in»' l# d. Nr. 69. •i«W geMnng etfCdnl bid«at :>BZZMch Wd j»ar: Dien�ag?, »dttirAaqs o. Bsnnobmb» Bbtnbl. Berlin, Freitag, den 19. Juni 1874. 4. Jahrgang. Neuer d&onnenisnKisttzcii Verliii tncl. Dring crlodri viertel. " yriilmnieranbo 17», Sgr, mo» !�>ch'V, Sgr-, einzeln Ztnmmern Azr-l bei bell Postämtern in Pr>' bei ben ansterpreuß. Po MI, Z>,ntschlnnb aleichlast» I-«a° V,»renzer i i. Po» J» 1«' ist. tBilx> Zstlial-Dmollrat Ret alt Ion a. Exveditiv» Berlin, Si(Iben ctsttaH c ftt.«1 Eigevthxm der Lasialleaner Ärstellllnzen werben anlwärtlbei alle» Postämtern, in Be>in in der Expebi. tiou, sowie bei jebiw Sveditenr, tut» gezenzenommen. Inserate(in berSrpebitlon anszngeben . Verde» vro dreigelxalteae Petit.Zeii« � ober deren Raum mit 4 Ezr berechne i Lrbeiter-Lnnoncen bie dreisdaltige Zeile ober bereu Raum i® jr rE ihr- m#' «e« mit*'. Wir stehen über dem Gefetze! . so prahlte in allen Zeiten der Raubritter und tranzsalirte den Bürger und Bauer nach Herzens- Es hat sich seitdem ein neues Staatsleben ent- �ckelt, und die Prahlerei adliger Schnapphähne hat �sgehört. Ihre Leiber zierlen so lange Galgen und ld, bis die Landstraßen dem friedlichen Wanderer ssaet und gesichert waren; der junkerliche Wahl- ach: Reuten und Rauben ist keine Schande— Da« treiben die Besten in dem Lande— . fjte verstummen gegenüber dem kernigen Witzworte � BürgerSmanneS: Hänzen, Köpfen, Rädern ist kein Sunde— Ließen wir's, siel uns das Brot vom Munde, So ward denn das Gesetz zur Achtung gebracht, d Recht geht fortan— so ist es wenigstens in .«n Staatsverfassungen gedruckt zu lesen— vor acht. Ob die Praxis stets mit dieser Theorie über- >stlmmt?— freilich das ist eine andere Sache. 'd da kommen uns tagtäglich Thatfachen in Menge � Kenntniß, welche beweisen, daß noch heutzutage k Wahlspruch der mächtigsten Partei, der liberalen, Wir stehen über dem Gesetze! Freilich auf die Landstraße ziehen unsre Liberalen ll hinaus, um in den Eisenpanzer gehüllt, einem �elSmann aufzulauern und ihm den Beutel abzu- >tidtn; das Handwerk ist zu gefährlich, selbst beim Willen fehlt- sowohl Muth wie LeibcSkraft zu tw Wagniß, höchstcnS�wird durch ein geschicktes 'Zcknippchen ge- an,.", wn Gesetzes achten r/�'e Liberalen, aber dort, wo es sich um das um die Einwirkung zu Wagniß, höchstens wird durch ein geschicktes 3?j; I/'aderkuiiststückchm dem Gesetze ein Schnippchen ge- hÄ-�a, Nein, den Buchstaben deS Gesetzes achten iiüft'tische Leben, also um die Einwirkung rbl� Gesetzgebung handelt, da blasen stein die ' lerne Posaune von Jericho, die liberale Presse, sria>> diese stemmt sich mit aller Macht, voll Haß und � 1h und Falschheit, Jedwedem entgegen, welcher an Allmacht des goldenen Kalbes zu rüUe'n sich fängt und die Unfehlbarkeit der liberalen Welt- ckungSideen bezweifelt; diese scheut uicht davor daS Gesetz zu höhnen, indem sie den Gegner stich falsch denunzirt und selbst offen die Ge- ' ierletzung, begangen durch Handlungen der n Partei, proklamirt. DcrZweck, die Allein- st des Liberalismus zu sichern, heiligt di- und die offenbare GefetzeSverhöhnung wird im Vertrauen darauf, daß, wo kein Kläger ist, ein Richter sich einstellt. tese auf die Spitze gciricbene Schamlosigkeit lbcralismuS konnten wir in den letzten Tagen stich des Bekanntwerdens der Haussuchungen Östren Parteigenossen trefflich beobachten erste Handlung der Presse war eine wilde �ziation unserer Partei; offiziöse„Waschzettel" "beralc Correspondevzen wollten sich den Ruhm livnnen, am meisten enthüllt und am kriechendsten ?tt zu haben. Berliner Polizei und der StaatSan- Gessendorf konnten nur allein Kenntniß dom Inhalte der confiScirten Papiere; das »rheimniß legte ihnen unverbrüchliches �igen gesetzlich auf. Durch welche Kanäle die famosen, noch dazu lügenhaften Ent- über augebliche Verstöße deS Allg. deutsch. ireirS gegen daS Vereinsgesetz in die Presse "n?— Viell-icht geben uns spätere Zeiten die Mittel an die Hand, die Schuldigen zur Aast zu ziehen!— So viel steht schon jetzt �ic Presse srlbst hat sich grbrandmarkt, denn ist das Enthüllte einfach erlogen, also ,'tUch falsche Denunziation, oder durch Amtsgeheimnisses auf ungesetz- Jjpise erschlichen— eine dritte Möglichkeit �»rhanden. � beobachten wir weiter das Gebahren der § Da läuft beispielsweise folgende Notiz sämmtlicheo Blätter: j �'gen bie fociil- demokratischen V-reine gerichteten ,?'iuen sich auf jene B-siimmuna de» BereinSge- iiii II. Mai zgzy � beziehen, nach welcher Verein-, Poll irst vei lNit> ttsia" die bezwecke», poliiischc Gcgenstäade in Versammluvgen zu eröriern, nicht mit anderen Vereiuen gleicher Art zu gemein- samcn Zwecken In Verbindung treten dürfen, insbesondere nicht durch Tomitö'S, Ausschüsse, C-ntralorgane oder ähnliche Einrichtungen, oder durch gegenseitigen Schriftwechsel. Daß man mit dieser Handhabe der Organisation der Social- De- mokratie mit Aussicht aus Erfolg zu Leibe gehen kann, unterliegt kaum einem Zweifel; seltsam ist nur, daß man sich ihrer nicht längst bedient hat. Wir, vom liberalen Standpunkte aus, haben nur amuhmea können, daß die Regierung selbst die Bestimmung de« Vereins- gesetzes, welche wir eben angeführt, fiir einen Anachronismus gehalten und deshalb nicht mehr angewandt haben. Wenn sie nichts desto weniger zu derselben heute ihre Zuflucht nimmt, so wird sie Niemand, dem es mit der Erhaltung der staatlichen und socialen Ordnung Ernst ist, darum tadeln. Nach dieser allerliebfiea Denunziation sollte man zum Mindesten annehmen, daß die liberale Partei selbst ein reineS Gewissen hätte und die Paragraphen deS Vereinsgesetzes niemals angetastet hätte— selbst dann wäre freilich die falsche Anschuldigung zu ver- dämmen. Ader das S c an dalö feste ist, daß im nämlichen Augenblicke die liberalen Blätter eine über- einstimmend lautende telcgraphische Depesche abdrucken, worin in sonnenklarer Weise der ganz öffentlich voll- führte Bruch des BereinSgcsetzeS seitens der lib'ralen Vereine verkündet wird. Man höre: Köln, 14. Juni, Abends. Die Delegirtenvcrsammlung deS„Deutschen Vereins für die Rheinprovinz" ist heute durch dm Abg. Professor Hr. Sybel mit einer Rede über den Zweck des Vereins eröffnet worden. Anwe- send waren außer 74 Delegirten, welche 2060 BcrelnSmil- gllcder repräsentirten, viele zu selbstständig en Vereinen gehörende Riitglicder.— Die Versammlung nahm daS provisorische Statut des Berein« definitiv an, dessen erster Paragraph als Zweck des Vereins� hinstellt:„Gcgenübir den Tendenzen der Ultramontanen u kratcn für die Verbreitung freisinniger deutscher Gestmiunz zu wirken."— Ein Antrag, sich a» de» nati on al- l i b c- raten Verein In Berlin anzuschließen, wurde abgelehnt, da die Verhältnisse in der Rheinprovinz wesentlich andere seien, als die i> Berlin. Dagegen wurde beschlossen, sich mit dem Berliner Vereine in freundschaftliche Beziehungen zu setzen. �Der Gesetz eSdruch ist hier ohne jede Scheu vtröffentlicht, denn es wird nicht nur konstatirt, daß mit der Delegirtenverfammlung des„Deutschen Ber- eins" viele zu selbstständigen Vereinen gehörend sich auf ganze 200 Gulden belaufen hat. 200 Gul- den sind also jetzt an die große Masse der Hungern- den vertheilt worden. Es klingt wie ein Hohn, wenn man liest, wie die Zeitungen dies lobpreisen. 200 Gulden sollen einem solchen Elende abhelfen? Daß die heutige planlose Produktioa und im vorliegenden Falle die letzte große Geschäftskrise diesen Jammer hervorgerufen haben, daran denken die„wohlthätigen" Herreu nicht. Sie, welche vielleicht selbst durch ihr Börsenspiel Mitschuldige des Elends find, meinen, mit einigen Hundert Gulden ihre Verschuldung ab- kaufen zu können. Inzwischen aber werden die Reihen des Proletariats vom Elend gelichtet, welches erst bei der soeialistischea Produktionsweise verschwinden wird. Die Vorliebe, welche die französische Negierung für Neu-Caledonien hegt, scheint noch immer nicht nachlassen zu wollen. Vor einigen Tagen ist wieder ein neuer Transport französischer Communisten zur De- portation nach Neu-Caledonien an Bord der„Loire" gebracht worden. Schade nur, daß Deutschland eine solche Insel nicht besitzt, sie würde sicher noch weit schneller mit Lassalleanera bevölkert sein, als dies auf Neu-Caledovieu mit den Pariser Communisten der Fall ist. Die täglich empfindlicher werdende Steigerung der Lebinsmittel- Preise m Italic» hat vor einigen Tagen in verschiedenen Städten der Romagna Ruhe- störungen hervorgerufen. Der erste Ausbruch erfolgte am 1. dss. in Famza, wo die Bevölkerung in sehr drohender Weise gegen die Steigerung der Preise . der nothyendigsten Lebens» Bedürfnisse demon- strirte, s° daß das dortige Municipium sich, um die drohende Gefahr eines vollständigen AufstandeS zu beseitigen, gcnöthigt sah, eine bedeutende GratiS-BroZ- Vertheilung vorznnehmm und einige öffentliche Ar- beiten aus eigenen Mitteln in Angriff zu nehmen, um dem darbenden Volke Mittil zum Erwerb zu verschaffen. Kaum war dieses in dem nahegelegenen Ferosa bekannt geworden, als auch dort Unruhen aus- brachen, und da das dortige Municipium nicht die- selben Konzessionen machen wollte oder konnte, so „._______________ Mitglieder gemeinsam berathen haben, sondern es fanden sehr aufregende Scenen in Jacola statt. Ein hat auch noch der Beschluß stattgefunden, daß her starker VolkShaufc schaarte sich zusammen, plünderte betreffende Verein sich mit einem Berliner Vir-'die Fleischer-, Bäcker- und andircn Läden und bewegte eine in Beziehung setzen solle. Also dem klaren>stch in sehr drohender Hallung vor die Wohnung deS Wortlaute des Gesetzes entgegentreten po- dortigen übrigens unfichtbar gewordenen Syndikus. litische Vereine mit einander in Verbindung, Hier schlcppt-n angeblich verschiedene Wüber mit wie dies in SchlcSwig-Holsteia seitens der Liberalen Petroleum gefüllt- Gefäße herbei, und eS soll ver- bereits ungestraft geschehen ist, in demselb en Aug.n- sucht sein, das HauS deS Syndikus in Brand zu v».« i. l.«•?. v« twrrY- nr..r. frtmntf itr»Ä � blicke, wo die Mitglieder deS Allg. deutsch. Arbeiter Vereins dort durch die Polizei auseinandergetrieben wurden. Die Liberalen stellen sich frei und frank über daS Gesetz; sie verhöhnen eS in demselben Augen- blick, wo fle die Social- Demokraten denunzircn. Und die Polizei und die Staatsanwälte— halten sie Haussuchung bei Sybel und LaSkcr, erheben sie Anklage?— Oder haben bloS Social- Demokraten Anspruch auf die Fürsorge einer hohen Obrigkeit? Giebt es zweierlei Recht? Uns soll eS gleich sein, waS geschehen wird, denn wir wollten bloS konstatiren, daß die Liberalen, seitdem sie die Macht an sich gerissen haben, frech wie Raubrittervolk, die Parole ans ihr Panier schreiben: Wir stehen über dem Gesetze! Politische llleberficht. Berlin, 18. Juni. Unter der sächsischen Weberbevölkerung herrscht gegenwärtig in Folge der BörsevkrisiS wieder großer Nothstand. Besonders ist daS Elend, welches über die zahlreiche Weberbevölkerung der Gemeinde Anheit hereingebrochen, ein wahrhaft entsetzliches. DieS hat denn auch zur Folge gehabt, daß ein sogenannter HumanitätSakt in Scene gesetzt wurde; der dortige Bezirkshauptmann BrechUr veranstaltete eine„Samm- lung" zum Besten der Nothleidenden, deren Ertrag stecken. Doch kommt unS diese Mittheilung sehr un- wahrscheinlich vor; sie soll wohl nur die Thatsachc bemänteln, daß polizeilich verschriebene Truppen-Ab- theilungen erschienen, die durch Gewehrsalven die Menge zerstreuten. Dieselbe Scene wiederholte sich vor dem Hause deS Deputirten von Jncola, Eodionchi, und das Ende vom Liede war, daß daß Municipium sich endlich zu denselben Konzessionen gedrängt sah, welche jeneS von Faenza gemacht hatte, nämlich Brod- vertheilung und Arbeiten auf Rechnung der Commune. Aehnliche Scenen fanden in Luga und Brisighetta statt, wo auch Plünderungen von Kaufläden vorge- uommen wurden. Jetzt sind in alle diese Orte starke Garnisonen verlegt worden. Die ganze Ro- magna befindet sich noch immer in drohender Gährung. Vorderhand ist der Aufstand unterdrückt und eS sind keine Nachrichten von neuen Unruhen eingetroffen. Sind nun auch solche Austritte, wie sie hier in den verschiedensten italienischen Städten sich abgespielt haben, bedauerst�, so ist doch immerhin das furcht- bare Elend, welches dort gegenwärtig in den untersten BolkSklassen herrscht, ein wahrhaft entsetzliches, und eS ist nicht zu verwundern, wenn daS darbende Volk auf solchen Wegen sich Erleichterung zu verschaffen sacht, so lange eS»och nicht sich zu den Grundsätzen des SocialiSmuS bekennt? Verems-TheU. An die Vorstandsmitglieder sind am Dienstag Tlr- kulare abgegangen._ . Parteigenossen! doten und Bourgeois in die Farben des Verbrechens Denkt an die Gemaßregelten. Die �-id1wc>hr.nd die C°mmun°rds ocrh-rrlicht und Mibb-s«ni.-rsiiintett' S-pn-sm wurden. Der Artikel betreffe Zvttllel stno erslyopsl. VerhSltniff- aller Kulturstaatcn, somit liege eine Anreizung der deuts chen Arbeiter gegen die deutsche Bourgeoisie zu Gewaltthatcn vor und dieserhalb An die Parteigenossen. Von der G-°°ral.V-rsammlung zu Hannover zum � weVd7ein7Ge7dstr7f°V°° 20��.-v-nt.'b�Tage Kasfirerund Expedienten deS„NlucnSocial-Deuiokrat" H�st über den«ogekiagte» verhängt. Die Berliner °«ch Z<1 Abonnenten bringen. Auf die h<� gen Verfolgungen ist die immer größere Verbreirung unser» Blattes die wirlsamste Antwort. Zugleich ersuche ich � etwa säumigen Zahler, das AbonnementSgeld für da« Zi»� Quartal spätestens bis zum 24. d. M. zu entrichte.!— fl"' bitte ich diejenigen Abonnent- n, welche quartalsweise im W'' aus bezahlen, bis zum 24. d ihre Beiträge zu entrichte damit wir in den Stand gesetzt werden, zum 1. Juli AU' befriedigen zu können. Also Parteigenossen, thut zum zwo"' Quartal Eure Pflicht. Der Bevollm.: C L. Bater, Hinter den Hütten� H.mnovtr-Linden, 16. Juni.(Zur Beachtung.)& mit dem 1. Juli ein neues Abonnement auf den Social Demottal" beginnt, so ersuchen wir die Parteigen»!� für die größtmögliche Verbreitung desselben thätig zu st'-'' ein Jeder muß cS sich zur Pflicht machen, wenigstens einer neuen Abonnenten zu gewinnen, was jetzt um so leichtec l1'' wird, da das Blatt ohne Preiserhöhung um ein ioj' deutendes vergrößert wird. Also lhnc-in Jeder seine digkcit. Diejenigen Abonnenten, welche mit ihren Lbo� mentSbeiträgen noch im Rückstände sind, möchten wir eck chen, bis spätestens den 28. d. M. sie zu entrichten, keine Stockung eintritt. Die Kommission zur VerbrciM -- Reib »ie sä Siachri ms 2e dert, >ki M l«nJ lile U t»6en. «üf piu i tttbrig jut B '»tcha, 'r H, -ht. t linc P 'Hin a kh«i . W° � lai Ab. lWr äirbc! s Parteiangelegenheitkn, gleichviel für welchen Zweck B-rlage und uuter Verantwortung von R-ckow erschein», Rr,\ nJ mirf,„Sr.fNw«n�s.r, welche jjahrlich 6� Sgr. kostet und Weiler nichts cuthalt, hcsclben destimmt sind, an mich adresslrt werden, pje Abrechnung der Part-i, soweit sie für dieOcssentlich- ebenfalls solche Briefe an das Parteiorgan, welche s kcit bestimmt ist, sowie kurze Mittheilungen der Parteileitung. nur Annoncen enthalten. Weiter mache ich darauf! Der Zweck dieses Blättchcns s« aus seiner ganzen Einrich aufmerksam, daß ich über alle mir zugesandten Gelder, über deren Verwendung ich nicht klar bin, im Brief- kästen anfragen werde, und ersuche deshalb, immer genau auf den Briefkasten zu achten. Heinr. Rackow, Berlin 8., Dresdenerstr. 63. tnng zu erkennen und solle dasselbe hauptsächlich auch nur dort gelesen werden, wo die Mitglieder des Allgcm. deutsch. Arb.-Vereins verhindert seien, sich als solche zu versammeln. Diese Nachricht wurde von der Versammlung mit leb- haftcr Zustimmung aufgenommen. Bäthke und Reimer gaben in Kürze einen Ueberblick über die Arbeiten der Generalversammlung und verwiesen, betreffs der speziellen Ausführungen auf daS Protokoll derselben.! ..,~——_.,. Rackow ergriff das Wort, um zu erklären, daß er da« Am 16. Juni hatte die Vll. Krumnaldeputation Amt des Kasfirer« übernommen, weil die Generalversamm- 1 deS Berliner Stadtgerichts gegen den verantwortlichen lung ihn einstimmig auf diesen Posten berufen. Er wie« so- i Rtdaklill. uostr.« ParttiorganS, Ii dret« m Nr. 32, 38 und 40 des Parteiorgans ent- pag auch die etwa in Berlin eintretenden Verfolgungen! haltcner Leitartikel Anklage erhoben. Die Staats- die Hauptstadt des deutschen Reichs endlich einmal ganz aus dem i anwaltschaft hatte in denselben, deren Ueberschriftcn Schlummer rütteln und Veranlassung zu einem großen Auf- lauteten:..Zur GedSchtnißfeier der Pariser C°M- � Avollmächtigten von Berlin wurde provisorisch O. R-l- mune"—„Die Clvilehe im deutschen Reichstage"— mer vorgeschlagen „Ostern"— die Kriterien deS bekannten ReichSstraf- Die Versammlung hat wieder einmal reges Leben unter xesetzparagraphm 130 erblickt. Staatsanwalt Schütz die Part-I�-nossen�g-bracht� und Jeder wird jetzt Alles ou- Q, Da. n»* stlick In de«„Neuen Social-Demolral" Essen, 16. Juni.(An die Abonnenten des„Ne»'! Soctal-Demokrat".) Da mit dem 1. Juli ein nlU» Quartalsabonnement begini t, so werden die Abonnenten 91' beten, die AdonnemrntSgelder frühzeitig zu entrichten, dal»- keine Uutirbrechungeu stalifinden. Auch werten die Ad«?. nemeu darauf aufmerksam gemacht, daß Keiner da« Parn"'dio kr. organ erhält, wenn er nicht vorher die AbonnrmcnrSgild? sin He entrichtet hat. Desgleichen bitten wir, darauf zu achten, nur gegen Quittung die Zeilungsgebührcil einem KoMv� stonsmitgliede einzuhändigen sind. Diejenigen Abonnent� welche vom zweiten Quartal noch Gelder rückständig si"" werden aufgefordert, ihre Abonnementsgeldcr zu entrichten- Für die Zeilungskommissiou: A. K rem er- Osnabrück. 15. Juni.(An die Parteigenosse Osnabrücks.) Wir stehen wieder vor Beginn eine« Quartals, wo Euch die beste Gelegenheit gegeben ist,®5 i,.-- Thätigkeil zur Verbreitung des„Neuen Social-Demokl«' Iu ausgedehntester Weise zu entfallen. Ich brauche mW ty. C d nicht besonders hervor zu heben, daß es jetzt mehr dkl'»> �!s d, erfordeellck ill. durib Rerbreltiino linier,« lliarteiorian« unser Ideen ren> 'iie v ,'H-rt Men l halb 'Z!. »nst e:lich ist, durch Bcrbreiwug unseres Parteiorgans unstr.iw!" mehr unter den noch im Finster» wandelnden Ar«' iif(t tern Eingang zu verfchasseu. Die«e�folgungen, die letzter Zeit auch hiir zu--.hell geworden sind, sollen i®. d,,ll ' pif; iiirn»rsilli®1 �Sges plaidirte als öffentlicher Ankläger und beantragte, in �g7o'ß�Sach�u"uNem ft5nit'f,r Rücksicht auf die wegen Preßvergehen gegen den An- geklagten b-reitS mehrfach verhängten Vorstrafen für g Zind� 12�(Bolk�ersammlun� jeiat der Artikel aus§ 37 des alten PreßgefetzeS rmlfl; Die Thätigkeit des deutschen Reichstages während sei- eine Geldstrafe von 300 Thlr., in Summa Neun-»er letzten Session, statt, worüber Herr RUnders aus Breslau hundert Thaler. Das Geriebt- erkannte wegen der zu allgemeiner Zuftiedenheit referirte. Der bekannte Führer beiden letztern Artikel auf Freisprechung, erkannte � Zünftler, Httt JCobt, der sich zur Diskussion gemelliet jedoch in dem ersten Artikel eine Gefährdung deS öffentlichen Friedens. In demselben seien die Sol- hatte, wurde vom Referenten gründlich heimgeieuchtel. Die Versammlung schloß unter dem Gesänge der Marseillaise. Mit social-demokratischem Äruß Ditsch. Zum frauzöfislbeu Communismus. Den wichtigsten Einfluß auf die Arbeiterbewegungen in Frankreich haben von 1830 bis 1848 die cvmmunistischen Systeme ausgeübt. Cabet, Proudhon und andere hervor- ragende französische Socialisten und Tommunisten sind an diese- Stelle schon einer eingehenden Schilderung gewürdigt worden. Unterlassen wir es aber doch nicht, auch einen Blick auf die Systeme jener bekannten Communisten Frankreichs zu werfen, deren Thätigkeit sich mehr in Tlnbs und geheimen Gesellschaften äußerte. Di- commuuistische Bewegung entstand in Frankreich, nachdem alle rein politischen JnlurrektionSversnchc niederge- schlagen worden waren. Im Mai 183S hatte man den poli« tischen Gefangenen in der PairSkammer cnmmunistische Ten- denzen vorgeworfen, und nach diesem letzten Prozesse wegen stattgesundener JnsurrektionSversuche, warf sich die ultra- revolutionär- Partei ans die commnnistischc Agitation. ES gehört nicht hierher, eine Geschichte der geheimen politischen Gesellschaften zu geben; eS genügt anzuführen, daß dieselben einen großen Einfluß ans die Ardeiter ausgeübt haben, und daß sich auf Ihren Trümmern die eommunistischen Sekten begründeten, welche diesem Einflüsse eine andere Richtung geben. Philipps Buonarotll, ein Greis, welcher in seiner Jugend In die Verschwörung Baboeuf's verwickelt gewesen, war um die Zelt gestorben. Einige Exemplare seiner Ge- schichte der Verschwörung Baboeusis, welch- er iu Brüssel! v.röffentlicht hatte, waren zufällig in die Hände einiger der � politischen Verschwörer gefallen, und bald hatten die com- mustischen Traditionen neue Formen gewannen. Von diesem Zeitpunkte, nämlich von dem Maiprozesse de? Jahres 1839 an, der durch den socialistischen Aufstand der sodsts des saisons veranlaßt war, datirt der Bruch zwischen dem Ar- beiterstande und der Bourgeoisie, der seitdem nicht geheilt worden ist. Die Attentate von Darmes auf den König und von Genösset ans die königlichen Prinzen veranlaßten Pro- zefle, welche die Bourgeoisie in die Welt des EommuniSmuS- blicken ließ. Gcuesset, der selbst zu der Gesellschaft der Travailleurs egalitaires, gehörte, gab über deren Programm (Avfhebnng der Familie und Ehe, deS EigenthumS, des LuxuS und der Städte) alle eefordcrlichen Aufschlüsse, und man erfuhr unter And rem, daß dieselben Nationalwerkstätten be- gründen wollten, in denen ein jeder Arbeiter acht Stunden des Tage« zu arbeiten haben würde, was ein Fortschritt im Vergleich zu d-m ersten Communismus Baboeuf's war. Henry Cellier, Th. F°rd, Felix Avril, L. Cahaigue, H. Bonnias u. s. w. suchten, nachdem dieser Prozeß die Auf- merksamteit der Republikaner aus die Communisten gezogen hatte, deren Führer G. Cavaignac, V. Schölcher und einige andere Mitarbeiter der Revue du Rrogi-es zu einer Koalition zwischen den Communisten und den Republikanern zn bewe- gen. T-llier Veröffentlichte ein Buch unter dem Titel: Re devoir des Revolntionaires(die Aufgabe der Revolutio- näri), durch welches die junge Demokratie„jeuoe demoera» tie" begründet werden tollte. Cellier« wiederholte in diesem Buche den Grundgedanken Ronsscau'S, daß„jeder Mensch auf AlleS einen Anspruch erheben könne, was ihm nothwendig sei. Thore ging noch weiter; er publizirte eine Broschüre, in der er offen mit der Demokratie brach und im Gegensätze zur politischen und bürgerlichen Gleichheit, welche dieselbe an- strebe, die sociale Gleichheit verlangte. Ein weiterer Schritt zur Entwicklung de« Communismus wvrde durch ein von Pill»», Desamy und Dutilloy oraani« sirteS communistische« Banquet gemacht. Zwölfhundcrt Com- munisten waren auf diesem Banquet gegenwärtig, und nie zu-.or hatte das Proletariat kühneie An prütc an die Gesell- schaft erhoben, als eS bei dieser Gelegenheit durch die Reden, welche gehalten wurden, geschah. Desamy war der vorzüg- lichste Führer dieser communistischen Arbeiter. Er schrieb in seinem Buche„Code de la Communauis"(Handbuch der Gemeinschaft) alle bitteren klagen deS Proletariats nie- d>r und dckrelirte die Gleichheit, ohne sich damit abzugeben, ein System zu deren Realisiruug aufzustellen. Die e nzigen Mittel, die er vorschlug, waren in dem von ihm begründeten „doui-nai des droits de rhomme" verzeichnet und bestanden in Vorschlägen einer progressiven Besteuerung der Kapi- talisten und namentlich einer Steuer von 50 Prozent anfalle an Seilenverwandtc fallende Elbichaflen. I. I. May, der zur Mahnung werden,»aß wir unsere geistigen Kräfu'.. verdoppelten Maße anstrengen müssen unv durch keine Lss' � ko folgung uns zurückschrecken lassen. Wir dürfen in dieser ä', derb i wo die Parole„Kampf gegen Lüge und Finstirniß" sltt izetj mehr denn je am Platze ist, nicht lässig werden, indem U»t� � Gegner alle die ihnen zu Gebote stehenden Mittel gegen>. In Anwendung bringen. Durch die Schließung der Mitgm� t son schaft des Allg. deutsch. Arb.-Vereins, glaubte man �azsie gegnerischer Seite, daß es vorbei mit unterer Partei w«� DreS! als man uns an verschiedenen Orten die Lokale zur Abhp � wefchi lung von Versammlungen verweigerte. Beweisen wir«ul« �. eine noch größere Verbreitung des„Neuen Social-Demolr�' daß all' diese Verfolgungen uns zum WachSthum uNst� 4edocj Partei gedient haben. Jeder muß es sich zur Ausgabe M«?? VDkrko für da« nächste Quareol einen neuen Abonnenten zu g>Iw'z- neu. Dadurch wird im Kurzen am hiesigen Orte iijjf P# Idee noch mächtiger werden und die Verolgnngslust an, i'1* Gegner wird zerschellen an dem felsenfesten, furchtlosen Ch�j e*e ter der Social-Demokratie. Mit social-demokratischem tSG Franz Klüt« den„Humauitaire" begründet hatte begegnet sich In reu Punlten mit Desamy. Die erste Nummer de»„Ruv«' uitaire" sprach sich mit einer großen Eutschiedenhcii 0. die Ehe und Familie auö. May cn'.wickclte, daß l� Mensch das Recht haben müsse, s-iue Fähigkeil zu culwicksi«- Die erste Bedingung hierzu sei die sociale Einheit. D>t Einheil sei aber nicht Anderes als Gütergemeinschaft, diese allein nur Gleiche kenne.„il So weit gingen die Humanitaires Hand>u Hand m still den Babouvisteu, insofern beiden Systemen dieselben Theom in Bezug aus Gemeinschaft der Güter, der Arbeit, der s» Ziehung u. s. w. zu Grunde lagen. Aber die Humanitatm st wst, dehnten den Communismus roch viel Weiler aus, indem t" Bt auch die Weiber in diesen Kreis zogen. Es ist dies die c0 Seite des Systems, die wir nicht weiter zu entwickeln br«� chen. Bio« zwei Nummern des Luwauitaire erschienen, r, die britte erscheinen sollte, wurden alle Humanr« res verhaftet, vor Gericht gestellt und verurtheilt. Nur iyf konnte sich nach England retten, aber auch er starb aus elende Weise; denn er wurde zwei Jahre darauf, weil er v? dem Militärdienst entzogen hatte, verhastet und nach Algck' geschickt. Da er daselbst erkrankte, so kehrte er nach Fr«' reich zurück, um einen Stellvertreter zu finden, aber er h kaum den Hafen von Toulon erreicht, al« er starb. ihn besonders bemerkbar macht, ist nicht sein Plan der gimcinschaft, sondern daß er der Erste gewesen, welcher�., Abschaffung aller Regierung und allen Regieren« vorschlug � welcher forderte, die demolcatitchc Einrichtung der Gesellig müsse anarchisch sein, d. h., daß die Republik ohne Präsioea' s ohne Diktator, Exekutivgewalt, ohne eine parlamentarische fe'0m |ym) ftjöii "->> dl sammlung bestehen müsse, daß alle Associationen &'■ mcinden sich selbst zu regieren hätten und der individ»'. ü' Wille dadurch am Besten zum Ausdrucke kommen»Ä Dieser Idee werden wir später als einen der dedeutenbt� Resultate der Februar-Revolution wieder begegnen. Abef lag schon im Keime in den Betrachturgen, welche May 8 die Reform der Gesellschaft anstellte. Unter Denen, welche May folgten, befand sich Gay,.?5� chcr ein eigene« Journal unter dem Titel„I-e CommunlS -.).»» j. Ärd-' d-' cht, M qloß» zu»«' fiich e»!)� auf � Bialvt t iuiff0 u di-i-« it Ii«*; unj«1.' ich?« I zi»� öttlin, 17. Juni.(Allgemiiner M-tallarbeltcr- verband.) Dm Dclrgirtt» deS EismarbtiterkongresseS, so» »it sämmllichen Eisen- und Mctall-rbeitern Deutschlands zur Nachricht, daß nunmehr eine reg- Agitation für dm Verband «s Leben treten muß. Sin jeder Delcgirter wird aufgesor- tert, mit der Gründung von Mitgliedschaften vorzugehen. loch muß ich sämmtliche provisori'che Bevollmächtigte cr� Alchen, dafür zu sorgen, daß die gegründeten Mitgliedschaften tre Mitgliedcrlisien, sowie Ihre Beiträge an dm Hauptkassirer Mlnz Werthmanv, Prinzenstraße 96, W., einzusenden haben. Jilt Utensilien deS MctallarbeiterverbaudeS sind nunmehr zu »ben. Albert Bäthke, erstir Vorsitzender. . Ne«miillster, 15. Juni.(Der Strike) dauert unver- �dert fort; der Zuzug muß noch immer feru gehalten werden. H. Heefchen, Aasfirir. _ aiii im rtrichv» all i zwiit® rtt-n � * Unser braver HauSwirth hat uns bei der Cri- ätiualpolizei nicht verrathen, weil, weil—— "p----- nichts zu verrathen war. Im übrigen theilen wir unseren ehrbaren Mitbürgern idr Beruhigung mit, daß der Herr HauSwirth der �Swanuten Communistenhöhle, Dresdenerstr. 63, Dichaus kein Socialist ist, sondern ein recht gcstren- g.)& F Herr, ein Berliner HauSwirth, wie er im Buche icr pünktlich seine Miethe fordert und fich um 8ju l'i� Miether dann weiter nicht kümmert, wie wir es i'Hin anck vorgezogen haben, unS in der ganzen W nicht um ihn zu kümmern. War die Criminalpolizei anderer Meinung— kann's gleich sein. Aber wahrlich diese Haussuchungen ia der DreS- ,, om-'erstraße, sie haben viel Staub in der Presse auf- wrci>#rt»irbelt und nicht allein Staub, sondern auch Rauch nolra'�d Qualm. in�il«� 0,fW®fe Blatt der Berliner Spießbürger, ulcu g-'?.»�krliner Tageblatt", bringt nämlich folgenden m, d»� stltchen Artikel: 'e betreff der Haussuchungen bei den social- i PveN»lokratischen Häuptlingen erzählen sich die Nach- u>äg"�I�Hasenclever' e und Aap ell'S seltsame Geschichten. deutsch. Arb.« Vereins bildeten, und uns ist zu Ohren gekommen, daß es dem Reporter des„Tageblattes" leider nicht gelungen sei, eine einzige Nummer auf den Papierfetzen bei den strebsamen Handwerkern zu entdecken, damit die Baak mit klingender Münze die „Rudimente" einzulösen verpflichtet sei. Schade für den Reporter, daß die Nummern auch in Rauch aufgegangen sind. Im Uebrigen ist die Rauchsäule, welche einige Tage gleich einer Gewitterwolke über der Dresdener- straßc stand, nunmehr glücklich verschwunden, da sich dieselbe eine wohnliche Stätte in dem Gehirne deS Redakteurs des„Berliner Tageblattes" gesucht hat. L o Ii l i e v. Herrn Tessendorf. dem wollen wir Ein Loblied jetzo weih'»; Er sorget ja, wie Keiner hier, Für unseren Verein. Kein Agitator führt herbei So große FreundeSzahl Durch noch so ichöne Rederei Bon Elend und von Qual, Als Tessendorf durch seinen Groll, Mit dem er uns dedroht � Ec zaubert die Versammlung voll Und Litfaß kommt in Noch. Was brauchen Anschlagsäulen wir, Annoncen und Geschrei; Herr Tessendorf, er sorgt dafür, Daß dies nnnöth'g sei. ■ illvi}*|j 1(*\» 41 V 4 v MC* ften,"J. Punkt sechs Uhr früh angetretenen Beamten fanden die jzomM streu verschlossen und wurden in systematlsch-höflicher »nneNb» Uli von einer Viertelstunde bi« zur anderen vertröstet, da big l'ä- Herren doch erst Toilette machen müßten. In- richte»- � Mu aber qualmten die Schornsteine der betreffen- cmct- Wohnungen lustig und der Zugwind führte ganze Hau- enosi'« i, �bvertohlter Papiere über die Dächer und ieS»«»« Ib."nstoßenden Höfe Nicht social-demokratisch veran- ist dt,'. Handwerksmeister, die dort wohnen ließen sich )m.oll>a»re Mühe verdrießen, diese Blätter zu sammeln und che dir Behörde abzuliefern. Die JnhaltSrndimente ver»'' C,? doch nicht so ganz harmloser Natnr zu sein, keine i„„(<»< � �ebesbriese und dergleichen, wie von gewisser Seile m wird, wenngleich es natürlich schwer fallen eine B'r, leser i"! ' füi M Ulli''. cgeu Mitgli-«; ie**« fein» l"li ihnen ein üb-r.eugendcs BewiiSmaterial zusam- .« � v,> il» dafür, daß nicht nur ein paar Paragraphen de» rSilt"Aig-fetze» Stricte w-rdtn feien. 0 kostbare Entdeckung! Armer Tessendorf! Alles »erbrannt vor der Nase der Criminal- �ijei! DaS„Tageblatt" denuuzirt übrigens nicht blos sondern auch die Criminolpolizeibeamten der dann aber auch die Handwerksmeister emolr»! , uns« >e wa> nan älafsigkelt, -tei>v»v; ir Ävh< üei Dresdenerstraße, allerlei kleiner Schergendienste, vir�eu� ivelche dieselben fich bei der hochlöblichen Redak- jencS geehrten Blattes bedanken mögen. »edoch ist jenes Klatschblatt schlecht unterrichtet. u �kohlten„Rudimente" sind allerdings„nicht t�iT � n st ul!<:.'tt Eile verbrannten StaatSpapiere u»t, n Eh�r t�ertthalerscheine, welche die Kasse des Allg. cm dP------------.___.___.— Ii mloser Natur", es sind uämlich Stücke der verbrannten StaatSpapiere und Und nun die Redner gar, wie nett, Oha' Vorbereitung ganz, Ohn' Louis Blonc, Prouddon, Tabet So geht'S zum lnst'gen Tanz. Herr Tessendorf den Stoff uns gicbt Zu unfern Reden all'; Da er uns ja so glühend liebt, Sorgt er in jedem Fall. Und wenn aus lauter Freundschaft gar Er frei Quartier uns beut, Der HauSwirth ist es ja fürwahr, Den er dadurch bcdräut. Der WohnmigSnoth hirr in Berlin Macht gänzlich er ein End'— Die Frei-Ouartiire reichen hin Für viele fleiß'gc Händ'. Drum singen wie ein Jubellied Wohl unscrm treuen Freund— Daß nicuials er zur Ferne zieht, Daß ewig wir vereint. Wochcnlohn bei dm jetzt immens gesteiz-rten Preise« der Nah- rungSmittel und WohminzSmiethen doch nur ein solcher, daß er für«inen Familienvater mir starker Familie ia Berlin keineswegs hinrelchrnd ist. Briefkasten. Herr Erdmann in Berlin wird freundlichst ersucht, uns über seine Freisprechung nähere Angabe zu machen. D. R. DingcS in Fisch bach. Es ist noch immer keine Nachricht eingegangen über den Zweck der an mich eingesandten 1 Thlr. 5 Sgr.; heute trifft wiederum eine Sendung und zwar von 2 Thlr. 9 Sgr. ohne Zwcckanzabe ein Bitte um Auskunft. Derossi. Wr Berlin. Allgcm. deutsch. Mamer- und St-inhauer- Verein. Großer Sommernachts-Ball Sonnabend dea 29. Inat, Rüdersdorfcrstraße 45, zum Besten der Gemastregelten. Alle Parteigenossen sind dazu eingeladen. Enttee für Herren 5 Sgr., für Damen 21; Sge. Billets sind in allen Vcrsammluugcn und an der Kasse zu haben. Kaffenöffnung Uhr. Anfang 8 Uhr. Um zahlreiches Erscheinen ersucht_ Das Eomitö. iffci Ber-in. Allgem. deutscher Btaurer- uud Steinhauer-Leret». Mitglieder- Generalversammlung öbnutag, den 2t. Jiiiü, V«. 9z Uhr, DrcSdeucrstr. 55. Tagesordnung: 1) Berichterstattung der Dclegirten.— 2) Wahl eines Llvollmächtigtea und die Wahl der neuen An»« schnßmltglicdcr.— 3) Sehr wichtige BereinSanzelegenhelten. Ich ersuche die Leser des„Neuen Soeial-Demokrat', aus den Bauten die Nachricht dieser Versammlung zu verbreiten. Jedes Mitglied muß anwesend sein Der Bcvollm; «rrliner Aklordttäger- und Bauarbeiter-Btrein. Versammlung Conntai-, de» 2L Juai, Vorm. 9 Uhr. Im„Deutschen Kaiser", Lolhringerstr. 12. TageSordn.: Bortrag. Verschiedenes und Fragekasten. Wilh. Wißmann. h?�e. BcmcrkenSwerth war bei Ihm namentlich, daß -- Bt,, flnsicht vertrat, der TommnniSmuS sei»nmöglich >u w-»'»Mbren, wenn er nicht eine gänzliche Umgestaltung der „lluv?; Teichen Beziehungen mft sich sühre. Er sagte, daß !N oß ,j.', ri ,Fifontn verschiedenen Geschlechts, welche den Na- � mi.!- � l,»nnehme, blo» In der jetzigen Gesellschaft anzu- - i, i> fnl totiI der Individualismus der Interessen stch der os'- Ji von Freundschaftsbündnissen entgegenstelle, aber in �ulUviftt's�-t, mn?eben»wisckea eiNKr iltlvl' t, unmäßige, unbrüdcrlichc Freundschaft . �nnistischrn Gesellschaft, wo d«S Leben zwischen einer 'n?..«(» in,'?11 Menge von Brüdern dahinfließen werde, werde s ßr' h.Mch sein, daß sich cxclufive Freundschaften dieser V*®' W"9'etn' caB eye ttl it üiau heut zu Tage Li----- V_ ft!.i alle Personen verschiedenen Geschl.chtes nicht noellt(nnktTtt ■ ei»- reiche intime Verhältnisse eingehen, sondern beim v ü'ilenttessen würde sich bereits zwischen ihnen eine all!>dmpathlc heranbilden." Er saatc auch, daß keiae ivi"...-lomilie bestehen dürfe, als die eine menschliche Fa- i.uinui' �-d daß ts in dieser großen Familie keine kleinere Fa- Ulis 1�» 6Ütfe- « G< uud � di'ld�, n V&l muBi9 hoben schon oben bemerkt, daß die Babonvisteu stch � Richtung des CommunISmuS, welche die Humani ;»igtiu, trennten und die reine Lehre BaboeufS wie- ?llen wollten. Die Babauvisten halten das Journal ._._—-—" (�nite(die Brüderlichkeit), da« anfänglich von La später von Billon, Brige. Savary u. s. w. re- "y"rü| zum Organe. Sie ginge» von dem Grundsatze -lch'i«.Uder Mensch alle seine Fähigkeiten der Gesellschaft chsuö.� �älng stellen und an allen ihren Genüssen und Ar- iesellpf? m....-----> ki........° c'-t- äswK ich'> . Man''«är der»»ficht, daß, obschon unsere-Sitten 1," dielen Punkten einer solchen Umgestaltung wider »'1 gleichen Antheil haben müsse Ein ganze« Jahr »„'äserenzen zwischen ungefähr 15 Arbeitern statt, rK ftp». /iV. L• r.. CY1________..mW �ff-, � der Spitze dieser Bewegung standen und all- De . Mobsjchtigteii Reorganisation der Gesellschaft dl« wi'°t i�'sellschaft sich endlich doch fügen,°aß nnsere Gci „ it--''..-Nch von selbst modificiren, und daß man durch Kap".-'- •UK IVdW|* MlWVdJiVIVtlV vwp——'------ ls»"v, fast ohne e« zu merken, in eine andere gil v>ö'':d» rdnung ciulretin werde. sit Lahautiäre, welcher die I'rateruite, da? Or- '--ifte, begründet hatte, verdient noch mit einem * Herr Borsig sendet unS anläßlich des in Nc. 62 deS Parteiorgans veröffcullichleii Arrlkel«:„Ein Stück socialen Elend«", eine Berichtigung zu, in der er Folgendes schreibt! „Der 13 Jahre— nicht 28 Jahre— bei mir beschäftigt gewesene Arbeiter Klotz hat nicht ein seiner Körp-rschwäch-ll wegen aus 3j Thaler reduzirtes Wochenlohn empfangen, son- dern in den von mir rechersirten letzten Jahren ein soiche» von 5—16 Thalern wobei stch folgende Durchschnittsziffern er- geben: pro 1871: Thlr. 6 9. 4. ., 1872!„ 6 24. 10. „ 1873: 8. 16. 8. bis zu seiner im November 1873 erfolgte-i Entlassung." Näher aus die Berichtigung de« Hrn.Borfig einzugehen, welche sonst keine wesentlichen Thalsachen enthält, halten wir für über- flüssig � Zweierlei wollen wir aber bemerken, ersten» wird es wohl ein so wesentlicher Unterschied nicht sein, ob der Arbeiter Klotz 28 oder 18 Jahre in der Fabrik thätig gewesen ist, er hat dort jedenfalls seine Kraft gehörig zugesetzt; zweitens ist selbst der von Herrn Borsig durchschnittlich angegebene Fü« Berlin. Gettsmwsss! MmmInnH sämmtlicherMaschinenbauarbeiter, sowie Baoschlosser, Dreher, Feileuhauer, Former u. s. w. Sonutag, den 2k. Juni, Vorm. 19 Uhr. Im großen Saale des Herrn Ost Heere», Sophienstr. 15. Tagesordnung: 1) Bortrag des ReichSlagSabgeordnetcn W. Hasenclevcr. 2) Die Elsstunsenarbeit in der Borfig« scheu Fabrik und die Organisation sämmtlicher Metallarbeiter Deutschland«. Refr.: A Baethke.— 3) Ausnahme in den Metallarbeitervnband. Alle Mann müssen am Platze sein. A. Baethke. Oeffentliche Berliner Cigarrenarbeiter- Versammlung Sonntag, de« 2l. Juni, Vo:mitt',g«-9 Uhr, im Saale zum„Deutschen Kaiser", Lolhringerstr. 12 (früher Lotbringerstr.), vorderer Saal. TageSordn.: 1) Abrechnung über die für auswärtige Strike» gesammelten Gelder. 2) Unser Kollege H. Eck». 3) Verschiedenes. Kollegen, jetzt gilt e», Eurer Pflichten eingedenk zu bleibeu. Jeder Fabrik- uud jeder Hausarbeiler muß anwesend sein. W. Bragenheim. Indem ich am heutigen Ta e ein- Restauration, Tabak- und Cigarrengeschäft eröffne, ersuche ich die Parteigenossen um geneigten Zuspruch. Für reelle Bedienung�««de" ich"stet» � Sorge tragen. Der„Neue Social-Dematrat liegt auf. Worte erwähnt zu werden. Er hatte schon in den ersten Jahren nach der Julirevolution mit Laponneraye in dem Journale„I/lutsIIigsiics" communistische Ansichten entwickelt. Im Jahre 1841 begründete er die kVatsrintS, in der er zuerst offen die Humanilaires oder Egalitaire« angriff, und dadurch Gelegenheit gab, die übrigen Babouvisten Osnabrück, den 17. Jimi 1874. B. Liefe, Hakenstraße 18. unter einer gemeinschaftlich-n Fahne zu vereinigen. Später sich Lahautiere in einer Broschüre:„De Ia loi so erklärte ciale"(Da« sociale Gesetz) für einen Anhänger deS philofo phischen TommuniSmuS von Pierre Leroux, zu welchem stch außerdem noch Raifaut, Thorö, Maillard, Thöodorc Bac, Pelletier, Robert du Bar, Armand n. f. w hielten. Auch Charassin und Savary gehören zu dieser Gruppe der Eommnnisten. Savary war seinem Handwerke nach ein Siluhmacher und hatte scho: 1832 in der Rubrik, welche da« von L. Blauc rediglrle Journal„De dou sens" den Arbeitern öffnete, entschieden communistische Grundsätze aus- gesprochen, die er später im Jahre 1845 als Redakteur der i'rateniite bis zum höchsten Materialismus entwickelte. Er wollte namentlich beweisen, daß VoftSsouverainetät uud Gütergemeinschaft stch gegenseitig voraussetzen. Die Eommiinlsten konnten sich nie als eine disciplinirte Partei konstituiren, und so kam cS, daß auch Billegardelle, der nicht nur durch seine Wicderverössentlichung de» Cum- panella und Morelly, sondern auch durch seine Schriften großen Einfluß aus die Eommnnisten gewann, nicht dahin gelangen konnte, die eigentliche Leitung der Partei zu über- nehmen. Die Babouvisten erkannten blas Buonarottl, Boyer d'Ar- genson und Charles Teste als Autoritäten an. Die beiden Letzteren hatten den Grundsatz der National- Oekonomisten, daß die Arbeit die Quelle de« National- Reichthum» sei, da- hin gedeutet, daß die Arbeiter einen Anspruch auf einen Thell diese« Reichthum« haben, weil sie ihn produziren, und daß ihr Arbeitslohn diese Ansprüche nicht völlig decken könne. Das Hauptargument Bayer d'ArgensonS, das derselbe anae- führt halte, und auf da« stch die Schule Jahre lang hin- durch wie ans einen Bibelspruch berief, war die Berechnung, daß von all den Millionen, welche die Proletarier durch ihre Arbeit erzeugen, dem Arbeiter Nich'S übrig bleibe D'Ar«i genson und Charles Teste wurden von den Babouvisteu auch! deshalb oft zitirt well dieselben gesagt hatten,„daß der Arme alle Steuern bezahle, während der Reiche nicht« bezahle." Die Babouvisten beriefen sich auch häusig auf eine Bcrech- nung v«n Marlin de Saint Leon, wonach die verschiedenen Taxen, welche blo« auf den Armen von Pari» lasten, von 1797 bi« 1835 sechshundert Millionen ertragen haben, eine enorme Summe, die blas zur Erhöhung de« Werthe« de» Grundeiaenthum», al-o zum Borthcilc der Reichen gedient habe. Die Äsche Buonarotti'S, Boyer d'Srgenson's uud Charles Teste'S ruht in demselben Grabe, nach welchem noch jetzt die Commuuisten Frankreichs mitunter«allfahrten. Mehr oder weniger haben alle Republikaner während der Juli-Regierung an den EommunlsmnS in der gemäßigten Auffassung der Babouvisten gestreift, RaSpail, eine der merkwürdigsten und interessantesten Figuren in der Arbeiterbewegung, sprach die Anficht au«, daß der Staat nach uud nach alle« E-genthum auf Rechnung der Eigenthümer exploitiren werde, und die« sah gewiß»cm Lom- munismu», gegen den Raspall sich verwahren wollte, sehr ähnlich. Ja sogar Ledru-Rollin, der, als er»or die Assisen von Angers gestellt wurde, sich von den Sociallsten lossagte und ausrief:„Ich hasse die Eommnnisten", verfolgte doch Jahre lang vor der Februar- Revolution die Taktik durch Schlagwörter, wie„Frage de» Arbeitslohn«, Organisation der Arbeil" u. s. w,, die er aus eine geschickte Weise in seine Reden einfließen ließ, mit den«ocialisten zu coquettiren. Mehrere Agenten der„Rcforme" wurdcn von ihm sogar bei gewissen Gelegenheiten zu den Babouvisten und Egalitaire« geschickt, um dieselben zu überzeugen, daß seine Angriffe gegen den CommuniSmu«-ine bloße Taktik seien, um besser zum Ziele zu gelangen, und dag er Im Herzen Eommuaist sei. Mehrere Jahre vor der Februar-R-volution hatte sich im Stillen eine communistische Propaganda In Frankreich ge- bildet, die sich naturgemäß entwickeln mußte, weil der ab- strafte, doktrinäre RepubliianiSmuS endlich durch die Kar» tätschen von St. Mercy vollends zum Schwelgen gebracht worden war In die Brust de« Volkes war nun einmal ein Sonnenstrahl der Zukunft gefallen, und der Keim der Fort- vildnng, der in ihm lag, erwärmte fich und sproßte auf trotz Kar.ätscheu, Blut und Leichen. Lß mt Jöcrittt. O essen tliche Versammlung sämmtl. Lampe«-, Bronee-, Metalldruck- u. Neusilber-Arbeiter Sonntag, dr« 2l. Jnnt, Vorm 10 N�r. Prinzenstraße 72. T.-O.: Bortrag de« Reichstag�abgeordneten O. Reimer. I7B. Zlufnahme neuer Mitglieder in den Metallarbeiter-Vcr- band. A Baethkc. gür Moabit Grones Sommernachtsfest, bestehend aus Gatten-Coucert, Gesaugsvor- trägen, Festrede und Ball, arrangirt von den Mitgliedern des Allgem. deutsch. Arb.-VereinS, Sonn�beud, den 20 Juni. im Cafs Müller, Thurmstraße 40(Moabit), Anfang 7� Uhr. Billet« ä 2 Ggr. sind vorher in allen Versammlungen, sowie bei Herrn Stahl, Neue Königsstraße 50, zu haben. Kassenpreis 3 Sgr Herren, die am Tanz Theil nehmen, zahlen 5 Sgr nach. Der UeberschuH ist für die GemaH- regelten bestimmt. Um recht zahlreiches Eescheinen der Berliner Parteigenossen ersucht I. A.: Wilh. Ncumann. Für Gesundbrunnen. Oeffeutliche Arbeiterversammluug Sovnabend, dru 20. Joni, im Lokale des Herrn Hempel, Badstr. 65—60. Tagesordn.: Vorlesung Lassalle'scher Schriften durch den Unterzeichneten.— Tistussion. Der jetzige Vorsitzende: Weisse. Für Rixdorf. AllgeAeiner deutscher Albeiter-Vercin. Mitgliederversammlung Sonoadend. dn, 20. Jnni, Ubeod? 8 Uhr im Lokale des Herrn R Uppers. Die Mitglieder werden ersucht, sämmtlich zu erscheinen. A. Versümer. Für Weißeusee. Laffalleaner-VersammlUng Soullidend, dn? 20. �uni Meads 8 Uhr, im Lota'e des Herrn Kahl, Charlottenburgcrstraße 43. Tagesordn.: Vortrag deS Herrn Hahn aus Berlin.— Verschiedenes und Fragekasten. N-ue Mitglieder werden aufgenommen. ___ Albert Schackow. Für Weistenfee. Oeffentliche Frauen und Mädchenversammlung ©iBBteg, dru 21 Juri, Abends 6 Uhr, bei Herrn Kahl. Tagesordn.: Die drei früheren Vorstandsmitglieder.— Lief.; Herr Renz aus Berlin. Alle Frauen und Mädchen von Berlin und Gesundbrunnen find freundlichst eingeladen. Die Paiteigenosfin Fran Stägemann wird besonders eingeladen Von 3 Uhr ab: Kaffee-Kochs«, Gemüthliches Zusammensein. Kremser stehen aus dem Alexandcrplatze und es wird gebeten, an der Chaussee bei Bvltcher'S Häusern abzusteigen, von da geht der Weg nach dem Lokal Im Aus r: Frau Schackow. Für Fricdrichsberg Oeffentliche Versammlung der Akkordträger, Bau- und Eidaibciter Sonntag, des 21. Juni, Vonniltsgs 10 litt, im Lokale des Herrn Wulff In Friedrichsberg. Tagesordn.: Die Organisa'.ion der Bauarbeiter, ihre Lage früher und sitzt Referent Unicrzeichnetlr. _ Wilh. Wißmann. Für Nummclsburx. Lassalleaner- Versammlung Freitag, den 10 Juni, AveudS 8� Uhr, bei Herrn S ch ie bei. Tagesordn.: Vortrag. Den Parteigenossen zur Nachricht, daß am 27. Inn! das StiftUUgsfrst, bestehend ous Concert Theatervorstellung der Theatergefellfchast„Epimone" und Boll, bei Herrn Wnlff in Fricdritsberg staltfinb-t. Um zahlreiches Erscheinen ersucht_ A. Wolf. Für Hamburg. GeneralverfaMmlung sämmtlicher Zimmerer Soullabeud, den 20. Juni, Abends 9 Uhr. im englischen Tivoli, Kirchenallee 41, St. Georg., Tagesordn.: Die Bestrebungen unserer Gegner. Um zablrcichlS Erscheinen ersucht _ I. Auftr.: L. Pfeiffer. Für Hamburg. Lusttour nach Wedel mit dem Dampsschiffe„Moor- barg" am 21. Juni, arrangirt von den Mitgliedern deS Tischler-(Schreiner-) Bireins. Abfahrt von der Laudungs- brücke St. Pauli präc. 12 Uhr M. Preis: Karte 14 Schill. Da« Tomitö. NB. Da nur 460 Karten ausgegeben werden können. ersuchen wir die Mitglieder, sich rechtzeitig damit zu versehen. _____ D. O. Für Duisburg. Diejenigen Mitglieder, welche LassoUe's Prinzip erkannt haben,«erben hiemil zu einer Besprechung auf Freitag, de« IS. Juni. Abende 8 Uhr, bei L. Stern, Unterstraße. »Ingeladen. Fran, Wahl. Mitgliederbersammlnng des Korbmachcrbuudes b. Hamburg-Alloua-Ottensen Sonnabend, den 20. Jnvi,«i c.ids 8� Ubr, Im Salon zum Roland, 1. Zakobsst.aße IS. Tagesordn: 1) Verbandsangelegcnhciten ter Generalver- sammlnng. 2) Vereinkangelkgenheit in Bckrcff der Beiträge. Nene Mitglieder werden aufgenommen. Der Vorstand. Mt Altona Große Volksversammlung Sonnabend, den 20. Jnni, Abends 8 Uhr, im Englischen Garten. Tagesordn.: Moderne Widersprüche: Professor Schmoller und Slaatsanwalt Tessendo s. Pünktlich zu erscheinen, ist Pflicht H. Brasch. Für Altona. Allgem. deutsch. Arb.-Ukterst.-Verbaild. Versamnrlunu Freitag, den 19. Juni. Abends 8t Uhr, in Heinsobn'S Salon. Tagesordn: Berichterstattung der Delegirien.— Wahl eines Bevollmächtigten. Die Mitglieder sind verpflichtet, zu erscheinen. ____ I. A.: H. Brand. Für Altona. Liedertafel„Victoria". Lusttour nach Ochsenwärder (I. Ramm'« Lokal) per Dampfschiff.Union", Capt. Becker, Sonntag, den 21. Juni Abfahrt v. d. Alion. Dampfschiffsbr.(nicht Fischmarkt): 12� Uhr Mittags: von St. Pauli Isi Uhr Mittag». Karten incl. Brückengeld sind zu haben für Herren a 14 Schilling, für Damen a S Schilling bei Herren: Koppelmann, gr Rosenstraße. Mein«, kl. Freiheit 3. Lembkc, gr. Freiheit. Lauer, SestermannSstr. 3. Eckardt, kl. JohannlSstr. 19. Royer, Schulterblatt 9. NB. Karten werden bis Freitag, den 19. Juni, ausgegeben. Für Eutiu und Umgegend. Allg. deutsch. Arb.-Unterst.-Verbaud. Mitglieder-Vcrsammlung Sonntag, dca Z8. Jonl. Ädds. 7 Uhr, im Strack' scheu Saale. _ Der Beoollm. H. Scharfenberg. Für Eimsbüttel. Volks-Versammlung Sounaberd den 20. Juni, Abend« 8 Uhr, Lübber's Salon, Eimsbüttel. Tagesordn.: Bortiag de« Herrn Winter aus Ottenseu. Alle Mann am�Platz. F. Holtmann. Für;OSjuibriicf!. Versammlung sämmtlicher hiefiglr Parteigenossen Freitag, den.9. Juni, Abends 8j Uhr, im Kuh lmann'sch-n Saale. Tagesordn.: Tie Organisation der Arbeiterbewegung. Ich ersuche alle hiesigen Parteiginossen. in dieser Ver- sammlnng unbedingt ,u cischcinen.__ Franz Kl Ute. gür Elberfeld. Allgemeiner deutscher Arbeitcr-Verein. Oeffentliche Versammlung Sometag, den 20. Jnni, Abends 8 Uhr, in der Restauration Hunscheidt, FriedritSstraße. TazeSordn.: Die Aufgab« des Staates. Refer.: Herr Gutekunst. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen ersuch: Emil Audercya, B-vollm. Für Varrven. Allgemeiner deutscher Arbeiter- Vcrem. Oeffentliche Mitglicdcrversammlnng Bsnutag. sen 21. Juni, Vorm. 10� Uhr, im Vereinslokal bei H-rin Berger, Oberdörner- und RS« dlgerstraßen-Ecke. Referent: Herr W. Frick aus Bremen. Bekanntmachung der Tagesordnung in der betreffenden Versammlung._' I. Mühlhausen. Für Barmen. Mgemeiner deutscher Aibeitcr-Lerein. Stiftungs-Fest, bestehend in Coueert, theatralische» Aussührunge« uebst Festrede, Sonntag, den 21. Juni. Nachm. 4 Uhr, ans Sanssouci bei Herrn Olber/s. Die Festrede wird gehaiten von Hrn. W. Flick aus BklMtN. Alle» Nähere bringen die Plakate._ Für Unterbarme«. Zusammenkunft sämmtlicherLassalleaner und Abonnenten von Unterbarmen Samstag, den 20. Juni, im Lokale deS Herrn Morian in Untcrbarmen. TageSordn.: Die Social-Demokratie und die Versus« zun gen des Allg. deutsch. Arb-Verein». Da voraussichtlich Herr W. Frick in dieser Bersomm- lang anwesend sein wird, und die regelmäßigen Versammlungen einige Zeit ausgesetzt waren, ersucht, recht zahlreich zu erscheinen I. Mühldau s en, Bev., Karnapperstr. 19. Für Barmen. Diejenigen Mitglieder, welche sich zum Gesangverein gemeldet und sich noch melden wollen, werden gebeten, SamS« tag Abend im Bereinslokale zu erscheinen. I. A.: F. Bengel. Für Essen. Gesangvereiu„Bruderkette". Stiftungsfest, bestehend in Concert, Gesaug und deksamatorische« Vorträge«, lioter gefl. Mitwirkung auswärtiger Gesanzvereio� «onatag. dtn 21. Ziiui, von Nachmittags 4 Uhr bis Abends 8 Uhr, Im Saale des Herrn Wilmeroth. Enlrec für Herren 5 Sgr., für Damen 2-j Sgr.' Alle Partesgenoffea von nah und fern sind feenndliP dazu eingeladen. Der Vorstands h. Für Essen. Zettuugskommissious- Sitzuug Samstag, den 20. Juni, AbrndS 8� Uhr, bei Leber, Geabenstr. 26. Die Kommisstonsmitglieder werben«ufaeforbirt, Bücher abzuliefern. A. Kremer �0«> «Mb �>erff< >. � g; hbs 16® tu Für Wald. Wgemeiuer deutscher Arbeiter-Berein Oeffentliche Mitglieder-Versammlung Soooadesd, den 20. Juni, Ab. 7 Uhr, im Lokale des Herrn Beien. TageSordn: Wichtige Vcreinsangelcgenheilen Der Bcvollllt � Itl Sonntag, den 21. Juni, Nachmittag» 5 Uhr, in der Schützruhalle: Vslksveestsmmlun� D. S. Für Bielefeld. Allgem. deutsch. Arbeiter-Berein. Geschlossene VI italiedcrversammlung Sonuabend, den 20. Juni. Abends s u-e, bei Herrn Kahl.., TageSordn.: 1) Die größere Verbreitung des lh organs. 2) Stiftungsfest. Alle Mitglieder müssen und. dingt erscheinen.— Kcrll» müssen porgezcizl werden und wenigstens für Mai gestetUP fein. Oeffentliche Mitglieder-Versammlung Mviitag, tütu 22. Jnni, Abeadb 9 llor, bei Herrn Brodhage, am Gadderbaum. TageSordn.: Vortrag.| Zu zahlreichem Besuch ladet ein Der Beoollm Volksversammlung Sonntag, den 2l. Juni, Nachm. 5 Uhr, bei Herrn Bockermanu In Brackwede. Gelesene Nummern de« Parteiorgans sind zu allen™ sammlungen mitzubringen._ Für deu Wahlkreis Hanau. Allgemeiaer deutscher Arbeiter-Bereiu. Geschlossene MUgliederversammlung Sonntag, de? 21. Juni. Nnchmittng« Ii Hhti im Saale der„Reichskrone". Ä Bcrichterstattmiz der Telegittin über die GeneralP sammlnng Di- Agitation." � Sämmtliche Orte werden hierdurch ersucht, diese 7* sammlnng zu beschicken. M. D aßb»L> Kür Breslau... Die Abonnenten des„N. Soc.'Dem." werden ersts' für das am 20. d. M. im Schießwcrder stattfindende Volls-Garten-Fest j zu agitiren._ Die Vergnügung? CommlssiP� Kür Hamburg-Altona. Geschafts-Eröffaung. J Guter bürgerlicher MittagSti'ch 8 Schill, und ErlatV Bier-Ansfchant. Der„Neue Social-Demokrat" ist daselbst ausgelegt.' H. F. C. Meyer,' Tavidstraße 35, Ecke der Hvpfenßraße. St PP'- Herren-Garderobe-Magazin Ltskruder(ZroriL, Lothrlngcrstriße 24(früher Wolloncksstr.)! Mitglieder des Allgemeinen deutschen Albeitcr-Vereioi' Lager von Arbeitsanzügen, gr. Ausw. v. Tuch u. Bucksw. Bestellungen noch Maeß werden in kürzester Zeit ongeftl?� Unserer braven Parteischwestcr Frau H a b e r l a n d.-e.' zu ihremGeburtstagc am 18 Juni die besten GlückwünZ lche �_____________________ F. P. R. F.*> ckliri Unserem Parteigenossen Joachim Gärtner zu f«5S unterem Parreigenoncn �odbjiot>sare».» ju � Dienstag, den 16. d. M., stattgesimdeneu Gebm tStage die dw v» Glückwünsche. Ii», Mehrere Parteigenossen in Lockstedt.__--r>�. Meinem Freunde und Parteigevossrn I. � � Hordt in der Ferne zu seinem G-burtStage 0' 21. Jnni die herzlichsten Glückwünsche.! rj� Sein treuer Freua�« � ntl W" Fünf und zwanzig tüchtige Maurergesellen erhalten sofort Artelt auf dem Bau B-rlängcrte Tch" bergerstraße 15c. Untitz, w. s. Cxpl. d.„N. SooDem. z. k.(v. 1. Juli 1�. b. 1. Jan. 1874). Adr. b. i. d. Exp. abz. Fr. BanderM«> Eine Schlafstelle für Schuhm. Ist zu vermiethen bei ___________ Marquardt, Plan. Ufer J>£-< .2 Schläfst.- wird. z. 1. Juli b. einem Partiigen. Frank. Ost sind a. d. Exped., TreSdenerstr. 60, zu richj� Eine fteundliche Schlafstelle für 2 Herren ist zum zu vermiethen Skalitzcrstr. 122, vorn heraus, bei Ulbr>S� Druck n. Verlag von?. Jhrlng Aachs.(A. Bereiil) in Verantwortlich für die Redaktion: C. Becker in Bcri'° »gx "iiv »v tri ?>gtl . T n! ist.