Jh. 68. lt aettraa ctKSetnl drei Rai llich nnb zwar: ZUenKagr.. ~(S a. Crnnabenbl KbenM Berlin, Mittwoch, den 17. Juni 1874. 4. Jahrgang. Rener «Jetiin tncl.»ri»gerl«e« viertel» - präimmzrrllbo IT", 6jt., ma» Sgr, rinjela»umsKtn 1 Sei beu Pokämterii i» PreuKev '''''- 1. P-KLl!!. Sdrial-UtiMbral Mcbaltton a.«xvebttiv» •( 1 1 1■, CielbcBet Stade Sir,»8. LesteZimgeu werden aatwättlbel aQc. Sdftämtern, w Be iw in ber«xpedl» >v, sowie bei jebem Svebiteur, est» gegeuzen-mme». Inserat«(in berExpediti-n auszöge»« . werben pro breigesbaliene Petit-" V»der bereu Rauni mit 4 Sgr der«' Irbeiter-Tunouceo bie breispi Zeile ober ber« Giaum 8 Sgr: Eigenthnm der LassaLeaoer. 10 l s 10 Das Brandmal von Satory, Elches der jetzigen französischen Republik auf der �tirne flammt— dieses Brandmal, welches die 'ttbrecherifchen Thaten derselben bezeichnet, wird nun- % auch daS Grabmal dieser jämmerlichen Bour- I>eiSrepllblik. Aufgemuntert von allen Seiten, selbst von der »ußisch-deutschen offiziösen Presse, erhebt der Bo- »artismuS sein übermüthigeS Haupt in Frankreich; lt oder ohne Mac-Mahon werden die Anhänger *9 Kaiserreichs wahrscheinlich schon in nächster Zeit �in Versuch machen, dasselbe herzustellen. Sie haben zahlreiche Anhänger in der Armee, in rr Priestcrschaft, unter den Bauern und vor Allem »ter den LerwaltungSbeamten. Und wahrlich, die tolle Wirtbschast, die jetzt in Aber die Geschichte wird einstmals sagen: DaS Brandmal der BourgcoiSrepublik von 1871 war Satory, das Grabmal der französischen Republik war auch Satory.— Die Bourgeois- rcpublik hat in Frankreich die Republik vernichtet. Dies fei ein Wahrzeichen für die Völker! Politische Nebersicht. Berlin, 16. Jnoi. Der unter der Firma„Nstionalliberaler Ber- Ctn" in Berlin vor Kurzem gegründete Verein hat außer bei seinen Gründern und deren Helfershelfern nirgends auch nur den geringsten Anklang gefunden. Mi, I Die gesummte Presse uämlich, soweit sie nicht ganz rankreich herrscht, läßt manchen politisch Unmündi-! gläubig auf den Knüppel Lasker'S schwört, bespricht rn sich an die verhältnißmäßig schöne Zeit deS Kai diesen neuen Verein theilweise unter unverkennbar Ä Geichs erinnern; die Gewehrsalven von Satory er und die Gefängnisse von Ncu-Caledonien haben Manchen deS Kaiserreichs Caycnne und Napolcon's Grausamkeiten vergessen lassen— denn sie übertra- Beides. Die Legitimistcn und Orleauisten sind zersplittert � unfähig, die Monarchie wieder herstellen zu diesen Verein, der durch das Augendlinzeln deS lei �»nen. tcnden Staatsmannes bestimmt wir»: daß er baldigst Und die Republikaner? wieder in Nacht und Nebel verschwinden möge, von i Äa, sie würden bei den Wahlen die Majorität wo er gekommen, wenn er nicht die furchtbarste ( Wien— die Bonapartisten aber werden Lächerlichkeit auf sich laden will. spöttischen und höhnischen B.-merkungeu, theilweise ist sie aber sogar über das„wüste Geschrei", welche» auS dem Lager dieses nationalliberalen Vereins gegen AlleS erhoben wird, waS dem LaSkerknllppel nicht die Unf-Hlbarkeit zuerkennt, im höchsten Grade entrüstet. ES ist wirklich nur eine Stimme gegeuwärtig über irtL ir? ß or"'cht zu Neuwahlen kommen lassen; • JHe werden, wenn es nicht anders ist, mit dem Säbel zNellssifl der Faust den Kaiserthron wieder aufbauen. Und die Republikaner? Sie haben doch die Mehrheit bei den Wahlen, ick, In Frankreich ist der„Knüppellasker" los Nach einer äußerst hitzigen Seen- in der Versailler Nationalversammlung, welche durch eine niederschmet tcrnde R de Gambetta'S gegen die Bonapartisten hervorgerufen wurde, proyozirten die Letzteren an zwei Tagen gegen die republikanischen Abgeordneten Krawalle und versuchten sie zu mißhandeln. Die Polizei stellte sich auf die Seite der scandalirenden Bonapartisten, und die Folge dieser Vorgänge ist eine außerordentliche Erregung der Parteien. Die glückliche und kühne Flucht Rochefort's ist Shalb haben sie auch die Mehrheit im offeucn ämpfe. Die Mehrzahl hätten sie wohl an Armen und cibera, aber diesen Bourgeoisleibcrn fehlt er Muth. Das Bürgerthum in den Städten bekennt sich zu ser Republik, aber es kämpft nicht für dieselbe; noch ununterbrochen ein lebhaftes GVgcnsta�d'der' g'c 1 Proletariat von Paris aber hegt unsäglichen sammtcn europäischen Presse. Wir erfahren fast tag. gegen diese Republik; und deshalb hebt es täglich noch immer interessante Details über Roche- en Ricfenarm nicht für dieselbe. foit's Entweichen. ES war am 27. April, als von Wjse Wohin sich um Hülfe wenden? blickt nach Satory'ö Sidney in Melbourne die tclegraphifchc Nachricht "-4. L©o rächt sich der grauenvolle Frevel deS Bru- Grousset und Jourde, der englischen Sprache mäch- lt rdiotdeS über kurz oder lang; hier folgt die Rache tig ist, bemühte sich, jede vielleicht in den Koloniee» ■'S � dem Fuße. y Könntet Ihr die bleichen Schädel der Commu- .> wieder beleben, um die Republik, um Frank- ''ch zu schützen— würdet Ihr es thun? � Nein, Ihr würdet eS nicht thun, weil Ihr die ?�re Freiheit haßt; Ihr würdet eS nicht thun, weil ja',1 die Knechtschaft mehr liebt, als die Gleichheit; >�l�Jhr den Druck der Tyrannei, unter welchem ';l ein klein wenig mitlyrannifirm könnt, mehr liebt, die Brüderlichkeit— deshalb duckt Euch schnell, die Tobten ruhen, und Prinz Lulu wird Euch, l-B aufkommende Furcht betreffs der Wahrscheinlichkeit oder Möglichkeit einer Flucht der nach Neu-Caledo- nie», deportirten politischen Verbrecher zu zerstreuen. Er sagt, daß die Lage der politischen Gefangenen, mit wenigen Ausnahmen, eine üble fei. Er allein und nur wenige von seinen Freunden scheinen sich einer besseren Behandlung erfreut zu haben, und so hat man ihnen auch nicht die sonstige strenge Ueber- wachung angedeihen lassen. So ist eS ihm geglückt, die Flucht mit seinen Gefährten auszuführen, die den übrigen Deportirten ganz unmöglich fei. Diese wür >-> ft>>t niederzureiten, einige Hiebe mit der Reitgerte den nämlich zur Nachtzeit von Soldaten überwacht, die Ihr leicht abschütteln könnt., die sich stündlich von der Anwesenheit der ihnen Au- Wörth, Sedan, Metz, Paris, Commune, Satory, � vertrauten überzeugte». Während des Tages arbci- 'publik— es war Alles uur ein Traum.! teu dieselben am Wegebau und werden häufig gezählt. ei-eur!«in anderer Tbeil der polit�n Gefangenen, der die Fichteninsel bewohnt, wird strenger bewacht, als die auf Neu- Caleüonien befindlichen. Doch bisweilen erhalten sie nach einiger Zeit Erlaubuiß, nach Neu- Caledonien überznsiedeln und sich Beschäftigung zu verschaffen. Auf der Fichteninsel werden sie mit äußerster Aufmerksamkeit bewacht und darf Niemand derselben ohne spezielle Erlaubniß nahe kommen. Wenn sie die Uebergangsperiode auf dieser Jasel durchgemacht haben, leben sie unter denselben Bedin- guugcn wie die sogenannten tioket-ok-Ieuve-wen (freigelassene Verbrecher). Die Herren Jourde, Bailliere und Bastien Grandhille gehörten zu dieser Klasse und scheinen von Numea aus entkommen zu sein, während die übrigen drei von der Halbinsel DucoS ihre Flucht bewerkstelligten. Auf der Halb» insel befinden sich 800 politische Gefangene, auf der Fichteninsel in runder Summe deren 2500 und 400 auf der Hauptiasel. Interessant bleibt eS noch ferner, »aß kurz nach der Ankunft der Flüchtlinge in Sydney Simon, der dortige französische Konsul, eine Zu- schrift an die Journale richtete, worin er mittheilte, daß die entwichenen Con munisten nicht als politische, sondern als gewöhnliche Verbrecher verurthcilt worden feien. Dies prodocirte ein scharfe» Dementi von Rochefort, welcher erklärte, daß er und feine Ge- fährten auf demselben Faße wie Louis Blanc und Ledru Rollin ständen. Pafchal-Grousset folgte mit einem Schreiben, in welchem er u. A. sagte:„Wenn wir gewöhnliche Verbrecher sind, so möge er(der Konsul) unsere Auslieferung fordern und uns an den Gouverneur von Neu-Catedonien zurückscuden. Wir erwarten ohne Furcht daS Resultat, waS allerdings nicht zweifelhaft ist, wenn der Konsul im Recht ist." Die Veröffentlichung deS Simon'schen Briefes erregte in Sydney ein Gefühl der Sympathie zu Gunsten Rochefort's und seiner Gefährten, und es wurde ein zahlreich besuchtes Meeting abgehalten, auf welchem eine„Willkommcnadresse" zur Annahme gelangte. Dieselbe wurde ihm später von einer auS acht Bür- gern bestehenden Deputation überreicht, und bei di-ser Gelegenheit wurde Rochefort mit einigen Stücken Goldquartz und Herr Grousset mit einem Spazier- stock als Andenken an ihren Besuch in Sydney be- schenkt. Auch in London, wo Rochefort's Ankunft in den nächsten Tagen bevorsteht, wird er sicher wieder die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Wenn man den verschiedenen Zeitungsberichten Glau- beu schenken darf, so würde er nicht, wie von ihm Anfangs beabsichtigt worden war, seinen Aufenthalt in London nehmen, sondern sich auf holländisches oder belgisches Gebiet begeben, um dort seine„La- terne" erscheinen zu lassen. Möglich aber, daß auch diese Nachricht wieder eine ZeitunzSentc ist, wie sie in der letzten Zeit über Rochefort schon öfter auf- getaucht sind. Eine für den Czar von Rußlcknd recht unan- genehme Demonstration ereignete stt bei seinem letz- ten Besuch in England. Die geheime russische Po- lizei hatte eine Anzahl elender Subjekte erkauft, welche, damit die Gnade deS Czarcn im hellen Lichte leuchte» könne, als„verbannte Polen" sich gebahreu und eine Petition an den Czaren erlassen mußten. Das erbärmliche Schriftstück bezeichnete die Interessen Rußlands und Polens als identisch, und bat um Amnestie, damit die Vaterlandslosen in ihre Heimath zurückkehren«ad dort für ihr Vaterland wirken oder wenigstens auf heimischer Erde sterben könnten. Der den größten Theil der Emigration umfassende Berein „polnischer VolkSbuod" beschloß dem gegenüber einen Aufruf an die englische Nation zu erlassen, worin der Standpunkt Rußlands und Polens Europa und der europäischen Civilisation gegenüber klar gelegt wird, und die Vergewaltigungen, welche Polen von jeher von Rußland erlitten habe, aufgezählt werden. Der Aufruf datirte vom 3. Mai und war von dem Vor- stände deS„Poluischen BolkSbundeS", dem General der Pariser Commune WroblewSki und Johann KrynSki unterzeichnet. Der Anfang laatet:„In dem Augenblick, wo bezahlte Agitatoren des Paosla- viSmuS neuen Verrath und neue Vergewaltigungen oorBemte», um dem Czaren neue Sclaven zuzufgh- rcn, wo die moskowitischen Bluthunde ihren Wahn- sinnigen Haß gegen das polnische Volk dafür anö- lassen, weil das Volk— von Arbeit erschöpft und deS letzten Hellers krault— den Glauben seiner Väter beibehalten; in dem Anger.blicke, wo nach längst gefaßten Plänen und unter dem Schutz der russischen Vorposten, überall Straßen gebaut werden, welche direkt nach dem reichen Indien führen,— kommt der Czar nach London, um der Königin eines freien Volkes, dessen Interessen er im Geheimen bedroht, feine Huldigungen darzubringen. Wenn diese Visite keinen anderen Zweck hätte, als den, ein Ausdruck der Höflichkeit für den englischen Hof zu sein, so hätten wir Polen nichts dorüber zu sagen; da wir jedoch, durch die Erfahrnug belehrt, wissen, daß mit solchen Reisen d:S Czaren panslavifiischc Jntrigucu und Verläumdnngen de? polnischen Volkes verbunden sind, um die Meinung der uns wohlgesinnten Völker zu vergiften und zugleich Rußland als die Mutter und Wohlthäterin der unter ihrem liebevollen Joche schmachtenden Völker darzustellen— so können wir, die Söhne eines einst großen und um die Mensch- hcit verdienten Volkes angesichts der niederträchtigen Täuschungen eines der mächtigsten Feinde der Mensch- heit und des größten Bedrückers der polnischen Na-! tion nicht schweigen, um so weniger, da wir zugleich die günstige Gelegenheit iu's Gedächtniß zurückrufen.� „Wenw die englische Regierung sich den Anstren-� gungeu der Polen gegenüber zur Erreichung ihrer Unabhängigkeit weniger gleichgültig verhalten hätte, so wäre jetzt weder England noch das gavze Europa von der nach allen Seiten sich ausbreitenden drohen- den Macht des CzarenthumS beunruhigt und an Stelle der kostspieligen Rüstungen könnte es glücklich und in Frieden lcleu und zugleich die Protectorin der iuter- nationalen Gerechtigkeit werden, welche jetzt durch die Phantasie des ersten besten Satrapen, dem die eize- neu Interessen die der ganzen Welt zu sein scheinen, in den Staub getreten wird." Das englische Volk ist ja im aegenwärtigen Augenblick, in seinen mittel. asiatischen Besitzungen beunruhigt, der einzige wahre Gegner der EivberungSpläne seines ungebeten-n Gastes— es muß demnach erkennen, von welchem Nutzen für dasselbe bei künftigen Verwickelungen im Osten die Freundschaft eines unbesiegtez: und lebenskräftigen Volkes, wie des polnische, wäre. Polen war>.nd ist durch seine geographische Lage und durch seine geschichtliche Misston von dem Dienst flle die Menschheit die mächtigste Stütze der Gerechtigkeit, Bildung und des Wohlstandes und zugleich der wach- sawste Hüter des Gleichgiwichts im Nordosten Euro- pa'S. Nachdem Jfcer Aufruf hierauf der Verdienste gedacht, welche sich Polen um die Sicherheit und Civilisation Earopa's erworben hat, indem er dasselbe vor den Emfällen der Barbarei, schützte, und erwähnt, daß di- Polen stets und überall für die Freiheit und Unabhängigkeit der Völker gekämpft und gelitten haben, zählte eS die Sünden und Umtriebe dcs Pe- terSburger CabinetS auf, welche zu blutigen Kri-geu Veranlassung gegeben haben und auch jetzt noch dm europäischen Fried-»—- so etwähreud bedrohen. — Mit Veröffentlichung diesis flammenden Protestes war natürlich der schlaue Plan der russischen Polizei sofort durchkieuzt. * Wie Hungertyphus und Massenelend selbst jene VolkSklasscn heimsuchen, welche, wie die Schullehrer zu den sozeuaunt-n geistlM Arbeitern _____-n i.... cn.iir.t__• n L..= gehöreu, beweist der Nothsckrci eiueS LehrerS, welcher in der Berliner„Volkszeituug" veröffentlicht worden ist-— c3 B. die »t-n da« BjMschla Wen xc, -rlanl't w »ig-nübir »nf gcspa getragen worden sind, und wurden von mir 15 Gr«' scheu Kosten eingefordert. Nun sehe ich mit Bcstimlvi' hcit voraus, daß noch die letzte Rate von 20 Thall,»i welche zu Neujahr d. I. bei Gericht abgewick� wurde, eingetragen und dann mein Grundbesitz, d-» ich für meine alten Tage und meine Familie erhalt-» wollte, fubhastirt wird. All-S— ich weiß � sehr wohl:—„Von Rechtswegen."— A'" hätte ich uicht bei meiner Armnth, von der die 2�' Hörde Kenntuiß hat, dazu von Unglücksfällen hei>»' gesucht, Anspruch haben könne» auf Nachsicht Gestuudung der Schuld? Jcb habe 30 lange mit Roth und Entbehrung gekämpft, habe alle jrfj eingesetzt, nrn nicht unterzugehen. ES ist nicht Schuld,"— Wir brauchen wohl keine welure* läuteruug zu dieser Schilderung, welche zweiflung entflossen sei» muß, zu geben. senelend des Volkes, von welchem ein Beispiel age g£ sich enthüllt, macht sich augenscheinlich immer sch� wem lich er geltend, je mehr die heutigen Gtsellschas!�' st stände sich entwickeln. � Eassch ____________________ ✓«bcIoI: Verems-Theil. Parteizlnosse F. Kamigann ist am 14. 3�"Intiifft. plötzlich i» Cöthen verhaftet worden. Ders-ibe r Jw stchw Witcn. P Wen toi '"«n d-r Irinzip d bewiet "inst ®iamiet 1 « Umfla Prozeß B Wann sei »wzprozck P-makrut 5-nd-nzw »che Mc>! «dem er stlgung d 1 Monat Gcfäaguiß zu verbüßen. Parteigenosse C. Meyer ist am 11. Juni Gubener Kreisgericht auf Grund der KZ 186 � I«« thn 196 deS StrafgesetzbuckS(Beleidigung dcs �rlei in anwalts) zu 3 Monaten G'.fängniß und Trag»- x�'horli der Untersuchuagskosten verurlheilt. Eine Vorlauf l,nt»i W" ,U Haftentlassung, cm die Meyer nachgesucht ihm verweigert worden. Die vor einigen Tagen erfolgte Verlegung de« Sitze' Allg. deutsch. A'b.'VcreinS ändert selbstredeud an d.m schüflsganze nicht das Geringste. i. 5«»d. " Arl'ei-e Arbci er 1 Einiges aus Caliet'ö Lebtu. IV. (Schluß.) Allein die Gntmuthigmig hc>t dsdürch nur noch zngenom- j wen. Der zweite Vvrtrab ist nlche fähig, den sinkenden Geist der Kolonie aufzurichten, um so mehr, ols die am meisten für den Communiemus bcgcisi rten Ikarier dem Fieber NN»! terliegen und onde'-- bereits heimlich suh flüchten. Die Aul- lijfung der GefeLfcka't wird daher endlich ausgesprochen, und � blo« zvei Ikarier bleiben zurück und behalten' ihren Aulheil in Jkmlen. Sie begaben sich nach Shreveport und treffen dort die Ungiückllchen mit der Kommission von fünf Mitgliedern. � welche Gäbet am 5. Aniiust nach Jkarien geschickt, nnd deren führere Ankunft vielleicht noch die Kolonie geretret häitc Die Kommission von Fi!, f. welche 25.900 Francs nach Jkarien bringen sollte, übergiebt den Ai'ckk-Hrendcn 5000 F ancs und keh t mit ihnen nach New-Orlean« zurück. Unter diesen Umständen langt der driite Vortrab in New- Orleans an nnd eriährt daselbst die Aufläsung Jkariens. Derselbe beschließt sogleich, den Commuuisinus In Rew- O-leanS fortzusetz n, mie'het e'n großes Hau? um da'cldst zusammen auf eine commiiniflische Weise zn leben. Dicjcni-! gen, welche Arbeit finden können, zahlen den Erttag derselben! in die g meinschaslliche Kaste, und man lebt ans diese Art in, Erwartung des Parates s, das noch zu suchen ist. Aus diese' Art findet sich endlich die ganze Jkarierfswilie in New- Orleans zniarnmen. Denn auß>r dem dritten Bortrab find onch die beiden ersten Av.ntgrdeS und die Kommission der Fünf, die von Texas zurückgekehrt siid, daselbst gegenwärtig, während such die Familien, dir nach und nach von Frank- reich anlangen, sich hinzngesellcn Der größte Theil dir Mi gUeder der beiden ersten Avant» gardes vereinigt sich gleichfalls mit dem dritlen Borlrab und bezieht dafielbc Haus, währcrd eine Minorität sich bildet, welche in d.n Jrldividual-SmuS zurückkehrt. Die ccmmuliisii- sche Gemeinde bleib! in New-Orleans, wählt eine Virwal- InngSkommiist. n und stellt ein Nrglrmeut fest, welches deS Zusaninicnleben regeln toll Mon tiid.t eine gemci. schaft- lichc Kasse, in welche die Delcgirten 100,000 Francs, die ihnen noch von den ihnen von Cadet Ltergebinen S'-mmen geblieben sind, einzahten und man schickt zwei Kommissionen au?, um die Länder in der Nähe von Texas und die mittle- ren Stastcn der Berciuizten Staaten i-uczufor>chkn. Endlich, am 29. Dezember 1848,-langt Cabct in New- Dork an und erfährt dort durch Bricss d r ihm feindseligen Arbeiter, welche die Journale dieser Stadt veröffcotlichtcn, dle Buftölung Jkarien«. Obschon die Eholcra in Ncw-OrleauS herrscht, die Schififahrt knch E'Sgang erschwert ist, nn- ob» gleich das Journal„.Ässemdlee nationale" in einem Artikel die Jkaricr anfgesorderl hat, ihn nach seiner Ankur st in New» Orleans zn nmurdeu. eilt er dennoch nach dieser Stadt und langt da'dbsi am 19. Januar 1849 an. Er beruft eine Generalversau mlm.g zusammen und nach einer zweitägigen Diskussion wird endlich be'chwssen, daß Diejenigen, welche sich nicht Jkarieu anschii ßeu n-özen. 20 000 Francs au« d r gemeinichastlich-n Kasse erhalten iollen, während die große Majorität, 280, besch'irßt, Jkarien fortzuietzeii. Die beiden Kommissionen, welche man vor der Anknnst Cabct'« ans Kundschaft ankgesandt hat, kehre» nnn zurück, und Ihrem Berichte gemäß, beschließt man, sich auf dem Mississippi nach d m Staate Illinois,»ach der von den Mormonen be» gründeten Stadt Nanvoo, vierzig Meilen nördlich von St. Louis, zu begedeu. Die Mormonen waren gezwungen gewesen, diese Stadt wegen der Vielweiberei, welch-r die Sekte huldigt, zu verlafiae, und von 15,000 Einwohnern bleiben bloß SOCO daselbst zurück, so daß die Ikarier sehr viele leere Häuser vorfinden würdeu, welche sie von der Mu vicipaliiät ankiufen können. Man sel ickt vor allem eine neue Kommission voraus, um alle diese Ankäufe vormhmcn zu lassen, und am 1 März reifen olle 280 J'arier— 142 Männer, 74 Weiber nnd 64 Kinder— auf einem großen Dampfschiffe nach Nanvoo. Daselbst werden alle gimcin'chastlichen Wohnungen, Werk» fiälten. Schulen, Kirchen, Bäckereien, Gärten u. s w. einge- richtet. Man überläßt sich dem Traume, endlich Jkarirn gc- sunden zu haben und nicht mehr in dcn Formel der alten Gesellschaft zn leben. Moli hält regelmäßige Versammlungen, orgrmifiit gemeluschastliche Spiele und Vergnügungen und gicdt sich in Allem und Jedem die Miene, dem Seesl der Menschheit um ein Jahrhund.rt v-raus zu sein. Bon alllii Versprechungen, welche Catet'S Roman,„Reise nach Jkarien", Berlin, 14. Juni.(Volksversammlung) fand hierseibst im Handwerkersaale eine von mehreren senden besuchte BolsSvcr'ammlimg statt, zu der sich euch- Folge der interefiauten TageSvidnung, viele nicht zur V' gehörige Personen eingefunden halten. Ans der Tagcsord! stand:„Die Haussuchungen bei den Berliner Social®?1 [raten nnd der vor 25 Jahren gegen Waldeck geführte* vcrralheprozcß". Rckerent war Hasselmauu. ZuM sitzenden wählte die Verfammlnug Hascnclever, zum' v-rtrctcr Hassclmann und zn Schriftsührern O. K und Lange. Darauf nahm Herr Hassclmann das wies in der Einleitung f-ii cs Vortrages nach, mit unverkennbaren Freude die gcsammte Reptilic, presse g-macht, ist jedenfalls eine reastsin wor-cn. E. b# nämlich in dem Romane, den fein System enthielt, weisen gesucht, daß der künftige e-mmuaistilche Slad Produkt der Phantasie enthalten und in Nichts irgend' Wechsel e. leiben dürfe; er halte deshalb alle Moden naweutlich die tapricivseu Priesterinnen der Mode, die distiuncn, sowie die Goldarbeitcr, und alle anderen Prd" nen welche dem Luxus diene», au« Jkarien verbannt gefördert, daß die Trachten, Geräthschaften n f. w. nl- ändert werden sollen. i Diese Monotonie und Unisormität des Leben?, in ein Mann dem andern glich und das zu liner Ber-egn Marionetten wurde, während die Natur sich»irgend r in Schöpfungen wiederholt, fand man in dem wirkltch-n A bestätigt. Cabct hatte nicht, wie Fourier, iein-it Auha> sieben, sondern bloS v'cr Mahlzeiten deS TageS versprl und cS war Ihm daher leichter, diese Voraussetzung r., füllen. Schwieriger war cS ihm, den Ikariern zn de« daß durch den CcmmunißmuS alle Arbeit ein Berg werden solle, und am Schwiengstni fiel e? Ihm, den mun'emuS als die Brüderlichke t hinzustellen. Denn int 1849 hatten einige seiner Anhänger ihn au'gcsordcrt, System, da« ihnen bloS durch seinen Roman bekamt wissenschaftlich zu begründen, und er hatte darauf int pulairs" geantwortet:„Mein Prinzip ist die Brüdck meine Theorie ist die Brüderlichkeit, mein Syst-m Brüderlichkeit und meine Wissenschast ist die Brüderlb Tie» war die bequemste, allgemeinste Form der De» Allein in der Wirklichkeit nehmen sich die Dinge do>b., anders au». In dem wirklichen Jkarien mochte es ftzLel Muthe s in, a!S ob sie im Cchauspielerkostümc als erschienen, aber im Innern olle Ihre individuellen � , bewahrten, und Denjenigen hassen möchten, den sie � Bühne Bruder nannten Pctrda Wirt ■« »>n zu schou gc Auordn emsung aacht wi pclt sei he zur « voe, an uu wir i nicht 1 aus die begril lgcn � "nrachr "eu, iu Librnt '« au«! trauen , t auf» -S.' �heit �nzwstch 'bei,, ffl �Papiere elin 11. oo uae Paris erschein Hl? Hof > frei i'iach fei wnben Pierre Mast; he Pro a wnr� � eines , nicht 1,'ai .eroh ,11 nur ei Bald erhielt selbst in Jkarien die Brüüeriichkc't- i 1..1X W___ 2 1.1.»(».MI.. stv-g li'h #i'fl n> ' Strich durch die Richaung, als sich einige Ikarier vc Nanvoo von Jkarien trennte», und von dieser mil Briefe an die französischen, engli.äcn und atuern Jonrnale richtelrn. Man begreift, daß mehrere der Cor mm iste» si� dem Segen der Civilisation schuen mußten Füafj� Fl« vor der Ankunft der Jkar'er in Nanvoo hotte diest Ut-si-. f i'efts I I" ei, 7"® ld'»che? 1 jl>«. nj j!''11 t nrt« 1»� llichf lili« aui' cht-' cl-h« aal»' ?ul?' eril raai ivst< ciii' Gr»' mlbt' alerch >ichclt , ilt lall- paä «M .®| heitf' uiit N gieß § M licht Bon. btn Haussuchungen der Bnliner Polizei bei den Hlislzcu Social-Dcmokraten«»'genommen hätte, und wie sie «ach in. Folge dessen eü-r baldigen Anflösunz deS Allgem. denlsch. Arb.-BereinS Seitens dieser Herren mit einer wahren Tollllss entgegen sähe; schrieben doch alle Zeitungen, daß jetzt h-ssenttich an Stelle der„milde» Praxis", welche man an- Seblich in den letzten I hren gegen die Social-Demokraten «usgeübt hätte, eine weit straffere und härtere treten-rlirde, >md man dadurch den„Ansschreitimgen" der Social-Dem»- teaten baldigst ein Ende machen würde. Redner hob aber hervor, die man auch bei den Haussuchungen niche? StaatSgesähr- »che? herausfinden könne. Gerade die gegnerischen Parteien, '~ die FortkchrittS- und nationalliberale Partei, beobach- das Gesetz noch weniger, als unsere; in vielen Städten NischlandS beständen jetzt Zweigvereine eines nationallibe- lal-n l?erein?, die nach dem preußischen Bereinsgesetze nicht erlaubt wären, und doch blieben jene ganz unbehelligt Uns llegenüber mache die Reptilienpresse das Publikum jetzt dar- Wf gespannt, daß sogenannte BersckwörungSplSue durch die H'ltssuchnngen enthüllt würden. Wie läppisch das sei, zeigte Wn der Referent in seinem weiteren Bartrage, worin er das Prinzip deS SocialiSmuS und dessen Durchfllhrung erläuterte. Tr bewies, daß der vielgeschmähte SocialitmuS gerade auf d'r reinsten Sittlichkeit beruhe. Um so eifriger seien°ie Männer der Finstern'ß daher bereit, zu denunziren. Die- in Umstand veranlaßte den Referenten, den Anwesenden den Prozeß Waldeck in's Gedächtniß znrückzurufeu. Jener Volks- Hann sei durch jämmerliche Deuunzlantenseelen In seinen Teii- �wzprozeß verwickelt worden; aber so wie dieser Prozeß die Demokratie in Berlin populär gemaeht Habe, so müsse jeder Tendeuzprozeß gegen uu--, der Social-Demokralie dw ostent- »ehe Meinuna gewinnen. Hasselmann schloß f'iiien Boriraz, iobtni er die feste Zuversicht aussprach, daß gerade die Per- auna de? Socialismu» zu seiner Verbreitung beilragen 'rde. Der Allgem deutsche Ard-Perein würde sich wenn ie Brrammlungen verboten würden, noch eines weit schrel- en WachSkhum« erfreuen, als die« bi.'hcr geschehen sei. !achd m noch ve-schicdeue Redner zu der Tagesordnung ge- . I.jt Krochen, schloß der Vereinspräsident die Bersammlung, indem ei?, tr alle Laffalleaner zum festen Ausharren aufforderte, mit |cht!# Inem Hoch auf den Allz. deutsch Arb.-Verein/ das taulend- istrj#'»mmig stürmisch erwidert wurde. Ich Cassel, 14 Juni.(An die Abonnenten deS„Neuen social Demokrat.) Da mit dem 1. Juli ein neues Unarialabonnement beginnt, so ersuche ich die Parteigenossen, �cht zahlreich zu abouniren, und zwar bis zum 25. Juni, cid o küne Unterbrechung in der Zusendung des Blattes .»titrifft. Diejenigen, welche bi« dahin abonnirt haben, lön- .fce r Jtn fichtt- darauf rechnen, daß si' das Blatt r-gelmäßig er- «lten. Parteigenossen, wenn auch die Zeiten schlecht sind, so J?»ssen wir doch dafür sorgen, daß unsere Abon, entenzahl . trt verdoppele Wenn cS Einem'zu schwer werden sollte, j Mnn zu abonnir.n. so können Zwei oder Dr.i gemeinschaft- jg» i«t«s thnn. Gerade jetzt wo die Verfolgungen gegen die jtr# Tariti in größten Maßstabe vor sich g.heii, da müssen wir ssagui xaushörlich agitlren. um un'ercm Organ die größtmöglichste tSnffi! �»">tung zu verschaffen, um dadurch Klarheit unter die A /'"»en zu bringen. Abonnemenis werden In jeder Verstimm- )at,' � ttn!) 6,1 dem Bevollmächtigten jeder Zeit entgeqenge- birf"1"1' nochmals, thnt Eure Schuldigkeit, damit wir irS nndeccn Städten nicht znrückstehei!. Außerxm mache ich ce Arbelier darauf aufmerksam, daß jeden Sonnabend öffeut- lch: Arbeiterversammlungen in Mincken's Lokal, vor dem «ipziger Thore, flatlflndeu. Jederman hat freien Zutritt. I. Meise,«evollm. PetkdaM, 10. Juni.(Polizeiliche Beeinflussung r Wirthe; Stiftungsfest.) Es ist uns hier fast un- Möglich, e!u Lo'al zur Abhaltung von Mitgliederversamm- gen zu bekommen, au Arbeiter- oder Volksversammlungeu schon gar nicht zu denken Die hiestge Polizei hat nämlich Anordnung getrosseu. daß b-i jeder Anmeldung einer V-r- ..msung eine Bescheinigung von dem betreffenden Wirthc nacht werden muß, welche von dem Revierkommissar unter- upclt sein niuß. Hat man nun die B-schelrigemz von dem ' he zur Stelle und legt sie dem Beamten zur Unterstem- g vor, so erkennt dieser die Aechtheir der Handschrift au und will erst nähere Erkundigungen einziehen, wo- wir nachher allerdings das Lokal nicht bekommen. Uns werden Berfolgnngcn nicht abhalten, das Banner van Ferdi- dinand Lassöll- auch hier in Potsdam hochzuhalten. Außer- dem richten wir an die Parteigenossen von nah und fern noch die Bitte, uns bei unserem, Sonnabend, den20. ds«, Abends Uhr, im Elysium am Fuße d-s PstngstdergeS stattfindenden ersten Stistungsf.ste, bestehend aus Eoncert, Chorgesang des Gesangvereins„Germania", Festrede, Deklamationin uns verschiedenen musikalischen Vorträgen, freundlichst zu unter- stützen, wen» möglich, auch mit ihren Fahnen zu erscheinen Desgleichen findet-In Ball noch des Abends fiirtt. Der Preis beträgt für auswärtige Parteigenossen für Abendunterhaltuug und Ball 7� Sgr.. Damen frei. Auch wird Nachmittags vou 4— 8 Uhr ein Comitb auf dem Bahnhofe sein, erkenntlich an der rothrn Schleife aus der linken Brust, zum Empfange. Der Ueberschuß ist für die G-maßregeltm bestimmt. BillelS sind vorher durch Uulerzeichncten. sowie auch an der Abend- lasse zu haben. Mit social-demokratischem Gruß Der Bev. F. Habnrg, Jägerstr. 7. Elberfeld, 14. Juni(Zur Beachnnig für die Abonnenten des Parteiorgans.) Laut Beschluff.S der dies- jährigeii�Generaiversamwlung wird unser Parteiorgau, der „Neue Social-Deo.okrat", in bedeutend vergrößertem Format ohne Preiserhöhung erscheinen. Indem ich dieses zur Kennt« niß der Leser und Abanncnten bringe, ecsnch: ich alle Partei- genossen,>ür rechtzeitiges Abonnement bei der ZeitmigSkom- missio; Sorge zu tragen. Di- Mitglieder de« Allg. deutsch. Arb.-BereinS, iowie überhaupt alle Parteigenossen, müssen eS für ihee Pflicht halten, für die weiteste Verbreitung de«„N Social-Demokrat" einzutreten, damit wir in Elberfeld, unserer Partei entsprechend, auch im Adomumeitt nicht mehr hinter anderen Städte» zmücksieheu. Indem Ich hiermit die Namen der Wirthc folgen lasse, wo der„Neue Social-Bemokrat" aufliegt, ersuche ich alle Parteigenossen, so viel wie möglich nur da zu verkehren. E? sind die fotgenden Herreu Witthe: Hunscheidk, Zi then, Fricdrichstr.; Spieckcrmanu, An der Post; poralh, Döll, Berlincrstr.; Schöncberg. Harth; Rhein, Oster- bäum; Lömer, Stecher, Lohoff, Bachsir.; Fleck, Albrechtstr.; Wiih. Haas, Rcckcrt, Ne ma.klstr.; Ferd. Heidcr, Grünstr.; Mörlen, Karlstc; Fwgerhuih Wilhclmstr; Schild Neue Friedrichsstr; Evertz, Aug. Schäfer, Hammacher, Bornbageu, Höchste.; Haape, Otto, Höchsten; Spiero, Schäfer, Bielefeld, Louisenstr; Rod. Mlcfcm, Otter. bruchstr.; Thelen, Petfch, Ge> fundhcüsflraßc; C. Schmitz, R. Horath, Island; Röll, Jo- hanaisstraßc; Moni, Breltestr.; Homburg, Blumen straße; Ant. Keurer, Kluse; Weyerstall, Kluseehöhe; Skcumphaar, Döppersbcrg; Wänkhoff. Hofau; Hainzen. Schlachthaus; Drescher, Wirmhof; Müller, Nutzenberg; Fritz che, Steiabcck; Laukberg, Grenze; Korten, Bendablersir. Sollte irgendwo einer d.r Herren Wirlgc vergessen sein, so bitte Ich, bei mir Meldung zu machen. Emil Audercya. Ottenbruch 10. die Generalversammlung nicht den 25., sondern den 24. Juni 1374, Morgens 10 Ilhr, auf dem Kranzhause, Brook 69 in Hamburg bei W. Hillbrandt, stattfindet, und ersuchen lämmt- licht Mitgliedschaften, die zu dem Ai'g. deutsch. Schlssözlm- me-erverem gehören, an dem besagten Tage ftenudllchst uns durch ihre Delezirten zu beehren. Tagesordnung: l)Ab- rechnuns.sberich: des KasscnwlseuS feit dem Bestehen des Ber- ein«. 2) Berathung der cingcgangeain Vorlagen der Mit« gliedschastcn in Betriff des Vereins" 3) Berathung zur Neu- wähl. Wir ermchen sämmtliche Mitglledschasten, die noch nicht zu dem Allg. deutsch. Schiffszimmercroerein gehören, gütigst, ihre Aufträge mit Anschluß au den Verein bei uns tluzufenden. Der Vorort. Kiel, 14. Juni.(Schuh macherstrike.) Die Meister haben endlich nach langem Kampfe die Forderungen der®e- fellen bis auf einzelne kleine Aeäaderunzcu bewilligt. In Folge dessen ist der Strikt hiermit als beendigt anzusehen. Die Schuhmachergisellen in Kiel. Elberfeld, 7. Juni.(Biichlcrversammlung.) Am 31. Mai hielten wir auf der„Schützenburg" eine öffentliche Tischlerversauimlung ab. Auf der TazeSordnnng stand: „Die Bestrebungen des Allz. Tischlcr-(Schreiner-) Vereins." Herr Köhnke, welcher von der Fcaakfurtcr Gcneralversamm- lung zurückgekommen war, trat als Referent auf. Die Ber- fammlung wurde dnrch den hiesigen Bevollmächtigten, welcher auch zum Vorsitzenden gewählt wurde, eröffnet. Hierauf er- griff Herr Köhnke das Äoit. Er beleuchtete die Zustände der utzigin socialen Lage de»«rbe ter«, die verschiedenen Bestrebungen der Arbeitgeber und Kapitalisten, dic Schöpfun- gen von Schulze-Delitzsch, welche dem Arbeiter zwar Spar- samkcit lehrnen wollen, die wahren Jutercssen der Arbeiter aber, d'e Verbesserung ihrer materiellen Lage, aus den Lugen lassen. Außerdem gab Referent noch ein gecrepe« Bild über Leibeigenschaft und Sclaoerei im Mittelalter. Unter einem lebhasten Bravo der ganzen Bersammlung schloß der Refe- rcnt seinen Vertrag. Mit social demokeatiichem Gruß G. A. Kasten, Bevollm. itzp ? d' m Berlin, 11. Jmii.(Strikcverein der Schneider) Während des reijährigen Bestehen« diese» Verein? ist es hauptsächlich daS Verdienst desselben gewesen, immer mehr Ausklärung über den SocialiSmuS unter den Berliner Schnei- dern verbreitet und die AibeitSlöhue bedueteud verbessert zu haben. Im Laufe der Zeit hatte sich jedoch da» B-dürfaiß nach einer besseren OrganUaiion mehr und mehr herausgc- stellt; es wurde daher beschlssstn, dem Verein ein strafferes und präziseres Statut und mit diesem den Namcn„Berliner Schmiderverein" zu geben. Den 3 dss., Abends 8 Uhr, fand im Gratweil'schen Lokale in dieser Ange'ezenhcit die letzte Bersammlnng statt. Der Strlkevereln liste sich auf, um sich mit di-sem Tag- als Berlincr Schncid-rvereln zu erklären. Pflicht eines zeden Kollegen ist cS nun, sich dieser Ber- einigung anzuschließen, um alsdann endlich dahin zu gelange«, wo andere Gewirke längst sind, nämlich zu ei�er über g,n? Deutschland Verbreitelen, einheitlich centralisirten Orgaoisativn. Die Ausgabe res Vorstände» hingegen wird es zunächst sein, � durch gedieglne Vorträge de» Gemeinstnu immer mehr zu , verbreiten. Mittwoch, den 17. ds«, Abend« 8 Uhr, findet ! im Gratweit'schcii Lokale die erste Versammlung de» Berliner i Schneiberneteil 9 statt, in weicher Herr F. W. Fricke seine beliebten Varlräge so tsetzen wttd und wo neue Mitglieder . aufgenommen«erden. Alle Kollegen werden daher autgefor- idntt, reit zahlreich ba elbst zu e-scheiueu. Mit Gruß A. Ätollcr. Hamburg, 14. Mai.(Allg. deutsch. Schiffs, im- mcrerverein.) Wir bringe» hierdurch zur Anieige, daß nicht bestanden, und blo» eine fruchtbare Ebene hatte ? auf diesem Platze befunden. Obgleich In Amerika Städte »ch begründet werden so trug doch nalürlich Nauvo» die toftigen Spuren der Improvisation an sich und von dem �benr.-fchrn Getümmel von Pari« nach dieser Einöde-ge- °ks«», in der allein die unnatürliche Form de« communisti- m Lebin» realistrt werden konnte, mußten viele Ikarier ü» aus Langeweile Händel suchen. Um Eifcrsüchtelelcn und »trauen zu entwaffnen, giebi Cabet seine zehnjährige DIk- »t auf und erklärt, daß er blo« die Bituraltung auf ein � Übcrnehme. Trotzdem er Im Jahre 1856 w'eder zum /stdenten von Jkarieu gewählt wird, finden bei dieser Ge« neue Kämpfe statt. Mjwlscheu hatte man in Frankreich gegen Tabet Aaklage »ben. Man hatte an ein-m Morgen plötzlich alle Bücher /»aPiere des„l'opulairs" mit Befckilag belegt. ."w 11. Mal schifft sich Cablt auf dieie N-chricht hin In wo nach Sl. Louis ein, von wo et sich Über New-Dork Paris begiebt und cndlich am 23 Jnli 1851 vor Gc- erscheint und durch eine glänzende Veribeidigung den »�tOhof blstimmt, da« Urthell erster Instanz umzuändern >hn freizusprechen. ttach seiner Freisprechung im Jahre 1351 ging Cabet London, wo er sechs bis sieben Monate blieb und sich Pierre Leroux und Louis Blarc vereinigte, um eine ?!chaft zu begründen, welche den Zweck hätte, commn -jjr, P' Propaganda zn machen. Felix Pyat, der auch ein '»m wurde, dem Comitb beizrtreteu, lehnte«S ab, und i? rinc8 Tage» darübersspöttclte daß schon die drei Mit- z nicht überein kouim n könnteu, so antwortete Pierre IM Ä: 1,'amour 6s I'dumaoite crouvrira toutl! t �totz aller Austrenguneen Cabet'«, Leronx' und L. Blanc'S , /mr einige wenige Flüchtlinge der Gesellschast bei, und! .�.ch?"i>vg nitt. dem CommuniSmnS in London eine Grimd- � sscit I � verichafscn. «s ,,/b,t verließ daher Ende 1851 London und sehrte nach !. inrück, cntsckiloffen, d.r Menschheit durch seine Cosonie ', Kiuste, schönste B ld de« CommimiSmuS zu verschaffen.! ich/ Jteal einer communistischen Gesellschast hinzustellen,. niin vi n klne Unzahl von Dekreten durch wilchc er die / � Ii*1 in Engel verwandeln zu können glaubte. So lange le".:" blos um brüderliche Liebe handelte und bloS Gefühle anbefohlen«urd n, e hob sich keine Opposition. Bald aber nahmen die Dekrete eine andere Form an, welche der Maje- riläl sehr mißfiel und welche die Veranlassung abgab, daß Hx„Popnlairo arnericain", welcher das öffentliche Orgai! Jkarieu« war, häusig zerrissen wurde. Je älter nämlich Cabet wurde, desto tugendhafter und enthaltsamer wollte er scine Anhänger machen. DIeS war um so schwieriger, als sich eine große Anzahl von Aden teurcrn, in Ermangelung irgend eine« AnHaltepunkt!?, nach Jkarien begeben h.ttc, um im CammuuiSmuS die letzte Zu- fluchttstätte zu finden. Die Ikarier, welche von Frankreich nach Nauvoo geko■ men v arcn, hatten mindestens eine kon- fuse Vvestellung davon, daß cS ihre Pflicht fei, die Märtyrer! deS Co mnuiSmuS zum Besten der arme» Menschheit zu w.rden. Allein viele der Auswanderer vo r Europa, welche sich erst in iintiika den Ikariern angeschlossen hatten, waren im Herzen nie communistisch gesinnt gewesen. Es gelang ihnen drh r bal', sei eS durch Ihr bös,« Beispiel, sei eö durch he mlicheZ Aufreizen, die �roße Mehrheit der Ikarier gegen Cabet, der mehr und mehr den Prophe en und Tugendheleeu zu spielen anfing, einzunehmen. Ansang« begnügte man sich, wenn man die Produkte der Kolonie nach dem Markte trufj, sich dort allen Genüssen, die in J anen verboten waren, zu ergeben. Als aber Labet, wenn die Leute detrunken zurück. kehrten, zu grollen ansing, entstand bald e n offener Ausstand gegen ihn, und Cabet wurde mit>iuer kleinen Minorität, die ihm tr u geblieben war, von Nauvoo vertrieben. Er zog sich mit einem gebrochenen Herzen, lebenkübcrorüsfig und verzweifelnd, sieh aller Opfer, die er dem CommvniSmuZ ge- bracht, schäme, d, und an sich und der Welt Irre geworden, nach St Loui« zurück. Cabet hatte s-ine Frau und Tochter bei seiner Abreise von London nach Nauvoo in England unter der Obhut eine« Freundes zurückgelassen und ihnen verboten, ihm zu f-lg-n, damil sie in Europa dik-Jnteressen de« Como.uaismus Mc* träten. Kurze Z it nachdem seine Famlie seine Flucht nach St. Louis erfahren hatte, br-uitt- ein. merikanischeS Journal die Rachriebt nach Europa, daß Cabet, der einst so griße« Vermögen besessen und es zu Gunsten des Phantom«, da« ihn beherrschte, aufgezehrt hatt'. der unter Louis Philipp Geueral-Proinrettor und Mitglied der Depnlirtenkasmcr ge- «cteit w- r, der noch der Fchruar-Revolution in Paris mit Soeben mmde unser HauSwirth zur Criminal- Polizei ststirt; er soll nämlich darüber Auskunft geben, ob die Vereinsakten und Rcdakttons- pu Piere während der„Konfiskationsstunde" durch sein Hinterhaus und bei Seite geschafft Worten seien. Also trotz der 13 Packet- hat man noch nichts ge- fnnden. 4 bis 5 Kriminalbeamte fanden d«S ganze HauS noch in Schlaf und trotzdem— die Haupt- olttn verschwunden. Wir werden in der nächsten Nammer Näheres bringen. *(Wie c« mit der Bildung unserer akademi- scheu Jugend beschafsen ist), beweisen fvlgeud- beiden Vorfälle, von denen der eine schon durch gerichtliches Erkeunt« niß bereits bestcaft worden, d,r andere desselben aber noch harrt, falls man es nicht vorziehen sollte, ihn gänzlich zu iguorircn, obschon die Thäter per ö„Iich tansta irt sind. Vor dem königlichen KreiSgericht In Naumburg n, d. Saale stau. dm vor einigen Tagen der Swoent dir Medizin Heid er und der Student der Pharmacie Lö her unter der Anklage wegen grobeu Huussriedensbenches. Sie hatten nämlich IN ihrem „jugendlichen Ueberuiuthe" in ciilcm Tuchwaarcngeschäst zu Weißensel« Weißbier und Zahnstocher v-.rlanzt, und als sol- che« idue» natürlich abgeschwgeu worden war, die Besitzerin des G-schästes erst auf's Grövtichste iusultiit und dann noch au,'« Straßenpflaster geworfen. Auf was für mildernde Umstände man bei einer solchen Brutalität Rücksicht genom. men hat, ist un« unerklärlich da man gegen die beiden Au- geklagten nur auf 1 Woche Gefänguiß erkannte. Auch in Leipzig, wo vor einiezen Tagen-iu Trupp Studenten um Mitternacht mit Knüppeln und Nappieen ruhige Passanten überfallen hat, wird man wohl oies-ive„milde Praxis" ausüben. ES wäre gewiß für unfern Rohheitsstalistiter Harkort von großer Wichtigkeit und würde gewiß seiuen„Ruhm" noch vergrößern, wenn er einmal eine Statistik über alle die Brutalitäten v röffenilichte, Ocnen tagtäglich ruhige Bürger und Arbeiter seitens der Sludeuteu ausgesetzt sind. Es mehr als lOO.OOO Stimmen zum Mitgliede der National- Versammlung gewählt worden war, mit einem Worte, daß Caeet, der Reformator, welcher die Menschheit hatte beglücken wolle»/ in St. Loui« vor Hunger gestorben fei. Spätere Briefe von den wenigen Freunden Cabet'«, die ihm nach St. Louis g folgt waren und sich nach feinem Tode zer- streuten, berichtigten diese Mitiheilnng dahin, daß er einem Schlaganfalle unterlegen sei. Jedeusalls hat er ein kümmerliches Ende genommen. Seine Frau und seine Tochter lebten noch verschledene Jahre in- einer Borstadt von Pari«, und die srauzösischeu Communistm sparen sich Pfenu ge ab, um der WIttwe Cabtt's eine kleine Rente zu gewähren. Unmittelbar nach dem Tode Cabet'S hatte sie durch eine öffentliche Subscription 11,006 Fr. erhalten und seitdem erhielt sie während ihres Lebens jährlich ungefähr 1500 Francs. So war Cavet'« Ente. Der TommuniSmu« verlor in ihm eine» feiner lreucsten und aufopfernd iicn Führer. Daß Cadet so zu Grunde ging und seine Bewegung nicht den Anhang fand, wie er es erwartet hatte, erkläet sich leicht au« folgenden Gründe» Cabet verg-ß erstens, daß eine communistische uid soc alistische Gesellschaft nur im Großen sich cusführm läßt. Alle sei»: Versuche, dl- er machte, seine commmiistifchen Ideell zu rcalistreri, warcu im Grunde genommen mir selbsthülflerische Versuche, welche er anstellte. Und daß auch er selbst bei denjenigen seiner Anhänger, die cr für die tr-uesten hielt, nicht immer die gewünschte Begei«' sterimg fand, nicht allen den Tugenden begegnete, die er vor« aussetzte, ist ja nicht W nizer leicht erklärlich. Alle Ikarier, welche Ladet mn sich zähl e, waren mit einem Sprunge, fast ohne jede Vorbereitung, in den CommuniSmnS ve. setzt Wer hätte da auch erwarten soll'«, daß plötzlich alle die Tugenden denen hätten elgac werden sollen, ,ie noch vorher in den unwürdigsten Gefelllchaftsznständen gelebt hatten. Cabet ver- gaß, daß seine Ikarier doch auch noch die Produkte ihrer Zeit gew-sen waren. Doch mag sich Cabet euch in diesem und jenem getäuscht, mag noch manches Schwärmerische und Verwocrene seine Ideen begleitet haben; eins wird ihm selbst teiner seiner ärgsten Feinde»bflr.iteN können, daß cr näm« lich einer der treuesten und aufopferndsten Commu istm aller Zeiten und Böller war und sein ganze« Lcbensglück seiner Idee, wie e« Wenige gethan, zum Opfer brachte. dürfte die« Herrn Harkort gewiß nicht schw-r fallen, da er al« früherer, und zwar sehr flotter" Student leichter, al« so viele Andere, über da« betreffende Material zu verfügen hätte. Wir könnten dadurch vielleicht über die akadcmischcu Tagen- den mancher Persönlichkeit, welche jetzt hohe Aemter und Würden bekleidet, Berschiedene« erfahren, worüber Mancher staunen würde. Brieflafte«. Harburg. Die Annonce war für die Freitagsnummer eingegangen. Herr Finn wird um seine Adresse ersucht. Lüdeckc. Frau Klinkhardt wird um ihrc Adresse gebeten. Lüdeckc. Kiel. Der Allgemeine deutsche Schuhmacherverein hat in Berlin seinen Sitz. Ich ersuche Herrn Juliu« Schalle, seinen Verpflichtungen in Frankenthal baldigst freundlich nachzukommen. I Nössel. Parteiversammluna. Alle Laffalleaner Berlins werden eingeladeu, Dienstag, de» 16. Jnni, Abend? 8'/- Uhr, im Lokale znm„Deutschen Kaiser", Lothringerstraße 12, zu erscheinen. Tagcsardn.: Berichterstattung über den Stand der Lasialle'schen Partei in Deutschland. Es wird darum ersucht, daß bei Eintritt in da« Lokul die Mitglieder de« früher in Berlin domillzirtcn Allg. deutsch. Arb-verein« ihre Karten abgeben.— Jedrrmonn aber hat freien Zutritt._ Hasenclever. Kür Berlin. Oeffentliche Arbeiteruersammlnng Dsvncrstag, den 18. Juni, Ab. 8� Uhr, Im Saale zum„Deutschen Kaiser", Lothringerstr. 12. Bortrag des Herrn Bäthte. Verschiedene« und Frage- kästen._ M Schleiinger, Bcvollm. Generalversammlung fämmtlicher Zimmerleute Verlins und der Umgegend Mittwoch, den 17. Juni, Abends nu?. Im Lolale de« Herrn Hein« darf, Dresdenerstr. 55. Tagesordnung: 1) Die Teatralstelle de« Bunde« der Bau-, Maurer- und Zimmcrmcister und die Einführung d>r neuen Arbeitskarten 2) Der A'kordarbcit« arif. 3> Verschiedene«. Zimmerleutc B-rlin«! Wir soibern Euch auf, In dieser Versammlung Mann für Manu zn erscheinen, um Eure Rechte zu wahren.___ 0. Kapell. Für Belttu. Allijrmkiner lischler-( Schreiner-) verein. Geschlvnene Mitglieder-Lersammlung Fiettag, bei- 19. Jnni. Sbetlds 8 Uhr. Prinzenstraße 72. Tegcsordn.: Monatliche Abrechnung— Die polizeilichen Haussuchungen.— Wahl der Rcvi'oren sür die Hauptkassc. — Wohl eines neuen Vergnügung«comitS'S.— Verschiedene«. Neue Mitglieder weiden aufgenommen, ff. Meißner. Berliner Schneider-Verein (früher Stcike-Vereln). Versammlung Mittwoch, den 17. Juni, Abends 8 Ar. im Gratweil'schen Lokal, Kommandantenstr. 77— 79. TageSordn.: Bortrag de« Herrn F. W. Fritzschc und Verschiedene». Neue Mitglieder werden aufgenommen. I. A.: A Stoller. Für B-rUn. Bereiu der Stuhlarbeiter-Geselleu. Generalversammlung Dvonerstag, 18. Juni, Ab. 8 vhr, Andrcasstr. 49 b. Hoffmann. TageSordn.: Unser Verein. Der Vorstand. Für Berlin. Den Mitgliedern de» Arbeiter« Frauen- und Mädchen- Verein« zur Nachricht, daß die Dienstag, den 16. Juni, ein- berufene Versammlung in der Mauteuffelstraße nicht von oben genanntem Verein, sondern von den Unterzeichneten au«- gegangen ist, welche Mitglieder In unserem Verein waren und jetzt davon ausgeschlossen sind._ Der Borstaud. Mr Hamburg. Allgemeiner deutscher Arbciter-Berem. Mitgliederversammlung Freitag, de» 19 Juui, Nvrabs 9 Uhr, In Tlltge'S Etablissement. TageSordn.: Bortrag. Verschiedene«. Vater. Für Hamburg. Geschlossene Mitgliederversammlung der Malergehülfen Doiaerftag, deu 18. Jimi, Ab. 8i A?. im Lakale de« Herrn I. H. v. Salzen, Hohe Bleichen 30, TageSordn: Monatliche Abrechnung. Neuwahl der Re< visaren� Vccschiedeue«. Zarten müssen voraereigt werden. Neue Mitglieder Für Moabit Großes Sommernachtsfest, bestehend ans Garten-Cancert, Gesaugsnor- trägen, Festrede«nd Ball, arrangirt von den Mitgliedern des Allgcm. deutsch. Arb.-VereiuS, Sonnabend, den 20. Jnni. im Ense Müller, Thurmstraße 40(Moabit), Anfang 7-i Uhr. Billet« ä 2 Sgr. sind vorher in allen Versammlungen, sowie bei Herrn Stahl, Neue Königsstraßc 50, zu haben. Kassenprel« 3 Sgr Herren, die am Tanz Thcil nehmen, zahle? 5 Sgr nach. Der Ueberschuß ist für die Gemäß- regelten destimmt. Um recht zahlreiches Erscheinen der Berliner i arteigenossen ersucht_ I. A.: SCIIH. Neumann. Für Hsmburg. Allgemeiner deutscher Arbeiter-Verein. Lusttour nach Glückstadt mit dem Dampfschiff„Marburg" Sonntag- drn 5. Juli, im Lokale de« Herrn Mlnck(Flansch. Garten). Abfahrt mit Musik von der St. Pouli-LandungSbiücke Morgens präzise 9 Uhr. Abfahrt von Glückstadt Abend« 10 Uhr. Karten für Hin- und Rückfahrt, a Person 1 Mark 8 Schll., sind zu haben bei Zeuschner, N. Stcinweg unter 4l; Flata, N. Neustr. unter 78; Mein»(Altona), Gr Freiheit 3; Plump, Balentinskamp unter 63; Flachsbart, N. Wall unter 17; Eskelson, Ecke der Raboiscn und Paulstr. unter 40; in allen Versammlungen, bei den Kolportenren und bei den Eomltö- Mitgliedern. NB. Da nur 450 Karten ausgegeben werden, bittet das Unterzeichnete, sich rechtzeitig hiermit zu verschen. Um zahlreichen Besuch bittet Das Eomitä. Kur Hamburg. Allgemeiner drutscker Ärb.-Unttrst.-Berband. Mitglieder-Versammlung Tonnerstaa, du, 18. Juni, a-. 84 Uhr, in Tütge'S kleinem Salon. TageSordn.: Berichterstattung von der Gcneralversamm- lung. Abrechnung und Verschiedenes. Vater Kür Hamburg. «Ägem. deutscher Maurer- und Äteinhauer-Bere v Geschlossene Mitglieder- Versammlung Donneellag, den 18. Juni, Sd. 81 Uhr, in Tütge'S Lokal, Balentinskamp 41. TageSordn.: Wahl de« Beoollmächiigten, K-ssicer« und Stcllverlrctcr«. H. Schöning. Für Berliu. Allgem. deutscher Btaurer- uvd Steiuhauer-Vnei». Geschlossene Mitglieder- Versammlung Dienstag, den l6. Juni, Dresdenerstr. 55. Tagesordnung: 1) Berichterstattung der Delegirten.—' 2) Der Beschwerdebrief von dem Ausschuß an die General- Versammlung zu H nnover.— 3) Sehr wichtige VcreinSan« gelegenhelten. Ich ersuche um zahlreiches Erscheinen. _ Der Bcsollmächtigte. Für Hamburg. Allgemeiner Bau- und Erdarbeiter Verein. Geschlossene Mitglieder-Versammlung Mittwoch, Leu 17. Juni, Horn"-? 8j Uhr, im Salon zum Roland, 1. Jakobstr. 19. TageSordn.: Bortrag über den Zweck der GewellschaftS- bewegung. VcrelsSangelcgcnheiten Es ist Pflicht eines jede» Mitgliedes, dafür einzutretin, baß die Versammlungen nach immer stärker belucht werden. _ Ter Präses Heinrich Schulz. Für Essen. Gesangverein„Bruderkette" Stiftungsfest, bestehend in Coarnt, Gesang vnd deklamatorischen Vortragen, unter gest. Mitwirkung auswärtiger Gesangvereine. «onntag. den 21. Jnni, VON Nachmittag« 4 Uhr bi» Abends 8 Uhr, im Saale des Herrn Wilmeroth. Enlräe für Herren 5 Sgr., für Tamen 21 Sgr. Alle Partcsgcnossen von nah uvd fern sind freundlich!» dazu eingeladen. Der Borstaud. Für Stuttgart. Allgemeiner deutscher Arbeiter-Verem. Sonntag, den 21. Juni, Nach«. 3 Uhr, in den Räumen de« Akti-ugartenS: Fahnenweihe, bestehend in Festzng durch die Sta)t mit Mnsik, wozu die Parteigenossen von nah und fern mit ihr«» Fahnen eingeladen sind, Prolog, Festrede, Musik und GefaNs' Zum Schluß: Italienische Nacht. Fremde Paitelgenosscn, welche sich«n der Fahnen»» bctheiligeu, werden am Bahnhott abgeholt. Die Mitglü� sind am rathen Abzeichen zu erkeuneu. _ Das Fcstcamite: Karl Nestlen i K Ä kfee z !?' °>ckel p-fge liad. kiich k Für Ginnheim. Arbeiterfest, bestehend in—- Coneert, deklawato ische« Vorträge» Festrede, Sountng, ora 2l. Juni, im Saale drS Gastwirths Herrn Simon. Anfang 4 Uhr. Entiee für Herren 9 Kreuzer. Damen frei. A ffc,j Hierzu werden alle Freunde und Parteigenossen von**§1., und fern eingeladen.» Da« Eomit°>t/ dtt xils liden Si ti» R rn eZ acht. «mr >d da Ke, Wal Für Frankfurt a. M. Die Aboiineu'eil de«..Neuen Social-Demolr«' welche noch mit der Bezahlung Im Rückstände sind,»r? J'» hiermit aufgefordert, die Beträge bis spätesten« Sonntag, jj 21. ds«., bei dem Eolporteur oder bei dem Unterzeich�.ffh�. eiuznzahlen. Außerdem mögen die Partcigenosien da« mrnt auf das am 1. Juli beginnende neue Quartal tlg bestellen und, wenn inSglich, den Betrag dafür i,,!,/ iic an den Unterzeichneten entrichten, damit keine Störb-i pmsch, trete..islic r g Thue Jeder für die größtmöglichste Verb' 1 tung seine Schuldigkeit! 1 File die ZcitangSkommIsston: H. yuty] Für Hamburg. Oessentliche Tiscbl-rvers«nu»ulung Donvcrstag, den 18. Juni, Ab. 8z Uhr, iu Tütge'S Salon, Balentinskamp 41. TageSordn.: Das natürliche und das erworbene Recht. Referent: Wcigcl. Eorrcscrent: ScotzilaS. W. Härder. Für Hamburg«nd Umgegend. Allgemeiner deutscher Sch'ffSzimmerer-Verein. Versammlung Sonntag, den 28. Jn< Vormittags 1l Uhr, w Tütge'S Etablissement, Balentinskamp 41. TageSordn': 1) Berichteistattung der Delegirten von der Generalversammlung. 2) AbrcchnungSbericht. 3) Neuwahl. ~. Rllmp cl. Für Hannover und Linden. AndieAbonncntcndcS-.NeuenSocial-Demot-� Im Austrage der Zcitnngslommisston ersuche ich Diejenigen, welche nach nicht sür diese« Quartal bezahl» den, solche» baldmöglichst zu thun, jedenfalls aber bi«\ 25. ds«., damit keine Stockung cinttitt. Diejenigen, noch mit dem ersten Quartal im Rückstände sind, möge» fall« bl» zu demselben�Termin ihre Zahlung machen,' gensalls Ich nicht dafllr'büroen kann, daß Ihnen daS ferner zugestellt wird. Außerdem mögen die junge» welche Ich scltcr zu Hanse treffe, Ihrer LogiSmuttlr geben und dafür sorgen, daß diese da« Geld sür sie Wenn der gute Wille da ist, läßt sich viel erreichen. C Benscler, Eolpo Für Hamburg. Arbeiter-Frauen- und Mädchenvereis. Geschlossene Mitglieder- Versammlung Dounerst-ig.»ru!8 Inn«. Udends 8j illjt, in Tütge'S Salon, Balentinskamp 4l Tagesordnung: Abrechnung. Jane-e BereinSangelegen- heitcn.____ Der Borstand. OTIfrtiirt Mittwoch, im 17. Juni Abends 81 llhr, ■tUIUNll. Iu Wlttmaack'L Salon, TageSordn.: 1) Wahl eines ParlcileiterS. 2) Frazekasteu. ES muß Jeder am Platze sciir_____ H. B rasch. Für Heide iu Holstein Großes Arbeiterfest, Sonntag, den 21. Juni in der„Tonhalle'.. Alle Parteigcnosseu von Heide und Umgegend sind hierzu freundlichst eingeladen. Karten sür auswärtige Pait-Igeiioss'ii 3 Schill. _ Für das Festcomiis: Clemens Sachse. Den Parteigenossen Altona'« und Umgegend cmp!» Harwvnila's aller Alt. Reparaturen prompt und d» __ W. Riihl, Harmonikamacher, Finlenstr��.�'»» Ich empfehle mich den Parteigenossen mit allen iw�' macherfach vorkommenden Arbeiten besten»..„ Wen Hamburg, Mathiatstroßc unter 10... �»c x __ H. Dellitz, Schulfaiay"tisiatj BecchtrnSwerrh für Pattetgenossrn. liberal Ich empfehle: S-edleaf, Domingo, Brasil, P»»� Carmen, Cubo, Havanna, Java, Maturin u. drgl. m» billigsten Preisen.zi k?."» z s. Fricdheim, Hamburg, RSdmzsmarkt��ie B Zinimerleute, welche ZimmererhandwechM gegen Kaution melden zu Der Frau Anton Geburtstage die besten Glückwünsche. vermiethen haben, känueü Landsbergerstraßc Nr. 1 (Zimmererherbergc.)� zu ihrem am 18. Juni stattfi»� vom 'Sehe »'bei L. Meinem lieben Manne zu seinem Geburtstage a»»! die besten Glückwünsche. Frau GeburtSb Herrn E. Stoltenberg zu feinem 18. dss. die herzlichsten Glückwünsche. Hamburg. Für Hamm und Horn. Allgemeiner deutscher Arbeiter-Verein. Mitglieder-Versammlnng Mittwoch, ocn 17 Juni, Abends 81 Ubr, im Lokale de« Herrn Hoops. TagcSardn.: Berichterstattung de« Delegirten von der Geveralversommlung. Abrechnung der Sammelbogen. _ I. H. Unversehrt. Unserem geehrten Freunde und Parteigenossen Frau in Linden bei Honnover sagen hiermit sür freundliche Aufnahme während der Geniral-Bers»' ihren herzlichsten Dank _ Die Delegirten I. Hasner Donnerstag, den 13. ds«.. ist noch zu Bersamr»» frei. Näheres Sophienflr 15 bei Ostheercn. A-N st rWil?, Fn? 'die 5 B.0ft e � p'P ltck bes 'ist e,"0� bei Unscrm lieben Bruder Moritz Levin die herzlichsten Glückwünsche zu seinem 34. Wiegevsestc. Möge er seine» Familie noch recht lange erhalten bleiben Diese» wünschen seine Schwestern Jette und Gretchen. Fehrbellincrftraßc 44 Ist eine Parterrewohnung Stuben und Küche bei Gragert zu vermiethen- kann vor dem 1. Juli bezogen werden. Astermicthcr gestattet. �_ " Sin anständiger junger Mann kann zum 1.3�1 Stube mit einwohnen. { fä [{'Ilen kchei Ii. Dem Parteigenossen Ferdinand Schnschke z« seinem Geburtstage am 17. ds«. die besten Glückwünsche. Kastauieu.All.e 46, 2 Tr. de« Druck u. Verla« von«. Jhrwg Rachs.(«. Berein) M die Redaktion!«. Becker