutschn Ärbeiter-Vtttw. Uersammluagen Dienstag, den 14. April, AbeudS 8i Uhr, im Lokale der Herrn Porst, Rüdcrodorferstraße 45. Bortrag de» Herrn Fritzsche. Mittwoch, den 15. Apr l. Abend» 8t Uhr, im Lokale des Herrn Pieper, Srcuzbergstraße 1. Bortrag des Herrn Korn. Donnerstag, den 16. April, Abend» 84 Uhr, im„Deutschen Kaiser", Lothringerstr. 12(srüdcr WollavitSstr.) Bortrag. Sonnabend, den 18. April, und jeden folgroden Sonn- abend, Abends öh Uhr, im Tose Müller, Tdurmstr. 40 lMoabit). Bortrag. BerichtedeveS und Fragetasten. Neue Mitglieder kSnucn «intreten. Auch werden»dovnementS auf den„Neuen Social- Demokrat" entgegen genommen. Die geschlossene Mitgliederversammlung kann aus lokalen Gründen in dieser Woche nicht stattfinden. Schlesinger. Kü r B-xti». Sonntag, den 19. April, findet zur Geburtstagsfeier Laffalle's im Saale Sophienstraßt 15, ein Arbeiterfest, bestehend in Goncert, Festrede vom Herrn ordneten Reimer, nachher Tanz, Patt. Billet» find vorher zum Preise von 3 Sgr, zu habe» bei dca Herreu Lelbel, Fchrdelllnerstr. 90, El,. holtz, Ackerstr. 140, 4 I. Stahl, Nene LSuigstr. 51, und in allen Bersammli ngeu. Kassenpreis 5 Sgr. Tanz ertta 5 Sgr.__ Da» FestcomitS. Fi»»«erlin. Deutscher Zimmerer> Bund. versommtnngcn Dienstag, des 14. April, Adkuds 8i Uhr, im„Deutschen Kaiser", Lotdringerstr. 12(früher WollanckSstr.). Donnerstag, den Ib. April, Abends 8z Uhr, KöpN'ckcrfiraße 172. TaiiSordunng in allen Bersammwngen: Boitrag de» Unterzeichneten über das Thema: DaS Petrole.im als Mittel zur Vernichs toug wilder Bestien. Um zahlreiche« Erscheiien-»sacht B. Kapell. M» Berlin. Diejenigen Mitglieder der Zimmererstnikekasse, welche zur Zeit der Avstösung noch stimmberechtigt waren, ersuche ich, am Freitag, dt» 17. d. Mts., bei Sebbuemaun an der 3ouoow'.tzd>«cke pünktlich zu erscheilien. Ringmaun I. Kü? Gerlwi Strike-Veretn der Schneider. veschlosseue Keitgliederverlammlnug Mittwoch, den 15. April, bei Waßm-inn, Leipzigerstr. 33. TageSordo.: Unser Bcrhalteu zu den Wahlen in der Ge «erkS-Kraukeukasse. Borle.ge und Berathnng de« neuen Gla «nt».-- dlv. Die neu gewählten Dlpntirtcu der Keauken. Lasse werden ersucht, in dieser Bersammlnng bestimm» za e scheinen.______ Die Kommission. er- Für RummelSburg. Mgemeiuer deutscher Arbciter-Vereiu. »ttchlossene Mitglied erversamwlua, Sounadeud, deu 18. April, MendS 8 Udr, im Lokale de» Herru Wulff iu Friedrichs beeg. TageSordn.: Abrechnung für Monat März Abrechnung d«0 Fepcowe»»'». Wahl eines neuen Bevollmächtigten. Dle Rivisoren müssen aus dem Posten sein. Um zahlreiche« Erscheinen ersucht A. Wolfs. Aksemeiuer deutscher Ardetter-Sereiu. Oeschlossene Mitgliedcr-Bersammluug Fltitag, dra 17. AplU, AbendS S Uhr. in Tütge'«� Salou, Baleutloskamv 41. TageSordn.: Anträge zur tSeueralversammlung. De, B-vollm. Bater. Für Hamburg. Deutscher Zimmer rrbund. r f ksl f n s f e ri e r er I!»«r � N rd?s«7!. Geschlossene Mirglieoersersommluna Mittwoch, Se» ,5. April, AbrudS 84 Uhr. im Englischeu Tiooli, Kirchen- Allee 41, Et. Georg. TageSordn.: Organisot» Sangelegenheiteu. Der B-vollmächtigte L. Pfeiffer. Für HambvLK. Arbeiterfrasea- uud Miidcheu-Bersammliuzg Donnerstag, den 16. April, AbendS 84 Uhr, In Tütge'S Salon, Balentiuskamp'41. TageSordn.: Borirag wes Herrn Rackow an« Altona. Der Borstand. Für Hamburg. A!lge«eiutr Tischler-(Schrewer-) Verew. Oeffentliche Tischlerversammlung D-nnerstag. de» 16. April, Abends 84 Ubr. in Tütge'S Salon, Balcutinskamp 41. TageSordn.: Angebot und Nachfrage der Arbeit'käste und der hierdurch eotst-heade Nothstand In deu Arbeiter- kelsea.— Referent: Herr Mathiea«. Mltglieder-Berfammlnug Sonnabend, den 18. April, Abend» 8 Uhr. im Lokale de« Hrn. Hübner, Gr. Rofcnstr. 37. TageSordn.: Anträge z»r Ginc-aloerfammtung. Da» Erscheinen aller Mitglieder ist nathwendig. ___ W Härder. Für Hamburg. S es ch lasse ne Mitglieder. Versammlung der Malergehülfen Mittwoch, de» 15. Rp-il, AbendS» Uhr, aus dem Bcrkeh«, Hohe Bleichen 30. TageSardu.: 1) Abrechnung.— 2) Abäadirnug de»§ 5 de« Statut». dlL. Daselbst befindet sich auch da« Strikebmeau der Maler. Levia. Orffeutliche Bersamml»»» der Malergehiilfeu Frettag, de» 17. April, AbendS S Uhr. Hohe Bleichen Rr. 30. dlS. Unterstützungen werden daselbst entgegengenommen. Leviu. Für St. Pauli-Hamburg. Schuhmacher-Verjammlung Montan, de»>3. April, Abends 84 Ubr. im Lokale de« Herrn Schwtdt. Mick'« Nachfolger, Spiel- budenplatz 26(St. Pauli) TageSordn.: Etnrichtnng der Werlstellenorgauisatiou. Do« Eomits. .>?tr«>burg-'Alto.:a-Ottensen. Oeffeutliche Eisen- und Mctallaideiter-Versammluug Donnerstag, den 16. April. Im ehemaligen Schuhmach-r-Amthonse, Ecke de» Berg- und Bnrgerstraße ia Altona. TageSordn.: Fortsetzung der Berichterstattung deS Dele- girten. dlö. Alle Eisen« und Metallarbeiter werden ersucht, recht zahlreich zu erscheinen.___ L. Schwar ze. Sounadcud, 18. April, Abend« 84 Uhr, MTlchsttlU. im Englischen Garten, BolksversaMmlAug. Mssa., Mittwoch, den 15. April, Ab. 8j Uhr, I« H.Iusobn's Salon Parteiversammlung. TageSordn.: Diskussion über da« Parteior»»?. Flage- kästen. __ ES ist Pflicht der Parteigcuassen, zahlreich zu erscheinen. Für Alto Nee. Dienstag, den 21. April, im Englischen Garten: Lassalle'S Geburtstagsfeier., Großer rhetorischer Vortrag: Frau; von Sickingeu, vorgetragen vom Rhelor Herrn Hermann Weber. .Karten, 2 Schill, ä Person, sind bei den Kolporteuren de» Paeteiorgan?, sowie bei den Mitgliedern de» Festcomits» in den Versammlungen zu haben.— Kassenpreis 3 Schill. »f"" i Person.— Anfang präcise 8 Uhr. Kaffinöfsrung 7 Ubr NB. DaS Ruuchen ist verboten. Kindern ist der Zutritt nicht gestattet. Die Sitzplätze find für die Damen refervir«. Das Comits. Mittwoch oe» 15. April, Abd». 8 vh-, KUSN«. w Wittmaall's Salon, Oeffeutliche Schueidelversammlung. TageSordn.: Innere Angelegenheit. Anegabe de» Quit- tnugSbücher.__ 3. A: H Hclufen. deue«. Für Altona und Ottensen Allgemeiner deuffcher Arb.-Unterst.-Berband. Seschlosseue Skitalieder- Versammlung Fieitag, dc« 17.«peil, Abead» 84 Uhr, in Heiusobn'S Salon, Gehlersplatz. TageSordn.: 1) Adrechnang. 2) UnterstützangSgcsuche. 3) Die näebste Gcueralversammlnng. Anträge u. Ditkasssou. NB. Diese B-rsammlang konote Umstände halber am letzten Fr.ieaz nicht stallst, den, und ersuche ich die Mitglie- der, der wlchligcn TogiSordnung dalber zahlreich zu erscheinen. De» Bcvollm. Heinr. Raekow. Für Altona. An die Parteigenossen! Vom 15. d. M. an ist meine Adresse: Wilhelmstroße 46, 1. Etage. Alle Briefe u. f. w. find dem entsprechend an obige Adress. zu richten. Wer mich persönlich svrcchen will, trifft mich dort sicher BormittagS von 10 bis 1 Uhr. Mit s»c.-dem»k. Gruß_ Heinr. Rackow. Für Itzehoe. G-eueralversammLuNH des Arbeiter-Säugerbuvdes„Unverzagt' Donnerstag, den 16. April. T geSordu.: Wahl eine» Beürogsammler« und Berfchu' es._ F. Aug. Scheibig. z. Z. Vorsitzender�. fc. Für Wandsbeck Deutscher Zimmerer.Buud. Mttgliederversammluug Freitag,, oes 17 April, Ab. 8 Uhr, im Lotale de« Herrn Lagemann, Kämpft». 53. TageSordn.: Berichterstotwng des Deleglrteu vom Kon greß. Wichtige Angelegenheiten. Um Erfcheiner aller Mitglieder ersucht _ H- Schröder, Btvollm. Für Rotkenburgsort. KAyreciaisr? detMttzrr Ar�nNr-SerM. Große Volksversammlung Donnerstag, de» 16.»pril. Abend« 84 Uhr, im Neuen Galon bei Gebr. Dloniliu«. TageSordn.: Da« neue Militärzesetz. Da» K»»ttan's»A brnchgcsetz und da« Preßgrsetz. H. Gado». E» werden zwei Hamburger Referenten anwesend sein. Für Segeberg und Umgegend. Große Volksversammlung Sonntag, den lg. April. Nachmittag« 4 Uhr, beim Gafiwiith Boß. Für Eutin und Umgegeud. Volksversammlung Sonntag, de» 19.«pril, AbendS 6 Uhr, im Saale de» Herrn Struck. TageSordu.: Bortrog, de« H.-iru Walther. Die Parteigenossen müssen für Berbreltnng sorgen. Da» Arbciter-WahlcomUä� Für Ploeu{ Ost- Holstein). «ommbesd, dcn 18. April, Volksversammlung. Nähere» iu nächster Nawu.er. Für Barmen. Arbeiter-Frauen- uud Mäd ch eu-BersammluiV Donnerstag, den 16- April, Abend« 84 Uhr. a im Lokale de» Herrn Marian, Unlerbarmru. sesordn.: Innere Berelrj angelegen heilen. Abr-chv»d1 t»s Berschiedene». TageSordn Der Vorstands H. Für Brandenburg a. Oeffeutliche SlrbettNfkLLeu- vud Miidcheu-BerfammluLZ Mittwoch, de» 15. April, Abend« 84 Uhr. im Lokale de» Herrn Serney. TageSordn.: Bortrag von Herrn Beck an» Berlin die Stellung de» Weibe» iu der blutigen Gesellschaft dessen eigemlicheu Beruf._ Der B-rstandj Für Dresdens Sonntag, der 19. April, findet im Saak der Eonvetsaiion die Geburtstagsfeier Ferdinand Laffalle's l � 1 statt, wozu htz Mitglieder und deren Freunde hierdmchp. »echt zahlreiaer Bctheiligung elnzeladen werden. r0Itni( Anfang Nachmittag» 6 Uhe.'» C Billet 1 Ngr. A i der Kaff« 2 Ngr. _________ De, Vevollm. E. Stacht' Zur Brachlnug für die Beiliaer PartFWM-�I�ctzt- Ich empfehle ven Parlelzeiwsseu meine guten uvo dillig(ung, Cigarren. f'« 79 3. Etahl.»ff' __________________ Neue KSnigsftr. 51.� ul Ottensener Annoncen � befördert Iu alle Zeitungen,- v> H. LIch, d. Sprltzniploh�en Z Für Rendsburg. Ordentliche General-Bersammlung dir gegenseiligen Kraukenkasse. Sonnabend, den 18. Bpril, Abends 8 Mr, TageSordn.: Rechnungslegung. Neuwahl de» BorstandeS. Der Borstand. Zur»nferlig vg oller in da« Schneiderfach eia'chlag Gegenstände empfehlen fich F. Anton, L. Pfeiffer, Spandanerflr. 69,\ Bei meiner Abreise von Berlin noch Amerika sage allen Parteigenossen ein herzliches Lebewohl. 3. Schulz Unsere, lieben Mutter Katharina Ausbora zu iH'�ics Wiegenfeste am 16. April I�ie s die herzlichsten Glückwünsche. Mözest Du noch recht lange in unserer Mitte»eilen. ,1 j'1 Heide ia Holstein, 11. April 1874. � de ____ 3. Ohmstn und Kran tflnete Meinem lieben Manne Franz Kawiganu zum 13. J''tQ 9 meinen herzlichsten Glückwunsch. F. K. u. 6 itt «t Unserer lieben Freundin, der Kasstrerin Frau Müller, ihrem Geburtstage am 14. April die herzlichsten Glückwünsche von Deinen Partelschwcgcru. Frau Lachmnnd. Frau G-mebemanu. Frau Staegem«'tlt Frau Albrccht. Frau Wache Unserer liedeu Freuodin, der Kassireriu de« Berliner beitersrauen- und Mädcheuverein», Frau Müller, zu ih> Geburtstage am 14. April die h-rzlichsteu Glückwünsche. I. Lachmund nebst Fr«» Dem Ttschle» Franz Thurau die besten GidckwÜ» zum Geburtstage vou seinem Bruder u. Schwägerin. Wcsteuschneider verlangt Greiuer, _ Ebarlottengr. 5, 3 TrePpeSsh Awel Schlasstellen find zu verm. Bernauilstr. 69 tft" 3 Treppen, bei Karde. Zwei Schlafstellen sind zu verm. Anilamerstr. 50 Günther, S?nterraw. Sine Schlafstelle sttr einen Parteigenossen ist zum 1. zu vermlethen. Barnimstr. 23, Hof, 2 Treppen bei SImo 1 Schlafstelle für 2 Herren Neue König««». 51 bei St �har 1 Schläfst, au Partelg. Steglitz, Schloßstr. 10 bei Th» �cr, dl Teft kalt uv> 'than «r 1 Zul �dea ar d B. sie 3 L.i feli 1 Schlafstelle ist zum 15. ts?. zu virwietheu! " �"'«whi Moritz skaße 2 bei Lachmnnsiabc. § H Eine Schlasstelle ist zu vermittheu Schwedtersir. 248, 4 Tr. bei Tohw Druck von E. Jhring Nachfolger(Adolf Berein) in B< Verantwortlich für die Redakiion: C. Becker in Lt»! Berlag von W. Grüwel w Berlin. i Lasl hat «'er u ..D