Nr. 64. Berlin, Sonntag, den 7. Juni 1874. Ufr 4. Jahrgang. tili fchfc BeBnoa«Metn« drei Rai ut9" jUnitliij cnb zwar: DleuOai,«. "•dBerftaad n. ComiaSeiib» Shobl . Abonnea-entd-vreit jeeritn incl.•riugetlojn viertel. ' Ctärratnctanbo ST1'!©fit-, mv- Sgr.. eiuzcln Äummeru ! bei de» Postämtern, w Pre-Seu bei de» a»fier»re»ß. Postam- M Kl Devtichland sleichiallfi SS Szr Nener (18 stre»,er I SBäSt t SKial-Oenakrat Eige«th«m des Allgemeinen deutschen Arbeiter-VereiuS. «edoNto»».«kv-diti-s Berit». »reSdeuerSraß««r.»b. Bestellmifieu werde»-»»wärt» bei aller Pestäritern, t» Be Ii» t» der Sxpedi« tt»». sowie bei jedem Soediteur,«»»> gefieufienommc». Inserate ii» der Erpiditlo» aufzngede» . werden»ro dreiges»alte»- Perit-Zeil« �»der deren istamn mit i Sgr berechuzt «rieiter-ilznonce» die dretsvaltifi» Zeile oder dere» Raum% 6 fit: •at\<& Ol»- d« »g f )«ff» ichci chW. �ie Gründung reichstrener Vereine, �lche nach den letzten ReichstagStvahlen seitens der «ieralen und Konservativen unter so großer Re- Jkole angezeigt worden war, hat schon jetzt, nur S* Zeit nach ihrem Entstehen, glänzend FiaSko dm, cht. Die Erfolge, welche die Social-Demokraten den letzten ReichStagSwahlen zu verzeichnen Men, waren eS ja bekanntlich, welche den Liberalen m> unglücklichsten aller Gedanken eingaben, diese so- iMannten nationalen Bereine in» Leben zu rufen, *» in ihnen mit Wort und Schrift gegen die So- �-Demokraten anzukämpfen. Wenn man auch fich hier und da noch in libe- Kreisen mit der Hoffaung trägt, daß eben diese eine ein wirksamer Damm gegen den Siegeslauf SocialiSmus sein werden, so scheint man, wenig- S in Hamburg, wo fast mit zuerst die Idee der chStreueu Vereine auftauchte, doch schon jetzt ganz erer Meinung geworden zu sein. Der„Hamburgischc Korrespondent" nämlich tibi in einer feiner letzten Nummern, wie folgt: �ll« die letzten ReichStagswahlen zur Uederraschunz aller welche sich bisher wenig um dergleichen Dinge ze- ert, das starke Anwachsen der social-demokratischen i in unserer Stadt verkitndel hatten, drängte fich auch wleichzültigsten die Nothwendigkeit auf, mit dem bis- Schlendrian de« Sehenlasscn» und selbstzufriedenen huns zu brechen. Man sah eine rasch erstarkte, fana- *«Md vortrefflich disziplinirtc Partei vor sich, die gar V'hl daraus machte, daß sie ihr Heil in der Zerstörung �difiherigen Staat»- und Sesellschaftsformen luchc, und � wußte fich sagen, daß, wenn man ferner die Massen der iTJjjjttn Agitation und der un rmlldlichcn Einwirkung der W w1"1 Propaganda überlasse, die Zeit bald kommen »( o das allgemeine Stimmrecht jener Partei nicht mehr :'firke Minorität, sondern eine Majorität geben würde. Wni01"1" Uch dabei serner nicht verhehlen, daß schon der ,ch, vi' t»ct»IIftisch-n fford-runaen pra'Iijch durchzu- reu, so ausficht-l«, d.rs.Idc schließlich auch fein mochte. »Ni gefährlichsten Zerrüttungen sührcu müßte. Unmlttel- Vach den Wahlen war denn auch nichts häufiger zu fn, als Redensarten»on der Nothwendigkeit, alle Die- >en, welche an der Auftechthrltung unserer bürgerlichen llschaft ein Interesse nehme», zum Schutze derselben zu- Nenzusühren, den sacialistischen Irrlehren auf dem eigenen ete entgegenzutreten, die Wirkung jener emsig verbreiteten m durch eine ebenso emfige Kritik zu entkräften. elche Resultate haben diese Redensarten seitdem gehabt? - Montag Abend fand in Fehrmann'» Clublokal eine mlung statt, welche berufen war, da« Facit der bis- Bestrebungen zu ziehen. Auf Einladung einiger bei den Bahlen thätig geweseneu Comits», und nach Angabe arm" auch des Borstande« eine« der Bevölkerung Stadt bisher fast gauz verborgen gebliebenen„Kom- f rei»«", hatten stch t— etwa 70— 80 Personen(Incl. -adendcn) cingesandcn, um über die Bildung eine« ! zu beschließen, dessen Name noch erst gesucht«erden en Zweck aber In H 1 de« vorgelegten StaMtenent- 'irj.m»die Vereinigung aller liberalen Part-ieu Hamburg« fll'ge der nationalen und kommunalen Interessen unserer Mt im freiheitlichen Sinne" ist. j"Vie schwer muß eS doch dem Schreiber dieses ha�Ä'�en sein, ein solches ArmuthSzeugniß seiner � Partei auszustellen. Wäre dieser Verein in �'�knd welcher erttäglichm Zahl zusammenge- ° oder hätte er überhaupt nur die geringste uink. � ans einen kleinen Zuwachs gehabt, wahr- Man hätte ein solches Lamento nicht in der � veröffentlicht. �„Hamburgische CorreSpondent" gelangt dann nachdem er sich noch zu verfchiedeutlichen über die„KonfuSheit dtS Statutenentwurfes" "ereinS ausgelassen, zu folgendem Schluß: die« ist da« Gcfammtresultat einer bald halbjähr- �wühung„zur Bekämpfung der Social-Domokratie durg". Wen» e« noch eine« Beweise« bedurft hätte, , �herigen s. fl. Parteien in Hamburg jede Fähigkeit, «rage nutzbringend thätig zu sein, verloren haben, 'd hiermit endgültig erbracht. n auch wir haben nie daran gezweifelt, daß X-? Qkt in den liberalen Parteien die Fähigkeit e'.i. im>"> wä Und heute, wo sehen wir diese Vereine auge- laugt? Gesteht es doch selbst der„Hamburgische CorreSpondent" an einer anderen Stelle gauz ruhig ein, daß eS mit der Herrschaft solcher Vereine wohl in nicht langer Zeit für immer vorbei sein würde, wenn sie nicht baldigst eine neue Ilmgestaltung erführen. Wie muß es nicht erst in den kleineren Städten mit di'sen Vereinen beschaffen sein, die doch, wie wir wenigstens auS dem Munde der Liberalen so« gleich nach den ReichStagSwahlen Herten, in kurzer Zeit die Burgen sein würden, an denen bestimmt war längere Zeit die Jugend ohne Lehrer, bis die höhere Schulbehörde einem Seminaristen in Brühl eine« sechsmonatlichen Urlaub zur Verwaltung der Stelle bewilligte." Demnach ist in allen Provinzen der preußischen Monarchie die Lehrernoth gleich groß und e« dürften wohl noch Jahrzehnte vergehen, ehe ein Volköschullehrer, dem der Staat eiuS seiner höch« fieu Güter, die Erziehung seiner Jugend, anvertraut, einem Unteroffizier, der oft nicht genügend lesen und schreiben kann, gleichstellen wird. Die Germauisirung von preußisch Polen wird seit einiger Zeit wieder lebhafter denn je betrieben. die Wogen des SocialiSmuS sich brechen würden.\ Mit dem gestrigen Tage ist nunmehr auf allen pol- Bis heute haben, wir noch nichts davon gesehen und j nischeu Gymnasien die Einführung der deutschen werden auch schwerlich je etwas davon zu sehen be> kommen. All diese BildungSvereine, welche man zu Anfang der sechsziger Jahre schuf, all die Gewerbevereine, welche zu gleicher Zeit entstanden, wo sind sie hin? Die wenigen, welche jetzt noch existiren, fristen ein klägliches Dasein und gehen einer nach dem andern den Weg alleS Fleisches. Wird eS diesen neuen Wahlvereioen, wozu alle „nationalen und reichStreuen" Elemente sich schaaren sollen, anders ergehen? Wir können darauf mit einem bestimmten Nein antworten. Ja, selbst, wenn auch ein günstigerer Stern, al« bisher, diesen„reichStreuen Vereinen" leuchten, selbst wenn eS gewissen liberalen VolkSoerführera und Volktbetrügern gelingen sollte, einiges Leben diesen Bereinen einzuhauchen, eS würde doch nur von kurzer Dauer sein, und der Sturz, der uothwendiger Weise bald daraus eintreten muß, ein um so jäherer werden. Der Strom des SocialiSmuS rauscht weiter allen Reaktionen zum Trotz. Wer wollte ihm Stillschwei- gen gebieten können? Die Bildung, welche jene Vereine zu»erbreiten vorgeben, ist eitel Luz und Trug. Nur um das Volk über seine höchsten Interesse im Unklaren zu lassen, und es absichtlich zu verdummen, werden diese Vereint geschaffen. Nun mögen sie auch einigen Anklang finden oder gleich bei ihrer Geburt verwelken. Die nächsten ReichStagSwahlen werden noch ganz andere Arbeiter« Massen an die Wahlurnen führen, al» es diesmal geschehen und solche Vereine, mögen sie einen Namen tragen, wie sie wollen, sie werden den Siegeslauf des SocialiSmuS nie und nimmrn aufhalten können. lkwa �4 ifitU«''. wäre, auf die Dauer dem SocialiSmuS jK�d zu leisten. vor 10 Jahren Ferdinand Lassalle all' den �vereinen und ähnlichen Institutionen ihren �utergaog voraussagte und ihre ganze in- �vstgkeit bloSlegte, da wurde er noch von \ o'kn, und natürlich am meisten von den libl--— »alen darüber verlacht und verspottet. PoUtischeWeberficht. Berlin, 6. Juni. Gleichen Schritt mit den militärischen Rüstungen zu Lande haften auch die, welche DeutschllNld zur See macht. Bis spätestens Ausgang 1875 wird die deutsche Panzer- und Schlachtenflotte die in Aussicht genommene Stärke von 8 Panzerfrcgatten erreichen, und auch noch vor Abschluß dieses Jahres ist der Zuwach» einer Panzcrkorvette sicher zu erwarten. Auch die dentsche Schraubenflotte wird bis zu dem gleichen Termin eine Steigerung ihrer Schiffszahl noch um zwei GlattdeckSkorvctten erfahren. Wer wollte da wohl noch an Deutschlands Liebe zum Frieden zweifeln. Ueber die traurigen Zustände, welche noch immer im preußischen Volksschulwesen herrschen, wird dem „Frankfurter Journal" au» Cöl» geschrieben:„Der Mangel an Lehrern macht sich auch in den Städten am Rhein, wo verhältnißmäßig die Besoldung, wenu auch nicht auskömmlich, doch besser al» anderswo ist, geltend. E» hat einige Zeit gedauert, ehe fich nach der Ausschreibung einer Stelle von St. Mauritius ein Kandidat(vom Laude) einstellte. In Deutz hat fich gar kein Lehrer gemelöet, so daß man gegen eine Vergütung von monatlich 20 Thaleru die Klasse un- ter die anderen Lehrer vertheilen mußte. Ein Leh- rer daselbst, welcher fich sortmelden wollte, konnte nur dadurch gehalten werden, daß man ihm eine persönliche Zulage bewilligte. In dem Vororte Kriel Sprache als Unterrichtssprache angeordnet worden. In den Volksschulen ist ja dieselbe auch schon gänz« lich verdrängt. Unsere liberale und konservative Presse Gegrüßt natürlich ein solches Vorgehen mit dem lautesten Jubel und kann darin nur einen großen Kulturfortschritt erblicken. Allerdings, wer sich noch erinnern kann, wie laut zu Anfang der sechsziger Jahre von der liberalen und konservativen Presse gegen da» Einführen der dänischen Sprache in SchleS- wig-Holsteiu Protest erhoben, ja mit welcher Gehäs» figkeit nicht damals gegen Alles, waS dänisch war, vorgegangen wurde, dem bleibt dies allerdinzs doch etwas unverständlich. Oder sollte denn wirklich die deutsche Sprache und Kultur die anderer Nationen um so viel übertreffen, daß man durch solche Maßregeln derselben Eingang und Verbreitung ver- schaffen will? Die euglischtn Fabrikanten find bekanntlich, um der Arbeiter-Uuio»„energisch" entgegentreten zu kön- neu, zu einem Fabrikantenbuud zusammengetreten, der unter fich übereingekommen ist, auf sämmtlichen Gru- den und ebenso in den Fabriken eine Reduktion der Arbeitslöhne um 10 Prozent eintreten zu lassen. So hat vor einigen Tagen in Glasgow eine Bersamm« lung von Besitzern der schottischen Eisenwerke statt- gefunden, in welcher beschlossen wurde, die Hochöfen nicht eher wieder in Betrieb zu setzen, als bis die Arbeiter die Lohnherabsetzung angenommen haben würden. Dieses Manöver scheint jedoch bis jetzt von wenig Erfolg begleitet gewesen zu sein. In den Kohlengruben von Bristol wenigstens ist in diesen Tagen ein Strike von den riefigsten Dimensionen auSgebrochev. Die Arbeiter in der Afton Vale und South Liberty Gruben hatten vor Kurzem eine neue Versammlung abgehalten, in der die vorgeschlagene Reduktion der Löhne zurückgewiesen und ein sofortiger Strike zum Beschluß erhoben wurde. Die Arbeiter, welche in diesen beiden Gruben beschäftigt waren, zählen ungefähr 500 Köpfe, so daß mit den Striken« den MangotSfield, KingSwood und Coalpit Heath über 4000 striken. Ein Meeting der Arbeiter in der Bcdminster Grube beschloß gleichfalls, eine Lshn- reduktion zurückzuweisen. Ein große« Massenmeeting der SüdwaleS-Grubenarbeiter beschloß die Abweisung der Vsrschläge ihrer Arbeitgeber und weder auf die Reduktion der Löhne, noch auf die Bedingung bl»S eintägiger Kündigung einzugehen. Der ganze Kohlen- Handel de» Distrikts steht still; und ebenso feiert in den angrenzende» Distrikten der größte Theil der Grubenarbeiter, so daß binnen Kurzem überhaupt durch ganz England die Kohlenproduktion eingestellt werden muß, da au ein Nachgeben der Arbeiter nicht im Geringsten zu denken ist. Die englischen Fabri- kauten scheinen demnach wirklich Große» in der AuS- beutung de» ArbeiterstandeS leisten zu wolle«. Die Bouapartisten haben in Loudvll bekanntlich gleich nach dem Entweichen Rochefort'» ein Journal unter dem Titel„Laterne" gegründet, um dem früheren Herausgeber derselben die beliebte Bigoette»or der Nase wegzuschnappen. Das Journal zeigt fich indeß in noch sehr unfertigem Zustande und ist bi» jetzt erst ein einziges Mal erschienen, so daß Roche- fort dadurch eine Konkurrenz nicht im Geringste» erwachsen wird. Bis jetzt hat sich Rochefort noch immer nicht entschieden, unter welchem Titel er sei» neue» Journal veröfftutlichen soll. Daß eS natürlich der„Laterue" an G-'.st und radikaler Tendenz nicht nakbstefjcn wird, ist selbstverständlich. �:n zu medrjöbr''ee Kerkerdaft vcrurtheilten därischnl Soeiali�u'�io,..«..eff und Brix wurde am ersten Pfiagsttazc in Fredericksburg, wo- selbst sie ihre Strafzeit zu verbüßen haben, von einer gewaltigen Menschenmenge, welche zum nicht geringsten Theile auS Kopenhagen herbeigekommen war, unter den Fenstern ihrer Gefängnißzellen eine großartige Ovation dargebracht. Uls die Polizei mit Berhaf- tnngen einschreiten wollte, war die Feierlichkeit schon beendet und den Dienern der Gerechtigkeit war kein Grund zu irgend welchen Verhaftungen gegeben. DaS Befinden deS Papstes ist in letzter Zeit im- mer bedenklicher geworden und die Stunde seines TodeS dürfte sehr nahe gerückt sein. Daß aber mit seinem Dahinscheiden eine Aenderung im großen „Kulturkämpfe" eintreten könnte, ist wohl schwer au- zunehmen. Wenn auch in eiuigen Thcilcn Ostindiens durch längeren Regen eine schwache Aussicht auf Ernte vorhanden ist, so herrscht doch in den übrigen Thei- leu deS Landes die Roth noch ummterbroche« fort. Besonders ist jetzt in den Distrikten Coach und Behar das Elend wieder im Steigen begriffen. Die englische Regierung verharrt diesen trostlosen Zu- ständen gegenüber noch immer in der alten Lage. jetzt der Kampf gegen Reaktion und Ausbeutung mit I entsprechend Jedem möglich machen sollte, dem Verbände frischer Kraft aufgenommen werden wird. Die wich- 1 irm:t A" können. Wie wohl nun die Leipziger Komm * Die fortschrittlichen Zeitungen bringen ver schiedene Notizen, wonach die in diesem Jahre statt' findende Waldeckfeier zum Andenken an seine Frei- sprechung einen sehr ausgedehnten Charakter tragen soll, man will sich schon jetzt darüber klar werden, in welcher Weise dieselbe arrangirt werden dürfte. Daß dazu Herr Albert Träger auch wieder eias jener be- kannten Festgedichte verfassen wird, das bei seinen Freunden dm erforderlichen Eindruck nicht verfehlen wird, ist ja selbstverständlich. Was werden wir bei dieser Feier nicht Alles wieder für wunderschöne Reden von den Helden der Fortschrittspartei zu hören bekommen. Ein Glück nur, daß sie dem großen Todtcn nicht mehr zu Ohren kommen, er würde sich sicher im Grabe herumdrehen müssen. Vereins-Theil. An die Mitglieder deS Allg. deutsch. Arbei- ter-VereinS. Da H-rr Rackow, früher in Altona, zum Kassi- rer des Allgem. deutsch. Arb.-Vereins und zu« Ex. pedienten deS„Neuen Social- Demokrat" auf der diesjährigen General- Versammlung x-wählt ist, so fordere ich die Parteigenossen auf, alle Geldsendun- gen von nun an au Herrn Heinrich Rackow in Berlin, Dresdenerstraße 63, 3.. zu richten. Hannover, den 4. Juni 1874. Der Präsident des Allg. deutsch. Arb-Vereins: Hasenclever. Die Generalversammlung deS Allg. deutsch. Arb.- Verein« wurde am Freitag Mittag, nachdem der VcreinSpräsident einige Schlußworte gesprochen, mit einem dreifachen Hoch auf den Verein und dem Ge- sang der Marseillaise geschloffen. Die Delcgirten, welche 11 Tage hindurch in anstrengenden Sitzungen die Vereinsangelegenheiten berathen hatten, trennten sich in herzlicher Eintracht und mit dem Bewußtsein, daß Einiges aus Proudhon'S Lcben. tigsten wir rn s«-! khren Verpflichtungen vollständl» vcchkam. wä? es B-lchtulK der �crrlv..,..mm—.Z W�dcu möglich, das Bcrbandsstaiut ferilz zu stellen, da die Leipz den ua-ost-n Nnmmera wredergrben. Vor- Polizeibehörde das Staluc in jeder Form verwarf. läufig sei bemerkt, daß der„Nene Social-Demo-! Unmöglichkeit voewäris zu kommen, einsehend, wurde krat" nach Fortfall der Stempelsteuer am 1. Juli �mr-g g-stelle: � - t.x.! Schneiderverein»(welche ,m Luzust 1873 zu Gotha taz in eoeutend vergrößertem u ormate, ohn* i bjoUc tintn anderen Drt mir dem Entwurf eines Verb» Preiserhöhung erscheinen wird, und die.,Soc,al- statms beauftragen." In Folge dessen trat an Nürnber politischen Blätter", Partei eigenthum und> Aufgabe heran, die Arbeiten dir Leipziger Kommission in eine Wochenschrift umgewandelt werden.! Rehmen Doch auch hier hieß e«:„Der Mensch -| und die Poltzet lenkt!" So mußten auch wir hier, n' Altona, S. Juni.(Quittung über eingegangene Bchörde� Statut zur Genehmigung einge Gelder zur Tilgung der durch die Reich5ta"gswah. l XnL" v u"8 TÜf*"''"M A len entstandenen Schulden.) Von Tigarreuarbeitern d.! � Kollegen! An un« Allen W OZnarbrügge 2. 14. 3. D Braafch 2. 25. 6. D. Schwarz �gonrnucn Werle ortzuarber-en. DaS � 6-- D Sieck 3 6—® Grasmanu 1 13 7 bandsstatul ist nun so weil festgestellt, um der Urabstim» D. Dahm 1. 18- und-. 1. 6®Ä 112- �*1!° an Eu« D. Strau, 2. 12-. D Brnhns 1. 12.-. D. Thom-*............' s-u 6. 12.-. Batcke'S Einroller 4 3.-. und 3 15.-. Kraul(Ottensen) 16. 24—. D. CarlSsou Ucbirjchuß von Lassalle's Geburtstagsfeier 59. 12.—. D. Gastwirth Voß (Wohlbüchse) 6. 13.—. Von VerbandSmitgliederu in Gam- bürg d Vater 12.—.—. Brinlmonu'S Vergolder 4. 3.—. Den Gebern unfern besten Dank. Weitere Beiträge find sehr erforderlich, um so mehr, da wir gegenwärtig fünf Familien gemaßregelter Parteigenossen zu unterstützen haben. H. Lensch, Holsteustc. 43, erste Etage. NU. Alle Parteigenossen, welche zur Reichstagswahl Geld gegen Quittung oerliehen haben, mögen sich bei mir melden. Mtonn, 3. Juni.(Getäuschte Hoffnung.) Auf ge« stern Abend war hiersclbst von einem Herrn Kahlbom ein Bortrag über Lassalle'S„Bastiat Schulze' durch Plakate an- gesagt. DaS Entree ü Person betrug 2 Schilling, wofür noch außerdem Erfrischungen einem Jeden gereicht werden sollten. Außerdem war noch ebenfalls durch Plakat den Al- tonaer Arbeitern die Unausführbarkeit der Lassalle'schen Lehre augekündigt worden. Natürlich hatten sich zur bestimmten Stunde viele unserer Parteigenossen recht pünktlich in dem Versammlungslokal eingefunden. Leider aber wurde die Versammlung polizeilich geschlossen, da der gedachte Herr nicht erschienen war. R. „ miteinzutreten, mitzuarbeiten an dew � alle so segensreichen Werke. Insbesondere ist es Pflicht � in Leipzig am Veibandstage anwesenden Delezirten, für Gedeihen de« Verbandes einzutreten. Da nun die ÄW'-y mancher Delcgirten sich verändert haben dürften, so er'l*«i iü) Alle, welche das Verbandsstatut noch nicht in?; hobem mir umgehend ihre Adressen einzusenden; Mflle'** alle Strite-, Ort«- und Fachvereine, welche auf dem& dertag in Leipzig nicht vertreten waren, jedoeh g-neigt dem Verbände beizutreten, damit Alle an der Urabstiwi i- Theil nehmen können. Treten wir alio fest zusammeit,. kämpfen wir in un« selbst alle Vorurthcile und der& wird uns gewiß sein. Für die BerbaudSstalMen-Kommission: I. Baumann, Geiersberg Nr. 16, Ftankfurt a. M, 4. Juni.(Zupr Schreinerstrike.) Der Sinke der Schreiner der Frankfurter Baubank dauert hartnäckig sott. Die Agenten der Baubank b reisen ganz Süddeutschland, um Schreiner hierher zn locken. Hauplsäch- lich thätig davei zeigt sich ein früherer Glasermeister. Namens Koch, aus Mannheim. Derselbe sucht unter Angabe en.strll. ter Thatsachen per Annoncen in der„Badischcn Landeszei- tung" 80 Schreiner für die Frankfurter Baubank. PaNci- ernossen SüddeutichlondSl unterstützt uns in diesem iehwcren Kampse, indem Ihr für genitgendc Verbreitung desselben un- ter den Schreinern Sorge traget. Die strikcnden Schreiner. NB. Unterstützungen wolle man senden an H. Beyer, Alte Malnzergasse 80. NlitN erp, 3. Juni.(An alle Schneider Deutsch- lattd«, Oefterreich» und der Schweiz.) Kollegen! Von allen Seiten tönt der Ruf nacki Beieinigung, inStrion» dere auf socialem Gebiet. Die besonders In unserem Ge- schäft immermehr überhand nehmende imsinuige Ueberproduk- tion, zeigt uns selbst mit unerbittlicher Logik den Weg, den wir betreten müssen, wenn wir nicht vollständig zu Grunde gehen wollen. ES ist dicS der Weg der Concemration der Kräfte, da« heißt der Vereinigung aller Fachkollegen zu einem großen kräftigen Verband, welcher im Stande ist dem Ka- pital entgegen treten zu können. Bon diesem Geiste beseelt, von der Nolhweudigkeit der Bereinigung durchdrungen, wurde im Jahre 1872 ein allgemeiner Schneidertag von uns nach Leipzig einbcrvsen. Wenn eine Besserung der Verhältnisse eintreten soll, so ist vor ollen Dingen nüthig, die bisher de- standenen Slrikc-, Fach- und OrtSverei-e, sowie Gewerlschaf« f.»., welche bloS durch politische Ansichten getrennt Ein Grimderprozeß. Bor einigen Tagen kam wiederum einer der interej testen Gründerprozesse vor dem Berliner Stadtgerichts Verhandlung Dieses Mal waren es die srühereu Direktoren der' lhekar-Kredit- und Baudank, welche ihrer Zeit viel vo»* hatte reden gemacht. Im Dezember 1872 gründeten der Kanfmann Job:') Gottlieb Hildebrand und der Literat Richard Seydlcr eine Aliiengcsellschast. die den obenerwähnten' men trug und welche, ihrer Angabe nach, die Vermitw von Baugeschästen, KonzessionSnachsuchungen von Eisend' und soustige-l größeren Unternehmungen, Beschaffung� Darlehen, Hypotheken u. s. w. sich zum Zweck gesetzt V Da« Grundkapital war auf eine Million Thaler ul.� Aktien, a 100 Thlr. festgesetzt, von denen 10 pTt. einzuzahlen waren. Den gesetzlichen.Formen mußte genügt, ein Aussig gebildet werden und in diesem Aufsichtsrath sollten W seiuklingcnde Namen prangen Es wurden die Parlik' v. Bülow, v. d. Osten, v. Färber. Dr. Heß, Landrath 1 hinzugezogen und zu Mitgliedern des AuffichtSralhS eck Die Herren HUdebraud und Seydler wurden alSbn* Direktoren ernannt Die beiden Direktoren und Herr von Färber, al») sitzender des AussichtSrathS, beantragten am 31. 1V72, nut e Uedcrieichuug ver notariellen Verdaudtz Eineragung in das Han-el»reMer. vt-ch dieser VeiG-r« follten zehn Prozent de« GrimdkapilalS, also 100,0$ Tj eingezahlt und das Kapital überzeichnet fein. D-niach!fl unier Anzahlung des Prozentsatzes, Seydler 200, OtXki« Hildebrand 150,000 Thlr., v. Färber, v. d. Osten und i je 200,000 Thalec, ein Banquier Blachstein 100,000. und nach fünf andere Personen zusammen 50,409 gezeichnet. Die Gcsellschast entfaltete sich jedoch niemals Z», Blllthe und die Altien sanken schließlich sast auf Nun s Am 22. Juli 1873 find die jetzt angeklagten Dutttcvtfj Beschluß de« ÄufsichlSrathö ihrer Stellung euthobeu In der gegen stc später eingeleiteten Untersuchung crg� daß die Angaben, die sie über Zeichnung und Einzahl� Kapitals, gemacht, falsch waren und hierin sieht die ten u s. w., welche blas find, zu einem Ganzen zu vereinigen, alle politischen Reben....... rilcksichtcu. hierin wenigsten«, nnderücksichtigt zu lassen, und so> de» Berhog gegen den Äreitel 24!» de»»Itiengelcy. den Grundstein zu eitler festen Organisation zu legen. Sämmt- Znchnungcn waren fingert und die B-lheeltgten erkläi lich- anwesende Delegirlc sprachen fich auch damals für das sie nicht in der BcrmögcuSlage waren, derart! Anstreben einer guten Organisation au«. Zu diesem Behufc l vuugrn und Eilizahlungen zu maqcn. wurde eine Kommission in Leipzig niedergesetzt, mit dem Ans-! �iucn zwei-en AnIIagepunkt, wonoch der Direkt trage, ein Statut zu entwerfen, welches allen Anforderungen j>» Ge.eeralversammlung einen falschen Rechw Der Franzose Proudhon, von dem bekanntlich der Au«- spruch„Eigenthum ist Diebstahl" herrührt, war Herausgeber einer radikalen Zeltung, des..Pcnple". Dieses Blatt zu seiner Zeit da« im französischen Arbeiter- und Kleinbürger- stände am weitesten verbreitete, war den sranzösischen Macht- habern ein Dorn im Auge, wie kein zweit??. Der„Peuple" vertheidigte die Interessen de« Volkes so energisch, daß er fortwährend konfiszirt und durch Geldstrafen gelähmt wurde. DaS Volk, dessen Namen er trug, beeilte sich jedesmal, di- ncnihaste- Summen, zu denen es verirr- theilt wurde, zu bezahlen. Nicht bloS in Poris, sondern auch In vielen Provinzialstädt-n wurden Subscriptioneu eröffnet, um den durch die Berurtheilnng angegriffenen KautionSbctrag zu ergänzen. Die Heller der Armuth kauften da« Blatt los, da« vrrurtheilt worden war, weil e« ihre Interessen vertreten hatte. Bürger, Arbeiter, Taufende von Ungenannten brachten ihren Obolu«, und jedesmal wurde die Etrafsumme ra'ch gedeckt. ErmothigenNe Briefe, den. betretenen Weg nicht zu verlassen, sich nicht abschrecken zu lassen» waren häufig beige- fügt und wurden dann stets veröffentlicht. Aach Kinder, die au« ihrer Sparbüchse eine kleine Gabe beisteuerten, sprachen in naiven Lauten ihre Theilnahme an«. Jeder Aernrtheilung folgte stet» eine solche stillschweigende Rerolutiau. Jedermann fühlte sich in Proudhon getroffen, und die Nationalversamm- lung verbot lpä'er durch ein Dekret diese Art, die Geldstrafen eines Journals zu decken. Ebenso große Theilnahme fand eine Subscripliou, welche Proudhon zur unentgektlichen Verthcilung de«„Peuple" an die Pariser Garniian eröffnete. DI- Regierung hatte den Soldaten die Lektüre sccialistiicher Biälter verboten und die« jenigen bestraft, welche Im Besitze derselben getroffen wurden. Proudhon forderte nur zu Geldbetträgen aus, um'ein Blatt täglich den Soldaten umsonst gebcn'lasslu zu können. Von allen Seiten wurde ihm zu diciem Zwecke Geld geschickt. Man erzählt fich tausend Züge von Proudhon, die ihn popnlär machten. E§ ist vielleicht hier der Ort, einige der- 1 weit, daß stc ihm den Namen ihre, Baters und ihre selben anzuführen, um seinen Einfluß und seine Stellung zu mitthcille. Ihr Vater war ein wohlhabender H erläutern. DI- Geschichte seiner Vcrheirathung ist bezeichnend i und wohnte in emer Vorstadt vv» Pari«. Mit dein genug. Einmal geht er in großer Mißstimmung über den, Eigensinn, der Prouohon'S Charakter etgeuthümlich' Pont de la Concorde; die k-nstiluir-nde Versammlung hatte' cr nicht, vi« er unter Irgcud einem Vorwand in au diesem Tage wieder rn reaktionäre« Votum abgegeben,' ihres Vater« gelaugte. Er kam immer häufiger und e« betrübte ihn, zu sehen, in welche PHNsterhände dfe zu wissen, was cr wolltc und ohne beim Namen bw Revolution gebracht Wort en war. Er fühlt sich unheimlich! werden. Er gab sich nicht die Mühe, sich über sei» in einen Kreis gcbnnut, in welchem für ihn eine Berührung, ,u befrage». Der kleine reinliche Kreis lhal ihm ein Berstandenwcrden unmöglich war. No er vom Leben ad- 1 konnte in diesem ruhigen Winkel sich und sein Weh gesperrt fich ,n einem nichtigen Treiben verurtheilt sah. In Er vermied.S, von Politik zu sprechen und weidet- seinen Geständnissen eine«„Revolutionär?" hat er diese«, der uneriahrenen, guten Seele de» Mädchen«. Eine»! bange Gefühl, das ihn während der Zeit, als er Mitglied der trat Pl-udhon, wer gewöhnlich, als wenn-r zuft konstitnirenden Veriammlung gewesen, quälte, bei Gelegenheit überginge, in den Lade» seine« zukünftigen Schwi-S der Geschichte der Juni-Revoluiion lebendig gischitdert. In! Dieser hatte eine Nummer deS Peuple, bissen Haupn dieser Etiunnuug ging er eine« Tage«, wie er ilnem seiner Proudhon war, in der Hand und ereiferte sich über Frelmde, von dem ich diese Milthcilung erhielt, erzählte, über den'chasttichen Ton Meie« Blattes und die Umstnrzi den Pont de In Concorde. Er sühlte fich wie ein Ge-' welche es befolgte. Proudhon hörte mit Gleichmut» sangener, der das Unmögliche versuchen will, um sich zu be-' et gegen die Republik deklamirte, wie er die Rüa--: freien, er wollte rasch ins Leb«, zurückkehren, al« ob e« in! rieh V. wünschte, die Socialisteu Diebe nannte»n» der nächsten Minrte ,n spät wäre, er blickte um sich, wie ärgsten unter ihnen Proudhon bezeichuele. Man nach Rettung, und nahm eine junge Dame wahr, die neben die crstmrtc Miene des armen Handwerker», als ihm über die Brücke ging. Er betrachtete gar nieht ihre Ge- dann ruhig bemerkte:„der Proudhon bin ich!" sichtszüge, sondern schlich ihr wie vom Aberglauben getrieben Mädchen fuhr zurück wie vor einer Schlange. nach. Er zitterte nach der warmen Hand d>» Leben«, die � damals jeden Abend im Vaudeville-Thcater ein ihn ou« dem Kreise der Verwesung, in welchem er sich be- geben, in welchem die Schlange, welche Eva vr fand, hinwegziehen sollte DaS Mädchen, dem er instinft. dem Kopf und der Brille Proudhon'S aus der i mäßig nachging, war sehr einfach gekleidet und von regel- umkroebl Enthielt doch der Eharivari täglich Bild'- mäßiger, ober nicht schöner GestchtSbildung Proudhon iah ch>n Proudhon als Wehrwolf»der als Syreiu�r>i� die Menschheit in ihr, die er zu verlieren sich in Gefahr Saturn dargestellt worl Proudhon, d« Schrecket) V glaubte, und sprach sie zaghast an, al« flc in e'ne einsame: geoisie, den die in zahlreichen Exemplaren verbreü�I Straße bog. Einsilbige, kalte Antworten reizten ihn noch' socialisti chen Pamphlete der Ruo de Poitisrs«" ,}(• wehr, er drang mit Wärme iu das Mädchin, ihm Gelegen glück Frankreichs dargestellt hatten, dieser Manw heit n verschaffen, ihre Bckanntschail zu machen. Erbe- die Nailoualversammlung erst vor Kurzem in ciu>t--Mm täubte das junge, crichrcckte Geschöpf durch ieineu wilden> Tagesoidnung einstimmig(mit Ausnahme seine» Ton und die wunderlieh brüske Manier im Sprechen, die 1 Greppo) ihren Haß ausgesprochen halte diese« 0»- <'' Proudhon übeihaupt eigenthiimllch ist, und brichte sie s»! seinem Ladenl S fr k rtattbf Sommil'1 s u' >ll Twars. 2« wurde r* ÜhT •(i# W, dleLaze dcr Gescllsch � r yr'iU'.- nrzctrcgen h-lbcu � lieb der StaulSanwair. Niwr erwieseil, im Laufe der «erdavdwnq fallen �.cu.'.d:b!staud der Untreue sieht die Ankla-je endlich in >ill!in dritten Puntte. Mit dem Besitzer deZ Bades Ottea» im Königreich Sachsen, Herrn Bauer, war wegen An- atla.bciiiil' hilf« de« Bades ein Vertrag abgeschlossen Warden. Bauer -»».es—«rix crd rdrtn kitv se»?n» 'itrnber� nmissio« Keusch' er, na» ciugcr ndlich ! Allen . Das> abstim« >n Euch an dcw � Pflicht fett anfänglich 60,000 Thaler für seine Besitzung gefordert, fit zur Aktiengesellschaft erhoben werden sollte.' Er ermäßigte fett Forderung auf 50,000 Thaler; trotzdem wurde der Ber« feg auf Höhe von 60,000 Thaler abgeschlossen; zugleich sollte "ch demselben eine Anzahlung von 25,000 Tdalern geleistet ferden sein, währerd in der Thal nur 15,000 Thaler ange- waren. Der Staatsanwalt sieht nun in dem Umstände, die D ffer�n; von 10,000 Thalern zum Nachtheil der «äre in dle Hände der Dieeltoren floß, den Thatbestand Untreue. Die Beweisaufnahme war wieder ein« der bekannten Bu« aus der Z U de« GründunzsschwindelS- Mehrere der genannten Mitglieder des AufsichtSrath« geben selbst zu, es nur darauf ankam, daß sie ihren Namen zu der Mission: , 16, III ' interch Uzerichrs n der � viel bi"iP m Jodss' ard O'J DahnteNj Vermiß i Eisend chasiuug gesetzt d iler in/. pTt. Aussi lllcn i Parti ndrath alhS e> alsb -r, ZI >aud! )oM, wonach *1000 ctt Ulld 0,000 0,400 ls zu If Null I iuftovtfj zoben' Äz-Hl- )t die jclctztf erlläfl rarlik ten, sitr f?eü'dung hergeben sollten. Ewer von ihnen, Herr von die A»r� �low, gab eine Erklärung, wonach er sich selbst als Stroh- ig ciW fenn bezeichnete; er verneint die Frage des Vorsitzenden, ob in Ic, über die Sachlage und seine Funktionen insormirt gewesen deSgleil� indem er geglaubt habe, daß später Alles sich von selbst >em Scht*?s»n würde. Der Banquier Blachstein stellt in Abrede, den a'neigt oflcheuschein über 100,000 Thaler unterschrieben zu haben, aber die Möglichkeit zu, die Angeklagten zum Zeichnen jammeft* Nächtigt zu haben, ohne sich dessen erinnern zu können. S der �& Der Staatsanwalt weist in seinem Plaidoyer auf das �chwindelhafte de« ganzen Unternehmens, auf die Höhe der �einzeichnungen hin und beantragt über beide Angeklagte fe Schuldig wegen Zuwiderhandelns gegen d,e Bestimmun- »a des Aktlengesetze«, sowie wegen Untreue auszusvrcchen sdd jeden der Angeklagten zu 1h Jahren Gesänglliß und �Jahren Ehrverlust zu verurtheilen. Das Gericht erkannte "■'tm Aulrage gemäß und verfügte zugleich dle sofortige Haftung der beiden Angeklagten. Vermischtes. * lUuglückssall) Am 18. Mai, NaibmlitagS, suchle Arbeiter, der eine gute Wegestunde weit von der Station tss entfernt war und mit dem von dort in etwa einer hol- t Stunde abzehenden Zuge fort wollte, die Station durch lZestrengteS Laufen noch rechtzeitig zu erreichen Dies ge. tg ihm auch. Allein kaum hatte er im Coupe Platz ge- '•tomtn, als er auch schon an einem Herzschlage verschied. *(Großer Unglücksfall.) Die Newyorkcr Journale alten spaltenlange Berichte über eine Katastrophe in New pshire, wo am 16. Mal zwei Ortschaften durch da« ien eines großen Reservoirs zerstört wurden. Das Re« tfeoic in WIlliamSburgh, das einen Flächenraum von über W Acres bedeckt, berstele am Morgen de« gedachten Tage« Mich, wodurch die ungeheure Wassermasse, die es enthielt, �.steiles und enges Thal binab in da« blühende Fabriken- 7} WIlliamSburgh, und von da das Thal welter hinunter die Dörfer Haydcnville, LciidS und Florcncc nach den Mm o,,, Northampton geirieden wurde. Der gigantische �Atrtzrom, der sich mit unwiderstehlicher Gewalt über Kch, �tSburgh ergoß, schwemmte in einem Moment sämmt- j Sadrikcn Etablissements und eine Anzahl Wohugebäude ?' wodurch enorme EigenthumSzerstörung verursacht wurde, , Dörfer litten nicht minder. Hundcrtnnd- lanzig Gebäude wurden zerstört, Hunderte von Morgen La». S mir Gestein und Schmutz bedeckt. Die Zahl der Perso- N, die vermißt werden, beträgt circa 140, aber man fltrch- daß sie sich auf 200 vergrößern mag,-he alle die Leichen borgcu sein werden. Der durch die Zerstörung in den örfern angerichtete Schaden wird annähernd auf zwei Mil> >«nen Dollars geschätzt. *(In den der Firma Friedr. Krupp) aehörenden iebäuden wohnen nach d r letzten Zählung 20,183 Seelen, "o die Bevölkerung einer ansehnlichen Mittelstadt. Da» iblisscwent bei Essen umsaßt ca. 1500 Morgen Terrain Morgen wird in dortiger Gegend mit 2000 bis ,3000 und darüber bezahlt. Der Aulagewerth der sämmt- daraus errichteltn Gebäude nebst Maschinen ist auf ca. ),00a Thlr. zu veranschlagen, wobei die unterirdischen gsfagen, Schmelzofen, Kanäle, Eisenbahnen u. s w., zum Aammtwerthc von ca 500,000 Thlrn., nicht mitgerechnet eben so wenig da» aus ca. 700,000 Thlr. zu bercch- beb ihre er$ !it dcft mlich•' in dl äger nen -er se� ihm' Weh»l weideü Eine» r juf5, fchu-ieA Was wollte die Schlange vom Paradiese, der Wehrwols. Schrecken der Bourgeoisie, da» Unglück Frankreich», von 7 Weshalb war er anonym erschienen, was verbarg t« Jncoguito? All' diese Fragen lagen in den bestürzten sichtSzllgen Beider und besonder» furchtsam blickte ihn das dchen au, das all' die Ehrentitel, mit weiten die renk- '»«t Partei Proudhoa beehrte, ernsthaft genommen haben Jtte! Und dieser Mann mit dem Gesichte eines Philisters ®tt Proudhon sein! Der Vater de» Mädchens erkaltete hierauf gegen ihn, ob- °» Proudhon nach wie vor zu ihm kam. Vorzüglich war die D�fenition:„visu c'est le Mal!" die er ihm nicht '«hen konnte. Bergebens gab sich Proudhon Mühe, ihm wahren Inhalt seiner metaphysischen Anschauung mitzn- "N; der Alte hielt sich Mo« an die Definition und sagte, - was er einmal habe drucken lassen, werde durch einen glichen Kommentar nicht verändert! Proudhon ließ hier- fei 01 Peuple unter dem Titel„Iliou c'est le Mal" eine K l'W Eherellame erscheinen. In diesem Artikel sprach er J V v't'l gegen den blo» materiallstlichen Atheismus au» Ä tzc'chliff die scharfe Spitze seiner Definition der Gottheit ab. 7fc ih/tvl diese Zeit hatte Proudhon einen Preßprozeß. Die Lfenalversammtung hatte die Bewilligung zu seiner gericht« �Verfolgung ertheilt, obschon Proudhon in seiuer Rede „ h, Absurdität der Klage nachgewiesen. Es war vergebens; f �''»dionär- Versammlung gab ihn preis, er wurde zu V fe» �teijährigen Gefänguißstrafe»erurtheilt. Sein- ldreu O>/.fe ihn. e«— war seine Zelt war er Seine Freunde zu verlieren, man nöthigte stNcu falschen Paß auf, und er saß im Eisenbahnwaggon, 'vcel»i ,1 Ja kM v»|up»m» inckf« i 1 Itftfct nach Brüssel brachte, ohne daß er wußte, wie er hin- erbtet fe fetten war. Von dort sollte er iu die Schweiz gehen all'j �."«e günstige Wendung der Umstände abwarten. Einige i, M ifechte er betäubt in Brüssel zu, es zog ihn mächtig sl>, l-t � � �___ fli. C*£\ t e>rrr e>V ,>�1 WÖ11 Uul ult PaNv OCö lltötu uut�uiivu mtt ihr in die Schwweiz fliehen. Am Bahnhof in Pari« neude Wallerwcrk an d-r Ruhr. Hiernach ergicbt sich allein für das Esscrer Etablissement eine Wcrthziffer von etwa 22—23,000,000 Thlr. Außerdem sind be! der letzten An- leihe mit verpfändet die Johannishlltte bei Duisburg, deren Werth inclusioc der Giuben mit circa 1,750 000 Thlr, die Say ncr Hütte, welche incl. d-r neuen Hol? ofenarlage mit l 150,000 Thlr., eingroßer, vorzugsweifein den letzten Jahren angekaufter Gru> bcnkomplex in verlchiedenen GerichtSbezirkcn, der mit mehr als 3,500,000 Thlrn., die Zeche Hannooer, welche mit 1 500,000 Thlrn, die HermannShütte, die Bendorfer Hütte, das von Blcul'sche Fabrikarwesen bei Sayn, welche zusam- men mit ca. 1,000,000 Thlr. zu Bache stehen, mithin im Ganzen ein weiterer Besitz von ca. 8,000,000 Thlr. Buchwerth und zwar vzn einem Buchwerth, der nur auf solchen Ankäufen beruht, die vor der Hansse in Birg- und Hütten- Werken ausgeführt sind. Der Gesammtwcrth der Pfandob- jektc beziffert sich al o auf mehr als 30,000 000 Thaler, auf welchen der KautionShypothck von 12 Millionen Thalern die erste Stelle zusteht. Daneben liegt eine verstärkte Garantie in dem schwunghaften Betriebe eine« in der Welt einzig da- stehenden Etabliffements, dessen Resultate binnen wenig mehr als einem Dezennium eine solche Anedehnung ermöglicht haben. *(Sterblichkeit in großen Städten.) Der letzte „Weobly return" de« General-Rezlsteramts zu London, welcher mit dem 3. Mai abschließt, ergiebt folgende Reihen- folge der Großstädte ihrer der Erde nach relativen Sterblich- keit: Bristol 18 4, Brüssel 19, London 20.5, Birmingham 21.3, Philadelphia 22, Paris, Rom, Bombay 23, Amsier- dam 24, Lcede 25 5, Kopenhagen 26, Berlin und Sheffield 27, Manchester 27.3, Cnlcutta 23, Wien 29, Breslau 30, Liverpool 30 2. Turin 31, München 39, Madras 46 Gestor- beue per 1000 Lebende. Da Herr Rackow, früher in Altona, z«m Kassirer des Allgem. drntsch Ard.- Vereins vnd zum Expedienten des„Neuen Social-Demokrat" auf der diesjährigen Ge- «eral-Betsammlung gewählt ist, so werden die Parteigenoffen aufgefordert, alle Geld- senduvgrn von nun au an Herrn Hein- rieh Rackow in Berlin, Dresdeuerstr. 63, L., zu richte». Brirslastcn. Herr Lamptl in Harburg. Sie erhalten in nächsten Tagen über das Betreffende Ansknaft. Herrn Carl Zweig in Erfurt zur Nachricht, daß dle So- cial-politifchea Blätter schon zur Post befördert sind und ersuche ich Sie, falls Sic dieselben nicht erhalten, sich bei der dortigen Post zu beschweren. Jacobs. Für VerZiu. Allgemeiner deutscher Arbeiter-Berein. OeffentUche Versammlungen Sonnabend, oen 6. Juni. 1) im Gratwcil'schcn Lokal(oberer Saal), Kommandanten- straße 77—79. Vortrag des Herrn A Schlesinger. 2) im Lokale des Herrn Lindemann, Manteuffelstraße 90. Vortrag de« Herrn Hahn. 3) im Tai« Müller, Thurmstraße 40(Moabit). Vortrag de« Herrn Renz. TageSordn.: Verschiedene» und Fragekaste». Um zahlreiche» Erlchcirieu ersucht I. B.: Renz. Für Berlin. VsWMeessMMlMMG SOEUtüfl, den 7. Jmtl, Vormittags 10 Uhr, RüderSdorsirstraßc 45. TageSordn.: Vortrag des Herrn Hasselmann: Der letzte Social-Demolrat.- Der Allg. deutsche Arb.-Berein und seine Bestrebungen. Referent: Herr Max Stöhr an» Kiel. _ Zu zahlreichem Besuche ladet ein___ Da« Comitö. Dem treum Kämpfer für die Mensch-ir.-chl? R�ldolf Tuchen in Brandenburg zu seinem Geburtstage am 8. df«. die herzlichsten Glückwlln che. Otto Arendt und Frau. wurde er erkannt und verhaftet. Zu ihrem schrecken erfuhren feine Freund-, daß er auf der Poiizeipräfektnr fei, da sie ihn schon längst gerettet wähnten Den folgenden Tag wurde er nach der Conciergerie gebracht, drei lange Jahre de« trost- losen Gesängnißlebens standen dem freiestcn Manne Frank- rcschs bevor. Auch das Mädchen, dessentwillen er zurückge- kehrt war, erfuhr fein trauriges Laos, ohne zu ahnen, in welcher Beziehung sie zu demselben stehe. Sie klagte und weinte. Glücklicher Weise stand Ihr Bater in sreundschast- licher Beziehung zu dem Pascha von Frankreich, Herrn Carlier. Er begab sich zu ihm und bewirkte große Erleichterungen der Hast für Proudhon, die s- well gingen, daß er auf Ehren- wort sogar ausgehen konnte. Sein erster Gang war auf Frcicrssüßen, er hielt um die Hand des Mädchen« an, da» ihn liebte, ohne daß er es gewußt hatte. Der Bater gestand ihm ungesäumt' dieselbe zu. und Herr Carllcr war galant genug, Proudhon außerhalb des Gefängnisses feine Hochzeit feiirn zulassen. Da« Monstrum war also verheirathet! Proudhon war aber unveränderlich, er arbeitete sogar in seiner Haft in der Conciergerie an der Voix dn Peuple mit. Sein Schwiegervater gab sich vergebens Mühe ihm bessere Gefinnungen beizubringen, Proudhon's freier Geis blühte im Gefängniß auf uvd eines Tag-s enthielt die Voix du Peaple unter dem Titel„Vive rEmperenr!" ein Meisterwerk der Salyrc, wie es seit Rabelais nicht geschrieben worden war. Das Glysöe erbebte unter der Wucht dieses Geistes, der Commi« des Jmiern, Herr F. Barrot, erhielt den Befehl, den Bc- fchlnß zu fassen, daß Proudhon nach Doulrns befördert wer- den tollte. Carlier, der dem argen Sünder wegen seilte« Schwiegervaters geneigt war, erhic t durch feine Spione da- von Wind, was dem armen Proudhon bevorstehe. Er bc- schloß, zuvor zu kommen und spielte den Marquis Posa, der den Knaben Carlos zv seinem eigenen Besten verhaften läßt. Er ließ Proudhon in die engste Haft'etzeu, wodurch ihm jede Tommunication nach außen unmöglich ward, und er v r- mehrte die Wache vor seinem G-fätigniß so sehr, daß sogar auf der Straße ein Posten stand, damit er nicht durch da« Für Berlin. Deutsldcr Ziinmrwanb. h.citglieder-Vcrsammlung Mlttvoch, aai 10. Ju-N. AbenoS aar. im Lokale d-s Herrn Heinsdorf. DreSdenerstr. 55. TageS-rdn.: Fortsetzung d-r Vorlage des AtkordtarlfS. Verschiedenes. dl Et. Die projektirte Versammlung fällt eintretender Bcr- hältuisse halber ans__ I. Ä: Alb. Marzian. Fiw ALzhi». deutscher Maurer- und Steiuhauer-Bereiu. -OeffentUche Mitglieder-Vcrsammlungen Montag, den 8. Juni. Aatods 8* Uhr, Vortrag, Verschiedenes und Frag-tasten. Dirnstag, den 9. Jnnt, Abe-tbs 8i Uds. im Theater Amcricain, DreSdenerstr. 55. Bortrag des Herrn M. Schlesinger. Verschiedenes u. Fragekasten.___ Erd mann. Berliner Putzer-Club� Mitgliedervers ammlung Mittwach, oea 10. Juni, AveodS 8 Uhr, Prinzcnstraße 72. TageSordn.: Vortrag über den Normalarbeitstag. Bcr- fch i ebene» und Fragekasten._ Siever l. «erlmer Aklordträger- uud Bauarveiter-Berei«� Mitglieder- Generalversammlung Mi-twoch, de» 10. Juni, Ad. 8 lldr im Lokale de§ Herrn Lindemann. Manteuffclstr. 90. TageSordn.: Besprechung des BalleS. Innere BereinS- angelegenheitcn. Verschiedene» und Fragekasten. Wilh. Wlßmann. Kur Berlin. Allgemeiner Schuhmacher-Verein. Geschlossene Mitglieder- Versammlung Momag, h« 81 Juni. Abends H llor. im Gratweil'fchen Lokal, Kommandanteustr. 77—79. TageSordn: Fortsetzung der Diskussion über die eingelaufenen Anträge zur Generalversammlung.— Drlegirten- wähl. Die Versammlung wird präcisc eröffnet. Es ist Pflicht jedes Einzelnen, pünktlich zu erscheinen. _ H. Detcr. Für Berlin. Allgemeiner Böttcher-(Küper-) Verein. Versammlung Dienstag, l-eu 9, Jaut, Aveuds 8 Uhr im Heis e'schcu Saale, LandSbergerstr. 15. TageSordn.: Wichtige innere Bereinsangelegenhelten und Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen bitttt_ Der Vorstand. Kür Berlin. Deutscher Tabakarbeiter-Verein. Sttstungs-Fest, bestehend in Coneert, Gesang u. Ball, Sv«mvk»h, dr« 13. Juui, im Saale zmn„Deutschen Kaiser", Lochrinzerstr. 12. (ftllher Wollancksstraße.) Kosscnössoung 6-j Uhr, Ansang 7� Uhr. Billcts s 2i Sgr. find vorher zu hadcn bei F. W. Fritzschc, Monbijouplatz 12; bei Gärtner, Barnimstr. 39; bei Großkopf, Schvcdterstr. 243; bei Fuchs, Luckauerstr. 1, uud in der Neuen Königsstr. 10 Sonnabend Abends wäh- rend der Kasscnstuvde. Entree an der Kasse 4 Sgr.; Her- rcn, welche am Tanz thcilnehmen, zahlen 5 Sgr. nach. Gäste können imgeführt werden. Das FestcomitS. Belsammlung der Berliner Kistrumacher Dienstag, den s. Inn. 3; Uhe, bei Herr.! Krieger, Neu-Cölln am Wasser 2. Um zahlreiche« Erscheinen ersucht_ Der Vorstand. Allen Freunden und Parteigenossen cmpfthle ich meine Wirthschaft in der Burgstraße 6, !m Souterrain. Auch ist ein kleiner Saal mit Pianin» zu Versammlungen zu vergeben. A. Merkel. Fenster mit Jemandem Zeichen austausche. Einige Tage hin- durch wurde nicht einmal seine Frau zu ihm gelassen, kein Journal wurde ihm mitgethcilt und sogar die frische Luft im Hofe verweigert. Ein Schrei de« Unwillens ging durch die gesammte Pariser Presse über die Tyrannei Carlter'S..So kann selbst einem Carlier Unrecht geschehen! Was er blas gethan hatie, um den Transport Proudhon'« nach der Tita- 1 belle von Doulen« zu verhindern, wurde ihm als die brutalste Rohheit vorgeworfen, während man an den Minister uud den Präsidenten gar nicht dachte. Nach einigen Tagen wurde e« Proudhon gestattet, seine Frau bei sich zu sehen, und die junge Frau verleitete ihn, sich durch einen Brief an Carlier die frühere Freiheit, an seinem Blatte mltarb-itcn zu dürfen, zurück zu ereaufen. In diesem Briefe an den Polizeipräfek- ten, den man Ihm vielfach übel genommen hat, versprach Proudhon, sich auf wissenschaftliche Diskussionen zu beschrän- ken und die Handlungen der Regierunzen nicht zu besprechen. Er hatte mehr versprochen, al» seine freie Seele halten konnte. Das Unglück bei Anger« fiel vor. Ein ganzes Bataillon von Soldaten ging zu Grunde,«eil der Kommondant, um dasselbe einer repudiikauischeu Demonstration des Voltes zu entziehen, es auf einem Umweg über eine als schwach be- kannte Kettenbrücke geführt hatte. Da vergaß sich Proudhon. In einem Artikel, den er von der Conciergerie au» seinem Blatte zuschickte, rief er der Reaktion zu:„Rechnet nicht mehr auf die Armee, sie hat in der Loire ihre demokratische Taufe erhalten!" Am nächsten Tage wurde er nach Doulen« ge- bracht, welche Citcdellc bisher blo« als DeportatianSart ge- dient hatte! Sein treues Weib zog ihm nach und wohnte ans diesem Felsen am Meere, um nur hin un» wieder zu ihm zugelassen zu werden. Man sagt, daß Proudhon'« Fra« ein unbedeutendes, gsiftlose» Wesen sein lollc. ES fällt uns schwer, daran zu glauben, daß ein Genie, wie Proudhon, in die innigste Verbindung zu einer geringen Menschennatur treten konnte. Eine bezeichnende Aeußerung Proudhon'« über seine Fron ist mir mitgethcilt worden. Er sagte von ihr zn Jemandem:„Sie versteht mich nicht, aber sie glaubt an mich!" Für Gesuiidbrillmen. Allgeui. deutsch. Arbeiter-Berein. Geschlossene Mitgliederversammlung Ätolltitg, keu 8. Juni,«dcob»«i unt, im Lokale des Herrn Hemptl, Badstr. 65—66. TazeSordn.: Vortrag deS Unterzeichneten. Innere Bcrcias- angelegenhelten. Verschiedenes. Mitgliedskarten find vorzuzeigen. Um zahlreiches Er- scheinen der Mitglieder bittet _ Im Auftrage de« Präfidenten: H. Renz. Kur Hamburg. Volksversammlung Tienftag, Du S. Juni. Abend« 8h Uhr. in Tütze'S Lokal, Balentintkamp 41. Tagesordnung: Der hiesige Misstonarverein und dessen Prinzip. S. H. Kotkamp. Da die Mitglieder de« Missionarvertin« sich ungemein Mühe geben, unter da» Volk zu dringen und demselben statt der hohen Lehre Laffalle'S nur Aberglauben predigen, s» ist e« um so mehr nöthig, das Volk darüber aufzuklären. Die Herren de« obigen Vereins sind zu dieser Bersamm- lung hiermit eingeladen.__ D. O. Für Hamburg. Lusttour nach Wedel mit dem Dampfschiffe„Moor- bürg" am 21. Juni, arrangirt von den Mitgliedern de« Tischler-(Schreiner-) Verein«. Absahrt von der Landung»- brücke St. Pauli präc. 12 Uhr M. Preis: Karte 12 Schill. Da« EomitS. d?B. Da nur 450 Karten ausgegeben«erden können, ersuchen»ir die Mitglieder, sich rechtzeitig damit zu versehen. D. O. Hamvusg.. Generalversammlung sömmtlicher Zimmerer Sinvadcitd, den 6 Juni,»detid« 8h Uhr, im englischen Tivoli, Kirchenallee 41, St. Georg. TageSordn.: Die Zunft und die Neuzeit. Um zahlreiche Bclheiliguiig ersucht In Auftr.: L. P s-iser. Für Hamburg. Allgem. deutscher Maurer- und Steillhauer-Berem. Geschlossene Mitglieder-Versammlung Donurrstu,.«e» U. Iulll, VI ende»t Uyi. in Tütge's Salan, Balcntinskamp 41. TageSordn.: Berichterstattung von der Gencralversamm- laug._ Der Bevollm. H. Schöning. Kar Haniburg. Große öffentliche Versammlung der Bau- und Erdarbecler Hamburgs und der Umgegend DouaerSag, dm II. Juni, Admiis 8h Uhr, im Salon zum Roland, 1. Jakobstr. 19. TageSordn.: Die Organisation de« Bau- und Erdarbei- tervereiilS._ Der Präses Heinrich Scholz. Für Hamburg. Mgemeiuer deutscher SchiffSzimmerer-Berei». Geschlossene Mitglieder- Versammlung Mittwoch, dm Iß. Juni,»»MZ« 8 Uhr, in Tütge'« Eiabliffement. TageSordn.: Fortsetzung der Spezialdebattcn über die Anträge zur Generalversammlung. E«»iib dringend ersucht, daß alle Mitglieder am Platze find. G. Rümpel. Für Hamburg. Leffentliche Cigarrenarbeiter- Versammlung Montag, den 3. Juni, Abends 9 Udr, in Sberhan'S Tlublokal, ZeughauSmarkt 31. TageSordn.: Bortrag. Ich ersnchc die Eigarrenarbeltcr, am Platze zu sein. "L. Mathias. OTf+rtttn Mittwoch, den 10. Juni. Abeuds 8h Uhr, HhlIvUll. in Heins ohu'S Salon, Oeffeutliche Bersamml»»g sämmtlicher Abonnenten des„Neuen Social- Demo? rat". Tagesordn.: Birlchterstaltung über die Gencralversamm- lang de« Allg. deutsch. Lrb-Verein« zu Hannover. Für Altona. Allgemeiner Tischler-(Schreiner-) verein. Mitglieder-Versammlung Dienstag, den 9. J-Ni. Avend«. 8h Uhr, bei Maas, Flnkenstraße. TageSordn.: Abrechnung. Berichterstattung von der Ge- neralversammlnng. Alle Mitglieder müssen erscheinen. Anfang pracise. Der Bevollm. Für Altona. Mitgliederversammlung de« Schueiber-Berelu« »ontag, bk» 8. Juni. Ad. 8h Ilde, in Wtttmaack'« ileinem Salon. TageSordn.: 1) Bortrag. Referent. Herr Molkenbuhr. 2) Vorlesung der Stawtenbücher der fogeuanuten Bunde»« meister in Altona. 3) Bcrathung über die hevorstchende Fest« lichkeit. Alle Mitglieder»erden ersucht, pünktlich zu erscheinen. Neue Mitglieder»erden aufgenommen. ___ 3. A: Lub»I«. Für Lübeck. r veu Allgemeiner deutscher Arbeiter-Verein. Geschlosseue Mitgliederversammlung Moutag»»ea 8. Juni. Aden»« 8 il'r. im Lokale„Zar»mischen R-ich»h,lll" bei Herrn Ott», ?rohe Schmiedestr. chlersteltung de« Deleglrtcu von der GtUiralversamml».ig. Verschiedene« und Fragekastcn. Theodor Schwartz. Ottensener Gesangverein. Lusttoar nach Wedel Pcr Damp„chiff„Fillkrnwcrder" am Sountag, dm lt. Juui. Abfahrt von der Altonaer Dampsschiffsbrllckc präzise 9« Uhr Lormittag». Herrenkartm ä 1 Mrk. 4 Sch., Damcnkartcn � 12 Sch. find zu haben bei den Hirrm: I. Schmidt, Bahrmfclbcr- straße 281, H. Tiedema» n, Rolhestr 25. Da« Eomilä. srftntihshpff Dimstag, den 9. Juui. Ab.� Uhr, im Lokale des Herrn Lagemann, Äampstr. 41. Parteiversammlung. TageSordn.: Berichterstattung de» Hm. Kloth von der Generalversammlung._- I. Rehder«. est V Rstst Ist Montag, de« 8. Juui, AbcudS 8H Udr, im Lokale de« Herrn Schultz am Marktplatz, Geschlossene Mitglirder-Versammluvg des Allgemeinen deutschen Arbeiter-Vereins. TageSordn.: Berichterstatmnz de« Dclezirtm. 'Nene Mitglieder können ausgenommen werden. Th. Rothermnndt. Für Itzehoe. Soovtag/ dcu 7. Juui, im Saale der„Bolkshalle" bei H-rm Möller: Arbeiterfeft, verbunden mit Eoaeert und Gesaugs-Unterhaltuug zweier Ardeitcr-Sängcrbunde, nebst 33 Jl. JLm Xj. Arravgirt vom Arbeiter Wahlverein. Der Ueberschuß soll zur Unterstützung der Frau Brück- mann verwjindt werden. Hierzu sind alle Parteigenossen Itzehoe'« und der Um- gegend freundlichst lingeladen._ Der Lorstand. Für Bremen. Au die Abonnenten de«„Neuen Social-Demokrat". Parteigenossen I In wenigen Wochen ist da« zweite Quar- tal de«„Neuen Social-Demokrat" zu Ende. Ihr wißt, welche Anstrengungen«lr gemacht haben, um unserem P«r- telorgan eine graße Verbreitung zu sichern. Ihr kennt ja die hiesige Presse und die Bcrläumdungen, welche wir ihrerseits ausgesetzt sind. Nun, bann um so mehr muthiz vorwärt», damit wir im vächsten Quartal 500 Abvauenten haben. Unser Par!eiorgan wird bedeutend vergrößert, e« wird deshalb, allen Bldürfuisscn genügend, klar und deutlich den Socialismu« auseinandersetzen. Darum auf zum regen Abanncment._ I. A: G. Hclnke. Für Brandenbueg a. d. H. Wsttmeiuer deutscher Arbeiter-Berem. Geschlonene Mitglieder-Versammluug Mittwoch, de« 10. J-ai, Adeuds 8t Uhr, im Lokale de« Herrn K er Ney. TageSordn.: Bericht deS Deleglrtcu. Verschiedene«.0» Fragelastem_ Der prov. Bevollmächllgdv. Für Braunschweig. Allgemeiner deutscher Arbeiter-Berein. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß die V-rsammlR nicht morgen, sondern heute, S-uMag, hta 7. J«»i. Ab. 8 Uhr. bei Herrn Hotop, Schöppenstedterstraße 48, stattfiudct, und bitte ich um zahlreiche» Erscheinen. Tagesordnung wird in»er Versammlung bekannt gew __ W eber, Bevolllw -5 In Herren-Garderobe-Magazin Gebrüder Goris, Lothringcrstraße 24(früher WollauckSstraße), Mitglieder des Allgemeinen dcotschen Arbeiter- Verein« Lager von Arbeitsanzügen, gr. Aosw. v. Tuch u. BsckSki» Vestellmigen nach Maaß werden in kürzester Zeit«ugeferlA Für«ordmacher und Böttcher., Korbweide» und Stöcke sind billig und gut zu hadev � ______________ N« gel und Liebau, Kipnickerstr. 54�. Für Hamburg»»d Umgege»b. Alle Parteigenossen lade ich für diesen Sommer zu fahrten und Elnb« in mein Lokal, Salon nebst Garten und Elbanficht, ergedenst ein. _ Heiurichsberg(Blankenese)._____«.�Haaf� Hierdurch halte ich allen Freuudeu und Par? U«! s find »n wn >ann lin s «rsch geuosseu, welche nach Amerika wollen, wem Gast- und Logjr-Haus bestens empfohlen. M. W. Quick, fr Schaarmaikt 10 in Und 3üti{ Hamb«) Der �orgl Äräozchcn fiic Partcigenossea jeden Montag Abend lolhringe, straße 12. Um zahlreiche« Erscheinen ersucht � O- Dwillat� Golbene und silverne Ancre-. Eyliudcr-, Herren- Damenuhren, mit und ohne Laffallc, Pariser Slutzuhl� Regulateure, Schwarzwalder Waaduhren in verschied� Mastern, goldene und silberne, Talmi-, Hal»- und SB«r, Für»i-l. Ich ersuche die Parteigenossen, alle zur Tilgung der Wahl schuldeu gesammelten Gelder so schnell al« möglich an den Kassirer Neumann abzuliefern. Die Kasstrer der Gcwerk- schatten werden um ein Gleicht« ersucht. Da zum 1. Juli � ein Posten von 55 Thalein zu bezahlen ist, so ersuche ich, � mir de» Sammlungen rege vorzugehen. Ferner ersuche ich i die M tglieder der Wahlkommission, sowie den Vorstand de« Arbeiter-Sängerbunde«, Mittwoch den 10. Juni. Abeud», zu einer Kammissioaafltzung bei Neumann zu«rlchelnen. Herr Beckmann ist au« der Wahlkommilston getrelenz die Herren Fürst und Schacht(Dorfgaarden) sind dafür einze- treten. Matthaey. ketten, goldene und Talmischlllssel, Medaillon», Siegel-� Trauringe, Garnituren: Brache« und Ohrringe, empfehlt' besten». m Wanduhren mit dem Bildnisse Lassalle'«»erde»?. Theilzahlungen, aber nur an Mitglieder de« Allg.»ew"' Arbeiter-Verein«, verabfalgt. Reparaturen gcwlffcahast.; Deu Verehrern Lassalle'« empfehle ich Denkmünze Dutzend 1 Thlr. 6 Sgr. und» Stück 4 Sgr. C. Thierstein, Uhrmacher, Berlin, Grüner Weg _ Mitglied de« Allg dcutschen Ard.-Berein«. V©roiu für VOLKSBiEQER Für Hannover. Oeffeutliche Frauen- und Mädcheuversammlung Mittwoch, de« 10. Juui, Abend« 8 Udr. im Lokale des Herrn Kellermann, Krenzstr. 10. TageSordn.: Vortrag des Herrn Glebe. Um recht zahlreiche« Erscheinen ersucht _ Der Borstand: Frau Reuper. tuest 2S Ssr. Varsclirift. Kr.to Au«UIt flöcliHtewtr. w. Ein warmes Back m. Seife a. Hasd- Ancst rnedicinische Bäder saefa Der Vorstand._ Englisch Lederanzüge Für Dortmurrd. Allgemeiner deutscher Arbeiter-Verein. Seschloffeue MitgUeberversammlAug «mmtag, de» 7. J»»i, NachmittiigS 5 ll»r. Im Lokale de« Herrn BoSpoth, Llltgen-Brllckstraße. TageSordn.: Berichterstattung de» Deleglrtcu über die Seneralorrfammlung. Die Karten find vorzuzeigen. Der Bevollm. Volksversammlung Miniag, de» 8. Juui, Abends 84 Udr, im Kühn'schen Saale. Nähere« besagen die Lokal blättcr. Für Bielefeld. Volks-Versammlung Montag, den 8. Juni, Abend« 84 Uhr, bei Herrn Brodhaae, am Gadderbaum. Referent: Herr tf. P. Reinder« au« Breslau. _ Bohle. verschickt gegen Nachnahme(zollfrei): Hosen, vrtma 3 Thlr. 15 Sgr.,«eiß 3 Thlr. 1" Hosen, 2. Sorte 3- 8- b». 3- 0 Weste, pr. 1- 12.»o. 1. 10 Jaqnet«, beste Sorte, 6 Thlr... Hamburg, Pserdemartt 6._ Cwrl V. w. rm'W ™ Englischleder-Anzüge. A»erka»>t beste Qualität, versenden gegen Nachnahme(selbstverständlich zollfrei):.. 1 Jaqnet 5 Thlr. 20 Sgr.,»riß 6 Thlr. 10 Ggt« 1 Hose 3 Thlr. 8 Sgr., d». 3 Thlr. 5$gt< 1 Weste 1 Thlr. 10 S-r. Beste Sorte Manchesterhosen 3 Thlr. 15 Sgr. Henry Isaacs& Co. Für Duisburg. T»» c e r t und Tanztränzchen vom Arbeiter-Gesang-Verrin Sbantag, den 7. Juui, beim Wttth Rabe. Die Parteigenossen ladet freundlichst ein Der Verein. Kl. Elbstr. 22, Altona, im attcn englsschcn Ladest- �>oitl Mona.' j Heinson's Salon. � Isden Sonntag, Montag und Donnersill lbe� Grotze Tauzmnstk. Für Düffeldorf. Allgemeiuer dkutscher Arbeiter-Brrem. Geschlossene Mitglieder-Versammlnua Moni fite 8. Juui. Adruds 8 llhr. im Lokale de« Herrn Diekmann, Ratingerstraße. TageSordn: Abrechnung.— Borttag über die Bestre- düngen de« Allg. deutsch. Arb.-VcreinS. Um zahlreiche» Erscheinen ersucht _ Der Bevollmächtigte Busse. Nachruf, Am 27. v. M. verloren wir ganz uuerwartet durch'stj w Tod eine unserer geliebtesteu Verein«- und f**„ Ä. »k d W lichen schwestcr» Frau Frank«, geb. Stolteuberger Sie war ihrem Ehegatte» eine getreue LedenSgej Ihn begleitet unsere innige Theilnahme. Möge ihm zum stillen Trost gereichen. .Sc > � de �ni ['« s Die Mitglieder de» Arbeiter-Frauen in Hamburg Heren Wilhelm Dallach nevft Frau Heuberg Nr. 1, die herzlichsten Olfickwünsch Juni stattfindenden Taufe ihre« kleinen Sohne». Für Frankfurt a. M. Allgememer Tischler-(Schremer-) Berei». Leffentliche Mitgliederversammlung Ticnllaq. de» 9. Juui, Abc»»« 8j Uhr. im Lokale de» Herrn Becker, Zeil 47. TageSordn.: Bortrag. Fragekasten und BcrschiedencS. H. Beyer. Berlin, den 5. Juni 1874. Eduard Unserm braven Parteigenossen I. Hül« zu seines genfcste am 7. Juni den herzlichsten Glückwunsch.. k' __ 1 Schläfst, z. ver«. bei Muth, Marlanncustr. 45��-- � Druck u. Verlag vou C. Itzling Nachf.(A. Verein) w Verantwortlich für»ie Redaktion: E. Becker w