c MSdl auch>>! Zraiid- Abte eise V' aber |at filil Iren- ne Äl M-« n» hen � ich hat r U>'B zweirV Ad: ä» btfttnil hialer Adfa� i auf' trt die" >f wach � vallfi-- t ihn 57. Berlin, Mittwoch, den 20. Mai 1874. 4. Jahrganz. Rener Kettwig erfchetat drei Mal ch«ad zwar- DIen?azS, lag» a. SoaaabendZ »o»a»»ent«-Pi«t> am iacb»ringcrlsda viertel« drZnvmeraudo>7>/,Egrv am- ®3t., einjeln Rammerv Jl bei den Postämtern in Preußen .bei den anßerprenß, Postie-- , d'-tsSl-nd oteichtuue 8«3-/, '««reu, er ffiib. ffli„i Iocial-Vtmoknt EigenthvA des Mzemeiv!» deutschen Arbeitsr-VereinS «edaMo» u.«xvedttiva ««»Ii». »reldeaerftraß« Nr. es. Bestellungen werden auswärts bei alle, Postämtern, t» Be in der ExPedi» tion, sowie bei jeden Sveditenr, ent- �egengeuomuAN. �njeiat«fo, Bettler waren für den schwelgerischen lier jene Bürgersleute, welche durch ihren Ge- eiß ihm fein Praffen ermöglichten; Hohn und mkeit war der einzige Dank, welchen die Sol- der spanischen Krone dem Niederlande zu werden ließ, welches sie ernährte. Die blü- n Städte wurden ausgesogen und der frc'cheits- >de Mann m�ßte als Bettler den heimathlichen d verlaffen, um dem Kerker und dem Richt- �te zu entgehen. Da empörte sich endlich der Mannesstolz der �»läoder. Der Tyrannei, welche den Z.chntcn welche Hab und Gut des BolkeS verschlang, Dasselbe muthigen Widerstaad entgegen. Hatten Hofschranzen das Schimpfwort Geusen den ßch Bittenden entgegen geschleudert, hatten sie ®"chtt und Gesetze mißachtet und durch feigen �«ord die Häupter des Volkes hinweggerafft, " �gmovt und Horn— so loderte jetzt der Trotz d auf, und die Geächteten, die FreiheitS- „Ihr nennt uns Betteloolk; führen diesen Namen so lauge, 3V"»"�er�ande befreit sind." Ige beschichte hat die Thalen der Geusen ver- mcr l- j, zu Waffer und zu Lande waren sie der für W ecken der spanischen Gewalthaber; und wenn die lade! der Ritter von ihren Morgensternen zu Brei (Aufd-«pst wurden, wenn die königlichen Flotten in "dtmen aufloderten, dann erschallte ihr Hohnge- i:„ES ist das Bettelvolk! Wir find-S, eusen!" Dem wiloem Kampfe ist der Sieg gefolgt; der �en breitete bald seine segensreichen Schwingen die Niederlande auS; eS war ein herrlicher Sieg, Vz der Freiheit! Politische Aeberficht. wahrlich ist her Ausgang gcwrfru, wir '' hochmüthigrn Schranzen geträumt hatten. » y 7 �3 � V t« vi vb idl 4. _«ettelvolk war ja so verachtlt; das Bettclvolk uian mit leichter Mühe rasch zu Paaren zu Wenn es seine Führer durch Kerker und K( verloren, dann— so meinten die Kriegs- ei, i'J[,■— werde es alsbald jammernd zn Kreuze Ott Ofi"'' 1 � Do 0Cm i*,04 n'arcn wohlerwogene Pläne; man hatte alle ö�tthältniffe in Betracht gezogen und die Ohn- st,t: �8 verachteten Bürgers klüglich vorpns bc- r ,rgch't Nur eins hatte der nörgelnde Verstand der nit nicht erkannt, das war die Freiheitsliebe, �"geisterung für hohe erhabene Ideen, das � die edlen Triebe, die in d-r Meuschenbrust ''Nern, selbst wenn Knechtschaft ein Volk zu �"»rem TodeSschlafe zwingt. '"»d diese idealen Triebfedtrn bestimmten daS jenes denkwürdigen Kampfes der Nie er- ' Wo man die nackten Hände dcS BeitclvolkeS uige Sclavenseelcn vermutbet hatte, da fließ f die wohlgerüsteten Geusen, welche die äußerste illigkeit und der freiheitsdurstige Heldeumuth rnSwrrthcn Thatcn anspornte. Die Tyrannei dem stürmischen FrciheitSdrange erliegen; daS . dolk jagte alle Unterdrücker und ihre Sold- wit blutigen Köpfen ans dem Lande. ebtt ,'/:£ Geusen haben so wahrlich in die Tafeln » �Weltgeschichte eine ernste Lehre eingegraben: ,.«ewalthabende Partei ist so mächtig, daß sie t�saft den Unterdrückten den friedlichen Weg be'Mlj �ewaltthat abschneiden und sie als Bettel- >. �höhnen kann; und kein Volk braucht zu ___ �»ö,' so lange noch die Begeisterung für ein ew) � und der Freiheitsdrang in ihm wohnen. Irt f"- in- Berlin, 19. Mai Ja der vorigen Nummer berichteten wir auS Mecklenburg über eine Koalition der GutSbe- sitzer gegen ihre Arbeiter, um diesen ungünstigere Arbeitsbedingungen a-fzu-r'cgen. Wir köanen dem gegenüber auf ernste Thatsachen hinweisen, welche in der Versammlung deS„patriotischen Verein«" zu Schwerin festgestellt worden sind, und woraus sich ergiebt, daß die Arbeiter neuerdings in eine ganz verzweifelte Lage gekommen sind, und zwar lediglich in Folge des seil einem Measchenalrer betriebenen Raubbaues. Es wurde i: jener Versammlung konstatirt, daß durch Raubbau der Boden so ausge- sogen sei, daß in der Regel jetzt von Ecbseu nur noch das dritte oder sechste Kora ßenoschen werde, saß die Gerste jetzt im Durchschnitt nur daS sechste Korn trage, während früher das zehnte bis vierzehnte Korn gewöhnlich gewesen sei, und daß ans den weit- auS meisten Gütern bei dem Anbau von Oelfrüchten nichts mehr herauskomme. Weiter wurde nachgewie- sen, daß der schlechte Ertrag dcS KornS auch auf die Arbeiterverhältnisse einwirke. Die Hof- und GehöfkS- tagelöhner dreschen allgemein nicht im Tazelohn, soa- dern um einen gewissen Scheffel, früher bei allgemein nem Handdrusch fast allgemein um den siebenzehnten, dann beim Drusch durch von Pferden getriebene Maschinen um den eiuundzwanzigsten, wobei die Herr- schafr die Anspannung stellt. Als dann an die Stelle der Pferdemaschinen Dampfmaschin'.n traten, wurde hierbei der Dreschloha meistens auf den füufund- zwanzigsten Scheffel gesetzt. Dieses hat bereits da- hin geändert werden müsse», daß bei dem Dampf. maschinendrufch der einondzwanzigflc nn' bei dem Pferdemaschivendrusch der neunzehnte oder sieben- zehnte Scheffel deu Arbeitern gegeben wird., und dennoch klagen letztere, und zwar mit Grund, wie in jener Versammlung von Gutsbesitzern zuge- geben wurde, daß sie beim Dreschen kaum noch zwei Drittel oder gar nur die Hälfte deS KornS verdienen, was sie vor 15, 20 Jahre» beim Handdrusch gewannen. DaS Wohl oder Wehe der Hof- und Geböflstagelöhner beruht aber vorwiegend auf dem Dresckerlohn. In dm füuf- zigcr Jahren war eS gar richt selten, daß der Hof- tagelöhner mit seinem Hofgänger beim Dreschen in der Woche(5— 9 Thaler verdiente, während in den letzten Jahren auf Gütern, von an sich guter Bo denbcschaffcnheit, von jenen im Durchschnitt der gan zen Dreschzeit nur 2>/z bis 3"/- Thlr. verdient wvr- den sind. Der schlechte Dreschverdienst hat denn auch zu Ostern d. I. vielfache WohnungSkündi/ungen von Scitcn der Ratenlcutc herbeie esöhrt; es giebt Güter, wo aus diesem Grunde mehr als die Hälfte der Ar bcitcrfamilieu fortziehen wollen.— Unter solchen Umständen sollten doch wabrlich die Arbeitslöhne er höht werden, aber die Gutsbesitzer denken nicht daran, sondern schließen sogar gegen ihre Arbeiter Koalilio- neu. Aber der Erfolg dieser Maßregel wird jeden falls ein unerwarteter fein. Die zur Herabdrückung der jetzigen Lahnforderungen von dem Malchiner Distrikisocrein proponirten und anderswo schon adop- tirlen Bestimmungen, wonach in den bei der Ent- laffung auszustellenden ArbciiSscheinen„genau und wahrheitsgetreu auch die Höhe des zuletzt gezahlten Lohnes" zu vermerken ist, sind schon jetzt seitens der Betroffenen nicht ohne Antwort geblieben. Schon letzt verlautet, daß in einzelnen Gegenden und Ort- fchaften fämmtliche Knechte ihren Dienst zu Ostern gekündigt und sich unter einander verpflichtet haben, ich nicht unter 70 Thaler Jahrcelohn zu vermietheu. Grade der Druck wird die Arbeiter zur Erkenutuiß ihrer Interessen bringen. DaS ehemalige Mitglied der französischen Re- gierung vom 4. September, Namens JultS Si- mon, gab jüngst in Form eines Tagebuches inter- effante Enthüllungen über die für Frankreich so wich« tigen Jahre 1870 und 1871. Wir erfahren unter Anderem daraus, daß schon am 4. September einr socialistische Regierung in Frankreich sth hä'te vefcstigen können, wenn nicht durch die Niederträch- tizkeit der französtschen Bourgeoisie dem Volke die Früchte seiner Thaten entrissen worden wären. Am 4. September waren nämlich, nachdem der gesrtzge- beude Körper sich anfgelöst hatte, Milliere und Delescluze mit Volksmassen nach de« Stadthause gerückt. Blauqui und Felix Pyat befanden sich aller- dingS nicht unter ihnen; sie waren aber, wenn nicht in Person, doch durch ihre Anhänger anwesend. Als Jules Favre in den großen Saal des Stadthauses eintrat und nur einen Blick ringsum warf, hatte er die Ueberzeugung gewonnen, daß die Männer de« Handstreichs auf die Pompierkaserne ia La Billette und dieselben, welche eben den gesetzgebenden Körper gestürmt hatten, auch hier wieder zugegen waren. Die Freunde, die ihn begleiteten, sagten es ihm und bezeichneten ihm sogar einige Namen. Schon vor seiner Aakunst hatte Millisre Listen der Mitglieder einer neuen Regierung aufgesetzt und der G'wohn- heil gemäß den Bürgern, welche unten aus dem Platz: standen, durch daS Fenster zugeworfen. Einige dieser Listen hatte man schon nach dem gcsetzgedcudeu Körper gebracht. Man las darauf d e Namen: Blauqui, F'onrenS, Felix Pyat, Rochefort und die verschiedener anderen, mehr vZer minder radikalen Demokraten und Socialisten. Die Verfasser hatten, ohne Zeit zu verlieren, Leute ausgeschickt, um die Gefängnisse aufzuschließen und Rochefort abzuholen, den sie zum Maire von Paris ausrufen wollten. Auf ihren Befehl waren auch Arbeiter den Glocken- thurm des RathhauseS hinaufgestiegen und damit be- schäfligt, an Stelle der dreifarbigen Fahne eine rothe aufzuhissen. Jedoch wurde ihnen Solches verwehrt. Aber auch Milliere ließ JaleS Favre nicht aus dem Auge, eifrig darauf bedach:, sobald dieser ciue Re- gicrungSllste in Borschlag brachte, auch die Kandida- teu seiner eigenen Partei aufzustellen, im Voraus gewiß, dieselb-n durch die Zurufe der Menge auf den Schild erhoben zu sehen. Die Deputirten wa- rcn auf diesen Fall gar nicht vorbereitet, da sie bis zum letzten Augenblicke nur daran gedacht hatten, durch die Majorität der Kammer einen RegieruugS- auSschuß ernennen zu lassen. Da rief eine Stimme: Die Abgeordneteu von P:riS seien die Mitglieder der Regierung! Dieser AuSruf, der acceptirt wurde, verhinderte natürlich die Proklamirung der socialistischen Regierung, die sonst sicher erfolgt wäre. Nur Rochcfort wurde als Abgeordneter von Pari« von Rechtswegen Mitglied der Regierung. Mau kam ferner übercin, die Herren Picard, Gambetta und Jules Simon, die für Montpellier, Marseille und Bordeaux votirt hatten, als Abgeordnete von Paris zu behandeln und den Genera! Trvchu zur Regierung zuzuziehen. Herr Elicane Arago, der einer der Ersten auf dem Stadthause erschienen, wurde zum Maire von Paris ernannt. Kurz daraus traf Rochefort ein ia einem mit roth n Faunen geschmückten Wagen und von einer Menschenmenge um- geben, welche unaufhörlich rief: Rochcfort sei Maire von Paris; aber Eticnne Arago hatte von diesen Funktionen febon Besitz ergriffen.— Wir sehen also, durch waS für ein Mariöoer das arbeitende Volk auch am 4. September wieder einmal schmählich um seine Rechte betrogen worden war. Hätte damals die Proklamirung der bekannten Socialisten statifin- den könnvi, wie ganz anders hätten sich dann Frank- reichS Geschicke gestaltet. Die Ankunft Rochefort'S in Amerika wird itzt durch ein Telegramm des Flüchtlings selber bc- tätigt. Rochefort soll seinen Freunden gemeldet ha- be«, daß er sich Ende Juni nach Europa einzuschiffen beabsichtigt. Inzwischen ist die RegierungSpresse Frankreichs außer sich vor Wuth. DaS Paristr Evenemeut" schreibt, man könne die Zeit nicht er- warten, wo die offizielle Untersuchung über Roche- ort's Entweichung ihr Ende erreicht habe. Bor 18 Monaten, rechnet dieses Blatt auS, werde man darüber nicht Bescheid wissen. DaS„Eoenemenr stellt also eine Untersuchung auf eigene Faust au uud findet heraus, daß wirklich der Gouverneur voo Neu- Caledonien allnu die nachlässige Bcaufflchtigung der Deportirteu verschulde, und daß mau Unrecht thätc, dem Marineminifier und dcu Marivcbureavx vorzu- werfen, fie gäben dem Gouverneur nicht die uöth!gen Mittel, seine Gefangenen zu überwachen. So sucht mau sich offenbar einen Süodenbock, da man an Rochefort seine Wulh nicht mehr auslassen kann. Merkwürdig ist es, daß unsere heutige Gesell- schaft sich als durefeauS unfähig erweist, die Gräuel des Sclavellhaildels zu bewältigen. Die kürzlich in England veröffentlichten offiziellen Berichte über deu ostafrikanischcn Sclavenhaudel lauten höchst uv» günstig. Kapitän Prideavx und Vicekonsul Elton erklären einstimmig den Zanzibarvertrag für einen todten Buchstaben. Letzterer giebt eine genaue Be- schreibung eines SclavenzugeS, welchem er in der Nähe von Kilwa begegnet war. Im Verlaufe eines worden, wie fie seit Meuschengedenkeu in jenen Gegen- den nicht vorgekommen ist. Mau schreibt nämlich aus den dortigen Gegenden: Im vorigen Jahre wurde etwaS aeerntet uud etwas Arbeitslohn ver» dient, größere Bauern besaßen noch einiges Lieh, daS zur Beschaffung des Nöthigsten verkauft werden konnte und auch wirklich, als es zum Aeußersten kam, verschleudert wurde. Das laufende Jahr bringt hingegen keine Ernte, denn eS wurde Nichts gesäet; ohne Ernte ist an Arbeit kaum zu denken; Vieh bildet eine Ausnahme- Erscheinung. So muß der Winter 1874/75 oem unglücklichen Gouvernement den eigentlichen Hunger mit seinen furchtbaren Conse- quenzen bringen. Statt aber Maßregeln, wie sie in anderen Ländern Wissenschaft und Praxis au die Hand geben, energievoll zu ergreifen, begnügen fitb die Beamten damit, das Faktum Halbwege zu konsta- tircn, oder sie stellen eS gar in Abrede. Die Ad- ministrationSbehörden lassen die Steuern mit ge Gespräches mit dem Händler erzählte ihm dieser, daß wohnler Strenge eintreiben und nöthizen die Bauern, 'y v.. 3 v ihr Vieh zu verkaufen. Di- Roth ist grenzenlos, daS einzige Resultat des Vertrages daS sei, den Preis der Sclaven um 2'/, Dollar, nämlich die Summe, welche früher an den Sultan von Zanzibar zu entrichten war, billiger gemacht zu haben.— So wird dieser Frevel an der Menschheit immerfort ver- übt, und selbst, wo der Name Sclavenhandcl ver- schwindet, bleibt dieselbe Thatsache unter dem Namen Kulihandel. Eine Nation, wie die englische, in wcl- cher die Lohnsclaverei der heutigen Gesellschaft im höchsten Maße wuchert, ist eben unfähig, die Scla- verei mit der Wurzel zu vertilgen. Die G cschäftSkrisiS in Ungarn gewinnt mit jedem Tage an Ausdehnung. Ju Budapest sind etwa KOOV Arbeiter brodlos, seit Wochen folgten Massenentlassungen der Arbeiter. Die Fabrikbesitzer haben keine Aufträge und stehen sich am besten dabei, wenn sie gar nicht arbeiten lassen. Auch die Staats- fabriken haben einen Theil ihrer Arbeiter entlassen, wodurch klar bewiesen wird, daß die Arbeiter als gänzlich rechtlose Klasse behandelt werden. Wie aus Rußland gemeldet wird, hat sich dort ein kolossaler Scandal ereignet. Die„Pall Mall Gazette" schreibt unterm 12. dsS.: Laut heute ein- getroffener Nachricht aus Petersburg sei der Groß- fürst Nikolaus, Neffe dcS K vi scrS und ältester Sohn des Großfürsten Konstantin, des Oberbefehls über die beabsichtigte OxuS-Erpedition enthoben wor- den und habe Arrest in seinem Hause erhalten, wo die Polizei Nachsuchuugen unter seinen Papieren ver- anstalte." Einer Nachricht der„AugSb. Allg. Ztg." zufolge ist diese Verhaftung cineS enormen Dieb- fiahlS halber erfolgt.„Eine Perfonalongclegenheit bildet seit Anfarg vergangener Woche den Gegen- stand deS allgemeinen Stadtgesprächs"— so schreibt jenes Blatt—.„Es handelt sich um einen jungen Mann aus den höchsten Kreisen, der wegen eines Verbrechens gegen daS Eigcnthum hinter Schloß und Riegel sitzt. Die Unmöglichkeit, den unerhörten Aufwand, den ihm die Befriedigung der Wünsche seiner Maitresse, einer jungen Französin, verursachte, aus eigenen Mitteln zu bestreiten, ver- leitete ihn, sich an dem reichen Schatze der Dia- mauten seiner Mutter zu vergreifen, die den Ver- lust erst entdeckte, als sie vor einigen Wochen in'S Ausland reisen wollte. Ohne Ahnung, daß sie ihren eigenen Sohn denunzire, setzte sich die hohe Dame sofort mit der Polizei in Verbindung, deren ausgc- zeichneter Chef nach einigen Tagen den Verbleib der Diamauten sowohl, als auch den, der dieselben ent- wendet, feststellen konnte. Zugleich machte dieser dem Kaiser von dem Vorfall Anzeige, welcher befahl, die Untersuchung in aller Form zu führen und ihm dann die spruchreifen Akten vorzulegen. Die Sympathien deS Publikums stehen keinenfalls auf Seiten des jungen UebelthäterS, da derselbe schon anderweit durch sein Verhalten reichlichen Anstoß gegeben hat. Man bringt namentlich in Erinnerung, daß er kurz vor dem Feldzug nach Chiwa im„tatarische» Traktyr" durch sein ungebührliches Verhalten gegen ein Mit- glied der englischen Botschaft ein Handgemenge her- deiführte, welches er mit einem Faustschlag begann und welches mit einer Tracht Prügel für ihn selbst endigte. Der Vorgang setzte damals halb PeterS- bürg in Aufregung und erforderte zu seiner Beile- gung die ganze Kunst und Energie deS Fürsten Gortschakoff und dcS englischen Botschafters. Wie eS heißt, steht der Aufschub der Abreise der wissen- schaftlichen Erpedition vach Chiwa mit der jetzigen Angelegenheit iu Verbindung." Schade nur, daß eS ein russischer Prinz uud kein social-demo- kratischer Agitator ist, der die Diamanten ge- stöhlen hat; Letzteres wäre ein gefundenes Fresscu für unsere Preßbanditen. Aus dem russischen Gouvernement Samara laufen überaus betrübende Nachrichten ein. Durch bir kläglichen wirthschaftlichen Verhältnisse ist in diesem Distrikte eine HuugerSnvth hervorgerufen zumal noch obendrein die Geldsammlungcn, welche in Petersburg, Moskau und anderen größeren Städ- ten deS Reiches stattfinden, fast sämmtlich von den dortigen Beamten unterschlagen worden. Der PeterS- burger Hof hat natürlich keine Zeit, vvn solchen Vorgängen Notiz zu nehmen * Die Gewissenlofigkeit betrügerischer Auswaw derongSagenten, welche alljährlich Tausende von Per fönen auS der arbeitenden Klaffe nach Brasilien verschachern, ist unlängst wieder durch folgenden Vor- fall treffend illustrirt worden. In Bremerhaven tra- fen nämlich am 9. Mai auf der„Polixcna" 116 Einwanderer, größtentheilS polnische Preußen, ein, die von Rio de Janeiro nach Deutschland zurück- kamen und deren Erzählungen die Nachrichten von dem traurigen Zustand der brasilianischen deutschen Kolonien in jeder Hinficht bestätigten. Glänzende Prospekte, deren Schilderungen durch die mündlichen Berichte gewissenloser Agenten und bezahlter Werber noch übcrtoffen wurden, hatten vor zwei Jahren die Kunde von einem brasilianischen Eldorado verbreitet. — In gemäßigtem Klima, auf einem Grund und Bodeu, der neben allen Produkten Deutschlands, reiche ReiSernte bringen wcrdc, sollte jeder Einwanderer kultivirteS Land zu Spottpreisen, unkultivirtes Land ohne alle Zahlung angewiesen erhalten. Schiffbore Flüsse, geordnete Landstraßen sollten reichen Export- gewinn garantiren. Die Passagepreise für junge kräftige Einwanderer wurden auf wenige Thaler reduzirt. Viele Bethörte, meistens Familienväter im kräftigsten Manncsalter, verkauften ihre zum Theil werthvolle Habe und zogen mit dem Erlöse in daS gepriesene Wunderland. Dort aber, in den Kolonien St. Leopoldine und Moritz, wartete ihrer ein LooS, dem fast ein Viertel der Einwohner im ersten Jahre erlag, während der Rest jetzt auf verschiedenen Schis- fen krank und arm in die alte Heimalh zurückflüchtct. Statt kultivirter Länderei, Urwald, in deu die ge- pricsenen Straßen hineingeschlagen werden wußten, statt fließenden Wassers Sümpfe, deren giftige Dünste durch die elenden, undichten Schilfhütten drangen, die den Kolonisten als Wohnung angewiesen wurden. Sengende Sonnenstrahlen lähmten jede Thätigkeit, Fieber warfen die Einwanderer nieder,� Insekten quälten Gesunde wie Kranke. Der ausgedörrte, stci- uige Erdboden bot keine Aussicht auf Ernten; alle Lebensmittel mußten theoer erkauft werden. Das mitgebrachte Geld wurde verzehrt, ungenügende Tage- löhne brachte die Familien tief und tiefer in die Schuld der Kolouiedirektoren. Helle Verzweiflung zwang endlich zum Verlassen der Kolonien. Die Unglücklichen wurden auf verschiedenen Wegen nach Rio geschafft und nachdem sie dort zum Theil Mo- nate lang von der Mildthätigkeit ihrer Landslcute gelebt, in die alte Heimath zurückgesandt. Die in Bremerhaven angekommenen Familien, deren ganzes Aussehen die Richtigkeit ihrer Erzählungen bestätigt, wurden dort ärztlich behandelt und dann über ihre Erlebnisse vernommen. Dos deutsche Strafgesetzbuch droht längere Gefängnißhaft dem, der gewerbsmäßig Deutsche durch falsche Vorspiegelungen zur Auswan- derung verleitet; ob in genügender Weise gegen die Herren Agenten eingeschritten wird, ist eine andere Sache.. Vorerst haben sie ihr Geld iu der Tasche und Gewissensbisse fehlen; eS sind ja doch nur Ar- beiter, die betrogen wordeu find. I. Ohlig für Haiuhause», Heusenstamm, Hausen, M»lmstrafj heim, Kl.-Krotzenburg, Obertshausen und Weißkirche«!'ich« sä Klute für Osnabrück nud Oldendorf. Dell -»ft die Am 16. d. MlS. wurde unser Parteige««'s-»m ualaericht weaen Mai-stäl en Beck vom Berliner Krimiualgericht wegen Majest�., beleidigung zu einem Jahr Gefängniß ohne Aar« nung der Voruntersuchungshaft verurtheilt. V-fichaftr demselben Tage wurde auch August Kapell"Ety« Th Grund deS Z 130 zu neun Monaten Gefäaj verurtheilt. Der Staatsanwalt Tesfendorf gegen Beck zwei Jahre uud sechs Monate, Kapell ein Jahr beantragt. Am 13. Mai wurde unser Parteigenosse Brückmaa« Itzehoe wegen Bergenens gegen A 130 des dentscheu R-s stra'gesetzbuchcS zu dreimonatlicher Gesäagnlßhast ve Finleuwalde bei Stettin, 23. April.(BerfammluY In der heute hier stattgehabten Arbeiterversammlung refts�------ Herr Schulz zur allgemeinen Zufrikde»heit über„Arbed den Verhältnisse». Mit s.-d. Gruße I. Du«� Z 61, ei Mieden, 3. Mai.(Bolksversammlungeu)' iwT- 23. April und 3. Mai>audeu Hierselbst 2 BolkSvcr'aw«� gen statt, in welchen beiden Herr Klute auS OSnabrfti stritte. Die beiden Tagesordnungen waren:„DaS 9' chen und seine Bestrafung" und„Thristcnthnm und Sot muS. Mit s.-d. Gruße" Giepert und Dits� Lide«durq, 16. Mai.(Volksversammlungen. hielten am 12. dsS. in Neustadt und am 13. in Old zwei gut besuchte Volksversammlungen ab, in welch Abgeordnete dcS 9. Schle.'wig-Holstcinischen WahlkresscSi Reimer, über seine Thätigkeit im Reichstage zu vollsten Zufriedenheit referirte. Zum Schluß wurde s»I Resolution einstimmig angenommen:„Die Volksversam« erklärt sich mit der Haltung der Abgeordneten, welche dem Allg. deutsch. Arb.-Vercin In den deutschen Rei gewählt sind uud speziell mit der de? Abgeordneten Schleswig-Holsteinischen Wahlkreise», Herrn O. Reimer, einverstanden und ersucht dieselben, auch für die Zukiraä gleicher Wei'e das Volk im Parlament zu vertreten." jocial-demokratischem Gruß I. H. Haß, Vorsitzeni Hausen, 4. Mai.(Volksversammlung.) wurde hierselbst eine zahlreich desuchte Volksversammlung der Tagesordnung:„Der deutsche Reichstag und seine tretung", abgehalten. Herr Ohlig aus Heusenstamm res zur großen Zufriedenheit der Anwesenden über die Tags nung. Al« zweiter Redner sprach Heer Getta an» Beide Redmr kritisirten das Vorgehen der arbeiterfeiadl- Parteien in schlagender Weise. Zum Schluß wurde ReichstagSabgcordneteu de» Allg. deutschen Arbeltcr-W Herren Haseuclever, Hasselmann und Reimer, ein Vertkl Votum von der 200 Mann starken Versammlung einst es°u' -tadch oerlin« ntwm gen ui -e." I ichcn -N. ui bei «* wer Auf i über .'«in i Reiben z ,i°»ges .'"her c r*'•» st '�i-}CC angenommen. Mit social-demokrat sch-m Gruß" Do'j�ßiuiaj Kiel. 15. Mai.(Rechtsverhältnisse in S»l«U A-ltJhd« Holstein.) Ebln so oft, wie man in der Presse daß die Suppen der Bolkskttchen nahrhaft und 'itaJ» .__________________________"114 fo oft kommen letzt die vociallstcn i» die kag., ihr['«t ,,,"hd über G-sängnißkog: Grütze, Brodsupi-e, Granpen �.t®r Kälb-rzähne, abgeben zn können. Hascnclcv.-r, Be-ter� kcn, ZielowSlh, Lampe, Kapell, Kümper, Hnrlemann, rinbcrg, Winter, Weigel, Schreckenbach, Rödinger, mann, Hcerhold, Plomdeck, Kamm u. s. w. sind verurE In Neumllnstee sind fünf Parteigenossen verurtheilt, angeblich einen Zweigverein dcS Allg. deutsch. Arbcitervll gebildet haben sollte:!. Die Bourgeoisie kann aber ganz« lich Zweigvereine politischer Vereine gründen, und bis hat sich, meines Wissen? nach, kein Staatsanwalt der sie angeklagt. Jene Herren nennm sich allerdiagf! ReichSsrennde". Wie öffentlich diese„ReichSst«� augenscheinliche Ungesetzlichkeiten begeh n, zeigt eine Korr« denz der„Kieler Zeitung" vom 1. dsS., sie lautet: „Glückstadt, 29. April. Auch hier hat sich ein«'n nal-llberaler Verein organiflrt und hat bereit» hältnißmäßig zahlreiche Mitgli derzahl anfzuw-isen. nur wenige Paragraphen enthaltenden Statuten dül Kennzeichnung des Vereins der§ 1 anzusühren sein, s lautet:„Zweck des nationallidcralen Wahlvereins reichSfreundlicheu Wähler dieser Stadt und �Uwl� � Wt x'U «iNthcll« >i-lt. die 'lich bei auch sö *t. U ig', die Ich habe at eine haupl "ndlcr ir di S IN! zu sammeln, über den Stand der politischen Fmö� unterrichten und Vorbereitungen zu den Wahlen der Vertreter zu treffen." Altona wird der Sitz deS tralvereinS! als Zwcigverriue sind bis setz' Segeberg und Glückstadt bekannt." Darf s 8b des preußischen Bereinsgesetze» blaS Socialistm angewandt werden? Der Staatsanwalt Tesfendorf hat jetzt gegen Andorfs Marseillaise Anklage»H«' und zwar wegen Aufreizung zu Haß und Veraä� Die Temperatur wird immer angenehmer. verbands-THeil Deutscher Zimmererbund. Die Bevollmächtigten werden ersucht, die zur Vereuts-TheU. Als Delegirte zur Generalversammlung sind bis jetzt angemeldet:<£. Finu für Frankfurt a. O-! Chr. Bauer für Ossenbach a. M.: Weigel für Brandenburg a. H; G. Heinel für Vegesack; H. Dohne für Taibe a. S.; I. Hafner für Stuttgart; W. Hartmann, T. 2. Vater und Matthias für Hamburg; H Heinecke für Uelzen; F. Kamiganu für Edderitz; H. Schäfer für Glauchau; Versammlung gewählten Delegirten dem Präsidium I« wie möglich namentlich bekannt zu machen, damit nover rechtzeitig für Quartiere gesorgt werden kann, j Delegirte muß folgende Bollmacht als Legitimation«»" Bollmacht.< Die zu... wohnhaften zahlenden Mitglieder d<«.«' fchin ZimmererbundeS, wie die Listen ausweisen,. f Zahl, haben in ihrer Versanimlung am... ten de«.., zum Delegirten für die diesjährige Generalversamml«� wählt. Derselbe hat demgemäß Vollmacht, in alle« � legenhciten, welche auf der Generalversammlung ve«� werden, die genannten Mitglieder vollständig zu oettC (Ort und Datum.) jj (Unlerlchri t deS Bevollmächtigten und Schriftfülss Da» Pk°�. � tlÄ'i Dresden 13. Mal.(An die Töpfer Den.,, Oesterreich« und der Schweiz.) Kollege«,« glieder de« gut organisttten deutschen Töpservere'« den 6., 7. uud 8. Juni in Dresden(Lokal: Deust'" 5� i") totty, m, M«lmstraßt 15) ihr««ste Generalvtrs«mmlung ab, bei irchw! sämmtliche»um Scteia gehSrendc Mitgliebschafte» »ch Dclcgirte vertreten sein werden, um mil gemeinsamer W die Mittel und Wege zu berathen, welche einzuschlagen teiievi ld, um die Organisation stärker zu besestigen und durch ?«!,iiZl �losicneS, einiges Vorgehen unsere Bestrebungen»n einem ir Jlpichkii Ende zu führen.— Euch, Kollegen, die Ihr e»v�Serhillb des Vereins steht, rufen die verschiedenen Mit- lt. V'dschasten. die in allen Gauen Deutschland« existiren, zu: >rll Theil an der Organisation des Verbände«, nehmt " an dem Kampf gegen die Ausbeutung, welche stch ,.M-cr mehr in unser Geschäft einzuschleichen sucht. Schickt »rf � jUr Generalversammlung nach Dresden, wo die t, gi''Je bcrathcn werden, die uns zu einem menschenwürdigen 'lein führen können. Diejenigen Städte, welche wegen 1,1 geringen Mitgliederzahl des Kostenpuukic» wegen keinen 'man» Vrtcn nach Dresden senden können, ersuchen wir, stch mit in Ri»'•»ächstgelegenen schon bestehenden Mitgliedschaft zu ver- ,-rurld< rcsp. denen das Mandat, sowie statistische Mitthei- z. B. Höhe de« Verdienste«, Länge der Arbeitszeit, zu nmln» hieben.> Die Anmeldungen aller Delegirten zur General- g rist» �»Uimlung, sowie Briefe und Aufträge müssen bi» späte- Aibei» den 4. Juni an T. Schmcißer in Dresden, Rosen- Du»� Hä 61' eingesandt werden. Trangott Schmeißer. V2_tJ AtM» 18. Mai.(Arbeiterfrauen- und Mädchen- tftfcrfid*?l»mmlung.) Freitig, den 8. Mai, Ab. 8j Uhr. fand .»«eni Lokale d'S Hrn. Lindemann, Mantcuffelstraße, 90 eine »mmlung von Arbeiterfrauen und Mädchen statt, In wel- Herr Meyer an? Braunschweig über eine Petition, ' von Seiten des Berliner HauSfraucnverewS an da« WrduetenhauS eingereicht war, rcfcrirte. Redner wie« ' daß dieser Verein ew dem Kontraktbruchgesetz ähnliche» für d?c Dienstboten durchzubringen sucht, wodurch die- Noch einer viel schärfereu Kontrolc als bisher unter- sein sollen. Es wurde folgende Resolution einstim- genommen:„Die Versammlung von Arbeiterfrauen Ädchen prolestirt mit Entschiedenheit gegen die Petition lerliner HauSfrauenvereinS, welche, dem Kontraktbruch- utwurf ähnlich, die Interessen des arbeitenden Volke» Igen und die Freiheiten der Dienstboten illusorisch machen 'e." Obize Resolution wird noch in einer größeren ichen Versammlung ans die Tagesordnung gebracht 'n, und c» wird Frau Lina Morgenstern, die « des HauSfrauenvereinS, zu ihrer Vcrtheidigunz ein werden. Mit focial-dcmokratischem Gruß Kr. Grundemann, Schriftführerin » I nlnnid, seine m r-sl Tagö m« H rseiodl wurde er-Le' Scrttl einst «tj] Auf eine in Nr. 50 de« Parteiorgan» veröffentlichte »J über den Nähmaschinenfabrlkantcn Herrn Julius K-�ein in Berlin geht un» von Seiten diese« Herrn ein reiben zu, welches den Sachverhalt de» dalclbst erwähnten Hanges jn ein wesentlich andere« Licht stellt. Wir brin- .„«»her au« dem vom 4. dfs. datirten Briefe des Herrn a\Vn Folgende? zur Berichtigung zum Abdruck: „�ie K. Achtcnberg, welche nur unter der falschen Angabe, Unverbesserlich' Geschlecht, Unbclehrt durch die Geschichte, Blind für Wahrheit, ew'gc« Recht. Für de» Schicksals Strafgerichte, Du erwachest stet» zu späri Naht man stürmend Eurem Horte, Wenn de» Aufruhr» Fahne weht, Dann bereut Ihr erst die Worte: craiguez paa ces gaeuxl Euer blind verstockter Sinn Ließ schon oft die Throne wanken, Nur auf eigenen Gewinn Sind gerichtet die Gedanken. Doch wa» gestern man erbat, Trotzt man ab vielleicht schon morgen; Seht, wie schnell das Morgen naht— Doch Ihr lächelt ohne Sorgen: Ne craignez pas ces gueux! Bettler find wir— freilich wahr— Von plebejischem Gcschlechle, Betteln nun schon manche« Jahr Um versprochene theure Rechte; Aber treibt Ihr Eure Weisen, Droht Ihr Kerker un» und Acht, Denkt an jene alten Geusen, Wenn Ihr spottend unsrcr lacht: Ne craignez pas ces gaeuxl vermischtes. . Achtcnberg,........ Majorenn und von ihrem Vater unabhängig sei, eine .... � von mir, und zwar auf ihr wiederholte» Ansuchen, »gen'' hotte sich verpflichtet, mir monatliche AbschlagSzah- I leisten, und hatte ich, wie die» überhaupt bei die« e.»hiilichen Geschäften Gebrauch ist, und da mir dlc-|st»g »anz unbekannt gewesen, einen MiethSoertrag mit Hftchlosscn. Wie Ich jedoch bald daraus erfuhr, hatte > Achtenberg, welch« sich nach Allgabe anbercr Personen «entheil» unb auch zur Nachtzeit in RestauratlonSlokalell alt, die Maschine nur deshalb genommen, um sich, na« sich bei ihrer Wirthin, Kredit zu verschaffen, und hat auch schließlich die Maschine bei einem RllckkausShändler tzt. Um größeren Schaden zu vermeiden, war ich ge- «igt, die Maschine selbst einzulösen. Ich habe also für eine neue Maschine nach circa einem '"at eine alte zurückerhalten und noch dafür, daß Ich sie Haupt zurückerhielt, 9 Thlr. 15 Sgr. an den Rück- "ndler bezahlen müssen. Da die Achtrnberg stch wei- ir den mir entstandenen Schaden zu ersetzen, so habe Staatsanwaltschaft hiervon Mittheilung gemacht. mich aber bereit erklärt, den Strafantrag zurück zu t«iftde. der Achtenberg ersah« anderen Fällen durch Ent- von' Nähmaschinen den b-treffendin Fabrikanten in , Weise Schaden zugefügt und restirt auch u. A. die '«°enstrn Betrage für Wohnung und Beköstigung, für »i' sogar EhignonS u. s. w. ■ Strafantrag erschien daher schon Im Interesse de» sMlns geboten, und ist also die Achtenbcrg vom Stadt- - in richtiger Würdigung des Sachverhältnisses, wegen Tagung zu 14 Tagen Gcfängniß verurthcilt worden." i SJ wenn mir mein Schaden ersetzt Milk � i.. ich von der früheren Wirthia dl in r< Letztere schon in fünf andere- '•!• iL.." Vin«, AI*«««« v.« SerfliT Die Bettler. siStt« den„Zeit-Signalen" von Rudolf Gotschall.) Hundert Männer, brav und treu, Traten hin vor Margarethen, Sprachen dreist mit ihr und frei Bon de« Volke« großen Nöthen: „Haltet die Constitution, „Schicket fort die Söldner-Lanzen!" Und die Fürstin schwankte schon— Doch da flüsterten die Schranzen: Ne craignez pas ces gueux!�) Und man zog es vor, das Haupt Ein'gcn„Bettlern" abzuschlagen, Andre, ihre« Gut» beraubt, Schimpflich au» dem Land zu jagen; Und der Rest floh auf da« Meer: „Bettler wolltet Ihr un« heißen? „Wohl, doch Eurem stolzen Heer „Bieten Trotz wir armen Geusen." Ne craignez pas ces gueux! Spanien kostete die« Wort Seine schönen Niederlande, Doch noch immer spricht mau'« fort Jn verstocktem Unverstände. Wo die Völker bittend nahn, Wo sie fteie Wünsche wagen; Fangen gleich die Schranzen an, Ihren alten Spruch zu sagen: Ne craignez pas ces gueux! *(Explosion.) Am 10. dsz., um die Mittagsstunde, wurden die Bewohner von Schlebusch und Dünwald plötzlich durch eine gewaltige Detonation in Schrecken gesetzt; dieselbe war von einer so heftigen Explosion begleitet, daß die Häuser erbebten und Stühle, Tische, Porzellan und Glasgeschirr von Ihren Unterlagen aussprangen. In weitem Kreise, bi» nach Mülheim und Kalk hin, wurde der dumpfe, einem fernen Donner ähnliche Schall vernommen. Die Ursache dieses fürchterlichen Krachs war die Explosion In der zwischen Dün- wald und Schlebusch, etwa eine Biertelstunde von der Bahn« hosSstation entfernt liegenden Dynamltfabrik von Albert Nobel und Comp., welche da« größtenthell« an» Holz konstruirte Laboratorium vom Erdboden wegfegte oder vielmehr au« einer bedentenden Tiefe, in der es erbaut war, in die Luft schleuderte. Da« Dach eine» nebenan licgeudcu Schuppen« wurde durch die Gewalt de» Luftdrücke» und die herabstür- zenden Balkentrümmer eingedrückt. In Folge eines glück- lichen Zufall» ging bei der Katastrophe kein Menschenleben zu Grunde, ein Arbeiter ist jedoch verletzt. Der Direktor der Fabrik beobachtete nämlich etwa 5 Minuten vor der Explosion in dem Räume, wo da» Nitro- Glycerin gewonnen wurde, d'e Entwlckelung Unheil vertündendcr rother Dämpfe und besaß Gelsteigegenwail genug, um die in dm einzelnen Thei- len der Fabrik beschäftigten Arbeiter, etwa 35 an der Zahl, auf die nahe Gefahr aufmerksam zu machen und schleunigst aus den Räumen zu entfernen. Kaum hattcu diese sich in jäher Flucht nach allen Gegenden der Windrose hin zerstreut, al« da» Laboratorium mit fürchterlichem Krach in die Luft flog. Der angerichlete Schaben deicht außer im Verlust der total zerstörten betreffenden Gcbäulichleiten und einer Menge zertrümmerter Feiiüerscheiben In dem augenblicklichen Still- liegen der Fabitkehätlgtelt, welche aber binnen hSchstcn» vier Wochen wieder aufgenommen werden kann. Es ist nun dieser Unfall schon der dritte, welcher da» Etablissement iu den L, ächtet nicht diese Bettler I letzte« 2 Jahre» betrossc« hat. Wenn auch glücklicherweise diesmal kein Arbeiterlebe» beklagt wird, so bleibt e« doch ein wahrer Scandal, daß eine Fabrikationsmelhode erlaubt wird, welche keine bessere Sicherung der Arbeiter gewährt, da sie so leicht zu Explosionen führt. Und dazu müssen In diese« Dyuamitfabrikea die Arbeiter für einen wahren Hungerloh» arbeiten und somit tagtäglich ihr Leben und die Existenz ihrer Familien auf'« Spiel setzen. *(Zur Geschichte de» Tabakrauchens) Vor 140 Jahre» legte die hohe Obrigkeit den Rauchern nicht nnbe- deutende Hindernisse in den Weg. Bor allen Dingen mußte der Verehrer de«„edlen Krautes au» VIrginien" sich die Er- laubniß zum Rauchm verschaffen, und daß diese nicht Jeder erhielt, dafür sprechen verschiedene Aufzeichnungen in alten Rathsprotokollen, namentlich für deutsche Städte. Der Glück- liche, dem da« Rauchen gestattet wurde, crhieft ein Lcgitima« tionspapier. Ein solches Aktenstück, da« die damalige Zeit recht charakterisirt, lautete wörtlich:„Vorzciger diese», Carl Grass von Bingen, Oberamt Mainz, hat Crlaubniß, uff ein Jahr Tabak zu rauchen, gegen die zur Landschreiberei bezahlte Gebühr, als 10 Kreuzer teutscher Kour». Zweibrücken, den 23. 8. 1729. W. Stein. *(Ein Zeichen der Zeit.) Jn Prag hat da« dortige Börsencomitö sein gegenwärtiges prächtiges Geschäftslokal gc- kündigt, um ein bedeutend billigere« zu suchen. Wann end- lich wird da« letzte Flitterwerk von dem fauligen Körper der Börse fallen. *(Sin wahrer Mustcrpfaffe) ist der Geistliche der frauzöstschen Gemeinde Tango« In Rondc(Departement der Charente-införieure). Derselbe wurde am 3. d. M. gefäng- lich eingezogen, weil gegen ihn eine ganze Reihe von Verbre- che» gegen die Sitlichkelt vorliegt. Nicht weniger d:nu fiebenzehn kleine Mädchen im Alter von 10—12 Jahren find den Begierden de« wollüstigen Scheusal« zum Opfer gefallen, und zwar unter begleitenden Umständen, welche wiederzugeben unmöglich ist. Der Verbrecher stand im Gerüche großer Frömmigkeit und hatte In seiner Kirche ein Mirakel etablitt, zu welchem die Gläubigen schaarenweise zu wallfahrten Pflegten. *(AnS der guten alten Zeit.) Eine der größten Schattenseiten der Zunft war die, daß dem Gesellen, welcher Meister und Ehemann werden wollte, die fteie Wahl der Frau sehr beschränkt war. Der junge Meister war oft direkt darauf angewiesen, eine Meister« Wiltwc oder MeistcrStochtcr desselben Gewirkes zu heirathen. Fand sich aber nun zu- fällig keine Wittwc oder Jungfer de« Gcwerkes vor, so war e» ihm erlaubt, sich mit einer„ehrlichen Person" zu ver- heirathen. ES war aber die Bedingung daran geknüpft, daß sie ehelich geboren und Amt»- und Gildcgercchtigkcit zu ge- nießen würdig sei. Die Nadler in Hamburg waren jedoch nicht so strenge und hatten nur eine Prämie auf die Ver- heirathung mit einer Frauensperson desselben G-iverkcs ge- setzt, in der Gestalt nämlich, daß dem Betreffenden dadurch eine Anzahl von Gesellenjahren erlassen wurde. Anno 1633 aber klagten die Nadler dem Senat, daß leider Gottes fast alle ihre Gesellen die schweren Dicnstjahre vorzögen, um sich dann außerhalb Ihre» Gewcrke» zu verehelichen, weswegen denn ihre Wfttwen und Töchter elendiglich sitzen bleidm mußten. Sie baten daher, daß der Senat befehlen möge, Nadlergesellcn dürfen uur eine Frau au» ihrem Gcwcrk Heirathen. Der Senat gestattete dies„in Ansehung ihre« schlich- ten und geringen Handwerke«". Die heirathslustigen Witt« wen und alte» Jungfern bllebeu aber dennoch sitzen. Die Gesellen wanderten au», neue kamen nicht zugereist, iu Folge de» BcrheirathuogSzwangeS, und so starb denn da» Nadlergewerbe daselbst im Laufe der Zeiten au«. Anuonceu. Generalversammlung des Allgemeinen deutschen Arbeiter- Verrinn �Hannover.' Um zweiten Pstagstfeiertage(Montag), von Nachmittags 4 Uhr an, findet die EmpfaugS'Feierlichkeit im Saale des BallhofeS, Ballhofstraße, statt. Dienstag,'den 26. Mai, Vormittags Punkt 10 Uhr, in demselben Lokal: Eröffnung der Generalversammlung. Mittwoch, den 27., Donnerstag, den 28., und Freitag, den 29. Mai: Anfang d«r Sitznugen Paukt 9 Uhr; erforderlichen Falls auch die folgenden Tage um dieselbe Zeit. Zu diesen Sitzungen haben NichtMitglieder keinen Zutritt. Berlin, den 18. Mai 1874. Mit social-demokratischem Grnß Der Präsident des Ällgemeine« deutschen Ärbeiter-Vereins. Hafenclever. Große Empfangs- Feierlichkeit der Delegirten zur Generalversammlung iu Hauuover. Coneert und Ansprachen der Delegirten im Saale dt» BallhoscS, Ballhosstraße. Karte für Herren 4 Sgr., für Damen 1 Sgr. Rudolph, Neuestr. 10. Den Delegirten zur Nachricht, daß das Empfangslokal bei Matthe», Neuestr. 45, sich befindet. Die Eomitemitglie- da find an der rochen Schleift erkenntlich. Außerdem er- fache ich freundlichst, recht bald Nachricht betreff« da Logis- anmeldnng da Delegirten mir zukommen zu lasse«. Da Obige. Aufforderung. Da Hat, welcha d. 17. df». während des Coucerts Im Handwerkavaein an« Laschen e. schwarz-seid. Regenschirm «itgen.,». as., dms. Regeulenstr.lb, b. BauwächtaSchneidn abz. General-Versiimmlüllg de» Ällg. deutscheu Arbliter- Uutersi.- Verbaude» iu Hauuoder. Dieselbe schließt stch an die Genaalverssmmlnng des All». deutsch. Arb.-Baein» an. Eröffnung derselben Montag, den I. Juni, Bormittag« 10 Uhr, dann die folgenden Tage von 9 Uhr Vormittag«, im Saale de» Ballhofes, Ballhofstraße. Zu den Versammlungen haben«nr Mitglieder de» Ver« bände« und de« Allg. deutsch. Arb.-Baein» Zutritt. Berlin, den 18. Mai 1874. z Für da« Präfidimn: Haseuclever. Unserem Parteigenossen Heinrich Holst zu seinem 26. Wiegenfeste die besten Glückwünsche. Uelzen, den 20. Mai 1874. S. B. M. M. Siir Verlin. Aügemeivei' deutscher Arbeiter-Lere». Geschl. Mitgliederversammlung. Dienstafl. Ätn 19. Mai.«"eud» 8i Mr. im Saale d:S Herrn Ostheiren, Svdhlensir. 15 Tagisordn: Wahl der Delcgirten zur Eeueralversamw- lnuz. Oeffentliche Versammlungen Mittwoch, de» 20 Mai. AlirilvS LH Uhr. Kreuzbergstraße 1. Bortrag des Herrn Renz. Toimcrstag. den 21. Mai, Ad. 8h Mr. Im Saale zum„Deutschen Kaiser",?otbringerstr. 12. Vortrag des Herrn Vereinspräfidentcn Hasenclever. __ M. Schlesinger, Bevollm. Große Versammlung sämmtlicher in Berlin defivdlichen Mitglieder des Mgememeu deutschen Arbeiter-Unterstützllugs-Ver- baudes, sowie des deutschen Zimmererbuudes Mittwoch, de« 20. Mai, AbesdS 8V, Uhr, (Theatre Amerieain) Dresdeaerstr. 55. TageSordn.: Berathung der Antröge zur Ge- neralverfammlung des UnterstützungS Verbandes, sowie zur Generalversammlung deS deutschen Zimmerer» bundeS.— Delcgirtenwahl zu beiden Generalver- Sammlungen. Anträge, welche noch von den Berliner Mitgliedern zur Berathuug kommen sollen, müssen in dieser Versammlung dem Bureau schriftlich und kurz motivirt eingereicht werden. Rur gegen Vorzeigung von Büchern ist der Eintritt ge» stattet._______ Der Bevollmächtigte.' Für Berlin. Vorläufige Anzeige. Z«m Beste« der Gemaßregelte«. Eoaatag, deu 24. Mai. Sophienstr. 15. Geselliges Zusammensein, verbunden mit Coocert, unter Mitwirkung mehrerer Gesangvereine. Anfang 6 Uhr.— Kassenöffnung 5 Uhr. Die Parteigenossen werden ersucht, im Interesse der gnten Sache recht zahlreich zu erschein-n. Das ComilS. Berliner Putzer-Clud. Oeffentliche Mitglieder-Versammluug Mittwoch, deu 20. Mai,«de».,« 8 Uhr, Prinzenstraßc 72. TageSordn.: Vortrag, Verschiedene« und Fragekasten. dlB. Ich mache ans die am IS Mai in der Sophien- straße 15 von Herrn Schlesinger bereit« angeregte Bersamm» lung aufmerksam und erwarte die Mitglieder am Platze., A. Sievert. Berliner Äkkordträger- und Bauardeiler-Bereln. Mitglieder-Versammleeng Mittwoch, den 20. Mai, Ad. 8'. Hr. im Lokale de» Herrn Liodemann, MauUuffelstr. SO. TageSordn.: Vortrag. Verschiedenes und Fragekasten. Wilh. Wißmaun. Die Ausschußmitglieder »erden ersucht, Tonnerstag, den 21. Mai, Abends 8 lifo DreSoeverstr. 85, bei Seifert, zu erscheinen.________ Der Obige. Für Berlin. Ällgemeiuer Schuhmacher-Vemn. Berbrüderungs- Fest Montag, den 25. Mai, im große» Saale Sophienstr. RS. Concert und Ball. Kassenöffunng 3, Anfang 4 Uhr. Eatree 2h Sgr. Der Ueberschuß ist für Gewoßrrgelte bestimmt. Parteigenossen sind hierzu eingeladen. Programme sind in allen Versammlungen zu haben; ebevso bei Dolz, Bergstr. 80; Klein, Zimmerstr. 97; Wocltz, Wasseithorstr. 55. NB. Die Tasse Kaffee tostet bis 8 Uhr 18 Pfennige. Das TomitS. Für Hamburg. Allgemeiner deutscher Arbnter-Berei». Gesellige Versammlung Donnetftag. dea 21. Mai,«bcnds 9 Uhr, in Tütge'S kleinem Salon. TageSordn.: Bortrag dcs Hcrrn Brc ul._____ P ater. Für Hamburg Allgemeiner deutscher Arbeiter-Unterst.-Verband. Geschlossene Mitglieder- Versammlung .Mittwoch, den 20. Mai, AbenuS 9 Uhr, in Tütge'S Etablissement. TageSordn.: 1) Abrcaitiung vom April. 2) Delegirtenwahl. Die Mitglieder müssen erscheinen. Vater. Für Hamburg. Allgem. deutscher Maurer- und Steinhaner-VereÄ. Mitgliederversammlung Donuersttg, dea 21. Mai. Ab. 8« vhr, in Tütge'S Etablissement, ValcntinSkamv 41. TageSordn.: Abrechnung. BereinSangelegenheiten. _____ Militz. Für Hamburg u»d Umgegend. Cigarrenarbeiter- Versammlung Donnerstag, dea 2i. Mai.«bradS 8h Uhr, in Eberhan'« Elublokal, ZeughauSmarkt 31. TageSordn.: Statutenbcrathung. Wie soll die Agitation betrieben werden Alle Mitglieder, sowie Diejenigen, welche e« werden wollen, werden ersucht, zu erscheinen. I. Ar H. W. Matthias. FL« Hamb«?«. Oesfentliche Tischlert» ersammlung Toanerstog. deu 21. Mai. Ad. 8t Uhr, in Tütge'S Etablissement. TageSordn.: Vorttag über das natürliche und da« er- wordene Recht.__ W. Härder. Für Hamburg. Geschlosseue Mitglieder-Versammlung der Malergehülfen Donnerstag, dea 2l. Mai, WeudS 8t vhr, Im Lokale de« Herrn I. H. v. Salzen, Hohe Bleichen 30, im„Verkehr". Tagesordnung: Wichtige Angelegenheit, den Strikc be- treffend. Karten müssen vorgezeigt werden. Neue Mitglieder wer- den aufgenommen. Leviu. Kür Hamburg-Altona. Allgemeiner deutscher Gypser-Verein. Mitglieder-Versammlung Doonernag, cn 21. Mai» Atcnds 8h Mr. im Salon zum Roland, 1. Jakobsstraße 19. Tageso: dn.: Vortrag und Abrechnung. H. Gö tz� Für Hamburg. Allgemeiner Bau- und Erdarveiter- Verein. Geschlosseue Mitglieder-Versammlung Mittwoch, den 20. Mai, Abc?ds 8h Uhr, im Salon zum Roland, 1. Jakobstroßc 19. TageSordn.: VercinSangelegenhciten und Verschiedenes. Für Hamburg. Lusttour der Liedeitafel„Lassallia� räch Barmbeck am ersten Pfingfifeiertagc, im Lokale des Herrn Schultz. Abmarsch mit Mufik piäcise 6 Uhr Morgens vom Schiller- Denkmal. Preis» Karte 4 Schill., gültig für 1 Herrn nebst Dame. Karten sind zu haben bei Flachsbath, N. Wall unter 17; Zeuschner, N. Stei, weg unter 41; Eckelson, Ecke dir Ra- boiscn- vnd Paulflraße unter 40; Scheurcr(Barblerstnbe), Ecke der N. Nenstraße und Breitergang. Die Hälfte des Reinertrages ist für den Allg. deutschen Arb.-Berein bestimmt._ Der Vorstand. Für Wltona. Mgemeiner Tischler» sSchremer-) Verein. Mitglieder-Versammlung Doimerstag, oen 21. Mai, Abends 8h Uhr, bei Maas, Finkenstraße. TageSordn.: Delcgirtenwahl zur Generalversammlung. Alle Mitglieder müssen erscheinen. E« ist darauf zu achten, daß die Bersammlnvg nicht am Dienstag, sondern am„Donnirstag" stattfindet. D:r Bevollmächtigte. Für Hannover. Allgemeiner deutscher Arbeiler-Verein. Pfingstfest. De» Mitgliedern zur Nachricht, daß daS Stiftungsfest, bestehend aus Co«tert und Ball, den 1. Pfiiigsttag, Nachm. 5 Uhr, im großen Adlersaale des Herrn Narteu� stattfiadet. Anfang des CoucerteS S Uhr, des Ball> 8 Uhr.> Festkarten, a 10 Sgr., Concertkartcn, a 3 Sgr., sind ALM| den Mitgliederversammlungen, sowie bei Herrn Matthiih>R-,.,h Ncnestraße 45, zu haben. Wer im Besitz einer Concertla��i--. c« fe Ist und tanzen will, zahlt 7t Sgr. nach; wer keine zum Toncert hat und om Tanze Theil nehmen will, 10 Sgr. H. Rudolph NL. Bei schönem Wetter findet Morgens � Festzog mit Musik in's Holz zur KönigSeiche Fü, >»ärti Für Frankfurt a. M Große Festlichkeit zu Ehren der Dclegirten der General» Bersamwl>>>i t. des Allgemeinen Tischler-(Schreiner-) BereiaS, � bestehend in Concert, Theater««tz Ball, am zweiten Pfingstfeiertage, In den Sälen der„Harmonie". Anfang 4 Uhr.— Entröe an der Kasse 18 Kr. Damen � Mrc> Karten ä 12 Kr. stnd vorher zu haben bei Herrn rateur Becker, bei dem Kolporteur des„Neuen Social-Dr e trat" Herrn Berthold und bei allen Eomitemitgliedrrn.-«ftei Alle Parteigenossen werden hierzu eingeladen.\ ULi'.j Das Eomi», �uci s l ..N °bonn �ona Für Biaudendurg a. d. H. Oenentliche Arbtilerftancn- und Blädcheu-BersammlllNg Mittwoch, den 20. Mai, Abend» 8h Uhr, im Lokale de« Herrn Kerney. TageSordn.: Vortrag deS Herrn M. Schlesinger Berlin._ Der Vorstands Die Social-politischen Blätter erscheinen am 29. d. M- ES wird .Ui � ( Doppel-Lieferung da«» herauSfitgebl! Die das 'bind Än Für Ottensen. Versammlung der Parteigenossen und Abonnenten deS„Neuen So- cial-Demokrat" Donnerstag, den 2i. Mai. Abends LH Uhr, in Carls-Rnhe. TageSordn.: Fortsetzung der Anlräge zur Generalver- sammlung und Wahl eines Delcgirten. Die Parteigenossen werden ersucht, recht zahlreich zu er- scheinen._ F. Heerhold. Für Wandsbeck. Parteiversammlung Mittwoch, den 20. Mai, Abend» 8h Uhr, im Lokale deS Herrn Lagcmann. I. RehdcrS. Für Äintburg. Geschlossene Mitgliederversammlung Mittwoch, den 20. Mai Adends 8H Uhr. TageSordn.: 1) Wahl eines Delcgirten zur Generalver- sammlung.— 2) Berathung der gedruckten Anträge. Die Revisoren haben pünktlich zu erscheinen. Der Bevollm. Für Kiel. Arbeiter-Ball am zweiten Psingststiertage, im Lokale de» Herrn Jarr, BrunSwig. Der Garten und die Kegelbahn sind uns zur Verfügung gestellt. Die Parteigenossen von Kiel und Umgegend werden er- sucht, recht zahlreich zu erscheinen. Karten, für Herren 4 Schill, für Damen 2 Schill, sind zu haben bei dem Gafiwirth Krambcck, gr. Kuhberg; Neu- mann, Bicrträgergang; Marten, Zlmmererhirberge; Schenk, Roscnstr.; Bevdin, Faulstr. DaS Nähere besagen die Plakate._ Das Tomite. Für Bremen. Allsttmeiner deutscher Arbeiler-Verein. Geschlossene Mitgliederversammlung Dolmerstag, dea 2'. Mai, Ab. 8H Uhr, bei Dnnkcr, Sögestraße. TageSordn.: 1) Fortsetzung der Berathung der Anträge zur Gcncralversammlnng.— 2) Wahl eines Delegirten. Alle Mitglieder müssen in dieser Versammlung anwesend sein._ I. A.: Der Bevollmächtigte._ Für Bremen. Allg. Böttcher-(Küper-) Verein. Uu'er Schristsührer wohnt nicht Lerchenstraße, sondern Lichamstraße 3. Für Brandenburg a. d. H. Allgemeiner deutscher Arb.-Untcrst.-Verbaud. Geschlossene Mitglieder-Versammlung Mittwoch, dea 20.«ai, Abead« 8H tttzt, im Lokale des Herrn Kerney. TageSordn.: Anttäge zur Generalversammlung und Wahl eine» Dclegirten.__ A. Mischte. Lausitz er straße 44, 2 Tr. r, sind 3 freundliche Schlaf- stellen an Parteigenossen zu»eim. Herren-Garderobe-Magazin h«n —---- Dttjg.j Gehrüder Goris, Um frtu Tuch u. Surf 1 Unfi� _ in Zeit angz� 1'L'« Für Osnabrück. 1 Es Meinen Parteigenossen die ergebene Auzeige, daß Ich als Schuhmacher etablirt habe und wohne HoltstraHc i4 Lothringcrfiraßc 21(früher Wollaucksstraß«), Mitglieder de» Allgemeinen deutschen Arbliter-Bere» Lager von Arbeitsanzügen, gr. Aus», v. Tuch u. Surf Bestellungen nach Maaß werdeu ln kürzester Zctt ÜNgex! L. Küster, SchuhmachZ Ein tüchtiger Kordmachergeselle wird sofort auf Geflellarbelt gesucht von _ I. Winzer, Korbmacher in Rendsburg Herzlichen Glückwunsch, hc» dem Herrn PawlowSki zu seinem Geburtstage am 20." 1 SB. M. tß. aa.' Meinem lieben Manne D. Krügler zu seinem 32-1 burtStagc am 19. Mai einen herzlichen Glückwunsch, für die Menschenrechte tüchtig weiter. Deiuc Zirt». en er Wir Driften Der Den' "> in d Für Cassel. Unserem Parteigenossen und Bivollmächiigten d: deutsch. Arb.-VcreinS I. Meise zu seinem am 19. df gehabten Geburtstage die herzlichsten Glückwünsche von Parteigenossen_ G. G. E. B. E Meinem lieben Jugendfreunde und Parteigenossen �?�den � m'~....... i........ r■ Richter in Hannover die herzlichsten Glückwünsche zu am K. Mai geborenen Sohne. Hamburg. T. L. Möllen nebst Frau n. Toch� Als ehelich verbunden empfehlen sich Louis Bude, AgNeS Bude, gib. Meier. Berlin, deu 17. Mai 1874. 2 bi« 3 Herrcnklcidcrmacherzehülfen finden Sommer' Winterarbe't bei Kost und Logis. Rockarbeiter bevorzul' In Meerhalz bei Hanau bei I. Glück, Bevollmächtig 2 Parteigenossen iönnen freundliche? Logis, mit sep»� Eingang, erhalten fcti_ I. Dallach, Hohenfelde, Hamb- 2. Alsterstraße 28, 2. Etage.� E. Schlafstelle sogt, z. v. Kl. Andrcaistr. 21, 4 Britskaste«. Wir erinnern die Parteigenossen daran, daß nyme Einsendungen nicht aufgenommen werden küij] Herrn Dallach in Hohenfelde bei Hamburg: nummer war nicht angegeben. Herrn Hoffmann. Berlin. Die gepfändeten SacheiJ jedenfalls in ein uvd dirselben Wohnung mit den reck gepfändeten Sachen gestanden. Die Gläubiger Jhrtt,� derS werden diese Gegenstände nur auf Jntervenl'" klage Ihrerseits und von Seiten Ihrer Eltern z::rückl< haben. f.[ U. hier. Erh rlten. W. Fricke, Drechsler an» Dortmund, wird ersucht>4 Adresse mir zu senden. Die Parteigenossen, denen er» 1 Ist, werden ersucht, dies Ihm mitzutheilcn. __ W. R. Sperling. Bergstr. 44 SIlend>' Druck von C. Jhring Nachfolger(Adolf Berein) in„T Aber Verantwortlich für dl« Redaktion: E. Becker In Verlag von W. Grllwel in Berlin. linite Z