tat»« > W-lt«? tiiinw* -n aii w. :««WK di-s-wp ite« M»! ite@'f feile H> durch DI- f eüäkdlz tet. W eil Ä'jl veruiM @##e»ft! Dutz-o� rn sirck i te G< jien d nd ond f« nub*' hle» lt etof kanntet S.üß- hwSch- mehr' die ih- ließen -zen' �en» % M" leit«-< � r&??. oeftlj'' ite w lomit auch 81 -uweis-t tun Somnil >ß eti»1 i x-l-l ngleich R«1. Ori»gH»lvh» dwrei. ? �numnxnte'.T-',«jr, m». ■•wT««'. eifiel«»KiBmer.: Z'"ei W.» PoK-mt«r, üj»teaica w finna» fm.»«»j IMWvW Eiy-üthum des Mgewcinot Ä-AtscheN Arbeiter �Nerew?. Siedakti»- a. rirsedmva V«rl«», Diettrurraraue ilt. SS, »ktUUniifieo»nten aaJttMirta br> aüra Posta»»«», In St in d« Srpsdi. t»»n, sowie bei sed» Sveditenr, ent« zogennenominen- Znseeote(in derÄoedUeon nnlzuneben .»«den vio dreigeipaUene Perit->ieUe V ob« deren Ran» mit t E»r beregnet Srbeit«->»noneen die deeiivaUizs Zeile ob« deren äumb ä ögn An» Rohheitsstatistik. der voriges Nummer brachten wir»ach den Lautenden Allgabell der meisten Berliner Blätter �achricht,»aß aaf einem Baue in Charloitenburg «iaurcrpolier mit dem Nevolver auf drei nach ''l fragende Gesellen geschaffen und einen dersel. »erwundet hat. drängt sich u»u zunächst die Frage auf, ob linlicher Haß»der N»th«ehr die Motive zu ' That waren. W.r mtffcn Beides»erneiuem Geselle» waren dem Polier nur oberflach innt»nd hatten dieselben gegen den Polier igriffe mit Worten gemacht, da er sie auf ihr- J| nach Arbeit barsch»nd schnöde abfertigte. «* müssen als» andere Motive gewesen sein, d Polier veranlaßt haben, den geladenen Revolver �enr Bau» in»er Tasche herumzutragen -er Haß gegen die arbeitend» Klasse, welche ihre >'» Forderungen in Bezug auf Lohnerhöhung ArbeitSzeitvermiuderung in Berlin theilweise >es»tzt hat, ist i» den anderen Gesellschaftsklassen daß e» gegenwärtig Mode geworden ist, dlan gegen die Arbeiter den rauhesteu Ton a» £'» es ist fast eine Ehre gewordeu, wenn man .�tbeiter, besonder»>«» BaagewerkS, die mm ein ikr Social- Demokratie gehören, mit allerlei Men verdächtigt, sie verabscheut und verfolgt, "ar mit den gemeinsten AuSdrü-ken und ÜT jr" sogenannte« Arbeitgeber schlagen in der >»rbeitslose» Zeit ebenfalls den übermüthigsten � ohne zu bedenken, daß in späteren Zeiten Ii B-rnV, �° � 4 8 erfolgen kann und bei einem solchen lerwart- shuren auch erfolqen wird. ein an UNS solchen Zustäudeu kann nur die Möglichkeit >le best-Heu, daß ein Uafseher, der dem Winke seines fffitVt �tSherrn" gehorcht, der genau auf dessen Stim. nungV-i 3 achtet, mit einem Revolver auf dem Arbiits- Aust-8 herumläuft, jedenfalls um die arbeitslose La- * tomn � zeigt, in Raison zu setzen. � 8 4 e\v! vorliegende Fall ist so ernster Natur, daß � noch näher besprechen müssen; das Tragen ßladeneu Revolvers auf einem Bauplatz, ist Unerhörtes Ereigmß, daß von vorn herein die hang nahe liegt, daß der Betreffende auch � ch von der Waffe macheu will. �>e socialen Kämpfe der Gegenwart, die fich al in Strik-S»ad anderen kleinen Zwistig an der OvcrflSche zeigen, haben bis jcht der i-bung noch keine Veranlassung gegeben, ein- iiteu, damit die Ursachen erforscht und G crech 't geübt werde. �»r daS Strafgesetz wird bei diesen socialen fen oft«od streng» gchandhabt, und zwar mit drücklichru, ausgesprochenen Tendenz, da diesen Kämpfen ein Ende zu macheu. Daß iitte Unmöglichkeit ist, daß man Niemanden sät. sel'g-� Prügel anstatt Brod reicht, dar saaijenft tauchen wir wohl weiter kein Wort z«»er e~' ßreich- l, tet Putl it �Hi j wu >ls etiDl h N Itliagc > klv!' -statt I bev Weit»> fen, ist ins Ä'. polilili äultch-8 u, des »akter. t hr d- m. I'! @el4 ibaniin haben ersten ff-l l seil! Dl Ihm. ivterZ auf t s-llsa )<» am ere tu «S Strofgesttz wird aber»nn«m meist-u»od »nastcn angewondt gegen diejenige Klasse im N Kampfe, welche s» schon von der Kapital- gedrückt ist, und zwar deshalb, weil gegen stc isten Deuunzi»ti»ueu gemacht werden, da sie stampf in Folge der großen Anzahl ihrer An- eu öffentlich führen muß und dann auch, weil �lfach diejenige Bildung fehlt, die erforderlich bei solchen Kämpfen dicht an der Grenze des die R>ir�»orbeiznschweifeu. . vltini [innt ti sollte nun«einen, daß in diesen Momen- liebt 1 �ilaerungSgründe für die Betroffene» liegen »ehne«.'t; die Staatsanwälte und G'richtsbrhördeu v-u.st8 l-a gegenwärtig g-rade de» Mt der»ngsgruut t'"t s« der betresse»de Arbeiter, der sich gegen da» erweg� vergangen, ei» social'stischer Kämpf'! für Herstellung drr Lage der arbeitende« Klaffe sei. ein) 8 iir wolle» nu» aber auch aitmhm'N, daß die et»n Schärfe» der Gerichte fich lediglich deshalb � die B rgehe»«n» Verbrechen, welche im s»e«alcn Kampfe begangen werden, richtete, nm dem socialen Kampfe die Spitzt abzubrechen. Und wen» nun die Gerichte wirklich giaubeu, daß dies möglich ist, dann liegt aber hier ein Fall vor, der zu solchen Exoeri- menten mehr als geeignet ist. Hier haben wir eine Gewaltthat im socialet, Kampfe, wie sie kaum noch vorgekommen ist; hier könnte auch erforscht werden, ob durch Anfreizung gegen die Arbeiter der Polier zu seiner fluchwürdigeo That angestachelt worden sei; hier könnte die Staat»- auwaltschaft nnt daS Gericht wesentlich helfen, da- mit dir gehässige Aufreizung gegen die ar- beitende Klasse von Seiten der machthaben- den Klassen durch energische Strafe in Schraukeu gehalten würde. Der Person halber wünsche» wir keine allzu strenge Straf-, aber dem Uebermutbe, der in den besitzenden Klassen immer mehr überhand nimmt, thäte eine derbe Züchtigung uokh. Ob sie erlheitt wir», darüber können wir erst be> richten, wenn der Fall gerichtlich eatscbiedeu ist. Schulze- Delitzsch rief einmal in Hiublick auf die Arbeiter im prevgischeu Abgeordueteuhause:„End fesseln Sie die Bestie nichts"— wäre eS nicht rich tiger, wenn er jetzt iu Hinblick auf solche Borkomm aissc seinen Bourgeoiöfreundcn diese Worte zurufen würde?! Doch nein, eS wäre zu spät, denn die Besti ist entfesselt! Älltiäge zum ReichSUililärgtsetz. Zu de» 83 u:!t 44 i)eUea»tt»bjeoeiaetea de« Mß tent 4. Aed. Äereiat Ai-liäge gestellt, ond ,t»ar zu g 33 »oh t-I MUiiäroetsoreit tte Erlnatnlß tet Bneael- tzten zum H-irarh-n fortfallen iolle; jn 8 44,»oß tea Snltaieu»»v Siech! tum Wahlen letcht zeaieinaen pctDe. Abg Reime nrtihelbtgtc beide Ani-Zze:»U lassen die betteffeadeu Reden hier folgen. Meine Herren, de» H r- Refe-evt hat sehr rIStig detont, daß der von litis gelkellte Aalraz geaisserwaßeü tea zatzev Iahalt deS voa de» Zowin-sston»i.»ja b« Rcgletaay tor. gel.g'en Pnrogeaphto ändern witrte, und da« ist aueh neaür lich unser W Ue ge-eleu. Üt hantelt fich bei diesem A-Uee, zewiß nicht taram. Ihn durch eine lange Rede zu eröttera, 'e u er spricht fflr fich sptst. Ueterall,»«bin wir auch tl'cTn, st?-,»» mau da« natürliche M-nich u/echt von der Willkür»btnngii gewacht her'» schl-chte Folgen e-tS-nten. »ad sehen wir auch hier,«ens dien»ha>Igu»g nicht erlangen kann, aus diese od-r -ne Weile feinen U«Illen tundai-dt not vielleicht Be!ch»et »rn hSqercn Crtü weiter will; wir wissen, wie schwer 1« für w t.r.' MliitDpetsouen ist, lvefchw'tden höh len Ott« a>. blingen; Sie alle werde- mir zuzebeN— Sie haben e, ja in»er aarigen Sitz ug von em H rrn Adg«, ebneten Laot» y. hört—, daß-I durchaus nicht«S&eschiosse» ist. daß in der L mee seilst all- K» gesetzten R-hheiten rerilbt Weesen, »aß s» che S-nte wwköe ich ba?»e(r. Allee da» setzt man hier dem naiü-'icheu Meniaei rechi gegenüber,»ihreob doch gewiß jeber. Sol at betev tijt ist, fich-u v rheirathen. Oder wollen --Me d» Beweis belb.i-gcu d-ß«ie Berhe rataeten schlechtere So-dsten finb als die Ilnve-heiiathete,,? Wenn dies der Fall-st,»ür»e es natürlich für des Paraglaph-ti spi-ches. ■mt ich ß'au-e, dl. Schlachten, die aeschla.en find, haben uoerall b-s-iese-i, daß aerate die La»t»ehiie»te die, nie es hieß,„für F an u»t Äis»" 14• pi-te-, ftch au taosersten be -»äp't haben. As« bar!» Feg- ken Ginn», daß»an die Beihe rrthu-z a, eine Seeedmlgnn, kastpft. Hab'« wir ' Seicht nichr Kcha.igeschlcht n fitueg gehö t von te jenige», u-il die Ehe gew-ltlam vot'tt'halten ist? wollen S c diele Saar-rgelch-chte» noch in der Äem-e fich oerm-hren laßen? Es ist doch i'lhstoeipiixellch, daß die Netnr ßewiff-r!t.azi-n z, i-tiem R-ch-e gela»i>en m-.ß, ttomentlich, wo so viele Käs- tige jange Lente zusammen sind.(Heitirteit.) W-nn Sie die Berheira.hnng whlbireu, s» werden Sie u-'chis an' ere« thuu,»-« b'c Piosttmiou uu» Eutstlit ichnng betötdern; das ww» bei« Tube vom lliese s-ln. 3: nicht lue 3-h.e 1870 ein ünteüstungeschrii durch Dentschlavd* klangen, ai» cä damals H eß,»aß die Eteu derjenigen Oifi.iere nicht recht! gültig«n.ikontit wetten sollten, weiche die Eenih« migung d-s Könlpa nickt eingeholt halten? Al's wen» sich »amal» schon die E trüstnug j,eaen iolche« ausgesprochen hat, bau?, glaube ich, it es hier gewiß nicht am Platze, wied.ram en derartige« Gesetz j» schast-n. Auch bei dem Tioilg-setz sehen wir, daß darin»i» mi-.Ulalterllche» Pferdes.- ß steckt, denn die uuehelichea Kinder werden nichr mir den ehelichen gleichgestellt, sie hibtn kein volles R cht, wie sie ja auch keine« Lmpeil«n de« Nachlasse idre» Baters haben. Wir sehen also, daß dieses G-s.tz erstlich der Unfittllchkeit Vorschub leistet»nd ferner die Geburt u unehellcher Kinder eher»«Mehren, a't eine Abnehme derselben ich sse.i wird, and da»lr weit« sehen, daß den uneh-Uche» Sintern keine Rechte zustehe«, so würde durch die Ünuahlre»es Gtsetze« t't Unstttlichkelt Thor nn» Thü« geöffnet und die P-ri. S im Ätaa-c würden v-rmehrt w-reen,»i jeutgeu, welche fein Reeht au dcwjeatgeu dobes, den stc ihren Trzenger nennen fönnea. Ich tssse„ew-ß, Sie»erden auf dies« Weis« u'cht mittel- alt-rllcheZu-iäa-e heraulrusea wollen, llederatl da, namem« lich bei e-eu freien Stadien, wo dir Verheheethunz so sehr eti-geschräukt war, sieden wir, daß fich in die rächste Nähe dieser Städte da« P» etarict tznzezsgen hat, weil mau sich innerhalb der Siöote nicht verheiratheu tonnte; dort finden Sie»aber die Waffenarmut, auzeheiust. Solchen Zustand der Ueswl'chkeit spötrhia durch da« Gesetz nn vaediideru, ist»iqt«S,lich;&\t würden nur elwwt Schlimmeres erzeugen. Deshalb erpiche ich S>«, wein» Herren, van alle- Parteien süc unseren Lvteag fit zu ent- lcheiaeu; Ich glaub«, d.ß je-e Partei ohne Uclerechied dafür stimmen kann. Es b-rf nicht rou der Genehmigung der Ooereu abhängen,»b sich eine Miluirperfoa verheirathen kann, ssndeen l« maß eine einfache Anzeige genügen, wenn fich eine Mil tärperson verheirathen will. Weine Herren! Nach de» Erfahrung, die ich bei g 33 gemacht habe, glaube ich, c« wäre«shl nnniitz, wenn ich Miseren �ulraz hier weiter motiviren wollte. De» halb möchte Ich nur kvuüariren, was nameullch ba,u beigetragen hat, daß mau einen P«a,rap»en mit einet derartigeu Bestimmung hi-t ei-, gefügt hat, wodurch den zum aktiven H ere gehörigen Wilitörs auch nach das Wahlrecht füt die Lan-eSvertrrtnngen genommen wird. Da» ist einfach die F u! ch t vor der »cial-demokratischen Lgltalisn.(Lachen.) Meine Herren, Sie mögen wohl lachen; dennoch ist dies wahr. In den Lomnttssionssitzitngen wurde ausdrücktich betont: man wolle die locial-demokratischc»der Hasen» clever'sche Agitation nicht in den Kasernen haben. Wenn man das Wahlrecht frei gine. müßte man ja auch zu« .lcich da» Verein«, und Beriamwluugsrecht frei geben und ine regelrette Rglt-t»»»ul.en. Meine Herren, es wir» Ihnen weni? nutzen, ob Sie dieses sticht»cn Soldaten fei jeden»der nicht. Unsere Azi- tat'os ist»ereir« tu den Kasernen, und wir» sts» von Jahn z» Jahr mehren, denn alle« das, was durch Zwang erhalten wird, muß IN sich selbst zergehen. Deehald wird -nch n cht auf die Daner best-he» können, daß Sie ans soiche Weise na« entgegentreten. Sie ieheu ja, im»»'gerlichen Selen ist man bereit« so weit gekommen, d-ß man sich sagt, es geht nickt All,» durch Zwang, wenv auch die Maßr geln noch so scharf sind; man s-gl, wir wallen die Sache b-ffer machen und m t sel'hren- »ea Art kein wlrken. Soweit tzi mau° er eil« im börxerlicheA Leben gediehen. Beim Mil-tä« glaubt man„ach immer, durch Zoang könne man verhüten, daß die Agltailou in die Kasera.n hineinkomme. Meine Herren, wenn Sie einmal bei einer R-kruten- musterurg zugegen gewefen»Aren, so hätten Sie hören kin- n.n, wie dort schon die Ardeitermar seitlais« gesungen wir», üu» die Rekruten schon soeial-tewolr-tisch angeft.ckt iäv». Als» auf die e»»i.»e Weise ist»et Fortschritt' es Soeialism»« mcht n inriblren. 3m Uebrigen wissen Sie j« auch, da? im Jahre 1848 das Will ir, tiotz»em es an Persammlnnzrn nicht Theil rehmeu kannte, wir dem Bürger- »lande geg«nz>n ist. Die« wollt- ich nur konflatlren, ob?»hl ich glaube, Sie werden fich für»eu Sntr»g g«iß nicht mehr lulereist en, »ie für den Antrag in§ 83, von dem ich erwaitet hätte, »«ß« rei Ihnen, wenn nicht allseitige«uaahme, so»och »ie eine« großen Theile« gefnnteu gälte. Wögen Sie für»lesen Antrag stimmen oder nicht, es»cht deiö sü. j-ne«, wi« Sie brjwecken»ollen, wenig Helsen. PslWch« Uetoetfiäft. Berlis, 23, April. In der Sitzung deS dtliksche« Reichstags vom 21. April fand die erste Berhaudlung üdcr daS so-- genannte Kirchendieoergesetz statt,«ach welchem die reniicoleu Bischöfe deS Laudeö verwiesen werden käu- kirn.— Die Ratiouul-Ltberalen, die Konservativen und auch die Forlschritilcr sprachen sich durch deu Mund ihrer Redner für dies Ausnahmegesetz aus, fo daß die Alluahme dcsselbm zweifellos ist. Die Cocial-Demokratcn kamen nicht zu Wort, um ihren Standpunkt in dieser Fraze zu motiviren. Dazu wird wohl die zweite oder dritte Berathuug Gelegen- heil bieten. Der„ißethlehemitische Kiudermord" wü- thete im Reichstage am Mittwoch— so heißt näm. kich iu England die Erledigung von Petitionen zc.— gegen Schluß der Session Hals über Kopf ohne ge- uügcndc Debatte. Schulze-Delitzsch hielt dabei eine zum Verzweifeln langweilige Rede über Kranken- und Änvalidcnkassen. Bei den Petitionen wurden alle Borschläge der Kommission angenommen. Die deutsche Fortschrittspartei ist in voller Aas- lösung begriffen. Nicht allein, daß ung-föhr ein Dutzend ReichstagSmitglieder auS ihr geschieden sin es mehrt sich auch die Anzahl solcher Herren, die entweder ausscheiden oder ausgestoßen werden. So ist in Köln der bekannte„Klapper- Zappelmanu" traurigen Andenkens geschieden.— Aus dem Kreise Dortmund aber bringt die„Bolk�zeiwng" einen rührendeu SchmerzcnSschrei, den wir nnscreu Lesern nicht vorenthalten wollen:„Nachdem der Kampf um das Budgetrrcht beendet ist und die RcichSregierung die Adrcssenfabrikanten und Kolporteure in Stich ge- laffcn hat, indem sie den Z 1 fallen ließ, den alle Adressen jener Seite mehr oder weniger zur An- nähme empfehlen zu müssen glaubten, greift bei den wenigen liberalen Männern, welche die berühmte Dortmunder Adresse mitunterzeichneten, wohl eia besseres VcrstSndniß der Frage Platz. So boffeu wir, daß das bewährte Programm der deutschen Fort- schrittspartei das Banner der großen Mehrheit unse- rer Wähler bleiben wird. Freilich haben wir Vcr- laste zu beklagen, aber daß sich bei solcher Gelegen- heit die unsicheren Elemente absondern, kann nicht unerwartet kommen und schädigt die Partei dauernd nicht. Die größte Erregung hat cS hervorgerufen, daß sich Dr. B e ck e r, der, wie kein Anderer, Grund hat, der liberalen Wählerschaft tr u zu bleiben, an solcher Adresse wes-ntlich betheiligt hat; man weiß, daß damit der immer hochgehaltene erfahrene Führer veiloren ging und empfindet diese Weise der Trrn- uung peinlich.— llnserm ReichStagSabgeordncten Berger wird Niemand Vorstellung über seine Ab stimmung macheu, sie wird vielfach gebilligt werden und unsere Wählerschaft überläßt eS ihrem Vertreter, durchgehende nach seiner Ueberzeugung zu handeln, aber unbegreiflich ist den freisinnigen politischen Männern der Austritt Berger'S aus der Fortschrittspartei. Immer hat der Kreis fest zu dieser Partei gestanden; eS war sein Stolz, in konsequent freisinniger Rich- tuvg Berlin gleichzustehen, und von den Prinzipien der Partei wird er sicherlich nie lassen. Man sagt sich auch, daß eS nicht gut möglich sein wird, die Partei im Reichstage zu verlassen und ihr im Land- tage anzugehören. Der Austritt wird daher tief beklagt. Wenn nun noch die Mittheilung hinzugefügt «erden muß, daß jetzt die Frende für eine Löwe- Feier ganz dahin ist, läßt eS sich ungefähr bear- theilen, wie es den gut gesinnten Männern unseres Kreises heute zu Muthe ist." Daß die„Volkszeitung" sich wundert über die Adresseukolportage dcS weiland„rothen Becker" kann uns nur wvudcrn, da es doch männiglich bekannt ist, daß dieser 1848er„Held", wie die meisten seiner Schwatzgenosien, schon seit mehreren Jahren den Loyalitätsfrack angezogen hat. Der Abg. Berger aber läuft in allen Fragen hinter Löwe- Calbe her, was Wunder, daß er es jetzt wieder gcthau hat. Die freisinnigen Kreise Dortmund und Bochum werden bei der Löwe- Feier, wenn Phrasen- Löwe einige Worte geredet hat, ihre„Freude" über ihren Helden zurückerhalten und große Versöhnung tritt ein. Im Grunde genommen sind Fortschrittler, Liberale und Konservative doch in allen größeren Fragen ein Herz und eine Seele. Die„BolkSzeitung" bringt auch noch folgende Notiz:„Den treugebliebencn Mitglieder» der Fraktion der Fortschrittspartei ist von Dortmunder Wählern zum Zeichen der Anerkennung eine Sendung dortigen Bieres zugegangen. Der Standpunkt des Abg. Berger scheint also nicht von seinem gan- zen Wahlkreise gctheilt zu werden."— Wunderbares Zeichen der Anerkennung und kostbarer Beweis, daß nicht alle Personen im dortigen Wahlkreise den Standpunkt Bcrger theilen I Wie das„Wochenblatt" für Schleswig-Holstein aus guter Quelle vernimmt, werden gegen den Rc- giernngspräsidenten Bitter, weil er„ohne jegliche Motivirung und lediglich auS politischen Gründen von gröblicher Pflichtverletzung eines Be- amtcn gesprochen haben soll", gerichtliche Schritte auf Grund der ZZ 186 und 187 des Strafgesetzbuchs eingeleitet werden. Herr Bitter ist bekanntlich auch der größte Feind der Socialisten und giebt sich alle Mühe, den Allg. deutsch. Arb.-Verein in Schleswig- Holstein zu unterdrück«. AuS obiger Notiz ersehe» wir, daß Herr Bitter auch noch Zeit zu audereu Handlungen sich nimmt. Als ein Opfer des bösen Gewissens ist jetzt wie- der einer der OrdnnngSbanditen Frankreichs gefollcn. Die„Rcoue polieiquc" berichtet üdcr den Selbstmord des früheren Ministers Beule: Er ist der nämliche, welcher von der Tribüne herab über die„Gottlosigkeit der Civilbegräbnisse" gedonnert hatte. Er tödtcte sich iudeß nicht in einem Anfall hitzigen Fiebers: er wußte, was er that: er hatte auf seinem Herzen sorgfältig den Platz bezeichnet, wo der Stoß richtig ist und man schnell stirbt. Ueber das wirkliche Motiv zu diesem Verzweiflung«- aklc hat man bis jetzt nur Bermuthungen. Die re- publikanische Partei hatte auf diesen Mann gerechnet, der in seinem Leben der Cäsaren mit seinen versteck- ten Anspielungen uud Bosheiten gegen das Kaiser- reich cineu so lebhaften Krieg geführt hatte. Bon Mac Mahon in daS Ministerium berufen, verleug- nete er sofort seine früheren Prinzipien und fiel, weil er nicht einmal die Fähigkeit batte, seine reak- tionären Maßnahmen auf der Tribüne zu vertheidi- gen. So sah er sich von den Monarchisten aufge- geben, von den Republikanern verachtet und den To- vesstoß erhielt er wohl durch den schlechten Empfang bei einem Besuche in der Ecole dcS beaux-arls Sei. tenS der Studenten, deren Abgott er früher gewesen war, uud welche von ihm als Renegaten nichts mehr wissen wollten. Aus Jitdien laufen noch ununterbrochen die schrecklichsten Schilderungen über das dortige Elend, welches die Ausbeutung des Volkes durch die Eng- länder verschuldet hat, ein. Ein Augenzeuge schreibt darüber Folgendes: Als ich bei Sonnenausgang in einem Mangohain mit dem jungen Magistrat stand, sammelten sich, oder richtiger gesagt, krochen um uns binnen 5 Minuten über hundert Weiber, jede mit zwei oder drei Kindern, herum. Sie wurden soforh für mildthätige Unterstützung eingeschrieben, und alö ich wegging, strömten Hundertc von anderen für den- selben Zw ck herbei. DaS verhärtetste Gemüth könnte den Anblick nicht ohne tiefe Rührung erlragen. Einige in Familicngruppen saßen abgesondert von Anderen, die höheren Kasten entfernt von den niedrigeren oder Parias, alle in derselben traurigen Lage, aber die achtbareren stumm, passiv, fast stumpfsinnig. Der Beobachter lernt bald, waS ich die zwei Hungers- nothgesichter nenr.cu mag, unterscheiden— daS, welches abgedarbt, ängstlich und beschwörend ist, und daS, welches weiter gegangen und durch den stieren Blick, der das Sterben charakterifirt, g'kennzckchnet ist. Der Magistrat sagte zu mir, er habe soeben einen jungen Mann auf der Straße sterben sehen, und sein Vorgesetzter hatte den Tod von drei anderen, ebenfalls Jünglingen, am Tage, nachdem sie zu ar- betten begonnen, gemeldet. Ein Anderer erzählte mir von zwei Brahminenweibern, die vor ihm standen und ihre eingeschrnmpfteu Brüste entblößten, damit er sehen möge, wie sehr sie herabgekommen seien. Aber die nachstehende Scene schien mir schlimmer als jene zu sein. Während die Namen eingeschrieben wurden, warfen einige der Weiber in ähnlicher Weise ihre flatternden Lumpen von sich und streckten sich dann auf den Boden nieder, buchstäblich um Nah- rung heulend. Die Hälfte der Kinder litt au der- selben Krankheit deS AugcS, die ich iu Pundoul ge- sehen hatte, uud die, wie ich glaube, die durch Man- gel verursachte Auflösung der Hornhaut ist. Andere hatten Geschwüre und Hautkrankheiten, während ein sechsjähriges Kind so weit gegangen war, daß sein Kopf stets auf seiner Brust rnhte und eS keine Kraft besaß, um sich fortzubewegen, während seine Mutter das arme Geschöpf kaum nach sich schleppe» konnte. — Einem anderen Berichte zufolge haben in der Hauptstadt Kalkutta zwei große FeuerSbrünste statt- gefunden. Der Umfang des FeucrS erstreckte sich auf einen Raum von zwei englischen Meilen. Sehr be- deutende Quantitäten von Getreide, welche von den Behörden angesammelt und zur Verwendung für die von der HungerSnoth heimgesuchten Bezirke bestimmt waren, sind durch daS Feuer zerstört, und ist daS UnterstützungSwerk dadurch wesentlich erschwert wor- den. Angesichts dieser Vorkommnisse dürfte das pro- jektirtc NothstaudSdarlehen von fünf Millionen Pfd. Sterling kaum ausreichen, die nothwendigsten Be- dürfnissc anzuschaffen. Die Roth ist fortwährend im Steigen. Die Bevölkeruug der Städte und Dörfer stirbt zusehends auS, und die Felder zu bebauen sind nicht genügende Arbeitskräfte vorhanden. Ueberall, wohin man blickt, nichts wie Elend uud Jammer. Das Land ist kaum noch wieder zu erkennen. Was für Unglück und welche Roth ein falsches Regierungs- system erzeugt, lehrt unS Indien jetzt in furchtbarer Weife. t bt.z * Der Abgeordnete deS sechst« B«liuer' kreises, Herr Dr. Bauks, hielt in einer Btjiri' v'1 8'» sammlnug eine Rede über die Stellung deS de»> � � Reiches zu Elsaß-Lothringen. In dieser Rede! Aotheodo Bank« folgende Behauptung auf: hielten „Nicht durch Eroberung, wie«au irrts vielfach annehme, sondern durch einen voll z »ig freien Vertrag üiit Frankreich hät«! die ReichSlaade an unS gebracht". ' M m/m" Nienburg ~ wie el Wir brauchen wahrlich wohl kein Wort z> lieren über diesen„vollständig freien Verb den daS besiegte, zu Boden geschmetterte Fr« tabi«° rBti eingegangen ist nach dem Kriege von 1870/71. ssiatlftni U kommt die ganze Pqrase dcS Herrn Banks wie ein Advokateukaiff. BsrnnS-TheU. Pianeberg. 16. April. (An die Parte!ge»»l h-.,. An 7. Apitl traf der BIc>prisi»ivt des All-. btnt'A In a' Berei-e«, Her, S-org Winter, hlcr ein und b-S«'«..sr* °°chd-'M et noch-ine W-ile mit einigen hiefi,m � CuT"8' noflen sich umerhaltcn, in da« Plane"»««:-z-llenj-ß tk,» ,r'm um feiae sech' wöchentliche Haft abznSüg«. Am»»U,„ � j'lut onen *«tefümtr fonfr'edcn " l-eial det «ei wird. h-ß in d liefen r brtage: Wirth zn v Löwi ..Hell mi V t;u« nns-rer Gegner bei den letzten Wahlen schon c a« wort benutzte:„De Winter het all' paar rnaal seiden", dann wird man nun wohl erst recht Si »i>b:ln, um unseren Winter dadurch bei den A> iprssell bei den Laudbewobnern, zn verdZchtig-it lieit» de» sechsten schlewig- holsteinische» Wahikecis Each nicht durch solche Redensarten verführen: b«»ei>t welch'»erwelflichea Mitteln wir bei den Wahlen»oZ, Seite dekämpft war,-». Bedenkt, was unser Herr W vab alle uns rc Agitatoren ,u leiden und!U dulden d Jedoch trotz aller verdächtigintzen, alle»'«»lewnd» wollen wir weiter kämpfen unter Lassalle'« Banner. H. Sbrei n. Esst», Im April.(Au die Parteigen«' De«„zip Durch den Uebelnand, daß wir in Folge von allerlei' Vevollr Nationen keine Bersammlnngen abhalten köane-i, ist � de»£ wegavg etwa« lahm gelegt; um so mehr ist eS Pfllt«b Falle Parteigenoff n, fich an die Disziplin zn gewöhnen.* Jet Abtes den von den viele- Geniestreichen der Bourgeotfie wol"�!!», bei den auswärtigen Parteigevossen nicht vorenthalte� Birth ließ eigen« ein Versammlungslokal sll« uns h" and die Bersammlang wurde polizeilich angemeldet. darans beehnlen zwei Polijeisergeautcn den Bevollmi mit einem Besuch in seiner Wahnong uud zeigte«" Schreiben des WIrthS vor. wonach dieser bie Versal nicht bnlden wollte. D» Bevollmächtigte rzkau.igte s Wirth und erfahr, baß berselbe der Polizeibebördc ml Hab«, baß keine Bersammmog bei Ihm stcttsinocoj Unsere Gegner, Wteamoatane und L be alc, wundi nun nicht wcnlp, baß unsere Parlcl auch ohne Vi lnngen im Wachsen begriffen ist, und bie Parteijenof sen beshalb nicht»müden, wie blih»,»iiiter zu vi Lohnabzüge, Entlassung der A bester, welche bei K-nv I- u,", auf dm Bugwcrken hier an der Dagedoibnnnz sta'- X tch noch, die Übrigen BerfolzvNh-en, werden schon dazu beitraget IN dersclt Reihen zu füllen. Nach Lassallc'S Lehte Ist eS abU»1� hen! nothwendig, baß Jeder, der ein Arbeiter ist, stolz H» taloersamr in den Listen de» Allg. d-llsch. Arb.- Berlins perz'W sein. Neue Mitglieder können jeden Gonntag Morg� Wirth Otto Leber. Grabenstraße, fich melden. Quartalwechsel müssen bie Adonticinentogebühren s«s Parteiorgan rechtzeitig on die Kommission abgeliefert so daß keine Unterbrechung in»er Zniendung erfolgt dürfen die Parteigenossen die Extrabcstrige nicht in V heit kommen lassen, da itx Bote mehr Abonnenten sorgen und eine Zulage»halten hat. Für bie we'ic! dr.-itnng beS„Neuen Social Demokrat", der„s civt Biäiter" nnb der Lassaste'icheu Schriften müssen bie g'noffen immer mehr Sorg- tragen; sie fi.d onseri Waffen gegen uvstte Gegner. Stuttgart, 18. April.(Volksversammlung.) «och, den 15. Apeti, hielten»I« unter Bethelligi ° Di 1,/uau so. bei tplP-c bei »ahme btc chau. »»unter lehr cilei '». Di 20. , rtter! in Hm Xdeit» Z ,*<« nnb Stimme «... �..„-...»�Lebatte i Lllcnacher gemeinschaftlich eine Versammlung mit der>*'«setzen zu Prifibentcn vorgeschiagemn Resolutionen, detr-ffe�'�e Orga MilstSr-, Preß- nnb K-ntraktbrnchgesetz, einstimmig an?1"-Verband wen wurden. Referenten waren die He ren E h m a n''d ulle Kol Mühlheim, Hänger und Müller an» Offenbach.» Stoßen V< Versammlung herrschte die größte Begeisterung. Zum» slere Existc wurde den Vertretern der Arbeiter i n Reichstage ei» jt, baß t traucnsvotom gegeben. Mst social. dewokratlschem Grr lietoll�ibei . Dahlheimer, Bcrv' l»� Stettin, 20. April.(Verfolgung en gegen Partei. Versammlung.) Seit der ReickMagSi*' Euch den an Stelle b» Geringschätzung, mst d» mau früher aus»th! Arie Bew'gnug zu blicken gewohnt war, eine nuverkS»ob Gcrech Angst der Bourgroistc unser» Stobt vor dir Social" Social D kratie getreten. Denn_'_ ichstc®ti gi . Also» 'odontt mit allen Stimmen(5000) Stimmen gegen tt«6 Parlau Dutzend— die verschiedener Ge»erk»»ei»lr»—-lue i Siehr besitzt tion an, die fich dahin aussprach, den Abgeordneter de» gesetzt u »d Avsri ,'(1 zum 4 zum erst t werde ##f, zum n Aengstlich schaut mau hin und Od nicht wo Petroleum wär'I" Man hat schon ZielowSIY und Grottkau mit cineS beschenkt, um den bösen Social-Demokraten den Gi' machen. Aber wie wird man sich darin irren. W die letzte Versammlung, i» der unser BerelnsprSstb-nt clever über das Mililär-, Preß- und Kontrakldruchzess r!rte, konnte Keinem glauben lassen, daß die Verfolg uns»» Partei Abbruch geihan bätten. Mehr als SyM � scheu hatten sich eingisnudeii, um den S-leioSprästdeu!� iu» dem chen zu hören. Schon bei seinem Eintritt in de»»litärge'etz wurde»er Redner mit rauschendem Beifall begrüßt,"l-ien Abst --ährend der l*flünd!gen trefflichen Rede öfters wie»« taug" uc Ein Ltt»at, Namens Fischer, der nach Schluß der lubiffercn selbe zu widerlegen sich erkübutc, setze nvtllrlichtrwss«:us übt LachmnSkeln In Bewegung. Er wurde seldstredeub r»' Sita des lowSky gründlich beimgc'enchtet. Die Veriammlus» � See lu die S 1 lintt®« taniz H»!h auf dru Atbeiurstau» n»s, - Gltlllo� er«iidcttcn dlescS tHt tiacm Hoch aus a>»,'®eltf!*V»Sfib(t.ttn und auf ZIelowSiy IttcO'«athkubur�solt. 16. Apr».(CalUttctfammtun#.) � hi'lttn wir rint von etwa 2>X> Personen besucht' Volk.«' irrt�"»"Nlnng ad. TaaeZavbaung: Da« Mi iiär, Pr-b- uvb voll �ltb,uqg.!e». Refeemte!« waren dir Herren Malihia« ...'' Hrrzlg. En wurden die drei vom verrioSpristdinten ) vflt! Mchlagenen R solaelonen einstimmig a�ge;»mmeu. M l ?'lMkr«tilchem Gruß W.«urmester. Jort J'.'''WSntg, 20. April.(Bolk««ersammluuz.) G'fier-i Nertl �*'* cint von ca. 150 bis 200 Mann besuchte Bol�S- » Mmlu g hie» ab. Frevnd Robert Sperling an« e ffri» lerd�� refrrirtr ir-ffuch über die TaoeSorduung: Di sO/71.«listen im Reichltage. Nachdem derselbe ill einem lin ks Ul .»leaw«!° � vortrage die Tdäligkeit derselben erläntert batte, wurde � Vorsttzendea ewe Abstimmmig übe« die d»'i bekannten �lnt onen antetnomm-v, welche von der ganzen B-rsamm- l einstimmig ana-vommea wurden. So trennten w!r NU« g. Z»fr edcnhcit Aller, nuter dem Gesäuge der Marseillaise. ' social-demokratischem G«ß b, A. Schauer, Vivollmächtigter. '''tleselb, 19. April.(Arbeit«lla»wei>ebureau.) Zureise den, die Arbeit suchen, zur Nachricht, daß aw l'v Tage für iämmtliche Grweikc ein Arbeitsnachweise beim WIrtb Werningee, Rorhpforl-rstr-ße, erricht-t ist, wo gute und dauernde Arbeit uneutgeltlich nach. Im wird. Wir niachc ab r zngleich darauf anfmeri �ß in der Heiderge.Zu» Heimatl," ebeuiall« Arbeit �iesen wird, jedaw itn Interesse der A'bcltgiber.— bringen w'r den Arbeitern zur Aevninißnahme die- Wlrthe, wo baS BeremSorgan ansllc�t, uad bitten zu«et kehren: Briakmaun, Btirgerweg; Plieschweaki; �,Lö«,»stein,.isohree-bcrg: Werrluaer, Natvpsorterflr; Ächzen und Schässer, Zadbcrbaum; Buichmauv, Sand« Die Komrrisston: I. Zwiene». Verbands-Theil. Abrechnung,» 2 Exemplare pro 1. Quartal 1674, ea»Is.lm»Stbigen Maaat« AdrechouagSfoomnlarcu, ist soeben nicht geran eigenrriett nbtbig-ll Monat« Adrecho uag«f»>mnlarcll, Ist soeben llerlei*'* Vevollmichtlate», und wo deorn Adresse nicht genau e, ist /R de» OrtSk. sstrer»ersandt worden. e« PD � Kalle»e« Nichteiattessen« bitte ich, mit genauer Au- nea. J J" Adresse, b i mir zn r-klamiri». ste«oll� �ll». Pen 22. April 1874. thaliel Der verbaadskasstrer: , ns Herr Aug. Kapell, DreSdenetstraße 63. «eld't.--- oollmi» Diiitschrr Zimmerrr.Bk«d. gl:".'bau s,, wie in abiger Bekanrtmachnng. ist mit der adk, l? be« beotschen Zimmererbunde« ,u vcrfabren, nnb 'igte? �«e, den Be-ollmächligten nnb Mitgliedschaften zur br msti �tvabme. tstnaevt den 22. Ap»il 1874. wnndW Der Bundeikasjirer und Sekreiär: August Kapell, Drekdenerßraßc 63. ai ein. st.,, >ne Bl Izcna r zu �.t.t........„Hv. ®r,rrff der bmorflcvenbrn Seueralocrsammlvua tilg PN», t Ich nochmals die BtvollmSchil'.ten daran, dast dl. Ar» ltrageU,' in derselven bi« zum I. lo.ai elugesund» sein müssen, e« ablt diese den bm Mitgliedschaften noch rechtzeitig vor oir alz sn!> taloersammlnng zusch'ckeu zn können. v,r,'it< Morg-o lN. Üj''! >ren si liefert erfolgt. in» Knien wt'irl s ciotj 1 bi- onsl« deutscher Maurer- und Steinhauer-Bere-v. Für da» Präfidlum: W. Buchholx. schau. Unsere ArbeftSeinstillang dauert seit dem 30. ununterbrochen sort; da nr« der Kampf durch den l'hr erschwert wird, so ist e« nothwendig, denseibiu Tjjjm. Der Geist der Str.iendin ist gut. Ullterstüijnu- '�su senden an A. PatzkowSky. svraugl Erst große« Gelächter, dann einiger Wirrwarr. Die Ei».» sprangen auf und achteten de« an.elang-nen M dlr nicht, die Anderen leerten noch in aller Eile T ller und Ela«. Dan«»eoe Roth. Die Frage war: Zur Ja-Thür oder zu» R-rU'?hüi? Um was es lich handeitr, war nicht zu erfadren. Der Instinkt tbat da« B ste. Die Heerde, in «elcher Physsoj-uomieo wie Mallinckrodt'« und Wiu.'lhorst'S fich zeigt'», schrickie sofort jeden g-tea Naiionallider-l-n zu- rück und trieb ihn zn» eatzegeng. setzten Thür, während ein -utcr illtramoniauer ebenso genau wußte, wo er h uzehSr'e UN» nicht hiagkdö Je, wenn er fich e;wa ln die Heerde v rirrt hatte, au« der Lask-r und Beouigleu hervorg-ck.cn, und dabei gab c» natürlich viel Ge ächt r. Bon dem Amendement, da die beiden Heerdcn trennte, wußten Nicht Viele, oder mau kennte ja birHammel ans beiden Seiten, und Hilter sie stürzten sich die Heerde» muttzig her."— Diese Zeichnung ist kostbar, ab-r wab»� dl- m-ist-n Reichs- boten stimmen, ohne den Gegenstand selbst zu prüfen, ml- ihren Fraktion sübr rn. • Ein iutcressanter Grümdcrprozeß deschäf- tigtc die 2. Kliminaideputatiou zu Berlio in ihrer Sitzung am 10. ds». Auf der Anklagebouk saßen der Gründer und der Direktor der„Berolina�, Hau- serbau-Aktien-Grsellschaft, Kaufmann Johann Chri- stian Götsch, ihm zur Seile die Mitglieder des Auf- stchtSralheS, die Kaufleute Carl JalinS Lembke, Louis Schnitzer und der Zimmermeistcr Johann T lfchow. Bon diesen ist der AufstchtSrath Schnitzer bereits sechsmal theils wegen Diebstahls, theils wegen Be- trugeS bestraft. Die ersten dieser Bestrafungen fallen in die Zeit, in welcher daS preußische Gesetz noch die körperliche Züchtigung als Sirafmittel kannte, und so erfahren wir denn, daß der Herr Aufstchts- rath LomS Schnitzer durch Ertenutniß des löuigl. KrimiualgerichteS zu Berlin vom 2. Januar 1843 wegen kleinen gemeinen Diebstahls zu 3 Wochen Strafarbeit und 10 Hieben, ev. noch 14 Tagen Strafarbeit verurtheilt worden ist. Die Entstehung der Aktiengesellschaft„Beroliua" fällt in die Zeit, als der GründongSschwindel seine ersten und schön sten Blüthen trieb. DaS Urtheil lautete gegen Götsch auf schuldig wegen Bergehen gegen Art. 249 deS Gesetzes über die Aktien- und Kommanditgesell schafteu vom 11. Juni 1870, so wie schuldig der Unterschlagung, in Bezug auf die Kautionen dagcgeu uichtschuldig der Untreue, da jeder Anhalt fehle, wie cS um daS Vermögen der Gesellschaft bestellt ge. wesen sei und welche baaren Gelder der Angeklagte zu verwalten gehabt habe. Die drei Mitangeklag. teu, die AufsichtSräthc, wurden nichtschmdig bcfuu den, da ihnen nicht vachgewiesen sei, daß ste die Un richtigteit der von Götsch gemachten Angaben über die Zeichnung und Anzahlung deS Grundkapitals gekannt haben. Götsch wurde zu l'/z Jahren E fängniß und 2 Jahren Ehrverlust verurtheilt, auch seine sofortige Berhostung ausgesprochen. So sind wenigstens einige„kleine Diebe", respektive„Grün der" gehängt worden; die großen sind natürlich schlau genug, dem Strick zu entgehen. Wegznz für 4 Familien 35__ G-äleucc«n Lageioha(«et St-tat 11-- Für eine Agii«ll»nSreisc für 2 Mau»»ach Wil- delmshaoen incl. Tage oh-: 40-- öono für Postazwcisullz_— 4— Suogub.u 3b i 13 6 Vom Voro-t(thn(t"i 360-- Slnuahme 495 Th,. 25 Gr. 9 Pf.— 1239 Hill. 10 Sqlt 3 Hj. An.' gab-»». Boeort 360-—-—« 900-—-—# Bleibt 135 Toi 3o®. 9 Pf= 339 nnt. 10 Schll. 3 Ps. Kassen-Saldo— Die 1 Ty.r. 12 Gr. 6 Pf. D.fictr wurden oon Wilhelm» havm gedeckt.— Der Ucbcesch.-iß wurde zum Lradcr und Üllaer Slrike verwcubct. Fcruir ersuchen wir bringend, fich nicht irre leiten zu lassen,»ach Wilhelmshaven zu gehe»; aller Zuzug muß fern geiialten werden. Außerdem zur Anzeige: Uus-re Beüd« der Lühe haben durch ihr Z»sammrahalten und durch die Stütze 'er vereine auch d-n Sieg«ovongetragen und errunzen durch OwSchentlichen St'ike. Zunächst ist de» Da. clo u von 26 Gr ans 1 thlr. festgesetzt, die Ar-eltS-e t um lj Stunden adge- teirzt; mithin ist alio der Steile ans der Lüh- deendet. Jedoch ersuch n wir dringend, den Zup-g vom Platze des Baaser Ranke frrujuhalt-», da dieser allein sich nicht gcl-oudcu erachtet, die Foroerunz zn b-w-lli-en. W- Sohn« in Hanburg. ung.) heilij it der werdegl n bel»l !. Has samw ca. � .ie d..i etr-sscv� nig a»s 20. April.(Kongreß der Eisen- und Me- �tter Deutschland») Kalle, en! Der vom 5. bis in Hannover stattfindende Kongreß der Eisen-»nd : titer Deutschlands, welcher durch 53 Deiegirte de- ?ar und worauf an« allen Theilen D-ulschlanc» circa � Stimmen vertreten waren, hat noch eingehender leb- Debatte besch ossen: Der Strett inncrdalb der polltl- .'tbtit-,be»e»mlg sei nicht in unsere KorporationZbe- � zu übertragen; rS fordere deshalb der Kovgieß alle b» auf, fich brüderlich die Hand zu reichen und »eugeschnffeaen Allgemeinen Metallardeiter« �»d cinjlltretca, vm so mit vereinten Kräften über- Ausbeutung in unserer Korporation einen Damm 'setzen zu können. von dem Gedanken, daß eine ge- in Organisation vermöge de» Allgemeinen Metall ''Verbände« geschaffen werde, beseelt,-ppelllrt der Kon- HmalljJ�R alle Kollegen Devtschlaud», sich Mann für Marn 'wßen Vereinigung anzuschließen, damit wir siegreich lere Existenz, für Weib uad Kind rintretc» können. daß die Zwciinalhundcrtundfüvsjlgtaufcod Eisen- letagordeite« DevtschlandS, wenn sie orgvvisirt sind, -cht bilden, mit der die Herren Fabrikanten rechnen Also vorwältk! Brüder, allen Habe» be! Seite, Lach dem Lerbanb an. Unser Wahlsprnch sei: To» 'th! Krieg dem Müßiggang! Friede uad Arbeit! ftnd Gerechtigkeit!— AIS Parteloegane wurden der Voclal Dcmokrat", sowie der„Volke staut" b-sslmmt. >ch ste Generalveasammlunz wurde auf den 5. Juli �gesetzt und finbit dieselbe in Cassel stall.— Alle . nd Anfragen sind an Unterzeichueten zu richten.— Jfi zum Boroitc de» BcrdandeS bestimmt. Unierzelch- zum ersten Vorsitzenden gewählt. Statuten, sowie Ie werben in nächster Z-it nach Bestellung versandt. 'M, zum nraen Werk,! Mit social-demokratiichem Geuß Albert Baethke, erster Borfitzenbe». Berlin 8t)., DeeSbcverstraßc 5, 4 Trippin. dach. Zaw age ei«, em G' «cr»i gen» Stög« her attl auocrk' Social-- a und -är'I" rineS� m ästb-at nichgesl veesoli l» istbeub in de» cüßt. > wiebl »er Kö ichel»-! >cub r� mlusö ezen el -.ewe ■x be» Allgemeiner deutscher SchlffSzimmerer-Bereio. Abrechnung von Neujahr bi« Ostern 1874. Thl. Gr. Pf.— Mk. Sch. Pf. Einnahme v. Neujahr bi! Ostern an vierteijährl. Beitrag 276 3 2— 690 4 2 »Für Stralsund und Barth 39 9 4— 99 1 7 Für Agitation nach Memrl, Stettin zc 8g 9—= 208 4— Letzte» Qunrtal vor. Jahre» Eassa 141— 8= 352 8 8 'US dem Reichstage. Die„TribLlle" schreibt' -litärge'ey hat in der drillen Lesung v»r der geoßen Ichcn Abstimmung gestern»och einmal einen„Hnm- PiNfl"»öthig gemacht. ES handelt- fich um' ein InbissercnteS tlmendemeut zu s 50. Der neue Zäh- ''US übt Immer einen komischen Effekt bei den Herren .''»n de« PorlameutS an». Er wird nie ander» al � el in Sccae gesetzt. G stern lag gerade der Schwer- 3 Parlament» beim Büffet, l-tztere» war ein gvt ehr besitzt, al« der Sitzungssaal, als p.ötzllch eine lu die Restanrationsräame hinein schrie: Hammel- Summa 540 2 2=1350 2 8 AllSgaben v. Neujahr bis Ostern 494 9 3=1235 12 3 Bleibt Kassen- Saldo 45 22 11= 114 6 5 Abgeschlossen den 9. Avrll 1874. Nachgesehen und sstr richtig desuadcu durch die Konttolk. W. Sohn», Kasstrer. Abrechnnng über den Strtke zu Wild'lmd d-den im Januar 1874. Einnahme he« Mitgliedschaften. Thlr. Gr. Pf. 148-- 36 12— 12 12— 21 6 34 24— 15 29— 13 25— 10-- 8 9— 40 18 9 2 6— 5 15— 6 27— 37 19— 102 3— Bremcrhafeu durch H. Helm« und H. Röhls» Altona durch F. Oese» Lübeck durch H. Ra>h Nievstebtcn durch Albert Behrwaru R-i herstieg durch Joh. Witt Harburg durch H. L-: heran Eltfleld durch Bartels Ap-nrade durch E. T. Nielsen Fiakenwarder durch H. Hehlen Kl-l durch H. Oll Eoxhaven duich E. Ä. Beehncke Este durch Joh. Güpver Lauenbmg dmch E. Meyer Brate durch H. Freese und G. Mehren« Hambmg_ Ausgaben an räch Revision Summa 495 25 9 oder 1239 Mark 10 Schll. 3 Pf. die Mitgliedschaft Wilhelmshaven im Slrlke, einer Komwissson der Wilhelmshavener Mit- gli-dschaft. Eine Reise nach OstftieSlaud für 2 Mann Sine Reife nach Bremerhaven Rrisezclb znr Unterstützung für 46 Mann Wegzug für 7 Familien Uateestützang für Frauen An den Bcvollmäckt gten für Maßregelung vom 20. Janu- r bis 17. Febiuar Br-efe und Papier— Pojlporto für Aawelsang, Gelb verschickt nach Vorort— 2 Reisen nach Varel 1 Uatrrtütz i»g für Frane» u. Wegzug zum 1. Mär, für 5 Familie» 19 Thlr. Gr. Pf. 19 14 6 7 6 6 114-- 58-- 31-- 24-- 15— 4 6 28- Jtzthoe, 21. April,(«orauastchtltqer Strtke der weidlichen Arbeiter.) Ja der mechanischen Neyfabrik und Webeeei(Agentur. eschäst) wnrden beste vom Direktor die weiblichen Arde-t-r zuiammenderufcn und von ihnen verlangt, sich Ihre AroeilSzeit um eine Stunde verlängern zn lassen. Jedoch, da es die Arbeiterinnen nicht anaehmea wollten, wurde ihnen eine Woche Bedenkzeit gegebeo. Es ist geradezu uumrvfchiich, noch mehr Arbeitszeit zu verlangen� da schon von früh 6 Uhr bi« Adeud» 6 Uzr gearbeitet wirb, wovon um Ij Standen MiNagSzeft abgeht. Wir bftle,'.. daher dringend, den Zuzug fernzuhalten. M beere Arbeiterinnen. Kopcnhage», 21. April.(Llempnerstrike) Die K»-- p,»Hagener Klempner sehen einen partiellen Stecke voran« Der Fabrikant Königsdruck ist nach Berlin gereist, um Ar- deiter zu bolen. Wir warnen vor Zuzug. Da« Comitö.. Der Beitragfammler und»essen HülfSmäaner (auch von Moivit u- b S-suudbrunuen)«erden aufgeforbert, Donnerstag, Abends« Udr, vor der gcschl Mitgl.-Vers. ganz destimmt Eophieustr. 15 zm Regelung einer«ichti- gen Angelegeuhllt za erscheinen. Brtefkastr»,, Die Herreu Walter neb Ponten In Dresden Werder ersucht, die lrrthümlich mitgenommenen St. n. H. unter An- »ade ihrer Adresse an Paal Frohberg in Dartmuub zu senden. v Alle Bliese an mich find bi« auf Wettere« per Adresse G. Sander, RchagenSgan, 767 a. d. Trave, Lübeck, zu fen- den. G. Stöckel. Der Bevollmächtigte de» FormerbunbeS zu Hannover wirb ersucht, sewe Adresse einzuienden. G. Stöckel. Herr Böttcher wird ersucht, so bald al« möglich, mir Protokolle und M-tgllebSI-üchei zn Wcken. L- Bosse, Hamburg; pr. Adresse F. Flügge,' großer Buestah 24. Hr. Haustein, Dresden, w-rd erfticht, auf die Aeußerune In der Dresdener Kauferenz da« Prolololl der Generalvers. v. 1873 uachzuschlaaeo, und zwar Seite 4b, Nr. 5, so wie Seite 71, Spalte 31-34. Gustav Kießling. Annonce«. Für Berlm. jlSsikUtim deutsche? Ärdeiter-Verei«. Geschlossene Mitgliederversammlung Donnerstag, den SS. April, Abends 87, Uhr, Sophimstr. 15. TageSorbu.: Schluß der Diskussion übe» die Anträge zur- Geueraloersammlnag. Za zahlreicher Bethelllgnag labet ein Der Bevollmächtigte. Für»ttdi«; ÄÄgemewer stmtschtt Ärveiier-Vereiil. »eriammluuzen Sonnabend, den 25. Aptil, Abend« 81 Uhr, im Caft Müller, Thurmstr. 40(Moabtt). Bortrag de» Herrn B e ck. Soii>»nbetld, den 25. April, Abends 84 Uhr, im«rat- weil'scheu Bierlokal(obere« Saal), Kommonbontenstiaßc 77— 79. Bortrag des Herrn Winnen. Komiabeud, de» 25. April, Abends 84 Uhr,!m Lokale»-» Herrn Lin bemann, Mantensselstraße 90. Vortrag des Hermi A. Schlesinger. Sonnabend, den 25 April, Abend» 8t Uhr, Im Saale be» Hrn. Fleege, Schönhauser Allee 51. Bortrao Unter-- zeichneten über Leiden und Freuden ans dem Molkenmarkt, oder meine heutigen Erl-bn-ffe vor dem Dreimäuuergerlcht Ja nächster Woche findet eine Aziiatoreofitzuag statt. verschiedene« und Fragekasteu. Neue Mitglieder können eintreten. Aach werden Adouuemeuts auf den„Neuen Social- Demokrat" entgegen genommen. M. Schlesinger. Bevollm. Bund. Km? Bssli*- Dentscher Zimmerer- Versammlung Dooaerstag, den 2». April, AbeubS 8t Uhr, Kipnickersiraße 172. TageSorbu.: Die Arbeiterbewegung in Deutschland. Um zahlreiches Erscheinen ersacht A. Kapell. Für Stettin. Da» ArdettSnachweisebarean für Schneider befindet sich �ischmarkt Nr. 7, 1 Treppe, beim Rcstaurotear N-umaan. Sämmtliche Schneidcigcsrllen Deutschlands, welche nach S'.ettiu kommen, haben siq an diese? Bureau zu wenden und wird ihnen Arbeit«meutgiltlich nachgewiesen. I. A.: W. Böhm. WKs WsÄ!«» ÄZKrM. Rutsch..Masrkr- u. Stnuhlmer-Arrnk. Mitszliedtr-GeAtral»ersi»«Rl»ng So.utug, scu LS. April, vormittags 10 ller, im Lokale de« Herr» Alterma»«, PotSdamerKr. 103. TozeSardn.: 1) Wahl einer vrorsnischea Bkvoklmiich iiglen an»'WS Sielloe tc-tcr». 2)«t-ll»ck Alltri,- M de»»le'jäh'.i.ei« Se°ecaloersa»mlllax. 3) Regeiuilg wich Äz r Biriia- aü gelegenheilen. Ich'»lache, be»en so überaa? wichtigen Angelegenheiten, «rcht zahlreich m erlcheinea. Nene Mttzlieder werden anszenomwen. Im Anstrage: Göttel. SSerlmer Akkordträger- uns Bamibeiter-Beret». Oeßesttiche Beksam«l«»g Soara««, de» 2«. Ap il, Bdrmtttng» S Uhr, in. Loiale»r« Herr» Lieder, SMafferftrol« IL. T-geoordn.: Zweck NN» Z'rl de« Berliner AkkorZttiier- •«h Baoarbeitervec-tae. Reluent: Uor reeichnet-r.— Bit» Hchirbene« an» Fragck-gen. SSilh. Wißmana. Sämmtliche Möbeltischler ivrrden zn der am öoantg, de» 26. April, SKotgtn« 10 Uhr, 'Üw Lokale de« Herrn Porst, Raoemorierstr. 45(Apokchkaay, zlattfiudenden B rsamml'lvg eing'la'kn Tagetorda.: Die jetzige» Lohaoerhaltniffe. L. Herold. Ks» GeusrawersamMhmH der M'tgl'eder de» Maschweubau- usd Metallarbeiter-BercmS Eoantag. de» 2S. rprll. LormMag« 0 Uhr, in Siiermann'o Salon. Akeeftr 63 TazeSardn: Aorechnan,»e« B rewsiasiiieeS. Vorlaie de« St. tut»»es All, eul. MetallarbetterBcebnodeS an» ans er Aaschlah an»enseldea. Berickieeeal« und Frogekaftea. B ch legitimst. Reue Mitglieder werde» anigeaomme» Ade, ist»et pflichtet, für»e verbrelta». Singe ja trage». _ Der v-fian».«. Mever. KS» mtTfVn Arbeiter-Fraiml- nnb Mäbchea-Lerei»« effr»tliche S-rsamml»», Freitag, de» 24«P il, Abends 8i Mr. im Eng>>acn Ti»li, Ki.chen- Allee 41, St. Seorg. Ta e«ordaa g: vomag. Nteae Mitglieder»erde« oasgenomme»._ Vater. Für Ha«d«rg Sämmtliche Keoöllmächl.gte der dem Allgemeine» deutschen Arbeiter- Bereiue nahe stehenden Gewerk- fchaften lade ich hiermit zum Sonlltag, de« 26. April, M,rge*S 10 Uhr, jn einer Conferrnj bei Flachsbarth, Nenerwal nnter ptr. 17, ein. Bat er. Kar Ss«b»r� Große GenerslverfKmml«nH kammtiicher Zimmerer So»»«de»». de» 26. Ap.rl. ade»»« 8t llbr, im Engltlche» Tivoli,»irchenalln 41, St. äeor«. Tage»xdn.: Da« Prinzip»?, Eiulzangliwter.— Da» jetzige Äerha t'»»'S hi figen Meiiieri-nnde« N'd dem g'gen A" r die oermaaente Sommilsion mit ihi.m Aahänafett dem �«»d Treae"." Die M l gilt»er de» ZilMNetelbn»de» werde» erfacht, di' Miigliedc- de«„Tlud Tre»e ans dl v,r ammlanz aasme-r ft,« jl machm_ 5 3.: ö. Pfeitfer. Unser Strite ist»och nicht beendet, denn es ist uns unsere Fordernag von 3 Mark 4 Schilltag per T«g noch»icht bemilligt worden. I« Anflrage dcr vrreiaigte» Se.elra»».er»es ElbstromeS. Der Vorstand. T.aj»e�'>rekar»'»rn.».e» lan.nr uu;«iAta antzlierr gr»• ö. Sc« mm, T»pe«tn»r, p.mjcnftr. 83. FS? HamSueg. rl.Ägt«ewer Tischler-(Zchreimr-) Verew. Kitaiieüeryeoiua-mlnitoe» Tounaselld, de« 25. April, Abends 8 Uhr. im Lokale des Hrn. Hübner, Gr. Roseastr. 87. Tog'korda.: Dlc Rczelarg de» Sommiraergnüpiagea «ad B rkchiedevel. Donaerftag,:«« 3» April. Äsen»? 3 Übe, t« Tütge'a Salon, ValemlnSlaat» 41. Tagekordn.: Wahl der Deleg rt-a z!!r G'»er».l»r»eaatai-' inng�__ W- Harter. §&x■pvimbmg. Oef Alotfene Mitgiied»,-versammln»» des Schloffer- und Maschincuballtr-Bercms s»»aa»r», de» 26.«peil, Ade»»« 8t Uhr, im Lokale de« Hwn Petersen, Gr Neamvrtt 14. Tagerordn.: Adrechn-mg.— Innere Berein« angelegen» heite». Die>»»zr-ßkomm'sfi»nea von Hamtmg na» Alton«»er- den dringend erfacht, m exicheinea, sowie Diejmlge»,«,lche roch Sammeloogea habe», w.rdcn ersticht, diesclde» einza- li-fera.?. Bosse. Für Hamburg- Altona. Oesf-nelts», B-.-llaaimtaaz der Ewcrführer-Tagclöbuer uud der Schauerleste Areitsg. den 24.»peil, SdeaSS 8t lldr, im Saloa ,.Ei�H-lle". Sa Pa«l» Tagelordn.: Gtüa»oaa eine« v rein»«ll-r Arbeiter, ohne Aasnahme der fpezikll n Glsetäst- blanche, wc che im Hasen von Hambnrz»der A toa« Besckäftiga. g find-a. I A: L. Dr»,»nd. Altona. S-lNi-bra». N �rtl,«»� 7t lw, WolksVsrs amMwttH. TageS-rb»: Me v-tartheklaag Weherabrrz'«. Welche Xevoiatioa will die Social- Drm»kl«g unsere« A-g ordneten an sceac Wähler. Rese reut a: dl- R-ichetrakabg-oidaerca Hassel mann u. Reimer. S«»»tag, den 26. Sprtl, Festfeier zum Geburtstage Ferdi uand Lüssallik'S. Nähere« die Plakate. D.r Be». Emil Andereya. Für Wald. ZUlzrAnner örstschn Arpeiter-Serew. Oefseatliche Nersamwlnag Msaltz, de» 27. April. A>'-enSS 7 Lhr, bei Aug HammeSfoh». Der B vollm. G. Luchtenberg. Für Dortmund. AcituvgSkoinmisfious-Sitzuug Freinig, otn 24. Lpril, An-ntS sj LH:, im Buiiaoloka!. T Kalbfleisch. Für OsnabttSek. Mgemeiuer deutscher«rbeiter-Berei». lüiitg liedcrv ersammlang Lsautag, bt» 26. Apiil. Loro iita.h 101 UV, im Zublmaau'schc» Saale, A!te Münze 21. Tazesorda.: W-lterberachivz der Aot Sge zn,& »ersamariiivg. A�zadlrci�er Bciheiligang ladet elu_t' Für Frankfurt a. M. und Um gl Snantag. des 26. Ap-il, von Nachmbiax« 4 Ulu: an: Zur Geb»rtötazsftier Frrd. Lsffü Groszes Ardeiterfest im„Schiitzeahose". P»z«»im: Jaftrnmental. Concert, Gesavgs- und deklamaK B«rträge, theatralische Anffllhrnngen. Festrede, gehaltea»,» S. Froh KU. Boa 8 Uhr«o: TP? AT.T. Sa», de a Pujon 9 Stenz«:. Auswärtig« PaMalgeoossea sind herzlich w Da« dev bei de �ektel ,.�S F. �iwegunx Fk* Wraaffwtt«. M. Azitst»»Ssch»le. De» Partei« eaoss.a»er Umgcgea» Fraalstiois rlch», daß. um ihnen de» Besuch zu eriochiera, die ia der nächsten Zeit ans eine»»ad-r-a Tag»»legt vorläufig muß»,r Freitag beibehalten»irden. _____ Karl Fr �Berem der deilschu� �ttdlmctzru. Die Mitglieder»os veneina d-r dcotsche» Etaisai.. Äüpjig degehea S»»»« en» da 25. Ap-tl. Ihr J«1*1 A fnlT(„ StifwugSfest, �ea g, veroanden mit CiNRrt. P,sl--S, Ekst'- g, FtßrkR V zur zg daraas solgeadrm Bull. ketztercu in den Rfcmua»er Tonhalle, vtstcrftrat«' Die«aswittsgea Kollege» fiad HI»u»ch smnadliä �• geladen. s�nädliä _ Da« Ftsteod Für D«lt»den. UAzeAtti«« üvchchtt Arp«ü-».'-KKAA �..äurüi Oefseatliche Mitglieder» ersamms«�., Z Sem! abend, de» 26. Lptil,«der»» 8 llbr. �«ßerl w»,» Sael d« Eonoersanon am Gee�bÜ� � Boll se Um zahtrcichea B stich bittet� De, Bev. FÜrL-ffei. Die Mitglieder de« Steinmetzeweerein» EvKaabevt, de» 26. Aptl, Im Weitzel'» Liergartea. Mlachederzrnstra' Aw erste« Stistungs-Fest. Anstw Artige Kolleg»ci werten hlerz» frenadllchß Z. M- Für Aken a.«. NsMvK�M««lA»g�ss-°s» �"Zusetz »iiit er �»ficht til lichst.„ /ersa, �utirt» bereu r für die Eoaatag. de» Ri Apiil, Stach». Sh Ahr,'t»-ine U t« Gasthos»Zur E-che." bombereci Togesord».: Die A»»eiterbetoe»uag.— Rcker»»� � Kamigaa«. Fr. tUi}. Hleichshallen. Soiutag, de» 26. April, Bor«, priic. V Alatiuv Iksir«»t«tal', Vbklll- sri Grgel- C «rraozirt von dem Äisanglehrer Hrn. Liilli zn»»htthitigem Awesr. Da» Nähere d««»«-a du Plakate. Satts w d,«offe zmn«aal 7t«an., ioge lst... " � J�.ch find Blltt«»strher im»'u.- � Baiko» 15 Sgr.------------------—... »er«eiche Halle» an» bei de» Sasstrern»er Tischler' ss »«> 10 S,r. zu hahea.________. �'ßen' g De» Pott-igennssen e»pfedlen»ir»ser»en e» �erlichc Herren-Gerrderobst-Magazin.«vikswii vebrücker Sons, 24. Lothriagerstr.ße»<,»,7.7"" Mttglieoe» de» AllglMkine» d-Msche» Arbeite»«� 7 Zager»»» AabcttSwezstgn', gr. Ans», vo» Tuch n. 9*- bedeute Bistellangea nach M»«p wer»,» ia vir,, st« Zeit«oj? njqhs Rohtabak-Verkauf. Unterzeicha-te emps-hle» ihr«ei« gut assartlN� iiltmmllcher Sorte«»»der Blätter. Tabake ta Balle», J". «»«gewozen zu soll»« Preisem � �Is- gewogen zu sollte« Preise». Sehrke a flttaft, kWolaock«.) Zolhcintze,� Für Hauusttzer. Wewe Adresse Ist j-tze:«leta- Baheentwald de« SassKer«:«oetselderrelhe 27. F. Di ehr, veoollw. d. D-nlfch- Zlwwerl so n Dem Parteige»»lsea Aagast H-ide« statestad ade» Ä>tatt>tage die herzlichste seiaer Frau und seine» Freaadia s-ia» ti Er.tuli D m Portrlge-'offk» A. Boradrach z» selnem � �«.Atsch«.. w�tle P«�!«'�''Sentli . telgi bmttstage»le besten G.stst»Atsch«. J'sht hinl gemäß hch, ab >veil eS ke vol !«nderS wählt i b zum »"'ns; q -ch'tf 2 Schlaf». Cl kSr Schah«. A'b) Zteirast� 1»«"tgevbeit �i-dtich-Sr., Hos 2 Tr.»ei Tiedtke. �»»„ > S Kinck von C. Jtzrmg Nachiolxer(Adots Beeei») i» � � o u V i Ecrastwottlich sü» die Redadion: C. V it»» i» 9 Preten, «n-lag Vera«. GiSw-l in«e-jtn.«u �'gkeit e