ictalen lugtibl» -weise tro R.M wtflen» man f< S wäre' -klag'« sreigesl Iwoieni sei jedl Gerii Berlin, Freitag, den 8. Mai 1374. Neuer 4. Jahrgang. erichttst drei Mal mW zwar- Dietrfioa«, Ii d. ScanabentJ Nbeubi. Vionnmntti'ViHi vttlin t»cl. Bring erlodv viertel» bei den Sdierpreiii. Pol mtschlnnd glcichialls t« Sg«. Srenzer Md. Wthr.) Ae g'»� � Adg-� '' U»erhort!ltuerhört!l > Ja Berlin wird von Seiten der Polizei Plötz ramM M• KV- ht an!' Sgil«>5 iden,W SM-Dmokni. Eigruthum des Allgemeine» deutsche» Arbeiter-BereiuS. «edaltt»» n. eixpetitivK «»rlt», Dreidenerftr-ge Hz. 33, Seftellnugen werden aniwäriö bei alle» Beftämlern. m Äe-in in der Expedt. in, sowie bei leb in Evediteur, ent» gegengenonunen. Inserate(in der�öeditron anszugeden werden pro dreigesvaltene Petit-Zrtl, "der deren Raum mit i Egr vereinet Arbeiter-Annoncen die dreispaltig« � das Singen der„Arbeiter- Marseillaise »te 3� Eudorf jr.," verboten; aach ist einem Partei- J hoffen eröffnet, daß jene» Lied überhanpt von den «Hörden nunmehr beanstandet würde. Dieses Gedicht wurde zuerst im Jahre 1864 in org auf verschiedenen Arbkiterfesten gesnngeu einer Broschüre, welche die letzten Lebenslage e'S beschrieb, angehängt; aach druckte der„So- ewolrat" in selbigem Jahre schon das Lied ab. Seit der Zeit hat diese prachtvolle BolkStymac teu U»l.* Weg durch ganz Dentschland gemacht; Hau- s�tttansende von Abdrücken find unbeanstandet inTTn�te* n'ttr',cn' giebt keinen Anhänger der Las- " die jWt'fchen Lehre, welcher die schönen Berse nicht auS- a, soeW��ig gelernt hätte; die Orgeln spielen die venA�eisl auf den Straßen der Hauptstädte "nei, �lchlands und die Kinder des Proleta- zh'/h-l"ts singen jauchzend den Text dazu. uaihlfi»«ud da glaubt die Berliner Polizei oder die i pön� �taatSauwaktschaft, durch Verbot oder Anklage dieses * Lichtes, die Wirkung desselben, die Verbreitung �lben irgendwie beeinträchtigen oder aufhalten zu ? Tausende und aber Tausende von treuen erherzen find von dem herrlichen Liede ergriffen, e, ja Millionen Zungen verbreiten im Jubel» sktrsch',n,ntr toe'ter �tn �kist, der in jenem Liede in tPe,1,tn � Verfolger einer großen Idee, die . oiesem begeisterten und doch v-rsöhneuden Liede lungert wirb, wirklich im Ernste daran, daß .... NwaugSmaßrrgelu die Verbreitung derselben irgend � � bte vcrhluderu könnten? Der stolze König von Perfleu,-lerxeS I., ließ das fgeregte stürmische Meer peitschen und K tten hinein um eS zu fesseln und zum Bau der Brücke über HelltSpoutoS willig zu machen; das Meer brauste Als es sich aber nach einigen Tagen natur- beruhigte, da jauchzte der König und glaubte, Letten und Peitschenhiebe hätten»ieS bewirkt, �stolz zog er mit seinem riefigen Heere dem freien "'ijtn Griechenland entgegen und— in sein Ver- .�iv. DaS Heer wurde geschlagen und seine un Mure Flotte wurde von dem stürmischen, erregten W" it« nt b" Artemistum zerstreut, der R-st aber von �eiheitsliebcnden Athenern bei Salamis vernichtet. � �hörichter Terxes! Du kämpftest gegen die Frei stch'! Sack's ! nrt? lit»'tbe und gegen die ewigen gewaltigen Mächte Ratnr.--- Die Idee der Freiheit ist unbefiegbar und die ?8en deS Gesanges spotten aller Ketten und °Uschenhiebe; in brauseudem Wallen werden die �folguugeu abgeschüttelt und zerstreut, daS Lied, ' ihsäV�*' obtt t°nt kort und fort, weiter und weiter j.st Herze» des Volkes. Sie% ap, Ihr Verfolger, könnt Ihr denn den MeereS- }mWi beschwören? könnt Ihr die Windsbraut fesseln, 'in*'< Itli' Väume und Häuser zertrümmert? Nein, Ihr ' JU schwach. Euch geht eS wie dem Perserkönige. llud eben so wenig könnt Ihr daS freie Lied fes- r« fliegt dahin auf Blitzeeflügcln und spottet Anstrrngmigeu, wie daS Meer spottete dem en des PerserkönigS. Und welche« Lied wollt Ihr einsangen? L Lied, welche« durch daS Zusammenströmen � r U�Rccordc schon daS ganze Vaterland mit feinem > erfüllt, ein Lied, welches Zufluchtsstätte in ilrf'J L.'1 Hütte, in jeder Proletarierwohuung gefunden Und weiter findet. n-�"suchet mich, suchet mich! Fanget mich ein!"— fci'ch da« Lied spottend rufen, und wenn Ihr eS !tt w��fen meint, tönt derselbe Ruf vor Such, hin- „} K �«ch und jubilireud von allen Seiten. welches Lied wollt Ihr einsangen? ?*tÄ' ratt�t8 Recht und Wahrheit feiert, it»* btr �üge den Krieg erklärt und den Nu- �ei».bb b,:t Massen mit dem Schwerte deS i zu' . bekämpfen räth, welche« � wipkiehst; ein Lied, also welche« die die Sil Freiheit and die Gleichheit nur auf dem Wege deS glei chen Wahlrechts erriagen will;»in Lied, in wel chem folgende wunderbare Strophe herrlich und ver-- söhnend klingt: »Das freit Wahlrecht Ist das Zeichen, Ja dem wir fiege»;"— uaa wvhlaal Nicht predigen wir Haß bell Reiche», Nur gleiche» Recht f«r Jedermann. Die Lieb' soll uu» zusammen kette», Wir strecke» au» die Bruderhand, Au« geist'ger Schmach da» Baterlaad, Das Volk vom Elend zu errettev! Nicht zählen wir den Feind, nicht die G-jahien all'; De» kühnen Badu nur salzen wir, Die vu» zesühtt Lassalle! Dieses Lied will mau verfolgen! Dieses Lied, welches uns befiehlt, der Bahn zu folgen, die Las falle unS geführt, von dem der Staatsanwalt in Altona noch kürzlich erklärt hat, daß er den friedlichen Weg zur Lösung der socialeu Frage augebahal hätte. Daß es immer ein kühnes Unternehmen und mit vielen Gefahren verbunden ist, die Lassalle'sche Bahn zu wandeln, das hat unser braver Andorf, eer weit von uus in Rußland weilt und fich wan deru wird, wenn ihn die Kunde ereilt von der Ver- folguvg seines LiedeS, in Hinweis auf die vielen Verfolgungen, welche Lassalle selbst zu erdulden hatte, gewiß mit Recht betont; kühn und rauh ist die Bahn; wir aber wandeln ste im Bewußtsein der Wahrheit uud deS R-chtS, trotz aller Bersolguogeu. Ja, diese» Lied will man verfolgen! Wer aber dieses Lied verfolgt, verfolgt nicht die Verbreiter de« selben, der greift daS deutsche Volksleben in seinen tiefen Wurzeln an— und mit welchem Erfolge? Höher und immer höher schlagen in Begeisterung die Wogen der Idee, welche das Lied bestugt; die Liebe wird daS deutsche Boll immer mehr zusammen ketten gegen alle Verfolgungen und sie dadurch ab- wenden, da man daS gefammte Volk nicht verfolgen wird und nicht verfolgen kann. Siegreich aber wird dann einst die heilige Idee der Menschenliebe, der Bruderliebe triumphiren. Nicht zählen wir den Feind, nicht die Gefahren all'; Der kühnen Bahn nur folgen wir, Die un» geführt Lassalle! Politisch» lleberficht. Berlin, 7. Mai. Ueber die Haltung deS BuudrSrathS zu der vom Reichstage beschlossenen Resolutiou zum Preßgesetz auf Ueberweisung der Preßdelikte an Schwurgerichte wird bekannt, daß nach de» stattgehabten eingehenden Erörterungen nicht angenommen werden kann, daß fich der BuudeSrath dem ReichStagSvowm anschließen werde. Der Verfassungsausschuß deS BuudeSrathS hat natürlich wieder daS vom Reichstage beschlossene Diäteugesetz abgelehnt. Charakteristlsch für den deutschell Reichstag ist eS, daß in seiner letzten Session mit keinem Worte der Handelskrise und Arbeitsstockung gedacht, geschweige denn Hülfe für die Brodlosen gefordert ist. Wieder hat die planlose Produktion der heutigen Gesellschaft Tausende von fleißigen Arbeitern und mit ihnen unzähl'ge Familien auf daS Straßevpsla- ier geworfen. Seit Beginn dieses Jahres find näm- ich in Westfalen, dem Siegener Land und Hannover etwa bl) Hochöfen außer Betrieb gesetzt. Auf den Ofen kann man im Durchschnitt wöchentlich 4000 Zentner Roheisen rechnen, wonach sich bei 50 Ar- deilSwochen ein Ausfall von jährlich 10 Willionen Zentnern in der Produktion ergiebt. Auf einen Zentner Roheisen ist aber ein Verbrauch von vier Zentnern Kohlen zu rechnen; danach ermäßigt sich also durch die Verminderung der Roheisenproduktion auch der Kohlenbedarf um jährlich 40 Millionen entner, wodurch allein 8000 Arbeiter nur in den Kohlenbergwerke« arbeitslos geworden find. Wenn wir also denselben Maßstab auch für die andere» Geschäftsbräuchen anlegen, welche Unzahl von»er- dienst tosen Arbeitern würde dies geben? Und dabei wiro noch behauptet, eine solche Produktion verkör- pere die sociale Ordnung in sich. Ueber die Entweichung Rochefort'S wird Folgen- de« noch nachträglich berichtet: Die Deportirteu be- fanden fich, wie alle zur Deportation»ach einem befestigten Platze Berurtheitten, auf der Halbinsel DucoS. Diese von Felsenriffen umgebene Halbinsel erstreckt fich westlich, vor der Hauptstadt Ramea, in die See hinein; der Küste parallel zieht sich eine Linie von Korallenbänken hin. Die Schiffe von ge- riugem Tiefgänge könne» zwischen diese Linie und die Küste eindringen und de« Verkehr mit den Hau- delShäusern, welche läng« der Küste etadltrt find, be- sorgen. Ein Schooner war mit seiner Gondel im Schlepptau in diesen Kanal eingefahren, als Roche- fort nud seine Gefährten eben mit Angeln beschäftigt waren. Der Schoouer ließ die Gondel los, diese »äderte fich der Halbinsel DucoS uud nahm die Flüchtlinge, die ihr entgegengeschwommeu waren, auf; sogleich gewann der Schoouer wieder die hohe See. Hoffen wir, daß Rochefort bald wieder mit sei- »er bekannten Energie uud dem ihm»igenthümlichen Feuer de» Kampf gegen alle Volksfeinde beginnen wird. Schon neulich hatten wir au dieser Stelle darauf hingewiesen, durch«aS für Mittel die italitdische Regierung der in Mailand nud Umgegend grajsiren- öcn HuugerSnoth entgegengetreten war. In gleicher Weise verfährt dieselbe Regierung auch gegen ihre socialistischen Unterthanen. Bekanntlich lasten auf der Bevölkerung dieser von der Natur so begünstig- ten, aber durch fürstlichen Despotismus so herunter- gekommenen Insel die unerschwinglichsten Stenern. Jetzt ist hier eine HungerSnoth im Anzüge, wie sie 'eit Jahren daselbst nicht geherrscht haben mag. An- angS vergangener Woche zeigten fich unter der ärmeren Bevölkerung in Folge dieses NothstandeS einige kleine Unruhen. Stracks ließ nun die Regie- rung in die betreffenden Städte und Ortschaften Polizeimanuschaften und militärische DetackementS egen, um einer etwaigen„Revolution" vorzubeugen. Wer den VolkScharakler des heißblütigen und leicht erregbaren SizilianerS kennt, wird voraussehen kön- ne», zu waS für blutigen Scenen solche Maßregeln leicht noch führen können. * D'r„Volksstaat" interpellirt unser Blatt in Betreff der Rede des Abgeordneten Motteler, respektive des von Bahlteich'S Correspondenz ge- brachten AuSzugeS derselben, und schreibt: De»„Neue Social Demokrat", welcher in seine» Witt« »ocbfnnmmet die Moiteler'iNc Rede nach dem Resnm« der V. 0 Toerespoudenz zum Abdruck brirzt, macht bei dem ziemlich am Schloß va»k»mmendeu Paffa« rw„de, Bewaffnung der Intelligenz gegen die Unkultur" zwei Fragezeichen (ein« hinter„Jdtelligevz"", da« andere Hinte»„Uotultu»"), und bemerkt dazu: Wir haben die beiden Fragezeichen zum Schluß gemacht, da wir un« kein« größ-r- Intelligenz den romanischen Franzosen gegenüber und diesen keine größere Unkultvr zuirkentien wollen; da« mag der Redner ade, die Torrespoudenz selbst verantwotten" Die heiress nde Stelle st in de» V.0 Coereipaudenz ungenau wiedergegeben An« dem stenagraphischen Bericht erhellt ans da» Dentiichste, daß unter den Betiraern der.Urkuim«" die Raffen verstanden find.— Wir erwarten, daß»ie RecaHan de«„Neuen Social- Demokrat" von diese, Richtigstellnng Notiz nehme. Wir bemerken zunächst, daß nicht wir dafür ver- antwortlich sind, wenn Motteler'S Rede in dem AuSzuge der Bahlteich'scheu Correspondenz anders lautet, als in dem stenographischen Bericht, da letzte- rer unS erst später in die Hände kam. Außerdem hat der in Motteler'« Wahlkreise erscheinende uud von ihm mit redigirte„Bürger- und Bauernfreund" mit unS gleichlautend jene Rede wiedergegeben, ohne deren Wortlaut später zu berichtigen. Bielmehr hat jenes Blatt folgenden Satz aus Bahlteich'S Correspondenz gleichfalls abgedruckt: Die Rede de« Ab,«ordneten Motteler zum Milltörgc- setz war entschieden da» Beöe, wa» in dieser S-sstan eilen«. de« iletnen social oemakratischen Fthnleie.« gesprochen toockcn ist. Die deklamatorlsche» Gesten de! Abg Hvsselweun Verschmädevd, er ernst n« rnhl,; ober gerade die schoimt ose Ei>f»chqc'l seiner Warte ficherri ihm die achtun n«n alle«ssal-risamseit scS Haaics nn tdcilweise selbst B- fall. Di- Kartei darf ihm zu feine» J'Ng'er rede Gellck wünschen. Dieser Hieb auf Hasselmann, der den Na tionalliberalen ein Dorn im Auge ist und fast stets unter ihrem lauten Wuthgeheul sprach, sin- det sein Gegenstück in gewissen Sticheleien jener Motteler'schen Rede auf die„extremen Socia- listen", welche dem Herrn denn auch den gerühmten Beifall der Nationalliberalcn und die lobende Er wähnung des Abg. D er n bürg eintrugen. Uns liegt eS natürlich fern, uns auf solche Reibereien ein- zulassen; die social- demokratischen Arbeiter«erden schon selbst wissen, was sie von Hasselmann'S Reden zu halten haben. Doch, um jeden Vorwurf zu vermeiden, als woU teu wir Motteler'S Rede entstellen, geben wir genau nach dem Wortlaut des stenographi- scheu Berichtes jene Stellen nochmals wieder, welche gegen unsere Abgeordneten gerichtet waren, oder mit welchen jene nicht übereinstimmen konnten, sowie diejenige, worauf der„BolkSstaat" Bezug nimmt: S« ist von»nfchledeueu Rednern diese« Hanse« darauf hingewiesen«oiden, daß die poltlischell, wir hlchaftlicheu und finaazielleu Bedürfnisse bei dieser Gesetz«Vorlage in erster Linie In Betracht kommen, Dabei stad die fogeaanuteu politischen Bedürfaißfragen iudeß weit erschöpiender vo« allen Seiten behan'ell worden, als die wietsschastlicheo, die «ach uolere» Luffaffnog die entschieden wichtigeren find.') Ich will mich nicht damit beschSstigen, abwehre» d aasjntretea gegen(leer jenen Einwe-idvngen, die gemacht war- den denjenigen entgegen, die vom politischen Standpankte an« fich gegen da« Milttirgesev wanitea. Die social. dem» kratische Arbeiterpartei erfreut fich ja auch de, Sdre, eine der bestgehaßten Partei« im Hanse zu sein; ihr- Aagrhirigen werde»»ach dem politiichcu Standpunkte, den st. einnehme», von gewisser Seite eingereiht in die stategorie der Reich». feinde, Feinde de« Baterlaude« und Feinde de« Staate« ganz insbesondere..... Wenn wir speziell von aodere» Seit« von uns al« Geg oern de« Reiche« sprechen hören, so ist die« so allgeme-n gegeben, daß, wenn man da» EoN hört, man selbst al« Social Demokrat, wenn man nicht lächeln müßte, darüber erschrecken köa'tr. Wir fi.d Gegner de« Reiche«, insofern da« Reich bestimmte Einrichtangen repräsentirt,»wer denen wir un» gedrückt fühlen, unter denen wir leisen; wir find aber nicht Gegner de« Reiche» al» eine« solchen, al« eine« nationalen�, al« eine« staatliche» Ganzen, sondern wir find Gegner jene» Einrichtungen im Reich, die»a« am Mtiften beschweren, die un« am gewaltigst n drücken..... Meiae Herren die wirthschastliche Frage ist en«. schieden die wichtigste und ich m-I e daher auch nicht nute! lassen zu kiaaen, bei dieser Gelegenheit daran m erin nern, daß die Schwierizkeiten der Lösung de« i, der Militär «esetzgebougsvorlage gegebenen Proo cm«, die nun durch»«n Kompromiß-rfvlgt Ist, von vor üb-r einem Jahrzeh t h» datiren. In welchen man, von ganz gleichen alrthio-afliichea Grandsätzen ausgehend, seitens«er preußischen Fortschritt« Partei und der llveralea Partei getimpft und operirl hat. Bom Jahre 1862 auswärt» datirt der preuß sche Militär. konstikt, und, meine Herren, e« ist rni« duseloc überkommen mit so mancher»ohlthätig gerühmten Institution de« preußischen Staate«, Sie haben tha durch die Annahme dies,« Kompromisse« aus steden Jahr« nur vertagt; aufge schoben aber, meine Herren, ist nicht ausgehoben I Ich wünschte al. Soclalist, daß e« in diese» Scifion schon gelungen wäre, besonder» an» wlrthschastiichen Gründen, den Knoten zu lösen, denn wir sind bei weitem nicht s» destrnktiou« lustig, wie man e« un« unterschieben möchte, und ich be- dauere, daß besonder« in der Presse nicht L-ideoschafi« l-figk- t genüg deodachtet wird, daß ganz besonder» in dem Be, kehr anderer Parteien mit der nnsrigen qanz dass lbc waltet, so daß w r häufig verhindert find, die Tor- lichkeit unsere,»bfichren genügend darzulegen. Jamltten jeder Partei giebt t» extreme Köpfe, voianstürmnide, die fich wenig da, nm kümmern, was au« den hinter ihnen Kommeoden wird; Ni-maudem an« ousercr Portes wird e« iudeß einfallen, allen Parteigenossen einen Borwurf daran' zo machen, wenn ein einzelner vorgeschrittener Führer falsche Anordnungen getrosfen hat; ade» ebenso er achten wir e« für recht, und in diesem Hanse möchten»I» e« für recht erocktct wissen, nicht verantwortlich gemocht zu «crden für Thorheileu, dt« allerdings gel gemlich nnter unserer Firma so gonz im Allgemeiaeu gemacht werdend) Unsere Bewegung Ist noch so jung,»aß man üderhanpt «och nicht die volle Klarheit Alle» verlangen kann Parteien stellen, d a« lehrt die Statistik, indem fie »achweist«aß 87 Millionen der germanischen Rae- An gehörige 81 Muliauen der romanischen un» 8i Millionen den europäisch-flavifchen R.ce Äogchör gen g-genLbcr stehen, und d.ß di' romanischen Stämme, wocant r der an gebliche deutsche Eebfctn, keine bcso.derea Sympalhi n für »ic Germanen hegen. Dcß daher im Folie eincr�Koa lieion weit edcr der stärkere Theil auf jener Seile 'st, liegt Tage, und iü, diefen Fall würden Sie alle kampffähigen Germanen unter SÄasfei tu steilen haben, um den Bölk.rsturm abzno-ehrev. Ich erinnere einfach hier an doö Wort de« Abge rbmien L ebk-eSt, der leiser Zeit ausrief: W>r haben m Europa Niemand weile« zu Fe udeu, aln die wadr-n Gegner der Kai- rar, als den zwetköpstgen Adle, im Ollen, der lüstern den einen seiner Köpf- nach dem cloiltstrtcn Südw ften herüber- kehrt, und w r haben g-g-n dlefea Nor gerüstet m sein, und da« find Sie nur im Stande durch"i- BoliSvtwaff.vno, ll'«t durch e'oell Präfen, stand von äOO.OOO. nicht derch Ii Millionen gedrillter Soldaten und Landwedre, K. Um dtr Angrifft der Unkultur aofzuhalteu, müssen Sie die Eivilisatloa bewaffnen.') ') Nicht die wirthschaftlicheu, sondern gerade die po- litischen Schäden, welche der Militari»«»« er, engt, find die Hauptsache, weswegen wir ihn bekämpfen. Die Hau derte von M llloneu Thrlern, welche die stehen'«» Heer- kosten, find verschwindend gegen die Lausende«ou Mill o- neu, welche di« defitzeudc Klasse als Kopitalgewiaa in d'«. f-lbcn Zeit an fich-iebt. Der Mord ans diut gen. kultar feindlichen Sch achtfeldirn und die Bedrohung der Boll- frei heit durch Staatsstreiche ist bei Wette« da« wichtigste Motio gegen den Mllstarlsmus. -) Wir detracht-u da« demsche Reich, woran« z-hn M»- ltove» Deutsch» Oefterretcher au«ges»loffeu find. ketoeSweg« al« ein„nationale« Ganze»"; da» übiilaff a wir de» Rationalliberalea. Wir«ollen da« ganze D-wIchlaad. welche« freilich nur in de» Freiheit einig werden kann. d) Wäoreud diese« Theil«»er Rebe, welcher— wie es oll- gemein auf g'savt war»«— gegen Hasielwano' Borgehn» ge richtet war, erschallte laute» Bravo der Nalionallibnaleo. ') Der Massenmord scheint un« denn doch ,u scheußlich al« daß socialistssche K-b iter, selbst bei einem gerechten Berthe»- digungskriege, mit„taufen» Fl enden" Wisse greifen«üren s) Der A.«druck„Unkultur" be»ieht fich h ernach aller- ding« auf da« rofsts»« Reich. Bahlteich'« Eorresponden, ist danach zo berichtigen. Wir bemerken übrigen«, daß wir an einen solchen Racenkrie, de» verbündeten sl-vifch-a und eomanischen Böller gegen die gerwautfcheu kelieowe.» glauben. nttl eher wäre während eine» sociale» Umgestoltnag E>r»pa'« ein vom rnsstschen E,a»«n gegen die Biite, geankrelch«, Deutschland» na» Polen» geführter Rtaktioeskeieg denkdar. Eia Beweis des socialeu Nothstaudes, der kaum anzufechten sein dürfte, wird, vielleicht wieder Willen, von dem bekauoteu Nalioaalökououeu Pro. ssor von der Goltz geführt. Derselbe gtrbt uäm- lich eine Statistik über Einkommen und nothweudige Illtcrhaltskosten von ländlichen Arbeitern und niederen Beamten und kommt dam» zu der Schluß- olgerong, welche daS eherne Lohngesetz schlagend bestätigt und ihn selbst höchlichst in Erstanen setzt, daß daS durchschnittliche Einkommen nicht ausreicht, um auch nur die uothwendigsten Be. dürfuiffe einer solchen Familie zu bestreiten. Wir lassen den in der„Concordia" veröffentlichten interessanten Artikel hier folgen. Er lautet: In dieser Z illchrift Ist»iederdolt dara-.s dingkwi.s.n wo». den, wie wiediig für eine fichere Beurthe luug de» Lage der arbeitenden Ki-sse es sei, genau»a wissen, wie viel«ive A- beiterfamtlie zar Befriedigung ihr-r Lebe,«dedü-fn ffe dranche. ReglernagSd-rektor von Hoff in W-r i.erode hat fich nun Im oerfloffeom Jahre de, da kenSwflhta Mühe un»e,.og-n, da» Au gabebndget eiuer größeren Anzahl von Aed-ite famssi-n an« der Grafschaft«e,ut,erod- auf Grund io gfi tig-r Er- mitt-langeu, welche sowohl bei den detreffeadeu Familien f ldst. ai» auch»ei»'deren uudetd-iligten Personen gemoch wurden, tabellarisch zafammenzustlllev, wie auch dereitw'llt estattet, die gewonnenen R soliate zu veröffentitcheu. Bo' dieser Erlaubuiß Gebrauch machend, lasse ich uach'o'gend da» Suogabebudget von drei ländliche» Arde t»fawilien folgen wodei ich»l Ichieifg bemeikc, daß in der wir vorliegenden Tabelle die Einheit« ätze pro Tag avsg-worfen nnd daß na» tenfelden de» Bedarf pro Tag für die elllzelaen Natura Ii.?. von mir berechnet worden ist. Ländliche AedelterfamMeu auf Domaioeu. l. Schmatzfeld, De, Her, Abg. Graf v. Moltk« hat unter Anderem ferner gesagt: er meine, daß Jeder, und sei e» auch da» Ger ngste, für»en Staat ft-u-rn müsse, und«See eS auch nur, daß er nicht vergißt, daß es einen Staat giebt, de» für ihn sorgt, der ihn schützt, un» daß er ihn wiederum zo ichütz u derufeu ist. Mit tausend Freuden würden unser.« Mannschaften zu» Gaffe greisen«), wenn der Satz de» Herrn Abg ordneten«olle und ganze«adrheit wäre, iudeß, Wie wir die Berhiltnisse betrachten, so stoben wir, daß dae möglicherweife ans einer ircigen Auffassung oder einer Täuschung, eiuer fallcheu Anschauung dir V-rhSttniffe beruht. Wir machen daher auch dem Herrn Abgeordneten keinen Borhalt..... Wir haben e» gesehen, wie weit die Staaten«S gebracht haben, wie Spanien, wo'cldst eine MilttSireoolmion die andere schlägt. Und, meine H-rren, wir wolliU nicht wüo- scheu, daß e« auch bei uns«Infi so komme, aber, wenn Sie in Jirer blutigen Politik zu Eade gelangen, wenn»ie söge nannte oat onale Politik siegt, welche eine Ration gegen die andere bew.ffaet, welche ai» oersührertsch zua> Kriege za de- zeichnen ist. dann, meine Herren, haben« r weder e'uen nationalen, noch«tuen reilglöjen Knltarkamps, keine Socia listen- oder Demagogen hege mehr, wir haben dann eins na einen Racenkrieg zu gewärtigen, und zwar einen sehr ge» wältigen,«n» wie sich io diesem Racenkawpse die Nähere Bezeichnung der Naturalien. 1. Wohnung(Housmiethe) 2. B od incl. W-ißbtod 3 B.il-r 4. Fleisch 6 Fett, Spick u. s. w. 6 Mehl Kartoffeln an« 6 Personen bestehmd, Bedarf 8. Hülsenfeüste und Gemüse— g. Ret«, Graup u u. f. lv. Kaffee und Eichorie« 11. Sa', 12. Seife 13. Rüdöl 14 P« ro'enm 18 B er(Hanstrautz 16 Branmwetn 17. T-dak 18 AMch IS. Zuck t 30. F'oernvg 21. Kleidung und Wäsche 22. Schuhmocheraroelt 23. Zwirn, Garn, Rädel« 24. Saud. Besen, Wicht« Lb. Scheeidmatcrialieu, Bücher 26. Schu geld 27. Steuern und Ab ab-n 2g. Keankev» K Kassen beiträgt 29 übnutzing der H»u ge.äthe 10. Doktor und Apo'dckec 31. Unnorhergesehene AnSgabeu !- 6 S Gamma 24 Nähere Bezeichnung der Naiuralici!. au« •/i 292 15 II Beckenstedt. 2- w» gilt diel ——' 4i Erfahrt 3 1'>siH die P s sichtlich d »»u'äyk t i'k bei kei 5 Peisoatt Bedarf 1. Wohnung(Hansmieihe) 2. Bro» incl. Wiißoro» 3 Butter 4. Fleisch 5. F-lt, Spick u. s.». 6. Mehl 7. Kartoffel« 8. Hvlieafrüchte und Gemüse 9 Ret», Graupen n. s.». 10. Kaffee un» Cichorien 11.«al, 12. Seif« 13 Rüdöl 14 Petroleum 15. Bler iHaaStrony 16. Beauutwein 17. Tabak 18 Milch 19 Zucker 20. fieuenmg 21. Kleidung und Wäsche 22. Schudmacherarbei» 23. Zwirn, Garn, Raviu 24. Saud, Besen. Wichse 25. Schcetbmaterialieu, Bücher 26 Schalgel» 27. Steuern und Abgaben 26. K ankeu st. Kaffeadeiträge 29 Abnutzung de, Haasgerith« 30. Doktor und Apotheker 31. Uavorhergesehenc Ausgaben Summa pt» Tag s«r. Vf. sin hoch -fclWa N tt,',4. g j wird ss t Minder v � da Ii! .'ßia habe lg ans >em de !-che j Id." I I Soweit Wir h< 1 i So in! 16 Z> als Be ehernei i'V' 0ft 16'?' s° ist ' . j iM»n rJ iR Irlich Nähere Bezeichnung der Natnralie». iM« 10. 11 12. 13 14 Ib. 1. Wohnung sHauSmieth«) 2 Bio» incl. Wech drob 8. Bu.ter 4. F-isch 5. Fett Speck n. s.«. 6. M-Hl 7. Kartoffel» 3. Hülseni-üchte und Semü!« 9 R i-, G-anpen u. f.». Kaff-e und Ttchorien Salz Seift «Ü-öl P tro'emu Bier(Hanstrany 16. Bräunt wein 17. rodak 18.«'ich 19 Zucker 20 Feuerung 21. Kleidung und Wäsche 22. Sch ihmocheriirdeit 23 Zw-ru, Garn, Radeln 24. San», Bele», W'chse 25. Schreibmaterialien, Bücher 26. Schul»'!» 27. Stea-r» und Abgaben 28. K anken- ,c. Koffeubeitrige 29. Adnutzang de, Hanogeeithe 30. Dokwr»u> Apo'heke, 31. Un-oeheigeseheue Ausgaben Summa biläost sich alfo: d-r tätliche Bedarf auf: ack I: 24 Sgr. aä II: 24„ 5-/, nck III: 25„ 3'/, & 5-/, 297 19 1IL Langeln, 7 Piifoncn des «-darf "'/i pro JsP, lhl. V- Ii S Mahl 'Veschiv der die Be der! Felddie de« derselbe Theil fe8> b.. eigen b»ff Anhoworr hl* flTctd a2» �alt�o a noch von elf anderen Familien die AaSgadeduvtS,"Onnall silbcn Quelle stammen», o»d nach denseloen Priij'?.�gniß„! 7»»*n oArhun�n hupAitlfi tzllir. �«4, Tn1 ftl.rni»V. L 1 1 an kg, denen, dei echuet. vor. Ich begnüge mich Schlaßsummeu derseldeu h er aafzofüpreo. Pe,s. Sgr. Pf. �Vision �Uiu. 1 � Präf t-'Ä" Tdausseeaass Wenzel Chanssiewäeter DIppe „ Stwannecke „ Biückne, „«»ge« Lindl. Lrb. Labden« N. N. VIII. Fabrikarb. a. Jlseuburg l�» rf tt X B-r w-iksarbelter XI. Walda-b- ter I II Iii. IV. V. VI VII. V. 26 27 24 25 30 19 9 24— 24 2V. 24 9«/, 19 8' 26 8"/.r »'/. DmchschniU von I. di» Xl. 24 T/u u»' Der jiheliche Bedarf für alle Familien uormvl �< d, Thle Si? 3 S' 296 304 36b r. 240; 2»� 294, A sfr e«ues auch hier»-de» im Durchschnitt �auf ca. 300 � �laotg Summe einem lä.l chell L>er»ienst von einem ürd ttS'ag entspricht f. T- sächlich» r'ient nun d-r Manu in dornS�x! Iig�i'N, 4 ....— o-—-•'i"'"nfl 8 ab. T-ai. achUch» r'ient nun o-r weann ,u o»i>-°' »eutg er ul««wen Thaler pro Tag; e« besteht«i.>l h,, reu» zwisch-u d.rSumwe de« wirkliche-'F itz, reo, zwz,ci,'U>er«>»«ot»r»e« wirtii»-' er Arbeite» und ihrem Lohuverdienst �-"' —!• i» gitt di-s für die ländlichen Arbeiter, worSöer mir viel- —' Eefabrmigen vorliczev. Ich b-grüze mich deshalb, liier ->Ia>h Me Mlttheilang wieber.ugcben, weiche Herr vsn Hoff sichtlich der gena-ntea D'ffcrenz macht. �Bci Prüsnap t AlliZyk vmch lmbeiheiiizte Person-o und H-ms flauen ist bei keiner Position derEinwaud gemacht, daß Uu hoch sei, wohl aber bei mehreren,»aß sie Z! beftit' tl9 geariffen. Wenn ich uichiS dkstowcniger auf durchschnittlichen Tageiohusatz von einem Thiler komme, q-bl ich»«r dem Räthsrl, daß der Arbetter im ? j[■utmeluen hier keinen Ehalt» verdient. Da 'Vj ltdie! wird dadurch daß ich den Verdienst der Frau, resp oa n JUniet»Ich! vcramchlazt dabe, kcineswegt volliiändig ,7 I�ii da Ich auch wieder ArdeÜSstärungen unberückstchitgt 18 ll�'N habe. Ich fürchte de-halb fast, daß die Zaiammen a i �az ans die Fährte unerlaubten Trw rbe«, von 8 i �lchem der ArdeitSherr nichts weiß, mich führen Soweit der Profeffor von der Goltz. Wir habe» dem Borsteheudeu jedoch noch einen Etlichen Einwurf hinzuzufügen: So iuteresiant und wichtig diese Statistik auch als Bekräftigung der so oft angefochtenen Lehre l ehernen Lohngesetz, so uuzweideutig dadurch auch 6„ i, fo oft geläuguete sociale Nothstaud dargethan |w, so ist doch die letzte Schlußfolgerung durchaus i iMffig. Ts wird ehanptet, daß der in Folge des zu „en Lohne« stattfindende Ausfall am Einkom- � welches zum durchaus nöthigen Lebensunterhalt Irlich ist, feitcuS der Arbeiter auf ungefetz- Wege, da» heißt, deutsch gesprochen, durch '�stahl, wieder eingebracht werde. Wir weisen �Aeschimpfung de» arbeitenden Bolke», diese Auf- der Befitzenden zu Haß uud Verachtung ge- die Befitzloseu energisch zurück. Mag in der der ärmste, verkommenste Theil der Arbeiter Kelddiebstahle u. s. w. ftöhueu, so beträgt der deS Gestohlenen doch so jämmerlich wenig, derselbe kaum in Anschlag zu bringen ist. Der fte Theil der Arbeiter hält fich von diesem Ber- 'u ganz ftei. Was ist denn nun aber die Art, wie der Arbei- lein.Defizit', wie eS der Profeffor von der "h nennt, deckt?— Die Antwort ist einfach, Jkanrig: Er hungert sich so viel ab, daß �it dem unzureichenden Lohne auskommt; selbst unbedingt nöthigen LebeuSbedürf- muß er sich noch etwa» abdarben. ' C Folgen davon find dann die Krankheiten , Elend, welche da» Dasein deS Arbeiters s,,• Für Jeden, der offene Augen hat, kann ' fürchterliche Thalsache nicht verhohlen bleiben. � rh-crue Lohngcsey führt seineu Namen leil �Wit Recht I Vereins- Theii die Mitglieder deS Allgem. deutschen Arbeiter-VereinS. n. �»ie Vorstandsmitglieder Winter, Grottion Kapell befinden sich im Kerker; für die 1 Vorstandsmitglieder Schmarbeck u. Schwccken- iu! dvu denen der erstere ausgeschieden, der zweite hg»afzufilldeu ist, ernenne ich Otto Reimer >tto Kapell zu BorstaudSmitgliederu, welche LorstaudSmitgliede C. Fiun die Beschwerde. «ievisionskommisstou bilden. z!°irliu. den 6. Mai 1874. Präsident deS Allg. deutsch. Arb.-Verein»: Hasenclever. Parteigenossen! Gedenkt der Gemaßregelteu, ".Zahl fich täglich mehrt. Dieser Ruf darf nicht bleiben! fl�tigenofs« Hurlemao« ist am 5. Mai von , � �vinaldeputation VII. hieselbst zu 6 Monaten L®ni§ verurthcilt worden. Eine von ihm im i hi*n �tt Rüd-rSdorferstraße gehaltene Rede soll 11V und III deS ReichSstrafgefttzbucheS 1 � 1."Btti alle» gegen ein: Stimm! angknommev. Sofort aber erklärte »er ansesesde Bidgermelster die L.-r ammlung für g-kch.'offen und Rcthmei-r, all ersten BorfitzenSeu, ciuit Bestrafang schul»!«. r— Uelzen, 4. Mal.(Allgemeiner Bericht.) Am 21. April hielten wir hier eine Bersammlnng ab,!o welcher Herr Brnoken aus Wilhe.mshafrn das Referat übernahm. Eag-Sordan-g war: Der Goclalismns, die Ledeltcrbewegnnij nnd deren E.-lstehnng. Herr Brnnken erläuterte die Tage« »rdnmig d-rech einen zebiegcncn Bottrag und hob besonders bervor, daß die Press- Haupt Schlich»agu i-eraira fe-. Auf klärnng im Wisse» nvter da? B»!! gu bliozen. Deshalb -rüßt-n wir vor allen Dingen freie Presse und freie Bolke.! chule anstreben. Die Lerfammlung verfolgte den Bor trag mit spannender Aufmerlsamkclt und wvrde der Redner durch Nicht» untubrocken. Sonntag, den 26. April, feierten -»ir den Geburtstag Lassolle's durq einen Ball,«elcher stark difawt war. Herr Doli« hielt die Festrede. Nachdem noch Herr Heineke eine Ansprache gehalten, unternahm derielbe eine freiwillige Gommlang für dle Gl maßregelten, welche einen Ertrag don 2 Thlru. 14 Sgr. 2 Pf. ergab. Mit social« demokratischem Groß H Holzt, Schriitf. R. Schneeweiß, Bevollm. Fricdrichstadt, 29. Aprll.(»llgewetner Bericht. Freisprechungen.) Seit der Reichitagswohl herrscht hier ein rege» Leben. Dle Natloualliberale» glaubten, au» da« Errungene wieder zu rauben und faßten in einer Bersamm- long des Bürgern ere In» den Beschloß, uns durch öffentliche Volksveriamminugm entgegen zu arbeiten, welche««ir na« türlich mit Freuden begrüßten. Nun handelte e« sich aber bei diesen Herreu darum: wo nehmen wir einen Redner her, »er es iu einer Sffentlichen Bolksversammlang wagt, Recht In Unrecht zu verwandeln. Jedoch auch dieser fand fich, und zwar in de« Person eine» Herrn Pastor Saß au» Toldea- büttel. In den beiden ersten Bersammlaugeu kam da« Bureau iu die Hände der Nationalliberalen, denn der fromme Hirte hatte seine ganze Heerde mllgebracht, die natürlich den Au» 'chlag gab. Bei der»ritten Bersammlnog hatten an» einige Pattelgenossen au« Landen besucht und wir hatten den Sie,. B-i der Bareauwahl zeigte fich so»echt dle Bildung der Herren Liberalen, indem fie»«sachten, mich, al« Eröffna »« vttsammler, zn überschreie»,«l« fit daraas wegen de« pöbelhaften Betragen« von mir gerügt wurden, da füdlttu fie fich«st in ihr« sogenannten To»- verletzt and brüllten noch schlimm« al» zuvor. Der H«r Pastor mußte fich durch diele Rüge auch getroffen fühlen, denn« schrie au« voll« tiehle:„der Gieß'oll Abbitte thun." Die Herren rückten nun ml, schon auf beu Leib. Ich»orbe dabei»«hafte», doch gänzlich ohne Grund, und daher»ach Aufnahme de« Pro- tokolls Wied» freigelassen. In d««fien Bersammlnsg sprach Brüamann an« Altona. D« Herr Pastor hielt fich na, aus religiösem Gebiet und berüstte die Arbeiterftaze w d» Haupt- fache wenig. Ja den beiden anderen L«sammlungea sprach Max Stihr an« Kiel. Noch ein paar solche Vssammlaugeu und die He»,en««den wohl wieder,«le es bei ihr« Partei Mode ist, hinter v-»ichl»sseaeu Thören kämpfen.— Ferner wurde der Parteigenosse Drees von der Anklage, Bevollmäch tigter»der Leiter eine« ang blich hi» exlfiirenden Zweig»«- ein« de« Allg. deutsch. Arb.-Bereiu« zu sein, ohne Kosten ftei. gesprochen. Der Polizeiaawalt beantragte 1V Thlr. Strafe, resp. entsprechende Hast. Doch ist von Seiten de« Polizei- anwall« gegen diese» Erkenntniß-ppelllrt.— Am 17. April stau» ich iu Husum vor dem tSuI�Ichen Amtsgericht, äuge. tlagt wegen Urdertrelung de» z I de» Bcrclno- und Be». iamml uglgesetze», wurde aber ibeusall» tosten los fteige. fprochen. Dle« Alle« agiti-t für nn« um so mehr, da ja Maßregelungen uns«« Partei eher zum Siege»«helfe«. Mit social-demokratischem Graß H. Gieß, Eigarrenarb. gäbe sein soll. All- Geldfendimg'n!' oll-n Sie an den S!r!kekasfie-r Carl Busse. Renefir. 22, sowie Briefe und sonstige Anfrsgen nu den Schrlftfsthie: Dormanu, in d«» selben Woh-r.ng, ad?effircn. Da» St ike laomils. Im Auftrage: H. Knoche. Finstetwoldc, 3 Mai.(Schuhmailicrstrike) Hier ist em Strike der Schnha-ach« ausgebrochen. Wtr bitten, den Znjuz fvn zu halten. G. H-nftel. �__ Kiel. 28. April. haben. Staatsanwalt Teffendorf hatte Die einstweilige Eut- des Berurtheilteu aus der Haft wurde ab- l ✓ Ge'fSuguiß beantragt. !>>> 0,» i � � Bevollmächtigte für Kalao, Fritz Bommel, � � 1. Mai in seiner Wohnung ohne Gruud ver. 9f// 2. Mai ist unser Parteigeoosse Seelig „t rt tiB«8 augeblichvn Vergehens g-gm Z 185 des � it �'deS" �---«------ t¥v fc. zu 14 Tagen Gefällgn ß verurtheilt. Staatsanwalt beanttagte 6 Wochen Gefanguiß. l,,tkts'� 4(Volksversammlung und Poll- J.»1' Sb'""slölnug.) Gestern hielten wir eine Loiktoer- 1 h,,.»»b, welche seh, stark belucht war. Herr Heih« >�a?'feckte über fcfr Macht deS G�ldkS u d die �Cf* der Redner ttb,r deu erßea Punkt der «.Etti gesprochen, trat ei, e Pause vo» 5 Minuten 1" ttN®» Pause stellte der erste Vorsitzrude den Antrag, �sawmtung zu veranstalten. Dies»urde auch mit Verbuuds-Theil. An die Mitglieder deS Allg. deutschen Arb.- Uuterst.-BerbandeS. Da der VerbandSkaffirer A. Kapell gegenwärtig fich iu Haft befindet, wird hiedurch Otto Reimer zum provisorischen BerbandSkassirer ernannt. Die Gelder uud Abrechnungen sind aber an die frühere Adresse nach, wir vor, z» seuden, da die betteffende Vollmacht der Postbehörde gegenüber zur Stelle ist. Berlin, dm 6. Mai 1874. Für das Präsidium; Hasenclever. Gämmtllchc bi» jetzt dem Präfidinm angemeldete Bevoll- mächtlgte, Kasfirer, Revisoren u. f. w. find hiermit bestätigt. Für da« Präsidium: O. Kapell. Deutscher Zimmerer-Buud. Da b« Zazuq von Zlmmerleutta nach Hamburg»och imw« ein so bedeutender ist, daß dort da« Angebot von Ar b-it- kraft massenhaft stattfindet, so machen wir hieru.it die deulschen Zimmerlente aufmerksam,»»»läufig Hamburg zu meiden, indem uns sonst alle Erfolge, welche wir errongen haben, wieder vnloren gehen. In Dirfchau und Nenmüuster dauert die ArbeitSiin- st llana noch immer fort. Ja Schrlmm steht ein Sttike vor '« Thür. In Freienwalde ist da Lasschlnß aus«« dottlgen Mitglied« beendet. Gäwmtliche bi» jetzt angemeldete Beamte de« Dentschm Zimma«bande» find giamil bestäligt. Für da« Präfidinm: O. Kapell. Lied der deutschea Arbeiter. Melodie der Marseillais«. Wohlan, wer Recht und Wahrheit achtet, Zu uns'r« Fahne steht zu Haust, Wenn auch die Lüg' un« noch umuachtet, :,: Bald steigt der Morgen hell h«anfl:,: Ein schwerer Kamps ist'«, deu wir wagen, Zahllos ist nnstrcr Feinde Schaar, Doch ob wie Flammen die Gefahr Mög' üb« uns zusammenschlagen, Sticht zählen wir den Feind, nicht die Gefahren«K; Der kühnen Bahn nur folgen wir, Die uns geführt Lassallel Der Feind, den wir am tiefsten Haffen, D« an« umlagert schwarz nnd dicht, Da« ist d« Unverstand d« Maffeu, :,: Den nur de« Geiste« Schwert durchbricht. Äst«st die« Bollw«k überstiegen, W« will un« dann noch wlbttsteh»? Dann wttden bald anf allen Höh'» D« wahren Freiheit Bann« fliegen I Nicht zählen wir den Feind, nicht die Gefahren«B; Der kühnen Bahn nur folgen wir, Die nn« geführt Lassalle! «Das freie Wahlrecht ist da« Zeiche», In dem wir siegen;"— nun, wohlan! Nicht predigen wir Haß den Reichen, :,: Nur glnchc« Recht für Jed«maull. Die Littst soll an« zusammen ketten; Wir strecken au« die Brud«haud, An« aeist'gtt Schmach da« Bat«laud, Da» Boll vom Elend zu«retten I Nicht zählen wir den Fttnd, nicht die Gefahr» all'; D« kühneu Bahn nur folge» wir, Die uns geführt Lassallel Bon uns wird einst die Nachwelt zeug«; Schon blickt auf uns die Gegenwart. Frisch auf, beginnen wir den Reigen, :,: Ist auch d« Boden rauh und hattl Schließt die Phalanx in dichten Reihen, Je höh« uns umrauscht die Fluth, Je mehr mit d« Begeist'rnng Gluth Dem heil'gen Kampfe uns zu weih ul Nicht zählen wir den Feind, nicht die Gefahre» all'; D« kühnen Bahn nur folgen wir, Die uns geführt Lassalle! Ans denn, GesiullungSkamnadeu, Bekräftigt heut' auf'» Neu' den Bund, Daß nicht die grünen HoffaungSfaate», u: Gehn vor dem Erntefest zu Grund,.v Ist auch d« Säemann gefallen, In guten Boden fiel die Saat: Nu« ab« bleibt die kühne That; Heil'ac« Beemächtuiß fei fie Allen! Nicht zahlen wir den Feind, nicht die Gefahre» all'; D« kühnen Bahn nur folgen wir, Die nn« geführt Lassallel I. Andorf. *(Unglücksfall.) Am Freitag Morgen-rttauete fich in Ltzsack« bei Ehrlstianla ein bedau«Iich« Unfall; die»oc ttgt Nttroglyceriafavrlt flog mit 1800—2000 Pfmd erst Tag« zuvor zesniigtcu Niteoglycttin in die Last. Glücklicher W-lft waren blo« drei Personen zur Zeit de« Unglück« i» der Fabrik uud von diesem büßte nur einer sein Leben ein. D«,.lbe war mit dem Einfüllen de« gefährlichen Stoffe» ,» Blechkanaen beschäftigt. Briefkaftt«. K. u. W. in Itzehoe. Die Srfltllnng Ihre« Wunsche» ist diesmal«icht möglich. B. in Rendsburg. Desgleichen. Die Adreffe von C. Arnold ist jetzt: Forst. 91..&, Carl- »atze loy. Auuouceu. Haa»0ver, 5. Mal.(Schubmvcherstrike.) Hierdurch bringen wir allen Kollegeu zu» KeuuMiß, baß, nachdem alle Borftell ngeu den Meistern pege-über erfolglos gedltebea find und selbst ein eoentnelle« Nachgeben nusirnsett« von bin Juuuuqswetsteru schroff zurückgewiesen wurde, wir nn» vom hcotigeu Tage an im Sttike befinden. Wir«iucheu alle answättigen Kollegen, uud besonder« die der Nackdarotte: allen Zozvg von hier fern za hallen uud sofort Sammln»- gen zu- Umerstütz' ug de? Sttikcu'en vorznuehmeo. Kalle- geu l 600 Schvdmach« haben heute die Arb.it eingestellt; für den auspezrlchlltten Gst vnt« un« zengt da« Slilllie- gcn sämmtlich« hiefiger Werkstätten.«ir werdcn unsere Schul lgkelt tdua,«Hut auch lhr die evrlge. Unter allen Arbeitern find gnade die Schnhmachnoelkllea diejenigen, welche am meisten gedrückt find. E« maß hierin ttne Aen. »nnng ttuttcten, deren Herbttführm-g Mlsere htt igste Auf- ber Für Berlin. Allgemeiner deutscher Arbeiter-Verein. D»une>ftog, deu 7. Mai, Lalh-Ingerstr. 12. Vortrag de« Herrn Hasrnclever. Geschloffeue Mitgliederversammluuo Freitag, den 8. Mai, ÄdradS 8� Uhr. im Saale de« Herrn Ostheerev, Sopaleustr. Ib. Tage«»r»u.: AbrechunngSvorlageu.— Be.athua« gedruckten Anträge. ki». Bevragfamml-r uud Revisoren müssen recht-" zeitig am Platze sttu. Da« FestcomitS vom 19. April hat fich ttne Staube vor Aofaug der Bcrsawmluug behaf« Berathung im Tunnel einzafiuden. Oesfentliche Mitglieder«Bersammlnna Loaoabeild, dca 9. Mai, Abend» Hi Ubr, dem Gratwell'schea Lokale, Kommaudautenfir. 77— 79. Borttag de« H«»a Feitzsche. Der Bevollm. in Für Marlin. Arbciter-Fralleu- und Mädcheu-Bereiu. Berfa mmluug Freitag, den 8. Mai, Ab. 8h Lbr, im Lokale des Herrn Lindem an», Matruffklstr. 90. Tag«ordnuug: Bortrog. Referent: H«r Meier aus Braunschwelg.—«.rlchiedene« uud Fragekafien. Um zahlreiche» Ettchttaew bitttt Dn Vorstand G Für Berlin. Zum Besten der emaßregelten Soontag, den 10. Mai, SophienstraHe Nr. 15, Concert und Kränzchen unter Mitwirkung mehrerer Gesangvereine. Anfang 6 Uhr. Eströ. ä Person H Ggr DI« Parteigenossen werden ersucht, Im Jnl-riffe der Sacht «cht zahlreich m irscheluen.___ Da« Comitt. Für Ber'iA. Ällgememer Lchuhmacher-Verein. > Große Generalversammlung Zwenerstag. örn 7. Mai Ä». 8 Uhr, Sopbieustraßc lk>. Tagt«»rdn.: D!t Borlaze de« Saite- TamitS« und die endgültige Beschlvßfaffarg über dle Regelung de» Lohnva« yiltviffe.— Die aste und die neue Krauteotassc. Um zahlreiche» Erscheinen irsncht H. Deter. Cigarrenarbeiter. Den Mltglle er» d r alten«ranken-»c. Kasse zur Nach- reicht, daß die«äffe am Freitag, den 8. d. Mro., van de» Äaleustr. MV nach der Brouueustr. 18, bei Herrn PaliS, verlegt wird. Der Barstan». Zum Stiftungsfest der Theater-Skstlischast Sonuabelld, den 9. Mal, IjlIIlOIlG. Lotdriug-rfir. 12(früd-r Wollanckist».), Theatervo« stelluug, nachher Tanz. ___ Aafang 8 Uhr.__ Für Weißcusee und Umgegend. Volksversammlung eouvtag, da id. Mai, Nachmittag» 4 Udr, im Lokale de» Herrn«ahl im Plög-r'schen Hanse. Tage«a»dm: Die Lage»er Arbeiter und die Bestrebungen i»«< Augem. beutsch. Arbeiter Beriin«. Ref.: Herr Meier «ur» Brannschweig. Jebermaun hat freien Zmritt. Berliner Palteigenoffen stnb freundlichst eingeladen. ___ A. S cha ckaw, Bee-ollm. Kür Gummelsburg. Allgem. deutsch. Arbeiter-Berem. ütiig lies er» ersamm long Soiuaben», da». Rai, Abends s Uhr, im Lokale de» Herrn Wnlff in Frledrlchsberg. TageSarda.: Vortrag und verschiedenes. Um zahlreiche« Erscheinen ersucht _ A. Wolfs, Bevollmächtigter. Für Hambu g. Allgemeiner deutscher Arbeiter-Verein. SeschlolsenrMitqliederuersammlnna Frritag, da 8. Mai. Abend«» Uhr. to TLtge'? Ealsn, vateortrskamp 41. Tagesardunng: Diekussiau der«edruckteu Ae träge zur eKeveralversammluvg.______ Der Bevollmächtigte. Für Hamburg Sonnabend, da 9. Mai, stdendS 8j Uhr, Tütge's Salon. Theatralische Unterhaltung und Ball des Clubs„Brüderlichkeit", unter Mitwirkung mehrerer Liedertafelu. Sassiuöfsnung Uhr. Kaffee prii« 6 Schill, a Person. Karten, k 4 SchÄ., vorher au den bekannten Stellen. Neue Mitglieder»erden aufgenommen. Der Vorstand. Für �Hsmsurg. Große Generalversammlung sämmtlicher Zimmerer Sonnabend, de« 9. Mat,«bads 8� Mr, im Englischen Tivoli, Kachmallee 41, Gl. Seorg. Tageeardu.: Der Kampf rm'« tägliche Brob.— Unter- fttttzaugeangelegrukelt-n, betreffend dl- strikenden Kameraden in Ncuutl- stee. Frcicnwolbt o. b. L. und Dirichan. Die Jutereffcotin der Uaterstützunq? lasse müslen alle an- Mesenb sei»._________ I. A.: L. Pfeiffer. Für Hamburg. Allgemewer Tischler-(Schreiner-) Berein. O ekseNtkich e B eis, m ml u»» Eonnabend, den 9. Mai, Abend» Uhr, im Lokale beS Hrn. Hiibner, Sr. Rolenstr. 37. Kür Hamburg, Altona und Ottensen. OesieutUche Korbm?cherversaa»l«ya Sonnadeud. den 9 Mai. Ab. 8; Uhr, im Salo« zum Roland. Tagetordu.: 1) Abrechnung über den ArbektSanischluß Ä> Die Bereinigung säwwtllch.r Gewerk-giuosseo. ____ H. Miller. Für Altona und Ottensen. ZUlge«. deutsch. Maurer- n. Sttinhaner-Vereii. srettag, den 8. Kai.«denn« bi Uhr, „Karlsrnhe" in Ottensen. Xagefotbu.; Berschiedene». Klische», Beb» Sonnabend, 9. Mai, Abends 7H Uhr, wlUKIiWo. im Englischen Garten, Botksvers ammluug. Taget«du.: Bertrag von August Hörig au« Hamburg. «r. gür Altona. der Krankenkasse des Arbeiter-Ünterst.- Verbandes Freitag, den 8. Rai, Abends 8t Mr. Im«Ritter St. Georg", Schnhmacherherbergc, gr. Raseußr. TageSorbn.: 1) Wahl»er Revisoren. 2) Berstärkaug »er Kommisfi-u zum SlatMenrevisiren. 3) Augelegeuheil »rgeu de« Arzte«. 4) Antrag»ezm der Sch!ff«zimmcrc, b) B ergehen einiger Mitglieder ü) Antrag von Leiviso,: vierteljährliche Adrechuung. 7) Antrag wegen Rebaziruug de» Beiträge zum Sierbeaeld. Der Borstand. Tb». Vraßmar.n, Präse« der Krankenkasse, wohnt jetzt Bltmullffraße II. S. Solomon, Bote, wohnt jetzt Karlsstraße 20, 1. Et. Der Obige. Für Altona und Umgegend. Oefsentli»« Cigarrenarbeiter- Versammlung Freitag, de« 8. Mai, Abend« 8 Mr, im»Demschev Kaiser", früher Echuhmacheramthau». Tage»«da.: Abrechnung übe» die eingegaugeueu G-lber zum Strike der holländische» Cigarrcnarbcilcr. Da» Eanrits. Für Uetersen nnd Umgegend. Volksversammlung Sonntag, den 10 Mai, Nachmittags 4 Uhr, bei Herrn Ruwp(Tivoli). Fortsttznvg der Tageiorbuiivg: Die Macht der Idee. Referent: Herr Hei her au« Altona. R etbwtier. Für Großdorstel nnd Umgegend. Allgemeiner deutscher Arbeiter-Verein. Oeffeutliche Lersammlnng Fltitag, den 8. Mai, Abend« 8i Mr, bei I. H. Langloh. TagrSardu.: Bortrag über da» offene Antwortschreiben. _ Der B vollm. H. Riecher». Für Fuhlstinttel und Umgegend. Volksversammlung Sonntag, den 10. Mai, Nachm. 4; Uhr, beim Gastwiith I. W. Zimmermann. TageSorbn.: Kapital uud Arbeir. H. Riecher«. Barrnbeck. im Lokale de« Herrn Schultz am Marktplatz, Volksversammlung. Tageeardu.: Wa» ist die Ursache der Wohnnugenalh und de» hohen MlethSpreise.— Referent: Herr W ei gel. Th. R othcrmundt. ' Für Kiel. Partewersammlung. Sonnabend, den 9. Mai, Abend» 8t Uhr, in der Tonhalle, parterre link«. Da die Tageeordvuug von graßer Wlchtigkolt ist, ersuche ich alle Parkeigeuossen, ,o-rsckeluen. Ott» Matthaey. Für Bluuck und Umgcgcnd. Volksversammlung Somttag, de« 10. Mai. Nachm. 4 Uhr, im Lokal- de« Sastwirlh» Bühriug. _ H. Sargeusrei. Für«armen. Mgemeiner deutscher Arbeiter-Verein. Oeffeutliche Versammlung Sonntag, den 10. Mai, Abend» K Ahr, Un Lokale de« Herrn Müller. Taxe««d».: Bortrag de» Herrn Kühl über:»Recht, Gesetz und Macht."__ Für Unter-Barmen. Mitgliederversammlung Samstag, veo 9. Mat, Adead« 8 Uhr. w Uulerbarmeu bei Marian. Der Bevollmächtigte Manu. biB. Meine Abrisse Ist jetzt Tarnaperstr. 19. Für Elberfeld. Mgemeiner deutscher Arbeiter-Verein. Geschlasseue Mttglleberverlammluug Samstag, den 9. Mai,»beuds 8h Uhr, im Lokale de» Herrn Hunscheidt. TageSordn.: Diekusfioa über Anträge zu» Seueralver sammlunz. E» ist Pfl'cht ekle« Jedt-i, in erscheiuen. ______ Der B-vollirichtigte Emil Audereya. Für Bielefeld. Allgemewer deutscher Arbeiter-Verew. Geschlossene Mitgliederversammlung Sonnabend, den 9. Rai, Abend« präzise 3 llbr. bei«abl. Tag'Sorbu.: Abrechnung. De, Antrag der BolkSve». sawmlung. Die Anträge zur Eeuerolversamwlung. Die Agitatian de« Gesangverew» gegen mich. Die prajektirte Abnahme meine« Posteo» und Uebertragung besselbeu an eiien Aader-n. Alle Manu wüsseu der Wichtigkeit halber aus d-m Posten sein. Karten müssen vorzezctgt»erben und für April ge- stempelt sein.________________ I. Z wiener. Äratulatia». Unserem treuen Mttkämpser für Freiheit und Recht, Lau«, Kohlstädt, die besten Slückwstusch- zu seinem St- burtttazc am 9. Mai mde«. Burhenn», PH. Balten- Für Wald. Mgemeiner deutscher Arbeiter-Berem. Mitglitber-Bersammlung Sonvtag, dr» 10 Mat, Nachm.& tiöt, im Lokale de« H-.rru Aug. Hammesfah». Tage«»lbn.: Bespreswig über die Seuiraloersov! _ Der Bevollm.: Guft. Lnchteab Für Gelsenkirchnt. Große VolkSverjaMMl Sonntag, dtii 10. Mai. BsimtttagS ll Übt.. im Saale bc« Hrn. W. Hagemauu iu Sch� Wilhela i-eastr. 73. Da» Nähere besag- n die Plakate._ W. Schall! Für Frankfurt a. M. Mgemeiner deutscher Arbeiter-Lerei». Geschlissene MilglieberversammluNI Freitag den 8. Mai, Abend« 8i Uhr, tm Ber-lnslokal. Zeil 47. Tazeiardu.: 1) Delegtrt-nwahl zur GiueralversaS' — 2) Aatrigeberathuug zu» Seuerolversammlnng. Die«erlammluvg wird Punkt 8H Uh» erössaet. Alle Manu am Platze. Der Bevollm.' Gemüthliche Abenduntrrhal der Mitglieder, ihrer Familien und F Eomaag, den!0. Mat, Adevd« x Uhr, im BereinSlolal, Zell 47. Eatrst« 6 Kr. !7B. Der Uederschoh wirb zu Parteiiwickn, 3. A.: Für de» Wahlkreis Hanno.. Bevollmächtigten-Konfere� i c Sonntag, de» 10. Mai, Nachm. 4 llht,',ä im Saale der Relchekroue zu Hanau.,'% Um rechtzeitige« Erscheinen-»sucht' M. Doli Für Eöln. Kemp.«httagaff.� �� Allgemewer deutscher Ardeiter-Bercii' Geschlasseue Miigliederversammlaai Sonutg, de» 10. Rai, Abends 8 Uhr, beim Wirth I. H TaxeSordvung: Wa?l elae» Delegirteu sammlunz. Den Mi: gliedern zur Nachricht, daß wir uafj lnmmlangeu nicht, wie blsher, bei P. Wotter, 3«emp, Rheiozasi« 27, haben. u 3. Urban, B-volluM ,i�"bc ' Für Cafiet." �(n Mgememer deutscher Arbeiter-BcreÜ �££9« Geschlossene Mltqlteberversammlu� � IbtU1 n tcrn fibu P? Ä« lugt. Z ten, von __ le w der Für Göttingen.. wi Mgemeiner deutscher Arbeikr-Bercit�." Am zweite» Pfillgstfeicriage, Nachmittag« �hziigrett Lomlabend, den 9. Mai. Abend« 8 U w Miucltn'» Lokal. TageSorbn.: Dclezlrtev wähl zur rtali — Di«ke>fp«n über die g, stellte» Ar träge.— yc Die Heeren Revlsrre» müssen früh am Platze E« ist Pflicht aller Mitglieder, zu erscheine». müssen vorgezeigt werden. Der 8 Mstgl im„Romischeu Kaiser" Fahnenwei virbnaden mit B JL,. Anawärtlge Parteigenossen stud herzlich will! Da» Nähere wirb im Parteiorgan betaaut gl Herren-Garderobe-Ma (�edi-iiäer Soris, Loihringarstraße 24(früher Wollanckesirl Mttgltebc» de« Allgemeinen deutschen Arbe ler- Lager von ArbeltSauzügen, gr. Au«», von Tuch"■ Bestellnugeu nach Maah werden in kür, eye» Zell Für Hamblirg fuld Umgrgcnd. Den PaNetgenossen und meinen Kreoadeu baß ich eine Gastwirthschnft mit Billards im„ Frankfurt r Keller", P'ulflraße 40, livge und ersnche gütigst um Zuspruch. De,„Neue makrat" liegt aus.— Für gute Getränke und wird gesorgt. _ Hamburg, im Mal 1874._ A»' Den Parteigenossen empstihtt sich al« Tape,� _ W. Lemmiu, Pr�. Frau Eck« wurde Dienstag früd von eil»� cntbmideu. Wablmvg: Petr>str«ße 16. Uns-rm Parteigenossen Habentchr und F»«'* 30. Apeil stattg-fundeuen Geduit ewer kleln-a/l besten Glückwünsche. H." Fiasko Die F« ßt der dm bbrgegnev die w.! > Sl ,�tten lieber da Slia. �mol V-rl. "bolb w �.st. in . nlä »vderei �.berls. sind u /'nicht i,°'°bg'orb 'ib J'1* Mit 0, mit n."«» ist "> vnd n Social �'sctz fcl' ni >d-u j Pv Meinem lieben Manne Mathias Siegriä Geburtttoge am 8. Mai die herzlichste Gratulai Frau Talharino zA J'äki __ Fra-kfmt° Dem Parteigenoffeu A. Frost zu seinem K".I?siek.,* 9. ds«. die herzlichste Gratulation.«)*««! __________«- b'tf(n Uusitm Freunde n. Porteigen. W. JüttN>l»t 36. Wirgens, st« b. b. Glück».>. Bastian� Eine Schlafstelle mtt separatem Ewgavß � zu dermietheu bei W. Thiele,«k.lltz»ßr� Für 3 Mann«abl. Schlafstelle DianlO'ft.Ji*. m, bei Nietzschmanu. Ausficht Heinris'� l � rv " oder zum IS. d. M' vor-, bei Nietzschmanu. Ausficht Hein»««" l' h, gleich od» zum IS. d. M___ H° Druck von E. 3hrlug Nachfalge,(Adolf fig" Verantwortlich für bl. Redaktion:«. »erlog von«. Grüwil w