W. 4. Berlln, MttRg, Den s. Januar iövd. o* 0�löuu8- Diese Zeitung erscheint dreimal wöchentlich, und zwar: Diensi«gs, Donnerstag» und Sonnabend» Abends. KSo« aemewts»?reis: Für Berlin incl. Bringerlohn vierteljährlich xras- numer�lläo 1 Rm. 95 Pf., monatlich 65 Pf., ein« zelne Siummern IS Pf.; bei den Postämtern in Deutschland incl. Berlin 1 Rin. 60 Pf., frei in'» Hau» 1 Rm. 85 Pf. Lreuzband-AbouneuientS pro O.Utrtal n. Ereuiplar: Ftir Deutschland und Oesterreich 3 Rm.— Pf. » Niederlande und Belgien. 3- 60- -> England und Frankreich. 4« 5V« - Amerika(Berein, Staaten) 5« 50• Bestellungen auf Kreuzband Abonnements sind nur bei der Expedition aufzugeben und müssen prse- numerando gezahlt werden. Neuer Ucdadtie« uud Sepedlllou: Ztertt«, Orauienstraße Nr. 8, 80. Bestellungen werden bei allen Postämtern, in Berlin bei der Expedition, sowie bei jedem Sp-di« teur entgegengenommen. Eigenthum der Laffalleaner. I«ser«t« (nur in der Expedition aufzugeben) «erden pro fünfgespaltene Petitzeile mit 50 Pf. berechnet. BersammlungSanuoncen die 5.gespalteiie Petitzeile oder deren Raum 20 Pf. Sogenannte Reklame-Bnzeigen werden nicht aufgenouimen. Inhalt. Das düsterste Gespenst. Der große Krupp. Polittsche Nederstcdt: Bismarck'« Kofcken.— Da« Commune- Mitglied Theiß.— Die tNylifchtn Trade« Union«.— L-rurtheilung Reich»« tagSadgeordneter.— Tsfaire„LaSker"— Pu'bo».— Selbstmorde in Folge de« Krach».— Ledru-Rolliu f.—»Uaser vrauu" o!« Redakteur.— Da» Versinken J>rl»hn». Zum Prozeß Bargteheide. Gemaßre«elte. Eine Skizze aus dem Berliner Arbeiterkreise. ItobeSpierre bei Ausbruch der Aeoolution. Fcuilietou: Zur«efchichie der Mytholagie.(Fortfetznug.) Das düsterste Gespenst, welches man immer gegeu dm Soci«lItm«S und CommuuiSmuS in'« Gefecht führt, ist die Phrase:„Ja einem softalistischeu Staat soll das Eibexthuui vollständiz aufhören!" Wohlwollende, aber ia d«n heuligeu Berhällvisf-n groß gewordene Arbeiter selbst kön- neu sich mit dem Satze nicht einverstanden erklären, weil ihnen der Gedanke, daß sie'gar keine, ihnen vielleicht liebgeworoeoe Andenken und Gegenstände später besitzen sollen, durchaus nicht behagen will. Wir wollen heute dem„düstern Gespenst" einmal näher auf den Leib rücken. Zunächst werfen wir die Frage auf: Wer befitzt den» in ber heutigen Gesellschaft Eigenthn«,»er kann auf dm Namen „Eigenthum" Anspruch mache»? Nan, von zehn Personen immer nnr eise, die anderen nenn haben keiu Eigenthum, keinen Besitz.— Die viele» Taufende von kleinen Bauern nud Handwerkern, welche noch in„eigenen" Häuser» wohuen, und welche zu Gunstm eines ander«» Verhältnisses den Ausschlag geben würde», find dermaßen oerschuldet nud in den Händen der Wacherer, daß„Ihr Eigenthum" keiu Eigen- thnm mehr ist. Wenn gegenwärtig also nur der zehnte Mann ein„Eigen- thümer" ist, wäre eS dann so schlimm, wenn solche« Lerhältniß zu Gunsten anderer'EigenthomSverhältuisse aafgehobeu würde? — Wäre eS so schlimm, wenu daS Privateigenthnm aufhörte und ber Sefammtheit zvfi:le?— Wir glaube», nein! Und was geschieht gegenwärtig mit dem Privateigenthnm? Ist dasselbe vielleicht ganz harmloser Natur, ergötzt sich der Be« fltzer nur an demselben, ohne Jemandea bnrch sei« Eigenthum zu schädigen? Ja, wenn da» wäre!— Aber»aS Prioateigenthum hat eine sehr schlechte Angewohnheit, eS hat den Trieb, sich zu vermehre», und wird dadurch zum die Arbeitskraft anSbeuteuden äkapital. Die Ausbeutung des Mensche» durch de» Menschen, der Ärieg Aller gegen Alle, wird durch daS Kapital hervorgernfea— der ganze große Jammer, der immerwährend über die Menschheit hereinbricht, findet seinen Ursprung in der Kapitalmacht, und diese entsteht bei dm heutigen Verhältnissen auS dem Privateigm- thum. Darnach also müßte daS Prioateigeutham radikal abgeschafft werden, wenn eS solchen Flach bringt— so wird mau nun sagen. Und doch wollen wir gern hier gestehen, daß in eiaer socia- listische» Gesellschaft, in welcher alle ProduktiooSiustrumeote der Zur Geschichte der Mythologie. (Fortsctzuug.) Schiwa'S Palast prangt auf dem höchsten Gipfel de« Ge- birgeö, umringt von den acht Palästen der großen Welthüter. Seine Gemahlia he>ßt PaSwati, eis scheues Weib, dem er mit ganzer Liebe zugethan ist. Er reitet mit ihr auf eiuem Büff-l- ochsen NameuS Naudi, welcher für daS Sinnbild göttlicher Weis- heit und Gerechtigkeit gilt, weshalb diese Thiergattung so heilig, edel«nd erhaben dasteht, daß der Genuß de« Rindfleisches eis Bergehen ist, welches nur gemeiae Lente, die Paria», sich erlanbeu. Bon seinen Anhängern wird Schiwa gewöhnlich Mahadewa ge- naunt, d. h. wörtlich„Großer Gott". Als Urheber jeglicher Zerstörnog ist er unbeschreiblich ge- fürchtet. Seine hervorstechendstell Eigeaschaftm sollen sein: Blut» dürft, Grausamkeit und Wollust. Mit feiner furchtbareu Keule, Gheda genannt, zerschmettert er die Bösen; was er vernichtet hat, erzeugt er wieder in neuer Testalt; wie denn überhaupt der Glaube der Jadier in der Lehre von der Seeleuwauderung gipfelt, keine wirkliche Auflösung der Dinge, sondern eine immerwährende Berwandelung der Formen annimmt. Diese Lehre zu verherrlicheu, werden dem Gölte jährlich, im Monat Marz, Feste abgehalten, genannt Schiwararti, wobei die unzüchtigsten Schauspiele und barbarischsten Opfer stattfinde». Ganze Schwärme jaoger Bajaderen werden zu seinem Dienst in den Pagoden(Tempeln) Indiens abgerichtet von den Bramium. Die Braminenkaste zerfällt in vier Abtheilungm, nach dem Lebensalter. Die erste dauert bis zum 12. Jahre, oder bis zum Schlüsse de» Uuterrichte», den die jungen Braminen von den älteren empfangen; während dieser Zeit heißeu sie Bramakiari, erhalten jeder für sich einen Lehrer, müssen den pünktlichsten Ge. horsam beweisen und genießcu überhaupt eine Jugenderziehung, die geeignet wäre, sie zu den tugeudhaflestcu Mmscheu zu macheu, wenn die Braminin iv.Sgemein nach diesem Ziele trachteten. Mit dem 12. Jahre gclaugm sie in die zweite Abthrilung. GrahastaS genannt; theilS treiben sie als HauSPriestw bürgerliche Geschäfte, Gesammtheit gehöre», wohl Privateigenthum existireu darf. Diese» Privateigenthum aber kann sich niemals zum Schaden der Gefell- schaft äußern, da eS sich nicht»l« Kapital zur Weitererzengung von neuen Werth en etabliren kann. Weil die gesammte Produktion in der socialistischen Gesell- schaft durch die Gemeinsamkeit betrieben wird, weil jede Einzel- Produktion aufgehört hat, so kann d«S Privateigenthum nicht werbend, nicht«uSbentend angelegt werde»; eS hat feiae Ber« mehruugSkraft verloren, e« kann niemal« Kapitnl werde». Damit hört als» anch dir schädliche Einwirkung de» Privat- eigenthnm» auf die Gesellschaft ans. Wer in der socialistischen Geselschaft Vergnügen daran findet, sich Gemälde und Blnmen als Eigenthnm zn erwerben, ihm bleibt e» nnbenomme»; ei» Anderer schwärmt für hübsche Mobelu und ei» Dritter füllt seine Kisten mit Leinwand. Die Ansammlung von solche» GebranchSwertheu schadet dem Mitmensche», schadet der Gesammtheit nicht. Stelleu wir nun»och in wenigen Satz-.» daS Erzebuiß unserer Betrachtungen z isamme». DaS Privateigenthnm in der heutigen Gesellschaft be- steht nicht lediglich an« GebranchSwerthev, sondern zum größte« Theile a»S Tanschwertheo, Produktionsinstrumenten; dasselbe ver- wandelt fich stetig in fortzengendi« Kapital. Dadurch entsteht immer größere Sapitalanfammlnng, immer größere Ausbeutung der Arbeit«kraft. Deshalb ist da« Privateigenthnm in der henti- gen Gesellschaft die Q«ill« aller menfchlichen Uebel. Da in einer socialistischen Gesellschaft kein Prisat- kapital existireu kann, weil alle ProdnktionSinstramente der Ge- fammtheit gehören, deShald verliert in derselben da« Privateigen- thum seinen gehässige»»»Sbentenden Charakter nnd ist also wohl vercinbar mit eiuem socialistischen Staate. Wir sehen also, baß die KapitalSbildnng in den Händen Einzelner aufgehoben werben soll, daß da« Privateigenthnm, aber nur in edlerer Form, auch später u-ch da sein wird. Der große Krupp. Wir unterbreche» für einmal«nsere Artikel über daS„hei- lige" Eigenthnm, dessen Uafitllichkeit und verderbliche Folgen für da» gesammte StaatS- und GesellschaflSwesen wir uachznwei- fen untttnommen haben, um uns mit einlm d»r Hohenpriester desselben z» befasse», welcher u»S in de» letzte» Tagen den klar- sten Beweis geliefert hat, wie die Freiheit und daS Wohlergehen deS arbeitenden Volke« der Laune de« Fabrikherrn iu einer Weise preisgegeben sind, welche an deu Despotismus eine« Schah vo» Perfieu ober Kalifen von Bagbab erinnert. Ein Wort, ein Wink de» Gewaltigen und brotlo« steht der»»glückliche Manu der Ar- beit auf de« Straßenpflaster, da« ist da« sociale Gesetz der mo- derneu Gesellschaft. Der Man» aber, welcher diese M«»t jetzt ausübt,»m die Löhne für Tanseude»,n Arbeiter» herabzusetze»,»nd welcher in der Art eine« UkaS, keine» Widirsprnch duldend, seinen Gewalt- spruch verkündet— eS ist der Herr Krnpp zu Essen, der Fabri« kant der besten Mordinstrnmente, wie man sagt, der dnrch den Schweiß seiner Arbeiter zum vielfachen Millionär geworden ist. ES ging vor wenigeu Tage» da« Gerücht durch die Zeituu- gen, derselbe habe mehrere Tausend seiner Arbeiter entlassen, au» soweit e< mit der Ehre ihrer Kaste vereinbar ist, theilS werden sie Pagodeupriester»nd verheirathc» sich. Im 15. Jahre treten sie iu die dritte Klasse; sie ziehen sich mit ihren Familien von der Gesellschaft zurück und werdeu Einsiedler(WnnaprastaS), mehr oder weniger abgesoudert lebend. Wer vou ihoen endlich daS 72. Jahr zurückzulegen da« Glück hat, tritt, wenn er fich dazu entschließen kann, in die vierte»nd letzte Attheilung, welche die höchste Würde ausmacht, deren Erlangung jedoch die größten Ent- behrnngen und Opfer erfordert. Denn die in diese Klasse Ein- getretenen werden zwar al« villk»mmene Heilige betrachtet, die mau bei ihrim Tode nicht einmal betrauert, weil sie direkt der Seligkeit des Paradieses theilhaftig«erden; aber sie müssen diese WSr»e mit Beschwerden erkaufen, die besonder« bei so hohem Alter»ine unerhörte Hingebung fordern. Die Einen, JogiS oder Fromme genannt, lege» fich frei- willig die schrecklichsten Martern auf, welche religiöse Schwärmerei uur erdenken kann, um vom großen Haufen bewundert zu wer- de»; die Anderen, Lanyasfi« genannt, suchen nicht sowohl in äaßerer Stlbstpeiuiguug, al« iu innerer Abhärtaug der Leiden- schafteu eine Ehre. Diese beiden Bäßerarte» müssen ebenso bet- telarm dastehen, wie eine dritte Art der vierte» Abtheilaag, die sogeuauote» BhikschnS. Ein 72jähriger Bramiae,»elcher beab« fichtigt, BhikfchuS zu werde», e»tsagt zuvörderst jedem eigenen Vermögen und vesttztham, schneidet fich, zum Zeichen, daß er aufhöre, Priester zu sei», de» Haarzopf ab, schlägt, statt der bis- herigeu Bekleidung, ein grobes leinenes Tuch um feinen nackten Leib, hängt, als fei» künftiges Bett, ein Tigerfell um seine Schultera und bringt dem Feoergott Agni das jeder religiösen und wichti- geu Handlung vorausgehende Opfer. Darauf wird er in deu verschiedeneu Pflichten seine» neue» Standes unterrichtet. Diese bestehen außer einer Menge religiö- ser Gebräuche darin, daß er seine einzige Bekleidung, daö Leiu- tuch, selbst wäscht, sich täglich dreimal badet, sowie dreimal täglich Brust und Stirue mit der Asche von geheiligtem Knhmiste be- zeichnet uud beständig ein kapferaeS G.'fchirr in den Händen trägt, um darinnen die Speisen zu verwahren, die er, im Lande umher- � Mangel an Arbeit. Die« war aber ungenau, wohl wird eine Küadigung erfolgen, aber eS geschieht zu dem Zweck«, die Löhne herabzusetzen und die Arbeiter zn entlasse», fall» sie»cht einwilligen. Arbeit ist also vorhanden, und das Neujahrs- g eschen! für d'e Arbeiter ist noch liebenswürdiger, als e» Aa- fang« z> sein schien. Wir lassen die'rohe Botschaft de« Herr» Krupp hier fol- gen; sie lantet: Vc,g»nflcnl J.hrc, welchi»lleu F«brlktn und Be-ew-rtcu so anßerge- »öhntlche Lrvelt»rächten,»»»en»en Srbcltern«nßergeivötznltchc LSHnc zu- »estthrt. Diese IcheM»ar zlticklichc Zeit hat iu da« Segentheil sich umge« w»,»elt:»«»eit ist jetzt»eni,»etareu um Entlassungen»erde» auf allen Silken»»rgcnominen. Auch»le Gußstahlfavrlk»ar zum erste» Male in »im Dal«, eine«rtßerc Anzahl»ou Leuten entlassen zu mvsscn Da die LSHne nicht i« Verhältnisse stehen zu de» erreichbare» Berk-ufSpreisen, so wir» ft» alle Zweige»er Fabrik eine Ermäßigung»er Lihne n»th- wendig elntreten mllffiu, so lange,»i« ei» richtige« Berhältaiß zwischen Srldstkaste» und Bcrkanftpreisen wieder hergestellt sein wir». Diise Aaküudiguuz geschieht im B«rau«, damit RIcmaud plötzlich überrascht werde, lieber»«« Maß und die Dav-r dieser Lohn- ermißigung lädt sich heute nicht» sagen, sie hingt v»n»en Zeitverhält- uisse» ab Bei Duichführnng dieser Ermäzignng hrffl die Firm« indessen, e» zu erutiglichen, daß alle ihre Werke in»aller Kraft fortarbeiten werdeu. E« wir» Ihr»»»ei zur größten Befriedig»!!« gereiche», wenu alle„treuen" Arbeiter trotz»er ungünstigen Zeitocrhlltnissc ruhig»nd ohne Sarge u« ihre Zokuuft— fortdauern» beschäftigt bleibe» könncu, und sie wir»»ach wie»or bestrebt sei», beusilbe» die Bortheile der Be- schoffuag oller LebeutbceLrfnisse iu möglichst erweitertt« Maie zuzuführeu. Ich dcdguere diese Nothweudlgkclt der Lohnhcrabsetzuug, verbinde aber da« mit die bestimmte Erklärung,»aß jeder Ausdruck v»n Unzufrieden« heit«l« Kündigung anzuseaen ist. Esse», Snßstahlsadrik, den 28. Dezember 1874. Friedrich Krupp. E« geht wahrlich nicht« über bieS„Vogel friß oder stirb", mit wrlchem die Herabbrücknng der Löhne deu„treuen Ar« beitern"«»gezeigt wird und die Strafe der„Arbeitslosigkeit" als Ruthe»auebtu gezeigt wird. Und da« Alle« geschieht, ob- schon die Fabrik„mit voller Kraft",»ach dem eigenen Ausspruch de« Hirrn Krupp, weiter prodnzirt. Nur soll„daS richtige Verhiltniß" zwischen Verkaufspreisen und Löhneu, oder, deutsch gesproche«, zwischen Kapitalgewiun und Arbeitslohn, herge» stellt werdeu, und daS muß ein ganz eigenthümlicheS Ver- haltniß fein! Die Arbeiter müsse» jetzt den„Börsenkrach" auSbadeu; während es selbstverstäudlich keinem Spekulanten oder Fabrikanten einfällt, die Arbeiter von den Gewinnen der dem„Krach" voran- gihendeu Ueberprodnklion etwas mitzuthcilcn— daS ist ja„Tat- behrangSlohu" der Kapitalisten l Eine Haaptfache in vorliegendem Falle deS großen Kauoneu« fabrikante« ist nun aber die Frage, ob wirklich auch sein Ge- schüft iu Folge deS„Krachs" gleich dem der andern Fabrikanten, welche uach Herabsetzung der Löhne schreien, keine» Profit mehr macht. Den» daS Mordmaschinengeschäft blüht immer, uud noch vor Kurzem wurde auS Solingen berichtet, daß Bistelluageu auS fremden Läadern zahlreich einlaufen. WaS vor Allem die Fabri- jen deS Herrn Krupp, des Geschützlieferanten aller Potentaten, uud speziell sei» Geschäft mit der deutschen Regieruug betrifft, so steht eS mit feiuen„erreichbarm Verkaufspreisen" höchst son- derbar. Wir werden au eine kleine Episode erinnert, die sich iu der ReichttagSsitzong vom 15. Dezember abspielte. Die zweite Berathuug der Vorlage über daS Retablissemeut de« Heeres, benutzte der Abgeordnete Herr Berg er, um als ziehend, erbetteln muß, indem er schweigeud die Hand ausstreckt, aber keine Worte au de« Volk-S Milde richtet. Der Geber naht sich eiuem solchen menschlichen Gelte nicht ander«, als auf dem Boden wie eiae Schlange hinkcicchend uud spricht mit ihm kniecod, die Hand vor den Augen. Stirbt aber ein BhikfchuS, so wird seine Leiche, auf einem prachtvollen Stuhle sitzend, in einer mit Salz gefülllen Gruft beigesetzt; auch zer- schmettert man seine Hirnschale und vertheilt die Stückchen als kostbare heilbriageude Reliquien an die Theilaehmer der Be- stattuug. Alle Fleischspeisen sind von der Nahrung der Bramiae» auS- geschlossen. Soust leben st« iu der größten Pracht und Ucppig» keit, besonder» die Pagodeupriester. Dieselben verfügen unum- schrankt über die reichen Einkünfte der Pagoden»nd unterhalte» sich Schaareu vou jaugen und schönen Tänzerinnen, Bajaderen, welche von ihrem neunten Jahre an in die Pagodeagebäude auf- genommea und im fechSzehnteu, wo ihre Jugendfrische erbleicht, wieder eutlaffen nnd durch neue ersetzt werden. Die einzigen Geschäfte, welche den Braminen, wahrend ihre» ganzen Lebens obliegen, bestehen in dem Lesen und Erklären der vier B-daS oder heilige» Bücher; selbst einige Opfer zn bringen und Loderen dabei behülflich zu sein; Llmoseu auStheilen, wenu sie reich sind, uud Almosen einnehmen, wenn sie nichts befitzeu. Sie huldigea nicht alle eiuem GlaubenSbekenutnisse, zerfallen vielmehr iu acht Sekten. Die erste, welche dem Brama huldigt, ist die kleinste; obwohl Alle nach diesem Namen benannt sind, so ist der Ku'tuS des GotteS fast gauzlich zerfallen; fie bringen ihm ein einziges Opfer, und zwar auf folgende Weife. Nachdem der Bramiue sich gebadet, legt er weiße Gewänder an, singt eiuige Opfergesänge, trägt eiuige Stelleu auS deu heiligen Büchern vor uud läßt von deu jüngsten Priestern eiu Saudalholzfeuer auzünde», worauf CvcoSöl geträufelt uud Rauchwerk nebst Dlumeo ge- streut wird. Die zweite Sekte verehrt Wiljhnu als deu höchsten Gott; die dritte Selte Schiwa, während die vierte die letztgniaüvten bei* den Götter als Ein« betrachtet. Die fünfte Sekt« verwirft alle ei»ßlztr �dncutrtnt des Herr« Kr«pp zu kodstottrea, l»aß Heu ArapP i» dn, Besitz eine» MonoPols fär die LieferauA von«r- tilleriebedarf zelangt sei und daher Millione» meh". aa seinen Tnßstnhlzeschütze» virdienr, als irgend ein sollst.'�er Gußstahl- fadrikaut berechne» würde. Nie entnehmen brat stenographischen Bericht folgende Stelle anS Herrn Berger'S Rede: Nach m inim Dafürhalten hitte die preußische Regierung wohl ge« than, wenn st- selbst eine Vußstahlsabrik etablirr Hille, b» sie bazu die»»r- trefflichste und billigste Gelegenheit ans dem eben erwähnten länizlichen Hüttenwelk zu Gay« besag. Sollte sie dazu aber nicht»bergehe«, 10 war denn da« Naheliegendste, eine Tugstahlfabril mit der große« Seschlltzgiegeret zu Spandau zu verdinde». Damal» hätte eiu« Ailagesumme von einer halbe« bi« HSchsteu« einer Million»ollkommcn«««ge- reicht, um den Anforderungen der Arttllerlever««lt»»g zu genügeu. und diese Summe, da» kann ich al« Gachoerpändiger versichern, w«r»e im Laufe der seil dem verflossenen Iahremindeften« zehnmal ver- dient worden fei»! Die Regierung ging ino-ssen nicht zu de« System der Seltstfabrikatiou über, sie glaubt- ihre Unabhingigkeit auch wahre» zu können,»euu sie den Gußstahl von Prloalfabrtkanteu bezog. Meine Herren, wenn sie aber da« that, dann mußte doch die Regierung»erständigcrwcise alle Privatfabrike», die damal» Im Lande ipstirteu und hinsichtlich der Qualität ihre« Materials genügeu.r A--»ntie boten, zu diesen Sicfcnrngt» heranziehen. Zlnsänglich that sie da» auch. E» e�Istir'-a zu jener Zeit— Ende der fünfziger und Ansang der sech»jlger Jahre— in Preußen vier dmrtige lcißu»g«sihlge Etablissement», 2 größere und 2 klein er c, an deren Spitze Herr Krapp stand. Es wurden Leisuche mit Kanonen aa« allen vier stllerken gemacht, und e« wird eine dem Herrn Regtlruuz«k»mmiss-r>u« bekannte Thatsache sein, wie diefe«ersuche ergaben,»aß da« Material sämmtlichcr Fabriken den gestellten Ansorderungen»ollkammen entsprach. E« wnrdeu ans Ärnnd diese» Resnltat» auch die beiden kleiacren Werke Nebe» dem größeren Etablissement de» Herrn Krnpp mit Lieferungen betraut, indessen hatte da« bald ein Ende, da»i? eine der beide» kleineren Fabriken au» finanziellen Gründen nicht mehr leistungifählg blieb»ad die andeoc »»«geschlossen wnrd«, weil einer b-r Betheillgte» politisch mit der srüh-ren Verwaltung de« Krieg«miaisterinm» nicht darmonirte. Ich lasse aber diese» Gegenstand al« nicht hierhergehörlg bei G-iu. E» bliebe« nnnmehr die beiden großen Werke»lein übrig, nämlich jene« de« Herrn Krnpp uad die fast ebenso große Gaßstahlfadrik zu Bochum. Die letztere war»oll- ständig leistungtlählg; sie ist die erste gewesen, welche üderhoupt Gußstahl zu Geschützen verwendet hat,— ob da« dem Herrn ReglernngSkammlssariu« bekannt ist, weiß ich nicht, aber c» ist eine Thatsache, welche Ich In der Loge bin, zu beweisen,— uad diese« Atabitssement wurde, trotz seiner Lei- stnngtsähigkcit und trotzdem e« wiederholt sich zu Licfernngea(und zwar zu dllltge» Preisen) erbot, nicht zur K-nlarrevz herangezogen. Her« Krupp iu Essen erlangte dadurch ei» faktische« Monopal, welche«»m so stärker wurde, al»»er FiSku» im Jahre 1865 ihm die für die Artilleeic ja wichtige Hütte z» Sayn um billige» Gel» und»nter Anlschluß an- derer Restektanteu verkauft hatte. Uad wa» war nnn die Falge diele« so ganz und gar falsche» nnd verkehrten Systeme»? Die unvermeidliche Folge war, daß j-tzt dle Artillcrleoeiwallang dem Inhaber de« Monopal« Preise zahlen mußte,»eiche alle« früher Dagewesene übertrafen. Ich behaupte und würbe, wenn ble Regierong mir bat betreffende Alten- Material zur vwfügung stiller wollte, im Stande sein, zn. beweise», daß dnrch diese» moilvpvlistische, ganz NN» gar»erkchrte System die Finanzen de« preußischen Staate» und späterhin de» deutscheu Reiche« nicht um H»n> delltausendc, nein, um Millionen»on Tbalern geschädigt worden sind. Meine Herr n. wenn c» sich hier um do« Retablissemeni, rcspeklioc um die Neubeschafivng»»» 2000 große» und kleinen Gußstahlgeschützen mit dazn gehörigen Lafetten handelt, so schließt da« eine» A»«g«bebctr»g von»lele» MtllionlN in fich. Ich dchavptc ferner, daß, wenn die Reglernng ei» an- den» Systeur befolgt hätte,«l« dujenlge, selche« sie wirklich durchführte, wen« st die übrige» leistnngbsählgen Fabrikate» zu einer sachgemäße« Konknrrmz herangezogen hält-, so würden an diesen»ielen Millione», welche man sid diese« wichtigste Artileriematerial-nZgcgebea hat und«och and- geben»uß, mindesten« einige Millionen erspart«orden selnl E-oweit der Abgeordnete Berger über die Krupp'schen La- uonen und Krvpp'scheu Profile, die, wie man sieht, nicht übel find, denn Herr Berger, selbst ein Tnßstahlfabrikant, berech- »et ja ausdrücklich, daß im Laufe von circa zwanzig Jahren, mit einer Million Thaler, welche in die Sußstahliudnstri» hinein- gesteckt wäre, mindestens zehn Millionen Thaler hätten ver- dient werden können, und daß selbst daS, vm welches Krupp'S Goßflahlpreise höher waren, alS die anderer konkarrirendcr Fabri- kanten, Millioxeti von Thaleru ihm eingebracht hat. Und trotz alledem heißt e» für Krupp'S Arbeiter: Nicht gemnckt, die Löhne werden gedrückt, oder Ihr kommt aus der «rbtit!- Lud die Arbeiter? Nun, unter dem Druck der Handels- krisi« müssiu sie fich ja alles gefallen lassco,«aS mau von ihucu verlangt, denn Taufeade und Abertausende stnd scho» brotlos. Wir haben hier ein sehr charakttristischcS Spiegelbild unserer GellschaflSzustande. Wo bleibt da Freiheit, Selbstbksi'.m- mnqzSrecht«od Wohlergehen der Arbeiter, Kenn vieleTau- sende sich blindlings dem Befehle eines Einzeluen zu beuge» haben, selbst wenn ihr karger Lohn noch weiter gekürzt werden soll, selbst der leiseste Widerspruch als Hochverrath gegen die All- macht deS Kapitals gedeutet wird! Solcher Druck auf der eiuea Seite, solches Trotzen auf de» G-ldsack auf der anderen!— Hier ein Leben voll Mühe und Arbeit und doch kein audlrer Gewinn als die nackte Existenz und Götter; die sechste holdigt zwar d,m Schtwa unter dem Namen Aahadewa, erklärt ihn jedoch für vollständig machtlos und Alles dem Zofall anheimgegeben. Die siebente opfert der Göttin der Liebe, dem weiblichen Prinzip Maja oder Bhawani, und die achte Sekte, dir anSgebreitetste nnd gegenwärtig eigentlich herrschende, hat sich de« Buddha geweiht. Las ihre, durch ihren Ursprung ans dem Haupte Brama'S entstandene Bevorzugung halten die Bramiueu so sehr, daß der ärmste Bettler unter ihnen erhabeocr und angesehener dasteht, als der größte König, nnd daß die Tochter eines Brammen, würde sie einen König Heirathen, fich mit unauslöschlichem Schimpf be- decken würde. ES befitzt auch kein Fürst die geringste Gewalt über sie, da alle Bramiueu, vom Augenblicke ihrer Geburt an, betrachtet werden alS höhere Wesen, denen selbst die Götter ihre Ehrfurcht nicht versage», geschweige denn die Menschen, die ihnen auf jeden Wink gehorchen und fie göttlich anbeten müssen. Da- gegen steht der Bramiue hoch über allen staatlichen Gesetzen; er darf fich jede Handlung, die bei einem Andern als Becdrechca geahndet wird, erlauben, und ist die härteste Strafe, die ihn da« für tristen könnte, Landesverweisung, doch dürfeu seine Güter nicht angetastet werden. Selbst gestohlene Habe darf ihm nach der Entdeckung nicht wieder abgenommm werden; wollte ein König oder Beamter fich einen derartigen Eingriff in das bramiuische EigenthamSr-cht erlauben, eS würde fein augenblickliches Verderben fein. Die Ermordung eines Bramiueu gar ist ein so unerhörter Fall, daß man dafür, wie bei einigen alten Völkern für den Vatermord, keine Gesetze erlassen hat. CS muß nun zunächst Buddha und der BoddhaiSmuS be- handelt werden. Wie wir oben gesehen, stellen fich die Jndier unter der Er- scheinuuß Bnddhu'S die nenrte Avatara oder Berkörpernuz Wisch. un'S vor, bestimmt, die pernvsialtete Religion wieder zu blssern und die Menschheit ans den Weltuntergang vorzubereiten. Diese Mtzthe hat z»r Urfft-V« eben so gut eine geschichtliche Thatsache, wie die M',>!he deS l�rifieuthum» von der Fleisch- werdung, der Lerkör�ernoß Christi, dtS EohneS GotteS. schmält BisstL, ivenn der Herr Fabtisäut„öShiU nub Preise ausgleichen' will. Dort die Ausficht, mit einer Million im Laufe einer kurzen Spanne Zeit zehn Millionen gewinne« zu könne». Eiu recht erbauliches Bild! Darum hoch das„heilige" Eigenthnm! poiitische Aederficht. Berlin, 7. Januar. ,, Bismarck s»ll seine Kosaken besser iustruiren"— so schrieb»er Graf Arnim auf ein» der Aktenstücke, welche« vou den offiziösen Solds chreibern handelte. Uad iu»er That, die„Kosaken" sind jetzt wiroer einmal außer Rand und Band und leisten iu Bezug auf dcu Staatsstreich in Spauieu den schöasteu Blödstan. Die„Boss. Ztg." macht sich darüber mit Recht lustig und schreibt:„I, keinem Laude der Welt wir» gegenwärtig so viel Gel» auf die Pflege der offiziösen Presse, und überhaupt die Beeiaflassunz der Presse, gewandt, als iu Deutsch- lau», aber trotzdem gicbt eS nirgend— uad wir wollen dies zum guten Zeichen nehmen— ciue nugefchiektere und taleut- losere offiziöse Pr-sse, als i» Deutschland, waS freilich zum gute» Theil euch der Leituug und den Stellen z»r Last fällt, die ibr die Direkrive zu geben haben. Jetzt also haben die deutschen Offiziöseu die Aufgabe, zu beweisen,»U2 die gegenwärtig in Wer- den begriffene Umwundlung de» Provisoriums iu Spa. nien zn einer koustitutiouellen Monarchie im Weseutlichea den Bemühungen d er deutscheu Reichsregierung für die euro- pöische Anerkennung der Serraao'schen Regierung zu verdau- ken sei. Meiueu die Offiziösen nnd ihre Leiter wirklich, durch die Propagaudiruoz dieses subtilen GrdaukeuS dem Ausehen der deutschen R-ichSregiernag zu dienen? Uad weiter wisse» fie be- reitS zn melden, daß mau iu de» deutschen Regierung» kreisen er- warte, der jang« Söoig von Spanien werde iu kirchlicher Bezie» hung eine» Slandp»»kc a»u«bm-n, auf welche« sich bei uns die sogenauuteu Sta atSkatholikeu halten. Dieser Unstau grenzt »a's Unglaubliche, lag aber gester«, bla» ans weiß alS durchge- schrieben, al» die neneste offiziöse Weisheil vor«uS. Gott be« wahre den deutschen RttchSkaazUr vor den Folgen deS R-ptilien- fondS!"— I», Herr Riichtkauzler, Ihre Kosaken find gar zn schlecht iustcairt! E« ist auch wirklich zum Lachen, den erzkatho- lischen ßrlphons»,»er so ultramontan gestaut ist, daß er beim Regierungsantritt den Papst sofort«m seine» Sez,n bittet, zum „Altkatholiken" meche» z» wollen. Die„«»ltwasserstrahl- Politik" hat eben Schiffbrnch gelitten,«ad dann he'ßt eS, wer im Glashause fitzt, darf»icht mit Steinen w-rfcn, sonst, wenn die Kosaken allzu plump sind, tritt das Fiasko zu deutlich zu Tage. Ueber die angebliche Berhaftnng eine« Mitgliedes der Pa- nser Commune berichten die Zeitungen Folgendes: Theiß,»er ehemalixe Generalpostdirektor»er Commune, ist von der Pariser Polizei in einem Hause der Rae Castine iu Montmartre, wo er schou seit einiger Zeit nnter fremdem Namen lebte, entdeckt nnd verhaftet worden,»m den Kriegsgerichten zur Berfügnog gestellt zu werden. Eine FraneuSPerfou, mit der er eiu LiebeSverhältniß »uterhielt, soll ihn in einem Anfalle von Eifersucht augegeben habe». Theiß selbst hat, wie man versichert, iu der letzten Zeit der Pariser Polizei, natürlich nnter eiuem andere» Namen, al» gch-imer Ag-nt gedient. Fercer wird nitgetheilt,»aß die Ber- faill-r ihn nach»er Bewältignug de» AufstaudeS mit einem G-- leitschein in'« Ausland entlassen hatten; man werde daher auch j.tzt auf uene Verfolgaugen gegen ihn verzichten.— Die Sache ist augenscheinlich sehr»nnkcl. Sollte Theiß vielleicht gar scho» zn Z-iten der Pariser Commilue«in Spion der Bersailler ge- weseu sein,»der sollte er sich auf seine Geschicklichkeit, die fran- zöflsche Polizei zu hintergehen, so weit»erlassen haben, daß er direkt sich in die Höhle d«S Löwen begebe» hätte? Die englischen Trades UllivNS thnu— belehrt dnrch die Folgen der letzten Handelskrise— jetzt endlich entschiedene Schritte, um sich zn centralificen. An die Eisen- und Banar- beitcr im ganzen vereinigte» Königreiche ist soeben ein Manifest ergangen, iu wilchem die Aufmirksamkeit auf die Wichtigkeit eineS Berbaud-S dir verschiedenen»rganifirtcn Trade» UuionS gelenkt wlrb� die zum Zweck haben soll, den reiche», ueächtigen und ein- flaßreichen Berbindnogen, welche die Kapitalisten gebildet haben, entgegenzutreten.„Der Kopitaliste» mächtige Organisationen»ud BerstchernugSgefellschafteu zum Schutz von Arbeitgebern, deren Wie dieser, war auch Buddha etne geschichtliche Person, welche der fromme Wahn spater zum Gott machte. Buddha soll, allerdings wenig znverläsfigen mündlichen Ueber- lieferuvgen zufolge, im Jahre 1029 vor Chr. in einer kleineu Stadt Indiens geboren fein; sein Auftreten fällt aber bestimmt in die Zeit nm 1000 v. Chr. Die Mythe erzählt, er habe fich, in die Gestalt»eS ElephavtenkönigS«raschawardan verwandelt, nach Magada in Mitteliadieu begebta, wo daznmal der König Ssodadani herrschte. Die Gemahlin dieses Letzteren, die schöne Machchamäa, wählte er zu seiner Erzeugerin. Um tu deren Kör- per zn gelangen, zog er als glänzender füaffarbiger Lichtstreif dnrch ihre Augen, worauf er, iu dem Lustwäldchen Lomba, au» der rechten Armhöhle der Köaigin, als fchöngestaltencr Knabe, der 'Buddha genannt wnrde, wieder zum Vorschein kam. Wie andere Knaben erzogen nnd unterrichtet nnd im 16. Jahre vermählt, auch mit einem Sohne beschenkt, that»ud erfuhr er nicht eher etwaS Wanderbares, als bis er das 29. Jahr erreicht und sich dem Stande der heiligen Büßer z» weihen beschloffen hatte. Da geschah e», daß die vier großen Geisterkönige ih» durch die Lüste trngen, in den allerheiligstm Tempel Indien« brachten nnd zum Priester weiheten. Nach sechs Jahren reifte in ihm der Entschluß, ein Heiliger zn werden; er fastete fieben Tage uad Nächte lang und schlng eiu Heer fcmdlicher böser Geister, die ihn in seiner tiefen Selbstbetrachtang störten, während der Rächt auf den ach- teu Morgen in die Flucht. Dieser Sieg machte ihn sofort zu einem vollständigen Heiligen, zu einem Gotte, iu welcher Eigeo- schaft er von seiuem 35. bis 80. Lebensjahre für die Ausbreitung der ucaea Religion thätig war. Als er hierauf feine irdische Gestalt wieder ablegte, thcilte er einem seiner Jünger die Grund- züze seiner L-Hrc mit und machte ihn zum ersten Patriarchen de» BuddhaiSmuS; dieser wählte wieder einen Nachfolger und so fort, so daß 33 Patriarchen fich an einander reihten. DeS Buddha Lehre läßt fich kurz folgendermaßen zusammen- fassen: ES giebt keinen Urgott,«tlso auch keine göttliche Schöpfung. Die jetzt bestehende Meli ist vielmehr durch onab« änderliche Naturgesetze, welche pnablässtg herrschen nnd lenken, Kämpf« inst Ärbestern liefern uns"— so heißt eS iu de« M »ifest—„den Beweis, daß wir über knrz oder lang gez-vun� fein werde», u»S zu vereinigen. WaS wirklich Roth thut,. eh: Verband der Vereine, die bereits auf soliden Prinzipien>r- gauisirt find, zu dem Behuf« der Schöpfung eiueS Fond«, der in jedwedem wichtigen Slr.k-kampfe für gegenseitige Unttrstützsng verfügbar ist." Der Gegenstand wird in d-m iu Liverpool ab- zuhaltenden nächsten GewerkvereinSkougresse znr reiflichen Erirte» j rnug gelangen. Wa» sagen dazu die Harmonieapostel? * Die Anschauung im preußischen Mimsterium, daß eS am f richtigsteu sei, wenn bei jeder SerurtHeilung der betreffende Ab- geordnete sein Mandat verliere, gewiuut auch in kouservatioeu und U uatioualliberalea Kreisen an Boden. Dadurch wäre allem Streite 9 über den Artikel 31»er Verfassung eiu End» gemacht und eS � konnte niemals wieder ein M«ju»ke den allmächtigen Reichskaazler I in seiner Stellung erschüttern. Aena Bismarck wirklich ernst» Haft eiae dahin grheude Aendernug der Verfassung wünschte,| gewiß würde der gegenwärtige Reichstag durch feine Majvrität ganz gehorsamst gebunden und gefesselt sich zu Füßen de« Kunz- ler« legen. Bismarck geolrt fich doch am Ende vor den anderen Natio» neu.— Die Ausführung der bekannten Hooerbeck'fchen Resolution aber wir» vom BnadeSrath ganz bestimmt abgelehnt werden. Der preußische Justizminister beruft fich auf En, lau», daß auch dort daS Mandat des Abgeorduetcu nur gegen Schald- und Ua- terfnchnngshafl schütze. Ader selbst die so zahme �Kölnische Zeitnng" tritt diesen Anschauungen entgegen uud meint, daß in Bezug auf Verurthei- lungeu wegea politischer Vergehen der Unterschied zwischen Eaglaud uud Deatschlaad doch so groß sei, daß mau gar keine Parallele ziehen könne zwischen beiden Ländern. Seit einem Measchenalter sei iu England kein politischer Preßprozeß an- gestrengt worden, deshalb fei e« auch überfiüsfig, einen besonderen BerfassangSparagraphen dieseihalb znm Schatze der Parlament»« Mitglieder währeod»er Sesfiouen zu«acheu.— Ja Deutschland' aber regne e« noch immer von politischen nid Preßproz ssen,»ud alle iuhaftirtea deutschen Reich«tagSabgeordsettn scieu wegen Po« litischer Vergehen Serarth eilt. Wir wollen noch hinzufügen, daß in der englischen Berfiis« fang Schal», uud UutcrsnchungShaft»l« Gegensatz zur Haft für gemeine Verbrechen hingestellt ist, während,«euu mau den ß 31 der dentschen ReichSverfassuag ebeufallS nur auf Unter« fnchuugShaft anSdeyut na» fich dabei auf die englische Versaffnng beruft, man dann ganz gewiß die Absicht hat, die politischen Ber- � gehen zu gemeinen Verbrechen zu stempeln. Wir haben in Preußen und Deutschland allerdings Personen, welche den Wunsch haben, daß politisch Andersdenkende mit Feuer'und Schwert ver- folgt würden, doch da« Volk in seiner großen Mass'— trotzdem cd«och so weaig aufgeklärt ist— hat so viel Ehrgefühl, daß t» sich niemals an den Schandpfahl solcher Wünsche uad An- schaunngeu schmieden läßt. � * E« ist unsere» Lesern»och erinnerlich, haß der Abgeordnete Ltöker einstmals einige„Gründerredeu" gehalten hat, die eigent- lich nur den Fehler hatten, daß sie zu spät kamen und daß sin fich nicht auch an die Anesse von national-liberale» Gründern und Schwindlern wandten.— Bei einer Rede wnrde dem Herren« hanSmitgliede und Fürsten PntbnS, Eisenbahngribnder:c. k. sehr arg mitgespielt, und LaSker trinmphirt«, da PutbnS nur eine grobe, aber keine sich rechtfertigende Antwort gab.— Alle Welt glaubte den Fürsten PalbuS für immer».Skreditirt. Derselbe wandte fich aber an einen Ehreurath iu di.ser Augelegenh it,»nd dieser hat nun nach der„Kreuzzeitung" ein einstimmiges frei» sprechend e» Erkennwiß gefällt; der Kaiser hat ferner die« Cr« kenntoiß durch eine CabinetSardre bestätigt. Armer Ladker! Wiederum einmal fieben Ellen»msovst ge« redet! * Ein sihr sprechendes Zeichen für die gegenwärtig Herr« fchende gesellschaftliche„Ordnung" bilden die vielen Selbstmorde. So Hort man, daß Wien niemals so viele Selbstmorde gesehen hat, al» im Jahre 1874; eS fiod ihrer 216 koupatirt. Wie eS sich a,S dem Krachjahr erklärt, ist ihre Mehrzahl auf„zer- rüttele BermögeuSverhältnisse" zurückzuführen; dann kom- weu die„häuslichen Zerwürfnisse" und weiter fast lan.ter Doppelselbstmorde wegen unglücklicher Liebesverhältnisse.— Wenn der SocialiSmuS die ElgenthnmSoerhSltnisse ändern will, wenn anS dem Nicht» hervorgerufen worden. Alle Dinge vergehen und ernenen fich unaufhörlich; Tod und Wiedergeourt machen daS Ganze a»S; mit drr Tntstehung der W«lt f.x'o auch jegliche Uebel entstanden— usi die Befreinug da»-», oder die eillstize Seligkeit, bcrntzt daranf, daß Alle» dahin zrcäckkehrt, von woher e» gekommen. DaS Böse nnd da» Gut' ist da» Etwa» uud da« RichtS: Beide« liegt in ewigem Kampfe. Nach einem fieben- fachen Kreislaufe von Verkörperungen oder Wiedergeburten gelan- gen alle leben, en Wesen, nach Millionen»on Jahren, wo sie Bnddha'S»der Bnrchauen �nufehlbare Geister und waudellose Heilige) geworden find, ra da« von der Religion vorzezeichnete Endziel. Sie werden nämlich ein einziger Buddha»der ein zu- sammeugestosseneS Ich. welche« sich daranf iu da« absolute RichtS auflöst, da» den ursprÜNf tichen Weltbestand ausmacht. Um diese siebente Stufe zu erreich.'», müssen die auf- und abwandelnden Geistir bei den vorher', ehenden sechs Stufen ihrer Läuterung«ud Berwandlnug getreu den Gebote» deS Buddha nachleben und die Sünde meiden. Zar gemeingül ige» Richtschnur hat der Stifter folgende fünf Gebete aufgestellt: mau soll nicht tödten;— nicht stehlen;— nicht fremde Frau u berühren;— nicht lügen und fich nicht be- rauschen, sei eS durch Wein oder Opium oder sonsttge geistige! Getränk'. Des Verbot de» TödtenS erstreckt fich auch ans jeg« licheS Thier, v m größten bis znm kleinsten. Es gicb' zehnfache Art vo» Bersüudignug, nämlich vre! Thatsünden, venu man gegen die drei ersten der genannten Ver-! böte handelt.— vier Wortsündeu, wenn man lügt, zankt, zürnl oder Thorh'ttm spricht,—«nd drei Gedankeusüaden, die mav begeht, wenn man daS Gut seines Nächsten begehrt, seinen Tot wünscht, vder an andere Götter g.'»,bt.— Kaum war Buddha mit dieser Lehre anfgetreten, alS auü schon über ihn und seine Anhänger die von den Bramineu an« gehende Verfolgung hereinbrach. Buddha hatte nämlich auch di Aufhednag der Kasten gefordert und gelehrt, daß der Fromm nnd Gerechte über dem Reichen stehe. Damit konnte er jetoch s-lb' fct die Fümilienöerhaltmsie ttlfi, so schasst er etat attbct i Ordnung, welche derart ist, daß solche Zerrättungen und als deren Folgen aach diese große Zahl von Selbstmorden nicht vorkommen können. Die jetzig?„Ordnung" aber e, scheint immer mehr als die tollste Unordnung— oder, ihr Herren OrdnnngSmäuner, haltet ihr die große Zahl von Selbstmorden a« Ende auch für gottliche «nd weltliche Oednung? * LedkU Rsllill, das bekannte Mitglied der franzöfischeu Nationaiversammlnag, ist gestorben. 1348 gehörte er der provi- sorischen Regierung an; vor 1848 galt er vielfach als Communist, doch Hai lein späteres daß utlpi dieser politisch-socialen Richtung angehörte. * Die eingegangene„SpeNN'schc ZeitUNg" beschäftigt nvS heute noch einmal einiger mleressanter Notizen halber, die man über die verschiedeoen„Gründungen" au derselben erfährt. ES soll noch eine Generalversammlang einberufen»erden, om die Liqaidatwn endgültig abzuschließen. Der„Börs.-Coar." thrile darüber Folgendes mit:„Es handelt sich um"ac Aktiengesell. schaft, wel-t»' k»er Preußischen Lodca- ..—.�uur die Zeitung von den Spiker'schm Erb-n erwarb, sie der Redaktion des vr. Wehreapfenuig anvertraute und daao, als die Resultate derselben so überaus uugüustige waren, ihre Liqai» dation beschloß; die„Spener'sche Zeit-eng" selbst aber an ein neues Konsortium abtrat, das den Dr. Carl Braun zu« Chef» redaklcur ernannte. Die Liquidation dieser Eesellsckaft als» hat eiu Resultat von circa 31 Prozent des ursprünglichen Aktieokapi- tal< ergeben, während der Rest bei der„Trüadung" und Ber- waltung der Zeitung verloren gegangen ist. Das spätere Kon. sortium übrigens hat, wie wir an dieser Stelle mittheilen können, während der zehn Monate, während welcher die Zeitung unter der Redaktion dcS Dr. Carl Braun erschien, in runder Summe 30,000 Tblr. bei der Herausgabe zugesetzt."— Dr. Carl Braun ist ja der bekannte Abgeordnete„Unser Brann", der so viele heitere Sprünge schon gemacht hat.— Im norddeutsche, Reichstage wollte er einmal vor dem andrän- genden SocialiSmuS und seinen nverhörteu Forderungen daS Kapital an den Fuß des Himaloya auswandern laßen; er scheint fich jetzt eines Besseren besannen zu haben— denn wenn er so schnell im eigeneu Laude 90,000 Thaler ver»öbelte, so hält er sicher eine KapitalauSwandecung iu seinem eigenen Interesse für sehr verderblich. * Tie planlose Produktionsweise dir Bergbaugesellschaft bei Iserlohn hat»S jetzt endlich so weit getrieben, daß der lang ge- nug zn Wasser gegangene Krug gebrochen ist. Am 24. Dczbr. ist gegen Mittag in einem Qaerschlage de« benachbarten Tiefbau- schachteS von Hövel ein abgebauter Hohlraum des GalmihlagerS zu Bruche gegangen und hat quer durch die schon so arg heim- suchte Louiseustraße einen mächtigen Tagebruch von etwa 200 Schritt lang vn» 60 Schritt breit mit einzelnen Löcher» van 8 bis 10 Faß Breite unb 12 bis 14 Fuß Tiefe nach sich gezogen. 2 bis 5 Faß klaffende Erbrisse bezeichueten die Grenzen dieser Senkangen. Zahllose kleinere und giößere Risse durchfurchten die Oberfläche. Da, wo die Gewalt deS Sturzes am größten gewesen war, hatten sich mächtige Scholle» de« gefroreneu Erd. reichS gegen einander gethürmt. DaS Ereiguiß war so plötzlich hereingebrochen, daß selbst bie nächsten Anwohner u»r ein kurz anhaltende«, douaerartige« Getöse vernommen hatte». Gleichzeitig verbreitete sich durch die Bergleute, welche auS dem Laftschackt in der Nähr der Rordstraßc geflohen waren, mit Blitzesschnelle die Knude, daß in den Grubenbauen deS benachbarten Gallmehtief- banschachteS deS märkisch-westfälisch-n BergwerkoereinS ein gewal» tiger Bruch stattgcfondeu habe, welcher, in einem haASgroßen, abgebauten Hohlräume deS Erzlagers begiunen», dessen Dicke dnrchbrochin, bis zur 45 Luchter Sole Alles zerstört und zer. schmettert, die Hauptstrecke ans 30 bi« 40 Fuß verschaittet habe, trotz aller Aafirengang und Versuche, welche mau seit drei bis vier Wochen gemacht, den Einsturz zu hemme». Die Häuser, welche auf dieser Stelle standen, sind schon vor Jahren, nachdem sie auf ihrem unsichern Bode» mit breiten Riffe» und Spalte» durchzogen wäre», abgebrochen worden. Wie früher bei ähnlichen Gelegenheiten, war auch diesmal eine große Anzahl Bergarbeiter rasch bei der Hand, um von den»vhe gelegenen Halden deS Tief» baueS und auS den Schlammteichen der AufbereitungSaastalt die Versenkungen unb Löcher zu Verfällen, doch ebe»so rasch wurde bei seinen eigenen Priestern nicht durchdringen, denn auch diese glaubten, die Herrschaft als Kaste beanspruchen zn müssen. Die Buddhaisten wurden, mit Ausnahme derer von der In. sel Ceylon, ans ganz Jadien vertrieben, faßten jedoch in den be» vachbarlen Ländern festen F»ß, und heute bekennen sich zu dieser Religion mehr als 300 Millionen Menschen, die meisten Be< wohner vo» Chi««, Japan, Tübet, Kaschmir, Afghaniston, der Mongolei, so wie deS südlichen PerfimS und der Jufcl Ceylon. Eine geraume Zeit bestand iu China und der Mongolei die im Jahre 706 nach Christi von einem Chinesen gegründete erb« liche„Großpriesterwürde", deren Inhaber„geistlicher Fürst der Gesetze" hieß, Beichtvater deS Kaisers war uud eine nnumschränkt« politische Obergewalt anSÄbte, nach Art der mittelalterliche« Päpste. Darauf setzte die ebenfalls erbliche, doch aller weltlicher Herrschaft adseit» stehende„Großlamawürbe", welche ein wächtigeS und wohleivgerichteteS Priesterthum besaß, über welche« drei Groß« lamaS, der Bogdo-Lama, Dalai-Lama«ud der Dmri,«uum- schränkt herrschen. Der Erste, Bogdo Lama, ist gleichbedaoteod mit dem mon» golischen Gott Xaka oder Fo,«der.vielmehr mit dessen ewiger Menschwerdung. Cr zählt 6000 Priester und eine Anzahl von Rannen und Mönchen in Klöstern, sowie auch eine große Muege sogenannter Weltgeistliche. Der KnltnS erinnert sehr an den Katholizismus, denn die Priester hören nicht nur die Beicht« ab uud ertheilen den Segen, sondern drohen auch mit Hölle uud Fegefeuer uud verfprechen dem Gerechten daS Paradies zur Be- lohnuug. Ebenso halten fie auf die Fürbitte bei den Heiligen und da« Gebet der Gläubigev. Auch wird von dem Bogdo Lama behauptet, er sei vor mehreren Jahrtanseudm von einer reinen Jnugfran geboren worden, die kein Mann berührt habe; später sei der Gott lebendig iu den Himmel aufgefahren. Sein Geist aber habe sich auf einen nnschuldigen Knaben gesenkt, wel- cher so lange als Lama betrachtet ward, bis er In Staub zerfiel. Bon diesem habe der Geist fich weiter fortgepflanzt ans einen anderen unschuldigen Knaben, von diesem wieder weiter und so fort bis auf de» heutigen Tag.— Zar Erklärang des au den diesem Beginne« seitens der Polizeibehörde Einhalt geboten, um den Tbatbestaad bis zur Bestchtizung durch die Bergbehörden nicht verwischen zu lassen. Schon am andere» Tage wurde die Befichtiguug durch den Berghaudtmann und zwei höhere Bergbe- amtru vorgenommen uud dem Vernehmen nach koustatirl, daß diesmal uuflreitiH der Bergbau, also nicht die vielberegte» Senk- grübe» der Anwohner, die alleinige Schald an dem große» Ei». st»rz trage. Es ist diese» Ereiguiß um so»vchiiztr, olö der Bruch innerhalb derjenigen Linie sicberzegangeu ist, wo nach frü- herem«i»isteriill«u Bescheide der be�äumsche Betrieb nur iu solcher Tiefe geführt.»nrste, daß dadurch die Oberfläch« uud die~tf(»&en Gebäude nicht beschädigt werde» köun« icd. lln» als diejenige Tiefe, in welcher eine solche Beschädigung der Obel fläche durch den Bergbau nicht mehr»lößlich sei, wurde darauf vom königlich,» Bergamte z» Dortmund die 35-Lachter- S»le des Tiefbauschachte« von Hövel erklärt.... Da tu Falze der als unzweifelhaft hingestellten Behauptung, daß nach ollen Erfahrungen u«d Prinzipien deS Bergbaues bei 35. Lacht« Tiefe keine Gefahr für die Oberfläche vorhanden fei. wurde unter Geaehmignag und Bestätigung deS Dortmunder Oberberg. amteS feiten« deS gewerkschaftlichen VerwaltungSrathS de« beschä- digtca Bewohnern derselben Gegend, gerade wo der letzte Tage«. bruch aescheheu, stetS gcautwoitet, die Scnknnge», Spalten, Risse ihres BesitzthnmS rührten durchaus nicht vom Bergbau her, uud vergeblich waren daher alle Anstrengungen, de» märkisch-westfili- schca Bergbauverein zur Eatschädigung zn zwingen. Jetzt hat der für unumstößlich gehaltene ErfahrnngSsatz/ daß bei 35 Lach. ter Tiefe eine Gefahr für die Oberfläche unmöglich sei, glänzend Schiffbruch gelitten, und steht»ichtS mehr im Wege, daß die durch die planlose Produttion so arg geschädigten Iserlohner endlich Schadenersatz erhalten. Unsere Palteigenosseu haben, wie wir hören, schon eneraischc Schritte gethaa,«ad wir erwarten, von ihnen bald nähere Mittheilungea zn bekommen. Za der Freisprechung der Artikel unseres Blatte», welche vir Jahresfrist über die Braudstiftuug zu Bargteheide iu Holstein geschriebe» wurden, trageu wir uoch nach, daß amt- lich festgestellt worden ist, daß das Feuer au die Arbeiterhütte böswillig augelegt worden ist; uar den Thäter habe man— so wurde gemeldet—- nicht zu ermitteln vermocht. Abrechnung der im Monat Dezember eiaeclausenen Velber für A-maßregelte und für hüls« bedürftige Familien, iu Reichsmark be-echnet. Altona: Schwär,' Eigarreufadrik d. Berggren 10 Rm. 51 Pf.; d». Fränkel'Ichc Eigarrcnfabrik d. Lange 12.—. Groß. Auheim: d. Alai» L-nz 6.—. Bockenheim: v Mitgliedern de« Tischler JBeretni d. G opfert 12. —.' randeubur: a. H: d«. Alt-nkirch 15.—. Bremen: d. H. Heß 15.—. Barmbeck: Uebrrschnß einer Tellersawml. d. Hartlieb 3. 76. Bautzen: d. Fr. Parichc 3. 40. Barmen am Lah: gesammelt 9— da. »an den dortigen Lassalleanern 12 75.; da. d. W. Zoll 4.—. Barmstedt: durch Gh. Terge 9.— da. 5. 70. Bornhelm: Ucberschuß d Ctzaistbanm. »erlaasnng» Gerlach 12.—. Berlin: d. Scheer 8. 50.; da. van A. bl« I. durch«a. 4.; d».&. B.«. F G. B.«. 8. F. d. Pa. 3. SO.; da. Sch. N. N. H. ft» Pa. 1. 50.; da von den Al'ardtrSgcrn de« Sten- dcl'schcu Baue», Rriuickcndarferstr. 33, d. Marx 3 20; do.»ou einigen Steiudrnckcr»». Schultz 9.— d».»o» Z'minerplatz Lncke d. Reimaun 7.—.richa 5.- 60. DoeSden: d Fr. Schogman» 3.— DSrui»hiim: d. Jacob Sdearll. 9.—. ffintin:». H. Scharfeubcag ü.—. Eckernfdrde: von den Maurern d. I. Tlemeat 3. 60. Fraokenthal: d. R. Keister 12—. Glückta»»- van d. tkohlenar». der Adlerliuic 6. SO. Vd». 'itz: b. Jnliu» Raschle 5. 55. Hamburg:»au den Vypsem d. Behn'e 10. 80.; da. Tischierwertßelle Bück t. Gpangenberg 1. 80.; da. Schneider- werlftelle Llld»>. Meier 6. 75.; da. Tellers,»er Bau-». Erdarbeiter d. Drude 15 12.; da. tan den Gypscr» d. Fradose 10. 2?.; da. Tischler- Werkstatt Böck Soangenderg 1. 95.;»o. ro» Frau Sandaw 6.—.; d». Jantzen'« A. H. Fahl 6.—. Peutz:»au mehreren Part« ger.offea 0. H. Tellmer 15.—. Schwerin: ton der vereinigten Tcwcek schaft d. Priehn 20.—.; d. F. Gerhard 6.—. Sezederz: von Zimmer ir»K« 1. 20.; an Arbeitern 3. 60. Gtuttzart: d. Joh. Hafner 18.— Tandern: tau Grabert—. 57. Uelzen: ges. d. Heimderg»et einer Hach zeit iu H-rsen 3. 30.; d. Schneeweiß 3.—. Beiden: ges. aus eint« ge seWata Abend d. Schmidt 10. 50.; vom Tischler H. Jasper d. Schmid 1. SO. Waodsbeck: ton Seihbecker 3—.; tan B. 1. 20.; von Schrad« 1. 20. Walstauger: d. Gerhild 3. 75. Wald: d. F. Wilhelm« 9.- Zschoppau: d. Carl HSppuer 2.—.«esammteinuahme: 689. 63. glest 229 Tblr. 25 Sgr. 4 Pf. Bilanz: Tlnuahmc: Mark 683. 53., Ausgabe: 573. 58.; Ucberschn 115. 95 Hamburg, am 5. Januar 1875. C. L. Vater, Hinter den Hütten 35. Etwaige Reklamationen ersuche ich, bi« zum 80.»s«. au meine Adreff richten zu»ollen: auch ersuche Ich uachmal», die Sammlungen für die Sc maßregelten fortsetzen zu«ollen. Vater. Eise Skizze aus der Berliner Arbeitskrise. Eben verkündet die Glocke deS Berliner RathhanSthurmet die fünfte Stande deS kommenden Tage». Dunkle Rächt herrsch »och und kein röthlicher Lichtstreif am östlichen Horizont verkünde de» nahenden Morgen. Ich gehe, iu trübe Gedanken verfnnken durch die fast verödeten Straßen, welche sonst schon um dies, Stunde ei» reges Leben zeigen. Jedoch die bittere Kälte häl Jeden heute zurück in seinem trauten Heim, außer den Mäunen der Arbeit, die man gleich schleichenden Schatten nach ihren Fa briken eiltu sieht. Ich kann nicht, gleich jenen, zur Arbeit gehe» mich hnt, wie so viele Taufende, das unglückliche Schicksal ge trsffen, arbeitslos zu seiu. Wohin wende ich meine Schritte? Ich weiß es noch nicht Ueberall, wo ich bis jetzt gewesen und nach Arbeit gefragt, bii ich mit»er kurzen, barschen Autwort:„Aogeublicklich ist Nichts!' zurückgewiesen. Mancher Fluch preßte fich auS meiner Brust, gel te»d jener verwüaschtea Zeit dcS AktieaschwtndelS und de» nach folgeudeu Börsenkrachs, wclche diese entsetzliche ArbritSkrifiS mi fich gebracht. Ich gehe nnn, da mir kein anderer Weg übrig bleibt, nae der Expedition der„volkSzeituug", nicht etwa, um mich an de in diesem Blatte sp hochgepriesenea Mäßigkeit», uud Sparver «inen a la Schulze-Delitzsch zu ergötzen, sondern mich vielmeh in dem Arbeitsmarkt nach einer Stelle umzusehen. Ich glaubt, i» solcher Frühe der Erste z» seiu. Aber wie wurde ich über rascht, als ich eine ganze Schaar LeidenSgeuossen erblickte, die st, um ein Exemplar dieses Blattes fast rissen. Mir wurde der sichert, daß schon Viele hier gewesen, aber wieder fortgegange wäre». Hier konute man so recht empfinde», wie weit die Arbeitt stocknng sich erstreckt. In meinem Herzen dachte ich, wenn doch eiumal die Herre Börsenspekulanten hier anwesend wären an einem solchen Morgen da könnten fie die Größe ihre« Unheils erst benrtheilen, da tönn ten fie alle ihre Opfer schauen, die sie auf ihren Gewissen z laste» haben. Ihr Herz müßte erbeben bei den Ausbrüchen d, klagen der arbeitslosen Familienväter, deren Weiber und Kind, nach Brot vergeben» schreien.„Ihr Herz würde erbeben?" J> fast höhnisch klingt eS, wenn ich so sage. Wie kann da» katt steinerne Herz, der nur nach Geld and immer wieder Geld trach teude Sin», Mitleid empfinden! WaS würden wohl jene Herr« thnen, wenll sie in die entsetzlich« Lage fich verfetzt sähen, de Hunger in ihrer Familie uicht stille» zu können? Bettler wür den fie werden. Aber iu solchen Momenten, da erkennt mau, wel cheS Sittlichkeitsgefühl ein Arbeiterherz rrfitllt, da erkennt ma recht deutlich, welche Lüge, Gemeinheit und«elcher Hohn iu dl RohheitSstatistik deS Herrn Harkort liegt.---- Endlich habe ich das Glück, eine Nummer der„BolkSze taug" in die Hand zu bekommen und finde denn auch eiue f! «ich paffende Stelle. Ich habe als» nun nichts Eiligere« z thun, al« hinzugehen, mit noch einem Kollegen meine» Hanl «,rks. Angekommen, erwartet mich noch eine neue Ueberraschuns E« empfingen ans nämlich an Ort nud Stelle mehrere andee Kollege», welche schon lauge hier gestsnden hatten, ohne daß de Prinzipal,«elcher hier die Leute einstellte, fich hätte blicken lasse» da der Meister keineu Auftrag erhalten hatte, Arbeitsuchende ar zunehmen. Viele kamen und Biel« gingen wieder und endlii *) Wir haben in natfalgeudem Artikel, der von einem Berliner Pa: teigeuoffen herrührt, abstchllich nicht» geändert uud nicht« gestrichen. Da der Artikel In jeder Beziehung vollständig glaubwürdig ist, bedarf w»i keincr weiteren Versicherung. Die Redaktion. werden darf. Denn trotz seiner Gefongrnschaft steht er so ho> im Ansehen der Heiligkeit, daß man eS für dieses Ansehen vei letzend hält, wollte mau ihn gehen lassen. DaS Volk hält ih für den lebenden Gott, für einen Sohn de« Himmels, und ve, birgt stck, wenn ihm augekündigt wird, daß der Dairi seine Palast iu Japan verläßt, um seiueu Spaziergang zu machen. C erhält zwölf Frauen, und wird aus deren Kindern daSjenig welches den Priestern gefällt, zum Nachfolger auserkoren; di übrigen Sprößlinge werden der Dienerschaft zugethellt, die fom eine einzige Verwandtschaft ausmacht. Obwohl eine ganze Prr vin; zum Unterhalte de» Dairi bestimmt ist, maß derselbe m den Seinen nicht selten großen Mangel leiden, da deS Kaiser Beamten sich die größten Nnterschleife erlauben. Die Religio! al« deren oberster Repräsentant der Dairi gilt, nähert fich der ursprünglichen BnddhaiSmuS am meiste«. Die Dreitheilung de» LamaiSmuS führte in früheren Zeite »st zu blutigen und langwierigen Religionskriegen, jetzt jedoi herrschen die drei Meafchengötter friedlich nebeneinander. Grnn der Tbeilung war der Eigennutz deS PriesterthnmS, welchen di Baddha'sche Lehre je nach Bedürfniß für fiih auslegte, fie fälscht und verunstaltete, grad so, wie eS mit der christlichen Lehre de Fall war und noch heute der Fall ist. E»«xistirt jedoch ein in SanScrit von dem Brnmine Wifchau Sannau geschriebene» Buch, welche» die Sittenlehre de Jadier enthält nud Hitopared», da» ist„nützliche Nachricht", heißt wie das christliche Evangelium„freudige Botschaft". Gleich die fem enthält da» Hitopareba meisten» in Fabeln und Glrichnissei eingekleidete Lehren. Außerdem kennt man da» Agni Puraua di» von der Schöpfung handelnde und deshalb besonders„heilig Bach de» Feuers"— offenbart von dem ans Agniloga sein« Herrscherfitz habenden Fenerxott Agni, der ein Sohn de» Himmele fKaSyapa) und der TageSgöttin(Aditi), der Herrscher der süd östlicken Zone, genannt wird. Alle Bramtnen bringen ihm zuerf da» Opfer am Feuer ihrer Wohnungen. wurtt auch mit daS Warte« überdrüssig, diso et« Prinzipal kam nicht zum Borscheio: wahrscheinlich wiegte er sich«ach in R»r. pheaS Armen, unbekümmert«« die draußen frierende» Arbeit- fvcher. Auf de« Nachhauseweg kehrte ich«och in einer Destilla- tion ein«nd fand daselbst einen großen Ttzeil vou de« Leide»«. genossen, welche auf das Erschei»ca deS„JnteSigeuzblatteS" war- teteu, vor. Jetzt erst beginnt wohl der iuteressauteste Theil meiner Er- lebnisse, welche besonders ich dem Staatsanwalt Herrn Tcssensorff zur Beachtung anempfehlen möchte, damit er daraus leroe, wie verfehlt feiae Verfolgungen gege« die sochl-demokratischen Arbeiter sind. Ich setze mich also auch ruhig in eine Ecke nud höre dann von Arbeitern, die leider«och keiae Ahnung vom SocialiS- mnS, vo« der erhabene« Jeee der Gleichberechtigung, haben, Ge- spräche, a« devm Herr Staatsanwalt Tessendorff sich wahrlich nicht erquickt hätte»ud gewiß sogleich auf der SteSe zu der Ueberzeugung gekommen wäre:„besser IVO Social-Demokraten, als ei« Arbeiter von solche» Gedanken." Ich will hier so Einiges anführe», was daselbst gesprochen wurde. Zuerst erhebt ein anwesender Cizarreuarbeiter, eine ab- gemagerte Gestalt, auf dessen Stirn tiefe Fnrche» der Kummer und die Sorge» gezogen hatten, iu kläglichem Tone seine Stimme und macht seinem gepreßten Herzen Luft. Mein Gott, so sagt der Unglückliche, wohin soll das nach kommen, fortwährend ohae Arbeit zu sein; daS ich mir nicht schon längst da» Leben genom- meu habe, ist ein Wunder. Erinnerte mich nicht stets d«S Jammern meiner Kinder daran, daß ich ihnen ein Bater bleiben muß, sicher hätte ich schon zu dem letzte» Schritte meiue Zastncht ge» nommea. WaS soll ich beziauen? Ein kleiner stämmiger Schlos- ser, dem die Kristö noch nicht so arg mitgespielt zu habe» schien, erwiderte:„Konnte daß uns Jemand verdenken, wenn wir stehlen gingen?" Wenn wir ertappt werden, so kommen wir in»aS Gesängniß, wo eS aber auch nicht schlimmer sei» kau«, al» hier." Ich dachte, wenn Du gerade daS willst, dann kannst Du eS leich« trr haben; spreche nur Deine letzte Aeußerung öffentlich anS, und der Herr Staatsanwalt, der darin eine Aufforderung zum Dieb- stahl sieht, er würde schon väterlich für Dein gewünschtes Elystum in de« heiligen Hallen deS MolkenmarkteS sorgen. Andere eut- rollten Bilder und sprachen Drohungen auS, die ich hier nicht wiedergeben kann; so zeugte» sie von dem furchtbaren Haß gegen die Bourgeoisie. Ich dachte, wenn für erregte Gemüther nicht die Ideen deS SocialiSmaS von Uebereilungen abmahnend wirkte, WaS wären die Massen im Stande, zu begehen? Als ich die Frage stellen hörte, woher diese ArbeitSstocknag kam, wann sie enden,«der wo sie hinführen solle? da glaubte ich den Zeitpunkt heraugekommen, zu spreche«. Alles horchte auf, als ich anleiuaadersitzte, daß ich «in Social- Demokrat wäre«nd al« solcher im Staude sei, die Fragen zu beantworten. Ich machte ihnen nun klar, daß durch de» entsetzliche» Börsenkrach der Anfang der Arbeitsstockung ge- geben worden ist. Durch die planlose ProduktiouSweise, wo mehr produzirt als konsnmirt wird, so fahre ich denn fort, und durch den immensen Aktienschwindel ist eS gekommen, daß Niemand mehr Muth hat, etwas in Arbeit geben z« lassen. Da» Geld ist in den Besitz von Einz'lacn übergegangen, welche sich nun im kolos- salsten Reichthume wälzen und die Früchte genießen, au denen Milliarden von Thränen kleben, Thräuen vou Solchen, die sich tiue kleine Summe gespart, um in etwaige» schlechten Zeitey nicht Roth zu leiden. Sie gaben ihr Geld hin für ei» Stück Papier, Aktie benannt, und wurden dann auf die jämmerlichste Weise durch den Börsenkrach betrogen. Ich wie» dorn darauf hin, wie die Kapitalmacht die Arbeit in der heutige» Gesellschaft andbeu- tet und wie unr im SocialiSmuS Rettung vom socialen Elende z» finden ist. So komme ich den» selbstredeud auf die Prinzipien des SocialiSmuS zu sprechen. Noch nie habe ich bessere Zuhörer gehabt, al» an diesem Morgen. AlS wir auSeioandergioge», schie- den sie als Eocial-Demokrate» von mir. Robespierre bei Ausbruch der Reuslutio«. (Au«:„Memoiren vo» M. Robeaplerre".) Als ich in Versailles ankam, kannte ich nur meine Mitab- geordneten. Ich war den Machthaber« fremd, staud in keiner Berbin'->uug mit ihnen»nd wollte auch deren keine anknüpfen. Unter den Minister» war nnr ei? er, dessen Popularität der Art war, daß man, selbst ohne dm Verdacht einer LestocheNheit zu erweckeo, mit ihm umgehen und seine Tesellschaste» besuchen konnte; die» war Nccker. Ich ging zu ihm und wurde mit der ceremo« ntosen Höflichkeit rineS ManoeS aufgenommen, der sich zwar über der ihm dargebrachten Huldigung erhaben dünkt, aber schon die Bortheile berechnet, die ihm auS dem guten Empfange, z« dem er sich herabläßt, entspriagen müssen. Seme vergoloeten Säle waren der Sammelplatz aller eivstußrelchm Männer jener Zeit; man fand a-ich viele Frauen dort, die sich in die TageSbegeben- Helten zn mischen suchteo. Sie drängten sich um Madame Necker uad ihre Tochter, welche den schwedische» Gesandten gcheirathet hatte, und im Rufe stand, daß ihr Wissen und ihr Geist bei Weitem ihr Geschlecht überrage. Dies« Gesellschaft hätte trotz deS UeiermatheS der Haflente und der Pedanterie der Schöngeister einigen R-iz für mich ge- habt. Aber ich bemerkte gar bald, daß eiu Abgeordneter des BolkeS, ein auS Ueberzeugung»nd Pflicht der Sache der Freiheit ergebener Mann»nter den Politikern, welche Necker'S Hotel be- sachten, nicht au seiuem Platze sei. Die Leute wollten wohl mit unS gehen,«nr hätten wir auch zugleich mit ihnen einhalten sollen; daS Ziel, welches fie sich gefetzt hatte», war so eng be- schränkt, die Vcrbesseriingeo, welche fie für d»S Volk wünschten, so nichtig, daß wir diese» Büaduiß nicht lange eingehen koautra. Sobald daher Necker'S LiebliozStraum, nämlich die Bildung eines Schattens vou repräsentativer Regierung mit zwei Kammern und einer fast unbegrenzten auSübeudm Macht, von der Mehrheit der Versammlung verworfen worden war, sah ich ein, daß mein Platz nicht mitten unter diesen Träumern einer englischen Verfassung sein konnte; ich ließ Necker mit Malonet, Mounier uad Auderell die Berbltnduuz der Bersammlanz beklagen, welche die bestmög- liche Regierung nicht auS ihren Händen hatte annehmen wollen. Necker auSglnommen, habe ich mit keiaem Minister Umgang gehabt; ich wich sogar dem zuvorkommenden Wesen Duport-Du- tertre'S auS, der, unter dem Vorwandt einer alten Brüderschaft, mir einige Besuche gemacht hat, mit denen er mich au fich ziehen z» wollen schien. Znr selbe» Zeit bildete fich eiu anderer BereiniguugSpunkt für die patriotischen Abgeordneten und bereitete, unabdangig vou d»m Willen der Gründer, wichtigere Ergebnisse vor. Die vierzig Abzeordneteu vom dritten Stande der Bretagne schloffen fich au die Mehrheit der Abgeordneten der Geistlichkeit auS derselben Provinz und hatten den glücklichen Gedanken, einen Klub eiuzu- richten, um durch ihn die Mittheiluugeu der Abgeordneten uuter fich lebhafter, fruchtbarer zu macheu und auf die Berathnugeu der Birsammlung einzuwirken. Lechapelier, der damals für die patriotisch: Sache glühte, war einer der Haaptgrüader diese? Vereins; Tleizen wurde zum Präfidente» ernannt. Bald ließe» sich eine Menge Abgeordnete, auch ich, in denselben aufnehmen. Man kann die wichtigen Dienst- nicht abstreiten, welche dieser Klnb der Sache der Nation geleistet hat. Hier worden die kräftigen Be- schlüsse, welche die aristokratische Partei unterdrückten und die Rcvolation entschieden, zur Reife gebracht und bestimmt. Aber außer diesen ruhmvolle» Beziehungen kann der bretazuische Klub noch auf ein andere? Ergebniß stolz sein, wirüber seine Gründer fich jetzt vermutlich nur weuig freuen, daß er nämlich zur Eat- stehunz de« Vereins der KonstitationSfreunde Anlaß gegeben hat. EiuS der wichtigsten Mittel, welche» die Abgeordneten an- wandten, um ihre Popularität zn begründen und der Sache, der fie fich ergeben hatten, zum Siege z» verhelfeu, war ihr Mitar- beitea au de» Journalen. Mirabeau, Barrer: und mehrere An- dere verschmähten nicht, in dieselbe Laufbahn zn treten, in der Camill, Louvet und Freren köwpften. Auch ich trat in die Schranken;«S ist gnt, wen» mau mehr als eiue Tribüne hat, um zum Volke zu sprechen. DaS von Moutjoye gegründete Joor- nal„Die Bereinigung" verschaffte mir die gewünschte Gelege». heit; ich sprach darill weitläufiger, als ich eS iu der Versammlung thnn konnte, weine Grundsätze auS und hatte hier nicht die ermüdenden Unterbrechungen der rechten Seite zn bestehen. Innere MißHelligkeiten hatte» die Bekanntmachung dieses Journals einige Zeit aufgehalten, es wnr�e erst daS nächste Jahr fortgesetzt; ich arbeitete, so lauge eS bestand, fortwährend daran. Die Versttznug der Versammlung nach Paris gab den von den Abgeordneten zur Sicherheit des �freien Ausdrucks ihres Wik- l-aS, sowie de« freien Gebrauche? ihrer Kräfte ergriffene» Maß- regeln eine» neuen Schwnug. Die eifrigen Anhänger, welche die Revolntio» unter de« Jourualiste», RechtSgelehrteu»ad Kauf- leute» zählte, vereiaigtea fich«m uns nnd bildeten eiue dicht- Masse, gegen welche die Waffen deS Hofe« ugr wenig vermochten. Der Bretagner Klub wnr nicht mehr; au seiner Stelle hatte fich »er bevnuderaogSaürdige Berein der Freunde der Koostitaticn erhoben, welcher jetzt der Schrecken unserer Feinde, der Schatz der gute« Bürger ist. Er zeigte damals zwar schon denselben PatriotiSmnS, war aber noch uicht, WaS er jetzt ist. Er war anfaagS nur auS AbgeortuittN zusammengesetzt und hatte be- schloffen, fich nur in der Versammlung und durch Gelehrte oder Schriftsteller, die irgend ei» b-merkeaswerehes Werk herausgegeben hätten, zu ergänze». Dies hieß, auf den Trümmeru der alteu Aristokratie eiue neue errichten; eiue solche Regel konnte nicht lange bestehen. Trotz der Bcmühuogm der Jatrizuauten, die fich in der z-ghasten Mehrheit der Bersammlaug, die immer bereit war, ihre« Redensarten Beifall zu geben, sehr wohl be- fanden hätten, wurde beschlösse»»der weuigsteuS stillschweigeud augenommeo, daß jeder Bürger, war er nur eiu Freund deS BaterlaudeS, auf de»«utrag eiuer bestimmte» Anzahl Mitglieder iu den Berein aufgenommen werden könnte. Wie matt auch damals der Widerstand der Jakobiner gegen den Hof und die Aristokratie war, so erschreckte er doch mehrere Abgeordnete, die sich von de» Klnb lossagten und einen besoo- deren Verein bildeteu, eiaea geputzten, aristokratischen Klnb, der jedoch noch ewigen Patriotismus zur Schau stellte. Die erste Spaltung machte nur weaigeu Eindruck auf uus; eS iliebeu noch Abgeordnete genug bei den Jakobinern; von den 400, welche ein- geschrieben wordeu wareu, hatten sich uur 89 getrennt; daher der Name„Klub der Nrrnuadachtziger, dessen Bedeutung Mehrere verkannt haben, die ihr. auf die Zeit der gesellschaftlicheu Wieder- geburt Frankreich» bezogen, wie wenn die Disfideaten sich als deren festeste Bertheidiger bewähre» wollten. (Fortsetzung folgt.) «SriefSaMev. >. HIntze in Berlin, Kisselstr. 17b. Bitte, uns erst TeuouereS darüber»u berichte». Herrn L«ll, Bremen. FLaf Thaler für die Familie Sch.... erhal- te». Besten Dank. W. Müsch an, Berlin. H. R. i» S. Die F-ststelluaq aller direkte» Steuern,«och der Ge« «erbestmer, geschieht durch eine Jkdmvilllon, reip. durch di» Amt Eine beiaudere Sesetziam»luog existirl, unsere« Wisse«», hierüber nicht; die Steuersätze werben»ach keiner g«»i bestimmten Reztl veransch'azt; wem sie zn hoch st«»,»er kann reklamiren; ob'« ihm Hilst, Ist etwa« Ludere«. Bsschoss, Äreiz. Sie stnd in Ihrem Recht. Sic brauchen keine 3 Ar. »achzmahle» nud habe, die bestellten Exemplare zu fordern; denn nur, »cu» Sic n«ch dem tI9, also be» 39. Dez. und später, abonnirt hätten, müßten Sie 1 Groschen pr» Txempiar mehr zahlen. Herr � StrÄweu in Aellinghusr». Herr Weigel hat die beoeußtea vier Th» er«bgelicfert. H. Lensch, Alton«. Der ober bie Herren, welche zu dem Feste in Uetersen lFahncuweihr) bei mir Uteafilien gellrhe» habe»,»erben gebeten, sich bei mir zu melden. 8. Drozand. E. Martens, Klempner In Hannav-r, wird gebeten, sciue Adresse im „Reuea Social-Dewikrat" anzugcben. I. Bergmann, Altona. Ich eisnche Diejenigen,»elche» clleicht folgende Bogen zu Gesicht br- kommen: 8, 19, 39, 44, 56, sie sofort bei wir«bzuliesern. I. Netter«, Kornträgergang 55, 2. Etage. Hierdurch fordere ich da» Comitö der Loose'schcn Former iisscnl lch auf, ihrer Pflicht nachzukommen und«bzurcchnea. Ä. Schultz, Tigarrenarbeitcr, Friedrichlstr. 46, 1. Et. Altona. Um die Adresse»e« EigarrrnarbelterS Fri? Lau aus Stralsun» bittet Freun» L. Schultz. 8. Hnnbcrtmarck zur Ra fricht. daß ich den 19. d. nach Kessel komme. E» wäre wir sehr lieb, U'f zn treffen. Franz Sancr. Bo» de» Eigirreiarbeitcr» Kooeihegen« durch Ehr. Aidreassen für die au«ges-irrte» Eig»rien«ebeltc» 13 Thlr. 12 Sgr. u»b 27 Thlr. 3 Sgr. 6 As. empfange» z» haben, bescheinigt dankend Für d-» EomitS: Färber, Kaifircr, Weudenstr. 45 HL. Der Gtrlke dauert»nnnterbro en fort; Unterstützung ist daher sehr uo'h»e»dig. Ich ersuche K.lportcur Herrn Gimmbrrg, da» betreffende Bild vou Rciuder» abzuholen. Jrmler, Forsterstr. 3 Tr. r. Berlin. Annoncen. Berlin. Desirnliche Bersammlvusi: Sonnabend.». Jan., AbendS 8* Uhr, i« Gratweil'scheu Lokale, Kommandanten- straße 77—79.(Oberer Saal.) Referent: Rcich«az»abge»rdneter W. H a- seucleber. Jedermann hat freie» Zutritt. Für zahlreichen Besuch der Versammlung muß gesorgt«erden..__[2,20] Berlin. Sonntag, 10. Januar, VerUtt. Borul. 10 Uhr, im Saale Saphieastr. 15, Große Versammlung der Gauarbeiter Berlins, als der Maurer, Zimmerleute, Bauarbeitsieute u. s. w. Tagesordnung: Die kriminelle Bestrasnng des Kon- traktbruchs und die hierdurch eut- stehenden Folgen für die Bauarbeiter. Reser.: Der ReickStagsabge- ordnete W. Hafenelever, Präsident des Allgem. deutsch. Arb.- Vereins. Zu recht zahlreichem Besuch fordern auf O. Kapell. W. Lange. Wißmann, sb.eoj Siimtag, 10. Januar, HvyelUsl. Nach«, präc. Z Uzr, im Lokale de» Herrn Gcweke, VolSsversÄMmwUH. T.-O.: Die Orgasisatlon der Arbeiter zur Verbesserung ihrer Loge. - P. H. Oest.[1.69] Smadeud. den 9. Jan., Ab. präc. 81 Uhr, Im Lokale unsere» MItgliebe«, Herrn«rafft, Elsasserßr. 57, Mttglteder-»erfM«»t»»s der Kravken-U»ttrstützungSkasse de» fr. Maschinenb.». Met.Aroelter-BereiuS. Da»ir wieder im«euen E»tftehe» besrls- se« find,»crd.>. sr. Mitgl. crs., wicoer bei- zutret. Neue Mitgl.».«ufgeu. u. Hab. uur solche Zutritt, konstanti« Scheer.[2,40] Berlin. S»n»«bend, de» S. Jan., «de»»« 8z Ur, bei Polenz, Alte Jakobfir. 83, Nersa«»luug des Vereins der Sattler und verufsgeu. T.-O.: Vortrag de» Herrn Bernstein.— Verschiedene». De» neuen Lokolc» hilber müsse» sämmt- liche Mitglieder am Platze sein; ebenso ist c» Pflicht, für große Pablikation Sorge zu tra- »c».__ Konten, Bertrauenlmaao.[2,20] Weißensee. Hr"' im Heyse'schen Saale, Prenzlauer Ehaussee, Volksversammlung. T.-O.: Vortr. d. Hrn. Bäthlc a. Berlin. Abrechnung de» Hrn. Sicri«g._[1,20] Freitag. 8. Jan., »dmdS" Hamburg,«dmds mr, i» Tütge'« Salan, BalentinSkamp 41, «eschloM«»»«italieder-NerfamMl. de» Allgem. deutsch. Arb.-Verein». T.-O.: Präsidentenwahl. Verschiedenes. _ Der Bevollm.[1,40] Ärtttihitvrt Ssmiabkud, 9. Jan., Hamourg.«bends 8 Uhr. im Englischen Tivoli, Kirchenallee 41, Große Versammlung der Zimmerer. Taget-Ordn.: Vortrag. Um zahlreiche L-th-iligong ersucht L. Pf-Iff-r.[1.80] Hamburg. bei Hinz u. Dadel Mittwoch, 13. Januar, »beud« St Uhr. . Hinz u. Dabelsteln.ZmghauImarkt 31, Oeffentl. Korbmacherversammlnng (BLr»erarbettcr) Vau Hamburg, Altona». Umgegend. Tag-oorda.: Der?rct»t»ris»er Bürger- arbeiter. H. Möller.[2.00] Ich ersuche bie Mitglieder de» Lu«dc», für Verbreitung zu sorge». D. O. Fbemtkmrvr Sonaat-ad. 9. Jaiuar, Vamourg.«vendS 8i Uhr, im Salon zum Rolaub, 1. Jakobst». 19, -Oeffentliche Cigarrexarb eiter- Bersammlrug. Tageoordu.: Aagelegeuheit Weigel'«. Der Braunschweiger>»«schluß nub Verschiedene«. Im«ustr.: J.Vetter».[1,S0] Altona. So»»a»e«d, diu 9. Jan., »beud» präcise 8 Uhr, im Englischen Garte«, Volksversammlung. T.-O.: D'r Arbeite- ist der F ls, ans we'chetn die Kirche der Gegenwart ,eb«ot werde» soll.— Referent: A. Hirig au» Hamburg.[1,80. Wandsbeck. J»,3"" bei Herrn Lage mann, Kamp straße 53, Mitgltederversamml. de? Zimmerervcreiu». T»gi»ordu.: Verschiedene«ngcligivhcltcn. Alle»llssc» erscheinen. Schröder. sl,20] Gmsbüttel. S. Ii K; im Lokale de» Herrn Fromhcin, Geschl. Mitgliederversammlung des Allg. deutsch. Arbeiter- Vereins. T.-O.:� Die Eisigung der beiden großen Parteie«. Die Aglt«li»n de» dritten Ham- dnrger Wahlkreises. Th. Walkerling.[1,80] Hohenfclde-Wirrgfelde. Saauabent, 9. Jeu., Nbiudi 8 Uhr, im Lüblchenbaam bei Müller, Geschl. Mttglieder-Versammlung de» Allg. deutschen Arb.»Verei»S. T.-O.: Abrcch«a>g. Ich ersuche dringe«», um zahlreiche» Er- scheine»._ W. Sergel.[1,60] Elberfeld. e*Ä,W"' im Lokale de» Herrn Hunscheidt, Arbeiterversamml««ß. T«ge»»rda.: Die Vereinig»»« der beiden s»cial-dcm»kr«tischin Fuktioven Deutschlands. Gründung eine» social-demokratischen Berel»«. Alle Mann«m Platz. Fr. Harm.[2,00] föAimtwtt Siniite, 10. I»»»»», Bannen. Abend? 6 Uhr und Msntag, 11. I««»«. Abeub» 8 Ujr, bei Hrn. Berger, Rödigersir., Große Volksversammlungen. Tage»ordu.: Gründung eine» Arbeiterwahl- verein». Wegen der Wichtigkeit werdcu die Arbeiter ersucht, masseuhast zu erscheinen.— Für die weiteste Berbriltung muß gesorgt«erden. � Adolf Gi-ßler.[2,60] Frankfurt a-MÄ'Ä im Lokale der Frau Becker, Zeil 47, Oesieutliche Schrewrrversamml. Nähere« die Plakate. Soistag, de» 10. Ja«., Nach«. 4 Uhr, im Erlouger H«f, Bornzasse, Aberduvterhaltung mit Tauz(Flügel). ES ladet freundlichst ein DaS Comitö.[2,00] Ich empfehle mein Hut-, Mittze«- urd Pelzwaareugeschäft.[l/50j H. Planthgbrr, Hembmg, 1. Brandskwiete 6. Dortmund. bei VoSpoth, Lütgenbrückstr., Versammlung. D-O.: Rückblick. Die Parteigeu-kien müssen für Verbreitung sorgen._ E. H- Kalbfleisch.[1,40] Dresden. In der Tonversatiou am See 35, Allgem. deutscher Arbeiter-Berein. Geschlossene Mitglieder- VersammU T.-O.: Innere Vcreiutaiigelegcnheiteu. B. Neuwann. fl,40] ttoidrorer Freitag, de» 8. Januar, Leipzig. Abends 8 Uhr, bei Jubin, Turnerstr. 3, Oefftl. Mitgliederversammlung deS Allg. deutsch. Arbeiter- Vereins. T.-O.: Antrag der Herren Dohne und Arnold: Die Vereinigung der Social- Demokraten. Der B-vollm 1,60] Mein Cigarrenverkauf ist Alte �akobstraße 4«, zwischen der »t,mmand«ntcn. und Stallichreiberftraße, in Firma S Geißen. H. Eck».[2,50] PriML-EnglischlederHoseu versende gegen Nachnahme zollfrei und franc» für den billigen Preis von 3 Thlr. 12 Sgr. Ei g-iügt, bei Bestellungen die Schrittlänge »nd Taillenweite anzugeben. (II.«6053) M. Salomon, ,(Schleswig) Schle-Wiz-Holstein.[3,50] 0artf,_ Damlug» 3 Sgr.. trockenes, 1 Ii lj � gesunde» Umblott und Einlage, �erkrerVa Sgr., emps. Frcukcl u. Uiw B»rbtcktr,gr.Neumtt.3b.Hamb. Druck und Verlag vou T. Shring Nfg». iL. Berciu) in Bernu. BseautworRch Mr A R-dekLom A. KR« m Bali».