Nr. 89. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Vierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags Nummer mit illuftrirter SonntagsBeilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. PostAbonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Eingetragen in der Poft BeitungsPreisliste für 1898 unter Br. 7576. Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich- Ungarn 2 Mart, für das Norwärts übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Manaus 4 Erscheint täglich außer Montags. Berliner Dolksblaff. 339 901129 15. Jahrg. Die Insertions- Gebühr beträgt für die fechsgefpaltene Rolonels seile oder deren Raum 40 fg., für Vereins- und Bersammlungs- Anzeigen, fowie Arbeitsmarkt 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummier müffen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ift an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Xernsprecher: Bmt I, Br. 1508, Telegramm- Adresse: Bozialdemokrat Berlin". Bentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Die Vereinigten Staaten von Auftralien? Sonntag, den 17. April 1898. " Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3: am Ende auch demokratisch finden. Jedenfalls hätten ohne praktische Politiker. Aber in unseren Grundanschauungen, in dieses Zugeständniß die kleinen Kolonien sofort alle Bundes- der Kritit der heutigen Ordnung und bezüglich unserer Endpläne abgewiesen. Die Großstaaten" Neusüdwales und ziele haben wir heute in allen wesentlichen Punkten den Victoria strebten daraufhin natürlich eine möglichste Ein- gleichen Standpunkt wie zu Zeiten, als man von MauseAus bloßen Sträflingsstationen an der Rüste und end- schränkung der Rechte des Oberhauses gegenüber dem Unter- rungen und dergl. noch nichts zu erzählen wußte. Losen Schafweiden im Innern haben sich die australischen hause an, in dem fie infolge der allgemeinen gleichen Also gemach, wir werden immer so handeln, wie es Kolonien rasch zu blühenden freien Gemeinwesen entfaltet. Wahlen zu herrschen erwarten dürfen. Es gelang unseren Gegnern am unbequemsten sein wird, heute, morgen und Auf dieses anziehende Kapitel der mitunter recht abstoßenden ihnen auch, das Recht das Recht selbständiger Etatsänderung übermorgen, sowie gestern und ehegestern. überseeischen Geschichte Großbritanniens weisen denn auch die für das Oberhaus zu Falle zu bringen. Das preußische englischen Rolonialpolitiker stets mit besonderem Stolz und Herrenhaus besigt dieses Recht bekanntlich auch nicht. Aber Sigung des Chirurgen Rongreffes nahm ein Vortrag des bekannten Die Humanität der modernen Mordwaffen. In der geftrigen Nachdruck hin. das Oberhaus hat volles Vetorecht, es taun alle Vorlagen der Tübinger Chirurgen Geheimraths v. Bruns über Inhumane KriegsAls Krönung der ganzen Entwickelung hat man schon eigentlichen Volksvertretung, des Unterhauses, zum Scheitern geschosse" das Hauptinteresse der Versammlung in Anspruch. Herr lange eine Federation" aller australischen Staaten erstrebt, bringen. Freilich ergiebt sich aus diesem Doppelsystem die v. Bruns hat eine Reihe von Schießversuchen an Leichentheilen angestellt, eine Art Reichsverband mit besonderer Abgrenzung seiner Möglichkeit gänzlichen Stillstandes in der Gesetzgebung. In um die verheerende Wirkung kleinkalibriger Geschosse ohne BleimantelGesetzgebung und Verwaltung, während die Kolonien etwa diesem Falle sollen beide Kammern gleichzeitig aufgelöst und spiße darzuthun. Die englischen Kolonial- Truppen wandten bei ihren wie die deutschen Einzelstaaten ihre Landtage und Sonder- neugewählt werden. Im Falle fernerer Meinungsverschie den letzten Kämpfen mit den indischen Grenzvoltsstämmen mit regierungen weiter behalten würden, nur mit bestimmter Einheit sollen beide Häuser gemeinsam zusammentreten und durch maßen an Steinen abgefeilt hatten, daß die Bleispige ganz oder bis einem geradezu unheimlichen Erfolg Geschosse an, welche sie der schränkung ihrer Befugnisse durch die dem Bunde vorbehaltene weidrittel- Majorität über Annahme oder Ablehnung eines auf einen turzen Rest geschwunden war. Die Wirkung solcher Ges Sphäre. Uns Deutschen liegt dieser Vergleich mit der Reichs- ftrittigen Gesetzes entscheiden. schoffe ist eine geradezu furchtbare, wie Herr v. Bruns an seinen gründung am nächsten, dem Engländer die Bildung der Um das Sicherheitsgefühl der kleinen Staaten noch mehr Schußpräparaten darthun fonnte. Das Ergebniß der von ihm anVereinigten Staaten" von Amerika. zu erhöhen, hat man die kanadische Bundesformel umgekehrt, gestellten Schießversuche überstieg die schlimmsten Vermuthungen. Nach Ueberwindung vieler vorbereitender Stadien hat also eine ähnliche Fassung gewählt wie in den Vereinigten Durchweg zeigte sich eine gewaltige Druck- und Sprengwirkung nicht jetzt der Melbourner Rongreß einen Bundesverfassungs- Staaten von Amerika. Während für Kanada die Formel gilt, nur an den Knochen, sondern ganz besonders an den Weichtheilen. Entwurf zum Abschluß gebracht, über den nun- daß alle Rechte, die nicht ausdrücklich den Einzelstaaten vor. Diese wurden in großer Ausdehnung geradezu zerriffen und mehr in Bälde die Kolonien durch Urabstimmung behalten seien, dem Bunde zukämen, heißt es im australi- riffen geplakt, so daß sie wie in Striemen geschnitten erzerfetzt. Die Haut selbst zeigt fich in zahlreichen Längsentscheiden sollen. Die Ansichten über das wahr schen Entwurf: nur die Rechte, welche die Einzelstaaten aus- scheint. Es sind durchweg Berletzungen, die kaum noch als scheinliche Ergebniß eines solchen Plebiszits gehen drücklich an das Reich abgetreten hätten, ständen dem Gewehrschuß Wirkungen Gewehrschuß- Wirkungen Au erkennen find. Daher glaubt weit auseinander, ein Beweis, daß der Bund durchaus keine Bunde zu. sich Herr v. Bruns berechtigt, von inhumanen Geschossen" sprechen, Lebensbedingung für die australischen Kolonien ist. Immerhin Die Bollfrage hat auf der letzten Konferenz eine ver- zu dürfen gegenüber den" humanen Mantelgeschossen". Redner gab handelt es sich um eine der wichtigsten Entscheidungen für die hältnißmäßig geringe Rolle gespielt, während sie früher dem Wunsche und der Hoffnung Ausdruck, die deutsche Heeresmoderne Staatenbildung, wichtiger als manche Entscheidung, wenn wir uns recht erinnern einen Hauptstreitpunkt bildete, verwaltung möchte Schritte thun, um durch Vereinbarung zwischen die sonst auf dem Schlachtfelde gesucht und auch da oft nicht da die meisten australischen Kolonien zwar schutzzöllnerisch den einzelnen Mächten dahin zu wirken, daß in künftigen Kriegen nur kleinkalibrige Geschosse verwendet werden, welche entweder ganz gefunden wird. gesinnt sind, jedoch mit dem Verzicht auf die Zölle oder doch mindestens an der Spize mit einem Bleimantel versehen Die jetzige Vorlage schließt sich an einen Entwurf an, über sehr verschiedene Einnahmen preisgeben und dem Bund find. Die Kugel foll den Feind nur kampfunfähig machen, nicht vers den man sich schon 1891, unter Theilnahme so hervorragender überantworten. Manche Kolonien haben ihren Finanzbedarf fümmeln oder tödten. Der Bortrag, welchem einem hiesigen Blatte australischer Staatsmänner wie Sir Henry Parkes und Sir Samuel vorwiegend aus Zöllen gedeckt, so daß sie nach dem Verlust zufolge auch der Generalitabsarzt der Armee v. Coler mit sichtlichem Griffith, verständigt hatte. In drei ausgedehnten Sessionen, dieses Einnahmezweiges vor recht bedenklichen finanziellen Interesse folgte, wurde mit stürmischem, lang anhaltendem Beifall nach mancherlei heftigen Auseinandersetzungen, die mehrfach Sorgen stehen. Auch hier lassen uns die Nachrichten über die aufgenommen. Wie weit mag unter den maßgebenden Militärdem offenen Bruch nahegekommen sein sollen, hat man eine Einzelheiten in Stich. Die allgemeinen Unisse sind jedoch gewaltigen die Neigung für moderne Mordwaffen gehen? befriedigende Einigung unter den Vertretern der Einzelstaaten deutlich zu erkennen. Alle Schutz- und Finanzzölle sollen Nur von Kriegsvorbereitungen, aber von keinem erzielt. Vom 22. März 1897 an tagte man mehr als drei Reichsangelegenheit sein, innerhalb des Bundes besteht Frei- Friedenszeichen wird heute aus Spanien und Amerika beMonate in Adelaide, bis die Jubiläumsfestlichkeiten die handel. Für die ersten fünf Jahre soll jedoch ein gewisser richtet. Bedenklich ist auch, daß der spanische Thronprätendent Premierminister der Kolonien nach London riefen. Dann trat Uebergangszustand geschaffen werden, der denjenigen Kolonien, Don Carlos das Ministerium Sagasta zum Kriege zu zwingen man in Sydney im September auf fürzere Zeit zusammen, die bisher am meisten von Zöllen lebten, die Anpassung an sucht. Am Schlusse eines Aufrufes an seine Getreuen heißt es: dann zuletzt in Melbourne seit dem 20. Januar dieses Jahres; den neuen Zustand erleichtert. Wird jedoch, wie nach allem zu befürchten steht, die Politik am 16. März konnte man endlich die Schlußabstimmung vorder Erniedrigungen fortgesetzt, dann entreißen wir die Waffen nehmen. denjenigen, die nicht würdig sind, sie zu tragen, und nehmen ihren Play ein. Ein Tropfen Wermuth fiel von Anbeginn in den Hoffnungs becher: Queensland enthielt sich der Theilnahme gleich beim ersten Kongreß. Es schwankte später und seinetwegen trat die zweite Bertagung ein. Schließlich mußte man doch wieder ohne Queensland verhandeln. Aus den uns vorliegen den Berichten vermögen wir nicht zu ersehen, ob diese Kolonie, wenn sie will, sich an der Urabstimmung betheiligen kann. Allem Anschein und aller Wahrscheinlichkeit nach will Queens land sich vorläufig vollständig bei seite halten. Eine Schwierigkeit jedes freiwilligen Bundes zwischen verschieden großen Staaten liegt ferner immer in der Stegelung des Stimmverhältnisses für die Bundesgesetz gebung. Das starre, demokratische Prinzip würde hier wohl einfach Bemessung des Stimmengewichts nach der Einwohnerzahl, also allgemeines und gleiches Wahlrecht innerhalb der Bundesgrenzen verlangen. Indeß heißt das, wie die Verhält Deutsches Reich. Die Bedingungen des Gelingens der Urabstimmung über diesen Entwurf sind scheinbar feine harten. Für Neusüdwales, das lange an der Spige der Föderationsbewegung stand, werden mindestens 80 000 bejahende Stimmen( bei mehr wie 400 000 erwachsenen männlichen Einwohnern) gefordert. In Victoria 50 000 Stimmen bei 370 000 Männern. Indeß muß Das Flottengeset wurde heute im Reichs- Anzeiger" man in Australien selber mit einer starken Wahlunlust in dieser publizirt. Ro Frage rechnen, denn man bezweifelt vielfach, daß die Mobilmachung der nöthigen Wählermassen gelingen werde. Ent- fremder Arbeiter stellen werden, verräth zwar die Kreuzscheiden sich drei Kolonien für die Föderation, so wollen diese bereits einen Sonderbund gründen, zu dem der Zutritt den anderen Kolonien für später vorbehalten bleibt. Ein Termin für das Plebiszit ist noch nicht angesetzt. Die Entscheidung darüber muß jedoch jeden Augenblick fallen. Politische Neberlicht. Berlin, 16. April. Wie sich die Agrarier zur Einführung) Beitung" nicht, fie polemifirt aber gegen uns, weil wir unseren ugriff gegen die Agrarier gerichtet haben anläßlich des Antrages Szimula über die Zulassung der russischen und polnischen Arbeiter. Am Dienstag wird sich ja zeigen, wie national die oftelbischen werden. Dann hat die„ Kreuz- Zeitung" wieder das Wort. Konservativen die Juteressen der deutschen Landarbeiter wahren " Gegen den 16 stündigen Arbeitstag für Müllereibetriebe, den die Reichskommission für Arbeiterstatistit vorschlägt, macht, gang wie wir es vermuthet haben, die Deutsche Tageszeitung" Wir möchten unsere Freunde im Mühlengewerbe bringend auffordern, ihre Bedenken und Gegenvorschläge geltend zu machen, damit sie nicht mit einer ähnlichen Verordnung beglückt werden wie die Bäcker." Der einzige Marimalarbeitstag, gegen den das führende Organ Agrarier nichts einzuwenden haben dürfte, wird wohl der nisse in Australien liegen: die kleinen, erst später in Angriff Mit Spaltungen der Sozialdemokratie, Mause- schon mobil. Sie schreibt: genommenen Rolonien der dauernden Majorisirung durch die rungen, Abschwörung der revolutionären älteren, volfreicheren Staaten unterwerfen.*) Es heißt unter Gesinnung unserer Partei werden nun Tag für Tag die Umständen sogar, auf jede energische Entwickelung der neuen Leser der nationalliberalen, nationalsozialen und Rickert'schen Besiedelungsgebiete verzichten, weil die alten ihre un- Bresse unterhalten. Selbst die allernichtigsten Gründe werden erschütterliche Vormacht zur dauernden Ablenkung des herbeigezerrt, so vom Berl. Tageblatt" der Ledebour'sche Artikel ber Einwanderungsstromes von Menschen und Rapitalien in den Sozialistischen Monatsbeften". Alle möglichen und unmög- 24 ftündige Arbeitstag ohne Pausen sein! nach ihren Jutereffen, auf Rosten der bisher schwach besiedelten, lichen Vermuthungen und Schlüffe werden da noch gezogen, viel Bergarbeiterschutz. Der Zentralvorstand des Ge= aber vielleicht ebenso aufschwungsfähigen Staaten benutzen R luges freilich kommt dabei nicht heraus. Unsere Gegner sollten wertvereins christlicher Bergarbeiter Deutsch können. Jeder Reichsverband als Herr der auswärtigen Politit, doch endlich einsehen, daß ihre Voraussagen über das Schicksal lands verlangt in einer an das preußische Abgeordnetenhaus ge der Zoll- und Handelsgesetzgebung, des Flottenschutzes hat hier unserer Partei noch niemals eingetroffen sind, daß sie beffer richteten Betition ebenfalls die Erweiterung der Berginspektion stets die wichtigsten Machtmittel in den Händen. Und wenn thäten, diese undankbare Thätigkeit einzustellen, schadet sie doch durch Einsetzung von Arbeiterbelegirten als Hilfspersonen der königauch in Australien die Anwendung dieser Machtmittel wegen uns nichts und nüßt sie den Gegnern noch weniger. Was lichen Revierbeamten, und zwar sollen die Delegirten von den Belegder Oberherrschaft Englands manche Einschränkung erfahren immer fie aus gelegentlichen Neußerungen herausgelesen haben schaften in geheimer freier Wahl gewählt werden. Zur befferen Berhütung von Unglücksfällen sollen mit der Wetterführung würde, so haben die kleinen Staaten doch allen Anlaß, fich und herauslesen werden, es hat nichts und wird nichts ändern wenigstens auf größeren Gruben einzig und allein die Wetter vorzusehen. Ganz oder halb souveräne Gemeinwesen lassen sich an der Schärfe unseres Gegensatzes gegen die heutige politische fleiger betraut werden. Weiter wird die gefeßliche Einführung von schließlich niemals freiwillig auf einen Bund ein, in dem und soziale Ordnung, es wird den Weg nicht hemmen, den Arbeiter ausschüssen verlangt. Bei Einstellung ausländi sie sicher erdrückt werden. Man hat sich daher, besonders auf seit mehr als dreißig Jahren das deutsche Prole- fcher Arbeiter soll im Interesse der Betriebssicherheit mehr Vorsicht das Drängen Tasmaniens, dahin entschieden, im Obertariat Erfolg zu Erfolg gegangen ist. Der beobachtet werden. hause( Staatenhause,„ Bundesrath" würden wir vielleicht innere Zusammenhalt unserer Partei ist nicht gelockert Die eigentlichen Jnnungsbrüder und die Anfagen) jeder Kolonie die gleiche Vertretung einzuräumen, mag und wäre je eine folche Befürchtung berechtigt ge- hänger der freien Gewerbevereine, wie sie besonders in fie eine große oder eine kleine Bevölkerungszahl befizen. Nicht wesen, so lehren uns die Handlungen der Gegner Tag für Süddeutschland wurzeln, liegen fich bereits in den Haaren. In den der Mensch ist hier dem Menschen, wohl aber der Staat dem Tag, daß wir durch Nachgiebigkeit nichts gewinnen, daß wir Handwerkskammern wählen bekanntlich auch die freien Gewerbe vereine mit und naturgemäß suchen sie ihre Mitgliederzahl und das Staate gleichgesetzt-wenn man das demokratische Prinzip nach wie vor als entschiedenste politische und als die einzige mit ihren Einfluß möglichst zu steigern. Das bringt den Badischen wie ein Theologe das Bibelsprüchlein auslegt, wird man das ernsthafte soziale Partei unsere Aufgabe zu erfüllen haben. Sand werterverband sofort zur Abwehr auf die Beine. In Wir haben nichts abzuschwören, wir haben nichts zu be- der Allgemeinen Handwerker- Zeitung", warnt er ,,, nie untereinander *) Die Bevölkerungszahlen der australischen Rolonien be mänteln, wir haben aber auch noch nie den blödsinnigen Ehr Saß und Kampf zu entfesseln und die Macht, der Handwerker trugen 1895 geiz gehabt, daß wir nichts zuzulernen haben. Die Entzu zerbröckeln. Die Gewerbevereine hätten immer zum größten Theil Victoria. Gwicklung der politischen Parteien, die Aenderungen in der dem manchesterlichen Streberthum gehuldigt", bei feiner einzigen Neusüdwales Wirthschaftsverfassung, der Zickzackkurs der Zickzackkurs der Regierungen nur die Junungen hätten den Kampf aufgenommen gegen die Ausfozialwirthschaftlichen Schädigungsfrage" hätten sie Front gemacht.. 50.00 10 und die wechselnde Tattit der Verwaltungsorgane beutung der fapitalistischen Ramschherrschaft, Filialwesen, Aktienzwingen naturgemäß auch unsere Partei, in Detailfragen die fabrikation, Konkurs- und Wanderlager- Bersteigerungen, ausgedehntes Anschauungen früherer Zeit zu überprüfen. Thäten wir das Hausirwesen und Detailreifen in Frack, Abzahlungsgeschäfte, Neuseeland. 698 706 nicht, so wären wir unverbesserliche Doktrinäre, aber nicht Gefängnißarbeit und für geordnetes Submissionswesen". Darum 1 181 769 . 1 277 870 ( 460 550) ( Queensland) Südaustralien. Weftaustralien. 357 405 . 101 235 • Tasmanien. 160 833 • • • " beitreten würden. Schuß von Arbeitswilligen, Freund Posadowsky! Köln, 15. April. Ein hiesiger Schuh ur ann, der sich eines Verbrechens im Amte schuldig gemacht hatte( er hatte sich gegen ein Mädchen vergangen, das sich nachts in feinen Schuh stellte) ist seit gestern von hier geflüchtet. werben. -W Frankreich. - Dem Prozeffe 3ola widmet der Geh. Juftigrath Prof. " Insollen die Handwerker die Augen aufmachen, sie würden sonst mög: I betheiligen. Zu einer solchen Politit aber find ein großer Theil der Zürich, 14. April.( Eig. Ber.) In der letzten Sigung des licherweise in Masse einer manchesterlich politischen Herrschaft Alten nicht zu bewegen. Darum sind sie als Hemmschuh der Ent- 3üricher Kantonsrathes, in der die Berathung der Vorlage unterthan werden". Da die Handwerkskammer- Wahlen noch in wickelung und als Feinde des Fortschritts zu betrachten. Je bälder betreffend die staatliche Mobiliarversicherung zu Ende weiter Ferne stehen, so verspricht die schließliche Auseinandersetzung fie über Bord fliegen, desto besser." geführt wurde, bemühten sich die enragirten Vertreter des Manchesterrecht lebhaft zu werden. thums und des Geldsackes abermals, ihre Interessen auch Deutschland in China. Die Rölnische Beitung" noch in diesem Stadium der Verhandlung möglichst wahr - Unzufriedene Polizeimänner in Magdeburg. reproduzirt einen Artikel der Beting and Tientsin Times", wonach zunehmen. A13 Anhaltspunkt für diese Bemühungen hatten fie Das durch die Verfassungsurkunde gewährleistete Petitionsrecht aller Deutschland in Beling es endlich durchgesezt hat, daß die ins fich die zur Einheitsprämie von 8 Gts. pro 100 Fr. VersicherungsBreußen meinten auch die Magdeburger Subalternbeamten des Innere des Reiches gehenden ausländischen Waaren nicht fumme vorgesehenen Buschläge für große industrielle Versicherungen Polizeipräsidiums zu haben, als die Polizeisekretäre wie Kommissare mehr von sogenannten Traufitpässen begleitet zu sein brauchen. von mehr als 100 000 Fr. ausersehen; sie behaupten, daß die eine Bittschrift an das preußische Abgeordnetenhaus richteten, um Die Engländer hatten sich bisher vergeblich bemüht, dieses Ziel zu Industrie durch diese Zuschläge seitens der staatlichen Versicherung bei der jüngsten allgemeinen Gehaltsaufbefferung gebührend ge- erreichen. würde, würdigt zu werden. Alle Wetter aber, als der Herr Polizeimehr belastet werden als gegenwärtig seitens der Defterreich. präsident Reßler nachträglich Wind davon bekam, welchen Schritt privaten Versicherungen. Ein Heiner Seidenindustrieller bes feine Preußen sich herausgenommen hatten. Er stellte Wernehmungen antifozialistische Konferenz in der Antonins nur 50 G18. von 1000 Fr. der großen Seidenwaarenlager verlangen, Trieft, 10 April. Die Rundgebungen gegen die leuchtete den Einwand dahin, daß allerdings die Privatgesellschaften an, wer dieses Gesuch unterzeichnet, wer es verfaßt, wer eskirche wiederholten sich gestern Abend in verstärktem Maße. Dagegen bis zu 2,50 Fr. von den in der Hausindustrie verzur Poft gebracht hat. Der gestrenge Herr erblickte in dem gefeß Die Sicherheitswache wurde beim Berstreuen der Manifestanten streuten Objetten. Auch Regierungsrath Nägeli, der lichen Schritte der Untergebenen eine Tattlosigkeit, wie sie nur bei mehrfach mit Steinen beworfen, wobei zwei Wachtleute Mitglied der liberalen Partei ist, beleuchtete die Privatgesellschaften. Sozialdemokraten entschuldigt werden kann. Der hohe Chef kenn- verwundet wurden. Zahlreiche Verhaftungen wurden vorgenommen. Ju den Jahren 1888 bis 1897 haben dieselben aus dem Kanton zeichnete das eine Zehutel der Beamten( die Aengstlichen), welche Militär war ausgerückt, ist jedoch nicht in Attion getreten. Um Bürich 8768 068 Fr. Prämien bezogen, aber nur 8185 121 Fr. die Petition nicht mit unterzeichnet hatten, dadurch, daß zu ihren 11 Uhr war die Nuhe wieder hergestellt. Personalakten das taktvolle Verhalten in diesem Falle lobend verBrandschaden Vergütung geleistet, so daß sie einen Nettogewinn von 3 593 820 Fr. machten. Da begreift man denn merkt wurde, während er ungelehrt den Unterzeichnern der Eingabe batreft, 15. April.( Frantf. Stg.") Die Polizei nimmt in auch leicht, daß die Gesellschaften Jahr für Jahr an ihre Aktionäre Ungarn. Die Polizei m einen Tadel zukommen ließ. Huch der niedere Beamtenstand ist fo rechtlos, wie die Sozialdemokraten! Nicht wahr? Stramme Bügel, den letzten Tagen wieder massenhafte Ausweisungen von im Verschloß die Erhebung von Buschlägen mit 72 gegen 41 Stimmen. Das unDividenden von 20, 25 bis 30 pet. vertheilen. Der Kantonsrath befonft gehen auch die Polizeimänner mat burch! bachte fozialistischer Gesinnung stehenden Personen vor. Von der gentein werthvolle Versicherungsgeseß, das ein bedeutsames Stück - Das Vereinsrecht der Arbeiter in der Praxis. aus 14 Mitgliedern bestehenden Parteileitung der ungarländischen volksthümlicher Sozialpolitik barstellt, wird in der kommenden Sozialistenpartei wurden bisher 11 ausgewiefen; neuerdings erDas" Niederlaufizer Volksblatt" in Finsterwalde veröffentlicht eine hielten 10 Personen die Ausweisungsorbre, darunter ber Univerſitäts- Boltsabstimmung voraussichtlich mit großer Mehrheit angenommen im Jahre 1998 von faft fämmtlichen Industriellen Senften Senftenbielten bergs und Umgegend erlassene Bekanntmachung, worin dieselben hörer Szabados. In den Kreisen der Arbeiter herrscht große Er bitterung.drohen, wenn fie dem damals gegründeten Arbeiter- Bildungsverein Bern, 14. April.( Eig. Ber.) Der Bundesrath beantragt in/ Dr. v. Bar Göttingen in der neuesten Nummer der Deutschen Schweiz. Hier handelt es sich boch wohl auch um fehr nothwendigen für den in der letzten Dezemberfession von dem Luzerner Ultra u. a. zu folgenden Ergebnissen kommt: Die Prozesse Dreyfus, Esterder Ausländer für die Bertretung im National- stinktiv fühlt das große Publikum, daß schließlich die letzte montanen och straßer gestellten Antrag auf Nichtzählung Strafverfahrens ath. Der Bundesrath hatte sich an die Kantonsregierungen um und sicherste Garantie der Gerechtigkeit und Unparteilichkeit in draftischer Blich be ihre Meinungsäußerung über den reaktionären Anfchlag gewandt bie nube bingte Deffentlichkeit ist. In der Heimlichkeit und von nur 7 derselben zustimmende Antworten erhalten, während des Verfahrens mag man es mit den Formen weniger streng nehmen Aus den Reichslanden, 14. April.( Gig. Ber.) In der oppo- 17 fich dagegen erklärten. Die vorausgesehenen Zustimmungen tamen nud auf der Beobachtung der Form ruht die Justiz. Unerbittlich fitionellen Preffe des Landes beginnt sich anläßlich der bevorstehen aus ben ultramontanen Kantonen Luzern, Uri, Schwyz, deckt die Deffentlichkeit vorgekommene Fehler auf, welche man in den Reichstags- Wahlen eine starte Strönung gegen die Wiederwahl Obwalden, Nidwalden und Zug und aus dem welsch- deur nicht öffentlichen Verfahren mit dem Mantel freundschaftlicher derjenigen Mitglieder der Gifäffer Gruppe geltend zu machen, föderalistischen Kanton Waadt; diefe 7 Rantone repräsentiren Kollegialität, mit der Nothwendigkeit, das" Prestige" zu wahren, oder die sich bisher durch prinzipielle Obstinang von der Mitarbeit an eine Bevölkerung von 501 181 und Die anderen 17 eine den parlamentarischen Aufgaben des Reichstages auszuzeichnen solche von 2314 588 Köpfen. Der Bundesrath befindet sich also mit sein mag. Infolge der Heimlichkeit des Gerichtsverfahrens erscheint als wie man das Ding sonst heißen mag, unbewußt zu verhüllen geneigt pflegten. Wie in den großen Massen der reichsländischen Arbeiter- feinem Ablehnungsantrag in Uebereinstimmung mit der großen Hintergrund einer einfachen Justisfache der Streit zwischen Autorität und fchaft die Ueberzeugung längst durchgedrungen ist, daß durch eine Mehrheit der Kantonsregierungen, welche die vorgeschlagene Staatsintereffe auf der einen Seite und Gerechtigkeit, Moral und unfruchtbare Schmollpolitik an den bisherigen beklagens- Neuerung für durchaus unzeitgemäß halten. Sie würde nur einen allgemein menschlicher Kultur auf der anderen Seite. Ein böser werthen Zuständen des Landes nichts geändert wird, fo Banfapfel bilden", heißt es in der Botschaft, der nothwendig zur Streit, der den Staat in seinen Grundlagen erschüttern kann, der scheint man in fzunehmendem Maße anch im Lager der Folge hätte, daß nicht nur die Thätigkeit der Bundesversammlung aber andererseits immerhin Zeugniß ablegt von einem Kern der Gebürgerlichen Oppofitionsparteien des Landes die Bedeutung der gelähmt, sondern auch die späteren Agitationen für die Volks: und fundheit derjenigen Nation, in welcher er noch möglich ist. Die parlamentarischen, befonders der Reichstagswahlen mehr und mehr Stände- Abstimmung mit der Gesammtheit der Stimmberechtigten Frage ist schwer zu beantworten, ob es Nationen giebt, beren fraft zu erkennen. Es bricht sich auch dort die Einsicht Bahn, daß der sozusagen auch unsere ganze Bevölkerung in zwei Lager aus Frage ist schwer zu beantworten, ob es Nationen giebt, deren kraftpolitische und ſtaatsrechtliche Ausnahmezustand Elias- Lothringens, einander führen würde. Das ist ein so unfruchtbarer Gegenstand volle, moralische Gesundheit sie unter allen Umständen vor Konflikten durch welchen dem Lande eine Reihe wichtiger staatsbürgerlicher nicht werth. Wir hoffen, die eidgenössischen Räthe werden mit sichert, wie sie der Zola Prozeß enthüllte. Eins ist aber sicher, daß Rechte der übrigen Reichsangehörigen vorenthalten wird, der Be- uns übereinstimmen, daß es gegenwärtig besser ist, eine Frage Seimlichkeit des früheren gemeinen Inquisitionsverfahrens ein harm die moderne Heimlichkeit, in Vergleich zu welcher die sogenannte völkerung die doppelte Pflicht auferlegt, von dem einzigen Rechte von so nebensächlicher Bedeutung liegen zu lassen, dafür Arbeit und loses Ding war, den besten Anlaß zu derartigen Konflitten giebt. des Votums bei den Reichstagswahlen den ausgedehnteften Beit lieber jenen großen Aufgaben zu widmen, die gerade jetzt dem loses Ding war, den besten Anlaß zu derartigen Konfliften giebt. Gebrauch ди Die Libre Parole" verlangt heute neuerdings in nachdrückmachen und dadurch dem Diktaturregiment schweizerischen Gefeßgeber vorliegen. Segen wir uns nicht lichster Weise die Ausweisung der fremden Beitungsdie gebührende Antwort auf feine Ruebelungs- und dem Vorwurse aus, daß wir dem Volte, das Brot Unterdrückungsmaßregeln zu ertheilen. Die Zeiten, in denen von uns verlangt, Steine darbieten, und daß wir torrefpondenten, die eine für Zola freundliche Haltung einfich die Abgeordneten aus den Gegenden des fchwärzesten uns mit Angelegenheiten beschäftigen, aus denen für niemand etwas nehmen. Wenn die Regierung sich durch einen Dummenjungenstreich schwärzesten uns mit Angelegenheiten beschäftigen, aus denen für niemand etwas um ihr Ansehen bringen will, muß sie dem Rathe folgen. Von Seleritalismus zu Hause in die Toga des grollenden Protestlers Erfleckliches zu erwarten ist." Gewiß sehr vernünftig! Der Bundes- anderer Seite wird gemeldet, die Regierung habe auf die ihr er hüllen konnten, indeß man in Berlin fiber die wichtigsten Lebens- rath führt sodann weiter aus, daß es auch eine Unbilligkeit wäre, für die gebenen Blätter dahin eingewirkt, daß sie in der Angelegenheit fragen des deutschen Volkes berieth, find ein für alle Mal vorüber. Bertretung im Nationalrath nur rein politische Interessen berücksichtigen Dreyfus- Bola eine maßvolle Sprache führen. Die Bevölkerung Elfaß Lothringens will jetzt von ihren Er- 3 wollen und nicht anzuerkennen, daß auch die wirthschaflichen und wählten Thaten sehen" und verlangt von ihnen Erfüllung allgemeinen gesellschaftlichen Interessen mit vollem Rechte eine Verihrer parlamentarischen Pflichten. Die Mißstimmung gegen tretung beanspruchen dürfen. Was liegt denn im grunde daran, Ueber die Interessen Englands in China die alte fleritale Garde nimmt mehr und mehr zu. Eine junge daß sich Industrie und Handel mehr in den Städten entwickeln als schreibt der Orientalist S. Bambéry( magyarifirter Bamberger) zum Generation reichsländischer Oppofitionspolitiker ist flügge geworden, auf dem Lande? Was liegt selbst daran, daß ein verhältnismäßig Schluffe eines Artikels über China im Bester Lloyd": denen das traditionelle Phlegma der Simonis, Colbus, Küchly und doch fleiner Theil der Hände, die in der Schweiz arbeiten, Hände An dem 343 Millionen Taels ausmachenden chinesischen Handel Konsorten in den Angelegenheiten des Reiches wider das Temperament von Ausländern sind? Aber das darf man betonen, daß Industrie betheiligt sich England mit 235 Millionen, während das übrige geht. So scheint denn auch da und dort ein Personenwechsel in den und Handel, gleich wie die Landwirthschaft und alle übrigen Zweige Europa nur mit 44 Millionen partizipirt. Von den 78 pet, unter Kandidaturen für die bisher flerifal vertretenen Reichstags- Wahl der wirthschaftlichen Thätigkeit nur durch gemeinsames Busammen fremder Flagge gehenden chinesischen Handelsschiffen fallen 60 pet. kreise des Landes bevorzustehen, der auf eine Verjüngung" des wirken unser nationales Vermögen schaffen und vermehren; auf England und 13 pCt. auf das übrige Europa. So tontribuirt parlamentarischen Fähnleins der Elfäffer hinausläuft. Da, wo die aller Arbeit Erfolg, der in unserem Lande erzielt wird, auch England zu den 22 Millionen ausmachenden Zolleinnahmen bisherigen Bertreter weiter an ihrem Mandat zu leben" be- wenn auch von Ausländern, wird zum Bestandtheile unferer China's 17 Millionen Taels und das übrige Europa nur 3 Millionen, absichtigen, stoßen sie in der einheimischen Prefse theilweise auf schweizerischen, unserer nationalen Güter. Von solchen Gedanken ge- von welchen 521 000 auf Frankreich und 336 000 auf Stußland heftigen Widerstand. So wendet sich heute die Straß. Bürgerzlg." leitet, kann der Bundesrath es denn auch nur als gerecht und billig fallen. Außerdem bezahlen die Chinesen ca. 400 Millionen Mart in folgenden derben Worten gegen die Kandidatur des Erzpriesters ansehen und als einzig übereinstimmend mit dem freisinnigen Geiste an englische Matrosen, Handelsagenten, Buchhalter, Bollbeamten, Küchly, eines der fleißigsten Reichstagsschwänzer, im Kreise Saarburg- unserer Bundesverfassung, daß die Vertretung im Nationalratbe die Handwerker u. s. w. Diese außergewöhnliche Superiorität hat den Chateau- Salins: Wenn Lothringen politisch die todtefte Region ganze, somit auch die nichtschweizerische Bevölkerung berücksichtige, Neid der Rivalen wecken müffen und im heftigen wirthschaftlichen Elsaß Lothringens bildet, so ist das nicht zuletzt auf seine eigenartige freilich unter der selbstverständlichen Vorausseßung, daß die Macht Kampfe der Neuzeit ist es begreiflich, daß die Gegner in der Wahl Vertretung im Reichstage zurückzuführen. Eine gefunde Entwicke jener Vertreter immer eine ausschließlich schweizerische und nationale der Offensivmittel nicht besonders sfrupulös vorgehen werden. Die lung des Landes aber ist nicht von einer schwachherzigen Schmoll- Angelegenheit zu bleiben hat." Man darf erwarten, daß sich die Frage ist nun natürlich die: welche Mittel England bei der Defensive politit, sondern davon zu erwarten, daß das Land seine Kräfte ent- Bundesversammlung auf den gleichen Standpunkt stellen und den zu gebote stehen und ob der wirthschaftliche Kampf durch Waffens schieden in den Dienst der allgemeinen Interessen stellt und die Bürger Antrag des spießbürgerlich- demagogisch- reaktionären Ultramontanen gewalt entfchieden werden wird. Sollte England in der von ihm selbstthätig an der Gestaltung der Geschicke Elsaß- Lothringens fich Hochstraßer ablehnen werde. gebilligten Politit der„ offenen Thüre" sich nicht getäuscht haben, d. h. verschoben worden; jetzt wurde sie schleunigst begonnen. Es wurden dafür an Tagelöhnen gezahlt: N Soziale Zustände in der Revolutionszeit. 11. März Verwundetenfonds. Pro 21. März 1848 W % Was mit diesem Bestande von 47 676 Thlr. 8 Sgr. 10 Pf weiter geschehen, darüber enthalten weder die amtlichen Berichte des Magistrats bis zum Jahre 1860 inkl. noch andere dem Verfasser zugänglich gewesene amtliche Berichte irgend eine Aufklärung. am Wedding England. " -O dital 1848 1849 1850 222 278 Thlr. 41 067 Thlr. 1585 Thlr. 32 755 24270 1755 266 männliche und 4 weibliche Personen wurden durch den Straßenkampf dahingerafft; im April starben noch 21 und im Mai Uebrigens waren die im Kampf und an den Wunden Gestorbenen an der Reinickendorfer noch 8 Personen an den Schußwunden. Tief war der Eindruck, nicht die einzigen Opfer an Menschenleben, die diese Tage er Chaussee den diese Opfer on Menschenleben auf das Volt machten. Die heischten. Die Noth und die Aufregung der Bevölkerung, die Ver- Bernünftigerweise wurden die Ausgaben für Feierlichkeiten und Theilnahme für die Verwundeten und die Hinterbliebenen der nachlässigung nothwendiger hygienischer Waßregeln seitens der ge- Ehrendiplome noch mehr als in den Vorjahren beschränkt, und Gefallenen war allgemein. Von vielen auswärtigen Kommunen lockerten kommunalen Verwaltung hatten für den Gesundheitszustand erst als die Reaktion wieder oben auf war, erhöhte man diefelben. und durch eine int Berlin felbft veranstaltete Samm der Bevölkerung die schlimmsten Folgen. Krankheiten traten heftiger Sie betrugen: Iung gingen ansehnliche Summen zur Unterstüßung derselben auf. Die Zahl der am Nervenfieber Gestorbenen stieg von 275 in gud 1845 1846 1847 1848 1849 1850 ein, im ganzen vom 21. März 1848 bis 31. Dezember 1849 1847 auf 361 in 1848. An häutiger Bräune starben 1847 75 Per Thaler: 1782 987908 743 2645 8848 110 694 Thaler. Die Verwaltung dieses sogenanuten Marafonen, 1848 104 Personen; an Entzündung der Brustorgane 1847 Unter diesen Umständen war der Magistrat nicht mehr imstande, verwundeten Fond3" wurde einer besonderen Deputation 480 Perfonen, 1848 553 Personen; an Schlagfluß 1847 531 Personen, alle die laufenden und außergewöhnlichen Ausgaben aus seinen bis: der Armendirektion übertragen. Der vom Berliner Magistrat 1848 635. Das schlimmsie aber war, daß die Cholera, die Berlin herigen Einkünften zu bestreiten. Obwohl dieselben vorläufig durch herausgegebene, bei Schiement in Berlin 1858 erschienene Bericht feit 1837 verschont hatte, im August 1848 wieder ausbrach und im Auguft eine Anleihe gedeckt wurden, mußte der Staat zur Bestreitung der über die Verwaltung der Stadt Berlin in den Jahren 1841 bis 1850 242, im September 837, im Oftober 385 und im November 36 Per- felben mehr herangezogen werden. Biet that dieser allerdings nicht. enthält über die Verwendung dieses Märzverwundeten Fonds" fonen, im ganzen im Jahre 1948 1586 Personen hinraffte. Noch Er überwies der Kommune von Berlin zur Verbefferung der Lage folgenden Bericht: größer war die Zahl der Opfer, die sie 1849 erheischte, nämlich der arbeitenden Klassen" durch provisorisches Gesetz vom 4. April 1848 3620, und auch 1850 starben an ihr noch 686 und 1852 noch vom 1. April an ein Drittel des bis dahin zur Slaatstaffe ge184 Personen in Berlin. Dadurch stieg im allgemeinen die Sterb floffenen Rohertrages der Mahlstetter. Dieser Antheil betrug für lichkeit von 10 186 im Jahre 1847 auf 12 481 im Jahre 1848 und 9 Monate: 1848 1849 1850 auf 18 700 im Jahre 1849. 98 388 Thlr. 116 540 Thlr. 126 143 Thlr. Später wurde dieser Autheil definitiv überwiesen. Die Schulden der Stadt wuchsen in dieser Zeit mächtig. Sie betrugen: 1845 1846 1847 1848 1849 2 823 600 3 168 600 8 768 848 4 282 002 4 918 875 Thaler. Die Einwohnerschaft Berlins hatte durch die Unruhe der Zeit naturgemäß in mancher Hinsicht zu leiden. Die Bevölkerungszahl war bis zum Jahre 1847 eine immer steigende gewesen. Sie betrug nach Dieterici: 1843 1844 1845 1846 1847 851 975 361 211 878 366 389 308 403 561 Das Jahr 1848 zeigte vom März bis zum September einen Rfickgang von 4198 Personen; dann steigt die Bevölkerungszahl bis April 1849 um 3002 Personen, worauf sie bis September 1849 nochinals um 4357 Perfonen finft, um von da an wieder ziemlich regelmäßig zu die Cholera verursacht, der im Jahre 1849 zum noch An Beiträgen Zinsen vom Rapital " Erstattungen und ins gemein. „ Kursdifferenz bis 81. Dezember 1859 Einnahmen. pro 1850 Thlr. Sgr. Pf. Thlr. Sgr. f. 110 694 20 4.650 22 62446 18 88 28 92 115 485 6 3 76 2525 18 2 Für lauf. u. extraordinäre Ausgaben. Thlr. Sgt. Pf. Unterstützungen. 45 575 Unterstützung. a. Pers fon. außerh. Bertins Merztehonorar famente. Starsdifferenz v. um In der Charitee starben: 1846 1847 1848 1849 1850 1851 1147 1082 1356 1266 1050 1044 Die Noth war auch nach den Märstagen noch groß. In mancher Hinsicht noch größer als vorher. Zwar waren die Preise der Lebens-mittel gegen 1847 wieder gefunten. Aber die Rapitalisten hatten 8 weber zur Regierung noch zu den Arbeitern Vertrauen; deshalb lagen Handel und Gewerbe vollständig darnieder. Die Bahl der Arbeitslosen stieg wie nie zuvor. Der Magistrat war bemüht, Thlr. Sgr. Pf. dem Murren der Nothleidenden vorzubeugen. Für Unterhaltung eines Arbeitsnachweis- Romptoirs bewilligte. 5 er in den 3 Jahren 1848 bis 1850 4214 Thaler und für Bekämpfung der Cholera verwandte er 10 1049591 18 598 628 18 6 608 1627 D " Kurkosten und Medi 3547 9 547 386 9 6 26 108 18 17 50 873 55 561 6 " insgemein. gefesten Rapitalien Bestand Vorschuß. B Bestand a.31. Dezbr. 1850 d 12 88 10 409 29 7.884 27 47.676 8 64 ell 9 1848 18 830 Thlr. 1849 1850 28 161 Thlr. 7000 Thlr. Die Brutto- Ausgaben für die Armenpflege betrugen 112 1850 1848 1849 715 040 hlr. 728 180 Thlr. 728 460 Thlr. Theil du steigen. Der Rückgang im Jahre 1848 ist zum großen og größeren Theile. Dabei ist zu beachten, daß wohl alle zugezogenen Sämmtliche Wohnungen unter 40 Thaler wurden 1848 von der gemeldet wurden, daß das aber bei allen Abgezogenen keineswegs Miethssteuer befreit. Für die durch die Borgänge au 18. und der Fall war. Doch auch die Zahl der Bugezogenen nahm 1848 19. März verursachten Schäden bestritt der Magistrat die Kosten sehr ab. Es erfolgten Anträge um Niederlaffung mit 20 874 Thaler. Um den Arbeitslofen Beschäftigung an schaffen, ließ der 4 Magiftrat Wegebauten am Wedding vornehmen. Auch eine Chauffee im Jahre 1845 1846 1847 1848 1849 1850 von Inländern 1929 2080 2075 1094 2188 8272 von Ausländern 2453 2587 2578 1485 2508 3635 10 nach Reinickendorf war schon lange geplant, aber die Arbeit immer der Gewerbe- Anmeldungen. wenn seine Gegner nicht mittels Zoll und sonstiger Blackereien p den britischen Handel gewaltsam zu schädigen beabsichtigen, so mag die Sache glatt verlaufen. Sollte aber das Gegentheil ein treten, so stehen wir folgenschweren Verwickelungen gegenüber, umfo mehr, da die öffentliche Meinung in England dermaßen aufgebracht ist, wie sie es feit dem Krimkriege noch nie gewesen. In Geld fachen versteht John Bull feinen Scherz, daher die allgemeine Ent rüftung gegen die gegenwärtige Regierung, die aber ungerechterweise angegriffen wird, denn die Politit der äußersten Nachgiebigkeit und des Friedens um jeden Preis" datirt in England nicht von heute oder gestern, auch ist sie nicht das ausschließliche Wert der Konfervativen. Die Liberalen haben in dieser Beziehung viel mehr gefündigt, und daß Rußland der Kamm allzu start angeschwollen ist, ist nur den Liberalen zuzufchreiben." mit den " Partei- Nachrichten. Tober noch weniger zahlt, obgleich die Sahl der Rinder, deren Eltern auf dem Gut beschäftigt sind, in der Schule eine beträchtliche ist. Die Volksstimme" in Frankfurt a. M. ist unzufrieden Klipp und klar spricht der Wahlaufruf aus, daß die Konservativen unseren Bemerkungen über die Veröffentlichung Ledebour's in für alle schädlichen, schlechten Gesetze der letzten Jahre verantwortlich Soz. Monatsh." Sie bruckt dieselben mit folgenden ein- find. Diese von den Bauern geführte Sprache ist für uus außerordentlich leitenden und Schlußworten ab: werthvoll für die Agitation unter den immerhin zahlreichen In der bekannten, aber bei jedem neuen Falle wieder neu masurischen 2andarbeitern, die bisher natürlich ebenfalls empörenden hochmüthigen Weife springen jetzt einige Redakteure tonservativ wählen mußten. Wagt der unabhängige Bauer eine unferes Zentralorgans mit dem Genossen Ledebour um.. Die solche Sprache, und lehnt sich gegen die Junker auf, dann wird auch hochfahrende Art, die mit dem Recht oder Unrecht gar nichts zu thun ber abhängige gefnechtete Arbeiter nachgerade selbständig denken hat, das sich etwa auf seite der Genoffen befindet, die anderer lernen. In durchaus zutreffender Weise schildert der Wahlaufruf Meinung als der Vorwärts" find, wird so lange im Sentral- ferner den Bund der Landwirthe, von dem eine halbe Million Mark organ Uebung bleiben, bis diejenige Anzahl Genossen mißhandelt in der Hauptsache nur verwandt worden, um gegen jede freiheitliche Wolfs. ift, die genügt, auf dem Parteitag Wandel zu schaffen. bewegung anzutämpfen, das. Volt unter der Vormundschaft der Es ist zweierlei möglich. Entweder hat der Nebatteur der Junker zu erhalten. Der Bund wird als Schuttruppe der Ritter-Raum sind die Follethingswahlen vorüber, Frankf. Voltsst." feine Ausführungen gemacht, ohne die Angriffe, guts- Befiger bezeichnet, die nur für die Intereffen der Großen wirkt. fo beginnt die dänische Linte sich zu den 2 anbesthingswahlen welche Ledebour gegen den Vorw." gerichtet hatte, überhaupt zu Die Bestrebungen der Junker, die nothwendigsten Lebensmittel mit zu rüsten. Im September wird nämlich, abgesehen von den zehn kennen; dann qualifizirt er sich als ein durchaus leichtfertiger höheren Böllen zu belegen, werben gebrandmarkt. Besonders an Ober er hat die Ledebour'schen Angriffe gekannt, geführt wird der tonservative Bersuch, den Zoll auf den Hering, vom Rönige gewählten Mitgliedern, die eine Hälfte des Landes- Journalist. Nahrung unserer unferer länd thing( Oberhaus) neugewählt. Es scheiden 27 Mitglieder, von denen dann trauen wir ihm, in Erinnerung an die von ihm in einem wichtigen Bestandtheil der Die Sozialdemokratie hat jetzt 18 der Rechten, 5 der Linken, 2 den Moderaten und 2 den die Franks. Boltsst." eingeführten Gepflogenheiten der Polemit, lichen Bevölkerung, zu erhöhen. Ursache, über die mafurische Bewegung besonders Sozialdemokraten angehören, aus. Bei den indirekten Wahlen wird nicht zu, daß er mit Schafsdemuth ruhig derartiges hingenommen feine eine im allge= die Hälfte aller Wahlmänner durch die gewöhnliche Wählerklaffe( die haben würde. Im übrigen mag er gut und gern auf dem Parteita ungehalten zu sein, trozdem es sich um fämmtlichen Follethingswähler) gewählt, und zwar wählt jeder andel zu schaffen" bemüht fein nach den bisherigen Erfon meinen durchaus nicht sehr oppofitionelle Bewegung handelt. Wahlkreis einen Wahlmann auf je 120 Wähler, die zweite Hälfte feiner Felbzüge gegen den Vorwärts" branchen wir nicht chr Schon der Umstand, daß die Bewegung in der Hauptfache eine Wahlmänner wird von denjenigen Wählern gewählt, die im letzten bange zu fein. bäuerliche ist, bietet Garantie, daß fie nicht größeren Umfang int. Die der Landarbeiter ist in Masuren bedeutend Tönnte. Dänemark. Wahl " " In Lörrach hat der seinerzeit von unseren Parteigenoffen talt gelegt, nachdem er vom ganzen Kollegium im Stich gelaffen worden gestellte Stegmüller sein Mandat im Gemeinderathe nieder war, als er den vernünftigen Vorschlag des Stadtraths bekämpft hatte, in der Volksschule die französische Sprache als Unterrichtsgegenstand einzuführen. gegenstand einzuführen. 1910 1918 19 Parteigenoffe Walter Opitz im Alter von 55 Jahren gestorben. Todtenlifte der Partei. Jn Gera ift der wohlbewährte Polizeiliches, Gerichtliches 2c. Jahre mindestens 4000 Sr. Einkommen hatten. Man hofft nun, Der Proteft, den der Sozialdemokratische Verein in Salle Zahl daß die Opposition im 2. Landesthingkreis( Kopenhagen- Fredriks. an der Saale gegen die Gilligkeit der vorjährigen Stadtgrößer als die der wirklichen Bauern, deshalb werden wir bald berg, Holbät) der Rechten zwei Pläge entreißen fönne, von denen verordnetenwahlen erhoben hatte, ist vom Bezirksausschuß Vortheil von der Bewegung haben. Die Arbeiter fallen uns zu. Die dann einen die Linke und einen die Sozialdemokraten bekommen in Merseburg abgelehnt worden. Das Klageobjekt wurde auf unzufriedenheit unter dem ländlichen Proletariat Ostpreußens ist würde. Auf den Lande ist die Einkommensgrenze für die Doppel- 3000 M. angefeßt. eine außerordentlich große. Schreiber dieses hatte fürzlich Gelegenwähler 2000 r. und jeder Landkreis wählt einen Wahlmann. Man heit, in einem größeren Kreis von Landarbeitern zu sein. Es waren hofft daher auch in einigen Landkreisen stegen zu können, so in durchweg Justleute von großen Besitzungen. Nicht einer befand sich Fredriksberg, Helsingör und den Nachbargemeinden von Kopenhagen feien, unter denen fie leben müffen. Und wie lauschten sie, als von unter denselben, dem nicht tlar war, wie elend die Verhältnisse auch in anderen Kreisen soll der Kampf gewagt werden. Wenn das der Gefahr der Einführung großer Schaaren russischer Arbeiter, Resultat dem der Folkethingswahlen entspricht, hofft man die von Chinesen gesprochen wurde; die Nothwendigkeit der Erlangung 18 Pläge der Nechten auf 13-14 herabbringen zu können, fo daß die Opposition von 7( 2 Sozialdemokraten und 5 Linken) auf 18 bis 14 des Roalitionsrechtes leuchtete ihnen vollständig ein. Die Erbitte( 4-5 Sozialdemokraten und 8-9 Mitgliedern der Linken) wachsen Berabfolgung schlechter Naturalien ist eine außerordentliche. S rung über schlechte Behandlung, ungenügende Bezahlung und gengt von großer Verblendung der Junker, daß sie nicht ernstlich Der Ordensregen in Dänemark dauert an, aberbemüht sind, die Lage der Arbeiter bedeutend zu bessern. Große male find die verschiedenartigsten Auszeichnungen an 411 Personen Wegen Beröffentlichung eines Aufrufs zur Unterstützung der Empörung herrscht bei all den Landarbeitern wegen der Art, mit vertheilt worden, die allen möglichen Ständen angehören. Es ist streitenden englischen Maschinenbauer hatte der damalige verantwort der man ihnen das geheime Wahlrecht illusorisch macht. Um sicher auch fogar ein Liberaler darunter! liche Redakteur der Volksstimme" in Magdeburg, Gein ben Besitz von sozialdemokratischen Stimmzetteln zu kommen, Rußland.dun and i noffe Baumann, ein auf 30 m. lautendes Strafmandat fordern sie solche schon jetzt. Wenn nicht die schamlosesten empfangen, wogegen er richterliche Entscheidung anrief. Das Wahlbeeinflussungen geübt werden, An der russisch persischen Grenze bis Askhabad was aber ficher fein fand, wie die russischen Blätter von dort melden, ein ernster Zwischen- Schöffengericht fezte die Strafe auf 10 M. herab, wobei es als wird, werden die sozialdemokratischen Stimmen in Ostpreußen fall statt. Der Stamm der Jomudi überschritt in der Stärke von Beitungen ähnliche Aufrufe publizirt worden sind, ohne daß Troy aller Wahlmache werden wir aber sicher guten Erfolg haben. mildernd in betracht zog, daß bisher auch in anderen selbst auf dem Lande eine ganz bedeutende Steigerung erfahren. 12000 Mann die russische Grenze und plünderte einige Dörfer der russischen Die Polizeibehörde gegen die Publizisten wegen Veranstaltung einer nicht Leider ist die Agitation ungemein schwierig. Müssen doch, abgesehen Turkmenen, wobei drei Turkmenen, zwei Rosaken und mehrere genehmigten Rollette eingeschritten ist. Die Quittungen wurden eben von einigen Städten, fast alle Kreise der ganzen Provinz Soldaten der Grenzwache ermordet und fünf Soldaten gefangen falls für strafbare Publikationen erklärt, da aus denselben ersichtlich sei, Ostpreußen von wurden. Jufolge dieses Ueberfalles wurden auf Anordnung der den Königsberger Genossen bearbeitet werden. Arbeit. russischen Behörde von Asthabad ein Detachement Soldaten in der daß nicht nur von einem beschränkten Kreis von Berufsinteressenten, Das ist eine ungeheure Besonders schwierig ist Stärke von 600 Mann und eine Gebirgsbatterie zur Grenze befondern vom großen Publikum Gelder gespendet und kassirt worden diefelbe, in unserer Provinz verhältnißmäßig wenig ordert. Diese Meldung wird auch von dem gutunterrichteten, in find. Die Voltsstimme" nennt als eine der Zeitungen, die wegen der Dörfer, dafür aber viele einzeln liegende Güter vorhanden sind. ordert, Diese Meldung wird auch von dem gutunterrichteten, in Veröffentlichung von Aufrufen zu Sammlungen nicht verfolgt nach jedem dieser, meist weit ab von der Chaussee liegenden Höfe Tiflis erscheinenden armenischen Blatte Nor- Dar bestätigt. Die Nowoje Wremja" ruft bereits nach Rache und sagt, die persische Jahre 1897 einen" Aufruf zur Sammlung von Geldern für ein Instleuten die Agitationsschriften zu bringen. Da man die sozialworden sind, die Magdeburgische Zeitung", die im heißt es nun auf den entsetzlichsten Wegen zu gelangen, um den Regierung fönne die Sicherheit an ihrer Grenze nicht wahren, Ruß Nationalgeschenk brachte, das dem österreichischen Abgeordneten demokratische Agitation fürchtet, wird in den Kreisblättern und in land müsse deshalb selbst ernstlich dafür sorgen, daß die Sicherheit wolf in Wien zugedacht war; diese Kollette sei, wie sie bestimmt einzelnen schon vertheilten Flugschriften offen zu Gewaltthätigkeiten von niemandem durchbrochen wverde. wisse, vom Oberpräsidenten der Proving Sachfen nicht genehmigt gegen unsere Genossen aufgefordert. Es wird trotzdem flott an die Arbeit gehen! Serbien. Belgrad, 16. April. Wie verlautet, gab der Minister des Innern einem Antrage des Stadtpräfekten Folge, den Führer der radikalen Partei, Pafitsch, wegen Majestätsbeleidigung in den Anklagezustand zu versetzen. Die Wer baftung Pafitfch's gilt als bevorstehend. asd Türkei. " worden. nou om son O " " weil -Der Parteigenoffe Michel 3 in Köln, früherer verant Die Konservativen von Osterode Meidenburg ftellten wortlicher Redakteur der Rheinischen 3eitung", bat am Herrn Donath- Rutkowitz als Kandidaten auf. Jm mecklenburgischen 15. April das Gefängniß nach Berbüßung einer zehnmonatigen Haft Streife Malchin 23aren haben sich die Liberalen auf die verlassen. Möge er sich von den Strapazen des Kerkerlebens bald Kandidatur des Professors Dr. Gufferow- Berlin geeinigt. wieder erholen! Die„ Post" will aus zuverlässiger Quelle erfahren haben, daß -Der Parteigenoffe Heinrich Becker, Redakteur des die Volkspartei und die Sozialdemokraten bringens bei Saalfelder Boltsblatts", wurde vom Landgericht in Stichwahlen gegen rechtsstehende Parteien gegenseitige Unterstützung Konftantinopel, 16. April. Die Botschafter haben an die Saalfeld wegen Beleidigung des Diakonus a big in Rudolstadt vereinbart hätten. Wenn solche gegenseitige Unterstützungen auch in Pforte identische Noten des Inhalts gerichtet, daß infolge der un zu 2 Monaten Gefängniß verurtheilt. Die Beleidigung soll in einer der That eintreten werden, so ist doch kaum anzunehmen, daß dergünftigen Jahreszeit die legten Grenzbestimmungsarbeiten Bolemit gegen ein Gingesandt der Rudolft. 3tg." enthalten fein, artige Abmachungen schon jetzt vor sich gehen. in Thessalien erst Anfang Mai erfolgen können. das an stelle der Fahrradsteuer eine Umfasstener für Konsumvereine Für die drei Wahlbezirke in Oberheffen wird RechtsKonstantinopel, 16. April. In der gestrigen Sitzung der verlangte und das als von genanntem Herrn verfaßt bezeichnet anwalt Dr. Schmidt Mainz als Zählkandidat des Zentrums Botschafter wurden Maßnahmen bezüglich der Isolirung wurde. aufgestellt. Djeddah's zur Verhütung der Verschleppung der Pest be- Bei der vorjährigen Reichstags- Erfahwahl in dem bayerischen Die Elberfelder Sentrumspartei beschloß die Unterstüßung rathen. Kreise Neustadt an der Waldnab, die infolge des Todes des der Kandidatur des Herrn Evertsbusch. Beschließen nun die Konser= Kanea, 15. April. Die Admirale haben zum Zwecke der Abgeordneten ehner vorzunehmen war, kandidirte von unserer vativen Barmens ebenso, dann ist das Zustandekommen des schönsten Pazifikation die Insel in vier Bezirke getheilt. Der Westen wird Seite der Parteigenosse Karl Breder aus Nürnberg. Diefer Misch- Masches zwischen Nationalliberalen, Konservativen, Zentrum ben Out sen, und den Italienern anvertraut, Sitia und Hierapetra den Franzosen, hatte auf den 22. Auguft eine Reichstagswähler- Bersammlung nach und Freifinn gesichert. Kandia den Engländern und Retimo den Ruffen. Ranea und die dem Orte Preffath einberufen und Aufrufe dazu vertheilen lassen. Warum die Konservativen in Dresden 2and nicht für die Subabai erhalten internationale Besatzung. Die Admirale erfuchten In Breffath erfuhr er, daß diefe Ortschaft nicht zum Reichstags- Randidatur des Professor Böhmert eintreten fönnen, verrathen uns darum, daß die türkischen Garnisonen in den neuen besetzten Plätzen Wahlkreis Neustadt a. W.-N. gehört, wohl aber zum Landtags: die Dresdner Nachrichten". Dieser halte immer noch an der ledigum die Hälfte verringert würden. Wahlbezirk Kenmath, wo gleichzeitig Landtags- Ersatzwahl stattfand. lich den sozialdemokratischen Hohn und Uebermuth steigernden Asien. Die Bersammlung ist dann in eine Landtagswähler- Versammlung Forderung fest, daß die Sozialdemokratie nur mit geistigen umgewandelt worden. Darauf wurde Breder wegen Uebertretung 28affen bekämpft werden dürfe. des Vereinsgesetzes und des Art. 12 des Ausführung gefeßes zur Str.-P.-D. folcher Kandidat nicht dem Wunsche der Konservativen entspricht. Im Wir glauben gern, daß ein ( unbefugte Bertheilung von Druckschriften auf Straßen und öffentlichen Wahlkreise Leipzig- Stadt beharrt die Mittelstandspartei bei der prägen betreffend) in Strafe genommen, auf erhobenen Einspruch vom Randidatur des Verlagsbuchhändlers Luckhardt( Leipzig). Da auch die Amtsgericht Eschenbach aber freigesprochen. Der Amtsanwalt legte hier. Deutsch- Sozialen einen eigenen Bewerber aufzustellen gedenken, fo gegen Berufung beim Landgericht Weiden ein, das Breder wegen dürfte die Wiederwahl des von den Nationalliberalen und KonDas Darniederliegen von Handel und Gewerbe verminderte Uebertretung des Artikels 12 zu 10 M. und 3 Tagen Haft ver- fervativen unterstüßten Professors Hasse sehr zweifelhaft werden auch die Zahl der Bürgerrechts- Erwerbungen, der Gesuche um urtheilte. Breder ging nun ans Oberlandesgericht. Seine Revision und der sozialdemokratische gewinnt um so mehr Aussicht. Ober Schant- Konzession und die Zahl der steuerpflichtigen Handwerker: wurde dort vom Staatsanwalt befürwortet, weil nach§ 43, 3 der bürgermeister Liebetrau in Gotha hat die ihm von beiden frei1845 1846 1847 1848 1849 1850 Gewerbe- Ordnung während einer Wahl zu einer gefetzlichen Körper- finnigen Barteien angetragene Meichstags- Kandidatur angenommen. Bürgerrechts- Erwerbung. 1989 1959 1981 1814 1517 1638 fchaft bdie öffentliche Wertheifung von Druckschriften von der polizeiDer bisherige Zentrums- Abgeordnete für den 17. württem Gewerbe- Anmeldungen 1728 2589 2819 1554 1610 2 481 lichen Erlaubniß nicht abhängig sei. Das Oberlandesgericht frat bergischen Reichstagswahlkreis( Ravensburg) NechtsGefuchen. Schant- Rongeff. 1539 1600 1610 1226 1884 1284 jedoch dieser Auffaffung nicht bei.§ 43, 8 der Gewerbe- Ordnung anwalt Rembold hat die Kandidatur wieder angenommen. Steuerpflicht. Handwerfer 5190 5 268 5885 5 086 8814 4110 treffe nicht zu, weil deffen Bestimmung naturgemäß auf den WahlFür München II hat der dortige katholische Arbeiter- WahlStenerfreie 14 988 15 751 16 698 17 140 18 657 18 447 freis, wo die Wahl stattfindet, beschränkt sei, während es sich hier verein den Arbeiterfekretär Schirmer in Vorschlag gebracht. Die Auf die Zahl der steuerpflichtigen Handwerker fallen hier die um die Vertheilung von Reichstagswahl- Drucksachen in einem Orte Augsb. Pofiztg." schildert ihn als einen der eifrigsten, fähigsten, Folgen der 1848er Ereignisse auf das Jahr 1849; weil die Ber- gehandelt habe, wo keine Reichstagswahl vorzunehmen war. Das redegewandtesten Agitatoren der katholischen Arbeiterschaft in München. anlagung für 1848 schon Ende 1847 erfolgt war. Die Differenz Oberlandesgericht wies dennoch das Urtheil an die Vorderinftanz Die Münch. Post" bemerkt hierzu, daß vor kaum 14 Tagen von von 1848 gegen 1847 wurde durch die gegen Ende 1847 entstandene zurück, weil nicht genügend festgestellt war, ob die Schriften öffent dem nämlichen Verein ein anderer Kandidat ebenso warm empfohlen Theuerung veranlaßt. In betreff der Schantfonzessionen zeigt sich lich vertheilt worden sind und ob das im Auftrag Breder's geworden war; es scheine also, daß hinter den Koulissen merkwürdige auch eine eigenthümliche Erscheinung. Es bestanden: schehen ist. Rusland's Länderhunger ist nicht zu befriedigen. Daily Mail" meldet aus Peking, der Hafen von Talienwan fei burch russische Truppen besetzt worden; über dem Hafen wehe die russische Flagge. 1726 1667 2131 4437 4002 2482. Wahlbewegung. " " Dinge vor sich gegangen find. Der Vorstand der pfälzischen Zentrumspartei beschloß, in sämmtlichen 6 pfälzischen ReichstagsWahlkreisen eigene Kandidaten aufzustellen. Wie im 1835 1845 1846 1847 1848 1849 1850 1851 1852 346 1847 Branntwein schänken 965 287 310 279 295 329 311 311 898 Aus Ludwigshafen wird uns geschrieben: Die nationalBierschänken 389 885 841 919 979 984 1040 1053 995 Jm II. Berliner Reichstag3.Wahltrets will der liberale Partei in der Pfalz ist zum bloßen Anhängfel des Bundes Während bis 1817 die Zahl der Branntweinschänken im Interesse Bentralverein selbständiger Gewerbetreibender Berlin SW." einen herabgefunken, unfähig, ans eigener Kraft etwas zu unternehmen. der Boltsgesundheit vermindert, nur die Zahl der Bierschänken ver- besonderen Kandidaten ausfindig machen und den reichstreuen Nicht einmal anständig zu sterben weiß diese Gesellschaft; nicht im mehrt wurde, nahmen denn auch die Branntweinschänken wieder zu Wählern präsentiren. Der Wahlkreis müsse den Sozialdemokraten rühmlichen Kampfe, sondern feig und jämmerlich tritt diese und die Bierschänken 1852 wieder ab, indem einer Reihe der legteren wieder entrissen werden. Nun Glück zu! Der V. Berliner Partei DOM Schauplage ihrer Herrschaft ab. die Konzession wieder entzogen wurde, im Interesse der Sittlichkeit, Reichstags- Wahlkreis hat nun auch noch einen Junungs- Vorwärts" schon mitgetheilt wurde, stellt fie an die mie man heuchlerisch versicherte, in Wahrheit aber, weil man sie in mann als Kandidaten bekommen und zwar den Obermeister Schuh- Kandidaten des Bundes der Landwirthe nicht einmal mehr die Verdacht hatte, demokratische Bestrebungen zu fördern. mann, der von den nationalen Parteten" aufgestellt worden ist. Bedingung, daß sie sich der nationalliberalen Partei anschließen, Die Zahl der leerstehenden Wohnungen stieg 1848 Aus Ostpreußen.( Eig. Ber.) Die masurische Bolts sondern akzeptirt seine Kandidaten. Infolge der ständigen Abauf über das Doppelte der vom Jahre 1847, obgleich die Bau- partei, welche in letzter Beit eine ziemlich rührige Agitation entlehnungen ihrer in Aussicht genommenen Kandidaten ist diese Partei thätigkeit daruiederlag. Es standen Wohnungen leer: faltete, trotzdem ihr von seiten der Behörden alle möglichen schon ein Vierteljahr auf der Suche nach einer geeigneten Persön 1845 1846 1847 1848 1849 1850 Schwierigkeiten bereitet wurden, ist in diesen Tagen mit einem lichkeit, die namentlich im 1. Wahlkreise( Ludwigshafen) die undant Wahlaufruf hervorgetreten, der den Konservativen, beren getreue bare Rolle eines Durchfalls- Kandidaten spielen möchte. Es hat sich Natürlich fant in gleichem Verhältniß auch der Ertrag der Wähler die masurischen Bauern bis vor targem waren, ficher nicht bisher aber noch niemand gefunden. Auch das Zentrum hat bisher Sanz- und Miethssteuer und viele Hausbesizer waren nicht mehr fehr angenehm sein wird. Richtet derselbe sich doch in den seine Kandidaten noch nicht aufgestellt. Einzig unsere Partei ist in stande, ihren Verpflichtungen nachzukommen. schärfften Ausdrücken gegen die Konservativen. Die bisher es, die schon längst fräftig und entschlossen den Kampf nach allen Panitariig war der Austurm auf die Spartasse. Jm von den Konservativen geförderte und geübte Gefeßgebung Seiten eröffnet hat. März 1848 wurden von der städtischen Sparkasse zurückgefordert und ist durchaus nicht nach dem Geschmack der masurischen Der nächste Seichstag wird eine erhebliche Anzahl ausgezahlt 408 788 Thlr. und im April, Mai und Juni noch Banern, befonders lehnen fie fich aber gegen die Einrichtungen auf, feiner alten Mitglieder nicht mehr wieder sehen. Außer 281 504 Thlr.; dagegen wurden in diesen vier Monaten nur welche die Junker in den Gemeinden sich zum Vortheil, den Bauern den schon früher von uns genannten haben in letzter Zeit 60 830 Thlr. eingezahlt. zum Schaden geschaffen haben. Es ist ja allgemein bekannt, daß noch folgende Abgeordnete auf eine Wiederwahl verzichtet: Die Eigenthumsvergeben- das mag erwähnt werden die Junker meist zu den Schullaften, Wegebauten u. s. w. lächerlich Lessing( freis. Boltspartei), Ruppin. Graf Rivilecki( Pole), -nahmen in Berlin nach 1847 entschieden ab und stiegen erft 1861 geringe Beträge zahlen. Die zahlreichen Gutsfuhrwerke bringen die Birnbaum. Feddersen( natl.), Tondern. Sische( natl.), Wege am meisten in Verfall, der Bauer muß den größten Theil der Hameln. Zimmermann( Bentrum), Tedlenburg. Aichbichler 1847 1848 1849 1850 1851 Roffen und Lasten für die Instandhaltung tragen, er muß Spann- und Bentrum), Ingolstadt. Mayer( Zentrum), Landshut. Diebstahlsanzeigen 4099 3334 2519 1945 2731 Handdienste leisten und mühsam Sand und Steine anfahren. Die wenig Schmitt( natl.), Homburg- Kurd. Bruckmater( bayer. Bauerus Davon dem Krimin afgericht übergeben 1857 1286 1241 1825 1430 8ahlungsfähigen Gemeinden müssen hunderte von Mark für Schul- bund), Straubing. Lerzer( Bentrum), Neumarkt. Wenzel laften aufbringen, während der Gutsherr kaum den zehnten Theil( Zentrum), Bamberg. Neckermann Zentrum), Würzburg. wieder. V 717 Gewerkschaftliches. Berlin und Umgebung. Achtung, Gewerkschaften Berlind! " Weber( natl.), Seibelberg. v. Buchka( konf.), Rostock. die sonstige Kontrolle ausgeübt. Während des Streits hat sich Boziales. Simonis( Elsässer), Rappoltsweiler. Baron Zorn von nun herausgestellt, daß bei Vorzeigung der Invaliditätskarten Die Beschäftigung jugendlicher Arbeiter in der Industrie Bulach( tons.), Molsheim.- Die größte Zahl parlaments- den Besitzern derselben eine gewiffe Animosität entgegen. müder Abgeordneten hat verhältnißmäßig die nationalliberale gebracht wurde. Die Ursache wird darin erblickt, daß die Invaliden- nimmt mit der Größe der Betriebe, wenn auch nicht allgemein, so Partei aufzuweisen, nämlich 24, etwa die Hälfte aller jeßigen farten in der Rubrik„ Ausgabestelle" die gedruckten Worte enthielten: doch im Verhältniß zur Zahl der dort beschäftigten erwachsenen Abgeordneten; darunter befinden sich die meisten pfälzischen und Fabrik- Krankenkasse Großmann in Wald" und ein Stempel den Arbeiter ab. Auf die jugendlichen Arbeiter in den Kleinbetrieben hannoverschen. felben Vermerk. Das solchermaßen ausgefertigte Karten wie Arbeits- fommen 15,2 pet. der dortigen Arbeiterschaft, in den Betrieben mit bücher wirken können, ist einleuchtend. 6-20 Personen 10,2 pet. und in den Betrieben mit über 20 Pers Die Unternehmer haben nicht das geringfte Recht, ihre Firma fonen nur 5,9 pCt. Die Gewerbegruppen: Bekleidung und Reinigung, auf den Quittungskarten anzubringen; die Arbeiter schützen sich am Metallverarbeitung, Nahrungs- und Genußmittel, Textilindustrie, besten dadurch vor Nachtheil, daß sie bei der zuständigen Behörde die Baugewerbe, Industrie der Holz- und Schnitstoffe sowie das Ausstellung anderer Karten verlangen. Handelsgewerbe umfassen fast drei Viertel aller jugendlichen Arbeiter. 416 2 Namentlich find es das Schneider, Tischler, Schuhmacher-, Bäcker- ,. In Remscheid ftreifen feit 13. April 10 Schmelzer der Schloffer, Fleischer- und Maurergewerbe, welche hohe Zahlen von Firma Stachelbaufer Walzwert G. Beffenbruch jugendlichen Arbeitern aufweisen. In überwiegender Zahl handelt Am es sich dabei um männliche jugendliche Arbeiter, und diese sind u. Ko.". Ueber die Ursache berichtet die Freie Presse": Schmelzofen ist Tag und Nachtschicht eingeführt, zur Bedienung wiederum vornehmlich in Kleinbetrieben als Lehrlinge beschäftigt. follten 9 Mann den Ofen bedienen. Die Firma machte dennoch den gierungsbezirts Düsseldorf ist vom Regierungspräſifind jedesmal 7 Mann zum mindesten nothwendig. Eigentlich Einschränkung der Kinderarbeit. Für den Bereich des ReSchmelzern den Vorschlag, 2 Mann weniger zu beschäftigen, wovon benten eine Polizeiverordnung erlassen worden, wonach Hausder eine 5,30, der andere 4 M. pro Schicht verdienen würde, wofür industrielle und Heimarbeiter, die in der Textil, oder die verbleibenden Arbeiter als Erfah ihrer verausgabten Kräfte die Metallindustrie bei der Anfertigung von Wäsche und KleidungsHälfte des Verdienstes der beiden entlassenen Arbeiter verbienen stücken aller Art oder bei der Herstellung von Zündholzschachteln follten. Als die Arbeiter entlohnt wurden, erhielten sie jedoch nur schulpflichtigen Rinder gegen Lohn oder eine diesem gleich etwa die Hälfte des verabredeten Mehrverdienstes. Darauf legten zu achtende Vergütung gewerblich beschäftigen, ihren Betrieb so ein10 Mann sofort die Arbeit nieder. richten müssen, daß sowohl morgens vor Beginn des SchulunterJu Zwickau i. S. haben die Steinarbeiter durch Ver richts, wie in der Zeit zwischen dem Vormittags- und Nachmittagseinbarung mit den Meistern eine Lohnerhöhung von durchschnittlich Unterricht und abends nach 7 Uhr jede Verwendung der Kinder im 10 pt. erreicht. Die Maurer dagegen, die zehnftündige Arbeits: Gewerbebetriebe unterbleibt. Zuwiderhandlungen werden mit zeit und 40 Pf. Stundenlohn forderten, sind von den Meistern ab- Geldstrafe bis zu 300 M. und im Unvermögensfalle mit Haft bes schläglich beschieden worden. Sie beschlossen in einer von straft. Die Polizeiverordnung tritt mit dem 1. Juni dieses Jahres ca. 200 Personen besuchten Versammlung, an der Forderung der in fraft. zehnstündigen Arbeitszeit 2c. festzuhalten und eventuell den General streit zu erklären, dann aber 42 Pf. Stundenlohn zu verlangen. auf girta 450 geftiegen. In Nürnberg ist die Zahl der streitenden Studateure Eine Anzahl von Gewerkschaften hat bis jetzt noch keine Stellung zum 1. Mai genommen. Alle diejenigen Gewerkschaften, die im gemeinschaftlichen Inserat im Vorwärts", das zweimal erscheinen soll und in dem die Versammlungslokale und die Referenten bekannt gemacht werden, aufgeführt werden wollen, werden bringend ersucht, ihre diesbezüglichen Angaben bis zum 23. April an R. Millarg, Annenstraße 16, gelangen zu lassen. Die Berliner Gewerkschafts- Kommission. Den Maurern Berlins zur Kenntniß, daß auf dem Neubau der Rennbahn in Köln- Nippes 16 Maurer die Arbeit ein gestellt haben, weil die Wiedereinstellung zweier gemaßregelter Kollegen verweigert worden war. Der Bau wird von der Berliner Firma Krone( Bauführer Pan I) ausgeführt. Die Maurerorganisation in Köln bittet die Berliner Kameraden um solidarisches Berhalten. Beiläufig fei bemerkt, daß die Arbeit auf dem genannten Neubau bald zu Ende geht. Die Spandauer Maurer, welche bei dem Unternehmer Hannemann daselbst vor etwa 14 Tagen die Arbeit niederlegten, um ihren Forderungen Geltung zu verschaffen, haben bereits einen voll ständigen Sieg erfochten; der Unternehmer erkannte ihre sämmtlichen Forderungen als berechtigt an und stellt alle bei ihm vorher beschäftigt gewesenen Maurer wieder ein. Inzwischen hat der Unternehmer Geruchte zwei Maurer, welche sich weigerlen, Bimmererarbeiten auszuführen, entlassen. Bei dem Zimmerermeister Mehliz streifen die 3 immerer noch fort. Dentsches Reich. Die Generalversammlung des Vereins deutscher Schuhmacher hat laut einem uns zugehenden Privattelegramm das ihr unterbreitete Streifreglement einstimmig angenommen. Die Beitragserhöhung( 20 Pfennige) gelangte gegen 5 Stimmen zur Annahme. Die Arbeitslofen- und Krankenzuschußkasse wird in fakultativer Form beschlossen. Die Ziegelei- Arbeiter in Zirndorf bei Nürnberg, wo sich zahlreiche Biegeleifabriken befinden, fordern Verkürzung der Arbeitszeit und Aufbefferung der Löhne. Ausland. Aus den Berufsgenossenschaften. Das Jahr 1897 unterscheidet sich von allen früheren dadurch, daß in ihm zum ersten Male Buschläge zu den Entschädigungsbeträgen, die in die efervefonds abgeführt werden mußten, nicht erhoben zu werden brauchten. Diese zuschläge machten in manchen Jahren recht beträchtliche Boflen aus. In den ersten Jahren waren sie auf 300, 200, 150 und 100 pet. der Entschädigungsbeträge bemessen. Wie be togträchtlich die im Jahre 1897 eingetretene Erleichterung manchmal gewefen ist, zeigt die Knappschafts- Berufsgenossenschaft, die nicht Der Verbandstag der Schuhmacher in der Schweiz hat weniger als nahezu 1 Million Mark Refervefonds- Zinsen von den die Einführung der Arbeitslosen- Unterfügung nach einjähriger nahezu 9 Millionen Mark betragenden Gesammtkosten hat in Abzug Mitgliedschaft und einwöchiger Arbeitslosigkeit befchloffen. Die bringen können. Die Erleichterung beträgt hier also ein Nenntel der wöchentliche Unterstüßung beträgt 7 Fr. und wird für die Dauer ganzen Last. von 3 Wochen gewährt. Ferner wird bei Drtswechsel verheiratheter Mit der Handweberei in Katscher im schlesischen Kreife Mitglieder ein Beitrag an die Umzugstoften geleistet. In einer Leobfchüß geht es rapide aurid. Zum 1. Juli d. J. hebt die bes Resolution wird die Ausdehnung der Arbeiterschuß- Gefeßgebung auf fannte Firma S. Fränkel ihre Filiale in Ratscher auf, und mit das Kleingewerbe gefordert und eine weitere Resolution zur Genossen- einem Schlage wird da wieder eine ganze Anzahl Handweber schaftsfrage räth von der Gründung von Produktivgenossenschaften brotlos. Die Lage der arbeitslos werdenden Weber ist deshalb ab, empfiehlt dagegen den Anschluß an Konsumgenossen- trauriger, als die anderer Arbeitslosen, weil gerade Weber sich zur Der Streit in den Büftenfabriken von Ed. Böhm und schaften, die auf Berbesserung der Arbeitsverhältnisse in den Uebernahme anderer Arbeiten gar nicht eignen. h. Haroste in Erdmannsdorf im Riesengebirge dauert Etablissements ihrer Lieferanten hinwirken und nach Möglich- Arbeiter Risiko. Jn Koblenz wurden zwei Arbeiter, die fort. Reiner der betheiligten Arbeiter ist der Sache untreu geworden. feit selbst Fabriken und Werkstätten für die Herstellung ihrer Waaren zum Zwecke der Verbindung eines Neubaues mit dem Kanal einen 26 find abgereift oder anderweit in Arbeit getreten. In einem ge- errichten sollen. Das Zentralfomitee erhielt den Auftrag, mit dem Graben auswarfen, durch einstürzendes Erdreich verschüttet. Einer druckten Situationsbericht wird die rigorose Hausordnung, die der Bentralkomitee des schweizerischen Schuhmachermeister Vereins in wurde lebend ausgegraben, der zweite als Leiche. Es war unter in Erdmannsdorf wohnende Vertreter der Firma, ein Herr Beer- Verbindung zu treten behufs gemeinschaftlicher Aufstellung einer ein- laffen worden, die Grube gehörig abzustüßen. Der Maurerpolier mann, eingeführt hat, scharf tritifirt, da die durchaus bescheidene, heitlichen Werkstatt- Ordnung für die ganze Schweiz. wurde deshalb in Haft genommen. nüchterne Arbeiterschaft nicht die geringste Veranlassung zu einer solchen Hausordnung gäbe. Weiter werden die auswärtigen Theilhaber der Firma ersucht, sich mehr als bisher um das Verhalten des Herrn Beermann gegenüber den Arbeitern zu kümmern. In der Reißner'schen Delmühle in Brandenburg haben bie Borgutpresser, 12 Mann an der Zahl, die Arbeit eingestellt, weil ihre Forderung, den Stundenlohn von 30 auf 35 Pf. zu erhöhen, nicht bewilligt wurde. Achtung, Klempner! Da die Differenzen und Maßregelungen in der Blechemballagen- Fabrit von F. Ch. Unger u. Sohn in Braunschweig fortdauern, so ersuchen wir die Berufskollegen ( Klempner, Lötherinnen, Puzer, Gummirerinnen und sonstigen Hilfs. arbeiter), die Fabrit bis auf weiteres zu meiden. Deutscher Metall. arbeiter- Verband, Bewaltungsstelle Braunschweig. ihr Die Sattler, Stellmacher und Schmiede in Cheang- de- fonds haben die Arbeit eingestellt, weil die Meister ihre Forderungen auf Abschaffung von Koft und Logis beim Arbeitgeber, auf Einführung des Zehnstundentages und eines Minimallohnes von 40 Ets. pro Stunde abgelehnt haben. In der Umgebung von Brüffel ist wieder ein größerer Biegelei- Arbeiter- Streit zum Ausbruch gekommen. Die Streifenden verlangen eine Erhöhung des Lohnes um 25 C13.( 20 Pf.) pro tausend Biegel. Bis jetzt haben sich etwa tausend Biegelei Arbeiter der Bewegung angeschlossen. Wie die„ Dortmunder Zeitung" meldet, gerieth auf 3 e che Vorwärts"( früher Friedrich Wilhelm) in der Donnerstag Nacht das Flötz Kirschbaum in Brand. Die Nachtschicht wurde gerettet, die Frühschicht konnte nicht einfahren. Die Katastrophen auf der Kle o phasgrube und in Rosdzin haben endlich dazu geführt, daß im Regalbezirk des Herrn von Ziele Wincler, wo die Kleophasgrube und Rosdzin liegen, die staatliche Grubenaufsicht eingeführt werden soll. Sie vird freilich wenig nügen, wenn sie nicht beffer ist als im übrigen Oberschlesien und im übrigen Deutschland. Lehte Nachrichten und Depeschen. Hamburg, 16. April.( B. H.) Großes Aufsehen erregt hier das Verschwinden des Dramaturgen Willibald Wulff am ThaliaTheater. Wenige Wochen vor seinem Verschwinden glaubt man Beichen von Geistesstörung wahrgenommen zu haben. Man vermuthet einen Unglücksfall oder ein planloses Umbertreiben in Mecklen burg oder Schleswig- Holstein. Der Achtstundentag in Amerika. Der Rechtsausschuß der Der Streit am Piesberge bei Osnabrück dauert fort. Die auf den Hochofenwerken beschäftigten Arbeiter sind an ihre Plätze Aus Rom wird uns geschrieben: Der Streit der landwirth- Gemeindevertretung von Milwaukee im Staate Wisconsin bezurückgekehrt, die Bergleute streiken weiter. Der Vorstand des Ver- fchaftlichen Arbeiter im Boulogna- Diftritte geht seinem Ende entschloß eine Resolution, worin empfohlen wird, in die Kontratte eins für die bergbaulichen Interessen im Ober- Bergamtsbezirk Dort- gegen. Die Grundbefizer haben die Forderungen der Arbeiter für die Errichtung städtischer Gebäude die Bestimmung mund ist aus begreiflicher Ursache in Angst, daß die Direktion der anerkannt. Der Lohn wird erhöht, die Entlohnung in Naturalien aufzunehmen, daß die Unternehmer den Arbeitern die achtstündige George Marien- Hütte nachgeben tönnte die rheinisch- westfälische wird beseitigt; den Arbeitern ist das Recht zugestanden worden, bei Arbeitszeit gewähren müssen. Bechen- Plutokratie hat ja ungeheuer viel Dreck am Steckener er vorkommenden Differenzen durch ihre Vertrauenspersonen mit den fuchte deshalb die Direktion in einem Telegramm aufs dringendste, Unternehmern unterhandeln zu dürfen. Aber kaum, daß ein auf dem bisherigen Standpunkte zu beharren und sicherte Streit beendet, bricht in anderer Gegend ein neuer aus; so streiken zu, daß teine andere Vereinszeche die Arbeiter jetzt die Landarbeiter in der unteren Lombardei, um dieselben Forder Georgs Marien Hütte einstellen werde. Das Tele- derungen durchzusehen wie die Bolognesen. gramm enthält noch einen Baunfluch gegen den christlichen Die Mittheilungen unseres Londoner Mitarbeiters über Gewerfverein und seinen Leiter, kurz die ultramontanen Arbeiter den Bergarbeiterstreik in Süd- Wales, die wir an anderer und ihre Organisation werden von der Unternehmerfippe in ganz Stelle zum Abdruck bringen, sind dahin zu ergänzen, daß die in derselben Weise bekämpft, wie sonst die Arbeiter, die sich der Sozial- Cardiff am 14. stattgehabte Konferenz der Bergleute mit 68 Hamburg, 16. April.( W.JT. B.) Die Hamburg- Amerikanische Demokratie angeschlossen haben. gegen 42 Stimmen den Antrag, dem Komitee Vollmachten zu er Packetfahrt- Attiengesellschaft" theilt mit, die Familie des Legations. Ein interessantes Schauspiel bei diesem Streit gewährt das Vertheilen, mit den Unternehmern sofortige bindende Verträge ab- fekretärs bei der amerikanischen Gesandtschaft in Madrid Mc. Arthur halten der katholischen Geistlichkeit. Bekanntlich hat der Bischof zuschließen, abgelehnt hat. Von dem angeblichen Beschluß der Unter- fei gestern Vormittag von Cherbourg mit dem Schnelldampfer„ Fürst von Osnabrück feine Zustimmung ertheilt, daß an den in Frage nehmer, daß sie auf ihre Forderung bezüglich der Vollmachten ver- Bismarck", der, um ihre Ankunft abzuwarten, dort eine Stunde tommenden 7 fatholischen Feiertagen gearbeitet werden dürfe. Die zichtet hätten, was wir der„ Boff. 3tg." entnommen, enthält der heute länger Aufenthalt hatte, nach New- York gereift. nationalliberale Bresse berichtet darüber: hier eingegangene" Standard" vom 15. April nichts. Die Aussichten Köln, 16. April.( B. H.) Die R. 3." meldet aus New- York, Trotz des Dispenses des Bischofs waren es Mitglieder des auf einen baldigen Friedensschluß sind somit wieder bedeutend ge- es scheine sicher, daß der Senat nun doch den Befehl zur Verniederen katholischen Klerus, die in direkter Oppo- ringere geworden. Wie der" Franff. 3tg." mitgetheilt wird, haben wendung der Streitkräfte an den Präsidenten erlaffe, und daß damit fition zu der Haltung ihres tirchlichen Oberen die fatholischen die Roblengruben Befißer von Lanarkshire in Schottland eine Konferenz von Abgesandten beider Häuser nothwendig werde, Arbeiter so lange aufgereizt haben, bis sie an das ihnen ihren Arbeitern eine Lohnerhöhung von 6 Pence pro Tag zu in welchem Falle der ermächtigende Beschluß des Abgeordnetenhauses vermeintlich geschehene Unrecht glaubten und allen Bernunftsgebilligt. Das zu zahlen wird ihnen durchaus nicht schwer fallen, schließlich doch durchgehen werde. In Gesprächen mit Senats gründen unzugänglich wurden. Der Vorsitzende des chriftlichen denn die Kohlenpreise sind pro Tonne um 2-3 Schillinge gestiegen. mitgliedern äußerte Präsident Mac Kinley, es würde ihn in Bergarbeiter Verbandes Brust hat dann die so ins Leben gerufene Zum Streit in Wales bemerkt die Westminster Gazette": Süd: Verlegenheit sehen, wenn ein Beschluß angenommen würde, der, Bewegung weiter geleitet. Nabe an offene Auflehnung gegen den wales produzirt jährlich 33 000 000 Tons Rohlen. Davon fördern entsprechend dem Antrage der Ausschußminderheit, die Anerkennung Bischof grenzt das Verhalten des katholischen Pfarrers in die Bergwerke, welche dem Verbande der Arbeiter angehören, der tubanischen Unabhängigkeit verlangen würde, indeffen gab Mac Wallenhorst. Der Bischof hat in feinem Dispens- Erlaß betont, 27 000 000 Tons. Alle im Betrieb befindlichen Bechen und diejenigen, Kinley nicht zu verstehen, daß er dagegen sein Beto einlegen wolle. daß die katholischen Bergarbeiter nicht auch von der Pflicht ent- welche die Forderungen der Arbeiter gewährt haben, gehören dem Frankfurt a. M., 16. April.( B. H.) Der hiesige Magistrat bunden feien, an den betreffenden Feiertagen die Messe zu besuchen, Verbande nicht an. Ausschlag tönnen natürlich die letteren Bechen beabsichtigt, fortan städtische Druckarbeiten nur an solche Druckereien und die Bergwerksbehörde hatte, um dies den Arbeitern zu ermög- nicht geben. Um die Streitfrage zu verstehen, muß man sich drei zu vergeben, welche der Tarifgemeinschaft angehören. lichen, den Beginn der Arbeit an diesen Tagen erst auf neun Uhr Dinge flar machen: 1. die alte Robustala, 2. die neue von den Rom, 16. April.( W. T. B.) Die Kammer beschloß, zwei morgens angefeßt. Was thut nun der genannte Pfarrer? Er lehnt Arbeitern verlangte, und 3. die neue von den Arbeitgebern vor- gegen das Duell eingebrachte Anträge in Erwägung zu ziehen und es einfach ab, die Frühmesse an diesen Feiertagen zu lesen und geschlagene. Die alte Stala nimmt die Löhne von 1879 zur Grund- an die Bureaus zu verweisen. Der eine von dem Deputirten macht es so den Bergleuten unmöglich, um neun Uhr morgens age. Kurz ausgedrückt, soll der Lohn der Arbeiter um 8/4 pt. de Martino eingebrachte Antrag betrifft die Einsehung einer Ehrenihrer firchlichen Pflicht zu genügen. Bei der straffen Bucht, steigen, sobald der Preis der Kohlen um einen Schilling in die jury, der andere, vom Deputirten Bernini im Namen der Sozialisten die sonst innerhalb der katholischen Hierarchie herrscht, muß das Höhe geht. 2. Nach der neuen von den Bergwerksbefizern vor eingebrachte, die Anwendung des gemeinen Rechts auf das Duell. Verhalten des niederen Klerus allen Fernerſtehenden äußerst geschlagenen Stala sollen die Löhne um 71/2 pet. fteigen, wenn der Rom, 16. April.( W. T. B.) Durch eine heute veröffentlichte befremlich erscheinen. Mit den Dsnabrücker Berhältnissen näher tohlenpreis auf 9 Schill. steigt. Steigt er auf 9 bis 11 Schill., fo Verordnung wird der Kriegsminister Generallieutenant Afinari di Vertraute wundern sich indeß darüber nicht. Ist es doch ein öffent- sollen die Löhne 8/4 pet. für jeden Schilling in die Höhe gehen. San Marzano wegen Ueberschreitung der Altersgrenze in den Ruheliches Geheimniß, daß anläßlich früherer Vorkommnisse die Autorität Steigt der Preis auf über 11 Schill., so soll die Lohnerhöhung stand versetzt und scheidet damit aus der aktiven Armee aus. des hochbetagten Bischofs fast ganz bei seinen Untergebenen ge- 91/2 pet. für jeden Schilling betragen. 8. Die Arbeiter stellen die Madrid, 16. April.( B. H.) Alle waffenfähigen Männer, schwunden ist. Das gilt besonders seit dem Zeitpunkte, wo ein folgenden Forderungen: Der Preis von 10 Schill. die Tonne Kohlen welche im Auslande weilen, wurden von den spanischen Konsulaten päpstlicher Kommissar von Rom nach Osnabrück kommen wird als Normalpreis betrachtet. Es ist der Minimalpreis. Geht benachrichtigt, daß sie sich unverzüglich in ihre Heimath zurück zu mußte, um einen Streitfall zwischen dem Bischof und dem Domkapitel der Preis hinunter, so soll das die Löhne nicht berühren. Für jeden begeben hätten. und zwar geschah es zu ungunsten des Bischofs zu ent- Schilling, den die Zonne Kohlen mehr bringt, soll den Arbeitern eine Madrid, 16. April.( B.$.) Die Regierung beschloß, die scheiden. Soll doch damals sogar der Bischof einige Tage wegen seines Lohnerhöhung von 10 pet. gewährt werden. Bis fiber die Sache spanischen Vertreter erst dann abzuberufen, wenn Mac Kinley die Borgehens gegen das Kapitel im großen Kirchenbann ge- Einigung erzielt worden ist, sollen die Arbeiter sofort 10 pt. mehr Interventions- Stefolutionen angenommen hat. standen haben! Der Streit soll durch ein dem Kapitel allzu erhalten." tolerantes Verhalten des Bischofs gegen die Evans gelischen entstanden sein. Das Verhältniß zwischen Bischof und niederem Klerus ist ein so unerquickliches geworden, daß man fast der Annahme zuneigen fönnte, ein Theil des Klerus unterstütze jetzt hauptsächlich, um dem Bischof Opposition zu machen, das Auftreten des Herrn Brust. Bu dem Streit nimmt heute der Verband deutscher Bergleute und Hüttenarbeiter Stellung. Madrid, 16. April.( B. H.) Die spanischen Truppen werden Der Monatsbericht der Vereinigten englischen Maschinens aus dem Jnnern der Insel Kuba zurückgezogen, um in den Rüftenbaner vom Monat April theilt mit, daß die Zahl der Mitglieder ortschaften verwendet zu werden. Malaga, 16. April.( W. T. B.) Manifeftanten durchzogen sich im März auf 88 674 beläuft. Der Verein hat demnach infolge des verlorenen Streits nur sehr wenig abgenommen, die" Berschmette- fchreiend die Straßen. Vor dem Hause des amerikanischen Kons rung", wenn sie je von den Unternehmern oder einem Theil der fuluts machten sie Halt und bewarfen dasselbe mit Steinen. Einer felben geplant gewesen sein sollte, ist sonach nicht gelungen. Im aus der Menge stieg auf einer Leiter hinauf zu dem WappenTelben Bericht wird ferner mitgetheilt, daß die Zahl der zu unterschild des Konsulats, riß es herunter und schleifte es durch die stützenden Mitglieder von 6794 auf 8855 heruntergegangen ist. Straßen. Der Präfekt ging den Ruheftörern entgegen und forderte Der Formerstreit bei Großmann in Wald in der Rhein Daraus darf der Schluß gezogen werden, daß die fie zur Ruhe auf. Gendarmerie durchzieht die Straßen. Die provinz ist nach vierwöchiger Dauer durch Vergleich beigelegt. Alle Streit betheiligten Arbeiter nunmehr alle wieder in Arbeit Stimmung der Bevölkerung ist äußerst erregt. am Streit betheiligt gewesenen Arbeiter werden wieder eingestellt. gebracht sind; ferner ist damit erwiesen, daß die englische Washington, 16. April.( B. H.) Der Manufakturwaaren Im Anschluß an diefe Mittheilung wird uns geschrieben: Es dürfte Industrie durch den Streit einen dauernden Schaden Millionär Wanamaper läßt in Pensylvanien ein ganzes Regiment Die Deffentlichkeit intereffiren, zu erfahren, inwieweit das Alters nicht genommen hat. Zudem weift der Bericht darauf auf seine Kosten anwerben. und Invaliditätsgesetz bei Streits zu Ungunsten der Arbeiter wirken hin, daß die englische Maschinenbau- Industrie im letzten Monat Armee sind hierher zurückgekehrt. 50 Familien schifften sich auf Havana, 16. April.( B. H) Acht Bataillone der aktiven fann, trotz des§ 108. Die Firma Großmann hat eine selbständige enorme Aufträge erhalten habe. Krankenkasse; von dieser aus wurden die Marken geklebt und am 1 der Verfailles" ein, um Ruba zu verlassen. Verantwortlicher Redakteur: August Jacobey in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin. Hierzu 3 Beilagen u. Unterhaltungsblatt. Br. 89. 15. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 17. April 1898. aus zwingenden Gründen die Genehmigung versagt wird, ein Zurück- Zur Lokalliste. In die von der Lokalkommission herauss Die Polizei im Dienste eines Buchhändlers. gehen erschwert ist und so nach Umständen ein aussichtsloser Streit gegebene Extra- Ausgabe der Lokalliſte für Berlin haben sich einige zum Ausbruch kommt, Fehler eingeschlichen, welche hiermit berichtigt werden: Im ersten = Jun vorigen Jahre tobte im Buchhändler- Börsenblatte Monate hindurch ein heftiger, felten einmüthiger Kampf des deutschen Sortiments Buchhandels gegen die nunmehr tgl. Hofbuchhandlung Schall u. Grund in Berlin wegen der eigenthümlichen Art des Vertriebes des Buches Unser Heldenkaiser" von W. Onden. Mit Umgebung des Sortiments- Buchhandels wurde es offiziös bei der preußischen und Reichsbeamtenschaft in der Weise vertrieben, daß der Ober- Hofmarschall Herr v. Mirbach ein Schreiben vom Kabinet der Kaiserin an die Minister erließ, in welchem er zum Vertriebe des Werkes aufforderte, die Minister erließen dann ein Rundschreiben an die Reffortchefs und diese eines an ihre Beamten unter Beifügung einer Bestellliste. Dieser Druck von oben scheint noch nicht genügt zu haben, denn jetzt wird das Buch gar durch Gendarmen verkauft. " § 15. Bevor ein, auch genehmigter, Streit proflamirt wird, hat Kreis ist der Festsaal Jägerstr. 69 nicht nur für Vereinsversammlungen, die Verwaltung oder Streitleitung alles zu versuchen, um einen güt- fondern für alle Versammlungen frei, im vierten Kreis( Often) muß lichen Ausgleich herbeizuführen, und erst wenn diese Versuche ver- es heißen: Clemens u. f. w. 350 Personen für Vereinsversammlungen, geblich find, kann die Proklamirung des Streits erfolgen. und Königstadt- Rafino 750 und 750 für Vereinsversammlungen. Die Die§§ 16 bis 19 bestimmen, daß bei Streits der Vorstand Juhaber der Lifte werden ersucht, dieses zu beachten. Ferner wird einen Bevollmächtigten beauftragen fann, einen Bergleich herbeizu- darauf aufmerksam gemacht, daß obige Lokalliste bei allen Mitführen. Die Streits sollen aus der Verbandskaffe unterstützt werden. gliedern der Berliner Lokalfommission unentgeltlich für BerIm Bedarfsfalle können Sammelliften ausgegeben oder eine Extra- fanimlungs Einberufer, Vereinsvorstände, Festkomitees u. f. w. zu steuer erhoben werden. Bei Streits sollen nur Mitglieder Unter haben ist. Die Lofaltommission. ftügungen erhalten. Den Mitgliedern des sozialdemokratischen Wahlvereins im weiten Wahlkreise zur Nachricht, daß am Dienstag, den 19. April, in Habel's Brauerei Ausschant, Bergmannstr. 5/7, die ordentliche Generalversammlung ftattfindet. Die Mitglieder werden aufgefordert, zahlreich und pünktlich zu erscheinen. Der Vorstand. § 20. Die Unterstüßung fann bis zur Hälfte des am Orte üblichen Lohnfahes, jedoch nicht unter 4 M. und nicht über 12 M. gewährt werden. Ueberschreitung dieses Sates ist nur bei Ber: heiratheten zuläffig, jedoch darf die Unterstügung zwei Drittel des Lohnes nicht übersteigen. zulässig. 1 Diese Ungeheuerlichkeit wurde zuerst ruchbar durch eine Mittheilung der Stettiner Abendzeitung", worin es hieß, daß es Auf-§ 21. Bei Ausbruch eines Streiks haben die Nichtverheiratheten, Freie Volksbühne. Die Weber" Vorstellung der 4. Absehen errege, wie seit mehreren Tagen fich Schuhleute eifrig damit fowie die zur Erhaltung von Familienangehörigen nicht verpflichteten theilung ist beut Nachmittag 23/4 Uhr im Friedrich Wilhelmstädtischen bemühen, für ein Lieferungswert, betitelt Unser Heldenkaiser" Verbandsmitglieder den Ort zu verlassen und alle Streiforte zu Theater. Die Mitglieder der 5. Abtheilung werden besonders darauf Unterschriften in der Bürgerschaft zu sammeln. Das Blatt hatte meiden; soweit ihr Verbleiben zur Aufrechterhaltung der Forderung aufmerksam gemacht, daß sie an zwei Sonntagen hinter einander gehört, dem Buche seien von allen Staatsministerien Empfehlungen und zur Fernhaltung des Zuzuges erforderlich ist, sind Ausnahmen Vorstellung haben, und zwar heut Nachmittag 23/4 Uhr im Leffingmit auf den Weg gegeben worden. In jedem Polizeirevier sei ein Theater Cyprienne" und am 24. April„ Die Weber" im Friedrich Beamter, der den ehrenvollen Auftrag bekommen habe, sich buch- Streifenden, welche sich den Anordnungen des Vorstandes nicht Wilhelmstädtischen Theater. Nachzügler aus anderen Abtheilungen händlerisch zu bethätigen. Das Blatt schließt seinen Artikel: Es fügen, tann die Unterstützung versagt oder entzogen werden. fönnen nur Zutritt erhalten, soweit Raum vorhanden ist, und zwar wird schwerlich begriffen werden können, wie es jemals Aufgabe§ 22. Zahlstellen, welche selbständig Sammellisten zur Unter- nur einen Stehplatz, da die Sitzpläße für die Mitglieder der betr. der Polizeiorgane werden kann, die Sorge der Verlags- ftübung ihres Streits an andere Orte versenden, können aus der Abtheilung reservirt sind.( Siehe heutiges Inferat.) buchhandlung den Vertrieb ihres Berlagsartikels zu Hauptkaffe nicht unterstüßt werden. theilen. Bom Standpunkt des Steuerzahlers aus, Beamten befolden muß, ist jedenfalls energisch Protest dagegen zu erheben, daß die Zeit der Polizeibeamten mit buchhändlerischen Bemühungen in Anspruch genommen wird." von den Gendarmen." = Arbeiter- Bildungsschule. Heute Abend 6 Uhr in Reller's; der die Nachdem das Streifreglement angenommen war, erfolgte von großem Saal, Koppenstr. 29, Vortrag des Herrn Dr. W. Meyer Jacobs Hamburg der Bericht der Beitungskommiffion. Er be- über Seine Reise nach Spitbergen"( mit zahlreichen rührte eine Reihe von Beschwerden, die an die Kommission bei Ab- Lichtbildern). Eintritt 20 Pf. Wir ersuchen die Parteigenoffinnen lehnung von Eingesandts und wegen Kürzung von Berichten ein- und Genossen nochmals, diesen äußerst interessanten Vortrag nicht Diefe Angaben gingen in das Hauptorgan des Buchhandels, gelaufen waren. Die Zeitung hat einen Ueberschuß von 14 000. zu verfäumen.( Siehe Inserat.) Ferner machen wir darauf auf: das Buchhändler- Börsenblatt" als offene Anfrage" und auch in an den Verband überwiesen. Der Vorstand beantragte, Redaktion merksam, daß in dieser Woche die neuen Unterrichtsturse in. einige Beitungen über. Die Folge davon war eine Buschrift aus und Druck der Zeitung nach Stuttgart zu verlegen. der Inselstr. 10 beginnen. Montag, den 18. April, Nationals; Goldap, worin es heißt:" Genau wie in Stettin geht es im Kreise Bur Begründung des Antrages wurde angeführt, daß es bet Lohn 5 tonomie( Grundbegriff der Nationalökonomie). Bortragender: Goldap, der Gendarm geht von einem Bauern zum andern, um bewegungen sehr vortheilhaft wäre, wenn Vorstand und Redaktion Dr. Konrad Schmidt. Mittwoch, den 20. April, Redes, Unterschriften zu sammeln; man unterschreibt allerdings, doch mit in engerer Fühlung ftänden, die jetzt fehle. Der Vorstand habe Uebung( Referat und Diskussion über gewerkschaftliche Fragen). schwerem Herzen. Die meisten leisten die Unterschrift nur unter nicht die Absicht, den Redakteur irgendwie zu bevormunden, nach Vortragender: Schriftsteller Richard Calwer. einem gewiffen Drucke. Man befürchtet eben Unannehmlichkeiten wie vor solle die Nedaktion einer Preßkommission unterstellt 22. April, Naturertenntniß( Entwickelung der Idee über EntFreitag, den! bleiben. Bon mehreren mehreren Seiten wurde dagegen gewünscht, ftebung und Zusammenhang des Weltgebäudes) Vortragender: Für jeden Kundigen war es von vorn herein Klar, daß daß der bisherige Zustand aufrecht erhalten bleibe. Die Dr. B. Borchardt. Wir erwarten von den Berliner Arbeitern, es sich um das obige Werk von Oncken handelte, und Schwierigkeiten einer gegenseitigen Verständigung zwischen den heiden daß sie auch an diesen Kursen sich ebenso zahlreich betheiligen werden, wieder um eine der eigenthümlichen Vertriebsmanipulationen Körperschaften, Vorstand und Redaktion, feien nicht so groß, daß man wie an den früheren. Mitgliedsbeitrag monatlich 25 Pf., Schulgeld der Verleger desselben, der Hofbuchhandlung Schall u. Grund. behaupten tönne, der bisherige Zustand hätte dem Verbande zum 1 M. pro Fach( 10 Abende). Die reichhaltige Bibliothek ist an den Aber man wurde auf eine falsche Fährte geleitet, oder richtiger von Nachtheil gereicht. Bei der Abstimmung wurde der Antrag, die vorgenannten Tagen von 8-9 Uhr geöffnet; die Vorträge beginnen der richtigen abgelenkt. Die Redaktion des Börsenblattes, bei der Zeitung nach Stuttgart zu verlegen, mit großer Majorität abgelehnt. pünktlich um 9 Uhr und enden un 1/211 Uhr. Die Adresse des man wiederholt eine gewisse Vorliebe für die Firma bemerkt zu Sodann wurde befchloffen, die Versammlungsberichte möglichst einzu Borsitzenden lautet: Hugo Warschawsti, N. Brunnenstr. 193, haben glaubt, legte die offene Anfrage" der Firma vor, welche beschränken, um den Raum für agitatorische und fachwissenschaftliche an den alle Zuschriften zu richten sind. merkte: sie hätte tein Interesse an einer Erwiderung, da ihr Zwecke beffer ausnüßen zu können. Der Vorstand. von der Angelegenheit nichts bekannt sei. Da nun das Werk Hierauf wurde über Abänderung des Statuts ver Empfehlungen von allen Staatsministerien hat, die einem anderen handelt. Das Beitrittsgeld wurde von 30 auf 40 Bf. erhöht, und Der Verein zur Speisung armer Kinder und Nothgleichnamigen Werte nicht zur Seite stehen, da die Verlagsbuchhand der Beitrag auf 20 Pf. für männliche und 10 Pf. für weibliche leidender", der am Freitag feine Jahresversammlung abhielt, hat lung nicht rundweg erwiderte, es handle sich nicht um ihr Wert, Mitglieder pro Woche belaffen. An Sterbegeld kann nach einjähriger im letzten Jahre über 22 000 m. für seine Zwecke verausgabt, darunter sondern sich hinter Unkenntniß verschanzte, so war für jedermann Mitgliedschaft 25 M. und nach dreijähriger Mitgliedschaft bis zu 3. B. rund 7895 M. für die Frühstückvertheilung in den Gemeindeflar, wie die Sache lag. Umgekehrt die Redaktion des Börsen- 50 M. gewährt werden. An Orten, wo die Angehörigen der Schulen, 8600 m. für die an Familien gegebenen Lebensmittel, blattes; sie veröffentlichte:" Es scheint sich also nicht um das be- einzelnen am Verbande betheiligten Berufe in größerer Zahl vor: 1042 M. für Extraunterflüßungen( Decken, Strohfäcke, Feuerung kannte Oncken'sche Wert des Verlages von Schall u. Grund zu handen sind, ist es denselben mit Zustimmung der Lokalverwaltung...) Die Frühstück vertheilung in den Schulen handeln." Mancher ließ sich durch das gesperrie nicht irre führen, gestattet, Settionen zu bilden. Dieselben unterstehen der Lokal hat, nach den Versicherungen der dabei betheiligten Rettoren tiefer Blickende thaten es nicht. Der Verein der Buchhändler zu verwaltung. und Lehrer, auch diesmal den segensreichsten Einfluß nicht nur Braunschweig forderte im Buchhändler- Börsenblatte auf, schleunigst Zur Bestreitung der Ausgaben der Lokalverwaltung können die auf den Gesundheitszustand der Kinder, sondern auch auf die RegelMaterial für die Sache zu sammeln und solches dem Börsenvereins- Bahlstellen bis 35 pt. der Beiträge verwenden. Die Lokal mäßigkeit des Schulbesuches und auf die Aufmerksamkeit in den Vorstande mit der Bitte zu übersenden, seinerseits eine bezügliche verwaltungen sind verpflichtet, Einrichtungen zu treffen und die Unterrichtsstunden gehabt, weshalb von den Rektoren immer neue Petition an den Reichstag zu richten. regelmäßige Einkassirung der Beiträge und die Zustellung des Bitten um Berücksichtigung ihrer Schulen eingehen. Dies bewirkte nun weitere Kundgebungen, Man erfuhr, wie Verbandsorgans sicherzustellen. Die Zahlstellen sind verpflichtet, Familien. Unterstügung soll es im letzten Jahre, trotz er3. B. der Anzeiger für Betriebsdienst 2c. zum Amtsblatte der tgl. vierteljährlich über die Lokalausgaben Abrechnung dem Verbands heblicher Steigerung der Ansprüche, doch möglich gewesen sein, alle Eisenbahndirektion Halle a. S." folgende Anzeige erlaffen hat:" Fest- vorstand einzusenden. dem Verein von Aerzten, Gemeindeschwestern u. f. w. zugewiesenen schrift: Unser Heldenkaiser." Die Dienststellen werden in den nächsten Tagen Ankündigungen der im Allerhöchsten Auftrage herausgegebenen den Ausbau der Agitationstommiffionen bezweckten. Beschloffen wurde, an den Berein wendenden, soweit die Gesuche wirklich begründet" Eine längere und eingehende Debatte zeitigten Anträge, welche Familien und auch den weitaus größten Theil der sich unmittelbar Festschrift„ Unser Seldenkaiser" nebst Probebogen, Probebild und der Verbandsvorstand hat das Gebiet des Deutschen Reiches in zweck waren, berücksichtigen zu können. Zu dieser vom Vorstande bei Grap Breßstimmen zugesandt erhalten. Diese Ankündigungen sind zur entsprechender Weise in Gaue einzutheilen und die Bahlstellen dem ftattung des Jahresberichtes abgegebenen Erklärung wurde aus der Kenntniß der nachgeordneten Beamten zu bringen. Der Preis des betreffenden Gau zuzutheilen. Die Leitung der inneren Verbands- Versammlung heraus von einem der Recherchenten bemerkt, Werkes, der im Buchhandel 5 M. beträgt, ist für die Beamten thätigkeit in jedem Gau liegt dem Gauvorstand ob. Die Wahl daß so viele Gesuche, auch solche von wirklich brdürftigen und auf 4 M. ermäßigt worden. Bestellungen find von den des Gauvorstandes erfolgt durch die Mitgliederversammlung der bittere Noth leidenden Familien abgewiesen würden. Hierauf einzelnen Dienststellen unmittelbar an die Verlagsbuchhandlung jenigen Bahlstelle, welche vom Verbandsvorstand als Vorort des wurde von der Vorsitzenden die prompte Antwort gegeben: Dann von Schall u. Grund, Berlin W. 62, zu richten." Dazu be- Gaues ernannt wird. waren die Gesuche nicht begründet". Um diesen Widerspruch zu mertt R. Streller in Leipzig sehr richtig:" Da der Verleger des Werkes von der Angelegenheit nichts weiß, darf vielleicht ge- maßgebenden Bestimmungen des§ 28 des Statuts auch für die Familie in der Regel nur zweimal( nur ausnahmsweise auch dreiIm übrigen gelten die für die Wahl der Bahlstellenverwaltungen verftehen, muß man sich erinnern, daß der Verein ein und dieselbe folgert werden, daß die staatlichen Organe der mangelhaften Gauvorstandswahlen. mal) in demselben Jahre auf vier bis sechs Wochen unterstützt. Rührigkeit des Verlegers unter die Arme greifen und den Absatz Die Gauvorstände haben die Aufgabe, nach Verständigung mit Gesuche um britte Unterstützungen find also instruktionsgemäß auf diesem zunächst noch ungewöhnlichen Wege fördern wollen." dem Verbandsvorstand die Agitation für den Verband in ihrem in der Regel ebenfalls als unbegründet" abzuweisen, Aus Liffa erfährt man, daß an den dortigen Magistrat ebenfalls Gau zu betreiben, ferner bei Lohnbewegungen die Intereffen des auch dann, wenn die bittende Familie sich immer noch in Noth einige hundert Probebogen des Werkes mit der Aufforderung Verbandes zu wahren, dem Verbandsvorstand auf deffen Ansuchen, zur Substription à 4 M. statt 5 M. gefandt wurden. Diese Probe- fowie aus eigener Initiative Informationen über die Vorgänge bogen sind dann seitens des Magistrats an Private vertheilt worden. und Verhältniffe in den Zahlstellen des Gaues zu ertheilen, sowie Die Folge war, daß die bisherigen Käufer meinten, fie feien von nothwendige Revisionen einzelner Zahlstellen auszuführen. den Sortiments- Buchhändlern um 1 M. betrogen worden, weil das Die Kosten der Agitation der Gauvorstände übernehmen die Werk beim Magistrat um 1 M. billiger als vom Buchhändler be- Bahlstellen durch Zahlung von 5 pCt. Der Beiträge. Reichen die Beiträge der Bahlstellen nicht aus zur Erfüllung der Aufgaben des glaublichen Sache, sondern laffen nur die bisherigen Thatsachen Verbandsvorstand einzureichen, unter Beifügung eines mit Roften Wir enthalten uns weiterer Erörterungen dieser nahezu un- Gauvorstandes, so hat diefer einen Antrag auf Bufchuß an den dem Mittel gegriffen, zeitweilig überhaupt teine Gereden. Hoffentlich ist sie noch nicht zu Ende. Man kann sich nur wundern, wie königlich preußische Behörden dazu kommen, zu gunsten einer einzelnen Buchhandlung zu interveniren und, wenn auch wider Willen, das ganze Buchhändlergewerbe zu schädigen und in den Geruch der Unredlichkeit zu bringen. zogen werden könne. Generalversammlung des deutschen Holzarbeiter- Verbandes. Göttingen, den 15. April. In der heutigen Sigung wurde in der Berathung des Streik reglements fortgefahren. Die wichtigsten beschlossenen Paragraphen Lauten: § 1. Sämmtliche Streits innerhalb des Verbandes unterliegen der Oberleitung des Verbandsvorstandes. § 2. Zahlstellen, welche den Eintritt in eine Lohnbewegung Angriffsstreit beabsichtigen, haben dies durch die Lofalverwaltung rechtzeitig mit den ersten Vorbereitungen dem Verbandsvorstand zu melden und einen Streit- Fragebogen" zu verlangen, um durch wahrheitsgemäße Beantwortung desselben dem Vorstande die Be urtheilung der einschlägigen Verhältnisse am Drte zu ermöglichen. § 3 enthält die im Gesuch zur Beantwortung gestellten Fragen. § 4. Gesuche um Genehmigung von Angriffsstreits, welche für Frühjahr oder Sommer geplant werden, tönnen nur dann berüc fichtigt werden, wenn diefelben bis spätestens 1. Februar eingereicht voranschlag versehenen Agitationsplanes. Die Entscheidung über die Gewährung solcher Buschüsse verbleibt dem Verbandsvorstand, doch ist derfelbe beauftragt, die agitatorische Thätigkeit der Gau vorstände thunlichst zu unterstützen. Diejenigen Kosten, welche durch Erfüllung direkter Aufträge des Vorftandes entstehen, werden in allen Fällen aus der Verbandskaffe bezahlt. Die Gauvorstände haben halbjährlich eine detaillirte Abrechnung über alle Einnahmen und Ausgaben, sowie einen Bericht über die Situation und ihre Thätigkeit im Gau an den Verbandsvorstand einzufenden, welcher dieselben zusammenzustellen und zu veröffentlichen hat. Die Verbandstage sollen alle 2 Jahre stattfinden. Ferner wurde beschlossen, daß jeder Verbandstag den Vorort für den nächsten zu bestimmen hat. Für das Jahr 1900 wurde Nürnberg bestimmt. In Zukunft soll auf 800 Mitglieder( bisher auf 500) ein Delegirter entfallen. Lokales. Die Adressen der Mitglieder der Lokalkommiffion find: Erfter Wahlkreis: Ostar Kentel, Stralaner- Brücke 6, Que rg. I. Fris Felgentreff, Wienerftr. 36, Hof III. Zweiter Wahlkreis: Gustav Lachmann, Razbachstr. 22. & ris Wüstenhagen, Schönleinstr. 6. Dritter Wahlkreis: Ostar Mahle, Ritterstraße 8, III. 66, IV. Vierter Wahlkreis und von den betheiligten Verbandsmitgliedern in geheimer Ab. Wilhelm Side( O): Seine. Faber, Rübersdorfer stimmung ein dahingehender Beschluß gefaßt wurde und u. a. die Abfchaffung der Ueberstunden enthalten. § 5. Der Verbandsvorstand hat die Gesuche um Genehmigung von Angriffsstreits denjenigen Agitationstommiffionen, in deren Bezirk die um Genehmigung nachsuchende Zahlstellel sich befindet, zur Begutachtung zu unterbreiten. Auf grund dieses Gutachtens ent scheidet der Vorstand über Genehmigung oder Ablehnung. Die folgenden Paragraphen bis 13 enthalten Bestimmungen über die Art, wie die Streifgesuche vom Vorstand und Agitations. tommission geschäftlich erledigt werden sollen. § 14. Bevor die Genehmigung ertheilt ist, haben die Kollegen eine durchaus zuwartende Stellung einzunehmen, damit nicht, wenn straße 20, III. Dstar Blume, Frankfurter Allee 81, Hof III. Bierter Wahlkreis( Südost): Herm. Jäd, Forsterstr. 18, III. Valentin Winzens, Wrangelfir. 60, II. Herm. Balte, Wrangelstr. 55, Hof III( für Treptow). Fünfter Wahlkreis: Wilh. Spät, Weinftr. 28, pt. Gust. Busse, Sophienstr. 28/29. Sechfier Wahlkreis: Georg Renfer, Beusselstr. 23, part. Wilh. Freythaler, Gartenplag 1, III. Brintmann, Prinzen- Allee 21. Rud. Springborn, Trescowstr. 34. Alle Anfragen, Brieffendungen u. s. w. find an Ostar mahle, Ritterstr. 3, III, zu richten. " Bei der befindet. Gegen dieses Verfahren ist an sich kaum etwas einzuGröße des vorhandenen Elends und der Kleinheit der zusammenwenden. Angesichts des starten Mißverhältnisses, das zwischen der gebrachten Mittel besteht, muß in allen wohlthätigen" und gemeins müßigen Vereinen ebenso oder ähnlich verfahren werden.( Der Verein aur Speisung armer Kinder xc." hat in Zeiten besonders großen Andranges von Bittstellern im Jahre 1892 fogar, man unter solchen Umständen noch das Recht hat, zu erklären, daß suche mehr anzunehmen.) Gine andere Frage ist freilich, ob man den Ansprüchen, die sich auf wirkliche Noth stüßten, befriedigt Dieses Recht zu haben, und leider befindet er sich auch hierin in babe. Der Verein zur Speisung armer Kinder u. f. w." glaubt, habe. Der Verein zur Speisung armer Kinder u. f. w." glaubt, dieses Recht zu haben, und leider befindet er sich auch hierin in wohlthätigen" und gemeinnützigen" Vereinen. Nur wenige gestehen, Uebereinstimmung zwar nicht mit allen, aber doch mit den meisten offen ein, daß sie ohnmächtig sind, daß sie sich nach der furzen, viel zu kurzen Decke streckend- oft kaum die allerdringendsten An Sprüche zu befriedigen vermögen. Ein Broterwerb, der in unserer Zeit wie ein Ueberbleibset des Mittelalters erscheinen muß, ist das Anfertigen schriftlicher Arbeiten jeder Art. Wer sich die Mühe nimmt, jenem Broterwerb nachzuforschen, wird erstaunt sein über seinen großen Umfang. Da find zuerst die vielen Winkeladvokaten, die Unfallsachen, Klagen und Eingaben auffeßen. Sie verfügen meist über eine geringe Gesetzesfenntniß und schreiben ein einigermaßen flares Deutsch, was von ihren Auftraggebern, die meist jahrelang keine Feder in der Hand gehabt haben, nicht immer au fagen ist. Dann aber giebt es auch noch Personen, die sich nur Briefe schreiben lassen. Sie finden auch Hilfsbereite gegen eine entsprechende Bezahlung. Diese Hilfsbereite sind häufig Besizer, vou Restaurationen, die sich durch ihre schriftlichen Arbeiten ihre Kundschaft erhalten und unter Umständen sich auch bereit finden, Dichtungen in Poesie und Prosa, ftilvoll und zweckentsprechend fos fort anzufertigen. Es entwickeln sich bei diesen Gelegenheiten Szenen, die an die romantischen Gemälde erinnern, auf denen ein junges Mädchen einem öffentlichen Briefschreiber ihr Herz ausschüttet. Die Schöpfer dieser Gemälde haben diese Handlung stets wahrlich ihren Stoff recht nahe haben können. Dann aber hätten sie den romantischen Nimbus entbehren müssen und wären vielleicht auf Darstellungen gekommen, die nichts von der Süßlichkeit ihres Gemäldes an sich haben und gar zu wahrheitsgemäß Dinge schildern, die in dem Deutschen Reich mit seinem hochgepriesenen Schulwesen recht sonderbar anmuthen. Einem Gewerbe scheinen, die schriftlichen Arbeiten besonders schwer zu fallen: den Schiffern. Im Zentrum der Stadt, in der Nähe des Molkenmarktes, sowie in allen Gegenden, in denen Ausladestellen für Rähne find, findet man in den Schaufestern der Restaurationen einen Bettel mit der Ansi fündigung, daß im Lokal Anmeldungen für Schiffer zu haben sind. nach den füdlichen Staaten Europa's verlegt. Sie hätten verkehr treten. waren und Jin Lokal steht in der Nähe eines Fensters ein Tisch mit den Melde- brach gestern früh wiederum in demselben Hause Feuer aus. Auch nur in dem unheilbaren Augenleiden zu suchen, das den Mann zetteln und einem Schreibzeug. Selten aber setzt sich ein Schiffer diesmal liegt Brandstiftung vor, da die Treppen bis in das dritte nerveftrant gemacht hatte. zum Ausfüllen der Meldezettel hin, fast stets muß der Wirth seine Stockwerk hinein mit Petroleum begossen waren. Durch das Feuer geübte Hand dazu leihen. Nun ist es ja Thatsache, daß wurde eine Fußdecke zerstört und die zum ersten Stockwerk hinauf Ju Nr. 38 nuseres Blattes vom 10. März brachten wir unter den Schiffern viele sind, die mit der Schrift nicht gut um führende Treppe beschädigt. Weiterer Schaden ist nicht entstanden. einen Artikel, den Maurerpolier Torgan in Schöneberg zugehen verstehen, weil sie von Kindheit an schon auf dem Wasser Der Verdacht, die Brandstiftung verübt zu haben, lenkte sich auf betreffend. In diesem Artikel wurde unter anderem gesagt: waren und mit ihren Eltern von Ort zu Drt reisten. Die Winter- den bei dem Tischler Radtke wohnenden Kellner Moritz Wenzel, Torgau habe seinen Leuten nur unter der Bedingung in der Bauschulen konnten ihnen nicht immer die nöthige Gewandheit zu da Fußspuren, auf welche die Stiefel des Wenzel genau passen, bis fantine, die einem Invaliden gehörte, den Verkehr erlaubt, daß der schriftlichen Arbeiten beibringen. Immerhin berührt es in der vor sein Bett führten. Er wurde verhaftet und der Kriminalpolizei Invalide ihm als besondere Kontribution freies Eſſen ſpendirte und Heimath des Schulmeisters, unserm lieben deutschen Vaterlande, zugeführt. Der Bursche hat dann auf der Polizeiwache ein Geim außerdem für jede drei Mart, die für verkauftes Bier recht sonderbar. Und es sind ja nicht allein die Schiffer, die unter ständniß abgelegt und gleichzeitig seine Zante, Frau Radtke, der gelöst wurden, dreißig Pfennige Wuchergeld zahlen mußte. einer mangelhaften Schulbildung zu leiden haben. Die lebhafte Auftiftung beschuldigt. Auf grund dieser Angaben wurde Durch diese Manipulationen, so hieß es in dem Artikel, Reklame, die die Winkeladvokaten in den Zeitungen treiben, beweist Frau Radtke heute Mittag festgenommen. Der weitere Sachverhalt seien die Getränke so schlecht geworden, daß die Maurer und nur zu deutlich, daß die Erfolge der heutigen Schulbildung immer bedarf noch der Klärung, welche in Kürze durch die fortschreitende Bimmerer wiederholt Krach machen mußten. Endlich war die Benoch sehr zu wünschen übrig lassen und daß ein Eingehen auf Untersuchung zu erwarten ist. Es sei bemerkt, daß der verhaftete der das Bier geliefert hatte, ebenfalls an Torgan für jeden ver hauptung aufgestellt, daß der Wirth Klose in der Zeltowerstraße, Klage- Anfertigung u. s. w. im Unterricht ganz angebracht wäre, da Bursche der Sohn eines hiesigen Sicherheitsbeamten ist. sie im praktischen nur zu oft gebraucht werden. einnahmten Thaler 30 Pf. abzuliefern hatte, so daß Torgau 60 Pf. Eheschließungen in Berlin 1897. Die Zahl der Berliner Der Mord in der Hafenhaide. Ueber die gestern erfolgten für jeden Thaler verkauften Bieres einzuheimisen verstand. Der Invalide Eheschließungen, die feit 1895 und 1896 wieder im Zunehmen ist, Sistirungen, die sämmtlich erfolglos verliefen, liegen folgende babe alsdann sich auf eigene Faust Bier bestellt, worauf der Polier Torgau bat 1897 eine weitere Zunahme gehabt. Nach den vorläufigen Meldungen vor: unter Androhung der sofortigen Entlassung ein Verbot an seine sämmt Monatsberichten des Berliner Statistischen Amts wurden hier im Die jüngste Tochter des Arbeiters Günther, Helene, ein Mädchen lichen Arbeiter richtete, die Kantine des Invaliden weiter zu besuchen. Jahre 1897 im Januar 1033, im Februar 1076, im März 1640, im von 18 Jahren, die mit ihrer ermordeten Schwester vielfach die Diese Drohung sei auch ausgeführt worden, als eine Anzahl Arbeiter April 2617, im Mai 1578, im Juni 1280, im Juli 1208, im Tanzfäle in der Hafenhaide besucht hat und mit ihr am zweiten dem Ukas zu trozen wagten. Dem Torgau sei schließlich von der Auguft 1146, im September 1725, im Oftober 2971, im No- Osterfeiertage bei Kliem war, erinnerte sich, daß dort ein Kellner Bauverwaltung eine Rüge ertheilt worden." vember 1644, im Dezember 1411, überhaupt im Jahre 1897- Rellner wurde ermittelt und verhört, konnte aber sein Alibi nachweisen. richteten Schreiben erklärt, daß die in dem Artikel über seine Person Hierzu hat Herr Torgau in einem bereits früher an uns geAeußerungen gemacht habe, die verdächtig erscheinen könnten. Der fammen 19 329 Chen geschlossen, während die Zahl der Eheschließungen in den Vorjahren 1896: 18 642, 1895: 17 288, 1894: benso wie er mußte auch ein Musiker E. wieder entlassen werden, gemachten Ausführungen nicht zutreffen. Wir erklären nun auf 16 820 war. In den vier Jahren 1894-1897 heiratheten 20,47, auf den ein Artist den Verdacht gelenkt hatte. Eine neue Zengin Wunsch des Herrn Torgau, daß wir falsch unterri 20,75, 21,94, 22,28 pro Mille der durchschnittlichen Bevölkerung. hat die Kriminalpolizei in der Tochter des Hauswarts Zimmer daß wir uns im Wege eines Sühneverfahrens verpfuchteten, 20 m Mit Berlin telephonisch verbunden find insgesammt 416 Orte. Günther am Donnerstag Abend gegen 10 Uhr an dem Haufe aus der Lehninerstraße ermittelt. Diese hat die ihr bekannte Luise an den Berliner Asylverein für Obdachlose zu zahlen. Die Fernsprechdrähte erstrecken sich über das ganze Deutsche Reich, Lehninerstraße 9, in dem sie wohnt, vorübergehen sehen und begrüßt. angekommenen neuen Gästen befinden sich einige dem Kreis der wirbelloſen Unter den im Berliner Aquarium aus dem Adriatischen Meere nach Memel und Mülhausen i. E., nach Apenrade und nach München, In ihrer Begleitung befand sich ein Mann, den Fräulein Zimmer Thiere angehörende Arten von einer Schönheit und Farbenpracht, die der nach Schlesien und nach dem Rhein, ferner nach der Schweiz, nach nur von Ansehen kennt, nicht dem Namen nach, und von dem sie uneingeweihte gerade bei derartigen Geschöpfen am wenigsten vermuthet. Holland, Dänemark und Desterreich- Ungarn. Nach Berlin folgt gehört zu haben glaubt, daß er Schlächter sei. Nachforschungen So eine Spezies der Gattung Seeraupe von etwa Handlänge und fünf Leipzig mit 176, Mannheim mit 172, Köln mit 153, Hamburg mit nach dieser Richtung sind im Gange. Erwähnt sei noch eine Wahr- Bentimeter Breite, deren Rückenschuppen lange, einen dichten Filz bildende 143, Frankfurt a. M. und Hannover mit je 181, Stuttgart mit 129, nehmung, die eine Pförtnerfrau Hein aus der Boppstraße 4 gestern den wissenschaftlichen Namen Aphrodite mit Fug und Recht führt. Aber und wunderbar goldgrün glänzende Borstenfransen zieren, infolge dessen sie. Dresden mit 128 Fernsprech- Verbindungen mit anderen Ortschaften. Morgen gemacht haben will. Diese Frau kannte die Günther'sche niemand würde dieses prächtige, hier im Aquarium auf dem Beckengrund Ueberhaupt besigen im Deutschen Reiche 691 Ortschaften städtische Familie von früher her, als sie in der Boppstraße 6 wohnte, und sich aufhaltende Wesen als einen Wurm", und ein solches ist es doch seiner Fernsprechnete und können mit anderen Ortschaften in Fernsprech- besuchte sie heute Morgen um 8 Uhr. Dabei fiel ihr vor dem Organisation nach, anzusprechen wagen. Niemand wird auch an Würmer Hause Fürbringerstraße 9, in das im vergangenen Monat Günther denken, wenn er aus frei vom Grunde in die Höhe ragenden, vielleicht Mit Beginn des Sommer Fahrplans der Großen aus dem Nachbarhause Nr. 8 umgezogen ist, ein gutgekleideter Mann bleistiftdicken Kalk- und Sandröhren Büschel zarter, in Spiralen geordneter Berliner Straßenbahn- Gesellschaft, welcher am 1. Mai in fraft von etwa 30 Jahren dadurch auf, daß er das Haus fortgesetzt sich bewegen sieht; und doch gehören die Träger dieser schönen Auszeichnungen, weiß und farbig geringelter Fäden( Kiemenfäden) hervorragen und anmuthig treten soll, werden verschiedene Preisermäßigungen vorgenommen. beobachtete. Als Frau Hein den Mann scharf ansah, lief er, wie von welchen soeben eine Anzahl Prachtexemplare angekommen ist, auch zu. So wird der Fahrpreis der Linie Tegel- Unter den Linden auf sie sagt, davon, sah sich an der Ecke der Schleiermacherstraße noch den Borstenwürmern. 25 Pf. herabgesetzt. Für die Strecke Tegel- Weddingplak beträgt der einmal um und verschwand dann in der Blücherstraße hinein. Ob Fahrpreis 15, für die Strecke Tegel- Oranienburger Thor 20 Pf. diese Wahrnehmung irgend einen Werth hat, steht jedoch dahin. An der Volkshochschule Humboldt- Akademie beginnen Die Pferdebahnlinie Unter den Linden- Tegeler Chauffee wird auf- Der Holzbildhauer Arthur Schulz aus der Megerstraße 33 und der Montag und folgende Wochentage die 48 Vortragszyklen und Unters gehoben und an ſtelle deffen nach Tegel sowie nach Dalldorf je ein Herr aus der Gipsstraße, die am Donnerstag Abend in der richtsturse aus allen Wissensgebieten, welche in den Zehistätten Halbstundenverkehr eingerichtet. Kindel'schen Wirthschaft waren, haben sich gemeldet. Sie haben mit NW. Georgenſtr. 30/31, W. Lüßowstr. 84d und W. II, Wilhelm Kennzeichnend für die Lage der Bühnenangehörigen ist den Personen, die mit einem Mädchen in derselben Wirthschaft straße 92/93( Architektenhaus) in diesem Frühjahrsquartal für Herren folgende vom Berl. Fremdenblatt" gebrachte Meldung: Frau waren und Billard spielten, nichts zu thun. Die Begleiter des und Damen gehalten werden. Die Vorlesungen finden in den Nuscha Buze Beermann, Direktorin des Neuen Theaters Mädchens, das nach der Meinung des Herrn Schulz ohne Hut beiden erstgenannten Lehrstätten wie bisher in den Abendstunden vom September 1898 beginnt jetzt schon mit der Küngekommen und gegangen ist, sind zwei noch vollständig unbekannte statt, im Architektenhause dagegen in den Vormittagsstunden 11-12 digung von Mitgliedern. Sie hat gefunden, daß ihr Personal Männer. Eine Korrespondenz will, wissen, daß die Kriminalpolizei und 12-1 Uhr. In allen drei Lehrstätten ist der erste Vortrag digung von Mitgliedert. überfomplet, und versucht Kontrakte zu lösen. An sich ja noch eine ganz bestimmte Spur aufgenommen hat und zwar nach einer jedes Zyklus auch ohne Hörerkarte zugängig. Alles Nähere enthalten ein lobenswerther Vorgang, da ein Mitglied lieber eine fried- Person, welche seit dem gestrigen Freitag verschwunden ist. die ausführlichen Programme, welche im Invalidendant und in den liche Lösung vereinbaren wird, als der Ungnade seiner Behörde Das Polizeipräsidium theilt mit: In der Günther'schen Bureaus: Unter den Linden 47, Potsdamerstr. 116a, Prinzenstr. 54 verfallen will. Aber die Art und Weise, wie diese Lösungen Mordfache ist die Vernehmung eines Zeugen von Bedeutung, und Landsbergerstr. 32 für 10 Pf. käuflich find; ebenda finden die angestrebt wurden, beleuchtet wieder so recht den unverantwortlichen welcher mit der Ermordeten im Mai vorigen Jahres mehrfach im Einschreibungen statt. Wucher mit Talentmaterial. Mit der Androhung, daß dem Mit Reichardt'schen Lokal in der Hasenhaide verkehrt hat, glied doch in den ersten vier Wochen gekündigt werden würde, trat von ihr Emil genannt wurde und wie folgt be der Vertreter der Frau Direktorin an die betreffenden Mitglieder schrieben wird: Etwa 20 Jahre alt, mittelgroß, fräftig, heran. Von einer Entschädigung wurde gar nicht mehr geredet, flarkes, volles Gesicht mit flarfem mittelblondem, nach fondern die Alternative gestellt: Du gehst oder wirft gegangen! auswärts gedrehteni Schnurrbart, die Haare blond, in Frau Buze hätte beffer daran gethan, ihr Personal vorsichtiger zu der Mitte etwas gekräufelt und dünn, nach beiden Seiten fammenzustellen. Es ist ja nicht leicht, Direktor ohne Furcht und ein wenig gescheitelt, auf dem Wirbel eine fable Stelle. Zadel zu sein und ohne Fehlgriff eine Künstlerschaar um sich zu Der betreffende, welcher angegeben hatte, Schlächter zu fein vereinigen; aber ganz ohne Lehrgeld" darf man dabei nicht und bei Lindemann in Arbeit gestanden zu haben, soll bald mit ausgehen wollen! Hat sich Frau Direktor geirrt, so schätze einem grauen Anzuge, bald mit einer hellen Hose mit schwarzen Fenerbericht. Freitag Abend 8 Uhr entstand Pallifaben. fie ben Frrthum einigermaßen nach den Gageverlusten ihrer Mit Streifen und schwarzem Jacket bekleidet gewesen sein. In bezug traße 75 in einer Tischlerei ein Brand, der Hobelspäne und Nußglieder ab. auf den Thäter wird bemerkt, daß derselbe sich an den Aermeln holz einäscherte. Sonnabend Nachmittag 12 Uhr brannte Im heroischen Kampfe gegen den nächst dem Druckfehler- fleckt haben und daher wohl die Kleidung gewechselt haben dürfte. Um 3/2 Uhr erfolgte Jüdenstraße 26 eine starke Gasäthers und auch sonst an den Kleidungsstücken mit Blut be: Schillingstraße 35 a Holzwolle und Hausgeräth im Keller. teufel gräßlichsten Feinde der Zeitungen, dem Doublettenkobold, hat Der Mordplas und seine Umgebung waren heute Vormittag von explosion in dem Laboratorium des Chemikers Alvens, das ſich im der vor keinem Opfer zurückschreckende Stephany nun einen großen Erfolg zu verzeichnen. Seit einigen Wochen veröffentlicht die alte Taufenden von Menschen aus den verschiedensten Streifen besucht. ersten Stock des Quergebändes befindet. Der entstandene Luftdruck Tante Voß einen Abenteurerroman„ Ein lezler Wille" von V. H. Die Jungen, die sich in der Hafenhaide viel herumtreiben, haben war so start, daß die Fenster des Vorderhauses zersplitterten. Die Wickström, einem wenig bekannten schwedischen Verfasser. In dem an die Stelle, wo die Leiche gefunden wurde, einen Feldstein Einrichtung des Laboratoriums stand im Nu in Flammen, die von felben wurde in den düstersten Farben das Glend der Kellner, ihre überlange Arbeitszeit, ihre schlechte Behandlung geschildert und nun gar wurde das Börsenspiel mit Raub und anderen Verbrechen ganz gleichgeftellt. Das wäre alles der Vossin über dem Strich nicht möglich, da find Doubletten gänzlich ausgeschlossen. zupumpen. Der Botanische Garten( Potsdamerstr. 75) ist heute nach mittags von 2-7 Uhr für das Publikum geöffnet. Augenblicklich haben die Azaleen und Kamelien ihre prachtvollen Blüthen entfaltet, so daß schon deren Besichtigung allein einen Spaziergang nach dem Botanischen Garten lohnt. Von den übrigen Gewächshäusern stehen das Balmenhaus, sowie das Haus, in dem die Nutzpflanzen unferer Kolonien nach der Art ihrer Verwendung aufgestellt sind, den Besuchern offen. ad der Feuerwehr erst nach fast einstündiger Arbeit beseitigt werden und an den Händen. Eine Stunde später war Jakobikirch= konnten. Der Inhaber erlitt bedeutende Brandwunden im Gesicht straße 9 ein Küchenbrand abzulöschen. Ein Spind und der Fußboden wurden eingeäschert. Aus den Nachbarorten. geschleppt und dabei ein aus Knütteln zusammengebundenes Kreuz erdie lebhaftefte Erregung über die Unthat und die durch sie grell berichtet. Unter der Bewohnerschaft jener Gegend herrscht noch immer feuchtete Unsicherheit des Stadttheils. Die neuen Straßen in jenem Biertel, die Zebninerstraße, die Siboldstraße und andere sind wenig bebaut, zum theil nur auf einer Seite. Diese halb bebauten Straßen haben Grünenthal's Vermögen". Erst jetzt wird bekannt, in auch nur eine einseitige Beleuchtung, ein Uebelstand, der in der Nachwelcher Höhe sich die vorgefundenen bezw. beschlagnahmten Summen barschaft vom Gehölz, in dem allerhand lichtscheues Gesindel seine bewegen, und zwar betragen die im Gerichtsverwahrsam fich be- Schlupfwinkel hat, doppelt unangenehm empfunden wird. Den Tag findenden Gelde etiva 220 000 m. Grünenthal selbst hat stets, als über und in den ersten Abendstunden gewährt der lebhafte Ber- Schöneberg. Den Genossen und Genofsinnen zur Nachricht, er von seinen Freunden befragt wurde, wie hoch sein Vermögen fei, fehr der Soldaten aus den benachbarten Kasernen ein gewisses daß am Donnerstag, den 21. April, abends 8 Uhr, eine Boltsgeäußert: Einige 200 000. werden es wohl sein." Hierbei sei Gefühl der Sicherheit. Nach dem Zapfenstreich getraut sich kaum Versammlung in der Schloßbrauerei, Hauptstr. 112-114, stattfindet. saber bemerkt, daß die der Elly Golz abgenommenen Gelder nicht noch jemand hinaus. Die polizeiliche Ueberwachung ist so spärlich Der Kandidat des Kreises, Reichstags- Abgeordneter Fri 3ubeil, mit eingerechnet sind; dieses Geld wird auch gerichtsseitig getrennt und schwach, daß sie durchaus teine genügende Sicherheit bietet. wird über die bevorstehenden Reichstags Wahlen sprechen. Zahl von dem des Grünenthal verwahrt. Neuerdings sollen auch gute Ueber die Ermordete wird noch berichtet, daß sie auch unter reichem Besuch sieht entgegen Der Vertrauensmann. Freunde" des Gr. mehrfach vernommen worden sein, die an dem dem Militär der benachbarten Kasernen zahlreiche Bekanntschaften Schicksal desselben den lebhaftesten Antheil nehmen müßten, denn hatte. Frau Günther vermißt einen weißen Unterrock ihrer Tochter, Generalversammlung des Arbeiter- Bildungsvereins am Dienstag, den Schmargendorf. Den Parteigenossen zur Nachricht, daß die erwiesenermaßen hat Gr. nicht nur wiederholt Reisen mit ihnen ge- den diese ihrer Meinung nach noch am Donnerstag Abend getragen 19. April, abends 81/2 Uhr, bei Baier, Warnemünderstr. 6, stattmacht, auch Geschenke an ihre Frauen und Töchter waren hat, der aber bei der Reiche nicht gefunden worden ist. Wenn die etwas Alltägliches; seine Freunde begnügten sich damit, ihn au- Frau sich nicht irrt, so muß man annehmen, daß der Mörder den findet. Um zahlreichen Besuch bittet Der Vorstand. Rock an sich genommen hat, vielleicht, um darin gewisse Zeichentheile, Wilmersdorf. Angesichts der bevorstehenden ReichstagsSommer- Fernsprechanschlüsse" sollen mit Beginn dieses die fehlen, wegzuschaffen. Woher Louise Günther das H. 2. 6" Wahlen ist es Pflicht der Parteigenoffen, der am Orte bestehenden Sommers zur Einführung gelangen. Während im übrigen die Ver- gezeichnete Taschentuch hatte, weiß man nicht. politischen Organisation beizutreten. Es ist dies, der Arbeiter legung von Sprechstellen nach und von Vororten unstatthaft" ist, hat andererseits das Reichspostamt jetzt nachgegeben", daß in erfchoffen habe, fand am geftrigen Nachmittag in Berlin Berbreitung. Stimmenzahl keineswegs als besonders hoch bezeichnet werden kann. Das Gerücht, daß der Mörder aus der Hafenhaide sich Berhältniß zu der bei den letzten Reichstags- Wahlen abgegebenen Bildungsverein zu Wilmersdorf, dessen Mitgliederzahl im Stadt Fernsprecheinrichtungen, welche durch Leitungen für den Vor- Daffelbe bestätigte sich nicht. Beranlassung zu der Kunde gab ein Die Versammlungen des Vereins finden jeden Mittwoch nach dem 1. und Nachbarortsverkehr miteinander in unmittelbarer Verbindung Selbstmord, den mittags gegen 12 Uhr der in der Alten Schönhauser- und dem 15. im Monat im Vereinslokal, Berlinerstr. 40 bei Klingenstehen, für denselben Theilnehmer neben seinem Anschluß in dem straße 33 wohnende Sprachlehrer Linsemann verübt hatte. Der Hauptorte noch ein zweiter Anschluß in dem Vor- oder Nachbarorte erst 21jährige Mann wohnte seit dem April in dem vierten Stock- berg, statt, daselbst werden auch Anmeldungen zum Verein als fogenannter Sommer- Fernsprechanschluß hergestellt und ihm abwerte des genannten Hauses. 2., der zahlreiche Schüler und ein entgegengenommen. wechselnd die Benutzung des einen oder anderen Anschlusses gestattet sehr gutes Auskommen hatte, pflegte seine Wohnung morgens um wird. Die Bedingungen, unter welchen diese Berkehrserleichterung 9 Uhr zu verlassen. Am gestrigen Morgen blieb er gegen feine Ge- Pichelsdorfer Brauerei; mittags 12 Uhr findet dortselbst Spandau. Die hiesige Arbeiterschaft feiert den 1. Mai in der gewährt wird, gestalten die Sache aber sehr tostspielig. wohnheit zu Hause, und zwar in großer Aufregung, in welche er eine Gewerkschaftsversammlung statt, um 4 Uhr beginnt der festliche Eine behördliche Untersuchung ist über einen Todesfall ein- anscheinend durch einen Brief, den er am Morgen erhalten hatte, Theil. Die Barteigenossen werden darauf aufmerksam gemacht, geleitet worden, der sich Freitag Abend unter eigenthümlichen Um- gerathen war. Mittags gegen 12 Uhr wurden die Bewohner des daß das Auskunftsbureau der Spandauer Gewerkschaften, ständen in der Emdenerstraße ereignete. Der 40 Jahre alte Schant- Hauses plöglich durch einen Knall erschreckt; man drang in die woselbst jedem Arbeiter unentgeltlicher Rath in allen Rechtswirth August Rudolph aus der Neuen Hochstr. 25 lebte feit sieben ohnung des Sprachlehrers ein und fand diefen in seinem Wohn- fragen ertheilt wird, sich bei Rieger, Spandau, Bismarck. Jahren mit der 34 Jahre alten Louise Szameitat in tinderlofer Ehe. zimmer in einer Blutlache liegend vor. Der Unglückliche hatte sich straße 11, vorn part, befindet. Die Frau, die bruftleidend war, wollte vorgestern Abend einen Arzt eine Kugel in die Schläfe gejagt und war sofort todt. Man ver aufsuchen. Als ihr Mann das hörte, machte er ihr in bezug auf muthet, daß das Motiv der That in unglücklicher Liebe zu ihr Leiden eine sehr häßliche Bemerkung, die sie so empörte, daß sie suchen ist. beschloß, das Haus sofort zu verlassen. Auch die Nachbarn be tunden, daß die Beschuldigung des Mannes nicht zutreffe, die Beschuldigte vielmehr eine durchaus anständige Frau fei. Abends um Beim Umbau der Bahnhöfe in Ertner, Friedrichshagen, 7 Uhr fam Frau Rudolph mit einem Wagen, um ihre Sachen zu Sadowa und Köpenick für den Vorortsverkehr sollen die bisherigen einer Schwefter, der Frau des Kutschers Szewe in der Emdener Wartesäle wegfallen und durch kleine Wartehallen auf den Bahnftraße 53, abzuholen. Als die Fuhrleute aufluden, kam es zu einem Durch einen Sturz and dem Fenster hat sich ani Sonnabend steigen erfekt werden. Infolge deffen werden auch die BahnhofsStreit. Rudolph schlug seine Frau mit einem Knüttel, während die Morgen um 5 Uhr der 44 Jahre alte Zimmermann Wilhelm Kahur wirthschaften aufgehoben und voraussichtlich durch Büffels ersetzt Fuhrleute ihr beistanden und ihren Mann durchprügelten. Frau aus der Lübbenerstr. 5 getödtet. Der Mann war feit zwei Jahren Rudolph fuhr dann auf dem Möbelwagen gleich mit zu ihrer auf beiden Augen blind und Invaliden- Rentenempfänger. Während Die Eingabe wegen Errichtung einer Haltestelle bei Bude 4 Schwester. Als sie hier abgestiegen war, brach sie sofort zusammen. feine 17jährige Tochter im Nebenzimmer noch schlief, ging seine Frau an der Weylarer Bahn ist von der königl. Eisenbahn- Direktion Zu ihrer Schwester hinaufgetragen und ins Bett gelegt, starb sie aus, um zum Frühstück Milch zu holen. Diesen Augenblick benutzte Berlin unter ausführlicher Motivirung abgelehnt worden. In dem schon nach einer Viertelstunde. Da man den plötzlichen Tod mit der der Mann zu seinem Todessprung aus dem Fenster des dritten vom Präsidenten Kanold unterzeichneten Bescheide heißt es, daß Mißhandlung im Zusammenhang bringt, so wurde die Leiche von Stockes auf die Straße. Seine Frau, die gerade vom Milchhändler genaue Unterfuchungen das mangelnde Bedürfniß festgestellt haben. der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. zurückam, war Zeuge des schrecklichen Vorgangs. Ratzur wurde Die letzte bewohnte Straße ist vom jezigen Bahnhof Zehlendorf Neue Brandstiftung im Hause Babstraße 62/63.. Nach mit einem Rünzel'schen Wagen in das Krantenhaus Bethanien ge 23 Minuten entfernt, während die Entfernung nach dem Bahubof dem am 13. d. M. in dem Hause Badstr. 62/63 bereits zwei auf bracht; hier starb er schon um 7 Uhr an einer Gehirnerschütterung der Ans Brandstiftung zurückzuführende Brände ausgebrochen sind und der und schweren inneren Berlegungen. Außerdem hatte er das rechte nahme der Eisenbahn- Direktion niemand einen Vortheil aus der Tischler Radtke wegen Werdachts der Brandstiftung verhaftet ist, Bein gebrochen. Die Veranlassung zu dem Selbstmorde ist wohl neuen Anlage ziehen würde. Ferner wird darauf hingewiesen, daß 0 Im Dezember 1896 ist in der Straße Alt Moabit eine goldene Damenuhr gefunden worden. Dieselbe fann von dem Eigenthümer in den Vormittagsstunden von 8 bis 1 Uhr bei der Kriminalpolizei, Zimmer 324, 2 Tr., in Empfang genommen werden. übrigen Lokale sind gesperrt. In Niederschöne weide ist die In Grünan ist nur das Lokal von Lindenhayn frei, alle Grünauerstr. 5. Borussia- Brauerei gesperrt; frei ist nur das Lokal von Strecker, werden. Gerichts- Beifung. = = " auf dem nur einer Eingelaufene Druckschriften. Die Sozialistischen Monatshefte veröffentlichen in ihrem Aprilhefte die die einfache Anlage einer Haltestelle aus Verkehrsrücksichten unmög-( Mitgliederverzeichniß bezügliche Auskunft zu ertheilen. Tjedoch nicht, daß alle Veranstaltungen darin eine einzige lich sei, daß vielmehr eine Unterführung hergestellt werden müßte, Ein Angeklagter hatte so daß die ganze Anlage an Kosten 100 000 Mark erfordern würde. verlangte Auskunft über die Wohnung einzelner Mit- beitliche Lustbarkeit nur dann vorgelegen, wenn den Bes nun die von der Polizei wiederholt Bustbarkeit darstellen. Im Falle Schippanowsky hätte eine ein= Die Eisenbahn- Direktion ist der festen Ueberzeugung, daß diese glieder wahrheitsgemäß dahin beantwortet, daß ihm die Woh- fuchern der übrigen fünf Abtheilungen der Weltmufit" ohne weiteres Summe in absehbarer Zeit( aus dem Verkehrsbetriebe nicht zu ernungen unbekannt seien. Das Kammergericht hat entschieden, daß auch die Vorführungen in der russischen Abtheilung geboten worden zielen fei, zumal eine Ansiedelung in der Nähe des Bahnhofes an diese wahrheitsgemäße Auskunft genügen müsse. Es fann dem wären. Hier set aber eine Sonderung erfolgt und ein erhöhtes Der Weglarer Bahu wegen des rings umliegenden Grunewaldgebietes Borstande nicht zugemuthet werden, wenn ihm selbst die Wohnungen Eintrittsgeld genommen worden, wodurch die nachträgliche Be ausgeschlossen sei. der Vereinsmitglieder unbekannt sind, Ermittelungen anzustellen lediglich, fteuerung gerechtfertigt werde. Von einem Hunde zerfleischt worden sind am Freitag Abend Ebenso ist nicht anzunehmen, daß dem Angeklagten deshalb, weil er beim Abend des Jahres 1896 hatte das Mitglied eines luftigen Biertisches um die von der Polizeibehörde erforderte Auskunft ertheilen zu können. in Neu- Weißensee der 56 Jahre alte Handelsmann, frühere Schlächter Eintritt der Mitglieder in den Berein sich nach der Wohnung der einem in die Kneipgesellschaft eingeführten Agenten für MetallDer Mann mit den tausend Särgen. An einem November meister Friedrich Sawitty aus der Langhausstraße Nr. 94 und sein selben zu erkundigen unterlassen hat, eine strafbare Fahrlässigkeit zur färge gegenüber sich erboten, ihm tausend Särge zu einem feftneunjähriger Sohn Friz. Sawitky faufte am Freitag Vormittag Last fällt."- Das zweite Erkenntniß besagt: Ob einem Verein gefeßten Preis abzunehmen. Von allen Zeugen der damaligen von dem Restaurateur Fetttenhäuer aus der Charlottenburgerstraße die Eigenschaft eines Nr. 102 zu Neu- Weißensee eine zweijährige, 1 Meter lange und politischen beiwohnt, hat das Stammtisch Gesellschaft hatte Gericht selbständig zu prüfen, ohne 3/4 Meter hohe deutsche Dogge, die ihm seinen Wagen ziehen follte. Polizeibehörde gebunden zu sein." Versammlungen eines der dann auch fest auf seiner Riefenprovision bestand. Der Sarg den betreffenden an die Ansicht der Auftrag für Ernst gehalten, nämlich jener provisionslüfterne Herr, Sein dreizehnjähriger Sohn Wilhelm holte das Thier, das nach der Versicherung seines Besizers nicht bissig sein sollte, nachmittags nur dann der Anzeigepflicht, wenn in ihnen öffentliche An angefehen hatte, ließ sich durch seinen hiesigen Agenten bewegen, am näch politischen Vereins unterliegen nach§ 1 des Vereinsgesetzes fabrikant aber, welcher die Bestellung anfänglich auch nur als Schers zwischen 5 und 6 Uhr nach Hause ab und stellte es in den Stall. Bevor er den Hund anbinden konnte, kamen gelegenheiten erörtert oder berathen werden sollen. Auch von einem sten Tage noch einmal zu dem Restaurateur hinzugehen, um in Gegenwart die anderen Kinder und streichelten ihn. Das ließ er sich jedoch werden, in denen öffentliche Angelegenheiten nicht erörtert oder be- nur bloßer Scherz oder doch vielleicht eine ernstliche Absicht zu politischen Verein können sehr wohl Versammlungen abgehalten eines Zeugen nicht gefallen. Sofort sprang er auf den kleinen Frizz zu, packte ihn eben dieses Agenten festzustellen, ob der Bestellung on einem Arm und schlepple ihn auf den Hof hinaus. Auf das rathen werden sollen, z. B. Versammlungen zu geselligen oder rein grunde gelegen habe. Auf die Aussage des Agenten nun, daß Hilfegeschrei der Kinder kamen Hausbewohner und ein fremder Mann geschäftlichen Zwecken. Diese bedürfen der Anzeige nicht. der betr. Gastwirth herbeigelaufen, die das wüthende Thier mit Mühe bändigten. Der derselbe war später Kaufmann geworden Fremde brachte es in den Stall zurück und band es an die Krippe Landgericht Schneidemühl hat am 28. Januar den Flößer die betreffenden Angaben bestritt, zur vorläufigen Abnahme von Gerichtliche Willkürlichkeit in einem Streifprozek. Das bei dieser Zusammenkunft die Bestellung aufrechterhalten habe, wurde der wegen Abnahme der Särge Verklagte, der übrigens alt. Der arme Junge war jämmerlich zugerichtet. An den Händen, Heinrich. Ehlers den Armen und am Rücken hatte er nicht weniger als 15 Wunden. und 153 der Gewerbe Ordnung zu sechs Wochen Gefängniß wegen Vergehens gegen die§§ 152 500 Gärgen im Werthbetrage von Ein Arzt verband ihn und bettete ihn in der Wohnung. 17 500 Mart verurtheilt, Als um verurtheilt. Im September 1897 befanden sich die Arbeiter wobei dem 9 Uhr Sawikly von seinen Geschäften nach Hause fam, glaubte er der Schleppschifffahrts- Aktiengesellschaft Bromberg im Streit. nun aber die Vorentscheidung aufgehoben und die Klage abgewiefen, Kläger auch die Verfolgung des weiteren Anspruches vorbehalten blieb. Das Rammergericht hat trotz dieses warnenden Vorfalles mit den Hunde fertig werden zu Der Angeklagte Ehlers ist Borstand des Flößer- Ver- un aber die Vorentscheidung aufgehoben und die Klage abgewiesen, können, doch wurde auch er von dem Thier so zugerichtet, daß er bandes. Zwei Flößer, welche in Weißenhöhe als Streitbem es auf grund der Beweisaufnahme annahm, daß die qu. Be im Krankenhaus gebracht werden mußte. brecher arbeiten wollten, wurden stellung am Stammtisch nur ein Scherz gewesen und daß auch bet dem Bahnhofe der späteren Zusammenkunst ein Geschäftsabschluß zwischen den von mehreren Flößern, die am Streit betheiligt waren, Barteien nicht zu stande gekommen, sondern nur eine Bertretung in mit Schimpfworten und Drohungen empfangen. Auf grund Aussicht genommen worden sei. der Beweisaufnahme hat das Landgericht angenommen, Um die Angelegenheiten des Dr. Karl Peters handelte es daß Ehlers es gewesen ist, der die drohenden und beleidigenden fich bei einer Privattlage des Herausgebers des Deutschen Worte ausgestoßen hat zu dem Zwecke, die Ankömmlinge zur Theil Wochenblattes", Abg. Dr. Otto Arendt, wider den Redakteur nahme an dem Streit zu bewegen. Der von Ehlers gestellte der Freifinnigen 3tg.", Dr. Wiemer, die gestern das hiesige Antrag. Zeugen darüber zu vernehmen, daß nicht er, sondern folgenden Auffäße: Paul Kampffmeyer: Polemisches zur Theorie Schöffengericht beschäftigte. Nachdem der Prozeß gegen Dr. Peters der verstorbene Flößer Marten die inkriminirte Aeußerung gethan und Praxis der sozialistischen Frage.- Dr. August Winter: Von der vor dem Disziplinarhofe geführt war, brachte die Freifinnige 3tg." babe, fand keine Berücksichtigung. Hierüber beschwerte Sachfengängerei.- Dr. Franz Lütgen au: Der Sozialismus und die in ihrer Nummer vom 30. April 1897 einen Artikel über diese An- sich der Angeklagte in seiner Revision. Das Reichsgericht Kirchen. Dr. Ellentcy: Sophia Kowalewskaja. gelegenheit und suchte an der Hand des ergangenen Urtheils erachtete diese Rüge für begründet, hob das Urtheil auf bour: Wie die Sozialdemokratie an den Opportunismus gewöhnt wird. den Nachweis zu führen, daß die Versuche der Freunde des und verwies die Sache an das Landgericht zurück. Das Adolf Warred: Gine Konsumgenossenschaft in Berlin. du waschen, ponstandig misglückt Verfahren des Landgerichts wurde für eine, gelinde gefagt, Kuroff: Zur Kritit des Umorism. Runblau. Sunſt( Die AusAlfred Dr. Peters, diesen rein Anarchismus.- Dr. May Nettlau: feien. Insbesondere wurden die Darstellungen des Dr. Arendt willkürliche" Beeinträchtigung der Vertheidi als„ dreiste Fälschungen" des wirklichen Sachverhalts bezeichnet. gung erklärt. Der Angeklagte habe den Gegenbeweis für die lichtes sehr charakteristisches Porträt von Sophia Kowalewskaja. stellung der Elf). Das Heft enthält ferner ein bisher noch nicht veröffentWegen dieses Vorwurfs ftrengte Dr. Arendt die Privatklage an. Behauptung der Anklage antreten wollen, und dies hätte ihm nicht Er betonte im gestrigen Termine, daß dabei für ihn auch die Hoff- verwehrt werden dürfen. Der Preis des elegant ausgestatteten Heftes beträgt 50 Pf.; pro Quartal' nung maßgebend gewesen sei, daß es ihm möglich sein würde, den 1,50 Mr. Bu beziehen durch alle Buchhandlungen. früheren Rolonialdirektor Dr. Kayser vor Gericht zu zitiren Am 6. Mai 1896 einigte Herr Schippanowsky als Unternehmer der Schippanowsky's Weltmusik und die Luftbarkeitsstener. und burch Befragung desselben unter dem Beugeneide Weltmufit" im Vergnügungspart der Treptower Ausstellung fich darzuthun daß seine Mittheilungen in der bekannten mit den Vertretern des Amtsvorstehers von Treptow dahin, daß Wir bitten, bei jeder Anfrage eine Chiffre( zwei Buchstaben oder eine Zahl Kolonialraths- Sigung vom 19. Oftober 1895 mit den gegen ihn, den Kläger, gerichteten Spigen an mehrfachen thatsächlichen Unrichtig 1008 Mart zahlen brauche, er ftatt 1344 Mark Lustbarkeitssteuer für den Sommer nur anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden soll. Schriftliche Antwort teiten gelitten hätten. So habe Dr. Kayser beispielsweise durch seine binnen wenn er bie ganze Summe wird nicht ertheilt. acht unrichtige Angabe die falsche Preßnachricht verursacht, daß er, Kläger, pünktlich und glaubte sich nun von jeder weiteren Auflage frei. und Freitag von 6 bis 7 Uhr abends statt. Tagen entrichte. Der Weltmusiker zahlte Die juristische Sprechstunde findet am Montag, Donnerstag bei einer im Juni 1895 gehabten Unterredung den Dr. Kayser Als er jedoch nach einiger Zeit die bis dahin noch nicht fertige burch Drohungen habe bewegen wollen, dem Dr. Peters eine An- 6. Abtheilung des Etablissements- Rußland" eröffnet hatte, Kirchhain 100. Die Adresse ist: Buchhandlung„ Vorwärts", ftellung im Rolonialdienste zu gewähren. Daß diese Behauptung fam eine neue Veranlagung zur Zusibarkeitssteuer, speziell für die weibliche Angestellte, Seydelstr. 25, besteht eine solche Kaffe. Verlangen Sie Berlin SW., Beuthstr. 2. eine irrige gewesen, gehe schon aus der Thatsache hervor, daß russische Abtheilung. Für die Darbietungen in dieser Abtheilung dort das Statut. Hedwig. In Verbindung mit dem Kaufmännischen Hilfsverein für Dr. Peters schon am 31. Mai, alfo v or jener angeblichen Unterredung, follte er täglich 5. zahlen, wobei besonders berücksichtigt als Landeshauptmann angestellt gewesen sei. Da die J. W. 88. 1. Ja. 2. Wenn nicht bestimmte, dem Zweck der GeneralMöglichkeit dieser Zeugenvernehmung aber durch den Tod des mäßigen Charakter im engeren Sinne des Wortes trugen und nur B. T. 100. Nein, die betreffenden sollen sich mit einer Beschwerde an wurde, daß die Vorstellungen in Rußland" mehr einen chantante versammlung entgegenstehende Zwecke verfolgt werden sollen: nein. Dr. Kayser vereitelt ist, erklärte der Privatlläger, tein Interesse an gegen ein besonderes Eintrittsgeld von 30 Pf zugänglich waren. das Bolizeipräsidium wenden. einer nochmaligen eingehenden Verhandlung über den Fall Peters Herr Schippanowsky S. H. The. Legen Sie im Termin dar, daß keine Beleidigung beabsichtigt war. focht die Veranlagung im Klagewege zu haben. Er behauptete, daß seine Darstellung der Thatsachen an S. R. Nein.- R. N. Ja, und machte durchaus richtig gewesen sei, während der Beklagte geltend, sein Unternehmen bei musit" sei ein einbeitliches, und durch den Vergleich „ Die Weltfeiner entgegengesetzten Ueberzeugung verblieb. Nach langen über die sofortige Zahlung von 1008 Mart sei die SteuerBemühungen, an denen auch die beiden Bertheidiger Rechtsfrage für ihn erledigt. Der Kreisausschuß erkannte zu seinen Unanwalt Gundlach und Justizrath Träger theilnahmen, tam ein gunsten, während Bergleich zwischen den Parteien zu flande: danach erkennt Dr. auferlegten Steuer freistellte, indem er sich des Klägers Auffassung der Bezirksausschuß ihn von der neu Stationen Wiemer an, daß der Ausdruck„ dreiste Fälschung" unrichtig gewählt zu gewesen sei und nur bedeuten sollte, daß Dr. Arendt keine zubob das Ober Verwaltungsgericht die Entscheidung eigen machte. Auf die Revision des Amtsvorstehers treffende Darstellung gegeben. Unter Uebernahme der Kosten nimmt des Bezirks- Ausschusses auf und führte aus, Herr Schippanowsky Swinemde. 765 OSO 6 wollig der Beklagte diesen Ausdruck zurück und wird eine entsprechende fei mit recht zu einer weiteren Erklärung in der Freifinnigen Zeitung" veröffentlichen. Stetter von 761 OSO 2 Regen 615 Mart Samburg herangezogen worden. Nach jenem Vergleich sei sein Gegenstand Wiesbaden 762 26 Zwei auf die Auslegung des Vereinsgesetzes bezügliche die Ermäßigung einer bereits veranlagten Steuer, nicht aber ein München 762 3 Urtheile des Rammergerichts finden wir in der Deutschen Juristen Verzicht auf eine weitere Stener; der Vergleich schließe darum eine Nach- Wien Beitung". Das erste Urtheil betrifft die nach§ 2 des Vereins- besteuerung nicht aus. Die russische Abtheilung habe aber auch gesetzes den Vereinsvorständen obliegende Verpflichtung, der Polizei- besonders besteuert werden können. Allerdings sei das ganze behörde auf Erfordern jede auf die Statuten und das Etablissement ein einbeitliches gewerbliches Unternehmen, daraus folae Freunden und Verwandten zur Nach richt, daß der Steindrucker 29496 Christian Bell am Freitag, den 15. April, gestorben ist. Die Beerdigung findet am Montag, den 18. April, nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des Zentral- Fried: hofes in Friedrichsfelde aus statt. Die Hinterbliebenen. Unserem Pfeifenbruder u. Klubwirth Adolf Sievert, Görligerstr. 50, zu seinem morgenden Wiegenfeste ein brausend donnerndes Hoch! " Arbeiter- Bildungs- Schule Typographia. Unterrichtsfach Inselstr. 10, vorn II. Etage. Lehrplan für das II. Quartal 1898. Behandelter Lehrstoff Lehrer NationalGrundbegriffe der NationalOekonomie. Dr. Conrad Schmidt 29426] Rauchklub" Nothe Fahne". Oekonom. Orts- Krankenkasse des Gewerbes der Lackirer. Generalversammlung am Sonntag, d. 24. April 1898, vormittags 91/2 Uhr, bei Buske, Grenadierstr. 33. Tagesordnung: RedeUebung. NaturErkenntniss. Referate und Diskussion über gewerkschaftliche Fragen. Entwicklung der Idee über Entstehung und Zusammenhang des Weltgebäudes. UnterrichtsAbend Montag Schriftsteller Richard Mittwoch Calwer Dr. B. Borchardt. Freitag Der Unterricht beginnt in National- Oekonomie Montag, 1. Jahresrechnung pro 1897. den 18. April; Rede- Uebung Mittwoch, den 20. April; Natur2. Bericht des Rechnungsausschusses. Erkenntniss Freitag, den 22. April. Jeder Kursus erstreckt sich auf 10 Abende und beginnt pünktlich um 9 Uhr und endet diesen Abenden von 8-9 Uhr geöffnet. 3. der Aufsichtsbehörde auf Streichung des 3. Absages in§ 51. pünktlich um 211 Uhr. Die reichhaltige Bibliothek ist an 4. Verschiedene Kassen Angelegen heiten. Arbeitgeber sowie Arbeitnehmer sind Hiermit eingeladen. 266/13 Der Vorstand. 3.A.: Herm.Runge, Borfizender, Orts- Krankenkasse rt Weber 1. verw. Gewerbe Berlins. General- Versammlung der Delegirten am Sonntag, den 24. April cr., vormt. 10 Uhr, in Thiel's Saal, Fruchtstr. 36a. Tages Ordnung: 1. Borlage der Jahresrechnung pro Der Mitgliedsbeitrag beträgt pro Monat 25 Pf.; das Unterrichtsgeld für jedes Fach beträgt pro Kursus 1 M. und ist spätestens am zweiten Abend zu zahlen. Der erste Abend jedes Kurses steht Jedermann zur unentgeltlichen Benutzung frei. ( Mitgl. d. A. S.-B.). Sonntag, den 24. April, nachmittags 3 11hr, in den Arminhallen, Kommandantenstraße 20: Generalversammlung. Tagesordnung fiehe Correspondent". Von 6 Uhr ab: Geselliges Beisammensein der Mitglieder und deren Angehörigen. Zahlreiche Betheiligung er: wartet Der Vorstand. Restaurant Familienverhältnisse halber billig zu verk. Fabrikenverkehr, Vereinszimmer, Vorgarten, Mittagstisch, a. liebst. Gen. Off. unt. H. 3 an d. Expd. d. Bl., Beuthstr. 3. Freunden und Bekannten hiermit zur Kenntniß, daß ich mein ofal nach der verlegt habe. Daſelbſt ſteht bere Müllerstr. 114 ein großer Garten mit Kegelbahn zur Verfügung. Auch können Familien Kaffee kochen. 29376* Zahlreichem Besuch sieht entgegen Rudolf Pinkernelde. Ausserdem finden in kurzen Zwischenräumen Sonntags- Vereinszimmer, Bahlstelle 8. berVersammlungen statt. am Die Aufnahme neuer Mitglieder und Schüler erfolgt besten bei Beginn jedes Kurses im Schullokal Inselstr. 10 und in nachstehenden Zahlstellen: Gottfr. Schulz, Admiralstrasse 40a; Reul, Barnimstr. 42; Schiller, Rosenthalerstr. 57; Gleinert, Müllerstr. 7a; H. Königs, Dieffenbachstr. 30. Alle Zuschriften sind an den Vorsitzenden Hugo Wasschawski, Berlin N., Brunnenstr. 193, Geldsendungen an den Kassirer H. Königs, Berlin S. 59, Dieffenbachstr. 30, zu senden. 4/17 Orts Krankenkasse Der Vorstand. auch passend zur z. geben. Kirchbachstr. 4. 29116 Georg Lebe Briefkasten der Redaktion. Witterungsübersicht vom 16. April 1898, morgens 8 Uhr. Berlin Barometer stand mm Windrichtung Windstärke Wetter Temp. n. C 5° 4° R Stationen Barometerstand mm Wind richtung Windstärke Wetter Temp. n. C. 16070099280 763 SO 2 bedeckt 6 Haparanda 778 S Petersburg 781 SO 6 Cort 763 9 2wolfen- 10. 1 wolkenl 2 heiter 2 bedeckt 1- bedeckt bedeckt 2 heiter 9 Aberdeen 759 20 8 Paris 764 SSO Wetter- Prognose für Sonntag, 17. April 1898. Winden; nachher aufklärend und mild. Berliner Wetterbureau. Zuerst ziemlich trübe mit leichten Regenfällen und mäßigen westlichen Die Beleidigung, welche ich Herrn Herm. Danetzki, Fürstenberger straße 4, aut 12. April zugefügt habe, nehme hiermit zurück und erkläre den felben für einen Ehrenmann. Schleicher, Fürstenbergerstr. 4. Achtung! Kein Laden. Nur eigene Fabritation, 25 Cigarren 1 Mart. Garantie rein amerikanische Tabake. Nippentabat 2 Pfb. 60 Pf. H. F. Dinslage,[ 40152*, Rottbuserstraße 4, Hof parterre. Glocken, Elemente, Drucks !!! Joppen!!! enöpfe u.. w. zu verkaufen. für die Arbeit, fürs Haus, weich. Cheviotstoff, leicht, bis oben z. knöpfen, in praft. Farben, v. Lieferung zurückgebl., vert. spottbillig, Engel, Münzstr. 26, part. Rauhe, Brizerstr. 8 v. II r. Holzdrechslerei mit guter Rundschaft, im besten Betriebe, schuldenfrei, ist ans freier Hand zu verlaufen. !! Herren- Anzüge!! Offerten unter G. 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Jeden Sonntag von abends 6 affenführen. Bere General- Versammlung. Der Vorstand: C. Spann, Vorsitzender. G. Berndt, Schriftführer. Tages Ordnung: Statuten- Renderung. Borstand. 145/20 Tanzkränzchen wozu freundlichst einladet. Fritz Zubeil, strasse 106. Julius Mierke, Kanarienweibchen vert. Stargarder Schönhauser Allee 101 u. 102. straße 72. Staare Zeisige, Finken 29406] are 1,50, gelbe Zeifi Kinderwagenräder Ballifabenst. 101. Sager, Andreasstr. 39. 40318* Heinrich Franck, Nr. 185, Brunnenitr. Nr. 185. Roh- Tabak en détail. Zeun& Ellrich * Rheinsbergerstr. 67, nahe Brunnenstr. Roh- Tabak. Größte Auswahl.. Billigste Preise P. E. Platt& Söhne, im Hause: Noack's Festsale. jetzt Brunnenstr. 16 Oranienstr. 11 v. IV r. II. Zimmer. Möbl. Schlafft. f. 2 H. Reichenbergerstr. 37 v. II bei Rammt. Dresdenerstr. 37 v. IV I. Schlafft. f. H. bei Bandau. Möbl. Schlafft. f. S., fep. Eng., Pr. 7 M., Fürstenstr. 15 Hof III 6. Grönte. Aelt. pünktl. zahl. H. sucht z. 1. Mat einf. möbl. fl. Zimmer m. sep. 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Zahlreiches Erscheinen erwartet 217/ 1* Das Wahlkomitee. Sozialdemokratischer Wahlverein Beuthstraße 20: Große öffentliche Versammlung der Maurer Berlins und Umgegend. Tages Ordnung: 1. Stellungnahme zu unseren diesjährigen Forderungen. 2. Bericht der Delegirten zur GewerkschaftsKommission und Neuwahl derfelben. 3. Die Maifeier. 4. Gewerkschaftliches. NB. Der sehr wichtigen Tages- Ordnung zufolge halten wir es dringend für nothwendig, daß diesmal alle Mit follegialem Gruß Die Lohnkommission. für den 2. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Kollegen erscheinen. Dienstag, den 19. April, abends 8½ Uhr, in Habel's Brauerei Ausschank, Bergmannstraße Nr. 5-7. 1 Ordentliche General- Versammlung. Tages Ordnung: hd magelig soun 132/ 5* Arbeiter- Bildungsschule. 1. Bericht des Vorstandes resp. des Kassirers. 2. Diskussion. 3. Neuwahl Sonntag, den 17. April 1898, abends 6 Uhr, in Keller's grossem Saal, bes Vorstandes. 4. Sonstige Vereinsangelegenheiten. 238/ 9* Mitgliedsbuch legitimirt. 356 90 Der Vorstand. Sozialdemokratischer Wahlverein Koppenstr. 29: Vortrag des Herrn Dr. W. Meyer, ( früher Direktor der Urania) über Dienstag, April abends 82 Uhr: = General Versammlung im Lokale des Herrn Stabernat, Inselstr. 10, wozu die Delegirten hier: durch freundlichst eingeladen werden. Tagesordnung: Punkt 1: Kassenbericht. Bunft 2: Bericht des Rechnungs Ausschusses. Bunft 3: Anstellung eines zweiten Kassenbeamten. Punkt 4: Festsetzung des Gehaltes und der Kaution desselben. Punkt 5: Antrag des Borstandes auf Abänderung des§ 13, Abs. 3 a b c. Buntt 6: Verschiedenes. Um zahlreiches und pünktliches Er scheinen ersucht 225/6 Der Vorstand. Paul Höpfner, Vorsitzender. Hermann Hildebrandt, Schriftführer. Orts- Krankenkasse d. Korbmacher- Gewerbes zu Berlin. Montag, den 25. April, abends Uhr, Oranienstr. 51: für den 4. Berl. Reichstags- Wahlkreis( Often). Die Reise nach Spitzbergen. Debent. Generalversammlung Dienstag, den 19. April 1898, abends 8 1hr, General- Versammlung bei Stechert, Andreasstr. 21. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen J. Auer. 2. Geschäfts- und Kassenbericht. 3. Wahl des Vorstandes. 4. Wahl der Revisoren. 5. Verschiedenes. Die Mitglieder, welche Urania- Billets haben, müssen dieselben bis spätestens Dienstag in der Versammlung abrechnen. 242/ 11* Der Vorstand. Sozialdemokratischer Wahlverein für den 4. Berl. Reichstags- Wahlkreis( Südost). Dienstag, den 19. April, abends präzise 8½ 1hr, im Lokal des Herrn Brüder, Waldemarstraße Nr. 75: Ordentliche General- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Waldeck Manasse über Kirchen und beg Waldeck häftsbericht bes Borstaube und Kafernen". Kassirers. 4. Neuwahl des Vorstandes und der Revisoren. 5. Vereins: angelegenheiten( Statistisches aus dem Wahlverein). NB. Die Mitglieder werden aufgefordert, zahlreich und pünktlich zu er scheinen. Mitgliedsbuch legitimirt. Der Vorstand. 242/ 10* Sozialdemokratischer Wahlverein für den 6. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Dienstag, den 19. April, abends 8%, Uhr, im Kolberger Salon, Kolbergerstrasse 23: General- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Bericht des Vorstandes. 2. Bericht des Kassirers und der Revisoren. 3. Anträge. 4. Wahl des gesammten Vorstandes und der Revisoren. 5. Verschiedenes. Der Vorstand. Zahlreiches Erscheinen erwartet Nur Mitgliedsbutch legitimirt. Die Versammlung wird pünktlich eröffnet. 246/ 18* Deutscher Holzarbeiter- Verband. Zahlstelle Berlin. Bezirksversammlung für den Bezirk SO. am Montag, den 18. April 1898, abends 8% Uhr, bel Rautenberg, Oranienstr. 180. Tagesordnung: 1986 Nachdem: Gemüthliches Beisammensein und Tanz. Eintritt 20 Pf. Garderobe 10 Pf. Eröffnung 5 Uhr. Billetverkauf: Reul, Barnimstr. 42; Gleinert, Müllerstr. 7a; Schiller, Rosenthalerstr. 57; Gottfr. Schulz, Admiralstr. 40a; Lock, Grüner Weg 46; Zabel, Frankfurter Allee 90; Baake, City- Passage; Tolksdorf, Sorauerstr. 58; Hoffmann, Blumenstr. 14; Kathe, Koppenstr. 90; Stabernack, Inselstr. 10 und an der Kasse. Tages Ordnung: 1. Jahresbericht. 2. Bericht der Prüfungs- Kommission. 3. Gehalts: erhöhung des Rendanten. 4. Ver: schiedenes. 98/13 Es ist Pflicht eines jeden Mitgliedes, pünktlich zu erscheinen. J. A.: Carl Schwedler, Borsigender. Tapezirer. Freie Volksbühne. General- Versammlung General- Versammlung Heute, Sonntag, 234 Uhr: ,, Die Weber". IV. Abtheilung: im Friedrich- Wilhelmstädtischen Theater: V. Abtheilung: im Lessing- Theater, heute nachm. 234 Uhr: ,, Abu Said und Cyprienne". Nachzügler aus anderen Abtheilungen werden nur zugelassen, so weit Raum vorhanden ist und erhalten einen Stehplatz. Sonntag, den 24. April, gleichfalls die V. Abtheilung: fold ,, Die Weber" im Friedrich- Wilhelmstädtischen Theater. Die Zahlstelle von Becker ist nach der Gerichtstr. 28, v. part. ( Bahneingang) und die von Böttger nach dem Marheinicke- Platz 11 verlegt worden. 229/6 Der Vorstand. I. A.: G. Winkler. d. Verbandes aller in der Kürschnerei besch. Arbeiter 11. Arbeiterinnen Berlins und Umgegend Montag, 18.b.M., abends 8/ 2hr, im Restaurant Feind, Weinstr. 11. Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes. 2. Dis: fuffion. 3. Wahl des Vorstandes. 4. Abstimmung über die Arbeitslosen: Unterstützung. 5. Verschiedenes. Zahlreiches und pünktliches Er fcheinen erwartet 93/6 Der Vorstand. Bildungsverein Mehr Licht!". Sandiſchuhmacher Sonntag, den 17. 5. M., mittags 12%, Uhr: n. verwandt. Gewerbe Berlins. Filiale Nord: Montag, 18. April, abends 8 Uhr, bei Gründel, Brunnenstr. 188. T.- O.: 1. Vortrag. 2. Disfuffion. 3. Erfagwahl des Vorstandes. 4. Gewerkschaftliches. 177/9 Filiale Sud: Mittwoch, 20. April, abends 81/2 11hr, bei Zubell, Lindenstr. 106. T.- D.: 1. Bortrag. 2. Disfuffion. 3. Ersakwahl des Vorstandes. 4. Ver: einsangelegenheiten. Auf das am 23. April statt findende Frühlingsfest im gr. Keller'schen Saal, Koppenstraße 29, machen wir nochmals aufmerksam. Die Ortsverwaltung. Drts- Krankenkasse der Besuch des Hygiene- Museums Ordentl.Generalversammlung Mechaniker, Optiker unter Führung des Herrn Dr. Weyl. Treffpunkt vor dem Museum Sonntag, 24. April, vorm. 10 Uhr, und verwandter Gewerbe. Klosterstraße 35.-Abends 7 Uhr, Alexanderstr. 27e: Derlammlung. Tagesordnung: Vortrag des Herrn Dr. Weyl über: Schulgesundheitspflege". Diskussion. Darauf: Geselliges Beisammensein und Tanz. Gäste sind zu allen Veranstaltungen des Vereins gern gesehen. Entree 10 Bf. Garderobe 10 f. 120/15 bet Herrn Schiller, Rosenthalerstr. 57. Tagesordnung: Ordentliche 1. Bericht bes Renbanken, Ber: General Versammlung Kommandantenstr. 20. Tages Ordnung: waltungsjahr 1897. 2. Bericht der sämmtlicher Vertreter 3. Antrag betreffs Abänderung des präz. 8 Uhr, in den Arminhallen, Revisoren und Ertheilung der Decharge. am Montag, den 25. April, abends Busages zu§ 9 Abs. 2. 4. Ver schiedenes. Zu dieser Versammlung werden die 1. Abnahme der Jahresrechnung stimmberechtigten Mitglieder, sowie pro 1897. Bericht der Revisoren. deren Herren Arbeitgeber, bie aus Decharge- Grtheilung. 2. Bericht bes eigenen Mitteln Beiträge zur Kaffe Vorstandes. 3. Regelung der Ge leisten, hierdurch aufmerksam gemacht haltsfrage der Kassenbeamten. 4. Ber266/12 Dienstag, den 19. April, in den„ Oranienhallen", Oranienstr. 51: und ersucht, pünktlich und zahlreich schiebenes. zu erscheinent. Berlin, 16. April 1898. Der Vorstand. Verband der Graveure und Ciseleure 74/13] Deutschlands( Filiale Berlin). Vereins- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Geschäftliches. 2. Vortrag. 3. Diskussion. 4. Verschiedenes. Zahlreichen Besuch erwartet Die Ortsverwaltung. 28796 J. A.: H. Hinz, Borsigender. Buttmannftr. 4, IV. Orts- Krankenkasse Bortrag des Dr. Bernstein über: Der Alkoholismus eine Freie Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker der Schneider, Schneiderinnen Kulturgefahr. 2. Diskussion. 3. Verbands- Angelegenheiten und Ver schiedenes. 79/13 Bezirksversammlung für den Bezirk SW. am Montag, 18. April, im Lokale des Hrn. Zubeil, Lindenstr. 106. 79/4 Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genoffen Alphonse Borchardt. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Auch Nichtmitglieder haben Zutritt. Berlins und Umgegend. Dienstag, ben 19. April, vorm. 11 1hr, im ,, Englischen Garten", Alexanderstraße 27c: Ordentliche Mitglieder- Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Aufnahme neuer Mitglieder. 2. Kaffenbericht vom I. Quartal 1898. 50/4 3. Antrag: Gründung eines Unterstützungsfonds. 4. Antrag Kummer. Mitgliedstarte und-Buch legitimirt. Um pünktliches Erscheinen erfuht Verband der Fabrik-, Land- Hilfsarbeiter u. Arbeiterinnen Berichiedenes. Deutschlands. ( 3 ahlstelle Berlin). Dienstag, den 19. April, abends 8 1hr, bei Beyer, Wallstr. 96: Bezirksversammlung für Charlottenburg. Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten. Mittwoch, 20. April, abds. 8 1hr, b. F. Ewald, Schönleinstr. 6: Bezirksversammlung für Südost. Der Vorstand. Verband der Maler etc. Deutschlands ( Filiale Berlin I). und verwandter Gewerbe zu Berlin. Berlin, 16. April 1898. Der Vorstand. Grh. Schlenker, Borsigender. Die Herren Bertreter werden ge beten, Wohnungsverände rungen umgehend im Kaffentotal anzumelden. Orts- Krankenkaffe für das Die Vertreter ber Drie- Krantentaffe Goldschmiede- Gewerbe. der Schneider, Schneiderinnen und berw. Gewerbe zu Berlin werden zu der am 26. April 1898, abends 8 Uhr, im Neuen Clubhaus, Am Sonntag, den 24. April, vormittags präzise 10 Uhr, findet im Dresdener Garten", Dresdeners traße 45, die ordentliche Kommandantenstr. 72, stattfindenden General- Versammlung General- Versammlung berertreter der Kaffenmitglieder ergebenst eingeladen. Tages- Ordnung: 29226 1. Vortrag bes Jahresberichts pro 1897 und Ertheilung der Decharge. 2. Abänderung der§§ 13 und 16 bes Statuts. 3. Stellungnahme zur Ben Dienstag, ben 19. April, abends 8% Uhr, in den„ Arminhallen" tralisation der Krantentaffent. 4. Er124/9 Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen May Kiesel über:„ Die Lebenshaltung des Proletariats". 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten. im Donnerstag, 21. April, abends 8½ 1hr, im Kolberger Salon", Kolbergerstraße 23: Bezirksversammlung für den Norden. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genoffen Paul Jahn über: Die 64/7 Kommandantenstraße 20: General- Versammlung. Tages Ordnung: Emanzipationskampfe. 2. Diskussion. 3. Kaffenbericht. 4. Anträge. 1. Vortrag des Genoffen Sillier über die Gewerkschafts- Organisation Die Versammlung wird pünktlich eröffnet. Der Vorstand, Verband der Vergolder etc. ( Filiale Berlin). Montag, den 18. April, abends 8 Uhr, höhung der Kaution des Rendanten auf 3000 m. 5. Antrag von 13 Mit gliedern: Kündigung des Rendanten. 6. Desgl. Anstellung eines weiblichen Stranken- Kontrolleurs. 7. Desgl. Einführung der freien Arztwahl. 8. Desgl. Erhöhung der Beiträge von der Ein führung der freien Arztwahl an: t. 66 Pf., 2. t. 57 Pf., 3. I. 36 Bf., 4. S. 30 Pf., 5. RL. 24 Bf. 9. Desgl. Beschwerde gegen die Ge Verschiedenes.. Die Vertreterkarten pro 1898 Tegitimiren. 1. und Arbeitgeber statt. Tagesordnung: 1. Borlegung des Rechenschafts berichtes für das Jahr 1897. 2. Bericht der Revisoren und Antrag auf Ertheilung der Decharge. 3. Verschiedenes. Um pünktliches Erscheinen ersucht Berlin, den 14. April 1898. Der Vorstand. J. A.: E. Davidshäuser, Vorsitzender, 266/11 Elisabethstr. 45b. Orts- Krankenkasse f. das Gewerbe der Verfertigung von Musikinstrumenten. Sonnabend, 23. April, ab. 81/2 Uhr, bei Schiller, Rosenthalerstr. 57: Arbeiterbewegung des 19. Jahrhunderts." 2. Diskussion. 3. Berbands in den Armin- Hallen, Kommandantenstrasse 20: schäftsführung des Vorstandes. 10. General- Versammlung. angelegenheiten. Mitglieder werden in allen Versammlungen aufgenommen. Gäste willfommen. Zahlreichen Besuch erwartet Die Ortsverwaltung. Deutsch. Metallarbeiter- Verband Verwaltungsstelle Berlin. Dienstag, den 19. April 1898, abends 8 Uhr: Bezirks- Versammlung für den Often in Stechert's Salon, Andreasstrasse No. 21. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn P. Handt über: Sypnotismus". 2. Dis: Tuffion. 3. Verbandsaugelegenheiten und Verschiedenes. Die Kollegen und Kolleginnen werden dringend ersucht, zahlreich und pünktlich zu erscheinen. 225/5 Monats- Versammlung. Tagesordnung: 1. Neuwahl des 2. Borsigenden des Hauptvorstandes. 2. Bericht und Abrechnung von I. Quartal. 3. Verschiedenes. Zahlreiches Erscheinen erwartet Der Vorstand. Verband der in Holzbearbeitungs- Fabriken und auf Holzplätzen beschäftigten Arbeiter Deutschlands. Filiale Berlin II, Norden. Dienstag, den 19. April, abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Münthner, Bergstraße 12: Mitglieder- Versammlung. Tages Ordnung: 111/15 1. Abrechnung. 2. Bericht des Vorstandes und der Kommissionen. Die Bibliothek des Verbandes befindet sich im Neftaurant Mörschel, 3. Neuwahl des gesammten Borstandes und der Kommissionen. 4. Gewerk Die Ortsverwaltung. ordnung halber ist das Erscheinen aller Kollegen erwünscht. 82/6 Der Vorstand. J. A.: G. Kühn, Sparrstr. 4. Jüdenſtr. 35. Diefelbe iſt geöffnet jeben Abend von 7 bis 9 Uhr. fchaftliches. Sonn- und Feiertags geschlossen. Achtung! Rabitzputzer. Achtung! Dienstag, 19. April, abends 8 Uhr, bei Stabernak, Jufelstr. 10: Mitglieder- Versammlung der Filiale Berlin III des Zentralverbandes der Maurer Deutschlands. Tages Ordnung: 1. Stellungnahme gegen die Affordarbeit. 2. Abrechnung vom 1. Quartal 1898. 3. Verschiedenes. 252/10 Die Ortsverwaltung. Achtung! Der Vorstand. Carl Stock, Vorfizender, Wollinerftr. 30. Heinr. Rülke, Schriftf., Graunstr. 25. Tagesordnung: 1. Verlesung des Protokolls. 2. Jahresbericht für 1897. 3. Bericht der Revisoren und Entlastung des Rendanten. 4. Gehaltserhöhung des Geburtstags- Geschenk! Saffirers. 5. Behaltserhöhung des f. Herren, Stoff&. Anzug, i. Karton, eleg. Rendanten. 6. Abänderung des§ 12 9, 12, 15 M. Stoff 3. Sose 4, 6, 9 m. i. Erhöhung der Leistungen. 7. Ber Kart., prtt. u. fchön Engel, Münzftr.26, pt. schiedenes. Verwaltung von 8 Häusern mit je einem Geschäft zu übernehmen. Bergütung 300-600 0. Neanderstr. 16. Helm. 141/16 Der Vorstand. Vereinszimmer, groß und freundlich, ist noch einige Tage z. verg. Schönhauser Aflee 30. Stuckateure! Montag, den 18. April, abends 8 Uhr: italiebsbuch Tegitimite der wichtigen Tages: General- Versammlung Wilmersdorf. Agtung! Dienstag, den 19. April 1898, abends 8 Uhr: Große öffentliche Gewerkschafts- Versammlung in Klingenberg's Volksgarten, Berlinerstraße 40. Tages Ordnung: 1. Unser Koalitionsrecht und Graf Posabowsky. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Um recht zahlreiches Erscheinen ersucht F. A.: Gustav Behrendt. 202/20 173/9 im Lokale des Herrn Buske, Grenadierstr. 33. Der Vorstand. J. A.: H. Grünenberg, Bevollmächtigter. Oeffentliche Versammlung der Einsetzer Berlins und Vororte im am Montag, den 18. April, Englischen Garten, Alexanderstr. 27c. Tages Ordnung: 1. Berathung des Lohntarifs. 2. Stellungnahme zum Lohntarif. Die Ortsverwaltung. Verantwortlicher Redakteur: August Jacobey in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin. r. 89. 15. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Aus England. London, den 14. April. ( Kongreß Independent Labour Party. Stand des Kohlenarbeiter- Streits Vom Maschinenbauer- Verein. Kongreß der Ladenangestellten. Eleonore Mary- Aveling.) Sonntag, 17. April 1898. Keir Hardie's als Präsidenten, während an die Stelle Tom Mann's, einen günftigen Eindruck machte." Er sei, wenn auch ein energischer, der einen allgemeinen Arbeiterbund gegründet hat, John Penny zum so doch stets ein ehrlich vorgehender Gegner gewesen, und mit GeParteisekretär gewählt wurde. ungthuung dürfe erinnert werden, daß seine letzten Worte an die Der Kohlenarbeiterstreik in Wales, der sich im Laufe der Vertreter des Vereins die persönlicher Sympathie gewesen seien. vorigen Woche auf das ganze Revier des Südens der Grafschaft Jn derselben Stadt wie die Unabhängige Arbeiterpartei tagte ausgebreitet hatte, ist jetzt auf die dem Grubenbesitzerverband an an den beiden Osterfeiertagen der Kongreß der Vereins der euggehörigen Gruben beschränkt, die allerdings gegen 80 pCt. lischen Ladenangestellten. Wie allerorts gehören auch in England N en anderen Kongressen und Konferenzen fah die Diterwoche der Arbeiterschaft beschäftigen. Alle außerhalb des Verbandes die Handlungsgehilfen zu den hilflosesten und schlechteftdie Jahreskonferenz der britischen Unabhängigen Arbeiter- stehenden Gruben haben ihren Arbeitern Lohnerhöhungen bewilligt, organisirten Berufsangeftellten. In ihrer großen Masse sind sie partei. Dieselbe tagte in Birmingham unter dem Vorsitz von meist vorläufig zehn Prozent. Auch die Verbandsgruben sind zu auch so ziemlich die schlechtestbezahlten und ihre Beschäftigungszeit ist J. Keir Hardie und war von Delegirten besucht, die Orts- oder Lohnerhöhungen bereit, wollen sich aber nicht dazu verstehen, das die längste. Die Gründe von alledem find bekannt und was die Distriktsverbände vertraten. Der Finanzstand der Zentralkasse der von den Arbeitern verlangte Lohnminimum anzuerkennen. Außerdem Thatsachen anbetrifft, so veröffentlicht gerade jezt wieder die Lon= Partei ist kein günstiger, er weift für die Jahre 1896 und 1897 einen verlangen sie Abschaffung des„ Mabous Tag" ein seit langer doner Daily Chronicle" jeden Donnerstag( der Tag des frühen Fehlbetrag von zusammen 252 Pfd. Sterl. auf. Dagegen hat die Beit den Arbeitern zustehender monatlicher Extra Feiertag, und Ladenschlusses) Berichte über das Leben im Laden", die geradezu Ausbreitung der Partei stetig Fortschritte gemacht. Sie hat in schließlich bestehen sie darauf, nur mit einem Komitee zu verhandeln, grauenhafte Zustände enthüllen. Eine Abhängigkeit und Abgeschlossen206 Wahlkreisen Mitgliedschaften und viele Vertreter in Schul-, das befugt ist, endgiltige Abmachungen zu treffen. Das Komitee heit, die nahe an Sklaverei grenzt, herrscht danach gerade in den, Armen- und Gemeinde- Aemtern. Nur mit der Vertretung in der Arbeiter, bestehend aus dem alten Komitee für den gleiten- großen Waarenhäusern. Kein Wunder, daß der Verein der HandelsParlament ist es noch schlimm bestellt. Die Ansprache den Lohntarif und fünf hinzugewählten neuen Mitgliedern, angestellten einen äußerst harten Kampf ums Dasein zu bestehen hat des Vorsitzenden galt diesem Probleme. Woher tomme empfiehlt den Arbeitern, auf den letzteren Punkt einzugeben, und und daß unter seinen Mitgliedern der Wunsch nach gesetzlichem es, fragte derselbe, daß im Jahre 1832, wo der Arbeiter fein es scheint, daß sie darin recht haben. Zu weit getriebenes Miß- Schuh stärker ist, wie bei sehr vielen Gewerkschaften von LohnStimmrecht hatte, König und Parlament vor ihm zitterten, während trauen ist oft nicht minder nachtheilig als zu weit getriebenes Verarbeitern. All das tam auf jener Konferenz, die von 30 Orten heute, wo er das Stimmrecht habe, er als Bettler vor der Thür des trauen. Schließlich haben die Arbeiter es immer noch in der Hand, beschickt war, lebhaft zum Ausdruck. Die Versuche und Vorschläge, Parlaments stehe. Die Erklärung ist nach ihm im Charakter des die Abmachungen ihrer Vertreter zu ratifiziren oder nicht. Aber durch Appell an das kaufende Publikum und den guten Willen oder englischen Parteisystems zu finden. Er konstatirte die seltsame Er die Bergarbeiter von Süd Wales sind ein merkwürdiges Volt. freiwillige Vereinbarungen der Ladeninhaber Besserung herbeizu scheinung( die übrigens durchaus nicht neu ist), daß während die Statt sich eine richtige Organisation zu geben, haben sie es für führen, wurden als durchaus unzureichend bezeichnet. Das Gesetz liberalen Führer uneinig wären und jeder festen Politit entbehrten, bequemer gefunden, sich von den Unternehmern wöchentlich den müsse der Arbeitszeit Grenzen ziehen und die rechtliche Stellung der das Land deutlich sich der liberalen Partei zuwende-, ein Beweis, Betrag für die Unterhaltungskosten der der eigenen Vertreter Ladengehilfen verbessern, war der Endrefrain aller Reden und Be daß die Wähler radikaler seien wie die Führer. Für die Sozialisten vom Lohn abziehen 81 Lassen und hinterher erscheinen schlüsse. Leider sind die Aussichten, daß in dieser Hinsicht viel ge-: feien offenbar die Aussichten besser, wenn die Liberalen am Ruder ihnen die von ihnen selbst gewählten Leute verdächtig, schehen wird, nicht die besten. Wie zur gewertschaftlichen, sind die feien. Im übrigen konstatirte er mit Genugthnung, daß aus den weil fte ihre Bezahlung aus den Händen der Unter Stiaven des Handels" auch zur politischen Geltendmachung ihrer Kreifen der Unabhängigen Arbeiterpartei weit über 2000 Pfd. Sterl. nehmer empfangen. Es steht zu hoffen, daß diese Stimmung nicht Forderungen schwer zusammenzubringen. Wer kümmert sich viel um den kämpfenden Maschinenbauern zugeflossen seien. vorhält, sonst dürfte, troß günstiger Marktkonjunktur, der Streit eine Berufsgruppe, von deren Angehörigen kaum 1 pet. organifirt schließlich entweder ganz verloren gehen oder den Arbeitern nicht find? Obendrein find sehr viele Badenangestellte, weil sie bei ihren diejenigen Vortheile bringen, die sie bei guter Organisation und Prinzipalen schlafen, nach englifcheni Wahlrecht nicht einmal Wähler. leistungsfähiger Führung hätten durchsetzen können. Das ist u. a. Die englische Arbeiterpresse hat dem Gedächtniß von Eleanor die Anficht des Gewerkvereinspraktikers James Mawdsley, der bei Marg den verdienten Tribut der Hoch a chtung nicht vorent dieser Gelegenheit auch erklärt, daß der große Maschinenbauerkampf halten Vor allem ist hier der Nachruf zu erwähnen, den weniger Opfer erfordert hätte, wenn die Vertreter der Arbeiter H. M. Hyndman in der letzten Nummer der Justice" der Vergrößere Vollmachten beseffen hätten. storbenen widmet. Aber auch Leute wie James Mawdsley erkennen Hinsichtlich des Maschinenbauervereins hört man, daß die an, daß Niemand mehr aufrichtiger für die Sache der Arbeiter Wiederwahl von G. Barnes zum Generalsekretär gesichert bewegung wirkte wie sie," und daß sie als Uebersetzerin UnübertreffMit bezug auf die nächsten Parlamentswahlen überwog die ist. Bis Ende letzter Woche hatte er in 126 Sektionen von rund liches leistete und femme Müdigkeit zu kennen schien"." Reynolds Meinung, daß die Partei sich bei der nächsten Wahl auf eine mäßige 10 000 Abstimmenden 6187Stimmen erhalten. Jm Aprilheft des Vereins- Newspaper" vom 10. April, das Mawdsley's Nachruf abdruckt, be= Anzahl guter Wahlkreise beschränken und dort all ihre Kraft ton- organs wird dem verstorbenen Oberst Dyer ein, deffen gute Eigenschaften hauptet auch in der Lage zu fein, einen Abschiedsbrief von Gleanor zentriren solle. Ferner wurden Methoden der Aufbringung von anerkennender Nachruf gewidmet. Seine Ansichten," heißt es, Marg bringen zu können. Was es aber in dieser Hinsicht bringt, Geldmitteln erörtert, und verschiedene Fälle sitirt, wo sich die waren natürlich den unseren entgegengesetzt, aber er hatte ein so ist nicht der Brief, wie ihn Eleanor Marx hinterlassen, sondern wie Bildung von Einkaufsgenossenschaften diesem Zweck sehr förderlich joviales Wesen und war so offenbar von dem Wunsche beseelt, das ihn irgend jemand umgestellt hat. erwiesen habe. Die Wahl des Vorstandes ergab die Wiederwahl Rechte zu thun, wie er es verstand, daß er feluft auf seine Gegner Die Hauptfrage, welche die Konferenz beschäftigte, war die der Berschmelzung mit der Sozialdemokratischen Föderation. Nach der Meinung des Referenten, Bruce Glafier, sei die Zeit zur Verschmelzung noch nicht gekommen. Obwohl die Arbeiterpartei für daffelbe Biel kämpfe wie die Föderation, vertrete sie doch eine andere Tattit und Auffassungsweise. Es empfehle sich daher, vorläufig es bei einem Kartellvertrag bewenden zu lassen. Nach längerer Debatte wurde die Entscheidung über die Frage, ob Verschmelzung oder Kartellbund der Urabstimmung überwiesen. a. Modenwechsel Der schnelle 2 MAITAN der Damen- Confection hat einen völligen Umschwung unserer Branche hervorgerufen. Wir nehmen für nufere Firma das Verdienst in Anspruch, rechtzeitig das Bestreben felbft beffer fituirter Damen erkannt zu haben, nicht mehr so theure Preise wie früher anzulegen, um öfter mit ihrer Garderobe wechseln zu können. Wir bringen daher für diese Saison außer den erlesensten Modellen chice, elegante Confection zu billigsten Preisen, acceptiren aber nicht den Brauch, minderwerthe, nugraciöse Confection nur der Reklame wegen zu forciven. Die Weiterempfehlung und Anhänglichkeit der Kundschaft an unsere Firma, sowie die Nothwendigkeit, unsere weit ausgedehnten Räume von Jahr zu Jahr zu vergrößern, beweist uns, daß unser Genre der richtige ist. 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Sonntag herrscht. Im Friedrich Wilhelmstädtischen Theater gelangt 17.: Odysseus' Heimkehr". Montag, 18.: Ouvertüre" Euryanthe". Heute das Schauspiel„ Der Trompeter von Säffingen" von Hildebrandt " Hosterwik"." Der Freischüz". Anfang 7 Uhr. Dienstag, 19.:" Lobe- und Keller zur Darstellung; morgen Montag geht das Schauspiel Der Im Alexanderplat Theater finden tanz". Die Rose von Schiras". Mittwoch, 20.:" Odysseus' Heimkehr". Hüttenbefizer" in Szene. Donnerstag, Tell: Herr Lassalle, 21.: Wilhelm Tell". der heute zwei Vorstellungen statt: Abends 8 Uhr Hannemann's Abenteuer", großen Oper in Paris als Gast. Freitag, 22.: Fidelio". Sonn Boffe mit Gesang von G. M. Schneided, Musit von B. Gellert und„ Der abend, 23.:,,Odysseus' Heimkehr". Sonntag, 24.:,,Margarethe". Margarethe: gefesselte Storch oder das fünftige Geschlecht", Burleske in 1 Aft von Frl. Dworát vom königl. Böhmischen Landes- Theater in Prag als nachmittags 4 Uhr Kindervorstellung: Die Puppenfee", dramatisirtes Gaft. Anfang 7 Uhr. Montag, 25.:" Die Afrianerin". Nelusto: Herr Märchen in 5 Bildern. Lassalle als Gaft. Anfang 7 Uhr. Schauspielhaus. Sonntag, 17. April:„ Der Burggraf". Beatrix: Frl. Jaroslava Roberts vom StadtBunge verlas hierauf den Streitfondsbericht, welchen die Vers theater in Köln, a. G. Montag, 18.: Zum 1. Male: ,, Anno dazumal"." Madame fammelten mit voller Zufriedenheit anerkannten. Sodann er Dutitre". Dienstag, 19.: Wilhelm Tell". Mittwoch, 20.:,,Anno dazumal" Mastatteten Schönborn und Bunge als Delegirte der dritten Kons dame Dutitre." Donnerstag, 21.: 3um 1. Male:„ Der Raub der Sabinerinnen". Emanuel Striese: Herr Emil Thomas a. G. Freitag, 22.:„ Maria Stuart". Die Chemigraphen( Verein der graphischen Arbeiter und ferenz der Maurer der Provinz Brandenburg ausführlichen Bericht. Die Anfang 7 Uhr. Sonnabend, 23.: Shakespeare's Geburtstag. König Richard Arbeiterinnen Deutschlands, Filiale Berlin II) hielten am 7. April Versammlung erklärte sich durch Annahme einer Resolution einstimmig der Zweite". Sonntag, 24.:„ Königsfinder". Montag, 25.:„ Der Raub ihre Generalversammlung bei Zubeil ab. Laut Kaffenbericht beliefen sich, dahin zu wirken, daß allerorts Filialen des Verbandes ermit den Beschlüssen der Konferenz einverstanden und verpflichtet der Sabinerinnen". Emanuel Striese: Herr Emil Thomas a. G. Im sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 1897 die Einnahmen auf 1030,33 m., Neuen tönigl. Operntheater( roll): Sonntag, 17. April: Neu einstudirt:„ Die Waise von Lowood". Jane Eyre: Frl. Käthe Brand, als die Ausgaben auf 895,36 M., so daß ein Bestand von 134,97 m. richtet werden, und die noch unorganisirten Kollegen zum Beitritt zu erster theatral. Versuch. Sonntag, 24.: Anno dazumal".„ Madame Dutitre". verbleibt. Der Verein zählt 182 Mitglieder. In den Vorstand bewegen. Ferner wurde einstimmig beschlossen, am 1. Mai zu Der Spielplan des Deutschen Theaters bringt für diese Woche wurden gewählt: M. Sahm 1. und 2. Rubig 2. Borfizender; demonstriren, und verpflichtet sich ein Jeder, eine von der Gewerk morgen( Montag) Johannes", Dienstag„ Der Biberpelz", Mittwoch Jo Kassirer; Schwerdtner Bibliothekar. Zu Nevisoren die Kollegen nehmen. folgende Vorstellungen: Am heutigen Sonntag Abend„ Der Biberpelz", B. Mohler 1. und H. Meinert 2. Schriftführer; M. Gragen schafts- Kommission verausgabte Maifonds- Marte à 20 Pf. au ent hannes", Donnerstag" Gyges' und sein Ring" mit Josef Kainz und Start Nietsch, Merres und Hubert. Revisor zur Hauptkasse Spandan. Das hiesige Gewerkschafts- Rartell besprach in seiner Wagner a. G., Freitag, Sonnabend und nächstfolgenden Sonntag Abend Kollege Bose. legten Sigung die Lohnbewegung der Maurer und Zimmerer; eine " Johannes". Als Nachmittagsvorstellung ist für den heutigen Sonntag Unterstüßung wird von den betheiligten Branchen einstweilen nicht Die versunkene Glocke" angesetzt. Im Berliner Theater gehen Eine Platzdeputirten- Versammlung der Zimmerer Berlins beansprucht. Bum Zwecke der Regelung des Herbergswesens am diesen Sonntag und folgende Tage„ Die Mottenburger" mit Georg Engels a. G. und Umgegend tagte am 14. April bei ange in der Dragoner- Orte soll zunächst eine Statistik von den Gewerkschaften aufgenommen in Szene. Am Freitag findet die Erstaufführung des M. Kempner- Hochstraße. Ueber den ersten Punkt: Die Stellungnahme zum 1. Mai, werden. Eine längere Debatte entspann sich über die am 1. April d. J. städt'schen Schwankes„ Die Nothlüge" statt. Das lustige Werk wird Sonntag sprach Kamerad Fischer. Seine Ansicht ging dahin, auch in in fraft getretene Novelle betr. das Innungswesen; von allen nach ihrer Genesung in dem Dreyer'schen Lustspiele„ In Behandlung" auf diesem Jahre konsequent für die Ideen des 1. Mai zu agitiren und Seiten wurde die Nothwendigkeit einer thatkräftigen Ausnutzung Diesen Sonntag Nachmittag:„ Ein Wintermärchen". Im Lessing: den 1. Mai wie in den Vorjahren durch Versammlungs- dieses Gesetzes burch die organisirten Arbeiter anerkannt. Bum Theater kommt das Lustspiel„ Im weißen Rößl" auch in dieser Woche besuch zu feiern. In ber Diskussion wurde folgender Schluß wurde die jetzt bei dem hiesigen Gewerbegericht an allen Spielabenden zur Aufführung. Als Nachmittags= Borstellung Antrag angenommen: Die Zohnkommission wird beauftragt, bezw. deffen Borfißenden üblich gewordene Praxis in der Behandlung findet am nächsten Sonntag eine Wiederholung von Hans Huckebein" am 1. Mai eine Gewerkschafts- Bersammlung einzuberufen, statt. Am Sonntag bringt das Residenz Theater von Klagesachen und insbesondere ein bestimmter Fall, der auf anderem erfolgreichsten Stüde seiner Saison zur Aufführung. Abendste beiden die Maimarken werden wie in früheren Jahren in der Versammlung Wege zum Austrage gebracht werden wird, lebhaft besprochen. verausgabt, in den Carignan" gegeben. Am Radmittag gebt een weiter all lungen stattfinden, erhalten, die Vertrauensiente Die Bairam. 66, fol balbigſt eine Konferenz mit den Arbeitnehmer- Beißigern. herbeigeführt werden. Ohne Entschuldigung fehlten die Vertreter und zwar bereits zum 108. Male. Im Goethe Theater wird" Der Eine rege Debatte entspann sich über die Regelung der diesjährigen der Bauarbeiter und Schneider; ohne gewählte Vertreter Beilchenfresser" diesen Sonntag und Mittwoch wiederholt. Montag ge- Baukontrolle. Fischer giebt einen kurzen Ueberblick über die find zur Zeit die Gewerkschaften der Brauer, Barbiere und langen, Die Journalisten", Dienstag„ Ein Sommernachtstraum", Donnerstag augenblicklichen Verhältnisse im Gewerbe und erläutert ein- Porzellanarbeiter. wiederholt. Sonnabend tritt Auguste Prasch- Grevenberg zum ersten Male = wird Repertoir- Schwank: = die Bor F 18. April, Dr. Conr. Schmidt; am Mittwoch, den 20. April, in Redes uebung( Referate und Diskussion über gewerkschaftliche Fragen) Schriftsteller Richard Calwer; am Freitag, den 22. April in NaturErkenntniß( Entwickelung der Idee über Entstehung und Zusammenfetzung des Weltgebäudes) Dr. B. Borchardt. Die Bibliothet ist jeden Montag, Mittwoch und Freitag( außer an Feiertagen) abends von 8-9 Uhr geöffnet. Mitgliedsbeitrag monatlich 25 f., Kursus( 10 Abende) M. pro Fach. Theilnehmer werden aufgenommen in der Schule und in folgenden Stellen: Gottfr. Schulz, Admiralstr. 40a; Reul, Barnimstr. 42; Schiller, Rosenthalerstr. 57; Gleinert, Müllerstr. 7a, und in den Sonntags: Versammlungen. Vorsitzender: Hugo Warsch a wsti, N., Brunnenstr. 193. Kassirer: H. Königs, S., Dieffenbachstr. 30. „ Der Hüttenbesitzer" und Sonnabend„ Die Kinder der Excellenz"( Muzell: gehend den Nutzen einer richtig und korrekt ausgeführten Georg Engels a. G.) zur Darstellung. Für Freitag ist die Erstaufführung Baukontrolle. In der Diskussion wurde der Antrag angenommen: Arbeiter Bildungsschule. Inselstraße 10, vorn 2 Treppen. Die von" Onkel Bönfoft", Schauspiel in 4 Atten von Georg Sabinus mit Damit die Statistit von einzelnen Personen nicht wieder an- unterrichts Kurse beginnen am Montag, den Georg Engels als Bänkoſt angeſetzt, eine Wiederholung für nächsten gezweifelt wird, wird der Vertrauensmann beauftragt, sich die Beute, in National Detonomie( Grundbegriffe der Nationalökonomie) Sonntag. Nachmittags- Vorstellung Dorf und Stadt". Das Repertoir des Neuen Theaters wird auch in der kommenden Woche ausschließlich die die Fähigkeit befizen, eine Kontrolle ausführen zu können, von dem Schwant„ Die Freuden der Häuslichkeit" beherrscht. Heute, Sonntag, herauszusuchen. Dieselben haben unbedingt der Aufforderung Folge Nachmittag 3 Uhr geht Sardou's Spiritismus" zu voltsthümlichen Preisen in zu leisten. Hierauf sprach Myler über Darlehns- und UnterSzene.- Im Theater unter den Linden geht Heuberger's Opernball" ftüßungsgesuche. In der Diskussion waren die Ansichten sehr verbereits zum 37. Male in Szene. Sonntag Nachmittag wird Zeller's Ober: schieden; man räumte der Lohnkommission aber doch das Recht ein, steiger" mit Sigmund Steiner als Fürst Roderich gegeben. Im in Ausnahmefällen an Unterstützungsbedürftige ein Darlehn zu geSchiller Theater wird Sonntag Nachmittag 3 Uhr Maria Stuart", abends 8 Uhr„ Ein Tropfen Gift" gegeben. Montag findet eine Wieder währen. Nachdem Myler noch aufgefordert hatte, dafür Sorge holung der Jacobson'schen Bosse„ Ein gemachter Mann" statt. Für Dienstag zu tragen, daß von jedem Play ein Deputirter der Lohnkommission und Freitag ist das Riffel'sche Lustspiel„ Ein Nachtlager Corvins" angesetzt, gemeldet wird, erfolgte Schluß der Versammlung. Mittwoch geht ,, Doppelselbstmord", Donnerstag, Brand" in Szene. Sonnabend erste Aufführung des neuen Lustspiels, Blaues Blut" von G. v. Moser und Schaper. Charlottenburg. Eine öffentliche Bersammlung Der Wochen- Spielplan des Belle alliance: Theaters bringt das der Maurer fand am Donnerstag, den 14. d. M., im Lokale erneute Gastspiel des Herrn Baul Wiecke von Dresden und mit ihm Bismarckhöhe" statt. Kollege Schulze referirte über die jetzige Kaiser und Galiläer" für die Tage Dienstag, Donnerstag, Sonntag, 24. Rohnbewegung mit bezug auf das Resultat der Baukontrolle E. v. Wildenbruch's Herrin ihrer Hand" wird diesen Sonntag( 17.) sowie am Mittwoch wiederholt. Der Rechte Schlüffel" geht am Montag in vom 30. bis 31. März d. J. für das Streitgebiet CharlottenSzene und für die Freitags- Abonnenten ist die Posse Robert und Bertram" burg, Wilmersdorf, Schmargendorf, Halensee und Grunewald. Volksthümlicher Vortrag über:" Die Pflege des Kindes", am erstmalig angesetzt. Nachmittags- Vorstellungen:" Käthchen von Heilbronn" Auf 126 Bauten arbeiteten 1118 Kollegen. Auf 102 Bauten mit Montag, den 18. April, abends 8 Uhr, in der Kinder- Poliklinik von Dr. Neuund Pension Schöller". Sonntag Nachmittag 3 Uhr gastirt im 888 Koll. wird ein Stundenlohn von 60 Pf. gezahlt, auf mann, Blumenstr. 78. Nur Frauen haben Zutritt. 21 " Landsmannschaft der Schleswig- Holsteiner. Heute, abends 7 Uhr: Lützowstraße. Busammenkunft im Reſtaurant Rathmann, Potsdamerstraße 116, Eingang Freie Vereinigung der Badenser. Heute Abend 7 Uhr, Dragonerstraße 15 bei Lange: Gesellige Zusammenkunft. Singer& Co., Chausseestr. 56 en die einde her Concursmasse gekauft. Die Restbestände der aus der Arthur Heinemann'schen Arthur Heinemann'schen Friedrichstrasse Concursmasse stammenden Waaren, bestehend in Damen- Kleiderstoffen, Seide, Waschstoffen, Teppichen, Gardinen, Leinen- u. 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