Grete Fillunger [r gwg HInu'!»,r und ob trob trank noct>" stuft, tt«(oft d««In fflnj»efi«tb<'i«» b»n«r für «infnjSBafon hf«lt. der sich dann ot» Medh-.nvier»nipuppi«. Der Mann datl«. f» muftr« man annehmen. glänzend» SeschSft« aemacht, Venn er harte schon ein oaar ftiasch«»' den �al, gebrochen Auch Ihm. dem tsrnnw�kadurfchrn. w ird« «in Sla»'Jtoripon eis zeichen kt. Der Ged rnke ka« ihm,»u frayen,»d der Herr ihm ein» gut» Lrekle«»erfrlwff n könne„Diefletchtf* lautet« die»ntwort.Fahren Sie um»w»kf mir mir nadi Bramichweig. Da? geschah denn auch. Kum eriienmal in(einem Leben r-kfie er zwe» er Klosie, rveti der f)rrr in sei rer Dein- loun» e» wünschte(<* tat ihm freilich fehl mH. denn seine Markstücke waren detenNich zu- sommenge'chmiNzen.)n B' aun- schweig lührie ihn der Vieh- Händler zum Ptrftgrrunv Wurst- sadrikonien Selm« Braun« oui kem Bohlweg Der sozie:� .Ich wiii'» n»i, Ihnen prodie- ren. Leinen Di» wo», kdnr.en S>e beiden!' Er blieb ein J.ihr und lernt» die Wursüa» briintiooou» drm Effeft kennen '« zog mich wieder in die Heim«.' ichioft er leinen Wan- derv-richi,.und ich kann von @lä(t laoen. daft ich grab jent gekommen bin Äein Lehrherr will ich zur Ruh« fegen, ich ubernehm sein Geschäft. Gestrrn Hab ich aar bei?snniing vi» Meist«?- Prüfung bestanden. Kapitalkrästig bin ich rirchl Der Herr Rüh mann laßi s« n Geld flehen Tr hat schön« Zester. geh, bt und har sein Schäfchen lm Trocknen Für mich lieg! oiet im Spiel. Ich Hab zw», Hönde und Arbeitslust für zehn. Ich hoff, daft e« klappt. Ich hob da» Hm» sehr gewimmelt voll. Ich laß ba» Schaufenster gr öfter machen und l«rß die Wände mit Majolika de- kleiden Auch»inen neuen Ladentisch mit Moeoufjotz stell ich hin. Da» muft blihen und blinken. Wem» ich fertig bin, kommen Dl*nta« vsa Alfred Bork Sie. Grefe, und sehen sich'« an!'.Ja. Theobald,' sagt» st«, von seinem Eifer g«. packt,.ich tomml' Als Gonder gegangen war, gtstten Vi« Bilder noch einmal an ihr vorüber, die er in buntem Wechsel vor ihr hatte erstehe,- lassen Gr ha», viel erleb««nv auch da» Unangenehm« mit frichlichem Herzen Er war holt nicht unterzukriegen, der Iheadold Gonder. Daß er sich auf fest»« UeberfÜll« von Kraft etwa« zugute tat. wer wollt» chw da» verargen? Früher harten seine Rüpelei und leine Ronftuft sie abgeftaften. Wenn Mein ßerz iJt leer... Mein fterz ift leer. Gs diilkl aus ihm he' 1? tiefte rttehr. es ilt kein Cicht, da? aas ihm ftrahlt, £5 hat leine feniler c-'usrz öftermalt es ISllk kein Licht z; ich herein. Cs muß in(einer Leere ein am lein. Leer, einlam und v>m Ciwt verwaift— Und leftt doch noch— wenn das leften heißt • 5««(klier. [ man gerecht war, mußt« man zugeben, daß viele» zu setner Entschuldigung sprach. Er >wor noch ein kleiner Holenmotz, als sein Bater. der Küfer, beim Brand der Hutfabr k da» Leben einbüßt«. Bier Wochen dogach starb sein« Mutter. Der Seiler Wenzel nahm ihn in Pflege. Er ließ den Jungen herumstrunzen. Kein Wunder, daß er ver- wildert«. Di» Fremd», so sogt« man. macht Leute. Hatte er wirklich den alten Adam ausgezogen und d!« Konten und Ecken ab- geschliffen? Man follte e» denken. ErViar einer von den Menschen, die kein Quackein und Drucksen kannten, die über Spannsei und Sperren sprangen. Daß«r al« Ge- iartirnaw«) schäst»« gner in Vi« Hshe kam, daran war nicht zu zweijetn. » Fwischen Licht und Dunkel packt« de« Ratsdiener Dauber bei Frau Hormann st» der Crbsengass»«inen Sack oosi Reuigkette» aus. Das Beste kam zuietzt .Die Grete Fillunger hat Glück,' fchroa« dert» er. ,.Ro. ich gönn ihr alles Gut«. Aber sagen Sie selbst. Frau Hormomt. wa« fft da» Spenglerhaus In de? Lohgasie wert? '» ist doch ein att Gelerr und der Meist«? fekig hat immer»ran sticken müsisn. Jetzt h«'» ein Fianktuiter InsiaU» ienr, der hier«in Hweigg«» schäil e- richten will, gekauft. Raren Si» mal. für wieviel?' Frau Hermann hob di« Schobern. „Wo» kann ich mssell?' Der Ratsdtener spreizte di» Finge?. �iir fiebennnd zroanzigiau» send Kork!' Da kekn Liebhaber, iondern »in Geichiittsmann da» ehr» würdige, aber va.nälit«« fmu» erworben polte nior der Kauf» preis im Rahmen vir ürti.chen Lerhoitrusie hoch. Die Semit-ena« schlug Zi« Arm? ü öer ein ander. �Danversiag noch hinewl Si»> benund.jlvanzigiou end Marks Das ist kriaiinaiwe-.' „Was denken Sie mahl. Frau Hör- mann.' sagte der Ratsdiener. den Kaps vorneigend,„wer die Lach in di« Reih ge» schafft ha,? Der Herr Ibal»! Dreißig- tnusend Merk hat er Hober wall-n. Und hat noch grüßen Lärm gemacht, wie er drei» taufend Mark nochiassen sollt. Ja. der»er- steh«» Pegt für die Grete hie-Bohne» auf. Und aus purer Gutherzigkeit. Der Schlau» meier! Die Freundschaft mit der Famill« Fillunger ist Speki.iotion. Was giti di« Wen? Sowie die Grete ihr Geld ausge» zahlt kriegt ist der Ludwig wieder da�und schlaucht sie samt ihren Kopitaiien ein." „Eher miilcht man einen Raben weiß, 10 Die Welt. Illustriertes UnterhaltnngSblatt. als daß man Ihnen das Lerkreischen abge» wöhntl' log's Frau Hormann auf der Zunge. Doch schlucki« fie's hinunter und erwiderte: �Ich Hab vom Herrn Jbold nie nichts Un- rechts gehört. Daß«r aus dem alten Haus soviel herausgeschlagen hat, ist ein Freund- schastsstück Die Grete soll sich freuen, soll den guten Freund mit zwei Händen hallen. In der schlechten Welt sind gute Freunde dünn gesät. Nein. Herr Dauber. da leg ich die Hand ins Feuer, der Eigennutz ist hier nicht d>e Spindel am Rocken Gewiß, der Ludwig Jbold ist um die Grete herumge- schwänzelt, und's Hot nicht viel gefehlt, daß die zwei im Kasten Ehingen. Seitdem ist viel Wasser den Rhein heruntergesiossen. Daß die Grete setzt den Ludwig noch nimmt. mächt ich nicht unterschreiben!" Während der Ralsdiener weiter feine Meinung verfocht und die Gemüsehändlerin unter mehr oder minder versteckten Aus- söben gegen den Depeschentrgger aus der Ihren beharrte, saßen der Buchbinder Jbold und sein« Frau beim Abendbrot. Das fiel heut reichlicher aus wie gewöhnlich, weil der Meister vom Mittagessen gerufen worden und erst vor einer halben Stunde aus dem Spenglerhaus gekommen war. Als sie ab- gegessen hatten, begann Frau Jbold, eine Fünfzigerin mit unruhigen Augen: „Du bist den lieben langen Tag für die Grete Fillunger unterwegs. Und läufst, als wenn Du Feuer in den Stieseln hättst. Du b'st der Jüngste nicht mehr. Tu sacht!" Jbold setzte seine kurze Pfeife in Brand und sagte: „Solang ich nichts zu klagen Hab, schätz ich, bin ich gesund. Die Bewegung ist eine Wohltat für mich." Frau' Jbold hob die Hand. „Alles mit Maß und Ziel! Jetzt wollen wir emal von was anderm sprechen. Du stehst die Goldzapfen am Dach hängen und nimmst sie nicht ab." Der Buchbinder zog die Brauen hoch. „Ich versteh Dich nicht!" „Du verstehst mich recht gut. Man meint. Du täst Dich scheuen, das Kind beim rechten Namen zu nennen. Der Grete Fillunger ihr Weizen blüht Ich hab's vom Hörensagen. Mit mir schwatzst Du kein Bibswörtchen davon Wozu das Hehl- halten? Ich mächt Dich nur fragen, willst Du zugucken, wie dem Ludwig das Mädchen weggeschnappt wird?" „Dem Ludwig." sagte Jbold mit finstrem Blick,„der sich so miserabel gegen die Grete benommen hat? Ich glaub. Du bist nicht recht bei Trost. Wo ich dem Mädchen sein Beistand bin, müßt ich mich ja vor mir selber schämen, wenn ich flicken wollt, was der Strackborst zerrissen hat!" „Jugend Ist unbedächtig und springt übers Geheg," nahm Frau Jbold ihren Sohn in Schutz.„Wer weiß, ob er die groben Späne nicht längst verloren hat und nur darauf wartet, daß Du ihn heimrusst." Dem Buchbinder schwollen die Adern an der Stirn. „Ich ruf ihn nicht heim. Ich hab's die Zeit her nicht getan und tu's jetzt erst recht nicht!" Den Fall gesetzt, der Ludwig kehrte zu- rück. Was war darn? Der alte Spektakel fing wieder an. Der Hochmutspinsel würde sich nicht entblöden, seinem Vater übers Maul zu fahren, gar auf der Nase herum- zutrommeln. Daß ein Handwerker sich in der Welt umsah, dagegen war nichts einzu- wenden. Deshalb brauchte man das Fremde nicht zu überschätzen, braucht« nnan das Her- gebrachte nicht zu verachten. Zugegeben. daß der Ludwig ausklugiert und auch rührig war. seine Respektlosigkeit und sein Dünkel waren nicht zu ertragen. Umsonst, daß Frau Jbold ihrem Mann widersprach, er ließ sich nicht zu andrer An- ficht bekehren. Aus seinen Worten Nang tiefe Erbitterung. Eine Scheidewand stand zwischen Vater und Sohn, die der Mutler die Tage verdarb. Lange noch, nachdem der Buchbinder sich zur Ruhe begeben, saß Frau Jbold, die Hände aus den Knien, und quälte sich mit vielen Sorgen. Den Kraft? drüben guckte sie ins Fenster. Die Lampe brannte.' Friedsam waren sie beisammen. Der Uhr- wacher, seine Frau, khre Kinder, der Karl und die Anna. Man hörte ihr fröhliches Geplauder und las es ihnen von den Ge- sichtern ab, wie wohl es ihnen war. Frau Jbold zittert« das Herz. Hier im Haus war das schöne Familienleben unbekannt. Wer trug die Schuld? Wie der Ludwig ein Jahr alt war, hotte er ganze Nächte lang geschrien.„Das Gekrisch ist dem Bürschchen zur zweiten Natur geworden," sagte der Doktor Kühnhold,„machen Sie sich keine Gedanken drüber, Frau Jbold. es fehlt ihm nichts!" Ihr Mann konnte kein Auge zu- tun und bukerte:„Schmeiß den Kerl an die Wand!" Cr meinte es nicht so. Wenn ein Mann am Tag schafste, wollte er nachts seine Ruhe haben. Das konnte man ver- stehen. Der Ludwig wurde größer, spielte mit den Nachborburschen und war der stillste von allen. Nur einmal noch, erinnerte sie sich, halte er sich furchtbar angestellt. Eine Wespe hatte ihn gestochen, und er brüllte, als ob er am Spieß steckte. Die Leute sagten, er wäre seiner Mutter aus den Augen geschnitzt. Das war übertrieben, aber er kam ihr vom Herzen und ging ihr zu Herzen. Das mußte sie sich vorwerfen, das eine Mal war sie zu heftig gegen ihn gewesen, das andre Mai hatte sie ihm zu» viel nachgegeben. Das rgchre sich. Er kam zum Vaier in die.Werkstatt. Es war eine Freude und Herrl'ckkeit. Ihr Mann sagdz:„Wenn der Ludw:g so sorimocht, kann er bald die Kundenarbeit über- nehmen!" Die Lehrzeit ging herum. Sie war quicksrah. Für sie konnte es nichts Schöneres geben, als die Zwei einig zu sehen. Auf einmal ritt den Ludwig der Teufel, daß er seinen Vater überhüpfen wollte. Den Tag würde sie nie vergessen. wo er zu Ihr in die Küche trat und sprach: „Ich fing dem Vater sein Lied nicht mehr, ich Hab meine eigne Melobiel" Er tat, als wäre der Vater für das Geschäft«ine Last. Das war garstig von Ihm. Im Kern seiner Nalur war er ein guter Mensch, er hatte seinen Vater auch gern, ober er hatte keinen Respekt vor ihm. Respekt vor den Eltern und Liebe zu ihnen sollten bei den Kindern Hand in Hand gehen. Sie koppelten sich in der Werlstatt, und auch oben bei Tisch flogen giftige Worte hin und her. Sie hatte es daheim anders vor sich gesehen. Ihr Vater war ein Weißbinder von der' ölten Sorte. Ihr Bruder kam von der Lackiererschule, hott« viel gelernt, ja es hieß, er hätte etwas vom Künstler an sich. Dessen- ungeachtet trat er bescheiden auf und zeigte seinem Vater nie, daß er ihm über war. Was er wußte, brachte er ohne Swlz her- aus. Ihr Vater war mansstill und lernte von seinem Sohn. Wie der alte Mann dann nur die gröbere Arbeit hin wollte, litt es ihr Bruder nicht. Kein unoergohren Wort fiel zwischen den beiden. Das Ge- schüft hob sich und gab zwei Nutzen. Blieb'» nicht ewig wahr? Eintracht baute ein Haus, Zwietracht riß es nieder. Es war eine Marotte von Jbold, daß er ihr in sein» VermögensverHältnisse keinen Einblick gewährte. Dennoch wußte fle, daß der Ge» schäftsoerdienst kleiner geworden war. Auch fielen, seitdem Jbold auf seine Tätigkeit aks Ortsgerichtsmann verzichtet halte, dl« Nebeneinnahmen, die aus dem Amt flössen. fort. Sollte der Wagen wirklich laufen, brauchte er einen neuen Beschlag. Dazu bot sich jetzt die Gelegenheit. Verpaßte man sie, kam sie sobald nicht wieder. Einer plötzlichen Regung folgend, stand Frau Jbold auf, holte Papier, Feder und Tinte herbei und schrieb nach Stuttgart: „Lieber.Ludwig! Seit drei Wochen laure ich aus einen Brief von Dir, es scheint. Ich soll warten bis zum Sankt Nimmerstag. Manchmal denk ich, es ist nicht bloß Dein Prinzipal, der Herr Dittmar, bei dem es Dir so gut gefällt, es muß noch etwas dabei sein, daß Du so an dem Stuttgart hängst. E» schwant mir. eine Frauensperson steckt da- hinter. Entweder ist«« etwas Rechtes oder etwas Schlechtes. Wäre es etwas Rechtes, sage ich mir, hättest Du e« mir geschrieben. Wie es nun auch fein maMan der Grete Fillunger hast Du nicht schön gehandelt. Es ist keine Kunst, ein Mädchen zu narren, aber die Grete ist zu gut dazu. Ihr Manns» leute seid einmal so,»ine hübsche Larve mkt roten Backen, gleich seid ihr aus dem Häuschen. Nun soll mir einer kommen und sagen, die Grete wäre häßlich. Im Gegen- teil, sie sieht sehr fein, sa vornehm aus. Sie hat Dir selbst gefallen. Bielleicht hast Du Deinen guten Geschmack verlört und trinkst Wasser statt Wein. Dein« Mutter nimmt kein Blatt vor den Mund Ich habe immer auf Deiner Seite gestanden. Folgst Du mir nicht, kann ich es nicht mehr. Wenn Du glaubst, die Grete täte sitzen bleiben und verkümmein, bist Du schief gewickelt. So ein verminendes Mädchen braucht bloß einen FinKr zum Fenster herauszusteck»», gleich bammeln ihr fünf cm der Hand. Und die Grete Ist vermögend, man kann sogaf sagen sehr vermögend. Das hat man jeM erfahren. Ich will nun annehmen. Du hast Dir etwas gespart Wieviel wird es fein? Ich schätze, Du kannst es In einem Taschen- tuch über das Hausdoch werfen. Was Du erheiratest, hast Du nicht nötig zu verdienen. Ich muß Dir aber die Wahrheit lagen. Dt« Grete nimmt Deinen Namen nicht mehr in den Mund Sie hat auch allen Grund dazu, und-ob Du ihr das Ja obschirätzst, nachdem Du sie link? hast liegen lassen, weiß ich nick� Versuch es, rat Ich Dir, imd schieb es nicP auf die lange Bank. Seit sie allein ist, hat die Grete viel Besuch. Man steht, wie die Leute sie achten. Ihr Lehrer, der alte Röhn, der letzt seinen siebzigsten Geburtstag ge- feiert hat, geht jede Woche zweimal zu ihr. Sogar der Herr Geheimrat Schänborn ist bei ihr gewesen und Hai seinen Zylinderhut aufgekwbt. Dos will etwas heißen. Der Herr Geheimrat ist voriges Jahr beim Sedanfesr auf der Ameisenweide gewahr geworden, was filr ein guter Sinn in der Grete steckt. Es war viel Volk da uNd auch Tanzgelegenheit. Im Schwalm seiiKer Wirtschaft saßen die Kontvrherren von der Tuchfabrik. Es saßen auch zwei Fräulein Die Nene Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt. II bei ihnen, die Roschwoog, die auf dem Finanzamt an der Schreibmaschine schafft, und die Kugler, die beim Kaufmann Blum im Laden ist. Du mußt wissen, die Röfchwao» hatte sich auf den Finanzaspirant Keil Hofs- nung gemacht. Der war ein paar Tag« nor dem Fest nach Lauterbach versetzt worden und hat« sich,«h er fortging, mit dem Fräulein Kugler verlobt. Der chouptlehrer Netterlein hielt die Festrede. Alles war bei Bier und Bratwürsten vergnügt. Auf«in- mal springt die Röschwoog auf, stell» sich vor die Kugler und kreischt:.Sie Schlange. Sie Schnippet. Sie gehö- reu nicht in eine an- ständige(Beielljchaft. Scheren Sie sich zum Teutell" Ri> gs herum war es totenstill. Das Fr Sudeln Kugler bekam«inen Wein- trampf. Wir hatten in der Nähe mit den Fillungers unieren Tiich. Was tat dt« Greie? Sie ging zu dem Fräulein Kugler, nahm lie bei der chand und sagte ltebreich: .Fräulein Kugler, kommen Sie, legen Sie sich zu uns!� Den Herren von der Tuch- fobrik war der Mund wie zugefroren. Der Herr Schwalm aber fagie zu der Rölch- woog, die die Eiler- fuchi ioll gemacht haite, sie lallte äugen- blick ich die Wirtschaft verlassen. Da sct.ob sie ob. Di« Sache wurde aus dem Fest- platz bekannt, die Grete Fillunger wurde ollgemein gelobt und der Herr Eehetmrat Schönborn trank ihr zu. Wer soviel Men- schenliede in sich trägt, wie die Grete Fillun- gcr, sage ich mir, kann eiwas verzeihen. Sie wird auch Dir ver- zechen. Deswegen, lieber Ludwig, komm. Ich meine, es müßte Dich heimtreiben, daß Du endlich mit Det- nein Laier Frieden machst. Er ist schon verflixte Sache. Er aber ließ sich nicht aus dem Gleichgewicht dringen. Sobald die Weißbinder, die im Laden die Deck« gestrichen hatten, als die legten mit ihren Farbentöpfen abgezogen waren, machte sich Theobald ans Werk, das neuer- dings in einem Eisenrahmen herausgebaute Schaufenster zu dekorieren Aus einen marmornen Einsatz, der das Firmenschild .Wilhelm Nühlmanns Nachfolger Theobald fflonder* trug, wurden Braten und Schin- ken gelegt. An schmiedeeisernem Gestänge fanden allerlei Wurste Platz, die mit karbi- Adolf Luntz: Eonntagmorgen schon bei Jahren. Guck zu. daß Du Dir später nichts vorzuwerfen hast. Nie darfst Du zweifelmütig vor ihn treten, als ob er nicht das Gute wollte— er will es sa— und als ob Du nicht den Berforger der Familie in ihm achtest. Die Jungen müsien den Alten die Ehre lassen. Das ist von unserm Herrgott besohlen, llnferm Herrgott sein« Weisheit geht über Menfchengedanken. Es hat schon lang in mir gewühlt, daß ich �Dir das alles einmal vorstelle. Nun ist e» heraus, lleberlege es Dir. Auf meinem Schoß bist Du groß geworden. Deine Mutter bittet Dich, komm zurück!" Wochenlang schaffte Theobald Gonder wie ein Feind. Im Laden hatte er die Handwerksleüte, der Geschäftsgang durfte keine Unterbrechung erleiden, es war ein« gen Bändern verziert waren. Eine mäch- »ige Schüssel mit leckerem Ausschnitt zollte vor allem die Blicke der Borübergeheuden festhalten. Dem Ganzen eine größere Wir- kung zu oerleihen, waren zwischen den Schaustücken Topspjionzen oerteilt. Betrat ein Kund«, durch die Ausstellung im Schau- fenster angelockt, den Laden, sah er hinter dem Ladentisch die gleichen Fleischwaren handgerecht aufgestapelt. Ein Gesell in sauberer Kleidung hatte die Bedienung Über- nommen..Halten Sie Ihre Nägel rein." machte ihm Gonder zur Pflicht,.die Leute gucken Ihnen auf die Fingerl" Niemand sollte, ohne etwas gekauft zu haben, den Lghen verlosten. Als oberster Grundsatz galt: Freundlichkeit gegen jedermann Gon- der hatte Erfahrungen gesammelt. Ersah- rung war feine beste Lehrmeisterin. Wie es dunkel wurde, zündete er im Laden die Krone, im Schaufenster den drei- flammigen Gasleuchter an. Darauf begab er sich zu Grete Fillunger in die Lohgaff« hinüber und bat sie. in Augenschein zu nehmen, was er umgestaltet urtb verbessert hatte Sie ging denn auch gleich mit. be» sichtigt» alles, insbesondere die Svntrollkaste, die Präzisionswage, den zwetSikigen Eis- fchrank. und sprach ihre volle Anerkennung au». Theobald führte sie in die Lnüenstube __ und ineckeeie sie auf Platz zu teehmen .Ich Ml nicht ge- dacht. dM ich io ichnell fertig Mrd," iagie er mit strahlendem Ge» sichi,.aber ich war auch gehörig hinter den Leuten her. Ich Hab noch mel vor. Ich will die Wurstküche oergrößein und will einen Stall bauen. daß das Vieh nach dem Transport vor dem Schlachten ruhen kann. Die Metzger uzen sich als.'s mächt keiner dem andern Wuist-abkaufen. Bei mir mag die Kun» kurienz übern Zaun gucken, mag lpionte» ren tooiei sie will. Für mich gibt's nur «ins: tadellose Ware. Ich bin setzt seldstän» big und bin aui meinem Feld. Den Ein» kaut kenn ich. Wer schlecht einkauit. kann nicht gut oerkauien. Da hat man Bauern und auch Händler, die Schlingen ziehen und draus ausgehen, daß der Metzger geichnellt wird,'s gibt aber auch Leut drunier, die aus Treu und Glau» den handeln. Beim Liedhandel geht's heiemi und her» unter,»as ist einmal so. Ich ui«»d nie tnausern. Wenn mir der Aug«»g ntich, s»h. len>oll, muß ich mehr bieten wie die andern. Vorhin war der Herr Rühlmann im Laden und hat sich gewundert daß jetzt alles so hübsch in PergamentpA>»ter einge» packt und ein Bändchen drum gemacht wird, ganz gleich, ob eins für zehn Pfennig kauft oder für zehn Mark. Man richtet's ein, wie's die Zeit verlangt,'s muß bis aufs Tüpfelchen stimmen. Hier sind die Metzger noch arg zurück. Deswegen laß ich mir doch gern vom Herrn Rühlmann raten. Er zieht übrigens zu seiner Tochter nach Nidda, und die Wohnung oben wird frei..Bezahl deine Leut gut,' spricht er,.sonst verleit'st du sie zur Unehrlichkeit.'« geht nichts Über zu- verlästiges Personal!' Da hat er recht. Ich denk aber weiter. Ein Meßger kann noch so tüchtig fein, er hat nur zwei Äugen. Und vier sehen mehr wie zwei. Was ein Mus dem Kalender.-Äurtft und fleben* v?rlaa Frlt, Heyder. Perttn-Aehlendorf) 12 Di« Neue Welt. IllustrierieS Uiilatt. rechter Meister isr. der brauch« ein« Frau. Natürlich ein«. d>« sür» Bejchäji ynteresii Hot und die e» tdrem Mann nach der Sir- bett behaglich muht. Ja. Grete, ich denk und red und will danach tun. Wenn Sie nichts dawider haben, komm ich in- Ihnen. Da wollen wir we t»r darüber sprechen/ Er lieh seinen Blick voll aus ihr ruhen. Worauf er zielt«, war unschwer zu merken. Grete hotte Zeit, mit sich zu Rate zu gehen, wa» st« ihm antworten sollt«, wenn «r Ihr einen Heiratsantrog mochte. Fand sie sich ihm gegenüber, spürte sie den leben- den Atem seiner Krast. nahmen sein Gerad- sinn, seine Treuherzigkeit für ihn ein. Da« Gefühl durchdmng sie' der Theobald ver- drehte kein Wart, stand wahr und klar aus festem Grund, bot einem Mädchen Hort und Hall, ißoi kurzem hatte sie ihre Schulkame- radin Else Räber getrofsea. die seit einem hotden Jahr In Vilbel verheiratet war. Die jung« Frau»«rtraute ihr. st« sei nicht gerade unglücklich, sei atxr auch nicht glücklich e« sei halt ander« gekommen, wie sie sich'» vor der Hochzell ausgedacht habe. Grete halle stch nicht überzeugen können, dab ihrer Freundin Jeremiad« berechtigt war. Ein bißchen üderfpannt war die Else Immer gewesen. Hau» st» ihren Mann für«Inen Engel gehalten? Sie halt« doch selbst ihr« Fehler. Grund genug, daß st» auch ihre« Manne« Fehler ertrug Woher kamen bei den Eheleuten mehrenleil» die verstimmt- heilen und.�«rwürsnisses Well st» sich wSH- rend der verlodjchast bester hinstellten al» sie waren. Später Hörle man da» Jammern nud Jouer. Anstatt daß jede« sich sagt«: »Sem Menlch ist mti'ommen. Verlang nicht zu viel, dent nah; nur an big. denk an die gemeinsam« Arbeit, an die gemein- samen Pfi-.ch'enr Und zuletzt war'» di« Lieb», die alle» erreichl«, di« dem Schmerz- hasteften den Stachel nahm. Eme Seurm« ward in ihr laut:.Wenn du'» aufr&ng mit Gonder meinst, gehört e» sich, daß du mit dir im reinen bist, od du ihn w-rktich lieb haben kannst!' Ihr Herzschlag stockt«. Einmat holte ste ersoh- ren. wa» Lieb« war. Da« log Himer ihr: ein« Blüte, dl» kelne Frucht getragen Bester, sie rührt» dt» Wund« nicht an. Si» war älter und ruhiger geworden. T« gab noch ein« andre Lieb«, ein» Lied«, di« niche wie Feuer brannte und doch stark genug war. einen Menschen glücklich zu machen. Di« wollte st» Gonder entgegenbringen. Eh st« einen entscheidenden Schritt tat. würde st» dem Meister Ubald davon Mit. teilung machen. Nicht, daß ste seinen Rat begehrte, st» folgt» da ihrem eignen Kopf. Den väterlichen Freund in« Vertrauen zu ziehen, schien Ihr Gewistenspflicht. Si« traf den Buchbinder zu gelegener Stund» In seiner Werkstatt allein. Nachdem st» über alle, freimütig geredet hatte, sagt, er geiasten: „Wa, der Theobald Gonder für ein Wildwach» war. w«ißt Du. weiß di« ganz« Stadt. Jetzt wird er durch» ABT gelobt. $r hat sich bei Rühimann gut gesetzt, und Ich schätz, er wird nicht» vergeuden. Er heißt nicht umsonst Galiach. Er hat di» Stärk» für sein Geschäft. Und wo'» die Stärke nicht tut. muß ihm Deine Verstän- bigfeit helssn. Wie man'« ansängt, gerät'». Ich wünsch Euch viel Glückt"— Al» Grete Sonntag beim Rachmittag». käste« saß. trat Theobald Gonder In die Emde. Sie lud ihn ein.«tn« Tasse mitzu- trinken und setzt« ihm selbstgebackenen Su- chen vor Di« Bewirtung durste er für stch günstig deuten. Der Absatz in seiner Metzger»!, berich- tele«r. hirll stch ans einer schönen Höh«. Ueder seinen Gesellen führt» er Klage. Dieser bewie» im Laden der Sundschaft nich die Ausmerstmnkett, dt» man von einen gewandten BertSusrr erwartet«. Konder machte e» Sorg«, wenn er über Lank ging da» Geschäft fremden Leuten übertassen zu müst-n Er»tederhott«.«au er oor wenl- gen Tagen geäußert hatte, ein M-tzg«r, der aus einen grünen Zweig kommen wollte, brauchte eine kSchtize Frau. Er hiett«inen Augenblick inne. dann brachte er seinen Antrag heraus:' .Al» Metzger Hab ich immer auf ein blanke» Messer gehalten. Bei mir seider hat'» mit dem Blantsein manchmal ge» hepert. Wa» wahr ist. muß man sagen. Ich war voll Uevermut wie ein Ei voll Dotter. In unierm Geschäft spiell da» Wischtuch«ine groß» Roll'. Ich Hab alle» weggcwischl. Und e« soll so bieiben. Hin- ter jeder Schürz' herzulausen, ist nicht mein Gusto gewesen. Ein« oder keine. Sie misten. Grete, westenthalben Ich hergekom- men bin.'s ist on Ihnen, daß ich keinen Metzgergang tu!" „Sie sagen, Sie brauchen ein« tüchtig» Frau," erwidert» si«. ihr« Worte abmes- send,.ich sag: können meine Schultern auch tragen, wa» Ich in einer Metzgerei zu leisten Hab? Ich red. wie'» ist. Theobatd. Ich Hab meinem Vater di« Wirtschast ge< führt, bin auch drunten im Laden ge- wesen. Od ich für Ihr Geschäft pah', da» Ist noch di« Fraget" Er wie» ihr di« Schwielen an seinen Händen. „Seh«n Sie Grete, da«» find mein« Ehrenzeichen. Si» schasten'» mtt dem Kopf. Da» ist mir viel wert. Wir zwei, wir werden'» schon packen!" „Ich bin gott'od gesund und tmnmel mich gern." sagte ste. von dem vertrauen, da» er tn si« setzte, wohltuend berührt.„'» ist nicht meine Art. daß ,ch wa» vertuckel. Mein Vater hat In den letzten Jahren nicht« zurücklegen können, er hat«der sein Ver- mögen zusammengehalten. Da» dring ich meinem Mann zui" Er nahm den Kops zurück. .Sie dürfen mir'» giauden. Grete, da- dran hrb ich jetzt nicht gedacht!" .Da, weiß ich." sazt» sie herzlich und gab ihm die Hand. Damit war da, Lerlöbni« desiegelt. Lanze saßen si« beisammei! und de- redeten alle». Dem jungen Meister tat ein» Helferin not J-or»»»n?»>,l> Erwachende» Lebe». Kahl stehen Baum und Slraue... Der Rauq�eif Hai fein« weißen Schuvpen.noch imme: um die AstgiMur.- gen gelegt. Wenn die Februarsonne darauf scheint, dlin'-n und flirren sie wie Silber. In. den 1 ckerramen und Schelle, ist: cchen ziebi ver?chn«« noch immer lein zelle» Geiißer. Der Frost hält den Buden ieichr überr rrschr daß sich kein vorwitziges Leben aus ihm frühzetttg zum Licht zwänge. Ein müde» Sn«n»nl suchten oliwel! über dir starre Fläche Hier und da chimrn.'rn ein jmrr Knospen drsunfeucht. Sin herb-r Dur l-egt über dem Lcnd. In dt Ferne blai-n Nebel in zerfiatternden Schleiern. Die Farbe de» Himmei, ist von enem ver- waisn«i,nn Blau. Ein paar meihr- Wvikrn Hofen fem« coettgesvannt« Kuppet. Wie Dächer dicken sich' nach immer tief, el« trügen ste schwer unter der kalken Last de? Winter». Nur die Schlot' recken üch mit ihren icharf en. f+fturfe- Linien schmal in den Himmel. Eine dünn« Rauchfahne flattert au» ihren Kronen. Der Wind zer- reiht sie in kurzen, jähen Stößen, noch ehe si« sich rech« auebreit«., kann. Sonntagsruhe träumt über dem fluni. Ein paar Mädchen Ichreuen durch den �östelnden Morgen. Au» ihren blonden nm**nkt ftc# tmbait« ütranimorti �Hedafhur& flarnftiHw a>t&«TrrJasMjiftofc Zop«n leuchten rw die brestsn Sck eisen. In chren fußfreien Rocken wühtt unk>.errt der Vorfrühtingswind Di« hartgefrorene Straß« zollt unier ihren Schritten. Ein Lächeln.üsqr auf ihren Lippen. In ihren blanken Augen fonni«in« Ermn-rung Ihre Bi ck? suchen den Boden, al» zögen sie durch Träume, llir dann heben le d-« Augen. Tin wtiche» Locken ist vom Wald- rond Hz raufgesiattert. Eine süße, volle Slimrne Ichmett'rt ein Doneltted Rur we. nioe Töne Und es, die stch stänfrg lojeder- hlllenDvald iubeln ste hoch, bald schtuhzen ste rief Ilnd ierrher onrwortet e-n? andere. Uick» rnm'lötet e» im Wechselsong Di« Stimmen des Leb-ms, die st> lann» ichwie- rien. sind erwacht izoch oben au, den kahlen Nuren'wtigen der B'uMrvnen schallt es. Wie kleine dunkle Bunt? sttzt e» kick auf. Und lock? klagt: die geplustert im dunklen Geäst» und schluchzt, und jubelt und ersten Drosseln sin zer?.. llnki die Mädchen schreiten mir wind- zerwühlten Röcken, ut den verzückten Aua-rn Sehnsucht und Glänz«,... n. «arot:enan»?eat im Spätwinter. Um recht frühzeittg Karotten zu ernten, werden diese vielfach schon im Herbste ausgesät. Der Erfolg ist oft recht zweiselhast. Bleibt die «Satomokf'HsssSkH Oeslin. MIe r#» Hätt St(fit, flsnf trf» Mi h-� Herbstnütlerung längere Zeit hindurch mild, so keimen die Sam-'n nach vor Wi rn?« aniang und wochfen.neh' oder minder stark heran. Solch« Pslon-en eid-n aber, fobold der Wimer«f» seM'r Kält' kämmt wenn den Münzen Sie Ichßnen'e Echneed-cke fehlt. Soweit d'» Bstanzen dem Fr»'! nicht ganz znbeim'allen. werde.i zum mindesten die Wurzeln so n Miileidenschc i gezogen, daz is nur verkrüppele, unrosehniiche und mindrnnertige Karotten git Nur danr, wenn Schnee die ttockene Kiite von der Herbstsaat sernhätt kann diitte guten Erialg bringen Sicherer e"scheint ne Aussaat im Spätwinter. Der Boden mnrd im Herbst qeftrafc'n. aber nicht«Ina'ebnet. Em paar sroskfrai« Tage mit.'f�enem Boden kvinmen in den meisten Gegenden reget- mä ig jede? Jnim Di-'ie<<■ I nutz« m m zum Zurr cht machen d'r Ge-te und zur Zius'aat. J'r kommt nun die ganz« noch soigande Winkeneuchtiadttt zuuute. Die Samen keimen aeabn!'' viel leichter und ttcherer als bet Fruhfohrsiaar. ahne daß die Sömiing« der Gefahr von Frobefn» wi, klingen ausae'-tzt lind wie die Herbst» ausfaat. E» sei noch belorder» darauf auf- merk'am gemacht, den Samen nicht zu Mch: zu säen. H. .Nten.ind;u richten»ach BeeÜn.»jinden»'»?.-h -Ra»« StNT»r 9t Co. vfcrffR~-19.