Nr. 71. Berlin� Mittwoch, den 24 Juni 1874. 4. Jahrgang. R eii er Si«U Stliisas irschÄZt biil Kcl w�rKUii} Lud zwar: Diin�az?. »tMirgag« a. E nvabead' vbclldt Ii zSbsiin««u>»S-!ftreiS 8iri!a lad. Sringerto�n«tertrf. Lch prZulnn-rziido 11"% Sgt., p.o. >!?'sK Sgt.,-wzel« SJiWiBim: Mch'(M Sgr., tinjelfi ahnnairr {Bar.! bei bm Psstämteoi In lixesier S.- It-, bei bcn ruKerPr-aS. Postia?. "f® in SD;utr$Iant-Jeiöfcän:3(Sg< "U s-erz-r rtfefc.©äBr> HeScltion u. erbtMfeot S«rl in. D-eSdea«rSraße Nr.'S SeH.'ilauzen Verdes aasvÄti« 6rt alle? LdftÄiaers, ta Be:in tn der ExpedU lies. dei jedem EvedUear, er!« gsgergeuomme». Ssjerate stn dcrZspediteeu allszugevea werden pro dreiges�altene Pettt-Zetiie '.der deren Raum mit r Sur berechnet krdciter-Nnn-ncen die dreispaitige Zeil« oder deren Ransa S Sgr Eige«th«m der Lassalleane? n>, »ß. il' lltk >»'■ MM tei- arg zc-' Partsigenoffen! Mit dem 1. Juli beginnt wiederum ein Ueues Abonnement auf die Parteipresse. Obschon der„Nme Socikl- Demokrat" ln bedeutend größerem Formate als bisher mit dem neuen Quartale erscheinen b>ird, so findet doch keine Erhöhung deS Abon- UementSpreise? statt. Der Preis beträgt wie 'ishcr auswärts bei den Postanstalten 6 Sgr., in Berlin bei der Ez-pedition, DrcS- encrstr.(,3, 1 Tr., und bei allen Zeitnngs- spcditcnren monatlich 6V2 Sgr. und viertel- jährlich Ig'/z Sgr., bei den Berliner Post- Speditionen vierteljährlich beim Abholen da- selbst 16 Sgr, durch den Postboten frei in's Haus geliefert 18'/- Sgr. Es wird also künftig der Redaktion möglich lein, bei dem vergrößerten Formate bedeu- end mehr Lesestoff, insbesondere ein in- "ressantes Feuilleton, zn liefern. In einer Zeit, wo die Polizeimaßregeln tegcn den Allg. deutsch. Arb.-Verein sich ver- Appeln, wo eine käufliche Presse die öffent- Meinung fälscht und fabrizirt, ist es S>pelt nothwendig, daß ein jeder deutsche r�riter Abonnent des„Neuen Social-Demo- rcit" fei» muß. Der„Neue Social-Demo- tat", schon jetzt die weitverbreitetste Arbeiter- ritung aller Länder, muß am Ende des näch- Ol Quartals, wenn die Parteigenossen nur fun'» � llgilircn, 25,000 Abonnenten zählen. ' Außerdem werden die„Soei..l- politischen lätier" durch Beschluß der Generalversamm- ng vom 1. Juli ab Eigen thum der artei. Die letzte Lieferung dieses Quar- |S erscheint, 3 Bogen stark, am 30. Juni. ann erscheinen mit dem neuen Quartal IT„Social- politischen Blätter" wöchentlich ?Ulal,und zwar einen ganzen Bogen stark. AbonnementSprcis beträgt deshalb viertel- Irlich ans der Post 10 Sgr., durch Colpor- 9C Monatlich 4 Sgr. Dieselben werden an der Spitze einer jeden z-- Dinier einen gediegenen Leitartikel und sich Wrden: noch interessante national-ökonomische, �geschichtliche und anderweitig Wissenschaft- le Abhandlungen bringen. Für die Unter- �»Ng wird durch spannende sociale Romane, sichte und Anderes reichlich gesorgt werden. �besondere wird die Veröffentlichung des :»t", crde» . dc» 0»»'' s,"lans von Cabet„Die Reise nach W.- »rt ci* "ticii" sogleich in der ersten Nummer des Quartals beginnen. uti' Parteigenossen werden um ein recht -Weiches Abonnement ans den„Neuen So- "bi t' Demokrat" und die„Social-politischen �er" ersucht und ausdrücklich gebeten, bei Postanstalten den„Neuen Social-Demo- '' rcspective die„Social-politischcn Blätter", �ktkin zu bestellen. Die Redaktion. �ie Socialdemokraten und die Volksbildung. wir Socialistcn zu den„BildungSbe» "Ußcn vnS verhalten, braucht wohl von uuS ,°aedrücklich erörtert zu werden. Ferdinand Ue sprach seiner Zeit in einer Weise, die keine li-- � e,i ior i* S-j zsll' ivP lU bb Mißdeutung zuläßt, auS: die erste Handlung eines „ArbeiterparlamentS" werde die Schaffung einer guten Volksschule sein, und zu dieser Ansicht be- kenneu sich alle Socialisten der Gegenwart unum- wunden. Freilich, wer statt des kräfeigen BrodeS tüchtiger Jugendbildung und Heranbildung deS Volkes zu politischer und socialer R:if- nur daS unverdauliche Zuckerwerk der BilduugSspielerei der liberalen Vereine den Arbeitern bietet, der ist unser Todfeind. Denn«S giebt k-.inen ärgeren Hohn auf die BildungS- bestrcbnngcn deS Volkes, a L wen« man dem Ar- beiter, nrchdem er in der Jugend ungenügende Er- zichung genossen hat, zumuthet, nach Feierabend, ermüdet vom Werke des TageS und oft am Roth- wendigsten Noth leidend, Vorträge über Sternschnup- Pen, Nilpferde und sonstige Lappalien im BildungS- verein: anzuhören. ES ist dies daS b-wußte Slre- ben, das arbeitende Volk über daS Wesen wahrer Bildung im Unklaren zu lassen, eS ist der hinterlistige Betrug, um die focial-demokratischc Arbeiterbewegung nieder zu halten, wenn derartige liberale Manöver veranstaltet werden. Und für solche Volksver- dümmuug im Bildungsmäntelchen haben wir daher nur daS eine Wort: Fort mit dem Bil- duvgsschwindel! Unsere liberalen Feinde benutze» natürlich jedeS Mittel der Verdächtigung und Verleumdung, um uns anzufeinden, und deshalb haben sie seit Beginn der deuischen Arbeiterbewegung unablässig sich in Phrasen darüber ergangen, daß die Socialdemokraten angeblich die Bildung ausrotten wollten. Als Gegensatz dazu wurde ratürlich, als liberales Radikalmittel gegen den SocialiSmuS,„Bildung deS Volkes" in allen Tonarten ausposaunt. Läge nichts weiter vor, als ein nemö derartiges Geschimpfe auf die Social- Demokratie, wir würden nicht die Feder drum ansetzen; aber es ist— Dank d« gewaltigen Ausbreitung unserer Partei— der Streit über die Bilmng in ein neues Fahrwasser gedrängt worden. Die steten vergeblichen Anläufe unserer mit„Bildung" bewaffneten Liberalen gegen die Social- Demokratie haben sich so absolut ohn- mächtig erwiesen, daß jene Herren an ihren eigeuen Phrasen irre werden und das Gewehr in den Gra- ben werfen. Nicht„Bildung", sondern„Verdummung'' lautet jetzt der Wahlspruch der Liberalen— wer es nicht glauben kann, daß jetzt die Maske ge- fallen ist und die Liberalen unverhüllt diese ihre neue Taktik proklamiren, der überzeuge sich auS den,, Jtze- hocr Nachrichteu". In jenem Blatte wird schon seit lange öffentlich darüber diskatirt, wie den bösen Social Demokraten der Garaus zu machen sei, und ein Führer der libc- ralen Partei giebt jetzt die folgende inter-ssaute und— wir müssen es zugeben— recht offenherzige Antwort:„Wenn regelmäßig gefolgert wird, daß man der ganzen Bewegung bald durch eine Ver- besserung des Schulunterrichts und durchVer- brcitung der ewigen volkswirthschafilichcn Wahrheiten, selbstverständlich doch wohl in dem von den thatsäch- lichea Verhältnissen gegebenen engen Rahmen, Halt gebieten könne, so scheint mir dabei doch ein we- sentlicheS Moment, dessen Hervorhebung ich mir im Folgenden gestatte, übersehen worden zu sein." Wag ist nun dieses„wesentliche Moment"? — Klar und deutlich spricht es der Liberale aus, er ermahnt:„man sollte doch nicht verkennen, daß die Social-Demokratie sich für das Individuum, für den Einzelnen als Fortschritt darstellt." „Letzteres wird auch dadurch bestätigt,"— so fährt derselbe dann fort—„daß dieselbe den stärk- stcn Anhang findet in denjenigen Gauen unseres deutschen Vaterlandes, wo die Bildung am mei- sten verbreitet ist, und ein reichlicheres AuSkom« wen dem Denkvermögen eine größere Elasti- cität bewahrt, so in den Rhcinlandco, im Königreich Sachsen, in Schleswig- Holstein, während beispielsweise die oflpreußische Bevölkerung noch zu einem selbstständigen Denken nach dieser Rich- tung nicht erwacht ist, sondern au dem ererbten Glau- b cn von der Solidarität aller Interessen festhält." Also fort mit der Bildung, fort mit der gei- stigen Regsamkeit des Arbeiters— das ist jetzt die Moral der Liberalen; nur dann bleibt der Ar- beiter gefügig, wenn er in d-r Dummheit erhal- ten wird! So offen wird dieS freilich nicht erklärt, aber merken kann man'S doch, denn uns:r Liberaler warnt besonders eindringlich davor, sich nicht auf„volkS- wirthschaftliche Lchrstunden" einzulassen, denn —„dies würde, meines Erachte:, S, zunächst nur dazu dieneu, noch größere Massen in den Gäh- rungsprozeß hineinzuziehen. Denn Jeder, der die BolkSwirthschaftSlehre auch nur oberflächlich kennt, w?iß, daß daS Spielen mit ihren Theorien dem SocialiSmuS Vorschub leistet, daS Berechtigte in demselben nur hervortreten laß:, wie denn das wirkliche Vorhandensein deS von Lassalle so genannten ehernen Lohngesetzes von den Antoritätcn der Manchestcrschule nicht bestritten wird. Und Thatsache ist es auch, daß die socia- listischen Agitatoren in dem äußeren, schulge- mäßen Operiren mit den Begriffen der Volkswirth- schaftSlchre eine Virtuosität besitzen, welche den meisten Gebildeter nicht beiwohnt." „So fern die hi-r vertheidigte Auffassung der socialen Bewegung die richtige sein sollte, so ist in ihr zugleich die große Gefahr der Social- Demokratie gekennzeichnet"— jammert er weiter: —„Ist sie, ihrer Natur nach, für den Arbeiter Fortschritt, ein Meilenstein auf seinem EatwickelungS- gange zur besseren, edleren Anschauung s«ncS In- teresscS, so ist in der nächsten Zukunft ihr Wachsen auch unaufhalisam und mit ihr daS Wachsen der ihr inhärirenden staatsfeindlichen Tendenzen, und cS ist zu fürchten, daß die gegenwärtig noch nicht afsicirten Regionen Deutschlands bereits in Mitleidenschaft ge- zogen werden, bevor sich eine geläuterte Denkweise in den Gegenden ihres ersten Auftretens geltend ge- macht hat." So ist denn zum Entsetzen unserer Liberalen die Bildung, insbesondere die ökonomische, als Waffe d-S SocialiSmuS erkannt, und die Social- Demokratie ist gar als ein Fortschritt der Arbei- ter zugegeben worden!— Das Gewehr, w-lcheS Schulze-Dckitzfch als liberaler Dreyse elfunden hat, der„BildungSvercin", wird in Verzweiflung zum alten Eisen geworfen!— Aber welch' socialer Man- ser schafft jetzt den armen Liberalen neues Rüstzeug? Sollen die Schulen in Schleswiz-Holstein etwa nach ostpreußifchem Muster eingerichtet werden? Soll.n Lesen, Schreiben und Rechneu durch das Auswendiglernen von Bibelsprüchen ersetzt wer- den? Soll für den Arbeiter die Erde wieder still stehen?— Wir wollen nicht entscheiden, welchen famosen Plan unsere SchleSwig-Holsteiuschen Liberalen schmie- den; doch das ist jetzt festgestellt, sie Werden BolkS- verdummer von Profession. politische Iledersicht. Berlin, 23. Juni. Der Laskeiknüppel muß jetzt überall im„ge- einten" deutschen Reich von den Nationalwüthigen aufgepflanzt werden; anders geht es schon gar nicht mehr. So läßt sich beispielsweise Knüppel-LaskerS Mouiteur, die Berliner„Natioual-Zeitung", aus SchleSwig-Holstein schreiben: Die größte Provinzialstadt ist für unlere Partei gewon- neu(?); in Altona hat sich In voriger Woche ein national- liberaler Berein d-siniti» konstituirt und ein aus 25 Mitgliedern bestihendc» Centralcomits gewählt. Diese» Lomicö wählte vorgestern einen geschäftSführenden Ausschuß. Wenn wir sagen, daß Altona für die nationalliberale Partei„ge- wounen" ist, so haben wir diesen Ausdruck mit vollem Bor- bedatt gewählt, denu die Namen der dem Berel» beigetrete- neu Mitglieder sagen un», daß die einflußreichsten Personen dem Berelnc angehören. Die Energie(?), mit welcher die B-griiadtr d-S Vereins vorgegangen sind und»»rgehen, bürgt dafür, daß der Berein fortan den politisch gebildeten(?) und -mündigen(?) Theil der Bevölkerung beherrschen wird. WaS doch nicht noch AlleS die Nationalservilen in'S Werk fetzen werden, um gegen den mächtigen Strom des SocialiSmus zn schwimmen? Heiter ist eS dabei, was eine andere, nicht minder national- wüthige Zeitung, aus diesem neuen Vereine mittheilt: Ein paar Mitglieder vom Handwerkerstände fühlten sich in der ersten Versammlung jene» Vereins gedrungen, die Herabsetzung des schon sehr niedrig gegriffenen monatlichen Beitrage« oon 2� Sgr. auf 1 Sgr. zu beantragen, weil uur auf diese Weise der sogenannte kleine Mann zuni Verein herangezogen und im gegebenen Fall den Soceal- Demokraten(die übrigens monatlich 3 Sgr. zah- len) abwendig gemacht werden könnte, und sie er- langte dafür eine knappe Mehrheit, da die Hoffnung geltend gemacht ward, daß Wohlhabende zu desto grö- ßcrcn Beiträgen willig wären. Ein Paar Mitglieder de« vorläufigen Ausschusses erklärten indcß nach diesem Beschlüsse, daß die Kosten de« Vereins sich nunmehr nicht deckcn ließen und wollten von der Verwaltung zurückereten. Die übnzcn Paragraphen wurden ohne beutende L. ränderung angenommen. Das Gedeihen des Vereins wird davon abhängen, daß nicht blas, wie die Statuten sagen» alljährliche Ge- neralvcrsammlungen, und auf Antrag von SV Mitgliedern oder auf Gutbefinden des Eentralcomite'S außerordentliche statt finden, sondern daß die dazu geeigneten Mitglieder öfter durch politische Vorträge das Publikum heranziehen und1 bilden. Man sieht hieraus, daß anch die nationalliberale „Opferwilligkeit hinter der bekannten„Energie" der LaSkergardisten nicht im Geringsten zurücksteht. Wie muß sich doch Herr Schulz-Delitzsch gefreut haben, als er bei seinen Liberalen einen solchen Sparsam-! keitSsinn bemerkt hat. Nun, waS wir unlängst über das jämmerliche Ende des„reichStccuen" Ham- burger Vereins hicrsclbst brachten, wir brauchen eS wohl über diese Gründung in Altona nicht zum zwei- ten Male zu wiederholen. DaS ganze nationallibe- rale Treiben ist eben nur ein politischer Humbug, wie er größer gar nicht in dieser Zeit gedacht wer-! den kann. Auch auS Wandsbeck geht uns die Nach-! richt zu, daß dort ähnliche nationalliberale HanS- Wurstereien in nächster Zeit sollen aufgeführt werden. Es hat sich auch in dieser Stadt ein Comits gebil- det, welches auf„reichstreue" Freunde mit allen Mitteln Jagd macht. Nur mögen sich die Herren hüten, nicht das Revier der Lassalleaucr zu betreten; es würde ihnen dies schwerlich gut bekommen. Der bekannte Führer eines Theiles der öfter- reichischen Socialisten, Andreas Scheu, ist dieser Tage verhaftet worden. Er hatte schon vor unge- fähr drei Monaten seinen Eutschluß, Oesterreich zu verlassen, ausgesprochen und auch die Motive dafür öffentlich in der„Gleichheit" mitgetheilt- Durch verschiedene Verhältnisse verhindert, konnte er erst Mitte des vorigen Monats an die Ausführung dieses Entschlusses gehen, ließ sich aber noch vorher durch das Andringen vieler Freunde bewegen, einige Ar- beiterkreisc Böhmens und Mährens zu besuchen, um dort für die social-dcmokratische Partei zu wirken. Zu Pfingsten einberufene Versammlungen in Brünn, Plößnitz und Brüsau wurden verboten, ihn selbst ereilte am 31. Mai in Brüsau eaS Schicksal der Verhaftung, weil die Behörde herausgebracht, daß er bei der regelmäßig jeden Sonntag im Brüsauer Fach- verein der Manufakturarbeiter statlsiadenden Bcspre- chung diesmal eine Rede zu halten beabsichtigte. Er wurde, nachdem er einen ganzen Tag in der Gen- darmeriekaserne aufbewahrt gewesen, fünf Wegstunden R o ch e s o r t. In Brüssel Ist vor einigen Tagin nntir dem rothen Um« schlag der„Laterne" der erste, dem..Newyork Herald" im Auszüge entnommene Artikel Rochefort's ausgegeben worden. Der Inhalt kennzeichnet sich durch folgende Ucberschriften: Paris während der Commune, grausame Repressalien, die von den Deportirten ausgestandene schlechte Behandlung, da« Leben in Nvmca, die militärischen Behörden in Ncncaledonien, die Flucht, Fahrnisse während der Reise. In dem Rüekbllcke, den Rochefort auf die Epoche wirft, in der er als Hauptgra- virter das Urlheil de« Militärgerichtes über sich ergehen lassen mußte, da« seine Deporiirung zur Folge hatte, schil- derte er unter Anderem das„Fest der Verleumdung". „Als sicher ausgemacht war, daß fich die 35,000 In der Schlacht Gefallenen nicht wieder erheben würden, als alle Schiffe der französischen Marine in Contribulion gesetzt wur- den, nm 40,000 von den Bajonetten verschonte Gefangene aufzunehmen, als Paris, au« dem wir ein Saragossa zu machen wähnten, ein Warschau geworden war, al« der Mi' notaurus der Ordnung ZlleS bis auf die Tribüne und auf die Journale verschlang, durch die man allenfalls muthig zur Verantwortung gezogen werden konnte, als endlich die Sieger sich überzeugt hatten, daß sie jetzt Alle» sagen konnten,«eil sie allein da« Wort hatten, begann das Fest der Bcrleum- duug. Die sarkastischsten Sagen wurden improvisirt, und ich speziell hatte die Ehre, al« Objekt und Zielscheibe für die trockenen Chronisten und feuchtohrigen Feuillctonisten zu die- neu. Alle Nachfliegen de« niederen Journalismus, alle Spei- chellecker der Vorzimmer und des Beichtstühle« rächten fich an den Qualen, die ihre Eitelkeit oft durch mich zu erleiden hatte. Der Verfasser der„Laterne", da« Regierungsmitglied der nationalen Bertheidigung, der Depvtirtc von Pari« galt für sie nicht mehr, eS trat an seine Stelle ein wilde« Hetz- wild und man brachte schnell heraus, daß mein öffentliche« und Privatleben nur eine Rolle von Infamien gewesen sei. Ich halte meine»Inder Hunger« sterben lassen, und ich mußte ' weit«ach Mährisch-Trübau tranSportirt, bis ihn das Bezirksgericht zu Zwittau wegen Uebcrtrctixng des ; Vereins- und BersammlungSzefetzeS zu einer acht- ; tägizen Arreststrafe vecurtheilte. Ferner wurde er � für immer aus dem Bezirke Mährisch-Trübau aus- gewiesen. Ja Mährisch-Trübau erfuhr Scheu, daß von Wien auS an fämmtliche Bezirkshauptmannschaf- ten ein Circalarjchreiben ergangen war und denselben darin augeordnet wurde, Scheu auf jede Weise uu- schädlich zu machen. Da ihm somit in sämmllichcn Bezirken Mährens daS gleiche Schicksal gedroht hätte, v.rzichtcte Scheu ans jede weitere Wirksamkeit und wollte fich auf seiner Rnsc nach Deutschlaad nur noch in Prag aufhalten, wo, wie wir durch die Wiener Blätter erfahren, ihn abermals das Schicksal der Verhaftung ereilte. Gleichzeitig mit ihm soll auch der Agitator From aus Brünn verhaftet und zahlreiche Hausdurchsuchungen bei tschechischen Arbei- tern vorgenommen worden sein. Gerade wie die Berliner national-scrvilen und offiziösen Zeitungen über die neulich bei uns stattgehabte Haussuchung die lächerliche Nachricht verbreiteten, die auch in fast fämmtliche Provinzialzntungen übergegangen ist, daß nämlich bei den„socialistischcn Häuptlingen" aller- Hand„kompromittirende Papiere" vorgefunden, so weiß auch die Wiener Presse über Scheu und Ge- nassen mancherlei von„geheimen Verbindungen" zu erzählen, welche die österreichischen Svcial-Demokraten mit anderen Socialisten und Communisten angeknüpfi haben sollen. So schreibt beispielsweise das„Neue Wiener Tageblatt" in einer seiner letzten Nummern, wie folgt:„Zu Ostern hat auf ungarischem Boden in Neudörfl unter dem Vorsitze Scheu'S eiae Ver- sammlung von Socialisten stattgefunden, deren Be- schlüsse nicht in die Oesseatlichkeit gebracht wursen. Man behauptet, jene Versammlung habe eine geheime Organisation vereinbart, um die Verwirklichung des socialistischen Jseals mit allen Mitteln zu fördern." Natürlich haben es auch die verschiedenen anderen Wiener Zeitungen nicht unterlassen können, über die Affaire Scheu die albernsten Dinge zu„enthüllen". Wenn man auch gerade nichts über Petroleum und andere schrecklich- communistische und socialistische Waffen faselt, so ist doch der durch die Pr.sse ver öffevtlichte Blödsinn nichts weniger als horrend. Man steht, die jetzt begonnene Saaregurkenzeit hat sich schon recht fühlbar gemacht. Was wird man in den nächsten Wochen und Monaten nicht Alles noch über die Social-Demokraten zu lesen bekommen! Henri Rochefort ist über Dublin in London ein- getroffen. Die dortigen radikalen Republikaner und Mitglieder der Internationale haben Rochefort vor einigen Tagen zu einem Bewillkommnungsbankett ein- geladen; Rochefort hat jedoch aus verschiedenen Grün- den seine Anwesenheit zu dieser Feierlichkeit bis zur Stunde noch versagt. Sollt- er noch am Bankelt theilnehmen, so würde sich seine Anwesenheit nur auf kupze Zeit beschränken, da sein Gesundheitszustand noch immer ein sehr bedenklicher ist und die Stra- pazen der längeren Seereise noch nicht ganz ver- wischt find. Den englischen Zeitungen zufolge, dürfte Rochefort gewillt sein, vor seiner Abreise von Lon- don daselbst einen ausführlichen Vortrag über die Commune zu halten. Wahrscheinlich wird sich Roche- fort in Bälde nach Rotterdam begeben. Trotz der mannigfachen Verfolgungen, denen auch die dänischen Socialistcn fortwährend ausgesetzt sind, meinen Bater getödtet haben. Da« Pariser Publikum, da« doch eine Zeit lana an meine Uneigennlltzigkeit geglaubt hatte, erfuhr plötzlich, daß ich Im Besitze von 600,000 Franc«, dl- ich gewaltsam au« der B-n! genommen, und überdies mit einigen wcrthvollen Uhren, deren Besitzrecht ich nicht nach- weisen gekonnt, verhaftet worden sei. Eine pfiffig eingeleitete H«u»suchung in meiner Wohnung habe zur Entdeckung aller dem Hertn Thier« gehörigen Broncen und der berühmtesten Louvrcgemälde gesllhrt. Der Bankerottircr Billemesiant, dessen in den Tuilerien nach dem 4. September aufaefundenc Papiere eine„makellose politische Ehrlichkeit' herausstellten, übernahm selbstverständlich das Kommando de« Krcuzzuge«, und e« taugte anch kein anderer besser dazu, al» dieser Ehren- manm Mau ist nicht umsonst und unbestritten da« Haupt der Schmutzpresse, der erste Renommist von Frankreich, der Latour d'Auvergne der Gemeinheit." Ueber die Gnadenkommission de» Mililärgerichtöhofe«, welche unter der Präsidentschaft Thiers' fungirtc, spricht sich Rochefort in der bittersten Weise au«. Er beschuldigt diese jlommi'sion, daß sie von einzelnen Gef ngenen Widerrufe zu erpressen suchte, und zwar durch die Vorspieg-lung, daß ihnen dann volle Freiheit gewährt würde. War aber ein solcher Widerruf ausgeführt, so benutzte ihn die Kommilsion nur als Dokument das Urtheil wurde aber trotzdem in der schärfsten Weise gesprochen. Manche ließen sich zu solchen Ableiianun- gen ihrer Rergangenhelt herbei. Rochefort und seine Gesin- nung»genossen wiesen jedoch die Freiheit um solchen Preis zurück. Hierauf erzählt der Verfasser das Schicksal des Ba- ter« Svnschal, welcher unter der Commune eine ganz unter« geordnete Rolle gespielt und sich nur durch WaffenvcrmiUelung thäiig gezeigt hat. Dieser Sör.echal hatte acht Kinder; seine Galtin war In Verzweiflung über die Verhaftung ihres Man- nc«. Man biwog Senechal, daß er ein Bittgesuch»m Be- sreiung ewreiche; er hatte nicht lange aus Antwort zu war- ten: einen Monat später kam die Ordre, ihn ans die„Orne" einzuschiffen, die ihn nach Coledonien führte, wo er sich gegca- macht doch die social-demokratische Arbeiterpa.tci in Dänemark erfreuliche Fortschritte; besonders ist eS von Bedeutung, daß nunmehr die bis noch vor Kar- zem isolirt stehenden social-demokrakifchen Fachvtreine sich sämmtlich centralifirt haben. Aach wird gegen- wärtig in Kopenhagen ein neues socialistifches Organ, „Social-Demokralen", h:rallSgegeben, welches seit sei- nem kurzem B-stchcu tn einer Auflage von mehreren Tausend Exemplaren tagtäglich erscheint. Al? Leiter der gesammten social-dcmokratisch dänischen Äcbci:::- Partei ist der bekinn'c Socialist Klein gewählt. Ein socialistischeS Arbeiterfest, welches am 5. Juni in Kopenhagen stattfand, erfrente fich einer Betheiligung, die sich auf nicht wenig«! als 15,000 Personen belief. Hoffen wir, daß auch in Dänemark der Ar- beiterparte: die polizeilichen Verfolgungen das gleiche günstige Resultat wie anderwärts erzielen. Vereins-Theil. - Slua Bob ifieue: *• Juli tgan. «n jede 'vszabc btrdin '«in 1. »reiserh sor 'wtmen »Hellt l Wrnte« «Hb wir 'ktmerkt H-sti -S„st e-weli b Ur tofett« i ilaet Ai iaukl b -ht In i l-ibt im Zur Beachtung! Folgende Orte haben Geld ohne Abrechnung eingesandt! Stargard in P. Hilgen Obeirad. Bergen. Röd ghei«-«für in Sch'derShos bei Essen. Achim. � herein« Folgende Orte hiben Geld eingesandt ohne Angabe dck Zwecks: Fischbach d. Dinges 1. 5.—. Hanau d. Jo»rtl Wmte fi 16.—.—. Harburg d. Buchhop 10. 22.—. Aken dun<»nken Flechnein—. 15.—. Bergen durch W. Kunz 1. 14. öaloften AscherSleb-n durch H. Meiberg 1. I. 3. Hanau durch wnl. fi Gegn für wa«? 2. 22.—. Thorn d. EverS 5.—.—. Hastedt ltkt, wi durch Ochsmann—. 22—. und—. 29.—. Meidcrich ilc im durch G. DückcrShoff 1. 14.—. Güstrow durb Odebrecht langene 5. 18. Dortmund durch H. Rönsch 2. 29. 9. Deutsch' � nach i Wilmirsdorf d. Voigt 1. 5.—. Geesthacht d. Mcsserschmidk hl Wied 2. 15.—. Roßlau d. Fr Käthe 1. 22. 6. Hastedt durch mmlune Pllst-r 1.—.—. Lüneburg d. Lützen 3. 8. 6. Köpenick«mitten durch W. Schmidt 4. 15.—. � J»Irrer A Folgende Orte haben Abrechnungen gesandt, ohne daß bii«ssen m jetzt dl- Geldsendungen erfolgt sind: Bunthenthorssteinweli-«fr Lass Stuttgart, Zschopau, Zeitz, Burkhardtsdorf, Rostock, RUckiti- s�ial den gen, Burgdamm-Lesnm, Friedrichshagcn, Leipzig. Die hier ausgeführten Orte, resp. die betreffendcn Persoil«« werden aufgefordert, schleunigst anfklärende Nachricht an dc« Unterziichneten gelangetl zu lassen, damit e« möglich ist, jeder Weise Ordnung In's Kassenwesen zu bringen. 3#""» die betreffenden Personen nicht in jeder Weise bie nothwendi«« Ordnung im Geschäftsgänge beobachten, dann ist es scellm nicht möglich, Ordnung zu schaffen. Es ist hauptsächlich nolhwendig, daß die A'rcchnungen oder Briefe, die mit Gel«' sendnilgin zusammenhängen, auch gleichzeitig mit den letzter!» selbst abgesandt werden, dann nur treffen sie rechtzeitig summen oder doch w-nigstens mit höchstens einem Tag S9' schenranm ein, und können regelrecht, ohne daß ein Postf» vergessen wird, gebucht werden Gleichfalls erinnere ich noch' malS daran, daß bei Geldsendunzen dir Zweck derselben jed«� mal auf dem Tonp».! der Anweisungen angegeben sein Tim» euen i!l>«ud.) �»rtalSl ße id>' Ken u! Lsa i �9°lgun In elr »lbandss mu« uu| uvu« vw««tiivi-iiuiiyvu|UU»»»-v:. i>.' 'Also Parteigenossen, jeder muß auf seinem Posten sein. c?,? i( Gruß Heinrich Rackow. * Bei den bisherigen Berichten über die diesjährig-®:' neralverlammlung ist vergessen worden, mitzutheilen, da? Herrn Petzold in Leipzig der Wiedereinlritt in den Allge>»' deutsch. Arb.-Verein auf Antraz mehrerer Delegirteu schließlich des VereinSpräfidcnten gestattet ist. Ludwigsbofen a. Rb., 16 Juni.(PartcivcrsaMl»' lung) Am heutigen Tag- meldete ich eine geschlossene gliederversammlang an mit der Tagesordnung: BerichterM :ung des Herrn Aug Dreesbach ans Düsseldorf über � diesjährige Generalversammlung. Da« Interesse, das � hiesige Mitgliedschaft für alle unfern Verein betreffenden komuinisse— besonders durch die Maßregeln in wachgerufen— deutlich zur Schau trägt, hatte schon den besten Erfolg, indem heute nur diejenigen Mitgl'A, fehlten, die absolut in dcn Fabriken die Nacht über des?'!'! tigt sind. Es ist unsere Pflicht, Herrn Dreesbach ijfftntl'® unsern Dank auszusprechen und die Anerkennung zu beku»»«»' indem derselbe einen eingehenden, klaren und für Jederwa»» leicht verfiändlichcnVorlraghiel�derilahctUUNUn� wenn ihn der Scorbut aaf der Reife Sali tii Durch «hl hier 1 ersten «che de hl den muß. Dagegi «rt, dl, ivnehm Rost« erdur Heren ' nun *mi». bj'1'n.) jfamn bl#rin fS. B wärlig defindet, aufgezehrt hat.., Was die Kinder b-lrisst, sind zwei seitdem gestorben, � man mir schrieb, und man könnte wetten, daß auch die and' reit bald dieser Gnade theilhastig werden, die einzige,«»» welche sie hoffen dürften. Als diese Männer der„Ordnung" genug Sentenzen 9' iprochen hatten, damit die Deportationen vor sich gehen kW» ten, beeilte man sich, Schiffe zu armircn und so Viele tr einzupfropfen, als die unteren Schisssräume fassen könnt«»' Fast ein ganze« Jahr wurde die französische Marine nur d«i benutzt, die B-rurthellt-n fortzuführen, und wenn ein n«» Krieg ausgebrochen wäre, wäre eine Landung an uns«� Küste von fremder Seite ganz leicht gewesen, da j» unsere Schiffe damit beschäftigt waren, Franzosen zu tra» Rochefort sagt dann, daß wenn auch die MarineoM� er i Üdc und jhn«i ktion r '-Fol.l L-etnol i w 1,1"sch hl"0 fc eine mild-re Behandlung einführen wollten, Befehle von dl-S verhinderten. 680 Menschen seien bei einem ciailz ohne Licht, als einzige Nahrung Transport ohne Luft, schmutzigen Speck und Zwieback, einer Reise von fünf � nateu ausgesetzt gewesen. Ein todtkranker Journalist, cefle«, für ten sich alle Verurtheilten einsetzten, um P> Transport zu verhindern, wurde gleichwohl nach der „La Giuttiert" gebracht— fünf Taze darauf starb e:. ' dem einzig-n Transport der„Orne" kamen 480 Scorbuti vor; da«„Journal Oificiell" leugnet e«, und die osfiP Telegramme verlüadeten Immer den„besten Gesundh«»" stand" der Deportirten. Nun gebt Rachefort zur Schilderung des Gouv-r» � von Neu-Caledonien über und entwickelt uns ein Btld � einem Manne, der fich wie wenige seine» Gleichen durch unerhörte Grausamleit»nszeichaete., Der Gouverneur Gauthier de la Richerie wurde cW' � Direktor des Bagno von Cayenne ernannt. Derselbe gewöhnlicher Ruderkuecht, nur ein wenig höfischer ger fcrupulos al, seine Genoffen. Nach dem 2. DeZ«»� we �9 d», >akl! ffimbl Nlnfl, ?krirt I K?(t-i St« m .•''don fl 5C Abi � den JVltte. C' bi. fd einer KS h'\k «■»fntre N Schafte M«r. »ni '.3 et tut» eine zen' zao, stier» it-r Eia ia lNg, be- Ar- �ichc nW Ü Stuubert in Anspruch nahm. Mit soc.-dem. Gruß Georg Beck, Bevollmächtigter. Bockmheim, 17. Juni.(Au die Abonnenten des Neuen Social. Demokrat") Parteigenossen, mit dem >. Juli beginnt«in neue« Absnnement auf unser Partci- «rgan. Ihr«ißt Alle, welche Wasse dasselbe für uns ist. w jeden Feind zu bc'ämv'en. Da'icr aber ist cS auch Sure idifgabc demselben die grnßtmö'Alchlc Berbreitnng zu Thcil derdin ,u lassen. Der„Neue Social- Demokrat" erscheint '«M 1. Juli ab in bedeutend vergröß rtcm Format ohne jede Preiserhöhung. Bestellungen werden in allen Bersrmmlun- tb>, sowie in meiner Wohnung, Kirchgasse 22, enigegenge- [•ttnitn. Nur Diejenigen, welche bis spätestens den 27. dsZ. ichelll haben, können auf pünktliche Zustellung rechnen. Da« �»nnement kann auch bei m-iuen Kindern bezahlt werden, tob wird in den Bllchelchcn, welche dieselben bei sich führen, tttmerkt weiden.®. Müller. Hastedt, 20. Juni.(An die Abonnenten und Leser *««„Neuen Social-Dcmokrat" van Hastedt und �rmelingen.) Parteigenassen, ein neues Quartal steht be- '°r. Unsere Pflicht ist es, für immer größere Berbreitung �sere z Organs zu wirken. Setze e» sich Jeder von uns zu Mtr Aufgab-, wenigstens einen Abonnenten zu gewinnen �ruk! belonderS daran, in wie großer Zahl«n'er Organ cht In Bremen verbreitet Ist. Unsere größte Macht ist und l'ibt unser Legan; azitirt dafür in den Fabriken, agilirt -im. jj, hzuslichen Kreisen Ein jedes Mitglied des '«reins muß den„N-uen Soclal-Demakrat" für sich allein flu. Wie ein- g-sundcnde Medizin muß sich dieses söge- te soclallstische Gift durch alle Poren und Adern der ken Gesellschaft ergießen. Sorgen wir dafür, d-ß wir Igstens 25 Abonnenten gewinnen. Bedenkt die Macht Gegner, die Macht der uu» naßregelnden Gewalt, be- >ke, wie viele wackere Streiter verurtheilt sind und wie :lc Im Gcfiingiiiß schmachten. Bedenkt, daß es für unsere sangenen Brüder ein Trost, eine Freude sein muß, wenn ■ij t.nach ilberstandener schwerer Hast uns in verdoppelter An- midl hl wiederfinden. Denkt ferner in den nächsten Bolksver- urch j mnlungen an die Gemaßregelten, damit dieselben mit ihren rnia vmlien keine Rath leiden. Sorgen wir für die Invaliden st herer Arbeiterbataillone nach Kräften, denn unsere Invaliden bit»ssen mehr als 11 Sgr. täglich haben. Darum thue ein weg, y Lassalleaner seine volle Pflicht und Schuldigkeit. Mit lckl»- pialdcmokratischcm Gruß Pilster. Timmdmf, 16. Juni.(An dir Abonnenten des -teuen Social-Demokrat" von Eutin und Um- fll'nk.) Da mit dem ersten Juli wiederum ein neue« �rtalöabonnemcnt auf unser Partelorgan beginnt, so er- ich um ein recht zahlreiche« Abonnement. Die Bersol- "ilen unserer Gegner gegen uns nehmen von Tag zu Tage yfst da nicht das Partelorgan die beste Waffe gegen alle gungen? Darum frisch auf zu einem regen Äbonue- für den„Neuen Sociai-Demokrat". Mit focial-demo. "ichem Gruß Dose. ' i Verbands-Theii. *\Vn tlütr der tanrlActt»O(TU onet de« ■ gen« idig« eilich ilich ief terc« i ä«' a»!' % :oit' edtd' In einer der voiigen Nnmineru ist die Wahl de« ersten uvß.'tbandspräsidenlen-u«g-schri-b-n und sind die B-oollmäch. Alt»en aufgefordert worden, das Resultat diese: Wahl bis zum p," Juli einzusenden. Durch einen neueren Beschluß de? Präsidiums ist diese -«hl hiermit weiter hinausgeschoben und findet die Wahl i 1 ersten ÄerbandSpräsidenten nunmehr erst in der letzten «che de« Monats Juli statt, so daß da« Resultat dieser «hl dem Präsidium bi,>zum 1. August eingeschickt Wer- i muß. Dagegen werden die Bevollmächtigten nochmals aufge- nrt, die Wahlen neuer Bevollmächtigten, Kassirer u. s. w. nnehmen, auch die Städte Hamburg- Altona, Memel, Rostock, Stettin, WilhelmShafen und Osnabrück erinnere erdurch nochmals an die Wahl von Berbandskommissio- deren Resultate nebst den neu anjnfertigeuden Mitglieder- nun bis zum 1. Juli eingeschickt sein müssen. Für da« Präsidium: Otto Kapell. d«? gel«. ei«' («min, 21. Juni.(Allgem. Böttcher- fKüper-1 Am 24., 25. und 2(5 Mai fand die erste Gene- Sammlung de« Allgem. Böttcher- fküp-r-f Vereins zu I, V°urg in einem wirklich festlich geschmückten Saale statt. (""ttn 19 Delegirte au« Hamburg, Berlin, Altona, Lll- �����u�������burg�Poscn�Magdcburg, ' I?'«r mit der Ueberwachung der G-sängnißarbeiten be- ' und setzte seinen Stolz darein, die Qualen der ehren- den Bürger, welche durch den Staatsflreich zur TranS- �l>on verurtheilt waren, zu verschärfen. Die Verbrechen ( vosierknechte» sind berühmt geworden In den Annalen »»>?iokr»tle. Unser Freund Ranc, der Deputirte von i hat sie in seinen Artikeln In der„Räpubliqne Fcan- j, erschöpfend dargestellt. �er Meinem Eintritte in die Regierung der nationalen (Jieidlgnug unterzeichnete ich ein Dekret, welches die Ab- l S dieses Virbrecher« verfügte. Unglücklicherweise ' J'" ihn die Belagerung der Hauptstadt und die Ent- ■,% von fünfhundert LieueS, welche ihn von uns trennte. �reaktion triumphirte auf's Neue, und Diejenigen,»e'che �«Publikaner in Pari« abgeschlachtet haben, nahmen auch ? Anstand, denselben Menschen, welcher sie in Eayenue sirrirt hatte, in seinen Funktionen zu belassen. u�t-r einem G»u»erueur, von welchem die französischen JW« nur mit Abscheu und Verachtung sprechen, konnte >«led«nien nur zudem werden,»aS es ist: der Zuflucht«- �r Abenteurer und für Menlchen, die irgend welche Pro- " J' Händen der Gerichtshöfe de« Mutterlandes ent- khatte. Alljährlich landen an den Klippen Ealedoniens die ein all zu öffentlicher Scandal von ihren Posten Offiziere der Marine»der Landarmer, die in Folge z. einer ärgerlichen Geschichte weggeschickt wurden Die j schmutzige Wäsche der Verwaltung und der Armee t,k?'er untergebracht. Man kann leicht crmessen, welche« l diese Schiffbrüchigen der Ehre den Schiffbrüchigen l oUrreition geben. Sie haben schließlich unter sich Ge« '«&[* Zur Ausbeutung imaginärer Erzlager gebildet. äfften, welche an die Operationen de« Rodert Macaire« >,.�erreichs erinnern. Die viel gerühmten Goldmienen > fy.�JfadPerei. ."bsermincn find schon ernster, obwohl sie dessen- >.!?" doch nur eine Prellerei sind. Man bildete Gesell« und emittirte Aktien. Es ist aber festgestellt, daß Itzehoe und Ki l anwesend. Beschlossen wurde, den Sitz de» Verein« in Berlin zu belassen. Zur Abhaltung der �nächsten Generalversammlung wurde Magdeburg uud zum Sitz der Kontrolkommisston Hamburg bestimmt. Als B-reinsorgan wurde der„Neue Social-Demokrat' einstimmig angruemmcn. Fischer, Berlin, Koblankstr. 10, wurde znm ersten Vorsitzeuden gewählt. Noch ist zu bemerken, daß die Organisation der Hamburger Kollegen als eine wirklich musterhafte zu bezcich- neu ist. Wenn die Arbeitgeber dort Ges.llrn haben wollen, so sind sie, wenn sie aus die Dauer Gesellen b-schäfligeu »ollen angewiesen, selbige vom Arbeitsnachweis der Gesellen zu verlangen. Es geht auch fast kein Geselle, wenn er ohne Arbeit ist. wo anders Arbeit suchen, als zum Arbeitsnachweis. Sollte es einmal vorkommen, daß der Arbeitgeber einen Ge- sellen hat, der nicht der Vercinignug angehört, so treibt der Arbeitgeber den Gesellen fast zum Verein Die Organisation der Hamburger kann als» auch sämmtlichen Kollegen anderer Korporationen zur Nachahmung dienen. Es wird der schla- gendste Beweis von selbigen geliefert, weil man dort einen Notbstand, wie er anderwärts existirt, unter den Kollegen nicht findet Diese Zeilen mögen einzelnen Mitgliedschaften vor der Hand zur Ausklärmig dien.u, weil die Prolokolle noch nicht fertig sind. Ferner werden die Mitgliedschaften ersucht, dem Kassirer Gragert ungefähr anzugeben, wie viel Protokolle eusgege' cn werden können. Die Wohnung deS Kassircrs Gragert ist vom 28. dss. an Berlin, Gesundbrunnen, Stettinerstr. 15. 1 Tr. O. Fischer. F. Gragert. Braunschweig, 19. Juni.(An sämmtliche Maler- Lackirer- und Vergolder-Gehülsen Deutschlands.) Kollegen! Kaum ein Jahr ist verflossen, seitdem unser erster Kongreß tagte, und zum zweiten Male soll im Lause des 19, 20. uud 21. Juli In Cassel ein Kongreß und eine Gewcrk- schastsgeneralversammlung stattfinden. Was noch voriges Jahr unser Wunsch war, ist jetzt in Ersiillung gegangen, denn unsere Giw rsschaft besteht bereit« aus vier Mitglied- 'chasten, und haben wir auf dem nächsten Kongreß die Hoff- uung, der Gewerkschaft eine doppelte Anzahl von Mitglied- schaften anzurdhen. Deshalb, Kollegen und Freunde aller Orte, rafft Euch auf und helft mitwirken, Indem Ihr Abge- ordnete sendet, um den Kongreß in diesem Jahre noch fegen«- reicher als im vergangenen Jahre zn machen. Lassen wir � uns nicht beschämen von anderen Gewerlschasten und Verbin- düngen, daß unter drei so großen Geschäftsbranchen kein gemeinsames Borgehen, kein einheitliches Zn'ammenstchen zu Stande zu bringen ist. Werft ab Eure Gleichgültigkeit, den großen Hemmschuh unserer Bewegung, zeigt Euch als Männer voll Thmlraft und Energie. Unserer Verbindung, welche die edelsten Zweck- verfolgt, die gegenseitige brüderliche und kollcgialische Unterstützung durch alle Stadien des ge- werlschastllchen Leben«, solltet Ihr Euch derselben nicht zu- wenden? Deshalb, Kollegin, säumt nicht, thut Eure Pflicht und schickt zum Kongreß Deleglrte, die mit bauen helfen au dem großen Werke, welches eine kleine Anzahl Kollegen sich z:im Zi-l gesteckt hat. Unterstützt dieselben, Indem Ihr Euch anschließt, zeigt Euch als Männer und erscheint zahlreich auf dem Kongreß! Der Ausschuß hat folgende Tagesordnung ausgesetzt: l) Tagesordnung des Kongresses: Die Lage un- serer Branchen. Die Lokal Fachvercine und die Gewerkschaft. Die Ceutralorganisation. Das Statut der Gewerkschaft.— 2) Tagesordnung der Generalversammlung: Bericht de« AliSschnffes. Die Agl-ation. Die GewerkschaftSkrankenkasse. Anträge. Der Anschluß au die Union. Wahl des Borortes. — Anmeldungen znm Kongreß sind spätesten« bis zum 12. Juli an den Geschäftsführer de« Ausschusses, Herrn Theo- dor Rosenkranz, einzusenden Adresse: Braunschweig, Rei- chenstr. 22. Der Ausschuß der Gewerkschaft. Kopenhagea. 19. Jmii.(Zum Schuhmacherstrikc.) Den Kollegen Deutschlands zur Nachricht, daß zwar der hie- fige Schuhmacherstrikc beendigt ist,«S aber noch immer wün- schenswerth bleibt, den Zuzug von hier fern zu hallen. Mit social-demokratischem Gruße Klein. I ÄotztUhagcn. 20. Juni(Klempnerstrike.) Da am; heutigen Tage ein Klempnerstrike ausgebrochen ist, so crsu- chen wir sämmtliche Kollegen, den Zuzug von hier fern zu halten. P. Nilien. Betlin, 20. Juni. lZur Lage der Schriftsetzer- Berlin«)„50 Sc er werden verlangtl" so sieht man jetzt! an den bekannten Litsaßsänlen ang-schlagcn. Der Leser wirb wahrscheinlich glauben, daß hier die Nachfrage nach Setzern mit der bevorstehenden Einführung de« neuen PreßgesetzeS so groß geworden, daß man sogar zu diesem Mittel seine Zu- flucht nehmen muß. Aber Nichts liegt die'er Annahme ent- feinte', als ein derartiger Gedanke,. Es ist Roth und Nach- frage nach Setzern aber nach welchen? Die Herren Prln- zipale suchen ja schon lange Leute, die recht billig, wenn nicht gar nur für die Ehre arbeiten sollen. Setzer sind da, aber zum größten Leidwesen der Herren nur solche, welche dem Deutschen Buchdruckerverbande angehören, un» dleseb- den sind noch nicht zu überzeugen gewesco, daß man von der Luft leben könne. Es ist traurig, daß man zugiben muß, daß Setzer einer Wcrldrnckerci für einen Wochen-Hungerlohn von 9 Thalern in Meng- arbenen, und dadn Ihre Gesundheit und ihre Arbeitskraft im vollsten Maße opfern müssen. Trotz« dem die Herren Prinzipale sich von ihren Kunden sehr gut bezahlen lassen, wollen sie die Setzer nur mit äußerst gerin- gen Löhnen abspeisen. In letzter Zeit sind. nun auch schon Ziitungsbrnckcr mit d-m Ansinnen an die Setzer herangetre« ten, auch für einen Lohn von 9 Thalern zu arbeiten. Unbe« cheillgte können sich gar n'cht vorstellet, wie anstrengend die Arbeit für eine Zettung ist, abgesehen von den Anforderungen der Prinzipale an die Setz r, warin dieselben Erstaunliches leisten. Einer dieser Herren, der sch.» In Betreff der seligen„Deutschen Freien Zeitung" genüzend gekennzeichnet ich Herr G-nsch. kam mit diesem Ansinnen auch a« die Setzer der„Tribüne" heran. Dieselben zeigten aber nicht die geringste Ndzung dazu und wandten sich sofort«» ihren Verein, den Verein der Berliner Buch rucker und Schriftgi�cr. Hier wurde ihnen der Bescheid, daß sie einen bestimmten Lohn annehmen konnten, derselbe dürfe aber nicht den Minimalsatz von 9 Thalern betragen, sondern Herr Gensch müsse den Durchschnitt de« Verdienstes zahlen, der sich auf ca. 13 Thaler belaufen würde. Vergebens wandten sich nun die Setzer, vergebens dir Vorstand de« Verein» an Herrn Gensch. Er wußte Alle unter Ausflüchten hinzuhalten. Da nun in Güte und durch vernünftige Vorstellungen Nicht« auszurichten war, wurde am 17. dss. Ernst gemacht und Herrn Gensch erklärt, daß, wenn er sich nicht zur Bewilligung dieser billigen Forderung entschließen könne, die Setzer eben nicht läng r bei ihm arvciten würden. Er sagte, sie möchten sich um 12j Uhr von ihm Bescheid holen. Als die Setzer zur festgesetzten Zeit nach dem Geschäfte kamen, fanden sie vor dem Hause eine respektable Anzahl Schutzleute postirt. Herr Gensch erilärte»en Setzer: alsdann, sie hätten nicht« mehr bei ihm zu suchen und mochten schleunigst sclncii Grund und Boden verlassen. Mit vieler Mühe erlangten dieselben nur ihre ihnen gehörigen Sachen und waren a so auf da« Pflaster gesetzt. Herr Gen'ch hatte nämlich von anderen Buchdrnckcreibcsitzcrn Unterstützung erhalten; dieselben erschie« neu mit ihren Lehrlingen und füllten die Plätze der Setzer aus. Daß sich die Herren Prinzipale dabei nicht wie gebil- dete Leute, sondern recht grob benahmen, möge hier erwähnt sein. Am anderen Tage las man in dem sogenann- ten Ärbeiterblatt, der„StaatSbürger-Zeitung", einen Artikel, der darauf hinzielte, die Setzer dem Publikum gegen» über in ein nichts weniger als günstiges Licht zu stellen. AehullchcS las man in mehreren anderen Blättern der Rep- tilienpresse. Bis jetzt hat der Verein der Berliner Buch« drucker und Schriftgicßer e» unter seiner Würde gehalten, in irgend einer Weise sich gegen die schon jahrelangen unaus- gesetzten Schmähungen der gekauften Presse zn»ertheisigen. Aber einmal will derselbe wenigstens ein Zeichen dem Publi» ium gegenüber von sich geben, will einmal dem Publikum einen klaren Einblick in die Sachlage verschaffen und wird deshalb In diesen Tagen ein Flugblatt erscheinen lassen, wor« auf wir hier schon alle Arbeiter und Leser nnftre» Organ« aufmerksam machen. Noch sei hier erwähnt, daß die Setzer eingesehen haben, daß sie mit dem bisher bestandenen Schied«» amt doch nicht zufrieden sein lönnen und sich von demselben losgesagt haben. A. K. Für B rlin. Oiffeutliche Arbeiterversammlnuge» Dounerftag, de« 25. Juni, Äo. Uhr, Im Saale zum„Deutschen Kaiser", Lothringerstr. 12. Vortrag des Hirru Hasselmann: Wie haben wir u-t« da« Entstehen der Produktioassozlationen und die Anbahnung des SocialismuS vorzustellen? Solm.ioend, otn 27. Jnui, Ab. 8* Uhr, im Gratweil'schen Lokal(oberer Saal), Kommandanten- straße 77—79. Vortrag über Thomas Münzer. im Lokale des Herrn Lehmann!, Manteuffelstr. 90. Bortrag de» Unterzeichneleo. im Lokale des Herrn Hempel, Badflr. 65— KS.(Gesnud- brunncn) Vortrag des Herrn Dietzmann. O. Reimer. die nngehcuren Schwierigkeiten für den Transport der Mine ralien durch die Bodcnbeschaffenheit, den Mangel an Straßen scchssach größere Kosten verursachen, al« durch die Produktion ersetzt werden. Aber durch den Gouverneur gefördert, welcher sein Interesse daran hatte, nahmen die Geschäfte eine rapide EntWickelung, und die Altienantheile, welche auf 500 Franks lauten, waren heute mit 25,000 Frank« gehandelt, bi» die Strafpolizei nachweisen wird, daß sie niemals etwa« Werth waren. Thatsache ist,»aß in Caledouien kein Kilo Fleisch, kein Stück Brot gegessen und kein Klcidungsiillck gekaust wird, das nicht direkt au? Australien herbeigeschafft wcrden müßte. ES gicbt eben In Caledouien keinerlei Produktionen und In- dustric, und Ich weiß nicht, welche Zukunft diesem vulkanischen Lande bevorsteht. Ich weiß nur, baß bis heute die Regierung jährlich über 15 Millionen in diesen Abgrund wirft. Die nnmeßbarc Ent« sernung, welche Calcdonien von Frankreich trennt, macht eS, daß der Gouverneur, von dem Ich spreche, nicht nur ein Pro- konsul oder Vicckönlg, sondern ein Autokrat ist, der, ohne zu diSkutircu, dekcetirt und dafür keiner Komrole unterliegt. Die Einwohner von Numca, welche durch dicseu Mißbrauch der Gewalt erbiitert st d, hören nicht auf, von ihm die Sr- richtung eines KolonialratheS zu verlangen, welcher die Rech» uungen zu prüfen hätte. Der ehrliche Gamhicr de la Richerie, der auf diese Prll« fung nicht da« Geringste hält, schickt sie unbarmherzig zum Teufel. Eia Handelsmann der Insel, welcher eines Tages uns ans der Halbinsel DucoS im Geheimen besuchte, bellagte sich bitter über die Eutmulhigung, welche der cäsarische Vor- gang de« Gouverneurs In der Kolonie hervorrufe. Ich sagte zu ihm:„Warum richten Sie Ihre Reklamationen nicht di- rekt nach Frankreich?—„Die Reise ist so lang," antwortete er,„die Regierung wird gewcchftlt haben, ehe unsere Petition ongtkomm-n sein wird." Rochefort wirft dann dem Gouverneur der Insel nicht« Geringeres als cInen sö:mlichen Sclavenhandcl mit Negern vor. Heber seine Flucht giebt Rocheft' lige Auskunft., Es wurde un« unerträglich, die Ansteckung diese« entehrten Orte« einzuathmen. Der Marineminister d'Hornoy mit den großen geographischen Kenntnissen, welche unsere Offiziere im letzten Kriege ausgezeichnet haben, hatte erklärt, daß die Bewachung»er Deporlirtcn gesichert sei, weil die Haifische jede Flucht auf der Mcerseite vereitelten und die „KonakS" da« Geschäft auf der Landselte besorgten. Diese scharssinnige Idee, un« zwischen die üinnbockcu der Menschen und jene»er Fische gestellt zu sehen, hatte selbst auf der Rechten die freudigste Zustimmung hervorgerufen. Wir waren glücklich aus die Intelligenz der Unterzeichner de« Frieden« von Bordeaux angewiesen, und d» diese die Ent- wclchnng als unmöglich ansahen so schlössen wir sofort, daß fie dnrchzu'ühren sei. Von diesem Augenblicke an verfolgte uns der Gedanke, Europa wieder zu sehen, Tag und Nacht. Ollioicr Pain, Paschal Gronsset uud Ich bewohnten auf einem Hügel eine Strohhütte, wo wir Muße hatten, unsere Abmachungen zu treffen. Wir halten sagen hören, daß die Halfische, zahlreich an der Küste, sich gewöhnlich in der Nähe der Metzgerei«nshielten, und da sie von den dort sorigewor- fenen Resten lebten, selten Menschen angriffen. Ollivier Pain mußte erst schwimmen lernen; wir gewohnten un« an die Gefahr, indem wir oft zwei bis drei Stunden im Meere Promenaden versuchten. Ich kann gewisse Detail« nicht ge- den, ohne einigen braven Leuten, die uns geholfen, zu schaden." Rochefort rühmt dann den Eifer de« englischen Capitain« Law, welcher die Barke führte zu der die Gefangenen über drei Lieue« weit schwimmen mußten. Sie kamen todtmllde vor Numea schwimmend an; die Wogen au den Felsen hat» ten wie Rasirmesser geschnitten. Freunde ww.en jedoch einen Thcil de« Weges ans einem kleinen Wallfischbooie entgegen» gekommen. Doch war die Gefahr noch nicht vorüber; eine Verzögerung der Abreise de« Schiffe», welche» die Gcflüchte» ten nach Australien bringen sollte, konnte den Tod bedeuten. Die Nacht, welche wir versteckt im unteren Schiffsräume vir» brachten, war eine qualvolle._ Endlich erhob sich gllnüiger Für Berlin. Parteiversammlung Dirmwg, 6? u 23. Jiivi. Sibeads 8i Ulis, im großln Saalc bcS Hcrni Osthkereu, Sophlenstr. 15. Tagckordn: i) Bortrag des Präsidenten des Allgemeinen deutschen Arbeiter. BcreinS. 2) Foitsetzimg der Debattm über innere Partelangelegenheitin 3) Bertrieb des Parteierzan«. Paricigenosscn werden ersucht, zahlreich am Platze zu sein und die Karten vorzuzeigen. O. Reimer. Für Berlin. Große Werfammluuft der Mitglieder des Uiiterstützmgsverbandes, sowie des deutsche» Zimmererbandes Mittwoch, am 24. Juri, Ai'tllds 8z Uvr. im Lolale des Herrn Heiusdors, DreSdenerstr. 55. Tagesordn.: Wahl des LerbandSpräsidcnten. Wahl de« kentraloerbandsausschuffes nebst Ersatzmännern. Wahl de« Ausschusses vom deutschen ZImmercrbund Wahl eines Be- vollmächiil.teii für Berlin, sowie dcS SchristsührerS, KassirerS, der Beisitzer uud der Revisoren. Ich ersuche die Mitglieder, bei der Wichtigkeit dieser Ta« geSordr.ung sämmtlich zu erscheinen. An der Thüre find die Bücher als Legitimation vsrzu-cigen. Ferner erhält zur Wahl des BerbandSpräfidenten jeder Eintretende an der Thür einen unbeschriebenen Stimmzettel. Otto Kapell. ilitr Berlin. Maurer- und SteinhamrBerein. Mgem. deutscher MitgliederversuRmlÄUg Tieussag, deu 2Z Juut, im Theater Amerkain, DreSdenerstr. 56. TageSorda.: Vortrag. Verschiedenes und Fragckasten. Hagcndorf. Äerliser AWnrdtrüger- und Bauarbeiter-Bereln. Mitgliederversammlung Mittwoch, dm 24. Juni. Abend» 8 Uhr, im Lokale des Herrn Lehmann, Mantcnssclstraße 90. TageSordn.: Vortrag. BcrschkdencS nrd Fro gekästen. Wilh. Wißmann. Versammlung sämmtl. Tischlergesellen Berlins DomlerKag. den 25 Jnui, MnKü- 3 Mr. im großen Saale des Herrn Osthecren, Sophienstraße 15. Tagesordn.: Die Gewerkschaftsbewegung.— Referent: Der RcichStagSabgrorduete Hnr O. Reimer. Der Wichtigkc t>>er Tagcöordniulg halber«erden die Kollegen dringend ersucht, zahlreich zu ir'cheineu. F. Meißner. Kür Ber i». Fieitag, dca 28. Juni, Nachm. 5 Mr, Im Lokale des Herrn Osthecren, Sophtenstr. 15, Kaffee-Kränzchen, arrangirt voiü Arveittt-Frases- und Mädchenvekein. Die Tasse Kaffee kostet Ii? Sgr. Entree für Herren 2z Sgr, für Damen iz Sgr.— Billets sind in deu Männervcrsammlmigen und an der Kasse zu haben. Der Neberschuß ist für die Familien Gemäß- regelter bestimmt. Wir bitteu die geehrten Mitglieder und alle Parteigenossen, um recht rege Bitheili>jung. Gäste können mit eingeführt werden. Der Bor stand. Für Gesundtirmiuen. �esfenttithe Arbeiterverf'MMlnng Sonnabend den 27. Jlini bei Hempcl. Fortsetzung der Borsesung Lassallc'schcr Schriften. Weiße, Vorsitzender. Für Auabit NllgeW. deutschet Maurer- svd Stemhimer-Bkrew. Mitglieder- GsueralversamMluns; Doui'crst g, den 25 Juni, Ab. 8; rihe, Im Cosa Müller, Thurmstraßc 40(Moa' lt), Tagesordnung: 1) Bortrag de? Herrn Schlesinger.— 2) Wahl eines Ausschußmitgliedes.— 3) Verschiedenes und Fragekastcn. Alle M tzlieder werden dringend gebeten, zu erscheinen. _ B e ek, Bevollmächtigter. Für RumMetsbur«. Oeffkvtlicht AtbritrrvlrsammlnAg Mittwoch,»ZZi 24 Jnui Abends 8z Utze, im Lokale de« Herrn Wulff in Fricdrichsbcrg TageSordn.: Bortr-g und Verschiedenes. Di- Berliner Parteigenossen ersuche ich. u«s doch Sonn- abeud, den 27. Juni, bei uuserm Stiftungsfest zu unterstützen. Da» Fest selbst findet bei Herrn Wulff in Friedrichsderg statt, bestehind ans Conccrt und Theatervorstellung. Von 11 Uhr ab findet der Ball statt. Um zahlreiches Erscheinen ersucht A. Wolfs. F'N« Allgemeiner dcntschcr Arbeiter-Verein. Mitglieder-Versammlung Breitust, den 28 Julli, AbeurS 9 Ubr, in Tlltge'S Salon, Valentinskamp 41. Tagesordn.: 1) Bortrag über Wisseaschast und Arbeit. 2) Abrechnung und Verschiedenes. Bat er. Für Hamburg. Deutscher Znamer-rbund. Geschlossene Mitgliederversammlung Mittwoch, den 24. Juut, Adeuds 8z Übr. im englischen Tivoli, Kirchenallce 41, St. Georg. Tagesordn.: 1) Neuwahl der Beamten. 2) Angelegen- heilen, die Unterstlltzungskasse betrcffcud. Alle Mitglieder müffeu anwesend sein. Der Bevollm.: L. Pfeiffer. Durch die Geburt einer Tochter wurden hoch erfreut F. Wegeuer u. Frau nebst Großpapa Ähren». Berliu, den 22. Juni 1874. Für Hamburg. Mgcmeüier deutscher Albelter-Berein. Lustio�x nach Giückstadt mit dem Dampfschiff„Moor barg", Capt. Kolbe, Sonnta?. d'N 5. Juli, im Lokale des Herrn Minck(Fransch. Garten). Abfahrt mit Musik von der St. Pauli-Landungsbrücke Morgens präzise 8z Uhr. Abfahrt von Glllckstadt Abends 10 Uhr. Karten für Hin« und Rückfahrt, inklusive Musik, ü Person 1 Mark 3 Schi). Hamb. Ert, find zu haben bei Zeuschner, N. Stemweg unter 41; Flato N. Neustr. unter 78; Plumv, BalentinSkamp unter 38: FlaSsbart, N. Wall unter 17; ESkclson, Paulstr. unter 40; Mein»(Altona), Gr Freiheit 3; Koch, Kl Freiheit 5; Strathmanu, Kiekrstr. 16, St. Pauli; bei den Kolporteuren In allen Versammlungen, und bei den Comitemitgliedern. Die Parteigenossen der Umgegend sind hierzu eingeladen. HL. Da nur 450 Karten ausgegeben werden, so wird gebeten, sich rechtzeitig damit zu versehen Auch wird beson- derS darauf ansmerlsam gemacht, daß jede Familie nur ein Kind unter 10 Jahren frei mitnehmen kann. Um zahlreichen Besuch bittet Das ComitS. Für Hamburg. Allgem. deutschet Maurer- und stei«hauer-Be?e n. Geschlossene Mitgliederversammlung Soane.stag, dcu 25. Juni, Ao. 8j Uvr, in Tütg-'s Salon, Valentinskamp 41. Tagesordn.: VeriiuSangelegetchlilen _ W. Schröder, Bcv. Hamburg-Altona- und Umgege d. Große öffent iche Cigarrenarbeiter- Versammlung Doontrstag, den 25. Juni, Ab. 8z Uhr, in Poppenhagen's Salon, EimSbüttelerstraße. TageSordn.: Der Allg. deutsch. Tabak-Ard.-Berein und seine diesjährige Generalversammlung. _ In Sil'ftr.; Matthias Für Hamburg. Große öffentliche Werfaiummng der Bau- u. Erdarbeiter van Hamburg, Altona und Umgegend Mittwoch, den 24. Juni, Aberds 8z Uhr, bei Herrn Asmus, Lagerbier-Pavillon, B-senbind:rhof 40, St. Georg. Tagetordn.: Der Nutzen der Korporativvercioc. Der PiäscS: Heinrich Schulz Z Uhr, Für Edderitz. Eoiiütag, den 28. Juni, Nachm. Ball. wozu die Parteigesoffrn von nah und f.rn ciogcladm werd!». Das Lomits. Ich ersuche die Purteigeuoffen, welche «och Gelder für Kalender iu Hände» habe», dieselbe« an meine Adresse baldig? abzuliesern. W. Grüwel, Köttbuser Ufer 63. AÜe Pritzatbriefe au meine Perso» bitte ich, gleichfalls an obige Adresse Z» richten. Nr. wann Sn Für HamdA?L. Oeffentliche Fruueu-■:»h Mädchen-Versammlung Dounergag, dm 25. Juni, AdeudS dz Uhr, in Tütge'S Lokal, BolentinSkamp 41. Vortrag des Herru Breuel. Für Winterhude und Umgegend. Oefft.-zvauen- u. Mäd�henverfanimlung Dien�ag, dr: SV. Juni, Äbrnd» 8z Uhr, beim Tastwirth BruhuS. Abmarsch 7z Uhr am D.rmthore. Montag, de» 29. Jll»i, findet eine Lnsttonr des Fraueo- und MäochenvereinS statt 2z Uhr Nachmittag« am Bauniwall. Sammelplatz um Frau Island. SWHrma Mittwoch, den 24, Juni Aocnds bz Uhr, <4l.tvtlU. in Heinsou's Salon, GählerSPlatz, Tagesordn.: 1) Dortmund. 2) Ssinm-rf-st. 3) Frage- kästen. G eora Winter. Sprechstunden von 10 bis 1 Uhr, Wilhclmste. 46, erste Etage._______ Für Altona. GenerslverfaMmltmg der Keaukeilkasse des Allg. deutsch. Arb-Untelst.-Brrbaudks Freitag, de« 28. Iuvi AsteadS 8t Ah?, in Wiltmaack's Salon. Tagesordn.: Trennung der Kcankcn'affe vom Verband. Im Auftrage des Vorstandes: Chr. Graßmann. Füz- Kirchspiel Niensiädten u. d Um- gegend. Deutscher ZiwMeier-'r.'.Uud. Geschlossene Mitglieder- Versammlung Soiinalrud, tta 27. Juoi, Arends 7z Uhr, bei C. Martens in Nienstädtc». Tagesordn.: Vorstandswahl und VerschledeneS. Um zahlreiches Erscheinen ersucht____ W E. Für Veddel und Umgegend. Allgemeiner deutscher Arbeiter-Verein. Mitglieder-Versammluug Mittwoch, deu 24. Juni, Abends 8z Uhr, bei Gastwirlh Bernhardt. TageSordn.: Die Eencralocrsammlung und die Orga- nlsation. Die Veddel» Mitglieder müssen sämmliich erscheinen. Bater. Für Bockenheim, Plannheim und Ginuheim. Allgemeiner deutscher Arbeiter-Berew. Geschlossene Mitglieder- Versammlung Sosatag, den 27. Juni, Nachm. 3 Uhr, in dem Lakale de« Herrn Geyer auf dir„Schöuen Aussicht" in Bockenheim. TageSordn.: Berichterstattung des Delegirten M. Daß- bach aus Hanan über die Generalversammlung. Ich ersuche die Mitglieder obiger Orte, alle am Platze zu sein. Die Mitgliedskarten müssen voraezeigt werden. G. Müller. Rcsnltat der Lassalle-Tombola. Folgende Nummern haben Gewinne erhalten: Loa» 147 Gewinn Nr. 10 kleinste Sorte. l 218 264 275 303 435 442 457 450 485 489 4SI 494 513 521 526 592 662 793 794 810 836 862 941 949 983 1024 1187 1210 1285 1346 1353 1394 1509 1545 1645 1669 1766 1820 1869 1913 1970 1 Lebensgröße. 13 Mittelsorte. 40 kleinste Sorte. 35 Miltelsorte. 15 Lebensgröße. 4 kleinste Sorte. 39 Mittel orte. 41 do. 7 Leben große. 16 Mittelsorte. 28 do. 29 kleinste Sorte. 25 do. 9 do. 42 Lebensgröße. 27 kleinste Sorte. 19 Mittelsorte. 34 Ueinste Sorte 3 do. 33 Mittelsorte. 31 do. 23 kleiaste Sorte. 21 Lebensgröße. 11 Mittelsorte. 5 do 37 do. 18 do. 14 kleinste Sorte. 8 Mittelsorte. 36 lleiastc Sorie. 20 do. 26 Mittelsorte. 2 kleinste Sorte. 24 Mittelsorte. 38 kleinste Sorte. 6 do. 32 do. 12 do. 22 Miltelssrte. 17 do. 30 Lebensgröße. m Bl Pflick auf i O in£ ei bird, eine ishei 16 S den er pedit jährlit «fpedi selbst Haus Al. dlält dinq Wt �nina �er Ellars tdl V r Es wird daranf aufmerksam gem cht, daß die Ge»'� gegen Ablieferuag des twtreffendcn Loose« bis zum 20. W" von Flau sbart. N Woll unter 17, zu beziehen sind. I. A des Comitö's: F. Poll«. * Da die Bilder In 3 verschiedenen Größen find, s» bei-dem Gewinn die Größe bemerkt. meine Meinen Freunden und Parteigeuossen bringe ich Hiera"' n- Ncstanration(Keller) in Erinnerung. Der„Neue Gocial-Dcmokrat" liegt au».. A. Schiller, Mitgl. d. Allg. deutsch. A'.b.-B-reitt». A( exandersir. 17, a. d. Slralaucr Brücke Privat-Mittagstisch bei H. Kreer Hamburg. Neust. Fuhlentwiete, Platz 102, HauS�s Goldene nnd siioerne Aucrc-, Cyliuder-, Herren-< I�Narl icferi reise Pm lstug Littel Dil lüssen de viit <____ ei Damrnuhrcn, mit und ohne Laffalle, Pariser Stutzuh� R-gulateure, Schwarzwaldcr Wanduhren in verschieß., Mustern, goldene und silberne, Talmi-, Hals- und ketten, goldene und Taimischliissel, Medaillons, Siegel-"'V Trauringe, Gartiituren: BrochcZ und Ohrringe, empfehle bestens. Wauduhr-n mir dem Bildnisse Lassallc's w-rden.it Theilzahlungen, aber nur an Mitglieder des Allg. deuisK Arbeiter-BercinS, verabfolgt. Reparaturen gewissenhaft J Den Verehrern Lassallc'S cmpschle ich Deokmünz«"' Dutzend 1 Thlr. 6 Sgr. und u SMck 4 Sgr. C. Thierstcin, Uhrmacher, Berlin, Grüner Weg» Mitglied des Allg deutschen Arb.'VercinS.___ J gfi Kränzchen für Parteigenossen jeden Moutag Abend Lothriugcrfiraße 12. Um zahlreiches Erscheinen ersucht O. Dwilljtt.. Verlobung.(Verspätet.) T. 1 Be. 'ichen -itStai 'rgkh- dl �don z I' sonder \ beul ib. August LaaS ans Coswig. Minna Reichardt aus Cemberz Bei Ohse, Meguerstr. 14, steht ein Breekwagcn zu La"�' particen, 12 Personen fassend.____ Unscrii! Parteigenossen und Mitkämpfer sür die Mensch'? rechte, dem Bierssthrer Hermann Köhnke, zu seiacin gen Wiegenfeste die herzlichsten Glückwünsche von Rllhlck, Augenblick und vielen Hamburg-Allonaer Parteigenoss" Möge er noch lange iu unserer Milte weilen.__, Uuserm lieben Brud.r Moritz Lcvin die herzlich�, Glückwünsche zu seinem 3t. Wiegmfeste. Möge er ss� Familie noch recht lange erhalten bleiben. Die» wä"� seine Schwestern Jette und Gleiches Abei x die 'Srr ü !5te 1 ich- a stell scheu rück! äde 'biten r l-tt I-l lkeo"" Zwei Schlafstellen gesucht iu der Dresdenerstraße. FG Offerten In der Exped. d. Bl. _ 1 Schläfst, z.». b. C. Wedeitnd, L.mgistr. 74, H) � Eine Schlafstelle mit separatem Eingang zum!. J""' verwielhen. "•--"U""»- Gcllnowstr. 39 bei Greine�. Berli"' Druck u. Verlag von C. Jbring Nachf.(A. Berein) in Verantwortlich für die Redaktion: L. Pfeiffer in Berü»- Aeck in IG. l $er 1 seil biM 10. Der baß 'HA � AZi