rein. 9 Uhr, Borz!> 48. Berlin, Mittwoch, den 22. April 1874. 4. Jahrgang. minus JJt I wamg crf�etEi btei«et 1."»L»w°r- Dieufta?«. läge �»bmi-«. ffl. ea alle! Neuer Bprtr ÜÄaUli -jnnnit*'S>rtil «et•tuigetlejn viertel» «raad» IT'», Sgl., mo» Älisl-Demkret «edattl»» o. iixveditiv» »tti tV» ® t e» ti e v e t ftt aj e Re. 63. SeSeOBBgen o erben oaaisätt« bei allen foflänUetn, ta«c.la In bet Srpebi. twn,(vttie bei jeden, Spediteur, ent» tleaenüeuommev. »nserate(w deriA�edition aufpigetai Eiymthm« des Allgemeine» deutscheu Ardeiter- Vereins. Zeile oder deren Rann, 3 Sgr Das deutsche Septenuat. D ge IL Wollen noch einmal, da in der Schlnßab. nj über daS MilitLrgesetz im Reichstage am �Nl die geringen Rechte des Bolls in Bezug Bewilligung der Ausgaben des Reichs end« 9af sieben Jahre in den April geschickt deutsche Septeunat kurz besprechen. tlich find in Frankreich die Gewalten des c.Mahon durch den französischen gesetz- örper, der nach der BolkSa schauung in gar nicht mehr zu Recht besteht und längst Neuwahl der Bersammluug auseinander ftiffrn, auf die Dauer von sieben Jahren um die Militärdiktatur in Frankreich '' Zeit, und womöglich auch für die Dauer, j»'n. Möge Mac-Mahou selbst, oder ein an» Erschall, oder auch irgend ein König oder lpäterhi» die Geschicke deS Landes in der Mtn, die Militärdik atur, welche von der chen Nationalversammlung auf stebea Jahre ist, wird dann nicht wieder auS der Hand re sei denn, daß daS fraozöfische Volk tatluhändeu mit Gewalt entwindet. �ieht die« zum Heile Frankreichs, so hat aber LV1 unselige Beschluß der Natioualversamm fi Ä daß Blut und immer wieder Blut im Bürgerkriege erst vergoffeu werdm wird. Miosen lasse» sich eben dir Tyra.«ei deS °a* besonders eines ruhmlosen SäbelS nicht Dauer gefallen. Deutschland liegt die Sache anders, da die M niemals wie die alten Römer und die wo �" Frauzofen„Tyrannen fresser" waren und sich ltionallibrralem Beispiel jeglichen Fußtritt auch Daner gern gefallen lassen. DaS deutsche �vat" giebt deshalb zu dem Glauben keiocn baß dasselbe mit Gewalt vom Bolke wieder �werden könnte. Sind daher die„gesetzlichen" sie daS Menschenthum noch über dem EgoiSmuS ver g-ssen. Wenn die Völker in richtiger Erkeuntniß des eigenen Heils sich dem SocialiSmoS voll und ganz zuwenden, dann verschwinden die Kriege und Krieges- gräuel trotz aller Sipteauate. 'niiraSe vatt. r. e»s »lmyra, ewpstel sie Ggr. Ha«»» Van*1 it � der Militärdiktatur vorüber, so wird ;e. t. illfrei) 10 S b€ Ki der deutschen Reichsregierung schon auf n-den; daran hindert sie kein Fortschrittler liberale?. � putsche Volk aber, welches durch fein Votum 3* hätte abwenden können, wird auch später �l�tlei Phrasen in den Schlaf gelullt, daß es ' deutscheu Reiches Herrlichkeit träumt und d den Huugerpfoten saugt. Der Michel bleibt ' Michel! La» �roße Aehnlickkeit aber deS französischen mit ercius Siptennat liegt außer in der Stütze, ' dem Herrn Mac- Mahou gewähren, darin, e Srat»l I|* Jahre laug das Boll in der Mllitärfrage Töli iureden hat, daß in sogenannten konstitutio» I. da» Geldbewilliguogsrecht zum gro ig». scheu die heejli v aBfgth06en nud daß ferner sieben »»Ic Kr-<»vg Rüsten zum Kriege, die furchtbaren .~-A'düngen Roth nvd Elend des arbeitenden »eilta. j�enn dann, nachdem die beiden Kulturvölker, _ � 11 Künste de» Frieden», den Wohlstand der ea � Bewohner fördern sollten, bis au die renbek' n#t 26, ec jttta 1 ei») i» e»!»*''td. 4stet find, der Weheruf der Verwundeten, eru der Sterbenden, daS Klagen der Witt p Waise» in Deutschland und Frankreich Luft nfüllen, dann, ja dann wird man "n* erkennen, welchen diese beiden Septeo- Dölkern gebracht. �ocialisteu im Reichstage haben sich mit �chiedcnheit gegen die mei schenmordenden i°rt; sie haben keinen Theil an der Aufstäche. Bölker gegeneinander; sie haben, wie die '»rtei der Socialisteu in Deutsch- le Schuld an dem Blute, welches sicherlich ferner Zeit die Fluren und Felier bflS Volk in Deutschland, daS Volk in . � sie haben Schuld, weil sie sich noch Slam für die großen socialistifchen Ideen L ubc erwärmt«ud begeistert haben, weil ReichStagsverhandluug über Z 8 deS Militärgesetz- Entwurfs. Bicepkäsidem Fürst voll Hoheulahe-Schillillgsfürst: Aid gehen über zu g 8 Za diesem Itegl der Autnng Hasen clever-Hasselmanu-Reimer(Ar. 153) vor,«iheend der An» trag derseldeu Herren uoter Nr. 1.0, 3 zurückgezogen ist. (Rufe: Vertagung! und Widersprach dagegen) Es ist mir kein schriftliche. Alltrag aus Bertagung übergeben. Der Herr Adg. M qaöl hat da« Wort. B-richlerstrtter Abg. Miqo9l: Die Sommisfiou hat die ses Paragraphe» einstimmig allgenommen, ich habe vor läufig zu s-iaer Molivirnng nicht» h�zozeifttaeu. «kevräfident Fürst voll Hadclllohe- Lch llillgsftirst: Der Herr Äbg. Hasselmaall hat da» W-rr. Abg. HaffelMllllll: Meine Herren, wir haben den An trag gestellt, dca ß 3 in solgeud-r Weise omzuwaa:elo: „Die Borsch, isleee öder die Saadhabang der DisZ'pllll im Heere werden durch ein Gesetz geregelt." Ich glaabe, meiue Herren, wir verlretea hier nicht ein mal nuiereu besonderen«tandpmkt, sondern den Slandpankl, den alle llrerale Parteien seit langer Zeit elugeuomwen haben, uiwlich, daß man nicht inoerhalb»ea Staate» Der- schiedeoe Körperschaften bildet, die vollstäerdlg unadhängig Ihm gegmüberstehea. So lallge, wie man die Disziplin lediglich Sache der Staat» Verwaltung sein läßt, so lange man beispielsweise auch da» ganze BeamteMham Im Verwaltungswege oou oben herab bestrafen(ann, so lange, wie die» nicht all« gemein Sache»er Gerichte ist, so"lange haben wir den Seaat Im Staate end»urchou» roch nicht einen Recht»- staae, den die liberalen Partiten doch sämmlllch vorgeben, zu erftrebea. «elbstverstöndllch Ist die Disziplin an N'd tfk sich n-thweudig für jede organifirte KSiperschaft; e» giebt ober verschiedene Arten von DiS,IPliv-, ei giedt die Di« ziplin de» freien Manne« und die Dilziplln de» Sei«. o en Und ich glaube ganz bestimmt, daß sehr wichtige Thal fachen vorliegen, welche et augenblicklich dnrchau» d.mlich erscheioen lassen, daß die DUziplio, wie fie bi« jetzt in Deutschland gehaudhabt wird, grausam und überlebt ist, -aß wir gegenüber eine, ähnüchen Krist» stehen, wie in jerea Jahiea, al» da» Reich Friedrich ll. von Preußen den griß ten Etcflnß gewoanen hatte, nnd alt man daher glaubte, mit der damaligen preußischen LeiSZiPilo und dem damaligen Regiment de» Korp, raistocke« könne man e» bewirken,»aß Preußen uns dieser selte«eu Höhe stehen bleibe. Aber die Folgen dieser falschen Aoffefftirg, da» waren Auerstödt uad Jena. Die militärische DlSzsplln soll dieTrene in der Erfüllung »er Pflichte» de» militärischen Dienste» na» den»öthigen Gehorsam bewirten, niu die«ertheldiguag de» Bateriande« gegen Ar griffe von außer und die«ertheldiguog der Balk» rechte im Jauern sicher zu stellen,— diese« wollen wir.»der die gegellwäitige militärische Digzipl n bewirkt etwa» ganz A»de»eS, und ich für mein Theil glaube, gerade die liberaleu Parteien hätten doch von dieser militärischen Ditziplin genug t« erzählev. Erinnern sich denn die Herren Slwson und v. Unruh nicht, wie seiner Zeit da» Parlament mit Bajonetten gesprengt worden ist, erinnern Sie ' ch eiwa nicht mehr da, an? De» Soltm soll zugleich Mensch nnd Bürße» sein. er soll nicht bis» eine Maschine sei» in de, Hand irgend eines Macht, welche diese Maschine auch gegen de» Staat, gegen die G.setze, gegen die Bolktrechte gebrauchen tan». Da halb ist e» vöthia, daß da« Boll mitzosprechkU hat bei den Fragen der Disziplin, baß ganz bestimmt die Gesetz. gebnng de» Volke« mitwirkt, und man e«»icht allein»ur d-r Verwaltung Überläßt. Die gegenwärtige Art der DI»- tiplin ist all-rding» destrebt gewesen, die SolbUeu zur Ma- chineiu runchen. Der unbedingte Gehorsam, welchem der Solgpt llsterworfen ist, ist wirklich»«ch schlimmer viel- leicht, al«»er Gehorsam in riner Körperichast, gege» welche j unn, wen» er Reichstag Gesetze gemacht hat. Da«„eiont'cacinvor" herrscht bestimmt im»eutschen Heere. Da»»>ll ich Ihnen blweise».(Unrahe.) Mewe Herren, ob Sie mich höre» wollen oder nicht, ist mir ganz gleichgültig(Unruhe), aber ich h�te t$ für außerordentlich wichtig, daß diese Thatsachen vi»» der Iridüa im RelchSIaae llelprochen aerdeii, baß maa e» dort anttpricht, wie den Söhnen de» Volke» mitgespielt wird, die zur Fahne eingezogen wilden, wie fie milual.»»I« zu Tode gequält werde«. Ich habe die �Beweise ia Hän Leute dar sich in Reih und Glied ansenarschire» lassen med mit brennender Eigarre Mann für Mann die Rasen ver- brannt.(Heiterken.)— Sie finden da» lächerlich, meine Herren, da? freut mich, daß Sie auch über diesen Paukt hi'.r lachen; e» freut mich, daß Sie da» thnn; dadurch wird -or Genüge bewiesen, was Sie von den Soldaten denke» und wie Sie wüaschee!, daß de, gemeine Soldat tehau- delt wird.(G.oße Un.rohe. Läcm. Rufe; Zur Ordnung!) Ich habe uziüelich nicht von jenen Leuten gesprochen, welche nicht lachen.(Aadaacrnde Unruhe.) Biceprästdenl Fürst von Hohe-elohe-Schillingssii st: Der Redner ist nicht berechtigt,»er Be,lawa>lllvg Grstanangru gegen die Arm« zu m.trrstillea, dir eine Mißachtung der Armee in sich schließen würden. Abgeordneter Hasselm-mn: Ich habe aar in Bezug auf da» Gelächter von einigen der Herren gesprochen.(Un- ruhe.) Meine Herren, ich fahre Welte, s»,l in diesen seh» ernste» Thatsachen Es pellt sich als» herni», daß den Leuten In dieser Weise eine Folter auferlegt worden ist. Und daß da««llerding» eine Folter und Entehrung ist, wird wohl Niemand ab ingueu können. C« ist diese That- sache in sämmtlichen Zeltungen verbreitet worden, aber trotz- iietn Hot man dicht» gethan, um den betreffenden Artikel ja verfolgen; man wußte wohl, es war Wahr helt, und der betreffende O,fizier hat doch b.'o» Festungshaft bekonimeu. In, meine Herren, wenn ein Soldat fich zusammen, erafft hätte, sein Mauaegmoth aosgelodest wäre und er den Osst« jter vor die B-vst gepackt hätte, wissen Sie,«a» da» heißt, «a» ein solche» Dieuftvergehea bedeutet? E» hat die Folge, daß der Mann lauge Hatzte aus die Festaug au die Karre kommt. Nun, die» ist der erste Fall, de, mir votgekommen ist, al« ich heute einige solcher Notizen mir sammelte. Auch die Selbstmorde ia der Armee beweisen nn» zur Genüge, wa» innerhalb der Armee vorgeht un» wie mitoler die Ehikanen »es Soldaten bi» zur Unertriglichkelt gesteigert»erd n. Dann kam mit serner an» dem Monat April vorigen Jahre« ebeusall» ein Fall lu die Hände; e» war— Wienram in Davzi»— ein Sergeant von einem Rittmeister mit der ReiepUische geschlagen worden;»l» er sich die Mlßhaudlang »echt gefalle» laffen wollte nvd vom Pferde prang, nicht»der fich am Offizier vergriff, da ließ diese, ihn in Arrest ab- führen, und al»»er Manu nachher Beschwerde führte, da hatte er an» Versehen fich an eine verkehrte Behörde g-a eud.-t und wurde deshalb«tedesum obendrein mit Arrest destraft. Da« ist da« zweite Stückchen von DiSzchlin. Jetzt, meine Herren, wollen wir ein»eilte« nehmen. Die Thor» er Zeitung fühlte im Jnul vorigen Jahre« an», daß ela Olfizier ia Xhoin seine Kompagnie dmch die Stadt habe ziehen lasse», plötzlich seien zwei Soldaten kommandirt, vor die Fronte zu treten und sich»ort vor der Front, vor dem Pllbltkum gegenseitig mit Ohrfeige» za bedienen. Da« Wir» doch wvhl auch richt« für die militärische Ehre sehr wieisame« sei». Al« die» eine Zelt long gedaneit hatte, da hieß e»: wieder in Reihe ia Glied! Die Leute zogen fort. Ob jemals eine Beschwerde oder it»e Bestrafung d-a Offiziers stattgefunden hat, melde» die Zlitnnge» nicht. Nun weiter! Au» Lotzen wird im seiden Mo-ieet berich« tet, daß bei einem Schwimmnnterricht auf die Leute elnge. hauen ist. Ein Lieutenant that e»— leider werden bei solche» Fällen immer die Namen nicht genannt—(Gelächter) leiderl wir würden fie nennen und solche Offiziere an den Pranger stellen, aber leider ist e» meist n' cht Sitte In der Presse— oenug. e» ward,» die Leute nicht dlo» ia da» Waffer hinabnefiaßr?, sondern mit de, Reitpeitsche so ge- honea, daß Blutstriemen irnstandeu, sie find sogar mit dem Bleiknopfe»er Reitpeitsche traktirt worden. Wieder ein eklatanter Fall. Ferner h«t maa e've neue Art der Bestrafung eingeführt; man hat in der deutschen Armee den Pranger eingeführt; die Lewe werden an Bäume gedanden nn»1 müssen öffentlich zur Schau stehen.(Gelichter) Do« ist auch etwa«, da« sehr zur Vcrdefferung»er militärischen Lere geeignet zn sein scheint. Solche Fälle haben die Ardeiter»ad Bürger mit Pntrüstnrg angesehen. Hier wird um« unter dem 18 August au» Heaseustan-m ei» solche« Vorkommuiß berichtet; ein andere», wo vier Dragoner aus offene, Landstraße an die Bäume gebunden sin», erfahren wir au« Gold ela»; Beide« fiel vor im vortuen Sommer, im August. Die Offiziere, ja, fie killneu da« thun, aber»a» geschieht einmal Seauuschaften, Soldaten fich dagegen auf. lehueu? Da hab-u wie de» Fall de« Soldaten Kämmerer von de« sechsten Kompagnie den»ütttemberqischen eisten Ja« fanterieregiment». Der holte au» militärischem, aber regleraeutwidrlgew Ehrgefühl einige Tage nach»er Schlacht bei Wörth die Sir Icke durchschnitten, womit mau »einen Kameraden an einen Baum gebunden hat. Wa« ge- schätz? Der Mann wurde«aiürliab zum Tode»erur- theilt.(Ohol Öftlächter.)— Der kommaudirende General degmidigte ihn zu zwanzigjährige, Zuchthausstrafe; den med werde fie folglich vorsiihren. Wir etwa roch mehr mu«t ließ Ihn wahrscheinlich entwischen, ader spiieehin, nach Beweise haben will, möge fich nach der Sitzung bei mir web den;(Heiterkeit) ich habe noch em ganzes Packet mit solchen liezen. Llio zunächst ereignete fich Im Februar de« vorigen Iah- res folgender Fall:"Es fand ein Hauptmann des viest'U oiipreiißischea Srenodlerregime::!» Nr. 5 zu Danzig bei d-r ZnspekUon, daß de» Soldct.u Nas-n metkwürdig getölh t waren. Der Hauptmann forschte diesem Umstände nach. Und wa« stellte sig; hezar«? Der betriffeude Li-utenant hatte die dem dl, Krieg lange deendet war, da Ich te et an» Belgien zurück, wurde w>e->-r virhaste� und zu zehnjährigem Zuchthaus v-rarehellt. So geht es eln.-m Soldmeu, der in der Uebereilung au� Ehrgefühl einem Kameraden den Strick durchichueid-t, damit er uichi am Pranger gefeffelt ficht. Ader dem Offizier, dir die Naseu vor der Feoare oek' bronvt Hot. ist Solches nicht»iederf.hreu. Alach Ei kL will ich Ihnen«uofüheen, denn es beiscist ionnentiar die Schädlichkeit M Tagt ath«mt>h-bt wkd. Nicht d»tt,»o es stch um den ml- liläeischeu DIcnü Halldell, nicht dort, wo eS sich da?um ball- delt, da« Vaterliind zu vertl»e!dlgo der Soldat dot ge»Issermoßeu in Dienst gestellt, « mußte dem Kommando blind gehorchen. De, Ritt Meister ließ dann mit der blouken Kaff- den Schtttzeuplatz rinmen. Ich glaube,>s ist sväterh�n gegen ihn dennozirt worden, ich weiß nicht, wie die Sache ausgegangen ift (Schluß in der heutigen Beilage.) PoMfch« llederstcht. «erlt», 21. April. Aus dm letzten Berhundlungen des deutscheu Reichstages über das Militärgesetz, bringen wir in der heutigen Nummer die Debatte über den Z 3 und das bezügliche Amendement der Abgeordneten deS Allg. deutsch. Arb.-Vereins, die militärische Disziplin betreffend, nach dem stenographischen Bericht. Wir sind in der Lage, zur Erläuterung der betreffenden Verhandlung hier eine Vorbemerkung zu machen: Der Abgeordnete und Knüppelschwiuger Lasker begann seine Rede mit einer scaudalösen Deuunciation seines Vorredners Hasselmann, indem er behauptete, daß die Rede desselben auf- reizend sei und nur dann straflos, respektive ohne konfiSzirt zu werden, veröffentlicht werden könne, wenn das LaSker'sche GeisteSprodnkt mit ihr gleichfalls abgedruckt würd»; diese Aufdringlichkeit und gehässige Sucht, die Rede dem Herrn Tesscn- dorf zu denunzircn, ist gleich lächerlich und widerlich, «eil Hasselmann'S Rede zwar ernste Waruun- gen genug, aber keine gesetzwidrige Anfreizung zu Gewaltthaten enthält und andererseits LaS» ker'S Rede nur den Spott eines Jeden heranSfor- dern wird, welcher die bezüglichen Verhältnisse kennt und zugleich Hasselmann'S Rede liest. Nicht dieser LaSker'schen Drohung halber haben wir übrigens die Verhandlung in ihrer Gefammtheit abgedruckt, son- dern lediglich deshalb, weil wir bisher bei jeder R-de, welche Seitens unserer Abgeordneten ge- halten wurde, auch alle auf sie b ezüglichen AnS- spräche der Gegner nach dem Wortlaut« deS stenographischen Berichtes wortgetreu abgedruckt, z. B. die langen Ausführungen Schulze-Dclitzfch's, Dnn- cker'S zc. über daS Kontraktbruchgefetz, Eugen Rich- ter'S, Buhl'S, Lucius' ec. über daS Jnvalidcngcsctz. Auch ohne die Denunziation würde somit LaS ker'S Rede in den Spalten unseres Blattes geglänzt haben, um so mehr, da sie recht dazu geeignet ist, zu zeigen, wie seicht und haltlos die Phrasen find, mit denen man die Social-Demokraten zu widerlegen vermeint. Wir werden in einer der nächsten Nummern diese in frechem Ton gehaltenen Widerlegungsversuche noch kritisirm. Was den Ordnungsruf betrifft, den der VIceprästdmt, von allen Seiten gedrängt, gegen H as- selmann nachträglich aussprach, so blamirt dieser Vorgang die Nationalliberalen gründlich. Wenn eS „in d er Ordnung" ist, daß Reichstagsmitglieder bei Mittheilung entehrender Grausamkeiten, welche gegen Soldaten verübt sind, laut höhn- lachen, und„wider die Ordnung", daß ein Redner ihnen dieS Gelächter verweist, dann ist das ge- radrzu komisch. Wie arg im Uebrlgen daS Beneh. men der Scandalmacher während Hasselmann'S Rede war, zeigt sogar das Referot der„Krenzzei- tung", worin eS heißt: Während der Rede des Abgeordnete« ist die Unterhaltung im Saale so laut geworden und die Unruhe währt trotz wiederholter Mahnungen de» Präsidenten mit der Glocke dermaßen fort, daß die Worte de« Redners»ist einmal Im Hanfe, ja sogar auf dem Platze de« Präsidenten, viel weni- ger noch auf der Journallstcn-Tribüne verstanden werden können. Plötzlich wird Redner von der Linken, namentlich durch die Ratiovalliberaleu mit den Rnsen: Pfni! Znr Ordnnngl und ähnlichen Zurufen nnterbro- chcn.— Der Pläsnent Fürst zu Hohenlohe. Schlllingtsürst ist von diesen Zaeufen ü'erraicht; er hzt den Redner augen- f ch einlick ebenfalls nicht verstanden und erkundigt sich nun erst bei den Schriflfthrern und andercn Adgeordne- ten, was der Redner gesagt bade, und erklärt dann: da der Redner geäußert habe, die Vcrsammlang bezeige durch ihre Unruhe eer Armee ihre Mißaatnng, s» rufe er ihn wegen dieser Javectiven zur Ordnung.— Der stenographische Bericht verzeichnet merkwür- diger Weise diesen Tnuiult fast gar nicht, während er mit rührender Sorgfalt sämmtliche Lasker zu Theil gewordenen„BravoS" aufzählt. In der ReichStagSsitzung vom 17. April sprach zum Militär- gesetz der Abg. Reimer, und zwar über den Hei- rathskonsenz, welchen die Soldaten nachsuchen wüs- sen, und über das Wahlrecht des Militärs. In der Sitzung vom 20. dss. sprachen bei der Generaldebatte der dritten Lesung gegen das Mili- Ewald und Dr. Niego wurde zum Schlüsse in na mit 214 gegen 123 Stim- tärgeütz Moteller, lewsky. Das ganze Gesetz mentlicher Abstimmung men angenommen. So ist für Deutschland die siebenjährige Militärdiktatur angenommen. In einer Abtheilung des Reichstages war em Gesammtprotest gegen die Berliner Reichstags wählen Gegenstand der Verhandlungen. Der Pro test verlangt wegen Unregelmäßigkeiten, welche bei Auslegung der Wahllisten vorgefallen sind, die Un- gültigkeitserklärung der Berliner Wahlen. Die Ab theilnng beschloß, zunächst die Wahlen für gültig zu erklären, dann aber in Gcmäßheit eineS Antrages des Abg. Lieber die Ueberweisung deS Protestes an den Reichskanzler zur Untersuchung, beziehungsweise um Abhülfe der gerügten Uebelstände für die Zukunft. Ueber die Arbeiterbewegung in England wird Folgendes geschrieben: Die Haltung der Pächter in den östlichen Grafschaften den theilS strikenden, theilS entlassenen Arbeitern gegenüber ist noch immer so feindlich und straff, wi: früher. Seitens der Letzteren wurden Verhandlungen angeboten, wenn die Pächter von ihrem Vorsatze, künftig keinen zum Vcreio ge- hörigen Tagelöhner zu beschäftigen, abstehen wollten. AlR derartigen Borschläge wurden zurückgewicscn und die Folge davon ist, daß beide Parteien zum AnS- halten entschlossen sind. Die Tagelöhner verhalten sich, wie die Pächter zum Theil selbst zugebe», in dem zähen Kampfe durchaus musterhaft. Ein Theil wandert heute nach Kanada auS. Andere werden in einigen Tagen nach Neu-Sceland aufbrechen.— In Staffordfhire andererseits, wo 14,000 Kohlengruben- arbeitcr und mehrere Hundert in den Hochöfen be- schäftigte Arbeiter feiern, istAuSflibt vorhanden, daß der Strikc ein frühes Ende nehmen werde. Die Brot- Herren sollen, wie verlautet, zu Uuterhandlungeu be- reit sein, und daS ist eS, was die Arbeiter vorerst wünschen. Nichtsdestoweniger rüsten sich die Arbeiter für einen laugen Kampf. Kohlen find in Folge der Arbeitseinstellung selbstverständlich thener und von den Eisenwerkbesitzera werden hohe Preise geboten. Also trotz der musterhaftesten Haltung der Arbeiter, die nicht selten dem feindseligsten Trotze und Ueber- muth der Fabrikanten begegnet, trotz ihrer überaus billigen Forderungen werden sie brotlos gemacht. Und doch entblödet sich die Bourgeoispresse aller Lande nicht, unaufhörlich von hohen und unver- schämten Lohnforderungen der Arbeiter, sowie von tadelhaftem und unschicklichem Vorzehen zur Errci- chung ihrer Ziele zu schreiben. Auf die Moral der russischen Geistlichkeit wirft folgende Erzählung ein eigcmhümlicheS Licht: In der Stadt W. rontde eines Tages ein gewisser T. ver- mißt, welcher vor etwa neun Jahren die leibliche Tochter eines ebendaselbst wohnhaften Priesters ge- heirathet hatte. Die Untersuchung erwies nicht nur, daß T. ermordet worden sei, sondern überführte auch den Mörder deS Unglücklichen seines entsetzlichen Verbrechens. Die Frau des T. hatte vor ihrer Ver- heirathung in einem, nach den russischen Gesetzen- der nahen Verwandtschaft wegen verbrecherischen Verhält- nisse zu ihrem Onkel, dem Priester Sch., gestanden und bei ihrer Verbeirathung von demselben sogar 1500 Rubel Mitgift erhalten. Nach der Verhei- rathong lebten die Ehegatten eine Zeit lang allein, da der Priester Sch. in einem Kloster beschäftigt war. Nach feiner Rückkehr indessen knüpfte der bereits ein- undachtzigjährige Greis das frühere Verhältniß zu seiner nunmehr verheiratheten Nichte wieder an und rief dadurch vielfaches Aergerniß zwischen den Ehe- leuten hervor. Da ihm dies in seinem Umgange mit dem liederlichen Weibe hinderlich war, beschloß er, stch um jeden Preis deS lästigen Ehemannes zu entledigen, und begann zu diesem Zwecke, denselben mit Branntwein vollkommen zu betäuben. Als dann T. eineS TageS ganz besonders stark berauscht war, versetzte ihm der würdige Priester mit einer Hölzer- neu Keule mehrere Schläge auf den Kopf und brachte dann den Entseelten mit Hülfe seiner Nichte in ein benachbartes(vermuthlich leer stehendes Haus), wo er ihn entkleidet liegen ließ. Erst nach 24 Stiznden, nachdem die Schweine dem Todteu bereits die Ein- geweide herausgerissen hatten, erschien der Priester wieder, hieb dem Leichnam den Kopf, die Beine und einen Arm ab und verscharrte dann AlleS mit dem Beistande der Frau unter dem Fußboden. Wie sich bei den Verhören ergab, war der würdige GreiS und Priester schon früher nicht weniger als zweimal wc- gen MordeS in Untersuchung gewesen, ist aber nach wie vor Priester geblieben. Zu der fürchterlichen Hungersnoth, die in Indien unter den arbeitenden Klassen herrscht, ist nenerdingS noch die Pockeukrankbeit hinzugetreten. Aber auch damit ist des Elendes noch nicht gmug. Bon Tag zu Tage steigt der Waffcrmangel; meilenweit müssen L. einige Arbeiter gehen, um ihren Durst zu H«ovate Regen wäre unter solchen Umständen nam-ntli ttte,» für die Saatea sehr erwünscht, aber andc>!>utlilh fürchtet man, daß mit dem Regen die Kra> äsende, sich vermehren würden. Noch indessen ist daSi'stellt> LcidcnSregister nicht beendigt. Unter dem Viel Hku sirt die Maul- und Klanensenchc. Wenn � denkt, daß unzählige Dörfer in Indien jetzt« Vieh, daS ihnen den Reis zuführen muß, anzl sind, wird man auch diese Plage nicht gering I und den Zusatz verstehen, daß unter den Fus eine Panik herrscht.„Ich ging gestern", so der Schluß der Depesche in den„Times",« Leiche eines verhungerten ManncS vorbei, vi � � zwei Kinder im Sterben liegen. Noch Viele«>lx � trotz der geleisteten Hülfe, sterben müssen. Der in Chicago(Vereinigten Staaten) �'tlifcs, nende„Vorbote" schreibt über die traurigen a>«il nischen ArSeiterverhältnisse, wie folgt:«st Wix Der Friede zwischen den Acbeileru an der P Midland nnd Oswexo Eisenbahn und dem Dirckto�' An Compagnie war von kurzer Dauer. Derselbe kam b-d dabuch zn Stande, baß die Arbeiter für ihren mth"1 l chm Arbeitslohn, den ihnen die bankerotte w, dete uns nicht bezahlen tonnte, Schnldverfchreibuuzt« Wef bell nahmen. Aber die Waaren- und LebenSmttt in dm an Set E fenbahullnle gelezeueu Orten hatd scheint, nur geringe» Tcrttanm in die„Scrips"(fi Zahlnnzsv,»sprechen) dir AnSbenter nnd weigerten selben a!» Zahlung für Lebensmittel auznaehmen. Warden die Arbeiter fammt ihren Familien dem Mingel ausgesetzt.— Indessen war die Bahn wiedl mäßig Im Ganz und hatte Ihre regelmäßigen Banreiw Als die Arbeiter einem Einnehmer der Eisendah»� gen machten und ihren rechtmäßig verdienten Ard r,.......layfg vcturiuca orderten, erwiderte derselbe:„Die Tomparni'«. A Geld und die Arbeiter fallen sich s» gut wie möglich' Schnldsche neu behelfen." �or rotte Elsenbahukampaanie, war die herrschende 51 i ss ausbeutenden«rb-Itgede,»nkörpnt; die Slänviger fi@nf, arbeit er, die Schul» ist deren rechtmäßig bltrch firbcl z»>l benes Elgenthmn,»er Ardeltslohn l Im heutigen Bast. at stnat bcschützeu Gerichte und Palizil»ur noch»a« ergst'>N cr erschwindelte und zustmmeogeranbte s-genavute E>S stverstü (viel besser„Raub" oder„Beute") der Kapitalst--;� Mit fi beiter und selu Elgeothom, der Arbeitslohn, sind<>f,rr Deshalb sandte auch Herr BundeSkommissir Sh>"'' New-Dark der bedrängten Eis-nbahncompagnle eine bewaffnet-r GberlfS mit einem Bündel Berhaftibesch�'orstan! die„auftührerischen" Arbeiter za Hülfe. Dieselben«n ten die Rädelsführer auf die Anklage,„den Berkehr il zu habeu".— So wurde die saubere Tompagnie �eohyr, Mdringlicheu Schuldnern befreit und wieder eiuwal�Nl. Di eu Eigenthum(?) der Ankbevte, beschützt.— Od dl- s>%tt jemals zu dem Ihrigen kommen, was kümmert Richter«od Schergen der„bürgerlicheil" Ordnung. Die letzte allgemeine Handelskrise bi jetzt in Austkalien auf den Arbeitcrstand n einzuwirken. AuS Adelaide wird telegraphirt, Folge einer Lohnabzichung 2000 Arbeiter Uvsir .f .'>i-r «-de, i i»« U Kupferbergwerken die Arbeit eingestellt Hab-»- hleggiu ---- die e° S>» L. hätten wir jetzt also auch in Australien die züze bei dm Arbeitern. Und trotz alledem -st dem wird noch laut über die hohen Arb-i�vi Seitens der Presse unaufhörlich geklagt, wer!»' �-ftred- täglich die sonderbarsten Berichte über die gerci der Arbeiter dem zeitunzsglänbigen aufgetischt.__. ; Ädernde * Wie die Pariser Blätter melden, Habers»» c> eis( in teigei de, jktz Pariser Schriftstellergefellschaft in Folge deS mit den Ministerien des Unterrichts und deS Spaltungen stattgefunden. Die konservativ'» glieder, welche eine starke Minorität bilden, einen neuen Verein bilden, ans dem die W und Kammerredncr, kurz Alle, die der Gest einen irgendwie politischen Charakter geben streng ausgeschlossen bleiben sollen.— So der.» also wirklich einige französische Sch�i den deutschen Literaten in Bezug auf hundist vilität nichts nachgeben zu wollm. Jedoch artiges Vorgehen wird gewiß eine furchtbare für fie in den dortigen literarischen Kreisen zu' haben. WaS in Deutschland von dem Litcrast in Bezug auf GefinnuugSwechsel geleistet tvi'■ NN! «fifii Hoffen könnt- 'Wen» 1 ' Bre«! ..Helte» Feie l'r für »°zus> lohn. >-> ei» drei «zchg 8. 1 er, 1 vz ha H fi» ...—-- 71" nO---- 1--- Auch bis jetzt in Frankreich noch unmöglich gew'IVthelligt wird hoffentlich auch vor der Hand weuigfleli l-'* bie ungestraft vor sich gehen können. fst, Aeltrti A * Ein neuer Beitrag für das Verderb!�, � nnti Untersnchungshaft wird ans Darmstadt Man hat vor Kurzem nnm Postbeamten UntevsnchnngShaft entlassen, in welcher er er st zu Vnnatk wegen angeblicher Unterschlagung zugebracht iam:lltWtle, nachdem stch durch Wiederauffindung de« ver- r ond!?i!utlich unterschlagenen GeldbriefeS im Hause des ie flros>iscuders die volle Unschuld deS Verhafteten heraus- ist daSl chellt hatte. Eine Entschädigung wird dem Betrof- tm Sit' Wen ohne Zweifel nicht zu Theil werden. -»l___ enu Ber«»S-Theil. l jetzt iß, aazl g-ri°g »en Fi> Der Viceprästdent deS Vereins, Winter, war x| Gütlich der Verläumdung und Beleidigung deS "'kru Schulze-Delitzsch, der seine alte Mutter m' r i � besonders gat behandelt haben sollte, angeklagt. ! Biete � Strafantrag lautete auf ein halbes Jahr Ge "üniß. Winter aber ist freigesprochen und Schulze- lateu)'sljtzsch in die Kosten verurtheilt worden, rigeu dem )3»ioncert, Festrede, Thor- und Massengelang. Das schöne "»kal war gedrängt besetzt, und herrschte während des , Festes eine gemtithlichc und heitere Sümmung.— tsirede Reimer'« war kurz und verständlich gehalten, st Bezeisterung stimmten die Versammelten au deren t In i>a« Hoch auf den Stift-« unseres Berein» ein. »ttclgenvsse halte des auf den IS. fallenden Gebart»- jetzlgeu Präfidevtev erwähnt, und wurde auch ihm ."»erndc» Hoch gezollt; derselbe uahm daher Gelegen- °9tauf h'nzuwelseii, daß er derartige Ovationen unr als t, na» nicht als Person annehme, und dies schon zum erk Srt habe bei orderen Anlässen, da hier und da fosscu Anstoß daran nehmen und PersoaeukulwS könnten. wird de/. Feste» liefen Telegramme von den Mitglle- ' Dresden und Gittinxcu ein. heiterer Ball,»elcher fich bis spät in bic Nacht zog, �fie Feier, welche jedcrifall-- Ihr Thell dazu beigetragen, '* für unsere große Idee anzufachen und zu erneutem ' avzuspormu. lohn, Ib. April.(Valksvetfsammluug.) Hier in einer am 18. März staltgehabten BolkSversamm- drei Resolutionen»eoen-er Militär-, Preß- und y-tuchgefcßcntwitrfe einstimmig angerommen Refe- ' SS. Tölckc itt, 12. April.(Volksversammlung.) HeMe »g halten wir eine�gut besuchte BolkSversammliug, habe» deS � ad deS -rvativl bilde», die V ir Geh zeben - So Sch hundif edoch tbarc isen zchl' �-- •»- mit i ff*»»ch viele Mannheimer PaNeigcnosscn bithet m l �uch die Herren Höhl und Elsenhaucr ans Mann- ) gewki �heiligten sich an der Debatte. Herr Dreesbach refe- euiafiklff-.'v die TaglSorbvnug:„Di- Indirettin Steuern und ?' der ArbeUerklasse" ausgcziichuet. Die Bersamm- >»eltete stlnc Worte mit einem weithallendeu Brav» -, fich nnt r dem Gesang der Marseillaise. Abendi' crderbll", tioch«in Conccrt zur Geburtstagsfeier Lassalle's, ladt fl'1 h.. tder von Mann eiwer Parteigenossen gut besucht H"r DrcrSbach eine vorte-sslichc Festrede zur nte» x tt Mit social-de-.e okr-»ischrm Gruß Der Bevollmächtigte und rer Schriftführer. Verbands-Theil. An die Mitglieder des Allg. deutsch. Arb.-Nnterst.- Verbandes. Die diesjährige G-noalo-rlammlung findet nach Ablauf der G-ucralverfammlang de« Allz. deatfch. Aib.-Be.ela» statt. Ich bt'.nfe dieselbe aus»eu 3. Juni; der Ort und die genaue Zeit deS A ifangS«erden nech dckanvt gemacht. Etwaige Anträge, welche auf der B-rbanZS-Generalvcr samrnlung vorgebracht werden sollen, ersuche Ich, baldigst an den d-rzettigeu l. L ceprästdente!,, Ott» Kap.ll, Dresdener- str. KZ, Berlin, 3., elvznsendcn. Für da« BerbaadSpiäfidiLm: Hafeuclever. Deutscher Zimmerer-Bu nd. Lbizc B-kanntmachong diene zu gleicher Zeit für die Mitglieder de« deutschen Ztmmer-rKundlS, da di-sclbeu eben- fallt vollberechtigte MIlglieac, de? Verbände« find. Antrage, welche von Mitglieder» de» Zlwmcrerbnnd-S für die Birbandcgeneralversammlaug gestellt weiden, müssen »an solchen Anträgen, die für die Genera'vrrsammlnng de» Bundes bestimmt find, getrennt gehalten«erden. AntrSg- zu« Zimmercr-BandeS-Gen-ralvlrsammlm'g, die unmittelbar nach der VerbandS-Generalv-rsammlung folgt, find an den derzeitigen Sekcctär, Aug. Kapell, D-esdenerstr. 63, Berlin, 8., baldigst einzusenden. Berlin, des 20. April 1874. DaS Präfidium»c» deotschcn ZimmererbundeS. Unsere Mitglieder in Dirschau bifinden fich seit dem 7. dss. Im Strike, Indem Ihnen von Seiten der Meist, r die Lahuerhöhung für cisstündige Arbeitszeit von 1 Thlr b Sgr, für zehnstündige dagegen von 1 Thlr. 1 Sgr. 9 Pf. noch »ich bewilligt ist.— Wir e-suchen dringend, den Zuzog ab- zuhalte». Uuteistützuugcu find zu senden au A. Kolbe, Am Schweluimartt 30, Dlrschan. Ja Frcienwalde dauert»er Aebeitsausschlnß immer »och fort, indem die Meister fich weigern, Gesell-u in Arbeit zn nehmen, welche Mitglied, r de« Bande« find.— Es tau- delt fich hier also um keine Lohndiffireuzen,> sondern am da» Prinzip. Dir Zuzug ist fern zu halten. Unterstützungen sind zu senden au W. Thielecke, Neustädte» Borstadt S, Frelcuwaide a. O Im Interesse der Sache ersuche ich Alle, die etwaige Un- terstütznug nach diesen Orten senden, mir dasselbe per Kor- rcspondenzkarte, mit Angabe der Summe, mitzutheilen. Bcrlw, den 20. April 1874. Aug. Kapell. Hamburg, 19. April.(Zlmmcrerbund.) Da in ver- schieden-» am wältige» Zeitungen von Seiten de» hiesigen MeisterduudeS Zimmerleute aclucht werden, sehen wir uns v-ran laße, zu erkläre», daß IN Hambuig kein Mangel au Ärdeiwkräflen ist. SS kann diese« nur den Zweck haben, die hiesigen B-rheirntheten zn maßregeln.— Ferner theilen wir mit, daß dl- Abrechnung übe» nns-rn Aueschluß versandt war- d-u ist. Sollte eine Mitgliedschaft, welche uu« Unterstützung zukonim-n ließ, übersehen worden sein, so«ollen fich die Be- ttessendill vn F. Brttggmaau, Spitalerstraße 58, Hof, winden. 3. A.: L. Pfeiffer. Stuttgart, 19. April.(Zimmererstrikc.) Der ZIm- mercrstrike dauert unverändert fort und bitten wir, den Zn- ,ng strenge fern zu halten. Unterstütznogen sind an da« ComttS der Stmt«gart-r ZImmergesell.n beim Wirth R n- pert, Kirchstraße Nr. 1, zu senden. Für das Comltä: Hirsch. Neumünfter, 19. April.(Zimmererstrikc.) Hle« ist -in Strlke der Zimmerer auSgcvrochcn. Wir wurden nämlich am 15. März von d-u Meistern aufgefordert, eine Kam Mission von fünf Mann zu rvählev. Diesem Wunsche kamen wir denn auch nach, um mir der von den Meistern gewähl- teu Kommission zu vereinbaren. Dies geschah denn anch. Später jedoch, al« wir die schriftliche Bercinbarvng erhielten, war Vieles zu unserem Ungunsten geändert. Da wir über dlcS mit de» Meistern Rückchrnche naimen, gellte fich keine Vereinbarung heraus, und wir haben daher die Arbeit nieder- gelegt. Wir bitten, Znzag fern zn balten und etwaige Unter fliitzungen an Johann Storjohann,'i-loencrstr. 15, zu senden. Johann Storjohann. Hamburg, 16. April.(Au die Former Deutsch an de.) Der Mangel an einer starken nnb großen Serbin- dunz fehlt noch bei uns Former». Wohl find einige Ver fache gemacht worden, eine allgemeine Bereinigung sämmt licher Formcn anznstreben, jedoch ta sie nur vereinzelt dastau- den, haben wir bis jetzt noch nicht« erreicht. Ja sogar die- jenigen Mlserer Kollegin, welche eine solche Berciulgllng erzielten, wurden von den Fabrikanten a>f« Slraßenpstaßer geworfen. Wir brauchen ja die Kollegen nur an da« Bor- ehe» dcS Herrn kohse in Hamburg(St. Pauli) zu erinnern. beben wir bald durch ein tdatkräftigeS Borgchen unseru Brü dern ein ante» Beispiel. Mit social d-mokratlschcm Gruß Der Ptäfideut des Allgemeinen dintscheS FormerbuudeS G. Stöckel, Thnlstraße 45 b., St. Paull-Homburg. Hamburg, 16. April.(Allg. deuti ch. Farmerbnud.) Dm Mitnllcdirn zur Nacheicht, daß die Gcneralvirsammluug den 24 Mai beginnen wird. Dieselbe wird entweder zu iirankfnrt a. M. oder Hannover tagen. Hierüber werde ich die Mtgliidce roch rechtzeitig im Parteiorgan benachrichiigen. Die Bevollmächtigten»erden hi-burch angewiesen,� an Ihren Orte» geschlossene Mltglicdctvcrsammlungcu ciazuberufm mit der Tog-eordnnng: die Glncralversan�mlnug und dazu bc- jügliche Artläge. Etwaige Anträge zur Generalversammlung müsse? ipKtlstcuS bis zvm 10. M'-i beim Unterzeichneten eingesandt sein. Später elulavscude Anträge können nicht m-hr circullrcn, sondern unr der Geneaalver'ammlnng vorgelegt werden. Der Präfidevt:(9. Stockes. Hamburg, 17. April.(Malergchütfcnstrikc.) Wir haben bisher 86 bewilligende Uuterichrtstev, thellweise au« bedeutenden Malergeschästeu zugesandt erhalten. Die Zahl der strikcnden Gehülfm beträgt gegenwärtig circa 40 Mann. Wir ersachm deshalb, den Zuzug nach Li ästen fern zu haften; doch mögen sich etwa hier elutr-ffcnde Fachgenossen nur m iiuteugcdeude Adresse wenden, wo fich d,r„B-rk-hr und Ar- b-ItSnachwclS für Maler" befindet. Daseli-st werden Unter» stützungea für die Gtrikeuden angenommen. Achtungsvoll DaS Sttit-comiiS der Malerg-iü!f-u: S. I. L-vin, Borfitzend-r, Hahc Bleichen Nr. 30. i Güstrow in M'cklmbnrg, 19. Lvrll.(Strikt.) Hie» ist ei« Strike der Maurer In A-tt ficht. Vir Znzog wirb- l-warut. I Rüßbüldt, Bcvollm. * Die Festungshaft de» Abgeorduitm Licbkuecht»eger de» dekanut-ll Leipziger Hochvearathsprazesses ist am 17. Aprlli ab-elanfea. Der Abgeorduete Bebel wird selae Hast am 17. Mai verbüßt habeu. Sprechsaal. Dülseldorf. 16. April. Bor einigen Wochen wurde hier einem Rothfärb«;. Wittwer mit 3 Kindern, seine In der Dnlsdurgerstraße ge-. legete Wohnung gekündigt. Da d,r Uaglücllechc sogleich keine Wohnung erhielt, fand er einstweilen b-i einem Nach- bar ein bescheidenes Unt-rlomm-n. Aber auch von hie« wurde- er bald wieder an die Last gesetzt. In seiner Berzwelflaug- nahm nun der Unglückliche stch t-aS Lebe», indem tt stch v»:; einigen Tagen erhängte. Seine drei Kirder stehen jetzt hüls-- lo« und allein da. Die heutige Gesellschaft hat allerdings für solches Elend kein Herz.— m. *(Zur Rohheitsstatistlk.) Am verstosseneu Mitt-> woch fragten mehrere Maur-rgeselleu auf einem Neuba« in der Hardenbeegflraße in Charlotteuburg nach Arbelt. t>K- Poller erklärte ihnen, daß simmtliche Plätze besetzt seiw, und- forderte ste zum Berlaffen der Baustelle auf. Da ste diesem Berlaugeu nicht Foige leisteten, so eutstaab ein heftiger Wort- Wechsel. Der Polier zog eiuea Revolver auS der Tasche und feuerte dreimal auf die Gesellen, wo- d-I einer derselben am Oderschenkel verletzt«mde. Der Po-- lier ist zur Polizel ststirt worden. BriesksZua. H. G. in FriedrichSfladt. Allerdings sind Sie, f» viel wir wissen, verpflichte», die Arrestkosten zu bezahlen. Der Vorsitzende de» MnurervereUs vom Gesundbrunnen� H. Gürke, und Unterzeichnete» srageu im Name, der Mit» gli-de», weshalb Hr. Wittstock Freitag, b-u 17. April, wie doch im„Neuen Social-Demokrat" augezeigt, keine» Vortrag «ehalten? W. Hnch, Schristfügrer. Ms Wetfia. iligraston öeÄfchek Ärixtter-SrreW. Versammlungen Dienstag, den 21. April, Abend» 8t Uhr, im Lokale des Herrn Porst, Rüdersborferstraße 45. Vortrag be» Unter- zeichneten. Mittwoch, den 22. April, Abend» Sj Uhr, im Lokale des Herrn Pieper, Sreuzbergstraße 1. Bortrag de» Henr. Bäthke. Geschlossene Mitgliederversammluug Donnerstag, den»S. April, Sophienstr. 15. TageSordu.: Fortsetzung der DiSknsfio» über die Anträge zur Generalversammlung. BerschiedeueS und Frazrkasten. Neue Mitglieder könne» eintreten. Auch werden ttoonmmmlS auf den„Neuen Social- Demokrat" entgegen genommen. __ M. Schlesinger, Bevollm. Hk!« Werßi«. Oeffentliche Arbeiter-Versammlung Dienstag, den 21.«pril,»dend« 8t Uhr, im großen Saale Sophieufiraße 15. Tagesordnung: Vortrau d-e Relchstigs-Abgeordneter Hasenelever. Za zahlreicher Betheiiignng ladet ein _________ M. Schlesinger. At.'? Z-Aer-M. Deiltscher Zimmerer- Bund. Bersammlutigen Dirnstag, den 21. April, Abends 8t Uhr, Lothriuzerstraße 12(ftüh-r Wollancksstraße). Douarrstag, de» 28. Upril, Abends 8j Uhr, KSpnickerstraßc 172. TageSordn.: Die Arbclterbewegnng in Deutschland. Um zahlreiches Erscheinen ersucht A. Kapell. Die MittwochSversammluugen fallen Loknincrdältaisse- halber für jetzt wieser au». Für Berlin- GsnsralVGrfKMmlNNH sämmtlicher Mitglieder der hiesige» Zim- mergeselleu-Kraskeu- n«d Sterbekaffe Sonntag, den 26. Ap.il, Vormittags 9 Uhr, im Saale des Herrn Qu arg, Alexand-rstraß- 40. TageSordu.: Bcrlchterflattnug dei Lorstaude», betrefft Antwort des Magistrat? auf dir von der letzten Geueralver-- sammlang gestellten Anträge. Jahresabrechnung. Wahl dei Kassenboten. Berfchiedec-s. Die Wichilgkelt der Tagesordnung erfordert des Eeschel- neu sämmtlicher Kaffeumitg'.irser. Nur gegen Vorzeigung de« QuIttungSbuche» ist de» Eia- tritt gestattet. Im Anfrroge de« Vo, stände«: __ Wilb. Riugmanu. Mr A-slin. Ätigemeimr Tischler-(Schremer-) Verew. Geschlossene SfkUflliedeo- N-rsammluuz Dosorrstag, des 23.«pril. ilb. 8 Uhr, in Happoldt's Lokal, Prinzenstr. 72. TageSordu.: 1) Monatliche Abrechnung. 2) Anträge zur Generalversammlung Innere BertluSangeligenhelteu. A. Herold. Uns. Freunde n. Parteigrv. W. Boßmann u Fr. derzi. Gratul. z. I. am 15. April geb. Sohne. Dortmund. S.?. SWIff ffoyKisu Mgememer Böttcher-(Kötzer-) Berei«. »-s»'»sse«i Mitx'ieki»»?»««-«,«!«»; Dienstag, de» 21. April, Abends 8 Uhr. im Heise'scheu Lokal, LaudSbergeestraße 15. TageSottn.: Aassevberlcht. Gtatnteirevldlruvg. Wi«- halb ist der„Neue Soc'al-Demokcat" als B relniorgau ge- wihlt worbeu? Brrschicbeue«. D«r wicht'g'U TageSorduuug halber ist e»»öthig, daß «Se Mitglieder erscheii-en. Auch müssen die Revisoren am Platz« sein. Der Bevollmächtigte. Für Werlin. Strikevereiu der Schneider. Bersamwluug Mittwoch, de» 22 April Adesds 8 llbc, ■5» dem Gratwell'scheu Lokale Sommandautcuche. 77—79. TageSordn.: Bortrag de» H-rru Dietzmaou.— Ber 'schiedeuel. Die Tommisstoa. Kü? Berlin Generalversammlung der Cigarrenarbeiter zc. ber Allgemeine« Kraute«-«. Sterbrkaffe Freitag, de» 2i. April, Abend« 8t vor, im„Dcmickeu Salier", Lotbrlnaerstr. 12. TageSordn.: BlerteljahrSbericht B-rschledeneS. �___ A. Motu. Für Hamburg. Montag, den 27. April, in Tütge'S Salon. Auf allzemeilles Berlaugeul Zum zweiten Male: Großer rhetorischer Vortrag: Frau; von Sickmge«. .nkcnkassc. Der Borstand.' tllZ Dir Gchnhmatr- erberge und da« Arbcit-Rach weismgSbareau ist in dem elb-n Lokal. ArZieiter-Frlmeu uud Mädchen-Berei». Veiül»lseue Mitz'.teder- eviamminn« Donnerstag, b-n 23 Aptil Abends 8t Nhe» in Tütge'S Salon, Baleutiuskauiv 41. TageSo'dn.: Lt>eiudung'ie§enheileii. Der Borfiavb. Uns.«« Parle igeooffen R»he-t Slüller«n seinem am 23. Ap:il fictifindenden GcbnrtStage hi: herzlich sten Glück vünsaze. Hamb.arg. L. Für Winterhude und Umgegend. ZJammt? deutsck« Ärbeüer Äernu Geschloiseue Mitgliederversammlung Freitag de» 24. April, Ad. 8t Uhr, beim Sastw rth Brnhn«. TageSordn.: 1) Der Allg. deutsche Arb.-Bercin Mb sein Bestreben.— 2) Abrechnung und Berlinsangelegenheiten. H. Riecher«. fchaiMA Mittwoch, d. 22. April, Adeud« 8t Udr im Rittcr St. Georg, Gr. Roseustr. 6, Parteiversammlung. TageSordn.: DiSkosfion über den Leitartikel in Ne. 30 des Parteiorgans:«leinbürger und Lohnarbeiter. NB. Es wird besonder- darauf nusmerlfam gemacht, daß diese Bersammlung Im Ritter S!. G-org stattfindet. Wtiftinrt Sonnabend, 25. April,«beui, 7t Uhr. Im Englischen Galten, BolksversammwNH. TageSordn: Welche Revolution will die Social-Demo- kratie? Die BcrnNhellnng Wehrender?'?. Ref. Hr Heye». Bersammlung 71 Uhr Die Parteigenossen müssen für rechtieitlgen und zahlreichen Besuch sorgen._ Für Altona. Gensrawersammwng der Kraukeukaffe des Arb.-Unt.rBerbaudeS , Freitag, den 24. ApiU, Abend» 8t Uhr, in He Ins» hu'» Salon, Sehlersplatz TageSordn.: 1) Abrechnung. 2) Antrag mehrerer Mitglieder wegen Herrn Schaff. 3)B!»gehtn mehrerer Mitglieder. \) Antrag vom Vorstände wegen Aenderuoz de« Statnls. 5) Aulrag vom Bereln«a>zt, Herrn vr. Hansen. 6) Antrag von dcm Mltzllcde Köster. 7) Antrag von dem Mitgliede Gnudelach wegen Ausheb.'>ng der Statistik. 3) Antrag von dem Schneideroereim S) Antrag von den Formern der Beck- scheu Eisengießerei und den SchiffSzimmerrr» von St. Pauli. Der Borstavd. Für Altona und Ottensen Allgem. deutscher Mamer- und Stemhauer-Bereiu. Geschlossene Mitglieder- Bersammlung Freitag, den 24. April, Abend» 8 Uhr, im Saalc der Maurerherberge. TageSordn.: Wünsche, resp. Anträge zur Äeneralvirsamm- laug.— Bbrechnu« sü» Monat März.— Revisorenwahl. — Verschiedenes und Fragelasten. De, Bevollmächtigte: Kläfchen. April, Wandsbrck.?s'°A Volksversammlung im Lokale de» Herrn Lagemanu. Um gute Beibrettang«iro geb:tea. Rehder«. Für Uetersen und Umgegend. Große Volksversammlung «onotag, den 26. April, im Lokale de« Herrn Rnmp(Tivoli). H. Schuchardt. Mein« Adresse ist: H. Schuchardt bei Gaßwirih D. Rabe. Uetersen, Gioße, Sau»._ D. O. Für Piaueberg und Umgegeüd. Deu Pa,te-gc«ossea Pinueberg« und Umgegend, sowie deneu anderer Städte, dl« während de« Sommer« Pinueberg be- sllchiu, empfehle ich meine Gastwirthschaft uiid Kegeldahu hierdurch bestens. H. F a» 1. Tischler. S chaneaburgerstreße. Pinueberg. Fv? Kiel. ...... de» 23. April, Abend» 8 Uhr, Im Englsschen Garten be» Herrn Will: Abendunterhalwng und Ball des Arbeiter-""�"'' Donnerstag, Sorten find zu haben bei den Gastwirthen Herreu Kram- dach, Groß» Kuhberg; Nenmaml, Biertrigergaug; Schenck, Roseustraße. Wir ersncheu alle Parteigenossen um znhlreiche Betheln- gung._________ Da« Festcomit« Für Hemnover. Arbttter-Frauru- mtd Mädcheuverein. Geschlossene Mitglied«»-Versammlung Mittwoch, da 22. April,«bald» 8 Uhr, bei Hrn. Setlermanu, Srenzstr. 10. TageSordn: 1) Borlage der neuen Statuten. 2) Ab- rechnusg. Lj Wichtige Angelegenheit. Sämmtliche Mitglieder de» Berein«»erden dringend er sucht, zv ericheinen. Für matmtn. liacarnntt irntscher Arbeiter-V-rei«. Oeffeutliche«ersommlnug Sonu ag, In 26 Aplil, Adr»b» 5 llbr, im Lokale de» Herrn Müller am Bahnhof. Nachher Kräittcheit. _______ 3. A.: Der Bevollmächtigte. Für Delitzsch. Volksversammlung Sonntag, de» 26. April, Nach« 3 Uhr, im Saale des Bürgergartm». TageSordn.: Borirag der Herren H. Dohne u. R. Sper ling. Brüning, Bevollm. von Abends 7 Udr an Arbeitsrfest, bc stehend in Coueert, Festrede, Vortrageu uud Ball. Hierzu werden anch fremoe Parteigenossen ergebenst ein g laden__ Das EamItS. Für Fraz»?ft»tt a. O- J-Usteslttntt Stittfüttr Arbsiter-Zerü» Sonntag, deu 26. April, im Bolksgart-u, Stiftungsfest und Fahnenweiy verbunden mit Coueert, Gesaug und Ball. Hierzu werden Parteigenossen von außerhalb elr.aeladb Da» Tomits. E. Langet Für Dörnigheim. Arbeiter-Stiftungsfest, bcstehenb in Festrede, Gesang und deklamatorischen BortrLt Sonntag, de» 26. April, im Gastdau» zur Mainlnß- Abends? Uhr Concert. Nschhe« Tanz. EntrSe 6 Keeu-er. Da« Eomist An alle Töpfer Deutschlands, einschließt Oesterreichs und der Schweiz. Die erste außerordentlich» Geusralvers ammwug findet am 6., 7. und 8. Jnni statt.— Wir ersucheo alle Mitgliedschaften drwgeu», Deleglrte« dazu senden zu wollen. ASe Anträge find drei Wockeu vorher einzusenden. Gleichzeitig ersachen wir alle Töpfer Dentschlan Generalversammlung zu beschicken, um ein einige« San bilden. Der Borstavd: __ T. Schmeißer, Rosevweg( . Dru Parteigenossen empsehleu wir tueser»r» eiossl Herreu-Garderobe-Magazi». (jekrüder Goris, 24. Lothrlugerstraße 24. Mitglieder de« Allgem einen deutsche» Arbeiter-Bereint- Lager von Arbeitsanzügen, gr. Ans», von Tuch u. Bocks! Bestellung�» nach Maaß werden in kürzester Zelt angrfi 1 Schlafstelle ist zu v raiielhen, gleich oder zum l. Mal. Wrang-lflrnße 41, Hof, 1 Treppe vei R e j. Mit heutigem Tage habe ich da» seither Herrn Hartman» iu Linden, Eliseustraße 4, tricbcue Holz-, Torf-, Steinkohle«- uud San)' Geschäft überuominen und verde dasselbe, verbunden mit kauf vou Flaschenbier, Häringeu weiter fstl Auch empfehle ich mich deu geehrtcu Per nosseo zur Anfertigung aller Arten schriftlicher beiteo. Ich bitte daher um geneigten Zuspruch. Hannover, 15. April 1874. Arnold Kiefert, Mitglied de»«llg. deutsch.«rb.-Brre' Rohtabak-Verkauft Unterzeichnete empfehlen lbr vei« gut affortirteS sämmtlicher Sorten roher Bliuer Tabake in Ballen, ausgewogen zu soliden Preise». i Gehrkc b Krause,(Wellorck«-) L»thrIn»k»Kr.�Z Goldeue und filberue Ancre-, Evlindco-, Herreu- und� mennhrcu, mtt und ohne Laffalle, Pariser Smtzuhuen, i tateure, Schwarzwaloer Wanduhren k verschiedenen Wi goldent, filberue, Talmi-, Hal»- und Westeutetten, goldenes Talmischlüssel, Medaillons. Siegel- und Trauringe, tureu: Brosche» und Ohrringe, emvsehle ich besten». Wanduhren mit dcm Bildnisse Lessalle'»».»de» Thellzahlnuge», aber nur an Mitglieder de««llg. deM Arbefter-BereiuS, verabfolgt. Reparaturen gewiffeuhast. verehren! Lassalle'» empfehle ich Denkmünzen ä Dutz. 1 6 Sgr. uud a Stück 4 Sgr. E. Thierfteiu, Uhrmacher, Berlin, Grüner Weg* Mitglied de« Allg. deutschen Arb.-BercinS. Für Hannover. Meine Adresse ist jetzt: Lleiu-BahreuSwald 51! de« Kasfircr«: Aortfelderreih« 27. ____ F. Dl e hr, Bevolui. d. Deutsch. Zlwwererb� Bei meiner Abreist nach Fra»lf«t«. M. sage ich.! meinen Frenrde, ein herzliche» Lebewohl Düsseldorf, Im April. Joseph Rnnk, Lock»» Dem Arb.-Franrn- und Mädcheuvereitt Brandenburg sage ich für die liebevoll» Ä nähme, sowie der Familie Reißh»uS für freundliche Aufnahme meinen herzlichsten®( Franz Beck, Berlin, Oerichtsstr.? Allen verwandt.» und Bekannte» M Rachrichh doß! Sohn Emil Brandt am 20. April Morgen« 1 W storben ist.________ Braodt, A dl erst»). Badbrllcke i. Berg'schen Seth.,». 4 Tu,». KnH, ist eine 1 «. 3 H. ak» Schläfst, od.«. 1 St.». 2 rinz. Lette 2 Sch laspelle» sind zum 1. Mai zu rermiethe». Wrovgelßr. 5, vor«, 1 Tr., dei Bis 1 fr. Stüde»or» Moriannenp'atz 7, 4 Tr., Schlasftelle für 2 Herren zu»ermlethe» __________ beim Sattle,«es! Eine Schlasstelle ist zu vermiethe» _ Fi-ch«,brück, 19, Hol lUf« 2 T,. bei Schneids Zum 1. Rio« ist eine Sedlafvelle mtt leparatew S» Gdllnowft». 33. Hof 2 T». bei Greine», z» vermlelh' Schiasst.lle f. Parteigenossen(»jlti®»de» zam' 1 zu verwuthen Relcheobugeistr. 3, Hof 2 Tr. 1 Druck vou C. Jhrniz Nachfolger(Adolf Beresu) i» Berontwottlich für die Redaktion: T. Becke» in B- Bertag von W. Äiüw.l in Be-li». Hierzu cme Bei veih eng" » »rtliijl alttlnS' SWBttf ließlii Beilage zu Nr. 46 des.Neuen Soeial-Demokmt". Mittwoch, den SS. April 1874. >ailp Bit ffli ßartf chtt "I Reichötagsverhandlung über Z 8 des Militärgesetz-EntwurfS. (Scheuß au» dem heutlgm Hauptbtatt.) Abgi»itdnlt«r Or. Sch»a»ze: Erist bestraft Wördes I) Solche Tdatsachea haben wir in Menge. Fragen wir us» daher, sollen wir uu» bloS dabei begrllgcn lassen, daß ein solcher Offizier bestraft wird? De« Schaden, der dort angerlchtit wird, gegenüber dem Bürgcrthnm, gegenüber der Frei- heit, gegenüber den Bolksrcchten, ja auch an Leib und Leben der Soldaten, ist so hart, so schlimm, daß man Ihn nicht durch eine nachträgliche geringe Strafe ändern kann; sondern wir müssen eine humane Disziplin, wir müssen vor allen Dingen mehr Beraniwortliebkeit haben, für Jeden, der Soldaten kommanbirt. Jetzt heißt e» für den Soldaten, er maß fich dem Kommando fügen, er muß unbedingt gehorchen, er ist nicht verantwortlich, auch wenn er ein Verbrechen begeht. Daran denkt man nicht, daß er seinem Gewissen gegenüber verantwortlich ist! So mit Ist e» vor allen Dingen nölhig, daß die Gesetzgebung handelt. Wenn nicht die Staatsmacht, wenn nicht die Bcr- «altung als solche besser, kräftiger als bisher eingreift in das Dlsziplinarwesea. dana maß die Gesetzgebung e» thun; and dazu wird cZ jedenfalls da» Beste fein, wenn der Antrag durchgeht, den wir gestellt haben. Ich komme j-tz! g-rade zu einem Eeeiguiß, wo es sich um das Leben des Soldaten gegandelt hat, um ein Ercig niß, da» auch in der bayeri chen Kamme» bereits verhandelt worden ist. E» ist dies de» Fall deZ Soldaten Plattner. Der stand In der Garnison Neumartt in Bayern und ist dort an den unerbdrtcstill Mißhandlungen im vorigen Sommer gestorben. Da« Martyrium diese« Soldaten kam daher, daß er an einem Gehirnlcideu litt, wa» fich auch späterhin bei der Sektion als thatfächlich vorhanden herausgestellt hat. Man hat ihn mit Dunkelarrest bei Wasser und Brod, mit Säbel- und Peitschenhieben, mit Foustschlägen und Fußtritten, mit Untertauchen bei der Pferdeschwemme behandelt, ja man Ist so Welt gegangen, daß man den Mann Milien im Winter In eine ungeheizte Stabe gesperrt und fortwöheend gezwun- gen hat, in kalte» Wasser einzutauchen; dann al« er einst- mal« vom Pferde stürzte, weil er zu cemattet war, da wurde da« Kommando gegeben, daß die Schwadron über ihn weg reite. Man meinte, er sei ein Simulant. Schließlich Ist d-r Mann auf diese Weise zu Tode gemartert worden. Ein Wachtmeister und ein Korporal haben Ihn zuletzt noch mit Säbel« und mit Peitschenhiebe» traktirt, sie haben Ihn grdrossel-, und, meine Herren, damit Sie sehen, daß ich ganz genau vorgehe,»erde ich Ihnen hier Zeugen vorführen. Der erste Zeuge giebt an: daß er den Soldaten Plattner dreimal dal vom Pferde stürzen sehen, daß er gebärt hat, wie er mit dm Namen„Saukerl, Sauvicy, Baucrnvich" titulirt worden er hat gehört und gesehen, wie der Premlirlleutenant Fürthmeier die Soldaten kommaudiit, über de» vom Pferd»»»stürzten Plattncr HIllübcrzu»«lten, und ein tkrmmando verlangt ja bekanntlich onbedlng- teu Gehorsam. Sie mußten über ihren Kameraden hin- über. Cr sah und hörte ferner, wie Fürthmaler zwei Mann komwanbirtc, daß sie den Plattoer in dir Mtttc nehmen und mit Fäusten link« und rechts auf ihn einhauen sollten, wa« auch wirklich am Morgen seines Todestages noch aus- geführt worden ist. Der Zeuge giebt ferner au, daß Plattner öfter im leidenden Zustande in leine Wohnung kam und sich beklagte, ab r daß diese Behandlang so fortdauerte bis zu illjk feinem Tode. Dieser Zeuge ist der wichtigste; wer sich von ,v?Jhneu dafür interesfi-t, der kann alle» U-brige bei mir nach Uder Sitzung lesen;(Stimmen: N-Iu!) oder wenn Sie e« wünsche», werde ich es Ihnen hier noch vorführen.(Stim- f wen: Nein! nein I) Ja, ich werde e» Ihnen hier nun doch '• dorjühreul Also(liest): Zwei weitere Zeugen sagen gleich« ■ zeitig ans, daß sie ungefähr vierzehn Tage vor dem Tode de« Plattner denselben beim Pferdeschwemme» dreimal in de» so- geaaunten Schloßwciher haben fallen sehen.(Stimmen: Das Lesen ist nicht zuläsfig!) Vicevräsident Fürst von Hoheolohe-Schilliiigtsiitst: Der Redner ist nach der Veschäftsordu! ng berechtigt, vorzulesen; e» giebt keine Bestimmang in der Geschäst«»»dnung, welche ihn daran verhindert. Abgeordneter Haffelmann: Meine Herren, Sic werden ' Mi, doch zugeben, daß, wo e« fich um Zeugenaussagen handelt, die auch wohl in der bayerischen Kammer vcrleseu worden find, ich In meinem vollen Rechte bin, wenn Ich Ihnen dieselbe hier auch vorlese. Denn: w.nn ich au» dem Gedächtniß spreche, könnte e» mir pas streu, daß Ich ein fal- sche« Wort getraiichtc, und dann würde mau fich darauf be- rufe», ich hätte falsche Thatsachen vorgebracht. Als» welter: Statt ihm zu helseu, mußten die Soldaten auf Be« fehl der Unteroffiziere ihn Immer wieder untertauchen, wobei fie melute»,„daß für diesen Hund e» nicht schade sei, weon er krepire". Der nächste Zeuge sah ungefähr 14 Tage vor dem Tode de« Plattuer, wie ders lbe im sogenannten Schloß- weihe« beim Pserdeschwemmea sein Pferd fdhren mußte, und zwar au den tiesstea Stelleu, während die übrige Mannschaft ritt. A« er mitten Im Waffe» war, kam seine gewöhnliche Ohnmacht, die man öfter an ihm bemerken koaatc, und er fiel ia's Wasser. Nachdem Ihn ein paar Soldaten au« dem Wasser gezogen, wurde kommaadirt:„Stoßt Ihn wieder In'« Wasser, diesen Hund, wenn er auch hin ist!" Diese» Kam« mando hörte Zeuge von dem anwesenden Premierlieuteuaut Fü thmaier zuerst and dann von den avwesendea Unterosfi- zieren.(S'ne fernere Zeagi» sah neben anderen Mißhaadluu- gen, wie Plattaer einmal in Folge seines Gehlraleioen« an das Pferd hinfiel, und in den Zügeln hängen blieb. Die Stallwächter wollten ihm helfen, aber Korporal Mülle» schalt dieselben und fragte:„war»'! sie diesen Hund nicht haben hingen lassen, daß ihn der Teufel geholt hätte".— Daun ha» der Abgeordnete Lerzcc In der bayerischen Kammer ferne» vorgebracht, daß nach ärzllichem Zeagniß seststede, daß der Mann au diese« Behandlung gestorben sei. Und was ist B'schehen? Al» der Abg-orduele am 19. November seine Juterpellaftoa dort stellte, da wurde Selten« de« königlichen Kriegsmlnisteriumi die Frage dahin beantwortet, daß man '» diesem Falle durchaus nicht strafrechtlich verfolgend gegen diejenigen einschreiten könne, welche mißhandelt hätten; fie hätten gewissermaßen in gutem Glauben gehandelt und den Manu für einen Simulanten gehalten. Mir ist selbst persönlich von alten gedienten Unteroffizie- rin versichert, daß zu Ihrer Zeit e» vorgekommen sei, daß man Simulanten mit glühendem Eisen gebraunt habe. Natürlich stand Alles solches gewiß nicht im Reglement. Nach dem Reglement ist Tortur der Soldaten gewiß nicht gerechlfertigt. Aber die Macht geht über das Recht. Wenn e» fich bei der jetzigen M.litärtiezipln um eine Hierarchie bandelt, muß auf die bekannte Weife eine Beschwerde ihren Weg gehen. Wenp fich der Soldat über den Unterasfizier beschweren will, so muß er nacheinander gehen zunächst za dem Naterofstzle» selbst, dann zur nächst höheren Charge, n. s. w. von einer Charge zur anderen. Und daher kommt e», daß, wie In jenem Falle, wo den Leuten die Nasenspitze» verbrannt wurden, Niemand sich zu beschweren wagt, weil Alle wissen, �daß der Soldat, welcher fich beschwert, nur zu leicht ein Geächteter wird, dnß er gefoltert und gemar- tert wird in je.'er anderen Welse, und daß er deshalb lieber die augenblicklichen Qaalcn erduldet, als daß er e« übe» fich nimmt, in Zukauft In neuer Wesse chikauirt zu werden. DaS Ist eine so bekannte Thatsache, daß gewisser- maßen jeder Soldat weiß, daß die Beichwerde im gegenwär- tigen Disziplinarwege auf dem Papiere steht, und daß er nur In den allerseltensten Fällen, z. B. wenn c« bald von der Fahne entlassen wird, im Staude Ist, sein Recht wirk- sam zu verfolgen, sonst aber noch schlimmer fährt, wie bisher. Somit, meine Herreu, ist amtlich konst-tirt, daß die DiS- zipliu, wie fie gegenwärtig herrscht, noch alle die alten Rohheiten früherer Jahrhunderte in sich saßt. Frü h-r meinte man, mit dem Stocke und mit d-r Latten- strafe könne allein die Disziplin aufrecht eryaltcn werden; jetzt meint man, allein dadurch könne fie aufrecht erhalten werden, daß die Soldaten sich blindling» unterwcrfen müh sen, sicut cadaver, gleichsam, al« seien fie ein bloßer Leich- nam. Aber wir haben wahrlich doch Beweise genug, daß solche Rechtlofigkcit de« Soldaten dnS Heer selb:'! nicht einmal stärkt, gclchwelze denn, daß fie im Jnteressc des ganzen Volkes, der Volksfreiheit und de« Prinrips ist, welches das Besetz al« den Herrn im Slaale anerkennt, nicht aber den Säbel. Denn der Säbel ist wohl der Säbel, aber der Säbel ist nicht das Recht. Meine Herren, die Disziplin, welche nach den Feldzügeo Friedrich» II, nach Roßbach, in bcr preußischen Armee «xlstirte, wa» um ela Bedenteube» schärfer als die jetzige DiS- ziplin— ganz gewiß! Und deshalb glanbtm damals auch die Heerführer, fie könnten m't dieser Disziplin auskommen. Die Folgen waren die großen Täuschungen: selbst der wild zusammengerafften Miliz konnte man bei Lalmy nicht Herr «erden; und bei Jena und Auerstedt brach diese Disziplin zusammen. Im Jahre 1819 und 1814, da Ist-S nicht die Disziplin des»ertliöcherteu Soldaten gewesen, die gesiegt hat über Napoleon» Heer, nein, da ist es die«z.gcisternug per Vaterlands freunde gewesen, da ist e» ein Bolksausschwung gewesen. Ebeosa wie ein» die fest dis.lplluirte prenßischr Armee unterlag gegenüber den Schaar«! der Franzosen, »eicht zwar weniger Disziplin besaßen, weniger tobte DiS- ftplin, aber um so mehr Begeisteruag und lebendige DiS- ziplin; gerade ebcas» ist auch späterhin die Armee Napoleon« unt-rl-gen gegenüber den Krümpern, gegenüber-.en Leuten, w-lch- mit kurzer Dienstzeit, aber zu gleicher Zeit mit Be z-isterung gcfochteu haben; fie haben die Schlacht bei Groß bc-ren geschlagen; ab-r die feste dlsziplinlrte, nicht begeisterte Armee hat die Schlachten bei Jena und Auerstädt verloren. Nun zeigt dieses klar, daß solches DiSzipliaarwese» auch noch nicht einmal nach außen hin die Armee besonder» fest macht, um die G-enzeu de« Vaterland-« zn vcrthcldlgen. Aber Im Jnncra steht eS noch schlimmer; da heißt e«: eine Armee, die lediglich von der Disziplin von oben beeinflußt Ist, blc nicht von d-r Gesetzgebung abhängig ist, die Ist-Ine Waffe in de» Hand eines Jeden, der clm» Staatsstreich macheu will. Die StaatSsteeiche, welche die Bolksbeweguag uiiderhlefteu vud die ersten deutschen Parlament- an Sein- auderjagteu, dies- StaatSstee che, welche in Frankreich e» bewirkt haben, daß die Repnblik schon zweimal gestürzt worden ist, diese Staatsstreiche, dl- im j tzigen Augenblick wieder dort d.'oheu, nachdem man da» L,lk von Pari» u!ed:rgi- 'chmett-rt hat, diese Staatsstreiche siad nur dann durchsühr« bar, wenn die Disziplin den Soldaten zu« blinden Ma- ch ine macht, ab-r nicht bann, wenn blo» ble Begeisterung des Soldaten ihn an die Fahne kettet. Der Soldat moß wissen, daß der höchste Her«, der über Ihm steht, das Gesetz ist; der Soldat muß d-Shald vor Allem wissen, daß d-r Wille d-S Volke? nicht gebrochen werden darf, daß nicht ein Th-Il des Volke« dazu bestimmt ist, den andern Theil b-S Volke« In Ketten und iu Sclaverel zu halten(»HI»HI) mit einem Worte, der Soldat soll d-r Bürger in Waffen sein, der da« Vaterland vertheid'gt, nicht aber der Polizist, der darüber«acht, daß nur ja keine Regung von Freiheit innerhalb b-S Bater- laude« a.sstaache. Nicht wir, meine Herren, sind e», die au den Bürgerkrieg appelliren, von ganz anderer Seite ist auf d-e Armee verwiesen worden, damit fie ak« dlsziplinlrte Schaar fich gegen da» Volk wende. Mau hat hie« geiprochen, daß gegen den inneren Feind die Armee da fein soll; d.-« Herr Abgeordnete von Minnlg-,ode hat beispielsweise auch einmal von Granaten« onb Fliatensalveu ge« sprachen, ble-veutnell auf die Arbeite, au den Straßenecken von Berlin abgefeuert«erden soll- teu.(Große Unruhe. Ras: Zur Sache!)— Ja, meine Herreu, da» gegört zur Sache, denn das kann maii nur mit einer diSzipliuirteu Armee nach dem jetzigen System d-r Dhzlplin, da« kann man nur ausführen, nur dann kann mau blaue Bohnen auf die Brust des Arbeiter» entseu« den, wenn die Armee nicht bedenkt, daß dort der Man« des Volkes steht, sondern wenn fie blin» dem Kommando: „Schlagt an! Gebt Feuer!" folgt. Wenn die Armee nicht bedenkt, daß dort Im Volk« d-r Hanger herrscht, sondern«euu fie einlach nach dem Kommando:„Schlagt ani Gebt Feuer!" dem hangerudem Boke blane Bohnea giebt, nur dann kaao -In solcher Bürgerkrieg heraafbeschworeu werden, und wir find e», die zuerst dagegen geredet haben in diesem Hause. Vor Allem möge man also bedenken, daß, wenn wir da» jetzige Wesen der Diszipl n belassen, wir die Soldaten zur Maschine machen, mit welche» man den Arbeiter durch jeden Arbeiter, der die Uniform angezogen hat» pressen kann blZ zu dem Grade, daß die Waffen auch gegen de« Volk gewandt »eroin. Wenn die D:»zip!Iu aber da» ist, dann steht e» sehr trauUg um Dentschlmd! Endlich mögen aber selbst jene, die einen solchen Zustand vergöttern, vor allen Dingen nicht glauben, daß eine solche wohlgedrillte Maschine unter allen Umständen Stich hält; fie kann auch mitunter versagen. Allzu scharf macht schartig, und wevn den Soldaten allzu»st dl- Nasen gebrannt werde», wenn sie allzu oft gepeitscht«erden, da läuft Ihnen auch einmal die Galle über die Leber, und es konnte iu der Armee heißen:„es ist genug". Wir haben solche Fälle au» auderen Ländern g habt, Fälle auch in der früheren Zelt, wo d-r Soldat den Flintenkolben hoch kehrte und mft dem Volke fraternisirte, wo er,«euu„Feuer I" kommandirt wurde, nicht auf seinen Bruder schoß, sondern den Osfizier vom Pferde »«abschoß. Dal haben wir alle« schon gesehen. Deshalb spanne man den Bozen uichi allzn straff. Wenn wir dl- Disziplin wollen, so wollen wir die Disziplin d-r Freideit, aber wir«olle» nicht die Disziplin der Tyrannei, und deshalb soll die DiSzi- plin Sache der Gesetzgebung sein.(Große Unruhe.) Bl-epräfident Fürst von Hohenlohe- Schillingssürfl: Bei der Unruh-, welche im Anfang der- Rede des Herrn Abge- ordneten Hasselmann im Haust herrschte, Ist mir-In Borfall nicht ganz verhändiich gewesen; Ich habe mir nun be» steuo graphischen Belicht g-den lassen und denselben geprüft. D-r Redner hat danach eine« VarsalllS Erwähnung gethan, wel cher in Dauzig statte!« fanden haben soll und die Behandlung der S»kdat-u durch ihre Ofstzlere zum Gegenstände halte. Er hat dann aber fo-tgefahre?:„Sic üadeu da» lächerlich, meine Heeren! Da? freut mich, saß Sie über bleseu Paukt hier lachen; es freur m>ch, d.ß Sie da» thnn; dadurch wird zur Geullze bewiesen, was Sie von den Soldaten denken und wie Sie wünsch m, oaß der gemeine Soldat behandelt wird." De» Heer Adgeorm-te war zu einer solchen Suppositlou in keiner Wesse berechtigt; er hat dadurch die Versammlung in- sultlrt, und ich risse d u Herrn Abgeordneten Haffelmann des- wegen znr Orm' n-.(Beifall.) Der Her» Bevollmächtigte znm Bnndesrach, Gen-ralmajor von BoigtS-Rhetz, hat da» «ort. Bevollmächtigter zum BundeSrath für da« Königreich Preußen, Gerc.nlmajvr von Voigtl-Rhetz: Meine H.rren, es liegt keine Veranlassung vor, vom Buudesrathstlsch aus die Ausfllhrnnzen des Herrn Vorredners näher emzuzehen; man ist überzeuzt, daß das Land, für welche» de» Herr Ab- geordnete gesprochen zu haben erklärt hat, fie rich'Iz zu wür- dlgen wlss n wird. BlceprSüdent Fürst vo.1 Hohenlohe- Schilling« fürst: Der Her« Adgeordnete Dr. Lacker hat das Wort. Abgeordneter Dr. Latte»: Meine H-rr-n, nicht um die Dellamatloneu des früheren Redner» etwa zu wid-rl-aeu, nehme ich das Wort; Alle, die die Rede d s Herrn Abge- ordneten verfolgt hal-n, wissen, daß in einer Versammlung, wie diese Ist,-« hieße übetflllsfige Worte machen, wenn mau da» widerlegen wollte, was der Herr zusammenstellt, um-lue möglichst ausreiz ndc Rede zn Stande zn bringen. Aber ba die Reden der A'ageordlieteu In diesem Hanse unter dem Schutze de» PtlvilegiumS stehen, daß fie nach außen mitge- tdeilt werden dürfen, ohne daß der Jahalt znr strafrechtlich.» Beraatwortung gezogen«erden kann, und da onzweifelhaft die eben vernommene Rede vielfach unter diesem Schutze zum Abdruck und zur Berbreituug gelangen und dadurch-iu schäv liche, Jirihum im Volke verbreitet wird, so g-statt-u Sie mir,' in eln-m der zahlreichen Fälle, in denen völlig-utstelll der gesetzliche Zustand»on einem solchen Abg-ordi cten ge- wissermaßcn vor dem ganzen Lande vorgetragen wird, eine rahige sachliche Wide legurg zu geben. Ich werde hierzu be- woge», well dem Steafgesetzboch gegenüber die Veröffentlichung NU« geschützt ist unter wahrheitsgetreuer Wiedergabe d-r gesammteu Bei Hand ung, und damit da» Schweige» nach außen nicht den Eindruck mache, al« könne gegen dl- Au- schauui'.gen de« Redners nichts erwidert«erden, und damit Reden, die von Entstellungen«immela, nicht allein zum Ad- druck gelangen und im Volke verbreitet werden. Dies ist allein der Grund, we.'halb ich dir voraugega lgeue Rede einer W!derlegung wüidige. Nun frage Ich: was hat der Antrag der Abgeordneten Halnc'ever, Hasselmann und Reimer mft dieser ganzm Rede za thmi? Nicht da» Allermlud.stei(Sehr wahr!) Der Antrag giebt nur den äußeren Anhalt dafür, eine solch R-de zu halte«; ich werde die» bald nachweisen. Und wenn la Z< kauft das Hau» sich danach einrichtet, diese Herren nicht immer znm Wort verstatte l zn müssen, wen» fie Anträge einbringen, so«erden fie sich wahrlich nicht de- schweren können, daiz man Ihnen die Gelegenheit entzieht, ihre Anträge zu begründen, well wir wiederholt erlebt babeu, baß ihre Reden mit ihren Anträgen nicht»}a thun haben,(sehr wnhrl) i»ndern im Gcgeniheil, daß fie»st nur Dinge-nt stellen, für welche wir in anderer und gesetzmäßiger Form die vollste Sympathie und ihnen die vollste Ausmerksamkeft zuwenden. Alle», was hier angeführt worden Ist,— Ich untersuche die Wahchell der Thatsachen noch nicht, sondern wie st- vorgetragen worden sind, stellen sie sich als Akte der Rohheft dar. Bei ei er sehr großen Körperschaft, wie eine Aemee von v'clen 100,000 Manu, kann c» nicht auSbleldeu, daß einzelne P-rsonen, zum Theil solche, deren krankhafter G.iste zustand nicht rechtzeitig erkannt wird, zum Theil solche, welche von Notar roh und ungebildet find, AuSschreitunge» au.üocn. Um nicht zn weit zu greifeu— Sie All- wissen, daß auch dl jeui'.e P-rtei, iu deren Nameu der frühere Red- »er gesprochen hat, so oft durch Rohheiten der brutalsten und rechsten Alt beispftlsa eii- in öffentlichen Versammlungen fich unvarth-ilhaft aisze'chaet.(S-Hr richtig I) Es wird mir nicht einfallen, den Herrn Äbzeorduet i, Haffelmann dafür »erant»ortlich zu machen, so lange Ich nicht elaen Beweis dafür erhalte, daß er s-ldst derartige Aste billige. Ich m'ß- billige die Akte der Br.etalüät hier wie dort uud wünsche le in beiden Alten unterdrückt. Für eine Anklage gegen d-u bekcheodell RechtSzustaud wäre i>«ch zu beWelsen geweseu: Sind jeue Akte der Rohhclt gar nicht strafbar nach dem Gr- setze, oder find fie unversolgt geblieden, oder würde sich der Sachbestand ändern, wenn der Antrag Haffelmann'Haseu- cleder-Reimer angenommen würde? Diese drei Fragen wären sachlich hier zn erörtern, und in einer rein sachlichen Erörterung Ist keine derselben\n Gunsten de« gestellten An trage«»der Im Sinne de« früheren Redners zn beantworten. Jeder, der die Disziplinarordnung kennt, weiß sehr wohl, daß die vom Kaiser erlassene Disziplinarordnung nicht ent- sernt die Handhabe giebt, daß dergleichen Rehheiteu mit dem Borwand einer Bcfuzniß gedeckt»irden können, und es ist in dieser Beziehung völlig gleichgültig, ob die Disziplinar- Vorschriften durch eia Gesetz oder dnr« eine kaiserliche Ver Ordnung geregelt werden; in beiden Fällen find Akte der be- zeichneten Art keine Handlangen, die gedeckl werden durch die Lorschriften der Verordnung»der des Gesetzes. Nun«ende ich mich zu der anderin Frage: Sind solche Akte straflos vor dem Gesetz? Meine Herren, wir haben vor zwei Jahren In dem siebenten Abschnitt de« MilitärstrafgefetzbucheZ auter loyaler Mitwirkung der Regierung seden Mißbrauch de» Amtsgewalt eines militärischen Borg-setztea sehr schwer strafbar gemacht. Fälle, wie die vorget-agenen, werden, selbst wenn kein dauernder Nachtheil mit der Mißhand laug verbunden ist, mit Gcfängniß bis zu drei Jahren bestraft; wenn fie eine schwere Körperverletzung oder gar den Tod zur Folge haben, so find fie mit sehr schweren Zucht- hausstrafen bedroht! Osfiziere und Borgesetzte, wtlche der- artige Handlungen sich zu Schulden kommen lassen, unter- liegen dieser Strafandrohnug. Ran ist weiter die Frage: Haben wir uns nicht jede erderkliche Mühe geglbru, um zugleich derartige strafbare Haadlnug'n zur K-nntniß der vorgesetzten Behörde bringen zn lassen? Auch die» haben wir im Militärstrasgesetzbuch gethan, soweit G-sitze dies überhaupt vermögen. Wir haben nach sehr lebhaften Kämpfen einen Paragraphen in das Strafgesetz aufgenommen, welcher mit Gefäugniß bis zu fünf Jchren, Dienstentlassang und Degra- dation bedroht j-den Vorgesetzten, der irgend etwa» thnt, um da? Beschwerderecht seiner Untergebeum zu veriümmern. Also auch diese Borficht ist zum Schutz de» B-schw r recht» an gewendet;»lr find In keine« Weise darin fehlend gewesen, daß wir nicht, g-rad« so wie wir örntaiitälen der Bürger- llchen strafbar machen, ebenso Brutalitäten der Vorgesetzten Im Militärdienst strafbar gemacht hätten. Als» auch die zweite Erwägung giebt zu gerechten Klag-n keinen Anlaß. Endlich kommt die Frage: Sind jene Rohheiten unversolgt geblieben? Hat der Adzeordnete, der aus Zclrungin so viele ansregende Handlungen' mitgetheilt Hut in einer Rede, die ganz dazu geeignet ist, den Leuten das Blut in den Kopf zu treiben, die Behaoptung auch nur zn wagen vermocht, daß eine strafrechtliche Bersolgnng n'cht stattgefunden hat? Das ha« er nicht vermocht, und iu dem eiaeu Fall, der sich In Bayern abgespielt hat, habe Ich in den Zeitungen g-lescn, daß sämmtfiche dabei belheiligte Personen vor die Girichte verwiesen find. Was können wir zur Unterbrückung von Gewalt und Mißbrauch denn mehr than, als sie strafbar macheu und nach den Gesetzen verfolgen? Wenn wir im Stande gewesen wären, alle Brutal täte» am?» nscrcm Staute wegzuschaffen, so würde Niemand im ganzen Lande dl« Au» schre-tungen der Social-Demokratie oder anderer migcmessene» Kräfte fürchten.(Sehr gut!) Wir geben die Gesetze, geben sie zu» Norm für die meisten gvtcu Bürger, welche fie beachten wollen, und lassen die Strafgewalt eiaireien, wo fie nicht beachtet «erden. Inder großen Körperschaft der Armee kommen eben solche Ausschreitungen auch vor, und wir sind wirklich nicht im Stand«, die Armee allein zusammensetzen zu lassen aus lauter tu- gendhasteu, und uufeblbaren Menschen; wir find nicht im Stand- die Dienstpflicht und da« Avancement lediglich und allein er-, folgen zu lassen nach der unwiderleglich gewonnenen lieber- zeugung, daß die Dienenden und die Vorges.-tzte-i keine An». schreituagen sich werden zu Schulden kommen lassen. Ab-r der Reichstag ist nicht unempfindlich dagegen, daß man der Strafgewalt die Mittel In die Hand gebe, überall, wo solche Dinge zur Kenutalß komm n, fie durch Strafen büßen zu lassen, und ich glaube annehmen zu dürfen, daß Wöhrs che in- lich die Militärverwaltung von demselben Eifer geleitet wird, alle solche AuSschreituagen zu unterdrücken, weil auch ihr daran liegt, daß die Disziplin im Sinne de» Gesetze» aus« »echt erhalten werde, und daß nicht gegen sie gefehlt Wirde durch AuSschreituugcn vor oben her. Dies wenigsten» war von je her der Standpunkt, welchen die Militärverwaltung vor nn« entwickelt hat. Als eine Frage kann man auswerfen: Sollen solche Ge- setze eingeführt werden, welche e» möglich machen, durch den Stiiu Widerstand de» Soldaten grobe AuSschrritungeu der orgesetzteu unmöglich zu machen? In einem zulässigen Maße haben wir auch hierin durch da? Strafgesetz vorzrdant; wir haben nämlich die Bestimmuag betroffen, daß Akte des Widerstaude«, welche der Soldat zur Abwehr vou Bclcioigun« gen verübt, je nach der Stärke der Proookatiou unter den GefichtSPunkt mildernde« Umstände fallen. We ter zu geh.-u, find wir nicht Im Stande gewesen, denn wenn-S eine Gefahr hat, daß der riazelne Soldat vermöge der Di ipl'.n von diu- talea Vorgesetzten schlecht behandelt weroen kann so ist tt noch eine viel größere Gefahr, wenn Sic 3—400,000 Mann in dem Alter de, allgemeinen Di.nstpfllcht und aus allen Klaffen und Bildungsgraden zusammengewürfelt zusammen halten und nicht die Möglichkeit gegeben ist, durch die DI«- zlpliu fie zu einem einheitlichen und leicht r glcrboicn KS p.r zu machen.(Sehr richtigl) Wohin eiae disziplinlose Ar-re-e sühreu kann? Sie wird zu einer viel geöß-reu Plage für die bürgerliche Ordnung als die Gesammihelt aller Verbrecher. (Sehr rlchtig.) Darum, meine Herren, ist e« eine schwere Arbelt, im Jnleresse de» frelheitliedeaden Volte» gellem gegen riaander zn wägen, daß eloe hinreichend w-ite Gewalt dem Vorgesetzten gegeben, daß aber auch jede Au» chreitnug streng zu rüge» sei gegen Vorgesetzte, welche ihre Gewalt mißbran- chen. Dafür haben wir in dem Gesetze Vorsorge getroffen. Ob die DiSziplmarmittel dmch Gesetz oder durch Verordnung vorgeschrieben»erden, dadurch wird niibt« verändert in den Znfiande, welchen der Herr Abgeordnete so heftig getadelt hat Ich bia deShal» berechtigt, zu sagen, daß die Gclegenhe.t nur benutzt Ist zu einer herabwürdigenden Zll'amllicllstellung, wie wir fie öfter schon au» dem Munde diese« Redner» gehört haben. Der Re chStaz aber weift den Vorwurf von sich zurück, daß ihm die firafbalca Handlung n der erwähnten Ar: auch nur gleichgültig erscheinen, den entgegeugefetztel Willen hat er bereit» ia den voa ihm selbst gegebenen Gcjetzeu au?- gedrückt, welche solche Brutalitäten mit ichwerea Strafen be- legen. Mehr zu thnn, find wir nicht im Stande, aber In dem selben Geiste werden wir jede» Zeit die Ordnung und da; Recht zu schützen suchen, Beides vereint; werden aber nicht Im Namen dir Freiheit B-strebongen billige», welche In ihren letzten Zielen nur zu der änßersten Zügellofigkeit, zur Gesetz lofigkeit und zur Unsrcih-it fiihrev.(Lebhafte» Bravo.) Präsident: Ts Ist der Schluß der Dislusfioa beantragt von dem Herrn Abgeordneten Poggc. Ich«suche dlejenigen Herren aufzustehen, welch: dm Schlußantrag unterstützen wol- len.(Geschieht.) Die Unterstützung reicht au».— Ich»suche diejenigen Herren aufzustehen, welche den Schluß der DiSknsfion de schließen wollen.(Geschieht.) Da« ist die Majorität; die Diskussion ist geschlossen. Zur persönlichen Bemerkung ertheile ich da» Wort dem Herrn Abgeordneten Freiherrn von Minuigirode. Abgeordneter Freiherr von Milllligcrode: De» Herr Ab geordnete Hasselmann hat hier wiederum an eine Aeußeruuz erinnert, die Ich vor einiger Zeit ia diesem Saale gethan habe. Er hat fie aber so vorgrb:acht, als ob darin meinerseits eine Provokation gelegen hätte. Da» möchte ich zw rückweisen. Ich möchte daran erinnern, daß erst, nachdem derseldc Herr Redner hier mit der Gewalt gedroht hatte, ich ihm mit der Mahnung an die Gewalt geantwortet habe. Ich freue mich, daß er meine Mahnung behalten hat, möge er fie beherzigen I(Bravo I) Präsident: Zu einer persönlichen Bemerkung erthtlle ich da« Wort dem Herrn Abgeordneten Haffelmauu. Abgeo-dll'ter Hasselma n! Ich habe da» vorige Mal, auf welche« sich dar Her; Abgeordnete von Miouigerode be- zieht, nicht zur Gewalt gemahnt; ich habe auch heute nicht zvr Gewalt gemahnt. Da» kaau Jeder au? meinen Reden »sehen. Ich glaube, ich habe noch keine Rede ausgeführt, worin e» nicht heißt, daß wir auf friedlichem und ge- setzllchem Wege unser Ziel verfolgen.(Oho!) Da» werden Sic In jeder Rede finden, trotzdem ich hie» frei spreche» kau«, ohne polizeiliche Bevormuudnnz. Ich bin nicht der Manu, der außerhalb anders spricht, als hl» im Hause, und der hier Im Hause ander? spricht, als außer- halb dieses Hause«. Im Uebrizen möchte ich doch noch zurückweisen, daß Ich diesen Alltrag nicht In der Abficht gestellt hätte, daß er on- genommeu würde, daß ich ihn nicht in d» H.ffnnng gestellt hätte, manche traurigen Zustände, für die ich Jdnen ja die Beweise vorgeführt habe, könnten dadurch b.seitlgt werden, wenn er angenommen würde. Senn Herr Latker andere» Anficht ist, so Ist das feine Sache. Plästdent: Wir ksmniru zur Abstimmnng, da der Herr Berichterstatter auf das Wott verzichtet. Ich schlag« vor, In folgender Art und Weist abzustimmrn: zuvörderst üb» das Amendement Haserc ever und Geross-n, dessen Annahme den s 8 der Beschlüsse der Kommission ersetzen wür c; wird das Amendement abgelehnt, so stimmen wir ab über% 8 der Kommission, identisch mit 8 8 der Regierungsvorlage. Geg n die Fragestellung wird Widerspruch nicht erhoben; wir stim- m-n so ab. Ich ersache den Herrn Schriftführer, da« Amendement Hasenclever-Hasenclever-Rkimir za verlesen. Schristsührer Abgeordneter Wülfel: Der Reichstag wolle beschließen, dem Z 8 der Beschlüsse der Kommission folgende Fassung zu geben:„Die Vorschrtfteu üser die Handhabung der Disziplin im Heere««den durch ein Gesetz geregelt." Präsident. Ich ersucht diejenigen Herren, auszustehen, welch« da» eben verlesen« Amendement annehmen wollen. (Die Social-D-mokraten erheben sich. Helterlclt.) Da» ist die Minorität; das Amendement ist adgeiehnr. Nun»fache ich den Herrn Schriftführer, den Kommisfionsvorschlag zn verlesen. Schriftführer Abgeordneter Wülfel:„§ 8. Die Vorschriften Über die Handhabung der Disziplin im Heere werdin vom Kaiser»lassen." Präsident: Ich ersuche diejenigen Herren, aafzusteheo, welche den verlesenen Antrag annehmen wollen.(Geschieht.) D« ist eine sehr große Majorität; der ß 8 ist angenommen. Rochesort. Bon allen den merkwürdigen und charakteristischen Gestal- teu und Phyftoznomltll der Pariser Eommunerevolntlon ist ml« keine io lebhaft Im Gedächtnisse geblieben, wie jene von Henri Rschisort. Während de» grogm kriegsgerichtlichen Prozesse, in Bersaille.', hatte man die meist-n der jüngeren Führer bersammen: Afly Billioray, Ferrö, PaSchal Gronf- sct, Trlnqnet, Tourbct, Jonrde, Urdain n. s. w. Bon diisen ist Joursc eben jetzt mit Rochefort uu> PaSchal Gronsset nach Australien entkommen. Del-Sckuze, Pyat, B»m»rel, Blanqni, Betlay saßen nicht aus der Anklagedauk. DeleS- cluze hatte gleich einem antiken Helden den Tod auf seinem Schilde aus der Barricade gesunden; Bcrmorcl dtSglelchen; Pyit und BeSlay waren entkommen; Blanqni saß gefangen In der Orangerie zu Bersaille»; Raonl Rigault«a« ia der Steaße niedergeschossen worden. Rossel, de« jüngste beben- tende Militär der Commune, erwartet, gesdndert von der M isse der Revolutionäre, sein KriegSgaicht und TodeSurtheil; gesondert war auch Henri Rochefort welcher fich wegen Preß« vergehen« zu oerantworten hatte. Kochefort war niemals Mitglied der Commune gewesen. Er hatte die wiederholten Aot-.äze, in da» Hotel de B-lle zu kommen, zurückgewiesen. Henri Rochesort war ia j-ne» Tagen in Paris seine« Halb- hell wegen vielfach angefochten und gefährdet, aber trotzdem war sein Anhang In d-r Beoölkernng groß. Er kollatc m t Felix Pyat den erbittertsten Federkampf sührcv, de» jemals zwischen Publlcisten auSzefochtea wordea sein dllrf'e, und er konnte e» wag-n, selbst den alten DeleScloze zu atlaqniren. Aber die ganze Lauge seiner ätzenden Gatyre, seinen ganzen Witz wendete er gegen die„Bersailler" an, gegen die alte, Brillen- schUllge" Thier». Und der siegreiche Präfidcvt, der ihn Plötz- ltch iu seiner Gewalt sab, der Ihn mit einem Schläge hätte vernichten köauen, bewilligte seinem ingrimmigen Gegner zu- »st die eiae Bergüustignvg, daß er ihn, nicht al« tdätlern Theilnehme« an de. Revolution, wo ,u fich Immerhla An- Haltepunkte gefandeu haben würden, sondern einfach wegen PreßvergehenS vor da? Kriegsgericht stellen ließ. Damit ward dem kecken Pamphletisten schon eine große Birgüasti- gnng zu Thelk. Man sagte damnl«, Thiers habe eine ge« wisse Sympathie zu dem Laterneomaun gehegt, weicher mit größ rem Muthe a« er selbst den zweiten Dezember auzu- greisen gewagt und— ihm Indirekt die Wege zur Gewalt gebahnt hatte. Genug, Rochesort stand in der Beriailler Manege vor dem Kriegsgericht, um fich über eiue Anzahl von Artikeln gegen da» Gouvernement von B»sailles, welche In feinem„Mol dOrdre" erschienen waren, zu«»antworten. An sei/ er Seite befand fich nur noch de» kleine Maroteanx, ein bescheidener Publizist und Mitarbeirer Rochesort'«, ter fich bemüht hatte, Im Selste seine« Meister« zu«rbriteu. Rochefort verthkldlrte fich selbst, sein Advokat W Seknndant. Es drärgte fich die vornehme Wül�ir. 47 faille? und Pari?, um den elegant n LaterueninakV saugeuen Löwen, zu sehen und sich zu ergötz-n a» � stelluvgen" seiner Bändigung. Aber die militärish� ge« hatten keineswegs so leichttS Spiel mit diesew 7 Pariser Wüste. Rochesort war zur Zeit seine« zesse» ca. 40 Jahre alt. Sein choratteristischc» anffillevd bleich; das dunkle, leicht gekräuselte P! bereits einen w iß-n Schnceschattei', welcher dort vöse Erregung der letzten Zeit nnd enhaltcudc geist� kilt vorzeitig hirdeigefüilt worden war. Die hohe und schöngesormte Stlrne richtete er beständig bem A-isdrucke des Trotze» gegen seine Richter-■"-if* sv 6(.t der entschlossen fixitten seine schwarzen, großen A� Vai«!b«>H Intimsten Gegner» den Kommissar de« Srnvun«»� jAbowrn A»b» in». Veämimr- i** tkruji 3 der 1 lautende ' �«chricht, t frage« derwundl dräu; itiliche That Gr in annt i nachher dem Wahufinne verfallene» Kapitän Gavea». ihn, gleich Ferro und Trinqaet und einem Dützen*' auf das Blntfild von Saiory h'nansmbringen fit'"' gegen zeigte ihm de; ruhlßgelaffene Präsident, T.-lowi eine gewisse simpathifchc Haltung Zu dem bin sie" Gesichte Rochesort'« kam eine auffallend hagere G-f gleich von mehr a-s mittlerer Größ-, erschien di( ihrer Sch Mächtigkeit Wege» klein r, uubedent.nd und Die Schultern fielen unter dem langen Haise jaisii fast unnatürlich, kaerlkaturenhaft krajtlo« ab, und»'d beim Sprechen immerfort zu stützen suchte, hielt � damals schon für sebr kiäukilch und sogar für eine» süchtigen Manu. Nu» seine zah reichen Bekannt!» Jonrualisteutribüne, mit dcain er häufig Grüße versichnten, daß c» mit seiner physische» Schwäch' schlimm sein dürste. Sie sprachen ihm vielmehr* wöhnliche Muskelkraft und Gewandtheit zu, die ih� den meisten Duellen als Sieger hervorzeheu ließen. obige Eindruck schwand, wenn er die Hand gegen> gericht erhob und m t eleganten und energischen Bl al« befinde er fich mit einem Gegner aas der M« schneidigen und herausfordernden Worte bexleit tc. er während der dreitägige» B-ria. dlnng zur£>f9r" rufen wuede, dürste woh! kaum zu zählen gewesen'''' Rochefort wollte den Bcrsalll rn und den anwese� zeigen, daß ir ihre Gewalt, mit dem»iuts-lde gründe, nicht fürchte. Jidcnfoll» gewann er damit die Sympathie d r Soldaten, wie sich denn auch der Aburttlang zeigte. Er versuchte upchzuweis� seiner Ucberzeugnng als Publizist immerfort tr>« sei, sowohl gegen Bersaille?, wie gegea die CowMl e? gelang ihm, die B-we se beizubringen, daß et»" glicdcr der Letzteren ihn ebenso zu verfolgen ges-l wie mau ihn eben jetzt versalze, nnd da zugleich ward, daß er keinen thätigen Antheil an der R-«o' an dem Kampfe genammeo, so war e» schwer, ge/ TodeSurtheil auszusprechen. Kaum war Rachesort In das G«fän,niß zur worden, da verbreitete fich mit jedem Tage mehr »ücht, daß er sterbenskrank sei nnd daß er in sei Hase unfehlbar erllegen müsse. E« v rwendetes sich damals viele eiufl aßreich« für ihn nnb vor Allem d.r Colonrl M-rlin, d'«L d S KriegSgcrlcheeS selbst, damit uian den PubliMI, sogt einem südfrauzösischea Kuroite g-hen lasse nnd iho?"U-. weder Internire oder ganz sreizebe. Dennoch wur»J» 011„g terncumann, nachdem seine Abfahrt so la»� al» m.S» K' �nc anSgeschoben worden war, a.S einer der letzten Bern«auch nach Neu Caledonlcu tra.'.Spo.'tiet. Di« nn»warte?n«cn■tri r-cht, daß er von dort enilommen sei, wirst ein ne-*»nS solch« ans den merkwürdigen Mann. Wenn man die best ehat, daß mehrmonatliche Fahrt von de« sranzöfischeu Küste uitSherrn' Caledonien im Auge behält, und aiSbann berücksichtigt-. �.... zluchlfahrt von dem sranzöfischeu Verbannung° � 7 � Australien nur unter großen Mllysellgkelten, Anstä hcrumläd und Gefahren bewerkstelligt»»den konnte, dann* wenn j zu dem Schlüsse kommen, daß Rochlfott nicht» w-f%tt hn,e- ein Schwächling und ein schwindsüchtiger Mann, des r V" mehr sich einer ungewöhnlichen Körperkrast und} Nach 3 ? müsse ädlier v *«U Bau «er Haß t» F01 Arbeit« 'setzt he 'ß. daß »tau geg! eS if �driter, wr Sc tea»n "•tln* 'noch Gesundheit erfreut. Damit bchicUen jene seiner r>- tannten Recht, welche schon während sein« Prozeffech Mitleid für ihn rege wuide, versichrrlen, daß in de� Ilgen, scheinbar hinfälligen Körper eine ungewöh! lern. Kraft und Gesundheit wohve. Von Ncucaledonicn floh Rochesort n-.ch N« Australien. Bon Newcastle halten die Füchtlinze_„ einen Sprung nach Sydney, und von dort konvK y< quem m't einem Postaampser nach der Hauptstadt f hgtdung Irt ItiteM- ladeuei Unerhöi hang .'Uch von Die socia ia gelangen. Hier, in Port Philipp, lratea fie berck- Post und Telegraph mit der europäischen Weit iS'ltru, dai dang. Da sie auf einem guten Schiffe entflohen, Ist ei t gkgdt lich, daß von Melbourne a.i« ihre Befteinng Ins Iber da« wurde. Unter den verschlcdeuen, zahlreichen Poliii'1.t religiösen Sekten, wc che auf dem jnngfräaliche». 9 AastralleuS stch ungehindert entwickeln konnten, best' �»drücklic! auch eine Kolonie ron reinsocialfft-.ichem Charakter.' diesen t all» gar nicht unwahriäeinlich, daß von dort h r siue Uam nicten Communard? Hülfe uod Rctt ng kam. g, Mysterien der Befreiung wird uv» der schreiesel ge?. ma vicht lange im Unkaren lassen. In sein.-r G-fanq-vst"««chen Fort Bayard hatte Rochesort angefangen, eine Gest- Commune zn schreiben; er dürste>n Neu Caledonien Ivag Str» seiner Flucht da« geeignete Material erhalten hflbcN-M 0 gründlichst zu kompletiren. Während seiner ersten"stsien nung unter Napolcoä III. n achte er iu Brüssel ni" Hehl daraus, daß ihm die Berdanunug von seine!' laude al? die schwerste aller Gtrafen erschien. Da die fich steigernde Wnth in seiner Laterne. Ihm, rclieii Pariser, schelur allerdings nirgkllis anders Welt wohl um'« Herz giwordcn zn sein, als auf d« vardS de« Italien«. Für Jeden, de« dies,» seltsau. »alter genauer beobachlete, unterliegt e» daher ani � bei sol Zweifel, daß er so schnell al« möglich die Meere did fi.e �. weide, um wieder so nahe als— thuulich In die Stil n' v geliebten Heimat zu gelangen. Llssan» beginnt d ioiite etae neue pablizlst schc Hetze, kenn Rochesort liebt' �>ilürruuz stch lauge tranmcaiich auf der Bären haut zu dehnen- n- bir Rochefoet und Genossen haben nach den neu.st'' ir» geseu richten Sydney vcrkassea. Der„Lal-rnenmann' ist Paln nach New-Aort abgegangen, und Jonrde,&',. so wie Belllöre find nach San Frmcl.co unterwegs-, Dcrl -7" slserstcllui Druck von C. Ihr lug Nachfolger(Adolf Berein) io»gstc, verantwortlich für die Redaktion: C. Becker in � Berlag von W Grüwel Iu Berlin. die$, in Komp gedrückt iisten D skampf i ieu öffer ilsach die rg>