Nr. 95. d went the go • Abonnements Bedingungen: Abonnements Breis pränumerando: Bierteljährt. 3,30 mt., monatl. 1,10 m., wöchentlich 28 fg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags. Nummer mit illuftrirter Sonntags= Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. Pofte Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Eingetragen in der Poft- Zeitungs ald and dan Jabi sad Vorwärts Breisliste für 1898 unter Br. 7576.?# 04 Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montags. d Berliner Volksblatt. 15. Jahrg. Die Insertions Gebithe beträgt für die fechsgefpaltene Rolonel zeile oder deren Raum 40 Pfg., für Beretns: und Bersammlungs- Anzeigen, fomte Arbeitsmarkt 20 Pfg. Inferate für die nächste Nummer müffen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ift an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Xernsprecher: Rmnt 1, Br. 1508. Telegramım Adresse: dondozialdemokrat Berlin". Bentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Endlich! 03 Sonntag, den 24. April 1898. dund of som Auf zur Wahlschlacht! 1061 Durch taiserliche Verordnung, gegeben Homburg vor der Höhe, den 22. April, und gegengezeichnet: Fürst zu Hohenlohe, wird feftgefeßt: Die Wahlen zum Reichstage sind am 16. Juni 1898 vorzunehmen. Also genau zu der schon vor Monaten von uns vermutheten Zeit. Da das Mandat des gegenwärtigen Reichstages am 15. Juni dieses Jahres abläuft und die Feigheit der Reichstagsmehrheit in der Flottenfrage eine Auflösung verhindert hat, so ist der 16. Juni der natürlichste und korrektefte Termin unter den obwaltenden Ber: hältniffen. Das Mandat des neuen Reichstags schließt sich uns mittelbar an das erlöschende Mandat des alten Reichstags an, so baß eine reichstagslofe Beit nicht eintritt. 這座 Obgleich das Signal erwartet war, so freut es uns doch, daß es gegeben ist. Der Wahlkampf ist damit amtlich für alle Parteien eröffnet bas Stelldich ein für die Wahlschlacht bestimmt. Ist der Vollgenuß der staatsbürgerlichen Rechte wegen politischer! Bergehen oder Berbrechen entzogen, so tritt die Berechtigung zum Wählen wieder ein, sobald die außerdem erkannte Strafe vollstreckt oder durch Begnadigung erlaffen ift. § 4. Wählbar zum Abgeordneten ist im ganzen Bundesgebiet jeder Deutsche, welcher das 25. Lebensjahr zurückgelegt und einem zum Bunde gehörigen Staate feit mindestens einem Jahre angehört hat, sofern er nicht durch die Bestimmungen in dem§ 3 von der Berechtigung zum Wählen ausgeschloffen ist. § 6. Jeder Abgeordnete wird in einem besonderen Wahlkreise gewählt. Jeder Wahlkreis wird zum Zwecke der Stimmabgabe in fleinere Bezirke getheilt, welche möglichst mit den Ortsgemeinden zusammenfallen sollen, sofern nicht bei volkreichen Ortsgemeinden eine Unterabtheilung erforderlich wird. § 7. Wer das Wahlrecht in einem Wahlbezirke ausüben will, muß in demselben, oder im Falle eine Gemeinde in mehrere Wahl bezite getheilt ist, in einem derselben zur Zeit der Wahl seinen Wohnfiß haben. Jeder darf nur an einem Drt wählen. § 8. In jedem Bezirke sind zum Zwecke der Wahlen Listen anzulegen, in welche die zum Wählen Berechtigten nach Zu- und VorDamit hört alle Ungewißheit auf, in deren Nebel und Schatten namen, Alter, Gewerbe und Wohnort eingetragen werden. fich Trägheit und Thatenschen verstecken kann. Nun giebts kein Besinnen, kein Baudern mehr der Schlachttag ift feftgefekt auf zur Schlacht! Schlachten müssen vor der Schlacht gewonnen werden das riefen wir den Genossen bereits vor Wochen zu. Der Sieg ist die Frucht der Organisation. Indem die Genoffen ihre Organisation stärken, vervollkommnen, organisiren sie den Sieg! An die Organisation! Die befte Organisation tann noch verbessert werden. Nach den Waffen gefehen! Alle Borarbeiten scharf geprüft, alle Mängel schleunigft und gründlichst beseitigt! t Wir haben einen schweren Kampf, und wir wissen, was auf bem Spiele steht. In den meisten Wahlkreisen werden die Feinde ums geeinigt gegenüber stehen. Da gilt das gute Wort: Biel Feind, viel Ehr. Je mehr Feinde, desto mehr Ehre. Auf den Feind! Heute in acht Tagen ist der 1. Mai. In allen Jahren die große Friedens- Heerschau des internationalen Proletariats, ist er in diesem Jahre für uns und für unsere franzöfifchen Brüder, die noch vier Wochen vor uns in die Schlacht gehen, die große Heerschau vor der Schlacht. Eine imposante Maifeier ist die würdigste Einleitung und Bor bereitung der Wahlschlacht. Auf zum Ersten Mai! Auf zum Wahlkampf! Rathlos find die Freinde; keine der feindlichen Parteien bat ihr Wahlprogramm fertig. Troß ihrer Macht vertrauen sie nicht ihrer Sache, vertrauen sie nicht ihrer Kraft vertrauen sie auf die mechanischen Gewaltmittel und vor allem der Polizei. Diese Gewaltmittel kennen wir sie sind an uns erprobt worden, und wir haben sie allesammt zu Schanden gemacht. Wer diese Gewaltmittel in den Händen eines Bismarck verachtet hat, fürchtet sie nicht in den Händen seiner kleinen Nachfolger. Nieder mit dem Feind! Sind die Feinde vereinigt, um so beffer, dann haben wir sie beisammen und lönnen sie mit einem Schlag schlagen. Rein Besinnen mehr! Diese Listen find spätestens vier Wochen vor dem zur Wahl bestimmten Tage zu jedermanns Einsicht auszulegen und dies zu vor unter Hinweisung auf die Einsprachefrist öffentlich bekannt zu machen. Einsprachen gegen die Liften find binnen acht Tagen nach Beginn der Auslegung bei der Behörde, welche die Bekanntmachung erlaffen bat, anzubringen und innerhalb der nächsten vierzehn Tage zu erledigen, worauf die Listen gefchloffen werden. Nur diejenigen find zur Theilnahme an der Wahl berechtigt, welche in die Listen aufgenommen find. § 9. Die Wahlhandlung, sowie die Ermittelung des Wahl ergebnisses find öffentlich. Die Funktion der Vorsteher, Beißiger und Protokollführer bei der Wahlhanelung in den Wahlbezirken und der Beisitzer bei der Ermittelung des Wahlergebnisses in den Wahlfreifen ist ein unentgeltliches Ehrenamt und fann nur von Personen ausgeübt werden, welche fein unmittelbares Staatsamt bekleiden. Expedition: SW. 19, 33euth- Straße 3: § 4. Im Falle einer Berichtigung der Wählerliste sind die. Gründe der Streichungen und Nachtragungen am Rande der Liste unter Angabe des Datums kurz zu vermerken. Die etwaigen Bes lagsstücke sind zum Hauptexemplar der Wählerliste beizufügen. Beide gleichmäßig berichtigte Eremplare der Wählerlifte find am 22 Tage nach dem Beginne der Auslegung unter der Unterschrift des Gemeindevorstandes abzuschließen, das zweite Exemplar unter Hinzufügung der amtlichen Bescheinigung völliger Uebereinstimmung mit dem Hauptexemplare. Nachdem auf diese Weise die Wählerliste abgeschlossen worden, ist jede spätere Aufnahme von Wählern in dieselbe untersagt. § 5. Das Hauptexemplar der Wäblerliste nebst den Belags= ftücken bat der Gemeindevorstand sorgfältig aufzubewahren, das ameite Gremplar dagegen dem Wahlvorsteher behufs Benußung bei der Wahl zuzustellen. Die Wählerlisten für diejenigen Wahlbezirke, welche aus mehr als einer Gemeinde bestehen, bilden die Wahlvorsteher durch Zufammenheften der ihnen zugehenden Wählerlisten in einzelnen zu dem Bezirke gehörigen Gemeinden. § 6. Die Wahlbezirke zum Zweck des Stimmabgebens werden von den zuständigen Behörden abgegrenzt. § 7. Jede Ortschaft bildet der Regel nach einen Wahlbezirk für sich. Jedoch können einzelne bewohnte Besizungen und Kleine, fowie solche Drischaften, in welchen Personen, die zur Bildung des Wahl vorstandes geeignet sind, sich nicht in genügender Anzahl vorfinden, mit benachbarten Ortschaften zu einem Wahlbezirke vereinigt, große Ortschaften in mehrere Wahlbezirke getheilt werden. Kein Wablbezirk darf mehr als 3500 Seelen nach der lezten all gemeinen Voltszählung enthalten. 88. Die zuständigen Behörden haben für jeden Wahlbezirk den Wahlvorsteher, welcher die Wahl zu leiten hat, und einen Stell vertreter deffelben für Verhinderungsfälle zu ernennen, sowie das Lokal, in welchem die Wahl vorzunehmen ist, au bestimmen. Alles dies, sowie die Abgrenzung der Wahlbezirke und Tag und Stunde der Wahl ist mindestens acht Tage vor der Wahl durch die zu amtlichen Publikationen dienenden Blätter zu veröffentlichen und von den Gemeindevorständen in ortsüblicher Weise bekannt zu machen. § 9. Die Wahlhandlung beginnt um 10 Uhr vormittags und wird um 6 Uhr nachmittags geschlossen. § 10. Das Wahlrecht wird in Person durch verdeckte in eine Wahlurne niederzulegende Stimmzettel ohne Unterschrift ausgeübt. Die Stimmzettel müssen von weißem Papier und dürfen mit§ 10. Der Wahlvorsteher ernennt aus der Bahl der Wähler feinem äußeren Kennzeichen versehen sein. § 11. Die Stimmzettel find außerhalb des Wahllokales mit dem Namen des Kandidaten, welchem der Wähler seine Stimme geben will, handschriftlich oder im Wege der Vervielfältigung zu versehen. § 12. Die Wahl ist direkt Sie erfolgt durch abfolute Stimmen bei einer Wahl eine absolute Stimmenmehrheit sich nicht heraus, so mehrbeit aller in einem Wahltreise abgegebenen Stimmen. Stelli ist unter den zwei Kandidaten zu wählen, welche die meisten Stimmen erhalten haben. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Loos. § 17. Die Wahlberechtigten haben das Recht, zum Betrieb der den Reichstag betreffenden Wahlangelegenheiten Vereine zu bilden und in geschlossenen Räumen unbewaffnet Bersamm lungen au veranstalten. Die Bestimmungen der Landesgefeße über die Anzeige der Berfammlungen und Vereine, sowie über die Ueberwachung derfelben bleiben unberührt. B. Aus dem Reglement zur Ausführung des Wahl gefeges für den Deutschen Reichstag. feines Wablbezirkes einen Protokollführer und drei bis sechs Beifiger und ladet dieselben mindestens zwei Tage vor dem Wahltermine em, beim Beginne der Wahlhandlung zur Bildung des Wahlvorstandes zu erscheinen. ift Die Wahlvorsteher, Beisiger und Protokollführer erhalten feine Vergütung. Sie dürfen fein unmittelbares Staatsamt bekleiden. so aufzustellen, daß derselbe von allen Seiten augänglich ift. § 11. Der Zich, an welchem der Wahlvorsteher Play nimmt, Auf diesen Tisch wird ein verdecktes Gefäß( die Wahlurne), zum Hineinlegen der Stimmzettel gestellt. Vor dem Beginne der Ab Stimmung hat sich der Wahlvorstand zu überzeugen, daß dasselbe leer ift. Ein Abdruck des Wahlgefehes und des gegenwärtigen Reglements ist im Wahllotale auszulegen. § 12. Die Wahlbandlung wird damit eröffnet, daß der Wahlvorfieber den Protokollführer und die Beisitzer mittels Handschlags an Eidesstatt verpflichtet und so den Wahlvorstand tonstituirt. Bu feiner Zeit der Wahlhandlung dürfen weniger als drei Mitglieder des Wahlvorstandes gegenwärtig sein. Der Wahlvorsteher und der Protofollführer dürfen sich während der Wahlhandlung nicht gleichzeitig entfernen. Berläßt einer von ihnen vori bergehend das Wahllofal, so ist mit seiner zeitweiligen Verbezit 2c.) ist gemäß§ 8 des Geleges von dem Gemeindevorstande § 1. Für jede Gemeinde( Ortskommune, felbständigen Guts- tretung ein anderes Mitglied des Wahlvorstandes zu beauftragen. § 13. Während der Wahlhandlung dürfen im Wahllokale ( Kommunevorstande, Ortsvorstande, Inhaber eines selbständigen weder Diskussionen stattfinden, noch Ansprachen gehalten, noch BeGutsbezirfes, Magiftrate 2c.) die Wählerliste doppelt aufzuftellen. fchlüffe gefaßt werden. Ausgenommen hiervon sind die Diskussionen und Beschlüsse des In derselben sind alle nach den§§ 1, 3 und 7 des Gesetzes Wahl. berechtigte in alphabetischer Ordnung zu verzeichnen. Jedoch dürfen Wahlvorstandes, welche durch die Lettung des Wahlgeschäftes be= in den Städten die Wählerlisten auch in der Art angefertigt werden, dingt find. daß die Straßen nach der alphabetischen Reihenfolge ihrer Namen, Das Zeichen zur Schlacht ist gegeben- jetzt gilt für jeden Ge- innerhalb derselben die Häufer nach ihrer Nummer und nur inner nossen nur der eine Gedanke, nur der eine Entschluß: halb jedes Hauses die Wähler alphabetisch geordnet werden. In Gemeinden, die zum Zwecke des Stimmabgebens in mehrere Die Schlacht vorbereiten! Bezirk getheilt sind, erfolgt die Aufstellung der Wählerlisten nach den einzelnen Bezirken. Den Sieg vorbereiten! Der 16. Juni 1898 muß als großer Siegestag der Sozialdemo Tratie den 15. Juni 1898 noch überstrahlen. Auf zum Kampf! Die wichtigsten Bestimmungen für die Reichstagswahlen. A. Aus dem Wahlgefeß für den deutschen Reichstag. § 1. Wähler für den deutschen Reichstag ist jeder Deutsche, welcher das 23 Lebensjahr zurückgelegt hat, in dem Bundesstaate, wo er seinen Wohnsitz hat. § 2. Für Personen des Soldatenstandes, des Heeres und der Marine ruht die Berechtigung zum Wählen so lange, als diefelben sich bei der Fahne befinden. § 3. Von der Berechtigung zum Wählen sind ausgeschlossen: 1. Personen, welche unter Vormundschaft oder Kuratel fiehen; 2. Personen, über deren Vermögen Konkurs- oder Fallitzustand gerichtlich eröffnet worden ist und zwar während der Dauer dieses Konkurss oder Falliments- Verfahrens; 3. Personen, welche eine Armenunterfügung aus öffentlichen oder Gemeindemitteln beziehen oder im letzten der Wahl vorbergegangenen Jahre bezogen haben; Die dem Beurlaubtenftande angehörigen Militärpersonen werden in die Wählerlisten eingetragen. § 2. Die Wählerlifte ist zu jedermanns Einficht mindestens acht Tage lang auszulegen. Der Tag, an welchem die Auslegung beginnt, ist nach Maßgabe des§ 8 des Gesetzes von der zuständigen Behörde festzusetzen und von dem Gemeindevorstande unter Hinweisung auf§ 3 des Reglements, sowie unter Angabe des Lotals, in welchem die Aus. legung stattfindet, noch vor dem Anfange der letzteren in orts. üblicher Weise bekannt zu machen. Die Wählerliste ist von dem Gemeindevorstande mit einer Bescheinigung darüber zu versehen, daß und wie lange die Auslegung geschehen, sowie daß die vorstehend und im§ 8 des Reglements vorgeschriebenen ortsüblichen Bekanntmachungen erfolgt sind. § 14. Bur Stimmabgabe sind nur diejenigen zuzulassen, welche in der Wählerliste aufgenommen sind. Abwesende können in teiner Weise durch Stellvertreter oder sonst an der Wahl theilnehmen. § 15. Der Wähler, welcher feine Stimme abgeben will, tritt an den Tisch, an welchem der Wahlvorstand fißt, nennt seinen Namen und giebt, wenn der Wahlbezirk aus mehr als einer Ortschaft besteht, seinen Wohnort, in Städten, in welchen die Wählerliste nach Hausnummern aufgestellt ist, seine Wohnung an. Der Wähler übergiebt, sobald der Protokollführer feinen Namen in der Wählerliste aufgefunden hat, seinen Stimmigettel dem Wahlvorsteher oder dessen Vertreter(§ 12 des Reglements), welcher denselben uneröffnet in das auf dem Tische stehende Gefäß legt. Der Stimmzettel muß derart zusammengefaltet sein, daß der auf ihm verzeichnete Name verdeckt ist. Stimmzettel, bei welchen hiergegen verstoßen ist, oder welche nicht von weißem Papier, oder welche mit einem äußeren Kenn zeichen versehen sind, hat der Wahlvorsteher zurückzuweisen. Ins besondere hat derselbe auch darauf zu achten, daß nicht statt eines mehrere Stimmzettel abgegeben werden. § 16. Der Protokollführer vermerkt die erfolgte Stimmabgabe jedes Wählers neben dem Namen desselben in der dazu bestimmten Rubrik der Wählerlisten. § 8. Wer die Liste für unrichtig oder unvollstänoig hält, fann dies innerhalb acht Tagen nach dem Beginn der gemäß§ 2 des Reglements bekannt gemachten Auslegung derselben bei dem Gemeindevorstande oder dem von demselben dazu ernannten Koms miffar oder der dazu niedergesetzten Kommission schriftlich anzeigen§ 17. Um 6 Uhr nachmittags erklärt der Wahlvorsteher die Abs oder zu Protokoll geben, und muß die Beweismittel für seine Bestimmung für geschlossen. Nachdem dieses geschehen ist, dürfen keine hauptungen, falls dieselben nicht auf Notorität beruhen, beibringen. Stimmzettel mehr angenommen werden. Die Entscheidung darüber erfolgt, wenn nicht die Erinnerung Die Stimmzettel werden aus der Wahlurne genommen und sofort für begründet erachtet wird, durch die zuständigen Behörden. uneröffnet gezählt. Ergiebt sich dabei auch nach wiederholter Zäh4. Personen, denen infolge rechtsfräftigen Erkenntnisses der Sie muß längstens innerhalb drei Wochen, vom Beginne der lung eine Berschiedenheit von der ebenfalls festzustellenden Zahl Vollzug der staatsbürgerlichen Rechte entzogen ist, für die Auslegung der Wählerlifte an gerechnet, erfolgt und durch Ver- der Wähler, bei deren Namen der Abstimmungsvermerk in der Zeit der Entziehung, fofern sie nicht in diese Rechte wieder mittelung des Gemeindevorstandes den Betheiligten belannt ge- Wählerlifte gemacht ift(§ 16 des Reglements), so ist dieses nebst eingesetzt sind. Imacht sein. dem etiva zur Aufklärung dienlichen Protokolle anzugeben. § 18. Sodann erfolgt die Eröffnung der Stimmzettel. § 19. Ungiltig find: 1. Stimmzettel, welche nicht von weißem Papier oder welche mit einem äußeren Kennzeichen versehen sind; 2. Stimmzettel, welche feinen oder teinen lesbaren Namen enthalten; 8. Slimmzettel, aus welchen die Person des Gewählten nicht un zweifelhaft zu erkennen ist; 4. Stimmzettel auf welchen mehr als ein Name oder der Name erwartet demgemäß, daß von keiner Dienststelle der Eisenbahn-| zu beschränken. Sie hat ferner bei der Etatsberathung durch, Verwaltung tontrattbrüchige Arbeiter beschäftigt, und daß die den Landwirthschaftsminister erklären lassen, daß sie geEisenbahn- Direktionen auch sorgfältig darüber wachen werden, willt ist, bei der Entscheidung der Fragen, wie daß ebenso wenig Eisenbahn Unternehmer tontrattbrüchige dem Auslande gegenüber künftig unsere Handels- und Arbeiter annehmen, Zuwiderhandlungen aber aufs strengste verwirthschaftlichen Beziehungen zu ordnen sein werden, folgt werden." Der Erlaß des Ministers der öffentlichen Arbeiten er forgsam zu prüfen, wie bei diesen Verhandlungen die Intereffen der Bahn- Unterhaltungsarbeiten könnte gar leicht Anlaß geben, als es bisher der Fall gewesen ist. scheint höchft bedenklich. Die verfügte möglichste Einschränkung der Landwirthschaft besser gewahrt werden können und müssen, einer nicht wählbaren Person verzeichnet ist; daß Erneuerungsarbeiten, die im Interesse der Sicher 5. Stimmzettel, welche einen Protest oder Vorbehalt enthalten. $ 24. Die zuständige Behörde hat für jeden Wahlkreis einen beit des Betriebes nöthig wären, hinausgeschoben Wahlkommiffär zu ernennen und dies öffentlich bekannt zu machen. werden. Es scheint, als ob das Intereffe der Agrarier au § 26. Bchufs Ermittelung des Wahlergebniffes beruft der Wahl- billigen Arbeitskräften über die Interessen der öffentlichen kommiffär auf den vierten Tag nach dem Wahltermin in ein von Sicherheit auf den Staatsbetrieben gehen soll! Das ist zu all ihm zu bestimmendes Lokal mindestens sechs und höchstens zwölf den anderen bereits geübten Methoden der Agrarierhilfe wieder Wähler, welche ein unmittelbares Staatsamt nicht bekleiden, aus eine neue. dem Wahlkreise zusammen, und verpflichtet dieselben als Beisiger Einen ebenso unangenehmen Geschmack hat der zweite Außerdem ist ein Protollführer, welcher ebenfalls Wähler fein Theil des Erlasses des Herrn Thielen. Arbeiter, die kontraktmuß, aber Beamter sein darf, zuzuziehen und in gleicher Weise zu ver: brüchig geworden sind, können genau so wie jeder andere dafür belangt werden. Der Zutritt zu dem Lokale steht jedem ähler offen. aber will im Intereſſe ber Grundbesiger noch ein weiteres. mittels Handschlags an Eidesstatt. pflichten. § 27. In dieser Versammlung(§ 26) werden die Protokolle über die Wahlen in den einzelnen Wahlbezirken durchgesehen und die Resultate der Wahlen zusammengestellt. Er will, daß solchen Arbeitern überhaupt keine Arbeit gegeben werde. Wollten die Privatunternehmer diesem famosen Beispiel des väterlichen preußischen Staates nachfolgen, so würden Das Resultat wird verkündet und denmächst durch die au amt- olche Arbeiter vollständig brotlos gemacht und dem Berhungern lichen Publikationen dienenden Blätter bekannt gemacht. preisgegeben werden. § 28. Hat sich auf einen Kandidaten die absolute Mehrheit der in dem Wahlkreise abgegebenen giltigen Stimmen vereinigt, so wird Derselbe als gewählt proklamirt. Hat sich eine absolute Stimmenmehrheit nicht herausgestellt, so hat der Wahlkommissär die Vornahme einer engeren Wahl zu veranlassen. § 29. Der Termin für die engere Wahl ist von dem Wahl kommissär festzusetzen und darf nicht länger hinausgeschoben werden, als höchstens 14 Tage nach der Ermittelung des Ergebnisses der erften Wahl. Dabei weiß man ja, durch welche Umstände gewöhnlich der Kontraktbruch der Tändlichen Arbeiter verursacht wird. Nach dem Willen des Ministers der öffentlichen Arbeiten in Preußen aber soll der Landlord, so schenßlich er auch seine Leute" behandeln und so sehr er sie zum Kontraktbruch zwingen mag, dennoch durch Staatsunterstützung dieselben in seinem Joch festhalten dürfen. Jmmer lieblicher wächst sich die preußische Arbeiterpolitik aus. Das Junkerthum hat die Regierung völlig in der Dies läßt darauf schließen, daß die Regierung den Agrariern diesmal mehr entgegenkommen wird als in den letzten Jahren. Die Agrarier stehen sich sehr gut mit der Regierung, und die Kosten dieses freundschaftlichen Verhältnisses wird das arbeitende Bolt zu tragen haben, dem das Fleisch vertheuert werden soll. Die Wertheuerung des Brotes soll dann nachfolgen. Der Kriegszustand ist eingetreten. Schon gestern konnten wir unter den letzten Nachrichten melden, daß das spanische Handelsschiff Buenaventura" von einem amerikanischen Kreuzer aufgebracht wurde. Aus Key- West liegen heute die folgenden Mel Die„ Nashville" schleppte heute Nachmittag die„ Buenaventura" in den hiesigen Hafen. Die Bewohner der Stadt zeigten große Begeisterung, ftellten die Arbeit ein und fammelten sich am Hafen, um das aufgebrachte Schiff zu sehen. Die Nashville" Die Buena hatte zuerst einen blinden Schuß abgegeben. Als aber die ventura" diese Mahnung nicht beachtete, feuerte die„ Nashville". einen Sechspfinder ab. Die Mannschaft der„ Buenaventura", 20 an der Bahl, hat sich hierauf ergeben. Das Kriegsschiff Mangrove" lief nach Süden aus. Das Schiff ist zum Kabeldienst ausgerüstet. Es soll nach dem Süden Ruba's bestimmt sein mit der Aufgabe, die telegraphischen Verbindungen zwischen Kuba und Spanien zu zerstören. Wie der Agence Havas" aus Key West gemeldet wird, ver. lautet dort, der Kreuzer New- Yort" habe ein spanisches Packet boot aufgebracht.- Einer man glaubt den Alfonso XII." weiteren Meldung zufolge soll die amerikanische Flotte vor Ruba zum Zweck der Blockade Auſſtellung genommen haben. Aus Washington liegen die folgenden Depeschen vor: In einer Proklamation Mac Kinley's wird die Blockabe der Nordküste von Kuba zwischen Gardenas und § 30. Auf die engere Wahl kommen nur diejenigen beiben Randidaten, welche die meisten Stimmen erhalten. Sind auf Tasche. mehrere Kandidaten gleich viele Stimmen gefallen, fo entscheidet Der agrarische Vorftof, der für Mitte nächster Woche das Loos, welches durch die Hand des Wahlkommissärs gezogen im preußischen Abgeordnetenhause in Aussicht genommen bringen find. In der wegen Vornahme der engeren Wahl zu erlaffenden eingebrachten Antrag Ring und v. Mendel Stein Bekanntmachung stub bie beiden Kandidaten, unter denen zu fels, ben zahlreiche konservative, nationalliberale und sind wählen ist, zu benennen, und es ist ausdrücklich darauf hinzu- Zentrums- Abgeordnete unterzeichnet haben. Auf den ersten weisen, daß alle auf andere Kandidaten fallenden Stimmen un Blick fönnte es den Anschein erwecken, als handelte es fich giltig feien. lediglich um veterinärpolizeiliche Maßnahmen, die im Interesse der Konsumenten ergriffen werden sollen. Wenn man aber dem Antrag auf den Grund geht, so wird man leicht zu der bem Antrag auf den Grund geht, so wird man leicht zu der Einsicht gelangen, daß derselbe in der Hauptsache eine Bertheuerung des Fleische& herbeiführen soll, die natürlich unseren armen Nothleidenden" zu gute kommen würde. Nur um ihre Politik der Nahrungsmittel- Bertheuerung nicht erkennen zu lassen, haben die Agrarier ihrem Antrage ein wissenschaftliches Mäntelchen umgehängt. wird, darüber, welche beiden Kandidaten auf die engere Wahl zu ist, wird eingeleitet werden durch den bereits am 10. März Südtifte sowie des Hafens Cienfuegos an der § 81. Die engere Wahl findet auf denselben Grundlagen und nach denselben Vorschriften statt wie die erste. $ 22. Tritt bei ber engeren Wahl Stimmengleichheit ein, so entscheidet, daß 2003, welches durch die Hand des Wahlkommiffärs gezogen wird. § 33. Der Gewählte ist von der auf ihn gefallenen Wahl durch ben Wahltommiffär in Kenntniß zu sehen und zur Erklärung über die Annahme derselben, sowie zum Nachweise, daß er nach§ 4 des Gesetzes wählbar ist, aufzufordern. Annahme unter Protest oder Vorbehalt, sowie das Ausbleiben der Erklärung binnen acht Tagen, von der Zustellung der Benach: richtigung, gilt als Ablehnung. $ 84. Im Falle der Ablehnung, oder wenn der Reichstag die Wahl als ungiltig erklärt, hat die zuständige Behörde sofort eine neue Wahl zu veranlassen. Schuh der Wahlfreiheit gewährleisten bie$ 8 107 und 109 des Reichs- Strafgesetzbuches und § 48 der Gewerbe- Ordnung. C. Aus dem Reiche Strafgesebuche. " bekanntgegeben. Der Präsident Mac Rinten unterzeichnete die Resolution des Kongresses, welche die Ausfuhr von Rohle verbietet. Präsident Mac Kinley befragte mehrere Senatoren um ihre Meinung bezüglich einer Annettirung Hawaii's, welche ebenso wie die der Philippinen eine Striegsmaßregel fein würde. Ueber San Francisco aus Honolulu vom 14. d. M. eingetroffene Nachrichten besagen, es heiße in Honolulu, der amerikanische Admiral hätte Auftrag, am 15. April die Sand. wich Inseln in Besi u nehmen. Das in Hongkong( China) stationirte amerikanische Ges schwader ist bereit, in See zu stechen. Sein Ziel dürften jedenfalls die Philippinen sein, über die bald das amerikanische Sternenbanner wehen wird. Auch ein spanischer Erfolg wird gemelbet: had spanisches Rhenandoa", der mit einer Ladung Getreide von " Nach einem in Antwerpen eingelaufenen Telegramm foll ein an der englischen Rüfte den amerikanischen Biermaster San Francisco nach Liverpool unterwegs war, aufgebracht haben. Das Schiff hatte Getreide im Werthe von 750 000 Frants an Bord. alised nation dauernde Verseuchung der Vichbestände eine große Schädigung Der Antrag verlangt mit Rücksicht darauf, daß die der Landwirthschaft, sowie des Nationalvermögens bedeutet und auch die Gesundheit der Bevölkerung bedroht, eine Revision der Bestimmungen betreffend die Einfuhr von Bich aus scuchenverdächtigen Ländern, eine Abänderung der Vors die Bekämpfung der Seuchen durch Aussehung von ausreichen schriften hinsichtlich der Seuchenverschleppung im Inlande und den Staatsmitteln und durch praktische Versuche im großen. § 107. Wer einen Deutschen durch Gewalt ober durch Bedrohung Ferner soll ein Gesetzentwurf vorgelegt werden, durch welchen mit einer strafbaren Handlung verhindert, in Ausübung seiner staats die obligatorische Fleischbeschau nur für gewerbsmäßig bürgerlichen Rechte zu wählen oder zu ftimmen, wird mit Gefängniß zum Verkauf gelangendes Fleisch und im übrigen generell nicht unter sechs Monaten oder mit Festungshaft bis zu fünf Jahren nach Maßgabe der Verordnung für die Provinz Hessen bestraft. Der Versuch ist strafbar. Nassau vom 1. Juli 1892 in Breußen eingeführt und auf alle ausländischen Einfuhren von Fleisch und Fleischwaaren aus gedehnt wird; es soll weiter auf die Errichtung fleiner lokaler Schlachtvieh- Versicherungen mit zwangsweiser Rückversicherung bei großen Verbänden mit Unterstüßung aus öffentlichen Mitteln hingewirkt, eine zweckmäßige gesetzlich festzustellende Verwerthung der Konfiskate herbeigeführt und endlich durchgehen in Kuba, namentlich für Bermeidung eines Bombardements Vermittelung des Bundesraths eine gleichwerthige Kontrolle von Fleisch und Fleischwaaren an den Grenzen Deutschlands eingeführt werden. $ 109. Wer in einer öffentlichen Angelegenheit eine Wahl ftimme kauft oder verkauft, wird mit Gefängniß von einem Monat bis zu zwei Jahren bestraft; auch kann auf Berlust der bürgerlichen Ehrenrechte erkannt werden. D. Aus der Gewerbe- Ordnung. $ 43. Sur Bertheilung von Stimmzetteln und Druckschriften zu Wahlzwecken bei der Wahl zu gesetzgebenden Körperschaften ist eine polizeiliche Erlaubniß in der Zeit von der amtlichen Bekannt machung des Wahltages bis zur Beendigung des Wahlattes nicht erforderlich. Daffelbe gilt auch bezüglich der nichtgewerbsmäßigen Vertheilung von Stimmzetteln und Druckschriften zu Wahlzwecken. " Sehr bemerkt wird die Amerika gegenüber äußerst freundliche Rohlen als Kriegstontrebande erklärt. Auch in Canada ist die Haltung Englands, das seine den Spaniern unentbehrliche Stimmung für die Amerikaner überaus freundlich. Viele Canadier bieten ihre Dienste in der amerikanischen Armee an. Canadier bieten ihre Dienste in der amerikanischen Armee an. Der Franks. 8tg." wird aus New- York gemeldet: Die Kriegsbegeisterung schlägt überall große Wogen; der Zus drang zu dem Freiwilligendienst ist außerordentlich start. Die meisten Geschäftshäuser haben sich verpflichtet, ihren Ans geftellten, welche in die Armee eintreten, das Salair weiter zu zahlen. Der Präsident erließ eine Proklamation, der zufolge der Hafen von Havana beschossen wird. Außerdem foll eine Note an die Mächte gerichtet werden, betreffs Ausrüstung von Raperbriefen. Darüber muß indeß der Kongreß bes fragt werden. Das Kabinet ist nunmehr für ein schonendes Bor nd von Havana, die Marine verlangt jedoch, man folle ihr freie Hand laffen. Mac Kinley erwägt, ob Haiti nicht sofort als Kohlenstation annettirt werden soll. Deutsches Reich. Schon jest aber fann es als fefiftebend gelten, daß ein Wahlfartell der bürgerlichen Demokratie mit der Sozial demokratie einerseits mit den Polen andererseits, gefchloffen sowohl für die Haupt- als für die ist und zwar Stichwahl. Wie die auf nationalem und staatserhaltendem Boden siehenden Parteien fich angesichts jener Kartellabmachungen verhaften, welche Entschließungen sie hinsichtlich ihrer Wahltaktit treffen werben, darüber sollte bei den Führern nach dem Wit getheilten ein weifel eigentlich nicht mehr obwalten tönnen." Dieses Wahlkartell existirt bloß in der Phantasie des Herrn weinburg. In mietlichkeit hat nicht berean Bend Schweinburg. In Wirklichkeit hat nicht der geringste Bersuch folcher Verabredungen stattgefunden. Mit mehr Mißtrauen ale fonft noch ist jetzt der offiziöfen und der Sammlungspresse auf die Finger zu Der agrarische Wunschzettel ist weder klein, noch neu. In jedem Jahre hat er bereits seies in Form Jebermann hat somit das uneingeschränkte, keiner vorherigen einer Interpellation, set es in Form eines Antvages, ie Wahlbewegung bat offiziell begonnen und fofort Erlaubniß oder Beaufsichtigung unterliegende Recht, alle Arten von das Haus beschäftigt, und die Regierung hat dem Drängen haben die Dffigiösen ihre Bemühungen begonnen, die Wähler frreWahl- Druckschriften( Beitungen, Flugblätter. Stimmzettel, ihrer Freunde bisher nicht stattgegeben, einmal, weil ihr die zuführen und zu täuschen. So schreibt heute Schweinburg in den Bilder u. f. f.) überall sowohl in geschloffenen Räumen, als auch bestehenden Handelsverträge die Erfüllung aller agrarischen Berliner Politischen Nachrichten": auf öffentlichen Wegen, Straßen, Bläßen und anderen öffentlichen Wünsche unmöglich machen, sodann aber, weil sie sich über Deten gewerbsmäßig oder nicht gewerbsmäßig zu verbreiten. den wahren Zweck der Anträge feinen Täuschungen hingiebt Die Wähler werden ihrerseits Gefeßesverletzungen jeder Art, schon und schon einfach aus dem Gebot der politischen Klugheit in ihrem eigenen Interesse auf das peinlichste zu vermeiden ihnen nicht Folge leisten kann, selbst wenn sie es wollte. Das hat niemand so deutlich zu erkennen gegeben wie der Lands fuchen. Andererseits werden fie auch jebe gefeswibrige wirthschaftsminister Freiherr v. Hammerstein, der im Ginmengung der Behörden, falls eine solche etiva erfolgen vorigen Jahre, als die Agrarier eine vierwöchentliche Quaran follte, sofort ohne Baubern und mit aller Gnttänezeit und eine Tuberkulinprobe, das Einfuhrverbot russischen fchiedenheit zurückweisen und zugleich in jedem Falle Geflügels und russischer Schweine, das Einfuhrverbot von Mittheilung an den fozialdemokratischen Vertrauensmann ihres Be- frischem Fleisch ans ben Niederlanden und zeitweise Sperre zirkes machen, damit die Berletzer des Gesetzes zur Rechenschaft ge gegen die Rindvieheinfuhr aus Desterreich Ungarn vers zogen und die unter solchen Umständen etwa zu stande gekommenen langten und diese Forderungen vom veterinär- polizei: fehen. lichen Standpunkte aus Wahlen von Ordnungs" fandidaten im Wege des begründeten hinwies, daß der Zweck der Handhabung der Veterinärpolizei ia bre 1897/98 zu begründen suchten, darauf- Der vorläufige Ausweis über die im Etats zur Reichstasie gelangte Ist Protestes mit Erfolg angefochten werden können. niemals sein dürfe, den inneren Preis zu steigern, einnahme an Böllen und Verbrauchssteuern liegt nunmehr vor daß aber diese Wirkung unter Umständen eintreten könnte. Es ist ranach eine Summe von insgesammt 731,4 Mill. M. oder Politische Mebersicht. Ja, Frhr. v. Hammerstein ging noch weiter, er führte aus, 1,8 Millionen mehr wie im Etatsjahre 1896/97 aufgekommen. Die Berlin, 23. April. daß wir nach Abschluß der Handelsverträge und der Vieh Bölle haben ein Mehr von 7,1 Millionen, die Tabatjieuer ein solches Kein Tag ohne eine Gabe für die Agrarier. Un- cuchen- Ronvention wohl berechtigt seien, aus veterinärpolizei von 0,3 Millionen, die Salzsteuer von nahezu einer halben Million, lichen Gründen nach Maßgabe der bestehenden Gesetzgebung die Branntwein- Materialsteuer von 21/2 Millionen und die Brauftener unterbrochen läßt die preußische Regierung ihren Segen auf und der Konvention Beschränkungen der Wieheinfuhr dem Aus von 1,2 Mill. erbracht. Dagegen mußten ein Weniger verzeichnen die Zuckersteuer mit 8,9 Mill., die Branntwein Verbranch abgabe die geliebten Agrarierfreunde niederströment. Gine hiesige lande gegenüber anzuordnen, daß wir aber nicht berechtigt mit 1,1 Millionen und die Brennsteuer mit 0,3 Millionen. Auch Rorrespondenz theilt mit: Im Hinblick auf den in der Landwirthschaft bestehenden sind, um der inländischen Produktion eine Preissteigerung zu über einzelne andere Einnahmequellen liegen die vorläufigen Ab. Ab. Arbeitermangel hat der Minister ber öffentlichen Arbeiten an die verschaffen, die Gesetze und die Bestimmungen dahin zu hand- fchlüffe bereits vor. So hat die Börsenftener gegen das Vorjahr Staats- Eisenbahn- Direktionen foeben einen Erlaß gerichtet, in haben, daß wir die Einfuhr einschränken". Und dem Abg. noch ein Mehr von etwa 1½ Million verzeichnen können, dagegen welchem die legteren angewiesen werden, bei Eisenbahn Ring gegenüber, dem diese Ausführungen noch nicht deutlich hat die Loofesteuer ein Weniger von etwa 3 Millionen erbracht. Neubauten 2c. auf biefen landwirthschaftlichen Arbeitermangel genug waren, bemerkte der Minister, derselbe habe durch seine Die Wechselstempelftener figurirt dagegen in dem Jahresergebniß Rüdficht zu nehmen, derart, daß solche Banten, während der Darlegungen erneut den Beweis für die Richtigkeit der Be mit einer Mehreinnahme von 3/4 Millionen, die Poſt- und Teles Frühjahrsbestellung und der Ernte, soweit irgend thunlich, mit hauptung erbracht, daß er als Ziel der von ihm erstrebten graphenverwaltung mit einer solchen von nahezu 25 Midltonen, und wesentlich verringerten Arbeitsträften fort Waßnahmen nicht oder doch nicht allein veterinäre Gesichts- die Reichs. Eisenbahnverwaltung mit einem Mehr von 31½ Mitgeführt und die Bahn Unterhaltungsarbeiten während punkte, sondern auch den Zweck der Steigerung des Werthes- Deutsche Marine Offisiere a13 Beobachter Dieser Zeit möglichst eingeschränkt werden follen, um ber des spanisch amerikanischen Kriege 3. Der Kaiser hat Landwirthschaft zur Deckung des in diesen Perioden ge- det inländischen Produktion verfolge". Juzwischen hat die Regierung durch gelegentliche Aeuße- ben Kapitän- Lieutenant v. Krosigt, 1. Offizier der„ Oldenburg", 3. 31. fteigerten Bedarfs an Arbeitskräften bie eranstebung von Arbeitern zu erleichtern. Der Minister macht es ben rungen gezeigt, daß sie ihren streng ablehnenden Standpunkt in Cadig, unter Belaffung in diesem Berhältniß, der Botschaft in Eisenbahn Direktionen zur besonderen Pflicht, diese Anordnung aufgegeben hat und den agrarischen Gelüften nach Möglichkeit Madrid und den Kapitän- Lieutenant von Rebeur- Paschwitz, fom. aufs genauefte zu beachten. entgegenzukommen bereit ift. Sie hat zu Beginn dieses mandirt als Marine- Attaché zur Gefandtschaft in Tolio, der Bot Gleichzeitig verweist der Minister auch noch besonders auf die Jahres beim Bundesrath beantragt, die Zurücksendung der schaft in Washington zugetheilt mit dem Auftrage, die Triege. gemeinsamen Bestimmungen für alle Arbeiter im Staats- Eisenbahn in den Quarantäne- Anstalten auf die Tuberkulinimpfungen Borbereitungen in den beiden Staaten, fowie die für den Eisenbahnbienft gehört, daß diefelben aus ihrem le ten aller übrigen Thiere in öffentlichen Schlachthäusern zu be= bienste, wonach zu den Vorbedingungen ber Annahme von Arbeitern reagirenden Thiere und die Einführung des Schlachtzwangesiegerischen Borgänge aus der Nähe zu beob und darüber zu berichten. für den Eisenbahnbienft gehört, daß diefelben aus ihrem letten Dienstverhältnisse ohne Verlegung ihrer ver. Das Kriegsschiff Geier" hat nach Bahia telegraphische Ordre traglichen Berpflichtungen ausgeschieben sind und den schließen, sowie die Einfuhr auf dem Landwege über Häbbing erhalten, ungefäumt nach St. Thomas( Westindien) zu gehen, um Grund des Ausscheibens glaubhaft machen. Der Minister auf magere Ochsen im Alter von nicht mehr als vier Jahren die deutschen Interessen in Ruba zu vertreten. lionen. " 1/2 werden. " An anderer Stelle heißt es von dem Buche: kunden. 0 " -Wahlbewegung. Ueber die Kandidatur des Herrn v. Plöh in Geier" ift ein Schiff vierter Klaffe, bas zur Oftfee Station! Chronik ber Majestätsbeleidigungsprozeffe.T gehört und im Jahre 1894 vom Stapel gelassen wurde; es hat Wegen Majestätsbeleidigung hatte sich heute eines jener Indi. zwei Schrauben, 2930 Pferdekraft und foll 16 Seemeilen in der viduen vor der ersten Strafkammer am Landgericht I zu verantStunde fahren. Geier" ist 76 Meter lang, 10 Meter breit, 41, Meter worten, welche in den hohen Strafen, die auf das Delift der Be- 310 Wahlkreisen aufgestellt. Von den Wahlkreisen, die für die Sozialdemokratische Randidaturen find jetzt in tief. Die Bemannung beträgt 159 Mann, Schnellfeuer Geschüße, leidigung des Landesherrn gesezt sind, eine angenehme Staats- Partei günstige Aussichten bei der Wahl versprechen, ist die Maschinen- Geschüße und Torpedolangir- Rohre bilden die Armirung.versorgung" erblicken und erstreben. Der im Jahre 1869 in Berlin Standidatenfrage seit Wochen und Monaten geregelt. Die Agitation Die Antisemiten haben den kommenden Mann, Grafen geborene und vielfach vorbestrafte Arbeiter Paul Boigt trat an wird von unseren Parteifreunden mit großem Eifer betrieben und Waldersee immer als einen der ihrigen betrachtet. Desto unangenehmer einem Tage des Februar an den auf dem Markte in Spandau überrascht uns somit die Bekanntgabe des Wahltermins auf den wird ihnen die folgende Meldung aus Altona sein: Posten stehenden Polizeisergeanten Rebtte mit einer Anrede 16. Juni feineswegs, wir sind seit langem gerüstet und die Vor-) Herr Generaloberst Graf Waldersee hat auch dem Prediger heran, die eine schwere Beleidigung des Kaifers enthielt. Er ver- bereitungen zur Wahl in der trefflichsten Weise erledigt. Ohne der Deutsch- israelitischen Gemeinde in Hamburg, Herrn Dr. phil. langte gleichzeitig seine Verhaftung, die nach den ausgesprochenen Bwietracht in unseren Reihen wie wir es auch bisher immer geD. Leimdörfer, schriftliche Abschiedsgrüße zugehen lassen.- Worten ohnehin erfolgt wäre. Der Angeklagte war auch in der wohnt waren ist die Randidatenfrage zur Erledigung gekommen Reform der Eisenbahn- Personentarife. Bur Hauptverhandlung geständig und wurde zu acht Monaten Ge und geschlossen erfolgt der Aufmarsch gegen unsere Gegner von rechts Berathung über die in Aussicht genommene Reform der Eisenbahn- fängniß verurtheilt, deren Verbüßung anzutreten er sich sofort und von links. Die Gegner, die immer noch Kandidaten anwerben Berfonentarife tritt am 28. April im Reichs- Eisenbahnamt abermals bereit erklärte. und mit ihrer Sammel- und Schacherpolitik nicht ins Reine tommen eine Konferenz von Vertretern deutscher Regierungen zusammen, anmacher Iost wegen Majestätsbeleidigung, begangen am Wochen wird die Wahlagitation um fo fräftiger einfeßen. Für Das Landgericht zu Rönigsberg i. Pr. hat den 44 jährigen Schuh- tönnen, werden sich nun etwas beeilen müffen, denn in den nächsten der auch Sachverständige der Eisenbahn- Verwaltungen zugezogen 30. Dezember vor. 38. in einer Speisewirthschaft, zu drei Mounsere Partei stehen die Chancen äußerst günstig. Der reaktionäre Sonderbare Reklame. Die biefige Hof- Buchhandlung naten Gefängniß verurtheilt. Bug, der die bürgerlichen Parteien durchweht, wird in der ArbeiterSchall und Grund läßt demnächst ein Buch über Kiautschon er- Die Amtsanwaltschaft am Amtsgericht München I hat, schaft die Demokratie um so mächtiger emporschnellen. scheinen, dessen Verfasser Marinebaurath Franzius ist. Als be- wie wir bereits mittheilten, gegen den Herausgeber der Die Kandidatur des Ober- Poftfetretärs Stod sonderes Mittel, Käufer für das Buch anzulocken, sagt die Buch- Zukunft", Maximilian Sarden, wegen des Artikels über mann vom 2. Berliner Wahlkreise ist in der Sigung des Parteisonderes Mittel, Käufer für das Buch anzulocken, sagt die Buch- König Oito die Anklage wegen groben Unfug 3 erhoben. raths der Berliner Konservativen am 20. April nicht genehmigt, handlung in ihrem Prospekt: " Se. Majestät der Kaiser bringt dem Werk großes Interesse Für die Verhandlung vor dem Amtsgericht München I ift fondern mit 25 gegen 23 Stimmen abgelehnt worden. Dagegen entgegen und hat daffelbe mit verschiedenen allerhöchsten Bei- Termin auf Donnerstag, den 28. April, vormittags 1/2 10 Uhr, feft wurde die Zustimmung zur Aufstellung des Bäckermeisters Bernard trägen bezw. Bildern ausgezeichnet." gesetzt. Es ist dies wohl der erste Fall, daß die Fiktion des im 1. Berliner Wahlkreise als tonservativer Kandidat ambulanten Gerichtsstandes der Presse einen preußischen Journalisten ausgesprochen. Nach der Bestimmung der Partei- Organisation unterBugartifel allerersten Ranges" und glänzendes Geschäft." vor ein bayerisches Gericht stellt. Dieser interessante Breßprozeß foll liegen derartige Beschlüsse der Wahlvereine der Genehmigung des Gefällt den Monarchisten diese Art Reklame mit dem Namen wieder gegen den Geist der bayerischen Gesetzgebung nicht vor Barteirathes. Für welchen Kandidaten sich der 2. Kreis nun entdes Monarchen? Guten Geschmack würde das gerade nicht be- Geschworenen, sondern vor bewährten gelehrten Richtern statt- fcheiden wird, ist zweifelhaft geworden. Biel Antlang findet die finden. Kandidatur des Rechtsanwalts Dr. Schwindt. Von den Bürger-Wegen verweigerter Eibesleistung ist gegen bund 50 808 as Schtveis. sad diedisin tid vereinen wird die Kandidatur des Stations- Assistenten Scharr be den Jufanteristen Gustav Stahnfe von der 9. Kompagnie des in Bern, 22. April. Die Bundesverfammlung ratifisirte fürwortet. Im vierten Berliner Wahlkreis haben fich die RonThorn garnisonirenden 21. Infanterie- Regiments ein militärgericht ein Busah- Uebereinkommen zur Lateinischen Münzunion. fervativen und Antisemiten auf die Kandidatur des Arbeiters Prinz liches Verfahren eingeleitet worden. St. sollte vor dem dortigen Durch dasselbe folle Italien durch Aufhebung der Verpflichtung, geeinigt. Pring ist erblindet. Die fonservative Preffe rühmt Schöffengericht in einer Fahrkontraventionsfache als Beuge ver- bei Auflösung der Münzunion seine Silberscheidemünzen den anderen ihm nach, daß er über tüchtige voltswirthschaftliche Kenntnommen werden, weigerte sich jedoch, den vorgeschriebenen Eid zu Unions- Staaten in Gold abzunehmen, die Wiederinkurssfeßung niffe verfügt und früher der Sozialdemokratie angehört haben Teiften, indem er erklärte, Atheist zu sein und als solcher an teinen feiner zurückgezogenen Silberfcheidemünzen ermöglicht werden.- foll. Dem Innungsmeister Schuhmann, der im fünften Berliner Gott zu glauben, weshalb er auch nicht zu ihm schwören könne. Wahlkreis von den Antisemiten aufgestellt ist, wollte man noch eine Da die Bemühungen des Vorsitzenden, den Beugen von der Gides Bürich, 22. April.( Eig. Ber.) In Außersihl, dem Kandidatur in Halberstadt verschaffen. Die Konservativen wollten pflicht zu überzeugen, vergeblich waren, so mußte auf seine Ber- II. Kreise der Stadt Zürich, tommt es zum Rampfe der Parteien. ihn aber nicht haben. 93/9 nehmung verzichtet werden. Da ferner in diesem Falle das Zivil Bon den 31 Vertretern in dem Großen Stadtrath beanspruchen gericht unzuständig ist, wurde die Sache dem Militärgericht über unsere Genoffen 20, 8 überlassen sie den Demokraten und 3 den Byrik Saakig schreibt unser Bartei- Drgan in Stettin: Damit wiesen. Freisinnigen. Ihrerseits stellen sich die numerisch viel schwächeren Erst ausgerissen, da begnadigt. Aus Demokraten auf den gleichen Standpunkt, nur mit dem Unterschied, hätte Herr v. Plöß endlich ein einigermaßen sicheres Mandat er Plauen wird berichtet: Der Fabrikant Rügler von hier war wegen 4 den Freisinnigen überlassen. Gehen die Arbeiter fleißig zur Urne, Furcht vor einem Durchfall schon gar nicht mehr; sein heimathdaß sie 19 Bertreter für sich verlangen, 8 den Sozialdemokraten nub halten. In seinem bisherigen Kreife Forft- Sorau fandidirt er aus Beleidigung des reußischen Landesfürsten zu vierwöchentlicher Haft: verurtheilt worden. R. fragte aber aus und zwar nach der Schweiz, so ift der Sieg der sozialdemokratischen Partei sicher. Im Kreise Vlicher Wahlkreis Liebenwerda Torgau( das Gut Döllingen liegt bei so daß ein Steckbrief hinter ihm hergefandt worden ist. Jezt wird gehen die Sozialisten und Demokraten zusammen, wobei erstere ihre Elsterwerda im Kreise Liebenwerda) ist zur Zeit von dem Volks gemeldet, daß die Strafe im Gnadenwege in 200 m. Geldstrafe um- Bertreterzahl von 3 auf 6 erhöhen. Soweit au übersehen, parteiler Ruörcke vertreten. Die Antisemiten werden aber Herrn Genoffen gewandelt worden ist. Der Steckbrief hat sich somit erledigt. Das beanspruchen unsere Don den 108 Gigen im v. Plöh das Mandat noch streitig machen." ist gewiß eine feltsame Geschichte. Großen 83 Stadtrath für sich. fich. Außer den den bekannten Die Kandidatur des Grafen Roon in feinem bisGenoffen Greulich Lang, Mert, Seibel 2c. be- herigen Wahlkreis Minden Lübbecke findet vor den Gestrengen Tragitomisches von sächsischen Behörden. finden sich unter unseren Kandidaten der frühere Moskauer des Bundes der Landwirthe keine Gnade. Die Bündler bleiben bei Die Sächsische Arbeiter- Zeitung" theilt mit: Wie feiert man würdig das Königsjubiläum? Das Minifterium aus Stuttgart ausgewiefene Genoffe Bommeli, naturwissenschaftUniversitätsprofessor Dr. Erismann, ferner der im vorigen Jahre ihrer Sonderkandidatur. des Junern hat sich einer schweren Unterlassungsfünde schuldig ge- licher Schriftsteller. Im Boltsrecht" weist Lang nach, daß infolge der Randidaten aufgeftellt: Die National- sozialen haben bisher in folgenden Kreifen macht, daß es diefe wichtige Frage nicht entschieden hat. Die feit 1888 erfolgten ungeheuren Bevölkerungszunahme die Verhält Folgen tönnen unberechenbare sein. So hat die Amtshauptmann- nisse sich derart verschoben haben, daß im Kreise I schon auf Dithmarschen( bisher freisinnig) Rentner Bohlman. Plön- Oldenburg( bisher konservativ) Redakteur Damaschke. schaft Birna im Bereiche ihres Bezirks für den 23. und 170 Stimmberechtigte ein Vertreter im Großen Stadtrath kommt,( bisher freifinnige Woltspartei) Lithograph Tischendörfer. Sanger Berlin I 24. b.. die Abhaltung von öffentlichen Tanzim proletarischen Kreife III aber erst auf 380. Dabei sind die hausen( bisher freikonservativ) Pastor a. D. Köschte. Leipzig- Land mufiten untersagt, Würde der Jubiläumstage entsprechen würden." Herren Bang meint, bas mag Gott wiffen, warum sie fich( bisher nationalliberal) Pfarrer Naumann. In ben Amitshauptmannschaften 2öbau Göttingen( bisher und Bitta liberal" nennen angewiefen, ob sie eine Bertretung erhalten. welfisch) Buchhändler Dr. Ruprecht. Marburg( bisher antisemitisch) dagegen ist es den Saalinhabern aus Anlaß der Jubiläums. Auf den Ausgang der Wahlen darf man gespannt sein. feftlichteiten gestattet worden, Gonntag, den 24. April, Redakteur von Gerlach. Friedberg- Büdingen( bisher nationalliberal) nach beendetem Gottesdienste bis nachts 2 Uhr, öffentliche Basel, 22. April.( Eig. Ber.) Für zwei am nächsten Sonntag Parteisekretär Wend. Frankfurt( bisher sozialdemokratisch) Pfarrer Zansmufit absubalten. Auch im Bezirt ber Amts- ftattfindende Erfahwahlen in den Großen Rath hat die Naumann. hauptmannschaft Dresden- Altstadt find dem Bernehmen nach Zanz- sozialdemokratische Partei die Genoffen Leifinger Sunziter Der national- foziale Kandidat im 12. hannoverschen Wahlkreise luftbarkeiten für den 23. und 24. b. M. gestattet worden. Wir und Burgin Saas als Kandidaten aufgestellt. Gegenwärtig Göttingen, Dr. Ruprecht, erklärte, daß die National Sozialen im aweifeln übrigens nicht, daß das Ministerium zu gunsten Terpsichores hat unsere Partei, die beinahe so start ist, wie die freifinnige, auf Falle einer Stichwahl für den nationalliberalen Kandidaten einentschieben hätte, denn bei der ersten Festvorstellung im Opernhause 130 Mitglieder des Großen Rathes nur 9 Bertreter. In dem der treten würden. war der Hauptbestandtheil ein Ballet." Revision unterzogenen Wirthschaftsgefeß foll folgende - Die Mainzer Landtags.bgeordneten er- Bersonal ist wöchentlich mindestens 6 Stunden Freizeit an einem Arbeiterfchu 3 Bestimmung Aufnahme finden: Dem statteten in diesen Tagen, gemäß einem vor der Wahl abgegebenen Nachmittag, ferner jeden Monat an einem Sonntag 5 Stunden Versprechen, ihren Wahlmännern Bericht über die Thätigkeit des Freizeit vormittags oder nachmittags zu geben." Das Züricher Landtages. Gen. Ha as behandelte die bisherigen Arbeiten, die Wirthschaftsgesetz schreibt 8 Stunden Nachtruhe, wöchentlich 6 freie besonders in den Fragen der Fabrik- und der Schiffsinspektion als Stunden und alle 3 Wochen einen ganzen freien Tag vor, geht also erfolgreich zu bezeichnen sind, während Dr. David über die noch zu wesentlich weiter als der bescheidene Schuß, den die Baseler dem Löfenden Aufgaben der hessischen Volksvertretung, speziell das Beamten Wirthschaftspersonal gewähren wollen. besoldungsgeseh, den Ausbau der Steuerreform und die Wahlreform, 松川 sich verbreitete. Die Wahlmänner, unter denen ein Schauspiele Frankreich. für Herrn v. Frege sich eine ganze Reihe ehrwürdiger Weißbärte befand, sollten den Ausführungen unserer Bertreter vollen Beifall Untersuchungsrichter Poitevin die Einstellung des Strafverfahrens Paris, 28. April. Wie die hiesigen Blätter melden, hat der und nahmen nach kurzem Meinungsaustausch einstimmig eine Refo in der Südbahn- Angelegenheit angeordnet. lution an, die den sozialdemokratischen Abgeordneten Anerkennung So ist wieder eine der bösartigsten Rorruptionsgeschichten der und Vertrauen ausspricht. Eine Berichterstattung in öffentlicher franzöfifchen Großbourgeoisie gewaltsam eingefargt worden. Bolksversammlung wird sich in einigen Tagen anschließen. 9 " 119175 a. D. weil diefelben nicht der Sozialdemokraten im I. reise rein auf die Gnade der liberalen( bisher sozialdemokratisch) Hechtsanwalt Martin. Jena- Neustadt " Paris, 28. April. Bum Bola- Prozesse in Versailles macht das Echo de Paris" folgende Mittheilungen: Wahrscheinlich wird Zola gleich zu Beginn des Prozesses beim Kaffationshofe eine Berufung einlegen, denn er ist entfchloffen, die Regelmäßigkeit feiner Vorladung vor das Schwurgericht des Seine et Dise- Departements zu bestreiten. Gleich in der ersten Verhandlung wollen die Vertheidiger in diesem Sinne operiren. Belgien. Rukland. Aufgestellt find folgende Kandidaten: Im Oberlehrer Dr. Werner in Berlin; im Streife Flensburg von Kreise Königsberg( Neumart) von der freifinnigen Vereinigung den Konservativen Hansen; im 7. württembergischen Wahltreise von den nationalgesinnten aller Richtungen Professor Hieber aus Stuttgart. Partei- Nachrichten. Die Sozialdemokratie Anhalts hält heute in Röthen eine Landestonferenz ab. Hauptgegenstände der Verhandlungen wahlen. listed stuff med sind die Schaffung einer Landesorganisation und die Reichstags Maifeier. Der Magiftrat von Salle a. G. hat auf das S. Gefuch, zur Maifeier die Beißnitz oder ein anderes städtisches Grundftück zur Verfügung zu stellen, mit der diplomatischen Wendung geantwortet, daß er dazu nicht in der Lage" sei. In Barmstedt in Schleswig- Holstein wurde die bereits ertheilte Erlaubniß zu einer Tanzfestlichkeit am 1. Mai von der Lokalpolizei wieder zurückgezogen, da nach einer höheren Orts ergangenen Verfügung" Tanzbeluftigungen an diesem Tage nicht zu gestatten feien. " Aus Baden, 22. April.( Eig. Ber.) Heute wurde in der II. badischen Rammer eine der interessantesten Debatten der ganzen bisherigen Session beschlossen. Das Kultus budget stand in den legten 8 Tagen zur Verhandlung und bei dieser Gelegen heit fühlte sich ber Führer des Zentrums Abg. Wacker bemüßigt, als Beschüßer der Lehrfreiheit aufzutreten. In einer sehr guten Rede übernahm es es der Abg. Fieser( natl.), Sympathisch wird es den Oberpräsidenten Herrn v. Röller diese Anmaßung auf ihren richtigen Werth zurückzuführen berühren, daß drüben in Galizien, wo Graf Badeni und andere Brüffel, 28. April. Die belgische Regierung wird in der nächsten Edelfte der polnischen Nation das Szepter fchiventen, gegen den unb einer absolut unbeschränkten Lehrfreiheit das Wort ฮิ น sprechen. Der nationalliberale Führer, der überhaupt Woche einen Gefeßentwurf einbringen, durch welchen die Frift, inner- Weltfeiertag der rothen internationalen Rotte, faft mit bemfelben in legter Beit ein in seiner Partei feltenes Berfiändniß für soziale balb deren Belgien den Rongoftaat wieder übernehmen kann, um Elfer gearbeitet wird wie im meerumschlungenen Schleswig- Holstein. Fragen an den Tag legt, sprach fich klar und deutlich gegen die 10 Jahre verlängert wird. So miffen in Kratau in allen Staatsbetrieben die Arbeiter Tendenzen der lex Arons aus. Abg. Venedey( Dem.) spielte am 1. Mai zur Arbeit antreten, die nur durch das Gesetz über die darauf an, daß gewisse Professoren wegen ihrer sozialisteluden Richtung in der Preffe, speziell in der nationalliberalen, bitterbös für Oftasten bestimmten Güter, Passagiere, Auswanderer und Solder Regierung vorgeschriebenen Sonntagsentheiligung Obeffa, 23. April. Infolge der erheblichen Anhäufung der Sonntagsruhe beschränkt wird. Ausgesprochener Zweck dieser von herabgesetzt würden, und daß deshalb der Professor Sombart nicht baten hat die Freiwilligenflotte für den Transport derfelben außer ist, die Arbeiter von der Maifeier fernzuhalten. Schneidig, was? auf den nationalökonomischen Lehrstuhl nach Freiburg i. B. berufen bem bereits abgegangenen Dampfer Les Alpes" drei weitere große worden sei. Der Abg. Gect( Soz.) wurde noch deutlicher und französische Privatdampfer gechartert. Ju Tilsit erscheint seit einigen Wochen unter dem Titel wollte wissen, ob denn das preußische in der lex Arons zum Ausdruck Tilsiter Echo" zweimal wöchentlich ein Blättchen, das sich gelangte System auch im Musterstaate" schon Antlang gefunden als Organ des arbeitenden Voltes Lithauens" bezeichnet. Unsere habe. Der Wegzug Profeffor Herkner's vom Lehrstuhl der Konstantinopel, 22. April. Nach Parifer Berichten der Ottomans ein Herr Alex. Maffili, gehörte früher zur sozialdemokratischen Partei hat mit diesem Blatte nichts zu thun. Der Herausgeber, Nationalökonomie am Karlsruher Polytechnikum fei jedenfalls nicht bank findet die endgiltige Emission der griechischen Kriegsentschädi- Partei, wurde aber wegen feines die Arbeiterintereffen schädigenden mit Unrecht in taufalen Zusammenhang mit der wüsten Agitation gungs- Anleihe am 5. Mai statt. gebracht worden, welche die arbeiterfeindliche Presse gegen diejenigen Gelehrten betrieben habe, die zum Hamburger Dockerstreit durch eine Substription öffentlich Stellung genommen. Abg. Geck sprach zum Schluß die Erwartung aus, daß in Baden die Wissen schaft auf den Hochschulen noch von Professoren gelehrt werden dürfe, deren Anschauungen in volkswirthschaftlicher Beziehung mit benjenigen ber tapitalistischen Klaffe nicht identisch sind. " Türkei. sid Amerika. Treibens aus unseren Reihen entfernt und setzt dieses Treiben Sist jetzt fort. Polizeiliches, Gerichtliches zc. " Die Strafrechtspflege im neuen Golblande. Wie der Intern. Corr." aus Ottawa geschrieben wird, ging der fanadifchen Regierung der erste amtliche Bericht über die im Yukon ftabt war auf Antrag des dortigen Erften Staatsanwalts, des Die Nr. 28 der Arbeiter Beitung" in Salbers Bezirt feit vorigen Sommer geübte Strafrechtspflege zu, deffen Geheimen Justizraths Schöne, beschlagnahmt worden, weil sie anGinzelheiten ebenso einfach als bemerkenswerth erscheinen. Siernach geblich eine Beleidigung des Abg. v. Kardorff enthalten sollte. Straßburg i. E., 22. April.( Eig. Ber.) Mit dem Entwurf ist seit dem 1. Mai vorigen Jahres als einziger amtlicher Richter Jetzt ist die Beschlagnahme wieder aufgehoben. Der Verlag der eines reichsländischen Gesetzes, betreffend die Rapitalrenten des Bezirkes Herr Mac Guire in Dawson City thätig, Beitung wurde davon aber nur in ganz formloser Weise unterrichtet. ftener, ist es gefommen, wie wir vorausfagten: nachdem die Kom welcher bis zum 1. Januar dieses Jahres 32 schwere Straffälle ab- Gin unbekannter Mann, anscheinend ein Arbeiter, brachte die mission der Vorlage die geldfackfeindlichen Zähne ausgezogen und zuurtheilen hatte; von diesen betrafen 28 Fälle Eigenthums- Ver- Exemplare zurück, nicht wie sonst ein Beamter, und weder vom damit die Stenerfreiheit des Großkapitals auf Jahre hinaus gerettet gehen, für welche der Richter nur zwei Straffäße, 5 Jahre und Amtsgericht noch von sonst jemand ist eine schriftliche Mittheilung hatte, ist gestern auch das Plenum des Landesausschusses in zweiter 10 Jahre Gefängniß, anwandte, während zwei Angeklagte wegen über die Aufhebung der Beschlagnahme gekommen. Es ist dies die Lesung den Beschlüssen seiner Kommission beigetreten. Aus dem Körperverlegung je 15 Jahre erhielten und zwei weitere Angeklagte zweite Befchlagnahme, die wieder rückgängig gemacht werden mußte. Entwurf eines Kapitalrentensteuer Gesetzes ist der Entwurf eines wegen versuchten Mordes zum Tode verurtheilt wurden. Das Der Juftigminister, den der Verlag angerufen hat, wird gut thun, „ Gefeßes, betreffend die Ermittelung der Erträge gesammte Verfahren ist hierbei ein sehr einfaches, da es weder eine den Gifer des Herrn Schöne etwas zu zügeln, damit die Polizei vor aus Rapital, Lohn und Besoldung", geworden. Bis Boruntersuchung fennt, noch der Richter sich um das Vorleben des überflüssiger Arbeit und die Staatstaffe vor unnöthigen Kosten bes zum Abschluß dieses Ermittelungsverfahrens, das für die zuverlässige Angeklagten, noch um sonstige ferner liegende Begleitumstände be- wahrt wird. und erschöpfende Erfassung der Rentensteuerkapitalien des Landes fümmerte, sondern sofort auf grund der Bengenaussagen sein Urtheil nicht die geringste Garantie bietet, werden allermindestens 8 Jahre fällt, das alsbald vollzogen wird. ins Land gehen, und dann wollen die Herren vom Rentnerparlament A Kanabischer 8olltarif. Nachrichten aus Ottawa weiter sehen, was zu machen ist. Indessen bleibt unsere jeder Ge- vom 20. April zufolge bat bas kanadische Unterhaus die sorechtigkeit und Billigkeit Hohn sprechende Steuergesetzgebung, die genannten Tarifbeschliffe gefaßt, denen zufolge die Waaren aus vor allem die Landwirthschaft unverhältnißmäßig belastet, ruhig Großbritannien, Ostindien, Neu- Südwales und auch der Rohrzucker weiter bestehen, und die Herren Großkapitaliften lachen sich ins aus Westindien zu um 25 pet. niedrigeren Zöllen einklarirt werden. Fäuftchen, weil sie mit dieser legislatorischen Komödie ihren Steuer- Diefer Borzug wird wahrscheinlich auch den Zuckern von den Fidji gegnern auf so bequeme Weise ein Schnippchen geschlagen. Inseln und von Queensland zugestanden werben. -Bwet Prozeffe wegen groben Unfug 3" find wieder gegen bas, Voltsblatt für Halle" anhängig. In dem einen Falle handelt es sich um eine Notis über den Boykott des Lokals" Stadt Berlin" in Bitterfeld, in dem anderen Falle um die Aufforderung: 3uzug ist fernzuhalten!" ist vom Oberlandesgericht bafelbft wieder freigegeben. -Die Wiener März Festschrift, die tonfissirt war, Gewerkschaftliches. Berlin und Umgebung. An die Arbeiterinnen Berline! 016 Mit Nachstehendem erlauben sich die Unterzeichneten auf folgendes aufmerksam zu machen: Die Gewerbe- Ordnung enthält gefeßliche Bestimmungen, welche die Arbeiterinnen und jugendlichen Arbeiter schüßen sollen gegen die Ausbeutungssucht der Arbeitgeber. Es sind Bestimmungen getroffen über: . Die Stuttgarter Tischler haben den Erfolg zu verzeichnen, daß wiederum einige Firmen zu den neuen Bedingungen arbeiten laffen und von dem Ausstand nur noch sieben Geschäfte betroffen sind. Avaland. Boziales. the zur Mit Rücksicht führen zu laffen. Wir werden abwarten müssen, ob die Sprung von den Brettern zum Brettel gemacht hat, hatte fich Herren gewillt find, ihren Beschluß durchzuführen, ez dürfte gestern wegen Beamtenbeleidigung vor der 140. Abtheilung des ihnen theuer zu stehen kommen und mancher fleine Schreier könnte Amtsgerichts I zu verantworten. Die temperamentvolle Dame hat von der Bildfläche verschwinden. Indessen die Arbeiter stehen den es den Gerichte nicht leicht gemacht. In der betreffenden AnDingen tühl gegenüber. gelegenheit hatte nämlich bereits im vergangenen Herbst einmal Termin angeftanden; derselbe mußte jedoch verlagt werden, weil die Künstlerin es vorgezogen hatte, ohne irgend welche Mittheilung oder Entschuldigung beim Gerichte eine Kunstreise nach Bukarest 2c. zu unternehmen. Aus diesem Grunde wurde damals, wie wir seinerzeit mitgetheilt haben, gegen Frl. Paula ein Vorführungsbefehl beschlossen. Dauer der Arbeitszeit. Schluß der Arbeitszeit am Sonnabend. Beschäftigung von Minderjährigen. Kündigung und Gründe für Trotzdem das, wie gesagt, durch die Presse bekannt wurde, ließ die Brm Kohlenstreik in Wales. Der Mayor von Coiff hat Angeflagte nichts von sich hören, um der drohenden Vorführung im Entlaffungen. Ausstellung von Zeugnissen. Strafgelder und andere sich mit den Mayors anderer Städte im Streifgebiet über gemein gegebenen Falle zu entgehen. Durch eine Zeitungsnotiz wurde Lohnabzüge. Hygienische und fanitäre Schuhmaßregeln. Ungesunde fame Schritte verständigt. Auch die Stadträthe von Cardiff, dann das Gericht darauf aufmerksam gemacht, daß die Rünftlerin | Arbeitsräume. Ankleideräume, Waschvorrichtungen und getrennte Swansea, Newport, Clamorgan u. f. 1. baben beschlossen, für einen wieder in dem Weichbilde Berlins weile. Flugs wurden die Aborte. Unfittliche Angriffe der Arbeitgeber. Beschwerderecht. schiedsrichterlichen Ausgleich zu wirken, und womöglich das Handels- nöthigen Anordnungen getroffen und gestern erschien denn Frl. Wirth Trotz dieser durch die Gewerbe- Ordnung getroffenen Be- amt zur Intervention zu veranlassen. Inzwischen dehnt der Streit vor dem genannten Gerichtshofe, nicht freiwillig, sondern in ftimmungen find die Arbeiterinnen wenig geschüßt, weil ihnen diese sich aus; und vorgestern wurden die Eisenwerte von Dawley, in Begleitung eines Kriminalschußmannes. zumeist gänzlich unbekannt sind. Um ihnen die Möglichkeit zu denen 700 Arbeiter beschäftigt waren, geschlossen. Die Armenhäuser Beleidigung ist folgende: Eines Tages im August v. J. erschien die Anbieten, sich über die einschlägigen Bestimmungen und Gesetzes in ganz Wales sind überfüllt. vorschriften eingehend zu informiren, und ihnen Gelegenheit zu getlagte auf dem Stadtbahnhofe Friedrichstraße, schob der Fahrkartengeben, mit Personen, denen sie vertrauen können, in Verbindung Verkäuferin einen Thaler hin und verlangte ohne nähere Angabe eine Fahrkarte zweiter Klaffe. Auf die Frage der Beamtin nach dem Endziele au treten, geben wir ihnen nachfolgende Adressen bekannt. Die der Fahrt entgeguete die Angeklagte, fie habe nicht nöthig, dasselbe anzuuntengenannten Personen find gern bereit, Beschwerden über Mißstände in Fabriken und Werkstätten, besonders wo dieselben fittgeben. Als die Verkäuferin des Preises wegen ihre Frage wiederholte, Die gerichtlichen Gefangenen Preußens haben im Jahre wandte sich die Angeklagte mit den Worten zu ihrem Begleiter: lichen und moralischen Charakters sind, entgegen zu nehmen. 1896/97 8 031 475 2rbeitstage geleistet, 18 154 weniger als im Die Namen der Beschwerdeführer werden streng geheim ge- Jahre vorher. Die durchschnittliche tägliche Gefangenenzahl be-" Hafte Worte?", nannte dann aber das Ziel ihrer Fahrt und erArbeiterinnen! Es gilt, die wenigen Schußmaßregeln, trug 31 837( 382 weniger als im Jahre vorher), davon waren nicht die Verkäuferin: Was denken Sie sich, Sie dumme Gans?" Jm hielt darauf Fahrkarte zc. Beim Weggehen äußerte sie in bezug auf welche für Euch erlassen sind, in Anspruch zu nehmen; beschäftigt 5065. Von den übrigen 26 772 waren mit Hausarbeiten Termin entschuldigte sie sich mit Abgcfranntheit und Aufregung denn dieselben find solange nur todte Buchstaben, bis Jhr 2570 und für dritte gegen Lohn 24 201 beschäftigt. Durch die ihnen Geltung verschafft. An Euch ist es, die Unternehmer zu ver- Arbeit der Gefangenen tamen insgesammt 3.188 399 M. ein, darauf erkannte der Gerichtshof nach dem Antrage des Staatsnach eben beendeter Probe und zeigte liefe" Reue. anlaffen, die Arbeiterschuß Gesetzgebung aur Durchführung zu davon 891 774 m. durch Verwendung der Gefangenen anwalts nur auf 20 M. Geldstrafe. bringen. Arbeit außerhalb des Gefängnisses, 2 263 868 M. durch sonstigen ArFr. Schneider, Höchfteftr. 29 I.; Fr. Rohrlad, Große beitsverdienft und 32 756 M. an Ueberschüssen, die durch besondere Um Frankfurterstr. 75 Quergebäude III.; Frl. Baader, Strausberger- ftände veranlaßt sind. Die Kosten der Beschäftigung außerhalb des Straße 28 vorn IV.; Frl. Haase, Alexanderstr. 15 vorn IV.; Gefängnisses betrugen 181 232,14 m., sodaß als reiner Arbeits Fr. Thiede, Urbanftr. 36 III.; Fr.& us, Buttkamerstr. 7; verdienst die Summe von 8.007 167 m. blieb. Von dem reinen M. Fr. Bauschte, Rathenowerstr. 67 Hof II.; Fr. M efch, Lychener Arbeitsverdienst kam auf jeden Gefangenen 94,45 M., auf den für ftraße 3 IV. Sprechzeit alle Freitag Abend 7-9 Uhr. Rud. Dritte gegen Lohn beschäftigten Gefangenen 124,25 M. An die Millar gl, Gewerkschaftsbureau, Annenstr. 16 I. Alle Wochentage Gefangenen wurden bewilligt beziehentlich für fie refervirt 917 323. de fich, wie wir berichteten, seit Beginn der Woche in Braunund an die Gerichtstaffe 2 092 217 M. abgeliefert. Bon dem letzteren ich weig abwickelt, ziehen sich die Zeugenvernehmungen seit einigen Wir ersuchen die Arbeiter und Arbeiterinnen soviel wie möglich Betrage blieb der Staatskaffe ein Antheil von 1655 134 M.; als Tagen hin, ohne daß die Verhandlungen sich weit über das ärztliche Fachin ihren Kreisen diese Einrichtung bekannt zu geben, damit die oben Remunerationen an die Gefängnißbeamten wurden 434 709 interesse hinaus erheben. Gestern befundete Prof. v. Bergmann als Zeuge, angedeuteten Mißstände nach Möglichkeit beseitigt werden können. vertheilt. daß er dem Dr. Paul Seidel das Vorgchen gegen feinen Bruder Die Berliner Gewerkschafts Rommission. Heilstätte für weibliche Lungenkranke. Der Ausschuß der als Verbrechen bezeichnet, den beleidigenden Brief geschrieben Die Pukerträger fezten in einer am Freitag abgehaltenen 440 000 m. zum Bau einer solchen Heilstätte am Harz. hanseatischen Invaliditäts- und Altersversicherung bewilligte und die Ermächtigung zur Beröffentlichung dem Dr. Seidel gegeben habe. Ferner habe er selbständig den inkriminirten Vom In für die Träger bei 3 Puzern 33 M., bei 4 Buzern 34 M., bei 5 Buzern Maler- und Anstreicherarbeiten auf dem Erweiterungsbau der habe es für nöthig gehalten, einen scharfen Ton zu gebrauchen, da es galt, die Ehre eines bedeutenden Chirurgen zu retten. Handelsschule als höchfter Preis 3527 M. gefordert, als niedrigster Das Publikum brach bei diesen Worten in stürmische Bravo2000 m. Unter den fünf niedrigsten Geboten ganzen abgegeben befanden sich, wie der„ Volkswille" mittheilt, drohte. Die als Nebentläger zugelassenen Aſſiſtenzärzte der chirurgischen rufe aus, so daß der Präsident mit der Räumung des Zuhörerraums auch die Gebote zweier Ober- nnungsmeister. Derartige Abtheilung des herzoglichen Krankenhauses zu Braunschweig also Rettungen" des Handwerks sind bei den deutschen Innungsapofteln seinerzeit die Untergebenen des Chefarztes Profeffor Dr. Seibelsuchten darzuthun, daß der Letztere es in bezug auf Asepsis es in und Antisepsis bei Operationen 2c. nicht genau genug genommen habe, auf der anderen Seite sagen Krantenwärter und Pflegerinnen wieder aus, daß die Assistenzärzte ihre Pflicht nicht sehr streng er füllten und von vornherein dem neuen Chefarzt abgeneigt gewesen, feien, ihm gefliffentlich aus dem Wege gingen. Der Staatsminister Dr. v. Otto erklärte u. a., Profeffor Dr. Seidel sei als Chefarzt bes rufen worden, nachdem das Ober- Sanitäts- Kollegium ihm dem Staatsministerium als den feingebildetften Arzt des Herzogthum empfohlen hatte. von 9-1 und 6-8 Uhr. bei barf 36., bei 6 Putzern 39 M. Wochenlohn. Wenn ausnahmsweise ein Träger bei mehr als 6 Buzeru trägt, bleibt der Lohn der Vereinbarung überlassen. Bei Innenpuk: für einen Träger 3. Putern an geschalten Decken 36 M., angerohrten massiven Decken 39 M. Wochenlohu. Bei 4 Puzern nur ausnahmsweise getragen werden, und Erdgeschoß und im erften Stod, der Wochenlohn beträgt in diesem Falle 42 M. Pünktliche Innehaltung der Pausen. Sämmtliche Arbeitsgeräthe find find vom Bauunternehmer zu liefern. Das Material muß in möglichster Nähe der Arbeitsstelle gelagert werden; es ist mehr als 50 Lastschritte vom Aufgang zu derselben entfernt, so find wöchentlich 3 M. Zuschlag zu zahlen. Humane Behandlung seitens der Pnger. Achtung, Korbmacher! Den Arbeitern der Firma Eugen Solefinger, Melchior straße 23, ist gestern angekündigt worden, daß der bisher für Geschütztörbe bezahlte Sohn von 3 W. auf 2,50 M. herabgesetzt werden soll. Die Arbeiter sind mit dieser Lohnreduktion nicht einverstanden. Zuzug ist bis auf weiteres fern zu halten. ideo bekanntlich nichts Seltenes. neun wurden im Arbeiter Risiko. Jn Budapest stürzte ein einflödiger Neubau ein und riß die Mauer einer benachbarten Fabrik mit sich. Von 40 verschütteten Personen wurden 6 als Leichen und 12 schwer verlegt unter den Trümmern hervorgezogen. 290 Gerichts- Beifung. 1193 Der Prozeß gegen den Großschlächtermeister Otto Wiese und Genoffen wegen betrügerischen Bankrotts endete mit der Verurtheilung Wiese's zu einem Monat Gefängniß, welcher für verbüßt erachtet wurde. Sämmtliche Mitangetlagte wurden freis gesprochen. Da die Buzer von ihrem Akkordverdienst den Lohn der Träger zu zahlen haben und also bei der Lohnforderung der letzteren die Wegen Beleidigung eines Amtsrichters wurde gestern die zunächst Jutereffirten find, fo foll der vorstehende Tarif deu Pußern Ehefrau des Schriftstellers Black Podgorsti zu Friedrichshagen vor zugesandt werden, die sich in ihrer nächsten Versammlung wie der I. Straftammer des Landgerichts I zur Berantwortung gezogen. Nus Torgan wird berichtet: In der Verhandlung gegen den der anwesende Vertrauensmann der Buyer bemerkte mit demselben Sie hatte gegen eine Beschlagnahme- Maßregel des Amtsrichters Ecke a ft or Manilius wegen Urkundenfälschung, Amtsunterschlagung beschäftigen werden. zu Köpenick Beschwerde erhoben und in dieser die Wend:: ng an und Betruges vor dem Torgauer Schwurgericht bekannte sich der gebracht:" Ich bitte, den Waschtisch, der für jeden sivilisirten Angeklagte nach einem langen Berhör für schuldig, 45 000. unter. Menschen mit Ausnahme des Borderrichters und schlagen zu haben. Er will diese Gelder vorzugsweise zur ErDas ist merkwürdig bezeichnend für diesen ein unentbehrlicher ziehung und Ausbildung seiner Rinder verwandt haben. Die Ges Gegenstand ist, freizugeben." Der Amtsrichter Ede fühlte sich hier- fchworenen bejabten gestern 19 von 20 Schuldfragen. Der Staatsdurch beleidigt. Die Angeklagte bestritt, die Absicht einer Besanwalt beantragte sieben Jahre Zuchthaus, fünf Jahre Ehrverlust leidigung gehabt zu haben und versicherte, daß sie in der Erregung und 900 Mark Geldstrafe. Das Urtheil lautete auf drei Jahre über ein ihr nach ihrer Meinung zugefügtes Unrecht die Beschwerde sechs Monate Zuchthaus und 2250 Mart Geldstrafe oder 100 Tage niedergeschrieben habe, ohne über die Tragweite des unter Buchthaus mehr. Sechs Monate wurden auf die Untersuchungshaft' Anlage gestellten Sayes nachzudenken. Der Staatsanwalt beantragte angerechnet. 50 m. Geldstrafe. Der Gerichtshof hielt der Angeklagten, gegen die bei ihrer völligen Taubheit nur mit Hilfe eines Lebrers für Lehte Nachrichten und Depelthen. Schwerhörige verhandelt werden konnte, ihre begreifliche Erregung zu onte und verurtheilte fie nur zu 10 M. Geldstrafe. Die Zimmerer in Brandenburg a. d. H. haben auf die Einreichung des von ihnen aufgestellten neuen Lohntariss bisher von den Meistern keine andere Antwort erhalten als die, daß einige Gefellen, die Mitglieder der Lohnkommission sind, entlassen wurden. Es ist daher möglich, daß es zum Streit kommt, was zu beachten die auswärtigen Fachgenossen gebeten werden. Deutsches Reich. " Köln, 23. April.( W. T. B.) Die Kölnische Zeitung" meldet Ein au Muttermord grenzendes Verbrechen gelangte gestern aus Antwerpen: Heute bereits waren die Folgen des Krieges Lohnbewegung der Banarbeiter. Aus Spandau wird or dem Schwurgericht des Landgerichts II zur Berhandlung. Aus hier fühlbar. Mehrere amerikanische Schiffe, deren Ladung voll war, uns geschrieben: Wie sehr sich die in einer Lohnbewegung beber Untersuchungshaft wurde der Zimmermann Karl Albert Schulz verschoben ihre Abfahrt, weil sie befürchten, von spanischen Kreuzern griffenen Arbeiter ftets bemühen, eine gütliche Auseinander fegung vorgeführt, ein 50 jähriger, mehrfach vorbestrafter Mann, der in aufgefangen an werden. Mehrere spanische Schiffe nehmen in aller Gile große Mengen Steinkohle ein. Die hiefiige Diamant mit den Unternehmern herbeizuführen, beweisen die von den hiesigen seinem Wohnorte Oranienburg in dem Rufe steht, ein unverbeffer- Industrie, die bekanntlich einen bedeutenden Absatz nach den Berftreifenden Zimmerern aufs neue unternommenen Einigungsverfuche. licher Trunkenbold zu sein. Seine Ehefrau hat ihn vor etwa einigten Staaten hat, ist sehr in Mitleidenschaft gezogen; da die Obgleich die Chancen für die Gefellen befriedigend stehen und ein zehn Jahren verlassen; feit dieser Zeit haufte er mit seiner 88jährigen Ausfuhr nach Amerika stockt, ist die Zahl der unbeschäftigten Theil der Meister auch bereits die Forderungen der Gesellen Mutter allein in einer kleinen Wohnung, die im ersten Stock des Diamantschleifer auf 1500 gestiegen und man befürchtet, daß noch ohne weiteres bewilligt haben, versandten die legteren am Hauses Berlinerstraße 11 au Dranienburg gelegen ist. Zu der Freitag ein nenes Zirkular an die hiesigen Bimmer Wohnung führt eine steile Treppe. Bauf und Streit waren in der mehr brotlos werden. meister, um diese zur Theilnahme an einer Versammlung und münd- Schulz'schen Wohnung an der Tagesordnung. Wenn Schulz betrunken des Auswärtigen Visconti Venosta erwiderte auf die Anfrage Rom, 23. April.( W. T. B.) Deputirtenkammer. Der Minister lichen Unterhandlung zu bewegen, da es sich gegenwärtig zumeist nach Hause tam, befchimpfte und mißhandelte er seine alte Mutter. Am Fasce's und Genossen wegen der Maßnahmen zur Sicherung der nur noch um den von den Gesellen geforderten früheren Ein- Morgen des 3. Januar d. J. Kam Schulz nach durchschwärmter Nacht Freiheit des Handels und der Schifffahrt während des spanischtritt der Feierstunde an Sonnabenden 2c. handelt. Anders ver- gegen Morgen nach Hause. Er war start angetrunken und hatte amerikanischen Konflikts:" Als es schien, daß der Konflikt zu Feind halten sich die Unternehmer. Der Zimmermeister Bathge, der noch eine gefüllte Branntweinflasche in der Hand. Bald darauf feligkeiten führen würde, unterließ es es die Regierung nicht, ursprünglich sämmtliche Forderungen der Gefellen bewilligt hatte, zog hörten die im Erdgeschoß wohnenden Tischlermeister Müller'schen sich die Folgen zu vergegenwärtigen, welche für die Handels am vorigen Sonnabend die halbstündige frühere Beendigung zurück; in Eheleute den gewohnten Lärm. Es erschien denn auch nach kurzer Schifffahrt der neutralen Mächte entstehen tönnten. Die Regierung folge deffen legten die dort beschäftigten 15 Mann die Arbeit nieder. Es ist Zeit die Greifin, welche um Hilfe bat, da sie in ihrer Wohnung nicht wird auf die Wahrung der Freiheit des Handels und der Schiff Herrn Bäthge gelungen, aus Kremmen einen Gesellen nebst& wei ihres Lebens sicher sei. Ihr Sohn befinde sich in großer Aufregung fahrt ihr ganzes Intereffe und ihre unaufhörliche Sorge richten." Lehrlingen zu werben, legtere arbeiten abends oft bis 9 und und sie befürchte das Schlimmste, wenn er noch mehr trinken würde. ( Beifall.) Der Unterstaatssekretär der Marine erklärte, eine 9 Uhr. Der Unternehmer Meblik, bei dem 8 Zimmerer streifen, Müller begnügte fich damit, der alten Frau zu rathen, fie folle ihrem Division des italienischen Geschwaders sei in die amerikanischen hat zwei Stellmacher angenommen, welche Zimmermannsarbeit ver- Sohne die gefüllte Schuapsflasche fortnehmen. Frau Schulz ging Gewässer gesandt worden und werde eventuell verstärkt werden. richten. Er sucht gegenwärtig in bürgerlichen Zeitungen fortgesetzt wieder nach oben. Kurze Zeit darauf hörten die Müller'schen GheDie organisirten Stellmacher werden deshalb vor der leute einen furzen Aufschrei, dem unmittelbar darauf ein lautes Aufbringen des Kauffahrteischiffes„ Buenaventura" durch das ameri Madrid, 23. April.( Meldung der Agencia Fabra.") Das Stellmacher. Annahme von Arbeit bei Mehliz gewarnt. Gegenwärtig stehen Gepolter erfolgte. Als sie ihre Thür öffneten, fahen fie tanische Kriegsschiff Nashville" in der Nähe von Key West ruft hier 26 Zimmerer bei drei Meistern im Streik. die Greisin am Fuße der Treppe liegen. Sie war tobt. große Entrüftung hervor, da der Kriegszustand noch nicht vorlag. In Zwickau beschlossen die Zimmerer, in den Generalftreit Die Aerzte stellten feft, daß sie daß sie einen Genickbruch er Die Blätter bezeichnen den Vorfall als einen Aft von Piraterie und einzutreten, wenn nicht bis zum 26. d. M. die Forderungen der litten hatte. Der Angeklagte soll sie die Treppe hinabgeworfen eine Berachtung des Völkerrechts. Man weiß nicht, in welcher Arbeiter, zebuftündige Arbeitszeit und 40 Pfennig Stundenlohn, be- haben. Da nicht nachzuweisen war, daß Schulz den Tod beab- Richtung das spanische Geschwader, welches sich in voriger Woche willigt find. fichtigt hat, so lautete die Auflage auf vorfägliche Körper bei dem Kap Verde befand, abgegangen ist. Man glaubt, daß das Die Bimmererin Mainz, Rostheim und Weisen au verlegung mit tödtlichem Erfolge. Der Angeklagte räumt ein, daß Erscheinen desselben Ueberraschung hervorrufen dürfte. haben mit den Meistern auf grund eines neuen Lohntarifs ver er dem Schnapsgenuß ergeben sei, aber entschieden bestreitet er, Washington, 23. April.( W. T. B.) Repräsentantenhaus. handelt. Die Meister sagten eine Lohnerhöhung von zwei Pf. pro daß seine Mutter durch sein zuthun die Treppe hinabgestürzt sei. Sull, der Vorsitzende des Militärkomitees, führte aus, General Stunde zu, jedoch sind die Verhandlungen noch nicht zum Abschluß Die Beugenvernehmung fiel zu ungunsten des Angeklagten aus, den Miles beabsichtige, die Landung auf Kuba zu bewerkstelligen, sobald gekommen, da die Arbeiter mit dieser Zulage nicht recht befriedigt sind. die Geschworenen darauf im Sinne der Anklage schuldig sprachen, es ausführbar sei. Es würde sechs Wochen bis zwei Monate Die Tischler in Stolp haben durch Vermittelung des Gewerbe ihm aber mildernde Umstände zubilligten. Der Staatsanwalt bean dauern, bis die Freiwilligen- Armee ausgerüftet sei.- Mac Kinley tragte gegen ihn ein Jahr Gefängniß, der Gerichtshof hielt wird die Botschaft, in welcher der Erlaß einer formellen Kriegs gerichts ihren Streit beigelegt. Ein Anschlag gegen die Münchener Arbeiterschaft. Der dies Strafmaß aber für viel zu niedrig und erkannte auf eine Geerklärung verlangt wird, erst am Montag dem Kongreß zugehen laffen. Ein Grund für dieses Verlangen sei, daß Spanien durch sein Tischlerstreit, vor allem das feste Busammenhalten der Arbeiter in fängnißstraße von 2 Jahren 6 Monaten. Prügelhelden. Wegen Zweikampfes mit tödlichen Waffen hatten Vorgehen thatsächlich den Krieg erklärt habe. diesem Stampf, hat die Unternehmerschaft schier aus dem Häuschen gebracht. Der geistreiche Plan der Tischlermeister, die auf die sich heute der Rechtskandidat Graf Alfred v. Dohna zu Wallwitz, Washington, 23. April.( W. T. B.) Präsident Mac Kinley Forderung ihrer Arbeiter die Antwort ertheilten, sämmtliche Ar- 3. 3. in Mogilno wohnhaft, und der stud. med. Hans Lehmus aus erließ eine Proklamation, durch welche 125 000 Freiwillige zu den beiter ihrer Betriebe fofort auszusperren, bat Nachahmer Potsdam, z. 3. in München, vor der 1. Straftammer am Landgericht II Fahnen gerufen worden; der Dienst soll zwei Jahre dauern, falls gefunden. Die Unternehmerschaft im Münchener Baugewerbe au verantworten. Das inkriminirte Duell bat bereits am 26. März Die Entlassung nicht schon früher erfolgt. will ihren bedrängten Kollegen beispringen. In einer vor einigen 1897 im Grunewald stattgefunden und ist auf ein kleines Renkontre des Staatssekretärs des Auswärtigen, Sherman, wird für ziemlich Tagen von den Baugewerbetreibenden abgehaltenen Versammlung in einem öffentlichen Lokal zurückzuführen. Ueber den eigentlichen Her- ficher angesehen, und der ftellvertretende Staatssekretär Day als sein wurde im überschäumenden Hochmuth beschlossen: daß im Münchener gang des Renkontres und über die Details der Ausführung des Kampfes voraussichtlicher Nachfolger bezeichnet. Baugewerbe die zehnftündige Arbeitszeit beibehalten werden müffe verweigern die Angeklagten jede Auslaffung, fie beschränken sich Washington. 23. April.( Meldung des Neuter'schen Bureaus"). und zur Verhütung eines längeren Sich hinziehens des Schreinerfireits beide darauf, die Thatsache zuzugestehen, daß sie sich auf einfache Außer auf den„ Pedro" schoß der amerikanisch. Kreuzer„ New " an einem erfi noch zu bestimmenden Tage alle zum Bau- Pistolen mit einmaligem Rugelwechsel gefordert bätten, das Duell York" bei Havanna noch auf einem anderen Dampfer und hielt ihn gewerbe zählenden Betriebe, gleichviel, ob sie unter Streit geftellt jedoch unblutig verlaufen fei. Der Staatsanwalt beantragte je drei an; diefer stellte sich aber als ein deutsches Schiff heraus und ers find oder nicht, gesperrt werden sollen, wofern nicht darin von Monate Feftungshaft, der Gerichtshof erkannte jedoch mit der Be- hielt die Erlaubniß weiterzufahren. gründung auf je vier Monate Festungshaft, daß die Kch Weft, 23 April.( 2. T. B.) Meldung des Reuter'schen 6 Uhr früh bis 6 Uhr abends gearbeitet wird." Die Zeitung dieser großen Attion ist einer Rommiffion über amtlichen Ermittelungen nichts ergeben haben, wodurch sich das Bureaus") Das von dem Kreuzer New York" aufgebrachte spanische Schiff ist nicht das Packetboot Alfonso XII.", sondern der tragen; jedoch scheint hinter dem Beschluß nur ein Theil Burückgreifen auf das niedrigste Strafmaß rechtlich begründen lasse. Unternehmerschaft au stehen und Paula Wirth auf der Anklagebant. Die bekannte Künstlerin, Dampfer Bedro", welcher 1892 Tonnen groß ist, und am 17. d. m. benkt niemand daran, sich durch diesen Schreckschuß irre welche vor Jahresfrist den jest nicht mehr ganz ungewöhnlichen von Antwerpen in Havana eingetroffen war. Berantwortlicher Redakteur:' August Jacobey in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von Mag Bading in Berlin. Der den Arbeitern " " Der Rücktritt Hierzu 3 Beilagen u. Unterhaltungsblatt. Fr. 95. 15. Jahrgang. 1. Beilage des ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Parteigenoffen, Parkeigenosfinnen! geschaffen! Binnen Wochenfrist zieht der Mai ins Land und das Proletariat bescht wieder das Weltfest der Arbeit, sein Fest. Am schönsten Tag des Jahreslaufs das schönste Fest, das je sich Menschen Was sind uns noch die alten Feste der Tradition? Sie stehen im Kalender verzeichnet; sie werden mit Glockenläuten und Brunt gefeiert. Aber das Herz des Volkes haben sie nicht mehr. Den Kirchenfesten, da sie gemißbraucht wurden zur Benebelung und Einschläferung des Volkes, zur Beschönigung der Volksbedrückung. mußten wir uns entfremden; den Festlichkeiten eines falschen Patriotismus und den Kriegsjubiläen steht das Volk voll Abschen gegenüber. Ein neues Fest schuf sich das Proletariat. Die Arbeiterbewegung, ein neues Element der Weltgeschichte, die Trägerin der Weltverjüngung und Menschenerneuerung, sie fand sich als Symbol ihres großen Wollens ein neues Fest. Alle Zukunftsgedanken, die uns hinausheben über die Schranken und Engen der tapitalistischen Bedrängniß, alle unfere Hoffnungen auf den Fortschritt der menschheitlichen Entwicklung, auf freiere, edlere, schönere Zeiten haben wir diesem Fest zum Inhalt gegeben. Beseitigung der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen und der Bekriegung einer Nation durch die andere das ist die neue, höhere Kulturstufe unseres Geschlechts, der wir vorarbeiten. Friedlich- freier Wetteifer aller Voltsglieder und aller Völker unter einander in kultureller Arbeit das ist das Ideal, dem wir nachleben. Und der besondere Ausdruck dieses idealen Strebens foll das Maifest sein. Inmitten der harten Arbeitsfrohn, inmitten der eifersüchtigen Rüstungen der Staaten, inmitten des Kriegslärms, der wieder in allen Welttheilen sich furchtbar erhebt, lacht der Maientag, frohe Botschaft bringend und die Herzen erweckend, auf daß sie start werden, jene Uebel und Widrigkeiten doch zu überwinden. Auf einen Sonntag fällt in diesem Jahre der 1. Mai. Da fann fein kapitalistischer Sklavenvogt die Arbeiter hindern, ihr Feit zu begehen. Darum möge die Maifeier, wie sie feit ihrer Einfegung im Jahre 1889 sich immer tiefer in die Volksseele eingewurzelt hat und von Jahr zu Jahr unter immer zahlreicherer Antheilnahme gefeiert wurde, in diesem Jahre festlicher und zahlreicher begangen werden denn jemals. Das Volk der Arbeit möge sich räften für sein Feft, das zu gleich eine Vorbereitung sein wird für die Wahlschlacht, die in Eurzer Zeit ganz Deutschland erfüllen wird, in der so hoffen wir zuversichtlich die Feinde des Achtstundentages, die Gewalthaber des Kapitalismus, die Hemmer der Volks befreiung, wuchtig aufs Haupt geschlagen werden sollen! Wohlan, Genossen und Genoffinnen! Rüftet zum ersten Mai! Sammelt Eure Schaaren zum Weltfest der Arbeit! Kommunales. in ihren Straßen Sonntag, 24. April 1898. nicht verschiedene Unternehmer elektrische im Lessing- Theater statt. Nachzügler anderer Abtheilungen können Leitungen verlegen zu lassen, und daß sie ferner bei jeder zur heutigen Borstellung nur einen Stehplay, soweit Raum vordurch die Berliner Elektrizitätswerke bewirkten Abgabe von handen, erhalten. Der Vorstand. Elektrizität durch ihren Antheil von 10 pet. der Brutto- Einnahme, sowie durch ihre Gewinnbetheiligung unmittelbar betheiligt ist, erDie Lokallifte für Berlin und Umgegend ist neu heraus scheint es auch für die Stadtgemeinde vortheilhaft, daß sie die gegeben und der heutigen Nummer unseres Blattes beigefügt worden. Unternehmer elektrischer Bahnen, soweit ihr das nach dem Klein- Bei der Wichtigkeit der Lokalfrage erwächst den Parteigenossen die drin bahnen- Gesetz möglich ist, regelmäßig verpflichtet, die zum Betriebe gende Pflicht, die Lokalliste strenge zu beachten. Hier in Berlin wie erforderliche Elektrizität von den Berliner Elektrizitätswerten zu ent- in nächster Nähe der Reichshauptstadt besteht noch der traurige Zustand, nehmen. In denjenigen besonders gearteten Fällen, in denen die daß behördliche und ordnungsparteiliche Einflüsse die sozialdemokratisch Stadtgemeinde ausnahmsweise anderweitige Beschaffung von Elektrizität gestatten follte, würde der Unternehmer, sofern die von ihm ver- gesinnte Arbeiterschaft an der Wahrnehmung des bischen Vereinswendete Elektrizität nicht mit einer Abgabe in Höhe der von den und Versammlungsrechts hindern, das in Preußen unter den unEinnahme belastet würde, vor allen anderen Unternehmern also abtreibereien und Verweigerungen gegenüber, die in Berlin selber Berliner Elektrizitätswerken zu zahlenden 10 pet. der Brutto- zeitgemäßesten Bertlaufulirungen gesetzlich festgelegt ist. Den Saaleventuell auch vor den Berliner Elektrizitätswerfen bevorzugt sein. Es ist deshalb bestimmt worden, daß ein solcher Unternehmer von versteckt, in den Vororten dagegen offen betrieben werden, bleibt der von ihm verwendeten Elektrizität 1 Pfennig pro K. W.- uns fein Mittel übrig, als die Lokalsperre; und diese dort, wo Stunde, d. i. 10 pt. des auf 10 Pfennige festgesetzten vertrags- nöthig, durchzuführen, muß das Bestreben aller Parteigenossen sein. mäßigen Kaufpreises als Abgabe an die Stadtgemeinde zu zahlen hat. Arbeiter, Parteigenossen, besucht daher nur solche Lokalitäten, Die Gesellschaft hat es bestimmt abgelehnt, der Stadtgemeinde ein Mitbestimmungsrecht hinsichtlich des Tarifs für Elektrizität, welche welche auf der Liste verzeichnet stehen. Vor allen Unter der Voraussetzung, daß das Vertragsverhältniß sicher bis zur Zeit die Sommervergnügungen abschließen, die Pflicht, außerhalb des städtischen Weichbildes geliefert wird, einzuräumen. Dingen erwächst aber den Vorständen von Arbeitervereinen, welche 1915 fortdauert, ist die Vertragsfreiheit der Gesellschaft dahin ge- auf das strengfte die neue Lokalliste zu beachten. Angesichts der regelt, daß alle Verträge auf Stromlieferung, welche über das Jahr 1915 geschlossen werden sollen, an die Genehmigung des Magistrats bevorstehenden Reichstagswahlen wird die Lokalfrage brennender denn je, und jeder Arbeiter möge sich daher vor Augen führen, daß gebunden sind." uns zum Ziele führen kann! auch in diesem wichtigen Rampfe nur Beharrlichkeit und Energie jahr, dem jüngst erschienenen Bericht zufolge, um 330 Settar er Berlins Befitstand an Riefelfeldern hat sich im letzten Etatshöht; der südlichen Reihe der Güter ist ein Areal von 7, der nördlichen ein folches von 323 Hektaren hinzugetreten. Das wirthschaftliche Ergebniß der Riefelfelder hat sich günstiger gestaltet, als das Eine Wahl Statistit. Ueber die Berufsangehörigkeit der zur an den Stadtverordneten Wahlen be= des Vorjahres; im allgemeinen war eine mittlere Ernte zu ver- Betheiligung zeichnen. Wintergetreide, sowie Hackfrüchte waren recht gut gediehen rechtigten Personen find im 12. Kommunal- Wahlbezirk, den bekanntlich und standen im Preise höher, als im letzten Jahre; die Sommer- unser Parteigenoffe Paul Singer im Rothen Hause vertritt, von frucht dagegen ist bei sehr ungünstigem Wetter, das während der parteigenössischer Seite Erhebungen angestellt worden. Dem interBegetation eintrat und bis zur Beendigung der Ernte andauerte, essanten Ergebniß entnehmen wir folgendes: zum theil mißrathen. Der Strohabsatz hat sich infolge der An- Der 12. Kommunal- Wahlbezirk umfaßt die Stadtbezirke 104 bis wendung von Strohpreffen etwas gehoben, und das Riefelgras hat 113. Won 14 102 eingeschriebenen Wählern haben 4697 für Singer bei reichlicher Ernte guten Absatz gefunden. Unter den Vichbeständen und 497 für den freisinnigen Kandidaten Bäckermeister Schlinke find nennenswerthe Verluste nicht eingetreten. Die älteren Bezirke geftimmt. Da 15 Stimmen sich zersplittert hatten, bleiben also der Rieselfelder, d. h. Osdorf, Großbeeren, Falkenberg und Malchow, 8893 Wähler übrig, die von ihrem Wahlrecht teinen Gebrauch der Ertrag, von 37 700 M. Rosten für das Hochbau- und Drainage ist folgendes zu vermerken: haben ohne Ausnahme Ueberschüffe gewährt. Im ganzen stellt sich gemacht haben. Was die Berufsangehörigkeit der Wähler betrifft, so Bureau 2c. abgesehen, baar auf 131 700 M.; dazu käme noch der Mehrwerth von 53 000 M., den die Bestände an Naturalien und Inventar beim Jahresabschlusse gegenüber der vorjährigen Bestandes70 000 m. erforderlich. aufnahme hatten. Noch im Vorjahre war ein Zuschuß von 1 Von den im Baugewerbe beschäftigten Arbeitern sind ins gesammt, bei 509 Stimmenthaltungen, 490 sozialdemokratische und 22 freisinnige Stimmen abgegeben worden. Davon haben gewählt: Maurer: 267 soz., 3 freif. 204 nicht. Bimmerer: 114 oz., 2 freis., 98 nicht. Maler: 70 foz., 9 freif., 121 nicht. Dachdecker: 13 soz., 2 freif.. 23 nicht. Töpfer: 12 foz, 1 freif., 18 nicht. Steinarbeiter und Steinfeher: 3 foz., 6 nicht. Steinmetzen: 6 soz., 6 nicht. Stuckateure: 4 108. De kist Der Stadtverordneten Versammlung ist nunmehr vom Magistrat ber Entwurf zur Fenseßung neuer Fluchtlinien für die Roß- und Neue Roßstraße zwischen Gertraudten- und Alte und Neue Aus der Nahrungsmittel Industrie, Sandel Jakobstraße zur Genehmigung unterbreitet worden. und Verkehr haben gewählt: Bäcker und Konditoren: 18 soz, fand Sonnabend Abend im Rathhause unter Vorsitz des Geheimen 17 nicht. Händler: 66 foz., 8 freif., 892 nicht. Relluer: 6[ 03., In Sachen der zu errichtenden Fahr- und Fachschule 2 freif., 60 nicht. Brauer: 1 soz., 2 nicht. Bigarrenarbeiter: 27 fo8, Regierungs- und Schulraths Professor Dr. Bertram eine 1 freif., 25 nicht. Müller: 6 soz., 14 nicht. Schlächter: 11 so8., Sigung statt, zu der außer der Gewerbe Deputation auch i freif., 71 nicht. Rutscher: 50 fo3, 3 freif., 207 nicht. Vertreter der verschiedenen Berufsgruppen im Fuhrgewerbe Von den Post- und Eisenbahn Beamten und erschienen waren. Im allgemeinen herrschte die Ansicht für Grün- Straßenbahn- und Omnibus- Angestellten haben dung einer Fachschule vor und wurde ein Komitee aus fünf Mit 11 foz., 51 freis. und 637 nicht gewählt. gliedern gewählt, das die Angelegenheit zum Austrag bringen soll. Die Große Berliner Straßenbahn beabsichtigt den noch ein gleifigen Theil der Bahn auf der Treptower Chauffee weigleifig auszubauen und hat hierzu unter Vorlegung des Projekts die Genehmigung der Verkehrsdeputation und des Polizeipräsidiums nach gesucht. Lokales. Vertrag mit den Berliner Elektrizitätswerken. Der Magistrat hat der Stadtverordneten- Versammlung den neuen Vertrag mit den Berliner Elektrizitätswerken zur Genehmigung unter breitet. Er glaubt u. a. aus folgenden Gründen die Annahme des Vertragsentwurses empfehlen zu follen: Der Vertrag mit den Berliner Elektrizitätswerken war bereits im Jahre 1888 für die Beit bis zum 1. Oktober 1915 geschlossen; mit diesem Zeitpunkt An die Vorstände der politischen Vereine, Gewerk sollte die gesammte Anlage der Gesellschaft von der Stadt- fchaften ze. in Berlin und Umgegend. Von den Parteigenossen gemeinde zum Tarpreise übernommen werden können. Der Stadt des vierten Reichstags- Wahlkreises ist wie früher so auch in diesem gemeinde war nur das vertragsmäßige Recht vorbehalten, die Ülebernahme auch schon früher, vom 1. Oftober 1895 ab gegen Jahre ein Sommerfest arrangirt worden. Dasselbe findet statt den Jahren fallenden Zuschlag zum Tarpreise am Sonntag, den 26. Juni, im Müggelschlößchen", Friedrichs zu verlangen. So lange die Möglichkeit besteht, daß die hagen. Ein lebhaftes Interesse der Berliner Arbeiterschaft wird die Ausdehnung des Werkes thunlichst beschränkt werden, da auch diesmal zu erwarten fein. Wir bitten nun die Vorstände der von diesem Rechte Gebrauch macht, muß fich andernfalls die von der Stadtgemeinde als Zuschlag zu zahlende Wahlvereine, Gewerkschaften und sonstigen Arbeitervereine, für den Summe erhöht. Um dies zu erreichen, ist den Berliner Glettrizitäts- genannten Sonntag tein anderes Vergnügen festzusetzen und so werken die Vermehrung der Zentralisationen und die Erweiterung ihr Theil dazu beizutragen, daß die Feier sich so imposant wie möglich des Werkes über 28 000 Pferdestärke untersagt und die Verlegung von Leitungen außerhalb des durch den Vertrag von 1888 be- geſtalte. einen mit Stadtgemeinde " Die Vertrauensleute. Die Vertrauenslente. Von den in der Holzindustrie beschäftigten Arbeitern find 40 freif. und 1070 10zialdem. Stimmen zu verzeichnen, während 780 Personen ihr Wahlrecht nicht ausgeübt haben. Gewählt haben: Böttcher: 14 soz, 25 nicht, Bildhauer: 73 soz., 6 frf. und 61 nicht. Drechsler: 85 foz., 57 nicht. Wiöbelpolirer: 36 fog., 1 frf. und 30 nicht. Stellmacher: 20 soz, 1 ff. und 36 nicht. Tischler: 823[ 03., 31 frf., 533 haben nicht gewählt. Außerdem sind von den Bürstenmachern, Holzarbeitern, Riftenmachern, Knopfmachern, Korbmachern, Schiffbanern und Werkzeugmachern insgesammt 19 foz. Stimmen ab gegeben, während sich 38 der Wahl enthalten haben. Von den Arbeitern in der Metallindustrie haben sich stimmt. Sierunter befinden sich die Schlosser mit 280 foz., 14 freis. 772 der Wahl enthalten, 698 fozialdem. und 26 freif. ge und 301, die sich der Wahl enthalten haben. Von den Kupferschmieden haben 10 foz., 4 freis. und 25 nicht gewählt. Mechaniker haben 20 oz., 4 freif. und 34 nicht gewählt. Bon den Formern Gürtler 99 103., 85 nicht, Klempner 73 fo3, 56 nicht, metallbrüder haben 83 foz., 37 nicht gewählt. Dreher haben 88 fol. 10 nicht, und Presser 25 foz, 15 nicht, Schmiede 50 foz. und 86 haben nicht gewählt. Von den sieben zuletzt genannten Branchen wurden im ganzen nur 2 freisinnige Stimmen abgegeben. Hinzu kommen noch: Die Büchsenmacher, Feilenhauer, Gelbgießer, Gold und Silbers arbeiter, Metallarbeiter, Maschinenbauer, Nagelschmiede, Rohrleger, Schleifer und Uhrmacher, von denen insgesammt 70 foz. und 2 freis stimmten, während 103 fich der Wahl enthielten. Von der Bekleidungs- Industrie sind die Schneider mit 48 fog. und 4 freis, die Schuhmacher mit 89 soz. und 8 freis. Stimmen betheiligt, während von den ersteren 148 und von den legteren 110 ihr Wahlrecht nicht ausgeübt haben. Ferner haben sozialdemokratisch gestimmt: Hutmacher 3, Handschuhmacher 1, Tuchmacher, Bofamentirer und Weber 15, Färber, Gerber und Lederarbeiter zusammen 36, Kürschuer 5, Sattler und Zapezirer 52. Der Wahl enthalten haben sich von diesen Berufen insgesammt 140, das runter Sattler und Tapezirer 66, Lederarbeiter 28, Weber 12, Posas mentirer 11, und 6 haben freisinnig geftimmt. vorzugten Gebietes im Zentrum der Stadt von der Genehmigung Die Parteigenoffen des ersten Wahlkreises werden auf die des Magistrats abhängig gemacht. Dieser Zustand ist für das kommenden Montag, abends 8 Uhr, in der Jägerstr. 69 statt Unternehmen felbst wie für die Stadtgemeinde und die findende Generalversammlung des Wahlvereins aufmerksam Bürgerschaft gleich gleich nachtheilig. Das Wert selbst strebt, gemacht. Zahlreicher Besuch ist erwünscht. In folgenden Zahl je mehr die Glektrizität allgemein Verwendung findet, nature stellen sowie in der Versammlung werden Beiträge entgegen gemäß nach Ausdehnung. Die Stadtgemeinde, die einen be- genommen: Mörschel, Jüdenstr. 35/36; Moll, Klosteritr. 101; trächtlichen Theil der Brutto Einnahme bezieht und an dem Preuß. Neue Friedrichstr. 20; Sommer, Grünftr. 21. Der Gewinne des Unternehmens betheiligt ist, muß diefe Ausdehnung, Vorstand. um ihre Einnahmen zu erhöhen, ebenfalls wünschen. Die Bürger- Vierter Wahlkreis Südoft. Die jüngeren Parteigenoffen des schaft endlich hat den berechtigten Anspruch, daß alle Stadttheile, Kreises werden ersucht, sich an der am Dienstag Abend 81/2 Uhr bei wo sich das Bedürfniß nach elektrischem Strom herausgestellt hat, in 2. Seidler, Ratiborstr. 16, stattfindenden Sigung des Lese- und gleicher Weise mit Elektrizität versorgt werden. Gegen die baldige Diskutirklubs" Freie Jugend" lebhaft zu betheiligen. Zweck des Uebernahme hegt der Magistrat die üblichen manchesterlich spieß- Vereins ist, das jüngere Proletariat über seine Klassenlage auf- Vom graphischen Gewerbe, Buch und Papier bürgerlichen Bedenken. Die Stadtgemeinde habe aus den Elektrizitäts- zuklären; mögen zahlreiche jüngere Genossen an dieser Arbeit mit Industrie sind die Buchbinder und Goldschnittmacher mit 28 werken ohne wesentliche Gegenleistungen und ohne jedes wirken. Der Vertrauensmann. foz. und 2 freis. Stimmen vertreten, während 50 nicht gewählt Risiko ihrerseits nicht unerhebliche, fortdauernd fteigende Fünfter Wahlkreis. Den Parteigen offen zur Nachricht, daß haben. Außerdem sind von den Buchdruckern und Schriftgießern Einnahmen bezogen. Die Leistungen der Werke alt die die Waifeier in der Brauerei Königstadt, Schönhauser Alec 10/11, 53 foz. und 2 freif. Stimmen und 55 Wahlenthaltungen zu vers Stadtgemeinde haben seit dem Jahre 1884 bis 1897 ein- stattfindet." Zahlreichen Besuch erwartet das Komitee. Wir zeichnen. Steindrucker haben 20 soz. und 26 nicht gewählt. Von schließlich, obwohl die ersten Jahre naturgemäß nur einen machen noch besonders darauf aufmerksam, daß die Maifeier wie 13 Lithographen haben 5 soz. und 1 freis. gewählt. geringen Gewinn ergaben, 4016 946 M. betragen, und find für das sonst alljährlich im Schweizergarten nicht stattfinden konnte, da Als Arbeiter waren 4068 wahlberechtigte Personen eine Betriebsjahr 1896/97 an Brutto Abgaben und Gewinnantheil und der Wirth so hohe Forderungen stellte, daß wir verzichten mußten. gefchrieben, von denen 1522 foz. und 74 freis. gewählt haben. ohne Rücklagen an den der Stadtgemeinde zustehenden ErneuerungsVon den verschiedenen besonderen Berufen wählten: Gärtner: fonds auf 787 378 M. gestiegen. Es erscheint, dem Magistratsbericht 9 foz., 1 freif., 32 nicht. Glaser und Glasschleifer: 4 soz, 1 freis., zufolge, zweifelhaft, ob es der Stadtgemeinde möglich fein würde, in noffe Dr. Lutgenau in der Tonhalle, Friedrichstr. 112, über den 20 nicht. Heizer: 11 soz., 12 freif., 56 nicht. Hausdiener: 34 foz., Achtung! Montag, den 25. April, abends 9 Uhr, spricht Ge- 5 nicht. Gravenre, Galvaniseure und 3ifeleure: 32 fo3, 1 freif., eigener Berwaltung einen gleich hohen Gewinn zu erzielen, antisemitismus und die Handlungsgehilfen. An 1 freif., 92 nicht. Laciver: 14 fos., 1 freis., 13 nicht. Maschinen die Stadtgemeinde die Werke nur mit einem erheblichen Zuschlage zum Tarpreise( am 1. Oktober 1898 562/3 p.) Handlungsgehilfenkreisen betrieben wird, ist es Pflicht aller Kollegen meister: 5 soz., 1 freis., 15 nicht. Portier: 3 soz, 2 freis. Vers übernehmen tönnte, und da waltung in technischer und kaufmännischer Hinsicht zum Betriebe und Kolleginnen, diese Versammlung zu besuchen. Der Vertrauens- golber: 26 fo3., 3 freif., 15 nicht. Verwalter: 2 foa., 4 freis, 10 nicht. Wärter: 3 fo3, 12 nicht. Werfführer: 1 foz., 8 freif., industrieller Unternehmungen weniger eignet, als eine Erwerbs mann der Berliner Handlungsgehilfen und Gehilfinnen. 17 nicht. Musiker: 5 soz, 2 freif., 31 nicht. Wächter: 2 so8., gesellschaft. Es erschien deshalb für die Stadtgemeinde vortheil- Arbeiter- Bildungsschule. Heute, abends 7 Uhr, in Feuer i freif., 80 nicht. hafter, zunächst noch für eine Reihe von Jahren auf die Uebernahme stein's oberem Saal, Alte Jakobftr. 75: Vortrag von Frau Von den Staats- und Kommunalbeamten infl. der Werke zu verzichten, dafür aber als Gegenleistung eine Berbeffe Dr. 3epler über Kommunistische Gemeinde". Mir den Schuhleuten und Steuerbeamten haben 480 von rung ihrer vertragsmäßigen Lage für den Rest der Vertragsdauer laden die Parteigenoffinen und Genossen hierzu höflichst ein. Ferner ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht, 6 soz. und 54 freis. gestimmt. zu beanspruchen. Nicht ohne Bedeutung dürfte es schließlich sein, machen wir nochmals darauf aufmerksam, daß in der vergangenen Von den als Kaufmann bezeichneten wahlberechtigten Personen daß der Vertragsentwurf der Stadtgemeinde die Möglichkeit ge- Woche die neuen Unterrichtskurse begonnen haben und werden auch haben 32 fog. 47 freif. gestimmt und 455 nicht gewählt. Lehrer währt, noch vor dem Zeitpunkt, wo der Erwerb der Straßenbahnen in dieser Woche Theilnehmer aufgenommen. Montag: National baben 1 foz., 87 freif. und 60 nicht gewählt. Von 22 Nerzten haben vertragsmäßig gesichert ist, auch die Glektrizitätswerke, also die ökonomie( Grundbegriff der Nationalökonomie) Dr. Konrad 2 soz. und 2 freif. gewählt. Von 16 Apothekern und Droguisten jenigen Werte, welche die Betriebskraft dieser Bahnen erzeugen, zu Schmidt. Mittwoch: Rede, Uebung( Referate und Dis find 2 foz. und 1 freif. Stimmen abgegeben worden. 15 Barbiere fussion über gewerkschaftliche Fragen) Schriftsteller Richard und Heilgehilfen haben soz. und 1 freif. gewählt und 34 sich der Die Preise für die öffentliche elektrische Beleuchtung find nicht al wer. Freitag: Naturerkenntniß( Entwickelung der Wahl enthalten. unerheblich herabgejetzt, wie bereits erwähnt, und sollen überdies dee über Entstehung und Zusammenhang des Weltgebäudes). Von Geschäftsinhabern, Handwerksmeistern von 5 zu 5 Jahren einer Revision, ob sie weiter zu ermäßigen, Dr. B. Borchardt. Wir erwarten eine zahlreiche Betheiligung. und Fabrikanten wurden außerdem abgegeben 156 fog. und unterworfen werden. Die Ersparnisse werden bei der gegenwärtig Der Borstand. 67 freif. Stimmen, während 692, darunter: 214 Gastwirthe, vorhandenen elektrischen Straßenbeleuchtung jährlich etwa 48 000 M., Freie Volksbühne. Die Webervorstellung der V. Abtheilung 60 Tischlermeister, 45 Schneidermeister, 38 Bäckermeister und b. h. mehr als 40 pCt., betragen. Mit Rücksicht darauf, findet heute Nachmittag 23/4 Uhr im Friedrich- Wilhelmstädtischen 34 Schuhmachermeister ihr Wahlrecht nicht ausübten. Sozialdemo baß die Stadtgemeinde ein großes Interesse daran hat, Theater, die Vorstellung der I. Abtheilung am Sonntag, den 1. Mai tratisch stimmten: 4 Bäckermeister, 1 Bildhauer, 4 Bigarrenfabri da erwerben. die daran Ver " D fanten 7 Bigarrenhändler, 3 Drechslermeister, 4 Fuhrherren, fahrdrohende Einrichtung derfelben, die geeignet ist, über furz oder| malerischen Wirkungen find Gefäßtörper hergebrachter Form zus 85 Gastwirthe, 3 Schloffer und Schmiedemeister, 12 Schuhmacher- lang ein grauenhaftes Unglück herbeizuführen. Das Gefährliche der meist nicht geeignet, statt der üblichen Ornamente älterer meister, 6 Schneidermeister, 3 Schlächtermeister, 10 Tischlermeister, Einrichtung besteht, wie ein hiesiges Blatt schreibt, darin, daß die Stilarten werden Naturformen in besonderer Stilisirung verwendet.. 3 Fabrikanten, 2 Klempnermeister und je ein Sattlermeister, Tuch- Akkumulatorenbatterien zur Bildung der elektrischen Triebfraft für Primitive bäuerliche Techniken und die Erfahrungen von China und macher, Gürtler, Glaser, Maurer- und Töpfermeister u. a. die Wagen sich im Innern derselben direkt unter den Sitzbänken be- Japan werden benutzt, fünstlerische Kräfte ersten Ranges, Maler treten werden. " Von der Schwarzkopff'schen Maschinenban- Aktien- Gesellschaft soll im Herbst die Kesselschmiede und die Lokomotivenfabrik nach Wildau verlegt werden. Beide Abtheilungen beschäftigen gegen 300 Arbeiter. In 6-7 Jahren wird der ganze Betrieb nach WildauSoherlehme verlegt fein. der Hannoverschenstraße der 23 Jahre alte Rutscher Otto Boyard Durch den Hufschlag eines Pferdes wurde am Sonnabend in aus der Reinickendorferstr. 37 schwer verletzt. Der Schlag traf den Unterleib und der Verletzte mußte von einem Schuhmann des 5. Reviers in ein Krankenhaus gebracht werden. Eintritt ist frei. Aus den Nachbarorten. Pankow Niederschönhausen. Die Versammlung bei Kranz, Lindenstraße, 25 fängt pünktlich heute Nachmittag 2 Uhr an, da der Referent Gen. Stadthagen heute noch eine andere Versammlung Die Maifeier in Niederschönhausen wird am Sonntag, den 1. Mai, in allen drei uns zur Verfügung stehenden im Kreise abhält. Lotalen abgehalten; in Pankow ist die Maifeier in Krüger's Thürmchen", Kaiser Friedrichstr. 12. Ein Eintrittsgeld wird nicht erhoben. Schöneberg. Unentgeltliche Auskunft in GewerbegerichtsAngelegenheiten ertheilt für Schöneberg der Parteigenosse Gustav Däumig, Belzigerstr. 1, vorn 4 Tr. werden? Soweit die Arbeiter im weiteren Sinne in betracht kommen, finden. Denn während bei der ober- wie auch unterirdischen und Bildhauer werden herangezogen. In dieser Bewegung stehen lehrt die Statistit, daß sowohl die Wahlbetheiligung als der Stromzuführung im Falle des Entstehens einer durch Kurzschluß be- neben Paris die nordischen Staaten Dänemark und Schweden Prozentsatz der sozialdemokratischen Stimmen mit der relativen Unwirkten Stichflamme diese an der Außenseite des Wagens empor- obenan. Aber auch Deutschland, die Niederlande und Desterreich abhängigkeit des Berufes wächst. Während die Angehörigen fchlägt, dringt bei den Akkumulatorenwagen, wie es eben bei dem find lebhaft betheiligt. Von allen diesen Stellen bringt die Ausdes Baugewerbes und sonstige freie" Berufe sich bis zu jenigen in Friedenau geschehen ist, die Flamme im Innern des ftellung ein sehr reiches Material. Da sich dasselbe aus den Er 70 pet. an der Wahl betheiligt haben, stellen Bäcker, Wagens unter den Sizpläßen der Fahrgäste hervor und seht außerdem werbungen, welche das Museum auf den Ausstellungen der letzten Kellner, Schlächter, Rutscher und andere, ständig unter in wenigen Sekunden den ganzen Wagen in Brand, weil die Jahre gemacht hat, noch ergänzt, so wird die Ausstellung ein nahezu der Fuchtel ihres Brotherrn" stehende Arbeiter nur ein elektrischen Batterien in der ganzen Länge der beiden Sitzbänke vollständiges Bild der reichen künstlerischen Bewegung auf diesem fehr geringes Rontingent zu den aktiven Wählern, und die An- unter diesen einen einzigen zusammenhängenden Apparat bilden. Gebiete geben. gestellten der flaallichen und privaten Verkehrsanstalten weisen kaum Bei dieser Einrichtung der Affumulatorenwagen sigen also die Fahr- Orgel- Konzert. Frau Anni John- Rösel, Fräulein Maria Burand, 9 pet. Wahlbetheiligte auf. Immerhin ehrt es die Angestellten, gäfte im Innern derselben thatsächlich auf einem Bulkan. Hoffent- Herr Johannes Gerloff und Herr Adolf Bolte wirken mit bei dem Diener daß sie auf die Ausübung ihres Stimmrechts verzichten, lich veranlaßt der gemeldete Vorfall die in betracht kommenden schen Orgel- Vortrag in der Marienkirche am Mittwoch, den 27. April, mo sie andererseits gezwungen wären, Gesinnungslumperei Fattoren, das nöthige zu thun, damit derartigen Katastrophen vormittags 12 Uhr. Herr Dienet spielt eine Sonate von Rheinberger. Der 811 treiben.. Auch unter den Staats und Kommunal- gebeugt werde. beamten ist die Wahlbetheiligung aus nur zu begreiflichen Gründen sehr gering. Man sieht an dieser Statistik, welche Ursache gerade die staatlichen und städtischen Beamten und Angestellten haben, die öffentliche Wahl in eine geheime Ausübung des Wahl rechts umgewandelt zu sehen. Erfreulich ist, daß eine nicht geringe Anzahl selbständiger Handwerker zu der Erkenntniß gekommen ist, daß auch ihre Intereffen am besten durch die Sozialdemokraten ver: Straßenszenen fam es gestern in der Wasserthorstraße. Die aus der Eine Schülerschlacht und ihre Folgen. Zu bedauerlichen dort befindlichen Gemeindeschule kommenden Knaben waren mitten Zur Nachahmung empfohlen. Der Bürgermeister Reimann in einer der jetzt wieder überhandnehmenden Schülerschlachten bein Droffen hat an die ihm unterstellten Polizei- Organe eine Vergriffen, als ein berittener Schußmann herbeikam und die Kinder fügung erlaffen, in welcher u. a. gesagt wird: Erfahrungsgemäß energisch zum Nachhausegehen aufforderte. Ein sich an dem Treiben macht man oft die unangenehme Wahrnehmung, daß Polizeibeamte der Kinder belustigender, besser gekleideter Mann rief dem Polizei. gegen die Bürger wegen geringfügiger Uebertretungen Strafanzeigen beamten zu, er möge doch die Jungen gewähren laffen; die Großen erstatten, ohne zuvor auf die Gesezwidrigkeit aufmerksam zu machen führten ja auch Kriege. Es kam zu cinem weiteren scharfen Wortresp. in taktvoller Weise einzuschreiten. Die Polizei- Organe werden wechsel, der damit endete, daß der Schuhmann zur Arretirung des Chauffeebäume zwischen Schöneberg und Steglitz werden Feuer And Schöneberg wird uns geschrieben: Zum Fällen der deshalb darauf hingewiesen und daran erinnert, daß sie Mannes schritt. Da dieser kräftigen Widerstand leistete, zog der wehrleute beschäftigt. außer zum Schuße Warum? Ist die Leutenoth" auch schon der Bürger zur Verhütung strafbarer Schußmann blank, und nun entspann sich ein harter Kampf, bei dem bis Schöneberg gedrungen und bleibt die Feuersicherheit unserer Handlungen und Uebertretungen berufen sind und die Pflicht beide Theile blutig geschlagen wurden. Schließlich tamen eine Reihe Nachbarstadt gewahrt durch die Weise, wie man die Feuerwehr haben, bei Uebertretungen die Betreffenden in höflicher Weise von Schußleuten ihrem Kameraden, der bis auf den Bürgersteig von ihrem Berufe abhält? Oder sollen bei einem eintretenden darauf aufmerksam zu machen und so zur Erfüllung der Polizei geritten war, zu Hilfe. Für den Arretirten dürfte die Sache noch Brande beschäftigungslose Arbeiter zum Löschen herangezogen vorschriften anzuhalten. Nur wenn der Aufforderung absichtlich böse Folgen haben. und ohne zwingende Gründe nicht entsprochen wird, ist nach genauer Feststellung des Thatbestandes gegen die Schuldigen Strafanzeige zu hatte für verschiedene bei einem Neubau in der Berlinerſtraße Aus Rigdorf wird berichtet: Der Steinmetzmeister Schulh erstatten. Es wird ihnen weiter zur Pflicht gemacht, ihr Hauptausaugenmert auf die Beseitigung solcher Mißstände und Gesetzwidrig geführte Arbeiten noch eine Restforderung von 84 M. zu stellen. feiten zu richten, welche in der That die Bürger belästigen, nicht Gestern Mittag traf er den Bauunternehmer M. auf dem Ban. aber wegen Ronstatirung geringfügiger Uebertretungen die ErmitteZwischen den beiden Männern folgte nummehr eine ziemlich scharfe Tung wichtiger Strafhandlungen außer Acht zu lassen." Die Die Polizei und der jüngste Luftmord. In der„ Nat.- 3tg." Auseinandersehung. Im Laufe derfelben wurde Schultz durch einen Nothwendigkeit solcher Erlaffe charakterisirt zur genüge die herrschenden lesen wir: Der Polizeipräsident hat dem Minister des Junern einen mit einem Spaten geführten Sieb auf den Kopf zu Boden gestreckt. Zustände. eingehenden Bericht über den Luftmord an der Günther erstattet. Er ist schwer verletzt. Als Thäter wurde von Augenzeugen des Vors Die Aufhebung cincs Spezialitäten Theaters soll eine Bielleicht veranlaßt durch denselben, sind die Berathungen über die falls der Bauunternehmer bezeichnet, der sich, während man Sch. Petition bezwecken, welche in diesen Tagen das Direktorium des Reorganisation der Kriminalpolizei wieder aufgenommen nach der Unfallstation brachte, auf seinem Zweirade schleunigst nach Friedrich- Gymnasiums und der Vorstand des Oranienburger- Thor- worden; erstere haben im Minifterium des Innern unter persön- feiner in Berlin belegenen Wohnung begab. Bezirksvereins an das Polizeipräsidium richten will. Von dem ge lichem Borsiz des Ministers und im Beisein des Unterstaats- Ein bedanerlicher uglücksfall, dessen Ursache ein Blinder nannten Gymnasium ist das erst vor wenigen Wochen neu eröffnete sekretärs Braunbehrens und des Ministerialdirektors Bitter statt ist, ereignete sich am Donnerstag in Spandan. nannten Gymnasium ist das erst vor wenigen Wochen neu eröffnete gefunden. Es handelte sich bei diesen Konferenzen um zwei für die gehilfe arbeitete, auf einer Leiter stehend, an einem Thorweg ter Ein junger WaterSpezialitäten- Theater Boulevard", Friedrichstraße 123 zwar durch das Hausgrundstück Friedrichstr. 124 vollständig getrennt, doch hat die Steffung der Kriminalkommiffare, fie ift Sicherheit in Berlin wichtige Fragen; die erste betrifft Moltkestraße; ein den Thorweg paffirender blinder Knabe ranute auch die mittelbare Nähe der Bühne in der Lehrerschaft des Gym hältnißmäßig wenig felbständige eine ver mit solcher Wucht gegen die Leiter, daß diese ins Wanken gerieth nafiums die Besorgniß wachgerufen, daß unter diesem nachbarlichen die Kommiffare sind von und der Maler auf das Straßenpflaster fiel, sodaß das Blut sofort Berhältniß die Pflege des Unterrichts und die Grziehung der Schüler der Zentralleilung am Alexanderplatz vollkommen abhängig; hier aus Mund und Ohren floß. Der Bedauernswerthe ist inzwischen zu leiben haben tönne. Die Betition zirkulirt gegenwärtig laufen alle Fäden zusammen. Das wird so bleiben müffen, aber feinen Verlegungen erlegen. unter den Mitgliedern jenes Oranienburger selbständiger zu machen. Kostbare, für die Entdeckung von Vertroßdem wird es sich ermöglichen lassen, die Kriminalkommiffare viel Teltow. Dem Wunsch der Aulage einer namentlich der Stadt brechen wichtige Stunden können verloren gehen, wenn der Kom- Teltow zu gute kommenden Haltestelle an dem Kreuzungspunkte Auf den höheren Lehranstalten hier wendet man dem miffar erst nach der auf dem Alexanderplatz auszugebenden Direktive der Anhalter Bahn und der Teltow- Mahlower Chauſſee will die Schwimmunterricht seit einiger Zeit eine ganz besondere Auf- handeln muß. Die zweite Frage betrifft die Polizei in den Vor: Eisenbahnbehörde nach einem Schreiben der Direktion Halle mur merksamkeit zu. Es wird ein genaues Berzeichniß darüber geführt, orten, sie ist zweifellos den an fie gestellten Aufgaben nicht mehr dann näher treten, wenn außer unentgeltlicher Hergabe des Grund wie viele Schüler der Anstalt schwimmen können oder diese Kunft ganz gewachsen; die Bororte, von denen einzelne mehr Einwohner und Bodens zu der Anlage von den Betheiligten auch zu den in im Laufe des letzten Halbjahres erlernt haben; und die Nichts zählen, als größere Mittelstädte, steben mit Berlin im innigsten lagekosten ein erheblicher Beitrag geleistet wird. Dieser Beitrag schwimmer werden mit Beginn des Schuljahres von dem Direktor Zusammenhang, die Grenzen verwischen sich vollständig; es soft würde bei überschläglicher Schäßung der Kosten auf 30 000 2. aufgefordert, wenn irgend möglich, Schwimmunterricht zu nehmen. Die Stellung der Kriminalpolizei zu den Ortsbehörden eine wesent- mindestens 12 000 m. betragen müssen. Weit nöthiger als in den höheren Schulen erscheint uns die Förde- lich andere werden, die Direktive der Sicherheitsbehörde soll in rung des Schwimmunterrichts in den Gemeindeschulen. Hier ge- Berlin lieger. schieht aber garnichts. In der Angelegenheit des Mordes selber ist nichts Neues zu Die Räumung der Spree und der mit derfelben in Verbindung melden. Der Mörder ist nach wie vor unentdeckt, und bei dem stehenden Wasserläufe foll unverzüglich in Angriff genommen werden. Unglück, das unsere Polizei nicht allein bei Rapitalverbrechen verfolgt, Diejenigen Befizer von anliegenden Grundstücken, welche noch keine wird man sich wohl wieder refignirt darin finden müssen, daß aber Räumungstoftenbeiträge zahlen, werden daher auf grund der für mals ein Luftmord ungefühnt bleibt. ibre Wafferanlagen ertheilten Konzessionen aufgefordert, die Selbstmordversuche. Am Freitag Morgen versuchte der Räumung bei Vermeidung der Ausführung auf ihre Kosten zu 22 Jahre alte Arbeiter Friedrich 3. sich in seiner Wohnung in der Tegelerstraße zu erschießen. Er wurde noch lebend in die Charitee Eine Maffeneinfuhr von amerikanischem Tabak soll schon gebracht. An der Sandkrugbrücke sprang morgens der 33 Jahre Die juristische Sprechstunde findet am Montag, Donnerstag feit einigen Wochen stattfinden. Während der spanisch- amerikanischen alte Schneider Max R. in den Spandauer Schifffahrtskanal, würde und Freitag von 6 bis 7 1hr abends statt. Krise waren die Pflanzer und Händler bemüht gewesen, noch vor jedoch noch lebend aus dem Wasser gezogen und nach der Universitäts- Opit. Zur Aufnahme nicht geeignet. Ausbruch des Krieges möglichst viel von ihrer aufgestapelten Waare flinit gebracht. Unglückliche Familienverhältnisse scheinen die Ver- Stettin. Das uns übermittelte Strafmandat aus dem Kreise Sto'p nach Europa zu verladen. So ist zunächst das Gegentheil von aulassung gewesen zu In einem Anfalle von Irrfinn sprang ist uns interessant und der Veröffentlichung werth. Aber da Ihre Buschrift dem, was man befürchtete, eingetroffen und eine Neberfüllung der der Dr. med. Oskar J. von einem am Elisabeth- User liegenden wohl durch Versehen ohne Unterschrift iſt, tönnen wir nicht zum Abdruck Bager erfolgt. Dieser Zustand dürfte freilich nur von kurzer Obstkahne in den Luisenstädtischen Kanal, wurde jedoch, ohne Schaden schreiten. Wir bitten deshalb um Ihre Adresse. Dauer sein. genommen zu haben, von einem Handkahne aus in Sicherheit ge Thor Bezirksvereins. bewirken. Der Geschäfts- Ausschuß der Berliner ärztlichen Standes- bracht. bereine hat in feiner legten Sigung beschlossen, die Aerztekammer In der Kinderpoliklinik von Dr. Neumann, Blumenstr. 78, Berlin- Brandenburg um Ablehnung des durch den Aerztekammer- wird am Montag, den 25. d. M., abends 8-9 Uhr, wieder ein Ausschuß amendirten Entwurfes über die Ehrengerichtsbarkeit zu volksthümlicher Bortrag über Kinderpflege gehalten und zwar über ersuchen. die Frage: Welche Krankheiten kommen von den Zähnen? Zutritt haben nur Frauen. Bivanzig amerikanische Wagen hat die Große Berliner Straßenbahn- Gesellschaft für ihren Betrieb anfertigen lassen. Diese zuen Affumulatorenwagen haben zwar nur 20 Sig- und 12 Stehplätze, find jedoch sehr bequem eingerichtet. Heute, Sonnabend, früh hat die erfte Probefahrt mit einem Akkumulatorenwagen auf der Linie Demminerftraße- Kreuzberg stattgefunden, die noch nicht ganz befriedigte. Der Brand des nenen Akkumulatorenwagens der Dampfbahn- Gesellschaft auf der Linie Stegliß- Friedenau- Wilmersdorf Tentt die öffentliche Aufmerksamkeit in eindringlicher Weise auf die bedenkliche, für die Fahrgäste dieser Wagen im höchsten Grade geArbeiter- Bildungsschule. Sonntag, den 24. April, abends 7 Uhr, An der Rübenschneidemaschine tödtlich verunglückt ist die 30 Jahre alte Dienstmago Marie Nadebur, die bei dem Gutsbesizer Brederek zu Tempelhof in Stellung war. Das Mädchen gerieth mit der rechten Hand unter das Messer der Maschine, und war zunächst in Tempelhof und dann in einem hiesigen Krankenhaus in ärztlicher Behandlung. Hier starb es, in hoffnungslosem Zustande eingeliefert, schon bald nach der Aufnahme am Wundstarrkrampf. Briefkasten der Redaktion. Witterungsübersicht vom 23. April 1898, morgens 8 Uhr. Stationen Barometer stand mm. WindWindstärke richtung Wetter 765 NO 1 bedeckt 763 SO 3 bedeckt 758 9 Temp. u. C 5° 4° R. Stationen stand mm WindBarometer richtung Windstärke Wetter Temp. 11. G. 2 bedeckt 1 Regen 2 bedeckt 4 Haparanda 777 Still 5 Petersburg 5 Cort 7 Aberdeen 6 Paris 9 wollent- 2 764 S 764 SSD 4 bededt 1 bedeckt 10 4 Das Kunstgewerbe- Museum bereitet eine Ausstellung im Lichte hofe vor, welche erheblich über den Rahmen der kleineren Leih- Aus Swinemde. 765 ONO 3 wolfig stellungen hinausgeht. Dieselbe umfaßt Werke der modernen Kunst Hamburg töpferei und ist von nahezu allen Kunstwerkstätten beschickt, welche Berlin in Deutschland und im Auslande bestrebt sind, diesen Zweig des Wiesbaden 760 92 Kunsthandwerks in neue Bahnen zu führen. Es handelt sich in erster Linie darum, durch neue Glasuren bisher unbekannte malerische Wirkungen zu erzielen; für dieselben werden vom harten Borzellan und Steinzeug bis zur Fayence- und Frdenwaare alle verschiedenen Massen in Anspruch genommen. Für diese besonderen, mehr Schlafstelle, möblirt, für Herrn, Naunynstr. 21, Wittwe Tschitschmann. Möbl. Schlafft. an 1 od. 2 Herren, Manteuffelstr. 85 b. Hentschel, 3 Tr. Bessere möbl. 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Zentralverband der Zimmerer Arbeiter- Maifest. Schöneberg Deutschlands, Zahlst. Berlin. Die Maifeier findet am Sonntag, den 1. Mal, der Stamerab Den Mitgliedern zur Nachricht, daß in den gesammten Räumlichkeiten der Schloss- Heinrich Kolwitz brauerei, Hauptstr. 112-114 statt. Sonntag, den 1. Mai crt! Wilmersdorf. Agtung! I. Wahlkreis. " Arminhallen", Kommandantenstr. 20: Konzert. Gesang.Deklamationen. Festrede, gehalten vom Reichstags- Abgeordneten Bebel. Im kleinen Saal von 4 Uhr ab: Tanz. Kaffeeküche von 3 Uhr ab geöffnet. Anfang 4 Uhr. II. Wahlkreis. Entree 30 Pr. Bockbranerei", Tempelhoferberg: Vokal- und Instrumental- Konzert. " Musik von der Freien Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker". Gesangsvorträge von Vereinen( Mitglieder des Arbeiter- Sänger- Bundes). Turnerische Aufführungen. Lebende Bilder. Festrede 8 Uhr, gehalten vom Reichstags- Abgeordneten R. Fischer. Von 4 Uhr ab: Tanz. Herren, welche daran theilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. Anfang des Konzerts 4 Uhr. Jeder Theilnehmer erhält die Maifest- Zeitung gratis. Kaffeeküche von 2-6 Uhr geöffnet. III. Wahlkreis. „ Neue Welt", Hafenhaide Nr. 108: Entree 25 Pf. Vokal- und Instrumental- Konzert. Festrede, gehalten vom Reichstags- Kandidaten Rechtsanwalt Heine. Turnerische Aufführungen. an der Kasse zu haben. Tanz. Anfang 4 Uhr. Grosses Feuerwerk. 203/3 am Freitag, den 22. d. Mts., an der Lungenschwindsucht gestorben ist. Die Beerdigung findet ant Sonntag den 24. d. M., nachmittags 41/2 Uhr, von Kirchhofes in Nieder- Schönhausen aus statt. Um zahlreiche Betheiligung ers fucht Der Vorstand. Klingenberg's Volksgarten, Berlinerstr. 40. der Leichenhalle des Gethsemane Sonntag, den 1. Mai 1898: Große Maifeier bestehend in Garten- Konzert und Ball. Unter Mitwirkung des Gesangvereins Vereinigte Sänger Wilmersdorfs". 222/15 Ehre seinem Andenken! 254/10 Zentral- Kranken- u. Sterbekasse der Tischler u. and. gewerbl. Arbeiter. ( Dertliche Verwaltung Berlin B.) Festrede, gehalten vom Reichstags- Abg. W. Liebknecht. Mitglieder- Versammlung Lebende Bilder. Die Kaffeeküche ist von 2 Uhr nachmittags ab geöffnet. Anfang 4 Uhr. Programm 20 Pf. Tanz 50 Pf. Hierzu ladet ergebenst ein Der Vertrauensmann. Köpenid. Maifeier. Köpenid. Sonntag, den 1. Mai, nachmittags 3 Uhr, im Hotel Klein und im Rokale„ Wilhelmsgarten"( Scheer): Vokal: und Instrumental- Konzert. Vorträge. Tanz. 203/2 Entree 20 Pf. Herren, welche am Tanz theilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. Um rege Betheiligung ersucht Das Comité. Von früh 7 Uhr an versammeln sich die Parteigenossen bei A. Schulz, Schönerlinderstraße, zum gemeinschaftlichen Spaziergang. Achtung! 1. Wahlkreis. am Montag, den 25. April cr., abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Möhring, ( Märkischer Hof), Admiralftr. 18c. Tagesordnung: 1. Abrechnung vom 1. Quartal 1898. 2. Verschiedene Raffenangelegenheiten. 181/5 Die Ortsverwaltung. 3entral- Kranken- und Sterbc= Kasse der Tischler 2. Eingeschr. Hilfskaffe Nr. 3( Hamburg.) Dertliche Verwaltung Berlin G. Montag, den 25. April er.. abends 8 nhr, bei Wilke, Andreasstraße 26, Mitglieder- Versammlung. Tagesordnung: 1. Kaffenbericht vom 1. Quartal 1898. 2. Gehaltsregelung für nächstes Jahr. 3. Entstehung und Nugen des VerMontag, den 25. April, abends 8%, Uhr, in den Festfälen bandes freier Kranfenfassen. 4. Ver: Jägerstr. 69: Generalversammlung des Wahlvereins. Tages Ordnung: 1. Bericht des Vorstandes und Geschäfts- und Kaffenbericht. 2. Neuwahl des Vorstandes. 3. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Genossen Zubeil. 4. Diskussion. 5. Vereinsangelegenheit und Verschiedenes. Um zahlreichen Besuch bittet 236/5 Der Vorstand. Sozialdemokratischer Wahlverein für den 3. Berliner Reichstags- Wahlkreis. General- Versammlung am Mittwoch, den 27. April, abends 8% Uhr, bei Brochnow, Sebastianstr. 39. TO.: 1. Bericht des Vorstandes. 2. Kassenbericht vom 1. Quartal 1898. Billets à 25 Pf. sind in allen mit Plakaten belegten Handlungen sowie in der„ Neuen Welt" 3. Vortrag des Genoffent Georg Wagner über: Die bevorstehenden Reichstagswahlen. 4. Diskussion. 5. Antrag des Genossen Schweizer betreffs des Beschlusses der letzten außerordentlichen Generalversammlung. Die Broschüre des Genossen Liebknecht über den 18. März 1848 wird in der Versammlung ausgegeben. Um regen Besuch bittet Der Vorstand. IV. Wahlkreis. 240/12 ,, Brauerei Friedrichshain". Keller's Festsäle, Koppenstrasse 29. Adtung! 6. Wahlkreis. Adtung! 99 ,, Sanssouci", Kottbuserstrasse 4a. Urania", Wrangelstrasse 10. Park- Restaurant W. Jakob, Köpnicker Landstrasse: Vokal- und Instrumentalkonzert. Festrede. Ernste und heitere Vorträge. Anfang 4 Uhr. Massengesänge. Turnerische Aufführungen. Nach dem Konzert: Ball. Die Kaffeeküche wird um 3 Uhr geöffnet. V. Wahlkreis. Entree 25 Pf. Brauerei Königstadt", Schönhauser Allee v. 1011: Vokal- und Instrumental- Konzert. Dienstag, den 26. April, abends 8 Uhr: Parteiversammlung im ,, Kösliner Hof", Köslinerstraße Nr. 8. Tages Ordnung: 1. Bericht der Vertrauensleute. 2. Neuwahl der Breßlommission. 3. Vortrag des Genoffen Wilh. Liebknecht: Die Partei und die bevor stehenden Wahlen. 4. Diskussion. Bei der Wichtigkeit der Tagesordnung erwarten zahlreichen Besuch 219/12 Die Vertrauensleute des VI. Kreises. Deutscher Holzarbeiter- Verband. Zahlstelle Berlin. schiedenes. Mitgliedsbuch legitimirt! Um zahlreiches Erscheinen ersucht 184/9 Die Ortsverwaltung. Ordentl. Generalversammlung der Delegirten der Orts- Krankentasse der Kürschner u. veriv. Gewerbe zu Berlin am Dienstag, den 26, April 1898, abends 812 Uhr, im Restaurant des Herrn Feind, Weinstr. 11. Tages- Ordnung: 1. Verlesung der Delegirten- Präsenz ifte und des Protokolls der Generalversammlung vom 8. November 1897. 2. Jahresbericht pro 1897 und Bericht der Revisoren. 3. Ersatzwahl eines Borstandsmitgliedes( Arbeitnehmer). 4. Antrag: Die Krantenunterstützung auf 26 Wochen auszudehnen. 5. Kassenangelegenheiten. 93/7 Delegirtenkarte legitimirt. Um pünktliches Erscheinen der Dele girten ersucht Der Vorstand. Wilh. Freyer, Vorsitzender, Heinersdorferstr. 6. Achtung! Kein Laden. Nur eigene Fabrikation, 25 Cigarren 1 Mart. Garantie rein amerikanischa Tabale. Rippentabak 2 Pfd. 60 Pf. H. F. Dinslage,[ 40152* Sotbsierſtraße 4. Hof parterre. !!! Montag!!! Dienstag Resterverkauf zu Knabenanz v. feinen Herrenanz. übriggebl., spott bill. Schneiderei Engel, Münzstr. 26, p. ! Wer Stoff- hat! fertige Anzug 20 M., Haltb. Buthaten, saub. Arb., 2 Anprob., nur unter Garantie f. tadell. Siz. Engl. Zuschn. 500 Anzugrester à 15 M., reine Wolle, in allen Farben, spotts Mittwoch, den 27. April, abends 8 Uhr, in Keller's Festfälen, billig, Gelegenheitskauf. Koppenstraße 29: General- Derlammlung Tages Ordnung: Kaffenbericht vom 1. Quartal. Vorstandsbericht. Bericht der Wertstatt: Kontrollfommiffion und des Arbeitsvermittlers. Bericht der Agitations: fommission. Wahl des Arbeitsvermittlers. Bericht vom Verbandstag. Eintritt nur mit Mitgliedsbuch. Die Kollegen werden ersucht, zahlreich und pünktlich zu erscheinen. Die Ortsverwaltung. 79/9 Massengesänge.-Humor. Vorträge.- Turnerische Aufführungen. Beutral- Verband der Töpfer, Ziegler Lebende Bilder. Festrede, gehalten vom Reichstags- Abgeordneten Robert Schmidt. Entree 20 Pr. Anfang des Konzerts 4 Uhr. Die Kaffeeküche ist von 2 Uhr an geöffnet. VI. Wahlkreis. Ahrens Brauerei, Thurmstrasse. Kronen- Brauerei, Alt- Moabit 47-49. Nordd. Brauerei, Chausseestr. 57. Wedding- Park, Müllerstrasse 178. Feldschlösschen, Müllerstr. 142. Marienbad, Badstr. 35-36. Konzert. Festrede. Festrede. Gesangsaufführungen. Tanz 50 Pr. Viktoria- Garten, Badstrasse 12. Zimmermann's Clubhaus, Badstr. 58. Wernau's Festsäle, Schwedterst. 23-24 Berliner Prater, Kastanien- Allee 7-8. Jägerhaus, Schönhauser Allee 103. Mierke's Lokal, Schönhauser Allee 102. Lebende Bilder. Kinder- Belustigungen. Turnerische Aufführungen. Tanz. Parteigenossen! Um die Maifeier zu einer grossartigen zu gestalten und und Berufsgenossen Deutschlands. Dienstag, 26. April, abends 6 Uhr, bei Hoffmann, ( Filiale Berlin). Alexanderstr. 27e: General- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Kaffenbericht vom 1. Quartal 1898. 2. Grfazwahl des Hauptkassirers im Zentralvorstand nach§ 9, Absatz 8 unseres Statuts. 3. Ersatzwahl des Filialvorstandes. 4. Gewerkschaftliches. 195/5 Die Wichtigkeit der Tagesordnung erfordert das Erscheinen jedes MitDer Vorstand. gliedes. Achtung! J. A: Thiele, Tilsiterstr. 80. Engel, Münzftr. 26, part. !!! Joppen!!! bis oben zum knöpfen, für die Arbeit, auf Straße, fürs Haus in all. Farb., weicher Stoff, von Lieferung übrig, vert. spottb. Engel, Münzftr. 26, p. !!! Anzüge!!! Baletots, Beinkleider n. Maaß, vor: jährige, verkaufe Hälfte Kostenpreis, Münzftr. 26, part., Engel. Uhr gestohlen, 152 724, Remontoir, Doppelfapfel, v. Ankauf wird gewarnt. Bitte, Polizei zu übergeben. 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Lokal.[ 31266 Harzer Kanarienh., Zuchtw., Andreas straße 9 IV r. 31746 Kanarienhähne 1. Zuchtweibch. billig b. Krause, Wienerstr. 53, v. 4.[ 3173b schön. Stand, sof., 20 M., 3. Betten, vert. Ritterfir. 118. v. II t. Für 25 bis 40 Mt. r. Freie Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker er fett Stoff hat, dem fertige AnBerlins und Umgegend. Dienstag, den 26. April, vormittags 11 1hr, in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20: liefere einen wirklich guten und eleganten Anzug nach Maak. zug mit allen Buthaten für 17 wet. Zahlreiche Anerkennungen über tadellosen Siz und saubere Arbeit. Wilhelm Schmidt, Neue Schönauch den schlecht gestellten Arbeitern und Arbeiterinnen Gelegenheit zu geben, General- Versammlung. fuferſtraße 1, 1 Treppe. daran theilnehmen zu können, wird ein festes Entree im 6. Kreis nicht erhoben. Wir ersuchen aber, um möglichst die Unkosten decken zu können, nach Belieben sich an der Tellersammlung zu betheiligen. Anfang 3 Uhr. Das Komitee. Tages Ordnung: Seifengeschäft, 1. Aufnahme neuer Mitglieder. 2. Bericht und Neuwahl des VorSchaufgesch. nt. Garten fof. zu verk. Neuwahl des Arbeitsnachweis: Vorstehers. andes.- 3. Bericht und Neuwahl des Bibliothekars. 4. Bericht und Br. 1300, Riethe 1000. Lindowerfir. 16. 5. Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes. 50/6 28 3. alt, gut geh, trankheitsh..billig Mitgliedsbuch und Karte legitimirt. Um zahlreiches Erscheinen ersucht ver Vorstand. zu verkaufen. Aust. Seifenfabrik Kleinpt, Neue Königstr. 40.[ 31866 Bildungsverein ,, Mehr Licht!", Achtung! Achtung! Unher. „ Mehr Licht!" Marmor- u. Granitarbeiter Sonntag, den 24. April, abends 7 Uhr. Alexanderstr. 27e: Dersammlung. Tagesordnung: Vortrag des Genoffen C. Gedicke über:„ Die Zähne, thre Krank heiten und Pflege". Distusfion. Berlins. Achtung! Dienstag, den 26. April 1898, abends Punkt 6 Uhr: Dienstag, den 26. April, abends 8½ Uhr, im Englischen Garten, Große öffentl. Versammlung der Puter Alexanderstr. 270: Oeffentliche Versammlung. Tages Ordnung: Berlins und Umgegend tn Keller's Festfälen( gr. Saal), Koppenstraße 29. Tages: Ordnung: 1. Fortfeßung der Diskussion über den nächsten Kongreß. 2. Stellung: Buzer zu derselben. 1. Die Lohnbewegung unter den Buperträgern und die Stellung der Darauf: Geselliges Beisammensein mit Tanz. Entree 10 Pf. Garderobe 10 Pf. Gäste sind stets willkommen. 120/16 nahme zum 1. Mai. 3. Verschiedenes. Zahlreiches Erscheinen erwartet 172/9 Der Vertrauensmann. Verein deutscher Schuhmacher. Berband deutsch. Gold- u. Silberarbeiter u. verw. Berufsg. Versammlungen Mitgliedschaft Berlin. Dienstag, den 26. April, abends 8%, Uhr, im Lokale Dresdenerstr. 45: am Montag, den 25. März, abends 8½ Uhr. Tagesordnung:( Berichterstattung der Delegirten über die Ber Mitglieder Versammlung. handlungen der Generalversammlung und des Kongreffes in Mainz. 71/14 Bahlstelle I bet Feind, Weinstr. 11. Bagtstelle I bet Lange, Dragonerstr. 15. Bahlstelle III bei Müller, Johannisstr. 20. 20.- tpm Bahlstelle IV bei Roll, Adalbertstr. 21. Bahlstelle Friedrichsberg bei Waclawiack, Frankfurter Allee 150. Abrechnung und Vortrag. 169/20 Bahlstelle Schöneberg bet Obst, Grunewaldstr. 110. Sn anbetracht der wichtigen Tagesordnung werden die Mitglieder ersucht, bollzählig zu erscheinen. Die Bevollmächtigten. Ortskrankenkasse der Klempner. Mittwoch, den 27. April d. J., abends 8% Uhr, in den Arminhallen", Kommandantenstr. 20: Allgemeine Mitgliederversammlung. Tages Ordnung: 1. Die Schwindsucht und die Voltsheilstätten für Schwindsüchtige. Referent Dr. Friedeberg. 2. Diskussion. 3136b Un zahlreiches Erscheinen ersucht G. Gerisch, Lausitzerstr. 16. Achtung! Achtung! Oeffentliche Versammlung = Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Th. Metzner über Unternehmerberbände und Arbeiterorganisationen. 3. Rassenbericht. 2. Distuifion. 4. Verschiedenes. Aufnahme neuer Mitglieder. Gäste stets willkommen. Sonntag, den 1. Mai: Partie nach Grünau. Näheres in der Versammlung. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht Die Ortsverwaltung. Achtung! Achtung! Dienstag, den 26. April, abends 8½ 1hr: Öffentliche Versammlung aller in der chirurgischen Branche beschäftigt. Arbeiter u. Arbeiterinnen imm Lokal des Herrn Gründel, Brunnenstr. 188. Tagesordnung: 1 1. Bortrag des Herrn Dr. Schütte über: Robespiere. 2. Jahresbericht des Vertrauensmannes und des Delegirten der Berliner Gewerkschafts: Commission. 3. Neuwahl des Vertrauensmannes. 4 Verschiedenes. Gleichzeitig werden in dieser Versammlung die Urania- Billets ausgegeben. 48/1 Um recht zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vertrauensmann. Stockarbeiter! Mittwoch, den 27. April. abends 8 1hr, im Lokale des Herrn Wilke, Andreasstraße 26: der an Holzbearbeitungs- Maschinen und auf Holzpläzen| Mitglieder- Versammlung des Fachvereins der Stockarbeiter. beschäftigten Arbeiter Berlins Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Grempe über: Humanität und Todesstrafe. am Montag, 25. April, abends 8½ 1hr, im Englischen Garten, 2. Diskussion. 3. Kassenabrechnung. 4. Werkstattangelegenheiten. 5. Ver: Alexanderstr. 27c. schiedenes. Regen Besuch erwartet Der Vorstand. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Ad. Hoffmann über: Der Kampf ums Dasein. 2. Diskussion. 3. Wahl der Revisoren. 4. Beschlußfassung über die Mai: fcier. 5. Wie stellen sich die Kollegen zum Beschluß der Dreizehner- Kommission betr. der Delegirtenwahl zur Allgemeinen Orts- Stranfenfasse? Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen bittet 82/7 Der Vertrauensmann. Achtung! Radfahrer. 175/3 Musikinstrumenten- Arbeiter! Dienstag, den 26. April 1897, abends 8 Uhr, bei F. Graumann, Naunynftr. 27: Achtung! Oeffentl. Derfammlung. Mittwoch, den 27. April. abends 82 Uhr: Tages Ordnung: Deffentl. Radfahrer- Versammlung für Berlin u. Umgegendschaften 2. Stellungnahme zum 1. Mat. 3. Gewerkschaftliches. 1. Bericht der Delegirten vom Kongreß der lokalorganisirten Gewerk: 141/17 in den Arminhallen, Kommandantenstraße 20. Da in dieser Versammlung wichtige Beschlüsse gefaßt werden, so ersuche Die Tagesordnung wird in der Mittwoch- Nummer des Vorwärts" ich die Kollegen, recht zahlreich zu erscheinen. bekannt gemacht. [ 3128b] Der Einberufer. Der Vertrauensmann: Arendt, Staligerftr. 103. 2. Ziehung d. 4. Klaffe 198. Kgl. Preuß. Lotterie.| 736[ 300] 828[ 117024 25 291 342[ 500) 453 539 86 776 8iehung vom 23. April 1898, vormittags. Nur die Gewinne über 210 Wart find den betreffenden Nummern in Parenthese betgefügt. ( Ohne Gewähr.) 95 433 536 696 1020 108 12 315 47 525 61 612 74 874 90 977 2063 280 98 386 417 32 625 85 701 25 909 [ 1500] 16 38 3044 80 103 207 4112 67 84[ 3000] 282 533[ 300] 705 47 822 5140[ 300] 229 52 367 645 827 86 6023 26 164 479 698 707 41 67 7065 227 359 430 82 1500] 607 723 845 941 42 8217 516 77 736 72 9012 236 370 73 450 84[ 3000] 575 634 731 927 80 10036 105 82 259 461 550 67 698 802 11029 324 403 19 61 626 94 707( 300) 27 833 97 912[ 500] 44 12155 59 278 315 562[ 500] 671 13029 84 183 393 1500] 553 659 1500] 63 731 88[ 500] 14282 315 77 507 64 97 617 784( 500) 955 83 15198 240 60 89 310 415 610[ 3000] 50 868 99 928 16067 110 19 310 414 547 73 703[ 3000] 7 59 919 17082 87 220 87 924 69 18026 92 141 419 722 19021 90 138( 500] 634 725 20010 364 556[ 300] 640 771 21057 157 204 324 456 73 620 96 807 61[ 300] 99 925 22009 232 75 441 587 978 705 979 23295 305 557 704 19[ 3000] 973 24079 309 66 617 20 942 52[ 3000] 25033 78 224628 55 98 957 26190 211 68 379[ 1500] 548 685 92 27133 229 304 ( 3000] 20 37[ 300] 50 499 533 941 28086 165 441 689 29126 29 90 337 451 60 706 873 76 80 955 80225 98 315 533 642 865 31051 299 335 51 723 25 80 97 830 32036 208, 37 395 459 63 506 39 862 65 33130 88 251 658 923 68 84053 91 182 319 461 539 46 628 895 960 65 90 35120 205( 300) 30 313 55 493 657 951 97( 500) 36030 210 23 52 81 612 788 87041 172 73 399 412 32 596 605[ 3000] 13 87 709 829 68 939 38041 230 312[ 500] 57 71 80 93( 500) 476 87 669 875 39117 45 206 473 98 678 708 58 71[ 300] 77 850 61 919 40241 385 400 1 39 67 605 706 24 868 91 41311 671[ 1500] 702 42073 131 258 550 55 62 764 43028 85 147 223( 1500) 558 685 713 816( 1500) 44278 968 45036 64 84 463 99 547 768 883 40032 60 126 39 219 1300) 429 521 1500) 826 988 47068 93 95 130 50 72 95 232 53 311 547 605 712 829 70 943 148103 41 230 381 762 921 49117 556[ 3000] 650 705[ 1500] 63 79 889 95 [ 1500] 904 12 50074 170 72 215 407 54 66 91 670[ 500] 884 927 69[ 800] 51026 594 617 818 926 81 52296 378 867 924 45 58000 6 15 100 38 212 40 83 316 406 552 684 706 63 54118 454 60 66 89 749 79 889 55117 345[ 300] 56 785 825 956 56051 66 89 170 74 867 81 708 57223 512 678 878( 300) 996 58050 55[ 300] 163 266 339 75 [ 1500] 445 49 84 677 777 93 94 832 33 951 59415 62 1500] 515 18 74 600 22 34 67 73 81 790 95 987 926 118352 445 51 646 820 74 975 119017 23[ 3000] 113 81 654 797 863 120053 157 76[ 500] 82 331[ 1500] 746 61 97 959 121003 44 72 83 159 218 410 517 710 11 55 69 827 955 122013 163 220 21[ 500] 26 693 123204 351( 300) CO 710 852 61 918[ 1500] 124101 20 34 223 373 418 78 719 815 17 125075 78 99 228 46 380 48: 68[ 300] 667 792 804 73 90[ 300] 128021 23 95 124 67 213 417 517 763 859 69 944 127162 87 248 82 325[ 3000] 25 507 26 658 747 128055 69 109 201 28 79 339 50 93 550 679 829 129219 438 561 608 796[ 1500] 955 130224 341 512 45 723 35 131006 178 207 85 326 74 549 801 89 912 25 132342 419 33 84 594 609 906 81 133079 113 388 436 503 732 882 939 134441 742 135234 71 476 505 635 750 99 136088 146 64 264 426 54 625 49 98 137012 113 85 335 61 408[ 1500] 70 88 523 75 830 985 86 138885[ 15 000] 420 35 97 613 53 139054 167 369 445 566 735 64 88 950 73 140050 280 368 430 506 611 56 762 971 141329[ 500] 39 40[ 3000] 477 673[ 1500] 713 56 99 803[ 3000] 989 142049 292 371 477 516( 3000] 38 86 938 143051 127 [ 3000] 338 44 56[ 1500] 468 860 144126 94 227[ 500] 95 395 545 732 36 844 58 145248 421[ 3000] 508 629 775 892 146098 1500] 113 57 308 45 417[ 500] 68 532 676 83 945 49 52 147002 149 244[ 500] 306 65 557 59 [ 300] 941 148003 33[ 800] 72 104 357 79 400 74.565 720 77 149003 55 83 355 485 519 640 885 150045[ 500) 344 77 458 572 90[ 500] 676 784 45 813 151330 493( 500) 606[ 500] 959 152020 63 105 28 41 88 500 80 823 954 153193 229 419 680 747 807 38[ 800] 81 154544 59 95 98 941 155100 347 466 95 601 761 865 944 88 156256 455 60 73 620 94 744 62 65 809 157018 63 65 92 468[ 300] 616 36 87 920 48 158077 391 737 928 159034[ 1500] 250( 500) 71 480 570 665 1500] 908[ 500] 46 100002 113 28 56 421 502 88 788 905 19 67 161800 6 74 95 539( 500) 655 851 79 162018 19 44 198 203 324 64 489 577 687 737 973 86 163172 429( 3000] 524( 3000) 58 782 819 75 936 55 164095 102( 300) 74 237 46 417 956 165042 85 86 223 62 96 334 85 443 824[ 1500] 166116 97 383 443 548 987 167157[ 300] 229 463 64 70 558 721 87 891 907 168202 559 620 169001 24 [ 500] 93 116 53 76 99 298 348[ 300] 51 440 40 608[ 800] 15 736 37 99 170089 261 411 72 557 798 840 936 171087 44 47 70 121 287 398 497 627 31 788 84[ 800] 825 47 905 47 50 172110 84 334 414 541 173032 455 95 659 756 814 39( 500] 174195 207 370 540[ 300] 614 28 941 175080 190 233 1500] 314 18 551 671 739 76[ 500] 840 82 176075 179 297[ 800] 408 32[ 500] 611[ 8000] 26 805 490 557 96 630 802 179124 44 251 87 561 610 708 61 943 60013 43 320 53 450 13001 64 648 70 767 898( 300) 177004 68 207 572 705 64 92 917178093 206 91 399 958 61009 49 290[ 3000] 356 436 543 850 948 62053 191 227 462 728 823 42 972 63065 107 48 320 62 406 85 97 537 612 788[ 1500] 847 64355 402 701 962 65430 198 595 665 70 769 847 66348 594 95 689 778 889 67197 291 484 551 55 92[ 300] 94 653 63 922 68056 125 67 446[ 500] 54 93 686 738 97 807 33 978 85 69331 418 534 53 85 608 719[ 1500] 44 888 937 71 70049 143 310[ 500162 477 505 725 30 89 869 71 77 961 93 71026 103 14 258 94 381 517 605 99 723 72196 287 529 613 823 915 73082 120 64 70 305 42 57 60 483 919 73 74069 147 366 483 589 95 672 97 716 813 975 75013 134 70 259 346( 3000) 60 401 45[ 3000] 64 580 630 841 76353 734[ 300) 69 77004 19 59 176 93 297( 300) 351 453 59 600 21 63 874 939 89 78347 403 36 77 607 856 937 47 91 79034 454 1500) 559 68 80089 114 36 347 707 811 79 980 181069 211 372 [ 1500] 466 649-716 87 859 951 82013 223 73 389 699 748[ 3000] 71 74 800 89[ 500) 94 83116[ 300] 32 467 632 48 706 99 937 84036 74 93 183 230 582 613( 1500) 702 55 901 85131 66 349 77 78 634 706 880 972 86042 296 479 523 771 886 925 87002 9 118 293[ 300] 405 93 592 638 71 80 711 17[ 300] 74 939 188068 156 213 448 62 96 646 882 89028 187 310 428 504 16 47 58 694 741 808 973 90277 466 79 624 834 91112 310 46 84 420 674 727 851 64 88 98 92025 60 260 446 94 503 29 85 644[ 500] 97 815 71 929 98182 90 489 517 48 55 58 676[ 1500] 79 870 71 912 94017 37 147 206 65 343 49 629744 832 997[ 1500] 95047 156 225 50 79 85 388[ 3000] 488 575 656 99 723 60 93[ 300] 885 934 96009 158 269 430 39 96[ 3000] 585 730 72 88 843 97018 161 212 49 59 471 554 98 634 931 93 98014 116 45 253 55 319 573 691 180121 250 341 407 86 91 878 74 974 85 181051 65 188 251 327 81 589 659 182085 145 298 551 714 863 924 26 51 183108 338 52 660 184025 64 85 127 73 83 212 85 499[ 500] 582 715 824 96 952 185033 329 47 77 455 186223 662 97 701 86 187117 274 317.86 [ 3000] 404 29 98 733 188006 143 456 515 19 48 55 189085 469 509 680 772[ 300] 954[ 3000] 64 78 190002 158 279 361 554 924 101219 427[ 500] 587 [ 300] 797 836 192040[ 1500] 51 102 32 67 84 350 404 [ 300] 515 18 694 850 82 920 38 198125 89 539 714 47 84 857 70 76 194339 58 445 640 87 195228 504 602 196201 329 541 91 941 66 197030[ 500] 180[ 500] 331 500 624[ 300] 706 84 807 91 971 84 198128 84 485 40 57 80 695 817 82 915 109154 69[ 1500] 78[ 300] 205 601[ 1500] 713 64 89 200262 310 833 201186 223 532 864 75 202279 80 634 55 74[ 500] 87 840[ 500] 939 203458 800 942 80 204067 70[ 1500] 97 98 209 82[ 500] 384 94 677 840 58[ 500] 205054 139 408 42 44 58 520 952 206134 362 84 511 683 708 832 44[ 3000] 83 903 207105 208 22( 500] 48 53 346 525 74 724 872 76 944 208001 13 52 343 52 631[ 1500] 712 95 200057 115 225 99 518 27 46[ 1500] 784 947 210026 301 13 16 491 519 611 706 8 60 914 211025 50 71 212 64 368 523 26 622 716 881 99 212102 55 222 505 664 744 806 996 213006 75 312[ 500] 40[ 300] 590 214010 195 266 301 79 412[ 3000] 561 77 671 215108 274 357 715 79 819 40 932 51 64 79 216066 120 58 72 249 300 57 491 519 28 751 920[ 1500] 70 88 217012 74 260 93 550 749 52 75 941 218047 218 42 417 674 84 737[ 500] 59[ 1500] 823 45 952 79 219015 17 155( 500] ( 10000) 389 98 99878 215[ 1500] 34 42 87 588 640 779 64 200 49 585( 3000) 97 714115000 15 100013 362 603 730 101087 131 218 50[ 8000] 312 78 557 713 40[ 1500] 42 72 97 102187 322 614 67[ 500] 914 103136 263 70 402 10 24 47 6 6 39 104236 92 353 412 42 696 965 74 105089 101 64 206 21 76 410 73 834 106056 84[ 500] 101 359 90 476 671 801 25 29 220068 93 127 40 42 209[ 1500] 28 542 691 707 [ 1500] 68 69 802[ 1500] 88 221070 145 50 70 249 309 98 417 599 659 995 222282 320 444 544[ 800] 613 762 87 980 223001 118[ 300] 342 484 597 667741 816 57 224047 140 279 334 546 659 745 868 225075 306 31 65 525 65 Im 07078 252 472 516 704 16 44 59 885 108126 31 65 80 Gewinurade verblieben: 1 Gewinn zu 500 000 m., 431 580 819 109013 68 117[ 1500] 418 71 543 844 993 110051 105 276 452 500 624 88 92 778 111032 122 216 86 98 486 794 112140 81[ 1500] 209 317 92 421 748 851( 3000) 956 68 113170 484 720 59 829 114064 90 218 488( 500) 99 526 847 81 958 973 115122 49 238 43 45[ 1500] 85 334 84 460 500 48 63 96 600 45 703 823 65 87 924 116030 294[ 300] 469 617 2 zu 200 000 Mt., 2 an 150 000 Mt., 2 zu 100000 m., 2 zu 75 000 Mt., 2 au 50000 Mt., 1 zu 40000 t., 10 zu 30 000 ., 21 zu 15000., 47 au 10 000 Mt., 98 3 5000 Mt., 1347 au 3000 mt., 1454 au 1500 m, 1562 zu 500. 562 zu 5 Berichtigung. In der Liste vom 22. April vormittags lies 2059 ftatt 2054, 37 896 mit 1500 Mt. und 37 962 mit 210 2. Bericht der Lohnfommission. 3. Stellung zum 1. Mai 1898. 4. Bericht über die Konferenz der Maurer der Provinz Brandenburg. Kollegen Um diese Fragen der Tagesordnung einer gründlichen Be rathung zu unterziehen, sind die Buzer Berlins und Umgegend verpflichtet, in diefer öffentlichen Versammlung vollzählig zu erscheinen. Es gilt Euere Interessen, feiner darf fehlen, wenn er nicht Unrecht an seiner eigenen eigenen Person ausüben will. 132/6 Handlungsgehilfen! : de Die Lohnkommiffion. Handlungsgehilfinnen! Montag, den 25. April, abends 9 Uhr, im Lokale ,, Tonhalle", Friedrichstraße Nr. 112: 12 Oeffentliche Versammlung. Tages: Ordnung: 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Dr. Lütgenau über: 90/3 Der Antisemitismus und die Handlungsgehilfen". 2. Disfuffion Um rege Betheiligung ersucht Der Vertrauensmann der Berliner Handlungsgehilfen und Gehilfinnen. Arbeitsmarkt. Zum Ausschneiden von Goldleisten geübte Arbeiter gesucht. Liegnizerstr. 15. 1 Bildhauer, 3 Schrifthauer sofort verlangt. Stahl& Herzog, Steinmetzmeister, Hermanstr. 198. Blusen Arbeiterinnen a. beff Sachen in u. außer dem Hause. Bergmann, Rixdorf, Rarlsgartenstr. 4 v. I. 3215b Blätterinnen auf geschweifte Umlegetragen u. Manschetten in und außer dem Hause sucht M. Treppe, Schönhauser Allee 167a.( 48942* Junge Mädchen,( 31356 14-15jährig, auf leichte Handarbeit ( Flitternfleben), Wochenlohn, verlangt Ehrlich, Seydelstraße 27, Spindlershof, Aufgang 5. Farbigmacher verl. Oranienstr. 119. Bersilberer verl. Blumenstr. 34a. Schloffer, tüchtig auf Stangen und Schnitte, sucht bei hohem Lohn 3133b Krause, Jagowstr. 11. Einen Bügler, der auch steppt, verl. Tilgner.( 8 bis 9 Uhr.) Kottbuser: 3134b damm 13 III. 31756 Schlosser. Tücht. Geldschrant: Schloffer, welche selbständig arbeiten fönnen, finden dauernde Beschäftigung. S. J. Arnheim, Geldschrankfabrit, N. Badstr. 40/41. 48579* Tüchtiger Versilberer gesucht Kott: buser Ufer 32. Näherinnen auf Kragen, Manschetten, Serviteurs, Oberhemden, Blousen finden hohen Verdienst bei Joh. Beerensson, Wäschefabrit, Greifswalderstr. 13. Plätterinnen auf Kragen, Manschetten. Serviteurs, Oberhemden, Blousen finden hohen Verdienst bei Joh. Beerensson, Wäschefabrit, Greifswalderstr. 13, 2.3iehung d. 4. Klaffe 198. Kgl. Preuß. Lotterie. 118004 84 116 211 43 75 89 881[ 1500] 485 605 788 Biehung vom 23. April 1898, nachmittags. Nur die Gewinne über 210 Mart find den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 182 238 478 593 728 989 1040 114 226 302[ 800] 26 [ 1500] 54 90 501 11 94 712 45 87 949 2252 616 756 71 75 81 815 24 30 51 911 3096 152 550[ 300] 763 69 817 901 4076( 3000] 168 73 218 19 334[ 500) 50 496 720 83 S36 5314 423 506 642 59 93 755 952 6151 362 94 502 619 722[ 15.000] 869 7060 365 811 8057[ 500] 62 70 110 253 325 33 434 566 695( 1500) 710 826[ 300] 936 9020 110 268 422[ 300] 669 770 822 982 10131 44 76 423 36 778 932 11005 48 128 41 98 202 57 327 611 12 50[ 1500] 60 898 946 1500] 12101 69 [ 300] 225 301 6 46 508 622 75 83 725 54 864 957 13009 159 99[ 300] 326 423 50 567 642 851 996 14054 280 333 552 681 918 15047 113 29 414 504 5 54 708 51 94 813 16 16014 161 245 96 332 59 439 505 654 84( 3000) 89 98 743 55[ 300] 816 991 17009 27 312 53 79 419 769 99[ 3000] 851 913 45 59 18011 60 94 153 676 780 873 78 908 19040 51 146[ 800] 71 290 376 585 779 968 20050[ 1500] 250 310 98 438 518 755 88[ 3000[ 834 900 21007 77 128 86 202 68 428 616 745 857 976 22210 47 91 314 31 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77 83 622 85 753[ 3000) 871 912 203065 198[ 1500] 314 93 693 861 204022 120 26 66[ 800] 459 205058 367 577 622 70 811 26 45 206121 22 300 78 403 21 74 77 92 556 86 614 724 95 831[ 3000] 33 207029 70 111 17 469 735 855 905 208025 130 73 208 57 401 69 672 209168 85 279 353 93 673 76 83 813 900 51 59 210060 291 378 438 910 211175 361 87 545 53 794 834 55 68 212037 97 170 563 600 700[ 3000] 45 812 93 902 79 213100 208 344 71 445 46 602 746 960 2141474 200 19 37( 500) 99 364 470 586 817 54 215038 158 217 23 50 96 316 88 714 34 984 216081 125 1500] 246 441 ( 3000] 43 644 763 217109 21[ 500] 67 223 32 1218260 312 414 50 70 565 66 654 75 702 85 843 66 949[ 500 219158 66 306 580 84 86 93 634 92 768 70 894 220011 179 310 27 94 428 506[ 300] 726 886 915, 221048[ 300] 151 311 603 779 222112 76 319 458[ 3000 833 943 223085 343 81[ 500] 547[ 3000] 75 614 39[ 800] 778 808 14 920[ 500] 52[ 1500] 224039[ 300] 123 377 401 550 699 225097 112 224 Im Gewinnrade verblieben: 1 Gewinn zu 500 000 mr.. 2 au 200 000 r., 2 zu 150 000 r., 2 zu 100 000 m., 2 su 75 000., 2 zu 50 000 Mt., 1 3 40 000 t., 10 zu 30 000 m., 20 zu 15000 r., 47 zu 10000 W., 95& 5000 M., 1812 8 3000 mt., 1418 su 1500 Mt., 1529 au 500 m, Berantwortlicher Redakteur: August Jacobey in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von May Bading in Berlin, Nr. 95. 15. Jahrgang. 2. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 24. April 1898. Versammlungen. B สิน der auswärtigen Vereine hierzu nicht ausreicht. Da zum Branden burger Provinzial Sängerfeste am 19. Juni die Einladungen an monstrations- Versammlung abzusehen. Eine Maimarte zu 50 Pf. stellte sich am 5. Auguft 1897 auf 305 Personen, neu aufsoll ausgegeben werden. genommen wurden vom 5. Auguft 1897 bis 21. April 1898 Eine Ausschußfihung des Arbeiter Sängerbundes fand am 267 Personen. Es mußten ausgeschlossen werden resp. schieden frei 17. April statt. Aufgenommen wurden 5 Vereine; 2 Vereine sind beiter und Arbeiterinnen hielt am 20. April feine ordentliche ein Mitgliederbestand von 491 Personen zu verzeichnen ist. Der Verband der in Buchbindereien ze. beschäftigten Ar willig aus in derselben Zeit 81 Personen, so daß heute am 21. April 1898 zur Aufnahme zurückgestellt. Der Verein Freie Sänger" Glienicke Generalversammlung ab. Brückner gab zunächst den Geschäfts- gewerblichen Berufen nach zählt der Wahlverein 128 Arbeiter, Ihren wurde ausgeschlossen, da derselbe in einem gesperrten Lokale Ver- bericht, nach welchem im ersten Quartal 1898 eine ordentliche 55 Maurer, 42 Tischler, 35 3immerer, 31 Gastwirthe, 27 Maler, gnügungen abgehalten hat.- 3u Revisoren wurden die Vertreter von Generals sowie fünf Mitgliederversammlungen stattfanden. Die 28 Schuhmacher, 19 Buchdrucker, 12 Schloffer, je 5 Stellmacher, Den Vereinen St. Urban"," Flöter'scher Gefangverein" und" Morgen. Bevollmächtigten erledigten ihre Geschäfte in zwölf Sigungen. Es Klempner und Hausdiener, je 4 Milchhändler, Schmiede, Töpfer, grauen" bestimmt und zu Kontrolleuren die bisherigen Vertreter wiedergewählt. Zum Delegirtentag der„ Liedergemeinschaft der folgte fobann ein furzer Bericht über die Thätigkeit der ver- Dreher, Gürtler und Drechsler, je 8 Bigarrenhändler, Rutscher, schiedenen Branchen- Vertrauensleute. Der Mitgliederbestand betrug Maschinenarbeiter, Böttcher, Bigarrenmacher, Schriftsteller und Arbeiter Sänger Vereinigungen Deutschlands", welcher Pfingsten in Frankfurt a. M. stattfindet, wurde Neumann Quartals 1898 1947. Davon männliche Mitglieder 1272, weibliche Schreiber, Kürschner, Porzellandreher und Mechaniker, je 1 Bodenleger, am Schluß des vierten Quartals 1897 1937, am Schluß des ersten Former, je 2 Kaufleute, Stuckateure, Buchbinder, Bäcker, Schneider, als Bertreter gewählt. Zum Bundesdirigenten ift Herr Rich. Blobel einstimmig wiedergewählt. Den Kassenbericht gab Seyfarth wie entier, Rammacher, Gelbgießer, Marmorschleifer, Heizer, Buchhändler, Der Beschluß, zur Mitglieder 675. Maifeier die leitenden Gesangsdirigenten aus der Bundeskaffe zu folgt: Die Einnahme für die Zentralfaffe betrug 6404,15 M., die Steinfeger, Apotheker, Brauer, Färber, Grünkramhändler, Barbier, honoriren, wurde aufgehoben, ba das Bundesvermögen in anbetracht Ausgabe 2306,20 Mart. An die Zentralfasse wurden 8897,95 Brauerei- Arbeiter, Sutmacher, Gärtner, Lederzurichter, Lichtdrucker, Mart abgeführt. Die Abrechnung für die Lokaltaffe ergab Redakteur, Glaser, Zapezirer, Bierabzieher, Metallarbeiter, Werteine Gesammteinnahme von 3222,37 m. und eine Ausgabe meister, Posamentirer, Portier, Sattler, Maschinist, Rassenbote, fämmtliche Bundesvereine ergangen sind, ist der Vorstand beauftragt, von 1865,83 m., mithin ist am Schluß des 1. Quartals ein Bestand Zeichner, Dachdecker, Bureauvorsteher, Porzellanarbeiter, Büffelier, zunächst anzufragen, ob überhaupt an diesem Tage in anbetracht von 1856,54 M. zu verzeichnen. Hellrich gab den Bericht für Laciver und Gasarbeiter, 5 sind ohne Angabe eines besonderen Der Reichstagswahl es rathsam erscheine, ein Sängerfest abzuhalten. Die Bibliothekskommiffion. Einnahme wie Ausgabe derfelben stehen Standes notirt. Nach Erörterung einiger kleinerer allgemeinen AnZum Schluß ermahnte der Vorsitzende die Ausschußmitglieder, sich mit 94,40 m. gegenüber. Der Bücherbestand betrug 594 Bände; gelegenheiten und nachdem der Borsigende die Mitglieder mit kurzen, in ihren Vereinen dafür einzutreten, daß sämmtliche Sangesbrüder dieselben wurden 954 mal benutzt. Für die Bibliotheks kommission fernigen Worten auf die bevorstehenden Reichstagswahlen hinwurde als Ersatz für Fräulein Mendow das Mitglied Kroner gewiesen hatte, wurde die sehr gut besuchte Bersammlung um 12 Uhr bei den Gesangs- Aufführungen zur Maifeier antreten. gewählt. gefchloffen. Bur Bertheilung gelangte die Broschüre von August Die in Holzbearbeitungs- Fabriken und auf Holzplähen Den Arbeitsnachweis Bericht gab Bergmann folgendermaßen: Bebel:" Nicht stehendes Heer sondern Voltswehr." beschäftigten Arbeiter( Berlin Filiale II) nahmen in der Ver- Arbeitslos gemeldet waren für die Buchbinderei: 251 männ fammlung am 19. d. M. die Abrechnung vom I. Quartal entgegen, liche, 161 weibliche; Leder- und Papiergalanterie: 9 männliche, Im Arbeiter Bildungsverein zu Wilmersdorf berichtete worauf der Vorsitzende den Bericht des Vorstandes interbreitete. 9 weibliche; Kartonbranche 6 männliche, 3 weibliche; Luruspapier: am Mittwoch Genoffe Nerre in einer gut besuchten Versammlung Die hierauf vorgenommene Vorstandswahl ergab folgendes Resultat: 7 weibliche; diverse Branchen: 28 männliche, 14 weibliche Personen; über den Bescheid, den er über die Angelegenheit der Errichtung Weiland erſter,& eidecker zweiter Borsigender; 33 oigt efter, vom vierten Quartal 1897 fibernommen: 62 männliche, 5 weibliche, eines Gewerbegerichts für den Ort Wilmersdorf Sauer zweiter Schriftführer; Gaffte erfter, Gustav Kühn zusammen 351 männliche, 199 weibliche Personen. Eingestellt wur- vom Gemeindevorstand erhalten hat. Habe auch die Gemeindezweiter Raffirer. Die Bibliothet wurde wieder dem ersten Raffirer ben für Buchbindereien: 84 männliche, 85 weibliche; Ledergalanterie: vertretung dem wiederholten Gesuch nicht entsprochen, so bedeute überwiesen. Bu Revisoren wurden ernannt: Hohm, Reschte 6 männliche, 7 weibliche; Karton: 3 männliche; Luguspapier: aufgefch oben noch nicht aufgehoben. Vom Beschreiten und Bump. Die Rechtsschutz- Kommission bilden Franz, Hages 1 männliche, 1 weibliche; diverse Branchen: 18 männliche, 10 weib- des Beschwerdeweges möge man aber absehen, weil derselbe born und Birkholz und in den Arbeitsnachweis wurden liche; zufammen 107 männliche, 103 weibliche Personen. Zur Aus- aussichtslos fei, sondern Material zu sammeln, um und Simon delegirt. Eine längere Debatte entspann sich über die Bentralifirung der beiden Arbeitsnachweise. Hierauf wurde der Beschluß gefaßt, den Nachweis der Filiale II mit dem der Filiale I zu vereinigen. Einem Antrag, dem Vertrauensmann 100. au überweisen, wurde Folge gegeben. 2 weibliche Personen. Brückner ersuchte hierauf um recht rege Betheiligung an der am 1. Mai, miltags 12 Uhr, in den Arminballen, Kommandantenstr. 20, stattfindenden öffentlichen Bersamm fung der Buchbinder u. f. w. und gab gleichzeitig bekannt, daß die Vereinsversammlungen am 9. und 23. Mai stattfinden sollen. Be schloffen wurde, den arbeitslosen Mitgliedern bei 18wöchentlicher Mitgliedschaft und mindestens achttägiger Arbeitslosigkeit 2 M. zu verabfolgen. Zu Hilfskaffirern wählte die Versammlung Winter und Käse. In der freien Vereinigung der Bauarbeiter sprach am 17. d. M. der Genosse Daudert über den Werth der Arbeiter: organisation. Sodann erfolgte die Abrechnung vom 1. Quartal 1898, die einen Raffenbestand von 99,68 M. aufwies. der gerichts darzuthun. das gleichem Sinne äußerten sich fast alle Redner. Alsdann wurde beschlossen, 50 M. zur Agitation auf anwenden. Der Vorsitzende ersuchte dann, bei Einberufung von Verfammlungen möglichst dafür zu sorgen, daß die Einberufer auf die Bersammlungen des Arbeiter Bildungsvereins, die jeden Mittwoch nach dem 1. und nach dem 15. des Monats abgehalten werden, Rücksicht nehmen. Die nächste Bereinsversammlung ist Mittwoch, den 4. Mai, bei Klingenberg, Berlinerstr. 40. In einer öffentlichen Metallarbeiter Versammlung, die am Donnerstag in den Arminhallen abgehalten wurde, erstattete der Bertrauensmann Näther den Rechenschaftsbericht über den Agitations- und Unterstützungsfonds der Berliner Metallarbeiter für die Zeit vom 22. Juni 1897 bis 19. April 1898. Die gesammte In Wilmersdorf tagte am 19. April in Klingenberg's Boltsgarten eine öffentliche Bersammlung der Gewertschaften, um Einnahme beträgt 69 915,82 M., die Ausgabe 45 577,02 m. Es ist Protest zu erheben gegen den Geheimerlaß des Grafen Posadowsky. ein Baarbestand von 24 338,80 M. vorhanden, ferner stehen noch Genosse Flämmig hielt das Referat; an der Diskussion bethei2500 M. an Darlehen aus. Unter den Ausgaben finden sich folgende für Streifunterstüßungen aufgewandten Bosten: An die ligten sich die Genossen Gustav und Hermann Behrendt dänischen Metallarbeiter 2500 M., an die Berliner Eisenformer Charlottenburg. Der Sozialdemokratische Wahlverein für im Sinne des Vorreduers. Die Protestresolution wurde einstimmig 5000 M., an die Arbeiter der Firma Stöwer, Stettin, 1500 M.( und Teltow- Beestow- Storfow- Charlottenburg hielt am 21. April im angenommen. Gustav Behrendt forderte dann zu zahlreicher 1000 M. als Darlehn an dieselben), an die Wiener Lustre Arbeiter Lokale Bismarckshöhe seine ordentliche Generalversammlung ab. Betheiligung an der Maidemonstration auf und witte wies auf 1000 M., an die Former in Torgelow 300 M., an die englischen Dem Geschäftsvericht, den der Vorsitzende, Genosse Görde, die bevorstehenden Reichstagswahlen hin; jeder sollte dazu beitragen, Maschinenbauer 21 830,95 M., an die Berliner Schuhmacher erstattete, war zu entnehmen, daß im verflossenen halben Jahre dem Proletariat zum Siege zu verhelfen. 1000 M. Der Vertrauensmann hat in der angegebenen Zeit 1185 10 Vorstandssitzungen und 4 Mitgliederversammlungen stattgefunden Briefe und Karten und 6689 Drucksachen versandt. Er konstatirt haben. Insbesondere hebt er hervor, daß unsere Agitation von gutem& urie: Montags: National Detonomie( Grundbegriffe der Arbeiter Bildungsschule. Juselstr. 10, v. 2 Tr. Unterrichts= ferner unter Anführung der betreffenden Zahlen, daß die Bewegung Erfolg gewesen ist, da sich 267 neue Mitglieder aufnehmen ließen. Mit Nationalökonomie) Dr. Conrad Schmidt; Mittwochs: Nede Der Berliner Metallarbeiter in den letzten drei Jahren einen beder Gratisvertheilung von Broschüren wird, soweit es die Mittel erlauben, uebung( Referate und Diskussion über gewerkschaftliche Fragen) deutenden Fortschritt gemacht habe. Nach kurzer unwesentlicher Debatte fortgefahren werden. Es erstattet munmehr der Kassirer Dörre Schriftsteller Richard Calwer; Freitags: Natur: Erkenntniß wurde dem Vertrauensmann auf Antrag der Revisoren Decharge er den Kaffenbericht für das 1. Qartal 1898. Nach demselben ergiebt sich( Entwickelung der Idee über Entstehung und Zusammensetzung des theilt. Dann wurde beschlossen, die Kosten der Agitation in den Provinzen eine Einnahme von 325,40 M. und eine Ausgabe von 134,45 W., Weltgebäudes) Dr. B. Borchardt. Die Bibliothet ist jeden Brandenburg und Pommern zur Hälfte aus dem Fonds der Berliner so daß ein Bestand von 190,95 M. für das zweite Quartal 1898 Montag, Mittwoch und Freitag( außer an Feiertagen) abends von Metallarbeiter zu decken. Morice warf die Frage auf, ob es vorzumerken ist. Die nun erfolgende Neuwahl des Vorstandes ergab 1 M. pro Bach. Theilnehmer werden aufgenommen in der Schule und in 8-9 Uhr geöffnet. Mitgliedsbeitrag monatlich 25 Pf., Kursus( 10 Abeude) jekt, nachdem sich die Organisationen der Metallarbeiter vereinigt folgendes Resultat: Görde eriter, Schnell zweiter Vorsitzender, folgenden Steffen: Gottfr. Schulz, Admiralstr. 40a; Reut, Barnimstr. 42; haben, noch nothwendig sei, das System der öffentlichen Vertrauens Dörre erster, Emil Kresse zweiter Kassirer; Schlecks Schiller, Rosenthalerstr. 57; Gleinert, Müllerstr. 7a, und in den Sonntageleute beizubehalten. Mäther und Bitfin befürworteten, daß Schriftführer. Bu Revisoren wurden gewählt: Meißner, Bersammlungen. Vorsitzender: Hugo Warfch aw sti, N., Brunnenstr. 193. man an diesem System so lange nichts ändern könne, als Dicfach und af che, während zu Abtheilungsführern ernannt Staffirer: S. Königs, S., Dieffenbachstr. 30. es noch erforderlich sei, neben den Verbandsbeiträgen freiwillige wurden: Otto Bogel und Paul Kreffe. Nachdem in den folgenden Verhandlungen verschiedene aus der Mitte Sammlungen zu veranstalten. Der nächsten Generalversammlung des nun Allgemeine Kranken und Sterbekaffe der Metallarbeiter Berbandes solle der Antrag unterbreitet werden, den Ortsverwal- der Versammlung gestellte Anträge abgelehnt worden waren, 24. b. W., vormittags 10 Uhr, außerordentliche Mitglieder- Bersammlung bet ( E. H. 29, Hamburg), Filiale Berlin 4). Heute, Sonntag, den tungen die Erhebung von Lofalzuschlägen zu geftatten. Wenn dieser u. a. der auf Erhöhung des monatlichen Mitgliedsbeitrages Friz Wilfe, Andreasstr. 26.( Stichwahl.) Antrag was vorauszusehen sei angenommen werde, dann auf 25 Pf., Abänderung des Titels des Wahlvereins und Wieder brauche man feine Bertrauensleute mehr. Nät her wurde hierauf einführung der Diskutirabende, wurde ein Antrag, die Versamm: einstimmig zum Vertrauensmann für Berlin wiedergewählt. Be- lungen in Zukunft stets pünktlich um 9 Uhr zu eröffnen, angenommen. züglich der Maifeier befchloß man, aus den schon in anderen Ge- Der Vorsitzende verlieft nunmehr nachfolgende Statistit, aus welcher wertschaften erörterten Gründen, von der Abhaltung einer De. das Wachsen des Vereins klar hervorgeht. Der Mitgliederbestand Zentral Kraufen und Sterbekaffe der deutschen Wagenbauer ( E. 5), Bezirk 4. Heute, Sonntag, den 24. 6. Wt., vormittags 10 Uhr, Manteuffelstr. 47: Versammlung. Bergnügungsverein„ Alemania". Heute: Gesellschaftsabend im Englischen Hof", Reue Roßstr. 3. Anfang 6 Uhr. 1. Etage! Montag den 25. April Damen- Konfektion Wollene Blusen, einfarbiger Foulé. 4.25 mit Säumchen, schwarz und farbig Damen- Handschuhe Zwirn, farbig Mk. Mohair- Jupons, mit Entredeux 4.35 Mk. und Spitzen- Volant, grau und mode mit 4 Knöpfen 33 Leinen, farbig 65 5 Knopf lang Loden- Kostüme, grau und mode 12.75 Mk. Glacé, silbergrau mit mit Tressen- Verschnürung, Jackett gefüttert schwarzer Ausstattung, 4 Knöpfe Pf. Pf. 1.20MK. Warenhaus A.Wertheim Anzüge hochelegante unter Garantie des tadellosen Sites nach fertige ich Maass 24-45 M Julius Saalfeld in eigener Werkstatt für Gingang Oranienstr. 61, I, Ecke Moritsplatz. Für den Juhalt der Juserate übernimmt Bublifmmt die Redaktion gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Sonntag, den 24. April. Freie Volksbühne( Friedr. Wilhelmstädtisches Theater). 5. Abtheilung. Die Weber. Anfang 23 Uhr. Opernhaus. Margarethe. Anfang 7 lthr. Montag: Die Afrikanerin. Schauspielhaus. Königskinder. Anfang 72 Uhr. Montag: Der Raub der Sabine rinnen. Deutsches. Johannes. Anf. 71/2 Uhr. Nachu. 22 Uhr: Die versunkene Glode. Montag: Gyges und sein Ring. Lessing. Im weißen Röß'l. Anfang 72 Uhr. Machin. 3 Uhr: Hans Huckebein. Montag: Jm weißen Röß'l. Berliner. Die Nothlüge. Anfang 7½ Uhr. Nachm. 2 Uhr: Der Widerspenstigen Zähmung. Montag: Die Mottenburger. Goethe. Onfel Bönkost. Aufang 7 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Der Hüttenbefizer. Montag: Romeo und Julia. Schiller. Doppelselbstmord. Anfang 8 115r. Nachm. 3 Uhr: Wallensteins Lager. Die Piccolomini. Montag: Blaues Blut. Unter den Linden. Der Opernball. Anfang 72 Uhr. Machm. 3 thr: Der Bettelstudent. Montag: Der Opernball. Menes. Die Freuden der Häuslichfeit. Anfang 71 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Aschermittwoch. Montag: Die Freuden der Häus: lichkeit. Nejidenz. Der Fall Corignan! Bor: her: Finale. Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Borstellung. Thalia. Der Bimmerfestl. Anfang 72 Uhr. Montag: Dieselbe Borstellung. Central. Das alte lustige Hamburg. Anfang 7 1hr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Ditend. Unter der Polarsonne. 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Dienstag, 27.: Bar und Bimmer selbstmord", Freitag" Brand" gegeben. Gastspiel der Tegern Boziale Rechtspflege. mann. Mittwoch, 27.: Tannhäuser." Anfang 7 Uhr. Donnerstag, 28.:[ eer. Der große Beifall, den der Bimmerfestl von St. Schäfer gefunden, „ Lobetanz". Phantasien im Bremer Nathsteller". Freitag, 29.: Un hat die Direktion veranlaßt, die heitere Bauernpoffe bis Dienstag auf den Spielplan zu segen ab Sonntag zu ermäßigten Preisen. Als nächste Fortbleiben von der Arbeit wegen Krankheit als nu bestimmt. Sonnabend, 30.: Mignon". Sonntag, 1. Mai: Undine". befugtes Verlaffen der Arbeit. Der Uhrmacher R. war eines Schauspielhaus. Sonntag, 24. April:„ Königstinder". Montag, 25. Novität folgt am Dienstag das Dialektstück„ Der Takelwurm" von v. Schmid mit der Tages von der Arbeit fortgeblieben, ohne sich zu entschuldigen. Abends Der Raub der Sabinerinnen". Emanuel Striefe: Herr Emil Thomas dem Verfasser des widerwurzu" Hermann wurde er auf der Straße gesehen. Sein Arbeitgeber, Goldschmiede- der Sabinerinnen". Herr Emil Thomas als Gast. als Gast. Dienstag, 26.:„ Das Wintermärchen". Mittwoch, 27.:„ Der Raub Musit von Krempelfezer. Die am Bentral Theater gegebene Donnerstag, 28.: Boltspoffe„ Das alte lustige Hamburg", welche von dem Gesammt- Ensemble meister Grünbaum, entließ ihn deswegen. R. Klagte dann beim Anno dazumal". Madame Dutttre". Freitag, 29. Der Raub der des Hamburger Ernst Drucker Theaters allabendlich unter ungeheurer Gewerbegericht und verlangte eine Entschädigung wegen Sabinerinnen". Herr Emil Thomas a. G. Sonnabend, 30.: Don Heiterfeit in Szene geht, fann nur noch bis zum 1. Mai zur Aufführung unberechtigter Entlassung. Er machte geltend, er fei an jenem Tage Carlos". Anfang 7 Uhr. Sonntag, 1. Mai: Der Raub der gelangen, da am 2. Mai die Hamburger am Magdeburger Stadt- Theater frant gewesen und habe nicht arbeiten können. Er leide an Sabinerinnen". Herr Emil Thomas a. G. Im neuen tönigl. ht Gaſtſpiel eröffnen müſſen. Im Bellealltanee Theater Schwindelanfällen und da thue ihm dann ein Spaziergang sehr gut; Operntheater( rol): Sonntag, 24. April: Anno dazu beendet heute Paul Wiecke sein Gastspiel als Julian in Kaiser so erkläre es sich, daß er auf der Straße gesehen worden fei. Auf Das Deutsche Theater bringt für diese Woche folgenden Spielplan: holungen von mal". Madame Dutitre", Sonntag, 1. Mai: Die Geierwally". und Galiläer". Der Wochen: Spielplan bringt außerdem Wieder E. v. Wildenbruchs's Schauspiel„ Die Herrin ihrer die Frage des Vorsitzenden erklärte Kläger, daß er ein ärztliches Attest Sonntag Abend Johannes", Montag Gyges und sein Ring" mit Josef Sand" am Montag und Sonnabend, ferner„ Der rechte Schlüffel" am über seinen Zustand an dem fraglichen Tage nicht beibringen könne. Sainz und Karl Wagner als Gaft, Dienstag„ Der Biberpelz", Mittwoch Dienstag und Freitag, sowie„ Robert' und Bertram", am Donnerstag und Die Kammer V wies die Klage ab. R. wäre auf jeden Fall ver- Johannes", Donnerstag Gyges und fein Ring"; am Freitag geht, neu Sonntag, 1. Mai, Nachmittags- Vorstellung" Pension Schöller". pflichtet gewesen, sich bei dem Arbeitgeber alsbald zu entschuldigen. einstudirt und mit völlig neuer Beſegung, Nathan der Weise" zum Das Luisen Theater behält, trotzdem für den 25. April der Sein erster Gang hätte der zum Meister sein müssen. Sein Ver- 1. Mal in Szene; Sonnabend Johannes", nächstfolgenden Sonntag Abend Beginn des Gastspiels der Soubrette Emma Frühling angeſetzt halten werde zu einem unbefugten Verlassen der Arbeit dadurch, daß" Der Biberpelz". Als Nachmittagsvorstellung ist für den heutigen Sonntag„ Die war, bie Gesangspoffe Arme Wieze!" vorläufig noch auf dem er die rechtzeitige Entschuldigung unterlassen habe. Bei diesem That Schwank in 3 Atten von May Kempner, diesen Sonntag, Dienstag, Gastspiel, welches mit dent Jüngsten Lieutenant" beginnt, auf Anfang Mai versunkene Glocke" angefekt. Im Berliner Theater wird, Die Nothlüge" Spielplan. Nach beiderseitigem Uebereinkommen ist das Frühling'sche bestande komme es nicht näher darauf an, ob Kläger wirklich frank Donnerstag und nächsten Sonntag gegeben. Die Mottenburger" gehen festgefeßt. Am Sonntag Nachmittag geht im Luisen- Theater nochmals gewesen sei oder nicht. Montag und Sonnabend in Szene." Faust" I." Theil( Otto Sommerstorff, Das Käthchen von Heilbronn" zu kleinen Preisen in Szene. ,, Unter der Eine Frage, die besonders Monteure angeht, entschied die Teresina Geßner) ist für Mittwoch angefeßt. Für Freitag ist Soyer's Polarsonne" gelangt im Ostend Theater heute zum letzten Male Rammer V des Gewerbegerichts unter dem Vorsitz des Lebensbild Kinder der Bühne" neu einstudirt. Nachmittagsvorstellung: zur Aufführung. Nachmittags gelangen" Die Räuber" zur Aufführung Sonntag Assessors Tech o w. Die Firma Merten hatte einen Monteur Repertoirstück des Residenz- Theaters," wird nun auch allerdings nur Theater finden nur noch zwei Aufführungen des Sensationsschauſpieles Der Widerspenstigen Zähmung".- Der Fall Corignan", das jetzige und zwar zu halben Preisen. Im Friedrich Wilhelmstädtischen für Arbeiten in Bayern engagirt und auch die Kosten für bildlich im Apollo Theater in der von Herrn Meßter hergestellten Die kleinen Vagabunden" statt. Am Dienstag geht das fünfattige Schaudie Hinreise bezahlt. Nach kurzer Zeit wurde das Arbeits- finematographischen Aufnahme, vorgeführt. Sonntag und während der spiel Friedrich Barbarossa" von E. von Bannewiß zum ersten Male in: verhältniß gelöst und der Monteur fuhr wieder nach Berlin. ganzen Woche gelangt das Stück zur Aufführung. Das Repertoir des Szene. Mittwoch findet eine Wiederaufführung des Schauspiels„ Das Er flagte dann auf Vergütung der Kosten der Rückreise. Neuen Theaters wird auch in der kommenden Woche ausschließlich Beichen des Kreuzes" statt. Im Alexanderplat- Theater gelangt Der Vertreter der Beklagten wandte ein, die Firma sei überhaupt der Schwant Freuden der Häuslichkeit" beherrschen. Sonntag Nachmittag heute, nachmittags 4 Uhr das dramatisirte Märchen Rothkäppchen" nicht verpflichtet, die Kosten der Reise zu tragen, da der Kläger 3 Uhr geht, wie schon angekündigt, der Schwank Aschermittwoch" zu volks: als Kindervorstellung zur Darstellung. Abends 8 Uhr geht bis auf weiteres nicht für Berlin, sondern ausdrücklich nur für Lerchfeld in Bayern Engels in den Schauspiel Onkel Bönfost" diesen Sonntag, Dienstag und Szene. thümlichen Preisen in Szene. Im Goethe: Theater gastirt Georg das fünfaltige Verliner Sittenbild Gine Gefallene" von Ernst Clefeld in Im Parodie Theater geht heute das Trauerspiel mit engagirt worden sei. Die Hinfahrt sei blos aus Gutmüthigkeit Donnerstag. Montag und Freitag wird Romeo und Julia" gegeben. Gefang und Tanz: Das dunkle Berlin oder Der reine Mord" in Szene. für ihn bezahlt worden, und eine Abrede liege nicht vor. Mittwoch wird Des Meceres und der Liebe Wellen", Sonnabend Die Im Apollo Theater findet die Première der Rosenzweig'schen Der Gerichtshof sprach jedoch dem Kläger das geforderte Geld au. Kinder der Exzellenz" mit Georg Engels als Muzell wiederholt. Nächsten Operette Don Juan in der Hölle" am 10. Mat statt. Bis zum Schlusse Assessor Techow erklärte, wenn nichts über die Fahrkosten eines Sonntag Abend geht zum ersten Mal" Die Frau ohne Geist", Lustspiel in des April bleibt das gegenwärtige Programm mit Salerno, Eugenie, Monteurs verabredet sei, dann hätte der Auftraggeber sie dem Ar- 4 Aften von Hugo Lubliner, in Szene. Sonntag Nachmittag: Der Fougere, der Bonhair- Truppe 2c. bestehen. beiter ohne weiteres zu vergüten. Das Risiko, einen Süttenbefizer". Das Lustspiel Im weißen Nößl" von O. Blumenthal und Im Berliner Aquarium befinden sich unter den neuen Gästen gar vielleicht nicht ganz tüchtigen Mann mit einer Montage betraut zu wird am Sonnabend dieser Woche das Jubiläum der 100. Aufführung feiern. G. Kadelburg, deffen Zugkraft das Lessing Theater allabendlich füllt, merkwürdige Arten und Gestalten aus den verschiedenen Formenkreisen des Thierreiches. Zu den absonderlichsten zählen wir in einem der oberen kleinen haben und dadurch im Verlust zu sein, müsse der Unternehmer Im Theater Unter den Linden giebt es am nächsten Sonnabend Seewasserbecken untergebrachte Gremplare einer Meernacktschnecke von int tragen. eine Festvorstellung. An diesem Tage feiert der Opernball" seine 50. Auf allgemeinen grauer Farbe, die den Namen Meerhase", infolge zweier im führung. Die Direktion plant für diesen Abend für die Theaterbesucher Nacken stehender, löffelartig, Hasenohren ähnlich eingerollter Fühler, bei eine ganze Fülle von Ueberraschungen. Im Schiller Theater gelegt erhielt und auch schon im Alterthunt Lepus marinus genannt tommt Sonntag Nachmittag Wallenstein's Lager" und" Die Piccolomini", wurde, aber noch dadurch interessant ist, daß sie bei Beunruhigung an den abends 8 Uhr Anzengruber's Bauernposse Doppelselbstmord" zur Mantelrändern eine zum theil aus Anilinroth bestehende, unangenehm Aufführung. Wiederholungen des Lustspieles Blaues Blut" von riechende Purpurflüssigkeit absondert und dadurch das Waffer trübt. Nebent Moser und Schaper finden Montag, Mittwoch und Sonnabend ihr haben einige der ebenfalls zu den Nacktschnecken gehörigen, prächtig statt. Dienstag wird„ Ein Nachtlager Corvins", Donnerstag Doppel- orangerothen Purpurschnecken" Unterkommen gefunden. " Theater. Wochen- Spielplan der hiesigen Theater. Opernhaus. Sonntag ben 24. Margarethe". Margarethe: Frl. Dworat vom fgl. böhmischen Landes- Theater in Prag als Gaft. Anfang 7 Uhr. Montag, den 25.: Die Afrikanerin." 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