: 8rt' ifort»- 2A. IG flaJn«- iit«. *k. 73. Berlin, Sonntag, den 28 Juni 1874. 4. Jahrgang. Rener -»»r-,«.-Z-Süns dik! Ma. md joat: Stentes'., •äsnKftttjJ n.«'miaEtntS EbeutS *9aius»sionttiSU«:> Cetlin Inet. SrinEcrtcba Hertel. ii# fränamerenbo IP'i€jt., ma- SV Sgr, eisjclE Siummera . tct.i bei den Postämtern in Preafir? i.-'---. f Bat., Sei den 'S« Jheoiset > älen f&b. S3ä5i! Aslial-Dmokrat Rebaicion n. Sypebit.o« «((Mit, DreSdenerstrsbe Rt,«3 Lestellungen werden auswärt» bei alle». Pastäuitern, in Be.in in der Expedi» tiou, sowie bei jed:a> Evediieur, erst. gezengenornmen. Inserate iin deräfPeditton«ufiugeber �. werden pro breigestiailene Petit-Zei!: r• oder deren Raum mit» Sgr berechnet "'«rbeiler-Annonee» die dreispaltig» Zeile oder deren Raum i Egr: Eizmth»W der Lasiakeauer. cll ll» B-lti' O. o dI�' ttist' d>- „Rener Social Demokrat." Die hmtige Nummer ist die letzte in die- scm Quartal. Im nächsten Quartal bleibt, trotz der bedeutenden Vergrößerung des For- Mates um ein volles Drittel des Flächen- raumes, der Preis derselbe, wie bisher, also Auswärts bei den Postanstalten 16 Sgr., in Berlin bei der Expedition, Dresdener- straße 63, 1 Treppe, und bei allen Zeitungs- spediteurcn monatlich 6V2 Sgr. und viertel- jährlich IllVn Sgr., bei den Berlinec Post- expeditionen vierteljährlich beim Abholen da- glieder des zu Bremen domizilirtea jAllz. deutschen Arb-'-Vercins sich als solche nicht versammeln und selbststäudig organisiren dllrfen, so war diese Anden- tung überflüssig, da dies bis zu einer definitiven Entscheidung doch nicht geschehen wird. Kein Polizeipräsident aber kann eS verwehren, daß ein Berliner Arbeiter oder Bürger Mitglied deS zn Bremen domizilirten Allg. deutsch. Arb.-BereinS sei und für diesen V-rcin feine Steuern und Bei- träge entrichte. Daß es auch in Preußen nach dem preußi- schen Gesetze erlaubt ist, Mitglied eines Vereins zu fein, der feinen Sitz an einem anderen Orte als dem Wohnorte des Betreffenden hat— dies ist ent- k.sr.n. 1/: �"j:' �' cr> nr.'r■., i fchiebtn, und zwar durch das Obertribuual und � 1. 3-r t>urch den Postboten sm IN s durch das für die neuen Provinzen in Kraft getre- Haus genefert 18 /s Sgr. Isene Ober-AppcllationSgericht, über deren Annoncen RechtSanschaunngcn sich höchst wahrscheinlich Herr Laut Parteibeschluß ist vom 1. Juli ab der M°�nd Herr Tessendorf wvhl nicht hin- Preis der Bcreiusan non ceu 2 Sgr pro � Die Schließung des Allg. deutsch. Arb.-BereinS Peile, jener der Privatannoucen(sä mint- in Berlin ist also nur ein Schlag ins Wasser, oder llche Geschäftsannoncen, Gratulationen U. s. w.) sagen wir:„Di- Nürnberger henlcn Keinen, sie hätten � Sgr. pro Zeile. Der Parteileitung wurde l�a bcnn äUB0r" der Idee gegen alle thatsächliche Macht behaupten; dieselben wird niemals ein Polizeipräsident oder ein Staatsanwalt erklimmen können, cS sei denn, daß ——— er Lassalleaner geworden wäre. Deshalb unverzagt! (, u«» nofs"'- � überlassen, die Spaltenbreite der An- honcen so einzurichten, daß die Annoncen die «dien ihres Raumes decken, und es wird des- to bei dem vergrößerten Format der An- dervst'»oncentheil sünfspaltig sein. Außerdeni dür- se« laut Parteibeschluß vom 1. Juli ab nur P l ch e Annoncen aufgenommen werden, deren '"etrag in Geld oder Briesniarken i>acr mit eingesandt wird. Die Partei- zencsscn müssen daher, je nachdem sie die Größe ihrer Versammlungsannonce» wünschen, siir 6 Zeilen(kleinstes Format) 16 Sgr., ür 10 Zeilen 20 Sgr., für 12 Zeilen �3 14 Scr. jc., mit der Annonce zugleich ein- wkr«� chicken, widrigenfalls dieselbe nicht aufgenom- zb" len wird. Ueberflüssige Worte und Sätze son� illd möglichst zu vermeiden. \„Social politische Vlä«ter.� Klus das laufende Quartal der„So- A politischen Blätter"(drei Lieferungen neun �gen) kann noch immer zum Preise von � Sgr. abonnirt werden. Die dritte Lie- °Ning(drei Bogen) desselben erscheint am � Juni. Vom 1. Juli ab erscheinen die satter als Eigenthum der Partei wöchent- sch einmal, und zwar einen ganzen �ßen stark. Der Abonnemcntsprcis be- für nächstes Quartal auf der Post Sgr., durch Colporteure monatlich 4 Sgr. Die Redaktion. Erklärt man aber auch auf die Dauer, daß die in Berlin auwesenden Mitglieder deS Allg. deutschen Arbeiter-VereiuS eiun speziellen Verein bildeten, der ausgelöst ses, so hat man denn doch den Nachweis zu liefern, daß diese Mitglieder eine selbstständige Vereinslhätigleit entwickeln, und dieser Beweis kann nicht geführt werden, da ja schon die Organisation deS Allg. deutsch. Arb. Vereins jede Selbstständigkeit der VereinZmirglieder an irg-nd einun Orte verbietet. Aber unsere Orgauisatioa est tht so vortreffliche, daß die Mitgl cder aller Orte in Deutschland, ohne sogenannte Zwngvereine zu bilden, doch ihre Rechte und Pflichten dem Allg. deutsch. Arb.-Verein gegen- über, wo derselbe auch seinen Sitz haben mag, aus- üben können. Bereiten aber in Preußen die Polizei- behörden allerlei Schwierigkeiten— nun, dann PotUische lieberficht. Berlin, 27. Juni. Das deutsche Mausergcwehr, bis jetzt das unüber- troffenste aller Mordinstrnmeklte und eine„viel- gerühmte" deutsche Erfindung, hat neuerdings in Fravkreich einen neuen Konkurrenten erhalten, dem es vielleicht seine bisherige Unfehlbarkeit abtreten muß. Die Kommission im französischen Kriegs- Ministerium, welche die Verbesserungen der Waffen zu prüfen hat, nahm vor einigen Tagen das von dem Artilleriecvmits in Vorschlag gebrachte Modell an. ES ist dies eine bedeutende Vervollkommnung des ChasscpotgewehreS, folglich ein„Fortschritt in Kultur und Civilisatioa". Die Arbeiten zur Um- gestaltang deS ChaffePotS sollen sofort beginnen. Schöne Aussichten! Am 23. dsS. beschäftigte sich wieder daS eng- lischt Parlament mit dem Fabrikge setze. Bei der Vertheidigung der Vorlage unterstützte Mundella deu Minister des Innern, Croß. Ein Amendement des Mitgliedes W. HolmS, das Gesetz auf alle In- dustriezweige und, wo möglich, auch auf den Hand- betrieb auszudehnen, wurde aber ohne Abstimmung abgelehnt. Croß erkannte zwar die Berechtigung deS Antrages an, machte aber die übliche Ausrede; er wies indessen auf den„Mangel an Zeit und Vorbe- rcitung" als ein„unübcrsteiglicheS Hinderniß" hin. Für die Zukunft habe er sich bereits selbst deu von HolmS vorgeschlagenen Plan vorgezeichnet. Die nächste Bekämpfung ging von einem halben Dutzend irischer Fabrikanten aus, welche zweimal die Anwen- dung des Gesetzes auf Irland zu hintertreiben such- vkv«yv* fi v r �' V uung ocv va/qcBeö uu| ouanu zu ijuuccuciocn lucy- ■eigen'' Zücder um so größeren Opfermuth �«1. Sie behaupteten, England und Schottland ver- naei de'' ing' «tsta! V ° � T. enl kr Allg. deutsch Abb.-Verein zu e?lin ist vorläufig gefchlosseu— �utet eine Verfügung des Polizeipräsidiums zu "n, die am 25. dem Vereinspräfideiiten, Sekretär und Kaffirer uud außerdem noch �ereinSmitgliede Hasselm au n zugestellt worden welche wir im V'.reinSthcile dem Wortlaute �abdrucken. �sr Vereinspräsident erhielt zu gleicher üue gerichtliche Vorladung zum 26. und wurde "»runtersuchung gegen ihn wegen Vergehens , das preußische VereinSgesctz(§§ 8 und 16) "leitet. Zunächst muß hier bemerkt werden, daß in ,. ln gegenwärtig gar kein Bllgem. deutsch. Arb.- -£.4.1° unseres Wissens existirt, also auch keiner ge- i''cn werden kann. Will man durch die Bekannt- �ug vielleicht andeuten, daß die Berliner Mit- Serl'"' Und sollte man es in Preußen selbst fertig Wn» gen, durch fernere richterliche_ Entscheidungen das«uSbleiblichen Rain. Diese Behauptung koante Croß B-remSrccht moglmist einzuschränken, so bleibt inj mit Leichtigkeit durch statistische Angaben widerlegen. Preußen noch das Versammlungsrecht, welches weniger England zählte 1850 265,000 bei der Flachsspinnt- acht zu Ungunsten der Fr-.heit mterpretirt werden beschäftigte Leute, 1861 314,000, 1871 nur kann und von dem unsere Parteigenossen dann ober 260,000, Schottland zählte 1850 303,000, 1861 auch den weitgehendsten Gebranch machen müssen. 2L9.000 und 1871 316,000. Irland dagegen zählte Der Geist d r Zusammengehörigkeit der deutschen iszg bereits 396,000, 1861 592,000, und 1871 Lassalleaner aber wird durch unser Parte organ, durch sogar 896,000, so daß die vorgeschlagene Beschrän- d-u„Neuen Soc.al-Demokrat", wesentlich m.tgefor-! kung in Irland ein geringeres Verhältniß zum Ge- °"t. d-shatb müssen dre Parte.genossen für die s.mmtergebuiß darstellt. UebrigenS wurde der irische werteste Verbreltung Sorge tragen. � Amendementsantrag auch von irischer Seite bekämpft. Möglichkeit liegt za immer vor, daß d.e Johnstone, der Vertreter eines ganz und gar indu- preußische Bnwaltung verb.etet, m Preußen darf stncllen Wahlkreises, bezeichnete die R-gierungsvor- Niemand u,.itgl!ed des Allg. deutsch. Arb.-BereinS söge als den Wünschen der irischen Arbeiter durchaus sein. Zu den Uamoglichkeieen geHort cS ja über-! entsprechend. Ein neuer Versuch Fawcett's, die er- Haupt mcht, daß das preußische �bertn-unal emcu machsenen weiblichen Arbeiter von der Wirkung deS � abändert— daß dann ferner der preußische Axs�xg auszunehmen, scheiterte an einer übermäßi- Einfluß sich geltend macht auch in Bremen und dem aKajorität; sein Amendement ward mit 242 ge- übrigen Deutschland und daß s° der Allg. deutsche 59 Stimmen verworfen. Ein Antrag zu Gun- -lrb.- Verein als„staatsgefahrlich überhaupt Arbeiter war der Anderson'S, die überzahlige verboten wird; dann ist der einzige dnekte Zusam- hasbe Stunde an Sonnabenden zu streichen und die menhang die Parte, presse, und deshalb müssen wir Stundenzahl pro Woche auf rund 56 festzustellen dieselbe schon jetzt zu hoher Blüthe zu bringen Der Antrag fand starke Unterstützung, wurde indeß , x. s. v- cm-, X,..°uf Borstellung des Ministers Croß abgelehnt. Einen Doch, so lange noch irseud die Mogl.chkett vor- � Antrag Ashley's, Mütter ein volles Jahr nach ihrer Händen rst, die Lassalle«che Organisation in der alten Eosbindung von der Arbeit auszuschließen, wies Croß Form und den glorreichen Namen: Allgemeiner zurück. Mehrere Vorschläge seitens der Fabrikanten- reft deutscher Arbeiter-Verein aufrecht zu erhalten, so lange wird dies geschehen. Wir wollen im gesetzlichen Kampfe gegen Polizei freunde, das gesetzmäßige Alter für Kinder, sowohl für Vollarbeit wie für Halbarbeit, um je ein Jahr zurückzusetzen, erregten starken Widerspruch und wur- und Staatsanwaltschaft nicht ermatten; wir werden den zurückgewiesen. Schließlich erledigte das Haus durch solchen Kampf nur gistöhlt, uud wenn wir die-Comitöberathung.— Man sieht aus diesen Ver- weichen müssen, so soll man sagen, daß wir unter Handlungen deutlich, daß eS keineswegs der gute hartem Strauß und mit Ehren die Stellung geräumt Wille der Regierung und herrschenden Parteien ist, haben. wodurch lie Gesetze zu Gunsten der Arbeiter derbes- Selbst dann aber, von der Macht aus allen for- 4ert werden; sondern jene handeln nur widerstrebend in melleo Positionen vertrieben, werde» wir die Höhen I Folge des Einflusses der Arbeiterbewegung De r in Moskau erscheinende„GoloS" entrollt in ES wird dieses hierdurch mit dem Bemerken znr� einer s einer ietztm Nummern ein schreckliches Bild öffentlichen Keuutnig gebracht, dag nach§ 16 des über die traurige Loge der zur Deportation; ach Vereinsgesetzes vom 11. März 1850 die Betheiligung! Sibirien verorttzeilten Polen und sonstigen politi- an einem auch nur vorläufig geschlossenen Vereine sche Verbrecher. Der„GoloZ" schreibt nämlich als Mitglied mit Geldbuße von 5 bis 50 Thaler über das Moskauer als Deportationsdepot dienende oder mit Gefängniß von 8 Tizen bis zu 3 Mona- Gcfängniß, welches u. A. 1873— 1874 überhaupt ten zu bestrafen ist. Sollte das Er st er e der Fall sein, so ersuche» wir die betreffenden Schriftführer, schleunigst daS Mannscript an daS Secretariat senden zu wollen. nicht weniger als 30,000 Sträflinge, politische, gleich- wie gemeine Verbrecher, pasfirt hadcn— daS Petersburger passirten während derselben Z'it 15,000— j Folgendes: Dieses Gefängniß dient als Station für die nach Sibirien und den entlegeren Gouvernements bestimmten Verbrecher. Berlin, den 25. Juni 1874. Königliches Polizei-Präsidium. (gez.) von Madai. Ja der Voruntersuchung gegen den Vereins- ___________________.... Aber"da gewisse Etappen Präsidenten handelt eö sich lediglich um die söge- auch per Wasser weiter befördert werden, müssen die riannten„Zweigvereine" des Allgem. deutsch. Arb.- betriffenden Berurtheilten immer bis zur Eröffnung Fleins und um verschiedene Gewerkschaften, mit der Schiffsahrt, d. h. manchmal den ganzen Winter Alchen der Allg. deutsche Arb.-Verein in Verbindung über, daselbst v.rl leiben. Ost erreicht die Ziffer der getreteu sä» soll. UeberwinternZen die Kleinigkeit von 4000 Mann Nnnexistirenjadie„Zweigver-ine"nurinderAnschau- meist mit Familien und der Aufenthalt in dem Gc- ung einzelner Polizcibeamt-n und Juristen, während fängnisse ist ein mehr als entsetzlicher. Am Tage � thatfächlich nicht vorhanden sind. Mit Gewerk- ist er noch einigermaßen erträglich, indem den Am», � �,r �3- Rutsche Arb.-Verein überhaupt stauten gestattet ist, auf dem nicht gerade kleinen und in Berbiadung getreten, und wäre er es, so wenigstens nach Möglichkeit reinem Hof« zu prome-!*'eic Hündlung nicht noter§ 8 des Vereinsgeniren. Aber des Nachts, nachdem die Kammern ver- Gewerkschaften keine politischen schlössen, ist die Lust in ihnen eine geradezu töitliche! f'nö, sondern nur die Unterstützung ihrer zu nennen. Ja den sog nannten skittenkabachcn, ins�nfli�er bezwecken._ einer Ausdehnung voa 80 Schritt Länge und 20 Schritt Breite, finden bis 1000 Mann Gefesselter!, De- n r ch t m P r° u ß e n b.siadl.chen M.tgl.eder Platz. Die Enge-es Ortes ist die Hauptursache j Preußen, welche noch käne Polizei- der kolossalen Sterblichkeit und Kmnlhei? vamer-tUch!«"»-n ruyzg. w.e bisher we.. Scorbut in diesem Gefängmsse. D e ganze Masse �°S'Ur«n und sich dur-h d.e Vorgang m Berl.o Arrestanten wälzen sich hier, ein» an den a-.dereu m d!-n? gedrängt, in einem Pfühl von Unrelnigkeit und wer- � � �. � crschrce, e-eae den zum Opfer all« möglichen Insekten. In den i M�erli sten m-hr an daS Srcretar.at emgefandt weiteren Kammern, od» bcss.-r Kabach-n, wäl cn �i��M�den Orten als auf Peitschen oder unter ihnen auf der kothigen Erde!. �'�beder Hunderte und Tausend- des verschiedensten Volkes. �° lich mcht vc sammeln können, möge mau durch Geschrei, Lärm und Schlägerei danern bis tief in die!° �5° d'M V rrinsprasidenttn»rannten Be.trag- Nacht hinein; das Halbdurke', die.ödtlieb stinkende' Atmosphäre, die die Kabachen durch die Ausdünstung � �™ ScreenSlaffe zu. der kothigen menschlichen Körper anfüllt, bringt selbst;' � Verwaltung selbst ist nichts geändert. den roch emigermaßm Gesunden biS zum Wahnsinn.-t- sm< r - Das ist echt russische Barbarei. Aber es 8-ebt! � r™ � jedenfalls such in anderen„Kulturstaaten" Lcut», � � r o," '. r,, m, v V,' Fauulien der Gemaßregelten von allen Orten welche eine solche Bcyan-lnng den pol.teschm Ge- � eingesandt werden. fang'.nen, den Social- Demokcatcu wenigstens, von Herzen gönnen würden. Das rusfische Krmtenregi Der Staatsanwalt T-ss-ndorf hatte bekanntlich mevt �findet ja bee unseren LaSkergardesten imm» �i- Audorf'sche Arbciter-Marseillaise mehr Anerkennung, und sie dürften in manch» Be- ziehuvg noch Vieles von Naßland lernen. vereiuo-Tht!!. In Bezug auf eiccn angeblich i» Berlin exisli- renden Allgemeinen deutschen Arbeiter-Verein hat der Berlin» Polizeipräsident in öffentlichen Blattern fol- gcrde Bekanntmachung erlassen: Bekanntmachung. bei der am 1. Juni darüber stattgehabten gericht lichen Verhandlung gegen den Redakteur des„Neuen Social-Demokrat" eine Geldstrafe von 200 Thalern, coent. 3 Monate Gefängniß beantragt; der Gerichts- Hof erkannte jedoch auf Freisprechung. Der Staats- anwalt gab sich aber mit diesem Urtheiie nicht zu- frieden und hat gegen die Freisprechung appellirt. DaS Manuscript zum Protoll der Gene- i ral-Versammluug vom 2. Juni(Dienstag) ist Durch Beschluß der Rathskammer des hiesigen entweder von den betreffenden Schriftführern Königlichen Stadtgerichts vom 23. d. M. ist die nicht an Reim» od» Derosfi abgeliefert, oder bei vorläufige Schließung des Allgemeinen deutschen Ar- der Konfiskation aus dem Secritariat mitginom- beiter-V.rcinS Hierselbst ausgesprochen worden. mar und noch nicht zurückgegeben tvorden. Noch einmal Nochefoit. ,ternenmann, und dieselbe Feder, der er bis dahin genügt hatte, im Dienste der Thalia(Th.atcr) zu stehen, gab dem hinsterbenden Kaiser- thume die empfindlichsten Gnadenstöße. Napoleon fiel, dem Lande Krieg und Bürgerkrieg zum Erde lassen», und Roche- fort erllomm den höchsten Gipfel der Macht... Nu, da er aus seinem nencaledonischen Kerker sich glücklich befreit hat und im Begriffe steht, ein neues und schwerlich gerausch- loseres Leben zu beginnen zi.mt eS sich wohl, dag man mit einigen Worten dies« merkwürdigen Menschen grdir.kc. Rochcfcrt ein merkwürdiger Mensch? DicS ist zwar ein niutralis Prädikat, das wehr kob noch Tadel bcdcut t, aber dennoch ist mir'«, als sähe ich, wie staatsmä nische N-.snr sich rümpfen ur d doclrinäre Rücken sich verächtlich in die Höhe ziehen. Ein stummcS Lächeln voll Hohn und G-rinxsri ätzung gilt ja gemeinhin ieirens aller Realtlonäre und Nation aiser- vileu als des cus diesar Menschen einzig passende Urrheil, nnd gewisse Leute, die sonst alle Revolutionsheldcn in den« selben Trog werfen, glavbeu schon etwas Uebrigis zu lhun, wenn sie, Rochesort ön Danion o»ir Robeepierre messend, ihre Ansicht beilärsig murmeln:„HaUunken sind sie insge- sammt, ab.r um wie viel kleiner ist doch der Laternenmann als die Wütheilchc dir Terreur!" Nur hat Gölhe schon eindringlich gemahnt, dost man die Menschen aus ihrer Zeit heraus beurlhcilen, nach ihrer Umgebung schätzen müsse. Rochesort erscheint kleiner als RobtSpiem, well eben seine Zeit eine kleinere war. Im Licht- ter ersten Revrlulien, die nicht umsonst die große genannt wird, w rfen alle Menschen Riesemchattev; cd war die höchste aller Wil frog-n, die 1789 in Gährunq kam; erst damals begann ligertitch da offene Krieg der Sieuzeit gegen das Miitclolt-n, und sreilich zu solch großartigem Kampfbilde verhält sich die kleinere ans Fraut- reich lokallsirte Rcvolnlion, die späterhin einen wurmstichigen Cäsarinthron bedrohte, wie daZ Murmeln diS Boches zum Donnergesang der Meereswogcn. In Miniaturen kann man leine Giganten hincinmaleu, große Männer hat daS zweite Kaiserreich übaheupt nicht g-zeugh uud wem Roch-fort gar so ilein vorkommt, der vergißt oder hat cS nie gewuße, daß die Menschen mit Ihr-rZeit wechselt nnd mit ihr zusainmeu- schrumrsrn. FLr das Koiserthum war Roch-fort bidcnteird genug EelicS Tages überschrieb er rinen Bogen Papice und hestelc ihn In ehren rochen Umschlag; da rissen sich 89,(XX), reim nächsten Male 159,999 Käufer um das verwegeue Libell, und hinter den Käufern standen Millionen von L-sern. Man möchre das Ganze für Traum halten, wenn Man drö wilden FieberS fich erinnert, in welches die Pariser mit der„Lalerne" sich hincinlasen. Bon Diesen nirspottet, ton Jenen vcrgöt reit, für Alle ein Gegenstard gstrigster Lektüre, fand dieselbe ihren Weg so gut in die Tuilcrien eis in die Arbeitcrstubc. Die Stadt war in jed.m Nerv aufgeregt; ein Seurm widrr- iprcchrndcr Empfindunfteri tobte durch alle Gesellschasteschich. ten, und ein einzelner Mann war e?, der mir der vernichten- den Gewalt seines WitzcS auf Freund und Feind solche Wmr- der übte. DoS sind Thalsachen, die einen Irankhasten Zustand de« Staates vorauts'tzrn wöge--, Ihrem Urheber aber das i Zeugniß sichein, daß er kein bedcniungslo cr, sondern ein nrerkwürdizer. höchst merkwürdiger Mensch sein müsse. G wöhnüch glaubi man, Rochesort sei übrr Na it politischer Schriftsteller, sei aus Laune oder Uebermuth Partcimann gewo den. NichiS könnte nnnchtigir sein. Allerdings gehörte er nicht zu jenen ehrgeizigen, m früher Jugend schon nach polirischen Lorbeeren lüsternen Figuren: dem zwanzigjährigen Rochesort, der im Stadthause gegen 95 Francs monatlichen G. Halles Schreiberdlenste lhat, lag wohl nicht« faner, ale die Ahnung künftigen politischen Ruhme«, uud'eine einzige 1 Freude war, hie und da eine Theaterplanderei für eine Pa- riscr Zeliung zu schreiben,»der als leider noch iaufunfählgcr > Zeug: die Aukrionen iui Hotil Drouet zu verfolgen, wo cr sich in aller Stille zu einem der zuverlässigsten Kunst- und Anliquirätculenner von Paris heranbildete. Alcr war a auch frei von polilischene Ehrgc'z, so Halle er doch eine pol!« ti che Uebrr nguna, deswegen schrn, weil er polieiichen Zwie- ip.elt am häuslichen Heerde fand nnd frühzeitig sich genöthlgt sah, zwischen dem legizimistischen Bai er und der republikani- sehen Mutter seine Wahl zu irefscre..... Gewiß eine merk« In der Hauptstadt des dcutsch-auhalltschen Landes Dessau, welche bekanntlich im einigen deutschen Rächt liegt, würben dreißig deutsche Staatsbürger zu je 5 Tagen Haft versrlhäll, weil sie sich att „Ausländer" an einem dortigen„Verän" bethä» ligt, der aber nur in der Vorstellnrig der Richter exiflirt, da cS Mitglieder deS jetzt zu Bremen domi' zilirtcn Allz. deutsch. Arb. Vereins sind. Es geht doch nichts über das schöne einige deutsche Reichs Die Verurthrillcn werden selbstocrständtich zu ersah- reu suchen, was die Richter höherer Instanz vs« d» Sache denken, und daher appellircn. lck 8 De s°l zm 12 für Parteigenosse Zielowskch ia Stettin ist weg!» craer Beleidigung, die er gegen den Buchdruckereibc- sitzer Graßmann angeblich v»übt haben soll, vM tortigcn KreiSgericht zu zwei Monaten verurtheilt. Von den in voriger Nr. veröffentlichten Orten in Betreil der Geldsendungen sind bis jetzt erledigt: Fischbach du:« Dinger. Roßlau, Hanau durch Jodip, Hanau durch wen, für w"»' »j« für Rückingen, Bhorn d. Eve>S, Güilrow d. Odebreehl- Buntenlhorsteiiiweg, Fri-drichsdagen. Nach Leipzig ist Beiü abgegangen. Hamburg, 25. Juni.(Zur Berichligunz der H»5' burger Wahlabrechnung) DaS untäz.ichnele CeBr bringt hiermit einige Fehler znr Bei! Uiguog, welche sich b) der gedruckte» Abrechnung iingckchrichen hoben, und zw«' nachdem von demselben die Bücher ic. genau mit den g!' druckten Exemplaren verglichen sind. 1) Bei der Einnahme von Geweiken rc. steht von der Mitgliedschaft des SchiffSzimmcrergewerks durch Hrn. Rümp!' 192 Mark; soll heißen 299 Mari. 2) Bei der Einnahme von Tischlerwerkstclleu k. steht der Tischlerwcrlstellc dcS Herrn Herbst durch Doo'e 5 Ma«' soll heißen 5 Mark 4 Schill. I Ferner fehlte di- Summe des eingelieferten Geldes� der Eij.ngießerei des Herrn Albrecht, und zwar 1 M. 2 üb Es ist bei dieser Rubrik die Zusammcnaddirung der einzeln Posten vergessen: dein Betrag ist 349 Mack 11 j Schill. 3) Bei der Einnahme von Cigarrenfabriteu steht unter»' i. Januar: Schwer, k 1 Mark 5 Schll; soll heißen IM. 6 ö«' 5 s flu! Mll 9 r ans Bei Wc 5'g T-r Sa? r Außerdem ist ausgelassen, und zwar weil es räch$t(' fertiguilg der Abrechnung abgeliefert wurde: von K-cktka� Ueberlchuß einer Cigarreuarbeilervers. 5 Mark 6� Sehr«:' von I. de Jongh,« Fabrik 9 Mark 4 Schill.; muß als» i ZnsariMlnstclluirg sein: stack 516 Mark 19� Schill.— Mark 6 Schill. 4) B i der Einnahme von Telleffam'n'llngen: Unl!)? 15 Dczbr.. Rothenburgsort, steht 13 l"ark 2 Schill.;'s. heißen 13 Mark 7 Schill. Unterm 17. Drrbr., Engl. Ti«%' steht 3G Mark 3 Schill.; soll h ißen 3<; Mark Ä. Unicrm 13. Jan., Engl. Tivoli, steht l23 Mark 19 Slhw' soll heißen 129 Mark 19 Schill. Ä.sa die Znsammcnst'llu� statt 2841 Mark 11� Schill.- 28-17 Mark 11} Schill.- 5) Bei der Einnahme auf Sammclbogen: Bei Nr. des Bozens ist angegeben 4 Mar! 16 Schill.; soll seial-� 6) Bei der Ausgabe für Drucksachen: Unterm 25 WfJ 159 Auftusi für Kl-GeaSbroak, steht 8 Mark 3 Schill.; i? heißen 3 Mark 8 Schill. Unterm 11. Dez.. 269 Ä»sr� für Langenfelde, soll heißen 299, und zwar 4 Mark. 27. Dq. 8090 Auftnfe. Tiftg-'S Lokal, steht 93 M. 3S«,' soll heißen 63 Mark Unterm 19. Jan., 15,999 StimmZw ä 1000 3 Mark 8 Schill, steht 57 Mack 8 Schill heißen 52 Mark 8 Schill Unterm 14 Jan. ist verge! bei den P sten die Zahl der ged.uckeen Stangenpkakate zugeben: es sollen sein 199 Stück Stang-ntzlakate zu 21 t'' � i.'f i�saMBWB'h �iT• g-MBfajgeää-rr-i', würdige Familie, lic de« a'.ten Maiquis Rochefort de LusiA In ihrem Sch'ße wüh'ie noch der geaaltige Ringkamp!«?. vorigen Jahrhunderts; die staere Unversö:,nlichkeit des r* dalismus verlörperte sich im Manne, die erlösenden 3?�, der neuen Zeit kameir im Weibe zum Ansdril.k; der«s? schlug sich auf di- Seite der Mutter, und ein junger � dessen Ahnen n ter der Guillotine des ConvcntS gibii tct d». ten, ward Republikaner mit dem schlicht bürgerllchcu N«?..» � Henri Rochcfo t. Sein politischer Glaube wurzelte zUU«� l h"h" M-ste Eure dulli Rceh weni Aber bei!« zogen so ru und s bei ii »»d e Arbci Wenn Jeder stärkst ein 2) soll€ Muß Auge cial-x Boße, Aiögei r, ten «gltae sträftei ansfall flußerd wimcr Bresla bkestc. "ch im Ecke be >eiim l ch noch ' onnii isch-M Dm d Hö nur im Ge'ühl; cr dachte absolut nicht daran, in die Streu. der Revolution sich einrnreiheu, auch dann nieht, als er e»61- ii» au« der drückenden Stellung im Stadlhause sich befreite, der Journalistik enS'chl cßlieh anzugehören. Nach kurzem enthalt in„Charivari" durehwan'crte cr eine ganze Reihe RedoktiankstubkN drr sogenannten„k'reske littersirs", jj!" Uico&ulonc iiuorn oer|Ojcnüniiicii ,,Jl resc© iiiLcrair©, � vom ,.Naiu Jaun" zum„Figaro", vom„Figaro" zum �.ch' lril", vom„Soleil" zum„Eoenemeot'h schrieb fast täg� tineil jener Äet.kel voll Laune nnd Sarkaswus, kn ückee Einen, entsetz e die Anderen und bewits siebenmal .......,............................,.......... tt H|,!»-ic Woch- die Ohnmacht der Gesetze vor einer allusicrigewa»»�'Ach! Feder. Nebenher verfaßte er, meist in Kollaboration nift � s beliebtesten Humoristen deS Tage«, kleinere und gl5A �»i ihn;3 °dst sei L 'äierur Smcke für das Theater, und dtesc wareer im Grunde I f nichts Anderes, als dialoglsirte Pamphlete nnd SalyreN.. Ist Da- BleNt, in dem Rochesort schrie», war jeweilig � geleseuste von Pur s; seine geistsprüheuden Artikel schnfta „Literarischen Presse" eine Bedeutung, dir sie längst mehr verdient, und nicht zum geringsten Thelle war Schuld seiner Laune und seine« unverwüstlichen Witze Journale vom„Schlag: des, Figaro', der lnzwischev einem Woch.»blatte politisch- Tageszeitung geworden'„e Pari« festen Fuß soffen lonnten. Die Eeinn rung al> Ia Glanzperiode, da Rochcfort'S Sprudelgcist in feinen Sk rumorte, kommt dem„Figaro" noch heutigen Tages zn t'A Erschrecklich gar wurde die Zahl der Nachahmer; allüb�j. erhoben sich seessche Propheten, erbärmliche Kcplsten deS ft'g ginalS; jede Partei wollte eieicn Rochesort, jeder eine Zeitung hobeii. So gründeten sich nach dem Ebeh est ir e-> ch'U e» s.� '? ..... �-----„.,----- So gründeten sich nach dem-.... des„Figaro" der..Ganlols", d S„PariS-Journal" uo° der« eine ganz i.cne Presse. Roch-fore lollre keinen Daw.« für ernten, dieser Presse zur höchsten Blüthc veihol''>t j. 'obald er ihr den Rücken g-kel r», ll.ß sie»ich! iL- Es g-hört;u den Hoedg'vüsiin der»' haben; ihn zn begeifern ck'ät. A I ai m. "n P ihre, "-d; -in-n, R° 1'Z hli hl,. "«Pr )ai deS iche 5« oW hei« litt mi' ,-ht itfl' ah- llZN '-g-a ide« vov zniß ttt-ß du:« rechi: Iii-f ?< oar, *> � ijV- n S'* , Dtl Wp-l It MU' S � >@4' urf"* lill- int"? 6 04' ,$<«' -ichi� H0I � Still. Unterm 2<* Januar muß e« heißen statt 1000 Stimmzettel zu 250 Mark= 100 000 zu 250 Mark. Ist jetzt die Zusammenstellunz dieser Ausgabe statt 4272 Mark 8 Schill._ 4267 Mark 8 Schill 7)>34 t»,r Ausgabe Wegebesorzn igen ic.e Ue.term 13. Dez, 49 Ma u zur Weg-b-sorgung, steht 46 Mk. 8 Schill soll heiße» 50 Mark 8 Schill Unterm 25. D z., 11 Mann zur Wegebc orgunz, steht 23 Mark: soll heißen 23 Mark 12 Schill. Ist die Zusammenstellung statt 1031 Mail 2* Schill= 1036 Mark 2i Schill. 8) Bei der Ausgabe Abonnements: Unterm 5. Ja», steht für Pappe 12 Mark 8 Schill.; fall heißen 10 Mark 8 Sch. Es steht 2 Mal den 16. Januar Lokalmicthc bei Tütge 5 Mark; cS muß heißen den 13. Jan. und 16. Jan. Auch stnd 2 Posten vergessen, und zwar den 26. Jan. sllr kokal- mleihe bei Tlltge'5 Mark und eine Buchbinderrechuung von 9 Mark 6 Schill Belauft sich die Zusammenstellung nicht auf 2306 Mar! 3 Schll, sondern auf 2318 Mark 9 Schll. B i l a n c e. Einnahme. Mr». Sch. B-reine ,c. 4445 W-rkst-ll-n 346 llj Etgarrenfabriken 528 6 Tcllersammlungen 2847 11J Sammclbozen 1175 � Ausgabe. Mit. Sch. Drucksachen 4267 8 Agitation 1264 5 Wegebesargen, Austragen sc. 1036 2j Annoncen 446 9 Abonnements und Lokalmiethen 2318 9 Summa 9343 7� j Total-Einnohme 9313 Mark ?olal Aus., ab- 9333- Summa Schill. 9333 lj besucht waren, Tölcke als Kandidat bei der bevorstehenden Nach vahl zum Reichstage einstimmig aufgest-llt. Als Vor- sitzender des JSahlcamiH'S ist der Bevollmächtigte Kalbfleisch und zum Ka'stcer Bönsch gewählt worden, deren beider Adrrsie Ist: Ostenhellwcg 21. Sollie es nun bald möglich s-in, einige Agitatoren zur Äahlagita ion herüber zu schicken, so ist die- srS jedenfalls sehr praktisch; auch ist cS wünschenSwcrth, daß Gelder zur Wahlagitat on hierher geschickt werden, denn hier am Orte sind nicht so viele Acldinittcl h-rbri zu schaffen, um die Wrhlagitariou in Fluß zu bringen. Mit social- demokratischem Gruß Carl Seelig, pr. Adr. Gastwirth Stollensmann, Auf dem Berge. Dortmund. Fraiiksutt a. R., 26. Juni.(Die Abonnenten des ,, Neuen Social-Demokrat"), welche noch rückständig find mit der Bezahlung für das zweite Quartal, werden hier- mit nochmals aufgefordert, sofort bei dem jetzigen Kolporteur Berthold oder b i dem 11 verzeichneten einzuzahlen. Außer- dem mögen die Parteizenoff.!, das Abonnement auf das am 1. Juli beginnende neue Quartal frühzeitig bestellen und, wenn möglich. d:n Betrag dafür sofort an den Unterzeichneten entrichten, damit keine Störung eintrete Es sei ferner bemerkt, daß, wer das Via t nicht abbestellt, cS weiter fort erhält Vom nächsten Quartal an hat unser Paruigenosse Scherer die Kolportage übernonimen und derselbe wird eS sich zur Aufgabe machen, jedem Abonnenteu das Blalt früh- zeitig einzuliefern, überhaupt feine volle Schuldigkeit zu thun. Lifo Parteigeuoffen, thuc ein Jeder feine Pflicht. 25,000 Abounenten Ist die beste Antaort auf alle Maßregelungen und Verfolgungen, welche unsere Partei zu cidulb-n hat. Mit social-dcmokratischem Gruß H. Prinz. C Bleibt Rest 16 Mark 5� Schill. Im Austrage des Arbeiter-Wahtcomite'S: L Vater. G W. Nagel F. Hducmann. H. Kottkamp v Hall. L. Bosse. Breslau, 23. Juni(An die Arbeiter Schlesiens.) i Wohl keine Gegend in Den fchland, ja fast keine in ganz � Europa, hat m-hr untre dem Deuck d:r kapitalistischen Pro- dullion zu leiden, als gerade Schlesien. Auch glaube ich mit Recht behaupten zu können, daß keine Bevölkerung mit lo wenigen Bedürfnissen zufrieden ist, als gerade die fchl-sifche. Aber noch nicht genug damit. Das Wenig-, was uns Ar- beitern an G-iillssen noch zu Theil whd, soll uns roch int- zogen werden Arbeiter Schlesieas, können wir dieses All:S fo ruhig hinnehmen? Nein! und abermals nein! ES muß und soll bei uns arders werde». Wohl weiß ich, daß gerade bei uns die Armmh zu Haufe ist, aber crmaullen wir uns, »iid geloben w'r u:;S, die Armnth soll durch die Einigkeit der rrbeiler beseitigt werden. Aver wie ist dieses möglich? Wenn jene alle, die crkan: t haben, daß gleiches Recht für Jedermann da lein muß, jetzt, wo die B rfolgunaen am stärksten stnd, nicht feige zurückleeten, fordern insgefammt, wie ein Ma n, d.s Haupt erheben und erklären: die Wahrheit wll Eiegir bleibe-,, die Lüge soll uns nicht verdrängen, so jjmß die Wahrheit dort zum Siege gelangen. Bor allen Dnigen müßt Ihr schlestschen Arbeiter auf den„Neuen So- cial-Dcinokrat" abonnlrcn, der vom I.Juli ab bedeuterd ver- ö�ößert erscheint; die Abouuenteozahl muß sich verdoppeln. Mgm auch die Leser des Blattes In jenen Städten, wo � ij. k 1 J�ch keine Agitation gewesen ist, mit mir In Verbindung tre- 1 \Xn, Vom 1. Juli an kommt nach Schlesien ein stabiler (£. Ätilt. Sföir ftnh f.... i lett« r.fl. U V- g(o»; \A Itf cklü-r»! stittA rsC .st tat»,,« Klei». Wer sind v-rpsticheei, densrlben nach «rasten zu unterstütze.,, damit die Agitation auch befri-d'gend aiiSfallen möge. Also k ine Furcht vor Pollzeischwlcrigkeiten! Außerdem haben wir aber für Verbreitung des Parteiorgans Unmcr noch m-hr, als bisher, zu wirken. Di- Abonnenten zu «r-slau habe ich besonders an ihre Pflicht zu erinnern, alle «teste, welche noch bezahlt weiden müssen, so schnell wie mög- stch im B-rcinSlokal, Wehncrstr.- und kleine Groschengassen- Ecke bei Herrn G. Scholz, zu lilgen, um sich nicht verschle- »tilen Unannehmlichkeiten aussetzen zu müssen Auch mache ch noch bekannt, daß, wer noch nicht auf das drille Qua.tal bonnirt hat dasselbe baldigst zu thun. Mit s-ciai demok-a. Ischem Gruß K. P. Reindcrs, Stockgasse 15 ,««»'.DollMUNd IS. Smti(Zur Wahl!) In Dortmund 21$ Hö-de-st in Bolksoersamml, ingen, welche sehr zahlreich S rock Brieflast« n. Annonce: Cassel, Vo kssest, FreitagSnummer zu spät. Off-nbach, Milgk.-Vers zu spät, war auch von Niemau« dem nnt-rz-ichnkt. Offenbach. Danksagung, kein Geld. Lllljenburg: FreitagSnummer zu spät Miigl.-Beisamml. A. Hasselinarn,( amburg, nach 4 Sgr. zu senden für die beiden Annoncen Altona, Volk vers. zu spät. Fite Frankfurt a. M, von Hanau für Fr-Ilag zu spät. O. Ma th» y, Kiel Off nes Aatworlfchrciden nächste Woche. Flensburg: Adresse: T L-iding Plankemrystr 861. Freund Kunz in Fergen �Ird um Einsendung seiner ge- nailin Adresse gebeten, haup-sächliÄ Angabe d r nächsten Post- anstatt: ein Brief an drnttlben ist als unbestellbar zurückge- � kommen, w: l Fergen gänzlich unbekannt Stein in Lffcnbich a. M. In der Anmeldung ist keine einzige Adresse angegeben. D. Bitte um die Adresse des Herrn Stoller, Schneider. : I. Meise, Bevollmächtigter. ! Ällg. deutsch. Arbeiterverein zu Bremen. Geschlosseue Mitglieder-Lcrsammlung Savuiag, beii 28. Juni, Nachmtttigs 3 Uhr, im Lakale d-S Her-it Dunk er, Sögestr. 27. Mttalic.Sk.rieu find voczuz-ie-eii. Der Präsident des Allg. dcu-fch. Arb.-BercinZ: H afer. clever. Für Berlin. Oifft«tliche Arbeiterdkrsümmlung Dieofla-z. de- 39. Juni Ud'nds Me, im„Denlschen Kaiser", Lothiingerstr. 12. TazcSor'n.: Der Vettrieb des„Neuen Social-Demo« krat."_______ Für Berlin. Allgem. deutsch. Maurer- uud Strinhauer-Berein. Mitglieder-Aersammlung Montag, d-n 29. Juni bei Lieber, Elsasserstraße 12. Tagesordn.: Vottrag des Herrn M. Schlesinger.— Wahl eines Hülfskasstrcrs.— Ver-'chicdenes und Fragekasten. Dienstag, ita SO Juni, DreSdenerstr. 55. TageSordn.: Bortrag des Herrn M. Schlesinger.— Ber- fchicdeueS un, Frage'astem___ Hagendorf. Bert ine-; Putzer-Club. Mitglieder-GentralversaMAlung Mittwoch, den!. Juii, AbendS 3 Uhr, Prinzenstraße 72. TageSordn.: Vortrag über den Nora a'arbeltStag.— Die Lokaifrage.— Verschiedenes und Fragekasten. Beck. Berliner Puöer-Clud. Landpartie nach Pichet-sberg Montag, den 6. Jali- ES werden mehrere garz neue gemeinschaftliche Spiele arrangirt und eine Berloosung verschiedener Gegenstände sllr Kinder wird üatifindin. Billet 20 Sgr. Abfahrt vom Dö.uhofSplatz: Morgens 6 Uhr. Wegen Regelung der Kremser werden die BillelS nur biS Mittwoch, den 1. Juli, Aaends, ausgegeben und stnd zu ha« den bei den Herren: E, Moor, Rix, vis, Berlinerstr, 43 c.; A. Scholtz, Lausitzerstc; W. G, Riedel, Wienerstc. 13; Schwidewsky, Lankwitzstr. 9; W Büttner, Pappel-Allee 13, 14; W. Abraham, Brnnnenstr 139 bei Mendow; H. Hülcher, Ack-rstc. 10; W. Bnchhalz, Gipsstr 19 u; F. Blunk, Mu< lackSstr 35; A. Sieveit, Wadzeckstr. 3 ____________ I A.: SIevert_ (Jür Ber in. Generalversammlung der Akkordträgrr, Bau- uud Erdarbritkr Sonntag,> in 2< Juni, Vocm. 9-j Uhr. Im Lokale des Herrn Altermann, Potsdamerstraße 103. TageSordn: Auf welch m W ge Ist es möglich, unsere Lage zu verbissirn? R>fte, rn >che '«i w 7m ch-. IN»' mit»»? aiöK mit Koih zu»cifcn Rochefort, der sei- edle» Mutter bis zu ihrem Tode mit rührender Liebe war, sollte an'einem Vater wenig Freude erleben; °.>-rgs denke man sich denselben«IS eine chrfurchtgebie- Ruine deS LcgitiuiiSuiuS; der Marquis war vielmehr tii,"» G.ck und kannte, obgleich über das Altr deS Psatz uen längst hinaus, keinen anderen Lebenszweck, als die je- »j ass'ne Kasse seines Sohnes zum Besten feiner Ver- > Mnzen zu plündern. Rochefort zahlte, ohne zu murren. l'1 hingebungsvollen Famllienstun, de» er gegen Etteru, lka'e, cigenen Kinder bethätlgte, haben ihm auch 'I>->ne ärgsten Feinde nicht absprechen können, Jni Jahxx ixgs gründete Rochefort die„Laterne". Die Bj-sung, kopflos, wie alle Regierungen die mau au em- . I;cher Stelle verletzt, hatte die Unvorsichtigkeit bega'-geii, g,., täglich zghntr werdeadeu Chronisten aus dem, Fi- de, s" verdrängen Dadurch wurde er zur Hcrausoabe "..''Zmeu Journals geradezu pro-ocirt. Höchsten und �vchsikn-Orts lachte man de« Planes: Rochefort, hieß c?, sich selbst übe-laffcn, ein riesiges F'aSc» mechen, Uvter dem Hohngelächter d-S PubllttimS zu Grund: Für Berlin. Volksversammlung Tonittrstvg. den 2 Juli, WrsdS tzY Udr, im großen Saol: des Herrn Ostheeren, Sophienstraße 15. TageSordn.: 1) Auflösung des Allgem. deutsch. Arb.-Vircins.'2) Die Fordcrung Kcr Berliner Buch- druckcr. Hasenclcver. Unserem Freunde und Parteigenossen W. Römers zu seinem am 18. I. stat findenden Geburtstage die herzlichste Gratulation. W. G. A. F. K. W. Bttliner Schseider-Bertin. Versammlung Montag, der 2». Juni, Ab. 3 Uhr, im Waßmann'schcn Lokale, L-ipzigcrstr. 33. TageSordn.: VerelnSangelegenheiten und Vorst, ndSwahl. ______ Im Auftrage: A Stoller. »e« tN an VwVUb iiMiv gr» Mau sah nicht, daß er den„Figard" trug, nicht t e™.; man tiattc keine Ahnung von der grenzenlosen's ..""i, die Rochefort in allen Kreise» der Hanpistadt er- .-N hatte; man glaubte steif und fest, der Verwegene an der»sficiellen Gering'chäbling sich den Kopf ein- Die„Latente" er'chien, find einen in der jaurnall- K? Praxis fast beispiellosen Erfolg und war eine S-unde h«fet �iburt für die Regierung eine Quelle vou Aeng- » Qualen. Nun wurde gegen de» Mann, den man St rn1 Achselzucken in die Flucht zu schlagen wähnte, der l v ssitzapparat eulseffe t, und Schlag aus Schlag irafen p,,, asiskaiioneu, Berkau kverbot, Geld- und Gesängniß- siv.i wenigen Wochen hatte sich Rochefort ncunund- ko'lt Monate Gesängniß erschri-ben; er ging nach li'1' von wo er trotz deS Verbotes und trotz strengster Auf- ankreich mit unzähligen Exemplaren seines Blattes über- «le oft der Unmöglichkeit, in , Cayennepfeffer überwürzten Ätyle noch langer l..?»"ve!i!?«!.. ni»>, druß ui.d Mattigkeit, sich zurücksehnend nach den stille» Tagen, die ,r zwIs-K-n Bildern und Ruriiä.en verbrachte! Aber die Erelgnlss- folgten sich in jähem Wechsel das Kaisertbum häufle Fehler auf Fehler, und der Satyriker, giwöhnt, an den Schwächen der Menschheit seine Sehkiaft:u üben, konnte in solcher Zeit nicht dasitzen, die Hände im Schooß ein gleich- gültiger Zuschauer. Rochesoit fühlte keine Lei-e.schafl für Handw.rk des Schriflfiell rS;. unter allem Berhoßien ist mir das Schre ben das Verhaßkefie", durfte er mit Egmont sage», uud doch erfaßte ihn das Zengu igsfieber, fci) entlich ein Mal wenigstens, im letzt.» Auzeiiblick, wenn es fast zu spät war, un; die Druckerprisseil längst auf Arbeit warteten. Dan» flog dlc Feder mit fiibeihafter Eile üver das Papier dann schrieb Rochefort eine Nummer seiner„Laterne", wo er auch gerade sich befand mitten Im Lärm deS Kaff-ehnuseS oder der Druckerch ans dem Rande-in-S Billards oder neben einem Setzkaste», umringt von ungeduldigen Leuten, die Ihm die nasse u Blätter im'er der Feder hinwegzogen. Rochefort, der ehedem im Sladlhausc 1000 Francs, im..Charioari" 1800 Francs, im„Figaro" 30,000 Francs jährlichen Ge- Halts bezog, gewann zur Blllihezeit der„Laterne" 12- bis 15000 Fiancs In der Woche; er l.b!e einfach und mäßig und doch zerrannen ihm ecke goldenen Louis unter den Flu- gern. DaS Meiste gab er siiiie« Familie, viel gefräßigen Freunden und seiner Kuostliebe. Er lönnte Millionär sein, urd ist dock) ein armer Mann geblieben. Ein Jahr l ing ungefähr leblc dir„'Verne", dann wurde ihr Herausgeber als Depiillrtcr der Stadt Paris heimgernfen. Wieder suchte man seinen unerhörten Wahlsieg von oben herab durch Ironie zn entlräften. Ein deMonüraliocS LScheln leuchtete über den Schnurrbart des kranken Napoleon, als bei der seie.lich n E-.öffnuiig der gesetzaebendeu Versammlung unter vielen mißliebigen Namen auch der Name Rochefort andgirnfen wurde Der neu? Depniirte blieb die Antwort nicht schuldig„So lächerlich," sagte er in der ersten Kam- mcrsitznng,„wa: ich nle, wie ciu gewiss.r Heir, der, von Folkstone'nach Boulogne schiffen, einen drcssitten� Adler nach iMsf BerZitt. Allgemeiner Schuhmacher-Vereiii. -Oeffentliche Mitgticderversammlung Moula... ac» L9. Juni. Avti.ds 8 vhi, im Gratweil'schen Lokal, Kommandanteustr. 77—79. TageSordn.: Vortrag des Herrn O. Kapell.— Ber- schiedeneS und Fragekasten. H. D e t e r. Ein Schuhmacherschlasstelle Gipsslr 25, H. 3 Tn HauS.„Man fragt sich, ob wir unter den Borgia's leben", rief er von der Rednirdühne herab, als Peter Bonaparte den jungen Viktor Noic ermordet hatte, und in seinem neu gegründeten Journale„La Marseillaise" erschien gleich- ZiUIg jener feurige VolkSausruf, der bcwi kte, daß 200.000 Meiischeii dem Leichenzuge des uiidücklicheii OpferS folgten. Ohne die eindringliche Mahnung Rcchesort'S ur.d DeleScluze'S hätte Paris an diesem Tage den blntigsten vielleicht aller Kampfe erlebt. Es war ebei die helle Revolution, die dort seit einem Jahre schon aul- und niederwogte, die Immer machtiger stü.mte, bedenklicher zuckte und zu deren Abwehr wenige Monate später ein Bölk.rkrieg gewissenlos entzündet wur»e. Wie die Napoleonistischc Dynastie statt Rettung mir ein schnelleres Ende fand, wie am 4.«ept inber die Regierung der�LandeSveriheidigung und Rochefort als Mitglied derselben im Stadthause einzog, wie die Belagerungschronik den Laternen- mann bald als Chef einer Barritadenkommi'ston, bald als Gründer einer neuen Zeitung,„Le Mot d'Ordre", erwähnte, wie er zur Communezeit zugleich gegen BeisailleS uud das Stadthaus sich erhob, wie er gefangen, gemißhaudelt. ver- uitheilt und depo tin wurde,— dies ist ja dem Gedächtnisse unserer Lese, nicht unbekannt. Eines Tages erwach'c der mm vierundvierzizjährige Mar« quis Rochrfort de Lucay ans dem a.'aumel seines selisamen Vorlebens, sichstausend Meilen von der Heimo h entfernt In einer Strohhütte von Neukaledonien. Der Lowe war gefan« gen, aber nicht gebeugt. Palli nden schloffen den Raum, wo er mit seinen LeidenSgcliassen sich dewegru buifte; vom Strande aus sah man französische Kanonen'.öle, schwimmende Wächter tolllühuen Wal- Race zu speisten. ur der ährter . rt Miß- Mctlliren, der Küste; im Meere lauerte Schwimmer, und wer aus de�, dem entsprang, lies Gefahr, begegnen, die ihn unter Im Uebrigen war Gautil Jnttl und einst d r Gr. Kerkermeister. Es n.i.ßtc trauen in den Schlaf zu li Wie ost pr-phcz-ite man dem Lateinenmana. ea vafiegeu seiner nimmer müden, ergiebig spru �»vdukiio. slraftl Wtt oft Peach er j-lbst vonUebcr- sip lockte durch ein Stück Speck am Hute, damit die Welt! welche In der Geschichte tor merkwürd�en Evastoneu einen glauben möchte, der kaiserliche Adler schwebe über dem ersten Platz behaupten wird.kQ Hauple des Erwählten." Rochefort war durchaus kein><4-�- Rediier. Betrat er ansnah. Swetse die Tribüne, so sprach er eaum mehr a'-Z Zwinzig W.rle, aber jede» Wort ent- hielt einen direkten Angriff geg-n den Kaiser und sein Für Berlin. Deutscher Zimmer�rbund. Oeffeutlichc Versammlung Mittwoch, deo l Juli, AdeudS uv?. im Lolale d-s Herrn Heinsdorf, Drekdenirstr, 55. Tagckordn: Vortrag des Herrn O. Kapell,— Ver« fchiedeneS. Ich ersuche die Berlin'r Zinimerlenie nm recht rege Be- theillgurg an den jeden Mittwoch in oben bezeichnetem Lokale stattfindenden Verkammlungen._ De: Bevollm. tHüP BerUn. Lorläultge Anzeige. Gesangverein„Brüderlichkeit". Edunabetid, b-m l8. Juli, in Porst'S Salo!, Rlldcrkdorferstraße 45(Kitstrincrplatz): Großer Sommernachtsball, wozu Part:igenossen und Freunde des Vereins eingeladen werden. Entree flir Herren Szr, Damen 2� Sgr. Das Comitö. Für Altona und St. Paul. Csncsrt und Ball, arranzirt von den Schuhmachern Altona'S, unter gefälliger Mitwirkung einer Liedertafel. Montag den K. Juli. In Lübbers Salon(Eim�biittel). Die Festrede wird von Herrn G. Winter gehalten. Der Neberschuß ist für die Gemaßregelten be- stimmt, dcshatb ist es Pflicht eines jeden Kollegen und Parteigenossen, sich daran zu bcthcUigen. Karten ä 4 Sch ll, gültig für ei en Herrn nebst Dame, find zu haben in allen Vcriammlungca, sowie bei<5. Mains, Kl. Freiheit 3, Meier, Gr. Rosenstraße und bei allen Comitt« I Mitgliedern. Kassenpreis 6 Schill— Kassenöffnung 3 Uhr.— Anfang 4 Uhr. Das ComitS. Für Charlottenburg. Öeffentliche Versammlung der Akkordträger, Bau- und Eldakbeiter Sonatag, dti- 28 Z»-:i, Vo'.mittags 9� Uir, im Lokale des Herrn Rattnauer, Charlottenburger Ufer 5. TogeSordn: Vortrag des Herrn Hahn aus Berlin.— Verschiedenes und Frag kastcn. Wilh. Wißmaun. Für Wcißensce uud Umgegend. /Oeffenttiche Arbeitervers miulung Zorstag, den 28. Inn. 9'achm. Z Uhr, im Lokale des Herrn Kahl, Charlottenburgcrfiraßc 43, auf dem sogenannten Karnickilberg. TagcSordn.: Die Arbeiterbewegung.— Referent: Herr Hahn an» Berlin. Die Berliner Parteigenossen sind freundlichst eingeladen. Für Hamburg. Votk-sversammlnKH Dienstag, den 30 Juni, Abends 8� Uhr, in Tütge'S Lokal, VUentinSkau'p 41. DageSordn.: Forssetznng der Volksversammlungen über daS Bestreben der Social- Demokratie gegenüber denen des Missionar-VercinS.— Referent: Herr«Ieorg Winter— Ottensen. Die Herren deS Mi fionSvr.cinS sind hierzu wieder einge« laden. Die Mitglieder müssen für Verbreitung Jorge tragen. Vater. Für Altoua und Ottenseo. Oeffeutliche MttaLarbeiterversammlung Dienstag, den 30 Joni, AbendS 84 Uhr. in Hcinfohn'S Salon. Tageöordn.: Anschluß au den Allg. Metallarbeitervcr- band. I. A: G. Lange. Alle Schlosser und Maschinenbaner, welche ihre Beiträge bezahlt haben oder noch bezahlen. w:rdell vom Vereine ein« gekauft und müssen am Platze sein._ D. O. Für Ottensen. Großes Vokal- u. Jnstrumental-Concert nebst ;o � u. Xj Mplltag. den 6 Juli, Nachm 5 Nhk, in Burmeister's Salon, arranzirt vom Qrar.ett.All-maanir" und der Ottenscaer Arbeiterpartei, zum Btsteu der GeWaßregelteu. Alle Parteigenossen sind besonders dazu eingeladen. Karte für einen Herrn nebst Dame vorher 4 Schill., Damenkartc 2 Schill— An dir Kasse 6 Schill. Karten sind zu haben in allen Versammlungen, sowie bei I. Rath, Bornstraße, C. MeinS, Altana, Kl. Freiheit 3 und bei allen C mitemitgludern._ DaZ Comitu. Kur Duisburg. D'ejmigea, welche L�ssallc'S Prinzip erkannt haben, werden hiermit zu einer Besprechung auf Soaatag, deo 28. Ja-i, Lb.eodS 8 Uhr, bei L. Stern, Unterstraßc, eingeladen._____ P. Thicseu. Für Caflel. Großes Volksfest Sountng, de« 28. Jost, ans dem S uraseo. Arranzirt von den Mitgliedern de» Allg deutsch. Arb.-Vcr- Sammelplatz: Ständeplatz. Abmarsch 42 Uhr. Volksdeliistiguogtn: 1) Sackhüpfen mit Prämie; 2) W-ttrcnnen mit Prämie; wozu alle Arbeiter Cassels und Umgegend eingrl�den sind. ____ Das Comlte. für Kiel. Abonnements auf den„Neuen Social-Demokrat" nimm. der Bo:e Neumann, Bendin und der Unterzeichnete in allen Versammlungen entgegen._ Otto Matthaey.�. Unterzeichneter empfiehlt seine Gastwirthschaft und Mittagstisch allen Parteigenossen. ___ Gryziewicz, Prinzenstr. 60, lm Keller. Ich empfehle mich den Parteigenossen mit allen im Schuh' machersach vorkommenden Arbeiten bestens. Hamburg, Mathiasstraßc unter 14. __________ Dcllitz, Schuhmacher.� Betchtensweckh siir Pirteigeaosse«. Ich empfehle: Seedleaf, Domingo, Brasil, Palmhtt, Carmen, Cubo, Havanna, Java, Maturin u. drgl. m. z. dli billigsten Preisen S. Friedhcim, Homburg, Rödingsmarkt 34.� Mr Oamdurg. Allgemeiner deutscher Arbeiter-Verein. Lusttoor nach Gjückstadt mit dem Dampfschiff„Moorburg", Capt. Kolbe, Sonntag, d n 5. Juli, im Lokale drS Herrn Minck(Flansch. Gartrn). Abfahrt mit Musik von der St. Pauli-LandungSbrücke Morgens präzise 84 Uhr, Abfahrt von Glückstadt Abend« 10 Uhr. Karten für Hin- und Rückfahrt, inklusive Musik, ä Person 1 Mark 8 Schll. Hamb Crt, sind zu haben bei Zenschner, N. Stcinwez unter 41; Flato R. Neustr. unter 78; Plnmp, BaleniinSkamp unter 33; Flachsbart, N. Wall unter 17; Eskrlson, Paulflr. unter 40; Mein?(Altona), Gr Freiheit 3; Koch, Ki Freiheit 5; Strathmann, Kiekrrstr 16, St. Pauli; bei den Kolporteuren in allen Bcrsrmmlungrn,' und bei den Comitemitglicdern. Tie Parleigenossen der Umgegend find hierzu eingeladen. !4L. Da n»r 450 Karlen ausgegeben werden, so wird gebeten, sich rcchtzciliz damit zu versehen Auch wird beson- der« darauf aufmerksam gemocht, dcß jede Famitie nur ein Kind unter 10 Jahren frei mitnehmen kann. Um zahlreichen Besuch bittet_ DaS ComitS. An die Bevotlmnchtigten sämmtlicher Gcwekkscha�teu in Hamburg. Ich ersuche die Herren GewerkichaftSleitcr und Bivoll- mächtigten, mir schleunigst per Couvcrt ihre Adressen zuzu- fchicfen. per Adresse: 1. Ehrichstr. 5, 3. Etage, St. Pauli. Vater. Für Hamburg Allgemeiuek Böttcher-(Küper-) Beiem. Versammlung Dienstag, den 30. Juni, Abcad? 8 Uhr, im Lokale des Herrn Ohl, Spitalcrstraße 18. Tagekordn.: Bortrag des Herrn Zander. Wahl eine« neuen Vorstandes und Verschiedenes.__ Dir Bcvollm Für Hamburg. Allgemeiner Bau- und Erdarbeiter Berein. Geschlossene Mitgliedcr-Versammlung Diruttag, de« 30. Juni, Abends 84 Uhr, im Salon zum Roland, l. Jakobstr. 19. TageSordn.: Abrechnung. Besprechung wegen einer Lust- tour. BeretnSangclegenheitcn. Nur Mitglieder haben Zutritt. Neue Mitglieder Iönn:n aufqenemmen werden. Der Präses Heinrich Schulz. Für Hamb»? g-Altona. Sämmtliche Nügelfchmiede Hamburgs und Alton a's werden ersucht, am 15 Juli ih en Lohn um 25. Prozent zu erhöhen. Wir bitteu, den Zuzug fern zu halten. _ Da« Eomile. Für Altona und Umhegend. Mitglieder-Versammlung der Maurerarbeitsleute und Erdarbeiter Dienst ig. de« 30. Juni, Abends 84 Uhr, bei Herrn Kahler'«, Allee 1l8. TageSordn.: Wahl ein-S PeäseS.__ H. Weisse. 2 srdl. Schlafstellen f. H. z. 1. Juli Liudenstr. 91, Höf Q. 2 Tr. Nettclbeck. Montag, den 2». Juni, Abends 84 Uhr. Arbeitctverfammlung im Lokale des Herrn Schultz am Marktplatz, Ilcincr Salon. TageSordn.: Wie stellt sich der Arbeitslohn zu den Preisen der Lebensmittel gegenüber. Th. Rothcrmundt. Die Mitglieder müssen für die V-.buitung der Versammlung Sorge tragen___ Für Bremei und Umgegrnd. Lustfahrt nsch Vegesack per Dampfschiff «"antag, dca 12. Juli. Abfahrt Morgens 7 Uhr von der Kalkstraße. KartcnprciZ für Herren 1 Mark 50 Pfg, für Damen 75 Pfg.— Kinder über 10 Jahre zahlen bei der Abfahrt 24 Sgr. Karten sind zu haben bis zum 7 Juli, Nachm. 1 Uhr, In folgenden Lokalen zu haben: Dunkrr, Sögestr. 27; Hirsch, Seemannsstr. 1; Mühlenstädt, Buntevthoesicinweg: Jordan, Neuenweg 3; Brnnoüe, Sttphanikirchweidc 1; Bünte, vor dem Stci thore. Das Festcomito. Zur Bremeu. Bcreia der deutschen Steiumepen. Stiftungsfest und Ball Sosnadelld, ö» 4. Juli Ab. 7 Uhr, in der Tentralhall'. Enteöe 22j Szr D mcn frei. Alle hiesigen und auswärtigen Steinmetzen sind hierzu höflichst eingekad-n. Für die Brrm-r Mitgl. des deutsch. SteinmetzenvereinS: W. Wollborn. Für Bremen. Allgemeiner Schuhmacher-Verein. Concert und BaU Dieusiag, de« 30. Ju i, 7 Uhr, in dm Räumen der Tonhalle. Kassenpreis 7j Sgr. Bei günstigem Witter Garlen-Cvncert. Dos Comitö. Karten» 6 Sgr sind za haben bei Herrn Hirsch, See- manistr. 1; Möhleipah, Herrlichkeit 15; Dunkcr, Söge- straße 27; Jordan, N-ucnw g; Laue, lleine H-llc D. O. Lütjenbnrg. SoLlltag, de« 28. Juni, Abe-Zs 8 Uhr, Mitgliederversammlung bei Herrn Gastwirth D o r m a n«. Der Bevollm: H. Paustian. F»? UraN?fu?t(3 M?. Allgemeintr Tischler-(Schreiner-) Berein. Geschlossene Mugiiederverfammlung. Dicnstaa, de« 30. Jnni. Abends 84 Uhr. im Lokale de« Herrn Becker, Zeil 47 und Holzgrabeu 20. � TageSordn.: Neuwahl des Bevollmächtigten, deS Bei- ttagkammlerS der Revisoren und deS Schriftführers. Alle Mitglieder müssen am Platze sein. H. Beyer, Bevollm. Den Parleig nassen empfehle ich hiermit mein photogra' phischeS Atelier bestens. Zugleich empfehle ich Originär Portrait« vom Präsidmten de« Allg deutsch. Arb.-Lercint, sowie von allen Agitatoren und hervorragenden Mitgliedern, pro Dutz. 27 Sgr; ferner da» vorzttgllche Bild von Fe�- Lcssalle, von 10 Sgr. bis 1 Thlr. pro Stück, Lassall«•* Visit-n'artenforinat, sowie Begräbnißsiältc, pro Dtzd. 12 Sgl' Freie Znsendung. C. H. Lüdecke, Photograph, ____ Ncner Steimvcg 97, Hamburg. Den ParleigenosstU Hamburg» und Umgegend empschle � mein Hut- und Mützeugeschäft, so wie auch einschl-' gende Reparaturen. H. Planthaber, Hamburg, erste Brandstwietc Nr. 6; vom Fischmarkt zweiter Hettlade«: Englisch Lederanzüge verschickt gegen Rachvahme(zollfrei): Hosen, pr ma 3 Thlr. 15 Sgr., weiß 3 Thkr. 10 SS«' Hosen, 2. Sorte 3- 8» da. 3- 5' Weste, pr. 1- 12- do. 1- 10- Jaqu-tS, beste Sorte, 6 Thlr. &ambnrg, Pserdemartt 6. w. w.�Jl�anU0! 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Rnbeny in Berlin zu Icinem Geburtstage am 30. Juni die besten Glückwünsche. A. H. nebst Frau in Hamburg. Kciüizchcil siir Parteigenossen jeden Montag Abend Lothringerstraß« 12.. _ Um zahlreiche» Erscheinen ersucht_ O. Dwi «S Englischleder-Anzüge. � Averkasat beste Qttalität, versenden gegen Nachnahme(selbstverständlich zollfrei): 1 Jaquet 5 Thlr. 20 Sgr., weiß 5 Thlr. 10 Sgr! 1 Hose 3 Thlr. 8 Sgr., do. 3 Thlr. 5&&*■' J I Weste 1 Thlr. 10 Sgr. Beste Ssztc Manch esterhisen 3 Thlr. 15 Sg». Isnaoz� Eine Schlasstelle mit sep Eingang ist zu«rmietb1* bei Wiuklcr, Skalttzerstr. 144, 3 Ein Parteigenosse findet zum 1. Juli in einem I" llchen Stübchen für sich allein eine Schlafstelle ______ Alexandcrflr. 9, H. 1 Tr, bei Mor(� 2 saubere Schlafstellen mit separ. Eingang zn vero»' Skalitzcrstr. 27, vorn 4 Tr. link». Druck u Verlag von C. Jhring Nachf.(A. Bercin) is � Verantwortlich für die Redaktion: L. Pfeiffer in B8"