Seiet». mlnnl 8 Uhr. mml&t 50. Berlin, Freitag, den 1. Mai 1874. Steuer 4. Jahrganz. _ nlchtw« drei Mal and»wer: D« a. Boaaadead«' «. ----- nitM*t«i8 iiicl.«rmgerloh» viertel« IJtaamaanbo 17'/, Tgr, ms« !3®st-, ewzela Jhitnmtrc ?dea Psstäaitern in Prenßcv ,trS,«a aicherpreuß. PoftSv» (Ä'Wi�IaBb alciQu'.M IS Sat ""«rajet sädd. wäsr l «trete mwla»! ii nr i«a,?� �5ü Äliil-Dmokrlit Elgeuthum des Mgemeiue« deutsche« Arbeiter-Vereius. SizdaNtsa v.«xoeditiss >S erl I a, DreideaerKrad- kir. ti, «eftellaazen werden auswärts bei alle« Poftamtera, i» Be-in in d« Expedt- ttoa. sowie bei jed: i! Ebsdtteur, est» zegeageuoinmea. Zas«at« wenn auch nur in gewissem Grade, eine Be« chtt, �uug deS KapitalgewinneS erblicken. Wenn aber gsglicl Kepital aus augrsammelten Erzeugnissen frem �„p» Arbeit besteht, dann liegt doch die Ungerechtig- te» KapitalgewinneS auf der Hand.— Unter wir die Sache also näher. >tn denn die Kapitalisten oder deren Vorfahren � oder fremden Arbeitsertrag angesammelt? dfnstn wir zunächst einen kurzen Rückblick auf Gerichtliche Entwickeluvg der EigenthumSverhält Nach der Epoche der Sclaverei bestand Leib� �Uud Hörigeuarbeit; der Feudalherr konnte laut J�cklicher gesetzlicher Bestimmung die Arbeits« " öderer Menschen ausbeuten, die Erzeugnisse �tbeitskraft Anderer an sich ziehen. �ie Hörigkeit btstand ursprünglich auch in den 'w. Hier aber entwickelte sich dieS Verhältniß Zunftwesen, wo wiederum der Meisterstand BttSdrücklicher gesetzlicher Bestimmungen Ge- . Und Lehrlinge ausbeuten durfte. i�uf Grur d der also angesammelten Werthe konnte t'r Handel immer mehr entwickeln, der so zu � �Kapitalansammlung führte. - � �u kam die groß» französische Revolution, welche iiiif'i i' uach und nach in ganz Europa, ja in „ US'' �ulturstaaten das Aufhören der gesetzlichen «teteng der Arbeitskraft proklamirt wurde. a si'J 5l't Arb iter standen auf den Trümmern deS lück�'lstaateS— frei, aber hungrig. Die Theilung yJtetU, daß nämlich jeder Arbeiter immerfort nur "zeil deS ganzen Arbeitsproduktes verfertigt, immer mehr, fo daß die Produktion keinen >g finden konnte ohne bedeutende ProduktiouS- daS heißt ohne Kapital. DaS gefammte aber, welches die Vorfahren dieser uun Plötz- 'itei«n- Arbeiter geschaffen, befand sich in den pte derjenigen Bevölkerungsklasse», denen bisher ?Sbeutung der Arbeitskraft gesetzlich zugestanden. - Arbeiter also wurde jetzt nicht mehr gesetz- »H,* Jtewngcn, seinen Arbeitsertrag, soweit derselbe Y Lebensunterhalt hinausging, Anderen zu A(i j,.�in, er wurde hierzu aber gezwungen durch die ' t.(| Jüchen BermögeuSverhälti.isse. Hatte ihn früher �tsetz gezwungen, de» Arbeitsertrag zum gro H»)' vtil abzugeben, so zwang ihn jetzt der Hnnger » � >». Und in einer Beziehung stand der Arbeiter uoch schlechter; bei der gesetzlichen Ausbeutung seiner Ar beitSkraft waren auch Gesetze zu seinem Schutze est standen, welche nun auch aufgehoben wurden. Die freie Konkurrenz regelte Alles und die Arbeitskraft wurde eine Waarc, welche mau, wie jede andere, au dem Markte kaufte; den Preis dieser Waare regelten ebenfalls das Angebot uud tM Nachfrage. Und eine solche lebendige Waare— wenn sie auf Lager blieb? mit welchem Elende, mit welcher Roth hatte der Besitzer derselben zu kämpfen! Auf Grund dieses neuen ZustandeS, dieses Lohn- Verhältnisses nun, zieht das Kapital immer wie der die Frückite neuer Arbeit an sich und nimmt be ständig in sich selbst zu. Der Werth, der aber so dem Kapital zuströmt, wird durch die Lohnarbeiter geschaffen, denen er also eigentlich zufließen müßte. So ist eS also früher wie jetzt der Ertrag fremder Arbeit, der sich in den Händen der Besitzenden au gesammelt hat uud ansammelt. DaS Kapital ist also„angesammelte» Arbeits erzeugniß"; aber fremde Arbeitserzeugnisse, nicht eigene, find im Besitze des Kapitalisten.— An dieser Thatsache kann auch im Großen uud Gau der Umstand nichts ändern, daß auch zu dem Kapi- tal des Einzelnen ein kleines Ersparniß eigener Ar beitSkraft geflossen ist; daS Verhältniß gestaltet sich wie ein kleiner Bach zu einem großen Strome, so daß eine Einwirkung in das allgemeine ökonomische Gesetz dadurch nicht entsteht. Einen Vortheil hat allerdings der neuere Zu- stand— der Arbeiter, ist politisch frei geworden durch die Aufhebung der Feudalherrschaft und de» Zunftwesens. Wenn unu auch die social« Knecht- schaft nur scheinbar gehoben war, da in Wirklichkeit der Hunger, die Nothwendigkeit deS Leben», größeren Einfluß noch, als die früheren Gesetze ausübten, so gab doch die politische Freiheit wenigstens die Ge- währ, daß der Arbeiter dereinst auch social fre sein werde. Die socialistischc Gesellschaft, die auf Grund der Politischen Freiheit der Arbeiter entstehen wird, soll nun bewirkt», daß Jedermann den vollen Werth für seine Arbeitskraft erhält in dem Ertrage seiner Arbeit. DaS Kapital wird dadurch noch vermehrt, aber eS wird sich nicht ansammeln können zum Schaden der Menschheit in den Händen Einzelner. Die ArbiitSkraft wird gewiß ebenso noch steigen, aber sie wird nicht ausgenutzt durch Andere; sie gereicht dem Einzelnen und der Gesammtheit zum Wohle. Kapital uud Arbeitskraft, die sich jetzt so sehr bekämpfen, treten dann in einer socialistischen Gesell« schaft erst in die wahre Harmonie. PMttfch« Zlebsrficht. Berlin, 30. April. In der Sitzung des deiitschkN Reichstages vom 24. April wurde das Preßgesetz in der dritten Lesung Weiler berathen. Abg. Wiggers hatten den Abgg. Hasenclever, Hasselmann und Reimer in Bezug auf ihre Anträge bei der zweiten Lesung Zügellosig- keit vorgeworfen. Der Abg. Hasenclever nahm nun Gelegenheit, diesen Vorwurf deS Fortschrittlers zurückzuweisen. Er sagte: Ich will rur win'ge kur-e Bemnkirageu mache«. Zu§ 1 hebin w!r bti der zweiten L:s«: g i» Bezug auf die Freiheit der Presse folgenden Antrag gesiellt:„Jede,- mann hat ia? Recht, seine Gedanken zu veiössentlichen; die Freiheit der Presse darf in keinir Welse eingeschränkt werden." Nachdem mein Frern� Hasselmauu di'sen Antrag begründet hatte, meldete sich der Abg. Wiggers zu einer persönlichen Bemerkung und lagt«: «Der Herr Hasselmann hat mir vorgeworfen, daß Ich Im Jahre 1848 sük die Pr>ßsrcidelt gekämpft hätte und nun da- liegen sprecht,«eil eS m r j>tzi nicht mehr passe. Ich will dagrgin bemerken, saß ich meine Ansicht ieit 1848 nicht ar< ändert habe, daß ich roch jetzt für die Preßfreihiit bin, aber gegen die Pr.ßzüzellosigklit" Meine Haren, es ist wir allerdings nicht gelungen, irgend einen Ausspruch, de- der Abg. Wiggers selbst im Jahre 1848 in Bezug auf die Prisse gethan hat, aufznsillden, aber wohl eine Aenjittutig des Herrn Abgk»r>n,t'N von Kirch« mann, welcher der Parte! des H-rrn Wi-ger« noch ange« hört. Ich werde hier aus dem Werke„Parlamentarische Größen" von W. Ragge einen Passus vorlese», um zu zel« gen, daß, wenn auch der Herr Abgeordnete Wiggers nach inner Meiruaz sich nicht geändert hat, so doch»ie Partei deS FoitschriltZ überhaupt. Ja dem bitreffenden Werke heißt es iidtt den Herrn von Kirchmanu, der damals Staats- anwalt in Berlin war, solgendermiß-n: „Buch uach der Revolution verwaltete Kirchmad« sein Amt ganz in derselben Art, obwohl d e fenalisch reaktio..&re Bonrgeoifle ihm diese Beharrlichkeit ungleich sch rccer machte, als das patriachalisch adsalute KZnigtHmn. Schon Ende März begann das ungestüme Lerlangen der Berlimr Bür> ger, dem Preßnufelg« eine Grenze zu üicken, und natürlich wurde dcsoiid-rs Äirchma.m, al« erster Staatsanwalt dei»cm Krlminalgcilchte, mit derartigen Anträgen giplagt— da- reden auch In beliebtir Manier mit Z-itungSiniekatc» vcr- solgt. Da erließ er das berühmte Plakat vom 11. April, worin er auSeinauders-tzte, daß er, da die Preßfceihelt ein« mal garamirt sei, solchem Ansinnen durchaus nicht Falge leisten könne, insofern die TagesdlSitc« nicht direkt zu Au- �rissen auf Peesonen oder zar Verletznig deS ElgenthumS auff-irderten. Theoretische Ulltersuchuugen der Jouensle da« aeg-n— möchten sie auch in der DiSku'slou der RegirruLgsformtN und der Eigeuthuiusrechte noch so»ett gehen— fielen nicht mehr nnter die Autorität des Staatoansalte»... Die Erbitte innz über dies« Etklätuag war grenzenlos: der Philister wußte uilt,», ihm der Kops Sand! Man stelle fich ci.-in Ba.cki«»'er einen wohlgenährten Sieinbürger so«, der plötzlich hörei. muß, »er Staat dürfe nicht« dagegen einwenden, wenn legend em liierarischer Hmg-elei&er,„ein Mensch ohne gcfichirtc Existenz", die progressiae Elukommenstencr veitheidige oder de« Be« sitz für Diebstahl erkläre!" Dieselbe Stimmung finden wir also damals bei der Reaktion nur bei der Kapitalmacht gegen die Preß« freiheit, wie sie an« diesem vorllegenden Gesetzentwurf her- vorliuchtct, zu welchem selbst die Fortschrittspartei auch Ihne Zustimmung giedt. Mcwe Herren, ich will nr« uach bemerk-u, daß, wenn per Heer Abgeordnete Wiggers von der Zügellosigkeit »csproch'N hat, in welche wir durch unsere Anträgt und Aeußerungeu die Presse versitziu wollte», so finden wir ganz genau dieselbe Anficht bei den damaS herrschend n Klaffen den Herren von Strchmanu onb Wigger» gegeaüder. Wenn nun dir Fortschrittspartei alt und matt geworben ist med nicht mehr dl« Freiheit, die sie früher fast vergöttertr, achtet und andern Paiteim ihrer FreihcitSllebe«e�eu Bor- würfe macht, so geht eS ihr eben, wie allen aster schwacheu Parteien: sie ist reaktionär geworden. Meine Herren, zuletzt noch zu dem Z 1 se.bst ein Wort! Die„Freiheit da Presse" ist in diesem Gesetzentwurf eine leere Phrase. En wäre deshalb besser, die R�innagS- vorlaze wieder huzustelleu, weil da» Wort„Fieiheit" in einem G-sctzeutwuis, der so viele reaktionäre Best mmnngc» hat wie dieser, wahrlich wie Hohn klingt; ja, bei einem Gesetzentwurf, an dessen Spitze da« Wort Freiheit steht, der aber die Knechtschaft de« Geiste» pro- tlamirt. Die Fortschrittspartei war wenig erbaut von dieser Anklagt, doch hatte sie kein Wort der Erwi- dernng. Wenn der Herr Staatsanwalt Tefsendorf die Ansichten deS Herrn von Kirchmann, der vor 25 Jahren Staatsanwalt war, liefet, so muß er fich selbst sagen, daß in einigen Gesellschaftsklassen„die Welt rückwärts schreitet". In einer der letzten Sitzungen der Fraktion der Fortschrittspartei ist beschlossen worden, eine„Ge- schichte" der Partei auS allem dazu gehörigen statisti- scheu Material erscheinen zu lassen. Ein Redaktious- comits, aus Mitgliedern der Reichstags- und Land- tagSfraktio» bestehend, wird d«S Werk zn prüfen haben. Nun, wir fteaen uns auf diese„Geschichte". Die Fortschrittspartei bezeichnet sich daher schon selbst als bei Lebzeiten todt. Waö Lassalle den Koryphäen dieser Partei vor einem Jahrzehnt prophezeihte, daS !st jetzt au der ganzen Partei vollständig in Erfül« !uug gegangen. Hoffentlich wird mau nicht all' zu lange zögern, diesen Leichenstein der Fortschrittler dem Publikum sehen zu lassen. Ja, ja, ihr Herren der VolkSzeituug", die schönen Tage in Araojuez find nun vorüber. Wie wir unlängst unfern Lesern mittheilte», hat die Furcht vor dem SociäliSmuS in Badcll die Na- tional-Liberalen dazu bewogen, einen Verein für Volksbildung daselbst in'S Leben zu rufen. Im ba- dischen Unterland sorgt jetzt ein gewisser I. Schulz« auS Maivz für Volksbildung nach Kräften. Nu», die„bösen" Social-Demokrate» werden nicht lauge auf sich warten lassen, solchen Herrchen das Hank» werk zu legen. Unsere Leser könnten also schon bald etwas RähereS über di-sea volksbildenden Schulze hören, wenn er es nicht vorziehen sollte, seine Volks- bildung hinter Schloß und Riegel zu treiben. In der Nähe des 1 Stunde von Fsankfurt(t. M belegenen Dorfes Griesheim wird in der Kürze ein großartiger Artillerieschießplatz hergerichtet werden, welcher ein Areal von mehreren Tausend Morgen umfassen soll. Die ganze Anlage wird nach neueren Bestimmungen am Nordostrande ansged�-nt! Bar cken, Wohnräume, Schmieden, Laboratorien u. s. w. erhal- ten und soll darauf berechnet sein, daß jeden So-.!- mer 4 Artillerie-Rcgimenter, darunter auch die Ar- tillerie des wärtiembergischen un>- bodischen Conti«- gentS, ihre Uebungen abhalten können. Mit der un- gesäumten Aufführung der ziemlich soliden Bauten HBacksteinwände und Schieferdächer) ist daS Hofbau- amt in Darmfiadt betraut. Die Anlage wird, wie die verschiedenen Journale berichten, eine der groß- artigsten in ganz Deutschland werden.— Was werden uns doch die Franzosen beneiden, wenn sie Sol- cheS lesen. O Deutschland, wie gesegnet bist Du uvtcr den Völkern des Erdkreises! Ein Seitenstück zur Affaire Gagern, der sich, wie unsere Leser sich erinnern werden, in Folge bedeuteoder Börsenverluste vor Kurzem erschoß, hat unlängst in PariS stattgefunden. Auch dort hat sich der erst vor weuig Wochen aus dem Staatsdienst getretene Mi- »ister Belll6 das Leben genommen. Gewaltige Börsen- Verluste waren, wie schon gesagt, Ursache diese« Selbstmordes. Die Statistik der Todesfälle in Paris giebt für das Jahr 187Z die Zahl von 47,749 an; daS giebt eine Durchschnittszahl von 131 täglich. Gegen daS Jahr zuvor ist das eine Vermehrung um 6180 Todesfälle, hingegen eine beträchtliche Verminderung gegen die Jahre 1870 und 1871. Im Jahre 1870 war die Totalsumme der in Paris Gestorbenen 70,375 uud 1871 sogar 74,795. Vergleicht man die Zahl von 1873 mit der von 1869, so ergiebt sich ein Unterschied von etwa 600 zn Gunsten des letzteren Jahres; damals aber war die Bevölkerung stärker als jetzt, so daß man schließen muß, daß die Sterblichkeit ansehnlich zunimmt. Schlechte uud gefälschte Nahrungsmittel, welche die arbeitenden Klassen verzehren, sind die hauptsächlichste Ursache davon. DaS Elend trügt natürlich daS Meiste dazu bei. Während des verlaufenen Jahres sind in der Morgue und in den Hospitälern 4171 Leiche» nicht reklamirt worden. Die Selbstmorde nehmen in bedenklichster Weise zu, so sehr, daß der Polizeipräfekt geglanbt hat, die Ver- öifentlichung der Pol-zeiberichte über diesen Gegen- stand den Berichterstattern der Zeitungen, welche ihre vermischten Nachrichten auf der Polizei holen, zu verbieten. DaS Publikum soll nicht erfahren, wie schlimm eS damit steht. Doch trotz dieses Elendes amüfirt sich die Bourgeoisie und der Adel der Haupt- stadt ruhig weiter bei den lärmendsten und ausge- lasseusteo Gelagen, während in nächster Nähe der Proletarier vor Hunger stirbt. Vergessen und unbe- achtet find geblieben die Lehren, welche die Zeit der Commune ertheilt. Der alte Leichtsinn tanzt ruhig auf dem Vulkane weiter, ja weiter, bis ein neuer und wahrscheinlich noch stärkerer Ausbruch diesem BaalSdienst auf ewig ein Eude macht. Die alte gute Stadt Lyon, und vor Allem das dortige Zuchtpolizeigericht, schwebten jüngst in großer Aufregung wegen einer Gesellschaft, die sich angeb- lich zum Untergang des Staate» verschworen haben sollte. Doch als die Mitglieder dieses„Geheim- Hundes" vor den Assisen fiavden und ihre sogenannte Schuld offenbar wurde, da hatten wieder einmal die Berge gekreißt und eS war ein kleines Mäuslein ge- boren. DaS Verbrechen, dessentwegen die Angeklagten verurthcilt worden, bestand nämlich darin, Mit- glieder der Internationale gewesen zck sein, daS heißt also, ein menschenwürdiges Dasein für die gcsammte Menschheit angestrebt zu haben. Von den 29 An- geklagten wurden zwei zu je 5 Jahren Gefänzniß und außerdem zu einer Geldbuße und Verlust der bürgerlichen Rechte auf 5 Jahre verurtheilt. Fünf- »ndzwanzig erhielten Gcfängnißstrafen von 3 Jahren bis 6 Monaten und zwei wurden freigesprochen. Was hungert doch die franzöfische Regierung und ihre diensteifrige Polizei nach Allem, waS nach Com mune und SocialiSmuS riecht. DaS böse Gewissen muß ihr doch keine Ruhe lassen können. Außerdem hat der Präfekt von Lyon den aus 25,000 Mit- gliedern bestehenden Seiden- und Baudwebervercin Frankreichs aufgelöst, angeblich, weil er sich mit Politik befaßt haben soll. Der Sitz dieses Vereius befand fich in Lyon. Was für Chikanirungen und Verfolgungen des franzöfischeu ArbciterstandeS wer- den wohl die nächsten Tage wieder bringen. Die Tyrannei der englischen Großgrundbesitzer gegen ihre Arbeiter versteigt stch jetzt zu einer»och nie dagewesenen Anmaßung. In einem kleinen Dorfe hatten einige Arbeiter, da fie bei dem Hungerlohu von 13 Shillingen die Woche nicht länger arbeiten wollten und da diese Forderung von den Arbeitze- bern nicht bewilligt worden, die Arbeit niedergelegt. Kaum hatten dies die Großgrundbesitzer der Graf- fchaft vernommen, als sie ihre sämmtlichrn Arbeiter entließen mit der Bemerkung, fie würden uicht eher wieder in Arbeit genommen w:rd?o, bevor nicht ihre strikcnden Kollegen die Arbeil wieder für den üblichen Hiuigerloh» aufgenommen hätten. Ein Ausgleich zwischen Arbeitg-dern und Arbeitnehmern Hot bis jetzt noch nicht statt gefnniun. Jedoch rüsten sich die ländlichen Arbeiter zum(rnhqßrndea Kampfe. D;r bck'.nnte Organisator und Agitator der. englischen Arbeiter Josef Arch hat die Leitung des Strikecomi- ts'S übernommen. Hoffen wir, baß über die Ty- raunei des Kapitals die Energie der Arbeiter siegen wird. In Oberitalieu, und besonders in Mailand, und Umgegend herrscht gegenwältig starke Theuernnz. Die Arbeitslöhne sind sehr reduzirt und ein nicht geringer Theil der Arbeiter entlassen. Nicht unbe- deutende Unruhen haben schon deswegen stattgefunden. Jedoch bis jetzt hat die italienische Regierung eS immmcr vorgezogen, bei diesen Unruhen das Volk mit Blei und Eisen abzuspeisen. Die StaatShülfe, die mau sonst bankerotten Schwindlern und Grün- dern so bereitwillig gewährt, scheint hier uicht in Au- Wendung gebracht zu werden. Die Verfassung der Schwei; ist nun nach lau- gen Debatten durch die Volksabstimmung vom 19. d. MtS. von der Bevölkerung mit Majorität acceptirt. Mit Ja haben 340,175 gestimmt, mit Nein 198,182. Davon fallen(die nicht eingeklammerten Zahlen be- deuten Ja, die eingeklammerten Neig) auf Zürich 61,770(3,516), Bern 61,367(18,225), Lnzeru 11,276(18,188), Uri 332(3,866), Schwy; 1,988 (9,298), Obwalden 562(2,806), Nidwaldea 522 (2,235), Glarus 5,169(1,634), Zug 1,797(2,740), Freiburg 5,575(21,547), Solothurn 10,739(5, ,746), Baselstadt 6,821(1,071), Bafelland 9,225(1.428), Schaffhausen 6,596(219), Appenzell A. Rh. 9,858 (2,040), Appenzell I. Rb. 427(2,558� St. Gallen 26,134(19,939), Granbünden 11,604(9,492), Aargau 27,196(14,558), Thurgau 18,232(3,761), Tessin 6,245(12,507), Waadt 26,204(17,362), Wallis 3,558(19.368). Neuenbürg 16,295(1,251), Genf 9,674(2,827). * Jüngst lief durch die meisten Zeitungen fol. geuder gräßlicher Bericht über das Pryletarierrlend iu Rußland: Bei einer kürzlich in Kiew stattzefun- denen Volkszahlung gab einer der Zähler folgende statistische Ziffern über eine von ihm besucht- Woh- nunz an. In einem Z'mmer von 121 Qaadratfnß Bodenfläche wohnte« fünfzehn Personen, 9 männliche und 6 weibliche, von denen die älteste 70, die jüngste 5 Jahre alt war. Diese 15 Menschen, von denen jeder 7 Quadratfuß zur Disposition hatte, bildeten 7 Miethparteien, 5 Familien und 2 Unverheirathete. Der Religion nach waren hiervon 8 griechisch-recht- gläubig, 2 katholisch, 4 Juden und einer Protestant. Diese und ähnliche Notizen bringen unsere Blätter, gleichviel, welcher Partei angehörend, wöchentlich ver- schiedcne Male, die eine pikaute Unterhaltang für ihre Leser sind. Solche Erzählungen werden meist einfach, ohne irgend welche Bemerkung, dem Leser gebracht. Eigenthümlich aber ist eS, wenn schon aus der andern Seite deffelben Blattes, wo solch ein Jammerbild des Proletariats dem Leser vorgeführt war, die unvernünftigsten und gemeinsten Schmähun- gen gegen den Arbeiterstand geschrieben werden. Da wird über seine Schlemmerei von unwissenden und verbildeten Literaten gefaselt, da werden die albern- sten Märchen dem zeitungshaogrigen Leser ausge- tischt von den hohen Löhnen, die der Arbeiter ver- lange, uüd die allein Schuld an den erhöhten Prei- sen der Lebensmittel, Schuld an den thenren Woh- nungen und Gott weiß was Allem trügen. Nun, mag auch heute die Presse die Roth des Arbeiter- standes wegzuleugnen suchen, mag man des Arbeiter« billige und gerechte Forderungen zurückweisen, wir tragen solche Vorgänge, deren einen die letzte BolkSzäh- lung in Rußland ergab, ruhig in das große Schuld- buch ein, das wir einst am Tage der Vergeltung allen Tyrannen des arbeitenden Volkes vorlegen wer- den. Denn solche Scenen, wie die obi�e, stehen nicht vereinzelt da. Tagtäglich trogen ste sich in allen Kulturländern zu, als daS nothwendigc Ergeb- niß einer planlosen und verkehrten Produktionsweise. * Am 11. und 12. April sollte, wie die von Schulze-Delitzsch herausgegebenen„Blätter für Genossenschaftswesen" meldeten, ein VcrbandStag in Gnefeu für die zum Allgemeinen Deutschen Genossen- schaftSverbande-gehörigen Vorschuß- uud Kreditvereine> der Provinz Posen stattfinden, auf welchem verhin- dert werden sollte, daß daS ganze deutsche Genossen- schaftsweseu der Provinz Posen mit dem Ritfl N» A bedroht werde, denn die beim Borschnßverein ia i 7� vorgekommene schwere Bernntreunng ha'?« � Kirch nur diesen Verein, sondern-den Unterverband I bmp ig dessen Borort er war, der Auflösung nahe gib kl. In diesem Sinne hatte Schalze selbst den Vn-tol eingeladen.— WaS die Herren zur Abhülfe gel 1 haben, wissen wir noch nicht. Pcl« - lS»prl * Die„Mrddestsche Allgememe Zeitung" 5 5�" nachgerade urkomisch. So läßt sie sich anS W Folgendes schreiben:„Im wohlthätigen Gezeast-'' anderen baierischen Städten, beispielsweise zu oerg, ruht die Hand der hiestzen Polizei schwel['J'ul! den Social-Demokraten."— Daß die Hanl Polizei schwer auf den Social-Demokraten> daS also ist wohlrhätig für den Staat und dies sellschaftl Ander- kann man es doch nicht aufst Man siebt, wie jammervoll eS in gewissen aussehen muß, da man keine andere Stütze, andere Hülfe zu kennen scheint, als die Poliztis immer wieder die Polizei. «l?«ocP ». S * Wie weit eS schon unsere Bollkgeoisit Ausbeutungsknnst gebracht hat, zeigt folgender «oa, N-vdrr l uos-r der jüngst in Berlin stattgefunden. Emilie berg, ein unbescholtenes armeS Mädchen von l? ren, nähte für verschiedene Geschäfte der Ha«� jedoch ohne Nähmaschine. Herr Altwcin, d erfahr, konnte aus„Menslbeufreandlichkeit unterlassen, Emilien eine Nähmaschine aaz»� trotzdem Smilicn'S Vater dicS Anerbieten zarü Emilie jedoch, welche uicht unter einem Dachij ihren Eltern wohnte, nahm die NShmaschia� wobei sie ohne nähere Befichtigung ein Stück � unterschrieb, welches ihr Herr Altwein v»!. Emilie hatte nun eine Maschine, war aber, weil tere nichts langte, noch schlimmer daran, als uud ließ fich sogar im Drange bitterer Roth tep, die Maschine bei einem Rückkaufshäudler setzen.— Altwein, der ihr schon seit lange( gewisse Anträge gemacht und ihr die Maschine lich aufgedrungen hatte, kam nun z» ihr und sich, die Maschine auszulösen, wenn--.' wies die Anträge des Herrn Altwein jedoch wil rüstung zurück, worauf derselbe zur Anklage daS arme Mädchen schritt. Emilie wurde 1 kurz darauf stattfindenden Gerichtsverhandl 14 Tagen Gefäogniß vernrtheilt.— Nn», gen unsere Leser zu dieser Humanität eineS geoiS? Die Raubritter des Mittelalters wa nur Stümper gegen unsere heutigen AnSbentib sich in ihrer Kunst tagtäglich mehr und meh� bilden. Wie weit werden eS diese sauberen erst in 10 Jahren gebracht haben, oder s«' ihnen schon das Handwerk gründlich gelegt s i toeti t S feit d > 16. K s .tietd# '>«« »i I w-te 'd-vt, t'fe l'foaj, «out s fofaie. M« i»■ .Pntz> voran .Moabit Lünebl Versiiis'THM. il3. 2. , ls'll. I <_ Es find f-roer-ingezangen: a für Tkmoßr-o-ltfj Srifcr, v»lw, g-f. Zietenplatz 4. 10. 6. Durch ge» im B-r-lu 1. 2. 6. Durch R-ln-rt bei-ln-r tagsfiler 1. 17. 6. Durch Hahn g-f. bei Geot»b mavdavtevsir., 5. 2. 5. Durch Uekermann bei Kommandautevstr., 4. 11.—. Maurer Wiger« 1. 6.—. I. Goderich in Hanau 4.—.—. HeMw� Piter« 2. 12.—. b. Freiwillige Beiträge: A. Sachs In Heide 1- WriSkopf in Hemmillgstedt 2.—.—. Frowmer in l darf 2.-.-. C. Stark In Kiel 4.-.—.&'■ in Goldlautern 3.—.—. iHip S" Bremen, 25. April.(Abonnement ans d»� teiorgau.) Partilgeuoflen I Bei den f»rtges,tztia l '«natischln Angriff-n von Seiten nn'mr Segne» keine bessere Woffe, als die Berdreltaug nniere» Pa«>�. N-de-all muß»er„Neue Soclal-Demokrat" eisjef11™« so dir Verbreituvg unserer Partei gefdrbert«ird>l>-. die Abouneut'M� lnuerhaiv eines Jahre« iü oi erfocht worden, iudeß schon Ist die« immer nicht g am 2. u1 Itbei < s « s. WltftUjl hüm 1,1 58. »7 & wird nicht eher genügen, bis daß wir bei Schloß"'''«i res sagen kSuncu, Inneiha'.b zweier Jahre find In ö'.1 serer.hutkeöfiigen Agitation die Abonnenten ans*•?, suche gestiegen. Also vorwSrtSl Gagen unsere G imm-r in den Bersamulungen d-S Gewerbe nn> Ber-inS: die soclul demokratische Partei wnß, so mich in disser Stadt gänzlich»e/nichtet«erdco vorwärts,>hr Arbeite« onserer Stadt! Werdet welche gerichtliche Rolle dem Arbeiterstaud unser de»t aüfnöthlgt. Tretet mit demselben Muth«-M. Rechte, für dir Minscheerechte ein. wie einst der j. stch seine Stellung und seine Machk erkämpfte. U5 Köpfe uufznkiären, um unseren Ideen Eingang zu»' sorget für die weiteste Berbreitung unseres Blattes- dem iaffe ich hier d e Namen aller Mrthe«och unser Blatt aailiegt, und ersuche die Partelgc�l mözlich, nur dort z« verkehr u. Sollte irg-y» p H"-Zeu Wi the hierbei fehlen, so ersnche Ich, cei �- duug zu macheu. Neue AdonueweotS nimmt zu i geSzelt unser Talportenr, Herr Panniger, Gt»' straße 10, entgegen. Auch kann in allen abounirt werden. Hiuckelbeln, Fieser. HIrch,«ew. Duncker, Sögest». 27. Behrn?. B«ostr. 3, S*"'-1 l-md« halle. Geweckr, kl. Rofenstr. 21. Lahweit-' straße 25. Becker, Hauckenstr. 22. H-Idemau?' straße 30 Möhlenpach, Herrlichkeit. Kecke, wa�- haunisstr. 191. Kast-, Hermanstr. 30. et***1 M.' Wdrre Ich"tz 1 *98) tu K l r'i 3 !7- 8. K bin "dick Hon i « &£ stSst t 31. Sudmavu, Bqatenthorstiiustg 556. Mühleu siT iu'HrH WAwe, 8nr*tntt)orfHii»f j 68. Fr-yS. Etevaulth»?- �ioviez 11 n. Brack'aan, GrSp!ingerdelg 167. Smntthe, '"l 1. Klrcheuveide 1. Ell m er, neue Rarsstr. Ruhhase, Huftr Hand kmp ig. Bs-rgsse. Lucherstr. 29. Lakirdt. Düft-rust«. 92. ahe zebi*»4 kl. belle T-nhall'. Tayb!, Lehnstäterstr. 2. Blüte, SR'tiaiil r'dSeti 78. Sichmlüt, vor becn Stciuthor. Güdcr, vor ...«» Steiutho- 127. Egget?, N. ZZrg-ust-. 1. ülle äa g. W. FrZck. |L Sclmcnhot�, 24. Sprlf.(VolkZversammluug.) Am April hielten wir eine Bslksve-simmlnng hier ad. Herr itllllg■®ti"alea referirlc über dar Miliar, Preß- und Konkrakt- aS iltid Z l tzr»iirden die drei Reiolatloneu, vom B-r- «...->il. d.üfbmtcn vrrgeschlaz-n, elustimmig avgeuommen. �3�'". I. Kaüenholz. c zu? Uctcrsen, 27. Nprll. lVolksvcrsaZNmluvg und fdjlvtt[''Utlllihf anflöfnug derseldeo.) Gest-rn hielten i- Ntil> P tiac Bolksversamnilang ad, in der Herr Schreckeubach irnttn t da' uscrn best-.!-. Dar-k Allen, die«nn im schmeeen K--mpfe untrrstil.-t haben. Mit sacial demokraleschem Graß u-d Hapdschlag Das Comüll. Eewaigc R. Ionen sin zu richten an A. Hassel mann, Spitalersl-aße 18 Hamburg. Verbands-ThÄl. �'ite Mitglieder de« Allgemeinen deutschell Ar heiter- UuterststtzllllgS-Berbaude«. �«ie Smeraloersammlung findet ir Hannover statt; dle �!ge ftt General» ersammlnuz ersuche ich spätestens bi» > Ib. Mal au die Adresse de« ersten Blzepräfideuteo, Ott» Dresden erst roß: 63, gelangen zu lassen. ftstr»a, Prästdium: Hascuclevcr. Deutscher Zimmerer-Bllvd. .vierdueH mache Ich bekannt, daß die diesjährige ordent- � Veserulversammlnva de« Bundes sich unmittelbar an de» Verbandes«uschließt, und haben die Deleglrten am »i iu Hannover zur BerbaudS-Generalversammlnug zu Eiwatae Anträge zur Bundes-Geneealversamm- „ welche den Mitgliedern gedruckt zugehen sollen, find bi« "owt? den 15. Mai an den Sek-etär August Kapell �dePejstcaße 63, einzusenden. Für da» Prästdium: O. Kapell. eines' weh» er regelte- durch einer ieatwe bei er«. HeMw» eide 4. ner in v". I i-M >f d< etzttN W*. i, , Porte» In gel erde»-. Nt'v»«� cht S'.' i; il'Stf auf •t a. VN», i, wiS werde»» öetdrf jnfe* alhe] er>«;, HadJ .- dentscher Maurer- und Steinhauer-Berei?. 18. Aprll.(Abrechnung dcö Allgem. � scheg Manrer- und Stelnhaner< Verein?.) io«dte Selver bei dem ArbeitSauSschluß zu Hamburg 1873. »m Manrervercin zu Berlin 483 Thlr. 19 Sgr." Bon o Hosbamaeh Demmler zu Schwerin 5.—.—. Au« rokall-ss- d. Aibeitet-Unteist.-Brrb. zu»ltaua 116. 20.—. Maure»»»»-!« zu Itzehoe 16. IS.—. Boa, Maurer. > zu Hannover durch Detiter» 73.—.—. Born Ber- Pntzerclub durch Schö-e 199.—.—. Vom Maurer«. ! Borau durch Berthold 19. 15.—. Vom Maurervcrein sAioablt durch Lange Z9. 23—. Durch Herrn Aeldel ' Lüneburg 34. 19—. Durch F. Küster ans Stettin .13. 2. Dtttch Peters aus Harburg 17. 12.—. Ans ftld 5.—.—. Durch W. Schmidt ans Friedrlchzhagen b-—. Wittkowski zn Marlenbnrg 3 15.—. Durch >,!zn in Oberelder bei R-ndSbnrg 5—.—. Durch Dortmund 1. 5. 4. Durch Muller In Neuflrelltz Durch Hauber aus Neumünster 4.—.—. D. au» Halberstadt 13. 16. 9. Durch E Große aus « 2. 16.—. Durch Z. Stelner ans Bremen 19.—.—. , Basch aus Kiel 14 28. 6. Bau Herrn S-igler aus »n—■ 2l 4. Bon®. Große, Alt-nbnrg—. 25.—. "t- Gronerl 3. 6.—. Durch Meiberg aus Aschers- .1-3. 9. Durch Scheldiwltz au» Eötocu 1 23.—. Krell? er ans Glauchau—. 27.—. Durch<5 Si?nn aus RegivwalZe 2. 5.—. Durch Stovpler au» d Ä 2. 15.—. Durch Elemeut, Eckerusörde 1. 15.—. a.f süädg, aus Rostock 2. 7. 6. Bsm Maurerverein zu b8. Ig � du-ch Wallher 6. 11.—. dt» Kiel 6. 19.—. C Meter aus Wrictzeu 3.—.—. Tom. 1 au® Wllhelmkhaven 15.—.—. E. Berck au« ItzUmburg 2 5.—. Menckl.r»o. 19.— Frowcke �- &ill »T"? 5. 17. 6. Brammer aus Rendsburg 6.—.-—. . ZUildt au« Altstadt 5. 6.—. H. Weber, Eöln 5.—.—. �aurcever-ln zu Schlevelbe'n 16. 19.—. Bon den in Altona, Ottensen und Umgeg-nd 2244 Mark ili«,"' ,®#n den Wandibecker Maurern 1199.—. Vom in- n>u Hamburg 675.—. Bon H-rrn Vater In W 18' �«ontAstg. d.ulsch.«rb.-Ulit'rst.-Beeband h?burg durch vm-r 150.-. Au« Lösc'o Fabrik In» l Ii durch Hellfing 19. 11�. Bou den Arb-lteru de» U�aufititHich. zn Hamburg d. Bring 197.� 5. Vom st'Altouae» Töpfervereln 229. 3. Durch H Mielitz weg 11. 6. Vom Hamburg- Altonaer Gipservercin ,,/3a» dm WaodSbecker Zimmerleuteu 44. 4. Vom Mmerervereln zu Hamburg 193 12. Bon den For- � Löse in Haulbure 25.—.(?) Vom Hamburg- Korbmacherbnnb 252 11. Vom Maletverein zu zu vl,f tz 7 337. 14. Bon Herrn Kolporteur Meyer zn Ham- atteS-. tC ö Durch O. Reimer in Altona 27. 8. Ans der >ch Ia>i. wtstatt de» H-rrn Sckmidt zu Hamburg 67. 19. t-igenty Maurern de« Herrn Eierjack zu Hamburg 137. 9 rg-K» 8 au» Hamburg 27. 8. O. Meier 2. 8. Ungen. cci\ t5!i« de, Malerwerkßatt d-S Herrn Stuhlmann durch tt»« i'g, Ahe"- 12. Vom Klstenmoche, verein zu Hamburg durch l Durch Brehmer In Hamburg 6.—. Bon versag\°>ck 2. 8. Von den Formern bei ZltgUng d. Bartels >'a der Schneideckorporation zu Altona d. Brandl 3" S-i � Usch B. Dreier in Hamburg 25.—. Von Herrn iiejct'*0 �• 8. Au» der Malerwerkstatt de« Roseu II. 12. «aas- m\0 �»hn iu Hamburg 59.—. Bon H. Bluhwe in ulaa».'jf> � v9. Durch A. Pfingradt au? Kiel 9.-. txtf'"wu? aus Sluhlmanu's Fabrik 5.—. Bon der Hamburg, 27. Asril.(Schuhmaeberstrike.) An alle Schuhmacher Deutschlands„ehl dle dringende Bitte, allen Zuzug von hie- fern zu halte», da ein Stri'c ausgebrochen ist. Ätwalgc Uiiterstützungen vud Briefe wolle man feuoc» an Herrn Ebel, Helurichstr. 12 b-i Kopp, Si. Pauli Haouover, 27. April.(Voraussichtlicher Schuh- macherstrtke.) Gestern fand h'er eine zah reich besuchte Versammlung der Schnh-rachcrgrhülfeu strtt, in der, wegen de» erhöhten Prelle de« LedcnSmiteel, die Rcsalutlou gesaßl wurde, mit den Meistern in UnurVmdlnng über Löhnerhöhung zu treteo. Wir ersachea dah-r alle Kollegen, de» Zuzug von hie, feru zn halten, falls eine Bereiebarnnz mit de» Meistern nicht statifiaden«üede. Alle Briefe richte man an Herrn H. Knoche, Brannschweigerfir. 5, 2 Tr, Hinter haus. Bremerdafen, 26. April.(Schuhmache, strike.) Da hier t« nächsten Tagen eine A'b-its-instellung bevorsteht, so ersuche ich die Kollegen Demschljud», den Zuzug von hier fern zu halten. Fr. Böl», Bevollm Desiav, 27. Aprll.(Schuhmacherstrike.) Koll-gen Deutschlands! Da eine Eiuigung zwischen uns und de» Ar beitgebern nicht stattgefunden hat, so können ml, tS nicht unterlasse», Euch da« humane Schriftstück, welches wir von Seiten der Arbeltgeber erhalten haben, wörtlich wieder zu geben:„Durch Beschlaß unserer Versammlung vom 18. d. Mt«., hat der Schuhmachervercln beschlossen, die Forderun- g-u der Arbeitnehmer nicht anzunehmen. E« habe» säwmt- liche Mitglieder de« Vereins, in Gemeinschaft mit der In- unug, sich ve'pflichtct durch Ehrenwort und Uuterschrist von Wechsel», Im Betrage von 25 Thale»», keine Erhöhung ein treten zu lassen, sowie einen der strikeuden Arbeiter binnen sechs Wochen wieder In Arbelt zu nehmen." Ihr seht also, Kollegen, wie mau hier gegen un« zu Werke geht. Unter stützt m>s dah-r in v ns- rem gerechten Kampfe, indem Ihr den Zuzug fern Helten müßt. Ja Folge diese« SchrlstMckeS habe« sämmtbche Mitglieder de« Allgemeinen Schuhmacher Vereins erk-ärt, Montag, den 4. Mai, die Arbeit nieder zu legen, denn hier iu Dessau ist e» nicht möglich, bei einem wöchentlichen Verdienst von 3 bl» 3j Thater ein menschen- würdiges Dasein führen zu können.— Etwaige Unterstützuu gen find zu senden an den Kasstrer Gustav Beiche, Schül- jUaße 19. DaS Stritecomltä. Krisen find durch die Natur der hpit-.listischnt Produk» tionswclse bedingt, und kehren in gewissen Zeiträume», nach kurzer Prosperität regelmäßig wieder, bis sich dieselben te Permanenz erklären, sich zur socialen Keisc gestalten. Dieser Z-i-punkt ist jetzt da, was selbst die ciastchtssolleren Organt der Bourg-oifie eingestehen. D-e B-seitigvng d-r j-tzigen persanevte» Krise kmu sich nur voSz'ehen' vurch die Abschaffenz der besteh-nden a-urchi» sch-u ProduktionZweise. Diese Nothweudigk-it drängt fich mite jedem Ta;e mehr auf, ihre Erteuntatß bricht stch immer schneller Bahn nr-.d die Z it titckt mit Riesenschritten nahe� wa diese- Fovdcrimg de« öffentlichen Willen« durchgeführt: wkd. Die UnertcäFichkeit oer heut'g-u Zitpände mächt sich, täglich fühlbarer; deren Uahaltbarkeit wied selbst der Herr- scheid.!! Älcffc durch- die über sie hettlnbrechenden, selbst! heraulicschaioreneu Wirkungen ihres planlosen Treibens Kok gemacht. Jeder Metffch, der selbst W-rtbe schafft, hat ein Recht am dem Genüsse der Erzeugnisse der Natur und der gemeinsame« Arbeit. Dadurch, daß dle herischenden Klaffen diese« nicht: anerkennen, sind solche Zustände, wie si- auf der ganze« cloilisiiten Welt jetzt laste«, entst.ndcn. Aber auf den Trüuw- mrrn d:ö kapitalisttschcu Prodeckilorssystems wild stch da?. neu» ausbauen, wo Waarenanshäufunz und dadurch Krise« unmöglich werden. J-der Wied nach seinem Bedünfuiß«Ich Mensch koasamiren können. Dle Konsumtion wird in glrichtch Verhältniß mit der Prodnktiou gebracht, uns so de» Mensch-» helt solche entwürdigend- BeihSitajffc erspart»erden. Dam» erst ist da« schwierige RZthsel gelöst, welche« der herrschende« Klasse zn lösen zwar leicht wäre, wozu st- aber ans Kurzfich-- tigkeit und moralischer Berkommeuhelt nicht diu Muth hat."' Wir ersehen aus dieser recht Perftäudlich geschriebenen Ab- Handlung des„Vorboten", wie au« verschiedeueu andere« Artikeln, auf die jedoch nähe, einjugehen, der Raum unserech Blattes verbietet, wie sehr eS sich die Redaktion diese. Zettung angelegen sein läßt, AafklSiung In die Massen zu brilt- gen. Hoffe» wir, daß uns iu nicht langer Zelt»echt ersten- liche Nachrichten über da« Wachsthum und ile Auzbeeltnog? der soclalistischeu Partei in Nordamerika zugehen. * Wir«ollen hier»och ausdrücklich demerkeu, daß wir mit dem Inhalt de» Artikel« iu vorige» Nummer unseres Blattes,„DaSdeutscheProzramm»erNeuzeit", nicht: einverstandea sind, wir haben aber dem Bclsass-r, der t« Mailand»ahm, unsere Spalten schon au« dem Gruude uichK oerschließen wollen, well er stch auf Rodder tnS bei Sin» seuduna feine» Arbelt berief. Im Uebrigeu wallen wir de« Schluß s-iuer Artikel abwarten und danu unsere Bemerkungen zu demsclbeu machen. Weou die Anschauungen in den Ar» tikelu im direkten Gegensätze zu den Lassalle'scheu Anschauungen stehen, wissen unsere L-ser dies ja doch sofort, ohne daß wir eigens darauf aufmerksam zu macheu hätte». Vermischtes. (Zur Eleudsftatistik Berlius.) Nachdem iu der- letzten Berwa'tllngSrathsfitzung de«„Asyls für Obdachlose" festgestellten Jahresbericht für die BerwaltungSperiode vom 1. Ap'il 1873 bis 1. April 1874 nächtigten lrn MLnmrasyk 57,539 Personen und Im Fraueuasyl 19,149 Personen. Grtl der Eröfsaung de« Asyl« find im Ganzen etwa 259,999 Per- souen beherbergt und mit Abiuddro, und Morgenkaffee nebst: Znbrad verpflegt Warden. Diese Zahlen legen gewiß laut: foclatiftssche Blatt der«e.ewlgte--Staaten von Noedamerika. j?6- einen iulercssanten Aufsatz, de» zugleich Zeugviß van dem er-(.(Z'ü eunerstrelih.) Ja einem oberelsäsfischen Dorste freullchen Fortschreiteu und der Klarheit des Socialismu»??? kürzlich Zigmuer ihren Einzug und- enfeits de« Meeres giebt: I UuS-u auf dem Dorfplatze da, Lag-, auf. De» miunlichr „Ueberproduktiau ist die Ursache»er Krisen. Obschon©efellfchnft war mit Musikuistrume-teu versehen, diese durch die thatiächlichen Berhältuisse bestätigte Wahrheit I � oou der Gocial-Oekonomie schon lauge vor dem Ausbruch ,?- cm? �®£ fchfang- um stch das Räthige der jetzt alle civi.ifi-t-n Läuder durchtob.nd-u Finanz, und D'e Männer schuitteu.auge Handelskrise aufgestellt wurde, so ward dach bi, vor kmze.j �d befestiateu daran»ugeln und die«Inder beeiltet, Zelt von den Organen der B-urgealst- diese« hartnäcklz I �'���..�lzusuche»- Als diese Bubereltuugeu getroffen geläuguet. Erst nachdem durch die Gewalt der Thatsachen die ganze Gesellschaft nach-wem uebea dem- stch diese Wahrheit mit unwiderstehlicher Macht allg.meiueD°�SU-g'mn Teichewwelchem viel Gchlammnnd»eulg Anerkennung verschafft Hot, kann die Tagespresse dem Begriff d,*. lukflnlfn stnd. des Publikum« nicht länger entgegentreten Sie Ist Hoch Ä.ti Angela«- geworfen, auch Jedermann ge- ° unverschämt, zn nklä-en? Wir schrieben zu Anfanglder Kris?,! e�' daß deren Uisache die Uederproduktiou sei. Man rtflektiit �? Überall nachfolgte, war nicht wenig natürlich dabei ans da« kurze G-dächt.iß de« Volkes. Ob I«'-das fondalwrt Treiben. Emige Kinder berich- chon mau vorgiedt, den Kernpunkt de» Sache aufaesunden. zu Hanse, daß die Zigenner Fische fangen können, wo n haben, so fällt ibr doch nicht ein, Radikalmittel zur Bc-'d rpr kköt-n gebe, nu»"M�s-�irbia i," citlgung der herrschenden Keife vorzuschlagen. Bald wird d'N T-ich und woSteu die �"�kirdigk-tt sehen. die Rückkehr zur Baarz«' long, bald Vermehrung de» Papier- Eschau Ue, wegen �der Heldarbeit gelbe« als U iiversalhellmitt-i angepriesen. � �. 6, 5�-.� �?? uNhig, die Theiluahme d-S ga-zen arbeiknden Boikes am Konsum � c„ s Ii, In soickem Maßstäbe, daß derselbe st.tS gleich der Produktion L« �Äfe ff lüde«! au? n«t aam&MnVJ! ÄÄ NaÄS'gen| A��aß �e°Zig-un»7as' Fffch-n'-u�demVawwt Produktlou-weffe. DieBoargeoiSgeseDchaftist aufaebaut auf �«zfuS Pari«) melden die Z-'tungen vom 27. April dem Grundsatz der L��deffeu in f,sgindell Fall: Gestern nahm stch ver bekannte Male, Ortav progrefflve« Wei e vorsichgeh-nd En� Masch. das Leben. Der Berstorbene hatte wegen der Bilder, ���i �easchl�iArbrttS�st Immer mehr Lberflüsfig. I bic(t 0uag;f}ent, dreimal, das letzte Mal 1855. beide, allge- Die �slt�rtlonSsahigk-lt drt G-lellsSast p�de täglich ver«> Ausstellung, Medaillen erhalten, war aber dann, da fingert, weil die anß't Thäligk S � tz- u �deit-r nick, im> j(nfl{1! schwäche, geworden waren, iu da« tiefste Elend Staude sind,'�s Bedürfnlffe zu es.-d gen, Platz zu schaffen B-i dem Restaurant, wo er zu-ss-u pflegte, sür neue �rodul-c. Diesetbm häufen stch auf dem Wmae» I Duldete ir 29 Frc«., und da er deshalb nicht zu demselben markte«uf, e» ist mehr � �chftage, d» Prett I jurllckzukehren wagte, so kaufte er für die letzten So»«, die »,», � � � M,I M�demt?t,w tü M,a In d« 11 Kohlen und erstickte sich Wahrhastig, solche« Miß- ställdigrn Entw.rth«ng. B-i Mod,tttik-lu ist dl-« lu d-rl würde In dem soclal-d-moiratischeu Staate die Kunst Regel der Fall. Da � �. d-ten Jünger nicht treffen. Und doch schreit Immer da» Grenzen abgethe!», sondern international ist, WetwarV, so xiteratengewürm, wie da» pedantische Pr-s.ss-r.nv-lk, die trifft d-r Schlag allg. mein, d. h. die S�GeschiftSwell un»W-sse°schaft könne nur in dem j-tzig-n„OrdnungS- E ne Panik durchbraust sie gleich ewem Sturmwinde. Krach in dem socialistffcheu ZukanflSstaate würde »folgt avf Krach. Zttrtst brt solchm MtettehlM p» Kaust und ihren Jüngern nur Verachtung und Rath er-- auf Sp.kulatlouen für die Zukunft blähen, b-S ziüetzt so�«ochse». Nun, Wesse» hei-t zu Tage Kunst und Künstler v»u genannte reelle Geschäfte.n den Zusamweuftnrz � sog, nannten gedlldet-n und fei.-en Welt st» zn«ersehe« mit hlu.wgeriffeu wttdell.�.»Ä'�Id-br», illustrirt dieser Pariser B-r«all lr-ffead. Octav Tassaert war einer der bedeutendsten Künstle». Produktion und Konsumtion. U-t-r dieser Ueberschrist bringt der„Borb.te", da» einzige i > Nordamerika, I in den � M I werden. Da« Vermilt.liing'miltel, im Waarinaustausche, da« G-ld, stellt sewen«reislaus theilweife »der ganz ein, und so ist die Finanz- und Handelskrise voll- ständig, wie sie jetzt vor MS liegt. • Cl((ltS(iU D»«-»ollwichügtc füt©ot,(< wöge sofort an®. XWbofs.«dolfsir. U«rrifa, Bericht üder die«rbeltt-inst-l- efjlattfH. E. Mole, an« Mühlheim ersnche ich, mir sehte jetzige Adi'ffe zntommcii za lasse». Prinz. Z. Milllir. Kassel. An eingesandten Anuoucen fehlen »Sch 8 Silbergroscheu. H. �teck. Bremen. DI« Lnnoll« für den Böttcher' 'Bercb. ist jn spit eiugegangni. Berlin- GchSnhanscn. Bau-Verein: Dergleichen»ir Wremen. U. Hier. Erhalte?. D. Die Adresse von I. Stahl ist nicht, wie In de, Ännonce irrßhümlich angegeben, Nene König«!:». 57— sondern 51. MnttOttcsn. SÜ5»«lt«. Oeffentl. Arbeiter-Versammlung Tonarrftag, btu 30. April, ZdendS 8j Nhr, Sophieustr. 15. Bortrag de« RelchStagSabgeorducten Hasenclever über !»ie Se«erischaftSbe»-en!ig. Zn zahlreichem Erscheinen»erdin besonder» die Ardeitel «nd Handwerker eingelaoen. Der Bevollm. Für Berlin. Allgem. deutsch. Arbeitcr-Berein. Jersarnminngen iGo«»!itiksh, de« 2. Mai, Abends 8h Uhr, im»rat- «eil'schen Bierlokal(»derer Saal), Somlnandantenßraß ??— 79. Biwtraz de? Herrn A. Kapell. i, den 1 Mai. Abends 8h llh», im Lokal- de- Bortrag de? i?vRirithknd Herrn Lindemann, Mcwtenffelßraße 90. Herrn WiSmann. Sonuaderb» den 2. Mai, Abend« 3h Uhr, Im las« Müller, T-mrwstr. 40(Moabit). Bortrag de« Herrn Böttcher. Berschiedlne« nnd Fragekasten. Nene Mitgl eder können «eintreten. Such»erden Abonnement» auf den»Neuen Social- .'Demokrat" entgeg-n genommen. Die Beriammlnuz ans dem Gesnndbtuvnen hat Lokal« Halber am Sonntag ans fallen müssen. __ Der Bevollmächtigte. Für Verlin. Allgem. deutscher Maurer- und Stewhauer-Berei». Ball, verbunden mit Coneert und Festrede, Somiabevd, de» 2. Mai, in Lieber'« Salon, Elsafierstraße 12. Lotree: Herren 5 Sgr., Damen 2j Sgr. Kassenöffnnng 7 Uhr. Anfang 8 Uhr. Parteigenossen haben Zmritt. Gäste können eingisührt «erden. Um zaklreiche B etheiligang ditttt•a« Somit«._ (4>rof.«r Gener�ivsrsammluuH jsammtlicher Akkordträger und Bauatbe-ter do» Berlin«nd Umgegend Sonntag, dcn 3. Mai, Bormittags 9H Nhr, Sophienstraße 15. Tagctordn.: Zweck und Ziel de« Berliner Aklordiröger- «nd Banaebeiterderciu«. Ref.: Herr Hahn. Um jahlreiche Betheiligung bittet I.».: Wtlh WiSmann. Serlwer Astordttager- und Bimardtiter-Beretv. Wie Au«schnßmitzlit»ir werden ersncht, Freitag, den 1. Mai, AbeudS 7H Nhr, bei Seifert, Dretdenerstr. 85, pünktlich zu erscheine?.__ Wilh. Wißma n n. Für Berlw. Familien-Kränzchen. SonUag, den 3. Mai, Nachm. von 5 Uhr ab. im Saale de« Herrn Ostheeren, Sophienst». 15, »»zu säwmtliche Tischttr und bereu Freunde eingeladen »mben. Entrve a Person LH Sg».___ A. Herold. Rur Berlin. Bereiu der Sattler uud Berussgeuoffeu. Oefchlosfene Mltaliederversammlung Eonnadend. den 2. Mai. Ab. 8h Uhr, in Carin«(früher Happoldt'») Lokal, Prinzenstr. 72. Henke, Bertranen»m«»n. Cigarreiilirbclter der alten Kranken-:c. Kasse. Generalversammlung Sonntag, beu 3- Mai, Bormttlag« 10h Uhr, In Bötzow'« Lokal, vor dem Prerzlauer Thor. Tageeord.: Borlage d« Eatwurf«, rcsp. Besprechnvg znr JuvaUdenkaffe. QnittniigLbuch legitimlrt. De» Vorstand. Für Berlin. Arbeiterftaueu- uud Miidcheu-Bersammlung Frritag, den l. Rai, Abend» 8j Mr. i« Lokale de» Herrn Lindem an«, Mae.tniffelstr. 90. Tage»ordn.: Vortrag.— Verschieden!« nn>* Fragekasten. Um zahlreiche« Erscheinen bittet D-r Borstand. Für Allgemeiner deutscher Ardelter-Bereiu. Äeschiosfene Mitglieder-B-rsamminnz Freitag, den 1. Mi. Adkuds 9 Uhr. w Tütze'« Salon, Baleniinskanch 44. Tag>s»»dn.: Abrichnnng für Mörz.— Vereins ungelegen Helten. Die Mitglieder müssen alle erscheinen. Der Bevollmächiigic. Albeet Schutt, Uhrmacher, Berlin, Koppenstr. 93, dicht am Stralauer Platz, empfiehlt sein Lager aller Arten von Uhren zu den billigsten Preisen. Reparaturen danirhast. Jede auswärtige Bestellung Witt gewissenhaft eff-ktnirt. Füe Hinvörulg. Oeffentliche Versammlung der htesiaen Zimmerer Sonnabend, d« 2. Rai, SbeadS 8j Mr, ta Enzltschen Tivoli, Kirch cnallee 41, St.»eorz. Tageiordn.: Vortrag über die social« Frage. Um zahlmche Bcthetliznsg ersucht_ L. Pfeiffer. Für Hlnubtirrg. ÄMmlANH der Mitglieder des Schlosser- und Maschiueubauer- Veieius Sonnabend, den 2. Mai, Abends 8j Uhr, im Salon zum Roland, t. Jakobstraße 19. TageSordn.: 1) Ab echnung vom Kongreß. 2) Borlaze der Prstokolle uud Mitglicdtbücher de« Aug. Metallarbeiter- Verbandes uud unser Anschluß au desselben. Der Borstard. Im Anflrage: L. Bosse. d(B. Da nur diejenigen Mstglieder, weiche in dieser Bcr- sammluug auweseud sind, ton der BereiuSkaffe in den Vcr band eingekauft werden nnd nicht Anwesende die 5 Sgr. Ein- tritiSgeld au« ihrer Tasche zahlen müssen, werden iämmtliche Mitglieder ersucht, zu elschkiaen; nur schriftliche Eeitschnidi- gung wird ang'uommen. D. O. Für Hambu g. Berbaud der Klnupucr, Späaglcr und verwaudten BerusSgenoffeu. Geschlossene Mltgliederverfammlnug. Sonnabend, de« 2. Rai, bei Herrn E darrt, Schoppensteel 22. T-geSorbn.: 1) Abrechnung.— 2) Anträge zur General. Versammlung.___ L. Stoffel, Bevollm. Für St. Pauli. Große Versammlung sämmtlicher Schuhmacher Freitag. d«v 1 Mai,«bcndS 8j llbr, im Lokale de« Herrn Stemidt, Mick'« Nachfolger, Spiel budenplatz 26(St. Panli). Tage««rdu.: Der Snike und ba« Verhalten der Meister gegenüber den Ges.llin. Do« Erscheinen eines Jeden ist uothwendlg. Da« Tomlts. M Iü'aAornA somllliMld, 2. Rat, Abende 7h Uhr. ..MllllVS»»». Im Englischen Garten, VolksVSLsaMMltMH. TageSordn.: Bortrag übe» Produktivgenosseuschasten nnd Theilnug der Güter. R-f.: Herr Walther. Die Parteigenossen müssen dafür sorgen, daß t» genügend bekannt wird, daß die Bersammlanz d-r dänischen Saddath- ordlinng wegen um 7h Uhr degkut, sowie selbst zahlreich und rechtzeitig anwesend zu sein. Hein». Racko». Für Miel. Parteiversammlung Sonnabtod, den 2. Rai, Abends 8h Uhr, in de» Tonhalle. In derselben»erden solgende Fragen bebaitirt: Ist die jetzige Arbeiteroewegang geschichtlich de: echtigt?— WetS ist da« Ziel de« Arbeiterbe regnng? Flritag, de« 1. Mai, Abends 8h Uhr, im Lokalr de« Herrn Reuwann, ÄAMmisstsusfitznAg der Wahl-»nd Zei- tnugskammisfia«. Au Stelle de» Herru Gastwirih« Pähl ist H-rr Dinger in die Wahlkommlsston-ingetr-leu._ Matthaey. Für Gaardeu, Kiel und Umgcgcnd. Sämmtllchen Freunden und Parteigenossen empfehle ich mein Lager von fertigen ModiUeu, anch voo gebogenem Holze, so wie Seegras- und Federmattatzen. Für gute Ar- deit und solide Preise garan-irt Saarben, im April 1874. Friedrich Mündlein, Tischlermeister. Für Buntenthorssteenweg(Bremen). ZhStzrmnmr önttschrr Arbritrr-Semu. Geschlossene Mitglieder- versammlirng Sonuabeod, den 2. Rai, Abend» 8i Uhr, im Bereinslokal. Taget ordn.: Vorschlag eine« Bevollmächtigten. Anttäge zur Seneralversammlnvi. B-rschiedeneS nnd Fragekasten. All- Mitglieder müssen püoltltch am Platze fein. L. Mehner. Für Ueterser, und Umgegend. Äolks-Versammlung Ssmttag, de« 3. Rai. Nach«. 4 Uhr, im Lokale de« Herrn Rum p(Tivoli). __ Reekmeyer. Für Dortmusd. Allgemeiner deutscher Arbeiter-Verei». Oeffentliche Mitalie>erversam«lirll» Sonntag, den 3 Rai, Nach«. 5h Uhr. Im LokaS. Ts müssen In dleik» Versammlung alle erscheinen. Karten sind vorzuzeigen. Für Hanau. Große Volksversammlung �-r? Freitag, de» 1. Rai, Ab. 8 Ahr. Im Saal« der R-lchokr-ue. Tageoordn.: Da«»eu sche Bolt»od sein« Relchotage.— R-fer-n«: Herr ReichciagSabgeorb Hasselwann.—"■ Für Braudeilbnrg a. d. H.' Allgemeiner deutscher Arbeiter-Verein. iaib, Oeichlossene Ritolieder-Bersammlnn» it«'»d Montag, da, 4.«et, Abends 8h Nhr, I Im Lokale de« Herrn Kerne y. _ A.»ich! Für Calbe a. S. Mgemeiner deutscher Arbeiter-Bereia. Mitglieber-Bersammlung «onuabeud, den 2. Mai, Abends 8 Uhr, im Bereiu« lokal. Tagesordu.: Berschledene». S« wird gebeten, am Platze zu sein.«> __ Schönlan, Beotzj Für Dresden. Allgemeiuer deutscher Arbeiter-Berein. Oeffentliche Mitglied erversammlong Sonuabend, den 2. Mai, Abend« 8 Uhr, im Saal de» Touversatlon am See 35. Alle Mitglieder müssen am Platze sein. Der Bevol! Für Frankfurt, Bockenheim und All« Parteiaenossen und Miigliedschatten ewpfeb Genofienschasts-Buchdrucke in Bockeuheim, Schöne La, ficht Nr. 24, zur Anfertigung von allen Arien Drnckaideiten ans'»' Aich nehme ich Anfträge in meiner Wohnung in furt, Hinter dem Lämmchen 4. entgegen. P. Lern, Mitglied de« Agg, deutsch. Arb.- verein«. vcachteuswetth sür Parteigenossen..1 Alken Freunden die ergebene Anzei««, daß von mein Lager roher Tabake nach dem Rötingsmartt"1 parterre, verlegt ist. f Hamburg. S. Friedheiu«. Hambllkßs Slöffaet jeden Tag bi« 9 Uhr Ad-ud«. Ich empfehle: Seedleaf, Domingo, Brasil, Matnrin, Tuba, Havanna, Java u. dgl. m. zu den Preisen. Also: RödttigSmarkt 34. parterre.«. Friedb Gratulation. Unserem Frennde F. Sauer zn seinem Sebn 1. Mai die süßesten Glücksü»scht von seinen von b'tter angesehenen Fccusdcn ,» A. Kichnlawy. L. Hnndert«'' Dstsseld-rf. im April 1874. Druck von T. Ihr eng Aachfolze,(Adolf Bercln) i- Berantwortlich fstr die Redaktion: T. Becke; in Brtiaz»an ich. GrSwel in Be Uu.