IUusirierlc» Uuterhattungsdlati Trete Fillunger �Koviaa vor» Älftefc Brxt «r Buchbinder Friedrich Jbold. ein arigehender Lechz ger. oo« Neinn rundticher E ich hör ein Bauer ieine zrvr, L>ch|kN für dreihundert Mark vee. koiifl.'» ifi ein?ammerl De» Boden hat kein» Feuchtigkeii mehr Di» Früdfabr»- saat kvimnl nicht recht«uf Wie werden ein» ich rechlich» Teuerung kriegen BiRfs Sie, Iva« die Frau Hormon« in der Erbsen» gass, sagt?„SchteAte Menschen schlecht» Seiten I' Herr Idold. da liegt wv» dein!" »Der Aungendreicher hält mich hier«uf," sprach de? Buchbinder dei sich»und ich will meinen t-cns»n Freund besuchen!* .Ich muß weiter I" stieß er herou» und ließ den verblüfften Rairchiener stehen. Er ging mit ru'chen Schritten die Houpi» stroß« enSong und bog dann in die Loh» galt« e.n. wo urrtet der langen chiedel» re h« da» altertümliche Hn»« de« Mrifter» Fillunger m«t feinem kuirsrwrf! herausge» Hauken Erker gleich in die Bugen sprang An der Tür traf er Erere. de» Speng» ler» Tochter, ekn Mädchen von drelund- zwanzig Jahren mit blasjem Eejicht. »Wi, gehch» dem Bater?" fragt» er »Nicht gut* erwiderte st» bedrückt.»Er fühlt fich lchmach und klagt über Atemnot. »Wae iagi benn der Doktor?* .Di« AransHeir hätr sich auf» Herz g«- schlogen.*„Ro. da» wird sich hossentlich wieder machen.* »Wer kann'» wissen! Ich bin im in», t« Angst Und muß mich zusammenneh' wen. daß der Baier nicht« merkt.* »Du tust Dir.zuviel. Grete D« häuf?'» nicht ou«* »Diesen Adend kommt Schwester Irina.* .Endlichl" Sie horch!« aus, dann sag», st«. ,M,r war al« häti der BcUer genisen* »Ich dod nicht» gehört* versetzt» de» Dochtiiichei»Da« i i die kluiregunp d>> Du* .Si» dletb»« doch«t« bißchen. Herr Jdoid?* »Ich will schnell wo» hol««. Ich dw tm Augenblick wieder bo." Sie nickt« ihm zu und eiit« ior? Der Buchbinder stieg di» Trepp» hinauf schritt lldei de« Borplah d»» Odergeschoss»« und rrai in de» nach dem Hof, zu gelegen» Kranken sn, de Der Spengter. befsra Leiden fern»« Widerschein aus di» eingefallenen Wange» «vorf. streckt» dem Freund die Hand enr««g,n. »Gui daß Du kommst Friedrich Ich had eine groß» Reis, por lkh i«d dt» an» tret. möcht ich noch aller?«!.mit Du sprechen.* Der Buchbind», holt, einen Snibi her» bei und ließ steh an de» Benstat» nieder. »Wir wollen miteinander sprechen. Hemrich.«der ich dir. Dich, red Dir nicht« »in Sa»in» Krankbeil überfällt ernrn und gehl nicht knall und Fall Geduld ist dn beste Arznel Ich bin öderzeugt» hauen nichr wng, urch Du legst de» Löi» kvlden wieder in» Feuer* Fillunger schiitreii» den kosst. .Ich rühr den Lötkolben nicht mehr an Ich weiß, wie'» mit mir steht Und Du kannst mir'» glauben: ich kürcht mich nicht Rur. daß Ich Ue Grete allein lassen iuuß, da, macht mir den Abschied schwer!* Die Grete und sein Ludwig, trat dem Buchbinder aar die Seele waren zutamme» ausgewachlen hatten gute Kameradschai, gehalten ja sie standen am Berlobungsranii. Sein» Frau und e, hätten sich kern« liebere Schwr»giNochl»t wünschen können Seitdem d-r Junge m Smttgan Ichaflt». wo, et andern Sinne« geworden Sc»in Dumrn- rianl Kehn» dem Glück, da» ihn suchte, den Rücken Er«rgrifs de« Freunde, Hanh. »Sei ganz ruhig, Heinrch'e mag kommen, wie'» will Wenn die Grete mich braucht bin ich da Da» perfprech ich DM* Der Kranke richtet» flch ein wenig auf. »Ich dank Dir. Friedrich! Ba, ich noch sogen wollt Ich hob den Rucksluhi. meine» Gesell, im dritten Jahr Ein brav»,, rüch» tiger Mensch! Man häN Ihn aus d>, Fachschule schicken müssen Guck Dir am Fl» nonzum! den Wasserspeier an da« ist sei» Werk Ich mäch» nicht, daß er«ui de» Ltupp forlgeschicki wird'» könm doch iem, daß da» Gelchäfi einen Käufer sinder und daß ihn me'n Nachfolger bebfllt Und noch »in» Dem Walzwerk st, ReHeim und de? Metallwarensabrik m Freiberg b,r> üb die letzten Rechnungen schuldig-Si« stnb«st in sech» Wochen fällig Sonst hob ich nicht» mehr zu bezahlen Di» Büch», sind bi» auf den Tag dei. wo ich mich gelegt Hab'« ist al,»» klar unk- üderstchtlich Sollt die Brei» nich! heiraten Hot sie meinem Bedunk nach so viel, daß st» anständig leben kann* »Vorsorge schade« nicht»* war« Jdolh dazwischen»oder, daß Du Dich t» die Indesgedanken einmummesst, da» will mie nicht gefallen* »Ich hob'» nie oerstanden.* sprach de« Meister Fillunger,«warum ein Mensche wenn er gesund ist. nicht an seinen Tob denken soll und mm gar, wenn er krank ist. Der Weg lieg« vor un». und wtr ml-isen th» all' einmal aeben Ein» von Millionen Lebenslichtern verlischl obendrein ein ganz kleine» Lohn» sich'» da. viel Axlheben» zu mochen?'» tut nicht nötig, daß sich ein er, der in die Jahr« kommt, für üderstüfstg hält, «r braucht sich aber auch nicht für unenb- N t Di« Nev« W«tt. Zllustrittte» Unterhal�ngSblatt. dehrllch zu halten. Am Tnd ist jeder zu «rsttzen/' Der Buchbinder verjucht« dem Gespräch »in« andre Wendung zu geben. Er ver- breitete sich iiber sein Gejchäst. Di« Zahl ber handgedundenen Bücher. Nagt» er, gehe mehr und mehr zurück, im Grunde je! er nur noch der Handlanger des Berichts, da» ieine Arbeiten bei ihm binden laste Ein jede» Handwerk habe Stümper und Stärer. Er rechne flch weder zu den einen noch zu den andern und zerbreche sich den Kops. warum er die besten Kunden oerliere. Kundsthandwert sei setzt da» Feldgeschret. Di« Welt hänge an Meinungen und Moden. Dir Jungen wollten die Alten meistern. Er dacht« an seinen Sohn, dessen Lehr. Herr er gewesen war. der sein Nachsolger werden sollte und im Unfrieden von ihm geschieden war. Grete trat herein und brachte die Abend. fuppe. Der Kranke berührt» sie nicht, trank aber»in Glas stärkenden Wein. Sein« Wangen röteten sich, in seine müden Augen kam Glanz. Als Grete sich entfernt hatte, sprach er, an die Worte des Freundes anknüpfend: „Wi« ich mein Geschäft ansing, hob ich mich an die Regel gehalten: übernimm nicht mehr, als du bewältigen kannst. Manchmal hätt ich ungeheuer viel Aufträge haben können. Allein ich wollt nichts verhuddeln, wollt nicht» aus der Hand geben, womit ich nicht selbst zufrieden war. Wenn Ich mich fortmoch, wird niemand sogen, ich wär au» der vollen Arbeit abgerufen worden. Was blieb mir denn noch? In der Hauptsache Reparaturen. Früher waren die Leute auf mich angewiesen, setzt beziehen sie die Artikel von auswärts, die Ich In meiner Wertstatt geschweift und gebördelt Hab. Das Rad geht über einen hin und rollt weiter." „Deine Frau selig", bemerkte der Buch. binder,„war immer an Dir. Du sollt'st Dich auf das Installationsgelchäf» werfen." „Ick) hätt's auch vielleicht getan,"»er» setzte Meister Fillunger„Wie sie dann starb, hatt ich die Lust verloren." Er hielt inne. Sein Gesicht nahm Plötz- kich»inen seltsam verzerrten Ausdruck an, sein Atem kam keuchend aus der Brust, und er fuchtelte mit den Händen. Erschrocken sprang der Buchbinder aus und bettete den Leidenden höher. Es dauerte»ine ganze Weile, bi» dieser den Anioll überwunden hatt«. ,'s ist wieder vorbei," sagte»r, in Schweiß gebadet,„aber'» ist sedesmal ein Stück vom Tod." Der Freund bat ihn, er solle sich schonen, solle lieber nicht sprechen. Fillunger meinte, er habe das Bedürf- nis. sich zu unterhalten, das Sprechen greife ihn nicht an. Heut nachmittag, erzählte er, war er ein- geschlafen und hotte etwas Kurloses ge- träumt. Er saß auf dem Altenburgskops und simulierte vor sich hin. Durch die Ruß. baumallee kam semand auf ihn zu. Er wollte seinen Augen nicht trauen. Wer war's? Seine Frau. So sung sah sie gus und so schön, wie damals am zweiten Pfingsttag in Ortenderg. wo er mit ihr Be- kanntfchaft gemacht hatte. Cr war ganz durmelig vor Glück..Ei Marie," sage er, „Du bist'»?"„Ja." antwortete sie.„ich bin's!" Sie gab ihm die Hund und fragte:„Wie geht's?"„'s geht, wie'» geht," erwidert« er.„aber nicht wie's gehen soll. Du fehlst mir halt überall!" Sie 1 lächelte.„Heinrich, daß wir zwei immer so einig gewesen sind, war da» Best«, was ich mit hinübernehmen konnt'I" So sprach sie und verschwand. An Ihrer Stell« stand mit einem Mole eine alt» Frau, die«in« weiß« Haube trug, und sagte:„Handwerksbuirsch, arbeiten ist ehrbarer als bettelnl" Darüber wurde er wach. Und er besann flch. wo er die Frau, die ihm bekannt vorkam, in seinem Leben gesehen hoben mochte. End- sich fiel's ihm ein: In Wernigerode am Harz. „In Wernigerode?" unterbrach Ihn der Buchbinder.„Hilst Du da nicht geschafft?" „Zwei Jahre," antwortete der Meister. „Und wie ich auf der Wanderschaft dort hängen geblieben bw. da» ist Merkwürdig genug." Er tongte nach dem Wein, der aus dem Racbttisch stand, nahm»inen Schluck«nd fuhr fort:„Ich hatt in Ilsenburg über- nachtet. Frühmorgens marschiert' ich nach Wernigerode. Unterwegs stieß ein Pinfetfritz zu mir. Dem seine Klust glänzt« in allen Farben, und seine Sttesel waren zerlöchert. Dieweil ich noch»in junger Chausieehas war, gab mir der alte Speckjäger gute Lehren.'» war im Sommer und borbarsich heiß. Wir aßen Heidelbeeren, die da masienhaft wuchsen. Nachher legten wir uns hin und schliefen ein. Wie ich auf- wacht', hatt sich der Walzbruder aus dem Staub gemacht und hott mein Geld mit- gehen heißen und meine Uhr und meinen Ranzen. Nu war Holland w Not. Ohne «inen roten Pfennig kam Ich nach Wernige. rode und trat in das erst« best« Haus. Da war eine alle Frau Die hatt ein« weiße Haube auf. Und fragt, was ich wollt.„Ein reisender Handwerksbursch", sagt ich,„bittet um»in« milde Kabel"„Handwerksbursch", sagt sie.„arbeiten ist ehrbarer als betteln!" Ick) legt' ihr auseinander, was mir auf dem Marsch von Jisenburg n�ch Wernigerode passiert war.„Du bist noch sung," sagt' sie,„Erfahrung macht klug. Ein andermal sieh Dich bester oorl" Und sie schenkte mir eine Mark.„Kotz Kränk." dacht ich.„eine Markt Das Ist ein Ichöner Ansang. Sollst du weiter sechten oder nicht?"„Rein." sogt ich mir,„arbeiten ist ehrbarer als bettelnl" Und Ich ging in die Herberg«. Am selben Abend krag ich«Inen Platz beim Meister Reichwagen am Marktplatz. Der alten Frau bracht ich die Mark zurück. Sie guckt mich ganz verstaunt an und logt:„Du bist ein närrischer Kauzi Komm zu mir, so oft Du magsti" Das tat ich denn auch. Immer siel ein guter Bisten für mich ab und eine Tasse Kaffee." So erzählte Meister Fillunger und schaut«, ein Lächeln aus den Lippen, in sein schimmerndes Iugendlond Da» Bild, da» vor ihm emporgestiegen, ließ chn nicht los. Auf waldigen Kuppen ein stolzes Schloß. Gningoldne Hänge im Sonnenglonz. Blitzende Bäche in graublauer Tiele. Fern. ob, von weißen Wolken umlagert, der Brocken. Ein junger Gesell, das Ränzlein auf dem Buckel, den Knotenstock In der Hand, wandert durch die Morgenvracht. Neben ihm trottet ekn dufter Kunde, der Pinselfntz. Der schwätzt dem Teufel«in Ohr ab und eine Zeh« dazu. Nun hebt er mit seinem Bierbaß zu singen an: „Ach wie bald, ach wie bald Schwindet aus der Walz der Draht! Gestern noch die Schicks am Arm, Heute schon mit dem Gendarm In das dunkle Kittchen'nein. Doch nur still, doch nur still, Mag es kommen, wie es will. Mit dem Stenze In der Rechten Wollen wir flott weiter fechten, Ich und mancher Kamerad!" Acht Tage später, lieber dem Städtchen stand die mittägliche Sonne. Di« Siroßen waren wie ausgestorben. Bor der stechen- den Hitze hatten die Menschen sich in di« Kühle der Häuser geflüchtet. In ihrem Läd» chen hockte die Gemüsefrau Hormonn, schläfrig und verstimmt. Da lagen Spinat, junge Rübchen und Kopfsalat zu kleinen Bergen gehäuft. Da lockren rosenrote Ra- dieschen und frisch gestochener Spargel. Was Frau Hormarm heut davon abgesetzt hatte, war nicht der Red« wert. Die Leute behaupteten, sie se, mit Ihren Preisen auf der hohen Schule Dummes Geschwätz! Sie führt« nur die beste War» und gab nichts für drei Trumpeln her. Wer nicht bei ihr kaufen wollte, sollte es einfach bleiben lasten. Vorhin hotte sich die Frau Hofrat Bender in die Erbsengasse bemüht. „Frau Hormann. was kosten di» Spargel?" .Fünfundsiebzig Pfennige, Frau Hofratl" „Sehr teuer und nicht einmal besonders schön. Na. geben Sie mir drei Psundl" Sie wog der Frau Hofrot die Spargel zu. „Zwei Mark fünfundzwanzig, wenn ich bitten darsl"„Schreiben Sie's aus. Frau Hormann I"„Wie Sie wünschen. Frau Hofratl" vi«'Frau Hofrat zog db.„Krieg die Krammenol mit Deiner dreckigen Schnauzei" vi« Frau Hosrat reiste jetzt in» Bad Dafür hatte sie Geld Bei der Gemüielrau stand st» in der Kreide dl» Gemüsefrau mochte warten. Oy du schlechte Welt! Frau Hormann gähnte, daß thr»in Fuder Heu in den Mund fahren tonnte. Sie vollends in üble Laune zu bringen, grölte drüben der Frau Waldschmidt ihr Jüngster: „Meine Mutter hat keine Zeit, Der Schneider wohnt zu weit, Wär nur meine Hose ganz, Da wär ich froh!" Frau Hormonn nickte ein. Ob sie sah oder log, da« war ihr gleich, sie schlief wie «in Sack. Ein Biertelstündchen ging hin. Do« Ladenglöckchen bimmelte. Der Rotsdiener Dauber schob sich w seiner ganzen Breit« herein. Sein Blick fiel aus die Schläserin. „Die kann mait fortiraoen, und sie wird nicht wach!" fm-ach er bei sich. „Hollo!" rief er Frau Hormann fuhr aus. „Sa. sal" Sie rieb sich die Augen. „Gu'n Tag. Herr Dauberl" Der Ratsdiener lächelte. „Ein Nickerchen gemacht?" „Ja na. bei der Hitz'I" „Ich glaub,'s Ist die längste Zeit heiß gewesen. Die Luft hat sich gedreht." „Dos wär«in großes Glück. Nur ein paar Tag' Regen. Die täten sieben dürre Wochen tränken." Der Ratsdicner legte seine Mütze auf den Ladentisch. „Haben Sie schon gehört? Der Speng- ler Fillunger hat sich empfohlen." Frau Hormann schlug die Hände zu- sammen, „Ist er gestorben? Ei. wann denn? „Diesen Morgen." „hat er noch arg gelitten?" .(Bar nicht. Ich Hab«den die Schwester Trina geiprocher» Er bat»ine gm» Nach! gehabt. Um(ech» bringt ihm dieol»t) a ZNudder Ehlers Skizze von I. D. Gennerlch. .Na, Mudder Ehlers, nun blühen dis Kirschen im Alten Land!" ,3a, so," sagte die Alte, und ihr Gesicht. das bei meinem Eintritt geleuchtet, wurd« traurig. In dieser Verwand! ung lag«ine ganze Geschichte. .Mudder Ehlers" nannte jeder die Gret- sin. die aus dein schmalen Flur ihrer win- zigen Erdgefchaßwohnung einen kleinen hökerladen gemacht und zum Christfest die schönsten Tannen im On hatte. »Wir gehen zusammen hin. was meinen Sie, Frau Ehlers? Dl« Weit ist wieder ganz weiß längs der Elbe." .Nee. nee, Fröleen. ik go dar nich mehr Hrn. Bat is rni to siaor. Ik bün jümmer krank, wenn ik ut Ollaroi tonigg furnrn; nee, Ik kann bat nich.." »Ja. ja, für mich ist Ihre Eidmarsch auch so ein« Art Wunderland, ganz wunder- schön... Und ist doch nicht mein« Heimai." Mudder Ehlers sah mich mit ihren run- den. blauen Kinderauqen an, ganz verwun- deri über mein Verstehen.— Ich besann mich, womit man der Alten helfen könnte, die mst 74 Iahren Ihren Kram mühselig und einsam an den Mann bringen muh. Meine Blicke gingen im Stüdchen umher: so schlicht es war. trug es den Heimat- charakter des Allen Landes in jedem Stück. Da waren die lieben dekannten Stühle mit Inschrift I „Sagen Sie mal, würden Sie mir wohl einen verkaufen. Frau Ehlers? In Ihr« Stühle Hab« ich mich verliebt.'' Sie fah mich wieder au. halb dankbar, halb betrübt: .Nee, Fröleen, bat wull ik ne girn. Ik harr bat oll lang künrrk. Rieper is all en paarmal hier wen un wen wull fe hebben. Ober— bat mügg ik doch ne. In düsten hier hett min Mann jümmer seeteit. Und de annern. so— bot Is doch ook cillns, nxrt ik hev. bat wull ik doch leewor biholetl, nich?.. Ich nickle. �Ihr Mann ist lange tot?" .Ali ,, nxn goch, so" Si>■äupetle sich und schluckte. .Was bat Ihm denn gefehlt?" „De Doktor scgat fo. he harr mnk an'n hetten. he war sa Schipper und hell stt dar mal ta noh dohn, so. so Is dai kamen." Sie stand auf und hoste eine Photoaraphi« In schwan-blanksm Rahmen von der Wand. „Dai i» he, Fröleen." sagte sie. und ih* olles Geficht verklärt? sich. Er war In der Uniform der allen hannoverschen Infanterie. Die-ytcue Welt. Illustriertos Uiiterftaltuwv�tHtt«. �5o, bat ts he.' mteberbolte sie. unb ihr trauri(?er Blick»pnfl Jirm Aeiisler HInou». Dann holt« si« nach bie, und bat Herd«. wo» von chm(lornint«.Dm htti h» mi mol mitbröchl, ut Eushoden!'«in tunn au« Äip«. tat» aus mi« Marzipan, der ionpe qelwn hui; flder f«in woi uni wert; burth bt« Errnnerung. bi« barau* leuchtete .Urrb Kinder haben 6t» doch auch{*• habt?' �3o bree Stück. Sürth all bot. AI dre«. jo Utib sie erzählt»; zwei waren an Jtrn' f- Helten ges>o;ben; der britta.»elunb«, vre» unchückle mn dem Schill. 6!» holt» Un| Sprechen ein große», rote« laichentuch mlt■ (tbtcanWnuen lupfer, hervor; benn tt»• Wasier war ihr in bt« Augen gestiegen. Ich rrösiele. Iv gut lo schlecht e, g;ng .Iv, nun bün ik gan, alleen.)c...* fottt» sie still ergeben.Dm i» mch stdeun. Froieen. I? bsin doch ool ne tnehi jung u» i» mf ne sümmer Hcht, mit benti Wogen lo«. wlreaaen un in be tßü« t? gobn' Man jflh sie täglich mit bem uitm blauen ftinöimiaflen burch bit c.'abi ziehen i-n n», tapfer, itnmet prienent über, ganze Gesicht. .Aber Sie haben Ihr» sesi» Aunben'r' .Ja.' sog!» sie stark und leg;« bat große Taschentuch zusammen»dar der il De Herr Apdeker. be Herr Börgc'tnesiter. b» s�rv von Bobn un osi br linen Herrschosirn b« föpt all ehr Donnenböin b m' ta Wlh- nacknen Jo. un be Koo chöler» b» köpt tnj oeel Schokolabr as. bat i« gan» scheut». gan» scheu n t, ixu. jo.— Hier. Froleen/ sie östnele einen?rapp!asten. in bem Schoko» iabenkriaget lagen.div scheun. nehmen S» "n poor."... .?!«. Mnbber Ehler», bt« behalten St» zum Berfous* Do neigt» sie sich gan» geheimmsool zu mir; .Wit Ehr Mubber nr brch be 10» im« Jacke(chmft hett. wert S, ronQ,' uni- sie ft.iabl!« nuch ar uni fiopfh beitaglich bk« Jacke b;t ja lern wurm je tm Winier.' Dir Alte wat wiebet tapter— nach be» fifirtttipen Stimmung, bt« be; Gebank, ca b;< ft: Irttbliiien übet sie gtbradzt— ganz gertKippnet zum Snu' um cht einsomee vier. unbstebzlqiöbrtge» Dasetei D« at� Ar« au, t«m alten llanb! Dorwerwanblschasteu gehören zu den sprachlich mteressantefteu Ertcheinunl-en St« erklären nicht nur manche» bunklr Wangetüge, ionbern oerbmben zugleich auch hie Begrisse. bie ansaieiuenb emanbee seinb unb iremd gegenüberstehen So et- klärt sich.Gelchmeibe' al».geschinieberee' Edelmetall.(Serben* bedeutet da. Lebet »gar* d d fertig zur Verarbeitung machen Ein.Gelage*'fi ein Betjatninensem. bv. dem bcn Diichgenofsen etwa,.vorgelegt' wirb. D'».ftinger* sind d e Hanbgliebet hie zum.fangen' einger;cht« sind De» .tn zwei' ober mehr letle zerbrochen» Kegenstonb ist.entzwei*.Ekenb' ist de» tn».Au»Ianb* in die fremde Verbannt« Einem mitb etwa».einartrönft'. tm« man früher bem. an bem man sich röchen wollt« einen schädlichen.Trank* vorlegt» De« .Durstigen* ist die Kehle ganz.biirr*. I b trocken JSm.Duckmäuser* Ifl ein«, der tw« dtte.Mau» geduckt* einberschleicht.Bro- ten* ist die Speise, über die ein angenehm« Dampf.rbütet".Dlähen* ober.bMen* dehnen einen Gegen stand ou« Do».BlatI' tst� der„geblähie* Keim;.blüben* uted »blähen" sind eng miteinander vermanbl. all» auch.Blatt* mit.Bluie' Wenn man au« einem Ganzen mit e;n»r Schere etma» heraustrennt und bietet Herousgetrennt« s«> motrö gK't 10.beschert* mar e» ihm Je» mairb gibt fo.beschert" mar e» chm. Je» .behetrbe" Wer.Wohl Hab, rnheil' zeigt. Ist .behäbig* Wer sein« Persönlichkeit mit bestimmten E ha rakiereig«tschatten.umhegt*. fühlt sich.behaglich*.Bedauern* ist ein, verschoben» Sprachsonn von.betrauern* Der.Bauch* ist der.buchtortig gebogene* Teil des Rumpie». Jch kann etwa».ausmen- dfg* wenn'ch e, nicht obzuleien brauch« sondern mzr de,.Buches Außensetle zu. wende" E>n ,Au?bunb* ist«n Schaustück. ha» bie Kaufleute früher alt Stichprobe auf ihre Waren.außen«isvanden* Schaf«. bt« man im.Marz* al, un.'auallch au» de» Herde auslchirt. gellen al».ausgemerzt* .Angst* ist d-e da, Herz»eng* machend» Empfindung Wenn ich etwa» jemand»an- heimstelle*, lo.stelle* ich e« eigenll ch.an da» Ha»»* dem er vorsteht.Antmort* ist da»„andere Wort*, d d da, Wort ha« aus die Frag» iolgt..Lbgeleirni* lst je- mand. de' nom.Feim'-alte, Won füi Sche» rnl fort genommen ist u'ro. Die Ammonlakoerbintmngrn. zu denen auch da» Kal'iumznanomib gebort kön» nen von den Pflanzen wieder elmrso wi, di» Salpetersäure und ihre Salze zu E!tue>ß. kompleren ziisainmengefiigt werden E» ergib! sich»flo. wenn wr neben dem ele» Mentoren od«' L"s ft'ckktalf br« verschieden« Gruppen onn Sttckitossverbinbunaen. di'n Ammonfakstickstoff d h ine Gruppe d« Wafir r ff o fsverbinbunaen. den Salpelerstick- Ä«chD»>ia",e,?«da>e»„>«»«.. tl-eoniivoril stedat'em ö. Neri«, hemtntr�rr tomtätrutfrir, une tlerlj.iMnTait fteff fl h bie Grupo« d« Saurestoisoerbin. düngen, und schließlich den Eime ßiltckstoff annehmen, solgende, Bild von bem Weg« den bet£ti(f{toff in der Natur zurücklegt Durch natürl-che Borgäng» oder durch tech. ntsch» Prozrlse wird b« Luststickstost einer- seit» in Ammoniak,.anbererseit, in Salpeter- st ckstnss oertre ndelt Beide Arten von Stickstossverdinbiinaen oerwonbelt die Pflanze in den komplizierten Etwetßst ck- s-ofs. und dies« wird ovn den Tieren wie- b« zu Ammoniakstickslos! verdaut, den di» vom Zukünftigen! Ich meine dich, dem diel?» Z«t Vosibr nzen nur Horizont, nicht zu-mjend Seh cstlal ist. wenn ich atr läge, d?.5 vor allen Dinget» d u neuer Cage Hoffnung Hill' Dem armen Kruder. dem das graule fieutt in leinen Strudel«dien B'uie leniit. drrn leibll«in TTlffrder a! erichönlten preud» nicht«>nen Drogken Süß« Ichenkt, dem ewig ITIöden. der rni Schlachteflheüa« die«ign« ölaubigkcit verflucht, n« wieder einstig«« Craurn«, petze« neuhoffend zu verbtnlcn luchf— bem holder Morgen kann e» ihnen g« Hauskon- struknoner in der allernächsten Zukunft sicherlich em« große Rolle spielen, schon weil er den Borzug weienüich« Billigte« betisit D-a Dürfte e» interessieren einige« übet ihn zu erjohren Sein» Verwendung ist näm» lich eine höchst«njuche Diplomingenieur Gurt Adler plauben über bieje» Thema m (einem znigemäßen r«ch Illusirierteo und ' anregend zusammengestellten Banbchen.Wie baut man für» daid« Geld'(Wirftbabetv, fjeimkulturoertczz Brei, IJW TOI.): Die Stampsbautachwerkewand mit außen sichldaren Holzständen ai» Außenwand za Scheunen und Nebcngebäub;n wird erst noch Buiflellung und Einbeckung bt, Gebäude, ausgeführt Dt« in ca 1,1 bt, 1,8 Bieter Entfernung stehenben Holzstdnbrr, die nut butck Rohmen. Schwellen und auf Schwalbenschwanz emgeseßte Riegel mite n- andet oerbunben sind, werben innen mst Drahigemeoe bespannt und erhaiien drej- kantige Leisten zur Besest gung ttr zu stampsenden Lehmseld« Alsdann werben die Stomofbretter Imaen unh außen m» Mauerhaken relp kürzeren Bolzen beffltlgt nachdem auch außen da« Drahtoeweb» derart anaebrocht Ist daß das. leib, sich mit leinen Enden um b;. Drei» fanfleiiten b« Hotzftändee legt wich da» Lrhmmader».'! sest rinoestampst und di« Slompsbrelt« noch Fertigstellung höbet g«» rück! D;« bei der Drb«t hinderlichen Rie. pel können alsdann herausgenommen und wieder eingesetzt werden 3ur Aussparunz de? Außenpuße« werben auf dt» inneren Seiten d« äußeren Stmnpibrett« to 1 � Zentimeter starke Brett«(bl oukge nagelt. Di» inneren Sesien der Holzstiel» werden vor dem Anbringen der Drohtaewede mst Rohr ober Schilistangen benagelt Nach FerPgstelliing b« Fachwerksmönb» resp. während der Herstellung derlelben werden die inneren und äußeren Drohtgewebe» stächen durch ein, Berschnsirung p«bunSeit. Hierzu ist ein, 5—8 Millimeter stark» schmiedeeilern« Nadel von ra SO Aentimeter Länge erfurderüch, sowie 1 Milllmet« star» k« ei'erner Bfndebvchl Di« Stampfbau» fochwerkswänd» mit unsichtbaren HolzftSn- dem werben meist zu Jnr>»nn,änben bem-tzt. benußt und auf diefelhe Weile wt» oben be» schrieben hergestellt, nur werben bi« bi» inneren und äußeren Seiten der Honftün- der mit Rohr und Schilf benagelt urrb da» ätibere Dnihtoemede entweder schichken- w"lle oder nachträglich in der oanz«, fficnÖ» höhe angebracht Da» Anfbrinaen de» Pi'ße» ist nach besonderer Lnwoistinq leicht vorzunehmen. S»>» m o»- Le ii- n Leriiu. �Aiie»t-iniNi«-! �'kk.�n inev �e-iiuii�ee-in» iu eichim nach Beriiir t-indantt? 'aaee« il». b«mtuir» ItnitT No-iv UI» Buchdr» f'Ö S-r.aiäan ial! Soll&n»