Nr. 1. Diese Zeitung erscheint dreimal wöchentlich, und zwar: Dienstags, Donnerstags und Sonnabends Abend». KS»iwemetlts Für Berlin incl. Bringerlohn vierteljährlich� prn«- numcnndo 1 Rm 95 Pf, inonallich 65 Pf!, einzelne Slnmmeni 10 Pf.; bei den Postämtern in Deutschland incl. Berlin 1 Rm. 60 Pf., frei in'S Hau» 1 Rm. 85 Pf. Kreuzband Abonnements pro Quartal u. Eremplar: Für Deutschland und Oesterreich 3 Rm.— Pf. » Niederlande und Belgien.3- 60 - England und Frankreich.4 50- - Amerika(Verein. Staaten) 5- 50« Bestellungen auf Krcuzband-AbonnemenlS sind nur lsei der Expedition aufzngebeu und müssen prac- numerando gezahlt werden. Berlin, Freit% den 1. Januar 1875. /a> N e« er S«ii>l-Dcm Eigeuthum der Laffalleaner. 5. Jahrgang. »edakti«»«ad krpcdtti««: Aerli«. Oranienstraße Nr. 8, SO. Bestellungen Ivetten bei alle« Postämter», in Berlin bei der Expedition, sowie bei jedem Spedi- teur entgegengenommen. Inserate (nur in der Expedition auszugeben) werden pro tünfgespalten: Petitzeilc mit 50 PsV berechnet. Versammluimsannoncen die 5. gespaltene Petitzcile oder deren Raum 20 Pf. SogenauM« Reklame-Anzeigen werden nicht aufgenommen. Inhalt. Unsere Zeit. Kamilie und Staat. Politische Uebersicht: Ardeltcreutlaflungeu in Esse» nud Berlin. — Zur Korruption in Oesterreich.— Berurtheilnuge« von Commune- kämpfern.— Socialistischel aas Rußlaud.— Ein Psäfslcin all Socia- listeufresser. Socialistenverfolgung: Bernbarz.— Boraheim. Versammluuge»: Kiel. Duisburg. Eimsbüttel. Eine neue.Haussuchung. 3« Harkort'S Arbriterspirgel. Warn« sind wir arm?(S-oicht) Di« zwölf Artikel des Bauernkrieges. Vermischtes. Feuilleton: Robespicm'» Jugend.(Fortsetznng.) Unsere Zeit!. „Set gegrüßt, du acne« Äahrl* Wohl weit mehr traarig, ernst nud wchmuthSooll, als freudig und in laaterer Lust, tönt heute dieser Graß soa Millionen Lippen. O, ewig flüchtige, unaufhaltsame Zeit, die du unsere Zeit bist,«eil deine Sekunden mit unseren PulSschlagen komme« ond gehe», weil wir ringen mit deinen wild empörten Wogen, du fluchdelastete, oft verwiiaschte Zeit, du Jabezriff deS farchibarßen Elen«« und Jammers, unter der Herrschaft der Lüge, der Nie- dertracht und Tyrannei, bist du,«ufere Zeit, im Rahmen cineS neuen JahreS, de« GraßeS denn»rrth!? Ach, könnte ich sagen: Ja! Aber, aber, wer will fie zählen, die Schaaren der«rmath und dtS Elends, diesseits wie jenseits«es Occau«, in allen 8«». den,«orionea deine Kultur g-pritsea wird, die Millionen der enterbten, ihrer Menschenwürde beraubten Proletarier, für die d« nicht Glück und Freade, sondern nur Qual und Jammer hast! Sie begrüßen dein junges Jahr mit dem bangen Schrei»er Berzweistauz, den tiefsten Seufzern der Roth and den Thräaen »es bittersten Schmerze«, denn nicht«, nicht« ließest du ihnen, was zum«ürdlgea Dasein von Nöthen. An ihre Fersen bann. test du de« Hunger« grinsende« Gespenst; schon Tansende hetzt« e« in den Tod; ihr letzte« Wort war ein Fluch für dich, unsere Zeit!„Flach" tönt dir an«»em Wimeera de« Sängling«.»er an den vertrockneten Brüsten»er Mutter, nach Nahraag»ergeben« lechzend, sich krümmt; Fluch, Flach unserer Zeit", tönt e« furchtbar ringsum. Und die„Glücklichen", die,»eaea d» eine Quelle Reichthums bist, wenn fie deine Lehren vom Schwindel, vom Lügen und Betrüge a verstehen und befolgen, fie hören'« und rufen dir Heil; wenden auf dich da« Wort de« römischen Dichter« Ovid an, da« da heißt:„Wahrlich,«>r leben in goldener Zeit, bem Golde wird die Ehre stet« übertragen, dem Golde wird auch die Liebe zu Thrill" Gold, Ehre und Liebe, dieser drei Worte Zasammeahang nnd Bedeutung sind heut weit schmählicher, al« zur Zeit de« lüsterneu Ovid. Gold, die gemünzten Schweißtropfe» de« Lol« ke«, wer viel davon befitzt, kann sicher'der Ehre gewiß sei» nnd braucht um die Liebe nicht lange z» buhle»,— für Golb ist bie Ar schuld feil; beeinträchtigt r« denn seine Ehre, wenn ber reicht Wüstling die Töchter de« hnngernden Proletariat« durch Gold zwingt, thm ihren Leib zn verkaufe»? Golden- Zeit, d» unser« Zeit, die da alle« feil hält im er- träumten Himmel und i« der grausen Wirklichkeit de« Erden- rnnde«—, du, unsere Z-It, die von„Recht« uns Gesetze« we- gen" nicht besser sein-kann«ud darf, al« fie e« eben ist; Zeit, in der da« eiserne Gesetz der Roth ohnmächtig gemacht«erden soll durch ftaatSaawaltschaftllche und richterliche WeiSheitSkalküle in Verbindung mit hoher AabinetSpoltttk, die au« Kauonenschlün- de» rnn Klintenläufen ihr Unfehlbarkeitsdogma brüllt und de«- halb auch mit Fng und Recht„eiserne" Zeit genannt wird, er- zitternd«»ter dem dröhnenden Schritte de« geheiligten Mar«; Zeit der erhabensten, patriotischen GelosackSgefühle, de« schmutzig- sten RatipnalitätSdSakel« uwd der in jämmerlichster Kriecherei sich knndgebenden ReichSfrenndiichkeit. Reaktion, Reaktion, wohin man nur blickt, in allen Kreisen, die ein Interesse daran haben, da« Bilk in der seitherigen Ab- hängigkelt zn erhalten. Liberale, Fortschrittler, Ultramomane ic., zausen fie steh auch einander hin und her, im Grunde genommen, find fie ganz gute Freunde, die flch nur streiten über die beste Form der Unterdrückung.—> Wie lange wird'S daaern, und die« se« kleine Intermezzo ist zur allseitigen Befriedigung beigelegt. Ja der Henchelei, dem darbenden Volke gegenüber, wetteifern fie mit einander; erst da« Zuckerbrod und dann die Peitsch«; wahr- lich, Zeit, unübertroffen stehen die Männer de« Privilegium«»a, in der Kanst, dem Volke ein Zl für'» U zu mache». Nur schade für sie, daß da« Boll den Betrug, noch«he er geschehen, auch merkt und seiner lacht, wenn er dennoch in Scene gesetzt wird. Welche Erscheinung! So enthieltest du, unsere Zeit, neben so vielem, so ungeheuer Schlechten, welche« den geringsten Rest von sittlichem Gefühl empören muß, doch auch etwa«, was zn seiner Befriedigung und Beruhigang gereicht? Ja, wahrlich!— O, wie konnte ich aar fragen, ob da de« Gruße« werth seiest, du neue« Jahr! An deiner Schwelle stehen heule die Männer der Arbeit im hehre» Büudaiß, voll de« Bewoßtseiu« ihrer Meu- schenwürde voll der Erkrnntuiß ihrer heiligen, unveräußerlichen Recht«, sich gelobend, nicht zu»rmatteu im gerechten Kampfe für der ganzei Menschheit dauerndes Wohl.— Tanserdjährig»or ihr Schlaf, herrlich ist jetzt ihr Erwa- che»!— Da, aasere Zeit, fiehsi die großartigste Epoche der Weltgeschichte sich vollziehen, de« falsche» Wahne« finstere Mächte »eichen vor de» Sonneastrahlen der ewigen Wahrheit: die Ber- unoft macht stch frei von alle« drückennen Banden, und triam» phirend zieht der Geist der Freiheit, Gleichheit und Brüderlich- keit wie WiidSbraut durch all« Laude, die Herzen der Unter- drückten erobernd, fie einend zur unbezwiugltchen Phalanx! „Lösung der socialen Frage", branst e» von Tag zu Tag gewaltiger, vom Nord zu« Süd, vvm Ost zum West, nnd zit- ternd, rathlo«, immer entschiedener an die Gewalt appellirend, versnchen die Feinde»er Freiheit de« SocialiSmu« zu wider- stehen. Wie lang««erde» sie sich halte« könne»?! Frage der Zeit, nnserer Zeit!«ntwart hast»n schon darauf gegeben, iubem du un« r» mehr den» einem Beispiel lehrtest, daß Wahr- heit»ad Gerechtigkeit nicht ans die Daner im Kampfe uaterlie- gen können, daß»hae» der Sieg sicher ist, wenn ihr Geist die Waffen de« Volke» erfüllt. Und dsiser Zeitpankt ist gekomme». RobeSstierre's Jugenst. (Au»: Memoiren von Maximilian X,»e»pierre.) (Forssetzm,,.) E« war ein schöner Tag für Voltaire, al« er seiner eigene» Apotheose beiwohute und von den, Schauspieler»»er lomedi« Frantzaise, in Gegenwart eine« zahllosen Publikum«,»,« die Hallen de« Hause« durch seinen Be!fall«starm erschütterte, gekrönt wurde. Niemals ward der Eigenliebe eine« Manne««ine f» köstliche Hnldignug; niemals zahlte ein schönerer Lohn mit große- rem Wucher die Last eine« ganzen Leben«. Was war jetzt für ihn da« Andenken an Friedrich'« Liebkosnngen, an Katharinen'« Schmeicheleien? Welcher Fürst kann je eine Ehre erzeigen, die der vom Volke znerkauate» gleicht? Ich werde diese» herrliche» Auftritt nicht beschreiben; so viele Andere haben e« bereit« getha», die, so wie ich, zugegen waren,»nb bie, von den äußer« Gegen- ständen«ehr eingenommen, die Einzeluheite» besser behalten haben. Ja mir hatte diese« Schauspiel alle Kräfte«einer Seele trweckt, und da« Nachdenken, welche« mich abzog, ließ für mich von ale«, wa« mich umgab, nicht« übrig, al« ei» d»«pfe« Seränsch,»el- che« vor«einen Ohren erstarb, eine» Lichtglanz, der»eich dir Angen schließe» ließ. Wie! sagte ich, da« sin» als» bie Krone», welche da« Volk ertheilt? Da««oll! nnd wo ist e« denn in dieser Versammlung? Diese von Diamauten, Jugend und Schön- heit strahlenden Frei»»», diese jungen, mit goldene» Ketten bela- denen Männer, diese« ausgewählte, aufgeklärte, geist- med kennt- »ißreiche, talentvolle Publikum soll da« Voll sei»? Ist da« nicht ein an» einer ungeheuren Ernte zufällig ausgelesener Hansen Kör- »er? Ist e« nicht die ganze Aristokratie? Die Aristokratie de» Adel«, de« Vermögen«, der Bildung? Ja, so ist e«; für diese beoorrechnzt-.n Geschöpf» allein, für diese» kleiacu Bruch an« der großen Gesellschaft hat also Voltaire seine Metflerstücke ge- schaffe«! Und welche Triumphe weiht man ihm! Wie beraascht mau ih» mit Rahm! Doch,«an«nß gerecht sein: Voltaire'« Schriften habe», vielleicht ohne sein Wissen, ungemein zur Mündigsprechnng de« Volke« beigetragen. Er wendete sich nicht an d.« Volk,«eil e« »och nicht reif war, ihn zn»erstehen;«ber er hatte in de» höhe- rem Sphären die Umwälznng begonnen, die später in die tiefern hinabgestiegen ist; er mnßt« sich de«»nveränderliche» Naturge- setzen unterwerfen, und sei» Publikum so hinnehme», wie e« ihm bie früheren Jahrhu.'derte hinterlasse» habe». Man mnß seine Täuschnnge», seine Ve'sirrnnge», seine»»selig, Leichtfertigkeit ver- zeihen, er war ein Wert,«og der Borsehnug und hat die Bvllzie- huug ihrer veschlüff» vorbt'eitet. Ja, Jahre 1778 hatte» mein« Idee» noch nicht dnrch die Zeit, dnrch die Betrachtungen meine« Stndinm« jene verbesserten «»ficht, n gewonnen. Ich hatte, ansang« mit ber Gluth eine« jungen, lernbegierige» Kopfe«, später mit dem Widerwillen eine« Gemüthe«, da« de« Glanben« bedarf, die Werke Voltaire'« ge- lesen. Dein« entsetzliche Zweifelsncht, seine Math, mit Allem sein Spiel zn treibe», nicht« mit seinem Witze zu verschonen, seine niedrige Anbetung der Fürsten, sei»»arnehmer To», die Uafitt- lichtett einiger feiner Prodntte, hatte» mich empört nnd verbleu« beten mich für alle» Erhabene»ab dem Volke Nützliche, da« seine Schriften enthielten. Wa« ich ih« jedoch am wenigsten»erzieh, nud wn« mir hent noch der»»»»«lischlichste Flecken in seine« An- denken erscheint, war sei» eifersüchtiger Haß gegen Rousseau, die niedrigen Angriffe, mit denen er diesen große» Mann ver- folgt hat. Der Verfasser de« gesellschaftliche» vertrage« war ds«al«, wie jetzt, ber Gegenstand«einer ganzen vewuudernug. Ich hatte bei» Lese» jene Uebereinstimmnng ber Gefühle und Gedanken empfanden, vermöge ber«an»ertrane»««oll je», Handlung hin- nimmt, bie stch noch sehr zn«wer Prüfung eignet. Ich bewanderte sei» Genie nnd liebte seinen Vharatte,. Ihm danke ich die ersten festen Begriff», die in mir Eingang fanden. Trotz der Rühe»einer Erzieh«,»erließ ich da« Kollegium al« schlechter Katholik, nnd mit geringer Neigung, sogar»nr an ein« Offen- barnng zn giante». Wen» ich da« Bornrthril der Pariser für Voltaire nicht theilte, so überstieg dafür die Bewniaberang, die ich für den Ein- fiedler von Ermenonvillr gefaßt hatte, die seiner eifrigsten An- Hänger. Da« verlangen, den berühmte» Mnu» zn sehen, hatte Hunderttausende von Arbeitern standen bereit« vor nnnmehr einem Jahre um da« Erlösanzsvanaer de« SocialiSmu« in Deutsch- laud geschaart, wahrlich, fie werden bi» heute sich nicht vermin- dert haben. Von den Hallen der Gesetzgebnag an« pflanzte ein gewaltige« Echo sich fort, immerfort stärker ertönend die noch Schlafenden erweckend, die Begeisterung schürend und bi« weit über bie Grenzen Deotschlaud« hinan» Kunde gebend, daß die Entfcheidnag naht. Nicht« wird die gesteigerte VerfolgnngSsocht der Gegner daran ändern köanea; mögen Unzählige in den Gefäzniffen dal- den, Dutzende im Exil« sie Freiheit von Stunde zu Stunde schwer erkaufen müssen, e« giebt für den SocialiSmu« keinen Stillstaad, keinen Rückgang; deinen Forderunzen, dn, nnsere Zeit, müssen wir genügen, dn verlangst von na« die Erfüllnag der höchsten geschichtlichen Aufgabe, und wir wollen an« glücklich preisen, dazn berufen zn fein. Wir wollen arbeiten an ihrer Erfüllaaz mit aller Kraft, aller Energie, deren wir fähig find. Nicht gering sind die Erwartungen und Hoffnungen, mit d-nen wir eintreten in da« neue Jahr, festen and ruhigen Mathe«, nicht thörichter Weise auf irgend einen Zufall, sonsera ans unseren guten Killen, ans die Macht nnserer Idee vertrauend, sehen wir dem Kommenden entgegen, voll de« ftoheu Bewußtsein«, daß dt« Zukunft alle Kräfte der Arbeiterpartei tu schönster Harmonie, im ' rühmlichen Wetteifer beim Kampfe, erfüllt von einem Willen, ge- ' leitet von einem Gedanken finden wird. So sei denn gegrüßt, dn neue« Jahr, verht'ßuug«voller Ab» ' schnitt uu'erer Zeit, Möge, wenn d» vollendet bist, die Mensch» \ heit von dir sagen können:„diese««ine Jahr mit seinen Errun- ! genschafteu wiegt ein Jahrtanseud der Vergangenheit auf!" Werde da« Grab de« Wahnfinn« und der Unvernnoft, da« Fundament aber einer neuen Zeit! Familie m»d Staat. Im unermüdlichen Streben nach der Erkeuntniß Fee wahr- haften Bestimmnng und Würde sein?« Geschlechts iffÄtf-rt sich der denkende Mensch. Je mehr er sich, vorurtheilsfte', der Stimnic d« Berounst gehorchend und der Wahrheit die Ehre gehend, in:«E Stndi»« der Universalgeschichte vertieft, je fester muß in ihm die Ueber- zengung«erde», daß für den Eatwicklnng«prozeß ter Menschheit ketnl andere Macht geltend gemacht werde« kann, al« dir Se« sammtthätigkeit der Mensche» selbst, mit ihren Tugenden nnd Untugenden, verschiedenartigen Fähigkeiten, Gewohnheiten und In» tereffe» zur Erreichung verschiedenartiger Zweck», die«ehr oder weniger, wo sie de» EgoiSmu» zur Ursache haben, gegen dm Gesammtzweck,«elcher ist da« Wohlergehen Aller durch All«,— verstoßen und so jenen unnatürliche» Znstaod schaffen,»er bi« zn diesem Tage unsere schöne Erde zum Schauplatz eine« unanSje» setzten veraichtnugSkampfe« der Menschen unter einander gestallet. Die„Gesellschaft" war in d-n Urzeiten gar nicht, oder»och nur im Keime vorhanden. Sie hat sich dann in zwei Stnfm entwickelt,»l« Familie und al« Staat. Der Entwicklnngtprojeß der Mmschhett zeigt sich klar in diese» beiden Formen; sie wurden geschaffen nach dem Gesetze der - i i.......... nrnw sich meiner bemächtigt ond ging bald in eine formliche Leisen- schuft über. Durch«einen Enthusiasmus ermnthigt, beschloß ich, mich nach seiner Einsiedelei z« begeben, ans den Fall hin,»nr seine Stimme zn hören, nur seine geliebten Züge zn sehen. Ich theilte Niemandem mein Borhaben mit, man hätte e» aoSschwei- send genannt, nnd reiste an einem schönen Jnninrorge» allein nach Ermenonville. Ich macht« den Weg zu Faß; die v«ttachtunge«, die mich eiugevommeu hatten, ließ« mich ihn nicht lang finden; übertie« kommt mau, wenn man 19 Jahre alt, von einer Idee beherrscht ist, eine offene Straße vor sich, seine Zakauft in Kopf« hat, immer schnell au sein Ziel. Ein Jüngling meine« Alter« hätte, um in die Auge» einer Frau zu sehen, dmselben Weg ge» macht, den ich einschlug, einen Philosophen zn sehen. Da« Herz schlag mir bei meiner Ankunft; je näher man dem gewünschten Gegenstand« ist, je furchtsamer wirb man, aber e« war nicht Zeit mehr, zurückzatreteo, nud ich wäre vor Aerger gestorben, wenn ich au» einer unwürdigen Schwäche«ich selbst de« Glücke« beraubt hatte, da« ich auf,»sucht hatte. Ich trat in den schönen Park von Ermenonville ein,«n> irrte einige Zeit umher, ohne daß mir etwa« aufstieß. Jemand vom Schlöffe, dem ich begegnete, fragte mich, wen ich suche; ich stammelte de» Name, I. I. Rousseau. Der Mann lächelte, indem er«ich musterte:„Ich zweifle, sagte er, daß e« Ihne» gelingen wirb, Herrn Rousseau zu sehen, er liebt bi« Vesnche nicht, und würbe Ihnes seine Thür verschließen; indessen,»rnu e« Ihnen nicht daranf ankommt, einige Standen zu opfern, so wenden Sie sich dort»ach dem Heineu Hügei, de» Sie recht« von den Pappel» bemerken: dort ist die Einsiedelei; Herr Rouffea» de, lebt sich täglich dahin, um zu botanifire»; vielleicht begegnen Sie ihm." Ich wendete mich um so schneller nach jener Seit«, da mir die Schamröthe in da« Gesicht stieg, und ich da« steche Gelächter der Bedienten z» ver»ehm«u glaubte, die über den nnbirtigen Schüler de« Philosophen spottete». Ich wartet« lange in»er Gegend der Einste»' lei, bald auf einem künstlichen Felsblock sitzend, bald stehend, bald mit kurzen Schrittm ans- nnd abgehend, nnd wieder stillstehend, um besser»achzadenker. Endlich sah ich am Faß« de« Hügel« eine» Masu erscheinen, der, da« Auge zur Erde wutumaiB ccr»«rr aw'jt*>»,fwe;rg5t Lller wird. Das ist gltichdt�tsteid mit der Errichtavz deS vaturrecht» licheu GtmeinwefeuS, de» BnmuvftstatteS;— wer da zlaubt, derselbe existire heute, Ist ciu Thor. Ihr Ruhmreduer und Lobhudler der modernen GesellschaftS- einrlchtunxen, waS rühmt und belobt Ihr denn? Die Korrup. tio» des zur Unnatur verwandelten MenschthuwSl Aber freilieh, darin begreift fich für Tech der egoistische Bortheil Weniger und das Elend der Massen. Weil aber jene Massen auS der Lethargie erwache», weil sie anfange», ihre Bestimmung zu begreifen und die Herstellung ihrer Menschenwürde fori er», weil fie rufen nach Gerechtigkeit,— da er ist der EgvikmuS gefährdet und seine Priester rufen:„Da» Wohlergehen, die Gesellschaft ist gefährdetl� Dir Hand auf's Herz;— Wessen Wotlergehen meint Ihr, herrliche GesellschaftSrelter? Denkt Ihr dabe: au das hungernde Proletariat,— an die Millionen, welche hiufiechcu im Elend, trotz zehnfacher Pflichterfüllung, bei unablLffiger Arbeit,— oder denkt Ihr an Euch, dem» dieser empörende, Nutur und Bernrinft verhöhnende Zustand Existeuzbediugnvg ist?— Wahrlich, nnr an Euch,— de»» Wvhlerg-hen deS BolkeS kau» nicht aufgewiesen werden. Aber die Privilegirten aller Zei. ten haben fich stet« ollein al« die Gesellschaft betrachtet. Die einzig naturrechtlich« Staats- und GefellschaftSmoral begreift fich aber in dem Setze: Wohlergehen Aller durch Alle!' Dieses Wohlergehen kann und muß ein gleichmäßige« fein für alle Diejenigen, welche ihrer gesellschaftlichen Pflicht genügen, ». h. gemeir nützliche Arbeit noch Kräften vollbringen; die dabei nothwendige Regelung dir verschiedenen Kräfte und Fähigkeiten darf nicht das Werk der Willkür Einzelner sein, sondern muß geschehen, wir es das Interesse der Gesamvitheit erheischt und von dieser selbst. Eine Thätigkeit für den fortdauernden Sonder» dorlheii, für daS Privilegium, wird unmöglich, sobale Niemand mehr auf die Konseg'eenzen der„Ul>gleich'.,eit* zu sp kelirm vermag; wir diese selbst, ist auch ihre AuSuntzang natumchtSwidrig, ist»UpordunngV Ordnung,— ein bedeutungsvolles. inhaltschwereS Wort! —„Dir Cociolisten wollen ste umstürzen;"— nicht wahr, Ihr Herren Gegner, Ihr ordnungsliebenden Schreierl?— Welche Ordnung meint Ihr denn? Dir Eure,— das allgemeine Chaos, die Klassengegensätze, die ewige Krifis? waS AlleS mit d>r natürlichen Ordnung der Dlnge nichts gemein hat!?— Die Gesetze, welche daS eherne geheiligte Band für alle SloatSeirrichtvngen bilden sollen, find heute ohnmächtig gegen- über dir ollgemeinev Zerröttvsg, der furchtbarsten Unordnung I Wo ein fertzeugeudeS, swm«r größere Dimevstruen ann-bmrudrS „Berbrrterlhrm" die Ex Kenz und Anwendung der Strafgesetz- bücher, Zuchthäuser, Gefängn sse und Schofiott« uöthig wacht, herrscht da Ordnung?— Ai ch Trümmer loff n fich ordnen; der Berfoll de» Ga, zcn whed dadurch um so genauer koustatirtl— Bon warnen da» Berbrechen?— Antwort:„vom B-rbre- che» teS Hochverroths an Menftenrecht und Würde!' Für die Ur glücklichen, welche atS Verbrecher die Z»chth8us r vub Gescnguisse füllen, koumen drei, im Privilegium tief wur- zelude Schäeeu in Betrecht; erstens: schlechte Erziehung, zweitens: ungenügende Existenzmittel vnd diittrrS: die Abhängigkeit vom Privilegium, die Unfreibeit. Wa�' die schlechte Erziihnng anbelangt, so ist fie Dem, wel- cher fie genossen, wobrlich nicht zum Borwurf zu machen. Ihr hochweiseu MoralitätSprediger, Eure fittliche Entrüstung Über da« Berbrechen betrifft Schäden, an deren Fortbestand Ihr zumeist ein diiekte« Interesse habt. Blicket Euch nur einmal um in be« Familien deS Proleta- riatS! Ist eS nicht die Kavitalwirthschaft, welche alle Glieder »User Familien trifft? Nicht uvr die Frau d«S Proletarier», nein, auch die uu- mündigin Kinder werden, w'un fie kaum Hand und Fuß rühren köunen, in die Fabriken gezwängt, um eine» erbärmlichen Hnn« gerlohn zu erwerben. Towit ist dvS gesunde Familienleben vollständig vernichtet. Tie Frau ist ilr-m ratürliche» Berufe, der Leitung deS HorSwesciS, der Erziehung der Kiudrr, eutrissev. De« empfängliche jvgtudliche Giwüth, die vorhandenen kor- perlichin und geist'gen Fähigkeite» bedürfen der Ausbildung. Ctbtt dlffeu werde» fie in den Fabriken erstickt; bie mechanische Sernzrnr, we.a>»»ie xinoer»a erterneu, efl wayruey mmt»u de« trachten als körperliche und geistige AuSbilvuog; der Sinn fier daS Schöne, Gute und rem Sittliche kann iu diesen Univerfitäte« deS Elend« nimmer gewecki«erden. Die Erziehung iu der Schule ist dem eutsprechevd;— „Wissen ist Macht",— deshalb kein Wissen, stmbern nur ein Können bi« zu eiuer gewissen Grevze. Dem Piivilegiom die Wissenschaft!—— Die so auferzogeueu Söhne deS arbeiteudeu Volkes vermögen ihre» Kindern wieser nichts Besseres zn lehren, als wsS fie selbst gelernt haben; zudem wir.) der Mangel an den uothwendigsteu Existenzmitteln immer größer,— eine nothwendige traurige Fslge der immer allgemeiver werdenden kapitalistischen ProduklioaSweise. Diese also ist eS iu unserer Zeit, welche die Familie ver- uichtet, auS ihr, der vornetmlichstei. BilduvgSanstatt für die juvge Staatsbürgerschaft, eiue Brutstätte der Jmmorslnät macht. Wen» der huugttude, auf das Straßeupflaster geworfene Arbeiter stiehlt, also zum Verbrecher wird, so fragt eS sich, wer und waS feinen Hunger verschuldet hat, vnd da» ist der glsist- schasttiche Zustaud, welcher»icht für Alle gleiche Existenzbedingung und Existenzberechtigung enthält. Der Hunger selbst ist tu die« fem Falle. eine Folge unverschuldeter Entbehrung, das Berrreche» der Gesellschaft verkörpert somit der einzelne Verbrecher. Eine Mutter, die ihre Kinder zum Diebstahl erzieht und ihnen vom Ertrag desselben nicht das N-thw«ndii.'fle zum Leben giebt, darf fich nicht wunder», wenn die Kinder fie selbst be« stehlen! Doch eS hieße verzweifeln an dem Fortschritt der Mensch« heit, wollte mvu annehmen, daß dieser Zustand ewig währe. DaS Gefühl für Menschenrecht vnd Menschenwürde erstarb in den Familien der Armen niemals ganz; für die letzten Reste der Moral uvd Sittlichkeit waren sie immer ein fichereS Asyl; da« Privilezirw vermag nur stet« auf eiue Zeit lang zn betäuben, die Geister nieder zu drücklv, aber simmeimehr ihr Erwocheu zu hindern.— Weuu die Wahrheit am Bettelstab eiuherk-uchte, abgewiesen au den Thoren der Paläste,— verfolgt und zergci» ßelt von den Schergen,— ließen die Unterdrückten fic auf da» erste leise Pochen über die Schwelle, pflegten sie im Schvoße ihrer Familie, still und verborgen, bis fie, genesen und erfiaikt, auf'» Neue ihren Feldzug beginnen konnte. AuS den Hütten der Armen und Unterdrückten kam die sie« geude Wahrheit all-zeit, um hervorzufchreiten, die gefammtr Menschheit zur Bervolikowmnvnz ihm Einrichtungen zu veranlassen In den Familien de« Proletariats wird die Wabrbeit ze« pflegt; die Hütten find ihre Tempel; selten girb' der P-iebthum ihr ein Asyl. Sie ringt, verkörpert in der social-demokratischen Par- tei, gegen die letzten Formen de« Elende« vnd der Ungleichheit, der«» Wtsen fich nicht mehr in andere Formen umprägen läßt. E« gilt, dem Staate den Geist der brüderlichrn Familie iu ihrer ganzen Hoheit eenzupflanzeu; die B- rüodnng de« Wohl- ergihen? Aller durch Allel Wer dieses Ziel unerreichbar nennt, ist ein bedauern«- werther Tbor; wer es verwerflich und kulturfeindlich schimpft, frevelt gegen die Menschheit l UsMiche ZLebkrstÄt. Berlin, 31 Dez. Di« deutsche Bourgeoisie hat ihren Arbeitern ein recht net. teS Weihnachtsgeschenk gemacht. In der Krupp'schea Fabrik iu Effen find 8000 Arbeit°r mit einem Schlage entlassen worden. Außerdem haben Hm Borstg in Berlin geruht, bOO Feilenhaner zu tnllvsskn und 1500 anderen Arbeitern von Herrn Borfig ist die erfreuliche Nachricht zugegangen, daß auck fie iu diesen Tag« entlassen werden. Ein anderes Genre von oimss celebrc als der Arnim- Prozeß am Ausgange de« alten Jahres wird Oesterreich im Beginn de» neueu Jahre« beschäftigen. E« ist ein Korruption«- prozeß der schmutzigsten Art, in welchem hochtituliite Personen, Würdenträger, Abgeordnete u. s. w. über die Bühne gehen«er- de», in dem aber die hochgestelltesten am meisten gravirt find. Es wird fich um einen der„Gründer" und„Maeber" Handel», der in der letzten Schwindelperiodr am meisten genannt ist, um den Baron Victor Ossenheim, Ritter von Pontevxin, und da« ugiSgy—eimy mmmm"w**«••-•«*•)»*7 vm*••«< i-fs■-w-vtvvw zum zefelligen Lebe» und gemeinsame» Handeln. Die Entstehung der Familie beruht direkt auf dem Rainr- triebe, iu veredelter Form auf der gegenstiligeu Sorge der Gatten für einander, und auf deren gemnnsamer Sorge für dir Nach- kommin. Der eheliten Liebe gesellte die Kindesliebe und dieser die Gefchwisterliebe fich bei. Indem die Familienmitglieder einander bei ihrem Thun und Lossiv biobochteten und prüften, Mängel und Unvollkown inheite» dabei erkannten uvd abzuschaffen bemüht waren; indem jede! ei». zelve Mitglied seine Kräfte und Fähigkeiten dem Interesse der gesammtcn Familie darbringen lernte, ward in deren Echooße der Staat, die Bolkefomilie vorbereitet.-- Daher ist die älteste Foim der Gesellschaft ein Bild der Familie, und daher cowmn- »istisch. Im Kampfe mit zerstörenden Elementen und anderen Wider- sächlichkeiten ward die gegenseitige HüifSleistnng geübt, vnd damit die Erkenutniß de« BortheilS vereivtir Kraftvnstreuxvvg, gemein- sower Arbeit gewonnen. Und die cowwvvtstische Uiferm der Ge- sellschaft ändert sich erst, sobald Eroberung und Unterorückung stattfinden. Die nothwendige natürliche Folge de« ZusammeuleberS der Familie war, toß Sitten rnd Gebroiche vlrallgeweinert wurden und bestimmte Regeln zur Geltung kamen. Regeln, an d»ven zu halte» Jeder für„m so vothwendiger erachten mu�le, je mehr er damit sein Interesse zu wahren vermeinte. Hier haben wir den Ursprung der Gesetze. Vermäße der Macht der Gewohnheit, der stillschweigenden Beobachtung, erlangten diese Regeln, je wehr die Fomiliengesell- sckast festere Gestalt annahm, nach und nach bindende Kraft, welche so lange naiurrechtliche Bedeuinrg behielt, al« ste auf Ge- weivsamkeit beruhte vnd wirtlich jeden Einzelne, in seinen natürlichen R-chtin schützte, so lauge die StandeSgleichheit«x'stirie nn» der Egoismus nicht U-birgriffe in dir Rechtssphäre eineS Andern als erworbene« Recht ansah. Zn aller Zeit hat bie Nalvr die Gc-strSgabeu um Körper- kliste ungleich venheilt und wird es auch für alle Zukunft thuv. Di'fe unumstößliche Thaifache kann jedoch mcht znm Beweise dafür dienen, daß die Ungleichheit der Rechte iu der Gesellschaft eine natürliche und vvrwxönglich nalhweudige Einrichtung s>i; wäre fie e«, jene erste Periate de« SlaalSlebeu« hätte sich anders gestaltet. Die Ungleichheit.niwickclte sich aber erst durch Uvrerjochvrg sich ftio.ö gegenüber fieheudir Familien oder Famtlieugefellschaf- ten, also auf einer keineswegs menschlichen, sondern vnmensch- liche» Grundlage. Die geistig, körperlich und an Zahl stärkere Gemeinschaft fand fortgefitzt die mavvigfcchfie Gelegenheit, dir ihnen frimd GegevÜberfllhenden zn befehden, zu bcroube» und zn unterjochen. Dadurcki gewann der EgoiSmrS Baden, überschritt die na- türlich'N Grenz,»— und die Ungleichheit war da, sobald Sir- aer uvd Besiegte ein dauerndes Berhöltniß eingingen. Dir Siandre'gteichhttl stwand; die in der Entwicklung begriflenc B'r- nvnft ward irregeleitet; der Stärkere begann, fich ein von wnu- derbaren überirdische» Mächten beverzngteS W'sev düukend, den Schwächeren z» unterdrücken vnd ihn für seinen Coudervortheil anSzunntzen. Da« Eigenlhnm Aller ward die Beute Einzelner, die darüber nach Laune und Gutdünken verfügten. Dieser Ueber- mnth gebar den Müßiggang, der fich auf den Ruiuev deS ge-. meirsome» Wohle« breit wackle;— für den Unterdrücker olleS, waS er verlangte, für den Un-erdrückteu nichts als Eleu» und Jammer. E« konute nicht fehlen, daß ovck die Heiligkeit deS Fami- litulrbenS mißachtet ward von den Gewaltigen, und so fanden die schreiendsten Gezersätz-, Despotie vnd Eclaverei, statt vnd kennzeichneten, statt eine« wahren GemeinweseuS, den S aat. Berachtung bot da« Privilegium den Gesetzen der Nati r; damit war der Gesellschaft da« vaturrechtliche Wesen, die Har. monit aller kheile geuommev,— fie existlrtr nicht m-hr für Alle zn gleichem Zweck. Jahrtausende hat die Menschheit seit dieser Periode durch- kämpft; Generationen stich erstanden und verschwnuder, mit ihnen Staaten und deren Einrichtungen. Uvd abermals steht die Menschheit an einem Wendepunkte;. sie ist eingetreten in die Zeitepvche, wo. die Geschichte da« Urihiil sprechen muß, dir letzte Form de? EgoiSmuS verschwinden muß, gerichtet, eine große Kräntertapsel ucter dem Arme, jeden Augen- blick einhielt, hastig eine Blume, eine Pflanze pflückte, und fie sorgfältig avfbewahrte. Ich hätte ihm entgegengehe« sollen, aber eine heilige Ehrfurcht ergriff mich, ich blieb a f meiner Stelle. Indessen näherte er fich wir, von seinen Gegenständen so einge- »vmmev, daß er bald nur wenige Schritte noch von mir entfeiot war. Ich konnte ihn, do er mich kurchonS nicht biwerkte, nunmehr rnhig betrachten: er war von mittler Größe, seine Angen lebhaft und»elavcholisch; seine Stirn bezeichnete zugleich Nach- denken und Leiden, sein Gang verkündete deutlich den von einem Uebel vnd von dem Bewußtsein des Uebel« mitgenommenen Mann. Ein Blitz der Frinde erhellte augenblicklich fein Geficht; eS ge- fchah, wenn er einen neueu Schatz für seine Kiäutersawmluug entdeckte. Er war dicht neben mir; ich hatte mich nicht gerührt, er mich nicht bemerkt. Ich sah,»ie er fich bückte, um«ine Primel zu Pflücker.; scknell stürzte ich hin, griff nach der Blume und überreichte ste ihm; er nohm fie und sah mich an: d«S ist Stanislaus nicht, sagte er. Nein, antwortete ich,«S ist ein junger Mensch, der jitzt, da er da« Glück gehabt hat, Sie zu sehen, nicht« mehr vom Schicksal zu wünschen hat. Er seh mich ans- mertsamer an. Sie verstehen schon zu schmeicheln, junger Mann; schlimm genug für Sie.— In meinem Alter schmeichelt man nicht, aber man empfindet iu meinem Alter du volle Glut de« EnlhnstaSwnS, und gern geht man zehn Staude» zu Fuß— Wirklich? zehn Stunden zu Fuß! Sie haben gute Füße, junger Mann; da» vinst man im Merknr von Frankreich angeben. Z-Hn Stunden! Sie wissen, ich verstehe mich auch darauf, und eine Fnßreife schüchtert mich nicht ein.— Ich erröthete, und biß mich auf die Lippen. Nun, utu.', lieber Freuud, Sie müssen nicht»"äs sein; Ste wollten mich sehen, nicht wahr? Ich bin daS W.>n- derthier von ganz Paris: von de» großen Herreu bin ich auf die Stadt übergegangen, und man redet fich gar nicht mehr ander« an, al«: haben Sie schon den verrückte» Jen« JacqaeS gesehen? Sind Sie schon in Ermeuouville gewesen? Besonders feit Bot- taire todt ist, mnß ich auch für diesen herhalten; eS ist ein Znstand, der nicht auSznhaUe» ist. Doch zili daS Ihrem Besuche nicht; die GefichtSbildung der Menschen hat mich oft getäuscht, aber ich glanbe iu der Ihrige» eiue höhere Richtung, eiue wahr« haste Offenheit zu entdecken.— Ich betheuerte ihm die N-inheit meiner Ergebenheit, und fließ jeden Gedanken einer kindischen, unrechten Neugierde weit von wir ab. Ich glanbe Ihnen, sagte der große Mann, und schätze Sie deshalb noch höher. Wissen Sie, waS man mit dieser wilden Neugierde bewirken wird? Um bringen-wird man mich. Nachdem sie mich verfolgt, gejagt wie ein Wild, ersticken fie mich jetzt mit ihren Umarwunxen! Wollen fie mich zwingen, auch diese» Zufluchtsort zu verlassen? Ich könnte hier so glück- lich sei»! Er ist so reizend, er gleicht allem, waS ieb mir ge- träumt habe, und da Sie meine Werke kennen, so wissen Sie, «a« da« sagen will. O»ein, so lange ich lebe, verlasse ich ihn nicht; ich habe mir meine Ruhestätte schon be eichnet.— Wenn ich mich mit der ganzen Freimithigkeit meine« Alter« ausdrücken dülfte, würde ich Sie anflehen,»lese düsteren Gedanken zu der- bannen. Ein Mann, wie Sie, darf ein Leben, da« seinen Neben- menschen nützlich ist, so nicht hivgeben; nie vielleicht bedarfte unser Baterland so sehr Ihrer beredten Lehren.— Ja, sagte er, der Horizont Frankreichs umzieht fich, ich hoffe(denn ich liebe e«, wie mein eigenes Vaterland,) ich hoffe, daß der nahende Sturm nicht von langer Dauer sein, baß die Sonne milder und heller wieder strahlen wird. Aber daS ist meine Sache nicht, Andere wer.eu kommen, die Vollendung de« großen Werke« zn beschleu- »igen; ihre Aufgabe wird herrlich sein! Di« meine ist geschlos- sev; ich habe da« Feld berettet, ich habe da« Korn gesiet, da» wachsen und gedeihen soll.— Ich wollte fortfahren, er unter- brach mich.— Nicht« mehr, junger Mann. Sehen Sic, wie schön, wie geschmückt die Erde ist! Lasten wir die Kämpfe d»r Menschen, frene» wir uns mit der Natur, fie ist eine Geliebt«, die oft lächelt, die nie treulo« ist, die man gütig wieder stodet, wenn mau fie verlassen hat. Wollen Sie mich auf«einem Spaziergavge begleiten? Nehmen Sie meine Pflauzenkapiel, bleiben Sie mir zur Seite unb sprechen Sie von nichts, al« von den schönen Blumen, die wir treffen, ich werde Ihnen ein« Stunde iu der liebenswürdigsten aller Wiss-ntchaften«eben. Ich folgte ihm und verbrachte zwei köstliche Stunden.— Stanislaus hat mir heut nicht Wort gehalten, ich dw, wie all« alten Leute, ich hänge au meinen Gewohnheiten; gewöhnlich habe ! ich ihn bei meinen botanischen Spaziergängen bei mir; seine Ab. Wesenheit hat Ihnen, ohne Kompliment, einen besseren Empfang verschafft, al« er sonst ausgefallen wäre.— Ich bat ihn um die Erlaubniß, ihn wiedersehen zu dürtm. Nein, sagte er, ich würde mich«u Sie anschließen, und ich füble, daß ich an dem Punkte, dm ich ans meiner Reise erreicht habe, daran denken muß, mich von Allem loszumachen, was ich noch liebe, und mir jede neue Neignuz zu untersagen. I» drang stärker in ihn, und erhielt endlich die Erlovbmß, den nächsten Monat nach der Einfiedelei zurückkehren zu dürfen, um, wie er sagte, noch eine botanische Stund« zn nehmen. Ich verließ ih' mit Thränen iu den Augm und mit der Hoffnung ans die nächfieZusammeuknnst; ach! den Monat darauf war er nicht mehr; ick fand nur seine Asche wieder, die friedlich in der Poppeliniel nxht. Der Besuch bei diesem Manne, dessen Genius wir vor alle» der Bewuudernng und der Ehrfurcht fei. ner Mitbürger würdig scheint, Hit Erinnerungen in wir zurückgelassen, die noch»icht ermattet find. Alle Einzelnheiteu stad meinem Geiste mit der Frischt eine» Eindrucke« von g«st-ru gegenwärtig, und der Ton seiner Stimme tönt noch in meinen Obren wieder. Jahre verfloffe», meine Studien neigten sich znm Ende. Al« ich Advokat wurde, begann C-m'li, der da« Kollegium verließ, seinen Kurtn«. Ich sah ihn freudig wieder und knüpfte von neuem ei» Berhältniß mit ihm an, welche« seither durch nicht« zerrissen werden ist. G Indessen war mein RechtSknrfuS beendet; ich hatte die Grade. erlangt und konnte die Gönnerschaft eiue« älter» Juristen entbehren und mit eigenen Klügeln fliegen. DaS Einzige, worüber ich mich noch nicht entscheide« konnte, wer der Oit, an dem ich da« Amt ausüben sollte, dem fich schon mein Vater und Geiß- vater gewidmet hatten. Ich schwankte zwischen ArraS und Pari«. Die Hauptstadt bot wir einen»eiteren Schauplatz, auf dem die O'jett, dei htm er jajomg adziesayt tft, tfl#tt vilenüahu L-w- »«§- Cjini»»itz-Jaffy; sovst möchte er auch auch wehr suf dew Serl-t-olz Haien. Die„Bosfische Ztg." schreibt darüber:„Die betrefsevde Eisevbahn umfaßt auch dcujeuige« Theil der ruwäui- scheu Bohnen, welcher i» der weiland StrovSberg'scheu Ksuzesfion uicht eiubegrifseu w?r. Di« Offeubeim'sche Bahn wurde wenig. sterS durchgeführt, sie dievte uicht dazu, dem Uuteruehmer mit dem Schein einer StaatSgarantie und durch Unterstützung hoch- fürstlicher Namen eiuen Kredit zu verschaffen, zu dem er avS fich selbst uicht berechtigt war und wurde auch uicht ohne Rückficht auf die in gutem Glauben reingefallenen Aktionäre aufgegeben, alS der Unternehmer de» zewonuenen Kredit auf anderen Ge- biet'» ausgebeutet hatte. Aber steilich war die Ausführung der Lemberg-Czsrnowitz-Iaffytr Eisevbohn aueb danach gewesen, der Uvtervehwer und seine Genoffen uud Gehülfcn hatten fich an ihr selbst, nicht durch fie, bereichern«alle», unter allerlei Titeln schoben fle ungeheure Gründergewivne in die vielen, aber auch durchlöcherten Taschen, in deueu nichts haften blieb, uud rechueteu für die gelieferteu Arbeiten Preise ckkl, welche die kleben bleibenden Aktieobesitzer ruiuireu mußten und dem Reiseudeu Lebeu vnd ge« suvde Gliedmaße« Ustetcm Endlich, nach Jahren, hat die Sache auch in Oest-rreich zum Himmel geschrieen und im Prozeß wer- deu wir ja sehen, ob derselbe darüber wie von einer großen Feuers- brunst erröthet. Der Prozeß Offenheim bot wegen deS Eijeu. babukorzesüonSwesevS auch für Preußen srine Bedeutung vud erinn.rt zunächst an die über die pommerfcke Cevtrolbahn einge- setzte kövigliche UvtersochuvgSkowwisfion. Abgesehen von den lo- kalen vnd privaten Wirkung w, welcht dieselbe gehabt hat, ist für das öffentliche Leben nicht vi-l mehr aus ihr hervorgegangen, als daß der Geh. RcgiervvgSrath Wageuer von deisilben rrpudiirt ist vnd die Berliner Rvrdbahn keine StaatSgarantie erhielt. Die dickleibige» Akten, welche die UntersuchuvgSkvwmisfiou für den preußischen Landtag hat druck-n laste», habeu Wohl uur wenige sorgfältige Leser gesunden, unter denen die Staatsanwaltschaft nicht vertreten war, weuigstenS uicht, daß man eS gemerkt hätte. Eine parlamentarische Kommisston hättevielleicht Auklogeavträge gestellt, die königliche stellte keine, und so blieben die nach dieser Seite erweckten Erwartungen, wie im ZtrouSberg'schen Fall, ohne Befriedigung."•', Soweit die„Bosfische Zeiiung". Ob fich„der Himmel in Oesterreich darob röthen wird", wie die Taut« weint, das bleibt Wehl dahin gestellt. Anfangs ist man„entrüstet", oder man heuchelt wenigstens eine„fittliche Entrüstung", dann aber schläft die Sache allmählig wieder ei» und AlleS bleibt beim Alten. Die Pariser Kriegsgerichte„reomen" jetzt iu befchleu uigtem Berfabren mit deu noch rückständigen Prozesten gegen Cemwuuestüchtlivge auf. So wurde in den letzten Tagen neben ewigen anderen Redakteuren des„Bengeur", auch Rogeard, der Berfoster der unter dem Kaiserreich viel bewunderten Schrift: Propos de Labidnus", in contumaciam>vr Depor tation nach itvim befestigten Platze verurtheitt. Daffelbe Schick sal erfuhr ein Le Lovp, welcher uuter Raoul Rizovlt als Unter> suchungSrichter funktiouirte. Nach Bewältigung des AukstaudeS hatte Le Lovp die Kühnheit, in Brest, wo Taufeud- von Jnfur geuten auf den Pontons weilten, eine Zeitung,„Le Rdpublicain" herauszugeben. Er blieb in der That unerkannt und uubeh lligt, und erst im September 187? machte ihn dos über Arthur Ranc verhängte TodeSurtheil nachdenklich und bestimmte ihn, da? Weite zu fischen. Ein anderer Untersuchungsrichter der Commune, der Lüjährige Student Aubry, wurde zu zwanzigjähriger Zwangs arbeit verurtheilt. Ueber die focia listischen Unruhen in Rtlßlatld schreibt die„Barmer Ztg.": In den letzten Wochen tauchte« dunkle Gerüchte über socio- Jistifche Unruhen im heiligen Rußland auf, über die man indeffe» fast nichts Weiteres erfuhr, als daß sie zahlreiche Verbaftungeo — nach Taufenden zählend— zur Folge gehabt hätten. Die Weisheit der rusfifchen Polizei weiß stets zu verhindern, daß die russischen Zeitungen die Nachricht von solchen Ereiguiffcn in'S Ausland dringen, ja daß solche Ereignisse von den rusfifchen Zeitangea überhaupt besprochen«erden, denn die rusfische Preß freiheit besteht rnfach genug darin, daß nichts gedruckt werden darf, waS der Regierung nicht genehm und«cht angenehm ist. Wer würde denn auch»och an die Sache von der fortschreitenden rusfifchen Civilisation glauben, wenn der Neugier des Westens AlleS preisgegeben würde, wa« fich in dem weiten Reiche ereig- handelnden Personen, unter den Augen eineS unzähligen Publikom», auf einem ficheru Weg« zum Rahme gelangen könnten; auf dem jedes beredte Wort in den Blättern, welche den gerichtlichen Ben Handlungen geweiht waren, aufbewahrt wurde. Der Gedanke an Cochin, die Gegenwart Gerbier'S spornte» mich an. Aber wen« ich auf der anderen Seite kälter überlegte, verfchwande» die Töu schuogeu meiner Einbildungskraft. Wa« hatte ich, in Paris fast unbekannt, für Mittel, durch den Haufen junger Advokaten zu dringen, welche die Sitzungen von 1t> Udr*) versperrten und allesammt dem feinsten Prozeß auflanertev? Durfte ich bei die- ser Roth au Beschäftigung meine ganze Zukunft dew Schicksal« der ersten Sache Preis geben, die mir zuerkannt wurde? Doch war dicS uicht der einzige Beweggrund, der suf meine Bestimm muna einwirken mußte; ich war durchaus ohne Vermögen; meine Familie uud die Personen, die Theil a» mir»ahmen, hatten bereits beträchtliche Opfer gebracht, um mir eiueu Beruf zu ver» schaffen; blieb ich iu Pari», hatte ich noch lange keine Hoffnung, mir selbst genug zu sein; und der Gedanke widerstand mir, voch Jemand,«er»S such fri, zur Last zu fein. Ich beschloß also, nach ArraS zurückzukehren. Im Schooßc meiner Familie, van Freunden unterstützt, die Trümmer an» meines Bater« Praxis sammelnd, war ich durch deu Ruf, de« mir die Fortschritte meiner Kindheit gemacht, durch das Wohlwollen, das fich an meinen Namen heftete, fichcr zu steigen, und konnte vernünftigerweise hoffen, wenn auch kein Ber- mögen sich habe niemals darnach getrachtet), doch Auskommen und Achtung, de» Lohn einer ehreavollen Arbeit, mir zu gewinnen. Der Kreis, in dem ich mich bekannt machen wollte, war be. schränkt, aber ich war, jede Eitelkeit bei Seite gelegt, gewiß, mein Ziel zu erreichen, und besser war e« für mich, der Erste in »et? Die Geschichte vou de» gemalte» Dörfer», mit welcher ei« schlauer Günstling«inst der Kaiserin Cathoriua vorschwfodelte, daß dem Laude uuter ihrem milde» Sccpter au Wohlfahrt uicht« zu wünschen übrig bleibe, wiederholt fich heute voch iu entsprechen« den Bariationeu und zu dem patriottsebrn Zweck, dem Ausland über dir wahren Zustände Rußlands Saud iu die Bugen zu werfen. Auch dafür scheint die hohe Polizei Mittel und Wege zu finden, daß auf privatbrieflichem Wege nicht« davon verratbe« werde» kau», daß ein öffentliches Lebe» im Czaremiche nicht exißirt, und daß die Ziegeständmsse an den liberalen Geist de« Jahrhunderts, welche tw Anfang der Regierung des jetzigen Kai- serS gemacht wurde», jetzt bereit« thatfälblich zurückgenommen find, oamcvtlich auf dem Gebiete des UntcrrichtSweseuS. Her« mctift freilick kann mau die Grenze�» des Reiches uicht abfchlie- ßen, und fo fanden die Eingangs erwähnten Gerüchte doch de» Weg in daS civilistrte Europa. Allein über den Ursprung und den Umfang der neuesten Bewegung weiß man so jj«t wie vichlS, »ud man steht ziemlich rstbloS zwischen den zwei LeSartev, nach welchen fie entweder in Beamten- oder in Studeutentretfeu au» gebrochen wäre. Den hishrrigeu Erfahrungen gemäß— den» solche Ausbrüche find schon hävfig vorgekommen— ist daS Eine fo wahrscheinlich vis da« Andere, und vielleicht ist diesmal Bei deS richtig. Es find du beide» Fällen catiliuarijche Existenzen, welche den eiugcfchmuggelteu focialistifchen Systemen ihr Obr leiben und durch Komplotte bald gegen Regierung vnd Adel, bald gegen die Kapitalisten die Polizei iu Athem hallen. Wie schlecht bezahlt, wir roh uud ungebildet die Beamten im Dvrchschuiit find, ist bekannt. Da« Studireu an habereu Lehravstalten ist in Rußland in Folge ein»« ausgebildeten StipendieuwcsmS eben so leicht, als das Bestehen der Staatsprüfungen, daS allein die Be omterkarriexe öffnet, schwer ist, und daher bildet fich ei» eigen» ihiimlickeS Prolelariat, daS aus„verunglückten Studenten" besteht, uud ei» gewisses sociales GährungSelemcnt bildet und nameutlfch die Mittelklaffeu zum Gegevstavd feiner Wühlereien macht. Dieses Element ist bis jetzt noch in fast allen politischen Prozessen zum Bvrscheiu gekommen. Glücklicherweise Hot eS keinen Einfloß auf de» rvsfischen Bauer, der in Folge der Aufhebung der Leibeigen« schofr jetzt Grundbesitzer und also kovservaiiv ist und überdies eine fanatische Hingebung an die Persoi- deS Czsren befitzt. Da- her scheitern auch alle Berschwöinuge», wie umfangreich sie übri- gevS sei» wögen. Dietwal hat eine Studevtendewonstration an der wedizivischtr- Akademie zu Petersburg die PaUzet auf die richtige Spur und zu«er Entdeckung ein-s üb-r viele Städte verzweigteu Komplottes junger, unreifer Leute geführt, daS man aber der Taktlofigk-it einzelner Prosefforen zuschreibt»ud, wie eS scheint, zu neuen Prozessen uicht beuntzeu will. Man schickt die Anst!ft-r nach Sibirien, wozu es keiner Gerichte bedarf, relegirt die Bnderrv, uud damit iß die Sache abgewockt— bis fie sich an auderev Punkten mit denselben Modalitäten wiederholt." WaS davon wahr ist, läßt fich allerdings nicht mit Sicher- heit erteunen. Dos aber ist gewiß, daß in ruffischen Studevten- kreisen der SacialiSmvS zahlreiche und warm« Verehrer zeigt. Wenn auch bis j-tzt in den Arbeiter- und Bauernkreiseu deS„ge- heiligten" CzarenreicheS die Social Demokratie wenig Boden ge- funden hat, so liegt doch die Hoffnung nahe, daß dies fich baldigst ändern wird. Ist nur erst ein Theil des rusfifchen Proletariats social! fiifch gesinnt, nun, dann wird auch dort der SocialiS- mvS iu' rzer Zeit eine Macht werden, mit der man in PeterS- bur rechnen muß. * Die edle„Magdeburgerin" laßt sich von einem Schwaben folgende„focial-dewokratische Disputation" berichten, in der ein Pfäfflein vou»nf-ren süddeutschen Parteigenossen gebörig auf sein vorlautes und ungewaschenes Mäultcu geklopft worden ist. Di« „Magdebnrgeriu" schreibt: „Ein Pfarrer in Württemberg, Herr Schuster, hatte vnter dem Titel:„WaS versprech-n die Social- Demokraten?" ein Schriftchen herausgegeben, � welches eine scharfe Kritik de« Auf- tretenS der sacialistilchev Führer und zugleich pofltive Barschläge zur Besserung der Lage der Arbeiter enthält. Der mvthige Ber- faffer wollte aber sei» Zeugniß auch mitten im feindlichen Lager ablegen und schlug zu dem Behvfc eine öffentliche Disputation über den Inhalt seines SchriftchenS vor. Die socialistefchen Füh» rer gingen darauf ein, uud cm 22. Dezember(AdevdS) fand im Saale der Müller'scheu Brauerei in Stuttgart«ine BalkSver- sawmlung statt. Zunächst galt es da, das„Bureau" zu bilden. Diese Aufgabe war mit Präsident, Vlceprästdevt und Schrift» ArraS zu sei», alS der Zweite in Paris. UeberdirS lag mir daran, vor allem uuter meine» Mitbürgern bekannt zu werden; es kam mir zu, unter ihnen meinen ersten Kampf für die erha- denen Grundsätze der gesellschaftlichen Ordnung anzutreien: von ihnen allein erwartete ich damals meinen Lohn. Meine Berechnung und mein« Hoffnungen waren nicht irrig; führern im Handumdrehen gelöst. Die Soci-l.Demskrateu be- Wiesen hierin eine Fertigkeit, die von langer Uebuug zeugte. Daun wurde vom Borsitzeuben ein Brief vom Pfr. Schuster vor getragen, worin dieser die Bedivguugen aufstellte, vou deren Eiv. Haltung er seine Thciluahme an der Lerhaudl«»g abhängig machte. Die wesentlichste der Bedingungen bestand darin, daß er fich dar Recht vorbehielt, nach jedem der gegen ihn austretenden Gegne? da« Wort zu ergreifen. Schon die hieran fich knüpfende Gr schäftSordnnngSdcbatte zeigte, daß Schuster an dieser Bediugum unerschütterlich fcstdalten mußte, wenn er von seine» der Zab nach weit überlegene» Gegnern nicht«rmdttodt geredet«erdei wollte. Darauf zielten schon die detaillirt ausgearbeiteten Gegen- antrage, die von socialer Seite eingereicht wurden� hin. Wer da- Söduster'sche Schriftchen gelesen, wird als nächsten Eindruck em- pfunden Hab«, daß dasselbe bis zur änßersteu Grenze der Bor ficht im Ausdruck geht und deshalb bis zu einem Grade zahr ist, der fast unangenehm auffällt. Trotzdem wußten die soeial stischen Gegner keine anderen Befchuldiguugru vorzudringen, als DaS S christchen enthalte Zeile für Zeil« Lügeu, Verleumdung» und Entstellungen. Die Freuode, die mit Schuster erschiene waren, wurden als das Muckerthum bezeieduet. Die Reden d- Social-Demokrate» strotzten von Anzüglichkeitenz die an den Hao ren herbeigezagen worden; der Borfitzende nahm die ausgesprochen« Stellung gegen Schuster ein. Wa« soll dos werden i» t materielle« Debatte, weu» schon in der formellen Debatte solc Ausfälle vorkomme»? DaS war die Frage, die fich unwillkürli auf die Lippen legte. So weit kam rS aber gar nicht. D Abficht, Herr» Schnster nicht zum Worte kommen zu lassen, tr- immer deutlicher zu Tage. Schließlich gab man fich den Schen als wolle man die Bedingungen des Herrn Schuster annehme'. »lleiu, mau knüpfte daran eine neue Bedingung, nämlich die: I diesem Fall« müßte fich Schuster den Disputationen der Sick Dimokralen so lauge stellen, bis das Schrtftcheu Satz für S« durchberathen sei. Statt aller Antwort auf eine solche Z mvthuug Pakte Herr Schvster die mitgebrachten Aktenstücke vr Belege zusammen uud»erließ mit seinen Freunden den Sa,- Ein solches Ergebniß ließ flch kurz nach der Eröffnung der D- hatte vorhersehe». Als tieferer Grund wird mitgetheilt, daß d' »orangegavgeneu Besprechungen mit Herrn Schuster sehr zu Ur- guvsten der Sociolisten ausgefallen, und daß da« Gefüge d- Partei fich zu lockern gedroht. DaS war eS, was Schuster> erreich eu, die focialistischen Führer zu verhüten auf's Angelegen lichste befirebt waren. Nicht auf die Führer, die mit jener Ar züglichkeit und Verbissenheit kämpfen, welch« das untrügliche Z- che» einer hoffnungslose» Minderheit ist, uicht auf jene hat> Schuster abgesehen, sondern auf die jüngeren Elemente, welo noch Veruunftgrüvden zugänglich find. Diesen Zweck zu erre che», giebt es für Herr» Schuster noch andere Wege. Daß> fich wird nicht mehr entschließen können, den Socialifie» sich no einmal in die Arena zu stellen, glaube ich aiS sicher anuehmen z können." Verlaugt etwa Herr Schuster, daß er, wie auf seiner Kauze' allerhand Gereimtes und Ungereimtes dem Publikum vortrage. darf, ohne im Miudesteu interpellirt zu werden. Die Socio Demokrateu sind nun eivmal keiue frommen muckerischen Scho- leiu, die flch da« Fell über die Ohren Kehen lossin, ohne zu muo sen. Heiler muß es allerdings für die Versammlung gewes,. sein, wie Herr Schuster mit seiueu mitgebrachten Aktenstücken ur Belegen sammt Freunden verschwundm ist, nachdem er seine totai Unfähigkeit eingesehen, den Soci-liSmu« zu widerlege». Schat nur, daß die beim Studirläwpchm steißig ausgearbeiteten Sache d«S Herrn Pastor da« Licht der Welt nicht dadea erblicke» kö> ven, fie hätten sicher uofern Arbeitern ein heiteres Stündchen d,- reitet. Aociattsten-Verfolgvug. Brrninrg, SS. Dezbr.(BersammlungSaufldsung) Zuber hatten die Wernburg« Parteigenofferl eine BolkSversammIuog eiuberus, mit der TageSordonog:„Der Vülkeifrühlipg. oder die Bereiuig»ag zwei großer Partelen". Kaum hatte jedoch der Twberufer d!« Versammlung« offret und da« Bureau wähiiu laffeu, als Uniernlchnetcr als Boefitzeal» da« Wort»ahm, um die Tageeordnunx uochma�l bekannt zu mocheu: al- bald»am»er dortige ffußjäger«ugsom ouf ih» zu, uud ehe er noch die' paar Worte ausgeiprochen, lies jener mit lauter Stimme: Meine Herrei dir Bersammlnn, darf nicht fiatlstndeu, devu da« muß wohl Jeder wisse- daß derartige Sachen am irstin Feiertage uicht gottfind eu dürfen(!]; i I3fe also im Name»»e« Gesetzes die Belsammlniig aus. Trotzdem w die poliieillche Bescheinigung hatten, vom Bürgeimeister Müller uvtirichri ltch nur Gerede. Aber e« kam zu den Ohren des ersten Präs: deuten, der mich von nun au kallstnnig behandelte und fich fctr Gelegenheit entgehen ließ, mir die Sitzungen peinlich zu macher Ich fragte nicht« danach und that mehr: ich machte, wie ich«r seinem Orte berichte» werde, im Jahre 1789 eine Denkschrift be kanvt, die Herrn von veaumetz auf's Höchste entrüstete und ih, vo» dem ersten Jahre meines Aufenthaltes in ArraS ab begann j zu meinem erklärten Feinde wachte. Ich habe seither mehr al' *) Sitznnge» von 10 Uhr»«ante«au diejeniam, welche dl« Parka- mentskommer hielt«»d in dencu ma» sich mit C-l«»- uud andern Sacken vou-rößer-m«ufiehcn deschistigte; hier komne« die schSnrrduerischen Ad- Vota"» ihre Bered»aaikelt ausftrdme» tasten.— Die-Ktonieg von 7 Uhr war am v-rwilkelten Sachen, de» Reib««- im» Prozeßschw eaigteitr« gewidmet E» war Vi, der Jnrifie» und Logiker: daher zwei Acten vou Sach- »altern, die tüchtigen: die Advokaten»vu 7 Uhr; die cleaauten, gläuzcu- dcn: die Advolotkn von 10 Udr. ich, dog Vertrauen meiner Mitbürger zu erhalte», die mir mehrere Prozesse übertrug'». Obgleich ich vom Parlamente zu Poris als Advokat aufgenommen woiden war, muhte ich mied dennoch vam ober» Gerichtshöfe von Arto S bestätigen lassen, was jedoch nur ein« fiskalische Ceremonie und darum sehr noch dem Geschmack« der Herren GerichtSschreiber war. Der oberste Gerichtshof war eine AppellatianSbehörde, deren Bezirk ziemlich ausgedehnt war. Der erste Prässdent war zugleich königlicher Kommissär bei den Provinzialständen und ver. einigte auf diese Art zwei Armter, die bei einer verständigen Ein- ricktung einer gesellschaftlichen Verwaltnriz hatten getrennt sein müssen, den» dir Gerechtigkeit verlangt Unparteilichkeit, Unabhän- gigkeit alS erste Eigenschaften ihrer Vertreter, uud die ausübende Macht, jäh und eigenfivvig ihrer Natur nach, duldet dieselbe Eigenschaft nicht iu ihren Agentin. Erster Präfideut deS Gerichtshofes war damals Herr BrioiS de Beaumetz; er hat dieses Amt bis zv dem Augenblicke ver- waltet, wo die Nationalversammlung die mannigfalttgeu Rang« ordnungrn der Gerichtsbarkeit unterdrückte, um diese letztere nach einem einfacheren, gleichförmigen Plane umzuschaffeu. Dieser Beamte bewies fich anfangs wahlwollcud gegen mich; ohne Zwei. fel fand er einiges Verdienst iu wir und hätte mich gern zu fei-■ uem Geschöpfe gemacht. Sein freundliches Benehmen dauerte jedoch nicht lange; mehr als einmal halte ich Gelegenheit, mich über die BerfahrungSweifc der Stände von ArtoiS, fo wie über die scinige als königlicher Kommissär auszusprechen. Ich that eS freimüthig; ich beschwerte mich über die zahllosen Veruntreuungen i einmal Gelegenheit gehabt, ihm auf meinem Wege zn begegn« und ich weiß nicht, ob er sich innerlich über den kleine» Krie freut, den er gegen mich zu führen suchte, alS wir Beide Mit glieder der konstituirende» Versammlung waren. E« ist etr> wichtige Begebenheit in meinem L«be»; ich werde darauf zurück kommen. Zvf Zeit, von der ich jetzt spreche, genoß ich noch seiaec ganzer. Wohlwollens; er schien eiuen lebhaften Antheil an meine, erste» Versuch»» zu uebmcn uud sich über meinen Erfolg zu freue». Ich plaidirke zu wiederholte» Molen uud empfing die Glückwüvsch- meiner Richter vnd, WaS ftltener ist, die meiner AwtSdrüder. Doch war es da« nicht, waS ich wollte; ungeduldig warte ick auf die Gelegenheit, welche die Augen des Publikums auf weck riebtcn sollte. Ein sonderbarer RechlShavdel, der m»r im Jebr« 1783 übergebe» wurde, verschaffte mir diese; hier ist die That- fache, die Überdies einig, Erörterung verdient. Franklin war nach Paris gekommen, um bei der fravzöstsche» Nation Hülfe für die empörten Amerikaner zu bitten. Die Sache, welche er vertheidigte, war so schön, der Geist de« Volkes für diese» edlen Schwung der neuen Welt fo günstig gestimmt, daß olle Augen theilnehmcnd auf den Freund Washiugrou'S gerichtet waren. Die öffentliche Meinung sprach fich mit einer solchen Kraft au», daß die Minister, zum ersten Male vielleicht, ihr wei. che» mußten. Die llnterhandlnngen Frvnklin'S waren von Er- folg; frauzöfifche Schiffe und Regimenter wurden ausgerüstet, m» dir Rechte des Volkes zu vertheedigen; ein hochfinntger Enth jfiaS. 8in8 bemächtigte sich der Gemüther; Freiwilligt boten sich in dieser Provivjialvczire; ich klagt« über ihre Gewaltthöligkeiten, j großer Zahl für diese ruhmvolle Sache an uud die Freiheit Nord- der Ver-> ameriks's ward errungen. über die willkürlichen Bedrückungen, welche fie sich in waltnng ihrer Aemter erlaubten. Es'war van meiner Seite. frei«! -chluü»igt> i, erkannt- d-r F-ißjäz-r dl- Bescheinig»», nicht für ,u Recht bestehend e, sondir« sagte noch obendreich dies wäre dloi eine Bescheinigung, !rch die Ber>amml>.mg angemeldet sei, aber keine Berläligung Z» ihrer «Haltung. Auch fühlt- er stch bemogen, die Bescheinigung a? ftch zu ueh- -u.. Freund Sandmann aus Dessau, der als Referent aa«csend war, . mtc nus daher nur im geselligen Kreise unterhalten. M sacial-dem»- itischem Gruß C. Pohlitz. Barilhrt«, 27. Dez.(Herr Emil Fleischmaun) ist auf den t Januar wegen Verstoße« gegen s 13 l vor die hiesige Slraftam�er lade». Die» deu Parteigenossen zur gefilligcu Seuntniguahrie. Kiel, 19. Dez.(Versammlung.) Die heutige Bersanunlung Kiel« klärt: In Aodetracht der heutigen Verhältnisse, ist e« nicht blo« eine ithseudtgkeit, souderu die Pflicht aller deutenden Arbeiter, mit allen ihnen Gebote stehendra K, ästen und Mttclu für die V-reinignUg der beiden stal-dem»kratisch-n Fraktionen cinznii-hen. Die Versammlung erwarte» im ltcrcsse der Arbeiter, eiue baldige CSinug der Einigungsfrage. Mit social- nokratischem Gruß I. A.: S. Heinz rl. Duisburg, 28. Dez.(An die Lassalleauer des Kreises Duis- irg.) Wieder»st ein Jahr verflosscu,-In Jahr der Verfrigung, wie e« ch aie gewesen ist. Auch wir hier im Duitburger Kreise habe« von»er rfolguug gelitte», indem unsere Mitgliedschaft schon»ier Mouate gc- lossen und unser- Thättgk-il lahm gelegt ist. Darum rufe ich Euch, .ssaileaner be» Kreise» Diulburg, zu,»erlierr trotzdem den Math atchr, m unsere gerechte Gache sie wird uud muß stegeu. Da« Parteiorgan ist grublicklich uufer beste, Agitator und wir haben jetzt«m Orte eine oektable Anzahl von Abonueute». Außerdem möchte Ich deu hiefigca, wie ch de» aaswärttgen Lassalleauer» empfehlen, daz sie nur bei d-n Wirthen kehren, wo unser Partelorgan emsliczt E« find die« die Herren A. ugg«, Wilhelmstr.; A. Krieadrick, KraherupSnckeu; G. Pig«, F. Rabe, . Montcuvrut, Crefelderstr.; H Elker« gojf, Wwe. Hohcuschu, Damustr.; Hiera, Uutrrftr.; I. Esch, Kaiserstr.; Deurschmaua, Jacrmana, Do«i- !a», HagelSgißch-n; A. Kopoenburg, Hochfeld; H. Roßkothen, Siegen« rS; I. vringmauu, Keruzweg; Morsche», Baltanwcg. Und nun frisch ., Laffalleaoer, für'« neue Jahr. Mit s»ci»l-demokr»li>chcm Grug Andrea« Pianctamp. W«i« nus're Töchter um'« Glück stch rauseu, Euch in die lllftciueu Arme zu laufeu, Wenu die Mütter dl- eigrue Brot verkaufeu, Daß Gott,»aß Gott erbarm,— Daß Litt,»aß Gott erbarm:— Dann fürchtet nimmer der Vemc Rache, Verloreu uud saul ist unfere Sache, Schlagt aus die weithin schallende Lahn! Denn— warum stud wir«rm? Denn— warum find wir arm? licheu oder Weltlicheu, dm kleinen Zehmt wollen w!r gar nicht geben. Denn Gott der Herr hat das Bich frei dem Meeschen erschaffm(1. Mos. 1). Diesen Zehmt schätze» wir sitr eine» »»ziemlichen Zehmt, den die Menschen erdichtet haben; darum wollen wir ihn nicht weiter geben. Die zwölf Ärtttel Ses Bailerntrieg es. 3m erste» Viertel des Jahres 1525 eatstaad ia Oberschwa- s ben eine kleine Reihe von vaaerfchafrltchea Foroecnazru, die stch s nutec Sem Namen der„zwölf Acttket" berühmt machten; gedrackt j verbreiteten ste stch seit Sem Monat März trotz deS Verbots in Ei» Herr Smannel Falkeust-!» in EintSdiittel 27. Dez.(Au die hiesiges Lassalleauer.) Freu»«e u Jahr ist bereit«»erstricheu, wo wir auch ia Eimibitttel eS u»S zur Aufgabe .chteu, uns al« Laffalleoner zu»rgaaistren. IL Kaan zeichucten stch am erste» ze iu die Partei ein und, mit dal» 200 habe» wir da» alle Jahr beendet. au steht, wie wir vorwärt» gekommen find, und so köuncn wir mit ubeu da« neue Jahr begrüße». Drum, vorwärts, agitirt für unser ■uteiotaan, den„Renen Social-Demokrat", sowie für die„Social-politi- .,» Blatter", deu» die« find Hauptagitatoren, die nn» zu uuserem Ziele V«. Theodor Walkerliug. * Am 29. Dezember 1874 fand wieder einmal auf Unord» iag der Staatsanwaltschaft dorch de» Kriminalbeamten Pick .e Haussuchung ia der Expedition be«„Renen Social Demo- .t" statt, angeblich,»m nach Material gegen die„Westentaschen- mng" z» suchen. * Parteigenosse Anacker in Hage» schreibt ua» zu Har« et'« neue«„«rbeitersptegel", daß oceselde in der Fabrik >» Fnote und Huck iu Hage» alle» darin oeschäftizteu Arbeitern . Äst einem Thaler als WethnachlSpräseul überreicht worden ist. j ist die« dieselbe Fabrik, setzt Freund Anacker hinzu, in»er t einigen Wochen den Arbeitern ein Lohnabzug von 15 pCt. »acht worden ist. Wir»erdm iu der zwetlnächstea Rümmer ern Harkort'» jüngstes Kind näher beienchte». Warm« stad wir arm? Ihr fitzet, im Glanz aub ia Ehren gebore», Uu» spielt mit Dukaten und L»ui«d'oren; Wir scheuer» die Wappen an Eaeru Thor» Ja Hunger uud iu Har«, I» Hunger uud iu Harm. Wir»erbe« um Ketteu und ueuuen'» Erwerbe». Ha, triakl uud schlagt die Gläser iu Scherbe» I Ha, laßt un» sterbe», uud laßt ua« verderbe»!- Den»— warum stub wir arm? Den»— war»« stub wir ar«? Ihr Selige» köuut Euch pfirgeu uud miste». Wir spiheu für Euch nach Kohle« uud Arsten, Wir fri-rc» uud hacke» ose Eure« Paläste», Doch Such ist wohl un»»arm, Doch Such ist wohl uud»arm. Ihr habet Orden«ad Aemter uu» Pfründe», Wir lese«, um Euer Lo» zu vcrkstudeu, Wir schnuichet» Euren Laune» uud Sünden, Des»— warum stud wir arm? Den»— warum stad wir arm? Bayern und Oesterreich, mit Blitzesschnelle durch ganz Deatsch- | land; die gedruckten Exemplare wnrdea als ei« allgemecaeS Maai- fest hes gemeine» MaaneS bals von allen Bauicaschaftea anze» uommen uud gaben dem Gange Ser großen Volksbewegung«o« bestimmtere Richtung ans ein gemetasameS Ziel, de» zerstrearea Gemeinden ein religiös-polittsches GlauveaSbikeastaiß ia die Hand, nm welches ste sich vereinten. Die lleberschrif! ocsselbca laut«:„Die gründlichen und rech» tea Hauptartlkel aller Bnuerschaft uns Hialerjaffen der geistlichen «nd welilicheu Obrigkeiten, von welchen sie stch beschwert v;raul- neu."— Darauf folgt eine Einleirang:„Dem chcisttichea Leser Frieee und Gaase Gottes dacch Christum." Erster Artikel. „Zum ersten ist unsere Bitte.und Begehr, auch unser Aller Wille und Meinung, daß wir nun fürhia Gewalt an« Macht haben wollen, eine ganze Gemeiaor soll etnca Pfarrer selbst er- wählen und kiesen(1. Timolh. 3). auch Gewalt haben, denselben wieder zn eats.tzea, wenn er stch ungebührlich hielte(Ttt. 1). Der erwählte Pfarrer soll nnS das Eoaageliam lauter und klar predigen, ohne allen menschlichen Zusatz, Mcnschealehr und Ge» j bot(tkpost. 14). Denn oaS, daß nnS der wahr» Glaube stets f verkündiget wir», giebl uns ein« Ursache, Gott um seine Gnade I zu bitten, daß er nnS denselben lebendigen Glauben einbilde und i ia nnS bestätige(5. Mos. 17, 2. Mos. 31). Denn, wenn seine * Gnade in n»S nicht eingebildet wird, so blnbea wir stets Fleisch j und Blut,«aS dann nichts nutz ist(5. Mas. 10, Joh. 6), wie | klärlich in der Schrift steht, daß. wir allein durch oea wahren i Glauoeu zu Gott kommen können, und allein durch seiae Barm- ; Herzigkeit selig»erden müssen(Gal. 1). Darum ist aas ein I solcher Borgeher und Pfarrer von Röthen, ua» ia dieser Gestalt in der Schrift gegründet. Zweiter Artikel. s„Zum Andern, nachd-.m der rechte Zehear aufgesetzt ist im ! alten Testament and im aeaea als erfüllt, wollen wir nichts desto minder den rechten Kornzehent gern zeoen,»och wie es stch ge. bührt. Demnach man solle ihn Gott geben und deu J-iae!» mittheilea(Hebräecbrief. Psalm 109). Gebührt er einem Pfarrer, der klar das Wort Gottes oertüaoer, so sind wir Willens: eS sollen hiafür diesen Zehent unsere Ktrchpröostc, welche dann eine Gemeine setzt, emsammel» uud etuaehmen, davon einem Pfarrer, der von einer ganzen Gcmeiaoe erwählt wird, seine» ziemliche« genügsamen Uaterhalt geben, ihm und den Seinen, nach Eckennluiß nner ganzen Gemeinde, und«al äberbieidt, soll man armen Dürftigen, so in demselben Dorf vorhanden sind, mutheilen, nach Gestalt der Sache ua» Erkenatniß einer Gemeinde (5. Mos. 25. 1. Timolh. 5. Matth. 10 and Cor. 9). Was übrig bleibt, soll man behalte», für oea Fall, daß man von Lau- deSnoth wegen einen KriegSzug machen müßte; damit man keine LaadeSsteuer auf de« Armen legen dürfte, soll man eS von diese« Ueberschnß ausrichten. Fände eS stch, duß eines oder mehr Dör. fer wären, welche den Zeheatea selbst verkauft hätten, etlicher Roth halber, soll der, welcher von selbigem zeigt, daß er ihn ia »er Gestalt von einem ganzen Dorf hat, solche» nicht entgelten, sondern wlr wollen nnS ziemlicher Weise nach Gestalt der Sache mit ihm vergleichen(Lncä 6. Matth. 5), ihm solche« wieder mit ziemlichem Ziel und Zeit ablösen. Ader wer vo» keinem Dorfe solches erkauft hat, nad dessen Vorfahren stch selbst solches zaze- eignet habe», denen wollen and sollen wir nicht» weiter geben, find ihnen auch nicht» weiter schnloiz, al» wie oben steht, unsere erwählten Pfarrer oamit zu ualeryaUen, aachmal» ablösen, oder den Dürftizen mittth eilen, wie die heilige Schrift enthält. Ob Geist. öermisch *(Roch nicht dagewesen.) Ei« ' Frankfurt a. M. cmpfieblt Iu einem Plakat, welches den dortige» Anzeige- | blättern delgelegt ward, alle Sötte« Schubwaarra für Herren, Dame« uud ; Kinder, welche tu kSnigllchen Stcafaostalre» fadrizirl«erden I!?— Wenn | die Stiefel diese» Herr» Falkessteiu»os der Qualität seine« Stylistik stad, , dürfte» ste selbst den billigsten Prei«»lcht»erth fein. *(Die Kirche hat eine» gute» vtagen), da» ist eine bekannte : Geschichte, daß sie aber auch ei« gute Kerle hat, illaKrirt neuerdings wieder folgende Ttzatfache. Bei Räumung de« Klafter« Mirieusteiu iu Solo« tdura wie« da« ausgestellte HanSbndgtt»« verbrauchtea Srträuteu auf deu Kopf eine« einzelnes Mönche« 1t Maß Wein nu» Ij Maß Bier täglichen Konsum«, nicht mit inbezriffen eine«-»tutende Quantität Schnapp«, deren DarchschuittSsumme nach nicht festgesteAt werde» raunte. Run begrctsl mau die Anhäugiichtelt solcher Mönche nn ihre klösterliche Sinsamkttt. Dnrch die Expedition»eS„Neuen Social- Demokrat" sind folgende Broschüren za beziehen;(R-Ichswährung.) Lassalle: Offene««ntw-rtfchreibta. 6 Pf. , Arbeiter-Lefrbuch.... 13„ „ Arbetter-Programm... 8„ „ RonS»orf«r Rede.... 8„ Vastiat-Schlllze.... 45„ „ Wiffeafchaft und Arbeiter.. 10„ „ Feste und Presse.... 10„ „ Kleinere Aufsätze.... 20„ , Indirekte Stenern... 23„ „ Arbeiter Berlin.... 5„ „ Jaltnu Schmidt»... 65, Tölckc: I. Theil....... 33, II. 33 60 45 45 13 19 23 40 Fremdwörterbuch de»„BolkSstaat": gebunden.... broschirt.... Bauernkriege von Fr. Engel».... A.-B.-E. de» Wissen« von Dr. Douay. CommauistischeS Manifest soa Carl Marx llajere Ziele von Bebel..... Kalender pro 1375 de«„Neuen Social- Demokrat", pr. Stück-.... Bei Abnahme von 50 Exemplaren trltt bei de» Kalender» . 33'/, pCt. Rabatt ein. Bestellnagen auf eiazelue Exemplare der hier aotlrtea Bro- j fchürea, versenden wir nur gegen Einseadnuz de« Krenzbandport»'«. '■«eeeefkaAew. Folt-Ude Annoncen»evot« sta»--schöpft: v--«-a, Heß, nnch Abzug ia d-r Rc. 149 4 Rm.»!) Pf. Berlin, Scollcc, Schrei»-!: i R-u, 89 Pf. schuldig. Altona, Graß«aua>> Ra. 40 Pf. schal»!, Tsth-a Schi-eeoitz 1 R«. 20 Pf. schuldig. Hambach Maucer. Rttheabncadoct, Gadow nur noch 40 Pf. Di- Aufforderung»oa Eim«»Ütt«l, bcteess« de« Sroschltecahäudle»» Tarlsoa, betrifft nicht R, Eerlson, Alton«, soudern ein-, Anderm aleichm 3S amen«. Bürger,«r-uuschw-ig. Bei an» ist am 22. Sezbr. 1874 weder Aa- nouce,«och B-ft-Sung eingegangen, als» haden wir auch kein Sei,»oa Ihnen,«a» wir znr heutigen Aauoace verwcaden könnten. 3E. X. O«»abrück, Kiste, Adolphsteaße. Ria»c« ia», 8. D-mener. Sauhofstraße 4624. H-rru Weiland in Apolda. D-r au Sie»dcesfitte«rief ist retour gekommen, trotzdem die Adresse Reuewelt richtig angegeben w«r Sie er« halten de» Brl� morgeu noch einmel. H. Lauge. Au die Bevollmichtigtea m>» Vorfitzenden der SchnhAaderoereiae. A» 28. Dezember habe ich>1- Plakat-»erseudtt; Ich bltee, dieselben selbst aus Pappe ,a tl-d-n, da«S sonst zu«iel Pott» beim V-rsead-a gekostet hätte. Di-ieaigea Ott-, welche noch Plakat- wünschen, wegen stch an s,l- g-ade Adresse wenden. v. Mädge, Rademachcrgang 58, III. Etage, VDWVMtA Sinttwtliche Briefe und sonstige»ilgelegenheitia find»rn jetzt»a wie« der an meine Adresse zu senden. Ernst Strecker, Jüdeuürage 13, Göttiage». Seit dem 5. Dezember lautet meine Adresse: Heinrich Dohne, Hospi- taistcaßc 43, 2 Tr., Leipzig." v Annonce«. Berlin. Großes Sylvester-Fest i«»tönigSstganschnl Theater, vmweshalle) Walluettheaterstraße ttt. 15. Theater»»tz Ball. -tossendssuuna Uhr. Anfang 7t Uhr. Euwde i Person 5 Sgr. Da« Nähere besage» die Programme. Jilltt«, 4 5 Sgr., stud zu haben bei deu -reu: Ralkowitz, Borfigftr. 2, 1Tr.;Win- , Lottumstraße 26. 4Tr.; Fritzsche, Mou- illplatz 12 im Tigarrenladru! Zimmer l», Lothttngeistr. 40, Hof; Rackow, Ora- eftraße 3, 1 Tr.; O. Kapell, Waldemar- ze 56, 3 Tr.; Thi-rftriu, Kalserst«. 48 rmacherladeu); Paul, Prujenftraße 71 tm ier; Kraft, R-staarateur, Elsasserstraße 57; -»ecke. Rostizstr. 17a. recht» 3 Tr.; Uecker- :n, Ploni-rstr. 110.; Dietzmauu, Neue - iik«ftr. 59, Hof, link«,> Tr.; Schnabel, Audrea«ftr. 21, 4 Tr., recht«; H. Eck«, e Jakobstr. 26, im Eigarrenladku. Da« Tomitä. sö.lX) f Bersa«ml»»ge« -4 Berlia« Zi««ererb»«stes: -i atas, de» 4. Ieulsar, Abends 8 Ahe, Lokale de« Hrn. Vogel, Alexauberstr. 31. lottrag»e« Herrn Max Gtöhr. uftag, de» S. Jan., Abend« 8»he, im ornle de« Hrn. Eariu«, Prluzeustr. 72. jortrag de« Unterzeichneten. Otto«apall. s2.00s isvsin Dtenft-rq, de«». Isnwar, ,b. 8 ühr, Lanoebergerstr. 15, Versammlung ! Mg. Böttcher- liküper-) SereiuS. -i-O.: Unsere Organisation. F. Sragert. liefe verlaanulungen finden bis ans Wei- i jeden Dienstag statt.[1,40] Empfangsfeier Weatag, den 4. Jaaaar 1875, im Lokal d. Hrn. Lieber, Etsafferstr. 14/15., rüher Thorstcaße, arrauglrt von, Berli»er Maarer-Bnad, zu Ehren nuscreS FrenadeS Fr. Hnrlemau», bestehend au« Vvcal» und Instrwmental-Coacert, unter Leitung de« Herr» Wolf, f« wie anter gütiger Mitwirknag de« Gesang« Verein«„Liederhain". Nachher Ball bl« zum frühen Morgnt. Oer Reinertrag ist za eine« der Urbeitersache nützliche» Zwecke be» stimmt. Billct«, für Herreu 5, für Damen Lj Sgr, find vorher i« allen Versammlmigcu zu haben. Kasseuössaung Abend« 6, Anfaug 7 Uhr, „nicht", wie auf dem Billet, 3 Uhr. Frmude der Arbeit ersache socialistischer Ntchtung sind un« herzlich Willkomm-». Z.«. de« Comitt'»!»ilh. Lange.[5,20] tRwi'in Konnadcad, ata 2. Jan., -Omiil.«heads 8t llor, bei Herr« Bah r, Brllck-ustr. 10a, Äemüthliche Abend-Unterhaltung, Deklamatio«e«, Gesang:e. desBereiaS der Sattler und vernfsgea Die Mitglieder»erden gebeten, stch rech: zahlreich-inzafindeu. Gäste find willkommen. Koenen, Vertrauens manu.[2,60] fflarlt'n 6«iilliug, 3. Janast Van» -CH-liUl««z Uhr, Nene Grünstraße 28, Generalvers ammlang »er Berliner«öttchergeselleu. Tagekorgn.: Nameso-ttesuag derjenigen Kollege», welche für die Hamburger freiwillig gesteuert habe» und welche Summe bis dato »»a Jede» gesteuert ist. F. Gragert. fl.öv] .Atttnlmi»« Vorlänsige Aldzeige. VUUlUUrg. Deu 23. Jarnt, in Klett'o Gesellschaskogarteu, Concert und Ball, des Social-dcmokrat. Arb.-Vereins. Festrede, gehalten von Hr». W. Liebknecht Prolog, gesprochen von Herrn Geib. Kotten/ au der Kasse 3 Schill., im Borau« 6 Schill., find zu habe, bei den Hera«: A. Geib, RediugSmarkt 12; Schulz; Schütze; Reeser; Mery und bei den Tomilömitgliedern. Alle übttge» Verkaufsstelle»«eede» noch bekannt gemacht. Da« Comilö.[3,00] I. A.: I. Kremer. Emintag, den Z. Jan.. vor«, ist Mr. l» Tütge's Salon, Balcutwskamp 41. Geschloffen« Mitaliederversamml. »es Ällg. d. SchiffSjimscrervereins Ha«d«gS ll»d Umhegeid.' Tagesordnung: Der Verein norddeutsche- SchWdaameister. Verschiedene«. H.«roß.[1,30] Harnbura. s"!Ä'm �T"' im Lokal zur Stadt Kiel, Hohe Bleiche« 30, Versammlang sckmmtl. Eisen-»nd Metallarbeiter. Alle, die Interesse a» der Sache habe», »erden er-ucht, zu erscheine,. _ Der Bevollmächtigte. fl,60| Hamburg. bei Herru Eckhart, Schoppeufteel 22, Geschl. Mitglied»rversammlwwH des Berballde« der Kle«st»er»»» vemaadte«»tt»f«ge»offe». Tage«»»»«.: Abrechnung und innere Ber- eiusangelegeuhetteu.[2, 00] _ D-r Vevollm/ich�ati. de» 2. Z-u.. XllWlUXr Ascn,« pracise 8 Uhr. im Englische» Gr Große öffentli Volksversammlung. TageSordu.: Die Geschichte der Arbetler- beweguna iu Deutichlaad bis ,um Anftrete» Lassalle'«.— Referent: A. Geib, Reich«- tagsabg-ordueter. Gu»belach.[2,00] 9�14»! 4» Wh den 2. Jan., aOieitfeiU* Abends, bei Kahl, Gemllthl. Beisammensein.[0.60] Barmen. b-.NZ�Ä;*... Kovrert, dekla«llt»rtsHe Bsr- tr«ge«»d T««;krll«zche»l. Äntrö» Person 2 Sgr. Herren, welche am Tauz theiluehmeu. zahle« 2H Sgr. extra. Zu zahlreichem Besuch labet ein »«.«leßlee. Spuntag, de» i. Znunne, bei F. Serger, Rbbigersk. Gemüt yl. J«s ammeukmtft. Rontag, 4. Ja««, Abend« 8 Ahr. bei Hrn. F. Berge», BolkSverfammlsug. Tagedordn.: Battrag de« Hrn. Wolf. Um zahlreiche« Sifchtiue» ersucht Adolf Gi-ßler.[4,40] J-h empfehle»eln Hat», Msttzew- med PclzwaareageschSft. sl-bO] H. Ptanchaber, Hamburg, 1. BroadStwiete« Harburg. eZ «s der Herberge. St. Pauli, Fischerstr. 35. bei Herr» Hellig, Generalversammlung de« SreepschlSgerverein« für Hau»- arg und Umgegend. T.-S.: Abrechnung uu» Wahl ein«« »mm Kasfirer«. lluterzeichutter bittet, recht zahlreich zu er« scheinen. Statuten müsses«»r,-zeigt»erden. _ l. Herwig, Bors.[2,60] «»unnben». de» 2. Januar, wo b?3, pr. 8 Ahr Uh., i, der Tonhalle, Versammlung. Tagegeld».: Die Bereinigung. _ G. Heiuzel.[1,20t Braunschweig.|SS.f«T, bei Fischer, Brnchlhor Nr. 5,„ Sttzawa der ZeitangSkommtsfio». Alle Lafsnleauer werben daz« ttugeladeu. __ Bürger. s1L0] M-tueu geehrte» Patteia A»sse» empfehlt mein UhrwaachorgeschAst. 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