Nr. 101. Abonnements Bedingungen: S Abonnements Breis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28$ fg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntagss Nummer mit illuftrirter Sonntags Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. Poft Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Eingetragen in der Post Bettungs Pretstifte für 1898 unter r. 7576. Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. = Erscheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblatt. 15. Jahrg. Die Insertions- Gebühr beträgt für bte fechsgespaltene Rolonel getle ober beren Raum 40 Pfg., für Beretns- und Bersammlungs- Anzeigen, forte Arbeitsmartt 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werben. Die Expedition in an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Fefttagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Xernfprecher: Rmt 1, Mr. 1508. Telegramm Adresse: Bozialdemokrat Berlin". Bentralorgan der sozialdemokratischen Partet Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Weltfeiertag!... Kein Rauch aus ruk'gem Schlot, Es ruht der Hammer und die Räder schweigen. Und ringsumher im Tichtgefunkel loht Es weiß und roth von tausend Blüthenzweigen! Und tausend Blumen find ins Braufgewand Der jungen Frühlingserde eingewoben; Und wie ein Riesendom ist ausgespannt Durchsichtig klar der blaue Himmel droben! Sonntag, den 1. Mai 1898. Maifest der Arbeit. Heut geht ein Tauchzen durch die weite Welt, Wo ungehindert umstürzt alle Schranken Der Geist der Beit, den keine Grenze hälf Burück vom Austausch mächtiger Gedanken! Ein einzig Wort schlägt Brücken dort, wo Meer Und Helsgebirge Völkerschaften spalten, Und eint der Bungen wirres Sprachenheer: „ Acht Stunden Arbeit wollen hoch wir halfen!" Weltfeiertag!... Ein Tag der Heeresschau! Es ziehen aus der Arbeit Kampfkolonnen! Und doch ein Friedensfest auf grüner Mu' Dom gold'nen Ticht des Frühlingstaga umsponnen!... Ein erster Maitag, frühlingsklar und rein, Boll freud'ger Hoffnung auf ein froh' Gelingen, Für Jedermann vom Glück und Sonnenschein Des Menschenlebens etwas zu erringen!. Die Blüthenknospen, die ihr ringsum seht An tausend Bweigen in die Tüfte ragen, Die follen, wenn der Frühling scheiden geht, Des reifen Sommers reiche Früchte tragen! So soll das Friedensfeft auch Euch zum Streik Die rauhen Arme kräftigen und stählen, Dah Jedermann gewappnet und bereit, Hm am Entscheidungstage mitzuzählen! Wacht Alle auf, die Ihr um Dach und Brok Des Lebens Sorgen biffer habt erfahren, Gebeugt vor Jammer und gekrümmt vor Both, Mit müdem Blick und frühgebleichten Haaren! Thut Eure Pflicht und schaart in Reih' und Glied Hm's Banner Euch, daß wir den Sieg erringen! Und last als Schlachtruf uns das alle Tied Der Freiheit, Gleichheit, Bruderliebe fingen! Der Erste Mai Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Denn wenn der Frühling ftirbt in Berg und Chal, Dann wird der Kampfruf weit ins Tand erschallen! Dann frefen an zur freien Manneswahl Der Holzen Freiheit trokige Vasallen! Der stolzen Freiheit, die nicht Arm und Reich, Dicht Hoch und Niedrig wägt und unterscheidet! Die alles liebt, was abgeheht und bleich Im Elend hauft und sich in Tumpen kleidet! Du Mann der Arbeit weift, wie fief... wie fief Dein Gegner Dich ins harte Toch geknechtek! Und wenn bis heut' Dein Ehrgefühl auch schlief, Und das Bewußtsein, daß man Dich entrechtet, 50 wache auf! und lak die Frühlingspracht, Die alle Knospen Sprengt, Dir endlich sagen, Daß auch für Dich vorbei die lange Macht, Und daß der Tag die Augen aufgeschlagen!... Welffeiertag!... Kein Rauch aus ruk'gem Schlot, Es ruht der Hammer und die Räder schweigen... Und ringsumher im Lichtgefunkel loht Es weiß und roth von tausend Blüthenzweigen! Und vor uns her, mit einem Blüthenreis Das Haupt geschmückt im leuchtenden Gewande, Ruff lauf die Freiheit:„ Euer ist der Preis! Vereinigt Euch, Arbeiter aller Tande!" Ernst Helm. In dem Emanzipationskampf des internationalen Brole- undzwanzigsten Mai- ihre Wahlschlacht zu schlagen tariats sind die Wahlkämpfe in all denjenigen Ländern. haben. Unsere heißen Wünsche begleiten sie! wo den Arbeitern, oder auch nur einem ansehnlichen Theile Und nicht blos den Genossen in Frankreich und Belgien hat in diesem Jahre für Deutschland eine ungewöhnliche derselben das Wahlrecht verliehen ist. von außerordentlicher entsenden wir unseren Brudergruß. Unser Vaterland ist die: Bedeutung. Bedeutung. Der Arbeiter, der das Wahlrecht besitzt. besitzt Erde, unsere Familie die Menschheit. Das Jahr 1898 ist ein Jahr der ruhmreichen darin das sichere Mittel, seine Forderungen nicht blos Der erste Mai ist vor 9 Jahren, zur Jahrhundertfeier des Erinnerungen für das deutsche Volk. Es ist das zum Ausdruck, sondern durch seine eigene Arbeit auch allmälig Bastillesturms, in Paris, der Mutterstadt der Revolution, von Jubeljahr der Märzrevolution. Und wie zur Geltung zu bringen Das allgemeine Stimmrecht ist dem ersten internationalen Arbeiterparlaschon die Halb Jahrhundert Feier der Märzrevolution, deshalb die denkbar beste Garantie gegen die alte Barrikaden- ment nach Auflösung der Internationalen Arbeiter- Assoziation durch die Erinnerung an ihre glorreichste That, auf den taftif, zu der die politisch rechtlosen Massen ehemals gegründet worden, als internationales Fest der Arbeit, das achtzehnten März dieses Jahres einen besonderen gezwungen waren. Mas der Mensch friedlich und einestheils der Arbeiterverbrüderung, andern. Glanz geworfen hat, so verleiht sie dieses Jahr auch dem gefeßlich erreichen kann, das fucht er nicht mit Aufspielfeßung theils der Vereinheitlichung der Arbeiterschutz, ersten Mai, dem zweiten Weltfeiertag des internationalen feines Lebens im Straßenkampf. Es wäre das der hellste gesetzgebung gewidmet ist. Proletariats, für Deutschland eine erhöhte Bedeutung und Wahnsinn, und wahnsinnig fann wohl ein Einzelner fein, nicht Der Achtstundentag, für den die englischen Maschinentiefere Weihe. aber eine Klasse. Wer dies ins Auge faßt, begreift die ganze bauer im vorigen Jahre einen so heldenmüthigen Stampf ge Wie der 18. März steht dieses Jahr auch der erste Mai Frebelhaftigkeit und herostratische Verblendung der kleinen, führt haben, einen Kampf, der zwar den Sieg noch nicht in Deutschland auf dem erhabenen Postament der März- aber mächtigen Sippe. die im deutschen Reiche brachte, jedoch ihn uns näher rückte, ist nach wie revolution. russischen Absolutismus einführen will, in der vor die gemeinsame Forderung der Arbeiter aller Länder. Doch das ist's nicht allein. Nicht blos der Blick in die Hoffnung. den König absolut" für ihre Zwecke be- Und wir werden um ihn ringen, bis er erreicht ist und wir Vergangenheit giebt dem ersten Mai dieses Jahres seine erhöhte nußen zu können, und die vor allem danach strebt. werden für alle Maßregeln des Arbeiterschutzes eintreten, bis, Bedeutung, sondern auch der Blid in die Zukunft. das allgemeine Wahlrecht zu zerstören. Diese berbrecherischen sie erreicht sind. und zwar in die nächste Zukunft. Anderthalb Monate nach Thoren" bedenken nicht, daß sie mit dem allgemeinen Das geloben wir am ersten Mat. dem ersten Mai ist der Tag der großen Wahlschlacht. Wahlrecht einerlei ob sie es durch einen offenen Staats- Den Arbeitern aller übrigen Länder die auf fünf Jahre hinaus über das Schicksal Deutschlands ftreich, also auf„ revolutionärem" Wege, oder durch Reichstags senden wir unseren Brudergruß. Wir drücken entscheiden und es vielleicht auf Jahrzehnte hinaus be beschluß, also in gesetzlicher Form abschaffen, in jedem Fall der ihnen über die Grenzen hinweg die Hand und geloben einflussen wird. Rebolution Thüre und Thor öffnen. Das zeigt, ihnen, heute am ersten Mai, nicht zu ruhen und zu Am 16. Juni hat die deutsche Sozialdemokratie den jin welchem Lager heutzutage die Umstürzler" zu finden sind. rasten, bis die Verbrüderung der Völker Wahrheit gebereinigten Reaktionsparteien, der. ihrer Natur nach Die Arbeiter aller Länder, in welchen den Arbeitern die worden ist. Der unheilvolle Strieg zwischen den Vereinigten reaktionären und nur noch auf die Gewalt sich stüzenden Ge- Möglichkeit der Betheiligung an der gesetzgeberischen Thätig. fellschaft des tapitalistischen Ausbeuterthums gegenüberzutreten, teit geboten ist, haben durch den Eifer, mit dem sie sich an Staaten und Spanien. den der Kapitalismus heraufund muß ihnen siegreich die Spize bieten, sollen nicht unsere Wahlen und an dieser gefeggeberischen Thätigkeit betheiligen. beschworen hat, troi des Protestes der Arbeiter in heiligsten Güter dem Ansturm der goldhungrigen, und durch die, wir fönnen geradezu sagen: echt staats beiden Ländern, zeigt uns in diesem Augenblick durch die machtgierigen Horden des Zwillingsgottes Moloch männische Umficht, mit der sie dabei verfahren sind enorme Vertheuerung des Brotes, wie verderblich der Krieg Mammon zum Opfer fallen. Das allgemeine ihren politischen Befähigungsnachweis im und wie nothwendig es ist, das fapitalistische System zu be Wahlrecht ist in Gefahr! Mögen die Feinde noch so vollsten Maße erbracht, und sogar ihre gefeggeberische feitigen, das seiner Natur nach die Menschen und Völker Yaut ihre umstürzlerischen Absichten ableugnen durch ihre Ueberlegenheit den kapitalistischen Parteien gegenüber entzweit. Handlungen werden ihre Worte Lügen gestraft. befundet. Die Arbeiter sind das frische verjüngende Wir werden nicht ruhen und raften, bis das Joch des Und das Koalitionsrecht ist in Gefahr! Blut in diefer alternden, verrotteten Gesellschft, die ohne fie Kapitalismus gebrochen ist und das Menschengeschlecht in Freiheit Hier können die Feinde nicht leugnen. Der Geheimerlag an Blutarmuth und Blutfäulnig zu grunde gehen müßte und Frieden die Fruchte der Arbeit genießen und ein jeder Posadowsky's, der uns in die Hände gefallen ist, hat die fein- Wer die Arbeiter von der Geiekgebung ausschließen will Menfch sich in gleichem Maße des Segens der Kultur er. gesponnenen Fäden ans Licht der Sonnen gebracht. wühlt an den Grundlagen und zerstört die Lebensquellen der freuen fann. Und was das allgemeine Wahlrecht und was das Koalitions- menschlichen Gesellschaft. Das geloben wir am ersten Mai! recht ist, das wissen unsere Arbeiter. Es ist ihr politisches Wie dem nun sei, die deutschen Arbeiter werden das von Was unsere Väter vo: 50 Jahren erstrebten. das wollen Leben. Es ist ihr Freibrief als Staatsbürger. den fapitalistischen Umsturzbarteien geplante wir in dem erweiterten Umfang, den die Fortschritte eines Es ist ihr Menschen und Bürgerrecht. Es ist ihre Attentat auf das allgemeine Wahlrecht und auf das Halbjahrhunderts ihnen gegeben, verwirklichen. Gleichberechtigung in Staat und Gesellschaft. Koalitionsrecht vereiteln und den Attentätern bei den Die Entziehung dieser zwei Grundrechte und jede Be Wahlen des 16. Juni eine 2ettion geben, an der sie schränkung derselben ist ihre Vernichtung heißt für genug haben sollen. den Arbeiter die politische Entmündigung, die Uns in diesem Entschlusse zu stärken, ist der erste Mai Verurtheilung zur Snechtschaft und zur die beste Gelegenheit. Er ist für die deutsche Sozial. Armuth. Denn mit der politischen Knechtschaft ist un- demokratie die Heerschau bor der Schlacht. trennbar das materielle Elend verbunden, weil sie das Und nicht nur wir stehen an diesem ersten Mai vor der arbeitende Volt der Mittel beraubt, für die Verbesserung seiner Schlacht. Auch unsere franzöfifchen Genossen, die acht Lage erfolgreich zu wirken und es hilflos, an Händen und Füßen Tage nachher- am achten Mai und unsere belgi. gebunden, seinen Herrschern und Ausbeutern überliefert. schen Genossen, die vierzehn Tage später- am zwei- l Das geloben wir am ersten Mat. Und in der Hauptschlacht des 16. Juni wollen wir die vereinigten Feinde a ufs Hauptschlagen! Das geloben wir am ersten Mai! Hoch die internationale Sozialdemo fratiel Nieder mit den Umstürzlern und Umsturzgefeslern! Hoch der erste Mai! Die Extra- Ausgabe des ,, Vorwärtsfreifinnigen Vereinigung angehört, Unterstützung finden würde. Um| Wettbewerb zwischen Männern und Frauen sei schon aus dem Grunde wird Montag 4 1hr nachmittags in automen, ſei ein Mann für die bevorstehende Wahl als beſtände). nuserer Expedition ausgegeben. Wahlkampf. Der Wahlaufruf der sozialdemokratischen Reichstags: Fraktion. Daß unsere Parteigenossen, wie wir von Anfang an betont haben, außerordentlich zufrieden mit der Kundgebung unserer Fraktion find, tönnen unsere so kritischen Gegner nun auch daraus ersehen, daß der Aufruf von verschiedenen Wahlkreisen als erstes Wahlflug blatt zur Einleitung der Wahlagitation verwendet wurde. Die Buchhandlung Vorwärts hat denselben in Flugblattform ( mit entsprechender Wahlkreis- leberschrift und Kandidaten- Empfehlung als Schluß) herstellen lassen und liefert ihn den einzelnen Wahlkreisen zum Herstellungspreis. Schütet das Koalitionsrecht! num gegenüber der Sozialdemokratie möglichst geschloffen vorgehen ein ungleicher, weil für die Frauen nicht die allgemeine Wehrpflicht Kandidat in Borschlag gebracht worden, der gemäßigten Mit solchen allgemeinen Phrasen, besonders wenn sie recht theaAnschauungen huldige, mitten im gewerblichen Leben stehe und der tralisch vorgetragen werden, ruft man im preußischen Abgeordnetenauch die Interessen von Industrie und Handwerk würdig vertreten hause stets Eindrud hervor. Die große Mehrheit spendete denn auch werde; dieser Mann sei der Baumeister Felisch in Charlottenburg. dem Minister den wohlverdienten Beifall und ermunterte ihn, auf Von den Herren, welche Herrn Felisch persönlich kennen, wurde noch seinem Standpunkt zu beharren. Ja, einige der Herren verlangten hervorgehoben, daß derselbe ein Mann von ernstem, festem Wollen fogar, daß die jetzt schon den Frauen ertheilten Konzeffionen wieder sei, er rede flar, ruhig und fachlich, sei ein Vorfämpfer für rüdgängig gemacht werden, lediglich, weil sie in der Frau eine Recht und Ordnung und sei frei von rüdschrittlichen Konkurrentin des Mannes erblickten. Nur die Abgg. Stöder Ideen." Gegen diese Lobeshymne auf den günstler war von( b. t. F.) und Wetelamp( frs. Bg.) ließen in ihren Reden durchfreifinniger Seite tein Wort der Entgegnung gefallen. Der Kottb. blicken, daß die Frauenbewegung einen berechtigten Kern habe. Anz." beklagt denn auch das freifinnige Schwanten, indem er schreibt: Letterer ging fogar soweit, für die Frauen das Wahlrecht zu ver Angesichts der Parteistellung des nominirten Kandidaten scheint es langen, eine für das preußische Abgeordnetenhaus ganz unerhörte Forde doch faft unmöglich, daß unter den 250„ reichstreuen" Wählern, die rung, die von dem Abg. Glattfelter( 8.) mit dem lächerlichen am Montag in der Vertrauensmänner- Versammlung zu Teuplig diese Argument abgethan wurde, daß er den Präsidenten bedauere, der Kandidatur einstimmig proklamirten, sich auch liberale Männer be- an der Spitze eines Parlaments stände, in welchem auch Frauen funden haben könnten! Und doch scheint es fo zu sein! figen, denn dann würde die Leitung der Verhandlungen großen Denn von einer liberalen Kandidatur in unserem Wahlkreise verlautet Schwierigkeiten begegnen. noch immer nichts! Da die Freisinnigen der weiblichen Richtung den Ton angeben, wird es wohl bei der passiven Haltung zu dem Sammelsurium bleiben, denn die freifinnige Volkspartei scheint schon jezt das Hasenpanier ergriffen zu haben. Die Mannen Eugen Richter's für den Oberzünftler, Hochschutzzöllner, Agrarierfreund und Gegner des allgemeinen Wahlrechts gewonnen zu haben, ist der größte moralische" Erfolg der Sammlungspolitiker! Die Unterstüßer der Absichten des Grafen Posadowsky, gegen bas Koalitionsrecht mehren sich. Die in Fragen des Vereinigungsrechtes sonst relativ anständigen Münchener Neuesten Nachrichten" schreiben min mit Beziehung auf den Erlaß des Grafen Bojadowsky: Nicht das Koalitionsrecht soll verkürzt, sondern nur die arbeitswilligen Arbeiter gegen den unglaublichen Terrorismus geschützt werden, den gewissenlose und unehrliche Agitatoren auf die Arbeiter auszuüben wissen. Und wenn durch den Schutz des Neiches die ehrlichen und ruhigen Arbeiter der Sozialdemokratie abwendig ge- und macht werden, so ist das auf keinen Fall, wie der„ Vorwärts" schreibt, eine Beschränkung der gesetzlichen Weiterentwickelung der Sozialdemokratie". Im Gegentheil ist die terroristische Agitation ein völlig illegales und illoyales Mittel zur Verbreitung der Sozialdemokratie. Es steht zu hoffen, daß schon bei einer energischen Anwendung der bestehenden Gefeße gegen die illegale Herrschaft der sozialdemokratischen Agitatoren die einsichtsvollen, arbeitswilligen Arbeiter sich der sozialdemokratischen Bevormundung mehr und mehr entziehen und so auch die Ausdehnung und Macht der Sozialdemokratie in den Industriezentren allmälig zurückgehen wird. Der Gedante, das Koalitionsrecht so zu beschneiden, daß selbst ein Stumm nichts mehr daran auszusehen hat, macht bei den bürgerlichen Parteien solche Fortschritte, daß die Arbeiter ihre Haupttraft einsetzen müssen, unt einen Sieg der Posadowsky'schen Anschläge gegen die Arbeiterklasse unmöglich zu machen. Die Konservativen und das Reichstagswahlrecht. Der den Konservativen gemachte Vorwurf, daß sie lieber hente als morgen das bestehende Reichstagswahlrecht dem Volte fort ftibizen möchten, ist den Herren natürlich jetzt, wo es in den Wahlfampf geht, sehr unbequem. Die„ Konservative Korr." schreibt in dieser Sache: " Es ist einfach albern, wenn Leute, wie die Sozialdemokraten, die offen gegen die Verfassung sich auflehnen, die die jetzige monarchische Staatsordnung negieren und mit allen Mitteln befämpfen wenn solche Leute sich als Vertheidiger der Verfassungsrechte aufwerfen. Das ist gerade so, als ob ein Spitzbube eine Partei ehrlicher Leute zum Schuße des Eigenthums gründen wollte. Der Wahlaufruf der freisinuigen Volkspartet. Er steht heute Abend an der Spike der Freisimmigen Zeitung" lautet folgendermaßen: Das sind einige Stichproben, um zu zeigen, auf einem wie tiefen Niveau sich die Debatte bewegte. Es hieße den Rednern zu viel Ehre anthun, wenn wir den Versuch machen wollten, auf die abgedroschenen Redensarten, mit denen sie ihre Stellung der Frauenfrage gegenüber motivirten, näher einzugehen. Montag: Zweite Lesung der lex Arons. Der Hungernoth- Preis des Getreides. Die sozialdemokratische Juterpellation, betreffend die Kornzölle, welche heute Sonnabend von der Fraktion eingereicht ward, hat folgenden Wortlaut: Interpellation Auer und Genossen. Die Unterzeichneten richten an den Herrn Reichskanzler die Anfrage: Beabsichtigen die verbindeten Regierungen angesichts der ungewöhnlich hohen Getreidepreise eine zeitweilige Aufhebung der Getreidezölle herbeizuführen? Berlin, den 30. April 1898. ( Folgen die Unterschriften der sozialdemokratischen Abgeordneten.) Ueberall fühlt man die ungeheure Laft des Preis. anschwellens der Brotfrucht auf die Konsumenten und die " Parteigenossen! Für den bevorstehenden Wahlkampf, der für die lange Dauer von fünf Jahren über die Zusammensetzung des Reichstages und demgemäß über die Wahrung der wirthschaftlichen Intereffen, der Rechte und Freiheiten des Bolles entscheidet, rechnen wir auf die thätige Mitwirkung und Opferwilligkeit aller Parteifreude. Die Agitation durch Wort und Schrift erfordert in den starten gegnerischen Beeinflussungen ausgesetzten Kreisen Geldbeträge, die von den zunächst Betheiligten allein nicht aufgebracht werden können. Um auch hier sofort fräftig vorgehen zu können, bitten wir alle Freunde dringend, alsbald Beiträge zu unserem Zentralfonds an die Expedition der Freifinnigen Beitung", Berlin SW., Bimmerstr. 7, oder direkt an den mitunterzeichneten Abg. Fischbeck, Berlin NW., Calvinstr. 14, einsenden zu wollen. Quittung erfolgt durch den Schwierigkeit der Brotversorgung, falls nicht durch Aufhebung Briefkasten der Freifinnigen Zeitung", auf Wunsch unter Chiffre." der Zölle die Getreide Einfuhr erleichtert und dadurch eine Wir wissen nicht, ob dies das einzige ist, was die freifimige Preisherabsetzung ermöglicht wird. Selbst ein landwirthschaftBollspartei den Wählern mitzutheilen hat und was fie ihnen mit- lichen Interessen so eifrig dienendes Blatt, wie der Pester theilen wird. Jedenfalls ist bisher ein anderes Wahlprogramm seitens lond" spricht von Eraltationskursen. Das Blatt, das die biefer Partei nicht erschienen und die Wählerschaft weiß bisher weiter Spekulanten für das Hinaufschnellen der Preise stark verant nichts, als daß Geldbeiträge mit Daut angenommen werden. Faft alle wortlich macht, bemerkte: anderen Parteien sind bereits mit ihren Wahlprogrammen in die Brotfrüchte dürfen keinen Seltenheitswerth erlangen, den Deffentlichkeit getreten; die freifinnige Volkspartei dagegen kann sich nur der Wohlhabende, nicht aber die große Masse der konzu nichts weiterem aufschwingen, als zu der obigen Mittheilung, baß Geld gebraucht wird. Durch diesen Aufruf wird es wohl der fumirenden Bevölkerung zu erschwingen vermag, und es wäre freisinnigen Wolfspartei nicht gelingen, die so sehr start gelichteten geradezu ein Unglück, wenn der enorme Preis sich behaupten Reihen durch neuen Zuzug zu ergänzen. " Ein Programm des Herrn Stöcker. Im„ Bolt" wird jetzt auch ein Wahlprogramm wenigstens Wenn die freifinnigen und demokratischen sieht das Ding so aus publizirt, in welchem die christlich- soziale Bürger" einem einem unehrlichen Schlachtrufe, der aus un Partei aus ihrem politischen Glaubensbekenntniß einiges zum besten sauberem Munde schallt, folgen wollen, so mögen sie es giebt. Von Beachtung ist nur, was über die Stellung zur HandelsHun. Die Konservativen sind viel zu gut dazu, gegen vertragspolitik gesagt wird. Es heißt da: solche Unsauberkeiten sich erst noch zu vertheidigen... Die sozialdemokratischen Verdächtigungen gemischt mit einem Körnchen Wahrheit sind allenthalben so berüchtigt, daß damit nichts zu machen ist." schreibt: Die christlich- soziale Partei erkennt es an, daß die deutsche Landwirthschaft schwer unter der vorhandenen Zeitlage und unter der Konkurrenz des Auslandes leidet. Wir sind bereit, mit kleinen und großen Mitteln die Hebung der Produktion zu fördern, insoweit diese Mittel fich als nützlich und als praktisch durchführbar erweisen. Der Abschluß neuer Handelsverträge wird von der Regierung geplant. Derselbe darf aber unseres Erachtens nur dann stattfinden, wenn das Ausland uns weit bessere Bedingungen gewährt, als sie gegenwärtig in Kraft stehen." " würde." Herr Meline hat es sich nachträglich doch noch überlegt, daß sein Eintreten für die Agrarier in der letzten Woche vor den Wahlen den Ausgang der Wahlen und das Schicksal seines ihm so theuren Ministeriums schwer beeinflussen könnten. Deshalb möchte er gern für seine Aushungerungspolitik andere verantwortlich machen. Eine Depesche aus Paris meldet hierüber: Jm heutigen Ministerrath fündigte Ministerpräsident Meline an, er werde am kommenden Dienstag die ständige Abtheilung des obersten Aderbauraths zusammenberufen, um die Getreidefrage zu prüfen. Die eingeforderten Berichte der Präfekten seien widersprechend und ließen eine sichere Konsequenz nicht ziehen. Meline wird die ständige Abtheilung auffordern, ihre Ansicht zu äußern. Aus mehreren italienischen Ortschaften werden Unruhen Das übrige ist Phrasenschivall, den wir bei den anderen staats zur Herbeiführung der Herabseßnug der Brotpreise gemeldet, erhaltenden" Parteien schon beffer gehört haben. Der Inhalt ist die indessen ohne besondere Bedeutung sein sollen. In den selbst für eine Sonntagsnachmittags- Predigt zu öde. Als Wahl- Markiflecken Palo, Bitonto und Modugno( Provinz Bari) programm, ein bischen den Bündlern entnommen, ein wenig kam es zu Ausschreitungen; in Modugno war die Polizei mit wässeriger Sozialpolitik durchsetzt, fehlt ihm der scharf aus einer der Theilnehmer an den Ausschreitungen getödtet, ein genöthigt", von der Feuerwaffe Gebrauch zu machen, wobei will. anderer verwundet wurde. Das Körnchen Wahrheit" ist ausgezeichnet! Im übrigen verzichten wir darauf, den Herren eine Blüthenlese von Acußerungen ihrer Parteigenossen und ihrer Parteipreffe heute nochmals vorzus führen, die deren Stellung zum Reichstags- Wahlrecht mit mehr als genügender Deutlichkeit erteimen läßt. Die Gelüste, dem Volte das Wahlrecht zu nehmen, sind aus den konservativen Kreisen so oft und so deutlich hervorgetreten, daß die Kenntniß dieser Absicht in die weitesten Boltstreife gedrungen ist,- welche Bollskreise am 16. Juni mit der gebührenden Antwort nicht zurückhalten werden. Von der Einigkeit der Sammlungspolitiker. Das amtliche Organ der Konservativen, die„ Konserv. Korresp." geprägte Charakter einer Parteibestrebung, die weiß was fic erreichen Material zur Anfechtung der Reichstagswahl. " Der Mißgriff in Minden- Lübbecke ist seitens der Zentralleitung des Bundes der Landwirthe noch nicht forrigirt. Die Bundes- Im Königreiche Sachsen kann man es nicht laffen, gegen Buchvertretung in dem genannten Wahlfreife stellt sich also endgiltig der staben und Geist des Reichstags- Wahlrechts zu verstoßen. Nach tonservativen Partei feindlich gegenüber. Es wird nunmehr Sache dieser Richtung ist der durch die Thätigkeit des Herrn v. Polenz unserer Parteimitglieder im Wahlkreise Minden- Lübbecke sein, unter eigenartig berühmte Wahlkreis Blauen i. V. auch diesmal muster allen Umständen diesen aufgedrungenen Kampf anzunehmen und giltig. Der Leipziger Volls- Beitung" wird aus Plaueni. V. geWas wollen die Marineenthufiaften noch weiter! alles aufzubieten, um dem bisherigen verdienten Vertreter des schrieben: Kreises das Mandat zu erhalten. Gelingt dies nicht, fällt Der hiesige Stadtrath macht bekannt, daß in die hier auszu- Die Marinevorlage der Regierung ist Gesez geworden, das Mandat vielmehr landwirthschaftsfeindlichen Gegnern legenden Wählerlisten für die Reichstagswahl alle diejenigen hier Sertennat, ja Aeternat ist gesichert, auf Jahre hinaus hat der wohnhaften männlichen Angehörigen des Deutschen Reiches einzu Reichstag sich jedes Rechtes des Einspruches gegen die in die Hände, so hat nächst der, in die lokale Wählerschaft tragen seien, welche das 25. Lebensjahr vollendet haben oder bis Marinepläne der Tirpitz und Genossen begeben. Man sollte Bwiespalt hineintragenden Wahlkreis- Vertretung des Bundes der Landwirthe dessen neutrale" Zentralleitung die Verantwortung nun meinen, daß für eine weitere agitatorische Thätigkeit der zu tragen. Marineenthusiasten kein Raum sein sollte! zumi 8. Juni d. J. vollenden." Reichstags- Nandidaturen. Darin liegt ein offener Widerspruch zu der auch vom preußischen Der Bund der Landwirthe läßt sich weder durch Drohungen Minister des Innern bestätigten richtigen Auslegung des§ 1 des noch durch Versprechungen abhalten, der fonservativen Partei, seiner Reichswahlgesetzes, wonach jeder Wähler ist, der bis zum festgesetzten natürlichen Mutter die Knie auf die Brust zu setzen. Weit gefähr- Wahltag, also diesmal bis zum 16. Juni, das 25. Lebensjahr er licher für die freiheitliche Entwicklung Deutschlands, als die abreicht hat. gelebten Konservativen, find die vor nichts zurückschredenden, durch feinerlei Rücksicht gebundenen Bündler. Was deren Sieg zu bes Aufgestellt sind folgende Kandidaturen: In Leipzig Land deuten hat, weiß jedermann, darum muß der Wahlkampf gegen diese von der freisinigen Volkspartei Fabritarbeiter Otto Hübner; in Leute ohne Unterlaß in der energischsten Weise geführt werden. Bamberg vom Zentrum Dr. Schädler; in Amberg vom Bauernbund Gutsbesizer Feistet, der gegen Lerno vom Zentrum fandidirt; Jm 6. Berliner Wahlkreis beabsichtigen die Freifinnigen Herrn Heinz Krieger aufzustellen. Konservative gegen das Zentrum. Das offizielle Organ der konservativen Partei, die„ Kons. Korr." schreibt: Politische Nebericht. Berlin, den 30. April. Das preußische Abgeordnetenhaus leistete sich in seiner Auch die portugiesischen Blätter fordern Maßnahmen gegen die Theuerung. Unsere agrarische Presse schweigt, als ginge fie die Sache gar nichts an. Unsere Vermuthung, daß der heißhungrige Marinismus mit seinem Erfolge nicht zufrieden sein wird, daß er immer weitere Opfer heischen werde, bestätigt sich noch rascher, als wir es vermutheten. Aus Karlsruhe i. B. wird unter dem heutigen Datum gemeldet: Heute findet in Berlin unter dem Vorsitz des Erbprinzen Hohenlohe, des Sohnes des Reichskanzlers, eine Versammlung aller Berufsstände ganz Deutschlands zwecks Gründung eines deutschen Flottenvereins statt. Der Kaiser hat, der„ Süddeutschen Korrespondenz zufolge, das Protektorat des Prinzen Heinrich in Aussicht gestellt. Soll dem neuen Reichstage etwa gleich nach seinem Zufammentritte eine neue Flottenvorlage zugehen? Deutscher Wähler sei auf deiner Hut! " Der nach demokratischen Winken arbeitende Theil der Zentrumspresse, so die" Germania" und die ölnische Volkszeitung" kennen augenblicklich keine dringendere Aufgabe, als die konservative Partei zu bekämpfen und zu verdächtigen und damit besonders der Sozialdemokratie er Von der Verrohung des politischen Tons wird jett wünschte Kärrnerdienste zu leisten. Wir wollen diese Thatsache gleich zum Beginn des Wahlkampfes hiermit festnageln; denn durch heutigen Sigung eine Debatte über die Frauenfrage, die auf einem viel gesprochen, jedoch noch lange nicht genug und meistens folche, den religionsfeindlichen Parteien der Linken geleisteten so tiefen geistigen Niveau steht und so vollkommen die der modernen nicht von den richtigen Leuten. Es erklärt sich dies daraus, Liebesdienste handelt die Sentrumspreffe direkt gegen die eigenen Frauenbewegung zu grunde liegenden Ursachen verkennt, wie wir es daß die, welche davon sprechen, fast ausnahmslos selber in Daß die FrauenGrundsäge der Partei und schädigt die Intereffen nicht nur der selbst diesem Hause faum zugetraut hätten. bewegung in ihrer Allgemeinheit nicht einmal gestreift wurde und der über die ganze kapitalistische Dekadenz- Gesellschaft, und Katholiken, sondern der ganzen Christenheit." Das Zentrum als Förderin der Sozialdemokratie, hinzustellen, daß die Debatte sich lediglich auf die bekannten Forderungen der ganz besonders über unseren preußisch- deutschen Kasernenstaat ist ein so verflucht gescheidter Gedanke, daß er nur von Leuten, die bürgerlichen Frauenrechtlerinnen zuspiste, ist selbstverständlich, denn verbreiteten Rohheits- Atmosphäre stecken. Und die, welche stecken, verachten die Nohheit( die sich durch den Wahlkampf in hochgradige Nervenerregung versezt sind, wann hätte sich eine Bourgeoisievertretung jemals um die Forde nicht drin rungen der proletarischen Frauen gefümmert! Was geht es diese auch Schneidigkeit"," Strammheit"," Patriotismus" 2c. nennt) gefaßt werden kann. Herren an, ob die arbeitenden Frauen, die die gleichen Pflichten wie zu sehr, um sich viel mit ihr zu beschäftigen. Heute ein kleines Die Männer haben, auch die gleichen Rechte fordern! Was geht es müsterchen. Von der Sammelpolitik erfakt. " Die Freifinnige Zeitung" hat unsere Mittheilung, daß im sie an, ob die Proletarierinnen Arm in Arm mit ihren männlichen Daß Genosse Liebknecht wegen seiner Rede über den Kreise Sorau Forst auch mit den Freifinnigen eine Ver- Genossen für ein unbeschränktes Koalitionsrecht kämpfen! Dafür ständigung für die Kandidatur des Baumeisters Felisch erzielt fei, hat das Selaffenparlament nun einmal fein Verständniß, es Riautschou- Rummel von tapferen Patrioten" in( natürlich bübischste beschimpft und bedroht wird entrüftet zurückgewiesen. Unser Partei- Organ in Forst kann dem intereffirt sich höchstens für die Frauen aus den ihm nahestehenden stets anonymen) Briefen und Postkarten auf das gassendas ist etwas so gegenüber darauf hinweisen, daß eine gleiche Mittheilung in seinen Streisen. Den Anlaß zu der Debatte bot die vom Abg. Gothein( frf. Selbstverständliches, daß es gar nicht besonders hervorgehoben Spalten im Kreise teinen Widerspruch aus dem Lager der Freifinnigen Von solchen Lausejungens", unt hervorgerufen hat. Ueber die Aufstellung der Kandidatur des Kon- Bg.) eingebrachte Interpellation wegen Versagung der Genehmigung zu werden braucht. zu reden, ist ja nichts anderes servativen Felisch in der Vertrauensmänner- Bersammlung in Teuplitz zur Errichtung eines Mädchen- Gymnasiums in Breslau. In seiner mit Herrn Stumm erwarten. Auch daß die patriotische Presse berichtet das" Forster Tageblatt":" In der Versammlung waren Beantwortung beschränkte sich der Kultusminister Dr. Bosse jedoch zu allen staatserhaltenden politischen nicht auf die Breslauer Angelegenheit, er hielt es vielmehr für an ihrem Grimm in Stumm'schem Freiherren Stil Luft macht, Herren aus Parteien vertreten. In der Diskussion wurde besonders darauf gebracht, die Ansichten der Regierung über die moderne Frauen bedarf keiner Erwähnung. Aber von einer gewissen symptohingewiesen, daß eine etwa in Aussicht genommene nationalliberale bewegung ausführlich darzulegen. Die Regierung steht auf dem Standibatur wenig Aussicht auf Erfolg hätte, da die lints und rechts Standpunkt, daß der natürliche Beruf der Frau der sei, als Gattin matischen Bedeutung ist es, daß ein Blatt, welches sonst au stehenden Parteien ihre Unterstügung versagen würden; so sei be- und Mutter zu wirken, und daß das Bestreben der Frauen, den den anständigen gerechnet ward also nicht die Nordtannt, daß von freisinniger Seite nur ein Kandidat, welcher der Männern gleichzukommen, unnatürlich und undurchführbar ist. Der deutsche Allgemeine Beitung" und welches zu der Reichs. 3 Fegierung in enger Beziehung steht, folgenden Ausfluß einer Brinzen, Standesherrn und Oberbürgermeister ist also noch nicht ganz so Abg. Münch Ferber( natt.) betr. die Verzollung reinIchönen Reptil- Seele enthält: reaktionär wie die Kammer der„ Auserwählten des Voltes". Der Bericht seidener Gewebe. „ Wir stehen nicht an, die Art und Weise, wie Liebknecht sein dürfte Anfang nächster Woche zur Berathung tommen. Beschließt die erste Der Gesetzentwurf verlangt Einführung eines Zollsatzes von Herz erleichtern zu müssen meinte, in den schärfsten Ausdrücken Kammer demgemäß, so muß noch ein Vereinigungsverfahren zwischen 300 M. für 100 Kilo ganzseidener, ungemusterter, taffetbindiger zu brandmarten und glauben bei diesem Anlaß fogar, aus beiden Kammern stattfinden, um einen ständischen Beschluß zustande Rohgewebe in gebleichtem und ungebleichtem Zustande, nur aus dem Wortschatz, dessen man sich in der gebildeten Welt und unter zu bringen. Es ist nicht ausgeschlossen, daß die zweite Kammer Seide des Maulbeerspinners bestehend, ohne jede Beimischung von gebildeten Parlamentariern zu Auseindersetzungen zu bedienen nachgiebt. Es bleiben dann aber immer noch die Bedenken der Re- Floretseide oder Seide vom Eichenspinner und beiderseitig mit festen pflegt, herausgreifen(?) zu müssen. Die Rede war ebenso dumm gierung, die den Ausschluß der Minderjährigen nur dann afzeptiren Kanten gewebt. wie niederträchtig, und Gelächter einerseits und Ordnungs- will, wenn sie die Auflösungsbefugniß aus Anlaß der Anwesenheit Abg. Münch beantragt: Die verbündeten Regierungen zu errufe andererseits scheinen uns die durchaus richtige Antwort darauf Minderjähriger erhält; diese Auflösungsbefugniß stößt aber nament suchen, im Verordnungs- oder Gesetzgebungswege baldigst dafür zu gewefen zu sein. Es ist in der That beschämend, daß im lich bei den Nationalliberalen auf Widerstand. Die Situation ist also forgen, deutschen Reichstag solche Reden baterlandslosester( 1) immer noch ziemlich verwirrt. Art gehalten werden, beschämend auch, daß ein mehr als siebzigjähriger Mann zu solchen Mitteln greift, um für die bevorstehenden Neuwahlen, vielleicht auch für die Maifeier ein wenig Stimmung zu machen." Pfui! Dieser Erguß, deffen Stil sich mit der darin zum Ausdruck kommenden Denkart auf gleicher Höhe befindet, ist zu lesen in dem, Hamburger Correspondent" bekanntlich einem offiziösen Organ. Deutsches Reich. Ein merkwürdiges Nachspiel zum Prozesse Seidet. Der Borsigende im Prozeß Seidel in Braunschweig, Ober- Landesgerichtsrath Buchheister, ist zum Ober- Staatsantvalt und der die Anklage vertretende Erste Staatsanwalt Bode zum Landgerichts- Direktor ernannt worden. 1. daß zur Veredelung durch Waschen, Bleichen, Appretiren, Der Schluß des Landtags ist nach neueren Dispofitionen auf Färben oder Bedruden auf grund des§ 115 des Vereinszollgefezes den 14. Mai angesetzt. zollfrei zugelassene reinseidene Gewebe, welche nach erfolgter Veredelung in eine unter Bollverschluß stehende Niederlage aufgenommen worden sind, von hier nach dem bei der Abmeldung sich ergebenden Gewicht zur Verzollung gezogen werden dürfen. deutschen Meistbegünstigungsrecht ausgeschloffenen Lande erzeugt und 2. Ferner, daß auf reinseidene Gewebe, welche in einem vom in der unter 1 angegebenen Weise im deutschen Zollgebiet einer Kritik richterlicher Urtheile. Am 28. April erklärte der Justiz- Veredelung unterzogen worden sind, im Fall der Verzollung die minister v. Leonrod in der Sigung der Bayerischen Abgeordneten vertragsmäßigen Bollsäge Anwendung finden. Direttor im Reichs- Schaamt v. Rör ner erklärt, Eine Kritit richterlicher Urtheile und Beschlüsse steht Jedem daß die verbündeten Regierungen noch nicht Stellung frei und erfolgt häufig, namentlich in der Presse. Auch ich laffe zu den Anträgen genommen hätten. Ein Uebelstand läge mir das Recht einer fachlichen Kritik nicht nehmen. Der Be- wohl vor, doch frage es sich, ob dies der richtige Weg sei, ihn zu hauptung, daß eine solche Kritik das Vertrauen und das Rechts- beseitigen. Dem Antrag Bachem ständen wesentliche Bedenten entbewußtsein des Voltes erschüttere, muß ich im Interesse des gegen. Es sei doch besser mit Aenderungen des Zolltarifs bis zur bayerischen Richterstandes entgegentreten. Generalrevision desselben zu warten. Er empfehle dem Hause, sich auf Annahme des Antrags Münch zu beschränken. fammer: tage stets hinter die Unfehlbarkeit der Gerichte, an die tein Kind Die Herren v. Nieberding und Schönstedt haben sich im Reichs mehr glaubt, gegenüber unangenehmen Angriffen von unserer Seite verschanzt.Defterreich. Allgemeine Konferenz der deutschen Seeftädte betreffend die Inhaltbarkeit der Wichsperren. Nachdem der Reichskanzler Fürst Hohenlohe in der Sitzung des preußischen Abgeordnetenhauses vom 27. d. M. mitgetheilt hat, daß seitens des Bundesrathes Verhandlungen eingeleitet seien, um alsbald den Entwurf eines Reichsgefeßes betreffend die bessere Abwehr der Viehseuchen- Einschleppung und betreffend die Einführung einer obligatorischen Fleischbeschau fertigzustellen, hat die Kommission der Schlächter Innungen der Seestädte zu Mittwoch, den 4. Mai, bormittags 11 Uhr nach Hamburg( InnungsHaus St. Pauli) eine allgemeine Konferenz der deutschen Den Ausgleich mit Ungarn zu stande zu bringen, scheint Seestädte einberufen. Auf derselben sollen die Forde auch nicht zu gelingen. rungen festgestellt werden, welche die Seestädte, die durch die Schwierigkeiten, scheint es nicht möglich, eine Einigkeit über den Ganz abgesehen von allen sonstigen jezigen Viehsperren aufs schwerste geschädigt wurden, bezüglich prozentualen Antheil beider Reichshälften an den gemeinsamen eines derartigen Reichsgesetzes erheben. Eingeladen sind zur Kosten( Heer, Marine, Reichsschulden 2c.) herzustellen. Konferenz die Stadtbehörden, Bürgervertretungen, Handelskammern, Rhederei Intereffenten und Schlächterinnungen der Seestädte. Des des Ministerpräsidenten wenig Aussicht, gelöst zu werden. Die Sprachenfrage hat trotz des formellen Entgegenkommens gleichen sind das Reichsamt des Innern, die preußischen Ministerien Redner aller deutsch- bürgerlichen Frattionen stellen sich auf einen Die für Landwirthschaft und Gewerbe, die Regierungen von Mecklenburg- absolut negirenden Standpunkt. Ein Ausweg aus dieser Wirrniß Schwerin, Hamburg und Lübeck, sowie die Landwirthschaftskammer ist noch nicht zu erkennen. für Schleswig- Holstein um Entsendung von Vertretern ersucht worden. Auch haben mehrere Reichstags- Abgeordnete ihr Erscheinen zugefagt. Ungarn. Merkwürdiger Muth dieser kroatischen Regierung, der korruptesten vielleicht im ganzen„ chriftlichen" Europa, daß fie an den zur Verzweiflung Getriebenen Todesurtheile auszuführen wagt! England. des Bolltarifs werde nicht so bald vorgenommen werden. So lange Abg. Dr. Bachem( 8) meint demgegenüber, eine Generalrevision tönne die deutsche Industrie doch nicht schutzlos gelassen werden, gegen die übermäßig gewordene französische und englische Konkurrenz, die durch die bisherige Zollgefeßgebung begünstigt sei. Geheimrath Henle legt dar, daß auch mit Annahme des AnAuslande ganz wesentlich erleichtert werden würde. trags. Münch- Ferber der deutschen Industrie der Wettbewerb mit dem Abg. Frhr. v. Stuntm( Rp.) bittet, lediglich dem Antrag MünchFerber zuzustimmten. Abg. Singer( Soz.): Es entbehrt ja nicht einer gewiffen Komit, Böllen stellen. Es freut mich aber, daß die Ueberzeugung burchdaß jegt gerade die Hochschutzöllner Anträge auf Herabfegung von bringt, daß man die deutsche Produktion am besten dadurch tonkurrenzfähig macht, daß man den Arbeiter in die Lage setzt, das nationale Produkt unter günstigen Bedingungen herzustellen. Die Konservativen werden mit ihrem bisherigen System des Schuhes der nationalen Arbeit durch derartige Anträge ad absurdum geführt. ( Widerspruch rechts). Auch ich kann namens meiner Partei erklären, daß wir für beide Anträge men werden. zu warten. Agram, 30. April. Die anläßlich der Sjenicaer Bauernanfstände Die Verhandlungsgegenstände sind: 1. Rann zum Tode verurtheilten drei Bauern wurden heute durch den Strang die deutsche Landwirthschaft die Bevölkerung des Deutschen Reiches hingerichtet. ausreichend mit Fleich versorgen? 2. Ist die Einfuhr lebenden Viches der Einfuhr von Fleisch- und Fleischwaaren vorzuziehen? und für den Antrag Münch- Ferber. Direktor v. Körner spricht nochmals gegen den Antrag Bachem 3. Welche Mängel zeigt der von den Abgeordneten v. Mendel Steinfels und Sting im preußischen Abgeordnetenhause eingebrachte Abg. v. Kardorff( Rp.) polemifirt gegen den Abg. Singer; die Antrag. betreffend die Einführung der obligatorischen Fleischbeschau? Schutzölle find nothwendig, wenn es sich um einen Produktions4. Welche Schädigungen haben die erlassenen Viehsperren und tommt. Erschwerungsmaßregeln der Vieheinfuhr, dem Handel, der Schiff- mente am Freitag verhandelt. In der Vertheidigung der RegieUeber die Situation in Ostasien wurde im englischen Barla- zweig handelt, in dem das Inland auch wesentlich in betracht fahrt und den Stadtgemeinden der Seestädte zugefügt? 5. Welchen rungspolitik gegen die Angriffe Harcourt's, des Führers der Liberalen, nicht in der Lage seien, bis zu einer Generalrevision des Bolltarifs Abg. Dr. Bachem( 3.) betont nochmals, daß die Interessenten Werth hat die Tuberkulin- Impfung an Rindern, welche zum Zwecke bemerkte der erste Lord des Schazes Balfour u. a.: der fofortigen Schlachtung eingeführt werden? „ Er leugne, daß Englands Politit während der letzten sieben Den Agrariern wird diese Zusammenkunft recht unerwünscht Monate eine verfehlte, während Rußlands Politik eine erfolgreiche ge- genommen; die erste Berathung über den Antrag Bachem wird Der Antrag Münch- Ferber wird hierauf einstimmig anfein. Wie wird sich die Regierung dazu stellen? wesen sei. Im Gegentheil, Rußlands Position sei damals geschlossen, und dieser in der hierauf folgenden zweiten Berathung Gegen den groben Unfug und den ambulanten Gerichts: Europa's im fernen Osten möge nie zur Thatsache werden, aber die unvergleichbar besser gewesen, als sie es jetzt sei. Ein Zusammenstoß debattelos einstimmig angenommen. stand. Der Münchener Journalisten und Schriffteller- Verein be- Regierung habe dafür gesorgt, daß, falls es dazu komme, der Handel Betitionen. Es folgen die Berichte der Kommission für bie fchäftigte fich in feiner gestrigen Versammlung mit der Anwendbarkeit sich nicht im Nachtheil fehe.( Beifall.) Rußland habe Vortheile erdes Groben Unfug Paragraphen auf die Presse und mit der Frage langt, deren es nicht beraubt werden könne, aber es habe sich um 8o II streitfachen beantragt die Kommission dem Reichskanzler Eine Betition betr. 8ulassung des Rechtsweges in des ambulanten Gerichtsstandes der Presse. Nach einem Referate viele andere Vortheile gebracht, deren es sich hätte erfreuen fönnen als Material zu überweisen. des Monsignore Knab, der die Nothwendigkeit betonte, in ruhiger und jetzt feien alle Länder, deren gemeinsames Interesse die Freiheit Ausdauer mit allen gesetzlichen Mitteln gegen die Art von Recht- bes Handels in China verlange, in unvergleichbar stärkerer Bosition sprechung vorzugehen, wie sie heutzutage der Breffe gegenüber an- in bezug auf die Zukunft, als sie vor sieben Monaten es gewesen gewendet wird, und einer lebhaften Diskussion wurde eine diesbezügliche Resolution angenommen. feien." Selbst die sonst für alle reaktionären Maßregeln begeisterte Münchener Allgemeine Zeitung" wendet sich sehr energisch gegen die bei der Verurtheilung Harden's maßgebend geweſenen juristischen Grundsäße. Herr Harden ist eben fein Sozialdemokrat, dafür aber ein begeisterter Berehrer des Fürsten Bismard. Zur Bernsteinfrage. In den Kreisen der Danziger BernsteinIndustriellen verlautet, daß die Regierung die Werke des Geheimraths Beder endgiltig gekauft hat. Portugal. Lissabon, 29. April. Die Pairstammer genehmigte den Gesezentwurf, durch welchen die Regierung zur Konversion der auswärtigen Schuld ermächtigt wird. Serbien. Die Wahlen zur Skuptschina sollen am 4. Juni stattfinden.. Rußland. Petersburg, 30. April. Ein amtlicher Bericht des„ RegierungsFrhrn. v. Stumm gegen die Stimmen der Konservativen und der Der Kommissionsantrag wird nach einer furzen Bemerkung bes Reichspartei angenommen. Bei der Berathung der Petition, betr. Einführung eines 8 olles aufrohe Schafwolle beantragt Abg. Rickert( frs. Vg.) Absetzung von der Tagesordnung, da das Haus für diese wichtige Sache zu schwach befeßt sei. Abg. Freiherr v. Stumm( Rp.) schließt sich diesen Ausführungen an. Die Petition wird hierauf von der Tagesordnung abgesetzt. Eine Reihe von Petitionen, welche den obligatorischen La de n fchluß um acht Uhr abends fordern, werden den Regierungen als Material überwiesen. Nach unseren Erfahrungen müssen wir leider annehmen, daß auch fünftig diefe in bezug auf die Arbeiterverhältnisse durchaus ver- boten" befagt, es feien im Sommer vorigen Jahres Terrainstudien Strafgesetzbuchs die von der Gefährdung der Eisenbahnen handeln, Bei den Petitionen, betr. Abänderung der§§ 315 und 316 des rottete Unternehmung trop der kaiserlichen Botschaft vom Februar für Zweiglinien gemacht worden, welche die Transbaital und aber auch auf die Straßenbahnen angewandt werden, für die sie 1890 tein Musterbetrieb werden wird. Ussuribahn mit der chinesischen Grenze behufs gar nicht zutreffen, beantragt die Kommission Ueberweisung als schlusses an die Mandschureibahn verbinden Material. sollen. Das Komitee für die fibirischen Eisenbahnen, dessen Präsident Abg. Stadthagen( Soz.) schließt sich den Ausführungen des der Kaiser ist, ordnete Beschleunigung des Baues dieser Zweiglinien an. Paftor Hülle, der Sammlungspolitiker comme il faut, hat das gar seltsame Geſchid, fich überall Feinde zu schaffen. Heute schreibt bie„ Germania" von seiner Thätigkeit: " Aften. Japan in Korea, Nach einer Meldung der„ Times" aus Totio Japan in Korea. Nach einer Meldung der Times" aus Totio vom gestrigen Tage hat Japan die neue Bahn Söul- Tſchemulpo erworben. Eine hierauf bezügliche Bill wird in der nächsten Session dem Landtage vorgelegt werden. Berichterstatters an. Doch soll diese Ueberweisung nicht in dem Sinne erfolgen, daß die Petitionen dem Papierkorb überwiesen werden, sondern daß die betreffenden Paragraphen abgeändert werden. Da die Dampf- und elektrischen Straßenbahnen zc. gewisse Vorrechte vor den übrigen Fuhriverken haben, so ist es auch selbstverständlich, daß ihnen auch gewisse Verpflichtungen auferlegt werden. Man kann von den Leuten, die von der harten Arbeit leben, nicht verlangen, daß sie noch besondere Aufmerksamkeit darauf verwenden, die Interessen des Großkapitals zu schützen. Die Vorschriften gegen die Gefährdung der Eisenbahnen können auf Straßenbahnen keine Geltung haben. Abg. Frhr. v. Stumm( Sp.): Da wir materiell dasselbe meinen, Sache selbst zu erschweren. so hat es feinen Sinn, durch Vorwürfe gegen bestimmte Klassen die Brediger Sülle's Beitschriften- Verlag, welcher sich sehr hoher Protektion und amtlicher Unterstügung zu erfreuen hat, betreibt jezt mit großem Eifer die protestantische Propaganda in der Provinz Rußland verstärkt ununterbrochen feine militärische Bofition in Bosen. Es werden dort seit einiger Zeit ein Bofener Sonntagsblatt, Oftafien; so wird heute aus Konstantinopel gemeldet: das aber in Berlin gedruckt wird, sowie andere protestantisch- religiöse„ Das Schiff„ Orel" der ruffischen Freiwilligen- Flotte paffirte Blättchen verbreitet. Besonders findet man das Pofener Sonntagsblatt gestern mit Refruten und Kriegsmaterial an Bord auf der Fahrt in den Eisenbahnzügen, in den Bahnhofsrestaurationen, in den deutschen nach Wladiwostock die Dardanellen." Ansiedelungsdörfern u. f. w. Fast jede Nummer des Blattes enthält eine ganze Reihe Angriffe gegen die katholische Kirche. Die meisten Geschichten befaffen sich mit den angeblichen Irrlehren der katholischen Kirche. Wo es nun irgend angeht, wird gegen die Ratholiten polemisirt. Viele der Erzählungen fangen immer mit Die Pest in Indien. Aus altutta wird heute teleeiner Spige gegen die katholische Kirche an. So heißt es in der Erzählung Nur eine Krähe":" Müde und verzagt schritt ein für Bengalen wurde das Vorhandensein der Best offiziell mit v. Stumm und weist nach, daß die einseitige Bevorzugung der graphirt: In der heutigen Versammlung des gefeßgebenden Mathes Abg. Stadthagen( Soz.) widerlegt die Ausführungen des Abg. Bibelfolporteur und Evangelist durch das in Irland gelegene große getheilt. Wahrscheinlich wurde dieselbe durch Ratten auf Schiffen und Straßenbahnen vor anderen Transportmitteln( Droschten zc.) that Dorf County Galway. Wie schon so oft, hatte er auch heute Eisenbahnzügen aus Bombay eingeschleppt. Bis jetzt sind 26 Erkrankungs- fächlich nur im Interesse des kapitalfräftigen Unternehmerthums Wie schon so oft, hatte er auch heute wieder vergebens an die Thüren geklopft; nicht eine einzige und 12 Todesfälle eingetreten. Aus Bombay wird ferner ge- liegen würde. hatte sich ihm aufgethan. Die Einwohner des Dorfes meldet: Unter den Eingeborenen im Dorfe Garschanter brach gestern waren ohne Ausnahme katholisch und trugen tein Verlangen nach ein Aufstand aus, der seinen Grund in der feindseligen Haltung sprechend behandelt. dem theuren Gotteswort; viele mochten aber auch aus Furcht vor der Bevölkerung gegenüber den Maßregeln gegen die Best hat. dem Priester es vielleicht nicht wagen, eine Bibel zu kaufen u. f. w." Eingeborenen bewarfen die Polizei mit Steinen; diese, durch den Gewebe in Verbindung mit Kautschut, werden als Material überUebrigens laffen fich eine Reihe Eisenbahn- und Regierungsbeamter Angriff gereizt, schoß ohne erhaltenen Befehl auf die Aufrührer, von wiefen. die Vertreibung dieser Hülle'schen Schriften ganz außerordentlich an welchen 9 getödtet und 17 verwundet wurden. gelegen fein. Ob dies die Herren auf eigene Faust oder im höheren Auftrage thun, haben wir nicht ermitteln können." Wenn man von Herrn Hülle's Erfolgen die Bilanz ziehen wird, dürfte man einsehen, daß sich Protektion und Geldzuwendung gar nicht rentirt haben. Die Petitionen werden hierauf dem Kommissionsantrage ent Die Die Betitionen betr. den Vogelschutz und den Zoll auf Amerika. Bentralamerikanische Wirren. Wie das„ Reuter'sche Bureau" erfährt, theilt ein in London eingetroffenes Telegramm mit, daß am 27. v. W. ein Bräliminar- Friedensvertrag zwischen Nicaragua und Costa Nica unterzeichnet wurde, und damit jede Gefahr eines Krieges abgewendet sei. Reichstag. 80. Gigung. Sonnabend, 80. April 1898. 1 hr. Am Tische des Bundesraths: Graf v. Posadowsky, Podbielski, v. Goßler.' In dritter Berathung werden debattelos angenommen: Die aus den Berathungen des im vorigen Jahre zu Washington stattgehabten Post tongresses hervorgegangenen Vertrags- Urtunden. Dresden, 30. April.( Eig. Ber.) Der Deputationsbericht der ersten Kammer über die Abänderung des Vereins- und Versammlungsgefeges ist erschienen. Derselbe empfiehlt den Ausschluß der Minderjährigen von der Theilnahme an politischen Versammlungen, da eine gleiche Bestimmung auch in dem seinerzeit von einer Reichstagskommission ausgearbeiteten, allerdings später nicht zu stande gekommenen Entwurfe zu einem Reichsgesetz enthalten gewesen sei, desgleichen habe das preußische Abgeordnetenhaus eine b. gleiche Bestimmung angenommen und auch in einem bayerischen Gefeßentwurf habe eine solche Bestimmung Aufnahme gefunden. Da gegen empfiehlt die Deputation, von dem Ausschluß der Frauen von politischen Versammlungen abzusehen. Da den Frauen die Betheiligung an Vereinen, welche sich mit öffentlichen Angelegenheiten beschäftigen, unverwehrt sei, so fönne man ihnen auch bie Theilnahme an Versammlungen, welche sich mit öffent lichen Angelegenheiten beschäftigen, nicht versagen. Auch würde der Beschluß der zweiten Kammer, den Frauen die Abhaltung solcher Bersammlungen zu gestatten, welche lediglich für die Erörterung der besonderen Berufs- und Standesinteressen der Frauen bestimmt sind, voraussichtlich zu so vielen Zweifeln Anlaß geben, daß es besser sei, den Frauen ihre bisherigen Rechte zu belaffen. Die Kammer der Die Vorlage, betr. die Handelsbeziehungen zum britischen Reich. Der Gesezentwurf, betr. bie elektrischen Maßeinheiten. Der Gefeßentwurf, enthaltend Abänderungen des Gefeges über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden wird nach unwesentlicher Debatte in zweiter Lesung genehmigt. Es folgt die erste Berathung des von dem Abg. Dr. Bach e m( 8.) eingebrachten Gefeßentwurfs betr. die Abänderung bes 8olltarifs in Verbindung mit der Berathung des Antrages des Bei den Petitionen, betr. die Verordnung über den Betrieb von Bäckereien und Konditoreien, beantragt die Kommission Ueberweisung als Material. u. a. von Bäckereibesigern. In der Kommission herrschte die lleberAbg. Pens( Soz.): Es handelt sich blos um zwei Petitionen einstimmung, daß die Petitionen außerordentlich dürftig ge= halten feien und nichts Wesentliches besagen; es ist da von der Vergnügungssucht der Gesellen die Nede und von dergleichen mehr; ferner auch von der so oft im Plenum behandelten Marimal- Arbeitszeit. Die Kommission hat sich, da all diese Dinge hier zur Genüge flargelegt sind, einfach für die Ueberweisung als Material entschlossen. Abg. Stadthagen( Soz.) erklärt sich gegen die leberweisung als Material, da durch einen derartigen Beschluß die Meinung erweckt werden könnte, als ob es mit der Festsetzung der Arbeitszeit selbst eine zweifelhafte Sache wäre, als ob die Regierung den bereits gewährten Arbeiterschutz wieder vermindern wolle. Ich beantrage daher einfach Uebergang zur Tagesordnung. Abg. Pens( Soz.) erklärt sich als Abgeordneter gleichfalls für den nur die Meinung der Kommiffion wiedergegeben; an sich sei es ja Uebergang zur Tagesordnung; er habe vorhin als Berichterstatter gang selbstverständlich, daß hier ja nie von der Erhöhung, sondern von der Verminderung der Arbeitszeit die Rede sein tönne. In New- York bestehe bereits die 10 stündige Arbeitszeit, ohne daß sich irgend eine Schädigung für die Betriebe ergeben hätte. Abg. Freiherr v. Stumm( Np.): Der Hinweis auf Amerika ist nicht stichhaltig, so lange nicht nachgewiesen, daß thatsächlich die An strengung für die Arbeiter selbst geringer geworden sei. Dort wird Die Versammlung erhebt Proteft gegenüber den Bestrebungen eben viel konzentrirter gearbeitet, sodaß die Arbeiter durch die Ver- der besitzenden Klasse: der Arbeiterklasse das allgemeine, gleiche, fürzung der Arbeitszeit es garnicht besser haben. Ich bitte daher, den Antrag auf Ueberiveisung als Material anzunehmen. Abg. Dr. Müller- Sagan( frs. Vg.) befürwortet gleichfalls den Kommissionsantrag; ebenso Abg. Dr. Hike( 8.); der Bwved hat stets unsere Billigung gefunden; über die Form kann man freilich verschiedener Meinung sein. Der Kommissionsantrag wird hierauf gegen die Stimmen der Sozialdemokraten angenommen. Damit ist die Tagesordnung erschöpft. Nächste Sizung: Montag 1 Uhr.( Ergebnisse der SanitätsKonferenz; Borlage, betr. die Naturalleistungen, Antrag Bachem, Konkursordnungs- Novelle in dritter, Zivilprozeßordnungs- Novelle in zweiter Lesung; Wahlprüfungen). Schluß 4% Uhr. Parlamentarisches. ein Zur lex Arons. Außer den gestern bereits mitgetheilten Abänderungsanträgen zur lex Arons ist heute ein solcher vom Abg. v. Cuny eingebracht worden, der als zweite Instanz an Stelle des Staatsministeriums das Oberverwaltungsgericht sehen will Vorschlag, den der Kultusminister als absolut unannehmbar bezeichnet hat. Auch von freisinniger Seite find Abänderungsvorschläge in Vorbereitung, so daß sich die Verhandlungen noch ganz interessant gestalten können, da nicht anzunehmen ist, daß das Zentrum den Konservativen behilflich sein wird, die Gegner der Vorlage mundtodt zu machen. direkte und geheime Wahlrecht zu nehmen oder doch zu schmälern; die Freizügigkeit aufzuheben oder etwa zu beschränken; das Vereins- und Versammlungsrecht zu kürzen und der Arbeiterklaffe das Soalitionsrecht zu entreißen. Soziales. Die Sozialpolitik der deutschen Regierung ft brüben in China ganz dieselbe wie hier. In seinem amtlichen Bericht über die Lage an der Kiautschou- Bucht schreibt der Chef des dort stationirten Kreuzergeschwaders, Vize- Admiral v. Diederichs: Die Arbeitslöhne, welche anfänglich infolge des größeren Die Organisationsbestrebungen und Unterdrückungsmaßregeln Bedarfs verhältnißmäßig hoch waren, wurden, nachdem durch Erfundigungen bei den Magistratsbeamten in den Städten die ortsdes Unternehmerthums gegen die Arbeiter führen uns zur genüge üblichen Löhne in Erfahrung gebracht waren, vom 1. Februar ab zum Bewußtsein, wie nothwendig es ist, daß die Arbeiterklasse sich um ein Biertel herabgesezt. Hierbei wurde immer noch ebenfalls zu festen, alle Arbeiter umfassenden Organisationen zu etwas mehr gezahlt, als der Chinese giebt. Dennoch entstand in sammenschließt. Die Versammlung erklärt sich damit einverstanden den ersten Tagen etwas unzufriedenheit und Zurückhaltung. Beides daß nur durch die Arbeiterschaft selbst, ohne Vertrauen auf Unter- ist aber inzwischen vollständig geschwunden und es ist jede gewünschte Zahl von Tagelöhnern ohne Mühe zu erhalten." stützung von den besitzenden Klassen, das Loos der Arbeiter in der Knauferei an den Arbeitslöhnen ist jedenfalls das letzte, was Gegenwart gelindert und eine bessere Zukunft herbeigeführt der chinesischen Arbeiterbevölkerung die deutsche Herrschaft sympathisch machen kann. werden kann. Diese Ziele zu erreichen, zur Abwehr gerüstet zu sein, hierfür mit aller Energie einzutreten, verpflichten sich alle Anwesenden. Die Versammelten richten brüderliche Grüße an die zur Bekundung der Solidarität heute am 1. Mai versammelten Arbeiter der ganzen Welt. Die Glasbuchstaben- Schleifer der Firma Koch u. Bein, Ritterstr. 49 sind in den Ausstand getreten, weil die Firma den von der Organisation betreffender Arbeitergruppe aufgestellten Tarif nicht anerkennen wollte. Dem Abgeordnetenhause ist gestern noch ein Gesezentwurf Die Bauarbeiter haben über die Bauten des Maurermeisters zugegangen, in dem zum weiteren Bau von Arbeiter- Logaß in der Hafenhaide wegen Lohndifferenzen die Arbeit niederwohnungen wiederum die Summe von 5 Millionen Mart ge- gelegt. Zuzug ist fernzuhalten. fordert wird. Partei- Nachrichten. und Deutsches Reich. Arbeiter- Nifiko. In einem Steinbruch bei Erkrath im Landkreise Düsseldorf wurden zwei Arbeiter durch herabfallendes Gestein erschlagen. Beim Abbruch eines Hauses in der Synagogenstraße in Mainz wurde ein Maurer durch einen herabstürzenden Balken getödtet. Der Krieg. Viel Neues ist nicht zu melden. Und die Nachrichten, die vors liegen, find wegen der angeborenen Ruhmredigkeit der Spanier und wegen des den Amerikanern zur zweiten Natur gewordenen Humbugs nur mit äußerster Vorsicht aufzunehmen. Die Nachricht lautet, daß Kanonendonner aus Geschützen von großem Kaliber von Quoddy- Head her vernommen worden set. Man glaube, daß sich der amerikanische Kreuzer Minneapolis" mit einem spanischen Schiffe im Gefecht befindet. In der spanischen Deputirtentammer theilte der Kriegsminister Correa in Beantwortung einer Anfrage mit, das Lohnbewegungen der Bauarbeiter. Um Streit der amerikanische Geschwader habe 60 Geschosse gegen die Forts am Braunschweiger Bauarbeiter sind 400 Maurer und 205 Bau- Eingange der Bucht von Matanzas geschleudert. Das einzige Opfer Zu den neuen Bedingungen arbeiten der Kanonade sei ein Maulesel gewesen( Gelächter), dagegen habe ein Maifeier. In Behoe hatte das Gewerkschaftskartell be- Arbeitsleute betheiligt. amerikanisches Schiff Beschädigungen erlitten. Die Insurgenten wären schlossen, außer einem Morgenspaziergang und einer Boltsverfamm- 57 Maurer und 30 Arbeitsleute. lung abends noch eine Festlichkeit, bestehend in Theater, Konzert Die Lohnbewegung der Zimmerer in Mainz hat zu einem mit der amerikanischen Flotte im Einvernehmen gewesen, denn fie wären gleichzeitig gegen Matanzas hin vorgegangen, hätten aber und Vorträgen zu veranstalten. Der Bürgermeister erflärte aber, gütlichen Ausgleich zwischen Unternehmern und Arbeitern geführt. daß er jegliche festliche Veranstaltung zum 1. Mai verbiete, und be- In Stuttgart haben die Maurer beschlossen, den Unter- eine völlige Niederlage erlitten und viele Todte zurückgelassen. Der 1. 91stündige Kriegsminister schloß mit den Worten:„ Es war ein ruhmreicher Tag gründete dies damit, daß er nicht anders könne. Nach den nehmern folgende Forderungen zu unterbreiten: zahlreichen ähnlichen Erklärungen anderer Gemeindevertreter Arbeitszeit; 2. Mindestlohn von 40 Pf. für Maurergesellen; 3. acht für Spanien." Hierauf wurde die Diskussion über die Botschaft Schleswig- Holsteins darf nun wohl als erwiesen gelten, daß die tägiger Bahltag; 4. fofortige Auszahlung des Lohnes bei Lösung fortgefeßt. Arbeitsverhältnisses; 5. Errichtung von heizbaren Bauhütten an Anweisung zu den Verboten der Festlichkeiten von der Provinzial- affen heubauten ume größeren Umbauten, in welchen fein Bau- amerikanischen Schiffe vor Matanzas nicht landen können, da Aus Madrid wird ferner gemeldet: Man glaubt, daß die regierung, d. H. Herrn v. Köller, gegeben worden ist. eine große Zahl von Torpedos liegen. Die Polizeidirettion in Braunschweig hatte die Erlaubniß material gelagert werden darf; 6. Aushängung der Unfallverhütungs- in es fein Triumph der Amerikaner, deshalb zu dem projektirten Festzuge ohne Angabe von Gründen verweigert. vorschriften an jedem Bauplatz. Die Bimmerer haben bereits in Jedenfalls war Es wurde mun vom Vertrauensmann unserer Partei das Staats- einem Geschäft die Arbeit niedergelegt und dürfte eine weitere Aus- wird auch aus Washington gemeldet, daß der Angriff ohne ministerium angerufen, worauf dieses antwortete, daß die Beschwerde dehnung des Streits furz bevorstehen. Die Maurer werden sich dann Wissen der Regierung erfolgt fei. Die amerikanischen Schiffe haben sich vor Cardenas begeben; zurückgewiesen werde. Gründe sind in dem ministeriellen Schreiben der Bewegung anschließen. In Cannstadt werden die Zimmerer ebenfalls nicht angegeben. Während so den Arbeitern versagt am 2. Mai in den Ausstand eintreten, wenn nicht bis dahin ihre angeblich soll auch Cardenas von den Amerikanern bombardirt sein, was von anderer Seite bestritten wird. Der an den Riffen ist, zu gunsten größeren geseglichen Schutzes ihrer Arbeitskraft einen Forderungen bewilligt werden. Umzug zu veranstalten, durfte am Donnerstag die Bäckerinnung Nachtlänge zum 8immererstreit in Fürth. Zwei Kolorado's gegenüber der Provinz Pinar del Rio gescheiterte Panzer von ihrem Lokal aus einen Festzug mit Fahne und Mufik durch die Bimmerleute, die sich am jüngsten Streit betheiligten, wurden ist der Montgomery". Er soll wieder flott sein, aber große Das Gerücht von der Einschiffung von Straßen der Stadt veranstalten, und zwar, wie der„ Braunschweiger per Strafmandat zu je sechs Wochen Haft verurtheilt, weil sie havarien erlitten haben. Voltsfreund" mittheilt, zu Ehren des Quartalstages1- nicht streikende Kollegen durch Einschüchterungen" so weit gebracht Freibeutern nach Stuba ist unbegründet. Wenn sich die folgende Nachricht bestätigen sollte, würde die Mit einem originellen Vorkommniß paradirt das alten haben sollen, daß diese sich genöthigt sahen, ebenfalls an dem Ausspanische Flotte an einem der nördlichsten Puntte burgische Ländchen. Der Stadtrath von Kahla hatte die Er- stande theilzunehmen. laubniß zu einem Festzuge verweigert. Unser Parteigenosse Horn Die Maurer und Steinhauer in Erlangen fordern die Ein- der Ostküste der Vereinigten Staaten eingetroffen sein. wandte fich an das Ministerium und dieses wies die Beschwerde ab. führung des Stundenlohnes wie in Nürnberg und Fürth. Der und New- York jeden Augenblid erreichen tönnen. Daran ist nichts Besonderes. Für den ablehnenden Bescheid soll der Minimallohn soll 40 Pf. pro Stunde betragen. Beschwerdeführer aber auch noch 11 m. 81 Pf. Kosten bezahlen, Der Ausstand der Steinarbeiter in Striegan. Am Mittdarunter 6 M. 65 Pf. Ministerial- Stanzleigebühren. Bisher waren woch hielten die Steinbruchbefizer der Kreise Striegau, Jauer und die Beschwerden kostenfrei erledigt worden. Wer also tein Geld Bollenhain eine Bersammlung ab, der auch der Landrath v. Klizing hatte, konnte sich trotzdem sein Recht zu verschaffen suchen. beiwohnte. In der Versammlung wurde tonstatirt, daß 800 Arbeiter Während das Deutsche Reich in der Nacht der finstersten Realtion im Ausstand find. Eine Lohnerhöhung lehnte die Versammlung ab, begraben liegt, ist in Oesterreich das Frühroth einer besseren dagegen erklärte man sich bereit, den Streifenden die Wieder Zeit angebrochen. Der Eisenbahnminister nnd der aufnahme der Arbeit zu gestatten. Der Landrath hat durch eine Finanzminister haben zum ersten Mal den in den öffentliche Bekanntmachung die Ausständigen zur Ruhe und Ordnung Staatsbetrieben beschäftigten Arbeitern er ermahnt. laubt, an der Maifeier der Sozialdemokratie Von der Geschäftsleitung der Steinarbeiter Deutschlands theilzunehmen. An den grünen Tischen im Deutschen Reiche werden wir darauf aufmerksam gemacht, daß sich ihr Aufruf in der wird diese Maßregel vermuthlich wie ein Kaltwasserstrahl wirken. gestrigen Nummer nicht nur an die lokalorganisirte Arbeiterschaft Die Bedeutung der Thatsache, daß die österreichische Regierung die wendet, sondern an die gesammte Arbeiterschaft. Die irrige AufBerechtigung des Weltfeiertags der Arbeiter durch die Richt- fassung ist durch einen Druckfehler entstanden. Die gestern wegen leichter Beschädigung zweier Torpedoboobe erneuerung des früheren Verbots der Theilnahme anerkannt, wird Die Lage des Streits am Piesberge und auf der Georgs- hierher zurüdgelehrten spanischen Torpedoboote und Transportschiffe nicht im mindesten durch die ebenso klare Thatsache erschüttert, daß Marienhütte ist noch ziemlich unverändert; die Streifenden stehen sind heute Vormittag wieder in See gegangen." die Nothlage des vom Nationalitätenhader verzehrten öfterfest, und die Annahme, dieselben würden sich nach und nach einzeln Die spanische Flotte in Cadig hat den Befehl erhalten, die für reichischen Staatswesens, nicht etwa Vorliebe für das Proletariat, wieder zur Arbeit einstellen, hat sich bislang nicht erfüllt. Die Reihen Amerita angetauften italienischen Schiffe, sowie das in Fiume und die Freigabe des 1. Mai diktirt hat. Aber gleichviel, aus welcher der Streifenden lichten sich aber insofern, als dieselben zum theil Italien für Amerita verfrachtete Torpedo- Kriegsmaterial die Meer Ursache die Regierung ihren Entschluß gefaßt hat, der Weg, den sie anderweit Unterkommen bereits gefunden haben. Etwa 100 Arbeiter, enge von Gibraltar nicht pafsiren zu lassen. Das Kanonenboot mit der Freigabe der Maifeier zu beschreiten begonnen hat, ist der meist jüngere Kräfte, sind außerhalb untergebracht. Junge, unver-" Temerario" hat Montevideo verlassen und freuzt bei Maldonado. richtige. Nur mit den sozialdemokratischen Arbeitern im Bunde kann heirathete Leute erhalten keine Unterstützungen. Denjenigen Leuten, Das taiserliche Reichs Bostamt beröffentlichte heute Desterreich aus den Wirren des Nationalitätenhaders herauskommen. Die sich bislang bei der Direktion abgemeldet haben, ist eine im Reichs- Anzeiger" folgende interessante Bekanntmachung: Aus Anlaß des Krieges zwischen Spanien und den Bereinigten In dem ganzen Gebiet von Hamburg, Altona, Strafe für Kontrattbruch von ca. 20 M. zurückbehalten, über deren Ottensen und Wandsbek vertheilten am Freitag die Partei- Bulässigkeit indeß das Gericht noch entscheiden wird. Allzu scharf Staaten von Amerika und mit Rücksicht auf die Blockade eines Theils genossen 220 000 Exemplare eines Flugblattes zur Maifeier. macht schartig. Dieses Sprichwort dürfte sich jetzt auch buchstäblich der tubanischen Häfen haben die Dampfergesellschaften an der Werksleitung erfüllen. Bisher hat sie, dank der Uneinigkeit mit Ausnahme der spanischen die regelmäßigen Aus England. Die neueste Nummer der" Justice", das der Arbeiterschaft, nach der Devise„ Theile und herrsche" ihre Arbeiter Fahrten nach der Insel Kuba eingestellt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Föderation Englands, bringt willkürlich regiert. Aber die Zeit ist vorüber, daß der Arbeiter fich Korrespondenz nach Kuba kann daher bis auf weiteres nur über ohne ein Wort des Kommentars die Notiz: Dr. Edward als willenlose Maschine gebrauchen läßt, welche vom jeweiligen Herrn Spanien zur Versendung gelangen." Aveling hat seine Stelle im Nath der Sozialdemokratischen und Meister beliebig in Gang gebracht oder bei Seite geschoben Föderation niedergelegt( resigned)." Polizeiliches, Gerichtliches 2c. wird. Das Arbeiterfekretariat in Hannover schreibt die Stellung eines Sekretärs aus. Bewerber haben sich an August Lohrberg, Hannover, Goferide 9A, zu wenden. Auch die Besetzung des wichtigsten füblichen Kriegshafens der Ber. einigten Staaten, Key West, durch die Spanier wird ernstlich befürchtet. Dafür sollen amerikanische Schiffe schon vor Manilla liegen, aber auch diese Meldung bedarf der Bestätigung. Die zahlreichen, fich täglich in ähnlicher Weise wiederholenben, meistentheils sich widersprechenden Meldungen über Retrutirungen, Rüftungen, Truppenverschiebungen in den Vereinigten Staaten tönnen wir übergehen. materials scheint die folgende Meldung aus San Vicente au Für den schlechten Zustand des spanischen glotten. materials scheint die folgende Meldung aus San Vicente zu sprechen: " Als Kriegs contrebande bezeichnet Spanien, wie heute auch der Reichs- Anzeiger" mittheilt: Geschütze, Mitrailleusen, Mörser, Gewehre und jede Art blanker und Feuerwaffen; Kugeln, Bomben, Granaten, Bünder, Kapfeln, Zündschnüre, Pulver, Schwefel, Salpeter, Dynamit und alle Arten Explosivstoffe; Ausrüstungsgegenstände wie Uniformen, Riemenzeug, In dem Dorfe Briefen bei Lübben in der Niederlaufig wollte kürzlich der Gendarm bei den Einwohnern die dort vor drei Wochen vertheilte Broschüre:„ Klassenpolitit oder Sozialreform?" Der Ausstand der Schuhmacher in Köln dürfte zu einem Sättel und Pferdegeschirr für Artillerie und Kavallerie; Schiffs einsammeln, die zwei Etatsreden Bebel's enthält. Das Geschäft ging für die Arbeiter befriedigenden Abschluß gelangen. Die Meister maschinen und Theile davon, Schraubenachsen, Schrauben, Kessel aber schlecht. Bon ca. 80 Exemplaren, die in Briefen vertheilt haben in langen Verhandlungen die zehnstündige Arbeitszeit sowie und alle anderen Gegenstände, welche zum Bau, zur Ausbesserung worden sind, bekam der Mann des Gesetzes noch nicht den zehnten einige der geforderten Bedingungen zugestanden und haben sich die und zur Bewaffnung von Kriegsschiffen dienen, und im allgemeinen Theil zurück.Arbeiter mit einigen sehr unwesentlichen Aenderungen einverstanden alle diejenigen Instrumente, Geräthe, Bedürfnisse und Sachen, die In dem in Luzern in der Schweiz erscheinenden Partei- erklärt, auf der Grundlage dieses Beschlusses den Streit beizulegen. im Striege gebraucht werden, und auch solche, die in Zukunft als dazu Organ Der Demokrat" waren Mißstände eines dortigen Bijouterie- Geschäfts, das einer Frau Leuthold gehört, geschildert Zum Tischlerstreik in München. Die Tischlermeister haben gehörig bezeichnet werden könnten. worden. Derselben war nachgesagt, fie engagire Mädchen unter die von den Arbeitern empfohlene Vermittelung des Fabrifinspektors " Weitere Depeschen melden: Hongtong, 30. April. Die legten mit einem Dampfer von falschen Angaben und halte sie bis 3 und felbft 5 Uhr morgens, und des Gewerbegerichts schroff zurückgewiesen. Die Arbeiter haben also Tag und Nacht im Geschäft zurüd. Die Frau strengte gegen trotzdem ein weiteres Entgegenkommen und ihre Forderung, be- Manila hierher gelangten Nachrichten besagen, daß die spanische also Tag und Nacht im Geschäft zurück. Die Frau ftrengte gegen treffend die Verkürzung der Arbeiszeit auf 91/2 Stunden ermäßigt. Die Flotte oder ein Theil derselben außerhalb des Hafens von Manila den Redakteur Albisser einen Prozeß an. Das Gericht erkannte zwar an, daß die Angaben über die Ueberanstrengung der Tischler selbst zeigen in ihrem Ausstand eine gute Disziplin, aber treuze, von amerikanischen Schiffen aber nichts zu sehen sei. Key West, 30. April. Das Flaggfchiff New- York", welches Mädchen vollständig zutrafen; da aber die Behauptung, die um jede Berantwortung für einen leichtfertig von den Unternehmern Mädchen seien unter falschen Angaben engagirt worden, nicht heraufbeschworenen größeren Kampf ablehnen zu können, haben sie heute, um die Bewegungen der Spanier zu beobachten, westwärts von Havana längs der Küste treuzte, feuerte etwa 30 Meilen stritte bewiesen worden war, verurtheilte es Albisser wegen übler fich auch zu diesem Entgegenkommen entschlossen. Nachrede zu insgesammt 1000 Franken an Buße und Kosten. In In Zirndorf in Bayern erreichten die Ziegelei Arbeiter nach von Havana drei Granaten gegen etwas, das ein Schanzwerk zu sein Luzern wurde deshalb eine große Protestversammlung abgehalten. zweitägigem Streit einen Erfolg. Der Stundenlohn wurde von 27 schien. Da das Feuer nicht erwidert wurde, stellte auch die„ NewUebrigens soll der Prozeß die Frau Leuthold auch 700 Franten auf 88 refp. von 24 auf 27 Pf. erhöht, die Arbeitszeit von 12 auf York" as Feuer ein. Das Vorkommniß wurde in einigen Berichten often.11 Stunden herabgesetzt und den Arbeitern das Bugeständniß gemacht, zu einem Bombardement von Cabanas aufgebauscht. die Arbeit Sonnabends um 6 Uhr, an den Vorabenden vor den Feiers tagen um 5 Uhr beenden zu dürfen, ohne daß, wie es bisher üblich war, ein Abzug erfolgt. Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. In Konstanz sind sämmtliche organisirten Töpfer ausgesperrt worden. Zuzug ist fernzuhalten. Ausland. Lehte Nachrichten und Depeschen. Stettin, 30. April.( Privatdepesche des„ Vorwärts".) Das Der Ausschuß der Berliner Gewerkschafts- Kommission Schwurgericht verurtheilte von den in der Torgelower Streifaffäre empfiehlt den am 1. Mai tagenden Angeklagten 9 wegen schweren Landfriedensbruches und 17 wegen Der Streik der Bauarbeiter in Eger ist, wie der Wiener einfachen Landfriedensbruches. Die Strafen bewegen sich zwischen Versammlungen, folgende Resolution vorzuschlagen: Arb.- 3tg." gemeldet wird, siegreich beendet. Die Baumeister bes Die heute versammelten Arbeiter und Arbeiterinnen erklären, willigten alle Forderungen, nachdem Streitbrecher absolut nicht auf- 6 Monaten und 1 Jahr 6 Monaten Gefängniß, und 1 Jahr 3 Monaten baß sie gewillt sind, mit aller Energie für die in der Maifeier zum zutreiben waren. Die Hausmeister und Lohnfuhrwerksfutscher wollen bis 3 Jahren Zuchthaus für die fünf schwer Belasteten. 14 An geflagte wurden freigesprochen. Ausdruck kommenden Forderungen, für den Achtstundentag, die nun ebenfalls in eine Lohnbewegung eintreten. Budapest, 30. April.( W. T. B.) Die Polizei hat jede internationale Solidarität und den Völkerfrieden, einzutreten. Vom Ausstand der Bergleute von Süd: Wales ist wenig Die Versammlung erklärt: Mehr noch als die Arbeiter der Neues zu berichten. Die Maschinisten und Heizer haben den Unter- sozialistische Ansammlung hier für den 1. Mai verboten, ebenso hat anderen Länder müssen wir deutschen Arbeiter bereit sein, unsere nehmern ebenfalls Forderungen auf Erhöhung des Lohnes unter- der Minister des Innern Volksversammlungen für den 1. Mai im breitet. Die Unternehmer haben die Forderungen als zu hohe ab- ganzen Lande untersagt. ganze Kraft einzusetzen für alle Forderungen auf wirthschaftlichem gelehnt, erklärten sich aber bereit, weitere Unterhandlungen zu pflegen. Nyiregyhaza, 30. April.( 23. T. B.) Wegen der Karaszer Gebiete, namentlich eines wirksamen, ausreichenden Arbeiterschutz Die englischen Gewerkschaften beginnen für die Streitenden Gelder Feldarbeiter- Revolte verurtheilte der Gerichtshof 74 Angeklagte zu Kerkerstrafen von 6 bis zu 15 Monaten. zu sammeln. Berantwortlicher Redakteur: August Jacobey in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von Wax Bading in Berlin. Gesetzes. Hierzu 4 Beilagen u. Unterhaltungsblatt. Br. 10. 15. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Die Torgelower Streikaffäre vor dem Stettiner Schwurgericht. Stettin, den 30. April 1898. Bierter Verhandlungstag. Sonntag, 1. Mai 1898. Lokales. gegangen sei. In anbetracht der Stellung, welche die Stadtgemeinde Berlin in der Organisation der allgemeinen Landesverwaltung einnimmt, indem sie eigenen Provinzialverband bildet, und mit Rüdsicht auf die Anforderungen, welche nach seiner Prüfungsschaft. Die alte Schrift hat redlich jahrelang ihre Pflicht erfüllt. In In neuer Rüftung tritt heute der„ Borwärts" vor seine Leserordnung an die Magistratssekretäre gestellt werden, die in mancher Beziehung diejenigen Anforderungen übertreffen müssen, ihrem Metallkleide hat sich unser Blatt mit frohem Kampfesmuth aus Der Vorsigende Landgerichts- Direktor Thümmel eröffnet die Provinzialbehörden gestellt werden, hat er, der Magistrat, geglaubt, die Lettern noch deutlich und respektabel waren, so lag welche nach den staatlichen Prüfungsordnungen an die Beamten der verhältnißmäßiger Unbedeutendheit heraus zu einer beachteten und vom Feinde gefürchteten Zeitung entwickelt. Aber wenn auch Verhandlung um 91 Uhr. eine Gleichstellung derselben mit den Regierungsdoch 6 fetretären der Provinzialbehörden in Berlin und doch die Zeit in nicht allzuweiter Ferne, gleichgestellter hiesiger Beamtentlassen( Bureaubeamten der Direktion dieser Zeitpunkt durfte nicht erst abgewartet werden. Klar und Blatte ein etwas verschlissenes Aeußere gegeben hätten. Und Der Verwaltung der direkten Steuern, der Provinzial- Steuerdirettion, reinlich wie sein Wort, muß sich auch das Gewand des ersten Parteidieser Zeitpunkt durfte nicht erst abgewartet werden. Klar und der Ministerial, Militär- und Baukommission, des Konsistoriums, reinlich wie sein Wort, muß sich auch das Gewand des ersten Parteider königl. Charitee) herbeiführen zu sollen. Organs repräsentiren. So geht denn heute am Festtage der Arbeit aus Die Beweisaufnahme wird fortgesetzt. " 1 wo sie dem Beuge Fabritbefizer Sauer wird über die Vergleichsberhandlungen befragt. Er hatte gestern bestritten, daß Former Massatſch in einem Schreiben zugesichert habe, die Arbeiter würden sich verpflichten, ein Jahr lang keine Lohnerhöhung zu fordern. Er legt heute das Schreiben vor, in welchem die Zusicherung enthalten ist und muß Die Bureaubeamten der hiesigen Provinzialbehörden und die der Vorwärts" zum ersten Male in der neuen fleidsamen Rüstung zugeben, daß er sich gestern geirrt" habe. Außerdem wird in diefen gleichgestellten Beamten, soweit sie vor dem 1. April 1897 in die Welt hinaus mit dem festen Willen, sein Wirkungsgebiet, wie Hem Schreiben des Maſſatſch an Sauer die Einfeßung eines Arbeiter- bereits angestellt waren, bezögen nunmehr einschließlich eines das Machtgebiet der Partei, der er dient, immer und immer weiter Ausschusses gewünscht. Zeuge Sauer meint, Massatsch hätte gefordert, Wohnungsgeldzuschusses von 540 M. ein Anfangsgehalt von auszudehnen. Mögen seine Leser und Leserinnen ihn in diesem daß dieser Ausschuß nur aus streikenden Arbeitern bestehen sollte. 2340 M. und avanzirten in 21 Jahren bis 5340 M. Dabei werde hohen Kulturwerk auch ferner mit regem Eifer unterstützen! Zeuge Massatsch bestreitet das. Der Ausschuß sollte das Dienstalter nicht immer vom Tage der Anstellung an gerechnet, Wie bereits bei der vorjährigen Maifeier, wo mehr als allen in der Fabrit beschäftigten Arbeitern bestehen. sondern falls die Anstellung nicht vor Ablauf des 5. Diätarjahres 20 Unglücksfälle durch die Kolonnenmitglieder behandelt wurden, ist Beuge Sauer muß zugeben, daß nicht direkt davon die erfolgt ist, vom Ende des 5. Diätarjahres ab. Cine spätere An- auch diesmal die Arbeiter Samariterkolonne durch die Nede gewesen sei, daß nur streifende Arbeiter den Ausschuß stellung werde daher durch das eventuelle schnellere Ginrüden in eine Opferwilligkeit ihrer Mitglieder in den Stand gefeßt, fast sämmtliche der bilden sollten. Durch Verlesung der Statuten des Gewerk- und Fach- höhere Gehaltsstufe wieder ausgeglichen. Der Magistrat hat, um an Maifeier dienenden Lokale in allen Wahlkreisen mit je zwei, die größten vereins wird festgestellt, daß die Tendenz des Fachvereins auf höhere den für die städtischen Bureaubeamten festgesetzten Normen möglichst Lokale mit drei völlig ausgebildeten und mit allen VerbandsLöhne, Verkürzung der Arbeitszeit und Abschaffung der Affordarbeit wenig zu ändern, das Anfangsgehalt nicht erhöht und die zur materialien und Hilfsmitteln versehenen Samaritern zu belegen. Die geht, während der Gewerkverein mur höhere Löhne und Verkürzung Erreichung des Höchstgehaltes erforderliche Dienstzeit von 27 Jahren Legitimation der Arbeiterfamariter erfolgt durch eine vom GewerkDer Arbeitszeit anstrebt. Durch den Vertheidiger wird festgestellt, daß nicht gekürzt. Trotz der Erhöhung des Maximalgehaltes nahezu auf schaftsbureau gestempelte, mit der Unterschrift des Dr. Friedeberg verauch die Fachvereinsmitglieder Affordarbeit verrichten, daß sich also den Höchstbetrag für die vorerwähnten Staatsbeamten falle ein Ber- fehene Karte; das äußere Abzeichen ist eine weiße Armbinde mit rothem ein Fachvereinsmitglied nicht verpflichten muß, teine Affordarbeit gleich also immer noch sehr zu ungunsten der städtischen Bureau- Kreuz. Die Kontrolleure werden ersucht, die Samariter frei passiren zu mehr zu thun, sondern die Abschaffung der Affordarbeit nur als beamten aus. Die städtische Verwaltung habe allerdings noch die lassen, die Festleiter gebeten, dieselben in Ausübung ihres Dienstes erstrebenswerthes Ziel zu betrachten hat. Auf Befragen des Ver- Stellen der Ober- Stadtfekretäre. Dieselben können hier zu einem alle Unterfiligung zu theil werden zu lassen, insbesondere durch Antheidigers giebt Zeuge Sauer zu, daß er seinen Arbeitern die Vergleich aber nicht herangezogen werden, weil sie den Sekretären weisung eines festen Standplages ein leichtes Auffinden derselben Reverse zur Unterschrift vorgelegt hat, aus dem Fach- nicht auf grund der Dienstalters- Stala zugängig sind, nur von einer bei eingetretenem Unglüdsfall zu ermöglichen. Wie vielfach bewährt verein auszutreten. Die Vernehmung wird geschlossen. Beuge verhältnißmäßig sehr geringen Anzahl derselben erreicht und nur sich die in der ersten Hilfe vollständig ausgebildeten, unter Zeitung Sauer meldet aber noch einmal zum Wort und theilt mit, auf grund einer besonderen Wahl des Magistrats befeßt werden. von vier Aerzten stehenden Arbeiterfamariter bereits bei einer großen daß ihm ein anarchistischer Drohbrief bei Beginn des Streits zu Sie feien als besondere Vertrauensstellungen in der städtischen Ver- Bahl von Arbeiterfesten haben, zeigt der vorige Sommer, wo bei gegangen fei. waltung zu betrachten. Die mäßige Gehaltserhöhung bei einer Reihe von Festen außerhalb der Stadt eine Unzahl UnglüdsDie Beweisaufnahme wird hierauf endgiltig geschlossen und den diesen, den firirten und den beiden Stellungen der Bureau- fälle beim Arbeiter- Sängerfest allein dreißig zur Behandlung Bureau- fälle Geschworenen werden die Schuldfragen vorgelegt. Sie lauten gegen Direktoren rechtfertigt sich als Konsequenz der Aenderung der Gehalts- tamen und den Betroffenen schwere Schädigungen der Gesundheit da die ersten 12 Angeklagten auf qualifizieten Landfriedensbruch, mit stala der Sekretäre. Ebenso die Gehaltsaufbesserung bei den durch erspart blieben. der Unterfrage nach mildernden Umständen, gegen Meyer auf Rädels früheren Sekretären 2. Klasse und den Titulatur Sekretären, deren Gesuche um Gestellung von Arbeiterfamaritern zu Arbeiterfesten, führerschaft, gegen die übrigen Angeklagten auf einfachen Land- Stellen allmälig eingehen und in Assistentenstellen umgewandelt speziell solchen, die außerhalb der Stadt stattfinden, können von den friedensbruch, gegen einen Angeklagten, der zur Zeit der Strafthat werden sollen. Bei der Aufbesserung der Assistentenstellen sei der Veranstaltern und Festleitern an das Gewerkschaftsbureau, Annennoch nicht 18 Jahre alt war, ob er die zur Erkenntniß der Straf- Magistrat in der Richtung vorgegangen, daß die ersten Gehalts- straße 16, gerichtet werden. barkeit seiner Handlung erforderliche Einsicht gehabt hat. stalen eine stärkere Aufbesserung nachweisen, weil die Mehrzahl der Zur Lokalliste. Das Lokal von Otto Schmidt, HochEs folgen die Plaidoyers. Assistenten aus Militäranwärtern besteht, die in einem höheren straße 32 a, ist, wie bisher, für die Arbeiterschaft frei. Der Saal faßt für Lebensalter hier eintreten und bereits verheirathet sind. Diese öffentliche Bersammlungen 200 Personen. In Nieder- Schön Grundsäße habe er auch auf die Werksbeamten ausgedehnt. Bei der Hausen ist der Schwarze Adler für die Arbeiterschaft gesperrt. allgemeinen Aufbesserung hat der Magistrat auch die Unterbeamten Die Lokalkommission. nicht unberücksichtigt lassen wollen und für dieselben daher die in dem Antrage formulirten Stalen aufgestellt. D = Der Erste Staatsanwalt Blume meinte, die Folgeerscheinungen des Streiks hätten die Frage nahegelegt, ob nicht die Auswüchse des Koalitionsrechtes zu beschneiden seien. Der Thatbestand des Landfriedensbruches ist ganz zweifellos erfüllt. Die ersten zwölf Der Ausschuß des Verbandes deutscher Arbeitsnachweise Angeklagten sind des einfachen Landfriedensbruches schuldig wird von dem Verbandsvorsitzenden Dr. Freund Berlin auf den zu sprechen, sie sind aber noch beschuldigt, selbst Gewalt- Bezüglich der Magistrats Assessoren hat der 13. Mai cr. nach Berlin einberufen werden. Der Ausschuß wird sich thätigkeiten verübt zu haben, Meher soll außerdem als Magistrat es für angemessen gehalten, die Gehälter derselben voraussichtlich bei Gelegenheit der Festsetzung der Tagesordnung für Rädelsführer gewirkt haben. Aus der Verhandlung ist nicht im wesentlichen denjenigen der Nichter I. Instanz nachzubilden, wo die nächste Verbandsversammlung mit der Frage der landwirthhervorgegangen, daß Meyer selbst Gewaltthätigkeiten berübt bei entscheidend war, daß die gegenwärtigen Magistrats- Assessoren schaftlichen Arbeiter Noth" beschäftigen. In dem Aushat, aber die Anklage auf Rädelsführerschaft halte ich aufrecht. größtentheils aus dem Justizdienst übergetreten sind, ihre Thätigkeit schuß sind alle größeren Bundesstaaten vertreten, nämlich: Bayern Meher überragt die übrigen Angeklagten erheblich an geistiger Ge- innerhalb der Verwaltung sich überwiegend auf juristischem Gebiete durch den Reichsrath Menzinger- München, Sachsen durch Geh. Nath wandtheit, er ist an sich geeignet, eine führende Rolle unter den bewegt und daß sie im Justizdienste diese Gehaltsaufbesserung auch Böhmert- Dresden, Württemberg durch Gemeinderath Stochmahra Angeklagten zu spielen. ohne besondere Auszeichnung erreichen würden. Nach der bis- Stuttgart, Baden durch Geh. Ober- Finanzrath Fuchs- Karlsruhe, Der Erste Staatsanwalt geht dann zu den übrigen Angeklagten herigen Gehaltsstala der Richter I. Instanz( 3300-6900 M. ein- die Hansastädte durch Dr. Naumann- Hamburg, Elsaß- Lothringen über, er hält die Angeklagten Wichmann, Borchardt, Basewaldt( nach schließlich des Wohnungsgeld- Zuschusses für Berlin) standen die durch den Beigeordneten v. d. Golz- Straßburg und Preußen durch eigenem Geständniß), Heiden, Berger, Foth, Holz( nach eigenem Ge- Magistrats- Assessoren im Anfangsgehalt um 300 M. besser, im Höchst- Dr. Freund- Berlin, Stadtrath Flesch- Frankfurt a. M., Stadtrath ständniß), Bach, Peters 1, Peters 2 des qualifizirten Landfriedensbruchs gehalt um 900 m. schlechter als jene. Der Vergleich mit den gegen March- Breslau, Arnolds- Düsseldorf und Domvilar Groll- Münster. übergeführt, bei Eggebrecht hält er schweren Landfriedensbruch nicht wärtigen Verhältnissen ergiebt, daß die Richter I. Instanz in Berliu Dem Verbande sind fast alle größeren allgemeinen Arbeitsnachweise für erwiesen. Es ist immer die Frage nach mildernden Umständen in minimo um 300 m., in maximo um 1500 Wt. günstiger stehen Deutschlands beigetreten. gestellt. Bei Beantwortung dieser Frage werden Sie die Gesammt- als die Magistrats- Assessoren. Die bei der Stadt beschäftigten lage berücksichtigen müssen und da halte ich im vorliegenden Falle Assessoren haben im Durchschnitt im 29. Lebensjahre Der Berliner Asyl- Verein für Obdachlose hielt Freitag Abend mildernde Umstände für gänzlich ungerechtfertigt. Der Landfriedens- Assessoren- Examen gemacht und sind dann noch dann noch ein Jahr im Bürgersaale des Nathhauses seine Generalversammlung ab. Aus bruch richtet sich hier nicht gegen Sachen sondern gegen Personen. als Richter im Justizdienste thätig gewesen. Nach Ablauf eines dem von Dr. Heinrich Braun erstatteten Jahresbericht sind folgende Es mag zugegeben werden, daß der Streit die Gemüther erregt hat, Probejahres find sie somit durchschnittlich im 81. Lebensjahre zur Reorganisation des Frauen- Asyls stattgefunden. Die Zahl der aufEinzelheiten hervorzuheben: Im letzten Jahre hat eine völlige es mag auch zugegeben werden, daß bei einigem guten Willen auf Anstellung als Magistrats- Assessor gelangt und würden fonach beiden Seiten der Streit hätte beigelegt werden können, aber nach 24 Dienstjahren im 55. Lebensjahre das Höchstgehalt von zunehmenden Asylinnen ist von 120 auf 150 erhöht. Außerdem sind durch solche Erregung ist doch eine solche That nicht ausreichend zu 7500 m. erreichen, was dem bei Einführung des Systems der verschiedene Verbesserungen eingeführt, so die Dampfheizung, die erklären. Es sind schwere Strafen am Blaze und ich bitte Sie, die Dienstalterszulagen angenommenen Grundsatze entspricht. Ferner Vergrößerung der Badeanstalt und die Errichtung eines Wartesoll erhöht werden das Gehalt der Schul- Inspektoren Träume ankommen. Aufgenommen wurden im raumes Fragen nach mildernden Umständen zu verneinen. die vor für diejenigen, die der Eröffnung der AsylGegen die übrigen 28 Angeklagten beantragt der Staatsanwalt um 600 m. auf 7800 m., der Stadt Bauinspektoren von Berichtsjahre im Männer- Asyl das Schuldig wegen einfachen Landfriedensbruchs, zweifelhaft tönne 7800 auf 8400., der Stadtbaumeister von 6000 m. auf 247 446 Personen im ( 1896: 109 578), die Schuld ja überhaupt nur bei den Angeklagten Scheerenbed und 6600 M. Außerdem schlägt der Magistrat vor, eine Aufbesserung Personen ist vom Verein während seines 29 jährigen Bestehens Schutz Frauen- Ashl 28 154( 1896: 10 148). Nicht weniger als 3 233 654 Schmidt sein, die noch vor Beginn der Prügelei vom Walde wieder der Gehälter eintreten zu lassen bei einzelnen Beamten in der Bau- Personen ist vom Verein während seines 29 jährigen Bestehens Schutz umgekehrt sein wollen. verwaltung, beim Heizingenieur, beim Depotverwalter, im statistischen gewährt. Der Verein besaß am 31. Dezember 1891 ein ginsbares Amt, dem städtischen Archiv, bei dem Fernsprechamt, der Garten- Bermögen von 445 647,44 M. und ein zinsloses von 692 369,36 m. verwaltung, bei den Chaussee- und Wege- Aufsehern und den Brücken- Der leztjährige Etat balancirte in Einnahme und Ausgabe mit 101 785,13 M. wärtern. In den Verwaltungsrath sind neu eingetreten: Verlagsbuchhändler Hugo Heimann, Stadtrath Leo Mugdan und Baumeister D. Schnod. Ausgeschieden sind aus demselben: Stadtrath Kämpf und Stadtv. Vortmann. das Nach den am 29. April bei der Stenerdeputation des Magistrats eingegangenen Staatssteuerrollen beträgt das Beranlagungssoll der Staats- Einkommensteuer für das laufende Steuerjahr 1. April 1898 bis 31. März 1899 für Berlin: 18 214 348 M. 1. Personen mit mehr als 3000 M. Einkommen 2. Nicht physische Personen. 3. Personen mit Einkommen unter 900 m. 4. Personen mit Einkommen von mehr als 900 bis 3000 M. • Summe der Reihen 1-4 • 8 474 680 " 774 280 # 4 154 717 W 26 617 975 24 813 766 " " Verth. R.-A. Beermann: Der traurige Schluß des Streits hätte vermieden werden können, wenn die Herren Fabrikbefizer mit mehr Ruhe und Besonnenheit gehandelt hätten. Wir haben es ja von Herrn Vollgold gehört, daß er es seinen Kollegen verü belt hat, daß sie ihren Arbeitern das ihnen gefeßlich gewähr Teistete Koalitionsrecht nicht gewähren wollten. Aber die Arbeitgeber wollten nun einmal nicht mit sich reden lassen und haben dadurch die traurigen Folgen heraufbeschworen. Ein Mann hat dabei das Leben gelaffen. Es ist meine Aufgabe, das Odium dieses Todes von den Angeklagten zu nehmen. Der Tod ist durch Ersticken eingetreten, aber ich glaube nicht, daß Arndt in der Weise zu Tode gekommen ist, wie die Anklage angenommen hat. Es müssen da innere Ursachen vorhanden gewesen sein. Die aufgeregten Arbeiter können unmöglich den Mann ruhig so lange in den Sand gedrückt haben, bis er den letzten Athemzug gethan haben würde und dann den Leichnam noch 600 Meter weiter geschleppt Rechnet man im allerungünstigsten Falle die überschießenden haben. Schleppspuren sind auch nicht auch nicht gefunden worden. 800 000 m. rund auf Ausfälle und Abgänge, so verbleibt immerhin Meyer soll der Rädelsführer gewesen sein. Nach meinem noch das sehr günstige Mehraufkommen von einer Million Mark Geschmack hat er hier nicht besonderen Geist entwickelt. Er gegen das Vorjahr an Staats- Einkommensteuer und, da die Gehat viel dummes Zeug geredet. Er ist ein Mann, der meinde- Einkommensteuer 100 pct. der Staatssteuer beträgt, auch an reden muß, eine Rolle spielen will, fie aber nicht spielen kann. So jener. Die Gemeinde Einkommensteuer allein wird also den städtilange Maffatsch in Torgelow war, ist alles ruhig gewesen. Niemand schen Behörden die Mittel gewähren, die lang geplante und höchst außer dem Amtsvorsteher hat vorher aufrührerische Reden gehört, nothwendige Gehaltsaufbesserung ihrer Beamten, welche etwa 3- bis aber derselbe Amtsvorsteher hat es unterlassen, genügende Vorsichts- 400 000 W. für das laufende Etatsjahr erfordern wird, durchzuführen maßregeln zu ergreifen. Die Angaben der Mitangeklagten fallen, ohne Mehrbelastung der Bürgerschaft. glaube ich, nicht ins Gewicht, es belastet immer einer den andern, um Für 1897/98 betrug das Soll. Also für 1898/99 mehr M • " Die Erhöhung des Preises für Trinkbranntwein, Liqueure ze. m 15 bis 20 pCt. ist Freitag Abend von dem Verein der Liqueur fabrikanten und Branntwein- Interessenten Deutschlands in einer bet Cohn, Beuthstraße, tagenden Extra- Versammlung beschlossen worden. Der Geschäftsführer le Bret gab in seinem Referat ein Bild der heutigen Situation auf dem Spiritusmarkte durch folgende Ausführungen: Wir stehen heute bezüglich der Preise des Rohspiritus auf einer Höhe, wie mit Ausnahme von 1891 fie th den letzten 1804 209 10 Jahren nicht gekannt und geahnt wurde. Dabei drängen mannigfache Momente auf eine noch weitere Steigerung hin. Der niedrigste Preis war 1894 und notirte 29,1 M. Von da an ist der Spiritus dauernd gestiegen und hat heute bereits 53 m. erreicht. Verschiedene Ursachen wirken hier zusammen. Die Kartoffelernte des vorigen Jahres war quantitativ und qualitativ gering, so daß die meisten Brennereien schon jetzt nicht mehr arbeiten und eine Zunahme der zufuhr nicht zu erwarten steht. Neben dem Erport kommt auch die tete Steigerung des Verbrauchs zu gewerblichen Zweden, sowie die des erhöhten Trinkverbrauchs in betracht, der in den drei ersten Monaten dieses Jahres um 1/2 Millionen Liter mehr betrug, als im sich selbst herauszureden. Zudem sind diese Angaben sehr un- Die Schlußfihung des Zentralfomitees zur Unter- gleichen Beitraum des Vorjahres. Die Produktion ist von 49%, min. Liter im Januar auf 38 Millionen im März zurückgegangen. bestimmt gehalten, aber auch die Angaben der Gemißhandelten waren fügung der durch Univetter Geschädigten in Deutſchland hat Die Versammlung nahm folgenden Beschlußantrag an:„ Angesichts unbestimmt, daß eine Verurtheilung wohl nicht erfolgen kann. Die gestern Nachmittag unter Vorsiz des Oberbürgermeisters Zelle im des fast auf das Doppelte der letzten Jahre gestiegenen und weiter Stadtverordnetensaale stattgefunden. Von Komiteemitgliedern erBeweise find ſo ſchwach, daß man die Angeklagten unmöglich des schienen u. a. Polizeipräsident v. Windheim, Bürgermeister Kirschner, steigenden Preises für unversteuerten Spiritus erkennt die Vermüthig erklärt haben, daß sie Schläge ausgetheilt haben, bitte ich Dekonomierath Grub, Geheimrath Goldberger, Geh. Rath Dr. fammlung an, daß es für den reellen Fabrikanten unmöglich ist, mildernde Umstände zu bewilligen, die übrigen höchstens des ein- Spinola, Baurath Kyllmann, Kommerzienrath Jacob. Vor Eintritt gute Waare zu alten Preisen weiter zu liefern. Der Konsument fachen Landfriedensbruchs schuldig zu erklären. Mildernde Um- in die Tagesordnung theilte Oberbürgermeister Belle mit, daß ein- und der Ruf deutscher Fabrikate sollen nicht unter verminderter stände sind schon deshalb am Blaze, weil es sich in der That gegangen feien 3 205 982 m., ausgegeben 3 171 032 M., so Qualität leiden. Deshalb ist eine Erhöhung der Preise um 15 bis um eine Erregung handelt, an der die Schuld die Arbeitgeber Stirschner beantragte, den Restbestand den Hilfsbedürftigen zuBaß ein Bestand 20 pet. im Engros- Verkehr als unumgänglich nothwendig bea bon 34 951 M. berblieb. Bürgermeister schlossen." tragen. zuwenden, denen die Unwitter neben Hab und Gut auch den Gr- Großbestillateure denselben gut heißen bezw. unterschreiben, von Dieser Beschluß soll, sobald mindestens 80 pet. aller Berliner nährer geraubt haben. Nachforschungen ergaben, daß sieben Vereins wegen in Platatform an alle Interessenten versandt werden. Wittwen vorhanden sind, deren Ehemänner bei den Rettungs- Die zahlreichen Versammlungstheilnehmer gaben ihre Unterschrift arbeiten das Leben eingebüßt haben. Ministerialdirektor und Bundesfofort. Die Vorlage wegen Aufbesserung der Besoldungen der raths Bevollmächtigter v. Schicker schließt sich diesem Antrage an und städtischen Beamten hat der Magistrat mummehr der Stadt- wiederholt in wärmsten Worten den Dant der Württembergischen Im Lohnkampfe befinden sich die Choristen des Friedrich verordneten- Versammlung zugehen lassen; sie wird voraussichtlich Regierung für die hochherzige Spende, die viele Thränen getrocknet Wilhelmstädtischen Theaters mit ihrer Direktion. Die am nächsten Donnerstag zur Berathung gelangen. In der Be- habe. Wirtl. Geh. Rath Wiebe drückt namens des Komitees dem Herren, welche in dem Schauspiel Im Zeichen des Kreuzes" mitgründung der Vorlage wird zunächst auf in diesem Jahre erfolgte Bürgermeister Kirschner und dem Oberbürgermeister Belle Dant und wirken, erhielten bis vorgestern für jede Vorstellung das gerade nicht Aufbesserung der Gehälter der Staatsbeamten bezug genommen und Anerkennung für ihre Thätigkeit aus. Das Komitee beschließt, den glänzende Honorar von 1 m. 50 Pf. Die Gage ist ihnen nunmehr angeführt, daß die Stadt ihre Beamten schon deshalb prinzipiell besser Restbestand in dem beantragten Sinne zu verwenden und beauftragt auf den dritten Theil, nämlich auf 50 Pf. herabgesetzt worden. Für bezahlen sollte als der Staat, weil sie keine Titel zc. zu vergeben habe. auf Vorschlag des Oberbürgermeisters mit der Ausführung dieses diesen Lohn wollen die Choristen selbstverständlich nicht weiter Zu der beantragten Erhöhung der Gehälter der Bureaubeamten bemerkt Wohlthätigkeitswerkes die beiden Bürgermeister und Stadtverordneten arbeiten. der Magistrat, daß er hierbei von einer Aufbesserung der voll- Vorsteher. Ferner wird beschlossen, dem Bericht des Zentralfomitees Zum Morde der Luise Günther berichten die Dresdener berechtigten Magistratssekretäre( 1. Klasse, geprüfte Sekretäre) aus- die weiteste Verbreitung zu geben. Neuesten Nachrichten", daß am Freitaa Nachmittag in einem halb ins Zuchthaus schicken kann. Den Angeklagten, die hier reuKommunales. Straßensperrung. Der Kreuzdamm der Friedrichstraße und des Reichstagsufers wird behufs Umpflasterung vom 2. Mai ab bis auf weiteres für Fuhrwerke und Reiter gesperrt. Die Verbindung zwischen der Weidendammer- Brücke erleidet jedoch keine Unterbrechung. humanen Vorgehen angeschlossen. = = Versammlungen. Für den Restaurationslokal zu Dresden ein Mann namens Burkhard ver- Igenossen und Genossinnen, welche Bons und Listen von Schlender Sie dem Herrn Oberwachtmeister. tch ließe ihm fagen. er orientiren, wenn er etwas haftet worden ist, der in dem Verdacht steht, den Word in der entnommen haben, werden gebeten, die Gelder dafür bis auf soll sich erst nicht weiß! Hafenhaide verübt zu haben. Das Signalement, welches die Ber weiteres an den Vertrauensmann A. Sellin, Wilmersdorfer Wenn ich Angeflagter gewesen wäre, dann hätte ich fogar der Ersaz Tiner Kriminalpolizei von dem muthmaßlichen Thäter gegeben hat, straße 115/116, abzuliefern. Auslagen nothwendigen Die Rückkehr des stimmt mit dem Verhafteten genau überein. Man wird abwarten Den Parteigenossen wird befonders bekannt gegeben, daß die aus der Staatstaffe beantragt!" müssen, ob es sich nicht auch diesmal um eine Täuschung handelt. Beerdigung unseres Genossen Bartel heute, Sonntag, Nachmittag Gerichtshofes schnitt die Fortsetzung des Dialogs ab. Das Urtheil 3 Uhr, von der Bismarckstr. 77 aus stattfindet. Um rege Belautete im Sinne des Amtsanwalts auf Freisprechung der Ans theiligung bitten Die Vertrauensleute. geflagfen. Es wäre ein Wunder, wenn nach diesem das Versammlungs. Die Parteigenoffen von Tempelhof, Mariendorf und Marienfelde begehen die Feier des 1. Mai durch Ausflug nach recht der Arbeiter in den Berliner Vororten wirklich mehr nach GeMarienfelde zu Teutschbein. Treffpunft mittags 1/2 Uhr bei bühr respektirt würde! Vom Kuratorium der Unfallstationen wird uns geschrieben: Schramm- Mariendorf. Die aus Anlaß des Falles Krausnick wiederholt angeregte Frage der Groß- Lichterfelde. Nachdem die Lichterfelder Genossen nun zweckmäßigen Unterbringung von unbekannten Personen, welche wieder seit kurzem einen Saal zur Verfügung haben, muß jede Die Freie Vereinigung der Zivilberufsmusiker Berlins durch Gehirnkrankheiten, Geistesstörungen oder unmäßigen Alkohol- Gelegenheit benutzt werden, diesem Wirthe entgegenzukommen. Am und Umgegend hielt am Dienstag, den 26. v. M., ihre ordentliche genuß bewußtlos geworden sind und deren sachgemäße Ueber- 7. Mai hält ein hiesiger Gesangverein in einem gesperrten Lofal ein Generalversammlung ab. Der Bericht des Vorstandes wurde mit wachung erforderlich ist, hat jetzt eine befriedigende Lösung Vergnügen ab. Ein Theil seiner Mitglieder rechnet sich auch zu uns Interesse entgegengenommen. Es fanden 17 Mitgliederversamm gefunden. Auf grund von Verhandlungen des Polizeiprä und zieht auch einen anderen Theil nach sich. Wir müssen die Gelungen start; die Mitgliederzahl ergab 251; Rassenbestand April 1897 fidums mit dem Kuratorium der Berliner Unfallstationen hat nossen entschieden warnen, derartige Veranstaltungen zu besuchen 376,66 M., Jahreseinnahme 1692,65 M., Ausgabe 1850,07 m., das letztere nicht mur mur seinen Krankentransportwagen sondern und solche Vereine zu unterstützen. Gerade jetzt ist der Zusammen- darunter Verwaltungskosten: Arbeitsnachweis 2c. 488,91 M.; auch geeignete Räume zur Aufnahme bezw. Unterbringung schluß dringend zu wünschen. Nur Vergnügungen bei Pagel, Bestand April 1898 219,24 Mart. Die englischen Maschinenvon Bewußtlosen in 12 seiner 17 Unfallstationen to sten Chausseestraße, sind für uns zu würdigen. Der Vertrauensmann. bauer wurden mit Unterstügung 135,25 Mart unterstützt. frei zur Verfügung gestellt. Es sind dies Unfallstation I, Wilhelmſtraße 10; Unfallstation II, Schönhauser- Allee 31; Unfallstation IV, 8 Uhr tommen die Parteigenossen der Ortschaften bei Senftleben zu glieder 116 M. Darlehen. 4 Sterbefälle waren zu verzeichnen mit Johannisthal, Nieder: und Oberschöneweide. Heute morgen erhielten 8 Mitglieder in Nothfällen 180 m., weitere 8 MitFlensburgerstr. 18; Unfallſtation VII, Dorfstr. 44; Unfallstation VIII, einem Frühschoppen zusammen. Nachmittags wollen die Partei einer Beihilfe von 200 M.; der Sterbefonds beträgt 128 M. Die Grünerweg 17; Unfallstation X, Alte Schützenstr. 1; Unfallstation XI, genossen sich rege an der vom Gesangverein Georgina im selben Lokal Bibliothek enthält 101 Bände und 99 Konzertpiècen. Durch den Charlottenburg, Marchstr. 22; Unfallstation XII, Nixdorf, Steinmetz- veranstalteten Maifeier betheiligen. Der Vertrauensmann. Arbeitsnachweis wurden 1193 Kollegen bei 303 Musikgeschäften mit straße 6; Unfallstation XIII, Kronenstr. 56; Unfallstation XVI, Der Arbeiter Bildungsverein für Pankow Schönhausen einem Gesammtverdienst von 8916,80 m. beschäftigt. In den VorWarschauerstr. 2. Die mit den betreffenden Unfallstationen verhält am Dienstag bei Störr, Mühlenstr. 24, seinen Lejeabend ab. stand wurden gewählt: Alb. hoch, erster Vorsitzender; bundenen Sanitätswachen haben sich in bereitwilligſter Weise dem im zahlreichen Besuch bittet der Vorstand. Die Maifeier wird B. Korn, zweiter Vorsitzender; D. Krüger, erster Schrift, heute Nachmittag 3 1hr bei freiem Entree in folgenden Lokalen ab- führer; Herm. Muhsfeld, zweiter Schriftführer; G. Gart Wegen Arbeitslosigkeit hat sich gestern in Schöneberg gehalten: Setteforn's Waldschlößchen, Kranz' Gesellschaftshaus und mann, Kassirer; Herm. Irrgang, Beisiger. Die Neuein dort in der Belzigerstraße 62 wohnender Bauarbeiter Röhl das Thiele's Kaffeehaus. In Pankow bei Krüger Zum Thürmchen". Arbeitsnachweis wurde C. Böhm wiedergewählt. Leben genommen. Der fast 60 Jahre alte Mann hatte erst vor zwei Jahren einen 25jährigen Sohn, der an einem beim Militär Baumschulenweg. Den Parteigenossen zur Nachricht, daß der wahl des Bibliothekars wurde der vorgeschrittenen Zeit wegen und mußte seitdem allein für seine aus der Frau, einer 18jährigen versammlungen jeden Mittwoch nach dem 1. und 15. eines jeden woch, den 4. Mai, abends, bei Buske, Grenadierstr. 33, eine öffentfannt gegeben wurde noch, daß die Agitationskommission zum Mittentstandenen Bruſtleiden hingefiecht war, durch den Tod verloren Sozialdemokratische Verein Vorwärts" feine regelmäßigen Vereins- vertagt. Der Vorstand erhielt eine Remuneration von 50 M. BeTochter und einem 16jährigen Sohne bestehenden Familie sorgen, Monats abhält. Die nächste Vereinsversammlung findet am Mittzumal auch der letztere feine Beschäftigung finden konnte. Seit woch, den 4. Mai, abends 8 Uhr, im Lokal von D. Lange statt. liche Maifeier- Versammlung für die Musiker einberufen wird, nach fich, des Sonntags wegen, die Kollegen nicht offiziell an den VorMonaten hatte der ordentliche und fleißige aber sehr gealterte Mann Angesichts der bevorstehenden Reichstagswahlen ist es Pflicht eines welcher gemüthliches Beiſammenſein ſtattfindet; am 1. Mai betheiligen mittags- Versammlungen. keine Arbeit finden können, so daß die Familie in größte Noth jeden Parteigenossen, sich unserem politischen Vereine anzuschließen. sich, des Sonntags wegen, die Kollegen nicht offiziell an den Vorgerieth. Dies hat er jedenfalls nicht länger ertragen können. Denn Gegen die Teltower Kreistagswahlen vom 13. und 14. d. M., Die Zahlstelle des Verbandes der Bäcker hielt am Dienstag, gestern Morgen ging er im Arbeitsanzuge fort, und nachdem die in welchen der Wahlverband der größeren ländlichen Grundbesizer den 26. April eine Versammlung im Englischen Garten ab. Nach Familie den ganzen Tag über vergeblich auf seine Rückkehr gewartet und Gewerbetreibenden des Kreises 22 Abgeordnete gewählt hat, ist hatte, fand man ihn gestern Abend auf dem Boden des Hauses iezt seitens einer Anzahl von Wählern der Vorortpartei beim Kreis- einem Vortrage von Paul Jahn über das Trucksystem wurde von erhängt vor. tage Einspruch erhoben worden mit dem Antrage, die sämmt einigen Rednern darauf hingewiesen, daß die Berliner Bäckergehilfen gleichfalls versuchen müßten, das Kost- und Logiswesen abzuschaffen. Befamit gegeben wird, daß von der Abhaltung einer Maiversammlung lichen Mandate der 22 Gewählten für ungiltig zu erklären. Ueber einige Gemeinden in der Nähe Berlins ist neuerdings in diesem Jahre Abstand genommen werde. folgende Verfügung getroffen worden: 1. Die Gemeinde Briz ist von dem Amtsbezirk Rirdorf im Kreise Teltow abgetrennt. 2. Der bisherige Amtsbezirk Budow in demselben Kreise ist aufgelöst worden. 3. Die bisher zu dem Amtsbezirk Rigdorf gehörige Gemeinde Britz und die zu dem bisherigen Amtsbezirk Budow gehörige Stationen Bierbankpolitik. Mit dem spanisch- amerikanischen Krieg dürfte Gemeinde Buckow sind zu einem neuen Amtsbezirk Britz vereinigt. fich demnächst die Staatsanwaltschaft zu beschäftigen habent. Der Gr. Ziethen und die bisher zu demfelben Amtsbezirk gehörigen 4. Die zu dem bisherigen Amtsbezirk Buckow gehörige Gemeinde 22jährige Handlungsgehilfe M. befand sich vorgestern in einer Gast- Gutsbezirke Gr. und Kl. Ziethen sind dem Amtsbezirke Rudow wirthschaft in der Chauſſeeſtraße, als von anwesenden Stammgästen Rr. 28 Bugetheilt und 5. bie zu dem bisherigen Amtsbezirke Bamburg eifrig über den spanisch- amerikanischen Krieg diskutirt wurde. Auch Buckow gehörige Gemeinde Lichtenrade dem Amtsbezirke Mahlow Wiesbaden 761 SW M. betheiligte sich an dem Gespräch und nahm entschieden Stellung worden. zugetheilt Die Veränderung der Amtsbezirks- München für Amerika, während fast die sämmtlichen übrigen Gäste sich auf in Wirk Wien 1. April dieses Jahres Eintheilung ist mit dem spanischer Seite befanden. Bei der Vertheidigung der gegenseitigen famkeit getreten. Durch die Abtrennung der Gemeinde Briß von Ansichten kam es zwischen M. und einigen anderen Gästen zu ſehr heftigen dem Amtsbezirk Nirdorf hat sich worauf besonders aufmerkſam Auseinandersetzungen, die schließlich zu einer offiziellen Kriegserklärung hinsichtlich der Zuständigkeit der Berliner im Lokal führten. M., der auf einen derartigen Ausgang der Streit gemacht werden soll frage nicht gerüstet" war, kam hierbei schlecht weg. Er wurde von Polizei über die Gemeinde Brig, soweit sie auf grund des Gesetzes feinen Gegnern arg gemißhandelt und erhielt u. a. auch einen mit vom 12. Juni 1889 und den dazu erlassenen Ausführungsbestimeinem stumpfen Gegenstand geführten Schlag auf den Stopf, durch mungen bestand, nichts geändert, ebenso ist andererseits durch die welchen er eine erhebliche Wunde erlitt. Der Verletzte begab sich zutheilung der Gemeinde Buckow zu dem Amtsbezirke Britz eine nach der Sanitätswache in der Eichendorffstraße, wo ihm ein Verband Zuständigkeit des Polizeipräsidenten von Berlin über die Gemeinde angelegt wurde. Der mißhandelte Kaufmann beabsichtigt, die An- Brig nicht begründet worden. gelegenheit der Staatsanwaltschaft zu übergeben, und so dürften sich Bie Vertreter der spanischen Interessen in Berlin N, demnächst in Moabit zu verantworten haben. Der blutgierige Valentin. Bei der letzten" Faust"-Ausführung im Königlichen Opernhause widerfuhr es Herrn Lassalle, der den Mephisto sang, daß er in der Duellizene Faust- Valentin von letzterem an der Hand mit dem Rapiere verwundet wurde. Er trug eine 3 Zentimeter lange, ziemlich stark blutende Wunde davon, die er hinter der Szene verbinden lassen mußte. Der Vorgang wurde im Publikum nicht bemerkt. 23 -Gerichts- Beitung. Witterungsübersicht vom 30. April 1898, morgens 8 Uhr. Barometer stand mm WindBunipa Windstärke Wetter Swinemde. 761 OSO 4wollig 760 OSO 760 SO Berlin 762 23 Temp. n. 6. 5° 6. 4° R. Stationen Barometer= stand mm Winds 8 Haparanda 773 9 Bunzia Windstärke Better Temp. n. G. 15° G.= 4° R. 1516.beb. 5 3bedeckt 2 Regen 4 heiter 9 Petersburg 771 2 10 Cort 1hlb. bed. 11 Aberdeen 11 Paris 743 NNO 753 SO 758 SSO 1 molten 3Regen 6 bedeckt 2hlb. bed. 12 62779 758 23 6 bedeckt Wetter- Prognose für Sonntag, 1. Mai 1898. Biemlich warm, theils heiter, theils wolkig, bei mäßigen füdöstlichen Winden; keine erheblichen Niederschläge. Berliner Wetterbureau. Beim Monatswechsel empfehlen sich folgende Partei- Speditionen: Schöne Berlin vierter Wahlkreis O.: Robert Wengels, Fruchts ftraße 30, Hof II.- SO.: Frizz Thiel, Staligerstr. 35 b. part. Sechster Wahlkreis( Moabit): Karl Anders, Salzwedelers Durch einen höchst sonderbaren Zufall ist der 34 Jahre Der Ausstand in der Schuhwaarenfabrik von Täschuer u. straße 8, part. im Laden. Wedding und Oranienburger Gesundalte Kutscher Franz Staamann, der in dem Abful rg schäft von Lüderitz. In der Strafsache gegen die Schuhmacher Ganzer, Büschel Vorstadt: Emil Stolzenburg, Wiesenstraße 14. Sidert arbeitet, in Lebensgefahr gerathen. Staamann brachte und Weber wegen Vergehens gegen die§§ 152, 153 der Reichs- brunnen: Wilhelm Gaßmann, Grünthalerstr. 64/65. RosenVorstadt und Schönhauser Vorstadt: Karl borgestern in der Schönhauser Allee einen Müllkasten, auf dem oben Gewerbe- Ordnung, über deren Verhandlung vor der VI. Straf- thaler Charlottenburg: Gustav Dentsch- WilmersGlas lag, auf seinen Wagen hinauf. Als er mit offenem Munde fammer des Landgerichts I wir unter obiger Spizmarke in der Mars, Kastanien Allee 95/96. Scharnberg, Schillerstr. 94, v. 1 Treppe. unten am Wagen stand, während sein Begleiter obenstehend den Nr. 97 unseres Blattes berichtet haben, wurde gestern( Sonnabend) dorf: Frau sübler, Sigmaringenstr. 34; und Frau Heinemann, Kasten in die Höhe zog, fiel eine Flasche herab und zersprang auf 9 1hr das Urtheil veröffentlicht. Der Gerichtshof hat die Aus- Sigmaringenstr. 35.( Hier ist auch die„ Brandenburgische Volls- Zeitung" zu Rixdorf: Ostermann, Erkstraße 6. dem Radreifen. Ein Scherben fiel Staamam in den Mund und führungen des Vertheidigers Dr. Löwenstein nicht zu den seinigen erhalten.) setzte sich so fest, daß es nicht möglich war, ihn ohne ärztliche Hilfe gemacht, sondern in Uebereinstimmung mit dem Staatsanwalt berg: Wilhelm Bäumler, Belzigerstr. 59, Seitenflügel part. wieder herauszubringen. Staamann, dem der Hals anschwoll, angenommen, daß eine Vereinigung zum Zwecke der Erlangung besserer Johannisthal- Nieder- und Ober- Schöneweide: Otto empfand bald heftige Schmerzen und wurde heiser. Im Kranken- Lohn- und Arbeitsbedingungen vorlag, der Thatbestand der angeführten John, Ober- Schöneweide, Siemensstraße 7; Bigarrengeschäft. Annahmehause bedurfte es einer Operation, um den Glassplitter zu entfernen Paragraphen der Reichs- Gewerbe- Ordnung also gegeben war. Der stellen: Nieder- Schöneweide: Karl Weber, Zigarrengeschäft. Johannisund die Gefahr zu beseitigen. Gerichtshof hat auch dem Antrage des Staatsanwalts gemäß die that: Senftleben, Reſtaurateur. Friedenau- Steglitz:. Bernsee, Kirchstraße 15 in Friedenau. Bestellungen nehmen entgegen in Festgestellt ist nunmehr die Persönlichkeit des Mannes, der am Strafen gegen Ganzer und Püschel erhöht, und zwar von je einem Steglitz: H. Mohr, Düppelstraße, 8, und Fr. Schellhase, AhornBaumschulenweg: Rich. Ulbricht, Marienthalers Freitag Morgen um 72 Uhr vor dem Hause An der Stadtbahn 43 Tage Gefängniß auf fünf Tage bezw. vierzehn Tage Gefängniß. straße 15a. von einem Wagen des Großschlächtermeisters Jänice aus der Frank- Hinsichtlich Weber's, gegen den die Beweisaufnahme etwas Bestraße 18, I. Außerdem ist sämmtliche Parteifiteratur, sowie alle wissenschaftlichen furter Allee 24 todtgefahren wurde. lastendes nicht ergeben hatte, wurde unter Aufrechterhaltung des Es ist der 44 Jahre alte Musiker Adolf Hartung, der Sohn eines Tischlers aus der Prinzen- erstinstanzlichen freisprechenden Urtheils auf Verwerfung der staats- Werte dort zu haben. Auch werden Inserate für den„ Vorwärts" anwaltlichen Berufung erkannt. Um genaue Angabe der Adresse wird Einen bezeichnenden Beitrag zu dem Kapitel von den un straße. Im Berliner Aquarium haben die an der großen Treppengrotte stehenden und in der Weise der Zimmer- Aquarien und Terrarien behandelten Ein Terrarium hat eine Anzahl einer Behälter neue Besetzung erhalten. hier noch nicht gezeigten Eidechsenart aufgenommen, nämlich der der eigent: Lichen Mauereidechse nahestehenden, schlank und zierlich gebauten, grün und braum gezeichneten spiztöpfigen Eidechse aus dem Süden Europa's. In cinem benachbarten Käfig sind spanische Rippenmolche, sowie italienische Erdmolche untergebracht worden. unter den entgegen genommen. Bilanz für das Geschäftsjahr 1897. Activa. Bilanz- Conto, 31. Dezember 1897. M. Ipf. 770 61 Bassiva. Per Darlehn- Conto. [ 33366 M. pf 647 95 6 593 70 " " " Materialien- Conto Mobilien- Conto Werkzeug- Conto 5 127 25 " 307 30 " 934, 70 Conto Corrent- Conto 899,45 Conto Corrent- Conto Geschäfts Antheil: Conto d. Mitglieder ,, Gewinn- u. Verl.- Conto Gewinn. 300 00 18039131 497 66 18039131 M. jpf. " Au Mobilien- Conto Abschreibung Werkzeug- Conto Abschreibung Unkosten- Conto Kredit. Per Materialien- Conto . M. pf19 418 53 54 19 . 165 00 • 18 701 68 • Gewinn Saldo 497 66 119 418 53 " Gewinn: und Verlust- Conto, 31. Dezember 1897. Debet. Verzweiflung wegen Krankheit und schlechten Geschäftsganges egründeten Versammlungsauflösungen lieferte eine Verhand- dringend gebeten. scheint der 32 Jahre alte Droschkentutscher Hugo Ebert in den Tohung, welche gestern vor dem Schöffengericht am Amtsgericht II getrieben zu haben. Der Mann verdiente wenig und litt häufig an stattfand. In der Gummiwaaren- Fabrit von Müller in NeuSträmpfen. Vorgestern Abend fand ihn seine Fuhrherrin Wittwe weißensee war zu Anfang dieses Jahres feitens des Chefs in Herrmann in der Schönholzerstr. 4 über der Krippe im Pferdestall Aussicht genomineit worden, daß jeder Arbeiter beim Verlassen der als Leiche an einem Nagel hängen. Fabrik durch den Portier einer Visitation unterzogen werden solle, In der Urania, Invalidenstraße, beginnen am 9. d. M. die Sommer um zu verhindern, daß Gummiwaaren entwendet und heimlich aus ferien. Das Programmt der letzten Woche weist noch einmal eine Reihe der Fabrit herausgebracht würden. Darüber herrschte eine er- An Kassa- Conto interessanter Borträge auf: Sonntag, G. Witt, Ueber den Mars", Montag, Arbeitern und diese kamen Dr. P. Spies, Ueber Röntgenstrahlen", Dienstag, Profeffor Müller, Vor: hebliche Erregung weltliche Thiere", Mittwoch, Dr. P. Schwahn, Bilder aus dem Himmels- überein, sich am 25. Februar d. J. in einem Lokale zu versammeln. raum", Donnerstag, Dr. G. Naß," Acetylen, das Licht der Zukunft?" Die Versammlung fand auch statt, schließlich erschien aber ein Freitag, G. Bitt, Bewohnbarkeit der Himmelskörper", Sonnabend, Gendarm, welcher dieselbe ohne weiteres auflöſte, weil eine AnDr. P. Spies, Flüffige Luft", Sonntag, Franz Görte, Malerische Wande meldung bei der zuständigen Behörde nicht erfolgt war. Der Fabrikrungen durch die Mark Brandenburg". Ausschuß, bestehend aus den Arbeitern May Schmiedice, Otto Schulz und Hermann Borstel, welche als Leiter der Versammlung fungirt hatten, wurden obendrein angeklagt, den§ 1 des Vereinsgejeges vom 11. März 1850 übertreten zu haben, indem sie eine Versammlung abgehalten hätten, in welcher öffentliche Angelegenheiten erörtert worden seien, ohne daß die vorgeschriebene polizeiliche Anmeldung erfolgt war. Die Beweisaufnahme, die sich ziemlich umfangreich gestaltete, ergab zur Evidenz, daß lediglich über die geplante Einführung der Visitation und die Verlängerung der Frühstick- und Vesperpausen, also lediglich über die internsten Angelegen heiten der Fabrik berathschlagt worden war. Der Gendarm, welcher die Auflösung der Versanunlung im Namen des Gesetzes aus gesprochen hatte, konnte gar keine Auskunft geben über die Angelegenheiten, welche in der Versammlung erörtert worden waren. Er beschränkte sich darauf, Schöneberg. Die hiesige Arbeiterschaft begeht die mai mitzutheilen, daß der Oberwachtmeister durch einen Schußmann feier in der Schloßbrauerei. Das Konzert begimit um 4 Uhr und erfahren habe, daß in dem betreffenden Lokale wohl eine Verwird von der Kapelle des Herrn Graß ausgeführt. Abends 8 Uhr: sammlung stattfinden müsse! Der Oberwachtmeister habe ihm den Festrede. Gehalten von Alfons Borchardt- Berlin. Wir er Befehl gegeben, die Versammlung aufzulösen, da dort jedenfalls(!) warten einen zahlreichen Besuch. Ferner machen wir noch darauf öffentliche Angelegenheiten erörtert würden. Diesen Befehl habe er aufmerksam, daß am Montag, den 2. Mai, abends 8 Uhr, bei Obst, stritte ausgeführt. Der Amtsanwalt beantragte darauf selbst die Grunewaldstr. 110, eine Versammlung des Arbeiter Freisprechung der drei Angeklagten, da diese zur Anmeldung ihrer welcher der Genosse Bersammlung gesetzlich nicht verpflichtet waren. Als sich nun der Bildungsvereins stattfindet, in Meiling einen Vortrag über: Das Wahlgesetz und die Rechte der Gerichtshof zur Berathung zurückgezogen hatte, entspann sich zwischen dem Amtsanwalt und dem Gendarm folgender Charlottenburg. Den politischen und gewerkschaftlichen Ver- Dialog. Amtsanwalt:„ Herr Wachtmeister, ich rathe Ihnen, in Zueinen die Mittheilung, daß am Donnerstag, den 5. Mai, eine Bolts- funft etwas vorsichtiger zu sein, sonst tönnte es Ihnen leicht versammlung stattfindet. Es wäre wünschenswerth, daß zu diesem einmal passiren, daß Ihnen die Kosten des Verfahrens auferlegt Der Ver- würden!" Gendarm:„ Ich habe nur auf Befehl des OberLage keine andere Versammlung einberufen würde. Amtsanwalt bemerkt: Dann sagen trauensmann Schlender ist auf längere Zeit verreist. Die Partei- wachtmeisters gehandelt!" Feuerbericht. Sonnabend früh 9 Ubr brannte Invaliden straße 9 der Fußboden und die Baltenlage in großer Ausdehnung, so daß das Haus beträchtlichen Schaden erlitt. Nachmittags 5 Uhr gingen Neue Hochstraße Nr. 16 Betten in Flammen auf Wähler halten wird. Aus den Nachbarorten. oder 119 418/53 Mitgliederzahl am 31. Dezember 1897: 8ehn. Neu eingetreten ausgetreten Reine. Betrag der Haftsumme. Geschäftsguthaben. . 300,00 m. 300,00" Genossenschafts- Tischlerei Ostend ( Eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftflicht.) Vereinszimmer, gr., Simeonstr. 23.| Freunden u. Bet. empf. m. Bigarrenund Tabat- Geschäft. 200 Thaler, zu Schwarze Sommer- Capes, folange Borrath, zu W. 2, 3, 4 2C., anstatt 10-30 M. Von 3-6 Uhr. Arbeitsstätte Kottbuser Ufer 56, 31326 Hof 3 Tr. links. Kanarienh., Zuchth. u. Vorschläger H. Wibbing, C., Spreeftr. 10. Kinderwagen Räder, Balliſadenſtr. 101. Gute Bäckerei, bertaufen. Adr. verf. billig Beifert, Beuffelstr. 46. „ Gelegenheitskauf", Gerstmann, Annoncen- Bureau, Alexanderplatz 1. Sproffer, Nachtig., alle Sorten Waldanchester Sammet, ge: Roppenstr. 60. vögel, Bogelbauer billig. 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Mai, abds. 8 1hr, b. Buske, Grenadierftr. 33: ammlung vont 24. Januar 1898, zehnte Abänderung zum Statut, sind vom Bezirksausschuß genehmigt und betragen die wöchentlichen Beiträge vom 1. Mai 1898 ab Oeffentl. Versammlung mit Frauen. Der 1. Mai und seine Bedeutung. Nach der Versammlung: Gemüthliches Beisammensein. 33296] Die Agitationskommission. Achtung! Wilmersdorf. Achtung! Klingenberg's Volksgarten, Berlinerstr. 40. Sonntag, den 1. Mai 1898: Großze Maifeier bestehend in Garten- Konzert und Ball. Uuter Mitwirkung des Gesangvereins„ Vereinigte Sänger Wilmersdorfs". 222/15 Festrede, gehalten vom Reichstags- Abg. W. Liebknecht. Lebende Bilder. Die Kaffeeküche ist von 2 Uhr nachmittags ab geöffnet. Anfang 4 Uhr. Programm 20 f. Tanz 50 Pf. Der Vertrauensmann. Hierzu ladet ergebenst ein Friedrichsberg. Sonntag, den 1. Mai cr., im Lokale des Herrn Paul, Rummelsburgerstr. 24/25: Große Mai- Feier. Grosses Garten- Konzert, I. st. 60 Pf., II. t. 27 Bf., III. st. 30 f., IV. I. 21 Pf. Die Nachträge werden vom Montag, den 2. Mai, verausgabt.[ 32816 Der Vorstand. 3entral- Kranken- u. Sterbekasse der Tischler u. and. gewerbl. Arbeiter. ( Dertliche Verwaltung Berlin E.) Am Montag, den 2. Mai 1898, abends 8 Uhr, bei Bergemann, Base: walterstr. 3, 33466 1. Berichterstattung der Delegirten von der am 2. Osterfeiertage abgehaltenen Konferenz der Maurer der Provinz Brandenburg. 2. Verschiedenes. Wir fordern alle organisirten Kollegen, sowie alle Maurer, welche ein Interesse an der Aufbesserung unsere 132/9 Der Vertrauensmann der Berliner Maurer( zentraler Richtung): Karl Panser, Frankenstr. 3. Achtung! Maurer! Achtung! Dienstag, den 3. Mat, abends 8 1hr, im Lokal des Herrn Stechert, Andreasstr. 21: Deffentliche Versammlung der Maurer Berlins und der Umgegend. Tages Ordnung: 1. Bericht der Delegirten vom Kongreß der lokalorganisirten oder auf grund des Vertrauensmännersystems zentralisirten Gewerkschaften Deutschlands. 2. Bericht von der Konferenz der durch Vertrauensmänner zentralisirten Maurer Deutschlands. Bericht des Vertrauensmannes und Neuwahl desselben. 132/10 Alle auf dem Boden der Vertrauensmänner- Zentralisation stehenden Maurer sind hierzu eingeladen. Der Vertrauens mann: W. Ueckert, Calvinstr. 10. Stralau- Rummelsburg. Sonntag, den 1. Mai 1898: Große Mai- Feier in der„ Viktoria- Brauerei" in Stralan. Grosses Garten- Konzert unter gütiger Mitwirtung von vier Gesang Vereinen. Jm Saale: Grosser Ball. Entree 10 Bf. 222/16 Anfang 4 Uhr. Herren, welche am Tanz theilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. Bei ungünstiger Witterung findet das Konzert im großen Saal statt. Das Fest- Komitee. Nachmittags 2 Uhr im selben Lokale: Als Verlobte empfehlen sich Helene Teichert Leopold Kistner Berlin, 1. Mai 1898. = [ 3300B Unserm Kneip und Sauf Bruder Rud. Hoffmann gen. Peipelkin zum heutigen Wiegenfeste ein donnerndes Hoch, daß die ganze Waffergaffe und Hotel de Frank's wackelt. 3313b W. H. G. 0. Todes- Anzeige. Allen Freunden und Bekannten die tra arige Nachricht, daß unser lieber Stan Hermann im Alter von Mitglieder- Versammlung. Gr. Dolksversammlung. 1 Jahr plöglich am Herzschlage Tagesordnung: Kotzke. Der Einberufer. 1. Abrechnung vom 1. Quartal Tagesordnung: Die Bedeutung der Maifeier. Referent: Genosse 1898. 2. Innere Kassenangelegenheiten. Sprechstunde findet an diesem Abend nicht statt. Mitglieds: buch legitimirt. Zahlreichen Besuch erivartet Die Ortsverwaltung. Orts- Krankenkasse der Korbmacher zu Berlin. Deutscher Holzarbeiter- Verband. Bahlstelle Berlin. Parkettbodenleger. ist. Die trauernden Hinterbliebenen Hermann Eichelhardt u. Frau. Die Beerdigung findet Montag um 2 Uhr auf dem Freireligiösen Fried: 33266 hof, Pappel- Allee 17, statt. Danksagung. Allen Verwandten und Freunden, welche meiner verstorbenen Frau die tiefgefühlten Dank. 33486 Montag, den 2. Mai, abends 8 Uhr, bei Zubeil, Lindenstr. 106: Tezte Ehre erwiesen, sage ich meinen Versammlung. Montag, 9. Mat, abends 81/2 Uhr, Montag, den 2. Mai 1898, abends 8 1hr, bei Rautenberg, im Saale des Hrn. Scholze, Oranien straße 51: Ordentliche ausgeführt von Zivil. Berufsmusikern unter Mitwirkung der Arbeiter: General- Versammlung. 223/2 Gesangvereine von Friedrichsberg. Anfang 4 Uhr. Entrée 20 Pfg. Im Saale: Tanz. Herren, die daran theilnehmen, zahlen 30 Pfg. nach. Der Vertrauensmann. Verband der in HolzbearbeitungsFabriken u. auf Holzplähen beschäft. Arbeiter Deutschlands. Tages Ordnung: 1. Jahresbericht. 2. Bericht der Jahresprüfungs: Kommission. 3. Ersatzwahl eines Borstands: mitgliedes( Arbeitsnehmer). 4. Gehaltserhöhung des Rendanten. 5. Verschiedenes. Der Vorstand. 98/15 J. A.: Karl Schwedler, Vorsitzender. Vortrag. Diskussion. Verschiedenes. Oranienstraße 180: der Tischler Branchen- Versammlung Schulz, Oranienstr. 198. Die gegen Frau Stod gethane Beleidigung nehme hiermit zurück. 33076 Kolowski, Wollinerstr. 15. Rheinpfälzer! 3259b empfiehlt Lokal Brandenburgstraße 41. auf Telephon und photographische Apparate. ereinssimmer, faffend 30-40 Ber Tages- Ordnung: 1. Wie treten wir dem Ansinnen der Unternehmer wirksam entgegen? 2. Haben sich die Lohnverhältnisse seit der letzten Branchen- Versamuilung gebessert? Es ist Pflicht eines jeden Einzelnen, zu erscheinen; besonders sind die Kollegen von Fischer u. Ko., Stallschreiberstr. 57 u. 61, eingeladen. 80/2 Die Ortsverwaltung. Lackirer!! Achtung! Kürschner. Achtung! Filiale IV. 32886 Freunden, Bekannten, Genossen empfehle meine Lokalitäten nebst sanen, mit Instrument. Angenehmer Familien- Aufenthalt. ff. Versandbier. ff. Weißbier. W. Mehlberg, Weißenburgerstr. 38. Allen Parteigenossen empfiehlt bet Sommerausflügen sein Lokal, Saal und Garten mit 2 neuen Kegelbahnen, Billard und Kaffeeküche. 32716 E. Herrguth, Adlershof, Oppenstraße, 8 Min. v. d. Bahn geleg. Dienstag, 3. Mai, abends 82 Uhr, Sonnabend, 7. Mai, in der Brauerei Friedrichshain Speisen u. Getränke zu flein. Preisen. bei Schöning, Köpnickerstr. 68. Montag, den 2. Mai, abends 8 Uhr, Versammlung. bei Wilke, Andreasstraße 26: Mitglieder- Versammlung der Filiale Berlin I. Tagesordnung: am Königsthor: 2. Stiftungs- Felt 1. Bortrag des Herrn Th. Metzner des Verbandes der in der Kürschner- Branche beüber: Die Bestrebungen zur Hebung des Handwerks. 2. Diskussion. 3. Ber schäftigten Arbeiter u. Arbeiterinnen Berlinsu. Umg. schiedenes. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen wird gebeten. Gäste will tommen. Kollegen, die bei Jnnungs eingeladen. Grosser Fest- Ball. Anfang 82 Uhr. Eintritt: Damen 30 Pfennig, Herren 50 Pfennig. Billets sind zu haben bei den Komiteemitgliedern und im Restaurant lichst eingeladen. 93/8 Tagesordnung: 1. Vortrag des Gen. Millarg meistern arbeiten, sind hiermit besonders Soyka, Landwehrstraße 11. Freunde und Gönner des Berbandes find freundüber: Arbeitsvertrag und verschiedene Arbeits- 124/10 bedingungen." 2. Distuſſion. 3. Gewerkschaft liches. 82/8 Die Kollegen werden ersucht, pünktlich und zahlreich zu erscheinen. Der Vorstand. Der Vorstand. Tapezirer. Filiale Nord: = Das Komitee. Eberswalde, Victoriastr. 34, Restauration u. Fremdenlogis bon August Schulz. Vereine fönnen angenehmen Rauscher machen. 49162* Trauringe 49348* eigener Fabrit Dukaten von 10 Mk. an H. Arbeitervertreter Verein Berlin. u. Gotthilf, Dienstag, den 3. Mai, abends 8% Uhr bei Buske, Grenadierstr. 33; Goldschmiedes Meister, 64 Alexandrinenstr. 64 Ecke Dresdenerstraße. Mitglieder- Bersammlung Mitglieder Versammlung. Bettfedern- Spezialgeschäft Montag, 2. Mat, abends 81/2 Uhr, Verband aller im Handels- n.Transportgewerbe bei rü'ndel, Brunnenstraße 188. besch. Hilfsarbeiter Berlins u. Umgegend. Bureau und Arbeitsnachweis: Kommandantenstr. 25, I( An d. Alten Jakobftr.) Telephon: Amt IV, 3973. Dienstag, den 3. Mai, abends 8½ hr: Große Agitations- Versammlung in den ,, Armin- Ilallen", Kommandantenstr. 20. Tages Ordnung: 1. Mittheilungen. 2. Vortrag über: Moderne Riesenfernrohre". Referent: Ingenieur P. M. Grempe. 3. Organisations: u. Berufs: fragen. Ref.: Roll. H. Hopf- Frankfurt a. M. Gäste haben Zutritt. Bei dieser Gelegenheit sehen wir uns veranlaßt, diejenigen Einrichtungen, welche wir zu gunsten unserer Mitglieder getroffen haben, bekannt zu geben. Bei einem Beitrag von 15 Pf. pro Woche bieten wir: 1. Einen vollständig unentgeltlichen Arbeitsnachweis, welcher auch für ben Unternehmer unentgeltlich ist. 2. Unterstützung in Strantheitsfällen pro Woche mit 5 M. 3. Unterstützung in Sterbefällen des Mitgliedes oder dessen Ehefrau bis zur Höhe von 70 M. 4. Unterstützung bei Sterbefällen von Kindern bis zur Höhe von 20 M. 5. Außerordentliche Unterstützung bei be fonderen Nothfällen, bei Arbeitslosigkeit 2c. 6. Unentgeltlicher Rechtsschutz bei Lohnstreitigkeiten, ebenso unentgeltliche Auskunft und Rath bei allen Rechtsfragen 2c. 7. Unentgeltliche Benugung einer intereſſanteri, über 800 Bände zählenden Bibliothek. 8. Unentgeltliche Lieferung der am 1. und 15. jeden Monats erscheinenden Fachzeitung in welcher die Berufsvorkommnisse erörtert und alles Wissenswerthe den Mitgliedern bekannt gegeben wird. 9. Pflege der Kollegialität durch Veranstaltungen von geselligen Abenden und größeren Vergnügungen. 10. Beranstaltung von Versammlungen mit wissenhaftlichen und belehrenden Vorträgen. 75/5 1. Statistisches aus unserm Geverbe. 2. Diskussion. 3. Vereins: angelegenheiten. Filiale Süd: Tages Ordnung: 1. Bericht aus den amtlichen Nachrichten. 2. Diskussion. 3. Ver: schiedenes. Der Vorstand. Das Erscheinen sämmtlicher Mitglieder ist erwünscht. Gäste 53/5 haben Zutritt. Achtung, Schuhmacher! General- Versammlung montag, den 2. Mat, abends 8%, Uhr, im Lokale des Hrn. Müller, Mittwoch, 4. Wtai, abends 81/2 Uhr, bei Zubeil, Lindenstraße Nr. 106. 1. Bericht des Vorstandes. 2. Ersatzwahl. 3. Vereinsangelegenheiten. 177/11 Die Ortsverwaltung. Gem. Chor sucht anständige Damen und Herren als Mitglieder. Vereinsabend jeden Donnerstag von 9-11 Uhr bei Altmann, Neue Hochstr. 49. Johannisstraße 20: Oeffentliche Versammlung aller in der Schuhindustrie beschäftigten Arbeiter n. Arbeiterinnen. Tages Ordnung: 1. Berichterstattung vom Schuhmacher- Kongreß. 2. Diskussion. 3. Die Lohnabzüge in der Friedrichstadt und Stellungnahme zu denselben. 4. Verschiedenes. Das Erscheinen aller Kollegen ist Ehrenfache. Die Agitationstommiffion. 33226 Donnerstag, den 5. Mai dieses Jahres, abends 8½ Uhr: Restauration Vorort Berlin, Familienverhältnisse halber billig zu verkaufen. Auskunft ertheilt A. Kopp, Friedrichsberg, Friedrich Karlstr. 4. Empfehle meine Restauration und 2 Vereinszimmer mit Piano, für Zahlstellen und Vereine. Ernst Lier, Aufnahme neuer Mitglieder findet statt: täglich in unserem Bureau, in fämmtlichen über Berlin, Schöneberg u. Charlottenburg verbreiteten 40 Baht 4953*] Alte Jakobftr. 119. stellen, sowie in den Versammlungen, welche jeden Dienstag nach dem ersten im Monat in den ,, Arminhallen", Kommandantenstr. 20, abgehalten werden. Um Beitritt in unsere Vereinigung bittet Der Vorstand. Berliner Genossenschafts- Bäderei ( Eingetragene G. m. b. h.) SchutzMarke Neue Hochstr. 16. Telephon Amt III 2931. Planufer 16. empfiehlt ihr vorzügliches reines Roggenbrot, bas täglich frisch in 400 Ber: kaufsstellen, die durch unser Plakat fenntlich gemacht sind, zu haben ist. Durch Inbetriebſetzung eines dritten Ofens sind wir jetzt in der Lage, ein bedeutend größeres Quantum zu liefern. 49052* Der Vorstand. PROMPT DURCH ERICH PETERS.CIV.JNGENIEUR BERLIN SW.29.MITTENWALDERSTR.24. atente Sichere Heilung bei Rheumatismus, Gicht, Schwäche: zuständen und Nervenleiden 2c. findet [ 48892 man im Große öffentliche Krankenkassen- Versammlung Berlins und Umgegend in ber Germania Brauerei, Frankfurter Allee 53. Tages Ordnung: 1. Bortrag des Herrn Dr. Friedeberg über Schwindsucht und Lungenheil2. Diskussion. stätten. 266/18 Der Einberufer. Ruderverein„ Vorwärts". Allen Anhängern des Rudersports, der eine gesunde und kräftigende Einwirkung auf den gesammten Organismus des menschlichen Körpers aus: übt, ist jetzt bei der beginnenden Sommerzeit die Gelegenheit geboten, dem obigen Verein beizutreten. Der Ruderverein" Borwärts" macht es jedem Arbeiter möglich, diesen Wunsch erfüllt zu sehen. Am Donnerstag, den 12. Mai cr., findet bet Stabernack, Inselstr. 10, eine Vereinsversammlung verbunden mit einem Vortrag über das Rudern statt, zu der jeder Anhänger des Wassersports herzlich willkommen ist. Wer ein wirkliches Intereffe für den Wassersport und die Natur hat, der versäume nicht, der oben bezeichneten Vereinsversammlung beizuwohnen. Ruderverein" Vorwärts". Naturheilbad Gesundheit 266/17 Waschbei mäßigen Preisen Elsafferstr. 39, am Oranienburger Thor. 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( Ohne Gewähr.) 56 285 1001 33 91 329 84 578 2011 92 121 79 289 856 74 562 716 38 859 80 3023 62 217 544 691 718 38 875( 500) 918 88 4134 248 569 678 891 949 70 5056 11 85 97 255 402 553 602 54 743 881 904 6267 316 437 [ 300] 42 76 551 55 682 822 7081 58 121 274 77 325 538 640 46 766 808 35 87[ 10 0001 993 8047 52 60 71 76 82 824 608 775 925 9081 313 62 407 588 830 926 10039 96[ 500] 119 53 389 694 11205 364 448 507 704( 8000] 954 87 12062 192 295 302 8 420 567 94 621 811[ 800] 13230 388 70 563 626 746 67 839 95 982 14023 145 73 268 93 393 415 42 512 886 945 47 15010 31 69[ 500] 389 506 618 38 16288 394[ 500] 579 635 79 705 17159 277 528 867 993 18040 195 241 517 44 653 61 815 974 19386 446 49 511 80 616 32 44 57 726 858 956 20148 95 288 96 395 826 36 65 918[ 1500] 21064 89 194 229 387 609 726 803 85 22175 964 28140[ 1500] 248 532 47 96 609 758 880 24211 380[ 1500] 677 709 23 850 25182 333 506 73 885 47 961 26046 525 67 618 ( 500) 63 701 27132[ 8000) 225 429 514 17 53 718 31 966( 500] 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225007 242 64 333 55 3m Gewinnrade verblieben: 1 Gewinn zu 500000 M., 2 zu 200 000 Mt., 1 au 150 000 Mt., 1 au 100 000., 18 75 000 9, 2 au 50 000 Mt., 7 au 30 000 r., 15 au 15 000 Mart, 34 8 10 000 t, 72 zu 5000 Mt., 887 au 3000. 969 au 1500 Mt., 1048 zu 500 Wt. 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( Dhne Gewähr.) 41 88 94 102 12 63 85 506 60 68 704 88 806 20 1036 723 865 2008 87 127 470 535 53 71 952 91 3094 168[ 8000] 442 524 79 737 831 52 4427 658 851[ 800] 59 947 5072[ 1500] 682 791 964 65 6020 35 76 357 83 430 543[ 300] 97 605 7144 309 38 55 406 46 933 98 8031 214[ 1500] 429 71 543 724 46 48 812 928[ 300] 9078 280 375 493 598 621 24[ 1500] 727 967 10071 141 390 612 47 868 69 11088 105 7 210 894 446 542 77 799 981 65 99 12099 776 93 932 18065 70 74( 300) 243 81[ 800] 480 700 855 985[ 15000] 14012 32 332 773 903 41 92 15002 160 205 33 49 881 466 666( 300) 70 76 767 822 10127 464 569 610 906 17298 336 491 585 656 57 59 899 18008 214 360 79 88 500 62 83 666 748 842 970 19006 172 92 228 80 332 426[ 1500] 637 719 868 904 83 20022 25 31 108 35 77 306 23 473 582 624 29 738 [ 3000) 824 66[ 1500] 939 21056 67 72 231 80 94 319 30 446 558 686 701 27 43 22019 161 204 422 96( 500) 500 32( 500] 36 646 884 997 28023 70 192 259 65 303 527 638 728 824 30 81 937 24008 80 182 288 45 78 300 606 SO 711 25047 74 81 92 162 257 468 578 620 710[ 300] 868 983 26289 887 406 87 538[ 3000] 906 32 43 27099 488 90 551 719 66 69 893 963 28003 104 15 27 374 459 88 621 28 69 83 762 90 844 72 77 934 57 29280 404 511 608 65 751 30136 64 245[ 500] 334 514 88 601 79 879[ 500] 87 [ 500] 953 60 81010 68 87 250 548[ 1500] 764 813 25 68 980 82021 391 462 538 602 31 758 64 805 963 88091 167 354 606 75 76 809 992 84343 48 813 42 917 67 [ 1500] 35097[ 300] 290[ 3000] 346 511 609 68 775 809 [ 3000] 36058 104 220 349 500 893 37036 49 69 282 391 450 96 659 700 29 79 82 827 55 909 21 38080 114 20 83 202 361 81[ 300] 444 786 89005 71 82 158 70 338 444 786 3900 613 743[ 1500] 887 40170 373[ 3000] 628 30 767 887 63 41004 15 23 801 89 633 66 722[ 500] 822 48 98 42074 321 52 96 446 557 647[ 1500] 828 44 43014 444 75 588 636 867 [ 1500] 94 44050 134[ 1500] 43 385 432 96[ 300] 706 834 45004 53 74 151 88[ 1500] 240 48 53 85 345 417 28 805 32 950 46059 124[ 500) 67 572[ 3000] 860 47096 175 298 342 481 561 704 29 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779 931 59205 79 895 485 550[ 800] 56 649[ 500] 832[ 3000) 947 7395 99 300 21 412 690 786 820 900 62[ 500] 65 179079 21 60007 49( 800) 74 181 98 330 542 682 871 78 945 61112 219 46 55[ 8000] 587 88 711 950 62011 42 66 291[ 300] 334 682 810 27 991 63071 110 30 320 508 635 50 728 812 78 64060 174[ 3000] 202 25 79 307 [ 1500] 71 629 784 65004 117 370 525 61[( 500) 632 78 88 96 700( 500] 27 66043 76 188 225 305 80 490 98 543 613 37 42 97 868 908( 3000) 67133 234 40 68 344 94 550 93[ 300] 666 713 80 822 921 67 68208 347 400 60 727 843 953 96 69117 284 483[ 300] 558 83 622 66( 300) 709 97 832 70273 333 36 418 555 664 91 909 71096 241 372 414 19 50 827 72006 241 364 78 87 407 531 42 80 617 25 84 844[ 500) 73 83 73137 74 598 607 37( 1500) 95 769 812[ 800] 55 913[ 3000] 74252 75 312[ 1500] 432 507 31 92 691 773 959 75138 94 697 952 99 76006 28 30 38 103 395 467 87 556 716 76 81 879 936( 300) 77100 358 493 795 812 42 45 78139 68 72 288 718 816 17[ 3000] 35 47 79093[ 300] 203 374 653 63 80322 25[ 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224079 265 407 31 49 617 22 746 961 225026 1 173 74 328-456 Im Gewinnrade verblieben: 1 Gewinn an 500 000 22., 2 zu 200 000 r., 1 3 150 000 2,1 3 100 000 m., 13 75 000 Mt., 1 au 50000 Mt., 7 au 30 000 t., 14 au 15 000., 33 au 10000 r., 71 zu 5000 m., 811 au 3000., 926 au 1500 Mt., 1010 zu 500 Mt. Verantwortlicher Redakteur: August Jacobey in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin, Nr. 101. 15. Jahrgang. 2. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. Abgeordnetenhaus. 69. Sigung vom 30. April. 11 Uhr. Am Ministertische: Kultusminister Dr. Boffe. Auf der Tagesordnung steht die Interpellation Got Hein: Welches sind die Gründe, aus denen die Regierung die Genehmigung zur Errichtung eines von den städtischen Behörden in Breslau beschlossenen Mädchen- Gymnasiums versagt hat? Minister Bosse erklärt sich zur sofortigen Beantwortung bereit. bg. Gothein( frs. g.) begründet die Interpellation. Wie ein Schlag aus heiterem Himmel kam die Mittheilung von der Verfagung der Genehmigung, ein Mädchengymnasium in Breslau zu errichten. Das Fehlen von Gründen hat große Erregung in der Bevölkerung Breslaus und auch bei den dortigen Behörden hervorgerufen, denn gerade bei versagenden Bescheiden ist es eine Forderung der Höflichkeit, Gründe anzugeben. Redner schließt mit dem Ausdrucke der Hoffnung, daß eine Verständigung sich erzielen Tassen wird. gelehrten Studium zugelassen und mit welchen Rechten sie zugelaffen werden sollen, tönnen wir solche Anstalten nicht genehmigen. Die Gründe in dem Bescheide anzugeben, wurde unter laffen, da die Sache Eile hatte und für die Ausarbeitung der Gründe feine Beit blieb. Wenn das zu einer mißverständlichen Auffassung geführt hat, so bedauere ich das. Sonntag, 1. Mai 1898. Abg. Glattfelter( 8.) schließt sich den Ausführungen des Abg. Dittrich an. Wenn Weiber über ihre Sphären steigen, entfliehen sie ihrem besseren Jch. Abg. Stöcker bleibt dabei, daß die weibliche Bildung eine andere sein soll als die männliche, auch für die Aerzte. Abg. v. Schenckendorff( natl.) bemerkt, daß seine Fraktion zu Auf Antrag des Abg. Rickert( frs. Vg.) findet die Besprechung dieser Frage nicht Stellung genommen habe. Der Versuch der Stadt der Interpellation statt. Breslau sei durchaus anzuerkennen; allein die Vertreter der Stadt Abg. Rickert: Der Minister hätte doch wohl Gelegenheit finden hätten in einer so wichtigen Sache vorher Fühlung mit dem tönnen, seine Gründe anzugeben. Auch wäre eine gründlichere Minister nehmen können. Gegen die geplante Anstalt selbst walten Erörterung der pädagogisch- technischen Seite der Frage sehr nüglich manche Bedenken ob. Die Aeußerungen des Ministers lassen hoffen, gewesen. Eine politische Parteifrage liegt hier nicht vor, da auf der daß er die Frage zu einem guten Ende führen wird. Linken des Hauses Gegner der Frauenbewegung und auf der Rechten Abg. Gothein giebt zu, daß es besser gewesen wäre, wenn der eifrige Anhänger derselben sizen. Warum soll man in Preußen nicht Breslauer Magistrat zunächst vertraulich beim Ministerium antönnen, was man in dem fleinen Baden gekonnt hat? Man sollte gefragt hätte. Andererseits hätte auch der Dezernent auf die großen bei Zeiten die berechtigten Forderungen der Frauen erfüllen, damit Schwierigkeiten hinweisen und ein Magistratsmitglied benachrichtigen nicht schließlich eine Strömung die Oberhand gewinnt, die wir alle tönnen. Breslau bezweckte nichts weiter, als den jungen nicht billigen.( Bravo links.) Mädchen Gelegenheit zu geben, sich die Bildung anzueignen, die ste Kultusminister Dr. Boffe: Die Angelegenheit hat durchaus Abg. Graf Limburg- Stirum( f.) ist mit der Erklärung des Mi- sich als Extranerinnen auch erwerben müssen. feine sensationelle Bedeutung; sie würde eine solche haben, wenn die nisters einverstanden. Unter seinen politischen Freunden in diesem Abg. Plek( 8.) erklärt sich als Gegner der Frauenbewegung. Erlaubniß ertheilt worden wäre. Da das nicht geschehen ist, so ist Hause gebe es teinen, der die Wünsche Rickert's theile. Schließlich Nach einer Rede des Abg. Wetekamp, die lediglich den Charakter das Feuer, dessen helles Auflodern zu besorgen war, in fich zu- laufe diese Bewegung doch nur darauf hinaus, für die Frauen einer persönlichen Bemerkung hat, wird die Debakte geschlossen und sammengefunken. Es handelt sich um einen ganz individuellen Staatsanftellungen zu gewinnen. Mädchen in dieselbe Unterrichtsform der Gegenstand verlassen. Einzelfall. Die Bildungsmöglichkeit den jungen Mädchen zu ver- hineinzuzwingen, nach welcher Knaben erzogen werden, ist ein Bei dem sodann folgenden Bericht der Staatsschulden schränken, beabsichtige ich nicht; dazu habe ich auch gar nicht die fundamentaler Fehler. Soweit weibliche Berufe gestattet werden Kommission über die Verwaltung der Staatsschulden im Jahre Möglichkeit. Aber alle meine Räthe votirten für Versagung der müssen, kann man diese wohl einrichten, ohne die formalen Vor- 1896/97 stellt Genehmigung und ich übernehme für den Bescheid die volle Ver- bedingungen zu stellen. So scheint das Abiturienteneramen der Abg. Lückhoff( frt.) als Mitglied der Staatsschulden- Kommission antwortung. Nicht unbedenklich sei ihm schon die Eingabe des Mädchen ganz überflüssig. mit, daß aus Anlaß des Falles Grünenthal eine Erörterung der Breslauer Magistrats erschienen, der über die Ziele und Auf- Abg. Wetekamp( frs. Vp.): Es hat der Stadt Breslau ganz Kontrollmaßregeln stattgefunden habe; diese habe ergeben, daß die gaben der Mädchenbildung sich verbreitete. Es war namentlich ferngelegen, einen Vorstoß gegen die Unterrichts- Verwaltung zu Kontrollen bereits in der Fabrik beginnen und sich fortpflanzen bis her Wunsch darin ausgesprochen, daß das Abiturienteneramen die unternehmen. Daß ein Bedürfniß für diese Anstalten vorliegt, zur Fertigstellung der Dokumente in der Staatsschulden- Berwaltung, Mädchen von dem Lehrerineramen befreien sollte. Dies war sogar als beweisen die vielen Privatanstalten, die fortlaufend entstehen. Wenn so daß Grund zu Besorgnissen nicht vorhanden ist. ausdrückliche Voraussetzung in dem Gesuch des Magistrats be- der Minister die Mädchen für den künftigen Beruf als Hausfrau er- Der Bericht und einige weitere Rechnungssachen werden erledigt zeichnet, das dadurch als ein Vorstoß, als eine Kraftprobe zu bezogen wissen will, so werden die Mädchen ihm sehr dankbar sein, trachten war, dem wir entgegentreten müssen. Wir stehen dem Be- wenn er ihnen die nöthigen Männer zum Heirathen besorgt. ftreben junger Mädchen, sich zu Erwerbszweden eine höhere Bildung Abg. Dr. Dittrich( 8.): Die Regierung hat in der Frauenfrage zu erwerben, sympathisch gegenüber, soweit ein Bedürfniß schon zu weit nachgegeben. Wir anerkennen, daß das Bedürfniß hierzu vorhanden ist. Schon heute stehen den Damen zu diesem nach einer Erweiterung der weiblichen Berufsthätigkeit vorhanden 8ived alle Pforten der Wissenschaft offent. Wir haben den ist; aber sie fann nur insoweit als berechtigt gehalten werden, als Damen das Studium der Medizin ermöglicht, ich selbst habe die sie nicht auf Kosten der Männer sich ausdehnen will. Die Regierung Initiative bei den Reichsbehörden ergriffen, um die Approbation der wird gut thun, die bereits gemachten Konzessionen möglichst wieder Die Filiale Il des Textilarbeiter Verbandes hielt am Damen zu ermöglichen. Aber das habe ich nur gethan, um den einzuschränken. 19. d. M. Versammlung ab. Der Kassirer erstattete Bericht vom Damen die Bahn zu ebnen, die selbst über sich zu entscheiden die Abg. Stöcker( f.): Die Genehmigung der Breslauer Anstalt legten Quartal und wurde ihm Decharge ertheilt. In die Arbeitsnöthige Reife befizen. Anders liegt die Sache, wenn 12 jährige würde einen unbegreiflichen Verstoß gegen alle bisherigen nachweis- Kommission wurde Eberlein gewählt, in die FachMädchen in die Gymnaftaltlassen übergeführt werden sollen. Wir wollen Grundsäge unseres Schulwesens bilden. Die Grundsäge für die kommission Brandt. Nachdem die Sazungen des Verbandes der die Mädchen zu Gehilfen, nicht zu Konturrenten der Männer, vor allem Erziehung der Knaben müssen andere bleiben, als die der Arbeitsnachweise verlesen waren, war die Versammlung dafür, daß aber zu tüchtigen Hausfrauen erziehen.( Bravo!) Es liegt ein Be- Mädchen. Die altklassische Bildung ist für Mädchen nicht nöthig der Arbeitsnachweis der Filiale diesem beitritt. dürfniß für solche Anstalt nicht vor. Die 24 Schülerinnen in Breslau, und schädlich und hier könnte die Unterrichtsverwaltung bahn16 evangelische, 1 katholische und 7 jüdische, machen keine Ausnahme. brechend vergehen und feststellen, welches Bedürfniß vorhanden ist Arbeiter Bildungsschule. Inselstr. 10, v. 2 Tr. Unterrichts) Kurse: Montags: National Detonomie( Grundbegriffe der In der Mehrzahl wollen alle Mütter, daß ihre Töchter heirathen. und in welchem Umfange diesem Bedürfniß entgegengekommen Nationalökonomie) Dr. Conrad Schmidt; Mittwochs: Rebe ( Sehr richtig! Heiterkeit.) Für ausnahmsweise willensstarte und be- werden kann. Man darf hier die weitere Entwickelung nicht dem uebung( Referate und Diskussion über gewerkschaftliche Fragen) fähigte Töchter find die nöthigen Möglichkeiten zur wissenschaftlichen Zufall überlassen. Die wirklich höhere Berufsbildung ist nöthig; Schriftsteller Richard Calwer; Freitags: Natur Erkenntniß Ausbildung bereits gegeben. Ueberhaupt kann der unbegrenzte weibliche Aerzte können wir garnicht entbehren. Ueberspannte Frauen( Entwickelung der Idee über Entstehung und Zusammensetzung des Wettbewerb zwischen Männern und Frauen nicht gebilligt werden. aber, welche durch ihre Forderungen die gute Sache gefährden, mögen Weltgebäudes) Dr. B. Borchardt. Bibliothet ist jeden Montag, Mittwoch und Freitag( außer at Beierlaget bebe ben Jm Staatsrath wies der Ministerpräsident darauf hin, daß dieser gewarnt sein. Wettbewerb ein ungleicher und günstiger für die Frauen sei, denn sie Mitgliedsbeitrag monatlich 25 Pf., Sturfus( 10 Abende) Minister Boffe stimmt vielfach mit Stöcker überein; nur das 8-9 Uhr geöffnet. unterliegen nicht der allgemeinen Wehrpflicht.( Lachen. Unruhe. sei nicht möglich, weibliche Aerzte zu schaffen mit geringerer Vor- M. pro Fach. Theilnehmer werden aufgenommen in der Schule und in folgenden Stellen: Gottfr. Schulz, Admiralstr. 40a; Reul, Barnimstr. 42; Sehr richtig!) Für Mädchen ist die Berufsbildung die beste; bildung, als der der männlichen Aerzte. Am schwersten gefährdet Schiller, Rosenthalerstr. 57; Gleinert, Müllerstr. 7a, und in den Sonntags= eine gelehrte Bildung ist nicht nöthig. So lange die Frage ist die Sache der Frauenbewegung durch die Emanzipations- Versammlungen. Vorsitzender: Hugo Warshawsti, N., Brunnenstr. 193. nicht entschieden ist, in welchem Umfange die Mädchen zum bestrebungen und durch die Berliner Frauenbewegung. Kassirer: H. Königs, S., Dieffenbachstr. 30. Täglich Eingang von Neuheiten. Stiller's Schnallenstiefel ,, Triumph" Broschüre gratis u. franco. nach den Kommissionsanträgen. Montag 11 ühr: Disziplinargesez für Privatdozenten. Kleine Vorlagen. Schluß 3/2 Uhr. Stiller's Schuhwaarenhaus am Dönhoffplatz. Kinder- Schuhe und Stiefel. Schuhe und Stiefel für jeden Stand! Good year WeltFabrikate. Gelbe Schuhe. 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Dienstag: Mohammed, der Prophet". lichen Truppen geschont wird oder doch geschont werden soll, ist dieser widersehen dürfen. Die Blockade muß jedoch, um verbindlich zu sein, neues tönigliches Opern Theater: Sonntag, 1. Mai:„ Die Grundsak für den Seekrieg nicht anerkannt, und die einen Seekrieg effektiv, nicht nur auf dem Papier bestehen, das heißt, es muß eine Geterwally". Sonntag, 8. Mat: Anno dazumal". Madame Dutitre". führenden Mächte behalten sich das Recht vor, Kauffahrteischiffe des entsprechende Kriegsmacht vor dem blodirten Hafen konzentrirt fein. Das De uische Theater weist für diese Woche folgenden Spielplan auf: feindlichen Landes und die in solchen verfrachteten Güter, die An- Bersucht ein neutrales Schiff trotz Bestehens der Blockade ein- oder Sonntag Abend" Der Biberpelz", Montag Johannes", Dienstag„ Der Nach Biberpelz", Mittwoch Johannes", Donnerstag Hedda Gabler", Freitag gehörigen des feindlichen Landes gehören, als gute Brise" zu auszufahren, so wird es aufgebracht und weggenommen. Nathan der Weise", Sonnabend„ Der Biberpelz", nächstfolgenden Sonntag nehmen, das heißt mit anderen Worten: zu stehlen. Ja selbst englisch- amerikanischer Auffassung kann das Schiff auch auf die hohe Abend" Johannes". Nachmittagsvorstellung: Die versunkene Glode." neutrale Schiffe und die Handelsgüter der Angehörigen neutraler See verfolgt und dort als gute Prise weggenommen werden, während Im Berliner Theater ist Hoyer's Komödie Kinder der Bühne“ für Staaten laufen bei Seefriegen gar mancherlei Gefahren, und leicht nach dem französisch- kontinentalen Recht die Beschlagnahme nur in Dienstag, Donnerstag, und Montag, den 9. Mai angesetzt. Diesen Sonntag wird Der Pfarrer von Kirchfeld", Montag In Behandlung"( zum 50. Male) kann es ihnen pafsiren, daß sie sich in den Schlingen des inter- den blockirten Gewässern erfolgen darf. Die Zuführung von Kriegstonterbande bildet den zweiten Fall, Mittwoch und Sonnabend die Poffe" Die Mottenburger" wiederholt. Am nationalen See- ,, Rechts" verfangen und einer der feindlichen Parteien in dem der Handel der Neutralen nicht als friedlich gilt. Als solche Freitag geht Freytag's" Journaliſien" neu einstudirt in Gene prstellung: Maria Stuart". Im Lessing Theater wird das Lustspiel Ju leber diesen Gegenstand hielt am Donnerstag Abend der Privat- Konterbande gelten hauptsächlich Waffen, Munition und Aus- piel wird auch nächsten Sonntag gegeben.- As Nachmittags- Vorstellung: Die Kriegführenden suchen jedoch häufig weißen Rößl" ununterbrochen bis zur 150. Aufführung, die am 19. Juni ſtatt Jm Residenz Theater gelangt essanten Vortrag vor der Korporation der Berliner Kaufmannschaft, auch solche Gegenstände dazu zu rechnen, die friedlichen, aber auch findet, weiter gegeben werden. welchem Vortrag wir im folgenden einige allgemein intereffirende kriegerischen Zwecken dienen tönnen, zum Beispiel Eisen, allerlei Herr Coulisset", der lustige Schwank von Blum und Toché, auch in der Das Repertoir des Neuen Angaben entnehmen wollen. Rohmaterialien, Kohlen und Lebensmittel. Gegen eine willkürliche kommenden Woche zur Aufführung. Das Neutralitätsrecht im Seekriege Auslegung des Begriffs„ Kriegstonterbande" durch die Prisengerichte Theaters wird auch in der kommenden Woche ausschließlich tog ist danach eine noch vielfach strittige Materie, besonders haben sich müssen die neutralen Mächte einschreiten. Um Güter als Kriegs-" Freunden der Häuslichkeit“ von Maurice Sennequin bey molle des Naumzwei vielfach von einander abweichende Systeme entwickelt, das Im Goethe: Theater wird englisch- amerikanische und das kontinentale, welch letzterem sich konterbande wegnehmen zu tönnen, ist ferner nothwendig, daß die 3 Uhr geht Aschermittwoch" mit Richard Alexander in der Rolle des Naumvoraussichtlich Spanien anschließen werde. Nach den Neu- Waare feindliche Bestimmung habe. Der Handel mit solchen Waaren burg zu ermäßigten Preisen in Szene. Die Frau ohne Geist" diesen Sonntag. Montag und Dienstag gegeben. Wiedertralitätsrechten genießen die Unbetheiligten Verkehrsfreiheit zwischen neutralen Mächten oder die Ausfuhr aus feindlichem Lande holungen finden statt: Mittwoch„ Ein Sommernachtstraum"( Buck- Auguſte Endlich ist neutralen Schiffen verboten und gilt Brasch: Grevenberg), Donnerstag" Der Hüttenbefizer". Am Freitag geht wie zu Friedenszeiten, jedoch unter der Voraussetzung, daß ist erlaubt. Endlich ist neutralen Schiffen verboten und gilt sie sich jeder direkten oder indirekten Unterstützung einer der feind als feindliche Handlung die Beförderung von Militärpersonen zum ersten Mal„ Die offizielle Frau" in Szene und wird Sonnabend und lichen Parteien enthalten. Ein Schiff ist neutral, wenn es zur der feindlichen Partei, die Beförderung von dem Kriege dienenden nächsten Sonntag wiederholt. Diesen Sonntag Nachmittag" Der Veilchenfresser". Im Theater unter den Linden bleibt Richard Heus Führung einer neutralen Flagge berechtigt ist. Die Waare ist Nachrichten und dergleichen. neutral, wenn sie einem Bürger neutraler Staaten gehört. In der Aus alledem ergiebt sich, daß der neutrale Handel im Seekriege berger's Opernball", der bereits das Jubiläum der fünfzigsten Vorstellung. Regel gilt der Empfänger als Eigenthümer der Waare. Nach der vielen Belästigungen ausgesetzt ist. Selbst wenn neutrale Waare begehen konnte, auch in der kommenden Woche auf dem Spielplan. Sonntag Nachmittag geht Die Fledermaus" mit Siegmund Steiener Im Schiller Theater ist Sonntag Nach Pariser Seerechts- Deklaration von 1856 deckt die neutrale Flagge schließlich durch die Priſengerichte freigegeben wird, sind doch große als Eisenstein in Szene. auch feindliches Gut und darf neutrales Gut unter feindlicher Flagge Verluste für die Eigenthümer des aufgebrachten Schiffes und der mittag Anzengruber's Boltsslick" Der Meineidbauer", abends 8 Uhr kommt nicht beschlagnahmt werden. Alles dies mit der Ausnahme, daß es Dazu kommt, daß die Entscheidungen Kyriß- Byriz" zur Aufführung. Montag findet eine Wiederholung des nicht einwandsfrei gewesen sind Lustspiels Blaues Blut" statt, Dienstag wird" Doppelselbstmord" gegeben. sich bei der Fracht nicht um Kriegstontrebande handelt und daß fein der Priſengerichte häufig und diese Gerichte sich die Interessen ihres Staates ein Mittwoch geht zum ersten Mal„ Galeotto", Drama in 3 Aften und einem Blodabebruch vorliegt. bearbeitet von Paul Lindau, in Szene. Donnerstag und Sonnfeitig zur Nichtschnur ihrer Entscheidungen gemacht haben. Eventuell Vorspiel nach dem Spanischen des José Echegaray, für die deutsche Bühne bleibt gegen parteiische Entscheidungen der Priſengerichte nur diplo- abend finden wiederholungen von„ Galeotto" flatt, für Freitag ist matisches Einschreiten und im Nothfall gewaltsames Vorgehen übrig.„ Gin gemachter Mann, Jacobson, angefeßt. Die neutralen Staaten gehen jedoch nicht gern über diplomatische Das Belle Alliance Theater fündigt für Dienstag, den 3. Mai, als letzte Novität der Winterspielzeit Die Aermsten", drei Afte aus einem Beschwerden hinaus. alltäglichen Trauerspiel von A. Donner an; das Stück wird am Donnerstag, Galiläer" letztmalig für diese Saison zur AufFreitag, Sonntag wiederholt. Am Mittwoch tommt Jbsen's Schauspiel wird Sonnabend Robert Am Sonntag, Montag und führung. Staiser und und Bertram" gegeben. Nachmittags= Borstellung Das Fiala Ensemble beginnt seine Vorstellungen im ZentralTheater am Montag( 2. Mai) mit Morré's Voltsstücks Nullert". As Nullert gastirt der kgl. bayerische Hofschauspieler Hans Neuert, die weibliche Hauptrolle der Gabri spielt Baula Wirth als Gast. In den übrigen Hauptrollen des Stückes sind beschäftigt die Herren Schönthal, Glomy, Kigler und Montor, die Damen Meittinger, Diesen Sonntag verabschieden sich die Blanden und Hinrichs. In neutralen Häfen oder Gewässern darf keinerlei Beschlagnahme erfolgen, derartige Handlungen sind nur zulässig auf hoher See oder in den bom Kriege betroffenen Gewässerit. Soll dort ein Kauffahrer durch eine der friegführenden Mächte angehalten werden, so giebt das Kriegsschiff durch einen blinden Schuß das Verlangen zu erkennen, daß die Flagge gezeigt werde. Widersetzt sich das betroffene Schiff mit Gewalt, jo gilt es ohne weiteres als feindlich und wird danach behandelt; entflieht es, so wird es verfolgt, aufgebracht und weggenommen. Hält das Schiff, so werden Schiffs- und Ladungspapiere geprüft. Erweist sich das Schiff als neutral, so ist es frei. Handelt es sich jedoch beispielsweise um ein feindliches Schiff mit neutraler Ladung, so wird es aufgebracht, in einen Hafen des Landes geschleppt, dem das Kriegsschiff angehört und dort vor ein Prisengericht gestellt. Erweift sich vor diesem, daß die Waare in der That neutral ist, dann ist sie frei, während das Schiff weggenommen wird. Diese Befugnisse der Kriegsschiffe stehen auch Kaperschiffen zu, das heißt solchen Privatschiffen, denen von einer der kriegsführenden Mächte Kaperbriefe ausgestellt worden sind. Bei dem Gewerbe dieser Kaper handelt es sich um nicht viel anderes als um Seeräuberei; die betreffenden Kapitäne haben einen Antheil an der Beute und hoffen bet thren Raubzügen reiche Leute zu werden. Spanien hat erklärt, Raperbriefe ausstellen zu wollen, während Amerika diese Absicht nicht hat. Als unfriedlicher und nicht durch das Neutralitätsrecht gedeckter Waare unvermeidlich. Das Bild, das uns da entrollt wird, so intereffant es gerade im gegenwärtigen Augenblick ist, zeigt so recht, wie tief wir noch immer in der Barbarei stecken! Troz allem Geredes von moderner Zivilisation, Humanität, unbeschränkten Verkehrs zwischen den Nationen, werden noch heute von zivilisirten Staaten Praktiken geübt, die sich von dem Piratenthum vergangener Zeiten nicht allzu weit entfernen. " Theater. Bosse von " Die Räuber". Wochen- Spielplan der hiesigen Theater. Opernhaus. Sonntag den 1.:" Undine". Montag, den 2.: Bar und Zimmermann. Dienstag, Hamburger Gäste im Bentral Theater in dem erfolgreichen Voltsstück 3.: Bum ersten Mal: Alar". Mittwoch), 4.:„ Odysses Heimkehr"." Familie Eggers"." Der jüngste Lieutenant" mit Emma Frühling und Donnerstag, 5. Margarethe":" Faust"; Herr Ernst Kraus, Mephistopheles: die Arme Mieze" mit Anna Müller- Linde werden den Spielplan der Serr Jean Lassalle, als Gäste." Freitag, 6.:" Lobetanz"." Die Rofe von nächsten Woche im Luisen Theater beherrschen und abwechselud ges „ Alar", Sonntag, 8.: Die Afrikanerin". geben werden. Im Ostend Theater gelangt heute das Schauspiel Schiras". Sonnabend, 7.: Nelusco: Herr Jean Lassalle als Gast. Anfang 7 Uhr. Montag, Satan Gold" zur Aufführung. Von Montag ab geht wieder unter der 9.:„ Die Meistersinger von Nürnberg". Stolzing: Herr Ernst Polarfonne" in Szene. Am 10. Mai findet das 30jähr. Schauspieler- Zubiläum raus" a. G. Anfang 62 Uhr. Schauspielhaus. Sonntag:" Der des Direktors Karl Weiß statt. Derselbe hat für diesen Tag eine seiner Raub der Sabinerinnen". Emanuel Striefe: Herr Emil Thomas a. G. Glanzrollen gewählt: den Moritz Werner" in der Gesangsposse" Der Montag: 3um ersten Male:" Mohammed, der Prophet". Dienstag: Stabštrompeter". Selten günstige Kaufgelegenheit des Fabrikations- Hauses Heiligegeiststrasse Die bei dem grossen Brande durch Wasser zum Theil sehr wenig beschädigten Waren werden mit den Reſtbeständen Concursmasse aus der Arthur Heinemann'schen Friedrichstraße, stammenden Waaren, sowie anderen Partie- Posten bei Singer& Co., Chausseestr. 56 zu Aufsehen erregend billigen Preisen verkauft Muster, durchschn. nur neue Karos, durchschnittlich . . Meter 2000 Stück Wasch- Kleiderstoffe. Kleider- Cattune in den neuesten Mustern Meter 20 Pf. Lawtennis- Stoffe in reizenben Stellungen Meter 22 Pf. Madapolames offige, gute Qualität, ca. 100 verschiedene 25 Bf. Levantine, Meter 25 Pf. 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Bei sämmtlichen vorgenannten Personen, bei denen hier keine Sprechzeit angegeben, ist dieselbe Wochentags von 7-9 Uhr. Sonntag, 1. Mai 1898. Im Nord- Osten: Nur für Unfallversicherung: E. Löffler, Deutschland ist Rechtsstaat.- G. B. Ja. Unter die Knute. Sprechen Sie gelegentlich in der Sprechstunde vor. B. N. O. Wadzecftr. 15, vorn part.( abends 8 Uhr). In fünf Jahren, im übrigen: nein. J. K., Wienerstraße. Ja. Hayn. 1. Die Namen Beus und Joel pflegt man zweisilbig, Bueb einsilbig auszusprechen. 2. Die Adressen finden Sie im Adreßkalender unter Vereine. Abonnent 500. Die furzen Verjährungsfristen sind nicht im ganzen Reich, nicht einmal in Preußen gleich lang. Ob eine Forderung verjährt ist, läßt sich nur beantworten, wenn der Grund, aus dem die For: derung entstanden ist( z. B. Kauf zum Weiterverkauf) and der Ort angegeben wird. 2 Wettende Norden I K. Die Möglichkeit einer so hohen Heranziehung zur Steuer und Erfolglosigkeit der Reklamation besteht. Berwaltungsgericht hat indeß hier und da entgegengesetzter Anschauung Naum - M. G. 258. 1. und 2.: nach dem Vereinsgesetz: nein; das Ober: der ruffiſchen Sozialdemokratie. Von V. Arelrod.( Schluß)- Die Frage Briefkasten der Redaktion. " stellung des Reichsamts des Innern hinsichtlich der Verkürzung der Arbeitszeit für erwachsene männliche Arbeiter und die Antwort der badischen Fabrikinspektion. Von Dr. Schmidt. Notizen: Die Er gebnisse der deutschen Hypothekenbanken im Jahre 1896. Feuilleton: Bor der Guillotine. Aus den Memoiren Jwan Turgenjesss. Deutsch von Wilhelm Thal.( Schluß.) Von der Gleichheit", Zeitschrift für die Jnteressen der Arbeiterinnen ( Stuttgart, Dies' Berlag) ist uns soeben die Nr. 9 des 8. Jahrgangs zu: gegangen. Aus dem Juhalt dieser Rummer heben wir hervor: Maifeier, Kampfesthat. Die Konferenz der österreichischen Sozial demokratinnen. Von Adelheid Popp- Wien. Aus der Bewegung. Die Stellung der bürgerlichen Frauenrechtlerinnen zu den Wahleit. 1 Notizen thell von Lily Braun und Klara Bettin: Soziale Gesetzgebung: Weibliche Fabrifinspektoren. Frauenbewegung. Die Gleichheit" erscheint alle 14 Tage einmal. Preis der Nummer 10 Pf., durch die Poft bezogen( eingetragen in der Reichspost- Beitungsliste für 1898 unter Nr. 2970) beträgt der Abonnementspreis vierteljährlich ohne Bestellgeld 55 Pf.; unter Kreuzband 85 Pf. Berliner Arbeitervertreter Verein tagt jeden Dienstag nach dem ersten im Monat bei Buske, Grenadierstr. 33, abends 812 Uhr. Unent: geltlicher Rath wird ertheilt: Im Norden Berlins: Für Unfall, Guvaliditäts- und Alters: versicherung abends von 7-9 Uhr: A. Dachne, Demminerstr. 36, v. 3 Tr. K. Gutheit, Wiesenstr. 29a, von 8-9 ihr abends. F. Piesch el, Gartenstr. 55, v. 2 Tr. E. Simanowsti, Gartenstr. 78, Portal 2, 2 Tr. M. Stuhlmann, Oberbergerstr. 37, 4 Tr., von 6-9 Uhr abends. R. Tamm, Hussitenstr. 6, von 8-9 1hr abends. A. Voigt, Wiesen firaße 41/42. E. Warust, Stolbergerstr. 7, von 6-7 Uhr abends. Nur für Invaliditäts- und Altersversicherung: F. Blume, Streligersh. 58. F. Reimann, Bellermannstr. 83. F. Trapp, Schulstr. 59, von 7 bis 8 1hr abends. W. Mohs, Swinemünderstr. 64, vorn linker Aufgang. Nur für Unfallversicherung: J. Krause, Gartenstr. 13. Im Osten: Nur für Invaliditäts- und Altersversicherung: E. Bader, Gr. Frankfurterstr. 34, v. 4 Tr. Im Süd- Osten: Für Unfall, Juvaliditäts- und Altersversicherung: Schalthoff, Michaelfirchstr. 18. Im Süden: Für Unfall, Invaliditäts- und Altersversicherung: F. Stügelmaier, Grimmstr. 39. Nur für Invaliditäts- und Altersversicherung: P. Keller, Rirdorf, Panierstr. 58, Hof part. Im Sud- Westen: Nur für Unfallversicherung: G. Hänet, Solmsstr. 44 Im Nord: Westen: Nur für Unfallversicherung: M. Stephan, Lessingstr. 34. Wir bitten, bei jeder Anfrage eine Chiffre( zwei Buchstaben oder eine Bahn) anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden soll. Schriftliche Antwort wird nicht ertheilt. und Freitag von 6 bis 7 1hr abends statt. Die juristische Sprechstunde findet am Montag, Donnerstag Malinowsky. Der Kommers war am 22. September 1898. gegeben.- G. 64. Sie müſen ſich ſchriftlich an ble Gefängnißbirettion J. G., Holzmarktstr. 37. Die Zeitung für Glas 2c. erscheint in Löbtau- Dresden, Reisewigerstr. 34. @dji. händler verzeichnet, deren Gebot Ste ja zunächst hören können. In größeren Im Adreßbuch finden Sie Antiquare und Münzen Geschäften werden Sie reell bedient. 1 ... g. 1 mit dem Antrag, den Betreffenden besuchen zu können, wenden. O. N. Wegen geringer körperlicher Fehler zurückgestellt. F. O. 100. Nein, nur mit schriftlicher Genehmigung des Gläubigers. R. Engel. Beides entspricht den bestehenden Vorschriften. Eine Beschwerde wäre daher aussichtslos. R. S. 96. 1. Wer zur Zeit der Aufstellung der Wahllisten hier wohnt, ift hier wahlberechtigt. 2. Nein. 3. Ja. Mathilde. Mathilde hat An11. B. Brik. Sie könnten auf Beseitigung der Pfähle und Anerkennung spruch auf Gehalt bis zum ersten Mai und kann dies Gehalt beim Amts: Grundbuch und den Vermessungen der Katasterbehörde ergeben. Die 14 Jahre weit ersichtlich, der alten Grenze flagen. Welches die richtige Grenze ist, muß sich aus dem gericht einklagen. Das Klagerecht würde in zwei Jahren verjähren. So at eine strautentaffe mit der Sache überhaupt nichts zu find für die Richtigkeit der Grenze nicht ausschlaggebend. Ihrerseits die thun. Sprechen Sie eventuell gelegentlich zur Setarlegung in der Pfähle zu entfernen und eine Klage abzuwarten, ist nicht rathsam. O. Sp. 1. Rein. 2. Ja. 3. Ja.. juristischen Sprechstunde vor. Ottow. In E. besteht kein Gewerbegericht. Auch würde ein Gewerbe 4. Nur wenn ein besonderer Grund gegen den neuen Inhaber vorliegt. gericht für Ihre Forderung( als eine eines selbständigen Unternehmers) Leshaft. Wenden Sie sich an einen Arzt. Rothenburg. Sie sind nicht zuständig sein.-.. 100. Am 31. Dezember dieses Jahres. in vollem Umfang an den Bertrag gebunden und mußten die verlangte H. S. 8. 1. Bei Abzahlung auf die Kurkosten geht nach richtiger An- Summe zahlen. Stunn... 1. Ein solcher Verein eristirt unseres Wissens sicht das Wahlrecht nicht verloren. Das vom freisinnigen" Magistrat an nicht. Zwei Wettende. 1. Die Pfändung des Lohnes wegen direkter gerufene Ober- Verwaltungsgericht ist anderer Ansicht; es nimmt an, daß Staats- und Gemeindesteuern( auch Kreis, Kirchen- und Schulsteuern) ist tros Abzahlung das Wahlrecht verloren gehe. 2. Kousin und Kousine dürfen zulässig, soweit die Steuern seit nicht länger als drei Monaten einander heirathen. Verboten ist die Ehe zwischen: a) Verwandten in auffällig geworben find. 2. Zahlt der Arbeitgeber trotz rechtund absteigender Linie( Großeltern, Eltern, Kinder), b) voll und halb mäßiger Pfändung den Lohn aus, so ist er regreßpflichtig. bürtigen( Stief:) Geschwistern, e) Stiefeltern und Stieffindern, Schwieger- 2. R. 100. Sprechen Sie mit den auf die Sache bezüglichen Papieren eltern und Schwiegerkindern, d) Personen, von denen eine die andere adop gelegentlich in der juristischen Sprechstunde vor. . R. 111. Das ist tirt( an Kindesstelle angenommen) hat. 3. Zweds Auseinandersetzung mit leider kein Grund zur sofortigen Auflösung des Gesindeverhältnisses. Ihren minderjährigen Kindern erster Che richten Sie etwa folgendes... Gesetzlich sind die einzelnen Rechte und Pflichten des SchlafSchreiben an das Amtsgericht: Meine Ehefrau ist am... gestorben. burschen nicht geregelt. Die Gerichtspraxis bejaht die von Ihnen zu Aus der Ehe mit ihr sind folgende Kinder am Leben:. Ich wünsche 1 und 2 gestellten Fragen. 3. Nein; Sie können Beschmerde einlegen. mich wieder zu verheirathen. Deshalb beantrage ich, Auseinander 5611. 1. Ja, wenn mindestens 235 Marten geklebt waren. 2. Der schungs- Termin anberaumen zu wollen. Als Theilungspfleger schlage Antrag auf Rückerstattung der Sälfte der geleisteten Beiträge ist an die ich vor Ich will der Erbschaft zu gunsten meiner Kinder entfagen." Juvaliditätsanstalt zu richten, deren Adresse auf der letzten QuittungsDuderstadt. Wer das Wahlrecht zum Reichstag in einem Wahtbezirt tarte steht. St. 1. D. 1. Ja: die Bemannung ist verschieden. ausüben will, muß in dem Wahlbezirk zur 3 ett der Wahl, das 2. Nein, Sie sind nicht zur Zahlung verpflichtet. M. P. 160. Ja. heißt zur Beit der Auslegung der Wahllisten, seinen Wohnsitz haben. 5. 2. 24. Leider nein.- 1010 Gig. 1. Sie müssen den Schaden Mehrere Wohnsize kann man haben, darf aber nur an einem selbst tragen. 2. Zahlen Sie: die Praxis des Kammergerichts ist Ihnen Orte wählen. F. L., Glogan. Die Ansicht, daß für Wahr ungünstig. 5. 2. 16. Bis zumt 15. des Monats zum nächsten Erften. nehmung der Kontrollversammlungen Lohnabzüge gemacht werden dürfen, Strelikerstr. 29. 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